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Naturbahnrodeln
Passeier im EM-Fieber
Foto: Hermann Sobe
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Mitteilungen und Nachrichten aus Moos, St. Leonhard und St. Martin Februar 2016
Februar 2016 nr. 133 · 30. Jahrgang
inhalt 3 Gemeinden 7 Kultur & Gesellschaft 16 natur & umwelt 18 Wirtschaft 19 vereine & verbände 25 gesundheit & Soziales 26 Schulen 27 gratulationen 30 Sport
Evelin Lanthaler demonstriert ihre Extraklasse
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Evelin Lanthaler inmitten ihrer Fans Foto: Peter Maurer/FIL
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ier Rennen, drei Goldmedaillen und zwei Silbermedaillen: Südtirols Athleten und Athletinnen dominierten die 26. Europameisterschaften im Naturbahnr odeln vom 5. bis zum 7. Februar 2016 auf der Bergkristallbahn in Hütt/Platt. Glanzpunkt war der Gewinn des Europameistertitels von Evelin Lanthaler auf ihrer Heimbahn. Eine zusätzliche Goldmedaille haben sich auch die Veranstalter der Großveranstaltung mit ihrem OK Präsidenten Willi Klotz und dem engagierten Präsidenten des Rodelvereins Passeier, Hubert Folie, verdient. Trotz des milden Februarwetters und der intensiven Schneefälle am letzten Wettkampftag hatten es die Organisatoren hervorragend gemacht und mit der großen Zahl an Helfern eine perfekt präparierte Rodelbahn für den Höhepunkt dieser Saison im Naturbahnrodeln hergerichtet. 82 Athletinnen und Athleten aus 15 verschiedenen Nationen präsentierten sich
Impressum
Erscheint zweimonatlich. Eingetragen beim Landesgericht Bozen mit Dekret Nr. 11/87 vom 29. 5. 1987. Eigentümer und Herausgeber: Gemeinden Moos, St. Leonhard und St. Martin in Passeier; vertreten durch den Bürgermeister von St. Leonhard, Konrad Pfitscher. Verantwortlich im Sinne des Pressegesetzes: Ulrich Mayer. Redaktion: Kurt Gufler, Rosmarie Pamer, Heinrich Hofer, Siglinde Jaitner, Arnold Rinner, Karl Lanthaler. Korrektur: Ernst Rinner, Kurt Gufler. Produktion und Druck: verlag.Passeier Artikel können bei allen Redaktionsmitgliedern und bei design.buero in St. Leonhard (Kohlstatt 55) abgegeben werden und müssen mit dem Namen und der Telefonnummer des Verfassers oder der Verfasserin versehen sein. Werbebeiträge nur bei Arnold Marth, Papier Profi, St. Leonhard. Redaktionsschluss: 1. April 2016, 3. Juni 2016 E-Mail: passeirerblatt@passeier.it www.passeirer-blatt.it
Kinder aus Platt präsentieren mit Täfelchen die 15 teilnehmenden Nationen Foto Arnold Rinner
bei der Eröffnungsfeier in Platt. Als Kuriosum am Rande beteiligte sich auch Neuseeland als Gastnation an der sportlichen Großveranstaltung. Ganz nach Wunsch aus Südtiroler Sicht verlief der Start der Rodeleuropameisterschaft mit einem Sieg von Patrick Pigneter und Florian Clara im Doppelsitzerbewerb. Aufgrund der Dominanz der beiden Rodler in den vergangenen Jahren kam dieser Sieg nicht ganz unerwartet. Eine kleine Sensation war es am 2. Renntag schon, dass der Seriensieger und amtierende Weltmeister Patrick Pigneter sich im Einsitzerwettbewerb der Herren mit Platz zwei zufrieden geben musste. Europameister wurde nach einem Herzschlag-Finish Thomas Kammerlander aus Österreich. Er fuhr in beiden Läufen Laufbestzeit und hat sich zum ersten Mal in seiner Karriere zum Europameister im Naturbahnrodeln gekürt. Die 870 m lange, selektive Naturrodelbahn Bergkristall scheint dem Österreicher zu liegen, denn 2013 hatte er hier auch schon bei einem Weltcuprennen Patrick Pigneter den Sieg weggeschnappt. Am Sonntag gingen Europas beste Damen an den Start. Südtirols heißeste Anwärterin auf den Sieg war zweifelsohne Lokalmatadorin Evelin Lanthaler. Und tatsächlich gab es kein Vorbeikommen an der zur Zeit in bestechender Form fahrenden Evelin. In beiden Durchgängen fuhr die amtierende Weltmeisterin Laufbestzeit und heimste sich den ruhmvollen Titel, Europas beste Naturbahnrodlerin zu sein, ein. Mit diesem Sieg und mit ihrem frisch eingefahrenen WeltcupGesamtsieg ist Evelin endgültig die Größte. Zweitplatzierte wurde Greta Pinggera aus Laas und dritte die Russin Ekaterina Lawrentiewa.
Zum krönenden Abschluss überzeugten Südtirols Rodelasse auch beim Mannschaftswettbewerb. Evelin Lanthaler, Alex Gruber, Patrick Pigneter/Florian Clara erteilten den Teilnehmern der anderen Teams wie so oft eine Lektion und gewannen in souveräner Manier vor Österreich und Russland den Europameistertitel. Neben den Rennentscheidungen hat sich das OK-Team unter der souveränen Leitung von Willi Klotz allerlei einfallen lassen: allen voran die Europameisterschafts-Eröffnungsgala in Platt mit FIL-Präsident Josef Fendt und Bürgermeister Gothard Gufler. Gut angekommen sind auch die After-Race-Party in Pfelders, der Malwettbewerb der Passeirer Grundschüler zum Thema Rodeln mit Prämierung der Siegerbilder im Zielgelände sowie die abschließende Siegerehrung mit Sportlandesrätin Martha Stocker. OK-Chef Willi Klotz zieht am Ende der EM eine positive Bilanz: „Wir dürfen uns glücklich schätzen: Im Großen und Ganzen annehmbares Wetter, viele Zuschauer, ein interessantes Rahmen programm und spannende Rennen mit dem Heimsieg von Lokalmatadorin Evelin Lanthaler. Mehr kann man nicht verlangen!“ Ein ganz herzliches Dankeschön möchte er allen freiwilligen Helfern, die vor, während und nach der EM ihre Auf gaben zur vollsten Zufriedenheit gelöst haben und Garant waren, dass alles super geklappt hat, aussprechen. Der frühere Bürgermeister von Moos Willi Klotz versäumte es bei mehreren Gelegenheiten auch nicht, den vielen (privaten und öffentlichen) Sponsoren zu danken, welche die Veranstaltung erst möglich gemacht haben. Arnold Rinner
3 Passeirer Blatt – nr. 133, Februar 2016
Gemeinden Fallstudie
Die Angst vor dem Fremden schlummert in jedem von uns Neues zur Fallstudie des Sozial- und Strukturwandels in ländlichen Gebieten Die letzte Interview-Periode zum Forschungsprojekt ist im Januar 2016 durchgeführt worden. Auch diese Interviews fragten nach der aktuellen Situation der Interview-Partner, was ist seit dem letzten Gespräch alles passiert und wie sehen, nach mehr als zwei Jahren seit der Betriebsschließung, der Vergleich, die Veränderung, die offenen Fragen und Themen sowie die Entwicklung der eigenen Person, des Dorfes und des Tales aus. Unter anderem wurde die Frage nach dem Umgang mit Migranten im Dorf bzw. im Tal sehr kontrovers diskutiert. Im Gespräch mit den Bürgermeistern von St. Martin, Rosmarie Pamer, und St. Leonhard, Konrad Pfitscher, hat sich heraus gestellt, dass sich die im Moment sehr viel diskutierte Aufnahme von Flüchtlingen auf das Passeiertal nicht ausgewirkt hat. Die Bevölkerung zählt zum 31.12.2015 in der Gemeinde St. Leonhard 3.582 Einwohner (1.759 Frauen, 1.823 Männer), davon 38 EU-Bürger und 21 Nicht-EU-Bürger; in der Gemeinde St. Martin 3.210 Einwohner (1.600 Frauen, 1.610 Männer), davon 63 EU-Bürger und 64 Nicht-EU-Bürger und in der Gemeinde Moos 2.099 Einwohner (988 Frauen, 1.111 Männer), davon 20 EUBürger und 3 Nicht-EU-Bürger. Zusammen zählen die Gemeinden also 8.891 Einwohner, davon 121 EU-Bürger (vorwiegend aus Deutschland, Österreich und Slowakei) und 88 Nicht-EU-Bürger (vorwiegend aus Mazedonien, Serbien, Bangladesch, Indien, Marokko, Tunesien und der Schweiz). Warum also diese Angst vor den/m Fremden? Viele Menschen sind verunsichert, haben Angst vor den Strömen Fremder, die aus den Kriegsgebieten nach Europa kommen. In rationale Überlegungen mischt sich eine Urangst. In der Menschheitsgeschichte waren viele Ängste ein Überlebensvorteil – auch die Angst vor dem Fremden. Heute nutzt sie weniger den Ängstlichen als den Populisten, welche Fremdenangst bewusst für ihre Zwecke nutzen, sagt der Angstforscher
Timmelsjoch-Hochalpenstrasse Borwin Bandelow von der Universität Göttingen. Er meint die Angst vor dem Kontakt mit Fremden ist in Gebieten mit besonders wenigen Ausländern, meist in ländlichen Gebieten, größer. Die Antwort darauf ist also Begegnung mit Fremden, um die Vorbehalte abzubauen. Zur Geschichte der Migration in Südtirol zählt auch die Auswanderung (Emigration) vieler Südtiroler aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Lage im Land in den 1950er bis 1970er Jahren. Hauptziele waren vor allem die Schweiz und Deutschland. Viele kamen zurück und unterstützten den seit den 1970ern zu verzeichnenden wirtschaftlichen Aufschwung in Südtirol. Italien und so auch Südtirol wurden allmählich zum Einwanderungsland: erst aus Österreich, Deutschland und der Schweiz. Seit 1985 kamen dann die ersten Einwanderer aus Nicht-EU Ländern, zunächst vor allem Afrikaner. Die eigentliche große Zuwanderung begann schließlich 1990 aus Albanien und dem ehemaligen Jugoslawien im Zuge des Balkankrieges. Dabei wurde Südtirol zum ersten Mal nach dem Zweiten Weltkrieg mit Flüchtlingen konfrontiert. Diese Situation dauerte bis zum Jahrtausendwechsel an, als aufgrund der Stabilisierung der politischen Lage viele wieder in ihre Heimat zurückkehrten. Aufgrund der Hochkonjunktur in den 1990ern konnte Südtirol zum ersten Mal die Nachfrage nach Arbeitskräften nicht mit Einheimischen decken und greift seither vermehrt auf Ausländer zurück. Die Provinz ist somit im Vergleich zu anderen europäischen Regionen eine junge Einwanderungsregion. Dabei setzte auch eine Feminisierung der Migration ein. Vor allem aus Ost- und Südosteuropa sowie der Ukraine kamen zunehmend Frauen, welche meist im Haushalts- und Pflegebereich tätig sind. Seit 2000 wird die innereuropäische Migration vermehrt durch Zuwanderung aus Afrika und Asien überlagert. Für Informationen und Rückmeldungen können Sie sich jederzeit gerne an Frau Christine Tschöll wenden: christine.tschoell@education.unibz.it Christine Tschöll
Aufruf zum 50-Jahr-Jubiläum Die Gemeinde Moos plant im Zuge der Vorbereitungen des 50-Jahr-Jubiläums der Eröffnung der Timmelsjoch-Hoch alpenstraße für den Verkehr, welches im Jahr 2018 begangen wird, ein digitales Archiv anzulegen. Am Aufbau dieses Archives wird auf die Unterstützung aus der Bevölkerung gehofft, welche über mögliches Archivmaterial (Bilder, Tonaufnahmen, Karten usw.) verfügt. Gesammelt werden alte Fotografien, Dias, Filme, Postkarten, Drucksorten (wie z. B. Plakate), Urkunden, persönliche Dokumente (Identitätskarten, Briefe, Tagebücher und dergleichen) sowie alte Schriftstücke und Bücher, die einen Bezug zur Gemeinde Moos oder zum Timmelsjoch aufweisen (Gebäude, Menschen, Begebenheiten, Landschaftsbilder, Feierlichkeiten, Hochzeiten usw.). Im Hinblick auf das Timmelsjoch interessiert uns im Besonderen jegliches Material aus der Zeit vor dem Bau der Timmelsjochstraße (auch Bilder zur Landschaft ohne Straße), während des Baues und zum Bau der Straße. Material, welches auch die Verbindungen zum Ötztal, die Schmuggelei, die Hochzeitspolitik, das Erleben der Kriegszeit usw. beinhaltet, wird auch gesammelt. Ebenso interessieren uns Erfahrungs berichte, die mit diesem Gebiet in Verbindung stehen. Wir bitten zudem Personen, die am Bau der Straße mitgewirkt oder diesen miterlebt haben und bereit wären, ein Interview zu geben, sich in der Gemeinde Moos zu melden. Damit diese Sammlung Teile der Geschichte des Timmelsjochs möglichst vielfältig widerspiegeln kann, sind wir auf alle angewiesen, die Materialien, wie oben einleitend beschrieben, besitzen. Bitte stellen Sie uns mögliche Materialien leihweise zur Verfügung, damit wir diese digitalisieren und somit auch für die Nachwelt erhalten und zugänglich machen können! Das Material, das in der Gemeinde Moos abgegeben wird, wird eingescannt und dem Eigentümer wieder zurückgegeben. Für nähere Auskünfte stehen Frau Mangger Daniela und der Gemeindereferent Pamer Konrad zu Verfügung. Gemeinde Moos in Passeier Tel. 0473 643 535 info@gemeinde.moosinpasseier.bz.it
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Beschlüsse
Aus dem Rathaus von St. Martin vom 19. 11. 2015 bis 28. 1. 2016 > Allgemeine Verwaltung: Das Ingenieurbüro von Pföstl & Helfer GmbH aus Lana wurde mit der Einarbeitung der Abänderungen in das geografische Informationssystem (GIS) zum Preis von € 17.428,55 beauftragt; die Vereinbarung zwischen Herrn Peter Theiner und der Gemeinde St. Martin für den Wartungsdienst im Vereinssaal und Dorfhaus sowie für die Betreuung der Medientechnik für das Jahr 2016 wurde verlängert, die Ausgabe dafür beläuft sich auf € 16.500,00; Fa. Ronny der Gärtner aus St. Martin erhielt den Auftrag für die Dienstleistung „Betreuung der Grünanlagen und Pflege der Zimmerpflanzen in Gemeindegebäuden für das Jahr 2016“ – € 21.751,20. > Beiträge: Folgende Beiträge wurden gewährt: Freiwillige Feuerwehr Saltaus: € 30.000,00 für den Ankauf eines Fahrzeuges; Freiwillige Feuerwehr St. Martin: € 60.390,00 für den Ankauf von 60 Einsatzuniformen; AVS-Ortsstelle St. Leonhard/Kletterteam Passeier: € 2.000,00 – ordentlicher Beitrag für das Jahr 2015; Pfarrei zum hl. Martin: € 50.000,00 für die Erneuerung der Kirchenbänke; Tourismusverein Passeiertal: € 15.800,00 für „Mårtiner Sternstundn“; Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt: € 1.000,00 für die Durchführung des Projektes „Gesundheitstage Passeier 2015“ und des Jugendbeschäftigungsprojektes „SoJuPpa“; Rodelverein Passeier-Raiffeisen: € 2.000,00 für die Organisation der Rennrodel-Europameisterschaft auf Naturbahn. > Bauhof/Gemeinde: Fa. Joma Tools des Holzer Manuel aus St. Leonhard wurde mit der Lieferung eines Kolbenkompressors für den Gemeindebauhof zum Preis von € 4.422,26 beauftragt; Fa. Graber STP GmbH aus Brixen wurde mit der Weiterführung der Tätigkeit als Leiter des Arbeitsschutzdienstes zum Jahrespreis von € 4.922,94 (für fünf Jahre = € 24.614,70) beauftragt.
> Friedhof: Lieferung einer Leichenkühlzelle für den Friedhof von St. Martin – Fa. ILEC KG, Tscherms – € 19.695,68. > Jugendtreff: Elektroarbeiten zur Anbindung an das Glasfasernetz – Fa. Elektro Johann Hofer, St. Leonhard – € 1.268,80; Führung des öffentlichen Hotspots – Fa. Limitis GmbH, Meran – € 1.012,60. > Kindergarten/Schule/Spielplätze: Lieferung einer Garderobe für den Kindergarten Saltaus – Fa. Rivo Interior KG, Naturns – € 4.027,62; Lieferung eines Holzgartenhäus-
chens für den Kindergarten Saltaus – Fa. Pircher’s Tischlerei OHG, St. Leonhard – € 3.312,30; Lieferung von 15 Gymnastikmatten für die Turnhalle der Grundschule St. Martin – Fa. Pedacta GmbH, Lana – € 876,57; Lieferung von verschiedenen Möbeln für die Grundschule von St. Martin – Fa. Tischlerei Passeier Gen., St. Martin – € 2.616,90; Überprüfung Kinderspielplätze – Fa. Graber STP GmbH, Brixen – € 1.611,38 (für fünf Jahre = € 8.056,90). > Öffentliche Arbeiten: Energetische Sanierung der Gebäudehülle der Mittelschule: Erstellung des Einreicheprojektes – Ingenieurgemeinschaft Fischer & Giralt, Meran – € 31.720,00; Vermessung der Gebäudehülle – Technisches Büro Wilhelm und Marth, St. Leonhard – € 5.709,60; Sanierung des bestehenden Altersheimes auf B.P. 1227 K.G. St. Martin: Vergabe der Sanierungsarbeiten mittels Verhandlungsverfahren an Fa. Reichhalter Roman, St. Leonhard – € 73.086,72; Lieferung und Montage von automatischen Schiebetüren – Fa. Hofer Heinrich KG, St. Leonhard – € 14.278,23; Malerarbeiten – Fa. Pichler Malerei OHG, St. Martin – € 25.392,21; Spenglerarbeiten – Spenglerei Ilmer Ewald, St. Martin – € 11.491,44; Schlosserarbeiten – Schlosserei Max, St. Martin – € 20.778,12; Dr. Ing. Johann Ennemoser aus St. Martin erhielt den Auftrag für die Projektierung, die Sicherheitskoordination in der Planungs- und Ausführungsphase, die Bauleitung sowie die Abrechnung für die Arbeiten „Errichtung einer Fußgängerbrücke über die Passer im Bereich Schwimmbad St. Martin in Passeier“ – € 17.064,88. > Sportanlagen: Lieferung von sieben deutschsprachigen Defibrillatoren samt Wandhalterung und Hinweisschildern – Fa. ILEC KG, Tscherms – € 8.416,17. > Straßen und Plätze: Gärtnerarbeiten – Fa. Ronny der Gärtner, St. Martin – € 5.664,72; Einreichplanung von außerordentlicher Instandhaltung und Asphaltierung von 5 Straßenabschnitten sowie Ausarbeitung Variantestudie für Ausweichstrecke – Techn. Büro Dr. Lukas Kuntner, Meran – € 4.604,28; Lieferung und Montage der Straßenbeschilderung für die Handwerkerzonen Schweinsteg, Passeier und Lahne – Fa. Sanin GmbH, Algund – € 3.269,67. > Trinkwasser/Abwasser: Lieferung eines fixen und eines mobilen Messsystems für die Kanalisierung – Fa. Helmenstein, Weilheim (D) – € 38.725,24; Durchführung von Baggerarbeiten zur Reparatur der Trinkwasserleitung bei den Gasserhöfen – Fa. Pixner Manfred & Josef OHG, St. Martin – € 1.726,30.
Aus dem Rathaus von St. Leonhard vom 25. 11. 2015 bis 13. 1. 2016 > Gemeinde: Neubau Gemeindebauhof – Kunstharzbeschichtung im Autowaschraum – Fa. Sear OHG € 5.298,75; Neubau Gemeindebauhof – Malerarbeiten am Brückenpfeiler sowie Errichtung eines Holzzaunes – Fa. Gufler Roland € 7.050; Zivilschutzhalle – Ankauf eines Kompressors – Fa. Gufler Hubert GmbH € 3.480; Arbeitssicherheit – Ernennung eines externen Sicherheitsbeauftragten für den Zeitraum 2016 – 2020 – Arch. Dr. Paul Graber € 3.290 jährlich; Arbeitssicherheit – periodische Kontrollen und Sicherheitsüberprüfungen der Elektroanlagen für den Zeitraum 2016 bis 2020 – Fa. Elektro Johann Hofer d. Wolfram Hofer Gesamtbetrag € 29.297; Finanzdienste – Beratung in Steuerfragen im Jahr 2016 – Fa. Winkler & Sandrini € 9.700; Neubau Gemeindebauhof – Heizungsund Sanitäranlage – Genehmigung Mehrkosten € 15.189. > Straßen: Erstellung einer Raumverträglichkeitsstudie für die Passeirerstraße – Liquidierung an die Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt € 2.000; Gehsteig Mooserstraße im Abschnitt Weinstube – Camping – Genehmigung Ausführungsprojekt mit einer Gesamtsumme € 73.862,04; Neugestaltung Dorfeinfahrt Walten – Errichtung Straßenbeleuchtung – Fa. Elektro Innerhofer d. Innerhofer Horst € 9.818; außerordentliche Instandhaltungsarbeiten an der Karleggerstraße – Fa. Haller Bau OHG € 19.329; Investitionsbeitrag an das Bodenverbesserungskonsortium „Außerwalten“ für die Durchführung von Arbeiten an Zufahrtsstraßen in der Fraktion Walten € 10.000; Investitionsbeitrag an das Bodenverbesserungskonsortium „Walten“ für die Durchführung von Arbeiten an Zufahrtsstraßen in der Fraktion Walten € 20.000; außerordentlicher Beitrag an das Bodenverbesserungskonsortium „Gomion-Schlattach-Glaiten“ für die außerordentliche Instandhaltung der Zufahrtsstraße zu den Graser-Guflhöfen in der Örtlichkeit Schlattach € 71.000; Gehsteig Gomion im Abschnitt Wohnbauzone – Einfahrt Pichlhof – Planung, Bauleitung, Abrechnung, Statik und Sicherheitskoordination – Geom. Dorian Wilhelm € 6.750. > Sport: Umstrukturierung Schießstand – Installation Schießanlage – Fa. Fröwis KG € 34.203,20; Sonderbeitrag an den Amateursportclub Passeier – Sektion Fußball für außerordentliche Instandhaltungen am Fußballplatz € 10.000. > Umwelt: Gemeindetrinkwasserleitung – Installation eines Überwachungssystems – Fa. Troyer AG € 32.500; Kanalisierung Tall – Schweinsteg – Genehmigung Projektauszug
5 Passeirer Blatt – nr. 133, Februar 2016
vom Km 1+030 bis 1+800 – Summe der Arbeiten € 119.928,23; Trinkwasserleitung und Infrastrukturen Bauhof – Campingplatz – Zuschlagserteilung aufgrund eines halbam tlichen Wettbewerbes an die Fa. De.Co.Bau GmbH € 292.950,78; Sanierung Trinkwasser leitung Windegg – Fa. Straßen- und Betonbau OHG € 28.240,72; Austausch der öffentlichen Beleuchtung im Dorf – Ausarbeitung Ausführungsplan und Ausschreibungsunterlagen – Geom. Dorian Wilhelm € 2.480. > Kultur: Außerordentlicher Beitrag an den Bildungsausschuss St. Leonhard für die Herausgabe des Buches „Hinter den Fronten Galiziens“ € 5.000. > Schule: Beitrag an den deutschsprachigen Schulsprengel St. Martin in Passeier für die Abdeckung der Ausgaben für den Schulbetrieb im Jahr 2014/15 € 3.355. > Jugend: Jugendhaus Hahnebaum – Investi tionen – Übernahme des Kostenanteiles von einem Drittel der Spesen € 4.497,74. > Soziales: Führung Kindertagesstätte St. Leonhard Jahr 2016 – Genossenschaft Casa Bimbo – Tagesmutter € 47.000.
