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Mitteilungen und Nachrichten aus Moos, St. Leonhard und St. Martin Februar 2020
Februar 2020 nr. 157 · 34. Jahrgang
Nachruf auf Pater Anton Graf inhalt 3 Gemeinden 10 Kultur & Gesellschaft 21 Natur & umwelt 24 vereine & verbände 29 gesundheit & Soziales 30 Schulen & Bibliotheken 32 gratulationen 34 Sport 35 Vorankündigungen
Comboni-Missionar
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1934 – 2019
Nachruf auf Pater Anton Graf Comboni-Missionar, den meisten besser bekannt als „Sea Anton“ Anton wurde am 8. Juli 1934 auf dem Seehof in Rabenstein als zweites von 14 Kindern geboren. Nach dem Besuch der Volksschule in Rabenstein kam er mit elf Jahren ins Herz-Jesu-Missionshaus Milland bei Brixen, besuchte das Gymnasium im Vinzentinum und trat 1955 ins Noviziat der Comboni-Missionare in Bamberg ein, wo er sich durch die Ordensgelübde im September 1957 der Gemeinschaft der Comboni-Missionare anschloss. Es folgte das Theologiestudium in Brixen, wo er am 29. Juni 1961 zum Priester geweiht wurde. Seine Primiz feierte Anton in Rabenstein. 1962 begann Anton seine Arbeit als Missionar mit einer 3-wöchigen Schiffsfahrt von Venedig nach Durban in Südafrika. Er war zuerst fast 20 Jahre in der Diözese Lydenburg/Witbank in mehreren Pfarreien tätig, so als Kooperator in Glen Cowie und als Pfarrer in Acornhoek. Ab 1975 baute und leitete Anton das religiöse Bildungszentrum in Maria Trost in Lydenburg. Im Jahr 1980 wurde Anton nach Südtirol zurückgerufen, wo er in Schulen und Pfarreien in missionarischer Bewusstseinsbildung tätig war und dann als Hausoberer das Missionshaus Mellatz bei Lindau führte. 1987 kehrte Anton wieder nach Südafrika zurück.
Impressum
Erscheint zweimonatlich. Eingetragen beim Landesgericht Bozen mit Dekret Nr. 11/87 vom 29. 5. 1987. Eigentümer und Herausgeber: Gemeinden Moos, St. Leonhard und St. Martin in Passeier; vertreten durch den Bürgermeister von St. Leonhard, Konrad Pfitscher – Kohlstatt 72, St. Leonhard in Passeier. Verantwortlich im Sinne des Pressegesetzes: Ulrich Mayer. Redaktion: Kurt Gufler, Rosmarie Pamer, Heinrich Hofer, Konrad Pamer, Arnold Rinner, Karl Lanthaler; Kohlstatt 72, St. Leonhard in Passeier. Korrektur: Ernst Rinner, Kurt Gufler. Produktion und Druck: design.buero Artikel können bei allen Redaktionsmitgliedern und bei design.buero in St. Martin (Dorfstraße 14) abgegeben werden und müssen mit dem Namen und der Telefonnummer des Verfassers oder der Verfasserin versehen sein. Werbebeiträge direkt an das Passeirer Blatt, passeirerblatt@passeier.it, T 0473 656 239. Redaktionsschluss: 3. April, 5. Juni 2020 E-Mail: passeirerblatt@passeier.it www.passeirer-blatt.it
Der Aufbau eines Pfarrzentrums mit Kirche und Werkstätten in Schoonoord, wo mit ihm jahrelang auch ComboniLaienmissionare arbeiteten, war ein Teil seiner vielfältigen Initiativen. 2001 verließ er Schoonoord und übernahm 2002 die deutschsprachige Seelsorge in Pretoria, bis er 2003 zu Bischof Nkhumishe nach Mokupane kam. Dort erbaute er für die Diözese ein großes Ausbildungszentrum, welches für Weiterbildungen und Kurse benötigt wird. Seine letzten Jahre verbrachte Anton bei den Benediktiner-Schwestern in Gugulethu, welche ein Altersheim für die schwarze Bevölkerung führen. Anton war hier noch als Pfarrer tätig und las jeden Tag die Messe, bis er im Sommer 2019 aus Gesundheitsgründen nach Deutschland zurückkehrte. Anton hat in Südtirol als Kind die Kriegsjahre und in Südafrika die Apartheidspolitik der Weißen gegenüber der schwarzen Bevölkerung hautnah miterlebt. Diese Zeiten haben ihn nachhaltig geprägt. Anton war es in Südafrika wichtig, die Sorgen und Nöte der schwarzen Bevölkerung erst einmal zu verstehen, um ihnen mit Liebe und Menschlichkeit ihre Menschenwürde zurückzugeben. Wichtig waren ihm die Schulbildung der Kinder und ganz besonders die Weiterbildung der Frauen. Er hat sich sein Leben lang für die Armen und Flüchtlinge eingesetzt. Um sich mit den Einheimischen in ihrer Sprache zu verständigen, erlernte Anton drei Volkssprachen, da in fast jeder Provinz Südafrikas eine andere Sprache gesprochen wird. Die Leute, die ihn in Südafrika besuchten, konnten hautnah miterleben mit welcher Begeisterung und Hingabe er seine Projekte für die Bevölkerung, auch mit vielen Spendengeldern aus der Heimat, voran getrieben und verwirklicht hat. Ebenso spürte man bei den Gottesdiensten, die er mit seiner Gemeinde feierte, mit welcher Überzeugung er den Glauben weitergab. Anton hat sich immer sehr über Besuch aus der Heimat gefreut, war immer ein zuvorkommender Gastgeber und hat bei Ausflügen mit großer Freude die landschaftliche Schönheit Südafrikas gezeigt. Viele, die ihn kannten, riefen ihm schon von weitem „Hallo, Vater Graf“ zu. Wegen seiner lauten und klaren Stimme war er für viele auch „the lion“, der Löwe. Wenn es um seine Standpunkte ging, hat er diese auch wie ein Löwe verteidigt und vielleicht so manches Mal, auch bei Diskussionen mit seinen Mitbrüdern, etwas übers Ziel hinausgeschossen. Ein gern verwendetes Wort von Anton
Die sozial Benachteiligten lagen P. Anton besonders am Herzen
bei etwas hitzigen Gesprächen war „ihr Kapitalisten“, wie er uns Europäer gerne nannte. Anton ging den Sachen aber immer auf den Grund, er hat sich für vieles interessiert, ob Politik, Umweltthemen oder den Sport, man konnte mit ihm über alles diskutieren. Er hat sich durch viel Lesen bis zuletzt immer wieder weitergebildet. Eines seiner Lieblingsthemen war die Astronomie. Besonders ins Schwärmen kam Anton, wenn er die Sternenbilder im Nachthimmel über Afrika erklärte. Eine große Hilfe und Stütze war ihm seine Schwester Marianne, welche auch seit 1965 als Ordensfrau in Südafrika tätig war und dort auch die von Anton aufgebaute Missionsstation „Maria Trost“ viele Jahre als Verantwortliche leitete. Antons schwerste Zeit waren sicherlich die letzten zwei Monate. Nach dem Schlaganfall, am 3. Oktober 2019, war er ans Bett gefesselt und auf die Hilfe von anderen angewiesen. Für ihn dürfte sich das angefühlt haben wie ein Löwe in einem engen Käfig. Am 7. Dezember 2019 verstarb Anton in der Marienklinik in Bozen. Ein Gedanke, den Anton gelebt und weitergegeben hat: „Reichen wir uns die Hand über die Zerrissenheit der Menschen, Herzen und Kontinente hinweg zu Liebe, Gerechtigkeit und Frieden“. Anton, ruhe in Frieden. Roland und Werner Graf
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Gemeinden Verbraucherzentrale
St. Leonhard
Jahresbericht
Der Umbau des Altenheims St. Barbara
Der Rechtsberater und Koordinator der Außenstellen, Mag. Reinhard Bauer, betreute, wie auch in den vorangegangenen Jahren, die Außenstelle der Verbraucherzentrale in Passeier, mit Sitz im Sprengel St. Leonhard. Die Anzahl der Beratungen ist im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen. Wie auch in den vorangegangenen Jahren ist die Telefonie jener Bereich, bei dem am meisten Anfragen gestellt wurden. Neben den einfachen Informations- und Kündigungsschreiben werden Konflikte häufig erst durch ein Mediationsverfahren gelöst. Die gesetzlich verpflichtende Mediation ist ein unverzichtbares Mittel zur gewinnbringenden Konfliktlösung und wird direkt in der Außenstelle angeboten. Die Fernabsatzverträge und der E-Commerce sind im Bereich Handel und Konsum auch heuer wieder hervorzuheben. Familien werden weiterhin mit Anrufen zum Abschluss von Verträgen angeregt und infolgedessen entstehen Schwierigkeiten, um in kurzer Zeit und ohne finanzielle Einbußen, den Vertrag rückgängig zu machen. Ein probates Mittel zur Konfliktlösung beim E-Commerce besteht durch den „Onlineschlichter“, ein Projekt der Verbraucherzentrale Südtirol in Zusammenarbeit mit der Handelskammer Bozen und Trient. Die Abrechnung der Fernsehgebühr über die Stromrechnung erfordert für viele Konsumenten nach wie vor Klärungsbedarf. Dieser Bereich bereitet vielen Verbrauchern Probleme durch teilweise inkonsistente Informationen und sorgt daher für Verwirrung und Unmut. In den Beratungen konnten jeweils sämtliche Unklarheiten ausgeräumt und den Bürgern Rechtssicherheit vermittelt werden. Die Verbraucherberatung wird jeden Montag von 15 bis 17 Uhr angeboten. Auf Wunsch einiger Verbraucher wurden, nach Möglichkeit, auch Beratungen vor der Öffnungszeit angeboten. Die Nach bearbeitung und Abwicklung der Fälle (Recherche, Intervention, Mediation, etc.) wird außerhalb der Öffnungszeiten verrichtet. Die Nachbearbeitung beansprucht einen wesentlichen Anteil des Arbeitsaufwandes für sich. Abschließend möchte ich den Gemeinden Moos, St. Martin und St. Leonhard sowie der Bezirksgemeinschaft und dem Gesundheitssprengel meinen Dank für die gute Zusammenarbeit aussprechen. Reinhard Bauer
Gibt es etwas Komplexeres als den Umbau eines Altenheims? Es braucht unzählige Schritte wie die Planung, die Kostenerstellung, die Finanzierung, ein Ausweichquartier, die Umsiedlung, die Ausschreibung, den Umbau und die Rücksiedlung – und jeder dieser Schritte birgt viele Schwierigkeiten in sich! An sich möchte man solche Vorhaben auf spätere Verwaltungen aufschieben, aber damit ist das Problem nicht gelöst. Das Altenheim hat über 30 Jahre unzäh ligen SeniorenInnen aus dem Passeiertal und darüber hinaus eine Heimstatt geboten. Das Haus, die Ausstattung und die Raumaufteilung hatten sich bestens bewährt und vor allem dank der zuvorkommenden und unermüdlichen Pflegekräfte fühlten sich alle gut aufgehoben und betreut. Aber die Jahre sind nicht unbemerkt daran vorbeigegangen. Immer öfter sind strukturelle Mängel aufgetreten und 2012 hat man erstmals an eine Sanierung gedacht, aber in kleinerem Stil. Vor allem Leitungen und Rohre schienen vordringlich zu sanieren. Im Zuge dieser Untersuchungen hat sich aber immer mehr herausgestellt, dass die neuen Brandschutzbestimmungen für Alters- und Pflegeheime mit einer Sanierung nicht einzuhalten waren und nur ein Umbau und eine Generalsanierung in Frage kamen. Notgedrungen musste man sich an den Gedanken gewöhnen, den Umbau in einem einzigen Schritt durchzuführen. Konnte man aber solche umfangreiche Arbeiten stockweise durchführen und die Insassen im Haus belassen? Dies wäre kaum möglich gewesen, hätte mehr Zeit erfordert und wäre eine große Belastung für die verbliebenen Heimbewohner gewesen. Ein Ausweichquartier musste gefunden werden und das Wohnbauinstitut hat sich bereit erklärt, das Hotel Christophorus dafür zur Verfügung zu stellen. Aber auch diese provisorische Unterbringung erforderte umfangreiche Arbeiten wie für ein reguläres Altersheim, vor allem im Sicherheitsbereich. Die entsprechenden Umbauarbeiten hat das Bauunternehmen Gebrüder Graf aus Rabenstein durchgeführt, diese stehen vor dem Abschluss. Parallel dazu wurde die Planung als Großauftrag auf europäischer Ebene ausgeschrieben und als Sieger ging die Bietergemeinschaft mit dem Architekten Alex Pedevilla aus Bruneck an der Spitze
hervor. Das fertige Projekt wurde den zuständigen Landesämtern vorgelegt und Ende Oktober 2018 lagen alle Gutachten und Genehmigungen vor. Nur die tragenden Strukturen mit den Stahlbetonstützen und den Decken bleiben bestehen. Die Position der Zimmer wird zum größten Teil beibehalten, die Bettenzahl wird von 43 auf 48 erhöht, wobei es meist Einzelzimmer sind mit 16 m2 Größe und einigen wenigen Doppelzimmern mit 25 m2. Im Untergeschoss liegen das Arztambulatorium, der Bereich für das betreute Wohnen mit direktem Zugang zum talseitigen Garten, der Therapiebereich, Kapelle, Küche und Wäscherei. Im Erdgeschoss befinden sich neben dem Pflegebereich das Foyer, eine Cafeteria und die Verwaltung. Im Obergeschoss befindet sich der Pflegebereich mit 26 Betten. Der Außenbereich wird zusätzlich beruhigt, indem die Parkplätze als unterir dische einreihige Stellplätze unter den Sportplatz der Mittelschule verlegt werden. Besonders wichtig sind die energetische Sanierung der Gebäudehülle und die Erneuerung der haustechnischen Anlagen mit allen Rohren, Leitungen und Verkabelungen. Die Fassade ist einfach und regelmäßig gehalten als traditionelle „Loch fassade“. Das Dach ist als begrüntes Flachdach ausgeführt mit von unten nicht sichtbaren Sonnenkollektoren. Um das Dorf weitestgehend von den Bauarbeiten zu entlasten, wird von Süden her eine provisorische Zufahrt angelegt. Nur die Tiefgarage unter dem Sportplatz muss notgedrungen über den Kirchweg angefahren werden. Den Auftrag für die Bauarbeiten in Höhe von € 7.759.364 hat sich die Bietergemeinschaft Gufler Roland, Arcfactory und Hofer Wolfi gesichert. Der Baubeginn ist für März 2020 vorgesehen. Der Umzug ins Ausweichquartier erfolgt in der Woche um den 15. März, ist sehr aufwändig und wir wären dankbar, wenn Vereine und Freiwillige mithelfen würden, unsere Senioren ins Christophorus umzusiedeln. Ein großer Dank gebührt bei der Finanzierung des Großprojektes dem Land Südtirol, der Gemeinde St. Leonhard und der Gemeinde Moos mit Bürgermeister Gufler Gothard. Gemeinsam können wir es schaffen, aus Alt Neu zu machen und unser Seniorenheim für viele Jahrzehnte fit zu machen. Konrad Pfitscher
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Vorstudie von Arch. Klaus Marsoner: Leonhardszentrum Perspektive außen …
St. Leonhard
Das Leonhardszentrum auf der Startrampe Seit Jahrzehnten wird in St. Leonhard ein Jugendzentrum gewünscht, das Jugendlichen vor allem im Mittel- und Oberschulalter an den Nachmittagen zur Verfügung steht. Immer wieder scheiterten diese Versuche, mal an der fehlenden Mitarbeit, mal an fehlenden Standorten und Gebäuden. Als absehbar wurde, dass durch den Neubau des Kindergartens der alte Kindergarten frei würde, wurde nach einer neuen Zweck bestimmung für diese Räume gesucht und die damalige Verwaltung unter Oswald Tschöll und der Jugendreferentin Josefine Schwarz trat an das Jugendbüro Passeier heran mit der Bitte, zu unter suchen, ob der altgediente Kindergarten als Jugendzentrum dienen könnte. Das Jugendbüro unter der Leitung von Konrad Pamer organisierte Aussprachen mit Jugendlichem, Eltern und Vereinsmitgliedern und befragte die Leonharder Jugend über einen Online – Fragebogen. Zusammen mit der neuen Gemeindeverwaltung unter Konrad Pfitscher und der Jugendreferentin Elisabeth Ploner Wohlfarter und dem neubelebten und sehr aktiven Jugendbeirat wurden verschiedene Jugendzentren in Südtirol besucht, die Einrichtungen bewertet und Öffnungszeiten hinterfragt. Langsam hat sich ein Konzept für Bau, Einrichtung und Nutzung herausgestellt. Hauptziel bleibt ein Jugendzentrum, geführt vom Jugendbüro. Aber an den Vormittagen, wo die Jugendlichen in der Schule sind, soll ein Bereich Familien mit Kleinkindern zur Führung in Eigenregie offen stehen und an Nachmittagen andere Räume sowie
die Küche den Senioren des KVW und der bäuerlichen Senioren. Der Zugang zum neuen Zentrum, Leonhardszentrum benannt, erfolgt vom Raiffeisenplatz aus über eine Rampe in Form eines geschwungenen Weges oder direkt von der Raiffeisen-Tiefgarage aus. Der heutige Eingangsbereich wird als Bürobereich genutzt, der Rundbau als Barbereich und das heutige Steildach wird mit einem Flachdach ersetzt und verlängert. Die Fassade im Westen erhält große Schiebetüren als Zugang zum Jugendbereich mit Bar, Spielebereich, Zeitschriftenstand, Chillout-Ecke, Computer/Online Café, Bühne und Proberaum. Der restliche heutige Eingangsbereich wird als Mehrzweckraum für die Senioren oder für Jugendveranstaltungen umgebaut, wobei zusätzlich die heutige Kindergartenküche zur Verfügung steht. Das Vorprojekt hat Architekt Marsoner Klaus ausgearbeitet. Auf dessen Basis
… und innen Quelle: Jugendbüro Passeier
wurde das Ausführungsprojekt ausgeschrieben und von Architekt Wilfried Menz mit Bietergemeinschaft ausge arbeitet. In der Zwischenzeit hatten die Gemeindeverwaltung und das Jugendbüro ständig Kontakt mit Landesrat Philipp Achammer und dem Amt für Jugendarbeit gehalten und deren Unterstützung gewonnen. Im Herbst 2018 wurde ein erster Landesbeitrag zugesichert und den Rest auf die Gesamtbaukosten in Höhe von € 1.509.931 hat der Gemeinderat von St. Leonhard genehmigt. Damit sind alle Voraussetzungen für die Bauarbeiten geschaffen und die Finanzierung gesichert. Die Arbeiten werden noch im Januar 2020 ausgeschrieben. Das Jugendzentrum soll aber nicht von oben geplant und gestaltet werden. Es ist der Wunsch der Gemeinde und des Jugendbüros, dass viele Jugendliche direkt oder über den Jugendbeirat ihre Wünsche und Vorschläge einbringen. Es soll ihr Zentrum werden und deshalb soll es nach ihren Vorstellungen und mit ihrer Mitarbeit gestaltet werden. Konrad Pfitscher
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TIPP
My days for future
Gesunde Kosmetik – gut fürs Klima Man verwendet sie täglich und weiß doch so wenig über die Kosmetik: Zahnpasta, Shampoo, Deo, Hautcreme usw. Genau darum ging es im Wahlpflichtfach „Gesunde Kosmetik – gut fürs Klima“ an der Mittelschule St. Martin. An fünf Nachmittagen beschäftigten sich die TeilnehmerInnen mit den verschiedensten Pflegeprodukten sowie deren Inhaltsstoffen (billige Mineralöle, Palmöl, Duftstoffe usw.) und lernten natürliche Alternativen kennen. Die Haut ist das größte Organ des Menschen und wird mit Chemie voll geschmiert. Die Werbung verspricht wahre Wunder zu bewirken. Doch ein Sprichwort sagt: „Lass’ nur das an deine Haut, was du auch essen würdest!“ Die Haut zieht sich nämlich die Nährstoffe hauptsächlich aus der Nahrung und reagiert auf äußere und innere Einwirkungen. Genauso gelangen aber auch Inhaltsstoffe von Pflegeprodukten nach innen, da sie die Nahrung für die Haut sind. Leider spielt das Thema „Plastik“ in der Kosmetik eine große Rolle, man denke an den ganzen Verpackungsmüll, der dabei anfällt. Die Verpackung ist allerdings nicht das einzige Problem hinsichtlich Plastik. Viele Produkte enthalten zudem Mikroplastik, welches den Produkten in der Funktion eines Schleif- oder Bindemittels sowie als billiger Füllstoff beigemengt wird. Diese feinen Partikel gelangen wiederum über den Abfluss ins Abwasser, wobei die Kläranlagen nur einen Teil herausfiltern können. Der Rest gelangt in Flüsse und Meere. Dort wird es von Fischen und anderen Meerestieren aufgenommen. Ein Teufelskreis beginnt. Plastikmüll ist mittlerweile zu einem riesigen Problem unseres Planeten geworden.
