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Passeirer Blatt

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i. p.

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Mitteilungen und Nachrichten aus Moos, St. Leonhard und St. Martin August 2015

August 2015 nr. 130 · 29. jAhrgAng

(junge) Graffiti-Kunst in Pfelders Ein bunter Beitrag der Jugend für mehr Farbe im öffentlichen Raum  Fotos: David Lanthaler inhalt 2 Gemeinden 6 Kultur & Gesellschaft 11 natur & umwelt 13 vereine & verbände 15 gesundheit & Soziales 17 Schulen & Kindergärten & Bibliotheken 19 gratulationen 21 Sport 27 vorankündigungen

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usammen mit Tobias „Tobe“ Planer und insgesamt 16 Jugend­ lichen aus Pfelders hat das Jugendbüro Passeier (JubPa) ein zweitägiges Graffiti-Projekt organisiert und umgesetzt. Am Sonn­ tag, den 21. Juni, trafen wir uns um 9.30 Uhr bei der Unterführung zum Dorfeingang von Pfelders und besprachen noch ein letztes Mal unsere am Tag zuvor, unter der Leitung von Dave Lanthaler vom JubPa gezeichneten und skizzierten Motive. Zusammen mit dem Graffiti-Künstler Tobias Planer planten und teilten die Jugendlichen die 130 m² große Wand ein, dann gab es eine Einführung in die bunte Welt der Graffitis. Schon ging es los, die Skizzen wurden so genau wie möglich auf der Wand vorgesprüht, danach bekamen die Motive ihre Farbe. Passend zu Pfelders wurde dessen Logo im Graf­ fiti-Stil entworfen, die Jahreszeiten Sommer und Winter inszeniert und der „Dorfexpress-Zug“ dargestellt, der das Mobilitätskonzept „Sanft-mobil in Pfelders“ symbolisiert. Gegen 18 Uhr war dann Fei­ erabend – vorerst, denn gleich am Montag ging es munter weiter,

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Gemeinden Gemeindenachrichten

Fehlende Katastereintragung

Junge Sprayerinnen …

> weitere Farben wurden hinzugefügt, Hintergründe entstanden und wurden ergänzt. In den Mittagspausen wurden eifrig Infos zur Graffiti-Kunst gesammelt. Gegen 17 Uhr lag es dann ganz beim pro­ fessionellen Graffiti-Künstler die in zwei Tagen entstandenen Meisterwerke zu verfeinern und ihnen den letzten Schliff zu geben. Nach einem gemeinsamen Abschluss wurde noch bis in die Nacht gesprayt und schließlich das gesamte Werk vollendet. Somit kann jetzt jeder, der nach Pfelders kommt, die komplett von den Jugendlichen gestaltete, zuvor graue – nun aber bunte und von Energie strotzende Unterführung bestaunen. Danke nochmal an alle Jugendlichen, die mit dabei waren, und ein riesen Danke­ schön an „Tobe“, ohne euch wäre eine solche erstklassige Dorfaufwertung nicht möglich gewesen. David Lanthaler

Keine Verjährung der Strafen, keine zeitliche Begrenzung der freiwilligen Berichtigung Aufgrund einer neuen Ausrichtung der Rechtssprechung muss das Katasteramt die Strafen verhängen, welche für die unterlassene Meldung von neuen Gebäu­ den oder von Änderungen an denselben vorgesehen sind. Und zwar auch dann, wenn die Meldung schon vor 20 Jahren hätte gemacht werden müssen. Die unter­ lassene Meldung stellt nämlich eine dau­ erhafte Verwaltungsübertretung dar und deshalb beginnt die Verjährungsfrist der diesbezüglichen Strafen solange nicht zu laufen, bis die Meldung beim Katasteramt eingereicht oder bis das Gebäude zerstört wird. Es handelt sich dabei um eine Strafe mit dem Mindestbetrag von 1.032 Euro und dem Höchstbetrag von 8.264 Euro für jede nicht gemeldete Immobilieneinheit. Hinzu kommen noch die Ausgaben für die von Amts wegen durchgeführte Ein­ tragung im Kataster (Anfertigung der Pläne von Seiten eines Geometers usw.). 
Es besteht aber eine Möglichkeit, diese Unkosten zu verringern: Ab diesem Jahr und nur für die von der Agentur der Einnahmen verwalteteten Einnahmen hat der Bürger die Möglichkeit, zeitlich unbegrenzt eine freiwillige Berichtigung mit dementsprechender Reduzierung der vorgesehenen Strafen vorzunehmen.

Im obgenannten Fall bedeutet dies, dass die Strafe auf ein Sechstel reduziert werden könnte und 172 Euro betragen würde. Voraussetzung für die freiwillige Berichtigung ist, dass der Bürger die Initi­ ative ergreift und die Meldung für die Ein­ tragung im Kataster einreicht, bevor das Katasteramt seine Position überprüft. Projekt „Sicherer Schulweg“

Ein Schulwegplan für St. Martin Welche Maßnahmen sind notwendig, damit die Schulkinder sicher zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem Bus in die Schule kommen, und auch wieder nach Hause? Wie kann die Schulzone zu Schulbeginn und -ende verkehrsberuhigt werden? Wie wird der Schulweg für unsere Kinder zum Erlebnis? Mit diesen Fragen beschäftigt sich seit einigen Monaten eine Arbeitsgruppe mit Vertre­ tern der Grundschule, des Kindergartens, der Gemeindeverwaltung, mehreren Eltern, den Schülerlotsen sowie dem Gemeindepolizisten. In den vergangenen Jahren wurde über das Thema Schulwege immer wieder gesprochen und auch Initiativen dazu gestartet, wie z. B. die Schulwegbefragung in Kindergarten und Grundschule im Rah­ men des Autofreien Tages 2010. Jetzt hat eine Arbeitsgruppe das Thema erneut aufgegriffen, um dem Zufußgehen und dem Fahrradfahren am Schulweg wieder

… und Sprayer arbeiten an ihrem Kunstwerk

Impressum

Erscheint zweimonatlich. Eingetragen beim Landes­ gericht Bozen mit Dekret Nr. 11/87 vom 29. 5. 1987. Eigentümer und Herausgeber: Gemeinden Moos, St. Leonhard und St. Martin in Passeier; vertreten durch den Bürgermeister von St. Leonhard, Konrad Pfitscher. Verantwortlich im Sinne des Pressegesetzes: Ulrich Mayer. Redaktion: Kurt Gufler, Rosmarie Pamer, Heinrich Hofer, Siglinde Jaitner, Arnold Rinner, Karl Lanthaler. Korrektur: Ernst Rinner, Kurt Gufler. Produktion und Druck: verlag.Passeier Artikel können bei allen Redaktionsmitgliedern und bei design.buero in St. Leonhard (Kohlstatt 55) abge­geben werden und müssen mit dem Namen und der Telefonnummer des Verfassers oder der Verfasserin versehen sein. Werbebeiträge nur bei Arnold Marth, Papier Profi, St. Leonhard. Redaktionsschluss: 2. Oktober 2015 Redaktionsschluss: 27. November 2015 E-Mail: passeirerblatt@passeier.it www.passeirer-blatt.it


3  Passeirer Blatt – nr. 130, August 2015

Projekt „Sicherer Schulweg“ in St. Martin

mehr an Bedeutung zu geben. Gemein­ sam wurden mehrere Maßnahmen aus­ gearbeitet, um den täglichen Wegen in die Schule und zum Kindergarten wieder mehr Beachtung zu schenken. Ziel der Maßnahmen soll es sein, den Kindern und auch den Eltern aufzuzeigen, wie viel Spaß der gemeinsame Schulweg mit Freunden machen kann und wie gesund die tägliche Bewegung ist: insbesondere dann, wenn man zu Fuß oder mit dem Fahrrad sichere Wege verwenden kann. Jedoch soll die Schulzone insgesamt sicherer für alle Verkehrsteilnehmer wer­ den: Eltern werden deshalb aufgefordert, wenn möglich, die Kinder nicht mit dem Auto in die Schule zu bringen.Wenn Eltern nicht auf das Auto verzichten können, werden sie ersucht, die vorhandenen Parkplätze zu nutzen und die Kinder die letzten Meter zu Fuß zur Schule zu schicken (oder in den Kindergarten zu begleiten). Von den Parkplätzen an der Hauptstraße oder auch beim Gemeinde­ amt sind es nur wenige Gehminuten zur Schule und zum Kindergarten. Um die notwendigen Informationen über die Schulwege zu vermitteln, wurde für das Schuljahr 2015/2016 ein Schulwegplan ausgearbeitet. Darin werden jene Schul­ wege eingezeichnet, die durch Tempo 30-Zonen führen, die durch Gehsteige abgesichert oder komplett autofrei sind. Dargestellt sind auch Gefahrenstellen, Straßenübergänge und Parkplätze. Der Schulwegplan soll als Empfehlung verstanden werden und den Eltern eine Hilfestellung geben, einen sicheren Schulweg für die Kinder zu finden.

Der Schulwegplan wird zu Beginn des neuen Schuljahres den Eltern vorgestellt und an sie verteilt. Er steht auch als Download auf der Homepage der Grund­ schule zur Verfügung. Vize-Bürgermeister Erich Kofler unterstreicht die Vorteile, wenn Kinder zu Fuß oder mit dem Fahrrad in die Schule kommen: „Die Schulkinder können den Schulweg gemeinsam mit ihren Freunden erleben und tun nebenbei ihrer Gesundheit etwas Gutes. Auch bedeutet weniger Verkehr in der Schul­ zone mehr Sicherheit für alle Verkehrsteil­ nehmerinnen und Verkehrsteilnehmer!“ In der Arbeitsgruppe wurden auch andere Initiativen besprochen: In der Grund­ schule sind für das Schuljahr 2015/2016 weitere Projekte zum Thema Verkehrs­ sicherheit geplant. Auch die Gemeinde­ verwaltung setzt weiterhin auf die Sensi­ bilisierung im Bereich Mobilität: Aktuell nimmt die Gemeinde St. Martin am Fahrradwettbewerb teil. Am Samstag, den 19. September, findet am Dorfplatz eine Veranstaltung mit Spiel, Spaß und Information zur Europäischen Mobilitäts­ woche statt. Der Schulwegplan wurde von der Arbeits­ gruppe mit Unterstützung durch die Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt im Rahmen des Projektes NaMoBu erstellt. Das Projekt verfolgt das Ziel, eine nach­ haltige Mobilitätsentwicklung im Bezirk voranzutreiben und wird mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für Regionalent­ wicklung (EFRE) kofinanziert. Erich Kofler, Franziska Mair Informationsaustausch

Mobilität im Fokus – der „Autofreie Tag“ in St. Martin Räumliche Mobilität, d. h. der Wechsel zwischen geographischen Orten, erlaubt es uns nicht nur die physischen, sondern auch die sozialen und geistigen Räume auszudehnen. Keine zurückliegende Generation konnte sich dieser schier uneingeschränkten, und damit so befrei­ enden Mobilität erfreuen! Dennoch ist diese neue Freiheit mit Schattenseiten behaftet, und es ist wichtig, sich über die positiven, wie negativen Auswirkungen unseres Mobilitätsverhaltens bewusst zu werden. Der „Autofreie Tag“, der auch heuer wieder in St. Martin, am 19. Septem­ ber, abgehalten wird, bietet Gelegenheit dazu.

Die Vorzüge unserer mobilen Gesellschaft sind wohl vertraut und lieb. Räumliche Schranken werden abgebaut und das Bewegen von schweren Lasten erleichtert. Somit eröffnet sich ein reiches Angebot an Ausbildung, an Arbeitsmöglichkeiten, an Geschäftsfeldern und nicht zuletzt an Freitzeitaktivitäten. All diese erweiter­ ten Angebote und viele mehr wirken sich positiv auf das soziale, kulturelle und geistige Leben aus. Als Fazit darf man festhalten, dass Mobilität sowohl physi­ sche wie auch psychische Grenzen sprengt! Die Kehrseite der Mobilität ist aber auch nicht länger zu ignorieren. Das massive Verkehrsaufkommen belastet Mensch und Umwelt in zunehmendem Maße. Die Verbrennung der fossilen Brennstoffe (ca. 1/3 des gesamten Energieverbrauches wird für den Transport von Personen und Waren verbraucht) belastet unsere Luft und verursacht die nicht mehr zu verleug­ nende Klimaerwärmung. Abgase der Autos setzen sich auf den Böden und Pflanzen ab und gelangen in unsere Nah­ rungskette. Motorengeräusche wirken sich auf unsere Gesundheit aus. Nicht zuletzt darf das hohe Unfallrisiko auf überfüllten Straßen außer Acht gelassen werden. Setzt man nun die positiven den negati­ ven Auswirkungen gegenüber, kann man nur zu einem logischen Schluss kommen: keiner will und soll auf Mobilität verzich­ ten, aber die Mobilität muss neu gestaltet werden. Wir brauchen ein breitgefächer­ tes Angebotsspektrum alternativer Beför­ derungsgelegenheiten einschließlich der notwendigen Informationen darüber, so dass jeder sich von Fall zu Fall für oder wider die Benutzung des eigenen Autos entscheiden kann. Mit dem Ziel, diesem Dilemma entgegen­ zuwirken und eine effiziente, umweltund sozialverträgliche (nachhaltige) Mobilität anzuregen und zu fördern, laden wir alle Bürgerinnen und Bürger am 19. 9. 2015 in St. Martin am Dorfplatz zu einen Informationsaustausch ein. Dabei werden Spiel, Spaß und Informatio­ nen gleichermaßen angeboten. Ziel der Veranstaltung ist es, unser aller Mobili­ tätsansprüche zu überdenken und eine „intelligente Verkehrsmittelwahl“ zu veranlassen. Johanna Pinggera


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Beschlüsse

Aus dem Rathaus von St. Martin (vom 27. 5. bis 27. 7. 2015) > Beiträge: Skilift Pfelders GmbH: Über‑ nahme des Kostenanteils in Höhe von € 4.496 als Unterstützungsmaßnahme zur Förderung der Jugend im Bereich Sport; Jugendtreff St. Martin: € 1.500 für das Seifenkistenren‑ nen; € 2.500 für das Jugendfestival – Hofers Rock; Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt: € 2.105 – Spesenbeitrag für das Projekt „Nightliner“ 2014; € 1.540 – Spesenbeitrag für das Projekt „NaMoBu“; € 27.557,17 – Rückvergütung für Hauspflegedienst 2014; Tourismusverein Passeiertal: € 5.000 für das Filmprojekt „Grauvieh“; Männerchor Saltaus: € 1.500 für den Ankauf eines E‑Pianos; ASC St. Martin – Sektion Fußball: € 25.000 für die Tätigkeit 2015. > Gemeinde/Vereinssaal: Anlässlich der Umbauarbeiten im Obergeschoss des Gemeindehauses wurden folgende Beauftra‑ gungen erteilt: Renovierung und Montage der alten Türen sowie Lieferung und Montage von zwei Türen mit Glasausschnitt für das Bauamt – Hofer Heinrich KG, St. Leonhard – € 5.002; Innenanstrich von zwei Büros und Ausbesserungsarbeiten in den Gängen – Pichler Malerei des Pichler Peter & Co. OHG, St. Martin – € 1.478,60; Fa. Kuen Martin OHG aus St. Leonhard wurde mit der Sanierung der Heizanlage im Gemeindehaus zum Preis von € 42.522,48 beauftragt; die Tischlerei Passeier Gen. aus St. Martin wurde mit der Durchfüh‑ rung von verschiedenen Lieferungen und Reparaturarbeiten für die Instandhaltung der Gemeindegebäude bei Bedarf im Jahr 2015 zum Preis von insgesamt € 3.660 beauf‑ tragt; Fa. Gögele Karl aus St. Martin erhielt den Auftrag für die Reparatur des Holzbodens im Vereinssaal – € 1.189,50. > Kindergarten/Schule:  Für den Sommer‑ kindergarten wurde die Ausgabe für Personal in Höhe von € 19.250 im Haushalt 2015 vor­ gesehen; für den Sommerkindergarten wurden folgende Beauftragungen erteilt: Lieferung von verschiedenem Kleinmaterial fürs Basteln – Archplay GmbH, Burgstall – € 926,71; Lieferung von Lebensmitteln – Raffl Gottfried & Co. KG, St. Martin – € 2.090; Lieferung von frischem Obst und Gemüse – Johann Schnitzer & Co. KG, Meran – € 691,46; Fa. Akustikraum-Design.GmbH aus Brixen ist mit der akustischen Anpassung der Räume des Kindergartens von St. Martin beauftragt worden – € 36.563,40; an den Schulsprengel St. Martin wurde der Gesamt‑ betrag von € 15.015 für das Finanzjahr 2015 überwiesen, und zwar € 10.010 für 182 Grund‑ schüler und € 5.005 für 91 Mittelschüler, wel‑ che im Gemeindegebiet von St. Martin ansäs‑ sig sind; als Maßnahme zur Förderung der Familien wurde an den Schulsprengel St. Mar‑

tin der Betrag von € 6.950 für 278 Grund- und Mittelschüler, welche im Gemeindegebiet von St. Martin ansässig sind, für 2015 überwiesen; außerdem wurde an den Schulsprengel St. Leonhard ein Betrag von € 125 für 5 Grundund Mittelschüler, welche im Gemeindegebiet von St. Martin ansässig sind, aber Schulen der Gemeinden St. Leonhard und Moos besuchen, für 2015 überwiesen; Fa. Eschgfäller Karl aus St. Leonhard ist mit der Erneuerung der Rohr‑ leitungen im Heizraum der Grundschule von St. Martin beauftragt worden – € 5.415,58; in der Grundschule Saltaus mussten drei Isoliergläser ausgetauscht werden; Fa. Hofer Heinrich KG aus St. Leonhard wurde mit den Arbeiten beauftragt – € 3.672,20; Fa. Knoll Gottfried KG aus Meran wurde mit der Repara‑ tur der Pellets-Heizanlage in der Grundschule Saltaus zum Preis von € 2.501 beauftragt; für die Errichtung eines Fundaments für die Über‑ dachung im Schulhof der Grundschule Saltaus wurde eine Ausgabe von € 2.879,20 getätigt; die Fa. Sun System KG aus Eppan führte die Arbeiten aus; für die Mittelschule wurde bei der Fa. HSE Trade KG aus Vahrn eine Putz­ maschine zum Preis von € 1.308,82 angekauft. Außerdem wurde die Fa. Studio GmbH aus Sarnthein mit der Lieferung der Medien­ technik beauftragt – € 10.178,46. > Müllentsorgung: Für die Führung des Recyclinghofes wurde an die Gemeinde St. Leonhard die Ausgleichszahlung für 2014 in Höhe von € 26.282,41 und die Anzahlung für 2015 in Höhe von € 25.653,09 durchgeführt; für die Abfallbewirtschaftung durch die Bezirksgemeinschaft wurden folgende Aus­ gaben getätigt: € 63.540,25 als Saldozahlung für 2014 und € 94.458,58 als Akontozahlung für 2015. >  Öffentliche Arbeiten:  Fa. Met GmbH aus Bozen wurde mit der Verlegung der Glas‑ faserkabel in der Fraktion Saltaus zum Preis von € 31.184,03 beauftragt; Firma Tiefbau & Transport GmbH ist mittels Verhandlungs­ verfahren mit den Arbeiten „Verbesserung der Zufahrtsstraße zu den Höfen in der Zone Kalbe“ zum Betrag von insgesamt € 212.758,12 beauftragt worden. > Sportanlagen: Schwimmbad St. Martin: Arbeiten bei der Steuerung im Filterraum – Electro Haller des Haller Markus, St. Martin – € 3.433,08; Lieferung von Chlorgranulat – Steiner Georg, Lana – € 8.237,64; Lieferung eines Hochdruckreinigers – Boschetti Leo, Meran – € 1.934,92; Lieferung eines Rücken‑ blasgerätes und eines Rückenmähers – Illmer Karl GmbH, Lana – € 1.590,29; Durchführung von verschiedenen Schlosserarbeiten – Schlosserei Pichler Thomas, St. Leonhard – € 2.989; Ausbesserungsarbeiten am Becken – Edilvar GmbH, St. Leonhard – € 4.087,09; Lieferung und Montage einer Kühlzelle und eines Kühlgerätes – Egger Kälte Klima, Lana –

€ 5.396,06; Sportplatz St. Martin: Reparatur­ arbeiten bei den sanitären Anlagen – Kuen Martin OHG, St. Leonhard – € 2.863,25; Pflege des Rasens auf dem Fußballplatz und Trai‑ ningsplatz – Ekla GmbH, Salurn – € 6.202,48. >  Straßen und Plätze:  Fa. Thaka OHG aus Tisens wurde mit der Sanierung der Holzbrü‑ cke „Hannen“ in Quellenhof zum Preis von € 36.575,60 beauftragt; Fa. Oberprantacher Gottlieb & Karl OHG aus St. Martin erhielt den Auftrag für die Lieferung von Kastanienholz für die Feldbauernbrücke zum Preis von € 2.664,48.

