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Passeirer Blatt

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Passeirer Blatt

contiene

i. p.

Dezember 2020 nr. 162 · 34. jahrgang

Mitteilungen und Nachrichten aus Moos, St. Leonhard und St. Martin Dezember 2020

Albin Pixner Foto: Judith Schwarz

Passeirer Blatt

A D 1 C B 2 a 0 e d c b

inhalt 3 Gemeinden 12 Kultur & Gesellschaft 20 Natur & umwelt 23 vereine & verbände 25 gesundheit & Soziales 27 Schulen & Kindergärten 30 Sport 31 Vorankündigungen

Museumsobmann für ein Vierteljahrhundert

Dank für sein Lebenswerk


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Dank für sein Lebenswerk

Albin Pixner, Museumsobmann für ein Vierteljahrhundert Wer erinnert sich noch an den erbärm­ lichen Gedenkraum Andreas Hofers in der Stube des Sandwirts? Wer erinnert sich noch an den alten Sandhof, wo die Straße direkt am Haus entlanglief und alle, die ins Wirtshaus wollten, diese fast bei Lebensgefahr überqueren mussten? Alle Welt nahm unseren Helden für sich in Anspruch, nur wir nicht. Gilt der Prophet im eigenen Land nichts, wie es in der Bibel heißt? Der Wille war da, aber wie umsetzen? Eine Gruppe geschichtsbewusster Bürger und Bürgerinnen mit Albin Pixner an der Spitze griff die Idee einer würdigen Museumsstätte für Andreas Hofer auf. Er sollte in einer Welt um 1800 gezeigt werden, mit Gebäuden und der Lebens­ weise zu seiner Zeit. Dies war nur möglich, weil der Museumsverein St. Martin seine Sammelstücke als Leihgabe zur Verfügung stellte, sich entsprechende Gebäude für den Freilichtbereich fanden und die Matrikelstiftung der Tiroler Adeligen die notwendigen Grundstücke zur Verfügung stellten. Gegen alle Erwartungen fand sich die Zustimmung aller und 1995 wurde der Museumsverein mit Pixner Albin an der Spitze gegründet. In den Folgejahren wurde mit Unterstützung des Landes und der Gemeinden des Passeiertales der Stadel zum zweistöckigen Museum umgebaut und im Freilichtbereich Bau­ ernhaus, Wirtschaftsgebäude, Mühle und

Kornkasten errichtet. Parallel wurde die „Alte Kaser in Pfistrad“ saniert und als Außenstelle eingesegnet. 2001 konnte Albin die provisorische Öffnung des Museums und des Freilichtbereichs vornehmen und schließlich 2002 die offizielle Eröffnung und zeitgleiche Übergabe des Gemäldes „Andreas Hofers letzter Gang“ von Franz von Defregger aus den Beständen des Landes. In den darauffolgenden Jahren wurden weitere Gebäude im Freilichtbereich errichtet und 2005 wurden, ein besonde­ res Ereignis, die neue Umfahrungsstraße und der neugestaltete Parkplatz geseg­ net. 2009 stand die 200-Jahr-Feier Andreas Hofers an und mit großzügiger Unterstützung des Landes konnte der Zubau und die Dauerausstellung „Helden & Hofer“ eröffnet werden und zwar am 20. 2. 2009 in Anwesenheit der drei Landes­ hauptleute Durnwalder, Weingartner und Dellai. Gleichzeitig fand die Segnung des renovierten Sandwirts-Kellers statt und im Folgejahr die Eröffnung des Bunker Mooseum in Moos als Zweigstelle. Albin gelang es, ein vielschichtiges und gut besuchtes Museum zu entwickeln mit einem zeitgemäßen Konzept ohne Verklärung, Andreas Hofer mit all seinen Facetten zu zeigen und eingebettet in die Frage: Was ist ein Held, damals und heute? Für welche Werte stand und steht Andreas Hofer? Damit konnte Andreas Hofer in unsere Zeit heraufgeholt werden und bleibt dauerhaft aktuell. Daneben initiierte Albin eine Reihe von Studien zu Andreas Hofer und zum Passeiertal, die zu unzähligen Sonder­ ausstellungen führten wie den Projekten „Andreas Hofer Musik“ oder „Psair gaig au!“ sowie die Dauer- und Sonderausstel­ lungen „Julius Mosen“, „Die Sandwirtin

Anna Ladurner Hofer“, „Feuerstein, Keramik, Bergkristall“, „Pfluag & Traagl“, „Berge, Gemeinschaft, Alpinismus“, „Goaßerstolz & Huarnfiich. Die Passeirer Gebirgsziege“, „Abenteuer Jaufenstraße“, „Helden & Wir“, „Miër Psairer“, „Uffizi in Passeier. Wer schützt Kunst im Krieg?“ und „Die Passeirer Malerschule“. Albin blieb aber nicht nur in Passeier verhaftet, er förderte die Beziehungen zu Welschtirol mit Schwerpunkt bei der Fondazione Museo Storico di Trento und mit Mantua beim Museumsverein Porta Giulia. Dies führte zu einer Reihe von Treffen, zu intensiver Zusammenarbeit, zu einer Reihe von Publikationen und zu regelmäßigem Gedankenaustausch. Nicht zufällig hat es in diesen Jahren im italienischen Raum ein Revival von And­ reas Hofer und des Habsburger Reiches gegeben und das MuseumPasseier war daran aktiv beteiligt und federführend. Der größtenteils ehrenamtliche Einsatz von Albin Pixner fand seine Anerkennung auf Landesebene durch die feierliche Überreichung des Verdienstkreuzes des Landes Tirol im Februar 2002. Seither hat er sich weiter intensiv eingebracht und erreicht, dass sich das MuseumPasseier in der Museumslandschaft Südtirols etab­ liert hat und zu einem Vorzeigeprojekt entwickelt hat. Nun geht Albin in den verdienten Ruhestand und gibt auch den Vorstand im MuseumPasseier ab. An dieser Stelle kann man Albin nur einen unendlichen Dank für sein Lebenswerk aussprechen, ihm alles Gute für den Ruhestand wünschen und hoffen, dass er weiterhin das Museum­ Passeier in jeder Beziehung unterstützt und mitträgt. Konrad Pfitscher

Apventliche Zeit Apvent isch wiedr giwesn und Wainichtn niamr wait. Und recht guat muants dr Pforrer, er geat in di Haisr zi di Lait. Dr. Pforrer ret vin „Wortn“, daß dr Rettr bold kimp! Obr di Rouse draant au: Sie glapp nit, daß sell iatz nou stimp. Sie geat zi di „80“ zuachn und die Giduld geat ihr aus. „Hear Pforrer, sogse, i honn giwortit joorin und jooraus! Di gonzn Apvente giwortit, daß uandr kimp. Und iatz sol uandr kemmin, der an „80jaarige“ nou nimp?“ Anna Lanthaler


3  Passeirer Blatt – nr. 162, Dezember 2020

Gemeinden Luftverschmutzung vermeiden

Heizen mit Holz … aber richtig! Holzöfen und Holzherde privater Haus­ halte tragen in erheblichem Maße zur Luftverschmutzung in Südtirol bei. Durch unsachgemäße Verbrennung werden vor allem Feinstaub und gesundheitsschäd­ liche Kohlenwasserstoffe freigesetzt. Wer z. B. Müll oder feuchtes Holz ver­ brennt, verschmutzt nicht nur die Umwelt und belästigt die Nachbarschaft mit Gestank, sondern braut sich im eigenen Haus einen giftigen Cocktail. Ein Großteil der Luftschadstoffe aus einer schlechten Verbrennung bleibt im Inneren des Hau­ ses und in der unmittelbaren Umgebung. Die Bewohner selbst und die Anrainer sind den giftigen Gasen im Rauch am meisten ausgesetzt: Gasen wie Kohlenmonoxid und Stickoxide, sauren Substanzen wie Salzsäure und Flusssäure, Schwermetal­ len wie Blei, Arsen, Quecksilber, Chrom, krebserregenden und erbgutschädigen­ den Substanzen wie polyzyklische aroma­ tische Kohlenwasserstoffe und Dioxine, um nur einige zu nennen. Die gesundheitlichen Auswirkungen rei­ chen von Atemwegserkrankungen wie chronischer Bronchitis, Asthma und Lun­ geninfektionen bis hin zu einer Zunahme des Krebsrisikos.

Impressum

Erscheint zweimonatlich. Eingetragen beim Landes­ gericht Bozen mit Dekret Nr. 11/87 vom 29. 5. 1987. Eigentümer und Herausgeber: Gemeinden Moos, St. Leonhard und St. Martin in Passeier; vertreten durch den Bürgermeister von St. Leonhard, Robert Tschöll – Kohlstatt 72, St. Leonhard in Passeier. Verantwortlich im Sinne des Pressegesetzes: Ulrich Mayer. Redaktion: Kurt Gufler, Rosmarie Pamer, Heinrich Hofer, Konrad Pamer, Arnold Rinner, Karl Lanthaler; Kohlstatt 72, St. Leonhard in Passeier. Korrektur: Ernst Rinner, Kurt Gufler. Produktion und Druck: design.buero Artikel können bei allen Redaktionsmitgliedern und bei design.buero in St. Martin (Dorfstraße 14) abge­geben werden und müssen mit dem Namen und der Telefonnummer des Verfassers oder der Verfasserin versehen sein. Werbebeiträge direkt an das Passeirer Blatt, passeirerblatt@passeier.it, T 0473 656 239. Redaktionsschluss: 5. Februar 2021 E-Mail: passeirerblatt@passeier.it www.passeirer-blatt.it

▸▸ Richtige Lagerung des Holzes: Gespaltenes Holz sollte trocken und gut durchlüftet mindestens 2 Jahre lang gelagert werden! ▸▸ Für das Heizen von Holzöfen und Holz­ herden sollte nur trockenes, unbehan­ deltes Stückholz oder Holzbrennstoffe wie Briketts oder Pellets verwendet werden! ▸▸ Papier (Zeitungen, Zeitschriften, Kartone …), Abfall (Milchpackungen, Joghurtbecher, Plastikflaschen …) und behandeltes Holz (alte Möbel, Kisten, Balkone, Türen …) haben im Holzofen und Holzherd nichts verloren! ▸▸ Vor dem Anzünden werden die Luft­ klappen ganz geöffnet! ▸▸ Der Feuerraum muss richtig befüllt werden! Holz wird eingeschichtet: die dickeren Scheite unten, die dünneren oben. Dabei ist es wichtig, dass der Brennraum nicht überfüllt wird. Bei der Wahl der richtigen Holzmenge muss die Anleitung des Herstellers befolgt werden. ▸▸ Als Anzündhilfe können Holzspäne oder im Handel erhältliche ökologische Feueranzünder (auch in der geschütz­ ten Werkstatt – oberhalb der Öffentli­ chen Bibliothek St. Martin – zu erwer­ ben) verwendet werden! ▸▸ Zum Anfeuern braucht es: 4 kleine Holzscheite und eine Anzündhilfe! ▸▸ Die 4 Scheite werden kreuzweise aufgeschichtet. Die Anzündhilfe wird dazwischen gelegt. Dieses Anfeuer­ modul ersetzt das Papier. ▸▸ Das Anfeuermodul wird oben drauf auf das eingeschichtete Holz gelegt. Nun kann das Feuer entfacht werden. ▸▸ Während der Verbrennung werden die Luftklappen ganz offen gelassen. ▸▸ Bei Flamme darf kein Holz nachgelegt werden, falls nötig erst bei Glut! ▸▸ Die Luftklappen werden erst geschlos­ sen, sobald keine Glut mehr sichtbar ist. ▸▸ Die Asche sollte alle 1-3 Wochen aus dem Feuerraum entfernt werden. ▸▸ Der Kamin und die Feuerstätte müssen in regelmäßigen Zeitabständen vom Kaminkehrer gereinigt werden. Wie erkennt man, ob die Verbrennung im eigenen Ofen gut funktioniert? ▸▸ Gute Verbrennung: ▸▸ Kein sichtbarer Rauch am Kamin ▸▸ Keine Geruchsbelästigung ▸▸ Hellgraue bis weiße Asche ▸▸ Wenig Ruß ▸▸ Niedriger Brennstoffverbrauch ▸▸ Blaue bis hellrote Flammen

Schlechte Verbrennung: ▸▸ Dicker „fetter“ Rauch, gelb bis dunkelgrau ▸▸ Geruchsbelästigung ▸▸ Schwere dunkle Asche ▸▸ Schwarze Kaminmündung ▸▸ Hoher Brennstoffverbrauch ▸▸ Rote bis dunkelrote Flammen Zudem wird die Lebensdauer von Holz­ öfen und Herden durch die aggressiven Gase bzw. Säuren, die sich beim Verbren­ nen von Abfällen bilden, stark reduziert. Die Wartung verteuert sich. Die Gefahr eines Kaminbrandes steigt. Textauszüge von der Landesagentur für Umwelt, Auton. Prov. Bozen-Südtirol Klimaschutztipps

Raumtemperatur absenken und die Umwelt schonen Wer die Raumluft um einen Grad absenkt, kann 6% an Energie und somit Geld ein­ sparen. Bei einem durchschnittlichen Südtiroler Haushalt mit einer beheizten Fläche von 90 m² und einem Verbrauch von 200 Kilowattstunden pro Quadratme­ ter und Jahr (entspricht 20 m³ Erdgas bzw. 20 Liter Heizöl) lassen sich durch die Tem­ peraturabsenkung jährlich rund 225 bis 440 Kilogramm CO2 einsparen und somit die Umwelt schonen. Weitere Tipps zum Senken der Heizkosten: ▸▸ richtiges Lüften (Stoßlüften) verhindert unnötige Energieverluste; ▸▸ Heizköper nicht durch Vorhänge oder Verkleidungen verdecken; ▸▸ Heizkörper entlüften, durch die Luft im Heizungskreis wird mehr Energie benötigt; ▸▸ abends Rollläden, Jalousien und Vorhänge schließen, dadurch können Energieverluste reduziert werden; ▸▸ regelmäßige Kontrolle und Reinigung der Heizanlage; ▸▸ Führung einer Energiebuchhaltung (notieren Sie sich den jährlichen Brenn­ stoffverbrauch und die Kosten; das Holz für den Kachelofen nicht vergessen und vergleichen Sie diese Zahlen mit dem Vorjahr. Sind erhebliche Unterschiede festzustellen, so wenden Sie sich an den Fachmann). Textauszug von der Verbraucherzentrale Südtirol (www.consumer.bz.it)


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Biomüll

Bioabfall richtig sammeln! Die Biomüllsammlung im Burggrafenamt wird nun bereits seit knapp 15 Jahren erfolgreich durchgeführt. Dies dank dem vorbildlichen Verhalten unserer Bürgerinnen und Bürger. Dennoch macht das für die Annahme der Abfälle zustän­ dige Personal an der Biomüllvergärungs­ anlage aufmerksam, dass der Biomüll immer wieder mit Säcken aus Kunststoff bzw. den sogenannten Bioplastiksäcken verunreinigt ist. Diese Stoffe können in unserer Vergä­ rungsanlage nicht verarbeitet werden bzw. können sogar Schäden an den Maschinen verursachen. Diese Störstoffe müssen dann aufwändig aussor­ tiert werden und erhöhen die Kosten und damit auch die Müllgebühr. Um diesen Mehraufwand zu vermeiden und um die Vergärungsanlage vor mögli­ chen Schäden zu schützen, werden alle Bürgerinnen und Bürger aufgerufen und ersucht, eine saubere Biomüllsammlung durchzuführen. Dabei gilt: Bringen Sie bitte nur reinen Biomüll zur Sammlung! Achten Sie darauf, dass keine Kunststoffsäcke, Bioplastiksäcke, Maisstärkesäcke, kein Rasen- und Strauchschnitt, keine Holzabfälle sowie harte Materialien wie Knochen, Muscheln oder Eierschalen zur Biomüllsammlung kommen. Diese Abfälle sind zwar auf lange Sicht gesehen biologisch abbaubar, aber für den kurzen Vergärungsprozess an unserer Vergärungsanlage absolut nicht geeignet! Wir bedanken uns für Ihre Mitarbeit. Die Umweltdienste der Bezirksgemein­ schaft Burggrafenamt Nein! ▸▸ Kunststoffsäcke ▸▸ Bioplastiksäcke ▸▸ Maisstärkesäcke ▸▸ Rasen- und Strauchschnitt ▸▸ Holzabfälle ▸▸ harte Materialien wie Knochen, Muscheln oder Eierschalen. Werner Außerer

Eva Pöhl, Anneliese Weiss, Bürgermeisterin Rosmarie Pamer, Angelika Brunner, Elisabeth Larcher

St. Martin

St. Martin

Aktion NEIN zur Gewalt gegen Frauen

Jugendbeirat

Auch die Gemeinde St. Martin sagt NEIN zur Gewalt gegen Frauen! Am 25. November, dem internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, verteilten die Frauen des Gemeinderates St. Martin vor mehreren Geschäften Brotsäckchen und sensibilisierten mit dieser besonde­ ren Aktion die BürgerInnen für mehr Aufmerksamkeit gegenüber häuslicher Gewalt. Wir erleben heuer, gerade auch durch die Corona-Pandemie, eine tiefe Krise im Zusammenleben, welche leider auch durch viele Anzeichen von Gewalt, insbesondere im Familienkreis, geprägt ist. Aus diesem Grund initiierte der Landesbeirat für Chancengleichheit diese Aktion. Der Landesbeirat für Chancengleichheit für Frauen feiert heuer sein 30-jähriges Jubiläum. Um die wertvolle Arbeit der Frauen, die sie tagtäglich stemmen, ob im Beruf, bei der Haus-, Erziehungsund Pflegearbeit, im Homeschooling, im Ehrenamt usw. entsprechend zu würdigen, weist der Landesbeirat in seinem Jubiläumsjahr auf die wichtigsten Themen hin, die leider immer noch aktuell sind. Vom 25. November bis zum 10. Dezember (Internationaler Tag der Menschenrechte) werden kostenlos Brotsäckchen aus Papier im Despar Pipra, Supermarket Tschöll, Bäckerei Kofler, Babsi’s Genuss. Ladele und Supermarket Passeier verteilt mit der Botschaft „Gewalt gegen Frauen kommt nicht in die TUETE!“ Anneliese Weiss Angerer

