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Mitteilungen und Nachrichten aus Moos, St. Leonhard und St. Martin Dezember 2018
Passeirer Blatt
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Passeirer Blatt
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i. p.
Dezember 2018 nr. 150 · 32. Jahrgang
Sepp Haller mit der historischen Mårtiner Standschützenfahne auf der Pfandleralm, 1959
So ist Weihnachten ein Geschenk an uns Menschen
inhalt 3 Gemeinden 6 Kultur & Gesellschaft 17 Natur & umwelt 18 vereine & verbände 24 gesundheit & Soziales 27 gratulationen 28 Schulen & Bibliotheken 30 Sport 31 Vorankündigungen
Weihnachtsbotschaft
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Weihnachtsbotschaft
So ist Weihnachten ein Geschenk an uns Menschen Weihnachten wird uns immer mehr durch Vermarktung und Konsumrausch aus der Hand genommen und dadurch wird der Sinn von der wahren Weih-Nacht verzerrt. So ist unser Weihnachtsgetue der biblischen Botschaft krass entgegengesetzt. Lichterrausch, Veranstaltungen und übertriebene Essensangebote begleiten uns in die Weihnachtszeit. Unsere Hände wühlen im Überfluss der Geschenke und der Mensch kommt nicht zur Ruhe. Weihnachten wird somit von vielen, vor allem jungen Menschen, negativ erlebt. Die orthodoxen Christen in Osteuropa fasten 40 Tage vor Weihnachten. Während dieser Zeit essen sie kein Fleisch, keine Milchprodukte und auch Alkohol, bis auf ein Glas Wein pro Tag, ist generell verboten. Durch dieses Fasten soll der Körper und der Geist des Menschen auf Weihnachten vorbereitet werden. Wir römisch- katholischen Christen haben diese heilsame Praxis leider zum größten Teil vergessen. Zu Weihnachten ist Gott Kind geworden, um uns im Herzen zu berühren und zu sagen: „ Ich liebe dich so wie du bist“, was uns die Größe Gottes erahnen lässt.
Weihnachten soll uns also helfen, dass wir wieder zu uns selbst zurückfinden. Lassen wir uns nicht Weihnachten durch Stress und überflüssigen Konsum kaputt machen. Wir werden nicht enttäuscht sein, wenn wir wieder lernen, uns im Umgang mit irdischen Gütern zu mäßigen. Damit schaffen wir wieder die nötigen Voraussetzungen, damit das kleine, zarte Kindlein in der Krippe unser Herz wieder berühren und heilen kann. So ist Weihnachten, die Geburt unseres Herrn Jesus Christus, des Sohnes Gottes, ein Geschenk an uns Menschen und lässt uns erahnen, was die Engel verkündeten: „Ehre sei Gott in der Höhe und Friede den Menschen auf der Erde, die guten Willens sind“. Um die Früchte von Weihnachten aufnehmen zu können, benötigen wir Menschen eine gemäßigte, besinnliche Vorbereitungszeit (Adventszeit) – erst dann sind wir in der Lage die Geschenke wie Frieden, Freude, Ruhe, Brüderlichkeit, Gerechtigkeit und Harmonie durch die Gnade Gottes zu empfangen. Denn es ist vor allem die Geburt des göttlichen Kindes, das mit allen solidarisch ist. In der Krippe wird das Kind die Tür zum Vater für uns aufmachen – ganz weit, damit wir nicht drängeln und schubsen müssen, um auf jeden Fall selbst durchzuschlüpfen. Auch wir sollen die Türen öffnen, einladen, hindurchgeleiten und dafür sorgen, dass niemandem die Tür vor der Nase zugeschlagen wird. Im Auftrag Gottes sind wir die Keile, die die Tür zu Gott aufhalten sollen. Daraus ergibt sich für uns
Menschen der wahre Sinn für das Leben! So, dass wir wieder zu neuen Menschen werden können. Im Jahre 2004, kurz vor Weihnachten, fuhren der Caritasdirektor von Temeswar und ich durch die Straßen einer großen Stadt in Rumänien. Bei einer Kreuzung musste das Auto bei roter Ampel anhalten. Da kam ein Junge mit einem großen Schild auf uns zu. Er strahlte ein sehr schönes Lächeln aus. Der Caritasdirektor, sein Name war Herbert Grün, öffnete das Fenster und der Junge zeigte auf mich und sprach mich auf Rumänisch an, was ich damals natürlich nicht verstanden habe. Herbert übersetzte für mich: „Ich glaube an Gott. Glaubst auch du an Gott?“ Die Ampel hat zugleich umgeschaltet und wir sind weitergefahren. Aber diese Szene ist mir bis heute in meinem Gedächtnis geblieben. Die Armut und die Einfachheit hat mir so einiges beigebracht. Dafür bin ich sehr dankbar. Im Evangelium spricht Jesus: „Wahrlich ich sage euch: Wer das Reich Gottes nicht annimmt wie ein Kind, wird nicht hineinkommen (Mk. 10,15)“. So wünsche ich allen, dass dieses Weihnachtsfest in unsere Herzen die Klarheit und Wahrheitsliebe zurückbringen möge, damit wir wieder die wahre Freude, die vom Kind in der Krippe in Bethlehem ausgeht, in uns aufnehmen können. Peter Lanthaler
Impressum
Erscheint zweimonatlich. Eingetragen beim Landesgericht Bozen mit Dekret Nr. 11/87 vom 29. 5. 1987. Eigentümer und Herausgeber: Gemeinden Moos, St. Leonhard und St. Martin in Passeier; vertreten durch den Bürgermeister von St. Leonhard, Konrad Pfitscher – Kohlstatt 72, St. Leonhard in Passeier. Verantwortlich im Sinne des Pressegesetzes: Ulrich Mayer. Redaktion: Kurt Gufler, Rosmarie Pamer, Heinrich Hofer, Siglinde Jaitner, Arnold Rinner, Karl Lanthaler – Kohlstatt 72, St. Leonhard in Passeier. Korrektur: Ernst Rinner, Kurt Gufler. Produktion und Druck: design.buero Artikel können bei allen Redaktionsmitgliedern und bei design.buero in St. Martin (Dorfstraße 14) abgegeben werden und müssen mit dem Namen und der Telefonnummer des Verfassers oder der Verfasserin versehen sein. Werbebeiträge direkt an das Passeirer Blatt, passeirerblatt@passeier.it, T 0473 656 239. Redaktionsschluss: 1. Febraur 2019 E-Mail: passeirerblatt@passeier.it www.passeirer-blatt.it
Die Redaktion des Passeirer Blattes wünscht allen Leserinnen und Lesern
frohe Weihnachten und ein gesegnetes
neues Jahr!
3 Passeirer Blatt – nr. 150, Dezember 2018
Gemeinden Bergbahnen Pfelders
Weiterhin Gratis-Parkplätze für Seilbahnnutzer Die Einführung der Parkraumbewirtschaftung bei der Talstation der Bergbahnen Pfelders im vergangenen Sommer sorgte für einigen Unmut. Gothard Gufler, Bürgermeister von Moos, stellt jedoch klar: „Alle, die mit den Bergbahnen von Pfelders fahren, parken auch weiterhin kostenlos an der Talstation!“ Die Einführung der Parkraumgebühren ist ein notwendiger Schritt vonseiten der Gemeinde Moos und der Bergbahnen Pfelders, um weiterhin ansprechende Freizeitangebote zur Verfügung stellen zu können. „Mit den Einnahmen aus den Parkgebühren will die Gemeinde Moos Kosten für die Wanderwege, die Liftanlagen und den sanften Tourismus decken. Zudem ist die Parkplatzgebühr in das Konzept ‚Pfelders sanft mobil‘ eingebunden, ein Nachhaltigkeitsprojekt, das im In- und Ausland als Vorzeigeprojekt gilt.“
Die Parkraumregelung: Die erste Stunde Parken ist für alle Autofahrer kostenfrei. Seilbahnbenutzer lösen erst die Gratis-Karte am Parkautomaten und begeben sich damit zu der Kasse der Talstation der Bergbahnen oder des Gampenlifts (Kinderlift). Beim Kauf des Seilbahntickets gibt der Gast das Kenn zeichen seines Fahrzeugs an, damit ist sein PKW als parkberechtigt registriert. Künftige Inhaber einer Saisonkarte für die Bergbahnen Pfelders oder die Ortler Skiarena geben ihr PKW-Kennzeichen einfach beim Erwerb der Saisonkarte an, dadurch wird ihr PKW bei allen darauf folgenden Besuchen als parkberechtigt erkannt. Skifahrer, die ihre Ortler Ski arena-Saisonkarte in einem anderen Skigebiet erstanden haben, erhalten durch das einmalige Vorzeigen ihrer Karte an der Kasse der Talstation in Pfelders
BaustoffeBaumaterialien - Fertigbeton
eine Parkberechtigung für die gesamte Wintersaison. Die Parkgebühren werden an sieben Tagen die Woche von 8 bis 18 Uhr eingehoben und betreffen also nur jene Besucher, welche die Bergbahnen Pfelders nicht nutzen. Die erste Stunde ist kostenlos, anschließend wird eine Parkgebühr von € 1 bis maximal € 6 für einen ganzen Tag eingehoben. Die Parkautomaten funktionieren mit Kleingeld, weshalb an zentraler Stelle ein Münzwechselautomat eingerichtet wurde. Die Bezahlung per Bankomat- oder Kreditkarte ist ebenfalls möglich. Bürgermeister Gothard Gufler bedauert die Unstimmigkeiten während der Startphase, zeigt sich jedoch davon überzeugt, dass die BesucherInnen Verständnis dafür zeigen werden, einen Beitrag für die weitere Entwicklung des Ski- und Wandergebietes Pfelders zu leisten. Letztendlich würden die Investitionen, die durch die Parkgebühren erst möglich würden, im Umkehrschluss sowohl den Einheimischen als auch unseren Gästen zugutekommen. Kurt Gufler
Mikropfähle – Verankerungen Spritzbeton
Die Firmenleitung und ihre Mitarbeiter bedanken sich bei allen Kunden für die gute Zusammenarbeit und das erwiesene Vertrauen. Wir wünschen allen ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Familie Gufler
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Beschlüsse
Aus dem Rathaus von Moos vom 5. 10. bis 26. 11. 2018 > Beiträge: Gewährung eines außerordentlichen Beitrages an die Südtiroler Berg- und Höhlenrettung des CNSAS von Stuls für die Organisation einer Gemeinschaftsübung mit den Feuerwehren und den Bergrettungsstellen Hinterpasseier – € 1.153,90; Verein Museum Hinterpasseier: Genehmigung der Auszahlung des Restbetrages des Beitrages für die ordentliche Jahrestätigkeit 2018 – € 5.000. > Gemeinde: Instandhaltungs- und Repa raturarbeiten an der Trinkwasserleitung – Unternehmen Ilmer Stefan – € 6.703,90; Parkplatz Pfelders: Verkabelung der Park automaten – Elektro Johann Hofer d. Wolfram Hofer – € 2.586,40; Ankauf eines Geldwechselautomaten – GeWeTe Geldwechsel- & Sicherheitstechnik GmbH – € 6.575,80; Bunker Moos – Instandhaltungsarbeiten an der Elektroanlage – Elektro Johann Hofer d. Wolfram Hofer – 2.684; Lieferung von Ersatzlampen für die Straßenbeleuchtung der Gemeinde Moos – Selectra AG – € 3.611,20; Finanzen – unterstützende Beratung zur Erstellung des konsolidierten Haushaltes – Fa. Ernst & Young AG – € 5.856; Verlängerung der Exclusivbetreuung der Versicherungspakete an die Versicherungs gesellschaft Assiconsult GmbH; Straßennetz – Winterdienst: Ankauf von Streusalz für die Wintersaison 2018/2019 über die Konvention der Landesagentur für öffentliche Verträge – € 3.586,80; Übernahme der Spesen gemäß Vereinbarung vom 11.11.2014 mit der EUM Genossenschaft bezüglich der Instandhaltung von Wegen und aushilfsweise für die Dienste im Bereich Müll – € 1.830; Infopoint Moos: Austausch einer Glasscheibe bei der Aussichtsplattform „Granat“ – Metall Ritten GmbH – € 5.403,64; Asphaltierungsarbeiten in Stuls und Moos – Varesco GmbH – € 16.080,82. > Öffentliche Arbeiten: Neubau Mehrzwecksaal Pfelders: Auftrag an das Unternehmen Elektro Johann Hofer d. Wolfram Hofer für zusätzliche Elektroarbeiten – 22.204; Auftrag an das Unternehmen Decor GmbH für die Lieferung von Armlehnen und einer Reihenverbindung – € 10.368,78.
Projekt Interreg V-A Italien Österreich Projekt 2014-2020: Projekt Nr. ITAT2013 – Timmel_Transit_2018 (Timmel_18): Fahrradweg Timmelsjoch – Auftrag an das Planungsbüro are Dr. Matthias Platzer für die Ausarbeitung einer Machbarkeitsstudie – € 6.215,78; – Errichtung des Timmel Passmuseums: Zusatzauftrag für die Lieferung der Medientechnik – € 3.325,84; Löschwasserleitung Moos: Lieferung neuer Anschlüsse – Formetall KG – € 1.221,43; Reparatur der Medientechnik im Vereinshaus von Stuls – Flo-R Tech d. Reinstadler Florian € 3.401,12; Parkplatz Pfelders: Auszahlung von Entschä digungen für Grundbesetzungen und Ernte ausfall – € 6.598,80; Sanierung von sechs Holzbrücken in Stuls: Einbau von zwei verzinkten Entwässerungs rinnen -Roland Gufler – € 5.831,60; Umbau der Dachgeschosswohnung im Gemeindehaus von Moos – Einbau einer Küche – Bortolotti OHG des Bortolotti Valentin & Co. € 11.163,98. > Schule: Kindergarten Moos: Lieferung von Schul- und Bastelmaterial für das Schuljahr 2018/2019 – Papier Profi KG d. Prünster Maria & Co. – € 3.500. > Sport: Eisturm Rabenstein: Ausarbeitung eines Schätzgutachtens – Geom. Wilhelm Dorian – € 1.903,20.
Aus dem Rathaus von St. Martin vom 1. 10. bis 30. 11. 2018 > Allgemeine Verwaltung: Beauftragung von Geom. Josef Mitterhofer aus Marling mit den Arbeiten als Techniker – € 2.779,65; Repräsentationsausgaben – Ankauf von 32 Stück des Buches „Aus Passeier schreibt man uns: …“ – design.buero Albert Pinggera, St. Leonhard – € 608. > Beiträge: ASC St. Martin in Passeier – € 10.000 für die Fusion zwischen den Fußballvereinen „ASC St. Martin in Passeier“ mit dem „AFC Moos“ zum neuen Verein „AFC St. Martin Moos i.P.“; Amateursportverein Ranggelverein Passeier€ 1.000 für für den Ankauf eines Kleinbusses; Jugendbüro Passeier (JubPa) – € 2.125,85 für die Einrichtung der Josef Mayr-Nusser Gedenkkapelle in Hahnebaum.
> Gemeindebauhof: Lieferung eines neuen Gemeindefahrzeuges Modell Toyota Hilux – Autoindustriale GmbH, Bozen – € 30.041; Reparatur des Fahrzeuges Unimog – Auto industriale GmbH, Bozen – € 1.699,78. > Haus der Jugend: Rückerstattung der Heizkosten im Haus der Jugend für den Zeitraum 18.01.2018 – 11.10.2018 an das Pfarramt von St. Martin – € 1.717,04. > Kindergarten/Schule/Bibliothek: Lieferung einer Digitalkamera für den Kindergarten von St. Martin – EP: Videotechnik Lanthaler, St. Martin – € 149,99; Lieferung von Eckleisten für die Grundschule St. Martin – Hofer Heinrich KG des Hofer Karl & Co., St. Leonhard – € 2.153,30; Ausmessung des Wlan-Systems in der Grundschule Saltaus – Telmekom GmbH, Lana – € 976; Austausch der Heizanlage in der Grundschule St. Martin – Kuen KG, St. Leonhard – € 31.337,88; Lieferung von 3 Laptops für die Mittelschule – Aldebra AG, Bozen – € 2.781,60; Lieferung von Vorhängen für die Mütterberatungsstelle in den Räumlichkeiten der ehema ligen Bibliothek im Mehrzweckgebäude – Rudi’s Heimdecor OHG, St. Martin – € 776,90; Durchführung von Bodenlegerarbeiten in den Räumlichkeiten der ehemaligen Bibliothek im Mehrzweckgebäude – Tischlerei Passeier Genossenschaft, St. Martin – € 2.806; Durchführung von Malerarbeiten in den Räumlichkeiten der ehemaligen Bibliothek im Mehrzweckgebäude – Pichler Malerei des Pichler Peter & Co. OHG, St. Martin – € 3.491,18; Lieferung einer Innentür für die Räumlich keiten der ehemaligen Bibliothek im Mehrzweckgebäude – Tischlerei Pichler Gottfried, St. Leonhard – € 707,60; Gestaltung und Druck von Faltblättern und Plakaten für das Herbstprogramm 2018 der öffentlichen Bibliothek – lese.werk.statt – design.buero Albert Pinggera, St. Leonhard – € 1.427,40. > Müllentsorgung: Lieferung von 10.000 Müllsäcken aus Recycling-PE mit Verschlussband – Corpus GmbH, Bozen – € 2.891,40. > Öffentliche Arbeiten: Energetische Sanierung Mittelschule St. Martin in Passeier: Anpassung der Alarmanlage – Nicom Secur alarm GmbH, Bozen – € 1.354,57;
5 Passeirer Blatt – nr. 150, Dezember 2018
Errichtung eines Zufahrtsweges zum Dornsteinweg Nr. 1-1A: Vergabe der Arbeiten an die Fa. Tiefbau Karlegger Josef & Armin OHG, St. Martin – € 78.377,03.
