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Passeirer Blatt

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Passeirer Blatt

contiene

i. p.

Mitteilungen und Nachrichten aus Moos, St. Leonhard und St. Martin Februar 2019

Februar 2019 nr. 151 · 33. jahrgang

Evelin Lanthaler

Foto: Chris Walch

Passeirer Blatt

Sepp Haller mit der historischen Mårtiner Standschützenfahne auf der Pfandleralm, 1959

inhalt 3 Gemeinden 8 Kultur & Gesellschaft 11 Natur & umwelt 14 vereine & verbände 20 gesundheit & Soziales 21 Schulen & Bibliotheken 22 gratulationen 26 Sport 31 Vorankündigungen

erringt mit überragenden Leistungen ihren

2. Weltmeistertitel und den Gesamtweltcup Rennrodeln auf Naturbahn


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Rennrodeln auf Naturbahn

Evelin Lanthaler erringt mit überragenden Leistungen ihren 2. Weltmeistertitel und den Gesamtweltcup Nachdem Evelin Lanthaler in der vorigen Saison mit der Italienmeisterschaft, der Europameisterschaft und dem Weltcup bereits alles gewann, was es zu gewinnen gab, setzte sie heuer noch einen drauf und holte sich am 3. Februar in Latzfons ihren 2. Weltmeistertitel. Den ersten WM-Titel hatte sie 2015 in Umhausen errungen, heuer schlug sie bei schwierigen Bedingungen auf der Lahnwiesen-Bahn in Latzfons erneut zu. Nachdem Evelin heuer bis dato alle WeltcupRennen des laufenden Winters gewonnen hatte und in beiden Trainingsläufen Bestzeit gefahren war, ging sie natürlich als Topfavoritin in den Wettkampf. Die Ausnahmeathletin aus Psair hielt dem Druck stand und war insbesondere in den ersten beiden Läufen eine Klasse für sich. Letztendlich siegte sie nach 3 Läufen mit einem riesigen Vorsprung von 1,80 Sekunden auf die amtierende Weltmeisterin und Dauerrivalin Greta Pinggera aus Laas und Tina Unterberger aus Österreich. „Auch die nächsten Jahre werde ich Vollgas geben“, erklärte die 27-jährige Aus-

Im Teambewerb sicherte sich Italien die Goldmedaille (Lanthaler/ Pigneter/Gruber) vor Titelverteidiger Österreich (Unterberger/ Scheikl/Kammerlander), die Bronzemedaille ging an Russland (Lavrenteva/Kovshik/Talykh)  Foto: Chris Walch

nahmekönnerin der Presse, „die Motivation ist auf alle Fälle da.“ Sozusagen als Sahnehäubchen auf der Torte holte sich Evelin im abschließenden Teamwettbewerb gemeinsam mit Patrick Pigneter und Alex Gruber nochmals souverän die Goldmedaille. Eine Woche später, am 10. Februar, setzte Evelin ihre beindruckende Erfolgsserie fort. Im rumänischen Vatra Dornei kürte sie sich zum 3. Mal zur Gesamtsiegerin im Weltcup der Naturbahnrodlerinnen, Weltcup-Sieg in Vatra Dornei 2019: Evelin Lanthaler, die Ausnahmekönnerin aus dem Passeiertal voll in ihrem Element  Foto: Marian Negotei

Impressum

Erscheint zweimonatlich. Eingetragen beim Landesgericht Bozen mit Dekret Nr. 11/87 vom 29. 5. 1987. Eigentümer und Herausgeber: Gemeinden Moos, St. Leonhard und St. Martin in Passeier; vertreten durch den Bürgermeister von St. Leonhard, Konrad Pfitscher – Kohlstatt 72, St. Leonhard in Passeier. Verantwortlich im Sinne des Pressegesetzes: Ulrich Mayer. Redaktion: Kurt Gufler, Rosmarie Pamer, Heinrich Hofer, Siglinde Jaitner, Arnold Rinner, Karl Lanthaler – Kohlstatt 72, St. Leonhard in Passeier. Korrektur: Ernst Rinner, Kurt Gufler. Produktion und Druck: design.buero Artikel können bei allen Redaktionsmitgliedern und bei design.buero in St. Martin (Dorfstraße 14) abge­geben werden und müssen mit dem Namen und der Telefonnummer des Verfassers oder der Verfasserin versehen sein. Werbebeiträge direkt an das Passeirer Blatt, passeirerblatt@passeier.it, T 0473 656 239. Redaktionsschluss: 29. März, 31. Mai 2019 E-Mail: passeirerblatt@passeier.it www.passeirer-blatt.it

wobei sie ihren grandiosen Triumph mit dem sechsten Sieg im sechsten Rennen komplett machte, was ihre derzeitige Ausnahmestellung erneut bestätigte. Liebe Evelin, abschließend vonseiten deiner zahlreichen Psairer Fans und der Redaktion des Passeirer Blattes einen ganz herzlichen Glückwunsch zu deinen großartigen Leistungen und weiterhin viel Erfolg! Kurt Gufler


3  Passeirer Blatt – nr. 151, Februar 2019

Gemeinden Nachhaltiges Verkehrsverhalten

Radfahren macht fit und hält gesund

Versammlungsleiter Dr. Walter Weiss, Bürgermeister Matthias Raffl und Regionalassessor Karl Oberhauser

1984 – 2019

35 Jahre Marktgemeinde St. Leonhard Im Jahr 1984 feierte das Tirolerland das 175-jährige Gedenken an die Freiheitskämpfe von 1809. Zu diesem Anlass ersuchte der Kultur- und Heimatpflegeverein Passeier die Gemeinde St. Leonhard, im Sinne des Regionalgesetzes vom 28. August 1983, Nr. 10, den Ehrentitel einer Marktgemeinde anzustreben. Als Begründung nannte der Verein die überregionale Bedeutung der Geschichte von St. Leonhard als Ort bedeutender Jahrmärkte inklusive der Jahrhunderte alten Bedeutung des Deutschen Ordens. Ferner wurde hingewiesen auf talbezo-

gene Dienste des Dorfes wie sprengel­ ärztliche Betreuung, Apotheke und Sitz verschiedener Konsortien zwischen den Passeirer Gemeinden. Nach einstimmigem Beschluss des Gemeinderates erging das Ersuchen an den Regionalausschuss in Trient, der mit Dekret vom 21. Juni 1984 die Ehrentitelvergabe vornahm. Anlässlich einer Bürgerversammlung in St. Leonhard überreichte der Regional­ assessor Karl Oberhauser dem Bürgermeister Matthias Raffl die Ehrenurkunde. Heinrich Hofer

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Radfahren liegt voll im Trend und erfreut sich steigender Beliebtheit. Dabei ist das Radfahren nicht nur eine schnelle, kostensparende und klimafreundliche Fortbewegungsart. Vor allem ist sie gesund und ist Ausdruck eines aktiven Lebensstils, was zahlreiche Studien aus dem europäischen Raum belegen: Das Radfahren steigert nicht nur die körperliche sowie die geistige Fitness, sondern kann das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Stoffwechsel­ störungen beträchtlich senken. Aktive Bürgerinnen und Bürger, die auf ihre Gesundheit achten, belasten die Ausgaben des öffentlichen Gesundheitssystems weniger als inaktive. Radfahrer erkranken laut verschiedenen Statistiken seltener an Tumoren als Nicht-Radfahrer. Radfahren fördert den Koordinationsund Gleichgewichtssinn. Radfahren beugt Depressionen vor. Regelmäßiges Radfahren baut nämlich nicht nur Kalorien ab, sondern auch Stresshormone! Je mehr Personen mit dem Rad unterwegs sind, desto weniger Schadstoffe gelangen in die Umwelt und damit in deine Lunge. Das Fahrrad erzeugt zudem beinahe keine Lärmbelästigung. Neben all diesen für die Gesundheit positiven Effekten gibt es auch verkehrstechnische Vorteile durch das Radfahren in den Gemeinden. Durch geeignete Maßnahmen sollen die Bürgerinnen und Bürger davon überzeugt werden, den motorisierten Individualverkehr zugunsten eines gesünderen und nachhaltigeren Verkehrsverhaltens innerorts abzubauen. Der Aufwertung der Fahrradmobilität kommt dabei eine große Bedeutung zu. Die Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt unterstützt im Rahmen des InterregProjektes PRO-BYKE im Kooperations­ programm Italien-Österreich 2014 – 2020 die Radverkehrsförderung, indem sie den Gemeinden die notwendigen Hilfsmittel und die fachliche Unterstützung zukommen lässt. Worauf also warten? Steig auch du im Alltag immer öfter aufs Fahrrad – auf kurzen Strecken bist du damit am schnellsten und hast gleichzeitig auch etwas für deine Gesundheit und die Umwelt getan! Nähere Informationen unter: https:// www.bzgbga.it/de/UmweltMobilitaet/ Mobilitaet/Interreg_PRO-BYKE Werner Außerer


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5  Passeirer Blatt – nr. 151, Februar 2019

Tätigkeitsbericht

Verbraucherberatung in Passeier Für das Jahr 2018 Statistik Frauen

237

Männer

165

GESAMTZAHL:

402

Kontaktaufnahmen Telefon

100

Email/Fax

94

Persönlich

175

Außerhalb Passeiers

33

Gesamtzahl:

402

Herkunft Moos

92

22,89%

St. Leonhard

169

42,04%

St. Martin

141

35,07%

Gesamtzahl:

402

100,00%

Bereichsübersicht Handel und Konsum

30

7,46%

6

1,49%

Telefonie

73

18,16%

Versicherung

27

6,72%

Bereich KFZ

16

3,98%

Handwerk/Werkvertäge

19

4,73%

5

1,24%

Kondominiumsrecht

10

2,49%

Öffentlicher Dienst

3

0,75%

Finanzdienstleistungen

56

13,93%

Energieanbieter

51

12,69%

Freiberufler

19

4,73%

4

1,00%

E-Commerce

31

7,71%

Fernsehgebühr

52

12,94%

402

100,00%

Gesundheit

Mieterrecht

Allgemeine Beratung

Gesamtzahl:

Allgemeines Nachdem am 16. 1. 2017 die Verbraucherberatung im Passeiertal ins Leben gerufen wurde, konnte diese, dank der Unterstützung der Gemeinden St. Martin, Moos sowie St. Leonhard, auch im Jahr 2018 fortgeführt werden. Die Außenstelle wurde auch in diesem Jahr vom Juristen Reinhard Bauer betreut, der Beratungen in sämtlichen verbraucherrechtlichen Bereichen anbietet. Die Tätigkeit ist dabei nicht auf die Beratung beschränkt, sondern besteht im Wesentlichen in der Prävention sowie Intervention für die Bürger des Passeiertals. Die Außenstelle steht den Bürgern jeden Montag, von 15 bis 17 Uhr, persönlich und telefonisch zur Verfügung und erfuhr auch in diesem Jahr regen Zuspruch. Im Jahr 2018 haben sich 402 Bürgerinnen und Bürger an die Beratungsstelle gewandt, ca. 40% davon Männer und 60% davon Frauen, womit eine mit dem Vorjahr vergleichbare, vollständige Auslastung der Beratungsstelle gegeben war. Die Beratungsdauer beläuft sich auf durchschnittlich 20 – 30 Minuten pro Bürgerinnen und Bürger. Zu nennen ist hier ferner die Nachbearbeitung der Fälle, welche zum Großteil in der Zentrale der Verbraucherzentrale Südtirol abgewickelt wird und den Arbeitsaufwand in etwa verdoppelt. Beratungen Die Telefonie ist die zentrale Thematik im Passeiertal. Wöchentlich erbeten Verbraucherinnen und Verbraucher Unterstützung in diesem Bereich. Meist werden die teils komplexen Problematiken erst durch ein Mediationsverfahren gewinnbringend gelöst. Die Mediation ist ein strukturiertes und kostengünstiges Verfahren zur konstruktiven Beilegung des Konfliktes, welches immer häufiger abgewickelt wird. Im Bereich der Telefonie ist ein derartiges Verfahren zudem verpflichtend, um, im weiteren Verlauf, seine Rechte auch gerichtlich durchsetzen zu können. Für diverse Diskrepanzen sorgte, wie auch in den vorangegangenen Jahren, der Betreiberwechsel des Energieanbieters im Zuge der Haustürgeschäfte. Hier wurde eine Vielzahl an Prävention betrieben, um Verbraucherinnen und Verbraucher über ihre Rechte zu informieren. Bei bereits bestehenden Verträgen wurde, im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen und auf Wunsch der Verbraucher, meist der Vertragsrücktritt erwirkt. Eine irreführende Begleiterscheinung besteht hier oftmals in den überflüssigen Zusatzversicherungen, welche den Verbrauchern

Verbraucherberater Mag. iur. Reinhard Bauer

dringend empfohlen werden, die sich, nach genauerer Prüfung, jedoch meist als gegenstandslos herausstellten. Die Finanzberatung der Außenstelle wird gerne und häufig erbeten, da die Tätigkeit der VZS in diesem Bereich äußerst intensiv und breit gefächert ist. Verbraucher ziehen den Nutzen aus der jahrelangen Erfahrung der Berater sowie den verschiedensten Interventionen, wie Sammeloder Pilotklagen vor der ordentlichen Gerichtsbarkeit, den Mediations- und Schiedsverfahren oder aus den Meldungen an die italienische Marktaufsichtsund Wettbewerbsbehörde (AGCM). Diese Interventionen der Verbraucherzentrale Südtirol zeigt zunehmend positive Wirkung, zumal viele Verbraucher sich nun genau über ihre Rechte informieren und sich vom ursprünglichen blinden Vertrauen zu Banken abkehren. Seit im Jahr 2016 die Abrechnung der Fernsehgebühr grundlegend modifiziert wurde, besteht eine Vielzahl an Diskrepanzen und Klärungsbedarf. Dieser Bereich bereitet vielen Verbrauchern Probleme durch teilweise inkonsistente Informationen und sorgt daher für Verwirrung und Unmut. In den Beratungen konnten jeweils sämtliche Unklarheiten ausgeräumt und den Bürgern Rechts­ sicherheit vermittelt werden. Reinhard Bauer

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6

Beschlüsse

Aus dem Rathaus von St. Martin vom 1. 12. 2018 bis 25. 1. 2019 >  Allgemeine Verwaltung:  Der Gemeinderat hat in der Sitzung vom 20.12.2018 Frau Dr. Rosmarie Pamer als effektive Vertreterin und Frau Franziska Weber als Ersatzvertreterin der Gemeinde St. Martin i.P. für den Führungsausschuss des Naturparks Texelgruppe namhaft gemacht; das Hotel „Pfandler Ålm“ in St. Martin wurde mit der Verpflegung anlässlich der Feier für die ehrenamtlich Tätigen zum Preis von insgesamt € 5.000 beauftragt; Übernahme der anteilmäßigen Kosten für die Führung und Instandhaltung des Passerschluchtenweges: Der anteilmäßige Betrag in Höhe von € 1.396,49 für das Jahr 2018 wurde an die Gemeinde Moos bezahlt; Verbraucherberatung: Der Gemeindeausschuss hat beschlossen, den Spesenanteil in Höhe von € 2.100 für die Durchführung der Sprechstunden der Verbraucherzentrale Südtirol in den Räumlichkeiten des Sozialsprengels Passeier im Jahr 2019 zu übernehmen; Passeirer Blatt: Die Fa. design.buero des Albert Pinggera mit Sitz in St. Leonhard wurde mit der Produktion des Passeirer Blattes im Jahr 2019 zum Preis von € 22.000 beauftragt. > Beiträge:  Amateur Tennisclub Passeier – € 1.000 für den Ankauf von Vereins­ bekleidung; ASC Passeier – Sektion Volleyball – € 5.000 für den Ankauf eines Kleinbusses; ASC Passeier – Sektion Leichtathletik – € 1.500 für den Ankauf von Trainings­ bekleidung und Trainingsmaterial. > Bibliothek/Mehrzweckgebäude:  Ankauf von Büchern, Medien und Zeitschriften für die Öffentliche Bibliothek im Jahr 2019: Buchgemeinschaft Meran KG, Meran – € 2.500; Athesia Buch GmbH, Bozen – € 3.000; A. Weger KG, Brixen – € 3.500; Supermarket Passeier des Platter Dieter, St. Martin – € 800; Lieferung des Paketes „Lesezirkel“ für die Öffentliche Bibliothek im Jahr 2019 – Stafette Verlag KG, Zweigstelle Bozen – € 1.200; Lieferung von Beleuchtung für die Räumlichkeiten der ehemaligen Bibliothek im Mehrzweckgebäude – Anco Leuchten KG, Eyrs – € 3.294. > Kindergarten/Schule:  Lieferung von Spielmaterial für den Kindergarten St. Martin – Archimedes OHG, Mühlbach – € 1.695,80; Lieferung von Bastelmaterial für den Kindergarten St. Martin – Papier Profi KG, St. Leonhard – € 1.700; Grundschule St. Martin – Austausch der

Heizanlage – Zusatzarbeiten – Kuen KG, St. Leonhard – € 7.632,91; Grundschule St. Martin – Reparaturarbeiten an der Lüftungsanlage der Turnhalle – Kuen KG, St. Leonhard – € 2.430,56; Lieferung und Montage von Akustikelementen für die Werkräume der Mittelschule – Hutter Acustix GmbH, Birkfeld (A) – 14.269,12 €; Lieferung von Vorhängen für die Mittelschule – Rudi‘s Heimdecor OHG, St. Martin – € 5.901,14; Lieferung von Obst für die Mittelschule und die Grundschulen von Saltaus und St. Martin – Johann Schnitzer & Co. KG, Meran – € 5.687,45. >  Öffentliche Arbeiten:  Neubau Sport­ zentrum St. Martin in Passeier: technische Unterstützung (TU) des Verfahrensverantwortlichen (RUP) in der Planungsphase – Plan Werk Stadt, Bozen – € 14.210,56. > Rathaus:  Wartung des gesamten Telefonsystems und Netzwerkes samt Außenstellen für den Zeitraum 2019 – 2021 – Telmekom GmbH, Lana – € 6.588; Lieferung von Blumen und Pflanzen für verschiedene Anlässe im Jahr 2019 – M&T Walder OHG, St. Martin – € 1.195,60; Technischer Dienst – Ernennung eines Gemeindetechnikers für das Jahr 2019 – Geom. Josef Mitterhofer, Marling – € 10.606,68. >  Straßen und Plätze:  Lieferung und Montage von drei verzinkten Mülleimern mit Aschenbecher sowie einem Poller für verschiedene Plätze in St. Martin – Metallprojekt GmbH, St. Martin – € 4.808,02; Weiterführung des öffentlichen WLAN-Hotspots im Jahr 2019 – Limitis GmbH, Welsberg – € 1.171,20. > Trinkwasser/Abwasser:  Wartung und Instandhaltung der Pumpstationen Neuhaus und Kalmtal bei der Kläranlage für zwei Jahre – Eco-Center AG, Bozen – Jahresbetrag von jeweils € 8.399,70.

