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Mitteilungen und Nachrichten aus Moos, St. Leonhard und St. Martin Juni 2016
Juni 2016 nr. 135 · 30. JAhrgAng
inhalt 3 Gemeinden 6 Kultur & Gesellschaft 14 Natur & umwelt 15 vereine & verbände 19 gesundheit & Soziales 21 Schulen 23 gratulationen 24 Sport 31 Vorankündigungen
Bürgermeisterinnen von Süd-, Nord- und Osttirol treffen sich in Passeier Politische Damenrunde
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Die Bürgermeisterinnen besichtigen im MuseumPasseier die neue Ausstellung „Helden & Wir“ …
Politische Damenrunde
Bürgermeisterinnen von Süd-, Nord- und Osttirol treffen sich in Passeier Zehn Bürgermeisterinnen gibt es in Südtirol, derer 16 in Nord- und Osttirol. Seit 2010 gibt es ein Politikerinnen-Treffen, wobei das letzte in St. Ulrich am Piller See stattgefunden hatte. Heuer oblag es der Bürgermeisterin von St. Martin, Rosmarie Pamer, am 27. Mai, das Treffen zu organisieren. „Es war ein wunderbarer, interessanter Tag“,
Besichtigung und Gedankenaustausch in St. Martin
schwärmt Rosmarie Pamer, „die Teilnehmerinnen zeigten sich vom Passeiertal begeistert. Bei jedem Treffen wählen wir einen anderen Schwerpunkt, diesmal war es die Dorfgestaltung.“ Sie hatte als Gastgeberin im Rahmen dieses Treffens das Programm zusammengestellt, das folgende Punkte umfasste: Führung durch das MuseumPasseier, anschließendes Mittagessen beim Mitterwirt in St. Martin, der Nachmittag schließlich stand unter dem Motto „Dorfbild alt und neu“ mit Rundgang durch St. Martin inklusive Besichtigung des Dorfhauses und abschließendem Gedankenaustausch. „Sehr beeindruckt zeigten sich meine Kolleginnen vom modernen Konzept des
MuseumPasseier, kulinarisch hin und weg waren aber alle vom Mittagessen, das uns im Mitterwirt serviert wurde“, berichtet Rosmarie Pamer. Viele Bürgermeisterinnen in der Runde waren neu im Amt, da in Nord- und Osttirol erst im März gewählt worden war, andere kennen sich schon länger. Die prominenteste der anwesenden Politikerinnen war sicherlich die Bürgermeisterin von Innsbruck, Christine Oppitz-Plörer, die auch das erste Treffen 2010 angeregt hatte. „Sie ist natürlich eine sehr interessante Frau mit zum Teil ungewöhnlichen politischen Denkan sätzen und Ansichten“, erzählt Rosmarie Pamer. „Zudem sprechen wir beim Bürgermeisterinnen-Treffen auch über
3 Passeirer Blatt – nr. 135, Juni 2016
Gemeinden Neues zur Fallstudie
Der Sozial- und Strukturwandel in ländlichen Gesellschaften
… sowie die Ausstellung „Helden & Hofer“
aktuelle Themen. Diesmal debattierten wir z. B. darüber, wie wir uns in gewissen Situationen verhalten oder wie man bestimmte Projekte am besten angeht.“ Abschließend zieht Rosmarie Pamer folgendes Resümee: „Ich denke, dass es für meine Kolleginnen und mich wichtig ist, uns untereinander auszutauschen, da die anfallenden Probleme mitunter sehr ähnlich sind. Durch die gegenseitige Aussprache und Unterstützung wird man in seinen Entscheidungen bestärkt oder bekommt auch neue Lösungsansätze. Auf alle Fälle empfinde ich unsere Treffen als sehr gewinnbringend und freue mich schon auf die nächste Zusammenkunft.“ Kurt Gufler
Impressum
