Skip to main content

Passeirer Blatt

Page 1

Pubblicazione bimestrale. Poste Italiane SpA – Spedizione in Abbonamento Postale – 70% NE/BZ

www.passeirer-blatt.it

A D 1 C B 2 a 0 e d c b

Passeirer Blatt

contiene

i. p.

Passeirer Blatt

Mitteilungen und Nachrichten aus Moos, St. Leonhard und St. Martin Juni 2018

Juni 2018 nr. 147 · 32. JAhrgAng

Eröffnung und Segnung des neuen Tourismusbüros

Sepp Haller mit der historischen Mårtiner Standschützenfahne auf der Pfandleralm, 1959

inhalt 3 Gemeinden 9 Kultur & Gesellschaft 20 Natur & umwelt 23 vereine & verbände 25 gesundheit & Soziales 27 Schulen & Bibliotheken 29 Sport 35 Vorankündigungen

St. Leonhard – 31. Mai 2018


2

Landeshauptmann Arno Kompatscher nahm die traditionelle Banddurchschneidung vor

St. Leonhard

Eröffnung und Segnung des neuen Tourismusbüros 30 Jahre alt, viel zu klein und den Anforderungen und Ansprüchen der heutigen Zeit nicht mehr entsprechend war der Hauptsitz des Tourismusvereins Passeiertal in St. Leonhard. Deshalb wurde das Gebäude im Spätherbst 2017 abgerissen und in sechs Monaten neu errichtet. Da sich unter dem Gebäude eine Tiefgarage befindet, war aus statischen Gründen nur ein Holzbau möglich.

Am 31. Mai um 16 Uhr erfolgte die offizielle Eröffnung und Segnung des neuen Sitzes des Tourismusvereins. Dazu waren die Bevölkerung sowie die Gäste, die zu der Zeit in St. Leonhard weilten, eingeladen. Es kamen aber natürlich auch viele Ehrengäste, mit den 5 Bürgermeistern des Tales und Landeshauptmann Arno Kompatscher an der Spitze. Die Begrüßung erfolgte durch Ulrich Königsrainer, dem Präsidenten des Tourismusvereins Passeiertal. In seinem Resümee erklärte er, dass das vorhergehende Gebäude mit seinen Infrastrukturen den Erfordernissen der heutigen Zeit nicht mehr entsprochen hätte und auch die Frequenz durch die Gäste sich deutlich erhöht habe, sodass ein Neubau erforder-

lich gewesen sei. Die Nächtigungen sind in den letzten Jahren im gesamten Tal von 590.000 auf knapp 850.000 angestiegen und in logischer Konsequenz auch die Anforderungen an die MitarbeiterInnen. Der Tourismusverein stieß mit seinem Anliegen bei der Gemeindeverwaltung auf offene Ohren und so übernahm die Gemeinde von den erforderlichen 960.000 Euro 60 Prozent der Kosten. Der Rest wurde mit Landesbeiträgen, Eigenmitteln und durch die Hilfe der Passeirer Raiffeisenkassen finanziert. Alle Arbeiten wurden von Passeirer Firmen ausgeführt. Einen großen Dank sprach Königsrainer dem Tourismusdirektor Christian Staffler aus, der die Bauarbeiten begleitete, die ihm so manch schlaflose Nacht bereiteten und der durch seinen Einsatz maßgeblich zum guten Gelingen der Bauarbeiten beitrug. Der Bürgermeister von St. Leonhard, Konrad Pfitscher, erklärte, dass dies in der Historie der 3. Bau eines Tourismusbüros im Hauptort des Tales sei. Er lobte die ansprechende architektonische Gestaltung des modernen Gebäudes, bei dem jedes Detail durchdacht sei und das zudem das Dorfbild verändere. Als sehr positiv hob er hervor, dass ausschließlich einheimische Firmen die Bauarbeiten durchgeführt hätten. Er lobte die gute Zusammenarbeit der Ortsgruppen des Tourismusvereins Passeiertal und verlieh seiner Überzeugung Ausdruck, dass das neue Gebäude von den Gästen sehr positiv angenommen wird. Architektin und Bauleiterin Renate Marchetti betonte, dass wegen der Statik nur ein leichter Bau auf die Tiefgarage gesetzt

Das moderne Gebäude wurde architektonisch ansprechend gestaltet

Impressum

Erscheint zweimonatlich. Eingetragen beim Landesgericht Bozen mit Dekret Nr. 11/87 vom 29. 5. 1987. Eigentümer und Herausgeber: Gemeinden Moos, St. Leonhard und St. Martin in Passeier; vertreten durch den Bürgermeister von St. Leonhard, Konrad Pfitscher – Kohlstatt 72, St. Leonhard in Passeier. Verantwortlich im Sinne des Pressegesetzes: Ulrich Mayer. Redaktion: Kurt Gufler, Rosmarie Pamer, Heinrich Hofer, Siglinde Jaitner, Arnold Rinner, Karl Lanthaler – Kohlstatt 72, St. Leonhard in Passeier. Korrektur: Ernst Rinner, Kurt Gufler. Produktion und Druck: design.buero Artikel können bei allen Redaktionsmitgliedern und bei design.buero in St. Martin (Dorfstraße 14) abge­geben werden und müssen mit dem Namen und der Telefonnummer des Verfassers oder der Verfasserin versehen sein. Werbebeiträge direkt an das Passeirer Blatt, passeirerblatt@passeier.it, T 0473 656 239. Redaktionsschluss: 3. August, 5. Oktober E-Mail: passeirerblatt@passeier.it www.passeirer-blatt.it


3  Passeirer Blatt – nr. 147, Juni 2018

hatte werden können. Dem Tourismus­ verein sei Nachhaltigkeit besonders wichtig gewesen und so sei ein Klimahaus A in Massivholz-Bauweise errichtet worden, wobei ausschließlich Psairer Holz verwendet worden war. Somit sei ein behagliches Raumklima geschaffen worden und zum Schutz wurde eine wartungsarme Fassade angebracht. Die Corten-StahlElemente seien so angebracht, dass sie in Anlehnung an die Psairer Landschaft den Wald nachahmen würden, führte Architektin Marchetti aus. Landeshauptmann Arno Kompatscher hob hervor, dass die Errichtung des neuen Tourismusverein-Sitzes ein Zeichen dafür sei, dass der Tourismus auch im Passeiertal blüht und dass unser Heimattal bei den Gästen beliebt sei, was durch die 850.000 Nächtigungen eindrucksvoll belegt werde. Er lobte zudem den früh­ zeitigen und richtungsweisenden Zusammenschluss zum Tourismusverein Pas­ seiertal, IDM und DME würden starke Tourismusvereine brauchen. Man müsse die Zukunft tourismusintelligent gestalten, betonte Kompatscher, und in diesem Zusammenhang werde man sobald als möglich mit dem Bau des Küchelbergtunnels beginnen. Zudem werde die Passeirer Straße in den nächsten Jahren ausgebaut, ab heuer schon im Bereich Riffianer Wald. Mit der Segnung des Gebäudes durch Pfarrer P. Christian Stuefer OT und der traditionellen Banddurchschneidung endete der offizielle Teil der Feier. Im Anschluss konnte das Gebäude besichtigt werden und alle waren zu einem Umtrunk mit Buffet eingeladen. Kurt Gufler

Gemeinden Projekt SPRAR

Flüchtlingsprojekte in St. Martin und St. Leonhard In den letzten Wochen sind die ersten Flüchtlinge über das Projekt SPRAR in St. Martin angekommen. Ende 2016 hat das Land Südtirol Richt­ linien für die Aufnahme von Asylbewerbern in Südtirol erlassen. Diese sehen die Errichtung von Aufnahmeplätzen in den Bezirken und Sprengeln mit einem Parameter von 3,5 Asylbewerbern pro 1.000 Einwohner vor. Gleichzeitig hat das Land den Gemeinden auch erstmals die Wahlmöglichkeit eröffnet, entweder wie bisher eine sogenannte CAS-Einrichtung (Centro di Accoglienza Straordinaria) für mindestens 25 – 30 Flüchtlinge bereitzustellen oder sich mit kleinstrukturierten Einrichtungen am sogenannten SPRAR-Programm des Staates zu beteiligen. 22 der 25 Gemeinden des Bezirkes Burggrafenamt, welche noch keine Flüchtlingsunterkünfte aufweisen, haben 2017 der Errichtung von SPRAR-Unterkünften zugestimmt und die Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt mit der Umsetzung von insgesamt 50 Wohnplätzen beauftragt. Damit können pro Gemeinde weniger Flüchtlinge aufgenommen und dementsprechend besser betreut und integriert werden. Unter diesen Gemeinden sind auch St. Leonhard und St. Martin.

In St. Leonhard, im alten Gemeindegebäude, werden demnächst eine Familie bestehend aus 5 Personen und in St. Martin 7 einzelne Männer in eine Gemeinschaftswohnung im Ex-Hoppe-Gebäude aufgenommen. Das SPRAR-Projekt ist zeitlich begrenzt, was bedeutet, dass die jeweiligen Flüchtlinge 6 Monate im Programm bleiben können. In dieser Zeit werden sie von einem Team von spezialisierten Sozialfachkräften begleitet, welches sich zusammen mit ihnen um Arbeits- und Beschäftigungsmöglichkeiten, um den Besuch von Sprachkursen oder um eine Rechtsberatung bemüht. Ziel des Projekts ist es, den Flüchtlingen durch ein individuelles Begleit- und Förderprogramm eine selbstständige Lebensweise zu ermöglichen. Die zuständigen MitarbeiterInnen der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt für den Bereich Passeier sind Marth Sarah und Rinner Kilian mit der Koordinatorin Silvia Gretter. Sie arbeiten dabei eng mit den Vertretern der Gemeinden, den Institutionen vor Ort und anderen sozialen und gesundheitlichen Diensten zusammen. Für weitere Informationen oder Anliegen können sich alle gerne an sprar@bzgbga.it wenden. Zudem können Bürgermeisterin Rosmarie Pamer und Bürgermeister Konrad Pfitscher in den jeweiligen Gemeinden weitere Auskünfte geben. Rosmarie Pamer

Harmonisch Af olle Fälle guat „pehutet“ sainse, der Schiibl Manndrlait. Trinkmer a Glasl und stoaßn on „Prosit der Gemiatlichkait“. Asou jung kemmr niamr zomm und Liadlr hobnse gsungin. Huamitliadr, wos denn sischt? In di Bergwelt außn hots giklungin.

Anna Lanthaler


4

Abwasserreinigungsanlage Passeier

Eine Anlage für den Psairer Gewässerschutz Viele Psairerinnen und Psairer laufen, radeln oder wandern oft achtlos daran vorbei, an der sogenannten Kläranlage, die außerhalb des Recyclinghofes Passeier links des Passerdammweges gelegen ist. Dabei ist diese Anlage für die Allgemeinheit bzw. unser Tal von enormer Wichtigkeit, denn was wäre wohl, wenn unsere Passer, wie zu vergangenen Zeiten, die Endstation für sämtlichen Müll aus den Abwässerkanälen darstellen würde? Praktisch alle Psairer Abwässer werden in der Kläranlage gesammelt und gereinigt. 365 Tage im Jahr rund um die Uhr wird die Abwasserreinigungsanlage gewartet, die seit 1992 in Betrieb ist. Viele Jahre leisteten dort Gerhard Thoma und Peter Kuen gewissenhaft ihren Dienst und seit deren Pensionierung sorgen Alex Zöschg und Roland Raffl dafür, dass die Anlage reibungslos läuft. Die Anlage wird gewartet, die Anlagensteuerung wird kontrolliert und es wird praktisch durchgehend darauf geachtet, dass alles reibungslos läuft. Dass dem so ist, dazu kann auch jede/r Bürger/in in entscheidendem Maße beiBlick auf die Abwasserreinigungsanlage Passeier, eine wichtige Einrichtung für unser Tal  Foto: Dietrich Holtz

tragen, indem in den Klos nur das landet, was von der Natur so vorgesehen ist. Leider aber müssen immer wieder die unterschiedlichsten Utensilien, sprich Putzlappen, Strümpfe, Kämme und ähn­ liches mehr entfernt werden, was in keinster Weise in den Abfluss gehört, wobei sich bei sorgsamen Umgang mit dem Entsorgten auch der Kostenaufwand reduziert. Besonders problematisch ist es, wenn Gülle ins Wasser geleitet wird, da die Anlage diese Substanz kaum bewältigen kann. Was aber geschieht eigentlich in so einer Anlage, wird sich so mancher fragen, der noch nie dort war? 1400 Kubikmeter Wasser wird pro Tag und ca. 600.000 m³ werden letztendlich im Jahreslauf gereinigt. Zuerst fließen die Abwässer in die Rechenanlage, wo grobe Teile herausgefiltert werden. Im Sandund Fettfang werden Sand, Öl und Fett aus dem Wasser entfernt. Das Abwasser fließt ins Belebungsbecken, wo Mikroorganismen und Bakterien die Substanzen in Bioschlamm umwandeln. Bei der folgenden Nachklärung wird der Schlamm

vom Wasser getrennt und in den Faulturm befördert. Dort werden die organischen Substanzen anhand biochemischer Prozesse in Methangas, Kohlensäure und Biomasse umgewandelt. Das Methangas wird zur Gewinnung von elektrischer und thermischer Energie genutzt und 30% des internen Strombedarfes wird dadurch abgedeckt. Das Wasser selbst bleibt rund zwei Tage in der Anlage, wobei das kostbare Nass zu 99% gereinigt werden kann. Die jährlichen Betriebskosten belaufen sich auf 450.000 Euro, wobei 70 Cent pro m³ anfallen. Seit 2006 wird die Anlage im Auftrag der drei Psairer Gemeinden von der Firma eco center A.G. geführt. Sehr erfreulich ist natürlich, dass die Abwasserreinigungsanlage von vielen Psairer Schulklassen besucht wird, denen der genaue Reinigungsablauf erklärt wird und die schon früh dahingehend sensibilisiert werden, dass nur die dafür vorgesehenen Substanzen im Klo respektive in den Abwasserkanälen landen. Zu guter Letzt ist es auf alle Fälle angebracht, Alex und Roland für ihre gewissenhafte und für die Allgemeinheit überaus wertvolle Arbeit vor Ort zu danken. Kurt Gufler


5  Passeirer Blatt – nr. 147, Juni 2018

Radwegbrücke Saltaus – Banddurchschneidung  Fotos: Florian Mair

Eröffnung von zwei neuen Radwegbrücken

Gelungene Aufwertung des Radweges zwischen St. Martin und St. Leonhard Nach einer kurzen Bauzeit von rund einem halben Jahr konnten am Freitag, dem 1. Juni 2018, zwei neue Radwegbrücken ihrer Bestimmung übergeben werden, welche die zwei bisherigen nicht mehr zeitgemäßen „alten“ Brücken ersetzen. Die Brücken queren die Passer beim Campingplatz sowie bei der Kläranlage in St. Martin und versehen ihren Dienst für Radfahrer und Wanderer, stellen aber auch für Rettung, Polizei und Radweg­ wartung eine effiziente Möglichkeit dar, bei gegebener Situation ihren Dienst problemlos und schnell durchführen zu können. Die Eröffnung fand bei herrlichem Wetter statt. Begrüßt wurden die zahlreich erschienenen Gäste vom Präsidenten der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt, Alois Peter Kröll, der Bürgermeisterin von St. Martin, Rosmarie Pamer und dem Bürgermeister der Gemeinde St. Leonhard, Konrad Pfitscher. Technische Grundlagen wurden vom Bauleiter Stefan Baldini erläutert. Die Segnung der neuen Brücken zelebrierte der Diakon Hermann Pirpamer, der selbst über Jahre der Gemeinde St. Martin als „erster Bürger“ vorstand.

Die Brücke beim Camping in Saltaus hat eine Spannweite von 47 Metern und eine Breite von 3,8 Metern. Die Brücke bei der Kläranlage hat eine Spannweite von 32 Metern und ist ebenfalls 3,8 Meter breit. Verarbeitet wurden Stahl, Beton und Lärchenholz. Des Resultat hat nicht nur einen Segnung der Radwegbrücke in Saltaus

hohen Nutzwert, sondern überzeugt auch durch die gelungene Anpassung ans Landschaftsbild. Der Bau der Brücken wurde von der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt in Auftrag gegeben. Planung und Bauleitung erfolgte durch das Ingenieurbüro Baldini aus Marling. Gebaut wurden beide Brücken von der heimischen Firma Moosmair GmbH aus St. Martin. Der Bau beider Brücken kostete 825.000 Euro (inkl. Mwst) und wurde von der Autonomen Provinz Bozen finanziert. Martin Stifter


6

Fotoaufnahme vom Bau der Timmelsjochstraße, 193oer Jahre  Fotoquelle: Karl Righi

Moos

Digitales Archiv Hinterpasseier entsteht Vor mittlerweile zwei Jahren hat die Gemeinde Moos ein Projekt ins Leben gerufen, welches es sich zur Aufgabe gemacht hat, ein digitales Archiv für Schriftstücke, Fotos, Musik, verschiedene Dokumente und Videoaufnahmen usw. in digitaler Form für das Hinterpasseier anzulegen. Zu oft sind alte Fotos, Dokumente und Schriftstücke bei Bränden, Hausauflösungen oder einfach durch Feuchtigkeit oder Ungeziefer für immer verloren gegangen und dadurch für die Nachwelt nicht mehr erhalten. Durch die Digitalisierung von Originaldokumenten und das Anlegen von Sicherungskopien kann dem teilweise abgeholfen werden. Nicht nur die Sicherung und der Schutz, sondern auch die Effizienz der Zugänglichkeit, die Regelung des Platzbedarfs und die Kostenminimierung der Verwaltung eines Bestandes werden durch ein digitales Archiv gewährleistet. Dabei kehrt nach der Einspeisung in das digitale Archiv Hinterpasseier das Originaldokument zum jeweiligen privaten Besitzer oder in das jeweilige Archiv, z. B. Talarchiv, Chronistenarchiv, Landesarchiv usw. zurück. Generell dienen Archive dazu, u. a. Medien und Informationsträger, besondere Schriftstücke und Dokumente aufzube-

wahren und für die Nachwelt zu erhalten. Digitale Archive nehmen die gleiche Aufgabe für digitale oder digitalisierte Ressourcen wahr. Digitale Archive im weiteren Sinn umfassen alle Arten von digitalen Sammlungen, zum Beispiel auch Musikund Videoarchive. Das digitale Archiv Hinterpasseier umfasst u. a. auch 20 gefilmte Einzelinterviews von Personen aus dem Passeiertal und dem hinteren Ötztal. Inhaltlich resümieren die Zeitzeugen die Jahrzehnte seit dem Wirtschaftswunder bis in die Jetztzeit und geben Einblick in ihr Leben und Erlebtes. Ausschlaggebend für die Anlegung eines digitalen Archivs Hinterpasseier war die gestartete Sammlung von alten Fotos und Dokumenten für die Planung des 50-JahrJubiläums der Öffnung der Timmelsjochstraße für den Verkehr, welches im heurigen Jahr am 15. September begangen wird. Mittlerweile ist das digitale Archiv Hinterpasseier auf weit über 1.000 Dokumente angewachsen und soll als Pilot­ projekt in Zusammenarbeit mit dem Südtiroler Landesarchiv und der Bevölkerung stetig weiter ausgebaut werden. Vorausschauend sollen die gesammelten Dokumente in Zukunft auch einer breiteren Zielgruppe zugänglich gemacht werden. Eine Einbindung der Chronisten und

deren Bestände und des MuseumHinterpasseier in die Verwaltung und Weiterentwicklung des digitalen Archivs sollen bestenfalls folgen und dazu beitragen, dass die Digitalisierung wichtiger Archivalien fortschreitet und weiter an Qualität gewinnt. Die Nachwelt kann sich also freuen. Konrad Pamer

Straßenbauarbeiter in den 1960er Jahren beim Bau der Timmelsjochstraße  Fotoquelle: Irmgard Lanthaler


8

Beschlüsse > Sport:  Eis- und Tennissportanlage Pfelders – Lieferung und Montage einer Spülmaschine – Hegematic GmbH – € 2.046,72; Fußballplatz Moos – Wartung des Fussballrasens für das Jahr 2018 – Baumpflegezentrum Südtirol Ronny der Gärtner – € 17.999,46. > Kultur:  Außergewöhnliche Reinigung des Bunker Mooseums sowie der Bibliothek Platt – Meranese Servizi – € 1.525.

