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Mitteilungen und Nachrichten aus Moos, St. Leonhard und St. Martin August 2018
August 2018 nr. 148 · 32. jAhrgAng
n r e t t Ohne Kle könnten wir n e b e l t h nic Sepp Haller mit der historischen Mårtiner Standschützenfahne auf der Pfandleralm, 1959
inhalt 3 Gemeinden 7 Kultur & Gesellschaft 18 Natur & umwelt 20 vereine & verbände 21 gesundheit & Soziales 25 gratulationen 26 Schulen & Bibliotheken 27 Sport 31 Vorankündigungen
Interview mit Daniela, Vanessa, Lynn, Lukas und Hannes
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Gemeinden
Ohne Klettern könnten wir nicht leben
Interview von Lynn Hofer mit Daniela Augscheller, Vanessa Kofler, Lukas Pixner und Hannes Grasl Daniela, Vanessa, Lukas und Hannes haben bei der Italienmeisterschaft im Sportklettern ausgezeichnete Ergebnisse erzielt. Lynn, eine Teamkollegin der Athletinnen und Athleten hat sich mit ihnen getroffen, um ihnen ein paar Fragen zu stellen. Lynn: Welche Platzierungen habt ihr bei der Italienmeisterschaft in Arco erzielt? Daniela: 2. im Bouldern und im Lead, 1. in der Gesamtwertung. Vanessa: 3. im Lead. Lukas: 2. im Speed. Hannes: 1. im Lead. Lynn: Daniela, du hast sowohl in der Disziplin Lead als auch in der Disziplin Bouldern den 2. Platz gemacht. Außerdem hast du die Gesamtwertung gewonnen. Hast du mit einem so großen Erfolg gerechnet? Daniela: Nein, denn die Konkurrenz kommt aus ganz Italien und diese ist sehr stark. Lynn: Vanessa, deine beste Leistung bei der Italienmeisterschaft ist der 3. Platz in der Disziplin Lead. War es schwierig, dich gegen die Konkurrenz durchzusetzen? Vanessa: Ja, ich bin heuer in meiner Kategorie bei den Jüngeren und deshalb war es nicht einfach.
Impressum
Erscheint zweimonatlich. Eingetragen beim Landesgericht Bozen mit Dekret Nr. 11/87 vom 29. 5. 1987. Eigentümer und Herausgeber: Gemeinden Moos, St. Leonhard und St. Martin in Passeier; vertreten durch den Bürgermeister von St. Leonhard, Konrad Pfitscher – Kohlstatt 72, St. Leonhard in Passeier. Verantwortlich im Sinne des Pressegesetzes: Ulrich Mayer. Redaktion: Kurt Gufler, Rosmarie Pamer, Heinrich Hofer, Siglinde Jaitner, Arnold Rinner, Karl Lanthaler – Kohlstatt 72, St. Leonhard in Passeier. Korrektur: Ernst Rinner, Kurt Gufler. Produktion und Druck: design.buero Artikel können bei allen Redaktionsmitgliedern und bei design.buero in St. Martin (Dorfstraße 14) abgegeben werden und müssen mit dem Namen und der Telefonnummer des Verfassers oder der Verfasserin versehen sein. Werbebeiträge direkt an das Passeirer Blatt, passeirerblatt@passeier.it, T 0473 656 239. Redaktionsschluss: 5. Oktober, 30. November E-Mail: passeirerblatt@passeier.it www.passeirer-blatt.it
Lynn: Lukas, du hast in der Disziplin Speed den 2. Platz gemacht. Wie oft trainierst du in der Woche? Lukas: Wir trainierten 3 x wöchentlich 2,5 Stunden und zusätzlich machen wir noch einmal in der Woche Krafttraining. Lynn: Hannes, du bist schon länger beim Klettern, aber sicher ist jeder Wettkampf immer wieder spannend. Wie hast du dich gefühlt, als du warten musstest bis feststand, dass keiner außer dir die Route top klettern konnte und du wusstest, dass du die Disziplin Lead gewonnen hattest? Hannes: Es war einfach spannend. Als feststand, dass ich gewonnen hatte, war ich nur noch glücklich. Lynn: Was bedeutet euch das Klettern? Hannes, Lukas, Vanessa, Daniela: Es ist unser Hobby, wir haben zusammen Spaß, wir haben Freunde. Ohne Klettern könnten wir nicht leben. Lynn: Wie wichtig ist euch das Team? Hannes, Lukas, Vanessa, Daniela: Wir spielen zusammen, wir haben eine tolle Gemeinschaft, wir feuern uns gegenseitig an und freuen uns auch über die Erfolge unserer Teamkollegen. Lynn: Was haltet ihr vom Training bzw. eurem Trainer? Hannes, Lukas, Vanessa, Daniela: Wir haben einen Trainer, der uns immer hilft, uns ernst nimmt und uns auch immer wieder motiviert. Manchmal ist er schon ein bisschen streng, aber das muss wahrscheinlich so sein. Wir danken ihm herzlich für seinen Einsatz und hoffen, dass er uns noch lange trainiert. Lynn: Ist es euch wichtig, bei den Wettkämpfen zu gewinnen? Hannes, Lukas, Vanessa, Daniela: Natürlich freut man sich immer, wenn man auf dem Podest stehen kann. Man sieht, dass das strenge Training nicht ganz umsonst war. Aber viel wichtiger ist es, dabei zu sein und sich auch mit den Kollegen anderer Vereine zu treffen. Lynn Hofer, Edith Kofler
Landesbeiträge für Niedrigrentner
Mehr zum Leben, weniger Sorgen! Sie sind mindestens 65 Jahre alt? Ihre Rente beträgt maximal 9.000 Euro netto im Jahr (max. 750 Euro im Monat)? Sie besitzen eine Erstwohnung oder leben in Miete? Dann können Sie bei Ihrem Sozialsprengel um einen monatlichen Landesbeitrag bis zu 200 Euro für Miete und/oder Wohnnebenkosten ansuchen. Das Land Südtirol unterstützt Rentnerinnen und Rentner, die mit ihren Pensionsbezügen nur schwer bis ans Monatsende kommen. Unlängst wurde eine weitere Verbesserung der bereits im Jahr 2014 eingeführten Zugangskriterien und eine Erhöhung des Zuschusses zu Miete und Wohnnebenkosten wie z.B. Heizkosten, Strom- oder Wasserrechnung usw. beschlossen. Die Gesuche können am 21. jeden Monats mit Wirkung für den Folgemonat beim zuständigen Sozialsprengel eingereicht werden. Alle Rentnerinnen und Rentner, die die Voraussetzung für den erhöhten Beitrag nicht erfüllen, aber dennoch über ein niedriges Einkommen verfügen, können beim Sozialsprengel das Anrecht auf den „normalen“, etwas niedrigeren Beitrag auf die Wohnnebenkosten überprüfen lassen. Bei Einzelpersonen liegt die Einkommensgrenze hierfür bei etwa 1090 Euro im Monat, bei Paaren bei etwa 1420 Euro. Außerdem können Rentnerinnen und Rentner, die in einem privaten Mietverhältnis stehen und eine Rente bis etwa 1330 Euro im Monat beziehen, um einen zusätzlichen Mietbeitrag ansuchen, für Paare wurde der Betrag auf etwa 1740 Euro festgesetzt. Dieses Ansuchen kann im Rahmen des gleichen Gesuchs beim Sozialsprengel beantragt werden. Um alle Rentnerinnen und Rentner, die ein Anrecht auf diese Leistungen haben, zu erreichen und gut zu informieren, hat das Land die Informationskampagne „Mehr zum Leben, weniger Sorgen“ initiiert. Die Kampagne wird von den Sozialsprengeln des Landes und den Rentnergewerkschaften mitgetragen, die die betroffenen Menschen über die jeweiligen Patronate erreichen wollen. Das gemeinsame Ziel ist, möglichst vielen Anspruchsberechtigen, die diese Möglichkeit bisher nicht nutzen, die Verbesserung ihrer monatlichen finanziellen Verfügbarkeit zu ermöglichen. Astrid Pichler
3 Passeirer Blatt – nr. 148, August 2018
Die Stettiner Hütte mit sieben im Juli 2018 installierten kleinen „Suiten“, die als Provisorium zum Übernachten bis zur Fertigstellung des neuen Schutzhauses dienen Fotos: Arnold Rinner
Moos
Baukommission tagt in luftiger Höhe Ob politische Entscheidungen in Bergeshöhen leichter oder weniger leicht gefällt werden sei dahingestellt, Tatsache ist, dass der Mooser Bürgermeister Gothard Gufler auf Einladung von Andreas Schwarz, Hüttenwirt auf der Stettiner Hütte, am 1. August 2018 die Mitglieder der Gemeindebaukommission zu einer Sitzung auf das Schutzhaus eingeladen hatte. Zeitig in der Frühe wurde der für die Sitzung hergerichtete Koffer mit dem Aktenstapel auf der Materialseilbahn, die zur Schützhütte hinaufführt, verladen. Wegen des heißen Sommerwetters begann ein erster Trupp bereits am Morgen zur Hütte aufzusteigen. Andere ließen es sich nicht nehmen, bei der ärgsten Mittagshitze zur Berghütte hinaufzuschwitzen. Hoch motiviert eröffnete der kurz vor Sitzungsbeginn angekommene Mooser Bürgermeister nach einer kurzen Verschnaufpause um halb drei Uhr in der Gaststube die Versammlung. Nach Abwicklung der offiziellen Tagesordnungspunkte stellte Andreas Schwarz den Kommissionsmitgliedern die sieben neu errichteten, komfortablen Holzhäuschen vor, welche seit Juli zum Übernachten für die Wanderer dienen. Bei einer anschließenden zünftigen Marende verging die Zeit wie im Flug. Besonders schwer tat
man sich in gemütlicher Atmosphäre gegen Abend den Nachhauseweg anzutreten. Die einen erreichten noch vor Eintritt der Dunkelheit die Lazinser Alm, andere kosteten den Hüttenzauber etwas mehr aus und kamen bei völliger Finster-
nis nach Lazins, während echte Genießer die Nacht auf dem Schutzhaus verbrachten und früh am Morgen ins Tal abstiegen. Bürgermeister Gothard Gufler und die Kommissionsmitglieder möchten sich bei den Wirtsleuten Andreas und Christa ganz herzlich für die Gastfreundschaft, die noble Verpflegung und die erlebnisreichen Stunden auf der Stettiner Hütte bedanken. Arnold Rinner
Gemütliche Atmosphäre in der Gaststube der Stettiner Hütte im Anschluss an die Baukommissionssitzung. V.l.n.r.: Arnold Rinner, Waltraud Lanthaler, Gemeindetechniker Markus Alber , Gemeindearzt Dr. Alessandro Beccarello, Hüttenwirt und Kommissionsmitglied Andreas Schwarz, Alberich Hofer, Oskar Widmann, Bürgermeister Gothard Gufler und Robert Platter
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Beschlüsse
Aus dem Rathaus von St. Martin vom 22. 5. bis 31. 7. 2018 > Allgemeine Verwaltung: Der Gemeindeausschuss hat den Kindergartenbeitrag für das Jahr 2018/2019 in den Kindergärten St. Martin und Saltaus wie folgt festgesetzt: € 35 pro Monat für das 1. Kind; € 20 pro Monat für das 2. Kind; € 0 für das 3. Kind; € 78 pro Monat für Kinder, welche nicht im Einzugsgebiet der Gemeinde St. Martin wohnen. Für die Schulausspeisung im Schuljahr 2018/19 wurden die Tarife für die Grund- und Mittelschule wie folgt festgesetzt: Dorfkinder: € 4 pro Essen für das 1. Kind; für alle weiteren Kinder in derselben Familie werden € 2,50 pro Essen verrechnet; Fahrschüler sowie die Schüler der Zone Windegg: € 2,70 pro Essen für das 1. Kind; für alle weiteren Kinder in derselben Familie werden € 2 pro Essen verrechnet. Der Gemeinderat hat in der Sitzung vom 21.06.2018 die Vereinbarung betreffend die Führung und Instandhaltung des Passerschluchtenweges mit den Gemeinden St. Leonhard und Moos sowie mit dem Tourismusverein Passeiertal genehmigt. > Beiträge: SKJ – Südtirols Katholische Jugend – Ortsgruppe St. Martin – € 1.000 für die Organisation des Benefizfestes 2018; Bildungsausschuss St. Martin – Auszahlung des vom Amt für Weiterbildung der Autonomen Provinz Bozen-Südtirol für das Tätigkeitsjahr 2018 gewährten Beitrages – € 4.849,50; Bildungsausschuss St. Martin – Gewährung des im Sinne von Art. 13, Abs. 2, des L.G. Nr. 41/1983 i.g.F. für das Jahr 2018 zustehenden Gemeindebeitrages – € 4.849,50; Vereinsgemeinschaft St. Martin – € 30.000 für den Umbau der Küche beim Festplatzgebäude.
> Bibliothek: Lieferung und Montage von
zusätzlichen Ablagefächern – Hofer Heinrich KG, St. Leonhard – € 738,10; Durchführung von Malerarbeiten an der Holzkonstruktion der Fassade – Stephan Kofler, St. Martin – € 3.574,60.
> Fürsorge/Soziales: Übernahme der anteilmäßigen Spesen für die Ermäßigung von Lift karten im Skigebiet Pfelders für ortsansässige Kinder – Winter 2017/2018 – € 5.257; Rückvergütung der Kosten für den Hauspflegedienst für die Zeit vom 01.01.2017 bis 31.12.2017 an die Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt – € 16.453,24.
> Gemeindebauhof: Reparatur des Fahrzeuges „Unimog“ – Otto Steinmassl GmbH & Co. KG, Krün (D) – € 1.595,15. > Kindergarten/Schule: Lieferung und Montage von verschiedenen Möbeln für die Grundschule St. Martin – Pedacta GmbH, Lana – € 4.390,29; Lieferung von 30.000 kg Pellets für die Heizanlage im Gebäude der Grundschule und des Kindergartens Saltaus – Landgut des Lang Heinz & Co. KG, Ritten – € 7.869.
> Müllentsorgung/Abwasser: Entleerung von 17 Klärgruben im Gemeindegebiet von St. Martin – Eco-Center AG, Bozen – € 4.112,08; Ausarbeitung einer Schätzung für den Bereich Kläranlage in Breiteben – Geom. Rudolf Schaffler, St. Leonhard – € 2.474,16. > Öffentliche Arbeiten: Umgestaltung Festplatz samt Gebäude – hydrogeologische Kompatibilitätsprüfung – Dr. Geol. Konrad Messner, Algund – € 1.493,28. > Rathaus: Lieferung einer Küchenzeile für die Wohnung des Sprengelhygienearztes der Gemeinde St. Martin – Bortolotti OHG, St. Martin – € 3.269,60; Durchführung von Hydraulikerarbeiten in der Wohnung des Sprengelhygienearztes – Kuen KG, St. Leonhard – € 5.793,19; Durchführung von Malerarbeiten in der Wohnung des Sprengelhygienearztes – Pichler des Pichler Peter & Co. OHG, St. Martin – € 5.075,80; Lieferung eines Computers mit Monitor und Tastatur für das Protokollamt sowie von 2 weiteren Tastaturen als Reserve – Aldebra AG, Bozen – € 1.116,30. > Sportanlagen: Öffentliches Schwimmbad – Fliesenlegerarbeiten – Edilvar GmbH, St. Leonhard – € 2.303,21; Öffentliches Schwimmbad – Zimmermannsarbeiten – Zimmerei Haspinger GmbH, Riffian – € 3.660. > Zivilschutz: Arbeiten zur Beseitigung von Unwetterschäden in der Zone Steinhaus – Pixner Manfred & Josef OHG, St. Martin – € 9.049,96.
Aus dem Rathaus von St. Leonhard vom 30. 5. bis 25. 7. 2018 > Beiträge: Außerordentlicher Beitrag an das Bodenverbesserungskonsortium „SchweinstegMörre“ für die außerordentliche Instandhaltung von Zufahrtswegen, € 8.157,20; außerordentlicher Beitrag an das Bodenverbesserungskonsortium „Schweinsteg-Mörre“ für die Schneeräumung im Winter 2017/2018 und den Ankauf eines Schneepfluges, € 26.000; außerordentlicher Beitrag an das Bodenverbesserungskonsortium „Schweinsteg-Mörre“ für die Verbreiterung der Zufahrtsstraße zum Torgglerhof, € 68.000; außerordentlicher Beitrag an den Amateursportverein Ranggelverein Passeier für den Ankauf eines gebrauchten Kleinbusses, € 2.000; außerordentlicher Beitrag an den Tourismusverein Passeiertal für den Ankauf der Einrichtung des neu gebauten Tourismusbüros in St. Leonhard, € 59.194; außerordentlicher Beitrag an den Bildungsausschuss St. Leonhard für die Herausgabe des Buches mit dem Arbeitstitel „Aus Passeier wird uns berichtet“ von Manfred Schwarz, € 5.000. > Gemeinde: Einhebung der Werbesteuer – Vergabe der Konzession für den Zeitraum 01.07.2018 – 31.12.2021 – Südpla GmbH.
> Jugend: Jugendhaus „Hahnebaum“ – Lieferung und Montage von Schmelzglas mit Motiven für die Kapelle – Glaswerkstätte d. Christoph Gabrieli, € 1.700; Abbruch und Wiederaufbau der Ferien kolonie Egghof-Kaser – Weitervergabe der Spenglerarbeiten an die Fa. Mirco Alber und Weitervergabe der Zimmererarbeiten an die Fa. Zimmerei Marth d. Raimund Marth; Abbruch und Wiederaufbau der Ferienkolonie „Egghof-Kaser“ – Einrichtung, Genehmigung des Ausführungsprojektes mit einer Summe der Bauarbeiten (inkl. Kosten für Sicherheit): € 79.990. > Öffentliche Arbeiten: Gemeindetrinkwasserleitung – Lieferung von Ventilen und weiteren Ersatzteilen – Bautechnik GmbH, € 9.165,31; Gemeindetrinkwasserleitung – Erweiterung des Überwachungssystems – Troyer AG, € 21.560; Passeirer SportArena – Errichtung eines neuen Kiosks – Fa. Zimmerei Marth d. Raimund Marth, € 16.749; Trinkwasserleitung Windegg – Gerlos, Genehmigung „Asphaltierungsarbeiten“, € 37.095,14; Sanierung Oberfläche Spielplatz – Schießstand, Genehmigung Endstand und Bescheinigung über die ordnungsgemäße Ausführung der Arbeiten, De.Co.Bau GmbH, € 49.377,51. > Personal: Ernennung des Bediensteten Gerd Regele zum Recyclinghofleiter. > Schulen: Grundschule St. Leonhard – Lieferung von Möbeln und Einrichtung – Pedacta GmbH, € 13.788. > Sport: Auftragserteilung für die Wartung des Fußballplatzes im Jahr 2018 – Fa. Ronny der Gärtner d. Ronny Schwarz, € 17.700. > Straßen: Straßensicherung SS44 Jaufenpass, Ausarbeitung eines Einreicheprojektes – Technisches Büro ARE Dr. Mathias Platzer, € 4.027,50; Straßensicherung SS44 Jaufenpass, Ausarbeitung eines geologisch-geotechnischen Gutachtens – Dr. Geol. Konrad Messner, € 3.250; Erneuerung der Bodenmarkierungen – Sanin GmbH, € 5.554,45; Errichtung Installation für Jubiläum Timmelsjochstraße – Projektierung, Statik und Bauleitung – Dr. Arch. Alfred Gufler, € 7.500; Errichtung Zusatzwartebereich Bushaltestelle – Projektierung, Bauleitung und Abrechnung – Dr. Arch. Renate Marchetti, € 4.518. > Soziales: Haus-und Familienpflegedienst – Zeitraum 01.01.2017 – 31.12.2017 – Auszahlung des Kostenanteiles an die Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt, € 63.565,11; Umbau Seniorenheim, Technische Unterstützung, Technisches Büro plan werk stadt, € 36.897,13.> Umwelt: Recyclinghof – Lieferung und Montage eines Zufahrtstores mit Motorisierung für den Ablageplatz des Grünschnittes – Mortec Tooor GmbH, € 5.948,20.