Aus dem Rathaus von St. Leonhard vom 3. 10. bis 14. 11. 2018 > Altersheim: Vorübergehende Unter bringung des Seniorenheimes im ehemaligen Hotel Christophorus, Ausschreibung der Arbeiten, € 421.271,57; Auftragserteilung für die Bauleitung, Geom. Dorian Wilhelm, € 30.384,88; Auftragserteilung für die Bau leitung, Per. Ind. Martin Hofer, € 24.096,70; Umbau Seniorenheim, Genehmigung des Ausführungsprojektes zu Finanzierungs zwecken, € 9.877.869,18. head_02.indd 2
> Straßen und Plätze: Schneeräumungsdienst in der Zone Gögelehof sowie Lieferung von Schotter für den Winter 2018/2019 – Gufler Roland, Moos – € 4.831,20; Schneeräumungsdienst für den Winter 2018/2019 in der Zone Hinteregg – Elektro genossenschaft Gomion, St. Leonhard – € 8.784; Schneeräumungsdienst Kalmtal und Neuhaus für die Winter 2018/2019 und 2019/2020 – Ilmer Oswald, Riffian – € 20.532,60; Schneeräumungsdienst Flon-Matatz und Christler Straße für die Winter 2018/2019 und 2019/2020 – Pirpamerhof des Pichler Christian Leo, St. Martin – € 32.610,60; Schneeräumungsdienst Riederberg, Saltaus und Quellenhof für den Winter 2018/2019 – Reichhalter Roman, St. Leonhard – € 20.587,50; Lieferung von 10 Tonnen Streusalz für den Winterdienst laut Konvention der Autonomen Provinz Bozen – MVG srl, Faenza (RA) – € 1.439,60; Vermessung und Ausarbeitung der technischen Unterlagen für die Errichtung eines Fußweges in Neuhaus – Per. Ind. Lorenz Lanthaler, Moos – € 918; Vermessung und Ausarbeitung der technischen Unterlagen für die Planierungsarbeiten in Neuhaus – Per. Ind. Lorenz Lanthaler, Moos – € 714; Lieferung von Weihnachtsbäumen für die Dorfdekoration in der Adventszeit – M&T Walder OHG, St. Martin – € 2.410,10; Lieferung von Pflastersteinen für den Festplatz – Gufler Kommerz GmbH, St. Leonhard – € 1.755,54. > Trinkwasser / Abwasser: Entleerung von 8 Klärgruben im Gemeindegebiet von St. Martin – Eco-Center AG, Bozen – € 1.686,78; Ausarbeitung der Unterlagen für die Abänderung des Gemeindebauleitplanes im Zuge der Errichtung der biologischen Kläranlage in Breiteben – Dr. Lukas Kuntner, Meran – € 1.368,84. > Zivilschutz: Reparatur von defekten Geräten aufgrund eines Blitzeinschlages in die Feuerwehrhalle von St. Martin i.P. – Elektro Johann Hofer des Hofer Wolfram, St. Leonhard – € 2.246,97.
> Beiträge: Gewährung und Auszahlung eines außerordentlichen Beitrages an den Alpenverein Südtirol – Sektion Passeier – Ortsstelle St. Martin für die Errichtung des Gipfelkreuzes Plattnerspitze, € 2.000; Gewährung des jährlichen Führungsbeitrages an den ASC Passeier – Sektion Ski Walten für die Tätigkeit des „Stockit Winterpark Walten“ – Jahr 2018/2019, € 5.000. > Bauleitplan: Abänderung des Bauleit planes der Gemeinde St. Leonhard – Genehmigung des Entwurfes. > EWZ-Gandellen: Primäre Erschließungsanlagen, Ausschreibung der Dienstleistung für die Bauleitung mit einem Ausschreibungsbetrag von € 66.827,76; primäre Erschließungsanlagen, Zuschlag für die Bauleitung an die Pfeifer Planung GmbH, € 52.092,24. > Gemeindevermögen: Betreuung der Kletteranlage in der SportArena in St. Leonhard – Auszahlung des Führungsbeitrages für das Jahr 2018/19 an den AVS St. Leonhard, € 11.000. > Straßen: Straßen-und Winterdienst in Gomion, Schlattach, Glaiten an die Elektro genossenschaft Gomion, € 35.000; Ausbau der Zufahrtsstraße Kaserer Egg – Stickl, 1. Variantekostenschätzung – Tiefbau & Transport GmbH, € 13.288,33; Auftragserteilung für die Sanierung des Leonhardsweges – Passeirer Bau GmbH € 8.977. > Wohnbau: Erweiterungszone „Schweinsteg II“ – Genehmigung des Durchführungsplanes der Wohnbauzone C3 – Erweiterungszone „Schweinsteg II“.
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Stand: 11. 12. 2018
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Kultur & Gesellschaft klagen. Martl war ein arbeitsamer Bauer, ein genügsamer, friedlicher Mensch und seinen Kindern ein liebevoller „Tatte“. Er hat dann mit seinem Schwiegervater, dem „Goster Martl“, den Guflhof, der zu Schlattach gehört, gekauft. Jahr und Tag waren mit Arbeit ausgefüllt. Luise war nicht nur bei den Kindern, sie war ebenso im Stall, Stadel und bei der Feldarbeit anzutreffen. Und Kuchen backte sie wie eine Konditorin. Sie war die beste Gastgeberin. Kein Besucher ging ungestärkt fort. Die Bäuerin war immer großzügig und machte gerne Geschenke, besonders den Enkel† Luise Pfitscher, geb. Raffl kindern. Sie liebte auch die Gesellschaft, machte gerne Ausflüge und Wallfahrten und gerne besuchte sie die älteste Tochter Luise Pfitscher Maria im Pustertal. Vor 7 Jahren zog die Verstorbene auf den Guflhof, den Sohn Friedl bewirtschaftet. Martl blieb noch zwei Jahre auf Burkt. Einen Nachruf hat sich die originale Mühen und Sorgen, die harte Arbeit, die Bergbäuerin Luise Pfitscher, geb. Raffl das Leben der Bergbäuerin zeichneten, wohl ehrlich verdient. Sie wurde am forderten dann auch ihren Tribut. Die Moritzhof auf Burkt in Stuls 1936 als Kräfte ließen nach. Eine gewisse Alters älteres von zwei Mädchen geboren. Der gebrechlichkeit machte sich bemerkbar. Moritzhof thront wie ein Schwalbennest Vor fast zwei Jahren verstarb ihr Mann, auf fast 1.400 m Meereshöhe. Zur Zeit mit dem sie 55 Jahre Sorg und Leid, Höhen als Luise zur Schule musste, war in Stuls und Tiefen teilte. Als Luise nach dreimonoch keine Straße. Der Schulweg war lang natigem Krankenhausaufenthalt heim und im Winter über dem „Sog-Egge“ eisig kam, war eine Leere. Der Platz, den Martl und „haale“. Luise scheute aber den Weg 55 Jahre ausfüllte, war nur mehr Erinneauch bei Wind und Wetter nicht, für den rung. Aber die Bergbäuerin trug die Trauer Weg zur Kirche nahm sie alles in Kauf. mit Würde. Wie ein Sonnenstrahl im Bei Beerdigungen, ob die Verstorbenen Nebelmeer war es, als Pfarrer Oswald Verwandte oder Bekannte waren, sie Kuenzer ihr immer wieder die hl. Kommuerwies ihnen jederzeit die letzte Ehre. nion brachte und sie mit ihm ein wenig Bevor die Verstorbene heiratete, war sie plaudern konnte. Zu Ostern kam sie ins im Ötztal im Dienst, wovon sie gerne Altersheim St. Barbara in St. Leonhard, erzählte. Da Luise die ältere Tochter war, wo sie sich sehr wohlfühlte. Stets zufriewurde sie Bäuerin auf dem Moritzhof. den lebte sie dort den Alltag. Vor einem 1961 trat sie mit Martin Pfitscher „Osper Monat musste sie ins Krankenhaus, Martl“ zum Traualtar. Sie haben eine wo Gott sie dann am Sonntag, den 30.9., harmonische Ehe geführt. Die Bergbäuezu sich und ihren Martl heimgeholt hat. rin hat in 12 Jahren 9 Kinder geboren, sie Luise und Martl waren ihren Kindern hat aber nie gejammert, man hörte sie nie große Lehrmeister der inneren Zufrieden-
Im ehrenden Gedenken
Wir wünschen Ihnen frohe Weihnachten und Wir wünschen Ihnen frohe Weihnachten und ein glückliches, neues ein glückliches, neues Jahr!Jahr!
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heit. Die 9 Kinder und 19 Enkelkinder stehen tieftraurig auf dem Stuller Friedhof am Grabe, wo die lieben Eltern nun ruhen. Sie danken für die fürsorgliche, unbeschwerte Zeit, die sie im Elternhaus genossen haben. Gott möge ihnen nach arbeitsreichen Tagen ihres Erdenlebens reichen Lohn schenken. Alle, die die Moritz Luise gekannt haben, werden ihr ein Andenken in Ehren bewahren. Herr gib ihr die ewige Ruhe. Anna Lanthaler In der letzten Ausgabe hat sich im folgenden Gedicht von Anna Lanthaler ein Fehler eingeschlichen. Hier nun die korrekte Fassung, mit dem vollständigen Schluss:
Hërbischt A ploache Sunne a schorfs Liiftl obr dechtr isch schian pi dr Gosse auchn durchs Lantl durchn Hërbischt zi gian. Gianmr mitnondr, nimdr drwail und gea mit loß schtian und loß liegn des olltägliche Gilit. Es giruit di joa nitte, wersche sechn, gewiß, es gipdr vi lautr schiën, jo schtatamol an Riß. Di Plattlr sain dreifarbig geel und roatbraun und staat pfaift ins a Vöigile nou a Liadl vin Zaun. Mit an schneaweißn Kranzl sain di Perge bikränzt und in Schwitz hot di Passr aa schun pin Tol ausn gschwenzt. Tiselit werts friazait obr wennmr nit spaat gian nor wermr inser Lantl sechn in Hërbischt drin plian.
Anna Lanthaler
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7 Passeirer Blatt – nr. 150, Dezember 2018
Der vollbesetzte Saal im MuseumPasseier bei der Buchvorstellung
Neues Buch vorgestellt
„Aus Passeier schreibt man uns: …“ Kurioses und Alltägliches aus Zeitungen der Monarchiezeit 1848 – 1918 Im Talmuseum Passeier in St. Leonhard stand bei der Abschlussfeier zum Saisonende am Abend des Allerseelentages die Präsentation des neuen Buches „Aus Passeier schreibt man uns: …“ im Mittelpunkt. Präsident Albin Pixner begrüßte nach einer kurzen Rückschau über das abgelaufene Museumsjahr zu diesem besonderen Anlass die Hauptakteure des Abends, Buchautor Manfred Schwarz, Grafiker Albert Pinggera und Schauspielerin Andrea Haller. Für einen ersten Höhepunkt bei der Buchvorstellung sorgte Albert Pinggera vom verlag.Passeier, der einmal mehr für die exzellente grafische Aufmachung des neuen Buches verantwortlich zeichnete. Ein besonderes Anliegen war es dem Grafiker, die Inhalte des Buches klar und angemessen zu kommunizieren und einen Bogen zu spannen zwischen Autor und Leser. „Aufwändig“, so der Designer, „war es von Seiten des Verlages die Repro-
duktionsrechte von bis dato 150 zum Teil unveröffentlichten Bildern zu erwerben. Einzigartig sind im Buch abgebildete Gemälde von Maler Wilhelm Riefstahl und Bilder von Landschaftsfotografen der Familie Lotze, die um die Mitte des 19. Jahrhunderts überhaupt die ersten Fotoaufnahmen im Tal machten“. Mit Spannung erwartet wurde der anschließende Auftritt von Historiker Manfred Schwarz. Er hat mit akribischer Genauigkeit und unglaublicher Geduld in 2-jährigen Forschungen die Texte und Bilder für das Buch in den digitalen Zeitungsarchiven der Teßmann- und der Österreichischen Nationalbibliothek gesammelt. „Analysiert“, so der begeisterte Autor, „habe ich für meine Arbeit an die 20.000 Zeitungsberichte. Diese sind von 1848 bis 1918 in siebzehn verschiedenen Zeitungen erschienen. Aus dieser kaum überschaubaren Fülle habe ich etwa 250 kuriose und alltägliche Texte
Andrea Haller gab kleine Kostproben aus dem neuen Buch zum Besten
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ISBN 978-88-89474-25-9 ISBN 978-88-89474-25-9
„Aus AusSt. Martin PasseierMoos St. LeonhardPasseier berichtetschreibt schreibtempört vernimmtman wirduns: geschrıeben Manfred Schwarz
Das Passeier der Monarchiezeit wird wieder lebendig: Ausgewählte Zeitungsartikel und eindrucksvolle Bilder illustrieren das Leben in Andreas Hofers Heimat von 1848 bis 1918. Das Buch erzählt von den Besuchen des Kaisers, von einer kühnen Luftseglerin und einem fleißigen Schatzgräber, von erschreckenden Verbrechen und verhängnisvollen Naturkatastrophen, vom Schnapsteufel und Vielem mehr.