> Breitband:  Verlegung von Glasfaserleerrohren im Bereich des Sandhofes – Fa. Pixner Manfred & Josef OHG, € 5.700; Verlegung von Glasfaserleer­ > Beiträge:  Pfarrei zu den hll. Ursula und rohren in der Fraktion Mörre – Fa. Tiefbau Karleg­ Sebastian in Platt – Gewährung eines außeror­ ger Josef & Armin OHG, € 12.984. dentlichen Beitrages zur Sanierung des Pfarr­ > Gemeinde:  Datenschutz – Übergabe des archivs – € 11.000; Tourismusverein Passeiertal Dienstes des Datenschutzbeauftragten (DPO– Gewährung eines außerordentlichen Beitrages Dienst). Auftragserteilung an die RSM, € 7.350; zur Deckung der Kosten für die Führung der Benennung des Datenschutzbeauftragten, Rechts­ Langlaufloipe Innerhütt – € 4.145,60; Gewährung anwalt Paolo Recla; Gemeindebauhof – Lieferung eines ordentlichen Beitrages für das Jahr 2018 Aus dem Rathaus von St. Martin eines Rückenmähers samt Batterie – Inderst – € 17.500; Jugendbüro Passeier – Gewährung vom 27. 3. bis 12. 5. 2018 GmbH, € 3.375,79. eines ordentlichen Beitrages für die Führung des > Jugend:  Kindergarten – Festlegung der Besu­ Mit Beschluss des Gemeindeausschusses wurden Jugendbüros im Jahr 2018 – € 33.000; AVS Sektion chergebühren im Kindergartenjahr 2017/18, für die von der Seilbahnanlagen Hirzer GmbH vorge­ Passeier – Klettergruppe – Gewährung eines ein Kind € 35 monatlich; Abbruch und Wiederauf­ schlagenen Parkgebühren für die Tiefgarage der außerordentlichen Beitrages für die Instandhal­ bau der Ferienkolonie Egghof-Kaser, Planung, Talstation Hirzer-Seilbahn für das Jahr 2018 geneh­ tung der Klettergärten – €1.500. Bauleitung und Abrechnung der Einrichtung – > Gemeinde:  Betreuungsdienst für Kleinkinder migt; die Vereinbarung zwischen dem Chronisten, Geom. Dorian Wilhelm, € 9.388,83; außerordent­ Herrn Plangger Kassian, und der Gemeinde (Kindertagesstätte) – Beteiligung an den Kosten St. Martin wurde für weitere drei Jahre verlängert. licher Beitrag an den Jugendtreff St. Martin für das der Gemeinde St. Martin für das Jahr 2017 – Projekt „The Sound of Music 2018“ – Passeirer > Beiträge:  Tourismusverein Passeiertal – € 2.707,39; Lieferung von Verkehrsschildern – Jungbläserwoche, € 1.500; Aufnahme von zwei Zuweisung von 95% der Aufenthaltsabgabe auf Sanin GmbH – € 3.337,26; Spenglerarbeiten in der Sommerpraktikanten 2018 in der öffentlichen Zweitwohnungen für das Jahr 2017 – € 4.636,95; Tiefgarage der Grundschule Moos – Ilmer Ewald Bibliothek und im Archiv. ordentlicher Beitrag für die Förderung des Frem­ – € 2.548,77; Nightliner – Liquidierung der Kosten >  Öffentliche Arbeiten:  Sanierung Oberfläche für 2017 an die Bezirksgemeinschaft Burggrafen­ denverkehrs – € 27.371; ordentlicher Beitrag für die Spielplatz – Schießstand, De.Co.Bau GmbH, Mobilität – € 5.000; amt – 
€ 1.657,52; Liquidierung des Mitgliedsbei­ Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt – € 2.496,43 € 1.543,18; Umgestaltung Prantacher Straße, trages an die Bezirksgemeinschaft Burggrafen­ Genehmigung Endstand, € 135.214,50; Sanierung für das Projekt „Nightliner“ betreffend das Jahr amt – € 3.256,50; Instandhaltungsarbeiten am Brücke Kammerveit – Durchführung von Bauarbei­ 2017; Grauviehzuchtverein Passeier – € 1.500 für ländlichen Straßennetz – Maschinenring SAM ten – Tiefbau Karlegger Josef und Armin OHG, die Durchführung der Jubiläumsausstellung GmbH – 
€ 14.945; Trinkwasserentsäuerungsan­ € 10.790,10; Mittelschule – Austausch von Sitzbän­ lage Zeppichl – Lieferung von Ersatzteilen für die „70 Jahre Grauviehzucht Passeier“. ken auf dem Pausenhof der Mittelschule und auf > Kindergarten/Jugendtreff:  Lieferung einer UV-Anlage – Torggler Commerz AG – €1.912,72; Waschmaschine Bosch WAN280A1 für den Jugend­ dem Raiffeisenplatz – Auer Anton & Co. OHG, Trink- und Abwasserleitungen – Lieferung einer € 3.544; Kanalisierung Brandleit – Entschädigung Kamera für die Kontrolle der Leitungen – Torggler treff – Videotechnik Lanthaler, St. Martin – € 499; für die Besetzung des Grundes, € 3.829,21; Kanali­ Lieferung von Reinigungsmitteln für den Kinder­ Commerz AG – € 10.980; Ankauf von Pellets für sierung Brandleit, Genehmigung Endstand und garten von St. Martin – Hygan GmbH, Leifers – das 2. Halbjahr 2018 – Beikircher Grünland GmbH Bescheinigung über die ordnungsgemäße Ausfüh­ – € 3.425,76; Bergbahnen Pfelders – Auszahlung € 1.710,72. rung der Arbeiten, Fa. Gufler Roland, € 116.137,23; > Müllentsorgung/Abwasser: Durchführung eines Akontos des Beitrages zur Führung des Neugestaltung Dorfbrücke St. Leonhard, Genehmi­ von Reparaturarbeiten an der Abwasserleitung Skigebietes Pfelders – € 48.800; Konsortium gung Endstand und Bescheinigung über die ord­ Hinterdorf – Pixner Manfred & Josef OHG, Seniorendienste Passeier – Gemeindenbeteili­ nungsgemäße Ausführung der Arbeiten, St. Martin – € 10.467,32. gung an den Investitionen 2017- 
€ 12.060; Fest­ € 309.606. >  Öffentliche Arbeiten:  E.Z. Feldbauer II: Pri­ platz Moos – Lieferung und Montage von Spül­ märe Erschließung – Infrastrukturen für die Wohn­ > Sport:  Langlaufloipe Walten – Auszahlung der maschinen – Hegematic GmbH – 
€ 4.869,26; Entschädigung für die Besetzung des Grundes – Übernahme der anteilsmäßigen Führungskosten bauerweiterungszone Feldbauer II in St. Martin i.P. Winter 2017/2018, € 1.130; außerordentlicher Bei­ – Tiefbau & Transport GmbH, Riffian – € 210.049,76. an der E-Werk Schönau GmbH – Zahlung Rest­ trag an den Tourismusverein Passeiertal für die > Rathaus/Vereinssaal:  Lieferung von zwei kosten für das 2. Bimester 2017 – € 30.282,45. Reparatur des Raupen-Pistenfahrzeuges beim Staubsaugern samt Zubehör für das Rathaus und >  Öffentliche Arbeiten: Schmutzwasser­ Stockit Winterpark Walten, € 13.500; Lieferung und den Vereinssaal – Hygan GmbH, Leifers – € 544,12; sammler Rabenstein – definitive Vergabe der Lieferung von Reinigungsmitteln und -geräten für Montage eines Eislaufplatzes – Betula GmbH, Arbeiten an Bauunternehmen Gufler Roland € 13.200,05. das Rathaus und den Vereinssaal – Hygan GmbH, – € 766.860,72; Auftrag für die statische > Soziales:  Fürsorge – Übernahme eines Kosten­ Leifers – € 2.748,10. Abnahme – Dr. Ing. Gerold Haller – 
€ 2.504,95; anteiles für die Ermäßigung von Liftkarten für > Sportanlagen:  Das öffentliche Freischwimm­ Umbau Gemeindeämter – Auftrag für die Bau­ ortsansässige Kinder im Skigebiet Pfelders – bad samt angeschlossenem Barbetrieb wird ab endreinigung des Gemeindehauses – Mirko Winter 2017/2018, € 5.257; Errichtung Familienzen­ dem Frühjahr 2018 für den Zeitraum von drei Cinosi – € 4.381,30. Ausarbeitung eines Leit­ trum – Ausarbeitung eines Vorprojektes – Dr. Arch. Jahren (Saisonen) an die Einzelfirma „Schwarz systems sowie Baubegleitung der Einrichtung Klaus Marsoner, € 10.355,38; Altersheim St. Bar­ Hubert“ in Konzession vergeben. – Dip. Ing. Martin Pfitscher – € 3.250; Auftrag für bara St. Leonhard – Investitionen im Jahr 2017 – zusätzliche technische Dienstleistungen – Geom >  Straßen und Plätze:  Lieferung und Montage Übernahme und Liquidierung des Kostenanteils, eines Geländers – Schlosserei Max, St. Martin – Dorian Wilhelm – € 15.479,36; Auftrag für die € 18.902,93; Kindertagesstätte St. Martin – Geneh­ € 1.464. Erstellung eines Teilungsplanes und der Gebäu­ migung der Ausgabe und Zahlungsanweisung der > Umwelt:  Energieberatung im Jahr 2018 – dekatastermeldung – Per. Ind. Marth Thomas Kostenbeteiligung für das Jahr 2017 an die Berthold Prünster, Riffian – € 3.045,12. – € 4.513,58; Projekt Interreg – Errichtung des Gemeinde St. Martin, € 17.650,82. Timmels-Passmuseums – definitive Vergabe der Aus dem Rathaus von St. Leonhard > Tourismus:  Ordentlicher Beitrag an den Touris­ Ausbauarbeiten mit Metall und Glas – Metall musverein St. Leonhard für das Jahr 2018, € 70.000. vom 28. 3. bis 22. 5. 2018 Ritten GmbH – € 97.745,09, Auftrag für die Liefe­ > Vereinshaus:  Vergabe des Hausmeisterdiens­ rung der Medientechnik – Flo-R.Tech des Reinst­ > Beiträge:  Sonderbeitrag an den Grauvieh­ tes für den Zeitraum 01.05.2018 – 30.04.2019 – zuchtverein Passeier für die Durchführung der adler Florian – € 43.232,03; Dorfplatzgestaltung Fa. Wilhelm Patrick; Lieferung von Stühlen – Thöni Jubiläumsausstellung „70 Jahre Grauviehzucht und Gehsteig Platt – Lieferung und Montage Josef GmbH, € 36.550. Passeier“, € 3.000. eines Brunnens in Passeirer Gneis – Südtirol. > Wohnbau:  Abänderung des Durchführungs­ Tätigkeitsbeitrag an das „MuseumPasseier“ für stein GmbH – € 9.589,20; Neubau Feuerwehr­ planes der Wohnbauzone C2 – Erweiterungszone das Jahr 2018, € 20.000; außerordentlicher Beitrag halle mit Vereinsräumen in Moos – Auftrag für „Gandellen“, endgültige Genehmigung, ausgear­ an die Freiwillige Feuerwehr von St. Leonhard für die Ausarbeitung einer Machbarkeitsstudie – beitet von Herrn Dr. Arch. Andreas Flora und Herrn den Ankauf von Ausrüstung, € 32.000. Arch. Dr. Wilfried Menz und Arch. Dr. Gritsch Dr. Arch. Wolfgang Lukas Hainz. Claudia – € 19.051,94.

Aus dem Rathaus von Moos vom 28. 4. bis 30. 5. 2018


9  Passeirer Blatt – nr. 147, Juni 2018

Kultur & Gesellschaft

Die Passeirer Jubiläumsschau war ein voller Erfolg  Foto: Hubert Gögele

Passeirer Jubiläumsschau in St. Leonhard

70 Jahre Grauviehzucht in Passeier „Ausstellungen sind das Spiegelbild der Zuchtarbeit“, getreu diesem Motto organisierten die Passeirer Grauviehzüchter ihre 70-jährige Jubiläumsschau, die am 14. April beim Sandwirt abgehalten wurde. Mit strahlendem Wetter wurden die Mühen der Passeirer Grauviehzüchter belohnt, die nach den Schneefällen des vorhergehenden Tages ihre Tiere zum Ausstellungsplatz bei St. Leonhard gebracht hatten. „70 Jahre Grauviehzucht in Passeier“, dieses Motto lockte Züchter aus allen Südtiroler Landesteilen, aus Deutschland, Österreich und der Schweiz an, die in Massen den Ring säumten. Auch die Bürgermeister des Tales sowie mehrere Ehrengäste, zu denen auch Landesrat Arnold Schuler zählte, waren anwesend. Mit dem Preisrichten war der Pawigler Grauviehzüchter Nobert Schöpf betraut, der wahrlich um seinen Job nicht zu beneiden war. Sein Arbeitspensum umfasste die Rangierung von 5 Gruppen

trächtiger Kalbinnen, drei Gruppen Jung­ kühen und elf Gruppen Mehrmelkkühen, ergänzt noch durch eine Gruppe von vier Zuchtstieren. Die unter dem Vorsitzenden des Organisationskomitees Josef Gufler bestens vorbereitete Schau wurde durch die Mitarbeiter des Südtiroler Rinderzuchtverbandes unterstützt, sodass der reibungslose Ablauf gewährleistet war. Als erste Gruppe wurden die Stiere vor­ geführt und in Reihung gebracht. Bei den Kalbinnen holte sich FREUDE aus dem Stalle des Pixner Josef , „Hienderer“ in Vernuer, den Sieg. Dahinter platzierte sich PAULINE der Maier Hilde, vom Steinerhof bei St. Martin. In der Gruppe der Erstlingskühe holte sich ALMFEE von Pixner Reinhard Peter, Außeroberstein in Pfelders den Sieg vor ALINA des Heel Hansjörg, Oberübelstein aus Walten. Bei den Mehrmelkkühen gab es beim Finale folgende Platzierungen: Den Sieg holte sich GEMSE des Jungbauern Andreas Auer vom Oberhof in Glaiten, dahinter

reihte sich SIMONE von Kofler Christian, Jenner aus Hütt, auf Platz 2 ein. Im Finale der älteren Kuhgruppen standen sich dann 10 Kühe gegenüber. Schließlich hatte FRENIE vom Hinter­ bruggerhof in St. Martin vor AMALIA des Brandterbauern aus Walten die Nase vorn. Zum Schluss war der absolute Höhepunkt, das Gesamtfinale, angesagt: Die sechs besten Kühe, Siegerinnen der drei Zwischenfinales, maßen sich um den Sieg. In der letzten Finalpaarung, wo es um den Schausieg und den Titel „Miss Grauvieh Passeier 2018“ ging, lief die GEMSE vom Auer Franz vom Oberhof in Glaiten zur Hochform auf. Preisrichter und die vielen Experten waren sich einig: das war die beste Kuh an diesem Tag! Zur Reservesiegerin wurde die FRENIE, eine Kuh älteren Jahrgangs vom Pixner Paul, Hinterbruggerhof in St. Martin, nominiert. Die Qualität der ausgestellten Tiere, die Begeisterung der ausstellenden Züchter sowie die überaus zahlreichen Besucher verliehen dieser Schau das Prädikat einer überaus gelungenen, super organisierten Veranstaltung, die allen Anwesenden in positiver Erinnerung bleiben wird. Kurt Gufler


11  Passeirer Blatt – nr. 147, Juni 2018

BrassMer Tanzlmusi – links Thomas Prünster, Musikschule Passeier  Foto: Franz Hermeter

Johannes Pöll und Manuel Pöll, Musikschule Passeier  Foto: Referat Volksmusik

„mit spitzer feder“ Musikschule Meran/Passeier

Aufg’spielt beim Südtiroler Volksmusikwettbewerb in Auer Am Samstag, den 14. April 2018, wurde in Auer der 4. Südtiroler Volksmusikwettbewerb ausgetragen, an dem sich auch Gruppen und Solisten der Musikschule Meran/Passeier erfolgreich beteiligten. Für Organisation und Austragung zeichneten das Referat Volksmusik in der Landesdirektion deutsche und ladinische Musikschule und der Südtiroler Volksmusikkreis verantwortlich. Als Vorbereitung auf den Wettbewerb spielten die teilnehmenden Meraner und Passeirer Musikschüler am Freitag, 6. April, beim Hoangart beim Kircherwirt in Gratsch und holten sich hier die letzten Tipps ihrer Lehrer und Lehrerinnen. Nach dem Wertungsauftritt am 14. April in Auer vor der Jury und einem interessierten Publikum in der Musikschule und in der Grundschule Auer war es dann soweit: Den Gruppen und Solisten wurden die verdienten Urkunden beim Festabend in der Aula der Oberschule für Landwirtschaft aus den Händen des Landesmusikschuldirektors Josef Feichter und des Obmannes des Südtiroler Volksmusik­ kreises, Gernot Niederfriniger, überreicht. Der Direktor der Musikschule Meran/Passeier, Alexander Veit, gratuliert den Harmonikasolisten Manuel Pöll und Johannes Pöll, den Volksmusikgruppen „Pfeif mr oans“, „BrassMer Tanzlmusig“ und „Glieshof Musi“ und freut sich mit ihren Lehrern Helmut Hochkofler, Melanie Pichler, Andreas Kofler und Gernot Niederfriniger. Die Teilnahme am Wettbewerb war reich an volksmusikalischen Begegnungen und Motivation, sich weiterhin mit Freude der Volksmusik zu widmen. Gernot Niederfriniger

Wie es einem nicht ungern ergeht, wenn man an der Spitze steht! Ich leite ein Projektlein, zwar nicht ganz so wichtig und relativ bescheiden, da gibt es oft kleinere Probleme, die tun mir mein Ehrenamt fast verleiden. Aber Gott sei Dank, ich bin in unserem Vorzeigeverein nicht ganz alleine, deshalb berufe ich den Intellekt-Ausschuss ein, so bringen wir alles ins Reine. Getreu dem berühmten Ausspruch, wenn man selbst nicht mehr weiter weiß, gründet man auch bei uns in Psair den berühmt-berüchtigten Arbeitskreis. Und überhaupt ist es selbst hier in der Peripherie wohl jedem weitum klar, mehrere Köpfe leisten zumeist mehr als einer, das ist unzweifelhaft wahr. Zudem verlangt es auch das in mir tief verankerte demokratische Gedankengut, dass man die Probleme mit seinen verbündeten Genossen absprechen tut! Ich brachte mein Anliegen leger vor, war voller Hoffnung und guter Dinge, dass die Diskussion den absolut notwendigen geistigen Durchbruch erbringe. Doch weit gefehlt, denn nun ging es menschlich und rhetorisch gnadenlos ab, mir trieb es den „kåltn Schwitz“ her und das durchgehend und nicht zu knapp. Es meldete sich als Erste die Schriftführerin, gesegnet mit spitzer Zunge, die kann 3 Stunden lang unaufhörlich schnattern mit ihrer erweiterten Lunge. Was ich eigentlich wolle, dieses lächerliche Problem überhaupt zu erwähnen, das könnte ich nun wirklich mal selbst entscheiden, es sei ja zum Gähnen. Sie jedenfalls hätte keine Zeit für so was, was solle überhaupt dieser Schei., ihr reiche es und überhaupt müsse sie jetzt zur Wellnesssafari nach Fartleis. Nun meldete sich mein Nachbar, der gerne und oft ein paar Bierchen zischt und monierte, alles lächerlich, aber unser Getränkedepot gehörte aufgefrischt. Da, schon die nächste Dame, die verkündete, sie habe ab nun keine mehr Zeit, weil sie seit vorgestern eine exquisite Ananasplantage auf dem Jaufen betreut. Es tue ihr leid, denn sie wisse, ihr geistiges Niveau sei absolut unersetzlich, aber die Entscheidung sei nun mal gefallen, es ginge nicht mehr, Schlussstrich! Mir dämmerte, was nun wohl unweigerlich noch dazukommen würde, es wurde keinesfalls leichter, sondern deutlich schwerer wurde die Bürde. Denn nun erhob sich in voller Manneskraft auch noch der Vereinskassier, sonst eher ruhigen Geblüts schnaubte er nun wie ein wild gewordener Stier. Bei so einem unfähigen Präsidenten, der nicht mal kleinste Lösungen schafft, würde er nicht mehr weiterarbeiten, seine Ressourcen habe es dahingerafft. So saß ich nun einsam da, kein Ausschuss mehr, bedröpelt und ganz allein, noch immer keinen Plan und ansonsten, naja…, ein armes Schwein. Nur die hart erarbeitete Erkenntnis nach Egoklausur, sie gab mir Mut, mitunter ist es nicht ganz falsch, wenn man die Probleme alleine lösen tut! P.S.: Ähnlichkeiten mit Psairer Lichtgestalten sind laut Insidern nicht a priori auszuschließen … Der sell uane