Aus dem Rathaus von Moos vom 28. 11. 2015 bis 2. 2. 2016 > Beiträge: Tourismusverein Passeiertal für Werbemaßnahmen – € 3.000,00, ordentlicher Beitrag – € 15.300,00; Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt für Projekte des Sozialsprengelbeirates Passeiertal – € 1.000,00; E.U.M. Gen.mbH für Arbeiten an der Zufahrtsstraße Aue – € 50.000,00; Pfarrei zum heiligen Josef in Stuls – Stabilisierung des Kirchenturms – € 40.000,00; Bildungsausschuss – soziale Maßnahmen – € 1.900,00; Verein Eisturm Rabenstein – Durchführung des Wettkampes „Ice Climbing Worldcup 2016“ – € 34.000,00; Rodelverein Passeier-Raiffeisen – Durchführung Rennrodel-Europameisterschaft 2016 – € 10.000,00. > Gemeinde: Weiterleitung der eingehobenen Aufenthaltsabgabe an den Tourismusverein Passeiertal 2015 – € 4.883,88; Austausch der Fenster in den Gemeindewohnungen – Raich Fenster KG – € 31.352,72; Ankauf von Heizöl für die Schule Platt, die Gemeinde, den Kultursaal sowie die Vereinsräume in Moos – Cristoforetti Spa – € 13.834,80; Beratung in Arbeitsrechtsund Steuerangelegenheiten im Jahr 2016 – Dr. Rudolf Raich – € 10.150,40; Straßennetz – Winterdienst – Lieferung von Streugut – Graf & Söhne OHG – € 1.537,20.
> Öffentliche Arbeiten: Bau MS-Kabine samt öffentlicher Toilette in Pfelders: statische Abnahme – Ingenieurbüro Baldini – € 1.126,59; Sanierung Hofzufahrt „Schmiedhof/Moos“: Ausarbeitung eines Teilungsplanes – Geom. Schaffler Rudolf – € 4.440,80; Vermessung Parkplatz Hütt für die Ausarbeitung eines Teilungsplanes – Alber Plan OHG – € 3.416,00; Abtragung, Entsorgung und Neueindeckung des Daches im Gebäude des Ex-Kindergarten von Moos – REMTec Srl – € 25.283,89; Vermessung und Ausarbeitung eines Teilungsplanes für die Gemeindestraße im Bereich des Bunkermuseums – Alber Plan OHG – € 3.050,00; Bau von zwei MS-Kabinen in Pill – definitiver Zuschlag an das Unternehmen Gufler Roland – € 85.470,55; Errichtung einer Forststraße in Schönau – Graf & Söhne – € 12.102,40; Lieferung und Montage neuer Spielgeräte für den Spielplatz in Moos – Archplay GmbH – € 9.732,55; Schmutzwassersammler Rabenstein, Schmutzwassersammler Egger Grub und Schmutzwassersammler Zwickauer: Ausarbeitung der Vorprojekte – Ingenieurbüro Baldini – insgesamt: € 8.137,84; Sanierung und Asphaltierung versch. Hofzufahrten: Technische Überprüfung des Projektes – Ingenieurbüro Baldini – € 1.764,95; Dorfgestaltung Platt – Ausarbeitung Konzept – Ingenieurbüro Baldini und Arch. Gufler Alfred – € 34.974,60; Gestaltung Bushaltestelle Moos – Auftrag für die Projektierung, Bauleitung, Abrechnung, Sicherheitskoordination und statische Berechnung – Ingenieurbüro Baldini und Arch. Gufler Alfred – € 9.375,40; Bebauung ehemaliges Kasernenareal Moos – statische und verwaltungstechn. Abnahme sowie Abnahmeprüfung der Brandschutzanlage/projekte – Pohl & Partner – € 20.871,76. head_02.indd 2
> Kultur: Lieferung einer mobilen Beschallung für die Vereine der Gemeinde Moos – Flor-Tech d. Reinstadler Florian – € 4.880,00; Bibliotheken Hinterpasseier – Lieferung versch. Zeitungsabonnements – Stafette Verlag Sas – € 1.115,20. > Sport: Sportplatzgebäude Moos: Lieferung und Montage von Vorhängen – Rudi’s Heimdecor – € 1.614,06; Eisturmkletteranlage Rabenstein – Instandhaltungsarbeiten – Holka Gen. € 16.200,00; Lieferung von Biathlon Luftgewehrständen – HoRa Systemtechnik GmbH – € 1.727,52. > Schulen: Zuweisung Schulsprengel für Lehrmittel, Verwaltungsausgaben, Schulausflüge der Grundschüler der Gemeinde Moos – € 11.540,00; energetische Sanierung und Umbau Grundschule Rabenstein – technische Überprüfung des Projektes – Dr. Ing. Karlheinz Torggler – € 3.742,96.
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18/02/16 10:09
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Psairer Lebensmitteltafel in Moos
Neue Anlaufstelle Die „Psairer Lebensmitteltafel“ wurde im April 2014 gegründet und verfolgt das Ziel, Menschen in besonderen Situationen mit Lebensmitteln zu versorgen. Die Lebensmittel stammen aus Geschäften im Raum Passeiertal und Burggrafenamt sowie dem Onlus-Verein Banco Alimentare in Trient. Seit 2015 ist in Moos das neue Despar-Geschäft beigetreten. 30 freiwillige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sam-
meln und verteilen zweimal wöchentlich Lebensmittel. Im Jahr 2015 konnten ca. 12 Tonnen Lebensmittel verteilt werden, das ist eine Steigerung um ca. 20%. Aufgrund der starken Nachfrage und des Engagements der Sozialreferentin Regina Gufler wird demnächst eine neue Anlaufstelle in Moos in Betrieb genommen und so dieser wertvolle Dienst im Hinterpasseier weiter ausgebaut. Die Bezugskarte zum Erhalt der Lebensmittel wird von der Finanziellen Sozialhilfe, dem Sozialsprengel Passeier oder von den Gemeinden ausgestellt. Peter Lanthaler
Peter Lanthaler mit dem Geschäftsführer Remo Mengon (Despar-Geschäft Moos)
dass der Max noch schlechter und er damit schon fast gut war. Und genauso gibt es genug Leute, die nichts für ihre Gesundheit tun: Weil es sei eh alles im Endeffekt ungesund, vor allem alles, was Spaß macht. Oft hängt es einfach vom Vergleich ab, wie wir dastehen. Da sind wir neben den SUV-liebenden Amerikanern und den vielen, vielen Chinesen eigentlich relativ klimafreundlich und können uns zurücklehnen. Genauso wie der kleine Hannes sich wohl nicht mehr anstrengen wird, wenn ihm die Eltern den Vergleich mit dem Max durchgehen lassen.
In der echten und erwachsenen Welt sollten aber die, die die Möglichkeiten haben (also wir), auch die Verantwortung übernehmen (für uns selbst und damit für alle). Damit die Chinesen und Amerikaner später nicht sagen können: Wir hätten ja gewollt, aber wenn es nicht einmal die Südtiroler mit ihrer ganzen Sonne, Biomasse, Wasser und gut ausgebildeten jungen Leuten schaffen, klimafreundlich zu leben, warum sollen wir es dann tun. Deshalb gilt auch beim Klimaschutz: dabei sein ist alles! Andreas Pichler
Klimafenster
Verantwortung übernehmen Sind nicht die Amerikaner und Chinesen die großen „Klimasünder“? Dann ist es doch egal, wenn ich jeden Tag mit dem Auto fahre! Wo ein Wille, da ein Weg, wo kein Wille, da viele Ausreden. So ist es auch beim Klimaschutz. Jeder von uns kennt es, wenn der Hannes mit schlechten Noten aus der Schule kommt, aber sich damit rühmt,
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7 Passeirer Blatt – nr. 133, Februar 2016
Kultur & Gesellschaft
Deine Sonne fehlt uns
In liebem Gedenken
Sandra Lanthaler Tiefe Betroffenheit, weit über St. Martin hinaus, machte sich am 8. Dezember 2015 breit, als bekannt wurde, dass die so lebensfrohe und freundliche Sandra Lanthaler, durch einen Bergunfall am Mooser Weißspitz aus ihrem jungen Leben gerissen wurde. Mit ihr verlieren wir einen wunderbaren Menschen. Sandra hat ihr leider viel zu kurzes Leben mit vielen, verschiedenen Dingen ausgefüllt. An erster Stelle stand ihr Beruf als Lehrerin, wo sie zuletzt an der Reformschule in Bozen-Gries tätig war. Sandra hat sich immer tatkräftig, motivierend und voller Schwung für ihre Schüler eingesetzt. Eine große Bedeutung in Sandras Leben spielte ihre Familie. Ihre Mutter Herta, ihr Vater Herbert und ihr Bruder Dominik sind stets an ihrer Seite gestanden. Sie alle haben Sandras Vorhaben und Pläne unterstützt und sie ihre Wege gehen lassen, welche Sandra um die Welt geführt haben. Erst im letzten Sommer reiste sie nach Indonesien. Auch sportlich hat die junge Passeirerin einiges geleistet. In der Leichtathletik war sie in ihrer Oberschulzeit eines der hoffnungsvollsten Nachwuchstalente unseres Landes. Ein Höhepunkt in Sandras Karriere war die Teilnahme am legendären Arge-Alp-Meeting im Jahr 2005 in Lugano. Zudem war sie eine Zeit lang als Rodlerin erfolgreich. Sandra war außerdem aktive Volleyballerin. Ihre Laufschuhe sind beinahe täglich zum Einsatz gekommen. Sandra brauchte die Bewegung an der frischen Luft, auch
Liebe Sandra, immer wenn wir an dich denken, fallen uns viele Momente ein, in denen du gestrahlt hast. Für diese sonnige und unvergessliche Zeit, die du uns mit Hingabe geschenkt hast, sind wir dir dankbar. In unseren Herzen lebst du immer weiter.
wenn es schon dunkel war. Mit einer Stirnlampe am Kopf traf man sie öfters an. Das schöne Wetter hat Sandra im Sommer wie im Winter in die Berge gelockt, denn diese waren etwas ganz Besonderes für sie. Bereits im Kindesalter erlernte Sandra das Musizieren auf der Klarinette.
Auch wenn ich gefallen, mein Dasein verlor, Gott hat mich gefangen, sagt sanft mir ins Ohr: Ich grüß deine Lieben, ich fange dich auf, dein Geist wird nun fliegen mit mir weit hinauf. Doch bring ich dein Wesen, deine Seele zurück. Sie werden sie spüren, durch den, der sie drückt, der weint und trauert mit ihnen im Schmerz, sei nicht betrübt, ich stütze ihr Herz. So fall ich nun sorglos in Gottes Hand nieder und freu mich auf euch, denn wir sehen uns wieder! Gertraud Pamer
Wir können darüber weinen, dass Sandra gegangen ist – oder wir können lächeln, weil sie gelebt hat. Wir können die Augen schließen und beten, dass sie wiederkommt – oder wir können sie öffnen und sehen, was sie zurückgelassen hat. Unsere Herzen können leer sein, weil wir sie nicht mehr sehen können – oder sie können voll der Liebe sein, die sie für andere hatte. Wir können weinen und ganz leer sein – oder wir können tun, was Sandra von uns wollte, dass wir lächeln, unsere Augen öffnen, Liebe geben und weiterleben.
Seit 2001 war sie Mitglied der Musik kapelle St. Martin. Sandras aufgewecktes und freundliches Wesen werden uns immer in Erinnerung bleiben. Ohne Sandra fehlt nun ein wichtiger Teil in unserem Leben. Nadia Pfitscher & Doris Libardi
Danksagung In tiefer Trauer haben wir von unserer lieben Sandra Abschied genommen. Wir danken allen, die mit helfender Hand, bei der Gestaltung der Andachten und Verabschiedung von Sandra, mit gewirkt haben. Jede Blume, jede Kerze, jedes Gebet, jeder Kranz, jeder Brief zeigen uns, dass wir in dieser schweren Zeit nicht alleine sind. Diese vielen Zeichen lassen uns wissen, dass unsere Sandra mit ihrer offenen, herzlichen und fröh lichen Art viele Spuren hinterlässt. Für die mitfühlenden Gedanken, tröstenden Worte und lieben Umarmungen sind wir dankbar. Das, was Sandra für uns war, wird sie immer bleiben. Wir wollen weiterhin über das lachen, worüber wir gemeinsam gelacht haben. Liebe Sandra, Gedanken werden uns immer an dich erinnern und uns glücklich und traurig machen und dich nie vergessen lassen. Einen herzlichen Dank an alle, die Sandra weiterhin in ihren Gedanken behalten und immer von den schönen Erinnerungen mit ihr zehren. Herta, Herbert und Dominik
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In liebem Gedenken
Harry Hülsmann
In memoriam Lea Norma Bottacini
Im lieben Gedenken an „Ciuffo“
In den Morgenstunden des 11. Jänner 2016 erreichte uns die Nachricht vom Unfalltod von Lea Norma Bottacini. Die 32-jährige Hubschrauberpilotin der Marine war mit ihrem Partner Maurizio Loi und ihren beiden Töchtern unterwegs nach Sizilien, als der Unfall in der Nähe der Autobahnausfahrt von Frosinone geschah. Lea ist als jüngste von drei Geschwistern am 18. 12. 1983 geboren und hat ihre erste Kindheit in St. Leonhard verbracht. Hier besuchte sie den Kindergarten und auch die Grundschule. Schon mit 5 Jahren hat ihre Eiskunstlaufzeit begonnen; die kleine Eisprinzessin hat ihre Karriere trotz ihres jungen Alters sehr diszipliniert und ausdauernd durchgezogen. Weil sie einen großen Teil ihrer Freizeit auf dem Eislaufplatz verbrachte, war es naheliegend, dass die Familie nach Meran übersiedelte, wo Lea dann die Mittelschule und auch das Klassische Gymnasium besuchte. In ihrem Sport erreichte sie einige beachtliche Erfolge. Unter anderem war Lea Südtiroler Meisterin, Mitglied des italienischen Teams, sie belegte den 2. Platz bei einem internationalen Wettbewerb in Bukarest und hat 2002 bei der Abschlussfeier der Olympischen Winterspiele in Salt Lake City teilgenommen. Bei einer schulischen Schnupperwoche in der Oberschule hat sie im Flughafen von Bozen die ersten Flugzeugerfahrungen gemacht. Die Begeisterung fürs Fliegen hat sie seit damals nicht mehr losgelassen. Daher entschied sie sich 2003 ihre sportliche Laufbahn zu beenden. Mit der sie charakterisierenden Disziplin und Zielstrebigkeit konzentriert sich Lea von nun an auf ihren Berufswunsch und die dementsprechende Ausbildung. Nach einem im Jahr 2004 gewonnenen Wettbewerb der Marine beginnt sie ihre militärische Grundausbildung in Livorno. So wie sie es im Sport gelernt hatte, erbrachte sie auch hier die geforderte Disziplin, die sie als notwendige Voraussetzung auf dem Weg zum Erfolg sah. Mit drei weiteren Marinekollegen beginnt nach ihrer Zeit in Livorno ihre zweijährige Flugausbildung zwischen Florida und Texas, wo sie ihre Flugscheine für Huschrauber und Flugzeuge erwirbt. Lea kehrt nach Italien zurück und beginnt ihre universitäre Ausbildung in Viterbo. In ihrer Diplomarbeit zur Zeitgeschichte „Il dominio del cielo-intelligence aerea“ schreibt sie unter anderem über den Golfkrieg, Ex-Jugoslawien und Afghanistan,
Der plötzliche Tod von Harry Hülsmann (Ciuffo) hat viele tief betroffen gemacht und unzählige Verwandte, Freunde und Bekannte sind zu den Abendrosenkränzen und zu seinem Begräbnis am Donnerstag, den 19. November 2015, gekommen. Mit den in der Kirche verlesenen Abschiedsworten möchten wir von ihm Abschied nehmen, ohne ihn zu vergessen. „Der Tod hat Ciuffo unverhofft ereilt, plötzlich und unerwartet, ohne Vorankündigung, aber auch unser Dorf, das fast ungläubig bei der traurigen Botschaft innehielt und nachdenklich wurde. Wir haben einen guten Menschen verloren, der jeden freundlich bediente, ohne Unterschied ob arm oder reich, hilfsbereit auf jeden zuging, mit ihm traurig war, wenn jemand Probleme hatte und mit feierte, wenn es etwas zu feiern gab. Er war mehr als ein Kellner, er war vielen Einheimischen und Gästen ein Vertrauter, der jeden mit seinen Freuden und Problemen ernst nahm. Sein Frohsinn und seine Heiterkeit waren ansteckend, er war immer gut gelaunt und fand aufmunternde und tröstende Worte für jeden. Alle, die ihn kannten, haben einen guten Freund verloren, die Familie aber einen lieben Sohn, Neffen und Cousin und der unendliche Verlust lässt sie in Schmerz und Trauer verstummen. Die große Anteilnahme aber lässt erahnen, wie groß die Betroffenheit ist und dass sich alle mit der Familie in ihrer Trauer vereint fühlen. Viele werden ihn vermissen, seine Familie und alle Verwandten, aber auch die unzähligen Freunde und Bekannten, die Nachbarn in der Kohlstatt und viele Gäste aus nah und fern.“ „Ciuffo“, miër weern di nië fergässn …, du faalsch ins. Sonja Haller
† Lea Bottacini
aber auch über den Einsatz unbemannter technischer Hilfsmittel (Drohnen …). Ihre Passion fürs Fliegen zeigt sich schon am Anfang ihrer Arbeit in einer Aussage von Leonardo da Vinci: Wenn ihr irgendwann das Fliegen gelernt habt, werdet ihr auf der Erde gehen und in den Himmel schauen, weil dort seid ihr gewesen und da wollt ihr auch wieder hin. Bei ihrer beruflichen Tätigkeit lernt Lea ihren zukünftigen Lebensgefährten kennen und für ihre gemeinsamen Kinder Anna Sveva und Isotta ist sie eine Mama mit Begeisterung. Jeder, der sie kennt, bestätigt ihr ein sonniges, lebensfrohes Wesen, ihre Familie und ihre vielen Freunde sind ihr sehr wichtig. Leas Lebensuhr ist stehengeblieben. Am Donnerstag, 14. Jänner, waren es auffallend viele Vertreter der Marine mit Admiral de Felice und der Carabinieri mit Admiral Camerini, Behördenvertreter und viele Privatpersonen, die sie auf ihrem letzten Weg begleiteten. Die zweisprachig gestaltete Abschiedsmesse und Verabschiedung wurden von Pfarrer Christian Pallhuber, Pater Christian Stuefer und Militärkaplanen feierlich gestaltet. Trompeten zollten ihr einen letzten militärischen Gruß. Marineoffiziere waren es dann, die ihren mit der Marinefahne bedeckten Sarg von der Kirche auf den Friedhof trugen. In einem Fernsehinterview hat Lea einmal erklärt, sie wolle irgendwann sicher wieder nach Südtirol zurückkehren. Nun ist sie das, aber anders als wir, die wir sie kannten, uns das vorgestellt haben. Auch wenn die Zeit mit ihr nur kurz war, tröstet uns alle der Gedanke von Augustinus, der auf ihrem Sterbebild zu lesen ist: … Ich bin nur auf der anderen Seite: Es ist, als ob ich im Nebenzimmer versteckt wäre. Siglinde Jaitner
† Harry Hülsmann
9 Passeirer Blatt – nr. 133, Februar 2016
Rosa Brunner Raich
Nachruf für eine Bergbäuerin Mit Laib und Seale Pairin sain säll hoaßt di Hente joa nit schuan und mit peade Fiëße afn Poudn stiën, sischt pische awäck oubn af den Ruan. Rosa Raich, geborene Brunner, war Bäuerin mit Leib und Seele. Ihr Vater, David Brunner, stammte vom Tomelehof in Schönau. Die Mutter, Anna Holzknecht, vom Annelehof in Schönau. Sie hatten nach der Heirat im Gasthaus Alpenrose (Huli) in Gomion Quartier bezogen. Rosa wurde dort am 27.3.1924 geboren. Sie war das älteste von sechs Kindern. Als sie fünf Jahre alt war, kaufte der Vater am Sattel oberhalb von Moos das Schmiedhöfl. Seit dem Kauf nannte man es aber immer beim David. Rosa hatte eine entbehrungsreiche Kinderzeit. Sie wusste zu erzählen, dass sonntags auf Halbweg zur Kirche Kleidertausch war. Wer zur Frühmesse ging, musste auf Halbweg in das Werktags gewand der Geschwister schlüpfen, damit jene zum Hauptgottesdienst gehen konnten. Die dreißiger Jahre waren keine Wohlstandsjahre. Im Vordergrund stand die Sparsamkeit. Beim David fehlte aber auch die Zufriedenheit nicht.
