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Mitteilungen und Nachrichten aus Moos, St. Leonhard und St. Martin Dezember 2015
Dezember 2015 nr. 132 · 29. Jahrgang
inhalt 3 Gemeinden 7 Kultur & Gesellschaft 14 natur & umwelt 15 vereine & verbände 18 gesundheit & Soziales 20 Schulen & Bibliotheken 22 gratulationen 24 Sport 27 vorankündigungen
Weihnachten Eigentlich jedes Jahr das Gleiche und doch jedes Jahr ganz anders!
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Weihnachten eigentlich jedes Jahr das Gleiche und doch jedes Jahr ganz anders!
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uch heuer ist es wieder Weihnachten geworden, und doch ist es nicht dasselbe wie im letzten Jahr, weil wir alle auf unserem Lebensweg weitergegangen sind und nicht mehr dort stehen, wo wir vor einem Jahr waren. Für die einen war es ein Weg voller Tatendrang, für die anderen mitunter ein arger Kreuzweg. Die einen sind voller Glück, andere voller Trauer, und dazwischen gibt es wohl viele, die beides erfahren haben: Freud und Leid, frohe und schwere Stunden, vielleicht sogar bis in den Heiligen Abend hinein. Junge Menschen haben sich gefunden, Familien wurden gegründet – und das größte: Das Christkind ist für sie das eigene, neugeborene Kind, und die Krippe ist für sie die Wiege im Kinderzimmer. Anderswo sind Familien, zum Beispiel durch den Auszug der erwachsenen Kinder, wieder kleiner geworden oder haben sich in den eigenen vier Wänden wieder auf die Eltern reduziert, nicht mehr „nur“ Vater und Mutter, sondern wieder Mann und Frau, so wie vielleicht ganz am Anfang.
Wieder anderswo ist durch den Verlust eines lieben Menschen die eigene Wohnung leer geworden und auch das eigene Herz. Weihnachten führt uns in unserer jeweiligen, so unterschiedlichen Lebens situation, am Heiligen Abend, in der Heiligen Nacht, am Christtag vielleicht zum Gottesdienst zusammen. Das ist eine tiefe Sehnsucht, die wohl in uns allen schwingt: die Sehnsucht nach dem Heiland in einer heillos scheinenden Welt, die Sehnsucht nach Frieden in unserer friedlosen Welt, die Sehnsucht nach ein wenig Glück, nach Helle und Licht inmitten so vieler Finsternisse unserer Zeit. Obwohl Weihnachten nicht das höchste Fest unseres Glaubens ist – das ist Ostern, das Fest der Auferstehung. Weihnachten aber ist das Fest, das uns innerlich am meisten berührt. Mit Weihnachten sind oft auch die stärksten Erinnerungen an früher, die größten Hoffnungen und Wünsche verbunden, aber auch manche Wehmut und manche Ängste, dass einem das irdische Glück zerrinnen könnte und man mit leeren Händen, mit nichts dasteht. „Träume + Erinnerungen“, so war es neulich in der Zeitung zu lesen. Wer keine Träume mehr hat, der hat auch keine Hoffnung mehr, der hat sich selbst auf gegeben, von den lieben Mitmenschen ganz zu schweigen. Träume dürfen aber keine Flucht in eine Scheinwelt sein. Die „tausend Weihnachtslichter“ auf den Weihnachtsmärkten schon zur Adventszeit täuschen doch eine Märchenwelt vor, die es in Wirklichkeit gar nicht gibt. Da sind die vier Kerzen auf dem Adventskranz viel wichtiger und hoffnungsvoller. Das kleine Licht des Advents genügt, um die Dunkelheit zu erhellen. Es braucht keine grellen Scheinwerfer und schrillen Töne.
Wenn von „Träume + Erinnerung“ die Rede ist, finden wir den Grund, warum wir unseren Glauben nicht für uns allein leben: Miteinander erinnern wir uns an die Geschichten des Heiles und holen sie so aus der Vergangenheit in unsere Gegenwart. So erhält auch die Weihnachtsbotschaft der Engel für uns eine ganz neue Bedeutung: „Heute ist euch der Heiland geboren. Er ist der Retter, der Herr!“ Nicht nur damals, sondern HEUTE. Und deshalb feiern wir Weihnachten HEUTE, damit unser Leben in Gott in ein gutes MORGEN führt: unser Leben mit all seinen Beschwernissen, Enttäuschungen, Begrenzungen, mit allen Ängsten und Nöten. Wir denken besonders an alle, für die Weihnachten nicht von vornherein ein fröhliches Fest ist, wir denken an alle, die kein friedvolles Weihnachten erleben, weil sie inmitten von Krieg und Bürgerkrieg leben müssen oder auf der Flucht vor Terror sind, um ihr nacktes Leben zu retten. Wo Menschen einander Schwestern und Brüder sind, wo sie einander nicht die menschliche Würde nehmen, wo sie für die Menschenrechte eintreten, wo man menschlich leben kann, überall dort kommt Gottes Reich zur Erde und es ist Weihnachten. Hermann Pirpamer
Impressum
Erscheint zweimonatlich. Eingetragen beim Landesgericht Bozen mit Dekret Nr. 11/87 vom 29. 5. 1987. Eigentümer und Herausgeber: Gemeinden Moos, St. Leonhard und St. Martin in Passeier; vertreten durch den Bürgermeister von St. Leonhard, Konrad Pfitscher. Verantwortlich im Sinne des Pressegesetzes: Ulrich Mayer. Redaktion: Kurt Gufler, Rosmarie Pamer, Heinrich Hofer, Siglinde Jaitner, Arnold Rinner, Karl Lanthaler. Korrektur: Ernst Rinner, Kurt Gufler. Produktion und Druck: verlag.Passeier Artikel können bei allen Redaktionsmitgliedern und bei design.buero in St. Leonhard (Kohlstatt 55) abgegeben werden und müssen mit dem Namen und der Telefonnummer des Verfassers oder der Verfasserin versehen sein. Werbebeiträge nur bei Arnold Marth, Papier Profi, St. Leonhard. Redaktionsschluss: 5. Februar 2016 Redaktionsschluss: 1. April 2016 E-Mail: passeirerblatt@passeier.it www.passeirer-blatt.it
Die Redaktion des passeirer blattes wünscht allen Leserinnen und Lesern frohe Weihnachten und ein gesegnetes neues Jahr!
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Gemeinden App
Gem2Go Südtirol Die App der Südtiroler Gemeinden und Bezirksgemeinschaften Die App „Gem2Go“ ist ein neuer Service der Südtiroler Gemeinden und Bezirksgemeinschaften, der es den Bürgern und Gästen über ihr Tablet oder Smartphone ermöglicht, einen kostenlosen Zugriff auf wichtige Inhalte und Dienste der Gemeinde-Homepage zu erhalten. Was kann die App „Gem2Go“? Kontakte können direkt angerufen und gespeichert und Termine und Veranstaltungen direkt im Terminkalender des eigenen Smartphones oder Tablets abgelegt werden. Mit dieser App haben Sie die Gemeindezeitung stets griffbereit, erhalten Zugriff auf die Amtstafel der Gemeinde und sind gut informiert, was im Heimatdorf passiert. Über den Service Gemeindezivilschutz der App „Gem2Go“ werden Sie als Bürger im Ernstfall rasch mit Nachrichten und Informationen zu Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung im Falle von Krisen direkt aufs Handy versorgt. Bürgermeldungen: Mit diesem Service helfen Sie mit, unser Dorf lebenswerter zu machen! Ihre Anliegen oder Mängel können damit schnell und unkompliziert der Gemeinde gemeldet werden! Informationen und Neuigkeiten aus Ihrer Gemeinde immer zeitnah zur Hand! Hier geht’s zum Download: www.gem2go.it
Fotomontage der neuen Bibliothek
St. Martin
Neubau Bibliothek und Werkstatt für Menschen mit Behinderung Am 23. November haben in St. Martin die Abbrucharbeiten für den Neubau der Bibliothek und der Werkstatt für Menschen mit Behinderung begonnen. Am Donnerstag, den 12. November, wurde vorgenanntes Projekt im Rahmen einer Bürgerversammlung vorgestellt. Bürgermeisterin Rosmarie Pamer schilderte zu Beginn den Werdegang des Projektes. Die Idee dazu wurde 2011 in der Arbeitsgruppe Dorfentwicklung geboren. 2012 gewannen die Bozner Architekten Carlo Calderan und Rinaldo Zanovello den Planungswettbewerb. „Das neue Gebäude ist ein wichtiger Bau“, erklärte Rosmarie Pamer, „und soll gemeinsam mit dem Dorfhaus einen Anziehungspunkt dar stellen und ein markanter Blickfang und Frequenzträger im Dorfzentrum werden.“ Die Kosten bezifferte die Bürgermeisterin mit 3,1 Millionen ohne Einrichtung. Die Gemeinde St. Martin finanziert davon 1,4 Millionen Euro; 800.000 Euro kommen vom Land für die Bibliothek, weitere 937.000 Euro für die Werkstatt, die von St. Leonhard nach St. Martin verlegt wird. Architekt Carlo Calderan stellte das Projekt im Detail vor: In den unteren zwei Geschossen entstehen eine große, helle, öffentliche Bibliothek und eine Bar, in den beiden Stockwerken darüber wird die
Werkstatt für Menschen mit Behinderung errichtet. Ingenieur Norbert Klamm steiner präsentierte das Energiekonzept des „sehr guten Klimahauses A, nahe am Klimahaus Gold.“ Margareth Andreatta und Gerda Prünster von den Sozialdiensten der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt berichteten, dass die Werkstatt 15 statt wie bisher 10 Menschen mit Behinderung einen Arbeitsplatz bieten werde. Die Ausschreibung der Arbeiten haben die Bietergemeinschaft Mak Costruzioni aus Lavis, die Tischlerei Fine Line aus Tramin und Elektro Hofer aus St. Leonhard gewonnen. Es sind drei Bauphasen vorgesehen: Während der Phase A (vom 23.11. bis zum 23.12.2015) erfolgen die Abbrucharbeiten. Dabei bleiben die Dorfstraße im Bereich der Bibliothek und der Prantacherweg gesperrt. Die Phase B (vom 12.1. bis zum 5.10.2016) beinhaltet das Setzen von Mikropfählen, den Aushub und den Neubau. Wegen des Krans wird ein Schutztunnel errichtet, die Dorfstraße bleibt aber in beiden Richtungen einspurig befahrbar. Während der Phase C (bis zum 6.2.2017) soll die Fertigstellung des Gebäudes erfolgen. Die Gemeindeverwaltung ersucht die Bürgerinnen und Bürger im Voraus um Verständnis für Staub- und Lärmentwicklung. Bei etwaigen Problemen lädt die Bürgermeisterin die Anrainer ein, zu den wöchentlichen Baustellensitzungen zu kommen und diese vorzubringen. Kurt Gufler
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Beschlüsse
Aus dem Rathaus von Moos vom 2. 10. 2015 bis 27. 11. 2015 > Beiträge: Rodelverein Passeier Raiffeisen – Deckung von Ausgaben – € 10.000,00; Skilift Pfelders – Beitrag für die Führung des Skigebietes Pfelders – € 48.800,00; Jugendbüro Passeier – JubPa – Projekt Graffitti Pfelders – € 4.000,00; Verein Eisturm Rabenstein – Durchführung des Wettkampfes „Ice Climbing Worldchampionship 2015“ – € 4.000,00; Bodenverbesserungskonsortium Stuls – Behebung von Unwetterschäden – € 2.500,00; Kultur und Heimatpflegeverein Passeier für die Restaurierung der Hl. Kreuz Kapelle in der Au – € 10.000,00; Südtiroler Berg- und Höhlenrettung des CNSAS Stuls für den Ankauf eines Einsatzfahrzeuges – € 5.600,00; Verein Andreas Hofer Talmuseum – Sandhof für die Daueraustellung „Miër Psairer“ – € 3.000,00; Arzneimittelausgabestelle in Moos: Führungsbeitrag – € 2.000,00. > Gemeinde: Auftrag an die Energy.dis GmbH für die Beratung und Dienstleistung im Energiesektor – € 4.880,00; Ankauf von Streusalz für die Wintersaison – Intercom Leitner GmbH – € 3.577,65; Enteignung Straße PlattPfelders – Erstellung Teilungsplan – Studio Sacchin – € 10.848,24; Auftrag an die Alber Plan OHG für zusätzliche Sprechstunden des Gemeindetechnikers – € 9.516,00; Ankauf von 30.000 kg Pellets für das 2. Halbjahr Grundschule Rabenstein und Kindergarten Moos – Cristoforetti Spa – € 6.120,00; Konsortium Seniorendienste Passeier: Investitionen 2014 – Gemeindenbeteiligung – € 9.439,63. > Öffentliche Arbeiten: Energetische Sanierung Grundschule Pfelders – Auftrag an das techn. Büro Wilhelm – Marth für die Projektierung, Bauleitung, Abrechnung, Sicherheitskoordination, statische Berechnung, statische Bauleitung sowie Gebäudekatastermeldung – € 48.658,48; Wegenetz Rabenstein/ Ilmach: Errichtung Weißwasserleitung – Graf & Söhne OHG – € 6.588,00, Lieferung und Montage eines Rohrgeländers – Formetall KG – € 6.844,20; Instandhaltung der Forststraße zur Baustelle Sticklberg – Graf & Söhne OHG – € 42.700,00; Seebrücke Rabenstein: Auftrag an die Zimmerei Christian Ennemoser für die Lieferung von Holz und Verbindungsmaterial – € 11.992,60; Bau von 2 MS-Kabinen in Pill – Bauleitung, Abrechnung und Sicherheitskoordination in der Ausführungsphase – EUT Energie und Umwelttechnik – € 9.769,76; Bau einer MS-Kabine samt öffentlicher Toilette in Pfelders – Bauleitung, Abrechnung und Sicherheitskoordination in der Ausführungsphase – EUT Energie und
Umwelttechnik – € 6.978,40, Vergabe der Arbeiten an das Unternehmen Gufler Roland – € 104.846,60; Erweiterung Friedhof Moos – Projektierung, Bauleitung und Abrechnung – Dr. Arch. Christoph Vinatzer – € 34.115,81; Erneuerung Stützmauer – Zufahrt Wohnbauzone Annaheim – Ingenieurbüro Baldini – € 9.436,10; Lieferung und Montage von Straßenbeleuchtungskörpern in Pfelders – € 20.126,29; Sanierung Bad in der Wohnung der Grundschule Stuls – Auftrag an die Unternehmen Pajonk Bau, Ennemoser Norbert und Haller Daniel – Gesamtbetrag € 13.994,62.
Gewährung des für das Tätigkeitsjahr 2015 zustehenden Gemeindebeitrages von € 4.794,00; Tourismusverein Passeiertal: € 3.000,00 für Sportler Sponsorpool 2015; € 1.733,33 für 3DProjekt; Jugendtreff St. Martin: € 4.520,00 für die Durchführung des Projektes „Aktiv-Kreativsommer 2015“ und Betreuungswochen 2015/2016; Gemeinde St. Leonhard: € 1.342,00 – Beteiligung an den Spesen für die Initiative „Freizeit Kreativ – Hausaufgabenhilfe Passeier“, Schuljahr 2013/2014; € 4.860,00 – Kostenabrechnung der Musikschule betreffend das Schuljahr 2014/2015.
> Kultur: Ausarbeitung eines dokumentarischen Filmprojektes zum 50-jährigen Bestehen der Timmelsjochstraße – Philipp J. Pamer – € 15.000,00.
> Dorfhaus/Gemeinde: Fa. Studio GmbH aus Sarnthein wurde mit der Lieferung und Installation eines Video-Daten-Projektors für den Seminarraum des Dorfhauses beauftragt – € 4.743,07; Rathaus: Lieferung von Thermostaten für die Heizkörper in den Büroräumen – Huber GmbH, Meran – € 1.388,36; Umstellung Heizanlage – Kuen Martin OHG, St. Leonhard – € 3.251,36.
> Sport: Naturrodelbahn Platt – Lieferung von Geräten – Kutzer Alpine Technologie – € 5.526,60; Eisturm Rabenstein – Lieferung und Montage eines Kombidämpfers – Hegematic GmbH – € 6.921,80, Lieferung und Montage von Küchenausstattung – Winkler GmbH – € 7.406,48; Rodelbahn Bergkristall – Errichtung von Parkplätzen in Innerhütt sowie im Zielbereich der Rodelbahn Bergkristall – Gufler Roland – € 19.886,00.
