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Passeirer Blatt

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contiene

i. p.

Passeirer Blatt

Mitteilungen und Nachrichten aus Moos, St. Leonhard und St. Martin April 2019

April 2019 nr. 152 · 33. JAhrgAng

inhalt 3 Gemeinden 6 Kultur & Gesellschaft 16 Natur & umwelt 17 vereine & verbände 22 gesundheit & Soziales 25 Schulen & Kindergärten 26 gratulationen 27 Sport 31 Vorankündigungen

„Aus dem Archiv hinaus unter die Leute“

Dorf- und Kirchengeschichte von Stuls präsentiert


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Stuls

„Aus dem Archiv hinaus unter die Leute“ Das Projekt „Dorf- und Kirchengeschichte Stuls“ wurde am Sonntag, den 31. März, mit der Präsentation des gleichnamigen Buches abgeschlossen. Eine vierköpfige Projektgruppe mit Initiator Oswald Gufler konnte das Ergebnis ihrer aufwändigen Recherchen allen Interessierten im Bürgersaal von Stuls vorstellen. Mit Hilfe von zahlreichen Freiwilligen konnte das Kirchenarchiv aufgearbeitet und in Buchform zur Verfügung gestellt werden. Mehrere namhafte HistorikerInnen wie Monika Mader, Harald Haller, Raimund Senoner und Werner Graf beteiligten sich an der Übersetzung verschiedener Dokumente. Schließlich können heute nur mehr wenige die alte Schrift entziffern. Aufgesucht wurden auch das Ferdinandeum in Innsbruck, das Antiquariat in Meran, verschiedene Bibliotheken und das Archiv im Gemeindeamt. „Warum eine Kirche für die Stuller?“ – diese und weitere Fragen zur Kirchengeschichte werden im neuen Buch beantwortet. Einige der für den Bau wichtigen Dokumente werden ebenso wiedergegeben wie Informationen und Bilder zum Hochaltar, den Statuen und Gemälden der Pfarrkirche von Stuls. Das Buch listet alle Seelsorger des Ortes seit 1787 auf, außerdem werden die neueren Renovierungs­ arbeiten dokumentiert und auch die vier Priester und eine Ordensfrau aus dem Ort werden vorgestellt.

Impressum

Erscheint zweimonatlich. Eingetragen beim Landesgericht Bozen mit Dekret Nr. 11/87 vom 29. 5. 1987. Eigentümer und Herausgeber: Gemeinden Moos, St. Leonhard und St. Martin in Passeier; vertreten durch den Bürgermeister von St. Leonhard, Konrad Pfitscher – Kohlstatt 72, St. Leonhard in Passeier. Verantwortlich im Sinne des Pressegesetzes: Ulrich Mayer. Redaktion: Kurt Gufler, Rosmarie Pamer, Heinrich Hofer, Siglinde Jaitner, Arnold Rinner, Karl Lanthaler – Kohlstatt 72, St. Leonhard in Passeier. Korrektur: Ernst Rinner, Kurt Gufler. Produktion und Druck: design.buero Artikel können bei allen Redaktionsmitgliedern und bei design.buero in St. Martin (Dorfstraße 14) abge­geben werden und müssen mit dem Namen und der Telefonnummer des Verfassers oder der Verfasserin versehen sein. Werbebeiträge direkt an das Passeirer Blatt, passeirerblatt@passeier.it, T 0473 656 239. Redaktionsschluss: 31. Mai, 2. August 2019 E-Mail: passeirerblatt@passeier.it www.passeirer-blatt.it

Der Arbeitsausschuss: Michael Gufler, Silvia Hofer, Ulrike Widmann und Oswald Gufler

Man erfährt, dass die Kirche nach einer längeren Vorbereitungsphase und der Suche nach dem richtigen Standort mit Hilfe der einheimischen Bevölkerung 1786 in nur drei Monaten erbaut wurde. Das Widum wurde erst zwei Jahre später errichtet. Der erste Seelsorger war ein Dominikaner und wurde gezwungen, der Gemeinde vorzustehen. Sogar eine Querverbindung mit dem Freiheitskämpfer Andreas Hofer wird aufgezeigt: dieser hat 1805 mit seinem Fuhrwerk zwölf Gerüstbäume für den Bau des Kirchturmes geliefert. Die Stuller Kirche ist die einzige Kirche in Tirol, welche während der Regentschaft von Joseph II., dem Sohn von Kaiserin Maria Theresia, erbaut wurde. Dieser ließ zahlreiche Kirchen und Klöster schließen. Der Altar des aufgelassenen Klarissen­ klosters in Meran wurde daher in die neue Kirche nach Stuls gebracht. Das Projekt wurde von Oswald Gufler beim „Lehrgang für ehrenamtlich Tätige in der Bildungsarbeit“ ausgearbeitet und dann von ihm zusammen mit Silvia Hofer, Ulrike Widmann und Michael Gufler umgesetzt. Die Fotos wurden von den Hobbyfotografen Genoveva Gufler und Friedrich Pfitscher abgelichtet. Betreut wurde das Projekt über einen Zeitraum von fast zwei Jahren vom Bildungsausschuss von Moos, welcher dafür eine Unterstützung von der Landesabteilung Kultur und der Gemeinde Moos erhalten hat. Grafische Gestaltung/Designverliebt St. Leonhard, Druck/Medus Meran. Dass das Ziel der Bildungsausschüsse, möglichst viele Menschen in ein Projekt einzubeziehen, voll aufgegangen ist, fand auch der Bezirkszuständige Markus Breitenberger bei der Vorstellung.

Neben der Publikation wurden mehrere Veranstaltungen zum Thema organisiert. Begonnen wurde mit einem Erzählkreis, bei dem die älteren „Stuller“ ihr Wissen um die Kirche teilen konnten. Es folgten eine Kirchenführung mit dem Ortspfarrer Oswald Kuenzer und ein Vortrag mit dem amerikanischen Anthropologen Phillip Katz, welcher 1972 als Student zehn Monate in Stuls lebte und forschte. Des Weiteren fanden ein Mariensingen mit sechs Chören bzw. Singgruppen aus dem hinteren Passeiertal sowie ein Malworkshop für die GrundschülerInnen von Stuls mit dem Künstler Stefan Fabi statt. An den Veranstaltungen haben sich auch einige Vereine beteiligt. Andreas Hofer, Oswald Gufler Das 52-seitige Buch „Dorf- und Kirchengeschichte Stuls“ ist erhältlich bei Oswald Gufler: gufler.oswald@rolmail.net


3  Passeirer Blatt – nr. 152, April 2019

Gemeinden

Umweltfreundlich unterwegs

Mit Bus und Bahn in das Wochenende

Der Neubau des Service-Gebäudes soll bis zum Herbst dieses Jahres abgeschlossen sein

St. Martin

Neubau des Service-Gebäudes auf der Fußballanlage Seit Jahren sind die Umkleidekabinen beim Fußballplatz von St. Martin in einem desolaten, absolut unzumutbaren Zustand, sodass sich auch Gastmannschaften des Öfteren darüber beklagt haben. Schimmel machte sich breit und auch Wasserrohrbrüche taten ihr Übriges. Der Gemeindeverwaltung war das Problem bekannt, aber leider gab es beim Bau Verzögerungen. „Das lag aber nicht an der Gemeinde“, erklärt die Mårtiner Bürgermeisterin Rosmarie Pamer, „der Grund dafür war die Hochspannungsleitung, die zu nahe an dem geplanten Projekt lag. Wir hatten dennoch auf ein positives Gutachten der „Terna“ gehofft, das aber nicht gegeben wurde. Eine Verlegung der Stromleitung hätte zu hohe Kosten verursacht und so waren wir zur Abänderung der ursprünglichen Pläne gezwungen. Das jetzige Projekt sieht nun den Kabinentrakt zwischen den beiden Fußballfeldern vor. Die Tribünenanlage soll in einem 2. Baulos auf der Dammseite errichtet werden, ebenso rückt die Bar an die Passerseite. Ich persönlich bin der Meinung, dass uns die aktuelle Variante eher Vorteile bringt, da beide Spielfelder von den Kabinen aus schnell erreichbar sind, der Parkplatz

bleibt erhalten und kann zudem teilweise überdacht werden. Die Tribüne und das Bargebäude rücken näher an das Dorfzentrum und die Wege werden dadurch kürzer. Zudem kann der Spielbetrieb ohne größere Störungen auch in der Bauphase weitergeführt werden. Einziger Nachteil ist für mich im Winter die Lage am Fluss mit der damit verbundenen größeren Kälte.“ Die Bauarbeiten haben Mitte März begonnen. Den Zuschlag für die Baumeisterarbeiten erhielt die Firma Gufler Roland mit einem Abgebot von 6,38 Prozent. Die Kosten liegen bei 1.474.158 Euro. Für die Elektroarbeiten hatte die Firma Markus Haller mit einem Abschlag von 23,51 Prozent das beste Angebot. Die Kosten liegen bei 102.406 Euro. Die Ausschreibung für Heizung, Sanitäranlage und Lüftung hat die Santec GmbH mit einem Abgebot von 5,4 Prozent gewonnen. Die Kosten hierfür liegen bei 202.595 Euro. Die Bauarbeiten haben zügig begonnen und sollen bis zum Herbst dieses Jahres abgeschlossen sein. Das zweite Baulos umfasst die Tribüne. Die Planung und der Grundankauf von der Provinz durch die Gemeinde St. Martin sind derzeit im Gange. Kurt Gufler

Im Frühling startet bei vielen die Wandersaison. Dann heißt es oft: Rucksack packen, Bergschuhe anziehen und ab ins Auto, um zum Startpunkt der Wandertour zu gelangen. Unangenehm ist, wenn die Anreise vielleicht schon durch einen Stau aufgehalten wird, wenn der Parkplatz bei der Seilbahn bereits voll ist oder wenn nur mehr ein Stellplatz in der prallen Sonne oder im Straßengraben frei ist. Um diesen Ärgernissen aus dem Weg zu gehen, bietet es sich an, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. Egal ob mit Bus und Bahn: Viele Ausgangspunkte für Wanderausflüge sind sehr gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Ein weiterer Vorteil ist natürlich, dass so auch Überschreitungen oder Touren möglich sind, die nicht wieder zum Ausgangspunkt zurückführen. Mittlerweile gibt es auch eine Reihe von Wanderliteratur, die auf Ausflüge mit Bus und Bahn spezialisiert ist. Ein Versuch ist es allemal wert: Während andere genervt einen Parkplatz und Kleingeld für das Parkticket suchen, steigen Sie beschwingt aus dem Bus, schultern den Rucksack und machen sich auf den Weg in Richtung Almhütte! Auch bei einer längeren Urlaubsreise kann man mit öffentlichen Verkehrsmitteln umweltbewusst verreisen. Vor allem die kurz bevorstehende Sommerzeit ist Reisezeit. Doch es muss nicht immer die Fernreise sein, auch unsere nähere Umgebung hat landschaftlich und kulturell viel zu bieten und kann bei der Auswahl des Reiseziels berücksichtigt werden, vor allem auch der Umwelt zuliebe. Nähere Destinationen können mit öffentlichen Verkehrsmitteln bequem erreicht werden. Wer eine Flugreise plant, sollte Urlaubsdauer und Entfernung zum Reiseziel in einem vertretbaren Verhältnis zueinander setzen sowie bei der Auswahl der Unterkunft auf eine umweltbewusste und sparsame Betriebsführung achten. Bei der Verpflegung macht es Sinn, auch im Urlaub regionale Produkte und die einheimische Küche zu bevorzugen. Wer sich im Urlaub bewegen möchte, setzt hier bevorzugt auf die eigenen zwei Beine, das Fahrrad oder öffentliche Verkehrsmittel: Auf diese Art lernt man das Land am besten kennen und hat die Möglichkeit, Natur und Landschaft zu erkunden. Schon bei der Buchung im Reisebüro empfiehlt es sich, nach besonders umweltfreundlicher Unterkünfte und Reisen zu fragen. Werner Außerer


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Beschlüsse

Aus dem Rathaus von St. Leonhard vom 23. 1. bis 20. 3. 2019 > Altersheim:  Vorübergehende Unterbringung des Seniorenheimes im ehemaligen Hotel Christophorus – Lieferung und Montage der Beleuchtungs-und Notbeleuchtungsanlage – Fa. Elektro Innerhofer d. Horst Inner­ hofer, € 29.382,50; Lieferung und Montage der Brandmeldeanlage – Nicom Securalarm GmbH, € 24.212,50; Lieferung und Montage der Telefonanlage und strukturierten Ver­ kabelung – Nicom Securalarm GmbH, € 19.982,11. > Bauwesen:  Erweiterungszone „Kassier II – Abänderung des Durchführungsplanes der Wohnbauzone C1“, Genehmigung des Entwurfes von Dr. Arch. Christoph Vinatzer. > Beiträge:  Gewährung der 2. Rate des Beitrages für den Ankauf von Uniformen an die Freiwillige Feuerwehr von St. Leonhard, € 29.500. >  Garten-und Parkanlagen:  Wartung der öffentlichen Grünflächen im Zeitraum 20192021, Zuschlagserteilung – Gärtnerei Bacher OHG d. Familie Hubert Bacher & Co. zu einem Beitrag von € 28.850 pro Jahr. > Gemeinde:  Akontozahlung für die virtuelle Entrichtung der Stempelsteuer 2019 an die Agentur für Einnahmen, € 10.089,96. > Familie:  Neugeborenenaktion, es wird auch weiterhin jedem Neugeborenem bzw. seiner Familie ein Einkaufsgutschein in Höhe von € 150 übergeben. > Kindergarten:  Neubau Kindergarten St. Leonhard – Lieferung von Serienmöbeln – Trias OHG d. A. Klotzner & Co., € 29.923. >  Öffentliche Arbeiten:  Austausch der öffentlichen Beleuchtung – 2. Baulos – Projektierung, Bauleitung und Abrechnung – Geom. Dorian Wilhelm, € 7.000; Gehsteig Gomion im Abschnitt Wohnbauzone – Einfahrt Pichlhof, € 60.710; EWZ Gandellen – primäre Erschließungsanlagen, Fa. Roland Gufler, € 744.104,32; Ausbau Zufahrtsstraße Kaserer Egg – Stickl, Tiefbau & Transport GmbH, Riffian, € 80.312,14; Gehsteig Gomion im Abschnitt Camping – Gasthof Alpenrose, Gufler Metall KG d. Gufler & Co, Moos, € 187.288,59; Neuverlegung von Porphyr­ steinen im Bereich der Bushaltestelle – De.Co.Bau GmbH, € 5.635. > Schule/Kultur:  Öffentliche Bibliothek – Auftragserteilung für die Lieferung von Möbeln und Einrichtung – Pedacta GmbH,

€ 8.685; Gewährung eines Tätigkeitsbeitrages an das „MuseumPasseier“ für das Jahr 2019, € 20.000. > SportArena:  Lieferung von 30 Stühlen – Fa. Gottfried Pichler, € 6.300; Errichtung eines neuen Zauns – Fa. Zimmerei Marth d. Raimund Marth, € 15.300; Lieferung und Inbetriebnahme eines Reinigungsroboters für das öffentliche Schwimmbad, Fa. Mariner 3S Italia GmbH, € 16.000; Lieferung und Montage von Bouldermatten – Fa. Benky Vertical Equipment d. Christian Benk, € 16.766. > Umwelt:  Gemeindeabwasserleitung – Durchführung von Kanalreinigungen im Jahr 2019, Fa. Euro Alpe GmbH, € 6.000; Durchführung der Straßenreinigung im Jahr 2019, Fa. Kaufmann „Green Street“ KG, € 15.520; Abtransport und Entsorgung des Grünschnittes im Jahr 2019 – Fa. Konrad Tappeiner, € 8.250; Schmutzwassernebensammler Glaiten – Entschädigung für die Besetzung des Grundes, insgesamt € 15.773; Entsorgung von Bauschutt und Straßenkehricht im Jahr 2019 – Fa. Roland Gufler, € 4.500; Kanalisierung Glaiten, € 417.472,39; Teilnahme am Projekt „Klima­ bezirk Burggrafenamt“ der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt, € 8.308,69.

