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Mitteilungen und Nachrichten aus Moos, St. Leonhard und St. Martin April 2020

April 2020 nr. 158 · 34. jAhrgAng

inhalt 3 Gemeinden 9 Kultur & Gesellschaft 20 Natur & umwelt 22 vereine & verbände 28 gesundheit & Soziales 29 Sport 31 Vorankündigungen

Univ.-Prof. Dr. Alfred Königsrainer, die Koryphäe PSAIRER PERSÖNLICHKEITEN


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PSAIRER PERSÖNLICHKEITEN

Univ.-Prof. Dr. Alfred Königsrainer – die Koryphäe Heutzutage ist häufig von Stars die Rede, ganz egal, ob es sich um Sportstars, Filmstars, Musikstars oder sonstige Sternchen handelt. Wie aber will man jemand bezeichnen, der mit seinen besonderen Fähigkeiten und seinem Ausnahmekönnen vielen Menschen das Leben gerettet hat, ihnen in höchster Not beisteht oder dafür sorgt, dass das menschliche Dasein für seine Patienten zumindest wieder lebenswert wird. Einer, dem Bezeichnungen wie „Star-Chirurg“ eher unangenehm sind, ist Prof. Dr. Alfred Königsrainer aus St. Leonhard, der der Meinung ist, dass „Stars“ in der Medizin nichts verloren haben: „Was wir tun, ist Arbeit am Menschen. Ein Arzt muss kein Star sein, sondern konsequent nach bestem Wissen handeln, muss Empathie für seine Patienten mitbringen, die Dinge realistisch sehen wie sie sind und Diagnosen und Behandlungsmöglichkeiten dem Patienten in seiner Sprache vermitteln, Hoffnung geben allerdings ohne falsche Hoffnungen zu wecken.“ Über seine Arbeit berichtet Alfred weiter: „Mein Arbeitstag geht zwar von 7 Uhr früh bis mindestens 20 Uhr, des Öfteren bis um 22 Uhr, aber dafür werde ich nachts nur mehr sehr selten geweckt. Und wenn, dann sind diese nächtlichen Einsätze im Operationssaal meist richtige Herausforderun-

Impressum

Erscheint zweimonatlich. Eingetragen beim Landesgericht Bozen mit Dekret Nr. 11/87 vom 29. 5. 1987. Eigentümer und Herausgeber: Gemeinden Moos, St. Leonhard und St. Martin in Passeier; vertreten durch den Bürgermeister von St. Leonhard, Konrad Pfitscher – Kohlstatt 72, St. Leonhard in Passeier. Verantwortlich im Sinne des Pressegesetzes: Ulrich Mayer. Redaktion: Kurt Gufler, Rosmarie Pamer, Heinrich Hofer, Konrad Pamer, Arnold Rinner, Karl Lanthaler; Kohlstatt 72, St. Leonhard in Passeier. Korrektur: Ernst Rinner, Kurt Gufler. Produktion und Druck: design.buero Artikel können bei allen Redaktionsmitgliedern und bei design.buero in St. Martin (Dorfstraße 14) abge­geben werden und müssen mit dem Namen und der Telefonnummer des Verfassers oder der Verfasserin versehen sein. Werbebeiträge direkt an das Passeirer Blatt, passeirerblatt@passeier.it, T 0473 656 239. Redaktionsschluss: 5. Juni, 31. Juli 2020 E-Mail: passeirerblatt@passeier.it www.passeirer-blatt.it

gen.“ Aus dieser Aussage geht deutlich hervor, welch ein Arbeitspensum Ärzte zum Teil bewältigen müssen, welche Verantwortung sie tragen und vor welchen Herausforderungen sie tagtäglich stehen. Davon ahnte Alfred natürlich noch nichts, als er als kleiner Bub durch die Praxis des seinerzeitigen Dorfarztes Dr. Harald Mair Egg streunte. „Ich habe ihm dabei zugesehen, wie er Zähne gerissen, kleine Wunden versorgt hat, ich habe in seinen Büchern gestöbert, die Instrumente ehrfürchtig bewundert und wusste schon im Volksschulalter, dass ich praktizierender Arzt werden wollte“, erinnert sich Alfred. Damals war es für den „Psairer Pua“ aber noch ein weiter Weg bis zum Chirurgen von Weltruf. „Alfred ist sehr zielstrebig und hilfsbereit“, erzählt sein Bruder Ulrich, „er hat einen ungemeinen Biss, arbeitet lösungsorientiert und setzt sich sehr für seine Patienten ein. Geht nicht gibt’s für ihn nicht!“ Getreu diesen Charakterzügen nahm Alfred auch sein Studium in Angriff. Im Laufe der Jahre entdeckte er, welche verschiedenen Disziplinen die Medizin umfasst, aber die Liebe zum Praktischen brachte ihn zur Chirurgie. Das Medizinstudium absolvierte Alfred an der Leopold-FranzensUniversität Innsbruck, er promovierte im November 1979 zum Doktor der gesamten Heilkunde. Das italienische Staatsexamen legte Alfred im April 1980 in Bologna ab. Vom Dezember 1979 bis zum 30. 11. 1980 arbeitete Dr. Königsrainer auch in Südtirol und zwar als Turnusarzt am Landeskrankenhaus Meran. Von 1981 bis 1987 konnte er eine breite Facharztausbildung der Allgemeinen-, Gefäß-, Kinder- und Transplantationschirurgie an der Universitätsklinik Innsbruck genießen. Nach dem Facharzt 1987 erfolgte im Dezember 1991 die Habilitation. 1995 war er für 6 Monate Chefarzt der I. Chirurgie in Bozen, entschied sich dann aber für den wissenschaftlichen universitären Werdegang und kehrte nach Auslandsaufenthalten in Deutschland, Belgien und England wieder an die Klinik in Innsbruck zurück, wo er bis März 2004 Stellv. Leiter der Klinischen Abteilung für Allgemein- und Transplantationschirurgie war. Seit April 2004 ist Alfred nun Ärztlicher Direktor der Chirurgischen Universitätsklinik an der renommierten Exzellenzuniversität Tübingen, einer Stadt mit ca. 90.000 Einwohnern im Zentrum von Baden-Württemberg gelegen. Er konnte in der Tumorchirurgie

aber auch der Transplantation neue Wege und Strategien erstmals beschreiten und die neuen Konzepte darauf in der Klinik etablieren. In Alfreds Curriculum, ohne Anspruch auf Vollständigkeit, finden sich mehrere Funktionen in nationalen und internationalen Gremien sowie Gesellschaften. Er konnte an diversen internationalen Kliniken in USA, Japan, Korea und Schweden referieren und im Operationssaal mitarbeiten. Trotz all dieser beeindruckenden Daten, Zahlen und Fakten ist Alfred nach Dafürhalten von Verwandten, Freunden und Bekannten eigentlich immer derselbe geblieben, abheben oder Überheblichkeit sind ihm fremd. Verheiratet ist Alfred mit Franziska Grassl, einer freischaffenden Künstlerin, die auch einige Jahre an der Mittelschule von St. Leonhard unterrichtet hat. Er ist ein Familienmensch und unterstützt Franziska bei ihren Projekten sowie Ausstellungen im In- und Ausland. Die beiden haben drei erwachsene Söhne, Ingmar, Gert und Werner, wobei Erstgenannter bereits in die Fußstapfen seines Vaters getreten ist und seit nun zwei Jahren die Chefarztposition der Chirurgischen Klinik am LKH Feldkirch Vorarlberg bekleidet. Alfred ist immer wieder in Südtirol unterwegs, arbeitet bei diversen Projekten mit und hat hier viele Freunde. Trotz der beschränkten Freizeit versucht er sportlich fit zu bleiben, er stand früher als offensiver Außenverteidiger des SC Passeier seinen Mann, war Spieler der ersten Volleyballmannschaft im Tal und mag besonders Ski-, Rennradfahren und Wandern in den Bergen Südtirols. Eine enge Verbindung pflegt Alfred auch zu seinem Heimattal und ist vielen Psairern mit gesundheitlichen Problemen, so auch mir, helfend zur Seite gestanden. Besonders dafür, lieber Alfred, möchte ich dir im Namen all derer, denen du auf uneigennützige und unbezahlbare Weise geholfen hast, auf diesem Wege ein ganz, ganz großes Dankeschön aussprechen. Kurt Gufler


3  Passeirer Blatt – nr. 158, April 2020

Gemeinden Die Zukunft nach der Coronakrise

Eine neue Welt Wir haben in einer Welt gelebt, in der alles sicher, machbar, steuerbar und kontrollierbar war. Für alles gab es Lösungen und Versicherungen, die uns ein sorgloses Leben versprachen und uns in Sicherheit wiegten. Als uns aus China die ersten Nachrichten über ein neues Virus erreichten, schien dies unendlich weit weg und hat uns nicht weiter beunruhigt im Sinne des wenig frommen Spruches „Heiliger Florian, verschon mein Haus, zünd and’re an“. Als dann in Norditalien die ersten Infektionsfälle auftraten, hat uns dies nicht weiter beunruhigt, bis Italien die ersten Einschränkungen erließ aus Angst, der Virus könne immer mehr Menschen befallen und die Intensivbetten würden nicht mehr ausreichen. Als die Schulen und Kindergärten, die Hotels und Geschäfte geschlossen, die Arbeit und Produktion immer mehr eingeschränkt und die ersten Ausgehverbote erlassen wurden, schüttelten die meisten den Kopf über die scheinbare Panikreaktion und die meisten europäischen Staaten urteilten: „Die spinnen, die Italiener!“ Einige Verwaltungen aber, und darunter zum Glück unsere Landesregierung, haben die Gefahr ernst genommen und die Erfahrung aus China und Norditalien genutzt, um möglichst schnell durch Kontaktverbote die Infektion zu verlangsamen und unsere Krankenhäuser auf den Ernstfall vorzubereiten. Es hat trotzdem Tote gegeben, zu viele, aber den Ärzten die fürchterliche Entscheidung erspart, bei zu knappen Intensivbetten auszusortieren, wer „lebenswert“ ist und wer nicht mehr betreut wird. Man hat mit allen Mitteln versucht, Schutzkleidung und Gesichtsmasken zu beschaffen, um das Personal in Krankenhäusern und Heimen zu schützen, aber der Markt war leergefegt und Schutzmaterial kaum zu finden. Viele, zu viele sind gestorben, aber man kann sich kaum vorstellen, was ohne diese Maßnahmen geschehen wäre. Das Leben in der Gemeinschaft wurde immer mehr eingeschränkt und hat sich notgedrungen auf die eigene Familie zurückgezogen. Viele haben damit gehadert, andere aus der Not eine Tugend gemacht und in Familie und Kinder eine Bereicherung gefunden. Doch um die Grundversorgung zu sichern, brauchte es weiterhin hilfreiche Hände, von den geduldigen Mitarbeitern in den Supermärkten, den Sicherheitskräften, den Ärzten, den Krankenschwestern und

St. Martin Mitarbeitern im Altenheim, im Sanitätsund Sozialsprengel, der Caritas, der Feuerwehr, Bergrettung, des KVW, dem Weißen Kreuz bis hin zu den Aushilfskräften vom Krankenhaus, unserem Pfarrer und den Mitarbeitern in der Gemeinde. Ohne sie wäre das Leben zusammengebrochen und sie verdienen unseren uneingeschränkten Dank. Hoffentlich bleibt ihnen die Wertschätzung über die Coronakrise hinaus erhalten und Solidarität und Hilfsbereitschaft gehen nicht vergessen. Und die Zukunft? Das Leben wird sich wieder normalisieren, die Wirtschaft sich durch die umfangreichen Maßnahmen des Landes erholen und viele, die heute arbeitslos sind und finanzielle Sorgen haben, werden wieder Arbeit finden. Aber der Glaube an eine unbegrenzte Sicherheit und einen ewigen Aufschwung hat einen Riss bekommen. Aber ist es schlecht, etwas demütiger zu werden und dankbarer für Natur, Heimat und Geborgenheit, für ein glückliches Leben in der Familie und die bereichernde Mitarbeit in Vereinen und Verbänden, für eine gesunde Wirtschaft und sichere Arbeitsplätze. Wenn wir über die Coronakrise hinaus nicht vergessen, dass nicht alles selbst­ verständlich ist und wir wieder bewusster unser Leben gestalten, hat diese Krise auch etwas Gutes mit sich gebracht. Konrad Pfitscher

Unterstützungsmaßnahmen für Alt und Jung Seit Anfang März sind Schulen, Kinder­ gärten, Geschäfte, Bars, Gasthäuser, Hotels, Betriebe, Freizeitanlagen und Baustellen geschlossen, Veranstaltungen und Kurse abgesagt. Natürlich ist die Stimmung in unserem Tal dementsprechend gedrückt und viele Menschen und Betriebe sind besorgt. Die Rückkehr zu unserem „alten“ Leben erfolgt nur schrittweise und die Folgen dieser Krise werden uns auf allen Ebenen noch lange beschäftigen. Die Politik ist sich des Ernstes der Lage bewusst, denn auf Staats- und Landesebene wurde bereits vor Wochen begonnen, Notpakete und finanzielle Erleichterungen bzw. Unterstützungen zu schmieden, um möglichst alle Bevölkerungsschichten zu unterstützen. Mit dem Wirtschafts-, Familien- und Sozialpaket Südtirol will das Land die Liquidität garantieren, Härtefälle auffangen und die Konjunktur ankurbeln. Es ist zu hoffen, dass dies mit diesem Maßnahmenpaket teilweise auch gelingt. Die Gemeinden sind natürlich auch in dieser Verantwortung und haben ebenfalls bereits verschiedene > Maßnahmen getroffen und werden in In den Altersheimen leben besonders schutzbedürftige Menschen


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> den nächsten Monaten weitere Unterstützungsmaßnahmen ausarbeiten. Schule – Kindergarten: Beim Verfassen dieses Artikels war noch nicht klar, wann oder ob überhaupt, die Schulen und Kindergärten wieder ihre Tore öffnen. Für uns alle, Lehrpersonen und Eltern, waren die letzten Wochen sehr schwierig. Ich habe erfahren, wie unterschiedlich die Situationen in den Familien sind, einige haben keinen oder nur einen schlechten Internetzugang, nur ein Computer steht für die ganze Familie zur Verfügung, das Unterrichten der Kinder überfordert viele Eltern, die SchülerInnen und Jugendlichen kommen oft mit den gestellten Aufgaben nicht zurecht und vieles mehr. Diese Situation hat uns allen gezeigt, dass auch im Schulbereich noch Nachholbedarf herrscht und es Investitionen in die Digitalisierung braucht. Auch sollte allen Familien (vor allem den finanziell Schwächeren) Zugang zu Laptops von Seiten des Landes oder auch der Gemeinden ins Auge gefasst werden. Was die Gültigkeit des Schuljahres betrifft, ist gemäß Dekret des Ministerpräsidenten vom 9. März 2020 das Schuljahr aufgrund der aktuellen Notlage gültig, auch wenn die gesetzlich vorgesehenen 200 Unterrichtstage nicht erreicht werden. Ebenso werden die Abwesenheiten, die die SchülerInnen während der Schulschließungen ansammeln, für die Gültigkeit des Schuljahres und die Zulassung zu den Abschlussprüfungen nicht gezählt. Aufgrund der aktuellen Situation wird die Gemeinde die Kindergartengebühren für das restliche Schuljahr nicht mehr einheben. Sollten Eltern zu viel eingezahlt haben, wird dies

natürlich mit dem kommenden Schuljahr verrechnet oder zurückbezahlt. Familien – Lebensmittelgutscheine: Der Staat hat mit einer Verordnung den Gemeinden Geldmittel für Sofortmaßnahmen zur Unterstützung der Solidarität im Nahrungsbereich zur Verfügung gestellt. Durch die Coronakrise betroffene Familien und Menschen können eine Eigen­ erklärung (online) über ihre finanzielle Situation bei der Gemeinde einreichen und erhalten bei nachweislicher Bedürftigkeit von der Gemeinde Lebensmittelgutscheine, die in den Lebensmittelgeschäften der Gemeinde eingelöst werden können. Auch die Psairer Tafel steht jeden Freitag von 15 bis 17 Uhr offen. Die entsprechende Bezugskarte kann im Sozialsprengel oder in den Gemeinden unbürokratisch beantragt werden. Kultur – Vereine: Das Kultur- und Vereinswesen ist auch in unseren Gemeinden stark von der Coronakrise betroffen. Die Museen konnten nicht öffnen, keine Konzerte, keine Musik- oder Chorproben, keine Feuerwehrübungen, kein Fußballtraining, keine Vereinssitzungen und vieles mehr. Das so wichtige Vereinsleben ist auf Null gestellt. Einige geplante Veranstaltungen im Mai wurden bereits abgesagt oder verschoben. Auch das seit einem Jahr geplante große Alpenregionstreffen der Schützen bei uns im Tal musste um ein Jahr verschoben werden. Dieses Aussetzen der Tätigkeit bringt für die Vereine oft auch ein Loch in die Vereinskassen. Ab wann wieder größere Veranstaltungen stattfinden können, wird sich in den nächsten Wochen zeigen. Das Land hat mit dem Maßnahmenpaket auch Unter-

stützungen für das Ehrenamt und Kulturorganisationen versprochen. Auch die Gemeinde wird bei der heurigen Beitragsvergabe (das Einreichedatum wurde auf 31. Mai verlängert) diese Situationen berücksichtigen. Altersheim: Die Führung des Altersheims von St. Martin hat gemeinsam mit den ärztlichen Leitern schon Ende Februar Maßnahmen getroffen um die besonders schutzbedürftigen Menschen in unserem Heim zu schützen. Auch die BewohnerInnen der Seniorenwohnungen wurden eingeladen, mit den Heimbewohnern in Quarantäne zu gehen. Sie können alle Leistungen über das Haus beziehen und bezahlen lediglich das Mittagessen für € 3,50. Für die MitarbeiterInnen und die BewohnerInnen ist die Quarantäne natürlich eine ungewohnte und schwierige Situation, es gibt keine Besuche der Angehörigen und die Spaziergänge beschränken sich auf das Haus oder den Garten. Der Alltag im Haus läuft aber trotzdem, soweit es geht, normal weiter. Die älteren Leute sind sehr tapfer und keiner beschwert sich oder hat in diesem Zusammenhang Depressionen entwickelt. Natürlich freuen sich die Senioren, wenn Angehörige anrufen oder Briefe schreiben, die die MitarbeiterInnen ihnen ausdrucken oder vorlesen. Mein besonderer Dank geht an der Stelle an alle MitarbeiterInnen und Ärzte im Gesundheitsbereich (Altersheimen, Krankenhäusern, Hauspflege, usw.), die in vorderster Front mit Kranken und älteren Menschen arbeiten und gerade in dieser Zeit einen sehr schwierigen Job haben. Rosmarie Pamer

Langis Wenn dechtr amol der Langis kamm, und den eadn Wintr iibr dr Ogsl namm. Kimp der Langis nor dohee, tuat miar di gonze Krippe wea. Dr Mogn spinnt und aa di Golle und stechn tian die Rippn olle. An Durscht honne, staat trinkn mechte und die Darme hobn aa nit gonz s Rechte. Krechlin mochtsme, a Girotze honne und aa nit richtig schnaufn konne. Pleade und gonz labelit pinne, Schwitztropfn hongin a dr Tinne. In tengn Haaxn kriage in Kroon, in rechtn drlosse sischt nit on. Pfaift dr Wint i gspiirn in Ruggn und Neggn honne aa lai gonz an luggn. In Grint oubn tuats gonz wilde sumprn und s Herz as wia a Muare klumprn. Obr dr März geat ummr, dr April isch do, und i schun wiedr juhui „HOLLODRIO“. Anna Lanthaler


5  Passeirer Blatt – nr. 158, April 2020

Gute Stimmung bei der Jungbürgerfeier in Platt. Bürgermeister Gothard Gufler, Gemeindejugendreferent Konrad Pamer und Gemeindesekretär Alexander Hofer im Austausch mit den JungbürgerInnen  Foto: Fam. Prinoth