Mit 30. November hat der neue Jugendbeirat der Gemeinde St. Martin offiziell sein Amt angetreten und vertritt nun die Interessen der Jugend­ lichen von St. Martin Bereits in den letzten Wochen wurden in den Sitzungen über die Ziele und Wünsche für die nächste Amtsperiode des Jugendbeirats diskutiert. Projekte wie eine Jugendhütte als Rückzugsort für die Jugendlichen, eine Wiederholung der Umfrage in Zusammenarbeit mit der Mittelschule von St. Martin und die Errichtung eines Volleyballplatzes sind nur einige der Pläne des Jugendbeirates für die neue Amtsperiode. Der neue Jugendbeirat ist motiviert und freut sich auf 2 produktive und aufre­ gende Jahre, in denen die Interessen und Meinungen der Jugendlichen von St. Martin in die Entscheidungen der Gemeinde mit einfließen und deren Wün­ sche für die Entwicklung und Gestaltung des Dorflebens berücksichtigt werden. Der aktuelle Jugendbeirat besteht aus 9 aktiven Mitgliedern, diese sind: Jan Altstätter, Sandra Gufler, Madlen Kofler, Lea Kofler, Lukas Pixner, Sara Götsch, Leonie Rita Pichler, Daniel Palma und Maria Altstätter. Zudem befinden sich im Jugendbeirat noch weitere 3 Mit­ glieder, welche beratend fungieren, diese sind: Jakob Göller, Claudia Unterhuber und Carolin Götsch. Der Jugendbeirat will Ansprechperson für alle Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Dorf sein und freut sich stets über Anregungen und Wünsche von außen. Carolin Götsch


5  Passeirer Blatt – nr. 162, Dezember 2020

Der Seniorenbeirat sieht sich als Bindeglied zwischen Bevölkerung und Gemeinderat

St. Martin

Senioren von St. Martin wollen mitreden Der Seniorenbeirat wurde in der Gemein­ deratssitzung am 26. 10. 2020 vorgestellt und einstimmig genehmigt. Dem Beirat gehören folgende acht Mitglieder an: Franz Angerer, Helmuth Gruber, Edith Haller, Martina Pichler, Vigil Raffl, Sepp Scherer, Cäcilia Zwischenbrugger und Anneliese Weiss. In seiner 1. Sitzung wurde das Statut der Gemeindesatzung vorgestellt. Art. 38 beschreibt die Formen der Beteiligung der Senioren. >> Die Gemeinde unterstützt die Anliegen der Senioren und fördert eine aktive Beteiligung an der Gemeindepolitik. >> Zu diesem Zweck kann der Gemeinderat für die Dauer der Amtsperiode einen Seniorenbeirat aus 5 bis 9 Mitgliedern einsetzen. Der Seniorenbeirat muss, sofern eingesetzt, wenigstens zur Hälfte aus Personen zusammengesetzt sein, die älter als 65 Jahre sind. Den Vorsitz hat der Bürgermeister oder der für diesen Bereich zuständige Gemein­ dereferent bzw. Gemeinderat. >> Der Seniorenbeirat hat beratende Funktion und unterbreitet der Gemeindeverwaltung Vorschläge und Anregungen, die darauf abzielen, die Lebensbedingungen der Senioren in der Gemeinde zu verbessern. Den Vorsitz übernimmt Anneliese Weiss und Edith Haller wurde zu ihrer Stellver­ treterin ernannt. In einem Brainstorming bekundeten die Beiräte ihr Interesse für viele wichtige Themen, welche sie dem Gemeinderat vorstellen werden. Gerne

nehmen sie auch Ideen aller Senioren auf. Sie sind sozusagen Bindeglied zwischen der Bevölkerung und dem Gemeinderat. Auf diese Weise hat der Seniorenbeirat schon viele Projekte für Senioren in St. Martin angestoßen. Der Seniorenbeirat setzt sich die Aussage von Henry Ford zum Ziel: „Zusammenkunft ist ein Anfang. Zusammenhalt ist ein Fortschritt. Zusammenarbeit ist der Erfolg.“ Anneliese Weiss Angerer St. Martin

Umweltgruppe Kürzlich hielt die Umweltgruppe St. Martin eine Sitzung über Zoom ab, um einen Rückblick über die Tätigkeit des Jahres 2020 zu halten sowie Aktionen Die Umweltgruppe St. Martin plante mittels Videokonferenz die nächsten Aktivitäten

für die kommenden Monate zu planen. Trotz der schwierigen Situation ist es uns gelungen, an verschiedenen Projekten weiterzuarbeiten. So wurden z. B. verschiedene bienen­ freundliche Sträucher und Bäume im Garten vor dem Altersheim gepflanzt. Im Rahmen des Fernunterrichtes haben einige Klassen Insektenhotels gebaut. Auch beim Notdienst der Schule im Mai/ Juni wurden mit den Kindern Kräuter­ beete bepflanzt, um dem Bienensterben entgegenzuwirken. Auf der Homepage der Gemeinde wurden Nachhaltigkeitstipps veröffentlicht. Die AVS-Jugend hat sich Gedanken darüber gemacht, wie sie die Müllsammelaktion trotz der derzeitigen Auflagen durchführen könnte. Für die nächsten Monate werden wieder einige Aktionen im Rahmen von „My days for future“ sowohl im schulischen als auch außerschulischen Bereich geplant. Auch das Repaircafè wird, sobald es die Umstände erlauben, wieder seine Tore öffnen. Es wird darauf hingewiesen, dass die Öffentliche Bibliothek St. Martin mittler­ weile einige tolle Bücher zu den Themen Umweltschutz/Nachhaltigkeit angekauft hat, die nur darauf warten, ausgeliehen zu werden. Bei dieser Gelegenheit möchte die Umweltgruppe St. Martin auf den Schultaschenflohmarkt, der bereits im Februar 2020 erfolgreich angeboten werden konnte, hinweisen. Am Samstag, den 6. 2. 2021, gibt es wieder die Gelegen­ heit, günstig Schultaschen aus zweiter Hand zu erwerben. Weitere Informatio­ nen dazu werden zu gegebener Zeit in den Gemeindenachrichten veröffentlicht. Carmen Kofler


ITAS Vorsorge – Morgen ohne Sorgen – Pflegeversicherung Versorgt, auch wenn die Selbstständigkeit verloren geht Morgen ohne Sorgen ist eine Antwort auf jene Bedürfnisse, die leider oft mit dem Verlust der Selbstständigkeit verbunden sind: die ideale Unterstützung für all jene, die sich angesichts eventueller Pflegekosten im Voraus finanziell absichern wollen, um später nicht den Kindern oder Verwandten zur Last fallen müssen. Mit der steigenden Lebenserwartung nimmt auch die Pflegebedürftigkeit zunehmend zu. Das Problem des Autonomieverlustes betrifft allerdings nicht nur die im Alter Fortgeschrittenen. Es gibt Menschen jeden Alters, die aufgrund eines Unfalles oder einer Krankheit die andauernde Hilfe von Betreuern und Pflegepersonal in Anpruch nehmen müssen. Obwohl der Pflegebedarf steigt, reagiert der Staat nicht mit entsprechenden Lösungen. Deshalb sehen sich Familien von pfegebedürftigen Menschen oft mit den hohen Kosten alleingelassen – und das ist eine große Belastung! Deshalb hat ITAS die Police Morgen ohne Sorgen entwickelt, welche dir die ideale Lösung bietet, wenn du dich für den Fall der Pflegebedürftigkeit nach Krankheit, Unfall oder im Alter (einschließlich Alzheimer-Demenz oder andere beeinträchtigende Demenzformen) die richtige Betreuung sichern willst.

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Liebe Mitglieder und Geschäftspartner, wir bedanken uns ganz herzlich für das entgegengebrachte Vertrauen und wünschen euch und euren Familien ein besinnliches Weihnachtsfest, sowie Gesundheit und Glück im neuen Jahr!


7  Passeirer Blatt – nr. 162, Dezember 2020

WILLKOMMEN IN PSAIR

Dr. Alessandro Peracchi, von Rom nach St. Martin Seit August dieses Jahres ist Dr. Alessandro Peracchi Hausarzt in St. Martin. Er ist Arzt mit Spezialisierungen in Neonatologie und Pädiatrie, Psychotherapie, Komple­ mentärmedizin und seit August Leiter zweier Abteilungen in der St.-Anna-Klinik. Wie aber kommt es, dass ein so hochqua­ lifizierter Arzt, der aus Rom stammt, bei uns in St. Martin als Hausarzt tätig ist? „Seit meinem dritten Lebensjahr, “ erzählt Dr. Peracchi, „bin ich regelmäßig in Süd­ tirol zu Besuch. Ich habe hier viele schöne und positive Erfahrungen gesammelt und Freundschaften geknüpft, die ich bis heute pflege. In Südtirol hat auch meine Leidenschaft für die Komplementärmedi­ zin ihren Anfang genommen.“ Auch seine Fachausbildung zum Chirurgen absol­ vierte Dr. Peracchi unter anderem im Brixner Krankenhaus. Als sich im August dieses Jahres die Möglichkeit bot, Haus­ arzt in St. Martin zu werden, besprach er dieses Angebot mit seiner Familie. Seine Frau, Dr. Carolina Aranci sowie die Kinder Maria, Francesco, Michele und Sara stell­ ten sich tapfer an die Seite ihres Mannes bzw. Vaters: „Ci stiamo, papà, wir wollen diese Herausforderung mit dir angehen.“ Die ganze Familie zog nach Meran: „Mein Herz bleibt in Rom – der Ewigen Stadt. Aber die Farben und Düfte in Süd­ tirol: dieses Land empfängt das Natür­ liche, es ist für das Natürliche bestimmt,“ schwärmt Dr. Peracchi. Die Entscheidung, Arzt zu werden, traf er als Heranwachsender im Zuge einer Privataudienz mit dem damaligen Papst Johannes Paul II. „Seine Art, sein Blick,

dieses Lächeln haben mir die Kraft geschenkt, diesen Weg zu beschreiten.“ Dr. Peracchi schöpft viel Kraft aus dem Glauben, wie man auch der folgenden Aussage entnehmen kann: „Das Christen­ tum will Brücken schlagen und sucht stets den anderen. Die Aufgabe des Christen besteht darin, einen Kontaktpunkt zum Nächsten zu finden, zu jedem Preis und indem man alle Barrieren überwindet.“ Nächstenliebe zeichnet den gebürtigen Römer nicht nur als Christen aus. Sein Motto im Beruf lautet: „Ein Leben fürs Leben.“ Dazu passen auch die vielen schlaflosen Nächte, als Dr. Peracchi noch in den beiden Spitälern „Gemelli“ und „Fatebenefratelli“ auf der Tiberinsel arbeitete. „Wir hatten im Schnitt 6000 Geburten im Jahr. Es gab so manche Nacht, da half ich dabei, 10 bis 13 Kinder zur Welt zu bringen.“ Seine Fachausbil­ dung ermöglichte es ihm auch, mehrere Monate in den USA zu verbringen und frühgeborene Kinder ins Leben zu beglei­ ten. Seine dabei erworbene Erfahrung lehrte Dr. Peracchi auch, dass die richtige Dosierung von Medikamenten und Nah­ rung überlebenswichtig ist, nicht nur für Kleinkinder. So hatte der erfahrene Arzt heuer im Oktober die Möglichkeit, sein Können in Notsituationen unter Beweis zu stellen. Eine Frau erschien mit ihrem Mann in der Praxis und beklagte sich über Schmerzen am Arm und in der Brust. Der Arzt sah laut eigener Angabe „den Tod in ihrem Blick“ und wartete nicht länger. Mit der richtigen Dosierung an Medikamen­ ten und weiteren Maßnahmen hielt er die Frau am Leben, so wie er es in den USA mit den Frühchen getan hatte. Der Not­ arzthubschrauber konnte die Frau somit rechtzeitig ins Krankenhaus bringen, wo sie sich wieder erholt hat. „Der Anruf einer Kollegin aus dem Krankenhaus hat mich überrascht. Sie hat sich bedankt und gesagt, dass ich der Frau das Leben gerettet

Die Redaktion des Passeirer Blattes wünscht allen Leserinnen und Lesern

Mit Doktor Peracchi hat ein sehr kompetenter Hausarzt in St. Martin seinen Dienst aufgenommen

hätte.“ Denn im Gegensatz zu dem, was er in Rom gewohnt war, stuft Dr. Peracchi sein Eingreifen an jenem Oktobertag in St. Martin eher als „banal“ ein, Routine sozusagen. Das Wissen und Können dieses Arztes reicht aber weit darüber hinaus: Seine Leidenschaft für Komplementärme­ dizin mündet in eine Reihe von Alternativ­ therapien, die nun im Passeiertal zur Anwendung kommen und die er im gan­ zen Land verbreitet wissen möchte. Gefragt, worin er die Stärken des Landes Südtirol sieht, antwortet Dr. Peracchi: „Dieses Land und die Menschen dürfen ihre Wurzeln niemals vergessen. Es besteht nämlich die Gefahr, dass viele Heilungstherapien, die zur Tradition gehören, verlorengehen. Traditionen sind aber die tragende Säule der Gemein­ schaft.“ Wie sehr Dr. Peracchi aber bereits mit der Südtiroler Lebenswelt verbunden ist, belegt folgende Aussage: „Manchmal muss ich hoch hinauf auf die Almen, um Patienten zu besuchen. Dann fühle ich mich wie ein richtiger Bergdoktor.“ Kurt Gufler

frohe Weihnachten   neues Jahr! und ein gesegnetes


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Beschlüsse

Aus dem Rathaus von Moos vom 30. 9. bis 29. 12. 2020 > Beiträge:  Investitionsbeitrag – Ankauf von Musikinstrumenten – Auszahlung eines Vorschusses – Musikkapelle Platt – € 4.000; Ordentlicher Beitrag – Jahr 2020 – Schuhplattler Stuls – € 500. > Gemeinde:  Verschiedene gemeindeeigene Gebäude – Maler und Ausbesserungsarbeiten – Malerbetrieb Joachim Lanthaler – € 4.001,60; Nightliner und Mobilitätsberatung: Beteiligung an den Kosten der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt – Jahr 2020 – € 2.100; Langlaufloipe Innerhütt: Ankauf eines gebrauchten Pistenfahrzeuges – Husky 125 kW samt Zubehör – Prinoth AG – € 48.556; Recyclinghof Moos – Lieferung und Montage eines Schiebetores – Bausystem GmbH – € 10.038,16; Verbrauchermobil – Übernahme der anteilsmäßigen Kosten für die Verbraucherberatung Passeiertal im Jahr 2021 – Verbraucherzentrale Südtirol – € 1.800; Telekommunikation – Verlängerung Software-Support Unify – 2 Jahre – Firma Telmekom GmbH – € 2.363,14; Technischer Dienst – Ausrüstung – Ankauf von zwei Kabeleinziehgeräten – Volta Macchine GmbH – € 2.081,42; Trinkwassernetz Stuls – Verlegung einer neuen Trinkwasserleitung im Bereich „Plotze-Hochasp“ – Ilmer Stefan – € 15.250; Gemeindevermögen: Ankauf von Heizöl für das Jahr 2020 über die Vereinbarung der CONSIP Spa – € 9.438,17; Maßnahme zur Vorbeugung und Bewältigung des epidemiologischen Notstandes aufgrund COVID 19 – Landesweite AntigenSchnelltests – Außerordentliche Reinigung und Sterilisation der Räumlichkeiten für die Teststation im Bürgersaal Stuls – Meranese Servizi Spa – € 2.440; Technischer Dienst – Bauhof Ausrüstung – Ankauf von Arbeitsschutzbekleidung – Worker-Shop d. Staffler Gertrud & Co. KG – € 1.873,14; Bürgersaal Stuls – Austausch eines beschädigten Isolierglases – Raich Fenster KG d. Raich Hannes & Co- € 2.928,29; Ortskern Stuls – Straße „Hochegg“ – Grenzrichtigstellung: Ausarbeitung eines Schätzgutachtens für verschiedene Flächen – Per. Ind. Marth Thomas – € 1.921,50; Projekt Interreg V-A Italien Österreich Projekt 2014-2020: Projekt Nr. ITAT2013 – Timmel_Transit_2018 (Timmel_18) – Errichtung einer Plattform in Moos in Passeier – Vergabe der Arbeiten durch Direktvergabe – Formetall KG- € 43.281,70

>  Öffentliche Arbeiten:  Umbau und Sanierung des ehemaligen Gasthof Felsenstein – Bestandsaufnahme – Ausarbeitung der technischen Unterlagen – Geom. Dorian Wilhelm – € 2.283,84; Winterdienste, Schneeräumung und Streudienste – Zeitraum 01.10.2020 – 30.09.2021: Zone Stuls – Firma Oskar Widmann – € 34.160; Zone Pfelders – Firma Roland Gufler – € 59.780; Zone Platt und Ulfas – Firma Roland Gufler – € 68.320; Zone Moos – Firma Roland Gufler – € 31.720; Zone Rabenstein – Firma Brunner Markus € 10.800; Bauherrenhaftpflichtversicherung für den Bau des Multifunktionszentrums in Moos – Assiconsult GmbH – € 2.231,56; Bebauung des ehemaligen Kasernenareals in Moos – Errichtung eines Multifunktions­ zentrums – Einrichtung Küche und Bar: Ausschreibung der Arbeiten mittels Verhandlungsverfahren; Wohnbauzone Oberdorf Pfelders – Verlegung Trinkwasserleitung – Projektierung, Bauleitung, Abrechnung und Sicherheitskoordination – Ingenieurbüro von Pföstl & Helfer GmbH – € 1.579,19; Bebauung des ehemaligen Kasernenareals in Moos – Errichtung eines Multifunktions­ zentrums – Einrichtung Küche und Bar: Genehmigung Protokoll und definitiver Zuschlag betreffend Vergabeverfahren der Arbeiten – Trojer Gastrodesign GmbH – € 145.626,96 > Schulen:  Grundschule Rabenstein – A.o. Instandhaltungsarbeiten an der Belüftungsanlage – Übernahme der Spesen – Pavan Srl – € 3.264,72; Grundschule Pfelders – Lieferung und Montage eines Vorhanges für den Turnsaal – Rudi's Heimdecor d. Ennemoser Rudolf u. Co OHG – € 1.860,50