Aus dem Rathaus von St. Martin vom 25. 9. 2015 bis 18. 11. 2015 > Allgemeine Verwaltung: Die Ingenieur gemeinschaft Pardeller GmbH aus Sterzing wurde mit der Durchführung der 10-jährigen statischen Abnahme von gemeindeeigenen Gebäuden beauftragt – € 13.639,60; Fa. Energy. Consulting GmbH aus Brixen erhielt den Auftrag für die Beratung zu Bezugsrecht und Bestimmung der Akteure zur Belieferung anlässlich der Übernahme des Stromverteilernetzes – € 6.405,00; das Ingenieurbüro Baldini Stefan aus Marling ist mit der Ausarbeitung des Durchführungsplanes für die WohnbauAuffüllzone B2 oberhalb Café „Margareth“ beauftragt worden – € 12.949,33. > Beiträge: Folgende Beiträge wurden gewährt: Pfarrei zum hl. Martin: € 1.963,30 für die Feier zum 50-jährigen Priesterjubiläum von Hw. Michael Pirpamer; € 5.872,10 für die Durchführung von Pflasterarbeiten am Friedhof; Verein Andreas Hofer Talmuseum – Sandhof: € 5.000,00 für die Ausstellung und Vorträge zum I. Weltkrieg; € 3.000,00 für die Durchführung von Erweiterungsarbeiten; Bildungsausschuss St. Martin: Weiterleitung des vom Amt für Weiterbildung der Aut. Prov. Bozen gewährten Beitrages von € 4.778,85 und
> Kindergarten/Schule: Folgende Beauftragungen wurden erteilt: Lieferung eines ElektroHeißluftdämpfers für den Kindergarten Saltaus – Fa. Niederbacher GmbH, Kaltern – € 5.734,76; Lieferung von 15.000 kg Pellets für die Heizanlage der öffentlichen Gebäude von Saltaus (Grundschule, Kindergarten, Musikprobelokal und Feuerwehrhalle) – Fa. Beikircher Grünland GmbH, Bruneck – € 3.989,40; Lieferung einer Bodenreinigungsmaschine für die Grundschule von St. Martin – Fa. HSE Trade KG, Vahrn – € 4.058,65. > Öffentliche Arbeiten: Verlegung Kabelschutzrohre und Glasfasern (letzte Meile) in den Fraktionen Kalbe, Neuhaus und Dorf – Auszug: Tiefbau: Firma Tiefbau Karlegger Josef & Armin OHG aus St. Martin ist mittels Verhandlungsverfahren mit den Arbeiten beauftragt worden – € 55.113,66; das Ingenieurbüro Baldini Stefan aus Marling wurde mit der Bauleitung zur Verlegung der Kabelschutzrohre und Glasfasern im Außerdorf und Teilabschnitten des Feldbauern- und Malerweges beauftragt – € 30.762,24; Sanierung Stützmauer im Bereich Gehsteig Kreuzung Süd: Projektierung, Bauleitung, Abrechnung und Sicherheitskoordination in der Planungs- und Ausführungsphase – Ingenieurbüro von Pföstl & Helfer GmbH, Lana – € 4.694,56; Durchführung der Arbeiten – Fa. De.Co.Bau GmbH, Bozen – € 46.371,37; Umgestaltung Kreuzung Prantacher Weg: Firma De.Co.Bau GmbH ist mittels Verhandlungsverfahren mit den Arbeiten beauftragt worden – € 265.809,85.
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> Straßen und Plätze: Folgende Beauftragungen wurden erteilt: Asphaltierung des Gransteinweges – Fa. Mair Josef & Co. KG, Schlanders – € 16.195,50; Schneeräumungsdienst im Winter 2015/2016: Fa. SAM GmbH, Bozen – Schneeräumung auf den Straßenabschnitten Riederberg und Saltaus, Quellenhof, Neuhaus und den Zufahrten Kalmtal und Christler Straße sowie der Zufahrt Matatz – € 31.305,20; Fa. Gufler Roland, Moos – Schneeräumung auf der Zufahrt zum Gögelehof – € 3.416,00; Elektrogenossenschaft Gomion, St. Leonhard – Schneeräumung auf der Hinteregger Straße – € 4.575,00; der Schneeräumungsdienst auf den Gemeindestraßen im Dorf, auf dem Parkplatz bei der Tankstelle, auf der Gruberstraße und bei der Zufahrt zum Keldererhof wird von den Gemeindearbeitern durchgeführt; Lieferung eines neuen Geländers für die Brücke zur Handwerkerzone Holzlände – Schlosserei Max, St. Martin – € 4.614,65; Abbruch und Wiederaufbau einer Natursteinmauer beim Saltnerweg im Bereich des Kindergartens und einer weiteren bei der Riederbergstraße im Bereich der ehem. Feuerwehrhalle – Fa. Heel Karl, St. Martin – € 19.520,00; Lieferung der Adventsbeleuchtung für die Weihnachtsstände – Fa. Lichtstudio A. Eisenkeil GmbH, Marling – € 2.295,23; Lieferung von 41 Tannenbäumen für die weihnachtliche Dekoration des Dorfes – Fa. M&T Walder OHG, St. Martin – € 2.352,16.
Aus dem Rathaus von St. Leonhard vom 16. 9. 2015 bis 18. 11. 2015 > Gemeinde: Beratung und Überprüfung der Tansparenz- und Korruptionsvorbeugungsbestimmungen – RA Dr. Andreas Zojer € 1.500; Vereinshaus St. Leonhard – Ankauf einer Reinigungsmaschine – Fa. Gufler Hubert GmbH € 3.320; Neubau Gemeindebauhof – Einrichtung Serien- und Maßmöbel – Zuschlagserteilung – Fa. Resch Möbel GmbH € 19.076,75; Lieferung Regale – Zuschlagserteilung – Fa. Gufler Hubert GmbH € 8.572,33; Umbau Seniorenheim – Abänderungen Vorprojekt sowie Ausarbeitung Zusatzprojekt betreffend die Außen gestaltung mit Tiefgarage – Fa. Solarraum GmbH € 17.866,48. > Straßen: Durchführung von Instandhaltungsarbeiten am Wanderweg Pfandleralm – Fartleis – Fa. Ilmer Stefan € 3.100; Grabungs arbeiten entlang der Passeirerstraße – Fa. Ebnicher Friedrich € 9.665,12; Gehsteig Prantacher Weg – Projektierung, Bauleitung und Abrechnung – Ingenieurbüro Baldini € 5.829,04; Straßen und Winterdienst in Gomion, Schlattach, Glaiten und Teilen von Schlossberg 2015/2016 – Elektrogenossen-
schaft Gomion € 35.000; Austausch Geländer der Brücke zur Gewerbezone Holzlände – Fa. Schlosserei Max d. Gögele Max € 3.782,50; Neugestaltung Zufahrt Walten Dorf – Planung, Bauleitung, Abrechnung, Statik und Sicherheitskoordination – Geom. Rudolf Schaffler € 20.514,69; Asphaltierungsarbeiten in der Fraktion Walten – Fa. Mair Josef & Co. KG € 4.850; Lieferung und Montage einer Überdachung bei der Bushaltestelle „Sandwirt“ – Fa. Pichler Thomas € 5.200; Gehsteig Mooserstraße im Abschnitt Weinstube – Camping – Planung, Bauleitung, Abrechnung, Statik und Sicherheitskoordination – EWS Ingenieure € 7.380; Ankauf Kommunalfahrzeug der Marke Egholm City Ranger 2250 für den Gemeindebauhof – Auftragserteilung an die Gufler Hubert GmbH € 39.500. > Schule: Musikschule – Vergabe Reinigungsdienst für den Zeitraum 15/09/2015 – 15/11/2015 – Fa. Meranese Servizi AG € 1.850 pro Monat; Musikschule – Rückvergütung Gehaltskosten an die Autonome Provinz Bozen für die zugunsten der Gemeinde St. Leonhard wahrgenommenen Aufgaben des Schulwartes für das Jahr 2014 € 18.360,09; Vereinbarung mit den Schulsprengeln St. Leonhard und St. Martin für die Gewährung eines Zusatzbeitrages in Höhe von 25,00 € pro Schulkind für den Ankauf von Bastelmaterial und die Organisation von Schulausflügen – Schuljahr 2015/2016; Beteiligungen an den Betriebskosten der Pflichtschulen – Jahr 2014 – Gemeinde St. Martin € 28.650,99. > Kindergarten: Beitrag an den Verein „Die Kinderwelt Onlus“ für die Führung des Projektes „Kindergarten Walten“ für das Schuljahr 2015/2016 € 14.000; Zusatzbeitrag an den Katholischen Familienverband Südtirol für die Durchführung der Initiative „Pseirer Erlebnissommer“ € 6.600; Kostenbeteiligung für den Kindergarten St. Martin und Saltaus für das Schuljahr 2014/15 € 1.260 für den Tarif von vier Kindern und € 427,27 für Lebensmittel behälter; Neubau Kindergarten St. Leonhard – technische Überprüfung des Projektes – Baubüro Ingenieurgemeinschaft € 9.600. > Sport: Betreuung der Kletteranlage in der SportArena – Auszahlung Führungsbeitrag für das Jahr 2015/16 an den AVS St. Leonhard € 4.000; Schießstand – Installation einer Alarmanlage – Fa. Nicom Securalarm GmbH € 2.606,09; zusätzlicher ordentlicher Beitrag an den Amateurtennisclub St. Leonhard für die laufenden Ausgaben im Jahre 2015 € 1.500; Sonderbeitrag an den Alpenverein Südtirol – Sektion Passeier für das Kletterteam Passeier € 2.000; Umstrukturierung Schießstand, Errichtung Kunstrasenplatz in der A. Hofer
Straße und Errichtung Autoabstellplätze – Ausführungsplanung, Statik, Bauleitung, Sicherheitskoordination, Ausarbeitung Teilungsplan und Gebäudekatastereintragung – Geom. Alexander Senoner für insgesamt € 11.500; außerordentlicher Beitrag an den Rodelverein Passeier-Raiffeisen zur Deckung von Altlasten € 2.000; > Umwelt: Zivilschutz – Sanierung Steinschlagschutzwall Haus Terzer – Fa. Unirock GmbH € 39.842,60; Zivilschutz – Erstellung Gefahrenzonenplan – Zuschlagserteilung an die Bietergemeinschaft Büro für Geologie und Umwelt – Konrad Messner mit Planungsbüro are € 98.929,47; Fernheizwerk St. Leonhard – Durchführung von Häckselarbeiten – Fa. Holzenergie d. Zipperle Thomas € 8.000; Sanierung Trinkwasserleitung Windegg – Projektierung, Bauleitung, Abrechnung und Sicherheitskoordination – von Pföstl & Helfer GmbH € 6.008,26; Genehmigung des Ausführungsprojektes mit Gesamtkosten von € 57.427,87. > Kirche: Investitionsbeitrag an die Pfarrei zum hl. Leonhard für Restaurierungsarbeiten zur Trockenlegung der Pfarrkirche und Verlegung Bodenbeläge Gehwege € 70.000; außerordentlicher Beitrag an die Katholische Frauenbewegung St. Leonhard für den Ankauf eines neuen Schrankes für den Frauenraum € 2.000. > Kultur: Advent in St. Leonhard – Lieferung von verschiedener Ausstattung – Fa. Tischlerei Passeier Genossenschaft € 11.486,80; Sonderbeitrag an den Verein„Andreas Hofer Talmuseum – Sandhof“ für die Dauerausstellung „Miër Psairer“ € 4.000. > Raumordnung: Genehmigung des Entwurfes des Durchführungsplanes der Zone für touristische Einrichtungen – Beherbergung „Wiesenhof“; Gewerbeerweiterungszone „Schweinsteg III“ – Abänderung des Durchführungsplanes – Genehmigung des Entwurfes. > Jugend: Abbruch und Wiederaufbau der „Egghof-Kaser“ – Ausarbeitung Einreichprojekt – Dipl. Ing. Martin Pfitscher und Geom. Dorian Wilhelm zu einem Gesamtbetrag von € 3.000. > Breitband: Errichtung Glasfasernetz im Ortskern (1. Teilbereich) – Genehmigung Endstand und Bescheinigung über die ordnungsgemäße Ausführung der Arbeiten – Fa. Passeirer Bau GmbH mit einem Endstand von € 276.478,95.
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Auswertungen und letzte Interview-Periode Neues zur Fallstudie des Sozialund Strukturwandels in ländlichen Gebieten Die Interviews, welche im Zeitraum Mai bis Juni 2015 geführt wurden, sind nun transkribiert („verschriftlicht“). Im Moment wertet Frau Tschöll die zweite Interview-Periode aus und nimmt Ver gleiche zur ersten vor, um dann die dritte und letzte Befragung vorzubereiten, welche für Januar/Februar 2016 geplant ist. Der Fokus der Interviews vom November 2014 bis Februar 2015 lag vorwiegend beim ersten Umgang mit der Betriebsschließung und dem damit verbundenen Arbeitsplatzverlust sowie der Zukunftsplanung, den Hilfestellungen, lokalen Strukturen und persönlichen Bindungen bis hin zum Leben in der Dorf- und Tal gemeinschaft. Die zweite Interview-Periode (Mai bis Juni 2015) fragte nach der aktuellen Situation der Interview-Partner, was ist seit dem letzten Gespräch alles passiert und wie sieht der Vergleich, die Veränderung und die Entwicklung der eigenen Person, des Dorfes und des Tales aus – nach nunmehr 1,5 Jahren seit der Betriebsschließung. Zu erkennen ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt, dass die Betriebsschließung und der damit verbundene Arbeitsplatzverlust bei den Betroffenen, von „nicht mehr“ bis noch „sehr präsent“, ganz unterschiedlich wahrgenommen und empfunden wird. Es kommt sehr auf die individuelle und persönliche Situation an. Allen gemeinsam ist immer noch der Wunsch nach Sicherheit – vorwiegend in Zusammenhang mit den meist befristeten Arbeitsverträgen, welche der über
wiegende Teil der Befragten auch weiterhin hat. Dies bestätigt die globale Entwicklung des Arbeitsmarktes der letzten Jahre, bei dem prekäre Arbeits- und Lebensverhältnisse stark zugenommen haben. Das Normalarbeitsverhältnis, das heißt, eine Vollzeitbeschäftigung von unbefristeter Dauer, welche sozial abge sichert ist, ist nicht mehr selbstverständlich, und neue, sogenannte „atypische Beschäftigungsformen“, entstehen. Zudem spiegelt sich in der derzeitigen Auswertung der Interviews auch der internationale Trend zur Herausforde rungen der (Re-)Integration älterer Arbeitnehmer in den Arbeitsmarkt wider, welche sowohl praktisch als auch wissenschaftlich viel diskutiert werden. Die geburtenstarken Jahrgänge der „Baby Boomer“ (1960er Jahre) wachsen in die Gruppe der über 50-Jährigen und diese Entwicklung führt gemeinsam mit einem allgemeinen Anstieg der Arbeitslosen-
quote dazu, dass die absolute Zahl an älteren Arbeitslosen wesentlich zugenommen hat. Hier mit gezielten Maßnahmen gegenzusteuern wird eine der vielen Herausforderungen der nächsten Jahre für Unternehmen, Politik und öffentliche Einrichtungen sein. Dabei geht es nicht nur um die neuen Anforderungen an lebenslanges Lernen, flexibles Umlernen und Mobilität sondern auch um den Abbau von Stereotypen und Alters diskriminierung in jeglicher Form. Für Januar/Februar 2016 ist nun die dritte und letzte Interviewperiode geplant. Frau Tschöll wird die an ihrer Fallstudie beteiligten Personen im Tal erneut kontaktieren und hofft auf eine weitere Unterstützung ihrer Forschungsarbeit. Für Informationen und Rückmeldungen können Sie sich jederzeit gerne an Frau Christine Tschöll, wenden: christine.tschoell@education.unibz.it Christine Tschöll
Klimafenster
Warum reden alle vom Klimawandel? Der ist doch nicht neu. Stimmt, den Klimawandel gab es auf unserem Planeten immer schon: Die Temperatur verändert sich, Eiszeiten kommen und gehen, Wüsten werden zu Savannen und dann wieder zu Wüsten. Jedoch verlaufen diese klimatischen Veränderungen üblicherweise in sehr langen Zeiträumen, so dass die Natur genügend Zeit hatte, sich daran anzupassen. Aktuell befinden wir uns wieder in einer Periode mit Temperaturanstieg: also alles ganz normal, laut Wissenschaftler. Fakt ist aber auch, dass sich die Erdatmosphäre schneller erwärmt als je zuvor. Und jetzt wird es ungemütlich. Es ist mittlerweile bewiesen, dass der
Am Ende des Jahres danken wir für Ihr Vertrauen und wünschen ein frohes Weihnachtsfest und ein neues Jahr in bester Gesundheit und Zufriedenheit!