12

Nach den Löscharbeiten bot sich ein Bild der Verwüstung

Unterstützung für einen Bergbauern in Not

Stadelbrand am 8. Februar auf dem „Hanselehof“ – wie geht es weiter? Vier Monate sind vergangen, seit Mainhard Schölzhorn vom „Hanselehof“ in Ulfas am „Unsinnigen Donnerstag“ durch einen Brand Stall und Stadel, man kann sagen „sein Lebenswerk“, verloren hat. Was ist inzwischen passiert und wie sieht die Zukunft dieser Bergbauernfamilie aus? Frage: Mainhard, wie hast du damals den Brand erlebt? Mainhard: So gegen 4 Uhr früh, am 8. Februar, haben mich mehrere Knallgeräusche aus dem Schlaf gerissen. Zuerst dachte ich an die Fasnacht. Als es immer heftiger wurde, bin ich aus dem Zimmer gerannt und habe gesehen, dass der ganze Stadel in Vollbrand steht. Durch das Feuer sind die Reifen der Fahrzeuge explodiert, daher die Knaller. Das Feuer war schon so stark, dass auch beim Wohnhaus, einem Holzblockhaus, bereits Fassade und Dachstuhl brannten. Es war nicht mehr möglich, durch die Haustür ins Freie zu kommen, so bin ich durch das Kammerfenster zum Hydranten gelaufen und habe sofort, abwechselnd Hausfront und Dachstuhl, zu löschen versucht. Die äußeren Scheiben der Stubenfenster waren schon geborsten. Ich hoffte, dass die inneren Scheiben halten, damit das Feuer nicht ins Haus kommt. In meiner Aufregung habe ich längere Zeit die große Hitze nicht gespürt, bis es gar nicht mehr auszuhalten war. Da griff ich instinktiv nach einer Decke, die zufällig da gelegen ist, habe sie um Kopf und Oberkörper gewickelt und

weiter gelöscht, bis ein Nachbar mich abgelöst hat. Frage: Wie ist es dann weiter gegangen? Mainhard: Immer mehr Nachbarn sind gekommen, um zu helfen. Sie haben eine zweite Leitung auf das Hausdach gelegt, Ziegel abgedeckt und die Feuernester darunter gelöscht. Mein nächster Gedanke waren die Tiere im Stall. Ich bin in den Stall hineingelaufen, alles war voller Rauch und stockfinster. Die Schafe wollten einfach nicht aus dem Stall, ich musste schieben und drücken, um sie in Bewegung zu bringen. Als die ersten Glutbrocken von der Decke gefallen sind, packte mich die große Angst und ich schob in Panik weiter, bis die Feuerwehr gekommen ist und ganz professionell die ganze Arbeit übernommen hat. Frage. Wie ist es dir persönlich ergangen? Mainhard: In der Zeit der größten Anspannung hatte ich das Zeitgefühl komplett verloren. Wahrscheinlich hat der Körper auch das Schmerzempfinden ausgeschaltet, denn erst dann, als so viele Nachbarn und Feuerwehrleute da waren, um zu helfen, begann es überall zu schmerzen. Ich kam ins Krankenhaus, wo Verbrennungen 2. und 3. Grades im Gesicht, am Hals und am Arm versorgt wurden, danach bin ich wieder nach Ulfas zurückgekehrt. Frage: Deine ersten Gedanken nach diesem großen Unglück? Mainhard: Ganz ehrlich, es gibt einige Dinge, wo man sagen muss, es war „Glück“ dabei: Dass ich in der Hektik noch die 118 angerufen habe, dass von den

Nachbarn schnelle Hilfe gekommen ist, dass wir einige Tage vor dem Brand vom Dach den vielen Schnee abgeschöpft haben, dass ich, fasst unbewusst, die Decke um meinen Oberkörper gewickelt habe. Die Ärzte meinen, ich hätte damit mein Augenlicht gerettet. Ich bin überzeugt, wir hatten einen großen Schutz von „oben“, denn es gab keine ganz großen Verletzungen und keinen Verlust bei den Tieren. Frage: Sind die Verbrennungen inzwischen wieder verheilt? Mainhard: Die Schmerzen haben längere Zeit nicht nachgelassen, denn an den Brandwunden ist eine Allergie entstanden. Wochenlang war an Schlaf kaum zu denken. Jetzt, 4 Monate später, geht es wieder recht gut. Frage: Was ist mit dem Feuer alles verloren gegangen? Mainhard: Der Stall, der Stadel mitsamt Transporter, allen landwirtschaftlichen Maschinen und Geräten. Das ganze Werkzeug, jede Schaufel, jeder Hammer muss wieder gekauft werden, genau so, als wir vor 27 Jahren hier angefangen haben. Auch das Auto ist verbrannt. Ohne dem ist man auf dem Berg einfach hilflos. Frage: Wie wichtig ist dir der „Hanselehof“? Mainhard: Ich habe den Hof mit meiner Familie stets mit großer Freude bewirtschaftet. Mein Ziel war es, ihn so herzurichten, dass auch die nächste Generation damit leben kann. Habe all die Jahre Stall und Stadel saniert, erweitert und auf den neuesten Stand gebracht. Unser Hof liegt im Naturpark „Texelgruppe“, so habe ich schon sehr früh auf „Bio“ umgestellt, die Beregnungsanlage gebaut, Milchschafe angekauft und eine Hofkäserei mit Direktvermarktung eingerichtet. Bergbauer Mainhard Schölzhorn vor dem zerstörten Stadel


13  Passeirer Blatt – nr. 147, Juni 2018

Frage: Wie denkst du jetzt über das, was am 8. Februar passiert ist, und wie soll es weitergehen? Mainhard: Ich bin dankbar für all die Hilfe, die ich und meine Familie bekommen haben. Die Nachbarn, die Feuerwehren, das Weiße Kreuz, die Notfallseelsorge, die Carabinieri, die Bauern, bei denen unser Vieh untergekommen ist, der Bürgermeister, alle haben ihr Möglichstes getan. Über den bäuerlichen Notstandfonds haben uns viele Menschen Spenden zukommen lassen. Das tut doppelt gut, man spürt, es gibt Menschen, die uns vielleicht gar nicht kennen, uns aber spontan ihre Hilfe zukommen lassen, und jeder Euro hilft uns weiter. Ein herzliches und aufrichtiges Vergelts Gott euch allen! Die Zukunft bereitet mir noch einiges Kopfzerbrechen. Stall und Stadel müssen im größeren Abstand vom Wohnhaus neu errichtet werden. Die Kosten für diese Gebäude, die Maschinen und Geräte sind durch Versicherung und die bereits ein­ gegangenen Spenden nur etwas mehr als zur Hälfte gedeckt. Hermann: Liebe Psairer, bei diesem Gespräch habe ich einen Mensch erlebt, der trotz der Katastrophe, die ihn getroffen hat, viele Lichtblicke erkennt und bereit ist, alles zu geben, damit sein Lebenswerk nicht verloren geht. Allein wird er es aber kaum schaffen. Uns bietet sich hier die Gelegenheit, einen Bergbauer in Not zu unterstützen. Unsere schöne, gepflegte Heimat entsteht durch die harte Arbeit dieser Leute. Davon profitieren wir alle, besonders auch der Tourismus. Spenden zugunsten für die Bauersleute Schölzhorn können beim bäuerlichen Notstandsfonds: Raiffeisen Landesbank IBAN: IT30 D 03493 11600000300011231 oder Südtiroler Volksbank IBAN: IT15 U 05856 11601050570004004 oder Südtiroler Sparkasse IBAN: IT67 D 06045 11600000000034500 überwiesen werden. Damit die Familie das Geld bekommt, muss das Kennwort Hanselehof angegeben werden. Hermann Pirpamer kleinanzeige

Fischzucht Schiefer sucht eine/n Verkäufer/in in Voll- oder Teilzeit. Informationen und Bewerbung siehe: www.fischzucht.it Tel. 0473 641 231

Die Jugendlichen von Stuls und Pfarrer Oswald Kuenzer beim Stockbrot machen  Foto: Nadia Gatterer

Seelsorgeeinheit Hinterpasseier

Abenteuer. Glauben. Vertrauen. Lange Nacht der Kirchen in Stuls Am 25. Mai 2018 fand in Stuls die erste Lange Nacht der Kirchen in der Seelsorgeeinheit Hinterpasseier statt. Dazu trafen sich Jugendliche der SKJ-Stuls mehrmals mit dem Jugendbüro Passeier, um Ideen zu sammeln und später einen roten Faden in das Projekt zu bringen. Abenteuer, Glauben und Vertrauen sollten die Schlagwörter an diesem Abend werLesen von Bibelgeschichten und späteres Singen mit Gitarrenbegleitung  Foto: Anna Kier

den. Was wäre dazu besser geeignet, als ein Lagerfeuer mit Bibelgeschichten vor und Vertrauensspiele in der Kirche? Gesagt getan. Die Aufgabenbereiche wurden aufgeteilt und die Jugendlichen fieberten auf die Nacht hin. Wird wohl alles gut gehen und kommen auch genug Personen, damit sich der Aufwand gelohnt hat und die Spiele in der Kirche durchgeführt werden können? Alle Sorge war umsonst. 35 Personen besuchten in dieser Nacht die Kirche von Stuls. Jung und Alt waren vertreten und es wurde gesungen, gespielt, Bibelgeschichten erzählt und viel diskutiert. Als krönender Abschluss für das Organisationsteam wurde im Jugendraum übernachtet, mit gemeinsamen Frühstück am Morgen. Nadia Gatterer


14

Vortrag in Stuls

wie vor Kontakte mit gar einigen Dorf­ bewohnern, Internet sei Dank. Bemerkenswert ist es, wie viele Menschen er hier im Dorf persönlich kennt und wie leicht es ihm fällt, neue Kontakte zu knüpfen. Wir bedanken uns auch bei seiner Frau Melissa, welche ihn bei dem dies­ jährigen Besuch in Stuls begleitet hat und wir hoffen, dass auch sie einige gute Eindrücke mit über den großen Teich nehmen konnte. Oswald Gufler

America meets Stuls „Hoi du! Forscher! Komm her! Du siehst komisch aus!“ Mit diesen Worten begrüßte vor 46 Jahren ein Stuller AltBauer einen Fremden, der - bepackt mit einem großen Rucksack und mit einer schweren Schreibmaschine – auf den Dorfkern zuging. Dies war der Beginn eines zehn Monate dauernden Besuches eines amerikanischen AnthropologieStudenten in einem Bergdorf, welches sich, fernab von aller Entwicklung, bestens für seine Forschungszwecke eignete. Als Student verbrachte er die meiste Zeit in Bibliotheken, insgeheim träumte er aber davon genauso erfolgreich zu sein, wie eine Reihe damals bekannter Alpinisten. Nicht zuletzt deshalb führte ihn seine Arbeit in die Berge. Am 16.5.2018 nahm besagter Amerikaner eine bemerkenswerte Anzahl an interessierten Zuhörern mit auf eine spannende Reise in die Vergangenheit. Philipp Katz war zu Besuch in Stuls und hielt einen Vortrag über seine damalige Forschungsarbeit. Mit seiner ruhigen Art erzählte er uns in nahezu fehlerfreiem Deutsch von seinen Erlebnissen in dem größtenteils bäuerlichen Bergdorf. Sie hätten ihn damals sehr freundlich aufgenommen, erzählt er, obwohl einige von ihnen den Verdacht hatten, er könnte ein Spion sein. Er lernte die deutsche Sprache, ja sogar den Psairer Dialekt, er lernte die Leute kennen, half ihnen gerne auch bei der Arbeit und nahm am Dorfleben teil. Philipp teilte mit den aufmerksamen Zuhörern seine Eindrücke und schilderte, wie er einen Schnöllerabend erlebte und wie sehr es ihn irritierte, dass es im Gasthaus nach reichlichem Weingenuss auch mal zu Raufereien kam. Auch verstand er nicht, warum es beim Kartenspiel so laut und emotional herging – man darf schmunzeln, einige Dinge ändern sich nicht! Die Forschungsarbeit von Philipp umfasste Statistiken zu den Hofübernahmen, über Eheschließungen, Geburtenund Sterberaten im Laufe des 19. und 20. Jahrhunderts. Das Leben der Bauern war mühsam und wenig ertragreich, aber wie ein Bauer einmal zu ihm sagte: „Was nützt ein Haufen Geld, wenn man doch nicht damit zufrieden ist?“ Besonders interessant, und auch ein wenig mit Nostalgie verbunden, war das Bildmaterial und auch die tonlosen Kurzfilme, welche Philipp mitbrachte. Filmmaterial aus jener Zeit ist heutzutage ein kleiner Schatz und ruft besondere Emotionen hervor, man wird beim Betrachten in die Zeit zurückversetzt und für einen

Moos

Osterdekoration Der Amerikaner Philipp Katz bei seinem Vortrag in Stuls  Foto: Genoveva Gufler

Moment dreht sich die Welt wohl etwas langsamer. Auch die Stuller stellten Philipp viele Fragen zu seinem Heimatland, damals, in den 70er Jahren. Es war für die meisten unverständlich, wie man in einem Land ohne Berge leben kann. Er lebt in Concorde, einem Vorort vom Boston. Klein sei sein Dorf mit rund 17.000 Einwohnern. Nun, unter einem kleinen Dorf verstehen wir Psairer wohl etwas anderes – und verkneifen uns ein Grinsen. Der Vortrag wurde im Rahmen des Projektes „Stuller Kirchengeschichte“ über den Bildungsausschuss Moos abgewickelt und die ausführende Arbeitsgruppe bedankt sich auf diesem Weg recht herzlich bei Philipp für seine wertvolle Arbeit – damals, wie heute! Es ist schön zu sehen, dass er über so viele Jahre hinweg noch sehr mit den Stullern verbunden ist. Er pflegt nach

Jede Jahreszeit feiert ihre Feste kirchlich wie weltlich. Der Frühling ist die erste Jahreszeit, die ins Land kommt. Er bringt Blumen und all das Grüne reichlich mit. Er bringt aber auch das Osterfest. Und der Mensch reinigt mit einer Osterbeichte sein Inneres. Die Obfrau vom KFB Moos, Andrea Fleischmann, und ihr Team: Marianna, Hedwig, Irmgard und Martina dachten aber auch an eine Osterdekoration fürs Haus. Und so hat Martina ganz spontan die Initiative ergriffen und die Referentin, Floristin „Blumen Rosi“, für einen Kurs engagiert. So haben am 11. März 15 Frauen begeistert an der Veranstaltung teilgenommen. Sie konnten Ostergestecke, Kränze aber auch Osternestchen mit nach Hause nehmen. Obfrau Andrea dankt „Blumen Rosi“ aber auch allen Kursteilnehmerinnen und Martina für ihren besonderen Einsatz. Aber auch die Frauen bedanken sich beim KFB-Team für dieses Angebot und freuen sich schon auf den Herbst, denn auch der Herbst hat seine Feste zu feiern. Anna Lanthaler In Moos wurden Osterdekorationen kreiert


15  Passeirer Blatt – nr. 147, Juni 2018

Die neu restaurierte Kapelle oberhalb von Moos  Foto: Hubert Gögele

Moos

Bibliothek Platt

Idealisten

5. Lichtfest in Platt

Oberhalb von Moos, auf dem Weg Nr. 10 A, der als Abkürzung nach Stuls viel begangen wird, steht eine alte Kapelle. Der Weg geht durch den Klotzwald, wo am Wegesrand wenige Quadratmeter Grund für die Kapelle zum Prechtlhof gehören. Leider war die Kapelle in einem schlechten Zustand und dem Verfall preisgegeben. Der Heimatpflegeverein tut leider nichts zur Erhaltung, da es zur Restaurierung solcher Bauwerke nur einen Landesbeitrag gibt, wenn ein Betstuhl drinnen steht. So haben Männer, die nicht von der profitsuchenden Welt erfüllt sind, also Idealisten sich an die Kapelle herangemacht und sie restauriert. Dank der Unterstützung der „Fahrenden Gesellen“ (Bund für deutsches Leben und Wandern) konnten die Malerarbeiten durch Karl Hofer aus Stuls und die Restaurierung von zwei Tafeln finanziert werden. Der Restaurator Karl Hofer hat auch die passende Schrift „Jesus sei Weg, Wahrheit und Leben“ angebracht. Da der Klotzwald nun abgeholzt ist, leuchtet dieses sakrale Kleinod weit in die Landschaft hinaus. Die Kapelle im neuen Kleid ist wohl für jeden Wanderer, der diesen Weg begeht, ein freudvoller Anblick und ein guter Gedanke wird so manchen beseelen. Ein herzliches aufrichtiges „Vergelts Gott“ sei den Idealisten gesagt. Und Jesus möge ihnen Weg, Wahrheit und Leben bleiben. Anna Lanthaler

Die Sonne schenkt Licht und Wärme. Sie öffnet den Blick für die Schönheit der Welt. Bereits zum 5. Mal wurden die Plåtter und alle Interessierten zum Lichtfest eingeladen, welches am Samstag, 17. Februar 2018, auf dem Dach der Feuerwehrhalle offiziell eröffnet wurde. Im immer schwächer werdenden Licht der Abenddämmerung wurde ein spektakuläres Doppel­ sitzer-Rodelrennen mit Hindernissen abgehalten. Alle Platter Nationen waren

vertreten: Platt Dorf, Tassach, Ulfas, Hütt. Jene aus Platt Dorf hatten natürlich einen riesigen Heimvorteil, da sie bereits Wochen zuvor mit dem Training begonnen hatten. Aber die Konkurrenten gaben sich nicht so leicht geschlagen. Nach einer kurvenreichen Abfahrt wurden die Rennrodler in der Zielgeraden kurzerhand in Eishockeyspieler verwandelt und mussten mit Hockeyschlägern einen sehr eigenwilligen Luftballon in ein kleines Tor befördern. Auf dem Feuerwehrdach versammelten sich immer mehr Zuschauer und Athleten, die im Fackelschein und mit rockiger musikalischer Hintergrundmusik das Rennen verfolgten. Gespannt wartete man auf die letzten Rennläufer und die anschließende Prämierung. Zur Stärkung gab es belegte Brote und ein warmes Getränk. Damit aber noch nicht genug gefeiert. Am Abend wurde in der Bibliothek noch ein kultureller Leckerbissen geliefert, u.z. ein musikalisches Kabarett mit Sigil von Rochter und Simon Gamper, die es wirklich verstanden, das Publikum zum Schmunzeln, Lachen und den einen oder anderen auch zum Stirnrunzeln zu bringen. In lockerer Atmosphäre unterhielten sich die Gäste nach der Aufführung und keinem war zum Gehen zumute. Und das Ausharren wurde belohnt. Die Musiker ließen sich nicht zweimal fragen, ob sie noch einige Songs spielen könnten. Zu jeglichen Rhythmen bewegten sich Körper und erklangen Liedtexte aus den Mündern derjenigen, die das Lichtfest ausgiebig zu feiern verstanden. Karin Graf

Die strahlenden SiegerInnen des Rodelrennens  Foto: Karin Graf


16

St. Martin

60-jähriges Profess­ jubiläum unserer Schwester Oberin

Pfarrer Oswald Kuenzer feierte sein goldenes Priesterjubiläum

Pfarrer Oswald Kuenzer

Hinterpasseier feiert seinen Priester Am Sonntag, den 27. Mai, waren alle Gläubigen aus der Seelsorgeeinheit Hinterpasseier zu einem großen kirchlichen Fest geladen. Unser Pfarrer Oswald Kuenzer feierte sein goldenes Priesterjubiläum. Vor 50 Jahren stand er als Primiziant in St. Georgen bei Bruneck bei seiner ersten Messfeier. Danach war er Kooperator in Lüsen, in Kastelruth und St. Johann im Ahrntal. Zwischendurch begleitete er die Studierenden im Vinzentinum als Präfekt über 8 Jahre. 1989 erhielt er für 10 Jahre die Pfarrei Stilfs im Vinschgau. Anschließend wirkte er für 11 Jahre in Mareit und Ridnaun. Nebenbei unterrichtete er in den jeweiligen Grundschulen als Religionslehrer. Im September 2010 kam er nach Moos, übernahm gleich 4 Pfarreien und begann die Seelsorgeeinheit Hinterpasseier aufzubauen. 2012 kam Stuls dazu und nun sind 5 Pfarreien dank unseres Pfarrers im kirchlichen Bereich ziemlich zusammengewachsen. Das zeigte auch die Feier am Sonntag: Musikanten, Sänger, Lektoren, Schulkinder, Ministranten, Fahnenabordnungen - alle kamen aus den 5 Pfarreien und gestalteten die Feier mit. In der Predigt antwortete der Pfarrer auf 5 Fragen, die ihm aus dem Volk gestellt wurden. Er erzählte von seiner Berufung, von seinen Begleitern in der Verwandt- und Nachbarschaft, aber auch von Vorbildern und von seinen Vorhaben in seinem Priesterleben. Um der Arbeit gerecht zu werden, braucht es viele Mitarbeiter, die dem Pfarrer zur Seite stehen. Hw. Michael Pirpamer übernimmt regelmäßig 2 Sonntagsmessen und

Hw. Alois Raffl unterstützte ihn bis vor kurzem. Im Anschluss an die Messfeier gab es noch ein Ständchen von der Musikkapelle und alle hatten die Möglichkeit, beim Umtrunk dem Pfarrer zu gratulieren. Gemeinsam wünschen wir unserem Pfarrer noch einige gesunde Jahre, damit er in unserer Seelsorgeeinheit weiterhin wirken kann. Waltraud Gatterer Goldene Hochzeit

Am 8. 6. 1968 … sein insre Eltern Marianne und Alfred Pichler gewortn a Poor, verheiratet iatz schun seit 50 Johr. A longes Orbeitslebm mitgemocht und die Kinder afn richt’gn Weg gebrocht. Mit Gsundheit und an longen Lebm sollt’ es gemeinsom nou viel erlebm.

