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Mitteilungen und Nachrichten aus Moos, St. Leonhard und St. Martin Dezember 2016
Passeirer Blatt
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A D 1 C B 2 a 0 e d c b i. p. Dezember 2016 Nr. 138 · 30. jahrgaNg
Sepp Haller mit der historischen Mårtiner Standschützenfahne auf der Pfandleralm, 1959
inhalt 4 Gemeinden 8 Kultur & Gesellschaft 18 Natur & umwelt 20 vereine & verbände 24 gesundheit & Soziales 26 Schulen & Bibliotheken 28 gratulationen 30 Sport 34 Vorankündigungen
Die „Emblemata“ von Michael Winnebacher wieder am Entstehungsort
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Moos
Die „Emblemata“ von Michael Winnebacher wieder am Entstehungsort Im heurigen Sommer ist eine seltene und hochinteressante, bebilderte Handschrift des Mooser Dichterpriesters in den Besitz des MuseumPasseier – Bunker Mooseum gelangt. Durch eine ausgesprochen großzügige Schenkung (in Gedenken an seine Großmutter Gertraud Tinzl Semler) hat Lucas Tinzl aus Wien seine Verbundenheit mit Südtirol und dem Passeier zum Ausdruck gebracht. Dass die Rückkehr genau 300 Jahre nach dem Verfassen des Werks geschehen ist, stellt einen schönen Zufall dar, und das beeindruckende, über 100 Seiten starke, Buch wird noch viel Arbeit und Freude machen: Die Vielschichtigkeit in der Marien-Verehrung, die dutzenden Chronogramme und verschiedenen Textebenen lassen den Mooser Kuraten, der unser Tal nachhaltig geprägt hat, besser kennenlernen. Nun gilt es das Werk zu bewahren, Transkription und Forschung anzuregen und bei passenden Gelegenheiten der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Dankenswerterweise hat Leo Andergassen, Direktor des Südtiroler Landesmuseums Schloss Tirol, eine erste Beschreibung vorgenommen (siehe Artikel rechts).
Impressum
Erscheint zweimonatlich. Eingetragen beim Landesgericht Bozen mit Dekret Nr. 11/87 vom 29. 5. 1987. Eigentümer und Herausgeber: Gemeinden Moos, St. Leonhard und St. Martin in Passeier; vertreten durch den Bürgermeister von St. Leonhard, Konrad Pfitscher. Verantwortlich im Sinne des Pressegesetzes: Ulrich Mayer. Redaktion: Kurt Gufler, Rosmarie Pamer, Heinrich Hofer, Siglinde Jaitner, Arnold Rinner, Karl Lanthaler. Korrektur: Ernst Rinner, Kurt Gufler. Produktion und Druck: verlag.Passeier Artikel können bei allen Redaktionsmitgliedern und bei design.buero in St. Leonhard (Kohlstatt 55) abgegeben werden und müssen mit dem Namen und der Telefonnummer des Verfassers oder der Verfasserin versehen sein. Werbebeiträge nur bei Arnold Marth, Papier Profi, St. Leonhard. Redaktionsschluss: 3. Februar E-Mail: passeirerblatt@passeier.it www.passeirer-blatt.it
Matinee am 8. 12. 2016: Hochwürden Oswald Kuenzer, Leo Andergassen, Catherina Tinzl, Georg und Monica Tinzl, Gothard Gufler, Konrad Pamer, Johannes Haller, Ester Carturan, Heinrich Hofer
Matinee zur Rückkehr der Emblematik von Michael Winnebacher
Das Emblembuch von Kurat Michael Winnebacher von 1716
An Maria Empfängnis, den 8. Dezember, wurde in Moos ein besonderer Festakt begangen: Durch eine großzügige Schenkung der Familie Tinzl ist eine herausragende Handschrift des Dichterpriesters Michael Winnebacher, genau 300 Jahre nach der Niederschrift wieder an seinen Entstehungsort zurückgekehrt. Passend zum kirchlichen Feiertag argumentiert das Werk in 52 Sinnbildern (übersetzten Beschreibungen, Sinn sprüchen, gereimten Erläuterungen und Bildern) die Unschuld der Jungfrau Maria. Nach Einführungen der Spezialisten Leo Andergassen und Heinrich Hofer konnten die Anwesenden in das beein druckende und komplexe Werk Einsicht nehmen, den barocken musikalischen Rahmen genießen und sich mit einem Aperitif laben. Johannes Haller
Man schrieb das Jahr 1716, als sich der kunstsinnige Kurat Michael Winnebacher ans Werk machte, ein Emblembuch zu den Sinnbildern Mariens zu schreiben und zu illustrieren. Das Emblem war eine künstlerisch-literarische Spielart, Inhalte in Lemma (Überschrift) Bild und Epigramm zu verdeutlichen. Illustriert werden abstrakte Themen, die ansonsten theoretisch nicht leicht verständlich wären. Winnebacher ist nicht der Erfinder des Emblems, für das handgeschriebene Buch verwendet er eine lateinische Vorlage, die Kardinal Celestino Sfondrati konzipiert hatte. Sfondrati stammte aus einer Mailänder Familie. Im jungen Alter von zwölf Jahren kam er nach Rorschach am Bodensee, wo er die Schule besuchte, die unter der Leitung der Benediktiner von St. Gallen stand. 1660 trat er in den Benediktinerorden ein und unterrichtete Philosophie in Kempten. 1668 wurde er zum Priester geweiht und unterwies zunächst den klostereigenen Klerus, ab 1779 lehrte er Kirchenrecht in Salzburg. 1682 wurde er nach St. Gallen zurück berufen, wo er dem Abt als Vikar behilflich war. Papst Innozenz XI. ernannte ihn 1686 zum Bischof von Novara, was er nur kurz war, denn 1687 ereilte ihn die Berufung zum Fürstabt von St. Gallen. Innozenz XII. nahm ihn 1695 ins Kardinalkollegium auf. In Rom aber starb er bald darauf und wurde in seiner Titelkirche S. Cecilia beigesetzt.
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Winnebacher lehnt sich in seinem Emblembuch eng an die Vorlage Sfondratis an, ergänzt diese aber durch eigene Sinnbilder und Texte. In 52 Sinnbildern erläutert er den Aspekt der unbefleckten Empfängnis. In der Vorrede zum handgeschriebenen Werk, das den langen Titel trägt: „Die verthädigte Unschuld das ist MARIA die seligiste Junckhfrau und Mueter Gottes, in ihrer unbefleckhten Empfengnus durch 46 Sinnbilder vorgestöllt, und einstens in Lateinischer sprach beschriben von dem weiland Hochwirdigisten Firsten und Herrn Herrn COELESTINO SFONDRATI ird. S. Bened. der H. R.K. Cardinäl, vorhero gefisteten Abbten bey S. Gallen. Nun aber in das Teutsche ybersezt, und mit einigen Sinnbildern vermert von Michael Winepacher, Seelsorger vey U. L. Frauen zu Mooß in Passeyr. Anno 1716“ nimmt er auf Sfondrati Bezug. Dabei stand dem Kuraten Winnebacher die lateinische Ausgabe „Sfondratis Innocentia Vindicata“: In Qua Gravissimis Argumentis Ex S. Thoma petitis ostenditur, Angelicum Doctorem Pro Immaculato Conceptu Deiparae Sensisse & Scripsisse, die 1695 in St. Gallen gedruckt wurde. Ein Exemplar hat sich beispielsweise in der Bibliothek des Benediktinerklosters Marienberg erhalten, wurde aber auch von den Kapuzinern eifrig genutzt, wo es vermutlich zur Predigtvorbereitung verwendet wurde. Das Buch erschien 1705 auch auf Deutsch und erlebte mehrere Auflagen. Die Sinnbilder haben folgenden Inhalt, der in einem mysteriösen Wundergehalt immer verteidigend die unbefleckte Empfängnis Mariens im Auge hat: Die Sterndeuter können an der Sonne, die für Maria steht, keine Fehler und Flecken sehen (I), das Schiff Victoria, mit dem Ferdinand Magellan 1520 von Spanien aus zu den Molukken in Indonesien unterwegs war, wird vom Schiffbruch gerettet (II), Granatapfel (III), die Pyramide, die keinen Schatten wirft (IV), der im Winter nistende Eisvogel (V), die „Erklärung der Geburtsstunde“ (VI), der Eschenbaum (VII), der weiße Hahn, vor dem Basilisk und Löwe fliehen (VIII), die aus kotiger Erde entspringende weiße Lilie (IX), der Lichtvogel, vor dem sich die Finsternis versteckt (X), der Ölbaum als Sinnbild des Friedensfürsten, den Maria gebar (XI), der Pfau, den kein Pfeil verletzt (XII), die Unschuld Mariens ist wie der reine Klang der Zither (XIII), die Perle im Meer (XIV), die Seeblume, die sich aus schwarzen Pfützen erhebt (XV), der Rebstock, den das Gewitter nicht verletzt (XVI), die Palme (XVII), der auf den Ölbaum gepelzte Fruchtzweig (XVIII), die vom Spiegel fallende Mücke (XIX), die indische Palme
(XX), deren Holz keinen Rauch erzeugt, der vom hohen Gebirge entspringende Bach, der sein Wasser in den Gartenbrunnen ergießt (XXI), die rote Rose (XXII), der persische Königsthron (XXIII), der im Wasser trocken schwimmende Schwan (XXIV), die Sonnenblume (XXV), die das Gift der Skorpione hemmt, der Lorbeerbaum (XXVI), das Storchennest, das die Fledermäuse abwehrt (XXVII), der auf einer Palme nistende ägyptische Storch (XXVIII), die am Meeresrand wachsenden Binsen ohne Stammringe (XXIX), das wilde Einhorn (XXX), das der Schoß einer Jungfrau zähmt, der Meerstern (XXXI), der Pomeranzenbaum (XXXII), der zugleich Blüten und Früchte trägt, der Adler (XXXIII), der Fixstern (XXXIV), der selbst die Sonnenfinsternis erhellt, der Paradiesvogel (XXXV), der sich nur in reiner Luft aufhält, der vom Blitz unbeschadete Feigenbaum (XXXVI), der Korallenast (XXXVII), der im Moment, wie er aus dem Meer kommt, zum Edelgestein wird, der Spiegel, der den Basilisken tötet, der über dem Krokodil siegende Delphin (XXXIX), der dem Wind trotzende Zirmbaum (XL), der immer wieder im Frühling zuziehende Storch (XLI), der Regenbogen (XLII), der Ebenholzbaum (XLIII), der allem Feuer stand hält, die Insel Thule nördlich von Britannien, auf der es im Sommer nie Nacht wird (XLIV), die Zypresse (XLV), der helle Sonnenaufgang (XLVI), die uneinnehmbare Festung (XLVII), die Biene (XLVIII), die Sonnenuhr (IL), der aus dem brennenden Troia errettete Anchises (L), die durch die Pfütze laufende Sonne (LI) sowie der von Hunden angebellte Mondschein (LII), wobei die Hunde die Kritiker des Glaubenssatzes der unbefleckten Empfängnis meinen. Wie aus der Aufzählung hervorgeht, wird die aus natürlichem Verstande nicht nachvollziehbare Auffassung der unbefleckten Empfängnis mit Naturbildern verglichen, die theologisch interpretiert werden. Aus der Wahrnehmung der Natur erwächst die Verteidigung des Glaubenssatzes. Darüber hinaus erhält die Marienverehrung eine durchaus lyrische Note, zumal die Sinnbilder vor allem ästhetisch wirken. Die Anwendung allerdings war gering, zumal es kaum Gelegenheit gab, die Embleme in einer ausführlichen Form auch im Kirchenraum anzubringen. Das illustrierte Buch war als Betrachtungsbuch gedacht, zum Meditieren. Ein Einfluss auf die von Winnebacher geförderte Barockkunst ist nicht festzustellen. Symbolische Embleme kommen, auf Maria bezogen, in Südtiroler Barockkirchen kaum vor. Eine Ausnahme bildet aber die von Maler Josef Wengenmayr ausgemalte Kirche St. Georgen in Obermais, wo es zu einer schönen
Emblem VIII Der den Basilisk und Lewen in die flucht treibende weisse Han (der weiße Hahn, vor dem Basilisk und Löwe fliehen)
Ansammlung von Symbolen kommt. Winnebachers Betrachtungsbuch hat jedenfalls Seltenheitswert, über seine Anschaffung kann man sich nur freuen. Man würde sich wünschen, dass das Buch in digitaler Form oder als kommentiertes Faksimile zugänglich gemacht wird, eine Transkription des Textes müsste allerdings mitgegeben werden, um die Nutzung des Buches auch zu ermöglichen. In einer vertieften Forschung könnte dann auch der Eigenanteil Winnebachers schärfer gesehen werden. Jedenfalls ist es eine Bereicherung, hier Winnebacher auch als Buchmaler erleben zu können. Leo Andergassen
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Gemeinden
Klimakoffer zur Selbstkontrolle
Gemeinsam für den Klimaschutz
Rege Bautätigkeit im Dorfzentrum von St. Martin
Bauarbeiten im Dorfzentrum
St. Martin steht vor intensiver Bauphase Seit rund 20 Jahren gibt es in St. Martin Überlegungen zur Erneuerung der Dorfstraße und ebenso lange wurde das Problem vor sich hergeschoben. „Nun aber sollen Nägel mit Köpfen gemacht werden, wir versuchen das Bauprogramm, das eigentlich 2 Jahre in Anspruch nehmen sollte, zeitgleich mit Abschluss der Arbeiten bei der Bibliothek zu beenden“, erklärt der zuständige Referent Konrad Pichler. Die Arbeiten wurden in drei Abschnitte eingeteilt: Der Abschnitt 1 reicht von Videotechnik Lanthaler bis zur Apotheke Mercurius. Abschnitt 2 umfasst den Bereich vor der Bäckerei Kofler und den Andreas-Hofer-Platz. Abschnitt 3 letztendlich erstreckt sich vom Schneiderkreuz bis zum Gemeindehaus inklusive Feldbauernweg. „In der Beda-Weber-Straße wurden die Infrastrukturen im Bedarfsfall zur Gänze erneuert und die Glasfaserrohre für den Internetanschluss verlegt, genauso wie im Bereich von Lanthaler bis zur Apotheke“, berichtet Konrad Pichler. „Vor allem der Austausch mancher Wasserleitungen war vielerorts wirklich notwendig, denn die Rohre waren zum Teil schon marode und auf alle Fälle war es höchst an der Zeit, sie zu ersetzen!“ Anfang Dezember wurde die Dorfstraße übergangsweise asphaltiert,
mit den Pflasterarbeiten soll begonnen werden sowie es die Witterung im neuen Jahr zulässt. Auf einem 40 cm hohen speziellen Untergrund werden die Pflastersteine so verlegt, dass in der Mitte eine Fahrbahn entsteht und links und rechts ein Fußgängerbereich. Zudem wird die Beleuchtung zur Gänze neu gestaltet. Auf dem Andreas-Hofer-Platz wird, mit Baubeginn Februar, ebenfalls neu gepflastert, ein Brunnen wird angelegt und Sitzgelegenheiten werden geschaffen. Beim Gasthof Unterwirt soll ein Podest entstehen und auch hier wird die Beleuchtung neu gestaltet. „Bis zum 27. Mai 2017, dem Tag der Bibliothekseröffnung, sollen alle Arbeiten abgeschlossen sein,“ meint Referent Pichler Konrad, „natürlich ein gewaltiges Programm und eine enorme Bautätigkeit, in der Hoffnung, dass alles perfekt läuft! In dieser Hinsicht war die Firma De.Co.Bau für uns ein Glücksgriff, sie geht nach Möglichkeit auf die Anliegen der Anrainer ein und leistet wirklich ganze Arbeit. Wir appellieren an die Bürgerinnen und Bürger um Geduld und Verständnis für logischerweise entstehende Einschränkungen, letztendlich aber immer mit dem Bewusstsein vor Augen, dass für St. Martin ein für allemal wirklich etwas Nachhaltiges und Tolles entstehen müsste!“ Kurt Gufler
St. Martin wird aktiv und bietet seinen Bürgern kostenlos den Klimaschutz-Koffer zur Selbstkontrolle an. Das Thema Energie rückt immer wieder in den Vordergrund und betrifft uns alle tagtäglich. Ob beim Autofahren, beim Laden des Handy-Akkus oder beim Aufdrehen der Heizung – Dinge die wir tun, ohne darüber nachzudenken und auf die wir nicht mehr verzichten können. Es ist jedoch immer wichtiger, einen bewussten Umgang mit dem Energieverbrauch zu entwickeln, um unsere Umwelt zu schützen und auch unseren Geldbeutel. Das Interesse am Energiesparen und an der Energieeffizienz ist nicht nur in den Gemeindeverwaltungen angestiegen, sondern auch in der Bevölkerung. Aus diesem Grund hat die Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt den Klimakoffer zur Verfügung gestellt. Jeder ist eingeladen, den Klimakoffer zu benutzen, um zu überprüfen, wie klimafreundlich sein Verhalten im Alltag ist. Sie können den Klima koffer für 2 Wochen ausleihen und unter der fachmännischen Anleitung von Herrn Berthold Prünster, Energieberater, den Energieverbrauch unter die Lupe nehmen. Der Klimakoffer enthält mehrere Messgeräte, wie einen Min./Max.-Thermometer, einen Datalogger, ein Stromverbrauchsmessgerät, einen Infrarotthermometer und einen Schrittzähler. Die Aktion Klimakoffer hat das Ziel, einen Beitrag zur Verringerung der Treibhausgasemissionen und somit auch zum Schutz unserer Umwelt zu leisten. Jeder Interessierte kann sich an den Energieberater, Herrn Berthold Prünster, unter der Telefonnummer 338 6778428 oder während seinen Sprechstunden in der Gemeinde St. Martin wenden. Beratung und Verleih des Klimakoffers sind kostenlos. Johanna Pinggera
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Verbraucher-zentrale erweitert sich
Eröffnung einer weiteren Außenstelle im Passeiertal
Wettbewerb „Südtirol radelt“
Fleißige Radler St. Martin 3000 Teilnehmer aus ganz Südtirol haben sich an der 3. Auflage des Fahrradwett bewerbs „Südtirol radelt“ beteiligt. Wie schon in den letzten Jahren, waren auch heuer wieder die Radler aus St. Martin besonders eifrig. Insgesamt 79 Radler haben sich eingeschrieben und im Zeitraum von Mitte März bis Mitte September nicht weniger als 35.885 Kilometer „erradelt“. Damit war den St. Martinern schon zum 3. Mal in Folge der Sieg in der Kategorie Gemeinden von 3.000 bis 10.000 Einwohnern gesichert. Am 21. Oktober wurde bei der großen Abschlussveranstaltung in Bozen die Gemeinde St. Martin stellvertretend für ihre radbegeisterten Bürger ausgezeichnet. Statistisches: 10 Teilnehmer aus St. Martin radelten mehr als 1.000 Kilo meter, durchschnittlich waren es 454 km pro Teilnehmer, eingespartes CO2: 5.860 kg, gespartes Geld: € 10.549, verbrannte Kilokalorien: 1.079.300 Gottfried Zagler St. Leonhard Am Samstag, den 22. Oktober, gab es anlässlich des Herbsttages für Bücherund Sportfreunde in der Bibliothek von St. Leonhard auch die Prämierung zum Fahrradwettbewerb „Südtirol radelt“. Landesweit beteiligten sich 2.913 Personen, die 2,3 Millionen km zurückgelegt haben, darunter 61 Teilnehmer aus St. Leonhard mit 22.793 km. 19 Kinder und Jugendliche unserer Gemeinde haben sich am Wettbewerb beteiligt und mehr als 100 km dokumentiert. Sie konnten bei der Prämierung Sachpreise entgegennehmen. Der Spitzenreiter war Marvin Bakkers mit 630 km, ihm folgten in der Reihung Alex Pfitscher und Magdalena Pichler. Die zuständige Gemeindereferentin Elisabeth Ploner rechnet auch für 2017 mit einer regen Teilnahme unserer Radelfreunde. Siglinde Jaitner