Mensch wesentlich an der aktuellen Klimaerwärmung beteiligt ist. Durch Abgase aus dem Industriesektor, aber auch von Verkehr und Energieversorgung, wird der natürliche Treibhauseffekt verstärkt: Die Gase reichern sich in der Atmosphäre an, ein Teil der von der Erdoberfläche reflektierten Sonnen strahlen bleiben dort hängen und erwärmen die Erde. In den letzten Jahren wurde ein Temperaturanstieg von 0,8 °C gemessen. Aktuellen Meldungen zufolge wird die weltweite Durchschnittstemperatur in diesem Jahr erstmals um 1 °C höher liegen als noch vor der Industrialisierung. Wir können den Klimawandel nicht aufhalten. Aber auf die Bremse treten sollten wir auf jeden Fall. Und das ganz schön ordentlich! Werner Ausserer, Umweltberater und Klimaschutzexperte
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Fallstudie
7 Passeirer Blatt – nr. 132, Dezember 2015
Kultur & Gesellschaft Alpenverein St. Martin
Wir trauern um verunglückten Tourenleiter Erwin Ilmer Lieber Erwin, immer wenn wir von Dir erzählen, fallen Sonnenstrahlen in unsere Seelen, Tränen rollen über unsere Wangen, unsere Herzen halten Dich gefangen, so als wärst Du nie gegangen. Der Alpenverein St. Martin und viele Bergkameraden und Freunde trauern um unseren Tourenleiter Erwin Ilmer, welcher am 4. November 2015 beim Aufstieg auf die Sonklarspitze tödlich abgestürzt ist. So wie am 10. Februar dieses Jahres, als wir schon mit Isidor Plangger einen einzigartigen, lebensfrohen und langjährigen Tourenleiter durch ein Lawinenunglück verloren haben, trifft es den Alpenverein St. Martin neuerdings durch dieses tragische Bergunglück auf der Sonklarspitze. Mit Erwin verlieren wir einen großartigen Tourenleiter. Erwin war mit Leib und Seele ein Mensch der Berge. Ruhig, unauffällig, hilfsbereit und besorgt um seine Kameraden führte er sie zum Gipfel, über die Grate oder den herrlichen Pulverschnee. Wenn wir müde waren, hatte er stets noch die nötige Kraft und die Geduld, den Weg mit allen zu Ende zu gehen. Schon in jungen Jahren ist Erwin immer wieder auf den Bildern der Sektionstätigkeit zu sehen. Im Jahr 1987 hat sich Erwin dann im Alpenverein St. Martin eingeschrieben. So hat er auch mit der Familie an den verschiedenen Veranstaltungen teilgenommen und wir erinnern uns, dass er schon damals überall mithalf, wo Unterstützung notwendig war. Ja, man kann sagen, die Berge wurden eine seiner Leidenschaften. Aber nicht nur von ihm, auch seine Frau Anna war viel mit ihm unterwegs und hat ihn begleitet. In den folgenden Jahren sind fast keine Bilder zu finden, wo Anna und er nicht bei den Alpenvereinstouren mit dabei waren. Ob bei Bergtouren, Gletschertouren, Skitouren oder Kursen wie der Lawinenlehrgang, die Spuren von Erwin wurden immer wichtiger und man konnte bald erkennen, dass er Freude am Bergsteigen hatte und Interesse zeigte, diese Leidenschaft zu vertiefen. Nicht nur mit dem Alpenverein war Erwin unterwegs, sondern auch privat mit Bergfreunden. Als er sich im Jahr 2008 zur Tourenleiterausbildung anmeldete, konnte er
Erwin auf dem Matterhorn; ein Geburtstagsgeschenk seiner Frau Anna zum 60. Geburtstag
schon eine große Anzahl an Gipfelbesteigungen (Weißkugel, Orgelspitze, Schneespitze und Sonklarspitze, Cevedale und Ortler, Biancograt, Piz Bernina und Piz Palü oder Tribulaun und Großglockner) vorweisen. Die Anmeldung für die Tourenleiterausbildung, gemeinsam mit Kurt Pamer, wurde von der Sektionsleitung mit großer Freude aufgenommen. Diese Verantwortung nahm er ganz gewissenhaft, verantwortungsvoll und mit großer Menschlichkeit auf sich. Der Besuch von Fortbildungen und Kursen über die verschiedenen Arten des Bergsteigens waren ihm ganz wichtig. Viele freie Tage opferte er, um sich auf die Aufgabe des Tourenleiters vorzubereiten. Er war Tourenleiter mit Herz; er war vorsichtig, hilfsbereit und ein großartiger Mensch. Sein leises Lächeln, sich mit den Kameraden zu freuen, ihnen diese Freude zu ermöglichen und mit ihnen daran teilzuhaben, das prägte ihn als Tourenleiter und als Bergkamerad. Als Tourenleiter hatte Erwin auch weit hinaus viele Freunde. So war er auch Mitglied bei der Hochtourengruppe Pustertal und machte schöne Touren mit den Tourenleiterkollegen, bei denen es auch um Erfahrungsaustausch ging. So war auch sein letzter Weg ein Gang mit Freunden auf die Sonklarspitze, wo Erwin sein Leben in die Arme unseres Herrgottes geben musste. Er hatte noch so viel gemeinsam mit seiner Frau Anna vor. Nachdem er erst vor wenigen Jahren in den verdienten Ruhestand getreten war, freute er sich besonders darauf und sprach oft über die Zukunftspläne, auch
über die schönen Touren, die er mit den Bergfreunden des Alpenvereins unter nehmen wollte. Wir alle können es nicht fassen, dass Erwin nicht mehr unter uns ist, dass wir nun ohne ihn den Weg gehen müssen. Wir wussten nicht, dass sein Lebensabschnitt bei uns so früh enden musste. Er ist nun den Weg alleine zum Kreuz aufgestiegen. Wir werden aber nachkommen und uns wiedersehen und uns dort im ewigen Reich die Hand zum Berg Heil drücken. Erwin, du warst ein großartiger Mensch der Berge. Die so große Anteilnahme und der nicht enden wollende Trauerzug bei deinem letzten Gang zeigten, wie beliebt du bei allen Kameraden warst, wie schweren Herzens sie dich gehen ließen. Wir alle nehmen auch Anteil am Schmerz deiner geliebten Frau Anna und deiner Kinder Andrea und Angelika. Wir freuen uns aber auch, mit ihnen wieder gemeinsam den Weg in die Berge zu gehen, den Weg, den Erwin so geliebt hat. Wir wissen dann, dass er einer unter uns sein wird. Wir lassen dich gehen, lieber Erwin, aber wir werden dich nicht vergessen. Danke für die schöne Zeit, die wir alle mit dir verbringen durften. Vigil Raffl Erwin Ilmer
Danksagung Schweren Herzens haben wir von unserem lieben Erwin Abschied genommen. Die herzliche Anteilnahme am letzten beschwerlichen Weg, begleitet von so vie len Menschen, erfüllte uns mit Dankbarkeit. So fühlten wir uns mitgetragen durch jede persönliche Zuwendung, durch die trösten den Worte, die Umarmungen, die wunder schönen Blumen und Kerzen, das Gebet und jeden Händedruck. Außerstande jedem einzelnen zu danken, möchten wir uns auf diesem Wege bei allen bedanken, die so zahlreich an den Rosenkränzen und an der Beerdigung teilgenommen haben und die dabei einen wertvollen Dienst versehen haben. Die vielen Zeichen der Mittrauer haben uns gezeigt, wie viel Wertschätzung und Freundschaft unserem Erwin entgegen gebracht wurden und es war für uns tröstend zu wissen, dass wir in diesem tragischen Moment nicht alleine waren. Vergelts Gott allen, die unseren Erwin in guter Erinnerung behalten und seiner weiterhin im Gebet gedenken. Danke an alle, die da waren. Danke an alle, die da sind. Die Trauerfamilie Anna, Andrea und Angelika
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In ehrendem Gedenken
Gedenkstein für Isidor Plangger gesegnet Am Samstag, dem 10. Oktober, einem sonnendurchfluteten Herbsttag, wie ihn uns die Natur heuer in Fülle bescherte, trafen sich rund 100 Bergfreunde bei den Stuller Mahdern, um gemeinsam der Segnung des Gedenksteins für den unvergessenen Isidor Plangger beizuwohnen. Vor der Segnung wanderten alle noch zum eigentlichen Unglücksort hinter der Hiaser Kaser, wo Isidor am 10. Februar von einer Lawine verschüttet worden war und sein Leben lassen musste. Es wurden Kerzen angezündet und gemeinsam das Vaterunser gebetet und jeder gedachte auf seine Weise des lieben Verstorbenen. Hernach ging es zurück zum Gedenkstein, einem Schieferstein, den Georg Mair ausgesucht hatte und der stimmiger Weise aus dem Aostatal stammt, also aus den Westalpen, wo Isidor seine persönlichen Traumtouren durchgeführt hatte, von denen er oft voller Begeisterung berichtete. Der Vorsitzende des AVS St. Martin, Vigil Raffl, begrüßte alle Anwesenden herzlich, im Besonderen aber die Bergrettung, die Feuerwehrkameraden und die Kollegen vom FotoclubPasseier. „Ich habe bewusst nur einen geringen Kreis an Kollegen und Bergfreunden zur heutigen Segnung
eingeladen“, fuhr Vigil fort, „denn sonst hätte ich halb Südtirol einladen müssen, so bekannt und beliebt war Isidor weitum. Es war mir von Anfang an ein Anliegen, dass der Alpenverein und die Bergrettung diesen Gedenkstein aufstellen konnten und ich bedanke mich bei den Angehörigen, dass sie diesem Ansinnen zugestimmt haben. Isidor war ein Mensch, der wie kein anderer seine Zeit und seine Kräfte beim AVS, der Bergrettung sowie als Feuerwehrmann mit Leib und Seele für den Nächsten zur Verfügung gestellt hatte, um immer dort zu helfen, wo Hilfe vonnöten war. Umso bitterer ist es für uns alle zu wissen, dass ihm diese nicht vergönnt war, als er sie gebraucht hätte. Isidor ist uns vorausgegangen zum Kreuz des Herrn. Wir alle wollen ihn nicht vergessen und seiner immer gedenken!“ Im Anschluss nahm Pfarrer Christoph Waldner OT die Segnung des Gedenksteins vor und Bacher Hansjörg vom FotoclubPasseier erinnerte mit einem einfühlsamen Dialektgedicht noch einmal an den lieben Verstorbenen. Hernach lud die Familie Plangger dankenswerterweise alle Anwesenden zu einer zünftigen Marende beim Vereinshaus in Stuls ein, was ganz sicher im Sinne von Isidor war, der das gemütliche Beisammensein im Kreise von Freunden zeitlebens sehr geschätzt hatte. So hat nun unser Isidor auch in der Nähe des Ortes, wo er uns für immer verlassen
Isidor Uander fa fiile, der fiilzu frië gimiët håt giën uander fa fiile, lei miër kennins uanfåch nit ferstiën oober der Heargott, wärtse schun ëppis derpai denkn er tuat joa die Zeit und insre Spurn lenkn iiber Berg und Tool – pis aa miër de Prugge hoobm gfuntn iiber de der Isidor mit sein Schutzengl, isch ferschwuntn. Er wärt ins faaln, wenn mer afn Pärg oubm huckn, af an Egge, er wärt ins faaln, wië er Dias hott gizoag, a gånze Legge, er wärt ins faaln, wië er ålm do giweesn isch, fir jedn Verein, er wärt ins faaln, und do gonz bsunders, ban an gimiëtlichn „Banondersein“, er wärt ins faaln, oober irgendwou wärt er aa iëz im Fokus stiën wenn fa seine Pärge er derzëilt, wou 1000 Puschn pliën. Und sogg aa ’s Sprichwort: „Aus die Augn, außn Sinn“, fan Isidor es „Låchn“, pleib af ewig in insre Herzn drin. Hansjörg Bacher
Isidors Gedenkstein in der Nähe des Unglücksortes
hat, einen bleibenden Platz, wo man innehalten, seiner gedenken und sich für die schöne Zeit mit ihm bei unserem Schöpfer bedanken kann. Kurt Gufler
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Familie Gufler auf der Ochsenbergalm in Langtaufers
4. Südtiroler Alpkäseverkostung
A guater Summer! Familie Birgit und David Gufler mit den Kindern Manuel (8), Nadia (5) und Elisabeth (3) aus Moos haben den Sommer auf der Ochsenbergalm in Langtaufers gut gemeistert. Um halb 5 in der Früh wurden die 140 Milchgoaße von der Nachtweide zum Melkstand getrieben und gemolken. Am Beginn des Sommers kamen so täglich fast 300 l Milch zusammen und am Ende waren es immer noch fast 200 l. Pünktlich um 7:45 Uhr musste die gekühlte Milch von David mit dem Auto auf die 3 km entfernte Kaproneralm gebracht werden. Dort wurde sie von Zusennerin Amelie unter „strenger“ Aufsicht von Sennerin Elisabeth zu Käse verarbeitet. Zurück auf der Ochsenbergalm wartete seine Frau Birgit schon um die Milchkannen gründlich zu reinigen. David ging währenddessen mit Rucksack und Hund zu den 102 Stück Jungrindern und den 40 Hengsten um nach dem Rechten zu sehen. Fast täglich machte er auch einen Abstecher auf die benachbarte Grauner Alm, auf der sich sein ganzer Stolz, seine 36 Psairer Goaße aufhielten. Am späten Nachmittag warteten schon Birgit und seine Kinder, um die Milchgoaße erneut zu melken. Sehr zufrieden waren die Bauern mit ihren Tieren. Da der Sommer gut war, gaben die Goaße heuer viel Milch: 22.848 l. Daraus enstanden über 2.000 kg „Touler Goaßalpkäse“.
Tåttermandler af Wånderschåft
Bei der Almkäseolympiade in Galtür wurde unser Schnittkäse mit der Käseharfe in Bronze und der Ziegen camembert mit der Käseharfe in Silber ausgezeichnet. Bei der 4. Südtiroler Alpkäseverkostung an der Fachschule Fürstenburg erhielt der Goaßalpkäse die Bewertung „Sehr gut“. Die Bauern, Fraktionsvorsteher Anton Zanini und Almmeister Leo möchten sich auf diesem Wege bei Familie Gufler bedanken Leo Eller Gold und Tagessieg
Passeirer mit Alpkäse in Galtür erfolgreich Die Alpkäseolympiade in Galtür ist längst zum wichtigsten Treffpunkt der besten Almkäse aus dem deutschsprachigen Alpenraum geworden. 130 Almen nahmen heuer mit 285 Produkten, aufgeteilt auf verschiedene Kategorien, am Wettbewerb teil. Der Käse wurde nach den Kriterien Aussehen, Teigfarbe und Lochung, Konsistenz sowie Geruch und Geschmack beurteilt. Hansjörg Fiegl mit Familie sicherte sich in der Kategorie Alpkäse die „Sennerharfe“ in Gold und den Tagessieg! Weiters erhielten sie Silber für den Knoblauchkäse und Bronze für den Origanokäse. Familie Günther und Nadia Kneissl waren auch sehr erfolgreich. Sie erhielten Bronze für den jährigen Alpkäse, Gold für den Käse mit Schnittlauch, Bronze für den Käse mit Origano, Silber für den Käse mit Brotklee und Bronze für den Käse mit Chili und Knoblauch. Evelyn Lamprecht
Spiel und Spass für die ganze Familie
9. Tåttermandler af Wånderschåft Am 20. September 2015 war es wieder soweit. Bei traumhaftem Herbstwetter konnten wieder zahlreiche Tåttermandler auf Wanderschaft gehen und dabei an verschiedensten Stationen ihr Können und Geschick unter Beweis stellen. Heuer fand die Veranstaltung in St. Martin (Mörrer Runde) statt, bei welcher es galt, bei den 13, abwechslungsreichen Spiel stationen, so viele Punkte wie möglich zu sammeln. Die zahlreichen Teilnehmer starteten ab 10 Uhr beim Festplatz in St. Martin und konnten sich in den erlebnisreichen Familientag stürzen. Beim Gasthaus „Mörre“ befand sich die Verpflegungsstelle mit Grillangebot. Gestärkt ging es von dort in Richtung Ziel, welches die Festwiese von St. Martin war. Dort erwartete alle Kinder und Jugendliche eine große Palette an Spielen und Unterhaltung vom VKE-Spielbus sowie ein umfangreiches Tortenbuffet. Besonders freut sich die AVS-Jugend Passeier, dass mit den 137 teilnehmenden Gruppen heuer erstmals die Teilnehmermarke von 500 überschritten wurde und somit ein neuer Besucherrekord zu verzeichnen war. An dieser Stelle sei nochmal allen Spon soren, Spieleleitern und Helfern gedankt, ohne deren großzügiger Unterstützung und Hilfe die Veranstaltung gar nicht stattfinden hätte können. Die AVS-Jugend Passeier hofft, auch im nächsten Jahr zahlreiche, motivierte Tåttermandler beim 10-jährigen Jubiläum der „Tåttermandler af Wånderschåft“ begrüßen zu dürfen. Martin Pfitscher, Martina Raich
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Die Pfarrkirche in Rabenstein nach der Restaurierung
Rabenstein
Kirche im neuen Glanz Die Pfarrkirche zum Heiligsten Herzen Jesu in Rabenstein strahlt nun wieder im neuen Glanz. Vor rund 27 Jahren wurde eine gründliche Restaurierung durchgeführt, sodass im Laufe der Jahre kaum Arbeiten anfielen. Nur die schmale Chorempore wurde 2005 etwas erweitert. Die Innenwände der Kirche verdunkelten sich im Laufe der Jahre und bereits 2013 gab es erste Gespräche, die Kirche zu restaurieren. Nach 2 Jahren Planung und Ansuchen jeglicher Art begannen im Juni 2015 die Arbeiten. Die Innenwände wurden neu gestrichen und die Malereien aufgefrischt. Eine neue Beleuchtung entspricht nun den heutigen Anforderungen. Die Risse an den Außenwänden, abgebröckelte Mauerreste wurden ausgebessert.