Aus dem Rathaus von St. Leonhard (vom 10. 6. bis 22. 7. 2015) > Gemeinde: Vereinshaus – Anpassung des Tanzbodens am Festplatz – Fa. Pichler Thomas € 4.250; Errichtung einer Laube am „Leonhardsweg“ – Fa. Pichler Thomas € 5.200; Personal – Ausschreibung eines öffentlichen Wettbewerbes für die Besetzung einer Stelle als Gemeinde- und Lebensmittelpolizist/in (5. Funktionsebene); Personal – Ausschrei‑ bung einer Rangordnung für die befristete Aufnahme eines Funktionärs/einer Funktionä‑ rin der Verwaltung (8. Funktionsebene) außer‑ halb des Stellenplans; Sozialwesen – Mitein‑ beziehung eines Gemeindevertreters bei den Entscheidungen des Fachausschusses der Finanziellen Sozialhilfe – die Gemeinderätin Siglinde Maria Jaitner wird zur Vertreterin der Gemeinde St. Leonhard für den Zeitraum 2015 – 2020 ernannt; Abbruch und Wieder­ aufbau der Egghof-Kaser – Machbarkeits­ studie samt Vermessung – Dipl. Ing. Martin Pfitscher und Geom. Dorian Wilhelm € 4.350; Kultur – Advent in St. Leonhard – Konzeption, Projektsteuerung und Organisation – Fa. Ori‑ gamo der Gamper Monika € 17.500; Vereins‑ haus St. Leonhard – Erweiterung der Musik­ anlage auf dem Festplatz – Fa. Lang Roland & Co. OHG € 2.386,40; Neubau Gemeindebauhof – Baumeister- und Zusatzarbeiten – Bieter­ gemeinschaft Gufler Roland mit Gufler Bau GmbH – Weitervergabe der Lieferung und Montage der Tore an die Fa. Überegger GmbH für € 72.000 sowie der Lieferung und Montage der Fenster und Türen an die Fa. Finstral AG für € 44.000; Umbau Seniorenheim – technische Unter­ stützung des RUP in der Ausschreibungsphase der Vergabe der Dienstleistung für die Ein‑ reich-, Ausführungsplanung und Bauleitung – Fa. Pronorm Consulting GmbH € 8.500; Breitband – Bereitstellung der Glasfaser­ infrastruktur – Genehmigung Vergabe der Konzession für den Betrieb und die Wartung der letzten Meile der Glasfaserinfrastruktur im Eigentum der Gemeinde an Dritte; Neubau Gemeindebauhof – statische Abnahme –


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Dr. Ing. Karlheinz Torggler € 5.330; Trinkwas‑ serleitung Bauhof – Campingplatz – Projek­ tierung und Bauleitung – von Pföstl & Helfer GmbH € 12.977,38; öffentliche Beleuchtung – Lieferung von Material für die Erneuerung der öffentlichen Beleuchtung in der AndreasHofer-Straße – Fa. Elektro Innerhofer € 9.990. > Straßen: Sanierung Andreas-Hofer-Straße – Genehmigung Endstand und Bescheinigung über die ordnungsgemäße Ausführung der Arbeiten – Fa. De.Co.Bau GmbH mit einem Gesamtbetrag von € 188.540,14; Ausbesse‑ rungsarbeiten an den Straßen im Dorfzentrum – Fa. De.Co.Bau GmbH € 4.631; Ankauf von zwei Speed-Check-Boxen – Fa. Sodi Scientifica srl. € 2.430; Neugestaltung Dorfeinfahrt Walten – Anpassung des Honorars für die technischen Leistungen an die effektive Bau‑ summe – Geom. Rudolf Schaffler – Erhöhung des Honorars um € 30.752,80; Gemeinde­ straßen – Lieferung von Beschilderungen – Fa. Sanin GmbH € 3.225. > Schule: Maßnahmen zur Förderung der Familien – Zuweisung an den Schulsprengel von St. Martin – Jahr 2015 € 1.525; Grundschule St. Leonhard – Einrichtung für die Bibliothek – Fa. Pedacta GmbH € 5.740; Grundschule Walten – Installation einer Brandmeldeanlage – Fa. Elektro Innerhofer € 11.496. > Sport: Fischteich mit Naherholungszone Sandhof – Errichtung Parkplatz – Fa. Haller Bau OHG € 39.804,85; Instandhaltungsarbei‑ ten am Fußballplatz – Fa. Schwarz Ronny € 5.000; Fischteich mit Naherholungszone Sandhof – Schlosserarbeiten im Zuge der Errichtung des Parkplatzes – Fa. Pichler Thomas € 5.825; Fischteich mit Naherholungs‑ zone Sandhof – Bepflanzung der Anlage – Fa. Gärtnerei Bacher OHG € 5.325. > Umwelt: Behebung Steinschlaggefahr im Bereich „Unterstein“ Fraktion Schweinsteg – Fa. Gebr. Oberprantacher Gottlieb & Karl OHG € 20.000; Kanalisierung Glaiten – Genehmi‑ gung des Projektauszuges Schmutzwasser­ leitung Campingplatz; Kanalisierung Tall – Schweinsteg – Projektierung, Bauleitung, Abrechnung und Sicherheitskoordination – Dr. Ing. Bernd Oberkofler € 27.500; Kanalisie‑ rung Schweinsteg/Verdorf – Projektierung, Bauleitung, Abrechnung und Sicherheits­ koordination – Dr. Josef Kaufmann € 26.489,36; Kanalisierung Mörrer Oberberg – Projektierung, Bauleitung, Abrechnung und Sicherheitskoordination – Dr. Josef Kaufmann € 15.310,85; Kanalisierung Wans – Genehmi‑ gung des Ausführungsprojektes, ausgearbei‑ tet von Dr. Lukas Kuntner mit einer Gesamt‑ summe von € 266.445,51; Kanalisierung Wans – Zuschlagserteilung – Fa. Pichler Ubald € 129.634,65. > Beiträge: Projekte Nightliner und nachhal‑ tige Mobilität Burggrafenamt – Genehmigung Abrechnung Jahr 2014 der Bezirksgemein‑

schaft Burggrafenamt € 4.110; Beitrag an den Verein Aktiv – Hilfe für Kinder für das Projekt Psairer Lebensmitteltafel € 1.000; außerordentlicher Beitrag an den Verein Katholische Männerbewegung St. Leonhard für die Restaurierung des Hl. Josef Schutz­ patron € 2.000; außerordentlicher Beitrag an die Freiwillige Feuerwehr St. Leonhard für den Ankauf von Ausrüstung € 10.000; Kultur – Erweiterung der Weihnachtskrippe für das Dorfzentrum – Lieferung von Krippenfiguren – Fa. Hofer Karl € 4.000. > Wohnen: Wohnbauzone Dürrer – Errich‑ tung Spielplatz – Fa. Gufler Roland € 9.769,91; Wohnbauzone C1 – Erweiterungszone „Kassier II“ – Baulos F1 – Abänderung des Durchführungsplanes – Genehmigung des Entwurfes, ausgearbeitet von Ing. Dieter Stolz; Erweiterungszone Platzerberg – Genehmi‑ gung Ausführungsprojekt für die primären Erschließungsanlagen (intern und extern), ausgearbeitet vom Ing. Stefano Baldini mit einer Gesamtsumme von € 164.726,26; Erweiterungszone Platzerberg – primäre Erschließungsanlagen – Zuschlagserteilung – Fa. Passeirer Bau GmbH € 109.963,48; Wohn‑ bauzone C2 – Erweiterungszone „Platzerberg“ – Abänderung des Durchführungsplanes (Baulos G1) – endgültige Genehmigung. > Tourismus: Errichtung Fahrradweg Hinter‑ brugg – Fa. Moosmair GmbH € 16.000; Gartenund Parkanlagen – Bepflanzung von Beeten mit ganzjährigen Stauden – Gärtnerei Bacher OHG € 5.413,47.

Aus dem Rathaus von Moos (vom 4. 6. bis 30. 7. 2015) > Beiträge: Tourismusverein Passeiertal – Beitrag für Werbemaßnahmen € 3.000, Werbemaßnahmen Werner Heel – € 3.000, Beitrag zur Deckung der Kosten für die Lang‑ laufloipe Innerhütt – € 3.638; Musikkapelle Moos – Gewährung eines Investitionsbeitra‑ ges – € 21.700; Skilift Pfelders GmbH – Beitrag für die Durchführung des Projektes „Sanft Mobil Pfelders“ 2014/2015 – € 40.000; ASC Passeier – Sektion Langlauf – Biathlon – Gewährung eines Investitionsbeitrages – € 2.500; Gemeinde: Auftrag für den Kamin‑ kehrdienst der öffentlichen Gebäude im 2. Halbjahr 2015 – Wilhelm Philipp – € 1.080; Abfallbewirtschaftung und Umweltberatung – Spesenabrechnung 2014 der Bezirksgemein‑ schaft Burggrafenamt – € 32.633,79; Abfallbe‑ wirtschaftung und Umweltberatung – Akonto‑ zahlung für das Jahr 2015 Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt € 41.196,36; Nightliner – Abrechnung 2014 Bezirksgemeinschaft Burg‑ grafenamt – € 1.426; Aktion Babyrucksack 2015: Ankauf von 30 Einkaufsgutscheinen – Schuhwelt Volgger – € 1.500, Ankauf von

30 Duschtüchern – Rudi’s Heimdecor – € 839,14; Ankauf von 30 Musik-CD’s – Papier Profi OHG – € 512,40; Ankauf von 30 Einkaufs‑ gutscheinen – Inser Lodn – € 1.200; Ankauf von 32 Rucksäcken – Sportland – € 956,48; Wasserdienst – Auftrag für die Montage von 200 Wasserzählern – Ennemoser Norbert – € 10.296,80; Auftrag für Maler – und Aus­ besserungsarbeiten in versch. gemeinde­ eigenen Gebäuden – Malerbetrieb des Joachim Lanthaler – € 10.858. >  Öffentliche Arbeiten:  Sanierung Fußweg zur Wohnbauzone Sand – Auftrag für die Projektierung, Bauleitung und Abrechnung – Ingenieurbüro Baldini – € 3.164,13; Vergabe der Arbeiten an das Unternehmen De.Co. Bau GmbH – € 46.529,63; Austausch Trink- und Schmutzwasserleitung unterhalb der Wohn‑ bauzone Moos/Dorf 2 – Auftrag für die Ausar‑ beitung einer Geländeerhebung – € 3.138,45; Sanierung von 6 Holzbrücken in Stuls – Auf‑ trag für die technische Überprüfung des Pro‑ jektes – Ing. Karlheinz Torggler – € 1.268,80; Zivilschutzmaßnahme – Steinschlaggefahr im Bereich Obersilberhütt – Stuls – Verbindungs‑ weg Stuls – Glaiten – Auftrag für Felssäube‑ rungsarbeiten – Locher KG – € 2.049,60; Erstellung des Gefahrenzonenplanes – definitiver Zuschlag an die Bietergemein‑ schaft Mountain Eering Srl/Geodolomit des Marini Mateo/Alpin Geologie/Alpinplan Dr. Stefan Pichler – Dr. Erwin Tötsch/Hydro’s ingegnieri associati – € 285.918,75; Erweite‑ rungszone C1 Moos/Dorf 2 – Auftrag für die statische Abnahme – Ingenieurbüro Klotzner – € 1.903,20; Kirche Platt – Auftrag für Schlos‑ serarbeiten – Formetall KG – € 9.356,67; Gestaltung Dorfplatz Platt – Auftrag für die Ausarbeitung eines Konzeptes – Dr. Arch. Gufler Alfred – € 5.072,20; Wohn­ bauerweiterungszone C2 –Stuls 4 – primäre Infrastrukturen – Vergabe der Arbeiten an das Unternehmen De.Co. Bau GmbH – € 300.829,12; Sanierung Trink- und Lösch­ wasserleitung Moos Dorf – Sand – Aue – Auftrag für die statische Abnahme – Dr. Ing. Markus Hesse – € 634,40; Bau von 2 MS-Kabinen in Pill – Auftrag für die Projek‑ tierung und Sicherheitskoordination in der Planungsphase – EUT Energie und Umwelt‑ technik GmbH – € 7.498,61; Infopoint Moos – Station 1: Auftrag für die Errichtung eines Blumenbeetes sowie Pflasterarbeiten – Gufler Roland – € 18.056; Schützenlokal Platt – Auftrag für die Lieferung der Einrichtung – Pöll Andreas – € 5.547. > Sport: Fußballplatz Moos – Auftrag für die Wartung des Fußballrasens für das Jahr 2015 – Ronny der Gärtner – € 17.995; Beach­ Volleyballplatz Moos – Auftrag für die Liefe‑ rung und Montage einer Flutlichtbeleuchtung – Elektro Johann Hofer – € 9.510,64.


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wo. +was passeier

Arbeitssuche

Kultur & Gesellschaft

10/17/13 2:22 PM

Frau sucht Arbeit als „Badante“ T 389 8738399

ArbeitsAngebote Koch/Köchin, Küchenhilfe und Aushilfe im Service und Küche gesucht T 348 0100805 PhysiotherapeutIn gesucht T 0473 240 076 oder info@seniorendienste.it LKW-Fahrer gesucht T 0473 641 231 oder info@fischzucht.it Zimmermädchen und Bedienung gesucht T 348 3433043 Frau zur Betreuung gesucht T 335 5353230 Zimmermädchen gesucht T 340 4918775 KinderbetreuerIn gesucht T 349 7289418 Bügelfrau gesucht T 0473 656 228 oder 349 6171076 Zimmermädchen mit Erfahrung gesucht T 0473 491 330 oder info@andreus.it

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Stand: 11. 8. 2015

Die neue Ausstellung im MuseumPasseier ab 29. August

Neu ab 29. August 2015

Miër Psairer Die neue Ausstellung im MuseumPasseier stellt bekannte und unbekannte Objekte in ein neues Licht und verbindet sie mit den Charakterzügen der Psairerinnen und Psairer. Und das Schöne daran: Über 500 Leute aus dem Tal haben mitgearbeitet. In wenigen Tagen, am 29. August, öffnet Miër Psairer: Eine Volkskunde-Ausstel­ lung, die in dieser Form in Heimatmuseen nicht zu finden ist. Ausgangspunkt von Miër Psairer sind nämlich nicht die gesammelten Gegenstände früherer Generationen, sondern die Psairerinnen und Psairer selbst. Es ist ein Einblick in unsere charakteristischen Wesenszüge: Volkskunde wörtlich genommen. Hierfür zeigt das Museum etliche Psairer Dinge aus dem Jetzt. 
Aber was ist typisch für uns? Was macht den Psairer zum Psairer? Ist es der Dialekt, der uns hörbar von anderen unterscheidet? Ist es das Bild vom bodenständigen, eigenwilligen und starken Psairer, das Auswärtige sich von uns machen? Ist es der Fontana Flour, die Pamer Rosmarie und die Nock Anna, die in einer Umfrage zu den „typischsten PsairerInnen“ ernannt wurden? 
Die Ant­ worten auf diese Fragen lassen – notge­ drungen subjektiv und lückenhaft – hinter die Fassade des Tales und seiner Bewoh­ ner blicken und im Idealfall lebendige Debatten entstehen. Für alle ernsthaften Volkskunde-Liebha­ ber ist im angrenzenden Raum ein Schau­ depot inszeniert, zum endlosen Stöbern, Rätseln und In-alten-Zeiten-Schwelgen. Dadurch, dass das Museum diese eigent­ liche Volkskunde-Sammlung zugänglich

macht, gibt sie ihr einen Wert. Allerdings überraschen die Ausstellungsmacher auch hier, indem sie inmitten von Spinn­ rad, Spannsäge und Suppenkelle Fragen stellen, die normalerweise kein Museum stellt. Allerhand Inspiration und Bestätigung zum Ausstellungskonzept gab es dan­ kenswerter Weise während der dreijähri­ gen Vorlaufzeit von den Psairerinnen und Psairern selbst – anderenfalls wäre die Erarbeitung dieser Themen nicht möglich gewesen: 336 Einheimische nahmen an der von David Hofer durchgeführten Umfrage über die Wesenszüge der Psairer teil. 209 Vorder- und Hinterpsairer haben sich beim Aussprechen des Wortes Sank Liënrt aufnehmen lassen, damit wir in der Ausstellung einen Automaten installieren konnten, der erkennt, ob Besucher den Ortsnamen wie richtige Psairer ausspre­ chen. Abgesehen von den schon vorhan­ denen Leihgaben haben uns in den letzten Monaten zwei Dutzend Bürgerinnen und Bürger Objekte zur Verfügung gestellt. Und nicht zu vergessen die vielen Hand­ werker, die gezimmert, getischlert, geschmiedet, beleuchtet, bemalt, beklebt und programmiert haben, damit diese besondere Ausstellung im Schennerstall entstehen konnte. Ihnen allen – ebenso wie den Sponsoren möchte das Museum an dieser Stelle Danke sagen. Mehr zu Miër Psairer erfährt man bei der Eröffnung am 29. 8. um 16 Uhr oder auf www.museum.passeier.it. 
Die Aus­ stellung kann heuer bis Ende Oktober täglich von 10 bis 18 Uhr besichtigt werden (im Oktober montags Ruhetag). Judith Schwarz


