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Mitteilungen und Nachrichten aus Moos, St. Leonhard und St. Martin Oktober 2015

Oktober 2015 Nr. 131 · 29. jahrgaNg

Die neue Ausstellung dreht sich um „ins Psairer“ Foto: Bernadette Pfeifer

MuseumPasseier

inhalt 3 Gemeinden 7 Kultur & Gesellschaft 17 natur & umwelt 19 Wirtschaft 21 vereine & verbände 23 gesundheit & Soziales 26 Schulen & Kindergärten 27 gratulationen 29 Sport 31 vorankündigungen

„Miër Psairer“ im Fokus der neuen Ausstellung S

eit seiner Gründung im Jahre 2001 hat das MuseumPasseier ein Stück Psairer Erfolgsgeschichte geschrieben, ein Fakt, der durch insgesamt 370.000 Besucherinnen und Besucher seither auch zahlenmäßig eindrucksvoll belegt wird. Sowohl in touristischer Hinsicht als auch im Bereich Volkskunde und Brauchtum ist das MuseumPasseier eine feste Größe und aus unserem Tal nicht mehr wegzudenken. Nach mehreren Ausstellungen zu unterschiedlichen Themen und Bereichen, wurde am 29. August eine >


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Einblick in die neue Ausstellung  Foto: Bernadette Pfeifer

> Dauerausstellung eröffnet, die sich aus diversen Blickwinkeln mit uns Talbewohnern beschäftigt, nämlich „Miër Psairer“. Bei der Eröffnung konnte Obmann Albin Pixner an die 150 Interessierte begrüßen und verlieh der Hoffnung Ausdruck, dass die neue Ausstellung besonders die Jugend ansprechen möge. „In der heutigen globalisierten Welt ist es für junge Menschen wichtig, Flügel zu haben, aber auch die eigenen Wurzeln zu kennen und zu hinterfragen“, betonte Obmann Pixner. Während Ressortdirektor Pagani in seiner Ansprache in erster Linie auf die Bedeutung der Museen in der heutigen Gesellschaft einging, zitierte Bürgermeister Konrad Pfitscher vor allem Beda Weber, der 1852 ein Grundsatzwerk über uns Passeirer verfasst hat und uns weniger als Verstandes- sondern als Gemütsmenschen beschrieben hat. „Diesen Aussagen von Beda Weber wird auch im Rahmen der Ausstellung auf den

Impressum

Erscheint zweimonatlich. Eingetragen beim Landesgericht Bozen mit Dekret Nr. 11/87 vom 29. 5. 1987. Eigentümer und Herausgeber: Gemeinden Moos, St. Leonhard und St. Martin in Passeier; vertreten durch den Bürgermeister von St. Leonhard, Konrad Pfitscher. Verantwortlich im Sinne des Pressegesetzes: Ulrich Mayer. Redaktion: Kurt Gufler, Rosmarie Pamer, Heinrich Hofer, Siglinde Jaitner, Arnold Rinner, Karl Lanthaler. Korrektur: Ernst Rinner, Kurt Gufler. Produktion und Druck: verlag.Passeier Artikel können bei allen Redaktionsmitgliedern und bei design.buero in St. Leonhard (Kohlstatt 55) abge­geben werden und müssen mit dem Namen und der Telefonnummer des Verfassers oder der Verfasserin versehen sein. Werbebeiträge nur bei Arnold Marth, Papier Profi, St. Leonhard. Redaktionsschluss: 27. November 2015 E-Mail: passeirerblatt@passeier.it www.passeirer-blatt.it

Grund gegangen“, so erklärt Museumsleiterin Judith Schwarz, die mit Josef Rohrer aus Meran federführend am Entwurf des Konzeptes beteiligt war. Stimmt das Bild vom hartgesottenen, bodenständigen Psairer oder steckt dahinter ein weicher Kern, wie ihn bereits Beda Weber zu kennen schien? Auch solchen Fragen wird in der Ausstellung nachgegangen, wobei die Antworten darauf notgedrungen subjektiv und lückenhaft sind und es ist im Sinne der Ausstellungsmacher, wenn darüber diskutiert wird. Die Ausstellung selbst befindet sich im Außenbereich des Museums und gleich zu Beginn erwartet einen der erste Psairer Test, ein Schibboleth, wie es die Sprachforscher nennen, das sind jene Worte, die einen Auswärtigen verraten, weil er sie nicht richtig aussprechen kann. Und was eignet sich dazu besser, als „Sånk Liënrt“, bei dessen richtiger Aussprache sogar Psairer klein beigeben müssen. Je nachdem, ob man dieses fatale Wort richtig ausspricht, muss man Eingang 1 oder 2 nehmen, symbolisch dafür, dass Sprache vereinen oder trennen kann. Gestützt hat man sich bei dieser Ausstellung auch auf die Fragebögen von David Hofer, die 336 Psairerinnen und Psairer ausgefüllt haben und die natürlich für uns alle überaus interessante Erkenntnisse gebracht haben. So wurde beim weiblichen Geschlecht die Nock Anne vor Pamer Rosmarie zur typischen Psairerin gewählt, bei den Männern machte der Fontana Flour vor Haller „Baumann“ Fritz das Rennen. Sehr interessant, wie auch die jeweiligen Dorfbewohner wahrgenommen werden. So ist der Mårtiner, immer laut Umfrage, „Vereinsmensch, offen, gesellig, freundlich, hält zusammen“, der Mouser „traditionsbewusst, stur, grob, heimatverbunden, verschlossen“, der Liënrter „hochnäsig, stolz, geschäftstüchtig, von sich überzeugt, eigen“. Ganz vorne stehen wir

Psairer in musikalischer Hinsicht, es gibt über 80 Musikgruppen und in den 3 Gemeinden 7 Musikkapellen, eine solche Anzahl findet man nirgendwo sonst in Südtirol. Sehr geschickt ist der Psairer auch als Tüftler, Bastler und Erfinder, beredtes Beispiel dafür sind 2 Schwein­ steger, die vor 100 Jahren an der Erfindung eines „Peaternobele“ (Perpetuum mobile) tüftelten, also einer Maschine, die ewig in Bewegung bleibt. Was zu unserem Tal auch untrennbar dazugehört, ist das Leben im Steilen, auchn oder oochn. Zwischen dem 17. und 20. Jh. hatte ein Drittel der geklärten Todesfälle in Passeier seine Ursache im steilen Gelände. Zum steilen Gelände passt selbstredend auch die „Goaß“, ein weiterer Bereich widmet sich der Volksfrömmigkeit mit Wallfahrten und Votivbildern. Interessant dazu ist auch, dass 285 der bereits erwähnten 366 Psairer davon überzeugt sind, dass einige im Tal mit Gebetsformeln und Zaubersprüchen Blutungen stillen und Warzen verschwinden lassen können, sogar per Telefon. Im hinteren Bereich der Ausstellung befindet sich ein Schaudepot mit volkskundlichen Objekten aber ungewöhnlichen Fragestellungen. Das soeben Beschriebene bildet nur einen bruchstückhaften Eindruck der Ausstellung, die jeder natürlich am Besten selbst erkundet. Das MuseumPasseier ist noch bis Allerheiligen dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Am Samstag, den 31. Oktober, lädt das Museum alle Psairerinnen und Psairer ein, von 15 bis 18 Uhr die Ausstellung „Miër Psairer“ mitsamt Führung kostenlos zu besuchen! Kurt Gufler


3  Passeirer Blatt – nr. 131, Oktober 2015

Gemeinden Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt

Umwelt- und Verkehrsdienste Die Bezirksgemeinschaft als Zusammenschluss der Gemeinden organisiert den Sammel- und Entsorgungsdienst des Abfalls sowie die Umwelt- und Energie­ beratung in den Schulen. Mehrere wichtige Dienste werden auch in unserer Gemeinde angeboten: Sammlung und Entsorgung von Rest- und Biomüll, Wertstoff-, Sperrmüll- und Schadstoffsammlung, Führung „Wertstoffzwischenlager Tisner Auen“, Betreuung „Alte Deponie Falschauer“, Betreuung Elektronisches Müllmengenerfassungssystem, Umweltund Energieberatung und Mobilitäts­ projekte in den Schulen. Die anfallenden Kosten werden jährlich den Gemeinden anteilsmäßig verrechnet und bilden einen Teil der sogenannten „Müllrechnung“ der Bürger. Doch auch in der Gemeinde fallen Kosten an, wie die Führung der Recyclinghöfe oder die Personalspesen. Durch die Trennung des Restmülls bzw. die saubere Sammlung der Wertstoffe können höhere Einnahmen erzielt und folglich günstigere Abfalltarife verrechnet werden. Die Gesamtkosten der Jahresabrechnung 2014 sind im Vergleich zu 2013 (reine Dienstleistung ohne Investitionen) auf Bezirksebene um 0,27% gesunken. Dies vor allem deshalb, weil die Bürgerinnen und Bürger den angefallenen Abfall fleißig und sauber getrennt haben. Die Einnahmen werden den einzelnen Gemeinden gutgeschrieben und beeinflussen dadurch positiv die Endtarife (Müllrechnung). Die Wertstoffsammlung und die Vermarktung über die Bezirksgemeinschaft decken einen großen Teil der Kosten. Wertstoffe trennen ist daher nicht nur für die

Umwelt sinnvoll, sondern reduziert auch die Kosten und somit die Müllrechnung. Die Einnahmen 2014 betragen € 959.400, womit ca. 22,8% der Gesamtkosten von € 4.199.900 gedeckt werden. Nach Abzug der Einnahmen ergeben dies Kosten in Höhe von € 3.240.500. Insgesamt wurden im Jahr 2014 22.416 Tonnen Abfall gesammelt. Im Vergleich zu 2013 eine Steigerung von 1.441 Tonnen. Wertstoffe und andere getrennt gesammelte Materialien zusammen mit dem Biomüll ergeben einen Anteil von 59,33%; nur 40,67% der Abfälle werden an den Verbrennungsofen nach Bozen geliefert. Saubere Materialien: Je sauberer die Wertstoffe an die Abnehmer weiterverkauft werden können, desto mehr Ein­

nahmen bringen sie. Es ist daher wichtig, dass das Material sortenrein und sauber abgegeben wird. Störstoffe schlagen sich sofort auf den Preis nieder, womit den Gemeinden und damit dem Bürger geringere Einnahmen zuerkannt werden. Illegale Müllentsorgung: Alle Gemeinden im Burggrafenamt verrechnen den Bürgern die sogenannte Grundgebühr, welche einer bestimmten Anzahl an Entleerungen entspricht. Von den Kosten her bringt die illegale Müllentsorgung nichts, da die Grundgebühr überwiegt und die sogenannten Entleerungsgebühren (Kosten für jede einzelne Entleerung) sehr gering sind. Umso höher fallen jedoch die Kosten der Gemeinden und der Straßenverwaltung für die Sammlung des illegal entsorgten Abfalls und die Reinigung von Plätzen oder Landschaften aus.

Klimafenster

Wie wirkt sich der Klimawandel bei uns aus? Bekommen wir das überhaupt mit? Was die Folgen des Klimawandels angeht, kommt Südtirol im Vergleich zu anderen Ländern der Erde glimpflich davon: Weder schmilzt uns wie den Pinguinen das Eis unter den Füßen, noch müssen wir befürchten, dass der ansteigende Meeresspiegel unsere Lebensräume überschwemmt – und auch allzu extreme Wetterphänomene und Ernteausfälle werden für Südtirol nicht prognostiziert. Trotzdem macht sich der Klimawandel in Südtirol bemerkbar, heute schon. Unsere

Gletscher gehen kontinuierlich zurück, wie wir im Vergleich von historischen und aktuellen Bildern gut sehen können. Unsere Wasservorräte werden knapper und wir müssen uns in Zukunft gut überlegen, wie viel davon wir als Trinkwasser, für Bewässerung, für Wasserkraftwerke, Kunstschnee und nicht zuletzt als Restwasser in den Flüssen nutzen wollen. Als weitere Folge des Klimawandels sind in den vergangenen Jahren vermehrt wärmeliebende Pflanzen- und Tierarten in Südtirol eingewandert und stellen in einigen Fällen eine Bedrohung für seltene einheimische Arten dar. Der Klimawandel ist also für Südtirol nicht unmittelbar lebensbedrohlich, trotzdem haben auch wir eine Reihe von guten Gründen „vor der Haustür“, ihn zu bremsen. Irene Senfter, Ökoinstitut

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Beschlüsse

Aus dem Rathaus von St. Leonhard vom 29. 7. bis 9. 9. 2015 > Gemeinde: Ziviltrauungen – Festlegung eines Unkostenbeitrages in Höhe von € 250 für die Benutzung der Räumlichkeiten des Rathauses für jede Ziviltrauung von Brautleuten mit beiderseitigem Wohnsitz außerhalb Italiens; Neubau Gemeindebauhof – verwaltungstechnische Abnahme – Dr. Ing. Roberto Beneduce € 4.963,80; Personal – öffentlicher Wettbewerb zur Besetzung einer Stelle als Gemeinde- und Lebensmittelpolizist/in – Genehmigung der Protokollniederschrift der Prüfungskommission und der Rangordnung: 1. Pfitscher Stephan; 2. Müller Gerhard; 3. Marth Erich; 4. Peer Thomas; 5. Augscheller Hans-Peter; 6. Knoll Robert; 7. Sanin Kevin; Öffentlicher Wettbewerb nach Titeln und Prüfungen zur Besetzung einer Stelle als Gemeinde- und Lebensmittelpolizist/in – Ernennung des Gewinners Stephan Pfitscher. >  Öffentliche Arbeiten:  Neubau Gemeindebauhof – Planung und Bauleitung der Einrichtung – Dr. Arch. Wilfried Menz € 9.781,62; Neubau Gemeindebauhof – Beleuchtungsanlage – Projektierung, Bauleitung und Abrechnung – Per. Ind. Martin Hofer € 3.337,60; Übernahme Stromnetz – wirtschaftlich-rechtliche Beratung bei der Netzübernahme – Fa. Energy.Consulting GmbH € 5.932,80; Trinkwasserleitung Bauhof – Campingplatz – Vermessung – Geom. Dorian Wilhelm € 3.000; Trinkwasserleitung und Infrastrukturen Bereich Bauhof – Fa. Gufler Roland € 39.625,86. > Straßen:  Wartung der Wanderwege und Grünlandpflege im Jahr 2015 – Zusatzauftrag an den Südtiroler Agrar Maschinenring SAM GmbH € 10.000; Errichtung Bushaltestelle in Gomion beim Schramerhof – Fa. Burggräfler Bau GmbH € 35.502,85; Sanierung der bestehenden Steinmauer entlang des Gerichtsweges – Fa. Ebnicher Friedrich € 5.800. > Schule:  Schulausspeisungsdienste Schuljahr 2015/16 – für die Schüler der Mittelschule Gasthaus Sonnenhof € 9 je Mahlzeit; für die Schüler der Grundschule St. Leonhard Gasthaus Sonnenhof € 7,20 je Mahlzeit; für die Schüler der Grundschule Walten Gasthaus Alpenrose € 9 je Mahlzeit; Schülerlotsendienst – Auftragserteilung für die Durchführung des Dienstes Schuljahr 2015/16 insgesamt € 5.000. > Kindergarten:  Kindergarten – Durchführung von Malerarbeiten – Fa. Königsrainer Ubald € 1.900; Kindergarten – Festlegung Besuchergebühren im Kindergartenjahr 2015/16 – für ein Kind € 35,00 monatlich, für das zweite Kind aus derselben Familie € 20,00 monatlich; Neubau Kindergarten – technische Unterstützung des RUP – techni-

sches Büro plan werk stadt € 39.500; Kindergarten – Vergabe Reinigungsdienst Schuljahr 2015/16 – Fa. Meranese Servizi AG € 37.640; Kindergartentransport – Vergabe des Dienstes für das Jahr 2015/16 – Fa. Taxi Lampe d. Martin Lamprecht für die Strecken: Walten – St. Leonhard; Schlossberg – St. Leonhard; Gomion – St. Leonhard; Schweinsteg – Saltaus. > Sport:  SportArena – Ankauf von Klettergriffen – Fa. Sport Mode Sportland OHG € 2.020; SportArena Schwimmbad – Malerarbeiten – Fa. Königsrainer Ubald € 3.400; SportArena Schwimmbad – Reparatur des Schwimmbadreinigers aufgrund Beschädigung durch Vandalenakt – Fa. Ideal Parc KG € 2.690,73; Miete eines Förderbandes für den Wintersport in Walten – Wintersaison 2015/16 – Fa. Sunkid GmbH € 19.000. > Umwelt:  Kanalisierung Glaiten – geologische Untersuchungen – Dr. geol. Konrad Messner € 1.900; Recyclinghof – Ankauf Verbrauchsmaterial für das Jahr 2015 – Fa. Gufler Hubert GmbH € 3.000; Entsorgung Müll aus dem „Alten Wirtshaus“ in Walten – Fa. Widmann Paul € 1.200. > Wohnen:  Seniorenwohnungen – Genehmigung der Rangordnung der Gesuchsteller 2015: 1. Gufler Johann, 2. Prugger Maria, 3. Öttl Agnes, 4. Pichler Anna, 5. Gufler Josef Anton, 6. Schiefer Josef Johann; Seniorenwohnungen – Abschluss Konzessionsvertrag mit dem Wohnungsempfänger – Gufler Johann laut vorhergehender Rangordnung. > Tourismus:  Garten- und Parkanlagen – Ankauf von Bänken – Fa. Schweigl Ernst & Co. OHG € 1.345. > Soziales:  Altersheim St. Barbara – Investitionen im Jahr 2014 – Übernahme des Kostenanteils von € 8.596,72.

Aus dem Rathaus von Moos vom 4. 6. 2015 bis 1. 10. 2015 > Beiträge:  Tourismusverein Passeiertal: Werbemaßnahmen € 3.000,00 und Werbemaßnahmen Werner Heel – € 3.000,00; Deckung der Kosten für die Langlaufloipe Innerhütt – 
€ 3.638,00; Musikkapelle Moos in Passeier – € 21.700,00; Skilift Pfelders GmbH für das Projekt „Sanft mobil in Pfelders“ 2014/15 – € 40.000,00; ASC Passeier – Sektion LanglaufBiathlon – Ankauf eines Biathlon – Luftgewehres samt Zubehör – € 2.500,00; Pfarrei Maria Himmelfahrt in Moos – Ankauf einer Druckmaschine RISO HC 5500 – 
€ 9.000,00; AVS-Jugend für das Projekt „Tåttermandler auf Wånderschåft“ – € 700,00; Nationale Bergwacht Stuls – Ankauf von Materialkisten für das Einsatzfahrzeug – 
€ 3.200,00; Bildungsausschuss Moos – kulturelle Veranstaltungen im Bunker Mooseum 2015 – 
€ 3.000,00; Bergrettungs-

dienst im AVS Platt – Reparatur des Schadens am Einsatzfahrzeug – 
€ 4.000,00. > Gemeinde:  Abfallbewirtschaftung u. Umweltberatung Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt: Spesenabrechnung 2014 € 32.633,79, – Akontozahlung 2015 – € 41.196,36; Hauspflegedienst Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt: Rückvergütung der Spesen Jahr 2014 – € 22.165,50; Ennemoser Norbert – Montage von 200 Wasserzählern – € 10.296,80; Malerbetrieb d. Joachim Lanthaler – Malerarbeiten in versch. Gemeindegebäuden – 
€ 10.858,00; ACS Data Systems AG – Entwicklung eines Softwareprojektes für das digitale Besucherlenkungssystem Pfelders – € 3.660,00; Vergabe der Winterdienste, Schneeräumung und Streudienste für den Zeitraum 01. 10. 2015 – 30. 09. 2016: Moos: Gufler Roland, Pfelders: Gufler Roland, Rabenstein: Mooser Schneeräumung & Co. KG, Stuls: Bietergemeinschaft Widmann Oskar/Raffl Josef, Platt/Ulfas: Gufler Roland; Gufler Roland – Außengestaltungsarbeiten Bauhof Moos – € 3.159,80; Formetall KG – Errichtung einer Brücke beim Flierlertal – € 2.342,40; Wallnöfer Günther & Rudolf OHG – Lieferung und Montage eines Überwachungssystems Trink- und Löschwasserspeicher Moos – € 16.422,36 und des Hochbehälters „Anger“ € 7.306,24; Transport der Kindergartenkinder Schuljahr 2015/16: Rabenstein – Sattel – Pill – Moos: Gufler Tours, Stuls – Moos und Innerhütt – Moos: Gufler Valentin, Ulfas – Platt – Moos: Mair Julia, Pfelders – Moos: Passeiertal Reisen d. Gufler Hubert; Bautechnik GmbH: Lieferung einer Pumpe für Hauptsammler Pfelders – Moos – Pumpstation Pfelders – € 1.482,30: Zimmerei Platter – Lieferung und Montage einer Brücke in Rabenstein „Schneeberg Föss“ – € 4.777,52; Firma Formetall KG – Schlosserarbeiten bei der Kirche Platt – € 9.356,67. >  Öffentliche Arbeiten: Ingenieurbüro Baldini: Sanierung Fußweg zur Wohnbauzone Sand – Projektierung, Bauleitung und Abrechnung – € 3.164,13; Vergabe der Arbeiten an das Unternehmen De.Co. Bau GmbH – € 46.529,63; -Studio Sacchin – Austausch Trink- und Schmutzwasserleitung unterhalb der Wohnbauzone Moos/Dorf 2 – Ausarbeitung einer Geländeerhebung – € 3.138,45; -Locher KG: Felssäuberungsarbeiten Zivilschutzmaßnahme – Steinschlaggefahr im Bereich Obersilberhütt – Stuls – Verbindungsweg Stuls-Glaiten: € 2.049,60; Erstellung des Gefahrenzonenplanes der Gemeinde Moos in Passeier, definitiver Zuschlag an die Bietergemeinschaft Mountain-eering Srl/Geodolomit des Marini Matteo/Alpin Geologie/Alpinplan Dr. Stephan Pichler – Dr. Erwin Tötsch/Hydros


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Ingegneri associati – € 258.918,75; Arch. Christoph Vinatzer – Erweiterungszone C1 Moos/Dorf 2 – Abänderung des Durchführungsplanes – € 1.586,00; Dr. Arch. Alfred Gufler – Gestaltung Dorfplatz Platt – Ausarbeitung eines Konzeptes – 
€ 5.075,20; De.Co.Bau GmbH – Wohnbauerweiterungszone C2 – Stuls 4 – Vergabe der Arbeiten für Primäre Infrastrukturen – € 432.503,48; EUT Energie und Umwelttechnik GmbH – Bau von 2 MS-Kabinen in Pill – Projektierung und Sicherheitskoordination in der Planungsphase – € 7.498,61; Platter Roland – Hofzufahrt – Lazinser Hof – Lieferung und Montage einer Holzbrücke – € 2.818,20; Ingenieurbüro EUT – Ex-Tankstelle Moos – Erstellung eines Vorprojektes zur Altlastenuntersuchung und Sanierung der Ex-Tankstelle Moos – € 11.324,04; Gufler Metall KG – Infopoint Moos – Errichtung eines Geländers – €3.058,54; Holka Gen. – Errichtung Verbindungsweg St. Leonhard – Moos – Instandhaltungsarbeiten am Teilstück Moos – Aue – € 5.956,65; De.Co.Bau GmbH – Gemeindestraße Pill – unterer Abschnitt – Wiederherstellung der Leitplanken – Vergabe der Arbeiten – € 87.156,24; Bau einer MS-Kabine samt öffentlicher Toilette in Pfelders: – EUT Energie und Umwelttechnik GmbH – Projektierung und Sicherheitskoordination in der Planungsphase – € 7.612,80. > Kultur:  Tischlerei Pöll Andreas – Lieferung der Einrichtung für das Schützenlokal Platt – € 5.547,00; Gufler Roland – Sanierung Trinkwasserschacht Bergkristall – € 5.374,14. > Schulen:  Betreuungsdienst für Kleinkinder: Beteiligung an den Kosten der Gemeinde St. Leonhard – Jahr 2014 – € 962,24; Kindergarten – Ankauf von Nahrungsmitteln – zweites Halbjahr 2015 – € 6.940,00. > Sport:  Fußballplatz Moos – Ronny der Gärtner – Wartung des Fußballrasens für das Jahr 2015 – € 17.995,00; C.A.V.I. Diesel S.p.A. – Reparatur des Zuges für das Projekt Sanft mobil Pfelders – 
€ 2.394,80; Beach-Volley-Platz Moos: Elektro Johann Hofer – Lieferung und Montage einer Flutlichtbeleuchtung – € 9.510,64; Gufler Roland – Arbeiten zur Errichtung von Scheinwerfermasten – € 3.904,00.