verlag.Passeier
Manfred Schwarz
„Aus Passeier schreibt man uns: …“
1848 – 1918
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Kurioses und Alltägliches aus Zeitungen der Monarchiezeit
1848 – 1918
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herausgefiltert und für den Leserinnen und Leser zugänglich gemacht“. Bezeichnend für den Bildband ist auch der Spürsinn des Autors für das Auffinden von unbekanntem Bild- und Fotomaterial aus der Monarchiezeit, das in Museen und Archiven sein Dasein fristet. Die ausgewählten Texte und das bis heute nie ver öffentlichte historische Bildmaterial auf dem alle Dörfer und viele entlegene Winkel des Passeiertales abgelichtet sind, geben Einblick in längst vergangene Lebenswelten, laden zum Lesen ein und helfen bei der Suche nach den eigenen Wurzeln. Autor Schwarz verglich das Buch mit einer kleinen Schatztruhe, in der es sich lohnt zu stöbern. Einen weiteren Glanzpunkt des Abends setzte Schauspielerin Andrea Haller mit ihrem Auftritt. Mit unverwechselbarem rhetorischem Stil gab sie kleine Kostproben aus dem neuen Buch zum Besten. Gezielter Einsatz der Körpersprache, Witz und Humor waren Garanten dafür, dass die von ihr präsentierten Texte und Geschichten über Alltägliches, Amüsantes und Kurioses aus dieser längst vergangenen Welt zu neuem Leben erwachten. Ihre schauspielerische Darbietung wurde immer wieder mit spontanem Szenen applaus bedacht. Beim anschließenden Stelldichein mit selbstgemachtem Brot, Kastanien und erfrischenden Säften hatte Autor Manfred Schwarz eine Zeit lang Mühe dem Ansturm jener Personen gerecht zu werden, die das neue signierte Buch kauften. Arnold Rinner Manfred Schwarz: Aus Passeier schreibt man uns: Kurioses und Alltägliches aus Zeitungen der Monarchiezeit 1848 – 1918 Hardcover, 22,5 × 22,5 cm, 192 Seiten ISBN: 978–88–89474–259 verlag.Passeier – € 19
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DESPAR WINKLER
Passeierstr. 39 St. Leonhard in Passeier
STULLER LODN Stuls 3/A Moos in Passeier
DESPAR ST. MARTIN Pseirer Straße 85 St. Martin in Passeier
9 Passeirer Blatt – nr. 150, Dezember 2018
Professor Veit Pamer mit Festredner Franz Pahl (rechts)
Professor Veit Pamer
Anerkennung für Forschungsarbeit Im November trafen sich beim Unterschattmair in St. Peter/Tirol Verwandte, Freunde und Bekannte von Prof. Veit Pamer, um der Vorstellung seiner 16. Broschüre vorwiegend zu Hof- und Familiengeschichten Passeirer und Burggräfler Bauernhöfe beizuwohnen. Unter den geladenen Gästen sahen wir auch Dekan Hans Pamer/Meran sowie die Bürger meister Erich Ratschiller/Tirol und Ulrich Gamper/Algund. Nach der Begrüßung durch Frau Direktor Veronika Rieder bot der Autor einen Einblick in sein jüngstes, 124 Seiten umfassendes Werk zur über fünfhundertjährigen Geschichte des Unterschattmairhofes mit seinen Bauers- und Gastwirteleuten, geprägt vor allem von der Sippe der Waldner und Waibl. Der Vortrag wurde einfühlsam ergänzt von passenden Liedern des Burggräfler Singkreises, dem ebenfalls Prof. Pamer als Chorleiter vorsteht. Bei der Entschlüsselung der uralten handgeschriebenen Dokumente standen dem Autor Markus Gamper vom Stadtarchiv Meran sowie Hermann Theiner, Latsch, helfend zur Seite. Das Lektorat war wieder in den bewährten Händen von Frau Anna Glöggl. Nun folgte der eigentliche Höhepunkt des Abends: der Vortrag von Franz Pahl, der in einer brillanten Rede die Bedeutung Veit Pamers als „Heimatforscher von Rang“ unterstrich. Die von Pamer verfassten Hofgeschichten seien ein entscheidender Bestand der bäuerlichen Kultur geschichte, wobei er in seinen Werken große Professionalität zeige. Der lang anhaltende Applaus der Festteilnehmer unterstrich die Wertschätzung, die Prof. Pamer zuteil wird. Alexander von Egen, Kaltern, ergriff anschließend das Wort, weil seine Familie
an der Hofgeschichte von Unterschattmair beteiligt war. Seine begeisterten Worte waren ein Hohelied auf die Einmaligkeit des Tiroler Landes mit dem Herzstück zwischen dem Schloss Tirol, der Brunnenburg und Schloss Thurnstein. Der Abend klang aus mit den Melodien der Dorf Tiroler Raffelemusik und mit einem vom Haus gebotenen Büfett und mit ergreifenden Dankesworten des Seniorchefs Matthias Waibl. Wir wünschen dem Autor weiterhin viel Schaffenskraft im Dienste der ehrenamtlichen Kulturarbeit für bäuerliche Belange. Heinrich Hofer Gelungener Umbau in Platt
Pfarrhaus blüht auf Nach einer kurzen Zeit des Wartens und der Vorfreude erfolgte im Rahmen einer kleinen Feier am 12. November 2018 die Eröffnung des neuen Pfarrsaales im Widum in Platt. Die Räumlichkeit, an dessen Planung und Umsetzung maß geblich Gemeindereferent Konrad Pamer mit Engagement und Einsatz gearbeitet
hatte, ist für Seniorentreffs, Vereinsversammlungen, Gruppenstunden und dergleichen für ein Gruppengröße von etwa 30 Personen konzipiert. Der schöne Saal ist mit einer Kochnische ausgestattet, verfügt über Schränke und reichlich Sitzgelegenheiten. Als Ehrengäste waren Bürgermeister Gothard Gufler und Gemeindereferent Konrad Pamer erschienen. Der erste Bürger der Gemeinde Moos unterstrich in seiner Ansprache die Wichtigkeit von Räumen für das soziale Leben im Dorf. Räume unterstützen den Austausch und das Gespräch der Menschen untereinander und sichern Lebensqualität im Dorf. Er hofft, dass der neu eingerichtete Saal von den Vereinen bei vielen Anlässen und Feiern genutzt wird. Bei dieser Gelegenheit bedankte er sich ganz besonders beim Präsidenten des Vermögensverwaltungsrates Benedikt Pamer für die Bereitstellung der Räumlichkeiten von Seiten der Pfarrei. Gemeindereferent Konrad Pamer, der mit Überzeugungskraft und Begeisterung dieses Projekt vorantrieb, zeigte sich erfreut über die Tatsache, dass der seit dem Auszug der Öffentlichen Bibliothek Anfang 2015 leerstehende Raum nun wieder einer Nutzung zugeführt und das leerstehende Pfarrhaus nun wieder mit Leben gefüllt wird. Die Vorsitzende der Seniorenvereinigung Maria Raffl, die mit Freude zum ersten Treffen in die neue Einrichtung geladen hatte, bedankte sich im Namen der Senioren bei der Gemeindeverwaltung für den gelungenen Umbau. Nach diesem offiziellen Teil gab es dann für die zahlreich erschienenen Senioren von Platt und Pfelders von fleißigen Händen gebackenen Kuchen und Kaffee. Abgerundet wurde die Feierstunde vom beliebtesten Südtiroler Kartenspiel, dem Blind-Watten. Arnold Rinner
Gemeindereferent Konrad Pamer, Bürgermeister Gothard Gufler und die Vorsitzende der Seniorenvereinigung Platt-Pfelders Maria Raffl sowie die zahlreich erschienenen Gäste bei der Feierstunde zur Eröffnung des neu hergerichteten Pfarrsaales im Platter Widum Foto: Arnold Rinner
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Erntedank am 14.10.2018
Dankgebet der Senioren Diese Krücke soll ein Symbol für die verschiedenen Gebrechen des Alters sein. Wir wollen aber wegen dieser und verschiedener anderer Sorgen nicht nur jammern und klagen, nein, vielmehr wollen wir Gott danken, dass es Menschen gibt, die uns helfen, die sich Zeit für uns nehmen, die uns aufmuntern, uns ein freundliches Wort und ein Lächeln schenken. Wir danken dafür und bitten, dass der Herrgott ihnen dies vergelten möge. Man sagt manchmal, die alten Leute werden wie die Kinder. Und was tun die Kinder, wenn es ihnen schlecht geht? Sie laufen zur Mamma! Genau das können auch wir Senioren tun, wenn wir uns vor lauter Sorgen nicht mehr auskennen. Zu der Muttergottes kennen mir nor kemmen, wem solln mier sischt a frogn, zu wem solln mier gien, wer sischt konn insre Sorgn verschtien? Sie isch insre Muetter, sie hilft olm und zoag ins a amol in Weg zu ihr huem. Und für de Muetter dankn mier in Herrgott a von ganzen Herzen. Roman Kofler Roman Kofler liest in der Kirche
In Schreibwerkstätten in nettem Beisammensein aus ihrem Erfahrungsschatz schöpfen
St. Martin – Riffian
Schreibwerkstatt im Altersheim St. Benedikt und im Altersheim Sternguet In den Seniorenheimen St. Martin und Riffian leben rüstige Senioren, die ihre Erfahrungen und Gedanken auch gerne niederschreiben. Um diese Menschen zu unterstützen, kamen der Frau Direktorin und der Freizeitgestalterin die Idee, eine Schreibwerkstatt zu organisieren. Kontaktiert wurde Frau Lena Adami, die absolute Fachfrau für Schreibwerkstätten in Südtirol. Frau Adami hat bereits 20 Bücher mit SeniorenInnen in Schreibwerkstätten gestaltet. Im Oktober haben sie angefangen. Zehn Senioren, zwei Männer und acht Frauen, haben sich im Seniorenheim St. Martin eingefunden und sieben in Riffian. Sie werden sich fortan alle zwei Wochen
treffen, in ihren Erinnerungen kramen, ’s Köpfl a bissl onstrengen und a bissl philosophieren. Unsere Seniorinnen und Senioren wissen ja noch wie’s war, bevor die Maschinen, die guten Straßen, der Fremdenverkehr, neue Arbeitsplätze, das moderne Leben eben vieles verändert und wohl auch einfacher gemacht hat. Frau Adami versteht es, ältere Menschen zu motivieren und zum Plaudern, Erzählen und Nachdenken anzuregen. Die Freizeitgestalterin und Frau Adami schreiben Wichtiges mit. Ziel der Schreibwerkstätten ist es, dass die Heimbewohnerinnen und Heimbewohner in nettem Beisammensein aus ihrem Erfahrungsschatz schöpfen, die Erzählungen verschriftlicht werden und den Leserinnen und Lesern zugänglich gemacht werden. In den nächsten Ausgaben des Passeirer Blatts sollen einige Kostproben veröffentlicht werden. Adami Lena
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Mundart & Gesang „Weils herbstelin tuat“: die drei Mundartdichterinnen
lese.werk.statt St. Martin
Beim „Sprachentreff Englisch“ im Oktober und November moderierte Dagmar Ungerer für ein aufmerksames Publikum, dem in kleiner Runde die Möglichkeit geboten Die lese.werk.statt. St. Martin bot auch wurde, die eigenen Englischkenntnisse heuer im Rahmen des Herbstprogrammes anzuwenden und aufzufrischen. Keine Veranstaltungen für alle Altersgruppen Langeweile auftreten ließ Carmen Kofler und Interessen an. mit ihren fantasievoll vorgetragenen Anfang Oktober waren alle Grundschüler, „Baumstarken Geschichten“ für Kinder die sich an der Sommerleseaktion „Lesen ab 4 Jahren. Zum anschließenden Basteln – 1000 Abenteuer“ beteiligt hatten, zu blieb leider nur mehr wenig Zeit. einem Abschlussfest mit Quiz und PreisBei der Fotoschau: „Zeltsafari durch das verteilung geladen. Natürlich wurden die südliche Afrika“ zeigte Weltenbummler „Kids“ im Anschluss ausgiebig verköstigt. Rudi Niederbacher faszinierende Bilder Bei zwei Kleinkindertreffs waren Eltern, aus Südafrika, Namibia, Botswana und Omas und Opas mit Kleinkindern von Zimbabwe. 1 bis 3 Jahren eingeladen, gemeinsam Mit einem herbstlichen Thema in Psairer zu spielen, zu musizieren und Spaß zu Mundart unterhielten Anna Lanthaler und haben. Dem Aufruf wurde zahlreich Folge Burgi Kaufmann, musikalisch begleitet geleistet. Ein großer Dank an Erna Marth, von der bekannten Jodlerin Maria Sulzer, die für „Action“ mit den „Kleinen“ sorgte. zahlreiche Senioren aus dem ganzen Tal,
lese.herbst 2018
Theater für Senioren: das Ehepaar Hofmann in einer vergnüglichen Szene aus dem Ehealltag
die den drei Mundartdichterinnen begeistert Applaus spendeten. Pünktlich zu Halloween präsentierte der Innsbrucker Autor Christian Kössler unheimliche und schaurige Sagen aus Südtirol. Anfang November stellte der Passeirer Historiker Manfred Schwarz sein neues Buch „Aus Passeier schreibt man uns: …“ Alltägliches und Kurioses aus der Monarchiezeit einem zahlreichen Publikum vor. Im Buch, reich bebildert mit historischem Fotomaterial, schildert der Autor auf unterhaltsame Weise Kuriositäten und Besonderheiten aus der Zeit der Monarchie. Die Texte wurden von der Passeirer Schauspielerin Andrea Haller eindrucksvoll inszeniert. Äußerst humorvoll ging es bei der Theatervorstellung für Senioren zu. Waltraud und Herbert Lamprecht bereiteten den zahlreich erschienen Senioren einen unterhaltsamen Nachmittag mit kurzen, lustigen Theaterstücken. Als Ehepaar Hofmann zeigten sie vergnügliche Szenen aus dem Ehealltag. Dankbar für den großen Beifall, den ihnen die zahlreichen Senioren spendeten, versprachen sie, schon in Bälde wieder in Passeier für eine Aufführung zur Verfügung zu stehen. Dass Basteln auch heute noch Kinder begeistern kann, bewies wiederum Susanne Mahlknecht. Zum „Herbstbasteln“ und „Basteln für Advent und Weihnachten“ hatten sich eine große Schar von Kindern angemeldet, die tolle Basteleien anfertigten, die die fleißigen Bastler dann stolz nach Hause mitnehmen konnten. Matthias Lanthaler, Gottfried Zagler
Buchvorstellung: Historiker und Autor Manfred Schwarz und die Bürgermeisterin Rosmarie Pamer hören der unterhaltsamen Lesung von Andrea Haller zu
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Segnung und Wortgottesfeier
Neues Gipfelkreuz auf der Plattenspitze (Plåttner)
Lehrer Anton Haller mit seinen Prantacher SchülerInnen im Jahre 1968
Hofbauer/Prantach
Haller Anton feiert mit seinen ehemaligen Schülern das 50-jährige Dienstantrittsjubiläum Eine erfreuliche Überraschung erwartete den Lehrer Haller Anton am 10. November, als acht seiner früheren Prantacher SchülerInnen zum Hofbauer nach Prantach kamen. Aber einleitend und zum besseren Verständnis scheint es angebracht, einige Worte zur damaligen Psairer Schulsituation zu verlieren, die mit der heutigen natürlich nicht vergleichbar ist und deren Zustände heutzutage mitunter wie Relikte aus der pädagogischen Steinzeit anmuten. Nach Prantach führte im fernen Jahr 1968 noch keine Straße und so musste Anton mit dem Bus montags und freitags bereits um 6.15 Uhr nach St. Martin fahren und erreichte nach einem schweißtreibenden Fußmarsch so gegen 7 Uhr die Schule. Das Schulhaus war, seinerzeit für Außen- und Bergschulen zumeist Normalität, in einem eher schlechten Zustand. Die 15 SchülerInnen waren in einer Klasse untergebracht und kamen aus 5 Familien. Die Kinder aus Fartleis hatten einen sehr langen und vor allem auch gefährlichen Schulweg. Aufgrund des Ganztagsunterrichts konnten sie zu Mittag nicht nach Hause gehen und ihr Mittagessen wurde auf einem Gasherd in der Schule gewärmt. Den Rest der Mittagspause mussten die SchülerInnen im Freien verbringen. Anton selbst, als Lehrer seinerzeit gerade 18 Jahre alt, war beim Hofbauer „in der Koscht“. Geschlafen hat er in der Schule in einem sehr einfachen Zimmer im unteren Stock, wobei ihm die Mäuse hinter der Holztäfelung Gesellschaft leisteten und den Takt zum Einschlafen vorgaben. Damals war auf Bergschulen Abteilungsunterricht angesagt,
das heißt, eine Klasse wurde direkt unterrichtet, der Rest der Klasse war mit Still arbeit beschäftigt. Lehr- und Lernmittel waren vor 50 Jahren absolute Mangelware und sehr oft galt es für die LehrerInnen zu improvisieren. Im Herbst und Frühjahr konnte z. B. die Hofwiese als Turn- und Sportplatz benutzt werden, ansonsten war der kleine Klassenraum für die Prantacher SchülerInnen gleichzeitig auch Turnhalle. Italienisch wurde zweimal in der Woche unterrichtet, Religion einmal. Der Schulfunk und Märchenprojektionen mit dem Diaprojektor waren zu jener Zeit absolute Großereignisse, ebenso wie eine Nikolaus- oder Weihnachtsfeier. Um diese einmaligen Zeiten und Erlebnisse Revue passieren zu lassen, kamen also acht SchülerInnen des Schuljahres 1968/69 zum Hofbauer, um mit ihrem damaligen Lehrer Haller Anton bei einer leckeren Marende diese und noch viele andere Erinnerungen auszutauschen und aufzufrischen. Ein Foto aus der damaligen Zeit sorgte für zusätzlichen Gesprächsstoff und eine Dia-Projektion tat dann noch das ihre dazu. Leider konnten zwei Schüler nicht mehr dabei sein, Anton und Rudolf sind viel zu früh verstorben. Im Gedenken an sie wird in der Pfarrkirche von St. Martin am 29. Dezember 2018 eine Messe gelesen. Außerdem wurde in diesem Sinne eine Spende von 50 Euro an die Psairer Tafel übergeben. Für alle Beteiligten, aber besonders für den Lehrer Haller Anton, war dieser Abend eine wunderbare Erinnerung an eine unvergessene Zeit. Kurt Gufler