Des wünschen enk, die Kinder Andrea, Manfred und Hugo mit Familien

Die wenigsten kennen die Ordensfrau „Schwester M. Annunziata“. Einige wissen, wer die „Schwester Notburga Oberhammer“ ist, aber jede und jeder im ganzen Tal kennt die „Schwester Oberin“ vom Altersheim St. Martin. M. Annunziata ist ihr Schwesternname, Notburga ihr Taufname und „Schwester Oberin“ heißt sie, seitdem sie die Leitung des damals noch einzigen Altersheimes im ganzen Tal übernommen hat. Sie und ihre Schwester Anna sind 1932 in Taisten als Zwillinge auf einem Bauernhof zur Welt gekommen. Dort hat sie, wie es damals üblich war, mit 10 Geschwistern ihre Kindheit und Jugendzeit verbracht. Mit 23 Jahren ist sie in das Kloster der Barmherzigen Schwestern des Hl. Vinzenz von Paul, in Zams bei Landeck, eingetreten. Ein Jahr später wurde sie eingekleidet. Nach ihrem Noviziat hat sie 1958 die zeitliche Profess und 1964 die ewige Profess abgelegt und sich ganz dem Orden und dem Dienst an den Mitmenschen verschrieben. Gleichzeitig hat sie im Landeskrankenhaus St. Vinzenz von Paul die Krankenschwesterausbildung absolviert. Gleich anschließend ist sie nach St. Martin gekommen und hat im Altersheim für zwei Jahre die Krankenpflege übernommen. Von 1960 bis 1970 war sie Krankenpflegerin im Altersheim Latsch. 1970 hat sie die Heimleitung in St. Martin übernommen und ist bis heute hier geblieben. Sie besuchte noch verschiedene Kurse für Krankenpflege und Heimleitung. Es war keine leichte Zeit. Nichts war vorhanden. Selbst erzählt sie: „Damit wir wieder Brennholz hatten, musste ich zuerst Beil und Säge kaufen. Aber mit viel gutem Willen kann man schnell lernen“. So hat sie alles getan, was zu tun war. Es gab viele schöne, aber auch weniger schöne Erlebnisse. So erinnert sie sich: An der Stelle des heutigen Postamtes war der Gemüsegarten für das Altersheim (und daneben ein kleiner Stall, wo sie Hennen u … hielt). Um über die Runden zu kommen, hat sie dort Gemüse und ganz besonders viel Salat gepflanzt. Da hat ein einflussreicher Mann unseres Dorfes im Vorbeigehen gemeint, sie soll mit dem Gießen nicht so viel Wasser für diese Leute verschwenden … Heuer, am 5. Mai, durfte unsere Schwester Oberin ihr 60-jähriges Professjubiläum im Provinzhaus der Barmherzigen Schwes-


17  Passeirer Blatt – nr. 147, Juni 2018

Herzlichen Glückwunsch zum 60. Professjubiläum

tern in Bozen, gemeinsam mit Schwester Modesta, die ihr 70-jähriges, und Schwester Brigitte, die ihr 25-jähriges Jubiläum beging, feiern. Die Feier fand am 5. Mai im Provinzhaus St. Josef in der PrinzEugen-Allee in Bozen, in Anwesenheit der Ehrwürdigen Mutter Maria Gerlinde, der Mutter Oberin Anna Theresia und vieler Ordensschwestern statt. Auch fünf Geschwister unserer Schwester Oberin sind zu ihrer Feier aus dem ganzen Land zusammen gekommen. Hochw. Josef Innerhofer zelebrierte die hl. Messe.

In seiner Festpredigt würdigte er ganz besonders die klösterliche Gemeinschaft, die nach den Weisungen und Satzungen des hl. Vinzenz von Paul und der hl. Luisa von Marillac lebt: Christus in der Gestalt jedes bedürftigen Menschen zu sehen, ihm selbstlos zu helfen, ungeachtet seiner Herkunft und Weltanschauung. Unsere Schwester Oberin ist also von 1958 – 60 zwei Jahre und ab 1970 bis jetzt ununterbrochen hier in St. Martin, insgesamt 50 Jahre im Dienst für die älteren und bedürftigen Menschen. Dafür wurde sie auch mit der Verdienstmedaille des Landes Tirols ausgezeichnet. Heute, mit bald 86 Jahren, ist sie immer noch der gute Geist im Haus, erledigt die Kirchenwäsche, kleine Änderungen und Flick­ arbeiten für die Heimbewohner, die Verabschiedung der Verstorbenen, versorgt Garten und Blumen und ist für die Hauskapelle zuständig. Trotz ihrer Ehelosigkeit war und ist sie auch Mutter für die, die sie gebraucht haben: über Jahrzehnte für das „Armenhaus Rosele“ und jetzt für die Schwester Anna Paula, die heuer das 91. Lebensjahr vollendet hat. Liebe Schwester Oberin, herzlichen Glückwunsch zu deinem 60. Professjubiläum. Im Namen vieler darf ich danken für alles, was du für uns Psairer geleistet hast. Vergelts Gott, Gottes Segen und weiterhin eine gute Zeit! Hermann Pirpamer

St. Leonhard

Geistliches Konzert in memoriam Albin Hofer Am Dreifaltigkeitssonntag, dem 27. Mai 2018, jährte sich zum ersten Mal der Todestag des langjährigen Chorleiters und Organisten Albin Hofer. Ihm zu Ehren war es dem Kirchenchor, dem Männerchor und dem Orchester ein besonderes Anliegen, dieses Konzert würdig zu gestalten. Wie Pfarrer P. Christian Stuefer OT in seiner Begrüßungsrede betonte, war Albin ein großer Verehrer der Mutter Gottes, die ihm in schwierigen Situationen schon öfters geholfen hatte. So lag ihm die Gestaltung der Maiandachten Zeit seines Lebens besonders am Herzen. Deshalb fanden sich mehrere Marien­ lieder im Programm wieder. Das Holzbläserquartett der Familie Hofer eröffnete den Abend, gefolgt vom Kirchenchor mit Orchester und dem Männerchor. Die Auswahl der Stücke ließ eine besondere Stimmung bei Mitwirkenden und Zuhörern aufkommen und ging vielen unter die Haut, da Erinnerungen an die gemeinsame Zeit mit Albin geweckt wurden. Das Publikum zeigte mit großem Applaus und Lob seine Begeisterung. Wir danken allen für diesen gelungenen Konzertabend und werden Albin in guter Erinnerung behalten. Barbara Hofer, Valentina Haller und Martina Burgmann

Der Kirchenchor, der Männerchor und das Orchester sangen und musizierten unter der Leitung von Albrecht Lanthaler. Die Söhne Gernot (Organist) und Sigmund sowie die EnkelInnen von Albin Hofer, Jakob, Verena, Petra und Barbara bereicherten den Konzertabend mit ihrem musikalischen Talent, das sie von ihren Eltern und Großeltern geerbt haben  Foto: Bernadette Pfeifer


18

ich mir gut eine Zukunft in der Gemeindepolitik vorstellen.

Dominik Alber, von den Landeshauptleuten Arno Kompatscher und Günther Platter ausgezeichnet  Foto: Die Fotografen, Charly Lair

Glanzleistung – das junge Ehrenamt

Ehrung für Dominik Alber Am 18. Mai wurden heuer 5 junge Leute aus Südtirol und 7 aus dem Bundesland Tirol von den Landeshauptleuten Arno Kompatscher und Günther Platter für ihren ehrenamtlichen Einsatz in der Kinder- und Jugendarbeit gewürdigt. Im Rahmen eines Festaktes wurden sie im Salzlager in Hall mit dem Preis „Glanzleistung – das junge Ehrenamt“ ausgezeichnet. Dazu meinte unser Landeshauptmann: „Als Glanzleistung verstehe ich das herausragende Engagement, mit dem junge Leute die Gesellschaft bereichern. Sie leisten einen maßgeblichen Beitrag für deren kulturelle, soziale und wirtschaftliche Entwicklung. Junges Ehrenamt ist die Basis für die glückliche Zukunft.“ Zu den Geehrten gehörte auch der 22-jährige Dominik Alber aus St. Martin, der von allen liebevoll „Domi“ genannt wird. Im folgenden Interview erfahren wir von ihm mehr dazu: Frage an Domi: Wir waren alle überrascht und haben die Nachricht zu deiner Ehrung erst am Tag der Überreichung aus der Zeitung erfahren. Wie ist es dir ergangen? Domi: Ich habe zwar von diesem Preis gehört, weil wir ihn im Arbeitskreis Ehrenamt vom Südtiroler Jugendring besprochen haben. Voriges Jahr gab es diese Auszeichnung zum ersten Mal für Vereine. Aber weiter habe ich mich damit nicht beschäftigt. Drei Wochen vor der Verleihung hat mich das zuständige Landesamt informiert und nach Hall eingeladen. Die Freude war groß, aber weil es in meinen Augen noch viele gibt, die sich eine solche Auszeichnung verdienen würden, habe ich das Ganze für mich behalten. Nur meine Familie war in Hall dabei.

Hermann: Wie siehst du deine Arbeit mit Kinder und Jugendlichen? Domi: Für mich ist das keine Arbeit, sonder eher Berufung: Kinder auf ihrem Weg zu begleiten, Vertrauensperson und Vorbild für sie zu sein. Wenn man miterleben darf, wie sie wachsen, sich entwickeln, eigenständig und selbstbewusst werden, dann bekommt man 1000%ig zurück von dem, was man versucht hat zu geben. Die Größeren kennt man schon lange und man darf miterleben, wie sie selber Ideen entwickeln und Vorbilder für andere werden. Man muss ihnen etwas zutrauen und Verantwortung übergeben. Hermann: Was bringt diese Erfahrung dir persönlich? Domi: Mit der Zeit entwickelt sich eine Beziehung und man erkennt, dass jedes Kind einzigartig und eine eigene Persönlichkeit ist. Man lernt zu verstehen, dass jedes Kind „so ist, wie es ist“. Dann kann man das Gute in ihm stärken und fördern. Aus jeder dieser Beziehungen kann ich selbst etwas lernen und dadurch die Kinder und das Gesamte besser verstehen. Man darf den kindlichen Blick nie verlieren, dann gibt es für alle Herausforderungen eine Lösung, einen Weg hin zum Guten. Hermann: Wie siehst du deine Zukunft in der Jugendarbeit, und wofür hättest du Interesse? Domi: Jugendarbeit kann man nicht immer machen, deswegen ist es wichtig, als Leiter Rahmenbedingungen zu schaffen, damit andere Jugendliche in bereits vorhandene Fußstapfen treten können, um den ehrenamtlichen Einsatz fortzuführen. Mein Interesse gilt dem Allgemeinwohl in der Gesellschaft, so könnte

Dominik Alber wurde für die Ehrung vorgeschlagen, weil er: seit 15 Jahren Ministrant, seit mehreren Jahren deren Leiter, Pfarrverantwortlicher und Mitglied in 3 verschiedenen Arbeitskreisen ist. Er leitet seit Jahren das Hüttenlager für unsere Ministranten. Er ist Dekanatsvertreter der Katholischen Jungschar, seit sieben Jahren Mitglied der Diözesanleitung und auch dort in verschiedenen Arbeitskreisen aktiv. Seit 5 Jahren ist er Kassier bei der Katholischen Jugend (einiges musste er inzwischen anderen übergeben, da er zeitlich nicht mehr alles schaffte.) Zusätzlich ist er Jugendführer bei der AVS-Jugend, aktives Mitglied beim Südtiroler Jugendring, beim Bildungsausschuss und beim Theaterverein. Er ist Mitbegründer und Mitglied im Jugendbeirat St. Martin sowie Mitglied im Landesjugendbeirat. Lieber Domi, im Namen der Kinder, der Jugendlichen, der Eltern und Familien, ganz besonders im Namen der Pfarrgemeinde und der politischen Gemeinde darf ich dir auf das Herzlichste zu deiner Ehrung gratulieren. Auf pseirerisch: „Doo håts amåll in Richtign gitroffn, der håt sich dës wirklich ferdiënt.“ Wir alle sind dankbar für deine vielen ehrenamtlichen Dienste, für dein Vorbild und wünschen dir alles, alles Gute für die Zukunft und weiterhin viel Freude mit allem, was du vor hast. Hermann Pirpamer

Geburten vom 17. 4. bis 28. 5. 2018 Gemeinde St. Martin 17. 4. 2018 Henry Pfitscher, Feldbauernweg 26. 4. 2018 Lina Weithaler, Kalmtal 28. 4. 2018 Lio Schwarz, Brischerweg 8. 5. 2018 Leni Ilmer, Fernerweg 9. 5. 2018 Muntaha Sidratul Mollah, Quellenhof 14. 5. 2018 Noel Praxmarer, Dorfstraße

Gemeinde St. Leonhard 17. 4. 2018 Elias Eschgfäller, Gomion 17. 4. 2018 Noah Gufler, Schlattach 21. 4. 2018 Malina Brunner, C.-G.-Fuchs-Str. 24. 4. 2018 Greta Fontana, Holzländestraße 10. 5. 2018 Marie Gilg, Schweinsteg 27. 5. 2018 Raphael Pircher, Schweinsteg 28. 5. 2018 Lukas Holzeisen, Kirchweg

Gemeinde Moos 30. 4. 2018 Felix Ennemoser, Pill 11. 5. 2018 Karl Marth, Ulfas


19  Passeirer Blatt – nr. 147, Juni 2018

Musikantinnen und Musikanten der Musikkapelle St. Martin beim Frühjahrskonzert

Musikkapelle St. Martin

Eine neue Konzertsaison beginnt Mit dem Frühjahrskonzert am Samstag, den 24. März 2018, begann die heurige Konzertsaison der Musikkapelle St. Martin. Damit dies wieder ein großer Erfolg wurde, wählte unser neuer Kapellmeister Markus Gufler die verschiedensten Stücke aus, sodass ein abwechslungsreiches Konzertprogramm für alle ZuhörerInnen geboten werden konnte. Die Stücke reichten von bekannten Komponisten, wie z. B. Franz von Suppé, Gustav Holst oder Dmitri Schostakowitsch, bis hin zum Südtiroler Komponisten Armin Kofler. Der junge Kapellmeister Markus Gufler kommt aus Meran und hat unsere Kapelle nach dem unerwarteten Ausfall des Kapellmeisters Christian Gamper spontan übernommen. Rasch konnte sich Markus in die Kapelle einleben und ist seit Januar 2018 mit Ehrgeiz Mitglied unserer Musikkapelle. Neben dem neuen Kapellmeister durften wir auch weitere fünf Mitglieder in unserer Musikkapelle herzlichst begrüßen: Tobias Egger-Karlegger an der Tuba, Ursula Schwarz an der Klarinette und die drei Marketenderinnen Magdalena Pamer, Lorena Gufler und Sonja Pixner. Drei unserer aktiven Mitglieder der Kapelle zeigten ihr musikalisches Engagement, indem sie im vergangenen Jahr ein Leistungsabzeichen erhielten. Bronze gab es für Milena Haller und Melanie Ennemoser, Gold erspielte sich Silvia Schweigl. Auch Stefanie Tschöll, die einst in der vordersten Reihe an der Querflöte saß, zeigte ihre Freude an der Musikkapelle, indem sie das Ehrenabzeichen für die 15-jährige Treue zur Musikkapelle St. Martin entgegen nehmen durfte. Man kann sagen,

unsere Steffi schaffte es von der vordersten Musikantenreihe in die „ganz erste Reihe“, als sie im Jahre 2011 den Dienst der Marketenderin übernahm. Neben den vielen Proben, Konzerten und kirchlichen Ausrückungen (Osterkonzert, Erstkommunion, Firmung, Prozessionen, Floriani-Feier, Cäcilia-Feier) werden von den Mitgliedern der Musikkapelle auch Feste und Ausflüge organisiert, in denen die Kameradschaft der Musikanten und Musikantinnen gestärkt wird. Dazu zählen z. B. das Törggelefest, der Stand beim Dorffest, das Fischessen am Gardasee, eine Hüttenwanderung mit gemeinsamen Grillen im Sommer oder der Winterausflug in ein Skigebiet. Seit Herbst 2017 gibt es wieder eine Jugendkapelle, die in Zusammenarbeit mit der GuitArt organisiert wurde. Alle Jungmusikantinnen und -musikanten mit den aktiven Mitgliedern der Musikkapelle St. Martin in Gardaland

jungen Musikanten und Musikantinnen, die Freude am Musizieren haben, können dort ihr musikalisches Talent erproben und erweitern, bis sie in die Musikkapelle St. Martin aufgenommen werden. Damit die Jugendlichen die Freude am Spielen in einer Kapelle nicht verlieren, organisiert diese verschiedene Tätigkeiten, bei denen bereits aktive Mitglieder der Kapelle mit den Jungmusikanten und -musikantinnen in Kontakt kommen, z. B. das gemeinsame Musizieren beim Nikolausumzug oder der alljährliche Gardaland-Besuch. Für die Sommersaison stehen die Konzerttermine bereits fest. Die Konzerte auf dem Dorfplatz St. Martin finden an folgenden Donnerstagen statt: 5. Juli und 26. Juli 2018 9. August und 30. August 2018 Natürlich sind alle Jungmusikanten und -musikantinnen und Freunde der Musikkapelle herzlich dazu eingeladen, an unseren Sommerkonzerten auf dem Dorfplatz von St. Martin teilzunehmen. Isabella Brancato


20

Natur & umwelt

Viele Naturliebhaber ließen sich die Auswilderung der Steinböcke nicht entgehen  Fotos: Hubert Gögele

Steinböcke im Fartleistal ausgewildert

Sperli, Xaver, Siri und Gerti – der Natur zurückgegeben! Am Mittwoch, den 02. Mai 2018 ging im Passeiertal eine geschichtsträchtige Aktion über die Bühne. Zwei Steingeißen und zwei Steinböcke aus dem Gehege des Bunker Mooseums in Moos in Passeier wurden im Fartleistal ausgewildert! Das Steinwild wurde von der Gemeinde Moos in Passeier und dem Verein MuseumHinterPasseier der Landesverwaltung kostenlos, für das Wiederansiedelungsprojekt von Steinböcken in den Sarntaler Alpen, zur Verfügung gestellt. Die vier Steinböcke mit den Namen Sperli, Xaver, Siri und Gerti, aus dem Gehege des Bunker Mooseums in Moos, geboren in den Jahren 2015 bis 2017, sind die ersten in Südtirol gezüchteten Steinböcke, die ausgewildert werden durften! Um die Mittagszeit des 02. Mai wurde das Steinwild unter Beisein von Bürgermeister Gothard Gufler, Gemeindereferent Konrad Pamer, Museumsleiter Peter Heel, Museumsmitarbeiter Gernot Reich, Mitarbeitern des Amtes für Jagd und Fischerei sowie Jagdrevierleiter Rudi Santoni für die Auswilderung vorbereitet. Die gesamte Aktion wurde vom Amtstierarzt Dr. Helmuth Gufler medizinisch betreut.

