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Passeirer Blatt
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Mitteilungen und Nachrichten aus Moos, St. Leonhard und St. Martin August 2017
August 2017 nr. 142 · 31. jAhrgAng
Radfahren mit Respekt Sepp Haller mit der historischen Mårtiner Standschützenfahne auf der Pfandleralm, 1959
inhalt 3 Gemeinden 9 Kultur & Gesellschaft 18 Natur & umwelt 19 vereine & verbände 21 gesundheit & Soziales 24 Schulen & Bibliotheken 26 Sport 31 Vorankündigungen
Respect-Kampagne der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt
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Die neuen Hinweisschilder auf den Radrouten des Burggrafenamtes, um vor allem die Radfahrer, aber auch alle anderen Nutzer, auf verschiedene Verkehrsregeln und Gefahren aufmerksam zu machen
Respect-Kampagne
Radfahren mit Respekt Radfahren wird immer beliebter. Seit Jahren boomt in Südtirol der Radtourismus. Viele Einheimische nutzen die Radwege um zur Arbeit zu fahren. Auch in der Freizeit wird das Radfahren für Einheimische und Touristen durch das attraktive Radwegenetz in Südtirol immer mehr zum Volkssport.
Impressum
Erscheint zweimonatlich. Eingetragen beim Landesgericht Bozen mit Dekret Nr. 11/87 vom 29. 5. 1987. Eigentümer und Herausgeber: Gemeinden Moos, St. Leonhard und St. Martin in Passeier; vertreten durch den Bürgermeister von St. Leonhard, Konrad Pfitscher – Kohlstatt 72, St. Leonhard in Passeier. Verantwortlich im Sinne des Pressegesetzes: Ulrich Mayer. Redaktion: Kurt Gufler, Rosmarie Pamer, Heinrich Hofer, Siglinde Jaitner, Arnold Rinner, Karl Lanthaler – Kohlstatt 72, St. Leonhard in Passeier. Korrektur: Ernst Rinner, Kurt Gufler. Produktion und Druck: verlag.Passeier. Artikel können bei allen Redaktionsmitgliedern und bei design.buero in St. Martin (Dorfstraße 14) abgegeben werden und müssen mit dem Namen und der Telefonnummer des Verfassers oder der Verfasserin versehen sein. Werbebeiträge nur bei Arnold Marth, Papier Profi, St. Leonhard. Redaktionsschluss: 6. Oktober, 1. Dezember E-Mail: passeirerblatt@passeier.it www.passeirer-blatt.it
Die Radrouten werden somit immer voller und ein respektvolles Miteinander ist deshalb von besonderer Wichtigkeit. Herr Franz Egger, Referent der Radwege der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt, hat die Kampagne Respect, welche alle Radfahrer und Nutzer der Radrouten zu mehr gegenseitiger Rücksichtnahme aufruft, ins Leben gerufen. Auch Herr Guido Svaldi, Ratsmitglied der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt, betont, dass Radrouten Wege mit Mehrfachnutzung sind und die Radfahrer sich diese Wege daher mit anderen Verkehrsteilnehmern wie Fußgänger, Traktoren usw. mit besonderer Vorsicht teilen müssen. Damit das Radfahren auch weiterhin sicher und angenehm bleibt, ist es notwendig, einige Regeln beim Befahren der Radrouten zu beachten. Im Rahmen der Kampagne Respect wurde deshalb ein Folder mit wichtigen Verhaltenstipps für den Radfahrer zusammengestellt. Begleitend zur Sensibilisierungskampagne werden außerdem auch Hinweisschilder auf den Radrouten des Burggrafenamtes aufgestellt, um vor allem die Radfahrer, aber auch alle anderen Nutzer, auf verschiedene Verkehrsregeln und Gefahren aufmerksam zu machen. Es wird auf die wichtigsten Verkehrsregeln wie rechts fahren, hintereinander fahren, mit aus reichendem Abstand zum Wegrand fahren sowie das Signalisieren der eigenen Absichten mit Handzeichen hingewiesen. Am Radweg Passeier ist das Reiten ausnahmsweise erlaubt. Auf dieser Route sind deshalb auch Pferde anzutreffen.
Außerdem sind auch autorisierte Fahrzeuge auf den Radrouten unterwegs, wie zum Beispiel Landwirte mit Traktoren für die Bearbeitung ihrer Grundstücke oder Wartungsfahrzeuge für die Pflege der Radwege. In letzter Zeit ist vor allem die überhöhte Geschwindigkeit der Radfahrer aber auch jene der Fahrzeuge aufgefallen. Die Geschwindigkeit der Radfahrer mit E-Bikes ist besonders hoch. Für alle Fahrzeuge (auch Fahrräder) gilt laut gesetzlichen Bestimmungen eine Höchstgeschwindigkeit von 30 Stunden kilometern. Deshalb gilt hier ausdrücklich gegenseitiges Rücksichtnehmen, da der Radweg sei es von Familien mit Kindern als auch von Sportlern benutzt wird. Mit prägnanten Schildern sollen die Radfahrer auf die Verkehrsregeln und die obgenannten Gefahrenquellen zum verantwortungsvollen Fahren motiviert werden. Die Info-Flyer werden in Fahrradgeschäften, Fahrradverleihen, Tourismusvereinen usw. verteilt. Mit der Kampagne Respect will die Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt mit mehreren Initiativen während der nächsten Jahre Unfällen auf Radwegen entgegenwirken. Die Sensibilisierungskampagne Respect soll alle Verkehrsteilnehmer der Radwege an ein gemeinsames und respektvolles Miteinander erinnern, so dass dies nachhaltig ins Bewusstsein der Menschen übergeht. Alle können dazu Ihren Beitrag leisten! Sabine Conte
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Gemeinden
recyclinghof
Was ist Sperrmüll, was kann diesem zugeordnet werden? Immer wieder weist der im Bezirk gesammelte Sperrmüll einen sehr hohen Anteil von Abfallfraktionen auf, die nicht dieser Müllart zugeordnet werden können. In der Mehrheit handelt es sich dabei um einfachen Restmüll. Das Landesamt für Abfallwirtschaft hat in Zusammenarbeit mit der EcoCenter-AG und den Umweltdiensten der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt darauf hingewiesen, dass die Sperrmüllsammlung künftig in der bisherigen Form nur über korrekte Abgaben erfolgen kann.
Kundenanbindung an das Glasfasernetz in der Gewerbezone Lände
Glasfasernetz
Breitband für die Gewerbezonen Lände und Schweinsteg Der Zugang zum ultraschnellen Breitbandnetz ist ein prioritäres Thema der Gemeinde St. Leonhard und die eigent liche Herausforderung für die Zukunft. Die Errichtung eines Glasfasernetzes in FTTH-Technologie (Fiber To The Home) in den Gewerbegebieten Lände und Schweinsteg ist für Ende August 2017 geplant. Seit Kurzem besteht die Mög lichkeit, in Gewerbezonen dies über die Infranet AG zu realisieren. Die Gesellschaft hat den Auftrag, die öffentlichen Zugangs- und Transportnetze (Glasfaser und Kupfer) auf dem gesamten Territo-
rium der Autonomen Provinz Bozen zu planen, zu betreiben, zu warten und den lokalen und nationalen Telekommunika tionsbetreibern (Providern) auf transparente Weise zur Verfügung zu stellen, so dass sie ihre Dienste den Endkunden südtirolweit anbieten können. Zur Vorbereitung hat die Gemeinde St. Leonhard ein Treffen der Infranet mit interessierten Betrieben der Gewerbe zonen organisiert und sehr viele Betriebe haben einen entsprechenden Antrag gestellt. Die Umsetzung hat bereits begonnen und dürfte sehr zügig über die Bühne gehen. Dank dieser modernen Glasfaserinfrastruktur (FTTH) profitieren die Anwender von den hohen Bandbreiten, der ultraschnellen Datenübertragung, der extremen Zuverlässigkeit und langfristig von kostengünstigen Diensten. Konrad Pfitscher
Mitarbeiter/in Beschlagmontage
Tischlerlehrling
für unsere Fenster- und Türenproduktion in Riffian gesucht. Wir bieten eine interessante Tätigkeit und leistungsgerechte Entlohnung.
für unsere Fenster- und Türenproduktion in Riffian gesucht. Wir bieten eine umfangreiche Ausbildung und eine interessante Tätigkeit im Tischlerhandwerk.
Bitte kontaktieren Sie uns unter 0473 240300.
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ALPI Fenster GmbH Jaufenstraße 140 | 39010 Riffian (BZ) info@alpifenster.it | www.alpifenster.it
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Unterstützen Sie einen reibungslosen Ablauf der Sperrmüllsammlung und bewerten Sie den Gegenstand, bevor Sie diesen zur Sperrmüllsammlung bringen. Trifft auch nur eine der folgenden Eigenschaften auf den Gegenstand zu, wird dieser nicht als Sperrmüll angenommen: >> Der Gegenstand könnte aufgrund seiner Größe über den eigenen Behälter für Restmüll entsorgt werden; >> der Gegenstand (oder Teile davon) ist ein Schadstoff; >> im Gegenstand sind Reststoffe enthalten (z.B. Öle, Flüssigkeiten usw.); >> der Gegenstand ist ein Elektrogerät (Kühlschrank, Elektrogrill usw.). Bei Fragen können Sie sich immer an das mit der Sammlung betraute Personal wenden. Werner Außerer
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lese.werk.statt Bibliothek und geschßtzte Werkstatt St. Martin
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Strahlende Gesichter bei der Banddurchschneidung Foto: Kassian Plangger
St. Martin
Segnungsfeier für Bibliothek und geschützte Werkstatt Am 24. Juni konnte sich die Mårtiner Dorfgemeinschaft über einen gelungenen Neubau freuen, die „lese.werk.statt“ wurde ihrer Bestimmung übergeben und von Diakon Hermann Pirpamer gesegnet. Im ehemaligen Altersheim wurden durch den Umbau eine moderne Bibliothek und eine Werkstatt für Menschen mit Behinderung und in psychischer Notlage untergebracht. Das Gerichtsarmenhaus im Zentrum von St. Martin war von 1897 bis zum Umzug in das neue Altersheim St. Barbara im Jahr 2001 als übergemeindliches Altersheim in Betrieb. 2002 bis 2004 wurde das Haus als Ausweichquartier für die Grundschule genutzt, seitdem stand es leer. Im Jahr 2001 befasste sich eine Arbeitsgruppe unter Architekt Andreas Flora mit dem Thema der Mårtiner Dorfentwicklung. Dabei wurde das Raumprogramm für das „alte Altersheim“ entwickelt. 2012 schrieb die Gemeindeverwaltung dann einen Planungswettbewerb aus, den das Büro „CeZ Calderan Zanovello Architekten“ gewann. Nach einer Bauzeit von eineinhalb Jahren wurde nun das Gebäude fertiggestellt, in dem Bildung, Kultur und Integration gelebt werden sollen. In der modernen Bibliothek gibt es auf einer Nettofläche von rund 400 Quadratmetern ein reichhaltiges Angebot für jede Altersgruppe, so steht zum Beispiel Kleinkindern ein eigener Spielbereich zur Verfügung. Ein Ort der Ruhe ist der Saal für Zeitungsleser. Architektonisch zeichnet sich das Gebäude durch helle und offene Räume aus, Einrichtung und Einteilung
sind flexibel gehalten und können sich dadurch der schnell ändernden Bücherund Medienlandschaft anpassen. Zwei Stockwerke stehen der geschützten Werkstatt zur Verfügung, die bisher in St. Leonhard untergebracht war. Das neue Gebäude gehört der Gemeinde St. Martin, die Räumlichkeiten der Werkstatt wurden der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt für 30 Jahre kostenlos überlassen. Im Rahmen der Segnungsfeier ließ Bürgermeisterin Rosmarie Pamer den Werdegang der fünfstöckigen „lese.werk. statt“ Revue passieren. Die Gesamtkosten bezifferte die Erste Bürgerin mit etwa 4,1 Millionen Euro. Das Gebäude wurde vom Land sowie von der Gemeinde und von der Bezirksgemeinschaft finanziert. Nach Meinung vieler architektonisch sehr ansprechend: die neue lese.werk.statt
Soziallandesrätin Martha Stocker rief die Anwesenden dazu auf, die in geschützten Werkstätten hergestellten Produkte zu kaufen. Landesrat Philipp Achammer hob in seiner Festrede die Wichtigkeit und den Stellenwert der Bibliotheken hervor. Luis Kröll, der Präsident der Bezirks gemeinschaft, bezeichnete die „lese.werk. statt“ als Zentrum der Dorfgemeinschaft und als sozialen Treffpunkt. Diakon Pirpamer gratulierte der Gemeindeverwaltung zum Mut für die zeitgemäße Architektur. Nach dem Dorfhaus sei eine weitere Perle geschaffen worden, meinte der frühere Bürgermeister. Nach der Banddurchschneidung wurde das Gebäude besichtigt, zudem gab es ein Straßenfest. Apropos Straße: Gelungen ist auch die Neugestaltung der Dorfstraße vom Rathaus bis zur Kreuzung Malerweg/ Prantacher Weg. Auch auf diese abgeschlossenen Bauarbeiten wies Bürgermeisterin Rosmarie Pamer mit Genug tuung hin. Kurt Gufler
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Bei der Abschiedsfeier: Andreas Pflug, Alexandra Fliri, Gaby Ploner, Sonja Gumpold, Gerda Prünster, Gabi Gufler, Brigitte Maier, Filomena Pöll, Andrea Hofer, Stefan Burgmann, Günther Kofler, Alexander Klotz, Siglinde Wilhelm, Gem.Ref.in Elisabeth Ploner Wohlfarter; 2. R.v.li.: BM Konrad Pfitscher, Albin Pixner (Gem.Assessor 1998), Marlene Pfitscher, Stefan Pfitscher, Christian Lamprecht, Ferdinand Klotz Foto: Bernadette Pfeifer
Werkstatt für Menschen mit Behinderung
Pfiat enk und alles Gute Mit diesen Worten haben wir uns von den Betreuten und Betreuerinnen der Werkstatt für Menschen mit Behinderung im Rahmen eines kleinen Festes verabschiedet. Gabi, Sonja, Andrea, Filomena, Alexandra, Stefanie, Günther, Stefan, Edi, Alexander und Christian sowie Gerda, Marlene und Stefan verlassen nach 19 Jahren ihre Werkstatt in der Grundschule St. Leonhard und übersiedeln mit 17. Juli 2017 in die neue „lese.werk.statt“ in St. Martin. Wir – das sind der Bürgermeister, die Familienreferentin und die Gruppe „Psairer Vielfalt“ – waren der Meinung, dass alle Betreuten, ihre Angehörigen sowie Freunde und langjährige Wegbegleiter noch einmal zusammenkommen sollten zu ein paar gemütlichen Stunden um Erinnerungen und Eindrücke auszutauschen, natürlich aber auch mit einem guten Essen, das uns dankenswerterweise der KVW in der Person von Adolf mit seinem Team zubereitet hat. Am Freitag, den 9. Juni, trafen wir uns dann im Vereinshaus. Nach der Begrüßung von Konrad und Elisabeth begleitete uns Hubert, unser treuer Haus- und Ballmusikant mit kleinen Liedern, die zu jedem unserer „Werkstattler“ passten oder von ihnen geliebt wurden. Nach dem Essen wurde dann mit Kerzenlicht das „Werkstattlied“ Sierra Madre gesungen, wobei uns doch ein wenig wehmütig zumute wurde! Zusammen mit den Betreuten haben wir uns an die zurückliegenden Werkstattjahre, die Arbeitsbereiche und die „Highlights“ erinnert. Wichtig war uns – Betreuten und Betreuern – die Werkstatt zu einem Arbeitsplatz
für Menschen mit besonderen Bedürfnissen zu machen, aber auch zu einem Ort der Begegnung und der sozialen Kontakte im dörflichen Umfeld – und das ist uns wohl gemeinsam auch gelungen. Alle drei Arbeitsbereiche der Werkstatt – der Papier-,Textil- und Serienarbeitsbereich waren ein ständiges Lernen, Ausprobieren und Produzieren , so dass es auch Geld zu verdienen gab; die Betreuten in Form der Monatsprämie für ihre geleistete Arbeit und als Anerkennung und Wertschätzung ihrer Leistung. Dies wurde von Stefan und Günther begeistert bestätigt. Eine besondere Rolle spielte die „HoppeArbeit“ – Verpackung und Montage – mit der uns die Firma Hoppe bis zu ihrer Schließung regelmäßig beauftragt hat und die von den Betreuten mit großem Fleiß und großer Genauigkeit ausgeführt wurde. Auch hierfür wurde uns ein Stücklohn gezahlt, der in die Monatsprämie einfloss. Auch die besonderen Höhepunkte im Werkstattleben kamen zur Sprache: die große von vielen Leuten aus dem Tal besuchte dreitägige Ausstellung auf der Jaufenburg und die tollen Faschingsbälle in Riffian. Ganz wichtig waren unsere Urlaubs aktivitäten an die Adria, ins Allgäu und auf Wunsch von Alexander sogar zum „Nordmeer“ in die Niederlande. Sie waren trotz aller logistischen und betreuerischen Herausforderungen absolut tolle Erlebnisse für uns. Eine besonders freundschaftliche Beziehung gab es zum Altersheim von St. Leonhard. Schon bald nach der Eröffnung der Werkstatt zeigte sich, dass das Gasthausessen keine Dauerlösung sein konnte. Die Gruppe war zwar im Dorf sichtbar, aber Ruhetage und Winterferien waren erschwerende Umstände. Die Lösung gab
