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MITTEILUNGEN UND NACHRICHTEN AUS MOOS, ST. LEONHARD UND ST. MARTIN Nr.2 MITIEILUNGEN UND NACHRICHTEN AUS 15. Jahrgang – Nr. 35 MOOS, ST. LEONHARD UND ST. MARTIN
200 Jahre Joseph Ennemoser Heuer feiern wir den 200. Geburtstag des Arztes und Wissenschaftlers Dr. Joseph ' Ennemoser aus Rabenstein in Passeier. Obwohl in den Freiheitskämpfen von 1809 an der Seite Andreas Hofers gegen den Franzosenkaiser Napoleon und später in Lützows berühmtem Freikorps begeistert beteiligt, obwohl gefeierter Universitätsprofessor in Bonn und später berühmter Arzt und Schriftsteller in München, ist sein Andenken bei den Tlroler Landsleuten stark verblaßt. Der Verein für Kultur und Heimatpflege Passeier hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Andenken Joseph Ennemosers, der eine Reihe wissenschaftlicher. Bücher psychologischen, philosophischen, medizinischen, landwirtschaftlichen und religiösen Inhalts geschrieben hat, wieder ins Bewußtsein der Mitbürger zu prägen. Das in diesem Sinne erstellte Mehrjahresprogramm sah eine Vortragsreihe, einen Besuch des Grabes in Egern am Tegernsee mit Kranzniederlegung und die Schaffung eines Denkmals in seiner Heimatgemeinde Moos vor. Die Vorträge waren zum Teil gut besucht. Die Kranzniederlegung mit Totenmesse in Egern, würdig gestaltet von Ortspfarrer Alfons Siegl und von P. Cölestin Kusstatscher, PlattMarienberg, sollte die Verbindungen zwischen Egern und dem Passeiertal vertiefen. In diesem Zusammenhang
Grabstätte von Dr. Joseph Ennemoser in Egern am Tegernsee.
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September 2002 1. Jahrgang
sei erwähnt, daß die Schützenkompanie Tegernsee jährlich zum Todestag Dr. Ennemosers seine Grabstätte mit einem Kranzgewinde ziert und ehrt, wofür hier ein öfferftlicher Dank ausgesprochen sei. Die Gemeindeverwaltung von Moos hat die Rnanzierung eines Denkmals mit der Bronzebüste Joseph Ennernosers, gestaltet vom Bildhauer UIrich Egger aus Meran, übernommen, und Herr Anton Raich hat löblicherweise den hierfür benötigten Grund unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Am 15. November 1787 in Rabenstein geboren, verlor Joseph bereits in jungen Jahren seinen Vater, durfte jedoch dank seines aufgeweckten Wesens am Gymnasium in Meran studieren. Anschließend unternahm Joseph ausgedehnte Reisen quer durch Europa, weil er nach eigenen Worten fremde Länder, Menschen und Sprachen kennenlernen wollte. Während seiner Ausbildung zum Arzt in Innsbruck tobten die Tiroler Freiheits(Fortsetzung auf Seite 2)
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200 Jahre Joseph Ennemoser (Fortsetzung von Seite 1)
kämpfe, sodaß er für einige Zeit die Bücher mit dem Waffenrock tauschte und an der Spitze einer Schützenkompanie aus Passeier am Berg Isel kämpfte. Andreas Hofer bestimmte ihn zu seinem Geheimschreiber. Nach den Kriegswirren suchte er sich einen neuen Studienort. Nachdem Wien den jungen Tiroler abgewiesen hatte (!), begab er sich nach Berlin, wo er sein Studium bei berühmten Professoren - wenn auch wieder mit kriegerischen Unterbrechungen in weiteren Kämpfen gegen Napoleon fortsetzen und beenden konnte. Für ungefähr 15 Jahre lehrte er an der Universität Bonn und verließ dann die Universität, um sich als praktischer Arzt in München niederzulassen. Mit außergewöhnlichen Kräften gesegnet, gelang es ihm, durch Hypnose und Handauflegung Kranke zu heilen, wodurch er besonders beim mitteleuropäischen Adel ein gesuchter Hausarzt war. Die Bedeutung Joseph Ennemosers liegt einerseits im bewegten Ablauf seines erfolgreichen Lebens, besonders aber in der Tatsache, daß er seine reichen Erfahrungen als Hypnotiseur und Arzt in zahlreichen Büchern festgehalten hat. Von seinen Werken hat bisher nur das Buch »Historisch-psychologische Untersuchung über den Ursprung und das Wesen der menschlichen Seele« eine Neuauflage erfahren, die übrigen Werke sind nur antiquarisch zu erwerben und stehen heute hoch in Kurs.
Unwetter im Passeier
Die Unwetter vom 18. und 19. Juli und vom 24. August in unserem Tale werden vielen noch lange in Erinnerung bleiben und in die Talgeschichte eingehen. Durch die kühlen Tage im Mai und Juni blieb im Gebirge verhältnismäßig viel Schnee liegen. Der plötzliche Wärmeeinbruch Mitte Juli und die dauernd anhaltende Südströmung trieben riesige Wolkenmassen gegen die Alpen, die sich gerade an den Otztaler- und Stubaieralpen stauten. Dadurch kam es dann zu den außergewöhnlichen, wolkenbruchartigen Regenfällen, die in 24 Stunden mehr Niederschlag brachten, als sonst normalerweise in einem Monat fällt. Durch den starken Regen und die gleichzeitige Schneeschmelze im Gebirge und auf den Gletschern schwollen alle Bergbächlein im Hinterpasseier gewaltig an und brachten ungeheure Geröllmassen ins Rollen, die zum Teil in die Passer und in den Pfeldererbach getragen wurden. Dies wiederum verursachte die Unterspülung der Bachufer, wodurch es zu Erdrutschen kam. Besonders der Pfeldererbach setzte unvorstellbare Materialmengen und ganze Waldstücke in Bewegung (einige hundert m3 Holz wurden weggeschwemmt). So wurde der Bach stellenweise kurz gestaut, besonders unterhalb Hütt, und verursachte dann beim Ausbruch die Hochfluten. Auch an der Rückhaltestaumauer am Mooser Sand lief das Wasser über, spülte dann plötz-
Die FetzgeiJ51 Die FetzgeiJ51isch a wierls Viech, moggscb lei amol achte gebm, schintn und raggern in gonzn Tog, ziachn, trogn und heibm. lsch dr Priegl nou a sou groaß sie tuat zi JleiJ5 nit Jluachn, geaht olm wieder on, sie 10ill und muaßn drziachn. Mir kanntn ins a Beispiel nemmen ban ar seile FetzgeiJ51zuachn: Wenn's ban ins nit geaht afn eartn Ruck, nor fangen mir schun on zi Jluachn.
Werfer-Brücke in Hütt.
lich die unteren Öffnungen durch und donnerte talauswärts. Solchen Wasser- und Geröllmassen konnten die Uferverbauungen im Vorderpasseier nicht mehr standhalten. Damit haben sich Aussagen alter Passeirer bewahrheitet, die beim Betrachten der Passerverbauung gemeint haben: »Für den langen Pseirer (= Passer) ist das alles nur Spielzeuq«, Die Schäden, die durch die Unwetter im Tale entstanden sind, kann man in Zahlen schwer ausdrücken. Man kann feststellen, daß sich die Schäden durch Muren in Grenzen hielten. Die meisten Murbrüche gab es wohl in Ulfas. Sonst sind Muren besonders in der Nähe von Straßen und Fahrwegen festzustellen, da diese oft zu regelrechten Bachbetten wurden. Wo diese Wasser sich in einen Hang ergossen, gab es Erdrutsche. Das zeigt, daß die gute, fachmännische Wasserableitung beim Straßen- und Wegebau mancherorts viel zu wünschen übrig läßt (Schächte höher als Strassenbelag, keine oder schlechte Seitenrinnen, zu kleine Durchlässe und anderes mehr). In der Gemeinde Moos gab es die größten Schäden an Brücken. Insgesamt wurden 12 Brücken abgebrochen und größtenteils deren Widerlagermauern zerstört, sowie die Zufahrten zu den Brücken teils abgeschwemmt, teils unterspült. Die Schäden an den Brücken und öffentlichen Straßen und Wegen wurden auf fast 500 Millionen Lire geschätzt.