Rosa wuchs zu einem bildhübschen Mädchen heran. Mit 16 Jahren wurde sie Magd beim Pamer in Pill. Fünf Jahre war dann das Gasthaus Mooserwirt ihr Arbeitsfeld. Mit 24 Jahren wurde sie Wirtschafterin bei ihrem Onkel am Tomelehof in Schönau. 1949 trat sie mit Josef Raich zum Traualtar und wurde Weiherbäurin. Wie schon erwähnt „Bäuerin mit Leib und Seele“. Alle, die unter dem Weiherdach wohnten, bekamen ihr Liebe und Güte zu spüren. Und dass die Blumen ihr Herz erfreuten, konnte man schon von weitem sehen. Söller und Fenster waren eine Blumenschau. Und diese Blumen wurden gepelzt und überwintert und nicht im Frühjahr gekauft. Da aber die Ehe der Rosa kinderlos blieb, adoptierten Rosa und Sepp Erwin, den Sohn der Tochter vom Weiher Augustin. Mit sieben Monaten kam das Bübl auf den Weiherhof. Rosa war und blieb ihm eine herzensgute Mutter. Leicht hatte es Rosa als Bäuerin nicht. Der lange Kirchweg – nach der Frühmesse musste eine Tasche voll eingekauft werden und zu Fuß ging es mit der Tasche voll bis zum Weiher. Die Jahre als Bergbäuerin gingen nicht spurlos vorüber. Die Kräfte ließen nach und Rosa sehnte sich, näher bei der Kirche zu sein. Ihr Mann war ja bereits 1991 verstorben. Deshalb zog sie in das Häusl vom Seppele Franz. Aber als sich die Gebrechen des Alleinseins nicht mehr bewältigen ließen, fand Rosa Aufnahme im Altersheim St. Benedikt
† Rosa Raich
in St. Leonhard. Es fehlte ihr an nichts. Sie wurde umsorgt, gehegt und gepflegt, aber das Heimweh nagte an ihrem Herzen. Sie sagte einmal: „Lai wer woaß, wås Wailong isch, kånn mi ferstiën.“ Gott hat ihr nun das Heimweh gestillt. Am 31. 12. hat er sie heimgeholt. Im Mooser Friedhof darf sie bei ihrem Mann im Grabe ruhen. Still und bescheiden, wie die Rosa war, haben wir sie dorthin begleitet. In der Ansprache hat Pfarrer Oswald Kuenzer ihr Leben gewürdigt, so wie sie es sich verdient hat. So möge uns das Schöne und Gute, das sie zeitlebens getan hat, ein Vorbild sein. „Liëbe Rouse, ruah in ewign Liëcht und Friidn.“ Anna Lanthaler
2015 Verstorbene St. Martin † 11. 01. 2015 Johann Thomas Gufler, * 09. 09. 1928 † 16. 01. 2015 Franz Unterthurner, * 20. 08. 1936 † 28. 01. 2015 Anna Lamprecht, * 15. 09. 1921 † 06. 02. 2015 Francesco Ties, * 19. 05. 1933 † 10. 02. 2015 Isidor Johann Plangger, * 22. 09. 1955 † 13. 02. 2015 Rosa Unterthurner, * 15. 10. 1938 † 17. 02. 2015 Alberich Weger, * 20. 12. 1933 † 20. 02. 2015 Rosa Tribus, * 04. 09. 1922 † 19. 03. 2015 Anna Pichler, * 27. 09. 1926 † 02. 04. 2015 Siglinde Raich, * 01. 10. 1961 † 04. 04. 2015 Santino Del Fabbro, * 01. 11. 1936 † 22. 04. 2015 Paul Tröger, * 18. 05. 1964 † 06. 05. 2015 Johann Lahner, * 21. 01. 1919 † 13. 05. 2015 Aloisia Pixner, * 28. 10. 1931 † 31. 05. 2015 Anton Rudolf Ennemoser, * 23. 08. 1933 † 22. 06. 2015 Theresia Marth, * 27. 08. 1934 † 23. 06. 2015 Rosa Maria Gufler, * 30. 08. 1935 † 14. 07. 2015 Berta Teresa Dorfer, * 18. 04. 1926 † 16. 07. 2015 Theresia Waldner, * 04. 05. 1922 † 10. 08. 2015 Simon Lamprecht, * 13. 10. 1961 † 21. 08. 2015 Marianna Augscheller, * 22. 04. 1929 † 29. 08. 2015 Arthur Pabst, * 25. 11. 1944 † 03. 10. 2015 Albin Gilg, * 08. 08. 1936 † 13. 10. 2015 Barbara Moosmair, * 08. 10. 1925 † 04. 11. 2015 Erwin Johann Ilmer, * 13. 11. 1953
† 19. 11. 2015 Luisa Agnes Haller, * 03. 03. 1924 † 26. 11. 2015 Martin Raich, * 29. 10. 1960 † 08. 12. 2015 Sandra Lanthaler, * 03. 05. 1989 † 16. 12. 2015 Hedwig Gaiser, * 02. 10. 1948
St. Leonhard † 01. 01. 2015 Oswald Kuprian, * 18. 02. 1959 † 01. 01. 2015 Johanna Tschöll, * 25. 05. 1928 † 04. 01. 2015 Anna Rosa Klotz, * 12. 03. 1949 † 31. 01. 2015 Georg Haller, * 24. 07. 1941 † 04. 03. 2015 Maria Anna Haller, * 19. 05. 1930 † 15. 03. 2015 Notburga Maddalena Gumpold, * 22. 6. ’40 † 03. 04. 2015 Erich Casagrande, * 10. 03. 1940 † 12. 04. 2015 Maria Gufler, * 30. 06. 1928 † 18. 04. 2015 Anton Pirpamer, * 27. 04. 1935 † 22. 04. 2015 Josef Johann Tschöll, * 20. 11. 1933 † 19. 05. 2015 Anton Scherer, * 27. 03. 1921 † 18. 06. 2015 Theresia Schwarz, * 03. 02. 1924 † 20. 06. 2015 Ottilie Ennemoser, * 22. 02. 1966 † 07. 07. 2015 Massimiliano Auer, * 21. 07. 1943 † 15. 07. 2015 Hermann Martin Reichegger, * 7. 9. 1929 † 25. 07. 2015 Michael Haniger, * 14. 11. 1983 † 20. 08. 2015 Anna Lanthaler, * 17. 04. 1946 † 02. 09. 2015 Anna Maria Hofer, * 22. 12. 1938 † 15. 09. 2015 Alois Pflug, * 08. 08. 1924 † 15. 09. 2015 Rosa Pöhl, * 21. 01. 1921
† 18. 09. 2015 Marianna Zipperle, * 22. 06. 1930 † 24. 09. 2015 Georg Josef Öttl, * 08. 02. 1946 † 03. 10. 2015 Josef Pichler, * 25. 01. 1920 † 20. 10. 2015 Klara Rosa Auer, * 30. 04. 1953 † 22. 10. 2015 Anna Maria Haller, * 19. 05. 1928 † 15. 11. 2015 Harry Hülsmann, * 29. 03. 1969 † 17. 11. 2015 Theresia Marth, * 30. 04. 1921 † 11. 12. 2015 Franz Gufler, * 30. 01. 1932 † 11. 12. 2015 Aloisia Mangger, * 02. 05. 1923
Moos † 21. 01. 2015 Josef Brunner, * 08. 05. 1925 † 31. 01. 2015 Josef Pichler, * 29. 01. 1928 † 16. 02. 2015 Maria Pixner, * 10. 03. 1927 † 17. 03. 2015 Robert Pichler, * 09. 07. 1940 † 22. 03. 2015 Maria Ennemoser, * 10. 10. 1922 † 01. 04. 2015 Walter Hofer, * 01. 03. 1960 † 01. 06. 2015 Marianna Prugger, * 18. 01. 1930 † 02. 07. 2015 Cecilia Valentin, * 23. 01. 1958 † 24. 08. 2015 Jakob Pöhl, * 11. 12. 1930 † 11. 10. 2015 Peter Pflug, * 28. 07. 1954 † 18. 10. 2015 Maria Raich, * 03. 04. 1924 † 01. 12. 2015 Maria Seiler, * 01. 02. 1938 † 04. 12. 2015 Franz Ennemoser, * 25. 03. 1936 † 19. 12. 2015 Rosa Schweigl, * 12. 09. 1942
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Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand im Jahr 1899 Foto: wikimedia.commons
Prominenter Besuch im Jahre 1897
Der Platter Wetterhahn und Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand Was könnten der Wetterhahn und der Thronfolger der Monarchie ÖsterreichUngarn, zu der früher auch das Passeiertal gehörte, gemeinsam haben? Die Antwort auf die knifflige Frage findet man im fernen Jahr 1897: Vor 119 Jahren besuchte der 33-jährige Erzherzog Franz Ferdinand das neu erbaute Gasthaus „Zur Quelle“ (Quellenhof). Beim Buoschen – so der alte Hofname – machte der Thronfolger dann eine interessante Entdeckung. In der Meraner Zeitung vom 8. August 1897 ist über den prominenten Besuch nachzulesen: „Im Gasthause hielt man den hohen Herren wegen seines wählerischen Suchens für einen Engländer. Wein mit Wasser und geräucherter Passeirer Schinken wurde als Labsal angeschafft. Besonders über das gute Wasser, welches weit bekannt ist, äußerte sich der Herr Erzherzog in der anerkennendsten Weise. Vom Platze aus, den der hohe Gast gewählt hatte, übersieht man den anfangs der siebziger Jahre von Josef Prugger neuerbauten Stadl, auf dem sich ein uralter Windhahn befindet. Auf diesen hatte der Herr Erzherzog gleich sein Augenmerk gerichtet und fragte den Wirth, ob er ihn diesen Windhahn zu kaufen gäbe, er möchte ihn auf eines seiner Schlösser nach Böhmen schicken und dort aufs Dach stellen. Der Wirth willigte ein, der Kutscher des Erzherzoges stieg sofort aufs Dach, nahm den Hahn herunter und übergab ihn dem hohen Herrn, der sich über seinen neuesten Fund sichtlich freute. Besagter Hahn stammt vom Kirchthurme in Platt (Hinter-
passeier). Kirche und Thurm waren im Jahre 1865 durch Blitzschlag und Feuer bis auf alles, was nicht Stein und Eisen war, vernichtet worden. Das übrig gebliebene Eisen kaufte der Tusch-Schmied in Platt. Darunter war auch besagter Hahn. Oben erwähnter Josef Prugger war auch ein Mooser (Hinterpasseirer), kam gelegentlich in die Schmiede des Tusch, sah dort diesen alten Hahn, den er, ein alter Spaßvogel, um etliche Sechser ablöste und nach Moos trug, wo er ihn vermutlich in die Rumpelkammer warf, bis dieser beim Buoschen wieder auf den First gestellt wurde, von wo er jetzt wieder weitergeflogen ist. Sobald der hohe Gast den Hahn übernommen, seine Rechnung beglichen, übergab er ihn seinem Kutscher, mit der Weisung, er solle ihn sammt Kreuz sorgsam auf seine Kutsche binden, daß ja nichts ruiniert werde. Der Erzherzog unterhielt sich in freundlicher Stimmung huldvollst mit dem Wirth. Letzterer erzählte ihm mit geläufiger Zunge, zwar nur im Passeirer Dialekt, daß er sechs Söhne habe, wovon fünf Kaiserjäger sind, der sechste wäre der festeste, aber ihm fehle der rechte Mittelfinger; sein Vater habe mit Hofer 1809 gekämpft, ist bläsiert worden; er selbst sei 1859 mit der ersten Passeirer Schützen-Kompagnie auf den Tonale gegen die Wälschen gezogen. Beim Abschied – den Erzherzog hatte Niemand beim Buoschen erkannt und weder Kutscher, noch Adjutant haben seinen Namen verrathen – lobte der hohe Herr Alles, was er dort gesehen und genossen, und sagte, er werde, sobald er wieder nach Meran komme, sicher diese gute Quelle wieder aufsuchen. Er frug den Wirth, ob er ein größeres Franz Josefs-Bild besitze, was der Wirth verneinte, darauf sagte der hohe Herr in seiner freigebigen Laune, er werde ihm zwei Bilder schicken, das Kaiser-Bild solle er in der gewöhnlichen Gaststube aufhängen, das zweite, ein Madonnen-Bild, stelle er ihm frei dorthin zu hängen, wo er es am liebsten habe.
Die zwei versprochenen Bilder sind in schönen Holzrahmen ungefähr 14 Tage nach der Abreise des Erzherzoges von Meran an die Adresse des Wirthes eingelangt, welcher dann erst erfuhr, wer sein Gast und Gönner gewesen.“ 17 Jahre später – am 28. Juni 1914 – werden Erzherzog Franz Ferdinand und seine Frau Sophie Chotek in Sarajevo erschossen. Kaiser Franz Joseph I., der Onkel von Franz Ferdinand, erklärt daraufhin Serbien den Krieg. Eine Kettenreaktion an Kriegserklärungen folgt darauf und lässt den Ersten Weltkrieg zur blutigen Realität werden. Über 200 gefallene und vermisste Passeirer wird dieser Krieg noch fordern. Manfred Schwarz GuitArt
Konzert bei den Mårtiner Sternstundn Am 19. Dezember 2015 lockten die Musi kerinnen und Musiker der GuitArt viele Musikinteressierte auf den Dorfplatz in St. Martin. Zum dritten Mal beteiligte sich der Verein mit großer Freude an der Gestaltung der „Mårtiner Sternstundn“. Diese wunderschöne Veranstaltung bietet nämlich die wichtige Gelegenheit, Erfahrungen auf der Bühne zu sammeln. An Klavier, Gitarre, Schlagzeug, Bass und am Mikrofon konnten die Musizierenden Motivation für das, nicht immer einfache und doch so wichtige, Üben tanken. Der Dank der GuitArt und aller ihrer Mitglieder gebührt dem tollen Publikum für seinen wertvollen Applaus, sowie ganz besonders den Veranstaltern. Gemeinsam haben sie ein tolles Erfolgserlebnis geschaffen, das für Lernende und Lehrende unersetzlich ist. Simon Gamper Mitglieder der GuitArt auf der Bühne
11 Passeirer Blatt – nr. 133, Februar 2016
Jugendliche in der Pfarrkirche von St. Martin Foto: Peter Theiner
Tag der Jugend in St. Martin
Der hl. Stephanus als Vorbild im Glauben Als Tag der Jugend wurde das Fest des hl. Stephanus am 26. Dezember 2015 zum wiederholten Male von der Pfarrei St. Martin begangen. So waren die Jugendlichen, vor allem jene aus verschiedenen Vereinen (Katholische Jungschar, Katholische Jugend, Ministranten, Jugendchor, Musikkapelle, Schützen, Alpenverein, Ranggeln), zur hl. Messe am Vormittag und zu einem anschließenden Mittagessen im Vereinssaal gekommen. Diakon Hermann Pirpamer forderte die Jugendlichen bereits zu Beginn der Messe dazu auf, darüber nachzudenken, was sie als Christen erkennbar macht. Viele Vereine haben Vereinsbekleidung, damit man sofort erkennt, wohin sie gehören.
Wir Christen sollen an unserer Lebensweise, an unseren Handlungen und vor allem an unserem Zeugnis für Jesus Christus erkannt werden. Der hl. Stephanus und andere Heilige sollen uns hier ein Vorbild sein. Stephanus wurde in der Konsequenz gesteinigt, da er unerschütterlich festhielt an der Wahrheit Gottes und an Jesus Christus, dem menschgewordenen Gottessohn. Diakon Pirpamer: „So sind wir gestern und heute zusammen gekommen, um Gott die Ehre zu geben, um seine Herrlichkeit zu feiern.“ Pfarrer P. Christoph verwies in seiner Predigt darauf, dass wir an Stephanus erkennen können, dass der Glauben an Jesus Christus nicht nur etwas für den Sonntag, sondern für den Alltag ist mit konkreten Auswirkungen auf unser ganzes Leben. Nach der hl. Messe gingen die Jugendlichen in den Vereinssaal zum gemeinsamen Mittagessen. Stefan Walder
Katholische Jugend Passeier
Im Meraner Krankenhaus Am ersten Advent trafen sich an die 40 Jugendliche der Katholischen Jugend Passeier um Adventsstimmung ins Krankenhaus Meran zu bringen. Der Advent bildet die Vorbereitungszeit auf Weihnachten, wo wir uns darauf besinnen, dass Gott uns Jesus Christus aus unendlicher Liebe geschickt hat, damit die Menschen nach ihrer Ablehnung Gott gegenüber wieder in seine Gemeinschaft zurückfinden können. In den verschiedenen Stationen des Krankenhauses wurden adventliche Lieder gesungen, zudem haben die katholischen Frauen von St. Leonhard zusammen mit den Jugendlichen Adventskränze gemacht, welche die Jugend den Stationen geschenkt hat. Sehr gefreut über diese traditionelle Aktion haben sich wiederum das Personal, die Patienten in den Stationen und deren Besucher. Begleitet wurden die Jugendlichen von P. Peter (Krankenhausseelsorge) und P. Christoph (Pfarrer in St. Martin) und Diakon Hermann (Diakon in St. Martin). Stefan Walder
Passeirer Jugendliche im Krankenhaus Meran Foto: Krankenhausseelsorge Meran
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Die renovierte Kreuzkapelle
Segnung der Kreuzkapelle
St. Leonhard
Ein Ort der Kraft am Riederberg
Spuren der Liechtr’zeit
Die neuen Besitzer des Brunnerhofes am Riederberg, Sonja und Florian Fontana, luden am 20. Jänner zur Segnung der Kreuzkapelle hoch über Saltaus. Die Segnung der renovierten Waldkapelle, nun dem hl. Sebastian gewidmet, nahm Pfarrer P. Christoph Waldner OT von St. Martin vor. Die sechzig Gäste – darunter die Geistlichkeit des Tales – konnte den stimmungsvollen Lieder des Jägerchores Passeier lauschen. Florian Fontana begrüßte die Teilnehmer und erzählte von der Entstehung der Kapelle am Kreuzungspunkt vielbegan gener Wege. Der alte Brunnerbauer Hofer gelobte an jener Stelle eine Kapelle zu errichten, wo er vor Tagen entlaufene Rinder wiederfinden würde – und so entstand die Kreuzkapelle im Haupolder Wald, die mittlerweile zum spirituellen Mittelpunkt des Riederberges geworden ist. Der Tag klang aus mit einem geselligen Beisammensein im renovierten Brunnerhaus, wobei Speise und Trank der Gastwirte Sonja und Florian sowie frohe Weisen des Jägerchores Jung und Alt erfreuten. Mit Anerkennung und Dank verabschie deten sich die Gäste und wünschten den neuen Besitzern Erfolg und Freude bei der Bewirtschaftung des stattlichen Bergbauernhofes hoch über dem Passeiertal. Heinrich Hofer
Weihnachten gehört der Vergangenheit an, die Liechtr’zeit in St. Leonhard ebenfalls. Aber sie hat viele positive Spuren hinterlassen und Impulse gesetzt. Erstmals von der Gemeinde St. Leonhard, dem Tourismusverein und den Kaufleuten St. Leonhard ins Leben gerufen, wurde auf eine stimmige und ruhige Vorweihnachtszeit gesetzt und auf Einheimisches. Nicht nur die Gruppe Mainfelt und Opas Diandl sorgten für einen ausverkauften Stoodl im Dorf. Auch Dietmar Gamper und Andrea Haller mit ihrem Weihnachtskabarett auf psairerisch sorgten für StimDer Stoodl war ein Publikumsmagnet der Liechtr’zeit 2015 Foto: Benjamin Pfitscher
mung. Ein Publikumsmagnet waren der Stoodl-Markt mit 15 Ständen und ausschließlich Einheimischem und Selbstgemachtem … und natürlich das Stoodl-Kino und das Figurentheater mit Andrea Haller. Aufgegangen ist auch das neue Format des „Niggilaas“, des Nikolauses, der Süßes bringt. Eine kleine feine Erfolgsgeschichte so wie das Zommstien am Raiffeisenplatz mit Kulinarischem, aufgekocht von den Vereinen des Dorfes. Und die Initiative „St. Leonhard hilft“, mit der Menschen in Not aus dem Dorf geholfen werden kann und dafür über 3.000 Euro gesammelt wurden. Zufrieden zeigten sich auch die vielen Vereine, die im Rahmen vom Zommstien am Raiffeisenplatz lokale Köstlichkeiten anboten, umrahmt von Klängen und Gesang der Musikkapelle, des Kirchen chores, des Jägerchores, des Mooser Viergesanges und der Musikschule Passeier. Bürgermeister Konrad Pfitscher ist sich gewiss: „Mit der Liechtr’zeit ist es uns gelungen, die Gemeinschaft im Dorf weiter zu festigen, die Stärken des Ortes und des Tales in den Vordergrund zu stellen und Dorfentwicklung im wahrsten Sinne des Wortes zu betreiben, auch dank zahlreicher Mithelfender und Förderer, auch ihnen gebührt ein großer Dank“. Bei der vor kurzem abgehaltenen Evalu ierungssitzung aller Beteiligten wurde Revue passiert und bewertet, aber bereits wieder vorausgeblickt und geplant, für die zweite Ausgabe der Liechtr’zeit im Dezember 2016, wenn es wieder Weihnacht wird in St. Leonhard. Monika Gamper
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INsideOUT 2016
Jugendbüro Passeier
Das neue „INsideOUT 2016“ ist da! Ab Mitte Jänner liegt das neue „INsideOUT 2016“ (Psairer Veranstaltungskalender – nicht nur für Jugendliche) überall auf. So bunt wie die Jugendarbeit selbst, präsentiert sich das neue Büchlein auf über 150 Seiten und bietet einen guten Überblick über Termine, Aktionen und Informationen rund um die Jugend- und Kulturarbeit. Jugendliche, Erwachsene und Interessierte können sich über Workshops, Projekte, Vorträge, Seminare in Passeier und auch darüber hinaus informieren und anmelden. Zudem bietet das INsideOUT den Vereinen, welche zum „Netzwerk Jugendarbeit Passeier“ gehören sowie Psairer Jugendbands die Möglichkeit, sich im Büchlein kostenlos vorzustellen. Viele andere Infos wie nutzbare Jugendstrukturen, darunter natürlich auch das Jugendhaus Hahnebaum, JubPa-Ausleihmaterialien u. v. m. haben im Büchlein ebenso Platz gefunden wie wichtige Kontaktadressen & Teilnahmebedingungen. Im Jahr
Taufvorbereitung in St. Leonhard
2016 erwarten euch tolle Highlights u. a. verschiedene Angebote zum Thema „Sucht“ im Rahmen der Präventionstage sowie ein neuer Vereinsbus (in Planung), welcher zum Verleih steht. Das Jugendbüro freut sich auf viele interessierte LeserInnen und TeilnehmerInnen! Andrea Zipperle St. Leonhard
Zehn Jahre Taufvorbereitung Was bedeutet die Taufe für ein Kind? Welches sind dabei die Aufgaben für die Eltern und Paten? Für die meisten Eltern ist es selbstverständlich, ihr Neugeborenes zum Tauf altar zu bringen, doch vielen ist die große Bedeutung und die damit verbundenen Aufgaben dieses ersten Sakramentes nicht bewusst. Seit 10 Jahren laden wir – die Taufgruppe – deshalb die frischgebackenen Eltern zur Taufvorbereitung ein. P. Christian erklärt dabei die Symbole der Taufe und den