es in der Nachbarschaft. In all den Jahren ist abwechslungsreiches und schmackhaftes Mittagessen mit einem maßgerechten Handwagen in der Küche des Altersheimes abgeholt worden. Nachdenklich gestimmt hat uns der von Filomena vorgetragene Text: Wir sind anders, weil wir Dinge sehen, die sonst keiner sieht. Wir sind anders, weil wir Töne hören, die sonst keiner hört. Wir sind anders, weil wir sprechen, wie sonst keiner spricht. Wir sind anders, weil wir fühlen, wie sonst keiner fühlt. Wir sind anders, weil wir uns bewegen, wie sich sonst keiner bewegt. Wir sind anders, weil wir etwas sagen, und wir es nicht verstehen. Wir sind anders, weil wir zeitlos in unserer schnellen Welt leben. Wir sind anders, weil wir uns lieben ohne zu urteilen. Wir sind anders, weil wir tanzen, wie kein anderer tanzt. Wir sind anders, weil wir anders sind als die Anderen. Wir sind anders, weil wir besonders sind. Die derzeitige Leiterin Gerda Prünster hat den offiziellen Teil des Abends mit dem folgenden Zitat von Rolf Niermann beendet: Das Anderssein der Anderen als Bereicherung des eigenen Seins zu begreifen; sich verstehen, sich verständigen, miteinander vertraut werden, darin liegt die Zukunft der Menschheit. Die guten Wünsche aus St. Leonhard begleiten euch und wir sind sicher, dass ihr euch in St. Martin wohl fühlen werdet und schnell Kontakt findet, zumal die neue Werkstatt ja mitten im Dorf liegt! Gaby Ploner, Gerda Prünster, Siglinde Jaitner
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Beschlüsse
Aus dem Rathaus von St. Martin vom 27. 5. bis 31. 7. 2017 > Allgemeine Verwaltung: Der Gemeinde ausschuss hat beschlossen, für die Durch führung der Sprechstunden der Verbraucher zentrale Südtirol in den Räumlichkeiten des Sozialsprengels Passeier den Spesenanteil in Höhe von € 1.220 für das zweite Halbjahr 2017 zu übernehmen; mit dem Tourismusverein Passeiertal wurde eine Vereinbarung zur Durchführung der ordentlichen Instandhaltung und Wartung der Wanderwege im Gemeindegebiet von St. Martin abgeschlossen; Frau Dr. Annelies Pichler aus Schenna wurde mit der Moderation eines eintägigen Work shops für den Gemeinderat beauftragt – € 1.040; der Gemeindeausschuss hat den Kindergar tenbeitrag für das Jahr 2017/2018 in den Kindergärten von St. Martin und Saltaus wie folgt festgelegt: € 35/Monat für das 1. Kind; € 20/Monat für das 2. Kind; € 0 für das 3. Kind; € 78/Monat für Kinder, welche nicht im Ein zugsgebiet der Gemeinde St. Martin wohnen; die Tarife für die Schulausspeisung für Grundund Mittelschule im Schuljahr 2017/2018 wurden wie folgt festgelegt: Dorfkinder: € 4 pro Essen für das 1. Kind; für alle weiteren Kinder in derselben Familie werden € 2,50 pro Essen verrechnet; Fahrschüler sowie Schüler der Zone Windegg: € 2,70 pro Essen für das 1. Kind; für alle weiteren Kinder in derselben Familie werden € 2 pro Essen verrechnet. > Beiträge: SKJ St. Martin – außerordent licher Beitrag für die Verköstigung der Ver einsvertreter im Rahmen des Benefizfestes 2017 – € 1.000; Jägerchor St. Leonhard – außerordentlicher Beitrag für den Ankauf von Trachten – € 500; Bildungsausschuss St. Martin: Auszahlung des vom Amt für Weiterbildung der Aut. Prov. Bozen-Südtirol für das Jahr 2017 gewährten Beitrages – € 4.863 – und Gewährung des im Sinne von Art. 13, Abs. 2 des L.G. Nr. 41/1983 i.g.F. zustehenden Gemeindebeitrages – € 4.863; Rückvergütung der Kosten für den Haus pflegedienst an die Bezirksgemeinschaft für die Zeit vom 01.01.2016 bis 31.12.2016 – € 20.265,50. > Haus der Jugend: Durchführung von Gips- und Malerarbeiten im Haus der Jugend – Stephan Kofler, St. Leonhard – € 7.110,40. > Kindergarten/Schule: Lieferung von Bastel- und Spielmaterial für den Sommer kindergarten – Archplay GmbH, Burgstall – € 981,42; Arbeiten zur Anbindung der Kindergärten von St. Martin und Saltaus an das Netz des Südtiroler Gemeindenverbandes und Liefe rung der technischen Geräte – Telmekom
GmbH, Lana – € 4.727,67; Lieferung von Einrichtungsgegenständen für die Grundschule von St. Martin – Pedacta GmbH, Lana – € 5.415,58; Lieferung von vier Notebook HP für die Mittel schule – ACS Data Systems AG, Bozen – € 3.845,44; Beteiligung an den Betriebskosten der Musik schule: An die Gemeinde St. Leonhard wurde der Betrag von € 6.210 für 69 Schüler mit Wohnsitz in St. Martin, welche die Musikschule im Schuljahr 2016/2017 besucht haben, über wiesen; an die Gemeinde Lana wurde der Betrag von € 90 für 1 Schüler mit Wohnsitz in St. Martin, welcher die Musikschule im Schul jahr 2016/2017 besucht hat, überwiesen. > Öffentliche Arbeiten: Neues Mehrzweck gebäude mit Bibliothek und geschützten Werkstätten St. Martin: Produktion und Montage der Beschriftung – design.buero Albert Pinggera, St. Leonhard – € 15.799; Lieferung eines Absturzglases – Hofer Heinrich KG, St. Leonhard – € 4.916,60; Asphaltierung von mehreren Gemeindestraßen in St. Martin: Die Fa. Varesco GmbH aus Neu markt erhielt den Zuschlag für die Arbeiten zum Betrag von insgesamt € 71.295,40. > Schwimmbad: Lieferung von Tischen und Bänken sowie Errichtung einer Umkleidekabine – Zimmerei Haspinger OHG des Haspinger Stefan & Co., St. Leonhard – € 8.801,57; Durchführung von Reparaturarbeiten – Edilvar GmbH, St. Martin – € 2.547,36; Lieferung von Sitzsäcken – Kerum Gaston Trading, Meran – € 835,52; Durchführung von Reparaturarbeiten im Sanitärbereich – Eschgfäller Karl, St. Leonhard – € 1.281. > Straßen und Plätze: Errichtung eines Parkplatzes für die Pendler in Neuhaus – De.Co.Bau GmbH, Bozen – € 1.830; Durchführung von Pflasterungsarbeiten vor dem Jugendtreff – Heel Karl, St. Martin – € 3.538. > Trinkwasser / Abwasser: Für die Führungs kosten des ehemaligen Trinkwasserkonsorti ums Moos, St. Martin, Riffian und Kuens wurde als Anzahlung für das Jahr 2017 der Betrag von € 7.486,51 an die Gemeinde Riffian ausbezahlt; die Fa. Eco-Center AG aus Bozen erhielt den Auftrag für die Entleerung von 15 Klärgruben im Gemeindegebiet von St. Martin. Die Kosten dafür belaufen sich auf € 3.540,75.
Aus dem Rathaus von St. Leonhard vom 24. 5. bis 26. 7. 2017 > Beiträge: Tätigkeitsbeitrag an den ASC Passeier für die Finanzierung des Projektes „Jugendfußball des ASC Passeier“ 2017/18, € 18.000 für das Fußballjahr 2017/18; Passeirer SportArena GmbH – Genehmigung der Bilanz
für das Geschäftsjahr 2016 und Gewährung eines zusätzlichen Führungsbeitrages für das Jahr 2016, € 7.479,51. > Gemeindevermögen: Anbindung diverser Gemeindeimmobilien an das Breitbandnetz – Telmekom GmbH, € 4.305; Gemeindetrinkwas serleitung – Erweiterung des Überwachungs systems – Troyer AG; € 22.809. > Jugend: Abbruch und Wiederaufbau der „Egghof-Kaser“, Zuschlag für die Ausführungs planung und Bauleitung an die BTG Dorian Wilhelm–Dieter Stolz–Konrad Luis Messner– Thomas Zöschg–Thomas Marth. > Neubau Kindergarten St. Leonhard: Elektroanlage, Fa.Elektro Johann Hofer d.Wolf ram Hofer, € 364.652,02; Bauleitung, Abrech nung und Sicherheitskoordination, Dr. Arch. Peter Plattner; für die architektonische Bau leitung, Generalbauleitung und Abrechnung der Bauarbeiten, Dr. Arch. Peter Plattner; für die statische Bauleitung und Abrechnung sowie die Sicherheitskoordination, Kauer Ingenieure GmbH; für die Bauleitung und Abrechnung der Gartenanlagen, In.ge.na.; für die Bauleitung und Abrechnung der Elekt roanlagen, Dr. Ing. Mirko Beikircher; für die Bauleitung und Abrechnung der ThermoSanitäranlagen, Tröbinger Engineering GmbH; Zuschlag der Bauarbeiten an die Bieter gemeinschaft Gufler Roland/Arcfactory € 2.696.754,52. > Öffentliche Arbeiten: Abbruch und Neubau der Brücke beim öffentlichen Schwimmbad – Fa. Marth Raimund, € 4.950; Breitbandverbindung St. Leonhard–Walten, Genehmigung des Ausführungsprojektes, Dr.Ing. Michael Abler, € 36.220,77. > Raumordnung: Abänderung des Bauleit planes der Gemeinde St. Leonhard-Genehmi gung des Entwurfes-2. Sammelgenehmi gungsverfahren innerhalb des Zweijahres zeitraumes. > Schule: Beteiligungen an den Betriebs kosten der Pflichtschulen-Jahr 2016-Gemeinde St. Martin, mit einem Betrag zu Lasten der Gemeinde St. Leonhard von € 17.100; Mittel schule – Durchführung von Malerarbeiten – Fa. Kofler Stephan, € 5.353,10; Genehmigung der Vereinbarung zwischen den Gemeinden St. Leonhard und St. Martin betreffend den Betreuungsdienst für Kleinkinder (Kinderta gesstätte); Beteiligungen an den Betriebskos ten der Pflichtschulen – Jahr 2017 – Gemeinde St. Martin, zu Lasten der Gemeinde St. Leon hard von € 15.900. > Soziales: Übernahme eines Kostenanteiles für die Ermäßigung von Liftkarten für ortsan sässige Kinder im Skigebiet Pfelders-Winter 2016/2017, € 4.387,30. > Sport: Außerordentlicher Beitrag an den AVS für den Ankauf von Klettergriffen, € 2.900. > Straßen: Durchführung von Ausbesse > rungsarbeiten im Schlossweg – De.Co.Bau
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Beschlüsse
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GmbH, € 20.011; Asphaltierung der Ausfahrt der Tiefgarage beim Waltnerbach – Varesco GmbH, € 3.450; Gehsteig Gomion im Abschnitt Camping – Gasthof Alpenrose – Auftragserteilung für die Projektierung, Geom. Dorian Wilhelm, € 14.000; Gehsteig Walten – Projektierung, Dr. Ing. Bernd Ober kofler, € 21.803,74; Durchführung des Projek tes „Errichtung von Holzzäunen im Gemein degebiet“ – Südtiroler Agrar Maschinenring SAM GmbH, € 20.000. > Umwelt: Kanalisierung Glaiten, Eintra gung der Leitungen in das GIS-System – von Pföstl & Helfer GmbH, € 1.023,60; Kana lisierung Mörrer Oberberg – Auszahlung Entschädigung für die Besetzung des Grun des, € 8.062,43; Kanalisierung Schweinsteg/ Verdorf – Auszahlung Entschädigung für die Besetzung des Grundes, € 16.621,05; Gemein deplan für die akustische Klassifizierung der Gemeinde St. Leonhard – Genehmigung des Entwurfes. > Vereinshaus: Durchführung von Malerar beiten – Fa. Pixner Rony, € 3.464,30; Aus tausch der Sitzbänke auf dem Raiffeisenplatz – Hofer Heinrich KG d. Hofer Karl & Co., € 8.622,86. > Wohnbau: Erweiterungszone „Walten II“ – Ausarbeitung Teilungsplan – Geom. Rudolf Schaffler, € 3.690; Erweiterungszone „Gan dellen“ – Genehmigung Durchführungsplan der Wohnbauzone C2, von Herrn Dr. Arch. Andreas Flora und Herrn Dr. Arch. Wolfgang Lukas Hainz.
Aus dem Rathaus von Moos vom 2. 7. bis 3. 8. 2017 > Beiträge: Tourismusverein Passeiertal für Instandhaltungsarbeiten Langlaufloipe Innerhütt – € 3.157,18, ordentlicher Beitrag für das Jahr 2017 – € 17.500; Jugendtreff St. Martin für das Projekt „The Sound of Music – die Jungbläserwoche 2017“ – € 1.500; Skilift Pfelders – Beitrag für verschiedene Dienstleistungen Winter 2016/2017 – € 48.800. > Gemeinde: Ankauf von Müllsäcken – Fa. Corpus GmbH – € 2.049,60; Abfallbewirtschaftung und Umweltberatung – Akonto 2017 – Bezirksgemeinschaft Meran – € 41.832,74; Beteiligung an den Stromkosten für die Kirchenheizungen 2016 – € 2.792,59; Musikschule St. Leonhard – Spesenabrech nung Schuljahr 2016/2017 – € 3.240; Recyclinghof Passeier – Ermächtigung an die Gemeinde St. Leonhard in Passeier zum Abschluss eines Leihvertrages mit dem Volontariatsverein „Aktiv Hilfe für Kinder“; Kreuzung Stuls – Verlegung einer Tropfbe
wässerung und Errichtung von Rosenbeeten – Gärtnerei Bacher OHG – € 5.935,30; Aufnahme in die Stammrolle von Herrn Karleg ger Thomas mittels unbefristetem Vertrag; Kindergarten Moos und Grundschule Raben stein – Ankauf von Pellets für das 2. Halbjahr – Beikircher Grünland GmbH – € 7.722,60; Erweiterungszone Stuls 4 – Genehmigung der Rangordnung der Gesuchsteller um Zuweisung von gefördertem Baugrund. > Öffentliche Arbeiten: Gehsteig Kirche Moos: Lieferung und Montage von Laternen halterungen – Gufler Metall – € 3.391,60; Sanierung Quellfassung Hütt – Rain – Gufler Roland – € 14.389,51; Lieferung von Streugut für den Winterdienst – Graf & Söhne OHG – € 1.521,34. > Projekt Interreg V-A Italien Österreich – Timmel Transit 2018: – Interviews mit Zeitzeugen, Übersetzung und digitales Archiv – € 32.459,02; – Errichtung Timmels Passmuseum – Vergabe der Stahl- und Glasarbeiten – Metall Ritten GmbH – € 64.536,81, Vergabe der Baumeister arbeiten – Gufler Roland – € 251.141,87; – Erstellung der Broschüre – Grafik, Druck und Übersetzung – design.buero Albert Pinggera; Errichtung von Schutzdämmen im Bereich „Scheibenkopftunnel“ – Ilmer Stefan – € 16.140,60. > Neubau Mehrzwecksaal Pfelders: – Lieferung und Montage einer medien technischen Anlage – € 47.336; – Vergabe der Kücheneinrichtung – Trojer Gastrodesign GmbH – € 92.584,02; Errichtung und Sanierung von Leitplanken – Projektierung, Bauleitung, Abrechnung und Sicherheitskoordination – Ingenieurbüro Haller & Hesse – € 5.223,11; Wiedergewinnungszone A Pfelders – geognos tische Untersuchungen – A2 Architekture – € 15.289,04. > Schmutzwassersammler Rabenstein: geognostische Untersuchungen – Geoland GmbH – € 5.094,7; – Ausarbeitung geologisches und geotechni sches Gutachten und geologische Bauleitung – EUT GmbH – € 15.611,07; Dorfplatzgestaltung und Gehsteig Platt: Vergabe der Arbeiten an das Unternehmen De.Co. Bau GmbH – € 97.491,03; Transport der Kindergartenkinder Schuljahr 2017/18 – Ausschreibung eines Verhandlungs verfahrens für die Linien/Lose 1 – 4; Wohnbauerweiterungszone C2 «OberdorfPfelders»: Durchführung von Inklinometermes sungen im Bereich der neuen Wohnbauzone in Pfelders – GMS Geomonitoring Service – € 2.324. > Kultur: Vereinssaal Moos – Lieferung einer Spülmaschine – Hegematic GmbH – € 4.140,19. head_02.indd 2
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Stand: 18. 8. 2017
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9 Passeirer Blatt – nr. 142, August 2017
Kultur & Gesellschaft
† Artur Pixner
Artur Pixner
Ein letztes Berg Heil, Atti „Kein Berg ist so hoch, keine Aussicht so schön, kein Ort friedvoller als jener Platz zu dem dich dein letzter Aufstieg getragen hat“ Unfassbarkeit und tiefe Betroffenheit löste am Karfreitag, den 14. April, die Nachricht vom tragischen Bergunfall am Ortler von Artur Pixner aus Pfelders aus. Nicht nur Angehörige und Verwandte, sondern auch Freunde und Bekannte weit über das Tal hinaus waren tief betroffen. Artur entdeckte bereits in seinen frühen Jugendjahren das Bergsteigen für sich. Schon bald entwickelte sich aus einem überschaubaren Hobby eine große
Leidenschaft, die er vor allem mit seinem besten Freund Patrick teilte. Mit der Begeisterung zum Berg und der wachsenden Erfahrung stieg auch der Anspruch an die ausgewählten hoch alpinen Touren. Nicht lange war er es, der nach Rat fragte, denn schon bald wurde er selbst zum Ratgeber. Unzählige Male war seine Zustimmung der Grund für eine sichere Tour. Sobald er mit seinem: „Na do fahlt enk nicht, meges lei gien“ kam, konnte man eine Bergtour mit ruhigem Gewissen starten. Außer dem Bergsteigen lagen Artur besonders seine Familie und Freunde am Herzen. Diesen familiären Bezug merkte man ihm besonders beim Umgang mit seinen Geschwistern, seinen Eltern und seinen beiden Patenkindern an.