Erscheint zweimonatlich. Eingetragen beim Landesgericht Bozen mit Dekret Nr. 11/87 vom 29. 5. 1987. Eigentümer und Herausgeber: Gemeinden Moos, St. Leonhard und St. Martin in Passeier; vertreten durch den Bürgermeister von St. Leonhard, Konrad Pfitscher. Verantwortlich im Sinne des Pressegesetzes: Ulrich Mayer. Redaktion: Kurt Gufler, Rosmarie Pamer, Heinrich Hofer, Siglinde Jaitner, Arnold Rinner, Karl Lanthaler. Korrektur: Ernst Rinner, Kurt Gufler. Produktion und Druck: verlag.Passeier Artikel können bei allen Redaktionsmitgliedern und bei design.buero in St. Leonhard (Kohlstatt 55) abgegeben werden und müssen mit dem Namen und der Telefonnummer des Verfassers oder der Verfasserin versehen sein. Werbebeiträge nur bei Arnold Marth, Papier Profi, St. Leonhard. Redaktionsschluss: 5. August, 7. Oktober E-Mail: passeirerblatt@passeier.it www.passeirer-blatt.it
Für die Auswertung der Interviews, das Aufzeigen von Veränderungen durch die Betriebsschließung im Passeiertal und um einen Bezug zum Strukturwandel herstellen zu können, ist es wichtig zu wissen, was damit überhaupt gemeint ist und was das heißt. Der Übergang von der Agrar- zur Industriegesellschaft hat traditionelle Funktionen dörflicher Strukturen und das sie umgebende räumliche Umfeld nachhaltig verändert. Betrachtet man die Entwicklung der letzten 200 Jahre im Zeitraffer, so ist folgendes geschehen: Die Landwirtschaft als traditioneller Nahrungsmittellieferant wurde zunehmend durch die industrielle Nahrungsmittelproduktion verdrängt. Durch enorme Fortschritte in der Tier- und Pflanzenzüchtung, im Pflanzenschutz und in der Technisierung erhöhte sich die Produktivität drastisch; der personelle Aufwand reduzierte sich dementsprechend. Das gesellschaftliche Interesse an der Landwirtschaft nahm ab. Gewerbliche, industrielle und touristische Betriebe gewannen zunehmend an Bedeutung. Damit verstärkte sich sowohl der politische als auch der finanzielle Stellenwert und schlug sich auf die wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Bereiche des ländlichen Raumes in vielfältiger Form, mit allen Vor- und Nachteilen, nieder. Gewachsene Strukturen und örtliche Kulturkreise veränderten sich grundlegend. Mit dem Wandel der Industriegesellschaft in eine Dienstleistungs- und Informationsgesellschaft setzt sich der ländliche Strukturwandel bis in unsere jüngste Gegenwart fort, der auch im Erwerbs system zu erheblichen Veränderungen führte. Die Globalisierung macht nicht an den Schranken der Ökonomie und der Lebenswelten der Menschen halt.
Laut internationalen und europäischen Forschungsstudien und wissenschaftlichen Arbeiten können als treibende Kräfte des sozialstrukturellen Wandels drei wesentliche Entwicklungen angeführt werden: die Entbäuerlichung des Landes, die Individualisierung der Gesellschaft sowie die Zunahme des Anteils von Pendlerhaushalten und Zugewanderten. Inhaltlich stehen „ländliche Gesellschaften“ für Formen von Gemeinschaft, die in dünn besiedelten Regionen anzutreffen sind und die sich, so die hier vertretene These, nach wie vor von gesellschaftlichen Formationen in Großstädten unterscheiden. Nicht die Stellung in der landwirtschaft lichen Produktion ist das entscheidende sozialstrukturelle Kriterium, sondern wie gut es gelingt, von der eigenen Arbeit leben zu können. Ein hierarchisches, an Besitz und Herkunft gebundenes Sozialsystem, wurde durch eine Mittelschichtgesellschaft abgelöst, in der soziale Positionen über