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Passeirer Blatt

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Weihnachten

Still, weil’s Kindlein schlafen will! Sepp Haller mit der historischen Mårtiner Standschützenfahne auf der Pfandleralm, 1959

©Renáta Sedmáková – stock.adobe.com

Passeirer Blatt

Mitteilungen und Nachrichten aus Moos, St. Leonhard und St. Martin Dezember 2017

Dezember 2017 nr. 144 · 31. jahrgang

inhalt 3 Gemeinden 5 Kultur & Gesellschaft 17 Natur & umwelt 20 Wirtschaft 21 vereine & verbände 26 gesundheit & Soziales 32 Schulen & Bibliotheken 35 Gratulationen 36 Sport 39 Vorankündigungen


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Weihnachten

Still, weil’s Kindlein schlafen will! Allgemein hin ist bekannt, dass man sich in Anwesenheit von schlafenden Babys ruhig verhalten sollte. Obwohl ich auch die Erfahrung gemacht habe, dass sich nicht alle Kinder von umgebenden Geräuschen aus der Ruhe bringen lassen. Aber trotzdem gilt die Devise: Still, weil’s Kindlein schlafen will. Angesichts dieses bekannten Weihnachtsliedes stellt sich mir schon die Frage, ob dieses Jesuskind in der Krippe wohl wirklich schlafen und in seiner Ruhe nicht gestört werden will. Ist er, der Heiland der Welt, zu uns gekommen um sich aufs Ohr zu hauen? Und wir sollen ihm beim Schlafen zusehen? Ist er nicht gekommen, weil er für uns eine frohe und befreiende Botschaft hat? Oder überlässt er das lieber den Engeln? Still sein also nicht, weil das Kind schlafen will, sondern weil es uns etwas sagen will? Das ergibt eine Logik. Wer still ist, tut das deshalb, weil er zuhören soll, und zwar dem zuhören, der redet. Also still soll ich eigentlich nur sein, wenn der andere redet. Wenn niemand was zu sagen hat, dann ist es erlaubt oder sogar angebracht, die beklemmende Stille zu durchbrechen. Oder? Ist das die Logik Gottes oder die Logik unserer modernen Welt? Wohl eher das Zweite. Stark ist in unserer modernen Welt wohl vor allem der, der gut reden kann. Der wortgewandt ist und sich zu reden getraut. Er ist wohl auch der Durch-

setzungsfähigere, während der Stille allgemein als ein armer Schlucker ange­ sehen wird. In Psair würde man sagen: „A årmer Haiter!“ Man folgt auch eher dem, der sich getraut mal die Meinung zu sagen und auf den Tisch zu hauen. Dort wo geredet wird, dort wo gelärmt wird, dort ist auch was los. Da gehen die Leute ja auch hin! Ja, da zieht es sie förmlich magnetisch an. Dort ist Leben. Aber ist es nicht ein menschlicher Irrtum, eine Fehleinschätzung zu glauben, dass Leben sich nur dort abspielt, wo es durch Geräusche auf sich aufmerksam macht. Die Behauptung, dass die Adventszeit die stillste Zeit im Jahr sei, halten wir wohl mittlerweile alle für eine allgemeine Lüge oder zumindest für eine überholte Sicht der Dinge. Denn der Lärm hat die Stille lange schon besiegt. So scheint zumindest unser Eindruck zu sein und doch, so glaube ich, irren wir uns. Wir irren uns in zweifacher Hinsicht. Geräusche sind nicht das Gegenteil von Stille. Ich kann sehr wohl einem begnadeten Redner in Stille zuhören. In Stille dem Wind lauschen oder einem plätschernden Bach mein Gehör schenken. In Stille eine großartige Musik hören. Diese Art von Stille führt mich in mein innerstes Wesen von mir. In meine Seele. Dorthin, wo ich in mir zur Ruhe kommen kann. Denn dort, wo ich ganz zu mir selbst finde, dort kommt auch Gott zu mir und will mich mit seiner Kraft erfüllen. Der Kraft der Stille. Lärm, Krach und Geschrei hingegen entfremden mich von mir selbst und verleiten mich dazu, mich nicht nach innen, sondern nach außen zu bewegen. In die Oberflächlichkeit. Und ein zweiter

Irrtum ist nicht weniger verbreitet. Stille steht nicht für Tod oder Langeweile oder Sinnlosigkeit. Stille ist Leben. Oder hat jemand jemals sein Blut durch die Adern fließen hören? Und doch ist es Leben. Oder hat jemand schon mal gehört, wie sich die Knospen an den Barbarazweigen öffnen? Und doch ist es Leben. Oder hat jemand schon mal gehört, ab welchem Zeitpunkt ein Kind durch die Taufe zum Kind Gottes oder die Hostie in der Messe bei der Wandlung zum Leib Christi wird? Nein. Und doch entsteht Leben. Hat jemand von euch schon mal gehört, wie ein eindringliches Gebet eines hilfe­ suchenden Menschen von Gott erhört wurde? Hat jemand von euch schon mal gehört, wann ein Kind im Mutterleib durch die Verschmelzung von Samen- und Eizelle entsteht? Nein. Also, ich habe da nichts gehört und doch ist Leben entstanden. Stille ist Leben. Dort finden wir das Leben, und zwar im Übermaß! Denn Gott kommt uns in der Stille entgegen. Dort, im Stall zu Bethlehem, offenbart er seine ganze Macht und Größe in einem kleinen Kind. Auch wenn es uns so vorkommt. Jedes noch so laute Getöse unserer Welt wird die Stille nie besiegen können. Darum „still, weil’s Kindlein schlafen will!“ Weil Gott uns in der stillen Betrachtung eines schlafenden Kindes alles geben will, wonach unsere Welt so stumm schreit: Freude, Entzücken, Staunen, Geborgenheit, liebende Zuwendung und einen inneren Frieden, der alles Böse besiegen kann. Thomas Schwarz

Impressum

Erscheint zweimonatlich. Eingetragen beim Landesgericht Bozen mit Dekret Nr. 11/87 vom 29. 5. 1987. Eigentümer und Herausgeber: Gemeinden Moos, St. Leonhard und St. Martin in Passeier; vertreten durch den Bürgermeister von St. Leonhard, Konrad Pfitscher – Kohlstatt 72, St. Leonhard in Passeier. Verantwortlich im Sinne des Pressegesetzes: Ulrich Mayer. Redaktion: Kurt Gufler, Rosmarie Pamer, Heinrich Hofer, Siglinde Jaitner, Arnold Rinner, Karl Lanthaler – Kohlstatt 72, St. Leonhard in Passeier. Korrektur: Ernst Rinner, Kurt Gufler. Produktion und Druck: verlag.Passeier. Artikel können bei allen Redaktionsmitgliedern und bei design.buero in St. Martin (Dorfstraße 14) abge­geben werden und müssen mit dem Namen und der Telefonnummer des Verfassers oder der Verfasserin versehen sein. Werbebeiträge nur bei Arnold Marth, Papier Profi, St. Leonhard. Redaktionsschluss: 2. Februar, 30. März E-Mail: passeirerblatt@passeier.it www.passeirer-blatt.it

Die Redaktion des

Passeirer Blattes

wünscht allen Leserinnen und Lesern

frohe Weihnachten und ein gesegnetes

neues Jahr!


3  Passeirer Blatt – nr. 144, Dezember 2017

Beschlüsse

Aus dem Rathaus von Moos vom 4. 10. bis 1. 12. 2017 > Beiträge:  Investitionsbeitrag Amateursportclub Passeier Sektion Ski für den Ankauf eines Vereinsfahrzeuges – € 15.000; außerordentlicher Beitrag an den Tourismusverein Passeiertal für die Durchführung des Winterkonzeptes „Sonnendorf Stuls“ – € 15.000; Bergbahnen Pfelders GmbH – Auszahlung des Akkontos für den Beitrag zur Führung des Skigebietes Winter 2017/2018 – € 48.800. > Gemeinde:  Lieferung und Montage von Sicherungslinien auf den Dächern versch. öff. Gebäude – Montage Team Gave – € 10.304,73;  gemeinsame Führung Gemeindepolizeidienst – Beteiligung an den Kosten der Gemeinde St. Leonhard in Passeier im Jahr 2016 – € 3.644,67; Lieferung von Beleuchtungskörper für öffentliche Beleuchtung – Stengg Gerhard – € 3.750,22; Aufrüstung der Telefonanlagen für die zeitweilige Verlegung der Gemeindebüros in den Vereinssaal – Telmekom GmbH – 6.466; Instandhaltungsarbeiten am ländlichen Straßennetz – Ilmer Stefan – € 7.799,46; Vernetzung der gemeindeeigenen Gebäude und Zivilschutzeinrichtungen mit Internet und Telefonie – Telmekom GmbH – € 30.500; Asphaltierung der Wohnbauzone Platt und Rabenstein – Mair Josef & Co. – € 27.420,37; öffentliche Toilette beim Passerschluchtenweg – Übernahme eines Kostenanteiles – Elektrogenossenschaft Gomion – € 12.000; Ankauf von Streusalz für die Wintersaison 2017/2018 über die Konvention der Landesagentur für öffentliche Arbeiten – € 3.608,39; Lieferung und Montage eines Schrankes für das Vereinslokal der Schützen von Moos – Tischlerei Ennemoser Karl – € 2.196; verschiedene Installationsarbeiten am Straßennetz der Gemeinde – De.Co. Bau – 
€ 42.694,51; Lieferung von Briefkästen für die öffentlichen Bibliotheken der Gemeinde – Zwick Helldorado vGmbH – € 2.201,25; Felssicherungsarbeiten im Bereich Bunker Museum – Klotzhof – Locher KG – € 24.490,28; Arbeiten am Friedhof von Stuls (Errichtung Stromanschluss, Verlegung Steinplatten und Errichtung Anschlagetafel) -Ilmer Stefan – € 8.723; Umbau der Verrohrung und Armaturen im Unterbrecherschacht der Trinkwasserleitung Stuls – Gufler Metall KG – € 17.202; Erstellung einer hydraulischen und hydrogeologischen Kompatibilitätsprüfung der Wohnbauzone B2 Rabenstein – Alpin Geologie – € 1.332,24.

>  Öffentliche Arbeiten:  Projekt Interreg Italien-Österreich Projekt 2014-2020 – TimmelTransit 2018 – Vergabe der Dienstleistung zu Übersetzung – Studio Traduc – € 2.928; Errichtung von Steigen und Wegen im schwierigen Gelände – Forststation St. Leonhard in Passeier – € 16.000; Neubau Mehrzwecksaal Pfelders – Ausarbeitung Teilungsplan, Gebäudekatastermeldung und materielle Teilung – Per. Ind. Roland Mitterrigger – € 6.802,11; Ankauf von Haushaltsartikeln und Küchengeräten – M. Brugnara GmbH – € 10.840,38; Tischlerarbeiten der Maßmöbel für das Tourismusbüro – Hofer Heinrich KG – € 20.331,30; Lieferung und Montage einer Fernwärmeübergabestation – E.U.M. Gen. – € 4.636; Erneuerung Trinkwasser- und Löschwasserleitung Pill-Moos – Ausarbeitung Varianteprojekt – Ingenieurbüro EUT GmbH – € 5.911,29; Entschädigung für Grundbesetzungen und Ernteausfall – € 11.121,84; Asphaltierungsarbeiten – Mair Josef & Co. – € 23.581,09; Verbreiterung Teilstück Straße Stuls LS113 km +0+0,630 – 0+1,120 – Überarbeitung des Ausführungsprojektes – von Pföstl & Helfer GmbH – € 10.153,57; Kirchhügel Platt – Erneuerung des Holzzaunes beim bestehenden Abschnitt – Holka Gen. – 
€ 5.910,90; Erweiterung Friedhof Moos – Ausschreibung der Arbeiten – € 251.003,72; Umbau der Dachgeschosswohnung im Gemeindehaus von Moos – Ausschreibung der Baumeister- und Zusatzarbeiten – € 202.075,96; definitiver Zuschlag der Baumeister- und Zusatzarbeiten an die Bietergemeinschaft Gufler Roland/Schwienbacher Harald – 
€ 185.909,88. > Sport:  Eissport- und Tennisanlage – Anmietung eines Baggers für den Zeitraum November 2017 bis Februar 2018 – Niederstätter AG 7.499,34; Naturrodelbahn Platt – Ausarbeitung Projekt für den Einbau einer Beleuchtung sowie einer Beschneiungsanlage – Geom. Schaffler Rudolf – € 9.325,68; Reparatur der Bremsen sowie Lieferung und Montage von Winterreifen für die Zugmaschine in Pfelders – E.U.M. GmbH – € 2.573,93.

Aus dem Rathaus von St. Martin vom 1. 10. bis 24. 11. 2017 >  Allgemeine Verwaltung:  Die Fa. M&T Walder OHG aus St. Martin wurde mit der Lieferung von Blumen und Pflanzen für verschiedene Anlässe beauftragt – € 732; der Gemeindeausschuss hat beschlossen, 401,007 m³ Nutzholz aus den Gemeindewäldern „Grünwald“ und „Mitterwald“ um den Betrag von 89,50 €/m³ an die Fa. Kofler Oskar & Co. KG aus St. Felix zu verkaufen.

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> Beiträge:  Elektrogenossenschaft Gomion – Übernahme eines Kostenanteils in Höhe von € 12.000 für die Realisierung einer öffentlichen Toilette beim Passerschluchtenweg; Tourismusverein Passeiertal – € 3.000 für den Sportler Sponsorpool 2017; Schützenbataillon Passeier – € 2.000 für die Finanzierung der Teilnahme am traditionellen Trachten- und Schützenzug bei der Eröffnung des Oktoberfestes in München; Musikkapelle St. Martin – € 3.500 für den Ankauf von Musikinstrumenten und Trachten; ASKC Passeier – € 5.000 für die Renovierung der Kegelbahn in der Mittelschule St. Martin; Bildungsausschuss St. Martin – € 10.000 für das Projekt „Kultursommer 2017“; Konsortium Passeier Wirtschaft – € 2.500 für die Onlinebörse „wowas.it“ und die Veranstaltung „3. Passeirer Wirtschaftsgipfel“; Pfarrei zum hl. Martin – € 7.000 für „1700 – Jubiläumsjahr des hl. Martin“. > Bibliothek:  Reinigungsdienst für den Zeitraum 01.09.2017 bis 31.12.2019 – Turandot Sozialgenossenschaft, Meran – € 18.753,84; Lieferung von Möbeln – Hofer Heinrich KG, St. Leonhard – € 8.619,30. > Kindergarten/Schule:  Lieferung von Halterungen für Glasscheiben in der Mittelschule – Metallprojekt GmbH, St. Martin – € 1.567,70; Lieferung von 15.000 kg Pellets für die Heiz­ anlage von Grundschule und Kindergarten Saltaus – Landgut KG, Ritten – € 3.897,90; Errichtung einer Slakline-Anlage für den Pausenhof der Mittelschule – Archplay GmbH, Burgstall – € 1.464. >  Öffentliche Arbeiten:  Sanierung von 3 Brücken über den Dorfbach und Talbach in der Gemeinde St. Martin in Passeier: Projek­ tierung, Bauleitung, Sicherheitskoordination und Abrechnung – Technisches Büro Dr. Lukas Kuntner, Meran – € 8.897,46; energetische Sanierung Mittelschule St. Martin in Passeier: Die Firma Gufler Roland aus Moos erhielt den Zuschlag für die Generalbauarbeiten zum Betrag von insgesamt € 1.598.249,78; die Firma Weger Walter GmbH aus Kiens erhielt den Zuschlag für die Lüftungsanlagen zum Betrag von insgesamt € 105.802,63. >  Straßen und Plätze: Schneeräumungsdienst für den Winter 2017/2018: Elektrogenossenschaft Gomion, St. Leonhard – Schneeräumung in der Fraktion Hinteregg – € 7.320; Roland Gufler, Moos – Schneeräumung Zufahrt Gögelehof und Lieferung von Schotter – € 4.026; Maschinenringservice SAM GmbH, Bozen – Schneeräumung auf den Straßenabschnitten Riederberg und Saltaus, Quellenhof, Neuhaus und den Zufahrten Kalmtal und Christler Straße sowie auf der Zufahrt Matatz – € 33.745,20; der Schneeräumungsdienst auf den Gemeindestraßen im Dorf, auf dem Parkplatz bei der Tankstelle, auf der Gruberstraße und bei der Zufahrt zum Keldererhof wird mit >


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Beschlüsse

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dem Gemeindeschneepflug durch die Gemeindearbeiter durchgeführt; Instandhaltungsarbeiten an den Straßen­ belägen auf verschiedenen Gemeindestraßen – Varesco GmbH, Neumarkt – € 10.533,53; Lieferung von Weihnachtsbäumen für die Dorfdekoration in der Adventszeit – M&T Walder OHG, St. Martin – € 2.657,16; Sanierung und Lieferung von Spielgeräten für den Spielplatz Saltaus – Archplay GmbH, Burgstall – € 21.878,63. > Trinkwasser:  Es wurde beschlossen, die anteilmäßigen Kosten für den Austausch der Trinkwasserleitung im Bereich Brücke Breiteben zu 50% (= € 19.022,48) zu Lasten der Gemeinde St. Martin zu übernehmen und an die Gemeinde Riffian zu überweisen. > Zivilschutz:  Sofortmaßnahme bei der Sperre Waalweg – Pichler Ubald und Matthias OHG, Riffian – € 4.867,80.

Aus dem Rathaus von St. Leonhard vom 4. 10. bis 22. 11. 2017 > Beiträge:  Außerordentlicher Beitrag an den Kirchenchor St. Leonhard für die Veranstaltung des 1. Passeirer Chöretreffens, € 900; Investitionsbeitrag an das Bodenverbesserungskonsortium „Walten“ für die Durchführung von Arbeiten an Zufahrtsstraßen in der Fraktion Walten, € 30.000; Investitionsbeitrag an die Pfarrei zum hl. Leonhard für die Sanierung der Außenfassade der Pfarrkirche zum hl. Leonhard in St. Leonhard sowie für Instandhaltungsarbeiten an den Kirchen in Walten und in Wans, € 70.000; außerordent­ licher Beitrag an den Amateursportclub Passeier – Sektion Ski für den Ankauf eines neuen Kleinbusses, € 2.500; außerordentlicher Beitrag an den Tourismusverein Passeiertal für die Finanzierung der „Fashion Show“ 2017, € 5.000; Beitrag an das Konsortium „Passeirer Wirtschaft“ für die Tätigkeit 2017, € 3.395; Beitrag an den Katholischen Familienverband Südtirol für die Durchführung der Initiative „Pseirer Erlebnissommer“, € 12.000. > Jugend:  Abbruch und Wiederaufbau der Ferienkolonie Egghof-Kaser – Thermo-Sanitäranlage, Fa. Eschgfäller Karl Maria, € 65.547,87; Elektroanlage, Fa. Elektro J. Hofer d.Wolfram Hofer, € 28.750,50; Kindergarten St. Martin und Saltaus für das Schuljahr 2016/17, € 930 als anteilsmäßige Kosten­ beteiligung. >  Öffentliche Arbeiten: Breitbandversorgung – Leerverrohrung Prantach – Projektierung, Bauleitung, Abrechnung und Sicherheitskoordination – EWS Ingenieure, € 7.800; EWZ Gandellen – primäre Erschließungsanlagen – Auftragserteilung für die Ausführungsplanung, Bauleitung, Abrechnung und Sicherheitskoordination – Pfeifer Planung GmbH, € 24.383,35; Verkehrswege – Investitionsbei-

trag an das Bodenverbesserungskonsortium „Prantach“ für die Verlegung einer neuen Wasserleitung und der Leerrohre für Glasfaser, € 62.000; Vereinbarung mit dem Tourismusverein Passeiertal – Begutachtung des Ausführungsprojektes gemäß Art. 5 der Verein­ barung. > Personal:  Öffentlicher Wettbewerb nach Titeln und Prüfungen zur Besetzung einer unbefristeten Stelle als spezialisierter Arbeiter in Vollzeit, Ernennung des Gewinners – Regele Gerd; Ortspolizei, Genehmigung und Liquidierung der Kostenabrechnung 2016 – Vereinbarung Zusammenarbeit mit der Gemeinde Moos, € 10.911,26; Fuhrpark – Lieferung eines Fahrzeuges des Typs VW Caddy für den Straßendienst – Auto Brenner AG, € 14.344,26; unbefristete Anstellung von Pichler Florian ab 1.11.2017 als qualifizierter Arbeiter 4. FE in Teilzeit 50% im Recyclinghof; Lieferung eines Fahrzeuges des Typs Ford Connect – Garage Alpe AG, € 14.850. > Sport:  Lieferung einer Schneilanze für den Wintersport in der Fraktion Walten – Nivis GmbH, € 3.500. > Straßen:  Bearbeitung der bestehenden Rundbank und Errichtung einer Rundbank auf der Dorfbrücke – Hofer Heinrich KG d. Hofer Karl & Co., € 6.990; Neubau der Hängebrücke in der sog. „Prunst“ – Zimmerei Marth d.Marth Raimund J., € 9.510. Ausbau Zufahrt Walten Dorf, Genehmigung 1. Protokoll zur Festlegung neuer Preise, 1. Variantekostenschätzung und Zusatzvertrag Nr. 1, € 33.179,11. Lieferung von Beschilderungen und einer Warnblinkanlage für die Gemeindestraßen – Sanin GmbH, € 3.998,87; Ausbau Zufahrt Walten Dorf, Genehmigung Endstand der Arbeiten, € 214.300,52; Asphaltierung eines Teilbereiches des Happergweges (ab Nr. 37) – Varesco GmbH, € 19.559; Asphaltierung eines Teilbereiches des Happergweges (Nr. 5-19) – Varesco GmbH, € 17.050; Ausbau der Zufahrtsstraße Kaserer Egg – Stickl, Genehmigung Ausführungsprojekt, € 113.632,29; Breitbandversorgung – Leerverrohrung Prantach – Genehmigung Ausführungsprojekt, € 62.301,93. > Umwelt:  Fernheizwerk St. Leonhard – Lieferung von Brennholz, Zuschlagserteilung – Südtiroler Agrar Maschinenringservice GmbH, € 76.830,50; Gemeindetrinkwasserleitung – Lieferung von elektronischen Wasserzählern inklusive Software, Installation und Inbetriebnahme – Bautechnik GmbH, € 28.647. > Wohnbau:  Erweiterungszone Platzerberg – primäre Erschließungsanlagen, Genehmigung Endstand und Bescheinigung über die ordnungsgemäße Ausführung der Arbeiten, € 104.740,49; EWZ „Walten II“ – primäre Erschließungsanlagen – Auftragserteilung für die Ausführungsplanung, Bauleitung, Abrechnung und Sicherheitskoordination – Dr. Ing. Markus Hesse, € 16.419,85. head_02.indd 2