Aus dem Rathaus von Moos vom 30. 1. bis 25. 3. 2019 > Beiträge:  Rodelverein Passeier: Führung der Rodelbahn Bergkristall im Jahr 2018 – € 8.000; Verein Eisturm Rabenstein: außerordentlicher Beitrag für die Durchführung des Wettkampfes „Ice Climbing Worldcup 2019“ – € 25.000; Jugendbüro Passeier – JubPa – ordentlicher Beitrag für die Führung des Jugendbüros im Jahr 2019 – € 30.000; Musikkapelle Platt: außerordentlicher Beitrag für das Projekt „Lichtfest Platt“ – € 1.000; Freiwillige Feuerwehr Platt: Investitionsbeitrag für verschiedene Neuankäufe – € 10.000; Bildungsausschuss Moos: Beitrag für das Jahr 2019 – € 7.000; Eisturmkletteranlage Rabenstein: Beitrag für die Führung der Eisturmkletteranlage Rabenstein – Winter 2018/2019 – € 7.000. > Gemeinde:  Ankauf von 12.000 kg Pellets für den Kindergarten Moos und die Grundschule Rabenstein -Beikircher Grünland GmbH – € 3.689,28; Feststellung und Einhebung der Werbesteuer – Südpla GmbH Konzessionär für Gemeindedienste – Jahr 2019 – € 4.361,50; Trinkwasserversorgung Pfelders: Lieferung einer E-Tauchpumpe Inox – Frei & Runggaldier GmbH – 
€ 3.246,05;

Busparkplatz und Bauhof Moos: Ankauf von Kipppfosten – Sanin GmbH – € 1.263,92; „Alpine Pearls“: Mitgliedsbeitrag 2019 – € 12.000; Passerschlucht: Überprüfung der statischen Strukturen Jahr 2019 – Ing. Johann Ennemoser € 1.078,48, Geländekontrolle Jahr 2019 – Dr. Geol. Konrad Messner – € 1.991,04; Erstellung einer Hof- und Hausgeschichte der Gemeinde Moos in Passeier – Verarbeitung und Druck – Athesia Tappeiner Verlag – € 48.190; Hauspflegedienst: Rückvergütung der Spesen – Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt – Jahr 2018 – 
€ 19.036,33; Gebäude Eisturm Rabenstein: Lieferung von Haushaltsartikeln und Küchengeräten – M. Brugnara GmbH- € 3.982,94; Aktion „Babyrucksack 2019“ – Ankauf von 20 Tankgutscheinen – E.U.M. GmbH – € 2.000; Eissport- und Tennisanlage Pfelders – Lieferung und Montage von Fensterschutzgittern in Edelstahl – Formetall KG d. Gögele Markus & Co – € 1.376,16; Mehrzwecksaal Pfelders – Sitzungsraum: Einbau eines Lüftungsgerätes – Bautechnik GmbH – € 1.836,10; Rathaus Moos: Ankauf Luftwäscher – Winkler Import GmbH – € 1.874,82; Trinkwasserversorgung Pfelders: Ankauf einer UV-Entkeimungsanlage – Angerer Wassertechnik KG – 
€ 3.172; Repräsentationsausgaben – Feier zur Anerkennung ehrenamtlicher Tätigkeiten – Metzgerei Hofer d. Hofer Kurt & Co. OHG- € 4.290. >  Öffentliche Arbeiten:  Sanierung des Fußweges Bereich „auf der Platte/Dorf“: Ausarbeitung einer Machbarkeitsstudie – Geom. Dorian Wilhelm – € 1.903,20; Verlegung von Drainage- und Kabelschutz­ rohren entlang LS 112 Rabenstein – Graf & Söhne GmbH – 
€ 26.368,52; Verbreiterung der Gemeindestraße Stuls „Hochegg“ – CUP J64E19000000004: definitiver Zuschlag betreffend Vergabeverfahren der Arbeiten – De.Co. Bau GmbH – € 103.197,29; Wohnbauerweiterungszone C2 „OberdorfPfelders“ – primäre Erschließung – CUP J68D18000030004: definitiver Zuschlag betreffend Vergabeverfahren der Arbeiten – Tiefbau & Transport GmbH – 
€ 223.992,36; Errichtung eines Parkplatzes in der Handwerkerzone Moos – Vermessungsarbeiten – Geom. Dorian Wilhelm – € 2.283,84; außerordentliche Instandhaltung zur Gewährleistung der Sicherheit auf verschiedenen Gemeindestraßen in der Gemeinde Moos in Passeier: Projektierung Bauleitung, Abrechnung und Sicherheitskoordination – Dr. Ing. Markus Hesse – € 10.277,28, technische Überprüfung – Dr. Ing. Karlheinz – € 1.205,36; Schmutzwassersammler Egger Grub: Installation von Anschlussvorrichtungen an der Kana­ lisierung – Ilmer Stefan – € 3.534,65.


5  Passeirer Blatt – nr. 152, April 2019

> Altersheim/Arztambulatorium:  Durchführung von Malerarbeiten im Arzt­ ambulatorium, welches sich im Altersheim­ gebäude befindet – Pichler Malerei des Pichler Peter & Co. OHG, St. Martin – € 1.534,25.

EWS Ingenieure, Meran – € 33.672; Neubau Servicegebäude öffentlicher Fußballplatz St. Martin: Vergabe der Baumeister­ arbeiten an die Firma Gufler Roland, Moos – € 1.621.573,92; Vergabe der Arbeiten „Elektroanlage“ an die Firma Haller Markus, St. Leonhard – € 112.647,28; Vergabe der Arbeiten „Heizungs-, Sanitär- und Lüftungsanlagen“ an die Firma Santec GmbH des Telfser Christian, Schlanders – € 222.855,31; Neubau Sportzentrum St. Martin in Passeier: Durchführung von geognostischen Erkundungsbohrungen – Geoland GmbH, Bozen – € 4.126,06; Durchführung einer hydrogeolo­ gischen Kompatibilitätsprüfung sowie von baugeologischen Untersuchungen – Dr. geol. Konrad Messner, Algund – € 4.355,40; Verlegung Kabelschutzrohre und Glasfasern (letzte Meile) in Quellenhof – Auszug Tief­ bauarbeiten: Vergabe der Arbeiten an die Firma Tiefbau Karlegger Josef & Armin OHG, St. Martin – € 121.937,81; Verlegung Kabelschutzrohre und Glasfasern (letzte Meile) in Quellenhof – Auszug Glas­ fasern: Vergabe der Arbeiten an die Firma Telco Telecomunicazioni GmbH, Bozen – € 33.784,72.

> Beiträge:  Jugendtreff St. Martin – € 70.000 für die ordentliche Tätigkeit im Jahr 2019; Verein Andreas Hofer Talmuseum – Sandhof – € 12.500 für die Tätigkeit im Jahr 2019.

>  Öffentliche Sicherheit:  Wartung der Videoüberwachungsanlage für die Jahre 2019-2021 – North Systems GmbH, Trient – € 1.567,70/Jahr, insgesamt € 4.703,10.

> Bibliothek/Mehrzweckgebäude:  Lieferung und Montage einer Wärmeschutz­ folie für die Dachfenster in der geschützten Werkstatt – Fa. Folia des Pinggera Werner, St. Martin – € 2.000,80.

> Rathaus/Vereinssaal:  Lieferung eines neuen Getränkekühlschranks für den Vereinssaal – Videotechnik Lanthaler, St. Martin – € 1.149; Lieferung und Montage eines Beamers mit Weitwinkel für den Vereinssaal – Studio GmbH, Sarnthein – € 5.695,47.

Aus dem Rathaus von St. Martin vom 26. 1. bis 22. 3. 2019 >  Allgemeine Verwaltung: Rückvergütung der Kosten für den Hauspflegedienst an die Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt für die Zeit vom 01.01.2018 bis 31.12.2018 – € 16.246,22; Teilnahme am Projekt „Klimabezirk Burg­ grafenamt“ der Bezirksgemeinschaft Burg­ grafenamt mit folgenden Kosten: Teilnahme am Programm KlimaGemeinde Light – € 2.170; Erstellung Klimaplan – € 6.138,69; Haus der Jugend – Rückerstattung der Spesen für die Heizungskosten für den Zeitraum 11.10.2018 – 21.01.2019 an das Pfarramt St. Martin – € 1.412,32; der Energieberater Berthold Prünster aus Riffian wurde mit der Energieberatung im Jahr 2019 beauftragt – € 1.978.

> Kindergarten/Schule:  Abschleifen und Lackieren der Böden in den Kindergärten von St. Martin und Saltaus – Tischlerei Passeier Genossenschaft, St. Martin – € 3.586,80; Errichtung eines WLAN-Systems in der Grundschule Saltaus – Elektro Johann Hofer des Hofer Wolfram, St. Leonhard – € 1.876,24; Lieferung und Montage von 3 Schuluhren für die Mittelschule, die Grundschule St. Martin und die Grundschule Saltaus – Wolf Walter GmbH, Lana – € 2.299,70; Lieferung von 2 Tischen und 10 Hockern für die Grundschule von St. Martin – Trias OHG, Meran – € 1.317,60; Lieferung und Montage von drei neuen Raffstore für den Kindergarten St. Martin – Hella Italien GmbH, Bruneck – € 2.025,26. >  Öffentliche Arbeiten:  Errichtung Trink­ wasserkraftwerk an der übergemeindlichen Trinkwasserleitung beim Ausgleichsbecken Zorn: Projektierung (Einreich- & Ausführungsprojekt), Bauleitung, Sicherheitskoordination und Abrechnung der Arbeiten – Ingenieurbüro

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> Sportanlagen:  Lieferung und Montage eines Plattformtreppenlifts bei der Kegelbahn – Liftex des Blaas G., Meran – € 12.848,16. >  Straßen und Plätze:  Planung, Bauleitung, Abrechnung und Sicherheitskoordination für die dringende Sanierung und Verstärkung der Hannenbrücke – Dr. Ing. Bruno Marth, Meran – € 3.298,88; Sanierung und Verstärkung des linken Widerlagers der Hannenbrücke – Moosmair GmbH, St. Martin – € 12.697,09. > Zivilschutz:  Durchführung der Schneeräumung – Pixner Manfred & Josef OHG, St. Martin – € 7.684,17.

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Kultur & Gesellschaft

Die Nylonsäckchen mit Hundekot werden unverständlicherweise des Öfteren nicht ordnungsgemäß entsorgt

Problem Hundekot

Das kleine große „Geschäft“ unserer Vierbeiner Seit einigen Monaten selbst Hundebesitzerin muss ich ehrlich gesagt nur staunen, wie nachlässig wir Menschen mit unserer Natur umgehen! Vielleicht fällt es mir ja auch jetzt erst richtig auf, wie verdreckt teilweise Wander- und Spazierwege rund um St. Martin sind. Selbst direkt im Dorf muss man mancherorts schon dem Hundekot ausweichen. Auch Wiesen, von welchen wohlgemerkt die Kühe unserer Bauern ihr Heu bekommen (und wir vielleicht dann ihre Milch …) sind teilweise mit Hundekot verschmutzt – einfach nur ekelhaft! Das kann es doch nicht sein! Es gibt seit einigen Jahren sicherlich mehr Hunde, aber viele Hundebesitzerinnen und Hundebesitzer haben anscheinend noch immer nicht gelernt, dass es auch andere Menschen gibt, die vielleicht nicht in Hundekot hineintreten wollen. Wer kleine Kinder hat, weiß wovon ich spreche – den Hundekot von Schuhen oder Kleidung zu entfernen ist nicht sehr angenehm und

vor allem nicht geruchlos! Einige „Schlaue“ unter uns wälzen alles auf die lieben Urlauber ab, welche mit ihren vielen Hunden bei uns Urlaub machen und spazieren gehen. Meine Beobachtungen habe ich in diesem Winter gemacht, da waren wahrlich nicht so viele Urlauber in St. Martin – also für mich eindeutig ein lokales Problem. Außer es ändert sich dann jetzt in der Hauptsaison, was ich ehrlich gesagt sehr bezweifle! Sollte es dann noch schlimmer werden, dann besteht definitiv Aufklärungs- und Handlungsbedarf. Es wird die Möglichkeit von „dogy clean“ geboten, von vielen Hundebesitzerinnen und Hundebesitzern aber anscheinend nicht genutzt, obwohl kostenlos. Die Entsorgung der gefüllten Säckchen läuft dann meistens nicht mehr sehr umweltfreundlich ab, wie auch die Fotos ein­ deutig zeigen. Das kann doch auch nicht der Sinn sein! Ich räume den Dreck von meinem Hund weg und lasse dann das

Säckchen, da es mir beim Spazieren wahrscheinlich zum Tragen zu lästig wird, einfach mal irgendwo liegen – na bravo, noch besser für die Umwelt! So eine Logik kann ich einfach nicht nachvollziehen und ist einfach nur dumm! Ich hoffe, dass sich durch meinen Aufruf so manch Hundebesitzerin und Hunde­ besitzer Gedanken macht und in Zukunft das kleine „Geschäft“ seines geliebten Vierbeiners fachgerecht entsorgt – auch um Rücksicht auf unsere Mitmenschen und unsere Umwelt zu nehmen. Wir würden alle davon profitieren. Es sei aber auch an die Gemeindeverwaltung ein Appell, dass es bei Wander- und Spazierwegen meiner Meinung nach noch nicht ausreichend Mülleimer gibt, so dass sich so manch einer denken mag, dann entsorge ich das liebe „Geschäft“ meines Vierbeiners einfach im Nylonsäckchen neben dem Weg oder gleich direkt im Wald. Wenn sich die Gemeindeverwaltung nicht für dieses „Problem“ begeistern kann, dann hoffentlich eine andere Institution, welcher es wichtig ist, dass unser Dorf und unsere Wege und Wälder sauber bleiben. Eine sprachlose Hundebesitzerin, Carolin Ladurner Marth Sorgen für Ärger und Unverständnis: die Hundehäufchen entlang der Wanderwege

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7  Passeirer Blatt – nr. 152, April 2019

Und dieses war natürlich der absolute Hammer! Denn dem Hauptorganisator Gufler Anton gelang tatsächlich der Husarenstreich, gemeinsam mit seinem Partner Andreas Gögele die Jubiläumsveranstaltung zu gewinnen. Für Anton ging natürlich ein Traum in Erfüllung und noch heute strahlt er, wenn man ihn auf seinen Triumph anspricht. Am Abschlusstag gab es ein leckeres Büfett und die Damenwelt konnte sich über Blumen freuen. Mit der Psairer Wattmusig unter der Leitung von Franz Pircher klang die gelungene Veranstaltung gemütlich aus. Die Siegerpaare der 20. Psairer Wattmeisterschaft: Matthias Pöhl, Wally Staschitz (5.), Hans Kofler (2.), Anton Gufler (1.), Herbert Zöschg (2.), Brigitte Egger, Sepp Ennemoser (3.), hi.v.li. Vorne: Karl Marth, Franz Pircher (4.), Andreas Gögele (1.)  Fotos: Günter Staschitz

20. PSAIRER WATTMEISTERSCHAFT

Anton Gufler und Andreas Gögele triumphieren bei der Jubiläumsveranstaltung Im März 1998 wurde sie zum ersten Mal im Gasthaus Haselstaude organisiert und heuer, zum 20-Jahr-Jubiläum, wurde sie ebenfalls im vorgenannten Gasthaus ausgetragen, die Psairer Wattmeisterschaft und man kann in diesem Zusammenhang wirklich sagen, der Kreis hat sich geschlossen. Startete man 1998 noch mit 128 Spielern, so bedeuteten die heurigen 960 Spieleinsätze neuen Rekord und die Psairer Wattmeisterschaft ist nach wie vor das größte Wattturnier im K.-o.-System. Die Eröffnung erfolgte am 19. 1. 2019 in der Haselstaude und Anton Gufler, Hauptorganisator dieser Veranstaltung, begrüßte in seiner gekonnten, einmaligen Art die Spieler aus ganz Südtirol, wobei die meisten aber aus unserem Heimattal kamen, das nicht umsonst weitum als Hochburg des Wattens bekannt ist. Auch Konrad Pfitscher, Bürgermeister von St. Leonhard, hob noch einmal den hohen Stellenwert des Wattens in Psair hervor. Bezeichnend dafür ist auch eine Anekdote, die sich am 1. Februar ereignete. Auch der starke Schneefall an diesem Tag konnte die Spieler nicht davon abhalten, in die Haselstaude zu kommen und ihre Partien auszutragen. Dies auch auf die Gefahr hin, dass man im Anschluss einen stundenlangen Fußmarsch nach Tall auf sich nehmen musste oder sicherheitshalber in seinem Auto in einem Tunnel übernachtete. Getreu dem Motto: „Wås dou a ourntlicher Watter isch, tuat nië zuckn!“ Dazu passt auch, dass das älteste Spielerpaar,

Herbert (86) und Rosa (92) aus Ulten kam, man sieht, auch das Alter stellt beim Watten keinerlei Hindernis dar. Besonders hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang, der problemlose Ablauf der 20. Psairer Wattmeisterschaft und dass durch die Bank sehr fair gespielt wurde. Damit aber eine so große Veranstaltung reibungslos über die Bühne gehen kann, braucht es zwei sich ergänzende Komponenten. Zum einen ein perfekt harmonierendes Organisationskomitee, wobei Anton Gufler, Wally Staschitz, Franz Pircher und Sepp Ennemoser erneut vorbildliche Arbeit leisteten. Zum Zweiten natürlich einen bodenständigen, originalen Gastgeber, wobei sich Pichler Gottfried und sein Team durch seine Gastfreundschaft auszeichneten. Sehr viel Arbeit hinter den Kulissen verrichtete heuer der Ennemoser Sepp, selbst ein gewiefter und bekannter Watter, der für die Spielpläne und die Einteilung zuständig war, eine Riesenaufgabe, die er mit Bravour erledigte und wofür ihm ein Sonderlob gebührt. Am 16. Februar stand schließlich der große Finaltag auf dem Programm, wofür 40 Siegerpaare qualifiziert waren. Dabei wurden wieder einmal alle vorstellbaren Tricks und Finessen, die es beim Watten so gibt und die zum Großteil auch die Faszination dieses beliebten Kartenspieles ausmachen, in die Waagschale geworfen: es wurde geboten, gehalten und geblufft, bis zu guter Letzt um Mitternacht das Siegerpaar feststand.

