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Passeirer Blatt

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Passeirer Blatt

contiene

i. p.

Mitteilungen und Nachrichten aus Moos, St. Leonhard und St. Martin Oktober 2018

Oktober 2018 Nr. 149 · 32. jahrgaNg

Foto: Albert Pinggera

Passeirer Blatt

Sepp Haller mit der historischen Mårtiner Standschützenfahne auf der Pfandleralm, 1959

inhalt 3 Gemeinden 11 Kultur & Gesellschaft 20 Natur & umwelt 22 vereine & verbände 24 gesundheit & Soziales 26 Sport 27 Vorankündigungen

Weltgeschichte in Psair

Sonderausstellung „Uffizi in Passeier“ eröffnet MuseumPasseier um eine Attraktion reicher


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Ein Gerangel um weltberühmte Gemälde, die im Zweiten Weltkrieg in Passeier gelagert sind: Darüber erzählt die neue Sonderausstellung „Uffizi in Passeier. Wer schützt Kunst im Krieg?“ in den historischen Kellerräumen des Sandwirts  Foto: Albert Pinggera

MUSEUMPASSEIER

Sonderausstellung „Uffizi in Passeier“ eröffnet Seit Samstag, den 22. September, ist im MuseumPasseier eine ganz besondere Ausstellung zu bewundern: „Uffizi in Passeier“ erzählt von der kuriosen, nahezu unglaublichen Geschichte um 293 Florentiner Kunstwerke, die während des Zweiten Weltkriegs ein knappes Jahr lang im ehemaligen Gerichtsgebäude in St. Leonhard gebunkert waren. Dort ist heute bekanntlich die Forststation untergebracht. Was für uns Psairer natürlich besonders interessant und wissenswert ist: Warum und wie kamen die weltbekannten Werke seinerzeit in unser Heimattal? Die Museumsleiterin Judith Schwarz erzählt: „Im Kriegssommer 1944 rückt für die Alliierten der Sieg immer näher, Hitlers Armee in Italien ist auf dem Rückzug. Die Kunstschätze von Florenz, die aus Angst vor Bombenangriffen außerhalb der Stadt in Kirchen und Villen gelagert sind, stehen in Gefahr, in den Kriegswirren zerstört oder geplündert zu werden. Der ‚Deutsche Kunstschutz‘, eine Abteilung der deutschen Militärverwaltung, räumt die Kunstdepots und bringt die Kunstwerke nach Südtirol. In abgelegenen Orten in der Operationszone Alpenvorland sollen die Welt-Kunstwerke den Krieg überstehen. Man wählt, neben Sand in Taufers, das leerstehende Gerichtsgebäude in St. Leonhard als Lagerort für die Meisterwerke im Wert von etlichen Millionen Euro, darunter Werke von Botticelli, Caravaggio, Tintoretto, Pollaiolo, Rubens, Cranach u. v. m.

Die Gemälde, offen auf LKWs mit Stroh und Wolldecken geschützt, treffen am 13. August 1944 in Passeier ein. Nach Kriegsende im Mai 1945, also gut 10 Monate später, übernehmen die Amerikaner, die 5th US-Army, die Gemälde und haben in den folgenden zwei Monaten alle Hände voll zu tun, die 293 Kunstwerke zu sortieren und in von Passeirer Zimmerleuten angefertigten Holzkisten zu ver­ packen. Am 21. Juli 1945 treffen die Kunstwerke mit dem Zug in Florenz ein und werden – in einem Paradeumzug – in die Museen von Florenz, vor allem in die Uffizien und den Palazzo Pitti, zurück­ gebracht. In der Sonderausstellung wird diese außergewöhnliche Episode, bei der sich unsere lokale Geschichte mit Meisterwerken von Weltruhm verstrickt, rekonstruiert.“ Zeitgenössische Foto- und Filmaufnahmen versetzen die BesucherInnen in das provisorische Kunstlager vor mehr als 70 Jahren. Neben der Inszenierung des

Ex-Lagers mit drei reproduzierten Meisterwerken sind in der Ausstellung auch plakative grafische Elemente zu finden. Anhand von Auszügen aus Akten, Briefen und Tagebüchern nähern sich die Ausstellungsmacher Judith Schwarz und der Designer Albert Pinggera den damals beteiligten Personen an. Schreibtische mit offizieller und privater Korrespondenz legen Augenmerk auf die zu bewältigenden Schwierigkeiten, die besonderen Erlebnisse und die unvorstellbare Verantwortung im Umgang mit den unbezahlbaren Kunstwerken. So werden in der dreisprachig gehaltenen Ausstellung dank dieser Rahmengeschichten auch andere Fragen in den Mittelpunkt gerückt: Was bedeutet Krieg für Kunstwerke und wer kümmert sich in Kriegszeiten um Kunst? Albin Pixner, der Obmann des MuseumPasseier, begrüßte zur Eröffnung an die 80 Interessierte. „In der Ausstellung geht es um die Jahre 1944/45, in denen Kunstwerke von Weltruhm in Passeier landen“, betonte der Obmann. St. Leonhards Bürgermeister Konrad Pfitscher lobte, dass das MuseumPasseier das Wissen um dieses beinahe vergessene provisorische Kunstlager aus dem Grau der mündlichen Überlieferung herausgeholt habe. Anschließend las der aus St. Leonhard stammende Schriftsteller Gernot Werner Gruber aus seinem noch nicht fertigen Buch „Atmen“, das im Frühjahr 2019 erscheinen wird und die Geschichte um die Kunstwerke in Passeier in Romanform erzählen wird. Die Ausstellung „Uffizi in Passeier“ ist in den Kellerräumen des Sandwirts unter­ gebracht und zu den Öffnungszeiten des MuseumPasseier zugänglich – heuer also noch bis zum 2. November, im nächsten Jahr dann ab 15. März bis Ende Oktober. Kurt Gufler

Die Gemälde wurden im August 1944 vor dem Gerichtsgebäude in St. Leonhard abgeladen  Foto: Ursula Pieper [National Gallery of Art, Washington]


3  Passeirer Blatt – nr. 149, Oktober 2018

Gemeinden

Die grenzüberschreitende Menschenkette am Timmelsjoch – ein Zeichen des Friedens  Foto: Euregio

Wenn Grenzen verbinden

50 Jahre Timmelsjochstraße Als im Jahr 1897 der Vorschlag eine Straße, welche zukünftig das Ötztal mit dem Passeiertal verbinden sollte, in das Straßenbauprogramm des Tiroler Landtages aufgenommen wurde, ahnte man noch nicht, dass wenige Jahre später ganz Europa durch die Kriegserklärung ÖsterreichUngarns an Serbien, der das Attentat von Sarajevo vorausgegangen war, in Krieg und Chaos versinken würde. Damit wurden u. a. auch die Pläne zum

bereits 1908 in St. Leonhard Richtung Moos begonnenen Baus an der Timmelsjochstraße zurückgeworfen. Erst nach dem Ende des Ersten Weltkrieges, in den zwanziger und dreißiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts, wurde die Timmelsjochstraße als Militärstraße zur strategischen Sicherung der Staatsgrenze, welche direkt am Timmelsjoch auch heute noch verläuft, bis kurz vor der Grenze grob aufgerissen und weitergebaut. Der Zweite

Banddurchschneidung und Eröffnung der neuen Musealen Struktur Timmel_Transit (im Hintergrund) durch die Ehrengäste  Foto: Hubert Gögele

Weltkrieg und seine Folgen ließen erneut die Fertigstellung der Timmelsjochstraße auf italienischer Seite in weite Ferne rücken. Die letzten zwei Kilometer konnten schlussendlich erst in den sechziger Jahren fertiggestellt werden und der lang ersehnte Zusammenschluss mit der Straße, welche vom Ötztal bis zur Passhöhe hochführt, gefeiert werden. Denn das letzte Teilstück der Timmelsjochstraße auf Ötztaler Seite (ca. 12km) fand seine Fertigstellung bereits neun Jahre zuvor. Damit kam ein Jahrhundertprojekt des Straßenbaus im heute fernen Jahr 1968 zu einem guten Abschluss. Zugleich wurde durch den befahrbaren Hochalpenübergang am Timmelsjoch zu jener Zeit auch der Weg gebahnt für den aufkommenden und grenzüberschreitenden Tourismus. Die politische Dimension der grenzüberschreitenden Straße wurde mit Aufmachern wie „Europagedanke inmitten von 3.000endern“ oder „die Timmelsjochstraße soll eine Straße des Friedens werden“ in Zeitschriften jener durch den kalten Krieg geprägten Zeit, spürbar. Die Überfahrt über das Timmelsjoch wurde in den Folgejahren als eine der spektakulärsten und eindrucksvollsten des gesamten Alpenraums wahrgenommen und durch die Presse auch einer breiten Bevölkerungsschicht bekannt gemacht. Unter der Schirmherrschaft der Europa­ region Tirol – Südtirol – Trentino und organisiert von der Gemeindeverwaltung von Moos, fand am heurigen 15. September – auf den Tag genau 50 Jahre nach der > Öffnung der Timmelsjochstraße, eine


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Die Jugendkapelle, bestehend aus JungmusikantInnen aus dem Passeiertal und dem Ötztal, spielen zu Beginn der Feierlichkeiten die Europahymne  Fotos: Hubert Gögele

> Feier direkt auf dem Timmelsjoch statt. Viele waren gekommen, um bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen mitzufeiern; aus dem Passeiertal und aus dem Ötztal. „Wenn Grenzen verbinden“, war das Motto des Jubi­ läumstages. Die Feierlichkeiten mit ihrer Teilnahme bereichert haben unter anderem Hochwürden Pfarrer Oswald Kuenzer aus Moos, der Euregio-Präsident und Südtiroler Landeshauptmann Arno Kompatscher, der Tiroler LandeshauptmannStellvertreter Josef Geisler, die beiden Bürgermeister Gothard Gufler (Gemeinde Moos in Passeier) und Ernst Schöpf (Gemeinde Sölden), eine Fahnenabordnung des Schützenbataillons Passeier und Ötztal sowie weitere Ehrengäste. Feierlich umrahmt wurde der offizielle Teil von der 30-köpfigen Jugendmusikkapelle beste-

Impressum

Erscheint zweimonatlich. Eingetragen beim Landesgericht Bozen mit Dekret Nr. 11/87 vom 29. 5. 1987. Eigentümer und Herausgeber: Gemeinden Moos, St. Leonhard und St. Martin in Passeier; vertreten durch den Bürgermeister von St. Leonhard, Konrad Pfitscher – Kohlstatt 72, St. Leonhard in Passeier. Verantwortlich im Sinne des Pressegesetzes: Ulrich Mayer. Redaktion: Kurt Gufler, Rosmarie Pamer, Heinrich Hofer, Siglinde Jaitner, Arnold Rinner, Karl Lanthaler – Kohlstatt 72, St. Leonhard in Passeier. Korrektur: Ernst Rinner, Kurt Gufler. Produktion und Druck: design.buero Artikel können bei allen Redaktionsmitgliedern und bei design.buero in St. Martin (Dorfstraße 14) abge­geben werden und müssen mit dem Namen und der Telefonnummer des Verfassers oder der Verfasserin versehen sein. Werbebeiträge direkt an das Passeirer Blatt, passeirerblatt@passeier.it, T 0473 656 239. Redaktionsschluss: 30. November E-Mail: passeirerblatt@passeier.it www.passeirer-blatt.it

hend aus JungmusikanteInnen aus Platt in Passeier, aus Huben und aus Längenfeld im Ötztal. Auch die Musikkapelle Rabenstein spielte im Zuge der Feier gekonnt einige Stücke. Die Alphornbläser aus Platt begrüßten zu Beginn der Veranstaltung die Gäste passend mit alpinen Tönen die kilometerweit zu hören waren. Bei den Ansprachen der Ehrengäste wurde hervorgehoben, dass die Bedeutung der Timmelsjochstraße für die Europaregion Tirol eine hohe ist und man unterstrich, dass 100 Jahre nach Ende des Ersten Weltkrieges die Timmelsjochstraße auch eine Straße des Friedens sei, seit dem Schengen-Abkommen ohne Grenzkontrollen und Hindernisse zwei Staaten aber einen Kulturkreis miteinander verbindet. Zu Beginn des Festaktes wurde von allen Anwesenden eine Menschenkette über

Sie passen in die hochalpine Landschaft: die Alphornbläser aus Platt

die Staatsgrenze hinweg gebildet, als Symbol für ein geeintes und friedliches Zusammenleben mit der Hoffnung und dem starken Signal, dass es auch so bleiben möge. Zeitgleich mit dem 50. Jahrestag seit der Inbetriebnahme der Timmelsjochstraße wurde die neue museale Einrichtung Timmel_Transit eröffnet, ein Buch über das Timmelsjoch präsentiert, ein Zeit­ zeugenfilm uraufgeführt, die E5-Königs­ etappe eröffnet und ein Museumsrundweg freigegeben. Die Feier am Timmelsjoch hat sich im Tagesverlauf zu einem wahren Timmelsjoch-Fest mit hunderten BesucherInnen entwickelt und wird vielen von uns in guter Erinnerung bleiben. Auf die nächsten 50 Jahre! Konrad Pamer

Das Festzelt auf 2.500 m Meereshöhe fasst bei weitem nicht alle BesucherInnen. Für Speis und Trank ist bestens gesorgt


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Zur 50-Jahr-Feier entworfen: ein goldenes „T“ auf rotem Untergrund  Foto: Benjamin Pfitscher

St. Leonhard

Die Neugestaltung des Kreisverkehrs Am 15. September jährten sich 50 Jahre seit der Fertigstellung der Timmelsjochstraße. Im Rahmen dieses Jubiläums hatte die Gemeinde Moos ein umfangreiches Programm zusammengestellt, um es gebührend zu feiern. Es wurde der Wunsch unterbreitet, auch in St. Leonhard an das Jubiläum zu erinnern, beginnt doch die Straße im Grunde in St. Leonhard. Es war naheliegend, den Kreisverkehr „in der Hölle“ dafür zu nutzen und in diesem Sinne umzugestalten. Das zur 50-Jahr-Feier des Timmelsjochs entworfene Corporate Design von Freiraum sieht ein goldenes „T“ auf rotem Untergrund vor. In Anlehnung daran kam der Vorschlag, dieses Signet aufzugreifen und als plastischen Körper schräg liegend in den bestehenden Kreis zu stellen. Stets in Berücksichtigung der Auflage des Straßendienstes, die Übersicht nicht zu

behindern und durch die Farbgebung die Orientierung im Straßenverkehr nicht zu erschweren. Nicht ohne war auch die statische Sicherung dieses über 2 Tonnen schweren Körpers, er wächst im Grunde auf den Ecken stehend aus der kargen Steinlandschaft heraus. In Zusammen­ arbeit mit Arch. Gufler Alfred und der Schlosserei Pichler Thomas, welche per Ausschreibung den Auftrag für die Ausführung bekommen haben, gelang diese Meisterleistung. Am Vortag des 15. Septembers, am späten Abend, war das Werk vollbracht. Manchmal muss man Geduld haben und warten, bis die passende Idee es erlaubt aus Alt etwas Neues zu machen, den bestehenden schönen Kreis zu belassen und mit dem passenden Symbol zu ergänzen, um ein neues Ganzes zu schaffen. Konrad Pfitscher

