Skip to main content

Passeirer Blatt

Page 1

Poste Italiane S.p.A. – Spedizione in abbonamento postale – 70% NE/BZ

www.passeier.net

A D 1 C B 2 a 0 e d c b

Passeirer Blatt

i. p.

Passeirer Blatt

Mitteilungen und Nachrichten aus Moos, St. Leonhard und St. Martin August 2013

August 2013 nr. 118 · 27. jAhrgAng

Bischof Ivo Muser weiht Hermann Pirpamer zum Diakon Foto: Plangger

Diakonweihe Hermann Pirpamer inhalt 3 Gemeinden 7 Kultur & Gesellschaft 17 Natur & Umwelt 18 Vereine & Verbände 19 Gesundheit & Soziales 22 Schulen & bibliotheken 24 Kinderseite 25 gratulationen 27 Sport 31 vorankündigungen

Der Dienst am Menschen als Herzensangelegenheit


2

Ganz St. Martin war am 9. Juni, dem Herz-Jesu-Sonntag, auf den Beinen, um die Weihe von Hermann Pirpamer zum Ständigen Diakon mitzuerleben und zu gestalten. Das Dorf war mit Fahnen, Prozessionstüchern und Fensterbildern festlich geschmückt. In diesem Zusammenhang wurde erneut offensichtlich, wie wunderbar Gottes Wege mitunter sind, handelt es sich bei Hermann doch um den langjährigen Bürgermeister von St. Martin, der nach seiner politischen Pensionierung neue Wege beschritt. Er schrieb sich in die theologischen Kurse in Brixen ein und fand für sich selbst einen neuen Zugang zum Glauben. Zudem half Hermann im Jahre 2011 für drei Monate als Entwicklungshelfer in Kenia mit, was sein Handeln und Denken ebenfalls nachhaltig veränderte und beeinflusste. Des Weiteren bewogen auch der Priestermangel und der Umstand, dass das Dorf St. Martin Hermann immer viel gegeben und positiv unterstützt hatte, ihn dazu, die Diakon­ausbildung zu machen, und so auf seine Weise St. Martin etwas zurückzugeben. Am Ende der Ausbildung stand nun die Weihe zum Ständigen Diakon, was bedeutet, dass Hermann sich in den Dienst der Seelsorge und Caritas seiner Heimatpfarrei stellt. Bereits am Vorabend wurde Neudiakon Hermann festlich empfangen und von Pfarrer Christoph Waldner OT, Bürgermeisterin Rosmarie Pamer und von MinistrantInnen mit einem Gedicht auf das Herzlichste willkommen geheißen. Nach der hl. Messe, umrahmt vom Frauenchor, folgte ein Umtrunk auf dem neuen Dorfplatz.

Impressum

Erscheint zweimonatlich. Eingetragen beim Landesgericht Bozen mit Dekret Nr. 11/87 vom 29. 5. 1987. Eigentümer und Herausgeber: Gemeinden Moos, St. Leonhard und St. Martin in Passeier; vertreten durch den Bürgermeister von St. Leonhard, Oswald Tschöll. Verantwortlich im Sinne des Pressegesetzes: Ulrich Mayer. Redaktion: Kurt Gufler, Rosmarie Pamer, Heinrich Hofer, Siglinde Jaitner, Arnold Rinner, Karl Lanthaler. Korrektur: Ernst Rinner, Kurt Gufler. Produktion und Druck: verlag.Passeier Artikel können bei allen Redaktionsmitgliedern und bei design.buero in St. Leonhard (Kohlstatt 55) abge­geben werden und müssen mit dem Namen und der Telefonnummer des Verfassers oder der Verfasserin versehen sein. Werbebeiträge nur bei Arnold Marth, Papier Profi, St. Leonhard. Redaktionsschluss: 4. Oktober 2013 Redaktionsschluss: 29. November 2013 E-Mail: passeirerblatt@passeier.it www.passeirer-blatt.it

Diakon Hermann Pirpamer zelebriert seine erste Messe Foto: Plangger

Der eigentliche Festakt und die Weihe zum Diakon erfolgten am Herz-JesuSonntag. Dabei waren sehr viele von Hermanns Freunden und Wegbegleitern aus nah und fern gekommen und die Bürgermeisterin von St. Martin, Rosmarie Pamer, begrüßte nach dem Einzug am Kirchentor überaus erfreut Bischof Ivo Muser, der zum ersten Mal die Pfarrgemeinde besuchte. Den Gottesdienst zelebrierte der Bischof zusammen mit dem Beauftragten für die Diakonausbildung in der Diözese, H. Gottfried Ugolini, dem Dekan von Brixen, Albert Pixner, dem Jugend­ seelsorger Christoph Schweigl, Pfarrer P. Christoph Waldner OT und dem Gastpriester Father Akum Innocent aus Kenia. Die ständigen Diakone Paul Graber und Wolfgang Penn wohnten der Feier ebenfalls bei. In seiner Festpredigt bezog sich Bischof Ivo Muser immer wieder auf das Herz Jesu und bat den angehenden Diakon, „sich stets ein hörendes Herz für die Menschen zu bewahren.“ Höhepunkt der Messfeier war die Diakonweihe, wobei der Bischof Hermann Pirpamer seine Hände auflegte und das Weihegebet sprach. Zuvor erbat sich Bischof Ivo Muser nicht nur von ihm, sondern auch von seiner Frau Theresia die Bereitschaft für diese Form gottgeweihten Lebens. Zutiefst gerührt und mit bewegenden Worten dankte Hermann Pirpamer allen, die in irgendeiner Form zum Gelingen des Weihefestes beigetragen hatten, insbesondere jenen, die für ihn gebetet hatten. Im Anschluss fand in feierlicher Form die traditionelle Herz-Jesu-Prozession statt. Dieser besondere Feier- und Freudentag für St. Martin klang auf dem Festplatz mit einem Benefizfest, organisiert von der Ortsgruppe der Katholischen

Jugend aus. Dabei lautete das Motto des Festes „Ein Herz für Jesus – Ein Herz für die Menschen“, treffender hätte der Leitgedanke für diesen Herz-Jesu-Sonntag in St. Martin wohl kaum in Worte gefasst werden können. Der Reinerlös kommt u.a. einem Hilfsprojekt in Kenia des Priesters Father Innocent Akum zugute, der von Hermann anlässlich seiner Diakonatsweihe nach St. Martin eingeladen wurde. Zu guter Letzt ist es den Bürgerinnen und Bürgern von St. Martin ein großes Anliegen, ihrem überaus geschätzten Diakon Hermann viel Freude, Kraft und besonders Gottes Segen, in seinem Dienst zu wünschen! Kurt Gufler

Sait Herz Jesu isch offeziell, dass miër an Diëkoon hoobm. I will iëz Gott fir den, den eer giriëft håt, loubm. Hearmånn hoaßt dr Nuie, dr ålte Pirgermoaschter fi St. Mårtin. Saitdeem eer isch dr Diëkoon, geatr ålbm zi di Kirchn hiin: Eer tërf iëz taafn, Hoachzit håltn, und aa Lait ingroobm. Krånke sålbm, prëidign, seegnin, miër sain froa, iin zi hoobm. Fin Bischof Ivos Hånt giwaicht, dr Heargott soll iin Kråft geebm. Dr Hearmånn plaip insr Diëkoon pis zin Ent fi sain langin Leebm. David Gurschler


3  Passeirer Blatt – nr. 118 august 2013

gemeinden

16. bis 22. September

Die Woche im Zeichen der umweltfreundlichen Mobilität

Gruppe diskutiert zum Thema Gewinnung neuer EinwohnerInnen Foto: Miriam L. Weiß

Workshop am EURAC-Institut

Gemeinsam die Zukunft gestalten „Zukunft 2030“ lautet der Titel eines ESF-geförderten Projektes, das in erster Linie der Abwanderung in gefährdeten Gemeinden Südtirols entgegenwirken soll. Hilfe zur Selbsthilfe lautet der Ansatz. Dabei wird in einer ersten Phase auf die professionelle Begleitung der EURAC gesetzt. Das EURAC-Institut für Regionalentwicklung und Standortmanagement hat die Aufgabe übernommen, in insgesamt 14 Gemeinden im Passeier- und Ultental sowie am Deutschnonsberg und im Meraner Umland Potentiale und grundlegende Werte für die jeweilige Region zu identifizieren. Darauf aufbauend werden umsetzungsfähige Geschäftspläne für die Zielgebiete entwickelt. Die Arbeit erfolgt in Arbeitsgruppen gemeinsam mit den zentralen Akteuren aus Politik und Wirtschaft vor Ort. Beteiligt sind sowohl Bürgermeister, Gemeindevertreter, Touristiker, Landwirte als auch lokale Koordinatoren für Regionalentwicklung. Mit Unterstützung der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt wird ein zwischengemeindlicher Ansatz verfolgt, um gemeinsam den Herausforderungen zu begegnen, die nicht an den Gemeindegrenzen Halt machen. Untersucht werden folgende Fragestellungen: Wie kann das Potential von lokalen Produkten, wie beispielsweise dem Löwenzahn am Deutschnonsberg, besser genutzt werden? Wie kann die Zusammenarbeit von Tourismus und Landwirtschaft vereinfacht werden? Unter welchen Bedingungen lassen sich die Mineralwasserquellen im Ultental stärker nutzen? Wie kann eine Höfe-Tour umge-

setzt werden? Oder wie kann man einen sanften Wintertourismus einführen? Aufbauend auf bestehenden Erfahrungen werden neue Ansätze und Ideen so konkret wie möglich ausgearbeitet. Für die Umsetzung ist es wichtig, die Zielsetzungen zu definieren, organisatorische Strukturen zu bestimmen und festzulegen, welchem Akteur vor Ort welche Aufgaben zukommen. Auch die Finanzierung und Vermarktung müssen geklärt werden. Mit diesen Punkten beschäftigte sich ein eigener Workshop, den das EURAC-Institut für Regionalentwicklung und Standortmanagement am 23. Mai 2013 im Vereinssaal von Schenna organisiert hat. Die Ergebnisse aus dem Workshop bieten den Arbeitsgruppen die Grundlage, an der weiteren Konkretisierung der geplanten Projekte zu arbeiten. Weitere Informationen unter www.eurac.edu/Zukunft2030 Miriam L. Weiß

Die Gemeinden St. Leonhard und St. Martin beteiligen sich heuer gemeinsam bei der europaweiten Initiative! Die Mobilitätswoche soll Anreize bieten, das Auto stehen zu lassen und Wege mit dem Fahrrad, den öffentlichen Verkehrsmitteln oder zu Fuß zurückzulegen. Immer mehr Menschen wünschen sich mehr Lebensqualität durch Ruhe, saubere Luft und sichere Wege für Fußgänger und Radfahrer. Wer sich verkehrsberuhigte oder autofreie Ortschaften ansieht weiß, welche Vitalität und Aufenthaltsqualität dort herrscht. Im Zuge der Mobilitätswoche und des Autofreien Tages werden auf der ganzen Welt Aktionen für sanfte Mobilität gestartet. Weit über 2000 Gemeinden in Europa beteiligen sich daran, allein in Südtirol haben sich im letzten Jahr 40 Gemeinden im Rahmen des Autofreien Tages engagiert. Wir haben für die Mobilitätswoche das Thema „Bunte Wege“ gewählt. Gleichzeitig machen wir mit unseren Gemeinden in diesem Jahr beim überregionalen (Nord- und Südtirol) Wettbewerb mit. In der Mobilitätswoche sollen Straßenraum für die Bewohner als Lebensraum wiedergewonnen werden. „Statt grauem Beton und Asphalt sollen in der Mobilitätswoche Malereien von Blumen, Wiesen, Bäumen, Tieren, Teichen, usw. die Straßenflächen schmücken. Alle Bürgerinnen und Bürger >

Umweltfenster – Tipps vom Energy-Team

Wassersparen im Haushalt Auch wenn wir von Bächen und Seen umgeben sind, ist Wasser eine sehr wertvolle Ressource. Der sparsame Umgang damit schont aber auch die Geldtasche, die Kläranlage und die Umwelt. Jeder kann sehr viel zum Wassersparen beitragen. Hier einige Tipps dazu: Wer duscht, verbraucht im Vergleich zu einem Vollbad bis zu 70% weniger Wasser. Undichte Wasserhähne oder Klospülungen sollen schnellstmöglich abgedichtet werden, damit nicht wertvolles Wasser verloren geht.

Zähneputzen oder Rasieren bei laufendem Wasserhahn sollte unbedingt vermieden werden. Die Klospülung sollte mit einer Spartaste ausgerüstet sein. Wasch- und Spülmaschinen sollen immer nur voll beladen eingeschaltet werden. Generell empfiehlt es sich, den Wasserverbrauch sowie die Anlagen regelmäßig zu kontrollieren. Für das Bewässern von Pflanzen und Garten kann auch Regenwasser in einer Tonne gesammelt werden. 2013 ist das internationale Jahr der Wasserkooperationen weiß, für das Energy-Team der Gemeinde St. Martin, Bernhard Pflug


4

> und vor allem die Kinder sind herzlich eingeladen.“ Folgende Aktionen sind in unseren Gemeinden geplant: St. Leonhard: Straßenmalerei bzw. künstlerische Gestaltung von Straßenabschnitten mit der Jubpa, eine Woche Pedibus mit prominenter Begleitung.

Gemeinde St. Martin

Klausurtagung des Gemeinderates

Rundweg Historische Gebäude

Ende Juli traf sich der Gemeinderat von St. Martin zur jährlichen Klausurtagung, heuer erstmals im Jugendhaus Hahnebaum. Nach der Begrüßung durch die Bürgermeisterin führte Ing. Stefan Baldini die Gemeinderäte durch das Haus und erläuterte kurz die Baugeschichte. Im Anschluss daran stellte Arch. Andreas Flora die Machbarkeitsstudie „Neuorga­ nisation Areal Mehrzweckgebäude/Mittelschule“ vor. Das Raumprogramm beinhaltet die Umgestaltung des Mehrzweckgebäudes mit einer Gemeinschafts­ praxis, Sprengelräumen, Räume der Kindertagesstätte und Gemeinde­ wohnungen. Weiters sieht die Studie eine Tiefgarage im Bereich des heutigen Bauhofes, eine Wohnzone und zusätz­ liche Räume für die Freiwillige Feuerwehr St. Martin vor. Diskussionspunkte dazu waren vor allem die Größe der Wohnzone und der Tiefgarage. Im Anschluss an die intensive Diskussion stand das Thema Verkehr auf der Tagesordnung. Maria Theresia Pernter stellte in einem Kurz­ referat die Verkehrssituation in St. Martin vor. Verkehrsreferent Heinrich Dorfer, Vize-Bürgermeister Hansjörg Alber und Bürgermeisterin Rosmarie Pamer ergänzten ihre Ausführungen mit den aktuellen Projekten und Initiativen. Frau Pernter leitete dann auch den Workshop am Nachmittag, in dem es um konkrete Maßnahmen und Strategien zum fließenden und stehenden Verkehr im Dorf ging. Rosmarie Pamer

Im Jahr 2007 hat die Gemeinde St. Martin den Architektur- und Kulturführer für St. Martin herausgegeben. Daraus ist die Idee entstanden, einige historische Gebäude mit kleinen Tafeln (mit QR-Code) zu beschildern und einen entsprechenden Faltblatt, der den Rundweg durch das Dorf beschreibt, herauszugeben. Mit dem neuen Faltblatt können Gäste, aber auch Einheimische das Dorf durchstöbern und erfahren so allerhand Wissenswertes über die wertvollen historischen Gebäude. Das Faltblatt ist in den Tourismusbüros erhältlich. Rosmarie Pamer

Das neue Faltblatt: Historische Gebäude in St. Martin

Hohes Haus Turmhaus Pfarrwidum Haus der Jugend

Friedhofskapelle Pfarrkirche

Alte Bäckerei

Malerhaus

Historische Gebäude

+ Edifici storici

Fischerhaus

P

ha

er

ss pa

Heilig-Grab-Kapelle

up

tst

ra

sse

Steckholzgütl

sse

località di un gran numero di edifici ed elementi edili medievali ben conservati, alcuni dei quali risalgono anche al 13° secolo. Il tour degli edifici storici segue le tracce del loro passato, dei loro arredi e del loro fascino, rivolgendosi a coloro che perlustrano il paese con sguardo attento. Un occhio di riguardo si meritano gli immobili lungo via Villaggio e intorno alla cosiddetta “Mandel”, dove già nel Medioevo si registrava una concentrazione d’insediamenti. In questo percorso, incontriamo anche testimoni della scuola d’arte barocca della Val Passiria, che ha lasciato tracce su numerose facciate, interni di chiese e piccoli monumenti.

Gemeinde St. Martin

fstra

Moos Im Zuge der Mobilitätswoche und des Autofreien Tages werden auf der ganzen Welt Aktionen für sanfte Mobilität gestartet. Weit über 2000 Gemeinden in Europa beteiligen sich daran, allein in Südtirol haben sich im letzten Jahr 40 Gemeinden +Mittelalterliche Architektur im Passeiertal wird vielfachengamit im Rahmen des Autofreien Tages den bekannten Schildhöfen identifiziert. Acht der insgesamt elf befestigten und privilegierten Bauernhöfe befinden sich im giert. Gezeigt wird, wie ein Leben mit Gemeindegebiet von St. Martin in Passeier. Weniger bekannt ist, dass sichaussehen im Martiner Ortszentrum und in derund darüber- welche weniger Autos kann liegenden Mittelgebirgslage eine erstaunliche Fülle an mittelalterlichen Bauten und Bauteilen erhalten hat, die Formen der klimaschonenden Mobilität vereinzelt bis in das späte 13. Jahrhundert zurückreichen. es gibt. Der Rundweg der Historischen Gebäude spürt ihrer Geschichte, ihrer Ausstattung und ihrem Flair nach und Die Gemeinde Passeier, in Zusamrichtet sichMoos an all jene, diein offenen Auges St. Martin durchwandern. Ein Hauptaugenmerk gilt den Bauten entlang menarbeitder Dorfstraße mit der E.U.M. –Mandel, Energieund und um die sogenannte an denen es bereits im Mittelalter zu einer Siedlungsverdichtung Umweltbetriebe Moos und den Bibliothegekommen ist. Hier begegnen wir auch den Zeugnissen der barocken Passeirer Kunstschule. Sie hat ihre Spuren ken vom Hinterpasseier, beteiligt sich an zahlreichen Fassaden, Kircheninnenräumen oder Kleindenkmälern hinterlassen. auch in diesem Jahr wieder am Autofreien L’architettura medievale della Val Passiria viene identificata Tag! Es werden tolle Aktionen und Spiele spesso con i famosi “masi dello scudo”, in tutto undici, otto dei quali, fortificati e privilegiati, sono ubicati nel comune di angeboten! S. Martino. Meno nota, invece, è la presenza nel centro della

Vorne: Heinrich Dorfer, Zita Ennemoser, Anneliese Weiss Angerer, Johanna Karlegger, Rosmarie Pamer, Heinrich Prünster, Klaus Gufler Hinten: Hermann Pircher, Erich Kofler Verkehrsexpertin Maria Theresia Pernter, Arch. Andreas Flora, Ing. Stefan Baldini, Hansjörg Alber Foto: Klaus Gufler

dor

St. Martin: Schüler gestalten Straßenabschnitte mit Künstler Hannes Egger, Seifenkisten-Werkstatt auf der Straße, Streetdance oder Breakdance, Workshop Taschenbasteln aus Autoreifen. Den Abschluss dieser Woche krönt das Fahrradfest am Samstag, 21. September, von 14.30 – 18 Uhr am Festplatz beim Sandhof, rund um das Thema Fahrrad. Uns erwartet ein: Fahrradquiz mit Verlosung von E-Bike und Gutscheinen, Fahrradwerkstatt mit Codierung, Fahrradversteigerung und -flohmarkt, Infostand Bezirksgemeinschaft. Wir laden alle ein mit dem Rad oder zu Fuß über den Radweg Passerdamm zum Sandhof zu kommen. Auf dieser Strecke werden die Ergebnisse des Wettbewerbes „Bunte Wege“ auf großen Tafeln präsentiert. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme. Die Europäische Mobilitätswoche ist in Südtirol eine Initiative der Landesmobilitätsagentur und des Dachverbandes für Natur- und Umweltschutz, unterstützt von der Landesumweltagentur und durchgeführt in Zusammenarbeit mit dem Ökoinstitut Südtirol und der Bezirksgemeinschaft. Hansjörg Alber

.       