5 Passeirer Blatt – nr. 148, August 2018
Dorfplatzgestaltung und Gehsteig Platt: Auftrag für die Lieferung und Montage eines Geländers in Eisen – Formetall KG – € 9.102,98; Mehrzwecksaal Pfelders: Ankauf einer Boden > Beiträge: - Kapitalbeitrag an den Tourismus- reinigungsmaschine mit Batterieantrieb – Gufler verein Passeiertal für die Errichtung eines KletHubert – € 4.368,76; Auftrag für zusätzliche Tischtersteiges – € 30.000; außerordentlicher Beitrag lerarbeiten – Hofer Heinrich KG des Hofer Karl & für die Durchführung des Winterkonzeptes Co. – € 3.467,24; „Sonnendorf Stuls“ 2017/18 – € 13.748,30; Austausch der Sanitärleitungen in der Grund- außerordentlicher Beitrag an den Amateurschule Moos: definitiver Zuschlag an das Untersportverein DRD4 für die Durchführung der Euro- nehmen Hofer Install Heizung und Sanitär – pameisterschaft im Extrem Kajak „King of the € 73.787,19; Alps 2018“ – € 1.500; Schutzmaßnahmen gegen Steinschlag unterhalb - Verein Museum Hinterpasseier: 2. Anzahlung „Mooser Mutspitz“ – Schutzdamm Leachn: Auftrag des Beitrages für die ordentliche Jahrestätigkeit für die statische Abnahme – Dr. Ing. Markus Hesse 2018 – € 30.000; – € 3.172; - Investitionsbeitrag an den BRD von Platt für Umbau Gemeindeämter: Zusatzauftrag an das den Ankauf eines Einsatzfahrzeuges – € 9.819,32; Unternehmen Ganthaler Arredo GmbH – - Kapitalbeitrag an die FF Rabenstein für den € 39.930,60; Auftrag für die Lieferung und Montage Ankauf eines Einsatzfahrzeuges – € 45.000. des Gemeindewappens in Inox, der Aufschrift „Rat> Gemeinde: Abfallbewirtschaftung und haus – Municipio“ in Inox sowie Metallplatten für Umweltberatung: Akontozahlung an die Bezirks- das interne Leitsystem der Gemeinde – Gufler gemeinschaft Burggrafenamt Jahr 2018 – Metall KG – € 7.578,64; Auftrag für die Lieferung € 42.624,29; der Beschriftung für das interne Leitsystem der Gemeindevermögen: Auftrag für dringende Gemeinde – Folia des Werner Pinggera – € 4.514; Instandhaltungsarbeiten an den Medienanlagen Sanierung und Asphaltierung verschiedener Hofin verschiedenen Gemeindeimmobilien – Jahr zufahrten in Ulfas, Platt und Stuls: Auftrag für die 2018 – Flo-R Tech. d. Reinstadler Florian – Projektierung, Bauleitung, Abrechnung und Sicher€ 5.000; heitskoordination – Ingenieurbüro Haller & Hesse Straßennetz – Winterdienst: Auftrag für die – € 18.141,54; Lieferung von Streugut – Graf & Söhne OHG – Verbreiterung LS113 Stuls km 1,1 – 1,6 : Auftrag für € 2.754,15; die Ausarbeitung einer Machbarkeitsstudie sowie Erwerb von zusätzlichen Quoten bei der Selfin die Ausarbeitung eines Vorprojektes – Holzner/ G.m.b.H. und Erwerb eines zusätzlichen AktienBertagnolli Engineering GmbH – € 23.512,54; paketes der Alperia A.G. – € 637.170; Auftrag für die Erneuerung des Geländers beim Auftrag an Dr. Geol. Konrad Messner für die Parkplatz Zone „Am Sand“ – Gufler Metall KG Geländekontrolle in der Passerschlucht – € 3.172; – € 13.317,03; Zivilschutz: Auftrag für den Ankauf von DruckBebauung des ehemaligen Kasernenareals in schläuchen – Ziegler Italiana GmbH – € 3.340,85, Moos – Errichtung eines Multifunktionszentrums: Auftrag für den Ankauf von Ersatzteilen für Auftrag für die technische Überprüfung des VorFeuerlöschhydranten – Torggler Commerz AG und Ausführungsprojektes für die Projektvalidie– € 2.898,72; rung – Baubüro Ingenieurgemeinschaft – Auftrag für die Errichtung einer Holzbrücke in € 8.056,88; Ulfas – Unternehmen Zimmerei Tischlerei Reich Errichtung eines Rundweges um den Kirchhügel Emmerich – € 2.718,16; Platt und den Neubau des Lesehäusls: Auftrag für Hauspflegedienst: Rückvergütung der Spesen an die Vermessung, Ausarbeitung eines Teilungspladie Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt – Jahr nes und Schätzung – Alber Plan OHG – € 5.075,20. 2017 – € 23.328,72; > Sport: Eisturmkletteranlage Rabenstein: Auftrag für die Asphaltierung der TimmelsjochAuftrag für die Lieferung und Montage einer straße km. 27.800 – 29.500 – MeBo Asfalti GmbH Tauchpumpe – Frei & Runggaldier GmbH – € 3.660. – € 48.678; > Schule: Beitrag für die Mittelschule an die gemeinsame Führung des GemeindepolizeiGemeinde St. Leonhard in Passeier – Jahr 2017 – dienstes: Beteiligung an den Kosten der € 14.100; Beitrag für die Mittelschule an die Gemeinde St. Leonhard in Passeier – Jahr 2017 – Gemeinde St. Leonhard in Passeier – Jahr 2018 – € 6.423,49; € 27.300; Übernahme der anteilsmäßigen Führungskosten der Schulausspeisungbetrag für die Grundschulen an der E-Werk Schönau GmbH für das Jahr 2018 beträgt im Schuljahr 2018/2019: € 3; – € 55.000; die Kindergartengebühr für das Schuljahr Auftrag an das Unternehmen PSP STP GmbH für 2018/2019 beträgt: die Erstellung eines Businessplanes der Bergbah- a) Besuchergebühr für ein Kind: € 35/Monat; nen Pfelders GmbH – € 8.881,60. b) Besuchergebühr für das zweite Kind aus dersel> Öffentliche Arbeiten: Bau einer Garage für ben Familie € 20/Monat; die Bergrettung Platt: Auftrag für die statische c) ab dem 3. Kind aus derselben Familie entfällt die Abnahme – Ingenieurbüro Holzner & Bertagnolli Besuchergebühr; – € 5.075,20; Auftrag für die Projektierung, Baud) bezüglich der gesetzlichen Regelung des leitung, Abrechnung und SicherheitskoordinaTransportdienstes wendet die Gemeinde die tion – Geom. Schaffler Rudolf – € 11.968,59; Landesbestimmungen an; Parkplätze in Pfelders – Auftrag für die GraPauschalbetrag für den Kindergartentransport bungs- und Baumeisterarbeiten für den Einbau für jedes Kind € 20/Monat. Die Gebühr entfällt von Parkautomaten – Bauunternehmen Gufler gänzlich, falls Kinder bis zur ersten Haltestelle Roland – € 20.435; von den Eltern befördert werden und diese Strecke mehr als 1,5 km beträgt.
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7 Passeirer Blatt – nr. 148, August 2018
Kultur & Gesellschaft 1930 – 2018
In lieber Erinnerung an Maria Raffl (Geischt Moide) Blickt man auf das Leben der 87-jährigen Maria Raffl zurück, hat man mitunter das Gefühl, eine Zeitreise zu machen. Nachfolgend einige wichtige Eckdaten aus dem Leben der Verstorbenen. Im Jahr 1930, am 7. November, erblickte Maria in Innerrain als zweites von fünf Kindern das Licht der Welt. Mit 7 Monaten brachten die Eltern die Moide zum Andersbua nach Pill, da sie in den Sommermonaten als Dienstboten im Ötztal arbeiteten. In Pill blieb sie bis zu ihrem Schuleintritt in Platt im Jahr 1936. Mit Erreichen des 10. Lebensjahres begann für Moide ein bunt bewegtes Arbeitsleben, zuerst als Kindermädchen während der schulfreien Zeit und dann über Jahre hinweg als Dienstbotin an verschiedensten Hofstellen. Einige Jahre war sie im Gastgewerbe tätig. Im Jahr 1959 begann sie für fünfeinhalb Jahre den Dienst als Haushälterin bei Josef Rinner im Gemeindehaus in Moos. Von 1966 – 68 arbeitete sie zwei Jahre in der Schokoladenfabrik Sarotti in Hattersheim. Ab 1968 stand sie 31 Jahre lang in der Federfabrik King in St. Martin im Dienst. In den letzten Jahren erledigte sie diese Arbeit in ihrer im Jahre 1980 neu bezogenen Sozialwohnung in Platt. Im Jahr 1999 trat sie 69-jährig nach fast sechs Jahrzehnten ununterbrochenen Arbeitens in den wohlverdienten Ruhestand. Fit hielt sich Moide, nachdem sie in Rente ging, durch vielfältigste Aktivitäten. Das eine Mal beim Stricken von Socken, das andere Mal beim Spinnen und Verarbeiten von Schafwolle. Auch pflegte sie vielseitige soziale Kontakte. Spürbar war ihre Begeisterung mit welcher sie kirchlichen und weltlichen Festen im Jahreslauf entgegenfieberte. Angetan hatte es ihr ganz besonders die stillste Zeit im Jahr, die Weihnachtszeit. Viel Zeit und Muse widmete sie dem Lesen. Das Katholische Sonntagsblatt und andere religiöse Literatur oder die Lektüre des Passeirer Blattes bereicherten ihr Leben.
Lebensfreude, Humor und Dankbarkeit waren prägende Merkmale im Leben von Maria Raffl Foto: Arnold Rinner
Einige Zeit verbrachte Moide täglich vor dem Radio und Fernsehgerät. Unter anderem erfreute sie sich an Musiksendungen, sie hatte aber auch eine Schwäche für Märchen und Kindersendungen. Mit besonderem Interesse verfolgte sie das politische Geschehen im Land. Es gab bis zum heurigen Jahr keine politische Wahl an der Moide nicht ihren Stimm zettel in der Wahlurne deponierte. Als Jungbrunnen entpuppten sich für die alleinstehende Frau zeitlebens die vielen Patenkinder und Kinder aus dem Ver-
wandtenkreis sowie von befreundeten Familien. Kamen sie zu Besuch, blühte die Moide förmlich auf und wurde im wahrsten Sinne des Wortes selbst zum Kind. Das obligatorische Blinde Kuhspiel, das „Mensch ärgere dich nicht“-Spiel oder das „Laap Ouber zupfen“ wirkten auf die alleinstehende Moide förmlich wie eine Verjüngungskur. Kinder waren ihr Zeit ihres Lebens ein Herzensanliegen. Für die „Kleinen“ hatte sie immer Zeit und las ihnen jeden Wunsch von den Lippen ab. Jeden Geburtstag ihrer Liebsten, jede Erstkommunion, Firmung oder andere Festlichkeiten bereicherte sie mit ihrer Anwesenheit. Trotz ihrer bescheidenen Rente und der nicht immer einfachen Lebensumstände als alleinstehende Frau war die Moide von einer beispiellosen Lebensfreude gesegnet, aber auch mit einem sprichwörtlichen Humor und einer tiefen Dankbarkeit allem gegenüber, was das Leben mit sich brachte. Die frohmachende Botschaft des Glaubens, der sonntägliche Gottesdienstbesuch, und das tägliche Gebet waren tragende Säulen und Kraftquellen im Leben der Verstorbenen. Bis Ende Februar lebte die Moide in ihrem Wohnheim in Platt. Trotz liebevoller Betreuung durch ihre Nichte Roswita Raffl Pfandler nahmen die körperlichen Gebrechen derart zu, dass wiederholte Spitalsaufenthalte unumgänglich wurden. Die letzten zwei Monate verbrachte Maria Raffl im Altersheim in St.Leonhard, wo sie am 30. Juni 2018 der Herr von ihrem Leiden erlöste. Der Herr vergelte ihr das Gute, das sie im Leben getan hat. Arnold Rinner
Mouse in Psair 1941 „Do faalt eppis!“ „Ja wos denn eppr, wou?“ „Ja s Schorschnhaus isch nit ummr!“ „Joa, ginau wia iatz, wailmins ogiprochn hot mittlt in Summr.“ Anna Lanthaler
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Der vorliegende Text stammt aus dem erstmals 2011 erschienenen Werk „Unheimliches Tirol: 17 Geister- und Teufels sagen aus Nord-, Ost- und Südtirol“. Der Tiroler Autor Christian Kössler hat darin ursprünglich überlieferte Sagen neu erzählt und in die Gegenwart verlegt. Kössler ist Bibliothekar, Autor und Mitglied im Vorstand der IG Autoren Tirol. Er hat mehrere Bücher und Textbeiträge verfasst und ist seit 2007 mit seinen Texten im In- und Ausland unterwegs.