Es weht der Wind ein Blatt vom Baum, von vielen Blättern eines, man merkt es kaum. Doch dies eine Blatt allein war Teil von meinem Leben. Drum wird dies eine Blatt mir immer wieder fehlen. Auch wenn du nicht mehr an meiner Seite bist, weiß ich, dass du mich ein Leben lang begleiten wirst. Deine Verena
Aufgewachsen mit drei Schwestern und zwei Brüdern, wusste er schon immer was es heißt, in einer großen Gemeinschaft zu leben. Gemeinschaft war für ihn nicht nur nebeneinander stehen, sondern auch miteinander gehen. Als Mitarbeiter und Vize-Obmann war Artur ein zuverlässiges und stets verantwortungsbewusstes Mitglied des Verwaltungsrates der Holka-Genossenschaft. Seine angenehme, freundliche Art schätzten besonders seine Arbeitskollegen sowie auch seine Bergrettungskameraden. Die Verantwortung, die er als Rettungsstellenleiter der Bergrettungsstelle Pfelders auf sich nahm, zeigte, was das Vereinsleben für ihn bedeutete. Trotz seiner professionellen Einstellung zum Rettungswesen nahm Artur jeden Kollegen und Bergkameraden so an, wie er war. Als ob es selbstverständlich wäre, passte er sich ohne weiteres dem Schwächsten der Gruppe an. „Mogsch lei mitgien“ war für so manchen die Motivation und der Beginn des Bergsteigens. Die große Wertschätzung, welche ihm seine Bergrettungskollegen und Freunde im endlosen Trauerzug entgegenbrachten, zeugten von seiner großen Beliebtheit. Durch seine zahlreichen Touren in den heimischen Bergen lernte er auf der Stettiner Hütte auch seine langjährige Freundin Verena kennen. Die schönen Erlebnisse und Erinnerungen und besonders seine feinfühlige Art wird Verena immer im Herzen behalten. Lieber Artur, wir danken dir von Herzen für die schöne gemeinsame, aber viel zu kurze Zeit. Atti, mir werdn di nie mear vergessen und di für olbm in insre Herzn koltn! Alex Pixner, Christian Gufler, Nadia Hofer, Verena Schwarz
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† Albert Brugger
† 16.7.2017
Nachruf für Albert Brugger Als am Sonntag, den 16. Juli, das „Ziegnglöggl“ läutete, wusste man wohl, es gilt Albert Brugger, Schmied Albert. Das „Ziegnglöggl“, das er als einstiger Messner oft geläutet, es hat wehmütig geklungen und Trauer verbreitet. Der Verstorbene wurde 1932 in Lechn/ Moos geboren. Er wurde schon in der Wiege Waisenkind, da der Typhus seine Eltern gnadenlos hinwegraffte und Albert und seine Geschwister auseinander gerissen wurden. Albert fand Aufnahme in der Bäckerei Lanthaler, die ihm das Elternhaus nicht ersetzte. Hätte der Herrgott Albert nicht mit unverwüstlichem Humor ausgestattet, hätte er das, was das Leben ihm brachte, nicht problemlos gemeistert. Als der Verstorbene 1960 Johanna Gufler vom Mooser-Schmiedgütl heiratete, fand er ein Zuhause, fand er Heimat. Er wurde Vater von drei Kindern. Er war ein fleißiger, tüchtiger Maurer. Würde man all das verzeichnen, was der Verstorbene für die Dorfgemeinschaft getan hat, würde das Passeirer Blatt eine Sondernummer herausgeben müssen. Pfarrer Oswald Kuenzer hat es bei der Beerdigung in einem Rückblick auf ein gesegnetes Alter von fast 85 Jahren würdig und ausführlich geschildert. Albert war ein Genie und ein Humorist. In viel facher Hinsicht kann er uns ein Lehrmeister sein, besonders durch die Freude am Leben. Selbst die Krankheit vermochte ihm den Lebenswillen und die Lebensfreude nicht zu brechen. Humor war Trumpf. Es ging ihm immer um das echt Menschliche, er hatte ein mitfühlendes
Seniorenausflug zur Faltmaralm im Sommer 2015 Fotos: Marialuise Kofler
Herz, was er für sich in seiner Kinderund Jugendzeit vermisste. Ein Stück „Alt Moos“ ruht nun auf dem Friedhof, man kann wohl sagen, eine Legende – die lebende Dorfchronik, denn Albert wusste wohl von jedem Mooser die Daten und vieles mehr. Nun ist das Bankl neben dem „Stadel“ am Platterhof verwaist, wo Albert als Pensionist mit seiner Frau Johanna oft stundenlang gesessen und mit Tränen in den Augen über das Dorf geschaut. Pfarrer Kuenzer hat aber in seiner Ansprache gesagt: Gott sammelt alle nach außen und innen geweinten Tränen in einem Krug und wird sie in Freude verwandeln. Albert kam vor Jahren zum Organist Alfred Gögele und bat, bei seiner Beerdigung möge man ihm das Marienlied „Blick vom Himmelsthron“ singen. Rosa Graßl und Sepp Schölzhorn als Solisten haben es dann mit dem Chor zum Klingen gebracht und Albert, selbst ein begnadeter Sänger, wird wohl oben Beifall geklatscht haben. Er, dem ja für seine Verdienste 2010 die Verdienstmedaille des Landes Tirol überreicht wurde, wird von Gott eine größere bekommen haben, denn Gott ist ein gerechter Richter. Wir danken Albert für all das, was er für sein Heimatdorf und für die Pfarr gemeinde getan hat. Lieber Albert, ruhe in Frieden! Für seine Frau Johanna, seine Kinder und Enkelkinder möge es ein Trost sein, dass es eine Liebe gibt, die höher ist als irdisches Glück. Anna Lanthaler
Unvergessen … … bleibt Albert Brugger in der Mooser Seniorenrunde. Leider wurde er in das ewige Reich heimgeholt. Wenn im Herbst die Senioren-Mittwoche wieder beginnen, wird seine Frau Johanna alleine kommen, ohne Albert Hand in Hand, was sonst nie der Fall war. Der Spruch auf dem Sterbebild, den Albert selbst ausgesucht hat, bestätigt es ja. Aber nun ist Albert doch alleine gegangen und seine Lücke ist nicht so leicht zu schließen. Die Senioren werden seine Geselligkeit sehr vermissen, denn er hat immer für Heiterkeit gesorgt, ob beim Watten oder auch sonst. Er konnte aber auch sehr ernst sein. Die letzten Jahre machten ihm das Gehen schwer. Aber da die Seniorenrunden immer ein Lichtblick im Alltag waren, hat es Obfrau Maria Luise stets ermöglicht, dass die beiden abgeholt und wieder nach Hause gebracht wurden. Dafür sei Maria Luise aufrichtig gedankt. Ob zur Seniorenrunde, zu einem Ausflug oder zu einer Wallfahrt, Albert und Johanna waren gerne dabei. Das letzte Zusammensein mit Albert war die Wallfahrt im Mai nach Riffian. Aber für jeden von uns kommt einmal die Zeit … Albert ruht nun auf dem Friedhof von Moos und viele Weihwassertröpfchen der Senioren werden seinen Grabeshügel netzen mit der Bitte: „Hear, gib in Albert di ewige Rua!“ Anna Lanthaler
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*24.2.1936 †22.5.2017
Zum Abschied von Franziska Pichler, „Poscht Franze“ Die Franze håt schun als jungs Maadl lei uan groaßn Wunsch khop, und säll wår Kellerin zi weern! Oonfongs der 50er Joore isch sie in die Hooslstaude gongin, zeart als Diërn und Kindermaadl und zemm håt sich ihr Traam nor erfüllt! Mitn Hooslstauder Hans und der Paula hoobm sie des Gåsthaus augitoon und die Franze håt nor mit ihrn Sohn, in Kurt, a Derhuame khop und hot gikennt Kellerin weern und man kånn soogn, sie håt do die Erfüllung ihres Lebens gfundn! I denk, es håt kamm jemand geebm, der sein Peruaf so giläp håt ober a geliebt håt, wie die Franze. Sie isch zmorgits die Earte und znochts die Leschte giweesn und sie håt
† Franziska Pichler
die Gåbe khop, aniedn Gåscht ’s Gfühl zi geebm, iëz pisch du do und du pisch wichtig. Oub der Mensch jung oder ålt, årm oder reich giweesn isch, pa der Franze sein ålle gleich giwesn und vor ållm, herzlich willkommen!
Sie isch ållm zin Betrieb, wou sie a gårbitit håt, gstondn, sie håt a Fraide khop, wenn’s Gschäft guat gångin isch, sie wår stets fröhlich, fein und ållm guat au und mit de Charaktereigenschoftn isch sie wirklich in gonzn Lånt pikonnt giwesn. Es håt ghoaßn, mir giën zir Franze innin und viele hoobm gimuant, sie isch die Wirtin fi der Hooslstaude! Man håt sich pa ihr ållm wouhl gfühlt und sie håt uanfoch ihren Piruaf giläp. Die Franze håt viele Generationen fi Psairer Jugendliche gseechn groaß weern und ållm a Verständnis fir die Plëidsinne khop, wos die Gäschte hålt auggfiërt hoobm. Die Franze isch foscht 60 Joor Kellerin giweesn und säll sågg eigentlich ålls aus! Sie håt den Peruaf ausggfiërt, soulång sie’s derpåckt håt und liëbe Franze, i pin iiberzeig, haint wersch du woorscheinlich mit an morz Schwung und guat augilegg in Himml oubm ålle pidiënin! Danke Franze für ålls, woos du gileischtit håsch! Sonja Schweigl, Kurt Gufler
Regionales Familiengeld – Gesuche können gestellt werden! Ab September kann wieder um das regionale Familiengeld für den Bezugszeitraum 1. 1. 2018 bis 31. 12. 2018 angesucht werden. Ansuchen kann man kostenlos auch beim Bauernbund- Patronat ENAPA. Wer im Jahr 2018 das regionale Familiengeld weiterhin beziehen möchte, muss ab 1. September das Gesuch dafür stellen. Für die jeweiligen Anträge wird die „Einheitliche Einkommens- und Vermögenserklärung“ – EEVE benötigt. Diese kann gleichzeitig abgefasst werden. Für den Leistungsantrag sind folgende Unterlagen notwendig: > Gültiger Ausweis (Identitätskarte) > Steuernummer > Evtl. Bescheinigung über Invalidität von mind. 74 Prozent > Banknummer IBAN > Wenn nicht seit Geburt ansässig: Eigenerklärung der historischen Wohnsitzbescheinigung
EEVE? Familiengeld?
Das Bauernbund Patronat ENAPA steht allen Bürgern kostenlos bei der Erstellung der EEVE-Erklärung sowie der Antragstellung für das regionale Familiengeld zur Verfügung. Achtung! Bei der EEVE wird seit heuer das Finanzvermögen bereits bei 5.000 statt wie bisher 100.000 Euro erhoben. Außerdem wird der jährliche Durchschnittssaldo für die Erhebung verwendet. Das regionale Familiengeld ist eine monatliche Zuwendung an Familien mit mindestens 2 minderjährigen Kindern oder mit einem einzigen Kind unter 7 Jahren. Anrecht auf das Familiengeld haben auch Familien mit einem behinderten Kind (auch nach dessen Volljährigkeit)
oder einem minderjährigen Kind mit einem mitlebenden volljährigen Bruder bzw. einer mitlebenden volljährigen Schwester. Die Höhe der Leistung hängt von der Einkommens- und Vermögensbewertung, sowie der Anzahl der Kinder ab. Für weitere Informationen kann sich jeder Bürger kostenlos an die ENAPA-Mitarbeiter in den Bauernbund-Bezirksbüros wenden. Bezirksbüro Meran: Schillerstraße 12 Tel.: 0473 213 420, enapa.meran@sbb.it Weitere Informationen sowie die benötigten Unterlagen finden sie auch unter www.sbb.it/patronat
Kostenlos für alle beim SBB-Patronat
www.sbb.it/patronat
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MuseumPasseier
Pater Haspinger kommt zum Sandhof Ein neues Objekt ist seit Juli im MuseumPasseier ausgestellt. Es handelt sich um ein Gemälde von Albin Egger-Lienz, um die „Studie zum Kopf des Haspinger“ aus dem Jahr 1908. Museumsobmann Albin Pixner konnte das Ölgemälde aus den Händen des AltPräsidenten der Stiftung Sparkasse, Karl Pichler, als Dauerleihgabe in Empfang nehmen. Die Stiftung Sparkasse hatte das Gemälde vor einigen Jahren im Wiener Dorotheum ersteigert. Das Bild zeigt Pater Joachim Haspinger nach oben blickend, es ist die Studie zum großformatigen Gemälde „Haspinger Anno Neun“, bei welchem der „Pater Rotbart“ ein Kreuz in den Händen hält und die hinter ihm marschierenden Tiroler anfeuert. Der Maler Egger-Lienz aus Osttirol hatte das monumentale Kriegs gemälde ursprünglich im Auftrag der Gemeinde St. Martin Gsies angefertigt
und 1909 in der Wiener Secession gezeigt. Im Gedenkjahr 2009 haben der Grödner Holzkünstler Willy Verginer und seine Söhne eine großformatige geschnitzte Variante des Werkes für das Museum geschaffen, die Teil des Museumsparcours ist. Auch die Studie ist nun im Parcours „Helden & Hofer“ zu sehen, unmittelbar vor dem Gemälde „Hofers letzter Gang in Mantua“ von Franz von Defregger. „Mit je einem Originalwerk von Defregger und Egger-Lienz haben wir nun jene beiden Tiroler Maler im Museum vertreten, die das Thema Tiroler Aufstand von 1809 wohl am stärksten für sich eingenommen haben“, freut sich Museumsobmann Albin Pixner, „zudem war Egger-Lienz 1904 nachweislich im Passeiertal, um Modellstudien für sein Gemälde Die Wallfahrer durchzuführen.“ Zur Zeit arbeitet das Museum an der Herausgabe einer Publikation über die Schildhöfe und es laufen auch schon die Vorbereitungen für die Feierlichkeiten anlässlich des 250. Geburtstages von Andreas Hofer im November 2017 am Sandhof. Judith Schwarz
Josef Prünster ofenbau st. martin in passeier – tel. 347 8441993 03.indd 1
Museumsobmann Albin Pixner (li.) nimmt das Ölgemälde „Studie zum Kopf des Haspinger“ von Karl Pichler in Empfang Foto: MuseumPasseier
Eine Oase zum Wohlfühlen
www.ofenbaupruenster.it 18/02/17 17:08
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Benno Pamer bei der Vorstellung seines neuen Buches in Meran
Rosmarie Pamer, Maria Zwischenbrugger, Evi Schenk, Liselotte Papst, die künstlerische Leiterin Heidrun Widmoser, Helga Scherer, Fabian Frötscher, Johanna Pinggera, Fritz Rogler Foto: Kassian Plangger
Buchvorstellung
Sommerakademie Passeier 2017
„Die Verdammten“ Ein Psairer rettet die Welt. Benno Pamer hat vor Kurzem „Die Verdammten“, Band 2 seiner „Seraphim“-Trilogie, veröffentlicht und bietet damit den Lesern und Leserinnen wieder feinste Fantasy made in Süd tirol. Der Autor stellte sein neues Buch in Meran und Sterzing vor. Die Erstpräsentation in der Buchhandlung „Alte Mühle“ in Meran wurde durch das Männerquintett des Gospelchores „Young Voices“ musikalisch umrahmt. Es waren zwei spannende Abende mit vielen Freunden des Autors, die die Engelsgeschichte von Anfang an mitverfolgt hatten. Eva Simeaner Benno Pamer Die Verdammten (Seraphim, Band 2) Retina, € 19,90
Der Start ist gelungen! Eine Woche lang, vom 17. bis 21. Juli, haben sieben Künstlerinnen und Künstler mit Heidrun Widmoser in St. Martin in der alten Bibliothek gemeinsam gearbeitet. Der erste Tag wurde vorwiegend damit aufgewendet, das Arbeiten mit Eitempera, eine alte und reizvolle Maltechnik, kennenzulernen. Das Malmittel für die Farben wurde selbst gemischt. Die Emulsion besteht aus Ei, Leinöl, Dammarharz und Wasser. Diese Emulsion (Wasser-ÖlVerbindung) diente als Bindemittel für die Pigmente. Farbpigmente und Bindemittel wurden nach Bedarf und Vorliebe verbunden und verarbeitet. Gleichzeitig wurden auch verschiedene Bildträger, wie Papier, Leinwände oder Holz, grundiert und ausprobiert. Die alte Bibliothek eignete sich hervorragend, und nach wenigen Stunden war sie in ein Atelier verwandelt und der Duft von Terpentin und „Kreativität“ zog ein. Ab dem zweiten Tag ging es mit der Arbeit richtig los. Die TeilnemerInnen wählten ein Motiv ihrer Wahl, fertigten Skizzen an und machten viele Erfahrungen durch Ausprobieren und Testen. Fr. Widmoser förderte die künstlerischen Anlagen und legte großen Wert einer eigenständigen Ausdrucksmöglichkeit. Motive aus der Kunstgeschichte oder ähnliche Vorgaben wurden abgelehnt. Sie unterstützte und förderte das kreative Potenzial der TeinehmerInnen um so ein eigenständiges künstlerisches Arbeiten zu ermöglichen. Sie vermittelte vor allem theoretische und handwerkliche Grund lagen, Licht und Schatten, Raum, Perspektiven und Kompositionen.
