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Mitteilungen und Nachrichten aus Moos, St. Leonhard und St. Martin Oktober 2020
Oktober 2020 Nr. 161 · 34. jAhrgANg
Sie leiten bis 2025 die Geschicke der Passeirer Gemeinden inhalt 4 Gemeinden 9 Kultur & Gesellschaft 23 Natur & umwelt 24 gesundheit & Soziales 24 gratulationen 25 Schulen & Bibliotheken 26 Sport 27 Vorankündigungen
Robert Tschöll — Rosmarie Pamer — Gothard Gufler
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RESÜMEE
Gemeinderatswahlen 2020
Gemeinde St. Leonhard
Am 20. bzw. 21. September fanden in Südtirol die Gemeinderatswahlen statt, nachdem der im Mai geplante Termin bekanntlich wegen der Corona-Pandemie verschoben wurde und so haben auch die Psairer BürgerInnen ihre VertreterInnen im Gemeinderat gewählt und damit die Weichen für die Zukunft gestellt.
Bürgermeister Robert Tschöll (Südtiroler Volkspartei) 1.414 Stimmen
In Moos wurden 15 Gemeinderäte gewählt, 65,31% von 1770 Wahlberechtigten gaben ihre Stimme ab, 372 waren ungültig und davon 262 weiß. Als Bürgermeister wurde Gothard Gufler ohne Gegenkandidat in seinem Amt wieder bestätigt und nimmt somit seine 2. Amtsperiode in Angriff. Die zwei gewählten Frauen, Regina Gufler Hofer und Nadia Hofer, konnten eine hohe Stimmenanzahl auf sich vereinen. In St. Leonhard wurden 18 Gemeinderäte gewählt, von 3201 Wahlberechtigten begaben sich 63,14% an die Wahlurnen, 607 Stimmen waren ungültig und davon 423 weiß. Vier Frauen wurden in den Gemeinderat gewählt, wobei Magdalena Haller für sich ein herausragendes Wahlergebnis verbuchen konnte. Dem neuen Bürgermeister von St. Leonhard, Robert Tschöll, wurde sehr viel Vertrauen ent gegen gebracht und er tritt somit in die politischen Fußstapfen seines Vaters Oswald sowie seines Opas Josef Tschöll.
Impressum
Erscheint zweimonatlich. Eingetragen beim Landesgericht Bozen mit Dekret Nr. 11/87 vom 29. 5. 1987. Eigentümer und Herausgeber: Gemeinden Moos, St. Leonhard und St. Martin in Passeier; vertreten durch den Bürgermeister von St. Leonhard, Robert Tschöll – Kohlstatt 72, St. Leonhard in Passeier. Verantwortlich im Sinne des Pressegesetzes: Ulrich Mayer. Redaktion: Kurt Gufler, Rosmarie Pamer, Heinrich Hofer, Konrad Pamer, Arnold Rinner, Karl Lanthaler; Kohlstatt 72, St. Leonhard in Passeier. Korrektur: Ernst Rinner, Kurt Gufler. Produktion und Druck: design.buero Artikel können bei allen Redaktionsmitgliedern und bei design.buero in St. Martin (Dorfstraße 14) abgegeben werden und müssen mit dem Namen und der Telefonnummer des Verfassers oder der Verfasserin versehen sein. Werbebeiträge direkt an das Passeirer Blatt, passeirerblatt@passeier.it, T 0473 656 239. Redaktionsschluss: 27. November 2020 E-Mail: passeirerblatt@passeier.it www.passeirer-blatt.it
Im Gegensatz zu Moos und St. Leonhard, wo die Gemeinderäte sämtlich für die SVP-Liste kandidierten, trat in St. Martin erstmals die Süd-Tiroler Freiheit an und vermochte alle drei KandidatInnen in den Gemeinderat zu bringen. In St. Martin traten 65,84% von 2746 Wahlberechtigten an die Urnen um die 18 Gemeinderäte zu bestimmen, wobei 550 Stimmen ungültig und davon 408 Stimmen weiß waren. Hier schafften es fünf Frauen in den Gemeinderat, als Bürgermeisterin wurde Rosmarie Pamer gut wiederbestätigt und geht nun, aufgrund der Mandats beschränkung, in ihre dritte und letzte Amtsperiode. Grundsätzlich kann man sagen, dass neue und junge Kandidaten und Kandi datinnen, wie Dominik Alber in St. Martin, Magdalena Haller in St. Leonhard und Nadia Hofer in Moos sehr stark gewählt wurden, die Wählerinnen und Wähler erhoffen sich sicher neue Impulse, Lösungswege und Ideen von der nach rückenden Generation. Nachdem aber PolitikerInnen heutzutage immer mehr der Kritik ausgesetzt sind, ist es erfreulich, dass viele BürgerInnen immer noch den Idealismus aufbringen, sich für die eigene Gemeinde einzusetzen. War der Bürgermeister beispielsweise früher im Dorf noch wer, eine Autorität, ist er heute nicht ungern die Klagemauer oder der Problemlöser und kann mit einem ganz selten rechnen, mit Dank für seine Bemühungen. Erfreulich ist dem Vernehmen nach, dass in Psair übergemeindlich oft sehr gut zusammengearbeitet wird und gemeinsame Projekte in Angriff genommen werden, nicht nur für das eigene Dorf, sondern für das gesamte Passeiertal. Denn Wählerinnen und Wähler wünschen sich letztendlich vor allem wohl eines: Beste Verwaltung im Sinne und Dienst der Allgemeinheit, nur dies sollte für die politisch Verantwortlichen unseres Heimattales zählen! Kurt Gufler
Gemeinde Moos Bürgermeister Gufler Gothard (Südtiroler Volkspartei) 784 Stimmen
Gemeinde St. Martin Bürgermeisterin Pamer Rosmarie (Südtiroler Volkspartei) 1.258 Stimmen
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Gemeinderat Südtiroler Volkspartei: Haller Magdalena 479, Pichler Josef (Mangger Sepp) 474, Pfitscher Konrad (Locher Konrad) 471, Moosmair Peter 378, Schiefer Stefan (Fischzucht) 342, Schweigl Alexander (Schweigl Alex) 333, Gögele Albert 279, Holzknecht Walter (Tirolerhof Walter) 278, Tschöll Julia 267, Gortan Miriam Martina 223, Gögele Ennemoser Johanna 220, Haslinger Markus 216, Gufler Fabian (Kasper) 194, Fink Michael 174, Folie Günther (Righi Günther) 165, Pirpamer Adolf (Righi Adolf) 142, Augscheller Andreas (Tscharf Andreas) 137
Gemeindeausschuss Bürgermeister Robert Tschöll Öffentliche Arbeiten, Bauwesen, Finanzen, Sozialwesen, Trink- und Abwasserleitungen, Bauhof
Gemeinderat Südtiroler Volkspartei: Ilmer Stefan (Baggerunternehmen) 473, Hofer Nadia (Metzgerei) 371, Gufler Regina Anna 232, Hofer Alberich (Steinerhof) 232, Gufler Meinhard 208, Volgger Joachim 201, Widmann Oskar (Marxhof) 187, Pamer Konrad 166, Pixner Alexander (Diktnerhof) 159, Platter Robert 159, Pfitscher Christian (Lienelehof) 149, Ennemoser Helmut 147, Lanthaler Thomas 146, Lanthaler Kurt (Mangger) 129
Gemeindeausschuss Bürgermeister Gothard Gufler Bauwesen, Öffentliche Arbeiten, Tourismus, Finanzen, Energie, Zivilschutz, Sport
Gemeinderat Süd-Tiroler Freiheit: Raich Christian 167, Platter Erwin 111, Pöhl Eva 79
Gemeindeausschuss Bürgermeisterin Pamer Rosmarie Bauwesen, Finanzen, Personal, Energie, Zivilschutz
Südtiroler Volkspartei: Alber Dominik 430, Kofler Erich Otto (Beckn Erich) 384, Weiss Angerer Anneliese 372, Pichler Konrad (Hotel Pfandleralm) 340, Raffl Vigil (Weiherhof) 248, Pixner Manfred (Stuenhauser Manfred) 246, Pircher Thomas (Saltauser Thomas) 220, Gögele Ennemoser Monika (Jager Hans Moni) 216, Larcher Verdorfer Elisabeth (Ortsbäuerin) 206, Gögele Martin (Feldbauer) 189, Pamer Armin 185, Marth Christian (Baumkircher Säge) 155, Brunner Öttl Angelika Agnes 145, Marth Erwin (Kelderer Erwin) 125
Vizebürgermeister Josef Pichler Landwirtschaft, Fraktion Walten und Örtlichkeiten Gomion und Schlattach, Kindergarten Referentin Magdalena Haller Spielplätze, Vereinshaus, Kultur, Umwelt, Familie Referent Peter Moosmair Sport, Schule, Jugend, Instandhaltung Gebäude, Gemeindestraßen Referent Konrad Pfitscher Wirtschaft, Handwerk, Handel, Gastgewerbe, Energie, Leonhardszentrum Referent Stefan Schiefer Fraktion Schweinsteg und Örtlichkeiten Windegg, Prantach und Mörre, Gewerbezonen Holzlände und Schweinsteg
Vizebürgermeister Stefan Ilmer Landwirtschaft, Handwerk, Verkehr, Umwelt (Müll, Trink- und Abwasser), Instandhaltung Gemeindeimmobilien Referentin Regina Gufler Familie, Soziales, Kindergarten, Schule, Kultur, Handel Referent Konrad Pamer Jugend, Museen, Naturpark
Vizebürgermeister Erich Kofler Öffentliche Arbeiten, Kindergarten, Schule Referent Dominik Alber Jugend, Kultur, Umwelt und Mobilität Referent Konrad Pichler Wirtschaft, Sport, Zivilschutz Referentin Anneliese Weiss Angerer Familie, Soziales, Erwachsenenbildung, Umwelt Vorläufige Zuständigkeiten, da Satzungsänderung für Aufstockung des Ausschusses geplant
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Gemeinden
Eugenia Pantozzi Frezza, Direktor Sebastiano Caizza, Bürgermeister Gothard Gufler, Arch. Ivana Zanini und Gemeindesekretär Alexander Hofer, bei der Unterschrift des Kaufvertrages im Gemeindeamt von Moos Foto: Josef Schölzhorn
Moos
Ankauf der Kaserne „L. Vinco“ durch die Gemeindeverwaltung Bereits im fernen Jahr 1988 hat Bürgermeister Franz Raich mit Schreiben an den damaligen Senator Roland Riz und an den damaligen Landesrat Alfons Benedikter diese ersucht, ihn beim Erwerb der Militärkasernen in Moos zu unterstützen. In diesen Schreiben hat Raich darauf verwiesen, dass bereits sein Vorgänger, Bürgermeister Josef Ennemoser, ohne Erfolg des Öfteren versucht hat bei den zuständigen Ämtern die Überlassung dieser Liegenschaften zu erreichen. Gemäß Raich würde man dieses Areal dringend für Wohnungen, ein Arztambulatorium, eine Apotheke und eventuell auch für eine eigene Mittelschule benötigen. Nach weiteren vergeblichen Versuchen durch Bürgermeister Karl Lanthaler, ist es im Jahr 2002 unter Bürgermeister Wilhelm Klotz gelungen, die Hälfte des Areals von der Landesverwaltung (sog. Militär kaserne), welche diese vorher vom Staat übertragen bekommen hat, zu übernehmen. Einzige vom damaligen Landeshauptmann Durnwalder geforderte Gegenleistung war die finanzielle Unterstützung bei der Errichtung eines neuen Verwaltungsgebäudes der Forst- und Domänenverwaltung in Moos. Nachdem im Jahre 2003 auch die andere Hälfte des Areals, die Kaserne „L. Vinco“, von der Finanzbehörde aufgelassen und geräumt wurde, machte sich die Gemeindeverwaltung unter den Bürgermeistern Wilhelm Klotz und später Gothard Gufler mit Nachdruck daran, auch diese vom Staat
zu erwerben. Nach unzähligen Schreiben und mehreren Treffen an und mit Vertretern der Landesverwaltung und der Agentur für Staatsgüter in Bozen, wurde am 16. September 2020 die Unterschrift unter den entsprechenden Kaufvertrag gesetzt. Ermöglicht haben dies der Regional direktor Sebastiano Caizza mit seinen MitarbeiterInnen Eugenia Pantozzi Frezza, Ivana Zanini und Mirko Sabotha. Mit ihrer lösungsorientierten Arbeitsweise wurde innerhalb weniger Monate ein wichtiges Vorhaben für die Bevölkerung und Gemeindeverwaltung von Moos umgesetzt. Obwohl die Gemeindeverwal-
Zufriedene Gesichter vor dem Rathaus, dieses wichtige Vorhaben endlich abgeschlossen zu haben Foto: Alexander Hofer
tung für dieses Vorhaben, welches eine Gesamtausgabe von € 855.000 mit sich brachte, ein Darlehen aufnehmen musste, hat sich der Gemeinderat, auf Vorschlag des Bürgermeisters Gufler, sofort und einstimmig für den Ankauf entschieden. Die einheitliche Grundhaltung in der entscheidenden Sitzung war jene, dass die Möglichkeit eines Erwerbs nicht so schnell wieder zu bekommen ist, und dass diese Immobilie im „Herzen“ des Hauptortes von Moos für die nächsten Jahrzehnte einmalige Gestaltungsspielräume eröffnet und für die Mooser Gemeinde weit mehr wert ist, als die dafür investierten Geldmittel. Alexander Hofer
Das ehemalige Militärareal in Richtung Pill Foto: Alexander Hofer
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die Umwelt dankt es Ihnen
Abfall vermeiden in der Weihnachtszeit Weihnachten ist wunderschön. Schon immer gewesen. Die leuchtenden Augen der Kinder offenbaren Freude, auch Erwartungen, Ungeduld. Was sich drin wohl verbirgt? Mal dran schütteln? Und da, das andere Päckchen: kleiner ist feiner … schade doch um das viele Papier. Naja, einmal im Jahr …
Im Rahmen einer Feier wurden Gögele Rudolf (links im Bild) und Klaus Gufler (Bildmitte) als scheidende Referenten verabschiedet
St. Martin