Am Wasser „Nach dem Tod meines Mannes befiel mich eine seltsame, fast verzehrende Rastlosigkeit. Ich begann wieder zu schreiben und zu malen, war auf Lesungen und organisierte Ausstellungen. Der Kontakt mit Menschen tat mir gut. Und wieder, wie schon vor vielen Jahren, begannen mich die Seen, Flüsse und Bäche zu faszinieren. Sie verleihen diesem Land im Gebirge seinen eigenen Charakter. Seine herbe, oftmals wild anmutende Schönheit. Diese Gewässer sind ein stetiger Begleiter, an die man vielleicht Erinnerungen knüpft, die lange irgendwo in den Tiefen der eigenen Seele zu ruhen schienen. Manches Mal aber … geschehen an den Ufern Dinge, die in einen Bereich münden, der nicht greifbar, der unerklärbar und unwirklich scheint. Ereignisse, die in eine Grenzwelt führen. Eine Welt, in der rastlose Seelen auf ziellosen Wegen wandern und denen es nicht vergönnt ist, die Ruhe der Toten zu finden. Ich verließ Meran am späten Nachmittag und fuhr nach Norden in Richtung Jaufenpass, weil ich am Abend noch einen Termin in Sterzing hatte. Zuvor jedoch wollte ich noch am Kalmbach, kurz vor St. Martin, einige Fotos und Zeichnungen machen. Ich erreichte die Brücke, die sich, auf beiden Seiten mit einem schmalen Gehweg versehen, über den Bach spannte und stellte mein Fahrzeug ab. Zur Linken führte ein Weg unterhalb des Brückenbogens, wo sich das Wasser den Weg über Kaskaden zur Passer suchte. Ich fotografierte, ich zeichnete die Wassermassen, Felsen und Steine. Weißes Papier färbte sich blau und grün und an den Stellen, wo das Wasser in die Tiefe stürzte und wieder auftraf, bildete die weiße Gischt seltsame und gestaltlose, sich ständig wieder verändernde Formen. Die Mündung des Baches war aber weder von diesem Standort noch oben vom Brückengeländer einzusehen und da ich auch dieses Motiv noch unbedingt einfangen wollte, kehrte ich zum Auto zurück und fuhr auf die andere Flussseite. Dort angekommen, nahm ich erneut meine Kamera und ging zur dicht verwachsenen Uferböschung. Die letzten Sonnenstrahlen fielen auf das glitzernde Wasser. Ich machte noch ein paar Schritte weiter und zoomte mit der Kamera zur Bachmündung. Dann sah ich sie. Dort drüben, auf der gegenüberliegenden Seite, saß eine junge Frau in einem weißen Kleid. Sie schien sich zu kämmen und starrte seltsam gedankenverloren in die eisigen Fluten, ohne ihren Blick aufzurichten. Ihr blasses, schmales Gesicht war unbeweglich wie das einer Statue, ein Windstoß blies durch ihre hellen Haare. Plötzlich geschah etwas Unfassbares. Ein Blutfleck bildete sich auf ihrer Wange, und obwohl das Mädchen
ihn sich wegwaschen wollte, blieb er wie ein unauslöschliches Mal. Dann… Dann erhob sie sich und stieg hinauf, den Bach entlang. Noch ein kleines Stück konnte ich sie ausmachen, bis sie schließlich spurlos verschwand. Ich hatte instinktiv mehrmals auf den Auslöser gedrückt, doch als ich mir die Bilder ansah, konnte ich niemanden darauf entdecken. Eine Täuschung war völlig ausgeschlossen, schließlich hatte ich das Mädchen klar und deutlich gesehen. Das Mädchen. Oder war es tatsächlich ein Wesen aus… der Schattenwelt? In den nächsten Tagen fuhr ich immer wieder an diese Stelle, wo ich jene Erscheinung zum ersten Mal bemerkt hatte. Ich sah sie immer wieder. Warum war sie noch nie jemandem aufgefallen? Schwiegen jene aus Angst, aus Scham, aus Respekt den Toten gegenüber? Was war hier passiert? Wer war diese Frau? Welche Schuld, welche furchtbare Schuld hatte sie auf sich geladen, um für immer in den Ketten dieser Zwischenwelt gefangen zu sein, aus denen sie sich nicht mehr lösen konnte? Meine Recherchen führten mich hin zu einer Sage, in der dieses Mädchen, so sagte es der Volksmund, verdammt war bis in alle Ewigkeit, seine Sünden abzubüßen. Als die Frau ein Kind auf die Welt gebracht hatte, verließ sie der Vater des Neugeborenen und aus Angst vor der Schmach tötete sie ihr eigenes Fleisch und Blut. Als die Fastenzeit zu Ende war, verschwand die Gestalt und sollte für fast ein Jahr nicht mehr auftauchen. Doch sie blieb fortwährend in meinen Gedanken und ich war entschlossen, ein Zeichen zu setzen. Es war ein Sonntagabend im April, nur vereinzelt fuhren Autos auf der Passeirer Straße. Ich ging zum Brücken geländer und blickte hinunter aufs Wasser, auf dieses ungebändigte und doch verspielte Wasser, das weit von da droben kam, um sich schließlich in der Passer zu verlieren, in ihr aufzugehen. Eine sanfte, beruhigende Stille kam auf. Mein Weg führte mich erneut unter die Brücke. Etwas unbeholfen und umständlich kletterte ich hinunter zum Bach. Dann zündete ich eine Kerze an, stellte sie auf einen großen Stein am Ufer und ging, ohne mich noch einmal umzublicken. Den Frieden zu finden. Eines Tages. Das wünsche ich ihr. Der Zug fährt in Richtung Süden, während ich diese Zeilen schreibe. Draußen ziehen Berge, Häuser und Bäume vorbei. Das Gras am Ufer der Etsch wiegt sich im Wind. Mein Blick richtet sich auf die Wellen. Dann schließe ich die Augen und träume von einer Nixe, die aus den kalten Fluten auftaucht. Sie singt seltsame Weisen, die klar und hell zu mir dringen. Aus einer fremden, aus einer fernen Welt. Und dann streckt sie ihre Hand nach mir aus.“
(Nach „Mädchengestalt am Kalmbach“ aus „Mythen und Sagen Tirols“, gesammelt und herausgegeben von Johann Nepomuk Ritter von Alpenburg) Der Autor Christian Kössler liest, am 31.10.2018, um 20 Uhr, in der lese.werk.statt St. Martin
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Der Grillentöter – Ar/ge Kunst Bozen, 2015
Auszeichnung für Kunstschaffende
Paul-Flora-Preis geht an Ingrid Hora Erfreulicherweise lassen immer wieder „Psairer Låntslait“ durch besondere Leistungen und Fähigkeiten weltweit aufhorchen, wobei stellvertretend Dr. Alfred Königsrainer, Hannes Ciatti, Herbert Pixner und Werner Heel genannt seien. Und so passt es auch ins Bild, dass der vom Bundesland Tirol und dem Land Südtirol gemeinsam gestiftete Paul-FloraPreis in diesem Jahr an die Südtiroler bildende Künstlerin Ingrid Hora ging, die in St. Martin aufwuchs und viele Jahre dort lebte und wohnte. Die Verleihung des mit 10.000 Euro dotierten Preises fand am 2. Juli im Taxispalais Kunsthalle Tirol in Innsbruck statt. Der Preis wird seit 2010 in Erinnerung an den 2009 verstorbenen Künstler Paul Flora abwechselnd in Tirol und Südtirol vergeben. Mit der Auszeichnung würdigen die beiden Länder hervorragende Leistungen junger Tiroler und Südtiroler Kunstschaffender in der zeitgenössischen bildenden Kunst. Über die Vergabe befindet eine Fachjury. „Ingrid Hora,“ erklärte Kulturlandesrat Philipp Achammer, „ist eine Künstlerin, die mit ihrem Schaffen soziale Themen vor dem Hintergrund des geschichtlichen und geographischen Kontexts bearbeitet
und mit ihrem Bewusstsein für ihre Wurzeln und der Offenheit für die Welt geradezu eine ideale Preisträgerin ist.“ Die Tiroler Kulturlandesrätin Beate Pal frader stellte fest, dass Ingrid Hora die Auswahlkriterien des Paul-Flora-Preises in hohem Maße erfülle: „Sie ist mit zahlreichen Beteiligungen an Ausstellungen und Artist-in-Residence-Programmen regional wie überregional bekannt und auf gutem Weg, sich international einen Namen zu machen.“ Ingrid Hora – in St. Martin aufgewachsen, lebt und arbeitet zurzeit in Berlin
Zum Werdegang der Künstlerin: Ingrid Hora wurde 1976 geboren und ist in St. Martin aufgewachsen. Sie studierte Architektur an der Technischen Universität in Wien und machte 2001/02 ihr Diplom sowie ihren Master am Bartlett University College in London. Zwei Jahre später absolvierte sie einen weiteren Master am Royal College of Arts in London. Zurzeit lebt und arbeitet Ingrid Hora in Berlin. 2003 erhielt Hora den Adolf-Loos-Staatspreis, worauf zahlreiche Einladungen zu Residencies in Deutschland, USA, Indien und China folgten. Die Künstlerin geht in ihren Werken immer vom Raum aus und entwickelt Raumkonzepte und –objekte. Den thematischen Ausgangspunkt ihrer Arbeiten gewinnt sie zumeist am Ort, an dem sie sich gerade befindet. Sie stellt in ihren Arbeiten immer wieder konkrete Bezüge zum Präsentationsort und den dort Lebenden her. Ein besonderes Merkmal ihrer Arbeiten sei, dass sie gerne mit Doppeldeutigkeiten spiele, so die Jurybegründung. Sie gehe von einem Thema aus und schaffe darum herum einen Kosmos. Dabei wählt Hora vielfältige künstlerische Techniken, etwa Zeichnungen, Fotografie, Video und Skulptur. An dieser Stelle sei Ingrid von Psairer Seite recht herzlich zu ihrem Erfolg gratuliert, verbunden mit viel Freude und Genugtuung bei ihrem zukünftigen künstlerischen Schaffen. Kurt Gufler
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PR-Informationen
Das Despar-Geschäft in Stuls neben der Pfarrkirche
Despar Stuls
Interview mit Ulrike Widmann Wie lange gibt es das Geschäft in Stuls bereits und seit wann seid ihr bei der Despar? 1958 hat mein Opa, der „Påss Sepp“, dieses Geschäft gebaut und eröffnet. 1963 hat es mein Vater übernommen und seit zwei Jahren sind wir wieder ein Despar-Geschäft. Wo glaubst du, liegen die besonderen Stärken und Vorteile deines Geschäftes? Ganz sicher in der Nahversorgung. Die Menschen wissen es sehr zu schätzen, dass man auch in einem kleinen Dorf wie dem unseren alles Notwendige erhält und nicht wegen jeder Kleinigkeit in die nächstgelegene Ortschaft fahren muss. Zudem ist es auch aus sozialer Sicht wichtig, dass es in einem Dorf ein Geschäft gibt wie natürlich auch eine Bar oder ein Gasthaus. Worauf legt der Stuller Kunde besonderen Wert, was ist ihm wichtig? Wichtig ist natürlich das Vertrauen der Kunden, dass sie merken, dass man stets bemüht ist, ihnen bestmögliche Ware anzubieten. Der Kunde soll das Gefühl haben, dass wir für ihn da sind und dass wir auch versuchen, das Warenangebot möglichst preiswert zu gestalten.
Kannst du auch auf besondere Kundenwünsche eingehen? Wenn es uns irgendwie möglich ist, versuchen wir natürlich für unsere Kunden fallweise die gewünschte Ware zu besorgen. In der Lebensmittelbranche ist letzthin sehr oft von regional, saisonal und Nachhaltigkeit die Rede. Wie werden diese Schlagwörter in eurem Geschäft umgesetzt? Wir bieten z.B. nur Eier aus Stuls an, andere würden von unseren Kunden wohl auch nicht angenommen angenommen werden. Ähnlich verhält es sich mit Marmeladen, Sirup usw., die aus der näheren Umgebung angeliefert werden. Wir sind stets bemüht, regionale Produkte anzubieten. Im Despar Stuls findet man alles für den Alltag
Wie erfolgt der Warentransport von Despar zu deinem Geschäft? Obst und Gemüse erhalten wir dreimal in der Woche frisch und die restlichen Produkte werden bei Bedarf zweimal die Woche geliefert. Die Liefer- und Bestelltermine sind einzuhalten und am nächsten Tag werden uns die Waren gebracht. Das finde ich schon toll, denn wir sind hier ja unterm Timmelsjoch. Was ist dir als Geschäftsführerin hinsichtlich Kundenbetreuung besonders wichtig? Der Kunde sollte das Gefühl haben, bei uns gut eingekauft zu haben, alles gefunden zu haben was er so braucht, ein paar Worte gewechselt zu haben und somit das Geschäft zufrieden verlassen.
Mitarbeiterin Christine und Ulrike Widmann
11 Passeirer Blatt – nr. 148, August 2018
Die SAD-Chauffeure bringen ihre Fahrgäste sicher und zuverlässig zu den jeweiligen Bestimmungsorten
im Einsatz für die Allgemeinheit
Ein großes Dankeschön an die SAD-Chauffeure „Hoi, wië schaugg’s aus, wieder amåll spaziirn foorn?“, solche oder ähnliche, zumeist witzig gemeinten Kommentare, müssen die SAD-Chauffeure in ihrer Arbeitszeit über sich ergehen lassen. Dabei sieht die Realität ganz anders aus! Denn ab September steht wieder die Hochsaison an, wenn sehr viele Urlaubsgäste den goldenen Südtiroler Herbst bei uns verbringen wollen und gleichzeitig natürlich die Schülerinnen und Schüler sicher zu ihrer jeweiligen Destination hin- und auch wieder zurückgebracht werden müssen. Für die Busfahrer ist ihr Berufsleben zweifelsohne mit sehr viel Disziplin verbunden, das heißt eine Feier am Vortag oder ähnliche Eskapaden liegen in keiner Weise drin. Zudem heißt es natürlich oft bereits um 5 Uhr aufstehen, ganz zu schweigen vom Winter, wenn es gar nicht so selten ist, dass des Öfteren Ketten montiert werden müssen und
Herbstmode neu eingetroffen!
eisige Straßen zusätzlich für beträchtliche Gefahren sorgen. Was bei einem Chauffeur von vorneherein nahezu vorausgesetzt wird, ist der möglichst taktvolle, freundliche Umgang mit den Fahrgästen. Zum einen fungiert man natürlich als Berater bzw. Reiseleiter, zudem muss man mit den Geniestreichen einiger pubertierender Jugendlichen zurechtkommen und des Öfteren auch Erziehungsarbeit leisten. Wenig Verständnis ernten die SAD-Chauffeure auch, wenn die Busse, wie eben im Herbst, überfüllt sind. „Es ist genau festgelegt“, erzählt mir ein Busfahrer, „wie viele Menschen wir im Bus mitfahren lassen können. Wenn diese Zahl erreicht ist, können wir niemand mehr zusteigen lassen, außer es verlässt jemand den Bus. Viele Fahrgäste an den Haltestellen sehen das natürlich nicht ein, wir Fahrer werden mit wüsten Beschimpfungen bedacht, der Stinkefinger wird uns gezeigt und mit den Fäusten wird mitunter auch gegen die Scheiben gehämmert. In diesem Chaos heißt es für uns stets Ruhe und kühlen Kopf bewahren, was nicht immer leicht ist! Wir würden natürlich gerne alle mitfahren lassen, aber wenn alle Plätze belegt sind, dürfen wir auch vom Gesetz her und versicherungstechnisch niemand mehr zusteigen lassen. Leider stellen wir immer öfter fest, dass allgemein Bildung und Respekt zusehends zu wünschen übrig lassen.“ „Es kommt mitunter vor“, berichtet ein anderer Fahrer, „dass ein Dienst um 4.50 Uhr beginnt und um 17.45 Uhr endet. Vor allem im Sommer, wenn bedingt durch das hohe Verkehrsaufkommen, Baustellen, Rad- und Motorradfahrer zusätzliche Gefahren lauern und beim Fahren höchste Konzentration vonnöten ist, gerät man in den Grenzbereich. Dabei ergeben sich täglich Situationen, wo wir fünfmal am Tag den Schutzengel brauchen und oft auch durch umsichtiges Fahren oder rechtzeitiges Bremsen ein Leben retten. Besonders die Fahrten zum Jaufenpass
sind enorm gefährlich, jedenfalls bin ich am Ende des Dienstes sowohl körperlich als auch mental total geschlaucht.“ Bei den Fahrten ergeben sich immer wieder unvorhergesehene Probleme oder Ereignisse, wobei zwei Vorkommnisse nachfolgend stellvertretend festgehalten werden: Gefährlich ist für ältere Mitbürger vor allem das Aussteigen und so kam vor einiger Zeit ein Mann zu Sturz und lag vor dem Hinterrad des Busses. Erst im letzten Moment bemerkte der Busfahrer, der die Fahrt fortsetzen wollte, durch aufgeregte Schreie das ganze Malheur, ansonsten wäre es wohl zu einem Drama gekommen. Ein anderes Mal verkeilte ein sechsjähriges Kind seinen Fuß dermaßen zwischen zwei Sitzen, dass die Feuerwehr anrücken musste, um das Mädchen aus seiner misslichen Lage zu befreien. „In unserem Beruf muss man stets in jeder Hinsicht mit allem rechnen“, erklärt mir ein Fahrer, „wenn ich meinen Beruf nicht gerne machen würde, hätte ich mich längst nach einem anderen Job umsehen müssen!“ An dieser Stelle scheint es wirklich höchst angebracht, den SAD-Chauffeuren auf das Herzlichste dafür zu danken, dass sie all die Fahrgäste, seien es Urlauber, Senioren oder auch unsere Kinder auf dem Weg zur Schule, sicher und zuverlässig zu ihren Bestimmungsorten bringen. Kurt Gufler kleinanzeige
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Das Publikum spendete bei der Abschlussvorstellung begeistert Applaus
St. Martin
Girlan
Martiner Theatercamp Wenn die Passeirer Vom 30. Juli bis zum 3. August war der mit den Jesuheimern … Vereinsaal von St. Martin von morgens bis abends besetzt. Eine ganze Woche lang hatte sich nämlich das erste „Martiner Theatercamp“ einquartiert. Gemeinsam mit dem Martiner Jugendtreff hatte der Verein GuitArt eine intensive Theaterwoche organisiert. Und zwar nicht, um ein Theaterstück einzustudieren und dieses zur Aufführung zu bringen, sondern vor allem, um an den eigenen schauspielerischen Fähigkeiten zu arbeiten und gemeinsam Ausdruck, Präsenz und Improvisation zu trainieren. Die renommierte Dozentin Marion Gamper aus Lana arbeitete mit 16 fleißigen und motivierten Passeirer Schauspieltalenten acht Stunden am Tag konzentriert an wichtigen Theatertechniken. Nicht einmal während des gemeinsamen Mittagessens fiel man aus der Rolle. Und natürlich wurde eine solche fleißige und fokussierte Arbeit auch mit dem nötigen Erfolg belohnt. Das Publikum, das sich zur Abschluss vorstellung im Rahmen des Mårtiner Kultursummers auf dem Dorfplatz eingefunden hatte, spendete begeistert Applaus. Und es hatte auch allen Grund dazu – liebevoll bewirtet vom Jugend beirat, konnte es sich zurücklehnen und einen lustigen und spannenden Theaterabend genießen, der von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern nicht nur glänzend gespielt wurde, sondern auch zur Gänze aus deren Feder stammte. Begeisterte Schauspielerinnen und Schauspieler, ein glückliches Publikum und die großzügige und unkomplizierte Unterstützung seitens der Gemeinde und des Bildungsausschusses von St. Martin sowie eines Sponsors lassen darauf hoffen, dass dieses erste „Martiner Theatercamp“ nicht das letzte gewesen sein wird. Simon Gamper