Die Verbraucherzentrale Südtirol folgt den zahlreichen Anfragen aus dem Passeiertal und eröffnet eine Außenstelle im Sozialsprengel von St. Leonhard. Ermöglicht wird dies durch die Unter stützung der Gemeinden St. Martin, Moos und St. Leonhard, die damit die Rechte der Verbraucherinnen und Verbraucher stärken. Seit vielen Jahren steigt die Anfrage an Beratungen an die Verbraucherzentrale. Beinahe täglich werden neue gesetzliche Bestimmungen eingeführt oder bestehende abgeändert. Die Folge davon ist eine Unsicherheit der Bürger in finanziellen und rechtlichen Angelegenheiten. Die VZS hilft den Bürgern dabei, nach haltige Entscheidungen zu treffen und bestehende Probleme und Diskrepanzen auszuräumen. Da viele Konsumenten den Weg in die Verbraucherzentrale nach Bozen nicht antreten können, ist es von essentieller Bedeutung, Beratung und Intervention auch dezentral, vor Ort, anzubieten, da Verbraucher ansonsten ihre Rechte oftmals nicht wahrnehmen oder gar in Konfliktsituationen geraten. Das Tätigkeitsfeld der Beratung ist dabei breit gefächert. So werden im Passeiertal künftig Beratungen im gesamten Verbraucherschutz angeboten, unter anderem in den Bereichen Telefonie, Handel und Konsum, Energie, Fernsehgebühr, Finanz, Verträge
im Handwerk, Versicherung, Freiberufler und in vielen weiteren Bereichen. Mit dem 16. Januar 2017 eröffnet die Außenstelle Passeiertal im Sprengel der Gemeinde St. Leonhard i.P. Die Beratungen werden vom Juristen Mag. Reinhard Bauer, Rechtsberater der VZS, angeboten. Die Verbraucherzentrale wird von den drei Gemeinden im Passeiertal gemeinsam finanziert und die Beratung ist kostenlos. Die Verbraucher des Passeiertals können die Beratung jeden Montagnachmittag von 15 – 17 Uhr wahrnehmen. Reinhard Bauer Neues zur Fallstudie
Bewältigung des unfreiwilligen Arbeitsplatzverlustes … zwischen Individualisierung, Vulnerabilität und Resilienz Das dreijährige Forschungsprojekt, welches im Rahmen des Forschungsdoktorates als wissenschaftliche Qualifizierungsarbeit von Frau Tschöll dient, steht kurz vor seinem Ende (10.01.2017). Das Erkenntnisinteresse lässt sich nun zu folgender zentralen Forschungsfrage zusammenfassen: Wie wird unfreiwilliger Arbeitsplatzverlust bei Betriebsschließung in peripheren Landgemeinden als Vulnerabilität wahrgenommen, als Individualisierung in ländlichen Risikogesellschaften verhandelt und wie entfalten sich im Zuge von drei verschiedenen Bewertungszeitpunkten ihre handlungspraktischen, vulnerabel bis resilienten, >
Klimafenster
Vom KlimaHaus zur KlimaGemeinde – vom Punkt in die Fläche Wie wir unseren großen Hunger nach Energie in einer nachhaltigen Weise stillen können, zählt zu den wichtigsten Fragen des 21. Jahrhunderts, welche wir versuchen müssen, gemeinsam zu beantworten. Uns stehen dafür zwei Optionen offen: a) Umstieg auf erneuerbare Energiequellen b) höherere Energieeffizienz in allen Daseinbereichen. Diese beiden Elemente sind die Grundlagen im Klimaplan „Energie Südtirol 2050 – Südtirol auf dem Weg zum Klimaland“. Bereits der Titel des Plans zeigt uns die Vision: Es muss
uns gelingen, die Energieeffizienz von einzelnen Punkten und Prozessen in die Fläche und in unser Dasein zu bringen. Mit dem Projekt Klimahaus ist es uns gelungen, Gebäude mit höchstem Energiestandard und herausragender Lebensqualität umzusetzen. Nun gilt es, ganze Siedlungen energieeffizienter zu gestalten: vom Klimahaus zur Klimagemeinde hin zum Klimaland. Ziel ist die Förderung der nachhaltigen Entwicklung in den Gemeinden mit Hilfe eines energie- und klimaschutzpolitischen Leitbilds: bessere Energieeffizienz kommunaler Gebäude und der Ver- und Entsorgungsprozesse, Ausbau der erneuerbaren Energien, umweltfreundliche Mobilität und Beschaffungskriterien, Sensibilisierung und Information für den Bürger. Flavio Ruffini, Abteilungsdirektor der Landesagentur für Umwelt
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Beschlüsse
> Bewältigungsstrategien? In den letzten Ausgaben wurden, die für diese wissenschaftliche Studie zentralen Theorien zu Resilienz und Individualisierung in der Risikogesellschaft peripherer Landgemeinden vorgestellt. Um der Forschungsfrage gerecht zu werden, wird hier nun noch das Konzept der Vulner abilität vorgestellt. Der Begriff Vulnerabilität hat die Bedeutung von Verwundbarkeit oder Verletzbarkeit und findet in verschiedenen wissenschaftlichen Fachrichtungen Verwendung. Verwundbar sein heißt also Stressfaktoren ausgesetzt zu sein (externe Dimension), diese nicht bewältigen zu können (interne Dimension) und unter den Folgen des Schocks und Nichtbewältigung leiden zu müssen. Vulnerabilität muss also als ein dynamischer Prozess verstanden werden. Betroffene können je nach Situation unterschiedlich verwundbar sein oder werden. Einzelne Phasen dieses Verwundbarkeitsprozesses reichen vom Stadium der Grundanfälligkeit über mehrere Zwischenschritte bis hin zu einem kritischen Lebensereignis, wie es der unfreiwillige Arbeitsplatzverlust durch Betriebsschließung darstellen kann. Kritische Lebensereignisse sind also nicht einfach nur dramatische Momente, es sind komplexe Prozesse von Umbrüchen, mit Gewinnern und Verlierern, mit Unsicherheiten und offenem Ausgang, mit eingeübten Verhaltensformen, die scheitern, und neuen, die erst noch gefunden werden müssen. Dabei spielen die zeitliche und räumliche Dimension eine wesentliche Rolle. Deshalb wurden für die Fallstudie innerhalb von 17 Monaten drei verschiedene Zeitpunkte gewählt, um mit den betroffenen Interviewpartnern im Passeiertal zu sprechen. Dabei wurde ersichtlich, wie die anfängliche Verwundbarkeit sich durch Bewältigungsressourcen und Resilienzstrategien im Laufe der Zeit veränderten. Ziel von Frau Tschöll ist es, diese Ergebnisse 2017 einem breiten Publikum vorzustellen und diese auch zu veröffentlichen. Sie bedankt sich nochmals bei ihren Interviewpartnern, den Bürgermeistern von St. Leonhard und St. Martin sowie den zahlreichen Helfern dieser Studie im Passeiertal für ihre unkomplizierte Unterstützung, notwendige Hilfe und konstruktive Zusammenarbeit. Für Informationen und Rückmeldungen können Sie sich jederzeit gerne an Frau Christine Tschöll wenden: christine.tschoell@education.unibz.it Christine Tschöll
Aus dem Rathaus von Moos vom 4. 10. bis 30. 11. 2016 > Beiträge: Tourismusverein Passeiertal – Instandhaltung der Langlaufloipe – € 4.487,64; Amateursportclub Passeier Sektion Volleyball – Ankauf von Vereinsbekleidung – € 1.500; Musikkapelle Platt – Ankauf eines Schrankes für Instrumente und Trachten – € 5.000; FF Rabenstein – Ankauf von Schutzbekleidung und Paradeuniformen – € 6.000; ASC Passeier Sektion Langlauf Biathlon – Durchführung Landes-SommerBiathlon – € 1.500; Jugendbüro Passeier – Ankauf eines Fahrzeuges – € 10.000. > Gemeinde: Umbau Gemeindeämter: Auftrag an den Innenarchitekt Dip. Ing. Martin Pfitscher – € 5.720; Auftrag an das Unternehmen De.Co. Bau für Pflasterarbeiten an der Eingangsrampe zum Gemeindegebäude – € 3.818,60; Auftrag an den Malerbetrieb Lanthaler Joachim für Malerarbeiten in versch. öffentlichen Gebäuden – € 2.440; Ankauf von Streusalz für den Straßenwinterdienst über die Konvention der Landes agentur – € 3.608,39; Weiterleitung der eingehobenen Aufenthaltsabgabe an den Tourismusverein Passeiertal – € 4.916,36; Auftrag an das Unternehmen Südpla GmbH Konzessionär für die Feststellung und Einhebung der Werbesteuer. > Öffentliche Arbeiten: Felssicherungs arbeiten in Stuls Dorf – Auftrag an das Unternehmen Locher KG d. Locher G. & Co. OHG – € 163.893,90; Austausch Trink- und Schmutzwasserleitung unterhalb der Wohnbauzone Moos/Dorf2 – Auftrag an das Unternehmen De.Co. Bau GmbH – € 192.288,15; Lieferung und Montage der Beleuchtung Gehweg WBZ Sand und Gehsteig Mooser brücke bis Dorf – Auftrag an das Unternehmen EWO GmbH € 9.160,34; Sanierungs- und Ausbaumaßnahmen im Bereich des neu geplanten Museums am Timmelsjoch – Auftrag an den Dipl. Ing. Hugo Knoll für die Ausarbeitung eines Vorprojektes – € 4.847,37; geognostische Untersuchungen im Bereich der neuen Wohnbauzone in Pfelders – Auftrag an das Unternehmen Geoland GmbH – € 11.907,20; Isolierungs- und Reparaturarbeiten an der FF-Halle Moos – Auftrag an das Unternehmen Ilmer Stefan – € 3.574,60; AVS Haus Pfelders: Auftrag für geotechnische Projektierung und Bauleitung sowie Sicherheitskoordination – Holzner & Bertagnolli Engineering GmbH – € 37.485,43; Kreuzungsbereich Stuls – Auftrag an das Unternehmen Schlosserei Max für die
Lieferung und Montage einer Anschlagtafel – € 22.692; Verlegung von Glasfaserkabeln für die Anbindung der Speicherbecken sowie der versch. Pumpstationen – Auftrag an das die E.U.M. Gen. – € 9.516; Neubau Mehrzwecksaal Pfelders – definitiver Zuschlag für Architektur – Ingenieurleistungen zur Bauleitung, Abrechnung und Sicherheitskoordination – Auftrag an das Baubüro Ingenieurgemeinschaft – €102.855,41; Überwachungssystem Hochbehälter HüttPfelders – Auftrag an das Unternehmen Wallnöfer Günther und Rudolf OHG für die Reparatur – € 9.033,53; Errichtung öffentlicher Parkplatz Pfelders – Auftrag an das Architekturbüro Plan_ar für die Ausarbeitung einer Bauleitplanänderung – € 3.172. > Sport: Eissport- und Tennisanlage Pfelders – Auftrag an das Unternehmen Alpin Service KG für die Lieferung eines Warmlufttrockners – € 2.605,20. > Schule: Auftrag an das Unternehmen Pedacta GmbH für die Lieferung und Montage von Einrichtungsgegenständen für die Grundschule Platt – € 3.156,38; Auftrag an das Unternehmen Gutweniger Peter & Co. KG für die Lieferung von Spielgeräten für den Kindergarten – € 2.281,28; energetische Sanierung und Umbau Grundschule Rabenstein: Auftrag an die Tischlerei Pichler Gottfried für versch. Tischlerarbeiten – € 2.781,60; Auftrag an das Unternehmen ACS Data System AG für die Lieferung und Montage eines E-Boards und eines PC – € 6.627,04. > Kultur: Bunker Mooseum – Ausarbeitung Teilungsplan sowie Gebäudekatastermeldung – Auftrag an die Alber Plan OHG – € 6.710.
Aus dem Rathaus von St. Martin vom 1. 10. bis 23. 11. 2016 > Beiträge: ASC Passeier – Sektion Volleyball: € 2.000 für den Ankauf von Trainingsbekleidung und Trainingsmaterial; Freiwillige Feuerwehr Saltaus: € 6.000 für außerordentliche Investitionsausgaben bei der Feuerwehrhalle; Jugendtreff St. Martin: € 4.520 für die Durchführung des Projektes „Aktiv-Kreativsommer 2016“ und Betreuungswochen November 2015 und Februar 2016; Weginteressentschaft Außerriederberg: € 699,29 für die Sanierung der Riederbergstraße; Psairer Lebensmitteltafel: € 2.000 für entstandene Mehrkosten aufgrund der zeitweiligen Übersiedelung in private Räume; Bildungsausschuss St. Martin: € 6.882,69 für das Projekt „Kultursommer 2016“.
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> Dorfhaus/Vereinssaal/Rathaus: Vereinssaal – Lieferung und Montage einer Multimediaanlage – Flo-R Tech, St. Leonhard – € 20.008; Lieferung und Montage von Stühlen für die Tribünen im Vereinssaal – TischlereiPasseier Gen., St. Martin – € 10.187; Lieferung einer Frankiermaschine – Amonn Office GmbH, Bozen – € 2.474,16. > Kindergarten/Schule/Jugendtreff: Mittelschule – Neugestaltung Pausenhof: Lieferung und Montage eines Eisengitters – Metallprojekt GmbH, St. Martin – € 8.301,69; Erneuerung des Ballspielfeldes und der Nebenflächen – Sportbau GmbH, Bozen – € 43.737; Maurer arbeiten – Heel Karl, St. Martin – € 7.371,24; Lieferung eines Gartenhäuschens und eines Sitzpodestes – Pircher’s Tischlerei, St. Leonhard – € 13.975,10; Lieferung eines Kühlschrankes für den Jugendtreff – Videotechnik Lanthaler, St. Martin – € 450; Lieferung von Küchenutensilien für die Kindergärten von St. Martin und Saltaus – Videotechnik Lanthaler, St. Martin – € 555,71; Durchführung von Reparaturarbeiten in der Grundschule Saltaus – Hofer Heinrich KG, St. Leonhard – € 1.878,80; Durchführung von Reparaturarbeiten in der Mittelschule – Eschgfäller Karl, St. Leonhard – € 1.955,66. > Öffentliche Arbeiten: Errichtung einer biologischen Kläranlage in Breiteben: zusätz liche Baumeisterarbeiten – De.Co.Bau GmbH, Bozen – € 7.363,36; zusätzliche Zimmermannsarbeiten – Holka Gen., Moos – € 3.386,83; neues Mehrzweckgebäude mit Bibliothek und geschützten Werkstätten St. Martin – Einbaumöbel: Vergabe der Arbeiten an die Firma Hofer Heinrich KG, St. Leonhard – € 403.776,84; Glasfasern Zusammenschluss POP Dorf – POP Saltaus: Vergabe der Arbeiten an die Firma Telco Telecomunicazioni GmbH, Bozen – € 62.166,67; Erneuerung bit. Verschleißschicht verschiedener Straßenabschnitte 2015: Vergabe der Arbeiten an die Firma Beton Asfalti srl, Cis (TN) – € 56.945,99. > Sportanlagen: Lieferung und Montage der Beleuchtung in der Sporthalle – Elektro Johann Hofer d. Wolfram Hofer, St. Leonhard – € 2.293,60. > Straßen und Plätze: Asphaltierung des unteren Steinachweges: Ausarbeitung des Ausführungsprojektes und der Ausschreibungsunterlagen, Sicherheitskoordination, Bauleitung und Abrechnung – Ingenieurbüro Haller & Hesse, Algund – € 2.148,33; Durchführung der Asphaltierungsarbeiten – Pixner Manfred & Josef OHG, St. Martin – € 19.069,28; Sichtschutz für Kreuzung Prantach – technische Dienstleistungen – Geom. Dorian Wilhelm, St. Leonhard – € 4.504,24; Zimmermannsarbeiten Hannenbrücke und
Baggerarbeiten Errichtung Fußweg Breiteben – Oberprantacher Gottlieb & Karl OHG, St. Martin – € 12.037,74. > Wohnbau: Ausarbeitung des Durchführungsplanes für die Wohnbauzone „Feldbauer 2“ – Arch. Dr. Renate Marchetti, Terlan – € 5.750,95. > Zivilschutz: Beseitigung von Unwetterschäden auf der Gruberstraße und beim Teufelsteinweg – Tiefbau Karlegger Josef & Armin OHG, St. Martin – € 3.928,40.
Aus dem Rathaus von St. Leonhard vom 5. 10. bis 16. 11. 2016 > Beiträge: Außerordentlicher Beitrag an den Tourismusverein Passeiertal für die Organisation des Trainingslagers der Fußballmannschaft Stuttgarter Kickers € 5.000; außerordentlicher Beitrag an den Alpenverein SüdtirolSektion Passeier-Klettergruppe–Ortsstelle St. Leonhard für die Errichtung einer Unterkonstruktion für die Kletterwände, € 2.000; außerordentlicher Beitrag an den Amateursportclub Passeier-Sektion Volleyball für den Ankauf von einheitlichen Trainingsanzügen € 3.000; Sonderbeitrag an den Haflinger Pferdezuchtverein Passeier für die Durchführung der Haflinger Pferdeschau Passeier 2016, € 2.000; einmaliger Beitrag für die Organisation und Durchführung des Kultursommers 2016 an den Bildungsausschuss € 4.000; Sonderbeitrag an den Verein „Andreas Hofer Talmuseum-Sandhof“ für den Ankauf von Büchern € 500; außerordentlicher Beitrag an den Jugendtreff St. Martin für die Veranstaltung des Jugendfestivals „Hofer’s Rock“ im Sommer 2016, € 2.500; außerordentlicher Beitrag an den Kegelclub ASV Jaufenburg für den Austausch der Kegelbahn-Schlagwände, € 1.600; außerordentlicher Beitrag an den ASC Passeier-Sektion Ski Walten für die Tätigkeit des „Stockit Winterpark Walten“ – Jahr 2016/17, € 5.000. > Breitband: Genehmigung Konzessions vereinbarung für Telekomunikationsdienste mit Brennercom AG. > Gemeinde: Gemeindebauhof – Auftragserteilung für die Lieferung von diversem Material – Fa.Gufler Hubert GmbH, € 3.087,54; Schmutzwasser-Nebensammler Glaiten-Genehmigung des Ausführungsprojektes des Planers von Pföstl & Helfer GmbH, Summe der Bauarbeiten: € 465.329,76, zur Verfügung der Verwaltung: € 147.997,74, Gesamtsumme: € 613.327,50; Wohnbauzone A – historischer Ortskern – St. Leonhard – Abänderung des Wiedergewinnungsplanes – Genehmigung des Entwurfes von Herrn Dr. Ing. Giorgio Giralt aus Meran; Schatzamtsdienst – Genehmigung Kundmachung und Sonderauflagenheft zur Vergabe des Dienstes; Sanierung Trinkwasserleitung Windegg – Genehmigung Endstand und
Bescheinigung über die ordnungsgemäße Ausführung der Bauarbeiten der Fa. Straßenu. Betonbau OHG aus Schenna, mit einem Endstand von € 29.703,41; Kanalisierung Tall-Schweinsteg – Genehmigung einer Vereinbarung mit der Gemeinde Schenna in Bezug auf die Aufteilung der Spesen. > Gemeindepolizei: Lieferung eines Geschwindigkeitsmessers des Typs „Telelaser TruCam“ – Fa. Eltraff GmbH, € 13.813. > Jugend: Investitionsbeitrag an das Jugendbüro Passeier (JubPa) für den Ankauf eines neuen Vereinsbusses € 10.000. > Schule/Kindergarten: Kindertagesstätte – Genehmigung Kundmachung und Sonderauflagenheft zur Vergabe des Dienstes; Kindergarten – Ankauf von frischem Fisch für das Schuljahr 2016/17 – Fa. Fischzucht Schiefer KG € 3.000. > Sport: Lieferung einer Schneelanze für den Wintersport in der Fraktion Walten – Fa. Nivis GmbH, € 3.500; Errichtung Umzäunungen und versch. Arbeiten im Bereich des Ballspielplatzes, der Autoabstellplätze und des Schießstandes in der A.-Hofer-Straße – Auftragserteilung an die Fa.De.Co.Bau GmbH, € 35.870. > Straßen: Ausbau Zufahrt Walten Dorf – Zuschlagserteilung an die Firma De.Co.Bau GmbH, € 181.121,41; Trinkwasserleitung und Infrastrukturen Bauhof – Campingplatz Fa. De.Co.Bau GmbH: Genehmigung Endstand der Arbeiten, € 235.481; Zufahrt Stickl-Kaserer Egg – Vermessung, Projektierung, Sicherheitskoordination und Bauleitung – Dr.Ing. Johann Ennemoser € 11.700,30; Ankauf eines Fahrzeuges der Marke VW Transporter für den Gemeindebauhof – Fa. Auto Brenner AG € 30.327,87; Straßen-u.Winterdienst in Gomion, Schlattach, Glaiten u.Teilen von Schlossberg, Fa. Elektrogenossenschaft Gomion, € 35.000; Bau einer Fußgängerbrücke über die Passer im Bereich des Schwimmbades von St. Martin – Kostenübernahme und Liquidierung an die Gemeinde St. Martin, € 10.000; Verkehrswege – außerordentlicher Beitrag an das Bodenverbesserungskonsortium Prantach für die außerordentliche Instandhaltung von Zufahrtswegen € 6.500. > Soziales: Umbau Seniorenheim – definitiver Zuschlag der Dienstleistung für die Einreich-, Ausführungsplanung und Bauleitung betreffend Vergabeverfahren an die Bietergemeinschaft Pedevilla Architekten/ Pfeifer Planung GmbH/Studio Tecnico Associato Delazer/Studio E Plan GZFB GmbH/Baugeologie Büro Nicolussi; Liquidierung der Vergütung an die Kommission für die Bewertung der technischen Angebote in Höhe von € 14.093. > Zivilschutz: Ankauf eines Mineralöl abscheiders für die Feuerwehrhalle – Fa. Bautechnik GmbH, € 6.750.