erwerbbare Kriterien wie Bildungsstand, Beruf und Lebensstil bestimmen. Die flexibilisierte, vollmobile „Rund-umdie-Uhr-Gesellschaft“ (an amerikanischen Tankstellen symbolisiert sie sich im Kürzel 24/7, was Auskunft über die Öffnungszeiten an 7 Tagen über 24 Stunden hinweg gibt) produzierte ein epochentypisches Bildnis von Menschen, in dem sich alles aufzulösen beginnt, was ihn an Beständigkeit und Sicherheit in seinem Leben erinnern könne: Kollektive Ruhezeiten, heimatliche Verankerung am Ort, am Tal, der Region; kurze Wege und gewachsene Bindungen an Familie, Freunde und Nachbarn sowie Vereine und Gemeinschaften. Hier gilt es nun zu fragen, wie und wo der Mensch in einer ländlichen Gesellschaft, wie es das Passeiertal ist, mit zunehmend flexibleren Arbeitsformen Sicherheit und Rückhalt finden und sich seine sozialemotionalen Grundbedürfnisse befriedigen kann. Für Informationen und Rückmeldungen können Sie sich jederzeit gerne an Frau Christine Tschöll wenden: christine.tschoell@education.unibz.it Christine Tschöll
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Beschlüsse
Aus dem Rathaus von St. Leonhard vom 30. 3. bis 25. 5. 2016 > Öffentliche Arbeiten: Sanierung der Kanalisierung an der SS44bis im Bereich Sportplatz – Fa. De.Co.Bau GmbH € 9.794,87; Verlegung Multitubes und Leerrohr bis zur Kabine Gänsboden – Fa. De.Co.Bau GmbH € 15.025,92; Umstrukturierung Schießstand, Errichtung Autoabstellplätze in der A. Hofer Straße und vor der Feuerwehrhalle sowie Errichtung Kunstrasenplatz in der A. Hofer Straße – Ausschreibung der Arbeiten € 92.926,34; Umstrukturierung Schießstand, Errichtung Autoabstellplätze in der A. Hofer Straße und vor der Feuerwehrhalle sowie Errichtung Kunstrasenplatz in der A. Hofer Straße – Zuschlagserteilung – Fa. De.Co.Bau GmbH € 71.619,97; Verlegung von Randsteinen im Bereich vor dem Campingplatz – Fa. De.Co.Bau GmbH € 5.256,50; Errichtung des Parkplatzes in Wans – Fa. Pichler Ubald € 3.900,00. > Vermögen: Lieferung von Liegen für das Schwimmbad – Fa. design.buero Albert Pinggera € 3.510,00; Auftragserteilung für Meldungen im Stromsektor an die Fa. Alperia AG – Registrierung bei ACER; Ankauf diversen Zubehörs für kommunale Mehrzweckfahrzeuge – Gufler Hubert GmbH € 35.400,00; Gehsteig Mooserstraße im Abschnitt Weinstube – Camping – Genehmigung des überarbeiteten Ausführungsprojektes mit Gesamtsumme € 73.862,04; Bildung einer PVC-Wanne im Wasserbecken des Hochbehälters „Waltner Mühlquellen“ – Fa. Tiefbau & Transport GmbH € 9.004,00; Gemeindebauhof – Lieferung von Industrieschränken und diversen Arten von Schrauben – Fa. Gufler Hubert GmbH € 3.621,37; Begrünung der Dorfeinfahrt Walten – Fa. Righi Josef € 3.642,00; Schießstand – Lieferung und Installation einer neuen Lüftungsanlage – Fa. Saxalber KG € 30.061,00. > Umwelt: Gemeindetrinkwasserleitung – Installation eines Überwachungssystems – Fa. Troyer AG € 29.600,00; Kanalisierung Schweinsteg/Verdorf – Zuschlagserteilung – Fa. Tiefbau & Transport GmbH € 243.172,09; Kanalisierung Mörrer Oberberg – Zuschlagserteilung – Fa. Gebr. Oberprantacher Gottlieb & Karl OHG € 242.341,91; Kanalisierung Glaiten – Zuschlagserteilung – Fa. Gufler Roland € 485.801,40; Vereinbarung der Gemeinde St. Leonhard mit der Stiftung „Caritas Diözese Bozen-Brixen“ – Altkleidersammlung im Recyclinghof.