Gipfelkreuze stehen für das Erreichen eines Zieles, sind populäre Fotomotive, dienen als Markierung und religiöses Zeichen, vor allem aber sind sie eines, Sehnsuchtsziele der Bergwanderer und Bergsteiger. Aber auch an Bergkreuzen, vor allem wenn diese aus Holz sind, gehen die Jahre nicht spurlos vorbei. Und so nagte der Zahn der Zeit auch am im Jahre 1958 errichteten Holzkreuz der Plattenspitze (2.345 m), die zwischen St. Martin und St. Leonhard empor ragt. Im Vorjahr stürzte das 59 Jahre alte Gipfelkreuz schließlich vollends um. Daraufhin ergriffen Christof Karlegger, Friedrich Moosmair und Paul Gögele, die sich den „Plåttner“ ohne Gipfelkreuz nicht vorstellen konnten, die Initiative für die Errichtung eines neuen Kreuzes. In Hansjörg Öttl sowie Lukas und Ubald Karlegger fanden sie Verbündete für ihr Vorhaben. Im März dieses Jahres wurde mit der Planung für das neue Gipfelkreuz begonnen. Alles wurde in Eigenregie gemacht, wobei letztendlich rund 200 freiwillige Arbeitsstunden zu Buche standen. Nur das 4 Meter hohe, 250 kg schwere Kreuz aus pulverbeschichtetem Edelstahl musste bezahlt werden. Aufgrund der extremen Lage des Gipfels musste das neue Kreuz mit dem Hubschrauber auf den „Plåttner“ geflogen werden. Die Gesamtkosten von 5000 Euro trugen die Gemeinden von St. Leonhard und St. Martin (je 2000 Euro) sowie Sponsoren. Das neue Gipfelkreuz weist eine schlichte Form auf. Die Kugel in der Mitte symbolisiert die Sonne mit ihren Strahlen. Zur Segnung am Sonntag, den 14. Oktober, kamen rund 80 Bergsteiger zwischen 8 und 82 Jahren auf das Gipfelplateau der Plattenspitze. Moderiert wurde die Feier von Christof Karlegger. Grußworte überbrachten St. Martins Bürgermeisterin Rosmarie Pamer und Raffl Vigil, der AVSVorsitzende von St. Martin, der sich freute, dass das neue Gipfelkreuz zum 60-jährigen Gründungsjubiläum der AVS-Sektion St. Martin aufgestellt wurde. Die Wort gottesfeier mit der Segnung des Gipfelkreuzes zelebrierte Dorothea Fauner, wobei sie selbst auch mit ihrer Querflöte für die musikalische Umrahmung sorgte. Und so erstrahlt nun das neue Gipfelkreuz über den beeindruckenden Abstürzen der Kehlmure und den Initiatoren für die
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Bergbegeisterte PasseirerInnen flankieren das neu errichtete Gipfelkreuz auf dem Plåttner
Errichtung des neuen Gipfelkreuzes sei auf diesem Wege vonseiten aller Psairer Bergfreunde ein herzliches Dankeschön ausgesprochen. Zu guter Letzt sei noch explizit darauf hingewiesen, dass der „Plåttner“ sowohl
von St. Leonhard aus, als auch von Fartleis über das „Hoosntool“ nur schwer zu besteigen ist. Der Berg ist nur geübten und schwindelfreien Bergsteigern zu empfehlen, es gibt keinen markierten Weg. „Die Plattenspitze sollte deshalb
nur mit ortskundigen Begleitern erklommen werden“, diese Warnung des Bürgermeisters von St. Leonhard, Konrad Pfitscher, sollte auf alle Fälle ernst genommen und beherzigt werden. Kurt Gufler
Für alle Fälle. JAHRESMITGLIEDSCHAFT 2019
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Rückblick: 1. AC-Milan-Club in Psair
Fußball mit Herzblut und Improvisationstalent St. Mårtin ist schon seit vielen Jahrzehnten ein, man muss es wohl in positivem Sinne so sagen, fußballverrücktes Dorf. Viele Talente wurden hervorgebracht und so standen auch wir, vom Jahrgang 1958 – 1962 Ende der 60er-Jahre in den Startlöchern. Unser ständiger Treffpunkt war der Fußballplatz, in jeder freien Minute wurde gebolzt und man konnte uns wohl mit Fug und Recht als Straßenfußballer bezeichnen. Dabei war das Ganze aber in keiner Weise mit den heu tigen top organisierten Zuständen vergleichbar, denn sogar Lederbälle waren seinerzeit Mangelware. Da kam es dann auch vor, dass der Besitzer des einzigen Lederballes weit und breit aufgrund einer Niederlage den Ball an sich nahm und beleidigt nach Hause ging. Übrig blieb dann meist ein knallharter Plastikball und wenn man den ins Gesicht gedonnert kriegte, hörte man fürwahr die Engel singen. Auch Leder-Fußballschuhe waren für uns lange Zeit ein unerfüllter Traum, unsere waren aus Stoff und noch heute müssen wir uns beim Schuster Hans und beim Federer Sepp bedanken, dass sie uns die unzähligen Löcher immer wieder geflickt haben. So mit 10 Jahren kamen wir auf die Idee einen eigenen Fußballclub zu gründen. Einen Juve- und einen RomaClub gab es schon in St. Mårtin und da kam uns der Zufall zu Hilfe. 1969 gewann
der AC Milan im Bernabéu Stadion von Madrid in einem begeisternden Finale mit 4:1 gegen Ajax Amsterdam den Europapokal der Landesmeister, heute Champions League. Der alles überragende Akteur auf dem Platz war der seinerzeitige „Golden Boy“ des italienischen Fußballs, Gianni Rivera, von da an unser erklärtes Idol. Unser Clubname stand hiermit fest, aber der schwierigere Part des Unternehmens stand noch an, wie sollten wir zu den begehrten rotschwarzen Milan-Trikots kommen? Der Südtiroler Wohlstand war zu jener Zeit überschaubar, Sport war absolute Nebensache und zu unseren Eltern brauchten wir erst gar nicht zu kommen, nachdem unsere Mütter eh andauernd irgendwelche kaputte Hosen flicken mussten. Wir besaßen zwar keine Smartphones, aber an Gewitztheit und Improvisationstalent standen wir der heutigen Jugend sicher in nichts nach. Und so zogen wir an einem schulfreien Donnerstag von Haus zu Haus, klingelten an der Tür und erbaten uns von den erstaunten Bewohnern: „Pittschiën a pissl a Gält firn Milan-Club.“ Natürlich gingen wir in erster Linie dorthin, wo man uns oder unsere Eltern kannte, setzten eine todtraurige Miene auf und schilderten unsere missliche Lage, begnadete Fußballspieler ohne Leibchen. Mit strahlenden Augen zählten wir am Ende unserer
Hinten von links nach rechts: Erfolgscoach Frötscher Stefan, † Kofler Florian, Prünster Sepp, Marth Franz, Kurt Gufler, Auer Hans; vordere Reihe: Marth Stefan, Frötscher Thomas, Gufler Helmut, Pirpamer Erwin
Sammelaktion das Geld, mit der Gewissheit, dass es für die erträumten Trikots reichen würde. Ein schwieriger Teil stand aber noch bevor, denn unsere Eltern hatten natürlich in der Zwischenzeit von unserem Husarenstück erfahren und zeigten sich nur wenig erbaut davon. Aber mittlerweile hatten die meisten von uns eine wirkungsvolle Strategie für solche Ausnahmesituationen entwickelt. Sobald der Vater die Hand zur gerechten Strafe erhob, brüllten wir sofort dermaßen laut, dass man es drei Häuser weiter vernahm und er es zumeist bleiben ließ unter dem Motto: „Dës hilft pi den Ëisl dëchter nicht mear!“ Auf alle Fälle fuhren wir einige Tage später nach Meran, wo wir bei Sport Gutweniger unsere Milan-Leibchen erstanden. Ich bezweifle, dass Lionel Messi oder Christiano Ronaldo bei der Unterzeichnung eines millionenschweren Vertrags eine solche überschäumende Freude empfunden haben, wie wir, als wir uns zum ersten Mal unsere neuen Trikots überstreiften und meines Wissens gingen einige Mannschaftskollegen sogar damit schlafen. Zu Hosen reichte es, wie auf dem Bild ersichtlich, leider nicht mehr, aber das tat unserer Freude keinen Abbruch. Alsbald bestritten wir mit unseren neuen Milan-Shirts freudestrahlend die ersten Freundschaftsspiele, getreu unserem seinerzeitigen Motto: „Fußball ist unser Leben, es kann nichts Schöneres geben!“ Kurt Gufler
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Die Akteure auf der Jaufenburg: Simon Gamper und Schwarz Philipp Fotos: Bernadette Pfeifer
Judit Pixner mit Michele Giro und Roman Hinteregger mit dem Kabarettduo Toni Taschler und Susan La Dez
Stimmungsvolle Darbietungen
Kultursommer 2018 auf der Jaufenburg Heuer hat der Kultursommer auf der Jaufenburg seinem Namen alle Ehre gemacht: herrliche warme Sommerabende ohne Regen- oder Gewitterdrohung, vor allem aber mit stimmungsvollen Darbietungen der von uns geladenen Künstler – Musikern, Kabarettisten und Schauspielern –, die mit unserem Publikum und uns in den 5. Stock der Jaufenburg hinaufgestiegen sind, um uns mit ihren Programmen zu unterhalten. Und dies übrigens im elften Jahr in Folge! Durch den ersten Abend führten uns Simon Gamper und Philipp Schwarz mit feinem Spott, hintergründigem Humor und fetziger Gitarrenmusik – gekonnt gespielt von Philipp Schwarz – um uns unter dem Motto „die Reise in die Bildungsferne“ die richtigen Antworten zu den grundsätzlichen Fragen verschiedenster Wissensgebiete zu geben, wie Umweltschutz, Verkehr, Heimat…ein Abend zum Mitdenken! Fein sein und gemein sein konnten die Schauspielerinnen Magdalena SchwellenDie fidelen Alpenpfeilchen
sattel und Sabine Ladurner am zweiten Kultursommerabend in ihrem schrägkomischen Schlagabtausch zu der Frage, wie ein traditionelles Heimatbild mit einer offenen, toleranten Multi-KultiEinstellung unter einen Hut zu bringen sind. Zu ihren frechen Liedern wurden sie begleitet von Mauro Lazzarettos „Ziachorgelmusik“. Auch ein Boarischer gehörte zwingend dazu, den die beiden Damen mit freiwilligen Tänzern aus dem Publikum aufs Burgparkett legten – unter begeistertem Applaus aller Anwesenden. Die Stimme von Judit Pixner mit ihren Bandmännern Michele Giro am Klavier und Roman Hinteregger am Schlagzeug begeisterten uns am dritten Abend mit ihren Neuinterpretationen alter Jazzstandards und Eigenkompositionen in deutscher Sprache. Judits leicht verjazzte bekannte Tiroler Volkslieder sorgten für Stimmung, animierten das Publikum zum Mitsingen und passten wunderbar zum volkstümlichen Kabarettduo von Toni Taschler und Susan La Dez. Sie widmeten
sich Schrägem und Lustigem, Kritischem und Kitschigem aus der Heimat anhand von Texten u. a. vom Rueper Jörgele, Reinmichl, Herbert Rosendorfer. Auch der letzte Abend des Kultursommers hatte mit Volksmusik zu tun, allerdings aus dem fernen Louisiana. Zydeco-Annie und ihre Swamp Cats entführten uns mit ihrer für diese Musik traditionellen Bandbesetzung aus Akkordeon (meisterhaft gespielt von Annie), Waschbrett, Schlagzeug, Geige und Piano sowie A-capella gesungenen Cajun-Walzern in den Honkie-Tonk-Sound der Südstaaten. Mit heiteren Gesprächen bei Wein und Passeirer Krapfen, Speck und Schüttelbrot fanden alle 4 Abende einen feinen Abschluss für die Künstler, das Publikum und das Organisationsteam der Jaufenburggruppe. Ein herzliches Dankeschön geht an unsere großzügigen Unterstützer, an die Gemeinde St. Leonhard im Bildungsausschuss, das MuseumPasseier, an den Tourismusverein und die Sponsoren sowie an alle fleißigen Helferinnen und Helfer für ihren Beitrag zum Gelingen der Kultursommerabende auf der Jaufenburg. Gaby Ploner, Eberhard Pfitscher, Hansjörg Bacher
Zydeco-Annie und ihre Swamp Cats
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Wer erinnert sich, wer hat Informationen?
Offene Fragen zu Ereignissen um die Zeit des Bombenkrieges 1943 – 1945 Die Geschichte beginnt eigentlich im Sarntal, in der Ortschaft Weißenbach. Am 22. Februar 1945 sprang der amerikanische Luftsoldat S/Sgt Linus Nagl aus einem über Sterzing angeschossenen B-24-Liberator-Bomber und landete schwer verletzt in einer Ebene vor Weißenbach. Den schwer blutenden Mann versuchten Helfer auf einem Schlitten noch zum Arzt in Sarnthein zu bringen, doch verstarb Nagl auf halbem Weg dorthin. Bis zu seiner Exhumierung ruhte er in einem Grab in Sarnthein. Interessant wäre zu erfahren, warum Linus Nagl scheinbar alleine aus dem Bomber stürzte, während seine Kollegen ein Stück weiterfliegen konnten. Ein Zeitzeuge berichtet aber auch, dass mindestens ein weiterer Luftsoldat
gelandet wäre, der aber schleunigst über das Wanser Joch geflohen sei und vorher dabei fast eine Almhütte abgefackelt hätte … Das klingt unwahrscheinlich, doch die Information ist so vorhanden. Das Flugzeug Nagls ist abgestürzt, wobei als Ort nur (der Raum) Bozen angegeben wird. Die 9 übrigen Besatzungsmitglieder haben den Absprung irgendwo vollzogen und überlebten. Aus Bozen gibt es dies bezüglich keine Absturzmeldung zum 22. Feb. 1945. Der Flieger könnte aber auch im nahen Passeier niedergegangen sein. Weiß jemand etwas über Abstürze in den Bergen rund um das Passeiertal, über Schutz und Essen suchende „Piloten“, die dann auch versorgt wurden? Am gleichen Tag, 22. Feb. 1945, wird eine zweite Maschine angeschossen und kämpft sich rauchend von Wörgl kommend Richtung Bozen durch und stürzt davor in Südtirol irgendwo ab. Alle Besatzungsmitglieder überleben. Keine Absturzmeldung dazu aus Bozen. Wo kam sie runter, wer hat Fallschirmspringer gesehen bzw. aufgenommen? Was steht in Chroniken, Tagebüchern und Archiven? Zwei andere Abstürze konnten schon mit Hilfe zeitgeschichtlich interessierter
Personen geklärt werden. Einmal der Absturz einer B17-Flying-FortressMaschine im hintersten Pfelders am 20. April 1945. Alle Insassen konnten sich mit dem Fallschirm retten, nachdem sie über Sterzing angeschossen worden waren. Das zweite Ereignis spielte sich gleich nach Kriegende ab, als am 2. Juni 1945 der Pilot einer B-17 Flying Fortress im Wanser Tal eine Notlandung wegen zu geringer Flughöhe hinlegen musste. Die Crew überlebte mit großem Glück. Diese beiden Vorfälle stehen isoliert da und haben keine Beziehung zu anderen Fliegern, die zu anderen Zeiten oft über das Sarntal ins Passeier einflogen oder dorthin abgedriftet sind. Im Großraum Jaufenpass-Jaufental stürzte am 25. Feb. 1945 ein Mitchell B-25-Bomber ab, der genaue Einschlagpunkt des Flugzeugs ist noch nicht bekannt. Gebeten wird um alle Informationen, die sich auf die Zeit des Bombenkrieges und im Speziellen auf Fliegerereignisse im Passeiertal beziehen. Roland Domanig Kontakt bitte per Telefon oder E-Mail: Willi Zössmair, Mareit: Tel: 348 3368498 wilhelm14.4.74@gmail.com
Wir wünschen ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr
Schiefer
Saibling und Lachsforelle, geräuchert
Natürlich Fisch!
Außergewöhnliche FischRezepte der bekannten Köchin Anna Matscher (Zum Löwen, Tisens) auf unserer Webseite zum Herunterladen
Für das Weihnachtsund Silvestermenü
und t ges t s i h Fisc enthäl aund Omeg volle n wert ettsäure 3-F
Genießen Sie unsere einheimischen Fische wie Forelle und Saiblinge oder Meeresfische wie Lachs, Thunfisch, Seppie und Garnelen. Unser Hofladen – Öffnungszeiten: Montag: 8 – 12.30 Uhr Dienstag – Freitag: 8 – 12.30, 14 – 18.30 Uhr Samstag: 8 – 12 Uhr So. 23.12.: 9 – 12 Uhr Mo. 24.12.: 8 – 13 Uhr Mo. 31.12.: 8 – 16 Uhr Haselstauder Weg 4, St. Leonhard in Passeier, T 0473 641 231
www.fischzucht.it
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Natur & umwelt Arbeitsgemeinschaft für Vogelkunde
Vogelzug am Jaufenpass Bereits in den vergangenen Jahren nutzten einige interessierte Passeirer Vogelkundler jede sich bietende Gelegenheit, um im Herbst auf den Jaufen zu fahren um das noch kaum bekannte Zuggeschehen vor Ort zu dokumentieren und langfristig detailliertere Informationen über tagziehende Vögel und Durchzugszeiten an dieser Vogelzuglinie zu erhalten. Trotz beachtlicher Beobachtungsergebnisse, besonders im vergangenen Jahr, sind die gesammelten Informationen aber nach wie vor lückenhaft, vor allem was die Zugzeiten der durchziehenden Arten und die Vielfalt und Reichhaltigkeit des Vogelzuges anbelangt. Um diese Wissenslücken zu füllen, hat die Arbeitsgemeinschaft für Vogelkunde und Vogelschutz in Südtirol (AVK) im heurigen Jahr das Projekt „Kleinvogelzug am Jaufen“ gestartet. Ziel ist, es neues Wissen aus dem Bereich des tagziehenden Kleinvogelzuges über den an der tiefsten Stelle 2.094 m hohen Gebirgskamm zu erlangen. Mit einem breiter aufgestelltem Team und einem größeren Zeitaufwand als in den Jahren zuvor wurde das herbstliche Zuggeschehen von Mitgliedern der Arbeitsgemeinschaft für Vogelkunde (Hansjörg Bacher, Alfred Gufler, Oswald Gufler, Peter Hofer, Andreas Lanthaler, Arnold Rinner, Tanja Dirler) unter die Lupe genommen. Zehn Tage hielten sich zwei, drei oder auch fünf Beobachter im September auf der Passhöhe auf. In diesem Monat überflogen unter den Kleinvögeln hauptsächlich Langstreckenzieher wie Als besonders seltene Gäste aus dem hohen Norden verweilten kurzzeitig 2 Sandregenpfeifer am Jaufenkamm
Mehlschwalben und Rauchschwalben den Gebirgskamm. Ab dem 4. Oktober setzte der Durchzug der Kurzstrecken zieher erstmals so richtig ein. In den folgenden 3 Wochen war der Übergang am Rinner Sattel fast ohne Unterbrechung von Vogelkundlern besetzt. Ab dem 26. Oktober bis zum 12. November mussten aufgrund des schlechten Wetters mit Regen, Schnee, Nebel und der Sturmböen (186 km/h) wiederholt längere Pausen eingelegt werden. Mit dem 14. November beendeten die Naturgucker die Beobachtungstage am Jaufen, obwohl der Durchzug der Kurzstreckenzieher nach wie vor in abgeschwächter Form im Gange ist. Eine Erkenntnis der regelmäßigen Beobachtungen war, dass die Zugintensität der tagziehenden Singvögel in den ersten Morgenstunden am stärksten ist. Gegen Mittag und im Laufe des Nachmittags nimmt die Zugaktivität ab. Auch ist das Aufkommen beim Zugvogelgeschehen am Jaufen stark wetterabhängig. Besonders auffallend war, dass bei starkem Gegenwind aus südwestlicher Richtung die Vögel meist niedriger fliegen und dadurch leichter gesichtet werden konnten. Die ermittelten Zahlen von durchziehenden Vögeln waren an diesen Tagen ungewöhnlich hoch. Bei starkem Südwestwind konnten beispielsweise am 14. Oktober von 7.30 bis 13.30 Uhr 6369 Kleinvögel und Greife, am 15.Oktober von 7.30 bis 12.30 Uhr 9134 und am darauf folgenden Tag von 7 Uhr bis um 15.30 Uhr 8694 Zugvögel auf ihrer Wanderung in ihr Winterquartier aufgezeichnet werden. Beeindruckend war an diesen drei Tagen der Buchfinkenüberflug: am 14. Oktober passierten 5561, am 15. Oktober 7244 und einen Tag später 7004 Buchfinken die Anhöhe am Jaufen. An diesen zugintensiven Tagen war das Zählen der nicht abreißenden Vogelschwärme besonders anstrengend. Insgesamt notierten wir an 10 Beobachtungstagen im September, 22 Tagen im Oktober und 5 Tagen im November, die teils wolkenlos und mild waren, bei den etwa fünf Stunden und manchmal auch länger dauernden Aufenthalten am Jaufenkamm 61 958 Singvögel von 32 verschiedenen Arten. Zahlenmäßig ein Überflieger war mit 43 508 Aufzeichnungen der Buchfink. Die 3000er-Marke überschritten Erlenzeisig und Ringeltaube. Eine beachtliche Anzahl erreichten Fichtenkreuzschnabel, Star, Bergfink und Rauchschwalbe. Neben diesen aufgelisteten Singvogel arten zogen auch viele nach Süden wandernde Greifvögel, wie etwa 215 Mäuse-