Abschiedsfeier für scheidende Referenten Der langjährige Gemeindereferent Heinrich Dorfer lud den scheidenden Gemeindeausschuss von St. Martin zu einer kleinen Abschiedsfeier ein. Im Rahmen dieser Feier wurde Rudolf Gögele und Klaus Gufler für ihre Tätigkeit im Gemeindeausschuss gedankt. Beide haben sich nicht mehr der Wahlen gestellt. Klaus Gufler rückte nach dem Ausscheiden von Johanna Pinggera im Februar 2017 in den Ausschuss nach und übernahm die Bereiche Kultur und Bildung, Sport und Fraktionen. Er konnte in dieser Zeit vor allem Akzente in der Kultur und der Erwachsenenbildung setzen. So entstand unter seiner Führung der Raum für Kunst und Handwerk mit vielen interessanten Ausstellungen und die Außenstelle der Volkshochschule Südtirol. Auch im Bildungsausschuss und dem Kultursommer brachte er sich konstruktiv ein. Mit ihm scheidet auch der langjährige Referent
für das Bauwesen, Rudolf Gögele, aus. Gögele kandidierte erstmals im Jahr 1990. 1993 berief ihn der damalige Bürgermeister Hermann Pirpamer in den Ausschuss. Er übernahm die Bereiche Bauwesen und Landwirtschaft. Dieses Amt hatte er dann bis 2010 über. Aufgrund der Mandatsbegrenzung arbeitete er 5 Jahre im Gemeinderat weiter und wurde 2015 von Bürgermeisterin Rosmarie Pamer wieder in den Ausschuss berufen. Bürgermeisterin Rosmarie Pamer bedankte sich bei beiden scheidenden Referenten für die gute Zusammenarbeit im Ausschuss und wünschte ihnen in ihrem politischen Ruhestand alles Gute. Auch Altbürgermeister Hermann Pir pamer bedankte sich beim scheidenden Referenten Gögele und erinnerte in seinen Grußworten an die schwierige Anfangszeit seiner politischen Amtszeit und die große Unterstützung von Seiten Gögeles. Gögele Rudolf blickte in seinen Dankesworten mit Genugtuung auf die 30 Jahre im Gemeinderat und die 22 Jahre als Bauassessor und ließ die eine und andere politische Gegebenheit Revue passieren. Rosmarie Pamer
VERMIETUNG MIT FAHRER
Weihnachten rückt näher und wie jedes Jahr sind die Vorbereitungen und Weihnachtseinkäufe bald in vollem Gange. Die Adventszeit stimmt uns gehörig ein: erst eins, dann zwei, dann … habe ich bereits alles? Einmal im Jahr steigen die Abfallmengen um rund 30% an. Ohne den (verpackten) Geschenken den ideellen Wert nehmen zu wollen, ist dennoch festzustellen, dass mit diesen sehr viel Abfall mitgeschenkt wird. Wenn schon materielle Geschenke, dann sollte auch auf das „Mitbringsel Abfall“ geachtet werden. „Es geht auch ohne“ ist die Botschaft anlässlich der Verpackungsflut in der Advents- und Weihnachtszeit. Weih nachten ist ein Fest des Friedens, auch des Friedens mit der Natur, des Friedens mit unserer Umwelt. Aufmerksamkeit, mehr Zeit füreinander schenken, entspricht dem Sinn des Festes sicher mehr und kann mehr Wertschätzung und Zuneigung geben und erlangen … und die Umwelt dankt es Ihnen. In diesem Sinne: Frohe Weihnacht! Werner Außerer
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Beschlüsse
Aus dem Rathaus von St. Leonhard vom 15. 7. bis 16. 9. 2020 > Beiträge: Ordentlicher Beitrag für die ordentliche Tätigkeit im Jahr 2020 an das Bodenverbesserungskonsortium „Prantach“, € 7.500; ordentlicher Beitrag für die ordentliche Tätigkeit im Jahr 2020 an das Bodenverbesserungskonsortium „GomionSchlattach-Glaiten“, € 7.000. > Gemeindegebäude: Energetische Sanierung Vereinshaus und Ex-Kindergarten – Ausarbeitung eines Projektes über die technische und wirtschaftliche Machbarkeit – Solarraum GmbH, € 16.000; Ausarbeitung eines Projektes über die technische und wirtschaftliche Machbarkeit in Bezug auf Förderungsmöglichkeiten – inewa consulting GmbH, € 3.500; außerordentliche Instandhaltung zur Gewährleistung der Sicherheit von Gemeindeimmobilien, Anbringung von Absturzsicherungen und Schneefang an Gemeindegebäuden, Auftragserteilung für die Bauleitung – EWS Ingenieure, € 900; Errichtung von Absturzsicherungen und Schneefang an Gemeindegebäuden, Montageteam Gave d. Manfred Verdorfer, € 39.950. > Gewerbezonen: Gewerbeerweiterungszone „Lände I“ – Abänderung des Durchführungsplanes-Anpassung der Durchführungsbestimmungen – endgültige Genehmigung. > Kanalisierung: Verlegung von Rohren unterhalb der Jaufenstraße im Bereich des „Schmötzl-Hofes“ – Profilbau OHG, € 14.867,50; Schweinsteg – Saltaus – Hauptstrang, Ausführungsprojekt, Dr. Ing. Bernd Oberkofler, Gesamtpreis € 536.134,85; Schweinsteg – Saltaus – Nebenstränge – Projektierung, Dr. Ing. Bernd Oberkofler, Gesamtbetrag € 9.170,92. > Kindergarten: Lieferung von Lebensmitteln im Schuljahr 2020/21 – Auftragserteilungen und Verpflichtungen: Karl Winkler & Co. OHG, Koblerbrot d.Christian Kobler & Co. KG, Gottfried Raffl & Co. KG, Biokistl Südtirol GmbH, Johann Schnitzer & Co. KG, Fischzucht Schiefer KG für insgesamt € 32.733,41. > Kindergartentransport: Gomion – Vergabe des Dienstes für das Jahr 2020/21 – Fa. Gufler Tours d. Johann Gufler, € 8.272; Unterschlattach – Vergabe des Dienstes für das Jahr 2020/21 – Fa. PunktGenau d. Stefan Haller, € 7.392; Prantach – Vergabe des Dienstes für das Jahr 2020/21 – Fa. PunktGenau d. Stefan Haller, € 13.376; Fraktion Schweinsteg – Vergabe des Dienstes für das Jahr 2020/21 – Fa. Taxi Lampe d. Martin Lamprecht, € 16.808;
Fraktion Walten (Innerwalten) – Vergabe des Dienstes für das Jahr 2020/21 – Fa. Ehrenreich Wilhelm, € 13.200; Oberschlattach/Walten – Vergabe des Dienstes für das Jahr 2020/21 – Fa. Florian Augscheller, € 27.808. > Soziales: Gewährung und Auszahlung eines Beitrages an das Jugendbüro Passeier „JubPa“ für die Durchführung der Notbetreuung im Sommer 2020 für Kinder und Kleinkinder, Sonderbeitrag von € 12.000; Wohnung Grundschule Walten – Mietvertrag mit Frau Sandra Augscheller – Kenntnisnahme der Kündigung und Abschluss Mietvertrag mit Herrn Patrick Ennemoser und Abschluss Mietvertrag mit Herrn Johann Georg Haller. > Straßen: Asphaltierung des Straßenbelags der Kammerveiter Straße – Varesco GmbH, € 18.850; Wiederherstellung eines Parkplatzes in der Straße „Im Steinanger“ – Fa.Roman Reichhalter, € 4.800. > Umwelt: Kanalisierung Schweinsteg – Saltaus – Nebenstränge – Auftragserteilung für die Projektierung, Dr. Ing. Bernd Oberkofler, € 9.170,92. > Zivilschutz: Reduzierung Steinschlag gefahr im Bereich des Neulandhofes in Gomion, ausgeführt von der Locher KG d. G. Locher & Co.,€ 47.130,48; Umbau Zivilschutzzentrum – Ausarbeitung einer architektonischen Machbarkeitsstudie und eines Vorprojektes – Dr. Arch. Christoph Vinatzer, € 7.500; Errichtung Steinschlagschutzdamm Örtlichkeit Oberschlattach – Gefahrenbewertung, Ausarbeitung der Dringlichkeitsmaßnahmen, geologische Bauleitung und Kontrolle der Abrechnung samt der entsprechenden Protokolle und Berichte – Dr. Geol. Konrad Messner, € 2.700; Wiederherstellung des Steinschlagschutz dammes in der Örtlichkeit Schlattach – Fa. Stefan Ilmer, zum Gesamtpreis von € 32.555.
Aus dem Rathaus von Moos vom 29. 7. bis 29. 9. 2020 > Beiträge: Investitionsbeitrag – Ankauf Atemschutzgeräte – Freiwillige Feuerwehr Rabenstein – € 4.000; Beteiligung an Stromkosten für die Kirchen heizungen – Jahr 2019 – Beitrag an die Pfarreien der Gemeinde Moos – € 4.925,41. > Gemeinde: Gebührenpflichtiger Parkplatz Pfelders – Erneuerung Lizenz für die Software „PControl und Traffic Studio RL“ – Jahresgebühr – INPUT Srl – € 2.440; Personal – Aufnahme in die Stammrolle von Herrn Pöll Oswald mittels unbefristetem Vertrag als Technischer Assistent/Zeichner mit Diplom/Geometer (6. FE) in Vollzeit mit Wirkung ab 1.9.2020; Personal – Ernennung von Herrn Hofer Thomas als Funktionär im technischen Bereich (8. FE) in
Vollzeit für die voraussichtliche Dauer von einem Jahr mit Wirkung ab 23.9.2020; Abwasser – Liquidierung der Beträge lt. Art. 55 des L.G. 8/2002 für die teilweise Deckung der Ausgaben für die Finanzierung von Kanalisationen und Kläranlagen – Jahr 2019 – Autonome Provinz Bozen – Südtirol – € 11.687,65; Winterdienst – Schneeräumung in der Fraktion Rabenstein – Anmietung eines Traktors Lindner Lintrac 130 für fünf Monate – Hell Profitechnik GmbH – € 35.425,14; Stromlieferungsvertrag Energy.dis GmbH – Erstellung eines Rechtsgutachtens – Avv. Filippo Brunetti – Studio legale Chiomenti – € 5.995,08; Erdungsanlagen – obligatorische Überprüfung laut DPR 462/01 – Jahr 2020 – Messtechnik Süd GmbH – € 11.220,34; Grundschule Platt – Austausch der Sanitär leitungen – Bauendreinigung – Meranese Servizi SpA – € 2.440. > Öffentliche Arbeiten: Staatliche Beiträge im Bereich der Energieeffizienz und nachhal tigen territorialen Entwicklung gemäß Dekret des Innenministeriums vom 14.01.2020 – Straßensicherungsarbeiten entlang der Gemeindestraße in der Fraktion Pill: Vergabe der Arbeiten durch Direktvergabe – Mair Josef & Co. KG – € 65.128,05; Projekt Interreg V-A Italien Österreich Projekt 2014-2020: Projekt Nr. ITAT2013 – Timmel_Transit_2018 (Timmel_18) – Errichtung einer Plattform in Moos in Passeier – Projektierung, Bauleitung, Abrechnung und Sicherheitskoordination – Dr. Ing. Wolfgang Helfer – € 6.337,66; Kasernenareal – Ankauf der B.p.en 293/1, 293/2 und 293/4 E.ZI. 145/II in K.G. Moos – Aufnahme eines Darlehens bei der E-Werk Schneebergbach GmbH – € 850.000; Austausch der Sanitärleitungen Grundschule Platt – Anpassung Honorar – freiberuflichen Leistungen Varianteprojekt – Ingenieurbüro M&N Plan Consulting – € 2.455,60; Sanierung und Asphaltierung verschiedener Hofzufahrten in Ulfas, Platt und Stuls in der Gemeinde Moos in Passeier – Anpassung Honorar – freiberuflichen Leistungen Varianteprojekt – Ingenieurbüro Hesse – € 4.440,80; - Wohnbauzone Oberdorf Pfelders – Verlegung Trinkwasserleitung – Tiefbau & Transport GmbH – € 10.926,49; Eisturm Rabenstein – Sanierung, Anpassungen Sicherheit und Erweiterung – hydraulische und geologische Gefahrenprüfung – Mountaineering Srl – € 3.489,20. > Schulen: Transport der Kindergartenkinder Schuljahr 2020/21 – Linie Rabenstein – Firma Passeiertal Reisen d. Gufler Hubert – € 17.424; Transport der Kindergartenkinder Schuljahr 2020/21 – Linie Stuls (ganztägig und halbtägig) – Firma Gufler Valentin – € 17.424; Transport der Kindergartenkinder Schuljahr 2020/21 – Linie Platt – Firma Taxi Lampe d.
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Lamprecht Martin Heinrich – € 23.232; Transport der Kindergartenkinder Schuljahr 2020/21 – Linie Pfelders (ganztägig und halbtägig) – Firma Raffl Michael – € 27.104. Kindergarten: Genehmigung der Besucherund Beförderungsgebühren für das Kindergartenjahr 2020/2021 a) Besuchergebühr für ein Kind € 35 monatl.; b) Besuchergebühr für das zweite Kind aus derselben Familie € 20 monatlich; c) ab dem 3. Kind aus derselben Familie entfällt die Besuchergebühr; d) bezüglich der Regelung des Transport dienstes wendet die Gemeinde die Richtlinie für die Schülerverkehrsdienste und für die Verkehrsdienste für Kinder gartenkinder an; e) monatlicher Pauschalbetrag für den Kindergartentransport für jedes Kind € 20. Die Gebühr entfällt gänzlich, falls Kinder bis zur ersten Haltestelle von den Eltern befördert werden, und diese Strecke mehr als 1,5 km beträgt. Schulausspeisung 2020/2021: Vergabe des Dienstes in Pfelders an den Gasthof Pöhl d. Pöhl Irmgard – € 12,48/Mahlzeit; Schulausspeisung 2020/2021: Vergabe des Dienstes in Moos und Platt an das Gasthaus Mooserwirt d. Mooserwirtshaus GmbH – € 12,48/Mahlzeit; Öffentliche Bibliotheken Gemeinde Moos – Ankauf Bücher und Bibliotheksmaterial – Athesia Buch GmbH – € 2.607,60; – Buchhandlung Alte Mühle KG des Schölzhorn Matthäus – € 5.442,37; – Buchladen Lana KG der Valtiner Susanna & Co. – € 1.956,35.