Die Tiere wurden entwurmt und auf ihre Gesundheit überprüft. Die Tiere befanden sich in einem sehr guten Zustand. Alle Tiere wurden mit Ohrmarken versehen, um sie auch aus größerer Entfernung individuell erkennen zu können. Steinbock „Xaver“ erhielt ein GPS-Halsband, mit welchem für zwei Jahre der Verlauf seiner Wanderungen in den Sarntaler Alpen verfolgt werden kann. Nach Ablauf der zwei Jahre wird das Halsband per Fernsteuerung gelöst. In Transportboxen verfrachtet, wurde das Steinwild ins Fartleistal transportiert, wo die Tiere in die freie Natur entlassen wurden! Der Gemeindereferent von Moos, Konrad Pamer, welcher auch Obmann des Vereins MuseumHinterPasseier ist, bemerkte treffend: “Dies ist ein ausgezeichneter Beitrag für unsere Umwelt! Zu oft wird der Natur nur genommen, so können wir der Natur auch einmal etwas zurückgeben! Gleichzeitig kann durch die Auswilderung der Bestand im Gehege des Bunker Mooseums reguliert werden, da dort auch in diesem Jahr wieder Nachwuchs erwartet wird.“ Im Fartleistal versammelte sich eine große Schar an Natur- und Tierliebhabern,

darunter eine große Anzahl an Kindern. Als die Transportboxen geöffnet wurden, sprangen Sperli, Xaver, Siri und auch die kleine Gerti in ihre neue Heimat in den Sarntaler Alpen. Die zwei Steingeißen und zwei Steinböcke bilden nun eine neue Steinwildkolonie und leisten ihren Beitrag zur Vermehrung des Steinwildes im Fartleistal! Auch der anwesende Landesrat Arnold Schuler war von der Auswilderungsaktion begeistert und versicherte, dass die Landesverwaltung auch in Zukunft solche Projekte willkommen heißen wird. Peter Heel Die Steinböcke auf dem Weg in die Freiheit


21  Passeirer Blatt – nr. 147, Juni 2018

Im Brutkleid glänzt das Starengefieder metallisch und der Schnabel ist gelb  Fotos: Oswald Gufler

Vogel des Jahres 2018

Der Star Bei einem schwarzen Vogel mit gelbem Schnabel, der auf einer Wiese läuft, ist es für den einen oder anderen Vogelfreund oft gar nicht so einfach, zwischen einer Amsel und einem Star zu unterscheiden. Doch ist der ausgewachsene Star leicht an den gelblich-weißen Flecken im Gefieder und am metallisch glänzenden Federkleid zu erkennen. Außerdem hüpft der Star nicht wie eine Amsel, sondern trippelt mit ruckartigen Bewegungen. Etwas Übung braucht es auch, um den Vogel des Jahres an seinem Gesang zu erkennen. Er ist ein Gesangskünstler mit vielfältigen Imitationsfähigkeiten. Das Gesangsrepertoire, welches auf das menschliche Ohr sehr angenehm und schön wirkt, besteht oft aus einem Kunterbunt an pfeifenden, zischenden und schnalzenden Tönen und Geräuschen. Stare ahmen nicht nur andere Vogelgesänge in gekonnter Manier nach, auch das Klingeln des Smartphones oder die Sirene des Polizeiautos imitieren die Gesangskünstler. In beeindruckender Manier präsentiert sich die Vogelart, wenn sie im Frühjahr und Herbst in riesigen Schwärmen und Ansammlungen auftritt. Die Schwarmflüge gehören zu einem der spektakulärsten Schauspiele, welche die Natur zu bieten hat. Durch die gesellige Lebensweise profitieren die Vögel voneinander, indem sie sich an günstige Nahrungsgebiete führen und sich gegenseitig vor Feinden warnen. Attackiert ein Greifvogel, formieren sich Stare schnell zu kugel- und bänderförmigen Schwärmen und irritieren durch ihre perfekte Koordination den Angreifer derart, dass er nur geringe

Aussicht auf Erfolg hat. Weniger beliebt sind Starenschwärme bei Obst- und Weinbauern, wenn sie kurz vor der Ernte in ihre Kulturen einfallen und sich an den reifen Früchten gütlich tun. Der Star brütet kolonieartig, sofern genügend Baumhöhlen zur Verfügung stehen. Er bevorzugt dabei Laub- und Mischwälder oder Streuobstwiesen, in denen Bruthöhlen vorhanden sind. Seit den 60er Jahren zählt er in den Tälern und Mittelgebirgslagen Südtirols zu den regelmäßigen Brutvögeln. Das Maximum der Verbreitung erreichte er in den 1990er Jahren. Seither gehen die Bestände zurück. In vielen Gebieten Südtirols kommt er nur mehr in wenigen Paaren vor oder ist ganz verschwunden. In den tieferliegenden Tallagen des Passeier ist er ein regelmäßiger Brutvogel. Auf dem Durchzug können hingegen im Frühjahr und Herbst beeindruckende Starenschwärme beobachtet werden. Den Winter verbringen die Tiere im süd­ lichen Mittelmeerraum und in Nordafrika. Viele Stare ziehen es mittlerweile vor, auf die lange Reise und die Querung der Alpen im Herbst zu verzichten und nördlich der Alpen zu überwintern. In den letzten Jahrzehnten ist der Starenbestand im mitteleuropäischen Raum stark eingebrochen. Dies war auch ein Grund, warum der deutsche Naturschutzbund die Vogelart zum Vogel des Jahres 2018 erwählt hat. Es fehlt der Tierart zunehmend an Lebensräumen mit Brutmöglichkeiten und einem vielseitigen Nahrungsangebot insbesondere verursacht durch Intensivierung und Industrialisierung der Landwirtschaft. Fehlen die Insekten, verhungern die Jungvögel schlichtweg in ihrem Nest. Arnold Rinner

AVS Platt

Müllsammelaktion Die Umgebung des Platter Dorfes wirkt auf dem ersten Blick schön und natürlich. Doch bei genauerer Betrachtung konnte man feststellen, dass hier, seit der letzten im Mai 2005 von den Platter Grundschülern durchgeführten Müll- Sammelaktion, an den Straßenrändern, auf Wiesen und im Wald wieder gar einiger, achtlos weggeworfener Müll herumliegt. Diesen vor der eigenen Haustür von ewig Gestrigen zurückgelassenen und herumliegenden Abfall in einer Säuberungsaktion zu beseitigen war das Ziel, das sich die Verantwortlichen des Platter Alpenvereins gemeinsam mit dem Umweltreferenten der Mooser Gemeindeverwaltung Konrad Pamer gesetzt hatten. Ausgestattet mit Gummihandschuhen, Sammelsäcken und Müllkübeln fanden sich naturbegeisterte Kinder, Jugendliche und Erwachsene am 12. Mai um 8 Uhr am Dorfplatz ein. Nach der logistischen Lagebesprechung scherten mehrere Trupps in die ihnen zugewiesenen Gebiete aus und durchkämmten hoch motiviert drei Stunden lang die Flächen um Platt nach Müll und sammelten eifrig alles ein, was mancher Zeitgenosse achtlos liegenließ: Nylonsäcke, Plastikflaschen, Beutel, Verpackungen aller Art, mit Unrat gefüllte Säcke, eine Autofeder, einen Nachtkästchenwecker … Im Verlauf des Vormittags konnten an die zehn prall gefüllte Säcke mit Unrat gesammelt werden. Als Dank und kleine Anerkennung für den geleisteten Dienst wurden die eifrigen Helfer zu einem Mittagessen geladen. Im Normalfall, so sagt ein Sprichwort, > muss sich der, der sich die Suppe


22

> einbrockt, selbst wieder auslöffeln. Demzufolge müssten eigentlich jene, die ihren Müll dort liegen lassen, wo er ihnen gerade aus der Hand fällt auch wieder selbst einsammeln. So wird es aber auch wohl in Zukunft sein, dass andere einsammeln, was jene zurücklassen, die zwar auch ganz bestimmt der Meinung sind, dass ein gepflegtes Waldstück und eine müllfreie Wiese etwas Schönes sind und die Natur zu schützen sei, die Arbeit dafür aber gerne den anderen überlassen. So ganz nebenbei konnten die Kinder und Jugendlichen bei dieser vom Alpenverein durchgeführten Aktion lernen, dass sie zwar nicht die Welt von heute auf morgen aus den Angeln heben können, dass es aber im eigenen Einflussbereich Möglichkeiten gibt, aktiv tätig zu werden. Jeder einzelne kann mithelfen und sich nützlich machen, wenn es darum geht, in kleinsten Schritten umwelterhaltende Maßnahmen zu unterstützen und Verantwortung für unsere intakte und schöne Landschaft zu

Mehr als zehn Säcke mit Müll sammelten Mitglieder des Alpenvereins im Umfeld des Platter Dorfes ein  Foto: Bernhard Platter

tragen. Schrittweise kann dadurch wohl jenes Lebensgefühl aufgebaut werden, welches die österreichische Buchautorin Lotte Ingrisch in folgendem Zitat treffend

umschreibt: „Man sollte die Welt ein bisschen schöner verlassen, als man sie angetroffen hat“. Arnold Rinner

Jetzt wird’s aber Zeit für die Rente! Wer über 55 Jahre alt ist und noch nicht an die Rente gedacht hat, sollte sich dringend über seine Position informieren! Für alle Jahrgänge vor 1963 wird es höchste Zeit! Das Thema Rente ist in aller Munde: Altersrente, Frührente, Zusatzrente, Hinterbliebenenrente, Mindestrente, goldene Rente. Irgendwie weiß jeder Bescheid, aber keiner so richtig. Wer aber ruhig in die Renten-Zukunft blicken will, sollte möglichst alles über seine Rentensituation wissen. Es ist daher sehr wichtig, die persönlichen Beitragszeiten auf ihre Richtigkeit zu prüfen, denn schon der kleinste Fehler kann sich negativ auf Ihren Rentenbeginn und sogar auf die Rentenhöhe auswirken.

Beratung beim SBB-Patronat ENAPA Um bei diesem wichtigen Thema nicht den Überblick zu verlieren, bedarf es einer kompetenten Beratung. Die bekommen nicht nur Mitglieder, sondern alle Interessierten kostenlos beim Patronat ENAPA des Südtiroler Bauernbundes. Unsere Mitarbeiter beantworten nicht nur allgemeine Fragen zur Rente, sondern erfassen Ihre persönliche Rentensituation, berechnen den voraussichtlichen Rentenbeginn sowie die Rentenhöhe.

Für weitere Informationen stehen die Mitarbeiter des Patronates ENAPA allen Interessierten zur Verfügung. Bezirksbüro Meran: Schillerstraße 12 Tel.: 0473 213 420, enapa.meran@sbb.it Weitere Informationen sowie die benötigten Unterlagen finden sie auch unter www.sbb.it/patronat

(:

(:

(:

(: (:

(:(:

(:

(: (:

(:

(: (:

(: (:

(:

(:

(:

(:

(:

(: (:

:(

:(

:(

:(

(:

:)

:(

:(

:(

:(

:(

:(

(: (:

In Rente dank SBB Patronat/ENAPA

www.sbb.it/patronat

02.indd 1

13/06/18 16:20


23  Passeirer Blatt – nr. 147, Juni 2018

vereine & verbände

Der Verein GuitArt erfreut das Publikum immer wieder mit tollen Konzerten  Foto: Dominik Alber

Verein GuitArt

Eine lange Konzertsaison geht zu Ende Das Schuljahr 2017/18 war für den Verein GuitArt ein ganz besonderes. Wieder durfte unser Verein wachsen, wieder wurde sein Angebot bunter und sein Publikum größer. Im vergangenen Herbst war es endlich soweit, unter der Leitung unserer beiden Fachlehrkräfte Martin Rottensteiner und Alexander Messner wurde die Jugendkapelle „GuitArt orchestra“ ins Leben gerufen – eine kleine, feine Blaskapelle, bestehend aus jungen Mitgliedern des Vereins. Und gleich im ersten Lebensjahr der Gruppe konnten die Musikerinnen und Musiker viele tolle Höhepunkte erleben: Ein stimmungsvolles Weihnachtskonzert in der Pfarrkirche, einen Auftritt beim Pfarrfest, ein Konzert in der Grundschule und ein tolles Abschlusskonzert im Dorfhaus. Nach diesem fabelhaften Start gehen die Mitglieder nun in die verdiente Sommerpause – man darf aber schon mit Spannung auf das nächste Jahr warten. Die GuitArt ist nicht nur im Bereich der Blasmusik gewachsen. Auch der lang gehegte Wunsch, nach einem VolksmusikZweig wurde heuer mit einem zünftigen Wirtshauskonzert im Dorfhaus erfüllt. Damit eröffnet sich den Mitgliedern des Vereines eine ganz neue, bunte und fröhliche Sparte der Musik. Echte musikalische Lebensfreude, die von den Lehrpersonen Markus Prieth, Benni Blaas, Franziska Hofer und Silvia Schweigl authentisch vorgelebt wird, konnte beim Konzert zweifellos bestaunt werden. Gemeinsam

wurde ausgelassen gespielt, gesungen und getanzt. Sogar eine waschechte „GuitArt – Tanzlmusig“ zählt nun zu den Ensembles des Vereines. Außerdem kümmerten sich die beiden Lehrpersonen Daniel Faranna und Leonhardt Kinzel mit ihren Schützlingen heuer erstmals verstärkt um die musikalische Umrahmung mehrerer kirchlicher Feierlichkeiten, vor allem auch in Zusammenarbeit mit der Jungschar. Hier konnten die Mitglieder des Vereines eine wichtige Facette der Musik kennenlernen, die von nun an im Verein nicht mehr fehlen soll. Im Sommer steht das erste einwöchige Theatercamp mit der Dozentin Marion Gamper an – eine weitere neue Welt, in die wir gemeinsam eintauchen wollen. Das Weihnachtskonzert im Dorfhaus, die Umrahmung des Galadinners aber ganz besonders das große Muttertags-OpenAir unter der musikalischen Leitung von Philipp Schwarz sind inzwischen schon zu Fixpunkten im Jahreskalender des Vereines geworden. Jedes einzelne davon, voller unvergesslicher Augenblicke für die Musikerinnen und Musiker, für ihre Lehrpersonen und auch für das anwesende Publikum. All das ist deshalb möglich, da der Verein GuitArt und seine Ideen von allen Seiten mit offenen Armen empfangen und tatkräftig unterstützt werden. Dieser große Rückhalt und dieses Vertrauen ermöglichen es uns, so bunt und frei zu wachsen, wie wir es uns nie träumen hätten lassen.

Die Gemeinde St. Martin in Passeier ist immer spontan und wohlwollend bereit, dem Verein seine Vorhaben zu ermöglichen. Unsere Partner Vera Schwarz, Alex Schweigl und Wolfgang Hofer unterstützen uns seit Jahren mit ihrer Expertise. Die Jungschar und Musikkapelle St. Martin sind über die Jahre zu wichtigen Partnervereinen geworden. Ohne Vergleich bleibt die Arbeit des Jugendtreffs und ganz besonders jene Tom Larchs - ohne ihn gäbe es die GuitArt schlichtweg nicht mehr. Unsere zahlreichen Mitglieder, die mit Fleiß und Hingabe an sich und am gemeinsamen Musikmachen arbeiten, sind klarerweise das Herzstück der GuitArt. Aber auch das große Interesse und die Unterstützung der Bevölkerung des Tales sind von unschätzbarem Wert. Alle gemeinsam tragen sie großen Verdienst daran, dass aus dem kleinen Zwei-MannProjekt, das vor acht Jahren begann, diese große, fröhliche Gemeinschaft werden konnte. Dafür sind wir sehr dankbar. Wir freuen uns schon jetzt auf eine neue Saison – hoffentlich wieder mit vielen Neuerungen und Höhepunkten. Simon Gamper

kleinanzeige

St. Leonhard in Passeier Ideales Investitionsobjekt! Großzügige 2-Zimmerwohnung im Privathaus, ca. 4 % Rendite, verkauft Wohnträume Heidelinde Gurschler, Tel. 0473 743 057


24

Die Psairer Rettungsorganisationen bei ihrer spektakulären Talschaftsübung  Foto: Hubert Gögele

Gemeinsame Talschaftsübung von Psairer Rettungsorganisationen

Spektakuläre Einsätze realitätsnah nachgestellt Bereits zum 3. Mal wurde heuer die gemeinsame Talschaftsübung mit den Rettungsorganisationen aus dem Passeiertal organisiert. Am Samstag, den 5. Mai, war es wieder soweit. Rund 80 Freiwillige des Zivilschutzes von Rabenstein, Moos, Stuls, Pfelders und St. Leonhard sowie die Notärzte Patrick Franzoni und Daniel Hölbling-Patscheider trafen um 13.30 Uhr beim Gasthaus Schönau ein und zeigten sich präsent. Die Anwesenden des Zivilschutzes wurden in drei Gruppen aufgeteilt. Es wurden drei herausfordernde Übungsstationen vorbereitet, welche sich zwischen dem Gasthaus „Hochfirst“ und der Timmelsbrücke befanden.

Bei der ersten Übungsstation wurde ein Murenabgang mit Verschütteten simuliert. Dabei galt es, eine unter einen Baum eingeklemmte Person zu befreien und alle nötigen Maßnahmen zu treffen. Eine weitere Person erlitt so schwere Verletzungen, dass sie vor Ort durch die Einsatzkräfte reanimiert werden musste. Bei der zweiten Übungsstation ist ein E-BikeFahrer mit einem Motorradfahrer kollidiert und beide fielen über steiles Gelände. Eine Person erlitt dabei eine Pfählungsverletzung, die nach einer anspruchsvollen Versorgung dem Notarzt übergeben werden musste. An der dritten Übungsstation wurde ein realitätsnaher Auto­

unfall an der Timmelsjochstraße simuliert. Dabei war ein Auto direkt vor einer Brücke über die Fahrbahn hinausgeraten und in das darunter liegende Tal gestürzt. Die Feuerwehr bekam die Aufgabe, das Fahrzeug zu sichern. Im Auto waren zwei eingeklemmte Personen von den Bergrettern zu versorgen. Es stellte sich heraus, dass eine dritte Person Hilfe holen wollte und dabei im unwegsamen Gelände so unglücklich abgestürzt war, dass sie schwer verletzt am Abhang liegen blieb. Alle drei Personen wurden an Ort und Stelle erstversorgt und schließlich mit dem Kran des Rüstfahrzeuges der FF St. Leonhard, welches auf der Brücke stand, hochgezogen und dem Notarzt übergeben. Der Fahrer des Wagens konnte erst als Letzter von der Feuerwehr mit schwerem Rettungsgerät befreit und geborgen werden. Eine Besonderheit dieser heurigen Talschaftsübung war auch die Anwesenheit zweier Notärzte, welche bei allen drei Übungsstationen zum Einsatz kamen. Durch die realitätsnahe medizinische Versorgung der Patienten, konnten die Übungen wirklichkeitsgetreu nachgestellt werden. Bei allen Stationen wurde höchste Einsatzbereitschaft der Rettungskräfte gefordert und die Einsätze wurden technisch als auch im Bereich der Ersten Hilfe auf sehr hohem Niveau abgearbeitet. Zum Abschluss konnte noch der in Hochgurgl stationierte Rettungshubschrauber „Martin 8“ besichtigt werden, welcher nach der Übung unweit des Gasthofes „Hochfirst“ in Rabenstein eintraf. Da bei Notfällen im hinteren Passeiertal auch die im Ötztal stationierten Hubschrauber zum Einsatz kommen könnten, ergab sich hier die Möglichkeit, sich mit dem Flugrettungsteam auszutauschen und technische Abläufe zu besprechen. Damit wurde eine weitere Grundlage für einen eventuellen grenzüberschreitenden Einsatz des österreichischen Notarzthubschraubers im Hinterpasseier gelegt. Das Organisationskomitee bedankt sich hiermit bei den Notärzten Patrick Franzoni und Daniel Hölbling-Patscheider, bei allen Rettungsorganisationen für die aktive Teilnahme und Mitarbeit, bei der RUD-Gruppe und bei den Patienten, beim Bürgermeister Gothard Gufler sowie beim Bergrettungslandesverband, welche die Übung von der Zuschauerperspektive aus mitverfolgt und lobenswert erfasst haben. Ein weiterer Dank geht auch an die Gemeindeverwaltung von Moos in Passeier, welche die Talschaftsübungen stets mit einem finanziellen Beitrag unterstützt hat. Doris Graf


25  Passeirer Blatt – nr. 147, Juni 2018

Gesundheit & soziales Aktiv Hilfe für Kinder

Ausbildung mit Erfolg – jungen Menschen eine Chance geben Am Mittwoch, den 28. Mai 2018, konnte in der Berufsschule Gutenberg 10 Jugendlichen aus Rumänien eine Urkunde für einen 10-wöchigen Kochkurs überreicht werden. Heute arbeiten diese Jugend­ lichen in acht verschiedenen gastgewerblichen Betrieben in ganz Südtirol und werden dort, wenn alles gut geht, im Herbst die Saison beenden. Sie kommen aus der Sozialstation Omenia, die die Hilfsorganisation „Aktiv Hilfe für Kinder“ im Jahre 2008 in Iasi (Ostrumänien) fertiggestellt hat. Es war ein langer und harter Weg, diese jungen Menschen in unsere Berufswelt einzuführen. Denn fünf der Jugendlichen sind Waisen und der Rest kommt aus sehr armen Familien mit sozial schwachem Hintergrund. Das Ziel der Jugendlichen ist es, mit ihrem Gehalt, den sie in Südtirol erwirtschaften,

Die Gruppe bei der Ausbildung

in Rumänien ein neues Zuhause zu realisieren und letztendlich eine Familie zu gründen. „Aktiv Hilfe für Kinder“ möchte in Zukunft vermehrt auf die Ausbildung der Jugend­ lichen Wert legen, ihnen vorab Grundkenntnisse der Sprache beibringen, eine fachliche Ausbildung garantieren, um so die Integration in die Berufswelt zu gewährleisten. Über unsere Zentren in Rumänien und Moldawien möchten wir in Zukunft für junge Leute mehr Verant-

wortung in der Ausbildung übernehmen. So sollen viele junge Menschen eine neue Chance erhalten und für ein besseres Berufsleben vorbereiten werden. In diesem Sinne möchten wir und bei allen Gönnern und Unterstützern recht herzlich bedanken. Es geht nicht um das, was wir tun oder wie viel wir tun, sondern darum, wie viel Liebe wir in das Tun legen, in die Arbeit, die uns anvertraut ist.  —  Mutter Teresa Peter Lanthaler

Jetzt ist die beste Zeit für Muscheln: frische Vongole und Cozze in unserem Hofladen

Schiefer Natürlich Fisch!

