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contiene

i. p.

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Mitteilungen und Nachrichten aus Moos, St. Leonhard und St. Martin August 2021

August 2021 nr. 166 · 35. JAhrgAng

inhalt 3 Gemeinden 12 Kultur & Gesellschaft 22 Natur & umwelt 24 vereine & verbände 27 Schulen & Bibliotheken 30 Sport 30 Vorankündigungen

Im Gedenken an Altbürgermeister Raffl Hias Bürgermeister von 1974 bis 1990


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St. Leonhard

Im Gedenken an Altbürgermeister Raffl Hias Am Montag, den 26. Juli, ist Raffl Hias zu Grabe getragen worden. Auf seinem letzten Weg haben ihn viele begleitet, viele Bürger*innen, aber auch Vertreter*innen der Gemeindeverwaltungen mit den meisten Bürgermeister*innen des Tales, der Partnergemeinde Fuchsmühl, des Landtages, des Gemeindeverbandes, der Mitarbeiter*innen der Gemeinde St. Leonhard und in Vertretung der Vereine die Feuerwehren und die Schützenkompanien von St. Leonhard und Walten, die Musikkapelle Andreas Hofer sowie Abordnungen der Bergrettung und des Weißen Kreuzes Passeier. Gemeinsam haben sie sich von Hias verabschiedet, in einer würdigen Feier, welche von Pfarrer Christian Stuefer und Diakon Hermann Pirpamer feierlich gestaltet und vom Jäger- und Männerchor musikalisch umrahmt wurde. In Erinnerung bleibt sicher der feierliche Moment, als Feuerwehren und Schützen „habt-Acht-Stellung“ einnahmen, die Fahnen sich über den Sarg neigten und die Musik musikalisch Abschied nahm. Mit Hias hat uns ein prägendes Mitglied unserer Gemeinschaft verlassen. Er war mit Leib und Seele Bauer und hat sich immer für die bäuerlichen Interessen eingesetzt, dabei aber nie das Gesamtwohl aus den Augen verloren. Außerdem war er in vielen Vereinen und Verbänden aktiv, besonders in der Feuerwehr St. Leonhard,

Impressum

Erscheint zweimonatlich. Eingetragen beim Landesgericht Bozen mit Dekret Nr. 11/87 vom 29. 5. 1987. Eigentümer und Herausgeber: Gemeinden Moos, St. Leonhard und St. Martin in Passeier; vertreten durch den Bürgermeister von St. Leonhard, Robert Tschöll – Kohlstatt 72, St. Leonhard in Passeier. Verantwortlich im Sinne des Pressegesetzes: Ulrich Mayer. Redaktion: Fabian Gufler, Kurt Gufler, Thomas Lanthaler, Elisabeth Larcher, Miriam Maccacaro, Arnold Rinner; Kohlstatt 72, St. Leonhard in Passeier. Korrektur: Ernst Rinner, Kurt Gufler. Produktion und Druck: design.buero Artikel können bei allen Redaktionsmitgliedern und bei design.buero in St. Martin (Dorfstraße 14) abge­geben werden und müssen mit dem Namen und der Telefonnummer des Verfassers oder der Verfasserin versehen sein. Werbebeiträge direkt an das Passeirer Blatt, passeirerblatt@passeier.it, T 0473 656 239. Redaktionsschluss: 1. Oktober, 26. November 2021 E-Mail: passeirerblatt@passeier.it www.passeirer-blatt.it

die er von 1972 bis 1975 als Kommandant angeführt hat. Daneben aber lag ihm die Gemeinde ein Leben lang am Herzen, wohl auch aus familiärer Tradition heraus, war doch sein Vater auch schon Bürgermeister seiner Heimatgemeinde gewesen. 1974 wurde er zum Bürgermeister der Gemeinde St. Leonhard gewählt und blieb es bis 1990. Er übernahm die Gemeinde in einer schwierigen Zeit. Einerseits brachte der aufblühende Tourismus Wohlstand ins Dorf, anderseits waren aber neue Infrastrukturen und Einrichtungen notwendig, wofür wenig oder kein Geld zur Verfügung war. Trotzdem gelang es Hias durch seine guten Beziehungen zum Land, eine Reihe von Infrastrukturen zu beginnen oder fertigzustellen, die prägend wurden für unsere Gemeinde, wie die Mittelschule, das Altersheim, das Vereinshaus und die Tennishalle. Auch versuchte er, der Berglandwirtschaft eine Zukunft zu geben durch den Bau von Zufahrtsstraßen, welche noch vielen Höfen fehlten. Besonders der Bau des Gemeinde-E-Werks lag ihm am Herzen. Als junge Ausschussmitglieder konnten wir als kleine Gruppe Neugewählter mit Hias den Bau durchführen und haben seine Zielstrebigkeit kennengelernt. Die Gemeinde lag ihm oft weit mehr am Herzen als sein eigener Hof und an der Baustelle war er öfter anzutreffen als der Bauleiter. Das E-Werk hat unsere Gemeinde mitverändert. Durch die Erträge aus dem E-Werk konnten in den Folgejahren viele Projekte mitfinanziert werden, welche zwar vom Land unter Landeshauptmann Durnwalder unterstützt wurden, ohne diese Erträge aber kaum durchführbar gewesen wären. Unsere Gemeinschaft braucht Menschen, die sich für sie einsetzen, sie mitgestalten und vorausschauend planen. Unsere Gemeinschaft braucht Menschen wie Hias, die sich ein Leben lang um sie sorgen. Er hat darüber hinaus im Südtiroler

† Matthias Raffl

Gemeindeverband mitgearbeitet, hat die Ernennung der Gemeinde St. Leonhard zur Marktgemeinde erreicht und die Partnerschaft mit unserer Partnergemeinde Fuchsmühl vorangetrieben und abgeschlossen. Verdientermaßen wurde ihm vom Deutschen Feuerwehrverband die Feuerwehrmedaille verliehen, vom Süd­ tiroler Gemeindeverband das Ehrenzeichen und vom Land Tirol das Verdienstkreuz des Landes Tirol, eine Ehrung, die er besonders hoch zu schätzen wusste. Vor allem aber war er ein besorgter Familienvater, der sich um seine Frau Vroni und seine große Familie sorgte und regen Anteil am Leben der Kinder und Enkel nahm. Sie haben oft auf ihn verzichten müssen, weil er für die Gemeinde unterwegs war, was besonders für die damals noch kleinen Kinder nicht leicht war. Ihnen allen sei für die Geduld und das Verständnis gedankt. Wir haben einen wertvollen Menschen verloren, werden aber sein Gedenken immer in Ehren halten. Konrad Pfitscher

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Gendergerechtes Formulieren, Debatte um das Sternchen im Speziellen Inwieweit ist die Verwendung eines Sternchens *, um Frauen auch sprachlich sichtbarer zu machen, sinnvoll? Inwiefern beeinträchtigt es die Lesbarkeit und die Verständlichkeit eines Textes? Seit geraumer Zeit wird darüber heftig diskutiert, so auch unter uns Redaktionsmitgliedern, wobei wir uns entschlossen haben, in Zukunft einheitlich beim Schreiben unserer Texte vorzugehen. Mit dem * gilt es, sprachlich den gegenseitigen Respekt und die Wertschätzung zum Ausdruck zu bringen und für das Thema zu sensibilisieren. Darüber hinaus wird dies weiterhin eine gesellschaftliche und gesellschaftspolitische Aufgabe sein und bleiben und nicht allein durch orthografische Änderungen gelöst werden können. Die Redaktion


3  Passeirer Blatt – nr. 166, August 2021

Gemeinden St. Martin

Brille spenden – Sehen schenken Es gibt ca. 116 Millionen Menschen, die nur deshalb sehbehindert sind, weil ihnen eine Sehhilfe fehlt, die sie sich nicht leisten können. Der Großteil davon lebt in den ärmsten Ländern der Welt. Die Organisation BrillenWeltweit verteilt seit den 70er Jahren kostenlose Brillen an hilfsbedürftige Sehhilfeempfänger. So wurden z. B. im Jahre 2019 eine Million Brillen angenommen. Die Brillen wurden gereinigt, aufgearbeitet, vermessen, registriert und versandfertig verpackt. Durch die Abgabe einer alten Brille erfolgen drei gute Taten: >> kostenlose Abgabe von Brillen an hilfsbedürftige Sehhilfeempfänger in der „Dritten Welt“; >> Langzeitarbeitlose werden integriert; >> weniger Müll in der Restmülltonne. Durch die Wiederverwendung von vorhandenen Brillen werden Ressourcen geschont. Nicht mehr verwendbare Restmaterialien werden sortenrein recycelt. Seit Juli gibt es auch bei uns in St. Martin Annahmestellen für gebrauchte Brillen jeglicher Art (auch Sonnenbrillen sind erwünscht):

Handys spenden – Gutes tun Wie viele ausgediente Handys liegen ungenutzt in unseren Schubladen? Dabei könnten diese Geräte noch so viel Gutes bewirken. Denn dieses Handys sind im wahrsten Sinne des Wortes Gold wert. Sie enthalten wertvolle Rohstoffe wie Coltan und Gold, die in vielen Minen­ regionen unter gefährlichen und unfairen Bedingungen abgebaut werden. Der Großteil unserer Handys wird in China hergestellt: schnell und günstig – aber zu Lasten der Arbeiterinnen und Arbeiter. Niedrige Löhne, der Zwang zu Überstunden und gesundheitliche Risiken durch Chemikalien machen die Herstellung von

Handys zum Knochenjob. Unser „Wohlstandsmüll“ wird exportiert, denn immer schneller werden unsere Handys zu Elektroschrott und landen dann in Afrika und Asien, wo sie unter lebensgefährlichen Bedingungen „recycelt“ werden. Für die Menschen vor Ort ist diese gesundheitsschädliche Arbeit oft die einzige Möglichkeit, Geld zu verdienen. Aus diesen Gründen möchten auch wir unsere gebrauchten Handys spenden. Der Elektroschrott der alten Handys wird verantwortungsbewusst entsorgt, weniger Material muss umweltschädigend abgebaut werden. Somit wird ein fachgerechtes Recycling von seltenen und wertvollen Rohstoffen ermöglicht. Mit dem Erlös der Handyspenden werden Partnerinnen und Partner unterstützt, die den Menschen helfen, sich aus Sklaverei ähnlichen Lebensbedingungen zu befreien – in den Philippinen und in vielen anderen Ländern Asiens und Afrikas. Mit der Spende unserer alten Handys leisten wir also wichtigen Umweltschutz und unterstützen gleichzeitig viele Hilfsprojekte. www.missio-hilft.de Carmen Kofler Klimaplan Burggrafenamt

Mittendrin im Klimawandel: Handeln wir jetzt! Hitzewelle in Nordamerika, Überschwemmungen in Deutschland, Österreich und Belgien, Hagelstürme in Norditalien. Fast wöchentlich berichten uns die Medien über solche oder ähnliche Ereignisse. Das Thema Klimawandel ist dabei in aller Munde, der Ruf nach Klimaschutzmaßnahmen laut wie noch nie. Jetzt heißt es handeln und selbst aktiv werden.

Annahmestellen für Brillen und Handys

>> Psairer Lebensmitteltafel (Öffnungszeit: freitags von 15 bis 17 Uhr) >> Tauschladen „Nimm & bring“ (Sommeröffnungszeit: donnerstags von 16 bis 18 Uhr) >> Umweltamt Gemeinde St. Martin (Öffnungszeiten: montags bis freitags von 8 bis 12.30 Uhr)

Bereits seit Jahrzehnten beschäftigen sich Forscher intensiv mit Klimadaten, dem globalen Temperaturanstieg und den damit verbundenen Auswirkungen. Auch im Rahmen des Projektes „Klimaplan Burggrafenamt“, an dem sich unsere Gemeinde beteiligt, haben sich Experten mit dem Thema Klimaveränderung auseinandergesetzt. Die Analyse der Wetterdaten aus ca. 40 Jahren bestätigen den globalen Trend: Auch im Burggrafenamt ist ein Anstieg der Temperatur zu verzeichnen. Die Anzahl der Tage mit einer maximalen Temperatur von über 25 °C nimmt ebenfalls zu. Kälteperioden hingegen werden seltener. Beim Niederschlag kann eine Tendenz zur Niederschlagszunahme festgestellt werden. Dabei ist der Niederschlag nicht mehr gleichmäßig über das Jahr verteilt, sondern es häufen sich auch bei uns Starkregenereignisse. So erschreckend die Bilder aus den Katastrophengebieten und die harten Fakten auch sind: Wir dürfen den Kopf nicht in den Sand stecken. Jetzt ist Handeln gefragt, und das auf allen Ebenen. Mit einem umfangreichen Maßnahmenpaket will die EU-Kommission die Klimaziele für 2030 erreichen. In Südtirol wurde die Nachhaltigkeitsstrategie vorgestellt. Unsere Gemeinden arbeiten gemeinsam mit der Bezirksgemeinschaft an einem Klimaplan, welcher konkrete Maßnahmen für den Umweltschutz und die Klima­ anpassung vorsieht. Wir möchten gerne alle Bürger*innen einladen, selbst aktiv im Klimaschutz zu werden. Jede noch so kleine Aktion ist hilfreich: weniger Abfall, ein bewusster Umgang mit Wasser und Energie, der Kauf von regionalen Produkten oder der Umstieg auf das Fahrrad bei kurzen Wegen. Bereits ein Gespräch im Freundeskreis über mögliche Maßnahmen kann einen Anreiz für mehr Umweltbewusstsein geben. In unseren Gemeinden können sich Bürger*innen bei den Umweltrefe­ rent*innen melden und Projektideen für den Klimaschutz einbringen. Jeder Beitrag zählt! Alle drei Passeirer Gemeinden beteiligen sich mit insgesamt 24 Gemeinden des Bezirks am Projekt „Klimaplan Burg­ grafenamt“, einer Initiative der Bezirks­ gemeinschaft Burggrafenamt (www.bzgbga.it). Werner Außerer


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St. Martin

Schritt für Schritt Im Februar 2020 konnte das neue Servicegebäude mit Umkleidekabinen, Parkplatz und Barbereich seiner Bestimmung übergeben werden. Gleichzeitig wurde mit dem 2. Baulos, dem Abbruch der alten Tribüne samt Kabinen und neuer Umzäunung begonnen und im Sommer 2020 fertiggestellt. In der Zwischenzeit wurden eine nötige Bauleitplanänderung und der Grundankauf abgewickelt, die ein wenig länger als geplant gedauert haben. Nun ist es aber so weit, mit dem 3. Baulos, dem Bau der neuen Tribüne, konnte gestartet werden. Das Konsortium Art­ factory konnte die Ausschreibung der Baumeisterarbeiten mit einem Abschlag von 9,77% und einer Summe von 481.000 Euro gewinnen. Die Elektroarbeiten gewann die Firma Zöschg mit einem Abschlag von 27,11% und einem Vertragswert von 119.000 Euro. Das Konsortium Artfactory vergab Arbeiten im Wert von 360.000 Euro an Gufler Roland und 10.985,80 Euro an Gufler Geo GmbH weiter. Die Fertigstellung der Arbeiten ist für

Thomas Angerer (Vorarbeiter Firma Gufler Roland), Manfred Messner (Bauleiter des Planungsbüros GriPlan), Helmut Pixner (Baustellenleiter der Firma Gufler Roland) und Rosmarie Pamer (Bürgermeisterin)

Oktober geplant. Für das letzte Baulos, die Leichtathletikanlage, fehlen zurzeit noch die finanziellen Mittel von Seiten der Gemeinde. Rosmarie Pamer


5  Passeirer Blatt – nr. 166, August 2021

Welche Möglichkeiten der Finanzierung von Unwetterschäden im Zuständigkeitsbereich der Forstwirtschaft gibt es? Viele der Schäden, vor allem Almzufahrten, Forstwege, Wald- und Hofzufahrten, konnten mit den sogenannten Sofortmaßnahmen behoben werden. Diese Arbeiten werden von der Forstverwaltung in Regie und unmittelbar nach den Ereignissen erledigt. Andere, nicht so dringende Arbeiten, wurden in einem späteren Moment mit Beiträgen, sogenannten Notstandsbeihilfen, finanziert.