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Moos

Fotos für die Haus-, Hof- und Familiengeschichte Der Fotograf Hubert Gögele ist zurzeit mit seiner Kamera unterwegs, die Höfe und Häuser der gesamten Gemeinde Moos zu fotografieren. Die Fotos werden Tomelegut in Schönau  Fotos: Hubert Gögele

Wandter, Lampl und Mangger auf Lechen

Petergut auf Zeppichl

für die Haus-, Hof- und Familiengeschichte Moos in Passeier verwendet. Das dreibändige Werk wird innerhalb des nächsten Jahres herauskommen. Wer auch noch alte Fotos von seinem Haus oder Hof besitzt und sie für die Publikation zur Verfügung stellen möchte, kann sich im Gemeindeamt Moos melden oder beim Verfasser Werner Graf (Tel. 340 4914155). Werner Graf

St. Leonhard

Podiumsdiskussion mit Franz Fischler Neue Impulse zur ländlichen Entwicklung Anfang Oktober nahm der ehemalige EU-Kommissar Franz Fischler gemeinsam mit Professor Matthias Gauly von der Freien Universität Bozen, dem Landesrat für Landwirtschaft Arnold Schuler und der Bürgermeisterin Beatrix Mairhofer aus Ulten an einer Podiumsdiskussion teil. Die Veranstaltung stand unter dem Motto „Neue Impulse zur ländlichen Entwicklung“. Franz Fischler stellte dabei klar: „Die Agrarpolitik muss sich weiterent­ wickeln – so wie sie heute funktioniert, ist sie nicht zukunftsfähig“. Eine einheitliche Agrarstrukturpolitik für ganz Europa ist aufgrund der unterschiedlichen Ausgangssituationen in den verschiedenen Ländern nicht mehr zeitgemäß. Es braucht deswegen eine spezielle Politik, die auf den ländlichen Raum in den Alpenländern zugeschnitten ist. Eine Politik, die die speziellen Bedürfnisse der Menschen in den Bergtälern berücksichtigt. Hier brauchen wir neue Ansätze: Zum einen gilt es, z. B. das Ungleichgewicht der 1. Säule bei den Flächenprämien endlich auszumerzen. Es braucht eine Obergrenze bei diesen Prämien. Denn es ist nicht nachvollziehbar, dass einzelne landwirtschaftliche Großbetriebe in Europa Millionen Euro bekommen und die kleinen Betriebe dann auf der Strecke bleiben. Es braucht vor allem aber auch neue Modelle der Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Sektoren, zwischen dem Tourismus, der Landwirtschaft und dem Handwerk. Hier steckt noch viel Potential und hier müssen viele Dinge und Modelle neu angedacht werden. Ein weiterer Schwerpunkt sollte darauf gelegt werden, den Wohlstand im Land zu halten. Wir brauchen weiterhin Arbeitsplätze, attraktive Wohnmöglichkeiten, funktionierende Infrastrukturen, soziale Dienste und natürlich schnelle Internetverbindungen. Es muss gelingen, die Menschen und die Konsumenten mitzunehmen und mit ihnen noch mehr in den Dialog zu treten und die Landwirtschaft zu erklären. Wir tun gut daran, diese Kontakte zu intensivieren, um begreiflich zu machen, wie Landwirtschaft betrieben werden soll. Das natürliche Verhältnis zwischen Konsumenten und den Bauern ist durcheinandergeraten und die Menschen heute wissen leider nicht mehr, wie Landwirt-


7  Passeirer Blatt – nr. 149, Oktober 2018

AUSSTELLUNG „NEUE ARCHITEKTUR IN SÜDTIROL“

St. Martin mit zwei Bauten vertreten

TeilnehmerInnen an der Podiumsdiskussion, v.l.n.r. Landesrat Arnold Schuler, Bürgermeisterin Rosmarie Pamer, Bürgermeisterin Beatrix Mairhofer, Franz Fischler, Matthias Gaul

schaft funktionieren muss. Im lokalen und regionalen Markt steckt noch ganz viel Potential. Und der zweite wichtige Punkt ist die Qualität. Aufgrund der Produktionskosten, die wir in den Alpenländern haben, die deutlich höher sind als im Flachen, können wir nur über die Qualität punkten und bestehen. Es braucht eine langfristige Strategie, wohin die Reise gehen soll. Es gilt weiterhin besser zu sein als die anderen. Südtirol muss noch besser werden und mithilfe der eigenen Innovationskraft und der organisatorischen Flexibilität in den Bereichen Tierwohl, Ökologie und Ökonomie den langfristigen Erfolg für die Berglandwirtschaft absichern“. In der Podiumsdiskussion wurden weitere Themen wie Förderungen in der Landwirtschaft, der Umgang mit Bär und Wolf und Rahmenbedingungen für eine positive ländliche Entwicklung diskutiert. Dem Publikum brannte vor allem das Thema Bau Küchelbergtunnel, Sanität, Arbeitssicherheit und die Digitalisierung unter den Nägeln. Rosmarie Pamer

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Gasthof Lanthaler Wir möchten Ihnen mitteilen, dass ab Anfang Oktober unser Betrieb samstags und sonntags bis auf weiteres wegen Ruhetag geschlossen bleibt. Es deswegen bis auf weiteres keine Pizza gibt.

Südtirol gehört heute zu den interessantesten architektonischen Experimentierfeldern Europas. Deshalb bewertete zum dritten Mal in Folge im Laufe dieses Jahres eine internationale Expertengruppe die vergangenen sechs Jahre Südtiroler Baugeschehens. Aus knapp 240 eingereichten Projekten wurde dann eine Vorauswahl von rund 80 interessanten Bauten getroffen und diese wurden im Zuge einer mehrtägigen Fahrt vor Ort besichtigt. Der Architekturkritiker und ehemalige Architekturredakteur der NZZ Roman Hollenstein aus Zürich, der Architekturhistoriker und Lehrbeauftragte an der Universität Ferrara sowie Architekturredakteur von Casabella, Marco Mulazzani, und die Wiener Architektin Marta Schreieck haben schließlich 38 Bauten für die Ausstellung ausgewählt. Diese Bauten bestechen durch sensible, einprägsame, behutsame oder besonders zeitgemäße Entwurfsideen und Umsetzungen.

„Es ist sehr erfreulich,“ strahlt die Mårtiner Bürgermeisterin Rosmarie Pamer, „dass sogar zwei unserer Bau­ projekte, nämlich das Dorfhaus und die lese.werk.statt, als positive Beispiele in diese Ausstellung aufgenommen wurden. Es ist natürlich für uns als Gemeindeverwaltung eine Bestätigung, dass wir mit unserer öffentlichen Bautätigkeit auf dem richtigen Weg sind.“ Immer wieder kommen auch Delegationen aus anderen Nationen, um die beiden Vorzeigeprojekte aus nächster Nähe zu begutachten. So weilte z. B. am 5. Oktober zu diesem Zwecke eine Architekturgruppe aus Frankreich in St. Martin, die sich sehr beeindruckt zeigte. Die Ausstellung „Neue Architektur in Südtirol“, im Museum Kunst Meran, in den Meraner Lauben, wurde am 29. September eröffnet und kann bis zum 13. Jänner 2019 besichtigt werden. Kurt Gufler

Das Dorfhaus und die lese.werk.statt von St. Martin als Vorzeigeprojekte bei der Ausstellung „Neue Architektur in Südtirol“  Foto: Rosmarie Pamer


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Beschlüsse

Aus dem Rathaus von St. Leonhard vom 1. 8. bis 26. 9. 2018 > Breitbandversorgung:  Errichtung Glasfasernetz im Ortskern (2. Teilbereich), Fa. Fionis GmbH, Endstand von € 100.042,03; Leerverrohrung Prantach, Fa. De.Co.Bau GmbH, Endstand von € 20.768,36. > Gemeinde:  Lieferung u. Montage einer Erweiterung für die Videoüberwachung in der Tiefgarage beim Raiffeisenplatz – Fa. Nicom Securalarm GmbH, € 4.586,70. Dauerzählung der Bevölkerung 2018 – Ernennung von 4 Erhebungsbeauftragten mittels gelegentlicher freiberuflicher Tätigkeit. > Jugend:  Garten- u. Parkanlagen-Lieferung von Spielgeräten u. Ausstattung für die Spielplätze – Fa. Stebo Ambiente GmbH, € 15.408,33; Beitrag an den Kath. Familienverband Südtirol für die Durchführung der Initiative „Pseirer Erlebnissommer“ (mit Kleinkinderbetreuung), € 12.000. > Kindergartentransport: Gomion-Vergabe des Dienstes für das Jahr 2018/19 – Fa. Gufler Tours d. J. Gufler, € 7.482; UnterschlattachVergabe des Dienstes für 2018/19 – Fa. PunktGenau d. S. Haller € 8.526; OberschlattachVergabe des Dienstes für 2018/19 – Fa. F. Augscheller, € 8.352; Walten/Glaiten-Vergabe des Dienstes für 2018/19 – Fa. E. Wilhelm, € 11.310; Fraktion Schweinsteg-Vergabe des Dienstes für 2018/19 – Fa. Taxi La mpe d. M. Lamprecht, € 15.225. > Kirchen:  Investitionsbeitrag an die Pfarrei Walten für die Restaurierung der Kirche zum hl. Johannes in Wans, € 50.000. >  Öffentliche Arbeiten:  Errichtung Zusatzwartebereich Bushaltestelle-Ausführungsprojekt von Frau Dr. Arch. R. Marchetti, € 29.923,54; Straßen-Lieferung von Holz für die Reparatur der Brücke über den Pfistradbach – Fa. U. Pichler GmbH, € 4.100,24; Zivilschutz-Durchführung von Sicherungsarbeiten im Bereich „Pfistrad– Prunst“ Fa. Passeirer Bau GmbH, € 10.000; Abbruch u. Wiederaufbau Ferienkolonie EgghofKaser – Einrichtung Tischlerarbeiten/Maßmöbel – Fa. Resch Möbel GmbH, € 78.427; Gestaltung Kreisverkehr Jubiläum 50 Jahre Timmelsjochstr.Projektunterlagen, Herrn Dr. Arch. A. Gufler, € 22.221,73; Gestaltung Kreisverkehr Jubil. 50 Jahre Timmelsjochstr. – Fa. T. Pichler, € 19.185; Errichtung Zusatzwartebereich Bushaltestelle, Fa. T. Pichler, € 29.900; Umbau Seniorenheim, Beauftragung für die technische Überprüfung des Ausführungsprojektes-Baubüro Ingenieurgemeinsch., € 29.000; Winterdienst Walten 2018/19 – Ausschreibung des Dienstes,€ 30.000; Neuerrichtung Fußgängerbrücke „Prunst“ – Gebr. Oberprantacher G. & Co. OHG, € 22.327,15. > Schulen:  Grundschule St. Leonh. – Durch­ führung von Elektrikerarbeiten bezüglich der Erweiterung der EDV-Anlage – Fa. O. Hofer, € 7.760,80; Kindergarten-Ankauf von Lebens­

mitteln für das Schuljahr 2018/19 – Betriebe vor Ort, € 33.552; Kindergarten-Vergabe des Reinigungsdienstes für den Zeitraum 01.09.18 – 31.08.19 Fa. Meranese Servizi AG, € 32.000; Schulausspeisungsdienst Grundschule St. Leonh./Dorf-Durchführung des Dienstes im Schuljahr 2018/19 – „Kaffee Rest. Zentral“; Schulausspei­sungsdienst Grundschule Walten – Durchführung des Dienstes im Schuljahr 2018/19 – Gasth. Alpenrose; Schulausspeisungsdienst Mittelschule-Durchführung des Dienstes im Schuljahr 2018/19 – Hotel „Sonnenhof“; Fest­ legung der Besuchergebühren im Kindergartenjahr 2018/19, € 35 monatl. u. für das zweite Kind € 20; Vereinbarung mit dem Schulsprengel St. Leonh. für die Gewährung eines Zusatz­ beitrages für das Schuljahr 2018/19 in Höhe von € 25 pro Schulkind. > Sport:  Lieferung u. Montage eines Maschendrahtzauns für den Kunstrasenplatz beim Sportplatz – Fa. Metall-Projekt, € 16.097,50. > Straßen:  Übernahme eines Kostenanteils an das Forstinspektorat Meran für die Instandhaltung der Wanderwege-Bereitstellung der Mittel, € 30.000; Durchführung von Reparaturen an den Leitplanken in der Zone „Karlegg“-Fa. S. Ilmer, € 5.000; Neu­verlegung von Fliesen bei der Treppe zwischen dem Gasth. Alpenrose u. Feuerwehrhalle Walten – Fa. Fliesen Pass. KG, € 10.980. > Soziales:  Personal-Vereinbarung mit der Bezirksgem. Burggrafenamt-Praktikum zur sozialen Wiedereingliederung Hr. Ismail, mit 06.08. bis 31.12.18; Beitrag an den Verein „Psairer Lebensmitteltafel“ für das gleichnamige Projekt, € 1.000; Altenwohnungen-Abschluss KonzessionsvertragFrau Maria Prugger. > Umwelt:  Bereitstellung einer Software zur Führung der Abfallregister für die Jahre 2019 – 21 – Fa. Econ GmbH. > Wohnbau:  EWZ „Gandellen“ – primäre Erschließungsanlagen – technische Überprüfung des Ausführungsprojektes – Oberrauch & Haller Ingen. GmbH. € 3.600; Erweiterungszone „ Walten II“ Ausführungsprojekt für die primären Erschließungsanlagen (intern u. ex­tern), € 438.262,50. > Zivilschutz:  Lieferung u. Montage von zwei Hydranten samt entsprechender Anschlüsse in der Zone Wans – Fa. Gufler Metall KG, € 19.230.