Das Turmdach wurde frisch gestrichen, ebenso die Turmecken. Das Schindeldach wurde gereinigt, ein neues Missionskreuz ersetzt nun das alte. Der Kirchwegzaun wurde auf einer Seite neu aufgestellt, auf der anderen Seite etwas ausgebessert. Das Geländer rund um die Kirche und der Weg zur Schule weisen nun ein schönes Pflaster mit Natursteinen auf. Alle Handwerker arbeiteten zügig und gewissenhaft, sodass pünktlich zu Schulbeginn wieder der Gottesdienst vom Schulhaus in die Kirche verlegt werden konnte. Am 11. Oktober lud nun der Pfarrgemeinderat mit dem Pfarrer Oswald Kuenzer zum Dankgottesdienst. Mit Lob und Dank beendete der Pfarrer die Messfeier. Diesem schlossen sich auch der Bürgermeister Gothard Gufler und der Pfarr gemeinderat an. An dieser Stelle geht ein Dank an die Spender aus der eigenen Pfarrei. Weiters bedankt sich der Pfarrgemeinderat für die Beiträge der Gemeindeverwaltung von Moos, der E-Werke Schönau, Schneeberger Bach und EUM, der Raiffeisenkasse Passeier, der Stiftung Südtiroler Sparkasse und der Volksbank. Mögen wir uns alle wieder wohlfühlen in unserem Gotteshaus und Sonntag für Sonntag neue Kraft für den Alltag im Laufe der Woche mitnehmen. Waltraud Gatterer Ehrungen verdienter Mitglieder
Cäcilienfeier der Musikkapelle Rabenstein Es war wieder einmal ein großer Tag für die Mitglieder der MK Rabenstein: Am Sonntag, den 22. November, wurde die Messfeier musikalisch umrahmt und
Die geehrten Mitglieder der Musikkapelle Rabenstein
nach einem gemeinsamen Umtrunk trafen sich alle zusammen mit ihren Partnerinnen und Partnern im Gasthaus Trausberg zum gemeinsamen Mittag essen. Bevor die Musikanten den Tag in gemütlicher Runde ausklingen ließen, mussten noch einige Ehrungen der Mitglieder vollzogen werden. Der Kapellmeister und Obmann Gilbert Gufler übergab den Jubilaren die Urkunden und lobte sie für ihren Fleiß im Verein. Markus Graf kann nun auf 15 Jahre zurückblicken, in denen er als aktives Mitglied der Musik kapelle beistand. Jakob Gufler konnte bereits das Verbandsehrenzeichen in Silber als Dank für seine 25-jährige Tätigkeit im Verein übergeben werden. Zu guter Letzt ist nun auch Friedrich Lanthaler schon seit 25 Jahren festes Mitglied der Musikkapelle Rabenstein. Der Obmann hofft auf viele weitere gemeinsame Jahre und bedankte sich bei allen Musikantinnen und Musikanten sowie beim Ausschuss für die gute Zusammenarbeit im Verein das ganze Jahr hindurch. Die Rabensteiner sind stolz auf ihre kleine, aber tüchtige Kapelle. Waltraud Gatterer
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Innenansicht der renovierten Kapelle
Die neu renovierte Kapelle auf dem Roachhof Fotos: Theo Gietl
Roachhof in Pill
Große Freude über die neu erbaute Kapelle Der schon bestehenden, über hundert Jahre alten, Hofkapelle wurde mit der Zeit und durch die Witterungsverhältnisse arg zugesetzt. Deshalb beschloss man, eine Renovierung oder einen Neubau der Kapelle durchzuführen.
Wegen einiger Umstrukturierungen am Hof und auch des damaligen Baues der heute bestehenden Straße ergab sich eine ungünstige Lage der Kapelle. Es kam dadurch zum Neubau und der Verlegung der Kapelle zur Hauptstraße. Bereits die alte Kapelle diente – da sie am Kirchweg lag – als Totenrast. Dieses kleine Projekt erstreckte sich doch über einen etwas längeren Zeitraum, da von der Planung bis zur Fertigstellung fast alles in einer Hand lag. Die aufwändige Arbeit am Gewölbe mit weißem Naturstein aus dem Passeier sowie die verschie-
Fortsetzungsgeschichte von Ingeborg De Bastiani Haller
denen Abstufungen der Mauerstrukturen brauchten etwas Zeit. Als die Kapelle am 24. Oktober 2015 von Hochw. Herrn Michael Pirpamer in Anwesenheit von Pfarrer Oswald Kuenzer geweiht wurde, war die Freude aller Beteiligten sehr groß, da dies ein kleines, gelungenes, schönes Werk darstellt. Zu Ehren der Gottesmutter Maria, die hier verehrt wird, darf ein jeder, der hier vorbeikommt, einen Moment innehalten, in der immer schneller werdenden hektischen Zeit. Albert Pirpamer
2. Teil
Das Rauschen des Waldes Corinna verstand nicht, warum ihr Großvater manchmal so traurig war. Dann saß er in seinem in die Jahre gekommenen Schaukelstuhl, stopfte seine Pfeife und beobachtete nachdenklich die runden Rauchwolken, die sich langsam eine nach der anderen auflösten. Der junge Lechnersohn Alexander war in Corinna verliebt, schon seit der Schulzeit, und sie genoss es mit ihm zu kokettieren. Doch seiner Großmutter, der dieses Schwärmen nicht verborgen geblieben war, schien Corinna ein Dorn im Auge zu sein. „Es gibt so viele andere Mädchen, Alexander“, redete sie auf ihn ein. Auch der Vater pflichtete der Großmutter bei. „Hör auf deine Oma, denk an den Hof“, mahnte er, woraufhin Alexander, der Vorurteile verabscheute, antwortete: „Ach, geht es hier um den Lechnerhof? Der gehört doch noch gar nicht mir.“ Der alte Franz wurde von seiner Enkeltochter fast überrumpelt, als sie ins Haus stürmte und freudvoll verkündete: „Großvater, ich fahr für drei Tage in die Stadt! Die katholische Jugend veranstaltet ein Treffen, von überall her kommen Jugendliche, auch wir vom Tannental sind eingeladen. Das wird schön, Großvater,
ich freu mich auf all die Menschen.“ Zwar schien der alte Franz zunächst besorgt, doch verstand er selbst, dass dies keine Weltreise, sondern eine Wallfahrt war. Der schlechte Schlaf – in einem fremden Zimmer, gemeinsam mit anderen Mädchen – weckte Corinna frühzeitig aus ihren Träumen. Glücklicherweise war es bald an der Zeit in die Kirche zu gehen – doch die Bänke waren bereits besetzt. Dieser Tag hatte ja richtig gut begonnen! Im Gedränge blieb sie stecken, ein übler Geruch stieg in ihre Nase, und es blieb ihr nichts anderes als zu warten. Da stand ganz unerwartet ein junger Mann auf und bot ihr einen Platz an. „Hallo, ich bin Leonhard.“ Damit begann eine fesselnde Geschichte, denn die beiden unterhielten sich in den nächsten Tagen oft, wenngleich Corinna so manches Geheimnis um sich bewusst hütete. Als Corinna Tage später alleine durch das Tannental spazierte, lauschte sie dem Rauschen des Waldes, um zu verstehen, welchen Weg sie in ihrem Leben einschlagen sollte. Fortsetzung folgt …
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Seltenes Jubiläum fürn „Taser Luis“: 70 Jahre Mitglied beim Kirchenchor Platt
Kirchenchor Platt
70 Jahre Gott und den Menschen Freude bereitet Eine ganz außergewöhnliche Ehrung, die nur wenigen Sängern in ihrem Leben zuteil wird, nahmen Chorleiter Stefan Mirandola und Obmann Arnold Rinner bei der diesjährigen Cäcilienfeier des Platter Kirchenchores am 28.11. 2015 vor: Sie überreichten dem Chormitglied Alois Prugger für seine 70-jährige aktive Mitgliedschaft die Ehrenurkunde und Goldene Ehrennadel des Südtiroler Chorverbandes. Der Platter Kirchenchor feiert im nächsten Jahr sein 160-jähriges Bestehen. Fast die Hälfte dieser Zeitspanne singt der 1932 geborene „Taser Luis“ beim Gesangsverein mit. Die Zeit des Choreintrittes am Ende des 2. Weltkrieges war gekennzeichnet von bitterer Armut und Not. Es gab damals im Ort weder Autos noch Zufahrtswege zu Höfen und Sied lungen und weit und breit kein Telefon. „Gemeinsam mit sieben weiteren sangesfreudigen Jünglingen“, erinnert sich das Urgestein des Platter Gesangsvereins, „stand ich im Advent 1945 als 13-Jähriger erstmals auf der Empore. Dem ersten Chorauftritt vorausgegangen war eine einjährige Einführung in die Gesangsund Harmonielehre durch den damaligen Chorleiter Alois Hofer (Oberbrischer). In meinen ersten Chorsängerjahren war meine Stimme noch nicht gebrochen und ich sang Alt und half auch beim Sopran aus. Beim späteren Tenorsingen hatte ich schon manchmal meine liebe Not und ich
ertappte mich hin und wieder, wie ich eifrig bei den Sopränen mitsang. Mit fortschreitendem Alter wechselte ich dann zum Bass über. Vieles hat sich in den vergangenen 70 Jahren beim Chorsingen verändert. Die ersten drei Jahrzehnte sang der Chor fast bei jedem Sonntagsgottesdienst. Auch bei jedem Rorate in der Adventszeit wurden vierstimmige lateinische Messen gesungen. Mit besonderer Strenge wurde die ersten Jahrzehnte darauf geachtet, dass Mädchen ab dem Tag ihrer Heirat nicht mehr im Chor sangen. Auch Frauen mit unehelichen Kindern wurde der Zutritt zur Empore nicht gestattet. Sehr streng war auch der ‚Brischer‘ als Chorleiter. Einmal musste ich an einem Festtag bei einer Aufführung in der Kirche aushilfsweise den Takt geben. Als ich einen Auftakt falsch angab, schlug dieser mir während er orgelte, kurzerhand eins auf die ‚Tatze‘. Die Singproben wurden regelmäßig an Sonntagen nach dem nachmittäglichen Rosenkranz in der Bauernstube im Pfarrhaus abgehalten. Ausnahmen waren hohe Festtage, an denen wir am Nachmittag die Vesper sangen. Nach den Proben haben wir Sänger dann oft beim Unterwirt gekegelt oder sonst etwas Unterhaltsames unternommen“. Zuverlässigkeit, Pflichterfüllung und pünktliches Erscheinen bei Gesangsproben und Aufführungen waren dem Luis stets oberstes Gebot. Sieben Jahrzehnte lang scheute der Kirchensänger weder Wind noch Wetter, um sich auf die Aufführungen in der Kirche vorzubereiten. Einer kleinen Hochrechnung zufolge hat der Jubilar wohl an die 3000 Proben besucht. Hinzu kommen wohl noch die unzähligen Proben und Auftritte bei der Platter Musikkapelle, bei welcher er 50 Jahre als Klarinettist im Einsatz stand.
Alois Prugger hat mit seinem Talent seit seiner Kindheit Gott und den Menschen Freude bereitet. Für seine Treue zum Verein, seine Geradlinigkeit, sein vorbildliches Glaubensleben, aber auch wegen seiner humorvollen Art und seinem ausgeprägten Gemeinschaftssinn wird der „Taser Luis“ in den Reihen des Kirchenchores und von der Platter Dorfgemeinschaft sehr geschätzt. Luis ist stets zu einem Scherz aufgelegt und der Erste, der bei jeder geselligen Feier des Chores dabei ist. Zum Ausdruck bringt Luis seine Gesangsfreude auch beim Offenen Singen beim Huli (Gasthaus Alpenrose) und beim Platter Dreigesang, wo er wie ein Domspatz singt. Der Kirchenchor Platt und die gesamte Pfarrgemeinde gratulieren dem „Taser Luis“ zu seiner nicht alltäglichen Ehrung, bedanken sich für seinen vorbildlichen Einsatz und wünschen ihm weiterhin Gesundheit, viel Freude an Musik und Gesang und Gottes Segen. Arnold Rinner Vanessa Bacher
„Jeder Mensch ist ein Genie in irgendeiner großen oder kleinen Welt“ Mit diesem Zitat von Johann Kaspar Lavater beginnt Vanessa Bacher ihre Dissertation, die sie am Ende eines langen, persönlichen Erfolgsweges verfasste. Dieser aber begann auch für Vanessa, geboren am 7.6.1984, mit Grund- und Mittelschule, bei der ihre große Begabung Vanessa Bacher
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bereits offensichtlich wurde. Sie war von klein auf eine Superschülerin, und was eher selten ist, dies in allen Fächern gleichermaßen. Im Anschluss an die Mittelschule besuchte sie zwei Jahre die Gewerbeoberschule in Meran und danach 3 Jahre die Gewerbeoberschule in Bruneck in der Fachrichtung Chemie mit Schwerpunkt Umwelt- und Biotechnologie, die sie 2003 mit der Matura abschloss. Nun stellte sich natürlich die Frage, wie es weitergehen sollte und im Oktober 2003 begann sie ihr Studium der Allgemeinen Chemie an der renommierten Technischen Universität in Clausthal im Harz (Niedersachsen), also ca. 10 Autostunden von Zuhause entfernt, wobei es für Vanessa stets wichtig war, dass ihre Familie damit einverstanden war und hinter ihren Entscheidungen stand. In den ersten Jahren ihres Studiums jobbte sie nebenbei auch noch im Pub Forelle. Vanessa war stets sehr zuverlässig und zielstrebig und mit dem beruflichen Erfolg wuchsen natürlich auch ihr Selbstbewusstsein, ihre Selbstsicherheit und der Glauben an sich selbst. Sie betreibt in ihrer Freizeit viel Sport, ist eine leidenschaftliche Snowboard-Fahrerin, kocht gern und genießt dazu auch „a guat’s Glaasl Wein“. Im März 2009 bestand sie erfolgreich das Studium als Diplomchemikerin am Institut für Physikalische Chemie. Als nächstes Ziel stand nun für Vanessa das Doktorat an. Von April 2009 bis März 2013 forschte sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Chemische Verfahrenstechnik. Die Arbeit war eine Industriekooperation mit ThyssenKrupp Industrial Solutions zum Thema: Kinetische Untersuchung zur Abgasnachbehandlung in Salpetersäureanlagen. Im April 2013 zog Vanessa nach München und arbeitet heute als ProzessIngenieurin bei der Firma Clariant (die Clariant AG ist ein weltweit tätiger Schweizer Konzern der Spezialchemie) in der Gruppe Prozesstechnologie im Bereich Nachwachsender Rohstoffe. Ihre Dissertation zur Erlangung eines Doktors der Ingenieurwissenschaften schrieb sie über „Die Kinetik der Reduktion von Stickoxiden bei der Abgasreinigung in Salpetersäureanlagen.“ Die Finanzierung der Doktorarbeit übernahm die ThyssenKrupp Industrial Solutions AG, wobei ein Mitarbeiter der Firma persönlich zur mündlichen Prüfung erschien. Am 11.9.2015 war es dann soweit! Vanessa bestand mit Erfolg (magna cum laude) die mündliche Doktorarbeit und genoss im Anschluss als frisch promovierte Dr. Ingenieur Vanessa Bacher eine original Südtiroler Marende, die ihre Familie zur Feier des Tages mitgebracht hatte. Derzeit arbeitet Vanessa in einem Prozess-Optimierungsprojekt in
Shanghai mit und ab 2016 ist ein zwei jähriger Einsatz als Betriebsingenieurin in Kentucky (USA) geplant. Mit Vanessa freuen sich ihre stolzen Eltern Helga und Hans, ihre Schwester Silke mit Michael und Jonas, ihr Bruder Hannes mit Manuela, ihr Freund Matthias, ihre Freundin Franzi, die Omas Marianne und Ida sowie alle weiteren Verwandten und Freunde und wünschen ihr weiterhin viel Erfolg auf ihrem Lebensweg. Kurt Gufler Zehnjähriges Jubiläum
Offenes Singen Laßt uns frohe Lieder singen, reicht … Dieses Lied, wie auch die vielen anderen unseres reichen Liedgutes, werden beim „Offenen Singen“ immer gerne gesungen. Das Offene Singen hat sich aus dem Wunsch von einigen Sangesfreudigen ergeben, sich regelmäßig zu treffen. So kam es, dass sich im Oktober 2005 zum ersten Treffen bereits 48 Personen im Stuller Hof eingefunden haben. Seitdem ist es zu einer festen Einrichtung geworden, dass die vielen, die Freude am Singen haben, sich jeden Monat treffen, manchmal bis zu 60 Personen. Somit ist heuer ein kleines Jubiläum. Da der Stuller Hof im Herbst seine Tore schließt, wird im Gasthaus Alpenrose weiter gesungen. Dem Wirt Helmut sind Sänger und Musikanten willkommen. Unser Träger ist inzwischen der Heimatpflege-Verein geworden. In den 10 Jahren wurden über 200 Volkslieder gesammelt, die Franz Brugger „Jahrgang“ 1924, in mühevoller Kleinarbeit, da die Lieder meistens handgeschrieben waren, herausbuchstabiert und auf Offenes Singen, 2011
dem Computer abgeschrieben hat. Sie dann nummeriert, die Mappen mit Inhaltsverzeichnis versieht und so Stefan unentgeltlich übergibt. Lieber Franz, im Namen aller Sänger aus nah und fern, sei dir ein großes Vergelts Gott gesagt. Aber auch dem Stefan, dem Gitarristen, der Monat für Monat sich pünktlich um 14 Uhr einfindet, sei ein öffentlicher Dank ausgesprochen. Zum Glück hat er eine verständnisvolle Frau. Veronika weiß: Singen ist seine Welt. Gedankt sei aber auch den anderen Musikanten. Johanna mit der Gitarre, Christine an der Harfe und dem Tonig auf der Bassgeige. Und so wird weiter gesungen: denn Singen ist unsre Freid, singin tian … Singen ist Balsam für die Seele und die beste Medizin für Herz und Gemüt. Anna Lanthaler St. Martin
Dank den freiwilligen Helfern … Die diesjährige Altkleidersammlung der Caritas St. Martin nahm trotz der großen Verspätung des Sattelschleppers, wie öfters in den letzten Jahren, ein gutes Ende. Ganz spontan haben sich sechs freiwillige junge Männer an die Arbeit gemacht und den riesigen Berg an Säcken aufgeladen. Hiermit möchten wir uns aber auch bei den Schützen von St. Martin bedanken, welche uns in den Jahren zuvor tatkräftig beim Aufladen unterstützt haben. Möge Gott es euch allen vergelten. Monika Brunner
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Natur & umwelt
lichen Schneedecke aufspüren und nach erfolgreicher Suche aufknacken und die Samen fressen. Kann die Nahrung in außergewöhnlich schneereichen Wintern wie beispielsweise 2013/14 nicht mehr gefunden werden, kommt es allerdings zu dramatischen Einbrüchen der Tannenhäherbestände. Da im Winter nicht alle Vorräte vom Vogel genutzt werden, keimen bei günstigen Bedingungen im kommenden Frühjahr aus diesen Samenlagern junge Zirben. Damit ist der Tannenhäher der wichtigste Verbreiter der Zirbensamen. Dieses geniale Zusammenspiel zwischen Zirbelkiefer und Vogel und das Anlegen von Nahrungsdepots sind auch Grundvoraussetzung dafür, dass der Vogel bereits im März mit dem Brutgeschäft beginnen kann. Im April schlüpfen 3 – 4 Jungvögel, welche dann bis zum Juli erwachsen sind. Mit Vorliebe lebt der Tannenhäher in kleinen Familienverbänden. Arnold Rinner
Der Tannenhäher Foto: Andreas Lanthaler
Besondere Überwinterungsstrategie
Tannenhäher Krrrreh, krrrrreh, krrrreh! Lauthals macht der Tannenhäher im Bergwald auf sich aufmerksam. Hört man den Ruf der „Zirbmgraatsche“, ist es meist nicht schwer den 32 – 35 cm großen Vogel an erhöhter Aussichtswarte zu entdecken. Zumal er wie ein guter Wächter auf jede Störung und Bewegung im Wald mit lautem Rufen reagiert, wird er vielerorts auch als „Waldpolizist“ bezeichnet. Obwohl der zu den Rabenvögeln gehörende Vogel nur krächzende Laute von sich gibt, wird er den Singvögeln zugeordnet. Gut an den Nadelwald angepasst ist sein dunkelbraunes und mit kräftig weißen Flecken punktiertes Federkleid. Dieses weist bei Weibchen und Männchen keine optischen Unterschiede auf. Ein wichtiges Erkennungszeichen ist der lange und kräftige Schnabel. Der Tannen-
häher ist in subalpinen Nadelwäldern besonders im Bereich von Zirbenbeständen zu Hause. Als Standvogel lebt er ganzjährig in diesem Gebiet. In den Sommermonaten werden außer Insekten und Eiern auch Nestlinge und kleinere Wirbeltiere erbeutet. Um in den Herbst- und Wintermonaten zu überleben, muss er sich allerdings gut mit Futtervorräten eindecken. Seine Hauptnahrung sind in der kalten Jahreszeit Zirbelnüsse, die er während der Reifezeit im Spätsommer und Herbst erntet. Etwa 40 – 60 Nüsschen transportiert der Vogel im Kehlsack und vergräbt sie dann in Portionen von 2 – 12 Stück in bis zu 5 cm tief gegrabenen Löchern im Boden. Bis zu 100.000 Stück Nüsschen, das entspricht in etwa einem Gewicht von 25 kg, werden auf diese Art in Nahrungsdepots im Umkreis bis zu 10 km vom Samenbaum entfernt, deponiert. Dank seines hervorragenden Gedächtnisses kann der Vogel die Nahrungslager dann auch im Winter unter einer beacht-
Das besondere Bild
Frau Frieda Kofler Ploner staunte nicht schlecht, als sie vor einiger Zeit dieses imposante Exemplar eines Nachtpfauenauges mit geschätzten 18 cm Durchmesser an ihrer Hausmauer entdeckte.