Das Jesuheim in Girlan hat mit der Pflegedirektorin der Stiftung St. Elisabeth, Maria Oberprantacher, einen direkten Draht zum Passeiertal. Es ist schon zur Tradition geworden, im Laufe des Jahreskreises immer wieder gemeinsame Aktionen zu starten. So kam es auch heuer im Mai wieder zum mittlerweilen 4. Oldtimerausflug, organisiert von Valentin Leimgruber. Ungefähr 60 begeisterte freiwillige Piloten, Senioren, Menschen mit Beeinträchtigung und Begleiter starteten mit ihren tollen Gefährten vom Jesuheim aus in die Haselstaude in St. Martin, natürlich erst nach der Segnung durch Hauskaplan Hubert Unterweger. Wie bereits im vorigen Jahr wartete in der Haselstaude Fam. Pichler auf uns und verwöhnte die Gruppe mit Speis und Trank und viel Passeirer Herzlichkeit. Erwähnenswert auf alle Fälle der beste Knödeltris aller Zeiten. Zufällig war auch Countrysänger und Mitglied des Gaudi- Orchesters Claudio vor Ort und gestaltete ganz spontan den musikaliJesuheimer in der Haselstaude
schen Rahmen für das Treffen. Fröhliche Tänze und lautes Mitsingen der Ausflügler ließen nicht lange auf sich warten. Dankbar und froh kamen alle wieder am späten Nachmittag heil nach Girlan zurück. Hingegen wie jedes Jahr, seit nun mehr als 26 Jahren, war es auch heuer am 3. Samstag im Juli soweit: das Gartenfest stand an. Heimbewohner, Mitarbeiter und natürlich auch die ehrwürdige Schwesterngemeinschaft freuten sich schon riesig auf den Nachmittag. Dr. Georg Untersulzner war wieder mit seiner Familie und seinen Freunden am Werk, um den Bewohnern ein tolles Grillfest zu bereiten. Nichts und niemand, auch nicht Regen, Blitz und Donnerwetter konnten ihn davon abhalten, im Garten geschützt den Grill aufzubauen und die Eingangshalle zum Festplatz umzugestalten. Dr. Untersulzner tauschte sein Stethoskop mit Fleischgabel und Grillbesteck und seinen Ärztekittel mit einer Grillschürze aus und machte sich ran an die Arbeit. Würstchen, Hamburger, Polenta und allerlei Salate wurden serviert. Hausgemachte Kuchen und leckeres Eis hingegen kamen als Krönung zum Nachtisch. Die Vereinigung Comedicus feiert heuer ihr 20-jähriges Bestehen und war mit lustigen Clowns anwesend, die Klein und Groß zum Lachen brachten. Bewohner, Pfleger und Angehörige schwangen ihre Tanzbeine und hatten viel Spaß, denn für die Musik sorgte Flour Fontana aus St. Martin mit dem „Passeirer Gaudiorchester“ und dies heuer bereits zum 8. Mal. In diesem Sinne hat sich zwischen dem Jesuheim und dem Passeiertal eine wahrhaftige Freundschaft entwickelt. Am Ende solcher Tage leuchten nicht nur die Augen der Bewohner des Jesuheimes, sondern auch jene aller Beteiligten, denn: „Die wahre Freude kommt zu jenen, die andere erfreuen“ (Theresa Keiter) Alexandra Latschrauner
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Kranzniederlegung am alten österreichischen Kriegerfriedhof unter dem Valparolapass
Lehrfahrt in Erinnerung an 100 Jahre „Tiroler Front in Fels und Eis“
Auf den Spuren der (Ur-)Großväter: Passeirer Schützen und Marketenderinnen am Valparolapass In Erinnerung an 100 Jahre „Tiroler Front in Fels und Eis“ begab sich eine Abordnung des Schützenbataillons Passeier, bestehend aus Jungschützen, Marketenderinnen, Schützen und Angehörigen auf die Spuren der Passeirer Standschützen von 1915. Auf der Busfahrt durch das Puster- und Gadertal erklärte Ehrenhauptmann Wolfram Klotz die Umstände, warum es zum Krieg und zum Einsatz der Passeirer Standschützen im Frontgebiet des Col di Lana kam. Wenige Tage nach der Segnung der neuen Standschützenfahne am 13. Mai 1915 am Sandhof und der Kriegserklärung Italiens an Österreich-Ungarn kam es zur Mobilisierung. Durch Glockengeläut und Böllerschüsse wurde das letzte Aufgebot, die Standschützen, bestehend aus vier Kompanien mit ca. 500 Mann, alarmiert. In St. Leonhard erhielten sie die Generalkommunion, ehe es zum Tal hinaus nach Meran ging. In Trient wurden alte und gebrechliche Männer ausgemustert; ein Teil des Bataillons kam sofort zum Lager Alpenrose des Rayon 5-Pustertal. Dort stellten sie mit Jägern des Deutschen Alpenkorps und Standschützen aus Enneberg und Silz den Jägersteig zum IncisaSattel her, den wichtigsten Nachschubweg zur Col di Lana-Stellung. Mit dem nachrückenden Rest des Bataillons
bezogen die Passeirer die Stellungen vom großen Setsass zum Castello und die Edelweißstellung unter dem österreichischen Sperrfort Tre Sassi am Valparolapass. Das Vorlesen aus Kriegsbriefen war für die Teilnehmer bewegend und erschütternd zugleich. Es hat wieder allen deutlich gemacht, wie viel Leid und Grausamkeit ein Krieg mit sich bringt. Bei herrlicher Weitsicht ging es vom Valparolapass Am Hexenstein
durch die Stellungen zum Hexenstein (ladinisch: Sas de Stria). Dieser bildete mit dem gegenüberliegenden Lagazuoi den unüberwindbaren Eckpfeiler der Tiroler Front. Auf dem Rückweg gelangte man zur Edelweißstellung. Diese bildete nach dem Scheitern aller Durchbruchsversuche der Italiener vom Falzaregopass ins Gadertal den heiß umkämpften Front abschnitt, ehe dieser sich dann zum Col di Lana hin verlagerte. Anhand ausgeteilter Frontkarten und den Schilderungen der Kriegsgeschehnisse konnte man sich in die Zeit von vor 100 Jahren versetzen. Vom Valparolasee, in welchem man immer noch die Einschläge der italienischen Artilleriegeschosse sehen kann, ging es ins alte österreichische Sperrfort Tre Sassi. Heute beherbergt die stark zusammengeschossene Festung ein Museum, in der man beeindruckende Zeugnisse des Dolomitenkrieges betrachten kann und noch einmal die Brutalität des Gebirgskrieges hautnah erlebt. Die anschließende Gedenkfeier im alten österreichischen Kriegerfriedhof unter dem Valparolapass bildete den Abschluss. Dabei gedachten die Teilnehmer der 213 gefallenen und vermissten Passeirer Krieger im Ersten Weltkrieg, aber auch der 1190 Heimkehrer. „Diese fanden eine andere Heimat wieder, eine Heimat, in der sie bald zu Menschen 2. Klasse wurden, die faschistische Zwangsherrschaft erdulden und vielfach noch in den Zweiten Weltkrieg einrücken mussten“, so die abschließenden Worte von Wolfram Klotz. Mit der Niederlegung eines Kranzes am Friedhofskreuz, dem Anzünden einer Kerze und einem gemeinsamen Gebet fand diese Lehrfahrt ihren Abschluss. Wolfram Klotz
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Spannende Lesung von Benno Pamer auf der Jaufenburg
Buchpräsentation – Jaufenburg
Ein Weltenretter aus Südtirol
Am Freitag, den 27. Juli, passend zur Mondfinsternis, stellte Benno Pamer auf der Jaufenburg in St. Leonhard in Passeier sein Buch „Das Vermächtnis“ vor. Viele Freunde und Wegbegleiter des Passeirer Autors waren dabei und verfolgten den Showdown des dritten und letzten Teils
der Seraphim-Saga. Die Musik kam wie immer vom Chor „Young Voices“, bei dem der Autor mitsingt und der bei den meisten Präsentationen dabei ist. Der Mystery-Roman „Das Vermächtnis“ beschließt die Reihe Seraphim: Engel Noah stellt fest, dass seine Widersacher mit der mächtigen Pharmaindustrie gemeinsame Sache machen und damit versuchen die Weltherrschaft an sich zu reißen. Viel Erfolg kann der Autor, Familienvater und Geschäftsführer von „Torggler Chimica“ Benno Pamer mit seiner Sera-
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15 Passeirer Blatt – nr. 148, August 2018
Promotion im Fach Physik
Herzlichen Glück wunsch an Tobias Ver dorfer zum Doktor der Naturwissenschaften Vor kurzem promovierte Tobias Verdorfer aus St. Liërt mit Bravour im Fach Physik und bekam somit den Titel eines Dr. rer. nat. verliehen, wozu ihm seine Familie, insbesondere seine Mutter Maria und seine Schwester Stefanie, ganz herzlich gratulieren möchten. Naturwissenschaften und vor allem Physik haben Tobias schon in seiner Jugend viel Spaß bereitet und sich schließlich im Laufe der Schulzeit zu einer Leidenschaft entwickelt. 2007 maturierte Tobias am Realgymnasium „Albert Einstein“ in Meran. Dem Physikstudium nach der Matura eine Chance zu geben, schien damals der richtige Schritt zu sein. Heute sagt Tobias, dass es die richtige Entscheidung war, denn in den letzten Jahren konnte er seiner besonderen Leidenschaft mit Begeisterung nachkommen und hat dabei unglaublich viel Interessantes und Nützliches gelernt. Von 2008 bis 2014 absolvierte er sein Studium zum Bachelor und Master in Physik an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Von 2014 bis 2018 arbeitete Tobias als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für angewandte Physik und Biophysik an der Ludwig-MaximiliansUniversität München und promovierte schließlich mit Note 1.0 mit seiner Dissertation „Multiplexed Single-Molecule Force Spectroscopy and Activity Studies on Cellulosomes“. Im Laufe seiner Promotion hat Tobias die mechanische Stabilität und auch die Aktivität von Multienzymkomplexen namens Cellulosomen untersucht. Cellulosome
Tobias Verdorfer (Bildmitte) nach bestandener Promotion im Kreise seiner Familienangehörigen
bauen cellulosehaltige Biomasse sehr effizient zu einfachen Zuckern ab und können in anspruchsvollen Umgebungen gefunden werden. Aus diesem Grund sind Cellulosome von großem Interesse in industriellen Anwendungen, wie zum Beispiel der effizienten Gewinnung von Biotreibstoff aus agrarwirtschaftlichen Pflanzenabfällen. Die Publikationen von Tobias, sowie die von ihm entwickelten Messinstrumente und -methoden, werden in Zukunft zu einem besseren Verständnis der Stabilität und Funktionsweise dieser beeindruckenden Enzymkomplexe beitragen. Während seines Studiums konnte Tobias außerdem verschiedene Konferenzen und Universitäten in Europa und auch den U.S.A. besuchen und sich dabei mit Wissenschaftlern aus aller Welt austauschen. Beruflich wird sich Tobias in Richtung industrielle Forschung und Entwicklung, eventuell in der Automobilindustrie, orientieren. Nach bestandener Promotion möchte Tobias fürs Erste den Sommer genießen, Urlaub machen und wieder mehr Zeit mit seiner Familie und Freunden im Passeiertal verbringen. Vor allem freut er sich auf eine leckere Pizza und ein paar kühle Bier zu später Stunde im Pub Hölle
beim Brückenwirt. Zu guter Letzt ist es Tobias ein großes Anliegen, sich bei seiner Familie, seinen Freunden in München und im Passeiertal sowie seiner Freundin Lisa zu bedanken, ohne deren langjährige Unterstützung und Rückhalt seine Erfolge der letzten Jahre nicht möglich gewesen wären. Kurt Gufler Senioren Platt-Pfelders
Ausflug zur Muatterle-Kapelle Vor kurzem wanderten die Senioren PlattPfelders zur neu restaurierten Kapelle „Muatterle, Maria an der Quelle in Hütt“. Josef Mair vom Hütterwirt hatte die Kapelle wunderschön erneuert. Auch Pfarrer Oswald Kuenzer war gekommen, um die Kapelle zu weihen. Mit Gebeten und schönen Liedern wurde diese Feier umrahmt. Anschließend wanderten die Senioren zum nahegelegenen Gasthaus zu einem Karterle und einer guten Marende. Dem Herrn Pfarrer und dem Hütterwirt ein großes „Vergelts Gott“. Maria Raffl Bei der Muatterle-Kapelle in Hütt
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Die ZuhörerInnen lauschten in der vollbesetzten Stuller Pfarrkirche dem Klang der einzelnen Chöre
Stuls
Mariensingen der Chöre von Hinterpasseier Am Samstag, 26. Mai, fand in der Pfarr kirche von Stuls ein Mariensingen der Chöre von Hinterpasseier statt. Nach einer intensiven Probenarbeit (die Chöre hatten ein dicht gedrängtes Programm zu absolvieren; Pfingsten, Mariensingen, 50-jähriges Priesterjubiläum Oswald Kuenzer, Fronleichnam. Da soll noch jemand sagen, die Chöre sind nicht gefordert!) und Vorbereitung auf diese einmalige Veranstaltung, lauschten die Zuhörer in der vollbesetzten Stuller Pfarrkirche dem Klang der einzelnen Chöre. Den Beginn machte das Bläserduo Gernot Reich und Hans Pamer mit einer schönen Bläserweis. Anschließend erklärte der Vorsitzende des Bildungsausschusses und der Arbeitsgruppe Oswald Gufler kurz das Projekt „Stuller Kirchengeschichte“, das Mariensingen ist ein Teil davon. Einige Veranstaltungen wurden schon abgehalten, so z. B. ein Erzählkreis mit den älteren Dorfbewohnern von Stuls. Sie berichteten über mündlich Überliefertes vom Kirchenbau und interessanten Begebenheiten vom religiösen Leben von früher. Im März hatte uns Herr Pfarrer Oswald Kuenzer bei einer Kirchenführung die Heiligen und die Malereien unserer Kirche erklärt. Im April hatten wir einen sehr interessanten Vortrag vom Amerikaner Philipp Katz, welcher 1972 über 10 Monate in Stuls forschte und erforschte. Ein besonderer Schwerpunkt des gesamten Projektes ist das Gemeinsame, es werden immer möglichst viele mit eingebunden und zur Mitarbeit eingeladen. Dieses Mal war es der KVW Stuls, welcher die Vorbereitung für den anschließenden gemütlichen Teil im
Bürgersaal von Stuls übernommen hatte. Der Vorsitzende wies darauf hin, dass diese Veranstaltung kein Leistungssingen sei, sondern es solle die Freude am Singen im Vordergrund stehen. Pfarrer Oswald Kuenzer machte eine kurze geistliche Einführung: „Es ist vor allem Vorabend vom Hochfest der Drei faltigkeit. Maria steht in ganz inniger Beziehung zur Dreifaltigkeit, wie auch am Deckengemälde sehr gut zu erkennen ist. Sie ist von der Kirche verehrt als die Tochter des Vaters im Himmel, die Mutter des Sohnes Jesus Christus und die Braut des heiligen Geistes. Sie kann uns Fürsprecherin und Vorbild sein, eine ähnlich gute Beziehung zum dreifaltigen Gott anzustreben. Denn der dreifaltige Gott möchte auch in uns, in unserer Mitte, in unseren Herzen wohnen und durch uns wirken. Jedes Kreuzzeichen und Ehre sei dem Vater erinnert uns ja an die Dreifaltigkeit“. Anschließend gaben die einzelnen Chöre ihre gut einstudierten Lieder zum Besten. Es wurde von alpenländischen Volksweisen, über englischen, kirchlichen und lateinischen Marienliedern ein vielfältiges Programm geboten. Es ist erstaunlich, wie bunt die Chorlandschaft im Hinterpasseier ist. Jeder Chor brachte 3 bis 4 Lieder zum Erklingen. Das Schöne am Mariensingen war, dass sich Kinder- Jugend- und Kirchenchöre daran beteiligt haben. Ausführende Chöre: Kirchenchor Moos: Leitung Martin Pirpamer; Jugendchor Moos: Leitung Irene Eschgfäller; Kirchenchor Platt: Leitung Dorothea Fauner; Kirchenchor Pfelders: Leitung Luis Hofer; Frauensinggruppe Stuls: Leitung Stefanie Righi; Kindersing-
gruppe Stuls: Leitung Stefanie Righi. Vor dem gemeinsamen Schlusslied aller 6 beteiligten Chöre, erteilte uns der Herr Pfarrer noch den marianischen Segen. Darauf erklang das Lied „Gegrüßt seist du Maria“ von Josef Butz stimmgewaltig durch die Stuller Kirche, dirigiert vom Chorleiter Martin Pirpamer. Nach einem lange anhaltenden Applaus wurde die musikalische Veranstaltung beendet und zum gemütlichen Teil in den Bürgersaal von Stuls gewechselt, wo noch viel diskutiert und Meinungen ausgetauscht wurden. Natürlich durfte auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kommen. Es war eine sehr gut besuchte und lobenswerte Veranstaltung, dieser Meinung waren nicht nur die Zuhörer sondern auch die Chöre selbst. Es wurde der Wunsch auf Wiederholung geäußert. Zum Schluss sei noch allen teilnehmenden Chören, dem Pfarrer und den Organisatoren ein „herzliches Vergelts Gott“ ausgesprochen. Dort, wo viele zusammen helfen, kann etwas Schönes entstehen. Oswald Gufler
Die Pfarrkirche von Stuls
17 Passeirer Blatt – nr. 148, August 2018
Das Festivalgelände und der Zeltplatz am Samstagmorgen vor dem Seelenkogel
Kresspichl
Crystal-Mountain-Festival Am letzten Juliwochenende fand beim Kresspichlguet zum ersten Mal das Crystal-Mountain-Festival statt. Unter der beeindruckenden Bergkulisse von Imst und Seelenkogel rockten an den zwei Tagen 13 internationale Bands. Die vielen Besucher, die zum Teil weite Wege auf sich nahmen (München, Paris, Prag, Huelva, Australien), ließen sich bei freiem Eintritt auch von etwas Regen die gute Stimmung nicht verderben. Am Freitag stand Metal auf dem Programm und der Zeltplatz war schon früh
recht gut gefüllt. Nach einem unnachahmlichen DJ-Set am späten Nachmittag wurde das Festival durch den Premierenauftritt der Passeirer Band „Ronins“ gebührend eröffnet. Der musikalisch harte Tag ging mit den Österreichern von „Infected Chaos“ zu Ende. Am Samstag waren dann etwas sanftere Töne angesagt: Stoner-, Doom- und Psych-Rock standen auf dem Programm. Nicht nur die Headlinder, „The Atomic Bitchwax“ aus den USA, sorgten dabei für wackelnde Köpfe vor der Bühne.