Moos

Jungbürgerfeier 13 JungbürgerInnen folgten der Einladung – Rechte, Pflichten, Partizipation und Prävention als Informationsthemen Am Freitag, den 7. 2. 2020, lud die Gemeinde Moos zur traditionellen Jungbürgerfeier ein. Heuer fand diese im Gasthaus Tannenhof in Platt statt. In entspannter Atmosphäre konnten die nunmehr Volljährigen den Gemeindeverwaltern Fragen stellen und umgekehrt. Bürgermeister Gothard Gufler verwies die JungbürgerInnen in seiner Ansprache auf die vielfältigen Möglichkeiten der Mitsprache und Partizipation auf Gemeindeebene. Auch wenn man abgelegen wohnt, kann das von Vorteil sein, unterstrich er. Er lud die JungbürgerInnen ein, sich an den bevorstehenden Gemeinderatswahlen zu beteiligten und sich einzubringen. Gemeindesekretär Alexander Hofer ging auf die Rechte und Pflichten ein, welche sich ab dem 18. Lebensjahr verändern und erinnerte an die Bedeutung demokratischer Entscheidungsprozesse. Gemeindereferent Konrad Pamer unterstrich, dass neben einer guten Ausbildung und einem Beruf den man schätzt, auch eine sinnvolle Freizeitgestaltung für junge Menschen wichtig ist. Dazu eignen sich u. a. die Zugehörigkeit in Sport-, Jugend- und Kulturvereinen, welche auf Gemeinde­ gebiet eine sehr gute Präventionsarbeit leisten. Die Gemeindeverwalter luden alle JungbürgerInnen dazu ein, nach den Lehrund Wanderjahren wieder in ihre Heimat-

gemeinde zurückzukehren, sollten sie denn fortgehen und einen Beitrag zum Wohle der Allgemeinheit zu leisten. Als Geschenk wurde allen JungbürgerInnen ein Gutschein für ein Fahrsicherheitstraining im Safety Park in Pfatten überreicht, welcher das ganze Jahr über Gültigkeit hat. Zudem erhielt jeder eine Tagesskikarte für das Skigebiet Pfelders. Dem offiziellen Teil folgte ein köstliches, gemeinsames Abendessen, kredenzt von den Wirtsleuten Alois und Elisabeth Prinoth. Konrad Pamer Wertvolle Tipps

Richtiges Kompostieren Nicht jede Art unserer biogenen Abfälle können wir über die Vergärungsanlage in der Tisner Au entsorgen, wohl aber eignen sich die meisten für die Kompostierung, wie z. B. Strauchschnitt oder Rasenschnitt, Eierschalen oder Holzschnitt. Trotzdem gibt es immer noch viele Abfälle, die weder vergärt noch kompostiert werden dürfen: Knochen, kranke Pflanzenteile, Asche von Kohle und Grillkohle, Zigaretten, Staubsaugerbeutel und Straßenkehricht, Medikamente oder Nussschalen. Es gibt zahlreiche Kompostiermethoden. Jede und jeder kann sie nach den vorhandenen Bedingungen auch sehr flexibel anpassen. Wenn einmal etwas schief geht, lässt es sich relativ einfach korrigieren. Die folgenden Tipps können dabei sehr hilfreich sein:

Tipps für ein richtiges Kompostieren: Der richtige Standort: Sie erreichen eine besonders schnelle Verrottung, wenn Sie den Komposter an einem halbschattigen Platz aufstellen. Der Komposter braucht die Wärme zur Verdunstung des Wasseranteils, darf jedoch nicht vollständig austrocknen, da Feuchtigkeit für den Verrottungsprozess wichtig ist. Er sollte an einem windgeschützten Platz aufgestellt werden, z. B. unter Bäumen oder Hecken. Sinnvolle Erstbefüllung des Komposters: Bei der Erstbefüllung wird für die unterste Schicht sperriges Strukturmaterial, wie z. B. zerkleinerte Zweige, verwendet. Dies hat den Vorteil, dass Luft von unten leichter in den Kompost eindringen und überschüssiges Wasser besser abgeführt werden kann. Darauf folgen Schichten möglichst gut gemischter Abfälle aus Garten und Küche. Wie kompostiere ich richtig? Je besser ein Kompost gemischt ist, desto leichter und problemloser verrottet er. Der Komposter sollte nicht gleich voll gefüllt, sondern nur mit den täglich anfallenden organischen Abfällen langsam gefüllt werden. Achten Sie auf eine gute Be- und Entlüftung – eine ausreichende Sauerstoffzufuhr ist sehr wichtig. Nasse Materialien sollten mit trockenen und grobe mit feinen Materialien gemischt werden. Bitte bedenken Sie: Der Komposter ist kein Müllhaufen, auf den man bedenkenlos alles kippt. Was darf in den Komposter? Obst- und Gemüseabfälle, Kaffee- und Teesatz, Eierschalen (zerkleinert), Topfpflanzen, Schnittblumen, verbrauchte Blumenerde, Rasenschnitt (trocken und nur in kleinen Mengen) und Laub. Tipp: Nasse Materialien sollten mit trockenen und grobe mit feinen Materialien gemischt werden. Durch gute Belüftung steht dem Erfolg Ihres Kompostes nichts im Wege. Kompost darf nicht zu trocken und nicht zu nass sein! Was darf nicht in den Komposter? Fleisch, Fisch, Speisereste, Brot, Wurst, Käserinde, Knochen, kranke Pflanzenteile, Asche von Kohle und Grillkohle, Zigaretten, Staubsaugerbeutel und Straßenkehricht, Medikamente und Nussschalen. Kann auch im Winter kompostiert werden? Auch im Winter kann kompostiert werden. Um im Winter die teilweise nassen Küchenabfälle optimal kompos­ tieren zu können, sollte das im Herbst gesammelte trockene Laub und Häckselgut als Beimischmaterial zum Kompost dazu gegeben werden. Der Zersetzungsprozess im Komposter läuft während der kalten Jahreszeit vermindert ab. Werner Außerer


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Banddurchschneidung bei der Segnung des neuen Servicegebäudes am 8. Februar  Foto: Roman Schenk

SPORTZONE St. Martin

Segnung des neuen Servicegebäudes und Beginn der Arbeiten für das zweite Baulos Nachdem sich die Umkleidekabinen beim Fußballplatz von St. Martin seit Jahren in einem unzumutbaren Zustand befanden, hat die Gemeindeverwaltung von St. Martin Nägel mit Köpfen gemacht und zwischen dem Kunstrasenplatz und dem Naturrasenplatz eines der modernsten Servicegebäude Südtirols errichten lassen. Am Samstag, den 8. Februar, wurde das neue Servicegebäude von Diakon Hermann Pirpamer gesegnet. Im neuen Servicegebäude mit Parkgarage untergebracht sind unter anderem fünf Umkleidekabinen, zwei Schiedsrichterkabinen, ein Waschraum, ein Büro, eine Bar, ein Fitnessraum, ein Raum für die Leichtathleten sowie ein Geräteraum und sanitäre Anlagen. Der Neubau steht in erster Linie dem Amateurfußballclub St. Martin– Moos zur Verfügung, er wird aber auch von den Leichtathleten genutzt. Für die Errichtung des modernen Servicegebäudes gewährte das Land einen Beitrag von 500.000 Euro. Die restliche Finanzierung brachte die Gemeinde St. Martin auf. „Den Segen dazu aber gibt der Herrgott“, betonte Diakon Hermann Pirpamer bei der Feier. St. Martins Bürgermeisterin Rosmarie Pamer ging auf den Werdegang des Servicegebäudes ein. Des Weiteren dankte sie allen, die zum Gelingen des Bauwerks beigetragen haben, in erster Linie der Gemeindeverwaltung von

St. Leonhard mit Bürgermeister Konrad Pfitscher, „die das Vorhaben zu 100 Prozent unterstützt hat.“ Das samt Einrichtung ca. 2,5 Millionen Euro teure Gebäude steht bekanntermaßen zu einem Großteil auf St. Leonharder Gemeindegebiet. „Fußball hat im Passeiertal eine lange Tradition und eine große Bedeutung“, betonte Bürgermeisterin Pamer. Sie wies zudem auf den laufenden Abbruch der alten Tribüne samt Umkleideräumen am Naturrasenplatz hin; die neue Tribüne wird entlang des Radwegs verwirklicht. „Ich hoffe, dass noch heuer die Arbeiten zum Neubau in Angriff genommen werden“, betonte die Bürgermeisterin.

Auch Karl Hofer, der Präsident des Fußballclubs St. Martin – Moos, ergriff im Anschluss das Wort: „Wer das alte Gebäude sowie die Tribüne mitsamt den Kabinen gesehen hat, weiß, wie nötig der Neubau des Servicegebäudes war“, betonte er. Für dessen Zustand hätten sich der Verein und die Gemeinde zuletzt geschämt. „Heute sind wir dankbar für den Neubau“, berichtete Karl Hofer und sprach damit allen Fußballern aber auch den Fans aus dem Herzen. Bald nach der Segnung des Servicege­ bäudes wurde mit dem zweiten Baulos begonnen, dem Abbruch der alten Tribüne samt Kabinen. Es umfasst aber auch die Erneuerung der Umzäunung im Ostund Nordbereich. Den Zuschlag für das zweite Baulos erhielt das Bauunternehmen De.Co.Bau, das einen Abschlag von 19,17 Prozent auf die Ausschreibungssumme geboten hatte. Die Kosten für die Bauarbeiten betragen 252.203,18 Euro ohne Mehrwertsteuer. Derzeit wird die Grenzmauer samt neuer Umzäunung im Nord- und Ostbereich an der Grundgrenze zu den Besitzern Stefan Pichler und Maria Klotz errichtet. Das dritte und letzte Baulos umfasst die Errichtung der neuen Tribüne. Die Bietergemeinschaft griplan GmbH, EM2 Architekten und Studio G GmbH arbeitet derzeit am Einreichprojekt. Es wird für die Baukommission von St. Leonhard vorbereitet und vermutlich Anfang Sommer eingereicht werden. „Auch die Bauleitplanänderung und der Grundankauf vom Land und den Privaten laufen“, erklärt St. Martins Bürgermeisterin Rosmarie Pamer. Die Wildbachverbauung hat ein positives Gutachten für den Abstand von 4,80 Metern zur Uferkante der Passer erteilt. Das Ziel der Gemeinde wäre eine Ausschreibung der Arbeiten im Sommer. Dann könnte mit dem Bau der Tribüne noch heuer begonnen werden. Kurt Gufler

Eines der modernsten Servicegebäude Südtirols wurde errichtet  Foto: Oswald Gufler


7  Passeirer Blatt – nr. 158, April 2020

Beschlüsse

Aus dem Rathaus von St. Leonhard vom 29. 1. bis 25. 3. 2020 > Beiträge:  Außerordentlicher Beitrag an die Schützenkompanie St. Martin in Pass. für die Ausrichtung des 26. Alpenregionstreffens in der Höhe von € 12.500; Tätigkeitsbeitrag an das „Museum Passeier“ für das Jahr 2020, in der Höhe von € 20.000. > Glasfaser:  Breitbandversorgung – Leerverrohrung im Bereich Bucher – Innergatterer – Auftragserteilung an die Tiefbau Karlegger Josef & Armin OHG, für einen Gesamtbetrag von € 28.737,82.

> Winterdienst:  In der Fraktion Schweinsteg und in den Örtlichkeiten Mörrer Oberberg, Torggler und Masul für den Zeitraum 2020 – 2024 – Fa. Roman Reichhalter für einen Gesamtbetrag von € 101.500, wobei die Vergütung nach effektiv geleisteten Stunden erfolgt; in den Örtlichkeiten Prantach, Fartleis, Mörrer Unterberg – für den Zeitraum 2020 – 2024 – Fa. Oswald Ilmer für einen Gesamtbetrag von € 101.500; wobei die Vergütung nach effektiv geleisteten Stunden erfolgt.

Aus dem Rathaus von Moos vom 29. 1. bis 2. 4. 2020

> Kultur:  Öffentliche Bibliothek – Lieferung > Beiträge:  Außerordentlicher Beitrag – von Büchern, Medien und Bibliotheksmaterial Alpenregionstreffen 2020 – Schützenkompanie St. Martin in Passeier – € 5.100; im Jahr 2020, für insgesamt € 14.000. ordentlicher Beitrag – ordentliche Tätigkeit im Jahr 2020 – Verein Museum Hinterpasseier – >  Öffentliche Arbeiten:  Austausch der € 50.000; öffentlichen Beleuchtung im Dorf – 2. Teil Führungsbeitrag – Führung Rodelbahn Berg– Fa. Elektro Innerhofer d. Horst Innerhofer, kristall Jahr 2019 – Rodelverein Passeier – € 184.240,76; Ferienkolonie Walten – defini­ € 8.000; tiver Zuschlag der Dienstleistung für die ordentlicher Beitrag – Jahresbeitrag 2020 – Planung Einreich-und Ausführungsprojekt an Dr. Arch. Renate Marchetti/Dr. Ing. Johann Bildungsausschuss – € 7.000; Ennemoser/Per. Ind. Daniel Oberprantacher/ Mitgliedsbeitrag – Alpine Pearls 2020 – € 12.240; Per. Ind. Walter Malleier/Dr. Geol. Gianluca außerordentlicher Beitrag – Sanierung des Cotza für insgesamt € 191.014,55; Trinkwasserleitung Torggler – Vergabe der Erneuerung Pfarrarchivs – Pfarrei zu den hll. Ursula und und Erweiterung der Trinkwasserleitung – Fa. Sebastian Platt – € 5.299; Außerordentlicher Beitrag – Projekt „Lichtfest Roman Reichhalter, für einen Gesamtbetrag Platt“ – Musikkapelle Platt – € 1.000; von € 39.500; Verlegung von Infrastrukturen im Bereich Windegg – Projektierung, Baulei- Führungsbeitrag – Eisturmkletteranlage tung und Abrechnung – Dr. Ing. Michael Abler, Rabenstein Winter 2019/2020 – Verein Eisturm Rabenstein – € 7.000; für einen Gesamtbetrag von € 8.764,26; Abschluss eines Dienstleistungsvertrages mit Sportanlagen – Vergabe der Wartung des dem Tourismusverein Passeiertal – € 47.500. Fußballplatzes für den Zeitraum 2020 – 2024 – Fa. Ronny Schwarz, für einen Gesamtbetrag von € 87.950; Leonhardszentrum – Ausschrei- > Gemeinde:  Öffentliche Gebäude – Lieferung von Elektromaterial für Instandhaltungsbung der Arbeiten, mit einem Gesamtbetrag arbeiten an Elektro- und Beleuchtungsanlagen von € 1.340.755,34. – Selectra AG – € 4.606,10; Lieferung von Heizöl > Soziales:  Haus- und Familienpflegedienst für das Jahr 2020 – Vereinbarung Consip – € 11.249,26; – Zeitraum 01.01.2019 – 31.12.2019 – Auszahlung des Kostenanteiles für einen Betrag von Repräsentationsausgaben – Feier zur Anerkennung ehrenamtlicher Tätigkeiten 2020 – Metz€ 45.259,94. gerei Hofer d. Hofer Kurt & Co. OHG – € 4.290; Straßenkehrdienst 2020 – Reinigung der >  Straßen und Wegenetz: Übernahme Gemeindestraßen und des ländlichen Straßeneines Kostenanteils an das Forstinspektorat netzes – Kaufmann Green Streets KG – Meran für die Instandhaltung der Wander€ 11.199,60; wege, in Höhe von € 20.000. Müllentsorgung – teilweise Deckung der Ausgaben für die Errichtung von Deponien > Verwaltung:  Auftragserteilung für die und Anlagen zur Verwertung und Entsorgung Durchführung der Wartung im Zeitraum von Abfällen Jahr 2020 – € 7.322,10; 2020 – 2022 der Aufzüge im Rathaus, GrundHauspflegedienst – Rückvergütung der Spesen schule, Altenwohnungen und Mittelschule an die Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt – € 11.670. € 21.775,34;

Abwasser – Wartung der gemeindeeigenen Hebewerke – Eco Center AG – € 3.748,80; Babyrucksack 2020 – Lieferung Stoffwindelpakete – TrogMi der Unterholzner Maria – € 2.428,11; Minirecyclinghof – Abrechnung 2019 Gemeinde St. Leonhard – € 21.276,34; Recyclinghof Mörre – Ankauf Kartonpresse – Übernahme der anteiligen Kosten – € 3.402,47; Bergrettungsdienst CNSAS Stuls – Lieferung einer Sichtschutzfolie und Digitaldruck von Landkarten – Folia d. Werner Pinggera – € 1.647; Bauhof – Lieferung von Elektromaterial für Arbeiten in Eigenregie Jahr 2020 – Selectra AG – € 3.660; Nightliner und Mobilitätsberatung – Abrechnung 2019 mit der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt – € 2.791,80; öffentliche Gebäude – Kaminkehrdienst 2020 – Wilhelm Philipp – € 2.000,31; Grünraumpflege 2020 – Instandhaltungs­ arbeiten am ländlichen Straßennetz – SAM GmbH – € 9.760; Friedhof Moos und angrenzende Parkflächen – Bepflanzung der Blumeninseln – Gärtnerei Bacher OHG – € 13.049,12; Wanderweg Passerschlucht – Felssicherungsarbeiten – Ausserer GmbH – € 7.135,17; öffentliche Gemeindeimmobilien – Ankauf von Spendern für Desinfektionslösungen samt Zubehör – Cartemani Hagleitner Group – € 4.023,80; Mehrzweckgebäude Stuls – Reparatur der Wärmepumpe – Zorzi Frigotecnica GmbH – € 5.068,20. >  Öffentliche Arbeiten:  Bebauung des ehemaligen Kasernenareals in Moos – Errichtung eines Multifunktionszentrums: – brandschutztechnische Abnahme Tief­ garage und Saal – Dr. Ing. Christian Jöchler – € 3.458,75; – Ausarbeitung Ausführungsprojekt für die Einrichtung – Willeit-Niederstätter Architects – € 13.742,85; – Abänderung des Bauleitplanes – WilleitNiederstätter Architects – € 4.060,16; – technische und architektonische Beratung – Willeit-Niederstätter Architects – € 4.954,36; – statische und verwaltungstechnische Abnahme – Dr. Ing. Kurt Haselrieder – € 16.646,88. > Sport:  Eisturm Rabenstein: Erneuerung der Elektroanlage nach einem Brand – Elektro > Johann Hofer d. Wolfram Hofer – € 6.150,27;


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>

– Malerarbeiten – Malerbetrieb Lanthaler d. Lanthaler Joachim – € 10.126; Wartungsarbeiten an der Lüftungsanlage – Luftec des Pattis Michael – € 1.449,36.

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Stand: 16. 4. 2020

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Kultur & Gesellschaft

† Regina Prugger

† Benedikt Prugger

Nachruf

Ein Erinnern an Regina Sr. Maria Scholastika und Benedikt Prugger Regina wurde am 10. Jänner 1942 am Schmiedhof auf Tassach/ Platt als Siebte von zehn Kindern geboren. Wie von selbst lernte sie in der großen Familie für andere zu sorgen und das charakterisierte sie ihr Leben lang. Nach der Volksschule arbeitete sie zwei Jahre bei einer armen Bauernfamilie und anschließend sieben Jahre bei der Familie ihrer um 12 Jahre älteren Schwester Marianna am Gosterhof/Pill, wo sie sich um die 11 Kinder kümmerte. Anschließend war sie dann noch ein halbes Jahr Kinderdorftante im Kinderdorf in Brixen. Regina war um ihre eigene Weiterbildung bemüht: Sie besuchte bei den Deutsch­ ordensschwestern in Lana einen Nähkurs und nahm an einem Jungscharführerinnen-Kurs teil. Schließlich besuchte sie in Reinegg bei Brixen einen Krankenpflegekurs der Steyler Missionsschwestern. Schon vor ihrem Eintritt ins Kloster fand Regina eine Broschüre mit der Biographie von Pater Arnold Janssen, dem Gründer des Steyler Missionsordens, welcher für sie sehr wichtig werden sollte. Nach dem Grund befragt, meinte sie: „Er war ein sehr einfacher Mensch, er kam aus einfachen Verhältnissen und die meisten hielten ihn für unfähig, ein Missionswerk zu gründen. Wenn er trotz seiner Einfachheit das alles geschafft hat, ist vielleicht auch für mich das Leben als Missionsschwester möglich.“ Ermutigt durch das Beispiel von Arnold Janssen bat Regina um Aufnahme bei den Steyler Missionsschwestern in Reinegg und trat am 3. Oktober 1967 ein.

Für das Noviziat kam Schwester Maria Scholastika, so wurde Regina als Ordensschwester seither genannt, in das Kloster Sankt Koloman in Stockerau bei Wien, wo sie am 6. Juli 1970 auch ihre ersten Gelübde ablegte. Gleich danach begann sie in der Klosterküche von St. Koloman zu arbeiten. 1972/73 besuchte sie die Wirtschafterinnenschule in Rhede – Deutschland, nahe der niederländischen Grenze. Von dort zurückgekehrt, arbeitete sie zwei Jahre in der Küche im Dreifaltigkeitskloster in Wien und dann, seit ihrer Ewigen Profess am 6. Jänner 1977, all die Jahre in der Küche von St. Koloman. Sie verstand die Arbeit in der Küche als ihre Missionsarbeit, als ihren Beitrag zum Missions­ auftrag. Als sie einmal gefragt wurde, ob es nicht frustrierend wäre, wenn das, wofür sie den ganzen Vormittag gear­ beitet hat, in einer halben Stunde verschwunden ist, sagte sie: „Meine größte Freude ist, wenn es den Schwestern schmeckt.“ Die Mitschwestern, mit denen sie in der Küche zusammen arbeitete, wechselten immer wieder, sie blieb die Stabile, der ruhende Pol, die Ausgleichende. In ihrer freien Zeit war Schwester Maria Scholastika oft stundenlang in der Kirche. Sie betete viel und betete sich durch manche Schwierigkeiten hindurch, ohne darüber Worte zu verlieren. In ihren abgearbeiteten Händen entstanden auch viele Rosenkränze und gerne bastelte sie schöne Kärtchen, um sie anderen zum Namenstag oder Geburtstag zu schenken.