> Fürsorge: Übernahme eines Kostenanteiles für die Ermäßigung von Liftkarten für ortsansässige Kinder im Skigebiet Pfelders – Winter 2015/2016 € 3.956,60; Straßen – Projekte „Nightliner“ und „NaMoBu – Nachhaltige Mobilität Burggrafenamt“ – Genehmigung der Abrechnung 2015 der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt € 4.077,00; Kindertagesstätte St. Martin – Genehmigung der Ausgabe und Zahlungsanweisung der Kostenbeteiligung für das Jahr 2015 an die Gemeinde St. Martin in Passeier € 7.028,70. > Bauwesen: Zuweisung ins Eigentum von gefördertem Bauland in der Erweiterungszone „Platzerberg“. > Schule: Lieferung und Montage eines Schrankes für die Mittelschule – Fa. Hofer Heinrich & Co. KG € 2.880,00; Gewährung eines Beitrages an den deutschsprachigen Schulsprengel St. Martin in Passeier für die Abdeckung der Ausgaben für den Schulbetrieb im Jahre 2015/16 € 3.135,00; Schulwesen – Maßnahmen zur Förderung der Familien – Zuweisung an den Schulsprengel von St. Martin in Passeier – Jahr 2016 € 1.425,00. > Personal: Öffentlicher Wettbewerb zur Besetzung einer unbefristeten Stelle als spezialisierte/r Koch/Köchin in Teilzeit 85% – IV. Funktionsebene. > Sport: SportArena – Sanierung der Beachvolleyball-Anlage – Fa. Gufler Roland € 17.830,00; SportArena – allgemeine Gipsarbeiten – Fa. Pixner Arnold € 4.500,00; Sportplatz – Durchführung von Instandhaltungsarbeiten am Fußballplatz – Fa. Schwarz Ronny € 2.750,00. > Vereine: Vereinshaus St. Leonhard – Ankauf verschiedener Küchengeräte – Fa. Langebner Gastrosystem € 25.031,16; Sonderbeitrag an das „MuseumPasseier“ für Investitionen und außerordentliche Instandhaltungen € 3.000,00; außerordentlicher Beitrag an die Schützenkompanie „Andreas Hofer“ aus St. Leonhard für den Ankauf von Trachtenteilen, einer Trommel und Fahnen € 3.000,00; außerordentlicher Beitrag an den Amateursportverein Ranggelverein Passeier für den Ankauf von neuen Ranggel-Matten € 3.000,00; außerordentlicher Beitrag an den Pfarrgemeinderat Schweinsteg für die Reparatur von Messgewändern € 2.500,00; Vereinshaus – Verlängerung des Vertrages für den Hausmeisterdienst für ein Jahr – Fa. Schiefer Siegfried.
