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Passeirer Blatt
contiene
i. p.
Das neue Bergheim Egghof-Kaser
Foto: Konrad Pamer
Passeirer Blatt
Mitteilungen und Nachrichten aus Moos, St. Leonhard und St. Martin Oktober 2019
Oktober 2019 Nr. 155 · 33. jahrgaNg
inhalt 3 Gemeinden 8 Kultur & Gesellschaft 18 Natur & umwelt 20 vereine & verbände 21 gesundheit & Soziales 22 Sport 23 Vorankündigungen
ein Juwel für die Vereins- und Jugendarbeit
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Feierliche Banddurchschneidung bei der Eröffnungsfeier der neuen Egghof-Kaser Fotos Hubert Gögele
Pfarrer Christian Stuefer und Jugendbüro-Vorsitzende Elisabeth Ploner bei der Haussegnung
Juwel für die Vereins- & Jugendarbeit
mit verschiedenen Jugendgruppen konnten während der Sommermonate noch notwendige Adaptierungsarbeiten durchgeführt werden. Der Neubau ist wirklich sehr gelungen, die Gruppen nehmen das Haus freudig an und die Führung der Struktur funktioniert bestens“, freut sich der St. Leonharder Bürgermeister Konrad Pfitscher. Die neue Egghof-Kaser gilt als ein wahres Juwel für die Vereins- und Jugendarbeit in Südtirol. Dieser Ort bietet den Besucherinnen und Besuchern Erholung vom Alltag und ermöglicht Entschleunigung und Naturerfahrung für Heranwachsende. Die Gemeinde St. Leonhard hatte als Bauherr für die neue Egghof-Kaser die Arbeiten ausgeschrieben, die Bauarbeiten koordiniert und das gesamte Bauprojekt vorfinanziert. Das Bergheim ist als Selbstversorgerhaus konzipiert und kann nur von Vereinen, Verbänden, Schulen und Pfarreien im Zuge deren institutionellen Tätigkeiten genutzt werden. Informationen dazu erteilt das Jugendbüro Passeier. Konrad Pamer
Das neue Bergheim Egghof-Kaser Nach eineinhalb Jahren Bauzeit fand am 14. September 2019 die offizielle Eröffnung des neu errichteten Bergheims Egghof-Kaser in Hinterpasseier statt. Die Gemeinden des Tales und das Jugendbüro Passeier luden dazu vor allem die Vereine aus dem Jugendbereich, aber auch alle generell Interessierten zum Tag der offenen Tür, ab 14 Uhr, in die Egghof-Kaser ein. Über hundert Personen fanden sich ein, um das Haus zu besichtigen und gemeinsam auf den gelungenen Neubau anzustoßen. Die Segnung der Struktur wurde von Pfarrer Christian Stuefer aus St. Leonhard vollzogen und als Festrednerin konnte die Landesrätin für Raumordnung
Impressum
Erscheint zweimonatlich. Eingetragen beim Landesgericht Bozen mit Dekret Nr. 11/87 vom 29. 5. 1987. Eigentümer und Herausgeber: Gemeinden Moos, St. Leonhard und St. Martin in Passeier; vertreten durch den Bürgermeister von St. Leonhard, Konrad Pfitscher – Kohlstatt 72, St. Leonhard in Passeier. Verantwortlich im Sinne des Pressegesetzes: Ulrich Mayer. Redaktion: Kurt Gufler, Rosmarie Pamer, Heinrich Hofer, Arnold Rinner, Karl Lanthaler – Kohlstatt 72, St. Leonhard in Passeier. Korrektur: Ernst Rinner, Kurt Gufler. Produktion und Druck: design.buero Artikel können bei allen Redaktionsmitgliedern und bei design.buero in St. Martin (Dorfstraße 14) abgegeben werden und müssen mit dem Namen und der Telefonnummer des Verfassers oder der Verfasserin versehen sein. Werbebeiträge direkt an das Passeirer Blatt, passeirerblatt@passeier.it, T 0473 656 239. Redaktionsschluss: 29. November 2019 E-Mail: passeirerblatt@passeier.it www.passeirer-blatt.it
und Landschaftsschutz, Maria Magdalena Hochgruber Kuenzer, gewonnen werden: „Ich gratuliere den Passeirern für dieses Vorzeigeprojekt. Unsere Kinder und Jugendlichen brauchen Orte wie diesen, wo sie sich abseits vom Alltag erden und Ferien machen können, und die Eltern brauchen Angebote, bei denen sie ihre Kinder gut aufgehoben wissen. Die Egghof-Kaser als Rückzugsort inmitten der Natur und die Vereine, welche wertvolle Auszeiten organisieren, bieten beides“. Das auf ca. 1.800 m gelegene Bergheim hat Tradition und ist weit über die Talgrenzen beliebt und bekannt. Ursprünglich befand sich die Struktur im Besitz der Gemeinde St. Leonhard und wurde vom Südtiroler Alpenverein geführt. Doch war das Haus seit einiger Zeit in die Jahre gekommen und entsprach vor allem nicht mehr den gesetzlich vorgeschriebenen Brandschutz- und Sicherheitsbestimmungen. Daraufhin hatte die Gemeinde St. Leonhard, in Zusammenarbeit mit Vertretern aus dem Vereinsbereich und einem Planungsteam, ein Umbau- und Nutzungskonzept entwickelt, welches schlussendlich umgesetzt werden konnte. Dieses sah u. a. vor, dass auf die positiven Erfahrungen mit der Führung des Jugendhauses Hahnebaum in der nahe gelegenen Mooser Fraktion angeknüpft werden soll. Die Aufteilung des Eigentums zu je einem Drittel unter den Gemeinden St. Leonhard, Moos und St. Martin und die Führung der Struktur durch das Jugendbüro Passeier (JuBPa) überzeugte das Land, die Hälfte der Kosten zu übernehmen. Die neue Struktur verfügt über 20 Schlafplätze, eine Küche, hochwertige Sanitäranlagen, einen großzügigen Außenbereich mit Zeltmöglichkeit, mehrere Freizeiträume und ist wunderschön – inmitten der grandiosen Passeirer Gebirgswelt – gelegen. „Nach einem zweimonatigen Probelauf
Jugendliche aus Pfelders sorgten mit ihren unplugged Gitarrenstücken und Gesang für Gänsehautstimmung
3 Passeirer Blatt – nr. 155, Oktober 2019
Gemeinden
Podiumsdiskussion mit Expertenrunde im Vereinshaus St. Leonhard zum Thema Alkoholmissbrauch
St. Leonhard, St. Martin und Moos
Alkoholprävention – Projekt „Localize it“ Als Gemeindejugendreferentin ist mir das Thema „Alkoholprävention“ ein wichtiges Anliegen. Als dieses Projekt 2017 ausgeschrieben wurde, haben wir uns von der Gemeinde St. Leonhard in Zusammen arbeit mit unserem Jugenddienst Jugendbüro Passeier (JuBPa) sehr darum bemüht, dass wir als eine von zwei Gemeinden südtirolweit teilnehmen dürfen. Wir sind eine Gemeinde von 3500 Einwohnern. Wir sind in der Planung zu einem Jugendzentrum, aber bis jetzt haben die Jugendlichen noch keinen allgemein zugänglichen Treffpunkt. Momentan treffen sich Jugendliche an verschiedenen öffentlich zugänglichen Plätzen im Ort. Es bleibt Müll zurück und es kommt immer wieder zu Alkoholexzessen unter Minderjährigen und auch vereinzelt zu Vandalenakten. Aufgrund dieser Ausgangslage wollten
wir etwas in Richtung Prävention unternehmen. Wichtig bei diesem Projekt war uns die Beteiligung vieler Akteure und das Projekt wurde sogar auf die Nachbargemeinden St. Martin und Moos ausgeweitet. Die Akteure, die sich beteiligt haben, waren der Sozialsprengel, die Mittel schulen St. Leonhard und St. Martin, das Jugendbüro Passeier, der Jugendtreff St. Martin, die Jugendbeiräte von St. Leonhard und St. Martin und punktuell auch die Ordnungskräfte (Ortspolizei und Carabinieri) in Verbindung mit dem Weißen Kreuz. An mehreren „Runden Tischen“ wurde zum Thema „Alkoholprävention“ diskutiert und es wurden Maßnahmen erarbeitet. Als ersten Punkt haben wir die Richtlinien zum Umgang mit Alkohol in unseren Gemeinden abgeändert. Es geht vor allem darum, die Vereine, die viele Veranstaltungen organisieren, zu sensibilisieren, wie mit dem Thema Alkohol umgegangen wird. Es soll vor allem bei Veranstaltungsankündigungen keine Alkoholwerbung gemacht werden. Auch die Ausgabe von Lizenzen ist an verschie-
dene Kriterien gebunden. Uns ist es wichtig, die Bevölkerung zu sensibilisieren und nicht in erster Linie zu bestrafen. Ein weiterer wichtiger Punkt war ein Malwettbewerb in den zwei Mittelschulen des Tales. Die Schülerinnen und Schüler haben sich mit dem Thema Alkohol auseinandergesetzt und tolle Logos, Zeichnungen und WhatsApp-Sprüche erstellt. Am 3. Mai fand im Vereinshaus von St. Leonhard eine Podiumsdiskussion statt. Teilnehmer waren Jan Altstätter vom Jugendbeirat St. Martin, Birgit Pixner vom JuBPa, Carabinierimajor Aldo Ciurletti aus Meran, Oskar Giovanelli vom Verein Hands und Markus Rudolf Frank vom Dienst für Abhängigkeiten. Die Besucher dieser Veranstaltung durften anschließend auch die beste Schülerarbeit zum Malwettbewerb der Mittelschulen küren. Geplant sind noch die Sensibilisierung der Kaufleute und der Gastwirte, damit kein Alkohol an unter 16-Jährige ausgegeben wird. Mein Fazit dieses Projektes: >> die Einbindung vieler Akteure hat mir gut gefallen >> das Thema Alkohol wurde wieder in den Vordergrund gerückt >> es wurden einige konkrete Maßnahmen umgesetzt, andere sind noch in Umsetzung Ich würde jeder anderen Gemeinde Südtirols, die ein ähnliches Problem hat, empfehlen an einem solchen Projekt teilzunehmen. Bedanken möchte ich mich bei allen, die uns bei diesem Projekt begleitet haben, auf lokaler Ebene besonders dem Jugendbüro unter Leitung von Konrad Pamer und von Bozen aus besonders Evelin Mahlknecht vom Forum Prävention. Elisabeth Ploner
Sara G. von der Mittelschule St. Martin. Eine der Arbeiten zum Thema Lebensstil mit oder ohne Alkoholmissbrauch
S Mousr Dorf Sell tat an Benko brauchn wail s Mousr Dorf war foal. Happrn tuats und klapprn tuats und aurstoaßn mear as goal. Zin Gliick hobmr an Pforrer und a Kirche sischt warmr orm dron. Zompm Punkr, Pecke, Goase und Kitze; mitn Mousr Dorf war Endstation.
Anna Lanthaler
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Die Arbeitsgruppe: Erika Righi (Grundschule), Cornelia Gufler (Mittelschule), Rosi Schwarz (Grundschule), Rosmarie Pamer (Bürgermeisterin und Umweltreferentin der Gemeinde), Carmen Kofler (Beamtin Umweltamt der Gemeinde), Charlotte Pichler (Grundschule), Jasmin Marth (Jugendtreff), Dominik Alber (Jugendtreff und Vertreter der Vereine)
St. Martin
My days for future – St. Martin macht mit! Greta Thunbergs Einsatz für eine kon sequente Klimapolitik hat mittlerweile weltweite Beachtung gefunden. Die von ihr initiierten Schulstreiks für das Klima sind inzwischen zur globalen Bewegung „Fridays for future“ gewachsen. Die Gemeinde St. Martin möchte mit dem Umwelt- und Klimaprojekt „My days for future – St. Martin macht mit!“ ein Zeichen für mehr Nachhaltigkeit setzen und zeigen, dass jede und jeder mit ein fachen Schritten einen kleinen Teil dazu beitragen kann. Eine Arbeitsgruppe, bestehend aus
Vertretern der Gemeinde, des Jugendtreffs, des Schulsprengels und von Vereinen trifft sich regelmäßig und koordiniert die verschiedenen Aktionen und Veranstaltungen auf Gemeindeebene und wird regelmäßig Berichte im Passeirer Blatt veröffentlichen. Es wurden auch bereits ein eigenes Logo und ein umfangreicher Maßnahmenkatalog erstellt, der im heurigen Schuljahr umgesetzt wird. Ein besonderes Augenmerk wird auf die Sensibilisierung und Bewusstseinsbildung der Schul- und Dorfgemeinschaft zu einer nachhaltigen Lebenswelt gelegt. Ein weiterer Schwerpunkt werden Maßnahmen zur Reduzierung von Plastikmüll in den unterschiedlichsten Bereichen sein. Der Jugendtreff wird im Laufe des Arbeitsjahres mit den Jugendlichen Workshops wie „Nutella selbst herstellen“ und
TIPPS
Bienenwachstücher anstatt Frischhalte- oder Alufolie:
Bienenwachstücher sind mit Bienenwachs beschichtete Stoffe, die anstelle von Frischhaltefolie oder Alufolie dem Abdecken und Einpacken von Lebensmitteln dienen. Der Stoff besteht meist aus Baumwolle oder anderen Naturmaterialien und wird mit warmen Bienenwachs beschichtet. Bienenwachstücher können unzählig oft wiederverwendet werden und reduzieren so den Plastikmüll. Sie sind leicht herzustellen und nach dem Gebrauch lassen sie sich mit kaltem Wasser leicht abwaschen.