Außerdem pflegte sie einen sehr regen Briefwechsel mit ihren Angehörigen. Ebenso kam Regina einmal im Jahr für einige Wochen auf Besuch zu ihren Geschwistern nach Passeier. Schwester Maria Scholastika war von schwacher Gesundheit, schonte sich jedoch nicht, sondern setzte sich immer für die anderen ein. In den letzten Jahren, als nach einem Schlaganfall ihre Kräfte merklich nachließen, ging sie dennoch stundenweise zum Mithelfen in die Küche. Solange es ihr möglich war, wollte sie sich an den Arbeiten für die Gemeinschaft beteiligen. Es fiel ihr schwer, als das immer weniger möglich war. Doch in den letzten Monaten und Wochen vor ihrem Tod reifte sie hinein in eine tiefe Gelassenheit und innere Dankbarkeit. Es war ein besonderes Geschenk, dass sie, die sonst so Stille und Schweigsame, gesprächiger wurde und viele an ihrem inneren Prozess und ihren Erfahrungen teilnehmen ließ. So war eines ihrer letzten Worte: „Die Kerze muss verbrennen, die Liebe muss bleiben.“ Schwester Maria Scholastika Regina starb am 11. Februar 2020 im Kloster St. Koloman im Alter von 78 Jahren. Klostergemeinschaft und zahlreiche Angehörige trafen sich zu einer würdigen Begräbnisfeier. Innerhalb von sechs Tagen nach dem Tod von Maria Scholastika ist ihr Bruder Benedikt Prugger am 17. Februar bei einer einsamen Wanderung im Schluchtenweg in Hinterpasseier tödlich verunglückt, sodass er erst infolge eines großes Auf­ gebots an freiwilligen Rettungsmannschaften gefunden werden konnte. Der am 25. November 1939 geborene Benedikt war von Beruf selbständiger Hydrauliker, sodass er einen großen Bekanntenkreis hatte, der seine genaue und qualitätsvolle Arbeit zu schätzen wusste. Benedikt war 50 Jahre lang Mitglied des Kirchenchors St. Leonhard, begeistertes Mitglied des Männerchors und des Weißen Kreuzes. Beim AVS Platt war er teilweise auch Schriftführer. Ergreifend waren die Begräbnisfeierlichkeiten in der Pfarr­ kirche und am Friedhof in St. Leonhard, mitgestaltet von Sänger – Kollegen, vom AVS und vom Weißen Kreuz. In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass die Familie Prugger einen 1951 verstorbenen geistlichen Großonkel – Herrn Johann (1875 – 1951) – hatte, der seinerzeit von 1914 bis 1917 als fürstbischöflicher Delegierter in Trient wirkte und eine erfolgte Ernennung zum Erzbischof abgelehnt hatte. Der Großfamilie Prugger sprechen wir zum Tod von Regina und Benedikt im Namen der Redaktion unser Beileid aus. Heinrich Hofer


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† Viktor Caneva

Bergknappe Viktor Caneva (links von Hedwig Pixner) anlässlich des Bischofsbesuchs von Wilhelm Egger im Juni 2000 am Schneeberg

Viktor Caneva

Nachruf

Ein Gedenken an „die gute Seele vom Schneeberg“ Am 4. März ist Viktor Caneva, geboren 1936, im Friedhof von St. Leonhard von seiner Familie und von seinen Knappenkameraden in beeindruckender Weise verabschiedet worden. Obmann Luis Pichler dankte ihm am offenen Grab für unzählige ehrenamtliche Tagschichten am Schneeberg und die vielen Trauergäste fühlten diesen Dank intensiv mit. Viktor war der Sohn eines italienischen Straßenarbeiters an der Timmelsjochstraße und einer Klotztochter aus Moos, sodass die Familie Caneva zweisprachig aufwuchs, was in den vierziger Jahren im Hinterpasseier Ausnahme war. Viktor ergriff wie sein Vater den Beruf des Maurers und kam schon als Kind oft zum Schneeberg, wo sein Vater später als Knappe gearbeitet hatte. Dem Bub blieb die Verbundenheit mit dem Schneeberg und mit der Gebirgslandschaft und ihren Schätzen ein Leben lang erhalten. Viktor war ein exzellenter Mineraloge und wurde zu einem der erfolgreichsten Mineraliensammler des Passeiertales – er geizte mit den kostbaren Steinen nicht, sondern teilte immer wieder Fundstücke an Mineralienliebhaber aus. Die Beschreibung des Passeiertals von 1824, veröffentlicht 2010 zum 60-jährigen Gründungs­ jubiläum des Vereins für Kultur und Heimatpflege Passeier, hat Viktor illustriert mit Abbildungen von zwölf- und vierundzwanzigflächigen Granaten aus

seiner kostbaren Sammlung. 1967 wurde die Bergbautätigkeit in St. Martin am Schneeberg eingestellt und die Halden verwilderten. Im Mai 1987 entstand das Aktionskomitee für den Schneeberg – Passeier, bei dem Viktor von der ersten Stunde an als Knappenvertreter teilnahm. Er wirkte mit beim Wiederaufbau des Kirchleins (1990 – 1993), bei der Glockenweihe 1991 in Moos, bei der Instand­ haltung des heruntergekommenen Knappensteiges und bei dutzend anderen Einsätzen. Viktor – Vater der zwei Töchter Daniela und Sabina – erlitt vor drei Jahren mit seiner Gattin Berta anlässlich einer Wanderung zum Schluchtenweg einen Verkehrsunfall bei der Mooser Straße, der beide gesundheitlich schwer beeinträchtigte. Als Viktor erkrankte, fand er im Altenheim St. Benedikt in St. Martin ein Team, das ihn bis zum Tod liebevoll betreute. Wir haben den Viktor als arbeitsamen, liebenswürdigen Mitmenschen und großen Naturliebhaber mit einem außerordentlichen Verantwortungsbewusstsein für den größten Kulturschatz des Passeiertales – den achthundertjährigen Bergbau am Schneeberg – in Erinnerung und tun gut daran, sein Vermächtnis weiterhin zu pflegen. Der Familie Caneva gilt unser Mitgefühl, unser Beileid und unser Dank. Heinrich Hofer

Hermann Kirchler Es war ein trüber Freitagmorgen, als am 24. Januar Hermann Kirchler im Alter von 79 Jahren in der Palliativ-Abteilung Martinsbrunn seinen Geist aushauchte. Sein Kranksein hielt er verborgen, denn das eigene Leid und das Kreuz der Hoffnung wollte er für sich alleine tragen. Manchen Lesern ist Hermann gut in Erinnerung. Geboren im Ahrntal streifte er in den 60er-Jahren in Kutte als Pater „Elmar“ öfters durchs Passeiertal, verteilte Ringe und Rosenkränze und war besonders bei den Bauern immer ein willkommener Seelsorger, der nicht nur zuhören konnte, sondern auch mit Rat und Tat den Hilfesuchenden zur Seite stand. Im Tal entdeckte er seine alte Leidenschaft wieder, das Ranggeln. Schon als Bub raufte er gerne mit seinen Geschwistern und Nachbarn. Den Psairern kam dies bald zu Ohren und mit dem Hinter­ gedanken: „Der wird nicht alles derreißen, wenn er so lange nicht mehr geranggelt hat“, nahmen sie ihn im Verein auf. Die Psairer haben damals Fremde überhaupt nicht gerne gesehen, gestand Hermann in seinem letzten Interview in der „Neuen Südtiroler Tageszeitung“ aus dem Jahr 2015. Einst nahm er an der Südtiroler Meisterschaft in Luttach teil und als er dann gegen einen der besten Pustertaler Ranggler antreten musste, den Wolfsgruber Sepp, soll Letzterer vor dem Kampf verlautet haben: „Des bloache Paterle, des werden wir bald haben“ – aber es kam anders wie erwartet. Schon bald


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etablierte sich Hermann als gefürchteter Draufgänger. Besonders bei internationalen Veranstaltungen konnte er öfters für Überraschungen sorgen, so gelang ihm einst ein Sieg gegen den österreichischen Staatsmeister Steiner Peter aus dem Osttirol, den er mit seinem Lieblingswurf, den „Stehend Knüpfer“ überraschte. Um keine Veranstaltung zu verpassen, legte er sich ein schnelles Motorrad zu und flitzte von einer Veranstaltung zur anderen. Als er in Moos einmal am Herz-Jesu-Sonntag eine Messe zelebrierte mit anschließender Prozession, beendete er den Gottesdienst in nie dagewesener Eile um noch rechtzeitig am Länderranggeln in Sand in Taufers teilnehmen zu können. Wegen seiner Sehnsucht nach einer eigenen Familie trat Hermann aus dem Kapuzinerorden aus, dem er für 18 Jahre gedient hatte. In Meran bezog er eine Wohnung. Durch seine bisherige Erfahrung im Umgang mit Menschen fand er auch bald eine fixe Anstellung im Patronat des Südtiroler Bauernbundes, wo er bis zu seiner Pensionierung eifrig, professionell und von allen geschätzt, gewissenhaft arbeitete. In seiner Freizeit widmete er sich weiterhin bis 1988 aktiv dem Ranggelsport. 2017 trat er als Präsident vom Südtiroler Rangglerverband zurück, den er für 32 Jahre ehrenamtlich mit großem Geschick leitete. Nach seiner Pensionierung zog es ihn nochmals zu den Menschen hin, indem er sozial tätig wurde. So arbeitete er auf freiwilliger Basis beispielsweise in der Telefonseelsorge, erledigte viele büro­ kratische Behördengänge damit die Schwächsten in der Gesellschaft zu einer † Hermann Kirchler

Rente kamen und auch als Erntehelfer machte er sich einen Namen. Auf Matatz blieb einer Bäuerin in Erinnerung, dass der Hermann die Mähmaschine von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang nicht mehr losließ. Schier kam ihr vor, als ob er die Maschine durchrüttelte wie einen Ranggler. Er mähte unaufhaltsam, immer total verschwitzt und manchmal hinauf bis zu den steilsten Hängen. In nur drei Tagen hatte er die gesamte Wiese „liign“, wo früher Wochen notwendig waren. Einmal verfing sich die Maschine so fest an einem Baum, dass Nachbars Hilfe vonnöten war, um das Missgeschick zu beseitigen. Nun hat Gott Hermann aus der Wanderschaft auf Erden zu sich gerufen. Ja, ein Wanderer war er wirklich im engeren Sinn des Wortes. Nach einer gescheiterten Ehe zog er weg aus Meran und auf der Suche nach einer Ersatzfamilie, trieb es ihn kreuz und quer durchs Land. Trotz vieler Rückschlage hatte Hermann immer einen guten Humor und einen Blick für das Schöne und das Gute im Menschen. Noch im Alter von 70 Jahren beging er den 800 km langen Jakobsweg, um spirituelle Erfahrungen zu sammeln. Abschied nehmen gehört zum menschlichen Leben. Etwas muss absterben, damit Neues wachsen kann. Deshalb liegt über jedem Abschied die Hoffnung auf ein Wiedersehen, getragen durch die vertrauensvolle Zusage Gottes, dass allen guten Menschen eine ewige Wohnung bereitet wird. Der Südtiroler Rangglerverband hat mit Hermann eine wichtige Säule verloren. Du warst für viele Wind und Segel, die das Boot vorwärtstrieben. Du träumtest immer von einer besseren Welt und dass der ehrenamtliche Einsatz in Vereinen oder für notleidende Menschen vorangetrieben wird. Dieser Nachruf ist nur ein kleines „Dankeschön“ an dich, Hermann, für deinen unermüdlichen Einsatz für den Südtiroler Rangglerverband und alle Mitmenschen, denen du viel Gutes getan hast. Möge Gott Vater dir’s vergelten und der Himmel für dich offen stehen, gleich einem Hochzeitsmahl. Alberich Pichler

(Damit hat wohl niemand gerechnet!)

Coronavirus – die Wende für unseren Lebensstil? Unser Leben auf dieser Erde läuft nach bestimmten Regeln ab. Regeln, die wir uns zum großen Teil selbst auferlegt haben. Regeln, an die wir uns mehr oder weniger halten. Mit neuen Regeln tun wir uns meistens schwer, so war es z. B. mit der Gurtenpflicht im Auto oder dem Rauchverbot in öffentlichen Lokalen, auch wenn sie für unsere Sicherheit oder unsere Gesundheit wichtig sind. Sofort gab es überall Proteste dagegen. Auch lautstarke Bedenken über wirtschaftliche Einbußen bleiben nicht aus. Plötzlich werden wir alle zu Experten und diskutieren eine längere Zeit über Sinn oder Unsinn solcher Maßnahmen. Es sieht so aus, als ob Verbote oder Gebote zum eigenen Wohl, nur unter Androhung von Strafen, umsetzbar wären. Hinterher sind alle froh und finden es gut, dass es so gekommen ist. Warum ist das so? Vielleicht hat es damit zu tun, dass wir täglich mit Nachrichten überhäuft werden, die kaum auszuhalten sind, z. B. Hungersnöte, Kriege, Flüchtlingsströme! Krankheiten, wie Ebola oder AIDS! Katastrophen, wie Tsunami, Brände oder Unwetter, Schmelzen der Gletscher und Pole durch Klimaveränderung, mit künftiger Trinkwasserknappheit oder Überflutung des Lebensraumes vieler Menschen, Umweltschäden durch Luft-, Boden- und Wasserverschmutzung. Die Liste wäre noch lang. Diese schlimmen Ereignisse sind meistens weit weg. Sie betreffen uns nicht direkt! „Dagegen kann man eh nichts machen!“ Sie werden verdrängt oder gar vergessen. Natürlich gibt es täglich auch viele gute Nachrichten, im Kleinen wie im Großen. Wer hätte vor 75 Jahren geglaubt, dass bis heute Frieden sein wird? Wer hätte geglaubt, dass die gesundheitliche Versorgung, das Schulwesen, die Mobilität und der Wohlstand bei uns ein solches Niveau erreichen werden? Wer hätte geglaubt, dass sich so viele Landsleute ehrenamtlich in unzähligen Vereinen, Organisationen und Verbänden für die Gemeinschaft einsetzen und für andere da sind, wenn sie gebraucht werden. Haben wir uns daran so gewöhnt, dass alles selbstverständlich geworden ist? Ist so die Devise „Immer mehr, immer schneller, immer alles, wenn möglich sofort“ entstanden? In dieser schnelllebigen Zeit taucht trotzdem, immer öfter die Frage auf: Wohin soll das noch führen? Mit welcher >


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> Situation müssen unsere Enkel und Urenkel zurechtkommen? Ja, hätte jemand von uns vor zwei Monaten auch nur geahnt, dass sich das Verhalten aller Menschen innerhalb weniger Wochen komplett verändern wird? Dass, außer Lebensmittelgeschäften, Apotheken und Banken nahezu alles geschlossen bleibt? Dass Eucharistie­ feiern, Beerdigungen und alle anderen kirchlichen Feiern unter Ausschluss der Gläubigen stattfinden? Dass sportliche Großveranstaltungen innerhalb von Stunden abgesagt werden? Dass das öffentliche Leben still stehen wird? Dass Großkonzerne in die Knie gehen? Dass sich die Bewohner ganzer Staaten innerhalb weniger Tage an neue Regeln und Verbote halten werden und sich kaum jemand darüber beschwert? Die Schreckensnachricht: Eine Pandemie, ausgelöst durch das „Coronavirus“, das uns alle treffen kann. Gestern noch weit weg, heute schon vor unserer Haustür. Ausgerechnet ein kleines, unsichtbares Virus verbreitet sich über alle Grenzen und macht uns einen Strich durch die Rechnung. Jegliche Planung wird über den Haufen geworfen. Menschenleer sind Straßen und Plätze. Ruhe und Stille breiten sich in den Ortschaften aus. Und trotzdem entsteht ein großartiges Gefühl der Solidarität. Ein einmaliges Gefühl des Zusammenhaltes unter den Menschen. Ein Wir-Gefühl über alle Vorurteile hinweg. Nur gemeinsam können wir am meisten erreichen! Dazu kommen noch ganz neue Nachrichten. Die Luft in China, und nicht nur dort, wird von Tag zu Tag sauberer. Das Wasser in Venedig wird von Tag zu Tag reiner. Sind das nicht schöne Zeichen einer positiven Veränderung? Die Zeit wird es bringen, dass auch das „Coronavirus“ für uns keine große Gefahr mehr sein wird. Der Alltag wird wieder zurück kommen, denn ein Leben, wie im Moment, ist auf Dauer nicht möglich. Es hat uns aber gezeigt, dass Veränderung möglich ist! Der Herrgott hat uns das Leben geschenkt und dazu den eigenen freien Willen. Wir selbst können entscheiden, wie wir damit umgehen. Ein unsichtbares Virus hat uns gezeigt, welch große „Werte“ in kürzester Zeit zunichte sein können. Ich glaube, wir können nicht dankbar genug sein für alles Gute, das uns Gott schenkt und das wir erleben dürfen. Lernen wir aus dieser weltweiten Pandemie und nehmen wir die Erkenntnis mit in unsere Zukunft, dass jede/r von uns ihren/seinen Beitrag zur Verbesserung der Situation auf dieser Welt beitragen kann! Bitte nie vergessen: Auf Jede/n kommt es an! Hermann Pirpamer

Den hektischen Alltag in Quarantäne schicken

(H)Auszeit Hiobsbotschaften am laufenden Band. Pandemie da, Epidemie dort, Notlage überall, so und so viele Infizierte, von den Toten ganz zu schweigen. Statistiken, Hochrechnungen, Fallzahlen haben Hochkonjunktur. Pressekonferenzen, Sondersendungen, Bad-News in Dauerschleife. Prophezeite Endzeitstimmung und unterschwellige Verschwörungstheorien. Grenzen dicht, endlose Kontrollen, Ausgangssperren, häusliche Quarantäne. Börsen auf Talkurs, Wirtschaft in der Krise, ojeee und auch der geplante Urlaub fällt aus. Aufrufe zur Solidarität, zu Zusammenhalt, zu Bedächtigkeit und Ruhe. Kein Sport mehr, sogar die Fußball-EM und Olympia sind gestrichen. Wohin dann mit den im Vier-Jahres-Rhythmus und im Kollektiv geteilten sommerlichen Emotionen? Sorgen, Sorgen und nochmals Sorgen zum Nulltarif und im Sonderangebot. Die meisten Kinder freuts, keine Schule, aber Hausaufgaben müssen halt doch sein. Homeoffice, Gebot der Stunde und Not­ nagel der Arbeitswelt. Ganz zu schweigen, von den in präcoronalen Zeiten kaum beachteten Tätigkeiten und nun weltumspannend als systemrelevante Berufe gepriesen, um das Tagesgeschäft „Leben“ halbwegs am Laufen zu halten. Besser ein später Dank, als für Ewig im Modus der Unsichtbarkeit zu agieren. Und das kollektive Klatschen auf den Balkonen als kleine Motivationsspritze für diese Heldinnen und Helden. Spannende Zeiten, ungewohnte Zeiten. Keine Partys, keine Feste, naja neuerdings gibt es hippe „Corona-Partys“. Hamsterkäufe. Kein Desinfektionszeug und kein Mundschutz mehr. Noch mehr Hamsterkäufe. Kein Toilettenpapier mehr. Und es quält die Frage: Wo ist das ganze Toilettenpapier hin und warum hortet die ganze Menschheit in solchen Zeiten eigentlich dermaßen viele Stuhlgang­ reinigungsutensilien? Staatlich verordneter Hausarrest für alle. Was darf man jetzt noch? Radiosendungen mit besorgten Bürgern und ihren quälenden Fragen lassen die Telefonleitungen erglühen. Dürfte ich mit meinem Hund bei meinem etwas betagterem Nachbarn vorbeischauen, um ihm schonend mitzuteilen, dass mich seit geraumer Zeit die Hecke in seinem Garten, welche sich vor meinem Schlafzimmer ihren Weg in den Himmel sucht, stört und ich nun Zeit hätte, sie, also die Hecke und nicht den Nachbarn, über den Jordan

zu schicken? Oder wäre das unmenschlich in solch außergewöhnlichen Zeiten? Und dann müsste ich dringend mal wieder zum Friseur, ganz zu schweigen von einem Käffchentreffen mit meinen Lästerbuddies. Wann darf ich das denn endlich wieder? Soooo viele Einschränkungen und Verbote. So lässt es sich doch nicht leben oder??? Herr oder Frau, oder nein, im Jahr 2020 doch bitte geschlechterneutral, also bloß, Sars-CoV-2, der neue Freund und die Speerspitze des vollkommenen Still­ standes. Bruce Willis und seine „Twelve Monkeys“ wussten es schon lange. Sie haben es der Menschheit in prophe­ tischer Vorausschau dargelegt, doch verhallten sie als ungehörte Rufer in der Wüste. Aber warum nutzen wir nicht die Zeit, welche uns „zwingt“ ein oder zwei Gänge zurückzuschalten? Zuhause bleiben, in den eigenen vier Wänden bleiben, klingt für viele wie eine Strafe oder wie ein Aufenthalt in einem nordkoreanischen Folterkeller? Warum wird Entschleunigung häufig als Bedrohung wahrgenommen? Zuhause bleiben, zur Ruhe kommen. Der Frühjahrsputz steht ja eh an. Oder vielleicht könnte ich mich mit meinen „MitimHauswohnern“ einfach mal wieder für eine längere Zeit und ohne Ablenkung unterhalten? Ein gutes Gespräch führen. Zusammen diese Krise aussitzen. Ein Buch lesen. Musik hören. Tanzen. Blödsinn machen. Den Kleiderschrank ausmisten. Einen Brief schreiben. Die Krisenneuigkeiten mal beiseitelegen. Zusammen lachen. Fotoalben durch­ stöbern und alte Erinnerungen aufleben lassen. Einen guten Kaffee auf der Terrasse schlürfen. Die Natur beobachten, das Frühlingserwachen genießen. Diese Hauszeit als Chance wahrnehmen und vielleicht mal wieder in sich kehren. Den hektischen Alltag für kurze Zeit in Quarantäne schicken. Und vielleicht sehen wir die verordnete Hauszeit dann auch mal als ein Stückchen Auszeit. Thomas Reinstadler