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Kultur & Gesellschaft
Thomas Schwarz wird vom Bischof Ivo Muser zum Diakon geweiht Fotos: Kassian Plangger
St. Martin
Diakonweihe und Einführung von Thomas Schwarz
Gruppe aus St. Martin, besonders auch von verschiedenen kirchlichen Vereinen und einer Gruppe von Ministranten, war nach Brixen gekommen, um bei der Weihe von Thomas dabei zu sein. Gemeinsam mit ihm geweiht wurden die Herren Alberto Gittardi, Hubert Knoll, Richard Messner und Günther Rederlechner. Besonders verwies der Bischof während des Weihegottesdienstes darauf, dass die neuen Diakone immer mehr werden sollen wie ihr Herr: „Werdet immer mehr wie Christus: Diener, Diakone, Hörende und Handelnde“. Die Weihekandidaten wurden in den sakramentalen Dienst der Kirche hineingenommen durch die Handauflegung des Bischofs und das Gebet. Vor allem sei es den Diakonen nun aufgetragen, von Gott Zeugnis zu geben bei den Mitmenschen, von Christus der sich selbst zum Diener aller gemacht hat. Danach erhielten sie das Buch mit dem Evangelium Jesu Christi und der Aufforderung des Bischofs: „Was du liest, ergreife im Glauben. Was du glaubst, das verkünde. Was du verkündest, erfülle im Leben.“ Nach dem Weihegottesdienst gab es noch die Möglichkeit bei einem Umtrunk im Priesterseminar zusammenzustehen. Am darauffolgenden Sonntag, den 20. November 2016, wurde Diakon Thomas in sein Amt in der Pfarrei St. Martin ein geführt, als er beim Hauptgottesdienst Dienst tat. Am Nachmittag folgten viele der Einladung zur Dankesvesper in der Pfarrkirche und einem Umtrunk im Vereinssaal mit einer Foto-Präsentation. Thomas betonte dieser Tage mehrmals, dass nicht er es sei, dem Dank gebühre, sondern dem Herrgott, der Menschen in seinen Dienst beruft und die Glaubens gemeinschaft zusammenführt. Stefan Walder
Fünf Männer hat Bischof Ivo Muser am 13. November 2016 im Brixner Dom zu
Diakonen geweiht, darunter auch den Mårtiner Thomas Schwarz. Eine schöne
Thomas Schwarz mit Pfarrer Christoph Waldner bei der Dankesvesper
Pfarrer Christoph Waldner, Johanna Kuen Karlegger, Stefan Walder, Rosmarie Pamer und Hermann Pirpamer freuten sich mit Thomas Schwarz (Mitte)
9 Passeirer Blatt – nr. 138, Dezember 2016
Das völlig zerstörte Sägewerk nach dem Großbrand
Grossbrand vor 50 Jahren
Sägewerk Marth ein Raub der Flammen Das Sägewerk Marth, außerhalb von St. Martin, hat eine bewegte Geschichte hinter sich und wurde bereits zweimal ein Raub der Flammen. Das erste Mal brannte die „Baumkircher Sooge“, wie sie in Psair meist genannt wird, während des Ersten Weltkrieges im Jahre 1918 ab. Am 13. Dezember 1966, also vor genau 50 Jahren, legte ein Großbrand das Sägewerk tragischerweise erneut in Schutt und Asche. Die Tageszeitung „Dolomiten“ berichtete über den Großbrand seinerzeit wie folgt: „Einen Schaden von schätzungsweise 30.000.000 Lire verursachte in der vergangenen Nacht ein Brand, der innerhalb einer knappen Stunde das Sägewerk des Rudolf Marth in der Nähe von St. Martin, Passeiertal, mit seiner ganzen modernen
Einrichtung, hauptsächlich für die Herstellung von Harrassen, nahezu vollkommen zerstörte. Der Brand wurde von der Frau des Sägewerkbesitzers gegen 1.30 Uhr nachts bemerkt. Die Freiwilligen Feuerwehren des Passeiertales eilten auf den Alarm hin unverzüglich herbei, doch die Löschaktion mußte sich darauf beschränken, wenigstens einen Teil der in der Nähe befindlichen Holzvorräte vor dem Verbrennen zu bewahren. Der Brand hatte im leicht brennbaren Material mit Windeseile größte Ausmaße angenommen und das Gebäude des Sägewerkes mit den Maschinen und dem Arbeitsmaterial war nicht mehr zu retten. Wie errinnerlich, war der Sägewerkbesitzer Rudolf Marth im vergangenen Oktober verhaftet worden, weil in einem Magazin in der
Arbeiter vor dem Sägewerk in der 40er Jahren
Historische Anisicht der Baumkircher Sooge
Nähe des Sägewerkes für Sprenganschläge verwendbare Gegenstände angeblich aufgefunden worden waren. Es sind Stimmen laut geworden, daß der Brand gelegt worden sein soll. Die Cara binieri haben Erhebungen zur Klärung des Falles eingeleitet.“ Der seinerzeitige Bürgermeister von St. Martin, Ignaz Auer, hielt in seinem schriftlichen Bericht folgendes fest: „Nach Mitternacht um 1 Uhr 30 am 13. Dezember 1966 ertönte die Sirene in St. Martin Passeier. In gewohnter Schnelligkeit traf die Feuerwehr von St. Martin am Brandort ein, das Sägewerk von Marth Rudolf stand bereits in einem Flammenmeer. Das Feuer griff so schnell um sich, daß nur mehr an die Rettung einiger Holzvorräte und des Wohnhauses zu denken war. An der Brandstätte trafen der Bürgermeister Herr Auer, der Kommandant der Carabinieri sowie die Feuerwehren von Saltaus, von St. Leonhard, Riffian und Kuens in kurzer Zeit ein. Die Löscharbeiten zogen sich bis früh morgens hin. Zirka 20 Maschinen, Vorräte von Steigen sowie das in der Säge gelagerte Holz waren dem Feuer anheimgefallen. Es blieb nichts mehr übrig, als ein verkohltes Wrack des gesamten Sägewerks: Mit diesem Brand verloren über 20 Arbeiter ihr Brot und Arbeit.“ „In den Weihnachtsfeiertagen des Jahres 1966“, erzählt die Seniorchefin Pichler Marth Anna, „räumten an einem Tag die FF St. Martin und am darauffolgenden Tag die FF St. Leonhard abwechselnd die Brandstelle auf. Das war eine große Hilfe für uns. Am Karfreitag des Jahres 1967 konnte die Säge wieder gestartet werden, wobei wir den Dachstuhl bereits wieder selbst zugeschnitten hatten.“ Somit bleibt abschließend nur zu hoffen, dass die heutige Besitzerfamilie in Zukunft vor solchen Großbränden und ähnlichen Katastrophen verschont bleibt! Kurt Gufler
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die Inhalte der Publikation vor, indem er zu den einzelnen Kapiteln teils unver öffentlichte Fotografien zeigte und interessante Details hervorhob (siehe eigener Artikel). Beeindruckt hat hierbei wohl vor allem die aufwändige Recherchearbeit von Seiten des Autors, die anhand einiger besonderer Geschichten ersichtlich wurde. Als Fotograf fungierte an diesem Abend Albert Pinggera, der sich damit in die Tradition seines Urgroßvaters David stellte, von dem als Kriegsfotograf der Passeirer Standschützen eine wichtige Fotosammlung erhalten ist. Hubert und Thomas Prünster sorgten mit ihren Ziehharmonikas für den musikalischen Rahmen nach dem offiziellen Teil der Buchvorstellung. Das Buch ist im MuseumPasseier, beim verlag.Passeier und im Buchhandel erhältlich. Judith Schwarz
Werner Graf stellt das neue Buch vor
Buchvorstellung
Neues Buch über den Ersten Weltkrieg aus Passeirer Sicht Mit über 100 Interessierten hatten weder Verlag.Passeier noch MuseumPasseier gerechnet, nachdem sie zur Vorstellung des neuen Buches „Passeier und der Erste Weltkrieg 1914 – 1918“ ins Museum geladen hatten. Da aber die Zusammenarbeit mit Werner Graf als Autor sowie Albert Pinggera als Grafiker und Verleger bislang stets Garant für gute Qualität gewesen sei, liege das zahlreiche Erscheinen von Museumsfreunden aus nah und fern zu einem wesentlichen Teil wohl daran, schluss folgerte Museumsobmann Albin Pixner bei seiner Begrüßung. Natürlich dankte er auch jenen, die finanzielle Beihilfe für das Buch geleistet hatten: Die Abteilung Kultur der Südtiroler Landesregierung sowie die drei Passeirer Gemeinden. Der Wunsch nach Beschäftigung mit der Geschichte dieser schmerzvollen Zeit und den Erinnerungen unserer Vorfahren, den Bürgermeister Konrad Pfitscher in seinem
Grußwort als lobenswert hervorhob, mag ein weiterer Grund für die erfreulich große Teilnahme sein. Nach einer musikalischen Gesangseinlage von Gernot und Florian Hofer sowie Herbert Pixner, die für diesen Abend alte Kaiserjäger- und Schützenlieder einstudiert hatten, ging Judith Schwarz auf die Entstehungsgeschichte des Buches ein. Auch wenn Passeier schon eine gelungene Weltkrieg-Publikation von Sepp Haller aus dem Jahre 1986 besitze, habe sich die Initiative des Museums anlässlich des Gedenkjahres „100 Jahre Ausbruch des Ersten Weltkrieges“ gelohnt. Abgesehen vom wesentlich erweiterten Textteil hob sie vor allem die hörbaren Interviews von Passeirer Veteranen und die über 200 zeitgenössischen Fotografien aus dem Tal hervor – in Bezug auf Letztere ging ein großer Dank an alle Bildbesitzer für die Zurverfügungstellung. In einem Kurzvortrag stellte Werner Graf
Werner Graf, Sepp Haller: Passeier und der Erste Weltkrieg 1914 – 1918 MuseumPasseier (Hrsg.) Hardcover, 22,5 × 22,5 cm, 240 Seiten ISBN: 978–88–89474–235 verlag.Passeier – € 16
Passeier und der Erste Weltkrieg 1914 – 1918 MuseumPasseier MuseoPassiria
BÖDEN - VERLEGUNG - VERKAUF
PICHLER Christian Pichler Weingartweg 5 – 39015 St. Leonhard i. P. Mobil 347 0122559 – 348 4411290 MwSt.-Nr.: 01554560217 – St.-Nr.: PCH CRS 65A20 M067G
Christian und David wünschen frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr
Werner Graf Sepp Haller
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Tondokumente von Sepp Haller aus den 1960er bis 1980er Jahren sind Teil der Publikation
Werner Graf, Sepp Haller:
Passeier und der Erste Weltkrieg 1914 – 1918 In diesem Buch geht es in erster Linie um das Tal Passeier. Wie hat die Bevölkerung die schwere Zeit des Ersten Weltkrieges erlebt und durchgestanden? Interviews, die Sepp Haller mit Kriegsheimkehrern geführt hat und Texte, welche er im Buch „Passeirer in den Weltkriegen 1914 – 1918/1939 – 1945“ veröffentlicht hat, wurden übernommen und mit umfangreichen Quellen aus den Gemeindearchiven von St. Leonhard und Moos, mit zahlreichen Zeitungsartikeln aus jener Zeit und mit vielen Fotos ergänzt. Wie ganz Europa war auch das Passeiertal an der Wende zum 20. Jahrhundert von großen Veränderungen geprägt: Straßenbau, Elektrizität, Telefon und
der Tourismus, der sich auch im Tal zu entwickeln begann. Dieser beginnende Fortschritt wurde durch den Ausbruch des Ersten Welt krieges jäh gestoppt. Die jungen Männer mussten in den Krieg einrücken, wenn auch die Begeisterung nicht bei allen gleich groß war. Mehr als die Hälfte aller gefallenen Passeirer im Ersten Weltkrieg haben ihr Leben in den ersten Kriegsmonaten an der Ostfront verloren. Viele gerieten in Gefangenschaft und wurden in Internierungs- oder Arbeitslager nach Sibirien gebracht. Die Überlebenden sind geschunden an Leib und Seele vielfach erst in den 1920er Jahren heimgekommen. Zum Glück kam es manchmal vor, dass sich im Krieg Vermisste doch noch von irgendwoher meldeten und nach Hause kamen. Im Fall des Landesschützen Alfons Schenk aus St. Martin war es sogar so, dass er als gefallen gemeldet wurde, in St. Martin der Sterbegottesdienst für ihn abgehalten wurde, er sich aus der russischen Gefangenschaft meldete und schließlich nach Hause zurückkehrte. Mit dem Kriegseintritt Italiens an der Seite der Entente-Mächte im Mai 1915 sind die Standschützen aufgeboten worden. Was sie erlebt haben und welche
Ungeheuerlichkeiten der Krieg für sie gebracht hat, wird im Buch ausführlich beschrieben und mit vielen Bildern belegt. Und wie ging es inzwischen der Bevölkerung im Tal? Kaiser Franz Joseph hat im Lauf des Krieges ein Behördensystem eingerichtet, das über alle und alles bestimmte. Dazu gehörten Zwangsabgaben, behördliche Beschlagnahmungen und gnadenlose Requirierungen. Im Tal waren es vor allem Getreide, Heu, Milch, Butter, Vieh, Wolle und Metall, was abgegeben werden mussten. Kein Wunder, dass die Leute Getreide in Kisten vergruben und Vieh im Wald versteckten, so dass es die Behörden nicht fanden. Die Not war groß im Tal und die Bevölkerung hat auch Hunger gelitten. Viele Einzelschicksale von Frauen, die Familie, Haus, Hof und Vieh oft alleine versorgen mussten, werden erzählt und die Rolle der russischen Kriegsgefangenen wird beleuchtet. Auch wird Kurioses und Sonderbares erzählt, was der Krieg für das Tal mit sich brachte. Nach Kriegsende kam italienisches Heer ins Tal. Wie es dabei zuging, berichten Zeitzeugen. Ein besonderes Anliegen war die Über arbeitung der Listen der Gefallenen und der Heimkehrer des Tales. Insgesamt werden in alphabetischer Reihenfolge 1190 Heimkehrer mit Namen, Geburtsjahr, Herkunft und Wohnort in den 20er Jahren beschrieben. Jeder Passeirer wird in den Listen wenigstens einen seiner Vorfahren finden. Werner Graf
immer wieder zu seinen Rosserkollegen hintrieb, mit denen er gemeinsam so manche schöne und recht frohe Stunde erlebte. Er pflegte die Geselligkeit, war aber auch mit seinem Wissen mehrere Jahre im Ausschuss des Zuchtvereins Passeier vertreten. Und wenn der Sepp ein Pferd sein Eigen nannte, so war es dann auch ein ganz besonders gutes. Mit seinen Stuten Darma und Orchidee war er nicht nur bei den Stammbucheintragungen sehr erfolgreich. Stets auf der Suche nach einem ganz besonderem Pferd, das seinen hohen Ansprüchen entsprach, traf man Sepp auch regelmäßig auf Schauen und Messen an. Es gäbe sicher noch einiges zu erzählen von diesem Mann, der uns in der Blüte seiner Lebenszeit so rasch verlassen musste. Bis zuletzt stand die ganze Familie hinter Sepp und gab ihm die Kraft am Glauben, wieder gesund zu seinen Lieben zurückkehren zu können. Sein offenes und
herzhaftes Lachen wird nicht nur uns Passeirern sondern auch den vielen anderen Haflingerzüchtern, die ihn gekannt haben, sehr fehlen. Danke Sepp, für all das, was du uns gegeben hast. Möge deine Gutmütigkeit und Leidenschaft für die Haflinger auch für uns Ansporn sowie Vorbild sein! Pfiati Sepp! Margit Schiefer
In Erinnerung an
„Hosler Sepp“, einen Passeirer Rosser Josef Flarer, in Passeier als „Hosler Sepp“ bekannt, ist am 1. November 2016 41-jährig nach kurzer schwerer Krankheit plötzlich von uns gegangen. Er war ein ganz besonderer Mann, der es verstand mit Besonnenheit und einem steten Lächeln auf den Lippen die Menschen, die um ihn waren, zu erfreuen. Mit seiner großen Hilfsbereitschaft war er stets präsent, so auch noch bei den Vorbereitungsarbeiten für die letzte Pferdeschau am 1. Mai beim Sandhof. War er auch seit einiger Zeit nicht mehr im Vorstand des Haflinger Pferdezuchtvereins Passeier, so war er dennoch immer da, wenn eine handwerklich geschickte Hand vonnöten war. Es war seine große Freude und Passion zu den Haflingerpferden, welche ihn
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Bei der Buchvorstellung: Heinz Widmann, Albin Pixner (verdeckt), Christian Staffler, Kron-Helmut, Fontana Flour und Kurt Gufler Fotos: Helmut Gufler
Buchvorstellung
Miër Psairer – „A Hëtz soll sain“ Vor rund zwei Jahren wagte sich ein Autorenteam an die Aufgabe heran, lustige, interessante, skurrile und unfassbare Geschichten, Begebenheiten und Sprüche aus unserem Tal zu sammeln. In gemütlichen Runden war natürlich schon öfters angesprochen worden, dass all das, was in Psair „auggfiërt und derstëllt“ worden war, schriftlich festgehalten werden sollte, damit es auch für die Nachwelt erhalten bleibt. Aber „hatt i“ und „tatt i“ sind im Leben bekanntermaßen eine Seite, etwas auf die Beine zu stellen die andere. Und so gab letztendlich der Fontana Flour anlässlich eines legendären Handy-Essens die Initialzündung. In der Folge traten Heinz Widmann und Gufler Kurt, die die Psairer Geschichten und Sprüche sammelten und niederschrieben, und Albert „Knoxi“ Mair (zuständig für die aussagekräftigen Karikaturen) sowie Christian Staffler Er begeisterte das Publikum mit seinem Auftritt als Kurat Tolpeit: Thomas Schwarz
(Organisation) dem Team bei. Gemeinsam legte man einige Grundsätze fest, an denen bezüglich der Texte durchgehend festgehalten wurde: Niemand sollte diffamiert, blamiert oder beleidigt werden, wenn jemand mit seiner Geschichte inkognito bleiben wollte, hielt man sich rigoros daran. Öfters werden auch Personen genannt, die einmalig oder regelmäßig zu tief ins Glas geschaut haben. Auf keinen Fall wollte man sich darüber lustig machen, sondern nur die mitunter aus diesem Zustand resultierenden lustigen Begebenheiten und Aussagen sammeln. Der Wahrheitsgehalt der Inhalte wurde so gut wie möglich überprüft. Verständlicherweise gibt es in einigen Fällen widersprüchliche Aussagen und abweichende Versionen und bei älteren Geschichten findet man kaum noch Zeitzeugen. Um die Authentizität und Einmaligkeit der Sprüche zu erhalten, beschloss man die Schreibweise derselben aus dem „Psairer Wërterpuach“ zu entnehmen, was natürlich einiges an Mehrarbeit für die Autoren bedeutete, sich aber letztendlich ausgezahlt haben dürfte. Im Übrigen wurde auch bei der Gestaltung und dem Layout des Buches auf Qualität geachtet, letztendlich herausgekommen sind 223 Seiten prall gefüllt mit „Plëidsinne und hëtzige Ggschichtler“, wobei auf mehr fachen Wunsch auch die besten und lustigsten Geschichten aus der legendären Faschingszeitung „Mischtkluane“ enthalten sind. Dem Autorenteam war von vorneherein klar, dass so ein Buch einer besonderen Präsentation bedurfte und so beschloss man, diese am 19. November im stimmi-