Beschlüsse

Aus dem Rathaus von St. Martin (vom 28. 5. bis 29. 7.2013) >  Allgemeine Verwaltung: Die Fa. Kohl & Partner Südtirol aus Gais wird ein Tourismusentwicklungskonzept für die Gemeinde St. Martin ausarbeiten. Die Kosten dafür belaufen sich auf € 11.325. > Beiträge: Tourismusverein Passeiertal: € 2.512,75 – Zuweisung von 95% der Aufenthaltssteuer auf Zweitwohnungen für 2012; € 19.487,25 – Förderung des Fremdenverkehrs; € 6.000 – Sportförderung; € 5.000 – Mobilität (Skibus); € 1.000 – Andreas-Hofer-Volkslauf; € 1.000 – Oldtimer-Treffen; Musikkapelle St. Martin: € 50.000 – Einrichtung des neuen Probelokals; Bodenverbesserungskonsortium Kalmtal-Ried: € 14.924,65 – Durchführung von Sanierungs­ arbeiten der Kalmtalerstraße; Freiw. Feuerwehr Moos: € 1.000 – Durchführung einer übergemeindlichen Talschaftsübung mit versch. Rettungsorganisationen; Pfarrei St. Martin: € 7.843,50 – Durchführung von Arbeiten am Friedhof und Diakonatsweihe; ASC St. Martin – Sektion Fußball: € 25.000 für die Tätigkeit im Jahr 2013; Enerpass Konsortial GmbH: € 30.000 – Realisierung des Projektes „Wegebau Passerschlucht“; Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt: € 1.500 – Veranstaltung „Passeirer Gesundheitstage 2013“; Verein „imFocus-FotoclubPasseier“: € 2.000 – Fotoausstellung anlässlich der Einweihung des Dorfplatzes mit Haus der Kultur. > Kindertagesstätte/Kindergarten/ Schulen: Fa. EP-Videotechnik Lanthaler aus St. Martin erhielt den Auftrag für die Lieferung einer Geschirrspülmaschine für die Kinder­ tagesstätte zum Preis von € 599; für die Kindergärten wurden verschiedene Arbeiten/Lieferungen durchgeführt, u.zw. für den Kindergarten St. Martin: Malerarbeiten – Fa. Stephan Kofler, St. Leonhard – € 5.118,30, Bodenlegerarbeiten – Fa. Gögele Karl, St. Martin – € 2.704,35, Grundreinigung – Fa. Kron­ service GmbH, St. Lorenzen – € 1.875,50; Kindergarten Saltaus: Lieferung von Einrichtungsgegenständen für den Eingangsbereich – Fa. Pöll Robert, St. Leonhard – € 2.821,74; der Kindergartentransport für das Jahr 2013/2014 konnte an die Firmen Gufler Tours Taxi & Busdienst d. Gufler Johann sowie Sonnenhotels GmbH vergeben werden. Die Kosten dafür werden sich auf ca. € 26.928 belaufen. An den deutschsprachigen Schulsprengel von St. Martin wurde der Gesamtbetrag von € 14.795 für das Finanzjahr 2013 überwiesen, und zwar € 9.735 für 177 Grundschüler und € 5.060 für 92 Mittelschüler, welche im Gemeindegebiet von St. Martin ansässig sind; Fa. Amonn Office GmbH aus Bozen ist mit der Lieferung und Installation eines Smartboards mit Beamer für die Mittelschule zum Preis von € 4.216,85 beauftragt worden;

der Vertrag betreffend die Vergabe des Hausmeisterdienstes in der Mittelschule wurde um weitere 4 Jahre verlängert; Fa. Lenzi AG aus Bozen erhielt den Auftrag zur Wartung des Aufzuges in der Grundschule Saltaus für den Zeitraum 1. 7. 2013 bis 31. 12. 2014. Dafür wurde eine Ausgaben in Höhe von € 1.694 verpflichtet. >  Öffentliche Arbeiten: Neues Dorf­ zentrum: Ankauf eines Rednerpults und eines Kapellmeisterpults – Fa. Hofer Heinrich KG, St. Leonhard – € 3.775,20; Ankauf von Geschirr für 200 Personen für das Haus der Kultur – Fa. M. Brugnara GmbH, Meran – € 2.744,28; Ankauf von Rollrasen für die Grünflache beim neuen Dorfplatz – Fa. Manna Italia GmbH, Andrian – € 1.408; Ankauf von Tischen und Bänken – Fa. Prünster F. KG, St. Leonhard – € 3.260,95; Vergabe des Reinigungsdienstes für den Jugendtreff und Haus der Kultur für den Zeitraum von 6 Monaten – Fa. Kronservice GmbH, St. Lorenzen – monatlicher Pauschalbetrag von € 1.028,50; Verbesserung Trink- und Löschwasserversorgung Gruberhöfe: Die Arbeiten konnten mittels Verhandlungsverfahren zum Preis von € 156.993,19 an die Firma Karlegger Armin & Josef OHG aus St. Martin vergeben werden; Neugestaltung A.-Hofer-Platz: Fa. Hofer Heinrich KG aus St. Leonhard ist mit der Lieferung von 15 Stück Poller zum Preis von € 6.715,50 beauftragt worden; Errichtung Bauhof: Fa. Gufler Hubert GmbH aus St. Martin ist mit der Lieferung verschiedener Regale für den neuen Gemeindebauhof zum Preis von € 16.411,54 beauftragt worden; Bau Löschwasserleitung „Hausfeld“: Fa. Pixner Manfred & Josef OHG aus St. Martin erhielt den Auftrag für den Bau der Löschwasserleitung „Hausfeld“ zum Preis von € 25.652. >  Straßen und Plätze/Bauhof/Wasserversorgung: Fa. Ronny der Gärtner aus St. Martin ist mit der Neugestaltung der Verkehrsinseln auf Höhe der Raiffeisenkasse zum Preis von € 2.089,89 beauftragt worden; die Schmiedewerkstätte Unterthurner aus St. Martin wurde mit der Lieferung von 10 Fahrrad­ bügeln zum Preis von € 1.149,50 beauftragt; Geom. Josef Mitterhofer aus Marling erhielt den Auftrag für die Ausarbeitung des Projektes zur Gestaltung, Planung und Bauleitung für die Sanierung des Brückengeländers Feldbauerntal in der Dorfstraße. Dafür wurde ein Betrag von € 2.013,44 verpflichtet; Fa. design.buero Albert Pinggera aus St. Leonhard wird die Gestaltung und Produktion eines Faltblattes anlässlich der Errichtung des Rundweges der historischen Gebäude zum Preis von € 2.904 durchführen; Fa. Falser des Falser Andreas & Co. KG aus Auer ist mit der Lieferung eines Kehrbesens Proco für den Traktor des Bauhofes zum Preis von € 3.286,60 beauftragt worden.

Aus dem Rathaus von St. Leonhard (vom 29. 5. bis 23. 7. 2013) > Freizeitteich: Beschluss, aufgrund des Wettbewerbes die Arbeiten für die Errichtung des Freizeitteiches mit Naherholungszone Sandwirt an die Firma De.Co.Bau GmbH zu vergeben, und zwar zu einem Betrag von € 236.800,25. > Recyclinghof: Genehmigung über die ordnungsgemäße Ausführung der Arbeiten betreffend die Elektroanlage im Zuge der Erweiterung des Recyclinghofes, ausgeführt von der Firma Hofer Oskar, mit einem Endstand von € 19.903,80. Beauftragung der Fa. AVE Südtirol Recycling GmbH mit der Entsorgung des im Recyclinghof gesammelten Grünschnittes im Jahr 2013. Der Auftrag wird für 100 Tonnen erteilt und hierfür ein Betrag von € 6.000 zuzüglich bereitgestellt; Bescheinigung über die ordnungsgemäße Ausführung der Arbeiten zur Erweiterung des Recyclinghofes Passeier, ausgeführt von der Firma Gufler Roland, mit einem Endstand von € 291.501,77. > Straßen: Beauftragung der Fa. De.Co.Bau GmbH mit der Durchführung von Arbeiten zur Fahrbahnerweiterung im Bereich des Kreis­ verkehrs St. Leonhard – Breiteben – Moos für einen Gesamtbetrag von € 8.075. Beauftragung der Fa. Mair Josef & Co. KG mit der Durchführung von Asphaltierungsarbeiten, für einen Gesamtbetrag von € 4.346,90. Kostenbeteiligung an den Feierlichkeiten „100 Jahre Jaufenstraße“ an die Gemeinde Ratschings € 8.774,63. Auftrag an die Fa. Passeirer Bau GmbH mit der Neugestaltung der Einfahrt zum „Dürrerhof“, für einen Betrag von € 27.836,15. Auftrag an die Fa. Profilbau OHG mit der Durchführung von Arbeiten zur Errichtung von Motorradparkplätzen im Dorfzentrum für einen Gesamtbetrag von € 4.920. Vergabe der Arbeiten aufgrund des halbamt­ lichen Wettbewerbes für die Gestaltung der Kreuzung Kirchweg – Happergweg an Moosmair GmbH zu einem Betrag von € 52.681,65. Beauftragung der Fa. Mair Josef & Co. KG aus Schlanders mit der Durchführung von Asphaltierungsarbeiten in der Gewerbezone Schweinsteg für einen Betrag von € 22.550. Auftrag an die Fa. Tscholl Alexander & Co. OHG zur Lieferung und Montage eines Brunnens samt Banksockel in Granit im Zuge der Orts­ gestaltung der Kreuzung Kirchweg – Happergweg für einen Gesamtbetrag von € 18.750. >  SportArena: Beauftragung der Fa. Gufler Roland mit der Durchführung von Sanierungsarbeiten an den Tennisfreiplätzen der Sport­ Arena zu einem Gesamtbetrag von € 9.430. Beschluss zur Durchführung von Reparatur­ arbeiten am Schwimmbad in der SportArena an die Fa. Profil Bau und zwar für einen > Gesamtbetrag von € 6.540.


Beschlüsse

>

Beauftragung an die Fa. Zimmerei Marth d. Marth Raimund Josef mit der Durchführung von diversen Reparaturarbeiten in der Sport­ Arena für einen Gesamtbetrag von € 743,90. Auftrag an die Fa. Königsrainer Ubald aus St. Martin in Passeier mit der Durchführung von verschiedenen notwendigen Malerarbeiten am Schwimmbad und in der SportArena und zwar für einen Gesamtbetrag von € 2.400. > Wanderwege: Der Gemeindeausschuss beschließt einstimmig, die vom Forstinspektorat Meran durchzuführende Instandhaltung der Wandersteige in St. Leonhard mit einem Kostenanteil von € 20.000 zu unterstützen. > Jugend: Für die Durchführung des Beschäftigungsprojektes für Jugendliche der Bezirks­ gemeinschaft für die Jahre 2012/2013 wird ein Sonderbeitrag von € 1.500 genehmigt. > Beiträge: Beitrag an den Grauviehzüchterverein Passeier für die Organisation der Grauviehausstellung Passeiertal mit Riffian/Vernuer und Tall/Schenna, welche am 27. 4. 2013 stattgefunden hat, in der Höhe von € 3.100. Kapitalbeitrag an den Verein „Andreas Hofer Talmuseum Sandhof“ in der Höhe von € 65.000 für die Neugestaltung des Museums. > Trinkwasser-Abwasser: Beauftragung der Fa. Gufler Metall KG aus Moos in Passeier mit der Lieferung von Material zur Instandhaltung der Trinkwasserleitung in der Fraktion Walten für einen Betrag von € 7.920,04. Beauftragung der Fa. Haller Bau OHG aus St. Leonhard mit dem Einbau eines Schachtes für die Löschwasserleitung Schlattach im Bereich des Gufl-Hofes und zwar gemäß dem beiliegenden Angebot des vorgenannten Betriebes vom 28. 6. 2013 und für einen Gesamtbetrag von € 5.950. Auftrag an die Fa. Atzwanger AG aus Bozen mit der Lieferung von 5.000 kg Filtermaterial Hydro-Calcit für die Trinkwasseraufbereitungsanlage Plattner zu einem Gesamtpreis von € 5.265,24. > Vereinshaus: Auftrag für die Projektierung, Bauleitung, Abrechnung und Sicherheitskoordination betreffend die Erneuerung der Sanitäranlagen im Vereinshaus von St. Leonhard an Herrn Geom. Dorian Wilhelm aus St. Leonhard in Passeier für einen Betrag von 10.380,95. > Schule: Mehrkosten von insgesamt € 1.925,50 für die Durchführung des Schulausspeisungsdienstes im Schuljahr 2012/13 für den Monat Juni. >  Sprengel Passeier: Kostenbeteiligung an der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt an den Spesen zur Durchführung der Passeirer Gesundheitstage 2013. Sonderbeitrag von € 7.000. > Tourismus: Auftrag an die Fa. Kohl & Partner Südtirol mit Sitz in Gais mit der Ausarbeitung eines Tourismusentwicklungskonzeptes für die Gemeinde St. Leonhard in Passeier zum Preis von € 9.000.

Aus dem Rathaus von Moos (vom 21. 5. bis 16. 7. 2013) >  Beiträge: FF Moos: Außerordentlicher Beitrag für die Durchführung einer Übung – € 1.000; Tourismusverein Passeiertal: Durchführung 4. Intern. Oldtimerfestival € 1.000; Tourismusverein Passeiertal: Werbemaßnahmen – Werner Heel – € 3.000; Skilift Pfelders GmbH: Beitrag für Projekt „Sanft mobil Pfelders“ – € 4.438; Tourismusverein Passeiertal: Außerordentlicher Beitrag für die Langlaufloipe Innerhütt – € 1.200; FF von Moos und Rabenstein: Beitrag Ankauf von Schutzbekleidung – € 16.000; Jugendtreff St. Martin: Beitrag für das Jugendfestival „Hofer’s Rock“ – € 2.500; Amateursportclub Passeier Sektion Langlauf: Beitrag für den Ankauf eines Gewehrs für den Biathlonsport – € 2.000; Musikkapelle Moos: Beitrag für den Ankauf von Instrumenten und Trachten – € 12.700; Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt: Beitrag für die Durchführung der Passeirer Gesundheitstage 2013 – € 1.500; > Gemeinde: Auftrag an die Druckerei Nuova CS für die IMU-Vorausberechnung – €423,50; ehemalige FF-Halle Platt: Auftrag an die Firma P. Grohe GmbH für die Lieferung eines Schließsystems – € 660,91; Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt – Abfallbewirtschaftung und Umweltberatung: – Akontozahlung für das Jahr 2013 – € 41.793,99; Spesenabrechnung 2012 – € 36.108,27; >  Öffentliche Arbeiten: Neubau FF-Halle und Bürgersaal Stuls: Auftrag an Per. Ind. Martin Hofer für Projektierung u. Abrechnung der medientechnischen Ausstattung – € 2.776,54; Auftrag an das Unternehmen Winkler GmbH für die Lieferung der Küchenanlage – € 96.557,59; Auftrag an Fa. Hofer Heinrich KG – Lieferung Einrichtung Kommandoraum FF und BRD – € 28.494,45; Auftrag Fa. Hofer Heinrich KG: Lieferung Einrichtung der Vereinsräume – € 18.571,53; Auftrag Fa. Gufler Hubert GmbH Lieferung Einrichtung für Arbeitsräume FF und BRD – € 9.070,27; Auftrag Fa. Cubus GmbH – Lieferung der Einrichtung für den Bürgersaal – € 26.427,08; Auftrag Fa. PCM Electronics GmbH – Lieferung Antennen u. Zubehör für FF u. BRD – € 1.860,98; Auftrag Fa. PRO FIRE – Lieferung Einrichtung Umkleiden FF und BRD – € 10.510,70; Auftrag Fa.Obrist GmbH – Lieferung u. Montage Medienanlage für Bürgersaal – € 17.942; Ausbau Kreuzungsbereich Timmelsjochstraße/LS 113 Stuls: Vergabe der Arbeiten an die Firma De.Co.Bau GmbH – € 44.419,10; Projekt „Innovatives digitales Besucherlenkungssystem für inneralpine, landschaftlich hochsensible Talschlusssituationen“: Orts­augenschein Pfelders – € 263; Galerie Pfelders: Auftrag Fa. Formetall KG: Lieferung eines Geländers € 6.231,98; Sanierung Gehsteig Moos Abschnitt Kirche –

Mooserbrücke: Auftrag an Dr. Geol. Konrad Messner für geologisches Gutachten € 1.974,72; Gewerbezone Aue – Primäre Erschließung: Auftrag an die Fa. von Pföstl und Helfer GmbH: Projektierung, Bauleitung, Abrechnung u. Sicherheitskoordination € 98.928,17; Liquidierung Rechnung an die Fa. von Pföstl& Helfer GmbH für Bauleitplanänderung u. Erstellung des Durchführungsplanes – € 12.448,09; Auftrag an Dr. Ing. Karlheinz Torggler für die technische Überprüfung des Projektes für die Projektvalidierung – € 2.359,50; Umbau und Verlegung Öffentl. Bibliothek Stuls in die Grundschule: Auftrag an das Unternehmen Gufler Roland für Baumeisterarbeiten – € 5.808; Auftrag für Montage der Beleuchtung u. Elektroarbeiten: Elektro Johann Hofer d. Wolfram Hofer – € 3.300,40; Umbau Gemeindeämter: Auftrag Elektroarbeiten an E-Tec d. Raich Rainer – € 28.509,43; Abbruch und Wiederaufbau des Gebäudes Eisturm Rabenstein: Auftrag an Dr. Geol. Konrad Messner geologisches Gutachten – € 1.851,30; Auftrag an Dr. Ing. Oswald Holzner für die statische Abnahme – € 1.887,60; Erweiterungszone C1 Moos/Dorf 2: Auftrag an Dr. Geol. Konrad Messner für geologisches Gutachten – € 1.974,72; Bau Trink- und Löschwasserspeicher Moos: Auftrag an Dr. Geol. Konrad Messner für geologisches Gutachten – € 2.098,14; Zivilschutzmaßnahmen: Auftrag Ilmer Stefan für die Entfernung Felsblock in Stuls/Sattel – € 1.452; Auftrag an Ilmer Stefan zur Verlegung der Straße in Sattel – € 1.573; Sanierung Trink- und Löschwasserleitung von Pfelders: Auftrag an Firma Angerer Wassertechnik KG für die Lieferung von Filtermaterial – € 5.747,50. > Sport: Eissport- und Tennisanlage in Pfelders: Liquidierung der Rechnung Niederstätter AG für Vermietung Bagger – € 1.740,03; Liquidierung der Spesen Firma Tirolgas GmbH für Entfernung Gastank – € 1.488,30. Kleinballspielfeld Platt: Auftrag Formetall KG des Gögele M. & Co.: Lieferung u. Montage Netzüberdachung – € 2.677,73; Auftrag E-Tec d. Raich Rainer für Elektroarbeiten – € 2.187,93; Sanft Mobil Pfelders: Auftrag Topkom GmbH Lieferung Überwachungskamera – € 1.482,45; Verein Eisturm Rabenstein: Rückvergütung Stromspesen Wintersaison 2012/2013 – € 1.679,50. > Kultur: Steinbockgehege Bunkermuseum: Liquidierung Mietzins an Herrn Platter Johann – € 1.494. >  Bibliothek Platt: Auftrag Formetall KG d. Gögele M. & Co. und Poell Design: versch. Einrichtungsgegenstände für das Projekt „Bücher auf Wanderschaft“ – € 3.884,10.


