Skip to main content

Passeirer Blatt

Page 1

"Sped. in A.P. - Comma 26, 27 0 34 (secondo il caso), Art. 2, Legge 549/95 (80Izano)"


Passeirer Blatt / Sonderausgabe

Seite 2 / Nr. 10

Juni 1996

alA Feuerwehrprolle an unserer Schule Es war Samstag, der 28. Oktober 1995.Nach der Pause hatten .wirMatheunterricht, als plötzlich die Schulglocke 20 Sekunden lang läutete. Das bedeutete, daß die Schule brannte. Aber der Lehrer erklärte uns, daß es sich nur um eine Feuerwehrprobe handelte. Künstlicher Rauch verbreitete sich im ganzen Schulhaus. Die Feuerwehrmänner drangen in das Schulhaus ein.

I.

Der Rauchwurde so dicht, daß man die Hand vor den Augen AfId" r~\liFVC'EL'f· MS'**W· "\IJ. nicht mehr erkennen konnte. Raimund, ein Junge aus der dritten Klasse, hatte sich ,im Klo eingeschlossen. Er sollte später gerettet werden. Wir mußten ein Weilchen warten. Bald kam der Feuerwehrmann und sagte: "Ihr könnt jetzt kommen!" Die Feuerwehrmänner hatten nämlich einen Rutschsack vom Schulhof in den ersten Stock aufgebaut. Wir mußten einzeln durch den Sack hinunterrutschen. Inzwischen holten einige Feuerwehrmänner Raimund aus dem Klo und retteten ihn durch den ~utschsa?k Ins Freie. 1

RIIa:

r

vnJm;~:"~"",<1C,",,.v:,,

C' ,~ 1'i.V~.


Passeirer Blatt / Sonderausgabe

Seite 3 / Nr. 10

Juni 1996

Auch das Weiße Kreuz Passeier war an der Übung beteiligt und rettete einige "Verletzte" aus dem "bren nenden" ~Schulhaus. Anschließend bildeten wir zwei Gruppen. Ein Feuerwehrmann entzündete ein Feuer und zeigte uns, wie man mit dem Trockenlöscher umgeht. Lehrer und Schüler durften es ausprobieren. Nachher zeigten sie uns die wichtigsten Geräte, die die Feuerwehr benötigt. Alle durften durch die Gasmaske atmen. Im Tanklöschwagen befanden sich viele interessante Dinge. IL

Andreas und Raimund durften die Sirene betätigen. Am Schluß sahen wir uns noch die Garderobe in der Feuerwehrhalle an. Gewänder, Helme, Stiefel und Handschuhe waren geordnet in die Kästen gelegt. Vom vielen Schauen bekamen wir natürlich Durst. Dafür hatten die Feuerwehrmänner auch schon vorgesorgt und gaben uns Saft und Limonade, was uns vorzüglich schmeckte. Die Feuerwehr hatte uns wirklich ein tolles Erlebnis bereitet. ElI8obeth, Marlon, Slgrld, FLorian und Wlnfr1ed aus der 5. KLasse der GrundschuLe Moos


Passeirer Blatt / Sonderausgabe

Seite 4 / Nr. 10

Rätsel flinkes Gebirgstier

I

man kann daraus trinken schmaler Weg Beutel Tier, das häufig in Märchen vorkommt daraus wird Mehl gemahlen sie sind frech Schauspiel er bestreicht die Wände

I I I

I

der Himmel ist im Sommer ... von Andrea Hofer aus St. Leonhard

Bücher eckig aber nicht rund Bücher mit und ohne Einbund Bücher -bestimmt über hundert Bücher bei denen man sich wundert Bücher mit Bildern von Bergen Büchern mit Geschichten von Zwergen Bücher über Tiere Das Ausleichen kostet keine Lire Doch über eine kleine Spende Hat niemand Einwände Es gibt auch Bücher mit Effekt Ich kann nur sagen: UNSERE BIBLIOTHEK IST PERFEKT! Michaela Righi (12), SI. Leonhard

TOLlE...