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Zerstörtes Haus der Familien Kind und Pixner in St. Leonhard.
Besonders große Schäden sind in der Gemeinde Moos durch den Ausfall der Elektrizitätswerke entstanden. Sowohl am E-Werk in Moos wie auch an dem in Rabenstein wurde die Bachsperrmauer am Einlaufwerk total zerstört und die Schutz- und Ufermauer des Zulaufkanals beschädigt. Die Rohrleitungen wurden z. T. weggeschwemmt oder liegen verbogen im Bachbett. Geschätzte Schäden: ca. 200 Millionen. Dazu kommen die Schäden des wochenlangen Stromausfalls (bzw. in Rabenstein die teure Stromerzeugung mit Dieselöl) und Privatschäden durch Stromausfall. Beträchtlich sind auch die Schäden an der Skipiste Grünboden in Pfelders, wo im Mittelteil die zwei großen Stützmauern schwer beschädigt wurden. In der Nacht vom 24. auf 25. August gingen vom Planferner große Geröllmassen ab und ergossen sich in die' Wiesen hinter dem Gampenlift in Pfelders. Auch ein Stück Rohrleitung des E-Werkes Pfelders wurde weggerissen. Im Gemeindegebiet von St. Leonhard gingen nicht so wolkenbruchartige Regenfälle nieder wie im Hinterpasseier, so daß der Waltnerbach zum Glück nicht Hochwasser führte. In St. Leonhard ist es besonders tragisch, daß das Wohnhaus der Familien Kind und Pixner durch die Passerfluten zerstört wurde. Beschädigt wurde auch ein Treibhaus der Gärtnerei Reiterer. Folgende Schäden entstanden an Infrastrukturen in der Gemeinde St. Leonhard: Der Gemeindeweg Gänsboden wurde auf ca. 300 m weg-
gespült, die Brücke zur Mörre wurde vollkommen zerstört, die Schutzverkleidung der Aufleger der Brücken nach Prantach und zum Torgglerhof wurden beschädigt. Schäden entstanden auch an der Mörrerstraße, an der Kammerfeiterstraße und am Gerlosweg. Besonders hoch sind die Schäden, die durch die Zerstörung der Hauptsammler der Kanalisierung von St. Leonhard und St. Martin entstanden sind. Fast in allen Bereichen wurden die Kanalrohre samt den Kontrollschächten teils vollkommen zerstört oder mit Schlamm voligepreßt. Geschätzter Schaden: über 600 Millionen Lire. Weiters sind im Gemeindegebiet von St. Martin große
Schäden an Brücken entstanden, besonders an der Holzbrücke bei der Passerbar. Arg beschädigt wurde der Sportplatz von St. Martin. Die gesamte Sportplatzanlage hat eine Materialaufschüttung von 40-60 cm erfahren. In den Räumen des Sportplatzgebäudes staute sich das Wasser bis zu 2 m hoch, wodurch an sämtlichen Einrichtungen große Schäden entstanden. Um die gesamte Sportanlage in ihrem ursprünglichen Zustand wieder herzustellen, wird ein Kostenaufwand von über 300 Millionen Lire geschätzt. Sehr hoch sind auch die Verluste der Bauern, die sie durch das Wegspülen von Grund und Boden an den Bachufern bzw. durch die Überschwemmung der Wiesen mit Schotter und Schlamm erlitten haben. Die Unwetterschäden an der Hauptstraße des Tales und deren kurzzeitige Sperrung hatte große Einbußen im Fremdenverkehr zur Folge. So mancher Gast reiste vorzeitig ab, und andere sagten den gebuchten Urlaub aus Angst vor Verkehrsproblemen ab. Das sind Schäden, die nach außen nicht zu sehen sind. In den Tagen und Nächten der Unwetter wurden unsere Feuerwehren zu Wasserwehren. In opfervollem und gefährlichem Einsatz bemühten sich die Feuerwehrmänner Gefahren zu bannen, öffentliche Einrichtungen vor der Vernichtung zu retten und Hab und Gut der Mitbürger zu schützen. Am 18. und 19. Juli standen im Tal 248 Wehrmänner im Einsatz und
Der Sportplatz von St, Martin wurde überflutet.
(Fortsetzung Seite 4)
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Unwetter
im Passeier
(Fortsetzung von Seite 3)
leisteten 2.552 Arbeitsstunden »Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr«. Auch so manche freiwillige Helfer waren zusätzlich im Einsatz. Ihnen allen ist hier im Namen aller Passeirer ein herzliches Vergelt's Gott gesagt. Solche Unwetter wie heuer hat es auch in früheren Zeiten oft gegeben. So dürften die Entstehung und auch Ausbrüche des Kummersees auf starke und anhaltende Regenfälle zurückzuführen gewesen sein. Beda Weber schreibt vor ca. 100 Jahren in seinem Buch »Das Thai Passeier- folgendes: »Durch die Regenfälle fallen ganze Gletscherberge und geben der Passer schnell ein furchtbares Leben. Sie gleicht einer Riesenschlange, die pfeilschnell mit den größten Felsstücken durchs Tal schießt ... Die schönsten Wiesenstücke samt den Gehöften stehen in großer Gefahr. Die Brücken werden zertrümmert ... Bei solchem Hochwasser ist das Tal in zwei Hälften geschieden, ohne Brücke und Wechselverkehr.« Was Beda Weber weiter schreibt, gilt auch heute noch weitgehend, nämlich, daß die Passeirer nach solchen
Überschwemmung zwischen Neuhaus und Quellenhof
Wasserkatastrophen mit unermüdlicher Geduld wieder die Verwüstung aufräumen. Und was ist in unserer technisierten Zeit zu dem zu sagen, was der Talbeschreiber Beda Weber damals
(Foto Stase hitz)
weiter schreibt: »Alle bisher gemachten Versuche, die Passer einzudämmen, waren nicht nur erfolglos, sondern mehrten noch den Unglauben des Volkes an jede Wirksamkeit künstlicher Abwehr«.
Das Jahr 1986 aus der Sicht der Gemeindeverwaltung St. Martin Im Gemeindegebiet von St. Martin leben 2700 Einwohner, die sich auf St. MartiniDorf und auf die Fraktionen Saltaus, Kalmtal, Matatz und Christi verteilen. Die Einnahmequellen fliessen aus der Landwirtschaft, dem Handwerk, der Industrie, dem Fremdenverkehr und aus dem Dienstleistungssektor. Den weitaus größten Anteil umfaßt die Landwirtschaft mit 122 HofsteIlen. In St. MartiniDorf überwiegen Industrie und Fremdenverkel'fr. Ungefähr 100 Personen pendeln täglich zu einer Arbeitsstelle nach Meran. Die wichtigsten Dienstleistungen der Gemeindeverwaltung für die Bevölkerung betreffen das Verkehrsnetz, die Wasserversorgung, die Ableitung der Abwässer, den Müllabfuhrdienst und die kulturellen Anlagen wie Schulen, Bibliothek, Vereinslokale sowie die Sportanlagen. Die Kanalisierungsnetze für St. MartiniDorf und die Fraktionen Kalbe, Quellenhof und Saltaus wurden funktionsfähig ausgebaut. Der Müllabfuhrdienst wird mit Ausnahme von entlegenen Berghö-
fen auf dem gesamten Gemeindegebiet durchgeführt. Was das Jahr 1986 betrifft, wurde wieder großer Wert auf Baulandbeschaffung für Wohnungen und auf die Erstellung der entsprechenden Infrastrukturen gelegt. So konnten in den Erweiterungszonen Widenanger, Widenruen und Saltaus die Bauarbeiten rüstig voranschreiten. Im Ortsteil Baumkirch und in St. MartiniDorf wurde die Kanalisierung erneuert. Angemessene Beträge wurden für die Errichtung von Garten- und Parkanlagen sowie für Spazierwege und Sportanlagen zur Verfügung gestellt. Zur Verwirklichung der Gehsteige längs der Staatsstraße im Ortskern von St. Martin wurden die Vorarbeiten geleistet. Einen Schwerpunkt der Gemeindearbeit für 1986 bildete die Projektierung und teilweise Durchführung der Arbeiten des großzügig erweiterten öffentlichen Freibades. Das Freibad ist inzwischen schon benützbar und zeichnet sich durch seine harmonische Architektur aus.