Stoffsäckchen für Obst und Gemüse:
Nachhaltig erweisen sich auch Stoffsäckchen, die man anstelle von Nylonsäckchen im Geschäft für das Einkaufen von Obst und Gemüse benutzen kann. Sie sind einfach zu nähen oder können mittlerweile in sämtlichen Lebensmittel geschäften erworben werden.
„Bewusstes bzw. plastikfreies Einkaufen“, eine Kleidertauschparty, Film- bzw. Diskussionsabende zum Thema, Müll sammelaktionen und ein Baumfest für Jugendliche organisieren. Die Fachlehrer für Naturkunde stellen im Oktober und November mit allen Schülerinnen und Schülern Pausebrotbeutel aus Bienenwachs her. Weiters wird im November ein Wahlpflichtfach mit dem Titel „Kosmetik und Klima“ organisiert, in dem es um die Auswirkungen von Pflegeprodukten auf die Haut und die Umwelt geht. Gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern werden natürliche Körperpflegeprodukte hergestellt. Seit Frühjahr gibt es auch in St. Martin ein Repaircafè, bei dem verschiedene ehrenamtliche Reparateure zur Verfügung stehen, um den Bürgern kostenlos bei allen möglichen Reparaturen zu helfen. Das Motto lautet „Reparieren statt wegwerfen“ und ist eine weitere Initiative zur Müllreduzierung. >> Das Repaircafè findet jeden 2. Dienstag im Monat statt. Nächstes Treffen: Dienstag, 12.11.2019. >> Ein Workshop zum Thema „Putzmittel & Co. – Natürliche Alternativen zu chemischen Produkten“ wird am 19.11.2019 vom Bildungsausschuss organisiert. >> Magdalena Gschnitzer wird am 18. November in der Mittelschule und am 21. November in der Bibliothek den Vortrag „Jeder kann die Welt verändern“ halten. Sie erzählt in ihrem Bericht, wie 6 Jahre als Freiwillige der Meeresschutzorganisation „Sea Shepherd“ sie geprägt haben und was sie dabei erlebt hat. Begleitet wird der Vortrag von beeindruckenden Bildern zahl reicher, weltweiter Einsätze. Im Laufe des Schuljahres sind noch zahlreiche Aktionen und Projekte geplant. Rosmarie Pamer
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Manfred Pircher, Erich Pircher, Karin Tscholl, Reinhard Verdross, Thomas Pircher, Gustav Erich Tappeiner, Manfred Prantl, Monika Rechenmacher Pichler
Diskussion zur Dorfentwicklung
Saltauser Arbeitsgruppe zum Austausch in Kastelbell Am 4. September 2019 fand das Austauschtreffen zwischen einer Delegation der Arbeitsgruppe „Orts entwicklung Saltaus“ und Gemeindevertretern von Kastelbell statt. Zentrales Thema des Vormittags war der Bau der Umfahrungsstraße und dessen Auswirkungen auf die Lebensund Arbeitsqualität sowie Weiterentwicklung von Kastelbell und seinen Fraktionen (eurac Studie). Am Vormittag des 4. September fand auf Initiative von Manfred Pircher (Hds) das Austauschtreffen zwischen Saltaus und Kastelbell statt. Dabei vertraten Thomas Pircher (Gemeinderat), Erich Pircher (Hotelier) und Manfred Pircher sowie die Projektleiterin Karin Tscholl (elephant projects) die Arbeitsgruppe „Ortsentwicklung Saltaus“. Empfangen wurde die Delegation von Bürgermeister Gustav Tappeiner sowie den Gemeindereferenten und Mitgliedern der Ortsentwicklung „Kastelbell-Tschars: unsere Gemeinde 2025“ Monika Rechenmacher Pichler (Kultur), Reinhard Verdross (Mobilität) und Manfred Prantl (Wirtschaft und Tourismus). Beide Orte aktivieren sich schon frühzeitig vor dem Tunnelbau zur Aufwertung des, zukünftig vom Durchzugsverkehr befreiten, Dorfkerns. Sei es für Bewohner und Gäste, aber auch für Handel, Gastronomie und Tourismus. Zu Beginn stellte Bürgermeister Tappeiner die Geschichte und heutige Situation der Gemeinde mit ihren neun Fraktionen vor.
Anschließend erfolgte die Präsentation zum Tunnelbau zur Umfahrung von Kastelbell. Insgesamt belaufen sich die Investitionen für das Großprojekt auf rund 80 Mio. Euro. In drei bis vier Jahren soll die Umfahrungsstraße fertiggestellt sein und vor allem das Dorf Kastelbell vom Durchzugs-, Transit- und überörtlichen Pendlerverkehr entlasten. Im zweiten Teil der Präsentation ging Gustav Tappeiner auf die eurac-Studie und dem dazugehörigem Maßnahmen papier zur Ortsentwicklung der Gemeinde Kastelbell Tschars ein. Diese wurde von Harald Pechlaner u.a. der Europäischen Akademie Bozen (eurac), Institut für Regionalentwicklung, im Jahr 2017 erstellt. Die Ergebnisse dienen nun als Entscheidungshilfe für die zukünftige Dorfentwicklung und für die politische Weichenstellung. Was die Umsetzung der 65 vorgeschlagenen Maßnahmen betrifft stellt Tappeiner fest, dass diese in unterschiedlichen Geschwindigkeiten und Intensitäten vom Einsatz der jeweiligen Arbeitsgruppe abhänge. Manche Projekte ließen sich schneller und einfacher realisieren, andere sind komplexer und brauchen Zeit. Saltaus arbeitet seit Anfang 2018 aktiv an der Dorfentwicklung, vor allem in Hinsicht auf die mit dem Tunnelbau einhergehenden Gestaltungsmöglichkeiten im Dorf. Derzeit arbeitet Verkehrsplanerin Ing. Maria Theresia Pernter an der Mobilitätsstudie, deren Ergebnisse im Oktober 2019 der Saltauser Bevölkerung vorgestellt werden. Tappeiner ist überzeugt, dass der eingeschlagene Weg zur Dorfentwicklung und -gestaltung nach dem Tunnelbau der richtige sei, um die Attraktivität von Kastelbell zu steigern. Nur damit kann ein gesundes Dorfwachstum und die Entwicklung der unterschiedlichen Wirtschaftszweige der Gemeinde gewährt werden. Bereits jetzt gäbe es erste positive Zeichen dafür: Investoren interessieren sich für die Ansiedelung von Betrieben im Dorfkern von Kastelbell, sobald die Umfahrungsstraße fertiggestellt ist. Abschließend diskutierten die Teilnehmer unterschiedliche Punkte zur örtlichen Realität in Saltaus und Kastelbell und berichteten von Erfahrungen der jeweiligen Dorfentwicklung. Erfreut über den konstruktiven Austausch waren sich die Beteiligten einig, auch weiterhin in Kontakt zu bleiben und sich zu den Entwicklungen auf dem Laufenden zu halten. Karin Tscholl
Gemeinsam für den Klimaschutz
Energiebewusst heizen … und sich dabei wohl fühlen Ein Großteil der Wohnungen, in denen wir leben, sind Altbauten und wurden zu Zeiten gebaut, in denen die Ansprüche an den Komfort und die Energieeffizienz völlig andere waren. Verglichen mit einem modernen Klimahaus verschlingen diese Bestandsgebäude ein Vielfaches an Energie und bieten gleichzeitig nur einen bescheidenen Komfort. Gerade beim Altbau bieten sich deshalb viele Möglichkeiten, Energie und somit bares Geld zu sparen sowie einen konkreten Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Gleichzeitig soll aber natürlich ein behagliches und gesundes Wohnraumklima geschaffen werden. Die Möglichkeiten der Einsparungen sind äußerst vielfältig und reichen von der richtigen Temperaturregelung über den Fensteraustausch bis hin zur energetischen Gebäudesanierung. Tipps für das richtige Heizen: Temperatur runter. Die Absenkung der Raumtemperatur um nur einen Grad spart ganze 6% an Heizenergie. Dabei sollten jedoch bei ungenutzten Räumen 16 °C nicht unterschritten werden, da sonst die in der Raumluft enthaltene Feuchtigkeit an den Wänden kondensieren kann. Über Nacht oder wenn man sich mehrere Stunden nicht in der Wohnung aufhält, ist es sinnvoll, die Temperatur um einige Grad abzusenken. Bei längeren Abwesenheiten kann die Temperatur weiter gesenkt werden. Abdichten von Fenstern und Türen. Oft geht über undichte Fenster und Türen viel Energie verloren. Eine kostengünstige Art, Heizenergie zu sparen, ist daher das Abdichten mit elastischen Dichtungsbändern, die kostengünstig in jedem Baumarkt zu bekommen sind. Rohre und Puffer dämmen. Bei einer zentralen Heizungsanlage ist darauf zu achten, dass Heizungsrohre und Pufferspeicher gut gedämmt sind, damit nicht zu viel Wärme verloren geht. Heizkörper nicht verdecken. Damit sich die Wärme nahe der Heizkörper nicht staut und sich im ganzen Raum gleichmäßig verteilen kann, sollten Möbel, lange Vorhänge oder Verkleidungen den Heizkörper nicht verdecken. Türen zu. Türen zu unbeheizten oder weniger beheizten Räumen schließen, damit die Wärme nicht entweichen kann. Werner Außerer
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Beschlüsse
Aus dem Rathaus von St. Leonhard vom 24. 7. bis 18. 9. 2019 > Bauwesen: Erweiterungszone „Weingart“ – Abänderung des Durchführungsplanes der Wohnbauzone C1 – Genehmigung des Entwurfes und Erhöhung der Dichte auf 1,8 m³/ m²; Erweiterungszone „Windegg“ – Abänderung des Durchführungsplanes der Wohnbauzone C1 – Genehmigung des Entwurfes und Erhöhung der Dichte auf 1,8 m³/m². > Beiträge: Außerordentlicher Betrag an den Verein „Andreas Hofer Talmuseum – Sandhof” für die Förderung der Publikation „Hörspiel zur Passeirer Malerschule“, € 4.000; Beitrag an den Katholischen Familienverband Südtirol für die Durchführung der Initiative „Pseirer Erlebnissommer“ (mit Kleinkinderbetreuung) 2019, € 12.000; Investitionsbeitrag an die Pfarrei zum hl. Leonhard für die Konservierung der Heiligenreliquie des hl. Vinzenz von Saragossa in der Pfarrkirche von St. Leonhard, € 3.000; Investitionsbeitrag an die Pfarrei zum hl. Leonhard für die Sanierung der Friedhofsmauer sowie außerordentliche Instandhaltungsarbeiten 2019/2020, € 100.000; Investitionsbeitrag an das Bodenverbesserungskonsortium „SchweinstegMörre“ für die außerordentliche Instandhaltung, € 9.635,16; Beitrag an den Bildungsausschuss von St. Leonhard für das Tätigkeitsjahr 2019, € 10.656. > Gemeinde: Ortspolizei – Lieferung eines Dienstfahrzeuges der Marke Jeep Renegade, € 15.500; Liquidierung der Prämienregulierungen verschiedener Versicherungspolizzen, abgeschlossen über den Broker Assiconsult, € 9.100,45; Besetzung einer Planstelle als spezialisierte/r Arbeiter/in – Elektriker/in, Ernennung des Gewinners, Herr Andreas Pöhl; Heizspesen – Jahr 2019 – Erhöhung Gemeindegebäude von insgesamt € 39.000; öffentlicher Wettbewerb für die Besetzung von drei Planstellen als Verwaltungsassistent/in, Ernennung der Gewinner, Frau Jasmin Raich, Herr Karl Pfitscher und Frau Maria Gufler; Aufnahme auf bestimmte Zeit als qualifiziertes Reinigungspersonal, Frau Karolina Maria Stofner; Personal – Aufnahme auf bestimmte Zeit als Hilfsköchin, Frau Waltraud Auer. > Jugend: Jugendbüro Passeier (JuBPa) – Beteiligung an den Führungskosten des JuBPa Passeier – Jahr 2019, € 42.500; Abbruch und Wiederaufbau der Ferienkolonie „EgghofKaser“ Verlegung des Fußbodens im Keller geschoss – Fa. Roland Gufler, € 8.890. > Kindergarten: Kindergarten – Lieferung von Lebensmitteln im Schuljahr 2019/2020 – Auftragserteilungen an 6 Unternehmen zum Gesamtbetrag von € 32.733. > Kindergartentransport: Gomion –
Vergabe des Dienstes für das Jahr 2019/2020 – Fa. Gufler Tours d. Johann Gufler; Unter schlattach – Vergabe des Dienstes für das Jahr 2019/2020 – Fa. PunktGenau d. Stefan Haller; Prantach – Vergabe des Dienstes für das Jahr 2019/2020 – Fa. PunktGenau d. Stefan Haller; Fraktion Schweinsteg – Vergabe des Dienstes für das Jahr 2019/2020 – Fa. Taxi Lampe d. Martin Lamprecht; Oberschlattach an die Fa. Florian Augscheller und Fraktion Walten an die Fa. Ehrenreich Wilhelm alle zusammen mit einem Gesamtbetrag von € 66.088. > Öffentliche Arbeiten: Trinkwasserleitung Im Steinanger – Ausführungsprojekt von Herrn Dr. Ing. Johann Ennemoser, Gesamtkosten € 143.050,29; Verminderung der Steinschlag gefahr im Bereich des Neulandhofes in Gomion – Ausarbeitung des technischen Berichtes, Dr. Geol. David Wilhelm, Gesamtbetrag € 5.382,45; Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz gemäß Gesetz 58/2019 – Austausch Scheinwerfer der Flutlichtanlage des Sportplatzes – Mafa GmbH, € 41.645. > Passeirer SportArena: Lieferung der Küche – Niederbacher GmbH, Gesamtbetrag € 92.103. > Umbau Seniorenheim: Ausführungsprojekt mit der Gesamtsumme von € 9.877.869,12; Ausschreibung der Bauarbeiten mittels offenem Verfahren und Beauftragung der Agentur für die Verfahren der Autonomen Provinz Bozen.