7  Passeirer Blatt – nr. 118 august 2013

Kultur & Gesellschaft

† Ottilia Gufler

† Johann Lanthaler (rechts)

In liebem Gedenken

Johann Lanthaler

Ottilia Gufler, „Schenner Ottilia“

Es war einmal … denn alles hat seine Zeit

Unser langjähriges Mitglied, Ottilia Gufler „Schenner Ottilia“, verstarb am 28. 6. 2013 plötzlich und unerwartet. Sie wurde am 16. 8. 1940 in Pill als erstes von 10 Kindern geboren. 4 Kindern schenkte sie das Leben und übernahm später mit ihrem Mann Hans den Schennerhof in Pill. Seit der Gründung der Bäuerinnenorganisation Moos/Rabenstein 1991 war sie aktives Mitglied. Nach der Trennung von Rabenstein 1995 wurde sie in den Ausschuss gewählt und stellte sich mit Freude als Ortsbäuerinnenstellvertreterin bis 2002 zur Verfügung. Auch nach ihrem Austritt aus dem Ausschuss half sie den Bäuerinnen noch gerne, wenn sie gebraucht wurde. Liebe Ottilia, wir vom Ausschuss der Bäuerinnenorganisation Moos, besonders unsere ehemalige Ortsbäuerin Edith Gufler und die Ausschussmitglieder von 1995 bis 2002, werden dich in dankbarer Erinnerung behalten. In Dankbarkeit für deine Hilfe all die Jahre möge Gott dich in seinem Reich belohnen. Danke Ottilia! Martina Pircher

Als sich einst Bauern und Männer nach dem Hauptgottesdienst in der Mooserwirtgaststube zusammensetzten, haben sie einen Liter Wein bestellt und sich gut unterhalten. Heute trinkt jeder etwas anderes, jeder nach seinem Geschmack. Nun gibt es Bars und ein zweites Gasthaus, aber diese Männer von damals sind alle schon in der Ewigkeit. Der erste im Bild von rechts ist Johann Lanthaler, Lexn Hans. Er war lange bei der Wildbachverbauung, dann 15 Jahre Briefträger von St. Leonhard, später Hinterpasseier. Er war leidenschaftlicher Jäger, bis er es gesundheitlich nicht mehr schaffte. Wie oft wohl „Waidmanns Dank“? Denn „Waidmanns Heil“ war ihm hold. Hans hat den Spielhahnstoß für Musikanten und Schützenhüte prepariert. Es war eine spezielle Arbeit, aber ein Hobby für ihn. Der Verstorbene amüsierte sich auch bei einem Watter und sein Auto pflegte er mit Liebe. 1955 hat er sich mit Johanna

Josef Dandler (Gomion), Günther Platter (Haupold), Direktorin Paula Mair (Museum Schloss Tirol), Michl Verdorfer (Gereut) und Alois Pixner (Steinhaus)

Amort vermählt. Acht Kinder tummelten sich im Waldhäusl, das er 1971 neu erbaute. Das Waldhäusl steht auf dem schönsten Platz von Moos. Hans hat heuer am 17. Februar seine Augen für immer geschlossen. Jagdkameraden trugen ihn zu Grabe, eine große Menschenmenge gab ihm das Geleit. Jagdhornbläser bliesen ihn zum letzten „Halali“. „Waidmanns Heil – Waidmanns Dank“ – alles hat seine Zeit. Gott und Vater, lass den Hans ruhen in Frieden. Anna Lanthaler Porträts der Schildhofbauern

Ausstellung auf Schloss Tirol Das Museum von Schloss Tirol beherbergt bis zum 8. Dezember 2013 eine Ausstellung der Werke vom österreichischen Hofmaler Eduard Gurk (1801 bis 1841). Außer den Aktivitäten Kaiser Ferdinands I. hat der Biedermaiermaler Porträts der > Schildhofbauern aus dem Passeiertal in


TotalAusverkauf

wegen Geschäftsschließung bi u

sz

%

80 St. Leonhard i. P. Passeirer Straße 10

Damen-, Herren-, Kinderbekleidung Trachten und Sportbekleidung

vom 02.09. bis 31.10.2013


9  Passeirer Blatt – nr. 118 august 2013

> seinen Zeichnungen und Aquarellmalereien festgehalten, die bisher in einem Trentiner Privatarchiv verschlossen waren. Zur Vernissage am 19. Juli lud Landeshauptmann Luis Durnwalder auch einige Schildhofbauern aus dem Passeiertal ein, die auf unserem Foto mit der Museums­ direktorin Paula Mair abgebildet sind: Josef Dandler (Gomion), Günther Platter (Haupold), Direktorin Paula Mair (Museum Schloss Tirol), Michl Verdorfer (Gereut) und Alois Pixner (Steinhaus). Die sehr sehenswerte Ausstellung ist täglich von 10 bis 17 Uhr zu besuchen. Montag Ruhetag. Heinrich Hofer neue Dauerausstellung

Das MuseumPasseier und seine Helden Wen bewundern wir, zu wem schauen wir auf? Am 22. Juni wurde im MuseumPasseier die neue Dauerausstellung über Helden, Stars und Vorbilder eröffnet. Ein kurzer Bericht über ein ungewöhnliches Museumsthema, eine gelungene Feier und einen besonderen Auftritt des NochLandeshauptmannes. Samstag, der 22. Juni, cirka 12 Uhr: Durnwalder steht auf dem Heldenpodest, ringsherum Applaus und Blitzgewitter. Der Landeshauptmann genießt sichtlich den Moment. Er gestikuliert und zitiert Grillparzer. Doch dann – ein Daumen nach unten. Der Applaus verstummt, alles ist ruhig. Dieses Szenario war zwar nicht eingeübt, aber ganz ahnungslos war der Luis nicht. Das Museum hatte ihn schon vorgewarnt, was ihn an dem Tag erwarten würde.

Landeshauptmann Luis Durnwalder in seinem Element: auf dem Heldenpodest der neuen Ausstellung „Helden & Wir“ Foto: Gruppe Gut

An Stelle der traditionellen Banddurchschneidung hatte sich Museumsobmann Albin Pixner für die Eröffnung der Ausstellung „Helden & Wir“ nämlich diesen besonderen Auftritt des Noch-Landeshauptmannes ausgedacht. Das Helden­ podest ist Teil der neuen Ausstellung: hier erleben die Besucher und Besucherinnen, wie es sich anfühlt, ganz oben zu stehen; eine simulierte Menschenmenge schaut bewundernd auf und applaudiert. Doch auf dem Sockel erlebt man auch eine Schattenseite des Ruhms: jenen Moment, wenn das Publikum sich abwendet und seinen Helden fallen lässt. Doch der Landeshauptmann nahm die Anspielung auf seinen bevorstehenden Abgang vom politischen Heldenhimmel gelassen, genauso wie die passende Schlussfrage von Moderatorin Renate Gamper, wie es denn sei, vom Heldensockel bzw. Landeshauptmannsockel wieder herunter zu müssen. „Nicht schlimm“, war sein Kommentar, er hoffe jedoch auch als Ex-Landeshauptmann auf gute Freunde.

Warum faszinieren sie uns bloß so, die Helden, die Stars, die Idole? Renate Gamper führte durch die Eröffnungsfeier und interviewte Landeshauptmann Luis Durnwalder, Museumsobmann Albin Pixner und den Gestalter der Ausstellung, Josef Rohrer Foto: Bernadette Pfeifer

Die Rai-Moderatorin hatte zuvor schon gekonnt versucht, dem Landeshauptmann seine Sicht zum Thema Helden zu entlocken. Genauso wurden – anstelle der üblichen Eröffnungsreden – Museumsobmann Albin Pixner sowie der Gestalter der Ausstellung, Josef Rohrer, interviewt. Nicht vergessen wurde auch der Dank an die Sponsoren der Ausstellung: die Autonome Provinz Bozen, die drei Passeirer Gemeinden, die Stiftung Südtiroler Sparkasse, die Raiffeisenkasse Passeier und die Raiffeisenkasse St. Martin. Die Hallers begeisterten das Publikum mit „Helden-Songs“ von Reinhard Fendrich und Konstantin Wecker, Pater Christian Stuefer segnete den neu gestalteten Raum. Anschließend begutachteten die zirka 200 Ehrengäste die neue Ausstellung, die nicht nur wegen des Themas sondern auch durch seine besondere Gestaltung auffällt: sechs überdimensionale Lichtkegel aus Fiberglas sind Symbol fürs Rampenlicht, in dem Stars und Helden stehen. Ein Lichtkegel beleuchtet die Rolle der Medien in der Heldenproduktion, ein anderer handelt von Courage und führt vor Augen, dass man kein Held sein müsste, um im Alltag Zivilcourage zu zeigen. Geschichten von Alltagshelden, die Frage nach der Vorbildfunktion von Stars und Helden sowie letztlich die Frage „Warum brauchen wir Helden?“ sind weitere Kernthemen. Mehr Informationen zur Ausstellung findet man auf der völlig neu gestalteten Webseite des Museums www.museum.passeier.it Das Museum ist heuer noch bis 2. Nov­ ember von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Montag ist Ruhetag, außer im August und September. Judith Schwarz


10

Der Pfarrgemeinderat St. Martin

Besuch des Gutes Aiderbichl in Iffeldorf

Pfarrgemeinderat St. Martin

Rückblick und Planung für 2014

Menschen mit Behinderung

Doppelt Grund zum Feiern

PfarrgemeinderatKlausur im Ultental

Werkstattler auf großer Fahrt

Im Pfarrgemeinderat St. Martin gab es heuer am 28. Juli gleich zweifachen Grund zum Geburtstagsfeiern. Sowohl die Präsidentin des Pfarrgemeinderates, Elisabeth Ploner, als auch unser Diakon Hermann Pirpamer feierten ihren Geburtstag. Um beide zu überraschen waren etwas Geschick und Planung erforderlich. Beide wurden zum Frühstück in den Martinerhof eingeladen, in der Meinung, es werde der Geburtstag des jeweils anderen gefeiert. Um so größer war die Überraschung, als wir beide hochleben ließen. Mit Geschenken bedankte sich der Pfarrgemeinderat bei den beiden für ihre wertvolle Mitarbeit. Stefan Walder

Der Pfarrgemeinderat St. Martin hat sich Anfang Juli auf den Weg ins hinterste Ultental gemacht. Dies nicht etwa zum Rasten, sondern zum Arbeiten. Bei der ersten Sommerklausur auf der oberen Flatschbergalm wurde Rückblick gehalten auf das letzte Jahr und für das kommende Jahr geplant. Hermann Pirpamer, der im Juni zum Diakon geweiht wurde, war nun erstmals als Mitglied des Pfarrgemeinderates dabei. Stefan Walder

Die Expo-Passeier hat im Oktober 2012 in St. Leonhard eine große Ausstellung veranstaltet, bei der auch wir mitgemacht haben. Die Organisatoren sind in der Vorbereitungszeit mit Elektroautos und E-Bikes gefahren und die Differenz auf den Benzinpreis wurde uns, der Werkstatt für Menschen mit Behinderung von St. Leonhard, in Form eines Schecks überreicht. Wir haben uns sehr gefreut. In demokra­ tischer Abstimmung haben wir beschlossen, das Gut Aiderbichl in Iffeldorf zu besuchen. Am Donnerstag, den 4. Juli, war es endlich so weit, um 6 Uhr früh sind wir nach Gut Aiderbichl gestartet, wir sind über den Zirlerberg gefahren. Nach 4-stündiger Fahrt sind wir endlich angekommen, wir sind gespannt auf Gut Aiderbichl. Ein Mitarbeiter hat uns durch die Anlage geführt und uns Interessantes über das Gut und seine Bewohner erzählt. Es gibt inzwischen europaweit 24 Gut Aiderbichl, das größte ist in Salzburg. In Gut Aiderbichl können alte Tiere ihren Lebensabend verbringen, sie werden gut versorgt und liebevoll betreut. Es gibt Katzen, Hunde, Kamele, Alpakas, Esel, Zirkuspferde, Mulis, Ziegen, Schafe, Kühe, Hängebauchschweine und noch viele weitere Tiere. Der Mitarbeiter erzählt von den Katzen, die in einem Sack abgegeben wurden, und von den Schimpansen, die als Versuchstiere in Gefangenschaft lebten. 13 Jahre waren sie getrennt eingesperrt und haben weder Licht noch Sonne gesehen. Der Mitarbeiter hat uns einen Film darüber gezeigt.

Der Pfarrgemeinderat St. Martin in Ulten


11  Passeirer Blatt – nr. 118 august 2013

Wir haben uns entschieden im Haus zu essen, wo nur vegetarisch gekocht wird, weil die Aiderbichler keine Tiere essen wollen. Ein wenig skeptisch waren wir schon, aber das Essen hat uns vorzüglich geschmeckt, auch das „Wiener-Schnitzel.“ Die Idee des Michael Aufhauser Gut Aiderbichl zu eröffnen, hat uns alle sehr beeindruckt. Als krönenden Abschluss haben wir noch den Märchenpark im Isartal besucht, ein paar Mutige haben sich sogar auf die Baumwipfel-Achterbahn gewagt. Es war ein sehr schöner Ausflug, wir würden alle gerne wieder fahren. Wir bedanken uns bei den Sponsoren, die uns diese Fahrt ermöglicht haben. Ein besonders großes Dankeschön gilt dem Uli Königsrainer, der immer ein offenes Ohr für uns hat. Bedanken möchten wir uns auch bei den Angehörigen und Freunden, die uns begleitet haben. Wir freuen uns schon auf den nächsten gemeinsamen Ausflug. Brigitte Maier und Silvia Gamper

unvergessliches Erlebnis. Im Namen von uns allen sagen wir dir, Sepp, und den beiden Sponsoren ein herzliches Vergelts Gott. Wir freuen uns schon wieder auf den nächsten Ausflug im Juli 2014. Theresia Lanthaler, Daniel Gufler Jugendforum in Sibirien

Südtiroler Vorzeigeprojekte in Russland vorgestellt

Sommerausflug

Der Passeirer Konrad Pamer und die Boznerin Verena Hafner wurden zum 5. internationalen Jugendforum ATR in die Region Altai (Sibirien) als VertreterInnen des Landes Südtirol eingeladen. Pamer präsentierte das Projekt „Jugendhaus Hahnebaum“ und Hafner das Projekt „Zug der Erinnerung – Treno della Memoria“ beim internationalen Jugendforum, an dem 1500 junge Menschen aus ganz Russland und 18 weiteren Ländern, vorwiegend aus Eurasien, teilnahmen.

Der zur Tradition gewordene Sommer­ ausflug mit unserem Ortsbauern, Sepp Pichler, war für uns wieder ein unvergesslicher Tag. Wir sind ins Ultental gefahren, machten bei Traudl Schwienbacher eine Hofbesichtigung und sie erzählte uns in einem ca. 1,5 Stunden-Vortrag von den verschiedenen Produkten, die uns unsere Natur schenkt. Im Anschluss gab es die Möglichkeit, ihren Hofladen zu besuchen. Nachher fuhren wir mit der Bahn hinauf auf die Schwemmalm. Viele von uns waren zum ersten Mal auf der Schwemmalm. Dort nahmen wir das Mittagessen ein und anschließend gab es genügend Zeit zu einem „Karterle“. Es war wieder ein herrlicher Tag und für alle ein tolles,

Das Forum ATR (Aktivität, Kreativität, Entwicklung), welches vom 19. bis 25. Mai 2013 stattfand, dient als Plattform für junge Menschen, die an innovativen Projekten in den Bereichen Kultur, Wirtschaft, Jugend- und Sozialpolitik federführend eingebunden sind und an deren Verwirklichung gemeinsam mit Vertretern aus Wirtschaft und Politik arbeiten. Die ersten Beziehungen zwischen dem Land Südtirol und der Region Altai, die im Grenzgebiet zu Kasachstan, der Mongolei und China liegt, wurden bereits im Mai 2009 geknüpft, seit 2010 gibt es ein formales Partnerschaftsabkommen zwischen Südtirol und der Region Altai. Auch im Bereich der Jugendpolitik und

Senioren im SBB – St. Leonhard

Sommerausflug nach Ulten

Verena Hafner und Konrad Pamer in der sibirischen Kleinstadt Belokuricha

-arbeit gab es in den letzten Jahren einen intensiven Austausch. Auf großes Interesse stieß das von Konrad Pamer präsentierte Projekt „Jugendhaus Hahnebaum“, welches anstelle der ehemaligen Jägerschule im Hinterpasseier entstanden ist und 2013 eröffnet wurde. Das Konzept, welches eine starke Einbindung der urbanen Gegebenheiten, der lokalen Betriebe und Infrastrukturen vorsieht, beeindruckte die russischen Vertreter. Das Ergebnis und der interdisziplinäre Ansatz des Einbindens von Netzwerkpartnern aus der Wirtschaft, der Politik, dem Tourismus und dem Vereins- und Kulturbereich ließ aufhorchen. Ebenso verbindet das Projekt „Zug der Erinnerung – Treno della Memoria“, welches von Verena Hafner vorgestellt wurde, verschiedene Bereiche und Themen miteinander. Die historische Besonderheit Südtirols fließt in ein Bildungsprojekt ein, gleichzeitig werden verschiedene Netzwerke installiert. Die Zusammenarbeit mit Russland, insbesondere mit der aufstrebenden Region Altai, soll in Zukunft weiter ausgebaut und intensiviert werden. Anita Kritzinger


12

Musikfestival am Sandhof

Hofer’s Rock – ein Rückblick Bereits zum dritten Mal fand am 5. und 6. Juli 2013 beim Sandhof in St. Leonhard das Musikfestival „Hofer’s Rock“ statt. Seit Oktober arbeitete man an der Organisation und wollte nichts dem Zufall überlassen. Besonderes Augenmerk legten die Veranstalter wie immer auf die musikalische Qualität sowie auf die Schaffung der einzigartigen Atmosphäre, welche in Südtirols Festivallandschaft ihresgleichen sucht. Für die musikalischen Höhepunkte sorgten auch heuer wieder sorgfältig ausgewählte Bands aus dem In- und Ausland. Hervorzuheben sind hier die beiden Hauptbands „The Intersphere“ aus Mannheim sowie „Devastating Enemy“ aus Wien. Beide Bands zeigten Können und Klasse und überzeugten das Publikum mühelos. Besonders hervor taten sich aber auch die Tiroler „Midriff“, welche den Zuhörern mit ihrem bretterharten Hard Rock einheizten. „The little white bunny“ aus Bozen und die Tiroler „Skyshape“ fanden ebenfalls großen Zuspruch.