Aus dem Rathaus von St. Leonhard vom 28. 9. bis 18. 11. 2020 > Beiträge:  Außerordentlicher Beitrag an den Bergrettungsdienst von St. Leonhard für die Versicherungsprämie der Drohne mit Wärmebildkamera, in der Höhe von insgesamt € 800; Investitionsbeitrag an das Bodenverbesserungskonsortium „Walten“ für Arbeiten an der Zufahrt „Pichl – Gander“ mit dem Bau einer Löschwasserleitung sowie der Verlegung von Leerohren in der Höhe von 28.435,48. > Energie:  Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz, Austausch Scheinwerfer der Flutlichtanlage des Sportplatzes mit einem Betrag von € 39.522; ESTL Konsortial GmbH – Genehmigung des Vertragsentwurfes zum Abschluss eines Vertrages mit der Alperia

Trading GmbH für den Verkauf von elektrischer Energie – 2021 aus dem Kraftwerk Rasimbach. >  Öffentliche Arbeiten: Trinkwasserleitung Im Steinanger, Genehmigung Endstand und Bescheinigung über die ordnungsgemäße Ausführung der Arbeiten mit einem Betrag von € 94.310,54; Kanalisierung Schweinsteg – Saltaus – Nebenstrang, Auftragserteilung – Gebr. Oberprantacher GmbH, für einen Gesamtbetrag von € 80.383,40; Austausch der öffentlichen Beleuchtung im Dorf – 2. Teil, Genehmigung Endstand, mit einem Betrag von € 184.238,65; außerordentliche Instandhaltung zur Gewährleistung der Sicherheit von Gemeindeimmobilien, Errichtung von Absturzsicherungen und Schneefang an Gemeinde­ gebäuden, mit einem Betrag von € 39.950. > Schule:  Schulausspeisungsdienst Grundschule und Mittelschule St. Leonhard – Durchführung des Dienstes im Schuljahr 2020/21 – „Kaffee Restaurant Zentral“ d. Geiser Rosa Maria, mit einem Gesamtbetrag von € 6.570; Genehmigung der Vereinbarung mit dem Schulsprengel St. Leonhard für die Gewährung eines Zusatzbeitrages für das Schuljahr 2020/2021, in Höhe von € 25 pro Schüler/in für das Schuljahr 2020/2021; Schulausspeisungsdienst Grundschule Walten – Durchführung des Dienstes im Schuljahr 2020/21 – Gasthaus Alpenrose, Gesamtbetrag von € 1.080; Sportplatz Mittelschule – Erneuerung Belag mit einem Betrag von € 84.900. > Seniorenheim:  Ausschreibung Lieferung Küche mit einem Gesamtbetrag von € 207.117,09; Ausschreibung Lieferung Beleuchtung mit einem Gesamtbetrag von € 213.149,26; Lieferung Küche, Trojer Gastro­ design GmbH zu einem Betrag von € 126.326; Genehmigung des Projektauszuges „Einrichtung – Deckenlifter“ mit der Gesamtsumme von € 45.103,40; Einrichtung – Lieferung Deckenlifter, Auftragserteilung – Inama Alfred & Söhne OHG, für einen Gesamtbetrag von € 33.197. > Straßen:  Auftragserteilung für die Asphaltierung der Straße „Kirchweg“ – Varesco GmbH zu einem Gesamtpreis von € 16.871,58. > Verkehr:  Parkplatz: Genehmigung, Abschluss, Leihvertrag für die unentgeltliche Nutzung mit Herrn Haller Harald; Auftragserteilung für die Asphaltierung des Parkplatzes „Wans“ in der Fraktion Walten – Varesco GmbH zu einem Gesamtpreis von € 9.952,50; Errichtung Parkgarage „Platzerbergweg“ – Auftragserteilung für Vermessungsarbeiten und die Ausarbeitung eines Projektes – Dr. Ing. Johann Ennemoser für einen Gesamtbetrag von € 5.008,14.


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> Zivilschutz:  Auftragserteilung für die Behebung von Unwetterschäden an der Straße „Karlegg“ im Bereich des Larcherhofes – Fa. Ilmer Stefan, zu einem Gesamtpreis von € 17.710; Auftragserteilung für die Behebung von Unwetterschäden auf dem Gemeinde­ gebiet – Pixner Manfred & Josef OHG zum Gesamtbetrag von € 9.196,70.

Aus dem Rathaus von St. Martin vom 19. 9. bis 26. 11. 2020 >  Allgemeine Verwaltung/Rathaus:  Die mit Ratsbeschluss Nr. 44 vom 24.10.2019 genehmigte Vereinbarung zwischen der Gemeinde St. Martin und dem Konsortium Seniorenheime Sternguet & St. Benedikt betreffend die Zusammenarbeit im Bereich Bauhof wurde für den Zeitraum 01.01.2021 bis 30.06.2021 verlängert. Folgende Aufträge wurden erteilt: Beauftragung mit den technischen Dienstleistungen im Bauamt für das Jahr 2021 – Architekt Christoph Vinatzer, Terlan – € 14.349,40; technische Unterstützung des Bauamtes bei der Überprüfung und Kontrolle von Projekten im Jahr 2021 – Per. Ind. Daniel Oberprantacher, Riffian – € 4.200; Verbrauchermobil – Übernahme der anteilmäßigen Kosten für die Verbraucherberatung im Passeiertal im Jahr 2021 – Verbraucherzentrale Südtirol – € 2.100; Lieferung von Material anlässlich der Wartung der Feuerlöscher für das Jahr 2020 und Austausch von Feuerlöschern in verschiedenen Gemeindegebäuden – Fa. Firetech GmbH, Tisens – € 3.557,52. > Beiträge:  Pfarrei zum Heiligen Martin – € 4.294,40 für die Restaurierung von Gemälden; Bergrettungsdienst im AVS St. Martin – € 1.800 für den Ankauf von Einsatzbekleidung. > Kindergarten/Schule: Maßnahmen zur Förderung der Familien – Zuweisung an die Pflichtschuldirektion für das Jahr 2020: An den deutschsprachigen Schulsprengel von St. Leonhard wurde der Betrag von € 300 für 12 Grund- und Mittelschüler, welche im Gemeindegebiet von St. Martin ansässig sind, für das Finanzjahr 2020 überwiesen. Quotenzuweisung für Grund- bzw. Mittelschüler für das Finanzjahr 2020: An den deutschsprachigen Schulsprengel von St. Martin wurde der Betrag von € 55 für einen Mittelschüler, welcher im Gemeinde­ gebiet von St. Martin ansässig ist, für das Finanzjahr 2020 überwiesen. Reinigungsdienst im Kindergarten von St. Martin für einen Monat – Turandot Soziale

Genossenschaft, Meran – € 2.196; Lieferung von Material für die Wartung der Aufzüge zum Preis von € 2.659,60 für die Grundschule Saltaus und zum Preis von € 427 für die Mittelschule – Fiammengo OHG, Meran. head_02.indd 2

> Müllentsorgung/Abfallwirtschaft:  Überweisung des Beitrages für die Müllver­ arbeitung lt. L.G. Nr. 4/2006 und Beschluss der Landesregierung vom 03.09.2019, Nr. 734, für das Jahr 2020 an die Autonome Provinz Bozen – € 16.716,59; Abfassen der Sondermüllerklärung MUD für die Jahre 2021-2023 – Fa. Econ GmbH, Bruneck – € 2.873,10. >  Öffentliche Arbeiten: Sanierungsarbeiten am Altersheim St. Martin: Baumeisterarbeiten – Graf & Söhne GmbH, Moos i.P. – € 354.136,31; Errichtung einer neuen Leichtathletikanlage: Planung (Vorprojekt, endgültiges Projekt und Ausführungsprojekt), Bauleitung und Sicherheitskoordination in der Planungs- und Ausführungsphase – Dr. Ing. Philipp Gamper, Meran – € 77.276,76; Errichtung eines Vordaches am bestehenden Gebäude der Grundschule St. Martin: Vergabe der Dienstleistungen für die statische Bau­ leitung und Sicherheitskoordination in der Planungs- und Ausführungsphase – Dr. Ing. Johann Ennemoser, St. Martin – € 3.806,40. > Sportanlagen:  Vertikutieren des Sportplatzes Saltaus – EKLA GmbH, Salurn – € 1.072,84. >  Straßen und Plätze:  Lieferung von 12 Kartons à 5.000 Stück Hundekotbeutel für die Erhaltung der sauberen Spazierwege – Robi AG – Studio Helmut d. Pollo Juergen, Bozen – € 939,75; Asphaltierungsarbeiten auf der Straße Matatz – Mair Josef & Co. KG, Prad am Stilfserjoch – € 8.235; Lieferung von Weihnachtsbäumen für die Dorfdekoration in der Adventszeit – Fa. M&T Walder OHG, St. Martin – € 2.467,30. > Trinkwasser:  Modernisierung der Trinkwasserüberwachung – Fa. Wallnöfer Günther & Rudolf OHG, Laas – € 22.577,80; Wartung der Fernüberwachung der Trink­ wasserhochbehälter für die Jahre 2021 bis 2023 – Fa. Wallnöfer Günther & Rudolf OHG, Laas – € 2.049,60; Lieferung von Rohren für Sanierungsarbeiten an der Trinkwasserleitung im Feldbauernweg – Gufler Kommerz GmbH, St. Leonhard – € 1.831,53.

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D A D un un di in D G de H in zu D be tä ta D da nicht nur für ihre Höfe, sondern für leitungen und Krafthäusern kamen unsere gesamte Bergregion von weitere Arbeiter hinzu, um auch die Mauer- und Betonarbeiten eigenstänBedeutung sein könnte. So kam es auch, dass bereits 1990 die dig realisieren zu können. ersten Arbeiten für das Schutzhaus Mit dem Kauf einer Wandersäge und Gebr. Oberprantacher GmbH Es gibt Anlass um zu gratulieren und Stettiner Hütte getätigt wurden. der Anstellung ihres Bruders Luis als DieDanke Spezialisten im alpinen Gelände seit 30 Jahren zu sagen: das Passeirer Unter- Daraufhin beschlossen Gottlieb und erfahrenen „Sogschneider“, wurde das Geschäftsfeld um den Zuschnitt von Karl mit viel Mut, neue Wege zu gehen nehmen Gebr. Oberprantacher GmbH Es gibt Anlass, um zu gratulieren und Danke zu sagen: Rundholz erweitert. das Passeirer Gebr. Oberprantacher GmbH feiert sein 30-jähriges Bestehen. feiert seinUnternehmen 30-jähriges Bestehen. und gründeten am 31.10.1990 das heutige Unternehmen Gebr. Oberprantacher Um dem Wachstum ihres Unternehmens auch platztechnisch gerecht zu Die Brüder Gottlieb und Karl Oberpran- GmbH. Die Brüder Gottlieb und Karl Oberpran­ Stettiner Hütte getätigt wurden. Darauf­ Arbeiter hinzu, um auch die Mauer- und werden, entschlossen sich Gottlieb und tacher entschlossen imAlter jungen hin beschlossen Waren die beiden als viel ein Betonarbeiten tacher entschlossen sich im sich jungen Gottliebzunächst und Karl mit eigenständig realisieren Karl 2007 eine Betriebshalle in der Zwei-Mann-Betrieb gestartet, kamen Alter, gemeinsam mittels Materialseilgemeinsam mittels Materialseilbahn Mut, neue Wege zu gehen und gründeten zu können. Holz aus Gelände zu trans­ das heutige Unternehmen dem Kauf einer Wandersäge und Gewerbezone Schweinsteg zu errichbahnunwegsamem Holz aus unwegsamem Gelände am 31.10.1990 sie schon bald den vielen Aufträgen im Mit portieren. Mit den ersten Ersparnissen Gebr. Oberprantacher GmbH. der Anstellung ihres Bruders Luis als ten, in welcher heute auch das Büro zu transportieren. Mit den ersten Bereich Errichtung von Beregnungsleiaus dieser Tätigkeit kauften die beiden Waren die beiden zunächst als ein Zweierfahrenen „Sogschneider“, wurde das und der Betriebssitz zu finden sind. Ersparnissen aus dieser Tätigkeit tungen, Feldwegen und Wiesenplanieden ersten Schreitbagger-„Hupfer“ mit Mann-Betrieb gestartet, kamen sie schon Geschäftsfeld um den Zuschnitt von Früh schonerweitert. waren die Söhne der beiden zeitlich nicht mehr nach. Sie Rundholz kauften die beiden den erstenihrer Schreit- baldrungen der Idee, die Wiesen und Feldwege den vielen Aufträgen im Bereich beiden Höfe zu„Hupfer“ verbessern. von den Beregnungsleitungen, dem Wachstum Gesellschafter an derihres Unternehmens Entwicklung des bagger mit der Idee, die Errichtung erweiterten Betrieb mit dem Mitar- Um Schnell wurde den beiden klar, dass Feldwegen und Wiesenplanierungen auch platztechnisch gerecht werden, Unternehmens und dessen zuTätigkeit beiternicht Walter Zwischenbrugger, den sie entschlossen Wiesen und Feldwege ihrer beiden zeitlich der Schreitbagger, welcher speziell für mehr nach. Sie erweiterten sich Gottlieb und Karl 2007 interessiert und soinkam dass diese die Künste SchreitbaggerfahHöfe zu verbessern. unwegsames Gelände konzipiert ist, deninBetrieb mit demdes Mitarbeiter Walter eine Betriebshalle der es, Gewerbezone seit jung an imzuväterlichen Betrieb eifrig nicht nur für ihre Höfe, für unsere Schweinsteg errichten, in welcher Schnell wurde densondern beiden klar, dass der Zwischenbrugger, rens einwiesen.den sie in die Künste gesamte Bergregion von Bedeutung sein des Schreitbaggerfahrens einwiesen. heute auch das Büro und der Betriebssitz Schreitbagger, welcher speziell für Mit der Übernahme von Aufträgen für und mit viel Fleiß mitarbeiteten. könnte. Mit der Übernahme von Aufträgen für zu finden sind. unwegsames Gelände konzipiert ist, die Errichtung die Errichtung von Fassungen, E-Werk- Früh schon waren die Söhne der beiden So kam es auch, dass bereits 1990 die von Fassungen, E-Werklei­

Die Spezialisten im alpinen Gelände seit 30 Jahren

ersten Arbeiten für das Schutzhaus

tungen und Krafthäusern kamen weitere

Gesellschafter an der Entwicklung des


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Unternehmens und dessen Tätigkeit inte­ ressiert und so kam es, dass diese von jung an im väterlichen Betrieb eifrig und mit viel Fleiß mitarbeiteten. Neben all den unternehmerischen Tätig­ keiten fanden die beiden Gründer immer Zeit sich ehrenamtlich zu engagieren, beim Weißen Kreuz, der Feuerwehr oder für die Gemeinde. Das 30-jährige Firmenbestehen ist Anlass, um DANKE zu sagen: Danke an die beiden Gründer Gottlieb und Karl für ihren Mut, Zusammenhalt und ihre Entschlossenheit, mit der sie die Firma Gebr. Oberprantacher GmbH in den letzten 30 Jahren geführt haben. Danke den Söhnen, unseren jungen Gesellschaftern, die den Fortbestand des Unternehmens sichern und die Heraus­ forderung angenommen haben, in die großen Fußstapfen der Gründer zu treten. Danke an unsere langjährigen Mitarbei­ ter, welche durch viel Fleiß und ihren täglichen Einsatz dem Unternehmen tatkräftig unter die Arme greifen. Danke auch an unsere Lehrlinge, die das Vertrauen und den Ehrgeiz haben,

Die Gründer Karl und Gottlieb Oberprantacher

ihre Zukunft mit uns und in unserem Unternehmen zu gestalten. Danke unseren Lieferanten, welche stets bemüht sind, unseren speziellen Anforderungen gerecht zu werden und

eine gute Zusammenarbeit ermöglichen. Danke auch unseren langjährigen Bera­ tern, welche uns über all die Jahre zur Seite gestanden sind und unsere Entwick­ lung mitgetragen haben. Im Speziellen danken wir hier unserm Wirtschafts­ berater, Herrn Dr. Rudolf Raich, mit Team. Ein besonderer Dank gilt aber euch, liebe Kunden, für euer Vertrauen, welches ihr in uns gesetzt habt. Die vielen verschiede­ nen, zum Teil atemberaubenden, Bau­ stellen waren stets unser Antrieb und Anreiz zu sagen „des schaug mor ins amoll on“. Um immer eine Lösung zu finden, musste auch manchmal das anscheinend Unmögliche möglich gemacht werden. Somit ein aufrichtiges „Vergelts Gott“ euch allen und wir wünschen – gerade in Anbetracht der allgemeinen Lage – euch und euren Liebsten besinnliche Weih­ nachten, einen guten Rutsch ins neue Jahr und blicken voller Zuversicht in die nächsten Jahrzehnte. Firma Gebr. Oberprantacher GmbH


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Kultur & Gesellschaft

† Anton Walzl

Anton Walzl

Schweinsteg verliert einen wertvollen Menschen Am 29. 9. 2020 schloss Anton Walzl (in seinem Umfeld wurde er „Tondl“ genannt) für immer seine Augen. Geboren wurde „Tondl“ am 17. 4. 1947 in Schenna. Damals geschah es häufig, dass Mägde ihre Kinder nicht mit auf den Hof bringen durften. Diese Kinder wurden deshalb schon sehr früh nach der Geburt in fremde Obhut gegeben. Dieses Schicksal ereilte auch „Tondl“. Zuerst kam er auf den Stacklhof in Untertall. Im zarten Alter von zwei Jahren nahm ihn dann seine Tante Rosa zu sich auf den Larcherhof in Schweinsteg. Dort verbrachte er seine Kindheit zusammen mit seinen acht Cousins/Cousinen. Mit bereits 15 Jahren zog er auf den nahegelegenen Pfitscher­ hof zur Familie von Gottfried Pircher. Dort fand er seine feste, bleibende Heimat, auch wenn er mit seiner Voll­ jährigkeit auswärts arbeiten ging, unter anderem zum Holzen in die Schweiz. Später arbeitete er in der „Türenfabrik Pfitscher“ in St. Martin, wo er sich voll und ganz einbrachte. Noch lange vor seiner Pensionierung erlebte er den Niedergang der Firma, was ihn sehr ent­ täuschte. Sein Fleiß, seine Zuverlässigkeit und Solidarität wurden nicht mit Erfolg gekrönt, konnten aber seine Kämpfer­ natur nicht brechen.