7  Passeirer Blatt – nr. 130, August 2015

Platt

Der Ministrant von einst Als Leiter der „Ministrantenstunden“ von Platt hatte ich die Aufgabe, die Buben in die lateinischen Messgebete einzufüh­ ren. Das Lernen der lateinischen Texte war für die achtjährigen Jungministran­ ten eine große Herausforderung. Damit die Ministranten von einst sich noch in die Texte einlesen können, seien nachste­ hend einige Proben zum Beginn der Messe angeführt. Vor dem II. Vatikanischen Konzil (1965) mussten die Ministranten u. a. folgende Texte beherrschen (Auszug): Zwiegespräch zwischen Priester und Ministrant: (Priester: Introibo ad altare Dei.) Ministrant: Ad Deum, qui laetificat juventutem meam. (Priester: Judica me … ab homine iniquo et doloso erue me.) Ministrant: Quia tu es, Deus, fortitudo mea: quare me repulisti, et quare tristis incedo, dum affligit me inimicus? (Priester: Amen.) Ministrant: Confiteor Deo omnipotenti, beatae Mariae semper Virgini, beato Michaeli Archangelo, beato Joanni Baptistae, sanctis Apostolis Petro et Paulo, omnibus Sanctis, et tibi Pater: quia peccavi nimis cogitatione, verbo et opere, mea culpa, mea culpa, mea maxima culpa. Ideo precor beatam Mariam semper Virginem, eatum Michaelem Archangelum, beatum Joannem Baptistam, sanctos Apostolos Petrum et Paulum, omnes Sanctos, et te Pater, orare pro me ad Dominum Deum nostrum. (Priester: Orate fratres, ut meum ac vestrum sacrificium acceptabile fiat apud Deum Patrem omnipotentem.) Ministrant: Suscipiat Dominus sacrificium de manibus tuis ad laudem et gloriam nominis sui, ad utilitatem quoque nost­ ram, totiusque Ecclesiae suae sancte. Laut Protokoll vom 10. August 1958 haben die Ministranten Anton Öttl, Anton Pamer, Benedikt Pamer und Luis Pfitscher die Texte gut bis ausgezeichnet beherrscht. Etwas turbulenter ging es beim anschlie­ ßenden Luftdruckgewehrschießen zu, als ein Bürschchen dem Andreas Laimer eine Schrotkugel (!) in den Hintern verpasste … Heinrich Hofer

Buchpräsentation mit musikalischer Umrahmung  Foto: Walter Kaller

Tiroler Mundartdichtung

Buchpräsentation beim Sandwirt Eine gelungene und lebhafte Präsentation der Mundartanthologie „Drunter und drüber“, erschienen im Verlag Edition Tirol organisierte der Tiroler Mundartkreis unter der Leitung von Obfrau Lilo Galley am 11. 7. 2015 beim Sandwirt. Anna Lanthaler aus Moos, Anna Steinacher aus Verdings, Lilo Galley aus Innsbruck, Bernhard Brugger aus Bruneck und Theo Lanthaler aus St. Leonhard lasen nicht nur aus der Anthologie, sondern auch humorvolle Texte aus ihren Werken und begeisterten das Publikum. Musikalisch wurde die Veranstaltung von den „Gelegentlichn Psairern“ (Christl Fauner, Toni Fauner, Hubert Prünster) mit Südtiroler Volksmusik umrahmt. Unter den Gästen befanden sich der sympatische Graf Johannes Firmian und Junior Ferdinand von Kronmetz. Nach der Lesung saßen die Autorinnen und Autoren und einige Gäste noch in gemütlicher Atmosphäre beisammen. Theo Lanthaler Vor 115 Jahren

„Alte Leute in Passeier“ Unter diesem Titel listet ein Artikel in der Meraner Zeitung vom 14. Januar 1900 alle über 70-jährigen Personen auf, die zu die­ ser Zeit in St. Martin lebten. Ein Korres­ pondent aus dem Tal machte sich zuvor „auf den Weg von Haus zu Haus im Dörf­ chen St. Martin, das geschlossen gebaut 55 Hausnummern aufweist, von welchen Häusern, da der Gemeindeschießstand unbewohnt, 54 bewohnt sind und nur eines dreistöckig ist“. Unter den ca. 450

Einwohnern sammelte er alle Namen der über 70-Jährigen. Nur vier davon fand er „krank, das heißt aus Altersschwäche das Bett hütend“, vor. Folgende Personen sind aufgelistet: Anna Witwe Auer geb. Gufler, 91 Anton Priester, St. Martin, 74 Johann Pichler, St. Martin, 74 Jakob Pichler, St. Leonhard, 80 Gertraud Inderst, Riffian, 75 Maria Frick, St. Martin, 83 Johann Moser, St. Martin, 73 Maria Manger geb. Pixner, St. Martin, 73 Maria Lanthaler, St. Martin, 83 Johann Raffl, Moos, 82 Anton Batist, Lavis, 75 (seit dem Straßenbau in St. Martin verblieben) Maria Hofer, St. Martin, 76 Ursula Schifer, St. Martin, 74 Anna Gufler, St. Leonhard, 79 Ein Auszug aus dem Artikel in der Meraner Zeitung vom 14. Januar 1900 (Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum, Innsbruck)

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> Maria Holzknecht, St. Leonhard, 80 Peter Platter, St. Martin, 84 Anna Heel, St. Leonhard, 71 Katharina Pfandler, St. Martin, 76 Johann Lahner, St. Martin, 79 Magdalena Gufler geb. Haller, St. Martin, 87 Ursula Buchschwenter, St. Martin, 83 Maria Witwe Platter geb. Lanthaler, 75 Josef Lanthaler, St. Martin, 70 Anna Reich, St. Martin, 75 Josef Schöpf aus Hinterpasseier, 82 Michael Raffl, St. Martin, 71 Josef Haller, St. Leonhard, 77 Maria Moser, St. Martin, 70 Johann Reich, St. Leonhard, 83 Anna Pixner, St. Leonhard, 72 Josef Manger, St. Leonhard, 79 Thomas Auer, St. Leonhard, 74 Laut dem Korrespondent leben folgende „alte Ehepaare“ im Dorf: Johann Lahner, St. Martin, 75, sein Weib geb. Gufler 75 Johann Zwischenbrugger, St. Martin, 78, sein Weib geb. Prünster 76 Jakob Heel, St. Martin, 79, dessen Weib geb. Kofler, 78 (feierten im Vorjahr die goldene Hochzeit) Franz Gögele, St. Leonhard, 72, dessen Weib geb. Tschöll, 76 Martin Saxl, St. Martin, 83, dessen Weib geb. Angerer, aus Latsch im Vinschgau, 74 Johann Götsch, St. Martin, 79, dessen Weib geb. Königrainer, St. Martin, 70 Im Bruderhaus oder Gerichtsspital „hausen an alten Leuten“: Josef Hofer, St. Leonhard, 87 Johann Lanthaler, St. Martin, 75 Michael Schwarz, Moos, 76 (hat 1848 und 1849 den Feldzug in Ungarn mit­ gemacht, ist bis auf das geschwächte Sehvermögen noch sehr rüstig) Theres Mair, St. Martin, 79 Katharina Rohrer, St. Leonhard, 88 Rosa Traugott, St. Martin, 87 (vor wenigen Tagen gestorben) Im Armenhaus (alle von St. Martin): Anton Straßer, 84 Gertraud Gufler geb. Oettl, 85 Sebastian Egger, 85 Anna Götsch, 74 Jakob Gufler, 72 Peter Priester, 78 Anna Lahner, 83 In derselben Zeitung vom 23. Februar 1900 wird als Ergänzung zum Artikel vom 14. Januar gemeldet, dass folgende Personen mittlerweile verstorben sind: Rosa Traugott, 87, St. Martin, eine geborene Schweizerin von vornehmer Abstammung

Jakob Pichler, 80, St. Leonhard, begraben am 17. Januar Martin Saxl, 83, begraben am 22. Januar Peter Gufler, St. Martin, 76, begraben am 27. Januar Josef Lanthaler, St. Martin, 70, begraben am 15. Februar Josef Manger, St. Leonhard, 79, begraben am 16. Februar Im Bericht ist weiters zu lesen: „Ferner starben Alois Gufler, Kuntnerbauer, Frak­ tion Hinteregg, früher Schaf-Großhändler (nach Wälschtirol), 80 Jahre, und der gegenüber Dorf St. Martin wohnhafte 84jährige gewesene Holzerbauer Jakob Pichler. Im Armenhaus von St. Martin liegen der 84jährige Anton Straßer und der 85jährige Sebastian Egger schwer krank danieder.“ Manfred Schwarz Hofers Rock

Jubiläum! Fünf Jahre Hofers Rock. Fünf Festivals voll mit Sommer, Sonne, Sintflut, gutem Essen, T-Shirts, Spaß und Unterhaltung, Besu­ chern aus nah und fern und vor allem mit hochwertiger Musik. Wer hätte gedacht, dass wir so lange durchhalten? Wir nicht. Gerade deshalb freuen wir uns besonders, dass dieses Jubiläumsfestival so gut gelungen ist. Viele neue und alte Faktoren spielten optimal zusammen und machten Hofers Rock 2015 zu einem vollen Erfolg. Das macht uns stolz und glücklich, weil dieses Festival ein Projekt ist, von dem Zum 5. Mal fand heuer das Passeirer Musikfestival Hofers Rock statt

sehr viele Menschen und nicht zuletzt das Tal profitieren. Seit fünf Jahren arbei­ ten im Schnitt an die 60 Passeirerinnen und Passeirer aus allen Gemeinden aktiv und tatkräftig an dieser Veranstaltung. Und das nicht nur an diesem einen Tag im Jahr, sondern beinahe nonstop. Freiwillig. Sie arbeiten daran, eine kulturelle Veran­ staltung zu schaffen, die einen Kontra­ punkt zu den bereits bestehenden, sehr wertvollen Kulturveranstaltungen im Tal setzt. Aber nicht nur die Kultur steht im Vordergrund. Hofers Rock hat auch von Beginn an auf Schnäpse verzichtet, Prä­ ventionsarbeit in Bezug auf Alkohol und Drogen geleistet, mit bewussten Maßnah­ men die Umwelt geschützt, gezielt auf Passeirer Produkte und die heimische Wirtschaft gesetzt, landesweit für posi­ tive Aufmerksamkeit für das Tal gesorgt, Jung und Alt involviert und stets ein gutes Verhältnis mit den örtlichen Betrieben gepflegt. Dank der wohlwollenden Unterstützung dieser Unternehmen, und ganz besonders auch der Gemeinden ist dies ohne große finanzielle Ängste und Sorgen möglich. Und auch das ist eine Besonderheit, denn wir leben in einer Zeit und in einem Land, in dem die Förderung der Kultur rückläu­ fig ist. Da den Passeirern Kultur aber wichtig ist, und das zeichnet sie aus, wird es hier auch weiterhin möglich sein, dem Geist Nahrung zu bereiten. Im Namen aller Verantwortlichen geht mein Dank an alle, die diese fünf erfolg­ reichen Jahre ermöglicht haben. Mögen uns noch weitere erwarten! Simon Gamper


9  Passeirer Blatt – nr. 130, August 2015

Erinnerung eine schöne Urkunde. Mit Stolz und auch Erleichterung ging es dann mit tollen Eindrücken wieder nach Hause. Ein großer Dank gilt allen Teilnehmern und Andrea Haller für ihren Einsatz. Mögen alle auch weiterhin so viel Freude am Theaterspielen haben, dann geht dem Påtterwind der Nachwuchs bestimmt nicht aus. Mathilde Baumgartner, Silvia Christanell … dem Nächsten zur Wehr

MuseumPasseier: Übergabe der Kommandanten-Mütze

Theaterwerkstatt mit Andrea Haller in Platt

Kindertheaterfest

Plåtterwind – Kids on tour Im August 2013 und 2014 veranstaltete der Theaterverein Plåtterwind eine Theaterwerkstatt für Grund- und Mittel­ schülerinnen und -schüler. 8 bis 12 Teil­ nehmerinnen und Teilnehmer waren stets mit Begeisterung dabei. Unter der Anlei­ tung der bekannten Theaterspielerin Andrea Haller lernten die Kinder in einer Woche allerhand über das Theaterspielen. In diesem Jahr war es soweit, die Påtter­ wind Kids gingen auf „Tournee“. Sie nah­ men am 15. Kindertheaterfest am 19. Mai 2015 in Girlan teil, welches jährlich vom Südtiroler Theaterverband organisiert wird. Dabei können die verschiedensten Kindertheatergruppen oder Schülerinnen und Schüler aus ganz Südtirol kurze Sket­ che, Theaterstücke und eingelernte Vor­ stellungen präsentieren. Dieses Jahr haben sich mit den Påtterwind Kids, neun weitere Gruppen angemeldet.

Voller Spannung wurde um 8 Uhr früh in Platt mit einem Bus gestartet, um ja nichts zu versäumen. Den ganzen Tag konnte man sich lustige, nachdenkliche oder abenteuerliche Thea­ ter ansehen. Mit dem Stück „Der Zauberer von Oz“ erntete der Nachwuchs vom Plåtterwind viel Applaus und erhielt als

„Sehr gerne leihe ich dem Museum die Mütze meines verunglückten Mannes. Sie ist für mich ein Symbol für alle frei­ willigen Einsatzkräfte, die tagtäglich ihr Leben für uns riskieren, um zu helfen“. Dies der Begleittext, den Patrizia Mayr, die Frau des verstorbenen 39-jährigen Kommandanten der Freiwilligen Feuer­ >

Wolfram Gapp (Präsident der Freiwilligen Feuerwehren), Albin Pixner (Obmann MuseumPasseier), Patrizia Mayr, Josef Mair (Präsident des Feuerwehrbezirks Bozen)

Josef Prünster ofenbau Das Feuer steht im Mittelpunkt st. martin in passeier – tel. 0473 641 010 – 347 8441993

www.ofenbaupruenster.it


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> wehr Atzwang, anlässlich der Übergabe der Kommandanten-Mütze an das Muse­ umPasseier verfasst hat. Der dreifache Familienvater Alexander Mayr war vor fast genau einem Jahr bei einem Unwetterweinsatz in Atzwang ums Leben gekommen. Die Mütze passt sehr gut in die Dauer­ ausstellung „Helden & Wir“, die auch das Thema Alltagshelden behandelt: Jene Menschen, die ohne Aufsehen zu erregen und selbstlos mit viel Zivilcourage für andere da sind. Genauso reihen sich hier die Leute vom Bergrettungsdienst oder die Freiwilligen beim Weißen Kreuz ein, die unzählige Stunden ihrer Freizeit hergeben und oft Gesundheit und Leben aufs Spiel setzen. Auch der kürzlich verun­ glückte Passeirer Michael Haniger ist ein Beispiel für gelebte Solidarität im Dienste des Nächsten. Der bei der Übergabe anwesende Präsident der Freiwilligen Feuerwehren, Wolfram Gapp, vermerkte mit Freude, dass trotz des fehlenden Sirenengeheuls bei den zahlreichen Einsätzen immer mehr Bürgerinnen und Bürger die Arbeit im Stillen schätzen. Er unterstrich mit seiner Anwesenheit das Mitgefühl gegen­ über Patrizia Mayr, die er als starke Frau lobte und bei der er sich bedankte, dass sie auch nach ihrem schweren Schicksals­ schlag der Feuerwehr positiv gegenüber­ stehe. Das Museum wird der KommandantenMütze einen ehrenvollen Platz in der Ausstellung „Helden & Wir“ zuweisen. Sie soll vor allem die Jugendlichen zum Nachdenken anregen, welches die wah­ ren Werte im Leben sind und wer die Bezeichnung „Held“ und „Vorbild“ wirklich verdient. Albin Pixner

Wallfahrt in Moos Fotos: Hubert Gögele

krippenfreunde

Landeswallfahrt zur schmerzhaften Muttergottes Nachdem uns der Landesobmann der Krippenfreunde Südtirols, Prodekan Alexander Raich, aufgerufen hatte, even­ tuell zu einem Jubiläum die Landeswall­ fahrt durchzuführen, habe ich sogleich unserem Vereinsausschuss mitgeteilt, dass wir 2015 „25 Jahre Krippenverein“ feiern. Ich wollte in diesem Zusammen­ hang besonders die alte Wallfahrtskirche zur schmerzhaften Muttergottes in Moos aus dem 14. Jahrhundert aufwerten. Schon viele Jahrzehnte pilgern am ersten Maiensamstag die Psairer beim Gerichts­ kreuzgang nach Moos. Am Landeskrippentag, am 1. Februar 2015 in St. Lorenzen, stellte ich dann dem Krippen-Landesausschuss und den Obleuten in einem Bericht das Dorf Moos als alten Wallfahrtsort vor,

Johann Raich mit seiner Frau Juliane bei der Verleihung der Ehrenurkunde; (links) Prodekan Alexander Raich, (rechts) Rosmarie Pamer, Hermann Pirpamer

verbunden mit einer Einladung. Am Samstag, 9. Mai, kamen dann von ganz Südtirol und Nordtirol ca. 16 Pilger. Vom Heiligpichl zogen zwei Fahnenab­ ordnungen von Südtirol und Nordtirol und die Geistlichkeit zur Pfarrkirche, wo wir von Pfarrer Oswald Kuenzer herzlich begrüßt wurden: „Herzlich willkommen bei der Mooser Schmerzensmutter, der Schwarzgewandeten! Als Krippenfreunde tragt ihr wesentlich dazu bei, den Glanz der Krippen von Weihnachten und Ostern auf das ganze Jahr zu verteilen“. Den Festgottesdienst zelebrierte Prodekan Alexander Raich und Krippenfreund Diakon Hermann Pirpamer. Der Prodekan betonte in der Predigt: „Als Krippen­ freunde sind wir besonders berufen, Christen zu sein, die das Heilsgeschehen von Bethlehem darzustellen hoch halten. Auch der traditionelle Herrgottswinkel soll in jedem Haus an erster Stelle stehen“. Festlich umrahmt wurde die Messfeier mit der Orgel und dem Mooser Vier­ gesang. Allen dankte der Obmann von Passeier, Riffian und Dorf Tirol. Besonders auch dem Mesner und seinen Helfern wurde für das Schmücken der Kirche und der Gnadenmutter sowie die Aufstel­ lung des Hl. Grabes eigens für diesen Tag, gedankt. Es folgte das Gemeinschaftsfoto und im Vereinssaal das schmackhafte Mittagessen. Dem Obmann und seiner Frau wurde mit Blumen, einer Ehrenur­ kunde und einer schönen Weihnachts­ krippe mit selbstgemachten Figuren gedankt. Der Obmann verteilte weiters die Verdienste an den Ausschuss, beson­ ders an die Obmannstellvertreterin und unserem Vereinsmitglied aus Rabenstein, der die Krippenkurse in Hinterpasseier geleitet hat. Als Abschluss wurde noch der Besuch des Bunker Mooseums mit großem Steinwild­ gehege angeboten und von den Teilneh­ mern der Wallfahrt gern angenommen. Johann Raich


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Natur & umwelt entfesselte Naturgewalten