Schon allein darum lohnt es sich, sich mit dem Thema „Kosmetik“ näher auseinander zu setzen. Beim Wahlpflichtfach wurde den Mittelschülern und Mittelschülerinnen klar, welche Auswirkungen sämtliche Produkte nicht nur auf die eigene Gesundheit, sondern auch auf die Welt haben. So lernten sie bei diversen Workshops, wie man sich seine Pflegeprodukte mit einfachen Zutaten selbst herstellen kann. Dabei wurden Rohstoffe verwendet, die leicht zu beschaffen und erschwinglich sind. Die Rezepte wurden einfach gehalten, sodass die Produkte auch zu Hause hergestellt werden können. Die selbstgemachte Kosmetika wurde in kleine Glastiegel abgefüllt. Die Kinder lernten diverse Haarwasch methoden kennen und mischten sich ein eigenes Haarshampoo zusammen. Für den Duft wurden hochwertige ätherische Öle verwendet. Ein anderes Mal konnten sie verschiedene selbst gemachte Zahnpasten ausprobieren. Im Anschluss bereiteten die Kinder ihre eigene Zahnpasta mit dem Haupt bestandteil Kokosöl zu. Mit Öl, getrockneten und gemörserten Mandarinenschalen sowie einem ätherischen Öl durften die Mädchen ein Handpeeling ausprobieren. Sämtliche Kosmetikprodukte basierten auf der grünen Kosmetik, bei der nur naturbelassene, hochwertige, essbare Zutaten verwendet werden. So wurde eine Apfelstrudelsalbe hergestellt, aus deren Resten nachher eine Nachspeise zum Vernaschen gezaubert wurde. Auch das Rühren eines Lippen balsams durfte nicht fehlen. Beim letzten Block wurden eifrig Badesalze sowie Badepralinen angefertigt.
SCHULTASCHENFLOHMARKT
Die Umweltgruppe St. Martin organisiert im Rahmen des Projektes „My days for future“ einen Schultaschenflohmarkt. Dieser findet am Samstag, 22. Februar 2020, von 9 – 12 Uhr im Raum für Kunst und Handwerk (ehemalige Bibliothek St. Martin) statt. Dort können gut erhaltene, saubere Schultaschen und Schulrucksäcke, eventuell auch mit Zubehör, für Grund- und Mittelschüler verschenkt oder zum Kauf angeboten werden. Die Taschen können entweder, vom 17. bis 21. Februar 2020, im Jugendtreff, bei Dominik abgegeben werden, oder direkt am Verkaufstag, um 9 Uhr, im Raum für Kunst und Handwerk, vorbei gebracht werden. Der gewünschte Verkaufspreis sowie die jeweilige Telefonnummer muss an der Schultasche sichtbar sein. Nicht verkaufte Taschen sowie der Erlös der verkauften Taschen müssen, am Samstag, um 12 Uhr, wieder abgeholt werden. Informationen erteilt Rosi: 328 6979829.
Herstellung eines Badesalzes:
▸▸ 1 Handvoll gemörserte, getrocknete Orangenschalen ▸▸ 500 g Totes Meersalz ▸▸ 10 Tropfen ätherisches Orangenöl (stimmungsaufhellende Wirkung) ▸▸ 4 EL Natron (wirkt basisch) Alles in ein Glas füllen und eine Woche lang im Dunkeln stehen lassen; ca. 100 g des Badesalzes in ein kleines Baumwollsäckchen füllen, ins Badewasser geben und genießen.
Ein Nachmittag wurde von einer Referentin der Organisation für eine solidarische Welt gestaltet, welche nochmals betonte, dass für die Körperpflege einige wenige Produkte ausreichend wären. Was die dekorative Kosmetik anbelangt, so empfahl sie den Mädchen, auf gute Qualität zu achten. Wer sich in Zukunft seine Kosmetik selber machen möchte, muss jedoch ein paar Punkte berücksichtigen: >> penible Sauberkeit/Hygiene bei der Herstellung, um die Verbreitung von Keimen zu verhindern; >> Haltbarkeit: manche Produkte müssen im Kühlschrank aufbewahrt werden; die Haltbarkeit ist gering, weil v. a. natürliche und frische Zutaten verwendet werden; >> Herstellung kleiner Mengen, da die Haltbarkeit geringer als bei chemischen Produkten, die zusätzlich mit Konservierungsstoffen versehen sind, ist. Jenen, die Kosmetikprodukte kaufen, wird empfohlen, auf die Naturkosmetik zurück zu greifen. In der Naturkosmetik werden natürliche Rohstoffe, meist auf pflanzlicher Basis, verwendet, die tier- und umweltfreundlich sind. Die waschaktiven Substanzen basieren nicht auf chemischen Tensiden. Somit ist die Naturkosmetik hautfreund licher. Zudem sind Tierversuche und Erdöl als Inhaltsstoff verboten. Zusammenfassend haben die Kinder viele Hintergrundinformationen rund um die Kosmetik erhalten. Mit diesem Wahlpflichtfach bekamen sie einen Denkanstoß, um sich in Zukunft nicht blind von der Werbung beeinflussen zu lassen. Wer nun Lust bekommen hat, mehr zu diesem Thema zu erfahren und ein paar Kosmetikprodukte selbst zu machen, der ist herzlich zum Workshop „Gesunde Kosmetik – gut fürs Klima“ im März, organisiert vom Bildungsausschuss St. Martin, eingeladen. Weitere Infos folgen. Carmen Kofler
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Gleich nach der Ankunft in Pfelders begrüßte Bürgermeister Gothard Gufler die TeilnehmerInnen. Der Grünbodenexpress beförderte anschließend die Teilnehmer in luftige Höhen. Eine interessante Exkursion in die nahe Umgebung wurde vom Naturparkreferenten Konrad Pamer und Anton Egger vom Amt für Naturparke angeleitet Foto: Alpine Pearls
Pfelders
Regionalität stärken und Nachhaltigkeit leben – gelungener „Alpine Pearls Kongress“ in Pfelders Letzten Spätherbst war Pfelders erstmals der Austragungsort der Jahrestagung und der Mitgliederversammlung der Vereinigung „Alpine Pearls“. Für drei Tage fungierte das verkehrsberuhigte Bergdorf Pfelders als Gastgeber für Fachleute, Presse und Medien sowie für generell
Interessierte. Dabei meisterte der sanft mobile Urlaubsort der Gemeinde Moos die Feuertaufe als Kongress- und Eventzentrum mit Bravour. Die Gemeinden Moos, Mals, Ratschings und Villnöß sind die Südtiroler Mitgliedsgemeinden der Vereinigung „Alpine
Pearls“, welche auf die Vermarktung seiner Mitgliedsorte sowie auf die Vernetzung und den Austausch innerhalb der Mitglieder (derzeit 23 Perlen in 5 Ländern) setzt. Daraus entstehen bestenfalls auch neue Projektideen um die Nachhaltigkeit im Tourismus auszubauen und markt fähige Produkte zu entwerfen. Die über 20 Urlaubsdestinationen, die Mitglied im Verbund sind, engagieren sich alle für einen klimafreundlichen Urlaub im Alpenraum und setzen innovative und sanft-mobile Tourismuskonzepte für ihre Gäste um, so auch Moos in Passeier. Dass es nach mehreren Anläufen gelungen ist, eine hochkarätige Fachtagung
Mouse 1927 Wer kenntse eppr do nou aus? Afn hl. Pichl isch nicht ummr. Nicht zi sechn vin an Gimuanehaus und di Raiffaisnkasse ligg in tiafn Schlummr. An etline Haisr, Schintldachr und orginale Kamine, obr dr Niggilaas pring kuane Pummerantsche und nit amol a Mandarine. Er isch obr dr Kirchnpatron, dr hl. Wolfgang nou drzue, obr „nainzinhundrtsiebnezwanzig“ oltvatrisch, geats of Mouse zem nou zue. Anna Lanthaler
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zu organisieren und nach Moos zu holen, ist zum einen dem neuen und dafür bestens geeigneten Mehrzwecksaal in Pfelders zu verdanken und zum anderen der Bereitschaft vieler, bei der Organisation und Abwicklung einer solchen Großveranstaltung mitzuarbeiten. Die über 80 Tourismusfachleute aus ganz Europa waren von den touristischen Angeboten, den lokalen Initiativen, der authentischen Architektur der Dörfer und der beeindruckenden Landschaft im Hinterpasseier sehr angetan. Unter der Beteiligung namhafter Referenten fanden im Zuge der Konferenz Präsentationen, Diskussionsrunden und Workshops zum Thema Nachhaltigkeit, Regionalität und neue Mobilität im Tourismus statt. So referierten unter anderem Christian Hoffmann von EURAC Research über „100% Regionalität – Mehrwert für Tourismusorte“, Theo Lanthaler von der EUM – Energie und Umweltbetriebe Moos über „Eigenständige Strom- und Wärmeversorgung – ein Gewinn für alle“ sowie Prof. Sergio Olivero über „Neues Bauen und erneuerbare Energien: Entwicklungsmodelle für Tourismusorte“. Die Fachhoschule Wieselburg stellte die Studie „Urlaubsentscheidung Ferien ohne Auto – die letzte Meile
aus der Sicht unserer Gäste“ vor. Auch der Nationalpark Gran Paradiso war präsent und stellte das Konzept „Schutzgebiete als Zentren der gelebten Nachhaltigkeit“ vor. Umrahmt wurde das spannende Programm durch eine geführte Besichtigung des Steinlabyrinths in Pfelders, den Besuch lokaler Betriebe wie der Hofkäserei Seppnerhof, Steinerhof und Martins Hofladen, einer Führung durch das MuseumHinterPasseier und einer Fahrt mit dem Grünbodenexpress. Für ein besonderes Erlebnis sorgte die nächtliche Fackelwanderung, organisiert von Petra Widmann, der Vorsitzenden der Ortsgruppe Hinterpasseier des Tourismusvereins. Kulinarische Köstlichkeiten gehörten ebenfalls zu den Highlights der Jahreskonferenz und konnten u. a. im Zuge eines gemeinsamen, abschließenden Abendessens im Hotel Kronhof in Stuls von allen genossen werden. Als nachhaltiges Erinnerungsgeschenk standen für jeden Teilnehmer eine Schwarzbeermarmelade und ein Holunderblütensirup aus lokaler Produktion vom Schmiedhof bei Platt bereit – mit der herzlichen Einladung auf ein baldiges Wiedersehen in Passeier. Konrad Pamer
TeilnehmerInnen aus ganz Europa bei den Fachvorträgen im neuen Mehrzwecksaal in Pfelders. Die Inhalte wurden in vier Sprachen (Englisch, Deutsch, Italienisch und Französisch) simultan übersetzt Foto: Alpine Pearls
PR-InfoRmatIon
Ein Plus für alle Mitglieder des Weißen Kreuzes Sicherheit plus Schutz plus Einsatz plus Hilfe plus Ehrenamt plus …: das ist unser Landesrettungsverein! Das Weiße Kreuz bietet seinen Fördermit gliedern auch heuer wieder interessante Vorteile, die sich sehen lassen können. Mehr als 135.000 sind schon dabei. Als Fördermitglieder des Weißen Kreuzes haben sie viele Vorteile und helfen gleichzeitig den über 3.400 Freiwilligen des Vereins, die Sicherheit in ganz Südtirol noch mehr zu verbessern.
Zusätzlich zu den Vorteilen, die man als Jahresmitglied SÜDTIROL oder WELTWEIT genießt, können WELTWEIT PLUS-Fördermitglieder schon am ersten Tag in ein heimatliches Krankenhaus zurückgeflogen werden (statt nach 14 Tagen mit der Mit-
gliedschaft WELTWEIT), ihre ambulanten Behandlungskosten im Ausland werden voll übernommen, die stationären sogar bis zu einer halben Million Euro. Besonders für Familien fühlt sich eine gut organisierte Rückholung aus dem Urlaub im Notfall sehr beruhigend an. Mit 35 Euro im Jahr ist das Basis-Mitglied schon dabei: Es erhält acht kostenlose Krankentransporte in der gesamten Euregio, einen Erste-Hilfe-Grundkurs, das Flugrettungsticket und den Anschluss eines Haus- oder Mobil-Notruf-Geräts. Einzel- oder Familien-Mitgliedschaften können auch verschenkt werden, ein nützliches Weihnachtsgeschenk, über das sich jeder freut! Die Einkünfte der jährlichen Mitgliederaktion kommen in erster Linie den Freiwilligen der Dienste Rettung und Krankentransport zugute, der Notfallseelsorge, dem Zivilschutz und der Jugendarbeit. Vereinspräsidentin Barbara Siri bedankt sich ganz herzlich bei den Tausenden treuen Fördermitgliedern des Weißen Kreuzes. Alles über die Fördermitgliedschaft 2020 kann man auf http://mitglieder.wk-cb.bz. it/de/ nachlesen oder unter der Rufnummer 0471 444 310 erfahren.
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Beschlüsse
Aus dem Rathaus von St. Martin vom 23. 11. 2019 bis 24. 1. 2020
Lieferung einer Motorsäge und eines Rücken blasgerätes – Illmer Karl GmbH, Lana – € 1.123,51. > Kindergarten / Schule: Lieferung einer > Allgemeine Verwaltung: Fa. design. Multischaukelanlage für die Turnhalle der buero des Albert Pinggera wurde mit der Produktion des Passeirer Blattes im Jahr 2020 Grundschule St. Martin – Pedacta GmbH, zum Preis von insgesamt € 21.000 beauftragt; Lana – € 2.072,78; Lieferung einer Ablage für Zeichenblöcke und an die Gemeinde Moos wurden für die Füh rung und Instandhaltung des Passerschluch einer Garderobe mit Unterteilungen für den Kindergarten Saltaus – Tischlerei Passeier tenweges für das Jahr 2019 die anteilsmäßi Gen., St. Martin – € 439,20; gen Kosten in Höhe von € 12.129,15 ausbe Lieferung von 10 Turnmatten und eines zahlt; Mattentransportwagens für die Sporthalle das Hotel „Jager Hans“ wurde mit der Ver der Mittelschule – Pedacta GmbH, Lana – pflegung anlässlich der Feier für die ehren € 3.091,97. amtlich Tätigen zum Preis von insgesamt > Müllentsorgung: Durchführung der € 5.800 beauftragt; Straßenreinigung mit der Kehrmaschine im Geom. Josef Mitterhofer aus Marling wurde Jahr 2020 – Kaufmann „Green Street“ KG, als Gemeindetechniker bis 30.06.2020 zum Betrag von insgesamt € 5.028,84 beauftragt; St. Pankraz/Ulten – € 9.564,80. > Öffentliche Arbeiten: Sanierungsarbeiten Per. Ind. Daniel Oberprantacher aus Riffian am Altersheim: Planung und Bauleitung – wurde mit der technischen Unterstützung Bietergemeinschaft Architekturbüro Stecher im Bauamt bis 30.06.2020 zum Betrag von GmbH, Ingenieure Patscheider & Partner GmbH insgesamt € 5.100 beauftragt. und M&N Plan Consulting – € 135.969; > Beiträge: Tourismusverein Passeiertal Abbruch des alten Servicegebäudes und Neuer – € 5.000 für das Projekt zur Förderung des richtung der Grenzmauer mit Zaun am Sport Wintertourismus; platz St. Martin: Vergabe der Arbeiten an die Rodelverein Passeier-Raiffeisen – € 2.500 Fa. De.Co.Bau GmbH – € 290.220,36; für die Organisation eines Rennrodel Welt Sanierung der Filteranlage für das Schwimm cups auf Naturbahn. bad: Durchführung der Arbeiten – A&T Europe > Bibliothek: Lieferung von Bibliotheks AG, Castiglione delle Stiviere (MN) – material für das Jahr 2020: Pedacta GmbH, € 179.101,93; Lana – € 1.098; Platter KG d. Platter Dieter technische Dienstleistungen für die Gebäude & Co., St. Martin – € 915; katastereintragung mehrerer Hochbehälter Lieferung von Büchern und Medien im Jahr (Trinkwasserreservoire): Technisches Büro 2020: Buchgemeinschaft Meran KG, Meran Monauni Moser Zöschg, Lana – € 11.785,20; – € 2.500; Athesia Buch GmbH, Bozen – Neubau Servicegebäude öffentlicher Fußball € 3.000; Weger KG, Brixen – € 3.500; Lieferung von Zeitschriften für das Jahr 2020 platz: Durchführung einer hydrogeologischen Gefahren- und Kompatibilitätsprüfung für – Stafette Verlag KG, Bozen – € 1.350; die Bauleitplanabänderung „Neuabgrenzung Reinigungsdienst in der Bibliothek für den der Zone für öffentliche Einrichtungen“ – Are Zeitraum vom 01.01.2020 bis 31.12.2022 – Planungsbüro Dr. Matthias Platzer, Bozen – Social Work Coop. Soc., Bozen – € 28.056,96. € 4.479,84. > Dorfhaus: Wartung der Bühnentechnik > Rathaus: Bereitstellung einer gebrauchten und des absenkbaren Tores im Dorfhaus für die Jahre 2020 bis 2022 – Larcher Maschinen Kopiermaschine und eines Druckers für das Rathaus in Form einer Miete für 5 Jahre – bau GmbH, Lana – € 7.155,30. Amonn Office GmbH, Bozen – € 15.506,20. > Gemeindebauhof: Jahresbeauftragung > Sportanlagen: Lieferung und Montage 2020 für die Lieferung von Kleinmaterial für von Regalen für das neue Servicegebäude Arbeiten in Eigenregie: Gufler Hubert GmbH, des Fußballplatzes – Gufler Hubert GmbH, St. Martin – € 2.196; Gufler Kommerz GmbH, St. Martin – € 8.807,36. St. Leonhard – € 2.440; Landwirtschaftliche > Straßen und Plätze: Versetzen der Bus Hauptgenossenschaft, Bozen – € 1.830; haltestelle in Saltaus und Erneuerung eines Gufler Roland, Moos – € 6.710; Moosmair Seitenteiles – Metall Projekt GmbH, St. Martin GmbH, St. Leonhard – € 2.440; EP Lanthaler – € 2.257; KG des Dominik Lanthaler & Co., St. Martin – Vermessung des Dorfplatzes im Bereich € 4.270; Selectra AG, Bozen – € 6.100; Supermarket Passeier – Geom. Rudolf Schaffler, Transporte Pfitscher Michael & Georg OHG, St. Leonhard – € 3.742,96; St. Martin (Durchführung von Transporten Durchführung der Asphaltierungsarbeiten sowie verschiedenen Bagger- oder Kran beim Brischerweg – Bitumisarco GmbH, Bozen arbeiten) – € 4.270; Kuen KG, St. Leonhard – – € 4.166,30. € 3.863,68;
> Wasserversorgung / Abwasser: Reinigung der Hauptkanalisierung im Dorf – euro alpe GmbH, Bozen – € 3.367,20; Reparaturarbeiten an der Abwasserleitung – Gebr. Oberprantacher Gottlieb & Karl OHG, St. Leonhard – € 10.448,08. > Zivilschutz: Durchführung von Wieder herstellungsarbeiten nach dem Steinschlag auf der Gruberstraße – Locher KG d. Locher Günther & C., Sarnthein – € 4.016,55; Durchführung von Aufräumarbeiten auf der Gruberstraße – Gebr. Oberprantacher Gottlieb & Karl OHG, St. Leonhard – € 1.180,72.
Aus dem Rathaus von St. Leonhard vom 27. 11. 2019 bis 21. 1. 2020 > Bauhof: Lieferung von Material für die Durchführung von Arbeiten in Eigenregie im Jahr 2020 – Auftragserteilungen und Verpflichtungen, € 42.700. > Beiträge: Ordentlicher Beitrag für die ordentliche Tätigkeit im Jahr 2019 an das Bodenverbesserungskonsortium „Walten“, in der Höhe von € 20.000; ordentlicher Beitrag für die ordentliche Tätigkeit im Jahr 2019 an das Bodenverbesserungskonsortium „Prantach“, in der Höhe von € 4.540; Investitionsbeitrag an den Amateursportclub Passeier Sektion Fußball für den Ankauf von Bekleidung, in Höhe von € 5.000; außerordentlicher Beitrag an die Freiwillige Feuerwehr von Walten für den Ankauf von Ausrüstung und Geräten für die Ausrüstung von Fahrzeugen € 10.000; außer ordentlicher Beitrag an die Freiwillige Feuer wehr von St. Leonhard für den Ankauf eines Rüstfahrzeuges, € 60.000. > Kultur: Redaktion, Gestaltung, Satzung und Druck für das „Passeirer Blatt“ im Jahr 2020 – Fa. design.buero des Pinggera Albert, zum Gesamtpreis von € 15.000. > Mittelschule: Lieferung von Tischen und Stühlen – Pedacta GmbH, € 5.152. > Öffentliche Arbeiten: EWZ Schweinsteg II – primäre Erschließungsanlagen, Genehmi gung des Ausführungsprojektes, Dr. Ing. Johann Ennemoser, Gesamtsumme € 358.880,08; Auftragserteilung für die Bauleitung, Dr. Ing. Johann Ennemoser, für einen Gesamtbetrag von € 18.844,54, Zuschlagserteilung – Gebr. Oberprantacher Gottlieb & Co. OHG, € 210.661,93; Ferienkolonie Walten: Ausschrei bung für die Einreich-und Ausführungsplanung und die Bauleitung von insgesamt € 239.366,61; Gehsteig Gomion im Abschnitt Gasthof Alpen rose – Einfahrt Pichlhof Genehmigung des Ausführungsprojektes von Dr. Ing. Dieter Stolz, Gesamtsumme € 217.466,29; Ausschreibung der Arbeiten; Zuschlagserteilung – Fa. Schlos serei Max zu einem Betrag von € 164.819,59;
9 Passeirer Blatt – nr. 176, Februar 2020
Auftragserteilung für die Asphaltierung eines Teilbereiches der Prantacherstraße – Mair Josef, zu einem Gesamtpreis von € 9.510; Austausch der öffentlichen Beleuchtung im Dorf – 2. Teil – Genehmigung des Ausfüh rungsprojektes, Gesamtsumme € 257.031,40; Auftragserteilung für die Lieferung und Montage von zwei Haustüren – Rubner Türen GmbH, für einen Gesamtbetrag von € 5.800; Auftragserteilung für die Lieferung und Mon tage einer Wärmepumpe für die SportArena und den Duschbereich des öffentlichen Schwimmbades – Fa. Martin Hainz, für einen Gesamtbetrag von € 37.368,54; Gemeindeim mobilien – Auftragserteilung für die Lieferung und Montage einer Küche für die Carabinieri kaserne von St. Leonhard – Bortolotti OHG, € 10.000. > Recyclinghof: Auftragserteilung für die Lieferung einer Kartonpresse – Locatelli Eurocontainers AG, € 13.580. > Senioren: Umbau Seniorenheim – Geneh migung des Vertragsentwurfes mit dem Konsortium Seniorendienste Passeier für die Untervermietung des ehemaligen Hotel Christophorus bis 31.12.2020; Genehmigung des Vertragsentwurfes mit dem Konsortium Seniorendienste Passeier für die Unterver mietung des 1. Stockwerks im Kloster für den Zeitraum 01.02.2020 – 31.01.2026 mit Option auf Verlängerung. > Straßen: Durchführung der Schneeräu mung – Fa. Reichhalter Roman, € 5.000; Straßen-und Winterdienst in Gomion, Schlat tach, Glaiten und Teilen von Schlossberg im Jahr 2020, für einen Gesamtbetrag von € 35.000; Umweltdienste – Durchführung der Straßenreinigung im Jahr 2020 – Her mann Kaufmann Green Street KG, Betrag von € 15.680; Beitritt zum Verfahren vor dem Verwaltungsgericht in Sachen „Nord-West Umfahrung von Meran – 2. Baulos“. > Zivilschutz: Durchführung von Arbeiten mit dem Schreitbagger im Rahmen der Errich tung eines Steinschlagschutzdammes in der Örtlichkeit Schlattach – Fa. Ilmer Stefan, € 15.000; Durchführung von Arbeiten mit dem Greifbagger im Rahmen der Errichtung eines Steinschlagschutzdammes in der Örtlichkeit Schlattach – Moosmair GmbH, € 15.000.