Organisiert wurde das Festival vom Passeirer Kulturverein „Kosmos“, dem es gelungen ist, ohne finanzielle Unterstützung von öffentlicher Seite für musikalische Abwechslung zu sorgen und auch viele „Auswärtige“ ins Hinterpasseier zu locken. In diesem Zuge möchten sich die Organisatoren recht herzlich für die reibungslose Zusammenarbeit mit der Gemeinde Moos bedanken. Für „Kosmos“ war es wichtig, nachhaltig zu arbeiten und so sollte auf der Wiese des Kresspichl guets Mitte August nicht mehr viel vom Festival zu sehen sein und noch ein schönes „Gruamit“ wachsen. Natürlich gab es bei der Premiere dennoch kleine organisatorische Schwierigkeiten, denen zwei Zaunlatten zum Opfer fielen. Von erfahrenen Festival-Besuchern aus In- und Ausland gab es Lob für die fabelhafte Landschaft, die Auswahl der Bands und die leckeren Pizzas aus dem mobilen Holzofen. Vom Zeltplatz starteten einige der weitgereisten Besucher tagsüber zu Wanderungen in die schöne Bergwelt des Pfelderer Tals. Der Kresspichl selbst lag gegenüber der Bühne und wurde von einigen Zuschauern als natürliche Tribüne verwendet, dennoch war der Platz zwischen Bühne und Mischpult bei den meisten Künstlergruppen gut besucht. Allein Teig und Zutaten zollten dem Können der jungen Passeirer Pizzabäcker und dem Hunger der Besucher Tribut und gingen frühzeitig zur Neige. An dieser Stelle möchten wir uns bei den vielen Sponsoren aus dem gesamten Tal, die uns unterstützt haben, inständig bedanken. Ein aufrichtiges Vergelts Gott gebührt Julia und Franz vom Kresspichlguet, die den Platz und Wasser zur Verfügung stellten und uns auch sonst jederzeit unterstützt haben. Ein besonderer Dank gilt den vielen freiwilligen Helfern – oone enk war dës nië mëiglich giweesn. Michael Hofer
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Natur & umwelt
Die Dohle brütete im Frühjahr 2018 erstmals im Passeier, auf der Jaufenburg Foto: Christian Widmann
Neue Brutvogelart im Passeier
Die Dohle Mehr als überrascht zeigten sich Vogelkenner aus dem Raum Passeier ab Anfang März 2018 über die Beobachtungen von Dohlen, die zusammen mit Rabenkrähen im Umfeld des Sandhofes nach Nahrung suchten. Erstaunt über das Auftauchen der Dohle im Passeier war man deshalb, weil diese Vogelart seit Beginn vogelkundlicher Aufzeichnungen in Südtirol ausschließlich im Gebiet um Bruneck, im Raum Brixen – Bozen und in der Gegend von Glurns – Schluderns vorkommt. Das Erscheinen dieser kleinen Krähe, wie die Dohle auch genannt wird, war anfänglich schwer einzuordnen. Eher stand die Vermutung im Raum, dass die insgesamt acht Neuankömmlinge sich vorübergehend hierher verirrt hatten und schon bald wieder wegziehen würden. Die wiederholte Beobachtung der Vögel bis in den Mai hinein, erhärtete schließlich die Annahme, dass der kleine Dohlentrupp mit größter Wahrscheinlichkeit im Gebiet von St. Leonhard brüten würde, immer mehr. Mit besonderem Eifer inspizierte Peter Hofer im Nahbereich des Sandhofes das Gelände und hielt Ausschau nach möglichen Neststandorten oder flüggen Jungvögeln. Im Mauerwerk der Jaufenburg gelang es dem begeisterten Vogelkenner dann tatsächlich, in einem Hohlraum Jungvögel zu entdecken und zu fotografieren. In Vogelkundlerkreisen war demgemäß die Freude über den ersten Brutnachweis dieser Tierart in
Verbreitungskarte der zweifarbigen Segge in Südtirol Quelle: Naturmuseum Südtirol
einem neuen Gebiet sehr groß und zählt zu einem der Höhepunkte in der Vogelwelt im Jahr 2018 im Passeier. Nachfolgend ein kurzes Porträt der Dohle, die nicht mit der in höheren Gebirgslagen lebenden Alpendohle, die einen gelben Schnabel und rote Füße hat, verwechselt werden darf. Dohlen sind silbrig schwarze Krähenvögel, die deutlich kleiner als Rabenkrähen sind. Sie leben sehr gesellig und halten mit einem markanten „kiakk“-Ruf untereinander Kontakt. Wie Rabenkrähen sind auch Dohlen Allesfresser und haben auf ihrem Speisezettel sowohl pflanzliche als auch tierische Kost. Zur Nahrungssuche brauchen sie weite und offene Wiesen und Weiden mit einem vielseitigen Angebot an Insekten. Wie bei Rabenvögeln üblich, leben die Dohlen in Dauerehe. Ihre Nester legen die Vögel in Felsnischen und Gebäudehöhlen an, vorzugsweise in hohen und mardersicheren Türmen. In der Regel brüten sie im April/Mai in drei Wochen 4 – 6 Eier aus. Wie die in Gebirgen beheimateten Alpendohlen sind auch die Dohlen Flugkünstler, die akrobatische Luftspiele vollführen können. Dohlen gehören zu den intelligentesten Vögeln überhaupt. Ihre Lernfähigkeit hat bereits den Verhaltensforscher Konrad Lorenz beeindruckt. Ins Rampenlicht rückte der Rabenvogel mit Köpfchen 2012 mit der Wahl zum Vogel des Jahres. Im mitteleuropäischen Raum leidet die Art besonders darunter, dass bei Gebäudesanierungen und Hausrenovierungen ihre Brutplätze verloren gehen. Arnold Rinner
Neu entdeckte Pflanze in Passeier
Die zweifarbige Segge, ein Neufund für den Naturpark Texelgruppe Der 31391 Hektar große Naturpark Texelgruppe beeindruckt durch seine Symbiose aus vom Menschen geschaffenen Lebensräumen und einer wilden, vom Menschen kaum noch veränderten, Naturlandschaft. In diesem bunten Mosaik gedeihen eine Fülle an Blütenpflanzen. Besondere Lebensräume im Parkgebiet stellen sandige von Berg- und Gletscherbächen überschwemmte und überrieselte Gebiete dar. Diese alpinen Schwemmböden beherbergen eine Reihe von unscheinbaren Moosen, Pflanzen und Sauergräsern, die ganz spezielle ökologische Nischen besiedeln. Besonders erfreut waren Frauenmantel – Experte Georg Aichner und Arnold Rinner am 2. 8. 2018 auf den Andelsböden vom Fund der Zweifarbigen Segge, die bislang im Raum Passeier und im Gebiet des Naturpark Texelgruppe nicht bekannt war. Nachfolgend ein Kurzporträt der neu entdeckten Pflanze: Die zweifarbige Segge (Carex bicolor) ist ein 5 bis 20 cm hohes Sauergras mit graugrünem, meist gebogenem, Stängel. Von besonderer Schönheit ist der aus 3 bis 5 Ähren bestehende braunschwarze mit grünen Mittelstreifen gezeichnete Blütenstand. Als extreme
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Erschliessung durch Personenseilbahn
Die Zwickauer Hütte – Schutzhaus oder Panoramahotel? Pionierart folgt das Pflänzchen rasch dem zurückweichenden Gletscher. Als Lebensraum bevorzugt dieses Relikt aus der Eiszeit periodisch überschwemmte Gebiete. Das Pflänzchen steht nie am reißenden Bach, sondern an sandigen Standorten in Bachnähe. Diese Lebensräume erfahren im Frühjahr bei der Schneeschmelze und beim Tageshöchstwasserstand der Bäche ein leichtes Überrieseln. An diese periodische Überrieselung mit kaltem, klarem, sauerstoffreichem, basisch bis schwach saurem Wasser ist die Keimfähigkeit der Samen gebunden. Arnold Rinner Die zweifarbige Segge ist ein Relikt aus der Eiszeit. Das Sauergras konnte heuer erstmals im Gebiet des Naturpark Texelgruppe nachgewiesen werden Foto: Arnold Rinner
Der Wanderweg Nr. 6A führt von Pfelders über den Kuehberg und den Laabberg zur Schneidalm, und weiter zur Oberen Schneid, bis man schließlich die Zwickauer Hütte erreicht. Dabei durchwandert man verschiedene Höhenstufen mit einer Fülle an intakten Pflanzen- und Tiergesellschaften. Im Winter sind diese sonnenbeschienenen Hänge ein wichtiger Rückzugsort vieler Tierarten. Errichtet 1899 von der Alpenvereinssektion Zwickau thront die gleichnamige Hütte – nach einem Wiederaufbau 1983 – am sogenannten Weißen Knott auf fast 3000 Metern über dem Meer. Sie bietet Platz für ca. 60 Gäste und belohnt die BergsteigerInnen mit einem einzigartigen Panorama über den Großteil der Südtiroler Bergwelt und darüber hinaus. Beliebt ist die Hütte außerdem als Etappenziel des Tiroler Höhenweges und der 13-Hütten-Tour. Weil sich die bestehende Materialseilbahn in schlechtem Zustand befindet, wurde von der Schiliftgesellschaft Pfelders die Idee aufgeworfen, eine Seilbahn mit Personenbeförderung zu verwirklichen. Der gesamte Anstiegsweg und die Schutzhütte liegen im Naturpark Texelgruppe und im Natura 2000-Gebiet und somit in einem Schutzgebiet von europäischer Wichtigkeit. Der Naturpark Texelgruppe wurde vor 43 Jahren gegründet, dessen oberstes Ziel war und ist weiterhin die Erhaltung unserer einzigartigen Kulturund Naturlandschaft. In Planung befind liche Großprojekte wie beispielsweise ein Stausee im Pfossental oder ein Schigebiet
in Sprons wurden mit der Gründung des Naturparks unterbunden. Die im Park verlaufenden Wanderwege werden vorbildlich gepflegt und erfreuen sich bei Gästen aus mittlerweile der ganzen Welt größter Beliebtheit. Mit der Erschließung der Zwickauer Hütte sind negative Folgen für die Pfelderer Bergwelt zu erwarten. Die geplante Seilbahn ist für den Sommer- und Winter betrieb gedacht, wenngleich ohne Schipisten. Betrieben von der Liftgesellschaft ist jedoch von weiteren, auch schitechnischen Erschließungen (bis hin zur Verbindung mit dem Ötztaler Schikarussell) auszugehen sowie vom Ausbau der Schutzhütte zu einem Panoramagasthaus. Der Tourismus ist landesweit (und gerade in Passeier) ein wichtiger Bestandteil unserer Wirtschaft. Der Zuwachs der letzten Jahre spricht eine deutliche Sprache. Nur: eine Personenseilbahn auf die Zwickauerhütte, die einen schnelllebigen Massentourismus befördern würde, kann nicht im Sinne der Schlagworte der Pfelderer Tourismustreibenden sein, die lauten: Ursprünglichkeit, Langsamkeit, sanfte Mobilität! Als Bedienstete des Amts für Naturparke treten wir für die Beibehaltung einer Materialseilbahn ein, und somit für den Erhalt der Zwickauer Hütte als Schutzhaus in einer ursprünglichen Landschaft. Und mit dieser Haltung stehen wir nicht alleine da … Naturparkbetreuer des Naturparks Texelgruppe, Gernot Reich
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vereine & verbände
BFI Max Pollinger, BFP-STV Erwin Kuppelwieser, Patin Luzia Platter, KDT Markus Platter, Patin Inge Hofer, BFP Erhard Zuech und Ehrenkommandant der Feuerwehr Moos Anton Platter Foto: Hubert Gögele
Freiw. Feuerwehr Moos
Segnung des Tanklöschfahrzeugs Am Samstag, den 2. Juni, war es endlich soweit. Die Feuerwehr Moos konnte das neue Tanklöschfahrzeug mit der Segnung offiziell in den Dienst nehmen. Zu diesem Anlass wurde ein großes Feuerwehrfest organisiert. Beim feierlichen Einzug vom hl. Bichl in Moos marschierten unter den Klängen der Musikkapelle Moos die Fahnenabordnungen, die Patinnen, die Ehrengäste, die Feuerwehren mit Abordnungen aus dem Passeier- und Ötztal sowie die Feuerwehr Unterdigisheim aus Deutschland mit dem neuen Tankwagen zum Festplatz am Sand ein. Dort fand ein Wortgottesdienst statt, welcher von Pfarrer Oswald Kuenzer zelebriert wurde. Darauf trat Kommandant Markus Platter ans Rednerpult und begrüßte die Anwesenden. Er verlas den Werdegang der notwendig gewordenen Neuanschaffung. Er bedankte sich im Besonderen bei der Arbeitsgruppe rund um Devid Fontana, die in kürzester Zeit ein Konzept für den Aufbau und die Ausstattung des Fahrzeugs zusammengestellt hatte. Nach Einholung von drei Angeboten konnte das Tanklöschfahrzeug schließlich bei der Firma Kofler in Auftrag gegeben werden.
Devid Fontana schilderte die technischen Daten des etwa 330.000 Euro teuren Tankwagens. Es handelt sich um ein Fahrgestell der Firma MAN TGM 13.290, welches von der Firma Kofler Fahrzeugbau in Lana zum Feuerwehrfahrzeug aufgebaut wurde. Dabei wurde auch eine Auflastung auf 15 t vorgenommen. Das Fahrzeug ist mit Allantrieb und Automatikgetriebe ausgestattet. Der Radstand wurde um 25 cm auf 3,40m gekürzt, um eine größere Wendigkeit auf den engen Bergstraßen zu erreichen. Die originale Doppelkabine bietet Platz für sechs Mann, davon für drei Atemschutzträger. Der Inhalt des Wassertanks beträgt 2500 Liter. Zudem verfügt das Fahrzeug über einen 80l fassenden Schaumtank und eine Löschwasserpumpe für Normal- und Hochdruck. Eine weitere wichtige Ausstattung ist die RotzlerSeilwinde mit 5 Tonnen Zugkraft, welche bereits in der Zwischenzeit mehrfach gebraucht wurde. Als Beleuchtungs material wurden ein LED-Lichtmast sowie eine LED-Umfeldbeleuchtung installiert. Weiters kamen zwei Hockdruckhaspeln und neues Schlauchmaterial sowie verschiedenste Arbeitsmaterialien und -geräte, wie z. B. Armaturen, Greifzüge, Hebekissen und eine Wärmebildkamera an Bord. Es folgten die Grußworte von Bürgermeister und Feuerwehrkamerad Gothard Gufler, welcher sich noch gut daran zurück erinnern konnte, wie er vor 30 Jahren mit einigen Kameraden nach Deutschland
gefahren ist, um das alte Feuerwehrfahrzeug, den UNIMOG 1300L, bei der Firma Ziegler abzuholen. Der Bezirksfeuerwehrpräsident Erhard Zuech sprach die Dringlichkeit des Ankaufs an und bedankte sich bei der Gemeindeverwaltung für die schnelle Zusage. Nachdem beim alten Fahrzeug gehäuft technische Defekte an der Pumpe auftraten, kam man nicht mehr umhin, den Neuankauf anzugehen. Er wünschte noch allen viel Freude mit dem Gerät und dass alle stets gesund von den Übungen und Einsätzen zurückkehren mögen. Anschließend wurden zwei Ehrungen vorgenommen. Franz-Josef Pflug wurde mit dem Verdienstkreuz in Gold und Kilian Pajonk mit dem in Silber geehrt. Zum Höhepunkt der Feierlichkeit nahm Hw. Oswald Kuenzer schließlich die Segnung des neuen Tanklöschfahrzeuges unter dem Beisein der Patinnen Inge Hofer und Luzia Platter vor. Anschließend konnte mit dem weiteren Festprogramm fortgefahren werden, wobei die Musikkapelle Moos den Frühschoppen einleitete. Am Nachmittag gab es für Groß und Klein allerhand zu besichtigen und zu entdecken. Neun verschiedene Feuerwehren waren mit ihrem Tanklöschfahrzeug nach Moos gekommen, um ihr Fahrzeug zu präsentieren. Für die Kinder wurde auch mit einem Streichelzoo und einer Hüpfburg für Spaß und Unterhaltung gesorgt. Die Feuerwehr St. Martin führte zusammen mit dem WK Passeier eine Schauübung durch. Dabei musste eine verletzte Person unter Zuhilfenahme von hydraulischem Rettungsgerät aus einem Fahrzeug geborgen und versorgt werden. Das Trio Lutz spielte mit flotter Musik zum Tanz auf. Die „Männer der Berge“ und die „Stockhiatla“ aus der Kärnten sorgten für das Abend- und Nachtprogramm. Abschließend möchte sich die Feuerwehr Moos noch bei allen Spendern und Gönnern herzlich für die großzügige Unterstützung bedanken. Hubert Gögele
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Alm in Hinterpasseier zu vergeben Die Essalm (Föss) in Rabenstein (Gemeinde Moos in Passeier) wird für den Sommer 2019 mit Leihvertrag vergeben. Nur Galtvieh, kein Ausschank. Interessierte können sich unter Tel. 348 7099453 melden (ab 19 Uhr).
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Gesundheit & soziales Ab 1. September
Neues Impfzentrum im Sprengelsitz in St. Leonhard Das Thema Impfungen wird bekanntlich seit jeher heftig debattiert und viele Familien sind mit Fragen und Unsicherheiten rund ums Impfen konfrontiert. Spätestens, wenn das Einladungsschreiben zur Impfung ins Haus flattert, ist es notwendig, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen. In den letzten Monaten wurden in allen Sprengeln des Landes einheitliche Impfzentren errichtet. Alle organisatorischen Abläufe, welche früher in den jeweiligen Gemeindeämtern durchgeführt wurden, sind mit der Errichtung der Impfzentren vom Südtiroler Sanitätsbetrieb übernommen worden. Auch im Sprengelsitz St. Leonhard werden ab 01. September 2018 alle Tätigkeiten rund ums Impfen angeboten. Jeweils montags werden im neu errichteten Impfzentrum ganztägig Impfungen
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durchgeführt. Eine Ärztin oder ein Arzt des Dienstes für Hygiene und öffentliche Gesundheit Meran, bietet in Zusammenarbeit mit den zwei Passeirer Sanitätsassistentinnen Elke Caminada und Brunhilde Pichler sämtliche Impfungen an. Die Termine für die Pflichtimpfungen werden, wie bisher, mittels einmaliger Einladung auf dem Postweg an die Bürger verschickt. Auch Informationen zu den Impfungen oder Auszüge aus dem Impfregister erhält jeder Bürger ab sofort im neuen Impfzentrum. Sollte jemand am Termin der schriftlichen Impfeinladung nicht erscheinen oder aus irgendwelchen Gründen verhindert sein, so kann ein neuer Termin über die einheitliche Landesvormerkstelle unter der Telefonnummer 0472 250 900 vorgemerkt werden.
Impfzentrum Sprengel Passeier Sprengelsitz St. Leonhard, Passeirer Straße 3, 1. Stock (bei Eltern-Kind-Beratung). Kontakt und Informationen: Te. 0473 659 517 Landesweite Vormerknummer: 0472 250 900 Edith Lahner
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Auch für empfohlene Impfungen können Termine nur mehr über die einheitliche Landesvormerkstelle vorgemerkt werden. Auffrischimpfungen gegen Tetanus und auch die Grippeschutzimpfung können noch beim Hausarzt durchgeführt werden. Termine für eine Fernreise-Beratung werden, wie bisher, nur im Sitz für Hygiene und öffentliche Gesundheit in Meran angeboten. Durch die Errichtung des Impfzentrums ist es gelungen, die Sprengelhygieneärzte von der Impftätigkeit zu entlasten und den Benutzern den Zugang zu Impfungen zu erleichtern. Das Warten am Impfnachmittag im überfüllten Wartesaal beim Amtsarzt gehört somit der Vergangenheit an und bedeutet für alle Beteiligten eine qualitative Verbesserung dieses Dienstes.