Die starken Niederschläge haben im ganzen Passeiertal ihre Spuren hinterlassen

St. Martin

Winterschäden im ländlichen Wegenetz Gute Zusammenarbeit zwischen dem Forstamt, den Weginteressentschaften und der Gemeinde St. Martin Der Winter rund um den 08. Dezember 2020 hat nicht nur in der Natur erheb­ lichen Schaden hinterlassen. In der Gemeinde St. Martin wurden dutzende Leitplanken beschädigt, aus- und mitgerissen oder umgebogen. Ländliche Straßen sind gesackt und mehrere Lawinen haben Brücken und Teilstücke von Straßen mitgerissen oder beschädigt. Besonders die Bergstraße Flon-Matatz wurde durch mehrere Lawinen im Schnittlertal und beim Lockengeier in Mitleidenschaft gezogen. Dank der raschen und unbürokratischen Hilfe und Unterstützung des Forstamtes unter der Führung von Florian Lanthaler, konnte die Gemeinde nach der Schneeschmelze mit den Arbeiten beginnen und so wurde in den Monaten zwischen Mai und Juli über 40 Leitplanken ausgetauscht, die Straße beim Lockengeier neu gestützt und verbreitert und im Schnittlertal die obere Kurve und die Brücke komplett saniert. Die Zusammenarbeit mit den Obmännern der Weginteressentschaften war dabei ausschlaggebend in der Beobachtung der Wege: durch das ständige Kontrollieren des Wegenetzes sind sie die besten Beobachter der Bodenbewegungen. Auch in Zukunft soll die

Zusammenarbeit zwischen Gemeinde, Weginteressentschaft und Forstamt intensiviert werden, nur wenn jeder seinen Aufgabenbereich kennt und sich alle die Informationen austauschen, können Unwetterschäden zum Teil verhindert werden oder zumindest schnell in Angriff genommen werden. Der Dank geht deshalb nicht nur an das Forstamt sondern auch an die Obmänner von Außerried, Franz Kofler, von Kalmtal/ Innerried, Alexander Walder, von der Gruberstraße, Johann Schwarz, von Flon/Matatz, Sepp Marth und von Hinteregg/Christl, Josef Pixner. Die starken Niederschläge im Oktober und der außergewöhnliche Winter haben aber im ganzen Passeiertal ihre Spuren hinterlassen. Viele der Schäden sind erst jetzt im Sommer sichtbar geworden. Teilweise haben Lawinen bis zu 200 Jahre alte Waldbestände einfach wegrasiert. Hütten und Heugaden sind verschwunden oder zerstört worden und im Mahderund Almenbereich wurden enorme Steine einfach ausgerissen und verschoben. Zwei Fragen dazu an Florian Lanthaler, Stationsleiter der Forststation St. Leonhard in Passeier:

Wie sieht es mit dem Wanderwegenetz aus? Nicht zu vergessen ist auch das aus­ geprägte Wandernetz im Passeiertal. Selten waren die Schäden so groß wie im vergangenen Jahr. In der Vergangenheit hat es oftmals nur punktuell einige Wege in Mitleidenschaft gezogen. 2020/2021 waren alle Wege von der Talsohle in Kuens bis in die höchsten Regionen des Hinterpasseier betroffen. Der Großteil dieser Schäden wurde von unseren Forstarbeitern in Handarbeit behoben. Allerdings waren mancherorts die Schäden so groß, dass Bagger eingesetzt werden mussten. Zurzeit sind unsere Arbeiter immer noch damit beschäftigt, die gefährlichsten Stellen zu entschärfen. Um alle Schäden am Wanderwegenetz zu beheben, werden noch Jahre vergehen. Elisabeth Larcher Auch der Jahrhundertwinter erforderte viele Aufräumarbeiten


7  Passeirer Blatt – nr. 166, August 2021

Moos

’S junge Ehrenamt – Auszeichnung für Gemeinde Moos Ehrenamtliche Jugendarbeit ist neben Elternhaus und Schule ein wichtiger Bestandteil der Persönlichkeits­ erziehung. Sie soll dazu beitragen, dass junge Menschen zu gesellschaft­ licher Mitverantwortung angeregt und zu sozialem Engagement hingeführt werden. Als wertschätzende Anerkennung und um Einsatz und Initiativen auf dem Sektor des jungen Ehrenamtes zu unterstützen, vergibt der Südtiroler Jugendring (SJR) nunmehr bereits zum 5. Mal den „Jugendehrenamtspreis“ an Gemeinden, die auf besondere Art und Weise das junge Ehrenamt fördern. Mit der jährlichen Vergabe des Preises soll der Öffentlichkeit vermittelt werden, dass sich sehr viele junge Menschen in Vereinen einbringen und bereit sind, Verantwortung im gesellschaftlichen Leben zu übernehmen. Mitgetragen und unterstützt wird die Initiative von der Landesregierung, dem Gemeindenverband und Sponsoren. Dieses Jahr kam die Gemeinde Moos in den Genuss dieser nicht alltäglichen Auszeichnung. Federführend am Erfolg beteiligt zeichnet Konrad Pamer, Referent für Jugendarbeit in der Hinterpasseirer Gemeinde und Geschäftsführer des Jugendbüro Passeier. Mit seinem engagierten Einsatz in den vergangenen Jahren hat er Vieles für die Kinder und Jugendlichen bewegt und aufgebaut. Die Auszeichnung ist sichtbarer Ausdruck dieser kontinuierlichen wertvollen Tätigkeit. Überreicht wurde der Gemeindeehrenamtspreis „’s junge Ehrenamt“ von der Vorsitzenden des Südtiroler Jugendringes, Tanja Rainer, dem Mooser Bürgermeister Gothard Gufler, am 23. Juni 2021, auf Schloss Maretsch, in Bozen. Corona­ bedingt wurde die Vergabe des Preises für das Jahr 2020 auf diesen Tag verschoben. Mit dem Preis, so steht im Begleitschreiben an die Gemeinde wird die langjährige wertvolle ehrenamtliche Tätigkeit in der Mooser Gemeinde anerkannt und dies einer breiten Öffentlichkeit kundgetan. Es soll aber auch Ansporn sein, diese wertvolle Arbeit weiterhin zu tun. Hervorzuheben ist, so die Vorsitzende des Südtiroler Jugendringes, dass in der Gemeinde Moos im Verhältnis zur Größe eine beachtliche Dichte an Kinder- und Jugendvereinen vorhanden ist. Zudem ist die Gemeinde in besonderer Weise darauf bedacht Kinder- und Jugendvereine zu unterstützen und stellt den Vereinen

Vieles kostenlos zur Verfügung. Unter anderem hat die Gemeindeverwaltung etwa im Zusammenhang mit der CoronaKrise den Kinder- und Jugendvereinen vielseitige Hilfen gewährt. Neben einem Scheck von 2000 Euro, zweckgebunden für das junge Ehrenamt, erhielt die Gemeinde auch ein Banner, welches vor dem Gemeindegebäude angebracht wurde. Es soll darauf hinwei-

So freuen sich Preisträger*innen: Bürgermeister Gothard Gufler mit den Gemeindereferent*innen Konrad Pamer, Stefan Ilmer und Regina Gufler  Foto: Alexander Hofer

sen, dass die Gemeinde Träger dieses Preises ist. Zusätzlich zum Banner wurde auch ein Pokal überreicht. Bereits vor drei Jahren belegte die Mooser Gemeinde den 2. Platz bei der Vergabe dieses Preises, um den sich Gemeinden in Südtirol mit einer Ein­ wohnerzahl zwischen 2000 bis 5000 bewerben können. Arnold Rinner


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Beschlüsse

Aus dem Rathaus von St. Martin vom 1. 6. bis 23. 7. 2021 >  Allgemeine Verwaltung:  Herr Gamper Christoph wurde mit Datum 01.07.2021 in Stammrolle als qualifizierter Arbeiter in der III. Funktionsebene, Vollzeit, aufgenommen. > Beiträge:  Mit der Pfarrei zum heiligen Martin wurde eine neue Vereinbarung für die Gewährung eines jährlichen Beitrages im Ausmaß von € 8.000 für die Durchführung von Diensten in Zusammenhang mit dem öffentlichen Kultus genehmigt. > Schule/Kindergarten:  Lieferung von Büroschränken und einer Pinnwand für die Mittelschule – Rebus GmbH, Bozen – € 1.557,45; Lieferung von verschiedenen Möbeln für die Grundschule St. Martin – Pedacta GmbH, Lana – € 5.452,89; Beteiligung an den Betriebsspesen der Pflichtschulen: An die Gemeinde St. Leonhard wurde der Betrag von € 2.700 und an die Gemeinde Vintl der Betrag von € 300 als Beteiligung an den Betriebsspesen der Pflichtschule überwiesen; Quotenzuweisung für Grund- bzw. Mittelschüler für das Finanzjahr 2021: An den Schulsprengel von St. Martin wurde der Gesamtbetrag von € 16.555 für das Finanzjahr 2021 überwiesen und zwar € 10.120 für 184 Grundschüler und € 6.435 für 117 Mittelschüler, welche im Gemeindegebiet von St. Martin ansässig sind; an den Schulsprengel von St. Leonhard wurde der Gesamtbetrag von € 440 für das Finanzjahr 2021 überwiesen und zwar € 220 für 4 Grundschüler und € 220 für 4 Mittelschüler, welche im Gemeindegebiet von St. Martin ansässig sind; Maßnahmen zur Förderung der Familien – Zuweisung an die Pflichtschuldirektion für das Jahr 2021: An den Schulsprengel von St. Martin wurde der Betrag von € 7.525 für 301 Grund- und Mittelschüler, welche im Gemeindegebiet von St. Martin ansässig sind, für das Finanzjahr 2020/21 überwiesen; an den Schulsprengel von St. Leonhard wurde der Betrag von € 200 für 8 Grund- und Mittelschüler, welche im Gemeindegebiet von St. Martin ansässig sind, aber Schulen

der Gemeinden St. Leonhard und Moos besuchen, für das Finanzjahr 2020/21 über­ wiesen; Abschleifen und Lackieren einiger Böden im Kindergarten Saltaus – Böden David, St. Leonhard – 3.813,43€. >  Öffentliche Arbeiten:  Neubau Servicegebäude öffentlicher Fußballplatz St. Martin – Baulos 2 Abschnitt Sitztribüne: Baumeisterarbeiten: Beauftragung der Firma Arcfactory Stabiles Konsortium aus Bozen mit der Durchführung der Arbeiten – € 529.582,96; Elektroanlage: Beauftragung der Firma Zöschg GmbH aus Meran mit der Durchführung der Arbeiten – € 131.664,82; Erhebung des Leerrohrsystems für die geplante Erweiterung des Glasfasernetzes in der Gemeinde St. Martin – Ingenieurbüro EWS Ingenieure, Meran – € 6.090,24. > Sportanlagen:  Durchführung von Reparaturarbeiten beim öffentlichen Schwimmbad – Schlosserei Staschitz Fabian, St. Leonhard – € 1.756,80; Lieferung von Chlorgranulat für die Wasser­ aufbereitung des öffentlichen Schwimmbades – Dalsass Virginio der Dalsass Cristina, Meran – € 3.328,16. >  Straßen und Plätze:  Übernahme der Materialkosten in Höhe von € 7.314,88 für die Arbeiten zur Sanierung der Brücke zum Wasserfall in Neuhaus, welche von der Elektrizitätswerk Kalmtal Genossenschaft durchgeführt werden; Anbringung von Bodenmarkierungen im Gemeindegebiet von St. Martin – Sanin GmbH, Algund – € 6.078,04; Lieferung und Montage einer Speed-Check-Box für das Radargerät Autovelox – Sanin GmbH, Algund – € 2.701,08; Durchführung von Mäharbeiten am ländlichen Wegenetz – Reichhalter Roman, St. Leonhard – € 3.550,20. > Zivilschutz:  Durchführung von Sicherungsarbeiten auf der Flon-Matatz-Straße, Christler Straße und Gruberstraße – Tiefbau Karlegger Josef und Armin OHG, St. Martin – € 26.574,71; Durchführung von Sanierungsarbeiten auf der Riederbergstraße – Moosmair GmbH, St. Martin – € 45.262.

Aus dem Rathaus von St. Leonhard vom 10. 6. bis 21. 7. 2021 >  Altersheim St. Barbara:  Investitionen im Jahr 2020 – Übernahme und Liquidierung des Kostenanteils, für das Jahr 2020 in der Höhe von € 71.794,82. > Beiträge:  Gewährung von Beiträgen an verschiedene Vereine – Jahr 2021, in der Höhe von insgesamt € 98.070; Investitionsbeitrag an die Pfarreien zum hl. Leonhard und hl. Antonius in Walten für Investitionen/Restaurierungen im Jahr 2021, von insgesamt € 30.000; außerordent­ licher Beitrag an die Freiwillige Feuerwehr von St. Leonhard für die außerordentliche Reparatur des Tanklöschfahrzeugs TLF, von insgesamt € 7.000; Beitrag an den Bildungsausschuss von St. Leonhard für das Tätigkeitsjahr 2021, € 10.734. > Gemeindeamt:  EDV – Lieferung von drei multifunktionalen Fotokopierern für das Rathaus – Horizon GmbH, zum Gesamtbetrag von € 9.900. >  Öffentliche Arbeiten:  Leerverrohrung EWZ Gandellen und Glasfaserarbeiten im Ortskern von St. Leonhard – Fa. Fionis GmbH, zum Gesamtbetrag von € 32.947,76. > Leonhardszentrum:  Erstellung eines Teilungsplanes und Gebäudekatastermeldung, Fa. von Pföstl & Helfer GmbH, zum Gesamtbetrag von € 10.072,58. >  Straßen & Wege:  Asphaltierung eines Teilbereiches der Prantacher Straße, Fa. Mair Josef & Co. KG d. Mair Klaus, zum Gesamtpreis von € 5.880; Instandhaltung der Wanderwege und Säuberung von Straßenböschungen im Jahr 2021 – SAM GmbH, zum Gesamtbetrag von € 39.900; Errichtung einer Überdachung beim Sandhof – Fa. Schlosserei Max d. Maximilian Gögele, zum Gesamtbetrag von € 10.300. > Zivilschutz:  Durchführung von Sicherungsarbeiten im Bereich der Jaufenstraße in der Fraktion Walten – Sarnertec GmbH, zum Gesamtbetrag von € 12.042,60; Testzentrum Passeier – Organi­ sation und Abwicklung – Fa. Passeierevents d. Alexander Schweigl, zum Gesamtbetrag von € 8.000.