Am 6. Juli präsentierte die Passeirer Band „Simple Choice“ ihre neue CD

Auch die Bands des Tales waren stark vertreten. Hier ist die äußerst gelungene CDPräsentation der Band „Simple Choice“ aus St. Leonhard zu erwähnen, welche das Publikum zahlreich vor die Bühne lockte und mit soliden, gut gespielten Rocksongs überzeugte. Insgesamt war das musikalische Niveau wieder besonders hoch, was vom zahlreich erschienenen Publikum lautstark gewürdigt wurde. Aber nicht nur musikalisch wurden die Festivalbesucher verwöhnt, sondern auch

kulinarisch. Die Speisekarte war um weitere Passeirer Köstlichkeiten erweitert worden und so gab es neben Nudeln mit hausgemachtem Sugo, einer herzhaften Marende, erfrischendem Eis, einer originellen Granita und vielem mehr auch noch liebevoll gedrehte Knödel mit selbstgemachtem Gulasch. Zu den allseits bekannten und beliebten „Festivalshirts“ aus fairem Handel gesellten sich heuer hochwertige Näharbeiten, welche von einer ambitionierten Gruppe

100 95 75

25 5 0

Pseirerblattl inserat 2010 fertig Mittwoch, 11. August 2010 17:48:22


13  Passeirer Blatt – nr. 118 august 2013

KVW-Ortsausschuss St. Leonhard in Rom

junger Passeirerinnen unter der Leitung von Valeria Gufler handgefertigt wurden. Das mit Liebe zum Detail gestaltete Gelände ließ sich bei strahlendem Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen besonders gut genießen, so fand sich ein Großteil des Publikums entspannt sitzend in der von Hansjörg Alber konzipierten „VIP-Lounge“ ein und ließ Musik, Kulinarik und das wunderschöne Tal auf sich wirken. Es ist schön zu sehen, dass „Hofer’s Rock“ als das funktionieren kann, was es ist: eine kulturelle Veranstaltung, ein Musikfestival. Das belegen unter anderem auch die steigenden Besucherzahlen und die durchwegs sehr positiven Rückmeldungen. Man schätzt das Festival wegen seiner Bands, wegen der einzig­ artigen Konzertatmosphäre und nicht zuletzt wegen dem „Psairer Flair“. Nach dem, wetterbedingt schwierigen, Vorjahr hat das Festival nun mit seiner dritten Ausgabe den Durchbruch geschafft und die Veranstalter blicken der Zukunft zuversichtlich entgegen. Dies ist vor allem durch den breiten Rückhalt der Passeirer Bevölkerung möglich, welcher sich wieder bei vielen kleinen und großen Gelegenheiten gezeigt hat. Sehr wichtig zu erwähnen ist auch die Unterstützung des Martiner Jugendtreffs, der drei Passeirer Gemeinden, der Spon­ soren sowie des Jugendbüros Passeier. Sie alle stehen immer dort zur Seite, wo es die Gesellschaft für angewandte Rockmusik Passeier nicht alleine schafft. Der letzte und allergrößte Dank geht jedoch an die große Zahl der freiwilligen Helfer, die dem Festival mit ihrer unermüdlichen Arbeit und ihrem großen Einsatz Leben eingehaucht haben. Wir alle zusammen sind „Hofer’s Rock“. Auf ein Neues! Simon Gamper

Eine unvergessliche Reise

KVW-Ortsausschuss St. Leonhard in Rom Es hat bereits Tradition, dass der KVW Ortsausschuss von St. Leonhard einmal im Jahr einen Tagesausflug unternimmt. Unsere Vereinstätigkeiten – das Planen und Durchführen von Vorträgen, Kursen, Tagungen, Patronatsterminen, Steuererklärungen etc. – dürfen dabei ruhen und dem geselligen Beisammensein weichen. Für heuer haben wir aber eine richtige Reise geplant und diese sollte uns in die Ewige Stadt führen. Wir fuhren am 28. Juni in aller Herrgottsfrühe in St. Leonhard los und kamen im Laufe des Vormittags in Rom an. Alsbald starteten wir zu einem ersten Spaziergang in Richtung Petersplatz und dessen Umgebung. Am Nachmittag fuhren wir in das historische Zentrum, wo wir unter anderem das Kapitol und das Kolosseum besichtigten. Auch durften wir den herr­ lichen Rundblick über die Metropole von der Dachterrasse des Vittoriano aus genießen. Der 29. Juni – der Peter- und Paulstag – stand ganz im Zeichen dieser beiden Apostelfürsten. Gleichzeitig war dies der Höhepunkt unserer Reise, denn wir durften die Papstmesse im Petersdom mitfeiern. Die Bescheidenheit und Herzlichkeit von Papst Franziskus haben uns tief beeindruckt. Schon aus den Medien bekommt man einen Eindruck davon, aber ihn „live“ zu sehen und nah zu erleben ist für uns alle ein unvergessliches Erlebnis. Am Nachmittag begleitete uns unser geistlicher Assistent, Pater Christian Stuefer OT, zur Kirche „San Paolo fuori le mura“ mit dem Grab des heiligen Apostels Paulus und am Abend besichtigten wir gemeinsam das Kloster Sant’ Anselmo

auf dem Aventin. Welche Oase der Ruhe mitten in der Stadt! Für Pater Christian hat dieses Kloster besondere Bedeutung, denn er hat hier studiert und wurde hier zum Priester geweiht. Feierten wir am Tag zuvor die heilige Messe noch mit einer großen Menge anderer Gläubigen mit, so bot sich uns am Sonntag die Gelegenheit, die Messfeier in unserem kleinen Kreis ganz persönlich zu erleben. P. Christian Stuefer OT und P. Christian Blümel OT zelebrierten das heilige Opfer in einer Grotte des Petersdoms, in der Nähe des Grabes des hl. Apostels. Anschließend konnten wir die zahlreichen Sehenswürdigkeiten im Dom, darunter den Papstaltar, die Altäre mit den Gräbern der Päpste Johannes XXIII. und Johannes Paul II. und die Pietà von Michelangelo besichtigen. Danach hieß es Abschied nehmen von der Ewigen Stadt. Müde, aber glücklich traten wir unsere Heimreise an. Wir sind uns alle einig: Rom ist eine Reise wert. Unser besonderer Dank gilt allen, die diese Reise möglich gemacht haben. Ein Vergelts Gott geht an unseren geistlichen Assistenten P. Christian, der uns viel Zeit geschenkt hat und uns an seinem reichen Wissen über Rom teilhaben ließ. Josef Thaler

Dr Summr In Juni ischr kemmin pis in Setembr torfr plaiben zem wertn nor dr Herpischt gonz gache frtraibn. Obr wennr pis zem recht tuat sainmr olle zifriedn duan entn und ahie duan oubn und aniedn. Schian in Perg und Tol ischis wossmr zi tian hobn wissmr ee, zem klaubmr di Kraitr fiirn Wintr zin Tee. Anna Lanthaler


14

gab und sie dann den ganzen Abend in Sachen Kreativität unterstützte. Somit gab es die Möglichkeit, am Holzstock zu schnitzen, zu malen und ihn mit verschiedenen Materialien wie z. B. Drähten, Nägeln, Holzperlen, Mosaiksteinchen und vielem mehr zu verzieren. Allein die acht einzelnen Ergebnisse waren schon grandios, das komplette Gebilde sollte man dann aber erst bei der Eröffnung des Jugendhauses das erste Mal zu Gesicht bekommen. Nach den Grußworten, der Festrede, der liturgischen Feier und der Hausbesichtigung wurde das Projekt „Hahne-BAUM“ zusammengesetzt und somit vollendet! Die verschie­ denen Ortsgruppen erklärten, was sie gestaltet hatten und was sie damit meinen und aussagen wollen. Langsam aber sicher erkannten alle Besucher, wie die fertige Konstruktion aussieht und warteten gespannt auf den „Schluss-Priegl“. Den gesamten weiteren Tag wurde der „Hahne-BAUM“ noch bestaunt und kann es auch noch in Zukunft werden. Das Projekt „Hahne-BAUM“ wurde zusammen mit der E.U.M. in Zuge der Experimentierwerkstatt Passeier durchgeführt. David Lanthaler Holzskulptur Hahne-BAUM Foto: Bernadette Pfeifer

SKJ-Ortsgruppen in Passeier

„Hahne-BAUM“ zusammengesetzt und somit vollendet! Für die Eröffnung des neuen Jugendhauses Hahnebaum im hinteren Passeiertal hat sich das Jugendbüro Passeier (JubPa) etwas ganz Besonderes ausgedacht. Die Idee hinter dem Projekt „Hahne-BAUM“ war ganz einfach: man wollte etwas Bleibendes für das Jugendhaus gestalten, das man bei der Eröffnung am Freitag, den 26. April 2013, präsentieren wollte. Es wurde sofort an eine Art Skulptur aus Holz gedacht, um diese leicht bearbeiten zu können. Es wurde nicht lange gefackelt und ein zirbener Baumstamm in acht Teile geteilt, damit diese dann einzeln von ALLEN acht SKJ-Ortsgruppen in Passeier gestalten werden konnten. Es wurden einzelne Termine mit den Ortsgruppen vereinbart, an denen dann jeweils ein „Priegl“ zum Thema „Wachsen & Leben“ bearbeitet wurde. Als Referent war der junge Passeirer Holzbildhauer Martin Pöll aus Ulfas mit dabei, der den Jugendlichen erst einen kurzen Crashkurs im Schnitzen

Wanderausstellung

„Biodiversität“ im Bunker Mooseum Heuer ist es zum ersten Mal gelungen, eine Wanderausstellung des Amtes für Naturparke in den Bunker zu bringen. Verschiedene Informationssäulen bieten Wissenswertes über wichtige Aspekte der

„Vielfalt des Lebens“: die unterschiedlichen Lebensräume mit ihren spezifischen Bedingungen natürlichen und kulturellen Ursprungs, die gerade im Naturpark Texelgruppe auf engem Raum zu finden sind; weiters den Artenreichtum, der intakte Lebensräume auszeichnet und schließlich die genetische Vielfalt innerhalb der Arten. Die Ausstellung ist noch bis Allerheiligen im frei zugänglichen Teil des Mooseum zu besichtigen. Auch die bereits laufende Sonderausstellung zum historischen Bergbau am Schneeberg, in der es vor allem um die Schmiede und die Werkzeug-Herstellung geht, ist in dieser Saison noch zu erkunden. Im August wird die archäologische Arbeit am Schneeberg von Mag. Holdermann und seinem Team fortgesetzt. Dabei gibt es für jedermann die Gelegenheit, den Wissenschaftlern bei der Arbeit zuzusehen und sich über die Erkenntnisse zu informieren. Geführte Wanderungen werden angeboten, Infos hierzu gibt es in den Tourismusbüros des Tales. Johannes Haller Trotz Schlechtwetters durchgeführt

Herz-Jesu-Sonntag in Moos Das Herz-Jesu-Feuer, das seit dem Jahre 1947 traditionsgemäß jedes Jahr am Piller Berg entzündet wird, musste heuer wegen sehr schlechtem Wetter ausfallen. Um den Mooser BürgerInnen diese Tradition nicht vorzuenthalten, kam man auf die Idee, das Feuer in Form eines Herzens mit darüberstehendem Kreuz in der Herz-Jesu-Feuer in Moos


15  Passeirer Blatt – nr. 118 august 2013

Leachnwiese zu entzünden. Ein kleiner Trupp, unter der Führung von Hofer Kurt, steckte am Nachmittag die Fackeln in Form und als es finster war, wurden sie entzündet. Ein herzliches Vergelts Gott allen Helfern für das gute Gelingen, besonders den drei Graslbuam, (Sepp, Oswald und Karl), die ihre Wiese zur Verfügung stellten. Bei einem guten Tropfen ließ man den Tag ausklingen, in der Hoffnung, dass das Herz-Jesu-Feuer im nächsten Jahr wieder vom Piller Berg herunter leuchtet. Marialuise Kofler Filmpremiere in Moos

Alexander Pamer

HarmonikaWeltmeister Als wir es hörten, blieb uns für Sekunden der Atem weg: Mit 25 Jahren holt sich Alexander Pamer aus Platt in Mayrhofen im Zillertal die Harmonika-Weltmeisterschaft in der Meisterklasse. Er ist der Jüngste einer Familie, deren Kinder schon öfters von sich reden machten: Tanja war Passeirer-Blatt-Redakteurin und ist Bibliothekarin in St. Leonhard; Konrad leitet das Jugendbüro Passeier und Philipp J. ist gesuchter Drehbuchautor und Erfolgsregisseur des Films „Bergblut“. Nach dem Besuch der Pflichtschulen im Tale besucht Alexander das pädagogische Gymnasium und die Lehranstalt für Wirtschaft und Tourismus in Meran mit Maturaabschluss im Jahr 2008. Schon mit neun Jahren liebäugelt Alexander mit der Harmonika, deren Spiel ihm der Almwirt Peter auf der Egger-Grub-Alm beibringt. Harmonika-Weltmeister Alexander Pamer

Es folgt die Ausbildung in der Musikschule Passeier mit dem Akkordeonlehrer Norbert Aster. Alexander steigt die Erfolgsleiter hoch: bereits 2003 wird er Südtirolmeister auf der Steirischen Harmonika, 2004 folgt der Almencupsieg und 2005 der zweite Südtirolmeistertitel. Im Schuljahr 2006/07 unterrichtet der begabte Orgelspieler in der Musikschule Passeier als Harmonikalehrer. In den Jahren von 2006 bis 2012 unterrichtet Alexander am Institut für Musikerziehung/Süd­ tirol. Im Mai 2012 nimmt Alexander bei der Österreichischen Staatsmeisterschaft teil und holt sich auf Anhieb den Titel. Im Herbst 2012 erzielt er beim internationalen LIMEX – Wettbewerb in St. Lorenzen im Pustertal den 1. Platz. Im November 2012 erreicht Alexander den 1. Platz in der Gästekategorie bei der Slowenischen Harmonikameisterschaft in Ravnena Koroskem. Seit Oktober 2012 studiert Alexander am Konservatorium Claudio Monteverdi in Bozen (Didaktikstudium mit Schwerpunkt Volksmusik) und im April 2013 wagt Alexander den Einstieg bei der Band Volkxrock als Bassgitarrist und Harmonikaspieler und am ersten Juni 2013 steigt der begabte und fleißige Psairer in den Ring der Weltklassespieler ein … Gratulation und viel Erfolg für die Zukunft wünscht dir, lieber Alexander, die Redaktion des Passeirer Blattes! Heinrich Hofer

Filmpremiere

Dokumentarfilm zu Dr. Joseph Ennemoser Im vollbesetzten Kultursaal von Moos fand am 13. Juli die Filmpremiere zum Tiroler Freiheitskämpfer, Arzt und Wissenschaftler Joseph Ennemoser aus Rabenstein (1787 bis 1854) statt. In Zusammenarbeit zwischen dem Verein für Kultur- und Heimatpflege Passeier und der Gemeindeverwaltung Moos schuf Franz Haller, Gargazon, einen 27 – Minuten – Dokumentarfilm über Leben und Bedeutung eines Mannes, der um die Mitte des 19. Jahrhunderts zu den großen Geistesmännern Europas gezählt wird. In Gemeinschaft mit dem EnnemoserBiographen Siegfried de Rachewiltz, Brunnenburg, entstand ein Filmwerk, welches das „Projekt Joseph Ennemoser“ würdig abschloss. Aufbau des Projekts: > Schaffung eines Denkmals in Moos (Heimatpflegeverein) und am Egghof (Schützen) > Schaffung eines Dokumentations­ zentrums im Archiv des Vereins für Kultur- und Heimatpflege Passeier samt Medienarbeit > Ennemoser – Symposion auf Schloss Tirol (S. de Rachewiltz) > Ennemoser – Ausstellung im Museum Schloss Tirol (S. de Rachewiltz) > Ennemoser – Biographie von Siegfried de Rachewiltz > Ennemoser – Dokumentarfilm von Franz Haller Ein besonderer Dank gilt allen am Gesamtprojekt beteiligten Persönlichkeiten und Sponsoren. Besonders gedankt sei den Kulturreferentinnen der Gemeinde Moos, Mathilde Baumgartner Pichler und Maria Gufler. Der Film kann im Internet www.tirolerland.tv angeschaut werden. Heinrich Hofer


16

St. Leonhard

Glaubensseminar 2010 – 2013 Ein Kreis beginnt zu leben, am Anfang fühlt man sich allein, man beginnt sich zu verändern und will Gemeinde Christi sein, wo der eine liebt den andern und jeder eine Heimat hat. Das Glaubensleben zu vertiefen, dazu lädt uns die Kirche ein, Pater Christian öffnet uns die Türen, wir dürfen seine Gäste sein. De Bayer Michaela, berufen zum Apostolat, beauftragt und gesendet, verschenkt sich ganz im Seminar, gewinnend und behutsam führt sie uns durchs Kirchenjahr. In Gottes Namen angefangen, mit seiner Hilfe weitergemacht, gelesen – gebetet und gesungen, zugehört, notiert und nachgedacht. Das Thema Sakramente hat uns alle tief berührt,

es ist Gnade über Gnade wie Gottes Liebe heilt und führt. Unser Glaube an Jesus Christus schenkt dem Leben Fülle und Halt. Jesus lebt in seiner heiligen Kirche, er sendet uns den Heiligen Geist. Er lehrt uns beten: „Abba, Vater“, vertraut uns an der Mutter sein. Gebet ist Lobpreis, Dank und Bitte, ist Begegnung mit unserm Gott. Wir beten an den Herrn in unsrer Mitte, vertrauen ihm auch in der Not. Wir bleiben im Gebet verbunden und gehen weiter unsern Weg. Du unsere liebe Michaela, wir danken dir für jedes Jahr, hast uns alle wunderbar begleitet, in Wort und Lied – mit der Githar. Ein Kreis beginnt zu leben, am Ende fühlt man sich beschenkt, wenn der eine liebt den andern und an den Traum vom Frieden denkt. Lebet wohl ihr lieben Freunde, vergesst die schönen Stunden nicht. Lebet wohl und seid gesegnet bis wir uns einmal wiedersehn!

TeilnehmerInnen und Referentin am Glaubensseminar

Drei Jahre Glaubenserneuerung bzw. Glaubensvertiefungskurs, mit der Referentin Michaela de Bayer, haben uns reich beschenkt. Wir alle haben uns berühren lassen von Gottes bedingungsloser Liebe. Mit diesem Beitrag hoffen wir viele Menschen anzusprechen für das im September beginnende Glaubensseminar, mit der Referentin Michaela de Bayer, zum Thema ,,Ehe“; Anmeldung bei P. Christian oder P. Christoph. Barbara Schweigl

von Franz Lanthaler

Palln, Poufl und Furmente – Teil 1

Romanische Wörter im Passeirer Dialekt Der Streit um die Ortsnamen und die – oft auch berechtigte Kritik – an der Übernahme italienischer Wörter in unsere Umgangssprache lassen uns gern vergessen, dass alle Sprachen und Dialekte über die Jahrhunderte Wörter aus anderen Sprachen übernommen haben. So verdanken wir z. B. auch unverdächtige Wörter wie die Wuchtl und das Schäpsine dem Tschechischen. Bei uns lassen sich mehrere Schichten von Wörtern aus romanischen Sprachen feststellen, wobei wir die Wörter, die über das Hochdeutsche in den Dialekt gekommen sind, wie Protäscht oder Kopratter, nicht extra berücksichtigen. Die ältesten Wörter haben unsere Vorfahren von den romanisierten Rätern übernommen, welche unsere Täler lange vor der germanischen Besiedlung bewohnt haben und uns neben den bereits früher besprochenen Flurnamen wie Fårtlais (fortaliciu = befestigter Ort) oder Råfaine

(zu rovina, ruina = Erdrutsch) und Geländenamen wie Gånte/Gånde (zu ganda, gonda = Geröllhalde, Flussgeschiebe), Ggåmpm (campu = Platz vor der Almhütte) viele Alltagswörter hinterlassen haben. Einige solcher Wörter sind: Ggstraun (zu castranu = Hammel), Gråmme (gramen = Grashalm), Lërgit (laricatu = Lärchenpech), Palln (palea = Spreu), Pfärggl (ferculum = Traggestell), Poufl (pabulum = Futter), Furmente (mur[em] montis = Bergmaus), Irch (hircus = Bock), Sarggl (sarculu = kleine Haue). Wie schwierig es sein kann, Wege und Herkunft dieser Wörter aufzufinden, soll an dem Wort Pëiglgoaß gezeigt werden. Es ist der Name des Käuzchens, das in vielen anderen Dialekten Hoobergoaß heißt. Im gesamten Alpengebiet war die Gestalt des kleinen Kauzes im Volksglauben verankert, wo sie in Sagen oft als Mischung zwischen Vogel und Mensch auftritt. Im Tirolischen Sprachatlas ist das Wort nur noch für das Hinterpasseier und das Sellrain verzeichnet. In Rabenstein kannten es in den 80er Jahren nur mehr wenige Personen meines Alters. Im Unterinntal hieß der Vogel Bögl (ausgesprochen sicher Pëigl), was auf das

romanische picculu (= klein) zurückgeht. Das Wort muss also aus einer Mischung von Hoobergoaß und Pëigl entstanden sein. Den zweiten Teil des Wortes, Goaß, führen Forscher auf den Schrei des Vogels zurück, der dem Meckern der Ziege ähnlich klingt. Die Aufnahmen zum Tirolischen Sprachatlas beweisen jedenfalls den früheren Zusammenhang zwischen dem Passeier und dem Inntal, sodass an der Herkunft des Wortes kaum Zweifel bestehen können. Während diese Wörter meist aus dem landwirtschaftlichen Bereich oder der Natur stammen, hat die Kirche über die Jahrhunderte ebenfalls solche geliefert, z. B. Pråttign (practica = Kalender) und Mëttn (matutina = frühe Morgenandacht); das Wort steht heute auch für störendenLärm, weil die Mëttn eben in der Nacht stattfand. Auch Spärgementn kommt hierher: weil der Priester, während er mit ausladenden Bewegungen Weihwasser sprühte, „Asperges me“ (= du wirst mich besprühen) betete, steht das Wort heute für unnatürliche Bewegungen oder Verhaltensweisen.