Nachstehend das Ergebnis der 20. Psairer Wattmeisterschaft: 1. Preis: Anton Gufler/Andreas Gögele (Walten/Partschins) 2. Preis: Herbert Zöschg/Hans Kofler (Naturns/Partschins) 3. Preis: Brigitte Egger/Sepp Ennemoser (St. Leonhard) 4. Preis: Karl Marth/Franz Pircher (St. Ma.) 5. Preis: Wally Staschitz/Matthias Pöhl (St. Martin/Stuls) 6. Preis: Sepp Öttl/Helmut Pöhl (St. Leonhard/St. Martin) Anton Gufler/Sepp Öttl (Walten/St. Leo.) Josef Abler/Walter Schnitzer (Marling/Naturns) Anton Pfitscher/Sepp Ennemoser (St. Martin/St. Leonhard) Franz Öttl/Kurt Gufler (St. Martin/Stuls) Das Organisationskomitee und der Ranggelverein Passeier bedanken sich bei allen Spielern, den vielen Sponsoren sowie dem Gastwirt Gottfried und seinem Team. Die Psairer Wattmeisterschaft wird nächstes Jahr wahrscheinlich in einem anderen Modus ausgetragen. Kurt Gufler Für ihn ging ein Traum in Erfüllung: Hauptorganisator Anton Gufler (re.) gewann mit seinem Partner Andreas Gögele die Jubiläumsveranstaltung


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9  Passeirer Blatt – nr. 152, April 2019

Die Jugendgruppe Bezirk Burggrafenamt/Vinschgau nach der Ankunft am Zugbahnhof in Krakau – Polen, begleitet vom Jugendbüro-Mitarbeiter Thomas Schölzhorn

Passeirer Jugendliche in Polen

Promemoria_Auschwitz – Reise der Erinnerung

intensive Erfahrung und ich bin froh, sie mit einer so tollen Gruppe gemacht haben zu dürfen.“ – Jakob Hofer, 17 Jahre, aus St. Leonhard Der „Zug der Erinnerung“ ist jedoch mehr als bloß eine Reise in die Vergangenheit und eine Auseinandersetzung mit historischen Fakten. Jugendliche verschiedener Sprachgruppen bekommen die Möglichkeit, sich diesem dunklen Kapitel der Geschichte gemeinsam zu nähern, dieses eigenständig und in der Gruppe zu erfassen und zu reflektieren. „Diese Reise ist für mich eine sehr wertvolle Erfahrung, denn sie dient nicht nur dazu, in die Vergangenheit zu blicken, sondern vielmehr dazu, bewusster die Gegenwart wahrzunehmen und nach vorne in die Zukunft zu schauen. Jedes Jahr fahren unzählige Jugendliche gemeinsam nach Polen, um diese Erfahrung zu machen; unser Ziel ist es nun, diese Erfahrung anderen näher zu bringen, um immer mehr Reisende im Zug begrüßen zu dürfen.“ – Silvia Schweigl, 19, aus St. Martin Beim Nachtreffen in Toblach wird die Gruppe das Erlebte nochmals gemeinsam besprechen und versuchen, es weiter zu verarbeiten. Die Passeirer Gruppe wird zusammen mit dem Jugenddienst versuchen, auch in Passeier eine Aktion über das Erlebte zu organisieren, um der nachkommenden Generation zum einen das Projekt vorzustellen und auf die Möglichkeit der Partizipation hinzuweisen, und zum anderen einen Beitrag „gegen das Vergessen“ zu leisten. Für diesen noblen Ansatz zollen wir ihnen bereits jetzt Anerkennung verbunden mit einem großen Dankeschön. „Wir sind als Fremde nach Krakau gefahren und als Freunde zurückgekommen.“ – Annalena Schwarz, 17, aus St. Leonhard Konrad Pamer

Jährlich nehmen ca. 800 Jugendliche aus „Es war für mich ein unvergessliches Südtirol, dem Trentino, weiteren Regionen Erlebnis. Ich würde die Reise auf jeden Italiens und aus Tirol an dieser nicht einFall wieder machen, denn es hat meine fachen und sehr einprägsamen, zweispra- Sichtweise um einiges verändert und ich chigen Bildungsreise teil. Die 15-stündige nehme meine Mitmenschen ganz anders Zugfahrt nach Polen und die dortige wahr.“ – Sophie Wilhelm, 17 Jahre alt, aus Besichtigung des Oskar Schindler MuseSt. Leonhard ums, des jüdischen Ghettos in Krakau und Das Projekt beinhaltet drei wichtige des Konzentrationslagers Auschwitz-BirPhasen. Mehrere Vortreffen, bei denen kenau sind die wichtigsten Stationen der Geschichte und Erinnerung vermittelt Reise. Die Erfahrungen rund um den Zwei- werden und der Zusammenhalt der ten Weltkrieg werden mit der Gegenwart Gruppe gestärkt wird. Die sechstägige verknüpft, um so das Bewusstsein und die Reise nach Krakau in Polen und zum Verantwortung für aktuelle Themen wie Schluss zwei Nachtreffen, welche heuer Zivilcourage und Engagement gegen Ras- in Toblach und Trient stattfinden. sismus zu wecken. Die Südtiroler Delega- „Vor der Reise konnte ich mir nicht vorsteltion wurde u. a. vom Landesrat für Kultur len, was mich erwarten würde. Ich hätte und Bildung, Philipp Achammer, und der nie gedacht, dass dieser Ort mich derart in Arbeitsgemeinschaft der Jugenddienste seinen Bann ziehen würde. Es war eine sehr am 31. 1. 2019 in Bozen begrüßt und auf die Reise geschickt. Die Zuggleise enden im Arbeits- und Vernichtungslager Birkenau, „Die Reise ist vom Anfang bis zum Ende vollwo über eine Million Menschen von den Nazis umgebracht wurden ends durchplant. Sie veränderte meine Denkweise über dieses Thema aufgrund der vielen Augenmomente in Schindlers Fabrik und dem Konzentrationslager AuschwitzBirkenau.“ – Lorenz Hofer, 17 Jahre, aus St. Leonhard Von den insgesamt 165 Südtirolern waren heuer auch sechs Teilnehmer aus dem Passeiertal beim Projekt „Reise der Erinnerungen“ mit dabei. Thomas Schölzhorn vom Jugendbüro Passeier begleitete die Gruppe Burggrafenamt/Vinschgau als Tutor und Organisator. Thomas konnte die Passeirer Jugendlichen heuer bereits zum zweiten Mal bestmöglich unterstützen, sie auf der Reise begleiten und bei diversen Vortreffen auf das Bevorstehende vorbereiten.


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Jagdrevier St. Leonhard in Passeier

Jagdaufseher Rudolf Hofer im Ruhestand 33 Jahre lang war Rudolf Hofer für Recht und Ordnung im Jagdrevier St. Leonhard zuständig. Im Dezember verabschiedete das Jagdrevier St. Leonhard seinen langjährigen Jagdaufseher in den wohlverdienten Ruhestand. Zu den Aufgaben eines hauptberuflichen Jagdaufsehers gehören die Wildhege – zur Erhaltung/Schaffung eines den Revierverhältnissen angepassten artenreichen und gesunden Wildbestandes, die Meldung von Übertretungen der mit der Jagd zusammenhängenden Bestimmungen, die ständige Beobachtung des Wildbestandes, die Mithilfe bei der Erfüllung des Schalenwildabschusses sowie Aufgaben beim Bau und bei der Betreuung von Reviereinrichtungen. Seine Aufgaben erfüllte Rudolf in seiner Amtszeit stets mit großem Eifer und Genauigkeit. Zudem hatte Rudolf immer ein offenes Ohr für die

Der langjährige Jagdaufseher Rudolf Hofer

Der neue Jagdaufseher Ulrich Tratter

Jägergemeinschaft und war durchgehend um eine harmonische Zusammenarbeit bemüht. Das Jagdrevier St. Leonhard bedankt sich für die vielen schönen Jahre der Zusammenarbeit und wünscht Rudolf viel Gesundheit für die nächsten Jahre. Nachfolger von Rudolf Hofer in seiner Funktion als Jagdaufseher wird Ulrich Tratter. Ulrich ist zurzeit Jagdaufseher in

den Revieren Andrian, Eppan und Nals. Er tritt den Dienst im Jagdrevier St. Leonhard am 1. Mai 2019 an. Die Jägergemeinschaft wünscht Ulrich einen guten Start und hofft auf eine gute Zusammenarbeit. Der neue Jagdaufseher Ulrich Tratter ist ab Mai unter der Telefonnummer 349 4927085 erreichbar. Peter Heel


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Musikalische Glanzpunkte beim Lichtfest setzten Gernot Reich (links) und Hans Pamer mit ihren Weisen  Fotos: Arnold Rinner

Im Zeichen der wiederkehrenden Strahlen der Sonne

6. Lichtfest in Platt Sie gehören zu den besonderen Augen­ blicken im Platter Bergdorf: die wiederkehrenden Strahlen der Sonne um Maria Lichtmess. Um diesen Moment im Jahreslauf gebührend zu feiern wird seit nunmehr sechs Jahren von Vertretern der örtlichen Musikkapelle, dem Jugendbüro Passeier und Vereinen aus dem Dorf das Lichtfest im Bergdorf organisiert. Schwungvoll eröffnet wurde das dies­ jährige Fest am 17. Februar 2019 von zwei Musikstücken durch die Platter Musik­ kapelle. Helmut Pamer, der für die Organisatoren zeichnet, begrüßte anschließend das zahlreich erschienene Publikum und lud zur Begehung des neuerrichteten Rundweges um den Platter Kirchhügel ein. Hier, entlang des Rundweges, galt es gemalte Kunstwerke der Platter GrundschülerInnen und Naturbilder des Der Mooser Bürgermeister Gothard Gufler gratulierte den Organisatoren zum gelungenen Fest

im vergangenen Jahr verstorbenen Künstlers Theo Gietl zu bestaunen. Zum Innehalten luden auf der neu errichteten Aussichtsplattform vorge­ tragene Weisen von Gernot, Hans und Elias. Vielseitig war das nun folgende Rahmenprogramm in der Platter Bibliothek. Für musikalische Unterhaltung sorgte hier die Musikgruppe „die Sunn­ seitigen“ aus Patsch in Tirol. Die Kleinsten durften sich über ein Kinderprogramm mit Spiel und Spaß freuen, die zeitlos Junggebliebenen über ein „Calcetto­ turnier“. Prominentester Gast bei der Feier war der Mooser Bürgermeister Gothard Gufler. In seiner Ansprache gratulierte er zum gelungenen Fest und unterstrich die Bedeutung des gemein­ samen Feierns im Dorf. Als kulinarischen Leckerbissen gab es Weißwurst und Brezen sowie einen guten Tropfen zu verkosten. Dank gilt all jenen Personen, die dieses schöne Fest für die Dorfgemeinschaft organisierten. Arnold Rinner

Moos

Erfolgreiche Primelaktion! Schon zum 19. Mal fand in den Dörfern Stuls, Moos, Platt, Pfelders und Rabenstein die diesjährige Primelaktion statt. Am Wochenende des 10. März wurden schöne Primeln für eine Spende an die Bevölkerung verteilt. Die Spendengelder kommen dabei dem Krebsforschungs­ institut Tirol zugute, an dem die junge Mikrobiologin Dr. Petra Obexer in der Krebsforschung tätig ist. Ein großer Dank an sie und an die Freiwilligen, die in jedem einzelnen Dorf bereit waren, diese Aktion zu unterstützen. Mathilde Baumgartner

Primelaktion in Moos


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Musik, Kostüme, eine mutige, raffinierte Dramaturgie und vor allem die geballte Energie des Ensembles verschaffen dem jugendlichen Publikum einen frischen Blick auf die unterliegenden Dynamiken ihres Alltags

Moos

Jugendtheater „der Neue“ – zum Thema Mobbing und Ausgrenzung Das Jugendbüro Passeier organisiert jedes Jahr in Zusammenarbeit mit dem Amt für Jugendarbeit des Landes ein Jugendtheater zu aktuellen und brisanten (Jugend) Themen. Heuer war das Thema Mobbing und Ausgrenzung dran. Am Montag, den 18. 3. 2019, fand im Bürgersaal von Moos das Jugendtheater „der Neue“ – ein Schauspiel rund um die Themen Ausgrenzung, Mobbing und das wieder Zusammenfinden in unserer vielfältigen Gesellschaft statt. Das Theaterstück von und mit Beate Albrecht sollte vor allem Jugendliche, aber auch Erwachsene über das leider sehr aktuelle Thema zum Nachdenken anregen und sensibilisieren. Im Stück ging es darum, dass der Mit­ schüler namens Linus verschwunden war. Die Mitschüler Crissy und Leon wussten scheinbar mehr, hielten aber den Mund, um ihre Clique zu schützen. Ina Freudenberg, ihre Lehrerin im Stück wollte sich erst später darum kümmern, denn an diesem Tag war Projekttag an der Schule. Auf einmal tauchte Beppo, der Neue auf, von dem man nichts Genaues wusste, ihm aber alles zu- und vor allem misstraut. Der entschiedenste Grund dafür war mit Sicherheit, dass er ganz anders aussah als die anderen Schüler. Schnell machten Vorurteile und sog. „Fake News“ die Runde. Beppo störte das nicht, er war gekommen um Linus’ Ball zu holen, denn sie wollten gemeinsam Basketball spielen. Auf einmal wollte die Lehrerin mehr wissen und schon waren Zuschauer und Schauspieler mitten in einer Geschichte, in der es um Sieger und Verlierer, Macht

und Ohnmacht ging. Sie machte sich mit Crissy und Leon auf die Suche nach Linus, eine Suche, die in Beppos Welt führte. In eine Welt „in der es nur Gewinner gibt“, so sagte Beppo im Stück. Um Linus wieder zu finden und eine respektvolle Freundschaft zu leben, mussten beide Seiten miteinander konfrontiert, Verständnis und Offenheit füreinander zeigen. Anrührend war dabei vor allem die Wandlung der Schülerin Crissy von der aggressiv-angstbesetzten Verteidigerin der Cliquenhierarchie zur sich selbst in Frage stellenden Mitfühlenden. Besonders am Stück war, dass nicht Täter und Opfer in ihrer vielschichtigen Analyse im Fokus standen, sondern diejenigen, die dazwischen stehen, die mitlaufen und damit die Aufrechterhaltung des Systems erst ermöglichen! Und so diente auch der Neue hier nicht, wie vielleicht zu erwarDie Schauspieler starten in die Diskussionsrunde

ten gewesen wäre, als schlichtes Mobbingopfer. Stattdessen tauchte er einfach auf –und stellte allein dadurch die bisher geltende Ordnung in der Schulclique auf den Kopf. Szene für Szene legte das Stück frei, was in der Clique passiert war, bevor der Neue kam. Bemerkenswert war, dass die Performer immer wieder den direkten Kontakt zum Publikum suchten und die Jugendlichen ansprachen. „Welche Erfahrungen habt ihr mit Mobbing an eurer Schule?“, fragte die Lehrerin –und die Zuschauer durften tatsächlich antworten. Es entstand eine Diskussion rund um das Thema und man merkte wie emotional das Thema besetzt war. Die Inszenierung beruhte nicht auf die Darstellung von simplem Hin-undHer-Geschubse, sondern zeigte spannend auf, dass es sich bei Mobbing vielmehr um ein systemisches Problem handelt. Wie jedes Jahr boten die Darsteller eine hervorragend professionelle schauspielerische Leistung, die sehr nah an der jugendlichen Lebenswelt war. Das Stück war ein voller Erfolg und kam beim Publikum sehr gut an. Die atemberaubende Vorstellung hat die vielen Zuschauer (jung und alt) gefesselt und zum Nachdenken gebracht. Im Anschluss gab es noch eine Diskussionsrunde bei welcher Fragen, aber auch Stellungsnahmen und Meinungen Platz gefunden haben. Beate und ihr Team haben den Anwesenden ans Herz gelegt, bei Mobbing und Ausgrenzung nicht einfach wegzuschauen oder gar mitzumachen, sondern sich den Mut zu nehmen nicht mitzumachen und dazwischen zu gehen. Denn nur so kann man Mobbing aufdecken und in vielen Fällen verhindern. Nach dem Gespräch konnten sich die Besucher am großen Buffet, welches von der Katholischen Jugend von Moos organisiert wurde, gegen eine freiwillige Spende bedienen. Anna Tamara Gufler


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Der hl. Magnus

Restaurierung zweier „Wiedergefundener“

Die Katakombenheiligen von St. Martin

und zerrissenem Tüll in einem erbärm­ lichen Zustand. Von den mottenzerfressenen Umhängen waren die Glassteine und Perlen abgefallen. Als ich sie gesehen habe, sind sie mir irgendwie bekannt vorgekommen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich sie, in meiner Anfangszeit als Ministrant, doch einige Male gesehen habe. Sie waren für mich ein bestimmter Gruselfaktor. Vom Aussehen schon etwas in die Jahre gekommen, mit richtigem Totenschädel, ein paar schrägen Zähne und Glassteinen in den Augenhöhlen. Bei längerem Betrachten sind meine Gefühle durcheinander gekommen. Ich konnte sie nicht so richtig einordnen: sind die beiden lustig oder gespenstisch? Die Pfarrei beauftragte die Bozner Textilrestauratorin Irene Tomedi, die vor mehr als 15 Jahren auch das Turiner Grabtuch restauriert hat, die beiden „Wiedergefundenen“ zu restaurieren. Unterstützt wurde sie dabei von Rita Rosati, Mitarbeiterin der Europäischen Textilakademie. Beide schwärmen von den Figuren, und bezeichnen sie als „hervorragende Arbeiten und echte Kunstobjekte“. Zur Zeit steht der hl. Magnus, in voller Pracht, im Widum von St. Martin. Der hl. Valentin ist vom 15. März bis zum 31. Oktober in der Sonderausstellung zum Thema „Klosterarbeiten“ im Museum von Marienberg zu bewundern. Künftig werden sie auch wieder einmal bei uns hier zu bewundern sein. Im Herbst wird vom RAI/Sender Bozen ein Film zu den Katakombenheiligen in Südtirol ausgestrahlt. Hermann Pirpamer Der hl. Valentin