Aus dem Rathaus von Moos vom 1. 4. bis 30. 5. 2016 > Beiträge: Führungsbeitrag an das Jugendbüro Passeier – € 30.000,00; Führungsbeitrag Eisturmkletteranlage Rabenstein Winter 2015/2016 – € 7.000,00; Jahresbeitrag 2016 an den Tourismusverein Passeiertal – € 16.000,00; Beitrag für Vereinstätigkeiten an den Kath. Familienverband Platt – € 500,00; Führungsbeitrag Skilift Pfelders – € 48.800,00; Jahresbeitrag Andreas Hofer Talmuseum – Sandhof – € 7.000,00. > Gemeinde: Auftrag an die Gärtnerei Bacher OHG für die Bepflanzung und Pflege der Blumeninseln und Grünanlagen im Jahr 2016 – € 14.579,00; Ankauf von Pellets für das 1. Halbjahr 2016 bei dem Unternehmen Cristoforetti – € 7.466,40; Ankauf von 10 Defibrillatoren bei dem Unternehmen Ilec KG – € 11.741,89; Vereinshaus Stuls – Auftrag für die Errichtung einer Bühne – Raffl Florian – € 18.854,37; Auftrag an das Unternehmen Gufler Roland für die Lieferung von Streugut für den Winterdienst – € 1.708,00; Auftragserteilung für die Meldungen im Stromsektor an die Firma Alperia AG – € 1.500,00; Auftragserteilung an das Unternehmen Ennemoser Norbert für die Montage von 200 digitalen Wasserzählern – € 7.076,00; Auftrag an das Unternehmen Holka Gen. für die Montage von Holzzäunen für die Wanderwege im Gemeindegebiet – € 23.570,40; Auftrag an das Unternehmen Energy.dis GmbH für die Beratung und Dienstleistungen im Energiesektor Jahr 2016 – € 4.880,00; Auftrag an die SAM GmbH für die Instandhaltungsarbeiten am ländlichen Straßennetz – € 19.520,00; Auftrag an Hr. Philipp J. Pamer für den Dreh des Dokumentarfilms zum 50jährigen Bestehen der Timmelsjochstraße – € 112.446,18. > Öffentliche Arbeiten: Neubau Mehrzwecksaal Pfelders – definitiver Zuschlag an die Bietergemeinschaft Arcfactory Stabiles Konsortium – Gufler Roland – € 2.040.242,92; Auftrag für die technische Unterstützung des Verfahrensverantwortlichen – Studio Comclic Gamper Gutweniger Hölzl GmbH – € 4.821,44; Auftrag an die Abteilung Forst- und Domänenverwaltung für die Instandhaltungs- und Ausbesserungsarbeiten am Wegenetz Hinterpasseier – € 18.000,00; Auftrag an das Unternehmen Alpinplan für die Ausarbeitung von Fachgutachten für Lawinen, Massenbewegung und Wassergefahren für die Abänderung der Bauleitplanänderung der Zone für touristische Einrichtungen in Pfelders – € 4.977,60; Auftrag an den Dipl. Ing. Hugo Knoll für die Ausarbeitung des endgültigen Projektes für die Gestaltung der Kreuzung „Heilig-Bichl“ in Moos – € 13.696,00; Auftrag an den Arch. Christoph Vinatzer für die Ausarbeitung der technischen
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Unterlagen für die Gestaltung des Kreuzungsbereiches von Stuls – € 5.000,00; Sanierung und Asphaltierung versch. Hofzufahrten – definitiver Zuschlag der Arbeiten an das Unternehmen Mair Josef & Co. KG – € 255.286,85; Energetische Sanierung und Umbau Grundschule Rabenstein – definitiver Zuschlag: - Baumeister- und Zusatzarbeiten – Unternehmen Graf & Söhne OHG – € 294.333,00; – Zimmermanns- und Spenglerarbeiten – Holka Gen. – € 111.856,11; – Tischlerarbeiten – Raich Fenster KG – € 88.725,97; – Elektroinstallation – Elektro Haller des Haller Markus – € 23.553,26; – Lüftungsanlage – Pavan GmbH – € 31.502,27; – Thermo-Sanitär-Installation – Unternehmen Hydro Hainz des Hainz Arnold – € 23.848,54; Erneuerung Trinkwasser und Löschwasserleitung Pill-Moos – definitiver Zuschlag der Arbeiten an das Unternehmen De.Co. Bau GmbH – € 562.865,90; Auftrag an das Unternehmen Graf & Söhne OHG für die Errichtung von 3 Bushaltestellen entlang der Timmelsjochstraße – € 11.285,00; Auftrag an das technische Büro Wilhelm-Marth für die Ausarbeitung der technischen Unterlagen für die Bestandsaufnahme der Kaserne in Moos – € 3.636,38. > Sport: Auftrag an das Unternehmen Ronny der Gärtner für die Wartung des Fußballrasens im Jahr 2016 – € 17.999,46; Auftrag an das Funkhaus Südtirol GmbH für die Ausstrahlung von Radiospot für die Veranstaltung Extrem Kayak Europameisterschaft – € 1.210,00.