BÖDEN - VERLEGUNG - VERKAUF
PICHLER Christian Pichler Weingartweg 5 – 39015 St. Leonhard i. P. Mobil 347 0122559 – 348 4411290 MwSt.-Nr.: 01554560217 – St.-Nr.: PCH CRS 65A20 M067G
Christian und David wünschen frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr
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vereine & verbände
TeilnehmerInnen an der Ministranten-Olympiade 2015
Dekanatsaktion
MinistrantenOlympiade 2015 Vor Kurzem trafen sich 130 Ministranten und Ministrantinnen aus dem Dekanat Meran-Passeier zur großen MinistrantenOlympiade. Die Minis aus 10 Pfarreien verbrachten einen spannenden Tag mit Spiel und Spaß, Austausch und Gemeinschaft. Der Jugenddienst Meran organisiert mit dem Arbeitskreis Ministranten des Dekanats Meran mehrmals im Jahr verschiedene Aktionen für die Ministranten. Eine davon ist die Mini-Olympiade, die in diesem Jahr im Pfarrzentrum Maria Himmelfahrt/Meran über die Bühne ging. Die Ortsgruppen Algund, M. Himmelfahrt, Dorf Tirol, Untermais, Kuens, Riffian, Saltaus, Obermais, St. Nikolaus und St. Martin waren mit über 130 Ministranten angereist, um sich an verschiedenen Spielstationen zu messen. Unter anderem konnten die Kinder mit „Bobbycars“ Slalom fahren, die Höhe des Klingelbeutels schätzen, ein Wettrennen mit dem Weihrauchfass machen und sich in der Verpflegungsecke stärken. Jede Station wurde von den Gruppenleiter und-leiterinnen der verschiedenen Ortsgruppen vorbereitet und betreut. Als Abschluss wurde noch gemeinsam Kastanien gebraten und die Preisverteilung durchgeführt. Oliver Schrott, Geschäftsleiter des Jugenddienstes Meran, freute sich über die aktive und motivierte Teilnahme der Minis und des Arbeitskreises an den verschiedenen Dekanatsaktionen. Der Priester Harald Kössler dankte im Namen aller Pfarrer des Dekanats Meran-Passeier den Ministranten und Ministrantinnen für ihren großen Einsatz und den Gruppenleiter und-leiterinnen für die Betreuung und Unterstützung in der Pfarrei. Lisi Mairhofer
Gemeinschaftsübung der Passeirer Wehren
Talschaftsübung organisiert von der Feuerwehr St. Martin
Am Samstag, den 17. Oktober 2015, orga nisierte die Freiwillige Feuerwehr von St. Martin eine Gemeinschaftsübung des Abschnittes 7 – Passeier. Als Übungsobjekt diente der „Stoodl“ des Pfandler Hofes auf Prantach. Ein Heuwehreinsatz wurde simuliert, bei dem eine Mannschaft von 5 Mann ausrückte, um die Temperatur des Heustockes zu messen. Sofort rief die Mannschaft vor Ort zum Großalarm auf, da der Stadel Feuer fing. Daraufhin rückte um 13.30 Uhr die Feuerwehr St. Martin zur Übung aus. Gleichzeitig wurden über Funk die Nachbarwehren Saltaus, St. Leonhard, Moos, Platt, Walten
und Rabenstein alarmiert, sowie das Weiße Kreuz Passeier. Beim Eintreffen der Wehren von St. Martin und St. Leonhard erfolgte sofort ein Innenangriff mit Atemschutzgeräten und Wärmebildkamera, um die vermissten Personen zu orten und zu bergen. Gleichzeitig wurde eine Atemschutzsammelstelle errichtet und das Nebengebäude vor dem Übergreifen der Flammen geschützt. Die Nachbarwehren von Saltaus, Moos, Walten, Platt und Rabenstein wurden inzwischen mittels Lotsen eingewiesen: Die Feuerwehr von Saltaus hatte die Aufgabe, vom fernen Bach bei den ersten Höfen in Fartleis das Wasser zu entnehmen und eine Leitung Richtung Pfandler Hof zu verlegen. Den Aufbau der Leitung setzten die FF St. Leonhard bei Gsteng, die FF Walten beim darauffolgenden Parkplatz und die FF Platt bei der sogenannten „Riedschupfe“ fort. Insgesamt wurden über 2 km Schlauchleitung, sprich ca. 130 B-Schläuche, verlegt. Im Großen und Ganzen gestaltete sich die Rettung der Personen als sehr schwierig, da mittels Rauchmaschine dichter Rauch in der Scheune erzeugt wurde. Die Feuerwehren von Moos und Rabenstein unterstützten den Innenangriff mit weiteren Atemschutztrupps. Letztendlich konnten sechs Personen mit verschiedenen Brandverletzungen geborgen werden. Die Geborgenen wurden unverzüglich vom Weißen Kreuz Passeier medizinisch erstversorgt. Die beiden Fotografen Kassian Plangger und Hubert Gögele hielten die beeindruckendsten Szenen dankenswerterweise mit ihren Fotokameras fest. Um 15:15 Uhr erfolgte der Funkspruch der > Talschaftsübung beim Pfandler Hof auf Prantach
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> Einsatzleitung: „Übung beendet, Geräte aufnehmen“ und die Übung war damit abgeschlossen. Insgesamt waren 97 Mann der Talwehren bei der Übung beteiligt. Ebenso waren die Bürgermeisterin von St. Martin Rosmarie Pamer, Bezirksfeuerwehrinspektor Max Pollinger und Abschnittsinspektor Josef Kofler anwesend, die den Übungsverlauf genau verfolgten. Nach einer kurzen Nachbesprechung über die gelungene Übung lud die FF St. Martin alle Anwesenden zu einem Imbiss am Festplatz von St. Martin ein. Beteiligte Einsatzkräfte: FF St. Martin: 1 TLF, 2 KLF, 1, KRF, 2 MTF und Heuwehrgerät, 2 Atemschutztrupps FF St. Leonhard: 1 TLF mit Atemschutztrupp, 1 KLF mit Reservepumpe FF Saltaus: 1 KLF mit Pumpe FF Moos: 1 KLF mit 2 Atemschutztrupps FF Platt: 1 KLF mit Pumpe FF Walten: 1 KLF mit Pumpe FF Rabenstein : 1 KLF mit Atemschutztrupp Weißes Kreuz Passeier: 1 Einsatzfahrzeug Kurt Gufler, Manfred Raffl
KVW-Jahreshauptversammlung
Jahreshauptversammlung
KVW Rabenstein Ende Oktober lud der KVW zur jährlichen Jahreshauptversammlung ein. Nach dem Gottesdienst trafen sich die Mitglieder im Schulhaus. Der Leiter des KVW, Josef Gufler, ließ nach der Begrüßung die Jahrestätigkeit verlesen, die sich großteils auf die Sorge der Senioren beschränkte. Die Bezirksvertreterin Frau Annelies Angerer Weis aus St. Martin motivierte die Rabensteiner und so durfte Josef Gufler mit sei-
nem Ausschuss (Liese Vantsch, Lene Ennemoser, Martina Pfander, Heinrich Gufler) die weitere Arbeit in jüngere Hände geben. Gaby Pfitscher, die schon einige Zeit im KVW tätig ist, übernahm mit Benedikta Gufler die Tätigkeit des KVW für die weiteren Jahre. Die Rabensteiner, besonders die Senioren, bedankten sich bei Sepp und Liese, die nun schon seit mehr als 30 Jahren im Ausschuss den KVW in ihren Händen hielten und alle wünschten den beiden jungen Damen viel Schwung zum Starten in die neue Aufgabe. Waltraud Gatterer
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Katholische Frauenbewegung Moos
Ausflug ins Ahrntal
Ehrung der FF Rabenstein
Ein Verein stellt sich vor
FF Rabenstein
Hirten-Sennerverein Passeier
Kameradschaftsabend
Im Passeiertal gibt es sehr viele Älpler, Hirten und SennerInnen, die alljährlich den Sommer auf den Almen verbringen, sei es in der Schweiz oder bei uns in Südtirol. Am 4.3.2008 trafen sich im Gasthaus Martinerhof ein paar mutige Psairer Hirten und Senner und gründeten einen Hirten-Sennerverein. Unsere Gründungsmitglieder waren: Hansjörg Fiegl, Brunner Rudolf, Alberich Moser, Albert Pixner, Alois Plangger und Elisabeth Heel. Hirten und SennerInnen haben verschiedenste Aufgaben zu verrichten. Jeder hat seinen eigenen Stil, die Alm zu führen, denn es ist meistens die Familie mit den eigenen Kindern, die eine Alm bewirtschaftet. Der Verein veranstaltet immer im Herbst den traditionellen Hirten-Sennerball. Im Winter steht ein Gaudirodeln, meistens in Pfelders, mit Verlosung und kleinen Geschenken auf dem Programm. Im Mai, wenn alles wieder blüht und sprießt, erwandern unsere Mitglieder eine schöne, herrliche Alm mit Mittagessen und gemütlichem Beisammensein. Auch nehmen viele unserer SennerInnen immer wieder an internationalen Käseprämierungen teil, wie zum Beispiel an der Käseolympiade in Galtür in Österreich, wo schon einige mit ihren guten Produkten schöne Preise erzielen konnten. Ein solcher Preis ist immer wieder ein Ansporn und zugleich eine Genugtuung für die harte, wertvolle Arbeit. Der Hirten-Sennerverein hofft weiterhin auf die Unterstützung und wertvolle Zusammenarbeit unserer Mitglieder und freut sich jederzeit, neue begrüßen zu dürfen. Brigitte Gögele
Am 28. November lud der Kommandant Jakob Gufler alle Feuerwehrmänner mit ihren Partnerinnen, die Patinnen und die Kommandanten der Nachbarwehren zum Kameradschaftsabend in die Feuerwehrhalle von Rabenstein. Mit einem üppigen Buffet wurden die Gäste verwöhnt. Im Anschluss dann die Überraschung. Die Ausschussmitglieder erhoben sich, stellten sich auf und nahmen 2 Ehrentafeln in die Hand. Heinrich Gufler und Josef Gufler, beides Mitglieder außer Dienst, wurden für ihre besonderen Dienste für die Feuerwehr, die sie im Laufe ihrer vielen Mitgliedsjahre geleistet hatten, geehrt. Beide wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt. Die Überraschung und Freude stand ihnen ins Gesicht geschrieben. Die gesamte Feuerwehr bedankte sich bei ihnen mit einem heftigen Applaus. Waltraud Gatterer
Diesmal ging es ins Pustertal, ins Ahrntal. Luttach war das Ziel. Dort wurde das bekannte Krippenmuseum besucht. Die Führung durch das Museum war imponierend und einmalig, denn der Führer war ein Hirt. Jedenfalls war er gekleidet wie ein Schäfer. Stock und Hut, Mantel, lange Haare und auch der Bart fehlte nicht. Er konnte die Frauengruppe richtig begeistern. Mit der Ziehharmonika hat er sie noch richtig in Stimmung gebracht. Nach der Führung durch das Museum wurde in Luttach vorzüglich zu Mittag gegessen und gut gestärkt ging die Fahrt bis Prettau, wo die Klöpplerinnen der Anziehungspunkt waren. Es war eine Augenweide, den flinken Händen zuzusehen. Die Klöpplerinnen ernteten großen Beifall von den Mooser Frauen. Zwar haben die Mooser Frauen auch geschickte Hände, doch das Klöppeln ist ihnen fremd. Kasern war die nächste Station. Das Kirchlein Heilig Geist lud zu kurzem Verweilen ein. Mit einem Lied wurde abgeschlossen. Chauffeur Albert mahnte zum Aufbruch für die Heimfahrt. Es war für alle ein erlebnisreicher Tag. Das Wetter hat auch mitgespielt. Der Himmel strahlte im schönsten Blau und die Sonne vergaß nicht, ihre Wärme zu verschenken. Obfrau Andrea mit ihrem Team Hedwig, Marianna und Irmgard bedanken sich bei den Frauen für das Mitmachen und freuen sich schon auf den nächsten Herbst, einen schönen Tag mit ihnen zu verbringen. Anna Lanthaler
Besuch bei den Klöpplerinnen in Prettau Foto: Andrea Fleischmann
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Gesundheit & soziales treff.familie
Dürfen Kinder Nein sagen? – ein Erfahrungsbericht Mein Enkel, heute 10 Jahre alt, war stets rebellisch. Er hat seinen eigenen Kopf. An und für sich richtig, wir wollen ja, dass die Kinder selbstständig werden und die eigene Meinung vertreten, aber alles andere als einfach. Auch ich hatte meine Kämpfe, sei es mit meinen Kindern damals, sei es mit meinen Enkeln heute, die viel bei mir sind. Da fing ich an mir Gedanken darüber zu machen, ob es nicht auch anders geht. Es kann doch nicht immer bei jeder Kleinigkeit endlose Diskussionen geben. Ich las beim Familientherapeuten Jesper Juul, dass Kinder auch Nein sagen lernen müssen. Alle kennen wir die Situation: Wir wollen, dass das Kind etwas tut, eine Anordnung befolgt. Heute sprechen wir ja nicht mehr einfach nur im barschen Ton einen Befehl aus – was zwar immer noch häufig gang und gebe ist, sondern ersuchen höflich darum. Glauben wir jedenfalls. Irgendwann hab ich meinen Irrtum begriffen.
