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Passeirer Blatt

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MITTEILUNGEN NACHRICHTEN MOOS, ST. LEONHARD UND ST. MARTIN Nr.3 MITIEILUNGENUND UND NACHRICHTENAUS AUS 15.MOOS, Jahrgang Nr. 35 ST.– LEONHARD UND ST. MARTIN

Lebendige Partnerschaft zwischen Fuchsmühl und St. Leonhard

Bei der Wanderung der AVS-Jugend mit den Mädchen und Buben aus der Partnergemeinde Fuchsmühl zur Timmelsalm

St. Leonhard/Fuchsmühl. Seit dem Jahre 1988 besteht zwischen der Gemeinde Fuchsmühl in der Oberpfalz (Bayern) und der Marktgemeinde St. Leonhard eine Gemeindepartnerschaft, und schon seit mehreren Jahren kommen Kinder aus Fuchsmühl im Sommer zu einem Zeltlager nach St. Leonhard. Dieses Zeltlager geht auf eine Initiative der Fuchsmühler Schützengesellschaft .Andreas Hofer" und der Schützenkompanie .Andreas Hofer" von St. Leonhard zurück. Diese Initiative soll dazu beitragen, die Beziehungen zwischen den Partnergemeinden zu vertiefen und vor allem den Kindern und Jugendlichen eine Gelegenheit zu bieten, die Partner'gemeinde kennenzulernen. Begeistert waren auch heuer wieder die 32 Mädchen und Buben aus der Partnergemeinde Fuchsmühl, die vom 12. bis zum 16. August am Zeltlager

in St. Leonhard teilgenommen haben. Die Gruppe und die 10 Betreuer haben auf dem Gelände am Passerufer beim Sandwirt ihre Zelte aufgeschlagen. Das Grundstück und die Einrichtungen auf der Wiese beim Sandhof sind vom Haflinger Pferdezuchtverein kostenlos zur Verfügung gestellt worden, und das Elektrowerk Schwarz aus St. Martin hat die Stromversorgung für das Zeltlager übernommen. In Zusammenarbeit zwischen der Ge-

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September 2002 8. Jahrgang

meinde und der Alpenvereinsjugend sowie den Verantwortlichen des Schützenvereins .Andreas Hofer" aus Fuchsmühl wurde für die Kinder ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Unter anderem wurden ein gemeinsamer Filmabend, eine gemeinsame Wanderung zur Timmelsalm mit einem Grillabend auf der .Eqqhof Kaser" und eine Quizwanderung zum Kennenlernen der Gemeinde St. Leonhard durchgeführt, an der alle Kinder begeistert teilgenommen haben. Bereits im Juli waren 14 Jugendliche der Alpenvereinsjugend von St. Leonhard für einige Tage in Fuchsmühl, wo sie sehr herzlich aufgenommen und von Mitgliedern der dortigen Schützengesellschaft .Andreas Hofer" mit Herrn Heinrich Schärl an der Spitze, in vorzüglicher Weise betreut wurden, und ausgiebig Gelegenheit hatten, Fuchsmühl und die nähere Umgebung kennenzulernen. Anfangs September hat schließlich noch die Feuerwehr von Fuchsmühl eine Fahrt nach St. Leonhard unternommen und sich bei dieser Gelegenheit mit einer Abordnung der Feuerwehr von St. Leonhard getroffen, um die hiesige Feuerwehrhalle zu besichtigen und bei einem anschließenden Fortsetzung auf Seite 2


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Fortsetzung von Seite 1 gemütlichen Plausch gemeinsame Erfahrungen auszutauschen. Gerade der Jugendaustausch und Kontakte zwischen Verbänden und Vereinen beider

Gemeinden tragen dazu bei, daß die Partnerschaft nicht ein leeres Wort bleibt, an die allenfalls ein Hinweisschild an den Ortseingängen erinnert.

S. P

Ein besonderer Einsatz der Passeirer Goaßlschnölier Im gegebenen Fall handelt es sich nicht um hervorragende Plazierungen von Passeirern bei irgendeinem Schnöllerwettbewerb in Südtirol, sondern es soll eine Extraleistung einiger Klubmitglieder für die Chronik aufgezeigt werden. Bei dem freiwilligen und unentgeltlichen Gemeinschaftsunternehmen - es handelt sich dabei um einen Holzschlag in Rekordzeit - haben einige Mitglieder des Passeirer-Goaßlschnöllervereins, unter der Leitung von Sepp Verdorfer, bewiesen, daß sie in kameradschaftlichem Einsatz mehr als nur perfekt zu .schnöllen" imstande sind.

stucken und zur Forststraße bringen? Und auf welche Kosten sollte das geschehen? Da meldeten sich die Vertreter des Goaßlschnöllerklubs freiwillig, die Holzschlägerung auf ihre Kosten zu erledigen. Am Samstag, den 7. Mai d. J., rückten vierzehn Schnöller, alles erfahrene Holzer, mit zehn Motorsägen und anderen Arbeitsgeräten aus und nahmen frohgemut und gekonnt die Arbeit in Angriff. Das war ein Rasseln von Kettensägen und ein Krachen der Stämme den ganzen Tag hindurch! Ein Mitglied der Mannschaft besorgte nebenbei das

Öffentliche :Bibliothek ~t. Martin - ltngebote Ferienprogramm: Auch im heurigen Sommer hat die Bibliothek wiederum ein Ferienprogramm für Kinder angeboten. Insgesamt sechs mal wurde gemalen, gesungen, getanzt, gebastelt und vorgelesen. Bei den Kindern fand dieses Angebot einen guten Zuspruch, sodaß die Initiative sicherlich auch im nächsten Jahr fortgesetzt wird. Der Bibliotheksleiter möchte all denen danken, die sich als "Referenten" zur Verfügung gesteilt haben. CD - Verleih besonders für Jugendliche Besonders für junge Musikbegeisterte bietet die Bibliothek inzwischen eine reichhaltige Auswahl an. Neben Rock, Hardrock, Pop, liedermachern gibt's inzwischen auch Titel zu den Themen: Techno, Punk, Grunge usw. Zeitschriftenverleih

Als im Frühjahr dieses Jahres Vertreter der Gemeindeverwaltung von St. Martin sich mit den Delegierten der örtlichen Vereinsgemeinschaft zu einer Aussprache zwecks Schaffung eines Festplatzes trafen, einigten sie sich schließlich darauf, ihn auf einem nahegelegenen Wiesenstück an der Hauptstraße zu errichten. Dort sollte ein zweckdienlicher Blockbau entstehen, in dem Platz für die Musikgruppen, für die Schankpudel u. dql, mehr vorhanden sein. Um das Projekt kostensparend durchzuführen, erklärten sich alle Vereinsobmänner bereit, nach den gegebenen finanziellen Mitteln des Vereins beizusteuern oder Arbeitsleistungen zu erbringen. Die Gemeindeverwalter beschlossen, das für den Bau notwendige Bauholz gratis zur Verfügung zu stellen. Allerdings standen damals noch die hohen Fichten im gemeindeeigenen Wald in Hinteregg und mußten erst vom Förster aufgezeigt oder gemerkt werden. Wer aber sollte die Bäume fällen, sie asten, rinden,

Kochen des Mittagessens auf offenem Feuer nach Holzhackerart. Trotz harter Arbeit waren die Schnöller frohgelaunt und lustig bei dem kameradschaftlichen Unternehmen. Als der Tag zu Ende ging, und der Förster die Maße der Stämme erhob, staunten alle nicht wenig. Es waren insgesamt 110 Kubikmeter Bauholz fix und fertig und sauber gearbeitet an der Straße zum Aufladen bereitgestellt. Welche besondere Leistung das für eine Holzergruppe an einem Tage ist, kann freilich nur der ermessen, der selbst beim Holzen Erfahrung gesammelt hat. Die vierzehn beteiligten Schnöller waren: Sepp Verdorfer, Obmann, Hermann Haller, Sepp Schwarz, Anton Heel, Peter Klotz, Gumpold Luis, Walter, Engl, Karl und Christian Zwischenbrugger, Franz Haller, Sepp Marth, Paul Kuen und Franz Reichhalter. Ihnen gebühren für ihre beispielgebende Gemeinschaftsleistung Dank und Anerkennung. Sepp Haller

Vielfältig ist das Angebot auch an Zeitungen und Zeitschriften. Die Bibliothek versucht, den verschiedensten Informations- und Hobbyinteressen gerecht zu werden. Neben Tageszeitungen (Dolomiten, Alto Adige) gibt es: FF, Südtirol Profil, Spiegel, PC-Praxis (Computer Zeitschrift), Mein schöner Garten, Burda Spezial, Burda Moden, Natur, Brigitte, Verena, Selbermachen, EItern, Carina, Schiern, Schöner Wohnen, PM, Kinder-Verena, Popcorn, Spielen und Lernen, Sports, Auto, Motor, Sport usw. Öffnungszeiten: gültig Winteröffnungszeiten 11. Juni 1995 9 - 12 Uhr Montag 14 - 16 Uhr Dienstag 9 - 12 Uhr Mittwoch 15 - 18 Uhr 17-19Uhr Donnerstag 15 - 18 Uhr Freitag 9 - 12 Uhr Samstag

Erscheint dreimonatlich. richt Bozen mit Dekret Eigentümer

bis

- Eingetragen beim LandesqeNr. 11/87 vom 29.05.1987.

und Herausgeber:

Gemeinden Moos, St. Leonhard und St. Martin in Passeier. Vertreten durch den Bürgermeister von St. Leonhard Dr. Konrad Pfitscher. Redaktionskomitee: Dr. Harald Haller. Robert Haniger, Josef Koller, Karl l.anthaler, Dr. Albin Pixner, Dr. Amold Rinner, Dr. Hans Schwarz, Dr. Karl Spergser, Sepp Öltl. Druck:

Hauger-Fritz,

Schlanders-Meran

Verantwortlich für den Inhalt im Sinne des Pressegesetzes: Günther Telser.


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SKJ ST. Martin Im September 1993 wurde der Jugendtreff "St. Martin" eröffnet, und seitdem hat sich auch vieles für die SKJ geändert, da der Jugendtreff auch so manche Aufgaben übernommen hat, welche sich die SKJ ursprünglich zum Ziel gesetzt hatte. Der SKJ-Ausschuß traf sich im September 1993 zu einer Aussprache, bei welcher er die neue Situation besprach und über den Verlauf des neuen Arbeitsjahres beratschlagte. Jetzt, wo das Arbeitsjahr 1993/94 beendet ist, kann die SKJ eine positive Bilanz ihrer Arbeit ziehen. Überraschend vielfältig ist der Tätigkeitsbericht der SKJ St. Martin: Am 16. Oktober 1993 begann das Arbeitsjahr mit einer großen "Spaghettata" im Jugendtreff, zu welcher besonders die Jugendlichen der Jahrgänge 1977/78/79 schriftlich eingeladen wurden. Auf diese Aktion folgte eine Reihe von weiteren geselligen Aktivitäten, wie z. B. der Winterausflug nach Pfelders, die Faschingsfeier, nächtliches Eislaufen in Pfelders, Tanzübungsabend, Filmabende und noch vieles mehr.