gen Ambiente des MuseumPasseier durchzuführen. Der Obmann des Museums, Albin Pixner, betonte, dass dieses Buch aus humoristischer Sicht natürlich eine ideale Ergänzung zur Ausstellung „Miër Psairer“ darstelle und von dem her perfekt zum MuseumPasseier passe. In der Folge wurden Karikaturen und Fotos auf die Leinwand projiziert und die dazugehörigen Geschichten und Persönlichkeiten von den Autoren kurz angesprochen. Für Lachsalven und Heiterkeitsausbrüche im vollbesetzten Saal aber sorgten zudem die Sketche, die von Schwarz Thomas, Raich Erich und Ilmer Peter in Szene gesetzt wurden. Ganz wunderbar wurde aber auch von den begabten kleinen Theaterspielerinnen Lena und Lilli Marth die Geschichte vom „Ggugguu“ dargestellt. Musikalisch begleitet und umrahmt wurde die Präsentation vom Kron-Helmut, der wie in seinen Glanz zeiten auftrumpfte. An dieser Stelle erscheint es uns höchst angebracht, ein großes Dankeschön zu sagen: Ein herzliches Vergelts Gott den Sponsoren und unseren fleißigen Helferinnen und Helfern, die uns bei der Präsentation unterstützt haben, an Albin Pixner und an die Heimatbühne St. Martin für die zur Verfügungstellung des überaus passenden Titelfotos. Ganz besonders bedanken möchten wir uns vor allem aber auch bei all jenen, die uns mit Geschichten und Fotos versorgt haben, ohne euch gäbe es dieses Buch nicht. Zu guter Letzt wünschen wir allen Leserinnen und Lesern viel Freude und Spaß mit unserem Buch, denn „a Hëtz soll sain!“ Videos, Fotos und weitere Informationen zur Präsentation und zum Buch sind auf der Webseite: psairer.passeier.org einsehbar. Kurt Gufler Heinz Widmann, Kurt Gufler: Miër Psairer – „A Hëtz soll sain …“ Lustige Geschichten aus dem Passeiertal Hardcover, 15 × 21,5 cm, 224 Seiten, € 19,90
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Familienwallfahrt – mit besinnlichen Texten, Gebeten und kindgerechten Liedern, von Maria Pöll auf der Gitarre begleitet
Platt
Rückblick
Familienwallfahrt
6 Jahre Seelsorgeeinheit Hinterpasseier
Wie schon seit vielen Jahren, hat der KFS – Katholische Familienverband Platt auch heuer wieder eine Familienwallfahrt organisiert. Mit besinnlichen Texten, Gebeten und kindgerechten Liedern, die von Maria Pöll auf der Gitarre begleitet wurden, haben sich viele Familien am Sonntag, 16.10.16 aufgemacht, um den Besinnungsweg zum Sattele zu gehen. Nach einem kurzen Segensgebet von Pfarrer Oswald Kuenzer und dem gemeinsamen Vaterunser vor der Kapelle beim Sattele ging es wieder zurück in den Schulhof, wo der AVS Platt bereits mit gebratenen Kastanien auf die ca. 90 fleißigen Wallfahrer wartete. Nach einer kurzen Verschnaufpause konnten sich die vielen Kinder auf dem neugestalteten Spielplatz austoben. Zur Freude aller wurde dieser im Sommer neu hergerichtet und wurde an diesem Tag von Pfarrer Oswald Kuenzer gesegnet. Ein besonderer Dank geht an die Gemeindeverwaltung, besonders an Konrad Pamer, der das Projekt in die Hand genommen hat und dafür gesorgt hat, dass die Umgestaltung des Spielplatzes so schnell erfolgte. Zum Ausklang dieses besinnlichen und gemütlichen Familiennachmittags gab es noch Kaffee und Kuchen für alle. Danke an alle Frauen vom KFS und allen Mamis, die fleißig gebacken haben und vielen Dank dem AVS fürs Kastanienbraten. Margit Schwarz
Vor 6 Jahren im Mai 2010 hieß es: Pfarrerwechsel in Moos – Rabenstein, in Platt – Pfelders. Das bedeutete für alle ein engeres Zusammenarbeiten mit nur mehr einem Pfarrer. Ende Juli starteten wir – die damals bestehenden Pfarrgemeinderäte aller 4 Pfarreien. Die ersten Sitzungen führte der Projektleiter Günter Plaickner (war von der Diözese beauftragt). Auch die Vertreter der Pfarrei Stuls wurden in die Runde eingeladen, obwohl sie zu dieser Zeit noch von den Priestern in St. Leonhard betreut wurden. Die damalige Situation wurde festgehalten, weiters wurde Ausschau gehalten auf das, was in Zukunft gebraucht wird. Pfarrer Oswald Kuenzer zeigte sich bereits
beim ersten Treffen als ein sehr guter Organisator. Bald hatte er einen Gottesdienstplan bis Allerheiligen stehen. In den letzten Augusttagen verließen Pfarrer Siegfried Pfitscher die Pfarreien Platt – Pfelders und Pfarrer Oswald Holzer die Pfarreien Moos – Rabenstein. Pfarrer Oswald Kuenzer zog von Mareit-Ridnaun zu uns in den Widum nach Moos. Am 13. Oktober 2010 mussten wir leider feststellen, das Pfarrer Oswald Kuenzer sich durch einen Autounfall erheblich verletzt hatte und wir 4 Pfarreien standen auf einmal auf eigenen Füßen. Der damalige Dekan Michael Pirpamer koordinierte die Messfeiern und an mehreren Orten übernahmen die Wortgottesleiter einige Feiern in der Kirche. Die Pfarrgemeinderatswahlen standen an, die nun auch jede Pfarrei selbständig durchführte. Nur mehr einige wenige, aus der vor Monaten gegründeten Projektgruppe, arbeiteten im neuen Pfarr gemeinderat weiter. Wieder war es ein Neubeginn. Der Pfarreienrat traf sich erst am 8. Februar 2011 zur konstituierenden Sitzung. Die Diözese bot nun in Moos einige Treffen an, die zur Bildung der Seelsorgeeinheit beitrugen. Im April 2011 kam die gemeinsam gestaltete Sternwallfahrt in Moos zustande. 2012 gab es im Hinterpasseier die erste gemeinsame Firmung der Seelsorgeeinheit. Im April 2012 fand der Pfarrer eine Pfarrhaushälterin, die ihm die Hausarbeit fürsorglich macht. Gemeinsam hielten wir Ausschau nach Wortgottesleitern und es gelang uns, in den einzelnen Pfarreien 11 Personen zu ermuntern, die Ausbildung in Meran zu machen (2012/13). Mit Herbst 2012 begann für die Seelsorge> einheit eine neue Situation. Die Pfarrei
Im Bild die Pfarreienräte: Waltraud Gatterer, Brunhilde Zipperle, Evi Marth, Irmgard Gufler, Johann Hofer, Pfarrer Oswald Kuenzer, Martin Gögele, Angelika Piazzi, Josef Gufler, Vigil Kuprian; es fehlt: Stefan Ilmer
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> Stuls kam dazu. Zugleich aber übernahm der pensionierte Dekan Michael Pirpamer 2 Sonntagsmessen im Hinterpasseier. Das war auch für den Pfarrer Oswald Kuenzer eine Entlastung. Er konnte die 4. Sonntagsmesse weglassen. Es blieb ja sonst noch sehr viel Arbeit. Viel Energie steckt er wöchentlich in die Öffentlichkeitsarbeit. Ein gemeinsames Pfarrblatt – ausführlich, mit allen Informationen, mit viel Geschick gestaltet – geht an alle Kirchgänger in der Seelsorgeeinheit. Nach einem Jahr Umsetzungsphase wurde die Probezeit der Seelsorgeeinheit um weitere zwei Jahre verlängert. Auch Stuls sollte sich an die neue Situation gewöhnen. Am 20. Oktober 2013 war die Probezeit zu Ende und Generalvikar Josef Matzneller erhob die 5 Pfarreien zur Seelsorgeeinheit Hinterpasseier. Der Pfarreienrat traf sich nun öfters, kleinere Abmachungen werden in die Pfarreien getragen, einige gemeinsame kirchliche Veranstaltungen im Hauptort, aber auch in Platt und Stuls werden über die Bühne gebracht: gemeinsame Firmungen, Geburtstagsfeier des Pfarrers, 50. Priesterjubiläum des Michael Pirpamer, Jugendmessen in allen Pfarreien und zum Schluss besuchte uns der Bischof. All dies erforderte 36 Sitzungen im Pfarreienrat. Nicht zu vergessen, die Sitzungen im Pfarrgemeinderat in den einzelnen Pfarreien, die Sitzungen des VermögensVerwaltungsrates ebenso in den einzelnen Pfarreien, die einzelnen Arbeitsausschüsse in den Pfarreien … Viele Mitarbeiter brachten sich ein und ließen durch ihren Einsatz die Seelsorgeeinheit wachsen, unterstützten den Pfarrer und auch die Pfarrgemeinderäte. Dabei geht ein Dank an alle, die interessiert sind, dass der Glaube in unseren Kreisen weitergetragen wird. Vergelts Gott! Waltraud Gatterer
kleinanzeiger
Chef de Rang, Servicelehrling sowie Teilzeitkraft für abends ab März zur Unterstützung für unser Serviceteam gesucht, durchgehende Arbeitszeiten (eine Woche Frühstücksdienst, eine Woche Abenddienst) Apfelhotel Torgglerhof **** Tel. 0473 645 433 info@apfelhotel.com
Erich Raich mit seiner „Entdeckerin“ Armida Theiner
Bühne frei
Erich Raich, der geborene Komödiant Wenn er die Bühne betritt, noch ohne ein Wort gesprochen zu haben, schmunzelt der Großteil des Publikums und so mancher kann sich auch ein lautes Lachen nicht verkneifen: Erich Raich, zumeist prädestiniert für die lustigen Rollen in einem Theaterstück. Auch in seinem Kollegenkreis ist der Erich sehr beliebt, denn wenn er mit seiner Mimik und Gestik zur Hochform aufläuft, sind Lachsalven garantiert. Das Passeirer Blatt führte mit Erich nachstehendes Interview. Wie und wann kamst du zum Theater? Ich habe mit meinen Eltern bereits als Kind mit Begeisterung die Aufführungen der Heimatbühne St. Martin besucht, wobei der De Bastiani Paul, der Pöhl Hans und der „Friseur“ Sepp Fahrner stets meine Vorbilder waren. Mit 15 Jahren sprach mich die Theiner Armida dahin gehend an, ob ich nicht Lust hätte, einmal mitzuspielen. Meine Rolle war allerdings bescheiden: Ich kam mit dem Hund Maxl auf die Bühne, machte kehrt und verließ diese wieder ohne ein Wort zu sagen. Das hat sich mittlerweile grundlegend verändert, was bedeutet für dich persönlich das Theaterspielen und welches sind deine Lieblingsrollen? Danach erhielt ich auch Sprechrollen, das entwickelte sich mit der Zeit. Das Theater bedeutet mir sehr viel, man kann mich wohl als Theaterspieler mit Leib und Seele bezeichnen. Mittlerweile stehe ich seit 35 Jahren auf der Bühne, war lange im
Ausschuss und sogar Obmann, „oobr zemm hoobm sii mi når ggschmissn“ (lacht). Mittlerweile spiele ich zumeist lustige Rollen, obwohl ich der Meinung bin, „a guater Maurer muaß aa mit lëtze Stuane maurn.“ Wie schwierig ist es für dich, eine Rolle zu erlernen? Für mich ist das immer eine Heraus forderung, weil ich nicht unbedingt gerne lese und mir das Lernen zuhause eher schwerfällt. Am meisten lerne ich bei den Proben, wenn mir auch die Souffleuse dabei hilft. Welche Ziele gibt es für dich und für die Heimatbühne St. Martin? Zuerst muss ich sagen, dass wir bei der Heimatbühne immer einen tollen Zusammenhalt haben und einige Feiern nach den diversen Aufführungen werden für mich immer unvergesslich bleiben. Wichtig ist es auch, talentierte Nachwuchsspieler einzubauen, deshalb sollten sich junge Menschen, die Interesse am Theaterspielen haben, unbedingt melden. Ein persönliches Ziel wird sich wohl nicht mehr realisieren lassen: Wenn ich noch einmal jung wäre, würde ich wohl versuchen, das Theaterspielen zu meinem Beruf zu machen. Was ist für dich das Besondere am Theaterspielen? Ganz sicher, wenn der oft zitierte Funke auf das Publikum überspringt und man sieht, wie alle begeistert sind. Aus meiner Sicht ist es toll, wenn unsere Darbietung den Zusehern gefällt und sie für 2 Stunden ihre Alltagssorgen vergessen können. Es ist wirklich so: Der Applaus ist das Schönste für uns Theaterspieler! Das Interview führte Kurt Gufler
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Moos
Jugendgruppe von Moos renoviert den Jugendraum Bereits seit einigen Wochen weht im Jugendraum von Moos der Wind der Veränderung. Und zwar wird renoviert. Von den Jugendlichen selbst mit Unterstützung des JubPa, der Gemeindearbeiter und einiger Freiwilliger. Einige Möbel waren auszutauschen, die Wände zu weißeln und zu gestalten und verkalkte Wasserleitungen zu erneuern. Im Zuge des Jugend-Kulturprogrammes des Landes gelang es, zwei Graffiti-Künstler für einen gemeinsamen Workshop zusammen mit den Jugendlichen nach Moos zu holen und den Raum ein neues und attraktives Aussehen zu verleihen. Der Schriftzug „Mouse“ mit einer Interpretation des Gemeindewappens von Moos ziert nun eine Wand des Jugendraumes. Nach getaner Arbeit war die Mooser Dorfjugend stolz und motiviert zugleich. Die Gemeinde Moos verfügt über vier Jugendräume im Gemeindegebiet,
Jugendliche, welche am Graffiti-Workshop teilnahmen
welche jeweils von der Jugend genutzt werden können. Obwohl es manchmal auch Probleme in Bezug auf die Sauberkeit, Einhaltung der Regeln und die Ordentlichkeit in den Jugendräumen gibt, sind sie doch eine wichtige Infrastruktur der Jugendkultur und fördern
das Gemeinwesen. Die Jugendräume in Hinterpasseier können auch von den Jungschargruppen, den Ministranten und anderen Jugendvereinen auf Anfrage in der Gemeinde oder im JubPa genutzt werden. Konrad Pamer
PR-InfoRmatIon
Als Mitglied des Weißen Kreuzes dazugehören Dazugehören, das ist das Motto der Mitgliederaktion 2017 des Weißen Kreuzes. Denn mit dem Mitgliedsbeitrag sichert sich jedes Mitglied nicht nur Vorteile bei In- und Auslandsaufenthalten, sondern unterstützt auch tatkräftig die inzwischen mehr als 3.000 Freiwilligen des Landesrettungsvereins. Das Weiße Kreuz bietet seinen Jahresmitgliedern auch heuer wieder etwas Neues an: die Rückholung eines in Not Geratenen auch aus Italien. Damit wird jedes Mitglied WELTWEIT und WELTWEIT PLUS sicher und professionell aus allen Gegenden der Welt heimgeholt. Auf WELTWEIT PLUS-Mitglieder warten zusätzliche Vorteile wie etwa die Rückholung bei medizinischer Notwendigkeit schon nach dem ersten Tag (14 Tage für WELTWEIT-Mitglieder) oder nach drei Tagen auf persönlichem Wunsch u.a.m.
Näheres zu den drei verschiedenen Jahresmitgliedschaften erfährt man über http://mitglieder.wk-cb.bz.it/de/ oder 0471 444 310. Man kann den Jahresbeitrag in jeder Bank, dem Postamt, über Internet oder direkt in den Sektionssitzen des Weißen Kreuzes einzahlen.
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Es dauerte einige Stunden bis die Bemalung fertig und der Kopf geschmückt waren Fotos: Markus Casutt
Bodypainting
Sara Pixner mit ihrem Hobby erfolgreich Wie bist du zu deinem eher ungewohnten Hobby des Bodypaintings gekommen? Vor vielen Jahren, damals noch als Jung scharleiterin, habe ich das Kinderschminken entdeckt. Das hat mich begeistert und ich habe bei einem Wochenendkurs auf dem Ritten teilgenommen. Meine ersten Erfahrungen habe ich bei Kaffeekränzchen und bei einer Faschingsveranstaltung in St. Leonhard gemacht, wo ich eine Gruppe von Frauen als Katzen und eine zweite als Bienen bemalt habe. Bei der Kostümprämierung gab es für die Katzen den ersten Preis. Die Begeisterung für das Malen hat mich von da an bis heute begleitet.
wann dann auch eine ganze Körper bemalung. Bemalt habe ich auch den Bauch schwangerer Frauen, wobei jede Bemalung in einem Fotoshooting fest gehalten wurde.
Wie hast du diese Begeisterung umgesetzt? Ich habe bei Kinderfesten, -geburtstagen, Faschingsfeiern und Festivals viele, viele Kinder bemalt im Passeier, Bolivien, Bologna und Berlin. Drei Jahre habe ich auch beim Karneval in Venedig mitgemacht und dort mehrheitlich Erwachsene aus aller Welt bemalt. Als ich in Berlin lebte, gab es noch mehr Möglichkeiten für viele, offene farbenfrohe Menschen bei Theateraufführungen, Festivals, Feiern in Clubs oder einfach so im Park. Im Sommer 2009 habe ich das erste Mal beim World Bodypainting Festival teil genommen, das jährlich in Kärnten stattfindet. Dort habe ich an mehreren Kursen teilgenommen, war berührt und von den vielen Ideen, Farben und Künstlern begeistert. Inspiriert von den vielen Möglichkeiten habe ich meine „Malfläche“erweitert und immer öfters auch größere Körperflächen bemalt: anfangs das Bein, dann den Rücken und irgend-
Der bisherige Höhepunkt für dich? Schon früher habe ich bei einem Wettbewerb des World Bodypainting in Kärnten in meiner Kategorie den 8. Platz belegt. Von meiner Schwester Raphaela kam die Idee bei einem anderen Wettbewerb teilzunehmen: LAVENDEL als Pflanze des Jahres 2016 sollte in verschiedensten Kategorien (Gartenbau, Kulinarik, Kunst ...) als Thema aufgearbeitet werden. Unsere Idee war es in der Kategorie Kunst zur Pflanze des Jahres ein Bodypainting zu gestalten. Weil meine Schwester wie jeden Sommer auf der Alm gearbeitet hat, gab es ein alpines Umfeld und Panorama. Für die Fotos hat Raphaela einen mit intensiv orangen Flechten überzogenen Stein ausgesucht,eine tolle Kombination zum Lavendel. Es dauerte einige Stunden bis die Bemalung fertig und auch der Kopf mit Lavendel und Adlerfedern geschmückt war. Dunkle Wolken kündigten Schlechtwetter an und die sinkende Temperatur forderten sowohl Raphaela als auch unse-
Was ist für dich das Besondere an deiner Tätigkeit? Körpermalfarben sind wasserlöslich und daher nur für wenige Stunden auf dem Körper haltbar. Das Besondere an dieser Kunstform ist, dass sie nur für wenige Stunden am Körper getragen werden kann; das was bleibt sind die Fotos und eine Erfahrung, die im wahrsten Sinne unter die Haut geht.