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Stand: 14. 12. 2017

14/12/17 10:27


5  Passeirer Blatt – nr. 144, Dezember 2017

Kultur & Gesellschaft

† Maja Karlegger

Im lieben Gedenken

In Erinnerung an Karlegger Marianna Wwe. Reichegger geb. Schiefer (Psairer Maja) Der Tod im Allgemeinen, so auch der Tod von Maja Karlegger, bringt Verwirrung in unser Leben. Das haben die Angehörigen erlebt. Die letzten Wochen, ja Monate waren nicht immer leicht für sie. Da richten uns die Worte des Apostels Paulus auf: Ich bin überzeugt, dass die Leiden dieser Zeit nichts bedeuten im Vergleich zu der Herrlichkeit, die an uns offenbart werden soll. Maja hat von der Hoffnung gelebt, Gott hat mir eine bestimmte Aufgabe als Frau und Mutter gestellt. Das war die Quelle ihrer Kraft, die zwischen den leidvollen Momenten ihres Lebens zum Tragen kamen. Der Herr sagt: glaubt an

mich und glaubt an Gott. Dieser Glauben war Maja wichtig, das hat sie ihren Anvertrauten zu verstehen gegeben. So zehrte sie auch von der Verheißung, die Jesus uns gegeben hat. Der Tod ist wie das Abbrechen einer Wohnung, in der wir eine bestimmte Zeit als Gast wohnen dürfen. Statt des Wanderzeltes erhalten wir im Himmel eine bessere Wohnung, ein ewiges, unzerstörbares Haus. Tante Maja hat durch ihren häuslichen Fleiß und ihr sonniges Gemüt den Ihren und vielen Gästen Geborgenheit geschenkt. So sind wir alle gerne bei ihr eingekehrt und wünschen ihr die bleibende Geborgenheit bei Gott im Himmel. Für Tante Maja gab es einige Selbstverständlichkeiten in ihrem Leben: die Arbeit für den Lebensunterhalt, den Einsatz für die Gemeinschaft, die treue Fürsorge für die Mutter, die Pflege des Glaubens an Gott und Jesus Christus, Haltungen, die sie im regelmäßigen Gottesdienstbesuch immer wieder lebendig erhielt. Im Blick auf das Leben von Maja kommt mir, auch wenn sie ein stattliches Alter von fast 87 Jahren erreicht hat, ein bekanntes Lied in den Sinn: Wir sind nur Gast auf Erden und wandern ohne Ruh, mit mancherlei Beschwerden der ewigen Heimat zu. Erwin Raffl, Dekan von St. Nikolaus/Kaltern Obwoul der Toat zin Leebm derzua kheart, isch er fi die Hinterbliebenen ålm wieder a Schock und a Schicksolsschloog. Er pidaitit Trauer und Schmerz aa zemm nou, wenn er weign in hoachn Ålter irgendwia vorhersehbor giweesn isch. Dës trifft aa pa der Maja zua. Gipourn isch sie in Vernuer. Schun in Fourschualålter isch sie nåch St. Mårtin kemmin, wail iir

Di Wainochtssproche Es gipp a Sproche de aniads frschteat, wail de fi Herzn kimp und zi Herzn geat. Wenn mr de Sproche olm tatn frwentn nor tat Wainochtn joa iibrhaup nia endn. Anna Lanthaler

Footer, der Schaffler Sepp, in Ouberpsairerhouf gipåchtit håt. Fi do her ståmmt aa der Noomin Psairer Maja. Iire peinliche Genauigkeit håt sie woll fin iirn Schual­ psuach in Achern nåch Psair mitgipråcht. Guate schualische Leistungen hoobm fir sie zeitlebens gånz fiil gizëilt. Nou four Kriëgsende hoobm die Ëltern iire Maja wieder aus Taitschlånt zruggkhoult. Sie håt nocher als Kindergårtnassistentin gårbitit und als Stickerin håt sie in nächtelånger Årbit Tråchtngiwanter hergstellt. Mit iirn Pruader Hans und seiner Ziëch­ orgl isch sie iiber Pärg und Tool marschiert und pi di Pauernpälle isch sie a gfrogge Tänzerin giweesn. Mit 21 Joor håt sie ghairitit, åber schun 11 Monit dernåch isch sie mit an kluan Kint wieder alluane giweesn, wail iir Månn Alfons tödlich ferunglickt isch. Wail fi die nuigebaute Wooning nou Schuldn zi zooln giweesn sain, isch sie in der Schweiz årbitn gongin. Mit Hilfe iirer Ëltern håt sie de hårte Zeit gimeischtert und 5 Joor dernoch håt sie iirn liabn Max ghairitit. Weitere 4 Kinder sain af der Wält kemmin und pa iirn Footer håt sie Staign ginooglt. Als Ålmpairin in Fartleis isch sie stolz drau giweesn, af Lait und Fiich guat zi schaugn. Die primitive Hitte fin Plåtzer Max und der Maja isch zin Treffpunkt fi die Kinder der Umgebing giwortn. Nochn Hausbau håt die Maja oongfångin Zimmer zi fermiatn und in iire Gëschte isch nicht oogongin. Pi gsellige Onlässe isch sie gearn derpai giweesn und sie håt ålm eppis zi derzëiln giwisst. Gfraidit håt sie sich iiber aniëdn Psuach und mit Pigeisterung woor sie pan Plintwattn derpai. 3 Joor lång håt sie in aufopferungsvoller Weise iire pëttlegrige Muater gipflegg. Die Maja isch in jeder Leebmsloge ålm foll då giweesn und mit gånzn Herzn derpai. Mit 80 Joor håt di Maja a groaße gsundheitliche Krise durchgimocht. Man håt zemm giglap, sie wärt zi an schwarn Pflegefoll. Gott sei Dånk håt sich dës nou uanmåll zin Guatn giwendit. Ållerdings håt die Maja insechn gimiëßt, dass sie niamer ålls alluane tiën kånn. Der Max håt sie unterstitzt und håt sich um sie gekimmert, deshålb im Noomin fi ins ålle an herz­ lichen Fergälts Gott. Im Noomin der Geschwister Walder dånk i der Tante Maja, de aa insere Taaftoute giweesn isch recht herzlich, wail pi diër hoobm miër ins ålm woul gfiilt. Mögest du in Frieden ruhen! Hermann Walder


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Zu sehen ist Theo in Aktion als Fotograf in der Passerschlucht und mit seinen gefertigten Holzskulpturen, welche zuletzt erstmals im Bunker bei seiner Ausstellung zu sehen waren Fotos: Doris Schweigl

† 17. 9. 2017

In Gedenken an Theo Gietl Das, was einen Menschen ausmacht, lässt er zurück, wenn er geht. Theo hat uns so viel hinterlassen. Seine kreativen und starken Bilder und Skulp­ turen, die man an so manchem Ort wiederfindet, die von seiner Leidenschaft und Begeisterung zur Natur zeugen. In so einigen Ausstellungen, so auch bei der letzten im Bunker Mooseum in Moos hat er die Besucher zum Staunen und Bewundern gebracht. Er hat uns gezeigt, dass man mit Geduld und Achtsamkeit, von wenig so viel herausholen kann, dass wenn man wirklich kämpft, vieles, auch eine schwere Krankheit, wie er sie hatte, überstanden werden kann. Theo wurde in Bruneck am 9. 8. 1953 geboren, ist mit acht Geschwistern in Pichl/ Gsies aufgewachsen und hat den Beruf des Kunstschmiedes erlernt. Theo bekam 1979 die Chance als Assistent beim Fotografen und Werbefachmann Jakob Tappeiner zu arbeiten. Dort entdeckte er seine Liebe zur Fotografie. 2001 zog er zu Maria nach Platt. Er wurde „eingebürgert“ und aufgenommen. Er startete das Theater „Plotterwind“ und trainierte die jungen Biathleten. Theo brachte sich auch beherzt in die Ideenwerkstatt Platt ein. Sein Vorschlag war es, das Dorf bei Unterplatt beginnend, über die alte Gemeindegasse bis weiter Richtung Breitebner Straße über einen Fußgängerweg zu umrunden. Den Kirchhügel von Platt bezeichnete Theo gerne als „Zauberberg“.

Dass heuer ein Rundweg direkt um die Kirche von Platt gebaut wurde, würde Theo sicher freuen, hat er doch den Ansporn gegeben, sich mit dem „Zauberberg“ zu beschäftigen. Theo hat gerne und viel fotografiert, die Felsen und das Wasser hatten es ihm besonders angetan, passend zu den Naturbildern hat er aus altem selbst gesammeltem Holz wunderschöne Holzrahmen gebaut. Dann, ganz

plötzlich und unerwartet, kurz vor einer bevorstehenden schweren Operation am Kiefer, ist er nach der Einlieferung ins Krankenhaus in Bozen wegen Unwohlsein am 17. 9. 2017 an Herzinfarkt verstorben. Unbegreiflich – und trotzdem sind wir sehr dankbar für die gemeinsame Zeit mit Theo. Doris Schweigl

I wollt... I wollt i war wiedr a Kind nor kannt i sourglous Mettn gian. Drnoch in Herrgottswinkl untrn Krippile stian. Und donkn fiir: Uandr Pummerantsche, zwoa Pappilr, drai Nussn, viar Epfl und fiirn Somitpantl fiir main zottltn Zepfl. Anna Lanthaler


7  Passeirer Blatt – nr. 144, Dezember 2017

Das Gruppenbild mit den 172 anwesenden direkten Nachkommen von Andreas Hofer im MuseumPasseier. Insgesamt gibt es 566 lebende Nachkommen, die von drei Töchtern Hofers abstammen Foto: Bernadette Pfeifer

MuseumPasseier

Gratulation

Hofers Geburtstagsfeier In der Nacht vom 21. auf den 22. November 1767 gegen Mitternacht wurde Andreas Hofer am Sandhof geboren. Anlässlich seines 250. Geburtstages luden Schützenkompanie St. Leonhard und MuseumPasseier am Mittwoch, den 22. November 2017, zu einer Feier am Sandhof. Über 350 Geladene folgten der Einladung, davon 172 direkte Nachkommen von Andreas Hofer. Mit einem landesüblichen Empfang wurden Südtirols Landeshauptmann Arno Kompatscher und Tirols Alt-Landeshauptmann Wendelin Weingartner empfangen. Auch alle drei Landeskommandanten der Schützen, Elmar Thaler (Südtirol), Fritz Tiefenthaler (Tirol) und Enzo Cestari (Welschtirol) waren anwesend. Für die musikalische Umrahmung sorgte die Böhmische Musikkapelle von St. Leonhard. Nach der Begrüßung durch den Bürgermeister Konrad Pfitscher und den ein­ leitenden Worten von Museumsobmann Albin Pixner sprach Arno Kompatscher über die Freiheitsliebe der Tiroler und den Willen zur Selbstgestaltung von Politik. Wendelin Weingartner brachte eine fiktive Erzählung, in der Andreas Hofer im Jahr 2017 über die Geschehnisse von 1809

und die heutige Zeit berichtet. Eingespielte Videobotschaften des Trentiner Landeshauptmannes Ugo Rossi, des Tiroler Landeshauptmannes Günther Platter und von Bischof Ivo Muser sowie einige von direkten Nachkommen aufgeworfene Fragen an Andreas Hofer folgten, der Ausklang der Feier fand im Gasthaus Sandwirt mit Geburtstagstorte und Marende statt. Das MuseumPasseier bedankt sich bei allen, die zum Gelingen der Feier beigetragen haben: >> Schützenkompanie St. Leonhard, Feuerwehr St. Leonhard (Organisation und Feuerschrift) >> PC Top des Andreas Unterhuber (Videobotschaften und Interviews) >> Luis Pixner, Bernadette Pfeifer, Kassian Plangger (Film und Foto) >> Gasthaus Sandwirt (Marende) >> Böhmische St. Leonhard, Mooser Weisenbläser, Geschwister Haller (musikalische Umrahmung) >> David Hofer, Verena Paviolo, Silvia Bernhart, Magdalena Haller (Nachkommen-Rollenspiel) >> Bei den Sponsoren Albin Pixner, Judith Schwarz

Herzlichen Glückwunsch zum 50. Hochzeitstag Theresia Einhauser & Anton Pamer Alles Gute und noch viele gemeinsame, gesunde Jahre wünschen euch eure Kinder mit Familen.


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Die AutorInnen und Gestalter des neuen Schildhöfebuches: Martin Mittermair – Bauforscher, Gustav Pfeifer – Historiker, Albin Pixner – Obmann des Museumvereins, Albert Pinggera – verlag.Passeier, Fabian Frötscher – Illustrator, Judith Schwarz – Museumsleiterin Foto: Bernadette Pfeifer

Buchvorstellung im MuseumPasseier

Die Schildhöfe in Passeier Nahezu jede/r PsairerIn hat sich im Normalfall in seiner Grundschulzeit mit der spannenden Geschichte der Schildhöfler befasst, die es bekanntermaßen nur in unserem Heimattal gibt. Um sie ranken sich seit jeher viele Legenden und Mythen und angesichts des 700-Jahr-Jubiläums hatte der Obmann des MuseumPasseier, Albin Pixner, die Idee, das Thema möglichst gründlich und detailliert zu erforschen und dazu eine Publikation herauszugeben. Ziel war es, mit dem Buch eine möglichst breite Leserschaft zu erreichen und die Publikation so zu gestalten, dass sie auch für „Normalleser“ interessant und in möglichst verständlicher Form daherkommt. Das Ergebnis wurde am Freitag, den 1. Dezember, im vollbesetzten Saal des Museums am Sandhof präsentiert. Neben Albin Pixner waren an der wissenschaft­ lichen Aufarbeitung auch die Museumsleiterin Judith Schwarz, der Historiker Gustav Pfeifer, Vizedirektor des Südtiroler Landesarchivs, und der Bauforscher Martin Mittermair aus Pfalzen beteiligt. So entstand ein Gemeinschaftswerk, in dem jeder seinen Beitrag nach Wissen und Fach einbrachte. „Maßgeblich beteiligt am Gelingen unseres Buches, “ erzählt Judith Schwarz, „waren auch der junge Illustrator Fabian Frötscher aus St. Martin sowie der Grafiker Albert Pinggera, der wirklich großartige Arbeit leistete!“

Auf die Probleme angesprochen, die sich natürlich bei der Aufarbeitung eines so breit gefächerten Themas ergeben, berichtet Judith Schwarz: „Die größte Schwierigkeit war wohl der zu eng gesteckte zeitliche Rahmen, das haben wir unterschätzt! Bis die Texte stehen und für alle Beteiligten passen, die Illustrationen fertig sind und die Bildauswahl getroffen ist, ergibt sich ein sehr hoher Zeitaufwand und es kam nicht von ungefähr, dass wir oft bis spät in die Nacht gearbeitet haben. Heute aber können wir sagen, dass sich die Mühen ausgezahlt Bis auf den letzten Platz war der umfunktionierte Ausstellungsraum besetzt Foto: Bernadette Pfeifer

haben und wir als Autoren auf unser Werk stolz sind!“ Bei der Buchvorstellung wurde zudem angesprochen, dass auch die Geschichte der Schildhöfe selbst von Anfang an kompliziert ist. Ursprünglich waren es nur 7 und Judith Schwarz sowie Gustav Pfeifer erklärten die Forschungen, die zur Pub­ likation geführt haben. Sie wurde didaktisch aufbereitet und als Frage-AntwortBildergeschichte gestaltet. Das Buch wurde grob chronologisch geordnet und enthält viele Querverweise, sodass man evtl. auch Kapitel, die einen nicht so interessieren, überspringen kann, ohne gleich den Faden zu verlieren. Zuerst wird natürlich auf die Anfänge der Schildhöfe in Passeier eingegangen, die nunmehr 700 Jahre zurückliegen. 7 Männern, die weder zu


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den Bauern noch zu den Ritteradeligen gehörten, sondern im sozialen Graubereich angesiedelt waren, wurde 1317 vom Landesfürsten Steuerfreiheit auf Lebzeit garantiert. Dafür mussten sie König Heinrich von Böhmen in der Grafschaft Tirol bewaffneten Dienst leisten, gerüstet und mit einem Wallach. Über Rechnungsbücher erhob Gustav Pfeifer die Ämter und verwandtschaftlichen Verhältnisse der Schildhöfler. Martin Mittermair untersuchte die Bausubstanz der Schildhöfe, die zum Teil einen Turm hatten. Dennoch gab es zwischen Schloss Tirol und der Jaufenburg keine Burg im Passeiertal. Erste Belege, dass die Schildhöfler die Leibwache des Landesfürsten waren, gibt es im 19. Jahrhundert in Bildern und Berichten. Ein Zeitungsbericht von 1863 schildert, dass die Schildhöfler mit Schild und Hellebarde ausgestattet wurden, das früheste Foto stammt aus dem Jahre 1898. Neben einer Fülle sonstiger Informationen werden alle Schildhöfe detailliert in Wort und Bild vorgestellt. Zudem enthält das Buch auch einige kaum bekannte Kuriosa, so gab es in Wien Doubles unserer Schildhöfler, es gibt einen Schildhöfler-Bio-Weichkäse und auch Werbung für das Meraner Herbstfest wurde mit ihnen betrieben. Auf alle Fälle wünscht das Autorenteam den Leserinnen und Lesern spannende und interessante Lesestunden zur wechselvollen Geschichte der Psairer Schildhofbauern. Kurt Gufler Gustav Pfeifer, Martin Mittermair, Judith Schwarz, Albin Pixner: Die Schildhöfe in Passeier MuseumPasseier (Hrsg.) Hardcover, 22,5 × 22,5 cm, 180 Seiten ISBN: 978–88–89474–242 verlag.Passeier – € 17

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Fragen Antworten Bildergeschichten

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Die „alte“ Egghof-Kaser Foto: Quelle AVS Archiv