Aus dem Rathaus von St. Martin vom 31. 7. bis 18. 9. 2020 > Beiträge: Jagdverein St. Martin – € 3.000 für den Ankauf einer Drohne; Freiwillige Feuerwehr Saltaus – € 60.000 für den Ankauf von Schutzausrüstung und Aufrüstung EDV; Pfarrei zum hl. Martin – € 35.000 für den Ankauf von neuen Beleuchtungskörpern für die Kirche; Amateur Sport Kegel Club Passeier – € 15.000 für die Sanierung der Umkleideräume bei der Kegelbahn in der Mittelschule St. Martin. > Bibliothek: Ankauf von Büchern mit dem Beitrag aus dem Notstandsfonds für Betriebe und kulturelle Institutionen laut Ministerialdekret Nr. 267 vom 04.06.2020: A. Weger KG, Brixen – € 1.666,99; Athesia Buch GmbH, Bozen – € 1.687,40; Buchhandlung Alte Mühle KG, Meran – € 1.666,90. > Kindergarten/Schule: Für die Schulausspeisung im Schuljahr 2020/2021 wurden folgende Tarife für die Grund- und Mittelschule festgesetzt: für Dorfkinder und für Kinder, die nicht in der Gemeinde St. Martin
ansässig sind: € 4 pro Essen für das 1. Kind; für alle weiteren Kinder in derselben Familie werden € 3,50 pro Essen verrechnet; für Fahrschüler der Gemeinde St. Martin: € 3 pro Essen für das 1. Kind; für alle weiteren Kinder in derselben Familie werden € 2,50 pro Essen verrechnet. Lieferung und Montage einer Holzabsauganlage für den Werkraum der Mittelschule – Gufler Hubert GmbH, St. Martin – € 2.114,87; Austausch eines Raffstore in der Mittelschule – Hella Italien GmbH, Bruneck – € 1.669,58; Lieferung von zwei Büroschränken für die Mittelschule – Gufler Hubert GmbH, St. Martin – € 784,19; Lieferung von 94 Schutzgläsern aus Acrylglas für die Grundschule St. Martin – Glas-Studio Siegfried Geier & Co. OHG, Meran – € 2.679,12; Schulausspeisungsdienst für das Schuljahr 2020/2021 – Hotel Pfandler Ålm KG des Pichler Günther & Co., St. Martin – € 9,80/ pro Mahlzeit + MwSt., insgesamt € 9.611,06; Transport der Kindergartenkinder im Schuljahr 2020/2021 – Taxi Lampe d. Lamprecht Martin H., St. Martin: Strecke Matatz-St. Martin – € 69/Tag + MwSt., insgesamt € 13.358,40; Strecke Kalmtal-St. Martin – € 89/Tag + MwSt., insgesamt € 17.230,40; Lieferung von Desinfektions- und Reinigungsmitteln für die Kindergärten St. Martin und Saltaus sowie für das Rathaus – Hygan GmbH, Leifers – € 2.261,34; Lieferung von Fisch und Fischprodukten für die Kindergärten St. Martin und Saltaus sowie für den Sommerkindergarten im Zeitraum 07.09.2020 – 06.09.2021 – Fischzucht Schiefer KG des Schiefer Stefan & Co., St. Leonhard – € 5.712,91; Lieferung von Obst und Gemüse für die Kindergärten St. Martin und Saltaus sowie für den Sommerkindergarten im Zeitraum 07.09.2020 – 06.09.2021 – Johann Schnitzer & Co. KG, Meran – € 10.223,20; Lieferung von verschiedenen Lebensmitteln für die Kindergärten St. Martin und Saltaus sowie für den Sommerkindergarten im Zeitraum 07.09.2020 – 06.09.2021 – Raffl Gottfried & Co. KG, St. Martin – € 20.361,90; Lieferung von verschiedenen Lebensmitteln für die Kindergärten St. Martin und Saltaus sowie für den Sommerkinder garten im Zeitraum 07.09.2020 – 06.09.2021 – Tschöll KG des Tschöll Bernhard & Co., St. Martin – € 13.200; Lieferung von Fleisch und Fleischprodukten für die Kindergärten St. Martin und Saltaus sowie für den Sommerkindergarten im Zeitraum 07.09.2020 – 06.09.2021 – Larch Barbara, St. Martin – € 8.754,30; Lieferung von verschiedenen Einrichtungsgegenständen für den Kindergarten Saltaus – Rivo Interior KG, Naturns – € 4.247,20; Lieferung einer multifunktionalen Kopier maschine für den Kindergarten St. Martin – Horizon GmbH, Bozen – € 2.257; Lieferung einer Spülmaschine für den Kindergarten St. Martin – Fa. Theo Trenkwalder d. Leonhard Schwarz, Meran – € 7.320.
> Öffentliche Arbeiten: Umwidmung der Zone für öffentliche übergemeindliche Einrichtungen beim Altersheim in Zone für öffentliche Einrichtungen – Pföstl & Helfer GmbH, Lana – € 2.512,22; Neuerrichtung und Energieeffizientierung der öffentlichen Beleuchtung gemäß Art. 1, Abs. 29 Gesetz Nr.160/2019 für 2020 Baulos 1 im Gemeindegebiet St. Martin – Elektro Johann Hofer des Wolfram Hofer, St. Leonhard – € 53.738,17; außerordentliche Instandhaltung und Erneuerung der Asphaltdecke der Güterwege in der Gemeinde St. Martin i.P. – Planung, Bauleitung, Abrechnung, Sicherheitskoordinierung in der Planungs- und Ausführungsphase – Dr. Lukas Kuntner, Meran – € 11.697,36; Sanierung der Brücke über den Schafflerbach – Gransteinweg – Planung, Bauleitung, Abrechnung, Sicherheitskoordinierung in der Planungs- und Ausführungsphase – Technisches Büro Monauni Moser Zöschg, Lana – € 9.333. > Sportanlagen: Lieferung von zwei neuen Toren für den Sportplatz Saltaus – Schweigl Aktivzeit des Schweigl Ernst & Co. OHG, St. Martin – € 2.101,33; Reparatur von Fliesen im öffentlichen Schwimmbad – Edilvar GmbH, St. Leonhard – € 2.806,45; Lieferung eines Hochleistungsventilators und Durchführung von verschiedenen Reparaturarbeiten im öffentlichen Schwimmbad – Eschgfäller Karl, St. Leonhard – € 3.623,40. > Straßen und Plätze: Schneeräumungsdienst Los 1: Riederberg, Saltaus und Quellenhof für die Winter 2020/2021 und 2021/2022 – Reichhalter Roman, St. Leonhard – € 20.598,48; Schneeräumungsdienst Los 2: Kalmtal und Neuhaus für die Winter 2020/2021 und 2021/2022 – Ilmer Oswald, Riffian – € 20.598,48; Schneeräumungsdienst Los 3: Flon-Matatz und Christler Straße für die Winter 2020/2021 und 2021/2022 – Pichler Christian Leo, St. Martin – € 33.987,49; Schneeräumungsdienst für den Winter 2020/2021 in der Zone Hinteregg – Elektro genossenschaft Gomion, St. Leonhard – € 8.784; Schneeräumungsdienst in der Zone Gögelehof sowie Lieferung von Schotter für den Winter 2020/2021 – Gufler Roland, Moos – € 4.831,20. > Trinkwasser: Wartung des Trinkwasserkraftwerkes „Zorn“ vom 01.10.2020 bis zum 31.12.2023 – EUM Genossenschaft, Moos – € 9.720,39. > Zivilschutz: Beseitigung von Unwetterschäden an der Christler Straße – Tiefbau Karlegger Josef und Armin OHG, St. Martin – € 5.618,10; Instandhaltungs- und Säuberungsarbeiten an den bestehenden Schutzdämmen „Kalmtal Steinwand-Höfe“ – Gebr. Oberprantacher GmbH, St. Leonhard – € 12.374,46.
Seit 32 Jahren Ihr zuverlässiger Versicherungspartner im Passeiertal Erste und einzige Hauptagentur einer Versicherungsgesellschaft im Passeiertal seit dem 01.01.1988.
Wieso sollten Sie der Agentur der ITAS-Landesversicherung den Vorzug geben? Unser Ziel
Es ist uns wichtig, einen engen und freundschaftlichen Kontakt zu unseren Kunden zu pflegen, sie gut zu beraten und ihnen eine große Auswahl an Versicherungsmöglichkeiten anzubieten. Seit dem 17.01.2019 finden Sie uns auch in unserem Büro in St. Martin in Passeier, Jaufenstraße 7 (bei der Raiffeisenkasse St. Martin) und zwar jeden Dienstag und Donnerstag von 09,00 bis 12,30 Uhr. Somit können Sie nun zusätzlich zu unserem Hauptsitz in St. Leonhard in Passeier Ihre Versicherungsangelegenheiten auch in St. Martin in Passeier zwei mal die Woche bequem und unbürokratisch erledigen.
Unser Angebot
Seriöse und vertrauensvolle Versicherungstätigkeit, Aufmerksamkeit, Präzision, Qualität, Information und Beratung, Beistand zu all Ihren Versicherungsfragen, Komplettschutz in den Sparten Schaden- und Unfallversicherung sowie Lebensversicherung und Vorsorge/Rentenfonds. Eine dauernde und komplette Betreuung im Schadensfall sowie eine sofortige und korrekte Auszahlung der anfallenden Schadensfälle gehören ebenfalls zu unserer Dienstleistung. Wir bieten Ihnen Garantien zum Schutz Ihrer Interessen.
Unsere Chronik
Unsere Gesellschaft wurde im Jahre 1821 auf Wunsch des österreichischen Kaisers Franz I. gegründet und ist Italiens älteste Versicherungsgesellschaft. Die Grundabsicht auf Gegenseitigkeit und die Verpflichtung, jedem versicherten Mitglied einen qualitativ hohen Service zu gewährleisten, sind seit der Gründung des Institutes wichtige Eigenschaften und haben sich seither nicht verändert.
Unsere Statistik – – – –
Rund Rund Rund Rund
5700 versicherte Mitglieder vertrauen unserem professionellen Service 9500 Versicherungsverträge verwalten wir für Sie 800 Schadensfälle bearbeiten wir pro Jahr 2.000.000 Euro werden durchschnittlich an Schadensleistungen pro Jahr ausbezahlt
Unser Beitrag
Wir unterstützen jährlich etwa 50 Veranstaltungen (Sachpreise, Spenden, Sponsoring, Spesenübernahme) von Vereinen, sozialen und kulturellen Körperschaften mit ansehnlichen Beiträgen. Ihr Versicherungsagent Walter Pichler
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Kultur & Gesellschaft
† Maria Gufler, Sogmuater
In Erinnerung an Maria Gufler
Nie vergess’ ich Mutters Hände … Die „Sogmuater“ wurde am 29. Jänner 2020 unter großer Anteilnahme der Bevölkerung in Rabenstein zu Grabe getragen. Pfarrer Oswald Kuenzer erinnerte sich in seinen Abschiedsworten an die streichelnden, sanften Hände der „Sogmuater“, die sie ihm bei jedem seiner vielen Krankenbesuche reichte. Von jedem, der sie besuchte, der auf sie zuging, nahm sie die Hände in ihre, streichelte und wärmte sie. Hände, die so viel ausdrücken, die so viel zu erzählen hatten und so viel Liebe schenkten, vergisst man nie … Unsere liebe „Muater“ wurde am 8. November 1920, am „Rieblhof“, als zweitjüngstes Kind von neun Geschwistern geboren. Bis zur Hochzeit arbeitete sie als Dienstmädchen bei verschiedenen Bauern in Rabenstein, so auch beim „Oberhauser“ in Saltnuss, wo sie unseren Vater Jakob kennenlernte. Am 24. Oktober 1946 heirateten sie. Die ersten vier Winter wohnten sie im „Ladurner-Haisl“ oberhalb von St. Leonhard. Fast zwei Jahre lebten sie auf „Föss“, wo im Jänner 1951 das tragische Lawinenunglück passierte, bei dem drei Kinder vom Reinstadler Richard und seiner Anna, einer Schwester der „Muater“, ums Leben kamen. Nachher zogen sie auf den Schneeberg, wo sie drei Jahre verbrachten. Vater Jakob hatte inzwischen das „Soghaisl“ in Rabenstein erworben und restauriert, somit konnte die Familie mit den vier Kindern dort einziehen. Schon bald kamen drei weitere hinzu. Leider verstarb das Jüngsten bereits mit einem Jahr. Die „Sogmuater“ war für uns Kinder, Enkel und Urenkel eine herzensgute „Muater“. Sie war aber auch für viele andere Fami-
lien da, hauptsächlich für die Wöchnerinnen in den umliegenden Weilern von Rabenstein. Ein großes Herz hatte sie auch für die „Saltnusser“ und „Hütter“ Kinder, die auf dem langen Schulweg einen Zwischenstopp bei der „Sogmuater“ einlegten. Damit die Schulkinder im Winter durch das stark vereiste „Mühlloch“ sicher in die Schule kamen, schlug die „Muater“ schon in aller Früh Stufen in das Eis. Auch für die Schulausspeisung war sie für ein paar Jahre zuständig und sorgte für das leibliche Wohl der Kinder. Nach dem großen Unwetter 1987 mussten unsere Eltern ihr geliebtes „Soghaisl“ verlassen und zogen ins „Schießstondhaisl“ und später ins neue Heim auf „die Pichl“, wo sie bei ihrer Tochter Liese und Schwiegersohn Sepp ihren Lebensabend verbringen durfte. Viel Zeit verbrachte die Moide mit „ihren“ Frauen und Freunden beim Kartenspielen, was ihr viel Freude bereitete. Vater Jakob verstarb im Jahre 1991 und Tochter Regina folgte ihm zwei Jahre später nach. Tochter Liese pflegte die Mutter in aufopferungsvoller Weise über drei Jahre lang. Die letzten zwei Jahre ihres Lebens durfte sie im Altersheim St. Barbara in St. Leonhard verbringen, wo sie liebevoll betreut wurde. Liebe „Muater“, wir danken dir für deine herzliche, liebevolle Art und deine lebenslange Fürsorge für unsere Familie und die Gemeinschaft. Wir bitten unseren lieben Herrgott, dass er dich in das ewige Leben aufnehmen möge – deine Familie. Liese Gufler, Gabi Pfitscher