9  Passeirer Blatt – nr. 166, August 2021

Aus dem Rathaus von Moos vom 1. 6. bis 30. 7. 2021 > Beitrag:  Investitionsbeitrag – Ankauf Vereinsbus – ASV Skiteam Passeiertal – € 3.000; ordentlicher Beitrag – soziale Tätigkeiten 2021 – Bildungssauschuss Moos in Passeier – € 4.000. > Gemeinde:  Ländliches Straßennetz – Auftrag für die Herstellung von gebrochenem Schotter in Lazins/Pfelders – Bauunternehmen Roland Gufler – € 12.024,93; unbewegliche Vermögensgüter – Behebung von Winterschäden – Lieferung von Dach­ ziegeln – Gufler Kommerz GmbH – € 3.340,42; technischer Dienst – Aktualisierung des Leitungskatasters – Schmutzwassersammler Ulfas – Dr. Ing. Dietmar Baldauf – € 4.948,32; Gemeindeimmobilien – Aktualisierung der Dokumentation für die Wartung der Elektroanlagen – E-Plan d. Per. Ind. Martin Hofer – € 3.916,66; Trinkwasserversorgung – Sanierungsarbeiten an verschiedenen Speicherbecken – Gufler Metall KG d. Gufler G. & Co – € 11.288,66; ländliches Wegenetz – Sanierungsarbeiten – Ilmer Stefan – Schreitbaggerarbeiten – € 10.288,26; Trinkwasserversorgung – Instandhaltungs­ arbeiten am Speicherbecken „Tasach“– Platt – Ilmer Stefan – Schreitbaggerarbeiten – € 2.222,84; Eingriffe nach Naturkatastrophen – Bereich Parkplatz Pfelders – Behebung der Unwetterschäden vom Oktober 2020 – Bauunternehmen Gufler Roland – € 35.258; ländliches Straßennetz und Gemeindestraße – Asphaltierungs- und Ausbesserungs­ arbeiten – Varesco GmbH – € 17.940,10; Winterdienst – Schnee- und Lawinenräumung in Moos, Stuls und Platt – Übernahme der Spesen – Ilmer Stefan Schreitbagger­ arbeiten – € 6.985,72; Zivilschutz – Feuerwehrhallen – Funkanlage: Montage des digitalen Systems Tetra für fünf Gebäude – Koch Elektronik – € 5.734; Elektroanlagen der öffentlichen Gebäude – Wartung und Sicherheitskontrolle Jahr 2021 – E- Tec d. Raich Rainer Alois – € 5.294,80; Festplatz Moos – Reparatur der durch Schneedruck beschädigten Abzugsanlage – Climet GmbH – € 1.303,80;

gebührenpflichtiger Parkplatz Pfelders – Erneuerung Lizenz für die Software „PControl und Traffic Studio RL“ – Jahresgebühr – INPUT Srl – € 2.074; Kindergarten Moos – Lieferung von drei Laptops und eines Personal Computers – Intervaria KG – € 3.721; Grundschule Stuls – Lieferung und Montage eines Treppenliftes – Liftex des Blaas G. – € 14.248; Ambulatorium Amtsarzt Moos: Vernetzung mit Internet und Telefonie – Telmekom GmbH – € 2.806; ländliches Wegenetz – Pfelders: Reparatur von Zäunen – Patrick Ennemoser – € 4.550,60. head_02.indd 2

>  Öffentliche Arbeiten:  Dorfplatz Platt – Lieferung einer Theke – Pertinger GmbH – € 11.433,84; Dorfplatz Platt – Gestaltung und Bepflanzung – Gärtnerei Bacher OHG – € 15.004,11; Wohnbau – Realisierung einer neuen Wohnbauzone in Stuls – Ausarbeitung einer Machbarkeitsstudie – Per. Ind. Thomas Marth – € 3.843; Zufahrtsstraße Zeppichl: Lieferung von Lärchen-Rundholz für die Erneuerung der Leitplanken – Gebr. Oberprantacher – €1.783,35; Gemeindestraßen – Lieferung von Ersatz­ teilen in verzinktem Stahl für Leitplanken – Gufler Metall KG – € 3.296,44; Bebauung des ehemaligen Kasernenareals in Moos – Errichtung eines Multifunktionszentrums: Ausarbeitung Teilungsplan, Gebäudekatastermeldung und materielle Teilung – Per. Ind. Marth Thomas € 5.252,10; Lieferung und Montage medientechnischer Anlagen – Auftragserteilung – Flo-R Tech desReinstadler Florian – € 67.097,56. > Schulen:  Grundschule Stuls – Lieferung von Hilfs­ mitteln für Schüler mit Beeinträchtigung – Ladurner Hospitalia GmbH – € 7.050,68; Sommerbetreuung – Reinigung des Kindergartens von Moos – Meranese Servizi SpA – € 4.099,20.

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Eines Tages machte sich eine todunglückliche Maus auf die Suche nach dem Glück.

Nora Tschöll

Die Maus und der Glückspilz

Im Wald angekommen, dauerte es nich

t lange,

und sie traf auf einen Fliegenpilz. Ohne zu zögern wollte die Maus anf

angen am Fliegenpilz

zu knabbern. „He du! Was machst du

da? Lass das!“,

schrie der Fliegenpilz verärgert. Darauf erwiderte die unglückliche Ma

us:

„Ich will dich essen, damit ich Glück

bekomme.

Fliegenpilze wie du sind doch Glücks

bringer.“


h so nennt.

dass man mic nn schon sein,

„Jaja, ka

t, h angeknabber Hättest du mic gehabt, ndere als Glück a es ll a u d t es hätt enpilz. ortete der Flieg tw n a “, g ti if g denn ich bin

11  Passeirer Blatt – nr. 166, August 2021

Sich selbst bedauernd se

ufzte die Maus:

„Siehst du, ich habe imme

r nur Pech.“

„Wie mir scheint, erkenn Stell dir vor, ich hätte dic

st du dein Glück einfach

nicht.

h nicht gewarnt“, sprach

der Fliegenpilz belehrend

zur Maus.

Die Maus dachte nach un

d erkannte,

wie viel Glück sie hatte.

Überglücklich, dass sie noch am Leben war, schlenderte sie nach Hause. Such das Glück nicht in der Ferne, denn es ist näher als du denkst. Du musst es nur erkennen.


12

Kultur & Gesellschaft

Eine junge Künstlerin, die gerne mit Holz arbeitet

Fabel zum Thema „Glück“

Nora Tschöll, eine sehr junge, talentierte und kreative Künstlerin aus St. Leonhard Anlässlich ihrer heurigen Abschlussprüfung an der Mittelschule „Johann Jakob Staffler“ in St. Leonhard hat Nora eigenständig eine Fabel zum Thema „Glück“ verfasst und diese auch eigenhändig illustriert, um sie anschließend der Prüfungskommission vorzustellen, da sie gerne Geschichten schreibt und außerdem eine künstlerische Ader in ihr fließt.

Hallo Nora, kannst du dich kurz vorstellen? Ja, ich bin Nora und 13 Jahre alt. Ich lebe in St. Leonhard, in der Carl Graf Fuchs Straße. Ich habe zwei ältere Schwestern, sie heißen Sonja und Natascha. Meine Eltern sind Jenny Haller und Manfred Tschöll. Nora hielt sich schon als Kind gerne im Wald auf

Ich habe im Juni dieses Jahres die Mittelschule beendet und im Herbst möchte ich die Tischlerfachschule in Meran besuchen, um später einmal Einrichtungs­ designerin zu werden oder Möbel zu entwerfen. Zu meinen Hobbys zählen malen und nähen, ich schreibe sehr gerne, auch dekoriere ich mein Zimmer immer wieder neu um. Wie kamst du auf die Idee, eine Fabel für die Abschlussprüfung zu schreiben? Die Idee kam mir spontan. Ich wollte unbedingt etwas Kreatives machen und da ich nun mal gerne schreibe und male, konnte ich dies bei einer Fabel gut verbinden. Anfangs wollte ich unbedingt einen Pilz in meine Geschichte einbauen, dann fiel mir weiter leider nichts mehr ein … doch plötzlich kam die Maus dazu … Zuvor hatte ich bereits einige Fabeln gelesen, es war mir aber wichtig, etwas zu nehmen, was nicht so üblich, nicht so typisch für eine Fabel war. Nicht nur Tiere sollten vorkommen, deshalb der Pilz. Auch das Thema Glück war ein spontaner Einfall.

Wie hat sich die Fabel entwickelt? Zu Beginn habe ich eine Grobfassung geschrieben, mich für die zentralen Figuren entschieden. Später habe ich alles durchgesehen und Ausbesserungen gemacht. Ich muss zugeben, anfangs ging nichts, meine Mutter musste mich sogar etwas anschieben … Um meine Blockade zu überwinden suchte ich im Internet nach Informationen zu Pilzen und schaute mir verschiedene Bilder an. Durch meine Recherchen kam ich auf den Fliegenpilz, der ja giftig ist. Einige meiner Familienmitglieder haben sich dann meine Aufzeichnungen angesehen und mich positiv bestärkt, so konnte ich wieder motiviert weiterarbeiten. Ich entwarf meine eigenen Figuren, zunächst zeichnete ich diese mit Bleistift vor und kolorierte sie anschließend mit Aquarellfarben. Insgesamt entstanden so sechs Bilder innerhalb einer Woche. Es wurde etwas stressig, da ich wegen der Mittelschulprüfung etwas unter Druck und spät dran war. Mit Hilfe einer App stellte ich mir schlussendlich ein kleines Fotobuch zusammen. Von wem hast du deine künstlerische Ader geerbt? Die Freude am Malen und Nähen habe ich von meiner Mutter, mit den Händen zu arbeiten von meinem Vater. Ich helfe ihm oft beim Holzarbeiten, zum Beispiel „Holzleggen“ stapeln. Überhaupt arbeite ich gerne und deswegen möchte ich so bald als möglich einen Beruf ergreifen. Bei mir sollte alles möglichst schnell gehen! Das zentrale Thema in deiner Fabel ist das Glück. Was ist Glück für dich? Man meint oft, man hat kein Glück, aber dennoch hat man es. Dieses Interview zu machen beispielsweise bedeutet Glück, es freut mich sehr, dass meine Geschichte veröffentlicht wird. Auch meine Freunde sind ein Glück. Das „Streben nach Glück“, das tragen wir wohl alle in uns. Allzu oft verlieren sich viele auf der Suche nach dem „großen“ Glück und vergessen, dass es nicht zuletzt an uns selbst liegt, von den eigenen Einstellungen und Bemühungen abhängt, das „kleine“ vielschichtige Glück in unserem Leben zu erkennen und zu schätzen, und sei es „nur“ ein kleines Lächeln auf unseren Lippen, ein aufmunterndes Wort unseres Nächsten oder die liebevolle Umarmung eines geschätzten Menschen. In diesem Sinne wünsche ich Nora viel Glück in ihrem Leben und alles Gute für die Zukunft! Miriam Maccacaro


13  Passeirer Blatt – nr. 166, August 2021

Frauen im Porträt

Gaby, wie sie leibt und lebt

Frauen im Porträt

Gaby Driever Ploner „Hasse wat, dann bisse wat, dann kannse wat, dann tumma kuckn datte damit weit komms!“ (Umgangsdialekt in Kleve) Gaby Driever ist viel herumgekommen in ihrem Leben. Vielleicht trifft gerade auch für sie deshalb die lateinische Redensart „nomen est omen“ zu, denn „drieven“ – „drive“ (engl.) kann übersetzt werden mit fahren, steuern oder sich treiben lassen. Und genau das machte und macht Gaby auch heute noch gerne: sie verreist oft und ist Neuem gegenüber sehr offen und aufgeschlossen. Nun, bis es Gaby, geboren 1945 im Schwarzwald in Deutschland und bis zu ihrem 3. Lebensjahr aufgewachsen in der Nähe von Freiburg, nach St. Leonhard verschlagen hat, vergingen noch einige Jahre … Doch nun der Reihe nach: Gemeinsam mit ihren Eltern lebte Gaby einige Jahre am Niederrhein, in der Nähe der niederländischen Grenze. Mutter und Vater besaßen einen Getränkegroßhandel und arbeiteten viel, weshalb die kleine Gaby viel Zeit bei ihren Großeltern verbrachte, die sie heiß und innig liebte, besonders aber ihre Omi Kleve. Diese konnte recht resolut sein und prägte das Leben der Familie sehr stark, auch ihres. (Da beide Omas Elisabeth hießen, wurden diese praktischerweise nach dem Ort benannt, wo diese wohnten. Kleve ist eine Stadt am unteren Niederrhein, an der deutsch-niederländischen Grenze).

Mit Begeisterung erzählt Gaby von ihrer schönen und glücklichen Kindheit. Sie fühlte sich frei, konnte immer draußen spielen, von morgens bis abends unternahm sie etwas mit ihrer damaligen Kinderclique. Früher gab es noch kaum Verkehr, keine Beschränkungen. Sie spielten sehr viel am Wasser, da sie ja in der Nähe des Rheins wohnten, dort, wo er sehr breit war und er viele Nebenarme führte. Es gab viele kleine Seen, wo man wunderbar baden gehen konnte, mit den Fahrrädern fuhren die Freunde*innen umher und vergnügten sich den ganzen Gaby in jungen Jahren

Sommer lang im kühlen Nass. Beeindruckend für die kleine Gaby war damals die Tatsache, dass der Rhein zu dieser Zeit nur teilweise reguliert war, er war sehr breit, doch bei der Schneeschmelze kam es öfters zu Hochwasser. Es gab viele Deiche und mit Spannung verfolgten sie mit kindlicher Naivität, ob jetzt wohl endlich der Fluss überlaufen würde! Doch (Gott sei Dank!) der letzte Deich hielt immer. (Angesichts der aktuellen Ereignisse in Deutschland ist Gaby sehr ergriffen und geschockt über die Flutkatastrophe in diesen Gebieten, zumal sie die Gegend sehr gut kennt und fassungslos die Bilder und Informationen in den aktuellen Nachrichten verfolgt, ihre Gedanken und ihr Mitgefühl sind bei diesen Menschen, die ihre Lieben, ihr ganzes Hab und Gut verloren haben.) In ihrer Heimatstadt Kleve besuchte Gaby den Kindergarten, später die Schule, mit 14 Jahren kam sie dann in ein Internat, ein sehr streng geführtes Nonneninternat am Niederrhein. Nur alle vier Wochen durfte sie zu Besuch nach Hause fahren, dennoch war es für Gaby eine „tolle“ Schule, wo sie dann auch ihr Abitur abschloss. Anschließend verschlug es die junge Studentin nach Freiburg zum Studium, wo sie für drei Jahre die pädagogische Hochschule besuchte und ihr erstes Staatsexamen machte. Für zwei Jahre trat sie anschließend ihr Referendariat an, zunächst in einer kleinen Dorfschule mit 11 Schüler*innen, alle fünf Schulstufen in einer Klasse vereint. Das Gebäude, in dem sie unterrichtete, war uralt. Der fürs Heizen zuständige Hausmeister war Wald­ arbeiter und hatte leider nicht immer Zeit, also musste Gaby schon selbst in der Früh Feuer machen, aber leider wurde es trotzdem im Winter nie richtig warm. Das zweite Jahr unterrichtete Gaby in Unterharmersbach eine erste Klasse mit 43 Schüler*innen, das könnte man sich heutzutage gar nicht mehr vorstellen! Es ging sehr lebhaft zu, doch Gaby hat alle Kinder als lieb und brav in Erinnerung behalten. Doch nun Gaby wollen wir endlich wissen, warum und wie es dich nach St. Leonhard verschlagen hat! Wann und wieso bist du ins Passeiertal gekommen? Nun ja – der Liebe wegen! Im Jahre 1973 machte ich hier Urlaub, ursprünglich wollte ich mit meiner Freundin die Ferien in Spanien verbringen. Doch dort angekommen fühlten wir uns nicht wohl, es war das Ende der Franco-Ära, es gab viel >


Albert Mair, vielen bekannt auch als Knox, hat versucht, Gabys Reise ins Liebesglück auch bildlich darzustellen. Herzlichen Dank!