Aus dem Rathaus von Moos vom 1. 8. bis 4. 10. 2018 > Beiträge:  Bildungsausschuss Moos für kulturelle Veranstaltungen im Bunker Mooseum – € 1.000; Musikkapelle Rabenstein für den Ankauf von Anschlagetafeln sowie einer Kopiermaschine für das Vereinshaus – € 10.000; Musikkapelle Moos für den Ankauf von Trachtengurten sowie eines Musikinstrumentes – € 7.000; AVS Jugend Passeier für die Veranstaltung

Tåttermandler af Wånderschåft – € 700; Agentur Landesdomäne für die Errichtung eines Büro – und Dienstgebäudes in Moos – 
€ 207.900. > Gemeinde:  Lieferung von Sicherungslinien für das Dach der FF-Halle Rabenstein – Montage Team Gave d. Verdorfer Manfred – € 2.682,78; Lieferung von 5 Hundetoiletten – Sedo GmbH d. Seeber Jürgen & Co. – €2.543,70; Lieferung und Montage einer Druckerhöhungspumpe für die Trinkwasserleitung Bergkristall – Ennemoser Norbert – € 8.533,90; Ankauf von 20 Tankgutscheinen für die Aktion „Babyrucksack 2018“ – E.U.M. GmbH – € 2.000; Vergabe des Schulausspeisungsdienstes für das Schuljahr 2018/2019 an folgende Betriebe: Rabenstein: Gasthof Rabenstein – € 7.320; Pfelders: Gasthof Pöhl – € 7.320; Stuls: Hotel Alpenland KG d. Kuprian Arnold – € 7.320; Platt – Gasthof Platterwirt KG d. Hofer Gotthard – € 12.800; Moos – Metzgerei Hofer d. Hofer Kurt & Co. OHG – € 10.000; periodische Überprüfung der Erdungsanlagen der öffentlichen Gebäude – E-Tec d. Raich Rainer Alois – € 5.551; Lieferung und Montage der Einrichtung für die Umgestaltung des großen Saales im Widum Platt – Holz Werkstatt d. Pixner Alban – € 35.965,60; Vergabe des Transportdienstes der Kindergartenkinder im Schuljahr 2018/2019 an folgende Unternehmen: Linie Rabenstein – Passeiertal Reisen d. Gufler Hubert – € 13.398; Linie Stuls ganztägig – Gufler Valentin – € 7.656; Linie Stuls halbtägig – Gufler Valentin – € 7.464,60; Linie Platt – Taxi Lampe d. Lamprecht Martin Heinrich – € 12.437,17; Linie Pfelders – Taxi Lampe d. Lamprecht Martin Heinrich – € 31.577,17. >  Öffentliche Arbeiten:  Reparaturarbeiten für die Oberflächenentwässerung beim Parkplatz in Pfelders – Bauunternehmen Gufler Roland – € 9.760; Neubau Gehsteig Platt talseitig von Bad Sand zur Stiaberbrücke – Zusatzleistungen für Projektierung, Bauleitung, Abrechnung und Sicherheitskoordination – Ingenieurbüro Baldini – € 12.881,71; Rundweg Kirche Platt – Lieferung und Montage eines Netzes in Edelstahl – Formetall KG – 
€ 3.465,19; Sanierung von 6 Holzbrücken in Stuls – Bauunternehmen Gufler Roland – € 164.968,94; Umbau Gemeindeämter: Ankauf eines Teppichs für den Eingangsbereich – Haas GmbH – 
€ 2.903,60; Anbringung eines Barcodelesers für den Aufzug – Kone AG – € 3.220,80; Erweiterung des bestehenden Kreuzungsbereiches „Ulfasstraße – Abzweigung nach Tassach“ – Bauunternehmen Gufler Roland – € 9.028; Lieferung und Montage eines Leuchtschriftzuges für das Timmelsjoch Passmuseum – Neonalpi GmbH – € 7.320; 50 Jahre Timmelsjochstraße – Timmelsfest 2018: Herausgabe einer Publikation zum Thema „Übers


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Timmelsjoch – vom gefährlichen Saumpfad zur Traumstraße der Alpen“ – Athesia Tappeiner Verlag – € 6.124,40; Anmietung eines Festzeltes – Tendsystem GmbH – € 11.535,10; Anmietung einer Audioanlage – Soundlights GmbH – € 6.461,12; Auftrag für die Verpflegung während des Timmelsfestes – Metzgerei Hofer d. Hofer Kurt & Co. – € 10.395; Projekt Interreg – Errichtung des Timmel Passmuseums – Druck und Versand der Einladungskarten für die Eröffnungsfeier des Passmuseums – Dialog GmbH – € 4.306,60; Druck, Lieferung und Montage von Schildern für das Passmuseum – € 4.959,30; Vergabe der Winterdienste, Schneeräumung und Streudienste Zeitraum 01.10.2018 – 30.09.2019 an folgende Unternehmen: Zone Stuls – Bieter­ gemeinschaft Widmann Oskar/Raffl Josef – € 30.800; Zone Platt/Ulfas – Bauunternehmen Gufler Roland – € 61.538,40; Zone Moos – Bau­ unternehmen Gufler Roland – € 28.571,40; Zone Pfelders – Bauunternehmen Gufler Roland – € 53.846,10; Zone Rabenstein – Gufler Konrad & Co. KG – € 36.300. > Schule:  Spesen für die Schulausspeisung im Zeitraum Jänner – Juni 2018 Mittelschule St. Leonhard – 
€ 6.020,80; Austausch der Sanitärleitungen in der Grundschule Moos – Bauendreinigung – Meranese Servizi – 
€ 4.819.

Aus dem Rathaus von St. Martin vom 1. 8. bis 30. 9. 2018 >  Allgemeine Verwaltung:  Lieferung von Inhalten für die Kinderrucksäcke der Initiative „Eltern-Box“ – design.buero, St. Leonhard – € 1.305,40; Elektroarbeiten zur Anpassung des Hauptverteilers beim Festplatz an die höhere Stromleistung – Electro Haller des Haller Markus, St. Leonhard – € 2.576,97. > Beiträge:  Tourismusverein Passeiertal – € 3.000 für den Sportler Sponsorpool 2018; Alpenverein Südtirol – Jugend Passeier – € 1.000 für die Veranstaltung „Tåttermandler af Wånderschåft“; Alpenverein Südtirol – Sektion St. Martin i.P. – € 2.000 für die Errichtung des Gipfelkreuzes am „Plattner“; Schneeberger Knappenverein Passeier – € 1.000 für den Ankauf von Trachten; Pfarrei zum heiligen Martin – € 15.000 laut Vereinbarung vom 16.12.2016 (Abwicklung von Diensten zugunsten des Jugendtreffs und der Gemeinde St. Martin). > Dorfhaus/Vereinssaal:  Reparatur des Bodens im Dorfhaus und Abschleifen des Bodens im Vereinssaal – Tischlerei Passeier Genossenschaft, St. Martin – € 1.612,84. > Gemeindebauhof:  Lieferung eines batterie­ betriebenen Mähgerätes mit Heckenschere – Illmer Karl GmbH, Lana – € 2.089,05.

> Kindergarten/Schule:  Lieferung einer TischBank-Kombination für den Kindergarten Saltaus – Archplay GmbH, Burgstall – € 1.830; Lieferung eines Wäschetrockners und einer Mikrowelle für den Kindergarten von St. Martin – Videotechnik Lanthaler, St. Martin – € 1.509,49; Lieferung von Obst und Gemüse für den Kindergarten St. Martin und Saltaus sowie für den Sommerkindergarten im Zeitraum von 05.09.2018 bis 04.09.2019 – Johann Schnitzer & Co. KG, Meran – € 8.519,34; Kindergarten St. Martin und Saltaus/Sommerkindergarten – Lieferung verschiedener Lebensmittel für das Schuljahr 2018/2019 und den Sommer 2019 – Supermarkt Platter KG des Platter Dieter, St. Martin – € 13.200; Kindergarten und Grundschule St. Martin und Saltaus – Lieferung von Äpfeln aus biologischem Anbau – Tschöll Georg, St. Leonhard – € 2.386,80; Transport der Kindergartenkinder auf der Strecke Matatz im Schuljahr 2018/2019 – Taxi Lampe des Lamprecht Martin, St. Martin – € 11.388,30; Transport der Kindergartenkinder auf der Strecke Kalmtal im Schuljahr 2018/2019 – PunktGenau des Haller Stefan, St. Leonhard – € 11.196,90; Vergabe des Schulausspeisungsdienstes an den Gastbetrieb Hotel Pfandlerålm KG des Pichler Günther & Co., St. Martin, für das Schuljahr 2018/2019 zum Preis von € 9,80 pro Mahlzeit + 4% MwSt., insgesamt € 32.614,40; Lieferung von Vorhängen für das Büro der Mittelschule – Rudi’s Heimdecor OHG, St. Martin – € 1.090,68; Ausarbeitung von Projektunterlagen für die Ausschreibung in Zusammenhang mit der defekten Heizanlage in der Grundschule St. Martin – Per. Ind. Walter Malleier, Lana – € 3.733,20. >  Öffentliche Arbeiten:  Sanierung von 3 Brücken über den Dorfbach und Talbach in der Gemeinde St. Martin i.P.: Die Fa. Moosmair GmbH aus St. Leonhard wurde aufgrund des Verhandlungsverfahrens mit den genannten Arbeiten zum Betrag von € 139.365,44 (inkl. € 6.433,43 Sicherheitskosten) + 22% MwSt. = € 170.025,84 beauftragt; Umgestaltung Festplatz samt Gebäude: Ausarbeitung eines Brandschutzprojektes samt Abnahme sowie eines Elektroprojektes für die Erlangung der Benutzungsgenehmigung des Festplatzes samt Gebäude – Per. Ind. Walter Malleier, Lana – € 9.457,44. > Rathaus:  Lieferung des Zeiterfassungs­ programms HORAS – Infominds AG, Brixen – € 6.598,98. > Trinkwasser:  Ausarbeitung der technischen Unterlagen für die Erneuerung der Wasserkonzession D/2396/0 Kalmtal – Technisches Büro Dr. Lukas Kuntner, Meran – € 970,63. head_02.indd 2

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Winkler Karl mit seinen Mitarbeiterinnen

Im Despar St. Leonhard legt man besonders auf Frische Wert!

Despar St. Leonhard

Interview mit Winkler Karl Wie lange gibt es das Geschäft in St. Leonhard bereits und seit wann seid ihr bei der Despar? Den Supermarkt Winkler gibt es mittlerweile schon seit 1989. Zuerst war unser Geschäft noch in der Andreas-HoferStraße angesiedelt, mittlerweile findet man uns jedoch in der Passeirerstraße 39. Bei der Despar sind wir nun schon seit 12 Jahren. Wo glaubst du, liegen die besonderen Stärken und Vorteile deines Geschäftes? Ich würde sagen, dass eine unserer Stärken definitiv unserer Lage ist. Wir sind total leicht zu erreichen und auf Grund unserer geschickten Position, gleich Die gut ausgestattete Fleischtheke zählt zu den besonderen Vorteilen des Geschäftes

neben dem Busbahnhof und der Touristeninformation, haben wir das Glück sowohl Einheimische, als auch Touristen anzusprechen. Der übersichtliche Aufbau und die gut ausgestattete Fleischtheke sind, meiner Meinung nach, auch ein Plus für uns. Besonders wichtig ist uns aber auch, dass wir im Sommer unser Gemüse immer frisch vom Bauern bekommen und generell auf Frische viel Wert legen. Unser Obst und Gemüse bekommen wir nämlich jeden Tag frisch. Was uns jedoch besonders auszeichnet, sind unsere Mit­ arbeiterinnen. Dabei sind wir sehr stolz darauf, dass wir nur sehr wenig Wechsel im Personal haben: das zeigt doch, dass man sich bei uns wohl fühlt.

Worauf legt der St. Leonharder Kunde besonderen Wert, was ist ihm wichtig? Wie auch in vielen anderen Bereichen ist Freundlichkeit das A&O. Der Kunde will mit einem Lächeln begrüßt werden und für ein netter „Ratscher“ sollte man zwischendurch auch Zeit finden. Kannst du auch auf besondere Kundenwünsche eingehen? Ja, das kann ich. Gerne machen wir für unsere Kunden Wurstplatten, Brötchen oder bereiten auch mal individuelle Geschenkskörbe zu. In der Lebensmittelbranche ist letzthin sehr oft von regional, saisonal und Nachhaltigkeit die Rede. Wie werden diese Schlagwörter in eurem Geschäft umgesetzt? Bei uns im Laden kommt im Sommer das Gemüse vom Bauern aus dem Tal, Fleisch und Wurst beziehen wir vom Metzger aus dem Nebendorf und bei den Eiern haben wir auch lokale im Sortiment. Des Weiteren richten wir immer je nach Saison bestimmte Ecken mit Saisons­ produkten her. Wie erfolgt der Warentransport von Despar zu deinem Geschäft? Wir erhalten täglich frisches Obst und Gemüse und 3-mal wöchentlich Frischeprodukte, Fleisch und die Produkte aus dem Trockensortiment. Was ist dir als Geschäftsführer hinsichtlich Kundenbetreuung besonders wichtig? Ich lege besonders auf fachliche Kompetenz der Mitarbeiterinnen Wert, denn diese ermöglicht einen guten Service für den Kunden. Natürlich sind Sauberkeit, Ehrlichkeit und Freundlichkeit genauso wichtig.


11  Passeirer Blatt – nr. 149, Oktober 2018

Kultur & Gesellschaft

Die TeilnehmerInnen der 10. Psairer Jugendwallfahrt mit Bischof Ivo Muser

Jubiläum mit Bischof Ivo Muser

10. Psairer Jugendwallfahrt nach Trens Zum bereits zehnten Mal haben sich am Samstag, den 25. August, um 5 Uhr, in der Früh Menschen in der Pfarrkirche von St. Martin getroffen, um gemeinsam eine nun zehnjährige Tradition weiterzutragen und mit ihrem Dank, ihren Bitten und Anliegen nach Trens zu pilgern. Der erste Teilabschnitt den Damm entlang in diesiger Morgendämmerung und mit dem Rosenkranzgebet ließ nichts an Idylle fehlen. Zur Überraschung und Freude aller Anwesenden mischte sich ganz unauffällig Pfarrer Siegfried Pfitscher, einer der Initiatoren dieser Wallfahrt, unter die ersten TeilnehmerInnen. Nach dem Morgenlob in der Pfarrkirche von St. Leonhard führte der Weg weiter nach Walten. Dort versorgte der Katholische Familienverband Passeier in gewohnter Manier die Pilger mit einem herrlichen Frühstücksbuffet. Wenn auch der Wetterbericht den einen oder die andere abschreckte, stießen im Laufe des Tages immer wieder neue Pilgerfreunde zur Gruppe dazu. Zudem meinte es die Muttergottes gut mit den Wallfahrern, denn von den niederprasselnden Regengüssen

wurden sie bis nach Trens hin beinahe gänzlich verschont. Während der stärksten Regenfälle wurde die hungrige Gruppe nämlich im Zivilschutzzentrum Sterzing mit einem warmen Nudelgericht verköstigt. Gestärkt brach man auf zum letzten Teilabschnitt von Sterzing nach Trens. Der erste Blickfang der Wallfahrtskirche ist immer ein erhebender Moment. Man spürte auch dieses Jahr förmlich bei allen TeilnehmerInnen die Freude, das Ziel nun nach mehreren Stunden geprägt von Gebet, Stille, Gespräch, Hungergefühl, Müdigkeit und so manchen schmerzenden Nebenerscheinungen am Körper endlich erreicht zu haben. Zum zehnjährigen Jubiläum ließ es sich unser Bischof Ivo Muser nicht nehmen, die Pilgergruppe persönlich in Trens zu empfangen und zum Gottesdienst zu geleiten, der von Jugendlichen schwungvoll mitgestaltet wurde. Bischof Ivo ermutigte die Gläubigen auf Maria, unser aller Mutter zu schauen. Sie ist für uns ganz Vorbild im Glauben, besonders weil sie Hörende, Empfangende und Gebährende ist. Darin sollen wir ihr im Glauben vertrauensvoll

nacheifern. Am Ende der heiligen Messe erhielten alle TeilnehmerInnen der Wallfahrt nach dem obligatorischen Fototermin eine Erinnerungskarte. Sie wird ein bleibendes Andenken an diesen segensreichen Tag sein. Vergelt’s Gott an alle, die in diesen zehn Jahren zum Gelingen der Psairer Jugendwallfahrt beigetragen haben und die an der Wallfahrt einmal, mehrmals oder sogar jedes Mal teilgenommen haben. Nach der Wallfahrt ist vor der Wallfahrt und so sieht man sich vielleicht am 24. August 2019 wieder. Thomas Schwarz