Riesige Verbände an durchziehenden Ringeltauben boten ein Naturschauspiel der besonderen Art Fotos: Arnold Rinner
bussarde, 4 Wespenbussarde, 20 Turmfalken, 4 Rohrweihen, 2 Kornweihen, 81 Sperber, 2 Baumfalken und 10 Rot milane über den Jaufenkamm in ihr Winterquartier. Auch 150 Kormorane, 4 Weißstörche, 3 Schwarzstörche, 20 Kiebitze, 4 Krickenten, 2 Löffelenten, 2 Tafelenten, 2 Bekassinen, 2 Bruchwasserläufer, 2 Sandregenpfeifer und 1 Zwergtaucher zogen über die Passhöhe oder verweilten kurzzeitig in Tümpeln und Feuchtgebieten. Arnold Rinner Tagziehende Kleinvögel
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vereine & verbände
Die Bildungsausschüsse trafen sich beim E-Werk bei den Stieber-Wasserfällen Foto: Bernadette Pfeifer
Hinterpasseier
30-jähriges Bestehen
Bildungsausschüsse des Tales treffen sich
Seniorenclub Moos feiert
Heuer fand das jährliche Treffen der Bildungsausschüsse von Moos, St. Martin, St. Leonhard, Riffian, Kuens und Dorf Tirol – es war das zehnte – im Hinterpasseier am 12. Oktober, einem sonnigen Nachmittag statt. Auch die Kulturreferenten von St. Martin, St. Leonhard, Kuens und Moos nahmen den Termin wahr. Markus Breitenberger, der Betreuer aller Bildungsausschüsse des Burggrafenamtes konnte uns ebenfalls begrüßen. Nachdem uns Oswald Gufler, der Vorsitzende des BA von Moos, alle willkommen geheißen hatte, spazierten wir zum E-Werk bei den Stieber-Wasserfällen. Dort erklärte uns Gernot Reich, dass dieses alte Gebäude langsam zu einem Museum umgebaut wird. Besichtigt werden kann nicht nur der alte E-Werkbestand, sondern geplant sind verschiedene Experimentiermöglichkeiten im Bereich Elektrizität für Jung und Alt. Uns wurde bereits ein tolles Beispiel präsentiert. Weiter ging’s zum Gasthaus Bad Sand, wo bei einer Marende die verschiedenen Tätigkeiten genannt, Neuigkeiten bekannt gegeben wurden und bereits eine Vorschau für die nächste Zeit in Aussicht gestellt wurde. Nennenswert sind dabei die Stuller Kirchengeschichte, das Projekt N. C. Kaser in Vernuer und die „Zwischenklänge“ in Riffian/Kuens. Im kommenden Jahr wird das Treffen der Bildungsausschüsse in Riffian/Kuens organisiert. Markus Breitenberger lobte alle Bildungsausschüsse, rief alle weiterhin zur fleißigen Tätigkeit auf und bei Fragen möchte er natürlich alle Bildungsausschüsse zur Genüge beraten. Waltraud Gatterer
Sonntag, der 21. Oktober, war für den Seniorenclub im KVW von Moos ein großer Tag, denn da wurde das 30-jährige Bestehen gefeiert. Feierlich begann der Tag schon in der Kirche. Pfarrer Oswald Kuenzer fand beim Festgottesdienst und bei der Predigt passende, besinnliche Worte. Und der Mooser Jugendchor jubilierte wie immer, es war ein Ohrenschmaus. Anschließend begab man sich in den Kultursaal, den Michaela Brunner mit ihrer kreativen Dekoration in einen herbstlichen Blumengarten verwandelt hatte. So war eine harmonische Stimmung schon gleich gegeben. Marialuise Der Seniorenclub Moos hat Grund zum Feiern Foto: Hubert Gögele
Brunner, Obfrau im Seniorenclub Moos, begrüßte alle herzlich. Unter den Mitfeiernden waren auch die Ehrengäste Pfarrer Oswald Kuenzer sowie Rosa Weißenegger von der Landesleitung im KVW, die auch die Glückwünsche und den Dank für 30 Jahre Seniorenarbeit überbrachte. Sie meinte, dass ein Dorf ohne Seniorenarbeit um vieles ärmer wäre. Wir müssen gerade in der heutigen Zeit mit wachen Augen und offenen Ohren unser Leben gestalten. Gothard Gufler, Bürgermeister der Gemeinde, fand ebenfalls anerkennende Worte für die 30-jährige Vereins arbeit. Der Seniorenclub hält die Senioren geistig und körperlich fit. Unter den Ehrengästen hervorzuheben ist Rita Graf, die im Ausschuss der KVW Landesleitung tätig ist. Sie war es, die den Grundstein im Mooser Seniorenclub legte. Ihr gebührt der Dank von allen Seiten. Für die Vereinsmitglieder, die den Verein in den Jahrzehnten tatkräftig mitgestaltet haben, gab es einen Blumengruß. Der gesellige Teil kam auch nicht zu kurz. Vier kurze Einakter strapazierten die Lachmuskeln. Und mit Stefan Raffl an der Gitarre wurden die schönsten Heimatlieder gesungen. Für das leibliche Wohl sorgte das Küchenteam. Obfrau Marialuise dankte noch einmal allen, die zur gelungenen Feier beigetragen haben. Besonders dem Ausschuss, der sich immer tatkräftig einsetzte und immer noch einsetzt. Aber auch der Obfrau Marialuise gilt ein großes Vergelts Gott für ihr Bemühen, ihren selbstlosen Einsatz, das sei ihr im Namen der 50 Vereinsmitglieder noch gesagt. Festlich wie der Tag begonnen hatte, ging er auch zu Ende. Anna Lanthaler
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Obmann Thomas Hofer, Bürgermeister Gothard Gufler, der geehrte Franz Josef Raich mit Frau Barbara und Bezirksobmann Albert Klotzner Fotos: Hubert Gögele
Jubiläum
110 Jahre Musikkapelle Moos Das bald abgelaufene Jahr 2018 stand Albert Klotzner und Bürgermeister für die Musikkapelle Moos unter einem Gothard Gufler, um Franz Josef Raich besonderen Stern. Wie ein roter Faden zum Ehrenmitglied zu ernennen. Danzog sich das 110-jährige Bestehen dieser kenswerterweise leitete Lukas Erb weiterdurch das gesamte Tätigkeitsprogramm. hin die Geschicke der Musikkapelle über Den Auftakt dazu bildete das Frühdas gesamte Frühjahr, bis er im Juni den jahrskonzert, das heuer erstmals von Taktstock wieder an Urban Raich für die Kapellmeister Lukas Erb geleitet wurde. Sommerkonzerte übergab. Demzufolge Diesen Anlass nutzte der Obmann Thomas haben heuer zwei Kapellmeister die Hofer, im Beisein von Bezirksobmann „Mouser Musig“ durch das Jahr begleitet.
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Kapellmeister Urban Raich, der Geehrte Martin Ennemoser mit Frau Angelika und Obmann Thomas Hofer
Der nächste Höhepunkt folgte beim mittlerweile traditionellen Herbstfest, wo die 110 Jahre des Bestehens besonders hervorgehoben wurden. Musikalisch umrahmt wurden die Feierlichkeiten von den Nachbarkapellen aus Rabenstein und Platt sowie von der Gruppe „schmissigjung-böhmisch“. Am Cäciliensonntag fanden sich die Mitglieder der Musikkapelle und des Kirchenchores von Moos zur gemeinsamen Cäcilienfeier ein. Nach der feierlichen Messgestaltung in der Pfarrkirche von Moos waren alle SängerInnen und MusikantInnen zum gemeinsamen Mittagessen in den Kultursaal von Moos geladen. In diesem Zuge bedankte sich der Obmann Thomas Hofer bei den Kapellmeistern, beim Ausschuss und anderen fleißigen MitarbeiterInnen und MusikantInnen. Hervorzuheben ist dabei die Leistung von Martin Ennemoser. Ganze 40 Jahre brachte er mit viel Fleiß und Einsatz sein musikalisches Können in die Kapelle ein. Im Namen des Verbandes Südtiroler Musikkapellen bedankte sich Obmann Thomas Hofer beim Geehrten und überreichte ihm die Urkunde in Gold. Schon bald stehen die ersten Proben für das 111. Jahr an, in dem sich die Kapellmeister Lukas Erb und Urban Raich bereit erklärt haben, die Musikkapelle in ähnlicher Form zu leiten. Abschließend sei noch erwähnt, dass die Musikkapelle am 26.01.2019 zum Abschluss der böhmischen Wintertage in Pfelders den MusikantenWintersporttag austragen wird, zu dem alle herzlich eingeladen sind. Veit Gufler
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Top-Drei-Platzierungen der Passeirer Goaslschnöller bei der Landesmeisterschaft in Unterinn (Ritten)
Alte Tradition
Roland Graf, Fabian Gufler, Julia Gufler, Carmen Gufler, Klaus Pfitscher, Martin Gufler
In den letzten Jahren blühte die alte Tra dition, das Schnöllen mit der Goasl, im gesamten Land neu auf. Bei verschiedenen Meisterschaften im Laufe des Jahres können sich die Mitglieder der Goasl schnöllervereine gegenseitig messen. Ausschlaggebend für die Bewertung der Meisterschaften sind die Haltung, die Lautstärke und zu guter Letzt der Takt. Auch bei uns im Tal finden sich immer neue Mitglieder des Goaslschnöllerclubs Passeier, welche mit viel Freude und Ausdauer das Schnöllen mit einer Goasl erlernen. Aktuell zählt dieser Verein über 100 Mitglieder. Wie jedes Jahr fanden auch heuer wieder
folgende Meisterschaften statt, an denen sich die Passeirer tatkräftig beteiligten: die Burggräflermeisterschaft, welche auf der Tallner-Alm ausgetragen wurde, die Jubiläumsmeisterschaft in Prad, die Meisterschaft in Längenfeld, die Landesmeisterschaft in Unterinn und am Ende der Schnöller-Saison fand die PasseirerMeisterschaft in Kressbichl statt. Diese wurde vom Goaslschnöllerclub Passeier organisiert. Neben den Meisterschaften werden jährlich auch verschiedene Veranstaltungen von einigen Mitgliedern der Passeirer Goaslschnöller begleitet, wie zum Beispiel das Alm- und Christophorusfest in St. Leonhard, der Pfelderer Kirchtig, der Lazinser- und Zeppichler Almabtrieb sowie das Mårtiner Dorffest. Nach Abschluss eines erfolgreichen SchnöllerJahres bedankt sich der Goaslschnöllerclub bei allen fleißigen Mitgliedern für ihren Einsatz und freut sich auf die kommende Schnöller-Saison. Wolfgang Oberprantacher
Jüngste Mitglieder des Goaslschnöllerclubs Passeier (Fabian Pfitscher, Elias Haller und Jonas Haller)
Stolze Sieger der 4-er Trophäe Jugend bei der Landesmeisterschaft (Alex Pfitscher, Tobias Oberprantacher, Markus Pfitscher und Georg Gufler)
Jahresrückblick des Goaslschnöllerclubs Passeier
Musikkapelle Rabenstein
Cäcilienfeier Den Cäciliensonntag feierten die Mit glieder der Musikkapelle Rabenstein mit ihren Partnern so wie jedes Jahr. Die Messfeier wurde musikalisch mitgestaltet, im Anschluss gab es ein kurzes Ständchen vor der Kirche. Beim Umtrunk im Chorraum wurden bereits die ersten Gespräche begonnen, die dann beim festlichen Mittagessen im Gasthaus Rabenstein weiterliefen. Zu diesem Anlass gab es auch eine Ehrung für Carmen Gufler, die bereits 15 Jahre die Querflöte spielt. Ein digitaler Rückblick, eine Fotoshow, konnte nebenher betrachtet werden. Der Obmann-Stellvertreter der Musik kapelle, Roland Graf, dankte allen für die fleißige Mitarbeit im Verein und rief alle auf, so weiter zu machen. Mit einem hervorragenden Nachtischbuffet am späten Nachmittag klang die Cäcilienfeier langsam aus. Die Pfarrei bedankt sich hier bei allen Musikanten für den Einsatz im kirchlichen Bereich im abgelaufenen Jahr. Vergelts Gott allen. Waltraud Gatterer
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Vor dem Olivenölmuseum in Cisano Foto: Marialuise Kofler
AVS Sektion Passeier
Sektionsausflug zum Gardasee Die Sektion Passeier konnte im Jahr 2017 den landesweit prozentuell höchsten Mitgliederzuwachs verzeichnen und wurde dafür von der AVS Landesleitung mit einem Geldgutschein belohnt. Der 1. Vorsitzende der AVS Sektion Passeier, Florian Augscheller, organisierte deshalb für die rührigen Ausschussmitglieder und freiwilligen Helfer der Ortsstellen einen Ausflug zum Gardasee mit Fischessen. Am 11. November machte sich frühmorgens eine bunte Truppe von 40 jungen und junggebliebenen Mitgliedern mit einem Reisebus auf den Weg. Das trübe Wetter tat der guten Laune keinen Abbruch und Florian entpuppte sich unterwegs als kundiger Reiseleiter und sorgte mit humorvollen Sprüchen für allgemeine Erheiterung im Bus. Wetterbedingt fiel die geplante Wanderung ins Wasser, dafür begab sich die Gruppe an der Uferpromenade von Lazise zu Fuß auf nach Bardolino, um das private Olivenölmuseum in Cisano zu besichtigen. Das Ölmuseum beleuchtet ein Handwerk, mit dem die Bewohner der Gardasee-Region über ein Jahrtausend hinweg fast unverändert eines der wichtigsten Lebensmittel und Handelsgüter im mediterranen Raum herstellten – das Olivenöl. Natürlich konnte nach der Führung auch das eine oder andere veredelte Produkt erstanden werden. Danach ging’s zum Mittagessen nach Bardolino und weil die Zeit in geselliger Runde wie im Flug vergeht, war es bereits später Nachmittag, als alle gemeinsam zu einem Verdauungsspaziergang nach Garda aufbrachen, wo bereits der Bus für die Heimfahrt bereit
stand. Dieser Ausflug war auch eine gute Gelegenheit, das Zusammengehörigkeitsgefühl und den Austausch unter den Ortsstellen der Sektion Passeier zu fördern. Maria Gufler Musikkapelle Saltaus
Cäcilienfeier Am 18.11.2018 hielt die Musikkapelle Saltaus ihre Cäcilienfeier ab. Nach der musikalischen Umrahmung der gemeinsamen Messe wurde im Quellenhof Resort zu Mittag gegessen. Die Feier wurde auch zum Anlass genommen, Erich Gamper als Kapellmeister zu verabschieden, welcher nach 30-jähriger Tätigkeit als Kapellmeister in Saltaus beschlossen hat, kürzer zu treten. In seiner Rede betonte Obmann Peter Pircher, dass Erich die Kapelle stets mit Passion und Freude zur Musik geleitet Für 40-jährige und 25-jährige Tätigkeit geehrt
Kapellmeister Erich Gamper nach 30-jähriger Tätigkeit verabschiedet
hat. Er sei nicht nur Kapellmeister gewesen, sondern ein Freund geworden. Umso größer ist die Freude bei den Musikanten und Musikantinnen darüber, dass Erich weiterhin als Musikant aktives Mitglied der Musikkapelle Saltaus bleiben wird. Als Dankeschön wurde ihm von der Bürgermeisterin Rosmarie Pamer ein hand gefertigtes Portrait überreicht. Ebenfalls anwesend war der neue Kapellmeister Alois Gögele, der die Leitung der Kapelle übernehmen wird. Die Musikkapelle möchte sich hiermit bei allen Musikantinnen und Musikanten für ihren Einsatz bedanken. Vor allem auch bei Florian Ladurner, Johann Hofer, Erich Pircher und Walter Königsrainer, welchen im letzten Jahr das Abzeichen in Gold für die 40-jährige Tätigkeit und Stephan Kofler und Josef Pircher, welchen das Abzeichen in Silber für die 25-jährige Tätigkeit, überreicht wurde. Barbara Fleischmann
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angenommen hat. Sie hatte es nicht leicht, denn es gab nun zwei Seniorenvereine im Dorf und so manche profezeiten der neuen Vereinigung nur kurze Dauer. Aber die Geschichte 25 Jahre Senioren vereinigung zeugt davon, dass es anders gekommen ist. Sieben Jahre war Anna dann Obfrau und in dieser Zeit sind besonders viele Aktionen, wie Wandern und Ausflüge, unternommen worden. Anna war nach Abgabe ihrer Aufgabe als Obfrau unterbrochen weiterhin im Ausschuss tätig. Im Jahr 2000 hat Hans Pichler (Holzer Hans) die Aufgabe als Ortspräsident übernommen. Hans war auch schon seit der Gründung im Vorstand tätig. Hans war ein starker Kämpfer für die Seniorenvereinigung und wollte immer nur das Beste für die Mitglieder. Allerdings, so erzählte er, war ihm auch das Glück hold immer gute Leute um sich zu haben, sei es im Ausschuss und auch andere Helfer. Hans war stets bemüht, den Verein finanziell abzusichern und scheute keinen Weg, wenn es darum ging, finanzielle Hilfe zu erhalten. Da war der Weg auch bis zum Landeshauptmann Durnwalder
(ein sehr guter Freund in seiner Zeit als Ranggler) nicht zu weit. In der Amtszeit von Hans Pichler fielen dann auch die 10-Jahres-Feier sowie die 20-Jahr-Feier. Der neue Ortspräsident Vigil Raffl lobte die Vorgänger für ihre fleißige und aufopfernde Arbeit, für die Sammlung von vielen Aufzeichnungen wie Berichten und Protokollen aus denen er die Geschichte 25 Jahre Seniorenvereinigung nachlesen konnte. 2017 wurden in einer außerordentlichen Vollversammlung Statuten genehmigt, welche von der Seniorenvereinigung im Südtiroler Bauernbund ausgearbeitet wurden. Dies wurde nötig, nachdem der Verein keine Steuernummer besaß und dadurch nur sehr erschwert auf öffentliche Beiträge zugreifen konnte. Seither ist das leichter möglich und der Ortpräsident zählte dann auch die vielen Unterstützer und Sponsoren auf, welche durch ihren Beitrag das Bestehen der Seniorenvereinigung in finanzieller Hinsicht sichern. Die Gemeinde St. Martin, Sponsoren sowie die Beiträge aus Seniorenvereinigung im Südtiroler Bauernbund und vom Amt für Sozialwesen der Provinz Bozen. Auch bedankte sich der Ortspräsident für den außerordentlichen Beitrag eines Sponsors für die Abhaltung der 25-JahrFeier. Diese Zuweisungen ermöglichen der Ortsgruppe, dass viele Veranstaltungen, Ausflüge, Geburtstagsfeiern sowie Faschings-, Oster- und Weihnachtsfeiern durchgeführt werden können. Von den Gründungsmitgliedern (an die 60 sind bei der Gründung dabei gewesen) sind immer noch 19 (14 Frauen und 5 Männer) dabei, diesen wurde für ihre Treue und ihren Beitrag für das Fortbestehen der Seniorenvereinigung gedankt und eine kleines Präsent überreicht.