Aus dem Rathaus von St. Martin (vom 28. 7. bis 24. 9. 2015) >  Allgemeine Verwaltung:  Der Gemeinderat hat den Seniorenbeirat mit folgenden Mitgliedern ernannt: Dr. Johanna Pinggera, Franziska Weber Raich, Nikolaus Gufler, Anna Pinggera Mairginter, Johann Pichler und Johann Raich; die Fa. Bikeshop aus St. Martin wurde mit der Lieferung eines E-Bikes für die Gemeindepolizei zum Preis von € 2.087,00 beauftragt; es wurde beschlossen, 255,471 m³ Nutzholz aus der Lokalität Kammerwald an die Firma Kofler Oskar & Co. KG aus St. Felix zu einem Preis von 78,00 €/m³ zu verkaufen und die Einnahme in Höhe von € 19.926,74 + Mwst. im Haushalt 2015 zu verbuchen. > Beiträge:  Jugendtreff St. Martin: € 32.000,00 für die ordentliche Tätigkeit im Jahr 2015; Konsortium Seniorendienste Passeier: € 11.017,80 als Anteil für Investitionen des Jahres 2013; Jugendbüro Passeier: € 1.500,00 für das Projekt „the sound of music – Jungbläserwoche 2015“. > Gemeinde/Bauhof:˜Die Fa. Ronny der Gärtner aus St. Martin erhielt den Auftrag für die Lieferung von Pflanzen für die neuen Büroräume im Obergeschoss des Rathauses – € 1.098,00; die Fa. Kofler Stephan aus St. Leonhard wurde mit der Durchführung von Malerarbeiten für die außerordentliche Instandhaltung von verschiedenen Vermögensgütern beauftragt – € 1.406,05; die Fa. Edilvar GmbH aus St. Leonhard wurde mit der Durchführung von Fliesenlegerarbeiten für die außerordentliche Instandhaltung von verschiedenen Vermögensgütern beauftragt – € 1.036,65; die Fa. Kuen Martin OHG aus St. Leonhard ist mit der Lieferung von Kleinmaterial für Arbeiten in Eigenregie beim Sportplatz und bei den Trinkwasserleitungen für das Jahr 2015 beauftragt worden – € 1.830,00. >  Kindergarten/Schule/Haus der Jugend:  Der Kindergartenbeitrag für das Jahr 2015/16 wurde wie folgt festgesetzt: € 35,00 pro Monat für das 1. Kind, € 20,00 pro Monat für das 2. Kind und € 0,00 für das 3. Kind; der Kindergartentransport für das Jahr 2015/16 wurde wie folgt vergeben: Fa. Gufler Tours Taxi – Busdienst Gufler Johann aus St. Leonhard – Strecke Kalmtal (ab Einfahrt Magdfeld) bis St. Martin und zurück sowie Strecke Matatz (ab Weiherhof) bis St. Martin und zurück: € 48,00 + MwSt. pro Tag. Fa. Ilmer Robert aus St. Martin – Strecke Quellenhof (ab Tankstelle) bis Saltaus und zurück – € 32,00 + MwSt. pro Tag; folgende Ankäufe bzw. Arbeiten wurden für die Kindergärten getätigt: Lieferung und Montage von fünf neuen Raffstore für den Kindergarten von St. Martin – Hella Italien GmbH, Bruneck – € 2.575,85; Lieferung von Bastelmaterial – Fa. Papier Profi, St. Leonhard – € 2.450,00; Lieferung und Montage von fünf Bänken für den

Kindergarten von St. Martin – Fa. Pichler Gottfried, St. Leonhard – € 3.050,00; die Tarife für die Schulausspeisung im Schuljahr 2015/16 für die Grund- und Mittelschule wurden wie folgt festgesetzt: Dorfkinder: € 4,00 pro Essen für das 1. Kind; für alle weiteren Kinder in derselben Familie werden € 2,50 pro Essen verrechnet. Fahrschüler sowie die Schüler der Zone Windegg: € 2,70 pro Essen für das 1. Kind; für alle weiteren Kinder in derselben Familie werden € 2,00 pro Essen verrechnet; der Gastbetrieb Hotel Pfandler Alm KG des Pichler Günther & Co. wurde mit dem Schulausspeisungsdienst für das Schuljahr 2015/16 zum Preis von € 9,80 pro Mahlzeit + 4% MwSt. beauftragt; folgende Ankäufe bzw. Arbeiten wurden für die Schulen getätigt: Austausch von Rohrleitungen im Heizraum der Grundschule von St. Martin Fa. Eschgfäller Karl, St. Leonhard – € 2.627,88; Reparatur einiger Raffstore bei der Grundschule von St. Martin – Hella Italien GmbH, Bruneck – € 1.114,51; Lieferung von Beleuchtung für die Aula in der Mittelschule – Fa. Selectra AG, Bozen – € 4.697,76; Anbringung von Badminton-Linierung für vier Felder in der Sporthalle der Mittelschule – Fa. Sportbau GmbH, Bozen – € 2.928,00. >  Öffentliche Arbeiten:  Die Firma Gufler Roland wurde mit den Arbeiten „Kanalisation Flon in der Gemeinde St. Martin in Passeier – Strang 3“ zum Betrag von insgesamt € 244.215,60 beauftragt. > Sportanlagen:  Arch. Walter Pircher aus Meran erhielt den Auftrag für die architektonische und urbanistische Beratung und Begleitung der Arbeitsgruppe „Sportzone St. Martin in Passeier“. Die Kosten dafür belaufen sich auf € 12.434,24. >  Straßen und Plätze:  Die Fa. Metallprojekt GmbH aus St. Martin ist mit der Lieferung und Montage eines Metallzaunes inklusive Bohren und Einbetonieren der Säulen beim Wanderweg auf der Höhe des Keldererhofes beauftragt worden – € 6.739,74; anlässlich der Errichtung einer Forststraße auf die Kuntner Mahder wurden folgende Beauftragungen erteilt: Fa. Passeirer Bau GmbH, St. Martin – Durchführung von Baggerarbeiten – € 11.593,03; Schlosserei Max, St. Martin – Lieferung und Montage einer Absperrschranke – € 1.207,80; Fa. Thomas Pichler, St. Leonhard – Lieferung und Montage von 45 Stück HEA 120 für die Auskehren – € 4.831,20; das Sägewerk Marth Georg & Co. OHG aus St. Martin wurde mit der Lieferung von 4,71 m³ Lärchen- und Kastanienholz für die außerordentliche Reparatur verschiedener Zäune beauftragt – € 1.585,39; die Fa. Pixner Manfred & Josef OHG aus St. Martin wurde mit der Errichtung eines Gehweges oberhalb der Firma Ex-Hoppe beauftragt – € 8.540,00.


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Fallstudie

Internationale Präsentation Neues zur Fallstudie des Sozialund Strukturwandels in ländlichen Gebieten Im Rahmen ihres Forschungsprojektes ist Frau Tschöll verpflichtet, an internationalen Konferenzen, Kongressen und Tagungen teilzunehmen sowie ihre Studie im internationalen Kontext vorzustellen und zu diskutieren. Dabei ist es zur Weiterentwicklung der eigenen Forschung wichtig, externe Meinungen und Erfahrungen zu bekommen, zu sehen was andere Länder und Regionen (lokal und global) in diesem Forschungsbereich machen und wie unterschiedlich sich Wissenschaftler und Experten mit dem Thema des Sozialund Strukturwandels (und verwandter Bereiche) theoretisch und praktisch auseinandersetzen. Sie war im Juli 2015 an der Universität „Science Po“ in Paris, bei der internatio­ nalen Konferenz „Contradictions: Envisioning European Futures“ („Widersprüche: die Vorstellung der europäischen Zukunft“) anwesend, um wertvolle Inputs zum Strukturwandel und den möglichen Zukunftsperspektiven innerhalb und außerhalb der Europäischen Union zu bekommen. An der Fachhochschule Brandenburg (in der Nähe von Berlin), im Zentrum für Diversität und Durchlässigkeit, forscht Frau Tschöll im Bereich „Kompetenzentwicklung und Lebenslanges Lernen“. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse sollen in ihr Forschungsprojekt mit einfließen. Im September 2015 fand dort, im Rahmen der 15. Wissenschaftlichen Kolloquien, ihr Vortrag statt. Anschließend erörterten Professoren, Wissenschaftler und Interessierte mit Frau Tschöll sehr anregend das Thema des „Struktur- und Sozialwandels im Passeiertal“ aus verschiedensten Blickwinkeln. Dabei wurden kritische Beiträge und Fragen zu möglichen neuen Standbeinen (wie Startups), zur Weiterentwicklung des Tourismus (wie Vereinbarkeit von Familie und Beruf, qualifizierte und attraktive Arbeitsplätze im Tourismus) und zur Reflexion alternativer Arbeitsund Organisationsformen (wie Genossenschaften) diskutiert, welche es nun gilt nachzubearbeiten. Spannend war die Frage, wie repräsen­ tativ die Fallstudie im Passeiertal als stellvertretendes Beispiel für Südtirol sei, wollten die Teilnehmer von Frau Tschöll wissen, nachdem sie ihrer Präsentation am 16. 9. 2015 an der Universität Wroclaw

(Breslau, Polen) bei der internationalen Konferenz „Education, Culture and Society“ („Bildung, Kultur und Gesellschaft“) folgten. Von November bis Dezember 2015 ist ein Forschungsaufenthalt als Gastwissenschaftlerin am Leibniz-Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung in Erkner bei Berlin geplant. Dort wird Frau Tschöll beim Leitprojekt „Innovationen in Landgemeinden: Bedingungen, Akteure und Prozesse kreativer Gemeindeentwicklung“ mitarbeiten. Es erforscht Landgemeinden in strukturschwachen länd­lichen Regionen, in denen sich gesellschaftliche Akteure aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und/oder Zivilgesellschaft aufgemacht haben, um kreative Auswege aus ihrer Problemlage zu suchen

und die Entwicklung ihrer Gemeinde mit innovativen Projekten voranzubringen. Zudem nutzte Frau Tschöll den Sommer über die Interviews, welche im Zeitraum Mai bis Juni 2015 geführt wurden, zu transkribieren („verschriftlichen“). Nun kann sie Auswertungen der zweiten Interview-Periode und Vergleiche zur ersten vornehmen, um dann die dritte und letzte Befragung vorzubereiten, welche für Januar/Februar 2016 geplant ist. Christine Tschöll Für Informationen und Rückmeldungen können Sie sich jederzeit gerne an Frau Christine Tschöll, Im Steinanger 2, 39015 St. Leonhard, wenden: christine.tschoell@education.unibz.it

„mit spitzer feder“

Kritik ist chic Als weltgewandte/r Psairer/in blieb dir sicherlich eines nicht verborgen, heutzutage wird alles kritisiert und zwar besser schon heute als erst morgen. Und galten unsere Vorfahren noch als wenig kommunikativ und introvertiert, sich der/die moderne Psairer/in nicht ungern auf anderem Niveau präsentiert. Denn auch bei uns leben bekanntermaßen immer mehr selbsternannte Genies, die ihre Geistesblitze bekanntgeben, meist konstruktiv und bisweilen auch fies. Doch was hilft ein (getürkter?) IQ-Wert, bei dem andere vor Neid erblassen, wenn man sein gebündeltes Wissen nicht kann pausenlos vom Stapel lassen. In diesem Zusammenhang sind natürlich die sozialen Netzwerke zu loben, da kann man die Sau rauslassen und sich so richtig gnadenlos austoben. Zudem ist laut Psychologen gesunde, aufbauende Kritik höchst vonnöten, denn sonst geht der Prozess zur jeweiligen Persönlichkeitsentwicklung flöten. Und so hört man bei Diskussionen nur mehr, dieser und jener sei ein Depp, und „pläckite Ëisl“ auch der Rochus, der Kajetan, der Jågg und der Sepp. Doch damit nicht genug, der Mechaniker belehrt den Bäcker, wie er die Brötchen soll backen, und der Beamte, wie der Kaminkehrer müsste den Ofen entschlacken. Da will auch der Maurer keinesfalls zurückstehen und erklärt ganz dezent, wie der Manager vor Unfähigkeit strotzt und die Megadeals verpennt. Der Journalist erklärt der Putzfrau wie die Scheiben zu maniküren sind und der Schuster selbstredend dem Metzger, wie man filetiert das Rind. Da kann auch die Bodenkosmetikerin nicht mehr an sich halten und suggeriert dem Bankier, wie er am besten könnte das Vermögen verwalten. Alsdann kriegt sogar selbst der bodenständige Gärtner Starallüren und bedrängt den Autor, er möge das soeben verfasste Drehbuch anschüren. Auch die Hausfrau erlebt beim Bügeln eine ihrer geistigen Sternstunden und erklärt sogleich dem Fußballtrainer die richtige Taktik ganz unumwunden. Nicht einmal Politiker werden verschont, einst unangreifbar und vielgelobt, sogar Mist liegt heute vor ihrem Haus, wenn der enttäuschte Wutbürger mobbt. Selbst der Tankwart an der Zapfsäule kriegt sein Fett weg, ganz dezent, eine Dame moniert, er habe den Benzinschlauch zu brutal in ihre Luxuskarosse „innin girennt“. Zu guter Letzt kommt auch der Friseurmeister nicht ungeschoren davon, denn die Altersheiminsassin erklärt ihm die neuen Trends von Rom bis London. Ja, Kritik ist chic, andere belehren ganz einfach easy, megacool und fein, nur Selbstkritik ist eher out, die führt in unseren Zeiten ein Schattendasein! Der sell uane


7  Passeirer Blatt – nr. 131, Oktober 2015

Kultur & Gesellschaft rung aus nah und fern, die Arthur auf seinem letzten Weg begleitet hat. Möge der Herrgott ihn für seinen vielseitigen Einsatz im öffentlichen Leben und für seine Familie reich belohnen. Wir danken allen, die unseren lieben Arthur in guter Erinnerung behalten. Christine Fauner MuseumPasseier

† Arthur Pabst

In ehrendem Gedenken

Arthur Pabst, ein Förster und Jäger hat uns verlassen Vor einem Monat mussten wir uns über­ raschend von Arthur Pabst verabschieden. Eine heimtückische Krankheit hat ihm das letzte Jahr zusehends das Leben schwer gemacht. Arthur ist als 5. von neun Kindern beim Unterpranterhof in Meransen geboren und aufgewachsen. Er hatte das Schneiderhandwerk erlernt und war viele Jahre in der örtlichen Theater und Schuhplattlergruppe tätig. Als großer Natur-, Bergund Kräuterfreund kam er 1969 als Förster in das Passeiertal und machte seinen Dienst gewissenhaft und mit großer Freude bis zu seiner Pensionierung. 1974 heiratete er Liselotte Platter. Arthur war ein vorbildlicher und liebevoller Ehemann bzw. Vater seiner fünf Söhne. Er besaß großes handwerkliches Geschick. Arthur war bei der Bergrettung, Jägerschaft und Mitbegründer und langjähriger Obmann des Jägerchores. Er war sehr beliebt bei der Heimatbühne St. Martin, wo er sich als Spieler und in der Regie tatkräftig einbrachte. Auch der Rodelsport und der Alpenverein lagen ihm sehr am Herzen, genauso die Mitarbeit im Aufsichts- und Verwaltungsrat bei der Raiffeisenkasse in St. Martin. Noch drei Wochen vor seinem Heimgang hat Arthur das „Essen auf Rädern“ ausgeführt. Seine hohe Wertschätzung zeigten Hw. Albert Pixner und der Jägerchor, welche die Trauerfeier ergreifend gestalteten sowie die große Teilnahme der Bevölke-

Ein Hörspiel über den Psairer Dialekt Anfang September lud das Museum­ Passeier junge Menschen ein, drei Tage lang gemeinsam mit dem Schriftsteller Toni Bernhart ein Hörspiel zum Thema Dialekt zu schreiben und zu produzieren. Gemeldet haben sich acht interessierte TeilnehmerInnen aus Passeier und Umgebung, die Erfahrungen im Konzipieren, Schreiben, Spielen, Aufnehmen und Schneiden eines Hörspiels sammeln wollten. Entstanden ist ein 12-minütiges Hörspiel mit dem Titel „Sockn in die Schlappn“: eine witzige, aber zugleich auch ernsthafte Auseinandersetzung mit Dialekt und Hochsprache. Es handelt von der Reise der deutschen Sprache durch Passeier, ihren Begegnungen mit den

Talbewohnern, mit dem Psairer Dialekt und der italienischen Sprache. Auf den ersten Blick ist es eine Reihe kultureller und sprachlicher Schocks, bei genauerem Hinsehen ist es eine kritisch-humorvolle Beschäftigung mit unterschiedlichen Klischees und mit den Qualitäten von Sprachen und Dialekten generell. Inspirationen zum Thema bekamen die Teilnehmer in der erst vor kurzem im Museum eröffneten Volkskundeausstellung „Miër Psairer“, die unter anderem auch den Psairer Dialekt zum Thema hat. Interessant an der Teilnehmergruppe war das unterschiedliche Alter zwischen 9 und 40 Jahren. Es hat sich deutlich gezeigt, dass so eine generationenübergreifende Gruppe wunderbar funktioniert: die unterschiedlichen Erfahrungen ergänzen, helfen und unterstützen einander sehr gut. Auch schuf der Kursleiter Toni Bernhart einen offenen Rahmen, in dem die Teilnehmer ihre eigenen Ideen entwickeln und verwirklichen konnten. Die Verwandten und Freunde der TeilnehmerInnen, die anschließend an den Workshop zur Vorstellung des Hörspiels geladen waren, zeigten sich beeindruckt, was für ein komplexes Hörspiel in nur drei Tagen entstanden ist. Die Radiowerkstatt ist ein Projekt im Rahmen des Themenjahres „Young & Museum“ in Zusammenarbeit mit der Abteilung Museen. Das Hörspiel kann auf der Webseite des Museums (www.museum.passeier.it) abgerufen werden. Judith Schwarz Die TeilnehmerInnen der Radiowerkstatt im MuseumPasseier: vordere Reihe von links: Sophia Reiterer, Sara Pixner, Markus Pamer, Toni Bernhart. Hintere Reihe von links: Sabine Peslalz, Isabel Nicolussi, Melanie Pixner, Magdalena Pixner. Es fehlt: Simon Enz Foto: David Lanthaler


4. - 31.12.2015

Liechtr’zeit

Mit Klängen aus dem Dorf und hellen Lichtern; beim Stoodl-Kino, Weihnachtskabarett und dem Niggilaas, der Süßes bringt. Geschenke erdenken: Einheimisches und Besonderes. Innehalten, das Herz öffnen: Zommstien im Dorf, im Stoodl und mit der Aktion St. Leonhard hilft. Jetzt schon im Advents-Kalender eintragen, die Höhepunkte der Liechtr’zeit: 14.30 Uhr 20 Uhr 6.+18.12.

15, 17.30, 20 Uhr

Niggilaas der Süßes bringt Raiffeisenplatz Stoodl-Konzert Mainfelt Folk & Country aus dem Vinschgau Stoodl-Kino Verschiedene Filme für Klein und Groß

7.12.

20 Uhr

Stoodl-Konzert Opa‘s Diandl Progressive Volksmusik

19.12.

15 Uhr

Puppentheater Der kleine Prinz mit Andrea Haller im Stoodl

4.+19.+20.+21.12.

20 Uhr

Weihnachtskabarett im Stoodl mit Dietmar Gamper und Andrea Haller

29.12.