Ablauf der Tauffeier. Besonders für die Eltern, die ihr erstes Kind zur Taufe bringen, ist das Gespräch mit P. Christian besonders wichtig, um sich der religiösen Aufgaben bewusst zu werden. Danach besprechen wir die Aufgaben des Patenamtes. Die Eltern sollen sich sehr gut überlegen, wen sie sich für dieses Amt auswählen. Vor allem sollte der Pate oder die Patin ein Vorbild im christlichen Glauben sein. Auch für die größeren Geschwister ist die Taufe sehr spannend und wir geben den Eltern Tipps, wie sie diese auf die Feier vorbereiten können. Zum Schluss können sich die Eltern und Paten bei Kaffee und Kuchen austauschen und mit uns zusammen eine Taufkerze zieren. Unsere Aufgabe ist es auch, in der Kirche die Taufecke mit den Namen aller Getauften zu gestalten und so die Neugeborenen in die Gemeinschaft der Kirche aufzunehmen. Wir freuen uns sehr, dass diese Treffen so gut angenommen werden und hoffen auf viele weitere Taufvorbereitungsnachmittage. Ursula Ennemoser, Elisabeth Hofer
5 Generationen Diese Bilder zeigen eine Familie 1983 und 2016. Franz, Marianne, Waltraud, Maria, Stefanie und Ada. Sie zeigen fünf Generationen der Stickler Familie in St. Leonhard. Fünf erstgeborene Töchter. Sie zeigen den Weg von der Stickl nach England und zurück. Sie zeigen 94 Jahre Lebenserfahrung. Viele Erfolge, Geschichten und Erinnerungen. Sie erzählen aus der Vergangenheit und weisen in die Zukunft. Sie zeigen glückliche Menschen. (Simon Gamper) Links 1983: Franz, Marianna, Waltraud, Maria mit Stefanie Rechts 2016: Maria, Stefanie, Marianna mit Ururenkelin Ada, Waltraud. Foto: Benjamin Pfitscher“
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Theaterverein Plåtterwind
„Dümmer geht’s nimmer“ Mit dem Theaterstück „Dümmer geht’s nimmer“ von Wilfried Reinehr konnte unser Theaterverein Plåtterwind Ende Jänner wieder zahlreiche Besucher begeistern und ihnen, in der stets voll besetzten Turnhalle von Platt, ein paar unterhaltsame Stunden bieten. Nach vielen langen und sehr lustigen Proben konnten wir ein sehr spaßiges und gelungenes Stück präsentieren. Für all jene, welche das Stück nicht sahen, eine kurze Beschreibung: Viehhändler Caspar Rainstadler soll wegen einer Dummheit ins Gefängnis. Der Rechtsanwaltsgehilfe Balthasar und Caspars Gehilfe Viktor hecken einen Plan aus, wie das Gefängnis umgangen werden kann. Sie lassen Caspar verschwinden, denn wer nicht da ist, kann nicht eingelocht werden. Als sein eigener Zwillingsbruder taucht er dann wieder auf. Aber die Verschwörer benehmen sich so dumm, dass der Schwindel bald wieder auffliegt und das Gefängnis erneut droht. Jetzt gibt es nur noch den letzten Ausweg, Caspar muss sich für verrückt erklären lassen. Geisteskranke werden nicht im Gefängnis eingesperrt. Was sie aber nicht bedacht haben, Verrückte sperrt man ins Irrenhaus … Es geht recht turbulent zu im Haus des Viehhändlers. Die Rettung für Caspar Rainstadler naht, als der
„Rechtsverdreher“ Balthasar entdeckt, das er völlig unschuldig ist. Er wurde von seinem „besten Freund“ heimtückisch reingelegt. Wie jedes Jahr werden auch heuer die Einnahmen aus den freiwilligen Spenden einem guten Zwecke zugute kommen. Der Großteil der Spenden wird an „Süd tirol Hilft“ gehen. Der Theaterverein möchte sich bei dem großartigen Publikum für die großzügigen Spenden, bei den Musikanten für die musikalische Umrahmung und bei den vielen freiwilligen Helfern recht herzlich bedanken. Ein großer Dank geht auch an unsere Obfrau Mathilde Baumgartner, welche durch ihre super Organisation stets zum guten Gelingen beiträgt und uns immer tatkräftig unterstützt. Ohne euch wäre das alles nicht möglich! Herzlichen dank! Silvia Christanell Jugendbüro Passeier
Spezielles WeihnachtsKinderkino in Moos Die Kinovorführungen im Vereinssaal von Moos werden mittlerweile schon seit drei Jahren immer von September bis April jeden letzten Mittwoch im Monat vom Jugendbüro Passeier angeboten. Die Filmauswahl erfolgt mit großer Sorgfalt und
Fortsetzungsgeschichte von Ingeborg De Bastiani Haller
Weihnachts-Kinderkino in Moos
kommt bei den Kinobesuchern sehr gut an. Wie jedes Jahr zur Weihnachtszeit wurde auch am 23. Dezember 2015 wieder ein besonderer Winterfilm gezeigt. Außerdem gab es zusätzlich zum Popcorn und Himbeersaft für alle noch ein tolles Weihnachtsgeschenk. Das JubPa möchte sich bei allen Sponsoren bedanken, die die Geschenke spendiert haben. Ein großes Dankeschön geht auch an Manuela Thaler aus Moos, die sich seit jeher beim Kinderkino ehrenamtlich engagiert und mit viel Herzblut dabei ist – danke Manu! Das Kinderkino wird auch im neuen Jahr 2016 wieder jeden letzten Mittwoch im Monat um 15 Uhr im Vereinssaal von Moos angeboten. Dazu sind alle Kinder, Eltern und Interessierte herzlich eingeladen! Andrea Zipperle
3. Teil
Das Rauschen des Waldes Corinna und Alma hatten in den nächsten Tagen und Wochen alle Hände voll zu tun; nur manchmal träumte das Mädchen vor sich hin, von den Erlebnissen bei dem Treffen der katholischen Jugend, und vor allem von Leonhard. Ihre geistige Abwesenheit blieb auch Alma nicht verborgen. „Und? Hast du Schönes erlebt in der Stadt?“, begann sie eines der Gespräche. „Mir ist, als könnte ich diese Zeit nie vergessen, Alma“, antwortete Corinna. Eisige Winde schlugen an die klirrenden Fensterscheiben und jagten den mittlerweile gefallenen Schnee in alle Richtungen. Und wenn abends der Mond vom Himmel schien, glitzerte das Weiß des Schnees, als lägen lauter kleine Edelsteine auf dem Boden verstreut. Unerwartet kreuzte Alexander im Blumenladen auf und wollte mit Corinna sprechen. Sie aber spürte plötzlich ein beklemmendes, ungekanntes Gefühl in Gegenwart jenes Jungen, der ihr früher so vertraut gewesen war. Woher kam diese Ahnung? Obwohl Corinna sich all dies nicht erklären konnte, wusste sie, dass ihr nichts anderes blieb, als den jungen Lechnersohn recht forsch zu verschicken, indem sie ihm zu verstehen gab,
dass er sich keine falschen Hoffnungen machen sollte. Am Abend erzählte Corinna ihrem Großvater von diesem Ereignis. Dieser schloss kurz die Augen, als müsste er seine Gedanken sammeln, und begann dann zu sprechen: „Es ist an der Zeit, dass du erfährst, was ich still mit mir herumgetragen habe. Für dich und den Lechnersohn, mit dem du dich in all den Kinder- und Jugendjahren so gut verstanden hast, konnte es keine gemeinsame Zukunft geben, denn deine Mutter und der Vater vom Alexander waren Halbgeschwister. Niemand durfte davon wissen. Deine Großmutter ist an diesem Leid fast zerbrochen.“ Erschöpft und langsam ließ sich der alte Franz in seinen Schaukelstuhl fallen. Corinna flüsterte: „Es ist alles gut so“. Sie begann zu begreifen, dass ihr Bauchgefühl wie eine stille Warnung gewesen war. Und sie erinnerte sich an jenes Rauschen im Walde, dem sie unbewusst Beachtung geschenkt und vertraut hatte. Augenblicklich war ihr klar, was sie zu tun hatte. Ende
15 Passeirer Blatt – nr. 133, Februar 2016
Moos
Alfred Gögele 25 Jahre Organist Die Pfarrgemeinde Moos erlebte am Dreikönigstag ein seltenes Fest. Seit 25 Jahren sitzt Alfred Gögele in der herrlichen Barockkirche von Moos in Passeier an der Kirchenorgel, die 1996 restauriert wurde. Neben Moos betreut der Organist auch die Kirchenorgel von Platt. Nach dem festlichen Gottesdienst, gestaltet von Pfarrer Oswald Kuenzer und dem Kirchenchor mit einer Bläsergruppe, erhielt der Jubilar aus den Händen vom Geschäftsführer des Verbandes der Kirchenchöre Südtirols, Wolfgang Niederbacher, die Ehrenuhrkunde für den langjährigen, treuen Dienst. Frau Gisela Fontana Hofer, die Obfrau des Kirchenchores, steckte dem sichtlich erfreuten Alfred die silberne Ehrennadel des VKS an. Dank und Anerkennung erhielt Alfred auch von der PfarrgemeinderatsPräsidentin Angelika Piazzi Ennemoser, vom Chorleiter Martin Pirpamer und vom Bezirksobmann des Südtiroler Chorverbandes, Robert Wiest. Ein Dank gebührt auch den Chorsängern und den Bläsern,
welche die Messe festlich umrahmt haben. Der Umtrunk am Kirchplatz rundete die erhebende Feier ab. Die Pfarr gemeinde dankt dem Jubilar und den Chormitgliedern samt Bläsern für die festliche Gestaltung der Gottesdienste. Marialuise Kofler
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Der Jubilar Alfred Gögele umringt von den Chorsängerinnen und -sängern mit Bläsern. Links: Wolfgang Niederbacher, Geschäftsführer des Vereins der Kirchenchöre Südtirols, Robert Wiest, Obmann des Chorverbandes Bezirk Burggrafenamt – Vinschgau Foto: Hubert Gögele
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Natur & umwelt
höchsten je gemessenen Mittelwerte der Temperatur in diesen beiden Monaten in Platt sind. Bisheriger Spitzenreiter waren die beiden letzten Monate des Jahres 1953 mit 14,5 mm Niederschlag.
Schneelos präsentierte sich die Landschaft bis in große Höhenlagen mit Jahresende 2015 Foto Arnold Rinner
Platt
Wetteraufzeichnungen 2015 in Platt Mit Begeisterung und großer Zuverlässigkeit betreut Manfred Öttl die Wetterstation in Platt, die im Ort seit dem Jahr 1924 stationiert ist. Beim Auswerten der im abgelaufenen Jahr gesammelten Wetterdaten purzelten gleich mehrere Rekorde. Das Mittel der Temperatur des Jahres 2015 lag in Platt mit 9,8° Celsius um 1,6 Grad über dem langjährigen Durchschnitt (1980 – 2010). Es war somit das heißeste Jahr, das an der Wetterstation in Platt je aufgezeichnet wurde. Der bisherige Rekord stammt mit einem Jahresmittel von 9,5° aus dem Jahr 2011. Die fünf wärmsten Jahre wurden alle nach der Jahrtausendwende erzielt und sind ein deutliches Indiz für die fortschreitende Klimaerwärmung. Durch den heißen Sommer waren sowohl die Sommertage (37), das sind Tage an denen die Temperatur 25 Grad erreicht und überschreitet, als auch Tropentage (29), an diesen Tagen werden 30° und mehr gemessen, überdurchschnittlich. Der heißeste Tag war der 22. Juli, an dem das Thermometer 33,5° Celsius anzeigte. Die Frosttage, an denen
Temperaturen unter dem Gefrierpunkt gemessen wurden, beliefen sich auf 96. Der kälteste Tag im letzten Jahr war der 31. Jänner mit − 9 Grad. Die Zahl der Eistage, das sind Tage an denen die Tempe ratur nicht über 0 Grad ansteigt, belief sich wie im Vorjahr auf vier. Schnee fiel nur an 10 Tagen. Der Jahresniederschlag erreichte mit 918,6 mm ein deutliches Minus gegenüber dem Durchschnittswert, der im langjährigen Mittel im Ort bei 1.020,3 mm liegt. An 107 Tagen verzeichnete Manfred Öttl im letzten Jahr Regen. Am meisten Niederschlag mit 67 mm gab es am 20. Mai. Mit 60 cm war die Ergiebigkeit der Neuschneefälle im Ort wenig ergiebig. Tage mit geschlossener Schneebedeckung vermerkte der Wetterbeobachter insgesamt 27. Jahresende so trocken und mild wie noch nie Ungewöhnlich war die Trockenheit in den Monaten November und Dezember. Ganze 4,7 mm Niederschlag entfielen auf diese beiden Monate. Dies ist die geringste je gemessene Niederschlagsmenge, seit es Wetteraufzeichnungen in Platt gibt. Auch waren diese beiden Monate ungewöhnlich mild. Der Mittelwert im November betrug 7°Celsius, jener vom Dezember 3° Celsius. Aus den 91-jährigen Aufzeichnungen an der Platter Messstation geht hervor, dass dies die
Für die Jahreszeit zu warm Das strahlend schöne Wetter mit milden Temperaturen und fehlender Schneedecke ermöglichte es bis zum Jahresende Bergwanderungen bis in große Höhen lagen zu unternehmen. Ebenso animierte das milde Herbstwetter manche Bergblume früher als gewohnt auszutreiben. Blühende Gänseblümchen (Moos), Huflattiche (Oberstein/Pfelders) oder Bayrischer Enzian (Kreuzjoch) und andere Arten präsentierten sich dem aufmerk samen Naturbeobachter im Dezember. Unter den Säugetieren erregte ein weiß eingefärbtes Hermelin, welches bei Jahresende in der noch schneefreien Landschaft bei der Oberen Ulfasalm herumflitzte, die Aufmerksamkeit eines Naturbeobachters. Unter den Vögeln zeigten sich Ende Dezember herumfliegende Bergpieper auf den Wiesen von Pill. Drunter und drüber gings auch bei den Schmetterlingen. Gegen Ende des Jahres verließen beispielsweise mehrere Kleine Füchse oder eine Achateule bei der Obergostalm ihr Puppenstadium und flatterten beherzt durch die Gegend. Arnold Rinner
Auf Grund des milden Winters ist die Achateule auf der Obergostalm um einige Monate zu früh dem Puppenstadium entschlüpft Foto Arnold Rinner
17 Passeirer Blatt – nr. 133, Februar 2016
Baum des Jahres 2016
Die Winter-Linde Die Winter-Linde ist im Passeier eine häufige Baumart, die sich bei der Bevölkerung großer Wertschätzung erfreut. Wir finden den Baum an Wiesenrändern und im Laubmischwald, entlang von Straßen und Weggassen, oft auch als Alleebaum, oder in Siedlungsnähe von den Tallagen bis etwa gegen 1.500 m Meereshöhe. Genau genommen gibt es bei uns zwei, wenn auch oft zum Verwechseln ähnliche Lindenarten: die Sommer- und die Winter-Linde. Typisch sind die herzförmigen Blätter, die bei ersterer etwa 12 cm groß sind und bei der Winter-Linde 8 cm. Die Achselbärte des großblättrigen Baumes sind weißlich, bei der kleineren WinterLinde sind sie rostbraun. Die wenige Wochen nach der Sommer-Linde blühende Winter-Linde (daher der Namensunterschied) trägt fünf bis 12 Einzelblüten pro Trugdolde, während sich die Blüte der Sommerlinde aus drei bis 5 Einzelblüten zusammensetzt. Die früher blühende Linde hat eine imposanteres Kronendach und kann an günstigen Standorten höher als 30 Meter hoch werden, während die Winter-Linde 15 bis 25 m hoch wächst. Die Blätter der Lindenbäume sind Schattenspender ersten Ranges, deshalb wurden sie früher gerne an Gerichtsplätzen, in Parkanlagen oder an mystischen Orten gepflanzt. Kein anderer Baum spielt im Volksgut und in der Überlieferung eine ähnliche Rolle wie die Linde. In der Naturheilkunde kann fast alles an der Linde verwendet werden. Besonders beliebt sind die Lindenblüten, die ab Juli einen charakteristischen Honigduft verströmen. Sie enthalten ätherische Öle sowie Schleim- und Gerbstoffe. Bekannt ist die schweißtreibende Wirkung der Inhaltsstoffe. Zur Anwendung kommen Lindenblüten für Schwitzkuren bei fiebrigen Erkrankungen und zur Vorbeugung von Erkältungskrankheiten. Die gebräuchlichste Anwendung ist die Teezubereitung. Auch die Blätter der Linde fanden einstens bei der bäuerlichen Bevölkerung Verwendung. „Früher wurden die Blätter der Linde gerne als Viehfutter verwendet“, erinnert sich Anton Pamer vom Ober magfeldhof in Platt. „Besonders an heißen Sommertagen hatten die Bäuerinnen oft große Mühe bei der Herstellung von Butter, da die Fettteilchen sich kaum zu einer Knolle verfestigen ließen. Wurde das Laub der Linde, an die Melkkühe verfüttert, so war es wesentlich einfacher einen festen Schmalzklumpen zu formen“.
Einzigartiges Winter-Linden-Ensemble neben dem Haus des Oberen Außerrainhofes oberhalb von Tasach/Platt Foto Arnold Rinner
„In Untermagfeld“, weiß Josef Pamer, „war es Brauch, dass die Knechte während der Sommermonate bereits vor dem Melken der Kühe das Laub der Sommer- bzw. der Winter-Linde einsammelten und an das Vieh verfütterten. Bei uns standen derart viele Linden an den Wiesenrändern, dass diese in einem Vierjahresrhythmus geschneitelt wurden. Die abgehackten Äste wurden in den Stadel getragen und hier vom Laub befreit“. Ein beeindruckendes Winter-LindenEnsemble, wohl das schönste im Raum Passeier mit 6 wuchtigen auf engstem Raum aneinandergereihten Bäumen, steht neben dem Haus des Oberen Außerrainhofes oberhalb von Tasach/Platt.
Der gemessene Umfang der sechs markanten Laubgehölze an der Stammbasis beträgt 2,80 m, 2,32 m, 2,47 m, 1,90 m, 1,49 m und 2,49 m. Die Winter-Linde wurde im Jahr 2016 vom Verein und der Stiftung „Baum des Jahres“ als Baum des Jahres ausgerufen. Die Jahresbäume unterstreichen die ökologische Bedeutung der verschiedenen Baumarten und sensibilisieren die Menschen für einen schonenden und achtsamen Umgang mit der Natur. Der Baum des Jahres ist weiters dazu da, um die Artenkenntnis von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen zu verbessern. Arnold Rinner
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Wirtschaft
Hubert Brunner, Obmann Christian Gufler und der neue Geschäftsführer Theo Lanthaler Foto: Marialuise Kofler
Passeirer Gemeindenachrichten veröffentlicht und alle Bewerber wurden zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen, welches im Beisein eines fachkundigen Beraters vom Terra Institute abgehalten wurde. Die Wahl des Verwaltungsrates fiel auf Herrn Theo Lanthaler, gebürtig aus Moos und letzthin Direktor des Altenheims in St. Leonhard/Passeier. Theo hat die ihm übertragenen Aufgaben im Altersheim abgeschlossen und widmet sich nun voll und ganz seiner neuen Herausforderung als Geschäftsführer der E.U.M. An dieser Stelle sei Brunner Hubert für seine geleisteten Dienste ganz herzlich gedankt und Theo Lanthaler viel Freude und Erfolg in seinem neuen Tätigkeits bereich gewünscht! Kurt Gufler
E.U.M. Genossenschaft
St. Martin
Das Gemeinwohl steht im Mittelpunkt E.U.M., dieses Kürzel sorgte aufgrund seines Erfolgsweges in ganz Südtirol für Interesse, Aufsehen und Medienpräsenz. Viele Vorderpasseirer z. B. wissen aber bis heute nicht genau, welche Philosophie und Visionen sich eigentlich hinter dieser Genossenschaft verbergen und deshalb wird das gesamte Projekt in der Folge in gekürzter Form vorgestellt. „Es sind viele Faktoren passend zusammengekommen, auf welche der Erfolg basiert“, erzählt Christian Gufler, Obmann der Genossenschaft, „ein Rad hat stets ins andere gegriffen und oft kam uns auch der Zufall zu Hilfe. Wichtig war aber vor allem, dass alle immer an einem Strang gezogen haben. Der Grundgedanke, etwas zu schaffen, was den Mitgliedern schlussendlich zu Gute kommt, wurde konsequent umgesetzt und von der Bevölkerung mitgetragen!“ Bei der E.U.M. ist der Name Programm: „E“ steht für Energie. Die E.U.M. Genossenschaft garantiert eine eigenständige, unabhängige und kostengünstige Stromversorgung. „U“ steht für Umwelt, weil durch die Nutzung von sauberer und erneuerbarer Energie und Fernwärme schädliche Emissionen eingespart werden. Das „M“ steht schließlich für Moos in Passeier, weil die E.U.M. auf ihrem Gemeindegebiet arbeitet, wodurch das Hinterpasseier insgesamt aufgewertet wird.