Vor 75 Jahren: „Wetterkatastrophe im Passiria-Tal“ In unregelmäßigen Zeitabständen wurde unser Tal immer wieder von Hochwasser und ähnlichen Katastrophen heimge­ sucht. Viele von uns erinnern sich noch an die Überschwemmungen von 1965 und 1987. Ein gewaltiges Unwetterdrama, bei dem 8 Personen ums Leben kamen, ereignete sich vor 75 Jahren, am 3. Juli 1940. In der „Volksbote“, die mir freund­ licherweise von Gufler „Buecher“ Hubert zur Verfügung gestellt wurde, wird das Unglück detailliert beschrieben. In der Folge zitiere ich gekürzt, aber wortgetreu, aus der Zeitung. „In den späten Abendstunden des 3. Juli brach über St. Martin in Passeier ein schwerer Wolkenbruch herein. Ganz besonders schrecklich haben die Naturgewalten an der linken Talseite gehaust, wo stärkster Hagelschauer fiel. Knapp eine halbe Stunde nach dem Aus­ bruch des furchtbaren Unwetters hörte man im Tale deutlich das Rollen zweier losbrechender Gerölllawinen, das immer stärker und stärker wurde, je mehr sich die Materiallawinen dem Talgrunde näherten. Zuerst brach die Lawine im Grafeistale los. Fast zehntausend Kubik­ meter Steine, Holz und Erdmassen schob sie mit Ungestüm durch das Hochtal herab und fegte alles hinweg, was ihr in die Quere kam. Einmal aus der einengenden Schlucht getreten wurde die Lawine immer breiter um immer schädlicher. Sie verließ ihr Bett und wandte sich talauswärts. Am Abhang standen die beiden Höfe „Ober-“ und „Untergrafeis“. Das „Obergrafeis“-Haus sowie Scheune und Stall wurden von den Geröllmassen eingedrückt und über­ schüttet. Haus und Scheune vom „Untergrafeis“-Hof wurden vom Boden weggefegt. Noch beklagenswerter ist es aber, dass durch diese Katastrophe acht Menschen ihr Leben einbüßten, während vier durch ein besonderes Glück gerettet wurden. Die Familie Tribus auf dem „Obergrafeis­ hof“, bestehend aus dem Vater Johann, dessen Gattin Anna, geb. Schiefer, und dem 18-jährigen Hansl wurde im besten Schlafe überrascht. Ihre Leichen wurden im eingestürzten Hause gefunden. Der „Untergrafeishof“ war die Wohnung von elf Kindern, von denen zur Zeit glück­

Die Gedenktafel auf dem Friedhof von St. Martin erinnert an die Katastrophe von 1940

licherweise nur 5 daheim waren. Vater Raffl bemerkte das bedrohliche Anschwel­ len des Wildbaches und die Familie wollte das in größter Gefahr schwebende Haus verlassen. Die vier Töchter gelangten noch rechtzeitig ins Freie, wo sie vor dem strömenden Regen unter einem Baume Schutz suchten. Auch von dort wurden sie von den immer mehr steigenden Fluten vertrieben und so retteten sie sich schließlich auf einen nahen Eisenmast der elektrischen Hochspannungsleitung. Dort mussten sie hilflos den größten Teil der Nacht zubringen, immer in Angst, die Lahn könnte auch diesen Mast noch niederlegen. Als dann das Getöse nach­ ließ, wurden sie bemerkt und nach langen Versuchen gelang es einigen beherzten Burschen vom nahen Sägewerk, die armen Mädchen aus ihrer gefahrvollen Lage zu befreien. Der 58 Jahre alte Vater, dessen Gattin, der 15-jährige Sohn Leo und die zwei kleinen Kinder konnten nicht mehr entkommen und wurden samt dem Hofe fortgerissen. Eines der kleinen Kinder wurde in der Nähe des Waldhauses, noch in der Wiege liegend, tot aufgefunden. Das Elternpaar und die andere Enkelin wurden von der Passer beim „Sixten“ angeschwemmt, während der Leo bis heute noch nicht gefunden werden konnte. Rasch verbreitete sich die Kunde von der Katastrophe und Nachbarsleute, Behörden, Carabinieri und Finanzer eilten herbei. Die sieben bis zum 6. Juli

gefundenen Leichen wurden am Morgen des genannten Tages in würdiger Weise zu Grabe getragen.“ Kurt Gufler

Gaudee oder Gaudi Muusig? Selpfrstendlich Gaudi, wail de holtit aus und spiiln sell tuatse londin und londaus. Und ålbm temperamentfoll in glaichn Schwung. A Juchzer afn Tånzpoudn und ziglaich a Hoachsprung. A Kompliment der Muusig sie isch und plaib a Ggschenk. Miër tiën herzlich dånkn, an groaßn Fergällsgott soognmer enk. Anna Lanthaler


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Die Forstarbeiter Franz Lamprecht, Andreas Auer, Georg Fiegl und Heinrich Pfitscher

Verbindungsweg ins Fartleistal

Erlweg nach vielen Jahren wieder begehbar Der Erlweg verläuft vom Sandhof direkt bis zu den Fartleishöfen. Früher war dies der einzige Verbindungsweg der entlege­ nen Höfe bis St. Leonhard. Seit ca. 40 Jah­ ren wurde er von den Fartleisern nicht mehr regelmäßig begangen und ist vor allem in letzter Zeit sehr verwachsen und durch Steingeröll unbegehbar bzw. unauffindbar geworden. Nun wurde in zweimonatiger Bauzeit das Teilstück von der Ingumpfforststrasse bis zu den Fartleiswiesen neu gegraben und wo nötig mit Mauern, Steinstiegen und Zäunen versehen. Es wurde größtenteils die alte Trasse des bereits im Jahre 1858 im Kataster verzeichneten Erlwegs gewählt. Finanziert wurde das Projekt über die Gemeinde St. Leonhard und ausgeführt durch die Forstarbeiter der Forststation Passeier unter Mithilfe der Baggerfirmen Moosmair und Pixner Manfred und Josef OHG. Die Bauleitung erfolgte durch das Forstinspektorat Meran über die Forst­ station St. Leonhard. Ab August ist der Erlweg wieder geöffnet. Somit kann man die Prantacher (Fårt­ leisålbe) Alm vom Sandhof aus in rund 2 Stunden erreichen (7 km und 800 Höhenmeter). Weiters ist der Bründlweg von der Fartleis Alm zur Pfandler Alm mit einer neuen Streckenführung wieder geöffnet. Dadurch ist eine ca. 16 km lange Tages­ rundwanderung Sandhof – Erlweg – Pran­ tacher Alm – Bründlweg – Pfandler Alm – Hofschank Pfeiftal – Euröpäischer Fern­

wanderweg – Sandhof möglich. Neben den vielen interessanten und abwechs­ lungsreichen Streckenabschnitten bietet diese Wanderung einige Einkehrmöglich­ keiten sowie Sehenswürdigkeiten (z. B. das Naturdenkmal „Pfeiftaler Wasserfall“ oder die Eisenrampe bei der „Rotwand“). Armin Schwarz Italienweite Erfassung

Verbreitungsatlas der Brutvögel 2010 – 2015 Kurz vor dem Abschluss steht nach sechs Jahren intensiven Forschens das Projekt der italienweiten Erfassung der Brutvögel, an welchem sich die Arbeitsgemeinschaft für Vogelkunde in Südtirol beteiligte. Unzählige freiwillige Mitarbeiter haben in diesem Zeitraum an Gewässern, in Feld, Wald und im Gebirge italienweit in 3.500, südtirolweit in 94 und im Passeier in 3 Atlasquadraten mit je 10 km Seitenlänge alle brütenden Vögel zu erfassen versucht. Untergliedert wurden die Beobachtungen in drei Bereiche: „Mögliches Brüten“, „wahrscheinliches Brüten“ und „sicheres Brüten“. Zusätzlich wurden in den 10 × 10-km-Quadraten sogenannte semi­ quantitative Erhebungen durchgeführt. Hierfür war es erforderlich, im Zeitraum April bis Mitte Mai vier vorgeschriebene Wegstrecken (1 km/30 min) und im Zeit­ raum ab Mitte Mai bis Ende Juni dieselben Wegstrecken zur Datenerfassung abzuge­ hen. Bei nächtlichen Beobachtungsgän­ gen galt es, schwer zu beobachtende Arten wie Eulen und Käuze auszumachen. Ziel dieser durchgeführten Datensamm­ lung ist es herauszufinden, wie es der Vogelwelt in diesem Land geht. Durch

den Vergleich der Daten mit dem im Jahre 1993 zum letzten Mal erstellten, gesamt­ staatlich publizierten Verbreitungsatlas können vielfältige Rückschlüsse über die Auswirkungen von Lebensraumver­ änderungen auf unsere heimische Vogel­ welt gemacht werden. Auch werden die gesammelten Erkenntnisse aufzeigen, ob neu einwandernde Vogelarten häufiger werden, oder ob wärmeliebende Arten zunehmend in unserem Land Fuß fassen. Zumal der Klimawandel Waldgesellschaf­ ten nach oben steigen lässt, kann anhand der Höhenverbreitung auch gezeigt wer­ den, wie stark beispielsweise das Alpen­ schneehuhn oder die Ringdrossel gezwungen werden in höheren Lagen zu brüten. Die so gewonnenen Erkenntnisse stellen eine wichtige Grundlage für den Naturund Vogelschutz in Südtirol und den anderen Provinzen Italiens dar. Im Raum Passeier konnten in den drei 10 × 10 km – Quadraten, welche in etwa die Fläche der drei Talgemeinden Moos, St. Leonhard und St. Martin umfassten, bis zum jetzigen Zeitpunkt insgesamt mehr als 90 brütende Vogelarten ermit­ telt werden. Die häufigsten Brutvögel in den drei Tal­ gemeinden sind Buchfink, Amsel und Rot­ kehlchen. Zu den seltenen hier brütenden Arten zählen unter anderem Steinrötel, Wiedehopf und Baumfalke. Zu den Vogel­ arten, die im Passeier und im Raum Südti­ rol aber im übrigen Italien kaum brüten, gehören beispielsweise Haussperling und Dreizehenspecht. Allen Passeirer Mitar­ beitern, die diese „Volkszählung“ der Brutvögel Italiens in den vergangenen sechs Jahren unterstützt haben, sei auf diesem Wege ein herzliches Dankeschön ausgesprochen. Arnold Rinner Der Rückgang des Wiedehopfs in den vergangenen Jahrzehnten ist eine Folge der Verschlechterung seines Lebensraumes Foto: Arnold Rinner


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vereine & verbände

Die neue Fischerhütte am Fischteich beim Sandhof Foto: Bernadette Pfeifer

Naherholungszone Fischteich

Einsegnung Fischerhütte Am Samstag, 25. Juli, war es soweit – die Fischerhütte am Teich wurde ihrer Bestimmung übergeben. Die Mitglieder des Fischervereins St. Leonhard hatten alles für die Feier vorbereitet und warte­ ten gespannt, wer der Einladung folgen würde. Schlussendlich waren es unglaub­ lich viele, über 300 Fischerinnen und Fischer und Bürgerinnen und Bürger fanden sich ein. Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Konrad Pfitscher berichtete der Obmann Helmuth Pixner über die Vorgeschichte. Der Fischerverein hatte sich immer schon einen Fischteich in Dorfnähe als Fernziel gesetzt und als es 2008 gelang, die Wiesen unterhalb des Sandhofes in Pacht vom Eigentümer zu erhalten, war man dem Ziel einen Schritt näher. Die Flächen wurden vom Gemeinderat als Nah­

erholungszone ausgewiesen und die Gemeinde erklärte sich bereit, die not­ wendigen Bauarbeiten durchzuführen, um am Ende alles dem Fischerverein zur Führung zu übergeben. Zuerst wurde der Teich errichtet, welcher sich heute einladend in die Landschaft einfügt. Es war ein Herzensanliegen des Bürgermeisters Oswald Tschöll und seiner Vize-Bürgermeisterin Josefine Schwarz, den Bau des Teiches voranzutreiben und den Bau der Hütte in die Wege zu leiten. Leider war es ihm nicht mehr gegönnt, das Bauende zu erleben. In den letzten Monaten wurde der Bau der Fischerhütte begonnen und fertig­ gestellt. Im Einvernehmen zwischen Architekt Kurt Wiedenhofer, Gemeinde, Fischerverein und Handwerkern wurden die Baumaßnahmen geplant und durch­ geführt, wobei anzuerkennen ist, dass zu 95% heimische Unternehmen am Werk beteiligt waren und zwar in ausgezeich­ neter Qualität. Mit großem Feingefühl wurde das Gebäude in das Teichufer integriert,

öffnet sich zum Wasser hin und scheint fast zu schweben. Die Materialien sind so naturnah wie möglich mit viel Lärchenholz und in Erdfarben gehalten. Pater Christian Stuefer OT segnete den Fischteich, die Fischerhütte, den Spiel­ platz und den Bildstock aus Kastanien­ holz. Anschließend fand die obligatorische Banddurchschneidung statt. Daraufhin konnte man die Fischerhütte auch innen besichtigen und auf das gelungene Werk anstoßen. Die Fischer und ihre Frauen hatten die Feier vorbildhaft vorbereitet und bei gelöster Stimmung wurde bis spät in der Nacht gefeiert. Der große Besucherandrang seither gibt den Fischern recht. Man kann, auch ohne Lizenz, fischen, Kinder können auf dem Spielplatz spielen und andere lassen den Tag auf der Terrasse der Fischerhütte bei einem kühlem Bier ausklingen. Die Anlage ist eine große Aufwertung für das Frei­ zeitangebot in St. Leonhard und für das Passeiertal. Konrad Pfitscher

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An einer Station war Feingefühl gefragt

Freiwillige Feuerwehr St. Leonhard

„2. FeuerwehrGaudiwettkampf und Christophorusfest“ Bei strahlendem Sonnenschein trafen sich am Samstag, 18. Juli 2015, im Dorfzen­ trum von St. Leonhard 14 Mannschaften verschiedener Feuerwehren des Passeier­ tales zum 2. Feuerwehr-Gaudiwettkampf. In Form eines Staffellaufes galt es, in Mannschaften zu vier Wehrmännern verschiedene Stationen so schnell und präzise wie möglich zu bewältigen sowie einige Hindernisse zu überwinden. An der ersten Station mussten die Teilneh­ mer einen Klettergurt anziehen, einen Imkerhut aufsetzen und über eine Leiter eine Tierrettung vornehmen. Nach der Übergabe des Strahlrohres, welches als Staffelstab diente, überquerte das zweite Mannschaftsmitglied zunächst zehn Autoreifen, ehe an der zweiten Station, mithilfe einer Steinwinde, eine unter einem Kleinlastwagen eingeklemmte Puppe befreit werden musste. Besonderes Feingefühl war an der dritten Station gefragt. Mit einem Spreizer, einem schweren hydraulischen Bergungsgerät, mussten einzeln fünf Tischtennisbälle aufgenommen werden und in ca. drei Metern Entfernung wieder abgelegt werden. Fiel ein Tischtennisball auf den Boden oder wurde zusammengedrückt, gab es Zeitstrafen. Das vierte Mann­ schaftsmitglied musste erst ein Hindernis

überwinden und hatte dann die Aufgabe drei Feuerwehrschläuche zusammen­ zurollen und mit Schlauchträgern zu versehen. Nachdem auch diese Station bewältigt war, liefen alle Mannschafts­ mitglieder zur letzten Station. Auf Holz­ stämmen stehend, mussten sich die vier Mannschaftsmitglieder in Wasser getränkte Schwämme zuwerfen und in einem Behälter auspressen. Sobald dieser Behälter voll war und dadurch ein Signal ertönte, wurde die Zeit gestoppt. Als besonders geschickt erwiesen sich auch heuer wieder die Wehrmänner der Feuerwehr Walten, die nicht nur ihren Titel aus dem Vorjahr verteidigten, sondern mit einer weiteren Mannschaft auch den dritten Platz belegten. Bei reichlich Verpflegung, musikalischer Umrahmung durch DJ Fullquer während des Wettkampfs und der Party-Band DREIRAD, die am Abend kräftig für Stim­ mung sorgte, kam auch die Kamerad­ schaft unter den Feuerwehrmännern unseres Tales sicherlich nicht zu kurz. Am Sonntag, den 19. Juli 2015, stand dann unser traditionelles Christophorusfest mit Frühschoppen und dem „Gaudiorchester“ auf dem Programm. Wie auch schon in den vergangenen Jahren zelebrierte Pater Christian auf dem Raiffeisenplatz die hl. Messe und segnete anschließend die privaten Fahrzeuge. Abschließend möchte sich die Freiwillige Feuerwehr von St. Leonhard bei allen Bürgerinnen und Bürgern, Teilnehmern, Sponsoren und freiwilligen Helfern recht herzlich bedanken.

Rangliste 2. Feuerwehr-Gaudiwettkampf: 1. FF Walten 2, 07:04:25 2. FF Moos 3, 07:17:02 3. FF Walten 1, 07:21:33 4. FF Saltaus, 07:24:05 5. FF St. Leonhard 1, 07:38:30 6. FF Platt 1, 08:10:13 7. FF Jugend St. Leonhard 2, 08:12:17 8. FF Moos – Zug Stuls, 08:18:10 9. FF Platt 2, 08:31:40 10. FF Moos 1, 08:37:22 11. Kommandanten, 08:54:31 12. FF St. Leonhard 2, 08:55:38 13. FF Moos 2, 09:20:14 14. FF Jugend St. Leonhard 1, 09:28:06 Gregor Zöschg AVS-Platt

25 Jahre Gipfelkreuz auf dem Seelenkogel „… Mit großer Mühe und viel Ausdauer haben am 15. Juli 26 Freiwillige das schwere Kreuz auf den Seelenkogel getragen bzw. auf einem Schlitten und mit Hilfe von Flaschenzügen über den Gletscher hinaufgezogen und am Gipfel errichtet. … Von unserem Pfarrer, P. Sebastian Kuenrath, wurde bei schö­ nem Wetter am 12. August das Gipfelkreuz am Seelenkogel eingeweiht. Das Kreuz ist 4,8 m hoch und aus Holz … das Kreuz Zahlreiche Teilnehmer versammeln sich zum Wortgottesdienst am Seelenkogel


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bekundet Dank und Bitte zugleich. Es trägt auf der einen Seite die Inschrift: ‚Du hast unser Land begnadet, o Herr!‘ und auf der anderen Seite lautet es: ‚Gott, beschütze unser Land Tirol!‘ …“ Auszug aus dem Protokollbuch des AVS-Platt über das Jahr 1990. 25 Jahre später: Am Samstag, 18. Juli, treffen nach und nach Alpenvereinsmit­ glieder von Platt und deren Freunde bei der Zwickauer Hütte ein. Einige kommen über den Rotmoosferner aus dem Ötztal, andere einfach über den Normalweg von Pfelders herauf. Gegen Abend spannen Bergrettungsmänner von Platt auf dem Weg zum Seelenkogel drei Fixseile, um Alt und Jung den Aufstieg am nächsten Morgen zu ermöglichen. Nach einem guten Abendessen erklimmen drei Män­ ner der Bergrettung erneut den Gipfel und entzünden in der Abenddämmerung am Grat entlang Fackeln als Zeichen des Dankes, der Erinnerung und der Freude. Ein ausgiebiges Frühstück am nächsten Morgen stärkt alle, die auf der Hütte über­ nachtet haben, für den Gipfelanstieg. Mit den vier teilnehmenden Kindern werden zwei Seilschaften gebildet und los gehts. Während des Aufstiegs kommen immer mehr Bergbegeisterte auch direkt vom Tal herauf und so versammelt sich schließlich eine Gruppe von über 50 Teilnehmern am Gipfel. Der Wortgottesdienstleiter Fried­ rich Lanthaler hält eine feierliche Andacht mit passenden Texten zur Schöpfung Got­ tes und der wunderschönen Natur, in der wir leben dürfen. Als Erinnerung an die Jubiläumsfeier werden zuvor gesegnete Holzkreuzchen ausgeteilt, die die Form des Seelenkogel-Gipfelkreuzes haben: das Kreuz – Zeichen für Tod und Auf­ erstehung – unterbrochen durch den Kreis – Zeichen des Lebens. Karin Graf

Seniorendienste Passeier Das Konsortium Seniorendienste Passeier teilt mit, dass der Rechtsstreit, den Dr. Erwin Lorenzini gegen das Konsortium Seniorendienste Passeier, mit Streiteinberufung der Gemeinde St. Martin, eingebracht hat, mit einem gerichtlichen Vergleich am 25. 6. 2015 mit gegenseitiger Zufriedenheit aller Parteien abgeschlossen wurde.