Im 16. Jahrhundert wurde in Rom ein unterirdischer frühchristlicher Friedhof entdeckt. Man ging davon aus, dass es sich bei den dort Bestatteten um Märtyrer handelt. Nach einer systematischen Erhebung bekamen die Skelette ein Echtheitszertifikat und einen Namen. Durch die ausgeprägte Volksfrömmigkeit wurden damals viele dieser Knochensammlungen vor allem in den deutschsprachigen Raum nördlich der Alpen gebracht. 70 solcher Exemplare sollen auch nach Südtirol in verschiedene Pfarreien und Klöster gekommen sein. Die Skelett-Teile wurden dann von Klosterfrauen nach Möglichkeit zusammengefügt und mit kostbaren Stoffen, Edelsteinen und Golddrähten geschmückt. Die meisten dieser Figuren wurden liegend, einige sitzend und nur sechs davon stehend dargestellt. Zwei dieser stehenden Reliquien, mit den Namen hl. Valentin und hl. Magnus,

sind nach St. Martin gekommen, wo sie über Jahrhunderte als Beschützer und Wundertäter der Pfarrei verehrt worden sind. Nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil hat man dann eher von der Verehrung dieser Katakombenheiligen Abstand genommen. Die meisten wurden von den Altären entfernt oder auch „teilweise beschämt versteckt“, erklärt Peter Schwienbacher, diözesaner Beauftragter für kirchliche Kulturgüter. Sie landeten in Abstellkammern, auf Dachböden oder hinter Altarflügeln und sind in Vergessenheit geraten. Auch von den beiden Katakombenheiligen in St. Martin hatte niemand mehr etwas gewusst, bis sie vor ca. zwei Jahren von Diakon Thomas Schwarz, der gleichzeitig auch Mesner ist, hinter dem Altarbild eines Seitenaltars entdeckt und aus ihrem Schattendasein befreit wurden. Sie waren unter einer dicken Staubschicht


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Sie boten eine niveauvolle, aber dennoch sehr unterhaltsame Veranstaltung, die TheaterspielerInnen und SängerInnen der „Mårtiner Faschingsrevue“

Am 28. Februar war es wieder so weit: 63 TheaterspielerInnen des Theater­ vereins und SängerInnen des Kinderund Jugendchores waren startklar für die Premiere der diesjährigen Ausgabe der Mårtiner Faschingsrevue. In gewohnt professioneller Manier hat Regisseur Simon Gamper in einer intensiven ein­ monatigen Probenvorbereitung seine Mannschaft auf diesen Moment eingeschworen. Das gesamte Bühnenbild wurde buchstäblich auf den Kopf gestellt und sowohl die Darsteller als auch die chorischen Einlagen gelungen in Szene gesetzt. Dass die Premiere ein voller Erfolg wurde, bestätigte der vollbesetzte Vereinssaal an den drei weiteren Aufführungen. Ein besonderer Dank gilt dem Bildungsausschuss von St. Martin sowie den Sponsoren für ihre wertvolle Unterstützung. Im Folgenden sollen nun drei Teilnehmer der Revue selbst zu Wort kommen und ihre Eindrücke des Erlebten wiedergeben.

Statement Erna Marth Heuer war die erste Faschingsrevue, an der ich mich nicht mit Textschreiben beteiligt habe. Dass ich aber mitspielen durfte, das war für mich wie ein Geschenk. Ich staunte nicht wenig, als mich Simon Gamper anrief und mich fragte, ob ich bei der Revue mitspielen wolle, denn er hätte eine Sprechrolle für mich. Gerne sagte ich ihm zu, denn es erfüllte sich einer meiner Herzenswünsche. Ich wollte schon immer einmal bei einem Theater dabei sein. Rückblickend kann ich sagen, dass ich mich von Anfang an in der Gruppe angenommen und wohl gefühlt habe. Mit großer Freude und mit Respekt habe ich erleben dürfen, wie durch professionelle Führung aus den Texten, die unsere Leute geschrieben haben, tolle Szenen erarbeitet worden sind. Sehr auflockernd waren die Beiträge des Kinder- und Jugendchores und die tollen technischen Effekte in den einzelnen Szenen. Das Schönste am ganzen Geschehen war für mich, zu sehen, mit welcher Begeisterung alle Beteiligten dabei waren. Es waren derer viele und vom Alter her in einer Zeitspanne vom sechsjährigen Kind bis zum fünfundachtzigjährigen Mann.

Erna Marth und De Bastiani Paul voll in ihrem Element

Ging auch als Theaterspielerin gewohnt energisch ans Werk: Bürgermeisterin Rosmarie Pamer

St. Martin

Mårtiner Faschingsrevue 2019

Es war eine bunte, lebendige Schar, die den Zuschauern eine schöne, abwechslungsreiche und interessante Darbietung schenkte. Max Zipperle Warum habe ich mitgemacht? Ich singe gern und spiele gerne Theater. Was hat mich beeindruckt? Dass alles so gut funktioniert hat. Rosmarie Pamer Warum habe ich mitgemacht? Ich bin kurzfristig eingesprungen. Ich spiele gern bei der Revue mit, weil sie immer für besondere Überraschungsmomente sorgt. Was hat mich beeindruckt? Mich hat beeindruckt, dass so viele SängerInnen, SchauspielerInnen mit sehr sehr viel Herzblut mitgemacht haben. Dass nach einer so kurzen Probezeit alles so perfekt funktioniert hat. Besonders gefallen hat mir das hohe Niveau der Revue, sei es textlich, als auch in der Aufführung. Thomas Schwarz


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St. Martin

Der Bauernmarkt beim Martinerhof Vor etlichen Jahren unterhielten sich Flour, der Wirt vom Martinerhof, mit einigen Bauern des Tales. Sie vereinte der gemeinsame Wunsch, im Passeiertal einen Bauernmarkt aufzubauen. Hierbei sollten Qualitätsprodukte von einheimischen Bauernhöfen, regionale Köstlich­ keiten und traditionelle Spezialitäten angeboten werden. Auch sollte authentisches Südtiroler Handwerk ein wesentlicher Bestandteil des Marktes werden.

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Die „Marktler“

nen aus dem Tale haben vor Ort Krapfen gebacken und Butter geschlagen. Inzwischen ist dieser Markt, der das ganze Jahr über jeden 1. Samstag im Monat von 8 bis 13 Uhr abgehalten wird, zu einem Fixtermin geworden. Es ist ein Treffpunkt für die Psairer allgemein, für Touristen und für kulinarisch Interessierte, die direkt beim Erzeuger einkaufen möchten. Das Sortiment hat sich in diesen 8 Jahren auch erweitert. Gibt es neben oben genannten Sachen auch noch gutes Vollkornbrot, Germgebäck, handgemachte Dekorationen, Produkte aus Latschenöl u.v.m. Seit Beginn als „Marktler“ dabei Mit eingebunden in die Planungsgespräsind Michael Ennemoser, Rabenstein, che wurden SKV-Präsident Reinhard Walter Pichler, St. Martin, Johanna Gögele, Steger und Martin Pircher, der OrganisaWalter Uber, St. Martin, Jörg Möldlechner, tor des Käsefestivals in Sand in Taufers. Gianni Caldat, Val di Non. Bäuerinnen und Bauern der Umgebung Ein besonderer Dank gilt dem Wirt Flour waren begeistert und so konnte mit Hilfe und seiner Frau Sonja, die von Beginn an vom Tourismusverein und des Südtiroler den „Marktlern“ den Parkplatz und die Bauernbundes die Formalitäten geregelt Tische zur Verfügung stellen und noch werden. Der damalige Hausmeister des dazu allen ein Mittagessen mit großem Martinerhofes, Martin, unterstützte maß- Getränk spendieren. Besten Dank für das geblich dieses Vorhaben. Vertrauen auch an die treuen „Mårtiner Am 8. 5. 2010 war es dann soweit. Am Park- Bauernmorkt“-Besucher. Wir hoffen, dass platz vom Martinerhof fand der „1. Mårtiwir noch viele Jahre unsere Produkte zum ner Bauernmorkt“ statt. Wo Produkte wie Verkauf anbieten können und freuen uns Speck, Kaminwurzen, Käse, Honig, Marauf ein Wiedersehen beim nächsten meladen, Säfte, Eier, Körbe, gedrechselte „Mårtiner Bauernmorkt“. Sachen u. v. m. angeboten wurde. BäuerinMathilde Baumgartner


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Natur & umwelt Ein exzellenter Schwimmer & Taucher

Die Wasseramsel Auf vielfältige Weise zeigt sich die Wasseramsel dem Naturfreund, der mit offenen Augen durch die Landschaft geht: Das eine Mal beeindruckt sie, wenn sie pfeilschnell einem Bachlauf entlangfliegt, ein anderes Mal fasziniert sie, wie sie mutig in die tosenden Fluten eines Bergbaches eintaucht. Viel Aufmerksamkeit erregt der amselähnliche, braune, kugelige Vogel, mit auffallend weißer Brust und Kehle, während der Balzzeit mit seinem melodiösen, zwitschernden Balzgesang, der weithin hörbar ist. Die Wasseramsel ist der einzig echte Wasservogel unter den Singvögeln, der auch ein exzellenter Schwimmer und Taucher ist. Tauchend und gegen die Strömung „laufend“ sucht die Wasser­ amsel bei ihren Jagdgängen für 5 bis 15 Sekunden am Grund der Bäche nach Insektenlarven und verschiedensten Kleinlebewesen. Damit sie als Leichtgewicht überhaupt im Wasser eintauchen kann, sind ihre Knochen nicht wie bei anderen Vogelarten mit Luft sondern mit Mark gefüllt. Ihre Flügel, mit denen sie sich unter Wasser rudernd fortbewegen kann, sind kurz und rundlich. Das Auge wird unter Wasser durch eine halb durchsichtige Augenhaut geschützt. Die Ohr­ öffnungen sind durch eine Hautfalte verdeckt. Besonders viel Zeit verbringt der Vogel mit der Gefiederpflege. Dabei werden die Federn mit einer Mischung aus Wachsen und Ölen, die in der Bürzeldrüse produziert werden, eingefettet.

Ein Wasseramselrevier wird von den Besitzern vehement verteidigt und von den Artgenossen in der Regel akzeptiert. Der Beginn der ersten Brut Ende Februar/ Anfang März geht mit der Wassertem­ peratur des Baches und somit mit dem Entwicklungsstand der Beutetiere einher. Sie brütet von den Tallagen bis 2.400 m über dem Meer. Ihr kugelförmiges Nest bauen die Wasservögel bevorzugt unter Brücken, in Hangböschungen oder in Hohlräumen hinter einem Wasserfall. In der Regel legt das Weibchen fünf bis sechs Eier, die in

16 Tagen von beiden Eltern ausgebrütet werden. Etwa 24 Tage werden die Jung­ vögel im Nest gefüttert und nach dem Ausfliegen noch zwei Wochen von den Eltern geführt. Die Wasseramsel ist ein Standvogel und bleibt übers ganze Jahr über ihrem Bach treu. Anspruchsvoll ist sie, wenn es um die Wasserqualität geht. In Bächen, die kaltes sauerstoffreiches, sauberes Wasser führen und die nicht zu einem Betonkanal oder einem Restwasserrinnsal degradiert worden sind, findet sie alles, was sie zum Leben braucht. Arnold Rinner

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Die Geehrten mit Ehrengästen und Kommandantschaft  Foto: Walter Haller

Freiwillige Feuerwehr St. Leonhard

Tätigkeitsreiches Arbeitsjahr 2018 Die FF St. Leonhard blickte anlässlich der der 60 aktiven Wehrmänner auf rund Jahreshauptversammlung am 11. Januar 5.271 Stunden, worin unzählige Stunden 2019 auf ein tätigkeitsreiches Arbeitsjahr für die Organisation und Durchführung 2018 zurück. Aus dem Bericht des Komvon Veranstaltungen, wie das zweitägige mandanten Karl Pichler ging hervor, dass „Liertner Feuerwehrfest“ oder die „Christneben 84 Einsätzen, davon neun Brandbaumaktion“ mit Weihnachtsstand nicht einsätze und 75 technische Hilfeleistunberücksichtigt sind. Aus sportlicher Sicht gen, 16 Ordnungs- bzw. Brandschutznahm die Feuerwehr am „Gaudi-Dorf­ dienste geleistet wurden. Um sich stets turnier“ mit Fußball und Seilziehen auf dem Laufenden zu halten und sich beim Sportplatz in St. Leonhard, beim weiterzubilden, nahmen die Wehrmänner Gaudi-Wettkampf der Feuerwehren des an 57 Übungen verschiedenster Art teil Passeiertales im Dorfzentrum und am und absolvierten fünf Schulungen an der „16. Psairer Feuerwehrkegeln“ in St. Martin Landesfeuerwehrschule in Vilpian. Nicht teil. zu vergessen 2.519 Stunden an geleisteten Auch die Mitglieder der Jugendgruppe Verwaltungsaufgaben und Instandhalberichteten über ihre Tätigkeit. Die tungsarbeiten der Geräte und Fahrzeuge. Jugendlichen trafen sich rund 350 StunInsgesamt belief sich das Arbeitspensum den, um sich auf den „Wissenstest“ im

Herbst und den Landeswettkampf im Sommer vorzubereiten. Des Weiteren besuchten die Jugendlichen ihre gleichaltrigen Kameraden der Partnerfeuerwehr in Friesenhofen und nahmen dort an einem Wettbewerb teil. Außerdem besichtigte die Jugendgruppe die Zivilschutzmesse in Bozen und brachte das sogenannte „Licht von Betlehem“ von der Landesfeuerwehrschule in Vilpian in die Pfarrkirche von St. Leonhard. Um ihre langjährige verdienstvolle Tätigkeit bei der Feuerwehr zu ehren, wurde den Wehrmännern Hubert Haller und Horst Innerhofer das Verdienstkreuz in Bronze (15 Jahre) und den Wehrmännern Josef Hofer, Ulrich Karlegger, Norbert Marth, Alexander Pöhl und Werner Tschöll das Verdienstkreuz in Silber (25 Jahre) verliehen. Die Ehrengäste Bezirksinspektor Max Pollinger, Abschnittsinspektor Josef Kofler und Bürgermeister Konrad Pfitscher dankten in ihren Ansprachen den Kameraden für ihre ständige Bereitschaft für den Dienst am Nächsten und ihre gewissenhafte Arbeit. Außerdem gratulierten sie den Geehrten zu ihren Auszeichnungen und lobten die Jugendgruppe für ihre rege Aktivität. Viele weitere Informationen und Fotos über die Tätigkeit unserer Feuerwehr finden Sie auf unserer Internetseite www.ff-stleonhard.com oder auf unserer Facebook-Seite. Abschließend möchte sich die FF St. Leonhard bei allen Gönnern und Helfern für die Unterstützung bedanken. Ein besonderer Dank gilt der Gemeinde St. Leonhard und der Elektrogenossenschaft Gomion für deren großzügige finanzielle Unterstützung, mit welcher die in die Jahre gekommene Einsatzbekleidung durch eine neue, den heutigen Standards entsprechende, Einsatzbekleidung ersetzt werden konnte. Gregor Zöschg

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SBB – Ortsgruppe St. Leonhard

Faschingsfeier der Bäuerinnen Wie jedes Jahr wurde auch heuer am Rosenmontag zur traditionellen Faschingsfeier der Bäuerinnen geladen. Zahlreiche Alt- und Jungbäuerinnen aus St. Leonhard und Walten fanden sich mit ihren Kindern im Vereinshaus ein, um für einige Stunden den Alltag hinter sich zu lassen. Wie bereits in den vergangenen Jahren, erschienen auch heuer wieder Ausschussmitglieder und viele der Gäste in originellen Kostümen. Bei Musik, Tanz, Spiel und Spaß für Groß und Klein wurde für ein paar Stunden die närrische Zeit genossen, wobei auch das vorbereitete Buffet großen Zuspruch fand. Unser besonderer Dank geht an Franz, Hubert und Helmut, die sich auch heuer wieder die Zeit genommen haben, unsere Feier musikalisch zu begleiten. Ebenso danken wir allen erschienenen Gästen, die zum Gelingen der Feier beigetragen haben.