Advent in Tiroul A waißr Krånz umschliaßt des Lantl wail di Pärge in iirn waißn Giwantl, fin Ortlr pis zin Haunold hin sie wissn ålle um den Sinn. Fin Kinigjoch pis zin Tribulaun a Stearngflimmr gånz zi staun. Fi Gipfl zi Gipfl hollts und schollts des Adventliad isch an urolts: „Tauet Himmel den Gerechten.“ Anna Lanthaler
Meine erwachsene Tochter erzählte mir, sie hätte sich immer fürchterlich geärgert, wenn ich zu ihr sagte: „Möchtest du den Tisch decken?“. Sie hätte gerne Nein gesagt, sich aber nicht getraut. Ich war der Meinung, ich hätte sie mit meiner Frage gelockt, mir zu helfen. Tatsächlich habe ich sie aber gefragt, ob sie es tun möchte und sie wollte nicht. Sie hat es widerwillig dann halt doch gemacht. Jesper Juul sagt, Kinder brauchen klare Ansagen darüber was wir von ihnen wollen. Es ist ein Unterschied, ob ich frage: „Möchtest du Spaghetti oder Spatzln oder ob ich frage, möchtest du mir helfen?“ („oder nicht“ steckt in der Frage ja drinnen). Das hab ich bei meinem Enkel ausprobiert. Ich fragte: „Hilfst du mir aufräumen?“ Prompt kam die Antwort: „Nein“. Na ja, ich hatte auch keine Lust, den Kram wegzuräumen, den er liegen gelassen hatte. Entsprechend war ich wütend, hab mich aber beherrscht und nur gesagt: „OK, passt.“ Eingedenk der Worte von Juul – Kinder brauchen klare Ansagen. Eine klare Ansage war das ja nicht, es war eine Frage. Die Reaktion meines Enkels war mehr als interessant: Er hat mich mit großen Augen angeschaut. Ich fing an wegzuräumen und plötzlich half er mir. Wir haben nicht weiter darüber gesprochen. Das nächste Mal, als ich etwas von ihm wollte, hab ich klar gesagt: „Bitte, trag das Glas in die Küche.“ Dies war eine klare Ansage, dass ich etwas von ihm wollte. Ich habe aber nichts weiter gesagt und machte meine Arbeit weiter. Er hat das Glas genommen und in die Küche gebracht. Ich hab danke gesagt, und damit war’s erledigt. Ich fand es äußerst interessant, wie unterschiedlich sich die gleichen Situationen entwickelt hatten. Ich hab dann ein paar Mal ähnliche Situationen mit beiden Varianten bewusst durchgespielt und dabei festgestellt: Bei einer klaren Ansage darüber, was ich von ihm wollte (selbstverständlich freundlich), hatte ich keine Probleme mehr. Es kann schon passieren, dass er sagt: „Oma, ich hab jetzt wirklich keine Zeit“, (was wohl meistens eher mit „keine Lust“ übersetzt werden müsste). Normalerweise aber klappt es. Ich hab aber gelernt, dass „cool“ bleiben und über das eigene Verhalten nachzudenken, die bessere Reaktion ist, als mit Drohungen, Niedermachen und schlechtem Gewissen-Machen zum Ziel kommen zu wollen. Wenn die Kinder dann trotzdem „folgen“ (wie wir es aus unserer früheren Erziehung kennen) ist das Ergebnis für keinen der Beteiligten befriedigend.
Bei dieser Geschichte bin ich mir auch darüber klar geworden, Kinder müssen ja lernen Nein zu sagen, damit sie im späteren Leben wissen, wann und wie sie Nein sagen sollen und Eltern und Groß eltern können ihnen dabei helfen. Reiny Egger treff.familie informiert, vermittelt, unterstützt und begleitet auf Wunsch Familien, die Zweifel oder Fragen rund um das Thema Erziehung haben. Elternsprechstunden auf Vormerkung. Andreas Hofer Str, 2, 39011 Lana E-Mail: treff.familie@kinderdorf.it Tel. 342-5748764 und 342-3350083 www.familie.it Gemeinsames Sorgerecht
Trotz Trennung Eltern bleiben Immer öfters kommt es dazu, dass sich Eltern trennen oder scheiden, da ihre Beziehungen den großen Herausforderungen des Alltags nicht stand halten. Sobald eine Beziehung in die Brüche geht und Streit zu Alltag wird, fällt es den Eltern oft schwer, gemeinsame gute Entscheidungen für ihre Kinder zu treffen. Für die Kinder, deren Eltern sich trennen, ist dies meist eine schmerzhafte Erfahrung. Das gewohnte Umfeld ändert sich, da Mutter und Vater nicht mehr wie gewohnt zusammenleben, Kinder haben Angst, dass sie von ihren Eltern verlassen werden. Gerade in dieser Zeit ist es für die Kinder wichtig zu wissen, dass sie sich nicht für ein Elternteil und gegen das andere entscheiden müssen. Die Kinder haben das Recht auf beide Eltern und diese haben die Pflicht auf die Bedürfnisse ihrer Kinder einzugehen. Eltern können mit ihrem Verhalten, der Haltung und den Umgang dem Ex-Partner gegenüber vieles dazu beitragen, dass es für die Kinder einfacher ist, die Trennung gut zu bewältigen. Am 8. Februar 2006 nahm der Gesetzgeber eine Änderung des Gesetzes Nr. 54 vor und räumt somit den getrennten bzw. geschiedenen Eltern das gemeinsame Sorgerecht ein. Das gemeinsame Sorgerecht sieht vor, dass beide Eltern das Recht bzw. auch die Pflicht haben für ihre Kinder da zu sein, sie zu betreuen und zu erziehen und ihnen eine konstante und ausgeglichene Beziehung zu ermöglichen. Beide Elternteile tragen gemeinsam die Verantwortung und müssen alle wichtigen Entscheidungen bezüglich ihrer
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Kinder gemeinsam treffen. Dabei geht es nicht darum, die Kinder bzw. die Zeit mit den Kindern genau aufzuteilen, sondern um die Rolle der Eltern, die als gleichwertig angesehen werden muss. Die Regelungen sollten auf das Wohl des Kindes abgestimmt sein und können von Familie zu Familie individuell gestaltet werden. Wobei darauf geachtet werden soll, dass diese Vereinbarungen und Versprechen eingehalten werden. Mutter und Vater sollen vermeiden, den anderen Elternteil vor ihren Kindern schlecht zu machen bzw. ihnen den Kontakt zu verbieten. Im Gegenteil, eine friedliche Trennung gelingt nur, wenn Eltern den Respekt und den Kontakt zum anderen Elternteil fördern. Dies liegt in ihrer Verantwortung als Eltern. Weitere Informationen erhalten Sie beim Sozialsprengel Passeier unter Tel. 0473 659 018 Nützliche Adressen Familienberatungsstellen wie Eheund Erziehungsberatung Südtirol (0473 210 612), P.M. Kolbe (0473 233 411) oder Lilith (0473 212545) Kinder- und Jugendanwaltschaft (0471 970 615) Das Südtiroler Elterntelefon (800 892 829) Psychologische Dienst (0473 251 000) Fachambulanz für psychosoziale Gesundheit im Kindes- und Jugendalter (0473 251 100) Südtiroler Plattform für Alleinerziehende (0471 300 038) A.S.D.I. Zentrum für Beistand getrennter und geschiedener Personen für Familien-Mediation (0471 266 110) Väter aktiv (389 1930032) Julia Pobitzer
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Familie Cobzaru in Rumänien
Schicksale
Die Not der Familie Cobzaru Als ich im September 2015 unsere Projekte in Rumänien besuchte, hat mich Pater Adam Marius, unser Vertrauensmann der Caritas in Rumänien, zu einem besonderen Schicksal geführt: Die Familie Cobzaru besteht aus acht minderjährigen Kindern und deren Eltern. Als der Sohn Daniel an Leukämie erkrankte, unternahm die Familie alles, um ihm zu helfen. Da die Medikamente, die er dringend benötigte, sehr teuer sind und in Rumänien nicht von einer Krankenkasse bezahlt werden, musste die Familie einen Hypothekarkredit von 5.000 Euro auf ihr kleines Haus aufnehmen. Mit diesem Geld konnte Daniel dann auch in ein spezialisiertes Therapiezentrum für Leukämieerkrankte eingewiesen werden. Zunächst schien es Hoffnung zu geben, doch dann verschlechterte sich sein Gesundheitszustand sehr, sodass er schließlich starb. Für die Familie brach eine Welt zusammen, denn sie hatten
nicht nur ihren Sohn Daniel verloren sondern auch noch ihr Haus. Die Bank hat das Haus bereits gepfändet. Aus eigener Kraft können sie die Schulden nicht mehr zurückzahlen. Die Familie ist zwar noch einige Zeit in ihrem Haus geduldet – wie lange das so sein wird, wissen sie aber nicht. Der Vater verdient mit seinem Pferd gerade genug um die große Familie zu ernähren. Daher werden sie sich auch in Zukunft keine Mietzahlungen leisten können. Ohne fremde Hilfe wird diese Familie an ihrem Schicksal zerbrechen. In so einem Fall ist es schon passiert, dass die Kinder der Obhut eines staatlichen Heimes anvertraut wurden, was das Auseinanderbrechen dieser Familie bedeuten würde. Daher möchten wir versuchen zu helfen, dass diese Familie weiterbestehen kann und dass die Kinder nicht nach dem Verlust des Bruders auch noch die Auflösung der Familie miterleben müssen. Wer dieser Familie helfen möchte (jede auch noch so kleine Hilfe ist willkommen) kann dies unter folgendem Stichwort tun: Hilfe für Familie Cobzaru Raiffeisenkasse Passeier IBAN: IT 37 U 08998 58810 000300218197 Peter Lanthaler
Wir wünschen frohe Weihnachten und alles Gute für das Neue Jahr 2016!
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Schulen & Bibliotheken
Hds stellt Berufe vor
Besuch bei den Schülerinnen und Schülern der Mittelschule in St. Martin
Brigitte Schär
Autorenlesung
Brigitte Schär in der Grundschule St. Leonhard Im Rahmen der Leseförderung erlebten die Schülerinnen und Schüler der vierten und fünften Klasse am 22. Oktober 2015 eine Autorenbegegnung mit der Schriftstellerin Brigitte Schär. Die Schweizer Autorin ist Sängerin und Performerin. Sie veröffentlicht Bücher und CDs für Kinder und Erwachsene und tritt mit multimedialen Konzertlesungen in der ganzen Welt auf. Neugierig lauschten die Viert- und Fünftklässler, als Brigitte Schär aus ihren Werken vorlas. Der Autorin gelang es schnell durch Mimik und Stimmlagenwechsel die
Kinder zu begeistern und sie zum Staunen zu bringen. Ihr Auftritt hat den Kindern viel Spaß gemacht. Sie stellte ihre Bücher vor und zeigte anhand einer detaillierten Präsentation auf, wie ein Buch entsteht und zwar von der Idee im Kopf bis zur Illustration, Drucklegung und Vertrieb an die Buchhandlungen. Zudem bereicherte sie ihre Veranstaltungen mit jazzigen Rhythmen und stimmungsvollen Liedern. Die Schüler bereiteten sich auf den Besuch gut vor, lasen einige ihrer Bücher und waren sehr gespannt, die Schriftstellerin persönlich kennenzulernen. Sie erzählte den Schülern über ihr Leben und die Arbeit als Buchautorin. Diese Initiative hat den Schülern große Freude gemacht und viele hatten die Möglichkeit, das erste Mal eine Autorin persönlich kennenzulernen. Lidia Pöhl, Anita Graf
Lodenpotschen in Handarbeit bei
Der hds – Handels und Dienstleistungsverband Südtirol besucht auch in diesem Schuljahr im Rahmen einer landesweiten Informationskampagne Südtirols Mittelschulen. Dabei werden die Schülerinnen und Schüler über Berufe, Ausbildungsund Karrieremöglichkeiten im Handelsund Dienstleistungssektor informiert. Unternehmer geben Einblick in ihre Betriebe und Jugendliche erzählen über erste Erfahrungen aus der Arbeitswelt. In der Mittelschule in St. Martin begrüßten vor Kurzem rund 40 interessierte Schüler und das Lehrerkollegium die Vertreter des hds. „Wir möchten mit dieser Aktion den Schülern aufzeigen, wie interessant und abwechslungsreich die Berufe im Handels- und Dienstleistungssektor sind und welche Möglichkeiten sie bieten,“ sagt die Verantwortliche für Jugendprojekte im hds, Petra Blasbichler. Begeistert waren die Schüler vor allem über die vorgestellte Berufsinformationsseite myjobmylife.it. Sie zeigt wie vielfältig diese Berufe sind. Das auf der Seite integrierte Berufsprofil, eine Stärkenund Schwächenanalyse, hilft den Jugendlichen, den richtigen Beruf für sich selbst zu finden. Kurzfilme über die einzelnen Berufe geben einen guten Einblick in die Arbeitswelt und helfen bei der Berufsorientierung. my job, my life! richtet sich an Schüler, Lehrer, Eltern und Betriebe. Hier können Betriebsbesichtigungen, sogenannte Schnuppertage, gebucht werden. Handels- und Dienstleistungsbetriebe aus
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Gemeinsames Wochenende
Minis und Bibliotheksleserinnen und -leser auf Spurensuche in Hahnebaum
Die Schülerinnen und Schüler der dritten und zweiten Klasse der Mittelschule in St. Martin
allen Bezirken stellen sich zur Verfügung und öffnen den Jugendlichen ihre Tore. Schüler können so den Betriebsalltag und die Berufe hautnah erleben. Alle Schnupperbetriebe sind auf myjobmylife.it aufgelistet. Die Schnuppertage finden im Februar 2016 statt. Auf der Facebook-Seite (facebook.com/ hds.myjobmylife) wird laufend über Aktuelles aus der Berufswelt, über Events und noch vieles mehr berichtet.
Gratulation
Die Plattform bietet die Möglichkeit, Erfahrungen und Ideen auszutauschen und neue Freunde kennenzulernen. Der hds versteht sich als Mittler zwischen Schule und Arbeitswelt. Daher setzt er sich für eine praxisorientierte, zeitgerechte Ausbildung und vor allem für die Aufbesserung der Berufe in den Sektoren des Handels und der Dienstleistungen aktiv ein. Die Berufsinformationskampagne soll dazu beitragen. Petra Blasbichler
Auf Initiative des Bibliothekteams und der Ministrantengruppe Platt wurde am 17. und 18. Oktober ein gemeinsames Wochenende in Hahnebaum organisiert. Unter dem Motto „Auf Spurensuche“ haben sich 25 junge begeisterte Kinder und Jugendliche am Samstag auf den Weg gemacht, um unter schwierigen Bedingungen und Wetterverhältnissen verschiedenen Spuren zu folgen und einen versteckten Schatz zu entdecken. Der Nachmittag war ausgefüllt mit Spiel, Spaß, gutem Essen und gemütlichem Beisammensein. In diesem Rahmen fand auch die Prämierung der diesjährigen Sommerleseaktion der Bibliothek für die Grundschüler statt und die fleißigsten Leserinnen und Leser erhielten eine kleine Belohnung. Am Sonntagvormittag leitete Maria Pamer einen Wortgottesdienst, welchen die Kinder und Jugendlichen mitgestaltet haben. Passend zum Thema war Inhalt dieser Feier den Spuren Jesu zu folgen. Müde, aber mit vielen neuen Eindrücken, kehrten Kinder und Begleiter am Nachmittag nach Hause zurück, viele mit dem Wunsch, im nächsten Herbst dieses Wochenende zu wiederholen. Elisabeth Schwarz
Vorbereitungen zur Wortgottesfeier Foto: Karin Graf
Margaretha und Josef Tschöll Die Zeit vergeht, der Tag ist da, am 25. November sind es 50 Jahr. Mal ging’s bergauf, und mal bergrunter, trotzdem seid ihr noch recht munter. Gesundheit, Glück und das Allerbeste wünschen wir euch zum Jubelfeste. Die Töchter Sabine und Ingrid mit Familien
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gratulationen
Rosa und Sepp Hofer
65 Jahre gemeinsamen Lebensweges
Rosa und Sepp Hofer vom Marxhof in Stuls, ein seltenes Jubelpaar Ein azurblauer Himmel wölbte sich über das Stuller Dörflein und die Sonne leuchtete in verschwenderischer Kraft, als wollte sie die Freude und das Glück zweier Menschen krönen, die Hand in Hand unbeugsam 65 Jahre ihren Lebensweg gegangen sind. In der Stuller Pfarrkirche zelebrierte Pfarrer Oswald Kuenzer die Jubelmesse. Eine zu Herzen gehende Ansprache richtete er an das Jubelpaar, beispielgebend mögen diese Worte für die junge Generation sein. Die Enkelkinder umrahmten die Festmesse mit Musik und Gesang. In der Morx Puite, wo Enkel Oskar und Frau Ilse für das leibliche Wohl sorgten, ging es froh und fröhlich weiter bis zu später Stund, denn das Jubelpaar kannte keine Müdigkeit. Jubelbräutigam Sepp wurde 1923 auf dem Passhof in Stuls geborgen, hat aber seinen Vater schon mit sieben Jahren verloren. Deshalb mussten er und auch seine Geschwister fremdes Brot essen. Es war keine rosige Kinder- und Jugendzeit. 1943 wurde Sepp zum Kriegsdienst eingezogen. Er hat Krieg und auch die Gefangenschaft erlebt. 1947 kehrte er heim. Die Gefangenschaft hat doch etwas Schönes gebracht. Er hat von Österreichern das Schuhplatteln erlernt und es später den Stullern beigebracht. Die SchuhplattlerGruppe Stuls besteht immer noch. Sepp war auch ein gefragter Ziehharmonikaspieler und hat auch viele Junge dafür begeistert.