> Polizei, ständig fühlte man sich unter Kontrolle. Die Stimmung war gedrückt, es gab nur riesige Hotels wie in einer Großstadt. Also setzten wir uns spontan ins Auto und fuhren über Südfrankreich nach Südtirol, um hier eine weitere Freundin zu besuchen, die in St. Leonhard urlaubte. Anfangs kamen wir in der Pension Gurschler unter. Ja und dann – hast du Artur kennengelernt? Ja genau, beim Brückenwirt. Wir saßen als Clique zusammen, irgendwann kamen Artur und Hubert Folie vorbei und fragten, ob sie sich zu uns setzen dürften … Auch Gilbert kam dazu und spielte Gitarre. Es war eine nette Runde! Später trafen wir uns immer wieder zufällig (von wegen, zufällig Gaby!) und merkten, dass wir uns ganz gut verstehen. Ich blieb aber noch für zwei weitere Jahre in Deutschland und eigentlich hatte ich nicht geplant hierherzukommen. Damals unterrichtete ich an einer Sonderschule für Erziehungsschwierige. Mir war es wichtig, meine Klasse zum Hauptschul­ abschluss zu führen, damit auch sie später eine Chance im Leben hatten. Alle schafften die Prüfung, dies war mir eine große Herzensangelegenheit. Aber dann hast du dich schnell in deine neue Umgebung eingelebt? Im Jahre 1975 zog ich schließlich nach St. Leonhard, muss aber gestehen, dass ich etwas naiv eingestellt war. Ich hätte mir gewünscht, auch hier als Lehrerin arbeiten zu können, doch leider klappte es nicht. Dies war keine so schöne Zeit für mich … Schließlich jobbte ich beim Brückenwirt, beim Theis, im Geschäft von Sieglinde, bei einer Versicherung, in der Hoppe, bei der Maico … Zufällig fragte mich eine Bekannte, ob ich auch mit Menschen, die eine Behinderung haben, arbeiten würde. So kam ich nach Meran und arbeitete dort vor allem mit Kindern mit dem Down-Syndrom. Nach mehreren

verschiedenen Arbeitsverträgen kam ich in den Sozialdienst der Provinz Bozen, später zur Bezirksgemeinschaft Burg­ grafenamt und arbeitete in Meran 12 Jahre lang, in St. Leonhard noch weitere 10 in der Werkstatt für Menschen mit Beeinträchtigung. Gaby arbeitete immer gerne, wobei es ihr im Umgang mit ihren Schützlingen sehr wichtig war, ihnen besonders Lebensprak­ tisches beizubringen und es ihnen zu ermöglichen, immer selbständiger zu werden. Auch hatte sie engagierte und kulante Chefs, die ihren Mitarbeiter*innen viele Gestaltungsmöglichkeiten gaben, nur so konnte eine eigene Papierwerkstatt in St. Leonhard aufgebaut werden. Senoner Gustl gelang es zudem, der Gruppe Serienarbeiten zu besorgen, wofür die fleißigen Arbeiter*innen auch einen kleinen finanziellen Beitrag erhielten. Der Tag der Ausbezahlung war immer ein ganz besonderes Ereignis für die Betreuten! Eine Aufgabe zu haben, Wertschätzung für die Arbeit zu erfahren, das war für sie wichtig zu spüren. Was schätzt du an den Passeirer*innen? Ich schätze wie wir leben, das Umfeld, die Natur rund um uns herum. Die Lebens­ abläufe sind noch relativ „normal“. Ich hatte nie Schwierigkeiten, mich hier einzuleben, denn ich mag die Natürlichkeit, den Charakter der Menschen. Die Psairer stellen dar, wie sie leben. Ich hatte nie das Gefühl, fremd zu sein. Ich weiß, dass die „Piefke“ nicht immer beliebt sind, trotzdem bin ich sehr nett und freundlich aufgenommen worden, obwohl ich von woanders herkomme. Nie hatte ich Heimweh, ich könnte mir auch durchaus vorstellen, in einem anderen Sprachgebiet zu leben. Welche Wörter gefallen dir im Passeirer Dialekt besonders? Mein absoluter Favorit: Åschpilemuggn; dann „Iëz giën mer når giën giën“, das Wort „Wunderloch“ gefällt mir auch sehr gut!

Du engagierst dich immer noch in mehreren Vereinen, oder? Ja, zurzeit bin ich Mitglied des Bildungsausschusses St. Leonhard, auch bin ich bei der Gruppe Jaufenburg dabei, die den Kultursommer organisiert, heuer erstmals im Tirolerhof-Stadl. Außerdem bin ich im Verwaltungsrat des Altersheimes. Ich engagiere mich seit etlichen Jahren auch im Kaffeeklub im Altersheim, wo viele weitere fleißige Damen mithelfen, das Kaffee für die Heimbewohner*innen und ihre Besucher*innen zu betreiben. Sie machen ihre Aufgabe mit viel Herzblut und Liebe und ich hoffe, dass dieses Projekt auch bei der Wiedereröffnung des neuen Altersheimes fortgeführt werden kann. Wie ich sehe (ich habe Gaby für das Interview in ihrer Wohnung besucht), liebst du alte Möbelstücke? Ja, einst kam ich mit meinen Klamotten, meinen alten Möbeln und meinem antiken Sekretär hier an. Anfangs hatten wir allerdings nur eine winzige Wohnung, es war eher etwas chaotisch. Meine Schwiegermutter hat etwas komisch geguckt und sich wohl ihren Teil gedacht … Immer schon habe ich gerne alten „Krempel“ gesammelt, ich schätze alte Stücke, weil ich es schade finde, dass man sie einfach wegwirft, entsorgt und nicht mehr wertschätzt. Es sind Erinnerungstücke, sie sind mir wichtig, vielleicht, weil sie auch ein Stück Heimat sind. Interessanterweise hat mir meine Tochter Julia schon zu verstehen gegeben, dass auch sie in ihrer Wohnung einen Platz für so manches Möbelstück hätte … Das freut mich sehr, denn auch sie gehören zur Familie und sollen dort weitergegeben werden. Außerdem finde ich es reizvoll, Altes mit Neuem zu kombinieren. Gaby selbst bezeichnet sich als leidenschaftliche Oma und schätzt die Zeit sehr, die sie mit ihrer Familie in Lana und besonders mit ihrem Enkelsohn Benjamin verbringen kann. Außerdem sind ihr der Austausch und die Kommunikation mit den verschiedensten Menschen nach wie vor sehr wichtig, ihr Kopf steckt noch voller neuer Ideen und Projekte. Vielleicht werden auch Sie, liebe Leser*innen bei ihrem nächsten Besuch im Dorf, auf dieses zierliche, rothaarige Persönchen treffen, wie es in ein inten­ sives Gespräch vertieft bei einem Kaffee in der Bar sitzt, fleißig Pläne schmiedet und ausgiebig über deren Umsetzung diskutiert. Miriam Maccacaro


15  Passeirer Blatt – nr. 166, August 2021

Sophia Reiterer konnte beim Nachwuchsfilmfest Salzburg mit „(K)ein Heimatfilm“ den Preis als Publikumsliebling entgegennehmen

JUVINALE SALZBURG

Sophia Reiterer mit Doku über Passeier preisgekrönt Erfreulicherweise lassen auch im Kulturbereich immer wieder Psairer*innen mit besonderen Leistungen in den unterschiedlichsten Kultursparten aufhorchen. So konnte im Juli Sohia Reiterer aus St. Martin, gemeinsam mit ihren Film­ kolleginnen Tara Dirala und Alexandra Embacher bei der Juvinale, dem Nachwuchsfilmfest Salzburg, den Preis als Publikumsliebling für ihre Arbeit „(K)ein Heimatfilm“ entgegen nehmen, in dem es um die Bedeutung von „Heimat“ geht. Zum besseren Verständnis: Die Juvinale zeichnet jährlich die besten Nachwuchsfilmschaffenden aus. Sophia Reiterer studiert Kommunikationswissenschaft an der Universität Salzburg. Seit September 2020 ist sie studentische Projektmitarbeiterin in den Projekten „Räume kultureller Demokratie“ und „Kulturelle Teilhabe in Salzburg“. Gemeinsam mit Tara Dirala aus Deutsch-

land und Alexandra Embacher aus Österreich stellte Sophia in ihrem Dokumentarfilm mehreren Psairern*innen die essenzielle Frage: „Was ist Heimat?“ Aus ihren eindrücklichen Erfahrungen, den aussagekräftigen Stellungnahmen der Psairer Interviewpartner und den beeindruckenden Bildaufnahmen unseres Heimattales entstand ein 25-minütiger Dokumentarfilm, den das Publikum bei der Juvinale 2021 mit einer Auszeichnung belohnte. „Wir konnten es im ersten Moment gar

Lostage und Bauernregeln Die Lostage im Marienmonat August und dem Monat September sind für viele Bauern besonders wichtig, dabei betreffen diese nicht nur das Herbstwetter und die Ernte, sondern auch den Winter. Der erste Augustregen besiegelt das Ende des Sommers: Im August, beim ersten Regen, pflegt die Hitze sich zu legen. Und an Maria Himmelfahrt (15.) das wisse, gibt es schon die ersten Nüsse. Aber auch der 16. August hat es in sich: Wenn’s an Joachim regnet, dann folgt ein warmer Winter, sagt man. Und der 8. September entscheidet vielerorts über die darauffolgenden 4 Wochen: Wie’s Wetter an Mariä Geburt, so setzt sich’s noch vier Wochen fort. Elisabeth Larcher

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Ihr Ansprechpartner für das Passeiertal: Markus Spiess.

nicht fassen, dass der Titel unseres Films bei der Preisverleihung genannt wurde“, schildert Sophia den für die 3 MasterStudierenden nahezu unglaublichen Moment. Mit der Auszeichnung gewann erstmals ein Filmteam der Paris London Universität Salzburg einen Award der Juvinale. „Die Hochwertigkeit dieser Veranstaltung und der eingereichten Filme ist uns bewusst, weshalb es für uns eine besondere Ehre war, uns mit so hochkarätigen Filmen messen zu dürfen“, betont Tara Dirala. „Solch einen Dokumentarfilm macht man nicht alleine. Wir erfuhren von allen Seiten Unterstützung und sind sehr dankbar dafür, “ betont Alexandra Embacher. „Natürlich haben auch die Menschen, die wir interviewen durften, einen großen Anteil an diesem Award. Durch sie und ihre Aussagen wurde (K)ein Heimatfilm zu einem Dokumentarfilm, der auf vielen Ebenen bewegt.“ Viel Emotion verleiht dem Dokumentarfilm auch die Musik des Psairer Ausnahmekönners Herbert Pixner. Der Film feierte im Jahre 2020 sein Debüt und wurde im Juli 2021 erstmals auf einer Kinoleinwand im Salzburger „Das Kino“ gezeigt. Kurt Gufler

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„Maria an der Quelle“

Jugend in Aktion

Die Fresken am Turmhaus wurden wunderbar restauriert

St. Martin

Das Turmhaus mustergültig restauriert Das historische Turmhaus im Dorfzentrum mit seinen wunderbaren freskalen Barockmalereien gehört zweifelsohne zu den von unseren Feriengästen am meisten bewunderten und fotografierten Sehenswürdigkeiten von St. Martin. Auf der Brüstung des Erkers des Turm­ hauses hat Joseph Haller (um 1760/70) die jugendliche Maria im Typus der „Mutter der schönen Liebe“ (Wessobrunner Gnadenbild) zwischen den Heiligen Josef (zum Himmel betend) und Anna (im Lesen begriffen) dargestellt. Seitlich des Erkers sind die hll. Johannes Nepomuk und Florian in prachtvollen, mit Namensinschriften versehenen, Rocaille-Kartuschen angebracht. Als Auftraggeber für die Fresken ist die Bruderschaft der Unbefleckten Empfängnis anzunehmen. Aber nachdem die Spuren der Zeit auch vor Kunstwerken nicht Halt machen, waren auch für das Turmhaus Restaurierungsarbeiten höchst vonnöten, wobei folgende Probleme zu beheben waren: Statische Risse, Putzablösungen und Hohlstellen, frühere Stabilisierungsver­ suche mit Nägeln haben das Problem nicht gelöst, es bestanden absturzgefährdete Partien. Alte Risskittungen mit Übermalungen waren erneut gerissen, es gab mechanische Schäden in Form von Putzabplatzungen, erodierte Malschicht­ bereiche und aufstehende Farbschollen. Das obere Gesims war gerissen und zeigte große Ausbrüche und Fehlstellen.

Ende Juni machte sich die Firma Gebhard aus Feldthurns an die Restaurierungs­ arbeiten, die folgende Maßnahmen umfassten: Trockenreinigung der Malschicht und Reduktion störender Übermalungen, mechanische Abnahme von alten Kittungen, Kittung von Rissen und Putzfehlstellen innerhalb der Malerei mit Kalkmörtel. Des Weiteren Festigung von Putzablösungen und Hinterfüllung von Hohlstellen durch die Injektion eines geeigneten Hinterfüllmörtels auf Kalk­ basis. Festigung kreidender Malschichtbereiche und aufstehender Farbschollen mit mineralischem Bindemittel, Retusche reduzierter Malschichtpartien, Konsolidierung der gerissenen Gesimsteile und Rekonstruktion der Fehlstellen. Faszinierend zu sehen war natürlich, mit welcher Präzision, Kunstfertigkeit, Detailtreue und Geduld solche Arbeiten durchgeführt werden und wie Stück um Stück die Fresken in neuem Glanz erstrahlten, eine wahre Sisyphusarbeit! Zu den Kosten und Beiträgen: Der Beitrag des Landesdenkmalamtes für die Restaurierung und Konservierung von Bau- und Kunstdenkmälern betrug 2674 Euro; Beitrag Gemeinde St. Martin: 2000 Euro; den Fehlbetrag bezahlte die Besitzerin Elisabeth Raffl. Kurt Gufler, Rosmarie Pamer

In letzter Zeit haben orkanartige Stürme Unruhe in die heimischen Wälder gebracht; so auch im Bereich des Kraft­ ortes „Maria an der Quelle“ in Innerhütt bei Platt. Die wild herumliegenden Äste wurden im Rahmen einer lobenswerten Aktion, welche auf Ersuchen des Gemeindereferenten Konrad Pamer von den Jugendleitern David Lanthaler und Viktoria Gufler mit den Kindern Jonas Mair, Hannah Fontana, Denny Hofer, Melissa Hofer, Sarina Hofer, Leonie Pixner, Dominik Pixner, Maximilian Pamer, Emely Gufler, Milena Campolattano, Leonardo Campolattano, Elias Etschmann, Kai Gufler, Thomas Gufler und Laurenz Pamer ordentlich beiseite geschafft. Der Platz rings um den Kraftort der Quelle und der danebenstehenden Kapelle wurde fein säuberlich geputzt. Die vielen Besucher des einmaligen Ensembles danken den Kindern und ihren Betreuern für die lobenswerte Tat und genießen wieder den eigenartigen Zauber dieses Ortes der Kraft. Die von den umfallenden Bäumen beschädigten Sitzbänke könnten noch von Handwerkern fachgerecht restauriert werden. Wer weitere Informationen zum mystischen Ort „Maria an der Quelle“ haben möchte, findet sie im vorzüglichen „Naturführer Hinterpasseier“ vom Ortschronisten von Platt, Arnold Rinner. Heinrich Hofer

Die Kinder und ihre Betreuer*innen räumten rings um den Kraftort „Maria an der Quelle“ mustergültig auf


17  Passeirer Blatt – nr. 166, August 2021

Die „Unterwirts Rousl“ in jungen Jahren Die „Unterwirts Rousl“ kann auf ein erfülltes Leben zurückblicken

St. Martin

Die „Unterwirts Rousl“, über 70 Jahre im Dienste des Tourismus Die „Unterwirts Rousl“, Jahrgang 1937, beendet mit Ende August ihre Tätigkeit als Zimmervermieterin im Garni Rosenau, an der Hauptstraße von St. Martin gelegen. Aus ihrem bewegten Leben, das sie als Unterwirtstochter im Grunde zur Gänze dem Gastgewerbe gewidmet hat, kann sie so manche Anekdote erzählen. „Von klein auf drehte sich mein Leben in irgendeiner Form um den Fremden­ verkehr und es hieß bereits als Kind im heimatlichen Gasthaus mitanpacken, “ erzählt die „Rousl“. „1953 schickte mich mein Vater nach Turin in ein Schloss mit deutschen Klosterfrauen, damit ich Italienisch lernen konnte. Nach einem Jahr kam ich zurück, war beim Unterwirt Kellnerin und lernte beim Hotel Kronprinz in Meran kochen. zwei Jahre später kam ich für ein Jahr nach Genua, wo es mir sehr gut gefiel. Dort hatte ich manchmal frei und konnte mir mit einer Freundin aus dem Gadertal Monte Carlo und weitere weltberühmte Orte an der französischen Riviera anschauen. Hernach arbeitete ich ein Jahr lang beim Onkel Luis in Ötztal, wo ich in dessen Hotel aushalf. 1959 kam ich nach Rom und war damals bei einem Kinderarzt. Dort besuchte ich auch viele Sehenswürdigkeiten, wie z. B. das Castel Gandolfo, die Sommerresidenz des Papstes. In Rom machte ich den C-Führerschein und war damit sogar berechtigt mit einem Lastwagen oder einem Bus zu

fahren. 1960 kam ich wieder nach Hause zurück und ging in der Folge mit meinem Bruder Albert in die Schweiz, dort arbeitete ich zwei Jahre in einem Hotel. 1962 kam ich zurück und heiratete im Juni meinen Mann Franz Schweigl. Im Jänner 1963 kam meine Tochter Astrid auf die Welt. Nebenbei arbeitete ich immer im heimatlichen Unterwirt. Wir erbauten damals auch unser Garni Rosenau und ich konnte nach dessen Fertigstellung im ersten Stock den Gästen elf Betten und Zimmer mit Frühstück anbieten. Nebenbei half ich aber auch meinem Bruder Wendelin und kochte dort von 10 bis 14 und von 18 bis 21 Uhr. Wenn ich danach nach Hause kam, wartete dort jede Menge Wäsche auf mich, denn früher wurde anders eingebettet als heute. 1966 im November kam dann mein Sohn Albert auf die Welt. Später bauten wir den Giebel aus und hatten somit 18 Betten. Von da an hatte ich dann immer jemand zum Helfen, denn ansonsten wäre es definitiv zu viel für mich geworden. Meine Arbeit mit den Gästen in unserem Haus hat mich immer ausgefüllt und mir viel Freude bereitet. Heuer habe ich mich, auch auf Wunsch meiner Kinder, entschlossen, mit der Zimmervermietung aufzuhören und ich denke, es ist jetzt auch an der Zeit diese Arbeit zu beenden, denn ich werde 84 Jahre alt und habe mein Leben der Gastwirtschaft und dem