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Sprechtage für das Passeiertal
KVW organisiert Volksanwältin Gabriele Morandell
Ulrich Königsrainer (Präsident), Silvia Lanthaler (Direktorin), Luca Critelli (Abteilungsdirektor), Martha Stocker (Landesrätin), Beatrix Kaserer (Verband der Seniorenwohnheime Südtirols)
St. Leonhard
Qualitätssiegel RQA für das Altersheim St. Barbara Das Qualitätssiegel RQA (relevante Qualitätskriterien in der Altenarbeit) ist ein Nachweis gelebter Qualität und ein hervorragendes Instrument, um die Organisationsentwicklung im Heim zu fördern. Das Siegel ist den Eigenheiten der Südtiroler Seniorenwohnheime angepasst und garantiert als „Qualitätssiegel RQA Südtirol – Alto Adige“ den Heimen mehr Effizienz und Sicherheit in Pflege- und Betreuungsprozessen. Im Sinne eines Qualitätsmanagementsystemes bietet das Siegel die Möglichkeit einer visionären, nachhaltigen Seniorenbetreuung ganz nach den Prinzipien einer immerfort „lernenden Organisation“. Im Sommer und Herbst 2017 haben sich die Mitarbeiter des Altersheimes St. Barbara dieser Herausforderung „Qualitätssiegels RQA“ gestellt. Das Qualitätssiegel setzt sich aus folgenden Teilen zusammen: 1. Selbstbewertung, 2. Fremdbewertung, 3. Dokumente und Kennzahlen zu Punkt 1: Die Selbstbewertung besteht aus einem Fragenkatalog, welcher die Themen Führung, Politik und Strategie, Mitarbeiter, Prozesse, Partner und Ressourcen und kontinuierlichen Verbesserungsprozess umfasst. Weiters gibt es den Bereich Bewohnersichterhebung, wo die Heimbewohner zu verschiedenen Themen direkt befragt worden sind. Bei dieser Methode der Bewertung sind vorhandene Schwachstellen aufgezeigt worden, um Verbesserungsmaßnahmen festzulegen. zu Punkt 2: Die Fremdbewertung wurde
von einem externen Auditor am 29.11.2017 durchgeführt. Die Auditoren, Dr. Stefan Hofer und Fabian Zingerle vom Freien felderinstitut, haben die Ergebnisse der Selbstbewertung geprüft und die Dokumente und Kennzahlen gesichtet. Besonders gelobt haben die externen Auditoren unsere Heimzeitung, das Kommunikationssystem für Informationen mittels SMS an die Freiwilligen, Angehörigen und Mitarbeiter und den Förderverein St. Barbara, welcher in dieser Form einzigartig in den Südtiroler Heimen ist. zu Punkt 3: Zu den einzelnen Themen der Selbstbewertung müssen Dokumente wie z.B. Dienstleistungscharta, Organigramm, Stellenbeschreibungen, Sozial bilanz, Leitbild, strategische Planung, Investitionsplan, Prozessbeschreibung, Heimaufnahme, Mitarbeiter- und Angehörigenbefragung, Schulungsübersicht der Mitarbeiter, Standards in der Pflege, HACCP-Konzept und Prüfberichte, Menü planung, Wartungsbücher usw. und Kennzahlen wie z.B. Bettenauslastung, Mitarbeiterkennzahlen, Stürze, Leistungen für die Heimbewohner usw. als Qualitätskriterien vorhanden sein. Die Endbewertung und die Vergabe des Qualitätssiegels unterliegen der Kompetenz einer Garantiekommission, welche sich aus Experten in diesem Bereich zusammensetzt. Bei der Vollversammlung des Verbandes der Seniorenwohnheime Südtirols am 18.4.2018 wurde dem Altersheim St. Barbara das Qualitätssiegel überreicht. Auf diesem Weg danke ich allen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen für den Einsatz, die Freude bei der Arbeit, die Geduld, die Mitarbeit, die Ideen, die Zusammen arbeit, die Flexibilität, die Offenheit für Neues und die Unterstützung und gratuliere dem gesamten Personal zum Erhalt des Qualitätssiegels RQA. Silvia Lanthaler
Die Volksanwältin Frau Gabriele Morandell hat bereits zwei Sprechtage in den Räumlichkeiten der Raiffeisenkasse St. Martin abgehalten. Die Teilnehmer konnten vorher telefonisch einen Termin vereinbaren, wobei alle Termine in kürzester Zeit vergeben waren. Alle Teilnehmer äußerten sich sehr zufrieden über diese Initiative und über die sehr gute Beratung der Volksanwältin. Die Aufgaben der Volksanwältin sind im Wesentlichen die der Beschwerdeprüfung, Information, Beratung und Vermittlung bei Konflikten zwischen den Bürgern und Bürgerinnen auf der einen Seite und der öffentlichen Verwaltung auf der anderen. Der dritte Sprechtag findet am 27. September wieder in St. Martin statt, wobei jeder/jede Bürger/in bereits jetzt einen Termin (Anneliese 348 7293955 oder direkt 0471 946020) vormerken kann. In den Gemeindenachrichten des Tales werden die Termine frühzeitig bekannt gegeben. In diesem Jahr findet ein weiterer Sprechtag am 20. Dezember statt. Bereits für das neue Jahr konnte die Volksanwältin wieder für 4 Sprechstunden in St. Martin gewonnen werden, damit jede Passeirer Bürgerin und jeder Passeirer Bürger die Möglichkeit haben, diesen Dienst in Anspruch zu nehmen. Anneliese Weiss Angerer
Gesundheitssprengel Passeier Evviva – Diabetes 6-teilige Schulung in Selbstmanagement für Diabetiker, deren Angehörige, alle Interessierten und für all jene, die zu einem gesunden Lebensstil beitragen wollen. Kursbeginn am Donnerstag, 20. 9. 2018, 9 – 11.30 Uhr (6 × donnerstags), im Sprengelsitz St. Leonhard Passeier, 3. Stock; Informationen und Anmeldung bis zum 12.9.2018: Gesundheitssprengel Passeier: Tel. 0473 659 510 Edith Lahner
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Aktiv Hilfe für Kinder
Auszeichnung Unlängst hat die Hilfsorganisation Aktiv Hilfe für Kinder das Hotel Sonnenhof in Kuens mit dem Preis der „Menschlichkeit“ ausgezeichnet. Anlass dazu war, dass die Familie Schrott von den zehn Jugendlichen aus Rumänien (bereits berichtet), gleich zwei übernommen hat. Auch im Gasthaus Lanthaler in Moos haben zwei einen Arbeitsplatz erhalten. Auch die Führung des Hotel Schroblhof hat einem Praktikanten einen mehrjähri-
gen Lehrgang angeboten. Es ist dies nicht selbstverständlich, dass Betriebe für Gastarbeiter aus Osteuropa die Türen öffnen. Daher ist es vorbildhaft, wenn in der heutigen Zeit Menschen zu solchen Projekten einfach JA sagen. Andererseits gibt es in ganz Westeuropa mittlerweile Personalnot, besonders im Gastgewerbe und im Bereich der Sozialpflege. Gleichzeitig treffen wir auch in Osteuropa immer wieder andere Nationalitäten an, die auf der Suche nach diesbezüglichen Fachleuten die Regionen besuchen und lukrative Angebote machen. In Zukunft wird es so sein, das jene Länder,
Familien stärken & begleiten
Kinder haben kein Trotzalter, sondern werden selbstständig Eine gewagte Aussage. Familientherapeut Jesper Juul erklärt, was passiert, wenn Kinder mit zwei Jahren zu Rebellen werden – und wie Eltern darauf reagieren sollten. Er sagt: „Kinder haben kein Trotzalter. Es ist eine natürliche Entwicklung, dass sich das zwei- bis dreijährige Kind aus der kompletten Abhängigkeit von den Eltern zu einem teilweise unabhängigen Individuum entwickelt. Diese Entwicklung wiederholt sich in der Pubertät. Wenn die Eltern versuchen, diese Entwicklung des Kindes zu verhindern, zu beeinträchtigen oder darüber zu bestimmen, dann wird das Kind trotzen.“ In diesem Alter brauchen Kinder Eltern, die sie wertschätzen und anleiten. Für manche Eltern ist es schwer auszu halten, wenn ihr Kind einen Wutanfall bekommt, wenn es nicht nach seinem Kopf geht. Es ist wichtig zu wissen, dass Kinder nicht wütend werden, um die Eltern zu provozieren oder zu manipulieren. Es ist ihr Ausdruck von schierer Verzweiflung. Was passiert, ist folgendes: Das Kind hat einen Wunsch und kann ihn sich selbst nicht erfüllen oder die Erwachsenen sagen Nein. Das erzeugt Wut und Frustration. Je nach Temperament des Kindes bekommt es einen Wutanfall, der aber wieder vorüber geht. Das Kind muss erst lernen, mit diesen Gefühlen der Frustration umzugehen. Je gelassener die Eltern bleiben und Verständnis für die Wut haben, desto leichter kann das Kind
diese Phase gut bewältigen, etwa mit den Worten: „Ich kann verstehen, dass dich das jetzt sehr wütend macht.“ Lassen Sie das Kind in Ruhe während des Anfalls, sonst wird es nur noch schlimmer. Es kann Sie sowieso im Moment nicht hören, aber bleiben Sie in der Nähe. Etwas später können Sie nachfragen: „Was hat dich so wütend gemacht?“ So fühlt sich das Kind gesehen und wertgeschätzt und weiß, dass es nicht falsch ist, wütend zu sein. Wie kann man Wutanfälle verhindern? Das kann man nicht. Und das ist in Ordnung. Auch Erwachsene werden wütend. Je weniger die Eltern versuchen in die Selbstständigkeits-Bestrebungen der Kinder einzugreifen, desto weniger Kämpfe wird es geben. Achten Sie darauf, dass das Kind eine Umgebung vorfindet, wo nicht alles verboten oder gefährlich ist. Räumen Sie lieber für einige Zeit teure Kristallvasen weg, das entspannt die ganze Familie. Kinder wollen jetzt vieles alleine tun, sie entdecken gerade ihr Selbst und ihre Fähigkeiten. Eltern können sagen: „Ah, du willst dir alleine die Jacke anziehen. Das freut mich. Wenn du Hilfe brauchst, dann komm zu mir.“ Diese Phase ist entscheidend für das Kind, um neue Fertigkeiten, Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl zu entwickeln. Betrachten Sie die wachsende Unabhängigkeit Ihres Kindes als Geschenk – nicht als Problem.
die gutausgebildete Gastarbeiter haben möchten, auch professionell in diese Länder für die Vorbereitung und Ausbildung investieren müssen, wo sie die Arbeitskräfte herholen. Auch bei den Altenpflegern(innen) sprich „Badante“ wird es so sein: wer dort nicht im Bereich Sprach-und Fachkompetenz investiert hat, muss mit dem zufrieden sein, was er bekommt. Bild: Wilma und Christof Schrott vom Hotel Sonnenhof bei der Übergabe der Urkunde. Peter Lanthaler
Wenn Kinder Nein sagen Wenn kleine Kinder in stressigen Situationen, wie z.B. morgens regelmäßig „Nein“ sagen und nicht mitmachen wollen, dann kann es sein, dass sie auf die stressige Atmosphäre reagieren. Versuchen Sie, mehr Zeit einzuplanen und mehr Ruhe in die Situation zu bringen. Wenn es dann wirklich einmal knapp wird mit der Zeit, wenden Sie sich Ihrem Kind zu und schauen, dass Sie seine Aufmerksamkeit haben. Dann sagen Sie: „Heute bin ich in Eile. Ich brauche jetzt deine Hilfe. Heute helfe ich dir beim Anziehen der Schuhe und der Jacke, weil wir in 10 Minuten aus dem Haus sein müssen. Morgen wird es wieder gemütlicher.“ Je mehr das Kind das Gefühl bekommt, dass es in seinen SelbstständigkeitsBestrebungen ernst genommen wird, desto leichter wird es für die ganze Familie. Astrid Egger
treff.familie informiert, unterstützt und berät auf Wunsch Familien im Burggrafenamt, die Zweifel oder Fragen rund um das Thema Erziehung haben. Gerne können Sie Elternsprechstunden vormerken. www.familie.it treff.familie@kinderdorf.it Andreas-Hofer-Straße 2, 39011 Lana Tel. 342 3350083 und 342 5748764
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Vergelts Gott
Große Unterstützung für Sr. Ivanna Wir Geschwister von Sr. Ivanna Enne moser danken der Kath. Jugend für ihre Unterstützung durch verschiedene Projekte (z.b. Herz-Jesu-Aktion). Ein großer Dank gilt auch den Ministranten und Schülern für das Karfreitag-Ratschen mit dem großen, fast unglaublichen Erlös. Herzlichen Dank auch Frau Susanne, die mit den Schülern eine langjährige Patenschaft für die Kinder Donatilla, Kevin und Emmanuel in Nairobi unterhält. Danke allen Lehrpersonen und Schülern, die am Martinstag so schöne, selbst gebastelte Sachen so verlockend zum Kauf anbieten. Aufrichtigen Dank allen, die mit Bettwäsche, Vorhängen, Hand
Sr. Ivanna Ennemoser
tüchern usw. die Sammelaktion vom früheren Missionsamtsleiter Robert Anhof zugunsten eines Mädchenheimes in Tansania unterstützt haben. Dabei gilt
ein großer Dank Frau Christl Hofer für das Sammeln, Lagern und Verpacken der großzügig gespendeten, sehr guten Sachen. Vergelts Gott allen, die durch ihr Gebet, durch Spenden, durch Patenschaft, die Arbeit von Sr. Ivanna so wohlwollend unterstützten. Nicht zu vergessen die rührige Missionsgruppe, die sich das ganze Jahr hindurch mit vielen kleinen Handarbeiten, Kerzen, Salben, Kräutern, Karten usw. für das „Missionsstandl“ am Hoch-Unser-Frauentag und am Fest des hl. Martin gut vorbereitet. Diese Aktionen sind sehr beliebt und sorgen dafür, dass das Missionskonto nicht leer wird. A groaßes Vergelts Gott euch allen sagen die Geschwister Ennemoser. Bank: Raika St. Leonhard, IBAN: IT06R 08998 58810 000300356085 (Ennemoser Berta) Margareth Ennemoser
Landeskindergeld – Gesuche können ab September gestellt werden! Das ehemalige regionale Familiengeld erhielt durch den Übergang von der Region auf das Land, einen neuen Namen und zwar „Landeskindergeld“. Ab September können die Gesuche für das Bezugsjahr 2019 wieder gestellt werden. Die Zugangsvoraussetzungen bleiben größtenteils die gleichen: • mindestens 2 minderjährige Kinder • oder ein einziges Kind unter 7 Jahren • Familien mit einem behinderten Kind (auch nach dessen Volljährigkeit) • oder einem minderjährigen Kind mit einem mitlebenden volljährigen Bruder bzw. einer mitlebenden volljährigen Schwester. Eine wesentliche Neuerung gab es lediglich bei der Wohnsitzvoraussetzung. Der notwendige fünfjährige bzw. historische Wohnsitzung muss in Zukunft gänzlich in der Provinz Bozen vorgewiesen werden
EEVE? Familiengeld?
und nicht wie bisher in der Region Trentino Südtirol. Davon ausgenommen sind Personen, welche im Jahr 2017 das regionale Familiengeld bezogen haben und die Voraussetzungen des fünfjährigen Wohnsitzes in der Region Trentino- Südtirol erfüllt haben, sowie zum Zeitpunkt der Einreichung des Antrages für 2017 auch in Südtirol wohnhaft waren. Diese Ausnahmeregelung gilt bis zu den Anträgen um Landeskindergeld für das Jahr 2022. Wer im Jahr 2019 das Landeskindergeld weiterhin beziehen möchte, muss ab September das Gesuch dafür stellen. Für die jeweiligen Anträge wird die „Einheitliche
Einkommens- und Vermögenserklärung“ – EEVE benötigt. Diese kann gleichzeitig abgefasst werden. Das Bauernbund Patronat ENAPA steht allen Bürgern kostenlos bei der Erstellung der EEVE-Erklärung, sowie der Antragstellung für das Landeskindergeld zur Verfügung. Für weitere Informationen stehen die Mitarbeiter des Patronates ENAPA allen Interessierten zur Verfügung. Bezirksbüro Meran: Schillerstraße 12, 39012 Meran Tel.: 0473 213 420, enapa.meran@sbb.it
Kostenlos für alle beim SBB-Patronat
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gratulationen 1948 – 2018
70 Jahre Fünf Jahre sind wieder vergangen, seit wir uns das letzte Mal getroffen haben Früher waren wir noch jung und schön, inzwischen sind wir nur noch „und“. Viele 48er sind dem Aufruf zum Jahrgangstreffen am 22. Juni gefolgt. Wir haben uns zu einem Dankesgottesdienst, den unser Pfarrer P. Christian Stuefer gestaltet hat, in der Pfarrkirche von St. Leonhard eingefunden. Nach der Messe sind wir beim Brühwirt zu einem Frühschoppen eingekehrt. Nach 9 Uhr haben wir uns dann an der Bushaltestelle eingefunden, um nach Moos zu fahren. Von dort sind wir ganz gemütlich über den neuen Schluchtenweg der Passer entlang bis zum Hinterbruggerhof gewandert, wo wir das Mittagessen in aller Ruhe einnehmen konnten. Anschließend ging die Wanderung noch weiter bis zur SportArena, wo wir noch zu einem Umtrunk einkehrten. So konnten wir einen schönen Wandertag ausklingen lassen. Mit der Absprache, die Jahrgangstreffen nun alljährlich zu organisieren, trennten wir uns gegen Abend wieder in St. Leonhard. Reinhard Fauner
Vorne: Öttl Franz, Hofer Maria, Augscheller Tresl, Ilmer Albin, Augscheller Anna, Pichler Ida, Ennemoser Elisabeth, Kofler Maria, Haller Hermann, Borasso Hermann und Plankl Peter Hinten: Schenk Roman, Haller Hans, Haller Alois Anton, Konrad Pixner, Fauner Reinhard, Pfitscher Anton Nicht im Bild Gumpold Anton
Dr Engl Michl Er hot schun wiedr gfaiert, sell hot min drfrogg, olle saine Gratulantn hobns in ondrn Tog gsogg. Obnr nit a Rundr solls desamol sain giwesn. A „Haolbsrundr“ hots aa giton, wer wert in Michl vrgessn?
Geburten vom 8. 6. bis 7. 8. 2018
Gemeinde St. Martin 18. 6. 2018 Chris Ilmer, Angerweg 30. 6. 2018 Alba Forte, Garberweg 4. 7. 2018 Jonah Kuprian, Garberweg 5. 7. 2018 Rafael Lamprecht, Kalmtal 20. 7. 2018 Moritz Gufler, Flon
Gemeinde St. Leonhard 12. 6. 2018 Jakob Ritsch, Schlossweg 19. 6. 2018 Aurelia Pöhl, Im Schaffeld 25. 6. 2018 Patrick Stolz, Happergweg 27. 6. 2018 Hannes Lanthaler, Weingartweg 29. 6. 2018 Tamara Müller, Weingartweg 24. 7. 2018 Hanna Siller, Carl-Graf-Fuchs-Str. 26. 7. 2018 Maximilian Widmann, Walten
Gemeinde Moos 8. 6. 2018 Leo Pichler, Stuls 15. 6. 2018 Laura Hofer, Rabenstein 24. 6. 2018 Lena Schölzhorn, Dorf 26. 6. 2018 Andrej Petrovic, Platt 28. 6. 2018 Annalena Pajonk, Stuls 17. 7. 2018 Lina Gufler, Dorf 3. 8. 2018 Elia Ennemoser, Stuls 7. 8. 2018 Maximilian Schiefer, Pfelders
In 5 Joor nor dr Runde dr Michl olm nou woulau. Zem Lait werts nor lustig pin Michl, in Schianau.