Aus dem Rathaus von Moos vom 29. 11. 2019 bis 28. 1. 2020 > Beiträge: Investitionsbeitrag – Ankauf Musikinstrumente – Musikkapelle Moos – € 3.000; Verein MuseumHinterPasseier – Zusatz beitrag für die ordentliche Tätigkeit 2019 – € 13.500; Investitionsbeitrag – Ankauf mobiler Schank
wagen – Vereinsgemeinschaft Moos – € 7.000; Investitionsbeitrag – Zusatzkosten Kletter steig Stuller Wasserfall – Tourismusverein Passeiertal – € 13.200; ordentlicher Beitrag – Jahr 2019 – verschie dene Dienstleistungen – Tourismusverein Passeiertal – € 14.341,19; außerordentlicher Beitrag – Weltcup im Rennrodeln auf Naturbahn – Rodelverein Passeier Raiffeisen – € 10.000. > Gemeinde: Öffentliche Gebäude – Liefe rung Reinigungs- und Hygieneartikel – Jahr 2020 – Hochkofler Erwin & Co. KG – € 4.270; Redaktion, Gestaltung, Satz u. Druck des Gemeindeblattes – Jahr 2020 – design.buero Albert Pinggera – € 12.500; Überprüfung und Abfassung MwSt. Erklärung, Mod. 770, IRAP-Erklärung und Beratung – Jahr 2020-2022 – Winkler & Sandrini – € 15.225,60; Weiterleitung der eingehobenen Aufenthalts steuer für Zweitwohnungen – Tourismusver ein Passeiertal – Jahr 2019 – € 5.374,75; Abfallbewirtschaftung und Umweltberatung – Verpflichtung Restzahlung Jahr 2019 – Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt – € 32.576,35; Wasserdienst – Montage von Wasserzählern – Ennemoser Norbert – € 2.299,70; Bergbahnen Pfelders GmbH – Auszahlung Verlustabdeckung 2018-19 – € 37.997,21; Übernahme anteilsmäßiger Finanzierungs kosten: – Konsortium EnerTrans – Jahr 2020 – € 6.497,80; – Elektrowerk Timmls Konsortial GmbH – Jahr 2020 – € 74.000; Übernahme anteilsmäßiger Verwaltungsund Führungskosten: – Enerpass Konsortial GmbH – Jahr 2020 – € 1.700.000; – E-Werk Moos Konsortial GmbH – Jahr 2020 – € 410.000; – E-Werk Rabenstein Konsortial GmbH – Jahr 2020 – € 710.000; – E-Werk Schönau GmbH – Jahr 2020 – € 57.000; Nightliner: Durchführung Dienst Linie MoosStuls-Rabenstein – Raffl Michael – Jahr 2020 – € 4.785. > Gemeindevermögen: Lieferung Treibstoff für Dienstfahrzeuge der Gemeinde Moos – EUM GmbH – Jahr 2020 – € 6.500; Telekommunikation – Verpflichtung der Ausgaben für Telefonanschlüsse: – Telmekom GmbH – € 3.500; – Wind € 3.500; – Tim Telecom S.p.A. – € 1.300; Hauptsammler Pfelders – Moos – Pump station Innerhütt: Reparaturarbeiten an der Strate-Pumpe – Bautechnik GmbH – € 2.674,24; Eisturm Rabenstein – Sanierung, Anpassun
gen Sicherheit und Erweiterung: Ausarbeitung Vorprojekt – Dr. Ing. Johann Ennemoser – € 4.731,91. > Öffentliche Arbeiten: Ländliches Straßen netz und Gemeindestraßen – Sanierung von Schächten und Rinnen – Gufler Metall KG – € 3.873,50; Wohnbauerweiterungszone C2 – Stuls 4 – ausstehende Infrastrukturarbeiten – De.Co. Bau GmbH – € 26.846,70; Straßennetz – Winterdienst: Lieferung von Streugut – Jahr 2020 – Graf & Söhne GmbH – € 7.015, – Gufler Roland – € 13.908; Fuhrpark: Ankauf und Montage von Autozu behör, Ersatzteilen und Reifen sowie sonstige Serviceleistungen für Gemeindefahrzeuge – E.U.M. GmbH – Jahr 2020 – € 4.000; Erstellung Haus- und Hofgeschichte der Gemeinde Moos in Passeier – drei Bücher im Schuber – Verarbeitung und Druck Zusatz auftrag – Athesia Buch GmbH – € 18.760; Ausarbeitung Studie – Erschließung Zwi ckauer Schutzhütte mittels Seilbahn – Technisches Büro Dr. Ing. Martin Oberhuber – € 9.516; Bebauung des ehemaligen Kasernenareals in Moos – Errichtung eines Multifunktions zentrums: – haustechnische Anlagen – definitiver Zuschlag der Arbeiten – J. Schmidhammer GmbH – € 659.274,69; – Elektroanlage – definitiver Zuschlag der Arbeiten – Elektro Innerhofer – € 416.530,68; – Baumeisterarbeiten: definitiver Zuschlag an die Bietergemeinschaft Arcfactory Stabiles Konsortium – Gufler Roland – € 3.719.260,57; Übernahme der voraussichtlichen anteilsmä ßigen Kosten für die Anpassungsarbeiten ExHotel Christophorus für die Unterbringung Altersheimbewohner St. Barbara – € 259.383,82; ländliches Wegenetz – Tassach: Abbruch und Wiederaufbau einer Brücke in Lärchenholz – Reich Emmerich – € 5.978; Austausch der Sanitärleitungen Grundschule Platt – Zuschlag der Arbeiten – Hofer Install d. Hofer Gabriel – € 126.194,77. > Sport: Rodelbahn Bergkristall – Arbeiten an der Elektroanlage – E-Tec d. Raich Rainer Alois – € 10.997,45; Instandhaltungsarbeiten – Gufler Metall KG – € 3.618,52. > Schulen: Musikschulen – Beteiligung an den Betriebskosten 2019 – € 4.174,88; Heizanlage Kindergarten Moos – Lieferung von 10.000 kg Holzpellets – Beikircher Grün land GmbH – € 2.989; Kindergarten Moos – Instandhaltung und Austausch von Raffstoren – Hella Italien GmbH – € 3.651,70; Schulausspeisung Mittelschule St. Leonhard in Passeier – Liquidierung Differenzbetrag Schulausspeisung 2018/19 – € 6.494,32.
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Kultur & Gesellschaft
† Sr. Anna Paula (Marianna) Weiss
St. Martin
Sr. Anna Paula Weiss – ein Leben im Dienst des Herrn und der AltersheimbewohnerInnen Nach längerer Krankheit, aber doch unerwartet, ist Sr. Anna Paula (Marianna) Weiss im 92. Lebensjahr am 28. Jänner friedlich im Herrn entschlafen. Am 31. Jänner wurde für sie im Jesuheim in Girlan der Begräbnisgottesdienst gefeiert, wo die Dankbarkeit vieler Menschen für ihren unermüdlichen und selbstlosen Dienst zum Ausdruck kam. Sr. Anna Paula wurde am 27. Februar 1927 in Sarnthein geboren. 1960 trat sie in die Gemeinschaft der Barmherzigen Schwestern in Gries/Bozen ein und 1969 legte sie im Mutterhaus in Zams die ewige Profess ab. Zuerst arbeitete sie im Kloster Neustift bei Brixen und im Provinzhaus im Haushalt mit, bis sie vor 50 Jahren ins „Armenhaus“ nach St. Martin gekommen ist. Man weiß nicht, ob sie gerne gekommen ist, aber ihre Auffassung von Gehorsam und Nächstenliebe hätte nichts anderes zugelassen. Damals war es wirklich noch ein armes Haus: ohne Heizung, ohne Aufzug, ohne Pflegebad … einfach eine Heimstätte für arme Leute, dementsprechend war nur das „Allernotwendigste“ vorhanden. Es fehlten nicht nur die Geldmittel, es fehlte auch gänzlich das Personal. Drei Schwestern mussten alles am Laufen halten, in der Pflege, in der Hauswirtschaft, im Garten, in der „Mini-Landwirtschaft“ mit einem Schwein, Hühnern und früher sogar noch einer Kuh. Das alles brauchte
es, um für die Leute genug zum Essen zu haben. Es war die tägliche Sorge ums „Überleben“. Im Herbst wurden sogar Sauerkraut eingelegt, Speck und Würste selber gemacht, um zu „überwintern“. Dazu kam die Kirchenwäsche, Blumen für den Hochaltar und das Gebet in und für die Pfarrgemeinde. Kein freier Tag, kein Urlaub – die einzige „Auszeit“ gab Sr. Anna Paula Weiss mit ihrer langjährigen Weggefährtin Sr. Oberin Notburga Oberhammer
es für Exerzitien. Hie und da ein paar einzelne Tage, um heim ins Sarntal zu fahren. In den 50 Jahren hat sich auch viel verändert: Langsam, langsam wurde Personal aufgenommen, um einer zeitgemäßen Pflege gerecht zu werden. Auch keine leichte Zeit für die Schwestern, die es gewohnt waren, Tag und Nacht alles selber zu tun. Man musste sie erst überzeugen, dass auch sie einen geregelten Stundenplan und einen freien Tag bekommen dürfen. Sr. Anna Paula hat auch den Umzug ins neu errichtete Altersheim und alles Neue mitgemacht. Für sie selber hat sich nicht viel geändert. Ihr Leben bestand weiterhin aus Beten und Arbeiten. Mit 65 oder 70 Jahren gehen die meisten Menschen in Pension. Sr. Anna Paula hat wahrscheinlich nie daran gedacht und so ist sie als fürsorgliche Mitarbeiterin inzwischen älter als viele Heimbewohner geworden. Mehr als die Hälfte ihres Lebens hat sie für die Passeirer gearbeitet, gebetet, ja sogar ihr Leben geopfert. Die Gemeinschaft mit der Sr. Oberin war ihre Familie und beide gemeinsam haben für unser Dorf und unsere Pfarrgemeinde Großes geleistet. Allein ihre Präsenz auf dem Weg zur Kirche und ihre Anwesenheit bei den Gottesdiensten hat vieles bewirkt und der Pfarrgemeinde gut getan. Sr. Anna Paula war einfach immer da und hat ihr Möglichstes getan. Gott möge ihr reichlich vergelten, was sie für die Psairer und vor allem für die Mårtinerinnen und Mårtiner getan hat! Liebe Sr. Anna Paula, du wirst uns fehlen, ruhe in Gottes Geborgenheit! Hermann Pirpamer
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Ansprache der Bürgermeisterin Rosmarie Pamer während der Buchpräsentation Foto: Kassian Plangger
EINE GANZ BESONDERE BUCHVORSTELLUNG
Kimmp der Toog, pring der Toog Das Ergebnis eines bis dato einzigartigen Projekts wurde am 8. Dezember bei der Vorstellung des Buches „Kimmp der Toog, pring der Toog“ im Vereinshaus von St. Martin präsentiert: die in Buchform zusammengefassten Texte einer Schreibwerkstatt, die, und das ist ganz sicher das Besondere daran, in den Altersheimen von St. Benedikt in St. Martin und Sternguet in Riffian entstanden sind. Zehnmal war Lena Adami aus Meran, bekannte und bewährte Leiterin von Schreibwerkstätten, in beiden Heimen ein- und ausgegangen und hat die BewohnerInnen dazu animiert, ihre Lebensgeschichten zu erzählen oder aufzuschrei-
ben. Die dabei entstandenen Erzählungen sind faszinierende und zweifelsohne auch einmalige Zeitdokumente, die uns eine Vergangenheit näherbringt, von der die heutige Wohlstandsgesellschaft größtenteils keine Ahnung mehr hat und die für viele wohl nahezu unvorstellbar anmutet. Es sind Geschichten einer Generation, die in der Zwischenkriegszeit aufgewachsen ist, die Mühsal und Not noch am eigenen Leib erfahren hat und die mitunter in bitterer Armut aufgewachsen ist. Sie vermitteln viele Lebenserfahrungen, erzählen vom einfachen Alltag im Dorf oder auf dem Bauernhof, vom kleinen Glück und großen Unglück, von Träumen und harten Realitäten- das Ergebnis ist letztendlich ein Stück Zeitgeschichte, die unter die Haut geht. Es ist ein Glück, dass Adami die Transkriptionen nicht übersetzt, sondern in Dialekt belassen hat. Das macht das Lesen nicht gerade einfach, aber der Die Altenpflegerin Marlene Folie und drei Autorinnen aus dem Altersheim St. Benedikt Foto: Kassian Plangger
Dialekt ist die Sprache der Seele und die eigentliche Muttersprache dieser Menschen. Wie viele unverwechselbare und ausdrucksstarke Psairer Dialektwörter verschwinden immer mehr und unwiederbringlich aus dem alltäglichen Sprachgebrauch, auch aus diesem Grund ist „Kimmp der Toog, pring der Toog“ ein unschätzbares, wertvolles Dokument. Begonnen hat das Projekt Schreibwerkstatt im Herbst 2018, beendet wurde es im Sommer 2019. Die Direktorin Johanna Pinggera und ihre Mitarbeiterinnen, Altenpflegerin Marlene Folie und ihre Freizeitgestalterin Edith Haller, standen diesem in Südtirol bisher einzigartigen Unterfangen von Anfang an tatkräftig zur Seite. Sehr ansprechend ist auch die Gestaltung des Buches, für die der junge Mårtiner Grafiker Fabian Frötscher verantwortlich zeichnet. Die Vorstellung des Buches stieß auf reges Interesse. Die AutorInnen selber, aber auch Verwandte, Freunde und Bekannte derselben, die Mårtiner Bürgermeisterin Rosmarie Pamer und ihr Amtskollege Franz Pixner aus Riffian, Seelsorger Richard Hofer sowie Gönner und Sponsoren füllten den Mårtiner Vereinssaal. Die sehr emotionale Präsentation, musikalisch umrahmt von Pabst Fauner Christina wurde mit viel Beifall bedacht und Pichler Cäcilia Tschöll ließ es sich auch nicht nehmen, einige Auszüge ihrer Geschichten selbst aus dem Buch vorzulesen. Auf den Punkt brachte es zu guter Letzt wohl Lena Adami, Initiatorin, unermüd liche Triebfeder und gute Seele dieses Projektes, mit ihren treffenden Abschlussworten: „Wir haben in Psair nach Granaten geschürft und ein kleines Juwel ans Tageslicht gebracht.“ Das Buch liegt beim Papier Profi in St. Leonhard sowie in einigen anderen Psairer Geschäften auf. Kurt Gufler
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Das männliche Dreigestirn am Himmel der „Passeirer Malerschule“: Der Vermittler, der Förderer, der Künstler. Petrus Lehner, ein ehrgeiziger Hofkammerrat aus Walten. Michael Winnebacher, der umtriebige Mooser Priester aus St. Martin. Nikolaus Auer, ein gebildeter Meraner Kunstmaler. Foto: Landesmuseum Schloss Tirol; Foto: Gemeinde St. Martin; Foto: Stadtmuseum Meran
Teil 1
5 × Auer. Spuren einer Malerfamilie Die fünfteilige Serie im Passeirer Blatt präsentiert die Malerfamilie Auer. Ihre Werkstatt entstand vor rund 300 Jahren in St. Martin, sie führten sie über drei Generationen. Text: Judith Schwarz; Recherchen: Werner Graf, Monika Mader, Judith Schwarz, Hanns-Paul Ties 1/5 Es ist gar nicht so einfach, den Spuren der Familie Auer zu folgen. Nicht, dass es zu wenige davon gäbe, im Gegenteil. Vor allem Malerspuren gibt es reichlich, auch außerhalb von Passeier. Aber die künstlerischen Arbeiten der Männer geben wenig über deren Privatleben preis, die Spuren der Malerfrauen und Malertöchter in Urkunden, Testamenten oder Verträgen sind meist unbeachtet geblieben. In dieser und den folgenden Ausgaben des Passeirer Blatts spürt das MuseumPasseier den Auerischen Familiengeschichten nach. Mehr zu diesem farbenreichen Passeirer Geschichtskapitel erfährt man ab 20. März 2020: Schloss Tirol zeigt eine Sonderausstellung und das MuseumPasseier veröffentlicht ein Hörspiel sowie eine online Werk-Datenbank.
St. Martin in Passeier, um das Jahr 1719 Wie alles begann … Die Geschichte des Passeirer Maler geschlechts beginnt mit einer Überraschung. Der erste Auer hat zwar Pfelderer Vorfahren und entfernte Passeirer Verwandte vorzuweisen, ist jedoch gebür tiger Meraner. Seine Malerausbildung absolviert Nikolaus (* 1690) in der Heimatstadt und dann im fernen Süddeutschland, vor allem in der neu eröffneten Werkstatt des Johann Georg Bergmüller in Augsburg.
Oder wir drehen den Ablauf um: Vielleicht bringt erst Bergmüller seinen Meraner Malergesellen mit dem Passeirer Auftraggeber zusammen. Und Nikolaus Auer lässt sich nach seiner Gesellenzeit vom Waltner überreden, in dessen Heimattal Arbeit zu suchen. So oder so hatte die bis heute rätselhaft gebliebene Figur Petrus Lehner wohl seine Finger im Spiel. Passenderweise ist ein zukünftiger wichtiger Auftraggeber des Nikolaus ein Cousin Lehners namens Michael Winnebacher, doch dazu später.
Zufällig (oder auch nicht) hat der Maler Bergmüller schon länger einen besonderen Geschäftsfreund aus Passeier: den aus Walten stammenden Petrus Lehner, Hofkammerrat des bayerischen Herzogs in München. Der einflussreiche Lehner könnte den jungen Gesellen Nikolaus an Bergmüller vermittelt haben. Im besten Fall hat er sogar dessen Ausbildung finanziert, möchte man spekulieren.
Der früheste Beweis für Nikolaus’ Anwesenheit in Passeier ist nicht ein Auftrag, ein Kunstwerk oder eine Rechnung, sondern privater Natur. Im Juli 1719 heiratet er in St. Martin die Witwe Maria Pichler. Maria ist als junge Frau sehr geschäftig. 1708 (ihr zukünftiger Mann Nikolaus ist zu dem Zeitpunkt 18 Jahre alt) erwirbt sie von ihren Geschwistern den Steinhof in
13 Passeirer Blatt – nr. 176, Februar 2020
Einstweilen vermählt sich Maria 1715 mit einem nicht weiter bekannten Balthasar Pichler. Zweieinhalb Jahre später ist sie Witwe und alleine auf dem Mayrgut. Von ihrem verstorbenen Mann erbt sie 1400 Gulden, samt Hof und Grund stücken ist sie damit keine schlechte Partie. Allerdings hat sie bei Kurat Winnebacher noch einige Schulden. Ob wohl einige ledige Passeirer auf eine strategische Heirat mit ihr spekulierten? head_02.indd 2
Oberkalm. 1714 (Nikolaus bildet sich zu der Zeit in Süddeutschland fort) macht die ehrentugentreiche Junckhfrau und Widumheisserin zu Moos wieder Geschäfte. Sie tauscht – gegen Zuzahlung von 1700 Gulden – den steilen, weit abgelegenen kleinen Berghof, den sie seit 1708 riebig (ruhig) inngehabt und genossen, mit einem Hof in St. Martin, südwestlich der Pfarrkirche gelegen. Das Guet im Anger bzw. Mayrgut inmitten eines obis anngerle gehört den Geschwistern Winnebacher, deren Cousin der genannte Hofkammerrat Petrus Lehner ist. Einer der Tausch-Contrahenden ist Marias Vorgesetzter, der Mooser Kurat Michael Winnebacher. Der Vertrag hat für Maria jedoch einen Haken. Der Kurat behält sich lebensläng liches Wohnrecht in seinem Heimathaus zurück und zwar für Stube, Küche und große Kammer im oberen Stock, samt unentgeltlichem Nutzungsrecht für einen Keller und die holzleg außer dem Haus. Er plant wohl, die Wohnung als Zwischenstopp für seine Reisen zu nutzen oder dort in Ruhe zu studieren. Wie häufig der wanderlustige Priester in „seiner“ Wohnung im nunmehrigen Haus seiner Widumhäuserin aufkreuzte, verraten die Quellen nicht.