17  Passeirer Blatt – nr. 118 august 2013

Natur & Umwelt Pflanzenkundliche Wanderung

Was blüht denn da? Zu den Waltner Mähdern führte am 5. Juli 2013 eine pflanzenkundliche Wanderung des floristischen Arbeitskreises von Süd­ tirol. Ziel dieser von Thomas Wilhalm, Pflanzenkonservator am Naturmuseum in Bozen organisierten Wanderung war es, möglichst viele verschiedene Pflanzenarten im Gelände ausfindig zu machen, die vorkommenden Blütenpflanzen genau zu bestimmen und zu dokumentieren. Genauestens unter die Lupe genommen wurden von den Pflanzenkundlern die Feuchtgebiete, Quellmoore und Vernässungen entlang des Jaufenkammes. Mindestens ebenso intensiv gestaltete sich die Suche und Dokumentation der viel­ fältigen Pflanzenarten in den teils noch extensiv bewirtschafteten Bergwiesen der Waltner Mähder. Ernüchternd war auch die deutlich sichtbare floristische Verarmung in einigen intensiv gedüngten und genutzten Mähdern. Bei der Begehung konnten neben vielen Allerweltspflanzen wie Alpenaster und Sonnenröschen, auch besondere Arten wie das Gestutzte Läusekraut, das Thomas Veilchen, die Trichterlilie, der Sonnentau und die Wohlriechende Orchidee entdeckt werden. Herausragende Erscheinung unter den zahlreichen Blütenpflanzen war der Eisenhutblättrige Hahnenfuß. Diese Art konnte bisher in keinem anderen Winkel des Passeiertales nachgewiesen werden. Der Eisenhutblättrige Hahnenfuß blüht bevorzugt an Quellfluren und Bachufern Foto: Arnold Rinner

PflanzenkundlerInnen bei der Wanderung am Jaufenkamm Foto: Arnold Rinner

Der Eisenhutblättrige Hahnenfuß ist eine Pflanze, die mit Vorliebe an feuchten Wiesen aber auch an Quellmooren und Ufern von Rinnsalen zu finden ist. Der 20 – 60 cm hohe beblätterte Stiel trägt weiße, 10 bis 20 mm breite Blüten mit fünf Kronblättern. Unter der Blüte ist die Pflanze kurz behaart. Dadurch unterscheidet sich das Gewächs vom häufiger vorkommenden Platanenblättrigen Hahnenfuß. Die Blütezeit der Pflanze ist in den Monaten Juni und Juli. Im Zeitraum 1994 – 2001 waren die Waltner Mähder Schauplatz zahlreicher

wissenschaftlicher Untersuchungen, die von der Europäischen Akademie Bozen in Zusammenarbeit mit dem Institut für Botanik an der Universität Innsbruck, im Rahmen eines Interegg II Projektes durchgeführt wurden. Hauptziel dieses Projektes war es, die Auswirkungen von Bewirtschaftungsveränderungen (Extensivierung, Brachlegung, Intensivierung, Umwandlung der Nutzungsformen) zu untersuchen. Bleibt zu hoffen, dass der so empfindliche, heute mehr denn je durch den Menschen gefährdete Lebensraum Bergwiese mit den herrlich blühenden Blumen auch für unsere nachfolgenden Generationen erhalten bleibt. Arnold Rinner


18

Vereine & Verbände

Stolz präsentieren die erfolgreichen Schützen und Marketenderinnen ihre gewonnenen Preise. Walter Hofer, Reinhard Fauner, Waltraud Hofer, Helmuth Unterthurner, Sieglinde Pfitscher, Gregor Fauner, Kommandant Hanspeter Auer und Melanie Pircher. Es fehlen Manuel Auer und Manuel Fauner

Schützenkompanie Andreas Hofer

Ehrungen und Preisverleihung der Schützenkompanie Anschließend an die Prozession zu HerzJesu trafen sich die Mitglieder der Schützenkompanie beim Hotel Wildschütz zum mittlerweile traditionellen Kompanieessen. Bei dieser Gelegenheit wurden einige Mitglieder für ihre langjährige Treue geehrt. Die Marketenderin Melanie Pircher bekam für ihre 5-jährige Mitgliedschaft eine Urkunde vom Bezirk. Seit 15 Jahren gehören Alexander Schweigl und seit 20 Jahren Waltraud Hofer der Kompanie an. Ihnen wurde eine Urkunde vom Südtiroler Schützenbund sowie die Peter-Sigmair-Langjährigkeitsmedaille in Bronze verliehen. Für 25 Jahre Treue zur Kompanie wurden Roland Lanthaler und Magnus Fauner geehrt. Neben der Urkunde vom Bund wurde ihnen die Peter-Mayr-Medaille in Silber überreicht. Da heuer das Landesschießen stattge­ funden hat, bei welchem 21 Schützen bzw. Marketenderinnen aus St. Leonhard teilnahmen, wurden gleichzeitig zu diesem Anlass auch verdiente Schützen ausgezeichnet.

Ihre Treue zur Schützenkompanie wurde mit Urkunden und Medaillen belohnt und der Kommandant der Kompanie Hanspeter Auer freut sich mit ihnen. Von links: Roland Lanthaler, Magnus Fauner, Waltraud Hofer und Melanie Pircher. Es fehlt Alexander Schweigl Fotos: Bernadette Pfeifer

Bei der „Kombination-Junioren“ konnte Manuel Auer den 1. Platz und den 2. Rang im Kleinkaliber Stehend erreichen. Manuel Fauner belegte in der Kategorie Junioren Kleinkaliber Liegend den 3. Platz. Mit 132 Punkten war Waltraud Hofer bei der „Kombination Marketenderinnen“ nicht zu schlagen. In der Kategorie Kleinkaliber Stehend-Marketenderinnen erreichte sie Platz 2. Reinhard Fauner konnte bei den Altherren in der Kombination den 3. Platz belegen. Ein Erfolg konnte auch bei der Kompaniewertung erzielt werden. Die Schützenkompanie erreichte hinter den Kompanien Schenna und Taisten den 3. Rang mit 889 Punkten. 106 Kompanien nahmen an der Wertung teil. Das Landesschießen 2013 war für die Schützenkompanie Andreas Hofer ein toller Erfolg! Christoph Casagrande

Bergerlebnis-Wanderweg Ratschings

Familienwanderung des KFS Walten Am 7. 7. machten sich 6 Familien auf den Weg von der Kalcheralm zum Bergerlebnis-Wanderweg nach Ratschings. Mit großer Begeisterung erforschten wir die einzelnen Stationen. Besonders gefiel uns der Streichelzoo, die Murmeltierhöhle, der Aussichtsturm und die Ameisenwelt. Der Höhepunkt war das Picknick beim Spielplatz, dort hatten Groß und Klein die Möglichkeit die einzelnen Spiele (Boot, Riesenrutsche, Klettergarten usw.) zu entdecken. Müde kehrten wir zur Kalcheralm zurück und stärkten uns bei Kaffee und Kuchen. Da es allen so gut gefallen hat, planen wir für das nächste Jahr bestimmt wieder eine Familienwanderung. Alexandra Haller, Nadia Augscheller, Judith Verdorfer Familienwanderung in Ratschings


19  Passeirer Blatt – nr. 118 august 2013

Gesundheit & Soziales

Die geehrten Ausschussmitglieder Johann Augscheller, Rosa Haller, Elisabeth Heel, Klaudia Klotz (abwesend)

Die TeilnehmerInnen an der Lehrfahrt in die Schweiz

Kath. Familienverband Walten

Soziales Engagement

Ehrungen von langjährigen Mitgliedern

Gründung einer Psairer Lebensmitteltafel

Die diesjährige Muttertagsfeier am 17. Mai nahmen wir zum Anlass, die scheidenden Ausschussmitglieder zu verabschieden und zu ehren. Johann Augscheller vom „Gasthaus Jägerhof“ hat den Kath. Familienverband von Walten gegründet und ihn 28 Jahre lang als Obmann geleitet. Rosa Haller „Voltin“ war 26 Jahre Ausschussmitglied, Klaudia Haller Klotz war 7 Jahre als Schriftführerin tätig und Elisabeth Pfitscher Heel war ebenfalls 7 Jahre im Ausschuss tätig. Als Wertschätzung für ihre freiwillige Arbeit für den KFS erhielten sie eine Urkunde und einen schönen Blumenstock. Alexandra Haller, Nadia Augscheller, Judith Verdorfer

In Zeiten der vielzitierten Krise sowie der zunehmenden bzw. schleichenden Armut steigt allenthalben auch die Zahl jener Menschen, die Mühe haben, für sich und ihre Familie das tägliche Brot zu erwerben. Gott sei Dank gibt es vielerorts auch immer mehr sozial engagierte BürgerInnen, denen das Schicksal ihrer Mitmenschen nicht egal ist und die es als ihre Aufgabe ansehen, Bedürftigen ohne Wenn und Aber zu helfen und beizustehen. In diese Richtung orientiert sich auch die Psairer Lebensmitteltafel. Eine Arbeitsgruppe, bestehend aus Peter Lanthaler (Vorsitzender der „Aktiv – Hilfe für Kinder“), Rosmarie Pamer (Vertreterin der drei Gemeinden), Günther Hölzl (Vorsitzender des Kiwanis-Clubs in Meran), Christian Raffl (Vorsitzender der „Bewegung für das Leben“), Thomas Schwarz (Leiter des Jugendtreffs in St. Martin),

Florian Prinoth (Sozialdienste Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt) und Siglinde Jaitner (Sozialsprengel Passeier) ist seit ein paar Monaten tätig. Die Arbeitsgruppe kümmerte sich bisher hauptsächlich um die Organisation bzw. den Finanzierungsplan für die Psairer Lebensmitteltafel, die auch von den drei Passeirer Gemeinden, dem Kiwanis Club Meran und der Vinzenzgemeinschaft von St. Leonhard unterstützt wird. Als Träger der Psairer Lebensmitteltafel fungiert die Hilfsorganisation „Aktiv – Hilfe für Kinder“, da sie die nötigen Voraussetzungen hierfür besitzt. Später soll daraus ein eigener Verein entstehen, der die Psairer Tafel dann weiter führen wird. Unter Lebensmitteltafel versteht man eine Organisation von Freiwilligen, die kostenlos Lebensmittel verteilt. Dabei sind die Empfänger reglementiert: In erster Linie erhalten nur Menschen, die in einem finanziellen Engpass leben oder nur das Lebensminimum erhalten bzw. ein sehr geringes Einkommen aufweisen, kostenlos Lebensmittel. Die Psairer Lebensmitteltafel wird nur voll verzehr­ fähige Lebensmittel verteilen. In der Regel >

Wir gratulieren unseren Lehrlingen Manuel aus dem Service, der als Klassen-Bester seine Lehre abgeschlossen hat, und Thomas aus der Küche der als Klassen-Zweiter seine Kochlehre erfolgreich abgeschlossen hat. v.l. Sara Pircher, Thomas Königsrainer, Manuel Matzoll, Hansi Pircher

Bravo Jungs!


20

> sind dies neben Obst und Gemüse vor allem Waren, die kurz vor Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums (MHD) aus dem Verkauf genommen wurden (das geschieht in der Regel 3 Tage vorher). Auf alle Fälle wird garantiert, dass die verteilten Lebensmittel stets in einwandfreiem Zustand bei den Empfängern ankommen. Neben dem sozialen Aspekt soll die Psairer Lebensmitteltafel auch einen Beitrag zur Nachhaltigkeit und vor allem auch zum respektvollen Umgang mit Lebensmitteln leisten. Die Verteilung der Lebensmittel selbst soll voraussichtlich mit 1. Oktober beginnen und erfolgt über eine Ausgabestelle in St. Martin. Die Lebensmittel werden in Jutetaschen transportiert und die Verteilung soll jeweils über Vereine und durch Jugendliche erfolgen. Die Psairer Lebensmitteltafel finanziert sich ausschließlich über Beiträge und Spenden. Der Verwaltungsaufwand soll deshalb auch auf ein absolutes Minimum begrenzt werden. Ende Juli machte sich eine Gruppe von Interessierten im Oberengadin in der Schweiz ein Bild vom Projekt „Tischlein Deck Dich“, das ähnlich ausgerichtet ist, wie die Psairer Lebensmittettafel. Dabei erhielten die TeilnehmerInnen an der Lehrfahrt sehr wertvolle Tipps und Anregungen für die Gründung der Lebensmitteltafel in Passeier. Am 13. August fand dann ein Informationsabend für Vereine und Interessierte statt, bei dem das Konzept vorgestellt wurde. Alle Anwesenden waren von der Idee sehr begeistert und einige Vereine und Privatpersonen haben ihr Interesse an der Mitarbeit bereits bekundet. Die Arbeitsgruppe Psairer Lebensmittel­ tafel freut sich natürlich über alle, die ehrenamtlich helfen wollen. Interessierte können sich bei den Mitgliedern der Arbeitsgruppe melden. Kurt Gufler und Rosmarie Pamer

Konsortium Seniorendienste Passeier

Altersheime suchen Freiwillige Die Altersheime in St. Martin und St. Leonhard suchen Freiwillige. Die Tagesbegleiterinnen Erika Widmann und Edith Haller möchten die bestehenden Freiwilligengruppen in den Altersheimen erweitern. Die Freiwilligen können eine Vielfalt von Tätigkeiten übernehmen: Ihre Aufgaben können betreuende Tätigkeiten umfassen, wie die Hilfe bei täglichen Handlungen sowie regelmäßige Besuche, Zuhören, Reden und das Betreuen und das Unterstützen in schwierigen Lebenssituationen. Freiwillige können auch die Bewohner bei Spaziergängen, Ausflügen oder auch zu Arztvisiten begleiten, mit ihnen Karten spielen oder hauswirtschaftliche Tätigkeiten wie bügeln übernehmen. Das Konsortium der Seniorendienste Passeier denkt daran, die Freiwilligen auch an der Gestaltung des Hauses und des Programms mitarbeiten zu lassen. Männer und Frauen aller Altersgruppen sind willkommen. Vorkenntnisse oder Erfahrung im Seniorenbereich sind nicht notwendig. Den Tagesbegleiterinnen Erika und Edith ist es ein großes Anliegen, dass die Freiwilligen regelmäßig ins Haus kommen – am liebsten wöchentlich, nach Absprache aber auch 1- oder 2-mal im Monat. „Wichtig sind die Freude an der Arbeit mit älteren Menschen, Zuverlässigkeit und Diskretion“, sagen die Tagesbetreuerinnen. Wenn Sie gerne mit Menschen in Kontakt sind, sich für sie Zeit nehmen und mit Ihren Vorschlägen und Fähigkeiten den Alltag der Heimbewohner mitgestalten möchten, dann melden Sie sich ganz unverbindlich bei den Tagesbegleiterinnen der Seniorendienste Passeier zwischen 9 Uhr und 12 Uhr (Tel 0473 656 086, E‑Mail: haller.stleonalt@gvcc.net widmann.stleonalt@gvcc.net). Erwin Lorenzini Die Altersheime suchen Freiwillige

Beladen der Fitnessgeräte

„Aktiv – Hilfe für Kinder“

Letzter Transport … mit Sachspenden Nach 15 Jahren Hilfstransporten von „Aktiv – Hilfe für Kinder“ wurde im Juli 2012 der letzte Transport mit diversen Sachspenden offiziell beendet. Nicht weil die Bedürftigen in Osteuropa die Hilfe nicht mehr benötigen, sondern „Aktiv – Hilfe für Kinder“ wird mittlerweile von einer der größten Hilfsorganisationen in Belgien in Form einer Partnerschaft mit neuen Sachspenden unterstützt. Game Care Belgium, so heißt die Organisation, hat ihr Lager in Houthalen (80 km nördlich von Brüssel), wo 15 Freiwillige in einer ehemaligen Sporthalle mit 3500 qm Größe die erhaltenen Hilfsgüter bereitstellen. Game Care hat die Möglichkeit über Großfirmen mit Verträgen neue Produkte/ Hilfsgüter kostenlos in großen Mengen zu erhalten, was für uns unvorstellbar ist, aber wie ein Geschenk Gottes wirkt. Game Care schickt pro Woche ca. einen Sattelzug voll mit neuen Hilfsgütern nach Osteuropa. „Aktiv – Hilfe“ ist nun offiziell Partner von Game Care und hat somit auch die Möglichkeit auf die neue Ware in Belgien kostenlos zurückzugreifen. So muss „Aktiv – Hilfe für Kinder“ lediglich den Transport von Belgien nach Rumänien oder Moldawien bezahlen. Für uns ist somit wohl der größte und schönste Wunsch, den je eine Hilfsorganisation sich wünschen kann, in Erfüllung gegangen. Die Ausnahme ist und bleibt, nur die Sachspenden, die dringend gebraucht werden und in Belgien nicht zu finden sind, weiterhin in Südtirol zu sammeln. So wird „Aktiv – Hilfe für Kinder“ in Zukunft hierzulande nur mehr gebrauchte Kleider, Schuhe und Sonder­ artikel nach Absprache sammeln bzw. annehmen. Die Kleidersammlung, die


21  Passeirer Blatt – nr. 118 august 2013

Spendenübergabe: Peter Lanthaler – Erich Pircher

sehr gut funktioniert, soll deshalb auch in Südtirol weiter ausgebaut werden. Die Sammlung beginnt wieder am 21. 9. 2013, jeweils von 8.30 – 11 Uhr im Recyclinghof-Passeier. Ein Sponsor unterstützte uns mit 2 Ladungen Fitnessgeräten sowie diversen Sportartikeln. Dafür möchte sich die Hilfsorganisation im Namen der Bedürftigen für das Vertrauen und die Großzügigkeit herzlich bedanken. Peter Lanthaler Feiern und Gutes tun

Spendenaktion zum 50. Geburtstag Am 19. Juni feierte Erich Pircher in Saltaus seinen 50. Geburtstag. Zu diesem runden Geburtstag wollte Erich gebührend feiern und lud Verwandte, Freunde und Vereine zur Geburtstagsfeier im Sonnegg ein. Erich wies die Geladenen an auf Geschenke zu verzichten, dafür in der

eigens dafür bereitgestellten Spendenbox für die Hilfsprojekte von „Aktiv – Hilfe für Kinder von Peter Lanthaler“ zu spenden. Mit Freude konnte Erich die stolze Summe von 1.000 Euro an Peter Lanthaler, die für die Weiterführung der Entwicklungsprojekte in Moldawien bestimmt sind, überreichen. „Aktiv – Hilfe für Kinder“ unterstützt hauptsächlich arme Familien, benachteiligte Kinder und Frauen. In diesem Sinne möchte die Hilfsorganisation im Namen der Bedürftigen dem Erich Pircher und seiner Familie sowie allen Verwandten, Freunden und Vereinen, die dazu beigetragen haben, ein herzliches Vergelts Gott sagen! Möge es alles reich­ lichen Segen bringen! Die Hilfsorganisation „Aktiv – Hilfe für Kinder“ www.aktivhilfe.org Peter Lanthaler Gesundheitsmesse 2013

Fit und gesund in Passeier Bei einer im Vorjahr durchgeführten Erhebung zur Gesundheit der Südtiroler zeigte sich die für die Passeirer unerfreuliche Situation, dass sie bei drei Krankheitsbildern die Rangliste der zwanzig Bezirke Südtirols anführen: weit voran bei den Schilddrüsenerkrankungen, die zum Teil genetisch, großteils aber von Umwelt­ bedingungen abhängen, aber auch bei erhöhtem Cholesterin zu ¾ genetisch und ¼ ernährungsbedingt und bei den Herzkreislauferkrankungen. Diese Mitteilung von Dr. Luca Mair war im Mai 2012 im Sprengelbeirat der Anlass, die Form der Gesundheitstage zu überdenken.