Juni 1996


Passeirer Blatt / Sonderausgabe

Juni 1996

Hört her, ihr lieben Leut', ich schreib ein Gedicht euch heut'. Ich bin 11 Jahre alt und gehe oft in den Wald. Mein Wohnort ist im Hinterpasseier, dort fliegen viele Raben und Geier. Wir gehören zur Gemeinde Moos, und ich frage mich, was machen die da unten bloß? Bei uns hier oben ist es doch viel schöner, und wir sind auch kein bißehen blöder. Nun ratet mal, wie mein Wohnort heißt. Ich hoffe, daß euch deshalb nicht die Nase beißt. So, nun ist fertig mein Gedicht, ich hoffe, ihr vergeßt mich nicht! Sonja Hafer (12), Stuls

Hansjörg Pfitscher (8), Stulj


Seite 6 / Nr. 10

Passeirer Blatt / Sonderausgabe

Juni 1996


Passeirer Blatt / Sonderausgabe

Juni 1996

Seite 7 / Nr. 10

GrundschulePlatt


Seite 8 / Nr. 10

Passeirer Blatt / Sonderausgabe

Juni 1996

Freude heißt: Freudenfest Freudentag Freudenbotschaft freudestrahlend freudenreich freudevoll Hoffentlich nie: freudenarm freudlos freudenleer

Die Freude ist wie ein Licht Die Freude ist manchmal wie ein Luftballon, du hast sie zuerst, dann schwebt sie davon! Versuche, dir stets die Freude zu bewahren, halt sie fest auch in den kommenden Jahren. Die Freude ist oft wie ein Sonnenschein, sie strahlt den Menschen ins Herz hinein. Es ist ein Gefühl, das macht dich froh und leicht, grad so, wie wenn jemand im Dunkeln ein Licht anstreicht!

Was die Freude kann Die Freude erzeugt ein Kribbeln im Bauch. Die Freude schlägt Purzelbäume. Die Freude füllt uns aus. Die Freude bringt uns fast zum Platzen. Die Freude öffnet Türen. Die Freude erzeugt strahlende Gesichter. Die Freude überschwemmt Menschen. Die Freude trifft mitten ins Herz. Die Freude kennt keine Altersgrenze. Die Freude kommt plötzlich und unerwartet. Die Freude wir hoffentlich nie weniger!


Passeirer Blatt / Sonderausgabe

Seite 9 / Nr. 10

Juni 1996

Ein Freudenfest für die ganze Welt! Ich stelle mir vor, eine Idee mich erhellt, es treffen sich alle Kinder dieser Welt. Zu einer Aussprache an einem schönen Ort, und alle bösen Gedanken fliegen fort. Das Thema ist klar: Es geht um die Freude, wir wollen sie erhalten morgen und heute. Die Zauberformel lautet: Ein Lächeln zur rechten Zeit, und ein freundliches Wort hat noch jeden erfreut. Einfühlungsvermögen, Hilfsbereitschaft und häufiges Geben sind die Rezepte für ein freundvolles Leben. Wir Kinder schicken unsere Botschaft mit Luftballons fort: Freude für alle und an jedem Ort! Projektgruppe Wenn ich ein Gefühl wäre, dann am liebsten jenes, das allen Menschen Freude bereitet! Agnes Gujler aus Stuls

Stuls


Seite 10/ Nr. 10

Passeirer Blatt / Sonderausgabe

Die kath. Jungschar von St. Leonhard erinnert sich gerne zurück an die netten gemeinsamen Stunden. Im Herbst 1995 begannen wir mit fünf Gruppen: die Schlümpfe, die Fliegenpilze, die Drollinge, die Disco Freaks und die Techno Girls. Wir trafen uns einmal wöchentlich am Nachmittag für zwei Stunden.

Beim gemeinsamen Spiel lachten wir viel. Rauf und runter, einmal hin und einmal her, wer ist hier der Bär?

Wie jedes Jahr freuen sich die älteren Leute über ein Weihnachtsspiel, das die Jungscharmädchen mit Freude einlernen.