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Philosophisch und ästhetisch: So lautete Ágnes Hellers Kommentar zur Heldenausstellung im MuseumPasseier, durch die Ausstellungsautor Josef Rohrer und Museumsobmann Albin Pixner führten  Foto: Rosmarie Pamer

PROMINENTER BESUCH

Die berühmte Philo­sophin Ágnes Heller erweist dem Museum­Passeier die Ehre Einen illustren Gast konnten der Obmann des MuseumPasseier, Albin Pixner, und die Museumsleiterin Judith Schwarz am 26. September beim Sandwirt begrüßen. Ágnes Heller (geb. am 12. Mai 1929 in Budapest), eine der bedeutendsten Philosophinnen unserer Zeit, stattete dem MuseumPasseier einen Besuch ab. Ágnes Hellers Themen kreisen immer wieder um die Frage, unter welchen Bedingungen Menschen „gut“ sein können. Eine Frage, die mit Hellers Biografie zu tun hat, da sie als ungarische Jüdin der Verfolgung durch die Nationalsozialisten im Zweiten Weltkrieg knapp entronnen ist. Später lebte sie im Exil in Australien und übernahm dann 1986 den Lehrstuhl von Hanna Arendt in New York. In den letzten Jahren tritt Heller immer stärker als öffentliche Kritikerin der ungarischen Regierung unter Viktor Orban auf. Welch bedeutende Persönlichkeit an diesem Tag in unserem Tal zu Gast war, belegen auch die vielen Auszeichnungen, welche Ágnes Heller bisher verliehen wurden, wobei eine Auswahl (natürlich ohne Anspruch auf Vollständigkeit) nachstehend festgehalten werden soll: 1981: Lessing-Preis der Stadt Hamburg, 1995: Hanna-Arendt-Preis der Stadt Bremen, 1996: Ehrendoktor der Universität La Trobe Melbourne, 1997: Ehrendoktor der Universität Buenos Aires, 2006: Sonning-Preis: höchste Kulturaus-

Nach Geschenkübergabe und Grußworten stand Ágnes Heller Rede und Antwort, vor allem auch zum Thema Zivilcourage und Helden in der heutigen Zeit. Trotz ihres hohen Alters erwies sich die Philo­ sophin als sehr wissbegierig und drängte zum Museumsrundgang mit Führung. Sie ließ es sich auch nicht nehmen, neben der Heldenausstellung auch den AndreasHofer-Parcours und den Freilichtbereich ausgiebig zu besichtigen. Ihr Kommentar zum Museum: „Die Heldenausstellung im MuseumPasseier ist philosophisch und ästhetisch. Das Museum hat mit der Ausstellung über Helden und Vorbilder etwas erfunden, das auf der Welt an keinem anderen Platz zu finden ist.“ Ein größeres Kompliment konnte Ágnes Heller dem rührigen MuseumPasseier mitsamt seinen MitarbeiterInnen wohl nicht machen, zudem eine Bestätigung für alle, den eingeschlagenen Erfolgsweg fortzusetzen. Für alle Anwesenden an diesem Tag wird aber ganz sicher der Eindruck zurückbleiben, mit Ágnes Heller eine einmalige Frau und Persönlichkeit erlebt und kennengelernt zu haben. Kurt Gufler

zeichnung Dänemarks, 2008: Ehrenbürgerin von Budapest, 2010: Goethe-Medaille, 2013: Bayreuther Vorbildpreis, 2015: Ehrendoktor der Leopold-FranzensUniversität Innsbruck, 2017: ManesSperber-Preis. Ágnes Heller besuchte das MuseumPasseier auf Vermittlung von Sissi Prader, der Leiterin des Frauenmuseums von Meran. Ziel des Besuchs war die Ausstellung „Helden & Wir“, für die Ágnes Heller eine Biografie als Geschenk mitbrachte. Begleitet wurde die 90-Jährige, neben Sissi Prader, auch von Martina Ladurner vom Lions Club Meran.

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13  Passeirer Blatt – nr. 149, Oktober 2018

Der Egghof, später Gasthof Schönau, um 1900  Foto: Otto Matthaus; Sammlung Harald Haller

Spannende geschichte 1908

Egghof in Schönau und Paul Pfitscher Der Egghof in Schönau teilte sich das Wohnhaus und die Wirtschaftsgebäude mit dem angrenzenden Wastelgut. Er hat im Laufe der Jahrhunderte oft Besitzer gewechselt. Seit 1894 war Josef Gufler als Wirt und Bauer in Schönau und verpachtete im Februar 1907 das Wirtsanwesen an Paul Pfitscher. Im April 1907 starb Gufler. Paul, Pfitschersohn in Unterrabenstein, war Schuster und Bergführer und hatte aus der ersten Ehe mit Gertraud Kneissl, Neuhaustochter in Untergasteig, die Tochter Adelheid. Diese wurde am 3. Juni 1906 geboren und ihre Mutter Gertraud starb einen Monat nach der Geburt der Tochter. Paul Pfitscher und seine zweite Gattin Anna Etzlberger aus Nikolsdorf bei Lienz, bisherige Pächter des Wirtsanwesens in Schönau, kauften das Gut von den Erben des Josef Pichler. Die neuen Besitzer des Egggutes schmiedeten einen teuflischen Plan, den sie am 27. September 1908 in die Tat umsetzten. Davon berichtet das „Maiser Wochenblatt“ am 10. Oktober 1908 folgendes: „Brandlegung: Der Schönauerwirt Paul Pfitscher, 4 Stunden hinter St. Leonhard in Passeier, welcher ein gutgehendes Geschäft hatte, war mit 8.000 K gegen Feuer versichert. Kürzlich ließ derselbe sein Haus nun mit 20.000 K versichern. Vorige Woche ist am Dachboden des Schönauerwirts Feuer ausgebrochen, welches

jedoch von den Nachbarn früh genug bemerkt und gelöscht wurde. Noch am selben Nachmittag brach im Stadel des Paul Pfitscher abermals Feuer aus, welches aber nicht mehr gelöscht werden konnte und welchem der Stadel, das Wohnhaus und auch das Haus des Nachbarn zu Opfer fiel und gänzlich niederbrannte. Der Wirt, sowie dessen Frau, welche nach vorgeschilderten Umständen dringend verdächtig waren, den Brand selbst gelegt zu haben, wurden verhaftet. Auch die Magd wurde einem Verhör unterzogen, bei welchem sie anfangs leugnete, später aber in die Enge getrieben, gestand, daß Pfitscher sein Anwesen selbst angezündet hat und dessen Frau und sie selbst Mitwisserin des Verbrechens waren. Alle drei sind bereits dem Kreisgerichte Bozen eingeliefert.“ Die Eheleute kamen vor Gericht und Paul Pfitscher wurde wegen Brandstiftung und Verleumdung zu 15 Jahren, seine Gattin Anna Etzlberger wegen Mithilfe zu 8 Jahren schweren und verschärften Kerker verurteilt. Wegen Zahlungs­ unfähigkeit wurde der Egghof mit der Brandruine und dem Nebenhaus öffentlich versteigert. Paul Pfitscher starb 1937 in Nals, seine Tochter 1972 in Riffian. Heute noch wird in Rabenstein erzählt, dass das Ehepaar Pfitscher auch in Kauf genommen hätte, dass das Töchterchen Adelheit Pfitscher bei dem Brand ums Leben gekommen wäre. Sie wurde aber gerettet und kam zu ihrer Tante, Anna Kneissl, am Neuhausgut in Untergasteig. Auch unsere Eltern erzählten dies einst so. 1918 kaufte die Gemeinde St. Leonhard den abgebrannten und 1916 verlahnten Egghof in Schönau. Eine neue Hofstelle wurde etwas talauswärts errichtet. Seit 2006 ist Roman Schiefer, Dürrer in St. Leonhard, der neue Besitzer des Egghofes. Karl Lanthaler

MuseumHinterPasseier

Mahderheu für die Steinböcke im Bunker Mooseum Am Donnerstag, den 16. August, lieferte die Bergrettung von Rabenstein wieder drei Ladewagen voll mit frischem Bergheu in das Steinwildgehege im Bunker Mooseum in Moos. Insgesamt vier Tonnen Bergheu wurden von den freiwilligen Helfern mit einem Klein­ bagger und viel Muskelarbeit in zwei Stunden in den Heustadel gebracht. Für die Steinböcke im Freiwildgehege ist das Bioheu, welches auf ungedüngtem Bergböden oberhalb von Rabenstein eingefahren wird, die Hauptnahrung für ein ganzes Jahr. Bereits zum dritten Mal wurde das Bergheu von der Bergrettung Rabenstein geliefert. Ortsstellenleiter Christian Gufler gelang es auch heuer wieder an die 20 freiwillige Helfer zu mobilisieren, welche mit Sense und Heurechen bei der Heuernte mithalfen. Mit einem Helikopter wurde das Heu aus dem unwegsamen Gelände in sechs Flügen ins Tal geflogen. Das MuseumHinterPasseier – Bunker Mooseum bedankt sich für den tollen Einsatz der Bergrettung Rabenstein und hofft weiterhin auf eine so gute Zusammenarbeit! Ein herzlicher und großer Dank geht an jeden der freiwilligen Heuernter! Claudia Fister, Peter Heel

Steinböcke beobachten die Bergrettung Rabenstein beim Heuverladen


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Buchvorstellung „Übers Timmelsjoch“ mit Autoren und Ehrengästen

MuseumHinterPasseier – Bunker Mooseum

Der kulturelle Treffpunkt im Hinterpasseier Der Verein MuseumHinterPasseier hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Kulturlandschaft im Hinterpasseier zu beleben und diese der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Auch heuer fanden im Bunker Mooseum wieder einige interessante Veranstaltungen statt. Dabei wurde versucht eine Vielzahl an verschiedenen Kulturformen anzubieten. Neben Musikliebhabern und Kunstbegeisterten kamen auch Literaturliebhaber auf ihre Kosten. Die große Anzahl an BesucherInnen stimmt das MuseumHinterPasseier zufrieden und zeigt, dass es gelungen ist, das Bunker Mooseum als kulturellen Treffpunkt zu etablieren. Die Veranstaltungsreihe startete Anfang Mai mit einer szenischen Lesung mit Kon-

zertelementen. Das Programm „Under­ taker’s Reanimo Show“ war ein gelungener Mix aus einer künstlerisch inszenierten Lesung der „Reanimo“ Bücherreihe des Passeirer Autors Gernot W. Gruber und der musikalischen Untermalung durch die einheimische Musikgruppe Undertaker’s Mom. Im Rahmen des Projektes „Kunst im Glasturm“ bietet das MuseumHinterPasseierBunker Mooseum jedes Jahr einheimischen Künstlern die Möglichkeit, ihre Kunstwerke auszustellen und allen Interessierten zugänglich zu machen. Am 21. Juli wurde die Kunstausstellung der Passeirer Künstlerinnen Vantsch Mena Laner, einer gebürtigen Rabensteinerin und Platter Liselotte Pabst, geboren

Die Künstlerinnen Platter Liselotte Pabst (links) und Vantsch Mena Laner (rechts)

Autor Gernot W. Gruber (zweiter von links) und die Passeirer Band Undertakers Mom

und wohnhaft in St. Martin, eröffnet. Knapp 200 Kunstbegeisterte strömten zur Vernissage ins Bunker Mooseum und bestaunten die facettenreichen Malereien in Aquarell und Acryl. Die Künstlerinnen bedienten mit ihren Bildern ein breites Spektrum an bunten und vielfältigen Bildern, die von Stillleben über Blumen bis hin zu abstrakten Bildern reichten. Der gelungene Eröffnungsabend, bei dem man sich neben einem üppigen Buffet und erstklassiger Unterhaltungsmusik bis spät in die Nacht amüsierte, war der Beginn einer insgesamt zwei­ wöchigen Bilderausstellung. Am 15. September 2018 jährte sich zum 50. Mal die Öffnung der Timmelsjochstraße auf Südtiroler Seite. Pünktlich zum Jubiläum wurde am Freitag, den 14. September, das Buch „Übers Timmelsjoch – vom gefährlichen Saumpfad zur Traumstraße der Alpen“ im alten Felsstollen des Bunker Mooseum präsentiert. Der Passeirer Historiker und Autor Manfred Schwarz erzählt dabei zusammen mit Irene Prugger und Stefan Pertl die Geschichte dieser Hochalpenstraße vom gefährlichen Saumpfad im Mittelalter bis zur Traumstraße der Alpen. Im Anschluss an die Begrüßungsworte von Gemeindereferent Konrad Pamer und Stephan Leitner vom Athesiaverlag lasen die Autoren Passagen aus dem Buch vor und standen im Anschluss den vielen interessierten Zuhörern Rede und Antwort. Neben vielen lokalen Gästen durfte auch so mancher Gast aus dem Ötztal begrüßt werden. Das Projekt „Kunst im Glasturm“ wird auch in Zukunft fortgeführt. Für die nächste Museumssaison sind wieder einige aufregende Ausstellung mit lokalen Künstlern geplant. Informationen darüber werden recht­ zeitig bekanntgegeben und finden sich unter www.museum.hinterpasseier.it Claudia Fister, Peter Heel


15  Passeirer Blatt – nr. 149, Oktober 2018

Rabenstein

Der Pfarrer ist 75

Das neu errichtete Gipfelkreuz auf der Schneeberger Weißen

Segnung am 12. August

Neues Gipfelkreuz auf der Schneeberger Weißen Die Idee, ein neues Kreuz aufzustellen, entstand am Ostersonntag 2017, als sich eine Gruppe junger Burschen in der Riebl Mahderhütte trafen. Der Blitz ist schon seit einiger Zeit ins alte Kreuz auf der Schneeberger Weißen gefahren und so beschlossen diese Burschen – es sind dies: Patrick Gufler, Christian Ennemoser, Hubert Brunner, Stefan Pfitscher, Georg Graf, Fabian Prugger und Fabian Gufler – ein Inoxkreuz zu bauen. Fabian Prugger, der Metallfachmann, war der Experte und übernahm die Bestellung der Teile und verarbeitete diese zu einem Gipfelkreuz. Die Spesen überschritten die € 1000, die gemeinsam getragen wurden. Das Fundament wurde mit Hilfe des Hubschraubers gegossen. Noch im August 2017 trugen die 9 Burschen das Kreuz gemeinsam auf den Gipfel. Es wurde aufgestellt und glänzte im Schein der Sonne zu Tal. Nun stellte sich die Frage: Wer macht die Segnung? In Absprache mit dem Pfarrer Oswald Kuenzer übernahm der Wortgottesleiter Friedl Lanthaler die Segnung am 12. August 2018. 29 Personen waren es, die

den steilen und schwierigen Aufstieg bis zum Gipfel in Kauf nahmen und gemeinsam die Feier gestalteten. Es war Nebel, aber nicht kalt und die Schutzhütte am Schneeberg war kaum zu erkennen. Der Leitspruch am Kreuz – Herr, beschütze uns – möge für alle Bergsteiger gelten. Gedankt wird allen, die die Aktion finan­ ziell und mit Lob unterstützt haben. Waltraud Gatterer