Fremdenverkehr gewidmet. Ich habe das Glück, zwei wunderbare Kinder zu haben, die immer für mich da sind und ich denke, dass ich auf ein erfülltes Leben zurückblicken kann.“ Für ihr Leben im Ruhestand wünschen der „Unterwirts Rousl“ ihre Kinder Assi und Ali sowie alle Enkelkinder alles erdenklich Gute! Kurt Gufler

Die „Rousl“ hat ihr Leben der Gastwirtschaft und dem Fremdenverkehr gewidmet


WWW.GARGOOO.MUSEUM.PASSEIER.IT

WIE GEHT

AF D AF DER SCH 00:35 THOMAS HOFER RABENSTEIN

00:10 MAX ZIPPERLE ST. MARTIN

FUUDE GIËN NIT DRLEMPERN PLALLN 1:00 FRANZ LANTHALER MERAN

DIALEK 00:29 HARALD HALLER, WALTEN FRANZ LANTHALER, MERAN

F

SATZN AUGIZEAKLTER TSCHEAGG WANDERN ZWE 00:15 MARTHA RAFFL GLAITEN

00:22 THOMAS HOFER RABENSTEIN

ALLE AUFNAHMEN UND NOCH MEHR

GARGOOO.MUSEUM.PASSEIER.IT/PLAY/SO-GEHT-DIALEKT

00:22 ANNA LANTHALER MOOS

HARAL FRANZ LA


DER SCHÄLLROUDL LUMPER GRIITN FIICHN ER GIËN HAATSCHN N PFITSCHN PLËSCHN 00:11 MARTHA RAFFL GLAITEN

00:14 ANNA LANTHALER MOOS 00:38 ANNA LANTHALER MOOS

00:29 THOMAS HOFER RABENSTEIN

KT?

00:26 HARALD HALLER, WALTEN FRANZ LANTHALER, MERAN

00:19 LD HALLER, WALTEN ANTHALER, MERAN

GIËN GNIN

01:03 THOMAS HOFER RABENSTEIN

SCHUACHN

00:11 ANNA PFLUG STULS

00:35 HARALD HALLER, WALTEN FRANZ LANTHALER, MERAN

ENGGN

00:10 ANNA PFLUG STULS

VORMERKEN UND KOMMEN! AM 27. AUGUST, UM 20 UHR IM MUSEUMPASSEIER SIEGFRIED DE RACHEWILTZ UND JOHANNES ORTNER ZUM SÜDTIROLER DIALEKT STRUUUZN PLINDERN LUPFN


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Gastronomen und Wildkräuterexperten Manfred Pixner (Hotel Wildschütz). Um 10 Uhr startete die Gruppe von „Treggn“ aus Richtung Wildschützhütte. Unter fachmännischer Anleitung sammelten wir verschiedene Wildkräuter und erfuhren dabei deren Inhaltsstoffe und Eigenschaften, zudem welche davon lecker schmecken und sich somit als schmackhafte Ergänzung für die Küche eignen. In der Hütte angekommen, bereiteten wir die gesammelten Kräuter zur Weiterverarbeitung vor. Aus einem Teil bereitete Manfred ein aromatisches Kräutersalz zu, wovon alle Teilnehmer*innen ein Gläschen mit nach Hause nehmen durfte. Den anderen Teil arbeiteten wir in den selbstzubereiteten Nudelteig für das Mittagessen ein. Dabei durften alle selbst kräftig Hand anlegen, kneten und den Teig durch die Nudelmaschine treiben. Anschließend wurden die Nudeln gekocht und mit einem vorbereiteten Wildragout serviert. Das gemeinsame WildkräuterMittagessen bildete einen gelungenen Abschluss.

Die Altersheimmitarbeiter*innen von St. Leonhard mit Bergführer Kommeveiter Michl nachdem der Hochfeiler bezwungen wurde

Hochfeiler 21.7.2021

Stuls

A Vergeltsgott in Kommeveiter Michl und in Bergführerverein

Wildkräuterwanderung mit Kochkurs

Leschts Johr hot der Bergführerverein in interessierte Oltersheim-Mitorbeiter ongeboutn a Bergtour zi mochen, isch leider zemm nit gelungen! Derfir hobmer huire, iez mitn Michl in Hochfeiler bezwungen. Er hot es schware Klettersoal getrogn, mir hobm ins gemiest mit der Grondl und in Gurt a bisl blogn. Es Wetter wor schian, wia fe ins gemocht und die Sunne hot in gonzen Tog gelocht. Mir olle wia miar do huckn oder stian, winschen dir lieber Michl, dass du nou konnsch viele schiane Wonder- und Bergtourn giahn, die Wandergruppe außn Oltersheim. Tatiana Mair, Anna Pamer

Am 26. Juni fand eine weitere Veranstaltung des Projektes „die Stuller Mut“ statt. Der Bildungsausschuss Moos organisierte eine Wildkräuterwanderung mit dem Manfred Pixner bei der Zubereitung des aromatischen Kräutersalzes  Foto: Genoveva Gufler

„Lernen indem man es tut“ war an diesem Tag das Motto, vom Pflücken der Kräuter, über die Zubereitung bis hin zum Verzehr. Mit Erstaunen konnten wir feststellen, was uns die Natur alles zu bieten hat, wenn wir es nur erkennen und sinnvoll nutzen wollen und können. Marion Brunner, Julia Gufler


21  Passeirer Blatt – nr. 166, August 2021

ZUKUNFTSVISIONEN

Wohin führt uns unsere Reise? Sommerzeit ist bekanntlich Urlaubszeit, doch die Anzahl der Erholungssuchenden hat weltweit in unglaublicher und für beliebte Urlaubsziele kaum noch ertragbarer Weise zugenommen. Das Jahr 2019 war für den globalen Tourismus ein einziger Rekord. Nie zuvor wurde so oft besichtigt, bewirtet und bereist. Hoteliers und Vermieter rund um den Erdball verzeichneten 1,5 Milliarden Ankünfte von Übernachtungsgästen, wobei Tourismusforscher sogar eine weitere Steigerung auf 1,8 Milliarden Check-ins im Jahr 2030 für möglich hielten. Alle 1,5 Sekunden hob irgendwo auf unserem Planeten ein Flugzeug ab, um die Klientel zu ihrer Destination zu bringen, unkompliziert wie eine Butterfahrt und dank Billigairlines nicht mal viel teurer. Gleichzeitig war es das Jahr, in dem wir die Warnsignale, dass es so künftig nicht so weitergehen kann, kaum noch igno­ rieren konnten. Egal ob in Barcelona, Venedig, Rom oder an den verstopften Zufahrtsstraßen zum Königssee: Touris­ tische Hotspots erkannte man an den Pfeifkonzerten genervter Einheimischer, „Tourist go home“-Graffitis und der häss­ lichen Diagnose „Overtourism“ in den Medien. Dann kam Covid-19 und legte den hochbeschleunigten Tourismus wie mit einer gewaltigen Parkkralle lahm. 180 Jahre nachdem der Engländer Thomas Cook die organisierte Reise ersann und der Tourismus zur mächtigsten Branche der Welt gewachsen ist, muss ihn die Menschheit radikal neu erfinden. Wenn aber unser altes Reisen nicht mehr funktioniert, wie könnte ein neues aussehen? Denn gerade jetzt ist die Sehnsucht nach Reisen verständlicherweise übergroß. Nachdem die Welt eine Zeitlang Urlaub vor den Reisenden hatte, zieht es frisch Geimpfte vermutlich bald wieder in Massen in die Ferne. Eine Hilfe könnte sich laut Marketing­ experten durch unsere Smartphones ergeben. Vom schlichten Kommunikationswerkzeug avanciere das Handy künftig zum Tourguide, Reisebüro und Risikomanager in einem. Möglich ist das dank neuartiger Datenbanken, in die Wetterdienste, Hoteliers, Skiliftbetreiber und andere Tourismustreibende künftig in Echtzeit ihre Daten einspeisen. Smarte Assistenten sollen uns in Zukunft von der ersten Planung bis zum Erlebnis vor Ort über alle Phasen unserer Reise begleiten. So soll es gelingen, ein Kernproblem des

modernen Tourismus – zu viele wollen zur selben Zeit dasselbe – entzerren helfen. Besucherströme sollen so gelenkt werden, dass Gedrängel und Reisefrust ausbleiben. Ein weiterer Trend des Tourismus geht in Richtung Mikroabenteuer. Diese ver­ stehen sich als Fluchten in die nähere Umgebung mit Übernachtung im Schlafsack oder in der Hängematte getreu der Formel: wenig Ausrüstung, minimale Vorbereitung, intensive Erlebnisse. Das Beste dabei: Dafür müssen weder Besucherzentren errichtet oder Erlebnisparks planiert werden – alles, was Mikroabenteuer benötigen, ist ja bereits da. Gefragt sind dabei vor allem Fantasie und etwas Mut. Massentourismus, Ballermann und Pauschalreisen wird es laut Tourismus­ forschern auch weiterhin geben, doch vor allem jüngere Reisende sind mit einer

ganz anderen Sensibilität für die ökologischen und sozialen Folgen unserer Reisetätigkeit aufgewachsen. Langsamer reisen, sanfter reisen, seltener reisen – all die angejahrten Bessere-Reisewelt-Rezepte könnten irgendwann tatsächlich in den Mainstream aufsteigen. Es bedeutet nicht zwangsläufig weniger Spaß, auf dem Weg durch die Welt mehr Verantwortung für sie zu übernehmen. Weg vom Mehr, hin zum Tiefer. Erleben statt Bereisen. Diese generalüberholte Vorstellung von dem, was der Urlaub sein und was er für uns leisten muss, könnte sich als die stärkste verändernde Kraft für den Tourismus erweisen. Nicht ausgeschlossen, dass wir uns eines Tages an 2019 als jenes Jahr erinnern, in dem wir begannen, uns ganz neu auf die Reise zu machen. Kurt Gufler

historische Fotos

Wer erkennt sie wieder? Schuhplattler aus früheren Zeiten …


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Natur & umwelt

Der wohl höchstgelegene Standort Südtirols einer blühenden Alpenrose (Rhododendron ferrugineum) befindet sich oberhalb der Stettiner Hütte auf 2.929 m Meereshöhe  Foto: Andreas Schwarz

Eine der schönsten Blumen

Die Rostblättrige Alpenrose Die Alpenrose gehört zu den bekanntesten und mit ihren pink-rot leuchtenden Blüten wohl zu den schönsten Blumen der heimischen Bergwelt. Besonders während der Blütezeit, die je nach Höhenlage zwischen Juni und Juli abläuft, verzaubert der bis 1 m hohe Strauch die Berghänge im Waldgrenzbereich. Die leuchtend-roten Blütenglocken sind in doldenartigen Trauben am Ende der Zweige angeordnet. Die ledrigen, immergrünen Blätter sind oberseits dunkelgrün und unterseits rostbraun. Die Farbe der Blattunterseite dieser Alpenrosenart spiegelt sich auch im wissenschaftlichen Namen, „Rhododendron ferrugineum“, der auf die lateinische Bezeichnung „ferrum“ (Eisen) zurückgeht. Nahe verwandt mit dieser Art ist die Bewimperte Alpenrose (Rhododendron hirsutum). Sie bevorzugt jedoch Kalk­ böden. Ihre Blätter sind beidseits grün,

am Rand aber gezähnt mit abstehenden Wimpern. Ihr Vorkommen beschränkt sich im Passeier auf die basischen Gesteine der Laaser Serie und des Schneebergerzuges. Die Rostblättrige Alpenrose wächst auf sauren, humusreichen Böden, meist im Zwergstrauchgürtel bis in Höhenlagen von 2.500 m. Die Pflanze benötigt längeren Schneeschutz und reagiert empfindlich auf Trockenheit. Bisweilen findet man an den Pflanzen einen rundlichen, leuchtend gelben Pilz, die sogenannten „Alpenrosenäpfelchen“. Ein tückisches Gift Die Alpenrose ist als giftig für den Menschen eingestuft. Blüten, Nektar, Früchte und Blätter enthalten mehrere toxische Substanzen, unter anderem den Giftstoff Andromedotoxin. Es ist dies ein Nervengift. Alpenrosensirup und Teezubereitungen aus Blüten und Blättern können unter anderem zu Übelkeit, Durchfall und Krämpfen führen. Gefährdet sind auch Widerkäuer wie Rinder und Kühe, Ziegen und Schafe, die bei Futterknappheit die giftige Pflanze mitunter fressen.

Von der Waldgrenze bis ins Hochgebirge Die Alpenrose bereitet als Pionierpflanze die Schaffung einer geschlossenen Vegetationsdecke vor. Sie ist in der Lage, Schutthalden zu überwuchern, Material an Hängen zu befestigen und den Boden für anspruchsvollere Pflanzen vorzubereiten. Im Gebirge klettert der Zwergstrauch immer weiter nach oben und fasst mittlerweile in beachtlichen Höhenlagen Fuß. In eindrucksvoller Manier verdeutlicht dies ein Bild von einem blühenden Alpenrosenstrauch auf etwa 2.929 m Meereshöhe, das mir am vierten Juli Andreas Schwarz, Hüttenwirt auf der Stettiner Hütte schickte. Es dürfte dies südtirolweit der höchstgelegene Standort einer Alpenrose sein. Nach Aussage von Fachleuten wirkt sich im alpinen Raum die Erwärmung des Klimas besonders deutlich aus. Für viele Pflanzen heißt es: immer höher hinauf. Eine Zunahme der Mitteltemperatur um einem Grad Celsius entspricht in den Bergen einem Höhenunterschied von etwa 200 m. Die Klimaerwärmung bedeutet für die Pflanzenwelt der Berge, dass sie mitklettern muss. Höhere Temperaturen beschleunigen die Besiedlungsvorgänge und auch die Reihenfolge der Besiedler könnte sich ändern. Pflanzenarten, die besonders schnell auf eine Änderung der klimatischen Bedingungen reagieren gehören zu den Gewinnern der Klima­ erwärmung gegenüber jenen, die sehr langsam wachsen und ihre Lebensprozesse nur langsam umstellen können. Zu den Gewinnern dürfte langfristig vor allem die verholzende Vegetation zählen, wie beispielsweise Zwergsträucher, krautige Arten aus dem Waldgrenzbereich und Bäume. (Vgl. Brigitta Erschbamer, zit. in Alpenvereinsjahrbuch Berg 2020, S.85). Arnold Rinner Für jeden Wanderer und Naturliebhaber ist die Alpenrosenblüte in den Monaten Juni und Juli ein beeindruckendes Erlebnis  Foto: Arnold Rinner


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Über 70 Rehkitze konnten gerettet werden

Dank an Bauern und Jägerschaft

Freiwillige retten dutzende Rehkitze
 Über 70 gerettete Rehkitze, 70 abgesuchte Wiesen und über 250 Stunden geleisteter Freiwilligenarbeit – die Statistik der Kitzrettungsaktion im Jagdrevier St. Leonhard in Passeier in diesem Jahr liest sich beeindruckend.