Während das Fördern der eigenständigen Ausdrucksweise in vielen Malkursen nicht der Fall ist, hat es sich aber bis am Ende sehr bewährt. Das Resultat war sehr unterschiedlich und individuell. Es gab TeilnehmerInnen, die sich ein ganz spezifisches Ziel gesetzt hatten und durch diese künstlerische Freiheit auch erreichen konnten. Andere TeilnehmerInnen haben sich einfach ihrer Vorliebe und Phantasie hingegeben. Ein Teilnehmer aus Wien z.B. ließ sich von der für ihn fremden Umgebung inspirieren und malte unter anderem den allseits bekannten Schildhof Steinhaus. Alle TeilnehmerInnen haben mehrere Werke kreiert und einige sind auch außerhalb der Kurszeit ins Atelier zurück, um in Ruhe und Muse weiter zu arbeiten. Abschließend darf man sicherlich behaupten, allen TeilnehmerInnen, der künstlerischen Leitung und den OrganisatorInnen hat diese erste Auflage der Sommerakademie Passeier Freude bereitet. Aufgrund dieser positiven Resonanz haben sich die OrganisatorInnen fest vorgenommen, dass die erste Auflage der Sommerakademie Passeier nicht die letzte sein wird. Für kommenden Sommer sind schon Ideen im Raum und erste Gespräche erfolgt. Der Geist der Passeirer Malerschule ist geweckt und sollte nicht mehr so schnell wieder verloren werden! Johanna Pinggera
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Historische Postkarte vom Becherhaus
Erinnerungen an einen nie stattgefundenen Besuch (2. Teil)
Kaiserin Elisabeth auf dem Becher in Ridnaun „Kaum eine andere Gestalt der neueren Geschichte kann sich einer derartigen Popularität erfreuen, wie Kaiserin Elisabeth von Österreich (1837 – 1898). Tagtäglich zieren frische Blumen ihre Grabstätte in der Kapuzinergruft in Wien. Bestimmte Hofbiographen und nicht zuletzt die inzwischen schon zu Klassikern gewordenen Filme von Regisseur Ernst Marischka mit Romy Schneider und Karlheinz Böhm in den Hauptrollen haben wesentlich dazu beigetragen, dass sich um Sissi Mythen und Legenden bildeten, welche uns das Bild einer selbstbewussten, lebenslustigen, allen Problemen gewachsenen Persönlichkeit vermitteln. Erst Historiker unserer Tage wagten es ein wenig am Lack dieser Fassade zu kratzen. Hinter dem Glanz des Wiener Hofes entdeckten sie eine an der Kälte und stets auf Form, Etikette und dynastische Interessen bedachten Zeremoniells zerbrechenden, inmitten des Trubels der Donaumetropole immer mehr vereinsamenden Frau. Nicht einmal durch ununterbrochene Reisen, ihr Interesse für die griechische Antike, die fast mystische Beschäftigung mit ihrem Lieblingsdichter Heinrich Heine oder die beinahe ins Extreme reichende Hingabe an den Reitsport fand sie innere Ruhe und Zufriedenheit. Keine 17 Jahre jung war Elisabeth, als sie am 24. April 1854 mit großem Pomp mit Kaiser Franz Joseph in Wien verheiratet wurde. Am Hofe fühlte sich Elisabeth von Anfang an nicht wohl. Besonders mit ihrer Schwiegermutter Sophie, der „heimlichen Kaiserin“ kam es immer öfters zu Reibereien und Zwistigkeiten. Auch die Geburt des ersten Kindes Sophie im Jahre 1855 konnte an diesem Zustand nichts ändern.
Sophie starb bereits im zarten Alter von 2 Jahren. 1856 kam wieder „nur“ ein Mädchen, Gisela, zur Welt und wieder zwei Jahre später endlich der heiß ersehnte Kronprinz Rudolf. Auf die Erziehung ihrer Kinder hatte Elisabeth nicht den geringsten Einfluß. Speziell Rudolf sollte von Anfang an ganz auf seine Stellung als kommender Thronfolger vorbereitet werden. Körperlich und seelisch am Boden begab sich Sissi bald nach der Geburt Rudolfs zu mehreren Kuraufenthalten ins Ausland. Jahrelang war die Monarchin nur mehr selten in Wien anzutreffen. Elisabeth und ihr Schutzhaus auf dem Becher 1892 wurde die Idee eines großen Zen tralhauses auf dem fast 3.200 m hohen Bechergipfel geboren. Treibende Kraft war in erster Linie der Vorstand der Sektion Hannover, Dr. Carl Arnold, der allen warnenden Stimmen zum Trotz dieses waghalsige Projekt in Angriff nahm. Es war möglicherweise ein wohldurchdachter Schachzug, als er an allerhöchster Stelle um die Erlaubnis ansuchte, dieses hochalpine Schutzhaus nach der Monarchin der
österreichischen Doppelmonarchie benennen zu dürfen. Auf alle Fälle gab es keinerlei bürokratische Hindernisse und alle Ansuchen wurden anstandslos genehmigt. Auf ihren Reisen kam die Kaiserin oft auch nach Tirol, mehrere Male war sie in Meran zu Gast. Zu Anfang des Monats August hielt sich die Kaiserin im Karerseehotel auf. Dabei äußerte sie gegenüber ihren Begleiter Dr. Christomannos den Wunsch, dem nach ihr benannten Schutzhaus in Ridnaun einen Besuch abzustatten. Als Termin wurde die letzte Septemberwoche bestimmt, da sich normalerweise in dieser Zeit kaum noch Touristen in diesem hochalpinen Schutzhaus einfanden, für Kaiserin Elisabeth, die inzwischen fast menschenscheu geworden war, ein wichtiger Gesichtspunkt. Unverzüglich setzte Dr. Christomannos telegrafisch Dr. Carl Arnold in Ridnaun davon in Kenntnis und alle Vorbereitungen wurden getroffen. Jedes auch noch so kleine Detail wurde bedacht, damit bei diesem für das Tal einmaligen Ereignis nichts schieflaufen konnte. Mit der Übertageförderanlage des Bergbaues am Schneeberg sollte Kaiserin Elisabeth mit ihren Begleitern die Bergbausiedlung St. Martin erreichen. Von dort aus wurde der Weg bis zur Schwarzwandscharte reitbar gemacht, wofür auch gleich 50 Knappen von der Bergverwaltung abgestellt wurden. Gemütlich sollte die Kaiserin in einem Schlitten bis zum Fuße des Becherhauses fahren, von wo aus das Schutzhaus dann problemlos zu Fuß erreicht werden konnte. Voll Stolz wurde der Abschluß der Vorbereitungen nach Genf gemeldet. Von dort traf aber nur mehr die Depesche von der Schreckenstat des Anarchisten Luigi Lucheni ein, der am 10. September 1898 die Monarchin auf offener Straße ermordet hatte. Diese grausame Bluttat setzte nicht nur dem Leben der damals wie heute popu lären Monarchin ein grausames Ende, sie vereitelte auch den Besuch von Sissi in dem nach ihr benannten Schutzhaus auf dem 3.195 m hohen Bechergipfel in Ridnaun.“ Kurt Gufler, Erich Pichler
Ein geschichtsträchtiges Schild vom Kaiserin Elisabeth-Haus
15 Passeirer Blatt – nr. 142, August 2017
Der Muttergottes gewidmet
Marie Schnee Das Becherhaus ist nicht nur das höchstgelegene Schutzhaus Südtirols, sondern beherbergt auch das höchstgelegene Marienheiligtum Europas. Das Becherhaus wurde 1894 feierlich eröffnet und wegen der steten Besucherzunahme wurde bald eine Erweiterung durch Um- und Zubauten notwendig. Da nun die Bergführer nicht auf den Besuch des Sonntagsgottesdienstes verzichten wollten und so an den Wochenenden nicht gerne zur Verfügung standen, ging die Sektion Hannover daran, im Zubau des Hauses eine Kirche zu errichten, die 1911 Maria Schnee geweiht wurde. Der 4 × 5 m große Raum wurde mit Altartisch, Kreuz partikel, Heiligenbüsten und passenden Messgewändern ausgestattet. Das Altarbild ist mit P. K. 1911 signiert. Älter als die Maria Schnee geweihte Bergsteigerkirche im Becherhaus ist die am 2. 7. 1722 Maria Schnee geweihte Knappenkirche am Schneeberg. Diese wurde 1985 durch einen Brand zerstört und nach 1990 wieder aufgebaut und am 7. 9. 1993 Maria Schnee geweiht. Auf der Suche nach einem passenden Marienbild für die Knappenkirche war es der Diözesankonservator Dr. Karl Gruber, der das Altarbild vom Becher empfahl. So wurde 1992 eine, Altarbild vom Becherhaus Foto: Günter Staschitz
nach Vorlage von diesem Bild vom Maler Thuille aus Algund gemalene, Kopie in der Knappenkirche angebracht. In der Zwischenzeit hat dieses Bild durch Lichteinwirkung an Schönheit verloren. Daher wurde es 2017 über die Mitglieder der Gemeinde Moos im einstigen Aktionskomitee für den Schneeberg durch eine in Fototechnik auf Alu von Maria Schnee im Becherhaus hergestellte Kopie ersetzt. Weiters gibt es unter anderem ein Maria Schnee geweihtes Kirchlein beim Jogglhof in Maiern und ebenso beim Moar in Lanebach oberhalb Uttenheim.
Im Virgental in Osttirol ist die Pfarrkirche, die auch Wallfahrtstort ist, Maria Schnee geweiht. Ebenso ein Maria-Schnee-Heiligtum ist die neugotische Wallfahrts kirche von Kalkstein in Innervillgraten. Das Fest Maria Schnee ist am 5. August und wurde einst an diesem Tag am Schneeberg groß gefeiert. Karl Lanthaler
„mit spitzer feder“
120 Prozent – mit Happy End Heutzutage als Normalbürger mit Ambitionen nach oben und mitten im Leben, genügt es bekanntermaßen nicht mehr allenthalben nur sein Bestes zu geben. Rundum bist du gefordert, Ruhemomente sind da eher seltene Magerkost, von 6 Uhr früh bis Mitternacht stets Vollgummi und nur ganz selten Prost! Am Arbeitsplatz spricht der Chef mahnend: „Ihre Leistungen bereiten Kummer, wenn es so weitergeht, werden sie ersetzt, es sind viele Konkurrenten ummer!“ Meine Frau jammert, meine Bancomat-Karte sei meistens eher dünn belegt und auch in erotischer Hinsicht sich zusehends nicht mehr recht viel bewegt. „Das hat Konsequenzen, caro mio, denn eines ist von vorneherein klar, entweder tust du liefern, denn sonst ist es umgehend vorbei mit Superstar!“ Auch der liebe Nachwuchs jammert andauernd, wie schlecht es mit ihm stehe und dass es gesellschaftlich mit unserer Familie in Richtung Abgrund gehe! Daran sei ich schuld, denn der Nachbar sei megacool, verdiene doppelt so viel, da laufe das Leben eben in Richtung Sieg und böte ein erstrebenswertes Ziel. Ach ja, auch mein süßes Geheimnis, die geliebte „Zuggerschnägge“ begehrt auf, sie würde mich auswechseln, wenn ich ihr nicht ein nagelneues Zweitauto kauf! Damit nicht genug, auch meine Freunde monieren, meine Sprüche seien eher alt und wenn ich zum Grillfest einlade, der Salat welk und das Gegrillte kalt. Da bedurfte ich geistiger Betreuung ganz dezent, rauf auf die Psychocouch, mit dem Ergebnis, dass ich noch mehr „puggle“ und immer weniger rauch. Ich schwirre durch das Dasein, volle Pulle, „ollm Gas“, stets 120 Prozent, um allen zu genügen, niemand zu enttäuschen man quer durch Psair rennt. Da ist es passiert, ich kam zu Sturz und gebrochen war mein linkes Bein, drei Wochen im Krankenhaus und besuchen kam mich, …kein Schwein. Ich erhielt zwar, gemäß der heutigen Zeit, WhatsApp-Nachrichten ohne Ende, darunter auch Entwürfe fürs Sterbebildchen, falls ich nichts Gescheites fände! Das war der Knackpunkt des 120 Prozent-Dramas, das Ende der Fahnenstange, ich verkaufte Wohnung, Mercedes, den Schrebergarten und die Gebissspange. Ab auf die Bahamas, ohne Smartphone unerreichbar, lebe dort wie ein Graf, widme mich nun zu 120 Prozent dem Sandburgenbauen und dem Mittagsschlaf. Adios! Gewidmet dem belesenen Tankstellen-Duo Der sell uane
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Adolf Pöll
Ansitz Thalegg in Eppan, 10.6.2017
Goldenes Priesterjubiläum in Platt
Benefizaperitif
Zwei Tage nach seinem 77. Geburtstag feierte Missionär Adolf Pöll am Pfingstmontag sein Goldenes (51-jähriges) Priesterjubiläum in Platt. Aus diesem besonderen Anlass wurde vom Pfarrgemeinderat eine schöne Feier organisiert, an der viele mitgewirkt haben. Herzlich empfangen wurde der in Ulfas geborene Priester am Unteren Dorfplatz mit einem Ständchen von der Musikkapelle Platt. Nach einem Lied und einem Vers aus Kindermund hieß Pfarrgemeinderatspräsidentin Mathilde Baumgartner den Jubilar und die versammelte Festgemeinde willkommen. Dieses Fest sei eine große Freude für die Pfarrgemeinde und solle auch die Dankbarkeit und Wertschätzung für 50 Jahre wertvolles Wirken im Dienste der Mission widerspiegeln, sagte die Präsidentin. Vom Widum aus zogen der Jubilar und seine Mitzelebranten, allen voran Regionaloberer der St.-Josefs-Missionäre von Mill Hill Georg Hanser, Adolf Pölls Familienangehörige, die vielen Gläubigen sowie Vereine und Verbände des Dorfes unter dem klingenden Spiel der Musikkapelle in feierlicher Prozession in die Kirche ein. Die Festpredigt hielt Generaloberer Georg Hanser. Er beglückwünschte den Missionar zu seinem runden Weihejubiläum, erinnerte an viele Momente aus seinem Leben und dankte für sein segensreiches Wirken in der Mission. Für die musikalische Gestaltung des Dankgottesdienstes sorgten eine Frauen- und Kindersinggruppe sowie Bläser der Platter Musik kapelle. Im Anschluss an den Gottesdienst dankte Missionär Pöll allen, die ihm ein so schönes Fest bereitet und die ihn als Wohltäter all die Jahre hinweg unterstützt hatten. Dankesworte richtete er an alle Beteiligten, an die Priesterschaft, seine Mitbrüder und Mitschwestern in der Mission, seine Verwandten, allen voran seinem Bruder und Arzt Hans, der ihn in der Karwoche im Krankenhaus in Nairobi abgeholt hatte und ihn seitdem zu Hause medizinisch betreut. Ganz besonders dankte er aber Gott für die 51 Jahre, in denen er als Missionär Höhen und Tiefen erlebte und manches Abenteuer überstand und dass es ihm gesundheitlich nun wieder besser gehe. Er leide noch immer an den Folgen eines Autounfalles bei dem er sich als Beifahrer schwerste Verletzungen zugezogen hatte, welche zwei Operationen zur Folge hatten. Demnächst stehe eine dritte Operation an. Im Herbst wird er wieder an
Missionar Adolf Pöll feierte am Pfingstmontag in Platt sein Goldenes (51-jähriges) Priesterjubiläum Foto Arnold Rinner
seinen Bestimmungsort nach Witu im Osten Kenias zurückkehren. Nach dem Gottesdienst bestand am Dorfplatz unter den Klängen der Musikkapelle und beim anschließenden Pfarrfest im Schulhof für alle Gläubigen die Möglichkeit, persönlich mit dem Jubilar und den anderen Mitfeiernden ins Gespräch zu kommen. Mit den besten Wünschen für die Gesundheit und Gottes Segen für die Zukunft klang die Feier am späten Nachmittag aus. Arnold Rinner
Einige Mitglieder der Großfamilie Pöll (von li nach re): Gudi Pöll, Jakob Gasser und Filomena Pöll, Fr. Adolf, Sigrid Pöll, Annelies und Hans Pöll, Stefan Raffl und Maria Pöll Raffl (die praktisch die gesamte Nachspeise ehrenamtlich lieferte)
Benefizaperitif zugunsten eines Schulprojektes in Kenia Feiern für einen guten Zweck, abgerundet mit viel Musik und Fingerfood, Obsttorten und Psairer Krapfen, zubereitet von Familienmitgliedern, Freunden und Unter stützern des Vereins Servus e.V. An die 110 Gäste hatten sich angemeldet, um das aktuelle Projekt des rein ehrenamtlich arbeitenden Vereins in Kenia zu unterstützen: Die Fertigstellung einer Grundschule in Witu, die der Josefsmissionar Father Adolf Pöll aus Platt initiiert hatte, um das Bildungsniveau in seiner Gemeinde zu verbessern. Im Moment sind die Grundschulen weit verstreut und viele Kinder können daher nicht regelmäßig die Volksschule besuchen; ohne Bildung haben sie später wenig Aussichten auf eine Arbeit und Zukunft. Zur Feierlichkeit gekommen waren auch einige Familienmitglieder der weitverzweigten PöllFamilie, unter anderem der ehemalige Naturnser Gemeindearzt Hans Pöll, der in der Karwoche nach Kenia gereist war, um dort seinen Bruder Adolf abzuholen, der nach einem schweren Autounfall im Krankenhaus in Nairobi lag und seinen Verletzungen zu erliegen drohte – in der Zwischenzeit konnte er hier so gut genesen, dass er am Pfingstmontag nicht nur in seiner Heimat sein 50-jähriges Priesterjubiläum feiern konnte, sondern im Herbst wieder an seinen Bestimmungsort zurückkehren kann. Unter den Gästen auch die Präsidentin des Pfarrgemeinderates Maria Pöll Raffl aus Platt: Sie hatte zu Hause unzählige Obsttorten vorbereitet und drei Obststeigen Psairer Kirchtagskrapfen gebacken. Da auch Sekt und Wein von Sponsoren dem Verein geschenkt worden waren, kann der Erlös aus den Spenden zu 100 Prozent in das Schulprojekt in Kenia fließen. Astrid Kofler
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CD-Präsentation
„Die Tage des Wassers“ Das wind.music.project ist eine Gruppe motivierter Musikantinnen und Musikanten aus allen Musikkapellen des Tales. Unter der Leitung von Lukas Erb haben sie sich zum Ziel gesetzt, Konzertprogramme zu erarbeiten, die sonst in den Konzerten der Musikkapelle nicht zu hören sind. Im November 2016 konnte man das „Die Tage des Wassers“ für Konzertsprecher und Blasorchester uraufführen, welches für dieses Ensemble vom jungen Komponisten Simon Gamper geschrieben worden ist. Um es nicht bei diesem einmaligen Konzert zu belassen, hat man beschlossen das Werk auf CD aufzunehmen. Dieser Tonträger wurde am 01. Juni 2017 in St. Martin vorgestellt. Zur Musik: Der Suite „Die Tage des Wassers“ liegt eine theoretische Überlegung zugrunde. Und zwar die oft erlebte Tatsache, dass Musik beim Zuhören ein deutliches Gefühl des Erzählens entstehen lassen kann. Sofern der Inhalt des Erzählten aber nicht vom Komponisten klar vorgegeben wird, bleibt es für jeden Hörer individuell anders, da es ja ausschließlich der eigenen Vorstellung unterliegt. Genau diese Macht der Musik – die Tatsache, dass Musik erzählen kann, aber mitunter jeder und jedem im Publikum etwas Anderes – begeistert den Komponisten.