Anna Lanthaler
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Bergrestaurant Rinneralm Ratschings
Verkäufer/in für Marktstand gesucht
Lust auf durchgehende und geregelte Arbeitszeiten (8 – 17 Uhr)? Wir suchen für die Wintersaison Koch/Köchin, Kellner/in, Barhilfe, allgemeine Hilfe und einen Abspüler/ „tuttofare“ für die Wintersaison. Tel. 348 3339388, info@pensionknappenhof.it
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Schulen & Bibliotheken
„225 Jahre Schule Platt in Passeier“ (1999), „ 150 Jahre Kirchenchor Platt in Passeier 1856 – 2006“, „Naturführer Hiterpasseier“ (2010) und „300 Jahre Seelsorge in Platt“ (2011). Zahlreiche Fachartikel in verschiedenen Printmedien bezeugen seine umfassenden Interessen. Die Redaktion des Passeirer Blattes, dessen Mitglied Arnold seit der Gründung ist, dankt ihm für seine wertvollen Beiträge und für seine professionelle Mitarbeit und wünscht ihm und seiner Familie für seine schulfreie Zukunft weiterhin Erfolg und Freude. Heinrich Hofer St. Leonhard
Känguruwettbwerb 2018 Arnold und seine Familie anlässlich der Buchvorstellung „300 Jahre Seelsorge Platt“
Arnold Rinner
Abschied von der Schule Der Grundschullehrer Arnold Rinner (57) verlässt im September die Schule in Platt, für die er jahrzehntelang Spitzenarbeit im Bereich der Pädagogik wie der Wissensvermittlung geleistet hat. Mit den Schülern und Schülerinnen hat er tolle Projekte erarbeitet, die geeignet waren, positive ja schöpferische Lebenshaltungen einzuüben, um Mensch und Umwelt zu respektieren. Neben den schulischen Aufgaben stellte sich Arnold als Vater von vier Kindern in den Dienst der eigenen Familie, der Dorfgemeinschaft, der Gemeinde Moos und der landesweiten Organisationen. Seine Freizeit galt der Arbeit im Gemeinderat,
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als Mitglied der Gemeindebaukommission für die Naturschutzverbände, die er zudem noch als AVS-Umweltreferent und als Exkursionsleiter bei der Arbeitsgemeinschaft für Vogelkunde unterstützte. Ebenso sitzt er im Führungsausschuss Naturpark Texelgruppe. Wir erlebten ihn als Bibliotheksleiter und als Präsident des Organisationskomitees der 24. Rodel – Naturbahn – Italienmeisterschaft (1992) in Platt. Als Obmann des Kirchenchores Platt bemüht er sich um die Belange einer erfolgreichen Sängerschar. Ferner ist Arnold Ortschronist von Platt. Er betreut auch das Pfarrarchiv und ist Autor der Publikationen „Erhaltung der alpinen Kulturlandschaft als zukunftweisendes Bildungsanliegen“ (Diplomarbeit 1993),
Auch dieses Jahr beteiligten sich über 300 Schülerinnen und Schüler des Schulsprengels St. Leonhard Mitte März am Känguruwettbewerb. Viele Buben und Mädchen stellten sich wieder den mathematischen Herausforderungen. Bei einer kleinen Feier wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Grundschule auf dem Raiffeisenplatz prämiert. Die 10 Besten jeder Jahrgangsklasse erhielten eine Urkunde und ein kleines Geschenk. Drei Schülerinnen und Schüler der Grundschule schafften es sogar unter die Top 5 landesweit. Markus Gufler aus Platt belegte dabei den 5. Platz, Jana Tschöll aus St. Leonhard den 4. Platz und Paula Marth ebenso aus St. Leonhard erreichte den hervorragenden 1. Platz. Sie durften am Dienstag, den 5. Juni 2018, nach Bozen zur landesweiten Prämierung. Der Schulsprengel gratuliert ganz herzlich zu dieser tollen Leistung! Anita Graf Jana Tschöll, Paula Marth und Markus Gufler wurden in Bozen ausgezeichnet
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sport
Klettern
5. Passeirer Kraxltoge
Die neue Mannschaft des AFC St.Martin • Moos: h.v.l. René Pomaré, Patrick Öttl, Diego Fischer, Thomas Haller, Robert Kofler, Artur Tschöll, Trainer Christian Pixner, Christopher Schwarz, Florian Pichler, Marco Baggio, Lion Pichler; v.v.l Raimund Brugger, Julian Prünster, Dominik Lanthaler, Alex Hofer, Elmar Haller, Andreas Gufler, Benjamin Fontana, Raphael Ennemoser; es fehlen: Jan Pichler, Peter Heel, Moritz Frötscher, Mark Prünster, Jakob Reiterer, Jan Fontana, Nikola Jurcevic, David Angerer
AFC St.Martin • Moos
Die Fußballklubs von St. Martin und Moos gehen gemeinsamen Weg Seit 2 Monaten steht die Fusion der beiden Fußballvereine des ASC St. Martin und des FC Moos fest. Unter dem neuen Vereinsnamen „AFC St. Martin • Moos“ und mit neuem Logo, das sich aus den beiden Gemeindewappen zusammen setzt, wird der neu gegründete Verein die Meisterschaften des Nationalen Fußballverbandes FIGC und des VSS bestreiten. Eine Entscheidung, die dank der guten Zusammenarbeit der Vereine in den letzten Jahren gereift und heuer im Frühsommer im Zusammenschluss der Vereine gegipfelt ist. Die Weichen dafür wurden mit der gemeinsamen Jugendarbeit im juniorTeam Passeiertal, die in den letzten 7 Jahren zahlreiche Erfolge im Jugendsektor gebracht hat, gestellt. Der alte und neue Präsident des Vereins Karl Hofer umreißt die Grobziele des Vereins: „Ich sehe in der Fusion eine große Chance für den Fußball im Tal. Die Kräfte und Stärken der beiden Vereine werden gebündelt, durch den erweiterten, jungen Vorstand des Vereins können neue Konzepte umgesetzt werden und zudem eröffnen sich für die Spon soren interessante Perspektiven.“ Ein Zusammenschluss, der auch von den Gemeindeverwaltungen von Moos und St. Martin begrüßt und unterstützt wird. Für Bürgermeisterin Rosmarie Pamer eine
„Des isch jo lei mehr geil.“ Dieser Satz wurde am Samstag, den 7. Juli, im Schwimmbad von St. Leonhard wohl am öftesten ausgesprochen. An diesem Tag erlebte der „Deep Water Contest“ nämlich seine 5. Auflage. Ca. 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer vom Volksschul- bis in das Pensionsalter wagten sich wieder an die Boulderblöcke, die traditionell über dem Schwimmbad aufgestellt waren und bei schönem Wetter zum Herunterfallen in das kühle Nass einluden. Auch die Kletterhalle bot wieder viele neue Boulderprobleme, an denen sich die begeisterten Kletterinnen und Kletterer versuchen konnten. Wie bereits in den letzten Jahren ging es in erster Linie um den Spaß, daher wurde auch heuer wieder auf Schiedsrichter verzichtet. Sowohl die Live-Band als auch die exqui siten „Kraxlers Saftler“ trugen dazu bei, dass die gute Stimmung bis zum Abend anhielt. Am Ende wurden unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern Sachpreise verlost, die von verschiedenen Sponsoren zur Verfügung gestellt wurden. Veranstaltungen dieser Art wären ohne unzählige freiwillige Arbeitsstunden und ohne Unterstützung von Sponsoren undenkbar. Ein herzlicher Dank wird sowohl den Sponsoren, der Gemeinde als auch der SportArena ausgesprochen. Edith Kofler
Entscheidung zum richtigen Zeitpunkt: Zwischen den beiden Vereinen gibt es seit Jahren eine sehr gute Zusammenarbeit und ich bin überzeugt, dass durch die Fusion neue Impulse für den Passeirer Fußball entstehen werden und die Jugend noch besser gefördert werden kann.“ Sportlich setzt der neue Verein in erster Linie auf die altbewährten Führungsspieler und den Einbau der Eigengewächse aus dem juniorTeam. Der sportliche Leiter Alexander Hofer setzt sich klare Ziele für die heurige Saison: „Wir setzen heuer auf die einheimischen Spieler. Wir haben zwar einige Leistungsträger, wie die Lanthaler- und Foldi-Brüder verloren, „Deep Water Contest“ in der können aber durch den Einbau einiger SportArena Foto: Benjamin Pfitscher Spieler des FC Moos und der Neuzugänge Moritz Frötscher, Nicola Jurcevic und Jan Pichler auf einen breiten Kader zählen. Die Stimmung unter dem neuen Trainer Christian Pixner ist sehr gut und ich bin optimistisch, dass wir das Ziel Klassenerhalt schaffen werden.“ Die Oberligamannschaft des AFC St. Martin • Moos wird ihren Spiel– und Trainingsbetrieb weiterhin in St. Martin ausüben, während die Reservemannschaft ihre Spiele in Moos austragen wird. Die Trainings und Spiele der Jugendmannschaften werden auf den Sportanlagen in St. Martin und Moos stattfinden und der neue Verein hofft auf die tatkräftige Unterstützung der Fans. Der neue Vereinsvorstand: Karl Hofer, Markus Hofer, Herbert Lanthaler, Peter Heel, Alexander Hofer, Raimund Brugger, Armin Platter, Michael Hofer, Gerald Pixner, Alois Schwarz, Paolo Libardi, Manuel Lanthaler, Hannes Pircher, David Theiner Leo Haller
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22 junge Athletinnen und Athleten legten in der SportArena die Gürtelprüfung ab
ASC Passeier
Ein aktiver Sommer für die Sektion Kampfsport Es ist Ende Mai und jeder denkt an Urlaub, Erholung, Baden gehen. Nicht so die Athletinnen und Athleten des Kampfsport Passeier, die geben noch einmal Vollgas, um dann in die verdiente Sommerpause zu gehen! An drei Abenden findet ein gemeinsames Training mit dem Fighting Club Meran statt. Dafür fahren die fortgeschrittenen Athletinnen und Athleten der Erwachsenengruppe zweimal nach Meran, um dort in den Ring zu steigen. Im Austausch mit den Meraner Kampfsportkollegen wird die Technik verbessert und es werden wertvolle Erfahrungen gesammelt. Am 26. Mai haben die Kinder ihren großen Tag, die Gürtelprüfung steht an. Um 9 Uhr morgens warten 22 junge Athletinnen und Athleten mit ihren Eltern, Geschwistern und Freunden in der SportArena auf ihren großen Moment. Mehr oder weniger aufgeregt zeigen Anfängerinnen und Anfänger sowie Fortgeschrittene, was sie im Training gelernt haben. Trainer Johannes fragt ab, die Athletinnen und Athleten führen vor und die Kommission aus erfahrenen Kämpfern beobachtet mit prüfendem Auge. Die Athletinnen und Athleten mit mehrjähriger Erfahrung zeigen zum Stolz des Trainers noch eine kleine Show, die sie selbst zusammengestellt und einstudiert haben. Einige Talente stechen hervor und wir Erwachsenen müssen
immer wieder staunen, was diese jungen Athletinnen und Athleten drauf haben. So manch einer hat seine Leistung sogar unterschätzt und freut sich an diesem Tag umso mehr über die Farbe (Grad) seines erkämpften Gürtels. Zum Abschluss werden alle anwesenden Kinder, Trainer und auch die Eltern belohnt, mit einem gesponserten Eis oder Aperitif an der Bar. Ein großes Dankeschön an dieser Stelle! Am 20. Juli zeigen Erwachsene und Kinder im Rahmen der Passeirer Freitage (Thema Sport) ihr Können. Die Kinder rollen, schlagen, treten, machen das Rad und zeigen Kombinationen. Die Frauen zeigen wie man sich verteidigen kann. Die Männer machen Sparring (Trainingskampf). Und die Zuschauer sorgen für Applaus. Treffen mit Regina Halmich in Meran
Als krönender Abschluss treffen Athleten des Kampfsport Passeier am 21. Juli auf die mehrfache Weltmeisterin im Boxen, Regina Halmich. Im Hotel Plantitscherhof zeigen vier Athleten aus Passeier und zwei Athleten des Fighting Club Meran, was sie so drauf haben, darunter auch die talentierte zehnjährige Laura Simon. Organisiert wurde das Ganze vom langjährigen Trainer Luis Schwienbacher und der Hoteliersfamilie. Man kann sagen, es war ein gelungener Abend und zur Freude der Psairer war Regina gar nicht fotoscheu! Und nun wünschen wir allen fleißigen Mitgliedern einen schönen verbliebenen Sommer und dass wir uns im Herbst erholt und motiviert wiedersehen! Petra Kofler
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Greta Gufler mit ihrem Trainer Roberto Selle
Amateur Tennisclub Passeier
Greta Gufler ist Vize-Landesmeisterin 2018 Auch im heurigen Jahr stand vom 26. Mai bis 3. Juni in Meran alles im Zeichen des Jugend-Tennis. Auf den Plätzen des TC Meran fanden die Landesmeisterschaften der Kategorien „Under“ des Italienischen Tennisverbands FIT statt.
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In verschiedenen Kategorien starteten insgesamt sieben Spieler und Spielerinnen des ATC Passeier und konnten mitunter sehr gute Ergebnisse erzielen. Besonders hervorzuheben ist dabei die Leistung der zwölfjährigen Greta Gufler aus St. Leonhard in Passeier, die in der Altersklasse U12 den Vize-Landesmeistertitel ins Passeiertal bringen konnte. Nach demselben Erfolg im letzten Jahr in der Kategorie U11 bestätigte Greta einmal mehr, dass sie zu den besten Spielerinnen des Landes zählt. Auf dem Weg ins Finale galt es für Greta namhafte Gegnerinnen zu schlagen, so z.B. Vorjahres-Landesmeisterin der Kategorie U11 und Vereinskollegin Katharina Unterthurner aus St. Martin Im vereinsinternen Duell konnte Greta heuer im Halbfinale die Oberhand behalten. An dieser Stelle sei auch die Leistung und der Erfolg von Katharina mit dem Einzug ins Halb finale und Erreichen des geteilten dritten Platzes hervorgehoben. Ebenfalls erfolgreich teilgenommen haben Miriam Kofler aus St. Martin. Sie hat in der Altersklasse U12 das Viertelfinale erreicht und schied gegen die spätere Landesmeisterin aus. In der Altersklasse U13 haben Lisa Lanthaler und Jana Raffl (beide aus St. Martin ) die zweite Runde der Qualifikation erreicht und leider um Haaresbreite die Teilnahme im Hauptfeld verpasst. Hannah Pixner aus St. Martin konnte sich hingegen in dieser Kategorie bis ins Hauptfeld behaupten und scheiterte erst im Viertelfinale an der späteren Finalistin. Bei den Buben der Kategorie U13 versuchte sich ebenfalls mit Erfolg der für den ATC Passeier spielende Maximilian Pircher aus Dorf Tirol. Maxi verpasste nur ganz knapp das Hauptfeld und schied gegen den späteren Halbfinalisten aus. Der Vorstand, die Mitglieder und die Tennisschule des ATC Passeier gratulieren allen Teilnehmern zu den Erfolgen und ganz besonders Greta Gufler zum Titel „Vize-Landesmeisterin 2018“. Ein Dank gebührt an dieser Stelle ebenfalls den vier Trainern Roberto Selle, Alex Dall’O‘, Linda Mair und Lamberto Tombolesi für ihre engagierte und professionelle Arbeit in der Tennisschule des ATC Passeier. Sie sind maßgeblich für die oben genannten Erfolge verantwortlich. Stephan Rier
Laura Pecoraro, ein großes Psairer Tennistalent
Tennis
Laura Pecoraro eilt von Erfolg zu Erfolg Tennis ist eine Sportart, die auch bei uns in Psair viele Anhänger hat und seit einiger Zeit lässt die 11-jährige Laura Pecoraro aus St. Martin immer wieder mit tollen Erfolgen aufhorchen. Laura belegte mit sechs Jahren, wie so viele Kinder in diesem Alter, einen TennisSchnupperkurs. Sie nahm an ersten kleinen Turnieren teil, wobei ihr Talent nicht verborgen blieb. In der Folge wurde sie zu einem Sichtungslehrgang eingeladen und bereits mit acht Jahren wurde sie in den Landeskader Südtirol einberufen. Seitdem vertritt sie immer wieder das FIT-Landeskomitee im Team Südtirol. Im September 2016 feierte Laura ihren ersten großen Erfolg: Im Alter von 9 Jahren gewann sie den Jugend-Masters-Raiffeisen Tennis Grand Prix in der Kategorie U10, wobei sie im Finale ihre Gegnerin Janina Spieler (ASV Partschins) mit 6:1, 6:3 in die Schranken wies. Dazu gilt es zu erwähnen, dass bei diesem Turnier die besten 8 Südtiroler Talente, die sich im Laufe der Saison in den Kategorien U10 bis U16 qualifiziert haben, gegeneinander antreten. Der nächste Erfolg ließ nicht lange auf sich warten: Im Mai 2017 holte sich Laura > in Meran auch die Jugend-FIT-Landes-
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> meisterschaft U10, wobei sie Gloria Endrizzi vom TC Meran mit 6:2, 2:6, 7:2 niederrang. Im September 2017 holte sich Laura den nächsten Titel: Durch einen klaren 6:2, 6:2-Finalsieg gegen Lisa Marie Sartori aus Welsberg konnte sie den Jugend-FIT- Master-Titel erkämpfen, wobei natürlich als besondere Leistung ins Gewicht fällt, dass Laura 2017 jedes Turnier, an dem sie teilnahm, gewonnen hat. Anfang dieses Jahres konnte die Tennisschule Meran Laura für sich gewinnen. Unter der fachkundigen Leitung von Renato Ercolani wird Lauras Talent und Begeisterung für den Tennissport weiter gefördert. Denn Talent ist bekanntlich die eine Sache, kontinuierliches Training und konstanter Einsatz zur Leistungsverbesserung die andere. So ist es natürlich für die ganze Familie eine Herausforderung, wenn Laura z.B. in Trient, Vicenza oder Gorizia Fördertrainings absolvieren soll, aber ihre Eltern Silvia und Alex stehen voll hinter ihrer Tochter und unterstützen sie in jeglicher Hinsicht. Im April 2018 wurde Laura, wie schon im Vorjahr, für die Südtirol-Auswahl nominiert und so konnte sie erneut die groß artige Erfahrung machen, für die Provinz Bozen im Team Südtirol an der „Coppa delle Province“ in Vicenza teilzunehmen. Verschiedene Provinzen Italiens, darunter Rimini, Trient, Bologna, Forli-Cesena usw. haben sich 2 Wochenenden lang im Tennissport gemessen und Laura erkämpfte sich mit ihrem Team einen großartigen 3. Platz. Im Mai dieses Jahres gewann die Psairerin in der Kategorie U12 das Turnier in Bauzanum Bozen, wobei sie im Finale nach zwei hartumkämpften Sätzen mit 7:6(2), 7:5 gegen Vittoria Segattini aus Arco die Oberhand behielt, wobei sie wieder ihre größten Stärken, Kampfkraft und Nervenstärke, in die Waagschale werfen konnte. Ebenfalls im Mai holte sich Laura die Jugend-FIT-Landesmeisterschaft in der Kategorie U11 in Meran, wobei sie im Finalspiel ihre Teamkollegin Gloria Endrizzi klar mit 6:0, 6:3 besiegte. Zudem konnte Laura mit ihrer Mannschaft vom TC Meran den Vizelandesmeistertitel U12 erkämpfen und sich somit das Ticket für die Italienmeisterschaft in Trient sichern. Demnächst steht für Laura in Serramazzoni (MO) mit der Italienmeisterschaft im Einzel der persönliche Höhepunkt auf dem Programm, wobei ihr ihre Familie natürlich die Daumen drückt, Laura aber auch für die Zukunft viel Freude und Erfolg bei der Ausübung des faszinierenden „weißen Sports“ wünscht! Kurt Gufler
Die Landesmeister im Ranggeln auf der Gampiel Alm in Pfunders
Ranggelturniere im In- und Ausland
Passeirer Ranggler feiern internationale Erfolge In den letzten Monaten fanden wieder mehrere Ranggelturniere im In- und Ausland statt. Die Passeirer Ranggler zeigten sich gewohnt stark und erkämpften sich mehrere Podestplätze. Hier aufgelistet, die wichtigsten Erfolge der letzten zwei Monate. St. Martin – Schwimmbad (17.06.): >> Den Vergleichskampf Ahrntal-Passeier gewinnt Passeier mit 19 zu 17 Punkten. >> 16 von 22 möglichen Podestplätzen bleiben in Passeirer Hand. >> Haspinger Andreas gewinnt die Seniorenklasse mit gerissenem Knie-Außenband. Alpbach (24.06.): >> Pixner Lukas aus Riffian wird Dritter in der Kategorie 8 – 10 Jahre. >> Hofer Fabian aus Pfelders wird Erster in der Kategorie 10 – 12 Jahre und besiegt seinen Dauerrivalen Lang Simon aus Matrei. >> Falk Freddy aus Kalmtal wird Dritter in der Altersklasse 12 – 14 Jahre. Virgen – Osttirol (01.07.) >> Pixner Lukas wird Zweiter in der Kategorie 8 – 10 Jahre. >> Falk Freddy wird Dritter bei der Alpenländermeisterschaft der Schüler und gewinnt somit einen der begehrtesten Titel der Saison. Kreuzjoch – Zillertal (08.07) >> Hofer Fabian wird Dritter in der
Kategorie 10 – 12 Jahre. >> Falk Freddy erkämpft sich den zweiten Platz in der Kategorie 12 – 14 Jahre. >> Lukas Haspinger aus Matatz zeigt eine bärenstarke Leistung und wird Zweiter in der Klasse bis 16 Jahre. >> Benjamin Pichler wird Dritter in der Meisterklasse 1. Sarntal (15.07.) >> Die Passeirer Ranggler belegen 10 Podestplätze. Pfunders – Gampiel Alm (22.07.) >> Hofer Fabian, Gilg Felix, Haspinger Lukas und Haspinger Thomas werden Südtiroler Meister in ihrer Alterskategorie. Somit gehen 4 von 7 möglichen Meistertiteln ins Passeiertal. Das Ranggeltraining findet immer freitags von 19 bis 21 Uhr statt. Interessierte sind herzlich eingeladen. Für Informationen wenden Sie sich bitte an folgende Nummer: 347 8010119 (Auer Erich). Benjamin Pichler kleinanzeige
Berg-/Almhütte oder Bauernhaus zum langfristigen Pachten oder Mietkaufen gesucht. Gerne auch zum selbst Renovieren oder Ausbauen (Zimmerei, Kaminkehrer und Elektriker). Wir: 4 Erwachsene, 2 Kinder (14/11), kleiner Hund, Nichtraucher, ruhig, aus kleinem Dorf in Oberbayern (keine Münchner!). Tel.: 0049 173 8266647 E-Mail: berghuettensuche@web.de
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Vorankündigungen > Schulung Evviva-D im Sprengelsitz St. Leonhard, 3. Stock (jeweils 9 – 11.30 Uhr) am: 20.09.2018 27.09.2018 04.10.2018 11.10.2018 18.10.2018 25.10.2018 > 10. Passeirer Fußwallfahrt am 25. August 2018, Start: 5 Uhr, St. Martin. Wo/wann kann man dazustoßen: 6 Uhr, St. Leonhard/ 9 Uhr, Walten/ 12.30 Uhr, Jaufenhaus/ 15 Uhr, Gasteig ca. 18 Uhr, Abschlussmesse mit Bischof Ivo Muser in Trens > Tåttermandler auf Wånderschåft Sonntag, den 16. September, auf der Steinhausrunde in St. Martin; Anmeldung und Start von 10 – 12 Uhr beim Festplatz in St. Martin. Anmeldegebühr: € 5 pro Person inklusive Konsumation; Zirkusangebot für Kinder von 14 – 17 Uhr; für jede Gruppe gibt es einen Preis. AVS Jugend Passeier > Kabarettabend mit Severin Groebner Am Dienstag, den 11. September, um 20.30 Uhr, im Dorfhaus St. Martin. Als apokalyptische Krise reitet Severin Groebner in seinem neuen Programm „Der Abendgang des Unterlands“ durch die Weltgeschichte. Schlechte Zeiten gutes Kabarett. Eintritt € 12, Kartenvorverkauf im Infobüro St. Martin. www.kultursummer.it > MuseumPasseier Montags Jaufenburg geöffnet von 10 bis 13 Uhr mit Überraschungsprogramm für Kinder von 11 bis 12 Uhr im Bergfried. Dienstags (15. Juli bis 15. September) Familienführungen von 11 bis 12 Uhr und von 13 bis 14 Uhr. Mittwochs von 11 bis 12 Uhr Gästeführung „Psair für Anfänger“. Freitags von 11 bis 12 Uhr Gästeführung „Hofer Highlights“. Kein Ruhetag im August und September!