Vigil Raffl bedankt sich bei Hans Pichler …
… und bei Anna Pinggera
25-Jahr-Feier im vollbesetzten Vereinssaal von St. Martin
25-jähriges Bestehen
25-Jahr-Feier der Seniorenvereinigung Ortsgruppe St. Martin im SBB Am 8. November 2018 feierte die Seniorenvereinigung im SBB Ortsgruppe St. Martin ihr 25-jähriges Bestehen. Ortspräsident Vigil Raffl konnte dazu ca. 90 Mitglieder, Bürgermeisterin Rosmarie Pamer, Pfarrer Christoph Waldner OT und Diakon Hermann Pirpamer sowie Bezirkspräsidentin Marianna Egger und Hans Gilg und Anna Raffl von den Ortsgruppen St. Leonhard und Platt begrüßen. Die Feier begann mit einem Wortgottesdienst, welcher vom Ortspfarrer Christoph Waldner OT gestaltet wurde. Umrahmt wurde der Wortgottesdienst mit schönen Kirchenliedern, welche von allen anwesenden Mitgliedern festlich mitgesungen wurden. Ein schöner Besinnungstext von Erna Marth erzählte über das Älterwerden mit Rückblick auf die schönen, aber auch dunklen Tage und Zeiten des Lebens, und dass wir das Altwerden annehmen und nicht fürchten sollen. In seiner Festrede schilderte der Ortspräsident nochmals kurz die Entstehung des Vereins, welche aus der Trennung eines bereits bestandenen Seniorenclubs hervorgegangen ist. Er dankte den Mitgliedern der ersten Stunde, dass sie den Mut zu diesem Weg gezeigt und durchgehalten haben. Die tolle Geschichte der Seniorenvereinigung, wie sie heute dasteht hat gezeigt, dass der Weg richtig war. Vigil Raffl bedankt sich ganz herzlich bei der ersten Obfrau, Anna Pinggera, dass sie am 23. März 1993 das Amt als Obfrau
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Es sind dies: Anna Pinggera, Mathilde Pixner (Hosler), Aloisia Auer (Hausfeld), Agatha Pichler (Holzerhof), Rosa Haller (Hausfelder Rose), Theresia Pfitscher (Angerweg), Theresia Lahner (Dorfstraße), Theresia Pichler Raich (Abfalterer), Rosa Pichler (Ebion), Rosa Gögele (Feldbauernweg), Hilda Mair Haller (Gåsse), Klara Raich Kuntner, Marianne Raffl Gögele (Feldbauer), Johanna Königsrainer (Angerweg); Johann Pichler (Holzer), Josef Pichler (Scheiber), Heinrich Bortolotti, Luis Wank (Dorfstraße), Norbert Kuntner. Schlussendlich bedankte sich der Orts präsident bei jenen zwei Funktionären, welche seit der Gründung am vorderen Karren sitzen: Anna Pinggera, welche nur durch einen Kraftakt guter Freunde dazu bewogen werden konnte, dieses Amt zu übernehmen. Ihr wird ein schöner Blumenstrauß überreicht. Hans Pichler für seine 18 Jahre als Ortspräsident. Da er nun aus dem Ausschuss zurückgetreten war, wird ihm als Dank für seine jahrelange Arbeit in der Seniorenvereinigung eine Tagesreise mit Frau und Kindern spendiert. Hans war sehr gerührt über diese Ankerkennung und bedankte sich beim neuen Ausschuss. Auch Bürgermeisterin Rosmarie Pamer überbrachte die Grußworte der Gemeinde und somit der ganzen Dorfbevölkerung. Sie zeigte sich sehr erfreut für die sehr gute Arbeit, welche in der Seniorenver einigung gemacht wird. Daher ist der schöne Beitrag, den die Gemeinde der Seniorenvereinigung zuwendet, gut investiert und gerechtfertigt. Auch bedankt sie sich bei allen, welche seit Jahren die Verantwortung im Verein trugen für die vielen Stunden und Tage, welche sie mit den Senioren unterwegs sind. Auch Bezirkspräsidentin Marianna Egger wies in ihren Grußworten auf die Wichtigkeit hin, dass die Senioren sich im Gesellschaftsleben behaupten müssen und daher die Vereinigung eine wichtige Anlaufstelle sein kann. Das Fest war für alle Teilnehmer ein sehr schönes Erlebnis und alle bedankten sich für den schönen Tag und das gute Mittagessen, das so viele Hände für sie zubereitet haben. Ortspräsident Vigil Raffl bedankte sich am Schluss bei seinen Ausschussmitgliedern für die gute Zusammenarbeit. Es macht ihm Freude, mit allen zusammenzuarbeiten. Sie haben den heutigen Tag gemeinsam mit allen Senioren und Seniorinnen zu einem wunderbaren Fest gemacht. Vigil Raffl
In Santa Maria am Monte Berico bei Vicenza
Schöne Stunden in Gemeinschaft
Wallfahrt der Franziskanischen Gemeinschaft Am Mittwoch, den 24. Oktober, fuhren 44 Pilgerinnen und Pilger aus St. Leonhard und Umgebung bei strahlendem Wetter Richtung Gardasee, nach Madonna della Corona. In der wunderschönen, an einer Felswand gelegenen Kirche aus dem Jahre 1625, feierte P. Christian mit uns die hl. Messe. In der Predigt fragte er uns, was das wohl für Menschen waren, die sich auf diesen Berg zurückgezogen haben. Es waren Menschen, die ein Leben in Stille und Buße führten, die sich ganz Gott anvertrauten. Und wie sieht es in unserem Leben aus? Trauen wir Jesus? Überlassen wir ihm das Steuer? Die Wallfahrt kann uns stärken und sie will uns Kraft geben, damit wir im Gebet an der Hand Mariens unser Leben Jesus übergeben. Danach erfolgte die Weiterfahrt zum Mittagessen nach Lazise. Bei sommerlichen Temperaturen von 25° genossen wir den Mittagstisch. Alsbald fuhren wir weiter nach Chiampo bei Vicenza, wo wir in der schönen, von „Beato Claudio“ nachgebauten Lourdesgrotte die Vesper beteten. Wir durchwanderten in Stille den Kreuzweg. Anschließend fuhren wir weiter nach Cittadella, wo unser Nachtquartier war. Dort hatten wir noch bei gutem Essen die Möglichkeit, den Abend in Ruhe ausklingen zu lassen. Am Morgen, nach dem Frühstück, fuhren wir nach Santa Maria am Monte Berico bei Vicenza. Im Pilger laden wurde das eine und andere Reiseandenken gekauft. Sehr schön wiederum die hl. Messe mit Predigt, wo P. Christian die Mutter Gottes an den Anfang der Kirche stellte. Sie verharrt mit den Aposteln einmütig im Gebet. Der hl. Geist kam auf sie herab. Sie gingen hinaus und verkün-
deten die frohe Botschaft. Laden wir immer wieder Maria ein. Sie wird uns helfen, dass unser Gebet etwas Schönes und Gutes wird. Wichtig ist, dass wir im Gebet treu bleiben. In der Kirche am Monte Berico ist Maria mit ihrem Schutzmantel dargestellt. Bitten wir sie, dass sie uns und unsere Lieben unter ihren Schutzmantel nimmt. Sie weiß um unsere Not und Sorgen. Maria ist aufmerksam und bittet bei ihrem Sohn. Er erneuert und verwandelt alles und schenkt uns bereits jetzt das Bessere. Beten wir den Rosenkranz und erholen wir uns bei Maria. Bei ihr dürfen wir „einkaufen“, es kostet nichts – nur unsere Zeit. Vergessen wir also nicht bei Maria aufzutanken! Wenn unser Herz brennt, dann werden wir auch andere anstecken können. Danach ging es weiter nach Schio. Im Kloster der hl. Bakhita hatten wir eine schöne Führung und erfuhren aus dem Leben der Heiligen. Sehr ergreifend. Nun hatten wir viel erlebt und gesehen bzw. besichtigt. Doch Clarissa führte uns noch zu einem ausgesprochen schönen Ort: nach „San Martino“, wo die Mutter Gottes als „Königin der Liebe“ verehrt wird und auf uns wartete. Wir alle sind diesem Ruf gefolgt und waren nochmals erfreut über dieses Kleinod, wo wir im Gebet und in Stille die Gegenwart der Mutter Gottes und ihres Sohnes Jesus Christus erspürten. Jetzt wurde es aber tatsächlich Zeit für die Heimreise. Im Bus bedankten wir uns beim Fahrer, der uns zwei Tage lang angenehm chauffierte. Wir dankten den Sängerinnen, die unsere Herzen mit ihrem schönen Gesang berührten. Wir waren uns alle einig: Es waren zwei intensive Tage mit Gebet, Besichtigung, aber auch schöne Stunden in Gemeinschaft untereinander. Jede und jeder hat beigetragen am Gelingen der Wallfahrt. Gestärkt durch das Gebet und mit Gottes Segen kamen wir alle wieder gut zu Hause an. Barbara Auer
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Gesundheit & soziales
MitarbeiterInnen, Ehrengäste sowie GemeindepolitikerInnen feierten das 20-jährige Bestehen des Sprengels Passeier
1998 – 2018
20 Jahre Gesundheitsund Sozialsprengel Passeier Die Entstehungsgeschichte reicht bis in das Jahr 1989 zurück. Als die Landesregierung beschloss, die Gesundheits- und Sozialsprengel mit der Aufgabe alle primären Gesundheitsleistungen auf dem Gebiet der Vorsorge, der Behandlung und der Rehabilitation bürgernah und bürgerorientiert zu errichten, waren noch viele Hürden zu überwinden. Vor dem Jahr 1998 waren bereits einige Gesundheitsdienste wie Mütterberatung, Rehabilitationsdienst, Diätdienst, Ver waltung und Krankenpflegedienst im Gemeindegebiet von St. Leonhard auf insg. 4 verschiedene Gebäude verteilt. Die Passeirer Bevölkerung wusste dennoch sehr bald die Gesundheitsdienste vor Ort zu schätzen und nahm die Angebote rege in Anspruch, hätten sie doch sonst den Weg bis nach Meran auf sich nehmen müssen. Die Entstehung eines gemeinsamen Sprengelsitzes für den Sozial- und Gesundheitsbereich war ein großer Wunsch und ein gemeinsames Ziel der drei Gemeinden St. Leonhard, St. Martin und Moos.
Der Bau des landesweit kleinsten Sprengels wäre fast aus finanziellen Gründen gescheitert. Bürgermeister Konrad Pfitscher hat zusammen mit dem damaligen Sozialassessor Albin Pixner und dem Landesrat Otto Saurer die Verwirklichung des Baues mit viel Kampfgeist vorangetrieben. Nach 6 Jahren Planung und 2 Jahren Bauzeit konnte der Sprengelsitz in St. Leonhard im September 1998 feierlich eröffnet werden. Heute bietet der Gesundheitssprengel unter der Leitung von Pflegekoordinatorin Edith Lahner 20 verschiedene Dienste an. Im Sozialsprengel, unter der Leitung von Petra Marth, können 5 Dienste in Anspruch genommen werden. Außerdem gibt es 7 externe Beratungsdienste (KVW, Verbraucherzentrale, HGV usw.) Hinzu kommen noch der eigentliche Schwerpunkt der Sprengeltätigkeit und das ist sicher die fachliche Beratung, Versorgung und Betreuung der PatientInnen und deren Angehörigen am Wohnort. Einige Eckdaten zur durchschnittlichen Nutzung der Dienste pro Jahr: Der Krankenpflegedienst betreut rund 11.300 Patienten im Ambulatorium, bei 4.100 Patienten wurden Hausbesuche gemacht (Schwerpunkt liegt in der palliativen Betreuung).
2.500 Kinder nutzten die Angebote in den Eltern-Kind-Beratungen, 252 erwachsene Patienten erhalten Therapiezyklen in der Rehabilitation, 10 000 Betreuungsstunden werden vom Caritas-Haus pflegedienst geleistet, 104 Personen und Familien werden ganzjährig in der pädagogischen Grundbetreuung begleitet. Der Sprengel Passeier wird immer als der Kleinste im Land genannt, aber genau das hat bedeutende Vorteile. Viele Fragen und Probleme können oft schnell und dienstübergreifend gelöst werden. Ein integriertes und wertschätzendes Arbeiten ist dadurch um vieles leichter. Am Freitag, den 12.10.2018, feierte der Gesundheits- und Sozialsprengel sein 20-jähriges Bestehen. Im Dorfhaus von St. Martin referierte der Seelsorger Don Paolo Renner zum Thema „das Recht auf Glück“. Rückblickend auf 20 Jahre Sprengel Passeier feierten sämtliche Dienste, Mitarbeiter und Ehrengäste aus Sanitätsund Sozialwesen des Bezirkes Meran sowie Gemeindepolitik „Ihren Sprengel“. Mit viel Motivation und reich an fach licher Kompetenz blicken die Mitarbei terInnen sämtlicher Dienste in die Zukunft und wollen so weiterhin tag täglich bürgernah im Dienste der Passeirer Bevölkerung stehen. Edith Lahner
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Psairer Tafel
SKJ St. Martin sammelt für den Banco Alimentare
Die SchülerInnen der 3. Klasse Mittelschule mit der Koordinatorin der Psairer Tafel Brigitte Gufler
Besuch der Mittelschule St. Martin
Menschen mit Suchtproblematik oder um Mitmenschen handelt,die sich in einer schwierigen Lebenssituation befinden und deshalb kurzzeitig oder auch längerfristig diesen Dienst in Anspruch nehmen. Die „Psairer Tafel“unterstützt zur Zeit 250 Am 16. November besuchte mich die Bedürftige aus 50 Familien, diese haben 3. Klasse der Mittelschule von St. Martin von der Gemeinde oder vom Sozialsprenin der Tafel. Die Jugendlichen staunten, gel eine Bezugskarte erhalten. Bei jedem wieviele Lebensmittel an diesem Tag „Einkauf“bezahlt der Tafelnehmer 1 Euro schon für die Tafel eingesammelt wurden und kann dafür die Lebensmittel mitnehund hatten viele Fragen. men, die er braucht. Ich durfte ihnen erzählen, dass wir jeden Ich berichtete den Schülern, dass die Tafel Dienstag und Freitag bei den teilnehmen- ausschließlich mit freiwilligen Helfern den Betrieben die Lebensmittel abholen arbeitet und das Team zur Zeit aus 5 Fahund sie am selben Tag verteilen. rern besteht, die Waren abholen und 8 Es gibt in Moos und in Riffian eine AußenFrauen, die abwechselnd beim Verteilen stelle. Wir haben zwei eigene Autos und der Lebensmittel helfen. so wird die Kühlkette nicht unterbrochen. Ich war erstaunt über die positive EinstelZudem erhalten wir 1 mal monatlich länlung der jungen Menschen für die Tafel, ger haltbare Grundnahrungsmittel vom aber auch über das Bewusstsein gegen Banco Alimentare, die aus EU-Überschüs- die Lebensmittelverschwendung. sen zur Verfügung gestellt werden. Besonders gefreut habe ich mich darüber, Ich erklärte den Jugendlichen den Unterdass schon am selben Nachmittag eine schied zwischen Mindesthaltbarkeits Schülerin in die Tafel gekommen ist und datum und Verfallsdatum. mir beim Verteilen geholfen hat und dies Die Schüler wollten wissen, warum Menauch wieder tun möchte. schen zur Tafel kommen und ich konnte Vielen lieben Dank für euer Interesse und ihnen sagen, dass es sich um Familien mit euren Besuch! vielen Kindern, Alleinerziehende, Rentner, Brigitte Gufler
Psairer Lebensmitteltafel
Der Verein Psairer Tafel verfolgt bekanntermaßen das Ziel, bedürftige Menschen in unserem Tal mit Lebensmitteln zu versorgen. Der Psairer Tafel zur Seite steht der Onlus-Verein Banco Alimentare Trient, der die Tafel monatlich mit haltbaren Lebensmitteln, wie Mehl, Nudeln, Reis, Zucker, Öl, Babynahrung sowie Thunfisch, Fleisch und Pelati in Dosen, versorgt. Am 24. November wurde eine Initiative gestartet, bei der vor vielen Geschäften in Trentino/Südtirol von insgesamt ca. 5000 Freiwilligen eine Sammelaktion für den Banco Alimentare durchgeführt wurde. In Psair engagierten sich Jugendliche der SKJ St. Martin gemeinsam mit Peter Lanthaler und sammelten vor den Geschäften Despar Mengoni und Supermarket Passeier in St. Martin sowie C&C Euromarkt in St. Leonhard haltbare Lebensmittel. Die Jugendlichen übergaben den Kunden einen Flyer und erklärten, worum es bei der Sammelaktion ging. In der Folge konnten diese selbst entscheiden, was oder wie viel sie im Rahmen dieser Aktion spenden wollten. „Ich finde solche Aktionen gut“, erzählte eine Jugendliche, „und bin gerne bereit, einige Stunden zu opfern, um dem Nächsten zu helfen.“ Letztendlich wurden in Psair 292 kg an Lebensmitteln gesammelt, die Aktion bescherte dem Banco Alimentare insgesamt 272 Tonnen an haltbaren Lebensmitteln. Die Präsidentin der Psairer Tafel, Rosmarie Pamer, und die Leiterin derselben, Brigitte Gufler, möchten sich auf diesem Wege bei den Jugendlichen der SKJ St. Martin für ihren selbstlosen Einsatz bedanken. Des Weiteren ergeht ein großes Vergelts Gott an alle freiwilligen Helfer, Spender und Gönner, die die Psairer Tafel mittragen. Ihnen allen sei ein erfüllendes Weihnachtsfest und ein gesundes neues Jahr 2019 gewünscht. Kurt Gufler
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Asou sollitmr sein Giduldig wia dr biblische Hiob barmherzig wia dr Samaritr zifriedn wia Jousep und Maria nochr frgang Wainichtn joa nia. Anna Lanthaler
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St. Leonhard
Selbsthilfegruppe Alzheimer gegründet Ulrich Seitz, Präsident der Alzheimer vereinigung Südtirol, zeigte sich unlängst höchst erfreut über den offiziellen Startschuss für die neue Selbsthilfegruppe der Alzheimervereinigung Südtirol in St. Leonhard in Passeier.