Für die Weiler Kalbe und Quellenhof konnte die öffentliche Beleuchtung verwirklicht werden. Im Schulbereich konnten' das Schulhaus von Matatz fertig gestellt und Ausbesserungsarbeiten in den Dorfschulen durchgeführt werden. Im kulturellen Bereich kann die Fertigstellung des Mehrzweckgebäudes mit Räumen für die Bibliothek, für den Kirchenchor und für die Musikkapelle genannt werden. Zur Ankurbelung der Wirtschaft wurden Bestrebungen unterstützt, die den zwei bestehenden Aufstiegsanlagen des Passeiertales - Seilbahn Hirzer und Sessellift Pfelders - über die finanziellen Engpässe helfen sollten. Im sozialen Bereich ist die Mitfinanzierung des Bezirksaltersheimes in St. Leonhard zu nennen, das demnächst interessierten betagten Mitbürgern zur Verfügung stehen wird. Erfreulicherweise ist das Gemeindegebiet von St. Martin im Berichtsjahr von Katastrophen verschont geblieben.
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Neues Mehrzweckhaus in St. Martin in Passeier Die zunehmenden Vereinstätigkeiten und die Kompetenzerweiterungen der Gemeindeverwaltung haben für St. Martin die Errichtung eines Mehrzweckhauses notwendig erscheinen lassen. So hat der Gemeinderat von St. Martin am 28. November 1983 das aus einem Ideenwettbewerb zwischen den Architekten Albert Torggler, Meran, und Oskar Otto Colcuc, Prad, hervorgegangene Projekt Dr. Torgglers mit einem Gesamtkostenbetrag von 993 Millionen Lire genehmigt. Der benötigte Baugrund wurde durch den käuflichen Erwerb zweier Scheunen und eines Holzschuppens samt Grund in der Nähe des Altersheimes im Dorfzentrum bereitgestellt (47 Millionen Lire). Der Mehrzweckbau wurde im März 1984 begonnen und im Oktober 1985 fertiggestellt. Unter anderem haben folgende Unternehmungen und Handwerker zum guten Gelingen des Bauvorhabens beigetragen: Rohbau: Firma Edilvar des Girotto Vittorio; Verputzarbeiten: Baufirma Josef Prünster; Zimmermannsarbeiten: Anton Haspinger; Heizung und sanitäre Anlagen: Johann Gufler OHG; Elektroarbeiten: Johann Hofer; Außentüren und Trittstufen aus Holz: Franz Raich; Innentüren: Sebastian Pfitscher; Fenster, Außentüren, Decken- und Wandverkleidungen in Holz: Heinrich Hofer; . Spengler- und Glasarbeiten: Erwin Ilmer; Schlosserarbeiten: Siegfried Unterthurner; Kalte Böden: Fliesen 2000 des Walter Raffl; Warme Böden: Konrad Rottensteiner; Malerarbeiten: Ehrenreich Haller. Die gesamten Baukosten, einschließlich Bauarbeiten, technische Spesen, Grundablöse und Mehrwertsteuer, betrugen 968 Millio'nen Lire. Die gegenwärtige Zweckbestimmung des Hauses sieht wie folgt aus: im KeIlergeschoß befinden sich Räume für die Telefongesellschaft SIP (100
Mehrzweckhaus
m2), für den Kirchenchor (35 mz), und für die Musikkapelle (135 m2). Das Erdgeschoß beherbergt die Postverwaltung (77 m2), die Offentliche Bibliothek und einen Ausstellungsraum (108 m2). Der Anbau im Erdgeschoß dient als Bauhof (160 mz). Die Räume des Obergeschosses dienen zur Zeit als Kindergarten und sind endgültig für die Vereinstätigkeit vorgesehen. Im Dachgeschoß sind ein kleiner Versammlungsraum und zwei Altenwohnungen eingerichtet. Die Finanzierung des Baues erfolgte mit einem zinsenlosen Darlehen vom Konsortium des Wassereinzugsgebietes der Etsch (390 Mio.), mit Landesbeiträgen aus dem Gesetz Nr. 27/75 (535 Mio.) und mit eigenen Mitteln der Gemeindeverwaltung (42 Mio. Lire). Die Einrichtung des Musik- und Chorprobelokals (75 Mio.) sowie der Öffentlichen Bibliothek (43 Mio.) wurde
mit Landes- und Gemeindegeldern finanziert. Das Mehrzweckhaus hat folgende Ausmaße: die unterirdische Kubatur beträgt 2.600 m3, die oberirdische 2.300 m3. Die überbaute Fläche nimmt 338 m2 ein. Das sich gefällig in die Dorfgasse einfügende Haus wurde am 16. Mai dieses Jahres in feierlicher Weise von Pfarrer Alois Wallnöfer gesegnet. Der Kirchenchor und die Musikkapelle von St. Martin sorgten für eine würdigfeierliche Stimmung und Dr. Franz Berger vom Amt für das Bibliothekswesen überbrachte die Glückwünsche des Landesrates Dr. Anton Zeiger. Bürgermeister Josef Pichler dankte allen am guten Gelingen Beteiligten, lud zur eifrigen Benützung der Räumlichkeiten ein und durchschnitt das traditionelle Band, um den zahlreich erschienen Festgästen das gut eingerichtete Haus zu zeigen.
Der Bauernbund - eine Organisation stellt sich vor
2. Teil
Bereits im Jahre 1945 sammelte sich eine Gruppe von Bauern, um die Vorbereitungsarbeiten für die Neugründung des Südtiroler Bauernbundes zu treffen. Als provisorischer Obmann
wurde Karl Kössler aus Sigmundskron gewählt. Im darauffolgenden Jahr wurde schließlich anläßlich der Generalversammlung Menz-Popp aus Marling zum ersten Obmann gewählt. Die Mitgliederzahl stieg von Jahr zu Jahr an. 1946 waren es ca. 1000 land-
wirtschaftliche Betriebe; 1962 erreichte sie bereits die Zahl von 16.527. Nach Kriegsende versuchte der S.B.B. zunächst die wirtschaftliche und soziale Lage der Bauern in Berg und Tal zu sichern. Gleichzeitig wurde (Fortsetzung Seite 6)
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Der Bauernbund - eine Organisation stellt sich vor (Fortsetzung von Seite 5)
auch auf die berufliche Aus- und Fortbildung der Jungbauern großen Wert gelegt. Zur besseren Wahrnehmung der Berufsinteressen verlangte der Südtiroler Bauernbund ein Vertretungsrecht in den verschiedenen wirtschaftlichen, sozialen, politischen und kulturellen Kommissionen und anderen Gremien. Großen Raum nahm die soziale Betreuung in Anspruch. Nach langem Ringen wurden endlich auch den Bauern die sozialen Leistungen wie z. B. Krankenversicherung, Familienzulagen, Altersrenten, Hinterbliebenenrenten, Entschädigungen bei landw. Unfällen, Geburtenbeihilfen für Bäuerinnen, Medikamentenbetreuung usw. gewährt und immer an die Lebenshaltungskosten angeglichen. Aus diesem Grund wurde innerhalb des Bauernbundes 1956 ein eigenes Patronat (EPACA) eingerichtet, welches die Bauern in all ihren sozialen Belangen, insbesondere Familienzulagen, Altersrenten, Unfallrenten, Tagesentschädigungen bei landwirtschaftlichen Unfällen, (Meldung derselben an das zuständige Amt) berät und vertritt; 1986 wurden vom Bauernbundpatronat ca. 58.000 Gesuche bzw. Meldungen bearbeitet. 