Gesundheit & soziales Rechtliche Voraussetzungen

Eine etwas andere Geschichte: meine Adoption „Als wir Verena zum ersten Mal im Arm hielten, wussten wir: Das ist unser Kind! Das war ein wunderschöner Moment“, erzählt Adoptivmutter Irene*. Die Adoption als besonderer Akt der Solidarität gegenüber einem Kind steht nun im Mittelpunkt einer Kampagne des Sozialressorts des Landes. „Der Anruf vom Jugendgericht kam am Aschermittwoch und ich bin mit zwei Mappen Dokumenten, die für die Adoption notwendig sind, unterm Arm sofort hingefahren“, sagt Irene. Sie und ihr Mann waren zuerst etwas erschrocken und ängstlich, als sie sofort im Landeskleinkinderheim in Bozen ihre Adoptivtochter Verena auf den Arm bekommen haben. „Nach einer Woche konnten sie das Baby mit nach Hause nehmen, wo es von Anfang an keine Probleme mit Trinken und Schlafen gegeben hat. Etwas verschüchterter ist da ihre zweite Adoptivtochter Bian gewesen, die sie mit 18 Monaten aus Vietnam abgeholt haben. „Sie hat sich umarmen lassen, ein bisschen geweint und sich am Anfang Zeit gelassen Vertrauen zu fassen und immer wieder mal geschaut, was wir ihr so bieten können“, berichtet Irene. Am meisten gestrahlt hat die kleine Bian, als sie das Frühstück bei ihrer Adoptivfamilie gesehen hat – so viel zum Essen! Adoptiveltern müssen genau wie andere Eltern Werte weitergeben und vorleben, ihre Kinder begleiten und ihnen mit Ritu­ alen Halt geben. In vielen Situationen testen die Kinder zudem aus, ob sie wirk­ lich so geliebt werden, wie sie sind und angenommen sind. Auch die Herkunft der Kinder und die Adoption selbst müs­ sen kindgerecht und vor allem positiv vermittelt werden. Besonders wichtig ist für Adoptiveltern eine stabile Partner­ schaft, denn diese steht immer wieder auf dem Prüfstand. Die Dienststelle für Adoption und andere Beratungsorganisa­ tionen helfen in schwierigen Situationen, aber oft auch die Tipps anderer Adoptiv­ eltern.

Paare, die gerne ein Kind adoptieren möchten, haben einige Etappen zu bewältigen, bevor sie ihr Adoptivkind bei sich aufnehmen können. Zuerst müssen sie beim Jugendgericht Bozen ihre Bereitschaftserklärung zur Adoption einreichen und werden dann von der Dienststelle Adoption Südtirol im Auftrag des Jugendgerichtes einer psycho-sozialen Abklärung unterzogen. Nach vier Monaten berichten die Fach­ kräfte dem Jugendgericht. „Bei der nationalen Adoption kommen die Paare auf eine Warteliste. Für die internationale Adoption verfügt das Jugendgericht über die Eignung der Paare und erlässt ein Dekret, das das Paar braucht, um eine autorisierte Ver­ mittlungsstelle mit der Adoption zu beauftragen“, erklärt Christine Egger, die bei der Dienststelle arbeitet. Im ersten Jahr werden die Adoptivfamilien von der Dienststelle Adoption Südtirol begleitet, aber auch danach können sie um Unterstützung anfragen. Viele Adop­ tivfamilien sind Mitglied im Verein der Südtiroler Adoptiv- und Pflegeeltern, der den Austausch zwischen den Familien fördert. Als Vorbereitung auf die Adoption findet zweimal jährlich das Seminar „Adoption: eine bewusste Entscheidung“ statt. „Mit der Sensibilisierungskampagne wollen wir in erster Linie über die Adoption informieren, aber wenn sich Paare angesprochen fühlen und ein Kind adoptieren möchten, freut uns das“, sagt Sabine Krismer, Referentin für die Adoption im Landesamt für Kinder- und Jugendschutz und soziale Inklusion. Es sei wichtig, eine Kultur der Aufnahme zu vermitteln und immer das Wohl des Kindes in den Mittelpunkt zu stellen, unterstreicht Silvia Vidale von der Dienststelle Adoption Südtirol. * Namen von der Redaktion geändert. Info: Dienststelle Adoption Südtirol, Vittorio-Veneto-Straße 5, Bozen Telefon 0471 469 684/401 929 adoption@sozialbetrieb.bz.it Landesamt für Kinder- und Jugendschutz und soziale Inklusion, Landhaus 12, Kanonikus-MichaelGamper-Straße 1, Bozen Telefon 0471 418 230 kinderjugendinklusion@provinz.bz.it Angelika Schrott


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treff.familie

Tabuthema Bettnässen Haben Sie ein Kind, das noch regelmäßig ins Bett macht und eigentlich schon zu alt dafür ist? Viele Eltern bleiben zum Glück lange gelassen, je älter das Kind dann wird, desto eher wird das Thema „Bettnässen“ zu einem Problem, nicht nur fürs betroffene Kind selbst, sondern oft für die gesamte Familie. Nicht selten ist das Bettnässen ein Tabu­ thema, das oft geheim gehalten wird. Dass es noch ins Bett macht, ist dem Kind sehr peinlich, und nicht selten entwickeln ganze Familien Vertuschungsstrategien, die mit großem Aufwand aufrechter­ halten werden. So werden Übernach­ tungseinladungen mit der Begründung abgesagt, das Kind dürfe nicht woanders übernachten und um die Teilnahme an Klassenfahrten zu vermeiden, werden kreative Ausreden erfunden. Dabei betrifft das Bettnässen mehr Kinder, als Sie vielleicht vermuten: Laut Statistik sind es in jeder Kinder­ gartengruppe etwa 15% der Kinder, in jeder 1. Grundschulklasse etwa vier Kinder. Das entspricht 11,8% und in jeder 4. Schulklasse immerhin noch zwei bis drei Kinder (das sind 7,2%), die mehr oder weniger regelmäßig nachts noch einnässen. Die meisten Eltern glauben, dass sie Schuld am Bettnässen ihrer Kinder haben, schämen sich und halten das Problem geheim. Selbst Familienmitglieder und Freunde wissen oft nichts von dem Geheimnis. Einige Experten raten, rechtzeitig Hilfe aufzusuchen, denn je älter das Kind werde, umso größer würden die Belas­ tung beim Kind und innerhalb der Familie. Wurde Bettnässen früher fast ausschließ­ lich als Ausdruck einer Verhaltensstörung des Kindes gedeutet, haben zahlreiche Untersuchungen gezeigt, dass das Bett­ nässen in den allerseltensten Fällen psy­ chische, soziale oder auch urologische Erkrankungen als Ursachen hat. Vielmehr hat es oft mit Veranlagungen, Reifeverzö­ gerungen von Nervenstrukturen, Mangel eines Hormons o.a. zu tun. Die Abklärung kann durch einen Arzt erfolgen.

Oft ist es auch ein Symptom dafür, dass das Kind einer Belastung ausgesetzt ist oder Ängste hat. Durch interessierte Gespräche mit dem Kind, kann man der möglichen Ursache auf den Grund gehen. Andere Experten plädieren dafür, den betroffenen Kindern die Eigenverantwor­ tung für die Blasenentleerung zurück zu geben. Nach der Meinung des dänischen Familie­ nexperten Jesper Juul seien viele Eltern überbeschäftigt, eine Lösung fürs Bett­ nässen zu finden, während sich das Kind als zuschauende Randfigur erlebe, das gar nicht auf die Idee kommt, dass es selbst für die Lösung des Problems zuständig ist. Man solle dem Kind klar machen, dass nur es selbst die Blasenentleerung kontrollie­ ren kann. Es sei wichtig, dass das Kind das Gefühl bekommt, dass es selbst etwas zur Änderung der Situation beitragen kann. Zusammenfassend kann man sagen: Nässt ihr Kind länger ein als in manchen Büchern geschrieben, ist Gelassenheit gefragt, – oft hört das Bettnässen von alleine auf. Falls dies mit Schulbeginn noch nicht der Fall ist und Sie besorgt sind, klären Sie eventuell die körperlichen Ursachen mit einem Arzt ab und reden Sie vor allem mit Ihrem Kind. Nicht nur unter dem Aspekt „Was können wir noch alles unternehmen, um das Problem zu lösen?“, sondern vor allem auch unter dem Motto: „Du bist der einzige Mensch auf der gan­ zen Welt, der deine Blase kontrollieren kann. Das kann niemand sonst für dich tun.“ Bitte sagen Sie das ohne Vorwurf und Zeigefinger, sondern ruhig und sach­ lich. Sie können ja davon ausgehen, dass das Kind nicht extra ins Bett macht. Deshalb braucht es Verständnis und Ihre ganze Unterstützung, aber auch Klarheit. Und mit jeder Nacht, die trocken zu Ende geht, steigt das Selbstwertgefühl des Kindes. www.initiative-trockene-nacht.de treff.familie informiert, vermittelt, unter­ stützt und begleitet auf Wunsch Familien, die Zweifel oder Fragen rund um das Thema Erziehung haben. Elternsprech­ stunden auf Vormerkung. Andreas-Hofer-Straße 2, 39011 Lana E-Mail: treff.familie@kinderdorf.it Telefon 342 3350083 www.familie.it Doris Kaserer

Sozialhilfe

Unter­halts­vorschuss­ leistung zum Schutz von minderjährigen Kindern Diese Leistung stellt eine große Hilfe für Einelternfamilien dar, wenn der unter­ haltspflichtige Elternteil den von der Gerichtsbehörde für die Kinder festgeleg­ ten Beitrag nicht zahlt; auf diese Weise wird für diese Familien das Abrutschen in eine finanzielle Notlage vermieden. Um diese Leistung zu erhalten, müssen sich die anspruchsberechtigten Eltern an den Sozialdienst des Sozialsprengels ihrer Wohnsitzgemeinde wenden. Wie bei allen Leistungen der finanziellen Sozialhilfe spielt auch bei der Unterhalts­ vorschussleistung zum Schutz von min­ derjährigen Kindern die wirtschaftliche Lage der Familiengemeinschaft eine Rolle. Hat Anspruch auf die Leistung: 1. Elternteile oder andere Personen, denen das minderjährige Kind anvertraut wurde, sofern das Kind: a) die italienische Staatsbürgerschaft oder jene eines anderen EU-Mitgliedstaates besitzt und seit mindestens einem Jahr in Südtirol seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat und dort ansässig ist, oder b) keine EU-Staatsbürgerschaft besitzt oder staatenlos ist und seit mindestens fünf Jahren in Südtirol seinen gewöhnli­ chen Aufenthalt hat und dort ansässig ist. 2. Der Elternteil, dem das Kind anvertraut ist, hat keinen Anspruch auf die genannte Leistung, wenn er mit der unterhalts­ pflichtigen Person im gemeinsamen Haushalt lebt. A) Antrag – Unterhaltsvorschussleistung zum Schutz von minderjährigen Kindern – Leistung der zweiten Ebene B) Vorliegen eines Vollstreckungstitels, der auf einer von einem italienischen oder einem ausländischen Gericht getroffene Maßnahme beruht, in der Höhe und Modalitäten des Beitrags zum Unterhalt des Kindes von Seiten des Elternteils, dem es nicht anvertraut wurde, festgelegt sind C) Vorlage der vorschriftsmäßig zugestell­ ten Leistungsaufforderung, der innerhalb von zehn Tagen nicht nachgekommen wurde, oder des Konkurseröffnungsurteils gegen die unterhaltspflichtige Person. Weitere Informationen erhalten Sie im Sozialsprengel (Telefon 0473 659 018) oder unter www.provinz.bz.it/sozialwesen. Massimiliano Ferrazin (Quelle: www.provinz.bz.it)


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Schulen & Kindergärten & Bibliotheken

Maiausflug der 5. Klasse

Grundschule St. Leonhard

Jungschar und Bibliotheksteam Stuls

Maiausflug mit den Jägern

Natur erleben

An unserer Schule ist es schon seit Jahren Tradition, dass die 5. Klasse den Maiaus­ flug mit den Jägern plant. Die Revier­ leiterin Helga und der Jagdaufseher Rudl kamen schon einige Tage vor dem Ausflug zu uns in die Schule. Sie zeigten uns Trophäen und beantworteten uns viele Fragen zur Jagd. Unser Maiausflug wurde für Freitag, den 22. Mai geplant. Um 6.30 Uhr trafen wir uns bei der Bus­ haltestelle in St. Leonhard und fuhren mit einigen Eltern zur Fartleiser Brücke. Von dort aus gingen wir gemeinsam bis hinter die Fartleiser Alm. Die Jäger stellten ihre Fernrohre auf und wir beobachteten viele Tiere. Wir sahen einen Gamsbock, eine Gamsgeiß mit drei Kitzen und einen Fuchs. Jäger und Förster bereiteten inzwischen alles für das Schie­ ßen und Grillen vor. Wir spielten noch lange, beobachteten Tiere und wärmten uns am Feuer, bis wir dann zur Almhütte zurückgingen. Dort erklärte uns Arnold, wie man mit einem Luftdruckgewehr schießt. Das Schießen war ein tolles Erleb­ nis. Danach stillten wir unseren Hunger mit einem leckeren Grillteller. Bei der Preisverteilung gab es für alle kleine Geschenke und ein T-Shirt. Wir spielten noch lange, danach gingen wir zur Fart­ leiser Brücke und fuhren nach Hause. Das war ein toller Maiausflug. An alle Jäger und Förster ein herzliches Dankeschön! Thomas, Sara, Lena, Paula

Zum 3. Mal trafen sich heuer unser Jungschar- und Bibliotheksteam Stuls zu unserem mittlerweile traditionellen Aus­ flug mit den Stuller Jägern. Vor 2 Jahren hatten wir gemeinsam die Idee, den Kin­ dern unsere Natur und Tierwelt zu zeigen. Damals starteten wir schon um 5 Uhr morgens, ausgerüstet mit Fernglas, Foto­ apparat und Lupe in den Stuller Wald. Die Jäger Sepp, Reinhard und Erika erzählten uns mit viel weidmännischem Wissen über die Tiere des Waldes. Anschließend gab es ein üppiges Frühstück für alle. Letztes Jahr begaben wir uns am Abend Richtung Lazins auf Steinwildspuren mit Serafin und Sepp. Wieder waren viele Kinder mit großer Begeisterung dabei.

Ausflug mit den Stuller Jägern

Durch das mitgebrachte Fernrohr der Jäger konnten wir das Steinwild und die Gämsen mit ihren Kitzen beobachten. Alle waren begeistert, aber auch müde und hungrig. Zum Abschluss gab es noch eine leckere Pizza für alle. Dieses Jahr Anfang Juni brachen wir, trotz drohendem Gewitter, zu unserem Ausflug Richtung Seeber See auf. Besonders gefreut haben wir uns über das Interesse einiger Eltern, die uns heuer begleitet haben. Mit großem Einsatz und guter Vorbereitung bereiteten uns die Jäger Sepp und Hans einen lehrreichen und unvergesslichen Abend, denn in ihrem Rucksack steckten viele Überraschungen; Fuchsfell, Murmeltierzähne usw. Wir hat­ ten heuer das Glück, einige Murmeltiere aus nächster Nähe zu sehen, die Kinder konnten sich bis auf wenige Meter an sie heranschleichen. Dass dies ein besonde­ res Erlebnis war, konnte man an den strahlenden Augen der Kinder sehen. Auch stellten sie auffallend viele Fragen an unsere Jäger, die diese mit ihrem Fachwissen geduldig beantworteten. Eigentlich wollten Sepp und Hans uns auch noch Steinwild und Gämsen zeigen, leider ließ es das trübe Wetter nicht zu. Der Wettergott meinte es aber gut mit uns und wir kamen trocken und glücklich zu unserem verdienten Abendessen. Diese 3 Ausflüge haben uns und den Kindern gezeigt, welches Glück wir eigentlich haben, mitten in dieser einzig­ artigen Natur zu leben. Dank der Jäger haben wir gelernt, die Augen dafür zu öffnen und unsere Umwelt zu schätzen und zu schützen. Wir wünschen uns, dass diese Begeisterung und das große Inter­ esse anhalten und wir in den folgenden Jahren unser Projekt fortsetzen können. Steffi Righi, Annelies Gufler und Sepp Hofer


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Bookstart 3 für Bücherzwerge „Ah, bin ich froh, dass heute so viele Kinder gekommen sind. Unser Thilo und das Emmalein haben mal wieder die Kinderbüchlein in der ganzen Bibliothek verteilt.“ So begrüßte die Bibliothekarin von Platt am Freitag, 8. Mai, sechs Klein­ kinder mit ihren Mamis und einem Papi, die der Einladung zu Bookstart 3 – einem Vormittag für unsere kleinsten Leserinnen und Leser – gefolgt sind. Ganz hilfsbereit haben sich die Kleinen auf die Suche nach den versteckten Büchlein gemacht und alle wieder an Ort und Stelle gebracht. Gleichzeitig konnten die Eltern die neue zweistöckige Bibliothek besichtigen. In der gemütlichen Kinderecke versam­ melten sich die Kinder anschließend im Kreis und lauschten gespannt der Geschichte von „Charlotte, dem Schaf“, das ein wenig anders war als andere Schafe und dadurch für den verletzten Hirten Hilfe holen konnte. Bei Keksen und Saft haben sich Kinder und Eltern gestärkt. Das abschließende Buchgeschenk sollte Kinder und Eltern gleichermaßen animieren, zu Hause zu lesen und Freude am Buch zu entwickeln. Karin Graf Bücherzwerge mit Thilo und Emmalein  Foto: Karin Graf

Sudoku (Zahlenrätsel)

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6 6

1 1 3

4

6 6 3

2 3

5

In jeder Zeile, in jeder Reihe, in jedes Viereck die Zahlen 1 bis 6 einbauen.