So manche Mutter hat sich über ein nettes Geschenk gefreut. Flinke Hände waren fleißig.

Juni 1996


Passeirer Blatt / Sonderausgabe

Seite 11 / Nr. 10

Juni 1996

Schönes Wetter und a wahnsinnige Hetz gehörten zum Eislaufen in Pfelders. Schneemandien bauen und rafn im Schnea hobrn a dazua gekeahrt.

Zum Memorymalen hat uns die Bibliothekarin, die Greti eingeladen. Wer unser Kunstwerk anschauen und spielen möchte, der komme in die Bibliothek von St. Leonhard.

Jungscharstunde war bei jedem Wetter und wir haben auch Wind und Regen genossen. Auf dem "roten Platz" haben wir oft gespielt und gelacht und Dummheiten gemacht.

FERIEN ruCHE!

Viele von uns freuen sich auch heuer wieder aufs gemeinsame Hüttenlager in der Egghofkaser, besonders wenn uns die GEISTER ein Eis bringen. Hochinteressant war auch die FERNSEHFREIE WOCHE im Mai mit dem tollen Programm. Die Jungscharkinder von St. Leonhard bedanken sich bei den fleißigen und ideenreichen Führerinnen Christa, Sieglinde, Luise, Veronika, Albina, Carmen, Annemarie, Lydia, Waltraud, Anita, Heidi, Kathi und Annelies. WIR FREUEN UNS WIEDER AUF DEN HERBST.

Jungschar St. Leonhard


Passeirer Blatt / Sonderausgabe

s:

Q)

,

~

IV

~

~ ~

~

-0

.

r+> '>-

~. Q)

I

~

-

~

s::

i.LI ~

e ~

s:Q) :>0-

)';

~ ~

'::5

rd F

::;

> ~

:J

es

~

~ ..x ~

~

>

?>

-r

I

~11.ltj_

;t .~

1

-o_

,-

$

I

~

..,,) I

~

I..

~

n

~ ~

... ..;0

~

.CE 'Z$

Juni 1996

~

~~ ~

,

$,

-f! I es'

I I a..J..1.

Cf..!..1t'b1

i-r

I I I I I

.;.;:t:I

IAJ...


Passeirer Blatt / Sonderausgabe

Juni 1996

Kindergarten

St. Martin


Passeirer Blatt / Sonderausgabe

Seite 14/ Nr. 10

Wenn ich Bürgermeister

von St. Martin wäre • • •

Einige Aussagen von Kindern und Jugendlichen, ihrem Dorf verändern würden.

Ich wUnsche eine groBe Turnhalle.

was sie an

mir

Das Dorf so11teöfters gemeinsame Spiele veranstalten.

Jdv~~eMzMv

S~F~~-~ ~~,~

i-rv~J~~i-rv

w~~.

Da ich ein großer Tierfreund bin, würde ich ein Tierheim errichten und einen Reithof eröffnen. WO TRIU~I"ENSICB nIl~ KINnER VON ST. MARTIN? ICB WÜllnl~ AI.... s IUIsrfl~S IUNI~N GUOSSI~N SI)I1~U)IATZ IJJ\IJI~N, IIIT lW'ßAIIN, IlOUJUUIIAnl~SßABN tJNn VIIU.EN GERÄTEN •

.Audvi-rvW

J~

~tWrv5~(W-

~~.

Jch würde den Kindern ein Haus bauen,nur für Kinder, wie der Jugendtreff.

Ich würde ein Hallenbad bauen.

.A.:u ..ch i:n. de:n. Geschii.:f1ie:n. soll1ie da. Verkau..:fe:n. "Vo:n.,,1VIi.:n.i.. CiccoIo.u be.1i:ra.:f1i -wv-erde:n..