Die SKJ wurde auch im religiösen Bereich tätig. So gestaltete sie einige Jugendmessen mit, verkaufte im November besinnliche Adventskalender, die auch von vielen Erwachsenen sehr geschätzt werden, und bereitete eine Kreuzwegandacht vor. Die SKJ-Bildungsfahrt, die einen Höhepunkt des SKJ-Arbeitsjahres darstellte, führte heuer nach Prag. Alle Teilnehmer kehrten wohlbehalten und begeistert nach Hause zurück. Die SKJ bemühte sich auch, mit anderen Vereinen in Kontakt zu treten und mit ihnen zusammenzuarbeiten. In Zusammenarbeit mit der Bibliothek St. Martin fand im April 1994 die Vorstellung des Buches "Verfolgt, verfemt, vergessen" statt. Auch in der Jugendwoche (24. - 30. April), die in Zusammenarbeit mit an-

-

Ein erfolgreiches Jahr

deren SKJ-Gruppen aus dem Bezirk Passeier organisiert wurde, war die SKJ tätig. So wurden ein Film mit anschließender Diskussion zum Thema "Aids" gezeigt, ein Musikabend mit "Just Fix" veranstaltet und die Senioren im Altersheim besucht.

zum ersten Mal als Sieger hervorgehen. Den Abschluß des SKJ-Arbeitsjahres bildete das traditionelle Herz-JesuFeuer. Die über 60 Teilnehmer ermöglichten dem SKJ-Ausschuß, das Arbeitsjahr 1993/94 erfolgreich abzu-

An der Aktionswoche "St. Martin spielt", welche vom Bildungsausschuß veranstaltet wurde, nahm auch die SKJ teil. Beim Abschlußfest wurde ein Spiel- und Bastelstand für die Kinder

schließen und motivierten ihn, das kommende Arbeitsjahr mit viel Schwung zu beginnen. Jugendliche, die interessiert sind, im SKJ-Ausschuß mitzuarbeiten, können

errichtet. Die Mitglieder des SKJ-Ausschusses bastelten begeistert mit den Kindern. Besonderen Anklang fand natürlich das Bemalen von T-Shirts. Aus dem diesjährigen Preiswatten gegen die Senioren, das zum dritten Mal stattfand, konnten die Jugendlichen

sich an den Ortsausschuß St. Martin wenden; selbstverständlich sind alle recht herzlich eingeladen an den Veranstaltungen, welche im Pfarrblatt oder mittels Plakate und Flugblätter angekündigt werden, teilzunehmen. Karin und Carmen


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Bericht aus der Gemeindestube St. Leonhard Im neuen Gemeidestatut ist neben der Bürgerversammlung ein zweiter Zwischenbericht vorgesehen, in dem die Gemeindeverwaltung eine Übersicht über die laufenden Projekte gibt. Hier nun ein kurzer Abriß. Der seit zwei Jahren laufende Bau der Wasserleitungen in den Fraktionen hat weitere Fortschritte gemacht, jener von Gomion ist fast fertig und einige Höfe sind bereits an der Wasserleitung angeschlossen. Die Wasserleitung von Prantach hat sich etwas hinausgezögert, zuerst mußte der Weg nach Fartleis fertiggesteIlt werden, was jetzt trotz aller technischen Probleme in diesem schwierigen Gelände möglich war, sodaß es nun an den Bau der Fassungsstelle gehen kann. Ebenso ist die Wasserleitung von Schweinsteg ein gutes Stück weitergekommen. In dankenswerter Zusammenarbeit mit der Forstbehörde wurde die Forststraße in die Schießgruben oberhalb von Verdorf vorangetrieben, nun kann die Wasserleitung verlegt werden. Wie wichtig insgesamt diese Wasserprojekte waren und sind, zeigt die Aufforderung der Milchhöfe an alle Milchbauern, innerhalb 1. Januar 1995 auf jedem Hof ein geprüftes Trinkwasser nachzuweisen, andernfalls könne keine Milch mehr abgenommen werden. Es ist zu hoffen, daß dieser EG - Termin verschoben wird, doch lange wird er sich nicht hinauszögern lassen. Alle diese Wasserleitungen werden mit Entsäuerungsanlagen auf natürlicher Basis ausgestattet, genauso wie die nun ausgeschriebene Trinkwasserfassung in Pfistrad für das Dorfwasser: Dieses soll durch Kalksteine entsäuert werden und an Stelle der Zusätze von Chlor, Laugenstein und Phosphat soll eine UV-Anlage treten. Somit wird die Versorgung mit Trinkwasser erweitert, ebenso schreitet die Einleitung der Abwässer fort: Der Weiler Mörre ist angeschlosssen, den Dorfbereich von Schweinsteg verplant die Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt. Gomion erhält gerade einen Anschluß an den Kanal von Moos. Auch das Ausführungsprojekt des Kanals von Walten liegt vor, vielleicht kann damit im Frühjahr 1995 begonnen werden. Damit wäre das gesamte Gemeindegebiet abgedeckt und man könnte mit Recht auf diesen Umweltbeitrag stolz sein.

Im Mai dieses Jahres wurde die Sanierung der Volksschule Walten in Angriff genommen, spätestens im November muß der Klassenbereich wieder bezugsfähig sein. Leider tauchten große statische Probleme auf, fast alle Decken wiesen Risse auf. Interessant in diesem Zusammenhang ist, daß beim Bau der Schule im Jahre 1962 die Gemeinde das Baumaterial selbst zur Verfügung stellte, und somit kein Grund bestand, vor allem am Eisen in den Decken zu sparen. Damals wurde wohl der Eisenbedarf in den Decken zu niedrig berechnet. Wo es möglich war, hat man nun die Dekken durchbrochen und neue Träger eingegossen, im übrigen Teil wurden die Decken mit Eisentraversen abgestützt. Ebenso werden die restlichen Arbeiten Gomion im in der Grundschule Herbst fortgesetzt. Nicht zuletzt auf Grund des Zusammenhalts unter der Bevölkerung in Gomion konnte diese erhalten bleiben, wir hoffen noch für viele Jahre. Bereits bewährt hat sich in den Sommermonaten das Umspannwerk der ENEL beim Rennwieshof, vor allem der Ausfall hat sich trotz der häufigen Gewitter in diesem Sommer auf ein Minimum reduziert. Gut vorangekommen sind auch die Arbeiten im Schwimmbad, wo das erste Baulos. der Barbereich mit Wohnung und die Umkleidekabinen, vergeben und zum Teil errichtet sind. Das zweite Baulos, der Beckenbereich, soll noch im Herbst vergeben werden. Ob aber die Fertigstellung des ganzen vor der nächsten Sommersaison möglich ist, muß sich noch zeigen. Einen kleinen Schritt weiter ist auch die geplante Umfahrungsstraße der Passer entlang. Das Vorprojekt, im Auftrag des Landes erstellt, liegt zur Begutachtung beim Technischen Landesbeirat auf, und die Signale der ANAS aus Rom sind nicht so negativ. Vorgesehen ist die Verbindung Wiesenhof - Höllenbrücke, wie im Bauleitplan eingetragen, wobei die Straße im Bett der Passer als Viadukt auf Stützen mit einer Lärmschutzwand und einer Baumreihe verläuft. Gerade die starke Verkehrszunahme über das Timmelsjoch und der Schwerverkehr erfordern eine Lösung und eine Verkehrsberuhigung im Dorf. Ebenso liegt das Ausführungsprojekt

des Sprengels im Bereich der Kreuzung Jaufenstraße vor, und die Finanzierung durch das Land ist sichergestellt. Die Landesregierung hat auch die Eintragung des Golfplatzes in den Bauleitplan genehmigt, wobei der Beschluß eine eigene Golfzone vorsieht. Die Verwirklichung des Golfplatzes selbst überträgt die Gemeinde mit Vertrag den Grundbesitzern, den Bauern. Damit haben die Bauern das letzte Wort und entscheiden über die Verwendung ihres Grundes, wobei die Auflagen der Gemeinde in den Beschluß der Landesregierung aufgenommen wurden und eingehalten werden müssen. Verbaut werden auch die Wohnbauzonen Stickl und Walten, wobei die Rangliste erstellt ist und die Zuweisung der geförderten Gründe darauf erfolgt. Insgesamt können 20 geförderte Wohnungen errichtet werden, aber auch im freien Teil werden Wohnungen entstehen, da auch dort 60 % der Baukubatur Wohnungen vorbehalten sind. Voraussichtlich im Spätherbst wird mit der Verlegung der Gasleitung im Tale begonnen, wobei auf Grund der Erfahrungen im restlichen Burggrafenamt einige "Unruhe" zu befürchten ist. Die Gemeinde wird aber versuchen, durch eine eigene Bauaufsicht Abhilfe zu schaffen. Im übrigen sind einige weitere Projekte in Planung. Sie werden noch unserem Gemeinderat zur Begutachtung und Besprechung vorgelegt und bei der traditionellen Bürgerversammlung allen interessierten Bürgern vorgestellt. Konrad Pfitscher

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Jugendservice Passeier Im Jugendservice Passeier hat sich seit Winter dieses Jahres wieder einiges ereignet. Ende Jänner hatten wir eine Jugendgruppe aus St. Lorenzen zu Gast. Die Jugendlichen fühlten sich sehr wohl bei uns und genossen Filmvorführung, "Spaghettata" und eine Super Party in vollen Zügen. Im Februar wurde ein Erste-Hilfe-Kurs in Zusammenarbeit mit dem Weißen Kreuz St. Leonhard angeboten. Die Teilnehmer waren sehr interessiert und der Anschauung, daß so ein Kurs sehr wichtig für sie ist. Ein Referat über Teufelsmusik lockte zwar nur einige Jugendliche, doch waren Art und Inhalt desselben sehr mitreißend. Im Monat März wollte der Jugendservice eine Reihe von Seminaren zum Thema Liebe, Freundschaft und Sexualität starten. Nach anfänglichen Schwierigkeiten konnten doch noch einzelne Abende mit Jugendlichen durchgeführt werden. Zu diesem Thema wurde viel diskutiert und schließlich kamen Eltern, Jugendservice Passeier und die Referenten der Familienberatungsstelle Lilith zu dem Entschluß, Seminare für Eltern zu organisieren. Die Eltern sind sicherlich die wichtigsten Ansprechpartner für die Jugendlichen, und wenn diese imstande wären, mit ihren Kindern besser

und offener über Liebe und Sexualität zu reden, würde die ganze Familie davon profitieren. Aus diesem Grund hat der Jugendservice zwischen April und Juni EIternseminare angeboten. Viele Eltern fühlten sich angesprochen und die Teilnahme war rege. Das ganze Frühjahr hindurch wurden Filme auf Großleinwand für Kinder und Jugendliche gezeigt. Der Selbstverteidigungskurs in Zusammenarbeit mit dem Sporting Center Meran fand bei Mädchen und Frauen des Tales wenig Anklang. Aus diesem Grund haben wir die Turnhalle für andere Freizeitaktivitäten, wie Volleyball u. ä. genützt. Ende April unterstützte der Jugendservice die SKJ des Tales bei der Organisation und Durchführung der "Ersten Passeirer Jugendwoche" , die unter dem Motto "Suche nach Leben .." stand. Die verschiedenen Veranstaltungen wie eine Jugendmesse, ein Film mit Diskussion zu "Aids, ein Thema auch für Dich?", "Pro und Contra Sexualität - Diskussion mit Arzt, Seelsorger, Religionslehrer, Eltern und Jugendlichen", ein Vortrag "Leben geben, Leben nehmen", zum Thema Abtreibung mit der "Jugend für das Leben", ein Treffen mit "Spiel ohne Grenzen" und eine Party mit "Herz-