Rückblick und Neubau

25 Jahre Ferienlager Egghof-Kaser Die als Ferienlager beliebte und vielgenutzte Egghof-Kaser geht nach 25-jähriger „Betriebszeit“ einer neuen Zukunft entgegen. Die Hütte entspricht nicht mehr den heutigen hygienischen und brandschutztechnischen Bestimmungen und wird, nachdem eine ins Auge gefasste Sanierung aus finanziellen und bautechnischen Gründen als nicht sinnvoll erachtet wurde, abgerissen und an gleicher Stelle neu errichtet. Die Egghof-Kaser diente ursprünglich als Alm- und später als Heuhütte. Mit dem Bau der Timmelsjochstraße hatte sie als Wirtschaftsgebäude ausgedient und wurde nach Jahren der Verwahrlosung behelfsmäßig für Sommeraufenthalte von Jungscharkindern hergerichtet. Im Jahr 1992 wurde die Hütte vom Eigentümer, der Gemeinde St. Leonhard, einer gründlichen Sanierung und Erweiterung unterzogen. Die Innenräume wurden neu eingeteilt und die Stube mit einem heimeligen Holzofen ausgestattet. Die Küche wurde vergrößert und funktional ausgestattet, die Schlafräume im oberen Stockwerk boten nun Platz für 25 Personen. An der Ostseite der Hütte wurden zwei Toiletten sowie ein Waschraum mit Dusche angebaut und nebenbei entstand eine kleine überdachte Terrasse, die die Wohnqualität des Ferienlagers weiter erhöhte. Die Führung des Bergheims übergab der damalige Bürgermeister Konrad Pfitscher bei der Einweihungsfeier im Oktober 1992 dem Alpenverein. Der Naturschutzreferent des AVS, Eberhard Wilhelm, hatte die Arbeiten bereits als „Bauleiter“ mit viel Einsatz und Sachkenntnis von Anfang an koordiniert und war von nun an untrennbar als Hüttenwart mit der Egghof-Kaser

verbunden. Zusammen mit seiner Frau Luise sorgte er ein unglaubliches Vierteljahrhundert dafür, dass eine Unzahl von Vereinen und Familien gut organisierte und sorgenfreie Tage im Bergheim verbringen konnten. Während Luise sich um die organisatorischen und bürokratischen Angelegenheiten wie Reservierungen, Schlüsselübergabe und Abrechnungen kümmerte, sorgte Eberhard dafür, dass buchstäblich immer genügend Holz vor der Hütte war, die Trinkwasserversorgung funktionierte und die Innenräume in der Winterpause nicht von ungewollten Mitbewohnern, wie z.B. Mäusen, heim­ gesucht wurden. Für größere Vorhaben konnte er dank seiner geselligen Art auf die Unterstützung von Freunden und Bekannten zählen. So auch bei der Konstruktion der überdachten Grillstelle, die er im Jahre 2003 nach gründlicher Planungsphase in Angriff nahm. Dadurch hatte die Hütte weiter an Attraktion gewonnen. „S’Beschte ban Hüttenloger isch’s Grillen giwesn“, ist dann auch die Antwort, die man von den vielen kleinen und großen Gästen auf Nachfrage erhält. Ein größeres Lob kann es wohl nicht geben und glück­ licherweise bleibt der Grill trotz des Neubaus an gleicher Stelle erhalten. Die Egghof-Kaser war durchschnittlich 10 Wochen in den Sommermonaten ausgelastet und wurde, je nach Wetterlage, oft bis in den Spätherbst an den Wochenenden gebucht. Eine Winteröffnung war bis jetzt nicht möglich, ist aber nach Fertigstellung des Neubaus vorgesehen. Als Träger der Struktur fungiert in Zukunft nicht mehr der Alpenverein, sondern das Jugendbüro Passeier. So soll gewährleistet werden, dass in erster Linie Vereine, die sich in der Kinder- und Jugendarbeit des Passeiertals engagieren, in den Genuss eines kostengünstigen Hüttenaufenthaltes kommen. Maria Gufler


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Sr. Ivanna

Ein Leben für die Armen Schwester Ivanna arbeitet bereits seit über 50 Jahren in den Elendsvierteln von Nairobi und betreut dort alte, kränkliche Senioren und hilfbedürfige sowie traumatisierte Waisenkinder. Sie leistet zusammen mit ihren Mitschwestern in jeder Hinsicht Gewaltiges, das gilt es auch entsprechend zu unterstützen. Gleichzeitig gratulieren wir Sr. Ivanna zu ihrem 80. Geburtstag, den sie am 3.1.2018 feiert! Rosmarie Pamer


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dieses Kreuz in Zukunft zu betreuen. Bei herrlichem Herbstwetter und einem gemeinsamen Mittagessen ging es für die Mitglieder des Bergklubs Gamsl’n wieder zurück nach Hause, in der Hoffnung, dass dieses Gipfelkreuz noch so lange als möglich auf der Hohen Wilde bestehen bleibt. Der AVS und der BRD von Pfelders möchten sich bei dieser Gelegenheit noch einmal recht herzlich bei den Gamsl’n für dieses außerordentliche Geschenk bedanken. Stephan Brunner Rabenstein

Tag des Ehrenamtes

Foto von links nach rechts: Patrick Ennemoser (BRD-Rettungsstellenleiter Pfelders), Stephan Brunner (AVS-Ortsstellenleiter Pfelders), Toni Ladurner und Walter Steiner vom Bergklub Gamsl’n aus Gratsch

Pfelders, den 15. Oktober 2017

Übergabe Gipfelkreuz Hohe Wilde Die Errichtung eines Gipfelkreuzes ist und bleibt immer etwas Besonderes und fast auf jedem höheren und bedeutsamen Berg steht eines. Wer einmal bei der Errichtung eines Gipfelkreuzes dabei war, weiß, wie kräfteraubend es sein kann, wenn man jedes einzelne Teil vom Tal bis zum Gipfel schleppen muss. Zudem braucht es immer wieder Personen, welche diese Initiative ergreifen und keine Mühe scheuen, Zeit für die Vorbereitung und Ausführung zu investieren. So hatte auch der Bergklub Gamsl’n aus Gratsch, welcher am 25. Oktober 1957 gegründet wurde, die Idee ein Gipfelkreuz auf der Hohen Wilde zu errichten. Im Sommer 1958 wurde an mehreren Sonntagen das Material über das Passeiertal hochgetragen und am 31. August 1958 wurde das Kreuz dann aufgestellt. Ab 16 Uhr war es dann soweit, der höchste Berg des Passeiertales wurde mit diesem majestätischen Kreuz mit der Aufschrift „Gott schütze unsere Heimat – BK Gamsl’n Gratsch“ gekrönt. Da die Mitglieder des Bergklubs Gamsl’n alle in die Jahre gekommen sind, man

feiert heuer schließlich schon das sechziigste Jubiläum, wurde die Entscheidung getroffen, das Gipfelkreuz auf der Hohen Wilde dem AVS und dem BRD von Pfelders zu übergeben. Ja, es ist schon eine besondere Sache, wenn man ein Gipfelkreuz geschenkt bekommt. Diese Übergabe fand in einem festlichen Rahmen am 15. Oktober 2017 im Gasthaus Lazins statt, wo sich sämtliche Mitglieder des Bergklubs Gamsl’n, des AVS und des BRD von Pfelders trafen. Die Übergabe wurde schriftlich anhand einer Urkunde vorgenommen und somit hat der AVS und der BRD von Pfelders die ehrenvolle Aufgabe,

Am Sonntag, den 12. November, feierte die Seelsorgeeinheit Hinterpasseier den Tag des Ehrenamtes. Auch Rabenstein darf auf die Mitarbeit vieler Ehrenamtlicher im Bereich Kirche zählen. Zu Beginn der Messfeier stellte der Pfarrer Oswald Kuenzer 4 neue Kommunionhelfer vor, die ab nun den Dienst versehen werden. Nach dem feierlichen Gottesdienst wurde den fleißigen Mesnern Sepp und Liese gedankt. Luis Gufler und Threse Pfandler übernahmen seit 26 Jahren den Dienst als Kommunionhelfer. Die Pfarrei dankte beiden und ließ sie in den Ruhestand treten. Aus gesundheitlichen Gründen gab auch die Rosenkranzvorbeterin Maria Lanthaler ihren Dienst an andere weiter. Ich, Waltraud Gatterer, als Vorsitzende des Pfarrgemeinderates bedankte mich im Namen aller beim Pfarrer für seinen unermüdlichen Einsatz und bei den vielen ehrenamtlichen Mitarbeitern und ermutigte alle, fleißig daran festzuhalten, damit Rabenstein eine lebendige Pfarrei bleibt. Waltraud Gatterer Dank an die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen in Rabenstein


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Riebl Trese mit 98 in St. Martin am Schneeberg

Riebl Trese

Mit 98 auf den Schneeberg Damit sind nicht etwa Minuten oder gar Stundenkilometer gemeint, sondern Lebensjahre. Jawohl, die Riebl Trese ist einige Tage vor ihrem 98. Geburtstag am Morgen des 4. Oktober zu ihrer jährlichen Wanderung auf den Schneeberg aufgebrochen. Nach einem Jahr krankheitsbedingter Zwangspause, im Sommer des letzten Jahres hatte sie eine schmerzhafte Gürtelrose heimgesucht, konnte sie heuer wieder den Aufstieg wagen. Als mustergültige Patientin hatte sich die Trese genauestens an die Anweisungen ihres Doktors gehalten und nach sechswöchigem Hausarrest ihre Reha mit

kleinanzeiger

Ausschreibung Schwimmbad St. Martin Die Gemeindeverwaltung St. Martin teilt mit, dass die Vergabe der Betriebspacht für das Schwimmbad St. Martin für die Dauer von drei Jahren (Saisonen) ausgeschrieben ist. Abgabetermin für die Angebote: Freitag, 29. 12. 2017, um 12 Uhr. Der vollständige Ausschreibungstext, Pflichtenheft sowie die Angebots­ vorlage sind auf der Homepage der Gemeinde www.stmp.it – digitale Amtstafel – ersichtlich.

Gemeinsames Frühstück im Schulhaus Rabenstein

kurzen Spaziergängen begonnen, die allmählich anspruchsvoller wurden, bis sie schließlich vollständig genesen war. Angesichts ihres Alters ein kleines Wunder. Nach einer Taxifahrt bis zur Öss-Brücke begann die rüstige Bergsteigerin in Begleitung von Sohn Franz, Tochter Waltraud und der Riebl Barbe den Aufstieg. In der ihr eigenen Manier mit gleichmäßigen kleinen Schritten und ohne eine längere Rast einzulegen, erreichte die Trese nach zwei Stunden und 15 Minuten die Schneeberghütte, wo sie von den Hüttenwirten Heinz und Margit herzlich empfangen wurde. Keinerlei Spuren von Anstrengung waren ihr anzumerken. Die Trese stärkte sich mit köstlichen Kasnocken und einem Karterle, das sie, wie meistens, gewann. Die guten Karten scheinen ihr regelrecht zuzufliegen. Sie genoss noch einige Zeit auf ihrem geliebten Schneeberg, wo sie nach ihrer Hochzeit mit dem aus St. Leonhard stammenden Schneeberger Schmied Alois Kofler bis 1954 gelebt und vier ihrer sieben Kinder zur Welt gebracht hatte. Gegen fünf Uhr machte sie sich dann mit ihren Begleitern auf den Heimweg zu ihrem Haus oberhalb der Schneeberger Brücke, das sie bald winterfest machen wird. Denn den Winter verbringt die Riebl Trese seit vielen Jahren abwechselnd bei ihren Kindern. Aber ab 1. Mai, je nach Schneelage und Witterung, trifft man sie dann wieder in ihrem schmucken Häuschen an. Die nächste Schneebergtour steht bereits in Treses Jahresprogramm für 2018: „Wenn i holt gsund bleib“. Das wünschen wir dir, liebe Mamme, Oma und Uroma, von ganzem Herzen. Sonja Reinstadler Graf

Rabenstein

Start ins neue Kirchenjahr Am 1. Adventsonntag war ein zeitiges Aufstehen angesagt. Rorateamt um 7 Uhr früh, das war für alle ungewohnt. Zahlreich erschienen die Rabensteiner in der Kirche. Pfarrer Oswald Kuenzer gestaltete den Gottesdienst sehr feierlich, forderte in der Predigt alle auf wachsam zu bleiben und sich auf Weihnachten gut vorzubereiten. Der Kirchenchor verwöhnte unsere Ohren mit adventlichen Gesängen, die jungen Gitarristen und die Schüler trugen auch ihren Teil zur adventlichen Stimmung bei. Im Anschluss waren alle zum gemeinsamen Frühstück ins Schulhaus eingeladen. Knapp 90 Personen folgten der Einladung und ließen sich durch Brot, Kaffee oder Tee stärken. Die einen unterhielten sich, die anderen begannen ein Kartenspiel. Der Pfarrgemeinderat bedankt sich bei allen, die bereit waren mitzutun und wünscht allen eine wachsame, ruhige Advent- und Weihnachtszeit. Waltraud Gatterer


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Viele Aussteller und Besucher waren bei der Goasausstellung in Moos dabei

Rabenstein

Moos

Spaß am Kneten

Goasausstellung

Kleinkinder, Schüler und Mamis trafen sich vor einiger Zeit im Schulhaus von Rabenstein. Es war der autofreie Tag, am 19. September. Zu diesem Anlass war das Arbeiten mit Ton angesagt. Schüsselchen und Tellerchen wurden geformt. Mit dem Nudelholz drückten die fleißigen Arbeiter den Ton glatt, danach formten verschiedene Häkel- und Strickdeckchen die Oberfläche. Der Ton wurde in einen Teller gelegt und die Arbeit musste trocknen. Einige Wochen später waren die gebrannten Arbeiten wieder da und konnten bemalt werden. Nach erneutem Brennen glänzen nun die Arbeiten zur Freude aller. Organisiert wurde die Aktion durch den Bildungsausschuss in Zusammenarbeit mit Bibliothek, Gemeinde und Schule. Waltraud Gatterer

Heuer war es bei den Hinterpseirer Goasern wieder soweit. Nach der ersten Ausstellung vor 5 Jahren, welche bei strömendem Regen abgehalten wurde, hatte der Wettergott heuer ein Einsehen und die ca. 300 Ziegen konnten bei schönstem Wetter aufgetrieben werden. Mittlerweile zählt der Verein 46 aktive Mitglieder. Dem Ausschuss steht David Gufler als Obmann vor, unterstützt von Andreas Gufler, Christian Kofler, Thomas Gufler, Phillip Reinstadler, Michael Fischer, Florian Hofer und Ronald Schweigl. Für jeden Goaser ist die Ausstellung der Höhepunkt seiner Zuchttätigkeit. Jeder versucht die Ziegen für diesen Tag bestmöglich zu präsentieren. Die schönsten Schellen werden umgelegt, sie werden gebürstet und gestriegelt und mit dem

Die Arbeiten aus Ton

besten Heu gefüttert. Für den Ausschuss ist es viel Arbeit, bis organisatorisch alles passt, seien es die Preise für die Aussteller, welche meist durch großzügige Betriebe aber auch von Privaten gesponsert werden, der gesamte Ablauf der Ausstellung, die Verlosung, Speis und Trank und vieles mehr. Belohnt wurde die ganze Mühe durch die vielen Besucher, welche sogar aus der Schweiz, Deutschland, Österreich und allen Teilen Südtirols gekommen sind und durchwegs begeistert waren. Bei dieser Ausstellung wurden die Tagessieger erstmals durch ein K.o.- Finale ermittelt, bei welchem alle Erst- und Zweitplatzierten der Kategorie zum Schluss nochmal in den Ring kamen. Aus diesen wurden die Jahrgangssieger ausgewählt und letztlich die Tagessieger. Die schönsten Goase hatte unser jüngstes Mitglied Simon Gufler, der sogar den Reserve- und den Tagessieg bei den Ziegen mit nach Hause nehmen durfte. Bei den Böcken setzte sich Markus Gufler vor Ronald Schweigl durch. Wir bedanken uns auf diesem Weg nochmals herzlich bei den vielen Sponsoren, den ganzen freiwilligen Helfern, der Feuerwehr Moos für den Parkdienst, dem Herrn Pfarrer Oswald Kuenzer für die feierliche Segnung der Tiere und der Metzgerei Hofer für den reibungslosen Ablauf in der Küche. Birgit Gufler


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Die Protagonisten des erfolgreichen Musicals mit Bischof Muser in der Mitte (auf den Foto fehlen Anna Ploner, Anna Auer, Beat Mössmer)

St. Martin

Ein Martinsmusical zum Jubiläumsjahr „Martin: Vorbild – Heiliger – Freund“. So lautete der Titel des Musicals, welches aus Anlass des 1700. Jubiläumsjahres seit der Geburt dieses großen Heiligen geschrieben und auf die Bühne gebracht wurde. „Ein Vorbild – ein Heiliger – ein Freund“ lauteten ebenso die letzten Worte des Werkes. Sie waren für mich immer das Stichwort, mich von meinem Stuhl zu erheben, um mit dem letzten Lied dem heiligen Martin die Ehre zu erweisen. Als ich am Sonntag, 29. Oktober, bei der letzten Aufführung aufstand und den wunderbaren Klängen des Eingangsteils unseres Abschlussstückes lauschte, kamen in mir unzählige Gefühle und Gedanken hoch. Erleichterung darüber, dass Sandra als Sulpicius Severus, Vera als Jesuskind, Dominik als Martin und alle anderen Darsteller in ihren Rollen wieder in Hochform brillierten. Ich verspürte Freude über die Begeisterung, mit der gespielt und gesungen wurde. Wie sich die Kids vom Kinderchor von Melodie und Text der Lieder so richtig tragen ließen. Dass Jugendliche sich nicht genierten, christliche Lieder mit Überzeugung darzubieten. Es war auch Wehmut dabei. Sehr viel Wehmut. Dass nun alles dem Ende zugeht.

Alles heißt: dass eine Gruppe von 60 Kindern und Jugendlichen seit Mitte August sich gemeinsam auf den Weg gemacht hatte, um dieses Musical auf die Beine zu stellen. Wie aus vielen einzelnen Probenteilen ein großes Ganzes entstanden war und wie uns dieses Musical nicht nur zusammengeführt, sondern auch zusammengeschweißt hatte. Und da kam auch Dankbarkeit auf. Tiefe Dankbarkeit, dass man in der Verantwortung eines solchen Projektes nicht auf sich alleine gestellt war, sondern dass viele Hände und Köpfe mitdachten und mitarbeiteten. Dank­ barkeit für meine Arbeitskollegen vom Jugendtreff, Tom, Jassi, Domi und Anna, die an den verschiedenen Schaltstellen des Musicals mit vollem Einsatz dabei waren. Dankbarkeit für Kinzel Manuela, welche mit den Mädls zwei tolle Tanz­ einlagen einstudierte. Dankbarkeit für Andrea, Sonja und Anja, die in den Burschn mit einer bodenständigen Schuhplattlereinlage Urkräfte freisetzen konnten. Dankbarkeit für die Band und den Ziehorgelspieler Manuel, welche ganz unauffällig am Rande durch ihre Musik das Fundament für alle chorischen Darbietungen und Stimmungen legten.

Dankbarkeit für Schweigl Alex, auf den man sich technisch voll verlassen konnte. Dankbarkeit für alle, welche hinter der Bühne für die nötige Konzentration sorgten und dafür geradestanden, dass jeder wusste, wann er seinen Einsatz hatte und mit dem richtigen Kostüm und den nötigen Requisiten auf der Bühne zu erscheinen hatte. Dankbarkeit auch für Maria und das ganze restliche Team der Ministranten, welche im Hintergrund viele organisatorische Aufgaben über­ nahmen. Dankbarkeit für alle Sponsoren, ohne deren finanziellen Unterstützung so ein Projekt nicht hätte umgesetzt werden können. Und nicht zuletzt Dankbarkeit, vor vollem Haus gespielt und die strahlenden Gesichter der Zuschauer auf einen wirken lassen haben zu dürfen. Kurzum: Martin hat uns allen einen Hauch von himmlischer Freude spüren lassen. Vergelts Gott allen! Vergelts Gott Martin! Thomas Schwarz


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Die Anwesenden bei der Segnung der renovierten St.-Josefs-Kapelle

St. Martin

St.-Josefs-Kapelle renoviert und gesegnet Dem Schutzpatron des Landes Tirol sowie der Sterbenden, der Handwerker und Arbeiter sind zahlreiche Kleindenkmäler geweiht. Auch in St. Martin, wie im gesamten Passeiertal, erfreut sich Josef, der Nährvater Jesu Christi und der Fürsprecher der Familienväter, großer Beliebtheit. Im Mårtiner Gemeindegebiet ist er an zahlreichen Bildstöcken und Kapellen anzutreffen. Begibt man sich oberhalb des Viertels Steinach in das „Hooslertool“, so trifft man dem Fußweg Nr. 3A folgend, der von St. Martin nach Matatz führt,

knapp oberhalb der Brücke auf einen Bildstock, der dem Zimmermann aus Nazareth geweiht ist. An den Kapellen­ patron selbst erinnert die Inschrift an der Stirnseite („Hl. Josef bitte für uns“). Die ehemals wohl als Totenrast dienende Wegkapelle, die laut Inschrift 1886 erbaut wurde, wurde zuletzt im Jahre 1987 umfassend restauriert. Familie Pixner machte es sich zur Aufgabe, nachdem mittlerweile 30 Jahre vergangen waren, die Kapelle erneut zu renovieren. Die Arbeiten erstreckten sich über einen längeren Zeitraum und wurden im September heurigen Jahres abgeschlossen. Ein großer Dank gebührt den Schützen, wobei namentlich der „Plaasinger“ Albert, der Ploner Franz, der „Pånker Ruudl“ sowie der „Pirpamer“ Karl die Hauptarbeit verrichteten, während

der „Ebioner“ Karl für die Malerarbeiten zuständig war. Das Bild im Inneren der Kapelle zeigt nun den hl. Josef, so wie er am Seitenaltar der Mårtiner Kirche abgebildet ist. Auf der Inschrift am Sockel der Kapelle steht: Heiliger Josef du Schutzherr der hl. Kirche du Vorbild der Arbeiter du Haupt der hl. Familie du Bräutigam der Königin des Friedens bitte für uns Am 3. Oktober wurde die Kapelle bei einer stimmigen Feier durch den Diakon Schwarz Thomas gesegnet und im Anschluss wurde die gelungene Kapellenrenovierung mit einer „guatn Psairer Merende“ abgeschlossen. Kurt Gufler

„Wenn uns bewusst wird, dass die LIEBE zu uns selbst und allen anderen MENSCHEN das KOSTBARSTE ist, was wir SCHENCKEN können, haben wir den Sinn der WEIHNACHT verstanden“ FROHE WEIHNACHTEN und ein zufriedenes NEUES JAHR. Auch 2018 haben wir wieder Feuer im Ofen und geben unser Bestes. Hotel Pizzeria ALPENHOF in Saltaus Familie Hofer Hotel Alpenhof – Passeirerstraße 12 – 39010 Saltaus Tel. 0473 645 425 – www.alpenhof-suedtirol.com 02.indd 1

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Kulinarischer Abend mit ausländischen und einheimischen Spezialitäten

St. Leonhard

Psairer Vielfalt In unserer Gemeinde gibt es mehr als 60 Personen aus mehr als 20 Ländern der Welt. Dazu kommen viele Personen aus dem europäischen Ausland, die schon lange eingebürgert sind und als größte Gruppe die Bürger, die aus den verschiedensten Teilen Südtirols bei uns ihre Heimat und Arbeit gefunden haben.