20 Uhr

Fackelwanderung mit anschließendem Stoodl-Konzert The Other A-cappella aus dem Passeiertal

Niggilaas Zommstien Stoodl

Nikolaus Stände auf dem Raiffeisenplatz Tirolerhofstadl - weihnachtlich verzaubert

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Eine Initiative der Gemeinde und Kaufleute St. Leonhard sowie des Tourismusvereins Passeier

konzept origamo.it | grafik freiraum.bz.it

5.12.


9  Passeirer Blatt – nr. 131, Oktober 2015

Schneeberger Knappenverein

Großer Aufmarsch in Leoben

Bereits die sechste Auflage der Jungbläserwoche

St. Leonhard

Jungbläserwoche „Sound of Music“ Bereits zum sechsten Mal fand heuer die Jungbläserwoche in St. Leonhard statt. Vom 24. bis zum 28. August trafen sich rund 27 Kinder und Jugendliche zum gemeinsamen Üben und Musizieren. Dabei war das ganze Tal, von Riffian bis nach Rabenstein, vertreten. Getragen und organisiert wurde das Projekt vom Jugendbüro Passeier und den Musikkapellen des Tales. Der ehemalige, langjährige Obmann der Musikkapelle St. Leonhard, Franz Haller, war auch heuer wieder Triebfeder und die gute Seele der Jung­ bläserwoche. Lukas Erb, der Kapellmeister der Musikkapelle St. Martin, hatte heuer wieder die musikalische Gesamtleitung des Bläser­orchesters, zur Zufriedenheit aller, übernommen. Für die Einzel- und Gesamtproben standen die Räume der Musikschule St. Leonhard und das Probelokal der Musikkapelle St. Leonhard zur Verfügung. Die Registerproben, zu denen die jungen MusikerInnen stets vorbildhaft pünktlich erschienen, begannen täglich um neun Uhr, wobei jedes Register von einer eigenen Lehrperson unterrichtet und betreut wurde. Um 12 Uhr machte sich die ganze Gruppe gemeinsam auf den Weg ins Vereinshaus, wo die fleißigen Köchinnen Christl Haller und Margareth Gögele bereits ein leckeres Mittagessen vorbereitet hatten. Nach dieser Stärkung konnte am Nachmittag fleißig weitergeprobt werden. Bis 16 Uhr wurden gemeinsam mit Lukas Erb die Orchesterstücke einstudiert. Am Mittwochnachmittag gab es eine kleine Auszeit im MuseumPasseier mit einem Quizrundgang und einem erfrischenden Eis beim Sandwirt.

Am Samstagabend war es dann so weit. Die Jugendreferentin von St. Leonhard, Elisabeth Wohlfarter Ploner, sprach Eröffnungsworte und dankte allen Beteiligten, besonders den jungen Musikanten für ihr Engagement. Die jungen Musikanten präsentierten im Anschluss stolz vor zahlreichem Publikum ihre einstudierten Werke auf dem Raiffeisenplatz in St. Leonhard. Sie freuten sich sichtlich über den großen Applaus, den sie ernteten. Manche standen das erste Mal mit einem Orchester auf der großen Bühne. Auch dies ist das Ziel der Jungbläserwoche: Jungen Talenten, die vielleicht noch nicht Mitglied bei einer Musikkapelle sind, die Chance zu bieten, ihr Können gemeinsam mit bereits versierten Jungmusikanten unter Beweis zu stellen. In diesem Sinne war die Jungbläserwoche sicherlich wieder ein voller Erfolg. Katharina Ennemoser

Bei der in Moos im Juli 2014 abgehaltenen Tagung Blei für Silber – Zink für Messing in Zusammenarbeit mit den Passeirer Gemeinden, dem Erlebnisbergwerk Schneeberg, der Bergbauwelt Ridnaun, dem Bunker Mooseum und dem Montanhistorischen Verein Österreichs (MHVÖ) sind die ersten Kontakte zwischen dem Knappenverein und der Montanuniversität Leoben geknüpft worden. Die Teilnahme an der Bergparade als Höhepunkt des Vereinsjahres war für den Knappenverein allerdings nur mit der Unterstützung der Gemeindeverwaltung möglich. Alois Pichler engagierte sich für die Organisation. Die Universität, 1840 von Erzherzog Johann als „Steiermärkisch-Ständische Montanlehranstalt“ gegründet, war und ist die einzige Hochschule für Berg-und Hüttenwesen in Österreich. 1904 wurde sie zur „Montanistischen Hochschule“ ernannt. Sie ist bis heute eine reine technische Universität geblieben und ist Ausbildungsstätte von ca. 4000 Studenten mit wenigen Südtirolern und zwei Passeirern. Neben den klassischen montanistischen Wissenschaften (Bergbaukunde und Metallurgie), werden auch neun andere Studienrichtungen angeboten. Anlässlich des 175-Jahr-Jubiläums der Montanuniversität Leoben gab es am Samstag, den 2. Oktober, die größte Bergparade Europas mit 1700 Teilnehmern in über 50 Berg- und hüttenmännischen Vereinen aus Österreich, Deutschland, Italien, Slowenien, Russland und der Slowakei, den Studentenverbindungen > Schneeberger Knappenverein in Leoben


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> Leobens sowie elf Bergkapellen. Die Parade, sie erstreckte sich über eine Länge von ca. 1,4 Kilometern, war der krönende Abschluss der dreitägigen 175-Jahr-Feierlichkeiten der Montanuniversität. Bei strahlendem Wetter und dem Applaus von tausenden Besuchern folgte die Abnahme der Parade. Zusätzlich zu den Schneeberger Knappen, Johannes Haller als Vertretung für das Bunker Mooseum und unseren 2 „Leobnern“ Stephan Wilhelm und Michael Lanthaler waren aus Südtirol noch die Vereine aus Ridnaun und Terlan vertreten. Die Schneeberger Knappen begeisterten die Zuschauer durch das Mitführen eines Huntes und der Darstellung der Klaube­ tätigkeit der Frauen. Professor Gerhard Sperl, der Präsident des MHVÖ, hat die Verbindung zwischen dem Schneeberger Knappenverein und Leoben aufrechterhalten und marschierte als Ehrengast mit unseren Knappen mit. Für die Stadt Leoben stellt die Montan­ universität ein zentrales Element der städtischen Entwicklung dar. Leoben ist heute das wirtschaftliche Zentrum der Obersteiermark und nach Graz mit 25.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt der Steiermark. 
Leoben beherbergte das älteste Kohlerevier Österreichs, bei welchem jedoch 1964 der Betrieb eingestellt wurde. Die bergbauliche Tätigkeit reduziert sich heute auf den nahe gelegenen Erzberg, der nach wie vor der größte Eisenerztagebau Mitteleuropas ist. Neben der Universität ist Leoben für die Brauerei Göss mit dem Gösserbier, dem Stammsitz des Leiterplattenherstellers AT&S, sowie dem bekanntem Stahlwerk der VOESTAlpine in Donawitz bekannt. Für Leobener besteht ein Band zum Montanwesen und dem Bergbau. Diese Stimmung war immer wieder spürbar, wenn die Teilnehmer aber auch Zuschauer mit einem kräftigen „Glück auf!“ grüßten. Im geselligen Teil nach der Parade unterstützte das veredelte Leobner Wasser mit dem Namen „Gösser“ den Gedankenaustausch unter den Teilnehmern. Den ganzen Samstagvormittag gab es schon ein reichhaltiges Programm mit Vorführungen von bergmännischen Tänzen und bergmännischem Liedgut sowie eine von uns genutzte Führung durch die Mineralienausstellung der Universität. Für uns Teilnehmer, die meisten von uns waren zuvor noch nie in Leoben- war es ein außergewöhnliches Ereignis, das wir so schnell nicht vergessen werden. Allen, die diese Fahrt ermöglicht und organisiert haben an dieser Stelle ein herzliches Vergelts Gott! Siglinde Jaitner

Lagerfeuer bei Vollmond im Jugendhaus Hahnebaum Foto David Lanthaler

Erlebnissommer

Ein Sommer zum Gernhaben geht zu Ende Über 150 Kinder und Jugendliche nutzten 7 Wochen lang über 150 Ferienangebote im Zuge des Projektes „Erlebnissommer – erLeben – beGreifen – Spaß haben!“. Eine ohne Zweifel organisatorische Herausforderung für die Veranstalter und Mitarbeiter. Auch das neue Angebot „Miniclub – Sommerkindergarten“ wurde von den Kleinsten der Gemeinde und deren Familien gut aufgenommen. Es war wohl einer der sonnigsten und somit auch schönsten Sommer der letzten Jahre. Über 150 Kinder nutzten die Angebote des Erlebnissommers um ihre Ferien sinnvoll, mit Freuden und aktiv zu verbringen. Erstmals hatten die Veranstalter des Erlebnissommers heuer auch neben den gewohnten Angeboten einen Sommerkindergarten den sog. „Miniclub“ für die ab dreijährigen Kinder angeboten. Verpflegt wurden die Teilnehmer dankenswerterweise im Seniorenheim St. Barbara in St. Leonhard. Freundschaften wurden geknüpft, Neues dazugelernt und nicht zuletzt konnten wieder Jugendliche Praktikumserfahrungen im Zuge der Programme sammeln. Auch ein auf­ regendes Hüttenlager abseits von Eltern und Verwandten wurde angeboten. Im Jugendhaus Hahnebaum verbrachten über 20 Kinder und Jugendliche eine Woche abseits von Handy und Computer. Anstelle von Technik und Virtualität

setzten die Organisatoren auf echte Erfahrungen aus erster Hand. Abschließend sei den Betreuerinnen und Praktikantinnen Verena, Margit, Dave, Markus, Andrea, Kathi, Joachim und den Praktikanten Julia, Michi, Sophie, Lukas und Danny für ihren großen Einsatz gedankt. Dieser ganz und gar unvergessliche Sommer wird sicherlich den vielen Kindern, Jugendlichen und Mitarbeitern in guter Erinnerung bleiben. Informationen zum Projekt und eine große einsehbare Fotogalerie ist auf www.erlebnissommer.info zu finden. Das Projekt fand zum 13. Mal statt und wird vom Jugendbüro Passeier in Zusammenarbeit mit dem Katholischen Familienverband Südtirols organisiert. Unterstützt wird der Erlebnissommer von der Familienagentur des Landes Südtirol, der Gemeinde St. Leonhard, dem Tourismusverein Passeiertal und von lokalen Vereinen und Sponsoren aus Passeier. Konrad Pamer

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11  Passeirer Blatt – nr. 131, Oktober 2015

Gute Aussichten bestehen, um ein Kulturprojekt für 2016, unter der Leitung der Kulturreferentin Elisabeth Ploner Wohlfarter, auf die Beine zu stellen Foto: Bernadette Pfeifer

Kultur gemeinsam denken

Kulturprojekt 2016 in St. Leonhard Der Bildungsausschuss St. Leonhard hat sich für das Jahr 2016 zum Ziel gesetzt, die Zusammenarbeit unter den Vereinen noch gezielter zu fördern. Unter dieser Voraussetzung kam die Idee zu einem

gemeinsamen Kulturprojekt zustande. Am 9. Mai trafen sich an die 20 Kultur­ interessierte, Vereinsobleute und der Bildungsausschuss St. Leonhard im Jugendhaus „Hahnebaum“, um sich über ein solches Projekt zu beraten. Es wurde ein bunter, anregender Nachmittag, bei dem sich die ersten Ideen und Schwerpunkte herauskristallisierten. Es war bald schon klar, dass wir uns dem Thema Musik und Tradition widmen möchten. Dieselbe

Veranstaltung fand Ende Juni noch einmal im Vereinshaus Walten statt, um auch die Waltner Vereinsobleute für diese Idee zu begeistern. Das zweite Treffen zu diesem Thema erfolgte am 4. September im Vereinshaus in St. Leonhard. Hier wurde das Projekt jetzt noch einmal konkretisiert und es wurden viele tolle Ideen gesammelt. Unser Schwerpunktthema für das Jahr 2016 wird eine „Musikalische Dorfrunde“ sein. Es ist geplant, an einem Nachmittag/ Abend verschiedene kulturelle Veranstaltungen stattfinden zu lassen, welche an verschiedenen Orten im Dorf und in Walten stattfinden. Dem Besucher wird eine große Vielfalt geboten und er entscheidet selber, welche Stationen er genießen möchte. Auch die Idee zu einem „Psairer Kulturfreitag“ wurde in diesem Rahmen angesprochen. Das nächste Treffen für dieses Projekt findet am Montag, den 9. November, um 19.30 Uhr, im Vereinshaus in St. Leonhard statt. Auch zu diesem Treffen sind weitere Kulturinteressierte und vor allem die Vertreter der musikalischen Vereine herzlich eingeladen. Elisabeth Ploner Wohlfarter

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Franziskanische Gemeinschaft

Historischer Rückblick

Wallfahrt zu den Heiligen Drei Brunnen bei Trafoi

25 Jahre Gipfelkreuz auf dem Seelenkogel

Die Wallfahrt der Franziskanischen Gemeinschaft von St. Leonhard führte am 19. August 2015 zu den Heiligen Drei Brunnen nach Trafoi, wo Florian Öttl als Seelsorger tätig ist. Pater Christian und Florian Öttl zelebrierten in der Kapelle eine heilige Messe. Florian Öttl wählte als Thema seiner Predigt den Alltag eines jeden von uns. Er bediente sich dazu seines Rucksacks, der mit Steinen und verschiedenen Gegenständen, die wir im Leben brauchen, gefüllt war. Es gibt Steine und Gegenstände, so Florian Öttl, die man nicht ablegen kann. Mit denen müsse man umgehen lernen, damit sie nicht zu schwer werden und uns erdrücken. Bestimmte Gegenstände sollen im Rucksack bleiben. Daneben gibt es aber auch Steine und anderes, das man ablegen könne, durch Verzicht und Loslassen wird der Rucksack leichter. Auf dem Lebensweg solle jeder auf Rastplätzen Pausen einlegen, verschnaufen und danken. Ein Mensch, der zu schwere Lasten trägt, wird krank. Wallfahrtsorte, Messfeiern oder einfach nur Stillwerden laden dazu ein, uns Gott anzuvertrauen, um von ihm die Kraft für den Alltag zu erhalten. Auch zur Muttergottes sollten wir eine Beziehung haben wie zu einer Mutter. Als Vermittlerin zwischen uns und Gott bringt sie unsere Anliegen und Sorgen zu Gott, unserem Vater. Nach der Messfeier verweilten wir noch in der stillen, schönen Landschaft bei den Heiligen Drei Brunnen. Danach genossen wir ein gutes Mittagessen in einem gemütlichen Gasthaus und fuhren dann nach Stilfs, wo uns Florian vom Dorf und der Kirche erzählte. Es wurde noch eine Vesper gesungen und nach Kaffee und Kuchen fuhren wir gestärkt an Leib und Seele zurück ins Passeiertal. Maria Graf

Im Passeirer Blatt Nr. 130 hat Karin Graf die 25-Jahr-Feier des Gipfelkreuzes auf dem Seelenkogel beschrieben. Das 1990 von der AVS-Gruppe Platt errichtete Gipfelkreuz hatte einen Vorgänger: es war ein acht Meter hohes Gipfelkreuz, das bereits 1954 von der Platter Jugend errichtet worden war, von dem mein Tagebuch folgendes erzählt: „Am 8. September 1954 wurde unser Gipfelkreuz (8 m hoch) am Seelenkogel von P. Franz Patscheider eingeweiht (erbaut von der Platter Jugend unter Josef Platter). Es war ein neblig – kalter Tag, aber die Feier war sehr ergreifend.“ Soweit der Tagebucheintrag. Ergänzend könnte noch an eine denkwürdige Begebenheit vom Abstieg erinnert werden. Damals war es noch möglich, über den Seelenkogelgletscher nach unten zu schleifen. Für den Student Alois Wilhelm – heute Pfarrer im Ruhestand – endete die Rutschpartie in einer Gletscherspalte, aus der er mit Hilfe einiger Freunde befreit werden konnte. Valentin Ennemoser wurde daraufhin beauftragt, vor der Gletscherspalte Wache zu stehen, um nachfolgende Festteilnehmer vor der Gletscherspalte zu warnen, einen Dienst, den er im dichten Nebel mit Bravour erledigte. Heinrich Hofer

Richtigstellung Im Bericht zur Landeswallfahrt der Krippenfreunde nach Moos (Passeirer Blatt, Nr. 130) hat sich der Fehlerteufel eingeschlichen. Es waren nicht 16 Pilger in Moos, sondern ganze 160 Pilger, die in Moos „25 Jahre Krippenverein“ gefeiert haben. Johann Raich

Gipfelkreuz auf dem Seelenkogel  Foto: Kassian Plangger


13  Passeirer Blatt – nr. 131, Oktober 2015

Stuls

1. Kunst- & Handwerksmarkt

Pfarrfest am Kegelplatz in Ulfas

Platt

Pfarrfest Am ersten Septemberwochenende ver­ anstaltete die Pfarrei Platt das fast schon traditionelle Pfarrfest. In diesem Jahr entschied man sich, das Fest am Kegelplatz in Ulfas abzuhalten. Das Wetter spielte mit und so trafen sich eine größere Anzahl von Bürgerinnen und Bürger, nicht nur aus Platt, in der traumhaften Kulisse. Eröffnet wurde das Fest von Luis Raffl mit einer Feldmesse, die umrahmt wurde von einer lokalen Bläsergruppe. Im Anschluss gab es ein Mittagessen mit Gegrilltem und mit vielen verschiedenen Süßspeisen, die von fleißigen Köchinnen und Köchen aus dem Dorf zubereitet wurden. Zur musikalischen Unterhaltung spielten „Anderle und Luis“ bis in den späten Nachmittag, der unterhaltsam und mit dem einen oder anderen Kartenspiel

ausgeklungen ist. Zum guten Gelingen beigetragen haben außerdem einige freiwillige Helferinnen und Helfer, die Anrainer und die Freiwillige Feuerwehr Platt. Allen ein großen Vergelts Gott. Daniel Raffl

An einem wunderschönen Sommertag fand im gegenüberliegenden Wald der Morx Puite in Stuls der 1. Kunst & Handwerksmarkt statt. 20 private Aussteller zeigten ihre Talente, wobei man von wahrer Kunst sprechen kann. An Schmuck, Taschen, Kleidern, Filz-, Flecht-, Strickund Holzhandwerk, Bildern Perlen, Wurzeln, Brot, Zelten und vielen weiteren selbst­gemachten Kunststücken konnten sich die Besucher erfreuen. Mit Live-Musik und Ziëchorglklängen ließen die begeisterten Gäste den Tag ausklingen. So hoffen wir, dass wir im nächsten Sommer wieder einen so wunderschönen Tag erleben können. Ilse Hofer

Kunst- & Handwerksmarkt in Stuls

Fortsetzungsgeschichte von Ingeborg De Bastiani Haller

Das Rauschen des Waldes Corinna wohnte seit dem Tod ihrer Mutter bei ihrem Großvater Franz. Der alte Franz liebte seine Enkeltochter, und so manchen seiner gut gemeinten Ratschläge nahm sich das Mädchen zu Herzen. Corinna war anders als ihre Mutter, arbeitsam, liebevoll und eine hervorragende Floristin. Bei einem Wettbewerb hatten sie und ihre Chefin Alma einen Preis erhalten; eine solche Auszeichnung war für Corinna viel mehr als schöne, lobende Worte. Wenn seine Enkeltochter ihn wusch, ihm die Nägel schnitt, seine Hauspantoffeln hinstellte oder saubere Wäsche aus dem Schrank holte, dann dachte der alte Franz manchmal mit Wehmut an vergangene Zeiten. Daran, wie er seine Juliane als junges Mädchen zu seiner Frau genommen hatte, wie Johanna, ihr Kind, das Licht der Welt erblickt hatte, wie sehr sie sich darüber gefreut hatten. Nie hatte er in all den Jahren vergessen, wie Juliane ihm wenige Wochen vor der Hochzeit ein bitteres Leid geklagt hatte. „Wir schaffen das“, hatte er damals gesagt. Später war es die Tochter Johanna gewesen, die nicht bleiben wollte und alle mahnenden

Worte des Vaters in den Wind geschlagen hatte. „Lass mich gehen, Vater“, hatte sie gefleht, „das Tannental ist nicht meine Welt, nicht weit genug.“ Beim Abschied an der Haustür hatte Franz noch gemeint: „Nimm Weihwasser, Johanna.“ „Wofür soll das gut sein?“, war ihre gedankenlose Antwort gewesen. „In der Fremde gibt es viele Tücken, Mädchen.“ So hatte Johanna ihre Heimat verlassen und war in eine ihr unbekannte Welt aufgebrochen, eine Welt voller vermeintlicher Vergnügungen. Jahre später hatte sie traurig vor ihres Vaters Haustür gestanden, abgemagert und einsam. „Vater, ich bekomme ein Kind“, war es ihr über die Lippen gekommen. Franz hatte Johanna getröstet, gemeint, sie werde eine gute Mutter sein, aber die Kräfte in Johannas Körper waren bald geschwunden, der Mut gesunken, und als Corinna auf die Welt gekommen war und Franz das kleine Bündel im Arm gehalten hatte, als der rauschende Wald den Blütenstaub umher getrieben hatte, hatte Johanna die Augen für immer geschlossen. Fortsetzung folgt …


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Karl und Ruth Berg beim Holz stapeln

Zum siebten Mal

„Ein Herz für Jesus – Ein Herz für Menschen“ Das Benefizfest der Katholischen Jugend St. Martin fand am Sonntag, den 14. Juni, bereits zum siebten Mal statt. Es stand wiederum unter dem Motto „Ein Herz für Jesus – Ein Herz für Menschen“ und ermöglicht es, weiterhin zwei Projekte mit insgesamt 3400 Euro zu unterstützen. Die Summe setzt sich aus Einnahmen des Benefizfestes und direkten Spenden von Wohltätern zusammen. Die Passeirerin Sr. Ivanna Ennemoser führt seit 14 Jahren eine Sozialstation im Stadtteil Kariobangi in Nairobi und kümmert sich dort liebevoll um alte, pflege­ bedürftige Menschen und Waisenkinder. Der mit dem Diakon Hermann Pirpamer aus St. Martin bekannte Priester P. Akum Innocent MHM führt in der Pfarrei Luanda/Kenia Projekte zur Förderung von arbeitslosen bzw. drogenabhängigen Jugendlichen und gibt diesen durch sein Wirken sinnvolle Aufgaben und Unterstützung, um sich eine Lebensperspektive bzw. Existenz aufzubauen. Ein kleinerer Teil der Gelder blieb wiederum für die weitere Jugendarbeit bei der Katholischen Jugend St. Martin. Beide Ordensleute sind in jenen Orten, in denen sie wirken, mit sehr viel Bedürftigkeit konfrontiert. Wir danken allen Helfern, den Sponsoren, der Gemeinde St. Martin, der Dorfbevöl­ kerung von St. Martin bzw. anderen Besuchern und sonstigen Unterstützern unseres Benefizfestes. Vergelts Gott! Stefan Walder