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gratulationen

„Dann passt mal auf“, sagt der Lehrer zur Klasse. „Die Vorsilbe ‚UN‘ bedeutet fast in allen Fällen etwas Lästiges oder Hässliches. „Als Beispiele nenne ich euch: UNfug und UNsinn. Wer nennt mir noch ein Beispiel?“ Paulchen: „UNterricht!”

ule? die Sch t s i h c Wie ho Lehrer: m mst Fritz: 1,3 as? Wie kom W Lehrer: darauf? die n du den bin 1,5 m und m Hals! h Fritz: Ic teht mir bis zu s e Schul

Die Lehrerin sc himpft mit Tom : „Hast du scho n mal was von Rechtschreibu ng gehört?“ Tom antworte t: „Die Rechtschreibung gil t nicht für mic h! Ich bin Linksh änder!“

Hallo Kinde r, che s n wü ich euch einen guten inn Schulbeg

euer

Hase

Lotti

Die Jubilarin (Mitte) bei der Wallfahrt in Assisi

Luise Haller geb. Holzknecht

Herzlichen Glückwunsch zum 90sten Es sind die Fülle der Jahre und die Stürme des Lebens, die der Jubilarin die Haare weiß wie Kirschbaumblüten gebleicht haben. Luise Haller, geb. Holzknecht, hat am 28. Juni 1925 auf dem Klausenhof in der Aue in Moos das Licht der Welt erblickt. Sie war das dritte von sechs Kindern und hat ihren Vater mit drei Jahren verloren. Die Jubilarin war aber eine vorzügliche Schülerin und die Lehrerin gab der Mutter den Rat, das Mädchen studieren zu las­ sen, sie würde ihr sogar die Hälfte des Studiums bezahlen. Aber die sechsfache Mutter konnte das nicht schaffen. Pius, der Älteste, war schon im Studium und so musste Luise bald einmal fremdes Brot essen. Sie kam als Hirtenmädchen nach Platt, wo ihr ein giftiges Kraut, das sie kaute und schluckte, zum Verhängnis wurde. Sie bekam eine starke Magenver­ giftung an der sie ein Leben lang leidet. Langsam, langsam hat sie sich erholt. Mit 15 Jahren kam sie zum Mooserwirt und wurde Mädchen für alles. Um vier Uhr früh aus den Federn, denn oft war auch der Stall ihr Revier, auf jeden Fall die Waschküche, die Küche und die Gast­ stube, Luise wurde überall gebraucht. Sieben Jahre blieb sie beim Mooserwirt. Dann hatte sie die Möglichkeit, Nähen zu lernen, was ihr für ihr späteres Leben zugute kam. Als sie beim Theis Kinder­ mädchen war, hat sie ihren Mann Paul, der beim Urso Schneider lernte, kennen gelernt. „Verliebt, verlobt, verheiratet“, denn es vergingen nur drei Monate und Luise und Paul wurden ein Paar. Auf der Stickl haben sie Quartier bezogen, bis sie dann in Moos im alten Widumhaus wohnten.

Sie konnten sich aber auch durch Fleiß und Sparsamkeit ein eigenes Dach über dem Kopf schaffen. Paul war ein guter Schneider und Luise eine gefragte Schnei­ derin. Sie war bis vor drei, vier Jahren immer noch die Dorfschneiderin. Sie konnte aus alten Kleidern Modestücke zaubern. Die Jubilarin sagte nie nein, um was es auch ging. Sie war und ist aber auch Floristin. Die schönsten Rosen blühen hinter ihrem Zaun. Sie hätte dem Haus den Namen Dornröschen geben können. Als ihr Mann plötzlich an Ano­ risma erkrankte und in die Klinik nach Innsbruck kam, wurde es für Luise eine schwere Zeit. Als Pflegefall kam er zurück. Aufopferungsvoll hat sie ihn Tag und Nacht gepflegt. Paul hat sich gut erholt, nur schneidern schaffte er nicht mehr. Im Mai 2014 ist er verstorben. Die Jubilarin hat fünf Kindern das Leben geschenkt, eins davon ist gestorben. Sie hat aber drei fremden Kindern Florian, Christian und Patrick ein Zuhause gebo­ ten. Auch Herrn Dalarmi hat sie aufge­ nommenund 12 Jahre um Gotteslohn ver­ sorgt, und auch noch sein Grab gepflegt. Nun hat die Jubilarin das hohe Alter von 90 Jahren erreicht. Ihre größte Freude war wohl eine Wallfahrt nach Assisi und Rom, die sie anlässlich ihres Geburtstages mit ihren Kindern machen konnte. Geburtstag gefeiert wurde aber auf dem Zeppichl in Pfelders. Nun genießt die Jubilarin, was noch zu genießen ist. Der Besuch der hl. Messe sowie das Grab ihres Mannes und ein längerer Spaziergang wird gemacht. Übers Wochenend ist sie bei ihren Kindern, ansonst wird sie von einer Pflegerin betreut. Die Mooser, aber auch alle ihre ehe­ maligen Kunden aus nah und fern wünschen ihrer besten Schneiderin noch einen ruhigen Lebensabend. Anna Lanthaler


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Hermann Pirpamer, Jubilar Michael Pirpamer, Erwin Raffl, P. Christoph Waldner OT, Florian Platter, P. Pius Rabensteiner OSB, Albert Pixner, Vigil Klammsteiner, Christoph Schweigl Foto: Kassian Plangger

Michael Pirpamer

50 Jahre Diener der Freude Am 29. Juni 1965 – also vor 50 Jahren – wurde Michael Pirpamer aus Dorf Tirol in Brixen zum Priester geweiht. Es folgten verschiedene Dienste, welche ihm anver­ traut wurden: Kooperatoren-Einsatz in Laien und Naturns, in Auer und in Maria Himmelfahrt in Bozen. Er wurde Pfarrer in Tschars, in St. Martin, z. T. mit Tall und Schweinsteg. Seit dem Jahre 2012 ist er nun als Seelsorger in Moos, Rabenstein, Stuls, Platt, Pfelders und teilweise auch in Saltaus aktiv. Zusammen mit dem Kirchweihfest in Saltaus am 21. Juni 2015 wurde nun sein Goldenes Priesterjubi­ läum begangen, in jener Kirche, welche in seiner Zeit als Pfarrer hier errichtet wurde. Zahlreiche Gläubige und Vereine aus St. Martin, Saltaus und Schweinsteg, aber auch aus Pirpamers Heimatort Dorf Tirol und darüber hinaus, haben sich ein­ gefunden, um diesen Tag miteinander zu feiern. Besonders erfreut und erstaunt zeigte sich der Jubilar über die vielen Priester, welche sich die Zeit nahmen, um an dieser Feier teilzunehmen. Dabei betonte er auch, dass es bei dieser Feier nicht um ihn selbst geht, sondern um die Berufung zum Priester und wie Gott ihn auf diesem Lebensweg an der Hand geführt hat und führt. Seelsorger Pirpamer stand der Messfeier vor, mit ihm feierten die Priester Pfarrer P. Christoph Waldner, Erwin Raffl, Florian Platter, P. Pius Raben­ steiner, Albert Pixner, Vigil Klammsteiner, Christoph Schweigl und Diakon Hermann Pirpamer. Der Festprediger Erwin Raffl ging in seiner Predigt neben den Lebens­ stationen des Seelsorgers Pirpamer auch darauf ein, was einen Priester überhaupt ausmacht. Dazu bediente er sich eines

Zitates von Papst Benedikt XVI: „Der Priester ist nicht einfach ein Amtsträger, wie ihn jede Gesellschaft braucht. Das Priestertum ist ein Sakrament: Gott bedient sich eines armseligen Menschen, um durch ihn für die Menschen da zu sein und zu handeln.“ Zudem betonte Raffl, dass heute bei einem Priester vor allem eine tiefe Spiritualität gefragt ist und dieser sich nicht zu einem Manager verkommen lassen darf. Abschließend wünschte Raffl dem Jubilar, dass er noch lange Diener der Freude sein kann. Die Ministrantin Anna Karlegger meinte in ihrem von Erna Marth verfassten Gedicht: „Sie sind auch ein betender Mensch, diesen Eindruck haben wir gewonnen. Sie haben jeden Tag früh, so sagte man mir, mit dem Rosenkranz begonnen. Damit aber waren Sie nicht allein, die liebe Häuserin Marianne betete mit, wie kann’s anders sein.“ Dank der guten Zusammenarbeit der Saltauser Vereine gab es nach der hl. Messe die Möglichkeit des Austauschs bei einem schön hergerichteten Umtrunk vor der Kirche. Viele Gläubige und Weggefährten nutzten dies, um dem Jubilar persönlich zu gratulieren und über vergangene Erlebnisse zu plaudern. Stefan Walder Käse- und Butterverkostung

Gratulation an Elisabeth Heel und Manuel Pichler! Die beiden Jahrgänge „89“ Elisabeth Heel und Manuel Pichler aus Walten haben eine besonders große Freude bei der Milchverarbeitung. Elisabeth bewirtschaftet mit ihren zwei kleinen Mädchen, ihrem Freund und den

Schwiegereltern die Falser Alm im Kalm­ tal/Riffian, Manuel mit seinen Eltern und Geschwistern die Bergalm im Jaufental. Beide haben sich speziell auf Milchverar­ beitung spezialisiert, haben Kurse und Schulen besucht. Elisabeth und Manuel haben schon bei verschiedenen Käseund Butterverkostungen teilgenommen. So auch dieses Jahr, am 26. Juli 2015 in Rosskopf bei Sterzing. Zum 15. Mal wurde diese Verkostung von der Südtiroler Bauernjugend, Ortsgruppe Sterzing, organisiert. Teilnehmen konnte man mit Schnitt-, Frisch-, Graukäse und Almbutter. Bewertet wurden diese von Käsemeistern verschiedener Südtiroler Sennereien und des Südtiroler Sennereiverbandes. Die Produkte wurden nach Geschmack/ Geruch, Aussehen und Konsistenz bewer­ tet. Die Kategorie Schnittkäse wurde vom anwesenden Publikum bewertet. An der Verkostung nahmen 17 Almen teil. Unter diesen Almen holten sich Manuel in der Kategorie Graukäse den 1. Platz. Elisabeth beim Frischkäse den 2. Platz und beim Almbutter erzielte sie den 3. Platz. Die glücklichen Gewinner der Leistungs­ schau erhielten eine Urkunde und eine Kuhschelle mit einer Widmung. Wir wünschen euch beiden weiterhin viel Freude beim „Kasen und Buttern“ und viel Erfolg bei den nächsten Verkostungen. Rosmarie Pichler

Geburten vom 14. 6. bis 29. 7. 2015 Gemeinde St. Martin 14. 6. 2015 Michael Gufler, Flon 14. 6. 2015 Dominik Pixner, Dorf 23. 6. 2015 Liam Gufler, Garberweg 25. 6. 2015 Eva Öttl, Feldbauernweg 26. 6. 2015 Jana Marth, Angerweg 2. 7. 2015 Felix Brunner, Ritterweg 13. 7. 2015 Lukas Zwischenbrugger, Dr.-Hillebrandt-Weg 18. 7. 2015 David Abler, Kalmtal Gemeinde St. Leonhard 15. 6. 2015 Florian Ratschiller, Carl-Graf-Fuchs-Straße 24. 6. 2015 Natalie Hofer, Mörre 30. 6. 2015 Ronja Lanthaler, Glaiten 9. 7. 2015 Anna Marth, Jaufenstraße 17. 7. 2015 Pascal Heel, Karlegg 18. 7. 2015 Lena Eschgfäller, Gomion 29. 7. 2015 Valeria Helena Pixner, Carl-Graf-Fuchs-Straße Gemeinde Moos 17. 6. 2015 Elisa Platter, Platt 15. 7. 2015 Matthias Pernthaler, Platt


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sport

Christoph immer auf Ballhöhe

Christoph Schiefer

Fußballschiedsrichter aus Leidenschaft Viele Passeirerinnen und Passeirer sind in irgendeiner Form mit dem Fußball verbunden, sei es als Spieler, als Offizielle im Vereinsausschuss oder einfach nur als Fan. Eines aber können sich die meisten nur schwerlich vorstellen, nämlich das Amt des Schiedsrichters auszuüben. Was aber treibt jemanden dazu, dieses zumeist undankbare und vielkritisierte Amt eines Unparteiischen auf sich zu nehmen und wie kommt es, dass einer der besten und fähigsten Schiedsrichter Südtirols derzeit in Nordtirol pfeift? Christoph Schiefer aus St. Leonhard, geboren am 22. 1. 1987 und beruflich als Bankkaufmann tätig, beantwortete obige Fragen und erzählt nachfolgend aus dem Leben eines Fußballreferees. Auch er war, wie viele Kinder, vom Fußball begeistert und startete mit 5 Jahren als Torwart in der E-Jugend des ASC Passeier. Als Chris­ toph in der C-Jugend spielte, musste jeder Verein einen Schiedsrichter stellen und Christoph wollte zumindest probieren, ob ihm dies gefällt. Er absolvierte beim Bezirksobmann der VSS-Schiedsrichter Reinhard Grosschedl seinen ersten Kurs und pfiff im Jahre 2002 mit 15 Jahren in Lana sein erstes Spiel. In den Jahren 2002 bis 2005 leitete Christoph in der Umge­ bung von Meran viele VSS-Jugendspiele in der Altersgruppe U8 bis U15, wobei er oft 3 Spiele am Tag pfiff. „So konnte ich“, erzählt er schmunzelnd, „nebenbei in der Oberschulzeit mein Taschengeld etwas aufbessern.“ So schnell als möglich machte Christoph den Führerschein, wechselte mit 18 Jahren zum italienischen Verband FIGC und legte in Sinich mit

Erfolg einen weiteren Schiedsrichterkurs ab. Von 2005 – 2008 pfiff Christoph in allen Ligen und kletterte auf der Karriereleiter kontinuierlich nach oben, bis er in der Saison 2008 mit 21 Jahren das 1. Ober­ ligaspiel pfiff. Von 2008 – 2010 leitete Christoph 30 Spiele in der Oberliga, 33 Partien in der Landesliga Trient und 11 Treffen in der Landesliga Südtirol. Zudem leitete „Tissl“, wie Christoph im Freundeskreis genannt wird, auch ein Serie A-Damenspiel zwischen CF Südtirol und Bardolino Calcio sowie im Sommer hochrangige Freundschaftsspiele, wie z. B. AC Cesena gegen FC Südtirol. 2010 folgte ein weiterer Höhepunkt in Christophs Schiedsrichterdasein, er war die Nr. 1 im Ranking, de facto der beste Schiedsrichter Südtirols. Dadurch stieg er in die Interre­ gionale Kategorie auf und leitete Spiele in der Lombardei, im Veneto und in der Emilia Romagna. Im Oktober 2010 warf Christoph das Handtuch, die weiten Fahr­ ten mit dem Zug und die Unvereinbarkeit zwischen der Schiedsrichtertätigkeit und dem Beruf hatten letztendlich dazu geführt, dass er die Freude verlor. Man wollte ihn natürlich dazu überreden wei­ terzumachen, aber Christoph ist der Mei­ nung, dass es für Südtiroler kaum möglich ist, sich bis ganz oben in die Serie A durch­ zusetzen. 2011 geriet Christoph im Internet zufällig auf die Homepage des Tiroler Fußballver­ bandes (TFV, Gruppe Innsbruck). Dort waren Schiedsrichterkurse ausgeschrie­ ben und nun reizte es Christoph doch wie­ der, die Pfeife zur Hand zur nehmen und eine neue Herausforderung zu suchen. Er legte im Februar seine Prüfung ab und leitete am 30. April sein erstes Spiel in Fritzens. In Nordtirol pfiff Christoph bis­ her 131 Spiele und auch dort stieg er wie­ derum Jahr für Jahr kontinuierlich auf und dies führte ihn bis in Nordtirols

höchste regionale Spielklasse, die 4. Liga. Um in der 1. oder 2. Österreichischen Liga pfeifen zu können, wäre die österreichi­ sche Staatsbürgerschaft erforderlich und von daher ist die 3. Liga die höchste, die Christoph noch pfeifen kann. Mittlerweile hat er auch wieder einige tolle Trainings­ spiele geleitet, so z. B. auch jene, die die Deutsche Nationalmannschaft voriges Jahr bei ihrem Aufenthalt in Passeier bestritt. Zudem auch ein Freundschafts­ spiel von FC Genua sowie erst vor kurzem Brünn gegen Werder Bremen. Sein per­ sönliches Vorbild ist der frühere italieni­ sche Starschiedsrichter Pierluigi Collina, dessen klare Linie und Persönlichkeit Christoph besonders imponieren. Zusam­ menfassend resümiert Christoph: „Für den Schiedsrichter ist seine Tätigkeit auch ein Hobby, das er in seiner Freizeit ausübt. Er muss körperlich möglichst topfit sein und ist bemüht, seine beste Leistung zu bringen. Der Schiedsrichter ist Teil des Spiels und einer der Akteure auf dem Feld und sollte von allen respektiert werden. Ich persönlich habe für mein Leben viel lernen können. Du musst in Sekunden­ schnelle Entscheidungen treffen, du brauchst Disziplin, eine klare Linie und die Regeln sind für alle gleich anzuwen­ den. Das gefällt mir!“ Kurt Gufler Wilder Ritt auf der Passer

King of the Alps – die Extrem-KayakEuropameisterschaft im Passeiertal In jeder Outdoorsportart gibt es inzwi­ schen Extremrennen. Das Extreme hat einen ganz eigenen, speziellen Reiz. Einer der Hot Spots für solch ein Extrem­ rennen ist das Passeiertal. Hier fand vom 12. bis zum 14. Juni 2015 zum vierten Mal die Extremkajak-Europameisterschaft „King of the Alps“ statt. Die Natur bietet hier alles, um in einer großartigen Kulisse die tollsten Sportarten zu betreiben. Moos ist dabei ein herzlicher Gastgeber für die Athleten aus der ganzen Welt. Die Organisatoren von KotA, der DRD4 Amateursportverein, wollten in diesem Jahr mehr als „nur“ ein Extremrennen. Es sollte ein Event für alle Paddler werden. Und so wurde das Programm einem Relaunch unterzogen. Nicht einfach nur zuschauen, sondern vor allem selbst pad­ deln war angesagt. So konnte sich jeder, der wollte, für den „Marathon“ anmelden. >


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> Da hieß es dann, sechs Kilometer auf Wildwasser der Kategorie III bis IV zu paddeln und dabei seine Kräfte mit den Großen der Szene messen, oder einfach nur, um dabei zu sein. Wem das zu viel oder zu sportlich war, der hatte viele Alternativen. So gab es Kajak-Kurse, Führungsfahrten auf Abschnitten von Passer und Etsch sowie Rafting-Touren mit Südtirolrafting. King of the Alps hat sich innerhalb weni­ ger Jahre zu einem wichtigen internatio­ nalen Treffpunkt in der Wildwasser- und Kajakszene entwickelt. Kamen 2012 beim ersten Rennen knapp fünfzig Athleten aus sechs Ländern, lockte das Rennen nun fast einhundert Teilnehmer aus dreizehn Nationen aufs Wasser. Der Start von so vielen Paddlern in ihren bunten Kajaks war für alle Zuschauer sicher einer der vielen Höhepunkte bei King of the Alps 2015. Die zwanzig besten Männer des „Marathons“ qualifizierten sich für das Extremrennen auf der oberen Passer in Moos. Nur der/die Beste aus beiden Rennen darf den Titel „King“ oder „Queen of the Alps“ tragen. 93 Kanuten gleichzeitig am Start und nur ein Ziel … als schnellster die 6,5 km lange Rennstrecke zu paddeln. Und es wurde spannend wie nie. Viermal wechselten die Führenden ihre Position. Und immer wieder kam es zu spannenden Kämpfen unter den Athleten. Auf dem kräfterau­ benden Kurs erwies sich nach 18'43“ Daniel Klotzner (Schenna) als der Schnellste. Er gewann vor dem dreimali­ gen KotA-Champion Michele Ramazza (Italien) und Matthias Weger (Meran). Bei den Frauen siegte die 22-jährige Tschechin Pavlina Zasterova vor der „Queen“ von 2014, Carolin Goodall (Großbritannien), und vor Angelea Luisa Prendin (Italien). Der Junioren-Sieg ging wiederum nach Italien. Martin Unter­ thurner aus Meran heißt der Sieger. Somit standen die Teilnehmer für das Finale der Herren fest. Da die Frauen in diesem Jahr auf den Start bei den Extrem­ rennen verzichteten, war ihr Einlauf beim Marathon auch gleichzeitig der Endstand. In Moos hatten es die Athleten mit einer Strecke zu tun, die zum Schwersten gehört, was im Wildwassersport zu bewältigen ist. Das Bemerkenswerteste an dieser Strecke ist, dass die Zuschauer bis ganz ans Geschehen gelangen und die tollsten Fahrten bis ins Ziel verfolgen können. Der Schnellste auf diesem Kurs hießt am Ende Egor Voskoboynikov aus Russland. Er siegte vor Daniel Klotzner aus Schenna, Sam Sutton (Neuseeland) und Michele Ramazza (Italien).