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Der Bäuerinnenausschuss verabschiedet sich mit Vorfreude auf den Rosenmontag im nächsten Jahr. Margarethe Haller Auer

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Jahreshauptversammlung

Freiwillige Feuerwehr Moos Am Samstag, den 2. Februar 2019, fand im Bürgersaal von Stuls die Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Moos mit Zug Stuls statt. Dabei wurden ein Rückblick auf das Jahr 2018 gemacht und zwei Kameraden mit dem feierlichen Gelöbnis in die Feuerwehr aufgenommen. Zur Versammlung erschienen Bürgermeister und Feuerwehrkamerad Gothard Gufler, die Ehrenmitglieder Anton Platter und Johann Platter, Abschnittsinspektor Josef Kofler, zwei Mitglieder außer Dienst, insgesamt 47 aktive Wehrmänner inkl. einer Feuerwehrfrau. Nach dem gemeinsamen Abendessen eröffnete Kommandant Markus Platter die Versammlung und begrüßte die Anwesenden. Aus dem anschließenden Tätigkeitsbericht traten 39 Einsätze mit 623 geleisteten Stunden hervor. Mit 11 Diensten bei kirchlichen Feiern und sonstigen Veranstaltungen wurde mit 150 Stunden auch wieder ein wichtiger Beitrag zum Dorfleben geliefert. Einsatzmäßig war es für die Feuerwehr Moos ein etwas herausforderndes Jahr. Ausgerückt wurde zu zwei Brandeinsätzen, davon einem Großbrand. Dabei stand im Frühjahr der Stadel des Hansele-Hofs in Ulfas in Flammen und die Nachbarfeuerwehr von Platt musste bei den Löscharbeiten unterstützt werden. Der Großteil der Einsätze war wieder technischer Art. So gab es an der Timmelsjochstraße einen schweren Motorrad­ unfall mit tödlichem Ausgang, wo nur mehr die Aufgabe blieb, die belastenden Aufräumarbeiten zu erledigen und den Verkehr zu regeln. Eine große Herausforderung waren weiters die Unwettereinsätze Ende Oktober, bei denen ein Löschfahrzeug durch einen umstürzenden Baum schwer beschädigt wurde. Bei insgesamt 35 Übungen mit 916 geleisteten Stunden wurde auch sehr viel Zeit in die Einsatzfähigkeit der Feuerwehr investiert. Etliche weitere Stunden flossen im vergangenen Jahr in die Organisation des großen Feuerwehrfestes, bei dem das neue Tanklöschfahrzeug TLF-A 2000 von Pfarrer Oswald Kuenzer feierlich gesegnet wurde. Der Restbetrag des angekauften Fahrzeugs fand auch seinen Niederschlag im Kassabericht, welcher vom Kassier Kurt Hofer verlesen wurde. Die hohen Ausgaben konnten nur durch die groß­ zügige Unterstützung der Gemeinde, des Landes und durch die hohe Spendenbereitschaft der Bevölkerung von Moos und Stuls sowie durch die Ausrichtung einer Lotterie gestemmt werden.

Kommandant Markus Platter wies auch auf die Teilnahme zweier AtemschutzTrupps beim Leistungswettbewerb in Schleis hin. Ein Trupp konnte dabei mit dem Leistungsabzeichen in Silber erfolgreich abschließen. Anschließend wurde die Neuaufnahme von zwei fleißigen Wehrmännern mit ihrem Gelöbnis besiegelt. Manuel Schweigl und Lorenz Kofler traten damit voll in den Dienst der Mooser Feuerwehr. BM Gothard Gufler bedankte sich in seiner Ansprache bei allen für die Bereitschaft zum Feuerwehrdienst. Er meinte, dass es nur durch die gemeinsame Zusammenarbeit geht und sich alle mit Freude und Ehrgeiz füreinander einsetzen sollen. Er lobte das Funktionieren der Zivilschutzkommission, welche gleich nach den Unwettern im Oktober vollzählig zusammenkam und gemeinsam über das weitere Vorgehen entschied. Weiters bedankte er sich für die verschiedenen Dienste, welche die Feuerwehr im Laufe des Jahres übernommen hatte. Die digitale Vernetzung der öffentlichen Gebäude in der Gemeinde Moos ist nun abgeschlosBürgermeister Gothard Gufler, Kommandant Markus Platter, Manuel Schweigl, Lorenz Kofler und Abschnittsinspektor Josef Kofler  Foto: Hubert Gögele

sen. Dies bringt nun auch große Vorteile bei zukünftigen, größeren Einsätzen mit sich. Abschnittsinspektor Josef Kofler machte der Feuerwehr Moos ein Kompliment für die gute Bewältigung der Herausforderungen im vergangenen Jahr. Er dankte den neuangelobten Wehrmännern und wünschte ihnen eine gute Kameradschaft und eine lange und erfolgreiche Zeit in der Feuerwehr. Weiters sprach er den Sicherheits- und Gesundheitsschutz an. Es muss darauf geachtet werden, von der Schutzbekleidung angefangen bis zu allen weiteren Maßnahmen immer in Ordnung zu sein. Josef Kofler regte dazu an, gemeinsam rechtzeitig daran zu gehen, für die Neuwahlen im Jahr 2020 die nötigen Gespräche zu führen. Markus Platter dankte abschließend noch allen An- und Nichtanwesenden, die die anfallenden Arbeiten mit großem Engagement für die Feuerwehr und die Bevölkerung erledigen sowie allen Spendern für die großzügige Unterstützung. Hubert Gögele


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Die Schützenkompanie St. Martin richtet im nächsten Jahr das Alpenregionstreffen aus  Foto: Andreas Tscholl

Schützenkompanie St. Martin

Schützenjahr mit vielen Höhepunkten 60-Jahr-Jubiläum der Kompanie, Gedenkfeier auf der Brunner-Mahder-Alm und Alpenregionstreffen 2020 Anlässlich ihrer Jahreshauptversammlung hat die Schützenkompanie St. Martin unlängst auf ein bewegtes Tätigkeitsjahr zurückgeblickt und die Schwerpunkte für das neue Jahr gesetzt. „Mit der offiziellen Feier zum 60-jährigen Gründungsjubiläum unserer Kompanie, der Gedenkfeier für Luis Amplatz auf der Brunner-MahderAlm und den Vorbereitungen für das Alpenregionstreffen 2020 steht uns ein ereignisreiches Schützenjahr bevor“, betonte Hauptmann Armin Oberprant­ acher. Auf ein bewegtes Jahr 2018 blickte die Schützenkompanie St. Martin anlässlich ihrer Jahreshauptversammlung zurück. „Einer der zahlreichen Höhepunkte war dabei zweifelsohne das 63. Ötztaler Bataillons- und Bezirksschützenfest in Längenfeld, bei dem wir als Ehrenkompanie auftreten durften und die nunmehr 22 Jahre währende Freundschaft zu den Längenfelder Schützen vertiefen und stärken konnten“, ging Schützenhauptmann Armin Oberprantacher auf die Tätigkeit der Kompanie im vergangenen Jahr ein, die einmal mehr von zahlreichen Aus­ rückungen zu verschiedenen Anlässen geprägt war. Ein besonderes Augenmerk richtete die Versammlung jedoch auf die Vorhaben im neuen Jahr. „Wir stehen vor einem besonderen Jahr, das im Zeichen des 60-jährigen Wiedergründungsjubiläums unserer

Kompanie, der Gedenkfeier auf der Brunner-Mahder-Alm und dem Alpen­ regionstreffen 2020 stehen wird“, appellierte Hauptmann Oberprantacher an seine Schützen, Jungschützen und Marketenderinnen, sich mit voller Kraft und Tatendrang einzubringen. Das 60-jährige Wiedergründungsjubiläum der Schützenkompanie St. Martin wird am Samstag, den 3. August, ab 15 Uhr, stattfinden. Dabei sieht das Programm eine heilige Messe mit Landeskurat Pater Christoph Waldner OT, einer Festansprache von Alt-Landeskommandant Pius Leitner und der Heldenehrung durch Bundesgeschäftsführer Major Jürgen Wirth Anderlan vor. Auch die Vorbereitungen für die Gedenkveranstaltung auf der Brunner-Mahder-Alm am Sonntag, 1. September, in Zusammenarbeit mit dem Südtiroler Heimatbund sind auf einem guten Weg. Vor nunmehr 55 Jahren wurde dort der Freiheitskämpfer Luis Amplatz erschossen. Höhepunkt weit über das Passeiertal hinaus wird jedoch das Alpenregionstreffen sein, das die Schützenkompanie St. Martin vom 21. bis 24. Mai 2020 ausrichtet und zu dem bis zu 10.000 Trachtenträger aus Süd-, Nord- und Welschtirol sowie Bayern erwartet werden. „Es ist zwar noch mehr als ein Jahr hin, dennoch arbeiten aktuell fünf Arbeitsgruppen mit etwa 20 Mitgliedern aus dem Passeiertal und darüber

hinaus unter der Federführung von OK-Chef Lukas Fahrner intensiv an der Organisation dieser Großveranstaltung“, berichtete der Schützenhauptmann seinen Mitgliedern vom aktuellen Stand der Dinge. Dabei gilt es zunächst die Weichen für Unterkunft, Logistik und Verpflegung, Festorganisation, Finanzierung und Sponsoring sowie Öffentlichkeitsarbeit zu unternehmen. „Es ist wichtig, dass wir in den nächsten Wochen und Monaten alle an einem Strang ziehen“, so Oberprantacher, „dann wird das Alpenregionstreffen zu einem Fest werden, das noch lange in Erinnerung bleibt und die Kameradschaft innerhalb der Kompanie, zwischen den Passeirer Schützen und Vereinen sowie zu unseren Gästen aus ganz Tirol und Bayern stärken.“ Nicht zuletzt ehrte die Schützenkompanie St. Martin anlässlich ihrer diesjährigen Jahreshauptversammlung zwei verdiente Mitglieder: Jasmin Kofler für 10 Jahre und Alexander Gufler für 25 Jahre treue Mitgliedschaft bei den Schützen. Mit den Grußworten der Ehrengäste endete die Jahreshauptversammlung 2019. Logo als Symbol für Heimatverbundenheit, Treue und Kameradschaft Unlängst hat die Schützenkompanie St. Martin das Logo für das Alpenregionstreffen 2020 präsentiert. „Unser neues Logo symbolisiert zum einen die Verbundenheit unserer Schützen zu unserem Heimattal, drückt aber gleichzeitig die grenzüberschreitende Kameradschaft und Freundschaft unter den Schützen, Jungschützen und Marketenderinnen des Alpenraums aus“, betont Hauptmann Armin Oberprantacher. „Im Mittelpunkt


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steht unser Tiroler Volksheld Andreas Hofer“, so Anna Raich. Die Grafikerin ist Marketenderin der Schützenkompanie von St. Martin und hat das Logo entwickelt. „So fest, stolz und stark wie er die weiß-rote Tiroler Fahne in seiner Hand hält, so stolz sind wir darauf im nächsten Jahr das Alpenregionstreffen in seinem Heimattal ausrichten zu dürfen“, so Raich. Die Verbundenheit der Schützen von St. Martin zu ihrem Heimattal drückt jedoch nicht nur die Figur von Andreas Hofer aus, sondern auch die Konturen des Logos: Der rechte äußere Rand des roten Hintergrundes und der obere Abschluss der bayerischen Staatsflagge zeichnen die Bergketten des Passeiertals nach: rechts außen die Silhouette der bekannten Texelgruppe, die dann in den mächtigen Jaufenkamm übergeht, der das Logo nach oben hin abschließt. Die gewöhnungsbedürftige senkrechte Darstellung der Texelgruppe steht dabei für einen neuen und offenen Blick auf eine prägende Landschaft, aber auch auf die Zukunft dieses besonderen Landes. Die Fahnen von Tirol und Bayern symbo­ lisieren die grenzüberschreitende Freundschaft der Schützen des Alpenraums. Das Logo der ausrichtenden Schützenkompanie St. Martin mit dem Gemeindewappen und dem Tiroler Adler rundet die Darstellung ab. „Der Tiroler Adler in Gold steht dabei für dieses einmalige Ereignis im Passeiertal und für die Treue jedes Tiroler Schützenmannes und jeder Marketen­ derin, den Adler wie ein Stück Gold im Herzen zu tragen“, betont Grafikerin Anna Raich. Maria Pichler Das Logo des Alpenregionstreffen

Häkelkurs in Platt

Bäuerinnenorganisation Platt/Pfelders

Bäuerinnenorganisation Platt/Pfelders

Witwenehrung

Häkelkurs

Am 24. März 2019 fand zum 39. Mal der Landesbäuerinnentag im Konzerthaus in Bozen statt. Im Rahmen dieser Veranstaltung wird jährlich eine verwitwete Bäuerin aus jedem Bezirk des Landes geehrt. In diesem Jahr wurde aus dem Bezirk Burggrafenamt Klara Gufler Wwe. Kneissl vom Oberwieshof in Platt ausgezeichnet. Klara verlor 1998, nach erst 12- jähriger gemeinsamer Ehe, ihren Mann Oswald. Er verunglückte bei Holzarbeiten ganz in der Nähe des Hauses. Klara stand alleine mit vier Kindern und dem Hof da. Mit Hilfe ihrer Geschwister, Freunde und Kollegen fand sie ihren Weg und konnte den Hof erhalten. Es waren auch die Kinder, die ihr stets Halt und Hoffnung gaben. 2014 übergab Klara den Hof ihrem Sohn, der ihn mit Freude weiterführt. Sie unterstützt ihn weiterhin, wo sie kann. Klara ist eine starke, selbstbewusste Frau, die nie aufgab, ihren Kindern ihr Zuhause zu erhalten. Wenn sie an das Vergangene denkt, sagt sie: „Sicher ischs nit olle Toge leicht gewesen; i wear nit olls richtig gemocht hobm, obr a nit olls folsch, und sell isch es Wichtigste!“ Wir von der Bäuerinnenorganisation Platt/Pfelders freuen uns mit Klara über diese besondere Auszeichnung und wünschen ihr alles Gute für ihre weitere Zukunft! Christa Öttl

Die Bäuerinnenorganisation Platt/Pfelders organisierte Ende Februar/Anfang März einen Häkelkurs an 3 Nachmittagen in der Bibliothek in Platt. 9 fleißige Teilnehmerinnen häkelten nach Anleitung von Rosa Schwarz ein Trachtentäschchen aus schwarzem Garn. Das traditionell gemusterte Täschchen kann zu den verschiedenen Trachten und Dirndln getragen werden. Die Teilnehmerinnen freuten sich sehr über das Ergebnis. Christa Öttl

Klara Gufler vom Oberwieshof in Platt ausgezeichnet


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Gesundheit & soziales

In einer aufgelassenen Berufsschule sollen junge Menschen auf ihren Berufseinstieg geschult werden

Aktiv Hilfe für Kinder

In der Entwicklungsarbeit neue Wege gehen … Heuer sind es bereits 20 Jahre her, dass die Hilfsorganisation „Aktiv Hilfe für Kinder“ begonnen hat, in Osteuropa bedürftigen Kindern und deren Familien zu helfen. Waren es am Anfang Kleider- und andere Sachspenden und kleine finanzielle Unterstützungsbeiträge, so sind es heute größere Projekte, die von uns unterstützt werden. Angefangen hat die Hilfestellung in Westrumänien mit der dortigen Caritas. Später ging es nach Mittel- und Ostrumänien und seit über 10 Jahren sind wir nun auch in Moldawien tätig. Aufgrund der dortigen politischen und geografischen Situation ist die Arbeit dort schwieriger und aufwändiger als in Rumänien. Die Schwierigkeiten beginnen bei der Auswahl der Personen und enden bei den Institutionen und der dortigen Gesetz­ gebung. Nun möchten wir (Aktiv Hilfe für Kinder) in Zusammenarbeit mit Italienern (Fachleute), die seit über 6 Jahren dort leben, die neue Organisation „Moldova Activa“ ins Leben rufen. In einer aufgelassenen Berufsschule, ca. 10 km von der Hauptstadt Chisinau entfernt, sollen nun mit unserer Hilfe junge Menschen auf ihren Berufseinstieg geschult werden. In Zusammenarbeit mit der dortigen technischen Universität möchten wir versuchen, in der Entwicklungsarbeit neue Wege einzuschlagen. Auch eine Berufsschule aus Südtirol ist

daran interessiert, das Projekt zu unterstützen. Bis jetzt hatten wir Lebensmittel von Südtirol nach Moldawien gebracht, nun möchten wir dort Lebensmittel selbst produzieren. Mit der Produktion von „gesunden“ (d. h. nachhaltig angebauten und natur­ belassenen) Lebensmitteln und der Ausbildung von jungen Menschen soll bereits im August begonnen werden. Für uns ist es sehr wichtig, eine Nachhaltigkeit, sei es in der Produktion, wie auch in der Verwertung, aufzubauen. Beginnen möchten wir mit einer Bäckerei, einer kleinen Nudelproduktion und einer Verpflegungsküche für Ausspeisungen. Die technische Universität in Chisinau, die auf Lebensmittel spezialisiert ist, wird unser größter Partner und Unterstützer sein. Spezialisieren und verarbeiten möchten wir nur einheimische Produkte, die wir versuchen mit unserer Technik und unserem Wissen herzustellen. Unser Ziel ist es in erster Linie, gesunde Lebensmittel zu produzieren, Ausbildungsplätze zu schaffen und dadurch den jungen Menschen Sicherheit zu geben und letztendlich berufliche Aus­ bildung mit Niveau anzubieten. Später soll zu dieser Ausbildungsstätte auch ein Heim dazukommen. Der Wunsch wäre, eine Art Bildungshaus zu betreiben, wo Edukation und Formation für junge Leute

angeboten wird und das sich, was die Ausgaben betrifft, selbst trägt und noch die Kraft hat, weitere soziale Projekte im eigenen Land zu fördern und zu unterstützen. Beim Frauenhaus „Helmut Wolf“ sind wir jetzt auf dem Weg in die Selbstständigkeit. Die Gesamtkosten pro Frau für einen Tag belaufen sich auf 5 Euro. Das Ziel ist auch dort, die Selbsterhaltung in der Finanzierung zu erreichen. Es ist ein sehr hohes Ziel, welches wir uns stecken, aber ich glaube an die Vorsehung und die hat mich immer begleitet und getragen. Ich bin davon überzeugt, dass wir die Probleme unserer Zeit nur mit Hilfe der göttlichen Vorsehung lösen können. Auch in Rumänien möchten wir die Projekte mit dieser Philosophie weiterentwickeln. Die Projekte müssen sich in Zukunft finanziell selbst tragen und weiterentwickeln, sonst sehe ich keine Zukunft für das Überleben der Projekte in der Entwicklungs­ arbeit. Wir können das Ganze einleiten und begleiten, letztendlich müssen dann vorbereitete Menschen das Schicksal dort selbst in die Hand nehmen und weiterentwickeln. Danken möchten wir allen, die uns bis heute immer wieder finanziell bei den Projekten unterstützt haben: „St. Martin feiert“, den Fastenaktionen, den Veranstaltern der einzelnen Aktionen und den Institutionen in Tal und Land. Ein großes Vergelts Gott den vielen Einzelpersonen, die uns immer wieder tatkräftig mit Spenden unterstützt haben. Peter Lanthaler