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Roachhof in Stuls

10 Jahre als Erntehelfer im Einsatz Vor 10 Jahren kamen Karl und Ruth Berg aus Deutschland das erste Mal zum Roachhof in Stuls, um bei der Heuernte zu helfen. Am Anfang war es schwierig für sie, auf dem steilen Gelände den ganzen Tag die nicht gewohnte Arbeit zu verrichten. Aber es ging von Tag zu Tag besser und es gefiel ihnen trotz abendlicher Müdigkeit ganz gut. Besonders gerne halfen sie auf der Alm, weil bei der sehr guten Luft dort sich die Arbeit noch leichter verrichten lässt. Wenn es mal geregnet hat, ruhten sie sich nicht aus, sondern schnitten Holz für den Winter und stapelten es kerzengerade übereinander. Sie hatten Freude an der Arbeit am Hof, weshalb sie auch jedes Jahr wieder kommen, um dem Bauern Hans bei der Ernte zu helfen. Sie besuchen ihn auch sonst 2-3-mal im Jahr, auch ihre Tochter mit Enkelkind begleiten sie. Ruth kann inzwischen sehr gute Tiroler Knödel machen, die besonders dem Hans sehr gut schmecken. Es hat sich inzwischen eine herzliche Freundschaft zwischen ihnen entwickelt und sie fühlen sich beim Roachhof wie zu Hause. Ein großes Vergelts Gott den beiden Ernte­ helfern für ihren Einsatz und hoffentlich auf weitere 10 Jahre. Maria Gufler


15  Passeirer Blatt – nr. 131, Oktober 2015

Die restaurierte Greitermühle, außen …

St. Martin

Die restaurierte Mühle auf dem Greiterhof Die erste urkundliche Erwähnung von Gereut geht auf das Jahr 1288 zurück. 1317 verlieh Graf Heinrich von Tirol einigen Angehörigen des niederen Adels Privilegien, mit denen die Pflicht der Verteidigung ihres Herrn verbunden war. Unter diesen Schildherren, wie die Besitzer der Schildhöfe genannt wurden, war auch ein Friedrich von Gereut. Der Schildhof Gereut ist heute zweigeteilt in Obergereut und Untergereut, ursprünglich handelte es sich um einen Hof. Am heutigen Obergereuthof stand ursprünglich nur ein Wohnturm, der dann durch ein Wohnhaus beim heutigen Untergereut ersetzt wurde. Stefan Verdorfer renovierte und erweiterte dann Obergereut, der Wohnturm verschwand. Auf dem Dachstuhl steht die Jahreszahl 1880, allerdings dürfte sich der Bau einige Jahre hingezogen haben, beim Stadel und auf der Stubenuhr finden wir die Jahreszahl 1904. Um 1900 herum haben die Brüder Johann und Anton Verdorfer die Höfe aufgeteilt, Johann, der Großvater des heutigen Besitzers Michael Verdorfer, bekam den Obergereuthof. Geteilt wurden auch die Wirtschafts­ gebäude, das Wasserrecht aus der Baumkircher Roade und auch die Mühle. Für Michl Verdorfer ging mit der Restaurierung dieser Mühle ein lang gehegter Herzenswunsch in Erfüllung. Am 9. August 2015 konnten er und seine Frau Martha mit ihren Kindern und Enkeln Verwandten, Nachbarn und Freunden die professionell restaurierte Mühle präsentieren und vorführen. Zur Geschichte der Mühle und zu den umfangreichen Restaurierungsarbeiten lassen wir Michl Verdorfer selbst erzählen.

… und innen mit den beiden Mühlsteinen Fotos: Karl Augscheller

Karl Augscheller: Die Mühle sticht durch zwei Eigenheiten hervor, und zwar durch ihre Lage auf dem Hof, während andere Mühlen meist irgendwo außerhalb des Hofes liegen, und durch zwei Mühlsteine in einer Mühle. Michl: Unsere Vorfahren haben in mühseliger Arbeit und mit großem Geschick die Baumkircher-Roade errichtet. Das Wasserrecht aus dieser Roade ermöglichte erst einen Mühlenbetrieb. Da diese Roade direkt am Greiterhof vorbei führte, konnte die Mühle eben an dieser Stelle errichtet werden. Auf einem Mauerstein der Mühle steht die Jahreszahl 1831. Nach der Teilung des Hofes wurde die Mühle wohl zu klein, sie wurde so erweitert, dass zwei Mühlsteine darin Platz fanden, meines Wissens ist dies einzigartig. An den beiden Mühlsteinen stehen die Jahreszahlen 1909 und 1912, also bald nach der Teilung wurde die Mühle erweitert. Wann entstand dein Plan, die Mühle zu restaurieren? Vor drei Jahren habe ich die Mühle im Tauschweg von meinem Nachbarn, dem Untergreiter, erworben. Gleich darauf ging es ans Werk. Im Winter 2012 haben wir mit den Arbeiten begonnen, nach drei Wintern haben wir die Arbeiten dann abgeschlossen. Anlässlich der Feier am heutigen Sonntag haben wir auch den Tischler Alois Pfitscher, den Wendl-Luis aus Platt, kennengelernt. Ich habe das Glück gehabt, mit dem Luis die richtige Person für diese Herausforderung zu finden. Was war alles zu tun? Es war schon eine mühselige und langwierige Arbeit. Zunächst war die Mühle von jahrzehntealtem Efeu zu befreien, Dachstuhl und Dach waren zu erneuern, das Dach wurde mit Schindeln gedeckt, alle sieben Fenster waren zu erneuern, eine neue Tür aus altem Holz wurde ein-

gesetzt. Das gesamte Gebäude wies solche Klüfte auf, dass es mit Stahleisen zusammengehängt werden musste, der Boden war zur Gänze durchgefault und musste neu verlegt werden. Peitlkostn und Mehltruche (der untere Teil des Beutelkastens ist die Mehltruhe, in die das ausgesiebte Mehl oder das gebrochene Korn fällt) wurden in die Werkstatt nach Platt transportiert und dort restauriert – kein leichtes Unterfangen. Auch der Wellpaam (Wellbaum vom Mühlrad zum Mühlstein) musste neu eingesetzt werden. Mühlrad und Kommprood (das Kammrad sitzt wie das Antriebsrad auf dem Wellbaum als Radachse) wurden neu errichtet, ebenso die liegende Kondl und die Schusskondl. Karl Augscheller

Woos di Mouser Gimuane iëz håt An Schluchtnweg untn außn wou uan Romantischis pigëignt. Oober aa a nooglnuie Tankschtelle dr Pforrer håtse schun gsegnt. Do isch fains tankn wail dr Penzin in welfligschtn isch, kimott isch ålls girichtit wail giën tuats automatisch. Und happerts pin an Aute wail ëppis nit funktioniert af der nooglnuin Tankschtelle wärt der Täggn repariert. Di Stille Hilfe fi der Gimuane sell isch di EUM wenn miër di sell nit hattn woos tatmr ëpper zemm? Joa holt aa larmin wië a rinnite Pfånne der Geldpaitl war pflatschilit und in Gimiët wur gånz ponne. Anna Lanthaler


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Ausstellung

„20 Jahre gegen Gewalt, für Frauen“ Verein „Frauen gegen Gewalt – Donne contro la violenza ONLUS“ in Zusammenarbeit mit allen Ortsgruppen des KVW im Passeiertal Statistisch gesehen wird weltweit jede 4. Frau Opfer von Gewalt. Am häufigsten passiert sie innerhalb der Familie, innerhalb der eigenen vier Wände. Meistens erleben die Kinder die Gewalt mit. Je länger die Gewaltsituation andauert, umso gravierender sind die Folgen für die Frauen und deren Kinder. Seit 1988 arbeitet der Verein „Frauen gegen Gewalt – Donne contro la violenza ONLUS“ zum Thema Gewalt gegen Frauen und führt seit jeher im Auftrag der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt den Frauenhausdienst Meran. In den zwanzig Jahren unserer Arbeit haben wir uns mit dem Thema intensiv auseinandergesetzt. Wir haben mit den gewaltbetroffenen Frauen gesprochen, Netzwerke geknüpft, Sensibilisierungskampagnen organisiert. Hauptziel ist immer noch Frauen und deren Kindern in Gewaltsituationen zur Seite zu stehen und sie hin zu einem Leben ohne Gewalt zu unterstützen. Gewalt an Frauen und Kindern ist ein gesellschaftliches Problem und geht uns deshalb alle an. Gemeinsam mit dem KVW im Passeiertal möchten wir die Bevölkerung sensibilisieren und betroffenen Frauen Mut machen, sich Hilfe zu holen. Deshalb freut es uns, dass wir die Ausstellung „20 Jahre gegen Gewalt, für Frauen“ nach St. Martin bringen dürfen. Die Ausstellung gibt einen Überblick über unsere Arbeit, sei es in der Beratungsstelle gegen Gewalt an Frauen als auch im Frauenhaus, und bietet Anregungen zur persönlichen Reflexion über die Thematik der häuslichen Gewalt an Frauen und Kindern. Die Eröffnung der Ausstellung findet am 19. 11. 2015, um 19 Uhr, im Pavillon (Dorfhaus) von St. Martin, statt und kann jeden Tag von 9 – 11 Uhr und von 17 – 19 Uhr bis zum 26. November besichtigt werden. Zur Eröffnung sind alle herzlich eingeladen. Für Speis und Trank ist gesorgt und eine „Modenschau der anderen Art“ sorgt für Abwechslung und gute Unterhaltung. Gruppenführungen ab 6 Personen sind nach Vormerkung möglich: 0473 222 335 Kontaktperson: Dr.in Petra Fischnaller Petra Fischnaller

Auch heuer gab es wieder ein vielseitiges Programm beim Aktiv-Kreativ-Sommer

Aktiv-Kreativ-Sommer

Kinder helfen Kindern Mit diesem Motto machten die Kinder des Aktiv-Kreativ-Sommers heuer auf sich aufmerksam. Im Rahmen des Projektes veranstalteten die Begleiter des Aktiv-Sommers in Zusammenarbeit mit den Eltern und vor allem den Kids selbst, mehrere Flohmärkte. Dort wurde Selbstgebasteltes und mitgebrachte Kuchen verkauft. All das mit dem Ziel, den Reinerlös sowie den Tagessatz an den Tagen des Flohmarktes dem Südtiroler Kinderdorf zu spenden. Insgesamt kamen stolze 450 Euro zusammen. Die Passeirer Kinder wurden vom Kinderdorf eingeladen, konnten das Dorf besichtigen und die Spende vor Ort persönlich übergeben. Waltraud Franzelin führte die Gruppe durchs Dorf und nahm die Spende dankend entgegen. Diese tolle Aktion erregte auch die Aufmerksamkeit der Medien, woraufhin die Kinder den Titel „Südtiroler des Tages“ vom Radiosender Südtirol 1 erhielten. Lisa Lanthaler durfte dort stellvertretend für alle Kids ein Interview geben. Aber nicht nur dieses tolle Projekt fand im heurigen Sommer statt: Der AktivKreativ-Sommer, getragen vom Jugendtreff St. Martin in Zusammenarbeit mit der Gemeinde St. Martin, bietet seit Jahren allen Kindern von 6 bis 14 Jahren die Möglichkeit, an einem vielseitigen Programm teilzunehmen. Die Begleiter lassen sich jedes Jahr neue Highlights einfallen, um den Kindern einen tollen und abwechslungsreichen Sommer bieten zu können. Teilnehmerzahlen von bis zu 30 Kindern pro Tag sprechen für sich. Heuer besuchte man die Südtiroler

Ritterspiele, ging zum Rafting, verbrachte drei Tage gemeinsam mit der Jungschar im Hüttenlager bei „Egghof-Kaser“, rutschte beim Wild River Tubing mit einem Schwimmreifen einen kleinen Bach entlang, raste mit voller Geschwindigkeit die Sommerrodelbahn von Meran 2000 runter oder entspannte sich in den Schwimmbädern und Seen unseres schönen Landes. Ein weiteres Projekt, welches sich über den ganzen Sommer erstreckte, war der neue hauseigene Garten, der zusammen mit den Kindern gehegt und gepflegt wurde. Die daraus gewonnenen leckeren und gesunden Lebensmittel brachten die Kinder gemeinsam zur Kindergartenköchin, welche diese dann zubereitete. In Zusammenarbeit mit dem Schulsprengel St. Martin begleitete eine langjährige Italienischlehrerin der Grundschule St. Martin zwei Wochen lang den Aktiv-Kreativ-Sommer, somit konnten die Kinder spielend ihre Italienischkenntnisse aufbessern. Und damit die Jugendlichen im Sommer nicht zu kurz kamen, wurde jeden Donnerstagabend zusätzlich ein Programm für Jugendliche angeboten. Man ging am Abend schwimmen, spielte Volleyball, ging zum Kegeln, grillte was das Zeug hielt oder verbrachte einen gemütlichen Abend im Jugendtreff beim Schokofondue. Die 9 Wochen im Juli und August bereiten nicht nur den teilnehmenden Kindern Freude. Sie boten auch Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Möglichkeit über Projekte wie „So.Ju.P.Pa.“ erste Erfahrungen in der Arbeitswelt zu sammeln und sind eine Bereicherung für alle, die daran teilnehmen. Thomas Larch


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Natur & umwelt Ungeliebter Einwanderer

Das Drüsige Springkraut

Erich Königsrainer vor dem Brandenburger Tor

Erich Königsrainer

Mit dem Fahrrad von St. Martin nach Berlin Im vergangenen Juli erfüllte sich Erich Königsrainer einen Wunsch. Am 29. Juni 2015 startete er mit seinem Fahrrad in St. Martin. Sein Ziel war Berlin. Nach 10 Etappen erreichte er am 8. Juli die Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland. Zwei Tage ruhte er sich aus. Danach trat er wieder in die Pedale und kam am 20. Juli wieder in St. Martin an. Zu dieser Leistung gratuliert ihm die Freundin. Edith Mair

Eine Augenweide sind die vom Drüsigen Springkraut rosa umgefärbten Bachsäume, Graben- und Straßenränder im Spätsommer. Neben der Blüte beeindrucken auch die leicht durchscheinenden Stängel der Staude, welche teils die 2-mMarke überschreiten und entfernt an Bambus erinnern. Weitere Erkennungszeichen der Pflanze sind die Blattgröße von 10 bis 25 cm, der scharf gezähnte Blattrand und die rötliche Mittelader im Blatt. Drüsen am hinteren Blattrand verströmen einen zarten, mitunter aber auch unangenehmen Duft. Bevorzugt werden von der Staude feuchte bis nasse, nährstoffreiche Böden bis gegen 1.400 m Seehöhe. Die zu den Balsaminengewächsen gehörende Pflanze vermehrt sich ausschließlich über Samen. Pro Pflanze können das mehrere hundert bis zu zweitausend Samen sein. Die Früchte sind mit einem Schleudermechanismus ausgestattet, welcher zur Reifezeit die Samen 7 bis 10 Meter weit hinausschleudert. Eine Eigenheit, die der Pflanze den Namen gibt. Mit den ersten Nachtfrösten im Herbst stirbt die Pflanze ab. Eine starke Anziehungskraft übt das Drüsige Springkraut wegen des reichen Nektarangebotes auf Bienen und Hummeln aus. Attraktiv ist die Pflanze wegen ihrer Nektarien auch für zahlreiche kleinere Insekten.

Der Schluchtenweg

Foto: Helmut Gufler

Von St. Leonhard nach Moos schlängelt sich wie ein Band, der neue Schluchtenweg an steiler Felsenwand. Zuerst nimmt der Weg am Fuße von Wiesen seinen Verlauf, dazwischen geht es ein paar Serpentinen auch steil bergauf. Ein Stück weiter rauscht tief unter gesichertem Steig die Passer, von Felsklippen springt und schäumt kristallklares Wasser. Gesteinsformationen sieht man in allen Farben und Formen, wild-romantisch, die Natur kennt wahrlich keine Normen. Der Weg ist ideal für Jung und auch Alt, bei jedem Wetter, ist’s schön oder kalt. Ein wahres Juwel, geschaffen von der Natur, ist und bleibt der Schluchtenweg Erlebnis pur. Theodor Lanthaler

Das Drüsige Springkraut

Trotz der exotisch anmutenden Farbtupfer in der Landschaft zählt das Drüsige Springkraut zu den ungeliebten Zuwanderern unter den Pflanzen. Stimmen nämlich Nährstoffangebot und Feuchtigkeit weist die Art große Konkurrenzkraft auf. Dies führt zur Veränderung von naturnahen Pflanzenbeständen an Bachauen, Feuchtwiesen und Waldrändern und bedingt eine starke Verarmung der heimischen Flora und der biologischen Vielfalt. Auch in Kreisen der Wildbachverbauung ist man über die Ausbreitungsherde des Springkrautes nicht erfreut. Denn ausufernde Springkrautbestände haben die Eigenschaft, ausdauernde und den Boden stabilisierende Uferpflanzen wie beispielsweise Erlenbestände zurückzu­ drängen und dadurch die Erosion an Fließgewässern zu erhöhen. Da die heimische Natur keine wirksamen Abwehrmechanismen gegen diesen stark invasiven Problem-Neophyten besitzt, besteht die einzige Möglichkeit zu ihrer Erhaltung im gezielten Eingreifen des Menschen, wie beispielsweise durch Ausreißen oder durch Abmähen der Staude vor der Samenreife. Als Heimat der Pflanze werden Indien und das Himalajagebiet genannt. Von hier wurde die Staude als Gartenpflanze 1839 erstmals nach England gebracht. Durch Verwilderung breitete sich die Pflanze rasch aus. In Südtirol tauchte das Drüsige Springkraut wohl um die Mitte des vorigen Jahrhunderts erstmals auf. Erstmals dokumentiert ist das Drüsige Springkraut in Südtirol im Raum Riffian/Saltaus im Jahre 1980. Neben dem Drüsigen Springkraut gibt es im Passeier zwei weitere Springkrautarten: das Gewöhnliche Springkraut und das Kleinblütige Springkraut. Im Gegensatz zum Drüsigen Springkraut sind diese beiden Arten heimisch. Arnold Rinner


Kfz-Haftpflichtversicherung ITAS VVaG: garantiert anders.

VON ITAS BEKOMMST DU DIE VOLLE LADUNG VORTEILE Alle Versicherungsgesellschaften bieten eine Kfz-Haftpflichtversicherung an. Aber wir von ITAS sind so um unsere versicherten Mitglieder bemüht, dass wir in vielen Fällen auf unser Recht verzichten, für Dritte erbrachte Schadensersatzleitungen zurückzufordern, auch wenn wir per Gesetz dazu berechtigt wären.

UNSERE GESELLSCHAFT IST ANDERS! DIE GARANTIEN

BEISPIEL

Deckung der Schäden, die Insassen Dritten zufügen

Ich stehe auf dem Parkplatz eines Einkaufszentrums, einer meiner Insassen stößt beim Öffnen der Autotür einen Fahrradfahrer zu Boden: Bin ich gegen die Schäden am Radfahrer versichert?

Deckung der Schäden an Dritten, einschl. Mitfahrende, wenn der Transport nicht nach den geltenden Bestimmungen oder Angaben im Fahrzeug­ schein erfolgt

Ich habe einen Unfall, während ich mit meinem Firmenwagen mit LKW-Zulassung einen Verwandten oder Freund transportiere, der nichts mit der beruflichen Tätigkeit zu tun hat: Bin ich versichert?

Deckung der Haftpflicht für die Handlungen minder­ jähriger Kinder

Mein minderjähriger Sohn fährt ohne mein Wissen mein Auto und hat dabei einen Unfall: Bin ich versichert?

BIN ICH VERSICHERT?

(Art. 26.3 der AVB )

(Art. 26.2 der AVB )

(Art. 26.4 der AVB )

Deckung wenn der Fahrer das Fahrzeug, entgegen der geltenden Normen, im ange­ trunkenen Zustand lenkt

Regressansprüche Dritter bei Brand und Entschädi­ gungsgrenze

Mit meinem PKW verursache ich einen Unfall; die Polizei stellt fest, dass mein Alkoholpegel über dem zulässigen Grenzwert liegt: Bin ich gegen Schäden an Dritten versichert?