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9. Station (dritter Fall Jesu)  Foto: Anton Prock

Der Weg der wahren Liebe

Kreuzweg Jesu Dann führten die Soldaten Jesu hinaus, um Ihn zu kreuzigen. Einen Mann, der gerade vom Feld kam, Simon von Zyrene, den Vater des Alexander und des Rufus, zwangen sie, sein Kreuz zu tragen. Sie brachten Jesus an einen Ort namens Golgota, das heißt übersetzt Schädelhöhe. Der zu Tode verurteilte Jesus muss das Kreuz auf Seine Schultern laden. Er ließ sich unter die Verbrecher rechnen. Mit Seinem zerschundenen Körper, voller Striemen und Wunden bricht Er unter dem Kreuz zusammen. Jesus fällt zu Boden. Er wendet nicht Seine übermenschlichen Kräfte an, Er greift auch nicht auf die Stärke der Engel zurück. Denn, Er will den bitteren Kelch trinken, bis zur Neige. Er hat beschlossen keinen Widerstand zu leisten. Er will wanken. Er ist bis in die kleinsten Einzelheiten der Aussage treu: Aber nicht was ich will, sondern was mein Vater will, soll geschehen. Gott wird aus dem zu-Boden-Fallen Christi unter dem Kreuz das Heil der ganzen Menschheit bereiten. Und Er war gehorsam bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz. Aus Furcht, Du könntest der Last des Kreuzes erliegen, zwingen die Soldaten Simon von Zyrene, Dir das Kreuz zu tragen. Nicht aus Liebe, sondern nur durch Gewalt genötigt, hilft er Dir. Oh, Du zu Tode betrübter Jesus! Mühsam wankst Du dahin, tief gebeugt und erzitternd am ganzen Leib. Du hast das Leid und all unsere Sünden vorausgesehen, hast unermessliche Qualen gelitten. Doch auch ein zweites Mal kommst Du zu Fall. Die Soldaten fürchten, dass Du sterben könntest unter der Last so vieler Martern.

Doch durch Hiebe und Fußtritte gelingt es ihnen, Dich wieder auf die Beine zu bringen. Du sühnst zum wiederholten Male für unsere schweren Sünden. All Deine Wunden werden aufgerissen und bluten von Neuem. Wie lange wirst Du der Last des Kreuzes noch standhalten können? Mit jeder Wunde, mit jedem Schmerzensschauer, jedem Muskelriss, mit jedem vergossenen Blutstropfen, mit den Wunden an Hals und Schulter, mit den schrecklichen Schmerzen an den Schläfen erfüllt dieser entblößte Leib den Willen des Vaters. Das Kreuz, das sich infolge seiner Schwere tief in Deine Schulter eingräbt, bildet eine Wunde, so tief, dass die Gebeine bloßliegen, und bei jedem Schritt wird Dir das Kreuz schwerer. Allein Deine Liebe, die alles vermag, verleiht Dir Kraft. Durch Deine Schulterwunde sühnst Du für die verborgenen Sünden, die die Bitterkeiten Deiner Qualen vermehren. Das Ausmaß der Erniedrigung erfassen wir, wenn wir sehen, dass Jesus auch ein drittes Mal fällt. Er liegt im Straßenstaub, neben den Füßen feind­ seliger Menschen, die Ihn mit Demütigungen und Schmähungen nicht verschonen. Er hat die Bitterkeiten der Erde verkostet, um das Stöhnen des Schmerzes in Jubelgesang zu verwandeln. Der Kreuzweg soll eine Schule des Glaubens sein. Er zeigt uns Gott, der selbst mit den Menschen mit-leidet. Seine Liebe steigt zu uns herab, bis in den Tod am Kreuz. Unser Gott, der Mensch wurde, will unser Herz verwandeln und uns zum Mitleiden rufen, damit wir an der Not anderer nicht vorüber gehen. Sooft wir

einen Leidenden, einen Verfolgten und verletzten Menschen in Güte begegnen und ihm sein Leid tragen helfen, sooft tragen wir Jesu eigenes Kreuz mit. So empfangen wir Heil und dürfen zum Heil der Welt beitragen. Der Kreuzweg ist der Weg des „Sichverlierens“, das heißt: „der Weg der wahren Liebe“. Und Jesus ist diesen Weg für uns vorausgegangen. Jesus nimmt die Last des Kreuzes auf sich – unser Kreuz, die Last des Menschseins, die Last der Welt. Er zeigt uns, wie wir den Weg zum wirklichen Leben finden. Barbara Auer Katholische Jungschar

Ostergrußaktion mal anders Die Ostergrußaktion der Katholischen Jungschar gibt es seit dem Jahr 1969. Sie wird anlässlich des Osterfestes in den Pfarreien durchgeführt. Das Ziel der Aktion ist, dass die Jungscharkinder und die GruppenleiterInnen die Oster­ botschaft – „Jesus ist auferstanden!“ – zu möglichst vielen Menschen tragen. Da die Situation aufgrund des CoronaVirus momentan recht schwierig ist, möchten die Jungschar- und Ministrantengruppen aus Passeier die heurige Ostergrußaktion auf diesem Wege überbringen. Wir wünschen allen ein frohes und gesegnetes Osterfest. Thomas Schölzhorn

Ostergrußkarte


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Teil 2

5 × Auer. Spuren einer Malerfamilie Die fünfteilige Serie im Passeirer Blatt präsentiert die Malerfamilie Auer. Ihre Werkstatt entstand vor rund 300 Jahren in St. Martin, sie führte sie über drei Generationen. Text: Judith Schwarz; Recherchen: Werner Graf, Monika Mader, Judith Schwarz, Hanns-Paul Ties In dieser Serie reisen wir mit der Künstlerfamilie Auer durch eineinhalb Jahrhunderte. Im ersten Teil zog Nikolaus Auer von Meran nach St. Martin und gab damit den Startschuss für ein weitläufiges barockes Kunstschaffen im Tal. Ausgestattet mit einem Vorrat an berühmten Motiven, frisch verheiratet mit der Hofbesitzerin Maria Pichler, befreundet mit dem kunstliebenden Geistlichen Michael Winne­ bacher: Die Voraussetzungen für guten Verdienst mit der um 1719 neu eröffneten Malerwerkstatt hätten nicht besser sein können. Rund 80 Werke aus Auers Werkstatt und deren Umkreis hätten sollen von 21. März bis 7. Juni 2020 in einer Sonderausstellung des Landesmuseum Schloss Tirol zu sehen sein und warten nun auf das Ende der laufenden Pandemie. Ab wann die vor­ bereitete Schau zugänglich sein wird, erfährt man zu gegebener Zeit unter www.schlosstirol.it. In der Zwischenzeit kann man in der neuen Online-Datenbank des MuseumPasseier stöbern, die zirka 400 Werke abbildet und beschreibt. www.malerschule.it Lehrbuben im Haus, Bildhauer im Dorf Eine Arbeitsgemeinschaft entsteht … Vorbildliche zehn Monate nach der Heirat von Maria Pichler und Nikolaus Auer stellt sich das erste Söhnlein Joseph Anton ein. Auch beruflich läuft es gut. Als Nikolaus den Malerbetrieb im Haus seiner Gattin eröffnet, steht er im Tal wohl ohne ernstzunehmende Konkurrenz da. In den frühen 1720er Jahren arbeitet er für die Pfarrkirchen in Moos und Platt, liefert aber auch über den Jaufen nach Sterzing, über das Penser Joch nach Sarntal und nach Steinegg bei Bozen. www.malerschule.it

Wie die Passeirer auf die Niederlassung des gereisten und gebildeten Herr[n] Auer, Kunstmaler reagierten, ist nicht überliefert. Knapp 50 Jahre nach seinem Tod wird Nikolaus als ehrlicher Mann mit großem Ansehen in der Gemeinde beschrieben, daher er auch oft bey gericht als arbiter [Schiedsrichter] und tutor [Vormund] gebraucht wurde. Vielleicht waren es gute Kontakte zum Richter, die Nikolaus’ Ehefrau Maria 1722 recht selbstbewusst bewogen haben, diesen extra von St. Leonhard rufen zu lassen. Sie will aufgrund einer schweren Krankheit ein Testament verfassen lassen. Die junge Familie hat Glück, die Erkrankung ist nicht tödlich (vielmehr gebärt Maria sieben Monate später ihren zweiten Sohn, Johann Benedikt). Zwei Jahre später erfahren wir vom nächsten Leiden, das glücklich ausgeht: Nikolaus klagt über Schmerzen im Arm, die vielleicht berufsbedingt sind. Doch nachdem er Zuflucht bei der Gnaden­ mutter von Riffian gesucht habe, sei ihm fast augenblicklich Hilfe und Besserung zuteil geworden. Zum Beweis malt er (mit dem eben gesundeten Arm?) eine Votivtafel, wie er bereits für viele Private solche kleine Dankesbilder ausgeführt hat, die ebenfalls ihren Wunderglauben öffentlich bekundet haben wollten. In dieser Zeit nimmt Nikolaus auch begabte oder empfohlene Buben in seinen Hausstand und Werkstätten auf, lehrt sie die Grundlagen der Malerei: 1724 den 14-jährigen Johann Evangelist Holzer aus Burgeis, 1728 den Lehrersohn Joseph Voglsberger aus St. Leonhard. Während Ersterer der Star der süddeutschen Malerszene werden wird, liegen Werdegang und Werke des letzteren (noch) komplett im Dunkeln.

Inhaberin einer Pfistergerechtsame (Bäckereilizenz) und beschäftigt ihren Bruder Valentin als Bäcker. In einem Reversbrief von 1765 ist eine Pfister (Bäckerei) für das „Guet am Anger“ belegt, die noch rund 100 Jahre später in den Verfachbüchern aufscheinen wird. Wahrscheinlich ist auch in diesen frühen Jahren Malerwerkstatt und Bäckerei am Hof vereint. Unweit der Auer-Werkstatt hat sich in der Dorfgasse (südseitig des heutigen Unterwirt) zudem seit etwa 1730 ein fähiger Bildhauer aus Nordtirol angesiedelt. Der tüchtige Anton Ferner (*1703) wird vor allem für Kirchen in Passeier, Algund, Lana, Hafling und Sterzing Altäre, Kanzeln und Skulpturen fertigen. Gleichzeitig betreibt Ferner eine Krämerei, bringt damit – wie die Familie Auer mit dem Bäckereigewerbe – zusätzliche Einnahmen ins Haus. Ob man daraus folgern darf, dass sich Nikolaus Auer und die Künstler in seinem Umfeld allein mit ihrer Kunst nicht über Wasser halten konnten?

Neben den Lehrbuben (ab zirka 1733 bildet Nikolaus auch sein Patenkind Sebastian Haid aus) und den drei AuerSöhnen (1726 ist der dritte Sohn Nikolaus Ignaz geboren) leben in den 1730er Jahren noch Maria Pichlers drei Geschwister und ihre Meraner Schwiegermutter und Schwägerin im Haus. Zu der Zeit besitzt Nikolaus Auers Gattin ansehnliche 1400 Gulden, das verrät uns ein damals aufgesetztes Testament der Eheleute. Sie ist

Und während Ferner und Auer mit ihren Lehrlingen fleißig die Kirchen beliefern, wachsen ihre eigenen Söhne zu Lehrbuben heran. Im nächsten Teil dieser Serie werden Ferners Sohn Michael (*1746) und Auers Söhne Joseph, Benedikt Anton und Nikolaus Ignaz in die künstlerischen Fußstapfen ihrer Väter treten und versuchen, das für Passeier angebrochene goldene Zeitalter der Malerei und Bildhauerei weiterzuführen.

Jedenfalls produzieren beide Werkstätten – ohne Konkurrenzbetriebe in Passeier und fernab der strengen Regeln von irgendwelchen Malerzünften – für einen langen Zeitraum außerordentlich viele Werke. Auch wenn 1742 mit dem Kuraten Michael Winnebacher ein wichtiger Passeirer Auftraggeber verstorben ist: Das Barockisieren von Pfarrkirchen ist gerade im Trend und für die nötigen Geldmittel gesorgt. Der Wallfahrtskult zum Heiligen Blut in St. Martin und mehrere Bruderschaften, die um die Gunst der Gläubigen wetteifern, bringen beträchtliche Spenden. Da ist es naheliegend, dass man kleinere oder größere Kunstwerke prak­ tischerweise vor Ort bestellt.


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Nikolaus Auer legt als Maler einen achtbaren Start für die „Passeirer Malerschule“ hin. Im Altarbild von Moos inszeniert sich der Künstler selbstbewusst als eine der Apostelfiguren (die schwarz gekleidete Gestalt am linken Bildrand, die ihren Blick direkt an uns, die Betrachter, wendet). Ob Nikolaus Auer Wert darauf gelegt hat, sich als Städter und Künstler im Tal hervorzuheben? In den Quellen wird er meist Herr Auer genannt, auf einer Votivtafel (siehe Abbildung im Teil 1 dieser Serie) zeigt er sich in bürgerlicher Kleidung mit Dreispitz und Gehstock.   Foto: Gemeinde St. Martin, Christian Gufler


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Vordere Reihe: Martin Haspinger, Sepp Ennemoser, Sepp Gufler, Josef Abler Hintere Reihe: Gottfried Pichler, Heinrich Haspinger, Franz Öttl, Anton Gufler, Sepp Öttl, Walther Schnitzer

21. Psairer Wattmeisterschaft

Sepp Ennemoser und Sepp Gufler haben die besten Karten Bereits zum 21. Mal wurde heuer die beliebte Psairer Wattmeisterschaft ausgetragen, die nach wie vor einen nahezu magischen Anziehungspunkt für alle begeisterten Watter aus ganz Südtirol darstellt. Nachdem die vergangenen 16 Jahre Gufler Anton mit seinem Team die Wattmeisterschaft auf das Beste organisiert hatte, gab es heuer ein Novum zu vermerken, denn erstmals zeichnete der Ranggelverein Passeier als Organisator verantwortlich. Das neu gebildete Organisationsteam, bestehend aus Hauptorganisator Gottfried Pichler, dem Kassier Erich Auer, den Spielleitern Franz Pircher und Sepp Ennemoser und den Schreibern Gerlinde Marth sowie Magdalena und Verena Pircher leistete auf Anhieb ganze Arbeit und sorgte für einen reibungslosen Ablauf des Turniers. Die Eröffnung erfolgte am 11. Jänner 2020 und am Wattturnier nahmen erneut Spieler aus ganz Südtirol teil. Den Löwenanteil an Teilnehmern stellten aber nicht ganz überraschend „miar Psairer“, da unser Heimattal bekanntermaßen, vor allem in den Wintermonaten, eine Watt-Hochburg für Alt und Jung sowie Groß und Klein ist. Bezeichnenderweise ist die Psairer Wattmeisterschaft mit 848 Spieleinsätzen nach wie vor das größte Wattturnier Südtirols im K.-o.-System. Und dass Alter nicht vor Watten schützt, stellten Rosa Laimer (92 Jahre alt) und Herbert Zöschg

(86 Jahre) aus Ulten aufs Neue eindrucksvoll unter Beweis. Nach der Eröffnung ging’s natürlich ans Eingemachte und alle TeilnehmerInnen versuchten mit Können und Finessen die jeweiligen Gegner in die Schranken zu weisen. Festzuhalten bleibt, dass trotz des persönlichen Ehrgeizes sehr fair gespielt wurde, die Schiedsrichter mussten nie eingreifen. 40 Siegerpaare qualifizierten sich letztendlich für das Finale, das am 08. Februar über die Bühne ging. Wenn sich aber die Besten messen, ist es immer wieder beeindruckend, auf welch hohem Niveau dabei gewattet wird und welche logistischen, geistigen und psychischen Fähigkeiten dabei zum Einsatz kommen und letztendlich auch sehr oft zum Erfolg führen. Auf alle Fälle wurde geboten, gehalten und geblufft, dass es eine wahre Freude war, bis letztendlich um Mitternacht das Siegerpaar feststand. Die 21. Psairer Meisterschaft entschieden heuer der Ebenwies Sepp und der Gonder Sepp für sich, wobei Letzterer, aus einer bekannten Watterfamilie aus Riffian stammend, seiner Genugtuung mit folgenden Worten Ausdruck verlieh: „Nach über 20 Jahren konnte ich endlich einmal einen Sieg aus dem Passeiertal mitnehmen!“ Den Ebenwies Sepp in Watterkreisen vorzustellen ist beinahe gleichbedeutend damit, Eulen nach Athen zu tragen. Er gilt südtirolweit als einer der besten und gefürchtetsten Watter, wobei ihm vor allem seine mathematischen und analytischen Fähigkeiten auszeichnen. Und nach dem Sieg von Gufler Anton im Vorjahr hat ein weiteres Psairer Watt-Schwergewicht seine Klasse eindrucksvoll untermauert. Nachstehend das Ergebnis der 21. Psairer Wattmeisterschaft: 1. Preis: Sepp Gufler/Sepp Ennemoser (Riffian/St. Leonhard)

2. Preis: Walther Schnitzer/Abler Josef (Naturns/Marling) 3. Preis: Anton Gufler/Sepp Öttl (St. Leonhard) 4. Preis: Heinrich Haspinger/Martin Haspinger (Tall) 5. Preis: Franz Öttl/Paul Knolleisen (St. Martin/Terenten) Die Preisverteilung nahm Gastgeber Gottfried Pichler vor, der die 21. Psairer Wattmeisterschaft mit folgendem Spruch in die Annalen eingehen ließ: „Ohne Verlierer gäbe es keinen Sieger!“ In der Folge wurde für alle Spieler ein leckeres Büffet aufgetischt, umrahmt von den harmonischen Klängen der Wattmusig, dargeboten von Magdalena und Franz Pircher. Der Ranggelverein Passeier möchte sich auf diesem Wege bei allen Spielern für die rege Teilnahme bedanken. Kurt Gufler Seeber Alm

Ein halbes Jahrhundert, Dank an Luis Moosmair In einer Zeit, in der es oft nicht mehr leicht ist, Freiwillige für die Mitarbeit im Ehrenamt zu begeistern, konnte bei der traditionell am 28. Dezember abgehaltenen Jahreshauptversammlung der Seeber-Alm-Interessentschaft ein ganz besonderes Ereignis stattfinden. Ein scheidendes Mitglied des Almausschusses konnte für eine nahezu unglaublich lange Tätigkeit als Kassier geehrt werden. Die meisten Bauern werden spätestens jetzt wissen, um wen es sich handelt: Luis Moosmair, Altbauer vom Sternhof in Schlattach, kann auf eine sagenhafte Dauer von 17 Amtsperioden und somit stattlichen 51 Jahren Freiwilligenarbeit zurückblicken. Der Ausschuss der Interessentschaft wird von den Mitgliedern gewählt, aber man muss dann schon auch bereit sein, die Wahl anzunehmen. Also ist die Arbeit sozusagen freiwillig und unbezahlt – Ehrenamt halt eben. Luis könnte schier als wandelndes Protokoll dieser vielen Jahre Alm-Verwaltungsgeschichte bezeichnet werden. Es gibt wohl kein Ereignis, keine Begebenheit oder Abmachung während seiner Tätigkeit, welche er nach kurzer, sorgfältiger Bedenkzeit nicht exakt wiedergeben könnte. Besonders hervorzuheben ist seine stets korrekte, gewissenhafte Verwaltung der Finanzmittel. Er allein weiß, wie viele Stunden er in seine Aufgabe investiert hat. Die Interessentschaft besteht aktuell aus 79 Mitgliedern mit unterschiedlich vielen Alpungsrechten;