Ehrung verdienter Jäger Im Rahmen eines Kameradschaftsabends wurde am 15. Jänner 1994 im Vereinssaal von St. Martin eine große Anzahl von langjährigen und verdienten Jägern im Martiner Revier geehrt und ihnen eine entsprechende Urkunde überreicht. Revierleiter Martin Pichler nahm die Ehrung im Beisein von Bürgermeister Hermann Pirpamer und dem Vertreter des Bezirkes Meran im Landesjagdausschuß, Karl Holzknecht, vor, ehe der Abend bei Musik und Geselligkeit ausklang. Nachstehend das Verzeichnis der geehrten Jäger, verbunden mit dem Wunsch der Revierleitung, daß deren Jagdbe-

geisterung noch viele weitere Jahre ungetrübt anhalten möge. Johann Schwarz - Dorfbauer 56 Jahre Jäger; Johann Pixner - Steiner, 53 Jahre; Albert Amort, 48 Jahre; Heinrich Bortolotti, 48 Jahre; Josef Hofer Breiteben, 46 Jahre; Josef Braunhofer, 43 Jahre; Josef Haller - Luisnbauer, 40 Jahre; Karl Platter - Mucher, 36 Jahre; Alois Raich - Abfalterer, 35 Jahre; Peter Zwischenbrugger - Weger, 28 Jahre; Josef Platter - Haupolt, 26 Jahre; Martin Haller - Luisnbauer, 25 Jahre; Anton Pixner - Steinhaus; 25 Jahre; sowie Alfred Marth, 15 Jahre Jagdaufseher.

zum Abschluß, fanden blatt-Show" Anklang. Zum Schulabschluß hat der Jugendservice mit einigen Lehrkräften der Mittelschule St. Leonhard ihr Abschlußfest mitgestaltet. Die Schüler waren begeistert. Vielleicht gehört so ein Abschlußfest in Zukunft zum festen "Bestandteil" in der Mittelschule St. Leonhard. An verschiedenen Nachmittagen im Juni wurden für Kinder Filme auf Großleinwand gezeigt. Diese sind meist sehr zahlreich erschienen und wünschen sich noch viele solche Nachmittage. Im Juli startete das Sommerkino, d.h. in einigen Orten wurden bei schönem Wetter Filme für Kinder und auch Erwachsene gezeigt. Weil das Wetter aber nicht immer mitspielte und der Anklang doch groß war, wurden auch im August noch Filme gezeigt. Der für diese Filme verwendete Videoprojektor kann auch von Vereinen ausgeliehen werden. Interessierte können sich beim Jugendservice informieren. Abschließend möchte ich noch sagen, daß mein Berufsanerkennungsjahr mit Ende August im Jugendservice Passeier abgeschlossen ist. In dieser Zeit habe ich viele Seminare besucht und war deshalb nicht ständig erreichbar. Ich möchte noch allen danken, die mir dieses Jahr hier ermöglicht und mich unterstützt haben. Karoline Gögele

Anwendung von Spikesreifen

Vom 15. November bis 15. März sind die sogenannten Reifen mit Nägeln erlaubt. Daten und Beschaffenheit der Spikesreifen sind folgende: Die Nägel dürfen nicht mehr als 1,5 mm vom Reifen herausragen und die Anzahl derselben geht von einer Mindestanzahl von 80 bis zu einer Höchstanzahl von 160 Nägeln je Reifen. Folgende Regeln sind beim Fahren mit Spikesreifen zu beachten: Auf Landstraßen gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h und auf den Autobahnen von 120 krn/h. Außerdem müssen alle Fahrzeuge mit Schmutzabweisern an den Hinterreifen ausgestattet sein. Bereifung aller Räder des Fahrzeuges und des Anhängers mit Spikesreifen sind Pflicht. Des weiteren gilt ein Verbot von Spikesreifen für alle Fahrzeuge mit einem Gesamtgewicht von über 35 Tonnen. Wetterbedingte Abänderungen der Zeiten für die Benutzung der Spikesreifen werden im Rundfunk und in den Tageszeitungen bekanntgegeben. Für weitere Informationen können sich die Bürger gerne an die Gemeindepolizei von St. Leonhard und St. Martin wenden. Die Gemeindepolizei A. G.


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Stichworte aus der Gemeindestube von St. Martin Bau der neuen Mittelschule: Die Bauarbeiten gehen zügig und plangemäß voran. Noch in diesem Jahr soll der Rohbau abgeschlossen werden. Folgende weiterführende Arbeiten um eine Summe von ca. 1,4 Milliarden sind bereits vergeben: Unterböden und Verputzarbeiten, Fenster und Außentüren, Tischlerarbeiten, Hydraulikerarbeiten. Handwerkerzone "Lände": Die Grundzuweisung im St. Martiner Teil der Handwerkerzonen an elf Betriebe ist erfolgt, die Erschließungsarbeiten werden demnächst vergeben. Bau des neuen Altersheimes: Für den Bau des neuen Altersheimes oberhalb des Dorfparkplatzes wird dem Gemeinderat eine erste Machbarkeitsstudie vom Architektenteam Menz & Gritsch vorgelegt. Um die bestmöglichste bauliche Lösung zu finden, wurden zusätzlich die Architekten Dejori und Schwarz beauftragt, weitere Lösungsvorschläge zu erarbeiten. Friedhofserweiterung: Ein Komitee aus Vertretern des Pfarrgemeinderates und des Gemeinderates wurde eingesetzt. Dieses beauftragte Herrn Arch. Erlacher mit Vorstudien. Feuerwehrhalle: Die für den Bau der neuen Feuerwehrhalle notwendige Bauleitplanänderung und der Grundtausch für die Einfahrt wurden beschlossen. Das Ausführungsprojekt wurde dem techn, Landesbeirat und dem Amt für Zivilschutz vorgelegt. Trinkwasserversorgung: Der Bau der Gemeindetrinkwasserleitung für Breiteben und den Flonerberg wurden vergeben (Firma Erb) und zum Teil auch schon begonnen. Ebenso vergeben wurde der Bau der Trinkwasserleitungen im Feldbauern- bzw. Hillebrandtweg. Kanalisierung in Saltaus: Die Arbeiten an Kanalisierung und Straßengestaltung im untersten Teil der Riederbergstraße wurden abgeschlossen, unterhalb der Staatsstraße werden die fortführenden Arbeiten an der Kanalisierung nach Fremdenverkehrssaisonsende wieder aufgenommen. Wohnbauzone Spinellwiese: Aufgrund des genehmigten Durchführungsplanes wird die Rangliste der Gesuchsteller erstellt und der Grund für den geförderten Wohnbau noch im Herbst den Betroffenen zugewiesen. Erweiterungszone schließungsarbeiten

Kennen: Die Erin der E.Z. Ken-

nen sind abgeschlossen. Die Gemeindeverwaltung wünscht allen Familien viel Glück in ihrem neuen Heim. Gehsteig Feldbauernweg: Die Arbeiten wurden in lobenswerter Einvernahme mit den Anrainern und Grundeigentümern abgeschlossen. Neues Müllsystem: Bis auf wenige kleinere Probleme organisatorischer und umstellungsbedingter Natur hat sich das neue Müllsammelsystem gut bewährt, und es ist auffallend, wie viele andere Gemeinden in Südtirol mittlerweile ebenfalls auf diese Mülltrennund Sammelmethode umgestiegen sind oder umzusteigen beabsichtigen. Um den großen Mengen an abgegebenen wiederverwertbaren Stoffen leichter Herr zu werden und die Fraktionen nicht zu benachteiligen, wurden zusätzliche Papier- und Glaskontainer angekauft, welche vor allem in entlegeneren Orten aufgestellt werden. Parkplatz bei der Raiffeisenkassa: Der spontan und kostengünstig (6 Millionen Lire) errichtete Parkplatz gegenüber der Raiffeisenkassa für ca. 70 PKW's wurde - obwohl noch nicht fertig gesteilt - in den Sommermonaten bereits "stark" benützt. Für das Dorfzentrum hat sich dies verkehrsberuhigend ausgewirkt. Eine baldige Fertigstellung mit Betonrasensteinen auf den Stellflächen, Beleuchtung und Baumbepflanzung wird bis zum Frühjahr angestrebt. E-Werk in der Kalbe: Der Gemeinderat hat eine 40 %ige Beteiligung am E-Werk in der Kalbe beschlossen, was einer Beitragssumme von ca. 400 Millionen entspricht. Der daraus zu erwartende Strom soll in Zukunft die hohen Energieausgaben der Gemeinde stark reduzieren. Trafo Matatz: Die schon vor längerer Zeit durch Unwetter beschädigte Trafo-Station in Matatz wurde um 20 Millionen neu errichtet. Felssicherungsarbeiten am Riederberg: Arbeiten für 210 Mio. Lire wurden im Sommer von der Firma Locher durchgeführt. Stark bedroht hingegen ist noch immer die HofsteIle des Gonderhofes. Das örtliche Zivilschutzkomitee hat in Zusammenarbeit mit den zuständigen Landesstellen mehrmals Lokalaugenscheine durchgeführt und die notwendigen Vorarbeiten für eine grundlegende Lösung des Problems in Auftrag gegeben. (Vermessung, geologisches Gutachten, Projekt) Bergstraßen:

Mit

dem

Nachtrags-

haushalt der Provinz wurde noch im Herbst für die Projekte der Asphaltierungsarbeiten für die Hofzufahrten an der Riederberg-, Kalmtaler- und Gruberstraße eine Finanzierung ermöglicht, sodaß die Arbeiten durchgeführt werden können. Sozialwohnungen in der ehemaligen Matatzerschule: Die Bauleitplanänderung und der Vertrag mit der zuständigen Landessteile sind abgeschlossen. Das Land wird demnächst das Schulgebäude umbauen und drei Familien eine Wohnmöglichkeit bieten. Kammerwälder: Ca. 1400 Festmeter qualitativ hochwertigen Holzes aus den gemeindeeigenen Kammerwäldern wurden "am Stock" an die meistbietende Firma Alber aus Hafling vergeben. Die Einnahme beträgt ca. 160 Millionen. Mitarbeiter: Die langjährigen Mitarbeiter der Gemeinde Grasl Mathias und Verdorfer Johann haben im Sommer ihr Pensionsgesuch eingereicht und sind mittlerweile in den Ruhestand getreten. Die Gemeindeverwaltung bedankt sich für ihre wertvolle Mitarbeit. Die provisorische Stelle als Gemeindearbeiter hat Herr Konrad Pixner angetreten, die Stelle des Gemeindepolizisten wird ab 16. Oktober Robert Pixner innehaben. Ihnen ein herzliches Willkommen. H.H.

betonmauern 6ie haben keine Qilzen. deshalb kann auch die Eidechse nicht dahinter flitzen. 6ie huscht 8anz scheu über das 81alle Edon8emisch. Und da sie keine Qilze erblickt packt sie die VerzweifluOß· Die Eidechse sprin8l auf die 6lraße und ein Un8eheuer. an dem ein Mensch am öteuer

bricht ihr das Genick

Olle flnfe 8ro sain lossn na seil 8eal nil 8ual. Wenn se krimpr sain es a &hierhan81.

Anna lantheler


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GUTE SACHE VON SEGEN BEGLEITET

Unsere Bevölkerung zeigte schon immer Verständnis und Aufgeschlossenheit für Probleme sozial schwächerer Menschen. Es ist interessant festzustellen, daß etliche Schwestern und Missionare, z.Z. insgesamt zwölf, aus unserem Tal stammen. Draußen in Australien, Neuguinea, Brasilien, Südafrika, Kamerun, Uganda, Kenia arbeiten sie vorwiegend in Sozial bereich und Seelsorge, Krankenpflege, Caritas und Bildungswesen - angewiesen auf Unterstützung aus der Heimat. St. Martin beteiligt sich seit 1989 an Hilfssendungen nach Uganda. Aufgrund eines verstärkten Solidaritätsgedankens haben einige sich zu einer Gruppe zusammengetan und so 1992 die "Mission-Solidarische Bewegung" ins Leben gerufen. Wir sind mit Statut geregelt, umfassen derzeit 14 aktive Mitglieder und weitere Interessierte kommen dazu. Wir pflegen Kontakte zu Missionaren in den unterentwickelten Ländern, zu der Dachorganisation O.E.W in Brixen und zum Land. Wir unterstützen ideell und materiell das gemeinsame solidarische Engagement.