Extrem-Kayak-Europameisterschaft auf der Passer Foto: flo smith

Da Neuseeland bekanntermaßen nicht zu Europa gehört, konnte Michele Ramazza sich nach drei Siegen wieder aufs Podium der Europameisterschaft stellen. In der Gesamtwertung gewann mit Daniel Klotzner der Lokalmatador die Krone. Bei den Damen heißt die Queen 2015 Pavlina Zasterova aus der Ukraine. Nach der Preisverteilung konnten die Athleten und die Passeirer Jugend bei der ersten Mooser Beach-Party bis in die Morgenstunden so richtig abrocken. Am 4. Juni 2016 startet King of the Alps zum fünften Mal und hat wieder einige Neuigkeiten parat. DRD4 Amateursportverein www.king-alps.com Marathon Men Zeit Pkt 1. Daniel Klotzner, ITA 18:42,7 1000 2. Michele Ramazza, ITA 18:46,8 980 3. Matthias Weger, ITA 18:51,1 965 Marathon Junior 1. Martin Unterthurner, ITA 19:40,1 2. Andreas Brunner, AUS 19:54,0 3. Xaver Wegler, GER 21:13,8 Marathon Women 1. Pavlina Zasterova, CZE 20:00,0 2. Carolin Goodall, BRI 20:57,8 3. Angela Luisa Prendin, ITA 21:03,0 Border Cross Europian Campionship 1. Egor Voskoboynikov, RUS 01:32,7 1000 2. Daniel Klotzner, ITA 01:32,8 980 3. Sam Sutton, NSL 01:34,1 965 King of the Alps 1. Daniel Klotzner, ITA 1980 2. Egor Voskoboynikov, RUS 1930 3. Michele Ramazza, ITA 1930 Thomas Waldner

Andreas-Hofer-Volkslauf

Wieder ein voller Erfolg! Nach einem Jahr Pause, bedingt durch das Trainingslager des DFB in St. Martin, fand am 6. Juni die 6. Auflage des AndreasHofer-Volkslaufes statt. An die 300 Teil­ nehmer waren dabei und haben sich ausgezeichnet geschlagen. Sehr gut ange­ nommen wurde der zum ersten Mal aus­ gerichtete Kinderlauf über 2,2 Kilometer, an dem über 50 Kinder teilnahmen. Petra Pircher und Gabriel Karnutsch sind die großen Sieger über die 13 kmWettkampf-Distanz. Petra Pircher vom Rennerclub Vinschgau ging dieses Jahr zum dritten Mal an den Start und hat dabei, wie schon bei ihren letzten zwei Teilnahmen, auch heuer wie­ der gewonnen. Damit hat sie das Triple nach ihren Siegen im Jahr 2009 und 2013 geschafft. Mit einer Zeit von 54:02 hat sie gleichzeitig die bisherige Bestmarke von 54:07 von Kathrin Hanspeter aus dem Jahr 2011 um 5 Sekunden getoppt. Gabriel Karnutsch vom SV Mölten Raiffei­ sen hat bei seinem Andreas-Hofer-Volks­ lauf-Debüt mit einer Zeit von 45:32 die Tagesbestzeit bei den Herren erreicht. Die weiteren Bestzeiten: Kurze Strecke Wettkampf – 4,3 km Ulrich Gross – Telmekom Team Südtirol 15:50 Manuela Reichegger – ASV Jenesien/Soltnflitzer 20:28 Lange Strecke Volkslauf – 13,1 km Michael Eder – 50:48 Martina Alber – 59:16 Kurze Strecke Volkslauf – 4,3 km Henrik Schwalt – 20:25 Luzia Kuppelwieser – 20:14


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ASC PASSEIER – Sektion Kick Boxen

Andreas-Hofer-Volkslauf am 6. Juni 2015

Siegerpodest Damen: Ulrike Raich – 2. Platz, Petra Pircher – 1. Platz, Irene Senfter – 3. Platz

Kinderlauf – 2,2 km Julian Öttl – ASC Passeier Sektion Langlauf/Biathlon 09:17 Veronika Hölzl – Sportclub Meran 09:19

Telmekom Team Südtirol – Zeit 2:38:53 Alexander Schweigl – 49:56 Elmar Lösch – 54:16 Florian Armellini – 54:41

Ergebnisse Andreas-Hofer-Volkslauf – Wettkampfläufer: 13,1 km Damen 1. Petra Pircher – Rennerclub Vinschgau 54:02 2. Ulrike Raich – Telmekom Team Südtirol 57:37 3. Irene Senfter – ASC Südtirol Team Club 58:46 13,1 km Herren 1. Gabriel Karnutsch – SV Mölten 45:32 2. Alexander Köhl – ASV Deutschnofen 49:05 3. Manuel Koch – Rennerclub Vinschgau 49:06 4,3 km Damen 1. Manuela Reichegger – ASV Jenesien/Soltnflitzer 20:28 2. Greta Lochmann – Sportclub Meran 22:33 3. Waltraud Perkmann – ASV Jenesien/Soltnflitzer 22:37 4,3 km Herren 1. Ulrich Gross – Telmekom Team Südtirol 15:50 2. Alex Holtz – Full Sport Meran 16:22 3. Jonathan Stoffner 16:35

Der älteste Teilnehmer mit 82 Jahren war Blesi Samuel aus der Schweiz. Er ging bei der kurzen Strecke Wettkampf an den Start und wurde in seiner Katego­ rie Dritter. Sehr gut geschlagen haben sich auch durchwegs die Passeirer Läuferinnen und Läufer, wie z. B. Alexander Schweigl, Hans Rudi Brugger oder Leo Hofer. Alle Ergebnisse unter andreashofervolks­ lauf.it/ergebnislisten/ergebnisse-2015/ Großer Dank gebührt allen, die den And­ reas-Hofer-Volkslauf mit ihrer Teilnahme zu einem spannenden Erlebnis gemacht haben, den vielen Zuschauern und Gästen und in besonderer Weise allen Helfern und Sponsoren. Wir freuen uns schon auf die 7. Ausgabe des Andreas-Hofer-Volkslaufes! Andreas Augscheller

Vereinswertung Es wurden die drei schnellsten Zeiten der einzelnen Vereine in der Kategorie Wett­ kampf lange Strecke addiert: Rennerclub Vinschgau – Zeit 2:30:33 Manuel Koch – 49:06 Daniel Fissnaider – 50:29 Konrad Schwalt – 50:58 Full Sport Meran – Zeit 2:32:33 Richard Mitterhofer – 49:20 Leo Hofer – 51:34 Gregor Höllriegl – 51:38

Sektion Kick Boxen beim Andreas-Hofer-Volklauf 2015

Bereits seit einigen Jahren ist uns die gemeinsame Teilnahme als Sektion am Andreas-Hofer-Lauf sehr wichtig. Umso mehr freut es uns, dass auch heuer am 6. Juni wieder viele unserer Sektionsmit­ glieder am Andreas-Hofer-Lauf teilge­ nommen haben. Insgesamt gingen 18 Athletinnen und Athleten der Sektion an den Start: Drei motivierte Athleten bestritten die große Runde über 13,1 km – 12 Athleten gingen auf der Strecke mit 4,3 km an den Start und die Kinderrunde mit 2,2 km wurde von drei jungen Athleten bestritten. Die Einschreibungen und Startgebühren wurden, wie schon in den vorhergehenden Jahren, von der Sektion übernommen. Die Kinder und Jugendli­ chen wurden von unserem Trainer Johan­ nes mit einem Lauftraining auf diesen Tag vorbereitet. Am Lauftag selber wur­ den die Athletinnen und Athleten von unseren Betreuern Stefan und Markus direkt auf der Strecke begleitet. Ein großes „Vergelts Gott“ möchten wir an dieser Stelle an unseren Trainer Johan­ nes für seinen Einsatz weitergeben und auch unsere Trainer Stefan und Markus nicht vergessen, welche die Kids auf der Strecke super unterstützt haben. Alle waren mit Begeisterung dabei und nach dem Motto „dabei sein ist alles“, haben alle Teilnehmer die jeweilige Lauf­ strecke nach ihrem persönlichen Tempo geschafft und sind alle wohlauf wieder ins Ziel gekommen. Nach dem Zieleinlauf waren alle Teilnehmer nur glücklich, das persönlich gesteckte Ziel geschafft zu haben und man musste nur ihre Gesichter sehen, um zu wissen, dass sich die Teil­ nahme am Andreas-Hofer-Lauf mehr als gelohnt hatte. Carolin Marth


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Volleyballteam „Just for fun“

Volleyball

ASC Passeier – Sektion Volleyball

Just for fun

Erfolgreiche Volleyballsaison

Vor fünf Jahren hat sich eine Gruppe Frauen, verschiedenen Alters, zusammen­ gefunden, um ein gemeinsames Hobby zu teilen. Fürs wöchentliche Training konnten wir eine motivierte Trainerin finden, die uns Frauen mit Rat und Tat zur Seite stand. Mit viel Geduld und Ausdauer schaffte es Margit, uns immer wieder zu begeistern. Sie war in der Lage auch eini­ gen von uns, die mit dieser Sportart noch nie in Berührung gekommen waren, das Volleyballspiel näher zu bringen. Nach zwei Jahren waren wir bereit, sogar an einer VSS-Meisterschaft teilzunehmen. Nach anfänglichen schwierigen Lehrjah­ ren schafften wir es heuer, den dritten Platz, hinter Mühlbach und Tramin, zu erlangen. In der kommenden Spielsaison werden wir das Turnier organisieren und möchten jeden Interessierten dazu einladen, unsere Spiele zu verfolgen. Bedanken möchten wir uns auf diesem Weg bei unserer Trainerin Margit, unseren Fans und vor allem bei unseren Familien, die uns immer wieder den Rücken frei halten. Also Mädls, auf ein Neues in die nächste Saison und „Just for fun“. Angelika Tschöll, Nicki Hauser und Miriam Gortan

„Unser Leben ist die Geschichte unserer Begegnungen!“ (Anton Kner) Was bereits vor einigen Jahren in mühe­ voller Kleinarbeit von den Trainern Lorenzo Galli und Helene Platter begann, trägt nun seine Früchte. Pünktlich zum Schulende im Juni endete auch die erfolg­ reiche Volleyballsaison 2014/15. Nun weht wieder ein kräftiger Wind durch den Ver­ ein, der besonders im Kinder- und Jugend­ volleyball zu verspüren ist. Erwähnens­ wert sind hierbei insbesonders die Erfolge, welche heuer bei den VSS-Turnieren zu verbuchen sind: U10 Mädchen Passeier 35. Platz U10 Gemischt Passeier 9. Platz U12 Mädchen Passeier 1 35. Platz U12 Mädchen Passeier 2 41. Platz

Nachdem der Vereinstrainer Lorenzo sich entschied, für 3 Jahre im Ausland zu arbeiten, entpuppte sich die Trainer­ suche als wahre Herausforderung. Mit unermüdlichem Einsatz der Trainerin Helene und der beiden Ausschussmit­ glieder Christian und Kathrin ist es jedoch gelungen, die Saison äußerst erfolgreich abzuschließen. Die wöchentlichen Trai­ nings fanden wie bereits in den vorher­ gehenden Jahren in der Mittelschule St. Leonhard statt und wurden von den Kindern mit großer Begeisterung besucht. Mit viel Fleiß, Spiel und Spaß entwickeln sich die Kids zu hoffnungsvollen Nach­ wuchsspielerinnen und Nachwuchs­ spielern. Auch für die Spielegemeinschaft Riffian/Kuens/Passeier konnte der Aus­ schuss zwei erfahrene und engagierte Trainer aus dem Passeiertal gewinnen. Zusammen mit einem dritten Coach trainierten Martin Prünster und Günther Hofer die 9 Kinder, wobei 3 davon aus den Reihen des ASC Passeier kamen. Mit Ende der Saison 14/15 wurde beschlossen, die Spielegemeinschaft Riffian/Kuens/Pas­ seier aufzulösen. Nach zweijähriger erfolgreicher Zusammenarbeit konzent­ riert sich die Sektion nun auf den Aufbau und die Förderung der eigenen Talente, in der Hoffnung in wenigen Jahren eine eigene Mannschaft für die Teilnahme an den FIPAV-Turnieren zusammenstellen zu können. Um den Kindern auch in den Sommermonaten eine Möglichkeit zum Volleyballspielen zu ermöglichen, organi­ sierte der Ausschuss ein wöchentliches Beachvolleyball-Training auf dem Beach­ platz der SportArena Passeier. Mit Abschluss der Saison lud die Vereinsfüh­ rung zur traditionellen Saisonsausklangs­ fete mit Pizzaparty und Gauditurnier. Hierbei hieß sie nicht nur die Kids, son­ dern auch die Freizeitmannschaften des Vereins mit ihren Familien herzlich

Die hoffnungsvollen NachwuchsspielerInnen mit ihren Trainerinnen


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willkommen. Viel Spaß bereitete unseren Volleyballkindern die Teilnahme am Riffia­ner Dörflturnier und das absolute Volleyballhighlight erlebten sie beim Abschlussturnier des VSS in Kastelbell. Bereits zum dritten Mal organisiert die Sektion in Zusammenarbeit mit dem TV Passeiertal das Rahmenprogramm für den Ötztalradmarathon am 30. August 2015 im Dorfzentrum von St. Leonhard. Zu guter Letzt gilt es nun, allen, welche die Sektion und deren Vereinsführung unterstützen, zu danken. Besonderer Dank gilt aber vor allem unseren Trainern und den Kids sowie auch dem Präsidenten Christian Theiner und der Vize-Präsiden­ tin Kathrin Prünster, welche stets bemüht sind, den Verein erfolgreich weiterzubrin­ gen. Dank euch können wir positiv und erwartungsvoll in die Zukunft blicken. Gemeinsam schreiben wir die Geschichte unseres Vereins! Manuela Gufler Fussball

Cordialcup 2015 – Kitzbühel, wir kommen Am Freitag, den 22. Mai, starteten voller Vorfreude zwei Fußballmannschaften mit ihren Eltern und Trainern nach Kitzbühel. Am Abend nahmen alle Teams, die aus 20 verschiedenen Nationen stammten, an der beeindruckenden Eröffnungsfeier teil. Aufgrund des strömenden Regens ging es rasch zum Hotel zurück, um genügend Kraft für das Turnier am nächsten Tag zu tanken. Auf die U11-Mannschaft warteten am 1. Turniertag die Mannschaften Ajax U10 juniorTeam Passeier mit Ajax Amsterdam

Landesmeister C-Jugend mit Trainer Walter Pixner

Amsterdam, 1. FC Nürnberg und andere Teams. Die U13-Mannschaft spielte gegen Hann­ over 96, Red Bull Salzburg und andere Mannschaften. Beide Teams erspielten sich den guten 4. Gruppenrang und kämpften am darauf­ folgenden Tag jeweils um die Plätze 24 bis 32 (total 48 Mannschaften pro Jahr­ gang). Der U13-Mannschaft gelang es ihre Rangspiele gegen Kopenhagen, SC Paderborn und Young Boys Bern zu gewinnen und somit den 24. Rang zu erreichen. Die U11-Mannschaft erreichte mit Einsatz und Motivation den 32. Rang. Die Kinder, Eltern und Trainer genossen das Turnier, konnten Spiele hochklassiger und namhafter Mannschaften anschauen und unsere Spieler haben sich vielleicht mit zukünftigen Fußballstars gemessen. Ein Dank gilt den Trainern, die unsere Jungs und Mädchen auf das Turnier vorbereitet haben. Nicole Hauser

Fussball – C-Jugend

Aller guten Dinge sind drei! Die Jungs der Jahrgänge 2002/2003 haben es bereits zum 3. Mal in Folge geschafft, den Landesmeistertitel in das Passeiertal zu holen. Die Mannschaft des juniorTeams hat mit ihrem Trainer Walter Pixner seit 2012 die Meisterschaften souverän dominiert. Nachdem unsere Jungs jedes Spiel in der Meisterschaft gewonnen haben, und Mannschaften wie den FC Südtirol, den ASV Lana oder den FC Bozen auf die Plätze verwiesen haben, war klar, dass die Chance auf einen weiteren Landesmeis­ tertitel bestand. Motiviert und voller Vor­ freude startete die C-Jugend am 7. Juni mit einer großen Fangemeinde nach Vahrn zu den Finalspielen. Im Halbfinale trafen sie zum wiederholten Male auf die Mann­ schaft des Kronteam-Bruneck. Nach Anfangsschwierigkeiten in den ersten Minuten dominierten dann unsere Jungs das restliche Spiel. Schlussendlich zog das juniorTeam verdient in das Finale ein. Dort wartete die Mannschaft des SSV Brixen, die das 2. Halbfinalspiel im Elf­ meterschießen gegen den FC Südtirol überraschend gewann. Die Anfangsminuten des Spiels gehörten eindeutig unseren Jungs, leider wurden viele tolle Chancen von unserer Mann­ schaft nicht genutzt. Somit konnte das Drittel erst in den Schlussminuten durch späte Tore zu Gunsten der Passeirer ent­ schieden werden. Das 2. Drittel sollte sich für unser Team eindeutig schwieriger gestalten. Nach dem 1:0 für Brixen ließen die Jungs die mitgereisten Fans lange auf den Ausgleich warten. Nach dem Aus­ gleich fiel durch eine einstudierte Stan­ dardsituation das 1:2 für die Passeirer. > Leider hielt die Führung nicht lange an


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> und die Brixner konnten den Ausgleich schießen. Alles deutete darauf hin, dass sich das Spiel erst im 3. Drittel entschei­ den wird. Unbeeindruckt vom Rückschlag gelang unseren Jungs durch ihre Spieler­ fahrung und ihren Willen in den letzten Sekunden der Siegestreffer. Somit haben sich unserer Jungs zum 3. Mal den Landesmeistertitel geholt. Bravo Jungs! Wir wollen uns mit diesen Worten bei der Mannschaft und bei dem langjährigen Trainer Walter Pixner für ihr Engagement bedanken. Die Eltern. Nicole Hauser Ranggeln