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St. Leonhard

Fastensuppe immer beliebter … Die Aktion Fastensuppe in St. Leonhard wurde heuer zum 25. Mal durchgeführt. Begonnen wurde diese Aktion, in Zusammenarbeit mit der Vinzenzgemeinschaft, das erste Mal im Jahre 1995. Nach über 25 Jahren ist das „Suppenessen“ am dritten Fastensonntag in St. Leonhard zu einer gelebten „Tradition“ geworden, wo sich Alt und Jung treffen und gemeinsam für einen wohltätigen Zweck miteinander die verschiedenen Suppen genießen. Neben dem sozialen Aspekt, d. h. dass für bedürftige Kinder und Familien in Osteuropa gesammelt wird, erkennt man immer mehr auch den gesellschaftlichen und familiären Wert dieser Aktion bei uns im Dorf: Familien und Einzelpersonen sitzen gemeinsam an einem Tisch und kommen miteinander ins Gespräch, was für die Entwicklung einer christlichen Gesellschaft von großer Bedeutung ist. In den letzten Jahren kamen dann noch zusätzlich die Firmlinge mit ihren Eltern und Begleitern dazu, was das Ganze nochmals aufgewertet hat. Für die heranwach-

Das „Suppenessen“ ist in St. Leonhard zu einer gelebten „Tradition“ geworden

senden Kinder und Jugendlichen ist es eine Bereicherung erfahren zu dürfen, wie Familie und Gesellschaft gemeinsam an einem Tisch sitzen und zugleich Bedürftigen helfen. An dieser Stelle möchte ich, als Verantwortlicher dieser Aktion, jedem Einzelnen ganz persönlich für den Zusammenhalt und Einsatz für den Nächsten danken: besonders den vielen Freiwilligen, die

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mit großer Freude und Engagement Jahr für Jahr mithelfen, dass dieser Tag für alle zu einem Tag der Begegnung werden kann. Auch den Gönnern und Unterstützern sowie allen Sponsoren ein aufrich­ tiges Vergelts Gott! Mit dem Reingewinn werden verschiedene Projekte in Rumänien und Moldawien unterstützt und gefördert. Peter Lanthaler

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Mädchenarbeit – „Zyklusshow“

Workshop für Mädchen und Informationsabend für Eltern Das Jugendbüro Passeier organisierte zusammen mit Evi Gufler, Sozialpädagogin, Jugendarbeiterin und MFM-Referentin (das MFM-Projekt ist ein standardisiertes Projekt, das nur von zertifizierten Mitarbeiterinnen durchgeführt wird), am 23. Februar 2019, im Sitzungssaal des Sprengels St. Leonhard einen 5-stündigen Workshop für Mädchen zwischen 10 und 12 Jahren. Dem Workshop ist ein Informationsabend für die Eltern der 11 teilnehmenden Mädchen vorausgegangen. Beim Workshop tauchten die Mädchen mit farbenfrohen Materialien, Musik und kleinen Überraschungen, in die spannende Welt des Zyklus ein. Gemeinsam erfuhren sie Interessantes zum weiblichen Körper und der Menstruation. Mittels Bilder und Symbolen, einer einfachen und wertschätzenden Sprache sowie Vergleichen aus der Lebenswelt der Mädchen wurden die komplexen Zusammenhänge des Zyklusgeschehens nachvollziehbar erklärt. Herz und Emotionen wurden angesprochen und ein positiver Zugang zum Körper verstärkt. In der Weiterbil-

dung ging es vor allem darum, wie Mädchen ihren eigenen Körper erleben und bewerten, denn dies hat einen großen Einfluss auf ihr Selbstbild und ihr Selbstwertgefühl. Sich als Mädchen zu bejahen und die körperlichen Veränderungen in der Pubertät in positiver Weise zu erleben, ist eine wichtige Entwicklungsaufgabe. Gerade die Art und Weise, wie junge Menschen auf die körperlichen Veränderungen vorbereitet werden, wirkt sich auf ihre spätere Einstellung zu Gesundheit, Sexualität und Fruchtbarkeit aus. Am 19. Februar abends wurde ein Elternabend mit fundierten Informationen rund um die körperlichen Veränderungen in der (Vor-) Pubertät von Mädchen veranstaltet. An diesem Abend lernten die Eltern die bevorstehende Zyklusshow kennen, welche altersentsprechend, liebevoll und im geschützten Rahmen das Zyklusgeschehen den Teilnehmerinnen vermittelt. Der Workshop ist bei den Mädchen wirklich sehr gut angekommen. Auch deren Eltern waren positiv überrascht, wie kreativ und interessant die Zyklusshow durchgeführt wurde. Einige Mütter unterstrichen besonders die Wichtigkeit der frühzeitigen Aufklärung über die körperlichen Veränderungen des weiblichen Körpers und dankten den Organisatoren für die Möglichkeit dieser Weiterbildung für ihre Töchter. Anna Tamara Gufler

Informationen

KVW Pension Quote 100 – Rentenvoraus­ setzungen überprüfen lassen Für den Zeitraum 2019 bis 2021 wird die neue Rentenform der Quote 100 eingeführt. Zugangsvoraussetzungen sind ein Lebensalter von 62 Jahren und mind. 38 Beitragsjahre. Die Voraussetzungen für die Pension nach der Quote 100 sollten im Patronat KVW-ACLI überprüft werden. Das Steuerbeistandszentrum des KVW Am 23. April 2019 können Mitglieder und Nichtmitglieder die Steuererklärung in St. Martin oder St. Leonhard machen. Zwei Broschüren des KVW: „Baby – Bürokratie – Beiträge“ und „Trau dich“ Der KVW hat zusammen mit der Diözese die Broschüre „Trau dich“ herausgegeben. Sie informiert über die Unterschiede von der Ehe und zu einer nichtehelichen Gemeinschaft. Neu herausgegeben wurde die Broschüre „Baby –Bürokratie – Beiträge“. Sie richtet sich an werdende Eltern, es geht um bürokratische Erledigungen und Ansuchen um Beiträge. Die Broschüren können auf www.kvw.org eingesehen werden und sind beim KVWOrtsvorsitzenden und im KVW-Bezirksbüro erhältlich. Anneliese Weiss Angerer

Familien stärken & begleiten

Emotionelle Erste Hilfe

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Ein Weg zur Stärkung der frühen Eltern-Kind-Bindung Die Emotionelle Erste Hilfe (EEH) wird seit mehreren Jahren im Gesundheitssprengel Passeier angeboten. Mittlerweile hat der Sanitätsbetrieb Bozen ein ganzes Netzwerk aufgebaut, um diese Dienst­ leistung in ganz Südtirol nach und nach gewährleisten zu können. Was ist EEH? Schwangerschaft, Geburt und die Zeit mit Baby und Kleinkind verlaufen nicht immer so harmonisch, wie wir es uns vorstellen. Ängste in der Schwangerschaft, überwältigende Geburtserfah­ rungen, ein untröstlich weinendes Kind, Schlafschwierigkeiten oder Sorgen um die kindliche Entwicklung bestimmen häufig den Familienalltag. Die EEH ist ein körperorientierter Beratungsansatz. Mütter und Väter werden unterstützt, eine liebevolle Eltern- Kind – Bindung schon in der Schwangerschaft,

unter der Geburt und in der Zeit danach aufzubauen. Mittels gezielter Gespräche, Halt gebender Berührungen und Körperwahrnehmungsübungen ermöglicht die EEH den Kreislauf aus Anspannung, Angst, Verzweiflung und Stress frühzeitig zu unterbrechen. Die emotionale Bindung und die Nähe zum Kind werden dadurch spürbar gestärkt. Ein liebevolles und feinfühliges Miteinander ist dann leichter möglich, auch in schwierigen Momenten. Wo wird die EEH eingesetzt? >> Bindungsaufbau zum Kind in der Schwangerschaft >> Unterstützung von werdenden Eltern bei belastenden Stress- und Angstzuständen in der Schwangerschaft >> Begleitung von Eltern und Babys, die überwältigende Geburts- und Trennungserfahrungen erlebt haben

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(z. B. Frühgeburt, Kaiserschnitt, postnatale Notfälle …) Begleitung von Eltern und Babys in schwierigen Lebensphasen im Säuglings- und Kleinkindalter ( z. B. Schlafund Stillprobleme, Abstillen, Trotz ….) Unterstützung von Eltern und deren Babys, die viel weinen und schwer zu trösten sind Begleitung von Eltern, die chronisch erschöpft und überfordert sind Hilfe für Eltern, die ablehnende Impulse gegenüber ihrem Kind verspüren Begleitung von Frauen/Paaren nach Fehlgeburt/Totgeburt Sabine Hofer

Weitere Informationen unter: www.emotionelle-erste-hilfe.org Anmeldung zur Einzelberatung im Gesundheitssprengel Passeier in allen Eltern-Kind Beratungsstellen möglich oder unter folgender Telefonnummer: Elternberatung St. Martin, donnerstags, von 8 bis 12 h, Tel. 0473 650 780


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Schulen & Kindergärten

Bei der Vorstellung des Figurentheaters

St. Leonhard

Grundschule St. Leonhard

Faschingszeit im Kindergarten

Schülerinnen und Schüler für Sicherheit im Straßenverkehr sensibilisiert

„Faschingszeit ist Narrenzeit“, so auch im Kindergarten St. Leonhard. Zwei Wochen lang feierten die Kinder gemeinsam mit den Pädagoginnen die Karnevalszeit, bevor es in die Faschingsferien ging. Heuer stand ein abwechslungsreiches und buntes Programm für alle an. Den Auftakt machte ein begeisterter Vater, der als DJ Fill Jung und Alt den Vormittag über zum Tanzen brachte. Mit einer großzügigen Spende wurde die Vorstellung des Figurentheaters „Namlos“ gesponsert und hat den Kindern viel Freude bereitet. Mit viel Geduld und einer ruhigen Hand haben Mütter der Kinder wahre Kunstwerke auf die Gesichter der Kinder gemalt. Von wilden Werwölfen, Feen, Superhelden über die klassischen Piratengesichter war so einiges zu entdecken. In der zweiten Woche war jeder Tag ein Kostümfest, da alle Kinder jeden Tag verkleidet in den Kindergarten kommen konnten. Ein Höhepunkt in dieser Woche war dann der Besuch eines Zauberers, der die Kinder staunen ließ, wie Wasser in einer Zeitung verschwinden kann und wieder aus dem Nichts auftaucht. Am Unsinnigen Donnerstag“ schmausten alle an der „Würstelbude“ und auch die Pädagoginnen mischten sich verkleidet unter die Kinder. Zum krönenden Abschluss gab es noch einen Kinotag mit Popcorn und alle freuten sich auf die eine Woche Ferien … Es waren zwei aufregende und gelungene Faschingswochen, dank der großen Unterstützung der Eltern, der Gemeinde, Sponsoren und natürlich einem motivierten Kindergarten-Team in St. Leonhard. Katharina Thompson

Die lvh-Transportgruppe klärt die Grundschülerinnen und Grundschüler von St. Leonhard über die Gefahren im täglichen Straßenverkehr auf. Auf diese Weise sollen Eigenverantwortung und richtiges Verhalten geschult werden. Unter dem Motto „Schau links, schau rechts und los!“ der Verkehrskampagne

Die SchülerInnen lernen den „toten Winkel“

„S.O.S. Zebra“ haben kürzlich Südtirols Warentransporteure die Grundschule in St. Leonhard besucht. „Die Kinder sollen von Anfang wissen, auf was man im täglichen Straßenverkehr achten soll. So erklären wir ihnen, warum man an einen Lkw oder Bus niemals rechts vorbeigehen oder mit dem Rad vorbeifahren soll oder weshalb man sich nicht zu knapp vor einen LKW oder Bus stellen soll“, erklärt der Obmann der Berufsgruppe Transport im lvh, Elmar Morandell. Die Berufsgruppe beteiligt sich erstmals an dem Projekt, das gemeinsam mit den Landesabteilungen Straßendienst und Mobilität und das Fahrsicherheitszentrum Safety Park Maßnahmen zur Verringerung von Verkehrsunfällen am und um den Zebrastreifen umsetzt. Morandell erklärte den interessierten Schülern auch den „toten Winkel“: „Solche verhängnisvollen Gefahrenstellen werden häufig unterschätzt und ein Unfall in diesem Bereich kann tödlich enden. Umso wichtiger ist es, die Gefahr sofort zu erkennen und falsche Schritte zu vermeiden. Mittlerweile gibt es zwar technische Hilfsmittel in Fahrzeugen wie den Abbiegeassistenten, aber darauf sollte man sich nicht verlassen. Wichtig ist, sich im Straßenverkehr eigenverantwortlich und mit Köpfchen zu verhalten“, betonte Morandell. Ramona Pranter


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gratulationen

Herzlichen Glückwunsch

70 Jahre vollendet

Josef Pichler

ca. 10 Jahre alt

Gratulation

Josef Pichler Im Jahre 1963 ist ein junger Passeirer Spitzbua in die Schweiz zum Arbeiten gefahren. Dabei ist es jedoch nicht geblieben, denn es gab da ein Mädel zum Verlieben. Sogar der Pfarrer wurde zu Rate gezogen, bis all die Zweifel waren verflogen. Nach einigem Hin und Her, fiel dem Sepp der Abschied von Daheim nur noch halb so schwer. Er hat sich entschieden und es hat ihn zur Rosi in die Schweiz getrieben, wo er auch ist geblieben. Schließlich wurde ein Eigenheim gebaut Geburten und im Jahre 67 hat der erste Sohn dort vom 25. 1. bis 30. 3. 2019 rausgeschaut. Vier Jahre später kam der nächste Pichler Gemeinde St. Martin Bua auch dazua. 14. 3. 2019 Nick Walder Die Jahre vergingen wie im Flug, 21. 3. 2019 Maria Pircher in denen es die vier immer wieder 23. 3. 2019 Luis Hofer ins Passeier trug. 24. 3. 2019 Elian Heel Die alte Heimat wird sehr geliebt, 25. 3. 2019 Zidan Hasan weil es dort viele schöne Dinge gibt. So manche Ferien wurden dort verbracht, Gemeinde St. Leonhard und mit der Verwandtschaft viel gelacht. 25. 1. 2019 Greta Wilhelm Nun wollen wir dem Sepp noch herzlichst 20. 2. 2019 Xenia Gufler zum 80. Geburtstag gratulieren, 21. 2. 2019 Alina Haller wünschen ihm Gesundheit und 2. 3. 2019 Laura Kuen Gottes Segen 15. 3. 2019 Greta Heel in seinem weiteren Leben. 25. 3. 2019 Gabriel Pichler Von der Passeirer Verwandschaft 25. 3. 2019 Raphael Pichler Pichler und Rier 30. 3. 2019 Vreni Raich Irmgard Reinstadler Gemeinde Moos 20. 2. 2019 Mia Hofer

Es sind nicht die 70 Jahre, die die Jubilarin Frieda Pixner, geborene Zipperle, in Moos krönen. Es ist die Opferbereitschaft, mit der sie Tag für Tag, Jahr für Jahr, ihren kranken Mann, der schon seit sechs Jahren das Haus nicht mehr verlassen kann, als Pflegerin, Köchin, Hausfrau, Freizeitgestalterin, das Leben lebenswert macht. Mutig und immer fröhlich bietet sie den Sorgen die Stirn. Frieda hat den Treueschwur „In Liebe und Treue, in gesunden und in kranken Tagen bis der Tod uns scheidet!“ nie vergessen. Am 17. März hat sie im Kreise ihrer zwei Kinder und ihrer Geschwister den Geburtstag gefeiert. Da haben Kinder und Geschwister ihren Dank zum Ausdruck gebracht. Frieda hat ja, als die Mutter 1975 verstarb, ihre Stelle eingenommen. Sie hat die Brüder, die zwar schon erwachsen waren, aber noch zuhause wohnten sowie die noch schulpflichtige Schwester mütterlich umsorgt. Sie hat aber nicht nur für deren leibliches Wohl gesorgt, mit jedem Kummer konnten sie zu ihr kommen. Das ist heute auch noch so: Frieda weiß zu trösten und zu helfen. Ihr Enkelsohn ist stolz, so eine tapfere, liebevolle Großmutter zu haben, der es nie an Zuversicht und Gottvertrauen fehlt. Mögen ihr in den kommenden Jahren, trotz aller Schwere an der rauschenden Passer viel Freude und vor allem die Gesundheit beschieden sein! Das wünschen von Herzen in Dankbarkeit ihre Kinder Karin und Ewald sowie die Geschwister! Vergelts Gott, liebe Frieda. Anna Lanthaler Frieda Pixner