Jahrgang 1950 Der Jubelbraut Rosa war ebenso ein schweres Los beschieden. Die Mutter starb schon bei ihrer Geburt und den Vater verlor sie, als sie ein halbes Jahr alt war. Rosa war also ein Waisenkind. Zum Glück lebte am Hof noch die Schwester vom Vater, die Moide, die hat ihr Vater und Mutter, so gut sie es konnte, ersetzt. Im Jahre 1950 sind Rosa und Sepp zum Traualtar getreten. Rosa war Marxbäuerin und Sepp wurde Bauer. Sie haben alles gemeinsam gemeistert. Haben nebst ihren zwei Töchtern Traudl und Frieda noch zwei anderen Mädchen, Anna und Lydia, ein warmes Zuhause gegeben. Rosa war immer der ruhende Pol und die Seele des Hauses. Wo Liebe, Eintracht und Vertrauen herrschen, hält Gott seine schützende Hand darüber. Die Jubelbraut, die zwar ein paar Jahre schon im Rollstuhl sitzt, ist dennoch zufrieden. Die Zufriedenheit strahlt ihr aus den Augen. Sepp und Rosa sind ja fürsorglich betreut von Tochter Traudl. Das Jubelpaar freut sich aber immer auf den Besuch all ihrer Lieben, denn ein inniges Band hält sie umschlungen. Und so danken ihnen Kinder, Enkel und Urenkel für das Gutsein, für all die Sorge und Liebe mit der sie sie umgaben und immer noch umgeben. Die gesamte Stuller Bevölkerung gratuliert mit Glück- und Segenswünschen für noch schöne gemeinsame Jahre beim Morx! Anna Lanthaler
Jahrgangstreffen der St. Martiner 65-Jährigen Wie im Flug sind die letzten 5 Jahre ver flogen. Am 24. Oktober 2015 fanden sich wieder die treuen Jahrgangsfreunde zu einem gemeinsamen Treffen ein. Begonnen wurde der wunderschöne Nachmittag mit einem besinnlichen Wortgottesdienst in der Pfarrkirche. Unsere Jahrgangskollegin Martha, aus gebildete Wortgottesdienstleiterin, hat sich große Mühe gemacht, dass wir alle andächtig mitmachen konnten. Wir haben auch unsere verstorbenen Freunde eingeschlossen und stellvertretend für alle, eine Kerze auf das Grab von unserem unvergessenen Theiner Hans gestellt. Im Gasthaus Pfandleralm hat uns Anna mit Häppchen überrascht. Sie konnte aus Gesundheitsgründen nicht mitfeiern. Liebe Anna, Vergelts Gott! Danach verbrachten wir den Rest des Tages in der Haselstaude bei gemütlichem Beisammensein. Wir bedanken uns bei Gottfried und seinem Team für die köstliche Bewirtung und die freundliche Bedienung. Gedankt sei auf diesem Wege auch den zwei Musikanten aus Schenna, die uns unermüdlich mit Gesang und frohen Klängen unterhalten haben. Zu später Stunde, nach gemeinsamer Plauderei und Fröhlichkeit, verabschiedeten wir uns, in der Hoffnung, ein weiteres Treffen in 5 Jahren zu erleben. Erna Marth
Jahrgang 1950
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Gratulation
Der Psairer Maje zum 85. Jahrgang 1945
Jahrgangstreffen „Keine Grenze verlockt mehr zum Schmuggeln als die Altersgrenze …“ Robert Musil … wir vom Martiner und Leonharder Jahrgang 1945 haben sie aber auch ausgiebig gefeiert, die Altersgrenze, die wir heuer erreicht haben – und zwar am Samstag, den 3. Oktober 2015. Schon beim Eintreffen vor der St. Martiner Pfarrkirche gab es herzliche Begrüßungen und Wiedersehensfreude, vor allem mit den Jahrgangskollegen, die auch diesmal von weither angereist waren u. a. aus Frankfurt, Stuttgart, der Schweiz, aus dem Schwarzwald und aus Brasilien. Begonnen hat unsere Feier mit einem Wortgottesdienst, den uns der Dekan von St. Martin, Hermann Pirpamer, gehalten hat und in dessen Mittelpunkt das Dankeschön für 70 Jahre Erdendasein stand sowie das Gedenken an bereits verstorbene oder aus gesundheitlichen Gründen nicht anwesende Gleichaltrige. Nach dem Umtrunk beim Mitterwirt haben wir uns nach einem kurzen Dorfspaziergang zum Abendessen im Hotel Pfandleralm eingefunden, wo ausgiebig getafelt wurde, Erinnerungen an die Schul-, Jugend- und Militärzeit ausgetauscht wurden und mit dem Eintreffen der Musik ausgiebig und ohne Ermüdungserscheinungen bis in die späten Abendstunden getanzt wurde. Beim Abschied war man sich einig: Hoffentlich bleiben wir alle gesund für ein Wiedersehen in fünf Jahren! Gaby Ploner
1. Reihe von links: Pascoli Tullio, Haller Joe (Josef), Pichler Georg; 2. Reihe von links: Marth Katharina, Zipperle Agnes, Kobler Hans, Moosmair Luise, Pöhl Luise, Ennemoser, Ennemoser Veronika, Alber Maria, Gufler Maria, Marth Alois, Auer Albert; 3. Reihe von links: Reiterer Sebastian, Grassl Alois, Pfitscher Heinrich, Ilmer, Augscheller Regina, Gruber Theresia, Pixner Alois, Raich Anna; 4. Reieh von links: Hofer Waltraut, Schenk Willi, Unterthurner Christine, Kuen Gufler Alois, (vorne) Pichler Alois, Raffl Kurt, Platter Josef, (vorne) Bacher Rudolf, Kofler Leo, vorne: Plankl Ute, Ploner Gaby, Wiedmer Erich. Nicht im Bild: Schweigl Helma Foto: Bernadette Pfeifer
Geburten vom 6. 10. bis 25. 11. 2015 Gemeinde St. Martin 6. 10. 2015 Ilara Platter, Saltaus 27. 10. 2015 Martha Ennemoser, Garberweg 31. 10. 2015 Sophie Schwienbacher, Dorfstr. 4. 11. 2015 Janis Platter, Saltaus 23. 11. 2015 Jana Spath, Fernerweg Gemeinde St. Leonhard 28. 9. 2015 Sofie Haller, Schweinsteg 5. 10. 2015 Viktoria Holzer, Kammerveit. Str. 5. 10. 2015 Gabriel Kienzl, C.-G.-Fuchs-Str. 16. 10. 2015 Viktoria Marth, Prantach 20. 10. 2015 Giulia Blaas, In der Kellerlahn 28. 10. 2015 Lukas Moosmair, C.-G.-Fuchs-Str. 6. 11. 2015 Martin Kostner, Kammerland 6. 11. 2015 Jonas Schmidhammer, Schweinsteg 19. 11. 2015 Andrea Pichler, Walten Gemeinde Moos 27. 10. 2015 Hannah Prünster, Stuls 27. 10. 2015 Laura Prünster, Stuls 25. 11. 2015 Yannis Lanthaler, Moos
Am 16. November 1930, nit dass i liëg, doo håt der Schaffler Sepp und die Mitze a Maadile gikriëgg. A netts Waibele isch sie giweesn und ålm nou schiën, desweign tuat sie a nou heint zin Frisör fleißig giën. Ob derhuam oder in Fortleis, leichtn tiën die Hoor gånz schneaweiß. Fleiß und Strebsomkeit sell wor ålm ihr Ziel, sou håt sie gårbitit und gschundn zu fiil. In der Schuale ålm die Pëschte, ober ban Sport leider die Lëschte. Sou håt sie sich an Sportler gsuecht, und mit ihm des Leebm gibuecht. An fuarlin, wiirlin und schnelln Waxler, joa in Månn, in Max mit die zwoa flinkn Haxler. Schaugn tuat er auf ihr wollte guat es steckt hålt a feiner Mensch unter den Jaagerhuat. Seit a poor Joor kånn die Maje hålt niëmer guat glongin und sell isch in Hausholt a peasis Unterfongin. Do glång er ihr ålls oer, her und außer. Ålm an Witz af Loger, do isch er a Lauser. Sou meischtern sie in Ålltog und säll isch schiën, weil sou tuat die Zeit nit longweilig fergiën. Mir wintschn in de zwoa nou a wunderschiëns Leebm, der Herrgott soll iimile fiil Gsundheit nou geebm. Der Mamme wintschn mir noochträglich fin gonzn Herzn zin 85. Gipuurtstoog ålls Guate Die 5 Kinder und Schwiegerkinder sowie die 10 Enkel und 8 Urenkel Gerdi Karlegger Gamper
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sport Sportkegeln
Berta Mairginter gewinnt Staatsmeisterschaft Berta Mairginter war in der Psairer Sportszene bisher vor allem als Tennisspielerin bekannt, umso überraschender ist es daher, dass sie heuer, mit 62 Jahren, im Kegelsport den großen Coup landete und bei den Seniorinnen den Staatsmeister titel erringen konnte. Vor rund 4 Jahren begann Berta ernsthaft mit dem aktiven Kegelsport. Seither trainiert sie dreimal die Woche, hat sich kontinuierlich verbessert und rückte in die Damenmannschaft des ASKC Passeier nach, weil dort eine Spielerin fehlte. Heuer ist ebendiese Mannschaft von der B- in die A-Klasse aufgestiegen und misst sich nun mit den besten Kegeldamen Südtirols. Neben ihrem bereits erwähnten Trainingsfleiß zeichnet Berta vor allem
ihre unerschütterliche Ruhe aus und zudem ist sie eine echte Teamspielerin, der es auch wichtig ist, dass die Mannschaft nach dem Spiel noch gemeinsam zusammensitzt und den Abend gemütlich ausklingen lässt. Am Ende der Kegelsaison werden schließlich die Staatsmeisterschaften ausgetragen und dies auch in der Klasse der Seniorinnen. Das Reglement sieht vor, dass aus den 4 Bezirken die vier jeweils besten Keglerinnen, also 16 Athletinnen, gegen einander antreten. Die besten 4 bestreiten hernach das Finale. Dieses fand am 1. Mai am Pfarrhof in Bozen statt, wobei Berta mit 581 Kegeln alle ihre Kontrahentinnen in die Schranken wies und sich gegen zum Teil deutlich jüngere Gegnerinnen (die Seniorenklasse beginnt bei 50 Jahren) durchsetzte. Zu diesem Erfolg gratulieren ganz herzlich ihr Mann Mair Franzl mit Familie und ihre Mannschaftskolleginnen des ASKC Passeier und wünschen weiterhin „Gut Holz“ und viel Freude beim Sportkegeln. Kurt Gufler
Berta Mairginter
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Der Eislaufplatz erfreut sich Kindern und Jugendlichen großer Beliebheit
ESV St. Martin
Eislauf-Faszination ist ungebrochen Mit dem gewohnten Enthusiasmus und einer Fülle an Ideen ist der Eissportverein St. Martin in die Saison 2015/16 gestartet. Bereits im September begannen die Mädels mit ihrem Trockentraining. Sybille und Manuela leisteten dabei ganze Arbeit und vor allem das heuer erstmals durchgeführte Balletttraining erwies sich in Hinsicht auf Bewegungsabläufe und Koordination als große Bereicherung. Einen ersten Saison-Höhepunkt erlebten die jungen Eisläuferinnen am 10. Oktober. Nachdem Superstar Carolina Kostner im vergangenen Winter den Eislaufplatz in St. Martin besucht hatte, wurde die Idee geboren, die Veranstaltung „Opera on Ice“ mit Carolina und anderen Weltstars in Verona zu besuchen. Diese Idee erwies sich als absoluter Volltreffer und noch Tage danach schwärmten unsere Mädels von der tollen Show, die ihnen im einmaligen Ambiente der Arena von Verona dargeboten wurde. In der Folge hieß es nun, für die über 600 Mitglieder die Eissaison mit allem Drumherum im heimatlichen St. Martin zu planen. Dabei steht natürlich das „Eismachen“ zu Saisonbeginn im Vordergrund und es gab kritische Stimmen, die anprangerten, ob es Sinn mache, bei nahezu sommerlichen Temperaturen, wie sie heuer bis Mitte November vorherrschten, die Eisfläche anzulegen. „Wir müssen den Aufbau organisatorisch planen“, hält Präsident Erich Kofler diesen Argumenten entgegen, „und die Arbeiten starten immer mit Anfang November, auch weil zu diesem Zeitpunkt an den Schulen bereits die Wahlpflichtfächer mit dem Angebot Eislaufen starten. Sobald aber
mit dem Aufbau der Anlage begonnen wird, kannst du den Ablauf nicht mehr stoppen, auch weil die mit Glykol gefüllten Schläuche mit einer Eisschicht geschützt werden müssen. Zudem warten natürlich auch unsere Kinder bereits sehnsüchtig darauf, wieder ihrem Hobby frönen zu können!“ Am 21. November erfolgte die Eröffnung mit Gratis-Eislaufen und die vielen Besucher legten einmal mehr beredtes Zeugnis von der Beliebtheit des Eislaufplatzes ab. Bürgermeisterin Rosmarie Pamer bedankte sich im Rahmen ihrer Grußworte beim engagierten Ausschuss des ESV und betonte, dass hinter dem Erfolg auch viel Arbeit stecken würde. Der Obmann der Raika St. Martin, Walter Fleischmann unterstrich, dass man ein solches Erfolgsprojekt für unsere Jugend gerne unterstützt. Präsident Erich Kofler gab mehrere Infos für die neue Saison: > Die Preise für die Saisonkarten sind gleich geblieben > Kurse finden täglich außer sonntags und montags statt > 90 Kinder sind bereits eingeschrieben, wer Lust hat, kann jederzeit einsteigen > Ziel des Vereins ist es auch die Jugend einzubinden, deshalb arbeiten nun auch 3 Jugendliche im Ausschuss mit > Eisstockschießen immer montags ab 19.30 Uhr, offen für alle Im Anschluss heizte die Band Fineline den Anwesenden so richtig ein und sorgte für Superstimmung. Der Ausschuss des ESV wünscht abschließend allen Eissportbegeisterten eine verletzungsfreie, erfolgreiche neue Saison! Kurt Gufler Schlussresümee
Eine erfolgreiche Ranggelsaison geht zu Ende Die Passeirer Ranggler zeigten sich auch in der heurigen Saison von ihrer besten Seite, nahmen an 25 Wettkämpfen in Bayern, Salzburg, Tirol und Südtirol teil und erkämpften sich immer wieder den einen oder anderen Podestplatz. Hier die größten Erfolge der Passeirer Ranggler in der heurigen Saison: Fabian Hofer aus Pfelders gewinnt das legendäre Ranggeln am Hundstoan in der Altersklasse bis 8 Jahren. Matthias Gufler aus Tall erkämpft sich bei der internationalen Alpenländer
Fabian Hofer aus Pfelders, Gewinner des legendären Ranggelturniers am Hundstoan
meisterschaft in Rauris den 3. Platz in der Jugendklasse. Auer Martin aus Kalmtal holt sich in der heurigen Saison 12 Erstplatzierungen bei internationalen Wettkämpfen und ist somit der erfolgreichste Ranggler in der Alterskategorie bis 8 Jahren im gesamten Alpenraum. Benjamin Pichler aus St. Martin wird Landesmeister in der Seniorenklasse. Andreas Haspinger aus Matatz gewinnt den Südtirolcup bei den Seniorenrangglern. Die Passeirer Ranggler holen sich in allen Alterskategorien den 1. Platz bei der Südtirolcup-Gesamtwertung. Bei der Vereinswertung siegt Passeier mit 501 Punkten, das sind mehr als alle anderen Südtiroler Vereine zusammen erzielt haben. 1. Ranggelverein Passeier: 501 Punkte 2. Ranggelverein Rodeneck: 108 Punkte 3. Ranggelverein Terenten: 105 Punkte 4. Ranggelverein Ahrntal: 64 Punkte Nach einer kurzen Pause beginnen wir jetzt wieder mit dem Training. Immer samstags von 19 Uhr bis 20:30 Uhr. Interessierte sind herzlich eingeladen. Für Informationen wenden Sie sich bitte an folgende Nummer: 347 8010119 (Erich Auer) Benjamin Pichler
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Die NachwuchsspielerInnen mit den Ausschussmitgliedern Philipp Tschöll, Elisabeth Tschöll, Margareth Frener, Robert Verdorfer (links im Bild) und unserem Vereinstrainer Ivo Platzer (ganz rechts)
Amateurtennisclub St. Leonhard
2015 ist viel passiert! Durch professionelles und gezieltes Training machen unsere Nachwuchs spielerInnen von Jahr zu Jahr durch neue Erfolge auf sich aufmerksam. Unsere Mädchen in der Kategorie U14, Theresa Holzknecht, Sophie Verdorfer und Valeria Glira, konnten bereits in den letzten zwei Jahren den Landesmeistertitel in ihrer Altersgruppe einfahren. Auch diese Saison beendeten sie erfolgreich. Zwar blieb ihnen heuer der Landesmeister-Titel verwehrt, dennoch war ihr Abschneiden für unseren Verein sehr erfreulich. Sie erreichten in der Vorrunde nach souve ränen Siegen über Vereine wie den TC Unterland und den TC Mals erneut die Finalrunde der besten acht Mannschaften und schlugen dort im Viertelfinale den TC USSA problemlos, ehe sie sich im Halbfinale, nach starker Gegenwehr, dem favorisierten TC St. Christina – dem späteren Landesmeister – geschlagen geben mussten. Neben der U14 Mädchen-Mannschaft war in diesem Jahr wiederum eine weitere Mädchen-Mannschaft am Start. In der Altersklasse U12 spielten Maria Hofer und Saskia Platter. Die beiden talentierten Mädchen schlugen zunächst in der Vorrunde souverän den TC Bozen und das „Tenniscenter Südtirol“. Das dritte Vorrundenspiel gegen den TC Rungg B endete leider mit einer Niederlage. Dennoch konnten sich unsere Spielerinnen für die Finalrunde der vier besten Mannschaften in der Altersklasse U12 qualifizieren.