1958 wurde eine eigene Maschinenabteilung für die Beratung und Betreuung beim Einsatz von Maschinen, bei Versicherungen, Besorgungen von verbilligtem Treibstoff usw. errichtet. Im Jahre 1962 folgte die Errichtung des technischen Büros, welches Bauberatung, Erstellung von Projekten, Einreichung von Gesuchen verschiedenster Förderungsgesetze, Schätzungen usw. zum Selbstkostenpreis übernimmt. Nach langjähriger Arbeit konnte ausserdem im Jahre 1969 eine eigene Abteilung der »Südtiroler Bauernjugend« errichtet werden, welche die Beratung, Aus- und Weiterbildung der Jungbauern zum Ziele hat. Heute gehören der Organisation 132 Ortsgruppen an. Der Bauernbund verfügt über eine eigene Fachzeitschrift, die allen Mitgiedern kostenlos zugeschickt wird. Nachdem »Der Landwlrtzweimal monatlich erscheint und alle agrarpolitischen, wissenschaftlichen, wirtschaftlichen und sozialen Neuerungen auf dem Gebiet der Landwirtschaft bringt, ist er wohl ein sehr zeitgemäßes Informationsund Beratungsinstrument. Auf Grund der Steuerreform 1972/73 wurde eine Abteilung für landwirtschaftliches Steuerwesen gegründet, welches mit
den drei Unterabteilungen »Mehrwertsteuer«, »Direkte Einkommensteuer« und »Lohnsteuerbüro- den Mitgliedern die jährlichen Steuererklärungen, Wertzuwachssteuererklärungen und Lohnsteuerformalitäten erledigt. Jährlich werden 15.000 Steuererklärungen und monatlich über 1000 Lohnsteuerabrechnungen behandelt. Im Jahre 1975 wurde außerdem eine eigene Abteilung für »Urlaub auf dem Bauernhof« eingerichtet. 1981 wurde die Südtiroler Bäuerinnenorganisation gegründet. Um die organisatorischen Fragen besser durchführen zu können und um den Mitgliedern bei der Lösung ihrer Probleme näher zu sein, wurden neben der Zentrale in Bozen sieben AußensteIlen errichtet. Zur Zeit zählt der S.B.B. ca. 19.000 landwirtschaftliche Betriebe als Mit-
glieder. In den Bezirkskanzleien und in der Zentrale sind ca. 100 Angestellte beschäftigt. In den letzten Jahren wurde besonders versucht, die Kontakte mit den italienischen Bauernverbänden zu verbessern. Außerdem wurden mit dem Tiroler und dem Bayrischen Bauernbund gemeinsame Sitzungen abgehalten. Zum Abschluß kann gesagt werden, daß der Bauernbund seit seiner Gründung im Jahre 1904 vor allem durch die politischen Veränderungen viele Höhen und TIefen durchgemacht hat. Gerade die wirtschaftlichen und politisch schwierigen Zeiten haben immer wieder gezeigt, daß die Bauern zur ihrer Berufsorganisation stehen und in ihr eine Selbsthilfeeinrichtung sehen nach dem Prinzip »einer für alle und alle für einen«,
Vereine stellen sich vor
SC Passeier Sektion Fußball
Mit insgesamt 5 Mannschaften nahm der SC Passeier/Raiffeisen, Sektion Fußball, die Saison 1986/87 in Angriff. Besonders hoch gesteckt waren diesmal die Ziele der ersten Mannschaft, die in der 1. Amateurliga spielt. Nachdem diese jahrelang immer an der Spitze mitspielen konnte, wollte es die Vereinsführung um Präsident Vittorio Girotto endlich wissen und den Aufstieg in die Oberliga anstreben. Als Verstärkung wurden Luca De Menech und Stefan Frötscher verpflichtet, die vorher bei Passer Meran bzw. St. Pauls spielten. Zudem kehrte Rudi Holzknecht nach einem Jahr in St. Martin wieder zu seinem Stammverein zurück, wo er für viele Tore sorgen sollte. Außerdem versuchte es Uli Schwarz wieder, der vorher ein Jahr lang verletzungsbedingt pausierte. So stand dem Trainer Hugo Ciatti eine schlagkräftige Mannschaft zur Verfügung. Er selbst wollte vom Wunschziel des Ausschusses wenig wissen. Er hätte lieber mit einer Mannschaft von jungen, einheimischen Spielern gearbeitet, denn um aufzusteigen, muß in und um der Mannschaft alles stimmen: Disziplin, Einsatz, Einstellung; dazu gehört aber auch eine gehörige Portion Glück. Unter diesem großen Druck, gewinnen zu müssen, begann Mitte August 1986 die Vorbereitung auf die Meisterschaft. Dazu gehörten auch ein
dreitägiges Trainingslager in Hütt, ein Turnier in Ridnaun sowie mehrere Vorbereitungsspiele. Wenn die Mannschaft auch noch nicht eingespielt war, weil viele neue Spieler dabei waren, so konnte doch von einer guten physischen Vorbereitung die Rede sein. Bereits in den ersten Meisterschaftsspielen merkte man aber, daß die Mannschaft noch nicht harmonierte und sich auch gegen »leichtere- Gegner schwer tat. Das erste Spiel in Bruneck wurde verloren. In den folgenden vier Spielen konnten zwar 7 von 8 Punkten erspielt werden, doch konnte die Mannschaft spielerisch nicht überzeugen. Prompt folgte ein Einbruch, denn in den nächsten 4 Spielen konnten nur zwei Punkte geholt werden. Die Folge dieser schwachen Ergebnisse war, daß die Mannschaft in der Aufstellung erheblich umgestellt wurde und damit, wie die Resultate der letzten Hinrundenspiele zeigten, die Mannschaft endlich die in ihr steckenden Möglichkeiten zur Geltung bringen konnte. Mit 10:2 Punkten aus den letzten 6 Spielen im Herbst gelang eine Rehabilitierung und eine zufriedensteIlende Zwischenbilanz. Der Rückstand zur Tabellenspitze betrug nur noch 3 Punkte, die noch aufholbar schienen. Nach einer Winterpause von etwa einem Monat begann Mitte Jänner bereits die Vorbereitung auf die Rückrundenspiele. In dieser Zeit nahm die Mannschaft an einem Hallenturnier
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sammengehörigkeitsgefühl. Mit dem Fußballsport soll den Jugendlichen eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung geboten werden. Bleibt zu hoffen, daß es dem Verein gelingt, in diesem Sinne weiterzuarbeiten. Vorschau auf die Saison 1987/88
SC Passeier D-Jugend von links nach rechts (stehend): Vittorio Girotto, Arnold Marth, Wolfgang Hofer, Gerold Haller, Stefan Pixner, Uli Wilhelm, Egon Gufler, Arnold Pixner. (Sitzend): Martin Holzknecht, Thomas Reinstadler, Christian Pixner, Benno Pamer, Stefan Simancini, Lorenz Vanacore, Helmut Gumpold.