Jedenfalls heiratet die Hofbesitzerin Maria ein gutes Jahr nach dem Tod ihres ersten Mannes den knapp 30-jährigen Maler Nikolaus. Es ist der 5. Juli 1719. Nikolaus muss eben erst – 1718 oder 1719 – von Süddeutschland zurück in die Heimat gezogen sein. Bislang belegen keine Quellen oder datierte Kunstwerke, dass Nikolaus Auer schon vor seiner Eheschließung in St. Martin gelebt und gearbeitet hätte. Ist er also erst anlässlich seiner Heirat nach St. Martin übersiedelt? Oder hat ihm Winnebacher die Wohnung im oberen Stock des Mayrguts zur Verfügung gestellt (obwohl der Vertrag festlegte, dass nur der Priester selbst sie beziech und darein wohne, anderengestalt aber nit)? Allzu romantisch ließe sich in dem Fall die Vorstellung spinnen, wie Nikolaus um die Gunst der unter demselben Dach lebenden Witwe geworben haben mag. Oder Winnebacher die beiden verkuppelt. Ob Witfrau Maria oder Schirmherr Winnerbacher: Sowohl der Priester als auch dessen ehemalige Widumhäuserin waren Nikolaus Auers Türöffner in Passeier, auch im wörtlichen Sinn. Wie sie den Meraner für Passeier gewonnen haben und wann genau er seine Werkstatt in St. Martin eröffnet hat, lässt sich nicht beweisen. Nur, dass Winnebacher die beiden getraut hat, an jenem Mittwoch im Sommer 1719. Und so wurde und wird der Einfachheit halber das Hochzeitsdatum als Startschuss der sogenannten „Passeirer Malerschule“ gesehen. Wobei weder der „Stammvater“ der Malerfamilie noch seine malenden Nachkommen und deren Zeitgenossen den Begriff Malerschule verwendet haben. Und zudem Nikolaus in den ersten Jahren wohl keine Schüler in seiner Werkstatt hatte. Diese tauchen nämlich erst in den 1720er Jahren auf, worüber der zweite Teil dieser Reihe erzählen wird.
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Die Mårtiner Sternsinger und Sternsingerinnen vor ihrer Aussendung vor dem Hauptaltar
St. Martin
Martiner Sternsin gerInnen in Brüssel Wie jedes Jahr sind auch heuer wieder die MinistrantInnen von St. Martin und Saltaus in acht Gruppen zwei Tage lang von Haus zu Haus marschiert, um den Leuten die frohe Botschaft zu bringen und gleichzeitig für die Projekte der Katholischen Jungschar zu Gunsten vieler notleidender Kinder auf der ganzen Welt Spenden zu sammeln. So sind die Spenden von über € 16.000 das Ergebnis vom Zusammenspiel der gesamten Pfarrgemeinde. Einmal die Kinder, die freiwillig zwei Tage lang treppauf, treppab unterwegs sind und das Gelernte aufsagen, dann die ehrenamtlichen Begleiter, die den Kindern helfen und sie mit ihren Privatautos überall hinbringen und die Familien und Gast-
Diese Sternsingergruppe aus St. Martin vertrat ganz Italien in Brüssel
betriebe, die gerne ein schönes Mittag essen vorbereiten. Und schlussendlich die vielen, vielen Menschen, die ihre Haustür öffnen und die „Könige“ willkommen heißen. Eine Aktion, die eine lange Tradition hat und mit keiner anderen innerhalb unserer Glaubensgemeinschaft vergleichbar ist. Alle machen mit, vom GrundschülerInnen bis zu den SeniorInnen, die ganz besonders ein großes Herz für diese Aktion haben. Ihnen allen gilt der herz liche Dank der Organisatoren. Zwei Wochen später haben einige Ministrantinnen, mit weiteren 500 Kindern aus ganz Südtirol, beim großen Sternsingertreffen in Brixen die Abschlussfeier mit Bischof Ivo Muser miterlebt. Der große Umzug durch die Stadt war für alle ein einmaliges Erlebnis. Unseren Kindern ist es sogar gelungen, jeweils ein Foto mit dem H. H. Bischof und dem Landeshauptmann zu machen. Das ganz Besondere dieses Jahres war die
Fahrt einer unserer SternsingerInnengruppen nach Brüssel zum Europäischen Parlament, als Vertretung unseres Landes, ja sogar von ganz Italien. Sandra Gufler, Anja Pöll, Maria Altstätter und Emil Hofer hatten beim Gewinnspiel der Katholischen Jungschar Südtirol das Los gezogen und durften, in Begleitung von Philipp Donat (2. Vorsitzender der Kath. Jungschar Südtirols) und Dominik Alber, den Par lamentariern die Segenswünsche überbringen. Begrüßt wurde die „königliche Abordnung“ aus St. Martin, mit weiteren 22 Gruppen aus 6 Staaten, vom EU-Vizepräsident Rainer Wieland. Nach den Proben für den großen Auftritt wurden die Sternsingerinnen aus St. Martin sogar als Solistinnen ausgewählt und durften so ihre Friedensbotschaft vorbringen. Neben der Besichtigung des Parlamentes gab es auch einen Besuch beim Südtiroler EU-Parlamentarier Herbert Dorfmann. Hermann Pirpamer
Die Sternsinger und Sternsingerinnen aus sechs Ländern wurden von EU-Vizepräsident Rainer Wieland empfangen
15 Passeirer Blatt – nr. 176, Februar 2020
Renovierter Backofen beim Unterwegerhof auf Christl
Verein für Kultur und Heimatpflege
Sachbearbeiter Johann Raich, 28 Jahre im Einsatz für die Heimatpflege in Psair Am 15. Jänner 2020 ist Johann Raich aus St. Martin, nach 28 Jahren verdienstvoller Tätigkeit, altersbedingt als Sachbearbeiter im Heimatpflegeverband Passeier, Riffian/Kuens und Schenna in den Ruhestand getreten. Aber zurück zu den Anfängen: Im Jahre 1992 wurde ein Sachbearbeiter für das vorgenannte Gebiet gesucht. „Damals“, so erzählt Johann Raich, „hatte das Land schon einen Sachbearbeiter für den Meraner Raum bestellt. Dieser konnte aber aus beruflichen Gründen nur an Wochenenden der Sachbearbeitung nachkommen und so blieben viele Projekte oft längere Zeit unbehandelt liegen. Daraufhin wurde für den Passeirer Raum zuzüglich Schenna und Riffian/Kuens ein eigener Sachbearbeiter gesucht. Bei einer Vereinsausschusssitzung habe ich mich dann gemeldet, weil ich als selbständiger Maurer mit vielen dieser Bereiche zu tun hatte. Dieses Amt deckte sich auch mit meinen persönlichen Interessen und hat mir immer viel Freude bereitet. Das Land Südtirol gewährt bei der Eindeckung von Schindeldächern und zur Errichtung und Renovierung von verschiedenen Typen von Holzzäunen sowie von Kleindenk mälern wie Mühlen, Backöfen, Kapellen, Bildstöcken und Marterlen einen Beitrag von 30%, wozu natürlich ein Kostenvor-
schlag vonnöten ist. Ich musste die Ansuchen bestätigen, dokumentieren und den Beitrag berechnen. Seit 5 Jahren können die Ansuchen nur mehr vom 15. 1. bis zum 31. März jeden Jahres eingereicht werden, was in diesem Zusammenhang eher hinderlich ist. Mein erstes Projekt stand seinerzeit in Stuls an und es folgten noch viele interessante Arbeiten. So bearbeitete ich im Jahre 1992 71 Ansuchen, 2000 waren es deren 42 und 2019 hatte ich 30 Ansuchen zu behandeln.“ Eine besondere Vorliebe hat Johann Raich für Trockenmauern, die seiner Meinung nach einfach perfekt in unser Psairer Landschaftsbild passen. „Wir wurden eingeladen“, berichtet Johann Raich, „in Algund solche Mauern, die meist bei Weinäckern in Steillagen angelegt wurden, zu besichtigen. Ein Steinmaurer hat uns fachmännisch erklärt, wie man solche Trockenmauern ohne Zement errichtet. Heute werden nicht nur in Riffian/Kuens Zaun mit Astflechtwerk
und rings um Schenna sondern auch in Passeier erfreulicherweise Jahr für Jahr immer mehr solcher Trockenmauern angelegt.“ Es gibt aber auch Bereiche, die laut Johann leider rückläufig sind: „Bei den Backöfen war in den letzten Jahren kein Ansuchen dabei und auch nur eine Mühle ist erneuert worden. Auch die Ansuchen bei Bildstöcken werden seit 2016 nur mehr mit Betstuhl angenommen. Das tut mir sehr leid, denn oft befinden sich schön geschnitzte Statuen und anspruchsvolle Bilder darin!“ In diesem Bereich fällt Johann Raich auch wieder eine interessante Anekdote ein: „2019 hatte ich bei den Ansuchen auch ein Kirchlein mit Betstuhl dabei, die sogenannte Piesnkapelle in Innerwalten. Diese wurde 1954 erbaut und ist der Gottesmutter geweiht. Eine Familienangehörige war sterbenskrank und die übrigen Mitglieder sprachen ein Gelöbnis aus: Falls die Person wieder gesunden sollte, würde man der Gottesmutter zu Ehren eine Kapelle errichten. Gesagt-getan! Die Kranke wurde gesund und die Kapelle wurde gebaut. Wir haben sie 2019 gründlich renoviert.“ Wenn Johann über seine Aufgaben, Aktivitäten und Erfahrungen in den vergangenen 28 Jahren erzählt, spürt man förmlich seine Begeisterung für seine Berufung als Sachbearbeiter und es ist wie immer schade, wenn engagierte Personen, so wie er, in den Ruhestand treten. Er hat sich aber auch rechtzeitig nach einem geeigneten Nachfolger umgesehen und Rudolf Gögele, Feldbauer in St. Martin, hat sich dazu bereit erklärt. An Johann Raich aber noch eine herzliches Dankeschön für seine geleistete Arbeit von all jenen Psairern, denen die Erhaltung unserer wunderschönen Heimat ein stetes Anliegen ist. Kurt Gufler
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Platt
Theaterverein Plåtterwind zwischen „Himmel & Hölle“ Nachdem im Vorjahr aus verschiedenen Gründen leider kein Theater aufgeführt werden konnte, waren wir heuer umso erfreuter, dass sich wieder begabte SpielerInnen gefunden und sich mit viel Elan und Einsatzfreude an das Stück „Himmel & Hölle“ von Dietmar Steimer gewagt haben. Schon die Bühnengestaltung erforderte viel Kreativität und wurde als Herausforderung gesehen und fantastisch umgesetzt. Was aber am meisten zählte, war natürlich die schauspielerische Leistung unserer Theaterspielerinnen und Theaterspieler. Mit Witz und Spannung wurde das Publikum in die Geschichte des Ewald Pfeifer geführt, welcher zwischen Himmel und Hölle so einiges erlebt. Als unehrenwerter Bürgermeister, der so manches krumme Ding gedreht hat, kommt Ewald nach
Die Plåtterwind-Aufführungen waren stets gut besucht
einem Stromschlag in den Himmel. Doch dort erwartet ihn eigentlich keiner und es wird geprüft, ob sein Platz nicht doch etwa in der Hölle sei, aber dies versucht Ewald natürlich mit allen Mitteln zu verhindern und sorgt damit für viel Verwirrung und Spannung. Die gutbesuchten
Aufführungen geben den Spielerinnen und Spielern sowie dem gesamten Team dahinter, ein positives Feedback und mit den Einnahmen wird wieder ein wohl tätiges Projekt unterstützt. Silvia Christanell
2019 Verstorbene Moos † 05. 01. 2019 Pixner Juliana, * 10 .03 .1934 † 10. 01. 2019 Gufler Karl, * 20 .07 .1923 † 10. 01. 2019 Pamer Mathias, * 20 .12 .1944 † 27. 02. 2019 Öttl Benedikt, * 20 .05 .1926 † 06. 03. 2019 Widmann Karl, * 09 .11 .1964 † 12. 03. 2019 Pichler Filomena, * 06 .11 .1929 † 20. 03. 2019 Hofer Johann, * 22 .11 .1930 † 24. 03. 2019 Pfitscher Siegfried, * 24 .03 .1932 † 16. 04. 2019 Winkler Theresia, * 04 .08 .1928 † 30. 06. 2019 Holzknecht Erna, * 21 .05 .1924 † 03. 07. 2019 Kuprian Alois, * 09 .03 .1940 † 12. 07. 2019 Gufler Marianna, * 20 .08 .1933 † 02. 09. 2019 Brugger Maria, * 01 .10 .1928 † 14. 10. 2019 Öttl Siegfried, * 08 .11 .1941 † 18. 10. 2019 Moser Marianna, * 17 .01 .1925 † 20. 11. 2019 Kofler Josef, * 09 .12 .1949 † 07. 12. 2019 Graf Anton, * 08 .07 .1934
St. Martin † 02. 01. 2019 Haller Anna, * 06 .06 .1939 † 04. 02. 2019 Marth Albino Giuseppe, * 20 .08 .1935 † 05. 03. 2019 Pichler Ida, * 23 .02 .1965 † 27. 03. 2019 Haller Johann Josef, * 30 .03 .1946 † 09. 04. 2019 Pichler Anna, * 31 .07 .1937 † 16. 05. 2019 Hofer Maria, * 07 .02 .1926 † 19. 05. 2019 Ennemoser Josef, * 08 .05 .1923
St. Leonhard † 02. 06. 2019 Gamper Aloisia Maria, * 15 .05 .1930 † 10. 06. 2019 Lanthaler Luis Sebastian, * 21 .02 .1938 † 21. 06. 2019 Haller Gertraud, * 23 .05 .1938 † 02. 07. 2019 Auer Marta, * 19 .10 .1932 † 02. 07. 2019 Gufler Hannelore, * 26 .11 .1962 † 14. 07. 2019 Raich Josef Franz, * 24 .05 .1932 † 20. 07. 2019 Fiegl Paul Mathias, * 24 .02 .1957 † 21. 07. 2019 Pinggera Maria, * 08 .05 .1929 † 21. 07. 2019 Schweigl Monika, * 10 .11 .1927 † 10. 08. 2019 Lun Anna, * 03 .03 .1936 † 04. 09. 2019 Gilg Josef Franz, * 21 .07 .1931 † 12. 09. 2019 Lamprecht Frieda, * 13 .10 .1921 † 25. 09. 2019 Öttl Maria, * 29 .12 .1926 † 03. 10. 2019 Raich Josef Johann, * 06 .02 .1934 † 10. 10. 2019 Gufler Maria Rosa, * 02 .05 .1962 † 13. 10. 2019 Moosmair Josef, * 06 .08 .1934 † 15. 10. 2019 Hofer Edoardo Giuseppe, * 18 .03 .1941 † 19. 10. 2019 Marth Josef, * 20 .09 .1944 † 21. 10. 2019 Pallmann Herbert Gustav, * 04 .07 .1931 † 07. 11. 2019 Ennemoser Heinrich Karl, * 29 .04 .1938 † 07. 11. 2019 Singh Amrik, * 02 .04 .1956 † 10. 11. 2019 Pamer Anton Josef, * 02 .11 .1940 † 12. 11. 2019 Plangger Matthias, * 10 .10 .1947 † 13. 11. 2019 Augscheller Maria Theresia, * 13 .11 .1955 † 26. 11. 2019 Pixner Anna Maria Maddalena, * 4 .3 .1934 † 11. 12. 2019 Prünster Marianna, * 31 .07 .1932 † 18. 12. 2019 Pfitscher Delia, * 30 .01 .2004
† 04. 01. 2019 Pflug Maria, * 05 .09 .1932 † 21. 01. 2019 Egger Maria Anna, * 19 .01 .1931 † 06. 02. 2019 Pixner Karl, * 08 .03 .1925 † 13. 02. 2019 Wallnöfer Giovanna, * 28 .04 .1933 † 06. 03. 2019 Platter Theresia Filomena, * 12 .02 .1927 † 12. 03. 2019 Moosmair Anna, * 05 .04 .1936 † 18. 03. 2019 Ilmer Hermann Alois, * 11 .08 .1955 † 20. 03. 2019 Raich Luise, * 02 .02 .1941 † 06. 04. 2019 Zipperle Karl Josef, * 22 .10 .1932 † 16. 04. 2019 Platzgummer Erwin, * 20 .03 .1962 † 01. 05. 2019 Haller Johann Lorenz, * 21 .10 .1952 † 10. 05. 2019 Schwarz Agnes Maria, * 25 .05 .1927 † 17. 05. 2019 Widmann Josef Alois, * 04 .04 .1927 † 22. 05. 2019 Öttl Alois Johann, * 07 .01 .1923 † 31. 05. 2019 Hofer Rita, * 07 .06 .1953 † 05. 06. 2019 Grassl Gertraud Klara, * 16 .06 .1946 † 23. 06. 2019 Gufler Maria, * 13 .04 .1928 † 10. 07. 2019 Jaitner Siglinda Maria, * 31 .07 .1952 † 29. 07. 2019 Gumpold Barbara, * 11 .11 .1943 † 05. 08. 2019 Augscheller Siegfried, * 06 .12 .1939 † 26. 09. 2019 Hofer Alois, * 21 .09 .1923 † 11. 10. 2019 Klotz Anna Maria, * 02 .06 .1948 † 29. 10. 2019 Raich Anna, * 20 .05 .1931 † 17. 12. 2019 Gurschler Peter, * 13 .02 .1964
17 Passeirer Blatt – nr. 176, Februar 2020
Das neue „Holzstandl“ im Dorfzentrum von Moos
Moos
Mooser Advent 2019 Advent, Advent, die Weihnachtszeit verrennt … und nun ist sie bereits Geschichte. Auch in diesem Jahr bot der Mooser Advent wieder einiges an Stimmungsund Unterhaltungsvollem. Mit dem tra ditionellen Christbaum-Aufstellen sowie dem kreativen Adventsfenster wurde es im Dorfzentrum von Moos nie langweilig.
Einen großen Beitrag dazu leistete auch das nigelnagelneue „Holzstandl“, an welchem 12 Hinterpasseirer Vereine in der Weihnachtszeit einen Ausschank betrieben. Organisiert und geplant von der Vereinsgemeinschaft und finanziert von der Gemeinde Moos, haben die Vereine hier einen großzügigen, gut ausgestatteten und flexiblen Schankstand erhalten. Wir möchten der Gemeinde Moos nochmals recht herzlich danken, für den großzügigen finanziellen Beitrag. Die Vereins
gemeinschaft Moos verwaltet und wartet den Schankstand. Besonders Mathias Schweigl (Neiner Hias) gebührt an dieser Stelle ein großer Dank, für seine Bereitschaft, als Ansprechpartner des „Standls“, jedem Verein mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Erfreut und stolz blicken wir auf das gelungene Miteinander aller Mitwirkenden zurück, welches einmal mehr die Weihnachtszeit in Moos zu etwas Besonderem gemacht hat. Sandra Hofer
Die EUM Genossenschaft versorgt die Haushalte und Betriebe im Hinterpasseier mit umweltfreundlicher Energie und hat das Gemeindegebiet flächendeckend mit Breitband erschlossen. Die laufende Überwachung des weitläufigen Verteilernetzes und die Wartung der Elektrowerke gewährleistet die EUM Genossenschaft durch erfahrene Mitarbeiter. An alle Mitglieder Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir nun eine/n motivierte/n
OberschulabgängerIn Fachrichtung Elektronik/Elektrotechnik und/oder eine/n erfahrene/n ortsansässige/n ElektrotechnikerIn
der E.U.M. Genossenschaft
Moos in Passeier, am 30.04.2009
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Mitgliederstand Der Mitgliederstand der E.U.M. Genossenschaft zum 30.04.2009 beläuft sich auf 679 Mitglieder.
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DER NARRENSPIEGEL (5. und letzter Teil)
Von Feuerwehr, Fischern, Geheimprotokollen und musikalischer Wahlwerbung anno dazumal Passend zur Faschingszeit erscheint hiermit die letzte Ausgabe der seinerzeitigen Mårtiner Faschingszeitung „Der Narrenspiegel.“ Der erste Beitrag dreht sich um die Martiner Feuerwehr, die sich anscheinend auch in Ausnahmesituationen seit jeher gut zu helfen wusste (heute würde man so etwas natürlich als „perfektes Krisen management“ bezeichnen). Der zweite Text beschäftigt sich mit dem, auch heute noch, beliebten Fischen in der Passer und mit welchen Tricks und Schlichen so mancher Schlaumeier bereits in den 70er Jahren zum Erfolg kommen wollte. Beim dritten Text geht es um ein geheimnisumwobenes Protokoll aus Rom für den Fall, dass Italien infolge einer Atomexplosion von einer Interimsregierung aus St. Martin regiert werden müsste. Auch der letzte Beitrag ist angesichts der anstehenden Gemeinde wahlen im Grunde topaktuell, dreht es sich dabei doch um die, bei der Bevölkerung überaus beliebte, Wahlwerbung. Diese wurde allerdings 1970 anscheinend noch hauptsächlich auf musikalischer Ebene und, man höre und staune, hochmodern als Festival ausgetragen. Zu guter Letzt noch einmal ein herzliches Dankeschön an Petra Pirpamer Senoner für die Zurverfügungstellung der einmaligen Texte und Gedichte aus dem „Narrenspiegel“, die somit für die Nachwelt veröffentlicht werden konnten und erhalten geblieben sind. Zusammenfassend kann wohl festgehalten werden, dass auch 50 Jahre nach Erscheinen dieses Manuskripts der originale Mårtiner sich zweierlei grundlegende Tugenden nicht nehmen lässt: die talbekannte unbändige Feierfreude und den unverwüstlichen Humor! Kurt Gufler Die Fahrzeugweihe Es rüsten sich die ganzen Leut’, denn Festtag ist im Dorfe heut’; ein Zeltfest gibt es und obendrein, tut der Herr Pfarrer das Feuerwehrauto einweihn. Das Auto blitzt und strahlt in Pracht, daß der Feuerwehr das Herz im Innern lacht. Und wie es gehört bei allen Taufen, braucht es eine Patin, die spendiert einen Haufen. Jeder zum festlichen Zuge sich rüstet, die Feuerwehr ob des schönen Autos sich brüstet und auch die Patin in festlicher Tracht, hat sich für die Taufe recht schön gemacht. Doch wie man im festlichen Zuge so schreitet, dem Hauptmann nun eines Sorgen bereitet, denn er hat entdeckt, o welch ein Graus, die Patin ist ja ohne Blumenstrauß. Doch ist halt die Feuerwehr nie verzagt, man gleich den Wolfi um seinen Brautstrauß gefragt, denn er ist erst kürzlich worden getraut, darum ist er noch frisch der Brautstrauß der Braut. Das Fest wird grandios, denn auf Draht ist der Boß, dem solche Schwierigkeiten gar kein Kopfzerbrechen bereiten. Drum der Feuerwehr sei gesagt, bevor sie zur Taufe hält noch ein Gerät, sie die Bevölkerung rasch befragt, ob nicht jemand heiraten tät.