Jedes Jahr im Frühsommer setzen die Rehgeißen 1 bis 3 Kitze in den Wäldern und Wiesen. Zur selben Zeit beginnen die Bauern mit der Mahd ihrer Wiesen und Felder; der Schutzreflex der jungen Tiere sich flach auf den Boden zu drücken und sich nicht zu bewegen kostet dabei jedes Jahr jungen Rehkitzen das Leben. Um dieselbe Zeit starten unzählige Freiwillige aus der Jägerschaft, um in der Früh vor dem Mähen die Wiesen nach Kitzen abzusuchen und diese eventuell

Spiegelbild Kapelle Maria Heimsuchung Jaufenpass

Foto: Christian Widmann

in Sicherheit zu bringen. Das Jagdrevier St. Leonhard bedient sich dabei seit zwei Jahren einer modernen Drohne mit Wärmebildtechnik, um die Wiesen und Felder schnell und effektiv überfliegen zu können und so Wärmequellen, welche sich meist als Rehkitze entpuppen, ausfindig zu machen. Die entdeckten Rehkitze werden während der Mahd unter Holz­ kisten in Sicherheit gebracht. Nachdem die Wiese gemäht wurde, werden die Kitze von den Bauern wieder freigelassen und können unversehrt zu ihrer Mutter zurückkehren. Inzwischen sind sechs Jäger mit dem Drohnenführerschein ausgestattet, nun ist es so, dass die Jäger alleine, bei allem Enthusiasmus und Helferdrang, vor allem auf die Hilfe der Bauern angewiesen sind. Die Bauern melden sich im Idealfall am Tag vorher und geben Bescheid, welche Wiesen­ abschnitte sie mähen werden. So kann das Jagdrevier die Drohnen optimal steuern und den Rettungserfolg optimieren. „Einen großen Dank gilt es den Bauern und den Freiwilligen aus der Jägerschaft auszusprechen“, betont Revierleiter Rudi Santoni „ohne die gute Zusammenarbeit zwischen Jägern und Bauern wäre dieser Erfolg nicht möglich“. Peter Heel

ImFocus-FotoclubPasseier VFG


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vereine & verbände

Psair und seine Goaße gehören untrennbar zusammen

St. Martin

Jahreshauptversammlung vom Goaszuchtverein Passeier Themen dabei sind nicht nur der Jahresrückblick, sondern auch das Merken und die anstehende Psairer Goasausstellung 2021 Der Goaszuchtverein Passeir zählt derzeit 212 Mitglieder. Vor . 70 Mitgliedern wurde im Mai die diesjährige Jahreshauptversammlung abgehalten. Der Obmann Gufler Alexander ging dabei, zusammen mit seinem Ausschuss, nicht nur auf den Jahresrückblick, den Kassenstand und das Protokoll von 2020 ein. Zwei ganz wichtige Themen wurden u.a. aufgegriffen. Zum einen die Wahl des Ausschussmitgliedes Gögele Reinhard zum Vertreter der Goaser in den Kleinviehzuchtverband (Oktober 2020), dies sei für die Goaser eine wichtige Errungenschaft, da man nicht nur einen kompetenten Mann an vorderster Front habe sondern auch noch aus den eigenen Reihen. Das Ganze führe natürlich dazu, dass man nun an der Quelle der Informationen sitze und dementsprechend der Informationsfluss direkt und aktiv sei. Zum anderen war die bevorstehende Psairer Goasausstellung (20. November) ein wichtiger Punkt der Tagesordnung;

diese wird, zusammen mit der Kitzkörung (13. November), das Goaserjahr abschließen. Der ehemalige Obmann, Hermann Pircher, bittet alle Mitglieder darum, die Tiere frühzeitig herzurichten, um das Aussuchen zu erleichtern. Ein weiteres Anliegen des Obmannes war der Verweis auf die Vermarktung der Osterkitze, die nur durch die gute Zusammenarbeit von Metzgereien, Gastwirten und Bauern auf die Beine gestellt werden konnte. Reinhard Gögele spricht über die anhaltenden CAE-Proben trotz Corona und teilt mit, dass er sich für die Freistellung gesperrter Betriebe durch die Schlacht­ bestätigung einsetzt. Ehrengäste waren die Bürgermeisterin von St Martin, Rosmarie Pamer, welche durch die Referentin für Landwirtschaft und Ortsbäuerin, Elisabeth Larcher, vertreten wurde und Robert Tschöll, Bürgermeister von St. Leonhard. Beide bedankten sich für die Einladung und sprachen dem Verein ihre Wertschätzung aus. Elisabeth Larcher Liebe und Leidenschaft

Der Goaser aus dem Passeier Weil die Ziege wie der Schildhof zum Passeier gehört Oder Warum wir nicht vergessen sollten, dass hinter jedem gerissenen Vieh ein Mensch steht Da sitz ich nun als Landwirtschaftsreferentin neben dem Ausschuss der Goaser. 70 Frauen und Männer füllen die Bänke am Festplatz von St. Martin, das Alter Querbeet … ich sitz da und schau mir die Gesichter an, den Ernst, die Liebe und Leidenschaft zur Goas. Wer den echten Goaser kennt, der weiß, das ist kein Ziegenbauer, das ist „a Goaser“, mit seiner Weste, seinem Hut und den Fotos vom eigenen Vieh im Handy gespeichert. „Obwohl“, so erzählt mir ein Goaser später, „machen kannst du hunderte Fotos, aber so schön wie das Vieh ist … diese Schönheit kriegst du nicht auf’s Foto“. Und da ist es, dieses GoaserAugenfunkeln … Und ich sitz da und schau sie mir an, die Goaser (Frauen und Männer). Die meisten Martiner*innen kenn ich, sie sind bei den Bäuerinnen und ich weiß, was diese Frauen und ihre Männer leisten und dann höre ich die Wörter des Bürgermeisters

von St. Leonhard während seiner Begrüßung: „Wenn ich bei Riffian vorbei fahre und ich die erste Goas sehe, dann weiß ich, dass ich daheim bin“… und 70 Köpfe nicken voller Stolz. Siebzig Mal GoaserAugenfunkeln. Ich gehe nach Hause, vom Festplatz sind es ca. 20 Minuten, muss mich beeilen, die Arbeit wartet und während ich durch das Außerdorf gehe, denke ich an das Augenfunken und den Wolf. Der Wolf war während der Hauptversammlung kein Tagesordnungspunkt … aber sehr wohl Tischgespräch. Die Schlagzeile Wolf und Bär ist eine langatmige … und langjährige … Politik, Politiker, Umweltschützer, Bauern, Tier­ aktivisten, jeder hat seine begründete Meinung und solange nicht wirklich etwas passiert … solange wird sich die Geschichte wohl ziehen. Ich gehe das steile Stück hoch zu unserem Hof und denke an den Sepp oder Franz, oder Michl … an den Goaser eben … und … die Geschichte, den Alltag vom Sepp und seiner Frau. Der Sepp ist einer von Hunderten Seppen in Südtirol, ein Bergbauer, ein Viehbauer. Der Sepp lebt auf „an Knotten“ und bewirtschaftet seinen Hof. Der Sepp und seine Frau arbeiten beide, weil vom Hof können sie nicht leben. Er steht um 5 Uhr auf, geht in den Stall und danach zur Arbeit. Er arbeitet 8 Stunden als Handwerker, in der Gastronomie oder im Büro, isst auswärts und kommt abends wieder heim. Seine Frau arbeitet auch, sie hat den ganzen Hof über, die Familie oder sogar dazu noch eine Arbeit, weil der Gehalt vom Mann nicht reicht (oder sie einfach auch gerne arbeitet) … und dann geht der Sepp abends noch in den Stall, meistens zusammen mit der Frau, weil dann geht’s schneller … und wenn man den Sepp fragt, was er beruflich tut, dann antwortet er nicht Handwerker oder Angestellter, auch nicht Bauer, sondern Goaser. Weil a Goaser isch a Goaser. Kein anderer Bauer wird nach seinem Vieh definiert, es gibt keinen Kuher oder Henner, aber einen Goaser. Endlich kommt der Sommer und der Sepp bringt seine Goase auf die Alm. Eine Erleichterung zum einen, da die Arbeit im Sommer am Hof noch viel mehr ist, eine angespannte Situation zum anderen: das vorsichtige Aufladen und Abladen der Tiere, die Fahrt und dann ist es eben nicht mehr da, das Vieh … es passt ein Hirte darauf auf. Das Wochenende fährt man immer wieder nachschauen, ob alles passt und ist froh, wenn im Herbst alle wieder gesund nach Hause kommen. Und dann kommt der Tag, wo der Goaser angerufen wird. Sein Vieh ist gerissen,


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nicht eines, nicht zwei, nicht als Hunger …, gerissen und elendig gestorben … und während ihm die Nummern der Markierung durchgegeben werden, weiß er zu jedem toten Vieh den Namen … da ist der Unterschied zum Hunde- oder Katzenbesitzer minimal – der Respekt vor dem Vierbeiner gleich groß! Und da sitzt er nun der Sepp mit seiner Frau und sieht das gerissene Vieh und lässt sich alles durch den Kopf gehen, was „man“ eben so sagt vom „ist ja nur ein Vieh“ bis hin „das ist die Natur“ … und es hilft auch nicht viel, wenn man vorschlägt, einen Schadensersatz zu zahlen ( fragen wir den Hundebesitzer) und … und ich bin mittlerweile vor unserem Stall angekommen, die Kitzler hüpfen vor dem Stall auf dem Baumstumpf rum, den wir ihnen zum Spielen gerichtet haben und ich steh da und schau sie mir an. Ich stehe da und denk an den Sepp, Michl, Martin, Helmut und deren Frauen und kann nur eines hoffen, dass er nicht eines Tages bei der Marende zu seiner Frau sagt: „Wieso tun wir uns das eigentlich an?“… weil dann … dann, wenn der Sepp vom Goaser zum Handwerker wird, zum Angestellten oder Kellner … dann ist das Problem nicht mehr das Verhältnis Bauer: Wolf sondern Bauer: Natur und Tourismus … und dann Werden Offensichtlich Landwirte Fehlen Und da stehe ich nun vor den Geaslen und kenn die Antwort nicht, weiß aber, dass uns eines nicht passieren darf, dass dem Bauer die Lust zum Bauersein vergeht und ich denke an die 70 Gesichter während der Jahreshauptversammlung und bin dankbar um jeden Goaser. Elisabeth Larcher

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Die FF Rabenstein mit ihrem neuen Einsatzfahrzeug

Rabenstein

Segnung des neuen Einsatzfahrzeuges Der Sonntag, der 25. Juli, war heuer in Rabenstein nicht nur der Christophorussonntag, sondern auch der Tag der Feuerwehr. Ein größerer Teil der Bevölkerung, die Musikkapelle, die Feuerwehr von Rabenstein und Abordnungen der Feuerwehren des Tales trafen sich um 10 Uhr zum Festgottesdienst auf dem Vereinsplatz. Der Aushilfspriester Peter Gschnitzer hieß alle herzlich willkommen. Die Musikkapelle und der Kirchenchor umrahmten die Messfeier. Nach der allgemeinen Fahrzeugsegnung, die jährlich an diesem Sonntag stattfindet, lud der Kommandant Kurt Lanthaler alle ein, an der Segnung des neuen Einsatzfahrzeuges teilzunehmen. Jakob Gufler, ehemaliger Kommandant, berichtete kurz, wie es zum Ankauf des kleineren, geländetüchigen Fahrzeuges kam. In Absprache mit der Gemeinde Moos und dem Bezirksverband wurde das Vorhaben bereits im Herbst 2017 geplant. Im November 2019 konnte das bestellte Fahrzeug abgeholt werden. Mit einer großen Unterstützung von Gemeinde und Bezirksverband, eines Sponsors und mehreren Spenden wurde der VW Amarok Comfortline 3000 V6TD1 mit 204 PS und zuschaltbarem Allradantrieb finanziert.

Die Gesamtkosten beliefen sich auf ca. 74.000 Euro. Die Patenschaft für dieses Kleintransportfahrzeug übernahm die Gattin des Kommandanten, Frau Marianne Pixner Lanthaler. Dafür wurde ihr herzlich gedankt. Bürgermeister Gothard Gufler bedankte sich für die gute Zusammenarbeit und unterstrich wie wichtig es ist, wenn hier in Rabenstein die Feuerwehr, die Berg­ rettung und die Lawinenkommission gut zusammen schauen. Bezirkspräsident Erhard Zuech wünschte der Wehr viel Freude mit dem neuen Fahrzeug und der Bezirksverband wird auch in Zukunft die Feuerwehr Rabenstein voll unterstützen. Der Priester segnete das Fahrzeug mit Gebet und Weihwasser und wünschte den Feuerwehrkameraden stets eine gesunde Rückkehr von allen Einsätzen und Proben. Der Kommandant nutzte die Gelegenheit, einigen Kameraden sein Lob auszusprechen. Für seinen regen Einsatz wurde dem früheren Kommandanten Jakob Gufler gedankt. Er erhielt eine Andenkentafel aus Holz mit Bild und Uhr. 2 weiteren, gewesenen Kameraden dankte der Kommandant für ihre langjährige Mitgliedschaft. Nun lud der Kommandant alle zu einem kleinen Imbiss ein, dem auch alle gerne Folge leisteten. Waltraud Gatterer


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Rudi Santoni (Jagdrevier St. Leonhard) sprechen der Gemeinde ihren Dank aus und loben die unkomplizierte Umsetzung und die Weitsicht für die Notwendigkeit dieser Anschaffung. Der ehemalige Bürgermeister und jetzige Gemeindereferent Konrad Pfitscher übergab die Drohne offiziell den drei Vereinsobmännern in der Feuerwehrhalle von St. Leonhard und sprach seinen Dank für die gewissenhafte Betreuung und lohnende Nutzung der Drohne aus. Vor allem die Entscheidung der Gemeindeverwaltung hier in ein hochwertiges und modernes Modell investiert zu haben, welche allen Ansprüchen Genüge tut und somit im Notfall Leben retten kann, lobt Pfitscher rückblickend. Peter Heel Roman Pfitscher (Feuerwehrkommandant) Erwin Egger Karlegger (Leiter Bergrettung St. Leonhard), Rudi Santoni (Revierleiter St. Leonhard), Konrad Pfitscher (Gemeindereferent)  Foto: Peter Heel

St. Leonhard

Gemeinde stellt Vereinen Drohne zur Verfügung Die Gemeindeverwaltung St. Leonhard in Passeier übergibt der ortsansässigen Feuerwehr, der Bergrettung und dem Jagdverein eine moderne Drohne mit Wärmebildkamera zur Nutzung in den jeweiligen Anwendungsbereichen. Die Gemeindeverwaltung St. Leonhard in Passeier reagiert auf die neuen Möglichkeiten, welche sich im Bereich der Drohnen entwickelt haben. Bereits im Jahr 2020 entschloss sich der Gemeinderat St. Leonhard um den damaligen Bürgermeister Konrad Pfitscher der Freiwilligen Feuerwehr St. Leonhard, dem Bergrettungsdienst St. Leonhard und dem Jagd­ revier St. Leonhard gemeinsam ein wertvolles Hilfsmittel zur Ausübung der jeweiligen Tätigkeit im Form einer modernen Drohne samt Spezial-Wärmebild­ vorrichtung zur Verfügung zu stellen. Im Anwendungsgebiet der Feuerwehr hat die Drohne vor allem im Bereich der Erkundung von Brandorten, Risikoeinschätzungen und Personenrettung ihre Stärken. Ebenso dient die Drohne, welche durch eine zusätzlich installierte Wärmebildmontage auch bei schlechten Lichtverhältnissen extrem gewinnbringende Möglichkeiten bietet, der Bergrettung bei der Risikoanalyse und Vermisstensuche. Der Jagdverein St. Leonhard nutzt die Wärmebildtechnik vor allem bei der

Rehkitzrettung im Frühsommer. Seit der Anschaffung der Drohne konnten dadurch in Zusammenarbeit mit den Bauern weit über 100 Rehkitze vor dem Mähtod gerettet werden. Jeder Verein ließ Mitglieder zu Drohnenpiloten ausbilden, um im Notfall schnell qualifizierte Personen vor Ort zu haben. Bis jetzt wurde das neue Fluggerät vor allem für Erkundungsflüge, Risiko­ analysen in unzugänglichen Gebieten und die Rehkitzrettung verwendet. Bei den schweren Unwettern im Herbst 2020 und den darauffolgenden Schneemassen im Winter wurde die Drohne für die Schadensanalyse und die Einschätzung des Gefahrenpotentials von Lawinen und Muren genutzt. Die drei Obmänner der Vereine, Erwin Egger Karlegger (Bergrettung), Roman Pfitscher (Feuerwehr) und