> Buchvorstellung: Übers Timmelsjoch – Vom gefährlichen Saumpfad zur Traumstraße der Alpen von Manfred Schwarz, Irene Prugger und Stefan Pertl. Zum 50-jährigen Jubiläum der Einweihung der Timmelsjochstraße, das am 15. September 2018 feierlich begangen wird, erscheint ein Buch, in dem ein Autorenteam aus Nordund Südtirol die wechselvolle Geschichte dieser Passstraße Revue passieren lässt vom gefährlichen Saumpfad im Mittelalter bis hin zur Traumstraße der Alpen, die jedes Jahr für zahlreiche Pkw- und Motorradfahrer Fahrvergnügen und Naturerlebnis zugleich bietet. Das MuseumHinterPasseier und der Athesia-Tappeiner Verlag laden zur Buchvorstellung am 14. September, um 20 Uhr, im Bunker Mooseum in Moos, ein. Für Speis und Trank ist gesorgt. > 50 Jahre Timmelsjoch Hochalpenstraße Am Samstag, den 15. September 2018, ab 10.30 Uhr, wird das 50-jährige Jubiläum der Timmelsjoch Hochalpenstraße direkt am Passübergang gefeiert und das neue Museum „Timmel_Transit“ eröffnet. > Volkshochschule Südtirol Veranstaltungen im Herbst 2018: Italienisch für die Zweisprachigkeitsprüfung Laufbahn A und B bzw. internationale Sprachzertifikate Niveau C1 und B2 Ab 2.10.2018, 19 – 20.30 Uhr, im Dorfhaus St. Martin, 10 Treffen Selbstlernzentrum mobil Ab 9.10.2018, 9 – 12 Uhr und 18 – 21 Uhr,, in Moos, 6 Treffen Baumharze für Körper, Geist und Seele – Eine Wanderung der besonderen Art Am 13.10.2018, 10 – 14 Uhr, Treffpunkt: Dorfplatz St. Martin Das Recht am Bild – Rechte und Pflichten rund um die Produktion, Verwendung und Verbreitung von Fotos Am 17.10.2018, 21.30 Uhr, in der lese.werk.statt St. Martin > Spannende und unterhaltsame Lesung des Autors Christian Kössler, in der lese.werk.statt St. Martin, am 31.10.2018, um 20 Uhr. Der Tiroler Autor Christian Kössler ließt Auszüge aus seinem Werk vor. Seinen Texten liegen zumeist traditionelle oder moderne Sagen zugrunde, die der Autor modernisiert und weiterspinnt.
> Sonderausstellung: Uffizi in Passeier – Wer schützt Kunst im Krieg? St. Leonhard war im Zweiten Weltkrieg Aufbewahrungsort für rund 300 Gemälde aus Florentiner Museen, darunter Rubens, Tizian, Caravaggio und Botticelli. Eine Sonderausstellung des MuseumPasseier in den Kellerräumen des Sandwirts widmet sich der unglaublichen, aber dennoch fast vergessenen Geschichte, die zu ihrer Zeit die deutsche Wehrmacht, Mussolinis faschistische Behörden und die US-Army mehr als bewegte. Die Ausstellung wird am Samstag, den 22.9. eröffnet und ist zu den Öffnungszeiten des MuseumPasseier zugänglich. > Buchvorstellung: „Aus Passeier schreibt man uns: …” des Passeirer Historikers Manfred Schwarz, am Freitag, den 2. November 2018, im MuseumPasseier, am Sandhof. 100 Jahre nach dem Ende der österreichischen Monarchie präsentiert der Autor eine Chronik, die erstmals umfangreiche Einblicke in diese Epoche gibt. Für das Buch hat der Historiker aus tausenden Zeitungsberichten 200 Artikel ausgewählt, die auf unterhaltsame Weise Kuriositäten und Besonderheiten aus der Zeit von 1848 bis 1918 wiedergeben. Das Buch erzählt von den modernen Erschließungen des Tales, von den ersten Begegnungen mit Automobilen, von verhängnisvollen Naturkatastrophen, einer kühnen Luftseglerin und einem fleißigen Schatzgräber, vom Schnapsteufel und Vielem mehr. Eindrucksvolle Bilder, von denen viele bisher unveröffentlicht waren, ergänzen die Berichte. Bei der Buchvorstellung werden Texte vom Autor und der Passeirer Schauspielerin Andrea Haller inszeniert. Das Buch wird an diesem Abend vergünstigt angeboten. Das MuseumPasseier und der verlag.Passeier laden herzlich zur Buchvorstellung und den traditionellen Këschtn mit Umtrunk am Sandhof ein.
Termine & Veranstaltungen können per E-Mail (passeirerblatt@passeier.it) mitgeteilt werden
Öffnungszeiten moos Gemeindeamt: Mo – Fr, 8 – 12 Uhr; Di, 14.30 – 18 Uhr; Sa geschlossen, T 0473 643 535 Minirecyclinghof Moos: Fr, 8.30 – 9.30 Uhr; Pfelders: Mi, 14 – 15 Uhr; Platt: Mi, 8 – 9 Uhr und 1. Sa/Monat, 14.45 – 15.30 Uhr; Stuls: Mi, 10 – 11 Uhr und 1. Sa/Monat, 13.30 – 14.15 Uhr; Rabenstein: 1. und 3. Mo/Monat, 10 – 11 Uhr; Rabenstein (Saltnuss – rotes Haus): jeden 1. Mo/Monat, 9 – 9.45 Uhr Rest- und Biomüllsammlung: Dienstag: Moos, Platt, Pfelders (Dorf und Zeppichl), Stuls wöchentlich; Rabenstein, Pill bzw. Sportplatz Sand, Ulfas jede 2. Woche Bibliothek Moos: Di, 9.30 – 10.30 Uhr; Mi, 14.3 – 16.30 Uhr; Do, 16.30 – 18.30 Uhr; So, 11 – 12 Uhr Bibliothek Platt: Di, 9 – 11 Uhr; Mi, 16 – 17 Uhr, Fr, 15 – 16.30 Uhr; Sa oder So nach Gottesdienst Bibliothek Pfelders: Mi, 17 – 18 Uhr Bibliothek Rabenstein: Sa oder So nach Gottesdienst Bibliothek Stuls: Mo, 9 – 10 Uhr Arztpraxis Dr. Beccarello: Mo, Do, Fr, 8 – 12 Uhr; Di, 10 – 12 Uhr, 16 – 18.30 Uhr; Mi, 16 – 18.30 Uhr; T 0473 643 689 Apotheke RAM: Mo 10 – 12; Mi 16 – 18.30 Uhr; Do 9 – 12 Uhr; T 0473 643 689 Eltern-Kind-Beratung Moos: Mittwoch 9 – 10.30 Uhr Ambulatorium Krankenpflegedienst Moos: Donnerstag 10 – 10.30 Uhr (ohne Vormerkung) st. leonhard Gemeindeamt: Mo – Fr, 8 – 12 Uhr; Di, 14.30 – 17.30 Uhr; Sa, 9 – 11 Uhr, T 0473 656 113 Minirecyclinghof: Fr, 14.30 – 16.30 Uhr, Sa, 7.30 – 9 Uhr; Walten: Mo, 14 – 15 Uhr Restmüllsammlung: Di; Walten, Schweinsteg, Prantach, Mörre, Glaiten, jeden 2. Di; Biomüllsammlung: Mittwoch Öffentliche Bibliothek: Mo, Mi, Fr, 9 – 12 Uhr; Mo, Di, Do, Fr, 15 – 18 Uhr (ab Schulbeginn) Bibliothek Walten: Di, 16 – 17 Uhr Arztpraxis Dr. v. Sölder: Mo, Mi, Do, Fr, 8 – 12 Uhr; Di, 15 – 19 Uhr; T 0473 656 656 Arztpraxis Dr. Zuegg: Mo – Fr, 8 – 12 Uhr; Mo, Do, 15.30 – 16.30 Uhr ohne Vormerk.; T 0473 656 633 Kinderarztpraxis Dr.in Weger: Mo, Fr, 9.15 – 12.30 Uhr; Mi, 9.30 – 12 Uhr; Di, Do, 15 – 18 Uhr; T 0473 656 266 Apotheke RAM: Mo – Fr, 8 – 12.30, 15.30 – 19 Uhr; Sa, 8 – 12.30 Uhr; T 0473 656 146 SportArena: täglich von 10 – 23 Uhr; Dienstag: Ruhetag st. martin Gemeindeamt: Mo – Fr, 8 – 12.30 Uhr; Donnerstag, 15 – 17.30 Uhr, T 0473 499 300 Minirecyclinghof: St. Martin: Sa, 8 – 10 Uhr, Freitag geschlossen; Saltaus: Fr, 8.30 – 9.30 Uhr Restmüllsammlung: Montag; Matatz, Breiteben, Kalmtal, jeden 2. Montag Biomüllsammlung: Mittwoch Öff. Bibliothek: Mo, Mi, Sa, 9 – 12 Uhr; Mo, Mi, Fr, 15 – 18 Uhr; Di, 14 – 17 Uhr (ab Schulbeginn) Arztpraxis Dr.in Raich: Mo, Di, Mi, Fr, 8 – 12 Uhr; Do, 15 – 18 Uhr; T 0473 641 174 Arztpraxis Dr. Dubis: Mo – Do, 9 – 12 Uhr; Fr 15 – 18 Uhr; T 0473 650 167 Apotheke Mercurius: Mo, Mi, Do, Fr, 8 – 12.30, 15 – 18.30 Uhr; Di, 8 – 12.30 Uhr; T 0473 650 011 Sa, 8 – 12 Uhr, T 0473 650 011 Elternberatung Garberweg: Do, 8 – 12 Uhr, T 0473 650 780 Krankenpflegeambulatorium Garberweg: Di, Fr, 8 – 10 Uhr Jugendtreff: Di – Fr, 11 – 12 Uhr; Di und Do, 17.30 – 19.30 Uhr; T 392 5327295 sprengelsitz passeier Verwaltungsdienst: Mo, Di, Fr, 8 – 11 Uhr; Mi, 9 – 12 Uhr; Do, 9 – 12 u. 14 – 15.30 Uhr; T 0473 659 500 Sozialsprengel: Di – Do, 8.30 – 12 Uhr, 14.30 – 16.30 Uhr; Mi, 8.30 – 12 Uhr; T 0473 659 018, T 0473 659 263, T 0473 659 264; Dienst für Pflegeeinstufung: T 848 800 277, Anlaufstelle Pflege- und Betreuungsangebote: Di, Do, 9 – 11 Uhr; T 0473 659 266, ohne Vormerk. Blutabnahme: Mi, Do, 7.15 – 8.45 Uhr, ohne Vormerkung Krankenpflegeambulatorium: Mo, Di, Fr, 8 – 11 Uhr; Mi, Do, 9.30 – 11 Uhr Elternberatung: Di, 8 – 12 Uhr; T 0473 659 518 Diätdienst: Mi, 8 – 16 Uhr, Fr, 8 – 12 Uhr; T 0473 659 520 Dienst für Abhängigkeitserkrankungen: jeden 2. und 4. Di/Monat, 14 – 16.30 Uhr, Vormerkung T 0473 443 299; Zahnarztambulatorium: Vormerkung T 0473 264 000 Rehabilitationsdienst: Mo – Fr, 8 – 12.30 Uhr, 13.30 – 16 Uhr; T 0473 659 533 Hautarzt: jed. 1. + 3. Mi/Monat, 9 – 13 u. 14 – 18 Uhr, Vormerkung mit ärztl. Verschreibung: T 0473 264 000; Invalidenbetreuung: Vormerkung in Meran, T 0473 264 712 Hauspflegedienst: Vormerkung Mo – Fr, 8 – 10 Uhr; T 0473 659 019 Jugendbüro Passeier: Mo – Fr, M 393 0954681
Aus den Gemeinden Moos, St. Leonhard und St. Martin Termine & Veranstaltungen august 25. 10. Passeirer Fußwallfahrt 31. Abschlusskonzert: Jungbläserwoche, Dorfhaus St. Martin [Kultursummer]
2. 5. 8./9. 11. 14. 15. 16. 20. 20. 22. 23. 29.
september Ötztaler Radmarathon Schulbeginn Mårtiner Dorffest Kabarett: Severin Groebner, Dorfhaus St. Martin [Kultursummer] Buchvorstellung: Übers Timmelsjoch, Bunker Mooseum, 20 Uhr 50 Jahre Timmelsjoch Hochalpenstraße, Eröffnung Museum „Timmel_Transit“, ab 10.30 Uhr Tåttermandler auf Wånderschåft, St. Martin Brotbacken mit Miniführung, MuseumPasseier, 10 bis 13 Uhr Evviva, Kirsbeginn, Sprengelsitz St. Leonhard Sonderausstellung: Uffizi in Passeier, MuseumPasseier 60-Jahr-Feier, Pfandler Alm [Alpenverein St. Martin] Konzert Musik-Kapelle Walten, Vereinshaus St. Leonhard
oktober 2. Volkshochschule: Italienisch, Dorfhaus St. Martin 5. Redaktionsschluss Passeirer Blatt 9. Volkshochschule: Selbstlernzentrum mobil, Dorfhaus St. Martin 11. Brotbacken mit Miniführung, MuseumPasseier, 10 bis 13 Uhr 13. 3. Wollstraße, Raiffeisenplatz St. Leonhard 13. Volkshochschule: Baumharze für Körper, Geist und Seele, Dorfhaus St. Martin 17. Volkshochschule: Das Recht am Bild, Dorfhaus St. Martin 28. Länderranggeln, Raiffeisenplatz St. Leonhard 28. Winterzeit 31. Lesung des Autors Christian Kössler, lese.werk.statt St. Martin, 20 Uhr november 2. Buchvorstellung, Manfred Schwarz, MuseumPasseier [verlag.Passeier] 17. Alles rund ums Kind Markt, Vereinshaus St. Leonhard 23. Fotoshow Jagdrevier, Vereinshaus St. Leonhard 30. Redaktionsschluss Passeirer Blatt
recyclinghof passeier (mörre) Dienstag, Donnerstag, 14 – 17 Uhr; Samstag, 8 – 11 Uhr
Termine & Veranstaltungen können per Telefon (T 0473 656 239) und per E-Mail (passeirerblatt@passeier.it) mitgeteilt werden