Der Fischer Die Fischer sind recht unliebsame Leut’, die ganz bestimmt keiner lobet heut’, sie doch den Bauern das Gras „derrennen“ und außerdem sie immer an Zahl zunehmen. Und so auch hier ein „Neuer“ versucht, ob er mit der Angel Erfolge verbucht. In Gedanken schon an der Angel er hat, eine Forelle von beträchtlichem Format. Und da ihm recht lästig die Ködersucherei, kauft er sich Blinker, der Dutzende drei. Nun bricht er auf zum großen Siegen und sieht schon die Fischlein im Pfännlein liegen. Doch statt, daß der Fisch an den Blinker sich drängt, dieser selber an Steinen und Holze festhängt. Und bald bleiben von den drei Dutzend Stück, kein einziger Blinker mehr zurück. Daß SEIN ist der Fehler nicht glauben kann er’s und denkt, wie wär’s, wenn ich anstatt Blinkern aus Italy mir kaufe solche aus Germany. Gesagt und getan, von Neuem geht’s dran. Doch auch die haben ihm kein Glück gebracht, denn er hat doch nicht bedacht, daß die Fische doch nicht verstehen, wie italienische oder deutsche Blinker aussehen. Drum lieber Petrijünger laß dir sagen, bevor du noch tust etwas wagen, lerne den Fischen erst schreiben und lesen, damit sie ja nie vergessen, daß sie bei deutschen Blinkern sollen beißen, die italienischen sind da nur zum Zerreißen.
Wahlhit-Festival Wer wird heuer das Festival gewinnen? Als erste Zeitschrift stellen wir Ihnen in einem Exklusivbericht unseres Reporters die 15 Gemeinderäte mit ihren Erfolgsliedern vor: Ignaz „Hundert Mann und ein Befehl“ P. Ernst „Ein Boot, eine Mondnacht und du“ W. Georg „Schon wieder blühet die Linde“ S. Hans „Ich will ’nen Cowboy als Mann“ H. Benjamin „Der große Fisch läßt auf sich warten“ A. Karl „Ein Tiroler wollte jagen“ R. Johann „Müssen Frauen einsam sein“ S. Schwarz „Ach Himml, es ist verspielt“ G. Johann „Auf der Alm, da gibt’s kuan Sünd“ P. Alois und K. Josef „Zwei auf einer Bank“ F. Josef „Rote Lippen soll man küssen“ B. Josef „Dort ent im Wald“ R. Josef „Wir kommen von den Bergen“ P. Albin „Marmor, Stein und Eisen bricht“
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„mit spitzer feder“
Werte-Umkehr Geheimdokument Es ist uns gelungen, unbemerkt ein hochwichtiges Dokument aus dem Geheimarchiv der Gemeinde G.m.b.H in die Hände zu bekommen. Es handelt sich um das einzige Protokoll, das bei einer Geheimsitzung des Obersten Gremiums abgefaßt worden ist. Daraus geht hervor, daß die Herren in jener Sitzung sorgfältige Vorsorge getroffen haben für den Tag X, an dem infolge einer Atomexplosion die Staatsregierung in Rom in der Ausübung ihres Amtes gehindert sein könnte und das Land deshalb, zumindest in der Zwischenzeit, von St. Martin aus, von einer Interimsregierung, deren Sitz das alte Doktorhaus ist, regiert werden müßte. Wir geben hier, das Protokoll kopierend, nun einige Minister dieser Regierung an: Ministerpräsidentin: Bertler Pichl (sie setzt immer alles durch), Außenminister: Schwiegl Radl (sein Charme zieht alle ausländischen Politiker in seinen Bann), Verteidigungsminister: Ennemorovsky Antony (er könnte im Notfall als geschulter Schützenleutnant den Truppen selbst vorexerzieren), Minister für Unterricht: Charly am Kofl (langjährige Erfahrung mit den Kindern in der Ausspeisung), Justizminister: L. Sepp (Erfahrung als Friedensrichter), Minister für Sport: Sch. Fränzli (er hat aus seiner langjährigen Laufbahn Erfahrung als Hochstapler), Minister für öff. Sicherheit: Der göttliche Friede (er hat seine Fähigkeiten bewiesen als Gemeindepolizist), Landwirtschaftsminister: L. Heribert Minister ohne Geschäftsbereich: Spinat Tonig Angesichts der Wichtigkeit der Geheimhaltung dieses Protokolls bitten wir alle Leser, es niemand weiterzuerzählen.
Ich bin aufgewachsen mit Idolen wie Winnetou, dem Häuptling der Apachen, Ehrlichkeit, Edelmut und Rückgrat, darüber kann man heute nur noch lachen. Derzeit scheinen solche vorgenannten Werte absolut out, das kratzt keine Sau, man schwatzt viel, aber sagt wenig aus, naja, der übliche geistige Megastau! „Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern“, so meinte ein Filmstar, „ich habe mich weiterentwickelt, was ich einst sagte, ist heute nicht mehr wahr!“ Aber auch bei den Normalos hat sich ein deutlich erkennbarer Wandel ergeben: So traf ich neulich einen Militärfreund, dem wenig fremd war in seinem Leben. Dieser gab mir folgenden Ratschlag: „Hast du irgendwann Scheiße gebaut, immer lügen, nichts zugeben, ich kenne einen Anwalt, der dich sicher raushaut!“ Eine anderer „wiacher Pruader“, den ich kennengelernt hatte am Adria-Meer, sprach: „Horch zu, du kriegst jetzt einen Ratschlag, das ist doch nicht schwer! Bei der Arbeit musst du dich zurückhalten, die Kräfte für die Freizeit einteilen, die PS braucht man für das Radfahren und die scharfen Puppen, die steilen.“ Auch „sich-krank-schreiben-lassen“ sei heutzutage absolut en vogue und in, wie könne man nur unbezahlte Überstunden machen, ob ich eigentlich spinn? Doch, au weia, ich traf eine alternde Lady, Überbleibsel der Hippie-Generation, sie verkündete mir überaus wichtig, sie glaube jetzt an die Reinkarnation. Sie würde dereinst, so habe es ihr Guru ihr mystisch zu verstehen gegeben, ganz sicher als goldenes Kamel zurückkehren in ihr zukünftiges Leben. Mamma mia, „iëz gangs auf“, ich konnte mir ein Grinsen nicht verkneifen, oh weh, jetzt begann die gestrauchelte Marilyn Monroe lauthals zu keifen. Ich sei der Einzige, der sich spirituell nicht im Geringsten entwickelt hätte, ein unbelehrbarer Depp wie ich bliebe am besten den ganzen Tag im Bette. Nur mit viel Glück entkam ich der rabiaten Dame, doch es gab mir zu denken, irgendwie muss ich wohl doch meine Wege in eine andere Richtung lenken. Derzeit befinde ich mich noch in einem Findungsprozess, doch eines ist klar, der Werte-Umkehr bringt auch erkennbare Vorteile, teilweise sogar wunderbar. Denn diese Zeilen, die Sie gerade lesen, habe ICH partout NIE geschrieben und im Zweifelsfall werde ich sie nonchalant jemand in die Schuhe schieben!
Der sell uane
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SängerInnen der vier Chöre und Musikanten des Blechblasorchesters brachten als Höhepunkt des Abends die „Missa brevis“ von Jacob de Haan zu Gehör Foto: Sarah Rinner
Moos
Gelungenes Chorkonzert in Moos Gleich der erste Liedtitel, vorgetragen durch den Kirchenchor Platt, ließ die vorweihnachtliche Stimmung beim Kirchenkonzert in der Mooser Pfarrkirche am 14. Dezember anklingen: „Advent ist ein Leuchten“ von Lorenz Maierhofer. An diesem Konzert der besonderen Art beteiligten sich die Kirchenchöre von Moos, Platt, Rabenstein und der Jugendchor von Moos. In der bis auf den letzten Platz gefüllten Kirche bekamen die Besucher ein vielseitiges Programm geboten. Das gemeinsame Singen und Musizieren in der stillsten Zeit des Jahres sollte ein laden sich Zeit zu nehmen für das innere, das geistige Leben und vorweihnachtliche Freude bereiten. Den ersten Teil des Abendprogramms füllten ausgewählte Lieder und Melodien zur Adventszeit. Neben Gesängen bereicherten ein Blechbläser- und ein Holzbläserquartett die Abendvorstellung mit alpenländischen Weisen. Besinnliche Texte ergänzten das musikalische Schaffen. Als Höhepunkt des Abends stand ein von den Chören gemeinsam erarbeitetes Chorprojekt auf dem Programm. Dabei sangen der Kirchenchor von Moos gemeinsam mit SängerInnen aus Stuls und Platt sowie Blasorchesterbegleitung aus der „Missa brevis“ von Jacob de Haan, einem zeitgenössischen Komponisten aus den Niederlanden Kyrie, Gloria, Sanctus und Benedictus. Zum Abschluss des Abends sangen alle beteiligten Sing
gruppen den Andachtsjodler nach dem Satz von Peter Hölzl. Pfarrer Oswald Kuenzer dankte nach lang anhaltendem Applaus allen beteiligten SängerInnen für diesen vorweihnachtlichen Höhepunkt in der Kirche und zeigte sich voll des Lobes für die gelungene Aufführung. Dem Konzert ging eine intensive Probentätigkeit voran, die am 4. November begann. Initiator und souveräner Leiter dieses gemeinsamen Singprojektes war der Mooser Chorleiter Martin Pirpamer, dem an dieser Stelle für seine fachliche Qualifikation und seinen nie reißenden
Geduldsfaden Lob, Dank und Anerkennung gebührt. Abschließend sei allen teilnehmenden Chören herzlichst für die gelungene Darbietung gedankt. Namentlich erwähnt seien die Chorleiter Martin Pirpamer, Kirchenchor Moos, Thomas Platter, Kirchenchor Platt, Gilbert Gufler, Kirchenchor Rabenstein und Irene Eschgfäller, Jugendchor Moos. Das Chorkonzert in Moos war nach dem Mariensingen in Stuls im Mai 2018 das zweite Gemeinschaftsprojekt der Hinterpasseirer Chöre. Bleibt zu hoffen, dass diesen gelungenen Darbietungen weitere folgen, denn gemeinsames Singen verbindet, lässt Herzen höher schlagen und Alltagssorgen vergessen. Arnold Rinner
Als Schlusspunkt des Chorkonzertes sangen die SängerInnen der vier anwesenden Chöre gemeinsam den Andachtsjodler nach dem Satz von Peter Hölzl Foto: Waltraud Gatterer
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Natur & umwelt
Bekassine auf dem Weg vom Norden Europas in den Süden. Der Jaufenkamm mit seinen Feucht gebieten und Lacken bietet ideale Bedingungen für einen Zwischenstopp der Watvögel
Ein besonderer Anblick: 34 Kiebitze überfliegen am 4. November den Jaufenkamm Fotos: Arnold Rinner
Beeindruckende Zahlen
Vogelzugbeobachtungen im Herbst 2019 am Jaufen Seit mehreren Jahren führen Vogelkundler aus dem Raum Passeier mit Begeisterung im Herbst auf der Passhöhe des Jaufen Vogelzugbeobachtungen durch. So wie die vergangenen Jahre verlief auch das Jahr 2019 für die Beobachtergruppe wieder sehr erfolgreich und bescherte an den 36 Beobachtungstagen schöne Anblicke und spannende Stunden. Im August/September überflogen hauptsächlich Langstreckenzieher wie Mehlschwalben und Rauchschwalben den Gebirgskamm. Pünktlich mit dem 1. Oktober setzte der Durchzug der Kurzstreckenzieher erstmals so richtig ein. In den folgenden drei Wochen war der Beobachtungsposten auf der Passhöhe fast ohne Unterbrechung besetzt. Ab dem 27. Oktober konnten wegen des anhaltenden schlechten Wetters mit Regen, Schnee und Nebel nur mehr am 4. und 7. November Beobachtungen durchgeführt werden. Bei einem halben Meter Neuschnee beendeten die Hobby-Ornithologen am 7. November die Beobachtungstage am Jaufen, obwohl der Durchzug der Kurzstreckenzieher nach wie vor in abgeschwächter Form im Gange war. Auch in diesem Jahr fiel auf, dass bei starkem Gegenwind aus südwestlicher Richtung die Vögel viel niedriger flogen und dadurch leichter gesichtet werden
konnten. Die ermittelten Zahlen von durchziehenden Vögeln waren an diesen Tagen ungewöhnlich hoch. Bei starkem Südwestwind konnten beispielsweise am 6. Oktober, von 7 bis 16 Uhr, 19.955 Kleinvögel und Greife und am 12. Oktober, von 7 bis 16 Uhr, 12.618 Zugvögel auf ihrer Wanderung in ihr Winterquartier aufgezeichnet werden. Beeindruckend war an diesen zwei Tagen der Buchfinkenüberflug: am 6. Oktober passierten 18.054, und am 12. Oktober 9979 Buchfinken die Anhöhe am Jaufen. An diesen zugintensiven Tagen gab es für die Beobachter beim Zählen der nicht abreißenden Vogelschwärme kaum eine Verschnaufpause. Insgesamt notierten die Vogelkundler an
14 Beobachtungstagen im August/September, an 20 Zähltagen im Oktober und 2 Tagen im November, bei den etwa fünf Stunden und manchmal auch länger dauernden Aufenthalten am Jaufenkamm 106.986 Vögel von 72 verschiedenen Arten in ihren Notizblöcken auf. Zahlenmäßig ein Überflieger war mit 77.379 Aufzeichnungen der Buchfink. Die 4000er-Marke überschritten Star und Rauchschwalbe. Im Gegensatz zum Herbst 2018 über flogen heuer in sehr großer Zahl Tannenmeise, Kohlmeise, Blaumeise und Eichelhäher den Jaufenkamm. (siehe Grafik) Eine Auflistung der 20 häufigsten Vogel arten auf dem Herbstzug. (Buchfink siehe Beschreibung oben) Als besondere Zuggäste seien auch 6 Silberreiher, 34 Kiebitze und eine Uferschwalbe angeführt. 12 Krickenten, 2 Tafelenten, 3 Bekassinen, 2 Bruchwasserläufer, 3 Zwergtaucher und 1 Flussuferläufer verweilten kurzzeitig in Tümpeln und Feuchtgebieten auf der Passhöhe. Arnold Rinner
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Nach den ergiebigen Schneefällen Mitte November donnerten riesige Lawinen zu Tal. Im Bild: beeindruckender Lawinenkegel in Pill Foto: Arnold Rinner
Auflistung extremer Wetterepisoden
Markante Wetterereignisse 2019 Blickt man mit Jahresende auf das Wettergeschehen der vergangenen 365 Tage zurück, sind der Großteil der alltäglichen Wettergegebenheiten bereits aus dem Kurzzeitgedächtnis entschwunden. Längere Zeit im Gedächtnis bleiben werden die Tage mit extremen Wetter episoden. Nachfolgend eine kurze Auf listung einiger markanter Wetterphänomene im Passeier 2019. Der Jahresbeginn war häufig von einer Nordströmung beeinflusst. Diese brachte stürmischen Wind im Tal aber vor allem am Berg. Am Rauhjoch (2.956 m) wurden am 2. und 3. Jänner Spitzen bis 130 km/h gemessen. Schäden hatte der Sturm in den Tallagen, abgesehen von etlichen geknickten Bäumen, kaum angerichtet. Der Mai 2019 geht aus wettertechnischer Sicht als ungewöhnlich kühler Monat in die Geschichtsbücher ein. „Der Mai“, so Südtirols Wetterexperte Dieter Peterlin, „war südtirolweit etwa 3 Grad kühler als im Durchschnitt und damit der kälteste Mai seit 28 Jahren“. Grund für die kühle Witterung waren unter anderem die häufigen Nordströmungen über Mittel europa. Sehr zu wünschen übrig ließ auch die Sonnenscheindauer. Diese erreichte in den sonnenverwöhnten Dörfern des Passeiertales wohl nirgends ihr Soll. Dementsprechend viel Schnee lag Ende Mai noch im Gebirge, besonders an
schattenseitigen Talhängen. Am 1. Juni beispielsweise bemerkte ich auf der schneebedeckten Grünbodenpiste in Pfelders Schitourengeher, die bis zur Talstation ins Dorf herunterfuhren. Auch die Almen lagen Ende Mai noch tiefverschneit da. Die Vegetation hinkte um gut zwei Wochen hinten nach. Extreme Hitze mit Spitzenwerten bis zu 39,9 °C. zeigte das Thermometer am
27. Juni in St. Martin an. „Damit war St. Martin“, so der Landesmeteorologe Dieter Peterlin, „an diesem Tag der heißeste Ort Südtirols und damit überhaupt der heißeste Junitag seit Beginn der Aufzeichnungen“. In Platt erreichte die Quecksilbersäule 34,5 °Celsius, in Pfelders 28,9 °Celsius. Die Schönwetterperiode seit Anfang Juni mit anhaltend hohen Temperaturen hat die meterdicken Schneefelder, die Ende Mai in Gebirgs lagen über 1.800 m Seehöhe lagen, deutlich schmelzen lassen. Ungewöhnlich hoch waren Mitte Juni die Abflussmengen in der Passer und allen anderen Bächen. Einen unerwartet frühen Wintereinbruch mit Schneefall bis auf 800 m hinunter gab es am Freitag, den 8. November. Die Strömung aus Südwest bescherte dem Platter Dorf eine Schneedecke von 11 cm. In Ulfas fielen etwa 25 cm Neuschnee. In den letzten Jahren fiel der erste Schnee erst im Dezember oder im Jänner. Extreme Niederschlagsmengen und vor allem das Wechselspiel zwischen Regen und Schnee bis in höhere Lagen sorgten vom 15. bis zum 18. November für etliche Probleme. Besonders die noch Nadeln tragenden Lärchen und viele Fichten und Laubbäume knickten unter der Last des Schnees ein. Von Feuerwehrleuten wurden unzählige von Bäumen verlegte Straßen freigeschnitten. Wegen des schweren Nassschnees und der dadurch bedingten Gefahr durch umstürzende Bäume wurden viele Straßen in tieferen Lagen vorübergehend gesperrt. Die gewaltigen Neuschneemengen und drohende Lawinengefahr in Gebirgslagen erforderte ebenso die Schließung zahl reicher Verkehrswege. Unter anderem
Weidevieh Anfang Juni am sonnseitigen Hang über Zeppichl. Die Vegetation hinkt wegen des kalten Maiwetters um gut zwei Wochen hinten nach Foto: Arnold Rinner
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ordnete der Mooser Bürgermeister an, dass alle Schulen am 18. November im Mooser Gemeindegebiet geschlossen bleiben. Insgesamt brachten acht Mittelmeertiefs in den 21 Tagen vom 29. Oktober bis zum 18. November ergiebige Niederschlagsmengen. An der Wetterstation in Platt wurden in diesen 3 Wochen 332,8 Liter Niederschlag pro Quadrat meter gemessen. Damit war in Platt, laut Dieter Peterlin, in diesen Tagen südtirolweit am meisten Niederschlag niedergegangen. Pfelders verzeichnete nach diesen acht Mittelmeertiefs eine Schneehöhe von 1,78 m. Diese Schneemenge schrumpfte in der Folgezeit durch einsetzenden Regen und Tauwetter fast um die Hälfte. Riesige Lawinen, die aber glücklicherweise keine schlimmeren Schäden verursachten, donnerten in diesen Tagen an vielen Hängen im hin teren und vorderen Passeier zu Tal. Milde Temperaturen und viel Niederschlag in Form von Regen bestimmten auch im letzten Monat des Jahres das Wetter. „Im Gesamten gesehen“, so der Wetterfachmann Dieter Peterlin, „lagen die Temperaturen abgesehen vom Mai wie in den vergangenen Jahren südtirolweit um 1 ° bis 1,5 ° über den langjährigen Durchschnittswerten.“ Bemerkbar machte sich der milde Herbst auch in der Pflanzen- und Tierwelt. Nicht gefrorene und stark durchnässte Böden sowie milde Temperaturen ließen manche Wiese bis Weihnachten grün aussehen. Auch Blütenpflanzen wie etwa Löwenzahn in Stuls, Pyrenäen-Storchenschnabel in Moos und Acker-Witwenblume bei Gomion machten an sonnenbeschienenen Hängen auf sich aufmerksam. In der Vogelwelt beeindruckten Arten, die um diese Jahreszeit eigentlich in südlichen Ländern den Winter verbringen müssten. Unter anderem erfreuten Berpieper und Hänflinge auf aperen Wiesen in Platt und Pill sowie Girlitze bei Stuls im Dezember mit ihrer Anwesenheit. Arnold Rinner
Naturmuseum
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Leberblümchen (Hepatica nobilis)
Knoblauchrauke (Alliaria petiolata)
Schnee-Heide, Erika (Erica carnea)
Seidelbast (Daphne mezereum)
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vereine & verbände
Bürgermeisterin Rosmarie Pamer, FM Stefan Kofler, FM Andreas Haspinger, Kdt.Stv. Konrad Pichler, Kdt Roland Gufler, AI Josef Kofler Foto: Kassian Plangger
FF St. Martin
Neuwahlen als Höhepunkt Die Freiwillige Feuerwehr St. Martin hielt am 17. Jänner 2020 ihre alljährliche Jahreshauptversammlung ab. Der Kommandant Roland Gufler begrüßte 53 aktive Wehrmänner und 11 Wehrmänner außer Dienst. Zudem waren Pfarrer P. Alexander Pixner OT, Bürgermeisterin Rosmarie Pamer, Abschnittsinspektor Josef Kofler und Ehrenkommandant Franz Gufler anwesend. Tätigkeitsbericht: Das Jahr 2019 war mit insgesamt 47 Einsatzmeldungen an den Verband eher ein ruhiges Jahr. Dabei handelte es sich um 4 Brandbekämpfungen und 43 technische Nothilfen. Im Gegensatz dazu war das Übungsprogramm mit 62 Proben verschiedenster Art sehr umfangreich. Davon legt besonders die zahlreiche Teilnahme an Lehrgängen in der Feuerwehrschule Vilpian beredtes Zeugnis ab. Kommandant Roland Gufler zog in seiner Ansprache auf das vergangene Jahr Bilanz: Er ging detailliert auf die Einsätze und die allgemeinen Veranstaltungen des Jahres 2019 ein. Vor allem die Übungstätigkeit unserer Wehr war sehr intensiv und wurde mit Schwerpunktthemen attraktiv gestaltet. Diverse Übungs szenarien wurden realistisch erprobt und auch verschiedene Objekte dafür ausgewählt. Einen erfreulichen Höhepunkt bildeten daraufhin die Ehrungen: FM Stefan Kofler