in Latsch teil. Am 31. Jänner und 1. Februar 1987 veranstaltete der SC Passeier/Raffeisen selbst ein Hallenturnier mit 8 Mannschaften und 3 Mannschaften für das Altherrenturnier. Der SC Passeier/Raiffeisen konnte sich dabei an 2. Stelle plazieren. Bereits das erste richtige Rückrundenspiel (das Spiel in Pfalzen war abgebrochen worden) daheim gegen den Mitfavoriten AC Meran war vorentscheidend. Das Spiel wurde unglücklich verloren, der Traum vom Aufstieg war wohl dahin. Die Folge war, daß die Spieler nur noch schwer zu motivieren waren. Die restichen Rückrundenspiele wurden nur noch als zum Teil lästige Pflichtspiele betrachtet. Trotzdem gelang es dem Trainer, den Spielern bewußt zu machen, daß sie den Zuschauern gute Spiele und Einsatz zeigen mußten. Der 5. Tabellenrang der Abschlußtabelle ist bei weitem nicht das, was in der Mannschaft steckte. Sicherlich wurde es dem Trainer und den Spielern nicht leicht gemacht, denn der Erfolgsdruck, Unstimmigkeiten in der Mannschaft, manche Differenzen mit dem Ausschuß, sowie Verletzungspech wichtiger Spieler wie Rudi Holzknecht, der praktisch für die gesamte Saison ausfiel, Sepp Brugger, Stefan Frötscher, Sepp Brunner, Alfred Graf u.a. dienten ganz sicher nicht dazu, daß optimale Leistungen gebracht werden konnten. Insgesamt kamen nicht weniger als 20 Spieler zum Einsatz, wobei mehrere junge Kräfte sich erfreulicherweise gut bewährten. Mit unterschiedlichem Erfolg kämpften die verschiedenen Jugend mannsc haften. Der SC Passeier startete
mit 4 Jugendmannschaften in die Saison: Unter 18-Mannschaft, B-Jugend, C-Jugend, D-Jugend. Die Unter 18-Mannschaft spielte mit unterschiedlichem Erfolg. Die schwankenden Leistungen sind vor allem darauf zurückzuführen, daß in der Mannschaft einige Studenten mitwirkten, die kaum zum Training kommen konnten und nur bei jedem zweiten Spiel zur Verfügung standen, daß die Spielerdecke sehr knapp war und daß einige noch sehr junge und unerfahrene Burschen in der Mannschaft mitwirkten und erst Erfahrung sammelten. Trotzdem konnte man mit dem abschließenden 7. Tabellenrang zufrieden sein. Die B-Jugend hatte es sehr schwer. Die meisten Spieler waren um zwei bis drei Jahre jünger als die Spieler der gegnerischen Mannschaften, wodurch sie vor allem körperlich weit unterlegen waren. Mehrere spielten auch in der C-Juge nd mit, die einen Mittelfeldplatz erspielen konnte. Die Endspiele dieser Altersklasse um den Burggrafenpokal 1987 wurden in St. Leonhard ausgetragen. Das Aushängeschild unserer Jugendmannschaften war sicher die D-Jugend. Die Kleinsten waren eigentlich die Größten. Sie belegten sowie in der Meisterschaft (USSA) als auch im anschließenden VSS-D-Jugendturnier den hervorragenden 2. Platz. Der große Wert der Jugendarbeit liegt aber nicht nur darin, für die Zukunft gute Spieler zu »liefern«, sondern vor allem im Nutzen für den Spieler persönlich (Gesundheit durch Sport) als auch für das Gemeinschafts- und Zu-
Ganz auf einheimische Spieler setzt in der kommenden Spielsaison 1987/88 der SC Passeier. Die auswärtigen Spieler der letzten Meisterschaft wie Stefan Frötscher, Luca De Menech, Mauro Soffiatti wurden an andere Vereine abgegeben; Spielertrainer Hugo Ciatti kehrte nach zwei Jahren beim SC Passeier/Raiffeisen wieder nach St. Martin zurück. Er hat im gesamten in diesen beiden Spielsaisonen gute Arbeit geleistet. Der gebürtige Mooser Sepp Brugger, der in Terlan verheiratet ist, wechselte zum SV Lana, einem der Gegner des SC Passeier/Raiffeisen in dieser kommenden Meisterschaft. Als einziger neuer Spieler ist Rorian Fontana neu zur Mannschaft gestoßen, der bisher seit seiner Jugend beim SC St. Martini Türen Pfitscher spielte. Die vielen Abgänge werden diesmal vor allem mit eigenen hoffnungsvollen Nachwuchsspielern aus der Unter 18Mannschaft des letzten Jahres ersetzt. Als Trainer wurde Nando Bottacini verpflichtet, der bereits früher über mehrere Jahre in St. Leonhard Trainer war. Er trainiert auch gleichzeitig die Reserve-Mannschaft, die heuer an Stelle der Unter 18-Mannschaft gewählt wurde. Im Jugendbereich startet der SC Passeier/Raiffeisen heuer mit drei Mannschaften: VSS-B-, VSS-C- und VSS-DJugend. Dabei wird allen Jugendlichen bzw. Kindern zwischen 7 und 14 Jahren die Möglichkeit zum Fußballspiel geboten. Sie werden alle von Michl Hofer trainiert.
S Heiritn Doschtiahn muesche schtromm, weil dr Hear gip di zomm. Er hot di gfrogg, »[oa« hosche gsogg. S Ringl afn Finger mocht olls zomm nit ringer. Zwui hosch is geton? Jatz bische kesslon.
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Die Sektion Rugball im SC Passeier IRaiffeisen verbucht Erfolge
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Meisterschaft der F.I.P.A.V (Federazione Italiana Palla Volo) teilgenommen und zwar: Minivolley Buben zwei Mannschaften 1. und 2. Platz Mannschaft Buben unter 14 1. Platz Mannschaft Buben unter 16 5. Platz Mannschaft Buben unter 18 5. Platz Mannschaft 3. Division Kreis Meran 3. Platz
Im Bild VSS-Mannschaft Buben unter 15: 1. Reihe v.l.n.r.: Albin Pöhl, Helmut Pöhl, Armin Pixner, Ulrich Innerhafer, Jaachim Pöhl, .Günther Hafer. 2. Reihe (stehend) v.l.n.r.: Alexander Senaner, Alexander Hafer, Siman Pichler, Ulrich Hauser, Michl Pichler, Markus Götsch, Markus Tschöll, Alexander Planer. Auf dem Bild fehlt Alexander Haller.
Die Sektion Flugball im SC Passeierl Raiffeisen besteht seit nunmehr drei Jahren. Im VSS (Verband der Sportvereine Südtirol) spielt Passeier jedoch schon seit 1978 mit. Die Sektion besteht fast ausschließlich aus jungen Spielern von 11bis 18Jahren. Trainiert wird von Oktober bis Mai zweimal wöchentlich in verschiedenen Gruppen in der Turnhalle der Mittelschule St. Leonhard. Sektionsleiter sowie Betreuer und Trainer der Buben ist Sportlehrer Karl Innerhofer. Seit 2 Jahren besteht auch eine Mädchengruppe, die zweimal wöchentlich von Anton Haller trainiert wird. Sie spielen im VSS und heuer zum ersten Mal mit einer Mannschaft unter 16 bei der F.I.P.A.V Die Jugendmannschaften des SC Passeier/Raiffeisen gewannen heuer fünf Meistertitel. Ende Mai wurden in St. Leonhard in den Turnhallen der Mittelschule die VSS-Landesmeisterschaft im Rugball für die Buben unter 15 und Buben unter 13 ausgetragen. Beide Titel holten sich die Mannschaften des SC Passeier/Raiffeisen. Schon zum dritten Male konnte Passeier diesen Titel verteidigen und den Wanderpokal nun endgültig behalten. Die Sektion Flugball hat zudem noch mit weiteren Mannschaften an der
Einen beachtlichen Erfolg konnten auch die Rugball-Mädchen unter 15 bei der Landesmeisterschaft im VSS, ausgetragen in Leifers, mit dem 3. Platz in der Gruppe B erzielen.