In der Gruppe Psairer Vielfalt treffen sich neben echten Psairern auch Personen aus allen obgenannten Gruppen, denen es wichtig ist miteinander im Kontakt zu sein. Nach den ersten Treffen im Vorjahr war es klar, dass einerseits die Kontakte nicht abbrechen sollten und andererseits es immer wieder Veranstaltungen geben sollte, die uns die Kultur der Anderen näher bringt. Das Organisationsteam hat sich schon in den ersten Sitzungen mit der Gemeinde-

referentin Elisabeth Ploner Wohlfarter für die Ess- und Kochkultur entschieden und hat am 23. November zu einem kulinarischen Abend mit ausländischen und einheimischen Spezialitäten eingeladen. In der Vereinshausküche trafen sich am Nachmittag 7 Hobbyköchinnen. Bei den 5 Vorspeisen gab es Rezepte aus Holland, Russland, Italien und der Steiermark, um die sich Monique, Nadja, Priska und Siglinde bemühten. Bei der arbeitsaufwändigen Hauptspeise, einem Rheinischen Sauerbraten mit Beilagen, hat Anette schon mehrere Tage vorher die Weichen fürs gute Gelingen gesetzt. Das multikulturelle Element zeigte sich auch bei den Desserts, wo Elli, Gabi und Priska ihr Können gezeigt haben. Nach der Begrüßung durch die Gemeindereferentin und den Bürgermeister konnten sich die Teilnehmer auf das Essen konzentrieren und sich im Gespräch untereinander davon überzeugen, dass es auf dem Weg von Holland, über Deutschland, Österreich, Italien, Bulgarien, Türkei bis nach Russland erstaunlich viel Gutes und Nachahmenswertes gibt. Dass es eine gelungene Veranstaltung war, hat sich auch darin gezeigt, dass die Teilnehmer sich für ein weiteres Treffen ausgesprochen haben. Die eingegangenen freiwilligen Spenden werden an den Verein „St. Leonhard hilft“ überwiesen. Siglinde Jaitner

Unvergängliche Weisheiten

Durch Zufall entdeckte ich unlängst in einer ca. 100 Jahre alten Zeitschrift einige interessante Weisheiten, die ich den Lesern und Leserinnen des Passeirer Blattes nicht vorenthalten möchte, da sie unter anderem auch dokumentieren, wie so manches trotz unserer ultramodernen Zeit anscheinend nur wenig Veränderung erfahren hat.

Es ist tausendmal leichter: • Einen zertrümmerten Stuhl zu leimen als eine zertrümmerte Freundschaft, • einem jungen Tier allerlei Kunststücke beizubringen, als ein Kind zu einem tüchtigen Menschen zu erziehen, • Geld zu verdienen als Geld richtig und nutzbringend auszugeben, • jemand derbe Schimpfworte ins Gesicht zu schleudern als ihm liebenswürdig die Wahrheit zu sagen, • ein brennendes Haus zu löschen als eine aufflammende Liebe zu ersticken. Aufgelesen von Kurt Gufler


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Natur & umwelt Mystische Pflanze

Die Mistel In den Wintermonaten, wenn die kahlen Laubbäume den Blick auf das Geäst freigeben, sind die wie Vogelnester aussehenden Büsche der Misteln leicht zu erkennen. Ungewöhnlich an diesen Pflanzen ist, dass sie den Bodenkontakt völlig aufgegeben haben. An ihrem exponierten Wuchsort sind sie allerdings auf eine lebendige Unterlage angewiesen. Als Trägerbäume aus denen sie ihre Nährstoffe beziehen, wählt die Mistel in der Regel Weichholzarten wie Linde, Ahorn, Apfelbaum oder Eberesche aus. Mit ganz speziell entwickelten Saugwurzeln dringt der Keimling in das Holz der Wirtspflanzen ein und zapft die Wasserleitungsbahnen des Pflanzengewebes an. Dem stän­ digen Wasserstrom entnimmt sie die nötigen darin gelösten mineralischen Stoffe. Misteln sind immergrüne Halbschmarotzer die allerdings nicht nur auf Kosten ihrer Wirtspflanze leben. Als zweites Standbein besitzen sie ja grüne zur Stoffproduktion befähigte Blätter. Daher fügen sie der Pflanze, auf welcher sie leben, keinen gravierenden Schaden zu. Im Raum Passeier sind die Pflanzen bis gegen 1.300 m Meereshöhe zu finden. Misteln können bis über ein halbes Jahrhundert alt werden und zu nestförmigen Kugeln mit einem Durchmesser von mehr als einem Meter heranwachsen. Die ledrigen Blätter der Mistel sind eiförmig und immergrün, sind also übers ganze Jahr grün. Misteln sind zweihäusige Pflanzen, tragen also nur weibliche oder männliche Blüten. Diese erscheinen im Frühjahr in den Blattachseln als kaum auffällige, wenige Millimeter große, gelbe Gebilde. Aus den Blüten entwickeln sich dann weiße oder gelbliche Beeren mit klebrigem Fleisch. Von der Blütezeit im Frühjahr bis zur Reifezeit der Beeren im Advent vergehen etwa neun Monate. Die weißen fast durchscheinenden Beeren sind von einem klebrig- schleimigen Fruchtfleisch umgeben. Mit diesem haben sogar die Vögel ihre liebe Not. Sie versuchen das klebrige Anhängsel mit den darin enthaltenen Samen an den Ästen abzuwischen und sorgen durch gezieltes Ankleben für eine wirksame Verbreitung. Die Mistel­ drossel macht dabei ihrem Namen alle Ehre. In früheren Zeiten wurde das natürliche Klebzeug den Vögeln selbst zum Verhängnis: Vogelfänger im Passeier und wohl auch anderswo bestrichen damit ihre Leimruten und erbeuteten damit

Eine Augenweide ist diese von der Basis bis zum Wipfelbereich mit Misteln bewachsene Zitterpappel auf Gruebe/Kalmtal Foto: Arnold Rinner

leicht Zeisig, Kreuzschnabel und Stieglitz. Die weißen Früchte und die übrigen Pflanzenteile der Mistel sind giftig. Neuerdings gewinnt die Pflanze in der Medizin bei verschiedenen Krankheitsbildern Anwendung. Bekannt war die Mistel bereits in der Mythologie des Altertums. Wie wir aus Asterix-Comics und Filmen wissen, bereitete der Druide Miraculix einen Zaubertrank zu, der zu unglaublichen Kräften beflügeln sollte. Die Germanen glaubten, die Misteln seien vom Himmel gefallen

und dabei im Geäst hängengeblieben. Im Mittelalter waren Misteln als Zauberpflanzen unentbehrlich. In der Adventszeit dient die Mistel häufig als Dekoration. Der Pflanze wird nachgesagt, dass sie gebunden über den Türrahmen gehängt Glück bringen soll. Arnold Rinner


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Gruppenbild mit den TeilnehmerInnen bei der Almpflegeaktion im Seeber Tal

Gemeinsam für die Natur

Almpflegeaktion im Seeber Tal Zu einem Erlebnis der besonderen Art gestaltete sich die Aktion „Pimp my Alm“, welche die AVS – Referate Natur & Umwelt und Jugend & Familie am 10. und 11. Juni 2017 im Seeber Tal organisierten. Neu war, dass diese Aktion auch für Familien angeboten wurde. Othmar Mayrl vom Referat für Familien koordinierte den zweitägigen Arbeitseinsatz.

Insgesamt 23 Teilnehmer beteiligten sich an dieser „schweißtreibenden Aktion“ am schattenseitigen Talhang über der Seeber Alm. Tags zuvor hatten Forstarbeiter bei der „Sonntagsweide“ üppig wuchernde Alpenrosenstauden und Wacholderbestände samt Wurzelstock mit Pickeln ausgehackt sowie viele Lärchen gefällt. Aufgabe der Kinder und Erwachsenen war es nun, das herumliegende Gestrüpp zu

räumen sowie die Lärchenstämme zu einem Sammelplatz zu ziehen oder zu rollen. Durch die Entfernung der dicht wachsenden Alpenrosen- und Wacholdersträucher wurde hier einerseits ein qualitativ besserer Weideplatz für die etwa 100 in den Sommermonaten hier weidenden Kälber geschaffen. Gleichzeitig erfolgte die Aufwertung des Lebensraumes für Birkhühner. Arnold Rinner erzählte Kindern und Jugendlichen vom Leben und den beeindruckenden Anpassungsleistungen der Birkhühner im Waldgrenzbereich. Eingeführt in die Thematik „Almpflegemaßnahmen“ wurden die Teilnehmer vom Leiter der Forststation St. Leonhard, Florian Lanthaler. Er erklärte den Arbeitswilligen, wie sie die Arbeiten am geschicktesten angehen können, wie sie beispielsweise das Gehölz vorteilhaft zu Paketen zusammenbinden und zum Sammelplatz ziehen können. Für die Kinder im Alter zwischen 5 und 12 Jahren war das Ziehen, Zerren und Tragen kleinerer Gestrüpppakete ein Riesenspaß. Für die Erwachsenen war das Weiterbefördern der gewichtigen Lärchenstämme mit dem „Zäppiin“ eine Herausforderung. Kindliche Freuden kamen allerdings auf, als dann die Lärchenstämme von alleine den steilen Hang hinunterkollerten. Nach getaner Arbeit gab es für alle Beteiligten eine zünftige Merende auf der Seeber Alm. Damit der Spaß bei dieser zweitägigen Aktion nicht zu kurz kam, durften die Familien im AVS-Bergheim Egghof-Kaser übernachten und tags darauf eine Wanderung zum Seeber See machen. Arnold Rinner

Liebe Gäste und Freunde vom Jägerhof, seit über 50 Jahren gibt es nun schon unseren Jägerhof als kleines Hotel mit Restaurant in Walten. Gerne haben wir Euch in unserem Restaurant herzlich „Willkommen“ geheißen, um Euch mit unseren Kochkünsten zu verwöhnen. Dabei war es uns wichtig authentisch und hochwertig zu kochen. Viele Bewertungen und Auszeichnungen, ebenso auch eines der wenigen ausgewählten Slowfood-Restaurant in Südtirol sein zu dürfen, haben uns dabei bestätigt.

Nun beenden wir unseren Restaurantbetrieb und bedanken uns ganz herzlich bei unseren Restaurant-Gästen für die Treue und die vielen schönen Begegnungen in über 50 Jahren Jägerhof-Restaurant. Eure Familie Augscheller

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Vorne links: Christian Kofler, Dennis Brunner, Ulrich Gamper (Instruktor), Werner Haller, Christian Brunner, Reinhart Gufler. Hinten links: Florian Gufler, Gisela Fontana, Karl Schiefer, Johanna Fink, Markus Eschgfäller, Sepp Pichler (Instruktor)

Sicherheit bei der Waldarbeit

20 Jahre Waldarbeitskurse in Passeier Für jeden, der im Wald arbeitet, sind Kenntnisse über Arbeitstechnik, Unfallvermeidung und Arbeitserleichterung eine unbedingte Voraussetzung sowohl zur Erhaltung der eigenen Gesundheit und Leistungsfähigkeit als auch für die Kostenminimierung. Aus diesen Über­ legungen heraus machte es sich die Abteilung Forstwirtschaft zum Ziel, eine Mindestausbildung für all jene anzubieten, die im Wald arbeiten und startete das Ausbildungsprojekt Waldarbeitskurse. 1995 wurden die ersten Waldarbeitsinstruktoren ausgebildet, welche seitdem in allen Forstinspektoraten vor Ort Kurse abhalten. Der Förster Pichler Josef (Holzer Sepp) absolvierte 1998 die Ausbildung zum Waldarbeiter-Instruktor und hält seitdem Kurse ab. Aber bereits seit über 20 Jahren werden von der Forststation St. Leonhard regelmäßig Kurse in Passeier organisiert und abgehalten und so wurden in den vergangenen zwei Jahrzehnten ca. 50 Kurse mit mehr als 500 Teilnehmern durchgeführt.

Vom 2. bis 6. Oktober 2017 fand im Gemeindewald von St. Martin wiederum ein Waldarbeitskurs statt, wobei das Hauptaugenmerk der Sicherheit und der Bei den Waldarbeitskursen werden wichtige Techniken und Kenntnisse vermittelt

Arbeitstechnik galt. Man war schon an vielen verschiedenen Psairer Orten wie Riffian, Saltaus, St. Martin, St. Leonhard, Walten, Stuls, Hahnebaum, Rabenstein und sogar in Pfelders tätig. „Jedoch auf einer Höhe von 1800m, direkt unterm Hitznpichl, waren wir noch nie“, erzählen die Instruktoren Pichler Josef und Ulrich Gamper aus Ulten. Da auch das Wetter mitspielte, wurde dieser Kurs knapp an der Baumgrenze für alle Teilnehmer ein unvergessliches Erlebnis. Ganz sicher trug auch die hervorragende Bewirtung in der Fontana-Hütte zum besonderen Hochgenuss bei. Schiefer Karl und seine Frau Gisela verwöhnten die 10 Kurs-Teilnehmer mit traditioneller Holzerkost und waren in entscheidendem Maße dafür verantwortlich, dass am Ende der Woche ein jeder die Fortbildung mit etwas mehr Gewicht aber ansonsten mit einem zufriedenen Lächeln beendete. Die Instruktoren Sepp und Ulrich möchten sich auf diesem Wege noch einmal bei den „Wirtsleuten“ Karl und Gisela sowie bei der Gemeindeverwaltung für die Zurverfügungstellung der Bäume zum Üben und die leckere „Merende“ zum Abschluss des Kurses bedanken! Kurt Gufler Im Frühjahr 2018 (wahrscheinlich März) findet bei genügender Teilnehmerzahl (10 Personen) wiederum ein Holzer-Kurs statt. Auskunft gibt die Forststation St. Leonhard unter der Telefonnummer 0473 656 130.


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Wirtschaft

Historisches Bild der Fischzucht Schiefer

Historischer Fischbetrieb

Über 100 Jahre Fischzucht Schiefer Vielen Psairer Genießerinnen und Genießern ist beim Besuch von GourmetRestaurants sicher aufgefallen, dass dort als besonderer Leckerbissen sehr oft der Psairer Saibling angeboten wird. Dieser wird von der Fischzucht Schiefer geliefert, die sich weit über die Südtiroler Grenzen hinaus einen Namen gemacht hat. Seit 2002 führt Schiefer Stefan das Unternehmen und hat es kontinuierlich ausgebaut. Allerdings ist die Fischzucht schon über 100 Jahren beinahe durchgehend in der Hand der Familie Schiefer, wie in historischen Quellen überliefert wird. So finden sich in der Meraner Zeitung folgende Passagen: „Der Bezirks-Fischerverein Meran hielt vor kurzem die ordentliche Generalversammlung für das Vereinsjahr 1910 ab. 44.000 Stück Jungbrut der hiesigen Forelle wurden vom hiesigen Fischer Johann Schiefer in St. Martin in Passeier angekauft, welche teils in der Etsch, der Passer, den Gießen in den Maiser, Marlinger und Lanaer Auen ausgesetzt wurden.“ Die Zeitung „Der Landsmann“ berichtet in ihrer Ausgabe vom Mittwoch, den 22. April 1920: „Im Laufe des Monats März wurden in den Gewässern des Bezirkes Meran ungefähr 100.000 aus der Forellenzuchtanlage des Martin Schiefer in St. Martin in Pass. stammende Forellenbrütlinge eingesetzt. Es ist dies seit Kriegsende das erstemal, daß den hiesigen Gewässern wieder einmal eine größere Anzahl von Brütlingen zugeführt wurden. Auch die Fischerei hat durch den Krieg schwer gelitten und es ist erst im Verlaufe des

vergangenen Jahres Herrn Martin Schiefer durch zähes Ringen und ausdauernden Fleiß gelungen, seine eingegangene, völlig zerstörte Fischzuchtanlage wieder lebensfähig zu gestalten.“ „Die Zeiten haben sich seither natürlich grundlegend verändert,“ erzählt Stefan Schiefer, „aber die Fischzucht als solche steht für mich immer noch im Vordergrund unseres Unternehmens.“ Seit 2002 hat Stefan die Anlage zweimal erweitert, ungefähr 20.000 kg große Fische sowie ca. 200.000 Stück bis zu 15 cm großen Fischchen schwimmen in den Becken. Fischpioniere aus längst vergangener Zeit

„Ganz wichtig für mich ist der persönliche Kontakt zu den Kunden, “ fährt Stefan fort, „deshalb lade ich sie zu uns ein, um ihnen vor Ort unsere Philosophie und Arbeitsweise näherzubringen. Wir legen großen Wert auf Qualität und es steht für uns im Vordergrund, ein gesundes und hochwertiges Lebensmittel zu produzieren.“ Stefan erlernte sein Handwerk in der Landesfischzucht Laimburg, wo er vom 1. Februar 1994 bis zum Herbst 1999 arbeitete. Im Institut für Fischerei in Bayern, am Starnberger See gelegen, besucht Stefan regelmäßig überbetriebliche Kurse und bildet sich kontinuierlich weiter. „Meine Leidenschaft aber gilt dem Urfisch der Passer, der Marmorierten Forelle, die aus meiner Sicht etwas ganz Besonderes darstellt. Durch den Besatz mit der Bachforelle vor ca. 500 Jahren kreuzte sich diese mit der Marmorierten Forelle und dieselbe galt in ihrer reinrassigen Form als beinahe ausgestorben. Durch gezielte Zucht und mit Hilfe der Schildhofbauern und der Fischereivereine ist es uns aber gelungen, zu 97 % wieder eine reinrassige Marmorierte Forelle zu erhalten, was uns auch durch genetische Untersuchungen bestätigt wurde, für mich persönlich ein ganz großer Zuchterfolg.“ Abschließend meint Stefan: „Meine Arbeit ist für mich Passion und Leidenschaft und ich danke meinen Eltern, dass sie es mir ermöglicht haben, unsere Familientradition fortzuführen. Ein ganz großes Dankeschön geht auch an meinen Onkel Karl, der mich immer mit Rat und Tat unterstützt und in ganz besonderem Maße an unsere Mitarbeiter, ohne deren engagierte Arbeit der Erfolg unseres Unter­ nehmens nicht möglich wäre!“ Kurt Gufler


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vereine & verbände

Deborah Schweigl, Ludwig Ennemoser, Marion Lanthaler, Günter Fischer, Urban Raich, Maria Gufler, Alfons Raich, Kathrin Lanthaler und Albert Fleischmann (nicht im Bild Florian Schweigl)

Gratulation

Musikkapelle und Kirchenchor Moos

Cäcilienfeier Am Cäciliensonntag fanden sich die Mitglieder der Musikkapelle und des Kirchenchores von Moos zur gemeinsamen Cäcilienfeier ein. Nach der feierlichen Messgestaltung in der Pfarrkirche von Moos waren alle Sänger und Musikanten zum gemeinsamen Mittagessen ins Vereinshaus von Stuls geladen. Diesen Anlass nutzte der Obmann Thomas Hofer um sich beim Kapellmeister Urban Raich, beim Ausschuss und anderen fleißigen Mitarbeitern zu bedanken. Hervorzuheben sind dabei die Leistungen von Albert Fleischmann, Alfons Raich und Günther Fischer. Ganze 50 Jahre brachten sie mit viel Fleiß und Einsatz ihr musikalisches Können in die Kapelle ein. Bereits seit 40 Jahren

stehen Florian Schweigl und Ludwig Ennemoser als ebenso fleißige Musikanten im Dienste der Kapelle. Deborah Schweigl, Kathrin Lanthaler, Maria Gufler und Marion Lanthaler können auf 15 musikalische Dienstjahre zurückblicken. Im Namen des Verbandes Südtiroler Musikkapellen bedankte sich Bezirks­ obmann Albert Klotzner in Anwesenheit von Bürgermeister Gothard Gufler und Obmann Thomas Hofer bei den Geehrten und überreichte ihnen die entsprechenden Urkunden. Als Dank und Anerkennung für seine 15-jährige Tätigkeit als Kapellmeister erhielt Urban Raich ein persön­ liches Erinnerungsbild, überreicht vom Obmann Thomas Hofer. Mit einem gemütlichen Preiswatten bei Kaffee und Kuchen fand der Cäciliensonntag seinen Ausklang. Veit Gufler