Aus dem Rathaus von St. Martin vom 26. 3. bis 30. 5. 2016 > Beiträge: Weginteressentschaft Flonerberg Matatz: Investitionsbeitrag von € 16.058,00 für die Asphaltierungs- und Sicherungsarbeiten an der Matatzerstraße; Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt: Spesenbeitrag in Höhe von € 2.087,56 für das Projekt „Nightliner“ betreffend das Jahr 2015; Spesenbeitrag in Höhe von € 1.540,00 für das Projekt „NaMoBu – Nach haltige Mobilität Burggrafenamt“; Gemeinde St. Leonhard: € 5.850,00 für die Musikschule betreffend das Schuljahr 2015/2016; Skilift Pfelders GmbH: € 3.956,01 – Kostenanteil für die Ermäßigung von Liftkarten im Skigebiet Pfelders für ortsansässige Kinder – Winter 2015/2016; ASC St. Martin – Sektion Fußball: € 49.440,78 für die Tätigkeit und Führung im Jahr 2016; Tourismusverein Passeiertal: € 4.118,25 Zuweisung von 95% der Aufenthaltssteuer auf Zweitwohnungen für das Jahr 2015; € 27.371,00 für die Förderung des Fremden verkehrs; € 5.000,00 für die Mobilität; Grauviehjungzüchterverein Passeier: € 1.000,00 für die Organisation der Jubiläumsschau; Pfarramt von St. Martin: € 1.311,64 – Rückerstattung der Heizkosten im Haus der Jugend.
> Bauhof/Dorfhaus: Installationsarbeiten beim Gemeindebauhof – Eschgfäller Karl, St. Leonhard – € 701,50; Lieferung von zwei Pinnwänden für den Seminarraum im Dorfhaus – Pedacta GmbH, Lana – € 817,40. > Kindergarten/Schule: Vergabe des Dienstes für die Führung der Kindertagesstätte für den Zeitraum vom 01.07.2016 bis 31.12.2020 – Sozialgenossenschaft Casa Bimbo Tagesmutter ONLUS – € 561.712,73; Lieferung eines Isolierglases für den Kindergarten von St. Martin – Hofer Heinrich KG, St. Leonhard – € 1.281,00; Elektroarbeiten zum Anschluss der Mittelschule an das Glasfasernetz – Elektro Johann Hofer, St. Leonhard – € 31.650,48; Lieferung von zwei Defibrillatoren für die Feuerwehrhalle von St. Martin und für die Turnhalle der Grundschule Saltaus – Ilec KG, Tscherms – € 2.171,60; Reparatur einer Couch in der Mittelschule und Lackierarbeiten am Parkettboden in der Sporthalle – Gögele Karl, St. Martin – € 4.261,46. > Öffentliche Arbeiten: Neubau Servicegebäude Fußball: Der Gemeinderat hat in der Sitzung vom 30.03.2016 das Raumprogramm für den Neubau des Servicegebäudes Fußball mit einer geschätzten Gesamtkostensumme von € 1.410.000,00 genehmigt; Neubau Sportzentrum St. Martin i.P.: Ausarbeitung einer Vermessung – Geom. Schaffler Rudolf, St. Leonhard – € 5.709,60; Errichtung einer Fußgängerbrücke über die Passer im Bereich Schwimmbad: Die Firma Holka Gen. wurde mittels Verhandlungs verfahren mit den Arbeiten zum Betrag von insgesamt € 85.793,20 beauftragt. > Sportanlagen: Installationsarbeiten beim Schwimmbad – Eschgfäller Karl, St. Leonhard – € 1.195,60; der Gemeindeausschuss hat beschlossen, an die Firma Lido „RatzFatz“ des Moosmair Christoph einen Ablösebetrag für das in das Eigentum der Gemeinde übergehende Inventar des öffentlichen Schwimmbades in Höhe von € 5.000,00 zu bezahlen. > Straßen und Plätze: Anbringung von Bodenmarkierungen auf verschiedenen Straßen – Sanin GmbH, Algund – € 3.717,99; Anbringung von Bodenmarkierungen in der Handwerkerzone Lände – Sanin GmbH, Algund – € 674,17; Durchführung von Asphaltierungsarbeiten in Saltaus und vor der KITA St. Martin – Mair Josef & Co. KG, Prad – € 4.798,93. > Wohnbau: Ausarbeitung des Schätzungsgutachtens für die E.Z. Feldbauer II – Geom. Karl Huber, Tscherms – € 1.586,00. > Zivilschutz: Arbeiten für die Sicherungsmaßnahme „Steinschlag auf die Riederbergstraße bei der Zufahrt Brunner-Lahner“ – Fa. Sarnertec GmbH, Sarntal – € 24.173,08. head_02.indd 2
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Kultur & Gesellschaft
† Anton Hofer
AVS St. Leonhard und St. Martin
Im Gedenken an Anton Hofer (Gröber Toondl) Eigentlich ist alles nur ein Sehnen auf die letzten Meter … Diese letzten Schritte, ja, die tun richtig gut. Und dann oben. Zeit zum Atmen, Zeit zum Sehen, Zeit zum Staunen.