ren vom Tal aufgestiegenen Fotografen Markus Casutt. Bis die ersten Regentropfen fielen, hat er die ganze Aktion in ausdrucksstarken Fotos festhalten können. Meine Schwester und ich haben die Herausforderung angenommen und unsere Ideen umsetzen können. Für mein Bodypainting „Lavendel hochalpin hautnah“ gab es einen 1. Preis. Der Sieg in der Kategorie Kunst hat uns sehr gefreut. Sara, herzlichen Dank, alles Gute für dich und dein weiteres künstlerisches Tun! Das Interview führte Siglinde Jaitner
Mit tränenden Augen, doch freudigem Herzen nehm ich Abschied von euch liebgewonnenen Leuten mit Schmerzen. 28 Jahre sind vergangen, dass ich in Suüdtirol hab‘ angefangen. Mit meinem Harald und meinen zwei Söhnen war ich glücklich in unserem Zuhaus, dem schönen. Ihr alle habt mich liebevoll angenommen, ich wanderte in den Bergen und habe auch sonst viel unternommen. Mit Frauen bastelte ich in der Gruppe recht schöne Sachen, konnten über manch Lustiges lachen. Die Einsamen besuchen, die Trauernden begleiten, das lag an meinen guten Seiten. Die Zeit ist im Fluge vergangen, Harald, mein Mann, ist 2008 im Tode vorausgegangen. Die Arbeit mit den Blumen bei Rosi im Geschäft tat mir gut, dass es mich wieder aufleben lässt. Meine neue Liebe, mein Partner, wir teilen das Glück und deshalb geh ich nach Deutschland in meine Heimat und in die Nähe meiner Eltern zurück. Ein Danke an alle, ich werd euch vermissen, ich umarme jeden, bin hin- und hergerissen. Verena Heim Schmerling
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Weltmeisterschaft der Baristi in Triest
Engelbert Schweigl gehört zu den weltweit besten Kaffeezubereitern
Hirte Albert im Sommer 2016 in Rabenstein
Albert Platter
Hirtenjubiläum Es werden wohl nicht alles Sonntage gewesen sein, die Albert Platter in seinen 50 Hirtenjahren auf den Almen verbrachte. Albert wurde am 15. 8. 1937 auf Matatz, beim Prünster, geboren. Er war das fünfte von zehn Kindern. Und dass man das tägliche Brot verdienen muss, hat Albert bald mitgekriegt. Die Matatzer Ziegen wurden ihm anvertraut, sie waren seine Gefährten. Die Schule musste der Hirtenjubilar auch besuchen, aber wichtiger war das Ziegenhüten. Nach der Volksschule wurde er Hirte auf Passeirer Almen. Um einige zu nennen: Seeber Alm, Lazinser Alm, Pfistradalm, Rabensteiner Alm. Einen Wettermantel, eine Kochstelle und einen trockenen „Leger“, mehr brauchte ein Hirte ja nicht, um zufrieden zu sein. Er hat immer Sonne im Herzen und Freunde im Blick. 1967 hat Albert geheiratet und ging dann mit seiner Frau Anna Theresia Kofler das erste Mal auf eine Schweizer Alm. Insgesamt wurden es 36 Sommer in der Schweiz. Unterdessen wurde er Vater von vier Mädchen, die auch den Sommer mit den Eltern auf Almen verbrachten in der „Neader“ in Rabenstein. Die Neaderkaser hat er zu seinem Schmuckstück ausgebaut. Nächstes Jahr feiert der Hirtenjubilar seinen 80. Geburtstag. Mit 80 Jahren auf dem Rücken will er sich zu Ruhe setzen. Aber die Hände in den Schoß legen wird ihm nicht gelingen, denn wer ein Leben lang gearbeitet hat, weiß um den Spruch: „Wer rastet, der rostet“. Und nur vom Rindvieh träumen, wird dem Jubilar zu wenig sein. Jedenfalls wünschen ihm seine Lieben, seine Freunde und Bekannten noch geruhsame, gesunde Jahre. Anna Lanthaler
„Wås isch dës fir a Oosud“ oder „håsche den mitn åltn Pulfer ggimåcht“, so lauten die klassischen Psairer Sprüche, wenn Macchiato oder Cappuccino in keiner Weise den Erwartungen entsprechen. Vorgenannte Kritik dürfte sich Engelbert Schweigl wohl kaum anhören müssen, gehört er doch erwiesenermaßen weltweit zu den besten Kaffeezubereitern. Seit mittlerweile 14 Jahren arbeitet Engelbert Schweigl, von allen nur Engl genannt, als zuverlässiger Barist und Kellner im Szenelokal Pub Forelle in St. Martin. Als Barist (Kaffeezubereiter) trinkt man natürlich auch selbst gerne einen Espresso, „an Schwårzn“, und diese Leidenschaft führte dazu, dass der Engl sich näher mit dem Thema beschäftigte und an der Italien-Endausscheidung der besten Kaffeezubereiter teilnahm. Diese gewann er und qualifizierte sich somit für die Weltmeisterschaft, die vom 20. bis zum 22. Oktober in Triest über die Bühne ging. Da der Engl dafür bekannt ist, dass er möglichst wenig dem Zufall überlässt, trainierte er zuvor zweimal die Woche beim Kaffeehersteller Schreyögg in Partschins gezielt auf die anstehenden Prüfungen hin. „Die Weltmeisterschaft selbst“, erzählt der Engl, „fand auf der Messe in Triest statt. In einer Halle drehte sich praktisch alles rund um das Thema Kaffee und ich trat gemeinsam mit 300 Kontrahenten aus der ganzen Welt an, um den möglichst perfekten Kaffee zu servieren.“ Es würde wohl zu weit führen, all die gestellten Bedingungen aufzuzählen, deshalb seien nur die wichtigsten erwähnt: Es gilt in elf Minuten 4 Espressi und 4 Cappuccini herzustellen, wobei von einer Jury alles penibel kontrolliert und auch der geringste Fehler peinlich genau festgehalten wird. Zuerst kommt der perfekte Umgang mit der Kaffeemühle, dem Mahlwerk, dem Kaffeepulver und dem Kaffeesatz. Des Weiteren zählt die Sauberkeit bei der Arbeit, die Temperatur der geschäumten Milch wird gemessen, die Crema wird kontrolliert und natürlich auch sensorisch getestet, zuletzt müssen Kaffeemaschine und –mühle nach genau vorgegebenen Kriterien gereinigt werden. Alles muss perfekt nach Plan ablaufen, der geringste Fehler bedeutet Abzüge. „Ich bin ein relativ emotionaler Mensch, des-
halb war es für mich von vorneherein wichtig, die Nervosität im Griff zu haben. Dabei haben mir im mentalen Bereich die vielen Bergwanderungen, die ich im Laufe des Sommers unternommen habe, sehr geholfen. Kaum waren wir in Triest angekommen, musste ich schon zur Prüfung antreten. Es gelang mir sehr gut, mich nur auf meine Aufgabe zu konzentrieren und alles um mich herum auszublenden. Wenn man bedenkt, dass viele hundert Augenpaare inklusive Jury dich überaus kritisch beobachten und eine Moderatorin neben dir unablässig ihren Wortschwall vom Stapel lässt, nicht gerade einfach. Ein kleiner Fehler kostete mich im Duell mit einem Asiaten den Einzug ins Finale der besten Sechs, aber ich erreichte immerhin einen Platz unter den Top 15 in der Weltelite, wobei der Sieger sich zum Beispiel mehrere Jahre auf diesen Wettkampf vorbereitet hatte. Rückblickend muss ich sagen, dass die Teilnahme an der Weltmeisterschaft eine ganz tolle Erfahrung für mich war, die meinen Horizont, nicht nur im Bereich Kaffee, um einiges erweitert hat. Zu guter Letzt möchte ich mich bei allen bedanken, die mich unterstützt und mir die Daumen gehalten haben!“ Ein großes Kompliment an den Engl! Viele werden den von ihm zubereiteten Kaffee wohl noch mehr zu schätzen und zu genießen wissen, im Bewusstsein, dass er von einem der besten Baristi weltweit zubereitet wurde. Kurt Gufler
Engelbert Schweigl, erfolgreicher Barista
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Natur & umwelt Baum des Jahres 2017
Die Fichte O Tannenbaum, o Tannenbaum … Jedes Jahr wird er in Liedern, Gedichten und Erzählungen gefeiert – der festlich geschmückte Tannenbaum. Selten war jedoch die botanische Diagnose so eindeutig falsch wie bei den weihnachtlichen Lichterbäumen. Was zur Weihnachtszeit auf Plätzen und in Stuben so festlich geziert wird, ist nämlich meistens überhaupt keine Tanne, sondern eine Fichte. Unterschiede zwischen den beiden immergrünen Baumarten lassen sich besonders bei den Nadeln ausmachen. Tannenadeln sind weich, stechen nicht und sind auf der Unterseite mit zwei weißen Wachsstreifen gekennzeichnet. Gemeinsames Merkmal der beiden stattlichsten Nadelbäume in Europa ist die Wuchshöhe von fast 40 Metern. Die Fichte ist in Südtirol die am häufigsten anzutreffende Baumart. Ihre Höhenverbreitung beginnt etwa bei 800 Metern Meereshöhe und reicht bis zur Waldgrenze. Typisch sind der gerade Stamm und der stockwerkartig angeordnete Aufbau der Äste. Die etwa 15 cm langen „Tschurtschen“ hängen bei der Fichte von den Zweigen herab. Im Verlauf des Winters öffnen sich bei trockenem Wetter ihre Schuppen und schicken die mit einem Flugorgan ausgestatteten und wenige Milligramm wiegenden Samen auf die Reise. Die Samen der Fichte, die in den Zapfen heranreifen, bleiben mehrere Jahre lang keimfähig, aber nur ein geringer Teil derselben kommt zur Keimung. Später im Jahr fallen dann die Zapfen ab. Fichten sind, wie die meisten heimischen Baumarten, windblütig, d.h. die Pollenkörner mit ihren großen Luftsäcken werden vom Wind zu den weiblichen Blütenständen getragen. Zur Zeit der Fichtenblüte kann man dichte Wolken des gelben Pollens beobachten und in Wasserpfützen und Tümpeln oft gelbe Ränder finden, die von diesen Pollenregen stammen. Die Nadeln der Fichte, die zwischen fünf und neun Jahre alt werden, bilden nach ihrem Abfallen auf dem Waldboden eine saure nur schwer zersetzbare Auflage. Dies ist mit ein Grund dafür, dass Fichtenwälder im Unterholz nur recht wenige Pflanzenarten beherbergen. Andere Gründe für das Durchsetzungsvermögen der Fichte in den inneralpinen Tälern sind die Kältefestigkeit, das intensive Wurzelsystem und die immergrüne Krone, die das Licht kaum durchdringen lässt. Andererseits ist die Fichte wenig dürrere-
Jahrhundertealter Fichtenriese mit märchenhaftem Wuchs südwestlich der Ulfaser Alm Foto: Arnold Rinner
sistent. Auch Sturmschäden und der Massenvermehrung durch Borkenkäfer sind Fichtenbestände mehr ausgesetzt als andere heimische Nadelhölzer. Angesichts der weltweiten Klimaerwärmung mit zunehmend höheren Temperaturen und längeren Trockenperioden erwarten Forstwirte, dass der Fichtenwald in tieferen Lagen vermehrt leiden wird. Fichten wird nämlich nachgesagt, sie hätten unter den Waldbäumen das geringste Anpassungspotential an sich rasch ver ändernde Klimabedingungen. Aufgrund der hohen Elastizität, Festigkeit und dem geringen Gewicht ist das Holz der Fichte vielseitig verwendbar. Es eignet sich besonders als Bauholz, als Möbelholz und wird bei Vertäfelungen verwendet. Es dient auch als Rohstoff bei der Papierherstellung. Fichtenholz lässt sich auch im Kleinen sehr gut verarbeiten, wie beispielsweise in Form gedrechselter und geschnitzter Spielsachen. Begehrt ist das Holz der Haselfichte, eine selten vorkommende Fichte mit einer besonderen Holzstruktur, bei der Herstellung von Musik instrumenten. Bedeutsam war über die Jahrhunderte ebenso das Harz der Fichte als Lösungs- und Heilmittel.
Fichtenwälder sind wichtige Lebensräume für Wildtiere. Zahlreiche Wald vögel, genannt sei stellvertretend der Fichtenkreuzschnabel, aber auch das Eichhörnchen, ernähren sich von den Samen der Fichte. Spechte holen sich Insektenlarven, Käfer und Ameisen aus morschen Stämmen. Die Fichte wurde für das Jahr 2017 von der „Dr. Silvius Wodarz Stiftung“ zum Baum des Jahres auserkoren. In Deutschland wird das Thema Fichte seit Jahren von Forstwirten sehr kontrovers diskutiert. Für die einen ist reine Fichtenwirtschaft unantastbar, denn sie ist die wichtigste forstliche Einkommensquelle. Andere argumentieren hingegen mit Sätzen wie: „Willst du den Wald vernichten, pflanze nichts als Fichten!“. Für sie steht die Fichte für artenarme und naturferne Wälder. Forstliche Monokulturen sind besonders in Zeiten des Klimawandels dem Risiko ausgesetzt, bei Stürmen, durch vermehrt auftretende Schädlinge oder durch die Zunahme von Hitze- und Trockenperioden, große Teile des Bestandes zu verlieren. Plädiert wird für den Umbau der Fichtenmonokulturen in stabile Mischwälder. Arnold Rinner
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Seltener Fund
Die besondere Fledermaus Eine tote Fledermaus entdeckten Hannes Dandler und sein Freund bei der „Stickl“ oberhalb des Gesundheitssprengels am 11. Oktober 2016. Da sie in der Schule von Lehrer „Antonino“ erfahren hatten, dass Fledermäuse in Passeier wenig erforscht sind und Fundstücke gemeldet werden sollten, legten sie das verendete Tierchen auf dem Nachhauseweg von der Schule in eine Schachtel, machten von ihrem Fledermausfund ein paar Fotos und leiteten diese mit Hilfe der Mutter an den Fachmann Oskar Niederfriniger weiter. Beim Betrachten der Bilder vermutete dieser anfänglich, dass es sich um die in Südtirol äußerst selten vorkommende und im Passeier noch nie nachgewiesene Fransenfledermaus handeln könnte. Aber um jeden Zweifel auszuschließen und eine exakte Artbestimmung zu machen, sei es erforderlich, das Innenohr der Fledermaus genauer zu begutachten und die Oberarmlänge abzumessen. Um dies zu ermöglichen, wurde die tote Fledermaus nach Meran gebracht und dem Experten überreicht. Nach eingehender
Untersuchung erkannte dieser, dass es sich um eine Weißrandfledermaus handelt, die im Raum St. Leonhard bisher erst einmal nachgewiesen wurde. Besagtes Beispiel zeigt, dass die Meldung von Funden für die Fledermausforschung äußerst wertvoll und aufschlussreich ist. Dem Hannes und seiner Mutter sei dafür ganz herzlich gedankt. Die Weißrandfledermaus ist mit etwa 5 Zentimetern Körpergröße und einer Flügelspannweite von etwa 22 Zenti metern eine sehr kleine Fledermausart. Ihr Lebensraum ist meistens in der Nähe von menschlichen Siedlungen. Mit Vorliebe bewohnt sie Spalten an Gebäuden. Das nachtaktive Tier ernährt sich vorwiegend von Fluginsekten, die sie wendig und schnell im Flug erbeutet. Ihr Hauptverbreitungsgebiet hat sie im Mittelmeerraum. Seit den 1980er-Jahren breitete sie sich jedoch nach Norden aus und ist heute in Gebieten nördlich des Alpenhauptkammes regelmäßig zu finden. Wegen ihrer geringen Größe kann sie mit der Zwergund Alpenfledermaus verwechselt werden. Ihr Hauptmerkmal zur Unterscheidung von dieser Art ist ein bis zu 2 mm breiter, weißer Rand an der unteren Armflughaut. Arnold Rinner
Wie im Bild ersichtlich, trägt die Weißrand fledermaus am Hinterrand der Armflughaut einen scharf begrenzten, weißen Rand. Dieser ist für die Bestimmung zwar hilfreich, reicht aber für die genaue Artzuweisung nicht aus Foto: Nadia Schnitzer
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Der scheidende Präsindent Karl Zuber Foto: Susanne Zuber
Dank an Karl Zuber
Neuwahl beim Verein der Hochgebirgsseen Fünfzehn Jahre lang war Karl Zuber (Bazi) Präsident des Amateur Sportfischervereins Gebirgsseen Passeier. Mit seinem Ausschuss war er zuständig für die Bewirtschaftung der gepachteten Gebirgsseen (Seeber See, Großer Schwarzsee und Schwarzsee am Schneeberg). Ehrenamtlich und mit großem Einsatz diente er den Zielen des Vereins. Alle Jahre sorgte er für den Besatz der Seen und setzte mit Hilfe des Hubschraubers Seesaiblinge in allen drei Seen ein. Er sorgte dafür, dass Mitglieder aber auch Nichtmitglieder in dieser wunderschönen Gegend der Hochgebirgsseen fischen konnten und schöne Tage erleben durften. Fischer und Bergwanderer freuten sich, wenn sie nach dreistündigem Aufstieg zum Großen Schwarzsee einen See voller Leben sahen, wo Fische aufstiegen. Seeber See Foto: Karl Zuber
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Das Herz eines jeden Fischers schlug höher, wenn ihm zudem ein guter Fang gelang. Um das Verlanden des Seeber Sees hinauszuzögern und die Fische mit genügend sauerstoffreichem Wasser zu versorgen, schöpfte er regelmäßig den Einlauf des Sees frei und forderte alle Mitglieder auf, eine Schaufel in die Hand zu nehmen und es ihm nachzumachen. Er selbst freute sich mit der Trockenfliege zu fischen und wollte damit auch ein Vorbild für andere Fischer sein. In gleichem Maße war es ihm ein Anliegen, dass es um jeden See sauber war und so sammelte er stets den herumliegenden Müll ein. Mitglieder und Ausschuss danken dem Karl und wünschen ihm weiterhin viel Freude beim Fischen in den Hochgebirgsseen. Bei der Neuwahl am 18. 11. 2016 wurde folgender Ausschuss gewählt: Andreas Kuen, Luis Lanthaler, Richard Schweigl und Erich Zipperle. Alles Gute dem neu gewählten Ausschuss. Josef Wilhelm
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Bei der Wallfahrt nach St. Leonhard in Gsies
Die Bäuerinnen von Platt und Pfelders
Arbeitsgemeinschaft für Menschen mit Behinderung
wurde über das traditionelle Tischkegeln gesprochen, welches dieses Jahr auf Landesebene stattfand. Im Herbst feierten 3 Mitglieder ein Jubiläum und es wurde in Pfelders bei der „Bauernkuchl“ gefeiert. Wir trauern auch um drei langjährige Mitglieder, derer wir mit einer hl. Messe im Oktober gedachten. In den letzten Ausschusssitzungen beschlossen wir, dass wir im Jahr 2017 unser Preiswatten wiederholen möchten. Kurzfristig beschlossen wurde der Besuch des Theaterstücks in St. Martin, welches allen gut gefallen hat. Auch für die restlichen Veranstaltungen, eine Adventfeier und Landesadventfeier, wurden die Aufgaben verteilt. An allen Veranstaltungen nahmen viele Mitglieder teil. Dies zeigt dem Ausschuss, dass die Veranstaltungen und Ziele gut ausgewählt wurden. Unsere Ausflüge finanzierten wir, neben den Mitgliedsbeiträgen, durch Beiträge der Gemeinden und Raffeisenbanken des Tales. Wir möchten uns für diese Unterstützung recht herzlich bedanken. Matthias Lanthaler
Jahresrückblick der AFB Im Jänner traf sich der Ausschuss der Arbeitsgemeinschaft für Menschen mit Behinderung im Brauhotel Mårtinerhof und plante das Jahresprogramm 2016. Als großer Punkt dieser Planung wurde das 1. Preiswatten im Hotel Pfandlerålm besprochen. Das Preiswatten wurde zu unserer großen Überraschung ein voller Erfolg. Es nahmen 84 Spieler und Spielerinnen teil. Es wurde außerdem der tra ditionelle Besinnungsnachmittag im Altersheim St. Leonhard geplant. Zudem wurden die vom Landesverband feststehenden Termine in den Jahresplan ein gebettet. Weitere Ausflüge der Arbeits gemeinschaft Passeier wurden auch besprochen, wie z.B. der Ausflug nach Rabenstein im Juni, die Wallfahrt nach St. Leonhard in Gsies und ein Ausflug nach Magdfeld im September. Als Nächstes
Chrischtkindl, wos soggsche? Insre Hente sain foll und dechtr laar, insre Sorgn ringe und dechtr schwaar. Insre Augn offe und dechtr zua. In Lond Friedn und dechtr kuane Rua. A broate Schtrooße und dechtr zi schmool. Chrischtkindl, wos soggsche zi den Lantl Tiroul? Anna Lanthaler
Bäuerinnen Platt – Pfelders
25 Johr Es gib nichts Schianeres af dr Welt wia Haus und Houf, Ocker und Feld, und ’s Herzstück do mittendrin, des isch die Bäuerin. Huire sein’s 25 Johr, seit inser Bäuerinnenverein Platt-Pfelders besteaht. Viele tüchtige Hände hobm georbitet mit Fleiß, des isch heint a der Beweis! Vorbei isch die Zeit mit Kietlschurz, ogenutzte Schlappm, Gretlfrisur, guatgläubig und ogschuntnheint hot sich die Bäuerin verändert und nuie Ziele gfundn. Sie bildet sich, sorg, trog, lenkt und schofft. Sie isch Bäuerin, weil sie’s sein konn und will. Drum lott ins in Herrgott an groaßn Vergelts Gott sogn und in Donkborkeit mitnonder die nächschtn 25 Johr Hond in Hond wogn. Pixner Edith
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Geehrt für seine 40-jährige Mitgliedschaft: Roland Graf
Cäcilienessen
Musikkapelle und Kirchenchor Moos
Rückblick der Musikkapelle Rabenstein
Cäcilienfeier
Die Musikkapelle Rabenstein konnte auf eine reichhaltige Tätigkeit im heurigen Jahr zurückschauen. Gemeinsam trafen sich alle Musikanten mit ihren Partnerinnen und Partnern zum Cäcilienessen im Gasthof Rabenstein. Im Anschluss wurde vom Obmann Gilbert Gufler Herr Roland Graf für seine 40-jährige Mitgliedschaft geehrt. Bereits mit 9 Jahren trat Roland der Musikkapelle bei, bläst nun seit vielen Jahren das Tenorhorn und arbeitet schon seit längerer Zeit als Obmann-Stellvertreter im Ausschuss mit. Wir wünschen ihm weiterhin viel Ausdauer und Einsatz bei der Musikkapelle und der gesamten Kapelle einen guten Zusammenhalt. Waltraud Gatterer
Am Cäciliensonntag trafen die Mitglieder der Musikkapelle Moos wieder zur gemeinsamen Feier im Kultursaal von Moos zusammen. Erfreulich ist, dass der Kirchenchor heuer wieder, nach langjähriger Pause, diesen Tag gemeinsam mit der Musikkapelle feierte. Nach der feierlichen Messgestaltung waren die Mitglieder der Musikkapelle und des Chores zum gemeinsamen Mittagessen im Kultursaal von Moos einge laden. Diesen Anlass nutzte der Obmann Thomas Hofer um sich beim Kapellmeister Urban Raich, beim Ausschuss und anderen fleißigen Mitarbeitern zu bedanken. Eine besondere Ehrung gebührte Franz Josef Raich. Er brachte ganze 60 Jahre mit viel Fleiß und Einsatz sein musikalisches Können in die Kapelle ein. Im Namen des Musikkapelle und Kirchenchor Moos – Cäcilienfeier: Obmann Thomas Hofer, Franz Josef Raich mit Frau Barbara, Vize-Kapellmeister Christof Volgger
Verbandes Südtiroler Musikkapellen bedankte sich der Obmann beim Geehrten und überreichte ihm die Urkunde für Gold am Bande. Seinen Ausklang fand der Feiertag nach Kaffee und Kuchen mit einem kleinen Preiswatten, wo erstaunlicherweise Franz Josef Raich mit seinem Partner auch noch den 1. Platz erringen konnte. Veit Gufler Maria Weissenstein
Wallfahrt der Kfb-Frauen von Moos Der Tor der göttlichen Barmherzigkeit war auch in Maria Weißenstein offen, aber bevor es schloss, hat die Kfb noch zu einer Wallfahrt geladen. Es war ein Herbsttag, wie er schöner nicht hätte sein können, der Himmel hatte sein schönstes Blau angezogen, bunt gefärbt präsentierte sich das Landl von Moos bis Maria Weißenstein. Um halb acht Uhr früh startete Albert mit dem Bus und 23 gut gelaunte Frauen waren an Bord. In Weißenstein konnten sie einer hl. Messe beiwohnen und in der Gedenk kapelle ihr Sorgenpaket Maria zu Füßen legen. Danach besuchten sie das Dorfmuseum in Aldein, wo sich der Schatz vom Tahlhof befindet. Es sind vorwiegend sakrale Gegenstände von hohem künstlerischen Wert, Kunstschätze, die man besichtigen kann. Im Gasthaus Schönblick wurde in fröh licher Runde ein gutes Mittagessen ein genommen und gut gestärkt fuhr man zum Unichhof, wo man frisches Brot zu kaufen bekam. Zum Beispiel: Apfelbrot
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von Aldeiner Äpfeln, aber auch verschiedene andere Brote. Auch Säfte und Marmeladen wurden von der Bäuerin zum Verkosten und Kaufen angeboten. Es war schon gegen Abend, als man ans Heimfahren dachte. Als man sich in Moos verabschiedete, hätte wohl jede singen können: So ein Tag, so wunderschön wie heute … Es war ein Tag, reich an Erlebnissen und Freude. Obfrau Andrea und ihr Team bedanken sich bei den Teilnehmerinnen und freuen sich auf das nächste Jahr mit ihnen eine Wallfahrt machen zu können. Anna Lanthaler