Aus dem Rathaus von Moos vom 1. 8. bis 30. 9. 2019 > Beiträge: Außerordentlicher Beitrag – kultureller Austausch: Huben-Platt – Musik kapelle Platt – € 500; ordentlicher Beitrag – soziale Tätigkeiten 2019 – Bildungsausschuss Moos in Passeier – € 4.000; Beitrag für die Beteiligung an Stromkosten für Kirchenheizungen – Jahr 2018 – Pfarreien der Gemeinde Moos – € 4.927,38; außerordentlicher Beitrag – Durchführung des Winterkonzeptes „Sonnendorf Stuls“ 2018/19 – Tourismusverein Passeiertal – € 15.000. > Gemeinde: Projekt E-Ladesäulen – Bereitstellung öffentlicher Parkplätze – E.U.M. Gen. Toyota Hilux DY914JA – Inspektion, Reparatur und periodische Hauptuntersuchung – Auto Genetti Julia & Lukas KG – € 1.978,41; Abwasser – Liquidierung der Beträge laut Art. 55 des Landesgesetzes vom 18. Juni 2002, Nr. 8 für das Jahr 2018 für die teilweise Deckung der Ausgaben für die Finanzierung von Kanalisa tionen und Kläranlagen – Autonome Provinz Bozen – Südtirol – € 12.011,99; Liquidierung der Rechnung an das Verwaltungsamt für Straßen für ordentliche Instandhaltung Gemeindestraße 54.3 – Ulfas – € 7.833,22; Gemeindehaus Moos – Ankauf Bepflanzung
samt Vasen – Blumen Rosi d. M&T Walder OHG – € 1.780; ländliches Wegenetz und Gemeindestraßen – Sanierung von Schächten und Rinnen – Pajonk Bau KG – € 2.196. > Öffentliche Arbeiten: Erweiterungszone C2 Platt „Waldviertl“ – Ausarbeitung einer Bauleitplanänderung – Architekturbüro Plan_ar/Dr. Arch. Christa Mair – € 3.172; ländliches Wegenetz und Gemeindestraßen – Sanierungsarbeiten – Ilmer Stefan – € 8.715,68; verschiedene gemeindeeigene Gebäude – Maler- und Ausbesserungsarbeiten – Maler betrieb Lanthaler Joachim – € 6.466; Energieeffizienzmaßnahmen in der Gemeinde Moos in Passeier gemäß Art. 30 Gesetzesdekret Nr. 34 vom 30.04.2019: Erneuerung von Teilbereichen der öffentlichen Beleuchtung – Projektierung, Bauleitung, Aufmaß und Abrechnung sowie Sicherheitskoordination – Von Pföstl & Helfer GmbH – € 12.688; Klärgrube Rabenstein – Transport und Entsorgung von Klärschlamm – Euro Alpe GmbH – € 6.072,55; Abbruch und Wiederaufbau Mischmauer entlang LS114 Dorfbereich Moos – Roland Gufler – € 18.353,22; > Schulen: Kindergarten – Sanierung Terrasse – Lieferung von Material in Aluminium und Zubehör – Gufler Metall KG d. Gufler G. & Co. – € 2.435,85; Transport der Kindergartenkinder Schuljahr 2019/20 – LOS 1 – LINIE Rabenstein – Firma Passeiertal Reisen d. Gufler Hubert – € 15.488; Transport der Kindergartenkinder Schuljahr 2019/20 – LOS 2 – LINIE Stuls (ganztägig) – Firma Gufler Valentin – € 7.744; Transport der Kindergartenkinder Schuljahr 2019/20 – LOS 3 – LINIE Stuls (halbtägig) – Firma Gufler Valentin – € 7.744; Transport der Kindergartenkinder Schuljahr 2019/20 – LOS 4 – LINIE Platt – Firma Taxi Lampe d. Lamprecht Martin Heinrich – € 15.488; Transport der Kindergartenkinder Schuljahr 2019/20 – LOS 5 – LINIE Pfelders – Firma Taxi Lampe d. Lamprecht Martin Heinrich – € 24.200; Schulausspeisung 2019/2020: Vergabe des Dienstes in Platt an den Gasthof Platterwirt KG d. Hofer Gotthard & Co. zu einem Betrag von € 11 pro Mahlzeit; Schulausspeisung 2019/2020: Vergabe des Dienstes in Moos an die Metzgerei Hofer des Hofer Kurt & Co. OHG zu einem Betrag von € 11 pro Mahlzeit; Schulausspeisung 2019/2020: Vergabe des Dienstes in Pfelders an den Gasthof Pöhl d. Pöhl Irmgard zu einem Betrag von € 11 pro Mahlzeit Schulausspeisung 2019/2020: Vergabe des Dienstes in Stuls an das Hotel Alpenland d. Alpenland KG d. Kuprian Arnold zu einem Betrag von € 11 pro Mahlzeit; Schulausspeisung 2019/2020: Vergabe des Dienstes in Rabenstein an den Gasthof Trausberg zu einem Betrag von € 11 pro Mahlzeit.
7 Passeirer Blatt – nr. 155, Oktober 2019
Aus dem Rathaus von St. Martin vom 27. 7. bis 30. 9. 2019 > Allgemeine Verwaltung: Der Gemeindeausschuss hat den Kindergartenbeitrag für das Jahr 2019/2020 in den Kindergärten St. Martin und Saltaus wie folgt festgesetzt: € 35/Monat für das 1. Kind; € 20/Monat für das 2. Kind; € 0 für das 3. Kind; € 78/Monat für Kinder, welche nicht im Einzugsgebiet der Gemeinde St. Martin wohnen; für die Schulausspeisung im Schuljahr 2019/2020 wurden die Tarife für die Grundund Mittelschule wie folgt festgesetzt: Dorfkinder: 4 €/Essen für das 1. Kind; für alle weiteren Kinder in derselben Familie werden € 2,50/Essen verrechnet; Fahrschüler sowie die Schüler der Zone Windegg: € 2,70/Essen für das 1. Kind; für alle weiteren Kinder in derselben Familie werden € 2/Essen verrechnet. > Beiträge: Pfarrei zum hl. Martin – € 15.000 für die Abwicklung von Diensten zugunsten des Jugendtreffs und der Gemeinde St. Martin; € 45.000 für die Restaurierung/Erneuerung des Kriegerdenkmals; Musikkapelle Saltaus – € 4.900 für die Pflasterungsarbeiten bei der Freiklasse (Pavillon) im Schulhof Saltaus; Verein Andreas Hofer Talmuseum – Sandhof – € 6.000 für die Publikation des Hörbuches zur Passeirer Malerschule. > Bibliothek: Gestaltung und Druck des Herbstprogramms 2019 – design.buero Albert Pinggera, St. Leonhard – € 1.573,80. > Friedhof: Durchführung von Entwässerungsarbeiten – Tiefbau Karlegger Josef und Armin OHG, St. Martin – € 2.336,30. > Gemeindebauhof: Reparatur und Revision des Fahrzeuges VW Transporter – Auto Wilhelm des Wilhelm Franz, St. Leonhard – € 3.812,54; Lieferung eines Kärchers – Gufler Hubert GmbH, St. Martin – € 467,26; Lieferung und Montage von Reifen und Schneeketten für das Fahrzeug Unimog – Pircher Peter OHG, St. Martin – € 4.540,01; Lieferung eines Akku-Hoch-Entasters – Illmer Karl GmbH, Lana – € 550,05; Durchführung von Transporten für Arbeiten in Eigenregie des Gemeindebauhofes – Reichhalter Roman, St. Leonhard – € 684,42. > Kindergarten/Schule: Transport der Kindergartenkinder auf der Strecke Matatz – St. Martin und auf der Strecke Kalmtal – St. Martin im Schuljahr 2019/2020 – Taxi Lampe d. Lamprecht Martin H., St. Martin – € 28.265,60; Lieferung von Fisch und Fischprodukten für den Kindergarten St. Martin und Saltaus sowie für den Sommerkindergarten im Zeitraum 05.09.2019 – 04.09.2020 – Fischzucht
Schiefer KG des Schiefer Stefan & Co., St. Leonhard – € 5.712,91; Lieferung von Fleisch und Fleischprodukten für den Kindergarten St. Martin und Saltaus sowie für den Sommerkindergarten im Zeitraum 5.9.2019 – 4.9.2020 – Metzgerei Hofer des Hofer Kurt & Co. OHG, Moos – € 8.695,39; von Obst und Gemüse für den Kindergarten St. Martin und Saltaus sowie für den Sommerkindergarten im Zeitraum 5.9.2019 – 4.9.2020 – Fruma GmbH, Bozen – € 10.223,20; Lieferung von Lebensmitteln für den Kindergarten St. Martin und Saltaus sowie für den Sommerkindergarten im Zeitraum 5.9.2019 – 4.9.2020 – Raffl Gottfried & Co. KG, St. Martin – € 20.773,83; Lieferung von Lebensmitteln für das Schuljahr 2019/2020 und den Sommer 2020 – Tschöll KG des Tschöll Bernhard & Co., St. Martin – € 13.200; Schulausspeisungsdienst für das Schuljahr 2019/2020 – Hotel Pfandlerålm KG des Pichler Günther & Co., St. Martin – € 35.998,14; Lieferung von Äpfeln aus biologischem Anbau – Tschöll Georg, St. Leonhard – € 3.322,80; Lieferung von Geschirr für die Küche im Kindergarten St. Martin und Saltaus und in der Grundschule St. Martin – EP Lanthaler des Lanthaler Dominik & Co. KG, St. Martin – € 1.068,61; Verlegung eines neuen Bodens im Büro der Mittelschule – Tischlerei Passeier Gen., St. Martin – € 1.537,20. > Öffentliche Arbeiten: Neubau Service gebäude öffentlicher Fußballplatz St. Martin: Lieferung eines Trockners – EP Lanthaler KG des Lanthaler Dominik & Co., St. Martin – € 2.899; Einrichtung – Küche – Niederbacher GmbH, Kaltern – € 39.271,89; Einrichtung – Maßmöbel – Hofer Heinrich KG des Hofer Karl & Co., St. Leonhard – € 116.951,91; Neubau Sportzentrum St. Martin in Passeier – Ausarbeitung von verschiedenen Planungslösungen – Campomarzio Soz.Gen., Bozen – 8.850,38 €. > Straßen und Plätze: Lieferung von Pflanzentrögen für den Dorfplatz von St. Martin – Trendus KG, Vöran – € 6.423,30; Bepflanzung der neuen Pflanzentröge auf dem Dorfplatz St. Martin – Trendus KG, Vöran – € 2.812,10; Lieferung von Parabolspiegeln und eines Durchfahrtsverbotsschildes – Sanin GmbH, Algund – € 568,52; Lieferung von Weihnachtsbäumen für die Dorfdekoration in der Adventszeit – M&T Walder OHG, St. Martin – € 2.410,10; Durchführung von Asphaltierungsarbeiten bei der Zufahrt Kreuzung Nord in St. Martin – Bitumisarco GmbH, Bozen – € 13.467,17; Durchführung von Mäharbeiten am länd lichen Wegenetz – Reichhalter Roman, St. Leonhard – € 2.485,14. head_02.indd 2
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Stand: 16. 10. 2019
15/10/19 12:02
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Kultur & Gesellschaft
Sandwirt, Gedenkstein Foto: Heinz Wieser
Am 21. September 1899
Vor 120 Jahren war der Kaiser beim „Sandhof“ im Passeier
Die Theaterprofis und Schwägerinnen Maria Brugger, geb. Pixner und Maria Fischer, geb. Brugger Foto: Raimund Kofler
Moos
Zum Gedenken an unsere zwei Theaterprofis Sie waren Schwägerinnen, Maria Brugger geb. Pixner (Steckele Moide) und Maria Fischer, geb. Brugger (Gilln Moide auch Pusterer Moide genannt). Sie waren beide starke Standbeine der Mooser SeniorenTheaterguppe „Siebenfuß“. Siebenfuß deshalb, weil die Gruppe aus sieben Spielern bestand. Nun stehen fünf Siebenfüße verwaist, existenzlos da, denn die zwei „Moidn“ haben uns verlassen. Die Steckele Moide ist im März 2014 gestorben und die Gilln Moide ist ihr heuer im September ins Jenseits gefolgt. Doch die Erinnerung an die zwei Moidn in der Theaterwelt bleibt unvergesslich, denn sie haben ihre Rolle, ob als Frau Bürgermeister, Wirtin, Abspülerin, Kulturreferentin, Ratschkattl, Landesangestellte oder um was immer es auch ging, sie haben ihr Bestes gegeben. Sie haben wie man so sagt: für Hunger und Durst, mit Leib und Seele gespielt. Die Proben waren für uns Lichtstunden. Die Lach tränen hatten den Vorrang. Doch alles
Schöne geht einmal zu Ende … Nun werden die zwei Theaterprofis wohl dem himmlischen Publikum die Lachmuskeln strapazieren. Es trauern um unsere Kolleginnen: Roman Kofler, Anna Trompedeller, Anna Lanthaler, Greatl Raich, Greatl Fontana. Wir bitten Gott, er möge all das Schöne, Heitere und das Besinnliche mit dem sie nicht nur die Senioreninnen und Senioren, sondern auch Jugend und Kinder beglückt haben, mit dem ewigen Leben belohnen. Anna Lanthaler