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gewiss hat der Luis jeden Inhaber verinnerlicht und wüsste auch noch zusätzlich so manche Veräußerung von Rechten zu nennen! Die allermeiste Zeit seiner Tätigkeit hat Luis sämtliche Arbeit händisch verrichtet, erst in den letzten Jahren hat seine Schwiegertochter durch Vordrucke, wie z. B. der Almabrechnung, für eine Arbeitserleichterung gesorgt. Es wäre ein Leichtes sich vorzustellen, dass er die so gewonnene Zeit für die Umsorgung seiner Kühe verwendet hat. Weil Ehrenamt beim Luis groß geschrieben wird, hat er nebenher für einige Jahre bei der Viehversicherung als Schriftführer und auch als Obmann gearbeitet. Weiters hatte er für 16 Jahre das Amt des Schriftführers bei der Passeier Gerichts­ almen-Interessentschaft inne. Es braucht immer auch die Unterstützung und den Zuspruch des Partners, wenn man sich im Ehrenamt betätigt. Deshalb wollen wir seiner Frau, der Tresl, die ihm in all diesen Jahren den Rücken freigehalten hat, auch ein großes Vergelts Gott aussprechen. Denn wir wissen: wenn auch der Bauer nicht am Hof ist, so will die Arbeit dennoch getan werden! Luis hatte während der letzten Amtsperiode die Ausschusskollegen gebeten, sich nach einem Nachfolger umzusehen, der zum Glück auch gefunden werden konnte. Auch die Almwirtschaft bleibt von Bürokratie nicht verschont und der Trend zu immer mehr Arbeit am und mit dem Computer bleibt auch hier nicht aus. Aber eine ordentliche Schulung für seinen Nachfolger gab es dann doch mündlich! Im vergangenen Dezember also, am Tag der Unschuldigen Kinder, wurde der Stern Luis von seiner langjährigen Aufgabe entbunden und es wurde ihm im Namen aller Interessentschaftsmitglieder, aller ehemaliger und aktueller Ausschusskollegen ein aufrichtiges Vergelts Gott für seine großartige Arbeit ausgesprochen. In der Gewissheit, dass Luis weiterhin noch für etwaige Rückfragen zur Verfügung stehen wird, wurde er noch mit einem kleinen Geschenk überrascht. Langweilig wird dem Luis sicherlich nicht werden, er kümmert sich mit sichtlicher Freude und gewohntem Fleiß um die Kühe im Stall und weil er immer noch ordentlich Energie hat, geht er auch gerne Schi fahren. Wir wünschen ihm viel Gesundheit und sagen ihm auf diesem Weg nochmals Vergelts Gott für seinen Einsatz. Vielleicht denkt der eine oder andere, welcher für eine freiwillige Arbeit vorgeschlagen wird, an diese lange Tätigkeitszeit. Was sind da schon drei, vier oder fünf Jahre Ehrenamt? Ulrich Gögele

Jaufenburg 2019  Foto: Bernadette Pfeifer

St. Leonhard

Seit 2007 … der Kultursommer auf der Jaufenburg Eine Veranstaltung des Bildungs­ ausschusses St. Leonhard Erstaunlich aber wahr – die Chronik unserer Veranstaltung weist den Sommer 2007 als ersten Kultursommer auf der Jaufenburg aus, den es zwar vorher schon gab, der aber als Initiative des Bildungsausschusses St. Leonhard in dem o. g. Jahr wiederbelebt wurde. Das Organisationsteam hat sich in den nunmehr 13 Jahren immer wieder mal verändert, die Wahl der Jaufenburg als Veranstaltungsrahmen hat sich aber zu einer ganz „innigen“ Verbindung entwickelt, die unser Publikum und wir als Team an vielen tollen Abenden – auch bei Sturm und Regen und harten Holz­ bänken – zu schätzen gelernt haben. Viele tolle Künstler – Musiker, Kabarettisten, Schauspieler, interessante Persönlichkeiten aus der Literaturszene – haben die Mittwochabende im Juli dort oben mit ihren Programmen und ihrem Können zu einem Erlebnis werden lassen, oft auch nach ihrem offiziellen Auftritt bei Gesang, interessanten Gesprächen und einem Glasl Wein. Ein paar Namen zur Erinnerung? Dietmar Gamper, The Other, Thomas Hochkofler, Titlà, Herbert Pixner, Ferrruccio Cainero, Markus Lintner, Hans Haid und tyroll, Christoph Spörk, Julian Messner, Robert Asam, Cosa Nostra, Sepp Messner Windschnur, Philipp Schwarz und Simon Gamper, die Zydeco Annie, die Alpenpfeilchen …

Den Kultursommersommer 2019 hat das Trio „folksmilch“ aus Graz mit einer ganz besonderen Mischung aus Jazz, Balkan­ swing, Tango und Folklore eröffnet. Auch am zweiten Abend präsentierte das Trio Gruberich auf Hackbrett, Geige und Cello „groovige, schräge und bayrische Volksmusik“. Die allseits bekannte Gruppe Titlà begeisterte unser Publikum erneut mit ihren neuen und alten, urigen und innigen Liedern aus Tirol. Sogar ein Magier war beim Kultursommer 2019 auf der Burg und hat unserem Publikum einen zauberhaften und aus „dem Bauch geredeten“ Abend präsentiert. Das Programm für den Kultursommer 2020 verspricht an 5 Abenden wiederum ein paar Leckerbissen: >> mit dem bayrischen Kabarettisten „BUMILLO“, einem Theaterstück mit Peter Schorn und Simon Gamper, >> mit der Musik des „Tritonus“ Trios, und die letzten beiden Abende bestreiten die Vinschger Musiker der Band „Flouraschworz“ mit einer neuen Version der Karrner Liadr >> sowie zum Abschluss der Auftritt des Kabarettisten Han’s Klaffl. Und seit 2019 ist das Sitzen auf der Burg mit neuen Stühlen deutlich angenehmer geworden! Wir vom Organisationsteam freuen uns auf die Abende mit unseren KünstlerInnen und Künstlern und unserem Publikum. Gaby Ploner


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Maria Kofler, Rosa Raich, Erna Schweigl und Maria Lanthaler

Moos

Zieht Menschen seit jeher in den Bann

Ein rüstiges Quartett

Erlebnis Sternenhimmel

Die vier Frauen auf dem Foto waren eifrige Mitglieder des Mooser Seniorenclubs. Sie waren Jahrgang 1924. Zu viert haben sie jedes Jahr einen Ausflug gemacht, er war ausgefüllt mir Frohsinn und Freude. Am 18.10.2015 hat Gott Vater aber Maria Kofler, die Erste auf dem Foto von links, zu sich gerufen. Bald darauf rief Gott die Zweite im Bilde, Rosa Raich, in die ewige Heimat. Nun war es mit dem Ausflug zu viert vorbei. Erna Schweigl, die Dritte auf dem Foto, durfte noch bis zum 30. 6. 2019 bei ihren Lieben verweilen. Die Vierte im Bild, Maria Lanthaler, die übrigens die Älteste des Jahrganges war, hat Gott heuer am 8. März, 14 Tage bevor sie ihren 96. Geburtstag hätte feiern können, nach oben geholt. Und da das Quartett wieder beisammen war, wurde wohl in Himmelshöhen das Wiedersehen gefeiert. Den „Steckn“, den die vier einst zum 80. Geburtstag erhalten haben und der als Altersstütze gedacht war, haben sie nie gebraucht. Gott hat ihnen Gesundheit und Zufriedenheit in allen Lebenslagen geschenkt. Das „Brenniteliabnsteckl“, das sie damals auch zum „80.“ erhielten, blüht auf ihren Gräbern weiter, denn die vier „24“er bleiben unvergessen. Gott Vater, lass sie ruhen in Frieden und vergilt ihnen all das Gute, das sie getan. Anna Lanthaler

„Weißt du, wieviel Sternlein stehen an dem blauen Himmelszelt …“ Mit dieser Zeile beginnt ein bekanntes Kinderlied, welches die Faszination des Menschen für all das, was sich jenseits der Erde befindet, zum Ausdruck bringt. Nicht nur das Funkeln und Leuchten der Sterne zieht Menschen in den Bann, auch die Konstellation der Sternenbilder und der Lauf der Planeten um die Sonne rufen Staunen hervor. Gar nicht so einfach ist es für den Interessierten jedoch ohne Expertise sich am

abendlichen Sternenhimmel zurechtzufinden. Um in diese magische Welt der Astronomie einzutauchen und Näheres über die Unendlichkeit des Universum zu erfahren, lud das Referat für Natur und Umwelt im AVS Passeier Peter Hofer als Referent zu einer abendlichen Veranstaltung am 21. Februar 2020 in Ulfas ein. Mit seinem fundierten, in vielen Jahren erworbenem Wissen, begeisterte er die fast 30 TeilnehmerInnen mit seinen Ausführungen zum „blauen Himmelszelt“. Neben spannenden Infos über Galaxien, das sind Ansammlung von Milliarden von Sternen, also Sonnen, die um ein Zentrum kreisen, wie etwa die Milchstraße, referierte er auch über die Leuchtkraft der Sterne und sprach über die bemannte internationale Raumstation ISS, die mit 28000 km/h die Erde umkreist. Begeistert zeigten sich die Teilnehmer beim Anblick der Himmels­ objekte durch das in Position gebrachte Teleskop. Viele „Ohs“ und „Ahs“ erntete er auch als er mit seinem Laserstrahl Polarstern und Großen Wagen, Andromedanebel und viele Sterne und Planeten in der verwirrenden Vielfalt des Nachthimmels mit seinem Laserstrahl zielsicher anpeilte. Beeindruckt von den aufregenden Momenten und Anblicken am Nachthimmel, verabschiedeten sich die Teilnehmer nach einer kurzweiligen Stunde vom Ort des Geschehens und machten sich auf den Nachhauseweg. Das Referat für Natur und Umwelt im AVS Passeier möchte auf diesem Wege dem Hobbyastronomen Peter Hofer Dank und Anerkennung für die Bereitschaft, sein breites Wissen über den sternenreichen Nachthimmel Interessierten zugänglich zu machen, aussprechen. Arnold Rinner

Peter Hofer (Bildmitte mit Laserstrahl) bescherte den Sternbegeisterten ein „himmlisches“ Erlebnis  Foto: Arnold Rinner


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Schützenkompanie St. Martin

26. Alpenregions­ treffen verschoben

Hinten stehend von links: Maria Pamer, Liese Vantsch, Rita Graf, Friedrich Lanthaler, Pfarrer Oswald Kuenzer, Hans Gufler, Richard Gufler; vorne sitzend von links: Waltraud Gatterer, Monika Gögele, Agnes Raffl, Luise Pamer, Maria Raffl

Wichtiger liturgischer Dienst

Wortgottesfeierleiter in der Seelsorgeeinheit Hinterpasseier Kürzlich trafen sich die 11 Wortgottes­ feierleiter mit ihrem Pfarrer in Moos. Rückblick wurde gehalten auf die Tätigkeit. Da in jeder Pfarrei monatlich (außer in Moos 2019 zweimal und 2010 dreimal insgesamt) ein Sonntagsgottesdienst als Wortgottesfeier gehalten wird, haben die ausgebildeten Leiter einen wichtigen liturgischen Dienst zu erfüllen. Auch wenn die Vorbereitungszeit umfangreich ist, erfüllt sie die Leiter mit Freude und Zufriedenheit. Die Pfarrangehörigen nehmen die Feiern an und auch die kirchlichen Dienste – wie Ministranten und Lektoren – sind dauernd fleißig im Einsatz. Besonders freut es die Kirchgänger, wenn der Chor, Sänger oder Instrumentalisten die Feier musikalisch mitgestalten. Jugend und Senioren sagen: „Auch bei Wortgottesfeiern kann ich in die Kirche kommen, um für die vergangene Woche zu danken und für die kommende Woche zu bitten“ (Kommentar aus Rabenstein). Solche Sätze erfreuen alle Wortgottes­ feierleiter. Der ganz große Dank ging beim Treffen aber an den Pfarrer Oswald Kuenzer. Er besitzt die nötige Weitsicht und bereitet die Pfarreien im Hinterpasseier auf den bevorstehenden Priestermangel vor.

Er unterstützt die Leiter mit Unterlagen, berät sie bei Anfragen, gibt gute Internetseiten weiter und überlässt den Leitern die Arbeit vor Ort. Er erstellt einen Plan für die Wortgottesfeiern für das ganze Kalenderjahr, so dass jeder weiß, wann er eine Feier zu planen hat. Wir Leiter fühlen uns nicht als Lückenbüßer, sondern ver­ suchen den Glauben vor Ort, in der Kirche des Heimatortes, aufrecht zu erhalten. Die Zusammenarbeit mit den Vereinen, den Schulen und den kirchlichen Verbänden stärkt das soziale und religiöse Leben in der Pfarrei. Wir alle sind froh, noch Priester zu haben (neben dem Pfarrer auch noch Seelsorger Michael Pirpamer), die mit uns die Eucharistie feiern. Aber wir entlasten diese zunehmend durch Wortgottesfeiern, welche die Palette der sonntäglichen Feiern bereichert. Und ist einmal kein Priester da, etwa weil er wegen Lawinengefahr nicht zu uns kommen kann oder plötzlich erkrankt, so treffen wir uns trotzdem, um Gott zu danken und zu loben. Waltraud Gatterer

Neuer Termin für das Schützentreffen: 22. bis 25. April 2021 Das 26. Alpenregionstreffen der Schützen wird auf das nächste Jahr verschoben. „Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht“, erklärt der Hauptmann der Schützenkompanie St. Martin, Armin Oberprantacher. „Trotz anfänglichem Optimismus haben wir uns nun aber nach Rücksprache mit den zuständigen Behörden, den Schützenbünden der Alpenregion und den unzähligen Mit­ organisatoren dazu durchgerungen, das Fest rechtzeitig abzusagen und einen neuen Termin für das nächste Jahr festzulegen.“ 10.000 Trachtenträger aus Bayern, Tirol, Südtirol und Welschtirol hätten vom 21. bis 24. Mai im Passeiertal das 26. Alpenregionstreffen der Schützen feiern sollen. Daraus wird nun nichts, das große Fest wird auf nächstes Jahr verschoben. „Das Coronavirus lähmt derzeit das gesellschaftliche und öffentliche Leben in Europa“, erklärt der Hauptmann der ausrichtenden Schützenkompanie St. Martin in Passeier, Armin Oberprantacher. „Wenn auch im besten Fall in einigen Wochen das Schlimmste ausgestanden sein dürfte, so wird es doch noch einige Zeit dauern, bis wir zur Normalität zurückkehren können“, so der Schützenhauptmann. Davon abgesehen haben die Organisatoren das Alpenregionstreffen auf 10.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem gesamten Alpenraum aus­ gerichtet, „können aber die Schützen, Jungschützen und Marketenderinnen aus Bayern und Tirol nicht kommen, weil dort das Virus einige Wochen später als bei uns in Südtirol seinen Höhepunkt erreicht, dann wäre das nicht nur schade, sondern würde auch einen nicht auszudenkenden Schaden für Veranstalter, Touristiker und Wirtschaft vor Ort mit sich bringen“, gibt Oberprantacher zu bedenken. „Und nicht zuletzt: Gesundheit geht einfach vor!“ „Ein besonderer Dank gilt dabei dem juniorTeam St. Martin-Moos, das den traditionellen Cordial Cup auf das Wochenende vom 27. und 28. März vorverlegt“, betont Lukas Fahrner. Wer sein Ticket für die Konzerte bereits gekauft hat, kann diese einfach gut auf­ bewahren: Die Eintrittskarten sind auch für nächstes Jahr noch gültig. Maria Pichler


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Natur & umwelt

Steinböcke-Auswilderung 2018 in Fartleis  Foto: Hubert Gögele

MuseumHinterPasseier

Auswilderung von Steinwild in den Sarntaler Alpen Erste Ergebnisse und Ausblick Im Jahr 2014 wurde vom Amt für Jagd und Fischerei und dem Südtiroler Jagdverband ein Konzept zur Auswilderung von Steinwild in den Sarntaler Alpen vorgestellt. In den darauffolgenden Jahren wurden mehrere Stücke Steinwild in dieser Gebirgsgruppe ausgewildert. Im Mai 2018 beteiligte sich erstmals das MuseumHinterPasseier – Bunker Mooseum an dem Auswilderungsvorhaben und stellte vier Stück Steinwild aus dem Gehege in Moos zur Verfügung, welche im Fartleistal ausgewildert wurden. Ein Steinbock wurde dabei besendert und nun gibt es erste Ergebnisse. Für heuer ist eine erneute Auswilderung geplant. Seit 2015 wurden im Jagdrevier Sarntal und St. Leonhard 16 weibliche und 17 männliche Stücke Steinwild ausgewildert. Es handelte sich dabei um Steinwild, welches in Freiheit eingefangen und umgesiedelt wurde. 2018 konnte durch das MuseumHinterPasseier – Bunker Mooseum in Zusammenarbeit mit dem Amt für Jagd und Fischerei erstmals in der Geschichte Steinwild aus einem Gehege in Südtirol ausgewildert werden. Im selben Jahr wurden zwei Böcke und zwei Geißen mit GPS-Telemetriehalsbändern besendert. Unter dem besenderten Steinwild war auch ein dreijähriger Bock aus dem Gehege in Moos.

Vera Pircher, Diplomandin an den Universitäten Bozen und Innsbruck hat, diese GPS-Daten ausgewertet und erste Ergebnisse in der vierteljährlich erscheinenden Zeitung des Südtiroler Jagdverbandes veröffentlicht. Das Steinwild ist durch seine kompakte Körperform, seine exzellenten Kletter­ fähigkeiten, dem isolierenden Winterhaar und der Fähigkeit, Fettreserven anzulegen, an die extremen Umweltbedingungen im Hochgebirge angepasst. Die besenderten Individuen hielten sich in Höhenlagen zwischen 1.300 und 2.600 Metern auf, wobei der Steinbock aus dem Gehege sich vornehmlich in niedrigeren Höhen zwischen 1.300 und maximal 2.000 Metern aufhielt. Alle Tiere bewegten sich durchwegs in sehr steilen Gebieten, bei einer Hangneigung von 35 bis 65°. Während sich der besenderte Steinbock aus dem Gehege im Winter hauptsächlich in südwestseitige Hänge begab, bevorzugten die restlichen Tiere in dieser Jahreszeit südöstlich ausgerichtete Hänge. Die zurückgelegte Tagesdistanz der Tiere betrug bis zu vier Kilometer, lediglich der Steinbock aus dem Gehege wanderte signifikant weniger als seine Artgenossen. Im März 2020 endete die Aufzeichnung der mit GPS-Sendern ausgestatteten Steinböcken und Steingeißen. Die Aus­ wilderung von Steinwild aus dem Gehege von 2018 kann durchaus als Erfolg gewertet werden. Trotzdem gibt es signifikante Verhaltensunterschiede zu den Artgenossen, die nicht in einem Gehege aufgewachsen sind. Für das Jahr 2020 ist eine weitere Auswilderung von Steinwild aus dem Gehege im Bunker Mooseum in die Sarntaler Alpen geplant. Das Amt für Jagd und Fischerei Mit ihrer weißen Blütenpracht verzaubern Kirschbäume die Landschaft  Foto: Arnold Rinner

hat inzwischen die Bewilligung für die Auswilderung von drei Steingeißen erteilt. Zurzeit wird ein geeigneter Ort für die Auswilderung gesucht. Aufgrund der bis jetzt ausgewerteten Daten werden die Steingeißen bei der Auswilderung maximal zwei Jahre alt sein, davon erhofft man sich eine erleichterte Anpassung an die Steinwildpopulation, die nicht in einem Gehege zur Welt gekommen ist. Heel Peter Symbol der Lebensfreude

Der Kirschbaum Kirschbäume sind im immer wiederkehrenden Ablauf der Jahreszeiten Symbol der Beständigkeit und der Lebensfreude. Im Frühling sind es die reinweißen, duftenden Blüten, die im April oder Anfang Mai vor dem Laubaustrieb erscheinen und in der Landschaft eine ganz besondere Atmosphäre verbreiten. Mit ihrer weißen Blütenpracht gelingt es Kirschbäumen, den Reiz dieser schönsten Jahreszeit noch zu erhöhen. Nach der Blüte entwickeln sich die dunkelgrünen 6 bis 15 cm langen Blätter. Der Blattstiel hat vorne 2 bis 3 Nektardrüsen. An warmen Sommertagen sind die Blätter ein begehrter Schattenspender. Im Sommer, meist im Juni oder Juli, reifen an langen Stielen die kugeligen, schwarzroten Steinfrüchte. Diese messen bei Wildbäumen nur wenige Millimeter und sind wegen ihres bittersüßen Fruchtfleisches für Menschen kaum essbar. Kultivierte Formen haben einen Durchmesser von bis zu 3 cm. Zu Farbtupfern in der Landschaft werden Kirschbäume im Herbst, wenn sich das Laub leuchtend gelb, rot verfärbt. Auch in der Stille der Winterlandschaft in unbelaubtem