Aus dem Rathaus von St. Leonhard vom 28. 11. 2018 bis 16. 1. 2019 > Beiträge:  Beitrag an den Alpenverein Südtirol-Sektion Passeier–Ortsstelle Walten für die Errichtung des Gipfelkreuzes Seebergspitze, € 3.000. > Kultur:  Beitrag an den Bildungsausschuss für die Organisation des Kultursommers auf der Jaufenburg 2018, € 4.000; Redaktion, Gestaltung, Satzung und Druck für das „Passeirer Blatt“ im Jahr 2019 – Fa. design.buero Albert Pinggera, € 18.000.

> Landwirtschaft:  Investitionsbeitrag an das Bodenverbesserungskonsortium „Walten“ für die außerordentliche Instandhaltung, € 20.000; Beitrag für die ordentliche Tätigkeit im Jahr 2018 an das Bodenverbesserungs­ konsortium „Prantach“, € 1.500; Beitrag an das Bodenverbesserungskonsortium „GomionSchlattach-Glaiten“, € 28.000; Investitions­ beitrag an das Bodenverbesserungskonsortium „Schweinsteg-Mörre“ für die Verbreiterung der Zufahrtsstraße zum Torgglerhof, € 2.687. >  Öffentliche Arbeiten:  Schotterlager für den Winterdienst in den Fraktionen und Örtlichkeiten Schweinsteg, Mörre und Prantach – Errichtung der Lager – Fa. Roman Reichhalter € 17.800; Breitbandversorgung – Abschluss eines Wartungsvertrages für das gemeindeeigene Glasfasernetz für einen Zeitraum von drei Jahren – EUM Genossenschaft, € 12.295,08; Sanierung Hochbehälter Windegg – Baumeisterarbeiten – Tiefbau & Transport GmbH, € 11.142,83; Sanierung Hochbehälter Windegg – Abdichtungsarbeiten – Isofol KG d. Daniel Ebner, € 14.583,28; Sanierung Hochbehälter Windegg – Schlosserarbeiten – Fa. Fabian Staschitz, € 2.722; Austausch der öffentlichen Beleuchtung im Dorf – Endstand der Arbeiten, € 230.014,57; Kanalisierung Schweinsteg/Verdorf – Sicherungsmaßnahmen im Bereich Stauden – Ausserer GmbH, € 16.080,20; Gehsteig Gomion im Abschnitt Wohnbauzone – Einfahrt Pichlhof – Ausführungsprojekt, € 78.501,92. > Schule:  Beitrag an den Katholischen Familienverband Südtirol – Hausaufgabenhilfe Passeier für das Schuljahr 2018/19, € 8.073. > Senioren:  Altenheim St. Barbara – Zustimmung zu den vom Konsortium Seniorendienste Passeier vorgeschlagenen Tagessätzen für das Jahr 2019, im Einzelzimmer mit € 50, im Mehrbettzimmer mit € 47,50; vorübergehende Unterbringung des Seniorenheimes im ehe­ maligen Hotel Christophorus – Genehmigung des überarbeiteten Ausführungsprojektes, € 437.171,57. > Sicherheit: Videoüberwachungsanlage – Lieferung und Installation der Vorrichtungen – North Systems GmbH, € 39.914. > Sport:  Investitionsbeitrag an den Amateursportclub Passeier Sektion Volleyball für den Ankauf von einem Kleinbus, € 6.400; Investitionsbeitrag an den Amateursportclub Passeier Sektion Fußball für den Ankauf eines Kleinbusses, € 8.000; Beitrag an den Amateurtennisclub Passeier für den Ankauf von Vereinsbekleidung, € 1.500; Durchführung von Instandhaltungs­ arbeiten in den Umkleidekabinen im Sportplatz-Gebäude – Fa. Eschgfäller Karl, € 6.957.


7  Passeirer Blatt – nr. 151, Februar 2019

> Straßen:  Durchführung von Versiegelungsarbeiten am Straßenbelag – Beton Asfalti GmbH, € 4.850; Gehsteig Walten – Genehmigung Endstand und Bescheinigung über die ordnungsgemäße Ausführung der Arbeiten € 170.754,53. > Trinkwasserversorgung:  Durchführung von Trinkwasseranalysen für das Jahr 2019 an die Firma eco-center AG, € 2.929,46. > Wohnbau:  EWZ „Gandellen“ – Ausarbeitung eines Teilungsplanes zur Parzellierung der Baulose – Geom. Alexander Senoner, € 3.000; EWZ Gandellen – primäre Erschließungsanlagen (intern und extern) Genehmigung des Ausführungsprojektes, € 1.370.335,66. > Zivilschutz:  Lieferung und Montage von digitalen Sirenenempfängern sowie einer elektronischen Sirene für Walten, € 10.331,33; Lieferung der Serienmöbel für den Zivilschutzraum im neuen Kindergarten St. Leonhard – Fa. Gufler Hubert GmbH, € 8.645.

Aus dem Rathaus von Moos vom 27. 11. 2018 bis 29. 1. 2019

>  Beiträge:  Auszahlung eines Akontos für die Führung des Skigebietes – Bergbahnen Pfelders GmbH – € 79.300; ASC Passeier – Sektion Volleyball – Ankauf eines Vereinsfahrzeuges – € 2.500; ASC Passeier – Sektion Leichtathletik – Ankauf neuer Geräte und Bekleidung – € 1.000; Bildungsausschuss – Beitrag für das Jahr 2018 € 7.000, für soziale Maßnahmen – € 1.060; Erhöhung des ordentlichen Beitrages 2018 an den Rodelverein Passeier-Raiffeisen – € 2.000; Tourismusverein Passeiertal für versch. Dienstleistungen – € 19.100, für verschiedene Arbeiten zur Errichtung des Klettersteiges „Stuller Wasserfall“ – € 24.000, für das Projekt „Weihnachten im Passeiertal“ – € 2.500; Freiwillige Feuerwehr Moos für die Reparatur des Kleinlöschfahrzeuges KLF-A MB – Sprinter CDI 519 – € 25.000. > Gemeinde:  Gehsteig Platt – Pfeldererstraße: Ankauf von Ersatzmaterial – Ewo GmbH – 
€ 2.417,67; Ankauf der G.p. 55/61 und 75/1 K.G. Moos von der Pfarrei Maria Himmelfahrt – € 84.381,60; Freizeitanlage Hochseilgarten Pfelders – Gefahr- und Kompatibilitätsprüfung – Alpin Geologie – 
€ 8.304,30;

Eissport- und Tennisanlage Pfelders – Anmietung eines Baggers für den Zeitraum 10.11.2018 – 10.03.2019 – € 7.499,34; gemeinsame Führung Minirecyclinghöfe St. Leonhard und Moos: Verpflichtung der voraussichtlichen Ausgaben – € 30.000; Ankauf einer Fotokopiermaschine für das Rathaus – Amonn Office GmbH – € 4.401,76; Spesen für Nightliner und Mobilitätsberatung an die Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt – € 2.655,40. Lieferung von verschiedenen Verkehrs­ schildern für die Gemeinde – Sanin GmbH – € 9.188,29; Bodenmarkierungen und Lieferung von Straßenschildern für den gebührenpflichtigen Parkplatz Pfelders – € 3.762,87; Ankauf von zwei Entkeimungsanlagen – Angerer Wassertechnik KG – € 9.098; Ankauf von 70 Kaltwasserzählern – Torggler Kommerz AG – € 9.394; Auftrag für den Kaminkehrdienst der öffent­ lichen Gebäude für das Jahr 2019 – Wilhelm Philipp – 
€ 2.000,31; Redaktion, Gestaltung, Satz und Druck für das Gemeindeblatt – Jahr 2019 – design.buero Albert Pinggera – € 12.500; Produktion des Buches „Aus Passeier schreibt man uns: …“ – design.buero Albert Pinggera € 2.000; Verbrauchermobil – Verbraucherberatung im Passeiertal Jahr 2019 – Verbraucherzentrale Südtirol – 
€ 1.800; Lieferung von Putzmaterial und Hygiene­ artikeln für die gemeindeeigenen Gebäude Jahr 2019 – 
€ 4.270; Umstellung der Sirenen auf digitale Sirenenempfänger in Moos, Platt, Pfelders, Rabenstein und Stuls – PCM Electronics – € 7.808; Fußballplatz Moos – Wartung des Fußball­ rasens Jahr 2019 – Baumpflegezentrum Südtirol Ronny der Gärtner – € 15.022,40; Tarif für den Dienst der Ableitung und Klärung der Abwässer für das Jahr 2019 – € 1,0070 (zzgl. MwSt.); Tarif für die Trinkwasserversorgung für das Jahr 2019:

Nutzung

Beschreibung

Haushalt

Einheitstarif

Nicht-Haushalt

Grundtarif erhöht

Gemischt

Tränktarif

Viehtränke Einheitstarif Nicht-Haushalt erhöht Viehtränke

Tarif Müllgebühr 2019: a) Grundgebühr Haushalte (Wohnungen) pro Person laut Familienbogen: € 10,47; b) Grundgebühr Betriebe (andere Nutzer) nach Punktesystem: € 5,8950 mit Biomüllsammlung bzw. € 4,7224 ohne Biomüllsammlung; zusätzlich wird bei diesen Nutzern ohne Biomüllsammlung eine Fixgebühr von € 10 pro Steuerträger eingehoben; c) Gebühr Mengentarif pro Liter: € 0,0287. >  Öffentliche Arbeiten:  Sanierung von 6 Holzbrücken – Auftrag für die statische Abnahme – Dr. Ing. Dieter Stolz – € 1.624,06; Timmelsjoch Passmuseum – Auftrag für die Ausarbeitung eines Teilungsplanes sowie der Kataster- und Gundbuchseintragung – Geom. Schaffler Rudolf – € 1.776,32; hydrologische Gefahr- und Kompatibilitätsprüfung in Platt und Pfelders – MountainEering GmbH – € 16.748,16; 50 Jahre Timmelsjochstraße – Timmel Transit 2018: Auftrag an das Museum Hinterpasseier für die Einrichtung der Ausstellung und Erarbeitung der didaktischen Materialien für die Führung 2019 – 
€ 7.942,13; Steinschlaggefahr im Bereich Pill: Ausarbeitung einer geologischen Machbarkeitsstudie mit Kostenschätzung – Dr. Geol. Konrad Messner -€ 4.790,94; Errichtung eines Parkplatzes in der Hand­ werkerzone Moos: Projektierung, Bauleitung, Abrechnung und Sicherheitskoordination – Dr. Ing. Markus Hesse – € 7.612,80; Erneuerung der Straßenbeleuchtung in Rabenstein: Projektierung – Per. Ind. Martin Hofer – 
€ 9.350,55; Übernahme der voraussichtlichen anteils­ mäßigen Kosten für den Bau der EgghofKaser – 
€ 145.335,82; Sanierung und Asphaltierung verschiedener Hofzufahrten in Rabenstein, Stuls und Platt – definitiver Zuschlag der Arbeiten an Varesco GmbH – € 274.998,89; Übernahme der voraussichtlichen anteils­ mäßigen Kosten für den Umbau des Alters­ heimes St. Barbara in St. Leonhard in Passeier – € 3.847.430,05.

Jahresvolumen

Betrag 0,79 €/m³

200 > 200

0,79 €/m³ 1,027 €/m³

35*GVE/UBA 120 200 >

0,632 €/m³ 0,79 €/m³ 0,79 €/m³ 1,027 €/m³ 0,632 €/m³


8

Kultur & Gesellschaft

Beerdigungszug für Dekan Gögele, am 17. Februar 1939. Die Musikkapelle ohne Tracht begleitet den Trauerzug

15. Februar 1939

Pfarrer und Dekan Karl Gögele OT starb vor 80 Jahren Einsegnung des Sarges vor der ehemaligen Theiskapelle


9  Passeirer Blatt – nr. 151, Februar 2019

Ein letztes Mal findet sich zum Jahresende 1938 ein Eintrag des Dekan Karl Gögele in der Pfarrchronik von St. Leonhard. Am 15. Februar des Jahres 1939 verzeichnet bereits sein Nachfolger Pater Max Oberkalmsteiner die traurige Nachricht über den Tod von Dekan Gögele: „Noch war tiefe Trauer über allen Gemütern wegen des Hinscheidens des Hl. Vaters Pius XI. – er war am 10. Februar in Rom gestorben –, da traf unsere Pfarrgemeinde eine neue schwere Heimsuchung. Hochw. H. Dekan Karl Gögele erkrankte am Samstagnachmittag an einem schweren Asthmaanfall. Die Nacht hindurch mußte er im Lehnstuhl bleiben […]. Auf die telefonische Nachricht hin kam abends Hw. P. Prior Magnus Hager, sowie auch Herr Pfarrer von St. Martin. Der Zustand des Kranken besserte sich etwas. […] In der Nacht zum Dienstag verschlimmerte sich sein Zustand wieder sehr. […] In der Nacht zum Mittwoch fühlte er sich recht wohl. Nach dem Spätkirchen wollte er feierlich versehen werden. Aber schon zu Anfang der Frühmesse etwas nach 6 Uhr verschied er unerwartet schnell an Herzlähmung. Die Überraschung und die Trauer war allgemein. Viele Leute kamen zu seiner Bahre im hinteren Raum.“ Von der großen Beliebtheit Dekan Gögeles zeugte sein Begräbnis. 52 Geistliche und über 2.000 Gläubige gaben ihm das letzte Geleit. „Die Musik durfte ausnahmsweise mitgehen. Der Chor sang noch ein schönes Grablied“, notierte Pater Oberkalmsteiner. In das Sterbebuch schrieb er: „Er war ein großer Freund der Heimat sowie der Natur und Kunst, zugleich auch ein geschulter Zeichner und Maler.“ Pfarrer Gögele war wenige Wochen vor seinem sechzigsten Geburtstag (9. März 1879 in Lana) verstorben. 20 Jahre lang hatte er die Pfarre St. Leonhard und das Dekanat Passeier betreut. Am 1. Februar 1919, nur einen Monat nachdem er aus dem Ersten Weltkrieg nach Südtirol zurückgekehrt war, begann seine seelsorgliche Tätigkeit in Passeier. Es war die Zeit, als Südtirol dem Königreich Italien angeschlossen wurde und wenige Jahre später mit der Machtergreifung Mussolinis die ethnische Existenz der Südtiroler bedroht war. In dieser unruhigen und unsicheren Zeit war das Tal Grenzgebiet und durch italienisches Militär besetzt. Zudem engten die faschistischen Behörden mit den zahlreichen verwaltungspolitischen Maßnahmen zur Italianisierung des Landes auch Gögeles seelsorglichen Handlungsspielraum erheblich ein. Durch kluges Taktieren versuchte er sich dagegen zur Wehr zu setzen. Seine Fähigkeit zur Einschätzung des real Machbaren und nicht zuletzt auch seine humoristische

Grabdenkmal für Dekan Gögele, ehemals auf dem Friedhof von St. Leonhard, entworfen von Architekt Albert Platter aus Meran. Das Kruzifix gestaltete der Bildhauer Mayrhofer aus Obermais. Lateinische Inschrift, damit wurde die verpflichtende italienische Grabaufschrift umgangen

Ader halfen ihm dabei. Doch auch seine Wehmut über den Untergang des österreichischen Kaiserreiches und dem damit verbundenen Verlust des Vaterlandes klingen immer wieder an. Als weitsichtiger Seelsorger erkannte er zudem schon früh die Gefahr des heraufziehenden Nationalsozialismus. Im Tal auftauchende einschlägige Symbole und Aktionen beobachtete er mit Sorge und Ablehnung. Wäre Gögele in der zweiten Jahreshälfte 1939 vor der unseligen, aufgezwungenen Wahl der Südtiroler über das „Gehen oder Bleiben“ gestanden, hätte er sich, wie

viele Geistliche des Landes, wohl für den weißen Stimmzettel und somit für das „Bleiben“ entschieden. Durch sein vorzeitiges Ableben blieb Gögele das unheilvollste Ereignis, das der Südtiroler Bevölkerung im Juni des Jahres 39 von den Diktatoren Hitler und Mussolini aufge­ bürdet wurde – die Option –, erspart. Nicht mehr miterleben musste Pfarrer Gögele auch den Überfall Hitlers auf Polen am 1. September 39 und damit den Beginn des Zweiten Weltkrieges, welcher in seiner Brutalität und Entmenschlichung den Ersten Weltkrieg noch um vieles übertraf. >


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> Die Erinnerung an seine vier langen Kriegsjahre von 1914 bis 1918 an der österreichisch-deutschen Ostfront und an die Südwestfront in Italien hätte ihn eingeholt. Als Feldkaplan des 4. DeutschordensVerwundetenspitals dokumentierte er diese zerstörerische Zeit durch ausführ­ liche Tagebuchaufzeichnungen, welche als Publikation des Raetia-Verlages seit einem Jahr in zwei Bänden vorliegen. Oft beschrieb und nannte er Orte und Menschen im damaligen Galizien und Russland in denen er sich mit seinem Spital aufhielt, welche rund 25 Jahre später zum grausamen Inbegriff des nationalsozialistischen Massenmordes an der ostjüdischen Bevölkerung im Holocaust wurden: Belzec, Auschwitz, Lublin, Kowel. Monika Mader Band I Monika Mader (Hrsg.) Hinter den Fronten Galiziens Feldkaplan Karl Gögele und sein Verwundetenspital – Aufzeichnungen 1914 – 1915 16,5 × 24 cm, 344 Seiten ISBN: 978-88-7283-537-1 Bozen 2016, Edition Raetia – € 29,90

Band II Monika Mader (Hrsg.) Raues Leben, großes Sterben Feldkaplan Karl Gögele und sein Deutsch­ ordensspital. Kriegstagebücher 1915 – 1918 16,5 × 24 cm, 560 Seiten ISBN: 978-88-7283-628-6 Bozen 2018, Edition Raetia – € 35,00

St. Martin

St. Leonhard

Moos

† 03. 01. 2018 Waltraud Gamper, * 11. 08. 1933 † 20. 01. 2018 Leonhard Raich, * 26. 01. 1941 † 19. 04. 2018 Oswald Franz Raich, * 15. 02. 1954 † 29. 04. 2018 Theresia Platter, * 14. 09. 1919 † 29. 04. 2018 Anna Lanthaler, * 27. 05. 1929 † 06. 05. 2018 Rosa Verdorfer, * 18. 01. 1923 † 06. 05. 2018 Monica Egger, * 15. 05. 1933 † 12. 06. 2018 Marianna Lanthaler, * 03. 05. 1930 † 21. 06. 2018 Johann Josef Pichler, * 22. 08. 1929 † 01. 08. 2018 Franziska Pichler, * 23. 05. 1932 † 03. 08. 2018 Franziska Kammerer, * 04. 11. 1936 † 10. 08. 2018 Antonio Pixner, * 13. 05. 1937 † 02. 09. 2018 Franz Josef Pixner, * 30. 08. 1970 † 10. 10. 2018 Anna Brunner, * 10. 06. 1928 † 18. 10. 2018 Johann Georg Ilmer, * 27. 07. 1938 † 26. 10. 2018 Franz Johann Raich, * 01. 03. 1934 † 27. 10. 2018 Pietro Luigi Paviolo, * 05. 06. 1941 † 08. 11. 2018 Anton Martin Pflug, * 03. 11. 1948 † 09. 11. 2018 Rosa Maria Raich, * 09. 12. 1936 † 23. 11. 2018 Cecilia Elisabetta Königsrainer, * 28. 06. 24 † 01. 12. 2018 Bartl Pixner, * 31. 05. 1938 † 03. 12. 2018 Maria Mair, * 26. 04. 1921 † 17. 12. 2018 Daniel Pichler, * 19. 09. 1998