Das Geburtshaus von Andreas Hofer beim „Sandhof“ in St. Leonhard im Passeier war vor 120 Jahren das Ziel von Kaiser FranzJosef I., der dieser würdigen Tiroler Gedenkstätte am 21. September 1899 im Andenken an den Tiroler Freiheitshelden, „umjubelt vom begeisterten Tiroler Volk“ – wie es auf dem dort angebrachten und von der Tiroler Adelsmatrikel gesetzten Gedenkstein heißt, abstattete. Der alte Sand-, Puch- oder Auflegerhof – der letztgenannte Name erinnert an die Saumfrachten über den Jaufen – kam nebst der Freiheit einer „Wirtstavern zur goldenen Krone“ im Jahre 1680 an den Das Foto von 1899 zeigt die soeben errichtete „Kunststraße“ sowie die neue Veranda, auf der zur Straßeneinweihung, am 21. September 1899, Kaiser Franz-Josef mit seinem Gefolge speiste Foto: MuseumPasseier
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Urgroßvater unseres Volkshelden. Das Anwesen war seit 1653 „luteigen“, d. h. mit keinem grundherrlichen Zins belastet. Vor dem Hofer saßen hier alte Bauern geschlechter wie die Pirpamer, Hafner und Ennemoser. Das Anwesen, das in seiner schlichten, aber vornehmen Ausführung mit schmalem Dreieckserker, Freitreppe, alten Gewölben und Stubengetäfel auch baulich bemerkenswert ist, gehört seit 1890 der Tiroler Adelsmatrikel und wird im Pachtwege als beliebte Gaststätte geführt. Im Sandhof wurde eine Gedächtnisstätte eingerichtet. Im Jahre 1978 verlegte die Tiroler Adelsmatrikel (Tiroler Matrikelstiftung) als Eigentümerin des Sandhofes die Gedächtnisstätte in einen neu gestalteten Gedenkraum im nördlich an den Sandhof anschließenden Wirtschaftsgebäude. Der Sandhof selbst wurde vom Dachdeckermeister Sepp Mayerl aus Dölsach mit Rotlärchenschindeln neu eingedeckt, wobei das Land Tirol einen Großteil der Mittel zur Verfügung stellte. 1979/80 erfolgte die Restaurierung der 1698 erbauten Hauskapelle des Sandhofes „Zum Heiligen Grab“ durch das Südtiroler Landesdenkmalamt. 1990 entschlossen sich die Mitglieder der Tiroler Adelsmatrikelstiftung für die Renovierung des geschichtsträchtigen Kulturgutes, die im Juni 1997 abgeschlossen werden konnte. Damals wurde auch der „Verein Andreas Hofer – Talmuseum Sandhof“ gegründet, der sich aus Ver tretern der drei Passeirer Gemeinden St. Martin, St. Leonhard und Moos sowie der Tiroler Adelsmatrikelstiftung zusammensetzt. Heinz Wieser
Peter Heel, Gothard Gufler, Rita Pöll, Martin Pöll, Konrad Pamer Foto: Hubert Gögele
Moos
Zwei Sternschnuppen in der Lorenzinacht in Moos Eine kulturelle Delikatesse erlebten die Teilnehmer der Vernissage im Bunker Mooseum in Moos, als Präsident Konrad Pamer und Direktor Peter Heel die beiden Künstler Rita und Martin Pöll aus Ulfas begrüßen konnten. Die Ausstellung „Ietz und Morgen“ war die fünfte in der im Jahr 2017 gestarteten Ausstellungsreihe „Kunst im Glasturm“ im Mooseum, um jungen Künstlern aus dem Passeiertal eine qualifizierte Möglichkeit der Präsentation ihrer Werke zu geben. Das Einmalige am Abend der Lorenzinacht vom 9./10. August war die Tatsache, dass zwei Geschwister vom Pöllhof aus Ulfas die Ausstellung einer Auswahl ihrer bemerkenswerten Werke bestritten. Martin (29) ist freischaffender Bildhauer in Karlsruhe und hat nach der Mittelschule die Kunstschule Cademia, Gröden, die Landesberufsschule für das Kunsthandwerk, Gröden, und den Holzbildhauermeister gemacht. Anschließend Studium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe mit Erasmussemester in Reykjavik/Island und Meisterschüler an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe bei Prof. Harald Klingelhöller. Bei den künstlerischen Arbeiten lässt sich Martin hauptsächlich von der Natur, seiner Umgebung und vor allem auch von seiner Herkunft inspirieren. „Balsaholz, Springkraut, Ahornsamen: pflanzliche Formen und die Beziehung des mensch
lichen Körpers zur Natur bilden den Fundus für meine Arbeiten“, so Martin. Rita (27) besuchte das Pädagogische Gymnasium „josef Ferrari“ Meran, Fachrichtung Kunst, die Kunstschule Cademia, Gröden, Fachrichtung Malerei, die Accademia di Belle Arti – Grafik, Malerei – in Venedig und nach der Matura an der Kunstschule Cademia ein zweijähriges Kunststudium an der Leonardo Kunstakademie in Mattsee. Es folgte ein Lehramtsstudium an der Universität Mozarteum in Salzburg mit Auslandssemester an der University of Stellenbosch in Südafrika. Ritas Arbeiten entstehen aus genauen Beobachtungen der Natur und des Menschen sowie sein Verhalten im Alltag. „Ein Spiel zwischen Irritation, Spannung, Rätsel und Grenzen ausloten ist Teil der Arbeit“, so Rita, die gegenwärtig als Kunsterzieherin am Nonsberg tätig ist. Beide Geschwister haben schon öfters an Gruppen- und Einzelausstellungen im In – und Ausland teilgenommen und sind bereits Träger von Stipendien und Auszeichnungen. Die Ausstellung in Moos – zu sehen bis zum 8. September – erweckte bei den zahlreichen Besuchern – unter ihnen Bürgermeister Gothard Gufler – Staunen und Anerkennung für die Einsicht in zum Teil überraschende Techniken und Präsentationen – wahre Sternschnuppen der Lorenznacht vom 9. zum 10. August. Heinrich Hofer
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Am 15. August wurde P. Christoph Waldner OT offiziell von den MartinerInnen verabschiedet Foto: Plangger Kassian
St. Martin
Abschied von P. Christoph Waldner OT Mit Bedauern müssen wir P. Christoph Waldner verabschieden, der seit 7 Jahren den Pfarreien St. Martin und Schweinsteg ein guter Priester war. Mit 1. September erwartet ihn im Konvent in Lana eine neue Aufgabe. Am 15. August, dem Hochfest Marias, wurde er offiziell von seinen Gläubigen verabschiedet. Fahnenabordnungen und Vertreter der kirchlichen Vereine begleiteten ihn vom Widum zur Kirche. Nach dem
feierlichen Einzug in die Kirche wurde der Gottesdienst gefeiert, vom Kirchenchor würdig mitgestaltet. In einem Gedicht und in den Ansprachen von Bürgermeisterin Rosmarie Pamer und Pfarrgemeinderatspräsidentin Frau Johanna Kuen Karlegger kam P. Christophs fleißiges Schaffen zur Sprache und es wurde ihm herzlich gedankt. Mit seinem Tun hat er vieles bewegt, unter anderem die Restaurierung der Orgel, ein Anliegen, das seit
Jahren immer wieder zur Sprache kam. P. Christoph war seinen Gläubigen ein guter Priester. Seine kräftige Stimme in Predigt und Gesang, seine Nähe zu den Menschen, ob Alt oder Jung und sein jugendlich christlicher Geist, für Vieles offen, werden uns sehr fehlen. Nach dem Gottesdienst haben die Jugendlichen für einen Umtrunk gesorgt, wo noch ein nettes Beisammensein stattfinden konnte. Danke lieber P. Christoph für alles! Deine Mårtiner, Saltauser und Schweinsteger Lait! Erna Marth
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Jugendliche spielen zum Abschied für P. Christoph Fotos: Kassian Plangger
P. Christoph mit dem Pfarrgemeinderat
Schweinsteg
Und um mitnonder zu feiern isch desmol kuaner drhuam gebliebm. Gepugglt hobmse, dasses ihmele hot in Schwitz her getriebm. Instrumente, Dia-Bilder und ah aan groaßn Grill, Olls hobmse gebrocht wos man zin feiern hobm will.
P. Christoph Waldner OT In Gotts Christi Willn, mir kennen decht nit olle tschilln, hot man sich in Schweinsteg gidenkt, und überleg, wos man in Christoph zin Obschied schenkt. Rostlos sein sie olle giwesn, hobm gschwungen Nudlwolger und a Besn. A Feier hobm sie auf die Fieße gstellt, donkn hot man ihm für sou viel giwellt. Amol donkn für olls, wos er fir die Pforrei geton, auzeiln fong min am Besten eart gor nit on. Jo weil als Geistlicher oh wunderbor, isch er a Pforrer für junge Leit sogor. Kennen tuat er an jedn Stiezn, hot obr nia verlong, dass sie ihn siezn. Mit Rot und Tot gewirkt in verschiedenen Orten, a bissl gepräg von ihm sein olle gewortn. Ausflüge und Lehrfahrten sein ban Christoph a nit selten, sein volles Wissen kimp zem zum Gelten. Ban Gitarre klimpern und fröhlich mitnonder singen, obr a bin Kortn spieln konn er olle neichner zommen bringen. Jo, fehlerfrei sel isch woll kuaner, nit der Pforrer, nit die Leit fa die Ruaner. Eppis hinnehmen und driber hinweck schaugn hot er gelehrt, a Gottvertrauen und a gsunder Glabm, sel sei in olle gewährt. Olle solln ihren Beitrog leistn, mit an guatn Willn, noch vourn schaugn und die Zweifler stilln. Zufriedenheit und a bissl wianiger Neid, tatt heintzutog guat in viele Leit. An Offenheit und a bissl Weitsicht war oft gfrog, in Grint or tien und schaugn, dass min sich vertrog. Gemeinsom orbitn und mitnonder wochsn sog er, tuat Gemeinschoft bilden und bracht ins der Freide mear.
Aa on Speiß, Trank und a Bild wos man ihm schenkt, an olls hot die Pforrgemeinde gedenkt. An uanmolige Feier isches giwesn, man hots in die Leit wohrlich fa die Augn ogilesn. Drum sog dr Pforrgemeinderot an groaßn Vergeltsgott in olle Leit, de do worn zum helfn gschwind bereit. Fürs Singen, fürs Orbitn, für die Leckereien und a für die Spenden, tianmer af den Weg a großen Vergeltsgott senden. A ban Christoph tianmer ins nomol bedonkn, er bleib gonz tief in insere Gedonkn. Für die nuie Orbit wünschen mir ihm viel Freid, und weiterhin Gottvertrauen zu jeder Zeit. Der Wunsch vom Abschlusslied hallt bis zu dir außn afn Lond, „bis wir uns wiedersehen, halte Gott dich fest in seiner Hand“. So wünschen mir dir viel Begeisterung auf oll deinen Wegen weiterhin Glück, Erfolg und Gottes Segen! Daniel Raffl Den Abschied versüßt
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Am 31. August wurde P. Alexander Pixner OT von den Gläubigen aus den Pfarreien St. Martin und Schweinsteg willkommen geheißen Foto: Plangger Kassian
Einstand von P. Alexander Pixner OT Am Samstagabend, den 31. August, kamen die Gläubigen aus den Pfarreien St. Martin und Schweinsteg zusammen, um den neuen Priester P. Alexander Pixner zu empfangen. Es wurde ein feierlicher Empfang. Im festlichen Einzug, begleitet von der Musikkapelle St. Martin und den kirchlichen Vereinen mit Fahnenabordnungen, ging es zum Dorfplatz. Dort wurde er herzlich von der Bürgermeisterin Rosmarie Pamer begrüßt. Weiter ging es bis vor das Kirchenportal der verschlossenen Kirche, wo ihn die Pfarrgemeinderats präsidentin Frau Johanna Kuen Karlegger willkommen hieß. Die Schülerin Alina Papst begrüßte ihn mit einem Gedicht.