(Art. 26.1 der AVB )

Mein Auto fängt in meiner Garage Feuer und beschädigt das Gebäude und Sachen anderer Hausbewohner: Bin ich versichert? Vers.-summe € 800.000 (Art. 16 der AVB )

Die angeführten Schadensfälle dienen ausschließlich als Beispiele und beziehen sich auf die Polizze Dimensione Auto Ed. Februar 2015. Vor der Unterzeichnung Informationsbroschüre lesen; erhältlich in allen ITAS Agenturen oder unter gruppoitas.it


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Wirtschaft

nahme der Treibstoffversorgung durch die EUM schnellte der Verkauf von Treibstoff rasant in die Höhe: Wurden im Jahre 2012 etwa 500.000 Liter Benzin und Diesel verkauft, so waren es im Jahre 2014 bereits 1.820.000 Liter. Hauptgrund für die rapide ansteigende Verkaufsmenge war die drastische Senkung des Benzinpreises. Die Liberalisierung des Preises war möglich, nachdem die Gemeinde der EUM die Tankstellenkonzession überlassen hatte und damit der bindende Vertrag, den die Gemeinde Moos mit der Esso hatte, hinfällig wurde. Arnold Rinner 2015

Albert Ennemoser war 9 Jahre Pächter der Tankstelle in Moos Foto: Albert Ennemoser

Historischer Rückblick

Die erste Tankstelle in Moos Viele Autofahrer können sich noch an die Zeit vor den 80er Jahren zurückerinnern, als man im Hinterpasseier ohne Tankstelle auskommen musste. Leuchtete das Lämpchen der Benzinanzeigeuhr rot auf, war es höchst an der Zeit, mit dem Fahrzeug talauswärts zu fahren, um sich mit Treibstoff zu versorgen. Die nächstgelegene Tankstelle befand sich ab dem Jahr 1954 vor dem Stroblhof in St. Leonhard. Weitere Zapfsäulen im Passeier standen seit 1957 in St. Martin, seit 1964 in Quellenhof und von 1955 bis 1980 in Saltaus. Ende der 70er Jahre regte sich auch im Hinterpasseier der Wunsch nach einer eigenen Tankstelle. „Die anfängliche Idee des Unternehmers Johann Haller (Mooserwirt) in Moos eine Tankstelle zu errichten, scheiterte zunächst fast an bürokratischen Auflagen“, erinnert sich Anton Raich (Weier Anton). „Die staatliche Benzingesellschaft Esso forderte nämlich im Vorfeld einer Konzessionserteilung an die Gemeinde Moos, im Einzugsgebiet eine Fahrzeugzählung durchzuführen. Mindestens 160 motorisierte Fahrzeuge mussten im Gemeindegebiet nachgewiesen werden, um die Rentabilität der Tankstelle zu gewährleisten. Bei der Zählung aller Autos, Lastwagen und Traktoren in den fünf Fraktionen kam man nicht auf die eingeforderte Zahl von 160 Fahrzeugen. Damit der Vertrag zwischen Esso und der Gemeinde Moos aber trotzdem zustande kam, sah man sich gezwungen,

einige Fahrzeuge kurzerhand dazu zu schwindeln, um die vorgegebene Zahl zu erreichen. Nach der Erteilung der Konzession an die Gemeinde Moos begann der „Mooserwirt“ auf seinem Grundstück neben dem Mooser Kindergarten, mit den Aushubarbeiten zur Verlegung eines 20.000-Liter-Tanks für Dieseltreibstoff und zwei 10.000-Liter-Tanks für Superbenzin und bleifreies Normalbenzin sowie der Installation der dazugehörigen Zapfan­lagen. Bedingt durch das plötzliche Ableben von Johann Haller im Frühjahr 1981 erfolgte die Überschreibung der Grundparzelle, auf welcher die Zapfsäule stand, an meine Frau und mich“. Erster Pächter der Tankstelle, die im Oktober 1980 ihre Tore öffnete, war Gilbert Hofer, der 13 Jahre als Tankwart tätig war. Um ein kleines Nebeneinkommen zu haben, führte er, wie auch die nachfolgenden Tankwarte, kleinere zusätzliche Serviceleistungen durch, verkaufte und montierte Reifen und führte kleinere Wartungsarbeiten an Fahrzeugen durch. Ab 1994 betreute Albert Ennemoser aus Moos bis zum November 2002 die Tankstelle. Nach ihm war Helmut Pixner aus Pfelders für fünf Jahre Tankstellenpächter in Moos. 2008 blieb die Zapfsäule geschlossen, da kein Pächter zu finden war. Um einen Anreiz für die Besetzung der Tankwartstelle zu schaffen, bezahlte in der Folgezeit die Gemeinde Moos, welcher Lizenz und Zapfsäulen gehörten, zusätzlich auch die alljährlich anfallende Grundpacht. Olaf Pichler aus Platt führte den Tankstellenbetrieb von 2009 bis zur Übernahme der Tankstelle durch die Energie- und Umweltbetriebe Moos (EUM), im Februar 2013. Mit der Über-

Neue Tank- und Servicestelle im Hinterpasseier Das Logo der „Esso Tankstelle“ und seit 2013 jenes der Energie-und Umweltbetriebe Moos (EUM) prägten seit 35 Jahren das Ortsbild von Moos in Passeier. Seit dem Mai dieses Jahres gehört die Tankstelle, die direkt neben dem früheren Mooser Kindergarten stand, der Vergangenheit an. Der ungünstige Standort, die nicht mehr nach dem neuesten Stand der Technik ausgerichtete Tankstelle, und der aus allen Nähten platzende Verkauf von Treibstoffen bewogen die EUM-Genossenschaft gemeinsam mit der Gemeindeverwaltung von Moos einen neuen Standort für die Treibstoffversorgung ausfindig zu machen. In der Aue außerhalb von Moos wurde in zwei Jahren Bauzeit eine neue, hochmoderne Anlage mit mehreren Zapfsäulen errichtet, die sich mit neuester Technik für eine bessere Umwelt präsentiert. Am Samstag, den 19. September 2015, wurde in einem Festakt das neue Gebäude in der Aue seiner Bestimmung übergeben. EUM-Obmann Christian Gufler begrüßte die zahlreich erschienenen Genossenschaftsmitglieder und die anwesenden Ehrengäste. In seiner Ansprache zeigte er sich voll des Lobes für das neue Bauwerk, welches der über 900 Mitglieder zählenden Genossenschaft gehört. Der Geschäftsführer der Energie-und Umweltbetriebe Moos, Hubert Brunner, ließ den Werdegang des Gebäudes noch einmal Revue passieren und verwies unter anderem auf die zahlreichen Serviceleistungen, über welche das neue Bauwerk verfügt: „Für die motorisierten Verkehrsteilnehmer stehen jeweils ein 50000-Liter-Tank für Benzin und Diesel >


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> zur Verfügung. Neben Treibstoffen können hier auch Dienste wie eine Waschanlage, eine Staubsaugeranlage, ein Reifenservice oder ein Shop in Anspruch genommen werden. Zusätzlich zu diesen Leistungen sind im großräumig angelegten Gebäude mit einem Bauvolumen von etwa 8000 Kubikmetern auch viele andere Diensträume untergebracht. Im ersten Unter­ geschoss gibt es unter anderem ein Lager mit Nebenräumen sowie Büros. Im darunter liegenden Zwischengeschoss befindet sich auf 120 Quadratmeter Fläche eine bezugsfertige Wohnung. Im zweiten Untergeschoss sind eine MechanikerWerkstatt und das EUM-Büro eingerichtet. Eine Photovoltaikanlage beliefert das Gebäude mit etwa 10 Kilowatt Leistung. Insgesamt belaufen sich die Ausgaben für die Einrichtung und Ausstattung der Tank-und Servicestelle auf etwa 2,8 Mio. Euro“. Dankesworte richtete Hubert Brunner auch an die Grundbesitzer für die Bereitstellung des Areals, die 23 beteiligten Handwerksbetriebe sowie an Planer und Techniker. Bürgermeister Gothard Gufler dankte seinem rührigen Vorgänger Willi Klotz, welcher mit viel politischem Verhandlungsgeschick den Weg für den Bau der neuen Tankstelle

Die neue Tank- und Servicestelle in Moos

ebnete und bis zum Abschluss der Bau­ arbeiten unterstützte. Nach einer kurzen religiösen Besinnung zum Thema „Gott als Tankstelle für die Seele“ segnete Ortspfarrer Oswald Kuenzer den neuen Betriebssitz der EUM sowie die neue Tankund Servicestelle. Bei flotter Blasmusik,

in gekonnter Weise vorgetragen von der Musikkapelle Rabenstein, einer zünftigen Marende mit lokalen Köstlichkeiten und erlesenen Weinen fand der Festakt einen würdigen Abschluss. Arnold Rinner


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vereine & verbände

Bezirks Passeier ja am 10. August 1980 war, weiters sprach er über die momentane Situation auf Landesebene. Die Familie Hubert Fauner mit seinem Sohn haben die ganze Feier musikalisch umrahmt und die Feier festlich ausklingen lassen. Annamaria Gufler FF Rabenstein

Neues Einsatzfahrzeug Ausflug zum Naserhof

Bezirk Passeier

35. Jahresfeier der Arbeitsgemeinschaft für Behinderte Am 22. August fuhren wir mit 2 Bussen der A.f.B. und einigen Privatautos zum Naserhof, wo uns die Wirtsleute Berta und Oswald herzlich wilkommen hießen. Weil das Wetter sehr schön war, konnten wir die Feier unter freiem Himmel mit einem Wortgottesdienst beginnen, den unser Diakon Hermann Pirpamer feierlich gestaltete. Es waren 38 Mitglieder anwesend, alle freuten sich auf das anschließende Mittagessen, wo es Pockenes oder Kalbsbraten mit Knödel oder Reis und Salat gab. Danach wurde Karten gespielt oder über alte Zeiten geplaudert. Prugger Maria ließ die vergangenen Jahre Revue passieren und erzählte uns von der Gründung bis heute. Die A.f.B. wurde am 31. Oktober 1978 in Algund von Hubert Torggler und einigen Freunden gegründet. Damals stand es ziemlich schlecht um viele Behinderte, finanziell und auch gesellschaftlich. Zum Teil wurden sie sogar zu Hause versteckt. Ein Leserbrief in den Dolomiten, in dem ein Behinderter seine Situation schilderte, hat für die Gründung den Ausschlag gegeben. Hier ein kurzer Auszug: „Ich bin 34 Jahre alt und seit 14 Jahren querschnittsgelähmt. Ich lebe mit meinen Eltern zusammen in einer ebenerdigen Zweizimmerwohnung in Meran. Ich kann mich nicht bewegen und auch nicht im Rollstuhl sitzen, sondern bin gezwungen auf dem Bauch oder auf dem Rücken zu liegen. Mein Zimmer ist etwa 6 – 7 m² groß, feucht und ohne Fenster. Die hygienischen Anlagen sind außerhalb der Wohnung. Als ich um eine Sozialwohnung ansuchte, erhielt ich den

Bescheid, ich hätte dafür 2 Punkte zu wenig.“ Dieser Leserbrief hat dann Hubert Torggler bewogen, selbst durch Muskelschwund schwer behindert, diese Arbeitsgemeinschaft zu gründen, obwohl er nur noch 1,5 Jahre lebte und 31-jährig starb. Die Außensektion Passeier wurde am 10. August 1980 gegründet. Zur Marende gab es dann Kuchen, den uns Verena Gufler vom Kaffee Rosemarie in Pfelders gemacht hat. Auch Bürgermeister Konrad Pfitscher feierte mit uns mit und beglückwünschte mit anerkennenden Worten unsere Gemeinschaft und ermutigte uns, weiterhin füreinander da zu sein. Die Bürgermeisterin von St. Martin, Rosmarie Pamer, sowie der Bürgermeister von Moos, Gothard Gufler, entschuldigten sich, da sie nicht kommen konnten, doch sie übermittelten uns ihre Glückwünsche. Wir konnten auch unseren Landesvorsitzenden Martin Telser begrüßen. Er hat sich gefreut, dass wir die Feier im August gemacht haben, da die Gründung des

Am 6. September, dem Sonntag, an dem die Rabensteiner fast jedes Jahr ein größeres Fest feiern, war heuer der Tag der Feuerwehr. Zum Festgottesdienst auf dem Gelände des Eisturms trafen sich viele Feuerwehrleute aus nah und fern und ein großer Teil der Dorfbevölkerung. Der Ortspfarrer Oswald Kuenzer segnete das neue Fahrzeug, einen Mercedes Sprinter 519 CDI Euro 6. Da in den letzten Jahren immer mehr technische Einsätze die Feuerwehr forderte, wurde es notwendig, ein Einsatzfahrzeug so auszurüsten, dass es für ein Berggebiet vieles bieten kann: 7 Mann Besatzung, ein zuschaltbarer Allradantrieb, eine elektrische Seilwinde im Frontbereich sowie eine Anhängekuppelung. Im Innenraum befinden sich noch ein Stromerzeuger, ein Hebekissen, ein Scheinwerfer mit Verlängerungskabeln und noch Werkzeuge jeglicher Art. Die Gesamtkosten beliefen sich auf etwas über € 170.000. Die Finanzierung wurde durch folgende Beiträge gedeckt: Gemeinde Moos, Landesbeitrag, Raiffeisenkasse Passeier, E-Werk Schönau und > Rabenstein: Gruppenfoto mit dem neuen Einsatzfahrzeug


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> Verkauf des alten VW Syncro. An dieser Stelle bedankte sich der Kommandant Jakob Gufler auch bei allen Rabensteinern für ihre Spenden. Ein besonderer Dank ging an Frau Gaby Pfitscher Gufler für die Übernahme der Patenschaft. Auch der Mooser Bürgermeister Gothard Gufler würdigte die Arbeit der Feuerwehr. Nach all den Festrednern gab es ein Mittagessen für alle. Es war zwar etwas kühl, aber die Klänge der Musikkapelle St. Martin und die der Trausbergmusikanten aus Deutschland brachten Stimmung in die Runde. Die Musikkapelle Rabenstein führte mit den Musikanten aus Deutschland am Nachmittag ein besonderes Stück auf. Für diesen Festtag schrieb Günther Aßflag eigens die Rabensteiner Feuerwehr-Polka. Viel Applaus konnte diese ernten. Wir sind überzeugt, dass das neue Fahrzeug im Notfall uns Rabensteinern wertvolle Hilfe leisten kann. Waltraud Gatterer

St. Martin

Selbstlernzentrum mobil Die KVW-Ortsgruppe St. Martin in Passeier organisiert in Zusammenarbeit mit dem Bauernbund und der Volkshochschule ein kostenloses Selbstlernzentrum. Was verstehen wir darunter? Das ist kein Kurs – sondern eine Anlaufstelle für all jene, die Hilfe und Unterstützung zu den verschiedensten Themen rund um den PC benötigen und schnell und individuell lernen wollen: Jeder kann mit seinem Laptop, Tablet, Smartphone … vorbeikommen oder sich an einen der vorhandenen Computer setzen und sich von einem Coach helfen lassen. Dabei geht es um Schwierigkeiten im Umgang mit dem PC/Tablet/Smartphone usw. Wie   Probleme mit Viren, der Internet­ verbindung oder der Registrierung von Bürgerkarte und Südtirol-Pass. Wenn du Fragen zu Facebook, Skype, Online-Shopping, Reise- oder Urlaubsportalen hast, kannst du auch vorbeikommen oder

wenn du Hilfe beim Download bestimmter Software und eine kurze Einführung zu deren Nutzung brauchst, wird dir geholfen. Auch wenn du nur gewisse Arbeitsschritte auffrischen oder einfach einige Übungen aus EDV-Kursen wiederholen willst, kannst du in der angegebenen Zeit einfach kommen und dich gerne von der EDV-Beraterin und Dozentin Tatjana Finger beraten lassen. St. Martin in Passeier: Seminarraum Dorfhaus Freitag: 23. 10. 2015 von 19 – 22 Uhr Samstag: 24. 10. 2015 von 9 – 12 Uhr Fraktion Schweinsteg: Vereinssaal Freitag: 6. 11. 2015 von 19 – 22 Uhr Samstag: 7. 11. 2015 von 9 – 12 Uhr St. Martin in Passeier: Seminarraum Dorfhaus Freitag: 13. 11. 2015 von 19 – 22 Uhr Samstag: 14. 11. 2015 von 9 – 12 Uhr Anneliese Weiss Angerer


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Gesundheit & soziales St. Martin

Klausurtagung Zum ersten Mal seit der Gründung des Konsortiums Seniorendienste am 01. Jänner 2014 hat der Präsident Franz Angerer die Vollversammlung, den Verwaltungsrat und die Führung des Konsortiums zu einer Klausurtagung eingeladen. Ziel dieser Klausurtagung war es, die bisher geleistete Arbeit zu begutachten und neue Prioritäten für die kommenden Jahre, vor allem aber für das kommende Jahr 2016 zu setzen. Die Pflegedienstleiterinnen, die VizePflegedienstleitungen, die Mitarbeiter im Sekretariat und der Direktor haben im Rahmen dieses Austausches erfahren können, welche Erwartungen die politischen Vertreter des Konsortiums im Bereich der stationären Altenbetreuung haben und welche Ziele das Konsortium in den nächsten Jahren erreichen soll. Der Direktor stellte einige Indikatoren in unseren stationären Diensten (z. B. Daueraufnahmen und Kurzzeitpflegebetten), teilstationären Diensten (z. B. Tagespflege, Begleitetes Wohnen) vor. Diese wurden besprochen, vertieft und analysiert. Anschließend wurden die erreichten Ziele in diesen Jahren und die Projekte für das Jahr 2016 vorgestellt. Die Teilnehmer beschäftigten sich im Rahmen von offenen Diskussionen schwerpunktmäßig mit Struktur, Finanzierung und Betreuungsqualität des Konsortiums. Die Wirtschaftlichkeit und die Pflegequalität sollen Hand in Hand gehen. Diese große Herausforderung und dieser klare Auftrag hat die Führung in den nächsten Jahren zu meistern. Dies ein­ gebettet in einem Umfeld, in welchem die Menschlichkeit stark zum Ausdruck kommen soll und die Bewohner selbst­ bestimmt das Leben in den Einrichtungen gestalten können. Wichtiges Thema war zudem eine mögliche Aufstockung der Betten im Altersheim Riffian, welches aktuell politisch ausdiskutiert und verhandelt wird und die Zukunft des Altersheimes Riffian wirtschaftlich, strategisch und organisatorisch prägen wird. Weiterhin legte der Verwaltungsrat und die Vollversammlung die grundlegenden Dinge für die Strategie des Konsortiums fest. Die bestmögliche Pflege, Betreuung und Begleitung zu einem angemessenen Preis sollte angepeilt werden. Alle Teilnehmer waren sich einig, dass die Arbeit in den Altersheimen unabhängig vom Bereich (Pflege, Hauswirtschaft und

Verwaltung) eine Beziehungsarbeit mit und für Menschen ist. Die Bewohner sollen sich in unseren Einrichtungen wohlfühlen. Auch die MitarbeiterInnen sollen optimale organisatorische Rahmenbedingungen vorfinden, um ihre überaus schwierigen und anspruchsvollen Tätigkeiten durchführen zu können. Alle Teilnehmer haben sich aktiv an dieser Klausurtagung beteiligt und weitere jährliche Zusammentreffen gewünscht. Präsident Angerer bedankte sich am Ende der Klausurtagung bei allen Anwesenden für ihre Mitarbeit in der Gestaltung und in der Entwicklung des Konsortiums Seniorendienste. Erwin Lorenzini St. Martin

Beratungsstelle für alle Passeirer feiert 3. Geburtstag Den Anstoß für dieses Projekt gab im Jänner 2011 der Seniorenbeirat von St. Martin. Anneliese Weiss Angerer befragte die Senioren zu verschiedenen Bereichen, in denen noch Nachholbedarf besteht. Die Senioren konnten dabei ihre Wünsche äußern, unter denen auch eine Beratungsstelle für Senioren bei alltäglichen Belangen war. Nach Überbrücken verschiedener Projektphasen und Hürden wurde dann schließlich im Juni 2012 ein Experte gefunden, der in vielen Bereichen sehr viel Erfahrungswissen mitbringt. Herr Stolz Luis erklärte sich bereit, einmal wöchentlich in der Bibliothek von St. Martin Senioren diskret und fachkundig Auskunft zu geben. Diese Aktion wurde von vielen Passeirern und nicht nur von Senioren in Anspruch genommen, deshalb wurde das Angebot auf alle Passeirer egal welchen Alters erweitert. Die Beratung ist für alle Passeirer/innen kostenlos und ein Dienstleistungsservice des KVW aller Ortsgruppen des Passeiertales. Was sind die Eckpunkte dieser Aktion? Schriftverkehr mit Behörden Täglich kommt Post von Ämtern und Behörden ins Haus und wir wissen nicht wie mit diesem Inhalt umgehen oder wie Formulare und Anträge auszufüllen sind. Herr Stolz hilft beim Bearbeiten und Verfassen eines Briefs und erklärt die Inhalte.