Die Empfänger der Urkunde für Großgold mit ihren Partnerinnen sowie Bürgermeister Gothard Gufler, Bezirksobmann Albert Klotzner und Obmann Thomas Hofer

Gratulation für Sternekoch Luis Haller Unser Luis vom Unterkehrerhof in Schweinsteg eilt von einer Auszeichnung zur anderen. Nach seiner Ausbildung in der Hotelfachschule in Meran führte ihn sein Beruf kreuz und quer durch bekannte Gourmettempel Europas. In Südtirol verwöhnt er seine Gäste im Castel Fragsburg, im Gourmetrestaurant Felsenkeller sowie beim Schlosswirt der Brauerei Forst in Algund. 2016 wurde Luis vom Guide Michelin mit einem Stern und vom Gault-Millau mit zwei Hauben und 16 Punkten ausgezeichnet. Im Oktober 2017 wurde Luis zum „Koch des Jahres 2018“ gewählt und im November 2017 mit dem begehrten Godio-Preis 2017 aus­ gezeichnet. Unsere Familie gratuliert dem Luis zu seinem Berufserfolg und zu seinen Auszeichnungen und wünscht ihm weiterhin Freude an seiner anspruchsvollen und schönen Arbeit! Deine Familie


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Musikkapelle Platt

60-jähriges Bestehen

Musikkapelle Platt feiert 60 Jahre und die hl. Cäcilia Im Laufe dieses Jahres feierte die Musikkapelle Platt ihr 60-jähriges Bestehen mit verschiedenen Konzerten und Pro­ zessionen. Höhepunkt war die 60-JahrFeier im Sommer, welche für die ganze Bevölkerung ein großes Fest war. Musi­ kalisch umrahmt wurde diese Feier von der Musikkapelle Tscherms und der Partschinser Böhmischen und organisatorisch unterstützt von der Freiwilligen Feuerwehr Platt. Im Rahmen dieser Feier übergab Herr Hofer Karl, Obmann der Raiffeisenkasse Passeier der Flötistin, Hofer Helga, eine wertvolle Flöte. In der vom Obmann der Musikkapelle Platt, Pöll Oswald, gehaltenen Festrede, bedankte sich dieser besonders bei der

Ehrungen Cäcilienfeier: Kapellmeister Georg Gögele, Helga Hofer, Luis Lanthaler, Obmann Oswald Pöll

Gemeinde Moos und bei der EUM für die großzügige Unterstützung beim Ankauf von Trachten und Instrumenten. Kürzlich hielt die Musikkapelle Platt in ihrem Heimatdorf ihre Cäcilienfeier ab. Sie begann mit einer feierlichen Messfeier, gestaltet vom Pfarrer Kuenzer Oswald. Zur Aufführung gelangte die Sankt Johannes-Messe von Mathias Rauch, welche mit viel Applaus bedacht wurde. Daran anschließend ging es zum Platterwirt zur Cäcilienfeier. Im Rahmen dieser Feier wurden zwei fleißige Musikanten/ Innen geehrt. Die Flötistin Helga Hofer erhielt für die 25 Jahre geleisteten Dienste im Musikleben das Silberne Verbandsehrenzeichen und Herr Luis Lanthaler erhielt für 40 Jahre Musikant am Schlagzeug das Goldene Verbandsehrenzeichen. Die Ehrungen führte der Kapellmeister Georg Gögele und der Obmann Pöll Oswald, im Auftrag des Verbandes Südtiroler Musikkapellen, durch. Georg Vögele

Übergabe Flöte - v.l.n.r. Bezirksobmann Verband Südtiroler Musikkapellen Albert Klotzner, Kapellmeister Georg Gögele, Bürgermeister Gothard Gufler, Flötistin Helga Hofer, Obmann Raiffeisenkasse Passeier Karl Hofer, Obmann Oswald Pöll

Willkommensgruss für Gäste

Ein Kranz an der Haustür Er ist für den Besucher ein Willkommensgruß. Und die Obfrau und ihr Team der KfB von Moos haben deshalb einen Kurs organisiert, in dem gezeigt wurde, wie man einen solchen Kranz mit selbst gesuchten Materialien anfertigen kann. Im Wald wurde vorher fleißig gesucht und gesammelt. Als Lehrmeisterin konnte Frau Helga Hofer, Kasper-Bäuerin in Ulfas, gewonnen werden. Helga bringt nicht nur die Harfe, die Zither und die Gitarre zum Klingen, sondern sie hat auch zwei geschickte Hände als Floristin. Sie, die gebürtige Ötztalerin, hat mit den Mooser Frauen die schönsten Türkränze gewunden wie auf dem Foto ersichtlich. Obfrau Andrea und ihr Team sagen ihr ein großes Vergelts Gott dafür und wünschen ihr weiterhin viel Kreativität. Anna Lanthaler

Schöne Türkränze wurden gewunden


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Ausflug der Arbeitsgemeinschaft für Behinderte

Arbeitsgemeinschaft für Behinderte

KfB Moos

Rückblick auf ein Ausflug der gelungenes Arbeitsjahr Katholischen Auch heuer können wir wieder auf ein Frauenbewegung erfolgreiches und gelungenes Arbeitsjahr zurückblicken. Bereits im Jänner wurde das Jahresprogramm festgelegt. Dabei wurden unsere Ausflüge wie die jährliche Wallfahrt und unser Preiswatten geplant. Zu den heurigen Ausflügen zählten der Besuch des Brunnerhofes in Vernuer, ein Minigolfmatch in Algund, eine Fahrt nach Gummer zum Planetarium und unsere Wallfahrt ins Sarntal. Diese fand in Durnholz statt, zu der uns Diakon Hermann Pirpamer begleitete. Unser jährliches Preiswatten war auch heuer wieder ein großer Erfolg. Zu unserer Überraschung nahmen 108 Spielerinnen und Spieler teil. Als Dankeschön an alle Freiwilligen besuchten wir die Weinkellerei St. Michael Eppan, bei der uns Konrad Eisenstecken eine Führung machte. Mitte August fand das Freundschaftstreffen mit den Mitgliedern aus dem Pustertal auf der Jaufenalm statt. Heuer neu war der Kinobesuch in Bozen und der Besuch des Heimattheaters in St. Martin. Als Abschluss des Jahres gingen wir wie üblich beim Bucherkeller törggelen. Alle Veranstaltungen haben den Teilnehmenden der Arbeitsgemeinschaft für Behinderte Passeier gut gefallen und sie nahmen zahlreich teil. Das rege Interesse der Teilnehmenden zeigte dem Ausschuss, dass es ihm immer wieder gelingt, die Geschmäcker der meisten zu treffen. Diese Veranstaltungen wären nicht zustande gekommen, wenn wir nicht von den Passeirer Gemeinden sowie diversen Sponsoren mit finanziellen Beiträgen unterstützt worden wären. Für diese Hilfe möchten wir uns herzlich bedanken. Matthias Lanthaler

Obfrau Andrea und ihr Team haben am 20. Oktober zu einem Ausflug in die Erdbeerwelt nach Martell geladen. Es war ein Herbsttag, wie er schöner nicht hätte sein können. Ohne Wind, ohne Wolken, den ganzen Tag blauer Himmel – strahlender Sonnenschein. Am Eingang ins Martelltal, noch zu Goldrain gehörend, wurde das Kräuterschlössl besucht. Das ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Juwel. Aber nicht nur ein Juwel an Kräutern und Produkten, die ohne Kupfer und Schwefel nach strengen Richtlinien des Bioverbandes verarbeitet werden, sondern es ist auch die Geschichte Ausflug nach Martell

des Betriebes, wie er sich trotz aller Schikanen emporgearbeitet hat. Und wie vier Generationen unter einem Dach das alles mit viel Fleiß bewundernswert meistern. Nach der Besichtigung des Kräuterschlössls fuhr man ins Martelltal, wo im Gasthaus Hölderle zu Mittag gegessen wurde. Das leibliche Wohl kam nicht zu kurz und dass im Martell Erdbeeren beheimatet sind, das hat man gezeigt. Jede Mahlzeit, ob süß oder pikant, war mit Erdbeeren dekoriert. Gut gestärkt ging’s den Martellerberg hinauf bis zum Niederhof, wo die alte Behausung mehr Staunen erweckte als die neue. Im alten, kleinen Bauernhaus hausten einst zwei Familien, zudem war noch die Volksschule am Dachboden untergebracht und sogar die Lehrerin war einquartiert. Ein herrlicher Blick zum Cevedale und es ging wieder den Berg hinunter nach Martell zur Muttergottes Maria Schmelz. Es war schon spät und sehr schade, dass die Legende, wie es zu der Kapelle gekommen war, nicht mehr erzählt werden konnte. Die Gottesmutter wurde kurz gegrüßt und Albert, unser flotter Chauffeur, steuerte die Frauenfracht noch bis zum Marteller Stausee. Hätte jemand, als man in Moos ausstieg, die Frage gestellt: „Kennst du deine Heimat?“, dann wäre wohl die Antwort gewesen: „Heute wieder ein Stück kennengelernt.“ Obfrau Andrea und ihrem Team sei herzlich gedankt für ihr Bemühen, den Frauen einen schönen, ereignisreichen Tag geboten zu haben. Anna Lanthaler


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Die Musikkapelle St. Martin erntete beim Frühjahrskonzert viel Applaus Fotos: Kassian Plangger

Musikkapelle St. Martin

Auch der musikalische Jahreskreis schließt sich Mit dem Cäciliensonntag, am 26. November, endete auch für die Musikkapelle St. Martin ein intensives Tätigkeitsjahr. Im Rückblick war das vergangene Jahr für die Mårtiner Kapelle aus mehreren Gründen ein ganz besonderes, interessantes aber auch schwieriges Jahr. Zu Jahresbeginn musste nach dem Abgang von Lukas Erb das wichtige Amt des Kapellmeisters neu besetzt werden und es war extrem schwierig, einen adäquaten Ersatz zu finden. Christian Gamper aus Ulten war dann letztendlich bereit, für ein Übergangsjahr einzuspringen und dies wichtige Amt zu übernehmen. Damit begann nach dem „Nuijoor­ oonspiiln“ eine intensive Probentätigkeit, um für den Höhepunkt des Jahres, das Frühjahrskonzert, gut gerüstet zu sein. Mit Christian übernahm ein ehrgeiziger Kapellmeister den Dirigentenstock, der auf angenehme Weise von allen Musikanten und Musikantinnen ihr Bestes forderte und herausholte. Zur Vorbereitung gehörte auch ein Probesonntag in Rabenstein, wobei die dortige Musikkapelle dankenswerterweise ihr Probelokal zur Verfügung stellte. Die Früchte dieser Anstrengungen konnte man erfreulicherweise beim Frühjahrskonzert ernten, denn das musikalische Feuerwerk wurde von den Zuhörern begeistert angenommen und gestaltete sich zu einem tollen Erfolg. Dazu beigetragen hat, neben den gekonnten Einlagen der Solisten, auch die charmante Konzertsprecherin, Bürgermeisterin Rosmarie Pamer, die stets Interessantes und Wissenswertes über die

Werke der Komponisten aber auch über die MusikantenInnen zu erzählen weiß, und das bereits seit 22 Jahren. Als Höhepunkt des Abends kann man wohl das Musikstück „Aus dem Alpenland“ von Peter Moser bezeichnen. Der Nordtiroler Komponist war, sozusagen als Krönung des Konzertabends, persönlich anwesend und gratulierte Kapellmeister Christian Gamper zum gelungenen Konzert und meinte, er sei über die Qualität des Dargebotenen positiv überrascht. Bei den diversen kirchlichen Auftritten, wie Erstkommunion, Firmung, Florianifeier und den Prozessionen, ist es der Musikkapelle stets ein Anliegen, dieselben musikalisch zu umrahmen und diesen Festtagen somit eine besondere Note zu verleihen. Damit auch die Sommerkonzerte nicht im üblichen Rahmen abliefen, sondern zu etwas Besonderem wurden, trugen auf charmante Weise die Marketenderinnen Steffi und Gaby bei. Mit ihrem Fachwissen, Psairer Humor und gewollten Versprechern unterhielten sie das Publikum und lockerten die Konzertatmosphäre auf. Heuer stand für die Mårtiner Musikkapelle zum ersten Mal eine längere Pause an, da der Kapellmeister Christoph ein leidenschaftlicher Hirte ist, der sich bereits seit 7 Sommern um das Vieh auf der Kesselalm in Proveis kümmert und nebenbei Kraft und Energie für das Komponieren tankt. In den letzten Jahren feierte die Musik­ kapelle den Cäciliensonntag (Schutz­ patronin der Chöre und Musikkapellen) mit dem Kirchenchor gemeinsam. Heuer wurde entschieden, die Cäcilienfeier bei der Vorabendmesse, am 25. November, ohne den Chor abzuhalten. Zum einen vor allem aus Platzgründen. Jeder Kirchengänger weiß, wie wenig Platz auf dem Chorraum ist, sodass der Chor und die Musikkapelle dort ganz sicher nicht Platz hätten. Zudem benötigt der Chor, bedingt

auch durch die Orgelrestaurierung, den Chorraum selbst. Auf alle Fälle waren viele Kirchgänger von der musikalischen Umrahmung der Messe sehr angetan. Anschließend traf man sich in der Haselstaude zum gemütlichen Abendessen. Die Cäcilienfeier erreichte mit der Ehrung der Marketenderin Steffi Tschöll für 15 Jahre Mitgliedschaft bei der Musikkapelle St. Martin ihren Höhepunkt. Der Obmann Josef Pichler (Holzer Sepp) bedankte sich beim Pfarrer Christoph Waldner OT für die würdevolle Gestaltung der Messfeier und bei der Bürgermeisterin Rosmarie Pamer sowie beim Kulturreferenten Klaus Gufler für die Unterstützung vonseiten der Gemeindeverwaltung. Ein besonderer Dank galt natürlich dem Kapellmeister Christian Gamper, der neue Impulse gesetzt hat und sich dankenswerterweise ein weiteres Jahr bereit erklärte, die Kapelle zu dirigieren. Als musikalische Umrahmung sorgten Musikanten aus den eigenen Reihen in „OberkrainerBesetzung“ für gute Stimmung und Unterhaltung bis tief in die Nacht. Kurt Gufler, Holzer Sepp Steffi Tschöll (Bildmitte) wurde für 15 Jahre Mitgliedschaft geehrt


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Gruppenfoto der Bäuerlichen Senioren von St. Martin Foto: Günter Staschitz

St. Martin

Jahreshauptversammlung der Bäuerlichen Senioren Am 30. November fand die Jahreshauptversammlung der Bäuerlichen Senioren von St. Martin mit Neuwahlen statt. Dabei wurde Rückblick auf das Jahr 2017 gehalten, in dem wiederum viele Veranstaltungen für die 140 Mitglieder organisiert wurden. Neben den wöchentlichen Treffen im Vereinssaal, insgesamt 32 an

der Zahl, fanden wiederum eine Faschingsfeier, das Bezirkspreiswatten, zwei Geburtstagsfeiern, ein Sommerausflug, eine Wanderung mit Mittagessen und ein Törggelen statt. Die Veranstaltungen waren alle sehr gut besucht. Einen großen Dank für die umfangreiche Tätigkeit überbrachte die Bürgermeisterin im Namen der Gemeindeverwaltung. Gleichzeitig dankte sie dem alten Ausschuss unter der Obmannschaft von Johann Pichler für ihren Einsatz und die wertvolle Arbeit für die Senioren in der Gemeinde. Dem alten Ausschuss gehörten neben Johann Pichler (Obmann), Paul Mair (Obmannstellvertreter), Anna Pinggera

Mairginter (Schriftführerin), Anna Raffl Platter (Kassierin), Martha Lahner Ilmer, Gertraud Ilmer Pirpamer, Frieda Raffl Pichler, Mathilde Marth Pixner, Josef Fahrner und Eduard Marth an. In den neuen Ausschuss wurden folgende Personen gewählt: Vigil Raffl, Alois Moosmair, Roswitha Tschenett Lamprecht, Anna Raffl Platter, Josef Fahrner, Mathilde Marth Pixner, Frieda Raffl Pichler und Josef Pixner. Die Führung des Vereins übernimmt Vigil Raffl. Die Bürgermeisterin wünscht dem neuen Ausschuss eine gute Arbeit und vor allem eine gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde. Rosmarie Pamer

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PICHLER Christian Pichler Weingartweg 5 – 39015 St. Leonhard i. P. Mobil 347 0122559 – 348 4411290 MwSt.-Nr.: 01554560217 – St.-Nr.: PCH CRS 65A20 M067G

Christian und David wünschen frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr


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Gesundheit & soziales

Birgit Kröss Pineschi, Riffian; Evelyn Tappeiner, Partschins; Gabriela Kofler, St. Felix; Astrid Pichler, Naturns; Waltraud Holzner, Algund; Gerlinde Haller, treff.familie, Helga Hillebrand, Lana; Regina Gufler, Moos; Astrid Egger, treff.familie

6. Treffen der Familienreferentinnen im Bezirk Burggrafenamt

Altersheime „Sternguet“ in Riffian und „St. Benedikt“ in St. Martin

Familienfreundliche Gemeinde im Focus

Verleihung der Qualitätssiegels RQA

Wie kann man die Familienfreundlichkeit auf Gemeindeebene erhöhen? Mit dieser Frage kamen die Familienreferentinnen am Freitag, 20.10.17, zum sechsten Netzwerktreffen nach Algund.

Am Verband der Seniorenwohnheime Südtirols erhielten am 25. Oktober 2017 nebst weiteren drei Seniorenwohnheimen auch die Altersheime „Sternguet“ in Riffian und „St. Benedikt“ in St. Martin das Qualitätssiegel RQA verliehen.