In jedem Willkommensgruß drang die Freude durch, einen Priester bekommen zu haben. Auch die Bereitschaft der Gläubigen, ihm helfend zur Seite zu stehen, wurde betont. Der Hochwürdige Dekan Hans Pamer überreichte dem neuen Pfarrer den Kirchtürschlüssel und übertrug ihm mit diesem Zeichen mit freundlichen Worten die neue Aufgabe. Unter den festlichen Klängen der neu renovierten Orgel, gespielt von Leonhard Kinzel und den fröhlichen Stimmen des Kirchenchores, der auch die Messe feierlich mitgestaltete, wurde in das Gotteshaus eingezogen. Im feierlichen Gottesdienst führte Dekan Hans Pamer den neuen Pfarrer P. Alexander in sein Amt ein. In der Predigt
betonte er unter anderem, was auch die Frau Bürgermeisterin gesagt hatte. Ein Seelsorger begleitet seine Anvertrauten von der Wiege bis zum Grabe. Am Ende der hl. Messe sprach P. Alexander zu den Gläubigen. Er sagte, dass er seine Pfarrei in Vöran, in der er Heimat gefunden hatte, mit Wehmut verlassen hat. Er ist aber zuversichtlich und er hofft auf Verständnis, wenn das eine oder das andere geändert wird. Er wird sich bemühen, seiner verantwortungsvollen Aufgabe gerecht zu werden. Auf dem Dorfplatz gab es anschließend einen Umtrunk, bei dem sich die Anwesenden gemütlich unterhalten konnten. Alle Gläubigen aus den Pfarreien St. Martin und Schweinsteg wünschen ihrem neuen Pfarrer P. Alexander alles Gute, viel Freude und Zuversicht und dass er auch in St. Martin Heimat finden kann. Erna Marth
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Ein musikalisches Highlight: die Jungbläserwoche Passeiertal
Ein tolles Erlebnis für 53 Jungmusikerinnen und Jungmusiker
10 Jahre Jungbläserwoche Passeiertal Bereits zum zehnten Mal fand heuer die „Jungbläserwoche Passeiertal“ statt. In Zusammenarbeit mit den Musikkapellen des Tales, dem Jugendbüro Passeier und dem Jugendtreff St. Martin wurden unter der musikalischen Leitung von Lukas Erb wieder erlebnisreiche Tage auf die Beine gestellt. Vom 26. bis zum 30. August probten 12 Lehrpersonen und insgesamt 53 Jungmusikerinnen und Jungmusiker für ein gemeinsames Abschlusskonzert. Für das Jubiläum hat man sich etwas Besonderes einfallen lassen: Der Verein Guitart spielte schon seit längerem mit dem Gedanken eine BandWoche abzuhalten und so entschied man, diese gleichzeitig zu organisieren, um die Strukturen (Abläufe, Mittagessen und Konzert) gemeinsam zu nutzen. Gleich zeitig konnte man einige Neuerungen schaffen, um den Schülerinnen und Schülern noch mehr musikalische Techniken und Ideen mitgeben zu können.
Der Tagesablauf war in vier Einheiten unterteilt, in welchen man sich mit der Technik und der Spielweise des eigenen Instruments beschäftigte und viele neue Stücke einstudierte. Neu waren die Workshops nach dem Mittagessen. Dabei versuchte man die Schülerinnen und Schüler in Rhythmus, Harmonie, Singen und Improvisation einzuführen bzw. in diesen Bereichen zu festigen. Aus diesen vier Elementen wurde dann eine eigene Komposition zusammengestellt. Einige Musikerinnen und Musiker spielten auf Schlaginstrumenten, einige spielten den harmonischen Ablauf oder sangen die Melodie und einige durften sogar ihr Können beim Improvisieren zeigen. Das Abschlusskonzert war ein tolles Erlebnis für die Jungmusiker und die sehr zahlreich erschienen Zuhörer. Es wurde eine bunte Mischung geboten aus Blasmusik und Bandliedern. Ein großes Highlight
waren für alle Beteiligten die Stücke, bei denen sich die Welten der Rockband mit denen der Blasmusik vermischte und das Blasorchester zusammen mit den GuitartBands musizierte. Ein großer Dank gilt den Gemeinden Riffian, St. Martin, St. Leonhard und Moos für die finanzielle Unterstützung des Projektes sowie dem Jugendtreff St. Martin für die tolle Mitorganisation. Lukas Erb
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Nach langwierigen Restaurierungsarbeiten erstrahlt das Breitebner Kirchlein in neuem Glanz
Breiteben
St.-Magnus-Kapelle mustergültig restauriert Viele PsairerInnen sind daran schon vorbeigefahren oder -geradelt, am Breitebner Kirchlein, auch Magnuskapelle genannt, die an der Abzweigung zur Christler Straße steht. Die St.-MagnusKapelle wurde im Jahre 1895 vom seinerzeitigen Breitebner Bauern und -wirt Alois Kofler errichtet. Gegen Ende der 1920er Jahre wurde das Kirchlein durch eine Mure schwer beschädigt, sodass es der damalige Hofbesitzer, Josef Hofer, wieder herrichten ließ. Auch im Gedenken daran werden in Breiteben alljährlich drei Feiertage eingehalten: Am 16. Mai (Murenfeiertag) wird ein Kreuzgang vom Gögelehof nach Breiteben abgehalten. Zudem wird am 6. September, am Tag
des hl. Magnus (Patrozinium) in Platt eine hl. Messe zu dessen Ehren gefeiert. In Erinnerung an den 21. November, dem Tag, an dem die letzte große Mure in Breiteben abgegangen ist und Gebäude sowie Fluren zerstört bzw. beschädigt hat, wird in der Pfarrkirche von Platt ebenfalls eine hl. Messe gelesen. Im Jahre 1986 wurde das Kirchlein durch die privaten Eigentümer und auch dank der finanziellen Unterstützung des Vereins für Kultur und Heimatpflege Passeier und des Landesdenkmalamtes einer Gesamt restaurierung unterzogen. Nachdem der Zahn der Zeit das Breit ebner Kirchlein aber auch im Laufe der vergangenen Jahrzehnte in Mitleiden-
schaft gezogen hatte, ließ der heutige Bauer, Bernhard Hofer, die Kirche rundum restaurieren. Finanziell unterstützt wurde er dabei von der Gemeinde St. Martin, dem E-Werk Gomion und vom Denkmalamt. Die Restaurierungsarbeiten erwiesen sich als relativ langwierig und zogen sich über den Zeitraum eines Jahres hin. Die Aushubarbeiten mit dem Bagger nahm Pixner (Stuanhauser) Sepp vor. Die Baufirma Raffl Roland aus Platt besorgte die Randsteinverlegung und Entwässerung der Kapelle. Für die fach gerechte Entfeuchtung des Mauerwerkes durch den Einbau einer Elektro-Osmoseanlage sorgte die Spezialfirma Acco Solutions GmbH aus Bozen. Die Dach deckerfirma Daka aus Tisens montierte ein Türmchen und sorgte dafür, dass die Dachziegel gereinigt, neu eingelegt und bei Bedarf erneuert wurden. Die notwendigen Malerarbeiten schließlich führte Christanell Karl aus Algund durch, wobei auch die übermalten Fresken am Altarraum wieder freigelegt und neu bemalt wurden. Zum Abschluss sanierte der Pfitscher Alois („Wendl Luis“) noch die Fenster und den Türstock. Am Freitag, den 6. September, dem Tag des Patroziniums, trafen sich die Besitzer sowie Nachbarn und die Handwerker zu einer Eucharistiefeier, die von Pfarrer Oswald Kuenzer zelebriert wurde, in der mustergültig restaurierten Magnus kapelle. In seiner Festansprache dankte Johann Raich im Namen des Vereins für Kultur und Heimatpflege Passeier besonders der Besitzerfamilie für ihr Engagement für das Breitebner Kirchlein. „Eine Restaurierung war unumgänglich“, so Sachberater Johann Raich, „die große Feuchtigkeit in den Mauern war ein großes Problem, aber die Handwerker haben bei der Restaurierung beispielhafte Arbeit geleistet.“ An dieser Stelle sei auch der Breitebner Altbäuerin Christine Hofer Platter gedankt, die sich seit 60 Jahren vorbildlich um die St.-Magnus-Kapelle kümmert. Vielen der Anwesenden blieben sicherlich am Ende der Eucharistiefeier die treffenden Abschlussworte des Pfarrers Oswald Kuenzer in Erinnerung: „Möge von der restaurierten St.-Magnus-Kapelle Segen ausgehen auf alle Bewohner dieses Weilers und auch auf jene Gäste, die in diesem kirchlichen Kleinod einkehren und hier Ruhe finden!“ Kurt Gufler
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Lana
Neuer Superior im Deutschordenskonvent Lana P. Christoph Waldner OT wurde am Sonntag, den 1. September 2019, nach der Vesper in der Hauskapelle von Prior P. Arnold Wieland OT in das Amt des Superiors eingeführt, womit er von nun an der Hausobere im Deutschordenskonvent Lana ist. Die „Regeln der Brüder vom Deutschen Haus Sankt Mariens in Jerusalem“ sehen vor, dass der Hausobere die Aufgabe hat, „die Gemeinschaft der Brüder nach unseren Regeln und Statuten zu leiten und den Geist der Brüderlichkeit und Einmütigkeit zu fördern“ (Nr. 106). Er sorgt für ein gesundes Gebetsleben und die Aufgabenverteilung im Haus. Er kümmert sich um die Mitbrüder, besonders auch um die Kranken. Zusätzlich zum Amt des Hausoberen wird P. Christoph für die Schwesternseelsorge zuständig sein und in den Pfarreien, die von Mitbrüdern des Deutschen Ordens seelsorglich betreut werden, für Aushilfen zur Verfügung stehen.
P. Christoph Waldner OT (rechts) wird von Prior P. Arnold Wieland OT in das Amt des Superiors eingeführt Foto: Michael Kubatko
Prior P. Arnold dankte besonders auch dem bisherigen Superior P. Oswald Vienna OT für seinen treuen Dienst, vor allem auch an den kranken Mitbrüdern. Er steht weiterhin als Vikar für Mithilfe im Haus und bei den Schwestern zur Verfügung.
P. Christoph kehrt somit nach neun Jahren der Seelsorge im Passeier (davon zwei Jahre als Kooperator in St. Leonhard, Walten und Stuls und sieben Jahre als Pfarrer in St. Martin und Schweinsteg) in den Priesterkonvent Lana zurück. Stefan Walder
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Werbemitteilungzur zurVerkaufsförderung: Verkaufsförderung: Vor Zeichnung das Informationsset aufmerksam lesen, das denFilialen Filialender derSüdtiroler Südtiroler Sparkasse Werbemitteilung Vor Zeichnung das Informationsset aufmerksam lesen, das inin den Sparkasse AG und auf der Seite www.netinsurance.it verfügbar ist. Die Ermäßigung von 15% wird auf die Prämie berechnet und is AG und verfügbarist. ist.Die Die Ermäßigung Ermäßigungvon von15% 15% wird wird auf auf die und ist alle Polizzen AG und auf auf der der Seite Seite www.netinsurance.it www.netinsurance.it verfügbar die Prämie Prämie berechnet berechnet und ist für fürProtection alleneuen neuen(mit Polizzen Ausnahme der Polizzen Personenbetreuung, Rechtsschutz und Verlust des Arbeitsplatzes) vom 09/0 Protection (mit (mit Ausnahme Ausnahmeder derPolizzen PolizzenPersonenbetreuung, Personenbetreuung, Rechtsschutz und Verlust Arbeitsplatzes) 09/09 bis 31/12/2019 gültig. Protection Rechtsschutz und Verlust desdes Arbeitsplatzes) vomvom 09/09 bis 31/12/2019 gültig.