wurde mit dem Dienstkreuz in Bronze für seinen 15-jährigen Einsatz geehrt und Andreas Haspinger mit dem Dienstkreuz in Silber für seinen 25-jährigen aktiven Dienst ausgezeichnet. Kommandant Roland Gufler und Vizekommandant Konrad Pichler erhielten das Verdienstkreuz in Bronze mit einem Stern und mit Auszeichnung für 10 Jahre an der Spitze der Feuerwehr. Die Feuerwehr St. Martin musste heuer auch den Rücktritt verdienter Kameraden konstatieren: So trat der langjährige Vizekommandant Konrad Pichler (17 Jahre im Ausschuss) schweren Herzens von seinem Amt zurück. Leider hat der verdiente und langjährige, sehr fleißige Schriftführer Manfred Raffl sein Amt aus persönlichen Gründen niedergelegt. Auch Franz Pichler, Erwin Oberprantacher und Martin Ploner stellten sich nicht mehr der Wiederwahl. Allen Vorgenannten gebührt ein herz liches Dankeschön! In der Folge wurden Thomas Pichler und Markus Platter als neue Mitglieder vorgestellt. Bei den Neuwahlen wurde Kdt. Roland Gufler mit überwältigender Mehrheit in seinem Amt bestätigt. Als Vizekommandant wurde Lukas Fahrner neu gewählt. Weiters im Ausschuss sind Krezdorn Emanuel, Michael Haller und Stefan Eschgfäller. Christian Marth und Harald Pichler wurden als Zugskommandanten und Mair Daniel als Zgkdt.Stv. gewählt. Abschließend wurden die 4 Gruppen kommandanten, namentlich Georg Gufler, Norbert Karlegger, Jonas Ennemoser und Erich Raich bestimmt. Pfarrer P. Alexander Pixner OT ergriff als
erster Festredner das Wort. Er sei erst seit einigen Monaten im Amt, hat aber schon einen guten Eindruck von der schlagkräftigen Feuerwehrmannschaft des Dorfes bekommen. Er bedankte sich bei den Wehrmännern für die vielen geleisteten Stunden der Aufopferung für den Nächsten. Die Bürgermeisterin Rosmarie Pamer bedankte sich beim Ausschuss für die gute Zusammenarbeit, insbesondere dem Kommandanten Roland Gufler für das gute Verständnis für Alt und Jung. Auch geht der Dank an Josef Kofler, der ihr als Abschnittsinspektor 10 Jahre mit Rat und Tat zur Seite stand. Ein großes Vergelts Gott ergeht an die aktiven Wehrmänner, welche ihre Freizeit für Schulungen, Vereinswesen und den Feuerwehrdienst im Allgemeinen opfern. Das Ansehen der Feuerwehr unter den Bürgern ist sehr hoch. BM Pamer sprach auch die Situation für das Dorffest 2020 an, welches heuer leider nicht abgehalten werden kann. Der Abschnittsinspektor Josef Kofler sprach ein Kompliment über die genauen Berichte der Tätigkeiten und der Rechnungslegung aus. Ebenso lobte er die Aktivitäten der FF St. Martin, sei es auf Feuerwehr-Ebene als auch für die Dorf gemeinschaft. Der Kommandant Roland Gufler drückte stellvertretend für die FF St. Martin Josef Kofler seinen Dank für die jahrzehntelange Unterstützung aus und betonte, dass der scheidende Abschnittsinspektor jederzeit in den Reihen der Feuerwehr St. Martin will kommen sei. Die Freiwillige Feuerwehr von St. Martin möchte sich bei allen Gönnern, besonders denjenigen, die uns bei der alljährlichen Kalenderaktion unterstützen sowie allen Mithelfern beim Dorffest, herzlich bedanken. Roland Gufler, Kurt Gufler
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Bezirkspräsident Erhard Zuech, Dietmar Haller, Günther Platter, Roman Reichhalter, Bernhard Platter, Kommandant Martin Kuen, Bürgermeisterin Rosmarie Pamer, Kommandant-Stellvertreter Manfred Pircher, Abschnittsinspektor Josef Kofler Foto: Werner Spiess
FF Saltaus
Jahreshaupt versammlung Am Samstag, den 11. Januar 2020, fand im Hotel Sonnegg die 70. Jahreshaupt versammlung der Freiwilligen Feuerwehr Saltaus statt. Nach einem gemeinsamen Abendessen begrüßt Kommandant Martin Kuen die Bürgermeisterin Rosmarie Pamer, Bezirksfeuerwehrpräsident Erhard Zuech, Abschnittsinspektor Josef Kofler und 38 aktive Wehrmänner der Feuerwehr Saltaus. Gleich zu Beginn erheben sich alle Anwesenden zu einer Schweigeminute im Gedenken an die im abgelaufenen Jahr verstorbenen Kameraden Karl Zipperle und Josef Gilg. Der Kommandant bedankt sich bei der Bürgermeisterin und den Vertretern des Bezirksverbandes für die gute Zusammenarbeit und die erhaltene Unterstützung. Weiterer Dank gilt dem Ausschuss und allen anderen Mitgliedern der Feuerwehr Saltaus für ihre Mitarbeit und ihren
fleißigen Einsatz im abgelaufenen Jahr. Es wurden 22 Einsätze abgearbeitet, viele Übungen durchgeführt, Lehrgänge besucht und zahlreiche Veranstaltungen abgehalten. Die Ehrungen sind immer wieder ein erfreulicher Punkt in der Tagesordnung: Das „Verdienstkreuz in Bronze“ für 15 Jahre Mitgliedschaft erhalten die Kameraden Roman Reichhalter und Bernhard Platter. Dem Kommandanten Martin Kuen wird das „Verdienstkreuz in Gold“ für 40 Jahre Dienstzeit sowie das Verdienstkreuz in Gold mit 3 Sternen für seine 20-jährige Tätigkeit als Kommandant der FF Saltaus verliehen. Manfred Pircher erhält das Verdienstkreuz in Gold mit Auszeichnung für 20 Jahre als Kommandant-Stellvertreter. Als Nächstes stehen die Neuwahlen der Kommandantschaft und des Ausschusses auf dem Programm, welche alle fünf Jahre neu bestimmt werden. Der ehemalige Gruppenkommandant Dietmar Haller wird zum neuen Kommandanten gewählt, als sein Stellvertreter wird Günther Platter bestimmt. In den Ausschuss werden die Kameraden Roman Reichhalter,
Thomas Kuen und Thomas Hofer gewählt. Bürgermeisterin Rosmarie Pamer bedankt sich im Namen der Gemeindeverwaltung bei den Wehrmännern der FF Saltaus für ihre geleistete Arbeit im abgelaufenen Jahr, besonders aber auch bei den Geehrten für ihre langjährige freiwillige Tätigkeit zum Wohle der Bevölkerung. Pamer bedankt sich besonders auch beim scheidenden Kommandanten Martin Kuen und seinem Stellvertreter Manfred Pircher für die gute Zusammenarbeit und für ihre langjährige Tätigkeit an der Spitze der Feuerwehr Saltaus. Die Bürgermeisterin wünscht der neuen Kommandantschaft und dem neuen Ausschuss viel Kraft für die Bewältigung ihrer verantwortungsvollen Aufgabe und wünscht allen Wehrmännern ein gutes und vor allem ruhiges Einsatzjahr 2020. Auch Bezirkspräsident Erhard Zuech bedankt sich bei allen für die geleisteten Einsätze und Übungen, besonders aber auch beim Kommandanten Martin Kuen und seinem Stellvertreter Manfred Pircher für ihre geleistete Arbeit in den letzten 20 Jahren. Er gratuliert den neuen Führungskräften zur Wahl und wünscht allen Wehrmännern, dass sie immer gesund von den Einsätzen und Übungen zurückkommen mögen. Abschnittsinspektor Josef Kofler bedankt sich für die gute Zusammenarbeit und die stets tolle Kameradschaft, die ihm immer wieder entgegengebracht wird. Er gra tuliert den geehrten Kameraden und bedankt sich besonders bei der scheidenden Kommandantschaft für die gute Zusammenarbeit. Der Abschnittsinpektor wünscht der neuen Führung alles Gute und beendet seine Ansprache mit einem „Gut Heil“. Kommandant Martin Kuen bedankt sich bei allen Anwesenden und beendet die Jahreshauptversammlung schließlich mit den Worten „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“. Florian Pixner
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Norbert Marth, Michael Folie und Philipp Wilhelm, Gruppenkommandanten Raimund Marth, Oskar Marth, Günther Eschgfäller und Norbert Königsrainer, Gerätewarte Daniel Gufler, Andreas Righi und Patrick Wilhelm, Atemschutzwart Markus Königsrainer und Jugendbetreuer Dominik Hofer. Abschließend möchte sich die FF St. Leonhard bei allen Gönnern und Helfern für die Unterstützung bedanken. Ein besonderer Dank gilt der Gemeinde St. Leonhard für die Bereitstellung des Zivilschutzlagers beim neuen Kindergarten, wodurch für die Feuerwehr eine zentrale Räumlichkeit zur Lagerung verschiedener Materialien und Geräte geschaffen wurde. Gregor Zöschg
Der neue Ausschuss. Von links nach rechts: Gregor Zöschg, Günther Eschgfäller, Norbert Marth, Raimund Marth, Manfred Haller, Dominik Hofer, Roman Pfitscher, Oskar Marth, Michael Folie, Manuel Winkler, Philipp Wilhelm. Es fehlt Norbert Königsrainer Foto: Hubert Gögele
Jahreshauptversammlung
FF St. Leonhard unter neuer Führung Die Mitglieder der FF St. Leonhard blickten anlässlich der Jahreshauptversammlung am 10. Januar 2020 auf ein tätigkeitsreiches Arbeitsjahr 2019 zurück und wählten anschließend ihre neue Führungsriege. Aus dem Bericht des Kommandanten Karl Pichler ging hervor, dass neben 84 Einsätzen, davon fünf Brandeinsätze, 77 technische Hilfeleistungen und zwei Fehlalarme, acht Ordnungsbzw. Brandschutzdienste geleistet wurden. Um sich stets auf dem Laufenden zu halten und sich weiterzubilden, nahmen die Wehrmänner an 61 Übungen verschiedenster Art teil und absolvierten drei Schulungen an der Landesfeuerwehrschule in Vilpian. Nicht zu vergessen 2.282 geleistete Stunden an Verwaltungsaufgaben und Instandhaltungsarbeiten der Geräte und Fahrzeuge. Insgesamt belief sich das Arbeitspensum der 59 aktiven Wehrmänner auf rund 6.193 Stunden. Auch die Mitglieder der Jugendgruppe berichteten über ihre Tätigkeit. Die Jugendlichen trafen sich rund 330 Stunden, um sich auf einen sogenannten „24-Stunden-Dienst“ vorzubereiten, wo die Jugendlichen schließlich 24 Stunden in Bereitschaft waren und verschiedenste Einsatzszenarien bewältigen mussten. Dank der guten Vorbereitung
durch Jugendbetreuer Dominik Hofer konnten einige Mitglieder der Jugendgruppe die Prüfung beim „Wissenstest“ in Stilfs mit Bravour bewältigen und wurden hierfür ausgezeichnet. Im Dezember brachte die Jugendgruppe das sogenannte „Licht von Betlehem“ von der Landesfeuerwehrschule in Vilpian in die Pfarrkirche von St. Leonhard. Für seine langjährigen Verdienste als Kommandant der FF St. Leonhard wurde Karl Pichler das „Verdienstkreuz in Bronze mit einem Stern“ verliehen, während Paul Raffl für seine langjährigen Verdienste als Kommandant-Stellvertreter das „Verdienstkreuz in Bronze mit Auszeichnung“ erhielt. Den Kameraden Andreas Righi, David Wilhelm, Patrick Wilhelm und Daniel Gufler hingegen wurde das Abzeichen für die bestandene AtemschutzLeistungsprüfung verliehen. Nachdem Lorenz Hofer den Feuerwehr-Schwur leistete und somit endgültig in die Feuerwehr aufgenommen wurde, übergab der scheidende Kommandant Karl Pichler das Wort an Bezirksfeuerwehrpräsident Erhard Zuech, welcher die Neuwahlen leitete. Mit überzeugender Mehrheit wählten die aktiven Mitglieder Roman Pfitscher zum neuen Kommandanten und Manfred Haller zu seinem Stellvertreter. In den Ausschuss wurden außerdem Gerätewart Philipp Wilhelm, Kassier Manuel Winkler und Schriftführer Gregor Zöschg gewählt. Die weiteren Dienstgrade und Funktionen wurden, wie vom Statut vorgesehen, bei der ersten Ausschusssitzung wie folgt ernannt: Zugskommandanten
Jahreshauptversammlung FF Moos
Markus Platter und Robert Lanthaler wieder gewählt Am Samstag, den 18. Januar 2020, fand im Bürgersaal von Stuls die Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Moos in Passeier mit Zug Stuls statt. Es wurde ein Rückblick auf das vergangene Jahr 2019 gemacht, eine Kameradin und zwei Kameraden mit dem feierlichen Gelöbnis in die Feuerwehr aufgenommen sowie die anstehenden Neuwahlen durchgeführt. Dabei wurden Kommandant Markus Platter und sein Stellvertreter Robert Lanthaler von der Vollversammlung in ihrem Amt bestätigt. Zur Versammlung erschienen Bürgermeister und Feuerwehrkamerad Gothard Gufler, die Ehrenmitglieder Anton Platter und Johann Platter, Abschnittsinspektor und Ehrenmitglied Josef Kofler, insgesamt 56 aktive Feuerwehrleute, ein unterstützendes Mitglied sowie drei Förderer. Nach dem gemeinsamen Abendessen eröffnete Kommandant Markus Platter die Versammlung und begrüßte die Anwesenden. Aus dem Tätigkeitsbericht traten 46 Einsätze mit 993 geleisteten Stunden hervor. Mit 6 Diensten bei kirchlichen Feiern und sonstigen Veranstaltungen wurde mit 95 Stunden auch wieder ein wichtiger Beitrag zum Dorfleben geliefert. Einsatzmäßig war es für die Feuerwehr Moos ein durchschnittliches Jahr. Ausgerückt wurde zu vier Brandeinsätzen, davon einem Waldbrand in Ulfas. Der Großteil der Einsätze waren technischer Natur, wie z. B. verschiedene Unfälle an der Timmelsjochstraße, bei denen die
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KDT Markus Platter, Mirco Marth, Lea Halbeisen, Jan Fontana, KDT-STV Robert Lanthaler und AI Josef Kofler Fotos: Hubert Gögele
Verkehrsregelung und Aufräumarbeiten zu erledigen waren. Eine große Herausforderung waren die Schneeeinsätze Anfang November, wobei durch die hohen Schneelasten viele umgestürzte Bäume und herunter gefallene Steine von den Straßen zu beseitigen waren. Bei insgesamt 34 Übungen mit 893 geleisteten Stunden wurde auch viel Zeit in die Einsatzfähigkeit der Feuerwehr investiert. Fünf davon waren Gemeinschaftsübungen mit den Nachbarwehren sowie den Bergrettungsstellen und dem Weißen Kreuz. Nach der Verlesung der Kassagebarung durch den Kassier Kurt Hofer folgte die Aufnahme von drei fleißigen Feuerwehrleuten mit ihrem Gelöbnis. Lea Halbeisen, Jan Fontana und Mirco Marth besiegelten damit ihren Eintritt in den Dienst der Mooser Feuerwehr. Daraufhin wurden die Neuwahlen durchgeführt. Kdt Markus Platter stellte sich zum dritten Mal der Wahl und wurde dabei von der Vollversammlung eindeutig für sein Amt wiederbestätigt. Robert Lanthaler stellte sich als VizeKommandant der Feuerwehr Moos ebenso der Wahl. Die Vollversammlung stimmte dem Vorschlag des Ausschusses, Robert Lanthaler für dieses Amt zu wählen, einstimmig zu. Weiters wurden Stefan Schweigl, Joachim Lanthaler und Oskar Widmann in den Ausschuss der Feuerwehr Moos gewählt. Stefan Ilmer schied als Ausschussmitglied
der Feuerwehr durch seinen Verzicht aus. BM Gothard Gufler gratulierte zu dieser Wahl. Er bemerkte, dass 46 Einsätze eine stattliche Anzahl sei, wobei man wieder die Wichtigkeit der Feuerwehr sieht. Die Gemeinde Moos hat in den letzten Jahren sehr viel in den Zivilschutz investiert. So wurden für die drei Feuerwehren der Gemeinde Moos vier kleinere Feuerwehrfahrzeuge sowie ein Tanklöschfahrzeug angekauft. Weiters bedankte er sich bei der Feuerwehr für die Erwirtschaftung der Eigenmittel zur Deckung der Restbeträge und für die gute Zusammenarbeit BM Gothard Gufler, KDT Markus Platter, KDT-STV Robert Lanthaler und AI Josef Kofler
im vergangenem Jahr. Abschnittsinspektor Josef Kofler gratulierte ebenfalls zum tollen Wahlergebnis und rief dazu auf, hinter der Kommandantschaft zu stehen. Die Berichte haben klar gezeigt, dass der gesetzliche und der gesellschaftspolitsche Auftrag voll erfüllt wurde. Wenn zudem alle Wehrmänner gesund und heil zurückkehren, kann man dies als erfolgreiches Jahr bezeichnen, so Josef Kofler. Er bedankte sich recht herzlich bei allen, dass er 10 Jahre Abschnittsinspektor sein durfte. Aus Altersgründen muss er nun diese Position abgeben. Es gibt durch die Neuwahlen im Abschnitt zudem große Veränderungen, bemerkte Kofler und dankte abschließend den Neuangelobten und wünschte ihnen eine gute Kameradschaft und eine lange und gute Zeit in der Feuerwehr. Der wiedergewählte Kdt Markus Platter dankte abschließend noch jenen, die die anfallenden Arbeiten mit großem Engagement für die Feuerwehr und die Bevölkerung erledigen sowie allen Spendern für die großzügige Unterstützung. Im Besonderen dankte er Oskar Holzknecht, der mit dieser JHV aus dem aktiven Dienst ausschied. Er war einer, auf dem immer Verlass war, der alle Arbeiten gerne annahm und ausführte; ein richtiges Vorbild für die jungen Wehrmänner, so der Kommandant. Ebenso bedankte er sich bei dem Zugskommandanten Martin Fontana und dem Ausschussmitglied Stefan Ilmer, die beide aus Altersgründen ihre Funktion an Jüngere abgaben und ebenfalls sehr viel für die Feuerwehr Moos geleistet haben. Hubert Gögele
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Platt
Grauvieh-Fachtagung mit Betriebs besichtigung
Jakob Gufler, seit 35 Jahren im Ausschuss tätig
Rabenstein
Besondere Ehrung bei der Feuerwehr Mitte Januar trafen sich die Feuerwehrmänner und Patinnen mit ihren Partnern zum Kameradschaftsabend. Nach einem vorzüglichen Abendessen wurde der Feuerwehrkamerad Oswald Kofler mit einer Auszeichnung überrascht. Oswald ist nun seit gut 40 Jahren Mitglied der Feuerwehr in Rabenstein, hat den Dienst des Gerätewartes verrichtet, war Gruppen- und Zugskommandant, war Atemschutzwart und überall dort, wo es Arbeit gab. Er zeigte sich stets als fleißiger und verlässlicher Feuerwehrmann. Seit 1983 ist er im Ausschuss tätig und der Kommandant Jakob Gufler überreichte ihm eine Uhr besonderer Art. Alle gratulierten und dankten ihm mit großem Applaus. Wir wünschen ihm noch viel Ausdauer und Freude, damit er auch noch weiterhin mit Rat und Tat den Verein unterstützen kann. Waltraud Gatterer
Die Grauviehjungzüchter und der Grauviehzuchtverein Passeier haben am 21. Dezember eine Fachtagung organisiert. Stefan Hodel, Chefexperte von Braunvieh Schweiz (also dem Verband, der in der Schweiz die Grauviehrasse betreut) konnte als Referent gewonnen werden. Im Gasthof Tannenhof in Platt wurden den 40 TeilnehmerInnen die lineare Beschreibung und Einstufung sowie das Richten an Ausstellungen nähergebracht. Nach dem gemeinsamen Mittagessen wurde der Außersaldernerhof besichtigt. Vor dem Stall wurden vier Kategorien mit bestens vorbereiteten Grauviehtieren präsentiert und die TeilnehmerInnen konnten selbst praktische Erfahrung bei der Reihung der Tiere sammeln. Ein besonderer Dank gilt der Familie Gufler für die Zurverfügungstellung ihres Betriebes. Andreas Hofer Die TeilnehmerInnen der Grauvieh-Tagung
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Gesundheit & soziales
Das Adventssingen im Krankenhaus ist eine langjährige Tradition
Zauber der Weihnacht
Geschenke für Rumänien
Passeirer Jugend bringt den Advent ins Krankenhaus
St. Martin feiert … und Bedürftige erhalten Freude
Am Freitag des ersten Adventwochenendes traf sich die Passeirer Katholische Jugend zum alljährlichen Adventssingen. Das Adventssingen ist eine langjährige Tradition des SKJ-Bezirksteams des Passeiertals, bei der Jugendliche den Zauber des Advents dorthin bringen, wo er oft am meisten gebraucht wird. Begleitet wird das Projekt vom Jugendbüro Passeier in Zusammenarbeit mit der Krankenhausseelsorge Meran. Die Jugendlichen singen und musizieren in den verschiedenen Stationen des Meraner Krankenhauses und jede der 28 Stationen bekommt zudem einen selbstgemachten Adventskranz geschenkt, welche dankenswerterweise von der Katholischen Frauenbewegung aus St. Leonhard angefertigt werden. Auch eine komplette Schulklasse des Realgymnasiums nahm heuer teil, nachdem sie hörten, dass alle interessierten Jugendlichen teilnehmen können. Anschließend gab es einen kleinen Umtrunk für alle Beteiligten. Eine wunderschöne Aktion im Zeichen des Advents. Das Personal und vor allem die Patientinnen und Patienten freuen sich jedes Jahr sehr über den Besuch der vielen Jugend lichen. Thomas Schölzhorn
Mittlerweile ist es in St. Martin zur guten Tradition geworden, dass in den letzten Wochen vor Weihnachten der Gedanke zum Teilen in die Tat umgesetzt wird. Die Freude bei den Familien, die diese Pakete aus Südtirol in Rumänien erhalten, ist sehr groß. Bei vielen Familien ist das zu Weihnachten das einzige Geschenk, daher wird das Warten auf die Geschenke immer wieder ein schönes Erlebnis. Schon Monate vorher fragen mich immer wieder die Kinder, ob auch in diesem Jahre die Pakete wieder kommen? Zu den Lebensmittelpaketen erhalten sie noch zusätzlich, wenn vorhanden, neue Schuhe und gebrauchte Kleider, die über Aktiv Hilfe für Kinder eingesammelt werden. So möchten wir all die Freude aus Rumänien an die Menschen in St. Martin weitergeben. Familie Nedelcu (im Bild) hat zehn Kinder und lebt seit über 6 Jahren in drei gebrauchten Wohncontainern, die wir vor einigen Jahren aus Südtirol spendiert bekommen hatten. Besonders bei dieser Familie lerne ich persönlich immer wieder, wie man mit weniger in der heutigen Zeit auch glücklich sein kann.