Abende: „Sonne über dem Passeiertal“ oder „Bergheimat“) des Tourismusvereins und vieler Hotels und als Autor von Artikeln in Zeitungen und Publikationen. Im Passeirer Blatt wurde Karl jahrzehntelang unterstützt von seiner Gattin Anna Gufler, die all die Jahre die LeserInnen beglückt hat durch ihre auf den Punkt gebrachten Gedichte in Passeirer Mundart. Schon in den 1960er Jahren war Karl Mitglied der Alpinschule Passeier & Schnals, seit 1963 tätig als geprüfter Bergführer. In den 1990er Jahren stieg er mit zahllosen Bergsteigern zur Ötzi-Fundstelle (3.210 m) am Tisenjoch im Schnalstal auf und belebte so das Bewusstsein für die Jahrtausende alte Lebensweise und Wohnkultur des Menschen im zentralalpinen Bereich. Ferner war Karl achtzehn Jahre lang Präsident des Schneeberg-Komitees Passeier, das sich große Verdienste um die Pflege des über achthundert Jahre alten Kulturraumes Schneeberg erworben hat. Ein besonderes Herzensanliegen war dem verdienten Heimatpfleger der Wieder aufbau des 1955 abgebrannten Knappenkirchleins „Maria Schnee“ in St. Martin am Schneeberg mit Beschaffung neuer Glocken und Auffindung des historischen Tabernakels, der durch diplomatisches Geschick Karls und des Museumspräsidenten Karl Oberhauser/Sterzing von einer Militärkaserne in Sterzing heraus geholt werden musste. Uns bleibt die angenehme Aufgabe, uns beim Karl für seine jahrzehntelange Arbeit als Redaktionsmitglied und für seine Kulturarbeit für das Passeiertal von Herzen zu danken und ihm weiterhin Gesundheit und Schaffenskraft zu wünschen. Heinrich Hofer
Passeirer Blatt
Karl Lanthaler auf der Weißkugel 1985
Ein Dank an Redakteur Karl Lanthaler Nach über dreißig Jahren Redakteurs arbeit hat sich Karl Lanthaler vom Komitee des Passeirer Blattes verabschiedet. Grund genug, um ihm zu danken und eine öffentliche Anerkennung auszusprechen. Ein Blick auf sein Leben zeigt uns den vielfältigen Einsatz für Kultur und Gesellschaft in unserem Tale. Der Vater von vier Kindern und einem Ziehkind schaut auf ein erfülltes Lebenswerk zurück: dreißig Jahre Lehrer und dreißig Jahre Mitglied der Gemeindeverwaltung von Moos, davon fünf Jahre als Bürgermeister und fünfzig Jahre Bergführer. Nebenbei hat sich Karl verdient gemacht als gesuchter Vortragender bei Dia-Abenden (Titel der
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Teil 5
5 × Auer. Spuren einer Malerfamilie Die fünfteilige Serie im Passeirer Blatt präsentiert die Malerfamilie Auer. Ihre Werkstatt entstand vor rund 300 Jahren in St. Martin, sie führte sie über drei Generationen. Text: Judith Schwarz; Recherchen: Hanns-Paul Ties, Monika Mader, Werner Graf Der vorhergehende Teil dieser Serie endete mit dem Kupferstecher und Miniaturmaler Johann Benedikt, der sich stark verschuldet und seinen Hof verkauft hatte, allerdings bis zu seinem Tod 1792 mit seiner kinderreichen Familie im Malerhaus wohnen durfte. Nun führt sein Sohn Benedikt Anton als Maler die Familientradition fort, mit ihm wird sie aber auch enden: Das künstlerische Erbe ist offenbar erschöpft. Der „Letzte seines Geschlechts“ … und seine Kinder In den Quellen erfahren wir über Benedikt Anton Auer nicht unbedingt mehr als über seine malenden Vorfahren des 18. Jahrhundert. Mit 29 Jahren übernimmt er die ererbte Werkstatt, die er über ein halbes Jahrhundert führen wird. Nur ein Dokument belegt Benedikt Anton als Lehrer: Ein gewisser Michael Verdorfer hat bei ihm 1808 Rückstände in Bezug auf lehrn geld. Die einst im fernen Jahr 1724 von seinem Großvater begonnene Auerische „Lehrtätigkeit“, die mit seinem Vater bereits stark stagnierte, scheint unter Benedikt Anton fast ganz aufgegeben worden sein. 1801 malt Benedikt Anton für die Pfarr kirche von St. Martin ein Herz-Jesu-Bild, als Stifter scheint unter anderem Peter Ilmer, Besitzer des Schnatzhäusls (Wanser) in St. Martin, auf. Kurz darauf heiratet der 40-jährige Benedikt Anton dessen 23-jährige Tochter Anna Ilmer. Jeweils im Zwei-Jahres-Abstand kommen vier Töchter zur Welt, Anna (*1803), Gertraud (*1805), Maria (*1807) und Kreszenz (*1809). Die Jüngste stirbt jedoch im Säuglingsalter an Abzöhrung und Gicht, im Kriegsjahr 1809 ist Benedikt Anton dann auch als Lieutnant der Schützenkompanie Passeier belegt. 1813 endlich die Geburt des wohl ersehnten Sohnes. Doch im Alter von 12 Jahren erkrankt und stirbt der Erbe plötzlich an der roten Ruhr (blutiger Durchfall), die im Sommer 1825 in St. Martin grassiert. Hat sein Vater ihn unterrichtet? Wäre er Maler geworden? In dieser Zeit steht für das Malerhaus wieder ein Besitzerwechsel an. Gertraud Pichler verkauft nach dem Tod ihrer Schwester 1827 den Hof an Peter Pichler, Strohmair auf Tall. Mitverkauft werden ausdrücklich die offene Bäckerpfister und derlei Handwerksgerechtigkeit, diese sind nun also nicht mehr im Besitz der Familie Auer. Vielleicht erst seit kurzem, denn laut Kaufvertrag hat Benedikt Anton Auer der Gertraud Pichler noch 24,39 Gulden für
das Bäckerhandwerkszeug zu restituieren. Gertraud bedingt sich im Malerhaus Wohnrecht auf Lebenszeit aus und lässt im Kaufvertrag vermerken: Die heiligen Bilder, Tafeln und Kruzifixe bleiben der Verkäuferin zu ihrer eigenen Disposition. Hierbei handelt es sich möglicherweise um Werke der Auer-Werkstatt, da sie so explizit genannt sind, was eher unüblich ist. Am 29. Jänner 1845 geht nun das, was in Passeier bisweilen als Ära bezeichnet wird, zu Ende: Benedikt Anton Auer stirbt im hohen Lebensalter und mit ihm die althergebrachte Malerwerkstatt. Autoren wie Beda Weber, der sieben Jahre später eine Talbeschreibung veröffentlicht, konnten nun an Benedikt Anton als den „Letzten seines Geschlechts“ erinnern – vor allem weil die Formulierung das weibliche Geschlecht nicht einschloss. Tatsächlich hatte Benedikt Anton nicht nur Sohn (!) und Töchter, sondern die Schwester des letzten Auer-Malers kann sogar – wie in Teil 4 dieser Serie bereits angeführt – direkte Nachkommen bis zum heutigen Tag aufweisen. Über die drei Töchter Benedikt Antons gibt es das folgende Wenige zu berichten. Zwei sterben innerhalb von einigen Monaten im Jahr 1839, also noch zu Lebzeiten von Benedikt Anton: Die Älteste, Anna, ist ledig geblieben und stirbt mit 36 Jahren an Auszehrung (Notiz im Sterbebuch zum Todesort: Im Malerhaus 52). Die Zweite, Gertraud, hat mit 26 Jahren die außereheliche Tochter Maria zur Welt gebracht und sich später anscheinend verheiratet. Beim Tod ihrer Schwester scheint sie als verehel. Bergler in Meran auf. Die uneheliche Tochter wird dann 1916 mit 85 Jahren kinderlos sterben. Die jüngste der Töchter, Maria, ist beim Tod ihres Vaters 38 Jahre alt und Viktua lienhändlerin (Lebensmittelhändlerin), Beda Weber erwähnt, dass sie ein kleines Melblergeschäft (Mehlgeschäft) betreibe. Damit ist sie also vom Arbeitsfeld ihrer
Vorfahren, die einst Pfister und Pfister gerechtsame am Mayrhof besessen haben, gar nicht weit entfernt. Bereits 1838, mit 31 Jahren, hat sie das am alten Talweg gelegene Schlosserhaus am Hien (auch Schnatzhäusl, heute Wanser) vom Stiefonkel Josef Ilmer gekauft (das Haus wird als Soldbehausung, also als Wohnhaus geringerer Art bzw. kleines Bauerngut bezeichnet und gehörte einst dem schon erwähnten Peter Ilmer, ihrem Großvater). Maria mag folglich 1838 vom Malerhaus ins nicht weit entfernte Schlosserhaus gezogen sein, eventuell zusammen ihrem damals 77-jährigen Vater. Beda Weber, der Benedikt Anton um 1841 befragt hat, nennt dessen Wohnsitz leider nicht, sondern notiert nur: welcher noch in St. Martin als Mahler lebt. Zumindest scheint dies ein Hinweis darauf zu sein, dass Benedikt Anton auch im Alter noch gemalt hat. Später wird Maria im Steckholzgütl (in Schattenau genannt, heute Dorfstraße 18) einige Häuser weiter nördlich ihres Schlosserhauses wohnen, an dessen Ostfassade ein von Benedikt Anton stammendes Fresko mit dem Heiligen Wandel zu sehen ist. Maria hatte der ledigen Hausbesitzerin Geld geliehen und war, nachdem diese ohne Erben verstorben war, als Universalerbin zum Zug bzw. zu ihrem zweiten Haus gekommen. Die letzten zehn Jahre ihres Lebens wird die Selbstlerin (allein wohnende Person) von ihrer gleichnamigen und ebenfalls ledigen Base (der außerehelichen Tochter ihrer Schwester) gepflegt, 1869 stirbt Maria Auer dann in ihrem 62. Lebensjahr. Zwischen ihrem Tod und der Heirat ihrer Urgroßmutter mit Nikolaus Auer 1719 liegen genau 150 Jahre. Maria Pichler und Maria Auer haben Anfang und Ende der sogenannten „Passeirer Malerschule“ miterlebt, und so schließt sich – zumindest für diese Serie im Passeirer Blatt – der Kreis: Von der ersten Malergattin zur letzten Malertochter.
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Mit dieser Ausgabe endet die Serie über die fünf malenden Auer, Benedikt Anton ist der letzte Vertreter der „Passeirer Malerschule“. 1809 malt er das Jüngste Gericht für St. Hippolyt in Glaiten, ein Wimmelbild über das Ende der Welt. Foto: Hubert Gögele
Wer sich weiter mit der Malerwerkstatt der Familie Auer auseinandersetzen möchte: Bis 22. November 2020 läuft auf Schloss Tirol die Sonderausstellung „Die Passeirer Malerschule. Zwischen Augsburg und Venedig“. Der Ausstellungskatalog ist auf Schloss Tirol und im MuseumPasseier erhältlich. www.schlosstirol.it Eine Online-Datenbank des MuseumPasseier zeigt und beschreibt zirka 400 Werke der Auers und deren Umkreis. www.malerschule.it Die Malertochter Maria Auer berichtet in einem kostenlos abrufbaren Hörspiel über die Malerwerkstatt ihrer Vorfahren. www.museum.passeier.it/malerspuren
In seinem Tonstudio arbeitet Simon an seinen vielfältigen musikalischen Projekten Fotos: Benjamin Pfitscher
KOMPOSITIONEN FÜR FILM, THEATER UND DEN KONZERTSAAL
Simon Gamper, der Klangvirtuose Seit 10 Jahren lebt Simon Gamper bei uns in Psair und wohnt mittlerweile mit seiner Frau Vera Schwarz und seinen zwei kleinen Söhnen in St. Leonhard. Bekannt ist er bei uns vor allem als GuitArt-Kurs leiter, Regisseur und Autor der Mårtiner Faschingsrevue sowie durch seine musikalischen Auftritte mit Philipp Schwarz. Geboren wurde Simon Gamper 1987 in Meran und wuchs in Lana auf. Aus einer Theaterfamilie stammend, auch sein Bruder Dietmar und seine Schwester Marion stehen regelmäßig auf Südtirols Theaterbühnen, betrat auch Simon relativ früh die Bühne und widmete sich ab seinem 10. Lebensjahr intensiv der Musik. Er erlernte Euphonium, Tenorhorn, Posaune, Tuba, Schlagzeug und Klavier; später Gitarre und Bass sowie aktuell Flügelhorn und Akkordeon. Im Alter von 15 Jahren komponierte Simon erste kleine Stücke sowie einige Musiken für lokale Theaterproduktionen. Nach seiner Matura am Pädagogischen Gymnasium „Josef Ferrari“ in Meran (Fachrichtung Musik) studierte Simon an der „Univer sität für Musik und Darstellende Kunst Graz“ Schlagwerk mit Schwerpunkt
„Musik am Computer“. Er sammelte wertvolle Erfahrungen als Instrumentalist in verschiedenen Ensembles und Projekten, u.a. der Austrian Brass Band, Oper Graz, symphonic winds, Improtheater Carambolage usw. 2010 kehrte Simon nach Südtirol zurück, wo er zunächst als Musikerzieher an Südtiroler Mittelschulen arbeitete. 2014 beschloss Simon schließlich, sich seinem eigentlichen Talent zu widmen und freischaffender Komponist zu werden. In seinem Heimstudio arbeitet Simon seitdem an seinen vielfältigen musikalischen Projekten und komponiert Musik für Film und Theateraufführungen, arrangiert Alben, produziert Hörspiele und untermalt Videos. Simon ist dabei zumeist direkt in den Entstehungsprozess involviert und feilt dann in seinem Tonstudio an Akkorden, Harmonien und Stimmungen. Er kann auf diese Weise Projekt für Projekt seine künstlerische Freiheit ausleben und inspiriert mit seiner Originalität die heimische Musik-, Film- und Theaterszene. So entwarf er auch die Musik zu bekannten ORF-Dokus wie „Universum“, „Menschen und Mächte“ sowie für diverse Sendungen bei RAI Südtirol.