17 Passeirer Blatt – nr. 155, Oktober 2019
DER NARRENSPIEGEL (TEIL 3)
Von epischen Fußballschlachten und vom risikobehafteten„Fenschterlin“ St. Martin ist, wie hinlänglich bekannt, seit Anfang der 70er Jahre ein absolut fußballverrücktes Dorf. Damals wurden auf dem Sportplatz im Dorfzentrum auch vereinsinterne Turniere ausgetragen, manch ein/e MårtinerIn wird sich zweifelsohne daran erinnern können, an denen z. B. die Feuerwehr oder die Ranggler usw. teilnahmen. Das technische Können war seinerzeit zwar überschaubar, aber gerade deswegen gab es immer wieder unfassbare Szenen zu bestaunen, auch weil mit harten Bandagen und mit letztem Einsatz gekämpft wurde. Der zweite Beitrag beschäftigt sich mit einer alten amourösen Tradition, dem „Fenschterlin“. Die liebesentrückten Vorzeigeathleten der heutigen Jugend würden das Ganze wohl mit einem coolen Spruch abtun, vor allem wenn man liest, mit welchen Gefahren das Unterfangen mitunter verbunden war: „Dëss tatt amåll nië! Wenn i sischt kuane mear derglång, når moog is gschwint låssn, pa der Loater auchnstaign waar amåll ållm zi hårt!“, aber eben, wie bereits kurz angedeutet, andere Generationen andere Sitten! Zuletzt eine Notiz in eigener Sache: Trotz minutiöser Nach forschungen ist es bisher nicht mit absoluter Sicherheit gelungen, den Autor des Narrenspiegels zu ermitteln. Vielleicht kann uns ja jemand aus der geneigten Leserschaft hierzu einen Tipp geben. Auf alle Fälle: weiterhin viel Spaß beim Lesen! Kurt Gufler
Literarischer Beitrag: Der Fensterlekönig Wer schleicht so spät durch Nacht und Wind? Ein Bursche ist’s und er schleicht geschwind, er sehnt sich nach Liebe und weiß schon wohin, denn sein Liebstes lieget ja da drin. Er holt sich eine Leiter, sein Herz schlägt fröhlich und heiter. Schon ist er oben am äußersten End und ergreift die Fensterstangen behend. Schon ist sein Liebstes da drinnen erwacht in so romantisch mondheller Nacht. Sie eilt an das Fenster und vergeht vor Verlangen. Doch oh weh, da sind noch die Fensterspangen. Doch welch Bösewichter gibt es in unseren Reihen, die das Glück nicht gönnen den zweien. Sie nehmen einfach weg die Leiter Und zwischen Himmel und Hölle hängt der arme Heiter. Doch nicht genug, sie öffnen den Hühnerstall und heraus gackern die Hennen all. Der Bauer erwacht natürlich dabei und sieht nach dem Grund von dem Geschrei. Dabei entdeckt er in welcher Gefahr sein Kind, er nimmt zur Hand einen Knüppel geschwind. Er eilt in das Zimmer der Tochter sogleich, doch deren Bitten machen ihn weich: „Oh, tu doch meinem Schatz nicht weh, sonst fällt er noch aus dieser Höh’. Es soll nie mehr geschehn, daß einer tut durchs Fenster gehn. (Hugo v. HOF-Hannsthal)
Sport: Optimisten nennen es Fußball! 22 Jungens, ein großer Haufen, auf dem Feld sich um den Ball nun raufen. Mit Leibchen, Höschen, blau und weiß, daß es den Fans wird kalt und heiß! Viel Ehre stehet auf dem Spiel, die Feuerwehr zu schlagen ist ihr Ziel! Der Naz, der Luis, der Ebenwieser, das sind von den Rangglern all die Schießer. Dazu kommt noch der Leo, dieser Killer, auf den Rängen wird es nicht mehr stiller; der Leonhard von Prantach mit seinem Charme, von jedem Mädchen der geheime Schwarm, stürzt wütend sich in der Feinde Zone. Und alsbald schallt von allen Rängen im gleichen Tone von den Rangglern das altbekannte Wort: „Wir jagen sie alle geschlagen fort!“ Und lauter, immer lauter ertönt der Chor: „Franzl vor, noch ein Tor!“ Als Antwort kommt der Feuerwehr Geschrei: „Eins und zwei, der Ubald schießt euch drei.“ Und hin und her wogt auf dem Rasen das Getümmel und ausgeschloßen wird einer dieser Lümmel. Worauf der werte Pfeifenmann, den Zorn aller auf sich vereinigen kann. Doch endlich ertönt der langersehnte Pfiff, der Unterlegene gratuliert mit festem Griff. Und gar mancher von den Spielern lebet in dem Wahn, daß jene Schwerarbeit, die er getan mit Fußballspielen fast identisch wär; doch dieser, glaub ich, täuscht sich sehr, denn was ihr bietet, ist gelind gesagt nur ein Malheur, drum, wenn ihr auch verliert, nehmt’s nicht allzu schwer. Funde und Verluste: Feuerwehrhauptmann sucht seine Schuhe, die er beim letzten Einsatz verloren hat. Abzugeben beim Gerätewart. Zu vermieten: Vermiete komfortable Dreizimmerwohnung mit Wäscheleine grad vor dem Haus und schönen Ausblick auf den Laugen. Anfragen zu richten an den dreiradelnden Riesen. R. Wagnergasse Stellengesuche: Wer sucht einen Pflasterer? Hochtalentierter Fachmann stellt seine künstlerischen Fähigkeiten zur Verfügung. Jedoch wird darauf hin gewiesen, daß Anfragen nur dann Erfolg haben, wenn genügend Bier vorhanden ist (pro 10 Pflastersteine 1 Bier). Jeder kann sich von den Fähigkeiten des Pflasterers im Waggerloch überzeugen. Kaufgesuche: Kaufe echte OlympiaRodeln, die mir bei den nächsten Wettkämpfen einen Sieg garantieren. Nur hundertprozentige Angebote an Stefanie, Rodelgasse.
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Natur & umwelt Operation „Lichtfang“ am Jaufenkamm
Nächtliches Treiben am Sternenhimmel Nachtfalter und Fledermäuse sind faszinierend geheimnisvolle Wesen. Um diesen nachtaktiven Tieren, die sich teils bereits auf dem Herbstzug in den Süden befinden, nachzuspüren und sie hautnah zu erleben, führten Egon Comploi und Bernhard Vigl, zwei passionierte Schmetterlingskenner, am 29./30.8.2019 am Jaufenpass einen nächtlichen „Lichtfang“ durch. Mit dabei waren bei dieser Aktion Eva Ladurner, Expertin für Fledermäuse und Kleinsäuger, Peter Hofer als exzellenter Kenner des abendlichen Sternenhimmels, Fotografen und weitere Interessierte. Begonnen hat das nächtliche Unterfangen am Jaufenkamm bei Einbruch der Dämmerung bei windstillem Wetter und angenehmen Temperaturen um die 12 Grad Celsius gegen 20 Uhr mit der Positionierung des „Leuchtturmes“ am „Rinner Sattel“ (2129m). Es ist dies eine Vorrichtung, in welcher sich eine Lampe mit hohen Anteilen an blauem und ultraviolettem Licht befindet. Damit werden die Falter angelockt und können in ihrer Schönheit bestaunt werden. Mit Begeisterung wurde nach und nach jeder Nachtfalter, der sich auf dem Lichtzelt einfand von den Schmetterlingskennern genau unter die Lupe genommen, nach Größe, Flügelform, Körperzeichnun-
gen, Farben und vieler anderer Details untersucht, klassifiziert und fotografisch dokumentiert. Insgesamt konnten Egon Comploi und Bernhard Vigl während der Nachtstunden eine Vielzahl an verschiedenen Schmetterlingsarten am Jaufen entdecken. Herausragende Schönheit der Nacht, die am Lichtnetz auftauchte, war der sehr seltene Labkrautschwärmer, ein Wanderfalter, der im Gegensatz zum Wolfsmilchschwärmer auch höhere Lagen besiedelt. Neben dem Labkrautschwärmer beeindruckten auch Falter wie Heller Schmuckspanner, Umbra Sonneneule, Schwarzes C und Bunte Waldgraseule. Kleinsäugerforscherin Eva Ladurner ging es darum mit einem Detektor, das ist ein Gerät, das die Rufe der Fledermäuse für uns hörbar macht, herauszufinden, ob sich im Umfeld des Lichtnetzes auch jagende Fledermäuse einfinden würden. In der Tat dauerte es gar nicht lange und der Fledermausdetektor registrierte die echoortenden Jagdrufe von Fledermäusen. Jede Fledermausart hat dabei ihre besondere Rufcharakteristik und nutzt bei der Ortung ihrer Jagdbeute bestimmte Frequenzbereiche. Im Laufe des Abends gelang es ihr verschiedene Fledermaus arten festzustellen. Zwischendurch erläu-
Gespannt warten die „Tierforscher“ am Lichtzelt auf die Ankunft von Nachtfaltern und anderen huschenden Nachtgestalten Foto: Arnold Rinner
Schönheit der Nacht: der seltene Labkrautschwärmer Foto: Vigl Bernhard
terte sie immer wieder Wissenswertes über das geheimnisvolle Leben der Fledermäuse. Spannend und kurzweilig waren auch die Ausführungen von Peter Hofer, der als Hobbyastronom den abendlichen Sternenhimmel in meisterhafter Manier mit seinem Lasergerät durchwanderte und den Anwesenden die funkelnden Sternbilder draußen im Universum nahebrachte und erklärte. Faszination und Staunen riefen unter anderem die über ein Fernrohr vermittelten Bilder von Saturn mit seinen Ringen oder Jupiter mit den vier begleitenden Monden hervor. Beeindruckt vom vielfältigen nächtlichen Treiben und von der faszinierenden Welt des abendlichen Sternenhimmels ver ließen um Mitternacht einige „Nachtschwärmer“ den „Leuchtturm“ und machten sich auf den Nachhauseweg. Die Kenner der nachtaktiven Tiere sowie einige Interessierte hielten bis zum ersten Morgengrauen durch, ehe sie sich dann in ihr Zelt verkrochen und sich ein paar Stunden Schlaf gönnten. Arnold Rinner
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Forststation St. Leonhard
EU-Kontrollen 2018
Blick für das Detail: Pflanzenkundler im Gebiet von Unterkrumpwasser Fotos: Arnold Rinner
Bestimmung neuer Pflanzenarten
Floristische Wanderung im Gebiet von Timmels Möglichst viele neue Pflanzenarten im Gebiet von Timmels zu finden, zu bestimmen und zu dokumentieren war das Ziel der Exkursion, welche der floristische Arbeitskreis von Südtirol am 22. August 2019 ins Gebiet von Timmels machte. Organisator der Wanderung war der Pflanzen- und Gräserexperte Wilhalm Thomas, Konservator für Gefäßpflanzen am Naturmuseum Bozen. Ausgestattet mit Bestimmungsliteratur, Lupe und einer Pflanzenliste, auf welcher die etwa 350 in diesem Gebiet bis zum jetzigen Zeitpunkt nachgewiesenen Arten aufgelistet sind, begann die große Suche nach neuen Blütenpflanzen und Gräsern. Genau ins Visier genommen wurden von den 10 teilnehmenden Personen die Feuchtgebiete und Niedermoore von Unter- und OberkrumpDer Großblütige Steinbrech konnte erstmals im Raum Passeier nachgewiesen werden
wasser. Aber auch die umliegenden Weiderasen und die höherliegenden Kalkgeröllhalden wurden aufmerksam unter die Lupe genommen. Überrascht zeigten sich die Teilnehmer, dass trotz der fortgeschrittenen Jahreszeit und der vom Almvieh und den Pferden stark abgeweideten Rasen noch eine bunte Vielfalt an blühenden Pflanzen zu finden war. Unter den Blütenpflanzen fielen häufige Arten wie der Rätische Kranzenzian, der Punktierte Enzian, Scheuchzers Wollgras oder die Rote Schuppenmiere auf. Daneben gelang es besondere Arten wie die Armblütige Teichbinse, den Zarten Enzian, die Grüne Hohlzunge, den Alpendost, Hoppes Ruhrkraut, die Bach Gänsekresse oder die Ährige Edelraute zu entdecken. Zu den Raritäten in der Pflanzenwelt Südtirols zählten die Funde der Zwei farbigen Segge und des Großblütigen Steinbrechs. Beim rosablühenden Steinbrechgewächs handelt es sich um den Erstnachweis im Raum Passeier. Diese Pflanzenart ist eine seltene Mischform zwischen Zweiblütigem und Gegenblättrigem Steinbrech. Im Unterschied zum Zweiblütigem Steinbrech haben die Kronblätter dieser Art fünf Nerven und sind meist über 2mm breit. Erfreut über die vielfältige Pflanzenwelt, die zahlreichen im Gebiet neu entdeckten Arten und die einzigartige Naturlandschaft im Talschluss von Timmels, kehrten die Teilnehmer am späten Nachmittag wieder zum Ausgangspunkt zurück. Arnold Rinner
2018 wurde das Passeiertal als Schwerpunktzone für die Kontrollen zu den EUFörderungen ausgewählt. Jährlich werden südtirolweit von den Forststationen 5% aller Betriebe kontrolliert. Von den etwa 540 Antragstellern im Passeiertal wurden 405 Betriebe kontrolliert. Je nachdem, für welche Kontrolle der Betrieb ausgelost worden ist, mussten bis zu 4 verschiedene Kontrollen pro Antragsteller durchgeführt werden: Flächenkontrolle, Kontrolle der Verpflichtungen, Kontrolle der Tierregistrierung und Kontrolle der Nebenverpflichtungen im Umweltbereich („Cross Compliance“). Am 14. September 2018 wurde eine gut besuchte Informationsveranstaltung abgehalten. Ende August bis Anfang September wurden die Almen kontrolliert (62), Mitte September bis Anfang Oktober eine erste Auswahl an Betrieben (45) – anschließend bis Ende November der zweite und größte Teil (298 Betriebe). Um den Hauptteil der Kontrollen bewäl tigen zu können, war man auf die Mithilfe der Förster der Bezirke Meran, Schlanders und Sterzing sowie der Landeszahlstelle angewiesen. Mittlerweile liegen auch die Ergebnisse vor: Insgesamt wurden bei 74 Antragstellern 98 Unregelmäßigkeiten festgestellt. Bei 28 war das Lager für die Wirtschaftsdünger nicht in Ordnung (bei 13 war es durchlässig, bei 10 zu klein und 5 hatten keines), 23 haben eine zu lange Strecke für den Milchtransport bis zur Sammelstelle angegeben, 22 haben einen Teil der Wiesen nicht gemäht, 12 hatten ein Problem mit dem Viehbesatz (7 haben den Höchstviehbesatz überschritten, 5 den Mindestviehbesatz nicht erreicht). 8 Antragsteller haben die Verpflichtungen für die Landschaftspflegeprämien nicht eingehalten (Mahdzeitpunkt, Düngung oder nicht genehmigte Erdbewegungen), 3 haben die Großvieheinheiten bei der Maßnahme von Aussterben bedrohte Rassen nicht erreicht und 2 hatten ein Problem mit der Ausbringung der Wirtschaftsdünger. Im heurigen Jahr wurden und werden die vorgesehenen Nachkontrollen bezüglich Mahd und Lagerstätten für Wirtschaftsdünger durchgeführt. Andreas Hofer, Forststation St. Leonhard