Dort wurde ihnen das Projekt „Familienfreundliche Gemeinde Algund“ vorgestellt. Das Projekt: treff.familie begleitete zwischen Oktober 2016 und Mai 2017 die Gemeinde. In einem Netzwerk mit 30 Vertretern der verschiedenen Organisationen wurde herausgearbeitet, was ihrer Meinung nach die Familienfreundlichkeit in Algund erhöhen könnte. In Arbeitsgruppen wurde an diesen Themen gearbeitet. „Viele unserer Ziele, die wir beim ersten Treffen gesammelt haben wurden erreicht. Wir konnten mit sehr geringem finanziellem Aufwand viel bewirken und bekamen gute Rückmeldungen für diesen Prozess“, berichtet Waltraud Holzner, die Koordinatorin des Projektes. Astrid Egger von treff.familie: „Wir greifen bei den Treffen der Familienreferenten/ innen immer Themen auf, die als Impulse für die eigene Gemeinde dienen.“ Astrid Egger

Das Qualitätssiegel RQA ist ein Nachweis gelebter Qualität und ein hervorragendes Instrument um die Organisationsentwicklung im Heim zu fördern. Alle relevanten Qualitätskriterien in der Altenarbeit – kurz RQA – wurden in den prämierten Strukturen genauestens überprüft: wie unter anderem die Konzept- und Strategiearbeit, die Netzwerkarbeit, die Mitarbeiterführung und das bewohnerorientierte Arbeiten. Das Siegel ist den Eigenheiten der Süd­ tiroler Seniorenwohnheime angepasst und garantiert als „Qualitätssiegel RQA Südtirol – Alto Adige“ den Heimen mehr Effizienz und Sicherheit in Pflege- und Betreuungsprozessen. Im Sinne eines Qualitätsmanagementsystemes bietet das Siegel die Möglichkeit einer visionären, nachhaltigen Seniorenbetreuung ganz nach den Prinzipien einer immerfort „lernenden Organisation“. Der Präsident des Verbandes der Seniorenwohnheime Südtirols, Moritz Schwienbacher, dankte dem Präsidenten der Altersheime, Franz Angerer, der Pflegedienstleitung, Nicole Baldt und den Projektverantwortlichen, Helga Rottensteiner und Julia Pixner, für ihren Einsatz und für die Bereitschaft zur kontinuierlichen Verbesserung interner Abläufe und Prozesse. „Zu wissen, eine qualitativ hochwertige Dienstleistung zu bieten, motiviert noch besser zu werden“, so Präsident Schwienbacher. Johanna Pinggera

Franz Angerer (Präsident), Beatrix Kaserer (Ausschussmitglied VdS), Helga Rottensteiner (Stellvertretende Pflegedienstleiterin in St. Benedikt), Moritz Schwienbacher (Präsident VdS), Nicole Baldt (Pflegedienstleiterin)


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Killian Widmann und Karoline Hofer

Altersheim St. Benedikt

Ein offenes Haus mitten in St. Martin Das Altersheim St. Benedikt im Dorfzentrum von St. Martin bietet 30 Bewohnern ein Zuhause. Die meisten Bewohner stammen direkt vom Gemeindegebiet St. Martin. Einzelne wenige kommen aber auch aus den Gemeindegebieten St. Leonhard und Moos in Passeier. Die Beweggründe der einzelnen Heim­ bewohner, ihren Lebensabend im Altersheim St. Benedikt zu verbringen sind so verschieden, wie die vielen, ja unzähligen Lebensgeschichten unserer Bevölkerung. Nicht alle unsere Heimbewohner sind Pflegefälle. Viele erfreuen sich noch einer angemessenen Gesundheit, die es ihnen erlaubt, die kleinen Freuden des Tages anzunehmen und zu genießen. Aufgefangen in einem schönen, altengerecht gebautem Haus und unterstützt in den täglichen häuslichen Belangen, gelingt es ihnen, sich der sozialen Kontakte im Hause St. Benedikt zu erfreuen. Soziale Kontakte finden im Hause zahl­ reiche statt. Niemand muss alleine sein – jeder darf aber seine Privatsphäre haben! Bei 30 Heimbewohnern herrscht schon unter den Bewohnern eine Art Familie. Man isst gemeinsam, plaudert und schwatzt in der Gruppe, spielt und bastelt und nicht zuletzt gibt es immer wieder Heimbewohner, die sich in der Hauswirtschaft nützlich machen. Manchmal gibt es auch Ärger. Wer sich liebt, der neckt sich oder wo man sich geborgen fühlt, darf man auch mal sagen was einem nicht so gefällt. Neben den Heimbewohnern gibt es die Mitarbeiter, welche täglich dafür Sorge tragen, dass alle Bewohner gepflegt und betreut werden und natürlich das Haus im Schuss gehalten wird. Auch diese

Mitarbeiter beleben das Haus und zwar jeder auf seine ganz persönliche Weise. Die Arbeit in einem Altenheim liegt nicht jedem, aber jeder, der sie ausübt, erfährt Genugtuung. Die meisten Heimbewohner müssen sich nicht nur mit der Hausgemeinschaft zufrieden geben. Die regel­ mäßigen Besuche von Verwandten und Freunden sind der Beweis, dass man im Altersheim nicht zum alten Eisen gehört. Besucher jeder Art gehen im Hause ein und aus. Das Haus ist immer offen und jeder ist herzlich willkommen. Willkommen sind auch Gäste, die einfach nur einen Plausch machen möchten. Nebst diesen vielen kleinen Freuden und Begegnungen im Alltag, ist das Altersheim auch dafür bekannt, dass es Feste ausrichten und feiern kann. Im Juli lud das Altersheim zum jährlichen Sommerfest mit Familie und Freunden ein. Das ganze Haus und viele freiwillige Helfer haben mitgeholfen. Eine in gelb und blau getauchte Terrasse unterstrich den sonniWagen einen Tanz: Theresia Innerebner und Helga Rottensteiner

gen Tag. Die Besucher und Heimbewohner wurden mit einem Aperitif empfangen und Hermann Pirpamer begann den Tag mit einer kleinen Messfeier. Eine kurze Rede des Präsidenten, Herrn Franz Angerer, und der Bürgermeisterin, Frau Rosmarie Dr. Pamer, haben das Fest ganz förmlich eröffnet. Es gestaltete sich ein unterhaltsamer, lustiger und überaus geselliger Tag, wo Gesang und gutes Essen nicht gefehlt haben. Im August organisierte das Altersheim ein Sommerkino im Dorfhaus. Alle Senioren im Dorf waren eingeladen. Die Heim­ bewohner hatten Häppchen zubereitet und Kuchen wurden gebacken. Der Film „Der Martl vom Sunnenberg“ wurde im Dorfhaus innen gezeigt. Im Oktober wurde dann getörggelet und man richtete am 1. Oktober den Tag der Senioren aus. Der Tag der Senioren ist ein Tag der offenen Tür der Altersheime in Südtirol, und St. Benedikt hat hier schon viele Jahre mitgemacht. Am Nachmittag waren alle Bürger zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Viele Mitarbeiter haben hier auch mitgeholfen und zu Hause Kuchen gebacken. Auch an diesem Nachmittag haben fleißige Musikanten für Stimmung gesorgt. Etwas Besonderes war auch das Marktl, wo allerlei Handwerkliches ausgestellt und angeboten wurde. Heimbewohner arbeiten das ganze Jahr über für dieses Marktl und auch dieses Jahr konnte durch das Marktl eine beachtliche frei­ willige Spende gesammelt werden. Dieses Geld dient dann dazu, im Laufe des Jahres mit den Heimbewohnern Ausflüge zu organisieren. Das Haus St. Benedikt ist und bleibt ein offenes Haus , – Menschen kommen hinein und erzählen ihre Geschichten, und Menschen gehen hinaus, um neue Geschichten zu erleben. Abschließend sei betont, dass dieses offene Haus nur durch seine Bewohner, die Mitarbeiter, alle Familienangehörigen und Freunde und den vielen, vielen freiwilligen Helfern gedeiht und lebt und jeder Bürger, ob jung oder alt, ob einmal oder stetig, ist eingeladen, in dieses offene Haus zu kommen und zu verweilen. Johanna Pinggera Spiele-Nachmittag – St. Benedikt Jeden Montag, von 15.30 – 17.00 Uhr, findet im Altersheim St. Benedikt ein Spiele-Nachmittag statt. Alle interessierten BürgerInnen sind dazu eingeladen, uns zu besuchen, a „Ratscherle“, a „Karterle“, a „Spielele“ zu machen. Die HeimbewohnerInnen freuen sich auf jeden Besuch!


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KVW Passeier

KVW-Gebietstagung war voller Erfolg

Info- Abend „Stil ändern“ im Gesundheitssprengel von St. Leonhard

Stil ändern

Was kann ich selbst für meine Gesundheit tun? Die Antwort auf diese Frage war eine der Kernbotschaften, welche beim InfoAbend „Stil ändern“ am 30. August 2017 im Gesundheitssprengel von St. Leonhard vermittelt wurde. Die Landesrätin Dr. Martha Stocker betonte dabei ganz klar, „ wir sind selbst zu einem wichtigen Teil für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden verantwortlich und können dies auch ganz entschieden selbst in die Hand nehmen.“ In der südtirolweiten Informationskampagne, welche vom Landesressort für Gesundheit in Zusammenarbeit mit dem Sanitätsbetrieb ins Leben gerufen wurde, führten die zwei Kursleiterinnen Verena Werth und Edith Lahner durch den Abend. Die Kampagne lehnt sich an das EvvivaKonzept an, das an der Universität Stanford (USA) ausgearbeitet wurde. Die zahlreichen Zuhörer konnten sich an diesem Abend anhand theoretischer und auch konkreter Beispiele und Übungen ein Bild zu den Selbstmanagement-Kursen machen, bei welchen die Teilnehmer lernen, selbst einen Beitrag für die eigene Gesundheit zu leisten. Auch Menschen, welche bereits chronisch krank sind, können durch Änderung des Lebensstils, sprich der Lebensgewohnheiten, die Lebensqualität merklich verbessern. Wichtig ist es, laut den Kursleiterinnen Werth und Lahner, dass man nicht versucht, den eigenen Stil radikal von einem Tag auf den anderen zu verändern, sondern dass man sich mit kleinen Schritten immer neue Ziele setzt. Alle Interessierten

bekamen am Informationsabend einen guten Einblick zu den interaktiven Kursen „Evviva“, welche laut der Pflegedirektorin des Südtiroler Sanitätsbetriebes Dr. Marianne Siller vor allem die Menschen animieren sollen, etwas für sich selbst zu tun. Edith Lahner EVVIVA Evviva-Schulungsangebot Frühjahr 2018 in Passeier Der Weg zum gesunden Lebensstil Kursbeginn: Di, 20.2.2018 um 17.30 – 20 Uhr Dauer: 6 Treffen zu je 2,5 h (1 × wöchentlich) Zielgruppe: Alle Personen, welche mit bewusstem Lebensstil ihr Leben meistern wollen, Betroffene einer oder mehrerer chronischer Erkrankungen, deren Angehörige und Haushaltshilfen Kursinhalte: > Persönliche Ziele und Aktionspläne > Bewegungsprogramme und Atemübungen > Umgang mit Krankheitssymptomen > Umgang mit Wut, Angst und Frustration > Wie gehe ich als Angehöriger mit Betroffenen um? > Techniken zur Muskelentspannung > Entscheidungshilfen über Behandlungen Kursort: Sprengel St. Leonhard, Kursraum 3. Stock Teilnahmegebühr: Die Schulung ist kostenlos Informationen und Anmeldung: Gesundheitssprengel Passeier 0473 659 510 (Anmeldungen ab sofort und bis zum 12.02.18 möglich) Die nächste Schulungseinheit findet voraussichtlich wieder im Herbst 2018 statt.

Passend zum Jahresthema des KVW „Arbeit.Macht.Sinn“ hat die diesjährige Gebietstagung des KVW Passeier im Hotel Quellenhof stattgefunden. Im MeetingRoom des Hotels trafen sich alle Orts­ ausschüsse des Gebietes Passeier, um gemeinsam die Weichen für das neue Arbeitsjahr zu stellen. Die Gebietsvertreterin Anneliese Weiss Angerer begrüßte alle Vorsitzenden, Ortsausschussmitglieder, und KVW Seniorenclubleiterinnen im neu geregelten Gebiet, wobei mit neuer Regelung Riffian, Kuens und Vernuer nun auch zum Gebiet Passeier gehören. Somit ist das Gebiet Passeier mit insgesamt fast 1000 Mitgliedern zum zweitgrößten Gebiet im Bezirk Meran aufgerückt. Der Referent Heinrich Fliri, Bezirksvor­ sitzender des Vinschgaus, betonte, dass die Erwerbsarbeit in den vergangenen Jahrzehnten immer mehr ins Zentrum des menschlichen Bewusstseins gerückt ist. Der Mensch wird als reiner Wirtschaftsfaktor gesehen, es geht allein nur um Gewinnmaximierung. Wenn es nur um Daten, Zahlen und Statistiken geht, so zeichnen diese ein gutes und positives Bild von Südtirol, aber der Blick ist nicht nur auf die Quantität, sondern auch auf die Qualität zu richten. Der Landesvorsitzende Werner Steiner betonte besonders, dass der KVW beim Thema Arbeit mitreden möchte, denn es ist Aufgabe des Verbandes der Werk­ tätigen, die christliche Arbeitsauffassung zu pflegen, Aufklärung zu leisten und Einfluss auf die öffentliche Meinung zu nehmen. Neben dem Sinn der Arbeit, geht es auch um Macht. Es geht darum zu schauen, wer über Arbeit entscheidet, wessen Ideen und Vorschläge gehört werden, welche Hierarchien gelten. Auch der Bezirksvorsitzende Herbert Schatzer forderte die Ortsauschüsse auf, sich Gedanken zum Jahresthema zu machen, hob vor allem die wertvolle ehrenamtliche Arbeit hervor, die einen großen Teil der unbezahlten Arbeit ausmacht und in vielen Bereichen nicht mehr wegzudenken ist.


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Pfarrer P. Christoph beleuchtete das Thema aus christlicher Sicht. Verbands­ sekretärin Judith De Chirico informierte über Termine und Mitteilungen aus der Landesleitung und dem Bezirksbüro. Auch der Geschäftsführer des KVW Werner Atz war anwesend und unterstrich in der anschließenden Diskussion die Wichtigkeit des Jahresthemas.

Im World Café konnten alle Anwesenden die Aktivitäten des KVW festhalten, Verbesserungsvorschläge über die Inkassoform beim Einsammeln der Mitglieder­ beiträge machen und ihre Visionen und Vorhaben zum Jahresthema deponieren. Diese Vorschläge werden dann in den nächsten Gebietsausschusssitzungen Thema sein.

Beim anschließenden gesponserten Essen im Hotel Quellenhof wurde noch eifrig weiterdiskutiert und Lösungsansätze geschmiedet, damit auch in Zukunft Arbeit noch Sinn macht. Anneliese Weiss

treff.familie

Das Verhalten der Kinder macht immer Sinn Jeder Mensch steht ein Leben lang in dem Konflikt, ob er seinen eigenen Interessen nachgeht oder ob er sich an die Gemeinschaft anpasst. Wahre ich meine Integrität, also meine Grenzen und Bedürfnisse oder kooperiere ich mit anderen, das heißt, ich passe mich an. Kinder sind von Geburt an soziale, einfühlende und kooperierende Menschen. Früher glaubte man, Kinder kennen diesen Konflikt zwischen „sich anpassen“ oder „die eigenen Grenzen zu wahren“ nicht, sondern seien einfach egoistisch. Heute weiß man, dass bereits Säuglinge an Beziehungen interessiert sind und sie lernen durch Beziehungen etwas über sich selbst, den Anderen und die Welt. Wir wissen, dass Kinder einfühlsam sind und die Gefühle der Menschen um sie herum seismographisch genau erfühlen und darauf reagieren. Wenn z.B. das kleine Kind immer weint und nicht in die Krippe gehen will, wenn die Mutter dabei ist, aber problemlos in die Krippe geht, wenn der Vater dabei ist, kann es sein, dass das Kind die Unsicherheit, die Zweifel der Mutter spürt und ihre Sorgen mit seinem Verhalten aufzeigt. Das Kind bringt das ans Tageslicht, was die Mutter spürt, aber nicht zeigt. Kinder kooperieren immer mit ihren Eltern, auch wenn wir es nicht merken. Es gibt die direkte Kooperation, das heißt, dass das Kind sich anpasst – z.B.: Eine Mutter ist mit ihrer Situation überfordert und hat kaum mehr Energie, um dem Kind gegenüber aufmerksam zu sein. Wenn das Kind direkt kooperiert, dann zieht es sich in sich zurück und wird unauffällig, ruhig und angepasst. Durch seinen Rückzug will es die Mutter nicht noch zusätzlich belästigen.

50% der Kinder kooperieren direkt, 50% spiegelverkehrt Die spiegelverkehrte Kooperation wäre in diesem Fall: das Kind wird auffällig und fordert die Mutter erst recht. Es will mit seinem anstrengenden Verhalten die Mutter darauf aufmerksam machen, dass in ihrer Beziehung etwas nicht stimmt. Diese Reaktion heißt: Du schenkst mir keine Aufmerksamkeit, dann fordere ich sie vermehrt ein. Es vermittelt der Mutter: Du musst etwas unternehmen und dich um dich kümmern. Das Kind arbeitet mit der Mutter zusammen. Es lebt das aus, was die Mutter unterdrückt. Wenn man das Verhalten des Kindes so deutet, dann macht sein Verhalten Sinn. Es macht die Mutter auf einen schwierigen Zustand aufmerksam. Kinder wollen sich in Beziehungen wertvoll fühlen. Deshalb arbeiten sie immer mit ihren Eltern zusammen, auch wenn das oft nicht leicht ersichtlich ist. Kinder tun immer das, was für das Familiensystem das Beste ist und reagieren auch auf unbewusste Gefühle, Werte und Verhaltensmuster der Eltern. Wenn Familien unter täglichen Machtkämpfen mit den Kindern leiden, fragt man sich: wo liegt da der „Wille zur Zusammenarbeit“? Machtkämpfe und Verweigerung haben vor allem eine Ursache: Einen tiefgreifenden Beziehungskonflikt in der Familie, den es zu entdecken gilt.

Wenn Kinder auffällig werden in ihrem Verhalten, dann sind sie wie ein Feueralarm. Wenn dieser heult, sollte man das Feuer in der Familie suchen, nicht einfach den Alarm abstellen wollen. Kinder wollen kooperieren, wollen nichts lieber, als ihre Eltern erfreuen. Dazu müssen sie einen respektvollen Umgang erleben und in ihrer Persönlichkeit und Individualität anerkannt und geachtet werden. Kinder sollen unterstützt werden, die eigenen Grenzen zu spüren und auch „Nein“ zu sagen. Auch soll gesehen werden, wie oft sie kooperieren, egal ob sie brav in der Früh den Stress mitmachen oder an der Kasse ohne langes Jammern warten können. Astrid Egger

treff.familie informiert, unterstützt und berät auf Wunsch Familien im Burggrafenamt, die Zweifel oder Fragen rund um das Thema Erziehung haben. Gerne können Sie Elternsprechstunden vormerken. www.familie.it treff.familie@kinderdorf.it Andreas-Hofer-Straße 2, 39011 Lana Tel. 342 3350083 und 342 5748764


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Mach mit!

„Aktion Verzicht 2018“

Familie Luchian mit Gabriel, Daniela, Florentina und Ionut

Aktiv Hilfe für Kinder

Begegnung mit der Armut Immer wieder werden wir darauf angesprochen, dass es auch bei uns Armut gibt und dass wir zuerst hier im Lande helfen sollten. Das stimmt: Es gibt auch bei uns Armut, aber wir haben viele Anlaufstellen, wo man Hilfe erhalten kann, z.B. Sozialsprengel, Pfarrcaritas, Sozialstelle in den Gemeinden, Vinzenz-Gemeinschaft, Lebensmitteltafeln usw. Zudem: Wenn man von Armut spricht, unterscheidet man von einer relativen und einer absoluten Armut. Die relative Armut findet man in einer Wohlstands­ gesellschaft, so wie wir es heute sind. Hingegen absolute oder extreme Armut bezeichnet nach Auskunft der Weltbank eine Armut, die durch ein Einkommen von etwa einem Dollar (neuerdings 1,25 $) pro Tag gekennzeichnet ist. Auf der Welt gibt es 1,2 Milliarden Menschen, die in diese Kategorie fallen. Bei meinem letzten Besuch in Rumänien begegnete ich teils verwahrlosten Kindern. Es gab weder Essen, noch hatten sie vorrätiges Brennholz für den Winter. Meine erste Frage, die ich mir gestellt habe, war: Warum müssen so viele Kinder leiden? Ich komme aus dem Genussland Südtirol; wenn ich dann ein hungerndes Kind in der Früh statt Brot eine rohe Paprika essen sehe, dann beginne ich nachzudenken. Kein Kind auf der Welt hat sich selbst ausgesucht, wo es auf die Welt kommen möchte und bei welcher Familie es leben möchte. Es ist mir klar, dass nicht jeder, so wie ich, in Südtirol leben und wohnen kann. Wenn es uns aber gelingt, auch nur einem dieser Kinder eine nachhaltige Hilfe zu gewährleisten, dann verändert sich rund um dieses Kind die Welt. Darf ich hier drei Kinder vorstellen, welche

mit etwas Unterstützung einen sinnvollen Lebensweg einschlagen können: Florentina Nedelcu, 14 Jahre alt, ist mit 8 Jahre an Leukämie erkrankt. Sie hat durch die Therapie das rechte Augenlicht komplett verloren, mit dem linken Auge sieht sie noch 75%. Die Familie lebt mit ihren 10 Kindern in Wohncontainern, die wir von einem Bauern aus Neumarkt kostenlos erhalten haben. Florentina möchte gerne Lehrerin werden. Damit sie nicht noch das zweite Augenlicht verliert, benötigt sie dringend medizinische Hilfe im Ausland. Andriescu Beatris, 13 Jahre alt, hat noch zwei Schwestern, wovon eine Probleme an einem Fuß hat. Die Mutter hat die Familie verlassen. Beatris kann aufgrund ihrer Hörbeeinträchtigung nicht die Schule besuchen. Der Vater hat keinen Job und ist somit mit der Situation überfordert. Ohne medizinische und finanzielle Hilfe sieht es mit der Familie schlecht aus. Vlad Gabriel, 2 Jahre alt, hat noch drei Geschwister. Der Vater ist arbeitslos. Die Familie wohnt in einem kaputten Haus. Als ich die Familie besuchte, aß Gabriel anstatt üblich Brot eine rohe Paprika. Ohne unsere Hilfe besteht die Gefahr, dass der Familie die Kinder genommen werden. Die Heim- und Erziehungseinrichtungen in Rumänien haben keinen guten Ruf. Nun kann vielleicht jeder verstehen, warum wir uns als „Aktiv Hilfe für Kinder“ dort einsetzen, wo absolute Armut im Spiel ist. Wir möchten mit eurer Hilfe diesen drei Kindern eine bessere Zukunft bieten. Wir danken euch für eure Hilfsbereitschaft und eure aktive Unterstützung. Peter Lanthaler Kennwort: Florentina oder Beatirs oder Familie Vlad. Raiffeisenkasse Passeier IBAN: IT37 U 08998 58810 0003 00218197