Florentina, die Tochter, hat durch eine Leukämie-Erkrankung 75% ihres Augenlichts verloren, heute studiert sie und möchte später einmal Lehrerin werden. Im letzten Jahr hatten wir für Florentina Spenden gesammelt, weil aber die Schule für sie so wichtig ist, hat sie mich gebeten, ob wir die Untersuchung nicht auf die Sommerferien 2020 verschieben könnten? Zum Abschluss möchten wir für ihr Vertrauen auch einen großen Dank an die Gönner der Patenschaften aussprechen. Die heutige Welt kann nur besser werden, wenn wir wieder lernen „gut zu denken, gut zu reden und dabei Gutes tun“! Peter Lanthaler
Familie Nedelcu
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Schulen & Bibliotheken
Tolles Projekt
Zirkuswoche in Rabenstein
Maria Pfitscher, 5. Klasse Grundschule Rabenstein
Rabenstein
Eine Schneeflocke erzählt Ich schlief tief und fest mit all meinen vielen Geschwistern in meiner Heimatwolke, als mich plötzlich eine Sturmböe erfasste und aus der Wolke schleuderte. Ich sah viele andere Schneeflocken um mich herum und auf einmal wurde alles langsamer und ich segelte weit über die Erde. Ich sah alles nur noch weiß; aber nach ein paar Minuten segelte ich durch die weiße Wolke und ich sah das große Winterland. Ich sah viele Lichter, zum Beispiel Schmuck auf den Bäumen oder die vielen Lichterketten, die in bunten Farben leuchteten. Und dann landete ich neben einem Haus am Rande der Straße. Dann fragte ich mich, was so eine kleine Schneeflocke eigentlich ausmachen soll? Und warum ist Weihnachten so besonders? Auf einmal kam eine riesige Maschine! Sie schob mich über die Mauer und dann war ich ganz dreckig. Ich wurde immer näher ans Haus geschoben, dort kamen Kinder raus, und in dem Moment rannte eine Katze an mir vorbei, riss mich mit und rannte ins Haus. Plötzlich klingelte es und die Kinder rannten wieder raus. Ich befand mich in einer sehr heißen Stube. Dort waren Schokolade und viele Geschenke unter einer Tanne. Und eine Krippe war dort auch. Dann wurde mir klar, warum Weihnachten so besonders ist! Weil das Christkind geboren ist! Endlich wusste ich, warum Menschen Bäume und das Haus schmückten! Doch in diesem Moment schmolz ich zu Wasser. Maria Pfitscher
In der Woche vom 20. bis 24. Jänner 2020 kam Clown „Stauni“ zu uns nach Rabenstein. Er brachte einen Kleinbus voll Zirkus- und Sportgeräte mit. Eine ganze Schulwoche lang durften die Schülerinnen und Schüler mit den Geräten ihr Gleichgewicht und die Koordination üben, professionell unterstützt und angeleitet von Stauni. Es wurde jongliert mit Tüchern und Bällen, Diabolo und Teller drehen gelernt, auf Rollen, Kugeln und Balken balanciert, Einrad fahren probiert. Zwischendurch gab es Spaß- und Zaubereieinlagen von „Stauni“. Am Ende der Woche präsentierten die Schülerinnen und Schüler den Eltern und Bekannten eine packende Show, bei der nicht nur die Eltern vom Können überrascht wurden. Es war eine interessante, lehrreiche, bunte, tolle Schulwoche, für die wir uns beim Sponsor bedanken, welcher uns dieses Projekt ermöglicht hat. Claudia Sulser Die Rabensteiner Schülerinnen und Schüler präsentierten eine packende Show
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Grundschule Stuls
Projekt Zirkus mit dem Clown „Stauni“ In der Woche vom 9. bis 13. Dezember war der Clown „Stauni“ bei uns an der Grundschule Stuls zu Besuch. In dieser Zeit hatten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, das Gleichgewicht und andere Fähigkeiten kennen zu lernen und zu verbessern. Es gab die Möglichkeit, verschiedene Utensilien auszuprobieren und damit zu üben. Die Kinder waren mit Ausdauer und Freude dabei und haben einiges dazu gelernt. Bei der Aufführung zeigten sie ihr Können dem Publikum: Einrad fahren, auf Rollen und Kugeln gehen, das Gleichgewicht auf dem Balken halten und gleichzeitig etwas fangen oder jonglieren u. v. a. m. Zwischendurch gab es auch kurze, lustige Einlagen und Zaubertricks. Die Schülerinnen und Schüler hatten sehr viel Spaß an der Projektwoche, sie war wohl für alle ein besonderes Erlebnis. Angelika Piazzi
Die Schülerinnen und Schüler von Stuls hatten an der Projektwoche viel Spaß
PR-InfoRmatIon
Das erste kleine, feine Bergbauernmuseum in Hinterpasseier Seit November 2014 haben wir beschlossen unser über 400 Jahre altes Bauernhaus zu erhalten und als Hofschank zu nutzen. Der Name „Hofschank Steinerhof“ hat sich mittlerweile in Pfelders als uriger und beliebter Einkehrort etabliert. Traditionelle Gerichte aus lokaler Herkunft werden aufgetischt. Nach zwei Jahren Renovierung ist dieses Juwel nun fertiggestellt, wobei Zimmer und Ferienwohnungen,
mittlerweile viele Gäste erfreuen. Im Inneren des Hofschankes befindet sich unterhalb der urigen Bauernstuben ein wiederum über 400 Jahre alter Steinkeller mit Erdboden, den wir als Wein-, Schnapsund Speckkeller nutzen. Seit Dezember letzten Jahres (2019) ist der Keller jetzt auch als kleines, feines Bergbauernmuseum zu betrachten. Ein Teil des Kellers präsentiert uralte längst in Vergessenheit geratene Werkzeuge, Gegenstände,
Arbeitsgeräte und Altertumsutensilien, die der Chef des Hauses in Führungen und geschichtlichen Abenden mit Herzblut und Begeisterung erläutert. Die Führungen und geschichtlichen Abende mit anschließender Schnaps(25 bis 30 hausgemachte Sorten je nach Saison) oder Weinverkostung finden immer auf Anfrage statt. „Tradition trifft auf Moderne“, so könnte die Überschrift dieses Juwels heißen.
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Zu Besuch in der Schlosserei Max
St. Martin
Berufe mit Biss Die Jugendlichen über die praktischen Berufe im Hotel- und Gastgewerbe sowie im Handwerk zu informieren: Das ist das Ziel der Berufsinformationskampagne der Hoteliers- und Gastwirte-
Geburten vom 2. 12. 2019 bis 31. 1. 2020 Gemeinde St. Martin 2. 12. 2019 Leyla Cecilia Pomarè 3. 12. 2019 Svenja Pichler 16. 12. 2019 Habib Mollah 6. 1. 2020 Moritz Heel 7. 1. 2020 Madeleine Marie Lamprecht 17. 1. 2020 Tommaso Abolis Stella 29. 1. 2020 Felix Ennemoser 31. 1. 2020 Lisa Pichler Gemeinde St. Leonhard 11. 12. 2019 Emma Lanthaler 20. 12. 2019 Victoria Hochgruber 21. 12. 2019 Paul Heel 13. 1. 2020 Jaron Reiterer 18. 1. 2020 Mariyam Mohammad Gemeinde Moos 8. 12. 2019 Leon Ilmer 22. 12. 2019 Julian Schweigl 4. 1. 2020 Ewald Marth 11. 1. 2020 Leonie Reinstadler 13. 1. 2020 Elias Pöhl 15. 1. 2020 Linda Hofer 23. 1. 2020 Gabriel Raffl
jugend (HGJ) und der Junghandwerker im Wirtschaftsverband für Handwerk und Dienstleister (lvh). Anhand von Erfahrungsberichten, Filmen und Betriebsbesichtigungen erhielten die rund 50 Schülerinnen und Schüler einen Einblick in die vielzähligen praktischen Berufe und in die Ausbildung im Handwerk. Nach dem Kurzvortrag in der Klasse besuchten die Schüler zwei Betriebe in St. Martin: die Schlosserei Max des Gögele Maximilian und das Tiefbauunternehmen Maier Anton GmbH. Das zweite Unter nehmen gab wortwörtlich richtig Gas und gab den Schülern einen beeindruckenden Einblick in seinen Fuhrpark. Die Schüler durften sich in verschiedene Maschinen und Bagger setzen und konnten das rege Treiben in einem Handwerksbetrieb und die Arbeitsabläufe im Betrieb aus erster Hand erfragen. Neben theoretischen Inputs zum Hotelund Gastgewerbe wurde auch das Golf & Spa Resort Andreus in St. Leonhard in Passeier besichtigt. „Egal, ob Servierfachkraft, Koch, Rezeptionist/in oder Hotel manager/in: Das Hotel- und Gastgewerbe bietet viele verschiedene Ausbildungsund Karrieremöglichkeiten. Diese wollen wir den Jugendlichen im Rahmen der Berufsinformationskampagne vermitteln“, erklärt HGJ-Obmann Hannes Gamper. Ramona Pranter
Gemeinde Moos in Passeier 13. 10. 1919 Theres Maria Gufler 8. 11. 1920 Maria Gufler 22. 2. 1923 Anna Maria Pixner 21. 3. 1924 Maria Wilhelm 1. 4. 1925 Anna Nock 28. 6. 1925 Luise Holzknecht 30. 12. 1926 Mathilde Pfitscher 11. 2. 1927 Maria Lanthaler 24. 11. 1927 Erich Etschmann 26. 1. 1928 Rosa Hofer 29. 1. 1928 Anna Pfandler 21. 6. 1928 Alois Pirpamer 6. 12. 1928 Roman Kofler 23. 1. 1929 Anna Preims 20. 3. 1929 Ida Pöhl 21. 3. 1929 Anna Gufler 24. 4. 1929 Regina Pichler 28. 5. 1929 Frieda Gögele 24. 7. 1929 Benedikt Prugger 23. 8. 1929 Anna Ploner 5. 10. 1929 Franz Hofer 16. 10. 1929 Alois Raffl 30. 3. 1930 Mathilde Pichler 7. 5. 1930 Korbinian Schweigl 15. 6. 1930 Alois Raich 31. 10. 1930 Anna Pflug 5. 2. 1931 Pauline Ennemoser 27. 4. 1931 Maria Hofer 30. 4. 1931 Valentin Ennemoser 29. 5. 1931 Theresia Hofer 8. 10. 1931 Marianna Lanthaler 9. 3. 1932 Alois Prugger 6. 4. 1932 Karl Platter 3. 9. 1932 Karl Ennemoser 10. 11. 1932 Erna Hofer 20. 11. 1932 Vendelino Auer 4. 1. 1933 Maria Widmann 27. 2. 1933 Theresia Ploner 17. 3. 1933 Anna Buchschwenter 12. 4. 1933 Anton Raich 21. 4. 1933 Franz Hofer 14. 6. 1933 Martina Pfitscher 25. 7. 1933 Michael Etschmann 8. 10. 1933 Berta Dandler 19. 10. 1933 Johanna Amort 25. 2. 1934 Rosa Raffl 2. 3. 1934 Josef Ennemoser 9. 4. 1934 Agnes Raich 29. 4. 1934 Anna Gufler 31. 5. 1934 Karoline Hofer 22. 6. 1934 Maria Pöhl 16. 7. 1934 Karl Lanthaler 20. 7. 1934 Imma Maria Neumayer 23. 7. 1934 Theresia Pfandler 10. 8. 1934 Alois Gufler 22. 8. 1934 Theresia Brunner 3. 9. 1934 Maria Pichler 5. 9. 1934 Maria Dandler 13. 11. 1934 Anton Platter 14. 11. 1934 Josef Ennemoser
33 Passeirer Blatt – nr. 176, Februar 2020
Die ältesten Bürgerinnen und Bürger 85 Jahre und älter (Stand: 31. 12. 2019) Gemeinde St. Martin in Passeier 22. 5. 1921 Marianna Gufler 31. 5. 1924 Karolina Schweigl 14. 9. 1924 Notburga Lahner 16. 8. 1925 Serafin Auer 26. 8. 1925 Lieselotte Meinecke 22. 4. 1926 Serafina Lamprecht 31. 7. 1926 Maria Anna Rottensteiner 14. 9. 1926 Theresia Maria Lahner 18. 10. 1926 Josefine Holzknecht 20. 2. 1927 Enrico Bortolotti 27. 2. 1927 Marianna Weiss 25. 6. 1927 Alois Wank 5. 2. 1928 Alois Weger 5. 4. 1928 Maria Raffl 6. 4. 1928 Veronika Mairhofer 18. 9. 1928 Anna Angela Pichler 21. 12. 1928 Agnes Öttl 15. 2. 1929 Marianna Bonell 16. 6. 1929 Theresia Anna Pichler 9. 8. 1929 Irlanda Agata Spöttl 22. 10. 1929 Alois Ilmer 9. 12. 1929 Anna Pöhl 15. 1. 1930 Klara Raich 18. 4. 1930 Anna Gasser 10. 5. 1930 Hans Lamprecht 14. 6. 1930 Norbert Kuntner 30. 9. 1930 Rosa Maria Flöss 11. 11. 1930 Martina Hofer 15. 11. 1930 Marianna Kofler 25. 2. 1931 Luise Pfitscher 8. 5. 1931 Theresia Lanthaler 13. 5. 1931 Rosina Platter 3. 8. 1931 Alois Pfitscher 13. 8. 1931 Agnes Almberger 14. 11. 1931 Agata Regina Schiefer 12. 12. 1931 Filomena Schweigl 13. 1. 1932 Aloisia Rosa Raich 19. 1. 1932 Cecilia Pichler 29. 2. 1932 Teresa Geltrude Ennemoser 7. 7. 1932 Josef Braunhofer 21. 8. 1932 Notburga Oberhammer 23. 10. 1932 Theresia Maria Raich 14. 12. 1932 Karl Franz Egger 8. 3. 1933 Rosa Ennemoser 15. 3. 1933 Alois Benedikt Haller 2. 5. 1933 Katharina Regina Pixner 13. 6. 1933 Anton Haller 21. 6. 1933 Luise Hofer 24. 6. 1933 Rosina Maria Moser 28. 7. 1933 Jakob Michael Schwarz 12. 8. 1933 Regina Anna Öttl 12. 9. 1933 Marta Pircher 12. 9. 1933 Martin Anton Haller 3. 11. 1933 Leonhard Karl Pichler 7. 1. 1934 Anton Franz Pichler 15. 1. 1934 Hans Pöll 12. 3. 1934 Karl Kofler
26. 3. 1934 6. 4. 1934 24. 5. 1934 29. 5. 1934 11. 6. 1934 21. 6. 1934 25. 7. 1934 12. 8. 1934 26. 9. 1934 4. 10. 1934 14. 11. 1934 23. 11. 1934 26. 12. 1934
Martin Johann Ennemoser Leonhard Isidor Gögele Franz Schiefer Friedrich Georg Haller Rosa Anna Auer Luigia Raffl Karl Pixner Theresia Rosa Pfitscher Regina Pia Mair Notburga Ennemoser Hildegard Insam Karl Anton Pichler Karl Stefan Platter
Gemeinde St. Leonhard in Passeier 5. 1. 1922 Maria Anna Hofer 2. 5. 1923 Alois Schlögl 4. 6. 1923 Klara Hofer 13. 7. 1923 Aloisia Schwienbacher 9. 4. 1924 Hilda Notburga Raffl 28. 2. 1925 Ida Alinda Schiefer 19. 5. 1925 Agnes Theresia Tribus 18. 12. 1925 Heinrich Hofer 25. 3. 1926 Maria Anna Pichler 8. 6. 1926 Anna Stuppner 19. 7. 1926 Johann Karl Königsrainer 20. 8. 1926 Maria Rosa Raffl 3. 9. 1926 Josef Hofer 14. 10. 1926 Erich Florian Pichler 28. 11. 1926 Maria Raich 22. 5. 1927 Josef Johann Pichler 4. 1. 1928 Marianna Auer 14. 2. 1928 Rosa Lamprecht 5. 4. 1928 Josef Anton Egger 12. 9. 1928 Erma Rosa Praxmarer 27. 11. 1928 Maria Mangger 30. 1. 1929 Marta Maria Heel 24. 2. 1929 Maximilian Karlegger 18. 4. 1929 Oswald Egger Karlegger 14. 7. 1929 Sebastian Kofler 11. 8. 1929 Mattilda Anna Mair 6. 1. 1930 Max Josef Raich 17. 1. 1930 Anna Nischler 12. 4. 1930 Antonia Gufler 7. 5. 1930 Helmut Seeger 18. 9. 1930 Hedwig Agnes Pichler 21. 10. 1930 Konrad Kofler 23. 11. 1930 Zäzilia Augscheller 11. 12. 1930 Pauline Oberprantacher 13. 1. 1931 Ida Pichler 26. 1. 1931 Gertrud Kostner 26. 2. 1931 Giovanna Zannier 18. 4. 1931 Maria Anna Pixner 15. 5. 1931 Alois Tschöll 27. 5. 1931 Herta Martha Pichler 19. 7. 1931 Johanna Margerita Pöll 31. 7. 1931 Rosa Pixner
24. 8. 1931 Notburga Rosa Hofer 16. 9. 1931 Rosa Anna Waldner 31. 10. 1931 Johann Gufler 16. 11. 1931 Johanna Heel 2. 1. 1932 Maria Anna Mangger 19. 1. 1932 Rosa Maria Raffl 27. 1. 1932 Notburga Rosa Tschöll 28. 1. 1932 Martha Haller 22. 2. 1932 Ida Rosa Karlegger 10. 5. 1932 Johann Ignaz Brunner 2. 7. 1932 Maria Schrott 4. 7. 1932 Rosina Innerhofer 18. 7. 1932 Anna Maria Geiser 28. 9. 1932 Rosa Hofer 22. 10. 1932 Leonhard Eduard Hofer 29. 11. 1932 Ploner Berta 2. 1. 1933 Stefan Johann Pixner 4. 1. 1933 Kreszenz Kaufmann 7. 2. 1933 Notburga Engl 9. 2. 1933 Josef Anton Tschöll 14. 2. 1933 Eduard Luis Ennemoser 24. 2. 1933 Josef Kaserer 3. 3. 1933 Rosa Marta Hauser 13. 3. 1933 Rosina Paolina Marth 23. 3. 1933 Alberich Pfitscher 11. 4. 1933 Notburga Agata Oberprantacher 17. 4. 1933 Johann Lanthaler 1. 5. 1933 Josefa Katharina Pixner 2. 5. 1933 Anna Maria Pixner 14. 6. 1933 Elisabeth Magdalena Gufler 15. 7. 1933 Marianna Pichler 9. 10. 1933 Zita Veronica Pöhl 11. 10. 1933 Franz Michael Mair 5. 11. 1933 Notburga Elisabetta Pfitscher 26. 12. 1933 Anton Zipperle 28. 1. 1934 Laura Tasso 8. 2. 1934 Anna Thurner 18. 2. 1934 Karl Matthias Auer 28. 2. 1934 Alois Raffl 12. 3. 1934 Rudolf Vigil Haller 9. 4. 1934 Agata Ennemoser 12. 5. 1934 Johann Karl Pichler 5. 6. 1934 Johann Anton Lanthaler 18. 7. 1934 Bartl Josef Innerebner 31. 7. 1934 Stefano Schweigl 7. 9. 1934 Maria Haller 29. 9. 1934 Eva Hofer 25. 10. 1934 Martina Pichler 29. 10. 1934 Rosa Oberprantacher 17. 12. 1934 Elisabeth Albina Auer
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sport
In München
In Rovereto