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sport

Ca. 200 Geladene feierten am 8. März im Resort Quellenhof die Psairer Rodelasse Evelin Lanthaler sowie Lukas und Alex Gufler  Fotos: Kassian Plangger

Grossartige Psairer Ergebnisse im Rodeln

Das Passeiertal feiert seine erfolgreichen RodelsportlerInnen Seit 1978 gibt es den Rodelverein Passeier und seitdem ist es diesem immer wieder gelungen, SpitzensportlerInnen aufzubauen und großartige Erfolge zu feiern. Auch im Laufe der heurigen Wettkampfsaison gab es für unsere Psairer Rodelsportler wieder Spitzenergebnisse zu verzeichnen und um diese gebührend zu feiern, kamen am 8. März ca. 200 geladene Gäste in das Resort Quellenhof. Bekanntermaßen hat die Naturbahn­ rodlerin Evelin Lanthaler im Laufe dieses Winters alles gewonnen, was es zu gewinnen gab: Die große Dominatorin der heurigen Rennsaison hat den Gesamtweltcup in beeindruckender Manier errungen und kürte sich zudem bei der Heim-WM in Latzfons zur Weltmeisterin. Die jungen Kunstbahnrodler Lukas und Alex Gufler sind Brüder und stammen aus Platt. Lukas Gufler schaffte es, gleich dreimal Edelmetall bei der Junioren-Europameisterschaft in St. Moritz zu erringen, zudem gewann er eine Bronzemedaille bei der Junioren-WM in Innsbruck. Sein jüngerer Bruder Alex Gufler holte sich nicht minder sensationell ebenfalls Bronze bei selbiger Junioren-EM in der Mannschaft. Der Mooser Bürgermeister Gothard Gufler begrüßte die vielen Ehrengäste und Fans, die mit den Psairer VorzeigerodlerInnen auf die erfolgreiche Saison anstoßen wollten. Bürgermeister Gufler betonte, dass Evelin, Lukas und Alex nicht nur Aushängeschilder seien, sondern auch wichtige Vorbilder für unsere Nachwuchssportle-

rInnen. Zudem wies er auf den Zusammenhalt der Sportvereine in Passeier hin und verlieh seiner Meinung Ausdruck, dass dieser Umstand maßgeblich zu den Erfolgen beitrage. Auch Hubert Folie, der Präsident des Rodelvereins Passeier Raiffeisen, würdigte in seiner kurzweiligen Rede die Leistungen der Psairer ErfolgsrodlerInnen und bedankte sich bei den Sponsoren und den Passeier Gemeinden, die die Feier organisiert hatten und bei den Hausherren Heini und Meggy Dorfer für ihre Gastfreundschaft. Landeshauptmann Arno Kompatscher schloss sich ebenfalls den Glückwünschen an und resümierte, dass Psair sehr viel dazu beitrage, dass Südtirol ein Rodelland ist. Nationaltrainer und Rodellegende Armin Zöggeler lobte Evelin Lanthaler, die heuer eine Klasse für sich gewesen ist und nahe an die Männer herangekommen sei. Lukas und Alex Gufler seien vielversprechende Nachwuchstalente, die Hoffnung für die Zukunft geben. Ziel müsse es sein, möglichst viele Jugendliche zum Sport zu animieren. Das sei gesunde Prävention, betonte Zöggeler. Im Anschluss ergriffen die drei SportlerInnen das Wort: „Es war nicht immer so einfach, wie es den Anschein hatte“, erklärte Evelin Lanthaler, „aber unser starkes Team hat mich angetrieben.“ Aus den Dankesworten von Lukas und Alex Gufler war zu vernehmen, wie sehr ihnen das Kunstbahnrodeln gefällt. Alle drei betonten, dass sie sich über die Feier sehr gefreut hätten und bedankten sich in besonderer

Weise bei ihren Familien, ohne deren Rückhalt die derzeitigen Erfolge nicht möglich gewesen wären. Ein großes Dankeschön erging auch an die große Unterstützung durch den „Sportler Sponsorpool Passeiertal“ bestehend aus den fünf Gemeinden des Tales, dem Tourismusverein und weiteren Wirtschaftspartnern. Othmar Tribus, Trainer an der Sportoberschule Mals, überreichte den drei RodelsportlerInnen Geschenke. Auch die drei Gemeindereferenten Konrad Pamer, Roland Schiefer und Klaus Gufler überbrachten im Namen der Gemeinden Moos, St. Leonhard und St. Martin Geschenke. Im Anschluss wurde zum gemütlichen Teil des Abends übergegangen, wobei die Geladenen sich in lockerer Atmosphäre mit den SportlerInnen unterhalten konnten. Die Feier wurde von Musikanten der Kapellen von St. Martin, Saltaus und Platt umrahmt. Kurt Gufler Die Psairer ErfolgsrodlerInnen: Alex Gufler, Evelin Lanthaler und Lukas Gufler


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Absicht Ski- und Eisklettertouren zu unternehmen. Doch das Wetter machte ihnen mit Dauerregen und Lawinengefahr einen gehörigen Strich durch die Rechnung. So mussten sie sich mit einem reduzierten Alternativprogramm zufrieden­ geben, was aber der guten Laune keinen Abbruch tat. Nach einer SchneeschuhWanderung, „fetznoss“ bis auf die Haut, gemeinsam ein Bad im Whirlpool unter freiem Himmel zu genießen, hat aber durchaus auch seinen gewissen Reiz, wie Lukas auf humorvolle Weise zu vermitteln wusste. Ein gelungener Vortragsabend, bei dem sich anschließend noch interessante Gespräche mit den beiden sympathischen Bergsteigern ergeben haben. Maria Gufler ASKC Passeier

Der Ausschuss des AVS-St. Leonhard mit den Bergfexn 1. Reihe: Stefanie Garber, Daniel Ladurner, Lukas Haller, Robert Santomaso, Johannes Pixner; 2.Reihe: Dieter Bernhart, AVS-Vorsitzender Martin Hofer, Manuel Pixner  Foto: Bernadette Pfeifer

AVS PASSEIER – Ortsstelle St. Leonhard

Bergfexn 2019 Im März konnte die AVS Ortsstelle St. Leonhard wieder zahlreiche Besucherinnen und Besucher aus nah und fern zu einer spannenden Präsentation im Rahmen der Vortragsreihe „Bergfexn“ im Vereinshaus von St. Leonhard begrüßen. Daniel Ladurner und Lukas Haller freuten sich, ihre Erlebnisse in Fels und Eis mit anderen Bergbegeisterten teilen zu können. Den Beginn machte der 26-jährige Daniel Ladurner aus Tscherms, der seinen Vortrag mit dem passenden Titel „Kalte Leidenschaft“ überschrieben hatte. Denn kalt, um nicht zu sagen eiskalt, ist es bei seinen Klettertouren über vereiste Wasserfälle, Rinnen und Wände allemal. Daniel war bereits in jungen Jahren viel mit seinem Vater in den heimatlichen Bergen, aber auch schon in den Westalpen unterwegs. Mit zwölf packte ihn vollends die Leidenschaft fürs Eisklettern. In den kommenden Jahren glückten ihm einige aufsehenerregende Erstbegehungen im Eis zusammen mit Florian Riegler und Hannes Lemayr. Mittels einer professionellen Präsentation beeindruckte er das fasziniert lauschende Publikum v. a. mit Eiskletterrouten, die er in den vergangen zwei Jahren unter

anderem im Langental, in Sulden und in der Blätterbachschlucht unternommen hatte. Auch Nordwandbegehungen am Matterhorn und am Eiger waren dabei. Zum Abschluss gewährte er den Zuhörern noch einen kurzen Einblick in seine Reise nach Patagonien, wo er gemeinsam mit Freunden seiner Kletterleidenschaft nachgegangen ist und ihnen teils spek­ takuläre Routen gelungen sind. Nach einer kurzen Pause übernahm Lukas Hofer aus Walten das Mikrophon. Er betitelte seinen Vortrag, der aus einer Fotopräsentation bestand, mit „Zwoemol onnen-uenmol auchn“. Vom 22. bis 25. Mai war er beim AVSJugendprojekt „Alpintage Eis“ in den Westalpen dabei. Sechs junge Südtiroler hatten die Gelegenheit genutzt, in steilen Eis-Couloirs und im winterlichen Gelände Tourenerfahrung zu sammeln. Die Teilnehmer planten und führten die Hoch­ touren selbstständig durch. Dabei wurden sie von erfahrenen Bergsteigern begleitet. Eine tolle Möglichkeit für junge Alpinisten, das eigene Können unter Beweis zu stellen, wie Lukas betonte. Im Herbst zog es Lukas mit sieben Kollegen nach Norwegen, eigentlich mit der

Passeirer Nachwuchskegler auf Medaillenjagd Ihre Kegellaufbahn ist noch jung, aber dennoch haben sie bereits einen großen Erfolg feiern können. Die Zwillinge Josef (links im Bild) und Anton (rechts) Marth holten sich bei der U14-Staatsmeisterschaft im Tandem die Goldmedaille. In Bozen mussten sich ihre Gegner Runde für Runde den Beiden geschlagen geben und so standen sie nach einem spannenden Finale als Sieger fest.

Josef und Anton Marth


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„mit spitzer feder“

Von Superschlauen und ganz Genauen War der Psairer dereinst ein Menschenschlag von hohem Wuchs und edlem Sinn, ist es vor allem mit der zweitgenannten Tugend unübersehbar vorbei und dahin. Denn auch in unseren früher so beschaulichen Regionen und Gefilden, haben sie Einzug gehalten, die alles besserwissenden Superschlauen, die wilden. Ja, es gibt mittlerweile wohl keinen Bereich in unserem Alltagsleben, wo sich nicht jemand bemüßigt fühlt, seinen geistreichen Senf dazu zu geben. Bist du zum Beispiel beim Holzaufstocken vor deinem hart ersparten Haus, nähert sich schon ein selbsternanntes Genie, oh Schreck und oh Graus! Natürlich hat er eine Wasserwaage dabei und einen Meterstab obendrein, misst sofort nach, leichte Schräglage, nein, es ist einfach nicht mehr fein!

Felix Haller und Ewald Hofer

Nichts läge ihm ferner, so erklärt mir der nette Herr, als mich zu belehren, dies sei nur konstruktive Kritik, um mein karges Wissen zu vermehren.

Auch Felix Haller (links im Bild) sowie Ewald Hofer (rechts) schafften es bei der Bezirksmeisterschaft im Paarwettbewerb auf das Podest. Sie mussten gleich zwei Spiele absolvieren (Naturns und Algund) und bei der Preisverteilung wurde ihnen schließlich die silberne Medaille überreicht. Gratulation an euch alle! Alle vier spielten in der heurigen Saison zudem bei der VSS Meisterschaft mit. Diese Jugendmannschaft komplett machen David Pfitscher, Jan Vigl, David Raich und Christoph Prünster. Ein 8-köpfiges Team, welches Woche für Woche fleißig auf der Kegelbahn von St. Martin trainiert, und sich so auch über den einen oder anderen Sieg freuen konnte. Mit dem Zuwachs bei der Jugend rüstet der ASKC Passeier auf, denn bei fünf gemeldeten Herrenmannschaften, zwei Damenmannschaften plus unseren „Jungs“ kann man von einem starken Verein sprechen. Betreut wird unsere Jugendmannschaft von den Trainern Georg Kofler und Ulrike Königsrainer, dafür ein großes Vergelts Gott im Namen des Vereins. Aber der größte Dank geht an unsere motivierten Burschen und wir hoffen, dass ihr unserem Verein noch lange erhalten bleibt. Doris Libardi

Ich könne froh sein, dass er mir geistig überaus präzise beigestanden habe, denn der Mensch sei heutzutage leider Gottes dumm wie eine Küchenschabe. Nachmittags stehst du als Schiedsrichter auf dem Fußballplatz deinen Mann, sorgst mit deiner Trillerpfeife für Gerechtigkeit, was nicht jeder kann. Nach umstrittener Entscheidung geht eine Lady mit dem Schirm auf dich los, dir bleibt nur die überhastete Flucht in die Kabine, nicht sonderlich famos. Und was du an Beschimpfungen zu hören kriegst, ist nicht unbedingt jugendfrei, mit Fußball ist es aus und du trittst dem Verein der gefallenen Jungfrauen bei. Doch bevor man dich dort aufnimmt, harrt noch ein Feuerwehreinsatz deiner, oje, als du am Einsatzort eintriffst, wartet dort schon ein Typ, ein gemeiner. Mit der Stoppuhr in der Hand brüllt er: „Früher war die FF auch mal schneller! Mach Platz, ich muss mit dem Smartphone filmen den überfluteten Keller.“ Auch dem Weißen Kreuz ergeht es hernach nicht sonderlich besser dabei, denn nun erhebt sich aus dem Zuschauerblock ein lautes Getöse und Geschrei. Ein leicht durchgeknallter Bruder nähert sich direkt einem Helfer vor Ort und brüllt, dieser möge sich verflüchtigen, er müsse ein Selfie machen sofort. Denn er sei nun einmal deutlich wichtiger als FF und Weißes Kreuz zusammen, da erübrige sich jegliche Diskussion, Ruhe, aus, gute Nacht und Amen. Nicht übel denke ich bei mir und durchlebe einen inneren Lernprozess, die Zeiten haben sich geändert, pass dich an und beende den Stress. Ich reihte mich nahtlos in die Reihen der superschlauen Kritiker ein und ließ von da an das Ehrenamt und die freiwilligen Hilfeleistungen sein. Bin überall zu finden, wo man mault, alles besser weiß und den Giftbecher rührt, stets an vorderster Front, wenn man pausenlos lästert und schürt. Nur manchmal, in einer eher ruhigen Stunde beschleichen mich Sorgen, ob mir wohl jemand hilft, im möglichen Notfall, vielleicht schon morgen?

Der sell uane


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Teilnehmerinnen der Vereinsmeisterschaft 2019 mit Trainerin Sybille Schgör (Vierte von links) und den Ausschussmitgliedern (hinten von rechts) Präsident Erich Kofler, Lea Fahrner, Barbara Larch, Jolanda Hofer, Katja Schmidhammer, Christine Pirpamer, Helmut Reiterer und Petra Pirpamer. Im Bild fehlen Erwin Marth und Julia Kofler.

EISSPORTVEREIN St. Martin

Auf glitzernden Kufen … … über die Eisfläche zu gleiten und zugleich im Freundeskreis neue Sprünge und Pirouetten zu erproben, das gehört für viele Kinder und Jugendliche in den Wintermonaten zur schönsten Freizeit­ beschäftigung. Dass dafür aber die idealen Bedingungen und Voraussetzungen geschaffen werden, dafür sorgte auch heuer wieder der umtriebige und bewährte Eissportverein unter Führung des Präsidenten Erich Kofler. Besagter Verein erhielt heuer Verstärkung, nachdem mittlerweile auch Katja Schmidhammer und Lea Fahrner dem Ausschuss angehören. Auch die Saison 2018/19 geht erneut als sehr erfolgreiches Jahr in die Annalen ein, wovon knapp 600 Mitglieder beredtes Zeugnis ablegen. 100 Kinder nahmen an den Eislaufkursen teil, insgesamt wurden wöchentlich 22 Stunden an Kursen angeboten. Das bedeutete natürlich ein großes Arbeitspensum, aber die engagierte Trainerin Sybille Schgör leistete erneut großartige Arbeit, wobei sie heuer Unterstützung von der besten einheimischen Eiskunstläuferin Lea Fahrner erhielt. Als erster Saisonhöhepunkt stand am 22. Dezember 2018 die Weihnachtsshow auf dem Programm. Die Mädels und erstmals auch ein junger Mann boten ein sehenswertes, abwechslungsreiches Programm, welches das zahlreiche Publikum begeisterte. Auch viele Schulklassen besuchten den Mårtiner Eislaufplatz und nutzten das sehr günstige Angebot, auch ein Wahlpflichtfachangebot der Grundschule St. Martin wurde abgehalten. Ab Jänner stand die Vorbereitung auf die