„Mach mit!“ – Mit dieser Aufforderung richten sich im Rahmen der „Aktion Verzicht 2018“ 61 Südtiroler Vereinigungen und Vereine an die Südtiroler Bevölkerung. Ziel ist es, die Fastenzeit bewusst dafür zu nutzen, die eigenen Gewohnheiten und Verhaltensweisen zu hinterfragen und sie gegebenenfalls zu ändern. Dazu werden drei Mal in der Woche über die sozialen Netzwerke konkrete Tipps gegeben, die jeder teilen und bei denen jeder mitmachen kann. Auch Postkarten zum Mitmachen sind im Umlauf. „Es tut jedem gut, ab und zu einmal innezuhalten, Gewohntes zu hinterfragen, starre Verhaltensmuster aufzubrechen und so manches bewusster wahrzunehmen und zu tun. Das stärkt die Persönlichkeit, tut der Gesundheit gut und festigt auch die Beziehungen. Die 40 Tage in der Fastenzeit bieten dazu eine gute Gelegenheit“, sagt Peter Koler vom Forum Prävention, das gemeinsam mit der Caritas, dem Katholischen Familienverband, dem deutschen und ladinischen Bildungsressort und der Arbeitsgemeinschaft der Jugenddienste die Aktion vor 13 Jahren gegründet hat. Ziel war es von Anfang an, sich während der Fastenzeit mit den eigenen Gewohnheiten und Wertvorstellungen auseinanderzusetzen, sie kritisch zu hinterfragen und sie im Fall auch zu ändern. Der „Aktion Verzicht“ haben sich von Jahr zu Jahr mehr Institutionen, Einrichtungen und Vereine angeschlossen, heuer sind es insgesamt 61. Die „Aktion Verzicht 2018“ beginnt am Aschermittwoch, dem 14. Februar, und endet am Karsamstag, dem 31. März. Die Mitmach-Angebote werden heuer wieder über Facebook gepostet und sollen von möglichst vielen geteilt werden. Wer die Mitmach-Tipps via E-Mail empfangen möchte, kann sich Anfang Februar über die Adresse machmit@youngcaritas.bz.it dafür anmelden. Gleichzeitig wird aber auch wie gewohnt über Plakate, Radio und Inserate auf die Aktion aufmerksam gemacht und es werden verschiedene Mitmach-Initiativen angeboten. Neu aufgelegt werden 2018 Postkarten, die zum Mitmachen mit anderen geteilt werden können. Renata Plattner


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Hilfe bei Not- und Krisensituationen

Familienberatungsstelle Meran Die Familienberatung fabe bietet in der Außenstelle Meran seit nun 40 Jahren eine nicht mehr wegzudenkende Unterstützung für Familien, Eltern, Paare, Erwachsene, Kinder und Jugendliche an. Der Hauptsitz der Familienberatung fabe ist in Bozen. Die Außenstellen befinden sich in: Bozen, St. Ulrich, Bruneck und Schlanders. Die Beratungsstelle besteht in Meran seit 1977 und erlebt seither einen wachsenden Zustrom von Menschen in verschiedenen Not- und Krisensituationen. Mittlerweile betreut ein Team von PsychologInnen und PsychotherapeutInnen die diversen Anfragen. Es wenden sich Familien, Eltern in Bezug auf ihre Kinder, Paare, Erwachsene und Jugendliche in verschiedensten herausfordernden Lebenssituationen an die Familienberatung fabe. Die qualifizierten Fachkräfte für Psychologische Beratung und Psychotherapie bieten Paaren Unterstützung bei Beziehungsproblemen, bei Schwierigkeiten in der Kommunikation, bei Problemen in der Sexualität, bei der

Gestaltung eines gemeinsamen Lebensprojektes, in Trennungssituationen oder bei der Neuorientierung nach einer Trennung an. Familien werden von den PsychologInnen und PsychotherapeutInnen bei familiären Konflikten oder Schwierigkeiten mit der Ursprungsfamilie unterstützt. Eltern können Hilfe in Erziehungsfragen und bei Problemen mit ihrem Kind oder Jugendlichen bekommen. Die Familienberatung fabe bietet auch Unterstützung in Lebenskrisen, bei Übergängen in eine neue Lebensphase, bei Problemen am Arbeitsplatz, bei Burnout, psychischen Problemen wie Ängsten, Depression, Zwänge, bei erlebter Gewalt und Erfahrungen von sexuellem Missbrauch oder anderen traumatischen Erlebnissen (z.B. Tod, schwere Krankheit in der Familie). Kinder und Jugendliche werden von den PsychologInnen und PsychotherapeutInnen der Familienberatung fabe bei auffälligem Verhalten in der Schule oder anderen Kontexten, intelligenzunabhängigen Leistungsschwierigkeiten, Konzentrationsstörungen und Hyperaktivität, psychosomatischen Beschwerden (z.B. Einnässen und Bauchschmerzen), Ängsten, Zwängen, traumatischen Erlebnissen (z.B. Gewalt und sexuellem Missbrauch), sozialem Rückzug, Problemen mit Gleich-

BaustoffeBaumaterialien - Fertigbeton

altrigen und Mobbing, Schulverweigerung und -abbruch, Schüchternheit, Gehemmtheit, Aggression, Trennung der Eltern, Identitätssuche und Ablösung von der Familie in der Phase des Erwachsenwerdens unterstützt. Außerdem bietet die Familienberatung fabe in Meran Gruppen zum Thema „Trennung und Scheidung“ für Erwachsene und Kinder, eine Kindergruppe zur Übung des Sozialverhaltens und Entspannungstraining für Kinder an. Ebenso bietet die Familienberatung fabe Familienmediationen und eine einmalige kostenlose Rechtsberatung an. Die Angebote der Familienberatung fabe sind für die Unterstützung suchenden Klienten kostenlos. Die Familienberatungsstelle fabe wird zu einem großen Teil über den Sanitätsbetrieb und die Sozialdienste finanziert. Seit 2017 gibt es noch eine Projektfinanzierung seitens der Familienagentur. Allerdings reichen die öffentlichen Mittel nicht aus um eine qualitativ hochwertige Unterstützung zu garantieren und daher ist der NoProfit Verein Ehe- und Erziehungsberatung Südtirol auch auf Spenden angewiesen. Der Verein ist auch Träger des anonymen Elterntelefons: 800892892 www.familienberatung.it Elisabeth Rechenmacher

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Die Firmenleitung und ihre Mitarbeiter bedanken sich bei allen Kunden für die gute Zusammenarbeit und das erwiesene Vertrauen. Wir wünschen allen ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Familie Gufler

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Schulen & Bibliotheken

Besuch des Schokokoffers in der Grundschule Rabenstein

Grundschule Rabenstein

Feier am 22. Oktober

Schokokoffer

50 Jahre Bibliothek Rabenstein

Als wir in die Schule gingen, war eine Frau namens Verena von der OEW in Brixen gekommen. Sie zeigte uns, wie man Schokolade macht und wo Kakaobohnen herkommen. Wir durften sehen, wie Kakaobohnen von innen ausschauen. Wir durften Kakaobohnen probieren. Verena hat uns gezeigt, aus welchen Zutaten weiße Schokolade besteht. In weißer Schokolade ist Kakaobutter, Zucker und Milch. Wir durften auch die Kakaobutter probieren, die wie Labello schmeckte. Später machten wir bittere Schokolade, wir konnten Kakaobohnen rösten, schälen und in den Mixer geben. Wir mixten die Kakaobohnen, bis sie wie Sand waren, dann schmolzen wir Butter. Die gemixten Kakaobohnen gaben wir in die geschmolzene Butter und den Zucker mixten wir zu Staubzucker. Schließlich gaben wir den Staubzucker auch in die Pfanne und rührten die Masse um. Die Masse schütteten wir in Schokoladeformen und stellten sie vor das Schulhaus in die Kälte, dass die Schokolade hart wird. Während wir warteten, spielten wir zwei Varianten „Reise zur Elfenbeinküste“. Nach einer halben Stunde war die Schokolade hart und wir konnten probieren. Sie schmeckte etwas bitter und war sandig, aber sie war sehr lecker und hat allen geschmeckt. Wir durften unsere Schokolade mit gekaufter Schokolade vergleichen, unsere Schokolade hat besser geschmeckt. Es hat uns allen gut gefallen und wir haben viel gelernt. Sofia Pfitscher

Ja, vor 50 Jahren gab es bereits eine Bibliothek in Rabenstein. Genannt wurde sie damals „Kath. Volksbücherei“ und Pfarrer Alois Stofner bemühte sich, den damals über 300 Einwohnern etwas zum Lesen zu bieten. Über 200 Bücher scheinen in der Jahresmeldung von 1967 auf. Die Bücher waren in einem größeren Kasten im Pfarrsaal – Widum untergebracht. Die Ausleihe übernahm damals der Pfarrer selber – natürlich nach dem Gottesdienst. Mit kleinen Beiträgen mussten sich die Pfarrer im Laufe der Jahre begnügen. 1976 gab es Feier am 22. Oktober in der Bibliothek Rabenstein

einen Landesbeitrag von 50.000 £. Als Pfarrer Franz Künig 1982 die Arbeit in der Bibliothek anpackte, kam alles so richtig in Schwung. Er suchte an mehreren Stellen um einen Beitrag an und erhöhte den Bestand der Bücher auf über 700 Stück. 1983 kam durch das neue Bibliotheksgesetz die Bibliothek Rabenstein als Zweigstelle zur Bibliothek Moos. Im Herbst 1985 übernahm ich – Waltraud Gatterer – die Bibliothek, nachdem sie ins Schulhaus übersiedelt war. Mehr Geld stand zur Verfügung, Fortbildung für die Mitarbeiter gab es reichlich und so wuchs die Bibliothek. Verschiedene Medien konnten angekauft werden und besonders die Lesefreude der Schüler stieg zusehends. Mit dem Einzug in den neuen, großen Raum im Jahre 2005 konnten die Medien gut präsentiert werden. Bei der Feier am 22. Oktober beteiligte sich die Dorfbevölkerung mit großem Interesse und die Schülerinnen und Schüler frischten die Ansprache mit zwei netten Gedichten auf. Der Bürgermeister Gothard Gufler und die Gemeindereferentin Regina Gufler bedankten sich für die Arbeit in der Bibliothek und ich als Leiterin gab den Dank an die fleißigen Leserinnen und Leser und an die vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die im Laufe der Jahre immer wieder mitgeholfen haben, weiter. Beim Umtrunk umrahmt von Gitarrenund Querflötenklängen tauschten noch alle frühere Erinnerungen an die Bücherei und die Schulzeit aus. Gemeinsam danken wir der Gemeinde Moos für die jährlichen Beiträge und ich als Bibliotheksleiterin warte weiterhin auf fleißige Leserinnen und Leser aus dem Dorf. Waltraud Gatterer


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Die SiegerInnen der Leserallye wurden ermittelt Schüler testen das Bäckerhandwerk

Grundschule Stuls

Leserallye war ein voller Erfolg Jedes Schuljahr begleitet uns das Bibliotheksteam von Stuls mit besonderen Aktionen. Eine davon war die Leserallye durch das Dorf, am 24.Oktober 2017, zum Thema „Märchen“. Die Stationen wurden vom Bibliotheks­ team liebevoll im Wald aufgebaut. Die GrundschülerInnen, in Begleitung der Lehrpersonen und des Bibliotheksteams, machten sich auf den Weg die kniffeligen Quizfragen zu lösen. Mit Bravour beantworteten sie alle gestellten Fragen. In der Bibliothek wurden die Antworten der Gruppen ausgewertet und bei Saft und leckerem Gebäck die SiegerInnen ermittelt. Als Belohnung gab es für jedes Kind ein Märchenbuch. GrundschülerInnen und Lehrpersonen bedanken sich herzlich beim Team der Bibliothek von Stuls. Anna Pflug Eine Station der Leserallye

Einblicke in die Arbeitswelt

MittelschülerInnen schnuppern in die Berufswelt Verschiedenen Handwerkern und Gastronomen über die Schultern schauen, hieß es kürzlich für die MittelschülerInnen in St. Martin. Bei den Betriebsbesuchen erfuhren die Jugendlichen interessante und spannende Berufsinformationen. Welche innovativen Berufe und Ausbildungsmöglichkeiten das Handwerk bietet, schilderte zunächst die lvh-Mitarbeiterin Hannelore Schwabl. Sie erklärte den Schülern den Vorteil einer dualen Aus­ bildung und besprach die Teilnahme von 22 Südtiroler Jugendlichen bei der Weltmeisterschaft der Berufe, die kürzlich in Abu Dhabi stattfand. Anschließend besuchten die Schüler die Bäckerei Kofler und die Tischlereigenossenschaft Passeier – beides Traditions­ betriebe im Passeiertal. Die Tischlerei wird von acht Mitgliedern geführt und beschäftigt rund 27 Mitarbeiter. Dort konnten die wissbegierigen Jugendlichen gleich mehrere Sparten des Handwerks kennenlernen: Sie erfuhren Details über die Wichtigkeit eines guten Verkaufsgespräches mit dem Kunden, erhielten einen Einblick in die komplexe Welt der 3D-Darstellung und der Anfertigung von technischen Zeichnungen. Neben dem Beraten und Planen ist auch das Bestellen der richtigen Materialen eine wichtige Komponente, um zu einem guten Ergebnis zu kommen. So bestaunten die Schüler das hauseigene Holzlager, wo einige Grundhölzer aufbewahrt werden. Natürlich konnten sie auch die Arbeit am Holz selbst

miterleben: In der Werkstatt wurden die Fräse, die Furnierbeschicht- und Schleifmaschine in Gang gebracht. Auch in der Bäckerei gab es wider Erwarten einiges an Technik und Maschinen zu sehen. Außerdem erfuhren die Schüler dabei, wie sorgfältig und genau gearbeitet werden muss, um ein qualitativ hochwertiges Produkt im Verkauf anbieten zu können – was besonders in einem zentralen Ort wie St. Martin ein Muss ist. Die Vorteile einer Ausbildung im Hotelund Gastgewerbe wurden von Anna Ludwig von der Hoteliers- und Gastwirtejugend erörtert. Mit einer Ausbildung im Gastgewerbe steht den Schülern das Tor zur Welt offen. Neben Freundlichkeit und Offenheit sollte man vor allem auch Teamgeist mitbringen. Egal, ob als Koch, Servicefachkraft oder Hotelsekretärin – im Hotel- und Gastgewerbe arbeitet man immer in einem Team. Die Arbeit ist abwechslungsreich und man ist ständig im Kontakt mit Menschen aus verschiedenen Ländern. Je nach Ausbildungsweg kann zwischen der Hotelfachschule, der Berufsfachschule oder einer Lehre entschieden werden. Den Jugendlichen wurde eine Broschüre überreicht, aus der sie die Kontaktdaten der gastgewerblichen Schulen in Südtirol, die unterschiedlichen Ausbildungswege und weitere nützliche Informationen entnehmen können. Am Nachmittag besichtigten rund 40 interessierte Schüler das Sport & Wellness Resort Quellenhof in St. Martin in Passeier, wo sie vom gesamten Team herzlich empfangen wurden. Im Rahmen der Besichtigung konnten sich die Jugendlichen einen hervorragenden Einblick in die Welt der Gastronomie verschaffen und die Berufsbilder in der Praxis näher kennenlernen. Ramona Pranter


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Regressansprüche Dritter bei Brand und Entschädigungsgrenze

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gratulationen

Jahrgang 1937

St. Martin

Rabenstein

Jahrgangsfeier 1937

Gratulation zum 90. Geburtstag

Als wir jung waren dachten wir 80 Jahre zu erreichen, wäre doch ein schönes Alter. Ja, heuer war es nun soweit! 63 waren es, welche 1937 geboren sind. Zum Jahrgangs­treffen kamen 20, 17 sind verstorben, manche konnten aus Gesundheitsgründen nicht dabei sein, andere hatten einfach keine Lust mitzufeiern. Wir trafen uns in der Pfarrkirche von St. Martin, wo Jahrgangskollege Hochw. Herr Michael Pirpamer mit uns die hl. Messe feierte und uns mit besinnlichen und aufmunternden Worten in den Tag geleitete. Nach einem kleinen Umtrunk bei Karl und Hilde, kehrten wir beim Hotel „Jager Hans“ zu Mittag ein. Wir verbrachten den Nachmittag mit Plaudern und Karten spielen, umrahmt von der Hintergrundmusik unseres Jahrgangskollegen Vittorio Girotto und dem Begleiter Hans Pöll mit der Gitarre. In der Hoffnung uns bald gesund wieder zu sehen, verabschiedeten wir uns nicht allzu spät. Mathilde Zöggeler Pichler

Erich Etschmann feierte kürzlich seinen 90. Geburtstag. Zu diesem Anlass halten wir kurz inne und schauen etwas zurück. Geboren wurde er am 24. November 1927 als ältester von 7 Kindern am Joseppnerhof in Rabenstein. Die Zeiten waren damals hart und in seiner Jugendzeit ging gerade der 2. Weltkrieg zu Ende und Erich beteiligte sich noch kurz bei den Partisanen in Ulten. In den Nachkriegsjahren erkannte auch er, dass der kleine Hof nicht ausreichte, eine Familie zu ernähren. Arbeit im Tal gab es kaum und so zog es ihn in die Ferne – großteils nach Deutschland, wo er als selbständiger Unternehmer im Bereich Holzarbeit seinen Lebensunterhalt verdiente. Viele Rabensteiner lockte er zu sich nach Deutschland, die

Erich Etschmann

dort Arbeit fanden und Geld verdienen konnten. Den Hof zu Hause verpachtete er an die umliegenden Bauern. Hier in Rabenstein besaß er eines der ersten Autos, mit dem er viele Jahre ohne Führerschein unterwegs war. Für Sport konnte er auch begeistert werden. Er war ein geschickter Ranggler. 1959 heiratete er Cäcilia Ennemoser und bald durften beide mit ihren drei Töchtern ihren Stolz haben. Erich war durch seine Arbeit viel unterwegs und so folgten ihm ab und zu seine Frau und die Töchter, die die Holzarbeiter verpflegten. Erich kann sich noch genau erinnern, wie er in Ratschings beim Aufbau des 1. Liftes mit der Seilwinde kräftig mitgeholfen hat. Auch beim Bau unserer 1. Dorfbrücke war seine Arbeit mit der Seilwinde unentbehrlich. 1979 kam er zurück nach Rabenstein und verdiente als Fabriksarbeiter in der Hoppe seinen Unterhalt. 1992 trat er in den Ruhestand und baute in den nächsten Jahren einen neuen Stall mit Stadel auf. Nun widmete er seine Zeit der Arbeit auf dem Hof. Seine Frau verstarb vor einigen Jahren und nun kümmern sich seine beiden Töchter Regina und Rosa fürsorglich um ihn. Inzwischen ist sein Geburtshaus neu aufgestellt worden und Erich fühlt sich zu Hause wie früher. Täglich begibt er sich mit seinen beiden Krücken in den Stall und verrichtet dort die eine und andere Arbeit. Seine Familie und auch die ganze Pfarrei wünscht ihm noch einige gesunde Jahre und Gottes Segen im Kreise seiner Lieben. Waltraud Gatterer

Geburten vom 4. 10. bis 4. 12. 2017 Gemeinde St. Martin 16. 10. 2017 Ellen Hofer, Steinachweg 31. 10. 2017 Maylin Pichler, Ritterweg 21. 11. 2017 Annika Pixner, Saltaus 22. 11. 2017 Sophia Karlegger, Angerweg 23. 11. 2017 Andreas Kofler, Angerweg 24. 11. 2017 Samuel Ennemoser, Steinachweg 28. 11. 2017 Katharina Karlegger, Quellenhof Gemeinde St. Leonhard 14. 10. 2017 Lisa Holzer, Stickl 16. 10. 2017 Leonie Pixner, Walten 16. 10. 2017 Jörg Wilhelm, Carl-Graf-Fuchs-Str. 1. 11. 2017 Laura Burgmann, Im Steinanger 21. 11. 2017 Hanna Haller, Jaufenstraße Gemeinde Moos 5. 11. 2017 Sara Hofer, Dorf 5. 11. 2017 Christoph Pamer, Platt 10. 11. 2017 Tobias Schweigl, Ulfas 3. 12. 2017 Aaron Ganterer, Pfelders 4. 12. 2017 Nick Unterthurner, Pill


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sport Reiten für Kinder

Pferdetag in St.Martin Was gibt es Schöneres, als leuchtende, sich freuende Kinderaugen? Für zahlreiche strahlende Kinder und nicht weniger zufriedene Eltern und Großeltern sorgten am Martinstag einige Haflingerpferde auf dem Festplatz in St. Martin. Organisiert vom Haflinger Pferdezuchtverein Passeier fand in diesem Jahr erstmals ein Pferdetag mit Reiten für Kinder statt. Die Pferde starteten mit ihren Reitern in St. Leonhard und trafen gegen die Mittagszeit in St. Martin ein, wo schon viele Kinder geduldig warteten, um endlich auf dem Rücken der braven und ruhigen Haflinger ein paar Runden zu drehen. Bei wärmenden Getränken verbrachten die Anwesenden einen schönen Tag auf dem Martiner Festplatz. Der Pferdezuchtverein Passeier bedankt sich an dieser Stelle für die gute Aufnahme und ist erfreut, dass die Veranstaltung auf so großes Interesse gestoßen ist.