Seit der Gründung der Energie- und Umweltbetriebe Moos im Jahre 2002 hat sich der Tätigkeitsbereich ständig erweitert. Neben der Kerntätigkeit als Stromverteiler versorgt die Genossenschaft ihre Mitglieder in der Fraktion Pfelders mit Wärmeenergie aus dem eigenen Hackschnitzel-Fernheizwerk, mit Holz aus heimischen Wäldern, betreibt eine Tankstelle sowie eine Kfz-Werkstatt in Moos und bietet den Mitgliedern einen Breitbandinternetzugang an. Die E.U.M. führt zudem verschiedene techn. Wartungs(Enerpass, E-Werke Hinterpasseier) und Verwaltungsaufgaben für Dritte (Foto voltaik-Anlagen für Bauern) durch. Ein großes Anliegen ist auch die Aufrechterhaltung der Nahversorgung mit Lebensmitteln im Hinterpasseier. Die obgenannten Tätigkeiten der E.U.M. tragen dazu bei, die wirtschaftlichen und sozialen Verhältnisse der Mitglieder zu verbessern, was natürlich mit dem Grundgedanken der Genossenschaft ideal in Einklang steht. Dazu werden alle ange botenen Dienste zu möglichst günstigen Preisen angeboten. Gleichzeitig investiert die E.U.M. auch in Zukunft in innovative, umweltfreundliche Projekte, das Netzleitsystem ist auf dem neuesten Stand und alle Elektroleitungen wurden unterirdisch verlegt. „Wir sind mit dem Erreichten zufrieden, es besteht aber weiterhin Potenzial nach oben und es werden natürlich neue Ziele angestrebt“, merkt Obmann Christian Gufler am Ende unseres Gespräches an. Mit Jahreswechsel 2015/16 ist der Geschäftsführer Brunner Hubert, welcher seit der Gründung der Genossenschaft im Jahre 2002 maßgebend an der Entwicklung der E.U.M. beteiligt war, in Pension gegangen. Die Stelle wurde in den
hds-Ortsversammlung „Sportanlagen ziehen Gäste und Einheimische gleichermaßen an“ Kürzlich trafen sich die Mitglieder des hds – Handels- und Dienstleistungsverband Südtirol zur Ortsversammlung in St. Martin in P. Gegenstand der Diskussion waren die Aktivitäten der Kaufleute im Laufe des vergangenen Jahres. Eine intakte Nahversorgung und ein gut aufgestellter Einzelhandel bilden die Grundlage für ein attraktives Dorfleben, waren sich alle Anwesenden einig. „Der neue Radweg durch den Ortskern und die voranschreitende Dorfverschönerung sind zweifelsohne ein Frequenzbringer für St. Martin“, so Wirtschaftsreferent Konrad Pichler. Vize-Bürgermeister Erich Otto Kofler bedankte sich bei den Kaufleuten für deren Einsatz. „St. Martin ist als Wirtschafts- und Lebensraum bestens aufgestellt. Außerdem bin ich überzeugt, dass unsere Sportanlagen Gäste und Einheimische gleichermaßen anziehen“. hds-Bezirkspräsident Johann Unterthurner nahm kritisch zum Thema Einkaufszentren Stellung: „In den Städten Innsbruck und Salzburg geht man bereits so weit, dass es Verbote für die Errichtung von neuen Einkaufszentren gibt“, so Unterthurner. Des Weiteren wurde über die teilweise Liberalisierung des Handels in den Gewerbegebieten diskutiert, die eindeutig zu Lasten der überwiegend kleinen, familiengeführten Betriebe gehe, und über die Begrenzung der Einzelhandelsflächen, deren Einhaltung kaum überprüft werde. Walter Zorzi
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vereine & verbände
Saltaus
Geburtstagsfeier Anton Pircher
Die Teilnehmergruppe am Fuße des Montblanc tu Tacul
AVS St. Martin
Bergjahr 2015 Am Freitag, den 29. 1. 2016, fand im Vereinshaus St. Martin die 58. Jahreshauptversammlung des AVS – Sektion St. Martin – statt. Der Einladung folgten ca. 120 Mitglieder. Begonnen wurde die diesjährige Hauptversammlung mit einem Wortgottesdienst in der Pfarrkirche von St. Martin, wobei man besonders an die im Jahr 2015 verunglückten AVS-Mitglieder Isidor Plangger (Lawinenunglück unterhalb Glaitner Joch – 10. 2. 2015), Erwin Ilmer (Absturz unterhalb Sonklarspitze – 4. 11. 2015) sowie Sandra Lanthaler (Absturz unterhalb Weißspitz – 8. 12. 2015) gedachte. Der Frauenchor umrahmte mit schönen Liedern den Wortgottesdienst. Anschließend begrüßte der Vorsitzende, Vigil Raffl, im Vereinssaal alle anwesenden Mitglieder und ließ das vergangene Vereinsjahr nochmals anhand von vielen schönen Fotos auf der Leinwand revue passieren. Dabei gehörte sicherlich die Zweitagestour ins Montblanc-Gebiet und die Besteigung des Mont Blanc du Tacul (4.248 m) mit 27 Teilnehmern zu den Höhepunkten. Am 10.10.2015 wurde in der Nähe der Unglücksstelle von Isidor Plangger ein Gedenkstein eingeweiht. Es folgten Rückblicke der AVS-Jugend und der AVS-Familie über die Aktionen und Veranstaltungen im Jahr 2015. Auch die Bergrettung berichtete über deren Einsätze, Übungen und geleisteten Stunden. Außerdem teilte der Bergrettungsleiter Gerald Pichler mit, dass demnächst ein Einsatzfahrzeug angekauft würde.
Der AVS – Sektion St. Martin – ist stolz eine Mitgliederzahl von 694 erreicht zu haben. Jedoch befürchtete der Vorsitzende, dass die Zahl in diesem Jahr nicht mehr zu übertreffen sei, zumal die Versicherungskosten gestiegen sind und dies zu höheren Mitgliedsbeiträgen geführt hat (Erwachsene € 45, Kinder € 15). Der Vorsitzende erläuterte aber die Vorteile, die die Mitglieder im Alpenverein nutzen können und dass die Erhöhung durch die vielfältigen Angebote, welche die Sektionsleitung und auch die Hauptleitung den Mitgliedern bietet sicherlich gerechtfertigt ist. Den Mitgliedern wurde die Möglichkeit geboten, ein Vereins-T-Shirt zu einem ermäßigten Preis zu erwerben. Dieses kann dann mit Stolz bei den Vereins touren getragen werden. Zudem wurden wie jedes Jahr bei der Jahreshauptversammlung die langjährigen Mitglieder geehrt. Der Kassier wurde entlastet und der Rechenschaftsbericht gutgeheißen. Anschließend erfolgte die Neubestellung der Sektionsleitung, bei welcher alle bisherigen Mitglieder für die nächsten 3 Jahre wiederbestätigt wurden. Ebenso wiederbestätigt wurden die Rechnungsprüfer. Somit startet der AVS in ein neues Jahr, in welchem wiederum wunderschöne, abwechslungsreiche Touren für Groß und Klein geplant sind. U. a. steht eine Gletschertour vom 8. – 9. 7. 2016 zum Becherhaus mit Gedenkgottesdienst für Erwin Ilmer in der Kapelle Maria im Schnee auf dem Programm. Die Jahreshauptversammlung endete mit einem guten Essen und bei geselligem Beisammensein. Carmen Kofler
Als Obmann vom Kirchenchor Saltaus freut es mich jedesmal wieder, besondere Anlässe festzuhalten. Ein langjähriges Mitglied aus unserem Verein, welches zwar bereits nicht mehr als aktives Mitglied dient, wurde am Mitwoch, 26. Dezember 2015, 80 Jahre alt. Der Jubilar feierte seinen Geburtstag im Kreise seiner Familie, wo wir ihm dann am Abend ein paar passende Lieder vortragen durften. Zurückblickend auf die Zeit noch als tätiges Mitglied, war er stets fleißig und gewissenhaft am Gesang beteiligt. Als es unser Chorprobelokal noch nicht gab, wurde sogar in der Schneiderei noch kurz vor den kirchlichen Auftritten geprobt. Darum wünscht ihm der gesamte Kirchenchor Saltaus weiterhin viel Gesundheit, Glück und Segen und nochmals ein herzliches Vergelts Gott für seine Mühen. Hubert Platter Für ein ehrenvolles Mitglied Warst viele Jahre hier zugegen, des wår für ins a groaßer Segen! Hast mitgedacht, hast viel gemacht. Für deinen Fleiß in diesem Chor, håsch du khåp ålm a guates Ohr. Oober uamål kimmp die Zeit, do suacht man hålt die Gimiëtlichkeit. Sobåld die Glocken festtåglich klingen, wärt sicher aa der Manderchor singen. Oober heut zu diesem Ehrentag, zum 80. Geburtstag, möchten wir nur für dich alleine singen und dir damit eine Freude bringen! Wir wünschen dir viel Glück und Segen, Gesundheit und noch ein langes Leben! Vergelts Gott! Anton Pircher
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St. Leonhard
„Psair gaig“ Nach dem erfolgreichen Verlauf der Liechtrzeit erwartet uns im Frühjahr ein kulturelles Projekt. Mehr Details erzählt uns Elisabeth Ploner Wohlfarter, Referentin für Schule und Kultur: Zum Werdegang Zum einen hat eine kürzlich durchgeführte Umfrage durch das „Museum Passeier“ ergeben, dass in Bezug auf die Geselligkeit und die Zusammenarbeit unter den Vereinen in unserer Gemeinde noch Aufholbedarf besteht. Bei einer Klausurtagung mit Vereinsvertretern und Kulturinteressierten des Dorfes haben sich die Anwesenden schon im vorigen Sommer dafür ausgesprochen, ein größeres Projekt gemeinsam anzugehen. Dies hat den Bildungsausschuss dazu bewogen, ein Projekt zu initiieren, das besonders den Zusammenhalt unter den Vereinen, aber auch in der Bevölkerung stärken soll. Die Planungsgruppe war sich rasch einig, dass der Zusammenhalt unter den Mitbürgern besonders über die Musikalität gefördert werden kann, die ja ohnehin ein wesentliches Merkmal der Passeirer Volkskultur ist, was schon 1938 J. J. Staffler in seinem Werk zitiert: „Die Pseirer haben nämlich eine besondere Vorliebe für das Geigenspiel. Die Geigen machen sie sich selber. Es ist in Passeier fast kein Hof zu finden, wo in der Stube nicht eine oder gar mehrere Geigen an der Wand hängen. … Solcherart steht das Passeier im ganzen Lande wahrhaft einzig da.“ Dies bestärkt 75 Jahre später Michael Hillebrand in seiner Diplomarbeit „Tanzgeiger im Passeier“, der für die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts 16 Tanzgeigerbesetzungen und zahlreiche Sologeiger nachweisen konnte. Die Entscheidung das Thema „Geige“ in den Mittelpunkt zu stellen, damit diese alte Passeirer Tradition nicht verlorengeht, war naheliegend. Es soll eine aktive Auseinandersetzung mit der Passeirer Geschichte und dem Stellenwert der Geige geben. Weiters wollen wir die verschiedenen Generationen in Kontakt bringen, die musikalische Gemeinschaft soll gefördert und auch die Fraktion Walten soll mit eingebunden werden. Typische Passeirer Gerichte sollen serviert und auch Rezepte aus getauscht werden.
Worauf dürfen wir uns freun? Am Samstag, 16. April: „Der Himmel hängt voller Geigen“ bei einer Jugendmesse und bei einem Konzert mit einheimischen Bands und Geigern der Musikschule auf dem Raiffeisenplatz mit abschließender Feuershow. Am Sonntag, 17. April, spielen mehrere Tanzgeigerformationen im Vereinshaus auf, dazu gibt es Wissenswertes und Überliefertes zur Passeirer Geigentradition. Unter dem Motto „Kråpfn in Gaign kåschtn“ gibt es am Sonntag, 17. April, im MuseumPasseier: 1. Passeirer Geigenspieler-Treffen, Geigenmusik von 1941 (Quellmalz-Sammlung), Geigenspiel probieren, einem Geigenbauer bei der Arbeit zusehen. Aufspielen in Gruppen, Filmvorführung „Die Geiger der Berge“, Verkostung von Psairer Krapfen und Vorführung des Krapfenmachens, RezeptAustausch. Am Samstag, 23. April, Generationentreffen im Altersheim und die Vorführung des Films „Die Geiger der Berge“, Basteln von einfachen Instrumenten mit Kindern, Einlernen alter Singspiele, Geigenspielen mit den und für die Altersheimbewohner; abends in der Jaufenburg „Geigen im Turm“ Lesung – Konzert – Performance. Sonntag, 24. April, „Wanns inningeign“: Geführte kulturhistorische Wanderung von Walten nach Wanns. In der Stube spielen Tanzgeiger auf. Welche Partner haben sich dem Bildungsausschuss angeschlossen? Gemeinde, Pfarrei, MuseumPasseier, Jaufenburg-Team, Musikschule Passeier, Verein für Kultur und Heimatpflege, SKJ, Jungschar, JubPa, Altersheim, Volksmusikkreis, Geigenprofis und Geigenbauer aus dem Passeiertal, Tanzgeigerformationen, kfb St. Leonhard und Walten, Bäuerinnen. Ihr persönliches Fazit und Wunsch? Das Organisationsteam hat in mehreren Arbeitstreffen gute Planungsarbeit geleistet. Uns allen ist es wichtig, dass die Tra dition der Geigenmusik im Passeiertal wiederbelebt werden kann und dass wir, weil unser Programm sehr vielfältig ist, viele Menschen von Jung bis Alt ansprechen und begeistern können. Siglinde Jaitner
Alpenvereinssektion Passeier
20 Jahre Wandergruppe Gewandert wurde im Alpenverein immer schon. Das Wandern ist ja ein wesentlicher Teil unseres Programms. Das organisierte Wandern in der Gruppe begannen wir jedoch im Jahr 1996: zuerst zaghaft mit kleinem Angebot, mit Privatautos zu den Ausgangspunkten und mit wenig Teilnehmern. Von Jahr zu Jahr wurden es immer mehr und wir stiegen auf Bustransport um. Dies hatte auch den Vorteil, dass wir die Route auch an einem vom Ausgangspunkt abweichenden Ziel beenden konnten. Kinder und Erwachsene bis ins fortgeschrittene Alter haben unser Angebot angenommen und sehr oft hörten wir die Äußerung: „Da waren wir noch nie“ oder „da wären wir allein nie hingekommen“. Viele Routen waren auch familientauglich. Und da einige der Teilnehmer im Laufe der Zeit etwas kürzer treten mussten, suchten wir öfters eine leichtere und eine anspruchsvollere Variante, um möglichst allen gerecht zu werden und jedem genügend Luft zum Entdecken zu lassen. Außerdem hat das Wandern den angenehmen Nebeneffekt der Gesundheitsförderung. All dies bestärkte uns, nicht nur weiter zu machen, sondern die Wandertätigkeit noch mehr auszubauen. In der Folge konnten wir unter dem Motto „nur wo du zu Fuß warst, warst du wirklich“ immer wieder ein Stück Heimat auch außerhalb von Passeier bis an die Grenzen des Alten Tirol vermitteln. Vor allem die Ziele in Nordtirol und im Trentino sind sehr beliebt. Und so manches Juwel ist aus unseren Köpfen noch Jahre später abrufbar. Seit nunmehr acht Jahren erfreut sich auch die Zweitageswanderung mit Hüttenübernachtung großer Beliebtheit. Die Wandergruppe freut sich weiterhin auf viele neue Ziele auch mit neuen Teilnehmern. Unser heuriges Wanderjahr beginnen wir am 20. März mit der Wanderung von Tramin über Kurtatsch nach Margreid. Von den 144 Wanderungen, die hier namentlich aufgeführt und auf der Süd tirolkarte aufscheinen, haben wir nur zweimal das gleiche Ziel angepeilt, jedoch auf einer verschiedenen Aufstiegsroute. Siegfried Innerhofer
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Bei der Wanderung im Hagengebirge bei Berchtesgaden
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Übersichtskarte der Wanderungen in den 20 Jahren
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8 46
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1 Rotwand-Umrundung; 2 Schneeberg; 3 Vöraner Stoanmandler; 4 Pfossental – Pfelders; 5 Kratzberger See; 6 Monte Altissimo; 7 4-Seenwanderung in Ulten; 8 Laaser Tal; 9 Vinschger Sonnenberg; 10 Naturpark Fanes; 11 Monte Cornetto; 12 Salurn – Heiligensee; 13 Adolf Munkel-Weg; 14 Schlern; 15 Puez Geisler; 16 Bletterbach; 17 Kohlern; 18 Knottnkino; 19 Latemar; 20 Latzfonser Kreuz; 21 Langkofel-Umrundung; 22 Seiser Alm; 23 Rastenbachklamm; 24 Vigiljoch; 25 Stevia; 26 Peitlerkofel; 27 Jaufenkamm; 28 Pfitscher Joch; 29 Hütt – St.Leonhard; 30 Rösslsteig; 31 Plattkofel-Umrundung; 32 Uina Schlucht; 33 Roßkopf; 34 Montan – Kaltenbrunn; 35 Leuchtenburg/Roßzähne; 36 Frühlingstal; 37 Kalterer See; 38 Hafelekar; 39 7-Seenwanderung (Ridnaun); 40 Fane Alm; 41 Rittner Horn; 42 Gsteir; 43 Latschanderwaal; 44 Garda – Costermano; 45 Filzkunstwanderweg (Tisens); 46 Schöntaufspitze; 47 Villanderer Alm; 48 Grünwaldtal (Prags); 49 Val di Sella (Borgo); 50 Lottersteig (Goldrain); 51 Limone – Höhenwanderung; 52 Eppaner Burgenweg; 53 Feldthurns; 54 Ultner Höfeweg; 55 Dreibrunnen – Weißer Knott; 56 Franz Senn Hütte (Stubai); 57 Zetnalm (Naturns); 58 Laugen; 59 Lajen – Albions; 60 Madonna della Corona; 61 Passerdammweg (St.L.-Meran); 62 Lüsner Alm; 63 St. Magdalena (Gschnitz); 64 Poschhaus– Schneeberg; 65 Pragser Wildsee; 66 Kirchbachtal in Ulten; 67 Ridnauner Höhenweg; 68 Cisloner Alm (Truden); 69 Lago di Tenno (Gardasee); 70 Hochgalsaun (Kastelbell); 71 Naturns – Tirol – Riffian; 72 Meraner H.weg (Hütt-St.Martin); 73 Tierser Alpl; 74 Stettiner Hütte; 75 Plätzwiese; 76 StuibenWasserfall (Ötztal); 77 Stundenweg (Burgeis – Müstair); 78 Dreikirchen (Barbian); 79 Lago di Lamar (TN); 80 Überetscher Hütte; 81 Rein – Ahornach; 82 Bindelweg (Pordoi Joch); 83 Essener Hütte; 84 Furkelhütte; 85 Heiligkreuzkofel; 86 Streitweider Alm; 87 Monte Stivo; 88 Wasserfälle Molina; 89 Lafenn; 90 Labyrinthsteig (Karerpass); 91 Almwanderung in Ulten; 92 Pfunderer Höhenweg; 93 Brixner Höhenweg; 94 Nonsberg (Fondo); 95 Ritten – Schloss Runkelstein; 96 Leiferer Höhenweg; 97 Passo Rocchetta (Gardasee); 98 Platzers – Völlaner Badl; 99 Serles (Innsbruck); 100 Nauderer Höhenweg; 101 Lausitzer Höhenweg (Ahrntal); 102 Mte Baldo – Mte Altissimo; 103 Buffalora (Engadin); 104 Schnals – Gigglberg; 105 Kalterer Höhenweg; 106 Ultner Höhenwanderung; 107 Marteller Hütte; 108 Elferspitze – Rojen; 109 Latemarhütte; 110 Penser Joch – Wanser Joch; 111 Dreizinnen – Umrundung; 112 Altfaßtal; 113 Glaning; 114 Franziskusweg (Taufers); 115 Stangensteig (Innsbruck); 116 Laghel; 117 Theis – Villnöß; 118 Rabensteiner Alm; 119 Schlicker Höhenweg (Stubai); 120 Venter Höhenweg; 121 Palagruppe (S.Martino d.C.); 122 Tovelsee (Brenta); 123 Rammelstein (Percha); 124 Dürerweg (Buchholz); 125 Mitterwalder – Burgstall; 126 Riedlinger (Unterinn); 127 Plamort am Reschen; 128 Almwanderung in Ratschings; 129 Contrintal – Canazei; 130 St. Jakob Defreggen; 131 Schwarz- und Weißhorn; 132 Altrei – Trudner Horn; 133 Wolfsklamm; 134 Elvas – Neustift; 135 Rienzschlucht; 136 Prantner Alm – Hühnerspiel; 137 5-Seen in Madonna d.C.; 138 Weißkugelhütte; 139 Berchtesgaden; 140 Raschötz – Zans; 141 Faedo – Lago Santo; 142 Malser Höhenweg; 143 Morter – Latsch; 144 Montiggl kursiv: Trentino fett: Österr./D./CH
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Freiwillige Feuerwehr Moos
Unterlandler Wattmeister 48. Südtiroler Meisterschaft – Watten 2015 „Drei“ – „Viere“ – „Mir giën nit“. So oder so ähnlich hörte man am 26. Dezember im Gasthof „Lanthaler“ die Watter miteinander bieten, denn Moos befand sich wieder im Wattfieber. Der Kommandant der Freiw. Feuerwehr Markus Platter hatte nämlich zur 48. Ausgabe der Südtiroler Meisterschaft im Watten eingeladen. Die Meisterschaft wurde zum dritten Mal im Gasthof „Lanthaler“ mit 256 Einzeleinsätzen ausgetragen. Zu dieser traditionellen Veranstaltung kamen viele bekannte und treue Watter aus den verschiedenen Teilen des Landes. In einem interessanten Finalspiel konnten sich schließlich Roland Stenico und Karl Kröss aus dem Unterland gegen die Partschinser Peter Kienzl und Hans Kofler klar durchsetzen. Den dritten Platz errangen die Brüder Peter Ilmer und Tobias Ilmer aus St. Martin in Passeier. Weiters folgten Sepp Öttl aus St. Leonhard und Gotthard Hofer aus Platt auf dem vierten Platz. Die Freiw. Feuerwehr Moos gratuliert den neuen Südtiroler Meistern und allen weiteren Preisträgern nochmals herzlich. Allen Mithelfern und dem Gasthof „Lanthaler“, die mit ihrer Arbeit zum guten Gelingen der Südtiroler Wattmeisterschaft beigetragen haben, soll wiederum ein herzliches Vergelts Gott ausgesprochen werden. Hubert Gögele
Die Geehrten mit Obmann und Kapellmeister
Musikkapelle Moos
Cäcilienfeier mit Ehrungen Den Cäciliensonntag im November nahm auch die Musikkapelle Moos zum Anlass verdiente Mitglieder zu ehren. Nach der feierlichen Messgestaltung lud die Kapelle alle MusikantInnen mit ihren Partnerinnen und Partnern zum gemeinsamen Mittagessen im Kultursaal von Moos. Im Rahmen der Feier hob Obmann Thomas Hofer die besonderen Verdienste langjähriger Mitglieder hervor. Im Namen des Verbandes Südtiroler Musikkapellen bedankte er sich bei den Geehrten und überreichte ihnen die Urkunden. Hervorzuheben sind dabei die Leistungen von Franz Raich und Albert Graf. Franz Raich brachte ganze 60 Jahre mit viel Fleiß und Einsatz sein musikalisches Können in die Kapelle ein. Zudem leitete er auch eine Zeit lang als Obmann die Geschicke der
Musikkapelle und war für etliche Amts perioden im Ausschuss tätig. Ebenso stand Albert Graf 60 Jahre im Dienste unserer Kapelle, sowohl als Musikant, später als Fähnrich und zuletzt als Fahnenbegleiter. Geehrt wurde auch Brigitte Volgger für ihre 15-jährige Mitgliedschaft als Musikantin und Marketenderin. Mit einem gemütlichen MusikantenPreiswatten fand der Cäciliensonntag seinen Ausklang. Veit Gufler
V.l.n.r.: Die Zweitplatzierten Hans Kofler und Peter Kienzl mit den Siegern Roland Stenico und Karl Kröss Foto: Hubert Gögele
Zwoa schnaidige In Kitzpichl afoure zemm hoobmse nicht derwuschn, oober ainschtns de Roubmstuaner zemm hoobm sies gilått tuschn. Der uane, säll wissmr, der säll muaß ferliërn, wail sischt håt der åndre joa nicht zi profitiarn.