Leonardo Boff schreibt dazu: "Solidarität ist nicht Solidarität, wenn sie nur ein Gefühl bleibt. Du mußt sie in Taten umsetzen. Du mußt teilen, von dem Deinen hergeben: Zeit, Einsatzwillen, Bereitschaft, Geld, Gedanken, ein bißchen von Deinem eigenen Leben. Du mußt den anderen soziales Mitempfinden vorleben, damit auch sie teilen. So beginnt der Bekehrungsprozeß der wahrhaftigen Menschlichkeit, zur sozialen Menschenliebe. Durch Solidarität kommen die Fernen in die Nähe und die Nahen werden Schwestern und Brüder". Auf Ersuchen von Sr. Ivanna haben wir uns bereiterklärt, die Kosten für einen einfachen Schulbau in l.uqolole/ Uganda zu übernehmen. 700 Schüler warteten auf diese Schule in ihrem armen ländlichen Heimatort, zumal der alte Bau im Krieg zerstört wurde und nur mehr notdürftig Kinder unter den Bäumen unterrichtet wurden. Im Rahmen des Gesetzes für Entwicklungszusammenarbeit hat die Südtiroler Landesregierung unser Gesuch

gutgeheißen und das Projekt mit 48 Mio. unterstützt. (Gesamtkosten 91.380.000 Lire). Trotz ernster Bedenken und nach mehrfachen Rückfragen beim afrikanischen Projektleiter Br. Jos und Missionar Helfer sind wir das

ren Einsatz und das freudige Engagement der Schüler.

Wagnis des Baubeginns eingegangen. Im spannenden Verlauf der Vor- und Bauarbeiten erlebten wir so ziemlich alles, was zwischen erster Begeisterung, Planung, Risiko, finanziellen Engpässen u. a. Liraentwertung, zähem Durchhalten bis zur Erfolgsfreude liegt. Mit einer Portion Abenteuer hatten wir von vornherein gerechnet. Mit großem Staunen konnten wir zur Kenntnis nehmen, daß der vertraglich festgelegte Baubeginn Mitte August und die Fertigstellung Ende Dezember eingehalten wurden; ebenso klappte es mit den erforderlichen Belegen. Besonders angenehm überraschte uns die wohlwollende Unterstützung hierzulande. Dank der vielen stillen Gönner, der kirchlichen Verbände, verschiedener Institutionen und Betriebe sowie unserer Einzelaktionen konnte letztendlich die Summe aufgebracht werden. Besonders hervorheben möchten wir die sehr gute Zusammenarbeit mit den Lehrpersonen, de-

wie ein Vertreter der Schulen einen Besuch abgestattet und zudem Dankesschreiben von Schulbehörde und Diözese überbracht. Wir geben diesen Dank weiter mit einem schlichten Vergelt's Gott an alle, die unser Anliegen geistig und finanziell mitgetragen haben und hoffen, damit auch die stillen ungenannten Spender zu erreichen. Wir machen weiter: Unbedingte Notwendigkeit und langgehegter Wunsch der Bevölkerung ist ein Tiefbrunnen im Schulgelände, welchen zu finanzieren (ca. 12 Mio.) wir uns entschlossen haben. So ersuchen wir, unsere gelegentlichen Aktionen weiterhin nach Möglichkeit zu unterstützen.

Mit Januar '94 wurde der Schulbetrieb in Luqolole aufgenommen. Letzten März haben uns der Projektleiter so-

Im Auftrag der Gruppe: Miss. Solidar. Bewegung St. Martin, die Schriftführerin: Öttl Notburga Unsere Kontonummer: RAIKA St. Martin 22170-3

N.Ö.


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Ciüdtiroler Leserpreis

Zeindler, Peter: Mord im Zug Geschichten Arche-Verlag, 1994

Nach 2jähriger Pause ist es wieder soweit: Der 3. Südtiroler Leserpreis wird ausgeschrieben. Wie bei den letzten beiden Ausschreibungen in den Jahren 1990 bzw. 1992 stehen auch heuer den Leserinnen und Lesern ab 15 Jahren aus ganz Südtirol acht Titel zur Verfügung, aus denen sie ihr persönliches Lieblingsbuch auswählen können. Das diesjährige Motto lautet "Diese Bücher brauchen keinen Strom: vom ~ttentat zum Mord im Zug" und steht demnach ganz im Zeichen von kribbeliger Spannung und Gänsehaut - fernab von der Flimmerkiste ... Die Aktion startet im Oktober '94 und dauert bis März '95. Wer sich beteiligen will, sollte innerhalb dieser Zeit wenigstens zwei dieser acht Bücher lesen und einem davon die Vorzugsstimme geben. Sieger wird jenes Buch sein, das südtirolweit den höchsten Beliebtheitsgrad aufweist. Die "Kandidaten"

sind folgende:

Hoeg, Peter: Fräulein Smillas Gespür für Schnee : Roman Hanser-Verlag, 1994 Ort des Geschehens ist Kopenhagen im Dezember 1993. Der 9jährige Jesaja stürzt vom Dach eines Lagerhauses und verletzt sich dabei tödlich. Die Amateurdetektivin Smilla Jasperson glaubt nicht an einen Unfall; für sie war es vorsätzlicher Mord. Ihre verzweifelte Suche nach den Tätern führt Smilla in die Eismeerregionen Grönlands und macht ihr deutlich, zu welch rücksichtsloser Brutalität unsere ehrgeizige, von Macht und Geld besessene Gesellschaft fähig ist. Der umfangreichste und mit Sicherheit literarisch anspruchsvollste Roman aus dem heurigen Leserpreis-Sortiment. Lanthaler, Kurt: Tschonnie Tschenett - Grobes Foul : Kriminalroman Haymon- Verlag, 1993 Dieser zweite Tschenett-Roman (nach "Der Tote im Fels") spielt im Sommer 1989. Die Fußballer des italienischen Erstliga-Spitzenreiters "AS Roma" sind auf Trainingsurlaub in der Stadt. Vor allem um den Stürmerstar Paolo Canaccia reißen sich die Fans. Der LKW-Fahrer Tschonnie Tschenett lernt Canaccia durch Zufall persönlich kennen, und er erfährt, daß dieser erpreßt wird. Mit einer Geschichte, die keinesfalls an die Öffentlichkeit gelan-

1994/95 böse

Bei den insgesamt 12 "bösen Geschichten" handelt es sich nicht durchwegs um typische Kriminalgeschichten, enthüllen sie doch auf spannende Weise die oft tödlichen Gefahren scheinbar harmloser Alltagssituationen.

gen darf. Als er Tschenett um Hilfe bittet, nimmt seine Karriere einen nicht vorhergesehenen Lauf ... Leon, Donna: Venezianisches Finale : Commissario Brunettis erster Fall ; Roman Diogenes-Verlag, 1993 Skandal in Venedigs Opernhaus "La Fenice": Der deutsche Stardirigent Wellauer wird in der Pause vor dem letzten Akt der "Traviata" tot aufgefunden. In der Garderobe riecht es unverkennbar nach Zyankali. Commissario Brunetti wird mit dem Fall betraut. Seine Ermittlungen bringen überraschende Tatsachen aus Wellauers Privatleben an den Tag, wonach eine ganze Reihe tatverdächtiger Personen in Frage kommen... Der Schluß der Geschichte ist ebenso unerwartet wie verblüffend. Mulisch, Harry: Das Attentat Hanser-Verlag, 1994 Kriegswinter 1945. Schauplatz des Geschehens ist eine Uferstraße am Haarlemer Kanal. Dort wird eines Nachts ein Nazi-Kollaborateur von Widerstandskämpfern erschossen. Der Vergeltungsakt der deutschen Besetzer bleibt nicht aus; einziger Überlebender ist der 12-jährige Anton, anhand dessen Lebensgeschichte die Hintergründe für das Attentat allmählich aufgedeckt werden. Noll, Ingrid: Die Häupter ben: Roman Diogenes-Verlag, 1993

meiner lie-

Dies ist die kriminelle Geschichte zweier Frauen: Maja und Cora, beide von rasant-temperamentvollem Charakter, lassen sich von ihren Männern nichts gefallen. Sie beseitigen alles, was sich ihnen in den Weg stellt, ohne Rücksicht auf Verluste ...

Auch zwei Comics sind mit von der Partie: Doyle, Arthur C.: Sherlock Holmes Der Hund von Baskerville Epaha- Verlag, 1994 Auf Schloß Baskerville geschehen seltsame Dinge: Ein riesiger Hund treibt seit Jahren sein Unwesen im Moor und tötet immer wieder Mitglieder der Familie Baskerville. Eines Tages kommt der alte Sir Charles von Baskerville auf mysteriöse Art und Weise ums Leben. Sherlock Holmes und Dr. Watson nehmen sich des Falles an... Dürrenmatt, Friedrich: Der Richter und sein Henker: Comic auf der Grundlage des Romans Zytglogge-Verlag, 1990 Kommissar Bärlach von der Berner Kripo ist mit der Untersuchung der Ermordung seines Mitarbeiters Schmied beauftragt. Zu seiner Unterstützung läßt sich der schwerkranke Bärlach Schmieds Kollegen Tschanz zuweisen. Die Spuren deuten auf einen gewissen Gastmann, in dessen Villa Herr Schmied mehrfach unter falschem Namen an Abendgesellschaften teilgenommen hat... Die acht Titel stehen in den öffentlichen Bibliotheken und Buchhandlungen, die die landesweite Aktion unterstützen, zur Ausleihe bzw. zum Kauf bereit. Dort liegen auch die Teilnahmebögen auf, die bis spätestens Ende März dort einzureichen sind. Sie werden sodann an eine zentrale Stelle nach Bozen gesandt und einer Auswertung unterzogen. Krönender Ausklang der Leserpreis-Aktion ist die für Mai '95 vorgesehene Abschlußveranstaltung, in deren Rahmen attraktive Preise unter allen anwesenden Leserpreis-Teilnehmern verlost werden. Wir hoffen, daß die Leserpreis-Aktion auch im Passeier "zu Buche schlägt" und wünschen Euch ein atemberaubendes G.K. Lesevergnügen!


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PasseirerBlatt / Oktober 1994

Die Fünfziger von St. Martin

Wo gewöhnlich Naturhungrige sich von der Waltner Sonne küssen und vom Jaufenlüftl umschmeicheln lassen, versuchen an einem Samstagnachmittag im vergangenen Frühsommer die Wetterhexen der Waltner Nörder alles, um Fremdländisches fernzuhalten. Diesen Schlechtwettergeistern zum Trotz lenkte der Theiner Hans seinen Bus zentimetergenau zwischen Schwarten-

keit und besonders an Musikalität steckt; so manchem Wildschütz, Edelweißverehrer oder Jodelakrobat wäre warm ums Herz geworden, hätte er die Liedtexte und Melodien aufmerksam verfolgen können. Nach mehrstündiger Belagerung räumte der vorletzte Kriegsjahrgang die Wanser Stube und nahm das Gasthaus Innerwalten ins Visier. Dort hatte man freilich

zaun und Fichten hindurch taleinwärts. In Wans entstieg eine geballte Ladung von Fünfzigern aus St. Martin und eroberte im Handstreich die Wanser Gaststube. Mit Mühe gelang es den Anführern, die Gruppe in das hofeigene Kirchlein umzuleiten. Dort feierte dann Pater Paul vom Liebeswerk in Meran mit den Jubilaren eine Eucharistiefeier, wie man sie in dieser persönlichen und ergreifenden Art selten erlebt. Nach dem unausweichlichen Regenfoto lockten schon die Krapfen von Wans. Und spätestens jetzt zeigte sich, was in den Martinern an Witz, Schlagfertig-

schon vorgesorgt und ein vorzügliches Nachtmahl hergerichtet. Und das war gut so, denn so konnte nach gestilltem Hunger und gelöschtem Durst die Stimmung gerade noch in Schranken gehalten werden. Als dann aber ein schneidiges Musikantentrio auf die Feiernden losgelassen wurde, riß es den letzten vom Stuhl und schleuderte so manchen fast aus den Schuhen. Keiner nahm Rücksicht auf sein halbes Jahrhundert, im Gegenteil, alle tanzten im Schweiße ihres Angesichts und strotzten von so viel Energie, daß diese weit ins dritte Jahrtausend hinein reichen müßte. H.S.