Es war ein früher Morgen, der 25. August. Unser Pfarrer Oswald Kuenzer hatte Geburtstag. Ein Teil der Musikkapelle Moos spielte am Kirchplatz auf, die engeren Mitarbeiter aus den verschiedenen Pfarreien standen ebenso wie der Bürgermeister daneben. Völlig überraschend kam es für den Pfarrer. Er warf anfangs einen kurzen Blick aus dem Schlafzimmerfenster, danach war der Blick etwas länger bis er schließlich das Fenster öffnete und bald bei der Widumtür herauskam. Es gab ein gemeinsames Frühstück für alle und es blieb Zeit, dem Pfarrer persönliche Glückwünsche zu überbringen. Die Gemeindeverwaltung ließ ein Porträt des Pfarrers durch Ulrich Raich malen, ein gelungenes Werk. Die Pfarrei überreichte ihm ein Fotobuch, worin alle Pfarreien ihren Dank und ihre Wertschätzung bezeugten. Gedankt wurde auch der Häuserin Irmgard, die ihm stets fleißig und gewissenhaft den Haushalt führt. Wir Hinterpasseirer bedanken uns bei ihm, dass er noch ein Jahr Wirken als Priester bei uns angehängt hat. Alle 5 Pfarreien wünschen unserem Pfarrer Oswald ausreichend Gesundheit und Ausdauer. Vergelt es Gott, was er für uns bereits alles getan hat. Waltraud Gatterer

Häuserin Irmgard Gufler, Pfarrer Oswald Kuenzer  Foto: Hubert Gögele


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Freuten sich über die gelungenen Restaurierungsarbeiten: Pfarrgemeindepräsidentin Mathilde Baumgartner, der Vorsitzende des Vermögensverwaltungsrates Benedikt Pamer, Buchrestaurator Al Shami, Pfarrer Oswald Kuenzer, Maria Raffl und Gemeinde­ referent Konrad Pamer  Foto: Arnold Rinner

Platt

Restaurierter Archivbestand Das Pfarrarchiv Platt ist ein Ort, an dem über die Jahrhunderte die Vergangenheit des Bergdorfes dokumentiert wird. Es ist nicht nur das historische und kulturelle Gedächtnis der Pfarrei, sondern es dient auch der Forschung und ist wichtige Informationsquelle für Bürgerinnen und Bürger. Damit dieses Archivgut gesichert

ist und sachgemäß aufbewahrt wird, ist die regelmäßige Kontrolle, Wartung und Pflege der Archivalien von besonderer Wichtigkeit. Dies umso mehr, zumal das Pfarrhaus, in dem das Pfarrarchiv untergebracht ist, seit dem Jahre 2010 unbewohnt ist. Bei der Durchsicht der Archivbestände im Februar 2018 hatte der erfahrene Buchrestaurator Al Shami besorgniserregende Mängel im Zustand der gesammelten Bücher und Dokumente festgestellt. Besonders die Feuchtigkeit, die sich als Schimmelbefall an den Schriftstücken

zeigt, nagt an den in Kartonschachteln aufbewahrten Objekten. Auch ist der bisherige Aufbewahrungsort der Archivalien im Hausgang des Widums in den Augen des Fachmannes denkbar ungeeignet. Um dem weiteren Verfall der Schrift­ stücke schnell entgegenzuwirken und das Archivgut einer gründlichen Restaurierung zu unterziehen, setzte der rührige Gemeindereferent Konrad Pamer alle Hebel in Bewegung, um eine Finanzierung von Seiten des Landes und der Gemeinde Moos zu erwirken. Vor dem Eintreffen der ersten restaurierten Archivstücke am 20. August wurde von den Verantwortlichen der Pfarrei ein trockenes Zimmer im Pfarrhaus hergerichtet. In diesem Raum, der mit einem Feuchtigkeitsmesser ausgestattet ist, wurden nun die Archivschränke gestellt und der erste Teil der neu restaurierten Archivbestände untergebracht. Weiteres schadhaftes Material wird von Herrn Al Shami mitgenommen und bis Ende des Jahres wieder auf Vordermann gebracht. Im Jahr 2019 soll dann der noch verbleibende Archivbestand restauriert werden. Dank für die Finanzierung der Restaurierungsarbeiten gilt dem Südtiroler Landesarchiv und der Gemeindeverwaltung von Moos. Ein besonderer Dank gebührt Konrad Pamer, der keine Mühen gescheut und sich von Anfang an mit Herzblut für das Projekt eingesetzt hat sowie Pfarrer Oswald Kuenzer und allen Verantwort­ lichen der Pfarrei, die die Verpflichtung verspürt haben, das einmalige und unersetzbare Kulturgut zu sichern und zu erhalten. Arnold Rinner

Hërbischt A ploache Sunne a schorfs Liiftl obr dechtr isch schian pi dr Gosse auchn durchs Lantl durchn Hërbischt zi gian. Gianmr mitnondr, nimdr drwail und gea mit loß schtian und loß liegn des olltägliche Gilit. Es giruit di joa nitte, wersche sechn, gewiß, es gipdr vi lautr schiën, jo schtatamol an Riß. Di Plattlr sain dreifarbig geel und roatbraun und staat pfaift ins a Vöigile nou a Liadl vin Zaun. Mit an schneaweißn Kranzl sain di Perge bikränzt und in Schwitz hot di Passr aa schun pin Tol ausn gschwenzt. Tiselit werts inser Lantl – sechn in Hërbischt drein plian. Anna Lanthaler


17  Passeirer Blatt – nr. 149, Oktober 2018

Zum ersten Mal bei der Herz-Jesu-Prozession mit dabei: der hl. Martin getragen von den Wirten  Foto: Kassian Plangger

St. Martin

Herz-Jesu-Sonntag im Zeichen der Solidarität Der Herz-Jesu-Sonntag bildet einen der Höhepunkte im Pfarrleben von St. Martin. So wurde auch dieses Jahr dieser besondere Festtag der Tiroler feierlich und unter zahlreicher Teilnahme der Bevölkerung

begangen. Bei der festlichen Prozession durch das Dorf gab es dieses Jahr sogar eine Premiere. Nachdem voriges Jahr das schlechte Wetter die Prozession vereitelte, konnte dieses Jahr zum ersten Mal der heilige Martin, der zum Martins-Jubiläumsjahr 2016/17 angeschaffen wurde, von den Wirten aus der Ortschaft mitgetragen werden. Nach Heiliger Messe beim Dorfhaus und Prozession durch die Ortschaft nahm der Festtag seinen weiteren

Verlauf auf dem Festplatz von St. Martin. Dort lud die SKJ und Missionsgruppe bereits zum neunten Mal zum Benefizfest ein. Knusprige Hühnchen und köstliche Krapfen lockten zahlreiche Menschen auf den Festplatz. Für die Kinder gab es ein abwechslungsreiches Spieleprogramm und die „Jungen Psairer“ spielten zum Tanz auf. Am Ende der Veranstaltung konnte sich das Ergebnis aus der Veranstaltung sehen lassen. Für die Arbeit von Sr. Ivanna in ihrer Missionsstation in Nairobi/Kariobangi konnten die Jugend­ lichen € 3.000 erwirtschaften. Mit den Spendengeldern kann Sr. Ivanna 30 Menschen in ihrem Altersheim ein würdiges Leben und Abschiednehmen von dieser Welt gewährleisten. Zudem ermöglichen die Spendengelder mehreren Jugend­ lichen den Besuch eines Unistudiums oder einer weiterführenden beruflichen Ausbildung. Allen Teilnehmern am Benefizfest 2018 und allen Spendern sei an dieser Stelle ein herzliches Vergelt’s Gott gesagt. Es ist ein sichtbares Zeichen der Nächstenliebe mit den Bedürftigsten in unserer Welt. Ein Handeln, das ganz dem Festereignis des Heiligsten Herzens Jesu entspricht. Thomas Schwarz

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Das zahlreiche Publikum zeigte sich vom Haydn-Orchester und den Naturfotografen begeistert  Fotos: Klaus Gufler

Mårtiner Kultursummer 2018

Naturfotografen und Haydn-Orchester begeistern das Publikum Kulturelle Höhepunkte auf dem Mårtiner Dorfplatz Der Sommer ist die Zeit, in der auch bei uns in Psair viele kulturell Interessierte die lauen Abende nutzen und ein Konzert oder eine Ausstellung im Freien besuchen. In dieser Hinsicht werden auf dem Mårtiner Dorfplatz immer wieder tolle Events organisiert, wobei heuer, ohne andere Veranstaltungen schmälern zu wollen, zwei besondere Highlights auf dem Programm standen. Auf Einladung des Fotoclubs Passeier ImFocus und des Bildungsausschusses St. Martin stellten am 16. August die vier Südtiroler Fotografen Manuel Plaickner, Johannes und Hugo Wassermann sowie Georg Kantioler, der leider an diesem Abend verhindert war, ihr Buch „Natur in Vollendung: der andere Blick auf Südtirol“ anhand einer Multivisionsshow vor. Atemberaubende Porträts von Landschaften, die die Zeit geformt hat, die Vielfalt der im Verborgenen lebenden Insekten und Reptilien aus nächster Nähe, die Faszination selten gesehener Wildtiere in ihren natürlichen Lebensräumen und künstlerische Nahaufnahmen in ästhetischer Vollendung – das zeichnet diesen wunderschönen und außergewöhnlichen Bildband über die südlichen Alpen aus. In jeder der gefühlvollen und ausdrucksstarken Bildkompositionen kommt der besondere und persönliche Zugang der vier Südtiroler Fotografen zu ihrer Heimat

zum Ausdruck! Das zahlreich erschienene Publikum, darunter viele Hobbyfotografen, kamen aus dem Staunen gar nicht mehr heraus, denn was die vier Ausnahmekönner zeigten, waren wirklich Bilder und ästhetische Bildkompositionen in Vollendung. Musikalisch abgerundet wurde der Abend vom aparten DamenTrio „The Other“, die mit einem ihrer unnachahmlichen Auftritte den tollen Bildern sozusagen einen idealen Rahmen verliehen. Am 21. August stand dann das musikalische Highlight an, denn das namhafte und weltweit bekannte Haydn-Orchester war, organisiert vom Bildungsausschuss, zum „The Other“ verliehen den tollen Bildern der Natur­ fotografen einen idealen musikalischen Rahmen

zweiten Mal auf dem Dorfplatz von St. Martin zu Gast. Das Haydn-Orchester wurde 1960 auf Veranlassung der Städte Bozen und Trient sowie der zugehörigen Provinzialverwaltungen gegründet und wird vom zuständigen Ministerium in Rom gefördert. Das Orchester war seither in renommierten Konzertsälen in Deutschland, Italien, Japan, den Niederlanden, in Österreich, der Schweiz, in Ungarn und in den USA zu Gast. Sein Repertoire reicht vom Barock bis zur zeitgenössischen Musik und schließt diverse Opern und Oratorien mit ein. Am Pult des Haydn-Orchesters standen berühmte Dirigenten wie Claudio Abbado, Alain Lombard, Riccardo Muti u. v. a. In St. Martin umfasste das Programm Werke von Leonard Bernstein über George Gershwin bis hin zu den Led Zeppelin. Als Dirigent und Solist für Trompete fungierte an diesem Abend Marco Pierobon. Dieser ist natürlich in Musikerkreisen


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alles andere als ein unbeschriebenes Blatt, sondern ein absoluter Ausnahmekönner auf der Trompete, der schon mehrere Auszeichnungen entgegennehmen konnte. Der Virtuose begeisterte mit seinem großartigen Können das anwesende Publikum und riss es zu Begeisterungsstürmen hin. Zudem führte Marco mehrsprachig und humorvoll durch den Abend, auch das gesamte Orchester fühlte sich sichtlich wohl und für alle Anwesenden war es wirklich ein unvergesslicher Abend zum Genießen. Abschließend ein Dank an die Organisatoren des „Mårtiner Kultursummers“, in der Hoffnung, dass es auch in Zukunft gelingt, ähnlich tolle Sommerabende für Gäste und Einheimische zu organisieren. Der große Publikumszuspruch jedenfalls bestätigte, dass kulturelle Veranstaltungen mit Niveau auch in St. Mårtin sehr geschätzt werden. Kurt Gufler

Der Jugendchor von St. Martin wurde mit viel Lob und Anerkennung bedacht  Foto: Rauch

„mit spitzer feder“ St. Martin

Neue Wege zum „Pfous“ Seit geraumer Zeit stellte ich Überlegungen an, zermarterte meine „Tinne“, wie komme ich ohne Aufwand zu viel „Pfous“ und erreiche fette Gewinne. Lange buk ich kleine Brötchen, doch dann besuchte ich ein Meeting in Vezzan, das war der Schlüssel zum Erfolg, denn damit fing flugs mein Aufstieg an. Der Guru dieses Treffens „Du bist der King auch ohne Qualitätsvoraussetzung“ verhalf mir locker zu ungewohnten Dimensionen mit einem Quantensprung. Ich war der Leistungsbeste unter all den Teilnehmern, (es waren nur zwei), doch das ist Nebensache, interessiert nicht die Bohne und letztendlich einerlei. Das Abschlussdiplom habe ich auf´s Auto-Heck geklebt, damit es jeder sehe, nenne mich „Der erfolgreiche Champ“, damit es auch der Dümmste verstehe. Ja unglaublich, seitdem geht die Post so richtig gnaden- und pausenlos ab, auch als Internet-Blogger mische ich vorne mit und das nicht zu knapp! Doch wen wundert´s, ich bin nun einmal zweifelsohne besonders begnadet, deshalb zeige ich meinen „Followers“ auch, wie man nicht zu heiß badet. Auch sonst sind meine Ratschläge rund um den Globus pausenlos gefragt, vor kurzem den Knüller „Schwierigkeiten auf dem Klo“ durch den Äther gejagt. Zudem schlug auch folgender Beitrag, wie geplant, wie eine Bombe ein, „Innere Schönheit durch das regungslose Sitzen auf einem heißen Stein“. Auch eine Zeitschrift habe ich veröffentlicht, die läuft wie geschmiert, ein bisschen Sex, alles wider die Wampe, Riesenerfolg locker garantiert. Jetzt soll ich sogar in eine Fernseh-Show, für mich easy und kein Problem, da kann ich sie vor Millionenpublikum anpreisen, meine Fitnesskrem. Ja, es ist schon unglaublich, wie sich mein Leben verändert hat, mit Kaviar, Garnelen, Rinderfilet, Dom Perignon und Puppen satt. Doch wie sagte dereinst schon der Übungsleiter im räudigen Vezzan: „Nutze die geistigen Niederungen, dann ist das Meiste fortan getan!“ Denn eines ist wohl auch jedem Psairer klar, von Saltaus bis Mous, das Leben bereitet bedeutend mehr Spaß mit einem Haufen „Pfous“. Der sell uane