Etwas, was „Tondl“ in seinem Leben viel Halt gab und Freude bereitete, war seine Leidenschaft für die Musik und noch mehr für den Gesang. So war es nicht verwun­ derlich, dass „Tondl“ Anfang der 1980er Jahre alles daran setzte, zusammen mit Anna Walder Pircher, Chorleiterin und Organistin von Tall, auch in Schweinsteg einen Kirchenchor aufzubauen. Dafür standen bereits begeisterte Mädchen, Frauen und Männer zur Verfügung. Es wurde sofort begonnen, mit ihnen verschiedene Messen einzulernen und man kam in der Sache schnell und gut voran. Alsbald führte „Tondl“ den Kirchen­ chor von Schweinsteg alleine und dies 40 Jahre lang. Er scheute auch keine Mühen und Kosten bei den Proben, der umfang­ reichen Organisation sowie der Beschaf­ fung von Chorliteratur. Eine weitere Leidenschaft von „Tondl“ war die Jagd. Er war auch 20 Jahre lang im Revierausschuss von St. Leonhard tätig. Viele von seinen Jagdkameraden waren, so wie er, begeisterte Sänger. So hat er mit ihnen viele schöne, fröhliche, gemütliche Stunden des Beisammenseins erlebt. Die Folge von solch tiefgehenden Erleb­ nissen sind oft kreative Entstehungstaten. So geschehen 1989 in St. Leonhard, als der Jägerchor gegründet wurde. Maßgebliche Triebfedern dafür waren Oswald Tschöll, damaliger Revierleiter und späterer Bürgermeister von St. Leonhard und Benedikt Hofer, welche beide leider schon verstorben sind. Die Chorleitung über­ nahm „Tondl“. Sein Talent und seine Stärke lagen in seinem guten Gehör. Er nahm noch so minimale Nuancen von Stimm­ abweichungen sofort wahr. Es war Albin Hofer, Chorleiter von St. Leonhard, dem dieses Talent nicht entgangen war und der „Tondl“ stets unterstützte und ihm die nötige Hilfestellung gab. Auch bei der Gründung des Skiclubs Schweinsteg und dessen Betreuung war „Tondl“ maßgeblich beteiligt. So wurde für die damalige Jugend ein gern ange­ nommenes, sinnvolles und gesundes Freizeitvergnügen geschaffen. Über dies hinaus war „Tondl“ ein stiller Beobachter der Natur und seiner Umgebung samt seiner Fauna und Flora. Auch setzte er sich gerne dafür ein, die Forstwege in seiner gewohnten Umge­ bung gut zu pflegen. Mit dem Ableben der beiden Altbauers­ leute auf dem Pfitscherhof, Moidl und Gottfried, innerhalb von nur zwei Jahren, verlor „Tondl“ seine engsten Familienmit­ glieder und Vertrauten. Bis dorthin war­ tete immer jemand mit dem Abendessen oder mit dem Festtagsbraten auf ihn.

Dieser bedeutende, menschliche Verlust, die schlimme Krankheit seiner Schwester und die Corona-Epidemie, mit der Folge der Kontaktschwierigkeiten, ließen seine so oft verletzte, verwundete Kinderseele wach werden. So gipfelte letztendlich alles in einer pessimistisch, depressiven Grundstimmung, die ihn die ganze Lebenskraft raubte. Lieber „Tondl“, im Namen der Bevölkerung von Schweinsteg, ein großes „Vergelts Gott“ für alles, was du in deinem Leben Gutes getan, bewirkt und in unserer Gemeinschaft bewegt hast. Rosa Pircher

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IN EHRENDEM GEDENKEN

In Erinnerung an Alfred Pichler, einem Weißen-Kreuz-Helfer mit Leib und Seele Am 30. Jänner 2020 musste das Weiße Kreuz Passeier schweren Herzens mit Alfred Pichler einen ihrer verdienstvolls­ ten Mitarbeiter auf seinem letzten Weg begleiten. Pichler Alfred war Gründungsmitglied des Weißen Kreuz Passeier und arbeitete demzufolge seit 1975 tatkräftig beim Ver­ ein mit. Beruflich war Alfred beim E-Werk Gomion beschäftigt, hatte Maschinen­ schlosser gelernt und arbeitete mehrere Jahre als Schlosser in der Hoppe. Bereits mit 19 Jahren kam er zum Weißen Kreuz Passeier und übernahm viele Jahre im Ausschuss, als Vize-Sektionsleiter und als Gruppenführer Verantwortung. Er hätte seinerzeit auf Wunsch der Sektion Pas­ seier sogar Sektionsleiter werden sollen, dies scheiterte letztendlich aber daran, dass ihn die Landesleitung als zu jung für dieses Amt befand. Alfred setzte sich im

Jahr 1993 besonders für den 1. Bau der Weiß-Kreuz-Stelle Passeier ein und war durch seine technische Versiertheit der ideale Mann für den Fuhrpark. Er war bis zuletzt, auch im aktuellen Handy-Zeit­ alter, stets an den neuesten technischen Entwicklungen interessiert und immer auf dem neuesten Stand der Dinge. Dazu passt auch, dass es ihm stets ein großes Anliegen war, dass die Sektion Passeier auch ausbildungs- und fortbildungsmäßig immer auf dem aktuellsten Stand war. Er war aber auch immer darauf bedacht, die Erinnerung an die alten Zeiten hoch­ zuhalten, das Fotomaterial zu sammeln und wusste selbstredend viele Anekdoten zu erzählen. Alfred war im Dienst überaus zuverlässig und immer pünktlich, ein Vorbild für alle und dementsprechend war er auch bei allen beliebt. Privat konnte er noch den Umbau seines Hauses zu Ende bringen, ehe er einem Lungen­ leiden erlag. Lieber Alfred, das Weiße Kreuz Passeier wird dich stets in ehrender Erinnerung bewahren, möge dir der Schöpfer deinen bedingungslosen Einsatz für den Nächs­ ten reichlich lohnen! Kurt Gufler, Elmar Walder, Zöschg Günther

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Er war beim Weißen Kreuz stets ein Vorbild: Alfred Pichler

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Die Firmenleitung und ihre Mitarbeiter bedanken sich bei allen Kunden für die gute Zusammenarbeit und das erwiesene Vertrauen. Wir wünschen allen ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Familie Gufler


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Nach 40 Jahren wurde der Innenraum der Stuller Pfarrkirche neu gemalt

Stuls

Restaurierung Innenraum der Pfarrkirche zum hl. Josef Stuls Viele Besucherinnen und Besucher der Pfarrkirche Stuls konnten im letzten Jahr selbst feststellen, dass es an der Zeit war, den Innenraum der Kirche neu zu restau­ rieren: Es hatten sich viele Risse an den Mauern gebildet und an zahlreichen Stellen bröckelte die – inzwischen grau gewordene – Farbe ab. Dass die letzte Renovierung schon über 40 Jahre zurück lag, war deutlich sichtbar. Aufgrund dieser Gegebenheiten hat sich der Pfarrgemein­ derat dazu entschlossen, den Innenraum mit Ausnahme der Gemälde neu malen zu lassen. In der Planungsphase haben wir eine Anfrage beim Denkmalamt ein­ gebracht, einen gemeinsamen Finanzie­ rungsplan mit der Gemeinde erstellt, Rücksprache mit dem Pfarrer gehalten und dann verschiedene Angebote einge­ holt. Nach der Begutachtung der Ange­ bote und Beratung mit dem Bürgermeis­ ter und dessen Stellvertreter haben wir uns für das Angebot der Malerfirma Giuvani Moling in der Höhe von € 11.800 entschieden. Damit die Arbeiten beginnen konnten, mussten noch verschiedene Vorarbeiten durchgeführt werden. Ebenso mussten wir eine Ausweichmöglichkeit

für die Messfeiern suchen, welche wir dann in den Bürgersaal verlegten. Anfang März hat der Maler mit den Arbeiten

begonnen. Trotz nasskalten Wetterver­ hältnissen konnten die Arbeiten zu unse­ rer großen Freude bereits Mitte desselben Monats abgeschlossen werden. Nach einigen Tagen, die es zum Austrocken brauchte, haben dann viele fleißige Hände sauber geputzt und alles wieder an seinen Platz gebracht. So erstrahlte unsere Kirche am Patrozi­ nium von Stuls, dem Josephitag, hell und freundlich im neuen Glanz. Aufgrund der Corona-Bestimmungen fielen die Feier­ lichkeiten leider aus. Am 25. Oktober, dem Kirchenweihsonntag, konnten wir die Einweihung und Dankes­ feier für die abgeschlossenen Arbeiten schließlich doch noch feiern. Zugleich wurde auch der Tag der Ehejubiläen begangen. Zur Messfeier konnte der Pfarrer die anwesenden Vertreter der Gemeinde Moos, der EUM-Genossen­ schaft und der Raiffeisenkasse Moos sowie auch zehn Hochzeitsjubiläums­ paare begrüßen. Bei seiner Predigt betonte der Pfarrer, wie schön die Kirche jetzt wieder aussehe und dass jeder, der in irgendeiner Weise mitgeholfen hat, nun mit Stolz sagen kann: „Auch ich habe zu einem Pinselstrich beigetragen“. Der Pfarrgemeinderatspräsident bedankte sich im Anschluss in seiner Ansprache bei den Vertretern und der Bevölkerung für die finanzielle Unter­ stützung und bei dem Maler Giuvani Moling für die hervorragende Arbeit. Möge die neu gemalte Kirche auf die Gläubigen einladend wirken und noch viele Jahre Freude bereiten. Stefan Ilmer

Am Josephitag, dem Patrozinium von Stuls, erstrahlte die Kirche in neuem Glanz


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Die mittlerweile 32 gestalteten Fensterbilder von Platt, die heuer als Adventskalender im Internet einsehbar sind

Platter Adventskalender

„Erit Lux – es werde Licht“ Für eine ganz besondere weihnachtliche Stimmung sorgen seit letztem Jahr die strahlenden Fensterbilder im Pfarrwidum von Platt in Hinterpasseier. Entstanden sind die Fensterbilder zwischen 2018 und 2020 im Zuge des Gemeinschaftsprojektes „Erit Lux – es werde Licht“. Der Künstler Karl Hofer, Jugendliche in Zusammenarbeit mit der Bibliothek Platt und vor allem die Grund­ schüler und Grundschülerinnen von Platt haben mittlerweile 32 kunstvoll gestaltete Fensterbilder angefertigt. Diese erstrah­ len in der Weihnachtszeit im Pfarrwidum von Platt und zaubern so manchem Betrachter Freude in das Herz. In diesem Jahr werden die stimmungsvollen Fens­ terbilder in der Advents- und Weihnachts­ zeit besonders als Zeichen des Lichts, der Hoffnung und der Freude erstrahlen. Die Fensterbilder können ab dem ersten Adventsonntag bis zum Dreikönigstag täglich von 17:00 bis 23:00 Uhr und in den frühen Morgenstunden am Pfarrwidum in Platt besichtigt werden. Auch die Energie- und Umweltbetriebe Moos unterstützen heuer die Aktion. Durch den Einsatz der Schüler, der Lehrer Ulrich Raich und Brigitte Prugger konnte die Installation heuer um weitere vier Bilder anwachsen.

Damit dieses Licht auch außerhalb des Dorfes verbreitet wird, hat das Jugend­ büro Passeier zusammen mit unserem Pfarrer Oswald Kuenzer einen digitalen Adventskalender mit den Fensterbildern gestaltet, bei dem jeden Tag ein „Fenster­ chen“ geöffnet und ein besinnlicher Text enthüllt werden kann.

Den digitalen Adventskalender findet man im Internet unter https://www.jugendbuero.it/projekte/ adventskalender-erit-lux Der Platter Adventskalender ist in die lan­ desweite Aktion #weihnachtenmalanders eingebunden, an der sich Kultur- und Jugendorganisationen aus dem ganzen Land beteiligen. Konrad Pamer

Chrischtkindl – Du insr Rettr Loss ins wia daine Muatr Marie oone zi jammrn und zi klogn in Kraiz und Laid, miittrlich fiir inse Onvrtrautn Sorge trogn! Chrischtkindl – Du insr Retter Loß ins wia dain Näärvotr Jousep demiatig nebn dr Kripp stian und vrtrauinsvoll in ollr Noat in an ungiwisse Zukunft gian!

Anna Lanthaler


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Prächtiges Farbenspiel der Natur  Foto: Martin Reinstadler

Natur als Vorbild

Blättertanz Eigentlich sollten es ein paar Zeilen über die herbstliche Jahreszeit werden. Über das prächtige Farbenspiel in der Natur und die allmähliche Entschleunigung für die bevorstehenden Wintermonate. Die bunt gefärbte Waldlandschaft, die schneebedeckten Gipfel oder die mit Blättern gesäumten Wege, sie alle sind herbstliche Hingucker. Unsere natürliche Umgebung kommt langsam zur Ruhe, bis der winterliche Nachbar seinen wei­ ßen Schleier ausbreitet. Doch die Welt, unsere Gesellschaft ist im Moment alles andere als im Ruhemodus. Es brodelt und brodelt. Ob in Nizza oder in Wien oder im Land der unbegrenzten Unmöglichkeiten. Und da wäre noch diese zweite Welle, naja. Die Natur präsentiert sich noch einmal im bunten Gewand, unsere Gesellschaft trägt rot und strahlt in rot. Rote Zonen soweit das Auge reicht und diese machen leider auch vor unserem Gemüt nicht halt. Wir erleben zurzeit in vielen Bereichen eine Enthemmung von Unmenschlichkeit. Der Gesellschafts­ kompass schlägt in Richtung Herbstblues aus. Eigentlich sollten es ein paar Zeilen über die Schönheit und die Strahlkraft der natürlichen Zurückhaltung werden. Die Tier- und Pflanzenwelt bereitet sich mit zielgerichtetem Fokus und Ruhe auf die nahenden Aufgaben vor. Die Natur und ihre Schützlinge horten, sie sparen mit ihren Kräften, sie nisten sich ein, sie nehmen den Fuß allmählich vom Gas.

Der Mensch kommt im Moment allerdings nicht zur Ruhe. Es beschleunigt sich die Unruhe, die Reizbarkeit, die Unsicherheit in unserer Gesellschaft. Hetzer, ob vom Schreibtisch aus oder auf der Straße, sind auf Menschenfang. Vielleicht sind manche von diesen Bildschirmhetzern einfach nur frustriert über mangelnden Knuffelkontakt. Aber ich möchte mir keine Gedanken über die Eigenbestandsbesa­ mungsgewohnheiten von vermeintlich aufgeklärten Allwissenden machen. Doch immer mehr Menschen, verunsi­ chert und gebeutelt von einem Jahr der Ungewissheit und den großen Heraus­ forderungen, stimmen im Konzert der Empörten mit ein. Egal ob selbsternannte Querdenker, Maskenverweigerer, Alu­ hütchenträger, Politikverdrossene, vermeintlich religiös Rechtgeleitete, sie alle sprechen im Namen der Freiheit, aber sie gefährden durch ihren egoismus­ gesteuerten Freiheitsanspruch die Unabhängigkeit der, noch hoffentlich vorhandenen und den gesunden Men­ schenverstand benutzenden, Mehrheit. In einer anonymisierten Welt ist es leicht in diesem Meer von hetzerischen, men­ schenverachtenden Egoismen mit zu schwimmen. Manch einer spricht sogar wieder vom „Totalen Krieg“ und es stellt sich mir die Frage, wieviel Verantwortung man der Menschheit überhaupt noch zumuten kann? Eigentlich sollten es ein paar Zeilen über den Klang und die leisen Symphonien der

herbstlichen Zeit werden. Die Gelegenheit zu nutzen, um mit allen Sinnen den Liedern unserer Natur zu lauschen. Doch wann haben wir unseren Mitmenschen das letzte Mal so richtig zugehört? Es ist die Zeit, in der wir es uns in unserem Heim gemütlich machen. Eine Zeit, in der wir wieder mehr beisammen sind. Eine Zeit, die wir nutzen könnten, um uns mitein­ ander zu beschäftigen. Der Mensch redet und redet, aber sagt oft eigentlich gar nichts. Jeder beansprucht seine Redezeit. Doch was ist mit dem vertrauensvollen Zuhören? Ohne zu unterbrechen, ohne zu werten, ohne zu urteilen. Einfach mal wieder zuhören. Dem Gegenüber Gehör schenken. Gedanken, Ängste, Sorgen, Träume, Wünsche, Hoffnungen, Erinne­ rungen, Verluste, Gefühle. Einfach zuhö­ ren. Zuhören kann einem Kraft geben. Zuhören kann einem umdenken lassen. Zuhören kann Platz schaffen für mehr als nur Gerede. Gerade in diesen Zeiten, in diesen roten Zeiten, einen Platz schaffen für ein vertrauensvolles Miteinander. Denn Zuhören ist selten geworden. Solch angespannte Zeiten sind auch eine Chance für einen Perspektivwechsel. Äußerer Rückzug bedeutet nicht Entzie­ hung von Verantwortung. In Zeiten von empfohlener räumlicher Distanz ist es umso wichtiger, innere Verbundenheit in der Gemeinschaft, in der Begegnung miteinander zu stärken. Die Natur kann uns ein Vorbild sein. Mit Ruhe und Bedacht den kommenden Aufgaben entgegentreten. Der Herbst ist die bunte Jahreszeit in der die Blätter zu Boden fallen. Oder ist es die Zeit, in der sie sich tanzend Richtung Winter aufmachen? Thomas Reinstadler


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CORONA-MASSENTEST

St. Martin meistert Herkulesaufgabe mit Bravour „Dass i dës nou derleebm muaß, hoaggl hoobmers niëmer, frisch in der Noose oubm stirgn sii uan nou ummer!“, lamentierte eine ältere Dame mir gegen­ über, als ich mit einigen Kameraden der FF St. Martin aufgrund des CoronaScreenings in der Turnhalle meinen Dienst verrichtete. „Oober sischt pin i decht froa,“ setzte sie fort, „dass dës frisch gitoon isch, hoffentlich hilft’s aa ëppis!“ So oder ähnlich dürften wohl viele PsairerInnen und SüdtirolerInnen gedacht haben, als sie sich vom 20. – 22. November diesem historischen Test unterzogen. Nach dem Sturmwind 2018 und der Schneekatastrophe 2019 zeigte sich erneut, dass in Südtirol im Ernstfall zusammengehalten wird und aufs Neue wurde eines unwiderlegbar bestätigt, der große Wert des Ehrenamtes! Die Teilnahme am Massentest war in unserem Land mit 343.227 Getesteten bis zur Schließung der Sektionen definitiv hervorragend und beeindruckend, die Zahl der ermittelten Virenträger blieb aber eigentlich deutlich unter den Erwartungen der Entscheidungsträger und Experten. Nun obliegt es den politisch Verantwortlichen, daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen, die uns hoffentlich