> Was wollen mir Ämter, Behörden, Versicherungen, Banken, Telefon­ gesellschaften mitteilen? > Welche Unterlagen brauche ich? > Wer bearbeitet meine Anträge und Formulare? Erbschaft Früher oder später wird für jeden von uns das Thema der Nachlassregelung wichtig und zahlreiche gesetzliche Neuregelungen beim Erbschaftsrecht machen unsicher. In diesem Bereich gibt Herr Stolz Auskunft, da er dort über viele Jahre gewachsenes Fachwissen und langjährige Erfahrung mitbringt. Es geht um Fragen wie: > Wer wird mein Vermögen erben? > Wie kann das möglichst ohne Erbstreitigkeiten geschehen? > Wer unterstützt mich beim Aufsetzen eines Erbvertrags? Wohnbaufragen Im Rahmen der Wohnbauberatung wird Herr Stolz auf jede ganz persönliche Situation eingehen und gemeinsam nach Lösungen suchen. > Wie suche ich um Wohnbau­ finanzierung an? > Welche aktuellen Förderungen gibt es? > Wer hilft mir beim Ausfüllen von Ansuchen? Wirtschaftsfragen Oft wissen wir über gesetzliche Ansprüche nicht Bescheid. > Was ist bei Anschaffungen zu beachten? > Was muss ich bei Investitionen beachten? > Wohin gehe ich bei Steuerfragen? Soziale Angelegenheiten In diesem Bereich werden geeignete Ansprechpartner vermittelt und praktische Tipps gegeben. > Welche Veränderungen stehen im Ruhestand an? > Welche Angebote für Senioren gibt es? > Welche Ansprechpartner helfen mir bei meinen Problemen? Alle Ortsgruppen des KVW sind Träger dieser Initiative und begrüßen und unterstützen das Gemeinschaftsprojekt. Kompetent und kostenlos wird allen Passeirern bei ihren Fragen und Anliegen weitergeholfen. Diese Anlaufstelle kooperiert mit dem Patronat und die Anliegen von Jung und Alt werden ernst genommen und die Stolpersteine aus dem Weg geräumt. Bibliothek St. Martin: jeden Dienstag, von 8 bis 9 Uhr ganzjährig (außer Sommermonate) Anneliese Weiss Angerer


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Kurs

Die Sachwalterschaft Die Sachwalterschaft dient dazu, Menschen in einer schwierigen Lebensphase zu begleiten und zu unterstützen. Die Autonomie, Selbstständigkeit und die eigene Handlungsfähigkeit sollte gestärkt bzw. erhalten bleiben. Die Sachwalterschaft wird durch das Staatsgesetz vom 9. Jänner 2004, Nr. 6 geregelt. Dabei muss eine Erkrankung oder Einschränkung vorliegen und von einem Arzt attestiert sein. Der Antrag um Sachwalterschaft wird bei Gericht eingereicht, dies kann die Person selbst oder Verwandte und Dienste beantragen. Der Vormundschaftsricher hört sich das Anliegen an und regelt in einem Dekret die Aufgaben des Sachwalters. Da eine Sachwalterschaft als eine Stütze gesehen werden muss, kann die besachwalterte Person Entscheidungen selbst treffen wie z. B. Testament schreiben, Ehe eingehen oder Scheidung einreichen. Die Interessen der besachwalterten Person müssen berücksichtigt und geschützt werden. Fallbeispiele: Eine ältere erkrankte Person ohne Familie wohnt zur Miete in einer vom Dorf abgelegenen Wohnung. Körperlich fällt es ihr immer schwerer, ins Dorf zu gehen um entweder einzukaufen oder bürokratische Angelegenheiten zu regeln. Zudem wird sie immer vergesslicher. Sie hat keine Verwandte. Auch steht der Winter vor der Tür und sie braucht zunehmend Pflege, die beantragt, organisiert und bezahlt Das besondere Bild

Eine 125 Jahre alte Werbeanzeige, gefunden in der Meraner Zeitung vom 2. Mai 1890 (Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum, Innsbruck) von Manfred Schwarz

werden muss. Die Person entschließt sich den Dienst der Sachwalterschaft in Anspruch zu nehmen und stellt beim Vormundschaftsgericht einen Antrag um Ernennung eines Sachwalters zur Unterstützung. Weitere Personen, die von der Hilfestellung durch einen Sachwalter profitieren können, sind Menschen, die unter einer psychischen Erkrankung oder einer Abhängigkeitserkrankung leiden. Oft sind sie mit ihren Familien zerstritten, haben Angst, dass diese sie ausnützen oder von ihnen Geld stehlen möchten. Auch diese Personen können einen Antrag um Sachwalterschaft stellen. Die Person selbst kann einen Sachwalter vorschlagen, z. B. einen nahen Verwandten, einen Bruder oder Nichte zu der er Vertrauen hat oder auch eine engagierte Person vom Dorf, welche ehrenamtlich diese Aufgabe übernehmen würde. Sollte sich jemand dafür interessieren oder möchte gerne für sich oder Verwandte einen Sachwalter, kann er sich an den Schalter für Sachwalterschaft in Meran wenden. Dieser Dienst bietet Beratung und Hilfestellung bei Antragstellung zu Sachwalterschaft an (O.-Huber-Str. 8, Mo. – Fr. 8 – 10 Uhr, Telefon 0473 223 170). Für diejenigen, die gerne Sachwalter werden, bietet der Verein für Sachwalter ab Herbst wieder kostenlose Grundkurse (10. und 12. 11. 2015 in Meran) und Weiterbildungstreffen (18. 11. 2015 in Meran) an. Anmeldung und Informationen unter 0471 273 012. Sachwalterschaft geht uns alle an. Interessierte Personen und Sachwalter

können sich beim Sozialsprengel melden. Somit kann Personen geholfen werden geeignete Sachwalter zu finden. Weitere Informationen erhalten Sie beim Sozialsprengel Passeier unter Tel. 0473 659 263. Julia Pobitzer treff.familie

Aggression ist eine Einladung! Wenn Kinder aggressiv sind, dann werden sie schnell zu Problemkindern abgestempelt. Aber: Aggression ist eines der Grundgefühle der Menschen und absolut legitim. Aggressionen zeigen uns, dass in der Beziehung etwas nicht stimmt. Aggression zu zeigen ist unbedingt notwendig, wenn sie nicht nach innen gerichtet werden soll, wo sie großen Schaden anrichtet. Die Folgen von nach innen gerichteter Aggression sind vielfältig: Selbstverletzungen (Ritzen), Schuldgefühle, Depression, das Gefühl falsch zu sein. Aggression ist ein natürliches Gefühl und gehört zu menschlichen Beziehungen dazu. Es gehört zu den Gefühlen wie Liebe, Angst, Trauer, Frustration, Ekel, u. a. m. Es herrscht die Angst vor, dass Kinder, die Aggressionen zeigen, zu Gewalttätern werden. Aber Aggression und Gewalt ist nicht dasselbe. Im Gegenteil, wenn Kinder in ihrer Aggression nicht anerkannt werden und sich diese Gefühle stauen, weil sie als schlecht verurteilt werden, dann züchtet man lebende Zeitbomben, die irgendwann explodieren und andere verletzten, bzw. sich selbst verletzen. Für die Entwicklung eines gesunden Selbstwertgefühls ist es wichtig, dass wir alle Gefühle, die in uns sind, anerkennen und akzeptieren. Es braucht eine ganze Kindheit lang, um mit dem Gefühl der Aggression passend umgehen zu können. Das ist vollkommen normal. Fast alle 2-jährigen Kinder beißen. Das ist normal. Viele 2 – 3-jährige Kinder hauen und schlagen. Das ist auch normal. Warum? Kinder benutzen in den ersten Jahren ihre großen Muskeln um Frustra­ tionen auszudrücken. Erst später können sie ihre kleinen Muskeln, sprich die Stimmbänder, dazu benutzten um sich auszudrücken.


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Wie damit umgehen? Es gibt mehrere Möglichkeiten. Wenn ihr Kind Sie schlägt, sagen Sie folgendes: „Ich will nicht, wenn du mich schlägst. Ich will, dass du damit aufhörst.“ Pause! „Was macht dich jetzt so wütend?“ Geschwisterstreit Wenn das größere Kind das kleinere schlägt, weil es ihm sein Spielzeug nimmt, dann nehmen Sie es in den Arm und sagen ruhig und klar: „Ich kann verstehen, dass dich das wütend macht. Sag deinem Bruder, dass du nicht willst, dass er dein Spielzeug nimmt. Du willst jetzt alleine spielen.“ So zeigen Sie ihm, wie man seine Grenzen verteidigen kann ohne den anderen zu verletzen. Aber machen sie das Kind nicht schlecht, weil es geschlagen hat. Wenn sie es schimpfen, wird es sich in seinen Gefühlen nicht ernst genommen fühlen und das Gefühl haben, meine Mutter oder mein Vater halten nur zum Geschwisterchen. Das beeinträchtigt sein Selbstwertgefühl und macht es noch wütender. Eventuell sagen sie kurz: „Ich mag nicht, wenn du schlägst.“ Aber moralisieren Sie nicht. Fühlen Sie sich in seine Welt hinein. Wenn größere Kinder auffallend aggressiv sind, dann heißt das: „Hallo, mir geht es nicht gut! Könnte bitte jemand in meine Welt kommen und mir helfen?“ Treten Sie mit auffälligen Kindern in Beziehung. Aggression entsteht vielfach dann, wenn wir uns für die Menschen um uns herum nicht wertvoll fühlen, uns nicht gesehen fühlen. Schauen Sie sich in der Welt des Kindes um und versuchen Sie mit ihm herauszufinden, was es bedrückt. Häufig haben aggressive Menschen wenig Worte für ihre Gefühle. Das führt auch dazu, dass sie sich in Stresssituationen nicht verbal, sondern körperlich wehren. Kindern tut gut, wenn wir Erwachsene ihnen unsere Sprache leihen und versu-

chen, mit ihnen zusammen Beschreibungen für ihre Gefühle zu finden, z. B. durch die Frage: „Was macht dich so wütend? Erzähl mir davon.“ treff.familie informiert, unterstützt und begleitet auf Wunsch Familien, die Zweifel oder Fragen rund um das Thema Erziehung haben. Elternsprechstunden auf Vormerkung. www.familie.it treff.familie@kinderdorf.it Andreas-Hofer-Straße 2, 39011 Lana Telefon 342 3350083 und 342 5748764 Astrid Egger Erstmals auch in Südtirol/Meran

Trialogische Treffen Der Verband Angehöriger und Freunde psychisch Kranker organisiert gemeinsam mit dem Verein Lichtung, der Dienststelle für Selbsthilfegruppen des Dachverbandes für Soziales und Gesundheit, dem Psychiatrischen Dienst Meran und dem Sozialdienst der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt erstmals in Südtirol, und zwar in Meran, trialogische Treffen für Menschen mit psychischen Problemen, Angehörige, Fachpersonen und alle Interessierten. Was sind trialogische Treffen? Menschen mit psychischen Problemen, deren Angehörige, Fachpersonen und Interessierte treffen sich, nicht um über­ einander, sondern um miteinander auf Augenhöhe über die eigenen Erfahrungen zu sprechen. Durch das gegenseitige Zuhören und miteinander reden wird ein Lernen voneinander möglich. In einem Klima von gegenseitiger Wertschätzung, Offenheit und Vertraulichkeit kann es zu wirklichen Begegnungen und einem tieferen, gemeinsamen Verständnis von

psychischer Erkrankung kommen. Jedes trialogische Treffen steht unter einem anderen, gemeinsam vereinbarten Thema, zu dem sich die Teilnehmer/innen mit ihren Erfahrungen austauschen. Ein/e Moderator/in hütet Zeit und Thema und sorgt für ein konstruktives Gesprächsklima. Absolute Vertraulichkeit muss natürlich auch bei trialogischen Treffen gewährleistet sein. Das erste trialogische Treffen findet am Donnerstag, 5. November 2015, von 18 bis 20 Uhr in der Fachoberschule „Marie Curie“ (Mazziniplatz 1) in Meran statt und steht unter dem Thema: „Was mir schon geholfen hat …“ Die Teilnahme ist kostenlos und für alle offen. Es ist keine Anmeldung erforderlich. Monatliche Treffen sind in der Regel jeweils am ersten Donnerstag im Monat von 18 bis 20 Uhr geplant: 3. Dezember 2015; 7. Jänner 2016; 4. Februar 2016; 3. März 2016; 7. April 2016; 5. Mai 2016; 9. Juni 2016; Als Interviewpartner stehen zur Verfügung: Renate Ausserbrunner, Vizepräsidentin des Verbandes Angehöriger und Freunde psychisch Kranker, Telefon 328 5674359; Thomas Karlegger, Vizepräsident des Vereins Lichtung, Telefon 333 4567641; Julia Kaufmann und Irene Gibitz, Dienststelle für Selbsthilfegruppen des Dach­ verbandes für Soziales und Gesundheit, Telefon 0471 312 424; Verena Perwanger, Primarärztin des Psychiatrischen Dienstes Meran, Telefon 0473 251 700; Dora Schweitzer, Leiterin der Sozial­ psychiatrischen Einrichtungen des Sozialdienstes der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt, Telefon 0473 205 131. Renate Ausserbrunner, Verena Perwanger

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Schulen & Kindergärten Nikolausschulung

Seminar für NikolausDarstellerInnen Feiern sind wertvolle Momente im Alltag, an denen wir innehalten, uns auf Wesentliches besinnen und zugleich auftanken dürfen. Die Nikolausfeier kann so ein wertvoller Moment sein. Damit sie zu einem ansprechenden und würdigen Erlebnis für die ganze Familie wird, bieten wir ein Nikolausseminar für alle, die als Nikolaus auftreten. Patrick Schmalzl entdeckt gemeinsam mit den neuen Darsteller/innen den hl. Nikolaus als einen Adventheiligen, der auf das kommende Weihnachtsfest hinweist. Die Teilnehmenden lernen den Nikolausabend als (auch) religiöse Feier kennen. Hannes Rechenmacher moderiert den Austausch der erfahrenen Nikolausdarsteller/innen, um gemeinsam Lösungsmöglichkeiten für knifflige Situationen zu entdecken. Eine Veranstaltung der Katholischen Jungschar Südtirols und des Katholischen Bildungswerks in Kooperation mit KFS, KFB, KMB und der Arbeitsgemeinschaft

der Jugenddienste (AGJD). Zielgruppe: Nikolausdarsteller/innen mit und ohne Erfahrung, Gruppenleiter/innen und Interessierte Referenten: Patrick Schmalzl, Nikolausdarsteller, Marling; Hannes Rechenmacher, Leiter des KBW, Jenesien Termin: 13. 11. 2015, 19.30 – ca. 21 Uhr Ort: Pastoralzentrum Bozen, Kleiner Saal Bitte mitnehmen, wenn vorhanden: Nikolaus-Gewand mit Mitra und Stab. Kursbeitrag: 10 Euro Anmeldung: bis 30. 11. 2015, Katholisches Bildungswerk, Bozen, Telefon 0471 306 209 E-Mail: kath.bildungswerk@bz-bx.net Grundschule Stuls

Autofreier Tag Am 22. September 2015 besuchte uns der Gemeindepolizist Gregor Fauner. Er erklärte uns die vielen verschiedenen Verkehrszeichen. Wir SchülerInnen fuhren mit unseren Fahrrädern auf den Parkplatz. Der Polizist beobachtete unser Fahrverhalten. Anschaulich zeigte er uns das Einbiegen, das Überqueren des

Besuch des Gemeindepolizisten in Stuls

Zebrastreifens und die Handzeichen. Etwas später brachte uns das Bibliotheksteam bunte Straßenkreiden. Wir bemalten die Straße des gesamten Schulareals mit bunten Bildern zum Thema: Sport und Bewegung. Eine fantastische Landschaft entstand! Zum Glück haben die Lehrpersonen alles fotografiert, denn nach Schulschluss regnete es bereits in Strömen und von unseren schönen Bildern war nichts mehr zu sehen. Victoria, Vanessa, Jana, Leoni, Peter, Noah, Kay, Laura aus Stuls

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gratulationen

Luis Graf – Sea Luis

Gratulation

Dem Sea Luis zur Vollendung des 80sten Luis Graf, der am 15. 8. auf dem Seehof in Rabensein als drittes von 14 Kindern das Licht der Welt erblickte, ist der Seniorchef der Firma „Graf und Söhne“. Aber es so weit zu bringen, brauchte Kraft, viel Mut, Fleiß und Ausdauer. Mit neun Jahren war er schon in Schönau „Mädchen für alles“, aber auch Kleinknecht. Später war er als Brotträger von Moos nach Rabenstein im Einsatz. Auch für den Tante-Emma-Laden, der im Gasthaus Rabenstein seinen Sitz hatte, bewältigte er oft zweimal am Tag 50 Kilo auf dem Rücken. Das ging so, bis der Jubilar zum Militär kam. Hernach sollte das väterliche Erbe von Luis übernommen werden. Es gab leider finanzielle Schwierigkeiten und Luis ging deshalb vorerst mit seinen Brüdern in die Schweiz. Er fand Arbeit bei einer Maurerfirma. 1964 heiratete er Regina Gufler von Saltnuss. Luis wurde Vater von zwei Söhnen. 1967 zog die junge Familie wieder in die Heimat zurück. In Gomion hat sie sich einquartiert. Luis als guter Maurer fand Arbeit in Lana bei der Firma Malleier. Luis übernahm dann, nach Überwindung der finanziellen Probleme, das väterliche Erbe und die Familie zog am Seehof ein. Die Felder wurden entsumpft und planiert. Auch Stall und „Stoodl“ wurden in der Zwischenzeit weiter Richtung Rabenstein erbaut. Acht Jahr lang musste Luis bei allen Wettern, Wind und Lawinengefahr hinein das Vieh versorgen. Regina stand ihm als sparsame, tüchtige Bäuerin stets zur Seite. 1984 konnte die Familie vom alten Seehaus in das neue Haus neben der

Hofstelle übersiedeln. Die Kinderzahl hatte sich indessen vermehrt. Konrad und Roland erhielten 1970 eine Schwester, es war die Grafentochter Marlene. Der dritte der Grafensöhne, Reinhard, kam 1979 zur Welt. Heute blüht nicht nur das Schotterwerk, das vom Luis errichtet wurde, sondern sogar die Baufirma „Graf und Söhne“. Der Jubilar hat sich zwar zur Ruhe gesetzt, aber nur teilweise, da die Söhne immer noch seinen Rat und seine Hilfe brauchen. Seine Klarinette ist auch nicht mehr so gebraucht. Der Jubilar war Mitbegründer der Musikkapelle Rabenstein und die Klarinette war sein liebstes Instrument. Sogar in der Schweiz ließ er sein Instrument in der Musikkapelle erklingen. Nun ist der Luis noch ein strammer Fahnenbegleiter. Ehrenmitglied ist er bei der Rabensteiner Feuerwehr und im Schneeberger Knappenverein fehlt er nie. An seinem Geburtstag hat ihm die Musikkapelle klangvoll aus den Federn geholt. Und herzlich wurde im Kreise seiner Lieben weiter gefeiert, bis der Tag sich neigte. Sohn Reinhard ließ die 80 Jahre lustig in Versform Revue passieren. Aber auch ein großes „Vergelts Gott“ im Namen der Familie wurde ausgesprochen. Und an den Herrgott ging die Bitte: Schenk unserem lieben Vater und Opa noch viele gesunde Jahre, aber erhalt ihm auch den Humor und die Lebensfreude. Anna Lanthaler

Gratulation

Am 21. November isches woor, insere „Lina“ wärt 65 Joor ålls, ålls Guete und nou viele glückliche und vor ålbm gsunde Joor, wünschen dir dein Edl, mit die vier Maadler und Enkelin Angela

Auer Serafin

Auer Serafin

A Psairer Original feierte sain 90. Gipuurtstoog! Rundum isch der Serafin Auer bekånnt, kennt Lait und Fiich, wie kamm uaner im Land! Im Kreise seiner Familie feierte inser jung gebliebener und rüstiger Vater, bei Musik und Tanz und an guatn Ässn, seinen 90.! In 16. August 1925 af an Sunntig isch er pin Paulner Houf af Gloatn gipourn. Mit 13 Geschwistern augiwochsn, woos oft nit uanfåch wor, oft wor a Noat, kamm zi Ässn, kuan iibrigs Proat. Fiil håt inser Voter derläp, und woaß fiil zi derzëiln. Oober die schlimmste Zeit in seinem Leben wor, wie er håt gsollt inruckn in Kriëg. Am 10. Juni 1944 håt er gimiët zur Ausbildung noch Schlanders giën, oober zemm isch es nit lång gången, noch 8 Tooge isch er ookhaut. 4 Mann hoobm sich ihm in den Weg gstellt, fi 2 håt er sich ggschwint derwëirt, når isch er girennt, mitn Zug noch Latsch, audn afn Sunnenberg und håt sich in die Knottn versteckt. Do wor’s schiëch und stickl, er isch kamm weiter kemmin und mit viel Glück weiter über Sprons, bis zur Folser Olm, wou er Schoofe khiëtet håt. Zemm isch er a Waile gipliibm, nocher galing huam, wou er sich im Haistock håt fersteckt, fåscht hattn ihn die Gendarmen entdeckt. Når isch er übers Gloatner Joch onnen in die Olm Klamme, zemm aa Schoofe khiëtet, lång gipliibm, ålm af der Flucht! Inzwischen håt sain Voter stott sainer ins Årbitslåger gimiët giën, weil er joa desertiert håt. Aa die Schwestern hoobm se khoult, die Anna und die Moide sein aa ins Årbitslåger kemmin, säll wor hårt fir ålle, ober wos hattn se gsollt tiën? Hoobm hålt zåmm khåltn, >


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> sou guats ging. Inzwischen isch der Serafin huemler huam, Ässensochen houln, denn er wor schwåch und kluan, joa, lei der Würfelzucker håt sein Leebm derhåltn, säll håt er oft ggsågg. Lång wor die Zeit pis es khoaßn håt, der Kriëg isch aus, 11 Monate af der Flucht, wie a gejogts Fiich håt er sich gfühlt, und a sou ëppis niëmear mitmochn giwëllt! Gott sei Dank wor Oonfång Mai der Kriëg aus, und sou isch es derhuame weitergången. Mit 32 Johr håt er in Pichlhouf gipochtet, wou er an Knecht und a Magd håt khåb, ober säll isch nit lång gången, sischt hat er’s niëmer derzoolt. Do isch er af Brautschau gången. Inser Footer hot når a tüchtige Frau gfundn, die Martha fi der Nesslgruebe untn, Hoachzit wor 1959 im Mai. Joa, de Martha wor ba jeder Årbit derpai, isch gleich gewesn, ob pin Poufl, Gruamit oder Hai, aa Kourn gschnittn, Gorbm gipuntn mitnånder, in Haus und Ståll wor ålm a Ourning! Noochwuchs håt sich polt amåll ingstellt, der 1. Pua isch 1960 kemmin zur Welt. Insere Eltern sein bis 1963 zi Pichl gibliibm, derzua kemmin sein do nou a Pua, und i as uanzigstes Maadl! Noch Hasnebn isch es gången für 3 Joor, wieder a Pua derzua kemmin, oober im März 1964 isch

Geburten vom 30. 7. bis 5. 10. 2015 Gemeinde St. Martin 13. 8. 2015 Hannah Tschöll, Schießstandweg 14. 8. 2015 Noah Pramsohler, Flon-Mat.-Str. 21. 8. 2015 Leonie Haller, Angerweg 22. 8. 2015 Rafael Gufler, Angerweg 13. 9. 2015 Janik Ilmer, Fernerweg 18. 9. 2015 Prabhgun Kaur Ghotra, Garberw. 28. 9. 2015 Sofie Haller, Riederbergstr. Gemeinde St. Leonhard 26. 7. 2015 Amalia Holzer, Stickl 31. 7. 2015 Leo Lanthaler, Schweinsteg 31. 7. 2015 Nadja Plattner, St.-Barbara-Weg 2. 8. 2015 Sara Thoma, Gerberweg 5. 8. 2015 Mia Schwarz. C.-G.-Fuchs-Str. 13. 8. 2015 Jenny Fleischmann, C.-G.-F.-Str. 30. 8. 2015 Maximilian Brunner, Pass. Str. 2. 9. 2015 Jakob Haller, Jaufenstraße 2. 9. 2015 Isabella Schwarz, Prantach 5. 9. 2015 Heidi Hofer, Schlattach 16. 9. 2015 Marie Siller, C.-G.-Fuchs-Str. 27. 9. 2015 Andrea Gufler, Im Schaffeld Gemeinde Moos 14. 8. 2015 Lukas Ennemoser, Rabenstein 18. 8. 2015 Valentina Marth, Platt 29. 8. 2015 Elia Josef Reinstadler, Stuls 19. 9. 2015 Dorothea Gufler, Stuls 5. 10. 2015 Devid Pixner, Pfelders