Wallfahrt der Kfb-Frauen von Moos
Familien stärken & begleiten
Gleichwürdigkeit stärkt das Selbstwertgefühl Eltern stellen oft die Frage, wie sie das Selbstwertgefühl der Kinder fördern können. Entscheidend ist, dass man Kindern gleichwürdig begegnet. Gleichwürdig heißt, dass die Wünsche, Bedürfnisse, Grenzen und Gedanken eines jeden Familienmitgliedes wahrund ernst genommen werden. Wahr- und ernst nehmen erfüllt das Grundbedürfnis, gesehen zu werden. Niemand wird für das, was er fühlt, denkt und tut gekränkt, kritisiert, gedemütigt oder lächerlich gemacht. Dieses wahr- und ernst nehmen erfüllt das fundamentale menschliche Bedürfnis gesehen und gehört zu werden so wie man ist. Das lässt Kinder ein gesundes Selbstwertgefühl entwickeln, denn sie fühlen sich wertvoll und „richtig“, so wie sie sind. Mit jeder Kritik, jedem Sarkasmus und jeder Respektlosigkeit fühlen sich Kinder falsch und schuldig. Gleichwürdigkeit ist eine innere Haltung, die vor allem dadurch ausgedrückt wird, wie wir miteinander sprechen und umgehen. Wie begegnen wir uns? Eltern tun sich oft schwer, die Wünsche ihrer Kinder ernst zu nehmen, weil sie glauben, nun müssen sie den Wunsch auch erfüllen. Und Kinder haben ja ständig Wünsche. Nur weil ich jedoch jemanden in seinem Wunsch ernst nehme, heißt das nicht, dass ich ihn auch erfüllen muss. Aber es macht einen großen Unterschied, WIE ich dem Wünschenden begegne. Es macht einen Unterschied, ob ich den Wunsch anerkenne und dann Nein dazu
sage, oder ob ich jemanden dafür kritisiere, dass er einen Wunsch äußert: „Hör auf zu jammern mit deiner Puppe“, „Du bist nie zufrieden, immer willst du etwas.“, „Hast du mein Nein nicht verstanden? Wie oft muss man dir etwas sagen?“ Diese Antworten kränken, erniedrigen, beschämen und kritisieren das Kind und verletzten es somit in seiner Integrität. Es fühlt sich falsch und schuldig, überhaupt einen Wunsch zu haben. Wie kann man sich gleichwürdig äußern? „Ich sehe, wie sehr du dir diese Puppe wünscht, sie ist ja auch wunderschön, aber ich will sie dir jetzt nicht kaufen“. Das ist eine klare Aussage, die niemanden kränkt. Die Mutter nimmt das Kind ernst und sie nimmt sich selbst ernst. Das zeigt dem Kind: „Man darf sich selbst ernst nehmen und kann dabei auch den anderen respektieren.“ Dieses Verhalten macht großen Eindruck auf das Kind, auch wenn es im Moment vielleicht frustriert ist, da es nicht bekommt, was es wollte. Aber es ist in seiner Würde nicht verletzt worden: keine Kritik, keine Schuldzuweisung, kein Heruntermachen. Menschen, die sich ernst genommen fühlen, pochen auch nicht so sehr darauf, das ihrige unbedingt durchzusetzen. Es kommt nicht auf den Inhalt an, ob ich Ja oder Nein zu etwas sage, sondern wie ich etwas sage, ob ich die Würde des Kindes respektiere. „Ich will jetzt nicht mit dir spielen. Ich will eine halbe Stunde rasten.“ Contra: „Siehst du nicht, dass ich müde bin? Wann verstehst du das endlich?“
„Ich will, dass du die Jacke aufhängst, weil ich nicht darüber fallen will.“ Contra: „Du Bengel! Wenn du nicht endlich lernst deine Jacke aufzuhängen, muss ich andere Seiten aufziehen.“ Es ist wichtig, über sich selbst zu sprechen, über die eigenen Wünsche und Ansichten. Das kann auch ruhig wütend sein: „Verflixt. Ich will, dass du meinen Computer in Ruhe lässt. Das macht mich wütend!“ anstatt: „Kannst du nicht hören, du Lausbub. Immer spielst du an meinen Sachen. Du nervst.“ Wenn ich über mich spreche, dann verletze ich den anderen nicht. Es wird niemand verletzt und dennoch sage ich klar, wo meine Grenzen sind. Ich achte also meine und deine Grenzen. Das stärkt das Selbstwertgefühl des Kindes, weil es erlebt: Man darf in dieser Familie die eigenen Grenzen wahren ohne dabei andere zu verletzen. Astrid Egger treff.familie informiert, unterstützt und berät auf Wunsch Familien im Burggrafenamt, die Zweifel oder Fragen rund um das Thema Erziehung haben. Gerne können Sie Elternsprechstunden vormerken. www.familie.it treff.familie@kinderdorf.it Andreas-Hofer-Straße 2, 39011 Lana Tel. 342 3350083 und 342 5748764
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Gesundheit & soziales
Kurt Unterhuber & Konrad Fissneider
Jugendbüro Passeier
Vorträge im November zum Thema „Prävention“ Das Jugendbüro Passeier organisierte heuer im Zuge des Bildungsherbstes u. a. zwei Vorträge zum Thema Prävention. Den Auftakt bildete am 17. November der Vortrag „Alkohol & Drogen zerstören Leben“ im Vereinshaus von Moos. Als Referenten konnten Konrad Fissneider und Kurt Unterhuber gewonnen werden. Konrad Fissneider referierte schon mehrere Male im Passeiertal über sein ergreifendes und zugleich tragisches Schicksal. Nach jahrelangem Drogenkonsum schaffte er durch eine radikale Entzugstherapie den Ausstieg aus dem zerstörerischen Teufelskreis. Auch sein Vortragspartner Kurt Unterhuber erzählte offen von seiner jahrelangen Alkoholabhängigkeit. Sein Leben wurde viele Jahre von Alkohol und Gewalt bestimmt. Extreme Stimmungsschwankungen unter Alkoholeinfluss verwandelten Unterhuber, laut eigener Aussage, zu einer unberechenbaren und gewaltsamen Person. Wegen verschiedenster Gewaltdelikte saß Unterhuber schlussendlich einige Jahre hinter Gittern. Nach einem Entzug gelang auch ihm der Ausstieg aus der Abhängigkeit. Heute sind beide Referenten seit einigen Jahren in der Drogen- und Gewaltprävention tätig und halten Vorträge in Schulen und Gemeinden. Es ist ihre „eigene Lebensgeschichte“ mit der sie die Menschen, besonders die Jugendlichen, aufklären und ihnen helfen möchten, damit sie nicht dasselbe Schicksal erleiden und dieselben Fehler machen wie sie. In der darauffolgenden Woche, am 23. November, wurde aufbauend auf
Ämterlotse Hans Angerer
dem ersten Vortrag im Vereinshaus von St. Leonhard, ein Informationsabend zum Thema „legale & illegale Drogen“ veranstaltet. Dabei informierte Peter Koler, Leiter des Forum Prävention Südtirol, über die Wirkung, die Risiken und das Abhängigkeitspotential von Nikotin, Alkohol, Cannabis & anderen Partydrogen. Außerdem ging der Referent auch auf die Situation generell in Südtirol ein. Die Diskussionen und Fragestellungen an beiden Vortragsabenden, waren sehr angeregt. Das Thema „Drogenmissbrauch“ ist leider sehr aktuell, geht fast durch alle Alterskategorien und wirft oft Fragen, große Probleme und Unsicherheiten bei den Angehörigen der betreffenden Familien auf. Auch im kommenden Herbst 2017 wird das Jugendbüro Passeier wieder Vorträge, Informationsabende und Workshops zum Thema „Prävention“ veranstalten. Andrea Zipperle
Peter Koler, Leiter des Forum Prävention Südtirol
Ehrenamtlicher Ämterlotse
Neuer Dienst des KVW St. Martin für alle Seit Oktober gibt es im Passeier die Möglichkeit kostenlos den Dienst des Ämterlotsen zu beanspruchen. Hans Angerer hat die Aufgaben des Ämterlotsen ehrenamtlich übernommen, den der KVW St. Martin nicht nur für die Mitglieder, sondern für alle Passeirer Bürger ins Leben gerufen hat. Zahlreiche Menschen fühlen sich hilflos und überfordert, wenn ein Antrag bei einer Behörde gestellt werden muss. Nicht selten verzichten sie sogar auf die ihnen zustehenden Leistungen, weil es so schwierig ist, die Anträge richtig auszufüllen oder weil sie durch Ablehnungsbescheide verunsichert wurden. Betroffenen fällt es häufig nicht leicht, ihr Anliegen richtig bei einer Behörde vorzutragen, weil sie beispielsweise nicht so redegewandt oder einfach zu aufgeregt sind. Vielleicht wird auch Unterstützung beim Lesen und Schreiben benötigt oder es fällt
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ihnen einfach schwer, das „Behördendeutsch“ oder Italienisch zu verstehen. Der persönliche Kontakt zu seinen Mitmenschen ist Hans Angerer dabei sehr wichtig. Seine Aufgaben sieht er darin, z.B. Betroffene bei ihren Behördengängen zu begleiten, Wege zu Ämtern und Beratungsstellen aufzuzeigen oder Hilfe zu leisten beim Ausfüllen von schwierigen Anträgen und vieles mehr. Als Ämterlotse ist er ein fester Ansprechpartner, der als Vermittler zwischen Behördenmitarbeitern und Klienten fungiert und so angespannte Situationen verhindert. Alle Hilfestellungen werden selbstverständlich uneigennützig und vertraulich geleistet und sind kostenfrei. Der KVW setzt großes Vertrauen in dieses Projekt und hofft, dass sich viele Hilfe suchende trauen, diesen neuen Service anzunehmen. Nur Mut! Die Kontaktdaten des Ämterlotsen sind 349 3533698 oder hansangerer55@gmail.com Anneliese Weiss Angerer Aktiv Hilfe für Kinder
Entwicklungsarbeit in Moldawien (Moldau) Moldawien ist das ärmste Land Europas. Das durchschnittliche Monatsgehalt liegt nach Angaben der Weltbank bei nur 240 Dollar (rund 220 Euro); 41 Prozent der Einwohner verfügen über weniger als fünf Dollar am Tag. Das Land steckt seit längerem in einer politischen Krise und wird immer wieder von Korruptionsaffären erschüttert. Igor Dodon ist der neue Präsident von Moldawien. Er ist auch das Gesicht der prorussischen Kräfte in Moldawien. Dodon strebt eine strategische Partnerschaft mit Moskau an. Für uns ist Politik nicht wichtig, trotzdem verfolgen wir auch die politische Situation in Mol-
Missbrauchte Frauen finden Schutz im Frauenhaus „Helmut Wolf“. Anfang Jänner sollen bis zu 10 minderjährige missbrauchte Mädchen im Zentrum dazu kommen.
dawien. Moldawien leidet gleichzeitig unter einer starken Abwanderung. Die Zahl der Auswanderer insgesamt – überwiegend sind es jüngere Menschen – lässt sich nur annähernd abschätzen. Man geht von Schätzungen von bis zu einer Million emigrierter Frauen und Männer aus. Das wären etwa 25% der Gesamtbevölkerung, die vorübergehend oder ständig im Ausland leben. Sie haben Moldawien verlassen, um in anderen Ländern eine besser bezahlte Arbeit zu finden. So ist Moldawien nach 20 Jahren der Unabhängigkeitserklärung das osteuropäische Land mit der größten Abwanderung von Arbeitskräften ins Ausland und zugleich Herkunftsland vieler Opfer von Menschenhandel. Die Ursachen sind eine hohe Arbeitslosigkeit, fehlende Perspektiven und verführerische Medienberichte über das Leben in den westlichen Industriestaaten. Schätzungsweise arbeiten 53% der moldawischen Migranten illegal (etwa 55% in Russland, 18% in Italien). Unser Ziel ist es, misshandelte und verstoßene Frauen mit Kindern im neuerrichteten Frauenzentrum in Ciuciuleni aufzunehmen. Zinaida hat eine paar Monate
alte Tochter und ist erst 18 Jahre alt. Auch sie musste vor häuslicher Gewalt flüchten. Hilfe erhielt sie erst über unsere Organisation Prezicere divina (göttliche Vorsehung) durch materielle Unterstützung und psychologischen Beistand. Nun darf sie im Frauenhaus ein neues Leben beginnen. Zur Zeit betreuen wir 4 Frauen und 6 Kinder in unserem Frauenhaus und es werden immer mehr. Wir möchten den gequälten Frauen ihre Würde wieder zurückgeben. Die seelischen Verletzungen möchten wir mit Fürsorge, Güte, Harmonie und Liebe heilen. Die Frauen und ihre Kinder sollen wieder Freude am Leben haben, um an der positiven Entwicklung ihres Landes mitwirken zu können. In Zukunft möchten wir uns stark der Prävention zuwenden, indem wir in den Schulen „Gewalt an Frauen und deren Folgen“ zum Thema machen. Wir danken für jede Unterstützung! Wer unsere Projekte in Moldawien unterstützen möchte: Raiffeisenkasse: Kennwort: Frauen in Not! IBAN IT 37 U 08998 58810 000300218197 Peter Lanthaler
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Schulen & Bibliotheken
Förstern herzlich, dass sie die dritten Klassen schon seit 3 Jahren zum Lehrausflug in den Sandwald begleiten und wir hoffen auch, dass sie es in Zukunft noch weiter machen werden. Noah Hofer & Alex Raich Bibliothek St. Leonhard
Leseabschluss „Grenzenlos Fantastisch“
Die Segnungsfeier im Schulhaus
Rabenstein
Mittelschule St. Leonhard
Tolle Schule!
Lehrausflug der Klasse 3A der Mittelschule
Im Laufe des Sommers 2016 wurde das Schulhaus in Rabenstein innen und außen energetisch saniert und etwas umgebaut. Anfang September waren die Arbeiten abgeschlossen und am 13. November gab es eine kleine Segnungsfeier, an der die gesamte Dorfgemeinschaft teilnahm. Die Grußworte des Bürgermeisters Gothard Gufler, die des pensionierten Direktors Alois Gufler und der Bericht des Bauleiters Dorian Wilhelm waren genauso angebracht wie die beiden kurzen Lieder der Schüler. Gemeinsam mit Pfarrer Oswald Kuenzer baten wir um Gottes Segen für Gebäude, Schüler und Lehrer. Mit Hilfe der Eltern und den Getränken von Seiten der Gemeinde konnte ein angemessenes Buffet geboten werden. Die Fotos der Schulchronik waren in der Turnhalle anschaulich präsentiert worden, die mit Ruhe betrachtet werden konnten. Die neuen Räumlichkeiten wurden bestaunt und alle waren sich einig: den Schülern fehlt hier nichts mehr! Deshalb ein großer Dank an die Gemeinde Moos von Schülern und Lehrern. Waltraud Gatterer
Am Montag, den 14. November 2016, hatten wir, die Klasse 3A, einen Lehrausflug im Fach Technik. Begleitet wurden wir von unserer Techniklehrerin. Wir starteten am Vormittag von der Mittelschule St. Leonhard in Richtung Sandwald, wo wir auch den für uns zuständigen Förster Fabian Ploner trafen. Als wir im Wald ankamen, hatte er schon auf uns gewartet. Er erzählte uns über Holz und über die verschiedenen Bäume. Bei dieser Gelegenheit suchten wir einen geeigneten Christbaum für den A-Zug. Wir fanden mehrere Bäume, die ganz schön ausschauten, aber auf der anderen Seite kahl waren. Bis zum Schluss fanden wir dann doch noch einen geeigneten Baum. Wir haben ihn markiert und dann auch gefällt. Der Förster hatte uns gut über Bäume und den Wald informiert, sodass wir auch auf Anhieb wussten, welchen Baum wir zu fällen hatten. Wir hatten einen großen Baum, er war ca. 3,50 m hoch. Die gefällte Fichte haben wir auch selbst zurück zur Schule getragen. Die Schule dankt den Lehrausflug der 3A zum Sandwald
Über 900 Bücher haben die sechs- bis zehnjährigen Mädchen und Jungen in St. Leonhard im Rahmen der Sommer leseaktion der Bibliothek heuer gelesen und so die Monate Juni bis September zu einer gutbesuchten Zeit in der Bibliothek gemacht. Als Anerkennung für diesen Fleiß konnten am Donnerstag, 27. Oktober 2016, die rund 80 Teilnehmer in St. Leonhard zu einer besonderen Veranstaltung eingeladen werden: der Naturnser Kinderbuchbuchautor Marcel Zischg und Dorfchronistin Maria Fliri stellten im Doppelpack in der Aula der Grundschule bekannte und weniger bekannte Märchen und Sagen aus dem Passeiertal vor und sorgten so für eine Stunde Kurzweil während der Schulzeit. Nicht fehlen durfte im Anschluss an die Märchenlesung die Prämierung der fleißigsten Leser/innen der Grundschule St. Leonhard der zwei Jahrgangsstufen 1./2. Klasse sowie 3./4./5. Klasse. An Martin Platter (7 Jahre) und Anna Raich (8 Jahre) sowie Hannah Augscheller (9 Jahre) und David Augscheller (10 Jahre) konnte ein schöner Sachpreis übergeben werden, der für begeisterte Gesichter sorgte und schon auf die nächste Leseaktion freuen lässt. Tanya Pamer
Marcel Zischg erzählt Märchen aus seinem Buch „Wandernder Berg, Badender Zwerg“
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Im Wandel der Zeit
Schule vor 50 Jahren
Heini Dorfer verschafft den Jugendlichen einen hervorragenden Einblick in die Welt der Gastronomie
Medieninformation
Schule und Beruf praktisch kombiniert Im Rahmen der Berufsinformationskampagne der Junghandwerker im lvh und HGJ bekamen die Schüler kürzlich Besuch der beiden Verbände. In kurzen, interaktiven Vorträgen stellten die Verbände sich und ihre Arbeit vor und berichteten den Schülern von den verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten der Berufe im Handwerk und Hoteliers- und Gastgewerbe. Anschließend lernten die Schüler die Berufe durch Betriebsbesichtigungen in der Praxis kennen. Was man mit Berufs- oder Fachschul abschluss und Lehre alles erreichen kann, sahen vor kurzem die Schüler der Mittelschule St. Martin im Passeier. lvh-Ortsobmann von St. Martin in Passeier, Karl Heel, klärte sie auf, dass die „Jungen“ im Handwerk besondere Unterstützung erhalten und bei den Junghandwerkern der Spaß natürlich nicht zu kurz komme. Anschließend besuchten die Schüler zwei Handwerksbetriebe: In der Bäckerei Kofler mitten im Dorf erfuhren die Schüler einerseits über die Wichtigkeit, den Kunden im Dorf stets frisches und qualitativ hochwertiges Brot zu bieten, andererseits über die immense Sortenvielfalt und die vielen Tricks und Kniffe, derer es bei der Herstellung dieses „einfachen“ Grundnahrungsmittels bedarf. In der TischlereiPasseier, ein in Form einer Genossenschaft geführter Betrieb, zählen vor allem die Freude an der Arbeit, Aufgeschlossenheit und Traditionsbewusstsein als Voraussetzungen für ihre qualitativ
hochwertigen Produkte. Die interessierten Schüler staunten, wie mit Unterstützung moderner Maschinen gearbeitet wird, ohne dabei aber die handwerkliche Detailarbeit zu vernachlässigen. Die Vorteile einer Ausbildung im Hotelund Gastgewerbe wurden von Silvia Winkler von der Hoteliers- und Gastwirtejugend erörtert. Mit einer Ausbildung im Gastgewerbe steht den Schülerinnen und Schülern das Tor zur Welt offen. Neben Freundlichkeit und Offenheit sollte man vor allem auch Teamgeist mitbringen. Egal ob als Koch, Servicefachkraft oder Hotelsekretärin, im Hotel- und Gastgewerbe arbeitet man immer in einem Team. Die Arbeit ist abwechslungsreich und man ist ständig im Kontakt mit Menschen aus aller Herren Länder. Je nach Ausbildungsweg kann zwischen der Hotelfachschule, der Berufsfachschule oder einer Lehre entschieden werden. Den Jugendlichen wurde eine Broschüre überreicht, aus der sie die Kontaktdaten der gastgewerblichen Schulen in Südtirol, die unterschiedlichen Ausbildungswege und weitere nützliche Informationen entnehmen können. Am Nachmittag besichtigten rund 40 interessierte Schülerinnen und Schüler das Hotel „Quellenhof“, wo sie von Heini Dorfer und dem gesamten Team herzlich aufgenommen wurden. Im Rahmen der Besichtigung konnten sich die Jugend lichen einen hervorragenden Einblick in die Welt der Gastronomie verschaffen und die Berufsbilder in der Praxis näher kennenlernen. Ramona Pranter
Mir scheint, dass kaum eine Generation in ihrem Leben so einschneidende Veränderungen bewältigen musste, wie unsere Zeitgenossen. Seit den Kriegsjahren des Zweiten Weltkrieges mit Hunger und Entbehrungen bis in die heutige Wohlstandsgesellschaft sind knapp 80 Jahre vergangen. Uns älteren Menschen fällt es manchmal wirklich schwer, diese Unterschiede zu begreifen und zu akzeptieren! Als ich vor mehr als 50 Jahren als junge Lehrerin meine Planstelle in St. Martin antreten durfte, erwarteten mich einige Überraschungen: Da sich der Bau des neuen Schulhauses verzögert hatte, weil der Bauherr in Konkurs geriet, waren die Klassenräume in fünf verschiedenen Orten untergebracht. Mein „Klassenzimmer“ war ein kalter Kellerraum. Ein kleiner Ölofen, der oft erst kurz vor Schulbeginn angemacht wurde, sollte den Raum erwärmen. Bis er richtig Luft bekam, gab er explosionsartige Geräusche von sich, sodass mir die Kinder vor Angst davonliefen. Oft betrug die Temperatur in der Früh im „Klassenraum“ nur 4 bis 5 Grad, bis die 36 Kinder bis zu Mittag den Raum etwas mehr erwärmten. Unter dem „Pult“ wuchsen die Schwämme und hinter dem Tisch lauerten die Spinnen in ihren Netzen. Von den 36 Kindern waren 3 behindert. Die Kinder mussten auf langen Bänken ohne Rückenlehne einige Stunden sitzen. Einmal kam ein Schüler mit einem Hammer, um bei der Bank einen Nagel hinunter zu schlagen, weil er immer die Hosen kaputt hatte. Als ich mich einmal beim Bürgermeister beklagte, meinte er nur, die jungen Lehrerinnen seien so anspruchsvoll. Zwar wurden im nächsten Jahr Fensterrahmen gemacht, aber bis Weihnachten keine Fensterscheiben eingesetzt. Als es einmal heftig regnete, versprach ich den Kindern, sobald das Wasser bei der Tür herein rinnt, dürften sie nach Hause gehen. Aber die Lacke vor der Tür versickerte gerade noch um einige Millimeter. Ich war froh, als wir dann endlich ins neue Schulhaus einziehen konnten. Etwas verwundert war ich schon, als vor ein paar Jahren das „Neue Schulhaus“ wieder abgerissen wurde. Aber anscheinend können meine Gedanken und Ansichten mit dem Wandel der Zeiten nicht mehr Schritt halten! Mathilde Pichler
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gratulationen
Albert und Anna mit ihrem jüngsten Enkelkind Jana
Jahrgang 1976 von St. Martin
Albert Platter & Anna Theresia Kofler
St. Martin
Moos
50. Hochzeitsjubiläum
Jahrgangstreffen der Mårtiner 76er
Jahrgangstreffen der 40-Jährigen
Eine Gruppe von 30 gutgelaunten Menschen feierte am 29. Oktober 2016 gemeinsam das Jahrgangstreffen der Mortiner 76er. Anfangs gab es in der Pfarrkirche von St. Martin einen Wortgottesdienst, welcher vom Jahrgangskollegen, dem Jugendseelsorger Christoph Schweigl sehr familiär gestaltet wurde. Zu Beginn des Wortgottesdienstes richtete Mitorganisatorin Karin ein paar einleitende Worte an die Anwesenden: „Nicht nur wir sind heuer 40 geworden bzw. werden es noch, sondern gemeinsam mit uns feiern auch der Naturpark Texelgruppe, die Messe Bozen, die Kinderkolonie Caritas in Caorle und jemand, mit dem wir alle groß geworden sind: die Biene Maya ihren 40. Geburtstag …“. Nach dem geistlichen Teil gab es einen gemütlichen Umtrunk beim Platzl und anschließend Törggelen beim Bucher keller. Für die musikalische Untermalung sorgte DJ Rayman. Während des gesamten Jahrgangstreffens herrschte eine entspannte positive Atmosphäre, es gab viel auszutauschen über das Hier und Jetzt und man schwelgte in gemeinsamen Erinnerungen. Nicht wenige hielten bis in den frühen Morgen durch, der dank der Zeitverschiebung eine Stunde auf sich warten ließ. Sara Theiner
Am 5. November 2016 traf sich eine bunte Gruppe des Jahrgangs 1976 des hinteren Passeiertals, um das Erreichen des „mit40-wird-der-Tiroler-gscheider-Alters“ zu feiern. Wie vor 5 Jahren bereits vereinbart, erschienen die Teilnehmer in Dirndl und Lederhosen. Die geplante Wanderung von Rabenstein zum Gasthof Schönau musste aufgrund schlechter Witterung abgesagt werden. So blieben wir zunächst länger im Gasthaus in Rabenstein, wo wir von Burgi mit einer reichhaltigen Marende auf das Abendessen eingestimmt wurden.