† 18. 01. 2018 Thomas Prünster, * 22. 04. 1969 † 31. 01. 2018 Judith Rosina Hofer, * 13. 03. 1965 † 02. 02. 2018 Josef Karlegger, * 22. 02. 1937 † 07. 02. 2018 Anna Hofer, * 14. 05. 1927 † 14. 02. 2018 Nadja Hofer, * 12. 06. 1976 † 12. 03. 2018 Teresa Oberprantacher, * 01. 10. 1927 † 14. 03. 2018 Johann Gufler, * 24. 12. 1937 † 21. 03. 2018 Hans Holzknecht, * 07. 09. 1941 † 15. 04. 2018 Maria Mangger, * 03. 09. 1925 † 17. 05. 2018 Anna Hofer, * 13. 07. 1929 † 22. 05. 2018 Kilian Widmann, * 11. 07. 1930 † 26. 05. 2018 Margherita Thurin, * 02. 04. 1938 † 28. 05. 2018 Emma Gufler, * 16. 05. 1940 † 01. 06. 2018 Josefa Agatha Mangger, * 27. 07. 1933 † 04. 06. 2018 Dante Casari, * 01. 08. 1925 † 05. 06. 2018 Albert Josef Folie, * 25. 07. 1940 † 23. 07. 2018 André Schiefer, * 01. 05. 1985 † 02. 08. 2018 Frieda Rosa Ennemoser, * 03. 09. 1928 † 07. 08. 2018 Philipp Augscheller, * 07. 08. 2018 † 11. 08. 2018 Rosa Martha Haller, * 10. 03. 1925 † 24. 08. 2018 Alois Gumpold, * 20. 06. 1944 † 02. 09. 2018 Josef Martin Ilmer, * 02. 01. 1928 † 16. 09. 2018 Ferdinand Pixner, * 13. 10. 1950 † 02. 10. 2018 Theresia Raich, * 23. 06. 1919 † 05. 10. 2018 Gottfried Pircher, * 20. 06. 1931 † 31. 10. 2018 Erwin Mair, * 18. 02. 1962 † 13. 11. 2018 Johann Ignaz Augscheller, * 04. 05. 1937 † 25. 11. 2018 Martha Maria Auer, * 16. 06. 1935 † 25. 12. 2018 Martha Maria Kofler, * 02. 05. 1929 † 27. 12. 2018 Peter Plankl, * 04. 05. 1948

† 01. 01. 2018 Anton Johann Schweigl, * 12. 04. 1941 † 11. 01. 2018 Bernd Wolfgang Allnach, * 20. 06. 1945 † 11. 01. 2018 Frieda Gufler, * 23. 02. 1946 † 22. 01. 2018 Erika Pöhl, * 23. 07. 1940 † 31. 01. 2018 Josef Erwin Pöll, * 30. 11. 1945 † 11. 03. 2018 Theresia Ennemoser, * 08. 09. 1934 † 15. 03. 2018 Gottfried Pixner, * 09. 12. 1946 † 19. 03. 2018 Christian Nössing, * 19. 09. 1984 † 14. 04. 2018 Johann Pfandler, * 29. 07. 1930 † 16. 04. 2018 Alois Brunner, * 26. 03. 1934 † 29. 04. 2018 Franz Pfitscher, * 07. 08. 1926 † 02. 05. 2018 Regina Hofer, * 07. 10. 1925 † 31. 05. 2018 Franz Raich, * 23. 10. 1940 † 22. 06. 2018 Johann Ennemoser, * 05. 10. 1934 † 30. 06. 2018 Maria Raffl, * 07. 11. 1930 † 26. 09. 2018 Franz Hofer, * 31. 05. 1929 † 30. 09. 2018 Luise Raffl, * 15. 09. 1936 † 22. 12. 2018 Magdalena Haller, * 20. 06. 1933

Tagebuchedition:

2018 Verstorbene


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Natur & umwelt

Naturerlebnis der besonderen Art: der Anblick eines lautlos dahingleitenden Bartgeiers  Foto: Oswald Gufler

Heimische Vogelwelt

Der Bartgeier Bartgeier sind außergewöhnliche Greif­ vögel. Den imposanten Vögeln mit einer Flügelspannweite von etwa 2,8 Metern beim lautlosen Dahingleiten an sonnenbeschienenen Berghängen zuzusehen, gehört zu den besonderen Erlebnissen bei einer Bergwanderung. Voll auf ihre Kosten kamen in den ersten zwei Jännerwochen Naturgucker, als wiederholt drei und an manchen Tagen gleich fünf Bartgeier an den Felshängen über Moos ihre Kreise zogen. Nur mutmaßen kann man über das plötzliche Auftauchen der vielen Geier. Mit größter Wahrscheinlichkeit ist anzunehmen, dass sich die faszinierenden Vögel auf der Suche nach Nahrung aus dem Raum Vinschgau, wo sich mehrere Brutplätze befinden, ins Hinterpasseier begeben haben. Der Aktionsradius eines Bartgeiers beträgt zwischen 100 und 750 Quadratkilometern. Dieses riesige Territorium sucht der Geier in ausdauernden Gleitflügen nach Nahrung ab. Innerhalb dieses Gebietes besitzt das Paar ein festes Territorium, in dem es seine Horste errichtet.

Im Unterschied zu anderen Greifvögeln brütet der Geier mit dem prächtigen Kopfgefieder mitten im Winter im Zeitraum Dezember bis Februar. Damit die zwei Eier, von denen eins etwa viermal so groß ist wie ein Hühnerei und ein Gewicht von 200 bis 250 g hat, immer schön warm bleiben, tragen die Altvögel regelrechte Federhosen. Die Brut mitten im Winter hat aber einen Vorteil: Anfang März befreien die Strahlen der wärmenden Frühlingssonne die Kadaver des Fallwildes, das den Winter nicht überlebt hat, vom Schnee. Nach etwa 55 Tagen Brutzeit schlüpft der erste Jungvogel. Damit ist der Tisch für die Bartgeier reich gedeckt. Eine erfolgreiche Jungenaufzucht gelingt meist erst ab einem Alter von 8 – 9 Jahren. Das zweite Junge, das in der Regel eine Woche später schlüpft, wird vom stärkeren Küken derart drangsaliert und vom Fressen abgehalten, bis dieses verendet. Die Hauptnahrung des Aasfressers sind durch Lawinen, Steinschlag, Absturz und Krankheit getötete Wild- und Haustiere.

Deren Kadaver werden zunächst vom Fuchs, Kolkraben und Steinadler gefressen. Der Bartgeier hat sich als einzige Geierart auf den Verzehr von Knochen verendeter Tiere spezialisiert. 90% seiner Nahrung bestehen aus Knochen, die neben Kalk, viele Fette und nahrhafte Eiweiße enthalten. Mit seinem besonders sauren Magensaft kann er diese vollständig verdauen. Sogar Rinderwirbel und Knochenstücke bis zu einer Länge von 30 cm kann der Bartgeier als Ganzes verschlucken und verdauen. Größere Knochen zertrümmert er mit einem besonderen Kniff, indem er sie in große Höhe trägt und dann auf felsiges Gelände (sogenannte Knochenschmieden) fallen lässt, auf dem sie zersplittern. Die Bruchstücke verzehrt er dann. Bartgeier wurden in den Alpen Anfang des 20. Jahrhunderts ausgerottet. 1986 erfolgte das erste Wiederansiedelungsprojekt dieses majestätischen Geiers in Österreich. 2015 brütete das erste Bartgeierpaar erfolgreich im Martelltal. Heute bewohnen etwa 220 dieser aus­ dauernden Segler den Alpenraum. Im Passeier ist es wohl nur noch eine Frage der Zeit bis ein erstes Bartgeierpaar brütet. Arnold Rinner


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Viele Arbeitsstunden erforderte die Verlegung und der Neubau der Brücke über den Faltmarbach  Foto Fabian Ploner

Arbeits- und kostenintensiv

Wanderwege im Naturpark Der Naturpark Texelgruppe, an dem acht Gemeinden Anteil haben, wartet mit einem schier unendlichen Angebot an Wanderrouten auf. Mit diesem tollen Wegenetz einher geht ein weitreichendes Maß an Verantwortung für Gäste und Einheimische. Jahr für Jahr das gesamte Wegenetz auf Vordermann zu bringen und instand zu halten ist nicht nur in finanzieller Hinsicht eine große Herausforderung, es erfordert auch sehr viel Einsatz und Knochenarbeit von Seiten der etwa 20 saisonal angestellten Naturparkarbeiter. Nachfolgend eine kurze Auflistung der in der Gemeinde Moos, der flächenmäßig mit Abstand größten Naturparkgemeinde, im Sommer 2018 durchgeführten Projekte und Initiativen. Besonders kostenintensiv war die Errichtung von zwei etwa 10m langen Brücken mit H-Schienen am Meraner Höhenweg über den Saldernbach und das „Hämmertool“. Eine weitere neue 7,5 m lange Brücke wurde bei der „Faltmaralm“ gebaut. Der neue Standort dieser Brücke über den Faltmarbach erforderte auch das Angraben eines neuen Wegabschnittes. Zeitaufwändig ist auch die alljährliche Errichtung von 5 Brücken im Frühjahr im Gebiet über Pfelders. Da sich die Brückenstandorte in Lawinenrinnen befinden gilt es im Herbst diese Brücken wieder abzutragen.

Wie in den letzten Jahren wurden auch heuer an der 1,7 km langen Wegtrasse am „Stettiner Weg“ sehr aufwendige Arbeiten durchgeführt. Der neu trassierte Weg wurde im Laufe des Sommers fertig­ gestellt. Undichte Stellen mit hohem Wasser­ verlust machten Sanierungsarbeiten am Ulfaser Waalweg in einer Länge von etwa 600 Laufmetern erforderlich. Andere Baustellen richteten die Naturparkarbeiter im vergangenen Sommer an den Höhenwegen Nr. 44B im Abschnitt Grubjoch – Pfelders und im Abschnitt Schneidalm Richtung Weittal ein. Im Seebertal hatten die Schneemassen im vergangenen Winter die Umzäunung des Parkplatzes zerstört. Etwa 180 Laufmeter Zaun mussten neu errichtet werden. Neben diesen durchgeführten und finanziell besonders zu Buche schlagenden Arbeiten, gab es den ganzen Sommer hindurch noch viele andere Tätigkeiten zu verrichten wie etwa Stufen und Geländer ausbessern, Markierungen auffrischen, Eisenketten anbringen, Sicherungsseile und Beschilderungen kontrollieren und erneuern, Säuberungs- und Ausmäh­ arbeiten … Als wären dies nicht schon Arbeiten genug kommt im Jahr 2019 ein noch intensiveres Arbeitspensum auf die Naturparkarbeiter,

besonders im Vinschgauer Anteil des Parks zu, wo Herbststürme flächendeckend ganze Weganlagen durch umgerissene Wälder unpassierbar machten. Betrachtet man die vielen ausgeführten Arbeiten des abgelaufenen Jahres und den Top-Zustand der Wanderwege in der Texelgruppe kommt man nicht umhin, Florian Lanthaler und Fabian Ploner von der Forststation St. Leonhard für die Koordination der Arbeiten und den tüchtigen Wegarbeitern ein volles Lob auszusprechen. Ihre Arbeit im Dienste von Gästen und Einheimischen kann nicht hoch genug eingeschätzt werden und verdient Dank und Anerkennung. Arnold Rinner Wiederholter Steinschlag bei der „Eiskoorwond“ am Wanderweg zur Stettiner Hütte machten eine 1,7 km lange kostenintensive und zeitaufwändige Neutrassierung des Zuganges zur Schutzhütte unumgänglich  Foto: Florian Lanthaler


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Windwurf oberhalb von Schramach nach den heftigen Stürmen Ende Oktober  Foto: Arnold Rinner

Interessante Aufzeichnungen

Aufgelesen an der Wetterstation in Platt Seit 95 Jahren gibt es in Platt eine Wetterstation, die bis 2010 von der Geistlichkeit betreut wurde. Bis zum Weggang des Pfarrers Siegfried Pfitscher stand das Wetterhäuschen vor dem Pfarrhaus. Heute steht es im Garten von Manfred Öttl, der seit acht Jahren pünktlich und zuverlässig die Wetterstation betreut. Täglich in der Frühe werden die meteo­ rologischen Elemente erfasst und aufgezeichnet. Ergänzt wird diese Form der Aufzeichnung durch eine automatische Wetterstation, die neben dem Pfarrhaus steht. Die hier erfassten Daten werden direkt ins Zentrum des Hydrografischen Amtes geliefert. Nachfolgend einige Wetterdaten, die im Jahr 2018 an der Wetterstation von Platt von Manfred Öttl aufgeschrieben wurden: Der Jahresniederschlag lag mit 1.188,9 mm nahe dem langjährigen Durchschnitt, der im Ort bei 1.115 mm liegt. Sehr niederschlagsarm waren mit 164 mm Wasser pro Quadratmeter die Monate Mai, Juni und Juli. Am meisten Regen fiel im Oktober mit 286,2 mm. Davon entfielen 280,4 mm allein auf die letzten fünf Oktobertage. Insgesamt regnete es an 119 Tagen. Die Jahresmitteltemperatur im Ort überschritt im abgelaufenen Jahr

mit 10,1 °Celsius erstmals die 10-GradMarke und ist der höchste je gemessene Mittelwert im Bergdorf. Ungewöhnlich hoch sind die Sommertage, das sind Tage mit Temperaturen über 25 Grad. Davon Platt zu Jahresbeginn 2019. Frau Holle lässt noch auf sich warten  Foto: Arnold Rinner

gab es in Platt in diesem Sommer zweiundsechzig. 2017 waren es sechsundvierzig. Der heißeste Tag war mit 33,5 Grad der 2. August. Insgesamt gab es 7 Tage mit Temperaturen über 30 Grad. Die Frosttage, an denen Temperaturen unter dem Gefrierpunkt gemessen wurden, beliefen sich auf 91. Markantes Ereignis war Ende Februar eine mehrtägige Kältewelle. Kältester Tag des Jahres war der 28. Februar mit – 15 Grad Celsius. Dieser Wert wurde zum letzten Mal mit – 16,7 °Celsius am 1. 3. 2005 überschritten. Die Zahl der Eistage, das sind Tage an denen die Temperatur nicht über 0 Grad anstieg, belief sich auf insgesamt zehn. Schneefall gab es an 24 Tagen. Im Ganzen fielen im abgelaufenen Jahr 155 cm Neuschnee. Tage mit Schneebedeckung listete der Wetterbeobachter insgesamt 103 auf. Wie in den Jahren 2015 und 2016 lag zu Weihnachten und um die Jahreswende auch 2018 kein Schnee. Sehr warm war der Dezember mit einer mittleren Temperatur von 2,7 Grad Celsius. Gut im Gedächtnis geblieben sind vielen Talbewohnern die letzten drei Oktobertage mit Starkregen und orkanartigen Stürmen. Diese fegten am Rauhjoch und Jaufen mit Spitzen von mehr als 180 km/h dahin. Südtirolweit verursachten die Stürme in den mittleren Höhenlagen ungewöhnlich große Waldschäden durch Windwurf. Im Passeier wurden vor allem an den sonnseitigen Talhängen von St. Leonhard über Stuls bis Hahnebaum und Pill ganze Baumbestände entwurzelt und geknickt. Arnold Rinner


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vereine & verbände

Vigil Raffl leitete 22 Jahre als 1. Vorsitzender die Geschicke des AVS St. Martin

AVS Sektion St. Martin in Passeier

Ein großes Dankeschön an den verdienten 1. Vorsitzenden Vigil Raffl 43 Jahre Mitglied im AVS Sektion St. Martin und davon 42 Jahre im Ausschuss tätig, das sind die beeindruckenden Zahlen, die Raffl Vigils Einsatz für den Alpenverein eindrucksvoll belegen. Bei der Jahreshauptversammlung am 25. Jänner trat der „Weier“ Vigil nach verdienstvoller Tätigkeit von seinem Amt zurück. „Ein Jahr nach dem ich beim AVS-Mitglied wurde“, erzählt Vigil, „wurde ich 1976 zum Schriftführer gewählt, ein Amt, das ich bis 1996 inne hatte. In eben diesem Jahr trat Hansjörg Götsch als 1. Vorsitzender zurück und zuerst fand sich niemand, der dieses Amt angenommen hätte. Innerhalb des Ausschusses wurde ich schließlich, unter dem Motto „Es gibt keine andere Möglichkeit“, überredet, dieses Amt zu übernehmen und so bin ich mittlerweile seit 22 Jahren 1. Vorsitzender der AVS Sektion St. Martin. Höhepunkte meiner Amtszeit waren sicherlich der Bau der Kletterhalle im Jahre 2001 und dass ich in meiner Ära insgesamt 5 Jubiläumsfeste, sprich die 20-, 25-, 40-, 50- und 60-Jahr-Feiern jeweils auf der Pfandler Alm, mitorganisieren und erleben durfte. Erfreulich für mich sind auch die stetig steigenden Mitgliederzahlen unserer Sektion, waren es im Jahre 1999 noch 225 Mitglieder so hat sich diese Zahl auf mittlerweile 717 vermehrt. Die Menschen wollen etwas

erleben und vom Alltag abschalten, dem versuchen wir natürlich mit attraktiven Wanderangeboten entgegenzukommen. Waren es zu Beginn meiner Amtszeit noch 5 Wanderungen, die angeboten wurden, so sind es inzwischen ca. 30 schöne Touren und Ausflüge, die auf dem Programm stehen. Sehr aktiv ist auch unsere Jugend und auch die Familiengruppe hat sich gut bewährt. Mein persönliches Motto war es immer, für die Anliegen der Mitglieder da zu sein, Vigil und seine Frau Judith in den geliebten Bergen

ihnen zuzuhören und nach Möglichkeit zu helfen. Ein besonderes Anliegen war mir auch die gute Beziehung zu den Mitgliedern aus Deutschland, insbesondere zu dem Albverein der Ortsgruppe Nellingen. Ihre Mitglieder haben finanziell den Bau des Meraner Höhenweges auf dem Teilstück Magdfeld-Ulfas finanziert. Seit der Einweihung dieses Weges besteht eine sehr enge Verbindung zu diesem Verein, der der Sektion St. Martin stets eine finanzielle Unterstützung bei ihren Feierlichkeiten zukommen ließ. Eine sehr große Hilfe und Unterstützung für mich persönlich war stets der Beistand durch meine Frau Judith. Sie brachte viel Verständnis für mich auf, wohl auch dadurch bedingt, dass sie die Schönheit der Natur kennt, haben wir doch schon in jungen Jahren gemeinsam den Ortler und die Königsspitze bestiegen. Natürlich gab es aber auch dunkle Stunden, vor allem als ich Freunde auf ihrem letzten Weg begleiten musste, mit denen man sehr verbunden war. Ich möchte mich zu guter Letzt ganz besonders bei all jenen bedanken, die meine Vorhaben und Unternehmungen in all den Jahren unterstützt und begleitet haben. Ausschussmitglieder wie Charlotte Pichler, Roswitha Unterthurner, Georg Mair, Florian Kofler und Sepp Kofler (Greinwald) sowie die Rechnungsprüfer Waltraud Haller und Walter Pichler stehen bereits seit dem Jahre 2000 an meiner Seite. Jetzt aber freue ich mich auf hoffentlich manch schöne Bergtour mit Gleichgesinnten, denn in der Gemeinschaft unter Bergkameraden fühle ich mich einfach wohl, Berg Heil!“ Auch die Bürgermeisterin von St. Martin würdigte die Verdienste von Vigil Raffl: „Der Vigil ist meines Erachtens die Seele der AVS Sektion St. Martin, die Berge, die Natur und die Umwelt sind für ihn wirklich ein Herzensanliegen. Er ist ein sehr umgänglicher, menschlicher Typ, stets hilfsbereit und für alle Mitglieder der Ansprechpartner. Trotzdem kann er auch, z. B. bei neuen Erschließungswegen sehr kritisch sein, für ihn steht auch immer im Vordergrund, alte Wege zu erhalten. Vigil hat den Erfolgsweg der AVS Sektion St. Martin in entscheidendem Maße geprägt und dafür gebührt ihm im Namen aller Berg- und Naturfreunde ein großes Dankeschön!“ Kurt Gufler