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vereine & verbände
Alle 13 Vereine und Verbände des Ortes präsentierten sich der Bevölkerung von ihrer besten Seite
Projekt „Vereine verbinden – Verbände unterstützen“
Tag der Vereine in Rabenstein Am 15. September fand in Rabenstein erstmals ein Tag der Vereine unter dem Motto „Vereine verbinden – Verbände unterstützen“, statt. Alle 13 Vereine und Verbände des Ortes präsentierten sich der Bevölkerung von ihrer besten Seite. Initiator Gilbert Gufler versuchte mit diesem Projekt die oft unsichtbare ehrenamtliche Arbeit im Dorf sichtbar zu machen. Bereits am Vormittag trafen sich alle Vereinsmitglieder in Tracht oder Vereinskleidung vor der Feuerwehrhalle und zogen von dort gemeinsam zur Messfeier in die Kirche ein. Pfarrer Oswald Kuenzer hielt gemeinsam mit Anton Graf die Eucharistiefeier, bedankte sich bei allen besonders für die ehrenamtliche Mitarbeit in der Kirche und in den Vereinen zum Wohle aller im Dorfe und wurde zum Schluss mit einer besonderen Wanduhr beschenkt. Die Musikkapelle, der Kirchenchor, die Schulkinder und mehrere Lektoren gestal-
teten den Gottesdienst feierlich mit. Eine kleine Anerkennung für ihre ehrenamtliche Tätigkeit bekamen auch die beiden Mesner Sepp und Liese, aber auch Regina Graf für das langjährige Vorbeten, überreicht. Kofler Karin, Gatterer Waltraud und Sulser Claudia erhielten die Beauftragung zur Kommunionhelferin bzw. Sakramentenkatechetin in der Pfarrei Rabenstein. Anschließend fand im Vereinssaal eine kurze Versammlung statt. Gilbert Gufler erinnerte dabei an die Bedeutung der freiwilligen Dienste im Zivilschutz und im sozialen Bereich. Er appellierte an die Bevölkerung, sich aktiv an der Dorf gestaltung zu beteiligen und sich nach Möglichkeit einem Verein anzuschließen. Danach stellten sich alle Vereine und Verbände kurz vor. Anerkennung sprach auch Bürgermeister Gufler Gothard aus und lobte vor allem die gut funktionierende
Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Vereinen. Daraufhin gab es die Möglichkeit, in den jeweiligen Vereinsräumen Näheres über die Tätigkeiten der einzelnen Vereine zu erfahren: Es wurden Fotos, Einsatzfahrzeuge, Einsatzausrüstungen, Musik instrumente etc. präsentiert. Auch für das leibliche Wohl wurde gemeinsam gesorgt, sodass mit vollem Magen bis in den späten Nachmittag hinein gefeiert werden konnte. Die Schulkinder und Vorschul kinder hatten sich bereits im Vorfeld Gedanken zum Thema „Vereine und Verbände“ im Dorf gemacht. Ihre Vorstellungen und Ideen hielten sie auf Bildern fest, die von einer Jury mit tollen Preisen prämiert wurden. Ein Tag voller verschiedener Eindrücke neigte sich dem Ende zu. Wir hoffen, dass alle Besucher einen besseren Einblick in die verschiedenen Vereine und deren Arbeiten bekommen haben und vielleicht darf sich der eine oder andere Verein demnächst über neue Mitarbeiter freuen. Gabi Lanthaler, Waltraud Gatterer
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Gesundheit & soziales Depression als Problem unserer Zeit
Nur Pillen gegen die große Traurigkeit? Von einer Depression spricht man, wenn eine Person über einen längeren Zeitraum unter einer gedrückten Stimmung, Interessenverlust, Freudlosigkeit, Verminderung des Antriebs und einer erhöhten Ermüdbarkeit leidet. Häufig können sich Betroffene nicht mehr so gut konzentrieren, haben wenig Selbstvertrauen und fühlen sich oft schuldig und wertlos. Die Zukunft wird sehr negativ gesehen und es kommt zu Aus wirkungen auf den Schlaf und den Appetit. Die negativen Gedanken können soweit gehen, dass Betroffene auch daran denken sich das Leben zu nehmen. Wenn derartige Gefühlszustände bei sich oder anderen beobachtet werden, ist der Gang zu Hausarzt oft der erste Schritt. Dieser versucht im Gespräch die verschiedenen Symptome zu erfragen und zur richtigen Diagnose zu kommen. Oft wird die Einnahme eines Medikaments, der Gang zu einem Facharzt und/oder psychologische Unterstützung zur Behandlung empfohlen. Wenn das Wort Psychologe fällt, tauchen oft viele Ängste auf. Die Vorstellung über die eigenen Gefühle und die eigene Geschichte reden zu müssen, ist für viele unangenehm. Oft wird auch an der Wirkung von psychologischer Begleitung gezweifelt. Für viele ist es naheliegender, täglich nur Tabletten einzunehmen und auf Besserung durch das Medikament zu hoffen. Häufig wird unterschätzt, dass es Umstände und Zusammenhänge gegeben hat, die zu der massiven Stimmungs verschlechterung geführt haben. Oft liegen die Ursprünge in der Vergangenheit der Person und werden durch einen aktuellen Lebensumstand reaktiviert. Diese werden jedoch durch die alleinige Einnahme eines Medikaments nicht deutlich. Die ungünstigen Gedanken und Überlegungen, wie man sich selber, das Umfeld, die Vergangenheit und die eigenen Veränderungsmöglichkeiten sieht, werden durch das Medikament nicht beeinflusst und bleiben dadurch bestehen. Besonders ungünstig ist es, wenn Kinder und Jugendliche mit einem Elternteil aufwachsen, das die Ursprünge seiner depressiven Erkrankung nicht kennt bzw. nicht an seinen Auffassungen, Einstellungen und Lebensgewohnheiten arbeitet, um diese dauerhaft zu verändern.
Im schlimmsten Fall wachsen Kinder mit diesen ungünstigen Annahmen und Haltungen auf, übernehmen diese und sind dadurch als Erwachsene leichter gefährdet selbst depressiv zu werden. Wenn bei einem Kind eine erbliche Ver anlagung in Kombination mit der dauerhaften Konfrontation mit den Gedanken einer depressiven Bezugsperson besteht, ist die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass die Erkrankung von einer Generation zur nächsten übergeht. Der Kreislauf könnte jedoch unterbrochen werden. Das Medikament kann ein wichtiger Bestandteil der Therapie sein; aber oft genügt auch alleinige psychologische Begleitung! Die Kombination von einem Medikament mit psychologischen Gesprächen erzielt vor allem in schwereren Fällen die beste Wirkung! In den psychologischen Beratungsstunden erlangt der Betroffene ein Verständnis für seine eigene Geschichte. Weggesperrte und lang verdrängte Gefühle erhalten ihren Platz durch das Aussprechen und können dadurch viel besser verstanden und eingeordnet werden. Kränkende Erfahrungen können durch neue Gedanken und andere Überlegungen nach versorgt und damit deutlich weniger Gratulation Franz Hofer
Liabr Tate, mir mechtn dir olle fi gonzn Herzen olls Guate zum 90. Geburtstog winschn, viel Gesundheit, Fraide und Gottes Segen weiterhin. Mir sein sou froa, dass mir die hobn.
Deine Frau Anna und deine Töchter Judith und Sieglinde mit Familien
schmerzlich empfunden werden. Es kann gelernt werden, wie man in Beziehungen besser miteinander sprechen und eigene Wünsche einbringen kann. Methoden, um mit Spannungen und unguten Gefühlen umzugehen, werden besprochen und ausprobiert. Unsere Kernansichten, wie wir zu sein und zu denken hätten, entwickeln sich in unserer Kindheit. Wenn diese nicht sehr förderlich für eine glückliche Lebensgestaltung sind, lohnt es sich darüber nachzudenken, ob es nicht auch andere Möglichkeiten gibt, wie man sich und die Welt sehen kann. Ein achtsamer Umgang mit sich und seinen Gefühlen ist für Betroffene eine lebenslange Aufgabe, um nicht dauerhaft bzw. erneut zu erkranken. Die Einnahme eines Medikaments, falls erforderlich, in Kombination mit psychologischer Beratung bietet den besten Schutz davor und unterbricht die Weitergabe des depressiven Erbes von einer Generation zur nächsten! Dr. Karin Gufler, Psychologin/Psychotherapeutin Psychologischer Dienst Meran Sekretariat, Rossinistraße 1, Meran Tel. 0473 251 000, E-Mail: psy.me@sabes.it
Geburten vom 1. 8. bis 10. 10. 2019
Gemeinde St. Martin 4. 8. 2019 Leo Spiess 18. 8. 2019 Laurin Trompedeller 25. 8. 2019 Elsa Pichler 30. 8. 2019 Felix Staschitz 30. 8. 2019 Tobias Karlegger 13. 9. 2019 Emily Pixner 25. 9. 2019 Elena Tschöll 5. 10. 2019 Matthias Karlegger
Gemeinde St. Leonhard 1. 8. 2019 Raphael Pfitscher 2. 8. 2019 Noah Tschöll 5. 8. 2019 Oskar Haller 9. 8. 2019 Katharina Holzer 14. 8. 2019 Leonie Gumpold 24. 8. 2019 Paul Pircher 25. 8. 2019 Paul Moosmair 2. 9. 2019 Nathalie Laimer 12. 9. 2019 Felix Pernthaler 23. 9. 2019 Veronika Hofer 25. 9. 2019 Lia Thaler
Gemeinde Moos 3. 9. 2019 Daniel Pfandler 6. 9. 2019 Paul Prugger 10. 9. 2019 Sandra Pixner 10. 10. 2019 Julian Pfandler
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sport
Kletterkids und deren Familien am 11. August beim Klettergarten Bergkristall
St. Leonhard
Familienkraxlen Das diesjährige Familienkraxlen für die Kletterkids und deren Familien fand am 11. August statt. Als Location wurde heuer zum ersten Mal der Klettergarten Bergkristall gewählt. Dort konnten sich die Gruppen an 10 Spielestationen austoben und einen schönen gemeinsamen Tag verbringen. Nicht nur Klettertechnik war gefragt, jeder musste auch seine Geschicklichkeit unter Beweis stellen und knifflige Fragen lösen. Das Highlight war in diesem Jahr sicherlich das Bahndl, das von freiwilligen Helfern der Bergrettung über dem Bach aufgebaut wurde und über welchen von den Kids Wasser transportiert werden musste. Aber auch beim Watschelparcours, dem Schitourenspiel, dem Wosserspeibn und verschiedenen anderen Spielen kam der Spaß nicht zu kurz. Nach der Preisverteilung wurden die von den Eltern mitgebrachten Leckereien mit großem Appetit im Buschenschank Kresspichl verzehrt. Vergelts Gott allen, die zum guten Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen haben. Edith Kofler
Mit dem Bahndl mussten die Kids Wasser transportieren
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Vorankündigungen > Scooterführerschein Gemeinsam und günstig zum Scooterführerschein. Infoabend am Freitag, den 25. Oktober, um 18 Uhr, im Jugendtreff St. Martin. Jugendliche ab 14 Jahren und ihre Eltern sind herzlich dazu eingeladen. KVW St. Martin & Jugendtreff > Schreibwerkstätte in den Altersheimen St. Martin und Riffian Buchvorstellung im Dezember Unter der Leitung von Frau Lena Adami haben die Heimbewohner in den Schreibwerkstätten der Altersheime St. Martin und Riffian über Monate hinweg gearbeitet. Erlebtes wurde erzählt und besprochen, niedergeschrieben und in Reime gefasst. Die Geschichten der Heimbewohner bilden die Wurzeln, in denen wir heute noch verankert sind und damit wir unserer Wurzeln nicht abhanden kommen, werden sie in einem Buch festgehalten. Das Buch trägt den Namen “Kimp dr Tåg, pring dr Tåg” und wird Anfang Dezember in den Altersheimen St. Martin und Riffian vorgestellt. Alle BürgerInnen, Jung und Alt, werden zur Buchvorstellung eingeladen. Die Termine werden noch über die wöchentlichen Verkündzettel bekannt gegeben. > Volkshochschule Südtirol Ortsstelle St. Leonhard: 800 Jahre Deutscher Orden in St. Leonhard – Eine Jubiläumsreise zum Deutschordens-Haus nach Wien Am 25.10. bis 27.10.2019, 6 – 22 Uhr; Referent: Dr. Monika Mader; Ort: Wien Ortsstelle St. Martin: Außergewöhnliche Momente – Extra ordinary moments Multivisionsshow Am 5.11.2019, 20 – 21.30 Uhr; Referenten: Lukas Schäfer, Daniel Tschurtschentaler; Ort: lese.werk.statt St. Martin Die Verwirklichung des Eigenheimes: Traum oder Albtraum? Am 26.11.2019, 19.30 – 22 Uhr; Referenten: Dr. Ing. Simon Kofler, Dr. Ing. Stefano Gonzo; Ort: Dorfhaus St. Martin
> Herbstprogramm 2019 lese.werk.statt St. Martin Fr. 25. 10.: Buchvorstellung: Miriam Pobitzer: „Die Sexlüge: Mehr Liebe“. Die Sexualtherapeutin referiert zum Unterschied zwischen Liebe und Sex. 20 Uhr Sa. 26. 10.: Sprachentreff: Italienisch. 10 Uhr Di. 5. 11.: Multivisionsshow: „Außergewöhnliche Momente“. 20 Uhr Mi. 13. 11.: Weihnachtsbasteleien. 15 Uhr Sa. 16. 11.: Märchenstunde. 10 Uhr Di. 19. 11.: Kleinkindertreff. 10 Uhr Do. 21. 11.: Vortrag: „Jeder kann die Welt verändern“. Ein Vortrag der Umweltaktivistin Magdalena Gschnitzer über Meeresschutz und Mikroplastik, Tier- und Menschenrechte. 19 Uhr Sa. 23. 11.: Sprachentreff: Italienisch. 10 Uhr Fr. 29. 11.: Buch-Album-Vorstellung: „Literatur meets Musik“. Musiker Philipp Schwarz und Autor Benno Pamer verbinden ihre Werke zu einem literarischen Konzert der besonderen Art. 20 Uhr In Zusammenarbeit mit dem Bildungsausschuss St. Martin > Alles-rund-ums-Kind-Markt Am Samstag, den 16.11., von 14 bis 17 Uhr, im Vereinshaus St. Leonhard. Außerdem gibt es wieder den Gebraucht kleidermarkt, bei dem man Kinderkleidung, Ski, Schlittschuhe, Rodeln etc., Faschings kostüme sowie Kinder-DVDs abgeben kann, die zum Verkauf angeboten werden. Hierfür braucht es eine Kundennummer mit Etiketten, diese kann am Dienstag, den 12.11., in der Spielgruppe abgeholt/per E-Mail: markt.stleonard@gmail.com angefordert werden. Anmeldung für Tische & Infos bei Clarissa, Tel. 324 9967388 (Achtung neue Telefonnummer!) Spielgruppe St. Leonhard. > AVS-Kletterhalle St. Martin Ab sofort ist die AVS-Kletterhalle St. Martin für Saisonkarten-Inhaber geöffnet. Die Karten werden bei Konfektion Götsch ausgestellt und kosten für AVS-Mitglieder Einzelpersonen 60,00€ und die Familienkarte € 100. Die Karten sind bis 30.6.2020 gültig.