Anna Lanthaler
23 Passeirer Blatt – nr. 133, Februar 2016
AI Josef Kofler, KDT Markus Platter, FM Florian Hofer, BFI Max Pollinger und BM Gothard Gufler
Musikkapelle Moos
Freiw. Feuerwehr Moos
Musikanten-Wintersporttag in Pfelders
Jahreshauptversammlung
Bereits zum 6. Mal fand in Zusammenarbeit mit der Liftgesellschaft Pfelders und im Rahmen der 8. böhmischen Wintertage der Musikanten-Wintersporttag statt. Am Rodelrennen beteiligten sich 53 MusikantInnen, beim Skirennen stellten sich gar 74 Athleten und Athletinnen der Herausforderung. Unter den 14 teilnehmenden Musikkapellen stellte die Musikkapelle Sarnthein die meisten Teilnehmer. Bei der Siegerehrung in der Feuerwehrhalle Pfelders sorgte die Musikkapelle Moos für das leibliche Wohl. Den musikalischen Hochgenuss bereiteten die Teilnehmer der böhmischen Wintertage mit ihrem Abschlusskonzert. Ein besonderer Dank für den gelungenen Tag gebührt der Liftgesellschaft Pfelders, namentlich Luis Hofer, der Freiwilligen Feuerwehr Platt-Pfelders und den Teilnehmern der böhmischen Wintertage. Veit Gufler
Am Samstag, den 23. Januar 2016, fand im Bürgersaal von Stuls die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Moos in Passeier mit angeschlossenem Zug Stuls statt. Kommandant Markus Platter konnte dazu neben den anwesenden Feuerwehrkameraden, Bürgermeister und Feuerwehrkamerad Gothard Gufler, Bezirks feuerwehrinspektor Max Pollinger, Ehrenkommandant Anton Platter und Abschnittsinspektor Josef Kofler begrüßen. Der Mitgliederstand der Feuerwehr Moos belief sich am 31. Dezember 2015 auf 62 aktive Mitglieder – davon 33 in Moos und 29 in Stuls – 1 Ehrenmitglied, 13 Wehrmänner außer Dienst, 6 unterstützende Mitglieder und 17 Patinnen. Im vergangenen Jahr wurde die Feuerwehr Moos zu zwei Brand- und zweiunddreißig technischen Einsätzen gerufen, welche hauptsächlich kleineren Ausmaßes waren. Dabei waren nur 170 Einsatzstunden zu verzeichen, die somit ein insgesamt sehr ruhiges Jahr für die Feuerwehr ergaben. In 31 Übungen wurden 708 Übungsstunden abgeleistet. Acht Wehrmänner haben an fünf Lehrgängen an der Feuerwehrschule in Vilpian teilgenommen. Als Beitrag zum Dorfleben und zur Erwirtschaftung des benötigten Eigenkapitals wurden wiederum mit viel Einsatz Veranstaltungen organisiert bzw. mitorganisiert. Diese Arbeit fand auch im positiven Ergebnis der Kassagebarung ihren Niederschlag, welche vom Kassier Kurt Hofer verlesen wurde.
Die Siegerinnen beim Rodeln in der Kategorie Damen 1998 geboren und jünger
Florian Hofer legte daraufhin das Gelöbnis ab und wurde damit endgültig in die Wehr aufgenommen. Im abgelaufenen Jahr hatte er bereits eine große Einsatzbereitschaft für den Feuerwehrdienst bewiesen. Kommandant Platter verwies dabei auf die Freiwilligkeit, die Pflichten und die Kameradschaft. Bürgermeister Gothard Gufler hob anschließend in seinen Grußworten den Stellenwert der Feuerwehr im Dorf hervor, den sie sich durch die Ausübung der verschiedenen Dienste erarbeitet. Die Gemeindeverwaltung hat wieder versucht, die Feuerwehr bestmöglich zu unterstützen. So wurde auch der ordent liche Beitrag der Gemeinde nach einem Treffen mit dem Kommandanten angehoben. Weiters berichtete er über die laufenden Arbeiten am Trinkwassernetz, nachdem diese auch die Hydranten und somit die Feuerwehr betreffen. Die Wasserreservoire wurden mit einer digitalen Über wachung ausgestattet und die Schieber können nun per SMS gesteuert werden. Er bedankte sich bei den Wehrmännern und freute sich wieder auf eine gute Zusammenarbeit. Bezirksinspektor Max Pollinger überbrachte die Grüße vom Bezirk und berichtete über die neuen Fahrzeug- und Aus bildungsrichtlinien. Weiters hob er die Wichtigkeit der Gemeinschaftsübungen hervor. Abschnittsinspektor Josef Kofler gratulierte dem neu aufgenommenen Kameraden. Weiter empfahl er den Wehrmännern, die angebotenen Lehrgänge an der Feuerwehrschule zu besuchen. Er erwähnte den bevorstehenden Neuankauf eines Löschfahrzeuges für den Zug Stuls, der auch einen weiteren Motivationsschub für die Wehrmänner bringen sollte. Abschließend dankte Kommandant Markus Platter dem Bürgermeister und der Gemeindeverwaltung für die gute Zusammenarbeit, dem Abschnittsinspektor Josef Kofler für seine Mithilfe in der Feuerwehr und allen Gönnern für ihr Wohlwollen. Er dankte weiters dem Kameraden Platter Johann, welcher nach Erreichen des 65. Lebensjahres mit dieser Jahreshauptversammlung vom aktiven Dienst ausgeschieden ist. Er wünschte noch weiterhin ein gutes Gelingen bei jeglicher Tätigkeit, wenig Einsätze und dass alle wieder gesund und unbeschadet von den Einsätzen und Übungen zurückkehren mögen. Hubert Gögele
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gesungen und alle fühlten sich wohl. Pfarrer Oswald Kuenzer konnte wegen eines Todesfalles in Pfelders nur kurz teilnehmen. Dennoch war es erfreulich, dass er sich Zeit für eine kurze Ansprache nahm und die göttliche Barmherzigkeit hervorhob. Theodor Lanthaler untermalte die Feier mit heiteren und besinnlichen Gedichten. Eine gute Marende durfte ja auch nicht fehlen. Bei einer heißen Suppe und dem Kuchenbuffet haben sich alle gestärkt. Plauderei und Gedankenaustausch kamen nicht zu kurz. Zum Abschied erhielten alle ein süßes Präsent. Obfrau Marialuise bedankt sich bei allen, die zum guten Gelingen der Feier beigetragen haben, besonders auch bei den Kuchenbäckerinnen. Frohgemut und auch dankend verabschiedeten sich die Geladenen, als der Tag sich neigte. Anna Lanthaler
Zu Besuch bei Frieda und Franz Foto: Marialuise Kofler
Moos
Moos
Oh du fröhliche, oh du selige …
Weihnachtsfeier in Moos
Freude machen, Freude schenken, das ist wohl das Schönste, was man kann. In besonderer Weise eine Freude gemacht haben heuer: die KVW-Obfrau von Moos Rita Graf und die Obfrau vom SeniorenClub Marialuise Brunner. Sie haben eine kleine Musikgruppe bestehend aus Helga Hofer mit der Zither, deren Kinder Franziska mit der Blockflöte, Christoph mit der Trompete, Maria Raffl mit dem Hackbrett und Viktoria Gufler mit der Gitarre zum Franz und zur Frieda begleitet. Und die fünfköpfige Musikgruppe spielte die uralten, adventlichen Weisen. Wie groß die Freude von Franz und Frieda war, kann ein gesunder Mensch wohl nicht ermessen. Franz muss ja schon jahrelang das Haus hüten. Darum war diese Musikgruppe das schönste Weihnachtsgeschenk für Franz und Frieda. Und es geht ein herzliches Vergelts Gott an die Obfrau Rita und an Obfrau Maria luise, aber auch an die Musikgruppe von Platt. Oh du fröhliche, oh du selige Weihnachtszeit: Diese Klänge klangen Franz und Frieda über die ganzen Feiertage im Herzen. Anna Lanthaler
Auch heuer wurden die Mooser Bürger über 65, die alleinstehenden Witwen und Witwer wieder zur Weihnachtsfeier in den Vereinssaal geladen. Die Obfrau vom Senioren-Club Marialuise und ihr Team hatten persönlich eingeladen und zahlreich sind die Geladenen gekommen. Im adventlich dekorierten Saal kam gleich eine dementsprechende Stimmung auf. Die Obfrau vom KVW Moos, Rita Graf, begrüßte in herzlicher Weise. Musikalisch ging es mit der fünfköpfigen Platter Musik-Gruppe weiter, bestehend aus: Helga Hofer mit der Zither, deren Kinder Franziska mit der Blockflöte, Christoph mit der Trompete, Maria Raffl mit dem Hackbrett und Viktoria mit der Gitarre. Es wurden auch die altvertrauten Lieder
Theaterverein
„Plåtterwind“ mit neuem Logo Seit geraumer Zeit hat, der im Jahre 2010 offiziell gegründete Theaterverein „Plåtterwind“, ein schönes Logo. Das durch einen Wettbewerb auserkorene Objekt, stammt von der Hand der 26-jährigen Pöll Rita aus Ulfas, die es dann auch auf Leinwand gemalt hat. Das Zusammenschmelzen des Kirchturms mit einer Maske soll das Dorf Platt mit der Maskierung und der Lebhaftigkeit des Theaterspielens versinnbildlichen. Danke an die Künstlerin, die sich unter anderem in Meran, Salzburg, Venedig, Südafrika in Malerei, Bildhauerei, Druckgrafik, ausbzw. weitergebildet und an vielen Wettbewerben teilgenommen hat. Silvia Christanell
Weihnachtsfeier im Vereinssaal Moos Foto: Hubert Gögele
25 Passeirer Blatt – nr. 133, Februar 2016
Gesundheit & soziales Gesundheitssprengel
Chronisch krank? Eine Herausforderung für Betroffene und Angehörige Leidet jemand an einer chronischen Krankheit, so bedeutet das sowohl für die Betroffenen, als auch für Familienangehörige eine große Belastung und Herausforderungen im Alltag. Wenn die Medizin an ihre Grenzen gerät oder die Gewissheit zu haben mit einer Krankheit für viele Jahre leben zu müssen, so ist das für chronisch Kranke oft eine große psychische Bewährungsprobe. Dabei ist es sehr hilfreich zu lernen, wie man am besten krankheitsbedingte Probleme im Alltag in den Griff bekommt, Veränderungen annehmen und damit umgehen kann. Nach einem erfolgreichen Beginn der Schulungen im letzten Jahr starten auch heuer wieder die Kurse „Evviva-Selbstmanagement für chronisch Kranke“ bei uns in Passeier. Alle, die von einer chronischen Krankheit betroffen sind sowie ihre Familienangehörigen, Freunde, Haushaltshilfen und Interessierte sind eingeladen, das kostenlose Kursangebot des Südtiroler Sanitätsbetriebes zu nutzen! Chronische Krankheiten: eine Herausforderung, die es zu meistern gilt! Mehr als ein Viertel der Bevölkerung Südtirols hat mindestens eine chron. Krankheit. Im Jahr 2030 werden es 31,7% sein! Welche chronischen Krankheiten sind am häufigsten? >> chronische Schmerzen (Kopf- und Rückenschmerzen), Rheuma, Osteoporose >> Entzündungen im Magen-Darm-Trakt >> Stoffwechselerkrankungen (Diabetes) >> chron. Schlafstörungen und Müdigkeit >> chronische Atemwegserkrankungen (Asthma und Bronchitis) >> Pollen und Lebensmittelallergien >> Hautkrankheiten >> psychosomatische Erkrankungen (Erschöpfung und Depression) Was wird gelernt? >> Umgang mit Symptomen >> Umgang mit Wut, Angst, Frustration >> Techniken zur Muskelentspannung >> persönliche Ziele und Aktionspläne >> Bewegungsprogramme – Atemübungen >> wie gehe ich als Angehöriger mit Betroffenen um? >> Entscheidung über Behandlungen Aufbau und Ziele der Kurse: >> 6 Treffen zu je 2,5 h (1 Treffen/Woche) >> Erlernen von nützlichem Wissen für den Alltag >> Probleme erkennen und angehen
treff.familie >> dem chronisch Kranken ein aktives und zufriedenes Leben ermöglichen >> den Angehörigen und Freunden den alltäglichen Umgang erleichtern >> Vorbeugen von Überforderung und Depression Speziell ausgebildete Kursleiter lehren den Kursteilnehmern mit Selbstverantwortung für die eigene Gesundheit/ Krankheit fit und aktiv trotz einer chronischen Krankheit zu bleiben. Der Kurs beginnt am 1. März 2016 (6 mal dienstags). Informationen zu „Evviva“: Gesundheitssprengel Passeier (0473 659 510) Edith Lahner Aktiv Hilfe für Kinder
Danksagung Die Hilfsorganisation Aktiv Hilfe für Kinder möchte sich bei allen Spendern für die Unterstützung der Familie Cobzaru in Rumänien, herzlich bedanken (Bericht Ausgabe Dezember 2015 – Passeirer Blatt). Dadurch haben wir für die bedürftige Familie insgesamt 4.770 Euro an Spenden sammeln können. Mit den gesammelten Spendengeldern kann der Familie nun reichlich geholfen werden und ihnen das gewünschte Haus gebaut werden. Vergelts Gott! Weiters möchten wir auf die Abgabetermine der Kleidersammlung für Bedürftige in Osteuropa hinweisen. Die Kleidersammlung neben dem Recyclinghof Mörre wird vom Samstag, 13. Februar, bis Samstag, 12. März, von 9 bis 11 Uhr wieder aufgenommen. Es wird gebeten, keine Kleider außerhalb der Öffnungszeiten beim Recyclinghof abzugeben. Allen im Voraus ein Dankeschön für ihre Mithilfe. Peter Lanthaler
Junge Paare trauen sich oft nicht mehr eine Familie zu gründen! Treffen der Familienreferenten/-innen in der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt Auf Einladung von „Treffpunkt Familie“ und der Sozialdienste der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt trafen sich am 4. 12. 2015 zum zweiten Mal die Familien referenten/-innen der Bezirksgemeinschaft in Meran. Ziel des Abends war eine vertiefende Auseinandersetzung mit den künftigen Herausforderungen in den Gemeinden im Bereich Familie. Dazu hielt Christa Ladurner, Vizebürgermeisterin der Gemeinde Tscherms und Soziologin im Forum Prävention, einen Impulsvortrag. Ladurner erläuterte was die demographische Entwicklung in Südtirol und Entwicklung des Arbeitsmarktes für die Planung von Familienpolitik auf Gemeindeebene bedeutet. Dabei erklärte sie, vor welchen Herausforderungen dies die Gemeinden stellt. „Viele junge Paare trauen sich oft nicht mehr eine Familie zu gründen. Die hohen Wohnungskosten und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sind große Hemmnisse. Wir müssen jungen Paaren eine Perspektive aufzeigen“, so Ladurner. Deshalb waren konkrete Vorschläge, wie Gemeinden Familien nachhaltig entlasten können, ein Schwerpunkt. Bei Spesen und Steuern kann der Hebel angesetzt werden sowie in der Kleinkindbetreuung. In der Wohnpolitik gilt es flexible, generationsübergreifende Wohnmodelle zu unterstützen und Siedlungen unter anderem mit Begegnungsplätzen für Jung und Alt zu planen. Astrid Egger Im Bild Christa Ladurner
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Landwirtschaftliche Arbeiter:
Schulen
Arbeitslosengeld beantragen Bis zum 31. März 2016 können die lohn abhängigen Arbeiter in der Landwirtschaft wieder um das Arbeitslosengeld ansuchen. Als landwirtschaftlicher Arbeiter sind auch die Arbeiter landwirtschaftlicher Genossenschaften, Obstgenossenschaften, Kellereien, Sennereien, Saatbaugenossenschaften, Gärtnereien usw. versichert. Die Betroffenen können sich an die Mitarbeiter des Patronates ENAPA in den Bauernbund-Bezirksbüros wenden, um das Gesuch zu stellen. Voraussetzungen Das Recht auf die Arbeitslosenunterstützung haben alle lohnabhängigen landwirtschaftlichen Arbeiter, die: in den Namensverzeichnissen der abhängigen landwirtschaftlichen Arbeiter für weniger als 270 Tage im Jahr 2015 eingetragen waren; mindestens zwei Versicherungsjahre nachweisen können; in den Jahren 2014 und 2015 eine vorwiegende Beitragszeit als landwirtschaftlicher Arbeiter geltend machen können und mind. 102 Tagesbeiträge versichert waren. Notwendige Unterlagen >> Nachweis der gemeldeten Tagschichten des Jahres 2015; >> Nachweis über alle anderen Arbeits tätigkeiten; >> Kopie Identitätskarte; >> Reisepass, sofern vorhanden; >> Kontonummer IBAN; >> Steuernummern aller zu Lasten lebender Familienmitglieder; >> Für EU-Bürger: Mod. E301 ausgestellt im Herkunftsland; >> Für EU Bürger: meldeamtliche Eintragung für 2015 >> Kopie der Aufenthaltsgenehmigung für Nicht-EU-Bürger; >> wenn auch um Familiengeld angesucht wird: Familienbogen und die letzte abgefasste Steuererklärung Mod. PF 2015, 730/2015, CU 2015 vom Antrag steller, Ehepartner und zu Lasten lebende Kinder. Für weitere Informationen stehen die Mitarbeiter des Patronates ENAPA allen Interessierten kostenlos zur Verfügung. Jeden 1. und 3. Montag im Monat findet im Sozialsprengel von St. Leonhard von 8.30 bis 10 Uhr die Sprechstunde statt. Alle Bürger sind eingeladen, diese zu nutzen. Bezirksbüro Meran: Schillerstr. 12, Meran Tel.: 0473 277 238, enapa.meran@sbb.it www.sbb.it/patronat
Fasching in Rabenstein
Rabenstein
Nichts als Fledermäuse Der Fasching erreichte auch Rabenstein und so kam es, dass sich die Grundschüler als Fledermäuse verkleideten. Warum gerade das, wird sich der eine oder andere denken. Mit bedrohten Tieren befassen sich die Schüler in diesem Schuljahr besonders oft und somit wurde die Fledermaus ausgewählt. Eine Schülerin berichtet am Tag danach über den Unsinnigen Donnerstag: „Gestern kamen wir in die Schule und wunderten uns, dass sich auch einige Eltern in der Schule befanden. Sie baten uns, auf einem Stuhl Platz zu nehmen und begannen, uns wunderschöne Fledermäuse auf das Gesicht zu malen. Das war gar nicht so leicht. Der Pinsel kitzelte und ich zuckte andauernd. So mussten wir dies erdulden und es lohnte sich. Anschließend bekamen wir einen braunen Umhang und sahen aus wie richtige Fledermäuse. Nun wurden Fotos gemacht. Auch das war wieder anstrengend. Die Lehrerin war zufrieden und so begann ein Programm mit unterschiedlichen Spielen. Es war sehr unterhaltsam. Nach ausgiebiger Unterhaltung und einem frischen Faschingskrapfen war dieser Schultag leider zu Ende. Schade!“ Das war noch nicht alles. Das wussten die Schüler genau. Denn am Tag danach gab es auch heuer wieder die sehr begehrte Übernachtung in der Schule. Mit hilfsbereiten Eltern gelang es wiederum einen längeren Tag bis spät in die Nacht hinein zu gestalten. Müde, aber zufrieden gingen die Schüler in die Ferienwoche. Waltraud Gatterer
Geburten vom 23. 11. 2015 bis 15. 2. 2016 Gemeinde St. Martin 23. 11. 2015 Jana Spath, Fernerweg 29. 11. 2015 Alisa Wank, Matatz 6. 12. 2015 Mara Haller, Quellenhof 14. 12. 2015 Niklas Hofer, Angerweg 14. 12. 2015 Katharina Prünster, Schießstandweg 17. 12. 2015 Jari Pomare, Lahne 18. 12. 2015 Klara Verdorfer, Ritterweg 22. 12. 2015 Nor-Valentine-Wanjiku Öttl, Spinellweg 4. 1. 2016 Daniel Pichler, Quellenhof 8. 1. 2016 Abigail Öttl, Saltaus 11. 1. 2016 Lars Kofler, Quellenhof 15. 1. 2016 Amy Hauser, Dr.-Hillebrandt-Weg 19. 1. 2016 Paul Pixner, Saltaus 25. 1. 2016 Eva Marie Ennemoser, Dorfstr. 25. 1. 2016 Anna Kofler, Kalmtal Gemeinde St. Leonhard 10. 12. 2015 Josef Ploner, Schweinsteg 12. 12. 2015 Emma Augscheller, Schlossweg 23. 12. 2015 Andreas Raffl, Schlattach 25. 12. 2015 Helena Kaufmann, Gomion 6. 1. 2016 Jana Pichler, Gerlosweg 9. 1. 2016 Paula Prieth, Im Schaffeld 20. 1. 2016 Dominik Stolz, Happergweg 24. 1. 2016 Emely Fauner, Mörre Gemeinde Moos 31. 12. 2015 Laurenz Sebastian Pamer, Platt 1. 1. 2016 Sandra Platter, Stuls 9. 1. 2016 Anna Schölzhorn, Dorf 11. 1. 2016 Miriam Ennemoser, Pill 15. 1. 2016 Laurin Ganterer, Pfelders 15. 2. 2016 Teresa Gufler, Platt