Haflinger Pferdezuchtverein Passeier

Almwanderung So manches Mitglied glaubte schon an eine Absage der beliebten Almwanderung, als am Morgen des 11. Juli eine Regenfront über das Passeiertal zog. Der Wettergott hatte aber ein Einsehen und als wir uns am Vormittag in Stuls trafen, strahlte schon wieder die Sonne vom Himmel. 30 Teilnehmer*innen waren gekommen und der Großteil davon nahm den Aufstieg zur Bacherhütte auf den Stuller Mahdern zu Fuß in Angriff. Dort angekommen, wartete ein reichhaltiges Grillbuffet auf die hungrigen Wanderer*innen. Nach dem Mittagessen gab es noch Kaffee, Kuchen und Krapfen und wir verbrachten zwischen Kartenspielen und Fachsimpeln einen sehr feinen, gemeinsamen Nachmittag. Petra Bacher Die beliebte Almwanderung des Haflinger Pferdezuchtvereines


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Schulen & Bibliotheken

Gratulation

Der Förster „Holzer Sepp“ erklärt den Kindern, wie die Jungbäume richtig gesetzt werden

St. Leonhard

Baumaktion des Kindergartens St. Leonhard In der neu gestalteten Uferzone der Passer in Gomion hatten die Kinder­ gartenkinder die Möglichkeit bekommen, Jungbäume zu setzen. Die Idee des Die Kindergartenkinder machten sich mit Feuereifer an die Arbeit

Bürgermeisters Robert Tschöll wurde vom Kindergartenteam gerne in die Tat umgesetzt und mit Hilfe und Unterstützung der Förster konnten an einem Vormittag über 40 Bäumchen gesetzt werden. Individuell gestaltete Namensschilder zieren nun die jungen Bäume und bei der liebevollen Gestaltung und umsichtigen Einsetzung der Bäume in ihre neue Umgebung werden diese sicher schnell groß und prächtig gedeihen. Sudabeh Kalantari Lun

Fir Luis und Margreth zin 50. Ehejubileum In 14. August vour 50 Johr, seit es gstondn vourn Trauoltor. A sunniger und hoeßer Tog, an dem es zwoe es hob gewog gemeinsom in Lebmsweg onzifongen; durch guete und letze Zeitn seit es mitnonder gongen. Ban Huli hob es gfeiert, getonzt und gelocht. Die Adlerbuebm hobm gspielt bis spat in die Nocht. Die Hoachzitsreise isch noch Uensiedl gongen. Voter und Mueter hob es a mitgenommen. Um zi erbittn in himmlischn Segn, der enk begleitet af olle Wege. 5 Kinder hot enk der Herrgott gschenkt, hobm olle Familie, va enk af guetn Weg gelenkt. Donkn mechtn mir enk fir olls, a dass es ins gelernt hob zom zi schaugn und zi holtn und nit vergessn amol die Hände zi foltn. Mir wünschn enk nou viele gemeinsome, gsunde und zufriedene Ehejohr. Enkre Kinder mit Familien


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Anna erzählt: „Die Lehrerinnen Sandra und Claudia haben uns begleitet. Der Förster hat uns verschiedene Bäume gezeigt und erklärt.“ Lisa sagt: „Wir hatten Spaß. Wir haben drei verschiedene Vögel gehört, den Kuckuck, den Gimpel und das Rotkehlchen.“ „Das Wetter war sehr schön. Mit Klaus haben wir versucht, die Vögel zu erkennen, er hatte einen Hörstift dabei!“, berichtet Barbara begeistert.

Alle Schüler*innen, Naturparkführer Gernot, Vogelexperte Klaus, Lehrerin Sandra

Grundschule Rabenstein

Endlich wieder unterwegs!! Wir Schüler*innen und Lehrpersonen der Grundschule Rabenstein freuten uns riesig, als es Anfang Mai hieß: Ausflüge in der näheren Umgebung sind wieder möglich. Wir nutzten die Gelegenheit und genossen endlich wieder ein Stück Normalität.

Maiausflug: Am 9. Juni wanderten wir gemeinsam zu den „Sagböden“. Die Buben spielten Fußball, holten sich dabei in der Wiese nasse Füße, bauten einen „mädchenfreien“ Lagerplatz und wollten ihre Kräfte beim Umwälzen einer großen Baumwurzel beweisen. Die Mädchen unternahmen eine Extra-Wanderung zum Bach und spielten mit der Italienischlehrerin Ball. Müde und fröhlich kehrten wir zu Mittag gemeinsam zurück zur Schule.

Baumfest: Am 28. Mai fand das Baumfest an der Grundschule Rabenstein statt. Die Schüler und Schülerinnen wurden von 2 Lehrerinnen, Förster Armin, Naturparkführer Gernot und Vogelexperte Klaus begleitet. Die Schüler und Schülerinnen der 1. und 2. Klasse erzählen darüber: Marie sagt: „Mir hat das Baumfest sehr gut gefallen. Jeder von uns durfte zwei Bäume setzen.“ „Das Baumfest war toll für mich. Es waren drei Förster und all meine Freunde dabei“, erzählt Stefan. „Wir haben eine Fichte gesetzt. Danach haben wir Vögel gehört!“, berichtet Elias. Die Schüler*innen der 1. und 2. Klasse Die Schüler*innen mit Lehrerin Laura beim Wasserbombenspiel

Sporttag: Am 14. Juni fand unser Sporttag statt. Gemeinsam wanderten wir in der Früh zum Gelände des Eisturms, wo wir den Tag, wie bereits unseren Gemeinschaftsstag im Herbst, verbringen durften. Auf dem großen, flachen Gelände hatten wir viel Platz zum Toben und Spielen. Die vorbereiteten Spiele machten uns Spaß und weil es so heiß war, gab es zur Freude aller auch einige Wasserspiele. Claudia Sulser


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1c

Zwei Klassen der Mittelschule St. Leonhard besuchten den Vereinsbienenstand St. Leonhard

St. Leonhard

Besuch beim Vereinsbienenstand Am Ende dieses besonderen Schuljahres, bei dem nur in den letzten Schulwochen Lehrausflüge gemacht werden durften, war es eine besondere Freude, dass am 10. und 15. Juni zwei Klassen (1c grün und

Geburten vom 2. 6. bis 1. 8. 2021

Gemeinde St. Martin 4. 6. 2021 Emma Ilmer 4. 6. 2021 Maria Ilmer 23. 6. 2021 Franziska Maria Pichler 6. 7. 2021 Laurin Pfitscher 22. 7. 2021 Alex Pichler 27. 7. 2021 Eliah Kofler 27. 7. 2021 Heidi Gamper 1. 8. 2021 Yousuf Mohammad

Gemeinde St. Leonhard 2. 6. 2021 Adrian Lanthaler 17. 6. 2021 Jannik Platter 20. 6. 2021 Jana Mair 11. 7. 2021 Christian Reichegger 12. 7. 2021 Simon Gufler 13. 7. 2021 Dominik Hofer 26. 7. 2021 Max Raffl 24. 7. 2021 Elia Zipperle

Gemeinde Moos 18. 6. 2021 Jasmin Hofer 20. 6. 2021 Vincent Widmann 24. 6. 2021 Yara Lanthaler 27. 6. 2021 Juna Verdorfer

blau) der Mittelschule St. Leonhard den Vereinsbienenstand besuchten. Obmann Pixner Hans, Bienenwart Haller Matthias, Zuchtwart Ulrich Tratter und Imkermitglied Hansjörg Bacher begrüßten die Schülerinnen und Schüler. Für alle war schon ein Imkerschutz (Jacke mit Imkerhut) bereitgestellt. Der Imkerverein bedankt sich dafür bei den Sponsoren. Nachdem sich alle eine passende Imkerkleidung übergezogen hatten, öffnete Hans ein Magazin und nahm eine Brutwabe heraus, auf der die gelegten Eier, die Maden sowie Arbeiterbienen und Drohnen zu sehen waren. Die Schülerinnen und Schüler waren überrascht, dass

die Bienen so ruhig waren und sie auch eine Wabe in die Hand nehmen konnten. Einige Mutige ließen sogar Drohnen auf ihren Händen spazieren. Mit Interesse verfolgten die Jugendlichen die Erklärungen zum Bienenleben, zum Bienen-Wildbau im Holzstamm, zu den Hornissen sowie zur Honiggewinnung, bei der alte und neue Techniken bestaunt werden konnten und die Schleuder auch in Betrieb gesetzt wurde. Weiters zeigte der Obmann der Klasse Strohkörbe und Much-Magazine, wie sie früher eingesetzt wurden und auch wie die vorgefertigten Wachsstreifen in die Rähmchen kommen. Zur Freude der Schülerinnen und Schüler durften alle am Ende den frisch gewonnenen Honig verkosten. Einen herzlichen Dank den vier Imkern für die interessante und sehr empfehlenswerte Stunde. Thea Gufler

Psairer Låchkåchl-Ëgge

„Herr, gib …“ Bekanntermaßen ist das Verkehrsaufkommen in Psair aufgrund der beiden Pässe, Jaufenpass und Timmelsjoch, mittlerweile sehr hoch. Viele von uns haben wohl zumindest einmal in ihrem irdischen Dasein konstatieren müssen, dass sich eine Fahrt nach Meran, besonders im Sommer, mitunter als absolute Zerreißprobe für das persönliche Nervenkostüm erweisen kann. Dies kann letztendlich im Extremfall dazu führen, dass auch manche, im Normalfall als absolut ruhig und verständnisvoll bekannte, Zeitgenossen komplett ihre Contenance verlieren. Aus diesem Blickwinkel ist wohl auch die nachstehende Anekdote zu sehen! Ein gewesener Psairer Pfarrer, als relativ schwungvoller Autofahrer bekannt, wandte sich angesichts eines vor ihm auf der Psairer Straße dahinkriechenden Bundesbürgers entnervt an seinen Mitfahrer: „Tei.., na fluachn tårf i aa nit … Herr, gib dass er möglichst schnell sein Gaspedal wiederfindet!“ Kurt Gufler


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sport KEGELBAR St. Martin

ASKC Passeier nützt Coronakrise zu Umbauarbeiten Wie viele Sportarten, die in Hallen ausgetragen werden, litt auch der Kegelsport massiv unter den Einschränkungen und Verboten, die durch die leidige CoronaZeit entstanden sind. Man ließ sich aber dadurch in St. Martin nicht kleinkriegen, sondern ging daran, längst nötige Umbauarbeiten in der Kegelbahn durchzuführen, wobei die meisten Arbeiten in Eigenregie getätigt wurden. Man stieß dabei auch bei der Gemeindeverwaltung, die einen

Beitrag von 20.000 Euro beisteuerte, auf positive Unterstützung. Bürgermeisterin Rosmarie Pamer und Referent Konrad Pichler bekräftigten unisono: „Es ist toll, wenn Vereine aktiv und konstruktiv an Projekten mitarbeiten, solche Vorhaben werden von uns als Gemeindeverwaltung gerne unterstützt, Kompliment an die Kegler!“ Konkret wurden die mittlerweile 30 Jahre alten und teilweise hygienisch unzumut-

baren Herren und Damen-WCs sowie die Duschen und Umkleidekabinen umgebaut und erneuert, wobei abwechselnd 10 Club-Mitglieder an den Arbeiten beteiligt waren. Aber auch im sportlichen Bereich setzt der ASKC Passeier um den rührigen Präsidenten Erwin Marth Maßstäbe, die durch folgende Zahlen eindrucksvoll belegt werden: Als mitgliedsstärkster Kegelverein Südtirols kann man auf 50 Aktive zählen, 7 Mannschaften (3 Herren- und 2 Damenmannschaften sowie 2 Jugendgruppen) kegeln für den ASKC Passeier. Auch die Kegelbar wurde von Martin Ilmer über 15 Jahre perfekt geführt und so passt es auch ins Bild, dass der serbische Starkegler Zavarko Vilmoš, der für den KK Neumarkt spielt, am 8. Februar 2020 auf der Martiner Kegelbahn mit 771 abgeräumten Kegeln

Vorankündigungen > Volkszählung St. Martin – Es werden zwei Zähler*innen für die Volkszählung im Herbst/Winter gesucht. Der Zähler muss folgende Mindestanforderungen erfüllen: a) volljährig sein b) einen Oberschulabschluss aufweisen. Interessierte können sich beim Meldeamt der Gemeinde unter Tel. 0473 499 300 melden. >  Fahrt nach Augsburg „Passeirer Malerschule“ Der Bildungsausschuss St. Leonhard organisiert in Zusammenarbeit mit der Südtiroler Volkshochschule von Fr., 24. September bis So, 26. September eine Kulturfahrt nach Augsburg. Gemeinsam mit dem Kunsthistoriker Hanns-Paul Ties und Judith Schwarz vom MuseumPasseier begeben wir uns auf die Spuren der Passeirer Malerschule. Die Fahrt führt uns dorthin, wo einige Künstler der Passeirer Malerschule vor 200 Jahren ihre Ausbildung erhalten haben. Auf dem Programm stehen die Besichtigung Augsburger Kirchen und Museen mit Zwischenstopp in Ridnaun und GarmischPartenkirchen, wo Werke vom Passeirer Maler Joseph Haller zu finden sind. Es gelten die zu diesem Zeitpunkt aktuellen Covid 19-Sicherheitsmaßnahmen, Anmeldung bis Freitag, 20. August, bei der Volkshochschule unter Tel. 0471 061 444 oder info@volkshochschule.it Weitere Auskunft: Magdalena Haller 349 6506352

>  Struuzn, Plindern, Lupfn – ein Abend zum Südtiroler Dialekt Zu einem unterhaltsamen Streifzug durch Südtirols Kulturgeschichte lädt der Bildungsausschuss St. Leonhard in Zusammenarbeit mit dem MuseumPasseier und der Volkshochschule Südtirol am Freitag, 27. August, um 20 Uhr, im MuseumPasseier ein. Mit dem Leitthema „Museum bewegt“ stellt das Museumsjahr 2021 die Bedeutung von „Transport-Transit-Mobilität“ in Tirol, Süd­ tirol und Trentino in den Mittelpunkt. In einem Dialog der beiden Referenten Siegfried de Rachewiltz und Johannes Ortner nähern wir uns anhand von Ausdrücken des Südtiroler Dialekts diesem Thema. Eintritt frei. Begrenzte Teilnehmerzahl! Anmeldung bei der Volkshochschule unter 0471 061 444 oder info@volkshochschule.it – Es gelten die Covid-19-Sicherheitsmaßnahmen. >  Schreibend durchs Museum Ein kreativer Schreibausflug ins Bunker Mooseum. Museen sind Orte voller Geschichte und Geschichten. Aber wie wäre es eine Ausstellung mit deinen eigenen, selbstgeschriebenen Geschichten zu füllen? Ein Museumsflanieren der etwas anderen Art mit angeleiteten Übungen zur Förderung der eigenen Kreativität. Am Samstag, den 4. September, von 9 bis 12.30 Uhr im MuseumHinterPasseier – BunkerMooseum mit Thomas Reinstadler. Teilnehmerzahl begrenzt, Kursbeitrag € 45. Anmeldung/Infos unter: info@museum.hinterpasseier.it Tel. 0473 648 529.