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Passeirer Blatt I September 1987
Alpenverein Passeier
Das Passeiertal kann auf ein überaus reges Vereinsleben stolz sein. Man ist fast versucht zu sagen, es sind gemessen an der Einwohnerzahl - zu viele Vereine; trotzdem ist jeder einzelne wichtig. So manche können sich wohl nur deswegen halten, weil viele Bürger nicht nur in mehreren Vereinen eingeschrieben sind, sondern sich gleichzeitig mehreren Vereinen als Mitarbeiter zur Verfügung stellen. Der Alpenverein Passeier - Einzugsgebiet der Gemeinden Moos und St. Leonhard - zählt zu den ältesten Vereinen im Tale. Einige begeisterte Bergsteiger, die vorher bei der Sektion Meran waren, gründeten 1909 die Sektion Passeier. Der 1.Weltkrieg hat der Sektion leider schon 1916 ein vorläufiges Ende bereitet. In der darauffolgenden Zeit des Faschismus war wiederum kein Platz für den AVS. Erst 1954 kam es schließlich zur Wiedergründung. Seitdem erfreut sich der AVS bei der Bevölkerung großer Beliebtheit. Für Nichtmitglieder sei hier erwähnt, daß der AVS ein landesweiter Verein ist, wobei jedoch jede einzelne Sektion ein Eigenleben führt. Im letzten Jahrzehnt haben sich im AVS Passeier auch drei Ortsstellen gebildet: Platt (seit 1977), Walten (seit 1979) und Pfelders (seit 1987, vorher bei Meran). St. Martin hat eine eigene Alpenvereinsektion. Der Verein wird von einem 12-15köpfigen Vorstand geführt. Die ehrenamtliche Organ isationsform war bisher Garantie für ein gutes Funktionieren. Der Verein zählt über 500 Mitglieder. Aus ihm hervorgegangen und mit ihm eng verbunden sind die einzelnen Bergrettungsstellen: St. Leonhard, Walten, Platt, Pfelders, Moos und Rabenstein. Wir sind ein Freizeitverein und sehen unsere Hauptaufgabe darin, das Bergsteigen und Wandern im Gebirge zu fördern und zu pflegen, die Kenntnis der Hochgebirge zu verbreiten und die Schönheit und Ursprünglichkeit der Berglandschaft zu erhalten. Nun wird mancher behaupten, zum Wandern und Bergsteigen braucht man doch keinen Verein. Ich kann auch privat auf den Berg gehen. Das ist natürlich möglich. Aber die Vorteile im Verein liegen auf der Hand: es sind nicht nur finanzielle Vorteile, der AVS bietet den Mitgliedern jede Hilfe am Berg, er führt auch Unerfahrene sicher ans Ziel, er organisiert Gemeinschaftstouren und -fahrten, das Gesellschaftliche ist bei uns groß geschrieben. Wir bieten ein alpines Ausbildungsprogramm für Klettern, Skitouren, Lawinenkunde und Erste-
Hilfe-Kurse. Zugleich ist auch jedes Mitglied bei Alpinunfällen für Hubschraubertransport versichert. Auch wenn wir nach außen hin nicht immer sehr lautstark in Erscheinung treten, so ist bei uns doch immer etwas los. Wir markieren Wege im Hochgebirge, bessern auch Wege aus, soweit es unsere finanzielle Lage erlaubt; wir errichten aber keine neuen Wege; wir sind mit anderen alpinen Vereinigungen der Meinung, daß die Alpen schon genug erschlossen sind. Auch gelten unsere Naturschutzbemühungen mehr dem Gebirge und Hochgebirge als den Dörfern und der Talsohle. Da die Natur der 'Bergwelt unser Arbeitsgebiet ist und wir sie sozusagen benützen, so haben wir auch die Aufgabe, sie zu schützen. Wir sorgen zudem für die Instandhaltung der Gipfelkreuze und der dazugehörigen Gipfelbücher. Ein wesentlicher Teil unseres Vereins ist die AVS-Jugend; zu ihr gehören die Mitglieder von 9-18 Jahren. Auch sie ist zum Großteil autonom geführt, sowohl in der Verwaltung wie auch in ihren Aktivitäten. Während der Schulzeit treffen sich die 9-15 jährigen zu den Heimabenden. Wenn diese Arbeit an den Jugendlichen für die Jugendführer und -führerinnen auch sehr anspruchsvoll und arbeitsintensiv ist, so sind sie doch jedes Jahr wieder mit der gleichen Begeisterung dabei. In den Heimabenden wird gestrickt, genäht, gebastelt, gemalt, gesungen, Theater gespielt und vieles andere. Manchmal wird auch nur geblödelt. Auf jeden Fall kommen die Jugendlichen gerne zu ihren wöchentlichen Heimstunden. Die AVS-Jugend organisiert zudem Kinderfeste, Eltern-
abende und nimmt an der jährlichen . Sternfahrt im Sommer und Winter teil. Vor einem .Jahr hat unsere Jugendgruppe die Landesjugendsternfahrt durchgeführt. 1.300 Jugendliche galt es auf der Pfistrad-Alm zu betreuen. Das'Fest ist glänzend gelungen (siehe Bild). Für all die Arbeiten stehen dem Alpenverein seit bald zwei Jahren schöne, geeignete Räume im alten Gerichtshaus zur Verfügung, ebenso haben die Ortsstellen Platt und Pfelders (gegenwärtig im Umbau) schöne Räume, die Ortsstelle Walten hofft im kommenden Jahr einen Raum zu bekommen. Das beste Jugendheim nützt aber nichts, wenn es nicht mit Leben erfüllt wird. Deswegen wird es auch weiterhin unser Bestreben sein, gute Jugendarbeit zu leisten. Zusammensetzung der Sektionsleitung: Vorstand: Dr. Siegfried Innerhofer Stellvertreter: Paul Gögele Kassier: Hansluis Haller Schriftführerin: Brigitte Egger Naturschutzreferent: Dr. Konrad Pfitscher Tourenleiter und Gerätewart: Hansjörg Oberprantacher Seniorenbetreuer: Albert Ploner Jugendführerin: Evi Delucca Leiterin der Kindergruppen: Daniela Hofer Schau kastengestaltu ng: Elisabeth Hofer Obmann der Bergrettung: Karl Raffl Vertreter für Moos: Albin Lanthaler Ortsstellenleiter von Walten: Vigil Pixner Ortsstellenleiter von Platt: Luis Pfitscher Ortsstellenleiter von Pfelders: Ernst Ennemoser
Das Bild entstand bei der Einweihungsfeier des Gipfelkreuzes am Kitzkogel.
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Auf Besuch in der Öffentlichen Bibliothek in St. Leonhard
Im Schwesternkloster von St. Leonhard befindet sich die Öffentliche Bibliothek. Anläßlich der feierlichen Eröffnung beglückwünschte Landesrat Dr. Anton Zeiger die Bevölkerung zum kulturellen Kleinod.
Im Mai 1987wurden die neuen Räume der Öffentlichen Bibliothek von St. Leonhard in feierlicher Form ihrer Bestimmung übergeben. Die Bibliothek befindet sich nun im Parterre des Klosters der Deutschordensschwestern neben der Pfarrkirche und dürfte den Anforderungen der nächsten Jahrzehnte durchaus ge-
wachsen sein. Zwei ehemalige Schulklassen dienen als offene Handbücherei, während eine dritte Klasse als Werkraum für die Bibliotheksbetreuer zur Verfügung steht. Wie Dekan P. Dr. Ulrich Gasser bei der Eröffnung sagte, wurde bereits 1932 durch Dekan Karl Gögele die Katholische Pfarrbücherei errichtet,
Die Vogelwelt des Passeiertales Das Passeiertal ist für jeden Vogelkundler ein besonders interessantes Gebiet. Der Vielfalt an Klimazonen entspricht auch eine Mannigfaltigkeit an Lebensräumen, die z. T noch unberührt und ruhig sind. Die Öffnung des Tales nach Süden hin ermöglicht es vielen südlichen Vogelarten, bis in die hintersten Seitentälern vorzudringen, wo sie die Nordgrenze ihrer Verbreitung erreichen. Von den südlichen Arten brüten bei uns das sehr seltene Steinrötel, die Zippammer, die Nachtigall, die Mönchsgrasmücke, sowie der Alpensegler und die Felsenschwalbe. Über den Jaufenkamm führt zudem eine wichtige Vogelzuglinie. Zur Zugzeit, im Frühjahr oder im Herbst, überfliegen Gäste, wie Enten, Reiher,
Störche und viele andere den Jaufenkamm. Ab und zu kommt es vor, daß sich Zugvögel auf ihrer Reise verirren und sich im Tale als Irrgäste aufhalten. So konnten z.B. Ende April 1982 in den Wiesen bei Untermagdfeld im Hinterpasseier 5 Störche beobachtet werden. Die Artenzusammensetzung der Vogelwelt hängt nicht nur vom Klima, sondern in ganz besonderem Maße von der Zusammensetzung der Pflanzendecke ab. In den Mischwäldern des Tales finden wir eine besonders artenreiche Vogelwelt. Hier brüten, um nur einige der bekanntesten zu nennen, der Baumpieper, die Heckenbraunelle, der Eichelhäher, der Buchfink, das Rotkehlchen und der Zaunkönig. Im bodennahen Gebüsch brü-
finanziert vom DeutsChen Orden und von der Pfarrgemeinde St. Leonhard. 1967 wurden im Pfarrhaus eigene Räume zur Verfügung gestellt, die 1969/70 mit Hilfe des Südtiroler Kulturinstitutes neugestaltet und als Musterbücherei für das Passeiertal eingerichtet worden war. Seit 1970 leitet Sr. M. Assunta Innerhofer die Bücherei, die durch die Einstellung von über tausend Bänden - vermittelt durch Herrn Helge Adler - zu einem ansehnlichen Bestand von nahezu fünftausend Büchern angewachsen ist. Einen neuen Aufschwung erlebte die Bibliothek von St. Leonhard durch das Bibliotheksgesetz vom Jahre 1983. Auf Initiative des Vereins für Kultur und Heimatpflege Passeier und ursprünglich vom Katholischen Männerbund finanziert, konnten ein Dutzend Zeitungen und Zeitschriften angekauft werden, die inzwischen auf zwanzig Einheiten angewachsen sind und von den verschiedenen Vereinen von St. Leonhard finanziell getragen werden. Dank großzügiger Unterstützung seitens der Landesregierung, der Gemeindeverwaltung, des Deutschordensklosters Lanegg, der Raiffeisenkasse Passeier, der Südtiroler Landessparkasse und privater Spender konnte die Bibliothek anspruchsvoll ausgestattet werden, sodaß sie zu einem beliebten Treff besonders der Jugend von St. Leonhard geworden ist. Dies ist möglich, weil die Bibliotheksleiterin auf die Hilfe von zehn ehrenamtlichen Mitarbeitern bauen kann.