Geburten vom 1. 10. bis 1. 12. 2020 Gemeinde St. Martin 13. 10. 2020 Emil Pöhl 15. 11. 2020 Romy Pirpamer 19. 11. 2020 Rosalie Maguna Matzoll 1. 12. 2020 Lio Schweigl Gemeinde St. Leonhard 1. 10. 2020 Mia Gumpold 2. 10. 2020 Pichler Simon 8. 10. 2020 Patrick Pfitscher 9. 10. 2020 Laura Raich 25. 11. 2020 Janus Pfitscher Gemeinde Moos 20. 10. 2020 Valentina Pfandler 21. 10. 2020 Max Fauner 25. 10. 2020 Marie Ploner 1. 11. 2020 Laura Ennemoser 15. 11. 2020 Lea Schweigl

in absehbarer Zukunft wiederum ein einigermaßen„ normales“ Leben bescheren. Wie aber verlief der landesweite Anti­ gentest in St. Martin? 3.256 Ansässige waren zum Test geladen, 2.150 Personen, das sind 58,6% haben sich effektiv in St. Martin testen lassen. Davon waren 34 positiv, insgesamt also 1,58 Prozent, was gleichzeitig den höchsten Wert an positiv Getesteten im Raum Burggrafen­ amt bedeutete. „Ich bin überglücklich, dass bei uns alles nahezu perfekt verlaufen ist“, erklärte Bürgermeisterin Rosmarie Pamer in einer Stellungnahme, „und möchte mich auf diesem Wege bei allen ganz herzlich für die Teilnahme am Massentest bedan­ ken. Alle waren sehr diszipliniert und geduldig, St. Martin hat wieder einmal zusammengehalten, wenn es darauf ankam. Die Teilnahme an dieser Unter­ suchung bedeutete gleichzeitig, dass man die Gemeinschaft stützt und uns allen auch die Sicherheit des Nächsten sowie die Solidarität wichtig sind. Toll war, dass sich viele Betriebe geschlossen testen ließen und viele Familien gemein­ sam zum Test erschienen. Zu guter Letzt möchte ich mich wirklich von ganzem Herzen bei allen Helfern bedanken. Dem Hauptorganisator Erich Kofler für die perfekte Planung und Abwicklung des Unternehmens. Des Weiteren bei den freiwilligen und ehren­ amtlichen Helfern, dem Weißen Kreuz Passeier, der FF von St. Martin und Saltaus sowie dem BRD St. Martin. Zudem dem Sanitätspersonal, den Kollegen aus dem Gemeinderat und -ausschuss, die mitge­ arbeitet haben, den Gemeindeangestell­ ten, den Kindergarten-Köchinnen, dem Gemeindepolizist, den Gemeindearbei­ tern und der Putzfrau. Allein anhand dieser Aufzählung ist ersichtlich, welches Mammutprogramm ein solches Unter­ fangen darstellt und wie viele HelferInnen eigentlich für die Abwicklung eines solchen Massentests notwendig sind. Zuletzt noch eine Bitte! So ein Test ist logischerweise nur eine Momentauf­ nahme. Nun so zu tun, als wären wir, die wir negativ getestet wurden, von nun an bar aller Sorgen, wäre ein Trug­ schluss. Halten wir weiterhin zusammen, aber mit Abstand!“ Kurt Gufler

Sepp Gufler

St. Martin in Passeier im Wandel

Geschichte und Geschichten

Neuerscheinung

„St. Martin in Passeier im Wandel – Geschichte und Geschichten“ Von 1973 bis 1998 war der Autor Josef Gufler Gemeindesekretär in St. Martin. In seinen 25 Dienstjahren hatte er ausrei­ chend Gelegenheit das Geschehen und die Fortschritte des Ortes in prägenden Jahren aus nächster Nähe mitzuverfolgen. Mit seinem Wissen, ergänzt durch die Lektüre von Ignaz Auers Memoiren sowie der Tonaufnahme des Gesprächs aus dem Jahre 1995 zwischen Altbürgermeister Hermann Pirpamer und Hans Schwarz, einem Unikum der Dorfgeschichte, ist es dem Autor möglich den Wandel St. Martins vom einfachen Bergdorf zur wohlbestellten Gemeinde nachzuzeich­ nen. Der Leser erfährt unter anderem wie zeitgemäße Infrastrukturen entstanden und die gehobene Hotellerie zu einem der wichtigsten Arbeitgeber im Tal geworden ist. Gufler war es zudem ein besonderes Anliegen, die Entwicklung des Bruder­ hauses, dem alten Spital, zum modernen Seniorenheim aufzuzeigen. Der Kultur- und Heimatpflegeverein Passeier freut sich über die Herausgabe des Buches und dankt dem Autor für seine Mühen sowie dem Bildungsaus­ schuss Marling für die Finanzierung des Druckes. Die Erscheinung ist für Mitte Dezember geplant. Fabian Pfeifer


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Im Jahr 1941 fotografierte die Fotografin Erika Hubatschek die Familie Raich vom Weiherhof in Pill auf den Piller Mahdern bei der Heuarbeit

Buchvorstellung

wir auch die ältesten bekannten Farb­ fotos mit Passeirer Motiven. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges 1945 foto­ grafierten vermehrt auch Einheimische. Mit Band 1 und dem neuen Band 2 sind nun insgesamt 150 Jahre Passeirer Lebenswelt illustriert, die zum Staunen, Schmunzeln und Erinnern einladen. Manfred Schwarz

„Zum Lachen, zum Weinen ist’s schier“ Passeier in Zeitungsberichten und Bildern des 20. Jahrhunderts 1919 – 1999

ISBN 978-88-89474-26-6

verlag.Passeier

ISBN 978-88-89474-26-6

Manfred Schwarz: Zum Lachen, zum Weinen ist’s schier Passeier in Zeitungsberichten und Bildern des 20. Jahrhunderts 1919 – 1999 Hardcover, 22,5 × 22,5 cm, 228 Seiten ISBN: 978–88–89474–26–6 verlag.Passeier – € 19 Erscheinungstermin: 22. Dezember 2020

1919 – 1999

Bd.2

Manfred Schwarz

„Zum Lachen, zum Weinen ist’s schier“

Die Zeitungsartikel beinhalten allerhand Heiteres, Kurioses, Überraschendes, aber auch Gefährliches, Dramatisches und Tragisches aus diesen Abschnitten. Der Großteil der Berichte stammt aus dem digitalen Zeitungsarchiv der Südtiroler Landesbibliothek „Dr. Friedrich Teßmann“ [digital.tessmann.it]. Mithilfe eines Stichwort-Suchprogramms kann dort in historischen Tiroler und Südtiroler Zeitun­ gen recherchiert werden. Aus über 30.000 Treffern mit Begriffen wie „Passeier“ und „Passeirer“ traf der Autor eine inhaltlich breite Auswahl, die auch die Gemeinden Riffian und Kuens berücksichtigt. Weitere Artikel sind im Talarchiv Passeier, dem Archiv des Vereins für Kultur und Heimat­ pflege Passeier und in der Bibliothek des Tiroler Landesmuseums Ferdinandeum Wo sollte der längste Tunnel der Welt verlaufen? In welchem Kostüm wurde ein Passeirer in Meran in Innsbruck erschlossen worden. verhaftet? Was löste eine Staubwolke aus, die das ganzeBerichte Tal einhüllte? Ergänzt werden die mit 200 Die bunte Chronik mit ausgesuchten Zeitungsberichten undzum beeindruckenden Bildern Mal Bildern, von denen viele ersten lädt ein, Passeirer Geschichte(n) zu entdecken: Heiteres, Kurioses, Überraschendes, aber auch aus veröffentlicht sind. Diese stammen Gefährliches, Dramatisches und Tragisches aus den Jahren von 1919 bis 1999. von Privat­ Museen und Archiven sowie personen in und außerhalb von Passeier bis hin nach Florenz, London und Washington. Lange Zeit hielten vor allem Gäste des Tales Eindrücke mit ihren Apparaten fest. Ihnen verdanken

Moso „ZumS. Leonardo MoosLachen,S. Martino St. Leonhardzum Weinen St. Martinist’s schier“Val Passeier

Manfred Schwarz

Wo sollte der längste Tunnel der Welt verlaufen? In welchem Kostüm wurde ein Passeirer in Meran verhaftet? Was löste eine Staubwolke aus, die das ganze Tal einhüllte? Das neue Buch des Passeirer Historikers Manfred Schwarz gibt unter­ haltsame Einblicke in die Passeirer Lebenswelt von 1919 bis 1999. Es illustriert diesen Zeitraum mit 300 ausgewählten Zeitungsberichten und 200 Bildern und schafft damit einen lebendigen Zugang zur jüngeren Geschichte des Tales. Das Buch folgt dem Band 1 „Aus Passeier schreibt man uns: …“ Kurioses und Alltäg­ liches aus Zeitungen der Monarchiezeit 1848–1918 aus dem Jahr 2018. Das neue Buch erschien 100 Jahre nach der formellen Eingliederung des südlichen Tirols zum italienischen Königreich (1920). Die österreichisch-ungarische Monarchie, zu der das Tal bisher gehörte, löste sich gegen Ende des Ersten Weltkrieges 1918 auf. Für das Passeier folgen darauf bewe­ gende Abschnitte: die Zeit des Faschis­ mus, des Nationalsozialismus und nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges 1945 die Entwicklung von einem armen, bäuer­ lichen hin zu einem modernen, von Wohl­ stand geprägtem Tal.

Passeier in Zeitungsberichten und Bildern des 20. Jahrhunderts

1919 – 1999

9 788889 474266

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Auf dem Gipfel des Finsteraarhorns

Übergang von der Finsteraarhornhütte zum Aletschgletscher, 1964

Berner Oberland

Mönch und Jungfrau

Alpine Erinnerung

Ein Mönch stand einer Jungfrau nah, denn er stand hier und sie stand da und sah mit großem Schmerze, zum heißgeliebten Herze. Eines war Beiden völlig klar, daß er ein Mönch, sie Jungfrau war und auch, wie die Natur es wollte, der Zustand beider bleiben sollte. So kam es, daß nach tausend Jahren, die zwei noch Mönch und Jungfrau waren und daß sie, darf man ruhig schreiben, es abertausend Jahre bleiben.

Im Passeirer Blatt vom Oktober 2020 ist unter dem Titel „Gipfelfieber“ unter anderem folgender Satz: „Bergsteigen ist zunehmend ein Abbild unseres Konsum­ verhaltens geworden.“ Das galt nicht vor 50 Jahren, als ich mit Prof. Dr. Dieter Häussler und Frau und Wilhelm Bauer aus Esslingen im Berner Oberland unter­ wegs war. Wir hatten grob genähte Lederschuhe und als einzige Orientie­ rungshilfe einen Kompass. Wir starteten am 23. August 1964 am Oberaarberghaus und stiegen über den von einem Labyrinth von Gletscherspalten durchzogenen Oberaargletscher zum Oberaargipfel (3.631 m) auf. Er ist ein Logenplatz mit Blick auf die ganze Jung­ frauregion mit Eiger, Mönch und Jungfrau. Beim Abstieg verbrachten wir die Nacht auf der nicht bewirtschafteten Oberaar­ hütte. Von dort war die Wanderung zur Finsteraarhornhütte nicht schwierig, aber lang. Von der Finsteraarhornhütte (3.048 m) stiegen wir über den Hugisattel, die Westflanke und dann über den Nord­ westgrat auf den durch Eleganz der Linien bestechenden Gipfel des Finsteraarhorns (4.274 m) auf. Von der Hütte querten wir auf den größten Alpingletscher, den Aletsch, hinüber. Dort im Norden ist der Aufstieg vom Konkoridaplatz aufs Jungfraujoch (3.454 m), Bergstation der Eigerbahn. Vom Jungfraujoch stiegen wir über den Süd-Ostgrat mit Felskletterei und über Firn auf den Mönch (4.110 m).

Er ist Grenzberg zwischen den Kantonen Bern und Wallis. Eine sehr anspruchsvolle Tour war dann noch vom Jungfraujoch über den Jung­ frausattel auf die Südseite über einen steilen Hang und einen Felsrücken auf die Jungfrau (4.158 m). Inzwischen waren noch zwei Esslinger Freunde aufs Joch gekommen, um einen Viertausender zu erleben. Dafür führte ich sie auf den Mönch. Zur Erinnerung schrieb ich folgendes Gedicht:

Blick vom Jungfraufirn auf den Aletsch

Wir fuhren mit der Eigerbahn ohne „Gipfelfieber“ zu Tal, wo uns nach einer Woche strahlender Sonnentage ein heftiges Gewitter verabschiedete. Karl Lanthaler


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Natur & umwelt

Die Bergwiesen auf „Imischt“ beherbergen eine außergewöhnlich vielfältige Flora und Kleintierfauna  Foto: Arnold Rinner

Naturpark Texelgruppe

Gelungene Wegsanierung Der Wanderweg von Oberstein/Pfelders zu den Bergwiesen von „Imischt“ erfreut sich bei Einheimischen und auswärtigen Gästen großer Beliebtheit. Am lohnends­ ten ist die Begehung des steilen, teils im felsigen Gelände verlaufenden und an einigen Stellen mit Ketten gesicherten Steiges in den Sommermonaten, wo eine beeindruckende Flora den Weg säumt. Neben Schwefel-Annemone, Astlose Gras­ lilie und Türkenbund blühen hier auch wilde Orchideen, wie etwa Brand-Knaben­ kraut und Wohlriechende Händelwurz. Bemerkenswert ist auch der Reichtum an Faltern und Insekten entlang des Steiges. Es liegt in der Natur der Dinge, dass auch bei dieser, in die Jahre gekommenen, Weganlage der Zahn der Zeit genagt hat. Abfließendes Wasser nach starker Regen­ fällen, Schnee und andere Witterungs­ elemente haben am Weg ihre Spuren hinterlassen. Auf Initiative des Führungsausschusses des Naturparks Texelgruppe war eine umfassende Sanierung der Weganlage in den Haushalt des Naturparkprogram­ mes für 2020 aufgenommen worden. Im heurigen Sommer wurden die Arbeiten am Wanderweg von Oberstein bis zu den Imschter Bergwiesen von den Arbeitern der Forststation St. Leonhard durchge­ führt. Neben der Einrichtung von Wasser­

spulen und kleineren händisch durch­ geführten Grab- und Schrämmarbeiten stellte besonders das Errichten einer stabilen Weganlage im steilen Gelände für die Arbeiter eine Herausforderung dar.

Gelöst wurde dieses Problem im felsigen Gelände mit der Anbringung von vielen Stufen aus Stein und mehr als 200 Steig­ stufen aus Kastanienholz. Die zeit- und kostenintensiven Arbeiten konnten im Oktober abgeschlossen werden. Betrachtet man diese und die vielen anderen im abgelaufenen Jahr im Natur­ park Texelgruppe durchgeführten Arbei­ ten kommt man nicht umhin, Anton Egger stellvertretend für das Amt für Natur­ parke für die Finanzierung sowie Florian Lanthaler und Fabian Ploner von der Forststation St. Leonhard für die Koordi­ nation und Organisation der Arbeiten zu danken. Nicht zuletzt verdienen die Wegarbeiter, welche die Arbeiten unter großer Sachkenntnis und mit Bravour durchführten Lob und Anerkennung. Die im Naturpark Texelgruppe befind­ lichen Bergwiesen „auf Imischt“ zählen zu einem besonders schönen Flecken Erde im Hinterpasseier. Das auf über 2.000 m See­ höhe gelegene Gebiet zeichnet sich durch ein Mosaik aus trockenen Bereichen und Feuchtgebieten aus. Die artenreichen Wiesen verfügen, bedingt durch die besondere Geologie über eine außerge­ wöhnliche Flora und Fauna und stehen als „Natura 2000 Gebiet“ unter besonderem Schutz. Gefördert durch die Auszahlung von Mähprämien werden viele Wiesen von Bauersleuten aus Hütt, Pill und Pfel­ ders regelmäßig gemäht. Die zerfallene Almkaser auf Imischt erinnert daran, dass sich hier bis Anfang der Sechzigerjahre eine Alm mit 112 Weiderechten befand. Arnold Rinner

Über mehr als 200 neu verlegte, hölzerne Treppen führt der Steig von Oberstein zu den Bergwiesen auf „Imischt“ hinauf  Foto: Arnold Rinner


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Farbtupfer in der heimischen Landschaft: die Vogelbeere  Foto: Arnold Rinner

Natur entdecken

Die Vogelbeere In diesem Herbst tragen die Vogelbeer­ bäume auffallend viele Früchte. Das freut die Vogelwelt und kündet, so zumindest pflegte P. Cölestin Kusstatscher, Pfarrer in Platt von 1957 bis 1986 und Kräuterfach­ mann stets zu sagen, von einem kalten und langen Winter. Ob diese „Vorhersage“ auch in Zeiten des Klimawandels noch Gültigkeit hat, sei dahingestellt. Aber nicht nur die leuchtend roten Früchte in der kalten Jahreszeit machen die Vogelbeere zu einem besonderen Gewächs. Auch die leuchtend weißen Blüten im Frühjahr und das rote Blätter­ kleid im Spätsommer sind übers Jahr zusätzliche Farbtupfer, die fürs Auge viel hergeben. Vielfach wird die Vogelbeere auch Eber­ esche genannt. Die Bezeichnung Eber­ esche lässt sich nach Ansicht von Sprach­ forschern von „Aberesche“ herleiten, wobei „aber“ auf „Falsche Esche“ oder „Schein-Esche“ hinweist. Auf den ersten Blick sind die gefiederten Blätter der Vogelbeere mit jenen der Gewöhnlichen Esche ähnlich. Die fünf bis neun Fieder­ paare sind jedoch schmäler, nicht so groß wie jene der Esche und gleichmäßig gesägt. Die beiden Laubbaumarten sind nicht näher verwandt.