27 Passeirer Blatt – nr. 133, Februar 2016
gratulationen
Jahrgang 1990 Foto: Peter Theiner
St. Martin
Joorgång 1970
Die 1990er & åndere
45 Joor, fåscht 45 Lait und am liëbigbschtn 45 Stuntn faijern …
Am Samstag, 26. September 2015, traf sich eine Gruppe von Ex-Schulkollegen und Neuankömmlingen in St. Martin in der Bar Platzl zum Aperitivo lungo. Nach einigen spaßvollen Stunden wechselte die lustige Meute zum Unterwirt zur sehr informativen Weinführung mit anschließender Verkostung einiger guter Weine. Gut gelaunt machten wir uns eine halbe Stunde zu spät auf dem Weg zum Martinerhof, wo wir unser Festmahl genießen wollten – wäre da nicht vis à vis die Tennisbar gewesen, die zum Boxenstopp lud. Nach einem kurzen Absacker kehrten wir auf dem Pfad der Tugend zurück und fanden uns friedlich im Martinerhof zu einem sehr schmackhaften Grillteller ein. Mit einigen Ausnahmen starteten wir einige Zeit später mit den Resten des Fassl Biers unter den Armen zu unserem Startpunkt zurück, um noch „wail miër nit schun ginug khåp hattn“ a poor Schnapsler zu heben. Der Abend endete mit einer köst lichen Gulaschsuppe, die nur einer (Emil, Name geändertJ) verkosten durfte. Wir freuen uns schon auf das nächste Treffen! Angelo, Melanie, Martin, Evi, Sonja, Jasmin, Barbara
45 Stunden waren es zwar nicht, aber zwischen 4 und 5 Uhr früh gingen die letzten 1970er nach Hause. Das Jahrgangstreffen der Mårtiner und Liënrter am 21. November 2015 war wieder mal ein voller Erfolg. Wir ließen diesmal besonders die guten alten Erinnerungen aufleben! Zuerst in der Mårtiner Pfarrkirche mit Liedern, wie früher bei der Schulmesse. Dann zum Aperitif beim Lahner, wo manch einer von uns in jungen Jahren fast zuhause war. Danach zur Haselstaude, die auch zu den Jahrgang 1970 Foto: Peter Theiner
Highlights unserer Pubertätsjahre zählte, und schließlich das Maximum … Musik und Tanz mit DJ Schmal! Da wurden die Hüften geschwungen, als wären wir 15 und wie ein Wunder verschwanden Bandscheibenschmerzen ebenso, wie Fersensporn. Die Tombola mit Gewinnen, wie ein Wochenende zu zweit oder Gleitcreme mit passendem Spielzeug, riss dann auch den Letzten noch vom Hocker. Tanzwettbewerbe, Luftballonzerdrücken, Nuudlwålger-Übergabe ließen die gute Stimmung fast euphorisch werden und alle waren sich einig, so eine Nacht wollen wir wieder erleben, denn das ist es, was das Leben lebenswert macht! Also auf jeden Fall in 5 Jahren … oder wer weiß, vielleicht auch früher … Bruni Pircher Pixner
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Jahrgang 1975
Heinrich Hofer
Rabenstein
Gratulation
Jahrgangstreffen 1975
90. Geburtstag Tischler Heindl
Unter dem von Victor Hugo stammenden Motto „Vierzig Jahre sind das Alter der Jugend, fünfzig die Jugend des Alters.“ fand sich am vergangenen 24. Oktober 2015 der Jahrgang 1975 in Rabenstein ein. Bei einer gemeinsamen Messe lud Pater Alexander Pixner OT, selbst Jahrgang 1975, zu einer dankenden Rückschau auf das in den vergangenen 40 Jahren Erlebte und Erreichte ein. Gemeinsam wurde auch der verstorbenen Jahrgangskollegin Evelin Brunner gedacht. Beim anschließenden Aperitif im Gasthof Trausberg wurden zunächst Erinnerungen an vorhergehende Jahrgangstreffen aufgefrischt, bevor die Runde nach Schönau aufbrach und dort das neu errichtete Gasthaus besichtigen und bestaunen durfte. Seinen Ausklang fand das Treffen im Gasthof Rabenstein bei hervorragender Bewirtung und sehr stimmigem und heiterem Zusammensein. Es war eine zwar kleine, aber sehr feine Gruppe, die ihr Vierzigjähriges gefeiert und – ganz im Sinne des eingangs erwähnten Mottos – nunmehr noch ein ganzes Jahrzehnt Zeit hat, ihre Jugend zu genießen und erst dann ins Alter einzutreten. Klaus Pfitscher, Armin Reinstadler kleinanzeiger
Kleiner Bauernhof zu kaufen gesucht Ich suche, zum Kauf, einen kleinen oder sehr kleinen Bauernhof in St. Martin. Telefon 377 1504452
Mit seinem blauen Schurz, Hut und Charisma ist der Tischler Heindl weit über das Passeiertal hinaus bekannt und geschätzt. Am 18. Dezember 1925 wurde er als 5. Kind von 12 auf dem Tonigerhof in Stuls geboren. Kurz vor Weihnachten überraschte ihn seine Familie anlässlich seines 90. Geburtstages mit einer heiligen Dankesmesse und anschließender Feier in seinem Geburtsort. Bei seiner Tischrede blickte das sichtlich gerührte Geburtstagskind zusammen mit seinen Lieben auf 90 Jahre voller Freude, Zufriedenheit, Mühe und auch Leid zurück: Als Kind einer großen Bauernfamilie lernte Heinrich schon früh bei der Arbeit fleißig mit anzupacken. Auch wenn es die Familie nicht leicht hatte, wuchsen die Geschwister behütet auf. Der Krieg zog auch an ihm nicht spurlos vorbei: Am 9. Jänner 1945 wurde er einberufen und in Jugoslawien stationiert, dort geriet er in zweijährige Kriegsgefangenschaft. Diese Zeit empfindet er als den dunkelsten Abschnitt seines Lebens und sie hat tiefe Wunden hinterlassen. Nichtdestotrotz hat Heinrich seine positive Lebenseinstellung und seinen Humor beibehalten und begann 1947 seine Ausbildung zum Tischler in Lana bei der Firma Plankensteiner. Dort arbeitete er 2 Jahre als Lehrling und weitere 5 Jahre als Geselle. 1954 absolvierte er eine weitere einjährige Ausbildung in Stams (Nordtirol) an der Tischlerfachschule. Als er in die Heimat zurückkehrte, machte er sich in St. Leonhard selbstständig und eröffnete seine erste Werkstatt im Stroblstall. Zur gleichen Zeit lernte er die Unteregger Burgl kennen und heiratete sie 1957. Das Ehepaar lebte im Widum, wo auch 4 der 5 Kinder das Licht
der Welt erblickten. Da der Betrieb gut lief, fasste Heindl Mut und baute seine eigene größere Werkstatt zusammen mit einem Haus für die Familie außerhalb von St. Leonhard. Er war nicht nur ein sehr fleißiger und erfolgreicher Tischler, sondern auch ein fürsorglicher Ehemann und Familienvater und sehr lebensfroh, gesellig und aktiv. Er engagierte sich viel für die Allgemeinheit: So war er 34 Jahre lang Ortsobmann sowie 15 Jahre Mitglied des Exekutivausschusses des Handwerkerverbandes. Für 5 Jahre zählte er zum Berufsbeirat der Tischler und er war 24 Jahre lang Mitglied in der Gesellenprüfungskommission. Außerdem war er für 18 Jahre bei der Feuerwehr zeitweise auch Gruppenführer, 10 Jahre lang Stabführer der Musikkapelle, 8 Jahre Vizepräsident im Verkehrsverband, 10 Jahre Präsident der Genossenschaft Holzlände (Handwerkerzone St. Leonhard) sowie Gründungsmitglied des Wirtschaftsringes und für viele Jahre Ausschussmitglied des Südtiroler Kriegsopferverbandes von St. Leonhard. Für all seine Bemühungen und seinen Einsatz bekam er die Verdienstmedaille des Landes Tirols verliehen, was ihn noch heute mit Stolz und Freude erfüllt. Mit 51 Jahren erbaute der Tischler Heindl einen neuen modernen Betrieb in der Handwerkerzone von St. Leonhard, welchen heute seine Kinder als Familienbetrieb weiterführen. Heindls große Stütze im Leben war und ist seine tüchtige Frau Burgl, die ihm von Anfang an bis heute zur Seite steht und unterstützt und sein nicht kleinzukriegender Optimismus. Auch im hohen Alter feiert er gerne im Kreise seiner Familie und Freunde, freut sich über ein Karterle und einen Ratscher. Auf diese Weise gratulieren wir ihm als Familie noch einmal zum Geburtstag und wünschen ihm mit Gottes Segen noch weitere Jahre in Gesundheit und Zufriedenheit. Daniela und Kathrin Bernhart
29 Passeirer Blatt – nr. 133, Februar 2016
Die ältesten Bürgerinnen und Bürger 85 Jahre und älter (Stand: 31. 12. 2015)
30. 9. 1930 Rosa Maria Flöss, Feldbauernweg 26. 10. 1930 Christine Pichler, Christl 11. 11. 1930 Martina Hofer, Prantacher Weg 15. 11. 1930 Marianna Kofler, Saltaus
Gemeinde St. Martin in Passeier
Gemeinde St. Leonhard in Passeier
14. 9. 1919 Theresia Platter, Garberweg 26. 4. 1921 Maria Mair, Garberweg 22. 5. 1921 Marianna Gufler, Garberweg 13. 10. 1921 Frieda Lamprecht, Fernerweg 18. 1. 1923 Rosa Verdorfer, Garberweg 8. 4. 1923 Filomena Pöll, Ritterweg 8. 5. 1923 Josef Ennemoser, Garberweg 5. 10. 1923 Barbara Pixner, Samerweg 22. 3. 1924 Maria Oberprantacher, Brischerweg 31. 5. 1924 Karolina Schweigl, Garberweg 28. 6. 1924 Cecilia Elisabetta Königsrainer, Dorfstraße 18. 7. 1924 Franz Josef Haller, Feldbauernweg 14. 9. 1924 Notburga Lahner, Kalmtal 21. 12. 1924 Luigi Tomaso Schiefer, Angerweg 13. 2. 1925 Anna Theresia Gögele, Kalmtal 10. 3. 1925 Anna Schwarzkopf, Garberweg 23. 4. 1925 Johann Scherer, Spinellweg 16. 8. 1925 Serafin Auer, Kalmtal 26. 8. 1925 Lieselotte Meinecke, Angerweg 13. 9. 1925 Josef Anton Öttl, Flon 9. 11. 1925 Christine Rosa Pfitscher, Fernerweg 7. 2. 1926 Maria Hofer, Kalmtal 22. 4. 1926 Serafina Lamprecht, Dr.-Hillebr.-Weg 13. 5. 1926 Anna Niederwieser, Ritterweg 31. 7. 1926 Maria Anna Rottensteiner, Angerweg 14. 9. 1926 Theresia Maria Lahner, Dorfstraße 18. 10. 1926 Josefine Holzknecht, Quellenhof 22. 11. 1926 Paulina Anna Ennemoser, Flon 29. 12. 1926 Maria Öttl, Steinhausweg 20. 2. 1927 Enrico Bortolotti, Ritterweg 27. 2. 1927 Marianna Weiss, Garberweg 27. 3. 1927 Georg Walder, Kalmtal 28. 3. 1927 Albert Franz Amorth, Garberweg 25. 6. 1927 Alois Wank, Dorfstraße 30. 12. 1927 Josefa Luisa Schweigl, Ried 5. 2. 1928 Alois Weger, Kalmtal 5. 4. 1928 Maria Raffl, Christl 6. 4. 1928 Veronika Mairhofer, Quellenhof 10. 6. 1928 Anna Brunner, Flon 18. 9. 1928 Anna Angela Pichler, Kalmtal 10. 11. 1928 Josef Weger, ohne festen Wohnsitz 20. 1. 1929 Johann Sebastian Schweigl, Fernerweg 15. 2. 1929 Marianna Bonell, Saltaus 15. 3. 1929 Erika Bretschneider, Dorfstraße 21. 3. 1929 Klaus Benedikt Ennemoser, Beda-Weber-Straße 8. 5. 1929 Maria Pinggera, Ritterweg 27. 5. 1929 Anna Lanthaler, Angerweg 16. 6. 1929 Theresia Anna Pichler, Quellenhof 7. 7. 1929 Alfred Hofer, Dorfstraße 9. 8. 1929 Irlanda Agata Spöttl, Dorfstraße 21. 8. 1929 Agnes Johanna Platter, Kalmtal 22. 8. 1929 Johann Josef Pichler, Kalmtal 22. 10. 1929 Alois Ilmer, Kalmtal 9. 12. 1929 Anna Pöhl, Quellenhof 15. 1. 1930 Klara Raich, P.-P.-Theiner-Straße 18. 4. 1930 Anna Gasser, Kalmtal 3. 5. 1930 Marianna Lanthaler, Garberweg 10. 5. 1930 Hans Lamprecht, Garberweg 15. 5. 1930 Aloisia Maria Gamper, Quellenhof 14. 6. 1930 Norbert Kuntner, P.-P.-Theiner-Straße 19. 8. 1930 Maria Anna Haller, Angerweg
25. 1. 1912 Notburga Hofer, Kirchweg 23. 6. 1919 Theresia Raich, Kohlstatt 15. 7. 1921 Ingeborg Waldner, Kirchweg 5. 1. 1922 Maria Anna Hofer, Gerichtsweg 29. 3. 1922 Zäzilia Haller, Kirchweg 13. 7. 1922 Barbara Gögele, Im Schaffeld 20. 10. 1922 Helene Klara Bais, Walten 7. 1. 1923 Alois Johann Öttl, Jaufenstraße 2. 5. 1923 Alois Schlögl, C.-G.-Fuchs-Straße 26. 5. 1923 Hildegard Raffl, Kohlstatt 4. 6. 1923 Klara Hofer, Mörre 13. 7. 1923 Aloisia Schwienbacher, Kammerv. Str. 21. 9. 1923 Alois Hofer, Schlossweg 9. 4. 1924 Hilda Notburga Raffl, Stickl 5. 6. 1924 Albin Hofer, Weingartweg 5. 7. 1924 Agnes Haller, Kirchweg 11. 9. 1924 Christina Hofer, Mörre 13. 2. 1925 Alois Josef Pichler, Kammerveiter Str. 28. 2. 1925 Ida Alinda Schiefer, Schlossweg 10. 3. 1925 Rosa Martha Haller, Kirchweg 8. 3. 1925 Karl Pixner, Mooser Straße 19. 5. 1925 Agnes Theresia Tribus, Haselstauder Weg 1. 8. 1925 Dante Casari, Stickl 3. 9. 1925 Maria Mangger, Glaiten 18. 12. 1925 Heinrich Hofer, Passeirer Straße 6. 12. 1925 Rosa Ulpmer, St.-Barbara-Weg 4. 1. 1926 Giovanna Aichholzer, Kirchweg 17. 2. 1926 Anton Ignaz Ennemoser, Gerberweg 25. 2. 1926 Josefine Anna Lanthaler, Mörre 25. 3. 1926 Maria Anna Pichler, Prantach 1. 5. 1926 Notburga Kuprian, A.-Hofer-Straße 8. 6. 1926 Anna Stuppner, Walten 19. 7. 1926 Johann Karl Königsrainer, Am Kas. Egg 20. 8. 1926 Maria Rosa Raffl, Kohlstatt 3. 9. 1926 Josef Hofer, Schlossweg 14. 10. 1926 Erich Florian Pichler, Happergweg 28. 11. 1926 Maria Raich, Mooser Straße 12. 2. 1927 Theresia Filomena Platter, Happergweg 20. 3. 1927 Giuseppe Kneissl, Kirchweg 4. 4. 1927 Josef Alois Widmann, Gomion 14. 5. 1927 Anna Hofer, Schweinsteg 22. 5. 1927 Josef Johann Pichler, Gerlosweg 25. 5. 1927 Agnes Maria Schwarz, Thurnfeld 3. 7. 1927 Franziska Paula Pichler, Weingartweg 16. 8. 1927 Maria Pichler, Gomion 1. 10. 1927 Teresa Oberprantacher, Walten 7. 11. 1927 Johanna Raffl, Kirchweg 4. 1. 1928 Marianna Auer, A.-Hofer-Straße 2. 1. 1928 Josef Martin Ilmer, Stickl 22. 1. 1928 Adelaide Pinggera, Weingartweg 14. 2. 1928 Rosa Lamprecht, Im Schaffeld 13. 4. 1928 Maria Gufler, Kohlstatt 5. 4. 1928 Josef Anton Egger, Thurnfeld 4. 9. 1928 Albert Stefan Pixner, Jaufenstraße 12. 9. 1928 Erma Rosa Praxmarer, Kirchweg 3. 9. 1928 Frieda Rosa Ennemoser, Kohlstatt 27. 11. 1928 Maria Mangger, Glaiten 11. 11. 1928 Hubert Martin Zipperle, Gomion 29. 12. 1928 Michael Leonhard Gögele, Walten 30. 1. 1929 Marta Maria Heel, Jaufenstraße 24. 2. 1929 Maximilian Karlegger, Haselstauder Weg
18. 4. 1929 2. 5. 1929 14. 7. 1929 13. 7. 1929 11. 8. 1929 20. 8. 1929 17. 1. 1930 6. 1. 1930 12. 4. 1930 7. 5. 1930 11. 7. 1930 18. 9. 1930 21. 10. 1930 16. 11. 1930 23. 11. 1930 11. 12. 1930
Oswald Egger Karlegger, Happergweg Martha Maria Kofler, Mooser Straße Sebastian Kofler, Schweinsteg Anna Hofer, Jaufenstraße Mattilda Anna Mair, Schweinsteg Maria Anna Gufler, Am Kaserer Egg Anna Nischler, Kirchweg Max Josef Raich, Passeirer Straße Antonia Gufler, Kirchweg Helmut Seeger, Happergweg Kilian Widmann, Prantach Hedwig Agnes Pichler, Happergweg Konrad Kofler, Mooser Straße Marianna Schiefer, Haselstauder Weg Zäzilia Augscheller, Thurnfeld Pauline Oberprantacher, Walten
Gemeinde Moos in Passeier
13. 10. 1919 Theres Maria Gufler, Rabenstein 8. 11. 1920 Maria Gufler, Rabenstein 22. 2. 1923 Anna Maria Pixner, Pfelders 9. 3. 1923 Josef Hofer, Stuls 20. 7. 1923 Karl Gufler, Rabenstein 19. 2. 1924 Franz Brugger, Pill 21. 3. 1924 Maria Wilhelm, Dorf 27. 3. 1924 Rosa Brunner, Pill 21. 5. 1924 Erna Holzknecht, Dorf 17. 1. 1925 Marianna Moser, Platt 1. 4. 1925 Anna Nock, Stuls 28. 6. 1925 Luise Holzknecht, Dorf 7. 10. 1925 Regina Hofer, Platt 20. 5. 1926 Benedikt Öttl, Ulfas 7. 8. 1926 Franz Pfitscher, Stuls 24. 10. 1926 Rosina Etschmann, Stuls 6. 11. 1926 Alois Lanthaler, Platt 30. 12. 1926 Mathilde Pfitscher, Rabenstein 11. 2. 1927 Maria Lanthaler, Rabenstein 11. 3. 1927 Alois Lanthaler, Platt 10. 11. 1927 Monika Schweigl, Dorf 24. 11. 1927 Erich Etschmann, Rabenstein 26. 1. 1928 Rosa Hofer, Stuls 29. 1. 1928 Anna Pfandler, Rabenstein 28. 5. 1928 Maria Kofler, Rabenstein 21. 6. 1928 Alois Pirpamer, Pill 4. 8. 1928 Theresia Winkler, Rabenstein 1. 10. 1928 Maria Brugger, Dorf 6. 12. 1928 Roman Kofler, Dorf 21. 12. 1928 Agnes Öttl, Platt 23. 1. 1929 Anna Preims, Dorf 20. 3. 1929 Ida Pöhl, Stuls 21. 3. 1929 Anna Gufler, Dorf 24. 4. 1929 Regina Pichler, Aue 28. 5. 1929 Frieda Gögele, Hahnebaum 31. 5. 1929 Franz Hofer, Pfelders 14. 7. 1929 Martin Pfitscher, Stuls 24. 7. 1929 Benedikt Prugger, Platt 23. 8. 1929 Anna Ploner, Dorf 31. 8. 1929 Klara Raffl, Stuls 5. 10. 1929 Franz Hofer, Platt 16. 10. 1929 Alois Raffl, Platt 6. 11. 1929 Filomena Pichler, Stuls 1. 7. 1930 Marianna Kneissl, Pfelders 3. 30. 1930 Mathilde Pichler, Platt 5. 7. 1930 Korbinian Schweigl, Platt 6. 15. 1930 Alois Raich, Platt 7. 29. 1930 Johann Pfandler, Rabenstein 10. 31. 1930 Anna Pflug, Stuls 11. 7. 1930 Maria Raffl, Platt 11. 22. 1930 Johann Hofer, Pfelders
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sport
Siegerin bei den Damen, die Koreanerin Han Na Rai Song
Eisturm
Rabenstein bleibt die Eiskletter-Hochburg In den vergangenen Wochen gab es fast kein Wochenende, an dem am Eisturm Rabenstein nicht irgendein hochkarätiger Wettkampf über die Bühne gegangen ist. Das erste Großevent 2016 war die Psairer Bauernmeisterschaft, die heuer bereits zum elften Mal ausgetragen wurde. Und sie war bei klirrender Kälte ein Hundertstelkrimi. Nur 0,15 Sekunden gaben den Ausschlag zu Gunsten von Georg Graf und Stefan Pfitscher, die sich zum ersten Mal zu Psairer Bauernmeistern kürten. Als sechste in der Qualifikation noch knapp ins Superfinale gerutscht, zeigten Graf und Pfischer dort eine Glanzleistung. Mit einer Zeit von 1.19,79 Minuten waren sie den berühmten Tick schneller als die Vorjahressieger Hans und Hubert Brunner. Damit verhinderten Graf/Pfitscher einen Brunner-Hattrick, die die Ausgaben von 2014 und 2015 gewonnen hatten. Das Podium komplettierten Robert und Andreas Pfandler. Schnellster Haiziecher in Rabenstein war Helmut Ennemoser, der die Einzelwertung mit einer Zeit von 50,79 Sekunden gewann. Andreas Pfandler kletterte hingegen am schnellsten auf den 25 Meter hohen Eisturm (22,65 Sekunden). Umrahmt wurde das Event von einem Bauernmarkt, dem Auftritt der Sunnseit Plattlerinnen aus Jenesien, der großen Schellenausstellung, in dessen Rahmen über 200 Glocken präsentiert und von einer fachkundigen Jury bewertet wurden, und vom großen SchwergewichtsHolzziehen für das Publikum. Doch damit nicht genug.