Viele Erfolge und Bestleistungen
Die Psairer Leichtathletik 2019 Die Saison 2019 war für die Leichtathletinnen und Leichtathleten des ASC Passeier gekrönt von vielen Erfolgen und persön lichen Bestleistungen aller Athletinnen und Athleten sowie der Prämierung durch die VSS-Fachjury für die Initiative „Vorbildliche Jugendarbeit im Sportverein“. Hierbei überzeugte vor allem das Pilotprojekt „Purzigagele“, welches von Verena Stolz initiert worden ist. Unter dem Motto „Leichtathletik für alle“ sollen unabhängig von Alter und Geschlecht Sportbegeisterte Freude an der Bewegung finden. Dabei ist es einerlei, ob man die körper liche Bewegung freizeit- oder leistungsorientiert erleben möchte. Die Athletinnen und Athleten des ASC Passeier Leichtathletik konnten sich gleich zu Beginn der Saison 2019 bei ihrem ersten Auftritt in München beim traditionellen Werner von Linde Hallenmeeting in Szene setzen und Linda Haller gewann dabei im Kugelstoßen die Bronzemedaille. Zu Beginn der Bahnsaison legten mehrere Athletinnen und Athleten, so Christoph Öttl, Samuel Prünster, Tschöll Manuel, Yannick Windegger, Burgmann Simon, Göller Jakob, Valeria Pichler, Lena Marth, Magdalena Gufler und Linda Haller mit tollen Platzierungen und Leistungen los. Diese Erfolge konnten sie während der gesamten Grand-Prix-Serie immer wieder hoffnungsvoll wiederholen und untermauern. Sechs Athleten gelang heuer sogar der Einzug ins Grand-Prix-Finale, welches Christoph Öttl mit Bravour und Einsatz gewann. Ebenso errang Jakob Göller den tollen vierten Platz. Insgesamt konnten die Jungs der Gruppe Schüler B und Schüler A den tollen und überraschenden zweiten Gesamtrang der Grand-Prix-Serie 2019 mit ins Passeiertal
nehmen. Bereits im Mai kürten sich bei äußerst unwirtlichen und winterlichen Bedingungen einige unserer Athletinnen und Athleten mit dem Landesmeistertitel und weiteren Medaillen. So konnte Jakob Göller den Titel im Speerwurf und Diskuswurf gewinnen, Christoph Öttl im Hochsprung und Ballwurf, Linda Haller im Kugelstoßen und Simon Burgmann errang im Speerwurf die Bronzemedaille. Im September nahmen Jakob Göller und Simon Burgmann an den Regionalmeisterschaften im Mehrkampf in Cles teil. Dort konnte sich Jakob groß in Szene setzen, führte das große Teilnehmerfeld nach dem ersten Tag an und wurde schlussendlich ganz knapp toller Dritter. Bei den Einzelregionalmeisterschaften in Trient gewann Jakob Göller das Speerwerfen und das Kugelstoßen, in beiden Disziplinen mit regionaler Jahresbestleistung. Linda Haller kürte sich zur Vizeregionalmeisterin im Kugelstoßen. Zu nennen sind auch die Einberufung in In Cles
In Bozen
die Landesauswahl von Linda Haller und Jakob Göller, im Juni beim Vergleichswettkampf der Regionen in Fidenza und im Oktober zu den Italienmeisterschaften in Forlì, wo Jakob sein erstes Top-TenErgebnis bei nationalen Meisterschaften einfahren konnte. Der Fleiß und Einsatz der ganzen Gruppe hat sich wiederum mehr als bezahlt gemacht und lässt für die kommende Saison hoffen. Hubert Göller
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Vorankündigungen > 6. Pseirer Kraxlnocht – Faschingsedition 22. Februar 2020, ab 18 Uhr (Einschreibung 17.30 Uhr), in der SportArena St. Leonhard. Mit 30 neuen Bouldern & Live Band „Straight Flush“; Prämierung der besten Maskierung; telefonische Vormerkung unter 379 1386439 > Mårtiner Faschingsumzug am Samstag, den 22. Februar, ab 14 Uhr, ausgehend von der Industriezone Lände bis zum Festplatz von St. Martin. > Maschgeratreffen in Platt Am Sonntag, den 23. Februar, ab 20 Uhr, im Mehrzwecksaal. Ab ca.21 Uhr findet die Show, PSDS (Platt Sucht Den Superstar) statt, (Playbackshow). Nach fast sicheren Zusagen von ROBERTO BLANCO, TINA TURNER und TONES AND I erwarten wir noch einen Star gast, der allen sehr bekannt ist. Wir freuen uns, wenn sich noch einige Närrinnen und Narren zur Schow melden. Es winken tolle Preise! Wer wird wohl der Superstar? Anmel dung bis 21.02.bei Renate Tel. 348 6107508. Es findet auch eine Verlosung und ein Quiz unter allen Maskierten statt. Für Speis & Trank ist bestens gesorgt. Theaterverein Plåtterwind freut sich auf viele Stars & Zuseher (natürlich maskiert), die bei flotter Musik das Tanzbein schwingen können. > Kinderfasching in Stuls Am Faschingssonntag, den 23. Februar, veranstaltet der KFS Stuls die Faschingsfeier im Bürgersaal. Ab 14.30 Uhr begeistert LUFTALINA mit ihrem Programm: Kasperl theater, Zaubertricks, Kinderdisko, Glit zertattoos und zum Abschluss bekommt jedes Kind einen Modellierluftballon zum Mitnehmen. Natürlich gibt es auch Faschingskrapfen und vieles für die Stärkung zwischendurch. Freuen uns auf viele ver kleidete Kinder & Erwachsene. Eintritt: freiwillige Spende > Aktiv Hilfe für Kinder: Die Kleidersammlung neben dem Recycling hof Mörre wird am Samstag, den 15. Februar, bis Samstag, den 28. März (immer sams tags), von 9 bis 11 Uhr, wieder aufgenommen. Bitte keine Kleider außerhalb der Öffnungs zeiten beim Recyclinghof abgeben.
> Sonderausstellung auf Schloss Tirol. Zwischen Augsburg und Venedig. Die Passeirer Malerschule Rund 300 Jahre nach ihrer Gründung erinnert erstmals eine größere Ausstellung an die barocke Passeirer Malerschule in St. Martin, an ihren Initiator, den Dichter priester Michael Winnebacher, an die Maler familie Auer und an Nikolaus Auers bedeu tendste Schüler Johann Evangelist Holzer und Joseph Haller. Die rund 80 Exponate stammen aus Südtiroler Kirchen und Museen, aber auch aus österreichischen und deutschen Sammlungen. Ort: Südtiroler Landesmuseum Schloss Tirol Eröffnung: 20. März, um 17 Uhr Geöffnet von 21. März bis 7. Juni 2020 täglich außer Montag von 10 bis 17 Uhr > Vorstellung des Passeirer Hörspiels „Malerspuren“ mit gemeinsamer Wanderung Das neue Hörspiel führt in drei Etappen durchs Tal und erzählt eine fiktive Geschichte zu zwei historischen Persön lichkeiten, die im Tal mit Malerspuren in Berührung kommen. Nach einer kurzen Einführung im neuen Hörspiel-Ausgangs punkt im Kornkasten vom Museum wandern wir gemeinsam mit Interessierten nach St. Martin und horchen uns dabei den ersten Teil der Geschichte an. Alle sind herzlich eingeladen, mitzubringen sind ein Smartphone mit genügend Akku leistung und (wer hat) Kopfhörer. Am 21.3.2020, 10 – 11.30 Uhr Start: MuseumPasseier > MuseumPasseier mittwochs (ab 15. März) von 11 bis 12 Uhr Gästeführung „Psair für Anfänger“; freitags (ab 15. März) von 11 bis 12 Uhr Gästeführung „Hofer Highlights“. > Musikschule Passeier: Schlusskonzert der Musikschule St. Leonhard, Mittwoch, 27. Mai 2020, 18 Uhr, Vereinshaus St. Leonhard Open Air „musikschule meran/Passeier goes modern“, Sonntag, 31. Mai 2020, 21 Uhr, MuseumPasseier (Sandhof) Schlusskonzert der Musikschule Moos, Freitag, 5. Juni 2020, 17 Uhr, Vereinssaal Moos
> Alles-rund-ums-Kind-Markt Am Samstag, den 7. März, von 14 bis 17 Uhr, im Vereinshaus St. Leonhard. Außerdem gibt es wieder den Gebrauchtkleidermarkt,bei dem man Kinderkleidung, Fahrräder, Roller und Zubehör sowie Kinder-DVDs abgeben kann, die zum Verkauf angeboten werden. Hierfür braucht es eine Kundennummer mit Etiket ten, diese kann am 3. März bei uns in der Spielgruppe abgeholt/per e-Mail: markt.stleonhard@gmail.com, angefordert werden. Anmeldung für Tische & Infos bei Clarissa, Tel: 324 9967388, Spielgruppe St. Leonhard. > Volkshochschule Südtirol Ortsstelle St. Leonhard: Heilkräuter für die Apotheke und Küche Am 4.4.2020, 14 – 17 Uhr; Referentin: Rosmarie Mangger; Ort: Fronigerhof St. Leonhard Zu Gast im Hotel Wildschütz: Wildkräuterküche Am 2.5.2020, 11 – 15 Uhr; Referent: Manfred Pixner ; Ort: Hotel Wildschütz St. Leonhard Ortsstelle St. Martin: Professionelle und stilvolle Produktfotografie Ab 4.4.2020, 9 – 17 Uhr; Referent: Peter Grund; Ort: Dorfhaus St. Martin Aquarellmalerei: Die lebhafteste aller Maltechniken Ab 18.4.2020, 9 – 16 Uhr; Referentin: Gabriella Frontull; Ort: Alte Bibliothek St. Martin Ladakh – Land der hohen Pässe zwischen Himalaya und Karakorum Ab 28.4.2020, 20 – 22 Uhr; Referentin: Dr. Evelyn Maria Busarello; Ort: lese.werk.statt St. Martin
Termine & Veranstaltungen können per E-Mail (passeirerblatt@passeier.it) mitgeteilt werden
Öffnungszeiten moos Gemeindeamt: Mo – Fr, 8 – 12 Uhr; Di, 14.30 – 18 Uhr; Sa geschlossen, T 0473 643 535 Minirecyclinghof Moos: Fr, 8.30 – 9.30 Uhr; Pfelders: Mi, 14 – 15 Uhr; Platt: Mi, 8 – 9 Uhr und 1. Sa/Monat, 14.45 – 15.30 Uhr; Stuls: Mi, 10 – 11 Uhr und 1. Sa/Monat, 13.30 – 14.15 Uhr; Rabenstein: 1. und 3. Mo/Monat, 10 – 11 Uhr; Rabenstein (Saltnuss – rotes Haus): jeden 1. Mo/Monat, 9 – 9.45 Uhr Rest- und Biomüllsammlung: Dienstag: Moos, Platt, Pfelders (Dorf und Zeppichl), Stuls wöchentlich; Rabenstein, Pill bzw. Sportplatz Sand, Ulfas jede 2. Woche Bibliothek Moos: Di, 9.30 – 10.30 Uhr; Mi, 14.3 – 16.30 Uhr; Do, 16.30 – 18.30 Uhr; So, 11 – 12 Uhr Bibliothek Platt: Di, 9 – 11 Uhr; Mi, 16 – 17 Uhr, Fr, 15 – 16.30 Uhr; Sa oder So nach Gottesdienst Bibliothek Pfelders: Mi, 17 – 18 Uhr Bibliothek Rabenstein: Sa oder So nach Gottesdienst Bibliothek Stuls: Mo, 15 – 16 Uhr Arztpraxis Dr. Beccarello: Mo, Do, Fr, 8 – 12 Uhr; Di, 10 – 12 Uhr, 16 – 18.30 Uhr; Mi, 16 – 18.30 Uhr; T 0473 643 689 Apotheke RAM: Mo 10 – 12; Mi 16 – 18.30 Uhr; Do 9 – 12 Uhr; T 0473 643 689 Eltern-Kind-Beratung Moos: Mittwoch 9 – 10.30 Uhr Ambulatorium Krankenpflegedienst Moos: Donnerstag 8 – 8.30 Uhr (ohne Vormerkung) st. leonhard Gemeindeamt: Mo – Fr, 8 – 12 Uhr; Di, 14.30 – 17.30 Uhr; Sa, 9 – 11 Uhr, T 0473 656 113 Minirecyclinghof: Fr, 14.30 – 16.30 Uhr, Sa, 7.30 – 9 Uhr; Walten: Mo, 14 – 15 Uhr Restmüllsammlung: Di; Walten, Schweinsteg, Prantach, Mörre, Glaiten, jeden 2. Di; Biomüllsammlung: Mittwoch Öffentliche Bibliothek: Mo, Mi, Fr, 9 – 12 Uhr; Mo, Di, Do, Fr, 15 – 18 Uhr (Winter) Bibliothek Walten: Di, 16 – 17 Uhr Arztpraxis Dr. v. Sölder: Mo, Mi, Do, Fr, 8 – 12 Uhr; Di, 15 – 19 Uhr; T 0473 656 656 Arztpraxis Dr. Zuegg: Mo – Fr, 8 – 12 Uhr ohne Vormerkung; Mo, Do, 15.30 – 16.30 Uhr mit Vormerkung; T 0473 656 633 Kinderarztpraxis Dr.in Weger: Mo, Fr, 9.15 – 12.30 Uhr; Mi, 9.30 – 12 Uhr; Di, Do, 15 – 18 Uhr; T 0473 656 266 Apotheke RAM: Mo – Fr, 8 – 12.30, 15.30 – 19 Uhr; Sa, 8 – 12.30 Uhr; T 0473 656 146 SportArena: täglich von 10 – 23 Uhr; Dienstag: Ruhetag st. martin Gemeindeamt: Mo – Fr, 8 – 12.30 Uhr; Donnerstag, 15 – 17.30 Uhr, T 0473 499 300 Minirecyclinghof: St. Martin: Sa, 8 – 10 Uhr, Freitag geschlossen; Saltaus: Fr, 8.30 – 9.30 Uhr Restmüllsammlung: Montag; Matatz, Breiteben, Kalmtal, jeden 2. Montag Biomüllsammlung: Mittwoch Öffentliche Bibliothek: Mo, Mi, Sa, 9 – 12 Uhr; Mo, Mi, Fr, 15 – 18 Uhr; Di, 14 – 17 Uhr (Winter) Arztpraxis Dr.in Raich: Mo, 14 – 17 Uhr; Di, Mi, Fr, 8 – 12 Uhr; Do, 15 – 17 Uhr; T 0473 641 174 Arztpraxis Dr. Dubis: Mo, Mi, Do, 9 – 12 Uhr; Di, 12 – 15, Fr, 15 – 18 Uhr, mit Vormerk.; T 0473 650 167 Apotheke Mercurius: Mo, Mi, Do, Fr, 8 – 12.30, 15 – 18.30 Uhr; Di, 8 – 12.30 Uhr; Sa, 8 – 12 Uhr T 0473 650 011 Eltern-Kind-Beratung: Dorfstraße 25/c (alte Bibliothek) Do, 8 – 12 Uhr, T 0473 641 095 Krankenpflegeambulatorium Garberweg: Di, Fr, 8 – 10 Uhr Jugendtreff: Di – Fr, 11 – 12 Uhr; Di und Do, 17.30 – 19.30 Uhr; T 392 5327295 sprengelsitz passeier Verwaltungsdienst: Mo, Di, Fr, 8 – 11 Uhr; Mi, 9 – 12 Uhr; Do, 9 – 12 u. 14 – 15.30 Uhr; T 0473 659 500 Sozialsprengel: Mo – Fr, 8.30 – 12 Uhr, nachmittags mit Terminvereinbarung; T 0473 659 018; Dienst für Pflegeeinstufung: T 848 800 277, Anlaufstelle Pflege- und Betreuungsangebote: Di, Do, 9 – 11 Uhr; T 0473 659 266, Mi mit Vormerk. Blutabnahme: Mi, Do, 7.15 – 8.45 Uhr, ohne Vormerkung Krankenpflegeambulatorium: Mo, Di, Fr, 8 – 11 Uhr; Mi, Do, 9.30 – 11 Uhr Elternberatung: Di, 8 – 12 Uhr; T 0473 659 518 Diätdienst: Mi, 8 – 16 Uhr, mit Vormerkung, T 0473 659 520, 0473 251 250 Dienst für Abhängigkeitserkrankungen: Vormerkung T 0473 443 299 Zahnarztambulatorium: Vormerkung T 0473 264 000 Rehabilitationsdienst: Mo – Fr, 8 – 12.30 Uhr, 13.30 – 16 Uhr; T 0473 659 533 Hautarzt: jed. 1. + 3. Mi/Monat, 9 – 13 u. 14 – 18 Uhr, Vormerk. mit ärztl. Verschreib.: T 0473 264 000 Dienst für Invaliden: Vormerkung in Meran, T 0473 264 712 Neu: Impfzentrum: Mo, 8.30 – 16 Uhr Hauspflegedienst: Vormerkung Mo – Fr, 8 – 10 Uhr; T 0473 659 019 Jugendbüro Passeier: Mo – Fr, M 393 0954681
Aus den Gemeinden Moos, St. Leonhard und St. Martin Termine & Veranstaltungen februar 21. Vortrag: „Haushalt mit weniger Müll. Wie geht das?“ Dorfhaus St. Martin [Bäuerinnen] 22. Schultaschenflohmarkt, St. Martin, 9 Uhr 22. Mårtiner Faschingsumzug, ab 14 Uhr 22. 6. Pseirer Kraxlnocht, SportArena St. Leonhard, 18 Uhr [AVS Passeier] 23. MuseumPasseier geöffnet, 12 – 18 Uhr 23. Kinderfasching in Stuls, ab 14.30 Uhr 23. Maschgeratreffen in Platt, ab 20 Uhr 23. Konzert „Guitart Brass“, Vereinssaal St. Martin 25. Kinderfaschingsfeier, Vereinssaal St. Martin [KFS] märz 7. Alles-rund-ums-Kind-Markt, Vereinshaus St. Leonhard 15. MuseumPasseier öffnet, Sandhof St. Leonhard 15. Suppentag, Vereinssaal St. Martin [Missionsgruppe] 20. Eröffnung Sonderausstellung auf Schloss Tirol. Zwischen Augsburg und Venedig. Die Passeirer Malerschule, 17 Uhr 21. Vorstellung des Passeirer Hörspiels „Malerspuren“ MuseumPasseier, 11.30 Uhr 26. Vortrag: Lebensjahre Wechseljahre, Vereinshaus St. Leonhard [KFB] 28. Frühjahrskonzert der Musikkapelle Moos, Vereinshaus St. Leonhard 29. Beginn Sommerzeit april 3. Redaktionsschluss Passeirer Blatt 4. Heilkräuter für die Apotheke und Küche, St. Leonhard [Volkshochschule] 4. Professionelle und stilvolle Produktfotografie, Dorfhaus St. Martin [Volkshochschule] 4. Frühlingskonzert der Musikkapelle St. Martin, Vereinshaus St. Leonhard 13. (Ostermontag) MuseumPasseier geöffnet, 10 – 18 Uhr 18. Aquarellmalerei, Alte Bibliothek St. Martin [Volkshochschule] 28. Ladakh – Land der hohen Pässe, lese.werk.statt St. Martin [Volkshochschule] 30. Brotbacken mit Verkostung und Kurzführungen, 10 – 13 Uhr [MuseumPasseier] mai 27. Musikschule Passeier: Schlusskonzert, Vereinshaus St. Leonhard, 18 Uhr 31. Open Air „musikschule meran/Passeier goes modern“, MuseumPasseier (Sandhof), 21 Uhr
recyclinghof passeier (mörre) Dienstag, Donnerstag, 14 – 17 Uhr; Samstag, 8 – 11 Uhr Termine & Veranstaltungen können per Telefon (T 0473 656 239) und per E-Mail (passeirerblatt@passeier.it) mitgeteilt werden