„Derzeit arbeite ich wieder an einigen ganz tollen Projekten“, berichtete mir Simon begeistert, als ich unlängst bei ihm zu Gast war. „Heuer standen für mich, was sehr positiv war, sehr viele Arbeiten an Konzerten an. So wird in Belgrad zwischen dem 3. und 6. November ein Solo stück für Cembalo uraufgeführt, das ich für einen Studienkollegen komponiert habe. Ich bin selbst gespannt, wie sich das Ganze anhört, vielleicht ergibt sich auch die Gelegenheit, dass ich dabei sein kann. Gleichzeitig habe ich auch für die Riffianer Musikkapelle ein Auftragswerk für’s Osterkonzert geschrieben, dieses fand natürlich nicht statt, aber es wird sicher auch demnächst uraufgeführt. So eine Arbeit ist komplett anders, du erhältst keine Vorgabe und kannst frei schreiben und entwerfen. Dies hört sich relativ einfach an, stellt aber für mich eine besondere Herausforderung dar, weil dabei die Gefahr besteht, etwas zu komponieren, das möglichst gut ankommt, aber was allzu gefällig klingt, ist nicht ungern belanglos. Wenn ich aber Musik für Filme schreibe, geht es hauptsächlich darum, interessante Klänge zu sammeln und zu verbinden. Am 28. Oktober findet in Bozen „Das Festival der Zeitgenössischen Musik“ statt, wo ich ebenfalls einen Komposi tionsauftrag erhalten habe. Nachdem heuer das Hölderlin-Jahr Thema ist, habe
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Simon empfindet es als großes Privileg, seine Leidenschaft zu seinem Beruf machen zu können
ich mich eingelesen und versucht, den Vorgaben entsprechend ein Musikstück zu komponieren. Überhaupt sind für mich die Vorüberlegungen, bevor ich etwas schreibe relativ aufwändig und schwierig, wenn dieser Prozess aber abgeschlossen ist und mein Konzept steht, geht es meistens recht schnell. Einen präzisen Plan zu haben und nach System zu arbeiten, war für mich persönlich immer sehr wichtig und hat mir stets geholfen. Aktuell habe ich auch einen ganz tollen Job für einen Film. Ich komponiere die Musik für einen europäischen Western, der in Schweden und Lettland produziert wird. Daran arbeite ich derzeit intensiv und schicke die Musik zu den jeweiligen Szenen dem Regisseur, das Projekt soll bis Dezember abgeschlossen sein. In diesem Zusammenhang ist es geplant, dass ich nach Riga fliege, wo ich in der Folge mit einem Orchester die Filmmusik aufnehme. Vor allem die Italo-Western haben mich bereits als Kind fasziniert und die dazugehörige, unverwechselbare Musik von Ennio Morricone finde ich nach wie vor einfach beeindruckend mit extrem hohem künstlerischem Anspruch! Daher war dieses Angebot für mich von vorneherein sehr reizvoll und es ist für mich eine tolle Aufgabe, einen Western zu vertonen. Für mich stellt dies sicherlich ein Traumprojekt dar! Ein weiteres Projekt, in das ich involviert bin, findet derzeit auf Schloss Sigmundskron statt. Dort spielen 5 Schauspielerinnen ein Kabarettprogramm mit dem Titel „Die unvorstellbare Vorstellung“, das mein Bruder Dietmar geschrieben hat, dafür wurde eine kurze Operettensequenz benötigt, die ich ebenfalls verfasst habe. Zurzeit spiele ich auch mit dem Improtheater, für mich persönlich toll, weil dabei viele interessante SchauspielerInnen
Südtirols mitwirken. Alles verläuft spontan, du weißt nie, was gespielt wird und entwirfst dazu, genauso spontan, die passende Musik. Aus dieser Zusammen arbeit entstehen wiederum viele andere tolle Projekte, die mir Spaß machen. Ach ja, da fällt mir noch ein: Am 20. November wird beim Filmfestival in Bozen der Kurzfilm „Connecting“ von Stefan Ghedina gezeigt, zu dem ich ebenfalls die Musik beigesteuert habe. Ich persönlich empfinde es letztendlich als großes Glück und Privileg, dass ich mein Hobby und meine Leidenschaft zu meinem Beruf machen konnte, ich hätte selbst nicht geglaubt, dass man so etwas Selbstbestimmtes tun und davon leben kann.“ Kurt Gufler St. Leonhard
Zum 90. Geburtstag alles Gute! Was wäre unsere Pfarrei ohne die vielen ehrenamtlichen und stillen Helferinnen und Helfer? Unermüdlich setzen sie sich für die Pfarrei ein und verrichten viele kleinere und größere Aufgaben, von denen meistens gar keiner weiß. Eine unserer stillen Helferinnen konnte am vergangenen 18. September ihren 90. Geburtstag feiern: Frau Pichler Wwe. Kofler Hedwig, die Kassier Hedwig wie sie genannt wird. Vor vielen Jahren kam P. Theo Neuking OT auf sie zu und fragte sie, ob sie nicht bereit wäre, verschiedene Dienste bei der Kirchenwäsche zu übernehmen. Bescheiden wie Hedwig war und ist, war es in Hedwig mit P. Markus Mur (links) und P. Christian Stuefer (rechts) bei der Feier zum 90. Geburtstag
ihren Augen keine Arbeit, die auf sie zukommen würde, sondern eine Ehre, Aufgaben für die Pfarrei zu übernehmen. So hat sie diesen Auftrag frohen Mutes übernommen. Unzählige Näh- und Flickarbeiten für die Sakristei und Kirche wurden von Hedwig ausgeführt. Wie oft ist wohl jedes Ministrantenkleid durch ihre Hände gegangen? Viele davon hat sie eigenhändig genäht, oft gereinigt und gebügelt. Unzählige Spitzen für die Kelchtücher hat sie angefertigt. Auch die Priester unserer Pfarrei sowie unzählige Gastpriester konnten und können sich noch immer auf Hedwig verlassen, sollte an den Talaren Änderungen oder Ausbesserungen zu machen sein oder ein Knopf anzunähen. Auch unsere Sternsinger hat sie ausgestattet, sodass sie immer schön gekleidet diesen wichtigen Dienst verrichten können. Den Lektorendienst verrichtete sie bis ins hohe Alter von 88 Jahren, manchmal gar mehr als die Hälfte der Woche, da jeder auf sie auch als Ersatz zählen konnte. Aber als ihre wichtigste Aufgabe, und das auch heute noch, sieht Hedwig ihre Kirchgänge und das Gebet an. Viele Stunden an Anbetung hat sie in der Kirche verbracht und uns alle in ihr Gebet eingeschlossen. Selbst an ihrem Ehrentag zum 90. Geburtstag sagte sie bei unserem Besuch: „Eigentlich wäre ja heute Anbetung und ich hatte fest vor, auch noch ein wenig in die Kirche zu gehen und zu beten.“ Auch Pfarrwallfahrt hat sie wohl keine ausgelassen und immer für die ganze Pfarrei gebetet. Liebe Hedwig, der Pfarrgemeinderat von St. Leonhard bedankt sich nochmals aufrichtig bei dir für die viele Arbeit und dein Gebet und wünscht dir zum 90. Geburtstag alles Gute und Gottes reichen Segen. Iris Karnutsch
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Schützenkompanie Andreas Hofer
Auf den Spuren unserer Geschichte! Wie sah St. Leonhard früher aus? Was geschah während der Kämpfe von 1809 in unserem Dorf? Was gab es alles hier? Das sind Fragen, welche wir, die Schützenkompanie Andreas Hofer, bei einem Herbstausflug am 27. September versuchten zu beantworten. Wir trafen uns um 9 Uhr beim Schießstand von St. Leonhard und unser Ziel war die Pfandler Alm. Bereits beim Start am Schießstand gab es viel zu erzählen. Vom lebhaften Schießbetrieb von früher, unseren alten Schießständen in der Gaierschütz und im Rest des Dorfes. Darauf folgte ein Besuch im Franzosen Friedhof und weiter ging unsere Wanderung in die Kohlstatt. Dort wurde von der „Wiëre“ erzählt, wie sie Lebens- und Arbeitsader des Dorfes war. Die Dorfbrücke war der nächste Halt. Kaum vorzustellen, wie es noch vor knapp 50 Jahren hier ausgesehen hat. Gemütlich gingen wir weiter zur Kirche. Dort angelangt erfuhren wir einiges über unsere Pfarrkirche zum hl. Leonhard und der Totenkapelle zum hl. Georg. Beim „Kolber“ wurde anschließend von den Kämpfen von 1809 berichtet. Viele spannende und aufregende Geschichten ließen uns so einiges in Erfahrung bringen. Die letzte Station der Führung war die Kapelle auf Brantleit. Andreas Hofers Verstecke und die Gefangennahme waren das letzte Kapitel der Führung. Herbstausflug zur Pfandler Alm
Ein großer Vergelts Gott geht an Magdalena Haller, sie hat uns den ganzen Tag begleitet und uns sehr viele spannende Geschichten zu dieser Zeit erzählt. Die Wanderung ging weiter bis Pfeiftal, wo es nach kurzer Stärkung auf zur Pfandler Alm ging. Ein herrliches Mittagessen erwartete uns dort. Beim gemütlichen Beisammensein und an Kårter, ließen wir den Herbstausflug ausklingen. Patrick Wilhelm
Auf dem Foto sitzen in der ersten Reihe zwei Patres. P. Angelus, den Platt als Hirte hatte sowie P. Pius Schweigl, ein Onkel der Joselemutter. Die Patres sowie auch alle anderen, die hier abgebildet sind, außer den drei, vier Jugendlichen, sind alle in einer besseren Welt. Doch die Jugendlichen, die tragen die gute alte Zeit noch im Herzen, nun mit Mundschutz und Abstand
Täglich hl. Messe in hütt
Die gute alte Zeit Es war wohl eine segens-gnadenreiche Zeit als im Sommer im Hütter Kirchlein auf Hütt, bei Platt, täglich eine hl. Messe zelebriert wurde. Es waren meistens Marienberger Patres, denn Platt war den Marienbergern anvertraut. Beim Joseler, im Josele-Häusl, genossen sie die Sommerfrische. Der herrliche Wald und der Spaziergang zum „Muaterle“, Maria der Quelle, waren erfrischend für Leib und Seele. Das Kirchlein konnte die Gläubigen oft nicht alle fassen, denn es kamen auch Pfelderer, die Zagler und sogar Platter zur hl. Messe. Das Kirchlein ist unserem Landespatron, dem hl. Josef, geweiht. Er ist ja auch Zimmermannspatron und Patron der Sterbenden sowie Stütze der Familien. Anna Lanthaler
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Werner Graf stellt die Haus- und Hofgeschichte im Mooseum vor Foto: Hubert Gögele
Buchvorstellung in Moos
Haus- und Hofgeschichte der Gemeinde Moos in Passeier Text: Werner Graf; Fotos: Ignaz Gruber und Hubert Gögele In der jetzt erschienenen Haus- und Hofgeschichte der Gemeinde Moos in Passeier versucht der Autor Werner Graf die Besitzergeschichte der Häuser und Höfe in Hinterpasseier lückenlos darzulegen. Diese Besitzgeschichten gehen für die Häuser und Höfe, die bei der Anlegung des Grundbuches um 1913 bestanden haben, zurück bis um 1750. Als Quellen dienten in erster Linie die Grundbücher im Grundbuchamt Meran, die Verfach bücher sowie die Steuerkataster von 1694 und 1775 im Landesarchiv Bozen und die Kirchenbücher von Moos, Stuls, Rabenstein, Platt und Pfelders. Es sind rund 350 Häuser und Höfe, denen der Autor nachgegangen ist. Dabei wurden über 25.000 Seiten von Urkunden oder Dokumenten gesichtet, gelesen und verarbeitet. Für die Häuser, die nach 1914 gebaut wurden, sind die aktuellen Besitzer angeführt. In allen drei Bänden ist eine Doppelseite für zusätzliche Notizen vorgesehen, wo jeder Leser die Ausführungen für seine Familie und seinen Hof ergänzen kann. Als Glücksgriff hat sich die Entscheidung der Gemeindeverwaltung Moos erwiesen, die Besitzgeschichten in drei Bänden herauszugeben. Diese sind nach den drei historischen Gemeinden des Hinterpasseiers geordnet und in einem handlichen Schuber gesammelt. Gestaltet und gedruckt
wurden die Bände vom Athesia-Tappeiner-Verlag. Neben den Besitzverhältnissen werden Geschichten und Schicksale der Menschen und Familien erzählt, die über Jahrhunderte im Hinterpasseier ihr Dasein, ihr Überleben und ihr Weiterkommen gemeistert haben. Es hat in dieser Zeit in den Familien viel Freude und Glück gegeben, aber auch einigen Kummer und manchen Schicksalsschlag. Auch die verwandtschaftlichen Beziehungen zueinander werden nachgezeichnet. So können jetzt die Passeirer, die ihre Wurzeln in der Gemeinde Moos haben, die eigene Familiengeschichte über 200 Jahre zurückverfolgen. Sogar die Aus rückungen der Landstürmer im Jahr 1809 unter Andreas Hofer sind angeführt. Die Recherchen haben ergeben, dass es in der Gemeinde Moos in etwa 30 Erbhöfe gibt. Es kommen also zu den schon bisher bekannten elf Erbhöfen noch zirka 20 weitere Erbhöfe dazu. Die Hofgeschichten sind reichlich mit Bildern versehen. Der Fotograf Hubert Gögele hat alle aktuellen Fotos aufgenommen. Durch seine akribische Arbeit ist die heutige Situation der Höfe, Weiler und Dörfer in der Gemeinde Moos in besonders gelungener Weise dokumentiert. Somit hat er wesentlich zum Gelingen des Werkes beigetragen. Die allermeisten älteren Bilder sind aus
dem Archiv des Vereins für Kultur und Heimatpflege Passeier, welche Ignaz Gruber (†) Anfang der 1990er Jahre gemacht hat. Auch Bilder, die von interessierten Leuten dankenswerterweise zur Verfügung gestellt wurden, wurden verwendet. Verschiedene Anekdoten der Passeirer Mundartdichterin Anna Lanthaler lockern einige Familiengeschichten auf und zeigen, dass die Leute auch in schwierigen Zeiten gerne gelacht haben. Werner Graf Werner Graf Haus- und Hofgeschichte der Gemeinde Moos in Passeier Fotos: Ignaz Gruber und Hubert Gögele 3 Bände, 240 × 300 mm, 852 Seiten ISBN: 978-88-6839-398-4 Athesia-Tappeiner Verlag – € 69
17 Passeirer Blatt – nr. 161, Oktober 2020
Der Pfarrgemeinderat und die Geehrten
Rabenstein
Tag des Ehrenamtes – Tag der Vereine So wie jedes Jahr wollten wir Rabensteiner auch heuer den Tag des Ehrenamtes – den Tag der Vereine – würdig feiern, trotz aller Sicherheitsmaßnahmen, die es einzuhalten gilt. Bei herrlichem Herbstwetter trafen wir uns – Musikkapelle und Kirchenchor, Bergrettungsdienst, Verein Eisturm, Freiwillige Feuerwehr und Bäuerinnen und die Pfarrgemeinde mit Männer-, Frauenbewegung und Jugend – zum Festgottesdienst vor dem Vereinshaus. Pfarrer Oswald Kuenzer feierte mit uns die heilige Messe. Der Kirchenchor, die Musikkapelle und mehrere Lektoren gestalteten die Feier mit. Gegen Ende des Festgottesdienstes wurde allen ehrenamtlichen Diensten gedankt – und es waren viele. Besonderer Dank ging an die beiden Mesner Sepp und Liese für ihre sorgfältige Arbeit in der Kirche. Berta Pfitscher hat lange Zeit im Friedhof, in der Kirche und als Vorbeterin mitgearbeitet. Auch ihr wurde herzlich gedankt. Seit einiger Zeit hängt in der Kirche eine Sakramententafel, wo wir 4 Sakramente ausgewählt haben, die im Leben eines Christen einen wichtigen Einschnitt bilden: Taufe, Eucharistie (Erstkommunion), Firmung und Ehe. Monika Lanthaler hat dazu schöne Bilder gemalt, die die Tafel zu etwas Besonderem macht. Dafür wurde auch ihr gedankt. Im Anschluss an die Messfeier spielte uns noch die Musikkapelle einige Stücke und alle freuten sich, die Musikanten nach so langer Zeit wieder spielen zu hören.