15  Passeirer Blatt – nr. 151, Februar 2019

Ehrenkdt. Franz Gufler, Kdt Roland Gufler, BM Rosmarie Pamer, AI Josef Kofler, BFI Max Pollinger, Kdt.Stv. Konrad Pichler und Ka Emanuel Krezdorn mit den Geehrten FM Erwin Auer und Sf Manfred Raffl (Bildmitte)

FF St. Martin

Wenig Einsätze, aber rege Übungstätigkeit Die Freiwillige Feuerwehr St. Martin hielt am 18. Jänner 2019 ihre alljährliche Jahreshauptversammlung ab. Der Kommandant Roland Gufler begrüßte 44 aktive Wehrmänner und 12 Wehrmänner außer Dienst. Zudem waren Pater Christopf Waldner OT, Bürgermeisterin Rosmarie Pamer, Bezirksinspektor Max Pollinger, Abschnittsinspektor Josef Kofler und Ehrenkommandant Franz Gufler anwesend. Einsatzstatistik: Das Jahr 2018 war mit insgesamt 46 Einsatzmeldungen an den Verband eher ein ruhiges Jahr. Dabei handelte es sich um 7 Brandbekämpfungen und 39 technische Nothilfen. Im Gegensatz dazu war das Übungsprogramm mit 60 Proben verschiedenster Art sehr umfangreich. Davon legt besonders die zahlreiche Teilnahme an Lehrgängen in der Feuerwehrschule Vilpian beredtes Zeugnis ab. Kommandant Roland Gufler zog in seiner Ansprache auf das vergangene Jahr Bilanz: Er ging detailliert auf die Einsätze und die allgemeinen Veranstaltungen des Jahres 2018 ein. Vor allem die Übungstätigkeit unserer Wehr war sehr intensiv und wurde mit Schwerpunkt­ themen attraktiv gestaltet. Diverse Übungsszenarien wurden realistisch erprobt und auch verschiedene Objekte dafür ausgewählt. Als wichtigste Neuerung für das anstehende Arbeitsjahr sprach er den Ankauf und Austausch

eines Kleinlöschfahrzeuges an. Einen erfreulichen Höhepunkt bildeten daraufhin die Ehrungen: FM Erwin Auer wurde mit dem Dienstkreuz in Bronze für seinen 15-jährigen Einsatz geehrt und Sf Manfred Raffl mit dem Dienstkreuz in Silber für seinen 25-jährigen aktiven Dienst ausgezeichnet. Zudem wurden Armin Karlegger und Patrick Öttl als neue Mitglieder vorgestellt. Pater Christoph Waldner OT ergriff als erster der Festredner das Wort. Er betonte, dass er stets froh sei, wenn die Feuerwehr sofort zu Hilfe kommt, falls Not am Mann ist. Er wünschte allen Wehrmännern, dass sie mithilfe des hl. Florian und der hl. Agatha gesund und unversehrt von ihren Einsätzen zurückkehren. Die Bürgermeisterin Rosmarie Pamer bedankte sich bei den Wehrmännern für die fleißige Fortbildung und lobte ebenso die gute Pflege und Instandhaltung der Geräte, des Fuhrparkes und des Gerätehauses. Abschließend verlieh die Bürgermeisterin ihrer Überzeugung Ausdruck, dass die ehrenamtliche Tätigkeit wichtiger denn je sei, und vor allem die Feuerwehr in dieser Hinsicht Vorbildfunktion genieße. Bezirksinspektor Max Pollinger betonte bei seiner Ansprache, wie wichtig es sei, auch die Nachlöscharbeiten von Bränden mit Atemschutz vorzunehmen, da noch Rauchgase vorhanden seien. Zudem

ermahnte er alle Wehrmänner, auch bei Einsätzen auf dem Weg zum Gerätehaus und zum Einsatzort immer vorsichtig zu fahren, um nicht Außenstehende und sich selber in Gefahr zu bringen. Der Abschnittsinspektor Josef Kofler sprach ein Kompliment über die genauen Berichte der Tätigkeiten und der Rechnungslegung aus. Ebenso lobte er die Aktivitäten der FF St. Martin, sei es auf Feuerwehr-Ebene als auch für die Dorf­ gemeinschaft. Er erinnerte noch an die bevorstehenden Feuerwehr-Wahlen 2020, und gab den Rat, dass sich interessierte Wehrmänner baldigst beim Kommandanten melden sollten. Die Freiwillige Feuerwehr von St. Martin möchte sich bei allen Gönnern, besonders denjenigen, die uns bei der alljährlichen Kalenderaktion unterstützen, sowie allen Mithelfern beim Dorffest, herzlich bedanken. Manfred Raffl, Kurt Gufler

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St. Martin

Umfrage bei den MittelschülerInnen Dass in St. Martin Jugendarbeit groß geschrieben wird, ist hinlänglich bekannt und im Rahmen diverser Initiativen wurde vor einiger Zeit auch ein Jugendbeirat ins Leben gerufen. Dieser besteht aus 8 Mitgliedern mit Carolin Götsch als Vorsitzende, Dominik Alber und Larch Thomas nehmen eine begleitende Funktion ein. Im Frühling 2018 hatte der Jugendbeirat die Idee, eine Umfrage mit den Mittelschülern und Mittelschülerinnen durchzuführen, um festzustellen, was die Jugend in ihrer Freizeit beschäftigt. Weiters wurde festgestellt, was für sie wichtig ist, welche Interessen bestehen, der Umgang mit Alkohol und Zigaretten und in welche Richtung auch Verbesserungen vonnöten sind. Im Herbst 2018 war die Umfrage fertig ausgearbeitet und der Jugendbeirat konnte den Mittelschülern den Frage­ bogen erklären, sodass dieser in der Folge ausgefüllt werden konnte. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an die Lehrpersonen und die Direktion der Mittelschule St. Martin und vor allem auch an Vizedirektor Stefan Oberprantacher für ihre Hilfe und ihr Entgegenkommen. Zudem ein großes Danke an alle SchülerInnen, die bereit waren, sich auf die unterschiedlichen Fragestellungen einzulassen und sie bestmöglich zu beantworten, der Fragebogen ist selbstverständlich anonym. In der Folge wurde ausgewertet und die wichtigsten Ergebnisse herausgefiltert, ein Plakat mit den gesammelten Ergebnissen wurde natürlich auch in der Mittelschule ausgehängt und kann auch auf der Internetseite des Jugendbeirates aufgerufen werden. An dieser Stelle in geraffter Form einige wichtige Ergebnisse: >> 71% der SchülerInnen sind bei Vereinen tätig, >> Spielplätze und Sportplätze werden viel genutzt und als wichtig angesehen, >> wichtig sind den MittelschülerInnen auch Rückzugsorte, wo sie sein können, wie sie sind, >> 84% der SchülerInnen verfügen über ein Smartphone. Der Jugendbeirat sieht die erhaltenen Informationen als sehr positiv an und wird sich nun wichtiger Punkte aus der Umfrage annehmen. Nach Abschluss der Auswertung wird man im Sinne der Jugendlichen den Verantwortlichen in der Gemeindepolitik gezielte Verbesserungs-

vorschläge unterbreiten. Der Jugendbeirat sieht sich als Sprachrohr der Jugendlichen in der Gemeinde und hat ein offenes Ohr für die diversen Anliegen der Jugendlichen. Kurt Gufler Alpenregionstreffen 2020

Vorbereitungen laufen auf Hochtouren Es ist wohl der Höhepunkt des nächsten Jahres: das Alpenregionstreffen 2020 in St. Martin. Bis zu 10.000 Trachtenträgerinnen und Trachtenträger aus Süd-, Nordund Welschtirol sowie Bayern werden für das Wochenende vom 21. bis 24. Mai 2020 im Passeiertal erwartet, um dort gemeinsam ihre grenzüberschreitende Kameradschaft zu pflegen und zu feiern. Die Vor­ bereitungen für dieses Großevent laufen bereits auf Hochtouren. Fünf Arbeitsgruppen mit etwa 20 Mit­ gliedern aus dem Passeiertal und darüber hinaus arbeiten seit einigen Wochen unter der Federführung des Hauptmannes der Schützenkompanie St. Martin, Armin Oberprantacher und OK-Chef Lukas Fahrner intensiv an der Organisation des Alpenregionstreffens 2020 in Passeier. Mehr als ein Jahr vor dem Großevent gilt es dabei, erste Schritte in den Bereichen Unterkunft, Logistik und Verpflegung, Festorganisation, Finanzierung und Sponsoring sowie Öffentlichkeitsarbeit zu unternehmen. „Es ist eine riesengroße und interessante Herausforderung“, freut sich der begeisterte OK-Chef Fahrner auf die spannende Arbeit in den nächsten Monaten. Das Rahmenprogramm des viertägigen Treffens steht hingegen in groben Zügen

bereits fest: Die Gäste sollen dabei nicht nur Gelegenheit für einen grenzüberschreitenden Austausch erhalten, sondern auch die Möglichkeit haben, das Passeiertal mit seinen Sehenswürdigkeiten zu erkunden und zu erleben: vom MuseumPasseier über die Schildhöfe bis zur Pfandler Alm und der Passerschlucht. Höhepunkt des Schützentreffens wird am Sonntag, 24. Mai, der offizielle Festakt mit einer Heiligen Messe, zelebriert von Bischof Ivo Muser, sein. „Zum ersten Mal in der Geschichte des Alpenregionstreffens findet dieses große Fest im Burggrafenamt statt“, freut sich die Bürgermeisterin von St. Martin Rosmarie Pamer darüber, dass es der Schützenkompanie St. Martin gelungen ist, diese Großveranstaltung ins Passeiertal zu holen. „So wie ich unsere Vereine kenne, wird es ein tolles Fest werden – schließlich beweisen sie seit Jahren, was sie mit vereinten Kräften auf die Beine stellen können“, so Pamer. „Es ist wichtig, dass wir bei der Vorbereitung dieses einmaligen Festes alle an einem Strang ziehen“, schlägt Schützenhauptmann Armin Oberprantacher in dieselbe Kerbe und betont die gute Zusammenarbeit mit den Gemeinden, den Vereinen und den Touristikern des Tales. Schließlich sei das Alpenregionstreffen eine gute Gelegenheit, die Kameradschaft innerhalb der Kompanie sowie zwischen den Schützen und den Vereinen des Tales zu fördern und zu festigen. „Gemeinsam wird es uns gelingen, einen bleibenden Eindruck bei den Schützen­ kameraden aus nah und fern, bei unseren Gästen aber auch bei unserer einheimischen Bevölkerung zu hinterlassen.“ Laufend aktualisierte Informationen zum Alpenregionstreffen 2020 gibt es auf www.alpenregionstreffen2020.com Maria Pichler

Beim vergangenen Alpenregionstreffen in Mayrhofen im Zillertal waren die Passeirer Schützen noch als Gäste mit dabei, beim nächsten Treffen der Trachtenträger aus dem Alpenraum ziehen sie die organisatorischen Fäden


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Südtiroler Bäuerinnenorganisation

Jahreshauptversammlung und Neuwahlen der Ortsgruppe St. Leonhard

Die geehrten Kameraden – Hinten stehend (v.l.n.r.): Abschnittsinspektor Josef Kofler, Bezirkspräsident Erhard Zuech, Günther Platter, Bürgermeisterin Rosmarie Pamer, Kommandant Martin Kuen, Manfred Haller, Kommandant-Stellvertreter Manfred Pircher; vorne sitzend (v.l.n.r.): Josef Kofler, Karl Haller  Foto: Werner Spiess

FF Saltaus

Jahreshauptversammlung Am Samstag, den 12. Januar 2019, wurde im Hotel Sonnegg die 69. Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Saltaus abgehalten. Kommandant Martin Kuen begrüßte Bürgermeisterin Rosmarie Pamer, Bezirkspräsident Erhard Zuech, Abschnittsinspektor Josef Kofler und die anwesenden Wehrmänner der Feuerwehr Saltaus. Der Kommandant bedankte sich bei der Bürgermeisterin und den Vertretern des Bezirksverbandes für die immerwährende gute Zusammenarbeit und die erhaltene Unterstützung. Weiterer Dank galt dem Ausschuss und allen anderen Mitgliedern der Saltauser Wehr für ihre Mitarbeit und ihren fleißigen Einsatz im abgelaufenen Jahr. Aus dem Tätigkeitsbericht ging hervor, dass die Feuerwehr Saltaus im Jahr 2018 zu insgesamt 20 Einsätzen ausrücken musste. Zudem wurden viele Übungen durchgeführt und zahlreiche Veranstaltungen abgehalten. Dem Kommandanten war es eine große Freude, das neue Mitglied Daniel Raffl offiziell in die Reihen der Feuerwehr Saltaus aufzunehmen. Nach dem Gelöbnis wurde der neue Wehrmann von seinen Kameraden mit einem kräftigen Applaus beglückwünscht. Ein weiterer erfreulicher Punkt in der Tagesordnung waren die Ehrungen: Das „Verdienstkreuz in Silber“ für 25 Jahre

Mitgliedschaft erhielten die Kameraden Günther Platter und Manfred Haller. Die Wehrmänner Karl Haller und Josef Kofler wurden mit dem „Verdienstkreuz in Gold“ für 40 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Nach den Ansprachen der Ehrengäste bedankte sich der Kommandant nochmals bei allen Anwesenden und beendete die diesjährige Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Saltaus schließlich mit den Worten „Gott zur Ehr dem Nächsten zur Wehr“. Florian Pixner Foto des neuen Ortsbäuerinnenrates

Am 24. November 2018 fand im Vereinshaus die Jahreshauptversammlung der Südtiroler Bäuerinnenorganisation Ortsgruppe St. Leonhard mit Neuwahlen statt. Zahlreiche Bäuerinnen aus St. Leonhard und Walten haben sich dazu zu einem gemütlichen Nachmittag eingefunden. Nach vier Jahren an der Spitze gab Heidi Pirpamer ihr Amt als Ortsbäuerin ab. Weiters standen Johanna Raffl und Petra Öttl nach vielen Jahren im Ausschuss nicht mehr zur Wahl. Über eine lange Zeit haben sie sich mit viel Herz und unermüdlichem Fleiß für die Bäuerinnen in St. Leonhard stark gemacht und wurden mit einem großen „Vergelt`s Gott“ und einem Blumengruß verabschiedet. Die Neuwahlen brachten folgendes Ergebnis: Annelies Pamer, Dorothea Pixner, Katja Tschöll, Klara Hofer und Margarethe Auer wurden wiedergewählt, neu hinzu kamen Birgit Raffl und Caroline Gögele. Die ernannten Ausschussmitglieder wählten bei ihrer ersten konstituierenden Sitzung Margarethe Auer vom Pfitscherhof zur Ortsbäuerin. Ihr zur Seite stehen Katja Tschöll vom Untereggerhof als Stellvertreterin, Annelies Pamer vom Unterorthof als Kassiererin, Caroline Gögele vom Oberleiterhof und Birgit Raffl vom Schnitzerhof > als Schriftführerinnen, Klara Hofer vom


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> Tramutzhof und Dorothea Birkner-Winkler vom Gerloshof als weitere Ausschussmitglieder. Außerdem wurde Melanie Pichler vom Scheiberhof in den Ausschuss kooptiert. Die nächsten vier Jahre möchten wir die örtlichen Bäuerinnen gut vertreten, Weiterbildungen und verschiedene Veranstaltungen organisieren, uns für die bäuerliche Brauchtumspflege in kultu­ reller und religiöser Hinsicht einsetzen, Gemeinschaft und Unterhaltung pflegen und das Dorfleben mit unseren Tätigkeiten bereichern. Der neugewählte Ortsbäuerinnenrat freut sich auf die kommenden vier Jahre und dankt schon im Voraus allen Mitgliedern und den zusammenarbeitenden Vereinen und Gremien für ein unterstützendes Miteinander. Margarethe Haller Auer

Adventsfenster und Treffpunkt in Moos

Moos

’s Mooser Adventsfenster Der Freizeitverein „Mouser Beat“, der unter anderem die Mooser Beachparty organisiert, hat in der Weihnachtszeit wieder den großen Adventskalender im Dorfzentrum von Moos organisiert und finanziert. Diese tolle Aktion wurde bereits 2017 durch die Idee von Markus Gufler ins Leben gerufen und mit viel Einsatz und Freude von ihm und weiteren Vereinsmitgliedern realisiert. Der Adventskalender besteht aus 24 Apfelkisten, jede einzelne einem anderen Hinterpasseirer Verein zugehörig. Schon im

Oktober wurden alle Mooser Vereine angeschrieben und nach ihrem Teilnahme-Interesse gefragt. Wie bereits im ersten Jahr meldeten sich die Vereine zahlreich und alle bemühten sich, ihre Apfelkiste kreativ und einzigartig zu schmücken. Die Adventsfenster wurden anschließend fixiert und durch Plexiglas wetterfest gemacht. Besonders bedanken möchten wir uns bei der Künstlerin Alexandra Bacher, für die einzigartige Gestaltung der Klebefolie. Täglich bestaunten viele kleine und große Besucherinnen und Besucher das neu geöffnete Fenster. Gleich neben dem Adventskalender boten wir den Vereinen die Möglichkeit an, einen kleinen Ausschank zu betreiben. Dieses Angebot wurde von 11 Vereinen

dankend angenommen und das Mooser Dorf war dadurch in der gesamten Weihnachtszeit gut besucht und stimmungsvoll belebt. Dieser Aspekt freut uns ganz besonders. Hier noch ein Dank an Martin Schweigl (Baurner) für die Bereitstellung des Standls. Insgesamt erntete das Mooser Adventsfenster sehr viel positive Rückmeldung und wird deshalb auch in den nächsten Jahren vom „Mouser Beat“ weitergeführt. Allen mitwirkenden Vereinen möchten wir noch ein großes Kompliment aussprechen, für eure Bemühungen und die gute Zusammenarbeit. Wir hoffen auf gleichermaßen viel Begeisterung beim Adventsfenster 2019. Sandra Hofer