> Leichtathletik Purzigagele: Ganzheitliche Bewegungs­ förderung unter sportwissenschaftlicher Leitung, Zielgruppe: Grundschüler*innen der 1., 2. und 3. Klasse, Start: 17.09., freitags von 14.15 – 15.45 Uhr in der Turnhalle der MS St. Martin, Anmeldung und Infos bei Verena, Tel. 392 3894485. Spieleleichtathletik: Spielend laufen, springen und werfen für Grundschüler*innen der 3., 4. und 5. Klasse. Start: 20. 9., montags, von 14.30 – 16 Uhr, in der Turnhalle der MS St. Martin. Anmeldung und Infos bei Verena, Tel. 392 3894485. Leichtathletik für Mittelschüler*innen: Start: 13. 9., montags von 16 – 17.30 Uhr in St. Martin (Sportplatz und Turnhalle). Anmeldung und Infos bei Hubert, Tel. 348 7703568. >  Aktion „Statt vernichten, reparieren und verschenken Die EO „Aktiv Hilfe für Kinder“ möchte eine neue Aktion mit gebrauchten Fahrrädern ins Leben rufen: Jeder, der ein gebrauchtes Fahrrad im Keller stehen hat und es nicht mehr benötigt, hat nun die Möglichkeit, sein nicht mehr gebrauchtes Fahrrad für einen guten Zweck zur Verfügung zu stellen. Die Fahrräder können jeweils am Dienstag von 14 bis 17 Uhr im Recyclinghof Passeier bei der Sammelstelle von Aktiv Hilfe für Kinder abgegeben werden. Dort werden die Räder von Schülern unter Aufsicht von Fachleuten gewartet, verpackt und an Bedürftige in Osteuropa weitergegeben.


31  Passeirer Blatt – nr. 166, August 2021

im 120-Wurfsystem eine Weltbestleistung aufstellte. Die Meisterschaften im Kegeln werden im Normalfall von August bis Ende April ausgetragen und falls jemand Interesse am Kegelsport haben sollte, kann man sich umgehend bei Präsident Erwin Marth melden. Der ASKC Passeier hofft, dass man bald wieder „normale“ Kegel­ trainings und Meisterschaften durch­ führen kann, bedankt sich bei allen, die den Verein auf irgendeine Weise unterstützt haben und wünscht natürlich all seinen Mannschaften „Gut Holz“. Kurt Gufler

Präsident Erwin Marth, Sportrefernet Konrad Pichler, Bahnwart Adolf Unterthurner, Kegelbar-Wirt Martin Ilmer und Vizepräsident Bernhard Pflug

>  Freiwilliger Zivildienst: Live im Einsatz beim Weißen Kreuz In der Vergangenheit haben sich bereits Hunderte junge Leute für den freiwilligen Zivildienst beim Weißen Kreuz entschieden und damit bewiesen, dass sie bereit sind, sich für die Gesellschaft einzubringen und sich neuen Herausforderungen zu stellen. Der Landesrettungsverein beschäftigt seit mehr als 15 Jahren freiwillige Zivildiener und hat mit ihnen sehr gute Erfahrungen gemacht: Denn Jugendliche sind engagiert und motiviert. Sie stellen sich gerne in den Dienst am Nächsten und packen an, wo Hilfe nötig ist. Auch in Zeiten von Corona schrecken sie nicht davor zurück. Würde auch dich dieser Dienst beim Weißen Kreuz interessieren? Dann verlier keine Zeit und zeig Einsatz beim Weißen Kreuz! Der Zivildienst beim Weißen Kreuz bietet dir die Möglichkeit, dich ein Jahr lang einer spannenden und sinnvollen Aufgabe zu widmen. Dabei kannst du dich persönlich weiterentwickeln, Freundschaften knüpfen und Spaß in einem Team von Gleichgesinnten haben. Wir als Weißes Kreuz sind eine große Familie, in der du herzlich willkommen bist. Dass der Zivildienst sowohl für die Jugend­ lichen als auch für unser Land wichtig und wertvoll ist, beweist, dass die Landes­ regierung dieses Projekt immer tatkräftig finanziell unterstützt. Neben der steigenden Nachfrage zeigen vor allem auch die Rückmeldungen unserer Zivildiener, welch tolle Erfahrungen dieses Jahr bietet.

Die Zivildiener beim Weißen Kreuz sind vor allem im Krankentransport tätig. Das bedeutet, dass sie Patienten begleiten und einfache Hilfestellungen geben. Das Schöne dabei ist, dass die begleiteten Menschen sehr dankbar sind und das Gefühl entsteht, etwas Gutes getan zu haben. Neben einer erstklassigen und vom Land Südtirol anerkannten Ausbildung bekommen die Zivildiener für ihre Mitarbeit im Weißen Kreuz pro Monat eine Spesenvergütung von 430 bis 450 Euro. Du willst zeigen, was in dir steckt, bist zwischen 18 und 28 Jahre alt, motiviert und bereit, Menschen zu helfen und sie zu begleiten sowie in einer großen Gemeinschaft mitzuarbeiten? Dann verliere keine Zeit und melde dich beim Weißen Kreuz: Tel. 0471 444 382 (zu Bürozeiten, von Montag bis Freitag) www.werde-zivi.jetzt

>  Mårtiner Kultursummer Freitag, 27.8. – 20:30 Uhr: Konzert – Jungbläserwoche Abschlusskonzert

>  Klima: Was denkst du? Bürger*innen-Befragung zum Thema Klimawandel und -schutz im Burggrafenamt Im Rahmen des Projektes „Klimaplan Burggrafenamt“ wird im gesamten Bezirk eine BürgerInnen-Befragung zum Thema Klimawandel und Klimaschutz durchgeführt. Es wird ein Stimmungsbild zum Thema eingeholt sowie mögliche Handlungsfelder abgefragt. Auch kann Jede/r mitteilen, wie groß die eigene Bereitschaft zum klimafreundlichen Handeln ist. Auch unsere Gemeinde beteiligt sich am Projekt Klimaplan. Aus diesem Grund möchten wir gerne alle BürgerInnen einladen, sich an der Befragung zu beteiligen. Der Fragebogen kann von allen BürgerInnen im Burggrafenamt online bis 30. 9. 2021 ausgefüllt werden. Das Ausfüllen erfolgt anonym und dauert ca. 10 Minuten. Den Link zum Online-Fragebogen sowie alle notwendigen Informationen finden Sie auf der Homepage unserer Gemeinde sowie auf der Homepage der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt www.bzgbga.it.

Freitag, 3.9. – 20:30 Uhr: Konzert – Night Out Freitag, 24.9. – 20:00 Uhr: Kabarett – mit Marion Gamper und Thomas Rizzoli

Termine & Veranstaltungen können per E-Mail (passeirerblatt@passeier.it) mitgeteilt werden


Öffnungszeiten moos Gemeindeamt: Mo – Fr, 8 – 12 Uhr; Di, 14.30 – 18 Uhr; Sa geschlossen, T 0473 643 535 Minirecyclinghof Moos: Fr, 8.30 – 9.30 Uhr; Pfelders: Mi, 14 – 15 Uhr; Platt: Mi, 8 – 9 Uhr und 1. Sa/Monat, 14.45 – 15.30 Uhr; Stuls: Mi, 10 – 11 Uhr und 1. Sa/Monat, 13.30 – 14.15 Uhr; Rabenstein: 1. und 3. Mo/Monat, 10 – 11 Uhr; Rabenstein (Saltnuss – rotes Haus): jeden 1. Mo/Monat, 9 – 9.45 Uhr Rest- und Biomüllsammlung: Dienstag: Moos, Platt, Pfelders (Dorf und Zeppichl), Stuls wöchentlich; Rabenstein, Pill bzw. Sportplatz Sand, Ulfas jede 2. Woche Bibliothek Moos: Di, 9.30 – 10.30 Uhr; Mi, 14.3 – 16.30 Uhr; Do, 16.30 – 18.30 Uhr; So, 11 – 12 Uhr Bibliothek Platt: Di, 9 – 11 Uhr; Mi, 16 – 17 Uhr, Fr, 15 – 16.30 Uhr; Sa oder So nach Gottesdienst Bibliothek Pfelders: Mi, 17 – 18 Uhr Bibliothek Rabenstein: Sa oder So nach Gottesdienst Bibliothek Stuls: Mo, 15 – 16 Uhr Arztpraxis Dr. Beccarello: Mo, Do, Fr, 8 – 12 Uhr; Di, 10 – 11.30 Uhr, 12 – 13 Uhr; Mi, 16 – 18.30 Uhr; T 0473 643 689 Apotheke RAM: Mo 10 – 12; Mi 16 – 18.30 Uhr; Do 9 – 12 Uhr; T 0473 643 689 Eltern-Kind-Beratung Moos: Mittwoch 9 – 10.30 Uhr, nur mit Vormerkung Ambulatorium Krankenpflegedienst Moos: Donnerstag 8 – 8.30 Uhr (ohne Vormerkung) st. leonhard Gemeindeamt: Mo – Fr, 8 – 12 Uhr; Di, 14.30 – 17.30 Uhr; Sa, 9 – 11 Uhr, T 0473 656 113 Minirecyclinghof: Fr, 14.30 – 16.30 Uhr, Sa, 7.30 – 9 Uhr; Walten: Mo, 14 – 15 Uhr Restmüllsammlung: Di; Walten, Schweinsteg, Prantach, Mörre, Glaiten, jeden 2. Di; Biomüllsammlung: Mittwoch Öffentliche Bibliothek: Mo, Mi, Fr, 9 – 12 Uhr; Mo, Di, Do, Fr, 15 – 18 Uhr (Winter) Bibliothek Walten: Mo, 15 – 16 Uhr Arztpraxis Dr.in Zach: Mo – Do, 8 – 12 Uhr; Fr, 15 – 18 Uhr; T 0473 656 656 Arztpraxis Dr. Zuegg: Mo, Mi – Fr, 8 – 12 Uhr ohne Vormerkung; Mo, 15.30 – 16.30 Uhr; Di, 15 – 17 Uhr, mit Vormerkung; T 0473 656 633 Kinderarztpraxis Dr.in Weger: Mo, Fr, 9.15 – 12.30 Uhr; Mi, 9.30 – 12.30 Uhr; Di, 15 – 18 Uhr; Do, 15 – 19 Uhr; T 0473 656 266 Apotheke RAM: Mo – Fr, 8 – 12.30, 15.30 – 19 Uhr; Sa, 8 – 12.30 Uhr; T 0473 656 146 st. martin Gemeindeamt: Mo – Fr, 8 – 12.30 Uhr; Donnerstag, 15 – 17.30 Uhr, T 0473 499 300 Minirecyclinghof: St. Martin: Fr, 8 – 10 Uhr, Samstag geschlossen; Saltaus: Fr, 8.30 – 9.30 Uhr Restmüllsammlung: Montag; Matatz, Breiteben, Kalmtal, jeden 2. Montag Biomüllsammlung: Mittwoch Öffentliche Bibliothek: Mo, Mi, Sa, 9 – 12 Uhr; Mo, Mi, Fr, 15 – 18 Uhr; Di, 14 – 17 Uhr (Winter) Arztpraxis Dr. Peracchi: Mo, Do, 15 – 18 Uhr; Di, Mi, Fr, 9 – 12 Uhr; T 0473 641 174 Arztpraxis Dr. Dubis: Mo, Do, Fr, 9 – 12 Uhr; Di, 15 – 18, Mi, 12 – 15 Uhr, mit Vormerk.; T 0473 650 167 Apotheke Mercurius: Mo, Mi, Do, Fr, 8 – 12.30, 15 – 18.30 Uhr; Di, 8 – 12.30 Uhr; Sa, 8 – 12 Uhr T 0473 650 011 Eltern-Kind-Beratung: Dorfstraße 25/c (alte Bibliothek) Do, 8 – 12 Uhr, T 0473 641 095 Krankenpflegeambulatorium Garberweg: Di, Fr, 8 – 10 Uhr Jugendtreff: Di – Fr, 11 – 12 Uhr; Di und Do, 17.30 – 19.30 Uhr; T 392 5327295 sprengelsitz passeier Verwaltungsdienst: Mo, Di, Fr, 8 – 11 Uhr; Mi, 9.30 – 12 Uhr; Do, 9.30 – 12 u. 14 – 15.30 Uhr; T 0473 659 500 Sozialsprengel: Mo – Fr, 8.30 – 12 Uhr, nachmittags mit Terminvereinbarung; T 0473 659 018; Dienst für Pflegeeinstufung: T 848 800 277, Anlaufstelle Pflege- und Betreuungsangebote: Di, Do, 9 – 11 Uhr; T 0473 659 266, Mi mit Vormerk. Blutabnahme: Mi, Do, 7.15 – 8.45 Uhr, ohne Vormerkung Krankenpflegeambulatorium: Mo, Di, Fr, 8 – 11 Uhr; Mi, Do, 9.30 – 11 Uhr Eltern-Kind-Beratung: Di, 8 – 12 Uhr, nur mit Vormerkung; T 0473 659 518 Diätdienst: Mi, 8 – 16 Uhr, mit Vormerkung, T 0473 659 520, 0473 251 250 Dienst für Abhängigkeitserkrankungen: Vormerkung T 0473 443 299 Zahnarztambulatorium: Vormerkung T 0473 264 000 Rehabilitationsdienst: Mo – Fr, 8 – 12.30 Uhr, 13.30 – 16 Uhr; T 0473 659 533 Hautarzt: jeden 3. Mi/Monat, 9 – 13 u. 14 – 18 Uhr, Vormerk. mit ärztl. Verschreib.: T 0473 264 000 Dienst für Invaliden: Informationen unter 0473 659 266 oder 0473 264 712 Impfzentrum: Mo, 8.30 – 16 Uhr Gynäkologe: jeden 1., 2. und 3. Di/Monat Hauspflegedienst: Vormerkung Mo – Fr, 8 – 10 Uhr; T 0473 659 019 Jugendbüro Passeier: Mo – Fr, M 393 0954681

Aus den Gemeinden Moos, St. Leonhard und St. Martin Termine & Veranstaltungen august 26. Musig & Genuss, Dorfhaus St. Martin 27. Konzert – Jungbläserwoche Abschlusskonzert, 20.30 Uhr [Mårtiner Kultursummer] 27. Struuzn, Plindern, Lupfn – ein Abend zum Südtiroler Dialekt, MuseumPasseier, 20 Uhr 29. Ötztaler Radmarathon september 2. Geburtsvorbereitungskurs, Sprengel Passeier, 18 – 20 Uhr 3. Konzert – Night Out, 20.30 Uhr [Mårtiner Kultursummer] 4. Schreibend durchs Museum, Bunker Mooseum, 9 – 12.30 Uhr 4. Mårtiner Genuss Marktl, St. Martin 6. Schulanfang 9. Musig & Genuss, Dorfhaus St. Martin 23. Musig & Genuss, Dorfhaus St. Martin 24. Kabarett – mit Marion Gamper und Thomas Rizzoli, 20.00 Uhr [Mårtiner Kultursummer] 24./26. Fahrt nach Augsburg „Passeirer Malerschule“, [Bildungsausschuss/Volkshochschule] 25. Analogfotografie: Fotografieren mit Film und Entwickeln in der Dunkelkammer, Dorfhaus St. Martin, 9 – 17 Uhr [Volkshochschule] 29. Michaelsmarkt, St. Leonhard 29. Englisch A1.2, Mittelschule St. Martin, 19.30 – 21 Uhr [Volkshochschule] oktober 1. Redaktionsschluss Passeirer Blatt 2. Mårtiner Genuss Marktl, St. Martin 4. Englisch A1.1, Vereinshaus St. Leonhard, 19 – 20.30 Uhr [Volkshochschule] 6. Italienisch – Niveau C1 und B2, Vereinshaus St. Leonhard, 18 – 19.30 Uhr [Volkshochschule] 7. Musig & Genuss, Dorfhaus St. Martin 16. Zu Gast im Hotel Wildschütz: Lust auf Wild? 11 – 15 Uhr [Volkshochschule] 23. Bienenwachstücher – gut für Mensch und Natur, Vereinshaus Moos, 9 – 12 Uhr 23. Comics zeichnen für Jugendliche, St. Martin Raum für Kunst und Handwerk, 9 – 18 Uhr [Volkshochschule] 30. Beginn Winterzeit november 6. Leonhardsmarkt, St. Leonhard 13. Martinsmarkt, St. Martin 26. Redaktionsschluss Passeirer Blatt

recyclinghof passeier (mörre) Dienstag, Donnerstag, 14 – 17 Uhr; Samstag, 8 – 11 Uhr Termine & Veranstaltungen können per Telefon (T 0473 656 239) und per E-Mail (passeirerblatt@passeier.it) mitgeteilt werden


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