Die Rabensteiner unterhielten sich noch ein Weilchen bei einem Gläschen Weißwein und man konnte bemerken, das Fest hat es gebraucht, das Zusammenleben, das Zusammenhalten im Dorf wieder zu stärken. Hoffen wir nun alle, dass unsere Vereine in kleinen Schritten wieder ihre Tätigkeiten aufnehmen können und gesund mit Freude weiterarbeiten. Waltraud Gatterer Veit Pamer
Familienchronik als Zeitgeschichte Auf 19 Bändchen angewachsen sind die Publikationen, die der pensionierte Oberschullehrer Veit Pamer, Magfeldersohn aus Platt und heute in Algund lebend, in den letzten Jahren mit Gründlichkeit und Sachkompetenz geschrieben hat. Der Inhalt der Bücher dreht sich um die Hof- und Familiengeschichte der eigenen Passeirer Verwandtschaft sowie um die Hofgeschichten befreundeter Familien aus dem Burggrafenamt. Einige Bändchen bringen Erinnerungen an die eigene Studentenzeit in Brixen sowie Leben und Wirken des Onkels Hans Pamer, gewesener St. Josefs-Missionär auf den Philippinen. Seit jeher hat dem Autor die kulturgeschichtliche Bedeutung von Briefen als kostbare Zeitdokumente interessiert. So hat Veit Pamer schon 2012 Briefe aus der Militär- und Kriegszeit seines Groß vaters Josef Pamer ediert. Josef war bei den Kaiserjägern in Wien und hat dort die turbulenten Zeiten des Ersten Weltkriegs
erlebt. Das 19. und vorläufig letzte Bändchen der Reihe Hof- und Familiengeschichten wurde vor einigen Tagen im Rathaus von Algund von Bürgermeister Ulrich Gamper vorgestellt. Unter dem Titel „ Die Briefe meines Vaters Josef Pamer“ bringt der Autor ausgewählte Briefe des Magfelder Bauern aus Platt an seine Eltern, an seine Brüder Missionär Hans und Sebastian und an seine Söhne Veit und Hans, dem heutigen Dekan von Meran. Ergänzt wird die Briefesammlung mit erläuternden Erklärungen des Autors und mit Briefen aus einer sehr spannenden Zeit (1929 – 1934), geschrieben vom Cousin Anton Klotz – Bruder des Freiheitskämpfers Jörg Klotz – aus verschiedenen Dienstorten in Italien. Die Briefe geben Zeugnis über die tiefe Sorge um den Fortbestand des bäuerlichen Betriebes und um das Wohlbefinden der anvertrauten Familienmitglieder. Letztendlich sind es Charakterbilder aus der Zwischenkriegszeit. Die Buchvorstellung erfolgte vom Autor selbst, ergänzt von einem qualifizierten Gesangsquartett, während der Freund und Lektoratsbetreuer Franz Pahl aus Gesundheitsgründen an der Buchvorstellung nicht teilnehmen konnte. Den langen Applaus kann Veit als Anerkennung für sein geschichtliches Engagement und als Ausdruck großen Dankes für sich verbuchen. Mit einem Umtrunk und mit Gesprächen im Verwandten- und Freundeskreis endete der sehr gelungene Abend. Das Buch, erschienen im Eigenverlag, ist in der Landesbibliothek Tessmann in Bozen einzusehen. Heinrich Hofer Das 19. und vorläufig letzte Bändchen der Reihe Hof- und Familiengeschichten
19 Passeirer Blatt – nr. 161, Oktober 2020
Rosa Raich vom Graßlhof hat fast ihr ganzes Leben lang am offenen Herd gekocht. Anfang der 1970er Jahre wurde ein neuer Sparherd von vier Männern hochgetragen Fotos: Karl Lantahler
1970er Jahre
Schwere Zeiten oder der offene Herd Die Großmutter Frau Rosa Raich geb. Mader vom Graßlhof in Lechn/Moos hat fast ihr ganzes Leben lang am offenen Herd (offene Feuerstelle) für ihre Lieben gearbeitet. Das kann sich heute niemand mehr vorstellen. Anfang der 1970er Jahre wurde für den Graßlhof ein neuer Herd besorgt (Sparherd). Er wurde vom Hof hochgetragen und in der Küche an Stelle des offenen Herdes eingebaut. Das alles war kein Kinderspiel. Frau Rosa fühlte sich in der neuen Situation nicht ganz wohl (ein Kaminrohr, das Feuer im Herd, neues Kochgeschirr …). Aber sie konnte sich an die neue Einrichtung nicht lange gewöhnen, denn sie starb 1973 im Alter von 86 Jahren. Karl Lanthaler
Foto: Martin Reinstadler
Faszination und Bann unserer einzigartigen Bergwelt
Gipfelfieber Unser Land ist Wanderland. Unser Land ist Bergsteigerland. Unser Land ist das Land, in dem selbst Hühner Steigeisen tragen und es ist das Land, wo schon Murmeltiere mit Eispickel gesichtet wurden. Alles strebt, so zumindest hat man in den Sommermo naten den Eindruck, nach oben. Alles ist auf den Beinen. Gipfelstürmer jagen den Gipfelkreuzen nach, wie Trophäen die es zu sammeln gilt. „Berg Heil“, hallt es von den Spitzen. Doch was treibt uns in die Höhe? Was macht diese Faszination Bergsteigen aus? Warum nehmen wir oftmals große Strapazen auf uns, um das Ziel „Gipfel kreuz“ zu erreichen? Was suchen wir in den Bergen? Seit Jahren ist das „Wochenend- und das Im-Urlaub-in-die-Höhe-wandern“ ein Trend der stetig, wie seine zahllosen Wanderjünger, neue Höchstwerte erreicht. Ausgerüstet mit den modernsten Musthaves für einen erfolgreichen Gipfelsturm strömen wir in die Höhe. Das Wandern und Bergsteigen ist zunehmend auch ein kleines Abbild unseres Konsumverhaltens gewor den. Da gibt’s Multifunktionsuhren mit einstellbaren Power Manager Modus und Pulse Ox Sensor am Handgelenk zur Mes sung der Sauerstoffsättigung im Blut, und die Uhrzeit misst sie wahrscheinlich auch noch. Für das gute Gefühl am Fuß trägt man ultraleichte Trailrunningschuhe mit integriertem Reguliersystem zur Spannung und kratzfestem Mesh mit Zugband all around in Microfaser. Und technische T-Shirts, Sportbrillen mit Prizm-Linsen, Softshelljacken mit heißversiegelten Nähten oder Wanderhosen mit Zwickel im Schritt für mehr Bewegungsfreiheit sollte man auf jeden Fall haben.
Der Ausrüstungswettkampf kennt fast keine Grenzen mehr, doch am Ende des Tages müssen uns die eigenen Beine ans ersehnte Ziel tragen. So frage ich mich schon das ein oder andere Mal, wie die Generationen vor uns überhaupt den Weg zum Parkplatz, geschweige denn den Weg zum Gipfel gefunden haben? Ich möchte auf keinen Fall eine Marx’sche Konsumkritik vom Zaun brechen, doch gute Ausrüstung alleine vermag nicht Erfahrung, Selbstein schätzung und Hausverstand zu kompen sieren, um das Abenteuer und den Ausflug in den Bergen unbeschadet zu überstehen. Unglücke, welche leider passieren, lassen uns unsere Rolle in der Natur überdenken. Der Mensch ist Gast und jeder sollte sich seiner Besucherrolle am Berg bewusst sein. Und was am Ende des Tages auf keinen Fall fehlen darf, ist das Smartphone für den obligatorischen Gipfelschnappschuss. Ist das Ziel erst mal erreicht, beginnt, nach den Strapazen des Aufstiegs, der Kampf um die beste Inszenierung der Leistung. Ein Gipfel foto jagt das nächste, ein Sonnenaufgang jagt den nächsten. Es reicht nicht mehr einfach am Gipfel zu stehen, Exposition lautet die oberste Devise. Posen für mög lichst viele Likes und Kommentare. Doch suchen wir diese Art von Anerkennung in den Bergen? Das Gipfelterrain ist Gutelauneland. Lachende und zufriedene Gesichter, freud erfülltes Bergsteigervolk. Gipfelfotos sind Freudenfotos. Weinend am Gipfel stehen, ist irgendwie out. Vergessen die Qualen des Aufstiegs, überstanden der innere Kampf an steilen exponierten Stellen oder das gelegentliche Fluchen, weil der Steig ein fach kein Ende zu nehmen scheint.
„Der Weg ist das Ziel“ oder „Die Natur bezwingt man nicht, man erlebt sie.“ Über wunden diese Kalenderweisheiten, wenn das Gipfelkreuz umarmt wird. Das Hochge fühl, die Schönheit der Umgebung, der Aus blick und der Rundumblick, vorausgesetzt man sitzt nicht im Nebel. Was bleibt also nach dem Gipfelsieg? Die Erinnerung ans Selfie oder das Gefühl innerer Ruhe und Zufriedenheit? Die Zahl der Likes oder der Moment dieses unbe schreiblichen Hochgefühls? Es bleiben die Erinnerungen an das Panorama und an das Pfeifen der „Murmeler“. Es bleibt die Erin nerung an das akrobatische Schauspiel von Steinböcken oder Gämsen in den steilen Wänden. Es bleibt die Erinnerung an das gefundene Edelweiß. Es bleibt die Erinne rung an das mitunter leidenschaftliche Fachsimpeln mit den Wandergefährten. Es bleibt die Erinnerung an die wohlver diente Einkehr auf dem Rückweg. Das Erlebte prägt uns immer wieder aufs Neue und steigert stetig die Lust neue Ecken unserer Gebirgslandschaft zu entdecken. Die wunderbaren Bilder von Nebelmeeren im Tal, von farbenprächtigen Sonnenaufund -untergängen, von tollen Gipfelkreu zen, von unseren urzeitlichen Gletscher landschaften, sie alle sind Sehnsuchtsbilder. Egal ob abgespeichert in unserer Erinne rung oder auf Speicherkarten im Handy. Egal ob für Likes oder fürs persönliche Fotoalbum. Jede und jeder einzelne von uns spürt die Anziehung unserer einzigartigen Bergwelt. Die Gipfelkreuze sind Anker in der Höhe, welche uns Orientierung geben und anziehen. Wir streben in die Höhe. Und hat einem das Gipfelfieber erstmal erfasst, ist es schwer sich der Faszination und dem Bann unserer fesselnden Gipfelwelt wieder zu entziehen. Thomas Reinstadler
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Die Sprachwissenschaftler Franz Lanthaler und Johannes Ortner, Botanikerin Angelika Ruele sowie Agnes Pichler Raffl und Antonia Wilhelm, die mit ihrem vielseitigen Wissen über Mundartbezeichnungen in der heimischer Pflanzenwelt beeindruckten Foto: Arnold Rinner
Dialektnamen Flora
„Moschhegge“ und „Rosskiim“ Jede Pflanze trägt einen Namen. Und das nicht nur einen. Da gibt es einen wissenschaftlichen, lateinischen Namen, einen oder mehrere deutsche Bezeichnungen und mundartliche oder dialektale Namen. Am Beispiel einer wegen ihrer Früchte im Tal geschätzten Pflanze, den Preiselbeeren, möchte ich dies verdeutlichen: Die wissenschaftliche Bezeichnung für den beerentragenden Zwergstrauch ist „Vaccinium vitis-idaea“, ihr deutscher Name „Preiselbeere“ und ihr mundartlicher Name im Passeier „Glaan“. Die Bezeichnung „Glaan“ ist nach Aussage von Johannes Ortner auch im Schnalstal und im Obervinschgau, also entlang des Ötztaler Hauptkammes, gebräuchlich. In vielen anderen Talschaften Südtirols heißen die Preiselbeeren in der Mundart „Grantn“. Dialektale Pflanzenbezeichnungen stellen in ihrer Vielfalt ein wertvolles Kulturgut einer Talschaft dar, welches einen Teil der Identität der Talbewohner bildete. Um diesen mundartlichen Wortschatz in einer zunehmend globalisierten Welt für die Nachwelt zu erhalten, sucht das Naturmuseum Bozen im Rahmen eines großangelegten Projektes in Südtirol, wo übers ganze Land verteilt immerhin an die 20 Großdialekte gesprochen werden, mundartliche Bezeichnungen für Pflanzennamen. Wissenschaftlicher Leiter des Projektes ist Thomas Wilhalm, Konservator für Botanik am Naturmuseum in Bozen. Die Erhebung und Befragung von lokalen Gewährsleuten spielt bei der Erforschung und Dokumentation der mundartlichen Namen eine wichtige Rolle. Auch das Passeiertal ist gesegnet mit mundartlichen Pflanzennamen. Das konnten die Sprach-
wissenschaftler und Dialektforscher Johannes Ortner, Franz Lanthaler und Botanikerin Angelika Ruele am 17. August 2020 bei einem Treffen in der Bibliothek in Platt feststellen. Hier warteten Agnes Raffl Pichler und Antonia Wilhelm mit einer Fülle an Dialektnamen auf. Unter anderem erinnerte sich Agnes an vielfach in Vergessenheit geratene dialektale Pflanzennamen wie „Moschhegge“ (Eberesche), „Hetsche Petsch“ (Hagebutte), „Rosskiim“ (Große Bibernelle), „Kiim“ (Kümmel), „Grompn2 (Wiesen Bärenklau), „Tuscher“ (Taubenkropf Leimkraut), „Bumbele Buschn“ (Storchenschnabel), „Scheißmolten“ (Guter Heinrich), „Solche“ (Palmkatzenstrauch/Salweide) und viele weitere. Als besonders giftige Pflanze erwähnten die beiden Frauen das „Hem-
merkraut“ (Weißer Germer). Gar nicht so einfach war in manchem Fall die Zuordnung des Dialektnamens zur wissenschaftlichen Pflanzenbezeichnung. Hocherfreut zeigten sich die Sprachwissenschaftler nach zweistündigem intensiven Austausch über die vielen einzigartigen Sprachschöpfungen aus dem Raum Hinterpasseier und bedankten sich bei Agnes Raffl Pichler und Antonia Wilhelm für die interessanten Beiträge. Das Naturmuseum freut sich über jeden Beitrag und ruft die Bevölkerung weiterhin zur aktiven Mitarbeit auf. Unter anderem wird in den Gemeindeblättern und anderen lokalen Medien abwechselnd das Foto einer Pflanze gezeigt und die Bevölkerung ist aufgefordert, per E-Mail den jeweiligen lokalen Dialektnamen dieser Pflanze mitzuteilen. Das Projekt läuft bis Ende 2021. Dann sollen alle Dialektnamen im Portal florafauna.it gesammelt und präsentiert werden. Arnold Rinner