Es ist so ein schöner Moment, dass wir vor einem vollen Saal und vielen interessierten Bürgern unsere ehrenamtliche Ansprechpartnerin für Familienangehörige mit Demenz, Frau Brigitte Kofler, vorstellen konnten. Die Tätigkeiten der Alzheimervereinigung Südtirol wurde im Rahmen eines Infor mationsabends erläutert und mit einem Impulsreferat von Ernst Viertler, einem diplomierten Krankenpfleger mit zahlreichen Zusatzausbildungen im Ruhestand
Familien stärken & begleiten
Mythos Durchschlafen Babys sind keine Alleinschläfer Die gute Nachricht zuerst: Weder bei Ihnen noch bei Ihrem Baby ist etwas falsch, wenn es nicht alleine einschlafen kann. Weder bei Ihnen noch bei Ihrem Baby ist etwas falsch, wenn es in den ersten drei Lebensjahren immer wieder aufwacht und nach ihnen ruft oder Hunger hat. Achtung vor Schlaftrainings Das nicht-alleine-Einschlafen und nicht Durchschlafen-können sind sinnvolle Verhaltensweisen, die jedes Baby mitbringt und das seit Anbeginn der Menschheit. Genau dieses Verhalten hat uns als Menschheit überleben lassen. Dieses sinnvolle Verhalten kann auch nicht mit Schlaftrainings und kontrolliertem Schreien-lassen wirklich verändert werden. Bzw. natürlich haben Schlaftrainings mit kontrolliertem Schreien-lassen Erfolge, sprich die Babys hören irgendwann auf zu weinen, aber das ist nur ein oberflächlicher Erfolg, denn in Wirklichkeit haben sie einfach resigniert, weil sie die Erfahrung gemacht haben „Ich bin allein und verlassen. Niemand tröstet mich, wenn ich Angst habe“. Der Stress pegel ist sehr hoch. Die Kinder zahlen den großen Preis für solche Verhaltenstrainings. Ihre gesunde psychische Entwicklung und ihr Selbstwertgefühl nehmen Schaden. Warum? Kleine Kinder können sich nicht alleine beruhigen und sich selbst Trost spenden, dazu brauchen sie den Schutz und die Geborgenheit eines Erwachsenen. Nur durch liebevolle Zuwendung und warmen Körperkontakt, bzw. verständnisvolle Worte kann sich das Stresssystem der Babys beruhigen. Alleine gelassen in der Not entstehen überwältigende Gefühle
der Ohnmacht, Hilflosigkeit, Einsamkeit, des Verlassenseins, die sich im Nervensystem einprägen.
aus Bischofshofen/Salzburg ergänzt. Die Ausführungen von Ernst Viertler und Ulrich Seitz konzentrierten sich dabei auf folgende Schwerpunkte: Die demografische Entwicklung unserer Gesellschaft zeigt, dass der Anteil an gesunden alten Menschen abnimmt. Betagte und Hochbetagte leiden in zunehmendem Maße an Demenz sowie an unterschiedlichen Ursachen, die beispielsweise durch über Jahre nicht richtig erkannte Depressionen hervorgerufen werden. Es geht nun ver-
und auch das ist von der Natur vorgegeben, weil das Gehirn in den ersten drei Jahren rasant wächst und das nächtliche Trinken eine ausreichende Kalorienzufuhr sichert, damit das Gehirn genügend Nährstoffe zum Wachsen hat. Aber auch hier: Babys brauchen unterschiedlich viel Kalorien, so unterscheidet sich auch die Häufigkeit des Trinkens bei Babys. Erst mit drei Jahren verlangsamt sich das Wachstum des Gehirns und das nächt liche Aufwachen wird weniger.
Aber warum sind das alleine Einschlafen und Durchschlafen keine Entwicklungsprobleme sondern von der Evolution Die mütterliche Brust ist das ausgeklügelte Verhaltensweisen? Einschlafmittel Nummer eins. Unser Gehirn hat sich im Laufe von Millio- Sie vermittelt Wärme, stillt den Hunger und bietet Schutz und nen von Jahren entwickelt und verändert somit Entspannung. sich seit den letzten 200 000 Jahren nicht maßgeblich. Damals aber war es für ein Wenn Kinder in Not sind, brauchen sie Baby ein Todesurteil, allein irgendwo in unsere Nähe, unsere Beziehung und der Höhle einzuschlafen. Es wäre entweGeborgenheit. Daraus entwickeln sie der von einem wilden Tier gefressen worein gutes Fundament für ihr Leben. den oder an Unterkühlung gestorben. Astrid Egger Deshalb hatte die Natur eine fantastische Idee: Wenn ein Baby müde wird, zeigt es seinen Eltern, dass es ihre Nähe braucht. Mehr dazu im Buch: Und erst dann, wenn das Baby müde war, „Schlaf gut, Baby!“ die Sicherheit des mütterlichen Körpers von Kinderarzt Herbert Renz-Polster spürte, satt und warm war, dann erst und Nora Imlau konnte es sich entspannen und einschlaVerlag: GU fen. Müdigkeit und Entspannung sind die Voraussetzungen dafür, dass der Schlaf Elternberatung St. Martin kommt. Und aus diesem Grund suchen Garberweg 1 Babys auch heute noch die Nähe der Tel. 0473 650 780 schutzgebenden Erwachsenen. Babys sind keine Alleinschläfer. Sie fühlen sich nicht von sich heraus sicher. Sie können sich weder wehren noch in Sicherheit treff.familie informiert, unterstützt bringen. und berät auf Wunsch Familien im Burggrafenamt, die Zweifel oder Fragen Durchschlafen ist ein Mythos rund um das Thema Erziehung haben. Babys brauchen unterschiedlich viel Gerne können Sie Elternsprechstunden Schlaf. Er variiert bei Neugeborenen vormerken. zwischen 12 und 20 Stunden am Tag. Der Schlafbedarf verteilt sich über die www.familie.it 24 Stunden unterschiedlich. Erst nach treff.familie@kinderdorf.it drei bis vier Monaten ist ein individueller Andreas-Hofer-Straße 2, 39011 Lana Schlafrhythmus festzustellen. Im ersten Tel. 342 3350083 und 342 5748764 Jahr wachen die Babys nachts zwischen zwei und fünf Mal auf und haben Hunger
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stärkt darum, so die Vortragenden, dass Menschen mit Demenz soziale Teilhabe erleben und Angehörige durch bedarfs gerechte Angebote gestützt werden. Der Bevölkerung muss fundiertes Basiswissen über die Erkrankung Demenz vom Alzheimer Typ, bzw. der Mischform Alzheimer plus vaskuläre Ursachen in verständlicher Weise nähergebracht werden. Der Personen zentrierte Ansatz nach dem britischen Psychologen Tom Kitwood, in der die individuelle Betreuung von Menschen mit Demenz, ausschlaggebend ist, bringt für die Angehörigen Entlastung. In diesem Zusammenhang geht es um die personenzentrierte Pflege, welche die Einzigartigkeit der Person in den Mittelpunkt stellt. Der Erhalt und die Stärkung des Personseins sind in diesem Zusammenhang oberstes Ziel in der Betreuung von Menschen mit Demenz. Die aus diesem Konzept resultierende Grundhaltung gegenüber Menschen mit chronischer Vergesslichkeit und die positive Arbeit mit der Person bilden ein wichtiges Fundament, gerade in der häuslichen Pflege, die wenn wir das Beispiel Passeier hernehmen, rund 75% aller von der Krankheit Getroffener ausmacht. Durch eine Vielzahl von Maßnahmen, z. B. Validation, Basale Stimulation, Umgang mit Tieren, Humor, Musik sowie Bewegung soll diesbezüglich die Person des Menschen mit Demenz zum „Klingen“ gebracht werden. Das muss nun von den Fachleuten in den Gesundheits- und Sozialberufen, ebenso wie in der Selbsthilfe, mit mehr Gewicht umgesetzt werden, so Ernst Viertler. Die Kommunikation zwischen Betroffenen und pflegenden Angehörigen sollte verbessert werden, so Ulrich Seitz. Zudem hapert es oftmals in der Verbindung zwischen Gesundheits- und Sozialdiensten hin zu den Familien. Und er regte die Anwesenden an, sich in die Situation eines Betroffenen hinein zu fühlen. Das führt zu mehr Verständnis. Eine große Herausforderung wird die zusehends neue Gruppe von jungen Menschen, die an Demenz erkrankt sind, werden. Leider sind diese Fälle im Anstieg und betreffen immer öfters Personen, die mit Mitte 50 noch voll im Arbeitsleben stehen, und sich enormen Belastungen ausgesetzt sehen. Diesbezüglich fehlen in Südtirol Betreuungsangebote, Therapiepfade und auch das entsprechende „KnowHow“ in einem fachärztlichen/krankenpflegerischen Kontext. Da müssen unbedingt dringend Hilfestellungen gewährleistet und Vereinbarungen für die entsprechende Behandlung der Betroffenen mit hochspezialisierten Einrichtungen abgeschlossen werden, unterstreicht Ulrich Seitz.
Die Selbsthilfegruppe im Passeiertal kommt nun zur großen Erleichterung von Ulrich Seitz dieser Aufgabe auch in einem wichtigen Einzugsgebiet nach und trifft sich in begleiteten Treffen einmal im Monat. Über die Grüne Nummer der Alzheimervereinigung Südtirol 800 660 561 kann zudem jederzeit der Kontakt mit den ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen hergestellt werden und unter info@asaa.it erhält man sämtliche Informationen was genau in der Selbsthilfegruppe vor Ort geplant ist.
Als südtirolweites neues Pilotprojekt sind des Weiteren vom Passeiertal aus auf chronische Kranke abgestimmte Bewegungseinheiten geplant, die baldigst Interessierten zugänglich gemacht werden sollen. Hierfür konnte die ASAA, Verena Stolz, eine hoch motivierte Sportwissenschaftlerin, gewinnen. Auch dazu gibt es in Kürze detaillierte Informationen in der Selbsthilfegruppe Passeier. Ulrich Seitz
gratulationen
Jahrgang 1963
Johrgongstreffn
63er Johrgong vi St. Liert In 8. Oktouber hobmer ins ba der HeiligGrob-Kapelle ban Sondwirt getroffn. Der Diakon Thomas Schwarz hot wiedr amoll treffende Worte gfuntn und mit ins gedonkt, gebittet und fest gsungen hobmer a. Ban schienstn Wetter seimer dernoch zin Pfondlerhof gfohrn. Af der Terasse hobmer ins mit ollerhond lustige Spieliler unterholtn und vi der gemein somen Schuelzeit derzeilt. Di Bewirtung vin Turtn bis zin Nochtmoll isch beschtns giwesn. Insre Musikontn, der Oswald (Johrgongskolleg) und der Bernhard, hobm ins sauber augspielt. Mitnonder hobmer a morz Hetz kop und bis noch Mitternocht herzhoft gilocht und gitonzt. Olle sein guet huem kemmen und freidn sich schun afs Zommkemmin in 5 Johr. Annelies Gurschler, Klaudia Haller
Geburten vom 9. 10. bis 28. 11. 2018 Gemeinde St. Martin 4. 11. 2018 Lina Raffl 4. 11. 2018 Nico Raffl 27. 11. 2018 Annika Ilvie Maier 28. 11. 2018 Marlen Gufler Gemeinde St. Leonhard 9. 10. 2018 Greta Schmidhammer 21. 10. 2018 Leo Pircher 1. 11. 2018 Martha Righi 11. 11. 2018 Michele Sallustio 12. 11. 2018 Nina Ilmer Gemeinde Moos 22. 10. 2018 Florian Gufler 13. 11. 2018 Milan Noah Reinstadler
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Schulen & Bibliotheken
Alle Beteiligten posieren vor dem Carabinieri-Hubschrauber in Moos
Unvergessliche Momente
Am 26. Oktober organisierte die Bergrettung Moos für unsere Schule einen Zivilschutztag. Schon am Morgen kam ein Mitglied der BRD in die Schule und stellte sich, seinen Verein und dessen Tätigkeit vor. Anschließend teilten wir die Kinder in Kleingruppen auf und gemeinsam machten wir uns auf den Weg zum Sportplatz. Dort hatten die fleißigen Retterinnen und Retter vier Stationen aufgebaut, die ihre Arbeit veranschaulichten und den Kindern die Möglichkeit gaben, diese hautnah mitzuerleben. So durften die Schülerinnen und Schüler an einer Station das Ein-
satzfahrzeug erkunden, die Sirene aufheulen lassen und sich erstversorgen lassen. An der zweiten Station konnten sich die Kinder mit einem Bergretter über eine Felswand abseilen. Beim Beachvolleyfeld durften die Schülerinnen und Schüler mit Sonden und Pieps „Verschüttete“ suchen. An der vierten Station durften sie beim Bauen eines „Bahnls“ zur Bergung Verletzter mitanpacken und sich selbst auf die Trage legen und in Sicherheit bringen lassen. Die Carabinieri von Moos schenkten uns noch ein besonderes Highlight. Sie boten uns an, den Carabinieri-Hubschrauber, der zufällig in der Nähe war und auch öfters bei Rettungsaktionen der BRD dabei ist, zu besichtigen. Auf dem Sportplatz landete dann der Hubi mit Besatzung und die Kinder durften ihn ganz genau betrachten, Fragen stellen
und sich hineinsetzen. Zur Stärkung wurden wir dann alle noch mit leckeren Muffins versorgt und konnten uns über diesen mehr als gelungenen Tag freuen. Wir möchten der Bergrettung Moos hier noch einmal herzlich danken, für ihre Mühen, ihre guten Ideen und ihre Geduld und Offenheit beim Erklären und Fragen beantworten. Es war sehr lehrreich und abenteuerlich mit euch diesen Tag zu verbringen, ihr habt uns viele unvergessliche Momente geschenkt! Herzliches Dankeschön auch an die Carabinieri, die uns die Besichtigung des Hubschraubers organisiert haben. Das war ein rundum gelungener Tag, sowohl für die Schülerinnen und Schüler, als auch für uns Lehrpersonen. Danke! Margit Schwienbacher, Sandra Hofer
Schülerinnen und Schüler beim Sondieren und Pieps-Suchen
Die Kinder beweisen viel Mut und seilen sich tapfer über den Felsvorsprung ab
Eine Gruppe beim Verarzten und Erstversorgen
Zivilschutztag der Grundschule Moos
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hds in der Mittelschule St. Martin
Fachberufe aufwerten und in Nachwuchskräfte investieren
Mit dem Carabinieri-Hubschrauber auf der Goster-Wiese Foto: Hubert Gögele
Grundschule Stuls
Leseprojekttag
Ein ganz besonderer Zivilschutztag
Tag der Bibliotheken an der Grundschule Stuls
Freitag, der 26.10.2018 – 10.45 Uhr – plötzlich ertönt die Feuersirene! Die ganze Schule ist voller Rauch! Alle Grundschulkinder, auch die Schülerinnen und Schüler aus Rabenstein, die zu Gast sind, bleiben vorbildhaft mit ihren Lehrpersonen in den Klassenräumen und warten darauf, bis die Feuerwehrleute sie ins Freie geleiten. Vor dem Bürgersaal wird der Appell gemacht und der Feuerwehrkommandant gibt wichtige Informationen. Auch die Bergrettung stellt sich vor. Anschließend teilen wir uns in Gruppen auf; löschen mit dem Feuerlöscher einen kleinen Brand; heben mit dem Hebekissen eine Holzhütte auf; schauen uns das Bergrettungslokal, das Löschfahrzeug, die Feuerwehrhalle und alle Geräte an. Dann erscheint am Himmel ein Carabinieri-Hubschrauber und landet auf der Goster-Wiese. Die Piloten steigen aus und alle können den Hubschrauber aus der Nähe betrachten. Der Kommandant erzählt vom Einsatzbereich seiner Staffel und beantwortet bereitwillig unsere Fragen. Ein Erinnerungsfoto darf natürlich nicht fehlen! Zum Schluss sitzen wir alle gemeinsam in der Feuerwehrhalle und essen Würstchen und Brot. Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Feuerwehr von Stuls und Moos, der Bergrettung von Stuls, den Carabinieri von Moos und der Hubschrauberstaffel der Carabinieri. Ein besonderer Dank gilt der Familie Halbeisen für die tolle Organisation! Marcel, Max, Maximilian
Am Dienstag, den 16. Oktober, war der Tag der Bibliotheken. Zu diesem Anlass organisierten die Bibliotheken Stuls und Rabenstein einen Leseprojekttag. Die Illustratorin Evi Gasser besuchte die Grundschule Stuls. Sie stellte uns und den Schülern der Grundschule Rabenstein einige ihrer Bücher vor. Wir malten alle zusammen die Kinder Marie und Alex aus dem Südtirol-Buch. Es hat uns sehr viel Spaß gemacht. Verena, Annalena, Sina Illustratorin Evi Gasser zu Besuch in Stuls
In der Mittelschule in St. Martin begrüßten vor Kurzem 38 interessierte Schülerinnen und Schüler der zwei 3. Klassen sowie das Lehrerkollegium die Verantwortliche für Jugendprojekte im hds, Sarah Seebacher. „Wir möchten mit dieser Aktion den Schülerinnen und Schülern aufzeigen, wie interessant und abwechslungsreich die Ausbildungswege und die Fachberufe im Handel, im Dienstleistungsbereich und in der Gastronomie sind und welche Möglichkeiten sie bieten,“ so Seebacher. Begeistert waren die Schüler vor allem über die neue Berufsinformationsseite myway.bz.it. Das auf der Seite integrierte Berufsprofil, eine Stärken- und Schwächenanalyse, hilft den Jugendlichen, den richtigen Beruf für sich selbst zu finden. Kurzfilme über die vielfältigen Berufe geben einen Einblick in die Arbeitswelt und helfen bei der Berufsorientierung. Irgendwann stehen wir vor einer wichtigen Entscheidung: Wie soll es mit mir weitergehen, was möchte ich aus meinem Leben machen?, so der hds. „Die Suche nach dem passenden Weg, nach der eigenen Berufung, ist nicht einfach und vielfach führt der Weg über zahlreiche Umwege. Egal, ob Verkäufer, Konditor, Mediendesigner oder Unternehmensberater: Wir geben einen Überblick über diese und weitere 15 Fachberufe sowie über die dafür notwendigen Voraussetzungen“, erklärt Seebacher. Sarah Seebacher
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sport
Vorweihnachtliche Stimmung in der Kletterhalle Foto: Benjamin Pfitscher
„Kraxlnocht“ 2018
33 Probleme, viele Lösungen! Die „Kraxlnocht“ – eine der beliebtesten Passeirer Kletterveranstaltungen – ging heuer am 1. Dezember in ihre 5. Auflage. Dafür wurde die Kletterhalle wieder mit Weihnachtsbeleuchtung und bunten Scheinwerfern in vorweihnachtliche Stimmung versetzt. Um das WeihnachtsFeeling zu verstärken, konnten die ersten selbstgebackenen Kekse verkostet wer-
den. Die musikalische Umrahmung durch die „Santoni Family“ rundete die angenehme Atmosphäre ab. Natürlich ging es aber in erster Linie um das Klettern. 83 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, sowohl aus dem Passeiertal als auch von auswärts, waren mit Eifer dabei. Als Startgeschenk bekam jeder Teilnehmer eine Stofftasche mit dem Aufdruck der „Kraxlnocht“. Auf die Klettererinnen und Kletterer warteten 33 neue Boulderprobleme, die es zu bewältigen galt. Um den Spaßfaktor zu verstärken, wurde wieder das bereits bewährte System
ohne Schiedsrichter angewandt. Zum ersten Mal bestand heuer die Möglichkeit, in einem Zweier-Team an den Start zu gehen, wobei das jeweils beste Damen-, Herren- und gemischte Team prämiert wurde. Unter allen anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern wurden wieder zahlreiche Sachpreise verlost, die von verschiedenen Sponsoren dankenswerterweise zur Verfügung gestellt wurden. Danke an alle, die zum guten Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen haben. Edith Kofler
BÖDEN - VERLEGUNG - VERKAUF
PICHLER Christian Christian Pichler Pichler Weingartweg Weingartweg 55 –– 39015 39015 St. St. Leonhard Leonhard i.i.P. P. Mobil 347 0122559 – 348 4411290 Mobil 348 4411290 MwSt.-Nr.: MwSt.-Nr.: 01554560217 01554560217 –– St.-Nr.: St.-Nr.: PCH PCHCRS CRS65A20 65A20M067G M067G
Christian wünscht frohe Weihnachten Christian und David und ein gutes neues Jahr wünschen frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr
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Vorankündigungen > KVW St. Martin – Volksanwältin Am Donnerstag, den 20. Dezember, hält die Volksanwältin Frau Morandell Gabriele wieder ihre Sprechstunde in St. Martin. Sie hilft bei allgemeinen Bürger-und Patientenanliegen. Ihre Aufgaben sind im Wesentlichen die der Beschwerdeprüfung, Info, Beratung und Vermittlung bei Konflikten zwischen den BürgerInnen auf der einen Seite und der öffentlichen Verwaltung auf der anderen. Termine können bei Anneliese, Tel. 348 7293955 vereinbart werden.