Etwas in Vergessenheit geraten ist im Passeier der Dialektname „Moschhegge“ als Bezeichnung für die Vogelbeere. Der attraktive Baum oder Strauch erreicht eine Wuchshöhe bis 15 m. In den Winter­ monaten ist das Gewächs unter anderem an den braunen bis schwarzen, zum Teil dicht filzig behaarten, Knospen zu erken­ nen. Ästhetisch reizvoll sind im Frühjahr die weißen Blüten der Laubholzart. Nicht jedermanns Sache ist der unangenehme Geruch der doldigen Blütenstände. Aber aufgrund dieses Duftstoffes, den Wissen­ schaftler als Methylamin bezeichnen, werden zahlreiche Insekten zur Bestäu­ bung herbeigelockt. Ab August bis Okto­ ber sind die hängenden Fruchtstände zu erkennen. Mit der Reife nehmen die zuerst grünlichen, später orange-gelben Beeren eine leuchtend rote Farbe an. In rohem Zustand gegessen, können die etwa 1 cm großen säuerlich, bitteren Scheinbeeren wegen ihres hohen Gehal­ tes an Parasorbinsäure zu Magenproble­ men führen, gekocht aber sind sie essbar und reich an Vitamin C. In skandinavi­ schen Ländern schätzt man die Vogel­ beere als „Zitrone des Südens“. Begehrt sind die roten Vogelbeeren in unseren Breiten vorwiegend bei Schnapsbrennern. Rudolf Wilhelm aus Ulfas erinnert sich,

dass er vor einigen Jahrzehnten dem „Prechtl Hans“ (Johann Pöhl), der in Platt wohnte, auf Anfrage stets Vogelbeeren in großen Mengen gesammelt hatte. „Dieser brannte damit dann Schnaps. Da der Prechtl Hans nicht nur einen guten Ruf als Schnapsbrenner hatte, sondern auch als ‚Zahnarzt‘ in Platt tätig war, verabreichte er den Patienten vor dem Zahnziehen einen Schnaps und nachdem er den Zahn mit seiner Zange gerissen hatte einen weiteren“. Über eine weitere Verwendungsart der Vogelbeere berichtet (2013) Anton Pamer vom Obermagfeldhof in Platt. „Ab und zu passiert es, dass eine Kuh beim Kalben nicht imstande ist, die Nachgeburt heraus zu pressen. In diesem Falle verfüttere ich an die leidende Kuh die Beeren der Eberesche. Damit stellt sich dann schon der gewünschte Erfolg ein. Um während des ganzen Jahres über Beeren des Vogel­ beerbaumes zu haben, sammle ich diese während ihrer Reifezeit im Herbst und lagere sie dann in der Gefriertruhe. Diese Heilpraktik wandte bereits mein Vater mit Erfolg an“. Vogelbeerbäume sind, ökologisch gese­ hen, besonders wertvoll. Das Laubgehölz ist für viele Tiere wie Käfer, Schmetter­ linge, Nagetiere, Fuchs und Steinmarder sowie Reh- und Rotwild eine willkom­ mene Nahrungsquelle und auch Wohn­ raum. Einen besonderen Leckerbissen stellen die Früchte, die bis in den Winter hinein am Baum hängen, für die Vögel dar. Nach dem ersten Frost steigt der Zucker­ gehalt in den Beeren und die Früchte werden für Amsel, Misteldrossel und Wacholderdrossel sowie eine Vielzahl anderer Vogelarten besonders begehrens­ wert. Die gefiederten Sänger tragen damit ganz wesentlich zu ihrer Verbreitung bei. Das Gewächs ist im Passeier von den Tal­ lagen bis in den Waldgrenzbereich weit verbreitet. Die Vogelbeere ist jener Laub­ baum, der am höchsten hinaufklettert. Man findet sie auch an der Baumgrenze, wo sonst des Schneedrucks wegen nur Nadelbäume wachsen. In ihren Standort­ ansprüchen ist der Laubbaum anspruchs­ los. Der Vogelbeerbaum gedeiht auf nassen und trockenen, auf kargen und nährstoffreichen Böden. Selbst in Bach­ schluchten, wie beispielsweise im Seeber­ tal, findet sie sich in schönen Beständen. Die Vogelbeere ist eine Pionierholzart, die als Erstbesiedler an Windwurfstellen und Kahlflächen zu finden ist. Neben der Vogelbeere (Sorbus aucuparia) existiert im Passeier mit der Mehlbeere (Sorbus aria) eine Verwandte dieser Art. Arnold Rinner


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Eine lobenswerte Aktion: zwei Mädchen mit dem gefundenen Müll

St. Martin

„Müllaktion Spezial“ Außergewöhnliche Situationen erfordern außergewöhnliche Lösungen! Und genau deshalb hat sich die AVSJugend St. Martin auch etwas Außer­ gewöhnliches einfallen lassen. Nach reichlicher Überlegung, welche Veran­ staltungen in der derzeitigen Situation zulässig sind, kamen die JugendführerIn­ nen auf die Idee eine „Müllaktion Spezial“ zu organisieren. Dabei konnte jeder in der Woche vom Montag, den 16. November bis Sonntag, den 22. November, bei seinen Spazier­

Kleine Müllsammler präsentieren mit berechtigter Genugtuung ihre „Beute“

gängen und Wanderungen Müll aufsam­ meln. Mit viel Fleiß konnten so neben Zigarettenstummeln, Plastikflaschen und Dosen auch viele interessante Dinge gefunden werden, darunter: Schuhe und Hosen, aber auch kaputte Tennisschläger. Dieser gesammelte Abfall wurde schließ­ lich an der eigens dafür eingerichteten Müllsammelstelle abgegeben und von der AVS-Jugend sachgemäß entsorgt. Wie wäre es aber, wenn das Müllsammeln zur Gewohnheit werden würde? Wir ersuchen alle, die draußen in der Natur unterwegs sind, stets ein wenig Müll mit nach Hause zu nehmen, unab­ hängig von der Jahreszeit. Müll sammeln ist das ganze Jahr über

möglich. Unsere Umwelt wird es uns danken! Zudem stellen auch weggeworfene Zigarettenstummel eine große Umwelt­ belastung dar. Die Gifte derselben dringen in den Boden ein und landen schließlich im Grundwasser. Darum bitten wir alle Raucher, die Zigarettenstummel stets sachgemäß zu entsorgen. Und Naturliebhaber werden gebeten, auch diese bei den Spaziergängen mitzunehmen. Trotz alledem: Der beste Müll ist der, der gar nicht erst entsteht! Jana Braunhofer

BÖDEN - VERLEGUNG - VERKAUF

PICHLER Christian Christian Pichler Pichler Weingartweg Weingartweg 55 –– 39015 39015 St. St. Leonhard Leonhard i.i.P. P. Mobil 347 0122559 – 348 4411290 Mobil 348 4411290 MwSt.-Nr.: MwSt.-Nr.: 01554560217 01554560217 –– St.-Nr.: St.-Nr.: PCH PCHCRS CRS65A20 65A20M067G M067G

Christian wünscht frohe Weihnachten Christian und David und ein gutes neues Jahr wünschen frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr


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vereine & verbände St. Martin

Das Jahr 2020 im Verein GuitArt Mit der Jahreshauptversammlung am 18. November 2020 ging für unseren Verein ein äußerst ereignisreiches Geschäftsjahr zu Ende. Und es freut mich sagen zu können, dass es ein Jahr war, in dem wir zahlreiche Neuerungen zum Wohl unserer Mitglieder umsetzen konnten. Da der Verein inzwischen 146 Mitglieder und 12 Lehrpersonen umfasst, die ein äußerst vielseitiges Jahresprogramm bestreiten, war es dringend an der Zeit, für die Verwaltung eine eigene Stelle zu schaffen. Der Arbeitsaufwand war für mich als Obmann und Kursleiter nicht mehr allein zu stemmen. Dank der flei­ ßigen Mitarbeit aller Lehrpersonen in zahlreichen Sitzungen (zum größten Teil online) gelang es schließlich im August, alle Aufgaben dieser neuen Stelle klar zu definieren und so nahm im September Kathrin Kaufmann die Arbeit als neue GuitArt-Koordinatorin auf. Seit September ist Kathrin der Dreh- und Angelpunkt unseres aktiven und leben­ digen Vereines. Sie betreut alle Anfragen unserer Mitglieder, verwaltet unsere (derzeit 105) aktiven Kursangebote, unter­ stützt unsere Lehrpersonen, kümmert sich um unsere Bücher und erledigt noch Vieles mehr. Bereits jetzt, drei Monate später, kann ich getrost behaupten, dass ihre fleißige, kompetente und gewissen­ hafte Arbeit unseren Verein enorm ver­ bessert und belebt. Ich hoffe, dass Kathrin uns in ihrer Funktion noch lange erhalten bleibt. Die Arbeit im Verein war stets mit büro­ kratischem Aufwand für alle Beteiligten verbunden und nicht zuletzt mit einer großen Menge an Zetteln. Es war von daher schon seit langem die Bestrebung da, diesen Umstand zu verbessern, um mehr Platz für das Wesentliche zu schaf­ fen – das gemeinsame Musikmachen und Theaterspielen. Seit Juli arbeiteten wir intensiv mit Thomas Torggler und seinem Bozner Betrieb daran, eine umfassende Software zu gestalten, die sowohl als zen­ trales Verwaltungsinstrument, als auch als digitales Register für unsere Lehrper­ sonen funktioniert. Seit Oktober ist dieses Programm nun vollständig implementiert und wurde von allen Beteiligten mit äußerst positiven Rückmeldungen auf­ genommen.

Die Zusammenarbeit mit Wolfgang Hofer und seinem Musikfachgeschäft ist für den Verein GuitArt seit vielen Jahren sehr wichtig und fruchtbringend. Darum freut es mich besonders, dass es uns in unserem zehnten Jahr in Passeier gelun­ gen ist, mit seiner partnerschaftlichen Unterstützung von der Grafikerin Vera Schwarz ein „GuitArt-Merkheft“ gestalten zu lassen, welches wir ab sofort all unse­ ren Mitgliedern kostenlos zur Verfügung stellen können. Zum Schluss war es klarerweise die der­ zeit anhaltende Pandemie, die den Verein in diesem Jahr besonders gefordert hat. Nachdem wir den ersten Lockdown im Frühjahr mit einem Provisorium an Online-Unterricht überstehen konnten, nutzten wir die Sommermonate intensiv, um unser Angebot im digitalen Bereich zu verbessern. Wenn wir diese Extremsitua­ tion nicht positiv zu nutzen versuchen, dann wiegen ihre negativen Auswirkun­ gen noch deutlich schwerer. Negativität, Aggressivität, aber auch Passivität und Resignation machen die Situation für uns und vor allem für unsere Kinder nur noch schlimmer. Darum war es uns wichtig, all die Smartphones, Laptops, Tablets und was wir sonst noch alle an Technologie besitzen, besser und sinnvoller zu nutzen, als wir es bisher im Alltag taten. Und so konnten wir, als es im Herbst zum zweiten Mal soweit war, dass wir den Präsenz­ unterricht nicht mehr aufrechterhalten konnten, nahtlos auf unser Angebot „GuitArt-online“ umstellen. Damit so ein Online-Angebot auch sinn­ voll ist, gehört sehr viel Aufwand und Arbeit dazu, so ist es nämlich nicht damit getan, Hausaufgaben aufzugeben und zu kontrollieren. Erst wenn gemeinsamer Einzelunterricht per Videochat, ergän­ zende Videos mit Erklärungen und Vorspielen durch die Lehrpersonen, aufgezeichnete Unterrichtseinheiten zum wiederholten Nachsehen, Antwortvideos der Mitglieder und zahlreiche ergänzende Unterrichtsmaterialien kombiniert wer­ den, ist Unterricht möglich, der vor allem eines tut: Spaß machen. Denn nur durch die Freude am Tun erwacht die innere Motivation, nur so ist es möglich wirklich zu Lernen. Auch online.

Viele dieser Techniken haben sich als sehr nützlich erwiesen und werden auch dann einen Platz in unserem Unterricht haben, wenn wir mit dem Präsenzunterricht fortfahren können. Es ist meine feste Überzeugung, dass ein Verein nicht nur sich selbst und seinen Mitgliedern verpflichtet ist, sondern auch der Gesellschaft, in der er agiert. Darum wollten wir in dieser Krise einen positiven Akzent setzen und ein Angebot für alle schaffen, das frei und kostenlos zugäng­ lich ist. Mit der tatkräftigen Unterstüt­ zung des Bildungsausschusses von St. Martin ist es uns möglich, bis Weih­ nachten wöchentlich eine kostenlose Unterrichtseinheit mit vielen Spielen und Übungen unserer Theater-Dozentin Marion Gamper auf unserem YoutubeKanal zu veröffentlichen. Dies soll ein kleines Zeichen, ein positiver Ausgleich, eine willkommene Ablenkung, eine Mög­ lichkeit zur Entspannung und Entfaltung durch Kunst und Kultur, aber auch ein Lernangebot für all jene sein, die Lust dazu verspüren. Abschließend bedanke ich mich von Herzen beim Ausschuss des Vereins, bei unserer Koordinatorin Kathrin, bei unseren Lehrpersonen, bei allen Mitglie­ dern und unseren Partnern, öffentlich und privat. Gemeinsam können wir Krisen und Pandemien überstehen, wenn wir zusammen positive Schritte setzen und aufeinander Acht geben. Mit den besten Wünschen für eine freundliche Zukunft, Simon Gamper

kleinanzeige

Auto Freitag sucht Karosseriebauer (m/w) mit Lehrabschluss auch mit wenig Arbeitserfahrung, zum baldmöglichen Eintritt. Es erwarten Dich abwechslungsreiche Aufgaben wie Reparatur der Karosserien, Unfallinstandsetzung sowie OldtimerRestaurationen in einem jungen Team und leistungsgerechte Entlohnung. Bewerbung unter Tel. 0473 656 202 oder info@autofreitag.it


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St. Martin

Wieder Onlineangebot für die Jugendlichen Die steigenden Covid-19-Infektionen und der Lockdown haben auch den Jugendtreff St.Martin auf den Plan gerufen. Es wird erneut ein Online-Programm für die Jugendlichen aus dem Dorf angeboten. Zum Auftakt organisierte der Jugendtreff ein Online-Pizzaessen über Zoom. Zwei­ mal wöchentlich am Abend treffen sich die MitarbeiterInnen des Jugendtreffs mit den Jugendlichen per Videochat, um Spiele zu spielen und zu „ratschen“. Die Mitarbeiterinnen Emanuela Augscheller und Martina Ilmer, machen zwei Mal in der Woche mit einer Gruppe von Mädchen ein Workout über Zoom. Ebenso ist ein Online-Adventskalenderbasteln geplant. Für Risikogruppen und Personen in Quarantäne bietet der Jugendtreff in Zusammenarbeit mit den Geschäften von St. Martin einen Lieferservice an. Die MitarbeiterInnen des Jugendtreffs wünschen sich, dass der Aufenthaltsraum

Wochenplanung via Zoom

des Jugendtreffs wieder geöffnet werden kann, denn ihnen fehlt der physische Kontakt zu den Jugendlichen sehr. Auch die Jugendlichen hoffen auf eine baldige Öffnung des Aufenthaltsraums. Martin Ilmer


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Gesundheit & soziales Aktiv Hilfe für Kinder

Trotz großer Schwierigkeiten weiterhelfen … Die Corona Pandemie COVID-19 wird die zukünftige Welt verändern, besonders die ärmeren Länder spüren das heute schon. In Rumänien und Moldawien wütet die Pandemie ganz besonders hart. In einem Heim, wo 250-320 Mädchen mit geistig und körperlicher Beeinträchtigung leben, gibt der Staat pro Mädchen am Tag umgerechnet 1,5 Euro für die Verpflegung aus, bei uns kann ich damit einen Macchi­ ato bezahlen. Sie erhalten pro Tag 3 Mahl­ zeiten, Frühstück, Mittagessen und Abendessen, das würde heißen, pro Mahlzeit darf es nicht mehr als 50 Cent kosten. Damit kann sich jeder selber ein Bild machen, was man heutzutage mit 50 Cent kaufen kann. Masca und Maria sind zwei Mädchen, die gemeinsam mit 35 anderen Mädchen in einer Wohngemeinschaft leben. Der Staat zahlt eine kleine Rente, umgerech­ net 50 Euro pro Monat, das Geld erhalten die Mädchen jedoch nicht direkt, es wer­ den damit Grundnahrungsmittel gekauft. Hinzu kommt, dass diese Mädchen auf sich allein gestellt sind, weil in Moldawien für eine Betreuung kein Geld vorgesehen ist. Das Schlimmste ist noch, dass diese Mädchen keine Fördermaßnahmen haben und so Tag ein und Tag aus sich selbst organisieren müssen. Wenn ich das höre und sehe, dann kann ich nur jeden Tag dem „Herrgott“ danken, dass ich in Südtirol wohnen darf und hier auf die Welt gekommen bin. So kann jeder nun verstehen, dass ich mich als Christ angesprochen fühle, diesen Mädchen, wo es nur geht, zu helfen. Besonders zu Weihnachten wird es für diese Mädchen immer ziemlich hart, weil viele keinen Kontakt mehr mit ihren Familien haben. Um ihnen helfen zu können, brauchen wir auch immer wieder die Unterstützung der Bevölkerung. Deshalb bitten wir beson­ ders für diese Mädchen um eine finanzi­ elle Unterstützung, damit die Botschaft von Weihnachten, wo „Gott Kind gewor­ den ist, um unsere Herzen zu berühren“, damit auch für uns in dieser schwierigen Zeit das Licht leuchten kann. Aufgrund dessen, dass „St. Martin feiert“… heuer leider nicht stattgefunden hat, möchten wir trotzdem LebensmittelPakete für die armen Familien zu Weih­ nachten zu Verfügung stellen.