Teils in Vergessenheit geraten ist der Dialektname „Moschhegge“ als Bezeichnung für die Eberesche Foto: Arnold Rinner
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Seelenbilder
Bilderausstellung von Roswitha Gumpold im Glasturm Meine Bilder sind nun noch im Oktober im Glasturm vom Bunker Mooseum in Moos frei zugänglich. Montag und Dienstag ist Ruhetag, ansonsten kann man die Bilder täglich von 10 bis 15 Uhr besichtigen. Schon seit ich denken kann, male ich sehr gerne. In den Wintermonaten war es herrlich in der warmen Stube zu sitzen und zu malen. Meine Bilder sind Ausdruck meiner Seele, darum nenne ich sie Seelenbilder. Diese Art zu malen habe ich in Selbst erfahrungskursen gelernt und dann vertieft. Meine Bilder kann man spüren und mit dem Herzen fühlen. Sie sprechen zum Betrachter. Ich male mit Acrylfarben, mische manchmal Kräuter, Kaffeepulver, Gewürze und auch Eierschalen dazu, damit eine raue Oberfläche entsteht. Wenn du vorbeikommst, meine Bilder im Glasturm anzuschauen, dann stell dich vor das Bild und fühle, lass alles Urteilen los, schalte für einen Moment deine Gedanken ab und fühle das Bild mit deinem Herzen. Was sagt es dir? Was spürst du? Gerne kannst du deine Eindrücke im bereitstehenden Büchlein aufschreiben, darüber freue ich mich. Am 24.10.20 bin ich von 13 bis 15 Uhr anwesend. Roswitha Gumpold
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Natur & umwelt
Seltener Anblick: Sandregenpfeifer auf dem Herbstzug zwischen Schnabel-Seggen-Beständen bei einer Lacke am Jaufenkamm Foto: Peter Hofer
Vogelart mit Seltenheitswert
Sandregenpfeifer auf dem Herbstzug Jedes Jahr im Herbst ziehen Millionen von Zugvögeln von ihren Brutgebieten im Norden Europas in südliche Länder. Ein großes Hindernis auf dem Süd-Westflug durch Mitteleuropa stellen die Alpen dar. Der Großteil der Zugvögel meidet diesen Gebirgskamm und umfliegt ihn. Für jene Vögel, die die Alpen über Nebenrouten queren, bietet sich Tirol mit seinen nied rigen Alpenpässen und den südwestlich ausgerichteten Tälern besonders an. Entsprechend hoch sind die Zugvogelzahlen in südwestwärts führenden Tälern in Südtirol wie z. B. im Wipp- und Eisacktal und an markanten Passeinschnitten wie Brennerpass, Pfitscher Joch und Jaufenpass. Der allergrößte Teil der Zugvögel, wie etwa kleine Langstreckenzieher oder Watvögel fliegen dabei unbemerkt im Schutze der Nacht über unsere Köpfe hinweg. Stimmen die Bedingungen, legen Zug vögel auf ihren Wanderungen oft für mehrere Tage einen Zwischenstopp ein, um ihre Energiereserven wieder aufzufrischen. Die vielen von Kaulquappen, Wasserläufern und anderem Getier belebten Feuchtflächen und Wasserlacken am Jaufen bieten sich als Rastplatz besonders an. Immer wieder können hier von aufmerk-
samen Naturbeobachtern rastende Gäste aus dem Norden aufgespürt werden. Als Vogelart mit Seltenheitswert konnten am 30. August 2020 von Peter Hofer und Oswald Gufler zwei Sandregenpfeifer an einem Tümpel beobachtet werden. „Anfänglich bemerkbar,“ schildert begeistert Peter Hofer, „machten sich die seltenen Zuggäste durch einen flötenden, melodischen Pfiff. Nach langem Absuchen der Schilfbestände mit dem Fernglas gelang es uns dann, die beiden Limikolen zu sichten. Da die Vögel keine besondere Scheu zeigten, konnten wir zu guter Letzt sogar mit dem Fotoapparat einige Schnappschüsse machen.“ Sandregenpfeifer sind Nachtzieher und in unseren Breiten zur Zugzeit sehr selten zu beobachten. Den letzten Eintrag von zwei Sandregenpfeifern am Jaufen machte Arnold Rinner am 11. Oktober 2018 in die Datenbank ornitho.it. Seinem in Südtirol mehr präsenten Verwandten, dem Flussregenpfeifer, sieht der Sandregenpfeifer sehr ähnlich. Er ist aber ein wenig größer und kräftiger und hat im Prachtkleid leuchtend orange gefärbte Beine und Schnabel. Ein Erkennungsmerkmal des Sandregenpfeifers ist auch das schwarze
Halsband. Im Unterschied zum Fluss regenpfeifer hat der Sandregenpfeifer eine weiße Flügelbinde, die im Flug gut sichtbar ist. Der 18 bis 20 cm große Vogel bevorzugt als Lebensraum Feuchtgebiete, Seen und Flussläufe. Für gewöhnlich brüten Sandregenpfeifer zweimal im Jahr in Mulden auf freien Kies- und Sandbänken. Seine Brutgebiete hat diese Vogelart an den Meeresküsten und in der Tundra im Norden Europas sowie in Sibirien. Auf ihrem Zug in die afrikanischen Überwinterungsquartiere und an die Küsten in West- und Südeuropa müssen die Vögel daher extrem lange Distanzen überwinden. Auf dem Speiseplan des Watvogels stehen Würmer, Spinnen und Insekten. Kennzeichnend für diese Vogelart und für andere Regenpfeiferarten ist die Nahrungsaufnahme, die in einem unverkennbaren Rhythmus erfolgt, der aus einem schnellen Laufen, einem abrupten Stopp und dem Aufpicken der Nahrung besteht. Neben dem Sandregenpfeifer gelang es im August und September auch andere seltene Vogelarten aus dem hohen Norden wie etwa Waldwasserläufer (27.8.2020), Grünschenkel (11.9.2020), Steinwälzer (31.8.2020), Fischadler (13.9.2020) Steppenweihe (20.9.2020) und Raubwürger (22.9.2020) am Jaufenkamm zu beobachten. Arnold Rinner
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Gesundheit & soziales
gratulationen
Sozialsprengel Passeier
Info neue Leistung „Covid-19-Kindergeld“ Diese Leistung verfolgt den Zweck Familien mit minderjährigen Kindern in der Überbrückung der finanziellen Schwierigkeiten aufgrund des epidemiologischen Notstandes COVID-19 zu unterstützen. Die Leistung besteht in einem einmaligen Betrag von 400 Euro für jedes minderjährige Mitglied der Familiengemeinschaft, welches sich zum Zeitpunkt der Antragstellung in Südtirol befindet. Das Gesuch um die Leistung ist auf dem von der zuständigen Landesabteilung dafür bereitgestellten Formular in vereinfachter Form/Selbsterklärung zu verfassen. Es soll mittels gewöhnlicher elektronischer Post (E-Mail) an den zuständigen Sozialsprengel übermittelt werden. Das Gesuch kann auch von jenen Familien gestellt werden, die zur Zeit Leistungen der Finanziellen Sozialhilfe beziehen. Insbesondere muss im untengenannten Zeitraum mindestens ein Mitglied der Familiengemeinschaft, als Arbeitnehmer (inkl. Saisonarbeitnehmer) oder als Selbstständiger von einer Aussetzung (nicht nur Reduzierung) der Arbeitstätigkeit beziehungsweise von einem Widerruf der vorgesehenen Wiederaufnahme derselben betroffen gewesen sein oder es konnte die bestehende Arbeitstätigkeit aufgrund der vorgesehenen Einschränkungen nicht mehr ausüben, mit daraus folgendem Verlust der Einkommen aus dieser Tätigkeit. Im Gesuchsformular sind nur jene Familienmitglieder anzugeben, welche sich zum Zeitpunkt der Antragstellung in Südtirol befinden. Die Voraussetzungen sind im Gesuchsformular als Ersatzerklärung zu erklären; diese Erklärungen unterliegen den von den geltenden Bestimmungen vorgesehenen Kontrollen.
Anrecht auf das Covid-19-Kindergeld haben: a) jene Familiengemeinschaften, welche im Zeitraum vom 24. 4. bis 20. 8. 2020 die Leistungen „Soforthilfe Covid-19“ und „Covid-19-Sonderbeitrages für Miete und Wohnungsnebenkosten“ erhalten haben. b) jene Familiengemeinschaften, welche im Zeitraum vom 24. 4. bis 20. 8. 2020 Anrecht auf die Leistungen „Soforthilfe Covid-19“ und „Covid-19-Sonderbeitrages für Miete und Wohnungsnebenkosten“ gehabt hätten, jedoch kein Ansuchen gestellt haben. c) jene Familiengemeinschaften, welche im Zeitraum vom 24. 4. bis 20. 8. 2020 Gesuche um „Soforthilfe Covid-19“ und „Covid-19-Sonderbeitrages für Miete und Wohnungsnebenkosten“ gestellt haben, da sie die Voraussetzungen laut Absatz 2 erfüllten, deren Gesuche aber aus anderen Gründen abgelehnt wurden (z. B. da sie bei damaliger Gesuchstellung bereits wieder gearbeitet haben, da sie staatliche Unterstützungsmaßnahmen bezogen haben, etc). Familiengemeinschaften, welchen die vormaligen Gesuche um Covid-19 Leistungen (Soforthilfe Covid-19 und Covid19-Sonderbeitrages für Miete und Wohnungsnebenkosten) abgelehnt wurden, da sie die Voraussetzungen laut Absatz 2 des Art. 52 während des gesamten Zeitraumes nie erfüllt haben, haben kein Anrecht auf das Covid-19 Kindergeld. d) Das Covid-19 Kindergeld wird nur jenen Familien gewährt, und dabei auch nur für jene Minderjährige, welche sich zum Zeitpunkt der Gesuchstellung um Covid-19 Kindergeld in Südtirol aufhalten. Rosmarie Pamer
Covid-19-Kindergeld – Weitere Informationen
Weitere Informationen (Zugangsvoraussetzungen, notwendige Dokumente, Kosten, Gesetzesbestimmungen, Verordnungen, Formulare) auf der Webseite: http://www.provinz.bz.it/de/dienstleistungen-a-z.asp?bnsv_svid=1037364 Wichtig: Das Gesuch ist innerhalb 30. Oktober 2020 beim Sozialsprengel Passeier zu stellen. Die Kontaktaufnahme sollte über Telefon oder E-Mail Kontakt erfolgen: Sozialsprengel Passeier, Passeierstraße 3, 39015 St. Leonhard in Passeier Telefon: 0473 659 018, E-Mail: sprengel-passeier@bzgbga.it
Seine Familie wünscht dem „Paulner“ Serafin alles Beste zum 95. Geburtstag
Serafin Auer – Oberwieden
Herzlichen Glückwunsch zum 95. Geburtstag! Am 16. August 1925 wurde Serafin, als 3. Kind, beim Paulner auf Glaiten geboren. Er wuchs mit 13 Geschwistern in kargen Verhältnissen auf. Doch er wusste sich immer zu helfen und kämpfte sich bereits als junger Bursch unverzagt durchs Leben. Zusammen mit seiner tüchtigen Frau Martha kaufte er sich 1969 den Ober wiednerhof in Ried (heute Kalmtal), wo er bis heute seine Heimat gefunden hat. Sein 95. Geburtstag fiel genau wie zu seiner Geburt auf einen Sonntag und so konnte unser rüstiger Vater, Opa und Uropa diesen besonderen Tag im Kreise seiner Familie und Freunde auf der Timmelsalm feiern. Ein gutes Essen, „a Glasl“ Rotwein und Musik umrundeten das Fest. Seiner Leidenschaft, dem Blindwatten, konnte er bis spät am Abend nachgehen. Weiterhin viel Freude beim Watten und bei den Quizsendungen, das wünscht dem Jubilar seine ganze Familie. Lieber Serafin, deine 6 Kinder, 17 Enkel und die 19 Urenkel wünschen dir von ganzem Herzen weiterhin viel Glück, Gesundheit und alles Gute! Maria Anna Auer
25 Passeirer Blatt – nr. 161, Oktober 2020
Schulen & Bibliotheken Autofreier Tag
Geheimagentenausbildung in Rabenstein Zum Autofreien Tag wurde gemeinsam mit der Grundschule und der Öffentlichen Bibliothek eine Agentenrallye ausgearbeitet. Dabei gab es verschiedene Stationen, bei denen die Kinder ihre sportlichen Fähigkeiten als auch ihren Forschergeist trainieren konnten. Gewappnet mit einem Stationenpass durften sie sich aussuchen, wie sie ihre Ausbildung durchführten. Es waren verschiedene Schätzaufgaben, Balancierübungen, Zielwerfen, Recherchieren und vieles mehr. Am Ende gab es von der Bibliothek Rabenstein eine Becherlupe als Belohnung für die frisch gebackenen Geheimagenten. Jasmin Pixner
Märchen erkennen durch Becher abwerfen
Geburten vom 1. 8. bis 6. 10. 2020
Gemeinde St. Martin 6. 8. 2020 Marie Schiefer 9. 8. 2020 Sarah Kofler 18. 8. 2020 Juna Öttl 11. 9. 2020 Josef Pixner 18. 9. 2020 Ferdinand Schiefer 26. 9. 2020 Edda Latschrauner
Gemeinde St. Leonhard 1. 8. 2020 Josef Gamper 4. 8. 2020 Marc Thoma 8. 8. 2020 Tobias Müller 14. 8. 2020 Emilia Sofia Schiefer 18. 8. 2020 Veit Wilhelm 20. 8. 2020 Leo Widmann 6. 9. 2020 Elena Pfeifer 11. 9. 2020 Fjara Holzknecht
Gemeinde Moos 2. 9. 2020 Vanessa Gatterer 28. 9. 2020 Sindi Raich 30. 9. 2020 Toni Raich 6. 10. 2020 Alea Schweigl
Geschichten erraten durch Hören einer Audiokassette … … und mit Büchern auf dem Kopf balancieren
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+
wo. +was passeier
sport
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Die schönsten Stutfohlen mit ihren Besitzerinnen und Haflingerkönigin Andrea Aster
Haflinger Pferdezuchtverein Passeier
Fohlenerhebung 2020 Am 19. September fand auf dem Reitplatz beim Sandhof die diesjährige Fohlen erhebung der Haflingerpferde statt. Bei herrlichem Sonnenschein wurden 18 Fohlen, so viele wie seit Jahren nicht mehr, der Zuchtkommission vorgestellt, gechipt und mit dem traditionellen Fohlenbrand versehen. Anschließend wurden die schönsten Fohlen für das landesweite Fohlenchampionat nominiert, bei den Stutfohlen sind dies Diva Sunshine der Katja Lamprecht sowie Dolina des Walter Pichler, bei den Hengstfohlen Bilbo der Floriane Auer.