Mag auch ein Teil der Ursachen genetisch bedingt sein, ist doch einiges auch über unsere Lebensumstände beeinflussbar. Die Wichtigkeit des Hinführens zu einer gesunden Lebensführung wurde rasch erkannt und bei der Planung berücksichtigt. Das gesetzte Ziel war es daher, die Bevölkerung nachhaltig zu informieren und zu gesundheitsförderndem Verhalten zu motivieren. Eine Arbeitsgruppe mit Dr. Luca Mair, Konrad Pamer, Elke Caminada und die GemeindevertreterInnen Johanna Kar­ legger, Oswald Tschöll und Alberich Hofer planten die anfangs Mai 2013 durch­ geführte Gesundheitsmesse: „Fit und gesund in Passeier“. Diese lieferte die Möglichkeit, den vielen BesucherInnen breitgefächert Informationen anzubieten. Zusätzlich wurden Erklärungsmodelle und Zusammenhänge mit dem aktuellen Lebensstil aufgezeigt und auf dem Gesundheitsparcours konnten die individuellen Risiken erkannt und auf Wunsch auch mit den Allgemeinmedizinern besprochen werden. Schon Wochen früher gab es eine Informationsveranstaltung für Lehrer und Schüler sowie einen angepassten Gesundheitsparcours in der Mittelschule von St. Leonhard. Gesundheit ist im Sinne der Weltgesundheitsorganisation (WHO) nicht nur als Abwesenheit von Krankheit zu interpretieren, sondern als Vorhandensein von körperlichem, psychischem und sozialem Wohlbefinden. Um den drei großen Problemen entgegenzutreten und dieses Wohlbefinden in ausreichendem Maß zu erreichen, braucht es langfristige Maßnahmen und Veränderungen unseres Lebensstils. Für alle Interessierten gibt es dazu wertvolle Tipps in der nächsten Ausgabe. Siglinde Jaitner

PR-Information

St. Martin

Eröffnung Nadia’s Hairstudio Am 27. 4. 2013 war es endlich soweit: Nadia Pixner hat ihren eigenen Friseur­ salon in St. Martin eröffnet. Schon lange hegte sie den Wunsch, einen eigenen Salon zu führen. Nach vielen Überlegungen den frei werdenden Salon in St. Martin, Dorfstraße 12, zu nutzen, kam sie schließlich zu dem Entschluss, ihren

lang ersehnten Traum zu verwirklichen. Nach einigen Monaten harter Arbeit war es soweit, der Salon „Nadia’s Hairstudio“ war für die Eröffnung bereit. Pfarrer Michael Pirpamer segnete den neuen Salon und viele Freunde und Bekannte kamen um gemeinsam mit Nadia ihre Neueröffnung zu feiern und der neuen Inhaberin nur das Beste zu wünschen. Auf diesem Wege möchten deine Freunde dir, liebe Nadia, alles Gute, viel Erfolg und weiterhin viel Freude mit deinem eigenen Friseursalon wünschen. Maria Gufler, Alexander Gufler


22

Schulen & Bibliotheken GrundSchule St. Leonhard

Unser Maiausflug mit den JägerInnen

Jannik Augscheller, Sieger des KänguruWettbewerbs in Südtirol

Schulsprengel St. Leonhard

Känguru der Mathematik Am 21. 3. 2013 fand zum 7. Mal in Südtirol und auch am Schulsprengel St. Leonhard der Wettbewerb „Känguru der Mathematik“ statt. Ziel dieses Wettbewerbs ist es, die Freude an der Beschäftigung mit Mathematik zu wecken und zu unterstützen. Dabei nehmen Schülerinnen und Schüler ab der 3. Klasse Grundschule in rund 50 Teilnehmerländern an einem mathematischen Multiple-Choice-Wettbewerb teil, der seit Anfang 1990 weltweit einmal jährlich – am 3. Donnerstag im März – überall gleichzeitig stattfindet und freiwillig an den Schulen unter Aufsicht geschrieben wird. Weltweit nehmen über 6 Millionen Schülerinnen und Schüler daran teil. Mit 50% der erreichten Punkte konnte man einen Platz auf der südtirolweiten Bestenliste erreichen. Folgende Schülerinnen und Schüler sind auf dieser Liste vertreten: 1. Klasse Augscheller Jannik, Jakob Hofer, Leo Hofer, Philip Kofler, Andreas Gufler, Hartwig Haller, Lion Pichler 2. Klasse Jonas Fauner 3. Klasse Alexander Platter, Patrick Öttl Besonders hervorzuheben ist die Leistung des Schülers Jannik Augscheller aus Walten, welcher südtirolweit den 1. Platz erreichte. Die Mittelschule St. Leonhard gratuliert allen ganz herzlich. Thea Gufler

Am 23. Mai machten die 5. Klassen von St. Leonhard mit den Jägerinnen und Jägern, dem Jagdaufseher und den Förstern den Maiausflug. Um 6.30 Uhr trafen wir uns bei der Bushaltestelle und fuhren mit unseren Eltern zur Fartleiser Brücke. Dort starteten wir alle gemeinsam los. Nach einer Stunde kamen wir zur Fartleiser Alm, von dort gingen wir noch ein Stückchen weiter. Endlich angekommen, aßen wir die Brote und tauschten unsere Süßigkeiten aus. Inzwischen stellten die Jäger ihre Fernrohre auf und suchten nach Wild. Schließlich entdeckten sie eine Gämse mit ihrem Kitz. Auch einen Steinadler konnten wir einige Zeit beobachten. Da es am Morgen nicht so warm war, machte ein Jäger ein Lagerfeuer. Am Anfang brannte das Feuer nicht so gut, aber da unsere Buben so stark waren, warfen sie halbe Bäume ins Feuer, sodass eine riesige Flamme entstand. Wir waren alle froh, dass wir uns am Lagerfeuer wärmen konnten. Als die Sonne kam, genossen wir die wärmenden Strahlen und machten es uns auf Steinen gemütlich. Am späten Vormittag gingen wir zur Fartleiser Alm hinunter. Die Förster erwarteten uns schon, wir waren alle sehr, sehr aufgeregt und bekamen Gänsehaut, denn nun durften wir endlich mit dem Luftdruckgewehr schießen. Es gab zwei Luftdruckgewehre und jedes Kind schoss fünf Mal auf eine Zielscheibe. Inzwischen grillten die Jäger uns ein saftiges Wildfleisch, Würstchen, Polenta und Gemüse. Später prämierten die Jäger die ersten drei von den Mädchen und von den Buben. Als Preis bekamen sie einen Maiausflug der Grundschule St. Leonhard

Anstecker, alle anderen erhielten ein T-Shirt und Gummibärchen. Nun durfte jeder spielen was er wollte, manche spielten in der großen Schaukel und andere im Wald. Kurz vor dem Nachhausegehen holten uns die Lehrerinnen und knipsten einige Fotos. Am besten gefallen hat uns das Schießen und wir hatten auch sonst großen Spaß. Wir danken besonders den Jägerinnen und Jägern, den Förstern, dem Jagdauf­ seher und den Lehrerinnen für ihre Hilfe. Jasmin, Tobias, Katharina, Eva, Jana und Vanessa Bibliothek Platt

Bücher auf Wanderschaft – Ein neues Kleid Heuer ist es das dritte Mal, dass die Bibliothek Platt einige Bücher und Zeitschriften in Koffer packt und in die Natur stellt. Es sind sieben Koffer, die auf den Spazierwegen um Platt aufgestellt werden, damit lesefreudige Wanderer oder wandernde Leser ein schönes Plätzchen zum Verweilen und Genießen in der Natur haben. Für die Koffer haben handwerklich begeisterte Kinder im Alter zwischen 4 und 10 Jahren heuer im Mai mit dem Tischler Andreas Pöll aus Platt zusammen eine einfache Holzkonstruktion gebaut, damit sie wettergeschützter sind. Seit Anfang Juni präsentieren sich unsere Bücherkoffer also in einem neuen Kleid. Die Standorte der Koffer sind: Sauhütte, Dach auf FF, Rotznpichl, Kirche Ulfas, Waalweg Hütt, Fitnessweg bei Weiherhof und beim Taser. Die Koffer bleiben von Juni bis Oktober 2013 im Freien. Der Inhalt der Koffer wird monatlich ausgetauscht. Wir freuen uns, wenn viele dieses Angebot nutzen und den Fragebogen ausfüllen, der ab sofort


23  Passeirer Blatt – nr. 118 august 2013

Kinder beim Lesen von Büchern aus dem Koffer Foto: Karin Graf

im Koffer liegt. Ab Anfang Oktober organisiert die Bibliothek für die Kinder eine Leserallye, die an den Standorten der Koffer beginnt. Dort werden Quiz aufliegen, die im Postkasten der Bibliothek oder direkt während der Öffnungszeiten abgegeben werden können. Karin Graf Altes Medium, neues Zuhause

Der Umzug der Bibliothek Stuls „Alles neu macht der Mai“ lautet eine alte Volksweisheit. Frei nach diesem Motto wurde die langjährige Bibliothek von Stuls im Frühjahr vorübergehend geschlossen und an einem neuen Standort am 13. Juli schließlich wiedereröffnet. Es bleiben neben vielen schönen Erinnerungen an die alte Bibliothek auch jene an Bücher, die mangels ausreichender Fläche in jedes freie Fleckchen eingezwängt waren. An eine Bibliothek in der sich die Gedanken nicht frei entfalten und in den fantastischen Welten, die die Bücher in sich verbergen, abschweifen konnten. Und ebenso daran, dass der Eingangsbereich mit den Vereinen geteilt wurde, da er für das Dorf als Versammlungszentrum diente. Das Ambiente und der Charme der neuen Bibliothek muten indes geradezu märchenhaft an: In zwei lichtüberfluteten Räumen finden die Besucher ausreichend Platz um sich ausgiebig den 2690 Büchern zu widmen, im farbenfrohen und gemütlichen Mobiliar zu entspannen oder eines der rund 117 Spiele auszuprobieren. Auch die bestechende Aussicht, die die ganzseitige Fensterfront bietet, lädt zum Verweilen und zum vorübergehenden Rückzug aus dem Alltag ein.

Am Tag der Eröffnung sperrte die Bibliothek bereits um 10 Uhr das erste Mal ihre Tür auf. Zahlreiche Neugierige und Freunde des gedruckten Wortes kamen, um einen Blick auf die neue Bibliothek in ihrer neuen Gestalt und ihrem neuen Standort zu werfen. Sie konnten dabei an einem Schätzspiel teilnehmen, aus dem als Sieger Marlies Gamper, Hanna Gufler und Luzia Gufler hervorgingen. Die Kinder mussten ihren Scharfsinn bei einer Büchersuche unter Beweis stellen und erhielten dafür eine kleine Belohnung. Am Abend wurde dann die offizielle Einweihung abgehalten. Nach einem Umtrunk, hielten Volker Klotz vom Amt für Bibliotheken und Lesen, Vize-Bürgermeister Gothard Gufler und Elfriede Gufler Ansprachen. Im Anschluss daran erteilten die Pfarrer Oswald Kuenzer und Alois Raffl der Bibliothek ihren Segen. In der darauffolgenden Woche fanden von Montag bis Freitag verschiedene Veranstaltungen statt, bei denen vor allem das Kennenlernen der Bibliothek im Mittelpunkt stand: Am Montagmorgen lauschten die Kinder voller Begeisterung den „Schachtelgeschichten“ von Tante Hannelore. Tags darauf wurden die unterschiedlichsten Spiele ausprobiert und die meisten Partien wurden tränenlos durchgekämpft. Am Mittwoch präsentierte Isidor eine Diashow und gab den Teilnehmern einen Einblick in die faszinierende Bergwelt des Passeiertals. Für die Jugendlichen wurde am Donnerstag eine Vorstellung der landesweiten Leseaktion „Lesamol“ organisiert und den Abschluss der Aktionswoche bildete schließlich eine „Huangert“ mit Anna Lanthaler am Freitagnachmittag, bei der sie allerhand Geschichten zum Besten gab. Am 22. Juli startete die Sommerleseaktion „Lesedetektive“, deren Motto lautet „Bücher lesen, Stempel sammeln und gewinnen“.

Tante Hannelore beim Erzählen der Geschichten

Die weiteren Veranstaltungen werden jeweils im Pfarrblatt veröffentlicht werden. Im Sommer ist die Bibliothek montags von 15 – 18 Uhr und mittwochs von 9 – 11 Uhr geöffnet. Wir möchten uns bei allen bedanken, die uns stets zur Seite gestanden sind, uns bei der Realisierung unterstützt und bei der Verwirklichung dieses bedeutsamen Projektes geholfen haben. Das Lob und die Wertschätzung, die wir in diesen ersten Wochen erfahren durften bedeuten eine unermessliche Motivation, die wir auch in Zukunft beibehalten werden, um so ein Erlebnis aus jedem Bibliotheksbesuch machen zu können. Sabine Lanthaler, Elfriede Gufler, Rosmarie Ennemoser, Annelies Gufler, Claudia Ilmer Bibliothek Platt

Lies 2 und höre 1 Von Jänner bis Mai 2013 lief die Leseaktion „Lies 2 und höre 1“ für Erwachsene. Eine Reihe von Büchern stand den Lesern zur Verfügung, wo eigentlich für jeden was dabei sein sollte: Romane, Thriller, Sachbücher, Biografien. Und wichtig war uns auch, dass der/die Leser/in sich ein Hörbuch zu Ohren führte. Am Ende der Leseaktion hat sich eine kleine Gruppe in der Bibliothek getroffen und über die gelesenen und gehörten Bücher dis­ kutiert. Ein interessanter Abend, an dem man die Vorlieben der Leserinnen kennen gelernt hat und die eine und andere auch auf den Geschmack eines anderen Genre gebracht hat. Folgend stellten die Leserinnen Manuela, Gerda, Hildegard, Margit und Karin einige lesens- und hörenswerte Bücher vor: „Das Glück eines Sommers“, „Erbarmen“, „Mütter-Mafia und Friends“, „Ja uff erstmal“ und „Hummeldumm“. Karin Graf


kind inderseite te k

i

n

d

e r

s

e

i

t

EN!

AUSMAL

nder, i K o Hall ich wünsche euch einen guten Schuls tart!

Sudoku (Zahlenrätsel)

6

3 4 1 4

5

euer Hase Lotti

6 5 2 1

3 5

In jeder Zeile, in jeder Reihe, in jedes Viereck die Zahlen 1 bis 6 einbauen.

e


e

25  Passeirer Blatt – nr. 118 august 2013

gratulationen

Spiel für 2 Spieler Kannst du die Fliege aus dem Spinnennetz führen bevor die Spinne sie fängt? In der Mitte des Netzes sitzt die Fliege und die Spinne lauert am Netzrand. Erst klettert die Spinne auf einen direkt benachbarten Knotenpunkt, dann kommt die Fliege dran. Es geht im Wechsel immer weiter so. Wenn die Fliege ungeschoren den Rand des Netzes erreicht, hat sie gewonnen. Fängt jedoch die Spinne die Fliege bevor sie den Rand erreicht hat, ist sie die Gewinnerin.

??

Rätsel

Wenn die Sonne scheint und du gehst spazieren , wird einer dich begleite n, den kannst du nicht ve rlieren. Er läuft im Kreis um dic h herum, wenn Straßenlichter br ennen, du kannst ihn auch bei Kerzenlicht, doch nie in Dunkelheit erkennen.

Eduard und Adelheid Hofer

Adelheid und Eduard Hofer

50 Jahre in Liebe und Treue Am ersten Juni 1963 haben sich im Hütterkirchlein Adelheid Kofler und Eduard Hofer auch „Poster Edl“ genannt, das Jawort gegeben, in Liebe und Treue zusammenzustehen. Was ihnen im christlichen Glauben durch Gottes Kraft auch gelungen ist. Im Peterhäusl in Pfelders hat sich das junge Paar einquartiert, bis sie in ihr selbst erbautes Heim einziehen konnten. Vier Kinder hat Gott ihnen geschenkt, gemeinsam haben sie sie großgezogen und gemeinsam haben sie viel Freude und Erfüllung erleben dürfen. Aber auch Opfer, Verzicht und Sorgen blieben ihnen nicht erspart. Strebsam war ihr beider Schaffen. Edl war 35 Jahre Briefträger. Adelheid als Hausfrau und gute Mutter hat nebenbei als Köchin oder anderweitig Arbeit gefunden. Und so haben sie durch gemeinsames Sparen die Grünbodenhütte erbaut und 1980 eröffnen können, was für den Pfelderer Tourismus eine große Bereicherung war. Adelheid wurde Hüttenwirtin, Edl Hüttenwirt und nebenbei blieb er Briefträger. Heuer knieten sie am ersten Juni wieder im Hütterkirchlein wie vor 50 Jahren. Seelsorger Michael Pirpamer zelebrierte den Dankgottesdienst und wies in seiner Ansprache darauf hin: 50 Ehe Jahre in Liebe und Treue sind wie ein Fels im Sturm dieser Zeit, der in der Brandung steht.