Jugendchor beim Landessingen 2018 Im Rahmen des 19. Landessingens des Südtiroler Chorverbandes in Sterzing wurde der Jugendchor St. Martin am Samstag, den 29. September, eingeladen, beim abendlichen Festkonzert den Bezirk Vinschgau und Burggrafenamt zu vertreten. Die Freude und Aufregung über diese Anfrage waren groß. Begeistert machten sich die Jugendlichen seit April daran, für den viertelstündigen Auftritt intensiv zu proben. Der Chor sollte den Auftakt des Festprogramms bestreiten. Mit dem Gospel „shut the do“ eröffneten die jungen Stimmen ihre Darbietung. Darauf folgte die amüsante Nummer „Ohrwurm“ der Gruppe Wise Guys. Höhepunkt der Einlage war das sechsminütige Werk „Bohemian Rhapsody“ von Queen. Das Volkslied „Trog mi Wind“ sorgte für einen besinnlich ruhigen Ausklang des Auftritts, worauf frenetischer Applaus der Zuhörer folgte. Nach dem Konzert gab es ein gemeinschaftliches Abendessen, bei welchem die jungen Sänger und Sängerinnen mit begeistertem Lob und viel Anerkennung der anderen Chöre und Vertreter des Verbandes bedacht wurden. So konnte man gelöst und zufrieden über den eingefahrenen Erfolg zurecht bis spät in die Nacht hinein ausgelassen feiern. Thomas Schwarz


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Natur & umwelt

Zwei beeindruckende Edelkastanienriesen stehen am Rande der Handwerkerzone in der Lahne in St. Martin  Fotos: Arnold Rinner

Baum des Jahres 2018

Die Edelkastanie Die Edelkastanie, die auch unter dem Namen Ess-Kastanie bekannt ist, tritt im Passeier meist kleinflächig in klimatisch begünstigten Hanglagen an Feld­ rainen, Böschungen, steinigen Standorten sowie an Waldrändern bis gegen 1.300 m

Seehöhe auf. Wo sie wächst, gibt sie der Landschaft ein besonderes Gepräge. Fast zu jeder Jahreszeit besticht sie durch unterschiedliche Färbungen. Im Herbst überrascht sie durch ihre kulinarische Vielseitigkeit. Der sommergrüne Baum kann bis zu 30 m hoch werden. Typisch ist die graubraune, stark längsrissige Rinde. Die Blütezeit der Kastanienbäume beginnt im Juni. Nicht zu übersehen

sind die männlichen Blütenstände, die in gelblichen bis 30cm langen Kätzchen herunterhängen. Im Gegensatz dazu wirken die weiblichen Blütenstände unscheinbar. Nach der Befruchtung bilden sich stachlige Fruchtbecher, die bis zu 3 Kastanien enthalten und im Herbst zu Boden fallen. Eine wahre Gaumenfreude sind im Herbst die gerösteten Früchte der Edelkastanien. „Gebratene


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Keschtn“ sind wahre Energiespender und wurden wegen ihres hohen Sättigungsgrades früher auch als „Brot der Armen“ bezeichnet. Das Holz der Esskastanie ist mittelschwer, weist eine gute Festigkeit auf und ist bei Erd- und Wasserkontakt besonders dauerhaft. Wegen seiner Widerstandsfähigkeit gegen Pilze eignet sich das Holz unter anderem zur Herstellung von Zaunpfosten oder von Pfählen, beispielsweise in Weinbaugebieten. Einen ganz speziellen Lebensraum stellen lichte Kastanien­ wälder wegen ihrer Strukturvielfalt dar. Hier wohnt eine große Anzahl von Käfern und Insekten. Kastanien sind eine wichtige Nahrungsquelle für Eichhörnchen, Siebenschläfer, Eichelhäher und Mäuse. Alte Kastanienbäume sind begehrte Brutplätze für Höhlenbrüter wie beispielsweise Specht, Wiedehopf oder Kleiber. Edelkastanienbäume können mehrere hundert Jahre alt werden. Zwei besonders mächtige Kastanienbäume, die als Naturdenkmal ausgewiesen sind, stehen am Rande der Handwerkerzone in der Lahne in St. Martin. Seit Anfang des 20. Jahrhunderts befällt ein eingeschleppter Pilz die Kastanienbäume und hat ihre Bestände dezimiert. Im Unterschied zu vielen anderen heimischen Gehölzen kommt die ursprünglich in Südeuropa beheimatete Kastanie mit der Klimaerwärmung gut zurecht. Sie ist wärmeresistent und anpassungsfähig. Als besonders vielseitiger Baum der Kulturlandschaft wurde die Edelkastanie von der Silvius-Wodarz-Stiftung 2018 zum Baum des Jahres gekürt. Arnold Rinner

Die Früchte der Edelkastanie befinden sich in einer stacheligen Fruchthülle

Der Bienenfresser gehört zu den farben­ prächtigsten Vögeln Europas  Foto Eva Hofer

Aussergewöhnliche Vögelbeobachtung

Bienenfresser auf dem Herbstzug Beim Herbstzug überqueren Millionen von Zugvögeln die Alpen. Abertausende überfliegen dabei auch die Passeirer Gebirgskämme. Jeder Naturfreund, der mit offenen Augen durch die Landschaft geht, kann durchziehende Vögel beobachten. Eine ganz außergewöhnliche Beobachtung gelang am 16. September 2018 Naturparkranger Gernot Reich. „Ich sah“, erzählt der begeisterte Naturkenner, „um die Mittagszeit zuhinterst im Gebiet von Andels bei der „Biwakschachtel“ nach dem Rechten und verweilte dort kurze Zeit. Dabei erregten seltsam klingende Vogelrufe in größerer Entfernung meine Aufmerksamkeit. Beim Abtasten der Landschaft mit dem Feldstecher konnte ich aber nichts erkennen. Erst als das aufgeregte Gezwitscher näherkam, gelang es mir einen Schwarm von etwa 30 bunt schillernden Vögeln auszumachen. Als der Trupp dann unweit von mir direkt bei der ‚Biwakschachtel‘ über die Milchseescharte flog, erkannte ich, dass es Bienenfresser waren.“ Bienenfresser zählen zu den farben­ prächtigsten und elegantesten Vögeln überhaupt. Auf dem Speiseplan der wärmeliebenden und auf Großinsekten spezialisierten Vogelart stehen Hautflügler wie Bienen, Wespen, Hummeln und Hornissen. Diese jagt und schnappt der Bienenfresser im Flug. Sein Nest errichtet der Koloniebrüter in Hängen und Wänden von Steilufern oder Sandgruben. In die Hänge gräbt der amselgroße Vogel Röhren, die mitunter mehr als eineinhalb

Meter lang sein können. Am Ende der Röhre befindet sich die Brutkammer. Die Vogelart brütet nicht in Südtirol und ist in nur ganz seltenen Fällen auf dem Durchzug im Herbst oder im Frühjahr im Passeier zu beobachten. Den Sommer verbringen die eigentlich in Südeuropa, im nördlichen Afrika und im westlichen Asien beheimateten Vögel seit einigen Jahrzehnten auch in Gebieten nördlich der Alpen. Das Winterquartier in Zentralund Südafrika erreichen sie nach einer Reise von etwa 7000 km. Bemerkenswert ist, dass Bienenfresser in Gruppen nach Afrika fliegen, dort gemeinsam das Winterhalbjahr verbringen und als gleiche Gruppe wieder im Frühjahr nach Norden ziehen. Der Klimawandel begünstigt die Ausbreitung des Bienenfresser nördlich der Alpen. Die exotischen Vögel gehören zu den Gewinnern des Klimawandels. Durch die zunehmende Erderwärmung fühlt sich die Vogelart auch in Ländern nördlich der Alpen immer wohler. Ihre Bestände nehmen beispielsweise in Deutschland immer mehr zu. Arnold Rinner

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vereine & verbände

Die BRD-Ortsstellen von St. Martin und St. Leonhard …

BRD-ORTSSTELLEN VON St. Martin UND St. Leonhard PROBEN DEN ERNSTFALL

Spektakuläre Einsatzübung beim Erlweg Im Rettungswesen gilt es stets für den Ernstfall gerüstet zu sein und sehr oft kommt es vor, dass man mit Hilfsorganisationen aus dem Nachbarort zusammenarbeitet. Um dabei aber möglichst effizient zu agieren und im Ernstfall ein eingespieltes Team zu bilden, bieten sich natürlich die periodisch durchgeführten Proben an. Auch die Bergrettungsstellen unseres Tales führen des Öfteren solche Übungen durch und so hatte Pixner Heel Alexander vom BRD St. Martin die Idee, gemeinsam mit den Bergrettern von St. Leonhard eine anspruchsvolle Übung zu planen. In der Folge organisierten die Sanwärter Pixner Heel Alexander und Markus Spieß aus St. Martin sowie Heel Hannes und Pixner Manuel aus St. Leonhard am 19. September eine Probe, bei der insgesamt 35 Beteiligte im Einsatz waren. Es wurde simuliert, dass zwei Mountainbike-Fahrer am Erlweg zusammengefahren waren und in der Folge aufgrund der Schwere des Zusammenpralls in unwegsames Gelände abstürzten. Ein zufälliger Augenzeuge informierte umgehend die Rettungszentrale und da 2 Patienten zu bergen waren, wurde nicht nur der BRD St. Martin ausgepiepst, sondern auch die Nachbar-Bergrettung in St. Leonhard.

Um 19.15 Uhr wurde die Alarmierung ausgelöst, die Bergretter von St. Martin fuhren nach Fartleis, um die Unglücksstelle von oben zu erreichen, jene von St. Leonhard fuhren auf der Forststraße bis zum sogenannten „Ingumpf“, von wo der Erlweg rechts abbiegt. Um ca. 19.45 Uhr erreichten die Rettungskräfte die Unfallstelle und aufgrund der Schwere der Verletzungen wurden umgehend ein Notarzt sowie ein weiterer Notarzt mit Hubschrauber angefordert. In der … im Einsatz beim Erlweg  Fotos: Kassian Plangger

Zwischenzeit wurden die Patienten geborgen, auf eine Gebirgstrage aufgelegt und mit Hilfe von Kendler Rollen zum Erlweg hochgezogen. Dort erfolgte dann die Übergabe an den Notarzt und somit auch das Ende der Gemeinschaftsübung. Nach Abschluss der Übung traf man sich im Pub Forelle, wo der Einsatz besprochen und analysiert wurde. „Es ist erfreulich“, zog der Rettungsleiter von St. Martin, Michael Angerer, Resümee, „dass die Zusammenarbeit so gut geklappt hat. Ich bin überzeugt, dass solche zielorientierte Übungen uns im Ernstfall zugutekommen!“ Kurt Gufler, Michael Angerer


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Die Rossergruppe kurz vor der neu erbauten Timmelsalm

Haflinger Pferdezuchtverein Passeier

Haflinger Pferdezuchtverein Passeier

Wandertag

Fohlenbrennen

Bereits zum dritten Mal in Folge trafen sich Mitglieder des Vereins mit ihren Familienangehörigen zum Wandertag. Jahr um Jahr findet die vom Haflinger Pferdezuchtverein ausgerufene Sommerveranstaltung größeren Anklang und die Gruppe der wanderfreudigen Rosser wächst stetig an. Ziel am Sonntag, den 5. August, war die Timmelsalm. Am Vormittag versammelte man sich bei Gaber’s Imbiss, wo uns Ewald einen reichhaltigen Halbmittag auftischte, welcher keine Wünsche offen ließ und uns auch später noch sehr zugute kam … Nachdem unsere Gruppe vollständig und die Speckplatten geleert waren, brach man zur Wanderung auf. Bei bestem Sommerwetter spazierte man gemächlich in kleinen Gruppen von der Timmelsbrücke ausgehend auf die Timmelsalm und genoss die schöne Bergwelt unseres Tales. Nach der Einkehr auf der Timmelsalm, wo man in geselliger Runde den Sonntag verbrachte, ging es dann wieder nach Hause. … und auch die Pläne für den nächsten Wandertag, im Sommer 2019, wurden bereits geschmiedet! Margit Schiefer

Alle Jahre wieder findet das traditionelle Fohlenbrennen statt. Eine vom Zuchtverband ausgewählte Kommission begutachtet stets aufs Neue alle Haflingerfohlen Südtirols an verschiedenen Standorten, unter anderem auch auf dem Festplatz in St. Martin. Bei schönem Herbstwetter fanden sich

am Nachmittag des 26. Septembers die Fohlen des Passeiertales pünktlich am geplanten Treffpunkt ein. Den Auftakt der Fohlenerhebung machte das Norikerstutfohlen an der Seite der Mutterstute des Elmar Raffl. Der Südtiroler Haflinger Pferdezuchtverband betreut unter anderem auch die Norikerrasse. Ihm folgten dann die Haflingerfohlen, 9 an der Zahl, davon 6 Hengst- und 3 Stutfohlen. Ein weiteres Fohlen wurde für die Kennzeichnung vorgeführt. Jedes Fohlen wurde einzeln begutachtet und in das Zuchtbuch aufgenommen. Anschließend durfte sich der Passeirer Fohlenjahrgang 2018 auch heuer wieder in seiner Schönheit messen. Groß war die Freude des Klaus Gufler vom Oberprischhof, welcher mit seinem Fohlen Willi den Sieg in der Kategorie der Hengstfohlen einheimste. Ihm folgten auf Platz 2 und 3 die Hengstfohlen Willo und Winemar aus der Zucht des Oswald Pixner, Egarthof in Pill. Bei den Stutfohlen siegte Bianca des Michael Holzknecht (Tirolerhof) vor Belinda des Daniel Pichler (Haselstaude). Diese Fohlen dürfen sich am Sonntag, 28. Oktober beim Landesfohlencham­ pionat in Jenesien erneut präsentieren und sich mit den schönsten Fohlen Südtirols messen. Zum Abschluss der Veranstaltung konnten die anwesenden Kinder noch ein paar Runden auf den gutmütigen Haflingerpferden reiten. Margit Schiefer

Von links nach rechts: Das Siegerfohlen Bianca an der Hand von Lilly Holzknecht, Südtirols Haflingerkönigin Andrea Aster und Emma Holzknecht mit der Mutterstute Rubya  Foto: Franz Spiess


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Gesundheit & soziales

demnächst in Moldawien auch mehrere gesunde Lebensmittel (Brot, Nudeln usw.) produzieren, um in Zukunft auch ein gesünderes Essen für Schüler zu garantieren. „So versuchen wir dieser Generation ihre Würde zurückzugeben und auch den Glauben daran, dass wir zusammen mit Gottes Hilfe ein besseres Leben erreichen können.“ Peter Lanthaler

Geburten vom 1. 8. bis 12. 10. 2018 Die „Aktiv Hilfe für Kinder“ setzt sich für gesünderes Essen für Moldaviens SchülerInnen ein