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Grundschule: Elternvertreter Im Schulrat informieren Die Schule ist nicht nur eine geistige Bildungsstätte für unsere Kinder, sondern vor allem ein unverzichtbarer und sehr wertvoller Partner in der Erziehung der heranwachsenden Kinder bzw. Jugendlichen, die zur gegebenen Zeit in der Familie, am Arbeitsplatz und in der Öffentlichkeit mitreden und mitbestimmen werden und auch sollen. Die Eltern im Schulrat der Volksschuldirektion St. Leonhard haben, auf Wunsch der Lehrer, alle Elternvertreter in den Klassenräten der Schuldirektion

zu einer Aussprache eingeladen, um Informationen und Gedanken auszutauschen und die erforderliche Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Schule zu intensivieren. Die meisten Klassenräte sind der Einladung nachgekommen und haben in den Versammlungen, die am 25. Jänner in Moos und am 27. Jänner in St. Leonhard stattgefunden haben, viele wertvolle Anregungen zu den Themen Unterricht, Lehrausflüge, Lehrmittel, Klassen- bzw. Schuleinrichtungen, Informa-

tionsaustausch zwischen Lehrer, EItern, Klassen- und Schulräte usw. eingebracht. Eine Umfrage durch die EIternvertreter in den Klassenräten ergab, daß die große Mehrheit mit den Lehrerinnen und Lehrern sehr zufrieden ist und daß über Unterrichtsgestaltung, Unterrichtsmethoden und Lernerfolge kaum Klagen laut wurden. Zweifel und Unsicherheit hingegen tauchten bei der Diskussion über die Ausflüge auf. Sollen oder dürfen die Eltern die Klassenausflüge begleiten, wurde gefragt und die Lehrer wurden zu einer ausführlichen Meinungsäußerung gebeten. Der Wunsch aller Eltern ist es, möglichst viele Ausflüge durchzuführen. Über Vielfalt, Notwendigkeit und Anzahl von Lehrmitteln hatten die EIternvertreter keine klaren Vorstellungen und vertrauen weiterhin auf das "Feingefühl" der Lehrpersonen. Die zweckmäßige und ausreichende Einrichtung und Gestaltung der Klassen bzw. Schulhöfe läßt zu wünschen übrig und man appelliert an die Gemeindeverwaltungen, dafür mehr Geldmittel zur Verfügung zu stellen. Gar einige Reklamationen gab es über die Sauberkeit der Schulräume. Sie seien verstaubt, zu wenig gelüftet und einige "Kleinigkeiten" mehr, hieß es. Auch hier bittet man die Gemeinden, bei der Vergabe der Aufträge "gründlicher" zu sein. Von allen sehr gewünscht wäre ein regelmäßiger Gedankenaustausch und die Weiterleitung der Protokolle der Klassenratsbzw. der Schulratssitzungen. Der Schulrat wäre somit über die Entscheidungen in den Klassenräten und die Klassenräte über die des Schulrates informiert. Bei beiden Versammlungen konnte festgestellt werden, daß die Eltern und Elternvertreter durchaus bereit sind, sich für die Belange der Schule einzusetzen und den Kontakt mit der Schule auch suchen, was verschiedene Veranstaltungen wie Sportfeste, Abschlußfeier, Ausflüge, usw. bestätigen. Es sind vielleicht die Unsicherheit von seiten der Eltern und der fehlende Informationsfluß von seiten der Lehrpersonen, die eine wünschenswerte, intensivere Zusammenarbeit bisher verhinderten. Die Elternvertreter im Schulrat versuchen das "Zusammenrücken" von Schule, Lehrpersonen, Schulrat, Klassenrat und Elternhaus zu fördern, was die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen während der Pflichtschuljahre nur positiv beeinflussen kann. Um sich diesem hochgesteckten Ziel zu nähern oder es gar zu erreichen, bedarf es der Zusammenarbeit aller Beteiligten und besonders der der Eltern. Für diesbezügliche Fragen und Informationen stehen die gewählten Vertreter im Schul- und dem jeweiligen Klassenrat zur Verfügung.


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Alte Leute erzählen A holbs Jahrhundert isch her, daß der Siegfried mit seine Eltern und Gschwister ausgewondert ischt. Dös werd sicher viele interessieren, bsunders die jüngern Leit, die den Toal der Südtiroler Geschichte nit miterlebt hobn. Am beschtn frogn mir in Siegfried selber. Er ischt zem joa schun 8 Johr olt gewesn. Und sicher konn er sich nou guet erinnern on die unselige Zeit. R: Joa, Siegfried, woascht du nou eppes von enkener Auswonderei? S: Seil woaß i nou guet. I bin zem 8 Jahr olt gewesn. Es ischt in Juni 1940 gewesn. R: Worum seid ös denn überhaupt von derhuem aweck gongen? S: In mein Olter ischt derhuem zem gewesn, wou die Eltern sein gewesn und die Eltern und Gschwister sein joa mitgongen. Mier sein a 13 köpfige Familie gewesn, - elf Kinder und die Eltern. S Jüngschte ischt erscht a Johr olt gewesn. Domols, 1939, hobn sich die Bewohner Südtirols gemießt entscheiden entweder auszuwandern oder dozubleibn. Entweder für Deitschland ze optiern oder für Italien. Für beade Toale hot die Zukunft recht düster und unsicher ausgschaug. Und noch der Propaganda ve zem warn die Dobleiber in die oltn Provinzen ochn kemmen. Joa, vielleicht gar noch Sizilien. Die uen und die ondern hobn ihmene Propaganda gemocht und olle hobn sie in die Leit s' Blaue vom Himmel versprochn. Die mearigschtn sein für Hitler begeistert gewesn und . hobn für Deitschlond optiert. Die Dobleiber hobn zem kuene gutn Zeitn ghobb, die sein überoll und von olle verfolgt wordn und sogor in der engschtn Verwondtschoft sein Feindschoftn entstandn. Do hot holt der Voter a für Deitschlond optiert und die Folgn hobn sich bold dernoch gezoag. Zem hobn sie grod die Timmeljochstroße gebaut. Der Voter hot zem schian verdient. (Man denke an die Kinder- und Höhenzulage!) Ober gschwind noch der Option ischt der Voter frischtlos entlossn gewordn. Man konn sich die Misere denken, die do in den kluen Schießstandheisl ingezochn ischt! Zerscht sein amol die ältern Gschwister ze Baurn kemmen, die Muetter hot für Finanzer und Faschisten gewascht, daß sie a poor Lire verdient hot. Do hobn sie die Auswonderei logisch beschleinigt, und in Juni 1940 isch nocher a sou weit kemmen. R: Hobb es ols mitgenommen? S. Joa, ols - Die Möbl, s Kochgschirr

und des bisl Gwond, dos mer zem holt ghobb hobn. R: Zem ischt joa nou kuen Stroße gewesn, wie hobb ös denn dös ols aweckgebrocht? S. Mier hobn olls gemiet af Horrebam (Hahnebaum) ausntrogn. Do hobn mier Kinder a gemiet fescht mithelfn. Der uene hot a Schublode getrogn, der ondere a Bettschtottnbrett und sou hobn mier, weil ins viele gewesn sein, a gor nit a sou long Orbet ghobb, bis mier insere wianign Hobseligkeitn hobn af End und Ourt ghobb. Af Horrebam ischt nocher ols gwortn af an Lostwogn gelodn und noch Meran gebrocht. I woaß nimmer, ischt dös der Mooserwirt gewesn oder an onde-

nocher ze Baurn kemmen, die Brüeder in Ötztol innen und die Schwestern zen Orbetsdienst. Der Voter hot ban ar Soge Orbet gfundn. Die älteschte Schwester ischt zem schun verheiratet gewesn. Sie ischt ober a ban ins gewesn und a ihr Monn. Erscht im Johr 1942 sein mer noch er noch Scharzendorf , 3 km von Laibach (Slowenien) entfernt, kemmen. Zem hot man ins an Bauernhof zuegewiesn. 2 Brüeder sein zem nocher ingezogn gewordn, uener ze die Gebirgsjäger und uener ze die SS. R: Hobb ös enk gfreit af den Houf? S: Joa riesig. Miar hobn ins gfreidet, endlich amol selber eppes ze hobn und nit olleweil unter ondere ze stian. R: Ischt der Hof bestellt gewesn? Ischt a Viech dogewesn und a Ernte inzebringen? S: Weder s' uene nou s' ondere. Viech ischt kuens gewesn. Dös hot erscht der Voter nocher a sou longs-

rer. Zem hobn 70.000 die Huemet verlossn und sein ausgewondert. Man hot in die Leit s Blaue von Himml versprochn und sie fürs Auswondern begeischtert. Von Meran sein mier mitn Zug übern Brenner gfohrn bis Innsbruck. Zem sein mier in an Hotel untergebrocht gewortn. Zem sein mier nocher a Woche in an Hotelzimmer isoliert gebliebn, weil insere jüngste Schwester, die Helene, an Diphterie erkronkt ischt. Von Innsbruck hot man ins noch Rattenberg gschickt. Zem hobn sie ins a Wohnung zuegewiesn. In Rattenberg hobn mier nocher nou a Gschwisterle derzuegekriagg - Ober seil ischt woll wegn der körperlichn und seelischen Strapazen der Muetter nit lebensfähig gewesn und ischt noch der Geburt gschtorbn. In der Wohnung in Rattenberg sein mier lei a poor Wochn gewesn. Von Rattenberg sein mier noch er noch Münster kemmen. Zem hot ins a Baur aufgenommen. Die ältern Gschwister sein zem

um ingstellt. Ernte ischt a kuene inzubringen gewesn. Es ischt joa ols zertromplt und vernichtet gewesn. Mier hobn ins lei aufs nägschte Johr gekönnt vertröschtn. R: Joa, von wos hobb ös' denn do gelebt? S. Mier hobn an Unterstützung vom Gauleiter gekriagg. Der Voter hot nocher a sou longsom Viech ingstellt, daß mier aMiich ghobb hobn. Orbet hot's do genueg gebn. R. Joa bsunders für die Muetter, die werd amol ols auf Hochglonz gebrocht hobn! Joa, sein die Eltern do wirklich glücklich gewesn, oder hot sie decht olleweil die Ongscht bedruckt, daß dös Glück am End nit olm dauern kannt? S: Joa der Voter hot dös sicher amol kemmen gsechn, ober er hot zen ins nia eppes gsogg. R: Ischt dös a groaßer Houf gewesn? S: Joa, mier hobn, wenn mier ihn wieder verlossn hobn, 15 Stuck Viech