Kinder konnten am Martinstag Haflingerpferde auf dem Festplatz in St. Martin reiten Foto: Alfred Pöhl

Ein Dank gebührt auch unseren Mitgliedern, welche die Vorbereitungsarbeiten trafen, jenen die sich mit ihren Pferden zur Verfügung gestellt haben und allen, die durch ihre Anwesenheit die Veranstaltung bereichert haben. Margit Schiefer


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Die Preisträger bei der Südtiroler Meisterschaft in Pfunders, darunter 11 Passeirer Ranggler

Psairer Ranggler

Eine erfolgreiche Ranggelsaison geht zu Ende Die Passeirer Ranggler zeigten sich auch heuer wieder von ihrer besten Seite, nahmen an 26 Wettkämpfen in Bayern, Salzburg, Tirol und Südtirol teil, erkämpften sich dabei 193 Podestplätze und legten um die 7.500 km zurück. Es wurden 60 Stunden Training abgehalten und 5 Ranggelturniere in Passeier (2x Haselstaude, St. Martin – Festplatz, Pfelders und St. Leonhard) organisiert.

Hier die größten Erfolge der Passeirer Ranggler in der heurigen Saison: >> Devid Fiegl aus Kalmtal und Fabian Hofer aus Pfelders gewinnen das legendäre Ranggeln am Hundstoa in den Altersklassen bis 6 und bis 10 Jahren. >> Benjamin Pichler aus St. Martin wird in der Seniorenklasse Landesmeister, Südtirolcup-Gesamtsieger und sechster in der Alpencup-Gesamtwertung. >> 5 von 6 möglichen Landesmeistertiteln gehen ins Passeiertal. >> Die Passeirer Ranggler holen sich in 6 von 7 Kategorien den 1. Platz bei der Südtirolcup-Gesamtwertung. >> Fabian Hofer musste in der Ranggel­ saison 2017 nur zwei Niederlagen hinnehmen. Alle anderen Turniere konnte das Ausnahmetalent aus Pfelders für sich entscheiden und war somit auch

international der erfolgreichste Ranggler in der Altersklasse bis 10 Jahren. In der Vereinswertung siegte Passeier mit 632 Punkten, das sind weit mehr Punkte wie alle anderen Südtiroler Vereine zusammen erzielt haben. 1. Ranggelverein Passeier: 632 Punkte 2. Ranggelverein Ahrntal: 236 Punkte 3. Ranggelverein Rodeneck: 111,5 Punkte 4. Ranggelverein Terenten: 46 Punkte Gratulation allen Passeirer Rangglern, Trainern, Funktionären und freiwilligen Helfern für die erfolgreiche und gelungene Wettkampfsaison 2017. Nach einer dreimonatigen Pause beginnen wir am 12. Jänner wieder mit dem Training. Für nähere Informationen wenden Sie sich bitte an folgende Nummer: 3478010119 (Auer Erich) Benjamin Pichler

Wir sagen:

Danke! Wir möchten dieses Jubiläum zum Anlass nehmen, uns für die langjährige Treue und das entgegengebrachte Vertrauen unserer Kunden recht herzlich zu bedanken. Wir freuen uns auch in Zukunft Ihr kompetenter und zuverlässiger Partner zu sein.

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Verlosung der vielen tollen Sachpreise an die TeilnehmerInnen Fotos: Benjamin Pfitscher

Sportarena

Kraxlnocht: Die Nacht, in der die Kletterhalle zum Leben erwacht! Dieses Jahr war der 8. Dezember, der Tag an dem die alljährliche „Kraxlnocht“ stattfand. Dabei handelt es sich um einen Fun-Kletterbewerb am Abend, an dem sich Kletterer ab 14 Jahren beteiligen können. Wie bei allen Spaß-Bewerben ist auch bei der „Kraxlnocht“ jeder sein eigener Schiedsrichter. Im Mittelpunkt stehen dabei das Miteinander und der Spaß beim gemeinsamen Probieren der Boulder­ probleme. Mit genau 100 Teilnehmern wurde bei der diesjährigen, der 4. „Kraxlnocht“, ein neuer Besucherrekord erzielt und unterstreicht dadurch die Beliebtheit dieser Veranstaltung. Insgesamt gab es 31 neu gebaute Boulder in den verschiedensten Schwierigkeitsstufen, wobei der HighBoulder im Seilkletterbereich sicherlich das Highlight darstellte. Dank DJPat war auch für die musikalische Umrahmung bestens gesorgt. Zusätzlich sorgte die Beleuchtung für eine angenehme Stimmung. Das übliche Licht der Kletterhalle wurde gänzlich ausgeschaltet und durch Weihnachtsbeleuchtung und bunte Scheinwerfer ersetzt. Einen weiteren Höhepunkt stellte die Verlosung der vielen tollen Sachpreise dar, wofür wir uns bei unseren Sponsoren

herzlich bedanken. Auch das Startgeschenk, das heuer aus einem holzgefertigten Speckbrettl mit dem Aufdruck „Kraxlnocht“ sowie einem Credit-Gutschein bestand, fand bei den Kletterern großen Anklang. Dieser Abend wäre jedoch nicht so reibungslos verlaufen, hätten nicht wieder zahlreiche freiwillige Helfer mitgewirkt und ihr Bestes gegeben. Alles in allem lässt sich aber sagen, dass die „Kraxlnocht“ jedes Jahr eines der Im Mittelpunkt stehen das Miteinander und der Spaß

schönsten Kletterevents darstellt und wir uns schon auf die nächstjährige Ausgabe freuen. In der Zwischenzeit sind wir beim Planen der großen Events im Sommer: dem „Boulderfest“ und der „Kraxltoge“. Auf diesem Weg möchten wir alle Kletterbegeisterten zu diesen Veranstaltungen einladen und freuen uns auf ein weiteres ereignisreiches Kletterjahr. Edith Kofler


39  Passeirer Blatt – nr. 144, Dezember 2017

Vorankündigungen >  50. Südtiroler Meisterschaft – Watten Termin: 26. Dezember, beim Gasthof Lanthaler in Moos mit 256 Einzeleinsätzen, organisiert von der Freiw. Feuerwehr. Mit jedem Einsatz nimmt man diesmal automatisch an der Verlosung eines Preises im Wert von 500 Euro teil! Voranmeldung und Infos unter www.ffmoos.it >  Eisturm Rabenstein Die Eröffnung des Eisturm Rabenstein erfolgt traditionsgemäß am 26. Dezember, also am Stefanstag. Saisoneröffnung mit dem Bubble-Soccer-Turnier Auch heuer wird aus diesem Anlass ein Bubble-Soccer-Turnier ausgetragen, zu dem alle interessierten Freizeitkicker herzlich eingeladen sind. Anmeldungen sind noch bis zum 20. Dezember möglich. Alle Infos zum Turnier: wwweisklettern.it Bauernmeisterschaft: am 14. Jänner 2018 Eiskletter-Weltcup: am 26./27. Jänner 2018 >  50. Italienmeisterschaft im Rennrodeln auf Naturbahn 27./28. 12. 2017 Programm Mittwoch, 27. 12. 2017 1. Trainingslauf Doppelsitzer: 9 Uhr 1. T rainingslauf Damen und Herren: anschließend 2. Trainingslauf Damen und Herren: 11 Uhr 2. Trainingslauf Doppelsitzer: 13 Uhr Eröffnungsfeier im Zielgelände: 14 Uhr Donnerstag, 28. 12. 2017 1. Wertungslauf Doppelsitzer: 9.30 Uhr 2. Wertungslauf Doppelsitzer: 10 Uhr 1. W ertungslauf Damen und Herren: anschließend 2. Wertungslauf Damen und Herren: 12 Uhr Siegerehrung im Zielgelände: 14 Uhr

> Weihnachtsskikurs Der ASC Passeier – Sektion Ski veranstaltet auch heuer wieder einen Weihnachtsskikurs für Kinder (Jg. 2013 und älter) von Mittwoch, 27. Dezember bis Freitag, 5. Jänner (an Silvester und Neujahr ist frei) jeweils von 14–16 Uhr. Treffpunkt: 27. Dezember um 13.30 Uhr beim Gampenlift in Pfelders. Anmeldung bis 23. Dezember bei Thomas Gufler – Skiverleih Pfelders, Tel./Fax 0473 646768 oder 340 3910059. Kosten: Liftkarte für 8 Tage: € 83 (Kinder bis 8 Jahren / Jg.2010 und jünger gehen frei) Kurs: € 85; > Kinderschikurs Am Samstag, den 13. 1. beginnt der Schikurs für 7 Samstage in Folge mit Abschlussrennen. Schikurs ohne Liftkarte € 85, mit Liftkarte € 150, € 5 Aufpreis wegen Karte. Info und Anmeldung bei der Schischule Pfelders – Tel. 334 7155989 > Schnupperskikurse immer sonntags, 7., 14., 21. und 28. Jänner, Skikurs von 11 – 13 Uhr. Info Skischule Pfelders Tel. 334 7155989. >  Selbstgemachtes und Gebrauchtes Der KFS Stuls organisiert am Samstag, den 13. 1. 2018, einen Neu- und Gebrauchtmarkt im Bürgersaal Stuls. Ob Baby- und Kindersachen, Faschingskostüme, Schuhe, Erwachsenenkleidung oder Sonstiges, das nicht mehr gebraucht wird, kann bei einem eigenen Stand zum Verkauf angeboten werden. Aber auch neue handgefertigte Produkte können bei uns angeboten werden. Bei Interesse oder für weitere Informationen meldet euch bei Franziska, Tel. 389 2394919 >  KVW St. Martin: Erste-Hilfe-Kurs Am Samstag, den 13. 1. 2018, von 14 bis 18 Uhr wird im Dorfhaus ein Erste-Hilfe-Kurs für Kleinkinder und Säuglinge organisiert. Kosten 40 Euro. Anmeldung und Infos bei Evi – Tel. 335 7311152 (ab 14 Uhr).

>  Musikschule – Woche der Offenen Tür, vom 5. bis 9. Februar 2018, 14 bis 18 Uhr (Unsinniger ausgenommen) >  Musikschule – Einschreibungen (Schuljahr 2017/18) vom 5. bis 15. März 2017, Mo, Mi, Do, 14 bis 17 Uhr (telefonische Anmeldungen sind nicht möglich!) St. Leonhard – Kirchweg 32 Tel. 0473 656 717 >  Mårtiner Faschingsumzug Das Komitee vom Mårtiner Faschingsumzug teilt mit, dass der Mårtiner Faschingsumzug am Samstag, 10. 2. 2018, stattfinden wird. Alle Vereine, Verbände und Privatgruppen sind zur Teilnahme eingeladen. Anmeldungen werden ab sofort entgegengenommen unter Tel. 347 8201496 > Trachtentauschmarkt Der Bezirksbäuerinnenrat Meran organisiert im Februar 2018 einen Trachtentauschmarkt in Riffian. Trachten und Trachtenteile aus dem gesamten Bezirk können getauscht und/ oder verkauft werden. Modische Trachten, Oktoberfestdirndln usw. werden nicht zugelassen. Wir bitten alle, die eine Tracht oder Teile davon in den Schränken haben, und diese nicht mehr tragen, hervorzuholen, damit sie ihrem eigentlichen Zweck, nämlich getragen zu werden, zugeführt werden können. Infos bei Bezirksbäuerin Waltraud Pixner, Tel. 340 7432398 oder Iris Zipperle, Tel. 338 5200517. >  Anmeldung – 38. Ötztaler Radmarathon am 2.9.2018 Vom 1.2. bis 28.2.2018 können sich alle Radfans, die beim Ötztaler Radmarathon 2018 mitfahren wollen online registrieren. Es besteht die Möglichkeit zur Einzel­ anmeldung, Minigruppenanmeldung (2 – 4 Teilnehmer) oder Teamanmeldung (5 – 35 Teilnehmer). www.oetztaler-radmarathon.com

Termine & Veranstaltungen können per E-Mail (passeirerblatt@passeier.it) mitgeteilt werden


Öffnungszeiten moos Gemeindeamt: Mo – Fr, 8 – 12 Uhr; Di, 14.30 – 18 Uhr; Sa geschlossen, T 0473 643 535 Minirecyclinghof Moos: Fr, 9 – 10 Uhr; Pfelders: Mi, 14 – 15 Uhr; Platt: Mi und 1. Sa/Monat, 8 – 9 Uhr; Stuls: Mi und 1. Sa/Monat, 10 – 11 Uhr; Rabenstein: 1. und 3. Mo/Monat, 10 – 11 Uhr; Rabenstein (Saltnuss – rotes Haus): jeden 1. Mo/Monat, 9 – 9.45 Uhr Rest- und Biomüllsammlung: Dienstag: Moos, Platt, Pfelders (Dorf), Stuls wöchentlich; Rabenstein, Pill bzw. Sportplatz Sand, Ulfas jede 2. Woche Bibliothek Moos: Di, 9.30 – 10.30 Uhr; Mi, 14.3 – 16.30 Uhr; Do, 16.30 – 18.30 Uhr; So, 11 – 12 Uhr Bibliothek Platt: Di, 9 – 11 Uhr; Mi, 16 – 17 Uhr, Fr, 15 – 16.30 Uhr; Sa oder So nach Gottesdienst Bibliothek Pfelders: Fr, 17 – 18 Uhr Bibliothek Rabenstein: Sa oder So nach Gottesdienst Bibliothek Stuls: Mo, 14 – 16 Uhr Arztpraxis Dr. Beccarello: Mo, Do, Fr, 8 – 12 Uhr; Di, 10 – 12 Uhr, 16 – 18.30 Uhr; Mi, 16 – 18.30 Uhr; T 0473 643 689 Apotheke RAM: Mo 10 – 12; Mi 16 – 18.30 Uhr; Do 9 – 12 Uhr; T 0473 643 689 Eltern-Kind-Beratung Moos: Mittwoch 9 – 10.30 Uhr Ambulatorium Krankenpflegedienst Moos: Donnerstag 10 – 10.30 Uhr (ohne Vormerkung) st. leonhard Gemeindeamt: Mo – Fr, 8 – 12 Uhr; Di, 14.30 – 17.30 Uhr; Sa, 9 – 11 Uhr, T 0473 656 113 Minirecyclinghof: Fr, 8.30 – 10 Uhr, Sa, 7.30 – 9 Uhr; Walten: Mo, 17.30 – 18.30 Uhr Restmüllsammlung: Di; Walten, Schweinsteg, Prantach, Mörre, Glaiten, jeden 2. Di; Biomüllsammlung: Mittwoch Öffentliche Bibliothek: Mo, Mi, Fr, 9 – 12 Uhr; Mo, Di, Do, Fr, 15 – 18 Uhr Bibliothek Walten: Di, 16 – 17 Uhr Arztpraxis Dr. v. Sölder: Mo, Mi, Do, Fr, 8 – 12 Uhr; Di, 15 – 19 Uhr; T 0473 656 656 Arztpraxis Dr. Zuegg: Mo – Fr, 8 – 12 Uhr; Mo, Do, 15.30 – 16.30 Uhr ohne Vormerk.; T 0473 656 633 Kinderarztpraxis Dr.in Weger: Mo, Fr, 9.15 – 12.30 Uhr; Mi, 9.30 – 12 Uhr; Di, Do, 15 – 18 Uhr; T 0473 656 266 Apotheke RAM: Mo – Fr, 8 – 12.30, 15.30 – 19 Uhr; Sa, 8 – 12.30 Uhr; T 0473 656 146 SportArena: täglich von 10 – 23 Uhr; Dienstag: Ruhetag st. martin Gemeindeamt: Mo – Fr, 8 – 12.30 Uhr; Donnerstag, 15 – 17.30 Uhr, T 0473 499 300 Minirecyclinghof: St. Martin: Sa, 8 – 10 Uhr, Freitag geschlossen; Saltaus: Fr, 8.30 – 9.30 Uhr Restmüllsammlung: Montag; Matatz, Breiteben, Kalmtal, jeden 2. Montag Biomüllsammlung: Mittwoch Öff. Bibliothek: Mo, Mi, Sa, 9 – 12 Uhr; Di, 14 – 17 Uhr, Mi, Do, Fr, 15 – 18 Uhr Arztpraxis Dr. Innerhofer: Mo – Fr, 8 – 12 Uhr; T 0473 641 207 Arztpraxis Dr. Dubis: Mo – Do, 9 – 12 Uhr; Fr 15 – 18 Uhr; T 0473 650 167 Apotheke Mercurius: Mo, Mi, Do, Fr, 8 – 12.30, 15 – 18.30 Uhr; Di, 8 – 12.30 Uhr; Sa, 8 – 12 Uhr, T 0473 650 011 Elternberatung Garberweg: Do, 8 – 12 Uhr, T 0473 650 780 Krankenpflegeambulatorium Garberweg: Di, Fr, 8 – 10 Uhr Jugendtreff: Di – Fr, 11 – 12 Uhr; Di und Do, 17.30 – 19.30 Uhr; T 392 5327295 sprengelsitz passeier Verwaltungsdienst: Mo, Di, Fr, 8 – 11 Uhr; Mi, 9 – 12 Uhr; Do, 9 – 12 u. 14 – 15.30 Uhr; T 0473 659 500 Sozialsprengel: Di – Do, 8.30 – 12 Uhr, 14.30 – 16.30 Uhr; Mi, 8.30 – 12 Uhr; T 0473 659 018, T 0473 659 263, T 0473 659 264; Dienst für Pflegeeinstufung: T 848 800 277, Anlaufstelle Pflege- und Betreuungsangebote: Di, Do, 9 – 11 Uhr; T 0473 659 266, ohne Vormerk. Blutabnahme: Mi, Do, 7.15 – 8.45 Uhr, ohne Vormerkung Krankenpflegeambulatorium: Mo, Di, Fr, 8 – 11 Uhr; Mi, Do, 9.30 – 11 Uhr Elternberatung: Di, 8 – 12 Uhr; T 0473 659 518 Diätdienst: Mi, 8 – 16 Uhr, Fr, 8 – 12 Uhr; T 0473 659 520 Dienst für Abhängigkeitserkrankungen: jeden 2. und 4. Di/Monat, 14 – 16.30 Uhr, Vormerkung T 0473 443 299; Zahnarztambulatorium: Vormerkung T 0473 264 000 Rehabilitationsdienst: Mo – Fr, 8 – 12.30 Uhr, 13.30 – 16 Uhr; T 0473 659 533 Hautarzt: jed. 1. + 3. Mi/Monat, 9 – 13 u. 14 – 18 Uhr, Vormerkung mit ärztl. Verschreibung: T 0473 264 000; Invalidenbetreuung: Vormerkung in Meran, T 0473 264 712 Hauspflegedienst: Vormerkung Mo – Fr, 8 – 10 Uhr; T 0473 659 019 Jugendbüro Passeier: Mo – Fr, M 393 0954681

Aus den Gemeinden Moos, St. Leonhard und St. Martin Termine & Veranstaltungen dezember 26. 50. Südtiroler Meisterschaft Watten, Gasthof Lanthaler, Moos 26. Eröffnung Eisturm Rabenstein 26. Tag der Jugend, Vereinssaal St. Martin [Pfarrei] 27. Weihnachtsskikurs, Pfelders [ASC Passeier] 27./28. 50. Italienmeisterschaft im Rennrodeln, Platt/Bergkristall [Rodelverein Passeier Raiffeisen] 28. Liechtr’zeit: Lichterwanderung mit Umtrunk und Musik 31. Liechtr’zeit: Zommstien und Silvesterfeuerwerk Jänner 6. Christbaumweitwurf, Dorfhaus St. Martin [Jugendtreff] 13. Neu- und Gebrauchtmarkt im Bürgersaal Stuls [KFS] 13. Erste-Hilfe-Kurs für Kleinkinder und Säuglinge, Dorfhaus St. Martin [KVW] 13. Goaser-Ball, Vereinssaal St. Martin [Goaser-Verein] 14. Psairer Bauernmeisterschaft [Eisturm Rabenstein] 20. Jubiläumskonzert „20 Jahre Young Voices“, Vereinshaus St. Leonhard, 20 Uhr 26./27. Eiskletter-Weltcup [Eisturm Rabenstein] februar 1. Registrierung Ötztaler Radmarathon 2018, bis 28. Februar 2. Redaktionsschluss Passeirer Blatt 5. Vortrag „Heilung aus naturheilkundlicher Sicht“, Schwienbacher Bernadette, Vereinssaal St. Martin 5. – 9. Woche der Offenen Tür [Musikschule] 10. Mårtiner Faschingsumzug 15. Kabarett, Vereinssaal St. Martin [Liederszene Südtirol] 20. Schulungsbeginn Evviva, Sprengelsitz St. Leonhard märz 5. – 15. Einschreibungen Schuljahr 2017/18 [Musikschule] 15. MuseumPasseier öffnet, Sandhof St. Leonhard 30. Redaktionsschluss Passeirer Blatt

recyclinghof passeier (mörre) Dienstag, Donnerstag, 14 – 17 Uhr; Samstag, 8 – 11 Uhr

Termine & Veranstaltungen können per Telefon (T 0473 656 239) und per E-Mail (passeirerblatt@passeier.it) mitgeteilt werden


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