Alisa, eine Enkelin des Jubelpaares, umrahmte mit Gitarre und Gesang die hl. Messe. Anschließend begab man sich in das Gasthaus Jaufenblick, wo bei Musik weiter gefeiert wurde. Auch das Leben des Jubelpaares wurde in humorvoller Weise aufgefrischt. Die Enkelinnen Alisa und Elena ernteten dabei viel Applaus. Da der Jubelbräutigam Mesner in der Pfelderer Pfarrkirche ist, musste er am nächsten Tag wieder seines Amtes walten. Ist die Mesnerei aber erledigt, wird der Edl wieder der Sportler, der er immer schon war, nun hat es ihm das Fahrrad angetan. Die Kilometer werden dabei nicht gezählt. Adelheid ist immer noch auf dem Grünboden. Sie ist immer noch die Seele der Hütte, obwohl Arthur und Reinhold das Heft in der Hand haben. Wer würde Schwarzbeer- und Apfelstrudel backen, wenn nicht die Jubelbraut? So frisch und gesund mit jugendlichem Schwung möge es vorläufig weitergehen bis in zehn Jahren die „Diamantene“ auf dem Programm steht. Das wünschen innig die Kinder, Schwieger- und acht Enkelkinder sowie der große Verwandten- und Bekanntenkreis. Anna Lanthaler

n

Lösung: Schatte


26

Anna Pixner Graf

Luise Schwienbacher

Anna Pixner Graf

Luise Schwienbacher

Herzliche Gratulation

Herzliche Gratulation

Die Feste feiern kann man nicht immer wie sie fallen, denn der Tag soll ja allen passen. Unser Geburtstagskind, die Joggile Anna, die Seaalbertn Anna, die Schildtresn Anna, die Graf Anna, die Pixner Anna, oder die Assistentin Anna, wie man sie auch immer nennen mag, sie wurde einst am neunten Juli beim Joggiler auf Burkt in Stuls geboren. Anna hat dann in Innsbruck die Krankenpflegeschule gemacht und hat 1975 den Pfelderer Musikant, den Hochele Luis geheiratet. Da Luis seine Arbeit aber in Stuttgart hatte, zogen sie dorthin. Nach zehn Jahren kehrten sie mit vier Kindern in die alte Heimat Hinterpasseier zurück. Luis fing dann an in Stuls Haus zu bauen und bald einmal hatten sie ein eigenes Dach über dem Kopf. Ein Haus, ein Dach, das von großer Sparsamkeit zu erzählen wüsste. Anna wollte dann ihren Beruf ja wieder ausüben und fand Arbeit bei unserem sehr geschätzten Gemeindearzt Dr. Luca Mair. Anna spürt die Jahre nicht, frisch und munter öffnet sie die Tür zum Warteraum und fragt: „Hot uans eppis zi vrschraiben?“ Aber Anna ist für uns mehr als nur eine Rezepte-Verschreiberin. Sie hilft wo sie kann, bringt den Patienten oft sogar die Medizin bis vor die Haustür. Anna ist ein Engel im weißen Kittel. In der Freizeit wandert sie gern mit ihrem musikalischen Luis durch die schöne Bergwelt. Was sie aber auch nicht vergisst, das ist das Watten. Aber ich glaube, es ist allen Hinterpasseiern aus dem Herzen gesprochen, wenn ich ihr im Namen aller ein herzliches Vergelts Gott sage. Und Gott gebe, dass wir dich liebe Anna, noch lange als unsere „Assistentin Anna“ bei Dr. Luca Mair erleben dürfen. Anna Lanthaler

Was sind denn 90 Jahre auf dieser schönen Welt, wenn man im Herzen jung ist, gesund und den Humor behält. Zudem noch als Sennerin in das Buch der Rekorde kommen könnte. Die Jubilarin Luise Schwienbacher wurde am 13. Juli 1923 auf Christl geboren, verlor aber ihre Mutter als sie drei Jahre zählte. Luise hat noch zwei jüngere Schwestern. Der Vater hat für seine drei Mädchen Pflegeplätze um Gotteslohn gesucht. Er verstarb auch ganz jung. Luise kam zum Schwarz nach St. Martin. Dort wurde sie liebevoll aufgenommen, man sorgte für sie wie für ein eigenes Kind. Sie wuchs zu einem tüchtigen, sauberen Mädchen heran. Luis Pichler hat sie entdeckt und trat mit ihr 1951 in St. Martin zum Traualtar. Drei Söhne und eine Tochter sind die Krönung ihres Lebens. 1961 begann das wechselvolle Almleben. „Rekordverdächtig“, das kann man wohl sagen, denn es waren nicht nur etwa zwei, drei Almen auf denen die Jubilarin Sennerin war. Die Moser Alm auf Walten war die erste Station, Glanegg die zweite, die Timmelsalm die dritte, ’s Hinterpruggr Albl die vierte und Schönauer Moos die fünfte. Dann lockte die Schweiz. Alp Tisch, Alp Sura, somit sind es schon sieben. Die Kommrveiter Bank die Station acht, und Matsch die neunte. Würde man Soll im Soaler Top dazu zählen, so wären es gar zehn. Und so sind über dreißig Jahre als Sennerin verflossen. Kühe melken, darum früh aus den Federn, Kibile treibn, Kaasn. Rauhe Tage, sonnige Stunden, Winter im Sommer erleben, wie das Almleben halt ist. Eine gute Kaser, eine mindere Hütte. Luise war in dieser Beziehung ja nicht verwöhnt. Die Unterkünfte, die sie nach den Sommermonaten zu beziehen hatte,

waren mehr als primitiv. Aber die Zufriedenheit ist ein großer Reichtum. 1985 konnten Luise und Luis ein Haus ihr Eigen nennen. Was das für Luise bedeutet, kann man wohl kaum ermessen. Aber nach wechselvollen Alm- und Sennerinnenjahren packte sie das Fernweh. Die Jubilarin flog zweimal nach Australien und nach Thailand zu ihrem Sohn Oswald, der dort eine Hotelgruppe leitet. Luise fühlte sich sehr wohl in diesen fremden Ländern. Aber zu Hause ist es halt doch am schönsten. Ihr Tagwerk beginnt immer noch um fünf Uhr in der Früh. Garten und Blumen warten auf Betreuung und nach der Hausarbeit füllt Häkeln und Stricken den Tag. Die Sonntagspflicht zu erfüllen ist der Jubilarin eine halbe Stunde Fußmarsch nach St. Martin nicht zu viel. Luise war und ist immer der ruhende Pol für die Familie. Die Kinder kommen gerne, um bei ihr Kraft für das Leben zu holen. Ihr 90. Lebensjahr feierte die Jubilarin in der heimischen Bergwelt im Hinterlassener, im Gasthof Hochfirst im Kreise ihrer Lieben. Die Kinder und die sechs Enkelkinder danken der lieben Mamma und Oma und wünschen ihr, dass die kommenden Jahre viele gesunde und frohe Tage bringen mögen und dass Gottes Segen auf ihrem Feierabend ruht. Anna Lanthaler

Geburten vom 18. 5. 2013 bis 30. 7. 2013 Gemeinde St. Martin 1. 6. 2013 Filip Pflug, Riederbergstraße 27. 6. 2013 Simon Greiter, Fernerweg 3. 7. 2013 Laurin Markt, Saltaus 11. 7. 13 Teo Raffl, Matatz 18. 5. 13 Mario Cekovski, Quellenhof Gemeinde St. Leonhard 18. 5. 2013 Lena Pichler, Prantach 7. 6. 2013 Mara Schwienbacher, Im Schaffeld 9. 6. 2013 Jonas Kaufmann, Prantach 17. 6. 2013 Michael Lanthaler, Glaiten 18. 6. 2013 Aaron Pixner, Gerichtsweg 27. 6. 2013 Mara Sofia Reichegger, Glaiten 28. 6. 2013 Lisa Pfitscher Reiterer, Gerberw. 28. 6. 2013 Alex Pfitscher Reiterer, Gerberw. 21. 7. 2013 Lia Bacher, C.-Graf-Fuchs-Straße 30. 7. 2013 Felix Moosmair, Kammerland Gemeinde Moos 31. 5. 2013 Lukas Pfitscher, Stuls 38 15. 6. 2013 Tobias Raffl, Platt 109 16. 6. 2013 Denny Hofer, Platt 45 18. 6. 2013 Claudia Schweigl, Pfelders 57


27  Passeirer Blatt – nr. 118 august 2013

Sport

11 Stunden und 8 Gipfel

Hannes Wieser im Ziel des Ultrarace

Ortlergebiet

Nur was für die ganz Harten

8-Gipfel-Marsch

Hannes Wieser schafft 1. Südtiroler Ultrarace

Am 27. Juli hieß es um 4 Uhr für Nadia Wieser und Manfred Pixner (St. Leonhard), Horst Eberhöfer (Taufers) und mich Stirnlampe an und los geht’s. Gemeinsam starteten wir zum Acht-Gipfel-Marsch im Ortlergebiet. Von Glurns führte die Wanderung über 8 Gipfel zum Endpunkt, dem Stilfser Joch. Zu bezwingen waren 3200 Höhenmeter, auf einer Strecke von 33 Kilometern. Manfred traf gleich zu Beginn auf Edeltraud Thaler und so zogen beide gemeinsam bei traumhaftem Wetter über den Bergkamm von einem Gipfel zum nächsten. Nach knapp 7 h genossen beide die wohlverdiente Hefe-Cola auf der Terrasse des „Tibet“ am Stilfser Joch. Horst kam bald darauf dazu. Nadia und ich nahmen es etwas gemüt­ licher und bewunderten zusammen mit den anderen 400 Teilnehmern die einmalige Bergkulisse. Am Glurnserköpfl trafen wir die Mooser Hias Raffl, Christian Gufler, Stefan Schweigl und Martin Fontana. Nach knapp 11 Stunden, 8 Gipfeln (Glurnserköpfl, Plaschweller, Piz Chavalatsch, Piz Sielva, Piz Minschuns, Furkelspitze, Tartscherkopf, Kornspitz), abwechslungsreicher Strecke und einigen anspruchs­ vollen Stellen, vielen Auf- und Abstiegen erreichten auch wir gemeinsam mit Hündin Bora – die sicherlich 20 km mehr gelaufen war – zufrieden und glücklich das Ziel. Mit Kleinbussen wurden wir alle zurück nach Glurns gebracht, wo wir nach diesem einmaligen Erlebnis die Heimreise antraten. Andrea Wieser

Wie lautet die Steigerungsform für Marathon? Marathon, Salomon 4 Trails, Süd­ tiroler Ultrarace! Dies gilt in diesem Fall für Hannes Wieser aus Moos. Am Sonntagmorgen, 28. Juli 2013, lief er locker über die Ziellinie auf den Talferwiesen in Bozen, um nach 34 Stunden 51 Minuten den 1. Südtiroler Ultrarace-Lauf abzuschließen. Als einer von 235 Läufern – davon 26 Staffeln – war er am Freitag um 22 Uhr vom Waltherplatz in Bozen aus gestartet, um die 121 km und 7.069 hm der Hufeisentour in den Sarntaler Alpen in maximal 40 Stunden zu bewältigen. Die Strecke war folgende: Bozen – Ritten-Sarner Scharte – Latzfonser Kreuz-Flaggerschartenhütte – Penser Joch (= Halbweg). Weiter gings zum Oberberg, Unterberg, Alpler Nieder – Hirzer Hütte – Oberen Scharte (2.698 m = höchster Punkt) – Kratzberger See – Mittager –Stoanernen

Mandln – Jenesiener Jöchl – Jenesien – Bozen. Wie anspruchsvoll das Rennen war, bei zum Teil grenzwertigen Wetterbedingungen, zeigt die Zahl der Zielerreicher/Finisher: 5 von 25 Frauen, 48 von 184 Männern und 22 von 26 Staffeln schafften innerhalb des Zeitlimits die Strecke. Hannes, wir finden: du bisch ultra! Gratulation zur Leistung und zum Grint! Deine Familie, Freunde und die Letze Andrea Wieser Salomon 4 Trails

Hansjörg Pixner und Hannes Wieser nehmen erfolgreich teil Samstag, 13. Juli 2013, 14.53 Uhr – Passeiers neue Helden überqueren gemeinsam die Ziellinie des Salomon 4 Trails in Samnaun. Hansjörg Pixner und Hannes Wieser, beide aus Moos, waren am Mittwoch, 10. Juli 2013, zusammen mit über 500 Ath- > Hansjörg Pixner und Hannes Wieser im Ziel beim Salomon 4 Trails


28

Platt

WaXlfete 5.0 ein voller Erfolg! Am Samstag, den 1. Juni, war es heuer wieder soweit – die fünfte Auflage der WaXlfete fand wieder statt. Ab 6 Uhr abends konnten wieder alle begeisterten Skitourengeher, Skifahrer, Langläufer aber auch alle sonstigen Sportler und Interessierten ihre Skier zur Feuerwehrhalle von Platt mitbringen und sie bei der WaXlstation einwachsen lassen, um sie dann wieder bis zum Herbst im Keller zu verstauen. Die traditionelle Segnung wurde von Pfarrer Oswald Kuenzer durchgeführt. Den Hunger und Durst konnten die Besucher mit einem leckeren Schnitzel im Brot und einem guten Hefebier stillen und dabei noch das ein oder andere Los ergattern, um dann bei der großen Verlosung, dem jährlichen Highlight der Veranstaltung, gute Chancen zu haben. Wie jedes Jahr gab es wieder wahnsinnig viele und tolle Preise. Es ist heuer wieder gelungen, einen Reinerlös von 1.200 Euro zu erzielen, der wie jedes Jahr für einen guten Zweck gespendet wird. Wem der Betrag heuer

zukommt, wird im Herbst festgelegt. Die SKJ Platt und das Organisationsteam bedanken sich bei allen, die Preise zur Verfügung stellten, bei der Freiwilligen Feuerwehr und Bergrettung Platt, bei der E.U.M und natürlich bei allen Teilnehmern, die die WaXlfete überhaupt erst alle Jahre wieder möglich machen. Bis zum nächsten Jahr! David Lanthaler Bezirksjägerschiessen in St. Pankraz

Passeirer Jägerinnen und Jäger räumen ab In allen Kategorien haben die Passeirer Jägerinnen und Jäger den Sieg mit ins Tal gebracht. Bei den Repetierern holte sich Siegbert Platter vom Jagdrevier St. Martin mit einer Punktezahl von 30,24 den Sieg. Bei den Kippläufen gingen die ersten drei Plätze ins Passeiertal. Manfred Pixner lag mit 30,23 vor Walter Hofer mit 30,21 und Siegfried Öttl ebenfalls mit 30,21. Bei den Jägerinnen holte sich Nadia Wieser vom Jagdrevier Moos mit einer Punktezahl von 30,20 den Sieg.

au Mu T f V as I P o u fü rb nd P r 2 es R Pe tel iibl rs lun . g

WWW.LANAREPRO.COM

> leten gestartet, um in 4 Tagen eine Strecke von rund 160 km von Garmisch-Parten­ kirchen über Ehrwald, Imst und Landeck bis nach Samnaun mit rund 10.000 Höhenmetern zu überwinden. Nach abwechslungsreicher Strecke, spannenden Trails und hochalpinen, anspruchsvollen Passagen und traum­ haftem Wetter sicherte sich Hannes Wieser als einer der insgesamt 393 Finishern mit einer Gesamtzeit von 27 h 47 min den 80. Gesamtrang der Klasse Men, Hansjörg Pixner folgte mit 28 h 27 min auf dem 83. Rang. Im Ziel wurden die zwei Helden von deren Familien und der Mooser Mafia gebührend gefeiert. Den Gesamtsieg sicherte sich mit einer Gesamtzeit von 16:50.11,2 der Spanier Bernat Tofol Castaner, vor dem Deutschen Stephan Hugenschmidt (17:09.24,3) und dem Briten Andrew Fallas (17:37.34,2), bei den Damen gab es mit Angela Mudge (20:06.57,5) und Claire Gordon (20:57.24,0) einen britischen Doppelsieg, Dritte wurde die Deutsche Regine Schlump (22:38.07,9). Andrea Wieser

Bauernkuchl – ein Stück Südtiroler Lebensart Typische bäuerliche Gerichte und Rezepte aus dem Hinterpasseier laden zum kulinarischen Streifzug durch die traditionelle Küche. Gasthof Rabenstein T +39 0473 64 70 00 Pension Restaurant Rosmarie T +39 0473 42 10 22 Schutzhütte Schneeberg T +39 0473 64 70 45 Gasthof Trausberg T +39 0473 64 70 55

Wildspezialitäten – Reh, Gams, Hirsch

S

FR 27.09. – SO 13.10.2013

Bauernkuchl im Hinterpasseier Wild, Schëpsernes, Muas & Riibl

Nicht nur für passionierte JägerIn­ nen ein Genuss: herzhafte Wild­ gerichte liebevoll und von Kennern zubereitet. Weidmanns Heil ! Hotel Restaurant Alpenland T +39 0473 64 95 44 Gasthof Mooserwirt T +39 0473 64 85 46 Gasthof Zeppichl

SPECIAL 2013 » KNÖDEL – HEUER GEHT’S RUND!

T +39 0473 64 67 62


29  Passeirer Blatt – nr. 118 august 2013

Internationales Ranggeln am 20. 5. 2013 in Terenten 6 – 8 Jahre: 1. Martin Auer/St. Martin 12 – 14 Jahre: 3. Matthias Gufler/Tall IV. Klasse: 3. Andreas Haspinger/St. Martin I. Klasse 2. Siegmar Lamprecht/St. Martin Insgesamt waren 78 Starter eingeschrieben. Internationales Ranggeln am 9. 6. 2013 in Ruhpolding/Bayern 6 – 8 Jahre: 1. Martin Auer/St. Martin 12 – 14 Jahre: 2. Matthias Gufler/Tall Insgesamt waren 80 Starter eingeschrieben.

Passeirer Schützen in St. Pankraz erfolgreich

Die Jägerinnen und Jäger vom Jagdrevier St. Leonhard erreichten mit der Gesamtpunktezahl von 90,65 den zweiten Platz in der Mannschaftswertung, geschlagen nur um einen Zehntelpunkt (90,66) von den Jägern aus Naturns.

Landesjägerschießen in Toblach Beim Landesschießen Kategorie Kippläufe erreichten unsere Jagdkameraden Raich Andreas den dritten und Stefan Kaufmann den vierten Platz. Unser Schießstollen hat sicher auch zu den hervorragenden Leistungen beigetragen. Auf diesem Weg möchte sich die gesamte Jägerschaft des Passeiertales beim Sponsor für die Zielscheiben bedanken, die 2012 zu Verfügung gestellt wurden. Wir gratulieren allen Teilnehmern herzlich für die guten Leistungen und wünschen weiterhin „Gut Schuss“! Emil Königsrainer

Ranggeln

Südtiroler Meisterschaft in Vintl Bei herrlichem Sommerwetter ging am Sonntag, 21. Juli, die Südtiroler Meisterschaft in Vintl/Pustertal über die Bühne. In den Schülerklassen wurde flott gekämpft und schließlich setzten sich die Favoriten durch, allen voran 3 talentierte Jugendranggler aus dem Passeiertal, Martin Auer, Alexander Hofer und Matthias Gufler. Man sieht, dass in den Vereinen hervorragende Nachwuchsarbeit geleistet wird. In der Seniorenklasse konnte Andreas Haspinger den 3. Platz in der Meisterschaft belegen. Richtig spannend wurde es dann noch einmal beim Preisranggeln, wo Benjamin Pichler hinter Andreas Haspinger auf den 4. Platz kam. Harte Kämpfe gab es auch bei allen übrigen Wettkämpfen, die in den letzten zwei Monaten im In- und Ausland ausgetragen wurden. Kurz notiert hier die wichtigsten Ergebnisse:

Siegerfoto im Lido St. Martin

Internationales Ranggeln am 16. 6. 2013 in Alpach/Tirol 6 – 8 Jahre: 1. Martin Auer/St. Martin 12 – 14 Jahre: 2. Matthias Gufler/Tall IV. Klasse: 3. Andreas Haspinger/St. Martin 2. Klasse: 3. Benjamin Pichler/St. Martin Insgesamt waren 106 Starter eingeschrieben. Internationales Ranggeln am 23. 6. 2013 in Leogang/Salzburg 12 – 14 Jahre: 2. Matthias Gufler/Tall Insgesamt waren 112 Starter eingeschrieben. Lokales Ranggeln am 30. 6. 2013 im Schwimmbad St. Martin. Internationales Ranggeln am 7. 7. 2013 in Rauris/Salzburg Allg. Klasse: 4. Preis Benjamin Pichler Starter: 96 Südtiroler Meisterschaft am 21. 7. 2013 in Vintl/Pustertal: Südtiroler Meisterschaft 6 – 8 Jahre: 1. Martin Auer/St. Martin 2. Thomas Haspinger/St. Martin 8 – 10 Jahre: 1. Alexander Hofer/Fartleis 2. Lukas Haspinger/St. Martin 12 – 14 Jahre: 3. Matthias Gufler/Tall Senioren: 3. Andreas Haspinger/St. Martin Preisranggeln 6 – 8 Jahre: 1. Martin Auer/St. Martin 2. Thomas Haspinger/St. Martin 8 – 10 Jahre: 1. Alexander Hofer/Fartleis 2. Lukas Haspinger/St. Martin 12 – 14 Jahre: 3. Matthias Gufler/Tall Senioren: 3. Andreas Haspinger/St. Martin 4. Benjamin Pichler Der Amateursportverein Ranggelverein Passeier wünscht allen Wettkämpfern weiterhin viel Erfolg in dieser langsam zu Ende gehenden Saison. Alberich Pichler