Vereinsmeisterschaft auf dem Programm, die am 9. Februar ausgetragen wurde. Lobende Worte für die Rührigkeit des Vereins fand dabei die Bürgermeisterin Pamer Rosmarie. Sie betonte, wie wichtig die Anlage für die Bevölkerung ist, besonders auch unter dem Aspekt, dass sie für sportliche Betätigung in den sonst eher bewegungsarmen Wintermonaten sorgt. An der Vereinsmeisterschaft nahmen 24 Teilnehmerinnen teil, die nach individuellem Können in 4 Gruppen eingeteilt wurden. Als Wertungsrichterinnen fungierten dankenswerterweise Oberprantacher Miriam und Elisabeth, Pfitscher Sandra, Gufler Janine und Theiner Selina. Nachstehend die Ergebnisse: 1. Gruppe: 1. Paulina Pichler, 2. Emely Niederstätter, 3. Romi Oberprantacher. 2. Gruppe: 1. Derya Izer, 2. Sara Pflug, 3. Sabrina Felderer. 3. Gruppe: 1. Leonie Haller, 2. Sara Derdouri, 3. Elena Pixner. 4. Gruppe: 1. Madlen Kofler (zum ersten Mal Vereinsmeisterin), 2. Lea Kofler, 3. Hanna Kessler. Wie gewohnt zog die Vereinsmeisterschaft sehr viele Zuschauer an, die die gekonnten Darbietungen mit viel Applaus bedachten. In Zusammenarbeit mit dem Eissport­ verein Schnals, dem an dieser Stelle für die Unterstützung gedankt sei, ist es wiederum gelungen, dass die besten Psairer Eisläuferinnen erneut an den Meisterschaften in Meran und Cavalese teilnehmen konnten. Dabei hat sich aufs Neue gezeigt, dass unsere Kufenkünstlerinnen durchaus mit den großen Vereinen mit-

halten können, was auch durch den 3. Platz von Lea Kofler belegt wird. Dem Vereinsausschuss ist es aber nach wie vor wichtig zu betonen, dass letztendlich nicht unbedingt das Gewinnen im Vordergrund stehen soll, sondern das Bemühen jedes Einzelnen sein Bestes zu geben, sei es beim Training oder auch bei den Aufführungen. Dem Verein ist es ein Herzensanliegen, dass das Eislaufen dazu beiträgt, Freundschaften zu knüpfen, Gemeinschaft zu erleben und zudem etwas Sinnvolles für die Gesundheit zu tun. Man sieht sich als Verein, der im Rahmen seiner Möglichkeiten versucht, Eislaufen als Breitensport zu fördern und allen zugänglich zu machen. Zum Gelingen dieses Projekts tragen aber auch viele Unterstützer bei. Neben einem Hauptsponsor und einigen Kleinsponsoren steht vor allem auch die Gemeinde St. Martin hinter dem Vorzeigeprojekt, welches natürlich auch finanzielle Ressourcen benötigt. Nicht unerwähnt bleiben dürfen natürlich die unermüdlichen Eismeister Helli, Manni und Erwin, die die Herausforderung der Eispflege alljährlich mit Bravour meistern. Auch die Baristas Rudi und Kevin mit ihrem Team verdienen sich ein Sonderlob und Respekt für die Geduld, mit der sie den Ansturm der vielen Kids mit ihren Familien bewältigen. Leider scheint die globale Klimaerwärmung auch vor dem Mårtiner Eislaufplatz nicht Halt zu machen und die Saison wird offensichtlich immer kürzer. Umso mehr scheint es notwendig, sich grundsätzlich über die Zukunft des Vereins Gedanken zu machen. Zuversichtlich stimmt, dass das neue Projekt „Sportzentrum“ eine Lösung bietet. Von dessen Umsetzung hängt, laut Meinung des Präsidenten Erich Kofler, der Fortbestand des Eissportvereins ab. Kurt Gufler


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Vorankündigungen >  Gemeinde St. Leonhard radelt Wettbewerb „Südtirol radelt“: Auch heuer beteiligt sich die Gemeinde St. Leonhard wieder am Wettbewerb. Registriere auch du dich unter www.suedtirolradelt.bz.it und sammle Radkilometer für unsere Gemeinde. Gut für die Gesundheit und gut für die Umwelt! Sei dabei!

>  MuseumHinterPasseier – Bunker Mooseum Immer dienstags bis sonntags, von 10 bis 18 Uhr, geöffnet. (Letzter Einlass 17.30 Uhr) Weitere Informationen unter www.museum.hinterpasseier.it

>  Pseirer Goaslschnöller Ab Montag, den 29. 4. 2019, findet wieder das wöchentliche Training der Pseirer Goaslschnöller beim Gasthof Haselstaude statt. Das Training beginnt immer um 19 Uhr und ist kostenlos. Jedes Mitglied als auch jeder Neueinsteiger oder Begeisterte ist herzlichst eingeladen, daran teilzunehmen. Weitere Infos bei Marth Roman, Tel. 348 6424603

>  11. Mårtiner Dorfrunde 3. Mai 2019, 19 Uhr An vier aufeinan­derfolgenden Freitagen wird in den Gastbetrieben von St. Martin gefeiert. Ein buntes Programm führt durch die Abende im Mai. Die Besucherinnen und Besucher sind eingeladen von Lokal zu Lokal zu ziehen und an den verschiedenen Angeboten teil­zunehmen. Musik für „jung“ und „alt“, kulinarische Schmankerln und Spiele sind nur einige von vielen Highlights. Schuachplattler sorgen an jedem Abend für Stimmung und Zirkulation zwischen den Gassen und in den Häusern von St. Martin.

>  Kulturfahrt „Stille Nacht“ Aus Anlass des 200-Jahr-Jubiläums des Liedes „Stille Nacht“ laden Kirchenchor/ Pfarrei/Bildungsausschuss St. Martin, am Mi, 1.5. und Do, 2.5. zu einem Ausflug nach Salzburg ein. Besichtigung der „Stille-NachtKapelle“ in Oberndorf/Einkehr beim Ober­ trumersee/Übernachtung und Aufenthalt in der Stadt Salzburg. Teilnahmebeitrag € 100 (Fahrtspesen, Unterkunft, Abendessen, Führung). Infos und Anmeldung unter Tel. 347 8201496

> Computeria Hilfe für alle, die Fragen zu Handy, Tablet, E-Books, Internet, E-Mail schreiben, Fotos organisieren u.a.m. haben. 2 technikversierte Oberschüler beraten und machen Mut sich selbständig in der digitalen Welt zu bewegen. Samstag, 4. Mai, 18. Mai und 1. Juni 2019, 10 – 12 Uhr, lese.werk.statt St. Martin.

>  Thomas Hochkofler: Eppes Nuis! Am 25. 5. 2019, um 20.30 Uhr, im Vereinshaus, St. Leonhard Eppes Nuis! Brad Bronski und die Jagd nach dem Diadem des Grauens, mit Thomas Hochkofler und Marco Facchin. Für das aktuelle Kabarettprogramm zogen sich Thomas Hochkofler und Marco Facchin auf eine einsame Almhütte zurück – die aber bald viel zu klein wurde, denn zu ihnen gesellten sich einige alte Bekannte und einige ganz neue Figuren. Am Ende war ein Kabarettprogramm der besonderen Art entstanden – „Eppes Nuis“ eben.

>  Volkshochschule Südtirol Ortsstelle St. Martin: Heilkräuter für die Apotheke und Küche Am 4.5.2019, 14 – 17 Uhr; Referentin: Rosmarie Mangger; Ort: Fronigerhof St. Leonhard Neues aus der Südtiroler Vogelwelt Am 7.5.2019, 14 – 17 Uhr; Referent: Dr. Leo Unterholzner; Ort: lese.werk.statt St. Martin Italienisch für die Zweisprachigkeitsprüfung – Niveau C1 und B2 Am 7.5.2019, 19 – 20.30 Uhr, 10 Treffen; Kursleiterin: Sandra Polperio; Ort: Dorfhaus St. Martin Die geheimen Schätze des Waldes Den Wald erleben mit Kopf, Herz und Hand Am 31.8.2019, 10.30 – 17 Uhr; Referent: Georg Kirchmaier; Ort: St. Martin

>  Mårtiner Kultursummer 2019 12.5. Sommer-Open-Air 31.5. Max von Milland 13.6. Best of Impro 21.6. Musikv. Mühlhausen 12.7. Classic Rocks 09.8. Chor- & Theatercamp 13.8. Haydn-Orchester 23.8. Naturjuwele 30.8. Jungbläserwoche 27.9. Die Liebe ist eine Wundertüte www.kultursummer.it

> Zirkuswoche Der Verein Animativa veranstaltet auch in diesem Jahr eine Zirkuswoche in St. Leonhard und zwar von Montag, 8. bis Samstag, 13. Juli 2019. Info/Anmeldung unter: www.animativa.org Tel. 0473 239 564 Termine & Veranstaltungen können per E-Mail (passeirerblatt@passeier.it) mitgeteilt werden


Öffnungszeiten moos Gemeindeamt: Mo – Fr, 8 – 12 Uhr; Di, 14.30 – 18 Uhr; Sa geschlossen, T 0473 643 535 Minirecyclinghof Moos: Fr, 8.30 – 9.30 Uhr; Pfelders: Mi, 14 – 15 Uhr; Platt: Mi, 8 – 9 Uhr und 1. Sa/Monat, 14.45 – 15.30 Uhr; Stuls: Mi, 10 – 11 Uhr und 1. Sa/Monat, 13.30 – 14.15 Uhr; Rabenstein: 1. und 3. Mo/Monat, 10 – 11 Uhr; Rabenstein (Saltnuss – rotes Haus): jeden 1. Mo/Monat, 9 – 9.45 Uhr Rest- und Biomüllsammlung: Dienstag: Moos, Platt, Pfelders (Dorf und Zeppichl), Stuls wöchentlich; Rabenstein, Pill bzw. Sportplatz Sand, Ulfas jede 2. Woche Bibliothek Moos: Di, 9.30 – 10.30 Uhr; Mi, 14.3 – 16.30 Uhr; Do, 16.30 – 18.30 Uhr; So, 11 – 12 Uhr Bibliothek Platt: Di, 9 – 11 Uhr; Mi, 16 – 17 Uhr, Fr, 15 – 16.30 Uhr; Sa oder So nach Gottesdienst Bibliothek Pfelders: Mi, 17 – 18 Uhr Bibliothek Rabenstein: Sa oder So nach Gottesdienst Bibliothek Stuls: Mo, 9 – 10 Uhr Arztpraxis Dr. Beccarello: Mo, Do, Fr, 8 – 12 Uhr; Di, 10 – 12 Uhr, 16 – 18.30 Uhr; Mi, 16 – 18.30 Uhr; T 0473 643 689 Apotheke RAM: Mo 10 – 12; Mi 16 – 18.30 Uhr; Do 9 – 12 Uhr; T 0473 643 689 Eltern-Kind-Beratung Moos: Mittwoch 9 – 10.30 Uhr Ambulatorium Krankenpflegedienst Moos: Donnerstag 8 – 8.30 Uhr (ohne Vormerkung) st. leonhard Gemeindeamt: Mo – Fr, 8 – 12 Uhr; Di, 14.30 – 17.30 Uhr; Sa, 9 – 11 Uhr, T 0473 656 113 Minirecyclinghof: Fr, 14.30 – 16.30 Uhr, Sa, 7.30 – 9 Uhr; Walten: Mo, 14 – 15 Uhr Restmüllsammlung: Di; Walten, Schweinsteg, Prantach, Mörre, Glaiten, jeden 2. Di; Biomüllsammlung: Mittwoch Öffentliche Bibliothek: Mo, Mi, Fr, 9 – 12 Uhr; Mo, Di, Do, Fr, 15 – 18 Uhr Bibliothek Walten: Di, 16 – 17 Uhr Arztpraxis Dr. v. Sölder: Mo, Mi, Do, Fr, 8 – 12 Uhr; Di, 15 – 19 Uhr; T 0473 656 656 Arztpraxis Dr. Zuegg: Mo – Fr, 8 – 12 Uhr ohne Vormerkung; Mo, Do, 15.30 – 16.30 Uhr mit Vormerkung; T 0473 656 633 Kinderarztpraxis Dr.in Weger: Mo, Fr, 9.15 – 12.30 Uhr; Mi, 9.30 – 12 Uhr; Di, Do, 15 – 18 Uhr; T 0473 656 266 Apotheke RAM: Mo – Fr, 8 – 12.30, 15.30 – 19 Uhr; Sa, 8 – 12.30 Uhr; T 0473 656 146 SportArena: täglich von 10 – 23 Uhr; Dienstag: Ruhetag st. martin Gemeindeamt: Mo – Fr, 8 – 12.30 Uhr; Donnerstag, 15 – 17.30 Uhr, T 0473 499 300 Minirecyclinghof: St. Martin: Sa, 8 – 10 Uhr, Freitag geschlossen; Saltaus: Fr, 8.30 – 9.30 Uhr Restmüllsammlung: Montag; Matatz, Breiteben, Kalmtal, jeden 2. Montag Biomüllsammlung: Mittwoch Öff. Bibliothek: Mo, Mi, Sa, 9 – 12 Uhr; Mo, Mi, Fr, 15 – 18 Uhr; Di, 14 – 17 Uhr Arztpraxis Dr.in Raich: Mo, Di, Mi, Fr, 8 – 12 Uhr; Do, 15 – 18 Uhr; T 0473 641 174 Arztpraxis Dr. Dubis: Mo – Do, 9 – 12 Uhr; Fr 15 – 18 Uhr; T 0473 650 167 Apotheke Mercurius: Mo, Mi, Do, Fr, 8 – 12.30, 15 – 18.30 Uhr; Di, 8 – 12.30 Uhr; T 0473 650 011 Sa, 8 – 12 Uhr, T 0473 650 011 Elternberatung Garberweg: Do, 8 – 12 Uhr, T 0473 650 780 Krankenpflegeambulatorium Garberweg: Di, Fr, 8 – 10 Uhr Jugendtreff: Di – Fr, 11 – 12 Uhr; Di und Do, 17.30 – 19.30 Uhr; T 392 5327295 sprengelsitz passeier Verwaltungsdienst: Mo, Di, Fr, 8 – 11 Uhr; Mi, 9 – 12 Uhr; Do, 9 – 12 u. 14 – 15.30 Uhr; T 0473 659 500 Sozialsprengel: Mo – Fr, 8.30 – 12 Uhr, nachmittags mit Terminvereinbarung; T 0473 659 018; Dienst für Pflegeeinstufung: T 848 800 277, Anlaufstelle Pflege- und Betreuungsangebote: Di, Do, 9 – 11 Uhr; T 0473 659 266, Mi mit Vormerk. Blutabnahme: Mi, Do, 7.15 – 8.45 Uhr, ohne Vormerkung Krankenpflegeambulatorium: Mo, Di, Fr, 8 – 11 Uhr; Mi, Do, 9.30 – 11 Uhr Elternberatung: Di, 8 – 12 Uhr; T 0473 659 518 Diätdienst: Mi, 8 – 16 Uhr, mit Vormerkung, T 0473 659 520, 0473 251 250 Dienst für Abhängigkeitserkrankungen: Vormerkung T 0473 443 299 Zahnarztambulatorium: Vormerkung T 0473 264 000 Rehabilitationsdienst: Mo – Fr, 8 – 12.30 Uhr, 13.30 – 16 Uhr; T 0473 659 533 Hautarzt: jed. 1. + 3. Mi/Monat, 9 – 13 u. 14 – 18 Uhr, Vormerk. mit ärztl. Verschreib.: T 0473 264 000 Dienst für Invaliden: Vormerkung in Meran, T 0473 264 712 Neu: Impfzentrum: Mo, 8.30 – 16 Uhr Hauspflegedienst: Vormerkung Mo – Fr, 8 – 10 Uhr; T 0473 659 019 Jugendbüro Passeier: Mo – Fr, M 393 0954681

Aus den Gemeinden Moos, St. Leonhard und St. Martin Termine & Veranstaltungen april 21. Osterkonzert der Musikkapelle Andreas Hofer, Vereinshaus St. Leonhard 21./22. MuseumPasseier geöffnet (Ostern), 10 – 18 Uhr 25. MuseumPasseier geöffnet (Staatsfeiertag), 10 – 18 Uhr mai 4. Computeria, lese.werk.statt St. Martin, 10 – 12 Uhr 4. Kurs: Heilkräuter, Fronigerhof St. Leonhard, 14 Uhr [Volkshochschule] 7. Italienisch für die Zweisprachigkeitsprüfung Niveau C1 und B2, Dorfhaus St. Martin, 19 Uhr [Volkshochschule] 7. Vortrag: Neues aus der Südtiroler Vogelwelt, lese.werk.statt St. Martin, 20 Uhr [Volkshochschule] 10. Fotoshow „Weltenbummeln“, Martin Reinstadler, Dorfhaus St. Martin 12. GuitArt: Sommer-Open-Air, Dorfhaus St. Martin, 20 Uhr [Mårtiner Kultursummer] 16. Konzert der Mittelschulen, Raiffeisenplatz St. Leonhard 17. Konzert der Mittelschulen, Dorfhaus St. Martin 18./19. Oldtimer-Festival, St. Leonhard 23. Musig & Genuss, Dorfhaus St. Martin 25. „Eppes Nuis“-Tournee von Thomas Hochkofler, Vereinshaus St. Leonhard 26. Knödelfest, Vereinshaus St. Leonhard 30. Musig & Genuss, Dorfhaus St. Martin 31. Abschlusskonzert der Musikschule, Vereinshaus St. Leonhard 31. Konzert: Max von Milland, Dorfhaus St. Martin, 20 Uhr [Mårtiner Kultursummer] 31. Redaktionsschluss Passeirer Blatt

1. 6. 8. 9. 13. 21. 21. 27.

Juni Neumarkt, St. Leonhard Musig & Genuss, Dorfhaus St. Martin Abend der Chöre, Vereinshaus St. Leonhard Pfingst-Konzert der Musikkapelle Walten, Vereinshaus St. Leonhard Improtheater, Dorfhaus St. Martin, 20 Uhr [Mårtiner Kultursummer] Konzert der Jugendkapelle Eppan und der Musikkapelle Moos, Vereinshaus St. Leonhard Musikverein Mühlhausen, Dorfhaus St. Martin, 20 Uhr [Mårtiner Kultursummer] Musig & Genuss, Dorfhaus St. Martin

Juli 21./22. 6. Feuerwehr-Gaudi-Wettkampf und Christophorusfest, Raiffeisenplatz St. Leonhard [FF St. Leonhard]

recyclinghof passeier (mörre) Dienstag, Donnerstag, 14 – 17 Uhr; Samstag, 8 – 11 Uhr Termine & Veranstaltungen können per Telefon (T 0473 656 239) und per E-Mail (passeirerblatt@passeier.it) mitgeteilt werden


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