Zwei neue Siegergesichter beim Weltcup in Rabenstein Denn nur zwei Wochen nach der Bauernmeisterschaft schlug der Weltcup-Tross der Eiskletterer in Rabenstein seine Zelte auf. Bei strömendem Regen gab es bei den Männern einen packenden Zweikampf zwischen dem Slowenen Janez Svoljšak und dem Schweizer Yannick Glatthard. Am Ende hatte Svoljšak das bessere Ende für sich, der es als einziger Teilnehmer bis ans Top – also ans Ende der Route – schaffte. Der 22-Jährige durfte sich über seinen ersten Weltcupsieg freuen und kürte sich zudem auch zum Europameister, denn dieser Titel wurde im Rahmen der Etappe in Südtirol vergeben. Die Weltcup-Gesamtwertung im Schwierigkeitsklettern holte sich Maxim Tomilov aus Russland. Die Siegerin bei den Damen heißt indessen Han Na Rai Song. Die Koreanerin, die ebenfalls als einzige Finalistin das Top erreichte, gab Petra Klingler aus der Schweiz und der Russin Maryam Filippova das Nachsehen. Klingler kürte sich zur Europameisterin. Angelika Rainer, die dreifache Weltmeisterin aus Meran, riskierte im Finale alles, rutschte aber von einem Griff ab und belegte den fünften Platz im Weltcup, bzw. Rang vier in der EM-Wertung. Die Weltcup-Gesamtwertung im Schwierigkeitsklettern holte sich die Russin Maria Tolokonina. Im Speedklettern dominierten die russischen Athleten. Radomir Proshchenko setzte sich mit einer Zeit von 8,29 Sekunden bei den Männern durch, den Disziplinen-Weltcup gewann sein Landsmann Maxim Tomilov. Den Sieg bei den Damen holte sich Maria Tolokonina (11,44), gleichzeitig auch neue Speed-Weltcup gesamtsiegerin. Doch auch nach dem Weltcup sollte noch ein dritter Höhepunkt in der Saison 2016 folgen.
Russland dominiert die Jugendund Junioren-WM Die besten Eiskletterer der Welt waren nämlich gerade erst aus Rabenstein abgereist, da begannen am Eisturm schon die Vorbereitungen auf das nächste Großevent. Am ersten Februarwochenende wurden auf der vielleicht schönsten künstlichen Eiskletteranlage der Welt nämlich die WM-Titel der Altersklassen U22, U19 und U16 vergeben. Dort zeigte Russland groß auf, das vier von sechs Weltmeistertiteln im Schwierigkeitsklettern holte und alle sechs WM-Goldmedaillen im Speedklettern errang. Die Dominanz der Eiskletterer aus dem flächenmäßig größten Land der Erde wurde nur zwei Mal gebrochen, und zwar von zwei Schweizer Eiskletterern. Lukas Götz kürte sich bei den Unter-19-Jährigen im Schwierigkeitsklettern zum Weltmeister, bei den Unter-22-Jährigen machte ihm dieses Kunststück sein Landsmann Kevin Huser nach. Dieser Wettkampf war übrigens auch der einzige, in dem es überhaupt kein Russe aufs Stockerl schaffte. Drei Mal haarscharf an einer Medaille schrammten die Südtiroler Eiskletterer bei der WM vorbei. Der 15-jährige Rabensteiner Christof Pfitscher (U16) belegte in beiden Disziplinen den vierten Platz und auch David Oberprantacher (U19/Passeier) holte im Schwierigkeitsklettern „Blech“. Wer sich eine Goldmedaille als heraus ragender Gastgeber verdienen würde, sind die Männer vom Eisturm Rabenstein und die vielen freiwilligen Helfer aus dem Passeiertal, die OK-Chef Reinhard Graf & Co. unter die Arme gegriffen haben. Alle zusammen haben mit viel Herzblut und Einsatz drei hochkarätige Sportevents ausgerichtet und von Athleten, Trainern und nicht zuletzt vom inter nationalen Kletterverband UIAA viel Lob für ihr Engagement geerntet. Hannes Kröss Georg Graf gewinnt mit Stefan Pfitscher die Bauernmeisterschaft
31 Passeirer Blatt – nr. 133, Februar 2016
ASC Passeier
Erstes Adventturnier der Sektion Volleyball Advent ist die Zeit der Stille, der Ruhe und der Besinnung. Advent ist aber auch die Zeit der Freundschaften und die Zeit der Begegnungen. Ganz in diesem Sinne lud die Sektion Volleyball am 11. Dezember 2015 zum ersten Adventsturnier in die Turnhalle der Mittelschule St. Leonhard ein, um das Jahr 2015 gemeinsam sportlich ausklingen zu lassen. Mehrere Mannschaften aus Passeier, Riffian und Lana konnten sich gegeneinander messen, wobei hierbei nicht das Gewinnen, sondern der Spaß und die Freude am Spielen im Vordergrund standen. Ganz nach dem Motto „Dabei sein ist alles“ vergab die Vereinsführung keine Hauptpreise an die Gewinner, sondern organisierte durch einen Sponsor für jedes teilnehmende Kind eine kleine, süße Überraschung. Für das leibliche Wohl und eine kleine Stärkung der Athleten und Athletinnen zwischendurch sorgten einige Mütter. Dafür möchte sich der Ausschuss bei ihnen ganz herzlich bedanken. Die zahlreiche Teilnahme und die Begeisterung der Kids war für die Sektion ein kleines vorweihnachtliches Geschenk. Dank allen, die dabei mitgewirkt haben. Wechsel im Vorstand Pünktlich zum Jahresende 2015 stand der Sektion jedoch auch ein Wechsel im Ausschuss bevor. Die Kassierin Helga Gilg, welche seit den letzten Neuwahlen durch ihre bedachte Kassenführung mit dazu beigetragen hat, dass auch im abgelaufenen Geschäftsjahr wieder ein positives Ergebnis erzielt werden konnte, wird ihr Amt an den neuen Kassier Stefan Pixner abgeben. Bei einem Abschiedsessen dankte der Präsident und lobte ihre sorgfältige und ordentliche Arbeit. Auf diesem Weg möchte die Sektion sich nochmals bei Helga bedanken und den neuen Kassier Stefan herzlich willkommen heißen. Manuela Gufler
Volleyballturnier in die Turnhalle der Mittelschule St. Leonhard
„mit spitzer feder“
VIP Das Jahr 2016 hat begonnen, die üblichen löblichen Vorsätze werden gefasst, doch die Latte liegt meist zu hoch und das Ganze wird alsbald wieder geschasst. Ich aber ziehe es heuer gnadenlos durch, ein VIP will ich werden, zuerst probeweise nur bei uns in Passeier und hernach überall auf Erden. Denn ich bin „a schneidigs Pirschl“, möchte auch mal ganz oben mitmischen und nicht nur durchgehend in Passeiers trüben Gewässern fischen. Ich träumte von Gala-Diners, Cocktailpartys, Casinos und scharfen Puppen, schnellen Autos, Mega-Events, Champagner und sündteuren Suppen. Probiert habe ich es bereits auf intellektueller Basis, nahm mir Bücher zur Brust, doch bei dem komplizierten „Gitreesile“ verging mir alsbald die Lust. Zuerst las ich Hermann Hesse, später Brecht und schließlich noch Dante, „gikneißt hån i wollte wiënig“, da gebe ich mir besser gleich die Kante. Hernach versuchte ich es mit der hohen Kunst, dem ästhetischen Malen, doch da urteilte meine Angebetete: „Do kennin ja die Hennin schiëner kraalen!“ Da schlitterte ich in die Krise, geriet auf den psychosomatischen Trip, denn mir dämmerte leicht, so werde ich ein Loser, aber niemals ein VIP. Da besann ich mich auf seit jeher altbekannte Psairer Qualitäten, denn unsere Stärke besteht nun Mal beim „Audraan“ und beim Feten. So fuhr ich nach Kitzbühel, dort ging ‘s rund, genau meine Kragenweite, doch leider hatte ich einen „morz Tuljee“ und war morgens total pleite. Sogar mein Handy, mit den geschlossenen Connections im VIP-Bereich war weg und wenn ich daran denke, werde ich heute noch ganz bleich. Via Autostopp ging es zurück ins Psaier, ein Drama sondergleichen, erst nach 72 Stunden Irrfahrt konnte ich, komplett alle, mein Ziel erreichen. Doch damit war es in Zeiten wie diesen noch nicht vorbei, weit gefehlt, denn jemand hatte Bilder meiner Kitzbühel-Performance ins Netz gestellt. 7000 Clicks im „Faatschnpuach“, ich erzähle es euch ganz unumwunden, leider zeigten 6999 ganz eindeutig mit dem Daumen nach unten! Mein „Schnäggile“, sonst eher von ruhiger Natur, schrie Zeter und Mordio, seitdem schlaf ich in der „Rumplkåmmer“ oder in unserem Gästeklo. Aber jetzt reicht’s, das ganze „VIP-Gimalgge isch ee lai aa Toas“, ich kaufe mir zwei Pferde, fünf Schafe und drei „Goaß“, damit ziehe ich auf die Alm, „schnëll a poor Kråpfn und a gsundn Kaas“ und überlasse den VIP’s Hummer, Austern, Kaviar und ähnliches „Ggfraas“, gepaart mit der Erkenntnis, Otto Normalpsairer ist als VIP eher hinterste Bank, aber wo’s Klasse braucht, wie beim „Maatschn“, die Nr. 1, Gott sei Dank! Der sell uane
Öffnungszeiten moos Gemeindeamt: Mo – Fr, 8 – 12 Uhr; Di, 14.30 – 18 Uhr; Sa geschlossen, T 0473 643 535 Minirecyclinghof Moos: Fr, 9 – 10 Uhr; Pfelders: Mi, 14 – 15 Uhr; Platt: Mi, 8 – 9 Uhr; Stuls: Mi, 10 – 11 Uhr; Rabenstein (Dorf): jeden 1. und 3. Mo/Monat, 10 – 11 Uhr; Rabenstein (Saltnuss – rotes Haus): jeden 1. Mo/Monat, 9 – 9.45 Uhr Restmüllsammlung: Dienstag; Stuls, Moos, Platt, Pfelders wöchentlich; Rabenstein, Pill jede 2. Woche; Sportplatz Sand, Ulfas jede 2. Woche Biomüllsammlung: Mittwoch; Stuls, Moos, Platt, Pfelders wöchentlich; Rabenstein, Pill jede 2. Woche; Sportplatz Sand, Ulfas jede 2. Woche Bibliothek Moos: Mi, 14.30 – 16.30 Uhr; Do, 16.30 – 18.30 Uhr; So, 11 – 12 Uhr (ab 1.10.2015) Bibliothek Platt: Di, 9 – 11 Uhr; Mi, 16.30 – 17.30 Uhr, Fr, 15 – 16.30 Uhr; Sa oder So nach Gottesdienst (ab Schulbeginn) Bibliothek Pfelders: Di, 18.30 – 19.30 Uhr Bibliothek Rabenstein: Mi, 14.30 – 16.30 Uhr, Sa oder So nach Gottesdienst (ab Schulbeginn) Bibliothek Stuls: Mo, 15 – 17 Uhr (ab Schulbeginn) Arztpraxis Dr. Mair: Mo, Do, Fr, 8 – 12 Uhr; Di, 10 – 12 Uhr, 16 – 18.30 Uhr; Mi, 16 – 18.30 Uhr; T 0473 643 689 Apotheke RAM: Mo 10 – 12; Mi 16 – 18.30 Uhr; Do 9 – 12 Uhr; T 0473 643 689 Krankenpflegeambulatorium Platt: Mi, 10.30 – 11 Uhr Elternberatung Platt Grundschule: Mi, 9 – 10.30 Uhr; T 0473 649 136 st. leonhard Gemeindeamt: Mo – Fr, 8 – 12 Uhr; Di, 14.30 – 17.30 Uhr; Sa, 9 – 11 Uhr, T 0473 656 113 Minirecyclinghof: Fr, 8 – 9 Uhr; Sa, 8 – 11 Uhr; Walten: Sa, 10 – 11 Uhr Restmüllsammlung: Di; Walten, Schweinsteg, Prantach, Mörre, Glaiten, jeden 2. Di; Biomüllsammlung: Do Öffentliche Bibliothek: Mo, Mi, Fr, 9 – 12 Uhr, 15 – 18 Uhr, Di, Do, 15 – 18 Uhr Bibliothek Walten: Di, 16 – 17 Uhr Arztpraxis Dr. v. Sölder: Mo, Mi, Do, Fr, 8 – 12 Uhr; Di, 15 – 19 Uhr; T 0473 656 656 Arztpraxis Dr. Zuegg: Mo – Fr, 8 – 12 Uhr; Mo, Fr, 15.30 – 16.30 Uhr ohne Vormerk.; T 0473 656 633 Kinderarztpraxis Dr.in Weger: Mo, Fr, 9.15 – 12.30 Uhr; Mi, 9.30 – 12 Uhr; Di, Do, 15 – 18 Uhr; T 0473 656 266 Apotheke RAM: Mo – Fr, 8 – 12.30, 15.30 – 19 Uhr; Sa, 8 – 12.30 Uhr; T 0473 656 146 SportArena: täglich von 10 – 22 Uhr; Dienstag: Ruhetag; st. martin Gemeindeamt: Mo – Fr, 8 – 13 Uhr; Donnerstag, 15 – 17.30 Uhr, T 0473 499 300 Minirecyclinghof: St. Martin: Fr, 10 – 12 Uhr; Sa, 8 – 10 Uhr; Saltaus: Sa, 8.30 – 9.30 Uhr Restmüllsammlung: Montag; Matatz, Breiteben, Kalmtal, jeden 2. Montag Biomüllsammlung: Mittwoch Öff. Bibliothek: Mo, Mi, Sa, 9 – 12 Uhr; Di, 14 – 17 Uhr, Mi, Do, Fr, 15 – 18 Uhr Arztpraxis Dr. Innerhofer: Mo – Fr, 8 – 12 Uhr; T 0473 641 207 Arztpraxis Dr. Dubis: Mo – Do, 9 – 12 Uhr; Fr 15 – 18 Uhr; T 0473 650 167 Apotheke Mercurius: Mo, Mi, Do, Fr, 8 – 12.30, 15 – 18.30 Uhr; Di, 8 – 12.30 Uhr; Sa, 8 – 12 Uhr, T 0473 650 011 Elternberatung Garberweg: Do, 8 – 12 Uhr, T 0473 650 780 Krankenpflegeambulatorium Garberweg: Di, Fr, 8 – 10 Uhr Jugendtreff: Di – Fr, 11 – 12 Uhr; Di und Do, 17.30 – 19.30 Uhr; T 392 5327295 sprengelsitz passeier Verwaltungsdienst: Mo, Di, Fr, 8 – 11 Uhr; Mi, 9 – 12 Uhr; Do, 9 – 12 Uhr, 14 – 15.30 Uhr; T 0473 659 500 Sozialsprengel: Di – Do, 8.30 – 12 Uhr, 14.30 – 16.30 Uhr; Mi, 8.30 – 12 Uhr; T 0473 659 018, T 0473 659 263, T 0473 659 264 Dienst für Pflegeeinstufung: T 848 800 277 Blutabnahme: Mi, Do, 7.15 – 8.45 Uhr, ohne Vormerkung Krankenpflegeambulatorium: Mo, Di, Fr, 8 – 11 Uhr; Mi, Do, 9.30 – 11 Uhr Elternberatung: Di, 8 – 12 Uhr; T 0473 659 518 Diätdienst: Di, 8 – 12 Uhr und 13 – 16 Uhr, Fr, 8 – 12.30 Uhr, 13 – 16 Uhr; T 0473 659 520 Dienst für Abhängigkeitserkrankungen: jeden 2. und 4. Di/Monat, 14 – 16.30 Uhr, Vormerkung T 0473 443 299; Zahnarztambulatorium: Vormerkungen T 0473 264 000 Rehabilitationsdienst: Mo – Fr, 8 – 12.30 Uhr, 13.30 – 16 Uhr; T 0473 659 533 Hautarzt: jed. 1. + 3. Mi/Monat, 9 – 13 u. 14 – 18 Uhr, Vormerkung mit ärztl. Verschreibung: T 0473 264 000; Invalidenbetreuung: Vormerkung in Meran, T 0473 264 712 Hauspflegedienst: Vormerkung Mo – Fr, 8 – 10 Uhr; T 0473 659 019 Jugendbüro Passeier: Mo – Fr, M 393 0954681 recyclinghof passeier (mörre) Dienstag, Donnerstag, 14 – 17 Uhr; Samstag, 8 – 11 Uhr
Aus den Gemeinden Moos, St. Leonhard und St. Martin Termine & Veranstaltungen februar 1. Registrierung Ötztaler Radmarathon 2016, bis 29. Feb. 29. Einschreibungen Musikschule, Mo, Mi, Do, 14 – 17 Uhr bis 11. März märz Kräutervortrag, Dorfhaus St. Martin [Bäuerinnen] Bergfexn 2016 – Vortrag, [AVS St. Leonhard] Märchenstunde, Bibliothek St. Martin, Dorfhaus MuseumPasseier öffnet, 10-18 Uhr AHA … Andreas Hofer: Familienführung zu Andreas Hofer im MuseumPasseier, 11 – 12.30 Uhr 27. Osterkonzert [Musikkapelle St. Leonhard] 28. Familienführung im Freilichtbereich des MuseumPasseier, 11 – 12.30 Uhr, (Oster-) Montag 30. Kräuterwanderung/-kochkurs, Dorfhaus St. Martin [Bäuerinnen]
2. 3. 5. 15. 24.
april 2./3. 6. Lederhosen-Plouderfest + Saisonabschluss, Pfelders 10. Der Andere Hofer – Führung zu Hofer-Highlights im MuseumPasseier, 11 – 12 Uhr 13. Psair für Anfänger: Gästeführung im Freilichtbereich des MuseumPasseier, 13.30 – 14.30 Uhr 17. Erstes Psairer Geigenspielertreffen im MuseumPasseier, Nachmittag 19./20. Musical, Dorfhaus St. Martin [Mittelschule] 20. Der Andere Hofer – Führung zu Hofer-Highlights im MuseumPasseier, 13.30 – 14.30 Uhr 22. Schülerkonzert, Raiffeisenplatz [Mittelschule] 25. Familienführung im Freilichtbereich des MuseumPasseier, 11 – 12.30 Uhr 27. Brotbacken mit Verkostung im MuseumPasseier, ab 10 bis 12 Uhr mai 6. Der Andere Hofer – Führung zu Hofer-Highlights im MuseumPasseier, 11 – 12 Uhr 13. Psair für Anfänger: Gästeführung im Freilichtbereich des MuseumPasseier, 13.30 – 14.30 Uhr 16. Familienführung im Freilichtbereich des MuseumPasseier, 13 – 14.30 Uhr, (Pfingst-) Montag 19. Open-Air-Konzert „Mainfelt“, Dorfhaus St. Martin 19. Philosophisches Café, Dorfhaus St. Martin [Bildungsausschuss] 19. Brotbacken mit Verkostung im MuseumPasseier, ab 10 bis 12 Uhr 22. Internationaler Museumstag im MuseumPasseier, 10 – 18 Uhr 26. AHA … Andreas Hofer: Familienführung zu Andreas Hofer im MuseumPasseier, 13 – 14.30 Uhr 29. Psair für Anfänger: Gästeführung im Freilichtbereich des MuseumPasseier, 11 – 12 Uhr Juni 3.– 5. King of the Alps 2016
Termine & Veranstaltungen können per Telefon (T 0473 656 239) und per E-Mail (passeirerblatt@passeier.it) mitgeteilt werden