6 von 7 möglichen Meistertiteln gehen ins Passeiertal Ein erster Höhepunkt der heurigen Rang­ gelsaison ist erreicht. Am 19. 7. wurde die Südtiroler Meisterschaft in Pfunders auf der Gampieler Alm ausgetragen. Mit einem Riesenerfolg aus Passeirer Sicht. Unsere Athleten erkämpften sich sechs von sieben möglichen Meistertiteln. Hier die Passeirer Ergebnisse: 6 – 8 Jahre: 1. Preis: Fabian Hofer (Pfelders) 2. Preis: Lukas Auer (Mörre) 8 – 10 Jahre: 1. Preis: Martin Auer (Kalmtal) 2. Preis: Thomas Haspinger (Matatz) 3. Preis: Ashraf Derduri (St. Martin) 10 – 12 Jahre: 1. Preis: Lukas Haspinger (Matatz) 2. Preis: Fredi Falk (Kalmtal) 12 – 14 Jahre:

1. Preis: Patrick Öttl (Mörre) 14 – 16 Jahre: 1. Preis: Matthias Gufler (Tall) Senioren: 1. Preis: Benjamin Pichler (St. Martin) In den letzten Monaten nahmen unsere Ranggler auch an verschiedenen interna­ tionalen Turnieren in Salzburg und Tirol teil und erkämpften sich mehrere Podest­ plätze. Fabian Hofer, Martin Auer, Ashraf Derduri, Thomas Haspinger, Fredi Falk, Lukas Haspinger, Matthias Gufler und Andreas Haspinger schafften es in ihren Kategorien mindestens einmal auf das Podium. Besonders gratulieren möchte der Rang­ gelverrein Passeier den Athleten Andreas Haspinger und Fabian Hofer. Haspinger ist durch seinen Erfolg in Huben in Osttirol in die Leistungsklasse 2 aufgestiegen. Hofer, aus Pfelders, gewann am 26. 7. einen der wohl begehrtesten Titel im Alpenraum, den Hundstoansieg in der Altersklasse 6 – 8 Jahren. Benjamin Pichler Erfolgreicher Wettkampf

Psairer ArmbiegMeisterschaft Nach 30 Jahren fand am 6. Juni die erste Psairer Armbieg-Meisterschaft in der Passer Bar in St. Martin statt. Ein sehr erfolgreicher Wettkampf zwischen Män­ nern und Frauen, die sich im Armdrücken messen wollten – organisiert von dem Gleitschirm-Tandemclub Ifinger. Über 80 Personen haben sich in 4 Kategorien für Männer und 2 Kategorien für Frauen angemeldet. Die Gewinner haben tolle Preise erhalten, unter anderem einen Gut­ schein für einen Tandemflug, Abendessen,

Die Passeirer Preisträger bei der Südtiroler Meisterschaft in Pfunders mit ihren neuen Trainingsbekleidungen

Das zarte Geschlecht lässt die Muskeln spielen

romantisches Frühstück mit Übernach­ tung für zwei, Fitnessabos. Für die Unterhaltung sorgte die Gruppe Psairer Power mit Live-Musik. Der Schiedsrichter Alois Thaler, ehemali­ ger Europameister im Armdrücken, leitete den Wettkampf. Er nahm selber auch teil und holte sich den dritten Platz. Wie der Tandemclub Ifinger mitteilte, war die Begeisterung so groß, sodass die zweite Psairer Armbieg-Meisterschaft schon im September 2015 stattfindet. Der Allerstärkste – Daniel Kienzl – erhielt einen Wanderpokal, der dreimal gewon­ nen werden muss, damit man ihn behal­ ten kann. Kategorien Männer 0 – 70 kg 1. Lukas Gufler 2. Horst Ohrwalder 3. Alois Thaler Männer 70 – 80 kg 1. Manuel Raffl 2. Timo Pichler 3. Dietmar Pardatscher Männer 80 – 90 kg 1. Thomas Bayer 2. Andreas Mölgg (nur 2 Teilnehmer in dieser Kategorie) Männer über 90 kg 1. Daniel Kienzl 2. Richard Nussbaumer 3. Markus Haslinger Frauen 0 – 70 kg 1. Klara Thaler 2. Margareth Raffl 3. Benedicta Haller Frauen über 70 kg 1. Karin Obertegger 2. Maria Platter 3. Erika Kofler Wir gratulieren den Teilnehmerinnen und Teilnehmern und bedanken uns bei allen Helfern, die uns unterstützt haben, diese Meisterschaft zu verwirklichen. Adriane Felker


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Vorankündigungen >  7. Passeirer Jugend-Wallfahrt Von St. Martin (5 Uhr – Start mit Wander­ segen) über den Jaufen zum Abschluss­ gottesdienst nach Trens am Samstag, den 22. August 2015, um 18 Uhr. Es ist auch möglich, sich unterwegs der Gruppe anzuschließen: 6 Uhr Morgenlob in St. Leonhard; ca. 9 Uhr Frühstück in Walten; ca. 12 Uhr am Jaufenhaus; ca. 15 Uhr in Gasteig; ca. 16 Uhr Mittagessen in Sterzing. Bitte Wanderausrüstung und Verpflegung mitnehmen. Für Frühstück und Mittagessen ist gesorgt (freiwillige Spende). Rückfahr­ gelegenheit mit Reisebus (€ 10), kann auch selbst organisiert werden. Teilnahme auf eigene Verantwortung. Guter Gesundheitszustand wird vorausgesetzt. Anmeldung nicht erforderlich. >  Wie viel Dialekt bin ich? Das MuseumPasseier lädt junge Menschen ein, drei Tage lang gemeinsam mit dem Schriftsteller Toni Bernhart zu arbeiten. Ausgangsthema ist der Dialekt. Das gemein‑ same Ergebnis ist eine Art Hörspiel, das am Ende der 3 Tage öffentlich präsentiert wird. Kostenlos, mit Anmeldung bis 28. 8. und begrenzter Teilnehmerzahl. Infos: www.museum.passeier.it oder 0473 659 086 (Judith). Termine: Mittwoch, 2. 9. bis Freitag, 4. 9. 2015, jeweils von 10 bis 16 Uhr im MuseumPasseier >  Ausstellung: Miër Psairer Ab 29. 8. 2015, mehr Informationen auf Seite 6 >  Tåttermandler af Wånderschåft am 20. September 2015 in St. Martin – entlang der Mörrer-Runde; Anmeldung und Start: von 10 bis 12 Uhr beim Festplatz in St. Martin; Anmeldegebühr: 5 Euro pro Person inklusive Konsumation; Gruppen: bis maximal 5 Personen; Preisverteilung: um 17 Uhr beim Festplatz in St. Martin Für jede Gruppe gibt es einen Preis. >  Südtirolman Passeiertal 2015 Samstag, 3. Oktober 2015 Die zweite Auflage des Südtirolman Passei‑ ertal verspricht noch interessanter und anspruchsvoller zu werden. Natürlich steht der Südtirolman Passeiertal nicht nur für Männer, sondern auch für Frauen offen. Die Athleten können sich entweder beim Duath‑ lon oder beim Triathlon messen. Bei beiden Bewerben gibt es die Kategorien Einzel­ bewerb F/M, Team F/M und Team Mixed. Zudem werden die einzelnen Kategorien

noch in mehreren Altersklassen unterteilt. Neu ist dieses Jahr die Streckenführung. Beim Triathlon kann man dieses Jahr in der Disziplin Nordic-Cross-Skating nicht nur mit Skikes, sondern mit allen Nordic-Cross-Gerä‑ ten, wie Skirollern, Fleet-skates oder Power­ slite an den Start gehen, da vorwiegend auf Asphalt gelaufen wird und die Streckenfüh‑ rung nur flach bis leicht ansteigend verläuft. Der Start erfolgt um 11 Uhr beim Sandhof. Sowohl beim Duathlon als auch beim Triath‑ lon wird das Rennen von den Mountain­ bikern eröffnet. Die Strecke verläuft über den Passerdamm‑ weg ins Dorfzentrum von St. Leonhard und weiter über den Platzerberg und Karlegg bis zum Sportplatz von Walten. Dort erfolgt der Wechsel beim Duathlon auf das Laufen bzw. beim Triathlon auf das Nordic-Cross-Skating nach Wans. Dort erfolgt anschließend die Preisver­ teilung. Neben schönen Sachpreisen für die Gewinner gibt es für alle Teilnehmer ein attraktives Startpaket sowie ein Los der Lotterie mit über 200 tollen Preisen im Gesamtwert von ca. € 30.000. Alle Informationen über Reglement, Anmeldung, Programm usw. unter: www.suedtirolman.com info@global-sport-service.com Telefon 349 7825484 > Mini-Dramen-Wettbewerb Die Südtiroler Theaterzeitung (STZ) schreibt anlässlich des 65. Jubiläums des Südtiroler Theaterverbandes einen Mini-DramenWettbewerb aus. Minidramen sind Kürzeststücke, Theatermi‑ niaturen, szenische Kurzgeschichten, Ein­ akter. Das Mini-Drama ist ein kleines Stück Theater, das sich den klassischen dramati‑ schen Formen verweigert. Gesucht werden Texte im Umfang von einer DIN A4-Seite in deutscher Sprache (Hochsprache, Dialekt), wobei die Anschläge und Schriftgröße frei sind. Die DIN A4-Seite muss aber ohne tech‑ nische Hilfsmittel zu lesen sein. Eine weitere Voraussetzung für die Teilnahme ist außer‑ dem, dass die AutorInnen die Inszenierung des Mini-Dramas garantieren können. Die Verfasser müssen also selber eine Theater‑ gruppe bzw. Personen finden, welche ihr Werk am Theatertag in Eppan aufführen. Einsendeschluss ist der 30. November 2015 (Poststempel). Alle eingereichten Mini-Dramen sollen beim Theatertag aufgeführt werden, den der Süd‑ tiroler Theaterverband zum 65. Jubiläum am 30. April 2016 in Eppan ausrichten wird. Adresse: Schlernstraße 1, 39100 Bozen Telefon 0471 974 272, stv@provinz.bz.it

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Öffnungszeiten moos Gemeindeamt: Mo – Fr, 8 – 12 Uhr; Di, 14.30 – 18 Uhr; Sa geschlossen, T 0473 643 535 Minirecyclinghof Moos: Fr, 9 – 10 Uhr; Pfelders: Mi, 14 – 15 Uhr; Platt: Mi, 8 – 9 Uhr; Stuls: Mi, 10 – 11 Uhr; Rabenstein (Dorf): jeden 1. und 3. Mo/Monat, 10 – 11 Uhr; Rabenstein (Saltnuss – rotes Haus): jeden 1. Mo/Monat, 9 – 9.45 Uhr Restmüllsammlung: Dienstag; Stuls, Moos, Platt, Pfelders wöchentlich; Rabenstein, Pill jede 2. Woche; Sportplatz Sand, Ulfas jede 2. Woche Biomüllsammlung: Mittwoch; Stuls, Moos, Platt, Pfelders wöchentlich; Rabenstein, Pill jede 2. Woche; Sportplatz Sand, Ulfas jede 2. Woche Bibliothek Moos: Mi, 14.30 – 16.30 Uhr; Do, 16.30 – 18.30 Uhr; So, 11 – 12 Uhr (ab 1.10.2015) Bibliothek Platt: Di, 9 – 11 Uhr; Mi, 16.30 – 17.30 Uhr, Fr, 15 – 16.30 Uhr; Sa oder So nach Gottesdienst (ab Schulbeginn) Bibliothek Pfelders: Di, 18.30 – 19.30 Uhr Bibliothek Rabenstein: Mi, 14.30 – 16.30 Uhr, Sa oder So nach Gottesdienst (ab Schulbeginn) Bibliothek Stuls: Mo, 15 – 17 Uhr (ab Schulbeginn) Arztpraxis Dr. Mair: Mo, Do, Fr, 8 – 12 Uhr; Di, 10 – 12 Uhr, 16 – 18.30 Uhr; Mi, 16 – 18.30 Uhr; T 0473 643 689 Apotheke RAM: Mo 10 – 12; Mi 16 – 18.30 Uhr; Do 9 – 12 Uhr; T 0473 643 689 Krankenpflegeambulatorium Platt: Mi, 10.30 – 11 Uhr Elternberatung Platt: Mi, 9 – 10.30 Uhr st. leonhard Gemeindeamt: Mo – Fr, 8 – 12 Uhr; Di, 14.30 – 17.30 Uhr; Sa, 9 – 12 Uhr, T 0473 656 113 Minirecyclinghof: Mo, Fr, 8 – 9 Uhr; Sa, 8 – 11 Uhr; Walten: Sa, 10 – 11 Uhr Restmüllsammlung: Di; Walten, Schweinsteg, Prantach, Mörre, Glaiten, jeden 2. Di; Biomüllsammlung: Do Öffentliche Bibliothek: Mo, Mi, Fr, 9 – 12 Uhr, 15 – 18 Uhr, Di, Do, 15 – 18 Uhr (ab September) Bibliothek Walten: Di, 16 – 17 Uhr Arztpraxis Dr. v. Sölder: Mo, Mi, Do, Fr, 8 – 12 Uhr; Di, 15 – 19 Uhr; T 0473 656 656 Arztpraxis Dr. Zuegg: Mo – Fr, 8 – 12 Uhr; Mo, Fr, 15.30 – 16.30 Uhr ohne Vormerk.; T 0473 656 633 Kinderarztpraxis Dr.in Weger: Mo, Fr, 9.15 – 12.30 Uhr; Mi, 9.30 – 12 Uhr; Di, Do, 15 – 18 Uhr; T 0473 656 266 Apotheke RAM: Mo – Fr, 8 – 12.30, 15.30 – 19 Uhr; Sa, 8 – 12.30 Uhr; T 0473 656 146 SportArena: täglich von 10 – 22 Uhr; Dienstag: Ruhetag, 7. – 22. 9. wegen Ferien geschlossen (Kletterhalle ab dem 28. 8 – 22. 9. geschlossen) st. martin Gemeindeamt: Mo – Fr, 8 – 13 Uhr; Donnerstag, 15 – 17.30 Uhr, T 0473 499 300 Minirecyclinghof: St. Martin: Fr, 10 – 12 Uhr; Sa, 8 – 10 Uhr; Saltaus: Sa, 8.30 – 9.30 Uhr Restmüllsammlung: Montag; Matatz, Breiteben, Kalmtal, jeden 2. Montag Biomüllsammlung: Mittwoch Öff. Bibliothek: Mo, Mi, Sa, 9 – 12 Uhr; Di, 14 – 17 Uhr, Mi, Do, Fr, 15 – 18 Uhr (ab 2. Sept.-Woche) Arztpraxis Dr. Innerhofer: Mo – Fr, 8 – 12 Uhr; T 0473 641 207 Arztpraxis Dr. Dubis: Mo – Do, 9 – 12 Uhr; Fr 15 – 18 Uhr; T 0473 650 167 Apotheke Mercurius: Mo, Mi, Do, Fr, 8 – 12.30, 15 – 18.30 Uhr; Di, 8 – 12.30 Uhr; Sa, 8 – 12 Uhr, T 0473 650 011 Elternberatung Garberweg: Do, 8 – 2 Uhr Krankenpflegeambulatorium Garberweg: Di, Fr, 8 – 10 Uhr Jugendtreff: Di – Fr, 11 – 12 Uhr; Di und Do, 17.30 – 19.30 Uhr; T 392 5327295 sprengelsitz passeier Verwaltungsdienst: Mo, Di, Fr, 8 – 11 Uhr; Mi, 9 – 12 Uhr; Do, 9 – 12 Uhr, 14 – 15.30 Uhr; T 0473 659 500 Sozialsprengel: Di – Do, 8.30 – 12 Uhr, 14.30 – 16.30 Uhr; Mi, 8.30 – 12 Uhr; T 0473 659 018, T 0473 659 263, T 0473 659 264 Dienst für Pflegeeinstufung: T 848 800 277 Blutabnahme: Mi, Do, 7.15 – 8.45 Uhr, ohne Vormerkung Krankenpflegeambulatorium: Mo, Di, Fr, 8 – 11 Uhr; Mi, Do, 9.30 – 11 Uhr Elternberatung: Di, 8 – 12 Uhr; Diätdienst: Di, 8 – 12 Uhr und 13 – 16 Uhr, Fr, 8 – 12.30 Uhr, 13 – 16 Uhr; T 0473 659 520 Dienst für Abhängigkeitserkrankungen: jeden 2. und 4. Di/Monat, 14 – 16.30 Uhr, Vormerkung T 0473 443 299; Zahnarztambulatorium: Vormerkungen T 0473 264 000 Rehabilitationsdienst: Mo – Fr, 8 – 12.30 Uhr, 13.30 – 16 Uhr; T 0473 659 533 Hautarzt: jed. 1. + 3. Mi/Monat, 9 – 13 u. 14 – 18 Uhr, Vormerkung mit ärztl. Verschreibung: T 0473 264 000; Invalidenbetreuung: Vormerkung in Meran, T 0473 264 712 Hauspflegedienst: Vormerkung Mo – Fr, 8 – 10 Uhr; T 0473 659 019 Jugendbüro Passeier: Mo – Fr, M 393 0954681

Aus den Gemeinden Moos, St. Leonhard und St. Martin Termine & Veranstaltungen august Einsendeschluss Fotowettbewerb, MuseumPasseier Psairer Fraitige, St. Leonhard 7. Passeirer Jugend-Wallfahrt Vorentscheidung Miss Südtirol, Raiffeisenplatz St. Leonhard [Tourismusverein Passeiertal] 29. Eröffnung der Ausstellung „Miër Psairer“, MuseumPasseier 30. Ötztaler Radmarathon 30. Musikfest, Raiffeisenplatz [Musikkapelle St. Leonhard]

20. 21. 22. 28.

september 4. Hörspiel-Präsentation „Wie viel Dialekt bin ich?“, MuseumPasseier 7. Schulbeginn 10. Brotbacken, MuseumPasseier 12./13. 28. Mårtiner Dorffest 19. Autofreier Tag, St. Martin 20. Tåttermandler af Wånderschåft, 10 Uhr, Festplatz St. Martin [AVS-Jugend] 23. Herbstbeginn 25. Verbrauchermobil, Dorfplatz St. Martin 26. Vieh- und Krämermarkt, St. Leonhard 27. Passeirer Höfemarkt, Saltaus oKtober 2. Redaktionsschluss Passeirer Blatt 3. „Südtirolman Passeiertal 2015“ , 11 Uhr, Sandhof St. Leonhard 8. Brotbacken, MuseumPasseier 10. Hochzeitsmesse, Vereinshaus St. Leonhard [Konsortium Passeier Wirtschaft] 25. Zeitumstellung 25. Länderranggeln, Raiffeisenplatz St. Leonhard [Ranggelverein Passeiertal] 30. Abschlussfest und Filmvorführung „Unreale Nähe“, MuseumPasseier

6. 7. 11. 14. 27.

noVember Psairer Lederhosenball Vieh- und Krämermarkt, St. Leonhard Martinsumzug Martinsmarkt, Dorfplatz St. Martin Redaktionsschluss Passeirer Blatt

recyclinghof passeier (mörre) Dienstag, Donnerstag, 14 – 17 Uhr; Samstag, 8 – 11 Uhr Termine & Veranstaltungen können per Telefon (T 0473 656 239) und per E-Mail (passeirerblatt@passeier.it) mitgeteilt werden


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