Die Grillsaison ist eröffnet

und t ges t s i h Fisc enthäl aund Omeg volle n e w rt ettsäure 3-F

Genießen Sie unsere einheimischen Fische wie Forelle und Saiblinge oder Meeresfische wie Lachs, Thunfisch, Seppie und Garnelen – für den Grill. Unser Hofladen – Öffnungszeiten: Montag: 8 – 12.30 Uhr Dienstag – Freitag: 8 – 12.30, 14 – 18.30 Uhr Haselstauder Weg 4, St. Leonhard in Passeier, T 0473 641 231

Samstag: 8 – 12 Uhr

www.fischzucht.it


26

Altersheim St. Barbara

Wir suchen freiwillige Landeszivildiener Du weißt nicht, was du machen möchtest, bist auf der Suche und dich interessiert die Arbeit in einem Altenheim? Du erfüllst folgende Voraussetzungen: >> bist zwischen 18 und 28 Jahre >> hast Freude an der Arbeit mit Senioren wie lange dauert der Dienst und was bekommst du? >> 8 oder 12 Monate >> 30 Stunden pro Woche >> € 450 netto im Monat

deine Aufgaben sind: >> Begleitung von Bewohnern >> Spaziergänge und Gespräche mit Bewohnern >> Mithilfe in der Tagesgestaltung >> Organisation von Feiern, Festen, Ausflüge und Veranstaltungen >> Erarbeitung von Projekten mit der Freizeitgestalterin >> Hauswirtschaftliche Tätigkeiten in der Betreuung … Die Anmeldefrist ist: Donnerstag, der 23.8.2018 um 11 Uhr Weitere Informationen erhältst du: Tel.: 0473 656 086 oder www.altersheim.it Wir freuen uns auf deine Bewerbung Silvia Lanthaler

Frauen in Gewaltsituationen

Neue Öffnungszeiten Neue Öffnungszeiten der Beratungsstelle in Meran, Freiheitsstraße 184 A: Montag + Mittwoch: 8.30 – 16 Uhr Dienstag + Donnerstag: 13.30 – 17.30 Uhr Freitag: 8.30 – 14 Uhr Die Beratungsstelle wird von qualifizierten Frauen des Vereins Donne contro la violenza – Frauen gegen Gewalt, im Auftrag der Bezirksgemeinschaft Burg­ grafenamt, geführt. Zugesichert werden Verschwiegenheit und vorurteilsfreies Zuhören in einer Atmosphäre des Vertrauens. www.frauengegengewalt.org Tel.: 0473 222 335 – Fax: 0473 222 140

Familien stärken & begleiten

Mein Kind hat keine Lust! Es ist noch nicht solange her, dass Eltern zu den materiellen Wünschen ihrer Kinder sehr oft Nein gesagt haben. Es gab kaum finanzielle Möglichkeiten, die Wünsche der Kinder zu erfüllen. Heutzutage fragen viele Eltern ihre Kinder fast ständig, was sie sich wünschen. Die momentanen Wünsche der Kinder machen die Eltern zur Richtschnur ihres Verhaltens, denn sie wollen den Bedürfnissen und Gefühlen der Kinder ausreichend Platz im Familienleben einräumen. Der dänische Familientherapeut Jesper Juul meint, dass Eltern nicht zu den „Kellnern“ ihrer Kinder werden dürfen, die ständig fragen: „Worauf hast du jetzt Lust? Was wünscht du dir?“ Kinder sind nicht glücklicher, wenn sie alles dürfen und bekommen, worauf sie gerade Lust haben! Es gibt einen großen Unterschied zwischen Lust und Bedürfnis: Lust ist ein momentanes Gefühl, und Kinder wissen fast immer, worauf sie gerade Lust haben. Ein Bedürfnis ist hingegen etwas Grundlegendes. Die Hauptaufgabe der Eltern ist, die fundamentalen Bedürfnisse der Kinder nach Liebe, Nähe, Sicherheit, Fürsorge, Nahrung, Wärme und Schlaf zu befriedigen. Kinder können nicht verwöhnt werden, wenn sie „zu viel“ von dem bekommen, was sie wirklich brauchen! Wie lernen Kinder den Unterschied zwischen Lust und Bedürfnis? Kinder kennen noch nicht den Unterschied zwischen dem, was sie brauchen

und dem, worauf sie gerade Lust haben. Deshalb brauchen sie Eltern, von denen sie lernen können, worin der Unterschied zwischen diesen beiden Dingen besteht. Daher wäre es in den allermeisten Fällen besser zu fragen „Was willst du?“, „Was willst du wirklich?“, statt „Worauf hast du Lust?“ (es sei denn, ich will gerade ein Eis für mein Kind kaufen). z. B. „Ich hab keine Lust für den Test zu lernen!“ Vater: „Das kann ich gut verstehen. Aber man kann ohne weiteres auch Dinge tun, zu denen man keine Lust hat. Du willst doch den Test gut schreiben, oder?“ Sohn: „Ja, eigentlich schon …“ Oder die Tochter sagt: „Ich habe keine Lust zum Klavierunterricht zu gehen!“ Mutter: „Ja, manchmal ist es etwas mühsam. Doch neulich hast du selbst gesagt, dass du dich auf das Konzert freust, bei dem du zeigen kannst, wie gut du schon spielen kannst.“ Die Unlust des Kindes ernst nehmen und trotzdem auf das Durchhalte­ vermögen appellieren. Der feine Unterschied liegt darin, das Kind nicht zu kritisieren, sondern es zu unterstützen, dass es etwas schaffen kann, wenn es durchhält. Das wird ihm später in der Ausbildung, im Beruf und im Leben allgemein zugutekommen. Das ständige Training, nämlich einen inneren Dialog über oberflächlicher Lust oder Unlust und tieferen Bedürfnissen zu führen, ist von entscheidender Bedeutung

bei erfolgreichen Menschen. Z. B. etwas zu essen, ist ein Bedürfnis. Die ganze Tafel Schokolade aufzuessen, ist eine Lust. Schuhe zu haben, ist ein Bedürfnis. Markenschuhe zu haben ist eine Lust. Ziele zu erreichen macht selbstbewusst und glücklich. Z. B. ein Instrument zu lernen, gut im Fußball zu sein, eine gute Schularbeit geschrieben zu haben, … macht glücklich und zufrieden. Die Fähigkeit, sich Ziele zu setzen und diese zu erreichen, kann man erlernen. Dies erfordert, dass man Phasen durchläuft, die nicht immer angenehm und auch frustrierend sein können (z. B. das Training). Hier ist es wichtig zu wissen, was man wirklich will. Natürlich ist prinzipiell nichts dagegen einzuwenden, Dinge zu tun, weil man gerade Lust dazu hat. Doch sollte man zu beidem in der Lage sein: durchdachte Entscheidungen zu treffen und einer Laune nachzugeben. Astrid Egger

treff.familie informiert, unterstützt und berät auf Wunsch Familien im Burggrafenamt, die Zweifel oder Fragen rund um das Thema Erziehung haben. Gerne können Sie Elternsprechstunden vormerken. www.familie.it treff.familie@kinderdorf.it Andreas-Hofer-Straße 2, 39011 Lana Tel. 342 3350083 und 342 5748764


27  Passeirer Blatt – nr. 147, Juni 2018

Schulen & Bibliotheken

5. Klasse Grundschule Platt

Spendenaktion für Katerin Gumpold und ihre zwei Kinder

Bibliothek St. Leonhard und St. Martin

Unterhaltung und Spaß in den Sommerferien Die Bibliothek St. Leonhard und die lese.werk.statt St. Martin sorgen auch diesen Sommer für Unterhaltung in den Sommerferien und halten eine Auswahl an spannenden neuen Büchern, Hör­ büchern und Filmen bereit. Eine gute Gelegenheit für alle, ihre Lesefertigkeit zu verbessern und den Spaß am Lesen wieder zu entdecken. Grundschüler Lesen – 1000 Abenteuer: Die Leseaktion dauert von Juni bis September. Jede/r Teilnehmer/in erhält bei der Anmeldung in der Bibliothek einen Lesepass. Teilnahmebedingung: Im Laufe des Sommers müssen drei Bücher und ein Hörbuch/DVD ausgeliehen und 4 Bibliotheksbesuche eingetragen werden. Bibliothek St. Leonhard: Start der Leseaktion: Tag der Offenen Tür am Samstag 16. Juni 2018 (9 – 13 Uhr); Abschlussfest im September mit Spieleverein-Dinx für alle Teilnehmer/innen und ihre Familien. Bibliothek St. Martin: Start der Leseaktion am 4. Juni 2018; Abschlussfest am 8. Oktober 2018. Mittel- und Oberschüler Lesamol 2018: Die landesweite Leseaktion ist bereits angelaufen und dauert bis 31. Oktober 2018. 30 Jugendbücher stehen zur Auswahl, die ihr selbstverständlich in eurer Bibliothek findet. Alle Bücher können auf der Webseite https://www.lesamol.com bewertet werden. Es winken tolle Sachpreise und als Highlight ein Kreativpreis für die Gestaltung des besten Buchcovers. Datenschutz in der Bibliothek Ab 25. Mai wird eine Verordnung der Europäischen Union angewendet, die einige Neuerungen im Umgang mit Daten zu Personen mit sich bringt, die sogenannte Datenschutzgrundverordnung. Da die Bibliotheken ebenfalls die Daten ihrer Benutzer/innen verarbeiten, müssen auch sie sich an die neuen Gegebenheiten anpassen. Um der neuen Verordnung zu entsprechen, haben alle Bibliotheken eine neue Datenschutzerklärung für ihre Benutzer/innen vorbereitet, in der in

% Sommerlese

8

+ ABC

klarer und verständlicher Form alle notwendigen Angaben enthalten sind, um selbstbestimmt über die eigenen Daten verfügen zu können. Um also weiterhin in der Bibliothek die Daten der Bibliotheksbenutzer und -benutzerinnen verarbeiten zu dürfen, werden die Bibliotheken ab sofort anhand der neuen, verbesserten Datenschutzerklärung neuerlich die Zustimmung zu Verarbeitung ihrer Daten mittels Unterschrift einholen, um ihren Nutzerinnen und Nutzern die größtmögliche Information und Transparenz zu gewährleisten. Tanja Pamer, Gottfried Zagler

Bei einem Motorradunfall in Gomion kam der junge Familienvater Christian Nössing am 19.3.2018 ums Leben. Er hinterließ seine geliebte Katerin und die Kinder Noah und Angela. Die 5. Klasse der Grundschule Platt überlegte sich, der jungen Familie zu helfen und startete eine Spendenaktion beim Elternsprechtag am 16.4.2018 in der Grundschule Platt. Gemeinsam mit den Eltern verkauften die sieben Schulkinder Kuchen und Getränke. Auch der Herr Direktor Josef Hirber besuchte uns an diesem Nachmittag und nahm an der Spendenaktion teil. Im Laufe des Nachmittages sammelten wir immer mehr Geld. Insgesamt nahmen wir die stolze Summe von 500 Euro ein. Mit Freude hat die 5. Klasse am 8. Mai Katerin das Geld bei gemütlichem Beisammensein überreicht. So konnten wir ihr und ihren Kindern hoffentlich ein paar schöne Momente schenken. Katerin war sehr gerührt und bedankte sich bei den Schülerinnen und Schülern der 5. Klasse. Als Abschluss dieses Nachmittages besuchten die Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrpersonen noch gemeinsam das Grab von Christian und entzündeten für ihn und seine Familie eine Kerze. Wir wünschen Katerin und den Kindern für ihre Zukunft viel Kraft. Möge Christian stets auf sie herunterschauen und sie auf allen ihren Wegen begleiten und beschützen. Markus Raffl, Irina Kneissl, Andreas Hofer Die GrundschülerInnen von Platt sammelten Spenden


28

+

wo. +was passeier

Arbeitssuche

10/17/13 2:22 PM

Arbeit in der Küche gesucht T 320 2770089 Arbeit in der Küche gesucht T 388 5808592

ArbeitsAngebote Mitarbeiter/in im Büro gesucht T 339 4662394 oder 335 6975533 Haushälterin und Betreuerin gesucht T 333 2641438 Frau für kleine Besorgungen gesucht T 338 4082790 Haushaltshilfe in Stuls gesucht T 347 3234665 Bürokraft, Techniker, Magazineur, Einkäufer gesucht T 0473 641 811 Baggerfahrer gesucht T 347 1344830, info@reichhalterroman.it Daxtor GmbH sucht Mitarbeiter/in für Kundensupport T 0473 495 060, support@daxtor.it Gärtner-Geselle gesucht T 347 4967983

immobilien Kleine möblierte Wohnung in St. Martin zu vermieten T 339 6263316 Wohnung ca. 85 m² im Dorfzentrum von St. Leonhard zu verkaufen T 340 3227705 2-Zimmer-Wohnung in Platt zu verkaufen T 348 3380665 4-Zimmer-Wohnung in St. Leonhard oder St. Martin zu mieten gesucht T 348 5943252 Lagerhalle 298,00 m² in St. Martin zu verkaufen T 346 0138400

KleinAnzeigen Border Collie, 2 Jahre, zu verkaufen T 377 1504452 Liebherr Gefrierschrank, neuwertig um 450 Euro zu verkaufen T 340 5995489 Nespresso Kaffemaschine um € 20 zu verkaufen T 333 7459128

Eva Weiss zu Besuch an der Grundschule Walten

Musikpädagogin Eva Weiss zu Besuch

St. Martin

Musikgeschichten in Walten

Schon mal was von Evi Gasser gehört?

Am Mittwoch, den 2. Mai, erwarteten wir Besuch aus der Bibliothek St.Leonhard. Tanja und Vanessa kamen mit der Musikpädagogin Eva Weiss zu uns in die Schule. Ein paar Kinder packten sofort mit an und schleppten allerhand Gepäckstücke in die Klasse. Nach kurzer Vorbereitung durften die Schülerinnen und Schüler in die Klasse und Eva Weiss stellte ihnen zuerst ihr größtes Instrument, nämlich die Viola da Gamba vor. Gleich darauf begann sie mit dem Märchen der Gebrüder Grimm „Die Bremer Stadtmusikanten“. Gebannt lauschten die Kinder den Erzählungen und ganz besonders den Klängen und Geräuschen, die sie mit ihren nicht ganz gewöhnlichen Instrumenten erzeugte. Sie ließ neben der Viola da Gamba auch Waldteufel, Psalter, Nasenflöte, Trommeln und anderes „Klangzeug“ erklingen. Anschließend bestaunten die Schülerinnen und Schüler die einzelnen Instrumente und stellten Fragen. Auf diesem Wege möchten wir uns bei Tanja und Vanessa ganz herzlich bedanken, die für uns diese Vorstellung arrangiert haben. Edith Pfitscher

Am Dienstag, den 27. März, gingen wir (die Klasse 5a) um 9 Uhr in die lese.werk.statt von St. Martin. Dort erwartete uns Evi Gasser. Sie ist eine Illustratorin aus Kastelruth. Der Bibliothekar Gottfried Zagler begrüßte uns alle recht herzlich. Als erstes stellte sich Evi Gasser kurz vor, erzählte über sich selbst und von ihren illustrierten Büchern. Unter anderem malte sie Bilder zu folgenden Büchern: Mein Südtirol Buch; Zottel, das Spielzeugmonster; Herr Kacks und das Pi; Jakob und der Riese. Zuerst zeigte sie uns ihr Skizzenbuch mit vielen tollen Bleistiftzeichnungen und wie sie diese in den Computer hineinscannte und damit bemalte. Endlich ging es los und wir durften uns selbst ans Werk machen. Evi zeichnete auf der Flipchart das Titelbild von „Mein Südtirol Buch“ vor und wir durften das Bild Schritt für Schritt nachzeichnen. Wir haben in der Bibliothek eine wunderschöne Stunde verbracht und möchten uns auf diesem Weg bei allen dafür bedanken. Simone Innerhofer, Greta Burgmann und Laura Fiegl

www.wowas.it Weitere Informationen und Inserate online

Stand: 14. 6. 2018

02.indd 1

14/06/18 11:35

Evi Gasser zu Besuch in der lese.werk.statt


29  Passeirer Blatt – nr. 147, Juni 2018

sport

David Oberprantacher beim Junioren-Europacup in Voiron, Frankreich, erfolgreich

… und beim Europacup in Imst 2017

David Oberprantacher

Kids-Climbo 2018 – 5. Mai 2018

Ein junger Psairer auf Erfolgskurs Schon in jungen Jahren hat David seine Leidenschaft für das Klettern entdeckt. Er trainierte viele Jahre in der Klettergruppe von Passeier und als er noch in Meran zur Schule ging, trainierte er in der Klettergruppe des AVS Meran. Auch vom Landeskader der Südtiroler Kletterer wurde er aufgenommen. Vor einigen Jahren wurde David von der italienischen Nationalmannschaft einberufen und klettert nun bei nationalen und internationalen Wettkämpfen mit Erfolg mit. Letztes Jahr kletterte David bei der Jugendweltmeisterschaft in Innsbruck mit und erreichte den guten 18. Platz.David ist auch viel im Freien beim Klettern anzutreffen. Im Klettergarten in Stuls ist ihm nach vielen Versuchen eine Erstbegehung gelungen.

Seine Tour heißt „Pandora“ und sie hat die Schwierigkeit von 8c+. Die Saison 2018 hat erst begonnen und David konnte schon sehr gute Erfolge erzielen. Beim Italiencup der Erwachsenen in Mailand konnte David mit den Besten mithalten. Er kletterte auf das Podium und holte sich die Bronzemedaille hinter zwei Athleten der Polizeiheeresgruppe. Beim ersten Jugendeuropacup in Frankreich konnte David mit einer beachtlichen Leistung beeindrucken. Er siegte beim Leadwettbewerb (Seilklettern) mit konstant guten Leistungen in allen Runden und konnte sich im Finale gegen Spitzenkletterer aus ganz Europa durchsetzen. Die Klettersaison ist eben erst gestartet, aber sicherlich mit den besten Vorzeichen für den jungen Athleten aus Passeier. David, wir wünschen dir weiterhin viel Erfolg und Freude beim Klettern! Evelyn Pichler

… das war Kletterspaß pur für Kids! Schon zum sechsten Mal organisierte der Alpenverein Südtirol das tolle Event in der Außen-Kletteranlage „Salewa-Cube“ in Bozen! Insgesamt waren 220 Kinder und Jugendliche von 5 bis 13 Jahren dabei. Stark vertreten war auch das Kletterteam Passeier mit 41 Kindern und deren Betreuern. Ohne die fleißigen Trainer wäre es nicht möglich, so ein starkes Team zu haben. Teamgeist und Spaß standen im Vordergrund. An 11 Kletterstationen konnten Dreier- bis Fünfer-Teams aus Südtirol – insgesamt 61 Mannschaften - ihr Können unter Beweis stellen. Technik, Schnelligkeit, Glück und natürlich Kraft brauchte es zum Gewinn. Wir freuen uns schon aufs nächste Mal und hoffen wieder auf ein so tolles Team. Rock on! Lynn Hofer Die Kletter-Kids in Bozen, im Salewa-Cube


30

Klettern

Die Sefnarwand erstrahlt in neuem Glanz Beeindruckend steht sie da, die Sefnarwand zwischen Hütt und Bergkristall. Schon in den 90er Jahren hat eine Gruppe passionierter Kletterer rund um Bergführer Erwin Mairginter zahlreiche Klettertouren, auch Mehrseillängen in die Wand eingebohrt und einen beeindruckenden Klettergarten angelegt. Zwanzig Jahre lang lag die Wand dann im Dornröschenschlaf und wurde in den letzten Jahren dank vieler Helfer der Klettergruppe des AVS erfolgreich saniert und zahlreiche Touren neu eingebohrt. Den Anfang machte die Errichtung einer Hängebrücke aus Stahl über den Pfeldererbach. Diesem Projekt widmete sich Roland Marth. Er organisierte den Ankauf der Materialien und die Montage der BrüDie Routen der Sefnarwand

cke zusammen mit einigen Freiwilligen. Es wurde in Teamarbeit ein ordentlicher Zustiegsweg errichtet und markiert. An der Wand selber wurde an beiden Sektoren eine Art Klettersteig errichtet, um die Kletterrouten sicher zu erreichen. Heute sind alle Routen mit neuen Haken und Ständen ausgestattet und warten nur darauf, erklettert zu werden. Der Klettergarten besticht mit seiner sonnigen Lage und seiner Aussicht, vor allem aber durch seinen alpinen Charakter. Für den Tourismus im Tal sind unsere Klettergärten ein noch zu schleifender Juwel mit riesengroßem Potential. Bei dieser Gelegenheit möchten wir uns bei den ganzen Helfern, den Grund­ besitzern und der Gemeinde Moos bedanken. Natürlich darf ein Name bei der Sanierung der Sefnarwand nicht unerwähnt bleiben, ohne dessen Initiative dieses Projekt wohl nicht abgeschlossen worden wäre: Joachim, ein ganz großes Dankeschön für deinen unermüdlichen Einsatz! Joachim Kofler, Edith Kofler