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Stand: 15. 10. 2020
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Im Anschluss an die Fohlenerhebung wurde die 4-jährige Zuchtstute Zenzi der Margit Schiefer von der Zuchtkommission nachbewertet und in die erste Zuchtwertklasse eingetragen. Das Stutfohlen Dorothea des Richard Raffl wurde in Jenesien vorgestellt und ebenfalls für das Fohlenchampionat nominiert. Der Haflinger Pferdezuchtverein Passeier gratuliert seinen Mitgliedern zu ihren Zuchterfolgen und wünscht ihnen auch weiterhin viel Freude an ihren Pferden. Petra Bacher
27 Passeirer Blatt – nr. 161, Oktober 2020
Vorankündigungen > Markt – Schulhof von Moos Samstag, 31. Oktober. Gleichzeitig veranstaltet die Südtiroler Krebshilfe Burggrafenamt einen Trödlermarkt mit Kinderspielzeug und Büchern anstelle der ausgefallenen Rosenaktion. > ZEITkolumnen & Zeitlieder im MuseumPasseier 12. November 2020, 20 Uhr Ein literarisch-musikalisches Doppel: Harald Martenstein, Starkolumnist der ZEIT schreibt geniale Glossen, Georg Clementi, preisgekrönter Chansonnier, verwandelt sie in packende Lieder. Nun machen sie erstmals gemeinsame Sache und gehen miteinander auf Tour. Drei Martenstein-Kolumnen hat Clementi zu Chansons veredelt und wird sie zusammen mit Bojana Popovicki am Akkordeon und Ossy Pardeller an der Gitarre zum Besten geben. Sie heißen „Das Kopftuch“, „Mir ist alles egal“ und „Küsse die Hand“ – ein pointierter Seitenhieb auf die Nöte der Männer in Zeiten der Political Correctness. Neben diesen Kolumnen liest Martenstein weitere Texte, die auf Clementis Chansons thematisch abgestimmt sind. Bildungsausschuss St. Leonhard > Kunst im Glasturm Die Ausstellung „Seelenbilder“ von Gumpold Roswitha ist bis Ende Oktober zu den regulären Öffnungszeiten im Bunker Mooseum in Moos kostenfrei zugänglich. > Zwischen Augsburg und Venedig. Die Passeirer Malerschule 8. August bis 22. November 2020 Rund 300 Jahre nach ihrer Gründung widmet sich erstmals eine größere Ausstellung dieser sogenannten Passeirer Malerschule. Die rund 80 Exponate – großteils Gemälde und Graphiken, aber auch Skulpturen und von Michael Winnebacher verfasste Bücher – stammen aus Südtiroler Kirchen und Museen, aber auch aus österreichischen und deutschen Sammlungen. Öffnungszeiten: täglich außer Montag u. Dienstag, von 10 – 17 Uhr. Auch online: www.schlosstirol.it
> Liechtrzeit und Sternstundn Die Liechtrzeit in St. Leonhard und die Sternstundn in St. Martin finden heuer nicht in der umfangreichen Form wie die letzten Jahre statt, es wird aber versucht, einige Veranstaltungen in der Advents- und Weihnachtszeit zu organisieren. > Forsttagsatzung Die Forsttagsatzung wird am 19. 11. 2020, um 9 Uhr, im Sitzungsraum der Forststation St. Leonhard, abgehalten. > Straßensperre Breiteben Die Gemeindeverwaltung teilt mit, dass die Straße von Waldheim bis Breiteben aufgrund von Straßenarbeiten vom 5.10. bis 6.11. und zwar von 7 bis 18 Uhr gesperrt ist. Samstag und Sonntag ausgenommen. > Weg entlang der Passerschlucht Bleibt aus Sicherheitsgründen bis auf Widerruf geschlossen. > Amtstierärztliche Mitteilung: Hausschlachtungen für den Eigengebrauch (max. 2 GVE) sind generell nach wie vor erlaubt. Die Schlachtung von Schafen und Ziegen, welche älter als 18 Monate alt sind und getestet werden müssen (Gehirnprobe), müssen wie vom Gesetz vorgesehen in einem Schlachthof geschlachtet werden. Aufgrund des Ministerialdekretes bezüglich Covid-19, welches den Kontakt zwischen Personen stark einschränkt, wird die bisher mögliche Ausnahmeregelung seitens des Amtstierarztes, diesen Test am Hof oder anderweitiger Struktur durchzuführen, vom Amtstierarzt bis auf eigenen Widerruf nicht mehr gestattet. > Verzeichnis der Stimmzähler sowie der Wahlsitzpräsidenten Es wird mitgeteilt, dass das Verzeichnis der Stimmzähler sowie der Wahlsitzpräsidenten im Jänner bzw. im Februar aktualisiert wird. Interessierte Wähler können in der Gemeinde ein Gesuch um Eintragung abgeben. Voraussetzung für Stimmzähler: Erfüllung der Schulpflicht. Voraussetzungen für Wahlsitzpräsidenten: Oberschulabschluss (Matura) und der Zweisprachigkeitsnachweis B.
> Zuweisung sozialer Mietwohnung Die Gesuche um Zuweisung einer sozialen Mietwohnung können wieder innerhalb 31.10.2020 sowohl in der Gemeinde als auch direkt beim WOBI oder online eingereicht werden. Die Ansuchen liegen in der Gemeinde, in den Büros des WOBI auf oder können von der Internetseite: www.wobi. bz.it heruntergeladen werden. > Jugendinfo Das Jugendbüro Passeier öffnet ab Oktober einmal monatlich die Jugendräume in den Dörfern der Gemeinde Moos und St. Leonhard für alle Jugendlichen ab dem Mittelschulalter. Komm vorbei! Infos zu den genauen Zeiten findest du auf unserer Homepage, im jeweiligen Jugendraum und im Dorfschaukasten. Weitere Infos im JubPa bei Thomas, Tel. 327 4215679 > Pseirer Jugendmesse Das Jugendbüro Passeier möchte in Zusammenarbeit mit den Jugendgruppen der einzelnen Dörfer und dem SKJ-Bezirksteam bewusst einen Beitrag für ein gelingendes Miteinander im Bereich der kirchlichen Jugendarbeit leisten. Dazu wird in allen 8 Dörfern des Passeiertales von der Dorf jugend eine Jugendmesse gestaltet. Jugendseelsorger P. Shenoy wir bei allen Gottesdiensten mit dabei sein und mit uns die Messen feiern: > Pfelders, 14. 11. 2020, 19.30 Uhr > Walten, 5. 12. 2020, 19.30 Uhr > Moos, 13. 12. 2020, 10 Uhr > Volkshochschule Südtirol Ortsstelle Moos: 10-Finger-Tippsystem in 5 Stunden Am 2.2. – 9.2.2021, 18 – 21 Uhr; Referentin: Tatjana Christina Finger; Ort: Vereinshaus Moos Ortsstelle St. Martin: Englisch A1.2 – geringe Vorkenntnisse Ab 7.10.2020, 19.30 – 21 Uhr, 10 Treffen; Referentin: Dr. Margit Ritsch; Ort: Dorfhaus St. Martin
Termine & Veranstaltungen können per E-Mail (passeirerblatt@passeier.it) mitgeteilt werden
Öffnungszeiten moos Gemeindeamt: Mo – Fr, 8 – 12 Uhr; Di, 14.30 – 18 Uhr; Sa geschlossen, T 0473 643 535 Minirecyclinghof Moos: Fr, 8.30 – 9.30 Uhr; Pfelders: Mi, 14 – 15 Uhr; Platt: Mi, 8 – 9 Uhr und 1. Sa/Monat, 14.45 – 15.30 Uhr; Stuls: Mi, 10 – 11 Uhr und 1. Sa/Monat, 13.30 – 14.15 Uhr; Rabenstein: 1. und 3. Mo/Monat, 10 – 11 Uhr; Rabenstein (Saltnuss – rotes Haus): jeden 1. Mo/Monat, 9 – 9.45 Uhr Rest- und Biomüllsammlung: Dienstag: Moos, Platt, Pfelders (Dorf und Zeppichl), Stuls wöchentlich; Rabenstein, Pill bzw. Sportplatz Sand, Ulfas jede 2. Woche Bibliothek Moos: Di, 9.30 – 10.30 Uhr; Mi, 14.3 – 16.30 Uhr; Do, 16.30 – 18.30 Uhr; So, 11 – 12 Uhr Bibliothek Platt: Di, 9 – 11 Uhr; Mi, 16 – 17 Uhr, Fr, 15 – 16.30 Uhr; Sa oder So nach Gottesdienst Bibliothek Pfelders: Mi, 17 – 18 Uhr Bibliothek Rabenstein: Sa oder So nach Gottesdienst Bibliothek Stuls: Mo, 15 – 16 Uhr Arztpraxis Dr. Beccarello: Mo, Do, Fr, 8 – 12 Uhr; Di, 10 – 12 Uhr, 16 – 18.30 Uhr; Mi, 16 – 18.30 Uhr; T 0473 643 689 Apotheke RAM: Mo 10 – 12; Mi 16 – 18.30 Uhr; Do 9 – 12 Uhr; T 0473 643 689 Eltern-Kind-Beratung Moos: Mittwoch 9 – 10.30 Uhr, nur mit Vormerkung Ambulatorium Krankenpflegedienst Moos: Donnerstag 8 – 8.30 Uhr (ohne Vormerkung) st. leonhard Gemeindeamt: Mo – Fr, 8 – 12 Uhr; Di, 14.30 – 17.30 Uhr; Sa, 9 – 11 Uhr, T 0473 656 113 Minirecyclinghof: Fr, 14.30 – 16.30 Uhr, Sa, 7.30 – 9 Uhr; Walten: Mo, 14 – 15 Uhr Restmüllsammlung: Di; Walten, Schweinsteg, Prantach, Mörre, Glaiten, jeden 2. Di; Biomüllsammlung: Mittwoch Öffentliche Bibliothek: Mo, Mi, Fr, 9 – 12 Uhr; Mo, Di, Do, Fr, 15 – 18 Uhr (Winter) Bibliothek Walten: Mo, 15 – 16 Uhr Arztpraxis Dr.in Zach: Mo, 8 – 11, 12 – 13 Uhr; Di, Mi, Do, 8 – 11.30 Uhr; Fr, 15 – 18 Uhr; T 0473 656 656 Arztpraxis Dr. Zuegg: Mo – Fr, 8 – 12 Uhr ohne Vormerkung; Mo, Do, 15.30 – 16.30 Uhr mit Vormerkung; T 0473 656 633 Kinderarztpraxis Dr.in Weger: Mo, Fr, 9.15 – 12.30 Uhr; Mi, 9.30 – 12 Uhr; Di, Do, 15 – 18 Uhr; T 0473 656 266 Apotheke RAM: Mo – Fr, 8 – 12.30, 15.30 – 19 Uhr; Sa, 8 – 12.30 Uhr; T 0473 656 146 st. martin Gemeindeamt: Mo – Fr, 8 – 12.30 Uhr; Donnerstag, 15 – 17.30 Uhr, T 0473 499 300 Minirecyclinghof: St. Martin: Sa, 8 – 10 Uhr, Freitag geschlossen; Saltaus: Fr, 8.30 – 9.30 Uhr Restmüllsammlung: Montag; Matatz, Breiteben, Kalmtal, jeden 2. Montag Biomüllsammlung: Mittwoch Öffentliche Bibliothek: Mo, Mi, Sa, 9 – 12 Uhr; Mo, Mi, Fr, 15 – 18 Uhr; Di, 14 – 17 Uhr (Winter) Arztpraxis Dr. Peracchi: Mo, 14 – 17 Uhr; Di, Mi, Fr, 8 – 12 Uhr; Do, 15 – 17 Uhr; T 0473 641 174 Arztpraxis Dr. Dubis: Mo, Mi, Do, 9 – 12 Uhr; Di, 12 – 15, Fr, 15 – 18 Uhr, mit Vormerk.; T 0473 650 167 Apotheke Mercurius: Mo, Mi, Do, Fr, 8 – 12.30, 15 – 18.30 Uhr; Di, 8 – 12.30 Uhr; Sa, 8 – 12 Uhr T 0473 650 011 Eltern-Kind-Beratung: Dorfstraße 25/c (alte Bibliothek) Do, 8 – 12 Uhr, T 0473 641 095 Krankenpflegeambulatorium Garberweg: Di, Fr, 8 – 10 Uhr Jugendtreff: Di – Fr, 11 – 12 Uhr; Di und Do, 17.30 – 19.30 Uhr; T 392 5327295
Aus den Gemeinden Moos, St. Leonhard und St. Martin Termine & Veranstaltungen oktober 22. Geburtsvorbereitungskurs, 18 – 20 Uhr [Gesundheitssprengel] 24. Encaustic-Kerzenkurs, Jugendtreff St. Martin, 14 bis 17 Uhr 25. Winterzeit 31. DINX-Spieletag, Vereinshaus St. Leonhard, bis 16 Uhr 31. Ende Sommerleseaktion 31. Markt und Trödlermarkt, Schulhof von Moos [Südtiroler Krebshilfe] november 7. Leonhardsmarkt, St. Leonhard 8. Preiswatten der Bauernjugend Passeier, Vereinshaus St. Leonhard 9. Forsttagsatzung, Forststation St. Leonhard, 9 Uhr 12. ZEITkolumnen & Zeitlieder, Martenstein & Clementi, MuseumPasseier, 20 Uhr [Bildungsausschuss St. Leonhard] 14. Martinsmarkt, St. Martin 14. Alles-rund-ums-Kind-Markt, von 14 bis 17 Uhr, Vereinshaus St. Leonhard [Spielgruppe St. Leonhard] 14. Jugendmesse, Pfelders, 19.30 Uhr 27. Redaktionsschluss Passeirer Blatt dezember 5. Jugendmesse, Walten, 19.30 Uhr 13. Jugendmesse, Moos, 10 Uhr
sprengelsitz passeier Verwaltungsdienst: Mo, Di, Fr, 8 – 11 Uhr; Mi, 9 – 12 Uhr; Do, 9 – 12 u. 14 – 15.30 Uhr; T 0473 659 500 Sozialsprengel: Mo – Fr, 8.30 – 12 Uhr, nachmittags mit Terminvereinbarung; T 0473 659 018; Dienst für Pflegeeinstufung: T 848 800 277, Anlaufstelle Pflege- und Betreuungsangebote: Di, Do, 9 – 11 Uhr; T 0473 659 266, Mi mit Vormerk. Blutabnahme: Mi, Do, 7.15 – 8.45 Uhr, ohne Vormerkung Krankenpflegeambulatorium: Mo, Di, Fr, 8 – 11 Uhr; Mi, Do, 9.30 – 11 Uhr Eltern-Kind-Beratung: Di, 8 – 12 Uhr, nur mit Vormerkung; T 0473 659 518 Diätdienst: Mi, 8 – 16 Uhr, mit Vormerkung, T 0473 659 520, 0473 251 250 Dienst für Abhängigkeitserkrankungen: Vormerkung T 0473 443 299 Zahnarztambulatorium: Vormerkung T 0473 264 000 Rehabilitationsdienst: Mo – Fr, 8 – 12.30 Uhr, 13.30 – 16 Uhr; T 0473 659 533 Hautarzt: jeden 3. Mi/Monat, 9 – 13 u. 14 – 18 Uhr, Vormerk. mit ärztl. Verschreib.: T 0473 264 000 Dienst für Invaliden: Informationen unter 0473 659 266 oder 0473 264 712 Impfzentrum: Mo, 8.30 – 16 Uhr Gynäkologe: jeden 1., 2. und 3. Di/Monat Hauspflegedienst: Vormerkung Mo – Fr, 8 – 10 Uhr; T 0473 659 019 Jugendbüro Passeier: Mo – Fr, M 393 0954681 recyclinghof passeier (mörre) Dienstag, Donnerstag, 14 – 17 Uhr; Samstag, 8 – 11 Uhr Termine & Veranstaltungen können per Telefon (T 0473 656 239) und per E-Mail (passeirerblatt@passeier.it) mitgeteilt werden