Der „Mouser Beat“ beim Vereinsessen im Gasthaus Lamm – Mitterwirt

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KFB Moos

Frauenausflug Ein Kaiserwetter hatte sich Andrea, Obfrau vom KFB Moos, mit ihrem Team am 19. Oktober für den Frauenausflug beim Petrus bestellt. Und schöner hätte es nicht sein können, traumhaft vom Start bis zum Ziel. Um 8 Uhr ist Gufler Hubert „Passeiertal Reisen“ mit der Mooser Frauengruppe losgefahren und um 10 Uhr waren sie in Fondo. Dort gab es in der Käserei „Castel Fondo“ eine Führung. Der beste Parmesankäse wird dort hergestellt. Die Besucherinnen wurden pflichtgemäß bekleidet: Mundschutz, Haube usw. Die Führung war lehrreich, interessant-lustig und die Käseverkostung reizte zum Einkaufen. Auch der Smeraldo See war eine Besich­ tigung wert. Indessen war es schon Zeit zum Mittagessen. In Cadez in „Fior di melo“ schmeckte es vorzüglich. Das eigentliche Ziel der Frauen aber war der Wallfahrtsort zum „Hl. Romedius“. Ein­ malig, romantisch in tiefer Einsamkeit hat der Heilige sein Leben dort gelebt. Einmalig sind auch die vielen Stufen in dem Kirchlein, die bewältigt werden müssen, will man zum herrlichen Ausblick

Die Ausflüglerinnen aus Moos

über das Tal gelangen. Die Mooser Frauen haben diese Etappe mühelos bezwungen. Der Bär, der immer noch im urigen Gehege ein Anziehungspunkt ist, hat den Mooser Frauen aber keine Audienz gewährt. Die Fahrt ging dann weiter zur Wallfahrtskirche „Unser Frau im Walde“. In einer kurzen Andacht wurden der Gottesmutter Sorgen und Nöten zu Füßen gelegt. Im Gasthaus Sonne haben sich die Ausflüglerinnen noch bei Kaffee und

Kuchen für die Rückfahrt gestärkt. Frohgemut sind sie wieder heimgekehrt. Im Herzen klang es noch lange nach: „So ein Tag, so wunderschön wie heute …“. Obfrau Andrea bedankt sich besonders bei Martina Gufler, die alles in die Wege geleitet hatte und alles hat auch geklappt. Aber auch allen Teilnehmerinnen sagt Andrea ein herzliches Vergelts Gott „Ein alter Dank eine neue Bitte“. Anna Lanthaler


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Möchten Sie gerne einen gesundheits­ bewussten Lebensstil führen oder mit krankheitsbedingten Einschränkungen im Alltag besser zurecht kommen? Oder leiden Sie an einer chronischen Krankheit und möchten Ihren Lebensalltag aktiv mitgestalten oder auch als Angehöriger besser damit umgehen können? Der Südtiroler Sanitätsbetrieb hat die Wichtigkeit eines gesunden Lebensstils erkannt und bietet gezielt kostenlose Schulungen für die Bevölkerung an. Wie vielseitig und lehrreich dieses Angebot ist, erklärte eine Teilnehmerin nach Ende des Kurses in einem persön­ lichen Gespräch mit einer Evviva- Kurs­ leiterin. Gespräch mit einer Teilnehmerin aus einem EVVIVA-Kurs Kursleiterin: Wenn sie an den EVVIVAKurs zurückdenken, was ist Ihnen besonders in Erinnerung geblieben? Teilnehmerin: Besonders in Erinnerung geblieben, ist mir die Gemeinschaft. Die Gespräche, das Teilen von Freud und Leid in der Gruppe war für mich eine große Bereicherung. Ich habe gelernt, viel achtsamer mit meinem Leben umzugehen, auf meine Gedanken, auf Ernährung und Bewegung viel mehr zu schauen. Kursleiterin: Was haben sie von dem was Sie im EVVIVA-Kurs gehört/gelernt/ geübt haben in ihrem täglichen Leben eingebaut? Teilnehmerin: Das Thema der Ernährung war für mich sehr wertvoll und ich ver­ suche bewusster Ernährungsentscheidungen zu treffen. Auch der Umgang mit schwierigen Gefühlen (Trauer, Wut, Ärger usw.) war ein wichtiges Thema für mich. Ich kann nicht beschreiben was passiert ist, aber in diesen 6 Treffen durfte ich einen Wandel erleben. Es gelingt mir, mit schwierigen Gefühlen besser umzu­ gehen. Auch an den Handlungsplan denke ich öfters, durch das Aufteilen von größeren Vorhaben in kleine Schritte komme ich leichter an mein Ziel.

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Kursleiterin: Hat sich durch die 6 Treffen im EVVIVA-Kurs etwas an ihrem bisherigen Lebensstiel geändert? Ich habe Leichtigkeit gewonnen. Dadurch, dass ich gelernt habe mit schwierigen Gefühlen besser umzugehen, gelingt es mir, Dinge anzunehmen, die ich sowieso nicht ändern kann und dies hilft mir, dass ich mich besser fühle. Kursleiterin: Wenn Sie jemanden aus der Bevölkerung fragen würden, ob sie den EVVIVA-Kurs weiterempfehlen würden, was wäre Ihre Antwort? Auch mir wurde der Kurs empfohlen, besonders wegen der positiv erlebten Gemeinschaft. Ich kann den Kurs nur weiterempfehlen. Auch ich habe den Austausch in der Gruppe im Wechsel mit Kurzreferaten, wo wir über viele Themen Informationen erhalten haben, als sehr wertvoll erlebt. Die Auseinandersetzung mit den vielen Themen im Kurs, wie Ernährung, Bewegung, Umgang mit schwierigen Gefühlen sollte man nur viel früher beginnen. Kursleiterin: Danke für das Gespräch! Edith Lahner

Nächster Kursbeginn: Gesundheitssprengel Passeier Evviva-Schulung (Diabetes Spezial) Kursbeginn: Donnerstag, 28. 2. 2019, 9 – 11.30 Uhr (6 × donnerstags), im Sprengelsitz St. Leonhard Passeier. Informationen zum Kurs: 0473 659 510 Anmeldung erforderlich bis spätestens 21. 2. 2019 (Achtung begrenzte Teilnehmerzahl!) Der nächste Kurs im Sprengel Passeier findet voraussichtlich im Herbst 2019 statt.


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Schulen & Bibliotheken Rabenstein

Tischtennisturnier Die Rabensteiner GrundschülerInnen hatten heuer ein interessantes Wahlpflichtangebot, Tischtennis war angesagt. Die Lehrerin Tanja Ennemoser zeigte mit viel Geschick allen Schülern, wie mit Schläger und Tennisball umgegangen werden kann. Die Schüler zeigten Spaß, Ausdauer und Einsatz. Zum Abschluss gab es ein kleines Turnier, wo alle ihr Können unter Beweis stellen konnten. Die beiden Sieger erhielten einen Büchergutschein gestiftet von der Bibliothek. Weiter so – bewegte Schule! Waltraud Gatterer

Familien stärken & begleiten

Achtung! Digitale Medien im Kleinkindalter können Kinder süchtig machen Immer öfter sieht man folgendes: Kleine Kinder bekommen im Restaurant das Handy in die Hand oder sie spielen schon im Kinderwagen damit. Anzutreffen sind bereits Babywippen mit eingebauter Tablet-Halterung. Warum ist das so? Vielleicht weil es für Eltern oft anstrengend ist, sich mit dem Kind zu beschäftigen, seine Lebendigkeit oder seine Unzufriedenheit auszuhalten? Vielleicht, weil Eltern oft gestresst und überanstrengt sind? Die Gründe sind vielseitig. Die Lösung ist für die Kinder fatal. In ihrem Buch „Spiel und Kreativität in der frühen Kindheit“ beschreibt die Ärztin Mechtild Papousek, dass „in ihrer Praxis immer mehr ein- bis zweijährige Kinder erscheinen, die ganz unfähig sind, selber zu spielen und die durch chronische Unruhe und Spielunlust ihre Eltern zur Verzweiflung bringen.“ 1 Weniger ist mehr. Je weniger, vor allem elektrisches Spielzeug die Neugeborenen und Kleinkinder haben, desto mehr beschäftigen sie sich von sich selbst heraus und stimulieren damit ihre Kreativität und Fantasie. Sie spielen mit ihren Fingern, mit einem Tuch, beobachten ein Mobile, spielen mit Haushaltsgegenständen oder einfachem Spielzeug und lassen sich alles Mögliche einfallen. Eine gesunde geistige Entwicklung der Kinder wird unterstützt, wenn ihnen freies, selbst gestaltetes Spiel ermöglicht wird. Wenn Kinder nun einen Bildschirm in die Hand bekommen, passiert augenblicklich folgendes:

„Umgehend stoppen sie ihr eigenes Spiel und wollen unterhalten werden. Das kann sehr früh schon Suchtcharakter bekommen.“2 Die Kinder werden abhängig von der von außen an sie heran getragenen Beschäftigung und gewöhnen sich daran. Sie verlieren dadurch den Kontakt zu den eigenen Impulsen und zu ihren inneren Regungen. Dadurch spüren sie sich nicht mehr richtig und verlangen nach immer mehr Unterhaltung. Das Starren auf den Bildschirm stumpft die Sinne zeitweise ab. Forschungen zeigen, dass nach der Beschäftigung mit Bildschirmen die Fähigkeit geschwächt wird, das Lebendige wahrzunehmen, etwa den Duft des Waldes, das Gezwitscher der Vögel oder auch die feinen Signale im Gesicht des Gegenübers. Das Starren auf den Bildschirm stumpft die Sinne zeitweise ab. Medienkonsum stillt nicht den Hunger nach Kontakt, Beziehung und Verbundenheit der Kinder. „Die seelisch hungernden Babys und Kleinkinder sind oft unzufrieden und quengelig: So werden sie immer früher ‚zur Beruhigung‘ und ‚zur Entlastung‘ der gestressten Eltern vor digitale Apparate gesetzt“, so die Medienpädagogin Corinna Boettger. Sie sagt weiter: „Es gibt eine einfache Formel: je mehr Bildschirmkonsum, desto weniger Ankommen in der Welt. Oft sagen Eltern: ‚Aber ein bisschen kann doch nicht schaden!‘ Dagegen steht jedoch wie ein Gesetz: jede Stunde, ja jede Minute, die ein Kind vor dem Bildschirm verbringt, fehlt ihm an der Zeit, die es ansonsten für seine gesunde Entwicklung, für seine Beheimatung im eigenen Leib und in der Welt viel, viel besser nutzen

könnte. Es ist sogar wissenschaftlich erwiesen, dass pro Stunde vor dem Bildschirm eineinhalb bis zwei Stunden verloren gehen, weil es dauert, bis das Kind danach wieder etwas mit sich anfangen kann.“ Am Ende gilt: Wenn sie ihr Kind gut auf das digitale Zeitalter vorbereiten wollen, dann halten sie es am besten bis zum Schuleintritt von Smartphones, Tablets und digitalen Medien fern. Je mehr es seine eigene Kreativität, seinen Erfindungsreichtum, sein sich-mit-sich-selbst-Beschäftigen ausleben darf, desto besser baut es einen Kontakt zu sich und seinen inneren Impulsen auf, desto mehr ist es in sich selbst und der Welt beheimatet. Astrid Egger 1+2 aus: „Digitale Medien als Spiel­ verderber für Babys. Beziehung als tragfähiger Boden für die Zukunft“ Verein Spielraum-Lebensraum Grabs Elternberatung St. Martin Garberweg 1, Tel. 0473 650 780 Öffnungszeit: Donnerstag 8 – 12h Bei Dringlichkeiten Kontaktaufnahme über den Gesundheitssprengel Passeier, Tel: 0473 659 510 treff.familie informiert, unterstützt und berät auf Wunsch Familien im Burggrafenamt, die Zweifel oder Fragen rund um das Thema Erziehung haben. Gerne können Sie Elternsprechstunden vormerken. www.familie.it treff.familie@kinderdorf.it Andreas-Hofer-Straße 2, 39011 Lana Tel. 342 3350083 und 342 5748764


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gratulationen

Marianna Bonell

Marianna Bonell

Zum 90. Geburtstag „Nur kein Aufhebens … !“ – aber 90 Jahre sind Anlass genug, der Frau Marianna Bonell Glück- und Segenswünsche auszusprechen. Geboren in Auer am 15. Februar 1929, als dritte von sechs Töchtern, hat sie die unselige Zeit des Faschismus mit nur italienischer Schule erlebt. Einige Jahre später fielen die ersten Bomben auf diesen Knotenpunkt für Bahn und Straße im Unterland: insgesamt eine schwierige Zeit in Armut und Unsicherheit für Kinder und Eltern, zumal ihr Vater bei einigen Bürgschaften sehr viel verloren hatte. Undank ist der Welten Lohn! Was alle Töchter gelernt haben, war die Arbeit auf den Gütern und zu Hause im Stall. Nach und nach sind die fünf Geschwister ausgezogen und haben geheiratet: Marianna blieb bei den Eltern zu Hause. Nach 10 Jahren als Kindergartenköchin in Auer, hat sie sich entschlossen, als Pfarrhaushälterin, zuerst in Tschars-Staben (12 Jahre) und anschließend 24 Jahre in St. Martin, ihr Können und ihre Kraft in den Dienst der Kirche zu stellen. Sie war und ist mit Leib und Seele Pfarrhaushälterin. Eigentlich wäre sie gern Näherin oder Schneiderin geworden, weil sie darin eine gute, natürliche Begabung spürte. Wegen verschiedener Umstände konnte damals diesem Wunsch nicht nachgekommen werden. Eine besondere Vorliebe hatte sie im Wandern und Bergsteigen entdeckt. So hat sie mehrere Berge unserer Heimat bestiegen (2 × Ortler und Rosengarten, Königsspitze, Hochfeiler, Marmolata und andere mehr).

Das zeigt ihren Idealismus und ihre Lebensfreude, davon konnte sie lange zehren. Nur die Hohe Wilde schaffte sie nicht mehr. Trotz 2-maligem Versuch war beim Schneefeld/Quergang beide Male Schluss! Vermutlich hat sich bereits damals gezeigt, was dann nach der Feier des 70. Lebensjahres als massiver Einschnitt in ihre Gesundheit zu Tage trat: Das Herz wollte nicht mehr. Wegen ihrer zarten Gefäßstruktur war kein Eingriff für Stunts möglich, auch mit Medikamenten war nicht zu helfen. Als letzter Ausweg wurde der Versuch einer Herzoperation ins Auge gefasst. Am 19. Mai 1999 wurde sie in Treviso am Herzen operiert – seitdem lebt und arbeitet sie, heuer werden es 20 Jahre, mit 6 Bypässen, mit großer Dankbarkeit und Lebensfreude. Auch hat sie ihren Rhythmus wieder gefunden und liebt das Leben, die Natur, jedes Blümlein und die weite freie Welt der heimatlichen Berge. Sie sagt: „Jeder Tag ist ein Geschenk …“ Wenn nur dieses Geschenk noch einige Zeit andauern möchte. – Nach der Operation 1999 sagte sie, als es ihr wieder langsam besser ging: Iich möchte schon noch 80 werden“. Als sie 80 wurde: „Vielleicht erlebe ich noch den 90. Geburtstag.“ Jetzt ist es soweit – Gott sei Dank für soviel Güte und Hilfe. Möge ihr die Lebensfreude und der Lebenswille noch lange erhalten bleiben, und sie in geistiger und körperlicher Gesundheit weiterhin mit viel Freude Pfarrhaushälterin bleiben. Michael Pirpamer Marianne Hofer Bacher

Liebe Stickler Oma, wir gratulieren dir von ganzem Herzen zum 97. Geburtstag.