Masca und Maria

So möchten wir jedem, der helfen möchte, die Möglichkeit geben zu helfen. Anstatt, wie in den letzten Jahre, LebensmittelPakete zu sammeln, möchten wir Geld sammeln und in Rumänien damit den Familien Grundnahrungsmittel kaufen und über unsere verlässlichen Partner den Familien diese Sachspenden zugute­ kommen lassen. Wer Lebensmittel für Weihnachten armen Familien in Rumänien zugutekommen lassen möchte, hat die Möglichkeit, das mit einer Spende über die Raika Passeier, Aktiv Hilfe für Kinder IBAN IT37U08998 58810 0003 0021 8197 Stichwort „Lebens­ mittel für Weihnachten“ zu tun. Im Nachhinein bekommen die Spender eine kurze Beschreibung, welche Familie ihre Spende in Form von Grundnahrungs­ mitteln erhalten haben. Die Familien, die solche Lebensmittelpakete erhalten, werden nach ihrem Sozialstatus ausge­ sucht. Zum Schluss bleibt uns nur noch zu dan­ ken, so möchte die Hilfsorganisation Aktiv Hilfe für Kinder im Voraus von ganzen Herzen allen danken und frohe und gesegnete Weihnachtsfeiertage wünschen! Peter Lanthaler Mädchenarbeit – Zyklusshow

Ein Workshop für Mädchen und ein Informationsabend für die Eltern Das Jugendbüro Passeier plante zusam­ men mit Evi Gufler, Sozialpädagogin, Jugendarbeiterin und MFM-Referentin (das MFM-Projekt ist ein standardisiertes

Projekt, das nur von zertifizierten Mit­ arbeiterinnen durchgeführt wird), am Samstag, den 7. März 2020, im Sitzungs­ saal des Sprengels von St. Leonhard einen 5-stündigen Workshop für Mädchen zwi­ schen 10 und 12 Jahren. Aufgrund des Lockdowns musste der Termin jedoch auf den 10. Oktober 2020 verschoben werden. Sowohl die teilnehmenden Mädchen als auch deren Eltern waren sehr froh darü­ ber, dass die Zyklusshow unter Einhaltung der Covid-19-Vorschriften im Vereinssaal von Stuls dieses Jahr trotzdem noch statt­ finden konnte. Dabei tauchten die 15 teilnehmenden Mädchen mit farbenfrohen Materialien, Musik und kleinen Überraschungen in die spannende Welt des Zyklus ein. Gemeinsam erfuhren sie Interessantes zum weiblichen Körper und der Menstru­ ation. Mittels Bilder und Symbolen, einer einfachen und wertschätzenden Sprache sowie Vergleichen aus der Lebenswelt der Mädchen, wurden die komplexen Zusam­ menhänge des Zyklusgeschehens nach­ vollziehbar erklärt. Herz und Emotionen wurden angesprochen und ein positiver Zugang zum weiblichen Körper verstärkt. Im Workshop ging es vor allem darum, wie Mädchen ihren eigenen Körper erleben und bewerten, denn dies hat einen großen Einfluss auf ihr Selbstbild und ihr Selbst­ wertgefühl. Sich als Mädchen zu bejahen und die körperlichen Veränderungen in der Pubertät in positiver Weise zu erleben, ist eine wichtige Entwicklungsaufgabe. Gerade die Art und Weise, wie junge Men­ schen auf die körperlichen Veränderun­ gen vorbereitetet werden, wirkt sich auf ihre spätere Einstellung zu Gesundheit, Sexualität und Fruchtbarkeit aus. Bereits am 4. März 2020 wurde im Sitzungssaal des Sprengels von St. Leon­ hard ein Elternabend mit fundierten Informationen rund um die körperlichen Veränderungen in der (Vor-)Pubertät von Mädchen veranstaltet. An diesem Abend lernten die Eltern die bevorstehende Zyklusshow kennen, welche den Teil­ nehmerinnen altersentsprechend, liebevoll und im geschützten Rahmen das Zyklusgeschehen vermittelt. Der Workshop ist bei den Mädchen sehr gut angekommen. Auch deren Eltern waren positiv überrascht darüber, wie kreativ und vielfältig die Zyklusshow durchgeführt wird. Einige Eltern unter­ strichen besonders die Wichtigkeit der frühzeitigen Aufklärung über die körper­ lichen Veränderungen des weiblichen Körpers und waren dankbar für die Möglichkeit dieser Weiterbildung für ihre Töchter. Andrea Königsrainer


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Depression

Warum ich davon erzählen möchte … Depression ist eine stille Krankheit. Ein stiller Begleiter für alle Betroffenen. Depression fällt nicht gleich ins Auge. Depression schreit lange nach innen, Depression ist ein stiller bleischwerer Begleiter. Depression ist eine Zersetzung der Seele, eine Demontage der Gefühle und des Herzens. Rational und aus medizinischer Sicht gibt es viele Symptome, welche eine Depression definieren. Diese definieren sie nach dem Schweregrad. Für Betroffene wie mich, gibt es fast nichts Rationales an der Krankheit, außer das Schwarz der Tinte auf dem Anamnesebogen. Das Greifbare dieser Krankheit lässt sich schwer verstehen, das vermeintlich Verstehbare ist unverständlich und unerklärbar als Betroffener. Diese Krankheit schleicht sich heimlich ein. Und dann ist sie da. Die Diagnose scheinbar klar. „Sie haben das, das und das.“ Aber dieser Schatten, dieser Nebel, diese Müdigkeit vom Dasein, die Gedanken, die einen begleiten, können als Betroffener nur schwer rational begriffen werden. Scham! Schwäche! Fehl am Platz! Verrückt! Warum möchte ich davon erzählen? Ich bin nicht ein Betroffener, der konfrontiert wurde, mit einem Freund, welcher Suizidgedan­ ken äußerte. Ich wüsste nicht, wie ich darauf reagiert hätte. Ich bin ein Betroffener, welcher seit über 10 Jahren Suizidgedanken hat und vier Suizidversuche hinter sich hat. Ich bin nicht ein Betrof­ fener, welcher bei einer Bekannten frische Ritzwunden gesehen hat. Ich wüsste nicht wie ich darauf reagiert hätte. Ich bin ein Betroffener, welcher seine Narben versteckt. Ich bin nicht ein Betroffener, welchem erzählt wurde: „Mir geht es schon lange nicht mehr gut. Ich sehe keinen Sinn dahinter weiterzumachen.“ Ich wüsste nicht, wie ich darauf reagiert hätte. Ich bin ein Betrof­ fener, dem es so schwer fiel sich einzugestehen, dass es ohne Hilfe von Freunden und einer professionellen psychologischen Betreu­ ung nicht mehr geht. Ich bin nicht ein Betroffener, welcher ein Familienmitglied in einem Therapiezentrum ablieferte. Ich wüsste nicht, wie ich damit umgegangen wäre. Ich bin ein Betroffener, der einen intensiven Therapieaufenthalt hinter sich hat. Nein, ich bin kein Opfer. Ich fühle mich nicht als Opfer dieser Krankheit und möchte kein Mitleid erreichen. Ich bin kein Opfer dieser Krankheit und möchte nicht als Opfer gesehen werden. Ja, ich schäme mich noch oft für das, was dieser Nebel mit mir macht. Mich umnachtet, mich lähmt, mich müde macht, meine Ängste verstärkt, mich Freuden vergessen lässt. Eine nicht fassbare Traurigkeit, die mich fast ständig begleitet. Und es ist noch immer schwer für mich, diese Diagnose anzunehmen. Aus heiterem Him­ mel zu weinen, das Versteckspiel, die omnipräsenten Abschieds­ gedanken, die innere Trauer, all das möchte ich hinter mir haben und lassen. Und das schwerste ist zu gestehen: „Es geht mir nicht gut.“ Nein, ich bin kein Opfer dieser Krankheit. Ein Opfer wäre ich, wenn ich das Ringen dagegen, das Stemmen gegen diese Krankheit nicht mehr annehmen würde. Ein Opfer wäre ich, hätte ich auf­ gegeben. Ein Opfer wäre ich, wenn ich aufgeben würde, an mir zu arbeiten, auch wenn es sehr oft verdammt schwer fällt. Ich ver­ stehe vieles nicht, kann viele Sachen nicht erklären, aber ich wäre

ein Opfer, würde ich mich dem Ganzen nicht stellen. Würde ich mich dieser endlos hoch erscheinenden Mauer nicht stellen. Ich habe Werkzeuge und Vertraute und natürlich dürfen die ärztlich verschriebenen Medikamente auch nicht fehlen, mit denen ich diese Mauer zu erklimmen versuche. Arbeitsgeräte also, welche mir diese Hürden kleiner erscheinen lassen. Und es scheint manch­ mal so, als wäre da eine nächste, eine noch höhere Mauer, wenn man die eine erst bezwungen hat. Höhen und Tiefen in den ver­ schiedenen Lebensabschnitten sind die Essenz unseres Daseins. Ständiger Höhenflug wäre wohl auch nicht so doll. Wichtig ist, wie man in solchen Lebenslagen damit umgeht. Klingt wie ein hoffnungsvoller Satz für einen Autoaufkleber. Hoffnung zu sehen in einer depressiven Phase, wie es im Fach­ jargon meist tituliert wird, fällt sehr sehr schwer. Es ist diese Scham, dieses Gefühl, dass mit einem was nicht stimmt. Dass man das Leben nicht im Griff hat. Dass man aus seiner zugewiesenen Lebensrolle zu fallen scheint. Schwäche zeigen, ist, so hart es auch klingen mag, in unserer Gesellschaft ein nicht so akzeptables Ver­ halten. „Ja, ja, der hat‘s halt in die Nerven.“ „A launischer, komischer Mensch.“ „Mogsch joe lei des und des tien, nor werds schun wieder gien.“ Nein, Schwäche zeigen passt nicht, zu einer, nach ständiger Optimierung strebender Gesellschaft. Wunden, Gefühle, Ängste und das „Es geht mir eigentlich beschi***“ zu verstecken, kosteten mich so viel Energie, doch letztendlich war dies weit weniger anstrengend, als mir einzugestehen, dass ich Hilfe benötige. Und dann noch diese Diagnose: Depression. Einen Dachschaden also. Psychische Probleme. Nicht ganz so normal. Was stimmt denn nicht mit mir? Therapie ist anstrengend. Die Therapie hat mein Dasein gerettet. Die Therapie hat mir meine Lebensgeister wieder vorgestellt. Es gibt Rückschritte. Es gibt Fortschritte. Nein, ich fühle mich nicht als Opfer dieser Krankheit. Nein, ich sehe Betroffene mit der Diagnose Depression nicht als Opfer. Ich habe viele starke Menschen kennengelernt und möchte nicht den Begriff Leidensgenossen, sondern Mitpaddler verwenden, die ihren Weg, so steinig er auch sein mag, versuchen zu beschreiten. Weder verrückt, weder nervliche Tretminen. Diese Krankheit ist so viel­ schichtig, ein Allgemeinrezept zu einer erfolgreichen Gesundung gibt es nicht. Zur Gesundung beitragen kann aber auch ein offener Umgang mit dem Krankheitsbild Depression. Noch immer herrscht eine gewisse Stigmatisierung. Ich kann davon erzählen, weil ich es selbst erlebt habe und immer wieder erlebe. Warum ich davon erzählen möchte, weil auch ich zu den Menschen mit „Dachschaden“ gehöre. Warum ich davon erzählen möchte, weil wir gerade in diesen Zeiten unseren Mitmenschen wieder richtig zuhören sollten. Was sie bedrückt und beschäftigt, ihre Ängste und Hoffnungen, ihre Wünsche und Träume. Warum ich davon erzählen möchte, weil mir diese Krankheit fast die Stimme meines Herzens entrissen hätte. Thomas Reinstadler

Hilfe bei Depressionen: Der Zugang zum Psychologischen Dienst kann aus Eigeninitiative (auch ohne Überweisungsschein eines Arztes) erfolgen. Telefonische Vormerkung ist notwendig und kann jeden Vormittag von Montag bis Freitag zwischen 11 und 12 Uhr erfolgen. Sie haben in dieser Zeit die Möglichkeit, direkt mit einem/r Psychologen/in zu sprechen. Direktor: Dr. Josef Roman Pichler Psychologischer Dienst Meran – Sekretariat, Rossinistraße 1, Meran, Tel. 0473 251 000, Fax 0473 251 095, E-Mail: psy.me@sabes.it


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Schulen & Kindergärten Kindergartenjahr 2021/2022

Kindergarten St. Leonhard Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte, ich wende mich heute mit einer Neuerung und den dazu zur Zeit zur Verfügung stehenden Informationen an Sie! Die Einschreibungen für das Kinder­ gartenjahr 2021/2022 können nur noch digital von ihnen als Eltern vorgenommen werden und zwar über die Bürgerkarte oder den Spid Account. Der Termin für die Einschreibungen ist vom 4. 1. 2021 bis 14. 1. 2021. Diese Neuerung ist für alle Kin­ dergärten gültig. Wer bereits Kinder in der Grundschule eingeschrieben hat, hat dieses Prozedere bereits durchlaufen. Die Einschreibungen erfolgen nicht nur für die neubesuchen­ den Kinder, sondern auch für jene Kinder, die bereits den Kindergarten besucht haben.

Für den Besuch des Kindergartens 2021/2022 können alle Kinder ausschließ­ lich in den Kindergarten des Wohnortes/ Einzugsgebietes online eingeschrieben werden. Ich bitte alle Eltern, sich frühzeitig um die Aktivierung der erforderlichen Zugänge zu bemühen. Weitere, detaillierte Informationen lagen bei Redaktionsschluss noch nicht vor, werden aber über die Webseite des Kindergartens www.kindergarten stleonhard.jimdosite.com und über die Webseite der Gemeinde St.Leonhard www.sankt-leonhard.eu veröffentlicht. Bei Fragen stehe ich gerne unter der E-Mail-Adresse kg_stleonhardp@schule. suedtirol.it oder telefonisch unter 0473 656 000 zur Verfügung. Wer einen Blick in unseren Kindergarten werfen möchte, der kann auf unserer Webseite einen virtuellen Rundgang durch unser Haus machen!

2020, anders als all die anderen Jahre Das Jahr 2020 war so ganz anders als all die Jahre. Es gab dramatische, ver­ zweifelte und traurige Momente, aber auch Erkenntnisse, was für jeden einzel­ nen von uns scheinbar wichtig ist. Dieses Jahr hat wie kein anderes uns als Menschen gezwungen, Werte, Positionen und Einstellungen zu hinterfragen und viele von uns haben die eine oder andere, kleine oder große Kurskorrektur vorge­ nommen. Kurskorrekturen bedeuten aber auch immer, bekannte und vertraute Wege zu verlassen und das Neue zu wagen. Ihnen allen, egal ob auf vertrauten oder neuen Wegen wünschen wir, das Team vom Kindergarten St. Leonhard, ein friedliches und stimmungsvolles Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr. Bleiben sie gesund! Sudabeh Kalantari

Infos SPID Account: www.spid.gov.it Infos Bürgerkarte: www.my.civis.bz.it

GEMEINSAM.

JAHRESMITGLIEDSCHAFT 2021 weisseskreuz.bz.it

Professionelle Hilfe im Notfall, umfangreicher Schutz im In- und Ausland und Unterstützung unserer Freiwilligenarbeit.


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Besprechung der Kinder

Kindergarten Moos

Spaziergang

Wie jedes Jahr gibt es heuer in Moos wie­ der den Adventskalender aus Holzkisten, an dem sich verschiedene Vereine betei­ ligen konnten. Auch wir als Kindergarten wollten einen Beitrag leisten. Deshalb haben wir in einer Gruppe eine Bespre­ chung einberufen und die Kinder gefragt, ob sie sich an der Arbeitsgruppe „Advent­ kiste“ beteiligen. Nach anfänglichem Zögern meldete sich ein Kind nach dem anderen und setzte seine Unterschrift zur Bestätigung auf ein Blatt. Dann ging es ans Ideen sammeln. Was könnten wir wohl in die Kiste geben? Die ersten Ant­ worten der Kinder kamen ganz spontan und aus ihrem unmittelbaren Lebensum­ feld: „Einen Traktor und einen Lastwagen (Aaron), einen Bagger (Liam), einen Hirsch

und einen Jäger (Kai)…“ Gabriel hat sich gleich angeboten, den Deckel zu machen. Ende Oktober stand die Holzkiste bereit. Gemeinsam haben wir sie im Dorf geholt und Dominik hat sie den ganzen Weg zum Kindergarten zurückgetragen. Im Novem­ ber war es dann soweit: Die Arbeit konnte beginnen. Die Ideen zum Befüllen wurden wieder besprochen und den Kindern fiel allerhand Weihnachtliches ein: ein Weih­ nachtsmann und ein Christkind (Domi­ nik), ein Christbaum (Gabriel), ein Christ­ kind mit goldenen Flügeln, einem weißen Kleid und einem schönen Schein und ein Engel (Maria), ein Schneemann (Marie), ein Sack mit Geschenken und einen Himmel (Dominik), ein Geschenk für das richtige Christkind (Michael), Dekoration für ein Fest (Devid), ein weißes Christkind (Liam). Gabriel und Dominik haben mit dem Basteln begonnen und mit ihrem Eifer die anderen angesteckt: Gabriel hat mit Moos eine Klorolle und eine Käseschachtel beklebt, diese wurden

Kinder und ihre …

… Adventkiste

Adventskalender im Mooser Dorf

mit Glitzer zu einem Christbaum. Dominik hat ihm dabei geholfen und den Boden gemacht. Laurin hat gemeint, dass er ein Blatt nehmen könnte, ein rotes und ein weißes und dieses ausschneiden könnte. Devid hat aus einer Kartonrolle einen Weihnachtsmann mit Bart, einem roten Mantel und einen „Tschoggl“ aus Stoff gebastelt. „Glitzer brauchts a nou,“ hat er gesagt. Schnee aus Watte wurde von Dominik und Laurin geklebt. „Mein Schneamonn hot a Nose, Augn, an Mund, Hoor und Orme,“ hat uns Maria im Morgenkreis erzählt. Ines hat ihren Schneemann mit goldenem Glitzer verziert. Aarons und Maries Werke waren auch Schneemänner, wobei Marie ihn lieber mit nach Hause genommen hat. So wurde die Holzkiste nach und nach immer voller und alle Kindergesichter strahlten nach den zahlreichen Bespre­ chungen, dem Mitdenken und der Arbeit voller Stolz. Katrin Insam


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HGJ und lvh

Eintauchen in die Welt der praktischen Berufe die Anforderungen, die das Hotel- und Gastgewerbe mit sich bringt. Sie betonte, dass mit einer Ausbildung an Südtirols gastgewerblichen Schulen den Jugend­ lichen viele Türen offen stehen. In die gleiche Kerbe schlägt auch HGJObmann Hannes Gamper: „Das Hotelund Gastgewerbe bietet viele Karriere­ möglichkeiten und einen Arbeitsplatz, der viel Freude bereitet und tolle Erfah­ rungen ermöglicht. Dies wollen wir den Jugendlichen im Rahmen unserer Berufs­ informationskampagne vermitteln“, so der HGJ-Obmann. Welche Möglichkeiten das Handwerk bietet, darüber informierte die lvh-Mitar­ beiterin Elisabeth Mahlknecht. Konkret ging sie auf die Ausbildungsmöglichkeiten sowie auf die verschiedenen Handwerks­ berufe ein. Gemeinsam mit den Schülerin­ nen und Schülern diskutierte sie über die Vorteile, die das Erlernen eines Berufes im

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Im Rahmen der Berufsinformationskampa­ gne touren die HGJ und die Junghandwerker im lvh durch Südtirols Mittelschulen und informieren über die Berufe im Hotel- und Gastgewerbe sowie im Handwerk.