Aktiv Hilfe für Kinder

Mit wenig satt werden müssen … Die Republik Moldau, auch Moldawien genannt, ist immer noch das ärmste Land in Europa. 1991 erklärte es sich im Zuge des Zerfalls der Sowjetunion für unab­ hängig. In den Folgejahren wurde es dann allerdings ziemlich still um die kleine Republik. Heute sind über 50% der moldawischen Bevölkerung im Ausland. Zurück geblieben sind einfache und arme Leute, Institutionen und kranke Menschen. Laut Statistik wandern allein aus Moldawien über 60.000 Menschen jedes Jahr ins Ausland ab, dabei sind es jährlich hunderte Kinder, die von ihren Eltern verlassen werden, einige davon landen im Heim oder bei Verwandten,

andere versuchen auf der Straße zu überleben. Deshalb ist es in Moldawien auch ziemlich schwierig, als Hilfsorganisation ein gut funktionierendes soziales Netz aufzubauen. Trotzdem möchten wir an unserem soziales Vorhaben festhalten: Als Christ muss man auch Verantwortung für die Ärmsten übernehmen, auch wenn der Preis und das Risiko sehr hoch sind. So verpflegen wir heute auch 130 Schüler mit einem Mittagessen für umgerechnet 50 Cent pro Mahlzeit, wo auch die Transportkosten von 40 km einkalkuliert sind. Das Fahrzeug, mit dem wir das Essen transportieren, ist ein gebrauchtes Fahrzeug, das wir von der Caritas Bozen Brixen kostenlos erhalten haben. Die Beschriftung des Fahrzeuges hat uns ein Sponsor kostenlos gemacht. Dafür möchten wir herzlich danken. Aufgrund dieser schlechten Grundver­ sorgung in den Schulen möchten wir

Gemeinde St. Martin 22. 8. 2018 Yanis Hofer 23. 8. 2018 Aaron Gufler 27. 8. 2018 Eva Lamprecht 13. 9. 2018 Toni Pixner 18. 9. 2018 Melissa Gufler 12. 10. 2018 Lukas Kofler

Gemeinde St. Leonhard 1. 8. 2018 Simon Gufler, In der Kellerlahn 10. 8. 2018 Philipp Gufler, Gomion 13. 8. 2018 Jakob Schwarz, Carl-G.-Fuchs-Str. 19. 8. 2018 Thelma Erhabor, Kohlstatt 22. 8. 2018 Sandra Pfitscher, Walten 24. 8. 2018 Greta Hofer, Dürrer 8. 9. 2018 Felix Haller, Stickl 8. 9. 2018 Rafael Reinstadler, Holzländestr. 14. 9. 2018 Elliot Pixner, Holzländestraße 14. 9. 2018 Elia Götsch, Happergweg 29. 9. 2018 Katharina Hainz, Walten

Gemeinde Moos 16. 8. 2018 Simon Ennemoser, Pfelders 19. 8. 2018 Linda Gögele, Platt 18. 9. 2018 Lukas Lanthaler, Dorf 22. 9. 2018 David Gufler, Stuls 27. 9. 2018 Alex Ennemoser, Rabenstein

Olls Mortinr Souvl Madlr. Souvl Madlr, wern schnaidige Waiberlait, sie sein pin entwicklin es braucht olls saine Zeit. Souvl Madlr. Souvl Madlr, olls schiane und nette, obr kuane hot a Handy und aa kuane Zigrette. Souvl Madlr. Souvl Madlr, vi drai Joorgänge a poor obr iatz sainse holt aa schun olle oubm in di Joor. Anna Lanthaler


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Pilotprojekt St. Leonhard

Beratungsgespräche für Eltern an Kindergärten und Schulen In Kooperation mit der Familienagentur und dem Pädagogischen Bildungszentrum Meran sowie in Zusammenarbeit mit dem Schulsprengel St. Leonhard bietet die Familienberatungsstelle Lilith Meran Beratungsgespräche für Eltern an:

>> bei Fragen zur Erziehung; >> bei Sorgen um ihr Kind; >> bei Konflikten. Beratungstermine Jeweils am Mittwoch an folgenden Tagen: >> 7.11.2018 >> 5.12.2018 >> 9.1.2019 >> 6.2.2019 >> 13.3.2019 >> 3.4.2019 >> 8.5.2019

Zeit: 8.30 bis 11.30 Uhr Ort: St. Leonhard, Mittelschule Anmeldung: Schulsprengel St. Leonhard, Tel. 0473 496 600 oder Sara Prantl, Tel. 391 7917215, E-Mail: prantl.sara@gmail.com Die Beratungsgespräche sind kostenlos und vertraulich. Die BeraterInnen unterliegen der Schweigepflicht. Sie können das Angebot als Einzelperson oder Paar nutzen.

Familien stärken & begleiten

Anerkennung stärkt das Selbstwertgefühl Ein gesundes Selbstwertgefühl ist das beste psychische Immunsystem, das es gibt. Menschen mit einer starken inneren Mitte kommen im Leben gut zurecht. Sie kommen sicher durch Krisen und können voll Selbstachtung Beziehungen eingehen. Wer BIN ich und wie stehe ich dazu? Das Selbstwertgefühl setzt sich aus zwei Komponenten zusammen: Zum einen aus dem Selbst-Gefühl. Was fühle ich? Was tut mir gut? Wie geht es mir? Ich bin in einem guten Kontakt mit mir selbst und kenne mich. Ich fühle mich wertvoll und ernst genommen. Zum anderen geht es darum, wie ich zu dem stehe, was ich über mich weiß: Fühle ich mich wertvoll so wie ich bin? Respektiere und achte ich mich? Oder fühle ich mich falsch, fühle mich als Versager. Missachte ich meine Grenzen oder brauche ich ständig Anerkennung von außen, weil ich mich selbst nicht als wertvoll empfinde? Ein gesundes Selbstwertgefühl erkennt man daran, dass der Mensch sich selbst wahr nimmt, sich ernst nimmt und sich respektiert. Sprich: Er fühlt sich wohl in seiner Haut und mag sich selbst mit seinen Stärken und Schwächen. Wie kann ich meinem Kind helfen, ein gesundes Selbstwertgefühl aufzubauen? Kinder bauen durch Lob oder Kritik, wie z. B. „brav bist du“, oder „toll machst du das“, „das war aber dumm!“ kein Selbstwertgefühl auf. Lob und Kritik sind Bewertungen von Leistung. Hier wird

beurteilt, was jemand kann, was jemand richtig oder falsch macht. Diese Art des Feedbacks wirkt auf das Selbst-Vertrauen, es sagt mir, was ich KANN. Die Folge ist, dass ich häufig im Vergleich und im Wettkampfmodus bin. Wenn wir Kindern dabei helfen wollen ein gutes Selbstwertgefühl aufzubauen, brauchen sie unsere Anerkennung für das, was sie SIND – ohne Beurteilung. Wenn das Kind glücklich auf der Rutsche steht und schreit: „Mama schau!“, dann genügt es die Freude des Kindes wahrzunehmen, zurückzulächeln und zu sagen: „Ja, ich sehe dich.“ Wenn das Baby den Brei dreimal ausspuckt, kann ich sagen: „Oh, ich denke du bist jetzt satt.“ Ich erkenne an, was für Gefühle im Kind vorgehen und leihe ihm meine Sprache dafür. Gleichzeitig merkt es, dass seine Gefühle in Ordnung sind. Es ist in Ordnung, Spaß zu haben und es ist in Ordnung, satt zu sein. Oder ein Kind kommt bedrückt von der Schule nach Hause: „Ich sehe, dass du traurig bist. Ich möchte gerne wissen, was dich so traurig macht. Weißt du es?“ So fühlen Kinder sich wahrgenommen und bekommen einen Ausdruck für ihre innere Realität, die wertfrei ist. So entwickeln sie ein Gefühl für sich selbst, ein Selbstgefühl, ein SelbstWert-Gefühl. Oder ein vierjähriges Kind sitzt mit hochrotem Kopf und verschränkten Armen in der Ecke: „Du bist aber zornig. Was macht dich denn so wütend?“ Hier wird das Gefühl des Kinders anerkannt, es wird Interesse gezeigt. Gleichzeitig wird die Wut oder die Trauer nicht verurteilt.

So lernt das Kind, es ist in Ordnung traurig oder wütend zu sein. Das Kind wahrnehmen und ernst nehmen, das stärkt das Selbstwertgefühl. So wie wir uns Kindern gegenüber verhalten, so verhalten sie sich selbst gegenüber. Wenn wir das, was in ihnen vorgeht, ernst nehmen, werden sie dies selbst einmal auch für sich tun können. Zum andern ist es wichtig, den Kindern zu zeigen und zu sagen wie wertvoll sie für uns sind. Wenn wir Erwachsenen die Freude ausdrücken können, dass es sie in unserem Leben gibt, wenn wir das Zusammensein mit ihnen genießen können, erleben die Kinder, dass ihr SEIN einen Wert hat und nicht nur ihre Leistung. Lassen Sie die Kinder das Glitzern in Ihren Augen sehen, wenn Sie sich freuen mit ihnen zusammen zu sein. Astrid Egger

treff.familie informiert, unterstützt und berät auf Wunsch Familien im Burggrafenamt, die Zweifel oder Fragen rund um das Thema Erziehung haben. Gerne können Sie Elternsprechstunden vormerken. www.familie.it treff.familie@kinderdorf.it Andreas-Hofer-Straße 2, 39011 Lana Tel. 342 3350083 und 342 5748764


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sport

Das Ranggeltraining findet noch bis zum 26. 10. freitags von 19 bis 21 Uhr statt, bevor die Ranggler die Winterpause antreten. Für Informationen wenden Sie sich bitte an folgende Nummer: 3478010119 (Auer Erich). Benjamin Pichler Meran – Rimini

Klettern

Auf dem Foto die Passeirer Meister im Ranggeln

Pfelders

Preisranggeln und Passeirer Meisterschaft Am 15. September fand beim traditionellen Almabtrieb in Pfelders die Passeirer Meisterschaft im Ranggeln statt. Bei schönstem Wetter kämpften 29 Ranggler um die begehrten Trophäen. Derduri Adam (6 – 8 Jahre), Ilmer Jonas (8 – 10 Jahre), Hofer Fabian (10 – 12 Jahre), Gilg Felix (12 – 14 Jahre), Haspinger Lukas (14 – 16 Jahre) und Pichler Benjamin (Allgemeine Klasse) konnten sich in ihren Klassen den Titel sichern. Glückwunsch

Ilmer Jonas überzeugte eine Woche zuvor auch beim Alpencupranggeln in Hoch­ filzen und gewann in der Alterskategorie 8 – 10 Jahre den dritten Preis. Während am 16. September in Hopfgarten ein anderer Passeirer in der selben Klasse nicht zu stoppen war, nämlich Pixner Lukas, der sich den Klassensieg sicherte. Eine Woche später in Inzell (Bayern) überzeugte Pixner abermals, er musste sich erst im Finalkampf dem starken Ahrntaler Egger Andy geschlagen geben und belegte somit den hervorragenden zweiten Platz. So langsam neigt sich die Ranggelsaison dem Ende zu. Das Alpencupfinale wird heuer am 20. Oktober in St. Jakob im Ahrntal ausgetragen. Am 28. Oktober findet dann das letzte Ranggelturnier der heurigen Saison im Vereinssaal von St. Leonhard statt. Beim 5-Länderranggeln zwischen Tirol, Salzburg, Bayern, Schweiz und Südtirol ist sicher wieder für Spannung gesorgt. Beginn der Veranstaltung ist um 11 Uhr.

Im Frühjahr fand in Meran ein Juniorcup Klettern im olympischen Format, das heißt eine Kombination der Disziplinen Speed, Lead und Bouldern, statt. Dabei konnten sich die besten 4 Südtiroler AthletInnen der Kategorie U14 für den Wettbewerb Trofeo Coni in Rimini quali­ fizieren. Unter diesen 4 waren auch wir, Vanessa und Hannes, zusammen mit unseren Landeskaderkollegen aus dem Pustertal, Jonathan und Maja. Am 20. September fuhren wir mit dem Bus und vielen anderen AthletInnen anderer Sportarten nach Rimini. Am Abend fand die feierliche Eröffnung statt. Morgens mussten wir früh aufstehen und los gings mit Klettern in den Disziplinen Speed und Bouldern. Als Provinz Südtirol konnten wir Klettererinnen und Kletterer den 6. Platz belegen. Interessant war es auch, bei den anderen Sportarten zuzuschauen, es gab ca. 40 verschiedene. Mit unserem Trainer Uli gingen wir auch im Meer schwimmen, Tretboot fahren und Eis essen. Am Samstag, den 22. September, war eine Schlussfeier, an der wieder alle 3500 AthletInnen aller Sportarten teil­ nahmen, was sehr eindrucksvoll war. Nach lustigen Tagen gings dann am Sonntag nach Hause. Vanessa Kofler und Hannes Grasl In Rimini

Lieber Manni, lieber Jonas wir gratulieren euch ganz herzlich zum großartigen Ergebnis beim Transalpine Run 2018 von Garmisch bis Brixen! Wir sind stolz auf Euch!!