ten Laubsänger, Grasmücken, Mistel und Singdrossel und das Haselhuhn. Einige Arten gehören ganz typisch dem Nadelwald an, etwa die Haubenmeise, das Wintergoldhähnchen, der Kreuzschnabel und der Zeisig. Hier finden wir auch den Schwarzspecht und den Tannenhäher. Bekannte Eulenarten sind der Sperlingskauz und der Rauhfußkauz. Im geschlossenen Wald brüten Habicht und Mäusebussard. Waldschluchten werden mit Vorliebe vom Kolkraben, Uhu, Turmfalken aber auch vom Steinadler bewohnt. Besonders anfällig für Störungen ist das sehr scheue Auerwild. Das kleinere Birkhuhn bewohnt die oberen Waldregionen. Streng an das Wasser gebunden sind die Wasseramsel, sowie die weiße Bachstelze und die vorwiegend gelb gefärbte Gebirgsbachstelze
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Zu den häufigsten Gestalten des Hochgebirges zählen der Steinschmätzer, der Hausrotschwanz, Berg- und Wasserpieper und das Alpenschneehuhn. Uberall vertreten sind auch der Schneefink und die Alpenbraunelle. Bergdohlen und Mauerläufer wandern im Winter in wirtlichere Lagen. Nur an trockenen, warmen Stellen des Gebirges lebt das Steinhuhn. Besonders erwähnenswert und für jeden Vogelfreund höchst interessant zu wissen ist es, daß in der Zeit von Mitte April bis Ende Juli die Studentin Ulrike Kay von der Universität München im Hahnebaumer Wald im Hinterpasseier eine Bestandesaufnahme aller Vogelarten durchführte. In einem Schreiben berichtet sie uns darüber: Viele mag es überraschen, daß ich über 60 Vogelarten gezählt habe. Aber mich interessieren nicht nur die großen Vögel, wie Birk- oder Auerhahn oder Steinadler. Für mich zählen genauso all die kleinen Singvögel. So bin ich täglich ab dem Morgengrauen unterwegs, um zu sehen und vor allem zu hören, wer wo pfeift. Einige Arten wie den Trauerschnäpper oder die Dorngrasmücke konnte ich nur im Frühjahr zur Zugzeit beobachten. Über 35 Arten zählte ich dagegen als Brutvögel im Forschungsrevier. Angefangen vom kleinsten unserer heimischen Vögel, dem Wintergoldhähnchen, über 3 verschiedene Meisen- oder 4 verschiedene Drosselarten bis hin zu vor allem den Jägern bekannten Arten wie Hasel-, Stein- oder Birkhuhn. Für einige andere Arten ist jedoch selbst das Forschungsrevier zu klein. So kann man beispielsweise den Kolkraben oder den Adler nur gelegentlich beobachten, meist bei der Nahrungssuche. Einen so vielfältigen Lebensraum wie den Hahnebaumer Wald, der sich aus mehreren Baumarten verschiedenen Alters zusammensetzt, dazwischen aber auch immer wieder durch freie Rächen wie Wiesen oder Blockfelder unterbrochen wird, können sich so viele verschiedene Vogelarten sozusagen »untereinander aufteilen«, da jede Art ein bißchen andere Ansprüche bei der Wahl geeigneter Nistplätze oder bei der Nahrungssuche stellt. Dabei bleibt auch Platz für seltenere Arten wie beispielsweise das Steinhuhn oder den Rauhfußkauz. Ziel meiner Arbeit ist es letztlich, die Vogelwelt des Hahnebaumer Waldes mit jener in einem Gebiet der bayerischen Alpen zu vergleichen. Erst das Wissen über die Mannigfal-
tigkeit der Arten, nicht nur der Vögel, sondern genauso der Insekten oder der Pflanzen und das Zusammenwirken der Arten untereinander, läßt uns den Wert eines relativ naturnahen Bergmischwaldes erkennen.
Wir gratulieren zur Geburt 1987 MOOS
Lanthaler Martin und Veronika, 3. Februar, Rabenstein 22 Fischer Brigitte, 13. Februar, Moos 59 Kofler Barbara, 14. Februar, Pill 166 Gufler Alexander, 8. März, Stuls 45 Lanthaler Stefan, 13. März, Stuls 6/F Kneissl Georg, 28. März, Platt 82 Zipperle Petra, 27. März, Platt 39 Öttl Alexander, 6. April, Platt/Ulfas 17 Gufler Michaela, 8. April, Rabenstein 13 Gufler Monika, 15. April, Stuls 11 Lanthaler Pirmin, 26. April, Rabenstein 28 Ennemoser Thomas, 5. Mai, Platt 21 Reinstadler Thomas, 23. Mai, Platt 56 Gumpold Manuel, 13. Juni, Platt 145 Kofler Jasmin, 29. Juni, Platt 90 Pfandler Melanie, 3. Juli, Rabenstein 11 Schwarz Joachim, 4. Juli, Moos 79 Pöll Monika, 9. Juli, Platt 19 Karlegger Veronika, 15. Juli, Stuls 40 ST. LEONHARD
Alber Nadine, 12. Juli, Gemeindeweg 171/A Augscheller Martin, 20. Jänner, Walten 70 Bacher Corina, 13. Juli, Schloßweg 258/A Brugger Raimund, 7. Februar, Walten 9/A Ennemoser Philipp, 2. August, Happergweg 15 Fauner Günther, 12. Juni, Happergweg 15/B Gögele Sigrid, 26. Februar, Schloßweg 271 Haller Lukas Paul, 14. März, Walten 40 Heel Peter, 9. Mai, Schloßweg 282 Hofer Armin, 17. Jänner, Dorf 114 Hofer Beatrix, 24. Juli, Dorf 115/A Hofer Michael, 3. Jänner, Dorf 110 IImer Verena Sophia, 7. Juli, Mörre 66 Kahler Stefan, 21. Februar, Walten 55 Kaufmann Christian, 26. Juni, Gomion 330 Klotz Katrin, 16. Mai, Walten 57 Kofler Dagmar, 5. Juni, Gänsboden 221
Königsrainer Sonia, 30. April, Karleggerweg 72 Königsrainer Tanja, 12. Juli, Walten 48 Kuen Andreas, 16. März, Schweinsteg 12 Kuprian Navar, 13. August, Karleggerweg 62 Lattanzi Matteo, 18. April, Happergweg 41 Mair Silvia Maria, 1. Juni, Schweinsteg 9 Mair Tatiana, 3. Juni, Jaufenstraße 207 Oberprantacher Manfred, 17. Juni, Walten 50 Pfeifer Fabian, 19. Juli, Gemeindeweg 167 Pfitscher Martin Thomas, 19. Februar, Schweinsteg 26 Pichler Julia, 13. April, Gomion 357 Pichler Rudi, 26. März, Gomion 357 Pircher Philipp, 13. Jänner, Schweinsteg 28 Pirpamer Andrea, 28. Juni, Schloßweg 239/A Pirpamer Andreas Johannes, 21.April, Kammerveiterstraße 18 Pixner Barbara, 12. Juli, Mooserstraße 120 Pöhl Kathrin, 14. Mai, Karleggerweg 54 Praxmarer Veronika, 12. April, Mörre 59 Raich Marion, 4. Mai, Happergweg 15/B Schiefer Christoph, 22. Jänner, Dorf 108 Schiefer Roland Christoph, 22. Jänner, Dorf 108 Tschöll Andrea Magdalena, 12. Juni, Kammerveiterstraße 16 ST. MARTIN