Das neue Buch von Manfred Schwarz Farbiger und brisanter als Band 1 „Aus Passeier schreibt man uns: …“

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Handwerk bietet, über die duale Ausbil­ dung sowie die Matura der Berufsbildung. Einen zusätzlichen Einblick in die Praxis bekamen die Schülerinnen und Schüler der Mittelschule von St. Leonhard in Passeier. Dort berichtete der Orthopädie­ schuhmacher Simon Walzl von der Schuh­ welt Volgger aus seiner Berufspraxis. „Für die Herstellung eines orthopädischen Schuhes sind sieben verschiedene Hand­ werker und circa 40 Arbeitsstunden notwendig“, sagte er. Er zeigte auf, dass Geschicklichkeit, Talent und die Liebe zum Detail zu den Eigenschaften eines Handwerkers oder einer Handwerkerin gehören.

verlag.Passeier

St. Martin in Passeier/St. Leonhard in Passeier – Den richtigen Beruf zu finden, stellt für Jugendliche oftmals eine große Herausforderung dar. Die Hoteliers- und Gastwirtejugend (HGJ) und die Junghand­ werker im Wirtschaftsverband für Hand­ werk und Dienstleister (lvh) informieren im Rahmen der Berufsinformationskam­ pagne über die praktischen Berufe im Hotel- und Gastgewerbe sowie im Hand­ werk in Südtirols Mittelschulen. Vor Kur­ zem waren Vertreterinnen und Vertreter der beiden Organisationen in den Mittel­ schulen von St. Martin in Passeier und St. Leonhard in Passeier zu Besuch. HGJ-Koordinatorin Hannah Tauber gab den Schülerinnen und Schülern zunächst einen Einblick in die vielfältigen Aus­ bildungs- und Berufsmöglichkeiten im Hotel- und Gastgewerbe und informierte über die Bereiche Küche, Service, Rezep­ tion und Hotelmanagement sowie über

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Passeier in Zeitungsberichten und Bildern des 20. Jahrhunderts

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Auf verlag.passeier.it: Georg Schedereit liest: „Zum Lachen, zum Weinen ist’s schier“ 08.indd 1

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sport

In Bozen: Alessia Goffi, Jakob Göller, Simon Burgmann, Linda Haller und Lena Santoni

Jakob Göller beim Speerwurf in Bozen

In ihrer Tätigkeit eingebremst

Jakob Göller musste sich heuer im Speer­ wurf in der Kategorie der Zöglinge bewei­ sen. Jakob kratzte an der 50-Meter-Marke und verpasste um knappe 6 cm den Regio­ nalmeistertitel. Auch er qualifizierte sich für die Italienmeisterschaften in Rieti, von wo er mit einer weiteren, lehrreichen Erfahrung zurückkehrte. Viele weitere Athletinnen und Athleten haben sich nicht unterkriegen lassen und solange es möglich war, die wöchentli­ chen Trainings mit Fleiß besucht. Abschließend möchte ich als Trainer allen meinen Athletinnen und Athleten zu dieser schwierigen Saison 2020 herz­ lich gratulieren und wünsche euch und uns allen eine baldige Rückkehr zu einem „normalen Training“ und eine erfolgreiche Saison 2021. Hubert Göller

2020, ein etwas anderes Jahr für die Psairer Leichtathletik Die heurige Saison 2020 war und ist noch immer für viele SportlerInnen ein etwas anderes Jahr. Auch die Psairer Leichtath­ letInnen wurden in ihrer Tätigkeit und ihrem Trainingsfleiß stark eingebremst. Glücklicherweise konnten wir mit Ende Mai wieder mit dem Training beginnen und uns auf die wenigen Wettkämpfe ein wenig vorbereiten. Mit Einsatz und Trainingsfleiß konnten wiederum einige beachtliche Bestleistungen und sehr gute Platzierungen erreicht werden. So konnten sich Christoph Öttl im Speer­

wurf über eine neue Bestleistung freuen. Ebenso konnte sich Simon Burgmann über eine tolle Bestleistung im Speerwurf und den Regionalmeistertitel freuen. Bei den Italienmeisterschaften der Schüler A in Forlì erreichte er den beachtlichen 10. Platz. Linda Haller konnte sich im Kugelstoßen auch in diesem Jahr für die Italienmeister­ schaften der Schülerinnen A in Forlì qua­ lifizieren. Auch sie erreichte mit neuer persönlicher Bestleistung von 9,53 m ihr erstes Top-Ten-Ergebnis.

Siegerehrung Speerwurf in Lana: Christoph Öttl, Simon Burgmann, Valentino Melle

Jakob Göller beim Hochsprung in Lana


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Vorankündigungen >  Öffentliche Bibliothek St. Martin Die Bibliothek bleibt vom 24. Dezember 2020 bis 1. Januar 2021 geschlossen. Ab Samstag, den 2. Januar, haben wir geöffnet. In dieser Zeit kann die Rückgabebox nicht benutzt werden. Alle fälligen Bücher und Medien werden verlängert. https://biblio.bz.it/stmartin

> Recyclinghof Mörre Der Recyclinghof in der Mörre bleibt am Donnerstag 24. Dezember und 31. Donnerstag geschlossen.

> Einschreibung in den Kindergarten Die Online-Einschreibung in den Kindergarten für 2021/22 findet vom 4. bis 14. 1. 2021 statt und erfolgt ausschließlich über den SPID-Zugang oder die aktivierte Bürgerkarte. Es müssen auch jene Kinder eingeschrieben werden, die den Kindergarten bereits besuchen. Die Familien sind bereits jetzt ausdrücklich angehalten, sich einen SPID-Account anzulegen oder die Bürgerkarte zu aktivieren. Information der Familien über den veränderten Einschreibemodus. Infos zum SPID-Account finden sich unter https://www.spid.gov.it/richiedi-spid?lang=de Für Probleme müssen sich die Familien an den jeweiligen Provider (z. B. poste italiane) wenden. Informationen zur Aktivierung der Bürgerkarte und zur Installation von Lesegerät und Software finden Sie in myCIVIS unter folgendem Link: https://my.civis.bz.it/public/de/ buergerkarte.htm. Für myCivis ist die grüne Nummer der e-Goverment-Dienste vorgesehen.

>  KVW St. Martin Volksanwältin: Am Donnerstag, den 10. 12. 2020 hält die Volksanwältin, Frau Gabriele Morandell, wieder ihre Sprechstunde in St. Martin. Sie hilft bei allgemeinen Bürger- und Patientenanliegen. Ihre Aufgaben sind im Wesentlichen die der Beschwerdeprüfung, Information, Beratung und Vermittlung bei Konflikten zwischen den BürgerInnen auf der einen Seite und der öffentlichen Verwaltung auf der anderen. Termine können bei Anneliese, Tel. 348 7293955, vereinbart werden.

>  Volkshochschule Südtirol

RED-Erklärung 2020 – Abgabefrist 28.02.2021: Die Abgabe der RED-Erklärung 2020 muss innerhalb 28. 2. 2021 erfolgen. Kunden des KVW erhalten eine Mitteilung, damit sie einen Termin vereinbaren und die Pflicht zur Abgabe der RED-Erklärung überprüfen lassen. Termine können bei der KVW Service telefonisch unter 0473 229 540 oder online unter www.mycaf.eu vereinbart werden.

Ortsstelle St. Leonhard: Englisch A1.1 – ohne Vorkenntnisse Ab 22.2.2021, 19 – 20.30 Uhr, 10 Treffen; Referentin: noch offen; Ort: Vereinshaus St. Leonhard

Covid-19 Soforthilfen des Landes – Wiederaufnahme der Covid-Hilfs­ maßnahmen: Die Covid-Hilfsmaßnahmen des Landes Südtirol wurden wieder aufgenommen: ab 10.12. können die Ansuchen direkt im Sozialsprengel eingereicht werden (Sondermietbeitrag, Sonderbeitrag für Wohnungsnebenkosten, Covid-19-Kindergeld). Informationen erteilen die zuständigen Sozialsprengel.

Ortsstelle St. Martin: Italienisch für die Zweisprachigkeits­ prüfung – Niveau C1 und B2 Ab 23.2.2021, 19 – 20.30 Uhr, 10 Treffen; Referentin: Lucia Bertini; Ort: Mittelschule St. Martin

> Glasfaseranbindung Dorfzentrum St. Leonhard Alle an einer Anbindung interessierten BürgerInnen werden gebeten innerhalb 30.12.2020 ihr Interesse an einer Anbindung mittels e-Mail an: glasfaser@psair.it oder telefonisch an 0473 656113 mitzuteilen (Voraussetzung hierfür ist, dass das Glas­ faserleerrohr zumindest bis an die Grundstücksgrenze verlegt wurde).Vor den Einblasarbeiten müssen die BürgerInnen und Betriebe selbst dafür Sorge tragen, dass die jeweiligen Leerrohre (ø 7 mm) bis direkt in das jeweilige Gebäude verlegt werden. Diese stellt die Gemeindeverwaltung zur Verfügung.

Ortsstelle Moos: 10-Finger-Tippsystem in 5 Stunden Am 2.2./9.2.2021, 18 – 21 Uhr; Referentin: Tatjana Christina Finger ; Ort: Vereinshaus Moos Bienenwachstücher – gut für Mensch und Natur Am 6.3.2021, 9 – 12 Uhr; Referentin: Carmen Kofler; Ort: Vereinshaus Moos

Wildkräuterküche – einfach, aber doch raffiniert Am 1.5.2021, 11 – 15 Uhr; Referent: Manfred Pixner; Ort: Hotel Wildschütz

Englisch A1.2 – geringe Vorkenntnisse Ab 27.1.2021, 19.30 – 21 Uhr, 10 Treffen; Referentin: Dr. Margit Ritsch; Ort: Mittelschule St. Martin Analogfotografie: Fotografieren mit Film und Entwickeln in der Dunkelkammer Sa. 20.03.2021, 9 – 17 Uhr, 1 h Mittagspause; Sa. 10.04.2021, 8 – 13 bzw. 14 – 19 Uhr Referent: Peter Grund; Ort: Dorfhaus St. Martin Comics zeichnen für Jugendliche von 10 bis 18 Jahren Am 27.2.2021, 9 – 18 Uhr; Referent: Fabian Frötscher; Ort: Raum für Kunst & Handwerk St. Martin

Termine & Veranstaltungen können per E-Mail (passeirerblatt@passeier.it) mitgeteilt werden


Öffnungszeiten moos Gemeindeamt: Mo – Fr, 8 – 12 Uhr; Di, 14.30 – 18 Uhr; Sa geschlossen, T 0473 643 535 Minirecyclinghof Moos: Fr, 8.30 – 9.30 Uhr; Pfelders: Mi, 14 – 15 Uhr; Platt: Mi, 8 – 9 Uhr und 1. Sa/Monat, 14.45 – 15.30 Uhr; Stuls: Mi, 10 – 11 Uhr und 1. Sa/Monat, 13.30 – 14.15 Uhr; Rabenstein: 1. und 3. Mo/Monat, 10 – 11 Uhr; Rabenstein (Saltnuss – rotes Haus): jeden 1. Mo/Monat, 9 – 9.45 Uhr Rest- und Biomüllsammlung: Dienstag: Moos, Platt, Pfelders (Dorf und Zeppichl), Stuls wöchentlich; Rabenstein, Pill bzw. Sportplatz Sand, Ulfas jede 2. Woche Bibliothek Moos: Di, 9.30 – 10.30 Uhr; Mi, 14.3 – 16.30 Uhr; Do, 16.30 – 18.30 Uhr; So, 11 – 12 Uhr Bibliothek Platt: Di, 9 – 11 Uhr; Mi, 16 – 17 Uhr, Fr, 15 – 16.30 Uhr; Sa oder So nach Gottesdienst Bibliothek Pfelders: Mi, 17 – 18 Uhr Bibliothek Rabenstein: Sa oder So nach Gottesdienst Bibliothek Stuls: Mo, 15 – 16 Uhr Arztpraxis Dr. Beccarello: Mo, Do, Fr, 8 – 12 Uhr; Di, 10 – 12 Uhr, 16 – 18.30 Uhr; Mi, 16 – 18.30 Uhr; T 0473 643 689 Apotheke RAM: Mo 10 – 12; Mi 16 – 18.30 Uhr; Do 9 – 12 Uhr; T 0473 643 689 Eltern-Kind-Beratung Moos: Mittwoch 9 – 10.30 Uhr, nur mit Vormerkung Ambulatorium Krankenpflegedienst Moos: Donnerstag 8 – 8.30 Uhr (ohne Vormerkung)

Aus den Gemeinden Moos, St. Leonhard und St. Martin Termine & Veranstaltungen

Da Termine & Veranstaltungen zur Zeit nicht vorherzusehen sind, bleibt der Terminkalender leer.

st. leonhard Gemeindeamt: Mo – Fr, 8 – 12 Uhr; Di, 14.30 – 17.30 Uhr; Sa, 9 – 11 Uhr, T 0473 656 113 Minirecyclinghof: Fr, 14.30 – 16.30 Uhr, Sa, 7.30 – 9 Uhr; Walten: Mo, 14 – 15 Uhr Restmüllsammlung: Di; Walten, Schweinsteg, Prantach, Mörre, Glaiten, jeden 2. Di; Biomüllsammlung: Mittwoch Öffentliche Bibliothek: Mo, Mi, Fr, 9 – 12 Uhr; Mo, Di, Do, Fr, 15 – 18 Uhr (Winter) Bibliothek Walten: Mo, 15 – 16 Uhr Arztpraxis Dr.in Zach: Mo, 8 – 11, 12 – 13 Uhr; Di, Mi, Do, 8 – 11.30 Uhr; Fr, 15 – 18 Uhr; T 0473 656 656 Arztpraxis Dr. Zuegg: Mo – Fr, 8 – 12 Uhr ohne Vormerkung; Mo, Do, 15.30 – 16.30 Uhr mit Vormerkung; T 0473 656 633 Kinderarztpraxis Dr.in Weger: Mo, Fr, 9.15 – 12.30 Uhr; Mi, 9.30 – 12 Uhr; Di, Do, 15 – 18 Uhr; T 0473 656 266 Apotheke RAM: Mo – Fr, 8 – 12.30, 15.30 – 19 Uhr; Sa, 8 – 12.30 Uhr; T 0473 656 146 st. martin Gemeindeamt: Mo – Fr, 8 – 12.30 Uhr; Donnerstag, 15 – 17.30 Uhr, T 0473 499 300 Minirecyclinghof: St. Martin: Sa, 8 – 10 Uhr, Freitag geschlossen; Saltaus: Fr, 8.30 – 9.30 Uhr Restmüllsammlung: Montag; Matatz, Breiteben, Kalmtal, jeden 2. Montag Biomüllsammlung: Mittwoch Öffentliche Bibliothek: Mo, Mi, Sa, 9 – 12 Uhr; Mo, Mi, Fr, 15 – 18 Uhr; Di, 14 – 17 Uhr (Winter) Arztpraxis Dr. Peracchi: Mo, 15 – 18 Uhr; Di, Mi, Fr, 9 – 12 Uhr; Do, 15 – 18 Uhr; T 0473 641 174 Arztpraxis Dr. Dubis: Mo, Mi, Do, 9 – 12 Uhr; Di, 12 – 15, Fr, 15 – 18 Uhr, mit Vormerk.; T 0473 650 167 Apotheke Mercurius: Mo, Mi, Do, Fr, 8 – 12.30, 15 – 18.30 Uhr; Di, 8 – 12.30 Uhr; Sa, 8 – 12 Uhr T 0473 650 011 Eltern-Kind-Beratung: Dorfstraße 25/c (alte Bibliothek) Do, 8 – 12 Uhr, T 0473 641 095 Krankenpflegeambulatorium Garberweg: Di, Fr, 8 – 10 Uhr Jugendtreff: Di – Fr, 11 – 12 Uhr; Di und Do, 17.30 – 19.30 Uhr; T 392 5327295 sprengelsitz passeier Verwaltungsdienst: Mo, Di, Fr, 8 – 11 Uhr; Mi, 9 – 12 Uhr; Do, 9 – 12 u. 14 – 15.30 Uhr; T 0473 659 500 Sozialsprengel: Mo – Fr, 8.30 – 12 Uhr, nachmittags mit Terminvereinbarung; T 0473 659 018; Dienst für Pflegeeinstufung: T 848 800 277, Anlaufstelle Pflege- und Betreuungsangebote: Di, Do, 9 – 11 Uhr; T 0473 659 266, Mi mit Vormerk. Blutabnahme: Mi, Do, 7.15 – 8.45 Uhr, ohne Vormerkung Krankenpflegeambulatorium: Mo, Di, Fr, 8 – 11 Uhr; Mi, Do, 9.30 – 11 Uhr Eltern-Kind-Beratung: Di, 8 – 12 Uhr, nur mit Vormerkung; T 0473 659 518 Diätdienst: Mi, 8 – 16 Uhr, mit Vormerkung, T 0473 659 520, 0473 251 250 Dienst für Abhängigkeitserkrankungen: Vormerkung T 0473 443 299 Zahnarztambulatorium: Vormerkung T 0473 264 000 Rehabilitationsdienst: Mo – Fr, 8 – 12.30 Uhr, 13.30 – 16 Uhr; T 0473 659 533 Hautarzt: jeden 3. Mi/Monat, 9 – 13 u. 14 – 18 Uhr, Vormerk. mit ärztl. Verschreib.: T 0473 264 000 Dienst für Invaliden: Informationen unter 0473 659 266 oder 0473 264 712 Impfzentrum: Mo, 8.30 – 16 Uhr Gynäkologe: jeden 1., 2. und 3. Di/Monat Hauspflegedienst: Vormerkung Mo – Fr, 8 – 10 Uhr; T 0473 659 019 Jugendbüro Passeier: Mo – Fr, M 393 0954681 recyclinghof passeier (mörre) Dienstag, Donnerstag, 14 – 17 Uhr; Samstag, 8 – 11 Uhr Termine & Veranstaltungen können per Telefon (T 0473 656 239) und per E-Mail (passeirerblatt@passeier.it) mitgeteilt werden


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