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g'hobb und 2 Rosse. R: Wos ischt mit die Besitzer geschechn? S. Seil woaß i nit, die sein entweder, wenn sie's nou derton hobn, ze die Partisanen gongen oder irgendwo in an Loger gebrocht wordn. R: Hobb ös a Nochborn in enkerer Nöhe g'hobb und hobb es enk mit die guet verstonden? S. Joa, die Nochborn sein gonz nochnt gewesn. Guete Leit; a ols Baurn. Mier sein guet mitnonder auskemmen. Sie hobn ins gschätzt. I muen, mier hobn viel voneinander gelearnt. R: Und ischt die Zeit gonz friedlich und ruhig verlaufn? I muen, hot enk do niamend gschteart? S: Owoll, uenmol in ar Nocht hobn mer schun an Schreckn und an Ongscht mitgemocht. 00 sein 2 Partisanen kemmen mit weite Mantl on und an Revolver in der Hond. Die hobn ins kuen kluen Schreck ingejogg, ins Kinder und der Muetter nit minder. Meine kluenen Schwestern sein davor niedergeknielt und mit augereckte Handler hobn sie die Zwoa gebittet, ins zu verschonen und am Lebn zu lossn. Die Muetter ischt unter ihmene Orme durchgschloffn und in Stodl auchn gerennt. Zem hot sie sich in Hei versteckt. Endlich sein se nocher decht gongen, ober in Radio hobn sie mitgenommen. Ban ins sein sie nocher nia meahr kemmen. Ober ban insere Nochborn sein se olleweil wiederkemmen und hobn sie vourzue ausgerab. Der Voter ischt zem zen Glück nit derhuem gewesn. Er ischt noch Südtirol gfohrn um a Milchzentrifuge und an Treibkübl, daß mier hobn gekennt in Keller unten hueml a bisl a Milch vertreiben und a bisl a Schmolz mochn. Dös war jo ols verbotn gewesn. Mier hattn an jedn Tropfn Milch gsollt stelln. Wer woaß, wos do gwortn war, wenn der Voter derhuem gewesn war! R: Wia ischt die Londschoft gewesn? S. Mier hobn an schian Houf ghob, s'moaschte ebn und a bisl hügelig. R: Wie ischt dös mit der Schuele gewesn? In welcher Sproch hot man unterrichtet? S: Die Schuele ischt gonz nochnt gewesn und die Unterrichtssproehe deutsch. A die Kirche ischt nochnt gewesn, ober s' Kirchn ischt slowenisch gewesn. R: Wia long hot dös Glück gedauert? S. Bis onfangs April 1945. 00 sein mier von der Gemeinde aus avisiert gwortn, daß der Ruß nimmner weit ischt. Ober nocher wars aufgongen! Innerholb 2 Stundn hobmer Lebensmittel: Broat und Speck, und s noatwendigste Gewond af an Loaterwogn gelodn und sein, ohne umzeschaugn, losgfohrn. R: Dös werd a Schreckn geswesn

sein! S: Oll den Schrecken hot die Sehnsucht noch derhuem überwogn. I muen in ins Kinder ischt grod zem erseht s'Gfühl von Heimatliebe und die Sehnsucht noch der Heimat aufkemmen. Mier hobn eigentlich olm a groaßes Glück ghobb. Nou zur Zeit wo mier nou sein zem gewesn, hobn die Partisanen in Bürgermoaschter entführt und man hotn nocher mit ausgstochnen Hirn in Wold gfundn. R: Und af der Flucht, seid ös zem überoll leicht durchkemmen? S. Mier sein olleweil unter Militärschutz gewesn. In Arnoldstein, hot's Fliegeralarm gebn. Ober mier hobn holt a wieder Glück ghobb. Wiaviel die Muetter zem gebetet und ins zen Betn angeleitet hot! Olleweil wieder hot sie ze der Muettergottes gebetet: "Breite deinen Mantel aus, mach uns Schutz und Schirm daraus! Laß uns alle drunter stehn, bis die Gefahrn vorübergehn!" In Sillian hobn mer an ochttägigen Aufentholt ghobb. 00 hot's a wieder Fliegeralarm gebn. Afn Weg hobn mier ältere Gschwister wiederamol obweschselnd gemüet zu fueß gian. Olle hatmer af den Wagele nit Plotz ghobb. In Sillian hobmer noch er die Einreisebewilligung für Südtirol gekriagg. Von

Sillian aweck hot ins s deitsche Militär mitgenommen. Der Voter und 'die jüngeren Buebn sein mit die Rosse und in Wogn weitergfohrn. A Sou ischt in ins Kinder s Gfühl Heimat s erschte Mol woch gewortn. - Huamweah isch im Gepäck bei Auswonderung immer dabei. S: Endlich in St. Liert onkemmen, hot ins die Pinter Anna recht liebevoll aufgenommen. Sie hot ins a Schüssl voll Knödl vorgsetzt, die mer noch longen Strapazen und Ängschten in Ruhe genossn hobn. Die Knödl und die tröschtenden Worte der Anna, hobn ins so richtig entschädigt für olle Strapazn, die mer durchgemocht hobn. - Joa, die Pinter Anna hot sich, als Tertiarin ols würdige geistige Tochter des hl. Franziskus gezoagg - A weitere groaße Wohltäterin ischt die Felsnegger Wirtin gewesn. Sie hot ins für 14 Toge Unterkunft gebn und verköstigt. Inzwischen hot ins der Peaterle Voter a Wohnung zur Verfügung gstellt. A sou isch olleweil weitergongen. Die Rosse hot der Voter verkaft. Der Menig Hans und der Spatn Hans ve St. Martin hobn sie gekaft. Endlich ischt nocher in Robnstuen inser Haus wieder frei gewortn und überglücklich, wenn a orm, sein mer wieder derhum gewesn! R. G.

Dr. Schenk, Gemeindearzt von Moos Dr. Thomas J. Schenk wurde am 9. September 1951 auf der Seiseralm geboren. Sein Vater stammt aus Lajen, seine Mutter war eine Meranerin. Anschließend an die Matura am klassischen Lyzeum in Meran, studierte er an der Leopold Franzens Universität in Innsbruck. Nach der Promotion zum Doktor der gesamten Heilkunde absolvierte er das Praktikum und die Ausbildung zum praktischen Arzt an den Krankenhäusern von Meran und Sterzing. Danach war er Assistenzarzt der physikalischen Medizin am Böhler-Unfallkrankenhaus in Meran und Assistenzarzt am Zentrum für psychische Gesundheit in Meran. Seit Mitte September 1994 ist Dr. Schenk Gemeindearzt in Moos in Passeier. Er ist verheiratet und Vater von drei kleinen Kindern.

libonnement des Paasetrerblattes Für Heimatferne und auswärts wohnende Passeirer besteht die Möglichkeit, das Passeirerblatt zu abonnieren. Abonnementpreise einschließlich Versand: Inland L. 10.000.-; Ausland L. 15.000.Bitte Adresse im Gemeindeamt von St. Leonhard telefonisch bekanntgeben. Tel. (0473) 65 61 13


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Sie waren Nachbarinnen im Leben und wollten es auch im Tode sein. Als man die Flirler-Mutter zu Grabe trug, lebte auch die Pamer-Mutter nur noch zwölf Tage. Nun ruhen sie beide auf der Südseite des Friedhofes von Moos in Passeier. Sie haben viel Leid und Freud, viel Kummer und Sorgen miteinander geteilt, denn beide waren lange schon Witwen. Beide hatten neun Kinder, acht sind ihnen verblieben, denn eins kehrte zu den Engeln zurück. So verband sie nicht nur eine friedliche Nachbarschaft, sondern auch ein gemeinsames Schicksal. Die Flirler-Mutter, Mena Kofler, wurde am 2. Februar 1907 auf dem Flirlerhof in Pill geboren. Sie vertiefte sich schon von Kindheit an gerne in Bücher und Zeitschriften, was bei Bergbauern kindern sonst nicht so üblich war, darum tat Menas Vater den Ausspruch: "Wenn entl des sackere Madl amol in Klostr gang!" Die Mena jedoch hatte kein Interesse, ins Kloster zu gehen. Sie suchte sich

ben erfüllt und war bis ans Ende von Fröhlichkeit geprägt. Ihre Kinder, die vier Töchter und die vier Söhne, hat sie zu tüchtigen Menschen erzogen. Am Portiunkula-Sonntag wollte sie noch unbedingt zum Hauptgottesdienst und auch einen Ablaß gewinnen. Die Tochter Agnes brachte sie zur Kirche, und die Flirler Mutter feierte zum letzten Mal mit der Pfarrgemeinde den Gottesdienst, empfing die heilige Kommunion, und somit war sie gut gerüstet für ihren Heimgang. Am Montag darauf fühlte sie sich nicht ganz wohl, am Mittwoch wurde sie in die Klinik St. Anna eingewiesen, wo sie in der Nacht verstarb. Neben ihren acht Kindern trauern auch 19 Enkel um die liebe Flirler-Mutter. Die Pamer-Mutter, Rosa Tschaupp, wurde 1909 in Innsbruck geboren. Als lediges Kind mußte sie gleich erfahren, wie kalt und herzlos die Welt sein kann. Sie kam dann nach Platt in Passeier, wo sie die Annen-MuchnMutter aufnahm. Doch es war eine harte Zeit, der Wohlstand lag in weiter Ferne, und so mußte sich die Rosa mit neun Jahren im Sommer das Brot schon selbst verdienen. Sie wurde eine treue, gute Dienstmagd. 15 Jahre diente sie am Gosterhof in Pill, bis sie 1939 mit Josef Reich zum Traualtar schritt. In harmonischer Ehe verflossen zwölf Jahre, dann zerstörte

einen schneidigen Mann und vermählte sich 1938 mit Alois Schweigl, "GraßI-Luis". Die Mena hatte zwei Brüder, und da der ältere, dem nach dem Tode der Eltern der Hof zufiel, ledig blieb, vermachte er den Flirlerhof nach einigen Jahren der Mena. Wie das Leben einer Bergbäuerin ist, ausgefüllt mit harter Arbeit und mit finanziellen Sorgen, doch mit großem Gottvertrauen, Sorge um das Wohl der Kinder, so vergingen auch die Tage und die Jahre der Mena. Den weiten, beschwerlichen Kirchweg, der damals noch zu Fuß bewältigt werden mußte, scheute die Mena weder im Sommer noch im Winter. Als sie im Jahre 1963 ihren Mann verlor, blieb ihr Leben dennoch vom tiefen, christlichen Glau-

eine Lawine das traute Familienglück. Josef Reich, der Ehemann der Rosa, geriet im Pilltal unter die Lawine. Die junge Frau und Mutter sah sich von einer hilflosen Kinderschar umgeben. Denn der Sepp, der Älteste, zählte elf Jahre und Rosa, die Jüngste, vier Monate. Eine schwere Zeit brach für die Pamer-Mutter nun an. Doch sie, deren Leben von Jugend auf von Verzicht und Opferbereitschaft gekennzeichnet war, meisterte beispielhaft auch diese schweren Jahre. Die Kraft dazu schöpfte sie aus einem tiefen,- unerschütterlichen Glauben. So gab sie den Kindern ohne viele Worte die Orientierung fürs Leben. Die Pamer-Mutter kam auch werktags einmal in der Woche den mühevollen

Gedenken an zwei Bäuerinnen

Weg zur Kirche. Eine große Freude wurde ihr zuteil, als ihre Tochter Maria bei den Styler Missionsschwestern eintrat. Ihren fünf Söhnen wurde das "Musikalische" wahrscheinlich schon in die Wiege gelegt, denn alle fünf sind immer noch aktive Musikanten, und die Enkel blasen lange schon um die Wette. In den letzten Jahren war die Pamer-Mutter nicht mehr so richtig gesund. Doch gehäkelt hat sie, bis sie nicht mehr aus dem Bett kam, und mit Begeisterung und Freude zeigte sie den Besuchern die zarte Arbeit, die sie kunstvoll und spielend schaffte. Am 28. August erlosch Licht und Wärme für ihre Kinder und die 14 Enkel. Der Tod· dieser zwei Mütter, Witwen und Bergbäuerinnen war nur mehr ein Heimgang zu Gott. Für ihren mit Freuden gelebten Glauben und für ihren selbstlosen Einsatz in der Sorge um die Ihren und für ihr Gebet im allgemeinen möge Gott, der Herr, sie nun reichlich belohnen. Sie hinterlassen den Kindern, Enkeln und uns allen eine Erinnerung als Erbe, das glücklich macht. Das Erbe heißt "Zufriedenheit". A. L.