Aus dieser Grundidee entstand das Werk „Die Tage des Wassers“. Zusammen mit dem Autor Thomas Torggler hat Gamper ein dramaturgisches Konzept für seine Musik entwickelt, das den Zuhörer möglichst frei in eine spannende Geschichte verwickeln soll. Torgglers Texte, die der Sprecher Dietmar Gamper vor jedem Satz der Suite spricht, sollen einen Rahmen geben, eine Atmosphäre kreieren, einen Startschuss setzen. Sie sollen die Zuhörenden zum Erzählen animieren. Sie nämlich sind es, die sich die Geschichte zu „Die Tage des Wassers“ erschaffen, inspiriert und begleitet von der Musik des Orchesters. Worum es in der Geschichte geht, weiß also vorher niemand. Und später jeder für sich selbst. „Die Tage des Wassers“ wurde von Martin Niedermair und Thomas Larch aufgenommen und in der Tonstube gemischt und gemastert. Die CD ist auf „TONVERLAG“ erschienen. Lukas Erb
Simon Gamper ist 1987 geboren und in Lana auf gewachsen. Aus einer Schauspiel familie stammend, widmete er sich ab seinem zehnten Lebensjahr der Musik. Simon lernte Euphonium, Posaune, Schlagzeug und Klavier, später Gitarre und Bass. Im Alter von fünfzehn komponierte er erste, kleinere Stücke sowie Theatermusiken für lokale Produktionen. Nach seiner Studienzeit an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz kehrte er 2010 nach Südtirol zurück. Heute lebt Simon in St. Leonhard in Passeier und arbeitet als freischaffender Komponist für Theater, Film und den Konzertsaal. Zu seinem Schaffen der letzten Jahre gehören unter anderem die Theatermusik „Brandner, willst du ewig leben?“ für „NUTS – Die Kulturfabrik Traunstein“ (D), die Filmmusik zu „LUIS TRENKER – ein Mann und seine Legenden“ für epo-film und ORF, „Die weiße Zone“, eine Kälteoper in Zusammenarbeit mit Dietmar Gamper für Three Saints Records, Filmmusik „Hinter die Spiagl“ der Albolina Film und die Suite für sinfonisches Blasorchester „Die Tage des Wassers“ mit Texten von Thomas Torggler, erschienen auf Tonverlag.
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Natur & umwelt Faszinierende Schmetterlinge
Schönheiten der Nacht Einen sommerlichen „Lichtfang“ für Nachtfalter führten Egon Comploi und Bernhard Vigl, zwei passionierte Schmetterlingskenner am 16./17.6.2017 in der Nähe der Steinwandhöfe im Kalmtal durch. Mit dabei waren bei dieser nicht ganz gewöhnlichen Aktion fünf Passeirer und zwei weitere Schmetterlings-Interessierte, die sich zur Dämmerung gegen 22 Uhr beim „Leuchtturm“, es ist dies eine Vorrichtung, in welcher sich eine Lampe mit hohen Anteilen an blauem und ultraviolettem Licht befindet, einfanden. Wohl infolge der milden Temperaturen dauerte es nicht lange, bis die ersten Nachtfalter beim Lichtzelt landeten. Mit Begeisterung wurde nach und nach jeder Neuankömmling, der sich auf dem leuchtenden Netz zeigte, von den Schmetterlingskennern mit akribischer Genauigkeit unter die Lupe genommen. Die vielfältigen Spanner, Spinner, Eulen, Glucken, Holzbohrer, Sichler und Schwärmer, die sich einfanden und allesamt auf den ersten Blick ein verblüffend ähnliches Aussehen hatten, wurden nach Größe, Flügelform, Körperzeichnungen, Farben und vieler anderer Details untersucht, klassifiziert und fotografisch dokumentiert. Eine Klasse für sich war dabei Fotograf Oswald Gufler aus St. Martin. Bei manch nicht leicht zu bestimmender Art wurde in Fachbüchern nachgeschlagen und versucht, den Faltern den richtigen Namen zu geben. Nicht eindeutig bestimmbare Arten wurden als „Fotofang“ mit nach Hause genommen, um mit Hilfe von Fachliteratur und Internetseiten dann in aller Ruhe die Tierchen zu bestimmen. Insgesamt konnten Egon Comploi und Bernhard Vigl an die 130 verschiedene
Schmetterlingsarten im Kalmtal entdecken. Zu den besonderen Schönheiten der Nacht, die am Lichtnetz auftauchten, gehörten etwa Lindenschwärmer, Kleiner Weinschwärmer oder Nachtschwalbenschwanz. Beeindruckt haben auch Schwarzer Bär, Gelbspanner, Heller Sichelflügler und Wolfsmilchschwärmer mit ihren plakativ bunten Aufmachungen. Die meisten der in dieser Nacht vom Lichtzelt eingefangenen Arten sind nur dem Fachmann bekannt und zeichnen sich durch ihr unscheinbares Aussehen aus. Viele dieser gelungenen Kleinkunstwerke der Natur beeindrucken nicht nur durch ihre strich-und punktegenauen Zeichnungen, ein Kapitel für sich sind auch ihre exotisch klingenden Namen wie etwa Flohkrauteule, Brennesselzünsler, Ausrufungszeichen oder Dromedar Zahnspinner. Zwischendurch erläuterte Egon Comploi immer wieder Wissenswertes über das geheimnisvolle Leben der Falter. Er erklärte, dass die große Anzahl der Schmetterlinge oft in die Gruppen der Tag- und Nachtfalter unterteilt wird. Aber es gibt auch Tagfalter, die in der Nacht fliegen und umgekehrt gibt es Nachtfalter wie etwa Widderchen und Schwärmer, die nur am Tag aktiv sind. Da Nachtfalter tagsüber ruhen, müssen sie besonders auf der Hut sein. Für ihr Überleben ist es unerlässlich, entweder über einen gut versteckten Schlafplatz zu verfügen oder eine Tarntracht zu besitzen, die sie vor ihren Fressfeinden schützt. Im Unterschied zu den Tagfaltern sind die Fühler bei den Nachtfaltern nicht fadenförmig und am Ende knopf- oder kolbenartig verdickt, sondern können borstenförmig, fein bewimpert, mit Wimpernbüschel versehen, gezähnt, gefiedert oder kammartig geformt sein. In der Regel sind die Antennen der Männchen größer
Wolfsmilchschwärmer, Kleiner Weinschwärmer und Nachtschwalbenschwanz Fotos: Oswald Gufler
Die von der künstlichen Lichtquelle magisch angezogenen Falter werden mit akribischer Genauigkeit unter die Lupe genommen und dokumentiert Foto: Arnold Rinner
und stärker gekämmt und gefiedert als jene der Weibchen. Diese Antennen tragen die wichtigen Sinnesorgane für den Geruchssinn. Über diese Empfangsstationen können von paarungsbereiten Weibchen ausgesendete Lockstoffe über weite Entfernungen wahrgenommen werden. In Ruhestellung sind bei den Nachtfaltern die Hinterflügel von den dachförmig gefalteten Vorderflügeln fast zur Gänze bedeckt. Die meist völlig anders und oft bunt gefärbten Hinterflügel werden nur im Flug oder bei einigen Arten als Abschreckungsmotiv sichtbar. Begeistert von der faszinierenden Welt der vierflügeligen Nachtwesen verließen gegen 2 Uhr morgens die SchmetterlingsInteressierten den „Leuchtturm“ und machten sich auf den Nachhauseweg. Die zwei Profis Egon Comploi und Bernhard Vigl hielten die ganze Nacht durch, ehe sie dann bei Anbruch der Morgendämmerung das Feld räumten. Arnold Rinner
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vereine & verbände
V.l.n.r.: Gerald Halbeisen, Robert Lanthaler, Stefan Schweigl, Alexander Ilmer, Kommandant Markus Platter, Bürgermeister Gothard Gufler, Simone Marth, Franziska Lanthaler, Bezirkspräsident Erhard Zuech und Julian Widmann. Hinten rechts: die Fähnriche Kilian Pajonk, Franz Raich und Martin Fontana Foto: H. Gögele
FF Moos in Passeier
Einsegnung Kleinlöschfahrzeug Am Sonntag, den 2.Juli, fand in Stuls die Einsegnung des neuen Kleinlöschfahrzeugs des Zuges Stuls der Freiwilligen Feuerwehr Moos statt, welches damit offiziell in Dienst gestellt wurde. Ausgehend vom Hotel Kronhof wurde unter den Klängen der Musikkapelle Moos zur Pfarrkirche von Stuls zum gemeinsamen Gottesdienst marschiert. Nach der hl. Messe fand vor der Feuerwehrhalle unter Beteiligung der Bevölkerung der Festakt zur Einsegnung des neuen Löschfahrzeuges statt. Kommandant Markus Platter erklärte nach der Begrüßung der Anwesenden den Werdegang des Fahrzeugankaufs. Dieses Fahrzeug ersetzt den alten Geländewagen FIAT Campagnola mit Baujahr 1969, welcher noch als Mannschaftstransportfahrzeug eingetragen war, jedoch kaum mehr genutzt werden konnte. Um den technischen Erfordernissen gerecht zu werden und da in Stuls die Feuerwehr steten Zuwachs zu verzeichnen hatte, musste schließlich an die Anschaffung eines neuen Fahrzeugs gedacht werden. Zugskommandant Gerald Halbeisen präsentierte die technischen Daten des Fahrzeugs. Es handelt sich um einen Mercedes-Benz Sprinter 519 CDI Kastenwagen mit einer Besatzung von neun Personen, Allradantrieb mit Automatikgetriebe und einer Leistung von 190 PS. Aufgebaut wurde es von der Firma Ziegler in Lana. Zur Ausrüstung wurde
einiges neu angeschafft, wovon die neue Tragkraftspritze der Firma Ziegler und ein ausfahrbarer Lichtmast mit drehund schwenkbaren LED-Scheinwerfern hervorzuheben sind. Ebenso wurde zur neuen Pumpe gehöriges Material wie Saugschläuche und ein Schwimmsauger notwendig. Des Weiteren wurden neues Schlauchmaterial, verschiedene Strahlrohre und Ventile sowie ein Kombischaumrohr, eine Seilzugleiter, ein Stromerzeuger mit 3 kW Leistung, eine Wärmebildkamera, Beleuchtungsmittel, verschiedene Arbeitsgeräte und -material in das Fahrzeug eingebaut. Die Gesamtkosten von ca. € 144.000 konnten folgendermaßen gestemmt werden: aus öffentlicher Hand durch die Gemeinde Moos mit € 90.000, vom Sonderbetrieb für Feuerwehr und Zivilschutz mit € 40.000 sowie von privaten Sponsoren durch die Raika Passeier mit € 5.000 und durch die Sammelaktion in Moos und Stuls mit € 12.000. Zusätzlich wurde das kleinere bestehende Löschfahrzeug in Stuls, ebenfalls ein Mercedes-Benz Sprinter, bei der Firma Kofler Fahrzeugbau mit Kosten von etwa € 22.000 zu einem Kleinrüstfahrzeug mit Ausstattung für technische Einsätze umgebaut. Die vorhandenen Atemschutzgeräte wurden dabei herausgenommen und in das neue Fahrzeug eingebaut. Die Sitzbänke im alten Fahrzeug wurden dementsprechend ausgetauscht, wobei immer noch 8 Personen transportiert werden können. Bürgermeister Gothard Gufler, selbst Mitglied der Feuerwehr Moos, bemerkte in seinen Grußworten, dass momentan für die Gemeinde Moos im Bereich Zivil-
schutz sehr große Ausgaben anfallen, so zuletzt mit dem neuen Einsatzfahrzeug der Bergrettung Moos sowie dem sich im Aufbau befindenden Tankwagen der Feuerwehr Moos. Trotzdem wird von Seiten der Gemeinde immer die bestmögliche Unterstützung vorhanden sein. Bezirksfeuerwehrpräsident Erhard Zuech überbrachte anschließend die Grüße des Bezirks- sowie des Landesverbandes. Er sprach die Notwendigkeit des Neuankaufes an, da das bestehende Fahrzeug in allen Belangen nicht mehr den heutigen Anforderungen entspricht. Er bedankte sich im Besonderen bei der Raiffeisenkasse Passeier für die großzügige Unterstützung. Zuech dankte auch den beiden Patinnen Simone Marth und Franziska Lanthaler, die nun ein Leben lang zur Feuerwehr gehören und nicht wie ein Gerät irgendwann ausgetauscht werden. Daraufhin wurde das neue Löschfahrzeug von Pfarrer Oswald Kuenzer eingesegnet. Abschließend lud Kommandant Platter alle Interessierten noch ein, das Fahrzeug zu besichtigen sowie am Mittagessen in der Feuerwehrhalle teilzunehmen. Die FF Moos in Passeier möchte sich hiermit noch aufrichtig bei der Gemeinde Moos, der Landesagentur für Bevölkerungsschutz, der Raika Passeier sowie allen privaten Spendern für die große finanzielle Unterstützung bedanken. Ein weiterer Dank gilt auch der Musikkapelle Moos und der Bergrettung Stuls, welche die Feier umrahmt bzw. unterstützt haben. Hubert Gögele
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Haflinger Pferdezuchtverein Passeier
Wandertag 2017 Weil der im letzten Jahr neu eingeführte Wandertag bei den Mitgliedern des Haflinger Pferdezuchtvereins Passeier recht großen Anklang gefunden hatte, beschloss man diese Aktion auch in diesem Sommer zu wiederholen. Am Sonntag, den 23. Juli, traf sich eine Gruppe von wanderfreudigen Rossern mit Familien in der Früh beim Sportplatz in St. Leonhard und man fuhr gemeinsam bis zum Unteren Obereggerhof, wo uns Bernhard und Katja großzügigerweise einen zünftigen Halbmittag spendierten. Gut gestärkt ging die Fahrt weiter den Jaufen hinauf bis zur Römerkehre. Bei angenehmen Temperaturen machte man sich gemütlich auf zur geplanten Rundwanderung. Als erstes Ziel stand die Saxnerhütte fest. Dann ging es an Kühen und Pferden vorbei, weiter bis hin zur Wasserfalleralm, wo uns der ehemalige Obmann des Ratschingser Pferdezuchtvereins, Franz Haller, schon erwartete. Bei einem reichhaltigen und äußerst köstlichem Mittagessen genoss man die
Wandertag des Haflinger Pferdezuchtvereins
herrliche Bergluft und die Kinder unserer Mitglieder waren auf dem dortigen Spielplatz vollstens beschäftigt. Als es Zeit für den Aufbruch war, trieben uns ein paar Regentropfen recht flott den Hang hinauf, zurück zum Parkplatz bei der Römerkehre. Die letzten Sonnenstrahlen genoss man erneut im Unteren Obereggerhof und so
planung + bauleitung + vermessung energieberatung + katastermeldung sicherheitskoordination Dorian Wilhelm t 345 8524117 + Thomas Marth t 348 7239865 Carl-Graf-Fuchs-Str. 54 + St. Leonhard in Passeier info@wilhelm-marth.it + www.wilhelm-marth.it
ging der diesjährige, zeitweise recht lustige und amüsante Wandertag, seinem Ende zu. Den zufriedenen Mitgliedern zufolge, welche den Wandertag sogar lobten, dürfen wir uns wohl auf eine erneute Wiederholung im nächsten Sommer freuen! Margit Schiefer
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Gesundheit & soziales
Die Freiwilligengruppe mit den Vertreterinnen der Caritas Paula Tasser und Miriam Gufler, sowie der Bürgermeisterin Rosmarie Pamer (rechts)
St. Martin
Ein Jubiläum der Menschlichkeit Seit 10 Jahren liefern sie an sieben Tagen in der Woche Essen auf Rädern zu alten und pflegebedürftigen Menschen nach Hause. Dieses Jubiläum hat die 23-köpfige Freiwilligengruppe von St. Martin in Passeier heute bei ihrem alljährlichen PizzaEssen gemeinsam mit der Bürgermeisterin Rosmarie Pamer und den Verantwortlichen der Caritas-Hauspflege, Paula Tasser und Miriam Gufler, gefeiert. Neben berührenden Geschichten und heiteren Anekdoten war an diesem Abend viel Platz für Danksagungen. 13 Freiwillige, die bereits seit zehn Jahren unermüdlich die Essen zu den Betreuten bringen, wurden mit einer Dankesurkunde aus gezeichnet. Als die Caritas Hauspflege im August 2007 über die Pfarrcaritas-Gruppe von St. Martin nach Freiwilligen suchte, die bereit waren, alte und pflegebedürftige Menschen im Dorf mit Essen auf Rädern zu versorgen, war der Zuspruch groß. Mit Hilfe des Dekans Michael Pirpamer fanden sich in kurzer Zeit 23 Frauen und Männer, die diesen wertvollen Dienst übernahmen. Als Koordinatorin fungierte von Anfang an Martha Marth Haller, welche seitdem die Ansprechpartnerin für alle Anliegen der Freiwilligengruppe ist. Allein im vergangenen Jahr hat die Gruppe in St. Martin nicht nur 1.868 Mahlzeiten zu den Menschen gebracht, sondern auch Abwechslung in ihren Alltag, Zeit für Gespräche und viel Sensibilität.