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Zustand ist der Kirschbaum mit seiner filigranen Gestalt ein Hingucker. Die Vogelkirsche ist vielen auch unter dem Namen Wild- oder Waldkirsche bekannt. Sie ist die Stammart der kultivierten Süßkirsche und gehört zu den Rosengewächsen. Die Wilde Vogelkirsche, wissenschaftlich Prunus avium genannt, erreicht eine Wuchshöhe von 20 bis 25 m. Der Baum wächst bevorzugt an Waldrändern, bei Hecken und in der freien Landschaft, ist hier allerdings von Kultur-Kirschen schwer zu unterscheiden. Die Früchte der Wildform sind mit nur einem Zentimeter Dicke jedoch deutlich kleiner, die Baumkronen schlanker. Oft erkennt man bei Kulturkirschen am Stamm in etwa zwei Metern Höhe Verdickungen, an der Stelle, an der die Bäume gepfropft wurden. Süßkirschen sind äußerst nährstoffreich und werden roh ebenso gerne verzehrt wie als Marmelade oder Kompott. Mit ihrem hohen Vitamingehalt sind Kirschen Fitmacher ersten Ranges und stärken das Immunsystem. Die roten Farbstoffe der Früchte wirken entzündungshemmend und helfen bei Gicht und Rheuma. Wertvoll sind die Früchte nicht nur für uns Menschen, auch bei Tieren sind sie äußerst begehrt. Bis zur Reife der Früchte ist ein Kirschbaum allerdings vielen Einflüssen wie Spätfrost oder Regen während der Blüte, Trockenheit und Hagel sowie Amsel, Spatz, Steinmarder und allerhand Schädlingen ausgesetzt. Das im Kern rötliche bis gelbbraune Kirschbaumholz hatte seit jeher einen besonderen Stellenwert unter den Edellaubhölzern und ist bei der Herstellung von kostbaren Möbelstücken sehr begehrt. Verwendet wurde Kirschholz früher bevorzugt auch zur Herstellung von Sensenschiebern, Rechenkämmen und Fleischbrettern. Auch aus volkskundlicher Sicht ist der Kirschbaum von Bedeutung. Bis zum heutigen Tag ist es vielerorts Brauch, am Barbaratag Kirschzweige abzuschneiden, in eine Vase mit lauwarmem Wasser zu geben und auf einen hellen, warmen Ort zu stellen. In der Regel blühen die Zweige zu Weihnachten und bringen in der kalten Winterszeit ein wenig Licht und einen Hauch von Frühling in die Wohnung. Diesen Hauch von Frühling haben wir auch jetzt in Zeiten der Corona-Pandemie nötig, damit uns zu Hause die Decke nicht auf den Kopf fällt. Der Blick auf einen erblühenden Kirschbaum oder Kirschzweig kann durchaus auch ein Lichtblick und Zeichen der Hoffnung sein und Farbe ins Leben bringen. Arnold Rinner

Naturmuseum

Wie heißen diese Pflanzen im Dialekt Ihres Heimatortes? Das Naturmuseum Südtirol sucht mundartliche Pflanzennamen und bittet um Ihre Mithilfe. Wenn Sie für die abgebildeten Pflanzen eine eigene Bezeichnung in Ihrem Dialekt haben, teilen Sie uns diese bitte mit. E-Mail: pflanzennamen@naturmuseum.it Besuchen Sie auch unsere Internetseite www.natura.museum/de/pflanzennamen für die Suche weiterer Pflanzennamen.

Löwenzahn, Kuhblume (Taraxacum officinale)

Weiße Pestwurz (Petasites albus)

Hohe Primel (Primula elatior)

Arznei-Primel (Primula veris)


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vereine & verbände

Jahreshauptversammlung im Vereinshaus von St. Leonhard

Motivation braucht gutes Umfeld

Jahreshaupt­versamm­ lung des VSM-Bezirks Meran in St. Leonhard Zum ersten Mal hatte am 18. Jänner der neu gewählte VSM-Bezirksvorstand unter der Leitung von Bezirksobmann Andreas Augscheller zur Jahreshauptversammlung geladen – und die Kapellen des Bezirks waren der Einladung vollzählig gefolgt. Die Versammlung fand im Vereinshaus von St. Leonhard statt, eingeladen hatte die Musikkapelle Andreas Hofer St. Leonhard anlässlich ihres 165-jährigen Bestehens. Als Gastreferent hatte der Bezirksvorstand den Mentaltrainer Raimund Frick eingeladen. Er vermittelte den anwesenden Funktionären in einem Kurzvortrag Tipps, wie sie die Motivation der Musikantinnen und Musikanten zum Probenbesuch und zum eigenständigen Üben steigern könnten: „Motivation kommt nicht von alleine, sondern braucht ein gutes Umfeld. Ihr könnt dieses schaffen, indem ihr eure Mitglieder beobachtet und ihnen Tipps gebt, wo sie ansetzen können.“ Es gehe darum, sich kleine Gewohnheiten und Rituale anzueignen, die sich mit dem Alltagsleben gut vereinbaren lassen. Dabei sollten Funktionäre natürlich mit gutem Beispiel vorangehen und selbst vorleben, dass solche Rituale und Gewohnheiten sinnvoll sind und etwas bringen. Bezirksobmann Augscheller zog eine sehr positive Bilanz seines ersten Jahres im neuen Amt: „Ich bin stolz auf unsere Musikkapellen und habe großen Respekt

vor der großen Vielfalt und Kreativität, mit der sie Blasmusik leben.“ Außerdem hob Augscheller die „stets angenehme Zusammenarbeit mit den Vorstandskollegen“ hervor. Ein Wermutstropfen bleibt auch ein Jahr nach dem großen Wechsel im Bezirksvorstand nach wie vor bestehen: Die Ämter des Bezirkskapellmeisters und des Bezirksstabführers sind nach wie vor nicht besetzt. Immerhin konnten mit Markus Gufler (Fachgruppe Kapellmeister) und Bernhard Christanell (Medienreferent) zwei Musikanten aus dem Bezirk zur Mitarbeit im Bezirksvorstand bewogen werden. Beide wurden bei der Versammlung in St. Leonhard offiziell als Vorstandsmitglieder bestätigt. Aktuelle Zahlen zu den Kapellen im Bezirk legte Schriftführer Stefan Erb vor: In den 36 Kapellen sind derzeit 1614 Musikantinnen und Musikanten aktiv, die Mitglieder sind im Durchschnitt 30,8 Jahre alt. Insgesamt liegt der Frauenanteil bei 35,6 Prozent – je jünger die Mitglieder sind, desto höher wird dieser Anteil. Bei den Mitgliedern, die jünger als 20 Jahre sind, liegt der Frauenanteil bei 62,8 Prozent. Die Jugendarbeit bildet auch auf Bezirksebene einen großen Schwerpunkt. So gab es eine Marschprobe für Jungmusikanten im Mai, die traditionellen Bezirks-Jungbläsertage in der Lichtenburg in Nals im August und einen Obmänner- und Jugendleiter-Stammtisch im Oktober. Die Stabführer trafen sich einmal im März mit Verbandsstabführer Klaus Fischnaller, einmal im Mai zu einer Fortbildung und zu einem Stammtisch im November. Ein fester Bestandteil jeder Bezirksversammlung sind auch die Berichte des Verbandsvorstandes: Verbandsobmann Pepi Fauster berichtete über den Stillstand bei der Neuregelung des „Dritten

Sektors“, Verbandskapellmeister Meinhard Windisch von der positiven Entwicklung bei der Ausbildung von neuen Kapellmeisterinnen und Kapellmeistern. Verbandsjugendleiter Hans Finatzer berichtete von der umfangreichen Jugendarbeit auf Landesebene und wünschte sich mehr Zuhörer bei den Konzerten des Südtiroler Jugendblas­ orchesters, Verbandsstabführer Klaus Fischnaller kündigte ein neues Probenkonzept für Marschierproben an und verwies auf ein Jugendfestival im April 2021, bei dem die Musik in Bewegung eine zentrale Rolle spielen soll. Abschließend bedankte sich der Gemeindereferent Robert Tschöll für den Einsatz der Musikkapellen in seiner Gemeinde und im ganzen Bezirk. Bezirksobmann Andreas Augscheller bedankte sich seinerseits bei der Gemeindeverwaltung von St. Leonhard und beim Holzbläserensemble der Musikkapelle Andreas Hofer St. Leonhard für die musikalische Gestaltung der Bezirksversammlung. Bernhard Christanell FF Rabenstein

Mit neuem Schwung in die nächste Amtszeit Am Samstag, den 15. Februar, fand in Rabenstein die Jahreshauptversammlung der Feuerwehr im Gasthaus Trausberg statt. Zuerst wurde Rückschau gehalten auf das abgelaufene Arbeitsjahr. Es gab 16 Einsätze und auch die Proben wurden von den Feuerwehrkameraden gut besucht. 563 Arbeitsstunden leistete die Mannschaft im abgelaufenen Jahr. Bevor es zu den Neuwahlen kam, hielt der Kommandant Jakob Gufler eine Rückschau auf seine 9-jährige Tätigkeit als Kommandant. 2 neue Fahrzeuge wurden angekauft, Helme und Hosen für die Kameraden als Schutzausrüstung und die Hydrantenkästen im Dorf wurden aufgerüstet. Er bedankte bei der Gemeinde und beim Landesverband für deren Unterstützung. Die 90-Jahr-Feier ist noch allen in guter Erinnerung. 11 junge Burschen traten der Feuerwehr bei, 1 Kamerad verließ den Verein freiwillig und 3 aktive Männer traten in den Ruhestand. Zurzeit zählt der Verein 32 aktive Mitglieder. Jakob Gufler bedankte sich auch bei der Raika Passeier, beim E-Werk Schönau, bei zahlreichen Spendern und bei den Patinnen für die finanzielle Unterstützung. Er bedankte sich auch beim Ausschuss, mit dem er


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Vorne: Oswald Ennemoser, Kurt Lanthaler (neugewählter Kommandant), Jakob Gufler (scheidender Kommandant), Helmut Ennemoser (Kommandant-Stellvertreter), Manuel Ennemoser (Schriftführer); hinten: Konrad Flarer, Christian Ennemoser, Klaus Prugger, Tobias Gufler (Kassier), Fabian Prugger, Oswald Kofler, Josef Kofler (Abschnittsinspektor), Erhard Zuech (Bezirkspräsident), Gothard Gufler (Bürgermeister)

immer gut zusammengearbeitet und sich wohl gefühlt hatte. Es kam nun zu den Neuwahlen. Der Bezirkspräsident Erhard Zuech leitete die Wahlgänge. Da sich Jakob Gufler aus familiären Gründen nicht mehr der Wahl stellte, musste ein neuer Kommandant gewählt werden. Kurt Lanthaler wird nun die Feuerwehr in den nächsten Jahren leiten. Helmut Ennemoser wurde als Stellvertreter bestätigt, Tobias Gufler, Oswald Ennemoser und Manuel Ennemoser haben sich bereit erklärt, im Ausschuss weiterzuarbeiten. Der Bürgermeister Gothard Gufler lobte die gute Zusammenarbeit im Bereich Zivilschutz in Rabenstein und gratulierte dem neuen Ausschuss. Es folgten nun weitere Ansprachen der Ehrengäste: zuerst meldete sich der Bezirkspräsident Erhard Zuech zu Wort, danach der Abschnitts­ inspektor Josef Kofler und der Leiter der BRD Rabenstein, Christian Gufler. Alle brachten Dankesworte an die Feuerwehrkameraden und deren Führung und wünschten dem neuen Ausschuss eine gute Zusammenarbeit. Die gesamte Dorfgemeinschaft bedankt sich hiermit bei Jakob Gufler und seinen Feuerwehrkameraden für ihren Einsatz zum Wohle unseres Dorfes. Dem neugewählten Ausschuss wünschen wir eine gute Zusammenarbeit, tatkräftiges Mitmachen bei den Proben und so wenig wie möglich Einsätze. Waltraud Gatterer

FF Platt/Pfelders

Jahreshaupt­ versammlung Am 25. Januar 2020 hielt die Freiwillige Feuerwehr Platt mit Zug Pfelders im Gasthaus Platterwirt ihre Jahreshauptversammlung ab. Der Kommandant Robert Platter begrüßte 43 aktive Wehrmänner, 6 Mitglieder außer Dienst, den Bürgermeister Gothard Gufler, den Abschnittsinspektor Kofler Josef und den Bezirksfeuerwehrinspektor Max Pollinger. Rückblickend verlas der Schriftführer eine Zusammenfassung über die Tätigkeiten

des vergangenen Jahres. Insgesamt wurden von den 45 aktiven Wehrmännern 17 Einsätze, 23 Gruppen- und Zugsproben, 4 Vollproben, 4 Atemschutzproben und eine Talschaftsübung bewältigt. Weiters nahmen 5 Mann an 3 Schulungen an der Landesfeuerwehrschule in Vilpian teil. Bei allen Übungen, Schulungen, Diensten und Einsätzen waren 570 Mann mit einem Zeitaufwand von 1636 Stunden beteiligt. Der Kommandant betonte, dass die Freiwillige Feuerwehr ein arbeitsreiches Jahr hinter sich gebracht hat. Großer Zeitaufwand wird alljährlich in die Organisation und Abhaltung des Zeltfestes beim Pfelderer Kirchtig gelegt. Er lobte auch die sportlichen Erfolge beim Bezirksski- und Rodelrennen. Einen erfreulichen Höhepunkt bildeten daraufhin die Ehrungen: Roland Hofer wurde mit dem Dienstkreuz in Bronze für seinen 15-jährigen Einsatz geehrt und Öttl Thomas mit dem Dienstkreuz in Silber für seinen 25-jährigen aktiven Dienst ausgezeichnet. Kommandant Robert Platter erhielt das Verdienstkreuz in Silber mit zwei Sternen für 15 Jahre und Kommandant-Stellvertreter Zipperle Eduard in Bronze mit einem Stern für 10 Jahre an der Spitze der Feuerwehr. Zum Kommandant der Feuerwehr Platt wurde Haller Daniel gewählt, zum Kommandant-Stellvertreter Christoph Gögele. Weiters wurden Zipperle Alexander, Marth Konrad und Gufler Peter in den Ausschuss gewählt. Der Bezirksfeuerwehrinspektor bedankte sich bei allen Anwesenden für ihren Dienst und wünschte weiterhin eine gute Übungs­ tätigkeit, wenig Einsätze und dass jeder stets gesund nach Hause zurückkehrt. Die Freiwillige Feuerwehr bedankt sich noch bei all jenen, die uns bei der alljähr­ lichen Kalenderaktion ünterstützen. Annalena Gufler

Bürgermeister Gothard Gufler, Bezirksabschnittsinspektor Max Pollinger, Robert Platter, Eduard Zipperle, Thomas Öttl, Roland Hofer, Abschnittsinspektor Josef Kofler


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Der neue Ausschuss des BRD Stuls

Stuls

St. Martin

Jahreshaupt­ versammlung der Bergrettung Stuls

Der Kirchenchor St. Martin feiert

Am Samstag, den 1. Februar, hat sich die Bergrettung Stuls zu ihrer Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen getroffen. Die Ortsstelle Stuls blickt auf ein einsatzreiches Jahr zurück. Besonders freuen sich alle Mitglieder über die Aufrüstung des Einsatzfahrzeuges, welche sich besonders bewährt. Hiermit gilt ein großer Dank der Stiftung Sparkasse für ihre großzügige finanzielle Unterstützung. Zwei Mitglieder wurden für ihre lang­ jährige Tätigkeit geehrt. Die Neuwahlen wurden erfolgreich durchgeführt. Elfriede Gufler

Zur Jahresvollversammlung trafen sich die Sängerinnen und Sänger des Kirchenchores St. Martin beim Mitterwirt, wo sie vom Obmann Wilfried Gufler willkommen geheißen wurden. Der Obmann bedankte sich besonders bei der Chorleiterin Petra Marth, beim Pfarrer Alexander Pixner, beim Leiter des Kinder- und Jugendchors Thomas Schwarz, beim Organisten Leonhardt Kinzl sowie bei allen Sängerinnen und Sängern für den guten Zusammenhalt und die Kameradschaft.

Die Chorleiterin Petra gab einen kurzen Überblick über die rege Vereinstätigkeit: Wenn man alle Proben, Messgestaltungen, Beerdigungen und Feiern zusammenzählt, hat sich der Chor 90-mal getroffen. Sie bedankte sich für die Begeisterung und den Fleiß der Sängerinnen und Sänger und überreichte einem Dutzend Sängerinnen und Sängern ein kleines Geschenk, da diese weniger als fünfmal bei Proben und Auftritten gefehlt haben. Der Chor hat zurzeit 36 aktive Sängerinnen und Sänger und besonders erfreulich ist, dass im Herbst wieder Mitglieder des Jugendchors dem Kirchenchor beigetreten sind. Zu den besonders schönen Momenten gehörte bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung die Ehrung langjähriger Mitglieder: Ruth Pöhl bekam eine Ehrenurkunde für 40 Jahre kirchenmusikalische Dienste (23 Jahre in der Pfarrei St. Martin und 17 Jahre in Stuls) und Monika Pfitscher für 10 Jahre Chorsingen. Der Kirchenchor St. Martin ist dafür bekannt, dass auch das Gesellige nicht zu kurz kommt: heuer plant man daher einen Zwei-Tages-Ausflug zu den Oberammergauer Passionsspielen. An dieser einma­ ligen Kulturfahrt können auch NichtChormitglieder aus ganz Passeiertal teilnehmen. Interessierte können sich bei Thomas Schwarz melden. Nach dem offiziellen Teil ließen sich die Chormitglieder von den Wirtsleuten kulinarisch verwöhnen und feierten noch bis spät in die Nacht – ganz nach dem Motto: Wo man singt, da lass dich ruhig nieder, böse Menschen haben keine Lieder! Wilfried Gufler Pfarrer Alexander Pixner, Monika Pfitscher, Wilfried Gufler, Ruth Pöhl und Petra Marth


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Von rechts: Walter Fleischmann, Elisabeth Götsch, MK-Obmann Josef Pichler, Walter Gufler

Bei der Ehrung, von rechts: Bürgermeisterin Rosmarie Pamer, Leonhardt Kinzel, Jasmin Marth, Kapellmeister Markus Gufler, Obmann Josef Pichler

Musikkapelle St. Martin

Geburten

Rückblick und Tätigkeiten der neuen Konzertsaison Mit dem Konzert vom 19. September 2019 im Dorfhaus von St. Martin beendete die Musikkapelle ihre Konzertsaison des letzten Jahres. Insgesamt wurden im Sommer 2019 neun Konzerte gespielt, davon eines in Oberrasen, eines in Riffian und eines in Lana. Das letzte Konzert in St. Martin nutzte die Kapelle für etwas ganz Besonderes: Neben der Konzertmoderation von Magdalena Pamer und Jennifer Marth bedankte sich der Obmann Josef Pichler offiziell bei dem Sponsor, der der Musikkapelle mit einer Spende den Kauf einer neuen Posaune ermöglichte. Wir wünschen unserem Musikanten Walter viel Spaß mit seinem neuen Instrument. Am Samstag, den 23. November 2019, feierte die Musikkapelle ihren Schutz­ patron, die heilige Cäcilia. Die heilige Messe wurde von den Musikantinnen und Musikanten musikalisch umrahmt. Anschließend gab es ein gemütliches Beisammensein im Gasthof Haselstaude, wo unsere Musikantin Jasmin Marth für 15 Jahre Mitgliedschaft in der Musik­ kapelle St. Martin geehrt wurde. Liebe Jassi, bleib der Kapelle mit deinem musikalischen Talent noch lange erhalten. Ende Dezember 2019 waren die Musikantinnen und Musikanten wieder drei Tage unterwegs, um beim Neujahranspielen

Glückwünsche fürs neue Jahr zu überbringen. Da wir den Bewohnern von Grub und Kalmtal im vorherigen Jahr mit musikalischen Neujahrsgrüßen große Freude bereiten konnten, hatten die Jungmusikanten beschlossen, auch im vergangenen Jahr einen vierten Tag für diesen Brauch einzuführen. Die Jahreshauptversammlung fand am 11. Januar 2020 im Gasthaus Lamm – Mitterwirt statt, wo Kapellmeister Markus Gufler verabschiedet und gleichzeitig der neue Kapellmeister Adolf Augscheller aus Walten begrüßt und herzlich in die Kapelle aufgenommen wurde. Ein intensives Proben für das Frühjahrs­ konzert begann. Aufgrund der unvorhergesehenen aktuellen Umstände konnte unser Frühjahrskonzert in dieser Form heuer nicht stattfinden. Geplant ist aber ein Frühjahrskonzert auf dem Dorfplatz von St. Martin. Der genaue Termin wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt­ gegeben. In diesem Sinne wünscht die Musikkapelle St. Martin allen Musikkapellen des Tales alles Gute und gutes „Homeprobing“, um für die Konzerte im Sommer gut vorbereitet zu sein. Isabella Brancato

vom 4. 2. bis 29. 3. 2020

Gemeinde St. Martin 11. 2. 2020 Freddie Brugger 29. 2. 2020 Lara Öttl 3. 3. 2020 Milena Öttl 7. 3. 2020 Max Marth 16. 3. 2020 Ilvy Siller 21. 3. 2020 Adam Theiner 25. 3. 2020 Jonas Karlegger 27. 3. 2020 Jarah Lia Righi