Bedauerlicherweise unterlagen sie im Halbfinale den späteren Landesmeisterinnen 2015 – vom TC Rungg A. Die dritte Mannschaft, die sich der Konkurrenz stellte, war eine Herrenmannschaft in der Serie D4. Die Mannschaft war leider ein wenig vom Pech verfolgt. Ein einziger nicht verwandelter Matchball führte dazu, die Finalrunde nicht erreicht zu haben. Dadurch war auch das Saisonsziel – in die Serie D3 aufzusteigen – verfehlt worden. Der ATC St. Leonhard bedankt sich bei seinen erfolgreichen Talenten und auch bei seinen geschätzten, kompetenten und professionell arbeitenden Trainern Ivo Platzer und Lamberto Tombolesi sowie beim Konditions- und Athletiktrainer Mattias Schnitzer, der 10 Jahre lang den Rennrodler Armin Zöggeler betreute und seit einigen Jahren als persönlicher Fitnesstrainer mit dem erfolgreichen Ultner Abfahrtsläufer Dominik Paris zusammenarbeitet und ihn alljährlich auf die neue Saison vorbereitet. Für einen weiteren, sehr erfreulichen Erfolg für unseren Verein sorgte Valeria Glira bei der Einzel-Landesmeisterschaft in ihrer Altersklasse U14, die im Mai in Brixen ausgetragen wurde. Im letzten Jahr noch im Halbfinale gescheitert, gelang es Valeria in diesem Jahr nach Siegen über sehr starke Konkurrentinnen – wie Karin Giacomuzzi, Iris Villgratter und im Halb finale sehr überraschend auch gegen Larissa Tschenett – das Endspiel zu erreichen. Dort traf sie auf die an Nummer eins gesetzte und favorisierte Spielerin Marion Viertler, gegen die sie nach guter Gegenwehr leider verlor. Dennoch war dies ein sehr wertvoller und hoch einzuschätzender Erfolg, der ihr viel Ansporn
und Motivation für die Zukunft bescheren wird. Als „Vize-Landesmeisterin“ war sie für die Italienmeisterschaft qualifiziert, die heuer in Rovereto ausgetragen wurde. Leider scheiterte sie dort recht früh. Auch Sophie Verdorfer war bei der Landesmeisterschaft in Brixen am Start. Nach sehr guter Leistung war für sie leider bereits im Viertelfinale Endstation. Eine sehr starke Leistung bei den Einzelturnieren bot auch Maria Hofer. Maria erlebte einen richtigen Höhenflug und raste von Sieg zu Sieg. Es gelang ihr, in ihrer Altersklasse U12 nicht weniger als drei Turniersiege in Folge einzufahren und sie machte auch in der Alterskategorie U14 eine sehr gute Figur, wo sie das eine und andere Match gewann. Vor dem Beginn der Sommerferien, am 6. Juni 2015, hielt der ATC St. Leonhard seine traditionelle Grillfeier ab, zu der zahlreiche Vereins-Mitglieder samt Anhang gekommen waren. Wir danken allen, die zum Gelingen der Feier, die in erster Linie für unsere Kinder und Jugendliche veranstaltet wird, beigetragen und tatkräftig geholfen haben. Der Amateurtennisclub St. Leonhard möchte sich auf diesem Wege auch bei seinen Sponsoren und auch bei der Gemeinde St. Leonhard sehr herzlich bedanken, die dazu beitrugen, den Kindern und Jugendlichen eine niveauvolle und kontinuierliche Vereinstätigkeit bieten zu können. Hans Klotz
27 Passeirer Blatt – nr. 132, Dezember 2015
Stockit Winterpark Walten
Winter in Walten In diesem Winter wird Walten wieder zu einem wahren Schneeerlebnis. Da es in den letzten Jahren bei uns keine gute Möglichkeit zum Rodeln und Skifahren für Kinder und Jugendliche mehr gab, wurde ein Projekt ausgearbeitet, um das Winterleben in Walten wieder in Schwung zu bringen. Der Sportclub ASC Passeier Sektion Ski Walten wurde, unter der Führung von Martin Hainz, neu gegründet und unter diesem wurde das Projekt ausgearbeitet und realisiert. „Stockit Winterpark Walten“, so heißt das Projekt, mit dem sich der Sportverein derzeit beschäftigt. Dank des Besitzers des „Pichlhofs“ darf somit heuer wieder ein Lift aufgebaut werden. Deshalb wurde, mit Hilfe der Gemeinde St. Leonhard, ein Zauberteppich der Firma Sunkid in diesem Jahr angemietet, welcher bereits geliefert und installiert wurde. Erreichbar ist „Stockit“ über die Zufahrt zum Wanserhof-Auerhof nach der Brücke auf der linken Seite. Neben Rodeln und Skifahren wird auch eine ganz neue und mit Garantie auch sehr vergnügliche Sportart angeboten. Es nennt sich Snowtube, das vor allem in Amerika praktiziert wird. Dabei setzt man sich in einen Reifen und fährt damit über kurvige und hügelige Pisten. Der Sportverein kaufte bereits ein paar solche Reifen und hofft, damit vielen Besuchern ein besonderes Erlebnis zu bereiten, welches ihnen viel Spaß bietet. Außerdem wurde heuer, dank der guten Zusammenarbeit seitens der Gemeinde mit den Besitzern, die Langlaufloipe wieder bis Wans genehLageplan Stockit Winterpark Walten
migt. Somit umfasst die Langlaufloipe wieder ca. 6 km. Die Langlaufloipe bietet sowohl klassischen Langläufern als auch Skatern die Möglichkeit, ihren Stil auszuüben. Da es in den letzten Jahren viele Nach fragen über einen Winter-Wanderweg gab, hat der Sportverein diesen im Lageplan mit einbezogen und neben der Langlaufloipe einen Wanderweg geplant, der von „Stockit“ bis zum Wanserhof führt. Zudem wird neben der Langlaufloipe und dem Wanderweg ein Schneeschuhwanderweg gesetzt, der bis oberhalb von Wans auf die Sonnenbank führt. Es gibt die Möglichkeit, Rodeln und Snowtubereifen bei uns in „Stockit“ auszuleihen. Schneeschuhe werden im Gasthof Alpenrose und Hotel Jägerhof ausgeliehen. Die Langlaufskier werden wie in den letzten Jahren im Auerhof zum Verleih angeboten. Um die kalten Temperaturen im Winter aushalten zu können, wurde vom Sportverein eine kleine Hütte aufgestellt, um sich aufwärmen zu können und dort in gemütlicher Atmosphäre zu verweilen. Ein großer Dank geht an die Gemeinde St. Leonhard, für die finanzielle und für die projektierende Unterstützung, den Besitzern, den Waltner Wirten sowie allen Sponsoren, aber nicht zuletzt allen, die uns unterstützt und geholfen haben, unsere Projekte zu verwirklichen. Nun hoffen wir noch auf eine weiße Winterpracht, um plangemäß in die Saison starten zu können. Der Sportverein freut sich und hofft auf guten Zuspruch aller Besucher und lädt alle am 13. Dezember 2015 zu einer kleinen Eröffnungsfeier ein. Martin Hainz
Lageplan
Vorankündigungen > 48. Südtiroler Meisterschaft – Watten Termin: 26. Dezember, beim Gasthof Lanthaler in Moos, organisiert von der Freiw. Feuerwehr. Voranmeldung und Infos unter www.ffmoos.it > In Rabenstein kann’s losgehen Am 26. Dezember öffnet der Eisturm Rabenstein traditionsgemäß seine Tore. Ab diesem Zeitpunkt steht die anspruchsvollste und schönste künstliche Eiskletteranlage der Welt allen Sportlerinnen und Sportlern bis Mitte März wieder viermal in der Woche zur Verfügung. Bereits zum vierten Mal wird der Verein Eisturm Rabenstein vom 29. bis zum 31. Jänner 2016 einen Weltcup ausrichten. Es werden mehr als 100 Eiskletterer aus rund 20 Nationen, samt Offiziellen, Trainern, Betreuern und Medienvertretern im Passeiertal erwartet. Nur eine Woche später werden vom 5. bis zum 7. Februar auch die EiskletterWeltmeisterschaften (Lead und Speed) der Altersklassen U22, U19 und U16 ausgetragen. Der erste Saisonhöhepunkt im Winter 2015/16 ist hingegen die traditionelle Psairer Bauernmeisterschaft, die am 17. Jänner 2016 über die Bühne gehen wird. Der Eisturm Rabenstein bleibt ab dem 26. Dezember dienstags und freitags ab 19 Uhr sowie samstags und sonntags von 13.30 bis 19 Uhr geöffnet. Für Gruppen ab sechs Personen wird der Eisturm auch außerhalb der Öffnungszeiten aufgesperrt. Weitere Informationen: www.eisklettern.it > Musikschule Woche der Offenen Tür, vom 1. bis 5. Februar 2016, 14 bis 18 Uhr > Musikschule Instrumenten-Vorstellung, Montag, 22. Februar 2016, um 17 Uhr, für Kinder, die am Erlernen eines Blechblasinstrumentes interessiert sind: Horn, Trompete, Klarinette, Posaune
STOCKIT Winterpark Walten
STOCKIT Winterpark Walten
Öffnungszeiten moos Gemeindeamt: Mo – Fr, 8 – 12 Uhr; Di, 14.30 – 18 Uhr; Sa geschlossen, T 0473 643 535 Minirecyclinghof Moos: Fr, 9 – 10 Uhr; Pfelders: Mi, 14 – 15 Uhr; Platt: Mi, 8 – 9 Uhr; Stuls: Mi, 10 – 11 Uhr; Rabenstein (Dorf): jeden 1. und 3. Mo/Monat, 10 – 11 Uhr; Rabenstein (Saltnuss – rotes Haus): jeden 1. Mo/Monat, 9 – 9.45 Uhr Restmüllsammlung: Dienstag; Stuls, Moos, Platt, Pfelders wöchentlich; Rabenstein, Pill jede 2. Woche; Sportplatz Sand, Ulfas jede 2. Woche Biomüllsammlung: Mittwoch; Stuls, Moos, Platt, Pfelders wöchentlich; Rabenstein, Pill jede 2. Woche; Sportplatz Sand, Ulfas jede 2. Woche Bibliothek Moos: Mi, 14.30 – 16.30 Uhr; Do, 16.30 – 18.30 Uhr; So, 11 – 12 Uhr (ab 1.10.2015) Bibliothek Platt: Di, 9 – 11 Uhr; Mi, 16.30 – 17.30 Uhr, Fr, 15 – 16.30 Uhr; Sa oder So nach Gottesdienst (ab Schulbeginn) Bibliothek Pfelders: Di, 18.30 – 19.30 Uhr Bibliothek Rabenstein: Mi, 14.30 – 16.30 Uhr, Sa oder So nach Gottesdienst (ab Schulbeginn) Bibliothek Stuls: Mo, 15 – 17 Uhr (ab Schulbeginn) Arztpraxis Dr. Mair: Mo, Do, Fr, 8 – 12 Uhr; Di, 10 – 12 Uhr, 16 – 18.30 Uhr; Mi, 16 – 18.30 Uhr; T 0473 643 689 Apotheke RAM: Mo 10 – 12; Mi 16 – 18.30 Uhr; Do 9 – 12 Uhr; T 0473 643 689 Krankenpflegeambulatorium Platt: Mi, 10.30 – 11 Uhr Elternberatung Platt Grundschule: Mi, 9 – 10.30 Uhr; T 0473 649 136 st. leonhard Gemeindeamt: Mo – Fr, 8 – 12 Uhr; Di, 14.30 – 17.30 Uhr; Sa, 9 – 12 Uhr, T 0473 656 113 Minirecyclinghof: Mo, Fr, 8 – 9 Uhr; Sa, 8 – 11 Uhr; Walten: Sa, 10 – 11 Uhr Restmüllsammlung: Di; Walten, Schweinsteg, Prantach, Mörre, Glaiten, jeden 2. Di; Biomüllsammlung: Do Öffentliche Bibliothek: Mo, Mi, Fr, 9 – 12 Uhr, 15 – 18 Uhr, Di, Do, 15 – 18 Uhr (ab September) Bibliothek Walten: Di, 16 – 17 Uhr Arztpraxis Dr. v. Sölder: Mo, Mi, Do, Fr, 8 – 12 Uhr; Di, 15 – 19 Uhr; T 0473 656 656 Arztpraxis Dr. Zuegg: Mo – Fr, 8 – 12 Uhr; Mo, Fr, 15.30 – 16.30 Uhr ohne Vormerk.; T 0473 656 633 Kinderarztpraxis Dr.in Weger: Mo, Fr, 9.15 – 12.30 Uhr; Mi, 9.30 – 12 Uhr; Di, Do, 15 – 18 Uhr; T 0473 656 266 Apotheke RAM: Mo – Fr, 8 – 12.30, 15.30 – 19 Uhr; Sa, 8 – 12.30 Uhr; T 0473 656 146 SportArena: täglich von 10 – 22 Uhr; Dienstag: Ruhetag; st. martin Gemeindeamt: Mo – Fr, 8 – 13 Uhr; Donnerstag, 15 – 17.30 Uhr, T 0473 499 300 Minirecyclinghof: St. Martin: Fr, 10 – 12 Uhr; Sa, 8 – 10 Uhr; Saltaus: Sa, 8.30 – 9.30 Uhr Restmüllsammlung: Montag; Matatz, Breiteben, Kalmtal, jeden 2. Montag Biomüllsammlung: Mittwoch Öff. Bibliothek: Mo, Mi, Sa, 9 – 12 Uhr; Di, 14 – 17 Uhr, Mi, Do, Fr, 15 – 18 Uhr (ab 2. Sept.-Woche) Arztpraxis Dr. Innerhofer: Mo – Fr, 8 – 12 Uhr; T 0473 641 207 Arztpraxis Dr. Dubis: Mo – Do, 9 – 12 Uhr; Fr 15 – 18 Uhr; T 0473 650 167 Apotheke Mercurius: Mo, Mi, Do, Fr, 8 – 12.30, 15 – 18.30 Uhr; Di, 8 – 12.30 Uhr; Sa, 8 – 12 Uhr, T 0473 650 011 Elternberatung Garberweg: Do, 8 – 12 Uhr, T 0473 650 780 Krankenpflegeambulatorium Garberweg: Di, Fr, 8 – 10 Uhr Jugendtreff: Di – Fr, 11 – 12 Uhr; Di und Do, 17.30 – 19.30 Uhr; T 392 5327295 sprengelsitz passeier Verwaltungsdienst: Mo, Di, Fr, 8 – 11 Uhr; Mi, 9 – 12 Uhr; Do, 9 – 12 Uhr, 14 – 15.30 Uhr; T 0473 659 500 Sozialsprengel: Di – Do, 8.30 – 12 Uhr, 14.30 – 16.30 Uhr; Mi, 8.30 – 12 Uhr; T 0473 659 018, T 0473 659 263, T 0473 659 264 Dienst für Pflegeeinstufung: T 848 800 277 Blutabnahme: Mi, Do, 7.15 – 8.45 Uhr, ohne Vormerkung Krankenpflegeambulatorium: Mo, Di, Fr, 8 – 11 Uhr; Mi, Do, 9.30 – 11 Uhr Elternberatung: Di, 8 – 12 Uhr; T 0473 659 518 Diätdienst: Di, 8 – 12 Uhr und 13 – 16 Uhr, Fr, 8 – 12.30 Uhr, 13 – 16 Uhr; T 0473 659 520 Dienst für Abhängigkeitserkrankungen: jeden 2. und 4. Di/Monat, 14 – 16.30 Uhr, Vormerkung T 0473 443 299; Zahnarztambulatorium: Vormerkungen T 0473 264 000 Rehabilitationsdienst: Mo – Fr, 8 – 12.30 Uhr, 13.30 – 16 Uhr; T 0473 659 533 Hautarzt: jed. 1. + 3. Mi/Monat, 9 – 13 u. 14 – 18 Uhr, Vormerkung mit ärztl. Verschreibung: T 0473 264 000; Invalidenbetreuung: Vormerkung in Meran, T 0473 264 712 Hauspflegedienst: Vormerkung Mo – Fr, 8 – 10 Uhr; T 0473 659 019 Jugendbüro Passeier: Mo – Fr, M 393 0954681
Aus den Gemeinden Moos, St. Leonhard und St. Martin Termine & Veranstaltungen dezember 15. Forsttagssatzung, Vereinshaus St. Leonhard [Forststation] 16. Adventskonzert der Musikschule, St. Leonhard 18. Adventhoangart der Musikschule, St. Martin 19. Offenes Singen, St. Leonhard 19. Liechtr’zeit: Weihnachtskabarett, St. Leonhard 19. Liechtr’zeit: Puppentheater, St. Leonhard 19. Mårtiner Sternstundn, Adventmarkt, Märchen und Straßentheater 20. Mårtiner Sternstundn, Adventmarkt, Märchen und Straßentheater 19./20. Liechtr’zeit: Weihnachtskabarett, St. Leonhard 20. Mårtiner Sternstundn, Adventmarkt, Weihnachtsgeschichten, Adventsingen, Straßentheater 22. Winterbeginn 26. Eröffnung Eisturm Rabenstein 26. 48. Südtiroler Watt-Meisterschaft, Moos 29. Liechtr’zeit: Fackelwanderung und Konzert The Other, St. Leonhard 29. – 31. Eiskletter-Weltcup [Eisturm Rabenstein]
Jänner 9. Goaser-Ball, St. Martin [Goaserverein Passeier] 13. Kreativer Tanz, St. Martin [Bildungsausschuss] 15. Kreativer Tanz, St. Leonhard [Bildungsausschuss] 17. Georg-Klotz-Gedenkfeier in St.Leonhard (40. Jahrtag) 17. Psairer Bauernmeisterschaft [Eisturm Rabenstein] 30. Schnöller-Ball, St. Martin [Goaslschnöllerclub Passeier] 31. Maria-Lichtmess-Einkehrtag der Frauen, St. Leonhard [KFB]
februar 1. – 5. Woche der Offenen Tür [Musikschule] 5. – 7. Eiskletter-Weltmeisterschaften (Lead und Speed) der Altersklassen U22, U19, U16 [Eisturm Rabenstein] 6. Mårtiner Faschingsumzug 17. Bewegungs-Improvisation für Erwachsene, St. Leonhard [Bildungsausschuss] 22. Instrumenten-Vorstellung: Horn, Trompete, Klarinette, Posaune [Musikschule]
recyclinghof passeier (mörre) Dienstag, Donnerstag, 14 – 17 Uhr; Samstag, 8 – 11 Uhr Termine & Veranstaltungen können per Telefon (T 0473 656 239) und per E-Mail (passeirerblatt@passeier.it) mitgeteilt werden