Insgesamt waren die Helferinnen und Helfer dafür 625 Stunden im Einsatz, zwischen 1,5 und 2 Stunden täglich. „Meist warten die Menschen, die die Mahlzeiten bekommen schon auf die Besucher aus dem Dorf, die auch Zeit für ein „Ratscherle“ mitbringen und ihnen die Neuigkeiten erzählen“, bedankte sich Paula Tasser für den ehrenamtlichen Einsatz, der die Arbeit der hauptamtlichen Pflegerinnen nicht nur unterstützt sondern auch menschlich bereichert. Sie bedankte sich im Besonderen auch bei Dekan Pirpamer und der Koordinatorin Martha Marth Haller. Auch die Bürgermeisterin, die das gemeinsame Pizza-Essen jedes Jahr zum Dank an die Freiwilligen gemeinsam mit der Hauspflege organisiert, bedankte sich herzlich: „Viele der Betreuten sind wegen körper licher Gebrechen an ihr Haus oder ihre Wohnung gefesselt. Ihnen vermitteln die Freiwilligen die Gewissheit, dass sie nicht vergessen werden, sondern weiterhin ein Teil der Dorfgemeinschaft sind. Das ist ein starkes Zeichen für die Solidarität und gelebte Nächstenliebe in unserem Dorf“, so Pamer. 13 Frauen und Männer sind seit 10 Jahren Teil der Freiwilligengruppe. Sie erhielten eine Dankesurkunde für ihren unermüdlichen Einsatz. Der Abend klang mit vielen Anekdoten und berührenden Geschichten aus den täglichen Einsätzen aus und die Gruppe war sich einig: „Der schönste Dank ist die Freude, mit der wir von den Menschen empfangen werden.“ Paula Tasser
Statistik von Paul Mair Seit 10 Jahren wird das Essen auf Rädern in St. Martin von Freiwilligen ausgeliefert. 13 Freiwillige führen diesen wertvollen Dienst bereits seit Beginn an durch. Einer davon ist Mair Paul. Er hat seine Einsätze genau notiert. Vom 1. Juli 2007 bis zum 1. Juli 2017 hat er 177-mal das Essen zu den Bedürftigen gebracht. Das sind in 10 Jahren also 1333 Essen und er ist 829 km gefahren. In dieser Zeit sind 32 Bezieher und 3 Ausfahrer verstorben.
Gratulation
Zu eurem 30-jährigen Stettiner-Hütten-Jubiläum möchten wir euch herzlich gratulieren. Viele weitere schöne Jahre wünschen euch eure Kinder.
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Sanitätsbetrieb
Stil ändern – es ist gar nicht so schwer! Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts. Dieser kluge Satz war der Anstoß zu untersuchen, wie die Menschen in Südtirol leben und wie ihr allgemeiner Gesundheitszustand ist. Das erfreuliche Ergebnis: Den meisten von
uns geht es gut. Doch auch wir schenken den Warnsignalen unseres Körpers manches Mal zu wenig Beachtung. Das muss nicht sein, wir können aktiv vorbeugen und auch im Falle einer Erkrankung eine hohe Lebensqualität erreichen. Es geht darum, die eigenen Schwächen zu erkennen, die angestrebten Ziele für sich selbst festzulegen, systematisch die täglichen Gewohnheiten zu verändern. Mit einfachen Methoden bekommen die Kursteilnehmer ein praktisches Werk-
zeug, um konkrete Fähigkeiten aufzubauen, die jedem helfen, den Lebensalltag aktiv zu gestalten. Die ersten Schritte sind einfacher, als man oft glauben mag, mit dem Konzept des „Selbstmanagements“ wird jeder für sich selbst sein bester Therapeut. Evviva – ein gutes Lebensgefühl! Informationsabend Stil ändern mit Dr. Martha Stocker 30. 8. 2017, um 19 Uhr, Sprengel St. Leonhard, Passeirer Straße 3, 3. Stock
Familien stärken & begleiten
Chatten, spielen, glotzen – Faszination Computerspielen „Mein 14-Jähriger sitzt täglich stundenlang am Computer“, so eine verzweifelte Mutter. Ist mein Kind computersüchtig? Viele Eltern stellen sich diese Frage und sind verunsichert. Manche reagieren hart und erteilen Computerverbot! Eines ist sicher: Mit Verboten erreichen wir die Kinder nicht! Sinnvoller ist zu überlegen, wie ein passender Umgang aussehen könnte. Das Wichtigste ist, mit dem Kind in Kontakt zu bleiben! Laut dem Psychologen Jürgen Wolf folgt jemand, der wirklich spielsüchtig ist, seiner Sucht, sobald er wach ist – genau wie Kettenraucher oder Alkoholiker. Er spielt, bevor er frühstückt. Er setzt sich an den Computer, statt in die Schule zu gehen, isst vor dem PC, vernachlässigt sich und seine sozialen Kontakte. Warum sind Kinder so fasziniert von Computerspielen? Es gibt mehrere Motive, warum Kinder und Jugendliche digitale Medien nutzen: Langeweile, Erfolgserlebnisse, Stress abbau und Pflege von Sozialkontakten. Das ist erst mal nichts Schlechtes. Wenn sich jedoch das Handy und der Computer ständig in unmittelbarer Nähe befinden, greifen viele im ersten Impuls nach dem Gerät. Alternativen haben so kaum eine Chance. Man muss jedoch auch sagen: Kinder lernen am Vorbild. Wenn Eltern sich mit dem Smartphone an den Tisch setzen oder es nicht schaffen, ihr Kind im Kindergarten abzugeben, ohne das Gerät vom Ohr zu nehmen, ist das ein problematisches Modellverhalten. Wieviel Selbstkontrolle habe ich als Erwachsener?
Bleiben Sie neugierig Zeigen Sie aufrichtiges Interesse an den Aktivitäten am PC, lassen Sie sich auch mal etwas erklären. Kinder freuen sich über das Interesse der Eltern und erläutern ihnen gerne ihr Spiel. Wenn Sie auch einmal mitspielen, können Sie mit Ihrem Kind über seine Erfahrungen reden. Wenn Sie in Kontakt mit der Spielewelt Ihres Kindes bleiben, können Sie reagieren, wenn es Probleme gibt. Wenn Sie mit einem bestimmten Spiel Probleme haben, bringt es nicht viel, es abzuwerten. Sie können aber Ihre Meinung dazu sagen und dem Kind erklären, warum Sie es ungeeignet oder furchtbar finden. Hören Sie sich dann auch die Gegenargumente an, diskutieren Sie gemeinsam. Ihre Meinung ist Ihrem Kind nicht egal, vor allem dann nicht, wenn es Ihr ehrliches Interesse spürt und nicht nur den moralischen Fingerzeig sieht. Um Gefährdungen für die Entwicklung ihres Kindes zu vermeiden, sollten Sie dafür Sorge tragen, dass Ihr Kind nur die Spiele spielt, die für das entsprechende Alter freigegeben sind.
dem Computer sitzen würde, empfiehlt es sich, die Spielzeiten klar zu begrenzen. In medienpädagogischen Veröffentlichungen wird empfohlen, dass in den ersten Grundschuljahren Kinder täglich nicht mehr als eine halbe Stunde am Computer verbringen sollen. In späteren Jahren können Eltern schrittweise eine höhere Spieldauer zulassen. Mit Kindern über zehn bis zwölf Jahren sollten Sie gemeinsam Zeitgrenzen vereinbaren. Bei der Vereinbarung der Spielzeiten sollten Sie den Videound Fernsehkonsum mit berücksichtigen. Mit gemeinsamen Vereinbarungen erfahren Kinder, dass sie auch selbst die Verantwortung dafür tragen, rechtzeitig – an einer im Spielverlauf geeigneten Stelle – ein Spiel zu beenden. Überzieht Ihr Kind die vereinbarte Spielzeit, weil es gerade in einer entscheidenden Spielphase steckt, kann es die bessere Lösung sein, an anderen Tagen die Spielzeiten dafür zu kürzen. Vereinbaren Sie dies am besten bereits vor dem Spiel. Somit helfen Sie Ihrem Kind, verantwortungsvoll mit Medien und mit Abmachungen umzugehen. Astrid Egger, Sozialpädagogin
Wie viele Stunden täglich darf ein Kind am Computer spielen? Bei vielen Kindern und Jugendlichen gibt es unterschiedlich lange Phasen, in denen bestimmte Medien einen wichtigen Platz in ihrem Leben einnehmen. Wenn sie ein neues Computerspiel entdecken, ist es nicht ungewöhnlich, dass sie viel Zeit damit verbringen. Das ist noch kein Grund, sich Sorgen zu machen, solange Freundschaften gepflegt werden, Hobbys nicht aufgegeben werden und die Schulleistungen nicht leiden. Es ist jedoch wichtig, im Gespräch über den Medienkonsum und über das Geschehen in Schule und Freizeit zu bleiben. Auch wenn Ihr Kind gerne sehr lange vor
Weitere Infos unter: www.klicksafe.de
treff.familie informiert, unterstützt und berät auf Wunsch Familien im Burggrafenamt, die Zweifel oder Fragen rund um das Thema Erziehung haben. Gerne können Sie Elternsprechstunden vormerken. www.familie.it treff.familie@kinderdorf.it Andreas-Hofer-Straße 2, 39011 Lana Tel. 342 3350083 und 342 5748764
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EVVIVA Evviva-Schulungsangebot Herbst 2017 in Passeier Der Weg zum gesunden Lebensstil Kursbeginn: Do., 21. Sep., 17.30 – 20 Uhr Dauer: 6 Treffen zu je 2,5 h (1 × wöchentlich) Zielgruppe: Personen mit einer/mehreren chronischen Erkrankungen, deren Ange hörige, Haushaltshilfen und Interessierte Kursinhalte: > Umgang mit Symptomen > Umgang mit Wut, Angst und Frustration > Techniken zur Muskelentspannung > persönliche Ziele und Aktionspläne > Bewegungsprogramme – Atemübungen > wie gehe ich als Angehöriger mit Betrof fenen um? > Entscheidung über Behandlungen Kursort: Sprengel St. Leonhard, Kursraum 3. Stock Teilnahmegebühr: Die Schulung ist kostenlos Informationen und Anmeldung: Gesund heitssprengel Passeier 0473 659 510 (Anmeldungen bis zum 12. 9. 17 möglich) Die nächste Schulungseinheit (dann speziell für Diabetiker) findet voraussichtlich wieder im Jänner 2018 statt. Edith Lahner
Geburten vom 11. 6. bis 11. 8. 2017
Gemeinde St. Martin 11.6.2017 Caecilia Schöpf, Angerweg 21.6.2017 Maria Schwarz, Mühlgasse 30.6.2017 Leon Kofler, Quellenhof 30.6.2017 Céline Madeiski, Spinellweg 7.7.2017 Anik Iseni, Saltaus 8.7.2017 Johannes Fahrner, Quellenhof 9.7.2017 Leo Brunner, Feldbauernweg 15.7.2017 Elia Ramoser, Wiesenweg 20.7.2017 Matilda Schwarz, Feldbauernweg 11.8.2017 Elias Fiegl, Kalmtal Gemeinde St. Leonhard 6.6.2017 Leonie Grasl, Karlegg 1.6.2017 Julia Gufler, Gomion 25.6.2017 Maximilian Haller, Walten 30.7.2017 Jelena Marth , Holzländestraße 19.7.2017 Maja Piazzi, Stickl 23.7.2017 Raphael Reichegger, Kohlstatt Gemeinde Moos 19.6.2017 Moritz Pfandler, Rabenstein 29.6.2017 Leonard Kofler, Platt 29.6.2017 Lara Marie Kofler, Platt 5.7.2017 Heidi Ennemoser, Rabenstein 5.7.2017 Tina Pixner, Pfelders 4.8.2017 Nico Mair, Dorf
Barbara Gögele, Ulrike Schmidhammer, Helga Rottensteiner, Iris Mayr
Validation bei Demenzerkrankten
Ein Stück weg zusammen Ausbildung: Die Altersheime Riffian und St. Martin gratulieren ihren Mit arbeitern zu Ihrer neuen Qualifikation als Validationstherapeutinnen Menschen mit Demenz leben in ihrer eigenen Gefühlswelt und werden daher oft nur schwer verstanden. Ungeachtet der Realität, in der sich Menschen mit Demenz gerade befinden, Validation (d.h. Wertschätzung, etwas für gültig erklären) kann dabei helfen, sie zu verstehen und den Umgang mit ihnen zu erleichtern. Der Betroffene und der Pfleger profitieren von dieser Kommunikationsmethode. Schwierige Situationen können dank der Ausbildung zu Validationstherapeutinnen zufriedenstellender gemeistert werden. In Südtirol leiden derzeit rund 12.000 Menschen an Demenz. Jedes Jahr erkranken etwa 1.000 Personen daran. Gerade Betroffene verschweigen diese Krankheit lange. Sie verleugnen ihre eigene Verwirrtheit, werden ungehalten oder traurig und ziehen sich schließlich immer mehr zurück. Mit dem Fortschreiten der Krankheit werde die Symptome immer ausgeprägter. Die Fähigkeiten des täglichen Lebens versagen und die Betroffenen sind vollkommen auf Hilfe angewiesen. Nicht nur für Angehörige ist der Umgang eine Belastung, sondern auch die Pflege und Betreuung in den Altersheimen stellt sich als große Herausforderung dar. Um diese Herausforderung zukünftig besser meistern zu können, haben vier Mitarbeiter die 1-jährige Ausbildung zum Validationsanwender nach Naomi Feil – eine amerikanischen Gerontologin und die Begründerin dieser gelebten und weltweit anerkannten Methode – gemacht und
erfolgreich abgeschlossen. Barbara Gögele und Ulrike Schmidhammer, beides Sozialbetreuerinnen im Altersheim in Riffian, Iris Mayr, ausgebildete Ergotherapeutin und tätig in beiden Altersheimen, und Helga Rottensteiner, stellvertretende Pflegedienstleiterin in St. Martin bereichern mit ihrem neuen Fachwissen die Qualität in der Pflege und Betreuung der Heimbewohner. Als Validationstherapeutinnen begegnen sie demenz-kranken Heimbewohnern mit einer besonders empathischen, bestätigenden und wertschätzenden Arbeitsweise. Validation ist eine Kommunikationsmethode, die den Umgang mit dementen Personen erleichtert. Es ist nachweislich belegt, dass Menschen mit Demenz/Alzheimer, welche von einem Validationstherapeuten validiert werden, schmerzhafte und/oder verdrängte Gefühle besser ausdrücken und somit aufarbeiten können. Dadurch werden schmerzhafte Gefühle reduziert, der Gang sowie die Kommunikation verbessert und das Abgleiten in ein fortgeschritteneres Stadium von Demenz kann häufig verhindert werden. Der alte, desorientierte Mensch erfährt wieder Würde und Zufriedenheit, was nicht nur die praktische Arbeit erleichtert, aber auch eine innere Freude und Befriedigung durch die Arbeit mit sich bringt. Johanna Pinggera Trauercafé Das Trauercafé ist ein offener Treffpunkt für Trauernde, unabhängig davon, wie lange der Verlust zurückliegt. Der Austausch in der Gruppe kann helfen, den Schmerz über einen Verlust mit anderen zu teilen. Die Treffen finden jeden letzten Dienstag des Monats, von 15 – 17 Uhr, statt. Ort: Widum, St. Martin in Passeier
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Schulen & Bibliotheken
Kinder und Jugendliche laufen für einen guten Zweck
St. Leonhard
LaufWunder 2017 Beim „LaufWunder“ schnüren Kinder und Jugendliche in ganz Südtirol ihre Laufschuhe, um Gleichaltrige in anderen Teilen der Welt zu unterstützen. Die Caritas hilft in diesem Jahr besonders den Menschen in Bolivien. Wegen der kargen Böden und der Trockenheit drohen den Familien Hunger. Um das zu vermeiden, werden Brunnen und Wasserleitungen errichtet. Mit den Spendengeldern erhalten weiteres die Kinder „Abarcas“. Das sind feste Sandalen, die guten Halt geben und vor Verletzungen schützen, denn die Schulkinder müssen oft täglich kilometerlange Fußwege auf schmalen, ungeteerten Straßen bis zur nächsten Schule zurücklegen. Alle Schüler des Schulsprengels St. Leonhard in Passeier waren auch beim diesjährigen „LaufWunder“ mit dabei. Jeder suchte Sponsoren und alle liefen am 19. Mai 2017 mit großer Begeisterung im Dorfzentrum von St. Leonhard ihre Runden und sammelten somit Euro für Euro. Insgesamt 9.897,62 Euro gingen an Spendengelder ein. Der Schulsprengel St. Leonhard bedankt sich bei allen Schülern fürs Mitlaufen, bei den Eltern für ihre Mithilfe und bei den Sponsoren für die tatkräftige Unterstützung. Anita Graf
Findest du heraus, wer welches Kätzchen bekommt? Dann erfährst du, wie man Katzen nennt, die ein dreifarbiges Fell haben.
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Schulklassen prämiert
Gut geschätzt SchülerInnen der Grundschule Pfelders und der Mittelschule Carl Wolf Meran haben den Wettbewerb zu den didaktischen Aktionen in Trauttmansdorff gewonnen. Sie haben den Umfang des Urweltmammutbaums und die Menge der geernteten Oliven in den Gärten erraten. Für ihre Schätzungsleistungen wurden sie mit einem Erdbeerbaum und einem Vogelbeerbaum belohnt. Die Gärten von Schloss Trauttmansdorff haben die GewinnerInnen des Wettbewerbs zu den Schülerführungen „Lebende Fossilien“ und „Tutti Frutti“ prämiert. Die Grundschule Pfelders und die 1F der Mittelschule Carl Wolf haben beim Gewinnspiel ein gutes Auge bewiesen und dafür jeweils einen Baum für ihren Schulhof erhalten. Beim Ratespiel haben die SchülerInnen aus Pfelders den Stammumfang des Urweltmammutbaums Metasequoia glyptostroboides fast auf den Zentimeter genau erraten: 294 cm maß das Fossil, 307 cm schätzten die SchülerInnen. Keine leichte Aufgabe, da der Baum in den Waldgärten von Trauttmansdorff seit seiner Pflanzung im Jahr 1998 stark gewachsen ist. Die SchülerInnen der Mittelschule Carl Wolf hingegen sollten herausbekommen, wie viele Oliven im Herbst 2016 in Trauttmansdorff geerntet wurden. Sie schätzten den Ertrag auf 179 kg und fehlten somit nur um 11 kg ab. Die beiden Schulklassen freuten sich über die Bäume, die zu Schulbeginn ihren Schulhof mit bunten Früchten zieren werden. „Ich wünsche dem Baum ein langes Leben und ein gutes Wachsen,“
Die Grundschulde Pfelders freute sich über ihren Vogelbeerbaum. Er wird die SchülerInnen zu Schulbeginn in voller Früchtepracht begrüßen Foto: Die Gärten von Schloss Trauttmansdorff
so ein Schüler der Grundschule Pfelders. Auch Brigitte Öttl, Direktorin der Mittelschule Carl Wolf, freute sich über das schöne neue Denkmal im Schulhof.
Sudoku (Zahlenrätsel)
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1 2 3
1 2 3
4
In jeder Zeile, in jeder Reihe, in jedes Viereck die Zahlen 1 bis 6 einbauen.