Am 26. 11. 2016 war es soweit! Albert Platter vom Prünsterhof in Matatz und Anna Theresia Kofler vom Kuchelhaus in Hütt haben ihr 50. Hochzeitsjubiläum gefeiert. Im Kreise der Familie mit Kindern und Enkelkindern wurde im Gasthaus Innerwalten bei sehr gutem Essen und in gemütlicher Atmosphäre über die vergangenen Jahrzehnte geplaudert. Das Paar blickt auf viele schöne und auch mühevolle Jahre zurück, in denen sie stets versucht haben, ihr Bestes zu geben. Ob im Sommer auf der Alm oder im Winter daheim, die Arbeit haben beide nie gescheut. Auch heute noch ist Albert aufgrund seiner Geschicklichkeit fürs Handwerkliche daheim und im Hause seiner Töchter zuständig. Anna hingegen entspannt sich gern mal bei einem Karterle oder kümmert sich um ihre zwei jüngsten Enkelkinder Tobias und Jana, die natürlich sehr an ihrer Oma und ihrem Opa hängen. Auf diesem Wege wünschen die vier Kinder und sechs Enkelkinder dem Jubelpaar nochmals von Herzen alles Gute und Gottes Segen und mögen noch viele Jahre in Gesundheit und Zufriedenheit folgen. Veronika Platter
kleinanzeiger
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Jahrgang 1976 von Moos
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Anschließend wurden wir 15 Teilnehmer im Gasthaus Schönau von Stefan und seinem Team mit einem tollen Jahrgangsmenü verwöhnt. Simone unterhielt uns mit sehr angenehmen Ziehorgel-Klängen; die Gespräche wurden intensiver – unter anderem wurden wir ausführlich von Martin über den BMI aufgeklärt – aber so wurde nur von wenigen das Tanzbein geschwunden. Wir befanden zudem einstimmig, dass wir jetzt im richtigen Alter sind – für was, das müssen wir allerdings noch herausfinden. Und da wir dazu sicherlich nicht bei diesem Treffen in der Lage waren, wurden wir dann zur frühen Morgenstunde mit dem Taxi sicher nach Hause gefahren. Andrea Wieser, Markus Platter St. Leonhard
Jahrgangstreffen 1971 Am 24. September 2016 fand das Jahrgangstreffen der 71er der Gemeinden St. Leonhard und Moos statt. Einige Mutige trafen sich bereits am Vormittag mit Bergführer Erwin und verbrachten unvergessliche Stunden voller Action mit abenteuerlichen Übungen wie: Klettern, Abseilen, Seilpendel, Sturzversuche, Baumklettern, Flying Fox und noch vielem mehr. Spaß pur erlebten wir in einer naturbelassenen und traumhaften Umgebung. Zu Mittag genossen wir Gegrilltes mitten in der wilden Natur. Noch etwas wackelig auf den Beinen spazierten wir Jahrgang 1971
Ehejubelpaare von Moos Foto: Hubert Gögele
nach St. Leonhard und trafen uns beim Sandwirt mit den anderen Jahrgangs kollegen. Schwarz Thomas gestaltete den Wortgottesdienst und gab uns auf unserem weiteren Lebensweg wertvolle Gedanken mit. Beim Aperitif fand rege Unterhaltung statt und es wurden neue Bekanntschaften gemacht. Anschließend begaben wir uns in die SportArena und versuchten unser Glück beim Kegeln. Die ausgelosten Gruppen strengten sich mächtig an, so schnell wie möglich den „Christbaum“ abzuräumen, jeder gab sein Bestes, auch wenn die Kugel nicht immer so rollte wie man es gerne gewollt hätte. Koch Martin verwöhnte uns am Abend mit kulinarischen Köstlichkeiten, dabei herrschte rege Unterhaltung und es wurde vor allem viel von der guten alten Schulzeit erzählt. Anita Graf
Moos
Feier der Ehejubelpaare Am Sonntag, den 30. Oktober, hat der Liturgie-Ausschuss von Moos wieder die Ehejubelpaare zum Festgottesdienst in die Mooser Pfarrkirche geladen. Es war ein Zurückblicken – ein Nachdenken, Träume sind verflogen. Aber all die Jahre lagen in Gottes Hand. Dass er auch in Zukunft der Schirmherr sei, das war wohl die Bitte aller Jubelpaare. Das älteste Ehejubelpaar sind Johanna und Albert Brugger. Sie haben schon 56 Jahre Freud und Leid Hand in Hand geteilt: beispielgebend für die jüngere Generation. Dass Albert und Johanna in vier Jahren die „Diamantene“ feiern dürfen, das wünschen ihnen die Mooser Bürgerinnen und Bürger von Herzen. Herr Pfarrer Oswald Kuenzer sowie dem Liturgie-Ausschuss, besonders der Pfarrgemeinderatspräsidentin Angelika, sei im Namen aller Geehrten ein Vergelts Gott gesagt. Auch dem Fotografen Hubert Gögele sei herzlich gedankt. Anna Lanthaler
Geburten vom 15. 10. bis 30. 11. 2016 Gemeinde St. Martin 15. 10. 2016 Victoria Maria Fauner, Matatz 18. 10. 2016 Hannes Karlegger, Quellenhof 28. 10. 2016 Laura Maria Pichler, Kalmtal 19. 11. 2016 Denise Mair, Saltaus Gemeinde St. Leonhard 30. 11. 2016 Mattis Auer, Jaufenstraße 14. 10. 2016 Marco Haringer, Schweinsteg 5. 11. 2016 Luis Marth, Jaufenstraße Gemeinde Moos 24. 11. 2016 Toni Gufler, Dorf
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sport
Der nächste Schiedsrichterkurs findet Ende Februar statt
Sektion Meran
Schiedsrichterkurs In Südtirol gibt es 2 Schiedsrichtersektionen, welche dem nationalen Schiedsrichterverband A.I.A.-F.I.G.C. angehören. Eine davon ist in Bozen und die andere in Meran. Beide zählen insgesamt ca. 180 Mitglieder. Die Schiedsrichtersektion von Meran wurde im Jahr 1960 gegründet. Heute hat die Sektion fast 70 Mitglieder
im Raum Burggrafenamt, Vinschgau und Passeiertal. Zwei Mal im Jahr organisiert die Sektion einen Schiedsrichterkurs um neue Mitglieder zu finden. Der nächste Kurs ist für Ende Februar angesetzt. Wenn Du schon immer in die Fußballwelt eintauchen wolltest, dich die Fußballregeln interessieren oder einfach nur Sportbegeisterter bist, dann melde dich zum kostenlosen Schiedsrichterkurs an und werde Fußballschiedsrichter. Ohne Schiedsrichter würde es nämlich kein
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einziges Spiel geben. Wenn DU, männlich wie weiblich, zwischen 15 und 35 Jahre jung bist und an einer Teilnahme interessiert bist, oder Informationen diesbezüglich haben möchtest, dann melde dich einfach unter: www.aiamerano.it oder gerne auch per E-Mail an: merano@aia-figc.it bei uns an. Der Kurs wird in Meran 2-mal die Woche für eine Dauer von ungefähr 2 Monaten stattfinden. Sollten wir mehrere Teilnehmer in deiner Nähe finden, werden wir überprüfen, ob wir den Kurs auch anderswo halten können. Wir warten auf deine Anmeldung! >> Der Kurs ist für alle kostenlos >> er wird von ausgebildeten und erfahrenen Schiedsrichtern geleitet >> jeder ausgebildete Schiedsrichter erhält einen Schiedsrichterausweis. Mit diesem Ausweis hat man zu allen Fußballspielen in Italien (auch Serie A) freien Zutritt >> die offizielle Sportbekleidung wird vom Verband zur Verfügung gestellt >> die Fahrkosten zu den Spielen werden ersetzt und es gibt, abhängig von den Spielklassen, entsprechende Spesenrückvergütungen. Patric Lenarduzzi
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Die Firmenleitung und ihre Mitarbeiter bedanken sich bei allen Kunden für die gute Zusammenarbeit und das erwiesene Vertrauen. Wir wünschen allen ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Familie Gufler
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Die Eislaufgemeinde bei der Eröffnungsfeier am 20. November Foto: Kassian Plangger
ESV St. Martin
Eislaufplatz wartet erneut mit Rekordzahlen auf Wenn man am Mårtiner Eislaufplatz vorbeikommt und das quirlige Treiben beobachtet, wird einem erst bewusst, welch positive Dimensionen das Vorzeigeprojekt angenommen hat. „Wir haben viele unserer Ziele erreicht, die wir uns seinerzeit gesetzt haben, als wir mit unserer Idee gestartet sind,“ zieht Präsident Erich Kofler Resümee, „einiges der wichtigsten davon war, Kinder und Jugendliche auch in der kalten Jahreszeit zur Bewegung im Freien und an der frischen Luft zu animieren und ich denke, dieser Plan ist voll und ganz aufgegangen!“ Dabei musste der Saisonstart aufgrund intensiven Regens heuer verschoben werden und erfolgte am Sonntag, den 20. November. „Trotzdem“, erzählt Erich Kofler, „kamen so viele Eislaufbegeisterte wie nie zuvor. Voriges Jahr verkauften wir 544 Saisonkarten, eine gewaltige Zahl, doch ich bin zuversichtlich, dass wir diese Rekordmarke heuer noch übertreffen werden.“ 130 Kinder waren (Stand 3. Dez.) bereits beim Eislaufkurs eingeschrieben, auch hier mit Entwicklungspotential nach oben. Erich Kofler dazu: „Von Stagnation
ist keine Spur, jedes Jahr werden es mehr Kinder, die die Kurse besuchen. Umso zwingender scheint es, dass man sich über die Anlage als solche Gedanken machen muss. Zudem wird man sich auch dahingehend bewegen müssen, dass Kurse nicht nur am Abend, sondern vor allem auch für die kleineren Kinder vermehrt nachmittags abgehalten werden. Was mich aber immer wieder besonders freut, ist auch der positive soziale Aspekt, der sich auf dem Eislaufplatz ergibt. Man kann des Öfteren beobachten, wie größere Kinder den Kleinen helfen, sie nach Stürzen trösten und ihnen auch einige Tricks beibringen, man sieht einfach, dass hier Hilfsbereitschaft ideal funktioniert, ohne dass man explizit darauf hinweisen muss.“ Die Preise sind gleich geblieben, Neueinschreibungen sind jederzeit möglich. Auch heuer ist es wieder gelungen, die Trainerin Sybille zu verpflichten, ein Großteil des Erfolges ist sicher auch ihrer menschlichen, einfühlsamen Art geschuldet, mit der sie die Kinder an den Eislaufsport heranführt. Das Eisstock-
schießen findet immer montags um 19.30 Uhr statt, wozu jeder eingeladen ist. Was heuer aufgrund der kühlen Temperaturen perfekt lief, war das Anlegen der Eisfläche. „Besonders bedanken möchte ich mich bei meinen Partnerinnen und Partnern Petra, Jolanda, Christine, Helmut, Erwin, Klaus, Erika, Barbara, Julia und Selina im Ausschuss des Eissport vereins“, fügt Erich hinzu, „wir haben eine tolle Truppe, auf die ich immer zählen kann.“ Ein weiterer Dank geht an die Sponsoren, an die Gemeindeverwaltung und hier in besonderem Maße an die Sportreferentin und Bürgermeisterin Rosmarie Pamer. Wertvolle Arbeit leisteten auch die Gemeindearbeiter Flour und Bernhard, Erich und Manfred beim Schlittschuhschleifen und Helmut und Flour beim „Hittl austëlln“. Einen Aspekt wollte Erich Kofler noch ansprechen: „Der breite und wohlwollende Zuspruch für unseren Eislaufplatz belegt, dass Politik, die mitunter sehr abschätzig bewertet wird, auch positive Akzente setzen kann. Deshalb möchte ich die Bevölkerung dazu animieren, sich mit konstruktiven Ideen und Eigeninitiative am Dorfgeschehen zu beteiligen!“ Zu guter Letzt sei allen eine verletzungsfreie, tolle Saison 2016/17 gewünscht! Kurt Gufler
Die Redaktion des passeirer blattes wünscht allen Leserinnen und Lesern frohe Weihnachten und ein gesegnetes neues Jahr!
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Der Rodelverein Passeier Raiffeisen ist in der Saison 2016/2017 Veranstalter von zwei Rennen, dem 1. Raika-Jugendrennen am 06. Jänner und der Landesmeisterschaft am 05. März. Schon jetzt bedanken wir uns bei den vielen Sponsoren und freiwilligen Helfern für Ihre wertvolle Unterstützung. Norbert Kofler Martinilauf
Das juniorTeam Passeiertal hilft
Präsentation der neuen Rennanzüge
Rodelverein Passeier Raiffeisen
Rückblick auf erfolgreichste Saison mit Ehrung der Sportler Am 12. November hat der Rodelverein Passeier Raiffeisen seine Jahreshaupt versammlung abgehalten. Der Präsident Hubert Folie begrüßte neben den Athleten und Mitgliedern des Vereins auch folgende Ehrengäste: die Bürgermeisterin der Gemeinde St. Martin, Rosmarie Pamer, den Sportreferenten der Gemeinde Moos, Konrad Pamer, den Obmann der Raiffeisenkasse Passeier, Karl Hofer und den Direktor des Tourismusvereins Passeiertal, Christian Staffler. In seinem Tätigkeitsbericht hob Hubert die gelungene Ausrichtung der Europameisterschaften hervor und präsentierte stolz die vielen hervorragenden Resultate bei den Jugend-und Weltcuprennen, bei der Jugendolympiade und als Höhepunkt bei der Europameisterschaft im eigenen Tal. Im Anschluss überreichten die jewei ligen Gemeindevertreter folgenden Sportlern eine Urkunde: Evelin Lanthaler >> Gesamtweltcup-Siegerin 2016 >> Europameisterin im Einzel- und Mannschaftswettbewerb >> Italienmeisterin >> Landesmeisterin Armin Folie >> Vize-Italienmeister im Doppel 2016 >> Vize-Landesmeister im Doppel 2016
Lukas Gufler >> Jugendolympiasieger im Doppel und Bronze-Medaille Mannschaft 2016 >> Italienmeister im Doppel 2016 Melanie Pixner – Kategorie Zöglinge >> Italienmeisterin 2016 >> Landesmeisterin 2016 >> Bronze-Medaille FIL-Jugendspiele 2016 Katharina Hofer – Kategorie Schüler >> Italienmeisterin 2016 >> Landesmeisterin 2016 >> Bronze-Medaille FIL-Jugendspiele 2016 Tobias Pixner – Kategorie Kinder >> Landesmeister 2016 >> Silber-Medaille FIL-Jugendspiele 2016 Neue Rennanzüge und Windjacken Der Rodelverein Passeier Raiffeisen hat neue Rennanzüge und Windjacken angekauft, die bei der Jahreshauptversammlung vorgestellt wurden. Wir bedanken uns bei den Gemeinden des Tales und bei den Sponsoren für ihre finanzielle Unterstützung.