Sefnarwand: dank vieler Helfer erfolgreich saniert


31  Passeirer Blatt – nr. 147, Juni 2018

Ultrarennen im Radfahren

Anna Pfitscher, die Ambitionierte

Die TeilnehmerInnen an der Italienmeisterschaft  Foto: Günter Staschitz

Klettern

Erfolgreiche Klettersaison 2017/18 Zwischen Oktober und Anfang Mai trainierten 47 Kinder in drei verschiedenen Teams mit vollem Einsatz und nahmen erfolgreich an den 7 Juniorcups der Region Trentino-Südtirol teil. Auch dieses Jahr wurden in den verschiedenen Etappen die Disziplinen Speed, Lead und Bouldern ausgetragen. Neu war heuer in Meran das Olympische Format: eine Kombination aller drei Disziplinen. Unsere Psairer Kraxler konnten insgesamt 26 Medaillen und vier Pokale der Gesamtwertung nach Hause tragen. Die Italienmeisterschaft im Juni war wieder das Highlight der Saison und folgende 12 Athleten hatten sich dafür qualifiziert: Jonas Oberprantacher, Leonie Raffl, Daniela Augscheller, David Grasl, Greta Burgmann, Johannes Haller, Lukas Pixner, Leoni Hofer, Vanessa Kofler, Lena Santoni, Italienmeisterschaft Sportklettern 2018 Mannschaftswertung: 2. Platz von 90 Mannschaften Lead Bol. Daniela Augscheller 2 2 Lea Bacher 14 27 Greta Burgmann 23 8 Hannes Grasl 1 15 David Grasl 22 15 Johannes Haller 12 14 Leonie Hofer 5 30 Vanessa Kofler 3 29 Jon. Oberprantacher 27 35 Lukas Pixner 6 11 Leonie Raffl 30 30 Lena Santoni 51 45

Speed Ges. 4 1 19 16 9 12 14 4 8 13 23 16 10 10 16 9 24 33 2 4 22 31 9 29

Hannes Grasl und Lea Bacher. An diesem 3-tägigen Event konnten unsere begeisterten Kletterer wieder ihr Können unter Beweis stellen. Am ersten Tag wurde die Disziplin Speed ausgetragen und Lukas Pixner konnte in der Kategorie U12 den 2. Platz belegen. Am zweiten Tag boulderten die Kategorien U10 und U12 gegen starke Konkurrenz und Daniela Augscheller gelang der 2. Platz. Bei den Kategorien U14 kletterten sich Leonie Hofer, Vanessa Kofler und Hannes Grasl im Schwierigkeitsklettern (Lead) ins Finale. Vanessa konnte sich gegen 7 gleichaltrige Mädchen durchsetzen und somit über den 3. Platz freuen und Hannes kletterte die Route als einziger der Jungen Top und belegte den 1. Platz und wurde somit Italienmeister in der Disziplin Lead. Am dritten Tag stand Bouldern für die Großen und Lead für die jüngeren Kategorien auf dem Plan und Daniela Augscheller konnte sich abermals über eine Silbermedaille freuen und sicherte sich somit den Italienmeistertitel in der Gesamtwertung. Auch weitere Top-Ten-Platzierungen schafften unsere motivierten Kids. Eine besondere Auszeichnung war der Silber-Pokal in der Mannschaftswertung (insgesamt nahmen 90 Mannschaften teil), der heuer zum zweiten Mal in das Passeiertal geholt werden konnte. Diesen haben die starken Kletterkids vor allem auch den kompetenten Trainern zu verdanken, die alle Athleten bestmöglich fördern. Auch David Oberprantacher, der derzeit für den AVS Meran startet, hat bei der Italienmeisterschaft seine Stärke gezeigt und einige Podestplatzierungen erreicht. Herzlichen Glückwunsch, David! Neben den Trainings wurden auch heuer wieder Kletterkurse für Kinder angeboten und diese wurden fleißig in Anspruch genommen. Wir wünschen unseren Kletterkids weiterhin viel Freude und Erfolg beim Klettern. Edith Kofler

Schon immer war Anna eine ehrgeizige sportlerische Allrounderin und zeigte beim Tennis, Laufen, Skitourengehen und Bergsteigen Talent und Ausdauer. Seit einigen Jahren nun ist sie eine begeisterte Radfahrerin, ist gleichermaßen mit dem Rennrad wie mit dem Mountainbike unterwegs. Ihre Passion gehört dabei vor allem den langen Distanzen mit beacht­ lichen Höhenunterschieden. Obwohl sie diesen Sport erst seit kurzer Zeit ausübt, konnte sie schon bemerkenswerte Erfolge erzielen und lässt bei den Rennen so manchen Mann hinter sich. Ihre akribische Vorbereitungen und die ausgiebigen, kräftezehrenden Touren füllen praktisch ihre gesamte Freizeit und so kann man Anna entweder alleine oder mit ihrem Freund Patrick an der Seite zu jeder Jahreszeit auf ihrem Rad antreffen, dann wird über Berg und Tal, Stock und Stein gefahren. Anna, mir sein stolz auf di! Deine Familie und Patrick Christine Pfitscher und Maria Gufler Die erfolgreiche Bilanz von Anna einer erst kurzen Radfahrerkarriere: 17.6.2017 HERO Südtirol Dolomites 3. Rang, 8:42.14, 86 km, 4.500 Hm 7.7.2017 Ortler Bikemarathon 3. Rang, 6:05.11, 86 km, 2.620 Hm 27.8.2017 Ötztaler Radmarathon 24. Rang, 9:57.13, 238 km, 5.500 Hm 28.4.2018 Rocky Mountain Radmara. Riva 3. Rang, 7:44.51, 90 km, 3.838 Hm Eine strahlende Anna freut sich über ihre Erfolge


32

ASC PASSEIER – Sektion Paragleiten

Pseirercup 2018 – Was wimmelt am Himmel im Passeiertal

Das Team des ATC Passeier

Tennis: Landesmeister U12 Mädchen

ATC Passeier gegen TC Meran, oder David gegen Goliath! Am Sonntag, den 3. Juni 2018, standen sich auf den Tennisplätzen in St. Martin die Mädchen U12 des ATC Passeier gegen jene des TC Meran gegenüber. Es ging um nichts weniger als um den Titel Landesmeister 2018. Alles war für diesen besonderen Tag vorbereitet: sommerliches Wetter, top präparierte Plätze, eine aufgeregte und hochmotivierte Heimmannschaft, ein schier unschlagbarer Gegner, nervöse Eltern und viele Zuschauer. Punkt 15 Uhr betrat Katharina Unter­ thurner (ATC Passeier) und ihre Gegnerin Nicole Gagliardi (TC Meran) den Platz Nummer 1. Ebenso standen sich auf Platz Nummer 2 Greta Gufler (ATC Passeier) und die für den TC Meran spielende Mårtinerin Laura Pecoraro gegenüber. Greta Gufler startete phänomenal in dieses Meisterschaftsfinale und ließ – besonders im ersten Satz – gegen ihre ehemalige Vereinskollegin zu keinem Zeitpunkt etwas anbrennen. 6:0 hieß es nach kurzer Zeit. Auch im zweiten Satz spielte Gufler stark, hatte bereits einige Matchbälle, konnte jedoch den Sack nicht zu machen und Pecoraro konnte auf 5:5 aufschließen. Gufler schaltete einen Gang höher und verwandelte einen weiteren Matchball zum 7:5. 1:0 für den ATC Passeier nach der ersten Einzelbegegnung. Der Traum lebte! Ebenso fulminant startete Katharina Unterthurner ins Spiel und sicherte sich den ersten Satz mit 6:1. Nach und nach fand Gagliardi jedoch ins Spiel und holte sich den zweiten Satz mit 3:6. Der entscheidende dritte Satz ging mit 2:6 an die Meranerin.

1:1 der Stand nach den beiden Einzelspielen. Der Landesmeistertitel musste somit im entscheidenden Doppel vergeben werden, welchen sich letztendlich die Passeirer Mädchen mit 7:5 und 6:2 sicherten. Nach dem verwandelten Matchball im Entscheidungsdoppel und den somit für schier unmöglich gehaltenen Titel „Landesmeister 2018“ in der Tasche, erklang passend und in voller Lautstärke durch die Lautsprecher der Song „We are the Champions“. Die Mannschaft des ATC Passeier, bestehend aus den Athletinnen Katharina Unterthurner, Greta Gufler, Lena Marth und Miriam Kofler, sowie Mannschaftskapitän Robert Kofler und Cheftrainer Roberto Selle, feierte gemeinsam mit Eltern und Fans den verdienten Titel! David gegen Goliath. Eine Geschichte, die sich einmal mehr bewahrheitet hat und unsere Mädchen durch großartigen Mannschaftsgeist und lobenswerte Einzel- und Teamleistung in die Realität umgesetzt haben. Der Vorstand, die Mitglieder und die ganze Tennisschule mit den Trainern Roberto, Alex, Linda und Lamberto gratulieren euch von ganzem Herzen zu dieser herausragenden Mannschaftsleistung! Ihr könnt stolz auf euch sein – wir sind es! Stephan Rier

Am Samstag, den 21. April, wurde in St. Leonhard der alljährliche Streckenflugwettbewerb, der Pseirercup 2018, der Sektion Paragleiten des ASC Passeier ausgetragen. Auch dieses Jahr stand er unter dem Motto „Fliegen mit Freunden“. Es war ein besonderer Tag, der zur Freude der zahlreichen Teilnehmer optimale Bedingungen bot, um einen Streckenwettkampf auszutragen. Das gute Wetter hat wohl auch dazu beigetragen, dass sich, mit ca. 50 Teilnehmern in drei verschiedenen Schirm-Kategorien, sehr viele Piloten für den Wettkampf eingeschrieben haben. Die Piloten kamen aus allen Landesteilen und auch einige aus Österreich und aus der Schweiz waren wieder mit dabei. Unter den Startern befanden sich auch 2 Damen und Marius Ganthaler, der das Fliegen nach einem schweren Unfall für sich entdeckte und nun auch mit Rollstuhl seinen neuen Sport genießt. Treffpunkt für den Wettkampf war die Landewiese in St. Leonhard in Passeier, von wo aus die Teilnehmer mit Kleinbussen zum Startplatz in Glaiten gebracht wurden. Ab 13 Uhr konnten die Piloten starten und durch das Nutzen von Thermiken Höhe aufbauen. Der effektive Rennstart war dann um 14:15 beim „Schlotterjoch“. Ab diesem Zeitpunkt wurde die Flugzeit gewertet. Die Piloten mussten die Route vom „Schlotterjoch“, dann zum Obisellsee, zur Bergstation Meran 2000, weiter zu den Stuller Mahdern, von dort aus zum Jaufenpass, dann nach Klammeben, wieder zu den Stuller Mahdern zurück und zu guter Letzt auf den Landeplatz St. Leonhard abfliegen. Paragleiter in Aktion


33  Passeirer Blatt – nr. 147, Juni 2018

Um die Route erfolgreich abfliegen zu können, ist ein Wechselspiel zwischen Höhe aufbauen und abgleiten erforderlich. Der Pilot ist gefordert, immer wieder durch das Nutzen von Thermiken Höhe aufzubauen, um dann wieder abzugleiten. Die hervorragenden Wetter- und Windbedingungen ermöglichten es, dass bis auf eine Höhe von 3500 m aufgebaut werden konnte. Dies ist besonders hoch für das Fluggebiet Passeier und nur an sehr guten Flugtagen möglich. Der schnellste Teilnehmer bewältigte die 71 km lange Strecke in 2 Stunden und 5 Minuten mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 33,6 km/h, während der letzte Teilnehmer 4 Stunden und 18 Minuten dafür benötigte. Die letzte Landung erfolgte um ca. 19 Uhr. Die ersten Plätze des Wettkampfs in der Offenen Kategorie wurden folgendermaßen vergeben: 1. Platz: Franz Erlacher und David Piazza 3. Platz: Walter Scherlin Da auch das Leading (Vorfliegen) Punkte einbringt, konnte David Piazza auch mit der drittschnellsten Zeit, punktgleich mit Franz Erlacher als Erstplatzierten, das Podium erstürmen. Die ersten 3 Plätze in der Sportklasse 1. David Piazza 2. Klotz Martin 3. Peter Schwarz Die ersten 3 Plätze in der Funklasse 1. Michael Kantioler 2. Jonas Graf 3. Christian Rechenmacher Der Wettkampf wurde außerdem dazu genutzt, den „Pseirer Meister“ zu küren. Peter Schwarz gelang es, zum dritten Mal in Folge, den 1. Platz zu verteidigen. Auf dem 2. Platz landete Alexander Walder, gefolgt von Herbert Gufler auf dem 3. Platz. Die vollständige Ergebnisliste findet man unter www.fly42.it/pseirercup18/ Im Anschluss an diesen erfolgreichen Wettkampftag wurde der späte Nachmittag dazu genutzt, die gemachten Erfahrungen bei einem Grillen und Umtrunk auf der Landewiese auszutauschen und den Tag in einer geselligen Runde ausklingen zu lassen. Der ASC Passeier/Sektion Paragleiten bedankt sich bei allen Helfern und Organisatoren. Des Weiteren ein großer Dank an die Sponsoren der Preise. Anja Gufler

Internationale Wettkämpfe

Die Passeirer Ranggler starten mit Erfolgen Nach monatelangem Training war es nun wieder so weit: Die ersten Ranggelturniere standen an und die jungen Passeirer Ranggler konnten es kaum erwarten wieder in den Ring zu steigen und die neu erlernten Würfe und Tricks in der Wettkampfsituation zu testen. Als letzte Vorbereitung wurde das jährliche Trainingscamp abgehalten, bei dem Ranggler aus ganz Südtirol eingeladen waren. Heuer wurde das Camp bereits zum zweiten Mal vom Ranggelverein Passeier organisiert. Mit großem Erfolg. Ranggler aus Ahrntal, Terenten, Vintl und Passeier nahmen teil. Als krönender Abschluss wurde ein kleines Endturnier veranstaltet, bei dem die jungen Passeirer Ranggler voll überzeugten und ganz vorne mitmischten. Am Ostermontag fand das traditionelle SchülerNachwuchsranggeln in der „Haselstaude“ statt, welches als Generalprobe für die großen internationalen Ranggelwettkämpfe galt. Schon hier zeigte sich, die Passeirer Ranggler sind wieder in Höchstform und konnten sich gleich in mehreren Kategorien durchsetzen. Am 29.04. fand dann der erste internationale Wettkampf in Piesendorf (Salzburg) statt. Jonas Ilmer aus Magdfeld zeigte eine bärenstarke Leistung und sicherte sich in der Kategorie 8 – 10 Jahre den 3. Preis, vor seinem Vereinskollegen Devid Fiegl, ebenfalls aus Kalmtal. Freddy Falk holte sich den 5. Platz in der Kategorie 12 – 14 Jahren und Benjamin Pichler aus St. Martin überzeugte bei den Seniorenrangglern und gewann nach hartem Kampf den 3. Platz beim Hogmoarwett­ bewerb. Am 05.05. fand das traditionelle Gauderranggeln in Zell am Ziller (Tirol) statt. Die Passeirer Mannschaft war auch bei diesem Turnier stark vertreten und so kämpften sich unsere Ranggler Runde für Runde weiter. Am Ende reichte es für folgende Passeirer Athleten zu einem Podestplatz: Adam Derdouri aus St. Martin, er musste sich erst in Runde 5 geschlagen geben und sicherte sich somit den 2. Platz in der Kategorie von 6 – 8 Jahren. Fabian Hofer aus Pfelders, auch er unterlag erst im Finale dem ein Jahr älteren Favoriten aus Matrei und wurde somit starker Zweiter in der Kategorie von 10 – 12 Jahren. Felix Gilg aus Prantach zeigte, dass mit ihm immer zu rechnen ist. Er setzte sich unter den 23 Startern durch und musste erst im Finale eine Niederlage einstecken. Somit sicherte auch er sich einen zweiten

Jonas Ilmer, Sieger beim internationalen Alpencupranggeln in Terenten

Platz in der Kategorie 12 – 14 Jahren. Am 13.05. fand in Dietenheim ein VSSRanggeln statt. Dabei gingen 8 Podestplätze an die Passeirer Ranggler. Am 21.05. fand das dritte internationale Turnier der Saison in Terenten statt. Für unsere Ranggler gab es gleich 5 Preise. Jonas Ilmer aus Magdfeld konnte sich gegen alle Kontrahenten durchsetzen und gewann den 1. Preis in der Klasse von 8 – 10 Jahren, Fabian Hofer aus Pfelders wurde dritter in der Klasse von 10 – 12 Jahren, Freddy Falk aus Kalmtal sicherte sich den 2. Platz in der Klasse von 12 – 14 Jahren, Felix Gilg aus Prantach wurde Vierter und in der Meisterklasse 1 gewann Benjamin Pichler den 3. Platz. Am 27.5. nahm eine kleine Delegation der Passeirer Ranggler den weiten Weg nach Maishofen in Salzburg auf sich. Wie sich zeigte, war die lange Reise nicht umsonst. Erneut konnte sich Jonas Ilmer aus Magdfeld behaupten und sicherte sich in der Klasse von 8 – 10 Jahren den zweiten Platz unter 22 Startern. Auch Fabian Hofer aus Pfelders musste sich erst im Finalkampf geschlagen geben und holte sich somit den 2. Platz in der Kategorie von 10 – 12 Jahren. Für Hofer und Ilmer ist es bereits der dritte internationale Podestplatz in der heurigen Saison. In den nächsten Wochen und Monaten werden unsere Ranggler wieder an etlichen Turnieren im In- und Ausland teilnehmen. Der Ranggelverein Passeier wünscht allen seinen Mitgliedern eine erfolgreiche und unfallfreie Saison 2018. Ranggelveranstaltungen – Südtirol 15.7. Sarntal, Bergbahnen 22.7. Pfunderers, Gampiel Alm (Südtiroler Meisterschaft) 15.8. Steinhaus im Ahrntal 15.9. Pfelders 20.10. St. Jakob/Ahrntal – Alpencupfinale 28.10. St. Leonhard – 5 Länderranggeln Benjamin Pichler


34

Rodeln

Tätigkeitsbericht der Saison 2017/18 Die Rodelsaison 2017/18 begann mit einem Trockentraining und einem Rollenrodel-Training. Ab Dezember 2017 konnte das Training auf der Bahn fortgesetzt werden. Die gute Vorbereitung hat sich bei der Italienmeisterschaft mit hervorragenden Ergebnissen bemerkbar gemacht. So konnte der Rodelverein vier Siege einheimsen sowie einen Vize-Italienmeister und eine Bronze-Medaille feiern. Es kostet die verantwortlichen Trainer viel Geduld und Nerven bis die jungen Rodler die Bahn meistern. Sie unterstützen jeden Rodler und respektieren seine Leistung. Dasselbe verlangen sie von der ihnen anvertrauten Mannschaft und bitten die Eltern, sie dabei zu unterstützen. Die Italienmeisterschaft konnte dank vieler freiwilliger Helfer reibungslos durchgeführt werden. Ein Dank gebührt den vielen Inserenten in der Broschüre. Durch diese finanzielle Hilfe ist eine solche Veranstaltung erst möglich. Am 13. und 14. Jänner wurde der 3. Weltcup auf der „Bergkristall- Bahn veranstaltet. Auch dieses Rennen konnte zur vollsten Zufriedenheit von Athleten und Betreuern durchgeführt werden und wir haben die Erwartungen des Internatio­ nalen Rodelverbandes erfüllt. Nochmals einen großen Dank den vielen freiwilligen Helfern. Der Rodelverein hat sich auch am „Mooser Advent“ beteiligt. Namentlich danken für die große Unterstützung möchten wir der Renate. Bedingt durch Vorschriften des Verbandes mussten wir heuer verschiedenes neues Rodelmaterial kaufen, welches uns einen großen Batzen Geld gekostet hat. Dabei haben uns die Gemeinden des Tales und Sponsoren unterstützt. Die Rodler haben mit dem neuen Material großartige Resultate erzielt. Ergebnisse der Saison 2017/18 Evelin Lanthaler Weltcup: 4 Mal 1 Mal 1 Mal Gesamtweltcup: Europameisterin Italienmeisterin Landesmeisterin

Armin Folie Ergebnisse Doppelsitzer: Weltcup: 1 Mal 3. Platz 1 Mal 4. Platz 3 Mal 6. Platz Europameisterschaft 8. Platz Vize-Italienmeister Vize-Landesmeister Katharina Hofer – Kategorie Zöglinge Raika-Jugendrennen: 1. Platz (Gesamtw.) FIL-Jugendweltmeisterin Italienmeisterin Landesmeisterin Leni Marie Pfitscher - Kategorie Schüler Raika-Jugendrennen: 6. Platz (Gesamtw.) FIL-Jugendspiele: 4. Platz Italienmeisterin Landesmeisterschaft: 5. Platz David Kofler – Kategorie Schüler Raika-Jugendrennen: 4. Platz (Gesamtw.) FIL-Jugendspiele: 8. Platz Italienmeisterschaft: 3. Platz Landesmeisterschaft: 8. Platz Tobias Pixner – Kategorie Schüler Raika-Jugendrennen: 2. Platz (Gesamtw.) FIL-Jugendspiele: 2. Platz Italienmeister Vize-Landesmeister Franziska Hofer – Kategorie Kinder Raika-Jugendrennen: 4. Platz (Gesamtw.) FIL-Jugendspiele: 6. Platz Landesmeisterschaft: 5. Platz Vanessa Pixner – Kategorie Baby Raika-Jugendrennen: 1. Platz (Gesamtw.) FIL-Jugendweltmeisterin Gabriel Gufler – Kategorie Baby Raika-Jugendrennen: 4. Platz (Gesamtw.) FIL-Jugendspiele: 5. Platz