„Mit dem Erdbeerbaum und dem Vogelbeerbaum als Geschenk an die Klassen möchten wir die SchülerInnen auch außerhalb von Trauttmansdorff für die Botanik begeistern. Die Schulklassen hinterlassen mit den Bäumen ein Andenken an ihre Schulen, “ so Gartenkuratorin Karin Kompatscher. In der Gartensaison 2016 haben die Gärten von Schloss Trauttmansdorff bereits zum zehnten Mal didaktische Führungen für Schulklassen angeboten. 126 Schulklassen mit insgesamt 2.500 SchülerInnen aus Südtirol, aus dem Trentino, dem Veneto und der Provinz Turin nutzten dieses didaktische Angebot im letzten Schuljahr. Im Herbst 2017 gibt es eine Neuauflage der didaktischen Führungen für Schulklassen in den Gärten von Schloss Trauttmansdorff. Auch dann wieder verbunden mit verschiedenen Gewinnspielen. Anna Maria Pircher
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sport
Das neue Logo des Amateur-Tennisclub-Passeier
Amateur Tennisclub Passeier
Zusammenschluss zweier TraditionsTennisclubs im Passeiertal Mit Jahresbeginn 2017 schreitet der Tennissport im Passeiertal in eine neue Zukunft, in eine gemeinsame Zukunft, durch den Zusammenschluss der Traditionsclubs ATC St. Martin und dem ATC St. Leonhard. Die ersten Gespräche zwischen den Ver einen bezüglich einer Zusammenarbeit, speziell im Kinder- und Jugendbereich, reichen bereits ins Jahr 2015 zurück und verliefen zunächst ein wenig schleppend. Erst im Herbst 2016 beschlossen beide Clubs, das Vorhaben wieder auf den Tisch zu bringen und mit mehr Nachdruck voranzutreiben. Bereits beim ersten Treffen, am 19. 9. 2016, erkannten alle, dass eine intensivere Zusammenarbeit eine große Chance darstellte, ihren Nachwuchspielern/innen effizientere und professionellere Trainingsmöglichkeiten bieten zu können. Schon bald darauf ging man einen Schritt weiter und diskutierte über eine Zusammenarbeit im Kinder- und Jugendbereich hinauszugehen und eine Zusammenführung der beiden Vereine anzustreben. Bei einem weiteren Treffen wurde lange über das Pro und Contra einer Fusion, den Fortbestand und einer gemeinsamen Zukunft beider Tennisvereine gesprochen. Am Ende der Diskussion erfolgte die Abstimmung, wie es nun weiter gehen solle: Die Fusion der beiden Vereine wurde einstimmig gutgeheißen. Bald darauf beriefen beide Vereine – getrennt voneinander – eine außerordentliche Mitgliederversammlung ein,
um erneut über die Zukunft beider Vereine zu befinden. Der Ausgang war bei beiden Vereinen derselbe: der Fusion stand nun nichts mehr im Wege. Eine Arbeitsgruppe wurde ins Leben gerufen, die aus Vertretern von St. Martin und St. Leonhard zusammen gestellt wurde und deren Aufgabe es war, eine schrittweise Annäherung der Clubs in die Wege zu leiten, denn – wie man weiß – selbst die größte Reise beginnt mit dem ersten Schritt. In der ersten ordentlichen Mitglieder vollversammlung am 25. November 2016 wurde der Gründungsakt vollzogen sowie die Vereinssatzung des neuen Vereins „ATC Passeier“ beschlossen und der neue Ausschuss bestellt. In den zukünftigen Vorstand wurden folgende acht Personen gewählt: Rier Stephan (Präsident), Raffl Ernst (Vizepräsident), Haller Brigitte (Kassier), Brunner Angelika, Hofer Karin, Kofler Robert (Sportlicher Leiter), Tschöll Philipp (Sekretär) und Klotz Hans. Kurze Zeit später traf sich der neue Ausschuss zu seiner ersten Sitzung. Das Hauptaugenmerk wird in Zukunft in erster Linie auf der Nachwuchsförderung sowie dem Ausbau der „Tennisschule“ liegen, der durch die Fusion mittlerweile 120 Kinder angehören, die ihr Training oder ihre Kurse ganzjährig durchführen können. Sie werden dabei von drei sehr gut ausgebildeten, erfahrenen und professionell eingestellten Tennislehrern betreut und gefördert: Platzer Ivo, Tombolesi Lamberto und Ambroz Martin. Durch die große Anzahl der Kinder können neue Mannschaften und leichter homogene Trainingsgruppen gebildet werden. Um Nachwuchsspieler/innen zu gewinnen, beschloss man, „Schnupperstunden“ in den Grundschulen abzuhalten, um allen Kindern den Tennissport näher zu bringen oder sich für ihn zu begeistern. Aber auch andere Bereiche können im
Rahmen der Vereinstätigkeit besser unterstützt werden: Mehrere Herren- und Damenmannschaften können gebildet werden, die sich an der Mannschaftsmeisterschaft im Frühjahr beteiligen und nun ganzjährig gemeinsam trainieren und sich auf ihre Meisterschaft oder auf Einzelturniere vorbereiten können. Seit einigen Jahren muss jeder Verein über einen eigenen ausgebildeten Schiedsrichter verfügen, der bei allen Heimspielen für eine faire Abwicklung der Wettkampfspiele sorgt und alle nötigen Unterlagen über den Ausgang der Begegnung an den „FIT Tennis-Landesverband“ weiterleitet. Bislang übernahm netterweise unser Trainer Tombolesi Lamberto diese Aufgabe. Sofort erklärten sich mehrere Personen bereit, ebenfalls den Ausbildungskurs zum Schiedsrichter/in zu besuchen, um Lamberto zu entlasten. Seit kurzem verfügt der ATC Passeier über fünf weitere Schiedsrichter: Rier Stephan, Raffl Ernst, Angelika Brunner, Pixner Stefan und Alexander Pecoraro. Es sind auch einige vereinsinterne Turniere für jene Spieler/innen geplant, die sich gerne leistungsmäßig mit anderen messen. Auch im Bereich Breitensport möchte der neu gegründete Verein ATC Passeier vermehrt tätig sein, z.B. sollen Kurse für Erwachsene – sowohl für Anfänger als auch für leicht Fortgeschrittene – angeboten werden. Der ATC Passeier verfügt durch die Zusammenlegung nunmehr über 7 Freiplätze, auf denen in der Freiluftsaison von Frühjahr bis Herbst gespielt werden kann. Da auch 2 Plätze im Ballon und ein Platz in der SportArena zur Verfügung stehen, braucht die Vereinstätigkeit im Winter nicht unterbrochen werden. Der Amateur Tennisclub Passeier möchte sich auf diesem Wege bei seinen treuen und wohlwollenden Sponsoren bedanken, ohne deren Unterstützung wir unsere Vereinstätigkeit in dieser Form nicht machen könnten. Außerdem bedanken wir uns ganz herzlich bei unserem Hauptsponsor, der Raiffeisenkasse Passeier und St. Martin sowie beiden Gemeindeverwaltungen von St. Leonhard und St. Martin, die stets ein offenes Ohr für unsere Anliegen hatten und uns immer unterstützten, wo dies möglich war. Es sei allen Tennisspielerinnen und -spielern, ob Kinder, Jugendliche als auch Erwachsene viel Erfolg bei den anstehenden Wettkämpfen mit auf den Weg geschickt. Es möge für den neuen Verein ATC Passeier ein gutes Jahr und eine erfolgreiche erste Saison werden. Klotz Hans
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Laura Pecoraro, Greta Gufler, Katharina Unterthurner
Amateur Tennisclub Passeier
Tennis-Landesmeisterschaft im Kinder- und Jugendbereich Vom 24. 6. bis 2. 7. 2017 fanden in Meran die FIT-Tennis-Landesmeisterschaften für Kinder und Jugendliche statt. Insgesamt nahmen 10 Spieler/innen des Amateur Tennisclub Passeier daran teil und konnten mitunter sehr gute Ergebnisse erzielen. Besonders hervorzuheben ist dabei die Leistung der talentierten, zehnjährigen Laura Pecoraro, die in ihrer Altersklasse U10 den Landesmeistertitel ins Passeiertal bringen konnte. Laura hatte bereits im vergangenen Jahr auf sich aufmerksam gemacht, als sie als Neunjährige das „Masters-Turnier“ der besten acht Spielerinnen Südtirols in der Altersklasse U10 für sich entscheiden konnte. Einen weiteren Landesmeister-Titel erkämpfte sich Katharina Unterthurner in der Altersgruppe U11, die sich im Finale gegen ihre Mannschaftskollegin Greta Gufler durchsetzen konnte. Ebenso am Start waren Miriam Kofler (U11) sowie Jana Raffl und Hannah Pixner (beide U12). Sie erreichten zwar nicht das Spitzenfeld, lieferten allerdings eine Kostprobe ihres Talents ab und zeigten, dass auch sie in Zukunft das nötige Rüstzeug haben werden, damit sie um die vorderen Plätze mitkämpfen können. In der Altersgruppe U16 beteiligten sich die Spielerinnen Valeria Glira, Theresa Holzknecht und Sophie Verdorfer. Für die
erfahrenen Spielerinnen verlief das Turnier bedauerlicherweise weniger erfolgreich. Wie aber jeder weiß – und das ist wohl in allen Sportarten gleich – liegen Erfolg und Niederlage oft eng beisammen. In der Kategorie 4-NC der Herren war Philipp Tschöll am Start. Er spielte ein sehr gutes Turnier, schlug gleich 3 Spieler und erreichte bei einem Teilnehmerfeld von 95 Spielern die Runde der besten 8. Der ATC Passeier ist stolz auf die Leistungen seiner Spieler/innen und dankbar, dass sie unseren neugegründeten Verein „ATC Passeier“ so toll vertreten. Nicht weniger Dank gebührt auch unseren drei Trainern Ivo Platzer, Lamberto Tombolesi und Martin Ambroz für ihre engagierte und professionelle Arbeit, die für die oben genannten Erfolge maßgeblich verantwortlich sind. Hans Klotz
Arbeit und den Tennissport. Plötzlich erhielt er die niederschmetternde Diagnose, dass seine Zeit hier bei uns wohl bald zu Ende sein würde. Wir erlebten Robert als einen unkomplizierten, wunderbaren Menschen, der ernst und gleichermaßen lustig und sehr humorvoll sein konnte. Er war fleißig, verantwortungsvoll und stets zuverlässig. Mehrere Jahre war Robert Ausschussmitglied im Amateurtennisclub St. Leonhard. Obwohl er beruflich viel unterwegs war und wenig Freizeit hatte, unterstützte er den Verein, wann immer es ihm seine Arbeit erlaubte. Nun entwickelte sich sein Leben zu einem Kampf. Aber Robert war stark, tapfer und voller Zuversicht. Er nahm den schweren Kampf gegen seine Krankheit auf, denn er wollte leben – für seine Familie und für alles, was er liebte. Seine Zeit zu gehen konnte doch nicht schon gekommen sein. Er war noch so jung, stand mitten im Leben und hatte noch so viele Träume und Pläne für die Zukunft. Schließlich war die Krankheit stärker als er, da ihn seine Kraft zu kämpfen verlassen hatte. Man kann nur erahnen, was seine Familie jetzt in dieser schweren Zeit durchstehen muss. In diesen dunklen Stunden der Trauer und Verzweiflung sind unsere Gedanken und Gebete bei den Menschen, die Robert am meisten liebte, bei seiner lieben Frau Barbara, seiner Tochter Sophie und seinem Sohn Raffael. Alle, die Robert kannten, werden ihn und seine freundliche Art vermissen und ihn stets in ihren Erinnerungen bewahren. Hans Klotz
† Robert Verdorfer
Amateur Tennisclub Passeier
Robert Verdorfer – Erinnerungen an einen besonderen Menschen Als wir am 14. Mai 2017 die erschütternde Nachricht erhielten, dass unser geschätzter und liebenswürdiger Freund Robert uns für immer verlassen hatte, waren wir fassungslos und von Trauer erfüllt. Zunächst wollte man es nicht glauben, dass dieser Tag nun doch gekommen war, und Robert nie mehr unter uns sein wird. Die meisten von uns wussten von seiner schweren Krankheit, aber dennoch hatten wir immer noch die Hoffnung, dass er vielleicht wieder gesund werden würde. Er liebte sein Leben, seine Familie, seine
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Gratulation zur bestandenen Gürtelprüfung! Wir freuen uns darauf, euch im Herbst wiederzusehen
Kickboxen
Ranggeln
Anstott an Bericht amol a Gedicht! Um di Athleten zu loben, de sich an Gürtel erorbitet hoben. Sel zi derrichten muasch schun epis tian: fleißig olbm wieder zum Training gian, rennen, rollen, zwoa Schläge und an Tritt, lei ummerstian sel geat logisch nit! Und wer inseren Trainer Johannes kennt, der woas er red nit gern mit di Wänd, „Geb lei Gas!“ isch wos er in di Kindr gern sog, Disziplin und Respekt untranond isch gfrog. So hobm sich am 08. Juni Trainer, Eltern und 27 junge Athleten getroffen, dass die Kinder di Gürtelprüfung guat bestian wogen die Eltern zu hoffen. Die Kliensten a bissl aufgereg, in dr Fria holda nou s´holbe Zimmer zerleg, ober bi der Prüfung nor gebm se hundert Prozent, Prüfer und Eltern staunen iber so monches Talent. Vorgfiert werd in der Gruppe und nor jeder aluan, wie man sig, an Mut fahlts be kuen. Und sou geat die Prüfung flüssig weiter, die Stimmung isch heiter, und nor isches gschofft! Mit an weiß-gelb-grian oder blauen Gürtel gian si huam, mit Freude und Stolz, an Fruscht brauchts bi kuan, dass di Kinder herkemmen sein und sich des getraut hobm, „Respekt“, sel muas man ihmele schun amol sogn! Bravo, guat gemocht! Petra Kofler
Doppelerfolg am „Hundstoa“ – Passeirer Ranggler schlagen gleich zwei Mal zu Jährlich, seit dem Jahre 1518, findet Ende Juli am Hundstein im Pinzgau (Salzburg) eines der größten Ranggelturniere der Saison statt. Heuer gelang es gleich zwei Passeirer Rangglern den heiß begehrten Titel für sich zu gewinnen. Nach einem mehrstündigen Marsch zur Naturarena auf 2.117 m ü. d. M., bei regnerischem Wetter und Temperaturen von knapp über 0°C, begannen nach einer Bergmesse die Kämpfe. Drei Passeirer Ranggler nahmen die weite Reise und den langen Anmarsch auf sich und stellten sich der Herausforderung. Devid Fiegl aus Kalmtal (Klasse 6 bis 8 Jahren), Fabian Hofer aus Pfelders (Klasse 8 bis 10 Jahren) und Freddy Falk aus Kalmtal (Klasse 10 bis 12 Jahren) versuchten sich gegen die österreichischen Kontrahenten zu beweisen. Während Freddy Falk gegen den Favoriten und späteren Sieger Gabriel Riedlsperger aus Saalbach verlor, konnten Devid Fiegl und Fabian Hofer einen Kampf nach dem anderen gewinnen und standen schließlich im Finale. Mittlerweile hatte der Regen etwas nachgelassen. Mit Spannung wurden die beiden Finalkämpfe von den Zuschauern, aber vor allem von den Eltern und Betreuern der beiden Ranggler verfolgt. Devid Fiegl stand niemand anderem als Lucas Kendler aus Saalbach gegenüber. Nach einem überraschenden Angriff konnte Fiegl seinen Salzburger Gegner aufs Kreuz legen und war somit
Sieger vom Hundstoa. Fabian Hofer bestritt seinen Finalkampf gegen den Dauerrivalen Matthäus Gander aus Matrei. Nach einem spannenden Kampf gelang es Hofer schließlich durch einen geschickten Wurf seinen Gegner zu bezwingen. Nun stand es fest. Zwei der begehrtesten Titel der Saison gehen ins Passeiertal. Für Hofer ist es nach 2015 bereits der zweite Titel am Hundstoa. Gratulation den beiden Siegern. Am 19. August fanden auf der Pfunderer Alm die Südtiroler Meisterschaft statt. Es wurden wieder spannende Kämpfe ausgetragen. Das Ranggeltraining findet immer freitags von 19.30 bis 21 Uhr statt. Interessierte sind herzlich eingeladen. Für Informationen wenden Sie sich bitte an folgende Nummer: 347 8010119 (Erich Auer). Benjamin Pichler
Devid Fiegl und Fabian Hofer, die Sieger am Hundstoa
29 Passeirer Blatt – nr. 142, August 2017
Boulderfest Bergkristall
Auf die Boulder, fertig, los … Bergkristall, am 8. Juli 2017. Das war das Datum, an dem im Hinterpasseier das erste „Boulderfest Bergkristall“ stattfand. Diese Veranstaltung wurde heuer zum ersten Mal von der Klettergruppe im AVS Passeier in Zusammenarbeit mit den „Kresspichl“-Wirten organisiert. Dabei handelt es sich um einen Funcontest in freier Natur mit insgesamt 30 Bouldern in den verschiedensten Schwierigkeitsgraden. Spaß und gemütliches Beisammensein standen für die ca. 60 Teilnehmer im Mittelpunkt, so dass auf Schiedsrichter verzichtet wurde. Die tollen Sachpreise, die dankenswerterweise von verschiedenen Sponsoren gespendet wurden, waren sicher auch ein Ansporn für die begeisterten Kletterer. Während sich Jung und Alt an den verschiedenen Boulderproblemen versuchten, gaben drei verschiedene Bands musikalisch ihr Bestes. Auch der Wettergott meinte es gut und hielt das Gewitter bis zum Abend fern. Nachdem sich diese Veranstaltung so gut bewährt hat, darf man gespannt auf eine nächste Ausgabe warten. Edith Kofler
Das erste Boulderfest, am 8. Juli 2017 Fotos: Benjamin Pfitscher
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Sieger U13: Wacker Innsbruck
Ein grosser Erfolg
Der Cordial Cup 2017 Zwei Tage Fußball, Unterhaltung und Kameradschaft in St. Martin Nach dem großen Erfolg der letzten drei Qualifikationsturniere für den Cordial Cup hat Hans Grübler, der Organisator eines der größten europäischen Jugendfußballturniere, den lokalen Veranstaltern des juniorTeams Passeiertal die Austragung zweier weiterer Qualifikationsturniere für das Jahr 2018 zugesagt. Nach monatelangen Vorbereitungen war es dann endlich am 22. und 23. April soweit. Auf der Mortiner Sportanlage, welche drei Jahre zuvor die Deutsche Nationalmannschaft beherbergt hatte, gingen die beiden Turniere in Szene. 38 Jugendmannschaften aus Deutschland, Österreich, Norditalien und die besten Teams aus Südtirol kämpften in den Kategorien U11 und U13 um den Einzug in das Finalturnier, das traditionsgemäß in den Kitzbühler Alpen ausgetragen wird. Den Auftakt machten die 20 Teams der U11. Bei herrlichem Wetter zeigte sich U13 juniorTeam Passeiertal
Südtirol von seiner besten Seite. Im ersten Halbfinale trafen Imolese Calcio 1919 und der FC Südtirol aufeinander. Dieses Spiel konnte Imolese Calcio 1919 mit 2:1 für sich entscheiden. Im 2. Halbfinale spielten der VSS Raiffeisen FFZ Mitte gegen Feralpi Salò, Feralpi Salò gewann mit 2:0. Im Finale spielten also Imolese Calcio 1919 gegen Feralpi Salò. Imolese Calcio musste sich mit 3:1 geschlagen geben. Somit qualifizierte sich Feralpi Salò für das Finale in Kitzbühel. Am nächsten Tag spielte dann die U13 ihr Turnier. Am Ende einer Reihe hochklassiger und spannender Spiele trafen im ersten Halbfinale Wacker Innsbruck und der FC Südtirol aufeinander, welches unsere Nachbarn aus Innsbruck mit 2-1 gewinnen konnten. Im zweiten Halbfinale spielten Sportverein Föching gegen Neugries Bolzano gegeneinander. Dieses Spiel konnte Neugries knapp mit 1:0 für sich entscheiden. Im Finale standen sich also Wacker Innsbruck gegen Neugries Bolzano gegenüber. Nach einem spannenden Spiel gingen dann unsere Freunde aus Nordtirol, Wacker Innsbruck, mit 1:0 als Sieger vom Platz und waren
somit beim Finale in den Kitzbühler Alpen dabei. Als große Sieger konnten sich aber das Organisationsteam des juniorTeams um Walter Pixner, Markus Fahrner, Verena Pacella, Stefanie Königsrainer, Christine Tschöll, Thomas Lanthaler, Luis Brugger, Elisabeth Kuprian, Isabella Öttl und viele fleißigen Helfer feiern lassen. Sie und die vielen freiwilligen Helfer hatten ganze Arbeit geleistet und den vielen Besuchern aus nah und fern zwei unvergessliche Tage in unserem Tal geboten. Köstliche Leckereien, wie selbst gebackene Kuchen oder Schnitzel im Brot, fanden bei den Akteuren und Fans reißenden Absatz. Die Lotterie, mit einem Hotelaufenthalt für eine Familie beim Endturnier in Tirol als Haupttreffer, stieß auf das ungeteilte Lob der vielen Gäste. „Wir kommen nächstes Jahr auf jeden Fall wieder“, war erneut der einhellige Kommentar aller, die die beiden Tage in St. Martin miterlebt hatten. Angesichts des Erfolges der Veranstaltung dürfte der Ausgabe 2018 nichts mehr im Wege stehen. Manfred Hofer
U11 juniorTeam Passeiertal mit Maskottchen Alina
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Vorankündigungen > Bunker Mooseum – Konzert: Jason Am Samstag, den 26. August, findet im Bun ker ein Konzert von Jason statt. Viel span nende Musik und gute Stimmung erwarten Euch. Beginn: 20 Uhr, Eintritt frei.