Trotz des Regenwetters war das juniorTeam Passeiertal auch heuer wieder beim Martinilauf dabei. Insgesamt waren 85 Teilnehmer am Start, davon fast 20 Spieler des juniorTeam Passeiertal. Sie trotzten dem schlechten Wetter und ließen es sich nicht nehmen, für den guten Zweck zu laufen. Eine Runde betrug ca. 700 Meter und pro Runde gingen 2 Euro an die Aktiv Hilfe für Kinder von Peter Lanthaler, welche von den Kaufleuten gespendet wurden. So konnten wir auch heuer sehr viele Kilometer erlaufen. Ein großer Dank gilt an alle, die sich am Lauf beteiligt haben. Auch heuer wird das juniorTeam Passeiertal wieder bei den „Mårtiner Sternstunden“ mit dabei sein. Seit Tagen sind schon fleißige Mammis und Omas der juniorTeam-Kinder an der Arbeit, um Kekse, Zelten, Stollen, Punch … herzustellen. Diese Köstlichkeiten werden dann beim Weihnachtsmarkt zum Verkauf angeboten, um so die Vereinskasse etwas aufzufüllen. Elisabeth Hofer
Auch heuer wieder sehr viele Kilometer für den guten Zweck gelaufen
33 Passeirer Blatt – nr. 138, Dezember 2016
Pseirer Kraxlnocht Foto: Benjamin Pfitscher
SportArena
„Pseirer Kraxlnocht“, die Dritte Am 3. Dezember wurde zum dritten Mal die „Pseirer Kraxlnocht“ von der Klettergruppe Passeier organisiert. 87 Teilnehmer fanden sich in der weihnachtlich geschmückten Kletterhalle ein, um sich an den 31 neuen Bouldern zu versuchen, die mit großem Eifer von den Pseirer Routenbauern gebaut wurden. Auch in diesem Jahr war jeder wieder sein eigener Schiedsrichter und kreuzte sich seine gekletterten Boulder selbst an. Dadurch steht der Spaß am Klettern an erster Stelle und der Wettkampfgedanke rückt in den Hintergrund. Für zusätzliche Motivation sorgte die musikalische Umrahmung durch die Band „The bad Bastards“. Großen Anklang fand das Startgeschenk: der „blaue Schurz“, der durch den eigenen Handabdruck personalisiert wurde. Die Klettergruppe bedankt sich bei allen Sponsoren für die Zurverfügungstellung der Sachpreise, die unter allen Teilnehmern verlost wurden. Edith Kofler
Psairer Ranggler
Eine erfolgreiche Ranggelsaison geht zu Ende Die Passeirer Ranggler zeigten sich auch heuer wieder von ihrer besten Seite, nahmen an 30 Wettkämpfen in Bayern, Salzburg, Tirol und Südtirol teil, erkämpften sich dabei 157 Podestplätze und legten um die 8.000 km zurück. Es wurden 60 Stunden Training abgehalten und 4 Ranggelturniere in Passeier (2 × Haselstaude, Pfelders und St. Leonhard) organisiert. Hier die größten Erfolge der Passeirer Ranggler in der heurigen Saison: Falk Fredi aus Kalmtal gewinnt das legendäre Ranggeln am Hundstoa in der Altersklasse bis 12 Jahren. Haspinger Andreas aus Matatz wird Landesmeister in der Seniorenklasse. 5 von 7 möglichen Landesmeistertitel bleiben in Passeirer Hand. Benjamin Pichler aus St. Martin gewinnt Matthias Gufler bei der Ausführung eines „Kreuzwurfs“ – Eröffnungsranggeln in Piesendorf (Salzburg)
den Südtirolcup bei den Seniorenrangglern. Die Passeirer Ranggler holen sich in 5 von 7 Kategorien den 1. Platz bei der Südtirolcup-Gesamtwertung. Haspinger Andreas steigt in die Meisterklasse 1 auf. Bei den Länderranggeln in Huben (Osttirol), Mittersill (Salzburg) und St. Leonhard (Passeier) wird die Südtiroler Mannschaft mit Passeirer Beteiligung jeweils Dritter. Bei der Vereinswertung siegt Passeier mit 484 Punkten, das sind in etwa so viele Punkte, wie alle anderen Südtiroler Vereine zusammen erzielt haben. 1. Ranggelverein Passeier: 484 Punkte 2. Ranggelverein Ahrntal: 283 Punkte 3. Ranggelverein Rodeneck: 134 Punkte 4. Ranggelverein Terenten: 69 Punkte Nach einer kurzen Pause beginnen wir jetzt wieder mit dem Training, immer freitags von 19:30 Uhr bis 21 Uhr. Interessierte sind herzlich eingeladen. Für Informationen wenden Sie sich bitte an folgende Nummer: 3478010119 (Erich Auer) Benjamin Pichler
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Ueli Steck im Vereinshaus von St. Leonhard Foto: Benjamin Pfitscher
AVS Sektion St. Martin
Vortrag von Extrembergsteiger Ueli Steck Wer in den Bergsteigerkreisen den Namen Ueli Steck hört, weiß meistens sofort, um wen es sich handelt. Ueli Steck ist der wohl zurzeit bekannteste Extrembergsteiger, welcher in der Rekordzeit von 2 Stunden und 23 Minuten die Eigernordwand durchstiegen hat und weiters noch Rekordhalter für die Besteigung der Matterhorn Nordwand und des Grand Jerasses ist. Am 19. November hielt er seinen Vortrag auf Einladung der AVS Sektion St. Martin im Vereinshaus von St. Leonhard. Im gut besuchten Saal zeigte der Bergsteiger seine Besteigungen und Unternehmungen in den Bergen der Alpen und im Himalaya. Es waren beeindruckende Bilder, welche den Extrembergsteiger zurecht Ueli Steck in den Prantacher Mahdern mit Ulrich und Sepp
als einen der Besten gelten lassen. In den Begrüßungsworten erklärte Elisabeth Götsch kurz wie es zu diesem Vortrag kam. Es ist in besonderer Weise unserem Bergfreund und Mitglied der Bergrettung St. Martin, Ulrich Karlegger, zu verdanken. Ulrich hat Ueli Steck 2-mal auf der Turinerhütte im Mont Blanc-Gebiet getroffen, als er dort für die Firma Moosmair beim Bau der neuen Skyway Panorama Umlaufseilbahn, welche von Pontal d’Entrèves im italienischen Chamonix von 1300m auf 3466m zur Hellbronner Spitze hochführt, arbeitete. Auch hat Ulrich dort für den AVS St. Martin im Jahr 2015 eine wunderschöne Gletschertour auf den Mont Blanc du Tacul (4248m) organisiert. Einmal hat er dann Ueli Steck auch ein Stück beglei-
tet. Seitdem sind beide gute Bergfreunde. Dies zeigt sich auch, als Ulrich und Kofler Sepp ihn bei seinem Aufenthalt im Gasthaus Pfandler-Ålm in die Kletterhalle begleiteten und am nächsten Morgen mit Ueli Steck noch eine kleine langsame (???) Wanderung hinauf zu den Prantacher Mahdern vornahmen. Ein Vortrag mit einem so bekannten Bergsteiger bringt auch das Risiko mit sich, ob es sich finanziell ausgeht. Dass das alles geklappt hat, dafür sei den vielen Sponsoren gedankt. Auch der Gemeindeverwaltung St. Leonhard für die Bereitstellung des Saales. Unsere vielen Bergsteiger wird er mit seinen Bildern sicherlich beeindruckt haben. Dass sie es ihm nachmachen, möchten wir nicht. Vigil Raffl
Vorankündigungen > 49. Südtiroler Meisterschaft – Watten Termin: 26. Dezember, beim Gasthof Lanthaler in Moos, organisiert von der Freiw. Feuerwehr. Voranmeldung und Infos unter www.ffmoos.it > Eisturm Rabenstein Die Eröffnung des Eisturm Rabenstein erfolgt traditionsgemäß am 26. Dezember, also am Stefanstag. Bubble-Soccer-Turnier zum Saisonauftakt Heuer hat sich der Verein Eisturm Rabenstein anlässlich des Starts in die Saison 2016/17 etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Am Gelände des Eisturms wird am Montag, den 26. Dezember, ein BubbleSoccer-Turnier ausgetragen. Gespielt wird mit Viererteams ab 14 Uhr auf einem präparierten Spielfeld. Anmeldungen sind per Mail an info@eisklettern.it oder telefonisch (335 1732866) bis zum 20. Dezember erforderlich. Bauernmeisterschaft: am 15. Jänner Eiskletter-Weltcup: vom 27.–29. Jänner 2017 Eiskletter-Junioren-Weltmeisterschaft (World Youth Championship) vom 5. bis 7. Februar 2016 > Musikschule – Woche der Offenen Tür, vom 20. bis 24. Februar 2017, 14 bis 18 Uhr (Unsinniger ausgenommen) > Musikschule – Einschreibungen (Schuljahr 2016/17) vom 6. bis 17. März 2017, Mo, Mi, Fr, 14 bis 17 Uhr
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ASC Passeier – Sektion Volleyball
ASC PASSEIER – SEKTION VOLLEYBALL
Neue Vereinsbekleidung begeistert die Mitglieder „Vor dem Erreichen eines Ziels liegen viele kleine Schritte!“ (Steve Jobs) Ganz nach diesem Motto hat sich der Ausschuss der Sektion Volleyball zu Beginn der Amtsperiode einige Ziele gesteckt. Unter der doch bewundernswert langen Liste, befanden sich unter anderem der Aufbau eines professionellen und motivierten Trainerstabs, die Gewinnung eines Hauptsponsors sowie die Realisierung der einheitlichen Vereinsbekleidung. Mit großem Stolz konnte die Vereinsführung bei der Vollversammlung Ende November, zusammen mit vielen Eltern sowie Ver tretern der Gemeinden, die drei oben genannten Punkte als realisiert abhaken. Die Trainings der sechs verschiedenen Mannschaften werden von sieben Trainern mit viel Disziplin, Professionalität und Freude durchgeführt. Viele der jungen Spielerinnen und Spieler haben große Adventsturnier 2016
Fortschritte gemacht und konnten schon einige Erfolge erzielen. Weiterer Punkt auf der Liste, die Gewinnung eines Hauptsponsors, konnte zu Beginn der neuen Volleyballsaison ebenfalls realisiert werden. Ein neuer Sponsor unterstützt nun die Sektion und ist mit ein Grund, weshalb die Psairer Volleyballer in dieser Saison noch motivierter und engagierter in die Zukunft blicken können. Auf diesem Weg möchte der Ausschuss, allen voran der Präsident Christian Theiner, Sara und Hansi Pircher für ihre Unterstützung danken. In der heutigen Zeit ist es nicht selbstverständlich, wenn ein Unternehmen junge Vereine unterstützt und ihnen ihr Vertrauen schenkt. Zudem dankt die Sektion allen drei Gemeinden des Passeiertales für die außerordentliche Unterstützung in der Jugendarbeit und hofft auf weiterhin gute Zusammenarbeit. Ebenso ist auch jenen Unternehmen zu danken, welche dem Verein im letzten Jahr immer wieder unter die Arme gegriffen haben, jedoch nicht offiziell benannt werden wollen. Danke euch allen! Das Allerwichtigste im Verein sind und bleiben jedoch die Kinder, welche mit Begeisterung ihren Sport ausüben. So verwundert es auch
nicht, dass der dritte genannte Punkt, die einheitliche Vereinsbekleidung … der Wunsch unserer Kids, dem Ausschuss besonders am Herzen lag. Mit Anfang der Saison begann die Planung und pünktlich zu den ersten VSS-Spielen konnten sie ihre Bekleidung vorführen. Bei der Übergabe der Trainer, Leibeler und Taschen war der Vereinsstolz deutlich spürbar und die Freude der Kinder war kaum zu übersehen. Dass die jungen Sportler den Teamgeist ihrer Sportart sehr ernst nehmen, bewies auch die zahlreiche Teilnahme am Trainingscamp im Sommer. Unsere Trainerin Manuela Öttl Burgmann lud die erfolgreiche Volleyballmannschaft von Neruda Volley nach St. Leonhard ein. Gemeinsam mit den Spielerinnen von Neruda verbrachten unsere Kids ein schönes und sportliches Wochenende mit den Trainern und konnten einige neue Bekanntschaften knüpfen. Danke Manuela! Um auch dieses Jahr wieder sportlich ausklingen zu lassen, luden der Ausschuss und die Trainer einige Mannschaften aus Riffian/Kuens und Lana zum zweiten Adventsturnier in die Mittelschule St. Leonhard ein. Hierbei konnten sie sich gegenseitig messen, wobei nicht das Gewinnen, sondern der Spaß und die Freude am Spielen im Vordergrund standen. Ganz nach dem Motto „Dabei sein ist alles“, vergab die Vereinsführung keine Hauptpreise an Gewinner, sondern organisierte für jedes teilnehmende Kind eine kleine süße Überraschung. Für das leibliche Wohl und eine kleine Stärkung der Athleten zwischendurch sorgten einige Mütter. Dafür möchte sich der Ausschuss bei ihnen ganz herzlich bedanken. Die zahlreiche Teilnahme am Turnier, die vorbildliche Arbeit der Trainer und die strahlenden Augen der Psairer Volleyballkids sind für die Vereinsführung ein kleines vorweihnachtliches Geschenk. Danke allen, die uns immer wieder unterstützen! Manuela Gufler
Öffnungszeiten moos Gemeindeamt: Mo – Fr, 8 – 12 Uhr; Di, 14.30 – 18 Uhr; Sa geschlossen, T 0473 643 535 Minirecyclinghof Moos: Fr, 9 – 10 Uhr; Pfelders: Mi, 14 – 15 Uhr; Platt: Mi, 8 – 9 Uhr; Stuls: Mi, 10 – 11 Uhr; Rabenstein (Dorf): jeden 1. und 3. Mo/Monat, 10 – 11 Uhr; Rabenstein (Saltnuss – rotes Haus): jeden 1. Mo/Monat, 9 – 9.45 Uhr Restmüllsammlung: Dienstag; Stuls, Moos, Platt, Pfelders wöchentlich; Rabenstein, Pill jede 2. Woche; Sportplatz Sand, Ulfas jede 2. Woche Biomüllsammlung: Mittwoch; Stuls, Moos, Platt, Pfelders wöchentlich; Rabenstein, Pill jede 2. Woche; Sportplatz Sand, Ulfas jede 2. Woche Bibliothek Moos: Mi, 14.30 – 16.30 Uhr; Do, 16.30 – 18.30 Uhr; So, 11 – 12 Uhr (ab 1.10.2015) Bibliothek Platt: Di, 9 – 11 Uhr; Mi, 16.30 – 17.30 Uhr, Fr, 15 – 16.30 Uhr; Sa oder So nach Gottesdienst (ab Schulbeginn) Bibliothek Pfelders: Mi, 17 – 18 Uhr und jeden 1. und 3. Mo im Monat 14 – 15.30 Uhr Bibliothek Rabenstein: Mi, 14.30 – 16.30 Uhr, Sa oder So nach Gottesdienst Bibliothek Stuls: Mo, 15 – 17 Uhr, Do 9.30 – 11 Uhr Arztpraxis Dr. Mair: Mo, Do, Fr, 8 – 12 Uhr; Di, 10 – 12 Uhr, 16 – 18.30 Uhr; Mi, 16 – 18.30 Uhr; T 0473 643 689 Apotheke RAM: Mo 10 – 12; Mi 16 – 18.30 Uhr; Do 9 – 12 Uhr; T 0473 643 689 Eltern-Kind-Beratung Moos: Mittwoch 9 – 10.30 Uhr Ambulatorium Krankenpflegedienst Moos: Donnerstag 10 – 10.30 Uhr (ohne Vormerkung) st. leonhard Gemeindeamt: Mo – Fr, 8 – 12 Uhr; Di, 14.30 – 17.30 Uhr; Sa, 9 – 11 Uhr, T 0473 656 113 Minirecyclinghof: Fr, 8 – 10 Uhr; Sa, 8 – 11 Uhr; Walten: Sa, 10 – 11 Uhr Restmüllsammlung: Di; Walten, Schweinsteg, Prantach, Mörre, Glaiten, jeden 2. Di; Biomüllsammlung: Do Öffentliche Bibliothek: Mo, Mi, Fr, 9 – 12 Uhr; Mo, Di, Do, Fr, 15 – 18 Uhr Bibliothek Walten: Di, 16 – 17 Uhr Arztpraxis Dr. v. Sölder: Mo, Mi, Do, Fr, 8 – 12 Uhr; Di, 15 – 19 Uhr; T 0473 656 656 Arztpraxis Dr. Zuegg: Mo – Fr, 8 – 12 Uhr; Mo, Fr, 15.30 – 16.30 Uhr ohne Vormerk.; T 0473 656 633 Kinderarztpraxis Dr.in Weger: Mo, Fr, 9.15 – 12.30 Uhr; Mi, 9.30 – 12 Uhr; Di, Do, 15 – 18 Uhr; T 0473 656 266 Apotheke RAM: Mo – Fr, 8 – 12.30, 15.30 – 19 Uhr; Sa, 8 – 12.30 Uhr; T 0473 656 146 SportArena: täglich von 10 – 22 Uhr; Dienstag: Ruhetag; st. martin Gemeindeamt: Mo – Fr, 8 – 12.30 Uhr; Donnerstag, 15 – 17.30 Uhr, T 0473 499 300 Minirecyclinghof: St. Martin: Fr, 10 – 12 Uhr; Sa, 8 – 10 Uhr; Saltaus: Sa, 8.30 – 9.30 Uhr Restmüllsammlung: Montag; Matatz, Breiteben, Kalmtal, jeden 2. Montag Biomüllsammlung: Mittwoch Öff. Bibliothek: Mo, Mi, Sa, 9 – 12 Uhr; Di, 14 – 17 Uhr, Mi, Do, Fr, 15 – 18 Uhr Arztpraxis Dr. Innerhofer: Mo – Fr, 8 – 12 Uhr; T 0473 641 207 Arztpraxis Dr. Dubis: Mo – Do, 9 – 12 Uhr; Fr 15 – 18 Uhr; T 0473 650 167 Apotheke Mercurius: Mo, Mi, Do, Fr, 8 – 12.30, 15 – 18.30 Uhr; Di, 8 – 12.30 Uhr; Sa, 8 – 12 Uhr, T 0473 650 011 Elternberatung Garberweg: Do, 8 – 12 Uhr, T 0473 650 780 Krankenpflegeambulatorium Garberweg: Di, Fr, 8 – 10 Uhr Jugendtreff: Di – Fr, 11 – 12 Uhr; Di und Do, 17.30 – 19.30 Uhr; T 392 5327295 sprengelsitz passeier Verwaltungsdienst: Mo, Di, Fr, 8 – 11 Uhr; Mi, 9 – 12 Uhr; Do, 9 – 12 u. 14 – 15.30 Uhr; T 0473 659 500 Sozialsprengel: Di – Do, 8.30 – 12 Uhr, 14.30 – 16.30 Uhr; Mi, 8.30 – 12 Uhr; T 0473 659 018, T 0473 659 263, T 0473 659 264; Dienst für Pflegeeinstufung: T 848 800 277, Anlaufstelle Pflege- und Betreuungsangebote: Di, Do, 9 – 11 Uhr; T 0473 659 266, ohne Vormerk. Blutabnahme: Mi, Do, 7.15 – 8.45 Uhr, ohne Vormerkung Krankenpflegeambulatorium: Mo, Di, Fr, 8 – 11 Uhr; Mi, Do, 9.30 – 11 Uhr Elternberatung: Di, 8 – 12 Uhr; T 0473 659 518 Diätdienst: Mi, 8 – 16 Uhr, Fr, 8 – 12 Uhr; T 0473 659 520 Dienst für Abhängigkeitserkrankungen: jeden 2. und 4. Di/Monat, 14 – 16.30 Uhr, Vormerkung T 0473 443 299; Zahnarztambulatorium: Vormerkung T 0473 264 000 Rehabilitationsdienst: Mo – Fr, 8 – 12.30 Uhr, 13.30 – 16 Uhr; T 0473 659 533 Hautarzt: jed. 1. + 3. Mi/Monat, 9 – 13 u. 14 – 18 Uhr, Vormerkung mit ärztl. Verschreibung: T 0473 264 000; Invalidenbetreuung: Vormerkung in Meran, T 0473 264 712 Hauspflegedienst: Vormerkung Mo – Fr, 8 – 10 Uhr; T 0473 659 019 Jugendbüro Passeier: Mo – Fr, M 393 0954681
Aus den Gemeinden Moos, St. Leonhard und St. Martin Termine & Veranstaltungen dezember 26. 49. Südtiroler Meisterschaft Watten, Moos, Gasthof Lanthaler [Freiw. Feuerwehr Moos] 26. Eröffnung Eisturm Rabenstein 28. Liechtr’zeit: Lichterwanderung und Konzert Young Voices 31. Liechtr’zeit: Zommstien und Silvesterfeuerwerk Jänner 6. 1. Raika-Jugendrennen Rodeln, Bergkristall [Rodelverein Passeier Raiffeisen] 10. Schulungsbeginn Evviva D, Sprengelsitz St. Leonhard 14. Goaser-Ball, Vereinssaal St. Martin [Goaser-Verein] 15. Psairer Bauernmeisterschaft [Eisturm Rabenstein] 16. Eröffnung Verbraucherzentrale, Außenstelle Passeiertal im Sprengelsitz St. Leonhard 17. Präventionsseminar, Dorfhaus St. Martin [Jugendtreff] 20. Bürgerversammlung, Vereinshaus St. Leonhard 21. Schnöller-Ball, Vereinssaal St. Martin [Goaslschnöllerclub Passeier] 22. Haflinger Pferdeschlittenrennen und Skijöring, Rabenstein [Haflinger Pferdezuchtverein Passeier] 27. – 29. Eiskletter-Weltcup [Eisturm Rabenstein] 29. Maria-Lichtmess-Einkehrtag der Frauen, Vereinshaus St. Leonhard [KFB] februar 1. Registrierung Ötztaler Radmarathon 2017, bis 26. Februar 3. Redaktionsschluss Passeirer Blatt 5. – 7. Junioren-Weltmeisterschaft Eisklettern [Eisturm Rabenstein] 12. 1. Passeirer Chöretreffen, 14 Uhr, Vereinshaus St. Leonhard [Kirchenchor St. Leonhard] 20. – 24. Woche der Offenen Tür [Musikschule] 26. Benefiz-Preiswatten, Vereinshaus St. Leonhard [SKJ-Passeier] märz 5. Landesmeisterschaft Rodeln, Bergkristall [Rodelverein Passeier Raiffeisen] 6. Kurs Fastentage, Dorfhaus St. Martin [Volkshochschule] 6. – 17. Einschreibungen Schuljahr 2016/17 [Musikschule] 12. Suppentag, Vereinssaal St. Martin [Missionsgruppe] 15. MuseumPasseier öffnet, Sandhof St. Leonhard
recyclinghof passeier (mörre) Dienstag, Donnerstag, 14 – 17 Uhr; Samstag, 8 – 11 Uhr Termine & Veranstaltungen können per Telefon (T 0473 656 239) und per E-Mail (passeirerblatt@passeier.it) mitgeteilt werden