Eure Familien


27  Passeirer Blatt – nr. 149, Oktober 2018

Vorankündigungen >  Jugendtreff St. Martin 25 Jahre ist es nun her, seit der Jugendtreff St. Martin seine Türen geöffnet hat. Dieses Jubiläum feiern wir am Samstag, 27. Oktober, ab 16 Uhr, im Jugendtreff. Wir öffnen an diesem Tag den Treff für Jung & Alt und laden alle Interessierten, Eltern, Mitglieder, Besucher von früher und von heute herzlich dazu ein. Es soll ein Tag der Gemeinschaft werden ganz im Sinne des Jugendtreff Mottos „gemeinsam statt einsam“. >  Öffentliche Bibliothek & JubPa wir laden herzlich ein zu Lesen.Kunst.Musik am Tag der Bibliotheken, Samstag, den 27. Oktober. Bibliothek für die Ausleihe geöffnet von 9 bis 12 Uhr. Programm: 9.30 Uhr Prämierung Fahrradwettbewerb „Südtirol radelt“ (100+ km), 10 Uhr Film­ vorführung „Die kleine Hexe“. Alle sind herzlich eingeladen! > Buchvorstellung: „Aus Passeier schreibt man uns: …“ des Passeirer Historikers Manfred Schwarz, am Freitag, den 2. November 2018, im MuseumPasseier, am Sandhof. 100 Jahre nach dem Ende der österreichischen Monarchie präsentiert der Autor eine Chronik, die erstmals umfangreiche Einblicke in diese Epoche gibt. Für das Buch hat der Historiker aus tausenden Zeitungsberichten 200 Artikel ausgewählt, die auf unterhaltsame Weise Kuriositäten und Besonderheiten aus der Zeit von 1848 bis 1918 wiedergeben. Das Buch erzählt von den modernen Erschließungen des Tales, von den ersten Begegnungen mit Automobilen, von verhängnisvollen Naturkatastrophen, einer kühnen Luftseglerin und einem fleißigen Schatzgräber, vom Schnapsteufel und Vielem mehr. Eindrucksvolle Bilder, von denen viele bisher unveröffentlicht waren, ergänzen die Berichte. Bei der Buchvorstellung werden Texte vom Autor und der Passeirer Schauspielerin Andrea Haller inszeniert. Das Buch wird an diesem Abend vergünstigt angeboten. Das MuseumPasseier und der verlag. Passeier laden herzlich zur Buchvorstellung und den traditionellen Këschtn mit Umtrunk am Sandhof ein. Weitere Termine – Buchvorstellung: 9. Nov. lese.werk.statt St. Martin, 20 Uhr 21. Dez. Bunker Mooseum Moos, 19 Uhr

> Geschicklichkeitsturnier mit Fasslreiten Für Kinder & Erwachsene, am Sonntag, 4. November, mit Beginn um 10.30 Uhr, auf dem Reitplatz beim Sandhof. Anmeldung der Teilnehmer bis 28.10. beim Ausschuss oder Obmann, Tel. 338 4620630, erwünscht. Alle Mitglieder und Nicht-Mitglieder mit ihren Haflingern sowie interessierte Zuschauer sind herzlich eingeladen! >  Geselliges Tanzen ab der Lebensmitte Bewegung mit Musik – der Gesundheit zuliebe! Die Tanzgruppe trifft sich jeden Do, ab 8. Nov. bis 4. April 2019, im kleinen Saal des Vereinshauses St. Leonhard von 9 – 10.30 Uhr. Eingeladen ist jeder, der in einer fröhlichen Gemeinschaft Tanzen, leichte Gymnastik, Selbstmassage und Gedächtnistraining erleben möchte. Keine Tanzkenntnisse erforderlich, auch Neue sind willkommen. Infos bei Christl Fauner, Tel. 346 0424594. KVW St. Leonhard. >  Volkshochschule Südtirol Veranstaltungen im Herbst 2018: Ich erstelle mein eigenes Fotobuch Am 5.11.2018, 19 – 22 Uhr; Kursleiterin: Mag. Barbara Misslinger; Ort: Dorfhaus St. Martin Weihnachtsdeko nähen Am 10.11.2018, 14 – 18 Uhr; Kursleiterin: Bettina Meißner; Ort: Dorfhaus St. Martin Man(n) kocht! Am 22.11.2018, 19 – 22 Uhr; Kursleiter: Martin Völkl; Ort: Vereinssaal St. Martin > Alles-rund-ums-Kind-Markt Am Samstag, den 17. November, von 14 bis 17 Uhr, im Vereinshaus St. Leonhard. Außerdem gibt es wieder einen Gebrauchtkleidermarkt, bei dem man Kleidung abgeben kann, die zum Verkauf angeboten wird. Hierfür braucht es eine Kundennummer mit Etiketten, diese kann am Dienstag, den 13.11., bei uns in der Spielgruppe abgeholt oder per E-Mail angefordert werden. Anmeldung für Tische und Infos bei Clarissa – Tel. 347 1288812. Veranstalter: Spielgruppe St. Leonhard.

>  Herbstprogramm 2018 lese.werk.statt St. Martin Mi. 31. 10.: „Unheimliches Südtirol – ein sagenhaft-schauriger Leseabend“: Christian Kössler aus Innsbruck präsentiert pünktlich zu Halloween in die Gegenwart verlegte Geister- und Teufelssagen aus Südtirol. Zeit: 20 Uhr, Eintritt frei Fr. 9. 11.: Buchvorstellung: „Aus Passeier schreibt man uns: …“ Kurioses und All­ tägliches aus Zeitungen der Monarchiezeit 1848 – 1918 des Passeirer Historikers Manfred Schwarz. Zeit: 20 Uhr Di. 13. 11.: Sprachentreff: Englisch In dieser Runde bietet sich die Möglichkeit, völlig ungezwungen die eigenen Englischkenntnisse anzuwenden und aufzufrischen. Moderatorin Dagmar Ungerer leitet das Gespräch. Zeit: 20 Uhr Sa. 17. 11.: Märchenstunde mit Carmen: „Baumstarke Geschichten“, Märchenlesung für Kinder ab 4 Jahren. Zeit: 10 Uhr Di. 20. 11.: klein.kinder.treff: Unter diesem Motto treffen sich Eltern, Omas und Opas mit Kleinkindern von 1 bis 3 Jahren, um gemeinsam zu spielen, zu musizieren und Spaß zu haben. Bücher werden mit allen Sinnen wahrgenommen, die Phantasie wird durch Reime, Fingerspiele und Lieder gefördert. Mit Erna Marth. Anmeldung nicht erforderlich. Zeit: 10 Uhr Do. 22. 11.: Theater für Senioren: Waltraud und Herbert Lamprecht bereiten Ihnen einen unterhaltsamen Nachmittag mit lustigen Theaterstücken. Als Ehepaar Hofmann zeigen sie vergnügliche Szenen aus dem Ehealltag. Zeit: 15 Uhr Mi. 28. 11.: „Basteln für Advent und Weihnachten“ mit Susanne Mahlknecht. Anmeldung: Bibliothek. Ort: Alte Bibliothek. Zeit: 15 Uhr

Termine & Veranstaltungen können per E-Mail (passeirerblatt@passeier.it) mitgeteilt werden


Öffnungszeiten moos Gemeindeamt: Mo – Fr, 8 – 12 Uhr; Di, 14.30 – 18 Uhr; Sa geschlossen, T 0473 643 535 Minirecyclinghof Moos: Fr, 8.30 – 9.30 Uhr; Pfelders: Mi, 14 – 15 Uhr; Platt: Mi, 8 – 9 Uhr und 1. Sa/Monat, 14.45 – 15.30 Uhr; Stuls: Mi, 10 – 11 Uhr und 1. Sa/Monat, 13.30 – 14.15 Uhr; Rabenstein: 1. und 3. Mo/Monat, 10 – 11 Uhr; Rabenstein (Saltnuss – rotes Haus): jeden 1. Mo/Monat, 9 – 9.45 Uhr Rest- und Biomüllsammlung: Dienstag: Moos, Platt, Pfelders (Dorf und Zeppichl), Stuls wöchentlich; Rabenstein, Pill bzw. Sportplatz Sand, Ulfas jede 2. Woche Bibliothek Moos: Di, 9.30 – 10.30 Uhr; Mi, 14.3 – 16.30 Uhr; Do, 16.30 – 18.30 Uhr; So, 11 – 12 Uhr Bibliothek Platt: Di, 9 – 11 Uhr; Mi, 16 – 17 Uhr, Fr, 15 – 16.30 Uhr; Sa oder So nach Gottesdienst Bibliothek Pfelders: Mi, 17 – 18 Uhr Bibliothek Rabenstein: Sa oder So nach Gottesdienst Bibliothek Stuls: Mo, 9 – 10 Uhr Arztpraxis Dr. Beccarello: Mo, Do, Fr, 8 – 12 Uhr; Di, 10 – 12 Uhr, 16 – 18.30 Uhr; Mi, 16 – 18.30 Uhr; T 0473 643 689 Apotheke RAM: Mo 10 – 12; Mi 16 – 18.30 Uhr; Do 9 – 12 Uhr; T 0473 643 689 Eltern-Kind-Beratung Moos: Mittwoch 9 – 10.30 Uhr Ambulatorium Krankenpflegedienst Moos: Donnerstag 10 – 10.30 Uhr (ohne Vormerkung) st. leonhard Gemeindeamt: Mo – Fr, 8 – 12 Uhr; Di, 14.30 – 17.30 Uhr; Sa, 9 – 11 Uhr, T 0473 656 113 Minirecyclinghof: Fr, 14.30 – 16.30 Uhr, Sa, 7.30 – 9 Uhr; Walten: Mo, 14 – 15 Uhr Restmüllsammlung: Di; Walten, Schweinsteg, Prantach, Mörre, Glaiten, jeden 2. Di; Biomüllsammlung: Mittwoch Öffentliche Bibliothek: Mo, Mi, Fr, 9 – 12 Uhr; Mo, Di, Do, Fr, 15 – 18 Uhr (ab Schulbeginn) Bibliothek Walten: Di, 16 – 17 Uhr Arztpraxis Dr. v. Sölder: Mo, Mi, Do, Fr, 8 – 12 Uhr; Di, 15 – 19 Uhr; T 0473 656 656 Arztpraxis Dr. Zuegg: Mo – Fr, 8 – 12 Uhr; Mo, Do, 15.30 – 16.30 Uhr ohne Vormerk.; T 0473 656 633 Kinderarztpraxis Dr.in Weger: Mo, Fr, 9.15 – 12.30 Uhr; Mi, 9.30 – 12 Uhr; Di, Do, 15 – 18 Uhr; T 0473 656 266 Apotheke RAM: Mo – Fr, 8 – 12.30, 15.30 – 19 Uhr; Sa, 8 – 12.30 Uhr; T 0473 656 146 SportArena: täglich von 10 – 23 Uhr; Dienstag: Ruhetag st. martin Gemeindeamt: Mo – Fr, 8 – 12.30 Uhr; Donnerstag, 15 – 17.30 Uhr, T 0473 499 300 Minirecyclinghof: St. Martin: Sa, 8 – 10 Uhr, Freitag geschlossen; Saltaus: Fr, 8.30 – 9.30 Uhr Restmüllsammlung: Montag; Matatz, Breiteben, Kalmtal, jeden 2. Montag Biomüllsammlung: Mittwoch Öff. Bibliothek: Mo, Mi, Sa, 9 – 12 Uhr; Mo, Mi, Fr, 15 – 18 Uhr; Di, 14 – 17 Uhr (ab Schulbeginn) Arztpraxis Dr.in Raich: Mo, Di, Mi, Fr, 8 – 12 Uhr; Do, 15 – 18 Uhr; T 0473 641 174 Arztpraxis Dr. Dubis: Mo – Do, 9 – 12 Uhr; Fr 15 – 18 Uhr; T 0473 650 167 Apotheke Mercurius: Mo, Mi, Do, Fr, 8 – 12.30, 15 – 18.30 Uhr; Di, 8 – 12.30 Uhr; T 0473 650 011 Sa, 8 – 12 Uhr, T 0473 650 011 Elternberatung Garberweg: Do, 8 – 12 Uhr, T 0473 650 780 Krankenpflegeambulatorium Garberweg: Di, Fr, 8 – 10 Uhr Jugendtreff: Di – Fr, 11 – 12 Uhr; Di und Do, 17.30 – 19.30 Uhr; T 392 5327295 sprengelsitz passeier Verwaltungsdienst: Mo, Di, Fr, 8 – 11 Uhr; Mi, 9 – 12 Uhr; Do, 9 – 12 u. 14 – 15.30 Uhr; T 0473 659 500 Sozialsprengel: Mo – Fr, 8.30 – 12 Uhr, nachmittags mit Terminvereinbarung; T 0473 659 018; Dienst für Pflegeeinstufung: T 848 800 277, Anlaufstelle Pflege- und Betreuungsangebote: Di, Do, 9 – 11 Uhr; T 0473 659 266, ohne Vormerk. Blutabnahme: Mi, Do, 7.15 – 8.45 Uhr, ohne Vormerkung Krankenpflegeambulatorium: Mo, Di, Fr, 8 – 11 Uhr; Mi, Do, 9.30 – 11 Uhr Elternberatung: Di, 8 – 12 Uhr; T 0473 659 518 Diätdienst: Mi, 8 – 16 Uhr, Fr, 8 – 12 Uhr; T 0473 659 520 Dienst für Abhängigkeitserkrankungen: jeden 2. und 4. Di/Monat, 14 – 16.30 Uhr, Vormerkung T 0473 443 299; Zahnarztambulatorium: Vormerkung T 0473 264 000 Rehabilitationsdienst: Mo – Fr, 8 – 12.30 Uhr, 13.30 – 16 Uhr; T 0473 659 533 Hautarzt: jed. 1. + 3. Mi/Monat, 9 – 13 u. 14 – 18 Uhr, Vormerkung mit ärztl. Verschreibung: T 0473 264 000; Invalidenbetreuung: Vormerkung in Meran, T 0473 264 712 Hauspflegedienst: Vormerkung Mo – Fr, 8 – 10 Uhr; T 0473 659 019 Jugendbüro Passeier: Mo – Fr, M 393 0954681

Aus den Gemeinden Moos, St. Leonhard und St. Martin Termine & Veranstaltungen oktober 27. Lesen.Kunst.Musik, Bibliothek St. Leonhard [Öffentliche Bibliothek & JubPa] 27. 25-Jahr-Feier, Jugendtreff St. Martin, ab 16 Uhr 27. Hirtenball, Vereinssaal, St. Martin [Hirten- und Sennerverein] 28. Länderranggeln, Raiffeisenplatz St. Leonhard 28. Winterzeit 31. Lesung des Autors Christian Kössler, lese.werk.statt St. Martin, 20 Uhr [lese.herbst] november 2. Buchvorstellung, Manfred Schwarz, MuseumPasseier [verlag.Passeier] 3. Konzert der Musikschule, Vereinshaus St. Leonhard 3. Martinilauf, St. Martin [Jugendtreff/Pfarrei] 4. Geschicklichkeitsturnier mit Fasslreiten, Sandhof, 10.30 Uhr [Pferdezuchtverein] 5. Ich erstelle mein eigenes Fotobuch, Dorfhaus St. Martin [Volkshochschule] 8. Geburtsvorbereitungskurs, Sprengelsitz St. Leonhard 9. Buchvorstellung, Manfred Schwarz, lese.werk.statt St. Martin, 20 Uhr [lese.herbst] 10. Preiswatten, Altersheim St. Leonhard, ab 14 Uhr 10. Weihnachtsdeko nähen, Dorfhaus St. Martin [Volkshochschule] 13. Sprachentreff: Englisch, lese.werk.statt St. Martin, 20 Uhr [lese.herbst] 17. Alles-rund-ums-Kind-Markt, Vereinshaus St. Leonhard 17. Martinsmarkt, St. Martin 17. Märchenstunde mit Carmen, lese.werk.statt St. Martin, 10 Uhr [lese.herbst] 20. klein.kinder.treff, lese.werk.statt St. Martin, 10 Uhr 22. Man(n) kocht! Vereinssaal St. Martin [Volkshochschule] 22. Theater für Senioren: Waltraud & Herbert Lamprecht, lese.werk.statt St. Martin, 15 Uhr [lese.herbst] 23. Fotoshow Jagdrevier, Vereinshaus St. Leonhard 28. „Basteln für Advent und Weihnachten“ mit Susanne Mahlknecht, Alte Bib. St. Martin, 15 Uhr [lese.herbst] 30. Redaktionsschluss Passeirer Blatt dezember 15. Kalenderaktion, FF St. Martin 21. Buchvorstellung, Manfred Schwarz, Bunker Mooseum, 19 Uhr 26. 51. Südtiroler Meisterschaft Watten, Moos

recyclinghof passeier (mörre) Dienstag, Donnerstag, 14 – 17 Uhr; Samstag, 8 – 11 Uhr

Termine & Veranstaltungen können per Telefon (T 0473 656 239) und per E-Mail (passeirerblatt@passeier.it) mitgeteilt werden


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