Gemeinde St. Leonhard 4. 2. 2020 Felicia Livi 13. 2. 2020 Jona Theiner 23. 2. 2020 Hannes Gufler 2. 3. 2020 Julian Auer 2. 3. 2020 Lea Pichler 8. 3. 2020 Marie Oberprantacher 11. 3. 2020 Killian Augscheller Spath 15. 3. 2020 Maria Fauner 16. 3. 2020 Maria Gufler 18. 3. 2020 Lorenz Pernthaler 19. 3. 2020 Elina Oberprantacher 20. 3. 2020 Simon Pircher 24. 3. 2020 Georg Pichler 25. 3. 2020 Noah Schwarz

Gemeinde Moos 2. 3. 2020 Antonia Pfitscher 18. 3. 2020 Elias Gufler 25. 3. 2020 Nico Gufler 29. 3. 2020 Klara Schweigl


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Jahresversammlung im Vereinssaal St. Martin

Seniorenver. Ortsgruppe St. Martin

Jahresversammlung Am Donnerstag, den 23. Jänner, hielt die Seniorenvereinigung Ortsgruppe St. Martin im SBB ihre Jahresversammlung im Gemeindesaal ab. Ortsobmann Vigil Raffl konnte dazu 99 Mitglieder begrüßen. Auch Bürgermeisterin Rosmarie Pamer, die Obfrau der Bäuerinnen Elisabeth Larcher und Bezirkspräsidentin Marianne Egger waren der Einladung nachgekommen. Zu Beginn gedachte man der drei im Jahr 2019 verstorbenen Mitglieder und betete für diese das Vaterunser. Der Ortsobmann machte dann einen Streifzug durch das Tätigkeitsjahr 2019 mit Bildern und Zahlen. Die Mitglieder wurden zu der Faschingsfeier, Osterfeier, Törggelefeier sowie Nikolaus- und Weihnachtsfeier eingeladen. Auch zu den zwei Geburtstagsfeiern im Mai und November wurde geladen und jedesmal waren eine große Anzahl der Mitglieder dabei. Die Ortsstelle hat das Bezirkspreiswatten abgehalten und Mitglieder haben an den Bezirks- und Landesversammlungen teilgenommen. Auch am Bezirksfestl haben Mitglieder der Ortsgruppe teilgenommen. Eine Maiandacht und das Stundengebet zu Pfingsten durften ebenso nicht fehlen wie die Sommerauflüge auf den Pfandlerhof, auf die Jaufenalm, nach Pfelders, auf den Hirzer, ins Ultental und die Wallfahrt nach Hl. Geist im Ahrntal. Schlussendlich haben noch 26 Wattnachmittage statt­

gefunden. Über 2000 Personen haben an den verschiedenen Veranstaltungen teilgenommen und der Ausschuss mit seinen Helfern hat über 600 freiwillige Stunden geleistet um all diese Aktionen für die Mitglieder zu ermöglichen. Der Obmann ersuchte die Mitglieder um einen kräftigen Applaus für diese gute Sache. „Einen großen Rückhalt“, leistet so der Ortspräsident, eben der Ausschuss, welcher mit den anderen freiwilligen HelferInnen und Helfern ganz große Arbeit leistet und immer da ist, wenn eine Veranstaltung durchgeführt wird“. Dafür bedankte er sich im Namen der Mitglieder bei ihnen besonders. Als Dank wurde dann im Sommer ein Ausflug mit Ausschuss und HelferInnen und Helfern zur Enzianhütte auf den Jaufen gemacht. Ende 2019 zählte der Verein 165 Mitglieder. Das ist ein Zuwachs von 28 neuen Mitgliedern im Jahr 2019. Die Mahnung vom Vorjahr, neue Mitglieder anzuwerben, hat also gute Früchte getragen mit der Bitte auch weiterhin um neue Mitglieder zu werben. Um die vielen Tätigkeiten der Ortsgruppe zu finanzieren, wird auch für 2020 ein Mitgliedsbeitrag von 10 Euro einkassiert. Im Kassabericht konnte der Ortspräsident mitteilen, dass es Dank der großen Beiträge gelungen sei, die Ausgaben mit den Einnahmen zu decken. Daher sei den Unterstützern herzlich gedankt, im Besonderen der Gemeinde St. Martin. Auch der Seniorenvereinigung im SBB und der Autonomen Provinz Bozen – Amt für Sozialsprengel sei für die Unter-

stützung gedankt. Auch bedankt sich der Ortspräsident bei Karin Alber, der Sekretärin im SBB, welche immer ein gutes Wort für die Arbeit in den Ortsgruppen hat und Unterstützung gibt, wenn sie gebraucht wird. In den anschließenden Grußworten ging auch Bürgermeisterin Rosmarie Pamer auf die wertvolle Arbeit ein, welche für die Senioren und Seniorinnen getan und geleistet wird. Sie zeigte sich erfreut über die vielen Tätigkeiten, welche im Verein durchgeführt werden und somit den Senioren und Seniorinnen eine gute Möglichkeit bieten, ihre Freizeit sinnvoll zu gestalten. Auch die Obfrau der Bäuerinnen, Elisabeth Larcher und Bezirkspräsidentin, Marianne Egger, wünschen der Ortsgruppe weiterhin viel Freude bei ihren Tätigkeiten. Am Ende wurde noch die Tätigkeitsvorschau für das Jahr 2020 vorgetragen. Das Programm weist wieder interessante Ausflüge auf. Über eine Power-PointPräsentation wurden außerdem Bilder zur letztjährigen Tätigkeit gezeigt. Beim anschließenden Essen wurde noch viel geplaudert und natürlich auch gewattet. Vigil Raffl St. Martin

Ortsversammlung des hds in St. Martin „Vorbildliche Zusammenarbeit mit Gemeinde bildet Basis für lebendige Orte“ Erich Otto Kofler, Roman Raffl, Konrad Pichler, Elisabeth Götsch, Johann Unterthurner, Herbert Lanthaler, Walter Zorzi und Bernhard Tschöll


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Kürzlich trafen sich die Mitglieder des hds – Handels- und Dienstleistungsverband Südtirol zur diesjährigen Ortsversammlung in St. Martin. Gegenstand der Diskussion waren die Aktivitäten der Kaufleute im Laufe des vergangenen Jahres. Eine intakte Nahversorgung und ein gut aufgestellter Einzelhandel bilden die Grundlage für ein attraktives Dorfleben, waren sich alle Anwesenden einig. „Am Sportplatz wurden die Bar und die neuen Kabinen eröffnet, nun werden die alten Tribünen abgerissen und neue aufgebaut. In Planung befinden sich außerdem die Erneuerung und Zusammenlegung der Tennisplätze mit dem Schwimmbad und dem Eislaufplatz“, so Vize-Bürgermeister Erich Otto Kofler. Wirtschaftsreferent Konrad Pichler bedankte sich bei den Kaufleuten für deren Einsatz. „Ich würde mich freuen, wenn der geplante Bau der Tiefgarage unter den Tennisplätzen, der 99 Autostellplätze vorsieht, realisiert werden würde“, erklärte Pichler. hds-Bezirkspräsident Johann Unterthurner dankte der Ortsgruppe für deren Tätigkeit und begrüßte die vorbildliche Zusammenarbeit mit der Gemeinde. Diese Aufgeschlossenheit und Kooperationsbereitschaft der politischen Vertreter sei nicht selbstverständlich. Zu den ausufernden Bauernmärkten auf der grünen Wiese äußerte sich Unterthurner kritisch. „Bauernmärkte gehören nicht auf landwirtschaftlichem Grün abgehalten, sondern in den Ortszentren“. hds-Bezirksleiter Walter Zorzi referierte abschließend über verbandsinterne Themen. Erfreut zeigte er sich über die Beteiligung am Gutscheinprojekt monni card: Immerhin gibt es in St. Martin bereits sieben Betriebe, bei welchen die Kunden mit dieser Karte bezahlen können. Walter Zorzi

„mit spitzer feder“

Hat jemand einen Trend verpennt? Ich, als weltoffener Psairer, versuchte stets mit der modernen Zeit zu gehen und auf alle Fälle nie, nie, nie irgendwelche angesagten Trends zu übersehen. Bin ich doch arbeitsmäßig mit „ggschaiden Stattlern“ und Boznern verbunden und bei denen rangieren wir Psairer bekanntermaßen seit jeher ganz unten. Aber wie dem auch sei, seit geraumer Zeit begriff ich „haaler“ Typ schon, gestresst zu sein, nie Zeit zu haben, gehört seit Jahren absolut zum guten Ton. Hetzt du von Termin zu Termin, dann bist du zweifelsohne gefragt und wichtig, Beruf mit Stempeluhr, Freizeit mit Stoppuhr, so ist es diskussionslos richtig. Immer im Wettkampfmodus, denn die Konkurrenz schläft nun einmal nicht, schneller, höher, weiter, inklusive Kampf gegen das dezente Übergewicht. Erfolg ist alles, Gewinnmaximierung steht nun einmal ganz, ganz oben, du bist getrieben, angespannt und gehetzt? Dein Chef wird dich loben. Doch was ist denn das? Seit einiger Zeit vernimmt man liebliche Sirenen: „Entschleunigung und Verzicht sind up to date!“, so hörte ich es erwähnen. Aus dem Hamsterrad aussteigen, dieser Trend ist nun auf einmal angesagt, digitales Entgiften und auf das coole Smartphone verzichten ist nun gefragt. Urlaub vor der räudigen Haustür statt „All inclusive-Schnäppchen“ in Übersee, Relaxen und Spa heißt derzeit das Trend-Credo: Mir tut der Kopf schon weh! Auch Socken stricken ist in und Grillen „gutzlin“, zurück in die Ultranatur, Überreizungen vermeiden und meditieren, ich glaube, ich bin neben der Spur. Genial wie ich bin, setzte ich 1:1 um und legte mich im Büro auf die faule Haut, da betrat mein Chef den Raum, sah mich auf der Couch und hat doof geschaut. Mann, welch ein Donnerwetter ging da vom Stapel, ob ich sie noch alle hätte, ich erklärte den Zeitgeist, doch er tobte und schrie mit sich selbst um die Wette. Auf alle Fälle war ich entlassen und stand ratlos und verdattert im Freien, da soll sich einer auskennen, leger oder Vollgummi? Es ist zum Schreien! Für einen normalen Psairer ist das irgendwann geistig einfach zu viel, Karriere ade, es reicht, ab jetzt arbeite ich unauffällig mit dem Besenstiel. Als Putzmann, da brauche ich mir nicht andauernd den Kopf zerbrechen, was als Nächstes wohl trendmäßig ansteht, ob Streicheln oder Stechen. Denn der Schmutz gehört nun einmal direkt in die Kehrschaufel hinein, dies steht seit ewigen Zeiten fest… oder wird das auch bald anders sein???

Der sell uane


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Gesundheit & soziales für Menschen mit Beeinträchtigung

Errichtung einer „geschützten Werk­ statt“ in Moldawien Es gibt in Moldawien eine große Anzahl junger Menschen mit körperlicher, psychischer und geistiger Beeinträchtigung, die oftmals nur von ihren Angehörigen betreut werden. Dies bedeutet für alle Beteiligten (sei es für die Betreuten als auch für deren Angehörigen) eine enorme Belastung und Überforderung. Da wir bei uns in Südtirol das Projekt der „geschützten Werkstätten“ kennen und dieses bereits seit vielen Jahren sehr gut funktioniert, möchten wir nun versuchen, diese Gedanken und Erfahrungen auch in Moldawien in Form eines Entwicklungsprojektes umzusetzen. Für die vielen jungen Menschen mit körperlichen und physischen Beeinträchtigungen wäre die Verwirklichung dieses Vorhabens wohl die beste Lösung für eine sinnvolle Beschäftigung. Wie wertvoll ein solches Projekt ist, zeigen uns die vielen geschützten Werkstätten bei uns in Südtirol. Für die Verwirklichung dieses Vorhabens möchten wir mehrere Partner miteinbeziehen: In erster Linie soll das soziale Ministerium von Moldawien, dann aber auch die italienische und die irische Botschaft bei diesem Projekt mithelfen. Unserer Hilfsorganisation Aktiv Hilfe für Kinder werden immer wieder gut erhaltene Einrichtungsgegenstände angeboten, so haben wir sowohl ein Molekularschwimmbad aus dem Krankenhaus in Schlanders als auch das Küchenmobiliar aus der Ex-Mensa der Caritas in Meran kostenlos erhalten. Nun bekommen wir auch Einrichtungsgegenstände vom Altersheim in St. Leonhard und möchten diese bei diesem Projekt miteinbauen. Sobald es die Situation wieder erlaubt, werden wir diese Einrichtungsgegenstände abbauen und für den Transport vorbereiten. Das Projekt der „geschützten Werkstatt“ für Menschen mit Beeinträchtigung soll in Hincesti, im dortigen Zentrum „Casa di familia“ angesiedelt werden, wo zurzeit über 280 junge Mädchen mit diversen Beeinträchtigungen leben und betreut werden. Wir haben dort bereits ein neuerrichtetes Gebäude mit 600 qm Fläche zur Verfügung, wo wir dieses einmalige Vorhaben umsetzen möchten.

Für unsere Hilfsorganisation bedeutet dieses Vorhaben eine große zusätzliche Herausforderung, da wir all unsere Tätigkeiten nur in unserer Freizeit durchführen und das in einem sehr bescheidenen finanziellen Rahmen. Aus diesem Grunde ersuchen wir um Hilfestellungen, damit wir dieses einzigartige und wertvolle Projekt realisieren können. Ich glaube, dass sich unser Tun und Handeln in nächster Zeit verändern muss: Aufgrund der beschränkten Ressourcen und des Klimawandels werden wir hoffentlich vermehrt dazu angehalten, mit den Bedürftigen zu teilen und ihnen zu helfen. Dies kann nicht nur für uns selbst, sondern auch für unsere Kinder und Kindeskinder eine gewinnbringende Sinnhaftigkeit und somit ein gutes Fundament für das zukünftige Handeln beinhalten. Für jede Hilfe, die wir für dieses Projekt erhalten, möchten wir uns bereits bedanken und ein großes Vergelts Gott im Voraus sagen. Peter Lanthaler Ein Dankeschön allen Spendern

Eine Wirtschaft mit Herz Als der Coronasturm über uns hereinbrach, war Südtirol weitgehend unvorbereitet wie die meisten Länder in Europa und natürlich auch der Sprengel Passeier. Es hätte Schutzkleidung, Gesichtsmasken MitarbeiterInnen freuen sich über die Unterstützung von Passeirer Betrieben

und Desinfektionsmittel dringend gebraucht, aber woher nehmen, wenn nichts dergleichen gelagert und der Markt leergefegt war! In dieser aussichtslosen Lage kam Hilfe von ganz unerwarteter Seite. Die Firma Gufler Hubert schenkte dem Krankenhaus Meran, dem Sprengel, Hausärzten in Passeier und Meran, Altersheimen, Apotheken und Feuerwehren Masken, Einweganzüge und fragte in einem Spendenaufruf, wer ähnliche Schutzmaterialien habe. Dem Aufruf folgend haben weitere Firmen und der Verein Streetburner große Mengen an Hände Desinfektionsmitteln für den Krankenpflegedienst und die Caritas Hauspflege abgefüllt und gesponsert, sodass dieses sogar an den gesamten Gesundheitssprengel des Burggrafenamtes weitergegeben werden konnte. Was für ein Geschenk in einer Zeit, wo ohne Desinfektion keine Krankenpflege möglich ist! Aber auch andere Sachspenden hat es gegeben und Süßigkeiten mit dem lieben Hinweis, „etwas Süßes für den sehr belastenden Alltag der Mitarbeiter“. Wenn man Berichte über Wucherpreise hört, welche für Gesichtsmasken und Ähnliches gefordert werden, kann man die Größe dieser Gratisgeschenke ermessen, die in der ersten Not vieles erst möglich gemacht haben. Wir, vom Sprengel Passeier, können uns nur herzlich bedanken und uns über so viel Hilfe freuen. Gleichzeitig aber sind diese Geschenke ein Zeichen der Anerkennung unserer Arbeit und ein Beweis, dass viele in Passeier zusammenstehen, wenn es darauf ankommt. Ein herzliches Dankeschön allen Spendern und Sponsoren! Edith Lahner


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sport

Turniere im In- und Ausland

Trainingsbeginn bei den Rangglern

Evelin Lanthaler holte sich in Moskau den dritten EM-Titel  Foto: Miriam Jennewein

RENNRODELN AUF NATURBAHN

Evelin Lanthaler feiert erneut eine Saison der Superlative Unsere Vorzeigerodlerin Evelin Lanthaler verwöhnt ihre Psairer Fans schon seit Jahren mit großartigen Ergebnissen und Resultaten und auch heuer gewann sie erneut alles, was es zu gewinnen gab. Gekrönt wurde die wiederum überragende Saison mit dem EuropameisterTitel, den sie ganz zum Schluss erringen konnte. Am 21. Februar standen in der russischen Hauptstadt Moskau nämlich die 28. FIL Europameisterschaften der Naturbahnrodler auf dem Programm. Auf der verkürzten „Spatzenhügel“-Bahn konnte man sich im Grunde nicht den geringsten Fehler erlauben und es kam zu extrem engen Entscheidungen. Letztendlich konnte Evelin die Lokalmatadorin und langjährige Konkurrentin Jekaterina Lawrentjewa mit knappen drei hundertstel Sekunden Vorsprung in die Schranken weisen. Platz drei ging an die Österreicherin Tina Unterberger, mit dem undank­ baren 4. Platz musste die Laaserin Greta Pinggera vorlieb nehmen. Für Evelin war es nach Platt 2016 und Winterleiten (Österreich) 2018 der dritte EM-Titel in Folge. Ihren Sieg analysierte Evelin auf folgende Weise: „Trotz der frühlingshaften Temperaturen war das Eis auf der EMBahn gar nicht schlecht. Nichtsdestotrotz wäre ich gerne von ganz oben gefahren, aber das war wirklich unmöglich. Diesmal war eine feine, gefühlvolle Fahrweise gefragt, um den entscheidenden Vorsprung herauszuholen.“ Mit dem EM-Titel nicht genug, holte sich unsere Ausnahmekönnerin mit sechs Siegen in sieben Rennen auch souverän den Gesamtweltcup. Nach 2016, 2018 und

2019 sicherte sie sich bereits im vorletzten Saisonrennen ihren insgesamt vierten Gesamtweltcup-Sieg. Dazu kann sie auf eine überragende Bilanz zurückblicken: Von den letzten 18 Weltcuprennen hat Evelin saisonübergreifend 16 Rennen für sich entschieden. Einen besonderen Stellenwert nimmt für sie persönlich alljährlich das Heimrennen auf der Piste „Bergkristall“ ein. Auch dabei stellte sie eindrucksvoll ihr großes Können unter Beweis, erzielte in beiden Durchgängen Bestzeit und setzte sich schließlich mit einer Sekunde Vorsprung auf die Oberösterreicherin Tina Unterberger durch. Auch in den spektakulären Verfolgungsrennen, die bei uns ausgetragen wurden, war Evelin nicht zu schlagen und setzte sich im 16er Feld der Damen durch. Die Lokalmatadorin wies im Finale, das vier Athletinnen bestritten, Unterberger, Pinggera und die Österreicherin Michelle Diepold in die Schranken. Unserer Ausnahmekönnerin glückte dabei mit einer Zeit von 54,86 Sekunden eine absolute Traumfahrt. „Auf meiner Heimbahn zu fahren, “ erklärte Evelin, „ist für mich auf alle Fälle immer etwas Besonderes und ich bin natürlich sehr glücklich, dass ich vor meinen Leuten auch gewinnen konnte.“ Trotzdem Evelin seit Jahren mit grandiosen Leistungen aufwartet und von Erfolg zu Erfolg eilt, ist sie immer noch hochmotiviert und möchte auch in der nächsten Saison wieder voll angreifen! Ihre Psairer Fans werden ihr auf alle Fälle weiterhin kräftig die Daumen drücken! Kurt Gufler