Jahrgang 1965

der 2. Pua ferunglickt, des wor a hårter Schlog für insere Eltern, oober das Leebm håt gimiët weiter giën und im Herbst war wieder a Kluans in der Wiege! Und 1966 håts wieder plindern khoaßn, wieder audn af Gloatn zin Gipuurtshaus pin Paulner, ober säll isch nit recht guat gången. Lei 1 Joor isch vorüber gången, når isch wieder zin Plindern kemmin, ooer zur Tant Moidl ins Dorf, zin Kassierhof. Zemm hoobmer aa Fiich khåp im Ståll, oober im Haus wor’s eng und kluan. 2 Piëbler sein nou derzua kemmin, und die Eltern hattn gearn selber an Houf, a Huame khåp, når håt der Footer ëppis derfrogg, a Houf war zi ferkafn in St. Martin am Riederberg, heint Kolmtol! Joa ongschaug hoobm se den Houf, und weit oubm håt’s iimele gedunkt, a Materialpoon isch zur Hauptstroße hinter Quellenhof gången. Oober in ålle håt’s guat gfolln, aa ins 6 Kinder, und asou hoobm insere Eltern mit viel Schneid im Herbst 1969 in Oberwiedenhof gikaaft. Ålle hoobm fest mitgårbitet und kholfn, bsunders die Muatter war a tüchtige Frau, a sou hoobmses gschåfft, ins ålle a Huamit zi geebm, wou miër zufriedn und glücklich worn, und niëmear aweck gången warn. Im Mai 1997 isch insere Muater plötzlich ferstorbm und a zemm håt’s gemiët weiter giën. Der Footer oober isch der gleiche gipliibm, er rëdt mit ålle Lait und tuat gearn derzëiln. Im Mai 2005 konnte Serafin mit seinen 13 Geschwistern die 1000 gemeinsamen Lebensjoor feiern! Miër hoffn, dass inser Footer nou lång gsund und rüstig bleibt, und sunntigs ins Gosthaus Kårtn spieln geaht, weil piëtn pan an Glas Wein, isch hålt soufl fein! Miër 6 Kinder, Schwiegerkinder, 17 Enkel und 13 Urenkel wintschn insern Footer, Opa- und Uropa, fi Herzn ålls, ålls Guate, psunders Ggsuntheit und Humor, und nou fiile Joore im Kreise seiner Familie, weil a sälle originales Psairer Unikum werts kamm nou amåll geebm. Maria Anna Auer

Jahrgangsausflug

Jahrgang 1965 40 Jahre sind das Alter der Jugend, 50 Jahre die Jugend des Alters. (Victor Hugo 1802 – 1885, französischer Schriftsteller) Unter diesem Motto stand am 19. September der Jahrgangsausflug der Liënrter 65er. Zum Auftakt trafen sich die junggebliebenen 50-jährigen im Gasthof „Theis“ zum Aperitif. Von dort starteten wir gutgelaunt nach Stuls in die „Morx Puite“. Ein leckeres Abendessen bildete den Grundstock für gemeinsame Unterhaltungen, Erzählungen und Erinnerungen an die gemeinsame Schulzeit. Flotte Musik sorgte dafür, dass sich so mancher um Jahrzehnte jünger fühlte. Dankbar für den gemeinsam verbrachten Abend verließ auch der „harte Kern“ die „Morx Puite“ im Morgengrauen, in der Hoffnung, sich in fünf Jahren wieder gesund und fröhlich zu treffen. Edith Kofler

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29  Passeirer Blatt – nr. 131, Oktober 2015

sport

Junge Passeirer Meister

Ranggeln

Passeirer Meister im Ranggeln gekürt Erstmals fand am 19. 9. 2015 zugleich mit dem Pfelderer Almabtrieb die Passeirer Meisterschaft im Ranggeln statt. Zahlreiche begeisterte Zuschauer verfolgten das dreistündige Event bei dem ca. 20 Ranggler aus dem Passeiertal um die begehrten Titel ranggelten. Lokalmatador Fabian Hofer gewann den Meistertitel in der Altersklasse bis 6 Jahren. Alle Erstplatzierungen (Fabian Hofer – Martin Auer – Freddy Falk – Michael Falk – Matthias Gufler – Benjamin Pichler) blieben im Tal und beim Preisranggeln stachen die Passeirer als stärkste Mannschaft hervor. Familie Haspinger gewann insgesamt 5 Podestplätze, während sich die Brüder Michael und Freddy Falk in ihrer Alterskategorie die Meistertitel holten. Des Weiteren fanden in den letzten Wochen mehrere Ranggelveranstaltungen im Ausland statt, wo sich die Passeirer Ranggler von ihrer besten Seite zeigten. So gewann Matthias Gufler aus Tall mit

NEUE ÖFF NUNG SZEITEN

erst 16 Jahren bei der Alpenländermeisterschaft in Rauris (Salzburg) den 3. Preis. Martin Auer aus Kalmtal holte sich in den letzten 2 Monaten 4 Erstplatzierungen bei internationalen Turnieren in Österreich und zählt somit zu den Stärksten seiner Klasse. Die beiden Neueinsteiger der heurigen Saison, Fredi Falk aus Kalmtal und Fabian Hofer aus Pfelders, punkteten gleich mehrmals bei internationalen Wettkämpfen und Familie Haspinger aus Matatz war immer wieder für den ein oder anderen Podestplatz gut. Am Sonntag, den 25. Oktober, findet im Vereinshaus von St. Leonhard das traditionelle Länderranggeln und alpenländische Abschlussranggeln statt. Auf spannende Wettkämpfe und viele Zuschauer freut sich der Ranggelverein Passeier. Benjamin Pichler Südtirolman Passeiertal 2015

Alex Oberbacher und Julia Frank sind die Tagessieger Die 2. Auflage des Südtirolman Passeiertal am Samstag, 3. Oktober, fand bei durchwachsenen Wetterverhältnissen statt. Rechtzeitig zum Start um 11 Uhr klarte der Himmel etwas auf und es blieb in der Folge während des ganzen Rennens trocken. Die Streckenwahl in diesem Jahr forderte den Athleten teilweise alles ab. Insbesondere für die Triathleten war das Rennen sehr anspruchsvoll. Sowohl der Triathlon als auch der Duathlon starteten mit den Mountainbikes beim neu angelegten Fischteich unterhalb des Sand­ wirtes in einer sehr entspannten Atmosphäre. Die Strecke führte über den Passerdammweg ins Dorfzentrum, von wo aus

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Donnerstags von 14.00 bis 21.00 Uhr durchgehend - vormittags geschlossen. SA von 8.30 bis 12.00

Alex Oberbacher und Julia Frank

den Athleten mit den Streckenabschnitten Kirchweg, Platzerberg, Karlegg einiges abverlangt wurde. Der erste Wechsel erfolgte nach knapp 12 km beim Sportplatz in Walten. Von hier aus mussten die Duathleten die 4,3 km lange Laufstrecke absolvieren, welche sich bei den Triathleten auf 1,5 km Skating und 2,8 km Laufen unterteilte. Ziel war der reizvolle Wanserhof, wo die Teilnehmer sich stärken konnten und der Preisverteilung gespannt entgegentreten konnten. David Pixner, Lokalmatador und Vorjahressieger des Triathlons, konnte das Rennen in diesem Jahr aus beruflichen Gründen nicht bestreiten. Sein Bruder Philipp Pixner verpasste den 2. Platz nur knapp und wurde im Triathlon ausgezeichneter Dritter hinter dem Toptriathleten Urbano Ferrazzi vom SC Meran Triathlon. Die Tagesbestzeit der Herren im Triathlon Einzelbewerb erzielte mit einer überragenden Zeit von 55.18.17 Alex Oberbacher von Gardena Runner. Bei den Frauen landete im Triathlon Einzelbewerb Lisa Verdorfer aus Tscherms auf dem dritten Platz hinter Sabine Unterer vom Rennerclub Vinschgau, welche die Kombiwertung Andreas-Hofer-Volkslauf/Südtirolman gewann. Den Tagessieg >


30

> erzielte bei den Frauen Julia Frank aus Tscherms mit einer Zeit von 1:24.02.00. Beim Duathlon Einzelbewerb Herren schaffte Markus Götsch vom Dynamic Bike Team mit 56.39.24 die Tagesbestzeit, bei den Frauen Helga Flora Platzgummer mit einer Zeit von 1:11.54.99. Insgesamt wurden 15 verschiedene Kategorien prämiert. Bei der Wertung der teilnehmerstärksten Vereine lag mit 7 Athleten das Full Sport Meran-Team an erster Stelle vor dem Rennerclub Vinschgau und dem ASV Jenesien. Enttäuschend ist, dass kein Athlet vom ASC Passeier am Start war. Unter www.suedtirolman.com findet man alle weiteren Ergebnisse der verschiedenen Kategorien. Andreas Augscheller

Chamonix/Frankreich

Ultra-Trail du Mont-Blanc Es ist Freitag, 28. August 2015, 18 Uhr, und es knallt. Gerade ist der Startschuss zum UTMB – Ultra-Trail du Mont-Blanc® gefallen. UTMB – das heißt 168 km und hm + 10.000. Mittendrin Hannes Wieser aus Moos. Körperlich in Topform, mental stark und dem Traum am Sonntagmorgen an selber Stelle die Ziellinie zu überqueren startet Hannes mit 2.300 „ausgewählten“ Gleichgesinnten zu einem der härtesten Rennen in den Alpen; „ausgewählt“ deshalb, weil die Teilnehmerzahl begrenzt ist und die Startnummernvergabe per Los erfolgt. Für Samstag wurden Temperaturen von über 30 Grad vorhergesagt – große Hitze bedeutet auch immer große Aus-

Hannes Wieser im Ziel

Neuer Busfahrplan (gültig ab 19. Oktober 2015) St. Leonhard > Meran

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St. Leonhard, Busbhf. St. Leonhard, St. abLeonhard, Busbhf. 5.41 Busbhf. ab 6.16 6.46 5.41 ab St. Martin, Schwimmbad St. Martin, St. Schwimmbad Martin, 5.49 Schwimmbad 6.24 6.54 5.49 Kalmtal Kalmtal Kalmtal 5.53 6.28 6.58 5.53 Quellenhof QuellenhofQuellenhof 5.57 6.32 7.02 5.57 Saltaus Saltaus Saltaus 6.01 6.36 7.06 6.01 Riffian Riffian Riffian 6.09 6.44 7.14 6.09 Kuens, Kuenserhof Kuens, Kuenserhof Kuens, Kuenserhof 6.11 6.46 7.16 6.11 Meran, Plankenstein Meran, Plankenstein Meran, Plankenstein 6.16 6.51 7.21 6.16 Meran, BahnhofMeran, Bahnhof Meran, an Bahnhof 6.30 7.05 an 7.35 6.30an

Meran > St. Leonhard

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Meran, BahnhofMeran, Bahnhof Meran, ab Bahnhof 6.45 7.20 ab 7.55 6.45ab Meran, Plankenstein Meran, Plankenstein Meran, Plankenstein 6.56 7.31 8.06 6.56 Kuens, Kuenserhof Kuens, Kuenserhof Kuens, Kuenserhof 7.04 7.39 8.14 7.04 Riffian Riffian Riffian 7.06 7.41 8.16 7.06 Saltaus Saltaus Saltaus 7.14 7.49 8.24 7.14 Quellenhof QuellenhofQuellenhof 7.18 7.53 8.28 7.18 Kalmtal Kalmtal Kalmtal 7.22 7.57 8.32 7.22 St. Martin, Schwimmbad St. Martin, St. Schwimmbad Martin, 7.26 Schwimmbad 8.01 8.36 7.26 St. Leonhard, Busbhf. St. Leonhard, St. anLeonhard, Busbhf. 7.34 Busbhf. 8.09 8.44 an an 7.34

Hinterpasseier > St. Leonhard

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ab Jaufenhaus JaufenhausJaufenhaus ab ab Römerkehre Römerkehre Römerkehre Waldboden Waldboden Waldboden Walten Walten Walten Glaiten Glaiten Glaiten Rabenstein, Bichl Rabenstein, Bichl Rabenstein, Bichl Abzweigung RabensteinRabenstein Abzweigung Rabenstein Abzweigung Stuls Stuls Stuls 6.13 Moos, Dornstein Moos, Dornstein Moos, Dornstein 6.21 Pfelders Pfelders Pfelders Innerhütt Innerhütt Innerhütt Platt Platt Platt 5.14 5.14 Moos, DorfMoos, Dorf Moos, Dorf 5.21 5.56 5.21 Gomion Gomion 5.30 6.05 6.30 Gomion 5.30 St. Leonhard, Busbhf. an St. Leonhard, Busbhf. St. anLeonhard, an 5.36 Busbhf. 5.36 6.11 6.36

St. Leonhard > Hinterpasseier

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St. Leonhard, Busbhf. St. abLeonhard, 6.10 Busbhf. 6.35 6.40 ab St. Leonhard, Busbhf. ab 6.10 Gomion 6.45 6.15 Gomion Gomion 6.15 Moos, Dorf 6.25 6.25 Moos, DorfMoos, Dorf Platt Platt 6.32 Platt 6.32 Innerhütt Innerhütt Innerhütt6.40 6.40 Pfelders Pfelders Pfelders 6.47 6.47 Moos, Dornstein Moos, Dornstein Moos, Dornstein 6.55 Stuls Stuls Stuls 7.03 Abzweigung Rabenstein Abzweigung Abzweigung RabensteinRabenstein Rabenstein, Bichl Rabenstein, Bichl Rabenstein, Bichl 6.50 Glaiten Glaiten Glaiten 6.55 Walten Walten Walten 7.01 Waldboden Waldboden Waldboden Römerkehre Römerkehre Römerkehre Jaufenhaus JaufenhausJaufenhaus an an an

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7.01 6.165.417.16 6.466.167.36 7.016.467.46 7.167.018.01 7.367.168.16 7.467.368.46 8.017.469.16 8.168.019.46 8.468.16 10.16 9.168.46 10.46 9.469.16 11.16 10.169.46 11.46 10.46 10.16 11.16 10.46 11.46 11.16 11.46 12.16 12.16 12.16 16.46 17.1 12.46 13.16 13.46 14.16 14.46 15.16 15.46 16.1 12.46 13.16 13.46 14.16 12.46 14.46 13.16 15.16 13.46 15.46 14.16 16.16 14.46 15.16 7.09 6.245.497.24 6.546.247.44 7.096.547.54 7.247.098.09 7.447.248.24 7.547.448.54 8.097.549.24 8.248.099.54 8.548.24 10.24 9.248.54 10.54 9.549.24 11.24 10.249.54 11.54 10.54 10.24 11.24 10.54 11.54 11.24 11.54 12.24 12.24 12.24 16.54 17.2 12.54 13.24 13.54 14.24 14.54 15.24 15.54 16.2 12.54 13.24 13.54 14.24 12.54 14.54 13.24 15.24 13.54 15.54 14.24 16.24 14.54 15.24 7.13 6.285.537.28 6.586.287.48 7.136.587.58 7.287.138.13 7.487.288.28 7.587.488.58 8.137.589.28 8.288.139.58 8.588.28 10.28 9.288.58 10.58 9.589.28 11.28 10.289.58 11.58 10.58 10.28 11.28 10.58 11.58 11.28 11.58 12.28 12.28 12.28 16.58 17.2 12.58 13.28 13.58 14.28 14.58 15.28 15.58 16.2 12.58 13.28 13.58 14.28 12.58 14.58 13.28 15.28 13.58 15.58 14.28 16.28 14.58 15.28 7.17 6.325.577.32 7.026.327.52 7.177.028.02 7.327.178.17 7.527.328.32 8.027.529.02 8.178.029.32 8.328.17 10.02 9.028.32 10.32 9.329.02 11.02 10.029.32 11.32 10.32 10.02 12.02 11.02 10.32 11.32 11.02 12.02 11.32 12.02 12.32 12.32 12.32 17.02 17.3 13.02 13.32 14.02 14.32 15.02 15.32 16.02 16.3 13.02 13.32 14.02 14.32 13.02 15.02 13.32 15.32 14.02 16.02 14.32 16.32 15.02 15.32 7.21 6.366.017.36 7.066.367.56 7.217.068.06 7.367.218.21 7.567.368.36 8.067.569.06 8.218.069.36 8.368.21 10.06 9.068.36 10.36 9.369.06 11.06 10.069.36 11.36 10.36 10.06 12.06 11.06 10.36 11.36 11.06 12.06 11.36 12.06 12.36 12.36 12.36 17.06 17.3 13.06 13.36 14.06 14.36 15.06 15.36 16.06 16.3 13.06 13.36 14.06 14.36 13.06 15.06 13.36 15.36 14.06 16.06 14.36 16.36 15.06 15.36 7.29 6.446.097.44 7.146.448.04 7.297.148.14 7.447.298.29 8.047.448.44 8.148.049.14 8.298.149.44 8.448.29 10.14 9.148.44 10.44 9.449.14 11.14 10.149.44 11.44 10.44 10.14 12.14 11.14 10.44 11.44 11.14 12.14 11.44 12.14 12.44 12.44 12.44 17.14 17.4 13.14 13.44 14.14 14.44 15.14 15.44 16.14 16.4 13.14 13.44 14.14 14.44 13.14 15.14 13.44 15.44 14.14 16.14 14.44 16.44 15.14 15.44 7.31 6.466.117.46 7.166.468.06 7.317.168.16 7.467.318.31 8.067.468.46 8.168.069.16 8.318.169.46 8.468.31 10.16 9.168.46 10.46 9.469.16 11.16 10.169.46 11.46 10.46 10.16 12.16 11.16 10.46 11.46 11.16 12.16 11.46 12.16 12.46 12.46 12.46 17.16 17.4 13.16 13.46 14.16 14.46 15.16 15.46 16.16 16.4 13.16 13.46 14.16 14.46 13.16 15.16 13.46 15.46 14.16 16.16 14.46 16.46 15.16 15.46 7.36 6.516.167.51 7.216.518.11 7.367.218.21 7.517.368.36 8.117.518.51 8.218.119.21 8.368.219.51 8.518.36 10.21 9.218.51 10.51 9.519.21 11.21 10.219.51 11.51 10.51 10.21 12.21 11.21 10.51 11.51 11.21 12.21 11.51 12.21 12.51 12.51 12.51 17.21 17.5 13.21 13.51 14.21 14.51 15.21 15.51 16.21 16.5 13.21 13.51 14.21 14.51 13.21 15.21 13.51 15.51 14.21 16.21 14.51 16.51 15.21 15.51 7.50 7.056.308.05 7.357.058.25 7.507.358.35 8.057.508.50 8.258.059.05 8.358.259.35 8.508.35 10.05 9.058.50 10.35 9.359.05 11.05 10.059.35 11.35 10.35 10.05 12.05 11.05 10.35 12.35 11.35 11.05 12.05 11.35 12.35 12.05 12.35 13.05 13.05 13.05 17.35 18.0 13.35 14.05 14.35 15.05 15.35 16.05 16.35 17.0 13.35 14.05 14.35 15.05 13.35 15.35 14.05 16.05 14.35 16.35 15.05 17.05 15.35 16.05 X

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31  Passeirer Blatt – nr. 131, Oktober 2015

fallsquote! Doch nicht nur die Temperatur verlangt von den Trailrunnern alles ab, auch die Strecke ist sehr anspruchsvoll und sehr selektiv. Sibylle, Ute und Ralph begleiteten Hannes vor Ort, von zu Hause wurde das Renngeschehen über LiveTicker und WhatsApp fieberhaft mitverfolgt. Km 123/25 h – Hannes kämpft, will auf­geben. Er wird zugeschüttet mit Anfeuerungsnachrichten und Motivationssprüchen, damit der Glaube an sich selbst wiederkehrt. Und tatsächlich: „Ok. Dann geats weiter. I gib mein Bestes“ schrieb er um 19:22 Uhr, am Samstag. Sonntag, 7:47 Uhr – Hannes springt über die Ziel­linie und brüllt seine Freude und Emo­tionen raus. Gigantisch, Wahnsinn, unglaublich, unbeschreibliches Gänsehautfeeling. Chapeau! – Wir ziehen alle den Hut vor dir und verneigen uns vor deiner Heldenleistung! Andrea Wieser

Vorankündigungen >  2. Passeirer Wirtschaftsgipfel Bürokratie – Geisel der Wirtschaft Das Konsortium Passeier Wirtschaft ladet dazu alle herzlich ein, am Donnerstag, 22. Oktober, 19 Uhr, bei MAICO GmbH – Handwerkerzone Passeier – St. Leonhard Passeier ReferentInnen: Hofer Karl – Landesrätin Waltraud Deeg – Senator Karl Zeller – Mag. Frischhut Julia; anschließend Diskussion mit Vertretern aus Politik und den Wirtschaftsverbänden; durch den Abend führt Robert Weissensteiner (SWZ). >  Nachmittag der offenen Tür am Samstag, den 31.10. 2015, von 15 bis 18 Uhr, zum Thema der neuen Ausstellung „Miër Psairer“ im MuseumPasseier mit kostenlosen Kurzführungen.