> Eisturm Rabenstein Die Eröffnung des Eisturms Rabenstein erfolgt traditionsgemäß am 26. Dezember, also am Stefanstag. Der Eisturm ist bis Mitte März dienstags und freitags von 19 bis 22.30 Uhr geöffnet. Am Samstag und Sonntag bleibt die EiskletterAnlage in Hinterpasseier indessen von 13.30 bis 19 Uhr für das Publikum zugänglich. wwweisklettern.it
> Buchvorstellung: „Aus Passeier schreibt man uns: …“ des Passeirer Historikers Manfred Schwarz, am Freitag, den 21. Dezember 2018, um 19 Uhr, im Bunker Mooseum in Moos. 100 Jahre nach dem Ende der österreichischen Monarchie präsentiert der Autor eine Chronik, die erstmals umfangreiche Einblicke in diese Epoche gibt. Für das Buch hat der Historiker aus tausenden Zeitungsberichten 200 Artikel ausgewählt, die auf unterhaltsame Weise Kuriositäten und Besonderheiten aus der Zeit von 1848 bis 1918 wiedergeben. Das Buch erzählt von den modernen Erschließungen des Tales, von den ersten Begegnungen mit Automobilen, von verhängnisvollen Naturkatastrophen, einer kühnen Luftseglerin und einem fleißigen Schatzgräber, vom Schnapsteufel und Vielem mehr. Eindrucksvolle Bilder, von denen viele bisher unveröffentlicht waren, ergänzen die Berichte. Bei der Buchvorstellung werden Texte vom Autor und der Passeirer Schauspielerin Andrea Haller inszeniert. Das Buch wird an diesem Abend vergünstigt angeboten. Das Bunker Mooseum und der verlag. Passeier laden herzlich zur Buchvorstellung sowie Umtrunk mit kleinem Buffet ein.
Eiskletter-Weltcup: am 2./3. Februar 2019
> 51. Südtiroler Meisterschaft Watten Die Freiw. Feuerwehr Moos teilt mit, dass die 51. Südtiroler Meisterschaft Watten heuer aus verschiedenen Gründen nicht veranstaltet wird! Wir bedanken uns bei allen Spielerinnen und Spielern, die uns jahrelang die Treue gehalten haben und bitten um ihr Verständnis.
14. Psairer Bauernmeisterschaft: am 20. Jänner 2019
Der Theaterverein Plåtterwind zeigt das Stück: Himmel und Hölle von Dietmar Steimer „Eine himmlische Komödie mit teuflischer Spannung“. Regie: „Team Plåtterwind“ Turnhalle der Grundschule in Platt Premiere: Sa. 19.01., um 20 Uhr So. 20.1., 14.30 Uhr. Fr. 25.1., 20 Uhr, Sa. 26.1., 20 Uhr, So. 27.1., 14.30 Uhr. > Volkshochschule Südtirol Ortsstelle St. Martin: Italienisch für die Zweisprachigkeitsprüfung – Niveau C1 und B2 Am 5.2.2019, 19 – 20.30 Uhr, 10 Treffen; Kursleiterin: Sandra Polperio; Ort: Mittelschule St. Martin Allergien – alternative Behandlungsformen Am 6.2.2019, 19 – 20.30 Uhr; Referentin: Verena Delmonego; Ort: lese.werk.statt St. Martin Weidenflechten: Verflochtene Astgabeln – einzigartige Dekorationsobjekte Am 16.3.2019, 14 – 18 Uhr; Referentin: Annemarie Winkler Kaser; Ort: Vereinssaal St. Martin
> Musikschule: Woche der Offenen Tür, vom 25. Februar bis 1. März 2019, 14 bis 18 Uhr (Unsinniger ausgenommen) > Musikschule: Einschreibungen (Schuljahr 2019/20) vom 11. bis 20. März 2019, Mo, Mi, 14 bis 17 Uhr (telefonische Anmeldungen sind nicht möglich!) St. Leonhard – Kirchweg 32 Tel. 0473 656 717 > Anmeldung – 39. Ötztaler Radmarathon am 1.9.2019 Vom 1.2. bis 28.2.2019 können sich alle Radfans, die beim Ötztaler Radmarathon 2019 mitfahren wollen, online registrieren. Es besteht die Möglichkeit zur Einzel anmeldung, Minigruppenanmeldung (2 – 4 Teilnehmer) oder Teamanmeldung (5 – 35 Teilnehmer). www.oetztaler-radmarathon.com > Foto-Aufruf: Wir suchen Fotos vom Passeiertal Fotografierst du gerne? Dann schicke uns dein Passeiertal-Bild! Für unsere PasseiertalProspekte (Jahreskalender, Sommerkatalog, Winterkatalog usw.) benötigen wir stets neue Fotos aller Jahreszeiten vom ganzen Tal (Riffian-Kuens bis Pfelders, Timmelsjoch und Jaufenpass). Die Bilder können Landschaftsaufnahmen, Aktivitäten, Tradition und Kultur, Sehenswürdigkeiten und anderes zeigen. Passende Fotos können das ganze Jahr über in Niederauflösung an stefanie.goegele@ passeiertal.it gesendet oder in den Infobüros des Tales abgegeben werden. Ausgewählte Fotos werden natürlich honoriert. Wir freuen uns auf eure Fotos. Bei Fragen könnt ihr euch gerne bei uns melden, Tel. 0473 641 210.
Termine & Veranstaltungen können per E-Mail (passeirerblatt@passeier.it) mitgeteilt werden
Öffnungszeiten moos Gemeindeamt: Mo – Fr, 8 – 12 Uhr; Di, 14.30 – 18 Uhr; Sa geschlossen, T 0473 643 535 Minirecyclinghof Moos: Fr, 8.30 – 9.30 Uhr; Pfelders: Mi, 14 – 15 Uhr; Platt: Mi, 8 – 9 Uhr und 1. Sa/Monat, 14.45 – 15.30 Uhr; Stuls: Mi, 10 – 11 Uhr und 1. Sa/Monat, 13.30 – 14.15 Uhr; Rabenstein: 1. und 3. Mo/Monat, 10 – 11 Uhr; Rabenstein (Saltnuss – rotes Haus): jeden 1. Mo/Monat, 9 – 9.45 Uhr Rest- und Biomüllsammlung: Dienstag: Moos, Platt, Pfelders (Dorf und Zeppichl), Stuls wöchentlich; Rabenstein, Pill bzw. Sportplatz Sand, Ulfas jede 2. Woche Bibliothek Moos: Di, 9.30 – 10.30 Uhr; Mi, 14.3 – 16.30 Uhr; Do, 16.30 – 18.30 Uhr; So, 11 – 12 Uhr Bibliothek Platt: Di, 9 – 11 Uhr; Mi, 16 – 17 Uhr, Fr, 15 – 16.30 Uhr; Sa oder So nach Gottesdienst Bibliothek Pfelders: Mi, 17 – 18 Uhr Bibliothek Rabenstein: Sa oder So nach Gottesdienst Bibliothek Stuls: Mo, 9 – 10 Uhr Arztpraxis Dr. Beccarello: Mo, Do, Fr, 8 – 12 Uhr; Di, 10 – 12 Uhr, 16 – 18.30 Uhr; Mi, 16 – 18.30 Uhr; T 0473 643 689 Apotheke RAM: Mo 10 – 12; Mi 16 – 18.30 Uhr; Do 9 – 12 Uhr; T 0473 643 689 Eltern-Kind-Beratung Moos: Mittwoch 9 – 10.30 Uhr Ambulatorium Krankenpflegedienst Moos: Donnerstag 10 – 10.30 Uhr (ohne Vormerkung) st. leonhard Gemeindeamt: Mo – Fr, 8 – 12 Uhr; Di, 14.30 – 17.30 Uhr; Sa, 9 – 11 Uhr, T 0473 656 113 Minirecyclinghof: Fr, 14.30 – 16.30 Uhr, Sa, 7.30 – 9 Uhr; Walten: Mo, 14 – 15 Uhr Restmüllsammlung: Di; Walten, Schweinsteg, Prantach, Mörre, Glaiten, jeden 2. Di; Biomüllsammlung: Mittwoch Öffentliche Bibliothek: Mo, Mi, Fr, 9 – 12 Uhr; Mo, Di, Do, Fr, 15 – 18 Uhr (ab Schulbeginn) Bibliothek Walten: Di, 16 – 17 Uhr Arztpraxis Dr. v. Sölder: Mo, Mi, Do, Fr, 8 – 12 Uhr; Di, 15 – 19 Uhr; T 0473 656 656 Arztpraxis Dr. Zuegg: Mo – Fr, 8 – 12 Uhr; Mo, Do, 15.30 – 16.30 Uhr ohne Vormerk.; T 0473 656 633 Kinderarztpraxis Dr.in Weger: Mo, Fr, 9.15 – 12.30 Uhr; Mi, 9.30 – 12 Uhr; Di, Do, 15 – 18 Uhr; T 0473 656 266 Apotheke RAM: Mo – Fr, 8 – 12.30, 15.30 – 19 Uhr; Sa, 8 – 12.30 Uhr; T 0473 656 146 SportArena: täglich von 10 – 23 Uhr; Dienstag: Ruhetag st. martin Gemeindeamt: Mo – Fr, 8 – 12.30 Uhr; Donnerstag, 15 – 17.30 Uhr, T 0473 499 300 Minirecyclinghof: St. Martin: Sa, 8 – 10 Uhr, Freitag geschlossen; Saltaus: Fr, 8.30 – 9.30 Uhr Restmüllsammlung: Montag; Matatz, Breiteben, Kalmtal, jeden 2. Montag Biomüllsammlung: Mittwoch Öff. Bibliothek: Mo, Mi, Sa, 9 – 12 Uhr; Mo, Mi, Fr, 15 – 18 Uhr; Di, 14 – 17 Uhr (ab Schulbeginn) Arztpraxis Dr.in Raich: Mo, Di, Mi, Fr, 8 – 12 Uhr; Do, 15 – 18 Uhr; T 0473 641 174 Arztpraxis Dr. Dubis: Mo – Do, 9 – 12 Uhr; Fr 15 – 18 Uhr; T 0473 650 167 Apotheke Mercurius: Mo, Mi, Do, Fr, 8 – 12.30, 15 – 18.30 Uhr; Di, 8 – 12.30 Uhr; T 0473 650 011 Sa, 8 – 12 Uhr, T 0473 650 011 Elternberatung Garberweg: Do, 8 – 12 Uhr, T 0473 650 780 Krankenpflegeambulatorium Garberweg: Di, Fr, 8 – 10 Uhr Jugendtreff: Di – Fr, 11 – 12 Uhr; Di und Do, 17.30 – 19.30 Uhr; T 392 5327295 sprengelsitz passeier Verwaltungsdienst: Mo, Di, Fr, 8 – 11 Uhr; Mi, 9 – 12 Uhr; Do, 9 – 12 u. 14 – 15.30 Uhr; T 0473 659 500 Sozialsprengel: Mo – Fr, 8.30 – 12 Uhr, nachmittags mit Terminvereinbarung; T 0473 659 018; Dienst für Pflegeeinstufung: T 848 800 277, Anlaufstelle Pflege- und Betreuungsangebote: Di, Do, 9 – 11 Uhr; T 0473 659 266, ohne Vormerk. Blutabnahme: Mi, Do, 7.15 – 8.45 Uhr, ohne Vormerkung Krankenpflegeambulatorium: Mo, Di, Fr, 8 – 11 Uhr; Mi, Do, 9.30 – 11 Uhr Elternberatung: Di, 8 – 12 Uhr; T 0473 659 518 Diätdienst: Mi, 8 – 16 Uhr, Fr, 8 – 12 Uhr; T 0473 659 520 Dienst für Abhängigkeitserkrankungen: jeden 2. und 4. Di/Monat, 14 – 16.30 Uhr, Vormerkung T 0473 443 299; Zahnarztambulatorium: Vormerkung T 0473 264 000 Rehabilitationsdienst: Mo – Fr, 8 – 12.30 Uhr, 13.30 – 16 Uhr; T 0473 659 533 Hautarzt: jed. 1. + 3. Mi/Monat, 9 – 13 u. 14 – 18 Uhr, Vormerkung mit ärztl. Verschreibung: T 0473 264 000; Invalidenbetreuung: Vormerkung in Meran, T 0473 264 712 Hauspflegedienst: Vormerkung Mo – Fr, 8 – 10 Uhr; T 0473 659 019 Jugendbüro Passeier: Mo – Fr, M 393 0954681
Aus den Gemeinden Moos, St. Leonhard und St. Martin Termine & Veranstaltungen dezember 19. Konzert: Michael Aster und Martin Perkmann, St. Leonhard, Stoodl, 19.30 Uhr [Liechtr’zeit] 20. Sprechstunde Volksanwältin, St.Martin 21. Buchvorstellung, Manfred Schwarz, Bunker Mooseum, 19 Uhr 21. Konzert der Musikschule Meran/Passeier, St. Leonhard, Stoodl, 18 Uhr [Liechtr’zeit] 21. Konzert „Hof3rs“, St. Leonhard, Stoodl, 19 Uhr [Liechtr’zeit] 23. Ein Krippenspiel, St. Leonhard, Stoodl, 15, 16, 17, 18 Uhr [Liechtr’zeit] 24. Eröffnung Dorfkrippe, St. Leonhard, Dorfbücke, 0.30 Uhr [Liechtr’zeit] 26. Eröffnung Eisturm Rabenstein 26. 51. Südtiroler Meisterschaft Watten Moos entfällt 2018 28. Wanderung zur Jaufenburg mit Konzert, St. Leonhard, 14 Uhr [Liechtr’zeit] 31. Silvesterfeuerwerk [Liechtr’zeit] Jänner 5. Seminar, innere Kraft und Stärke, Heidi Pixner, Dorfhaus St. Martin 19. Goaser-Ball, Vereinssaal St. Martin [Goaser-Verein] 19./20. Theateraufführung, Platt [Plåtterwind] 20. Psairer Bauernmeisterschaft [Eisturm Rabenstein] 25. Bürgerversammlung, Gemeinde St. Leonhard, Vereinshaus 25. – 27. Theateraufführung, Platt [Plåtterwind] februar 1. Redaktionsschluss Passeirer Blatt 1. Registrierung Ötztaler Radmarathon 2019, bis 28. Februar 2./3. Eiskletter-Weltcup [Eisturm Rabenstein] 5. Italienisch für die Zweisprachigkeitsprüfung, Mittelschule St. Martin, 19 Uhr [Volkshochschule] 6. Vortrag: Allergien, lese.werk.statt St. Martin, 19 Uhr [Volkshochschule] 25. – 1.3. Woche der Offenen Tür [Musikschule] 28. Mortiner Faschingsrevue, Vereinshaus St. Martin [Jugendtreff] märz 11. – 20. Einschreibungen Schuljahr 2018/19 [Musikschule] 15. MuseumPasseier öffnet, Sandhof St. Leonhard 16. Kurs: Weidenflechten, Vereinssaal St. Martin, 14 Uhr [Volkshochschule]
recyclinghof passeier (mörre) Dienstag, Donnerstag, 14 – 17 Uhr; Samstag, 8 – 11 Uhr
Termine & Veranstaltungen können per Telefon (T 0473 656 239) und per E-Mail (passeirerblatt@passeier.it) mitgeteilt werden