In lestaurants und Bars würde ich zuerst l'II1chfreie Zanen eiDführen. Jungschar St. Martin

Juni 1996


Passeirer Blatt / Sonderausgabe

Seite 15/ Nr. 10

Juni 1996

Wir, eine Groppe von vier Kindern, suchten im heurigen Frühjahr die bekanntesten Leute unseres Dorfes auf, um sie über ihre Kindheit auszuhorchen. Unser Team, bestehend aus Kathrin, Magdalena, Michaela und Sonja (alle 12 Jahre alt), stellte ihnen folgende Fragen:

1.)Welches war die Lieblingsspeise in Ihrer Kindheit? 2.)Welches Schulfach mochten Sie überhaupt nicht leiden? J.) Womit spielten Sie am Uebsten? 4.) Wovor hatten Sie am meisten Angst? 5.) Welches war Ihr Kindheitstraum, der nie in Erfüllung ging? 4.) Der Teufeljagte mir sehr viel

Angst ein. 5.) Von meinen vielen Träumen war der gröDte, aus St. Leonhard wegzuziehen.

Pfarrer P. Theo Neuki.ng 1.) Mit vier Jahren bekam ich meine erste Pizza und Pom-

mes - das wurde zu meiner Lieblingsspeise. 2.) Mathematik - dafür interessiere ich mich auch heute noch nicht. J.) Mein Lieblingsspielzeug war meine hölzerne Dampfmaschine. 4.) Ich fürchtete mich bei BUtz und Donner. 5.) Ich sehnte mich nach einem Puppentheater und einem Schwimmbad.

"

Polizist Albert GlJgele

Kuchen und SüDigkeiten.

2.) Mathematik. J.) Mit meinem Auto aus Holz

beschäftigte ich mich am Uebsten. 4.) Am 5. Dezember, dem Teufeltag, brach meine Angst aus. 5.) Mein heiDester Wunsch war ein Hund - aber auch ein Fahrrad wäre nicht schlecht gewesen. Doch da wir elf Kinder waren, war das narurUch nicht drin.

1.) Am liebsten aD ich Knödel,

damit war ich sehr zufrieden.

Rechtschreibung.

J.) Meine Schleuder liebte ich

helDund innig.

haben mir Mathematik und Italienisch am wenigsten gefallen. Im Gymnasium gefielen mir diese Fächer dann besser. 3.) Radfahren. Ebenso gerne spielte ich im Wald und in der Nähe großer Steine. 4.) Als Zwölfjähriger fürchtete ich mich sehr vor dem Tod meiner kranken Mutter. 5.) Ich wäre gerne Pfarrer geworden, aber meine schwache Stimme hinderte mich daran.

1.) Ich hatte eine Vorliebe für

Bilrgermeister Konrad PjiJscher

2.) Das Fach Deutsch fand ich sehr IangwelUg,besonders die

2.) In der Pflichtschule

Dir. Heinrich Hofer 1.) Risotto. Gerne aDich auch ein Ei mit Zucker verrübrt.

Dir. Cl.au.di.a Fauner Ich mochte aUe Fleischspeisen, weil man diese nur sehr selten bekam. 2.) Turnen liebte ich nicht besonders. J.) Vorzugsweise spielte ich mit meinen Puppen. 4.) Bei Geistergeschichten standen mir die Haare zu Berge ich hatte richtig Angst bei solchen Erzählungen. 5.) Mein innigster Wunsch· war damals ein Fahrrad. 1.)

Dankefür

die Interviews!


.

I

Seite 16/ Nr. 10

...

1

..... I

Passeirer Blatt / Sonderausgabe

Juni 1996


Passeirer Blatt / Sonderausgabe

Seite 17 / Nr. 10

Juni 1996

_____ -

.............

~"""-

,.;

Pferde sind frei wie der Wind, werden geliebt von jedem Kind. Pferde schütteln wild ihre Mähne und fletschen auch manchmal die Zähne. Schwarze Rappen gefallen mir besonders gut, sie wirken sehr edel und haben Mut. Oft striegle ich die Stute und streichle das Fohlen, dem Hengst muß ich noch Heu und Hafer holen. Wenn ich groß bin, kaufe ich mir viele Pferde am besten wohl eine ganze Herde! Helga Ennemoser (10) aus Stuls Erscheint dreimonatlich. - Eingetragen beim Landesgericht Bozen mit Dekret NI. 11/87 vom 29.05.1987. Eigentümer und Herausgeber: Gemeinden Moos, St. Leonhard und St. Martin in Passeier. Vertreten durch den Bürgermeister von St. Leonhard, DI. Konrad Pfitscher. Redaktionskomitee:

Kurt Gufler, Robert Haniger, Greti Khuen, Josef Kofler, Karl Lanthaler, DI. Albin Pixner, DI. Kar! Spergser, Sepp Öttl, Gottfried Zagler

Druck: Hauger-Fritz, Schlanders-Meran Verantwortlich für den Inhalt im Sinne des Pressegesetzes: Oswald Waldner

I Sonderausgabe des Passeierblattes I

Redaktion: Kathrin Gägele, Magdalena Platter, Michaela Righi Beiträge von:

Grundschule Moos Grundschule Platt Grundschule St. Martin Jungschar St. Leonhard Jungschar St. Martin Kindergarten St. Martin

Sonja Cava, St. Leonhard Helga Ennemoser, Stuls Michael Folie, St. Leonhard Agnes Gufler, Stuls Hansjörg Gufler, Stuls Rosmarie Gufler, Stuls

Mittelschule St. Leonhard Öff. Bibliothek, St. Leonhard Projektgruppe Stuls

Petra Hofer, St. Leonhard Andrea Hofer, St. Leonhard Sonja Hofer, Stuls Margit Kofler, St. Leonhard Monika Königsrainer, St. Leonhard Hansjörg Pfitscher, Stuls


Seite 18/ Nr. 10

Passeirer Blatt / Sonderausgabe

Der kleine Drache Tabaluga hatte nur Dummheiten im Kopf Eines Tages wurde es seinem Vater Tyrion zu bunt und er schickte ihn auf die Reise, um endlich vernünftig zu werden. Zuerst flog Tabaluga zum Mond, der ihm riet, stets darauf bedacht zu sein, die Zeit zu nützen. Die Ameisen, die der kleine Drache als nächstes befragte, erklärten, daß das Leben nur durch Ordnung und Arbeit Sinn erhalte. Ein Riese, der ihm begegnete, versuchte ihm beizubringen, daß es am wichtigsten sei, einen guten Freund zu haben. Als Tabaluga sich unter einem Baum zur Ruhe legte, beschwor ihn dieser, daß der Drache unbedingt irgendwo Wurzeln schlagen sollte, um zu wissen, wo er hin gehöre. Pyromella, ein Feuersalamander, riet Tabaluga, sich stets zurückzuhalten und darauf bedacht zu sein, niemanden zu verletzen. In der Kaulquappenschule erfuhr der kleine Drache,daß man alles locker nehmen sollte, und niemandem allzusehr vertrauen dürfe. Nun war Tabaluga durch die unterschiedlichen Ratschläge ganz durcheinander und wußte erst recht nicht, was er tun konnte um zur Vernunft zu gelangen. Da traf er Arafron, den Storch, der ihm riet, zur zweihundert jährigen Meeresschildkröte zu fliegen, die Tabaluga durch ihre Lebenserfahrung und Weisheit sicher den richtigen Ratschlag geben konnte.

Juni 1996


Passeirer Blatt / Sonderausgabe

Seite 19/ Nr. 10

Juni 1996

Gemeinsam flogen der Storch und der Drache in Richtung Meer. Dabei überquerten sie die höchsten Berge der Weltund trotzten Kälte, Eis, Schnee, Hitze und Wind. Endlich erreichten sie das Meer, wo sich ihre Wege trennten. Nun war Tabaluga allein, aber da entdeckte er einen Schwarm von Delphinen. Diese rieten ihm davon ab, weiter nach Nessaya zu suchen und sprachen: "Wenn es überhaupt etwas Vernünftiges gibt, dann ist es, sich seines Leben zu erfreuen, für das Heute zu leben und niemals an den nächsten Tag zu denken!" Tabaluga hörte ihnen zu und war voller Zweifel. Er flog weiter zu einer Insel und traf nun endlich aufNessaya. Tabaluga erklärte der weisen Meeresschildkröte sein Problem: "Ich möchte endlich erwachsen und vernünftig werden!" Nessaya erwiderte: "Erwachsen - was heißt das schon? Vernünftig - wer ist das schon? Wer will entscheiden, was richtig oder falsch ist? Ich gebe dir nur einen Rat: Bleib tief in dir immer wie ein Kind und versuche immer, dir in deinem Leben die Träume zu bewahren! "