Deine 11 Kinder, 23 Enkel, 30 Urenkel und 2 Ur-Urenkel

Marianne Gufler und Wendl Auer aus Rabenstein feierten ihr 50-jähriges Hochzeitsjubiläum

Rabenstein

Goldenes Jubiläum Am 19. Oktober 2018 feierten Marianne Gufler und Wendl Auer aus Rabenstein ihr 50-jähriges Hochzeitsjubiläum. Wendl, geboren 1932, verbrachte seine Kindheit während des Zweiten Weltkrieges auf Matatz in St. Martin. Nach einigen Sommern auf der Alm als Hirte und als Mäher im Ötztal wollte er sesshaft werden und eine Familie gründen. Er fand Marianne, welche auf dem OberhauserHof in Rabenstein aufgewachsen war. Am 19. Oktober 1968 gaben sie sich das Jawort. Da Marianne den heimatlichen Hof erbte, übernahm Wendl die Arbeiten dort. Sein Start auf dem Hof im Hinterpasseier war schwierig, der Schwiegervater und die Nachbarn machten es ihm nicht leicht. Wendl legte mit der Zeit die ersten Traktorwege an, es wurde ein Transporter gekauft, auch den Stall baute er neu. Seine Frau Marianne schenkte ihm, trotz gesundheitlicher Probleme, 4 gesunde Kinder, 3 Buben und 1 Mädchen. Heute ist die Familie noch größer geworden, Schwiegerkinder sind dazu gekommen und 8 Enkel erfreuen die Großeltern. Wendl und Marianne wohnen immer noch auf dem Hof. Sie unterstützen die Arbeiten am Hof so gut sie können. Wir wünschen ihnen noch eine glückliche Zeit zusammen. Claudia Sulser


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Herzliche Gratulation

Anna Trompedeller, eine 90erin Was sind schon 90 Jaaaahre ------? Das fragt man sich, wenn man die Jubi­ larin mit jugendlichem Elan des Weges kommen sieht. Ja sonst brächte sie nicht alles unter einen Hut: die hl. Messe, das Rosenkranzbeten, ob vor oder danach, den Seniorentreff am Mittwoch, den Seniorentanz mit Herta, das offene Singen, die Proben mit Fontana Greatl auf der Bühne sowie das Wandern mit dem Alpenverein. Kochen und Backen ist sowieso groß geschrieben. Bei Veranstaltungen, Feiern und Festen ist der Stuberin ihr „Germzopf“ der beste. Geboren wurde die Jubilarin Anna Preims auf der Unterstückl am 23. 1. 1929. In ihrer Heimatgemeinde St. Leonhard nennt man sie immer noch „s Sticklr Annile“. Die Jubilarin hatte 8 Geschwister. Ihre Eltern waren „Grompnr“. Und das „Annile“, es steckte noch in den Kinderschuhen, musste auch in diesen damaligen harten Erwerbsjob einsteigen. Bei jedem Wetter, ob Winter oder Sommer, zu Fuß über Berg und Tal. Alles was bei den Bauern in Stuls und Rabenstein gekauft wurde, wurde auf dem Rücken nach St. Leonhard gebracht zum Frächter Stuber. Dessen Chauffeur musste diese bäuerlichen Spezialitäten mit nach Meran nehmen, wo die

Geburten vom 9. 12. 2018 bis 3. 2. 2019

Gemeinde St. Martin 3. 1. 2019 Lian Pabst 15. 1. 2019 Verena Schiefer 23. 1. 2019 Heidi Schiefer 28. 1. 2019 Leo Lanthaler 31. 1. 2019 Afia Molla 3. 2. 2019 Kevin Haller

Gemeinde St. Leonhard 14. 12. 2018 Anton Gufler 31. 12. 2018 Annika Fauner 6. 1. 2019 Toni Pixner 21. 1. 2019 Emma Pfitscher 21. 1. 2019 Natalie Raich 21. 1. 2019 Juna Wilhelm 24. 1. 2019 Sebastian Brunner

Gemeinde Moos 9. 12. 2018 Paul Rainstadler 4. 1. 2019 Florian Gatterer 8. 1. 2019 Dana Raich 9. 1. 2019 Teresa Etschmann 29. 1. 2019 Andreas Kofler

Anna Trompedeller

„Grompnr“ ihre Kundschaften hatten. Das „Annile“ wuchs aus den Kinderschuhen heraus. Der Grundstein zu einer tüchtigen Geschäftsfrau war gelegt. Zu einem bildhübschen Mädchen herangewachsen, hat es dem Stuber-Chauffeur, der ein Tierser war und Anton Trompedeller hieß, nicht nur ins Auge, sondern auch ins Herz gestochen. Anna zählte 18 Jahre, als der Tonig mit ihr zum Traualtar schritt. Im Jägerhaus in St. Leonhard haben sie sich einquartiert. Anna war nun Frau Trompedeller, aber sie wurde auch die „Stuberin“ genannt. Denn eigenartiger Weise hat sich der Name Stuber des Frächters von St. Leonhard auf seinen Tierser Chauffeur mühelos übertragen. Er wurde Zeit seines Lebens „Stuber“ genannt. In Folge dessen auch Anna und seine Kinder. Anna hat ja vier Kindern das Leben geschenkt. Ihr Mann Tonig, dann Frächter von Hinterpasseier, hat bald einmal in Moos vom Lex den Tante-Emma-Laden gepachtet und später die Lizenz gekauft und die Familie ist 1951 nach Moos gezogen. Anna wurde die Seele des Geschäftes. 1965 konnten sie das Eigenheim beziehen. 1975 wurde ihr das älteste von ihren vier Kindern, das Mädchen Helga, durch eine tückische Krankheit entrissen. Ihren Mann verlor Anna 1988. Das Leben mit Höhen und Tiefen ging weiter. Das Geschäft führte Sohn Elmar. Es war längst ein „Despar“, aber immer ist es noch „dr Stuber Lodn“. Körper und Geist tankt die Jubilarin auf dem Ritten, pendelt aber auch mal nach Ulten. Nun, am 23. Jänner, hat sich ein 90-jähriger Kreis geschlossen. Obfrau Maria Luise vom Seniorenclub Moos mit ihrem Team hat die Jubilarin zum Frühstück in den Seniorenraum geladen. Zum Mittagessen entführten sie die Kinder nach St. Martin ins Gasthaus Lamm. Am Samstag hat dann die Oma Kinder, Enkel und Urenkel mit Kind und Kegel zu einer Pizza und

schmackhaftem Nachtisch zum Jager Hans gelockt. In Gedichtform ließ Tochter Marlene das 90-jährige Leben Revue passieren. Sara, eine Enkelin, erzählte von ihren unvergesslichen Erlebnissen mit der Oma. Es war fast so wie im Märchen „Oma und das Rotkäppchen“. Nun danken die Kinder, die 8 Enkelkinder und die 6 Urenkel für all das Gute, das sie getan und immer noch tut. Sie schicken zum Herrgott die Bitte: Lass sie den Lebensabend weiterhin kreativ und fröhlich genießen. Ihre Theaterfans schicken ebenso eine Bitte nach oben: „Liabr Gott, loß di Anne nouamol ols Bärnjagr af dr Bühne stian und ols Snoborderin mit dr Fontane Greatl af Söldn durch in Urlaub gian!“ Anna Lanthaler

Glückwunsch zum 90. Geburtstag

Lieber Opa, wie hast du das nur geschafft 90 Jahre voller Energie und Kraft. Ob bei Feuerwehr, Musik und Imkern, beim Fischen, Watten und als Nikolaus Überall kennst du dich aus. Auch wenn die Knochen ziemlich krachen Der Kopf macht meistens tolle Sachen. Lieber Opa wir freuen uns mit dir Zum 90sten das wünschen wir Gesundheit, Glück und Gottes Segen auf allen deinen Wegen. Bleibe weiter wie du bist Im Herzen froh und voller List Stets ein Lächeln auf den Lippen Darauf wolln wir einen kippen. An deinem 90ten wollen wir bei dir sein Denn dich zu haben das ist fein. Wir sagen es mit einem Schmatz Du bist unser größter Schatz.

Raimund und Barbara mit Familien


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Die ältesten Bürgerinnen und Bürger  85 Jahre und älter (Stand: 31. 12. 2018) Gemeinde St. Martin in Passeier

26. 1. 1931 Gertrud Kostner, Weingartweg 26. 2. 1931 Giovanna Zannier, Andreas-Hofer-Str. 22. 5. 1921 Marianna Gufler, Garberweg 18. 4. 1931 Maria Anna Pixner, Jaufenstraße 13. 10. 1921 Frieda Lamprecht, Fernerweg 15. 5. 1931 Alois Tschöll, Kammerveiter Straße 8. 5. 1923 Josef Ennemoser, Garberweg 20. 5. 1931 Anna Raich, Gomion 31. 5. 1924 Karolina Schweigl, Garberweg 27. 5. 1931 Herta Martha Pichler, Im Steinanger 14. 9. 1924 Notburga Lahner, Kalmtal 19. 7. 1931 Johanna Margerita Pöll, Kirchweg 16. 8. 1925 Serafin Auer, Kalmtal 31. 7. 1931 Rosa Pixner, Mooser Straße 26. 8. 1925 Lieselotte Meinecke, Angerweg 24. 8. 1931 Notburga Rosa Hofer, Gomion 7. 2. 1926 Maria Hofer, Kalmtal 16. 9. 1931 Rosa Anna Waldner, Passeirer Straße 22. 4. 1926 Serafina Lamprecht, Dr.-Hillebr.-Weg 16. 11. 1931 Johanna Heel, Gomion 2. 1. 1932 Maria Anna Mangger, Gerichtsweg 13. 5. 1926 Anna Niederwieser, Ritterweg 19. 1. 1932 Rosa Maria Raffl, Mörre 31. 7. 1926 Maria Anna Rottensteiner, Angerweg 27. 1. 1932 Notburga Rosa Tschöll, Passeirer Straße Gemeinde 14. 9. 1926 Theresia Maria Lahner, Dorfstraße 28. 1. 1932 Martha Haller, Walten St. Leonhard in Passeier 18. 10. 1926 Josefine Holzknecht, Quellenhof 22. 2. 1932 Ida Rosa Karlegger, Kirchweg 5. 1. 1922 Maria Anna Hofer, Gerichtsweg 29. 12. 1926 Maria Öttl, Steinhausweg 10. 5. 1932 Johann Ignaz Brunner, Passeirer Straße 7. 1. 1923 Alois Johann Öttl, Jaufenstraße 20. 2. 1927 Enrico Bortolotti, Ritterweg 2. 7. 1932 Maria Schrott, Walten 2. 5. 1923 Alois Schlögl, C.-G.-Fuchs-Straße 27. 2. 1927 Marianna Weiss, Garberweg 4. 7. 1932 Rosina Innerhofer, Kirchweg 4. 6. 1923 Klara Hofer, Mörre 25. 6. 1927 Alois Wank, Dorfstraße 18. 7. 1932 Anna Maria Geiser, Gerberweg 13. 7. 1923 Aloisia Schwienbacher, 10. 11. 1927 Monika Schweigl 5. 9. 1932 Maria Pflug, Schlattach 28. 9. 1932 Rosa Hofer, Kirchweg Kammerveiter Str. 5. 2. 1928 Alois Weger, Kalmtal 22. 10. 1932 Leonhard Eduard Hofer, Jaufenstraße 21. 9. 1923 Alois Hofer, Schlossweg 5. 4. 1928 Maria Raffl, Christl 22. 10. 1932 Karl Josef Zipperle, Schweinsteg 9. 4. 1924 Hilda Notburga Raffl, Silbergasse 6. 4. 1928 Veronika Mairhofer, Quellenhof 29. 11. 1932 Ploner Berta, Kohlstatt 28. 2. 1925 Ida Alinda Schiefer, Schlossweg 18. 9. 1928 Anna Angela Pichler, Kalmtal 2. 1. 1933 Stefan Johann Pixner, Mooser Straße 21. 12. 1928 Agnes Öttl, Schmiedgasse 8. 3. 1925 Karl Pixner, Mooser Straße 4. 1. 1933 Kreszenz Kaufmann, Jaufenstraße 15. 2. 1929 Marianna Bonell, Saltaus 19. 5. 1925 Agnes Theresia Tribus, Haselst. Weg 7. 2. 1933 Notburga Engl, Kirchweg 8. 5. 1929 Maria Pinggera, Ritterweg 18. 12. 1925 Heinrich Hofer, Passeirer Straße 9. 2. 1933 Josef Anton Tschöll, Kammerveiter Str. 16. 6. 1929 Theresia Anna Pichler, Garberweg 25. 3. 1926 Maria Anna Pichler, Prantach 24. 2. 1933 Josef Kaserer, Gerlosweg 9. 8. 1929 Irlanda Agata Spöttl, Dorfstraße 8. 6. 1926 Anna Stuppner, Walten 14. 2. 1933 Eduard Luis Ennemoser, Kirchweg 22. 10. 1929 Alois Ilmer, Kalmtal 19. 7. 1926 Johann Karl Königsrainer, 3. 3. 1933 Rosa Marta Hauser, Thurnfeld 9. 12. 1929 Anna Pöhl, Quellenhof 13. 3. 1933 Rosina Paolina Marth, Gomion Am-Kaserer-Egg 23. 3. 1933 Alberich Pfitscher, Schweinsteg 15. 1. 1930 Klara Raich, P.-P.-Theiner-Straße 20. 8. 1926 Maria Rosa Raffl, Kohlstatt 11. 4. 1933 Notburga Agata Oberprantacher, 18. 4. 1930 Anna Gasser, Kalmtal 3. 9. 1926 Josef Hofer, Schlossweg Mooser Straße 10. 5. 1930 Hans Lamprecht, Garberweg 14. 10. 1926 Erich Florian Pichler, Happergweg 17. 4. 1933 Johann Lanthaler, Carl-Graf-Fuchs-Str. 15. 5. 1930 Aloisia Maria Gamper, Quellenhof 28. 11. 1926 Maria Raich, Mooser Straße 14. 6. 1930 Norbert Kuntner, P.-P.-Theiner-Straße 12. 2. 1927 Theresia Filomena Platter, Happergweg 28. 4. 1933 Giovanna Wallnöfer, Kirchweg 1. 5. 1933 Josefa Katharina Pixner, Jaufenstraße 30. 9. 1930 Rosa Maria Flöss, Feldbauernweg 4. 4. 1927 Josef Alois Widmann, Gomion 2. 5. 1933 Anna Maria Pixner, Kammerveiter Str. 11. 11. 1930 Martina Hofer, Prantacher Weg 22. 5. 1927 Josef Johann Pichler, Gerlosweg 14. 6. 1933 Elisabeth Magdalena Gufler, 15. 11. 1930 Marianna Kofler, Saltaus 25. 5. 1927 Agnes Maria Schwarz, Thurnfeld Im Schaffeld 25. 2. 1931 Luise Pfitscher, Dorfstraße 4. 1. 1928 Marianna Auer, A.-Hofer-Straße 15. 7. 1933 Marianna Pichler, Stickl 8. 5. 1931 Theresia Lanthaler, Garberweg 9. 10. 1933 Zita Veronica Pöhl, Am-Kaserer-Egg 14. 2. 1928 Rosa Lamprecht, Im Schaffeld 11. 10. 1933 Franz Michael Mair, Mörre 13. 5. 1931 Rosina Platter, Kalmtal 5. 4. 1928 Josef Anton Egger, Thurnfeld 5. 11. 1933 Notburga Elisabetta Pfitscher, 4. 7. 1931 Herbert Gustav Pallmann, Garberweg 13. 4. 1928 Maria Gufler, Kirchweg Schweinsteg 21. 7. 1931 Josef Franz Gilg, Ried 12. 9. 1928 Erma Rosa Praxmarer, Kirchweg 26. 12. 1933 Anton Zipperle, Mooser Straße 3. 8. 1931 Alois Pfitscher, Angerweg 27. 11. 1928 Maria Mangger, Glaiten 13. 8. 1931 Agnes Almberger, Kalmtal 30. 1. 1929 Marta Maria Heel, Jaufenstraße 14. 11. 1931 Agata Regina Schiefer, 24. 2. 1929 Maximilian Karlegger, Haselst. Weg P.-P.-Theiner-Straße 18. 4. 1929 Oswald Egger Karlegger, Happergweg 12. 12. 1931 Filomena Schweigl, Dorfstraße 14. 7. 1929 Sebastian Kofler, Schweinsteg 13. 1. 1932 Aloisia Rosa Raich, Flon-Matatz-Straße 11. 8. 1929 Mattilda Anna Mair, Platzerbergweg 19. 1. 1932 Cecilia Pichler, Dr.-Luis-Wallnöfer-Str. 6. 1. 1930 Max Josef Raich, Passeirer Straße 29. 2. 1932 Teresa Geltrude Ennemoser, 17. 1. 1930 Anna Nischler, Kirchweg P.-P.-Theiner-Straße 12. 4. 1930 Antonia Gufler, Kirchweg 24. 5. 1932 Josef Franz Raich, Fernerweg 7. 5. 1930 Helmut Seeger, Happergweg 7. 7. 1932 Josef Braunhofer, Quellenhof 18. 9. 1930 Hedwig Agnes Pichler, Happergweg 31. 7. 1932 Marianna Prünster, Steinachweg 21. 10. 1930 Konrad Kofler, Mooser Straße 21. 8. 1932 Notburga Oberhammer, Garberweg 23. 11. 1930 Zäzilia Augscheller, Thurnfeld 19. 10. 1932 Marta Auer, Dorfstraße 11. 12. 1930 Pauline Oberprantacher, Walten 23. 10. 1932 Theresia Maria Raich, Angerweg 13. 1. 1931 Ida Pichler, Gomion 14. 12. 1932 Karl Franz Egger, Garberweg

8. 3. 1933 15. 3. 1933 2. 5. 1933 13. 6. 1933 21. 6. 1933 24. 6. 1933 28. 7. 1933 12. 8. 1933 12. 9. 1933 12. 9. 1933 3. 11. 1933

Rosa Ennemoser Alois Benedikt Haller Katharina Regina Pixner Anton Haller Luise Hofer Rosina Maria Moser Jakob Michael Schwarz Regina Anna Öttl Marta Pircher Martin Anton Haller Leonhard Karl Pichler


25  Passeirer Blatt – nr. 151, Februar 2019

„mit spitzer feder“

Gemeinde Moos in Passeier

13. 10. 1919 Theres Maria Gufler, Rabenstein 8. 11. 1920 Maria Gufler, Rabenstein 22. 2. 1923 Anna Maria Pixner, Pfelders 20. 7. 1923 Karl Gufler, Rabenstein 21. 3. 1924 Maria Wilhelm, Dorf 21. 5. 1924 Erna Holzknecht, Dorf 17. 1. 1925 Marianna Moser, Platt 1. 4. 1925 Anna Nock, Stuls 28. 6. 1925 Luise Holzknecht, Dorf 20. 5. 1926 Benedikt Öttl, Ulfas 30. 12. 1926 Mathilde Pfitscher, Rabenstein 11. 2. 1927 Maria Lanthaler, Rabenstein 24. 11. 1927 Erich Etschmann, Rabenstein 26. 1. 1928 Rosa Hofer, Stuls 29. 1. 1928 Anna Pfandler, Rabenstein 21. 6. 1928 Alois Pirpamer, Pill 4. 8. 1928 Theresia Winkler, Rabenstein 1. 10. 1928 Maria Brugger, Dorf 6. 12. 1928 Roman Kofler, Dorf 23. 1. 1929 Anna Preims, Dorf 20. 3. 1929 Ida Pöhl, Stuls 21. 3. 1929 Anna Gufler, Dorf 24. 4. 1929 Regina Pichler, Aue 28. 5. 1929 Frieda Gögele, Hahnebaum 24. 7. 1929 Benedikt Prugger, Platt 23. 8. 1929 Anna Ploner, Dorf 5. 10. 1929 Franz Hofer, Platt 16. 10. 1929 Alois Raffl, Platt 6. 11. 1929 Filomena Pichler, Stuls 30. 3. 1930 Mathilde Pichler, Platt 7. 5. 1930 Korbinian Schweigl, Platt 15. 6. 1930 Alois Raich, Platt 31. 10. 1930 Anna Pflug, Stuls 22. 11. 1930 Johann Hofer, Pfelders 5. 2. 1931 Pauline Ennemoser, Pfelders 27. 4. 1931 Maria Hofer, Stuls 30. 4. 1931 Valentin Ennemoser, Dorf 29. 5. 1931 Theresia Hofer, Platt 8. 10. 1931 Marianna Lanthaler, Stuls 31. 10. 1931 Johann Gufler, Dorf 9. 3. 1932 Alois Prugger, Platt 24. 3. 1932 Siegfried Pfitscher, Rabenstein 6. 4. 1932 Karl Platter, Platt 3. 9. 1932 Karl Ennemoser, Platt 10. 11. 1932 Erna Hofer, Platt 20. 11. 1932 Vendelino Auer, Rabenstein 4. 1. 1933 Maria Widmann, Stuls 27. 2. 1933 Theresia Ploner, Dorf 17. 3. 1933 Anna Buchschwenter, Stuls 12. 4. 1933 Anton Raich, Dorf 21. 4. 1933 Franz Hofer, Dorf 14. 6. 1933 Martina Pfitscher, Rabenstein 25. 7. 1933 Michael Etschmann, Rabenstein 20. 8. 1933 Marianna Gufler, Platt 8. 10. 1933 Berta Dandler, Platt 19. 10. 1933 Johanna Amort, Dorf

Ohne Smartphone – komplett am Ende Ich bin, wenn man zutiefst ehrlich ist, geistig höchstens mittleres Mittelmaß, wenn gescheite Leute diskutieren, verstehe ich meistens nur „Schoofkaas“. Allerdings bin ich gesegnet mit manch coolem Spruch, „lai nia zuckn“, am liebsten tat ich bisher putzmunter und fidel auf dem Dorfplatz „huckn“. Denn dort kann man vieles sehen, spielt es sich ab, das Dorfleben so frei, im Zentrum ist man ganz selbstverständlich stets mittendrin statt nur dabei. So dachte ich Tölpel lange, doch dann ergaben sich unvorstellbare Dimensionen, als meine Familie mich zu Weihnachten mit einem Smartphone tat belohnen. „Zio Lättn“, es dauerte zwar eine Ewigkeit, bis ich so in etwa die Hälfte begriff, aber dann ging die Post ab auf dem für mich niemals mehr sinkenden Schiff. Nun gehörte sogar ich zu der angesagten Kopf-nach-unten-Generation, sozialer Aufstieg und allenthalben „In sein“ waren der erstrebte Lohn. Von morgens bis abends hing ich in den sozialen Netzwerken herum, brachte überall meine gefragte Meinung ein, ich bin ja nicht ganz dumm. Jetzt konnte ich es sämtlichen Dumpfbacken einmal so richtig zeigen, genussvoll kritisieren und zur Schnecke machen, diese müden Geigen. Ja, ist das nicht einfach wunderschön, es tut der angeschlagenen Seele gut, wenn man so richtig aus dem Hinterhalt „de wiëchn Kekser“ treffen tut. Aber was war das, darüber hatte mich bis dato niemand informiert, dass eines Tages die Postpolizei schnurstracks in meine Stube marschiert. Man hatte mich angezeigt, wegen meiner coolen Spruchkombinationen, die Polizisten sprachen, man werde mich fürderhin nicht schonen. Aber zuerst wurde mir mein heiß geliebtes Smartphone abgenommen, das war schlimmer als der Tod, noch übler konnte es nicht kommen. Denn nun war es vorbei mit Internet und ohne Ende www., mit Partnerinseraten auf der angesagten Seite „Schnuggi@oje“. Ich muss mich nun täglich bei der Legislative melden, welch eine Tortur, mein geliebtes Smartphone weg und ich kontrolliert rund um die Uhr. Okay, zurück zu den Wurzeln, man soll sich dem Schicksal nie ergeben, geh ich eben wieder auf den Dorfplatz, was soll das schlechte Leben! Recke dort meinen Kragen und lass ungeniert meinen Wunder aus, dies kann mir aber nie mein Smartphone ersetzen, oh Jammer und Graus!