FIL-Jugendspiele 2018

Unsere Vorzeigeathleten Evelin Lanthaler und Armin Folie gehören zur A-Nationalmannschaft im Naturbahnrodeln. Lukas Gufler ist Mitglied der B-Nationalmannschaft im Kunstbahnrodeln und hat bei der Junioren-Weltmeisterschaft im Mannschaftsbewerb den 2. Patz sowie noch weitere relevante Resultate errungen. Alex Gufler ist auch auf Kunstbahn umgestiegen und hat auch schon ansprechende Resultate erzielt. Wir sind überzeugt, dass diese vier Athleten uns noch viel Freude bereiten werden und danken im Voraus für ihren Einsatz! Am Stephanstag, den 26. Dezember 2017, wurde die Vereinsmeisterschaft ausgetragen. Ergebnisse Vereinsmeisterschaft vom 26. Dezember 2017 Kategorie: Senioren (Damen & Herren) 1. Platz Armin Folie 55,98 + 55,78  1'51,76 2. Platz Evelin Lanthaler 56,31 + 55,94  1'52,25 Kategorie: Zöglinge und Schüler (Damen Jahrgänge 2005, 2006) 1. Platz Katharina Hofer 1'01,05 + 1'01,28  2'02,33 2. Platz Leni Marie Pfitscher 1'03,75 + 1'02,44  2'06,19 Kategorie: Schüler (Herren Jahrgang 2006) 1. Platz Tobias Pixner 1'01,73 + 1'01,68  2'03,41 2. Platz Andreas Hofer 1'02,54 + 1'01,96  2'04,50 3. Platz David Kofler 1'05,27 + 1'03,43  2'08,70 4. Platz Gabriel Gufler 1'18,73 + 1'18,20  2'36,93 Kategorie: Kinder und Baby (Damen und Herren Jahrgänge 2009, 2010, 2011) 1. Platz Vanessa Pixner 1'19,42 + 1'14,12  2'33,54 2. Platz Gabriel Gufler 2'54,16 + 2'35,56  5'29,72 3. Platz Franziska Hofer 3'13,48 + 2'43,11  5'56,59 Hubert Folie

1. Platz 2. Platz 3. Platz 1. Platz


35  Passeirer Blatt – nr. 147, Juni 2018

Vorankündigungen >  Seminar Astronomie: Sterne, Planeten und Himmelsereignisse Astrophysiker Dr. David Gruber entführt uns in die spannende Welt des Kosmos. Anhand von kostenfreien Programmen und Apps werden Himmelsphänomene erläutert, dazu gibt’s Tipps und Anregungen für den künftigen eigenen Beobachtungsabend. Am Freitag, den 22.6., von 19 bis 23 Uhr, im Dorfhaus, Seminarraum. Beitrag € 34. Anmeldung unter Tel. 0471 061 444 oder info@volkshochschule.it >  Kurs: Dein Leib und die Liebe Ein Kurs für 11- bis 14-Jährige in St. Leonhard. Hast du Sehnsucht nach beständiger Bezie­ hung in Partnerschaft, Ehe und Familie? Fragst du dich, wie du deine persönliche Berufung finden und sie auf ein stabiles Fundament stellen kannst? Bist du interes­ siert, den Glauben in deine Lebenspläne einzubeziehen? Warum? Die Katholische Kirche ist mit ihrer Ehe – und Sexualmoral nicht von gestern, sondern von übermorgen. Sie entwirft eine großartige Vision von „Lie­ besleben lebenslänglich“. Dieser Kurs gibt dir die Chance, dich in einer Gruppe von Gleich­ altrigen mit den Themen „Freundschaft, Liebe, Sexualität“ auseinanderzusetzen. Der Kurs findet ab September 2018 einmal monatlich samstags von 9.00 bis 11.00 Uhr im Widum von St. Leonhard statt und umfasst zehn Treffen. Ein Falter mit ausführ­ lichen Informationen liegt in der Pfarrkirche von St. Leonhard auf, kann auch bei Pfarrer P. Christian Stuefer oder bei der Kursleiterin, Michaela de Beyer, angefordert werden (348 9174660; michaela.debeyer@franziska­ ner.at; www.glaubenserneuerung.de). Der Infoabend am Di., 29.5.2018, von 20 bis 22 Uhr oder am Mi., 29.8.2018 von 19.30 bis 21.30 Uhr im Widum von St. Leonhard ist sehr aufschlussreich und verbindlich für Eltern, die ihre Kinder zu diesem Kurs anmelden wollen. > Volksanwältin Am Do, 28.6. hält die Volksanwältin Frau Morandell Gabriele ihre Sprechstunde in St. Martin. Sie hilft bei allgemeinen Bürgerund Patientenanliegen. Ihre Aufgaben sind im Wesentlichen die der Beschwerdeprü­ fung, Information, Beratung und Vermittlung bei Konflikten zwischen den BürgerInnen auf der einen Seite und der öffentlichen Verwaltung auf der anderen. Termine können bis Mo, 18.06. bei Anneliese – Tel. 348 7293955 vereinbart werden. Sprechstunde: Die nächste Sprechstunde ist am Di, 4.9. (im Sommer finden keine Sprechstunden statt).

>  Liertner Feuerwehrfest der FF St. Leonhard auf dem überdachten Raiffeisenplatz Samstag, 14. Juli: > Ab 13 Uhr Gaudiwettkampf der Feuer­ wehren des Passeiertales. > Ab 16 Uhr Live-Übertragung Fussball-WM Spiel um Platz 3 auf Großleinwand. > Ab ca. 18 Uhr musikalische Unterhaltung mit „Gamper & Schwarz“. > Ab ca. 20.30 Uhr „DREIRAD – die Rock-PopPartyband“ aus Österreich. > Für das leibliche Wohl gibt es gegrillte Schweinshaxn, Hühnchen und vieles mehr! Sonntag, 15. Juli: > Ab 10 Uhr traditionelles Christophorusfest, mit Feldmesse und Segnung der neuen Tragkraftspritze, musikalisch umrahmt vom Jägerchor St. Leonhard. > Anschließend Segnung privater Fahrzeuge und Frühschoppen mit dem allseits bekannten Gaudiorchester. > Für unsere kleinen Gäste: Hüpfburg und Kinderschminken. Das Fest findet sowohl am Samstag, als auch am Sonntag bei jeder Witterung statt. >  Vernissage am 21. Juli im Bunker Mooseum in Moos Der Verein MuseumHinterPasseier lädt alle Interessierten, am 21.7.2018, um 18.30 Uhr, herzlich zur Vernissage der Passeirer Künst­ ler Vantsch Mena Laner und Platter Liselotte Pabst ins Bunker Mooseum ein. Vantsch Mena Laner, eine gebürtige Raben­ steinerin, wohnhaft in Gargazon und Platter Liselotte Pabst, geboren und wohnhaft in St.Martin Passeier, haben etwas gemeinsam: die Freude und Faszination beim Malen. Beide sind seit einigen Jahren Mitglied beim Verein Südtiroler Freizeitmaler, haben bei mehreren Malkursen verschiedene Techni­ ken erlernt und malen in Aquarell und Acryl sowie abstrakte Bilder. Lassen sie sich in den Bann der Farben ziehen! >  Mårtiner Kultursummer 2018 22.6. Titlà 12.7. Musikverein Lana 19.7. SonORO 02.8. Posaunenchor 03.8. Theatercamp 16.8. Natur in Vollendung 20.8. Haydn-Orchester 31.8. Jungbläserwoche 11.9. Severin Groebner www.kultursummer.it

>  Kultursommer auf der Jaufenburg 2018 Mi., 11.7.2018  –  Die Reise in die Bildungsferne: Kabarett mit pseudowissenschaft­ lichen Vorträgen und viel Musik mit Simon Gamper und Philipp Schwarz. Mi., 18.7.2018  –  Fein sein; gemein sein: ein kabarettistischer Heimatabend mit Sabine Ladurner und Magdalena Schwellen­ sattel. Ein Schlagabtausch zwischen tradi­ tionellem Heimatbild und offener MultiKulti-Einstellung, eingebettet in volkstümliche Heile-Welt-Musik. Mi., 25.7.2018  –  Judith Pixner Trio: Sängerin Judit, Michele Giro am Klavier und Roman Hinteregger am Schlagzeug geben Neuinterpretationen von Jazz-Standards und eigene Kompositionen in deutscher Sprache zum Besten. Aufgelockert wird der Abend von Susan Ladett und Toni Taschler mit kabarettistischen Einlagen. Mi., 1.8.2018  –  Hot’n Spicy: OldtimeZydeco/Musik Louisianas mit Akkordeon, Waschbrett, Schlagzeug und Kontrabass, A-Capella gesungene Cajun-Walzer und alles garniert mit humorvollen Anekdoten und Geschichten von Zydeco Annie und Swap Cats. >  Mårtiner Theatercamp Vom 30. Juli bis 3. August 2018 findet in St. Martin das erste „Mårtiner Theatercamp“, ein einwöchiger, ganztägiger Theaterkurs für Kinder und Erwachsene statt. Info/Anmeldung, Tel. 333 1234494 info@guitart.bz Jugendtreff/Verein GuitArt >  Schutzhütte Schneeberg ab 2019 zu verpachten Der Betrieb „Landesmuseen“ teilt mit, dass die Schutzhütte Schneeberg ab 2019 neu verpachtet wird, Interessierte können sich schon jetzt für eine Besichtigung im heurigen Sommer melden, Anmeldungen bei Andreas Rainer, Tel. 0472 764 875 > MuseumPasseier Montags Jaufenburg geöffnet von 10 bis 13 Uhr mit Überraschungsprogramm für Kinder von 11 bis 12 Uhr im Bergfried. Dienstags (15. Juli bis 15. September) Familienführungen von 11 bis 12 Uhr und von 13 bis14 Uhr. Mittwochs von 11 bis 12 Uhr Gästeführung „Psair für Anfänger“. Freitags von 11 bis 12 Uhr Gästeführung „Hofer Highlights“. Kein Ruhetag im August und September! Termine & Veranstaltungen können per E-Mail (passeirerblatt@passeier.it) mitgeteilt werden


Öffnungszeiten moos Gemeindeamt: Mo – Fr, 8 – 12 Uhr; Di, 14.30 – 18 Uhr; Sa geschlossen, T 0473 643 535 Minirecyclinghof Moos: Fr, 8.30 – 9.30 Uhr; Pfelders: Mi, 14 – 15 Uhr; Platt: Mi, 8 – 9 Uhr und 1. Sa/Monat, 14.45 – 15.30 Uhr; Stuls: Mi, 10 – 11 Uhr und 1. Sa/Monat, 13.30 – 14.15 Uhr; Rabenstein: 1. und 3. Mo/Monat, 10 – 11 Uhr; Rabenstein (Saltnuss – rotes Haus): jeden 1. Mo/Monat, 9 – 9.45 Uhr Rest- und Biomüllsammlung: Dienstag: Moos, Platt, Pfelders (Dorf und Zeppichl), Stuls wöchentlich; Rabenstein, Pill bzw. Sportplatz Sand, Ulfas jede 2. Woche Bibliothek Moos: Di, 9.30 – 10.30 Uhr; Mi, 14.3 – 16.30 Uhr; Do, 16.30 – 18.30 Uhr; So, 11 – 12 Uhr Bibliothek Platt: Di, 9 – 11 Uhr; Mi, 16 – 17 Uhr, Fr, 15 – 16.30 Uhr; Sa oder So nach Gottesdienst Bibliothek Pfelders: Mi, 17 – 18 Uhr Bibliothek Rabenstein: Sa oder So nach Gottesdienst Bibliothek Stuls: Mo, 9 – 10 Uhr Arztpraxis Dr. Beccarello: Mo, Do, Fr, 8 – 12 Uhr; Di, 10 – 12 Uhr, 16 – 18.30 Uhr; Mi, 16 – 18.30 Uhr; T 0473 643 689 Apotheke RAM: Mo 10 – 12; Mi 16 – 18.30 Uhr; Do 9 – 12 Uhr; T 0473 643 689 Eltern-Kind-Beratung Moos: Mittwoch 9 – 10.30 Uhr Ambulatorium Krankenpflegedienst Moos: Donnerstag 10 – 10.30 Uhr (ohne Vormerkung) st. leonhard Gemeindeamt: Mo – Fr, 8 – 12 Uhr; Di, 14.30 – 17.30 Uhr; Sa, 9 – 11 Uhr, T 0473 656 113 Minirecyclinghof: Fr, 14.30 – 16.30 Uhr, Sa, 7.30 – 9 Uhr; Walten: Mo, 14 – 15 Uhr Restmüllsammlung: Di; Walten, Schweinsteg, Prantach, Mörre, Glaiten, jeden 2. Di; Biomüllsammlung: Mittwoch Öffentliche Bibliothek: Mo, Di, Do, Fr, 10 – 12 Uhr und 16 – 19 Uhr; Mi, 9 – 12 Uhr Bibliothek Walten: Di, 16 – 17 Uhr Arztpraxis Dr. v. Sölder: Mo, Mi, Do, Fr, 8 – 12 Uhr; Di, 15 – 19 Uhr; T 0473 656 656 Arztpraxis Dr. Zuegg: Mo – Fr, 8 – 12 Uhr; Mo, Do, 15.30 – 16.30 Uhr ohne Vormerk.; T 0473 656 633 Kinderarztpraxis Dr.in Weger: Mo, Fr, 9.15 – 12.30 Uhr; Mi, 9.30 – 12 Uhr; Di, Do, 15 – 18 Uhr; T 0473 656 266 Apotheke RAM: Mo – Fr, 8 – 12.30, 15.30 – 19 Uhr; Sa, 8 – 12.30 Uhr; T 0473 656 146 SportArena: täglich von 10 – 23 Uhr; Dienstag: Ruhetag st. martin Gemeindeamt: Mo – Fr, 8 – 12.30 Uhr; Donnerstag, 15 – 17.30 Uhr, T 0473 499 300 Minirecyclinghof: St. Martin: Sa, 8 – 10 Uhr, Freitag geschlossen; Saltaus: Fr, 8.30 – 9.30 Uhr Restmüllsammlung: Montag; Matatz, Breiteben, Kalmtal, jeden 2. Montag Biomüllsammlung: Mittwoch Öff. Bibliothek: Mo, Di, Mi, Fr, Sa, 9 – 12 Uhr; Di, Do, 16 – 19 Uhr Arztpraxis Dr.in Raich: Mo, Di, Mi, Fr, 8 – 12 Uhr; Do, 15 – 18 Uhr; T 0473 641 174 Arztpraxis Dr. Dubis: Mo – Do, 9 – 12 Uhr; Fr 15 – 18 Uhr; T 0473 650 167 Apotheke Mercurius: Mo, Mi, Do, Fr, 8 – 12.30, 15 – 18.30 Uhr; Di, 8 – 12.30 Uhr; T 0473 650 011 Sa, 8 – 12 Uhr, T 0473 650 011 Elternberatung Garberweg: Do, 8 – 12 Uhr, T 0473 650 780 Krankenpflegeambulatorium Garberweg: Di, Fr, 8 – 10 Uhr Jugendtreff: Di – Fr, 11 – 12 Uhr; Di und Do, 17.30 – 19.30 Uhr; T 392 5327295 sprengelsitz passeier Verwaltungsdienst: Mo, Di, Fr, 8 – 11 Uhr; Mi, 9 – 12 Uhr; Do, 9 – 12 u. 14 – 15.30 Uhr; T 0473 659 500 Sozialsprengel: Di – Do, 8.30 – 12 Uhr, 14.30 – 16.30 Uhr; Mi, 8.30 – 12 Uhr; T 0473 659 018, T 0473 659 263, T 0473 659 264; Dienst für Pflegeeinstufung: T 848 800 277, Anlaufstelle Pflege- und Betreuungsangebote: Di, Do, 9 – 11 Uhr; T 0473 659 266, ohne Vormerk. Blutabnahme: Mi, Do, 7.15 – 8.45 Uhr, ohne Vormerkung Krankenpflegeambulatorium: Mo, Di, Fr, 8 – 11 Uhr; Mi, Do, 9.30 – 11 Uhr Elternberatung: Di, 8 – 12 Uhr; T 0473 659 518 Diätdienst: Mi, 8 – 16 Uhr, Fr, 8 – 12 Uhr; T 0473 659 520 Dienst für Abhängigkeitserkrankungen: jeden 2. und 4. Di/Monat, 14 – 16.30 Uhr, Vormerkung T 0473 443 299; Zahnarztambulatorium: Vormerkung T 0473 264 000 Rehabilitationsdienst: Mo – Fr, 8 – 12.30 Uhr, 13.30 – 16 Uhr; T 0473 659 533 Hautarzt: jed. 1. + 3. Mi/Monat, 9 – 13 u. 14 – 18 Uhr, Vormerkung mit ärztl. Verschreibung: T 0473 264 000; Invalidenbetreuung: Vormerkung in Meran, T 0473 264 712 Hauspflegedienst: Vormerkung Mo – Fr, 8 – 10 Uhr; T 0473 659 019 Jugendbüro Passeier: Mo – Fr, M 393 0954681 recyclinghof passeier (mörre) Dienstag, Donnerstag, 14 – 17 Uhr; Samstag, 8 – 11 Uhr

Aus den Gemeinden Moos, St. Leonhard und St. Martin Termine & Veranstaltungen Juni 21. Musig & Genuss, Dorfhaus St. Martin 22. Konzert: Titlà, Dorfhaus St. Martin [Kultursummer] 22. Seminar Astronomie, Dorfhaus St. Martin, 19 – 23 Uhr [Volkshochschule] 23. Countryabend, Raiffeisenplatz St. Leonhard [TV] 27. – 30. Künstlerwerkstatt Platt [JubPa/Bibliothek Platt] 28. Volksanwältin, St. Martin [KVW] 30. Psairer Deejay Clubbing, Festplatz St. Martin [TV] Juli 5. Musig & Genuss, Dorfhaus St. Martin 8. 18. Panorama-Wanderfest, Pfelders 11. Kultursommer auf der Jaufenburg: Musikkabarett mit Simon Gamper und Philipp Schwarz 12. Konzert: Musikverein Lana, Dorfhaus St. Martin [Kultursummer] 12. Brotbacken mit Miniführung, MuseumPasseier, 10 bis 13 Uhr 14./15. Liertner Feuerwehrfest mit 5. Feuerwehr-Gaudiwettkampf und Christophorusfest, Raiffeisenplatz St. Leonhard [FF St. Leonhard] 18. Kultursommer auf der Jaufenburg: kabarettistischer Heimatabend mit den fidelen Alpenveilchen 19. Konzert: SonORO, Dorfhaus St. Martin [Kultursummer] 21. Vernissage, Bunker Mooseum, Moos 25. Kultursommer auf der Jaufenburg: Konzert mit Judith Pixner Trio und Kabaretteinlagen von Susan Ladett und Toni Taschler 30. Theatercamp, Dorfhaus St. Martin [Kultursummer] august 1. Kultursommer auf der Jaufenburg: Musik Louisianas mit Hot’n Spicy 2. Konzert: Posaunenchor, Dorfhaus St. Martin [Kultursummer] 3. Redaktionsschluss Passeirer Blatt 15. MuseumPasseier: geöffnet von 10 bis 18 Uhr, Gästeführung „Psair für Anfänger“, 11 bis 12 Uhr 16. Foto-Präsentation: Natur in Vollendung, Dorfhaus St. Martin [Kultursummer] 16. Brotbacken mit Miniführung, MuseumPasseier, 10 bis 13 Uhr 20. Konzert: Haydn-Orchester, Dorfhaus St. Martin [Kultursummer] 31. Abschlusskonzert: Jungbläserwoche, Dorfhaus St. Martin [Kultursummer] september Ötztaler Radmarathon Schulbeginn Mårtiner Dorffest Kabarett: Severin Groebner, Dorfhaus St. Martin [Kultursummer] 20. Brotbacken mit Miniführung, MuseumPasseier, 10 bis 13 Uhr 23. 60-Jahr-Feier, Pfandler Alm [Alpenverein St. Martin]

2. 5. 8./9. 11.

Termine & Veranstaltungen können per Telefon (T 0473 656 239) und per E-Mail (passeirerblatt@passeier.it) mitgeteilt werden


Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook
Passeirer Blatt by Passeirer Blatt - Issuu