*********************************************************************

Nimmt es jemand mit der Wahrheit nicht genau, glaube ihm kein Wort, sei schlau! Schiebt man etwas auf die lange Bank, macht einen oft das Gewissen krank! Liege ich mir mit meinem Bruder in den Haaren, wird Mutti nicht mit Ermahnungen sparen! Will mir jemand das Wort im Mund umdrehen, laß ihn ganz einfach stehen! Manche Menschen habe nicht nur ein Brett sondern eine ganze Wand vor dem Kopf! Projektgruppe Stuls


Passeirer Blatt / Sonderausgabe

Seite 20 / Nr. 10

Juni 1996

Spiele- Woche in St. Leonhard 25.-30. M채rz 1996

das man jetzt kann. __ in unserer Bibliothek

...._

ausleihen

);

Am Dienstag zeichnen wir im Schulhof H체pfspiele ein.

beim Tellerschwingen

...

und stellen unsere Geschick_ 1ichkeit unter Beweis.


Passeirer Blatt / Sonderausgabe

Seite 21 / Nr. 10

Juni 1996

Am Donnerstag, Freitag und Samstag

vergn체gen sich ...

wie die M채dchen ...

und beim Bohren.

beim S채gen ...


Mrfralll von

1) Zeichne das Wappen von St. Martin ein! 2) Welche zwei Dinge sind auf dem Wappen zu sehen? 3) Wer benützte diese Waffe?

1) Erkundige dich im Heimatmuseum, wie dieses Gerät heißt! 2) Wozu wird es gebraucht? 3) Zeichne drei weitere Gegenstände aus dem Museum auf! 1) Suche auf dem weiteren Weg dieses Blatt. 2) Was für ein Strauch ist das? 3) Welches Tier frißt die Früchte dieses Strauches sehr gerne?


1) Welchem Heiligen ist unsere Kirche geweiht? 2) Wie nennt man den Ort, wo die Toten begraben sind? 3) Wie heißt unser Herr Pfarrer?

1) Was siehst du auf diesem Bild? 2) Wer hat Jesus verraten? 3) Wieviele Jünger hatte Jesus, zähle drei davon auf!

1) Wann wurde unsere Schule gebaut? 2) Wieviele Klassen hat unsere Schule? 3) Wie heißt unsere Frau Direktor?

1) Wo findest du dieses Zeichen? 2) Gibt es noch so ein Gebäude in unserem Dorf und wie heißt es? 3) Zeichne auch dieses Zeichen auf!

ERSTELLT VON DEN KINDERN DER 2. KLASSEN:

Nair 5risitte, Narth 6arah, &andolem Pamela, Iontann Andren. PRtscher Alexander, Qaich Pirmin, lialler Josef


Passeirer Blatt / Sonderausgabe

Seite 24 / Nr. 10

Juni 1996

DU ß\ST NEBEN DEN

SCI-fUH[ N l

I~ ~i J

J J I J

J I , EiJI

hel- le gu- te tan- zen

Wenn Kin- der sin- gen: Wenn Kin- der stn- gen: Wenn Kin- der sin- gen:

I~ ~ J 7

J

EiJI

,

J •IJ J J

dei- ne Sor- gen fort dich gleith an ihr Sthwung freu- de und viel SIUtk

J Jir

J I J

Stifll-fIIen er- kl inLau- ne er- zwinhUp- fen und sprin-

1

J J

01

j

an ei- nen ganz fer- nen Ort. und du fUhlst dich wie- der jung. und er- hä 1tst da- von ein StUtk.

J

J

gen zie- hen gen stetkt auch gen spürst du

I

1


Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook
Passeirer Blatt by Passeirer Blatt - Issuu