> Alpenregionstreffen 2020: Helferinnen und Helfer gesucht! Die Schützenkompanie St. Martin sucht noch nach tatkräftiger Unterstützung für das 26. Alpenregionstreffen der Schützen vom 21. bis 24. Mai 2020. Die Vereine können die Arbeiterlisten unter www.alpenregionstreffen.com herunter laden, ausfüllen und beim Hotel Pfandleralm, bei der Q8-Tankstelle Quellenhof oder der Eggbar Saltaus abgeben. Jeder Helfer und jede Helferin erhält ein T-Shirt, ein Kombiticket für die Veranstaltung und Verpflegung während der Arbeitszeit. Infos bei Armin Oberprantacher Tel. 348 6923548 oder Lukas Fahrner Tel. 347 8756814. > Heutrocknungsanlage – Möglichkeiten und Grenzen Bei Produktion von Heumilch ist eine effiziente Belüftungstrocknung unumgänglich. Der Kurs informiert über die zeitgemäße Planung und Erstellung einer Heutrocknungsanlage. Fr. 24.1.2020, St. Martin, Dorfhaus, 9 bis 12 Uhr; verschiedene Fachreferenten; Gebühr: 20 Euro für BRING-Mitglieder, 50 Euro für Nicht-BRING-Mitglieder Veranstalter + Anmeldung: BRING, Tel. 0471 063 890, www.bring.bz.it > Grundlagen der kleinbäuerlichen Hühnerhaltung Grundbedürfnisse einer Legehenne, Stallbau, Auslaufgestaltung, Vorbeugung gegen Federpicken und Kannibalismus Mi. 25.3.2020, St. Martin, Dorfhaus, 9 bis 12. Uhr; Referentin: Franziska Profanter; Gebühr: kostenlos für BRING-Mitglieder, 30 Euro für Nicht-BRING-Mitglieder Veranstalter + Anmeldung: BRING, Tel. 0471 063 890, www.bring.bz.it
Termine & Veranstaltungen können per E-Mail (passeirerblatt@passeier.it) mitgeteilt werden
Öffnungszeiten moos Gemeindeamt: Mo – Fr, 8 – 12 Uhr; Di, 14.30 – 18 Uhr; Sa geschlossen, T 0473 643 535 Minirecyclinghof Moos: Fr, 8.30 – 9.30 Uhr; Pfelders: Mi, 14 – 15 Uhr; Platt: Mi, 8 – 9 Uhr und 1. Sa/Monat, 14.45 – 15.30 Uhr; Stuls: Mi, 10 – 11 Uhr und 1. Sa/Monat, 13.30 – 14.15 Uhr; Rabenstein: 1. und 3. Mo/Monat, 10 – 11 Uhr; Rabenstein (Saltnuss – rotes Haus): jeden 1. Mo/Monat, 9 – 9.45 Uhr Rest- und Biomüllsammlung: Dienstag: Moos, Platt, Pfelders (Dorf und Zeppichl), Stuls wöchentlich; Rabenstein, Pill bzw. Sportplatz Sand, Ulfas jede 2. Woche Bibliothek Moos: Di, 9.30 – 10.30 Uhr; Mi, 14.3 – 16.30 Uhr; Do, 16.30 – 18.30 Uhr; So, 11 – 12 Uhr Bibliothek Platt: Di, 9 – 11 Uhr; Mi, 16 – 17 Uhr, Fr, 15 – 16.30 Uhr; Sa oder So nach Gottesdienst Bibliothek Pfelders: Mi, 17 – 18 Uhr Bibliothek Rabenstein: Sa oder So nach Gottesdienst Bibliothek Stuls: Mo, 15 – 16 Uhr Arztpraxis Dr. Beccarello: Mo, Do, Fr, 8 – 12 Uhr; Di, 10 – 12 Uhr, 16 – 18.30 Uhr; Mi, 16 – 18.30 Uhr; T 0473 643 689 Apotheke RAM: Mo 10 – 12; Mi 16 – 18.30 Uhr; Do 9 – 12 Uhr; T 0473 643 689 Eltern-Kind-Beratung Moos: Mittwoch 9 – 10.30 Uhr Ambulatorium Krankenpflegedienst Moos: Donnerstag 8 – 8.30 Uhr (ohne Vormerkung) st. leonhard Gemeindeamt: Mo – Fr, 8 – 12 Uhr; Di, 14.30 – 17.30 Uhr; Sa, 9 – 11 Uhr, T 0473 656 113 Minirecyclinghof: Fr, 14.30 – 16.30 Uhr, Sa, 7.30 – 9 Uhr; Walten: Mo, 14 – 15 Uhr Restmüllsammlung: Di; Walten, Schweinsteg, Prantach, Mörre, Glaiten, jeden 2. Di; Biomüllsammlung: Mittwoch Öffentliche Bibliothek: Mo, Di, Do, Fr, 10 – 12 Uhr und 16 – 19 Uhr; Mi, 9 – 12 Uhr Bibliothek Walten: Di, 16 – 17 Uhr Arztpraxis Dr. v. Sölder: Mo, Mi, Do, Fr, 8 – 12 Uhr; Di, 15 – 19 Uhr; T 0473 656 656 Arztpraxis Dr. Zuegg: Mo – Fr, 8 – 12 Uhr ohne Vormerkung; Mo, Do, 15.30 – 16.30 Uhr mit Vormerkung; T 0473 656 633 Kinderarztpraxis Dr.in Weger: Mo, Fr, 9.15 – 12.30 Uhr; Mi, 9.30 – 12 Uhr; Di, Do, 15 – 18 Uhr; T 0473 656 266 Apotheke RAM: Mo – Fr, 8 – 12.30, 15.30 – 19 Uhr; Sa, 8 – 12.30 Uhr; T 0473 656 146 SportArena: täglich von 10 – 23 Uhr; Dienstag: Ruhetag st. martin Gemeindeamt: Mo – Fr, 8 – 12.30 Uhr; Donnerstag, 15 – 17.30 Uhr, T 0473 499 300 Minirecyclinghof: St. Martin: Sa, 8 – 10 Uhr, Freitag geschlossen; Saltaus: Fr, 8.30 – 9.30 Uhr Restmüllsammlung: Montag; Matatz, Breiteben, Kalmtal, jeden 2. Montag Biomüllsammlung: Mittwoch Öffentliche Bibliothek: Mo, Di, Mi, Fr, Sa, 9 – 12 Uhr; Di, Fr, 16 – 19 Uhr (Sommer) Arztpraxis Dr.in Raich: Mo, 14 – 17 Uhr; Di, Mi, Fr, 8 – 12 Uhr; Do, 15 – 17 Uhr; T 0473 641 174 Arztpraxis Dr. Dubis: Mo, Mi, Do, 9 – 12 Uhr; Di, 12 – 15, Fr, 15 – 18 Uhr, mit Vormerk.; T 0473 650 167 Apotheke Mercurius: Mo, Mi, Do, Fr, 8 – 12.30, 15 – 18.30 Uhr; Di, 8 – 12.30 Uhr; Sa, 8 – 12 Uhr T 0473 650 011 Eltern-Kind-Beratung: Dorfstraße 25/c (alte Bibliothek) Do, 8 – 12 Uhr, T 0473 641 095 Krankenpflegeambulatorium Garberweg: Di, Fr, 8 – 10 Uhr Jugendtreff: Di – Fr, 11 – 12 Uhr; Di und Do, 17.30 – 19.30 Uhr; T 392 5327295 sprengelsitz passeier Verwaltungsdienst: Mo, Di, Fr, 8 – 11 Uhr; Mi, 9 – 12 Uhr; Do, 9 – 12 u. 14 – 15.30 Uhr; T 0473 659 500 Sozialsprengel: Mo – Fr, 8.30 – 12 Uhr, nachmittags mit Terminvereinbarung; T 0473 659 018; Dienst für Pflegeeinstufung: T 848 800 277, Anlaufstelle Pflege- und Betreuungsangebote: Di, Do, 9 – 11 Uhr; T 0473 659 266, Mi mit Vormerk. Blutabnahme: Mi, Do, 7.15 – 8.45 Uhr, ohne Vormerkung Krankenpflegeambulatorium: Mo, Di, Fr, 8 – 11 Uhr; Mi, Do, 9.30 – 11 Uhr Elternberatung: Di, 8 – 12 Uhr; T 0473 659 518 Diätdienst: Mi, 8 – 16 Uhr, mit Vormerkung, T 0473 659 520, 0473 251 250 Dienst für Abhängigkeitserkrankungen: Vormerkung T 0473 443 299 Zahnarztambulatorium: Vormerkung T 0473 264 000 Rehabilitationsdienst: Mo – Fr, 8 – 12.30 Uhr, 13.30 – 16 Uhr; T 0473 659 533 Hautarzt: jed. 1. + 3. Mi/Monat, 9 – 13 u. 14 – 18 Uhr, Vormerk. mit ärztl. Verschreib.: T 0473 264 000 Dienst für Invaliden: Vormerkung in Meran, T 0473 264 712 Neu: Impfzentrum: Mo, 8.30 – 16 Uhr Hauspflegedienst: Vormerkung Mo – Fr, 8 – 10 Uhr; T 0473 659 019 Jugendbüro Passeier: Mo – Fr, M 393 0954681
Aus den Gemeinden Moos, St. Leonhard und St. Martin Termine & Veranstaltungen oktober 25./27. 800 Jahre Deutscher Orden – Jubiläumsreise nach Wien [Volkshochschule] 27. Winterzeit 27. Länderranggeln, Raiffeisenplatz St. Leonhard 31. Fahrt in den Südtiroler Landtag [JuBPa] november 1. (Allerheiligen) MuseumPasseier, geöffnet, 10 – 18 Uhr, 11 Uhr kostenlose Führung durch die Dauerausstellung „Helden & Hofer“ 2. (Allerseelen) MuseumPasseier, geöffnet, 10 – 18 Uhr 3. Preiswatten, Vereinshaus St. Leonhard, 13 Uhr [Bauernjugend Passeier] 4. Kinderkino, Vereinshaus St. Leonhard, kleiner Saal, 15 Uhr [JuBPa] 5. Extraordinary moments Multivisionsshow, lese.werk.statt St. Martin, 20 Uhr [Volkshochschule] 7. Leonhardsmarkt, St. Leonhard 9. Jugendmesse in Walten, 18 Uhr [JuBPa] 9. Martinilauf, Dorfhaus St. Martin [Jugendtreff] 11. Plotter Dorfkino, Bibliothek Platt, 15 Uhr [JuBPa] 11. Martinsfeier des Kindergartens und Volksschule, Vereinshaus St. Leonhard, 17 Uhr 12. Repaircafè, Alte Bibliothek St. Martin, 18 Uhr [Bildungsausschuss] 16. Martinimarkt, Dorfhaus St. Martin [Bäuerinnen] 19. Workshop „Putzmittel & Co. – Natürliche Alternativen zu chemischen Produkten“, Alte Bibliothek St. Martin, 19.30 Uhr [Bildungsausschuss] 19./20. Theateraufführung, Vereinssaal St. Martin [Heimatbühne] 20. Kinderkino in Moos, Vereinssaal, 15 Uhr [JuBPa] 23. Theateraufführung, Vereinssaal St. Martin [Heimatbühne] 26. Kurs: Verwirklichung des Eigenheims, Dorfhaus St. Martin, 19.30 Uhr [Volkshochschule] 26./27. Theateraufführung, Vereinssaal St. Martin [Heimatbühne] 29. Redaktionsschluss Passeirer Blatt 30. Benefiz-Gala-Dinner, Vereinssaal St. Martin [Jugendtreff] dezember 2. Kinderkino, Vereinshaus St. Leonhard, kleiner Saal, 15 Uhr [JuBPa] 6. Nikolausfeier und Adventsmarkt, Dorfhaus St. Martin [Jugendtreff] 7./8. Adventmarkt und Krippenausstellung, Dorfhaus St. Martin [Bildungsausschuss und Tourismusverein] 9. Plotter Dorfkino, Bibliothek Platt, 15 Uhr [JuBPa] 15. Jugendmesse in Moos, 10 Uhr [JuBPa] 18. Kinderkino in Moos, Vereinssaal, 15 Uhr [JuBPa]
recyclinghof passeier (mörre) Dienstag, Donnerstag, 14 – 17 Uhr; Samstag, 8 – 11 Uhr Termine & Veranstaltungen können per Telefon (T 0473 656 239) und per E-Mail (passeirerblatt@passeier.it) mitgeteilt werden