Wir gratulieren zur Geburt

Gemeinde St. Leonhard: Brunner Dominik 13.08., Platzerberg 6; Ennemoser Anna 20.08., Thurnfeld 11; Ennemoser Michael 18.07., Thurnfeld 11; Gilg Peter 26. 08., Kirchweg 12; Heel Stefanie 04.09., Walten 81; Hofer Deborah 02.08., Passeirerstr. 9; Hofer Martin 17.05., Prantach 8; Königsrainer Thomas 23.07., Schaffeid 15; Pfitscher Maria Theres 19.06., Weingart 16; Pfitscher Rene 17.08., Gerichtsweg 17; Pisetta Matteo 11.08., Stickl 9; Pixner Silvia 21.08., Mörre 61; Widmann Petra 09.07., Walten 34. St. Martin Gögele Franziska 23.08, Fernerweg 11; Haller Petra 04.08., Dr. Hillebrandtweg 9; Ilmer Ramona 14.09., Dr. Hillebrandtweg 1/A; Maier Marlies 29.06., Riederbergstr. 30; Pichler Jessica 21.06., Jaufenstr. 22; Pircher Marc 10.06., Pseirerstr. 16; Pöll Markus 13.08., Steinachweg 14; Raich Mara Anna 19.07., Prantach 5; Kofler Sandra 23.09., Angerweg 20; Karlegger Norbert 21.09., Pseirerstr. 61. Moos Brunner Hubert 15.07., Rabenstein 20/A; Fleischmann Renate 22.07., Pill 148; Graf Jonas 20.06., Stuls 33; Hofer Maria Sofia 29.08., Stuls 36; Kofler Patrick 17.07., Rabenstein 4/A; Königsrainer Sara 31.07., Platt 112; Pfitscher Stefan 12.09., Rabenstein 51 A; Raffl Manuel 07.07., Stuls 6; Raffl Sigrid 27.07., Platt 18; Rinner Sara 26.08., Dorf 101.


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Kleinfeldfußball-Dorfmeisterschaft in St. Martin Kurz bevor die neue Meisterschaftsrunde der verschiedenen Altersklassen des Fußballclubs St. Martin begonnen hat, richtete man im August die 1. Mortiner Dorfmeisterschaft auf Kleinfeld aus, an der alle Vereine und Ver-

Martin, nahmen an dieser Meisterschaft teil. Eine besondere Attraktion waren die sogenannten "alten" Altherren mit Stars, wie dem Ebenwieser Franz, mit Luis Fontana, mit dem Metzger Ehrenreich und dem Erwin

Siegerfoto mit Bürgermeister Hermann Pirpamer und Sektionsleiter Uli Schweigl

einigungen sowie Betriebe und Stände teilnehmen konnten. Das Teilnehmerfeld für die erste Veranstaltung dieser Art in St. Martin war ansehnlich. Sechzehn Mannschaften, darunter die Freiwillige Feuerwehr, die Musikkapelle, Betriebsmannschaften, wie Hoppe

vom Martinerhof, sowie dem Theiner Hans, die sich die Fußballschuhe anschnürten. Auch die Jugend fehlte nicht und die Jungs vom Haus der Jugend stellten unter dem Decknamen "FC Wompen und SSC Wompenriebler" zwei Mannschaften. Topfavorit

feld. Natürlich war auch der Sieg wichtig, doch wichtiger für alle schien das Zusammensein von Fußballbegeisterten aus St. Martin und außerhalb. Ungefähr 160 Spieler liefen auf und ermittelten in 32 Spielen den Sieger, der nur "Kaufleute St. Martin" heißen konnte. Im Finale bezwangen Tschöll & Co., der übrigens mit 21 Toren Torschützenkönig wurde, die Mannschaft von Video Lanthaler klar mit 8 : 3. Das kleine Finale ging an Saltaus, das die Tennisbar im Siebenmeterschießen bezwang. Die Überraschung des Turniers lieferten zweifellos die Tischler von der Tischlereigenossenschaft. Die Spieler von Manfred Ennemoser wurden erst im Viertelfinale durch ein Siebenmeterschießen eliminiert. Ein Supererfolg für die Holzbranche!!!. Zu den Flops zählten die Feuerwehrleute, die Mannschaft von Pfitscher Türen aber auch die Musikkapelle, die trotz der Verpflichtung von Valencia Hans Hofer "Schuster" nicht den nötigen Erfolg verbuchen konnte. Die Trainerstühle wackelten heftig. Nun, auch die Schiedsrichter hatten alle Hände voll zu tun, doch mit einigen Verwarnungen hielt man alles in Schach, und so konnten die Pfeifenmänner alle Spiele gut über die Bühne bringen. Übrigens, die Schiedsrichter waren die Spieler der Oberligamannschaft des S.C. St. Martin. Abends wurde an beiden Tagen gefachsimpelt und gefeiert und bei der Siegerehrung, die Bürgermeister Hermann Pirpamer vornahm, wurde die Veranstaltung als wiederholenswert und gelungen bezeichnet. Der Fußballclub wird auch die zweite Dorfmeisterschaft veranstalten, an der auch einige prominente Mannschaften, wie die Mortiner Eigentor, die Barstürmer oder die Spieler von Maico teilnehmen werden.

Mühle wirst du 8ennant

Eine unvergeßliche Szene während des Spieles Altherren gegen Tischlereigenossenschaft. Gleich zwei Spieler "ersetzte" Fußballpionier Franz Ennemoser, Ebenwies. Luis Fontana und Georg Blaas gingen vom Platz und der nie zu haltende Franz betrat den Rasen. Im Bild auch noch der engagierte Trainer der Altherren Sepp Öttl, sowie Hans Theiner auf Talentsuche!!

Büro und Produktion, die Raiffeisenkasseangestellten, Pfitscher Türen und die Tennisbar, sowie Video Lanthaler, ja sogar die Tischlereigenossenschaft stellten Mannschaften. Auch Freizeitmannschaften, wie der Apres Club, der FC Saltaus, die Kegler von St.

waren natürlich die Kaufleute St. Martin mit Dusty Tschöll, Andi Ennemoser, Dieter Platter, Ali Schweigl und Rudi Ennemoser, sowie Walter Ilmer. Bei herrlichem Wetter und guter Laune gab es zwei wunderschöne Fußballtage auf dem St. Martiner Spiel-

Aber du bist keine mehr Du bist eine 8ebrechliche Cestell. Von opinnweben umhülll von Mäusen durchwühll. Vom Wasser verlassen das dein Lebensrad 8edrehl. Dein HerzschlBß hat aus8eselzl. Die Ge8enwarl leistet dir nicht ernste ltilfe, Und die Zukunf\.9

oie läL es 8erne. Aber die "Zukunft"

lie8l immer in der ferne.

Anna Lanlhalcr


Passeirer Blatt / Oktober 1994

Seite 14/ Nr. 3

Der SC Passeier - Sektion Fußball stellt sich vor Die Sektion Fußball des SC Passeier nimmt in der heurigen Saison 1994/95 mit 9 Mannschaften an folgenden Meisterschaften teil: • Landesliga Gruppe B Trainer: Bernhard Tschöll Betreuer: Sepp Brunner • Under 17 Trainer: Stefan Brunner Betreuer: Arnold Kofler • B-Jugend Trainer: Stefan Brunner Betreuer: Gustl Senon er

Mit dem Spielertrainer Bernhard Tschöll, der die 1. Mannschaft bereits das dritte Jahr erfolgreich trainiert, werden unsere Spieler alles daran setzen, um wiederum eine gute Plazierung zu erreichen und die Sektion Fußball in ganz Südtirol ehrenvoll zu vertreten. Das Fördern der Jugendmannschaften ist uns ein besonderes Anliegen, und unser gutes Betreuerteam um Jugendleiter Erwin Schwienbacher wird versuchen, diese Arbeit seriös und korrekt

Die 1. Mannschaft

• C-Jugend Trainer: Erwin Schwienbacher Betreuer: Klaus Prugger, Georg Kofler • 2 D-Jugendmannschaften Trainer: Werner Graf, Klaus Prugger Betreuer: Luis Pamer, Michl Reinstadler • 3 E-Jugendmannschaften Trainer: Sepp Brunner, Konrad Lanthaler Betreuer: Adolf Pirpamer Es werden ca. 132 aktive Mitglieder betreut, welche vorwiegend aus St. Leonhard, aber auch aus Walten, Moos, Platt, Stuls und St. Martin kommen. Wir möchten der 1. Mannschaft auf diesem Wege unseren Respekt und Anerkennung in der Öffentlichkeit aussprechen, die mit viel Fleiß, Disziplin, Kampfbereitschaft und Mitarbeit vor einem Jahr den Aufstieg in die Landesliga geschafft hat. Wer hätte wohl gedacht, daß unsere Mannschaft als Neuling in der Landesliga den sensationellen 3. Platz belegen würde? Sicherlich ist die große Erfahrung der sogenannten "Alten" Graf Albert, Graf Werner, Kofler Gottfried voll zum Tragen gekommen, gepaart mit der Begeisterung einiger "Jungen".

fortzusetzen, und vielleicht kann man in einigen Jahren wieder die "Früchte" ernten. Bereits zwei junge Spieler aus unserem Kader können heuer beim AC Bozen in der Amateurnationalliga spielen. Wir sind stolz auf unsere Spieler Gerald Schenk und Christian Pixner und wünschen ihnen viel Erfolg und Freude beim AC Bozen. Die Jugendmannschaften werden nicht nur bei den Meisterschaftsspielen vom Betreuer und dem Trainer begleitet,

Unsere Kleinsten: Die E-Jugend

sondern auch bei den einzelnen Trainingseinheiten an den Wochentagen. Der Jugendspieler, der ca. 280 Stunden im Jahr vom Verein betreut wird, bekommt nicht nur einen sportliche Ausbildung, sondern lernt auch Disziplin und Kampfbereitschaft. Diese und noch viele andere Anforderungen an die Sektion fordert viel Einsatzbereitschaft ehrenamtlicher Mitarbeiter, die im Hintergrund als "graue Eminenzen" fungieren. Dies sind: Sektionsleiter: Hans Theiner Vize-Sektionsleiter: Michael Hofer Schriftführer: Sepp Thaler Kassier: Luis Pfitscher Beirat: Sepp Brunner, Vittorio Girotto, Norbert Holzknecht, Konrad Lanthaler, Luis Lanthaler, Anton Öttl, Hans Pfitscher, Rosmarie Pfitscher, Sandro Santomaso, Erwin Schwienbacher, Josefine Schwienbacher, Gustl Senoner. Im Namen der Jugendabteilung möchten wir uns vor allem bei jenen Eltern bedanken, die versuchen, mit uns zusammenzuarbeiten und welche Verständnis und Anerkennung für unsere Arbeit aufbringen. Ein besonderer Dank gilt auch den Betreuern, den Sponsoren, den Gemeinden St. Leonhard und Moos, dem Sportassessor Karl Winkler, dem Sportclubpräsidenten Elmar Holzknecht, die für unsere Probleme immer wieder ein offenes Ohr haben, dem Linienrichter Joachim Tschöll, den Schiedsrichtern Adolf Pirpamer und Daniel Gufler, dem Chauffeur der Jugend aus dem Hinterpasseier Roland Lanthaler, dem Platzwart Florian Schwarz, dem Feldeinzeichner Anton Zipperle, der Wäsche- und Putzfrau Burgl Prünster und all jenen, die in irgendeiner Weise einen Beitrag zu unserer Arbeit leisten. Nicht zu vergessen sind die treuen Fans, die unsere Fußballspieler zu jedem Spiel begleiten. Es bleibt nur zu hoffen, daß unsere "Kicker" verletzungsfrei und ohne größere Schwierigkeiten die laufende Saison zu Ende spielen können. J. S.