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20.16 16 17.46 18.16 16.46 18.46 17.16 19.16 17.46 19.46 18.16 18.4619.46 19.1620.16 19.46 16.46 17.16 17.46 18.16 18.46 19.16 15.46 16.16 20.24 24 17.54 18.24 16.54 18.54 17.24 19.24 17.54 19.54 18.24 18.5419.54 19.2420.24 19.54 16.54 17.24 17.54 18.24 18.54 19.24 15.54 16.24 20.28 20.28 28 17.58 18.28 16.58 18.58 17.28 19.28 17.58 19.58 18.2819.28 18.5819.58 19.28 19.58 16.58 17.28 17.58 18.28 18.58 15.58 16.28 20.32 32 18.02 18.32 17.02 19.02 17.32 19.32 18.02 20.02 18.32 19.0220.02 19.3220.32 20.02 17.02 17.32 18.02 18.32 19.02 19.32 16.02 16.32 20.36 36 18.06 18.36 17.06 19.06 17.36 19.36 18.06 20.06 18.36 19.0620.06 19.3620.36 20.06 17.06 17.36 18.06 18.36 19.06 19.36 16.06 16.36 20.44 44 18.14 18.44 17.14 19.14 17.44 19.44 18.14 20.14 18.44 19.1420.14 19.4420.44 20.14 17.14 17.44 18.14 18.44 19.14 19.44 16.14 16.44 20.46 46 18.16 18.46 17.16 19.16 17.46 19.46 18.16 20.16 18.46 19.1620.16 19.4620.46 20.16 17.16 17.46 18.16 18.46 19.16 19.46 16.16 16.46 20.51 51 18.21 18.51 17.21 19.21 17.51 19.51 18.21 20.21 18.51 19.2120.21 19.5120.51 20.21 17.21 17.51 18.21 18.51 19.21 19.51 16.21 16.51 21.05 05 18.35 19.05 17.35 19.35 18.05 20.05 18.35 20.35 19.05 19.3520.35 20.0521.05 20.35 17.35 18.05 18.35 19.05 19.35 20.05 16.35 17.05

X an Werktagen X an Werktagen an Werktagen

an Werktagen außer Samstag an Werktagen außer Samstag an Werktagen außer Samstag

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A an Schultagen A außer A an Schultagen an Schultagen Samstag außer Samstag außer Samstag

+ fährt an Sonn+ und fährtFeiertagen an+Sonnfährtund an SonnFeiertagen und Feiertagen

bis zum 18.10. bis zum 18.10. bis zum 18.10. 1 bis zum 18.10. 1 bis zum 118.10. bis zum 18.10. 2 ab 19.10.

2 ab 19.10. 2 ab 19.10.

3 fährt an Dienstagen, 3 fährt an 3Dienstagen, Samstags, fährt an anDienstagen, SonnSamstags, und Samstags, an Sonn- und an Sonn- und

Feiertagen sowie Feiertagen an schulfreien Feiertagen sowie Tagen an schulfreien sowie an schulfreien Tagen Tagen

21 Dienstag und 21 Donnerstag 21 und Dienstag Dienstag anDonnerstag Schultagen und Donnerstag an Schultagen an Schultagen

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23 an Schultagen 23 außer 23 an Schultagen an Schultagen Dienstag außer und Samstag Dienstag außerund Dienstag Samstag und Samstag

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19.5521.25 20.25 19.55 20.25 21.25 19.55 10 17.25 17.55 16.55 18.25 17.10 18.55 17.25 19.25 17.55 18.25 18.55 19.2520.25 .40 16.25 16.55 16.40 17.10 17.25 17.55 18.25 18.55 19.25 20.0621.36 20.36 20.06 20.36 21.36 20.06 21 17.36 18.06 17.06 18.36 17.21 19.06 17.36 19.36 18.06 18.36 19.06 19.3620.36 .51 16.36 17.06 16.51 17.21 17.36 18.06 18.36 19.06 19.36 20.1421.44 20.44 20.14 20.44 21.44 20.14 29 17.44 18.14 17.14 18.44 17.29 19.14 17.44 19.44 18.14 18.44 19.14 19.4420.44 .59 16.44 17.14 16.59 17.29 17.44 18.14 18.44 19.14 19.44 20.1621.46 20.46 20.16 20.46 21.46 20.16 31 17.46 18.16 17.16 18.46 17.31 19.16 17.46 19.46 18.16 18.46 19.16 19.4620.46 .01 16.46 17.16 17.01 17.31 17.46 18.16 18.46 19.16 19.46 20.2421.54 20.54 20.24 20.54 21.54 20.24 39 17.54 18.24 17.24 18.54 17.39 19.24 17.54 19.54 18.24 18.54 19.24 19.5420.54 .09 16.54 17.24 17.09 17.39 17.54 18.24 18.54 19.24 19.54 20.2821.58 20.58 20.28 20.58 21.58 20.28 43 17.58 18.28 17.28 18.58 17.43 19.28 17.58 19.58 18.28 18.58 19.28 19.5820.58 .13 16.58 17.28 17.13 17.43 17.58 18.28 18.58 19.28 19.58 20.3222.02 21.02 20.32 21.02 22.02 20.32 47 18.02 18.32 17.32 19.02 17.47 19.32 18.02 20.02 18.32 19.02 19.32 20.0221.02 .17 17.02 17.32 17.17 17.47 18.02 18.32 19.02 19.32 20.02 20.3622.06 21.06 20.36 21.06 22.06 20.36 51 18.06 18.36 17.36 19.06 17.51 19.36 18.06 20.06 18.36 19.06 19.36 20.0621.06 .21 17.06 17.36 17.21 17.51 18.06 18.36 19.06 19.36 20.06 20.4422.14 21.14 20.44 21.14 22.14 20.44 59 18.14 18.44 17.44 19.14 17.59 19.44 18.14 20.14 18.44 19.14 19.44 20.1421.14 .29 17.14 17.44 17.29 17.59 18.14 18.44 19.14 19.44 20.14 2

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32 Samstag an32 32und Werktagen Samstag anSamstag Werktagen schulfreie an Werktagen Werktage und schulfreie und Werktage schulfreie Werktage

21.25 21.36 21.44 21.46 21.54 21.58 22.02 22.06 22.14

Zusätzliche Fahrten Zusätzliche an Schultagen Zusätzliche FahrtenMo an–Fahrten Schultagen Fr: 6:48,an 6:52, Schultagen Mo6:54, – Fr:6:56 6:48, Mo6:52, – Fr:6:54, 6:48,6:56 6:52, 6:54, 6:56 St. Leonhard – Meran St. Leonhard K.Wolfstr. St.–Leonhard Meran – Bhf, 7:04 K.Wolfstr. – Meran Saltaus – K.Wolfstr. Bhf, – 7:04 Saltaus – Bhf, 7:04 – Saltaus – Meran K.Wolfstr.Meran – Bhf, 7:16 K.Wolfstr. Meran Abzw.–Vernuer K.Wolfstr. Bhf, 7:16–Abzw. –Meran Bhf, 7:16 Vernuer Bhf Abzw. – Meran Vernuer Bhf– Meran Bhf

Auf der Strecke St. AufLeonhard der Strecke Auf – Meran der St. Leonhard Strecke wird in St.den –Leonhard Meran Nächten wird – Meran in denwird Nächten in den Nächten zwischen Samstag zwischen und Sonntag Samstag zwischen einund Nightlinerdienst Samstag Sonntag und einSonntag Nightlinerdienst angeboten ein Nightlinerdienst angeboten angeboten Zusätzliche Fahrten Zusätzliche an Schultagen: Zusätzliche Fahrten13:05 an Fahrten Schultagen: (Mo, Mi, anFr), Schultagen: 13:05 13:10 (Mo, Mi, 13:05 Fr),(Mo, 13:10 Mi, Fr), 13:10 (Mo, Mi, Fr) und 17:10 (Mo, Mi, (Di,Fr) Do) (Mo, und Meran 17:10 Mi, Fr) School (Di, undDo) 17:10 Village Meran (Di, – School St. Do)Leonhard, Meran Village School – St.Village Leonhard, – St. Leonhard, 13:19 (Mo, Mi, Fr)13:19 und 16:40 (Mo, Mi, 13:19 (Di)Fr)Meran (Mo, und 16:40 Mi, Fr)(Di) undMeran 16:40 (Di) Meran Plankenstein – St. Plankenstein LeonhardPlankenstein – St. Leonhard – St. Leonhard Auf der Strecke Meran Auf der– Strecke St. Leonhard Auf der Meran Strecke wird – St.in Meran Leonhard den Nächten – St.wird Leonhard zwischen in denwird Nächten in den zwischen Nächten zwischen Samstag und Sonntag Samstag einund Nightlinerdienst Samstag Sonntag und einSonntag Nightlinerdienst angeboten ein Nightlinerdienst angeboten angeboten

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Zusätzliche Fahrten Zusätzliche an Schultagen: Zusätzliche Fahrten13:48 an Fahrten Schultagen: (Mo, Mi, anDo, Schultagen: 13:48 Fr) und (Mo, Mi, 13:48 Do,(Mo, Fr) und Mi, Do, Fr) und 16:48 (Di, Do) Stuls 16:48 - St.(Di, Leonhard Do) 16:48 Stuls (Di, - St. Do) Leonhard Stuls - St. Leonhard

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>  Filmvorführung „Unreale Nähe“ am Freitag, den 30. Oktober 2015, um 19 Uhr, im MuseumPasseier. Sechs Jugendliche aus Passeier haben heuer in Begleitung mit dem Jugendbüro Passeier am Projekt „Promemoria_Auschwitz: Die Reise der Erinnerung“ teilgenommen und im Anschluss das Erlebte anhand eines 11-minütigen zweisprachigen Films dokumentiert. Die eindrucksvollste Station des Projekts war die Besichtigung des Konzentrations­ lagers Auschwitz-Birkenau in Polen, dessen Befreiung sich heuer zum 70. Mal jährt. Anschließend an die Filmvorführung findet eine Erzählrunde mit den Projektteilnehmern statt. Der Film „Unreale Nähe“ ist eine Produktion des Jugendbüros Passeier. Der Eintritt ist frei.

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20.19 21.19 19.19 22.19 20.19 19.1921.19 20.1922.19 21.19 22.19 19 17.19 16.19 16.19 18.19 15.1916.19 17.1918.19 19.19 18.19 18.19 16.19 16.19 17.19 18.19 18.19 20.24 21.24 19.24 22.24 20.24 19.2421.24 20.2422.24 21.24 22.24 24 17.24 18.24 15.24 16.24 16.24 17.2418.24 19.24 18.24 16.24 17.24 18.39 19.34 20.34 22.34 18.39 18.39 21.34 19.34 20.34 19.3421.34 20.3422.34 21.34 22.34 34 16.39 17.34 18.34 15.34 16.34 16.3917.39 17.34 17.39 18.34 16.34 17.39 16.39 17.34 18.34 19.41 19.41 41 17.41 18.41 15.41 16.41 17.4118.41 19.41 18.41 16.41 17.41 19.49 19.49 49 17.49 18.49 15.49 16.49 17.4918.49 19.49 18.49 16.49 17.49 19.56 19.56 56 17.56 18.56 15.56 16.56 17.5618.56 19.56 18.56 16.56 17.56 18.39 18.39 17.39 16.3917.39 18.39 17.39 34 16.39 16.34 16.39 18.47 18.47 17.47 16.4717.47 18.47 17.47 42 16.47 16.42 16.47 18.57 18.57 18.57 16.57 16.57 16.57 19.07 19.07 19.07 17.07 17.07 17.07 18.34 16.34 18.34 16.34 18.34 18.39 16.39 18.39 16.39 18.39 18.45 16.45 18.45 16.45 18.45 17.05 17.05 17.09 17.09

Auf der Strecke Pfelders Auf der Strecke - St.Auf Leonhard der Pfelders Strecke wird - St.Pfelders inLeonhard den Nächten - St.wird Leonhard zwischen in denwird Nächten in den zwischen Nächten zwischen Samstag und Sonntag Samstag einund Nightlinerdienst Samstag Sonntag und einSonntag Nightlinerdienst angeboten ein Nightlinerdienst angeboten angeboten Zusätzliche FahrtZusätzliche an Schultagen: Zusätzliche Fahrt12:52 an Schultagen: (Mo, FahrtMi, anDo, Schultagen: 12:52 Fr) St. (Mo, Leonhard Mi, 12:52 Do,(Mo, Fr) - Moos St. Mi,Leonhard Do, Fr) St.- Leonhard Moos - Moos Auf der Strecke St. AufLeonhard der Strecke Auf - Pfelders der St. Leonhard Strecke wirdSt. in- den Leonhard Pfelders Nächten wird - Pfelders zwischen in denwird Nächten in den zwischen Nächten zwischen Samstag und Sonntag Samstag einund Nightlinerdienst Samstag Sonntag und einSonntag Nightlinerdienst angeboten ein Nightlinerdienst angeboten angeboten Es gelten eigeneEs Tarife gelten eigene Es gelten Tarife eigene Tarife

20.04 20.09 20.19 20.26 20.35 20.41


Öffnungszeiten moos Gemeindeamt: Mo – Fr, 8 – 12 Uhr; Di, 14.30 – 18 Uhr; Sa geschlossen, T 0473 643 535 Minirecyclinghof Moos: Fr, 9 – 10 Uhr; Pfelders: Mi, 14 – 15 Uhr; Platt: Mi, 8 – 9 Uhr; Stuls: Mi, 10 – 11 Uhr; Rabenstein (Dorf): jeden 1. und 3. Mo/Monat, 10 – 11 Uhr; Rabenstein (Saltnuss – rotes Haus): jeden 1. Mo/Monat, 9 – 9.45 Uhr Restmüllsammlung: Dienstag; Stuls, Moos, Platt, Pfelders wöchentlich; Rabenstein, Pill jede 2. Woche; Sportplatz Sand, Ulfas jede 2. Woche Biomüllsammlung: Mittwoch; Stuls, Moos, Platt, Pfelders wöchentlich; Rabenstein, Pill jede 2. Woche; Sportplatz Sand, Ulfas jede 2. Woche Bibliothek Moos: Mi, 14.30 – 16.30 Uhr; Do, 16.30 – 18.30 Uhr; So, 11 – 12 Uhr (ab 1.10.2015) Bibliothek Platt: Di, 9 – 11 Uhr; Mi, 16.30 – 17.30 Uhr, Fr, 15 – 16.30 Uhr; Sa oder So nach Gottesdienst (ab Schulbeginn) Bibliothek Pfelders: Di, 18.30 – 19.30 Uhr Bibliothek Rabenstein: Mi, 14.30 – 16.30 Uhr, Sa oder So nach Gottesdienst (ab Schulbeginn) Bibliothek Stuls: Mo, 15 – 17 Uhr (ab Schulbeginn) Arztpraxis Dr. Mair: Mo, Do, Fr, 8 – 12 Uhr; Di, 10 – 12 Uhr, 16 – 18.30 Uhr; Mi, 16 – 18.30 Uhr; T 0473 643 689 Apotheke RAM: Mo 10 – 12; Mi 16 – 18.30 Uhr; Do 9 – 12 Uhr; T 0473 643 689 Krankenpflegeambulatorium Platt: Mi, 10.30 – 11 Uhr Elternberatung Platt Grundschule: Mi, 9 – 10.30 Uhr; T 0473 649 136 st. leonhard Gemeindeamt: Mo – Fr, 8 – 12 Uhr; Di, 14.30 – 17.30 Uhr; Sa, 9 – 12 Uhr, T 0473 656 113 Minirecyclinghof: Mo, Fr, 8 – 9 Uhr; Sa, 8 – 11 Uhr; Walten: Sa, 10 – 11 Uhr Restmüllsammlung: Di; Walten, Schweinsteg, Prantach, Mörre, Glaiten, jeden 2. Di; Biomüllsammlung: Do Öffentliche Bibliothek: Mo, Mi, Fr, 9 – 12 Uhr, 15 – 18 Uhr, Di, Do, 15 – 18 Uhr (ab September) Bibliothek Walten: Di, 16 – 17 Uhr Arztpraxis Dr. v. Sölder: Mo, Mi, Do, Fr, 8 – 12 Uhr; Di, 15 – 19 Uhr; T 0473 656 656 Arztpraxis Dr. Zuegg: Mo – Fr, 8 – 12 Uhr; Mo, Fr, 15.30 – 16.30 Uhr ohne Vormerk.; T 0473 656 633 Kinderarztpraxis Dr.in Weger: Mo, Fr, 9.15 – 12.30 Uhr; Mi, 9.30 – 12 Uhr; Di, Do, 15 – 18 Uhr; T 0473 656 266 Apotheke RAM: Mo – Fr, 8 – 12.30, 15.30 – 19 Uhr; Sa, 8 – 12.30 Uhr; T 0473 656 146 SportArena: täglich von 10 – 22 Uhr; Dienstag: Ruhetag; st. martin Gemeindeamt: Mo – Fr, 8 – 13 Uhr; Donnerstag, 15 – 17.30 Uhr, T 0473 499 300 Minirecyclinghof: St. Martin: Fr, 10 – 12 Uhr; Sa, 8 – 10 Uhr; Saltaus: Sa, 8.30 – 9.30 Uhr Restmüllsammlung: Montag; Matatz, Breiteben, Kalmtal, jeden 2. Montag Biomüllsammlung: Mittwoch Öff. Bibliothek: Mo, Mi, Sa, 9 – 12 Uhr; Di, 14 – 17 Uhr, Mi, Do, Fr, 15 – 18 Uhr (ab 2. Sept.-Woche) Arztpraxis Dr. Innerhofer: Mo – Fr, 8 – 12 Uhr; T 0473 641 207 Arztpraxis Dr. Dubis: Mo – Do, 9 – 12 Uhr; Fr 15 – 18 Uhr; T 0473 650 167 Apotheke Mercurius: Mo, Mi, Do, Fr, 8 – 12.30, 15 – 18.30 Uhr; Di, 8 – 12.30 Uhr; Sa, 8 – 12 Uhr, T 0473 650 011 Elternberatung Garberweg: Do, 8 – 12 Uhr, T 0473 650 780 Krankenpflegeambulatorium Garberweg: Di, Fr, 8 – 10 Uhr Jugendtreff: Di – Fr, 11 – 12 Uhr; Di und Do, 17.30 – 19.30 Uhr; T 392 5327295 sprengelsitz passeier Verwaltungsdienst: Mo, Di, Fr, 8 – 11 Uhr; Mi, 9 – 12 Uhr; Do, 9 – 12 Uhr, 14 – 15.30 Uhr; T 0473 659 500 Sozialsprengel: Di – Do, 8.30 – 12 Uhr, 14.30 – 16.30 Uhr; Mi, 8.30 – 12 Uhr; T 0473 659 018, T 0473 659 263, T 0473 659 264 Dienst für Pflegeeinstufung: T 848 800 277 Blutabnahme: Mi, Do, 7.15 – 8.45 Uhr, ohne Vormerkung Krankenpflegeambulatorium: Mo, Di, Fr, 8 – 11 Uhr; Mi, Do, 9.30 – 11 Uhr Elternberatung: Di, 8 – 12 Uhr; T 0473 659 518 Diätdienst: Di, 8 – 12 Uhr und 13 – 16 Uhr, Fr, 8 – 12.30 Uhr, 13 – 16 Uhr; T 0473 659 520 Dienst für Abhängigkeitserkrankungen: jeden 2. und 4. Di/Monat, 14 – 16.30 Uhr, Vormerkung T 0473 443 299; Zahnarztambulatorium: Vormerkungen T 0473 264 000 Rehabilitationsdienst: Mo – Fr, 8 – 12.30 Uhr, 13.30 – 16 Uhr; T 0473 659 533 Hautarzt: jed. 1. + 3. Mi/Monat, 9 – 13 u. 14 – 18 Uhr, Vormerkung mit ärztl. Verschreibung: T 0473 264 000; Invalidenbetreuung: Vormerkung in Meran, T 0473 264 712 Hauspflegedienst: Vormerkung Mo – Fr, 8 – 10 Uhr; T 0473 659 019 Jugendbüro Passeier: Mo – Fr, M 393 0954681

Aus den Gemeinden Moos, St. Leonhard und St. Martin Termine & Veranstaltungen oKtober 22. 2. Passeirer Wirtschaftsgipfel, Maico 24. Kurs: Lebesrettende Sofort Maßnahmen, St. Leonhard [Weißes Kreuz] 25. Zeitumstellung 25. Verbrauchermobil, St. Martin 25. Länderranggeln, Raiffeisenplatz St. Leonhard [Ranggelverein Passeiertal] 26. Krippenbaukurs, St. Martin, Krippenverein 30. Abschlussfest und Filmvorführung „Unreale Nähe“, MuseumPasseier 31. Nachmittag der offenen Tür, MuseumPasseier 31. Konzert Young Voices, St. Leonhard 31. Flohmarkt für Kindersachen, Vereinssaal, St. Martin, KVW

6./7. 7. 7. 8. 11. 12. 13. 14. 19.– 26. 21. 21./22. 25. 27. 28. 29.

4. 5. 5. 7. 8. 12. 12./13. 19. 19. 19./20. 19./20. 29.

noVember Leonhardsfest, St. Leonhard [Pfarrei] Vieh- und Krämermarkt, St. Leonhard Caritas-Gebrauchtkleidersammlung Konzert Passeirer Jugendkapelle, St. Leonhard, [Musikkapelle St. Leonhard] Martinsumzug Bürgerversammlung, Dorfhaus St. Martin 27. Lederhosenball, Handwerkerzone Passeier Martinsmarkt, Dorfplatz St. Martin Ausstellung: Gewalt gegen Frauen, Dorfhaus St. Martin [KVW] Jägerball. St.Leonhard [Jagdverein] Theateraufführung, St. Martin [Heimatbühne] Theateraufführung, St. Martin [Heimatbühne] Redaktionsschluss Passeirer Blatt Benefiz-Gala-Dinner, St. Martin [Jugendtreff] Konzert, Musikkapelle [St. Martin] dezember Liechtr’zeit: Weihnachtskabarett, St. Leonhard Liechtr’zeit: Konzert Mainfelt, St. Leonhard Mooser Advent Liechtr’zeit: Konzert Opa’s Diandl, St. Leonhard Mårtiner Sternstundn Kalenderaktion, St. Martin [Feuerwehr] Mårtiner Sternstundn Liechtr’zeit: Weihnachtskabarett, St. Leonhard Liechtr’zeit: Puppentheater, St. Leonhard Mårtiner Sternstundn Liechtr’zeit: Weihnachtskabarett, St. Leonhard Liechtr’zeit: Fackelwanderung und Konzert The Other, St. Leonhard

recyclinghof passeier (mörre) Dienstag, Donnerstag, 14 – 17 Uhr; Samstag, 8 – 11 Uhr Termine & Veranstaltungen können per Telefon (T 0473 656 239) und per E-Mail (passeirerblatt@passeier.it) mitgeteilt werden


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