Der sell uane


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sport

Haben viel Spaß: einige Mitglieder der Gruppe Line Fire Psaier

Line Dance

Die Gruppe Line Fire Psaier – gekonnte Tanzchoreografien im Cowboylook Vielleicht konnten einige der LeserInnen des Passeirer Blattes die Line-DanceGruppe Psaier in der Vergangenheit schon bei einem ihrer Auftritte, z. B. beim Mårtiner Dorffest, beim Gruppentanz mit ansprechenden synchronischen Schrittfolgen in tollen Cowboykostümen bewundern. Für alle anderen eine kurze Erklärung vorneweg: Line Dance ist eine choreografierte Tanzform, bei der einzelne Tänzer unabhängig von der Das Logo der Gruppe Line Fire Psaier

Geschlechtszugehörigkeit in Reihen und Linien vor- und nebeneinander tanzen. Die Tänze sind passend zur Musik choreografiert, die meist aus den Kategorien Country und Pop stammt. Line Dance kommt ursprünglich aus Amerika und die Welle schwappte in den 60er Jahren auch nach Europa über, weil bekanntermaßen alles, was aus Amerika kam, seinerzeit „modern und en vogue“ war. In vielen Diskotheken wurde der Electric-Slide getanzt, der auch heutzutage als der bekannteste Tanz der Line-Dance-Bewegung gilt. Zusätzliche Beachtung in der Öffentlichkeit erhielt Line Dance unter anderem durch eine szenische Darstellung im Kult-Tanzfilm „Saturday Night Fever“ mit John Travolta. Seit bald drei Jahren gibt es mittlerweile auch in Passeier eine Line-Dance-Gruppe namens Line Fire Psaier. Drei passionierte Tänzerinnen aus St. Martin haben in Vinschgau die dortige Line-Dance-Gruppe, die bereits seit 7 Jahren besteht, gesehen und waren sofort begeistert. Und so haben sich die heutigen „Lehrerinnen“ Christine Brugger Gufler und Annelies Pfitscher Buchschwenter bei den Vinschgern fortgebildet und in der Folge einen

Kurs für AnfängerInnen bei uns in Psair organisiert, der großen Zuspruch erfuhr. In der Zwischenzeit wurden drei Kurse abgehalten, sodass mittlerweile fast 30 TänzerInnen die anspruchsvollen Choreographien beherrschen. Da alle Tänze unterschiedliche Schrittfolgen und Choreographien aufweisen, erfordert Line Dance nicht nur körperliche Fitness (kann manchmal ganz schön anstrengend sein), sondern zudem ist vor allem auch der Kopf gefordert, indem man dauernd mitdenken und sich konzentrieren muss. „Manchmal werde ich darauf angesprochen, warum wir während des Tanzens oft so ernst wirken, “ erzählt eine Teilnehmerin, „Line Dance erfordert von mir aber höchste Konzentration, da ist einem nicht unbedingt zum Lachen zumute.“ Um stets in Form und in Übung zu bleiben, treffen sich die Mitglieder der Line-DanceGruppe Psaier einmal wöchentlich in St. Martin, im Winter im Dorfhaus und im Sommer im Vereinshaus. An dieser Stelle geht ein besonderer Dank an Christine und Annelies für ihre große Geduld und ihren unermüdlichen Einsatz beim Einlernen der neuen Schrittfolgen. Des Weiteren ein großes Vergelts Gott an die Bürgermeisterin Rosmarie Pamer für die Zurverfügungstellung der Räumlichkeiten. Nachdem die Line-Dance-Gruppe Psaier mittlerweile ca. 45 Tänze mehr oder weniger sicher beherrscht, wagte man sich auch an Auftritte in der Öffentlichkeit heran. So stellte die Gruppe ihr Können unter anderem beim Dorffest in St. Martin, bei einem Waldfest in Ulten, beim George-McAnthony-Fest in Eppan und beim Countryfest mit der Gruppe Timmel Truck eindrucksvoll unter Beweis. Diese Auftritte bildeten natürlich bisher die Höhepunkte der Line Fire Psaier, aber das Wichtigste für die tolle Gruppe, bestehend aus vielen unterschiedlichen Frauen und leider nur drei Männern, ist der Spaß und die gemeinsame Freude an Bewegung, phantasievoller Choreografie, Tanz und Musik. Holzer Annemarie

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27  Passeirer Blatt – nr. 151, Februar 2019

Das Podium Psairer Bauernmeisterschaft 2019

Psairer Bauernmeisterschaft

Erfolgreiche Titelverteidigung für das Duo Graf/Pfitscher Rabenstein, 20. Jänner 2019 – Am Sonntagnachmittag ist am Eisturm Rabenstein die 14. Psairer Bauernmeisterschaft über die Bühne gegangen. Dabei gelang den Vorjahressiegern Reinhard Graf/Christof Pfitscher die erfolgreiche Titelverteidigung. Insgesamt nahmen 19 Teams am sportlichen Wettbewerb teil, darunter erstmals auch zwei Starter aus Bayern. Anton Schmidhammer ging indessen als Gesamtsieger bei der Schellenausstellung hervor, die einmal mehr zum Rahmenprogramm des einzigartigen Passeirer Events zählte. Dass mit ihnen zu rechnen ist, untermauerten „Haiziecher“ Reinhard Graf und Eiskletterer Christof Graf bereits im Qua­ lifikationslauf. Denn bereits dort stellten die Vorjahressieger Bestzeit auf, wenngleich der Vorsprung auf die Zweitplatzierten Robert Pfandler/Stefan Pfitscher nur etwas mehr als zwei Sekunden betrug. Im alles entscheidenden SuperFinale konnten sich Graf/Pfitscher aber noch einmal merklich steigern. Die beiden Rabensteiner Lokalmatadoren stellten in 1.15,02 Minuten Tagesbestzeit auf und unterboten sogar ihre Siegerzeit aus dem Vorjahr. „So oft hat es bei der Psairer Bauernmeisterschaft eine Titelverteidigung nicht gegeben und deshalb ist der Sieg schon etwas Besonderes. Nach der besten Quali-Zeit war natürlich etwas Druck da, aber es ist uns alles aufgegangen“, sagte Reinhard Graf nach dem Wettkampf. „Die Anspannung steigt, je länger man auf den Haiziecher warten muss. Die Bedingungen waren heute perfekt, das Eis am Turm pickelhart, aber auch mir ist alles geglückt“, fügte Christof Pfitscher an. Platz zwei belegten in der Gesamtwertung wie in der Qualifikation Pfandler/

Stefan Pfitscher. Auch diese Paarung verbesserte sich im Vergleich zum ersten Lauf merklich, büßte letzten Endes aber trotzdem mehr als vier Sekunden auf die Sieger ein (1.19,45). Rang drei ging an Matthias Flarer/Thomas Pfitscher, für die die Stoppuhr nach 1.34,06 Minuten stehen blieb. Haiziecher in Aktion

Christof Pfitscher bester Eiskletterer, Helmuth Ennemoser bester Haiziecher Bester Eiskletterer war wie im Vorjahr Christof Pfitscher. Er kletterte den 25 Meter hohen Eisriesen in sagenhaften 21,28 Sekunden hoch und konnte sich im Superfinale sogar noch um fast eine Sekunde steigern (20,44). Seine älteren Brüder Thomas und Stefan Pfitscher belegten in der Einzelwertung die Ränge zwei (26,37), bzw. drei (29,06). Als bester Haiziecher wurde hingegen Helmuth Ennemoser ausgezeichnet, der den 400 Meter langen Parcours mit zwei steilen Gefällen in 54,54 Sekunden bewältigte. Hinter Ennemoser landeten Robert Pfandler (55,40) und Georg Flarer (56,84) auf den Ehrenplätzen. Den Tagessieg bei der Kindermeisterschaft trugen hingegen Hannes Gufler/ Armin Gufler davon, denen eine Laufzeit von 1.26,72 Minuten zu Buche stand. Während Armin Gufler auch der schnellste Eiskletterer insgesamt war, stellte bei den Nachwuchs-Haiziechern Fabian Hofer Bestzeit auf. Die schönste Schelle kommt aus St. Leonhard Im Rahmen der Psairer Bauernmeisterschaft wird seit mittlerweile drei Jahren auch eine Schellenausstellung organisiert, die regen Zuspruch erfährt. Auch heuer präsentierten 72 Aussteller aus dem Passeiertal, aus Terenten, Prad, aus dem Sarntal und Ulten ihre Schätze. Die schönste Kuhschelle stellte in diesem Jahr Anton Schmidhammer (St. Leonhard) aus, der sich auch über den Gesamtsieg freuen durfte. Die schönste Ziegenglocke präsentierte indessen Renè Dosser (St. Leonhard). „Es waren wieder tolle und spannende Wettkämpfe, bei denen die Hunderten Zuschauer voll auf ihre Kosten gekommen > sind. Besonders freut uns die Tatsache,


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Siegerin Maria Tolokonina: „Ich liebe Rabenstein“

> dass wir heuer auch zwei Starter aus Bayern in Rabenstein dabeihatten. Nun richten wir unsere volle Aufmerksamkeit natürlich auf den Weltcup, der in zwei Wochen bei uns im hinteren Passeiertal zu Gast sein wird. Wir können es kaum erwarten, die besten Eiskletterinnen und Eiskletterer in Rabenstein auf unserer weltweit bekannten Anlage zu begrüßen“, sagte Florian Lanthaler, der bei der Psairer Bauernmeisterschaft als OK-Chef fungierte und den siegreichen Reinhard Graf mit Bravour vertrat. Ergebnisse 14. Psairer Bauernmeisterschaft 1. Reinhard Graf/Christof Pfitscher 1.15,02 2. Robert Pfandler/Stefan Pfitscher 1.19,45 3. Matthias Flarer/Thom. Pfitscher 1.34,06 4. Georg Flarer/Paul Gufler 1.48,38 5. Konrad Flarer/Florian Lanthaler 1.50,42 Einzelwertung Eiskletterer 1. Christof Pfitscher 21,28 2. Thomas Pfitscher 26,37 3. Stefan Pfitscher 29,06 4. David Oberprantacher 30,75 5. Fabian Prugger 37,79 Einzelwertung Haiziecher 1. Helmuth Ennemoser 54,54 2. Robert Pfandler 55,40 3. Georg Flarer 56,84 4. Reinhard Graf 1.00,87 5. Matthias Flarer 1.00,97 Hannes Kröss

Eiskletter-Weltcup 2019 in Rabenstein

Kuzovlev und Tolokonina unterstreichen ihre Dominanz auch in Rabenstein Rabenstein, 3. Februar 2019 – Der Eiskletter-Weltcup 2019 in Rabenstein wird als Schaulaufen der russischen Topathleten in die Annalen eingehen. Denn nach den Triumphen im Schnelligkeitsklettern (Speed) am Samstag holten sich am Sonntag in der Königsdisziplin – dem Schwierigkeitsklettern (Lead) – ebenfalls zwei Eiskletterer aus dem flächenmäßig größten Land der Erde den Tagessieg. Bei den Männern behielt Nikolai Kuzovlev die Oberhand, bei den Frauen war es Maria Tolokonina – die beiden Seriensieger in der Saison 2018/19. Das Finale vor gut 500 Besuchern, die trotz der aktuellen Schneelage in Südtirol den weiten Weg zum Eisturm nach Rabenstein auf sich nahmen, war an Spannung nicht zu überbieten. Zunächst kletterte in der Entscheidung der Franzose Nathan Clair bis zum Top. Dazu benötigte er 6.21 Minuten. Dann kam Weltmeister Heeyong Park an die Reihe. Der Südkoreaner war acht Sekunden schneller als Clair und übernahm die Führung. Doch das sollte im Passeiertal noch längst nicht alles sein. Denn Nikolai Kuzovlev, der aufgrund eines technischen Fehlers bei seinem ersten Versuch von den Schiedsrichtern vom Eisturm geholt wurde, macht es im zweiten Anlauf noch besser als Park. Kuzovlev, der sich im Dezember in Moskau zum Kombinations-Weltmeister gekürt hatte und die Weltcup-Wertung anführt, erreichte das Ende der anspruchsvollen Route in 5.48 Minuten.

Dritter Triumph im Weltcup für Kuzovlev in dieser Saison „Ich bin überglücklich, ich liebe Rabenstein. Natürlich war ich im ersten Moment zornig, als ich aufgrund des technischen Fehlers vom Eisturm geholt wurde. Auf der anderen Seite kannte ich jetzt den ersten Teil der Route und deshalb kam ich hier im zweiten Versuch eilig voran“, sagte Nikolai Kuzovlev, der in Rabenstein zum ersten Mal im Schwierigkeitsklettern triumphierte. Im Achterfinale der Frauen kam keine Athletin bis zum Top. Maria Tolokonina schaffte auf dem Weg dorthin einen Griff mehr als ihre ärgste Widersacherin, die Koreanerin Woonseon Shin. Auch auf dem dritten Platz landete eine Asiatin, nämlich Shins Teamkollegin und Vorjahressiegerin Han Na Rai Song, die der Irin Eimir McSwiggan ganz knapp das Nachsehen gab.


29  Passeirer Blatt – nr. 151, Februar 2019

tem Herzen bedanken, die diesen Event erst möglich gemacht haben: in erster Linie mein Team, die unzähligen frei­ willigen Helfer, die Vereine, natürlich die Finanzwache Meran – sie unterstützt uns seit vielen Jahren beim Sichern der Athleten – und vielen, vielen mehr. Aber auch den Sponsoren aus dem Passeiertal und darüber hinaus sei an dieser Stelle gedankt, genauso wie der öffentlichen Hand, etwa der Gemeinde Moos in Passeier, die uns alljährlich zur Seite steht.“ Der Weltcup der Eiskletterer zieht nun nach Champagny in Frankreich weiter, wo am kommenden Wochenende die fünfte Etappe über die Bühne gehen wird. Ergebnisse Weltcup Eisklettern Rabenstein

Nikolai Kuzovlev siegt auch in Rabenstein

Für Tolokonina, die in dieser Saison zum dritten Mal in der höchsten Wettkampf­ serie im Eisklettern triumphierte, war es der erste Sieg in Rabenstein im Schwierigkeitsklettern im Rahmen eines Weltcups. 2011 hatte die agile Topathletin aus Russland den „Icefight“, den Vorgängerwettkampf des Weltcups, für sich entschieden. Tolokoninas Liebeserklärung an Rabenstein „Ich liebe Rabenstein. Ich liebe die Natur, die Struktur, die Menschen, einfach alles. Ich war an diesem Wochenende zum achten Mal hier im Passeiertal – und ich freue mich schon auf nächstes Jahr, wenn ich Das Podium bei den Herren: Park, Kuzovlev, Clair

vermutlich wieder am Start stehen werde. Der Sieg macht mich ungemein glücklich“, erklärte Tolokonina, die genauso wie Kuzovlev amtierende KombinationsWeltmeisterin ist. Stolz auf das gute Gelingen des 7. Eiskletter-Weltcups in Rabenstein war auch OKChef Reinhard Graf vom Verein Eisturm Rabenstein: „Das Wetter hat heuer mit den intensiven Schneefällen zwar nicht mitgespielt. Und trotzdem konnten wir unsere Veranstaltung problemlos durchziehen, weil wir in Rabenstein alle zusammenhalten und uns auf die Unterstützung vieler Menschen verlassen können. Ich möchte mich deshalb bei allen aus tiefs-

Lead Männer: 1. Nikolai Kuzovlev (RUS) TOP 5.48 Min. 2. Heeyong Park (KOR) TOP 6.13 3. Nathan Clair (FRA) TOP 6.21 4. Louna Ladevant (FRA) 18,260 Punkte 5. Yannick Glatthard (SUI) 13,1711 6. Chang Hyon Lee (KOR) 13,171 7. Mohammadreza Safdarian Korouyeh (IRI) 8,130 8. Younggeon Lee (KOR) 2,050 Lead Frauen: 1. Maria Tolokonina (RUS) 18,350 Punkte 2. Woonseon Shin (KOR) 17,330 3. Han Na Rai Song (KOR) 15,280 4. Eimir McSwiggan (IRL) 15,271 5. Sina Götz (SUI) 14,270 6. Olga Kosek (POL) 5,1002 7. Enni Bertling (FIN) 5,1001 8. Vivien Labarile (SUI) 5,100

Das Podium bei den Frauen: Shin, Tolokonina, Song

Hannes Kröss


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Ehrung für Präsident Günther Folie

Kampfgeist bewiesen, im Leben wie im Sport Am 21.Dezember 2018 trafen sich Athleten und Ausschussmitglieder der Sektion Kampfsport des ASC zu einer kleinen Jahresabschlussfeier. Der Vizepräsident Luis Schwienbacher nutzte die Gelegenheit und dankte allen Mitwirkenden, vom Trainer, Rechner, Schreiber bis zum langjährigen Athleten, denn alle tragen ihren Anteil an einem gut funktionierenden und in den letzten Jahren stark gewordenen Verein. Besonders geehrt wurde an diesem Abend aber der Präsident des Vereines, Günther Folie. Er hält Kopf, Hände und Füße her wenn es notwendig ist und das nun schon seit zehn Jahren. Günther bedankte sich seinerseits bei allen Anwesenden, im Besonderen bei Luis, der ihm vor Jahren, als herzkranken jungen Mann, die Chance gegeben hat, am Kickbox-Training teilzunehmen. Dies war nicht immer ganz harmlos und bedeutete eine große Verantwortung. Dennoch, Günther trainierte so wie es sein Körper erlaubte und so erlernte

Luis Schwienbacher ehrt Günther Folie (links)

er nicht nur eine Kampftechnik, sondern er lernte, wie er selbst sagt „zu kämpfen!“ In den nachfolgenden Jahren kam ihm das nur zugute, denn als sein Herz versagte, war es der Kopf, seine mentale Stärke, die ihn durchhalten ließ. Günther kämpfte sich ins Leben zurück und erfüllte sich einen Traum: Im Sommer 2018, zwei Jahre nach seiner Herztransplantation, nimmt er bei den Passeirer Freitagen an einem

Sparring (Showkampf) teil, bei dem er ohne Zurückhaltung zeigen kann, was er in all den Jahren des Kampfsporttrainings gelernt hat. Und deshalb freut es die Ausschussund Vereinsmitglieder umso mehr, zum zehnjährigen Jubiläum zu gratulieren! Vergelts Gott Günther, wir freuen uns auf viele weitere Jahre mit dir als Präsidenten! Petra Kofler

PR-InfoRmatIon

Für alle Fälle sind Mitglieder des Weißen Kreuzes gewappnet Für alle Fälle, das ist das Motto der Mitgliederaktion 2019 des Landesrettungsvereins. Mit dem Mitgliedsbeitrag sichert sich jedes fördernde Mitglied nicht nur Vorteile bei In- und Auslandsaufenthalten, sondern unterstützt auch tatkräftig die rund 3.200 Freiwilligen des Weißen Kreuzes.