Manni, Nadia und Hansrudi im Ziel
Europas extremster Berglauf
5. Südtiroler Ultra Skyrace Bozen, 29. 7. 2017 Als für Hans Rudi Brugger, Nadia und Manni Pixner um 7.00 Uhr auf der Talferwiese der Startschuss für das Abenteuer Südtiroler Skyrace – 69 km, 3.930 hm – fiel, hatte ich bereits eine Nacht in den Sarner Bergen hinter mir. Da die Strecke für Hansrudi, Nadia und Manni unbekannt war, ging jeder sein eigenes Tempo. Hansrudi lief ein unglaublich hohes Tempo und schaffte es in 8:35 h als 11. in der Gesamtwertung das Ziel zu erreichen (6. in seiner Kategorie). Manni war aufwärts sehr stark, konnte abwärts aber nicht laufen, weshalb ihn da viele wieder überholten. Beim Anstieg von Sarnthein zum Auener Joch in der brütend heißen Sonne gelang es ihm aber wieder, etliche Plätze gut zu machen. Nach 13:53 h erreichte er das Ziel, 114. insgesamt und 44. seiner Kategorie.
kleinanzeiger
St. Leonhard: Haushälfte mit zwei Wohneinheiten in ruhiger Sonnenlage, verkauft Wohnträume Immobilien Heidelinde Gurschler, Tel. 0473 743 057
Sein Kommentar: „Nie wieder!“ Nadia hatte mit Magenproblemen zu kämpfen und ernährte sich während des Wettkampfs von Cola und Salzgebäck. Nicht die beste Kraftnahrung (praktisch nicht?), aber was will man tun, wenn der Körper nur das bei sich behält? Nach 15:18 h beendete sie als 32. und insgesamt 16. ihrer Kategorie das Rennen. Und ich? Ich bin am Sonntag, nach 35:34 h in Bozen nach meinen 121 km und 7.554 Hm, eingetroffen. Glücklich, zufrieden und stolz. Danke an unserer Freunde und Familien für die wertvolle Unterstützung, Vertrauen und Begleitung. Andrea Wieser
Andrea schaffte die 121 km in 35.34 h
> Jugendwallfahrt Trens Unter dem Motto „von Martin zu Maria“ lädt die SKJ Passeier am Samstag, den 26. August, alle zur diesjährigen Jugendwallfahrt nach Trens. Start: 5 Uhr in der Pfarrkirche St. Mar tin. Weitere Stationen, an denen man dazu stoßen kann: St. Leonhard: 6 Uhr, Walten: 9 Uhr, Jaufenhaus: 12.30 Uhr, Gasteig: 15 Uhr, Trens: 18.15 Uhr. Die SKJ Passeier freut sich über deine Teilnahme! > 37. Ötztaler Radmarathon am 27.8. und 1. PRO Ötztaler 5500 am 25.8. Der 37. Ötztaler Radmarthon wird am Sonntag 27.8. ausgetragen. Rund 4000 Mara thonfahrer aus 40 Nationen werden die Ötz taler Runde durch das Ötztal, Sellraintal, Inntal, Wipptal und Passeiertal von Sölden in Angriff nehmen. Rahmenprogram St. Leonhard: Musikfest ab 10 Uhr beim Pavillon Tom Öhler Bike Stuntshow um 10:30 Uhr Red Bull Skydiving Team Absprung um 11:00 Uhr. Landung am Dorfplatz vor Strobelhof Starter aus dem Passeier: Gerstl Bernhard, Götsch Markus, Gufler Christian, Hofer Roland, Pfitscher Anna, Raffl Marian, Righi Patrick, Schwarz Hubert. www.oetztaler-radmarathon.com Zwei Tage vor den Hobbysportlern wird auf der identischen Strecke das 1. PRO Ötztaler 5.500 – das von der UCI als das weltweit schwierigste 1-Tages Profiradrennen betitelt wurde, gestartet. Start ist am Freitag 25.8. um 12:30 Uhr in Sölden. Die geplanten Durch fahrtszeiten: Jaufenpass 16:34; St. Leonhard 16:53; Timmelsjoch 18:16; Sölden Ziel 18:42 h. > fahrRAD: eine Aktion zum Autofreien Tag in St. Martin Am Samstag, den 23. September, von 9 bis 17 Uhr, im Dorfzentrum von St. Martin. Neben der Ausstellung von E-Bikes, geführten Radtouren, Geschicklichkeits wettbewerb für Kinder und vielem mehr wird der Radweg durch das Dorf von St. Martin eröffnet. > Mårtiner Kultursummer 2017 23.8. Sommerkino: La La Land 01.9. Männer der Berge 15.9. Till Reiners www.kultursummer.it
Öffnungszeiten moos Gemeindeamt: Mo – Fr, 8 – 12 Uhr; Di, 14.30 – 18 Uhr; Sa geschlossen, T 0473 643 535 Minirecyclinghof Moos: Fr, 9 – 10 Uhr; Pfelders: Mi, 14 – 15 Uhr; Platt: Mi und 1. Sa/Monat, 8 – 9 Uhr; Stuls: Mi und 1. Sa/Monat, 10 – 11 Uhr; Rabenstein: 1. und 3. Mo/Monat, 10 – 11 Uhr; Rabenstein (Saltnuss – rotes Haus): jeden 1. Mo/Monat, 9 – 9.45 Uhr Rest- und Biomüllsammlung: Dienstag: Moos, Platt, Pfelders (Dorf), Stuls wöchentlich; Rabenstein, Pill bzw. Sportplatz Sand, Ulfas jede 2. Woche Bibliothek Moos: Di, 9 – 11 Uhr; Mi, 19 – 20 Uhr; Do, 18 – 20 Uhr; So, 11 – 12 Uhr (Sommer) Bibliothek Platt: Di, 9 – 11 Uhr; Mi, 16.30 – 17.30 Uhr, Fr, 15 – 16.30 Uhr; Sa oder So nach Gottesdienst (ab Schulbeginn) Bibliothek Pfelders: Mi, 17 – 18 Uhr und jeden 1. und 3. Mo im Monat 14 – 15.30 Uhr Bibliothek Rabenstein: Mi, 14.30 – 16.30 Uhr, Sa oder So nach Gottesdienst Bibliothek Stuls: Mo, 15 – 17 Uhr, Do 9.30 – 11 Uhr Arztpraxis Dr. Beccarello: Mo, Do, Fr, 8 – 12 Uhr; Di, 10 – 12 Uhr, 16 – 18.30 Uhr; Mi, 16 – 18.30 Uhr; T 0473 643 689 Apotheke RAM: Mo 10 – 12; Mi 16 – 18.30 Uhr; Do 9 – 12 Uhr; T 0473 643 689 Eltern-Kind-Beratung Moos: Mittwoch 9 – 10.30 Uhr Ambulatorium Krankenpflegedienst Moos: Donnerstag 10 – 10.30 Uhr (ohne Vormerkung) st. leonhard Gemeindeamt: Mo – Fr, 8 – 12 Uhr; Di, 14.30 – 17.30 Uhr; Sa, 9 – 11 Uhr, T 0473 656 113 Minirecyclinghof: Sa, 8 – 11 Uhr; Walten: Sa, 10 – 11 Uhr Restmüllsammlung: Di; Walten, Schweinsteg, Prantach, Mörre, Glaiten, jeden 2. Di; Biomüllsammlung: Mittwoch Öffentliche Bibliothek: Mo, Mi, Fr, 9 – 12 Uhr; Mo, Di, Do, Fr, 15 – 18 Uhr Bibliothek Walten: Di, 16 – 17 Uhr Arztpraxis Dr. v. Sölder: Mo, Mi, Do, Fr, 8 – 12 Uhr; Di, 15 – 19 Uhr; T 0473 656 656 Arztpraxis Dr. Zuegg: Mo – Fr, 8 – 12 Uhr; Mo, Fr, 15.30 – 16.30 Uhr ohne Vormerk.; T 0473 656 633 Kinderarztpraxis Dr.in Weger: Mo, Fr, 9.15 – 12.30 Uhr; Mi, 9.30 – 12 Uhr; Di, Do, 15 – 18 Uhr; T 0473 656 266 Apotheke RAM: Mo – Fr, 8 – 12.30, 15.30 – 19 Uhr; Sa, 8 – 12.30 Uhr; T 0473 656 146 SportArena: täglich von 10 – 22 Uhr; Dienstag: Ruhetag st. martin Gemeindeamt: Mo – Fr, 8 – 12.30 Uhr; Donnerstag, 15 – 17.30 Uhr, T 0473 499 300 Minirecyclinghof: St. Martin: Fr, 10 – 12 Uhr; Sa, 8 – 10 Uhr; Saltaus: Sa, 8.30 – 9.30 Uhr Restmüllsammlung: Montag; Matatz, Breiteben, Kalmtal, jeden 2. Montag Biomüllsammlung: Mittwoch Öff. Bibliothek: Mo, Mi, Sa, 9 – 12 Uhr; Di, 14 – 17 Uhr, Mi, Do, Fr, 15 – 18 Uhr Arztpraxis Dr. Innerhofer: Mo – Fr, 8 – 12 Uhr; T 0473 641 207 Arztpraxis Dr. Dubis: Mo – Do, 9 – 12 Uhr; Fr 15 – 18 Uhr; T 0473 650 167 Apotheke Mercurius: Mo, Mi, Do, Fr, 8 – 12.30, 15 – 18.30 Uhr; Di, 8 – 12.30 Uhr; Sa, 8 – 12 Uhr, T 0473 650 011 Elternberatung Garberweg: Do, 8 – 12 Uhr, T 0473 650 780 Krankenpflegeambulatorium Garberweg: Di, Fr, 8 – 10 Uhr Jugendtreff: Di – Fr, 11 – 12 Uhr; Di und Do, 17.30 – 19.30 Uhr; T 392 5327295 sprengelsitz passeier Verwaltungsdienst: Mo, Di, Fr, 8 – 11 Uhr; Mi, 9 – 12 Uhr; Do, 9 – 12 u. 14 – 15.30 Uhr; T 0473 659 500 Sozialsprengel: Di – Do, 8.30 – 12 Uhr, 14.30 – 16.30 Uhr; Mi, 8.30 – 12 Uhr; T 0473 659 018, T 0473 659 263, T 0473 659 264; Dienst für Pflegeeinstufung: T 848 800 277, Anlaufstelle Pflege- und Betreuungsangebote: Di, Do, 9 – 11 Uhr; T 0473 659 266, ohne Vormerk. Blutabnahme: Mi, Do, 7.15 – 8.45 Uhr, ohne Vormerkung Krankenpflegeambulatorium: Mo, Di, Fr, 8 – 11 Uhr; Mi, Do, 9.30 – 11 Uhr Elternberatung: Di, 8 – 12 Uhr; T 0473 659 518 Diätdienst: Mi, 8 – 16 Uhr, Fr, 8 – 12 Uhr; T 0473 659 520 Dienst für Abhängigkeitserkrankungen: jeden 2. und 4. Di/Monat, 14 – 16.30 Uhr, Vormerkung T 0473 443 299; Zahnarztambulatorium: Vormerkung T 0473 264 000 Rehabilitationsdienst: Mo – Fr, 8 – 12.30 Uhr, 13.30 – 16 Uhr; T 0473 659 533 Hautarzt: jed. 1. + 3. Mi/Monat, 9 – 13 u. 14 – 18 Uhr, Vormerkung mit ärztl. Verschreibung: T 0473 264 000; Invalidenbetreuung: Vormerkung in Meran, T 0473 264 712 Hauspflegedienst: Vormerkung Mo – Fr, 8 – 10 Uhr; T 0473 659 019 Jugendbüro Passeier: Mo – Fr, M 393 0954681
Aus den Gemeinden Moos, St. Leonhard und St. Martin Termine & Veranstaltungen august 24./25. Konzert Herbert Pixner [Tourismusverein] 25. Modenschau, Raiffeisenplatz St. Leonhard [Kaufleute und Tourismusverein] 25. 1. PRO Ötztaler 5500 26. Konzert: Jason, Bunker Mooseum, 20 Uhr 26. Abschlusskonzert Jungbläserwoche, St. Martin 26. Psairer Jugendwallfahrt nach Trens [SKJ Passeier] 26. Baby- und Kinderflohmarkt, Bürgersaal Stuls, 14 – 18 Uhr [KFS Stuls] 27. Ötztaler Radmarathon 27. Fest, Raiffeisenplatz St. Leonhard [Musikkapelle St. Leonhard] 27. 60-jähriges Bestehen, Musikkapelle Platt 30. Informationsabend: Evviva – Der Weg zum gesunden Lebensstil, Sprengel St. Leonhard 31. Musig & Genuss, St. Martin [Tourismusverein] september 1. Konzert: Männer der Berge, Dorfhaus St. Martin, 20.30 Uhr [Mårtiner Kultursummer] 3. Familienfest, Eisturm Rabenstein [Vereine Rabenstein] 5. Schulbeginn 9./10. Mårtiner Dorffest 15. Kabarett: Till Reiners, Dorfhaus St. Martin, 20.30 Uhr [Mårtiner Kultursummer] 16. Abend der Chöre, St. Leonhard [Tourismusverein] 21. Brotbacken mit kostenlosen Miniführungen und Verkostung, MuseumPasseier, 10 – 13 Uhr 21. Evviva – Der Weg zum gesunden Lebensstil, Sprengel St. Leonhard 23. Aktion: fahrRAD (Autofreier Tag), Dorfzentrum von St. Martin, 9 – 17 Uhr oktober 3. Thailändisch Kochen, Vereinssaal St. Martin [Bildungsausschuss St. Martin] 6. Redaktionsschluss Passeirer Blatt 7. 2. Wollstraße, Raiffeisenplatz St. Leonhard [Schafzuchtverein] 12. Brotbacken mit kostenlosen Miniführungen und Verkostung, MuseumPasseier, 10 – 13 Uhr 19. Vortrag „Körpersprache“, Dorfhaus St. Martin [Bäuerinnen St. Martin] 21./22. Theateraufführung, Vereinssaal St. Martin [Pfarrgemeinderat und Ministranten] 22. Länderranggeln, St. Leonhard [Ranggelverein Passeier] 28./29. Theateraufführung, Vereinssaal St. Martin [Pfarrgemeinderat und Ministranten] 29. Beginn Winterzeit
recyclinghof passeier (mörre) Dienstag, Donnerstag, 14 – 17 Uhr; Samstag, 8 – 11 Uhr
Termine & Veranstaltungen können per Telefon (T 0473 656 239) und per E-Mail (passeirerblatt@passeier.it) mitgeteilt werden