30

ASC St. Martin Sektion Fussball

Oberliga – Rückblick auf eine grandiose Saison 2012/13 und Vorschau auf 2013/14 Die neue Oberligasaison 2013/14 wirft schon ihre Schatten voraus, aber es scheint an dieser Stelle trotzdem angebracht, die letzte, überaus erfolgreiche Saison in groben Zügen Revue passieren zu lassen. Einem holprigen Start mit 2 Niederlagen und einem glücklichen Unentschieden gegen Obermais folgte ein Erfolgslauf sondergleichen, der letztendlich für den ASC St. Martin zum Herbstmeistertitel führte. Da von vorneherein klar war, dass für einen Dorfclub wie St. Martin das Abenteuer Serie D kaum realisierbar ist, wirkte unsere Mannschaft in der Rückrunde in manchen Spielen etwas gehemmt. Trotzdem erreichten unsere Jungs mit tollem Offensivfußball und sehenswerten Aufholjagden den hervorragenden 2. Platz, welcher zu einem Entscheidungsspiel für den Aufstieg in die Serie D gegen einen Gegner aus der Gegend von Venetien bzw. Friaul berechtigte. Mit dem ehemaligen Serie A-Verein US Triestina bekamen wir es mit einem übermächtigen Gegner, gespickt mit Vollprofis, zu tun, aber die beiden Spiele gegen Triestina werden sicher als „Highlight“ der Vereinsgeschichte in die Annalen eingehen. Vor allem das Spiel in Triest, im ehrwürdigen Stadion „Nereo Rocco“, wird für alle Beteiligten ein unvergessliches Erlebnis bleiben, da auf Grund des couragierten

Auftrittes unserer Jungs die Heimmannschaft vor 4.000 Zuschauern fast an den Rande einer Niederlage gebracht wurde. Vor allem im Rückspiel sah man die finanziellen Möglichkeiten unseres Gegners, welcher bereits am Tage vorher anreiste, um noch eine Trainingseinheit auf unserem Platz zu absolvieren. Auch das Rückspiel konnte vor einer großen Kulisse bis zum Schluss offen gestaltet werden. Schlussendlich standen zwei knappe 2:1 Niederlagen zu Buche, die unserer Mannschaft aber zweifelsohne zur Ehre gereichten. Beflügelt durch diese großartige Saison ging die Vereinsführung bereits frühzeitig an die Planung heran, um auch für die neue Saison 2013/14 eine schlagkräftige Truppe für unser fachkundiges Publikum zusammenzustellen. Nach dem Abgang von Trainer Stefan Gasser stand als erstes die Suche nach einem qualifizierten Nachfolger, der sowohl die Liga kennt, als auch von unseren Topspielern als absoluter Fachmann akzeptiert werden kann, im Vordergrund. Auf Grund von hervorragenden Leistungen für den ASC St. Martin in den 80er Jahren hat sich die sportliche Leitung relativ rasch für „Urgestein“ Paul Pircher entschieden. Die Abgänge von Hannes Fischnaller und des legendären Torhüters Luis Schwarz konnten durch die Verpflichtung mehrerer „Granaten“, auf die sich unser fußballverrücktes Publikum heute schon freuen kann, kompensiert werden. Die ohnehin schon topbesetzte Offensivabteilung wird mit dem Torschützenkönig des letzten Jahres, Theo Pamer, zusätzlich verstärkt. Im Mittelfeld wird unserem Aushängeschild Hansrudi Brugger sein Bruder Valentin zur Seite gestellt. Als Ersatz für Luis Schwarz konnte der

Die Neuerwerbungen: Theo Pamer, Christian Platter, Valentin Brugger und Trainer Paul Pircher

vielversprechende Keeper Christian Platter verpflichtet werden, welcher viele Jahre ein Erfolgsgarant für den FC Obermais war. In der Verteidigung wird die Hauptlast wohl auf unseren Kapitän und Abwehrrecken Arthur Tschöll fallen, da sein kongenialer Partner Alex Hofer verletzungsbedingt noch einige Zeit pausieren muss. Ein Wunsch der Mannschaft und nicht nur von Trainer Paul Pircher war es zudem, dass Benjamin Fontana nach seinem Gastspiel in Moos zu seinem Stammverein, dem ASC St. Martin, zurückkehrt. Wie wir Paul Pircher kennen, wird er sicherlich von Beginn an auf die Euphoriebremse treten, aber das fußballverrückte Passeirer Publikum kann sich mit dieser tollen Mannschaft sicherlich wieder auf eine tolle Saison freuen und wer weiß, vielleicht gibt es am Saisonende erneut ein „Schmankerl“ wie gegen Triestina zu genießen … Kurt Gufler, Theo Lanthaler

Triest: Mannschaft vor Spielbeginn im Stadio „Nereo Rocco“

DW

Vermessung - Bestandsaufnahme Einreichplanung - Detailplanung

Kostenschätzung - Sicherheitskoordination

Bauleitung - Katastermeldung - Energieberatung

Geometer Dorian Wilhelm Carl Graf Fuchs Straße 54 St. Leonhard in Passeier Tel.: +39 0473 656876 Mobil: +39 345 8524117 mail: dorian.wilhelm@alice.it pec: dorian.wilhelm@geopec.it

Beraten - Planen - Betreuen


31  Passeirer Blatt – nr. 118 august 2013

Vorankündigungen >  Ötztaler Radmarathon Am 25. August 2013 Durchfahrtszeiten Jaufenpass: Spitze 11.18, Schluss 14.40 Uhr St. Leonhard: 11.40 bis 15.15 Uhr Moos: 11.56 bis 16 Uhr Timmelsjoch: 13.12 bis 19.30 Uhr Gesperrte Straßen St. Leonhard zum Jaufenpass in beiden Richtungen: 10.45 bis 15.30 Uhr Timmelsjoch Richtung St. Leonhard 11.30 bis 17 Uhr Ab der Grenze ist die Straße von 12 bis 19.30 Uhr gesperrt. Das Timmelsjoch ist dann Richtung Österreich von 19.30 bis 21.30 Uhr geöffnet Die Straße von Moos über Platt nach St. Leonhard wird am Sonntag, 25. 8., als Einbahn Richtung St. Leonhard ausgewiesen.

Spieler und Fans freuen sich über den Aufstieg in die Landesliga

ASC Passeier

Fußballer in die Landesliga aufgestiegen Die Pokalspezialisten des ASC Passeier haben nach spannenden Entscheidungsspielen den Aufstieg in die Landesliga geschafft. Die Vereinsführung um Präsident Michl Karlegger (Plåtzer Michl) peilte zu Saisonbeginn einen Platz im vorderen Drittel der Meisterschaft an, hätte sich den Aufstieg jedoch nie träumen lassen. Erst recht nicht nach dem holprigen Saisonstart, der auch einen Trainerwechsel erforderte. Mit Max Bianchi wurde ein ehemaliger Spieler des Vereins als Trainer verpflichtet, der es verstand, die jungen Spieler aus St. Leonhard richtig zu motivieren. Als stärkste Heimmannschaft schlossen sie die Meisterschaft auf dem 4. Tabellenrang ab. Im Pokalwettbewerb hatte man bis zum Halbfinale die überlegenen Meister des Kreises A und B, den FC Nals und die Spielgemeinschaft Schlern, souverän ausgeschaltet. Als im Halbfinale auch Barbian-Villanders besiegt war, stand das Pokalfinale in Laas gegen den FC Terlan fest. Nach einem packenden Pokalfight gewannen die Liërnter Fußballer verdient mit 2:1. Damit waren sie für die Aufstiegsspiele gegen die Zweitplatzierten der zwei Kreise, SC Laas und FC Kiens, qualifiziert.

Nachdem Laas gegen Kiens verloren hatte und auch die Passeirer ihr Heimspiel gegen Laas gewonnen hatten, war das Spiel am Mittwoch, 17. Juni in Kiens das Entscheidungsspiel um den Aufstieg in die Landesliga. Vor wiederum fantastischen, stimmungsgeladenen Passeirer Fans begann die Mannschaft grandios und spielte eine tolle erste Hälfte (1:0 in der ersten Minute, 2:0 in der 30. Minute). Beide Tore erzielte der starke Tobias Brunner. Obwohl Kiens noch vor der Pause der Anschlusstreffer zum 2:1 gelang, konnte der ASC Passeier den Sieg fest­ halten. Nach dem Abpfiff des Schiedsrichters kannte der Jubel keine Grenzen und der Aufstieg der jungen Mannschaft in die höchste provinziale Spielklasse stand fest. Dazu kann man den Spielern, dem Trainer, den Fans, den Verantwortlichen im Verein und allen großen und kleinen Helfern beim ASC Passeier nur gratulieren. Mit der Entscheidung des Vereins, seine seit Jahren bewährte und erfolgreiche Jugendarbeit wieder in die eigenen Hände zu nehmen, sind auch die Weichen gestellt, in den nächsten Jahren wieder mit talentierten Spielern des eigenen Nachwuchses in der Landesliga bestehen zu können. Werner Graf

>  Lange Nacht im MuseumPasseier Samstag, 21. September 2013, 18 bis 23 Uhr Die Museumsnacht wird zur Heldennacht! Seit Juni gibt es die neue Ausstellung „Helden & Wir“. Die Band „… and his goat“ wird daher ab 20 Uhr die Museumsnacht zu einer „Heldennacht“ machen. Vorher gibt es noch eine Überraschungs-Heldenaktion und natürlich Kurzführungen durch die außergewöhnliche Ausstellung, ein Buffet und was für die kleinen Besucher und Besucherinnen! Der Eintritt ist frei. >  Tåttermandler af Wånderschåft Am Sonntag, den 15. September, findet der Spiel- und Spaßtag der AVS-Jugend in St. Leonhard statt. Alle sind eingeladen, ihr Wissen, Können und Geschick an 13 Stationen auf dem Norggensteig unter Beweis zu stellen. Anmeldung und Start von 10 bis 12 Uhr beim Sportplatz in St. Leonhard. Die Anmeldegebühr beträgt € 4 pro Person inklusive Konsumation. >  Eröffnung Dorfplatz St. Martin Am Samstag, den 31. August und Sonntag, den 1. September, wird der Dorfplatz feierlich eröffnet. Die Feierlichkeiten finden am Samstag ab 18 Uhr statt und beginnen am Sonntag um 10 Uhr mit einem Gottesdienst auf dem neuen Dorfplatz. Alle Bürger und Bürgerinnen des Tales sind herzlich eingeladen.


Öffnungszeiten moos Gemeindeamt: Mo – Fr, 8 – 12 Uhr; Di, 14.30 – 18 Uhr; Sa geschlossen, T 0473 643 535 Minirecyclinghof Moos: Fr, 9 – 10 Uhr; Pfelders: Mi, 14 – 15 Uhr; Platt: Mi, 8 – 9 Uhr; Stuls: Mi, 10 – 11 Uhr; Rabenstein (Dorf): jeden 1. und 3. Mo/Monat, 10 – 11 Uhr; Rabenstein (Saltnuss – rotes Haus): jeden 1. Mo/Monat, 9 – 9.45 Uhr Restmüllsammlung: Dienstag; Stuls, Moos, Platt, Pfelders wöchentlich; Rabenstein, Pill jede 2. Woche; Sportplatz Sand, Ulfas jede 2. Woche Biomüllsammlung: Mittwoch; Stuls, Moos, Platt, Pfelders wöchentlich; Rabenstein, Pill jede 2. Woche; Sportplatz Sand, Ulfas jede 2. Woche Arztpraxis Dr. Mair: Mo, Do, Fr, 8 – 12 Uhr; Di, 10 – 12 Uhr, 16 – 18.30 Uhr, Mi, 16 – 18.30 Uhr; T 0473 643 689 Apotheke RAM: Mo 10 – 12; Mi 16 – 18.30 Uhr; Do 9 – 12 Uhr; T 0473 643 689 Krankenpflegeambulatorium Platt: Mi, 10.30 – 11 Uhr, Elternberatung Platt: Mittwoch, 9 – 10.30 Uhr Bibliothek Moos: Mi, 14.30 – 16.30 Uhr; Do, 16.30 Uhr – 18.30 Uhr; So, 11 Uhr – 12 Uhr Bibliothek Platt: Mi 18 – 19 Uhr; Sa oder So. nach Gottesdienst; Fr. von 9.30 – 11 Uhr; Bibliothek Pfelders: Di, 18 – 19.30 Uhr; Bibliothek Rabenstein: samstags oder sonntags nach dem Gottesdienst; Bibliothek Stuls: Mo, 15 – 17 Uhr: Mi, 17 –18 Uhr st. leonhard Gemeindeamt: Mo – Fr, 8 – 12 Uhr; Di, 14.30 – 17.30 Uhr; Sa, 9 – 12 Uhr, T 0473 656 113 Minirecyclinghof: Montag, 8 – 9 Uhr; Freitag, 8 – 10 Uhr; Samstag, 8 – 11 Uhr; Restmüllsammlung: Di; Walten, Schweinsteg, Prantach, Mörre, Glaiten, jeden 2. Di; Biomüllsammlung: Do; Öffentliche Bibliothek: Mo, Di, Do, Fr, 10 – 12 Uhr, 16 – 19 Uhr, Mi, 9 – 12 Uhr Bibliothek Walten: Di, 16 – 17 Uhr Arztpraxis Dr. v. Sölder: Mo, Mi, Do, Fr, 8 – 12 Uhr; Di, 15 – 19 Uhr; T 0473 656 656 Arztpraxis Dr. Zuegg: Mo – Fr, 8 – 12 Uhr; mit Vormerk. Mo – Fr, 15 – 16 Uhr; T 0473 656 633 Kinderarztpraxis Dr.in Weger: Mo, Fr, 9.15 – 12.30 Uhr; Mi, 9.30 – 12 Uhr; Di, Do, 15 – 18 Uhr; T 0473 656 266 Apotheke RAM: Mo – Fr, 8 – 12.30, 15.30 – 19 Uhr; Sa, 8 – 12.30 Uhr; T 0473 656 146 SportArena: Mo – Fr, 12 – 24 Uhr, Sa, So 10 – 24 Uhr; kein Ruhetag st. martin Gemeindeamt: Mo – Fr, 8 – 13 Uhr; Donnerstag, 15 – 17.30 Uhr, T 0473 499 300 Minirecyclinghof: St. Martin: Fr, 10 – 12 Uhr; Samstag, 8 – 10 Uhr; Saltaus: Sa, 8.30 – 9.30 Uhr; Restmüllsammlung: Montag; Matatz, Breiteben, Kalmtal, jeden 2. Montag; Biomüllsammlung: Mittwoch Öff. Bibliothek: Mo, Di, Mi, Fr, Sa, 9 – 12 Uhr; Di, Fr, 16 – 19 Uhr Arztpraxis Dr. Innerhofer: Mo – Fr, 8 – 12 Uhr; T 0473 641 207 Arztpraxis Dr. Dubis: Mo – Do, 9 – 12 Uhr; Fr 15 – 18 Uhr; T 0473 650 167 Apotheke Mercurius: Mo, Mi, Do, Fr, 8 – 12.30, 15 – 18.30 Uhr; Di, 8 – 12.30 Uhr; Sa, 8 – 12 Uhr, T 0473 650 011; Elternberatung Garberweg: Do, 8 – 12 Uhr Krankenpflegeambulatorium Garberweg: Di, Fr, 8 – 10 Uhr Jugendtreff: Di – Fr, 11 – 12 Uhr; Di und Do, 17.30 – 19.30 Uhr; T 392 5327295 sprengelsitz passeier Der Verwaltungsdienst hat ab 1. September 2013, anstatt dienstags, nun donnerstags Nachmittag von 14 bis 15.30 Uhr geöffnet. Mo, Di, Fr, 8 – 12 Uhr; Mi, 9 – 12 Uhr; Do, 9 – 12 Uhr, 14 – 15.30 Uhr; T 0473 659 500; Sozialsprengel: Mo – Do, 8.30 – 12 Uhr, 14.30 – 16.30 Uhr; Fr, 8.30 – 12 Uhr; T 0473 659 018, T 0473 659 263, T 0473 659 264 Einstufungsteam Pflegesicherung: Mo, 8 – 9 Uhr; Di, 16 –17 Uhr; T 0473 659 272 Blutabnahme: Mi, Do, 7.15 – 8.45 Uhr, ohne Vormerkung Krankenpflegeambulatorium: Mo, Di, Fr, 8 – 11 Uhr; Mi, Do, 9.30 – 11 Uhr Elternberatung: Di, 8 – 12 Uhr; Diätdienst: Di, 8 – 12 Uhr, Fr, 8–12.30 Uhr, 13–16 Uhr; T 0473 659 520; Dienst für Abhängigkeitserkrankungen: jeden 2. und 4. Di/Monat, 14 – 16.30 Uhr, Vormerkung T 0473 443 299 Zahnarztambulatorium: Vormerkungen T 0473 264 000 Rehabilitationsdienst: Mo – Fr, 8 – 12.30 Uhr, 13.30 – 16 Uhr; T 0473 659 533 Hautarzt: jed. 1. + 3. Mi/Monat, 9 – 13 u. 14 – 18 Uhr, Vormerkung mit ärztl. Verschreibung: T 0473 264 000; Invalidenbetreuung: Vormerkung in Meran, T 0473 264 712 Hauspflegedienst: Vormerkung Mo – Fr, 8 – 11 Uhr; T 0473 659 019 Jugendbüro Passeier: Mo – Fr, M 393 0954681

Aus den Gemeinden Moos, St. Leonhard und St. Martin Termine & Veranstaltungen august 16. Psairer Fraitige, St. Leonhard 21. Kultursommer auf der Jaufenburg, Programm mit dem Kabarettisten Ferruccio Cainero aus der Schweiz 23. Psairer Fraitige, St. Leonhard 24. 5. Pseirer Jugendwallfahrt nach Trens, 5 Uhr 25. Fest, Vereinshaus St. Leonhard [Musikkapelle St. Leonhard] 25. Ötztaler Radmarathon 29. Geisternacht für Kinder auf der Jaufenburg [Erlebnissommer] 30. Psairer Fraitige/Miss Südtirol Vorwahl, St. Leonhard 31. Abschlusskonzert der 5. Passeirer Jungbläserwoche, 18 Uhr, Musikpavillon St. Martin

1. 1. 5. 7./8. 12. 16. 17. 21. 22. 22. 28. 29.

september Segnungsfeier des neuen Dorfplatzes in St. Martin Passeirer Schnöllermeisterschaft, 12 Uhr, Kressbichl Pfelders Schulbeginn 26. Mårtiner Dorffest Brotbacken, 10 – 12 Uhr, Museum Passeier Tåttermandler af Wånderschåft, 10 Uhr, Sportplatz St. Leonhard [AVS-Jugend] Eltern-Kind-Treffen: Notfälle im Kindesalter mit Dr.in Weger, 9.30 Uhr, Pavillon St. Martin Konzertabend mit dem Klengel Streicherquartett, 20.30 Uhr, Vereinshaus St. Leonhard [Bildungsausschuss St. Leonhard] Autofreier Tag Lange Nacht der Museen Glaubensseminar „Ehe“, Widum St. Leonhard Passeirer Höfemarkt, 11 Uhr, Torgglerhof in Saltaus

oktober Redaktionsschluss Passeirer Blatt Brotbacken, 10 – 12 Uhr, Museum Passeier Umstellung Winterzeit Länderranggeln, Vereinshaus St. Leonhard, [ASC Rangglverein Passeier] 28. Eltern-Kind-Treffen: Naturheilmittel bei Kindern, 9.30 Uhr, Sprengelsitz St. Leonhard 4. 10. 27. 27.

november 16. Martinsmarkt, St. Martin 25. Eltern-Kind-Treffen: Rund ums Stillen, 9.30 Uhr, Sprengelsitz St. Leonhard 29. Redaktionsschluss Passeirer Blatt

recyclinghof passeier (mörre) Dienstag, Donnerstag, 14 – 17 Uhr; Samstag, 8 – 11 Uhr Termine & Veranstaltungen können per Telefon (T 0473 656 239) und per E-Mail (passeirerblatt@passeier.it) mitgeteilt werden


Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook
Passeirer Blatt by Passeirer Blatt - Issuu