Ennemoser Karin, 3. Jänner, Flon/Matatzstraße 6 IImer Susanne, 11.Jänner, Trifterweg 14 Schwarz Philipp, 14. Jänner, Dorfstraße 57 Ennemoser Patrick, 21. Jänner, Peter-Mitterhofer-Straße 1 Ender Zanol Michaela, 21. Jänner, Pseirerstraße 49 Heiss Tania, 24. Jänner, Feldbauernweg 14 Gschnell Michael, 2. Februar, Flon/Matatzstraße 25 Pichler Günter Walter, 10. Februar, Dr.-Hillebrand-Weg 5 Platter Helene, 12. Februar, Riederbergstraße 16 Lamprecht Erwin, 21. Februar, Kalmtalerstraße 40 Kofler Evi, 15. März, Dorfstraße 28 Marth Andreas, 17. März, Garberweg 32 (Fortsetzung Seite 12)
Passeirer Blatt I September 1987
Seite 12 I Nr. 2
Wir gratulieren
zur Geburt 1987
(Fortsetzung von Seite 11)
Rinner Shila Jarina, 31. März, Malerweg 4 Kienzl Michael, 1. April, Flon/Matatzstraße 19 Raffl Petra, 17. April, Flon/Matatzstraße 35 Pixner Maria, 24. April, Steinhausweg 2 Raffl Lukas, 23. Mai, Wiesenweg 4 IImer Martin, 1. Juni, Trifterweg 14 Pichler Daniela, 14. Juni, Kalmtalerstraße 5 Ramoser Stefan, 18.Juni, Dorfstraße 8 Gögele Erika, 27. Juni, Feldbauerweg 27 Gögele Stefanie, 28. Juni, Wiesenweg 4 IImer Verena Sophia, 7. Juli, P-Mitterhofer-Straße 7 Pichler Nadia, 19. Juli, Kalmtalerstraße 5 Pichler Christoph, 19. Juli, Mühlgasse 4 Pfitscher Melanie, 30. Juli, Feldbauernweg 8 Marth Sandra, 30. Juli, Kalmtalerstraße 36 Raich Gerlinde, 12. August, Christlerstraße 4
Maturanten 1987 MOOS
Pixner Veronika, Dorf 56 Raich Hansjörg, Dorf 80
ST. LEONHARD
Bottacini Renata, Gemeindeweg 176 Corsalini Astrid, Gemeindeweg 154 Gufler Eva, Walten 68 Gufler Maria, Karleggerweg 78 Gufler Roland, Gomion 335 Gruber Elmar, Happergweg 16/B Gruber Siegmar, Happergweg 16/B Hofer Sabina, Jaufenstraße 367 Königsrainer Ulrich, Jaufenstraße 189 Mair Albert, Jaufenstraße 249 Prünster Susanna, Jaufenstraße 197 Ramadori Anna, Schloßweg 251/A Sr. MARTIN
Ennemoser Helga, Garberweg 18 Haller Sepp Martin, Dorfstraße 71 Kofler Gotthard, Hintereggerstraße 4 Pichler Stefan, Wiesenweg 7 Schiefer Martin, Psejrerstraße 35 Eigentümer und Herausgeber: Josef Pichier, Trifter Weg 2/b, SI. Martin in Passeier. Druck: Riridruck, Meran, Goethestraße 93. Verantwortlich für den Inhalt im Sinne des Pressegesetzes: Dr. Gerald Reischmann. Erscheint dreimonatlich. - Eingetragen beim Landesgericht Bozen mit Dekret Nr. 11/87 vom 29.05.1987. Redaktionskomitee : Robert Haniger, Dr. Heinrich Hofer, Josef Kofler, Karl Lanthaler, Josef Pichler, Ubald Pichier, Dr. Albin Pixner, Arnold Rinner, Josef 0111.
Überblick über einige Bücher der letzten Jahre, Passeirer oder das Passeiertal betreffend
Gufler, Christoph, Passeier. Traditionsreiches Tal im Herzen Tirols, (Südtiroler Gebietsführer Nr. 36). Athesia Bozen 1983. 213 Seiten mit Literaturverzeichnis. Gebhardt, Jürgen, Das Passeiertal. Bevölkerung und Wirtschaft. (Schriftenreihe des Südtiroler Wirtschafts- und Sozialinstituts, Band 44). Bozen 1969. 91 Seiten mit Literaturverzeichnis. Haller, Sepp, Das Passeiertal. Eigenverlag 1966. 71 Seiten mit Literaturnachweis und Wanderkarte. Haller, Sepp, Die Passeirer in den Tiroler Freiheitskämpfen der Jahre 1796/97, 1799 und 1809. 91 Seiten mit Literaturangabe. Haller, Sepp, Passeirer in den Weltkriegen 1914-1918 und 1939-1945. 139 Seiten. Tappeiner-Verlag, Lana 1986. S. Haller, C. Alton, KLanthaier, Passeiertal. Landschaft, Geschichte, Wanderwege. Verlag Tappeiner, Meran 1981.96 Seiten. Hofer, Heinrich, Michael Winnebacher (1656-1742). Ein Beitrag zur Erforschung der Tiroler Literatur des 18. Jahrhunderts. Unveröffentlichte Dissertation, Innsbruck 1969. Innerhofer, Siegfried, Tradition und fremde Einflüsse in der Rufnamengebung in der Pfarrei St. Leonhard in Passeier in der Zeit von 18801974. Unveröffentlichte Dissertation, Padua 1974. Innerhofer Walter, Bacher Bruno, Schenna. Geschichte und Landschaft. 81 Seiten o. J. (1977). Karlegger, Helga, Gedichte und Gedanken aus Südtirol. Verlag K H. Wurm, Warendorf (1984). 39 Seiten hektographiert. Kramer, Hans, Andreas Hofer. (An der Etsch und im Gebirge IX. Band). Verlag Weger, Brixen 1970. 111Seiten mit Literaturangabe. Lanthaler, Anna, Tien mir's in Scherm. Gedichte in Passeirer Mundart. (Erfragt - erlauscht - erzählt. Schriftenreihe zur Volkskultur Tirols, Band 1).Verlag Südtiroler Autoren. Bozen 1986. 112Seiten mit Fotos.
Lanthaler, Franz, Zur Morphologie der Verben in der Mundart des Passeiertales. Unveröffentlichte Dissertation. Innsbruck 1971. Mader, Monika, Die Pfarre des Deutschen Ordens in St. Leonhard in Passeier von 1219 bis zur Gegenwart. Unveröffentlichte Dissertation, Innsbruck 1986. Pfitscher, Konrad, Geschichtlich-politische Einstellung Rolf Hochhuths, Unveröffentlichte Dissertation, Bologna 1976. Pichler, Josef, Über die Auswirkungen des frühkindlichen Zweisprachenerwerbs auf die Persönlichkeitsentwicklung. Unveröffentlichte Dissertation, Innsbruck 1985. Pixner, Albin, Industrie in Südtirol. Standorte und Entwicklung seit dem Zweiten Weltkrieg. Innsbruck 1983. 132 Seiten mit Quellen- und Schrifttumsnachweis sowie Beilage. (Innsbrucker Geographische Studien, Band 9). Schiern 1974, Heft 7-8-9, Zur Landeskunde des Passeiertales. Verschiedene Autoren. Schwarz, Johann, Die Vogtei Marienberg. Unveröffentlichte Dissertation, Innsbruck 1969. Wallnöfer, Oswald, Das Burggrafenamt in Sage und Urgeschichte. Meran 1977. 213 Seiten mit Literaturverzeichnis. Weger, Mathilde, Riffian. Geschichte des Dorfes und seiner Wallfahrt. Eigenverlag Riffian 1983. 159 Seiten mit Quellen- und Literaturangabe. Zapf Josef, Zipperle Rosina, Kraft aus der Stille. 18 Seiten o. O. und o.J. (1986). Ennemoser, Joseph, Untersuchungen über den Ursprung und das Wesen der menschlichen Seele mit einem Fragment »Mein Leben«, Hrsg. von Karl Boegner und Renate Riemeck. (Schriften des frühen Goetheanismus). Verlag Die Pforte, Basel 1980. Zusätzlich sei auf talbezogene Artikel in Jubiläumsschriften, im Schiern und in der Tagespresse verwiesen (verschiedene Autoren).
Stellenangebote in Passeier können zwecks Veröffentlichung in der nächsten Ausgabe des Passeirer Blattes bei den Redaktionsmitgliedern abgegeben werden. Die Redaktion ersucht schreibfreudige Bürger um Beiträge die das Tal betreffen. Redaktionsschluß 20. November 1987.