Seit Januar wird wieder einmal wöch­ entlich in der Turnhalle von St. Martin trainiert. Es werden fleißig neue Tricks und Techniken erprobt, um auch in der heurigen Ranggelsaison an den Erfolg der letzten Jahre anknüpfen zu können. Momentan liegt aufgrund der vorliegenden Situation, ausgelöst durch Covid-19, zwar ein Trainingsstopp vor, allerdings sind wir zuversichtlich, dass wir schon bald wieder das Training aufnehmen und im Sommer an den zahlreichen Turnieren im In- und Ausland teilnehmen können. Terminübersicht – Ranggelveranstaltungen – 2020: So, 17. Mai, Dietenheim: Südtirolcup So, 24. Mai, Maria Alm: Salzburger Landesmeisterschaft und int. Preisranggeln Mo, 1. Juni, Terenten: Pfingstranggeln So, 14. Juni, Alpbach: Alpencupranggeln So, 21. Juni, Zell am See – Schmittenhöhe: Alpencupranggeln So, 28. Juni, Neukirchen am Großvene­ diger: Alpencupranggeln So, 5. Juli, Hochfilzen: Alpencupranggeln Sa, 11. Juli, Rauris: Alpencupranggeln Sa, 18. Juli, Gampiel Alm: Südtirolcup So, 19. Juli, Kreuzjoch – Rohrberg bei Zell am Ziller: Länderranggeln SalzburgTirol So, 26. Juli, Hundstoa: Jakobiranggeln So, 2. August, Mittersill: Vierländer Ranggeln und int. Preisranggeln Sa, 8. August, Virgen in Osttirol: Alpencupranggeln Sa, 15. August, Hochgründeck – Pongau So, 16. August, Steinhaus – Ahrntal: Südtirolcup So, 23. August, Saalbach/Hinterglemm: Staatsmeisterschaft So, 30. August, Hart im Zillertal: Alpenländermeisterschaft So, 13. September, Inzell: Alpencupranggeln Sa, xx September, Pfelders: Almabtrieb So, 4. Oktober, Krimml: Salzburger Abschlussranggeln, Alpencupfinale Sa, 17. Oktober, St. Jakob im Ahrntal So, 25. Oktober, St. Leonhard in Passeier: Länderranggeln Der Ranggelverein Passeier wünscht allen Rangglern eine erfolgreiche und unfallfreie Saison 2020. Das Ranggeltraining findet immer freitags von 19 bis 21 Uhr statt. Interessierte sind herzlich eingeladen. Für Informationen wenden Sie sich bitte an folgende Nummer: 347 8010119 (Auer Erich). Benjamin Pichler


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ESV St. Martin

Der Mårtiner Kunsteisplatz erfreut sich weiterhin ungebrochener Beliebtheit

Andrea Wieser: „Sieg auf Ansage“  Foto: Sjoerd-Jan van Breemen

EFNS 2020

Andrea Wieser – Europameisterin

Sozusagen ein „Sieg auf Ansage“ ist Andrea Wieser aus Moos – unsere Touti – bei der diesjährigen 52. EFNS in Duszniki-Zdrójin (Polen) gelungen. „Heuer gewinne ich“, hat sie es unserem Opa Franz in der Vorbereitungsphase bereits angekündigt. Nach dem letztjährigen 2. Platz im klassischen Stil (in Arberland/ Bayern) und 3. Platz 2017 in Madona/Lettland bei den Europäischen Forstlichen Nordischen Skiwettkämpfen (EFNS) in Biathlon schaffte sie es heuer in ihrer Wettkampfklasse Damen41 auf das oberste Siegertreppchen. Trotz zweier Schießfehler, aber dank bestens präpariertem Skimaterial, ununterbrochener Anfeuerung entlang der gesamten Strecke und ihrem großen Kämpferherz schaffte sie mit 1,9 Sekunden Vorsprung den ersten Damensieg der Südtiroler EFNSMannschaft. Gratulation auch an Heini Schwingshackl (Sexten) zum Sieg in seiner Klasse in Skating-Stil. Bravo Touti – wir sind volle stolz auf dich. Nächstes Jahr bitte deinen Titel verteidigen und im Skating steigern! Elena, Valentina und Viktoria Pixner

Auch am Ende der 12. Saison kann der engagierte Eissportverein St. Martin mit Genugtuung auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. Der Saisonstart war bedingt durch ungünstige Wetterverhältnisse und frühlingshafte Temperaturen eher durchwachsen und konnte dadurch erst am 23. November 2019 erfolgen. Deutlich erfreulicher verlief die Saisonfortsetzung, denn über 500 eingeschriebene Mitglieder legen de facto beredtes Zeugnis davon ab, dass das Eislaufen weiterhin ein Renner ist. Neben besagten Vereinsmitgliedern besuchten auch 42 Schulklassen den Eisplatz. Außerdem wurde je ein Wahlpflichtangebot der Grundschulen St. Martin und Riffian am Eislaufplatz durchgeführt. Die Weihnachtsshow im Dezember war wie immer etwas ganz Besonderes. Die Stimmung im Advent und die Vorfreude auf das Fest verleiht dem Event eine ganz besondere Atmosphäre, welche die Zuschauer in ihren Bann zieht und begeistert applaudieren lässt. Den Höhepunkt der Saison bildete tradi­ tionsgemäß die Abschlussmeisterschaft, die am 15. Februar abgehalten wurde. Dabei ging Erich Kofler, Vizebürgermeister und Präsident des Eissportvereins St. Martin, detailliert auf den Saisonverlauf ein: „Heuer fand eine Art Generationenwechsel statt, viele Teenager hängten die Schlittschuhe an den vielzitierten Nagel,

aber dafür begannen junge Nachwuchstalente mit dem Eislaufen.“ Bei der Abschlussmeisterschaft zeigten 12 Mädchen und ein junger Mann ihr beträchtliches Können. Den Auftakt machten Mair Lisa und Pixner Alina mit einem Showprogramm. Alle TeilnehmerInnen zeigten hervorragende Leistungen und wurden vom Publikum mit viel Applaus bedacht. Die Jury, die aus 5 Ausschussmitgliedern bestand, hatte keine leichte Aufgabe. Als Sieger der ersten Gruppe konnte sich Pöhl Marie feiern lassen, Pichler Paula schaffte den 2. Platz und Schuler Tobias freute sich über den 3. Rang. In der Leistungsgruppe holte sich Lea Kofler den Sieg. Da es der dritte in Folge war, konnte sie die Wandertrophäe mit nach Hause nehmen. Den zweiten Platz errang Madlen Kofler, den dritten Nadine Pichler. Bei der Siegerehrung dankte Erich Kofler den vielen Sponsoren, der Gemeindeverwaltung von St. Martin mit Bürgermeisterin Rosmarie Pamer an der Spitze, den Gemeindearbeitern Florian Kofler und Bernhard Pflug, den Eismachern Helmut Reiterer, Erwin Marth und Manfred Ploner und besonders Trainerin Sybille Schgör, die die jungen Eisläuferinnen seit 9 Jahren erfolgreich betreut und motiviert. Zudem möchte sich der Präsident beim perfekt harmonierenden Ausschuss mit Petra

Die erfolgreichen EisläuferInnen bei der Abschlussmeisterschaft mit samt dem rührigen Ausschuss  Foto: Kassian Plangger


31  Passeirer Blatt – nr. 158, April 2020

Pirpamer (Schriftführerin), Jolanda Hofer (Kassiererin), Barbara Larch, Julia Kofler, Schmidhammer Katja, Lea Fahrner, Helmut Reiterer (Vizeprä­ sident) und Erwin Marth auf das Herzlichste bedanken. Im Anschluss stellte Erich Kofler den Bau des geplanten Sportzentrums vor, das einen eigenen Bereich für den Eissport vorsieht und voraussichtlich 2021 realisiert werden wird.

Zu guter Letzt ging Erich Kofler auf die sehr konstruktive Zusammenarbeit mit dem ASV Schnals ein: „Mit insgesamt 6 Platzierungen bei drei Turnieren (Latsch, Bruneck und Cavalese) konnten sich unsere Athletinnen mit großen Vereinen messen, auch wenn unsere Trainingsanlage nur einem Viertel der normalen Größe einer Eishalle entspricht. Umso mehr sind die Leistungen zu bewundern und zu respektieren.

An dieser Stelle möchte ich mich vor allem beim „Amateursportverein Schnals“ bedanken, der unsere SportlerInnen als Mitglieder aufgenommen und unterstützt hat. Nur durch die gute Zusammenarbeit mit dem „ASV Schnals“ ist es unseren Mädels überhaupt möglich, bei den besagten Turnieren teilzunehmen.“ Die gesamte Eislaufgemeinde freut sich bereits jetzt auf die Saison 2020/21. Kurt Gufler

>  Hilfsorganisation Aktiv Hilfe für Kinder Teilt mit, dass es heuer leider nicht möglich war, den traditionellen Fastensuppen-Sonntag durchzuführen. Sollte es jedoch eine Möglichkeit geben, werden wir gerne ver­ suchen, diesen Tag der Begegnung und der gelebten Solidarität im Herbst nachzuholen. Bis dahin wünschen wir allen alles Gute.

>  2. Streetfood Festival Passeier Am 8. 8. 2020 veranstalten wir auf dem Festplatz von St. Martin das 2. Pseirer Streetfood-Festival, auf regionaler Basis. Es werden verschiedene heimische und traditionelle Speisen und Getränke zum Verkosten und Degustieren angeboten. Sollte jemand (Vereine, Betriebe, Bauern, usw.) Interesse haben und mit einem Stand mitmachen wollen, kann er sich gerne bei uns melden. Aufgrund der Corona-Bestimmungen wird zum gegebenen Zeitpunkt eine eventuelle Absage mitgeteilt, bis dahin verbleiben wir mit positiven Gedanken und wünschen allen beste Gesundheit. In diesem Zusammenhang möchten wir noch erwähnen, dass ein Teil des Erlöses Familien im Tal, welche durch die Corona-Krise in Schwierigkeiten gekommen sind, gespendet wird. Streetburner: 340 3369077 oder per E-Mail: streetburnerclub@gmail.com

Vorankündigungen > Benefiz-Pizzaessen Die Ortsgruppe St. Leonhard, in Kooperation der anderen Ortsgruppen des Tourismus­ verein Passeiertal organisieren am Freitag, 24. April 2020 ein Benefiz-Pizzaessen in verschiedenen Pizzerien des Passeiertals. Dabei werden pro verkaufter Pizza 2 Euro für einen guten Zweck gespendet. Der gesamte Erlös geht zu Gunsten eines Babys aus dem Passeiertal, welches seit seiner Geburt in ärztlicher Behandlung ist. Die betroffene Familie erhält keine öffentlichen Beiträge und ist auf Spenden angewiesen. Teilnehmende Betriebe am Benefiz-Pizza­ essen: Restaurant Pizzeria Zirmwirt (Moos – früher Restaurant Lanthaler), Pizzeria Passeirer Weinstube (St. Leonhard), Brauerei Pizzeria Brückenwirt (St. Martin), Pizzeria Forellenbach (St. Martin), Restaurant Pizzeria Martinerhof’s Brauhaus (St. Martin), Restaurant Pizzeria Jager Hans (St. Martin) und Bar Pizzeria Alpenhof (Saltaus). Wir freuen uns, wenn viele Einheimische an dieser Aktion teilnehmen und durch ein Pizzaessen an diesem Tag in einem der teilnehmenden Betriebe die Familie unterstützen. >  Einschreibungen an der Musikschule Der Termin für die Neueinschreibungen an der Musikschule Meran/Passeier wurde bis 30. April verlängert. Einschreibeformulare unter www.musikschule.it (Schulen – Musikschule Meran/Passeier). Kontaktadresse: musikschule.stleonhard@schule.suedtirol.it

Termine & Veranstaltungen können per E-Mail (passeirerblatt@passeier.it) mitgeteilt werden

#VIRTojaL – Jugendbüro Passeier – Jugendarbeit virtuell gestartet Jugendhäuser, Jugendzentren und Jugendtreffs bleiben bis auf weiteres auf Grund der Corona-Pandemie geschlossen, die JugendarbeiterIinnen sind umso mehr gefragt. Unter der Aktion #VIRTojaL formiert sich die Offene Jugendarbeit in Südtirol. Das Jugendbüro Passeier (JuBPa) ist Teil davon und klärt über seine digitalen Kanäle täglich Jugendliche und Interessierte seit Beginn der Epedemie zur aktuellen Situation auf. Tipps zur Freizeitgestaltung für Zuhause, Online-Lernhilfen für Kinder und Jugendliche werden kostenlos zur Verfügung gestellt und Jugendliche und Eltern werden in dieser schweren Zeit – auch in Konfliktsituationen – bestmöglich beraten. Kommuniziert wird über Videokonferenzen mit den Jugendlichen und den Netzwerkpartnern. Die Öffnungszeiten der Jugendtreffs wurden in den digitalen Raum verschoben. Informationen zu Angeboten, Beratungen und virtuellen JugendAustauschtreffen findest du unter www.jugendbuero.it/digitale-ja oder auf Facebook unter www.facebook.com/Jugendbüro-Passeier305690802832544/ unter dem Motto #MirholtnZomm, #ibleibdrhuem, #VIRTojaL und auch auf Instagram unter www. instagram.com/jugendbuero_passeier

>  Recyclinghof Mörre Der Recyclinghof in der Mörre ist wieder geöffnet und zwar Dienstag und Donnerstag von 14 bis 17 Uhr sowie Samstag von 9 bis 11 Uhr. Dabei gelten aber folgende Regeln: die Eigenerklärung ist im Auto mitzuführen, die Zufahrt in den Recyclinghof wird von der Ortspolizei kontrolliert, es dürfen jeweils nie mehr als 10 Autos im Recyclinghof sein, beim Abladen muss eine Gesichtsmaske oder Kopfschlauchtuch getragen werden und die Sicherheitsabstände sind einzuhalten. Kommt es zu Wartezeiten, dürfen die Fahrzeuge nicht verlassen werden, weil Menschenansammlungen verboten sind. Jeder muss selbst abladen, die Recyclinghofwärter dürfen nicht beim Abladen helfen. Es wird lange Wartezeiten geben und die Bevölkerung wird gebeten, den Dienst nur in dringenden und notwendigen Fällen in Anspruch zu nehmen.


Öffnungszeiten moos Gemeindeamt: Mo – Fr, 8 – 12 Uhr; Di, 14.30 – 18 Uhr; Sa geschlossen, T 0473 643 535 Minirecyclinghof Moos: Fr, 8.30 – 9.30 Uhr; Pfelders: Mi, 14 – 15 Uhr; Platt: Mi, 8 – 9 Uhr und 1. Sa/Monat, 14.45 – 15.30 Uhr; Stuls: Mi, 10 – 11 Uhr und 1. Sa/Monat, 13.30 – 14.15 Uhr; Rabenstein: 1. und 3. Mo/Monat, 10 – 11 Uhr; Rabenstein (Saltnuss – rotes Haus): jeden 1. Mo/Monat, 9 – 9.45 Uhr Rest- und Biomüllsammlung: Dienstag: Moos, Platt, Pfelders (Dorf und Zeppichl), Stuls wöchentlich; Rabenstein, Pill bzw. Sportplatz Sand, Ulfas jede 2. Woche Bibliothek Moos: Di, 9.30 – 10.30 Uhr; Mi, 14.3 – 16.30 Uhr; Do, 16.30 – 18.30 Uhr; So, 11 – 12 Uhr Bibliothek Platt: Di, 9 – 11 Uhr; Mi, 16 – 17 Uhr, Fr, 15 – 16.30 Uhr; Sa oder So nach Gottesdienst Bibliothek Pfelders: Mi, 17 – 18 Uhr Bibliothek Rabenstein: Sa oder So nach Gottesdienst Bibliothek Stuls: Mo, 15 – 16 Uhr Arztpraxis Dr. Beccarello: Mo, Do, Fr, 8 – 12 Uhr; Di, 10 – 12 Uhr, 16 – 18.30 Uhr; Mi, 16 – 18.30 Uhr; T 0473 643 689 Apotheke RAM: Mo 10 – 12; Mi 16 – 18.30 Uhr; Do 9 – 12 Uhr; T 0473 643 689 Eltern-Kind-Beratung Moos: Mittwoch 9 – 10.30 Uhr Ambulatorium Krankenpflegedienst Moos: Donnerstag 8 – 8.30 Uhr (ohne Vormerkung)

Aus den Gemeinden Moos, St. Leonhard und St. Martin Termine & Veranstaltungen

Da Termine & Veranstaltungen zur Zeit nicht vorherzusehen sind, bleibt der Terminkalender leer.

st. leonhard Gemeindeamt: Mo – Fr, 8 – 12 Uhr; Di, 14.30 – 17.30 Uhr; Sa, 9 – 11 Uhr, T 0473 656 113 Minirecyclinghof: Fr, 14.30 – 16.30 Uhr, Sa, 7.30 – 9 Uhr; Walten: Mo, 14 – 15 Uhr Restmüllsammlung: Di; Walten, Schweinsteg, Prantach, Mörre, Glaiten, jeden 2. Di; Biomüllsammlung: Mittwoch Öffentliche Bibliothek: Mo, Mi, Fr, 9 – 12 Uhr; Mo, Di, Do, Fr, 15 – 18 Uhr (Winter) Bibliothek Walten: Di, 16 – 17 Uhr Arztpraxis Dr. v. Sölder: Mo, Mi, Do, Fr, 8 – 12 Uhr; Di, 15 – 19 Uhr; T 0473 656 656 Arztpraxis Dr. Zuegg: Mo – Fr, 8 – 12 Uhr ohne Vormerkung; Mo, Do, 15.30 – 16.30 Uhr mit Vormerkung; T 0473 656 633 Kinderarztpraxis Dr.in Weger: Mo, Fr, 9.15 – 12.30 Uhr; Mi, 9.30 – 12 Uhr; Di, Do, 15 – 18 Uhr; T 0473 656 266 Apotheke RAM: Mo – Fr, 8 – 12.30, 15.30 – 19 Uhr; Sa, 8 – 12.30 Uhr; T 0473 656 146 SportArena: täglich von 10 – 23 Uhr; Dienstag: Ruhetag st. martin Gemeindeamt: Mo – Fr, 8 – 12.30 Uhr; Donnerstag, 15 – 17.30 Uhr, T 0473 499 300 Minirecyclinghof: St. Martin: Sa, 8 – 10 Uhr, Freitag geschlossen; Saltaus: Fr, 8.30 – 9.30 Uhr Restmüllsammlung: Montag; Matatz, Breiteben, Kalmtal, jeden 2. Montag Biomüllsammlung: Mittwoch Öffentliche Bibliothek: Mo, Mi, Sa, 9 – 12 Uhr; Mo, Mi, Fr, 15 – 18 Uhr; Di, 14 – 17 Uhr (Winter) Arztpraxis Dr.in Raich: Mo, 14 – 17 Uhr; Di, Mi, Fr, 8 – 12 Uhr; Do, 15 – 17 Uhr; T 0473 641 174 Arztpraxis Dr. Dubis: Mo, Mi, Do, 9 – 12 Uhr; Di, 12 – 15, Fr, 15 – 18 Uhr, mit Vormerk.; T 0473 650 167 Apotheke Mercurius: Mo, Mi, Do, Fr, 8 – 12.30, 15 – 18.30 Uhr; Di, 8 – 12.30 Uhr; Sa, 8 – 12 Uhr T 0473 650 011 Eltern-Kind-Beratung: Dorfstraße 25/c (alte Bibliothek) Do, 8 – 12 Uhr, T 0473 641 095 Krankenpflegeambulatorium Garberweg: Di, Fr, 8 – 10 Uhr Jugendtreff: Di – Fr, 11 – 12 Uhr; Di und Do, 17.30 – 19.30 Uhr; T 392 5327295 sprengelsitz passeier Verwaltungsdienst: Mo, Di, Fr, 8 – 11 Uhr; Mi, 9 – 12 Uhr; Do, 9 – 12 u. 14 – 15.30 Uhr; T 0473 659 500 Sozialsprengel: Mo – Fr, 8.30 – 12 Uhr, nachmittags mit Terminvereinbarung; T 0473 659 018; Dienst für Pflegeeinstufung: T 848 800 277, Anlaufstelle Pflege- und Betreuungsangebote: Di, Do, 9 – 11 Uhr; T 0473 659 266, Mi mit Vormerk. Blutabnahme: Mi, Do, 7.15 – 8.45 Uhr, ohne Vormerkung Krankenpflegeambulatorium: Mo, Di, Fr, 8 – 11 Uhr; Mi, Do, 9.30 – 11 Uhr Elternberatung: Di, 8 – 12 Uhr; T 0473 659 518 Diätdienst: Mi, 8 – 16 Uhr, mit Vormerkung, T 0473 659 520, 0473 251 250 Dienst für Abhängigkeitserkrankungen: Vormerkung T 0473 443 299 Zahnarztambulatorium: Vormerkung T 0473 264 000 Rehabilitationsdienst: Mo – Fr, 8 – 12.30 Uhr, 13.30 – 16 Uhr; T 0473 659 533 Hautarzt: jed. 1. + 3. Mi/Monat, 9 – 13 u. 14 – 18 Uhr, Vormerk. mit ärztl. Verschreib.: T 0473 264 000 Dienst für Invaliden: Vormerkung in Meran, T 0473 264 712 Neu: Impfzentrum: Mo, 8.30 – 16 Uhr Hauspflegedienst: Vormerkung Mo – Fr, 8 – 10 Uhr; T 0473 659 019 Jugendbüro Passeier: Mo – Fr, M 393 0954681 recyclinghof passeier (mörre) Dienstag, Donnerstag, 14 – 17 Uhr; Samstag, 8 – 11 Uhr Termine & Veranstaltungen können per Telefon (T 0473 656 239) und per E-Mail (passeirerblatt@passeier.it) mitgeteilt werden


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