Auch diesmal gibt es bei den Vorteilen für alle Mitglieder des Weißen Kreuzes Neuheiten: Es gibt im nächsten Jahr nicht sechs, sondern gleich acht kostenlosen Krankentransporte, in der gesamten Euregio und im Kanton Graubünden. Wer zudem eine Rundum-Abdeckung auch bei Auslandsreisen haben möchte, kann sich für die Mitgliedschaft WELTWEIT oder WELTWEIT PLUS mit weiteren Vorteilen entscheiden. Näheres zu den drei verschiedenen Jahresmitgliedschaften erfährt man über http://mitglieder.wk-cb.bz.it/de/ oder 0471 444 310. Man kann den Jahresbeitrag in jeder Bank, dem Postamt, im Internet oder direkt in den Sektionssitzen des Weißen Kreuzes im ganzen Land einzahlen. Es besteht zudem die Möglichkeit, eine Mitgliedschaft als sinnvolles Weihnachtsgeschenk zu übergeben.


31  Passeirer Blatt – nr. 151, Februar 2019

Vorankündigungen >  Mårtiner Faschingsrevue 28.2. – 3.2.2019, Vereinshaus St. Martin Man nehme  …  eine unfassbar skurrile Fantasygeschichte … garniert mit einer ungehörigen Prise schwarzen Humors  …  wo es von altehrwürdigen Nörrgelen und Saligen nur so wimmelt  …  und der pikante Wellnesswahn sowie der überzuckerte Lifestyle-Irrsinn den Schild­ höflern sauer aufstößt  …  und fertig ist die Mårtiner Faschingsrevue  …  Wir freuen uns auf Euer Kommen! > Musikschule: Woche der Offenen Tür, vom 25. Februar bis 1. März 2019, 14 bis 18 Uhr (Unsinniger ausgenommen) > Musikschule: Einschreibungen (Schuljahr 2019/20) vom 11. bis 20. März 2019, Mo, Mi, 14 bis 17 Uhr (telefonische Anmeldungen sind nicht möglich!) St. Leonhard – Kirchweg 32 Tel. 0473 656 717 >  MuseumPasseier öffnet Freitag, 15. März, 10 – 18 Uhr Mittwochs von 11 bis 12 Uhr Gästeführung „Psair für Anfänger“; freitags von 11 bis 12 Uhr Gästeführung „Hofer Highlights“. > MuseumPasseier Sonderausstellung „Uffizi in Passeier“ Am 15. März öffnet wieder die Sonder­ ausstellung „Uffizi in Passeier. Wer schützt Kunst im Krieg?“, die in den Kellerräumen des Sandwirts untergebracht und bis Saisonende zu den Öffnungszeiten des MuseumPasseier zugänglich ist. Sie handelt von 293 Kunstwerken aus Florenz, die im Zweiten Weltkrieg nach Passeier gelangten und damit in ein Netz aus Interessen, das weit über Südtirol hinausreichte.

>  Volkshochschule Südtirol Ortsstelle St. Martin: Weidenflechten: Verflochtene Astgabeln – einzigartige Dekorationsobjekte Am 16.3.2019, 14 – 18 Uhr; Referentin: Annemarie Winkler Kaser; Ort: Vereinssaal St. Martin Heilkräuter für die Apotheke und Küche Am 6.4.2019, 14 – 17 Uhr; Referentin: Rosmarie Mangger; Ort: Fronigerhof St. Leonhard Neues aus der Südtiroler Vogelwelt Am 7.5.2019, 14 – 17 Uhr; Referent: Dr. Leo Unterholzner; Ort: lese.werk.statt St. Martin Italienisch für die Zweisprachigkeitsprüfung – Niveau C1 und B2 Am 7.5.2019, 19 – 20.30 Uhr, 10 Treffen; Kursleiterin: Sandra Polperio; Ort: Dorfhaus St. Martin >  Begleiterinnen und Begleiter gesucht! Die Lebenshilfe ONLUS sucht für den Sommer 2019 interessierte Personen, welche Menschen mit Beeinträchtigung während der Urlaubstage begleiten und unterstützen. Grundvoraussetzungen sind Volljährigkeit und soziales Engagement. Alle Interessierten melden sich bitte bei der Lebenshilfe (Martina Pedrotti, Tel. 0471 062 528 oder 348 2467756, pedrotti@lebenshilfe.it) oder im JuBPa (Tel. 393 0954681). Weitere Infos auf www.lebenshilfe.it

Termine & Veranstaltungen können per E-Mail (passeirerblatt@passeier.it) mitgeteilt werden

>  Jugendbüro Passeier Alle Jugendlichen zwischen 13 und 19 Jahren können sich im Jugendbüro Passeier und im Jugendtreff beim Jugendprojekt „Sojuppa“ einschreiben. Man kann dann in Betrieben wie Museum, JuBPa, Jugendtreff, Altersheim, Bilbliotheken, Lebensmitteltafel, Weg­ markierungen usw. mithelfen und Punkte sammeln, für welche als Belohnung dann Gutscheine in Betrieben in Passeier eingelöst werden können. So können erste Erfahrungen in Betrieben gesammelt werden welche für die spätere Berufswahl entscheidend sind. Infos & Einschreibungen im Jugendbüro Passeier, Tel. 393 0954681 oder im Jugendtreff, Tel. 391 7378614. >  Weißes Kreuz sucht Pistenretter Seit vielen Jahren bietet der Landesrettungsverein den Pistenrettungsdienst in Südtirol an. Mittlerweile sind es neun Skigebiete in denen die Rettungssanitäter auf Skiern im Dienst sind. Die Tendenz ist dabei steigend, denn immer mehr Pistenbetreiber setzen auf einen professionellen Rettungsdienst in ihrem Skigebiet. Nun möchte das Weiße Kreuz sein Team verstärken und sucht für diese besondere Aufgabe neue Freiwillige. Wie setzt sich die Ausbildung zum Pisten­ retter zusammen? Nach einem Skitraining mit Zulassungstest beginnt die rettungsdienstliche Ausbildung, die sich in theore­ tische und praktische Module aufteilt und über die Sommermonate abgewickelt wird. Außer der Versorgung von Verletzungen und von medizinischen Notfällen wird auch der Umgang mit Akkia und Schneemobil gelehrt. Weitere Schulungsinhalte sind Lawinenkunde, die Zusammenarbeit mit der Flugrettung sowie die Anwendung des halbautomatischen Defibrillators. Insgesamt dauert die Ausbildung zum Pistenretter 16 Tage und endet im Herbst. Damit können die freiwilligen Pistenretter pünktlich zu Saisonbeginn ihren Dienst in den Skigebieten antreten. Weitere Informationen dazu gibt es unter der Grünen Nummer 80011 0911 und im Internet auf www.pistenrettung.it


Öffnungszeiten moos Gemeindeamt: Mo – Fr, 8 – 12 Uhr; Di, 14.30 – 18 Uhr; Sa geschlossen, T 0473 643 535 Minirecyclinghof Moos: Fr, 8.30 – 9.30 Uhr; Pfelders: Mi, 14 – 15 Uhr; Platt: Mi, 8 – 9 Uhr und 1. Sa/Monat, 14.45 – 15.30 Uhr; Stuls: Mi, 10 – 11 Uhr und 1. Sa/Monat, 13.30 – 14.15 Uhr; Rabenstein: 1. und 3. Mo/Monat, 10 – 11 Uhr; Rabenstein (Saltnuss – rotes Haus): jeden 1. Mo/Monat, 9 – 9.45 Uhr Rest- und Biomüllsammlung: Dienstag: Moos, Platt, Pfelders (Dorf und Zeppichl), Stuls wöchentlich; Rabenstein, Pill bzw. Sportplatz Sand, Ulfas jede 2. Woche Bibliothek Moos: Di, 9.30 – 10.30 Uhr; Mi, 14.3 – 16.30 Uhr; Do, 16.30 – 18.30 Uhr; So, 11 – 12 Uhr Bibliothek Platt: Di, 9 – 11 Uhr; Mi, 16 – 17 Uhr, Fr, 15 – 16.30 Uhr; Sa oder So nach Gottesdienst Bibliothek Pfelders: Mi, 17 – 18 Uhr Bibliothek Rabenstein: Sa oder So nach Gottesdienst Bibliothek Stuls: Mo, 9 – 10 Uhr Arztpraxis Dr. Beccarello: Mo, Do, Fr, 8 – 12 Uhr; Di, 10 – 12 Uhr, 16 – 18.30 Uhr; Mi, 16 – 18.30 Uhr; T 0473 643 689 Apotheke RAM: Mo 10 – 12; Mi 16 – 18.30 Uhr; Do 9 – 12 Uhr; T 0473 643 689 Eltern-Kind-Beratung Moos: Mittwoch 9 – 10.30 Uhr Ambulatorium Krankenpflegedienst Moos: Donnerstag 10 – 10.30 Uhr (ohne Vormerkung) st. leonhard Gemeindeamt: Mo – Fr, 8 – 12 Uhr; Di, 14.30 – 17.30 Uhr; Sa, 9 – 11 Uhr, T 0473 656 113 Minirecyclinghof: Fr, 14.30 – 16.30 Uhr, Sa, 7.30 – 9 Uhr; Walten: Mo, 14 – 15 Uhr Restmüllsammlung: Di; Walten, Schweinsteg, Prantach, Mörre, Glaiten, jeden 2. Di; Biomüllsammlung: Mittwoch Öffentliche Bibliothek: Mo, Mi, Fr, 9 – 12 Uhr; Mo, Di, Do, Fr, 15 – 18 Uhr (ab Schulbeginn) Bibliothek Walten: Di, 16 – 17 Uhr Arztpraxis Dr. v. Sölder: Mo, Mi, Do, Fr, 8 – 12 Uhr; Di, 15 – 19 Uhr; T 0473 656 656 Arztpraxis Dr. Zuegg: Mo – Fr, 8 – 12 Uhr ohne Vormerkung; Mo, Do, 15.30 – 16.30 Uhr mit Vormerkung; T 0473 656 633 Kinderarztpraxis Dr.in Weger: Mo, Fr, 9.15 – 12.30 Uhr; Mi, 9.30 – 12 Uhr; Di, Do, 15 – 18 Uhr; T 0473 656 266 Apotheke RAM: Mo – Fr, 8 – 12.30, 15.30 – 19 Uhr; Sa, 8 – 12.30 Uhr; T 0473 656 146 SportArena: täglich von 10 – 23 Uhr; Dienstag: Ruhetag st. martin Gemeindeamt: Mo – Fr, 8 – 12.30 Uhr; Donnerstag, 15 – 17.30 Uhr, T 0473 499 300 Minirecyclinghof: St. Martin: Sa, 8 – 10 Uhr, Freitag geschlossen; Saltaus: Fr, 8.30 – 9.30 Uhr Restmüllsammlung: Montag; Matatz, Breiteben, Kalmtal, jeden 2. Montag Biomüllsammlung: Mittwoch Öff. Bibliothek: Mo, Mi, Sa, 9 – 12 Uhr; Mo, Mi, Fr, 15 – 18 Uhr; Di, 14 – 17 Uhr (ab Schulbeginn) Arztpraxis Dr.in Raich: Mo, Di, Mi, Fr, 8 – 12 Uhr; Do, 15 – 18 Uhr; T 0473 641 174 Arztpraxis Dr. Dubis: Mo – Do, 9 – 12 Uhr; Fr 15 – 18 Uhr; T 0473 650 167 Apotheke Mercurius: Mo, Mi, Do, Fr, 8 – 12.30, 15 – 18.30 Uhr; Di, 8 – 12.30 Uhr; T 0473 650 011 Sa, 8 – 12 Uhr, T 0473 650 011 Elternberatung Garberweg: Do, 8 – 12 Uhr, T 0473 650 780 Krankenpflegeambulatorium Garberweg: Di, Fr, 8 – 10 Uhr Jugendtreff: Di – Fr, 11 – 12 Uhr; Di und Do, 17.30 – 19.30 Uhr; T 392 5327295 sprengelsitz passeier Verwaltungsdienst: Mo, Di, Fr, 8 – 11 Uhr; Mi, 9 – 12 Uhr; Do, 9 – 12 u. 14 – 15.30 Uhr; T 0473 659 500 Sozialsprengel: Mo – Fr, 8.30 – 12 Uhr, nachmittags mit Terminvereinbarung; T 0473 659 018; Dienst für Pflegeeinstufung: T 848 800 277, Anlaufstelle Pflege- und Betreuungsangebote: Di, Do, 9 – 11 Uhr; T 0473 659 266, ohne Vormerk. Blutabnahme: Mi, Do, 7.15 – 8.45 Uhr, ohne Vormerkung Krankenpflegeambulatorium: Mo, Di, Fr, 8 – 11 Uhr; Mi, Do, 9.30 – 11 Uhr Elternberatung: Di, 8 – 12 Uhr; T 0473 659 518 Diätdienst: Mi, 8 – 16 Uhr, Fr, 8 – 12 Uhr; T 0473 659 520 Dienst für Abhängigkeitserkrankungen: jeden 2. und 4. Di/Monat, 14 – 16.30 Uhr, Vormerkung T 0473 443 299; Zahnarztambulatorium: Vormerkung T 0473 264 000 Rehabilitationsdienst: Mo – Fr, 8 – 12.30 Uhr, 13.30 – 16 Uhr; T 0473 659 533 Hautarzt: jed. 1. + 3. Mi/Monat, 9 – 13 u. 14 – 18 Uhr, Vormerkung mit ärztl. Verschreibung: T 0473 264 000; Invalidenbetreuung: Vormerkung in Meran, T 0473 264 712 Hauspflegedienst: Vormerkung Mo – Fr, 8 – 10 Uhr; T 0473 659 019 Jugendbüro Passeier: Mo – Fr, M 393 0954681 recyclinghof passeier (mörre) Dienstag, Donnerstag, 14 – 17 Uhr; Samstag, 8 – 11 Uhr

Aus den Gemeinden Moos, St. Leonhard und St. Martin Termine & Veranstaltungen februar 23. Punktepreiswatten, Kultursaal Moos, 14 Uhr [KVW Seniorenclub] 23. Zyklusshow-Workshop, Sprengelsitz St. Leonhhard, 8.30 Uhr [JuBPa] 25. – 1.3. Woche der Offenen Tür [Musikschule] 28. Mårtiner Faschingsrevue, Vereinshaus St. Martin [Jugendtreff] märz 1.– 3. Mårtiner Faschingsrevue, Vereinshaus St. Martin [Jugendtreff] 2. Feuerlöscherprüfung, FF St. Martin 10. Suppentag, Vereinssaal St. Martin [Missionsgruppe] 11. – 20. Einschreibungen Schuljahr 2018/19 [Musikschule] 14. Bergfexn, Vereinshaus St. Leonhard [AVS] 15. MuseumPasseier öffnet, Sandhof St. Leonhard 15. Bürgerversammlung, Vereinshaus St. Leonhard, 20 Uhr 16. Kurs: Weidenflechten, Vereinssaal St. Martin, 14 Uhr [Volkshochschule] 19. Bürgerversammlung, Walten, 20 Uhr 20. Josefimarkt, St. Leonhard 21. Bürgerversammlung, Schweinsteg, 20 Uhr 22./24. Alles-rund-ums-Kind-Markt, Vereinshaus St. Leonhard 23. Brotbackkurs, Vereinssaal St. Martin [Bäuerinnen] 29. Redaktionsschluss Passeirer Blatt 31. Beginn Sommerzeit april 6. Kurs: Heilkräuter, Fronigerhof St. Leonhard, 14 Uhr [Volkshochschule] 6. Konzert der Musikkapelle Moos, Vereinshaus St. Leonhard 11. Brotbacken mit Verkostung und Miniführung, MuseumPasseier, 10 – 13 Uhr 13. Konzert der Musikkapelle St. Martin, Vereinshaus St. Leonhard 16. Aktion Fastensuppe, Vereinshaus St. Leonhard 21./22. MuseumPasseier geöffnet (Ostern), 10 – 18 Uhr 25. MuseumPasseier geöffnet (Staatsfeiertag), 10 – 18 Uhr mai 7. Italienisch für die Zweisprachigkeitsprüfung Niveau C1 und B2, Dorfhaus St. Martin, 19 Uhr [Volkshochschule] 7. Vortrag: Neues aus der Südtiroler Vogelwelt, lese.werk.statt St. Martin, 20 Uhr [Volkshochschule] 12. Mårtiner Kultursummer: Sommer Open Air, Dorfhaus St. Martin, 20 Uhr [GuitArt] 16. Konzert der Mittelschulen, Raiffeisenplatz St. Leonhard 17. Konzert der Mittelschulen, Dorfhaus St. Martin

Termine & Veranstaltungen können per Telefon (T 0473 656 239) und per E-Mail (passeirerblatt@passeier.it) mitgeteilt werden


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