Seite 15/ Nr. 3

Passeirer Blatt / Oktober 1994

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Passeirer Schach Im Hoch

Auch bei der Feier wurde die "Arbeit" nicht vergessen.

Das .Kaserle" auf dem Gampen in den Ulfaser Mahdern bot im Juni dieses Jahres eine sonnige und passende Kulisse für die Saisonschlußfeier des 1977 in St. Leonhard gegründeten Schachclubs Passeier. Die rund dreißig Mitglieder und deren Angehörige hatten allen Grund, sich das köstlich zubereitete "Gegrillte" schmecken zu lassen. Der Südtiroler Schach bund feierte in der abgelaufenen Saison 1993/94 Jubiläum. Er organisierte die bereits 25. Südtiroler Mannschaftsmeisterschaft, an der 60 Mannschaften teilnahmen. Es ist dies in Italien das erste Turnier dieser Art! Der Schachclub Passeier gehört zu den wenigen Vereinen, weIche schon seit mehreren Jahren mit drei Mannschaften daran teilnehmen. Er drückte der Jubiläumsmeisterschaft sogar seinen persönlichen Stempel auf, denn alle drei Mannschaften belegten in ihren Kategorien einen Platz unter den besten drei. Die erste Mannschaft, stets ein Aushängeschild des Vereins, gewann die B-Liga souverän. Nur das erste Match ging verloren, dann folgte eine beispielhafte Siegesserie, die auch in der letzten Runde beim Spitzenspiel gegen Naturns nicht abriß. Passeier ist somit heuer wieder in der höchsten Spielklasse, der A-Liga vertreten. Die zweite Mannschaft, früher noch erstes Sprungbrett für die Nachwuchshoffnungen, hielt mit dem Tempo der ersten Mannschaft Schritt. Auch sie verlor zu Meisterschaftsauftakt nur knapp gegen den späteren Gruppensieger, konnte aber die restlichen Begegnungen ebenfalls alle für sich entscheiden und schaffte somit den Klassenaufstieg in die B-Liga. Den großen Erfolg rundete die dritte Mannschaft ab. Eigentlich war diese Jugendmannschaft (Durchschnittsalter 16 Jahre!) ins Rennen geschickt wor-

den, um Erfahrungen zu sammeln und die rege Jugendarbeit ins Vereinsleben zu integrieren. Nach Halbzeit der Meisterschaft jedoch standen die jungen Talente mit sage und schreibe drei Punkten Vorsprung an der Tabellenspitze. Leider konnten sie im Frühjahr nie mehr in Stammbesetzung spielen und wurden am Schluß von zwei Verfolgern noch knapp abgefangen. Dennoch, ihr Ergebnis lag über den Erwartungen und verdient großes Lob. Die heurige Meisterschaft, die wie immer im November beginnt, wird der Schachclub Passeier erstmals in seiner Geschichte mit vier Mannschaften bestreiten. Davon ist eine Mannschaft als Außensteile Riffian "gedacht", um den dortigen Nachwuchskräften die Anfahrt nach St. Leonhard zu ersparen. Außerdem kann so dem immer größer werdenden Jugendsektor mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden. Ein Zugpferd für die Jugend ist wohl der 16-jährige Handelsoberschüler Klaus Pirpamer aus St. Martin. Er zählt in seiner Altersklasse zu den besten in Südtirol und auch italienweit. Das letztere bewies er erst im September in Rimini bei der Jugenditalienmeisterschaft. Er belegte dort den hervorragenden vierten Endrang und schnitt nach dem frischgebackenen Italienmeister Martin Oberrauch aus St. Ulrich als bester Südtiroler ab. Bleibt zu hoffen, daß er bald einige ebenso erfolgreiche Nachfolger bekommt. Dafür werden auch heuer wieder Schachkurse für Grund- und MitteIschüler abgehalten, wozu natürlich alle Begeisterten gern willkommen sind. Auch an den Schulen St. Martins werden Kurse stattfinden, welche der rege Schachclub St. Martin organisieren wird. Intensiv trainiert wurde erst kürzlich, Anfang Oktober. Das dritte und zu-

gleich letzte Turnier zur Passeirer Meisterschaft 1994 wurde vom Schachclub St. Martin ausgetragen, dessen Mitglieder am Ende auch am meisten Trophäen einheimsen. Endstand: Erwachsene A: 1. Pirpamer Klaus, 2. Pichler Michael, 3. Raich Rudolf. Erwachsene B: 1. Pfitscher Stefan, 2. Pfitscher Johann, 3. Ennemoser Karl. Zöglinge: 1. Schwarz Alois, 2. Grassl Urban, 3. Reinstadler Benno. Grundschüler: 1. Kofler Armin, 2. Haller Patrik, 3. Larch Thomas. Schach gespielt, einmal etwas lustiger, wurde beim 1. Martiner Kinderfest. Hier ließ sich der aktive Schachclub St. Martin die Gelegenheit nicht nehmen, den Kindern etwas zu bieten: Augustin Heel spielte gegen acht Kinder simultan (gleichzeitig) und Michael Pichler ließ sich die Augen verbinden und gewann trotzdem gegen jeden Gegner, der sich traute. Gerade diese Veranstaltung zeigte einmal mehr, daß das schöne Schachspiel immer mehr Passeirer begeistern kann. An dieser Stelle sei auch allen Gönnern und tatkräftigen Clubspielern, die zur Verbreitung des lehrreichen und über tausend Jahre bewährten Spieles beigetragen haben, ein Vergelt's Gott ausgesprochen. Nachfolgend die Spieler der drei erfolgreichen Mannschaften des Schachclub Passeier: Passeier 1: Michael Pichler, Klaus Pirpamer, Anton Pichler, Eberhard Steiner, Johann Innerhofer, Rudolf Raich Passeier 2: Sebastian Pamer, Richard Schweigl, Albin Kofler, Armin Pixner, Josef Steiner, Johann Pfitscher Passeier 3: Oswald Ennemoser, Alois Pamer, Benno Pamer, Alexander Gasser, Georg Hofer Reserve: Urban Grassi, Benno Reinstadler, Rony Pixner, Alexander Hofer, Andreas Hofer, Günther Zipperle, UIrich Gurschler, Armin Pircher, Hermann Pirpamer P.S. Spieler der unteren Mannschaften, können als Reserve für die obere Mannschaft eingesetzt werden.

Pirpamer Klaus, Nachwuchskraft


Passeirer Blatt / Oktober 1994

Seite 16/ Nr. 3

Führungsspitze des SC Passeier neu gewählt Am 22. September 1994 ist die Führungsspitze des Sportclub Passeier neu gewählt worden. Mitglieder mit jahrzehntelanger Erfahrung und die bisher in den verschiedenen Sektionen

Ausschuß, voran dem Präsidenten EImar Holzknecht, für den vorbildlichen Einsatz und die geleistete Arbeit. Weiters lobte er die Gemeindeverwaltungen von Moos und St. Leonhard für

mitgearbeitet haben, werden in den nächsten zwei Jahren neuen Elan in die sportliche Weiterentwicklung des Vereines bringen. Heel Ulrich (Grassl Ulrich) aus Walten, ist mit großer Stimmenmehrheit zum neuen Präsidenten gewählt worden und hat bereits in seiner Antrittsrede angekündigt, daß er sich voll und ganz in den Dienst der Jugend stellen und jede Sektion gleichermaßen berücksichtigen wird. Er dankte dem scheidenden

die finanzielle Unterstützung und die Mitarbeit. Dadurch war es möglich eine gute Jugendarbeit zu "betreiben". Ein besonderes Lob sprach er den Sponsoren und Gönnern aus und nannte an erster Stelle die Raiffeisenkasse Passeier, die immer ein offenes Ohr hat und öfters außerordentliche Beiträge gewährt, ohne die der Sportklub nicht imstande wäre, alle Vorhaben zu verwirklichen. Ein herzliches Dankeschön richtete er an alle Eltern

Meraner Höhenweg in 20 Stunden Vielen Wanderern ist der Meraner Höhenweg, der sich meist in Mittelge-

birgshöhe um die gesamte Texelgruppe schlängelt, ein Begriff. Seine Länge wird auf ca. 85 km geschätzt, die Höhenmeter im Aufstieg auf ca. 5000, wobei die vielen kleinen Höhenunterschiede in keiner Berechnung aufscheinen. Niedrigster Punkt der Umrundung ist die Brücke über dem Kalmbach (800 m), den höchsten Punkt mit 2900 m stellt das Eisjöchl dar. Wandertourenführer teilen ihn in fünf, -vier, im günstigsten Fall jedoch in mindestens drei Tagesetappen mit immerhin je 8 - 10 Stunden Gehzeit auf. Die Frage, ob diese Strecke innerhalb von 24 Stunden zu bewältigen wäre, reizte bereits das ganze Frühjahr über die Lehrer Heinz Widmann aus St. Leonhard und Harald Haller aus St. Martin. Am 27. Juni 1994, die "Kürze" der Nacht ausnutzend, wurde

und Erzieher, die tatkräftig mitarbeiten und die Jugendlichen in jeder Hinsicht stützen und unterstützen. Dem neuen Präsidenten wird eine erfahrene Sekretärin, Frau Widmann Martha, zur Seite stehen, die als Bindeglied zwischen den einzelnen Sektionen und dem Sportklub nicht nur den Bürokratismus bewältigen, sondern auch noch stundenweise einen Bürodienst einrichten wird. Die neuen Ausschußmitglieder sind: Ulrich Heel, Präsident - Thomas Gutler, Vizepräsident - Martha Widmann Sekretärin und Kassierin - Brunner Hubert, Sekt. Ski - Fister Bacher Helga, Sekt. Turnen - Haller Anton, Sekt. Volleyball - Lanthaler Albin, Sekt. Langlauf - Pichler Alois, Sekt. Eissport - Theiner Hans, Sekt. Fußball - Pamer Benedikt, Gemeindeassessor Moos Winkler Karl, Gemeindeassessor St. Leonhard. Die Redaktion des Passeirerblattes wünscht dem neuen Sportausschuß viel Erfolg. R.H.

nach entsprechender Vorbereitung bei idealem, leicht regnerischem Wetter in Pfelders tal auswärts gestartet und zwar um Punkt null Uhr. Nachstehend die wichtigsten Durchgangspunkte mit der entsprechenden Uhrzeit: Pfelders 00:00, Christi 02:07, Magdfeld 03:29, Vernuer 04:41, Longfall 05:44, Hochmut 06:34, Hochgang 07:45, Nassereith 09:07, Lint 11 :32, Katharinaberg 13:00, Vorderkaser 14:40, Eishof 15:58, Eisjöchl (Stettinerhütte) 17:42, Pfelders 19:57. In nicht ganz 20 Stunden gelang die Umrundung der Texelgruppe auf dem Meraner Höhenweg, wobei noch eine Pausezeit von 02:23 Stunden beinhaltet ist. Ermöglicht wurde der Erfolg nicht zuletzt durch die Unterstützung von Sepp Haller Sen. im Begleitfahrzeug und die Abschnittsbegleiter Willi Stricker und Luis Gufler, denen vonseiten der Wanderer ein großer Dank gebührt.


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