raden und Kameradinnen schätzten an Anton besonders seine verlässliche, sorgsame und hilfsbereite Art. Sein Sinn für Humor sorgte nicht selten für allgemeine Heiterkeit in der Gruppe. Anton fehlte etwas, wenn er nicht täglich in unserer schönen Bergwelt unterwegs sein konnte, und so machte er sich auch oft alleine auf den Weg. Er kannte jeden noch so alten und nicht mehr genutzten Steig und gab oft wichtige Hinweise zur Wegebetreuung und Wegeinstandhaltung. So manches Mal verließ er das Haus, ohne seine Frau Waltraud über sein genaues Wanderziel in Kenntnis setzen zu können, weil er selbst nicht wusste, wohin es ihn verschlagen würde. Umso dankbarer ist seine Familie heute, dass er seinen letzten Weg zur Stuller Hochwart nicht alleine ging. Trotz aller Trauer finden wir Trost im Gedanken, dass Anton seine Augen zu Füßen eines Gipfelkreuzes in seinen geliebten Bergen für immer schließen durfte. Lieber Toondl, wir werden dich in unseren Reihen vermissen. Maria Gufler Ennemoser Im lieben Gedenken
Der Alpenverein hat durch den plötzlichen und völlig überraschenden Tod von Hofer Anton eines seiner treuesten Mitglieder verloren. Anton verkörperte wie kaum ein anderer die Grundprinzipien des Alpenvereins, welche da wären Natur- und Heimatliebe, Einsatz für die Umwelt, Bergkameradschaft und die Pflege der Vereinsgemeinschaft. Und was ihn natürlich besonders auszeichnete, war seine unbändige Leidenschaft zum Wandern und Bergsteigen! Anton war ein sehr fleißiges Alpenvereinsmitglied, war stets bereit mitzuhelfen, wenn Not am Mann war, bei der Wandergruppe, bei der Wegebetreuung oder bei der Jugend der Ortsstelle St. Leonhard. All dies tat er stets ganz selbstverständlich, still und bescheiden wie es seine Art war, ohne viel Aufhebens um seine Person. Seit 15 Jahren war Anton Mitglied sowohl beim Alpenverein Passeier, Ortsstelle St. Leonhard, als auch beim Alpenverein St. Martin. Er hat an unzähligen Wanderungen und Gipfelbesteigungen teilgenommen und war dem Leiter der Wandergruppe, Siegfried Innerhofer, eine große Stütze bei der Ausarbeitung und Planung neuer Wanderziele. In den letzten acht Jahren tat er sich als Begleiter jener Wanderfreunde hervor, welche bei den monatlichen Ausflügen die anspruchsvollere Route anpeilten. Seine vielen Bergkame-
Abschied von „Garber“ Klaus Ennemoser Klaus Ennemoser, in Passeier aber eigentlich nur als „Garber“ Klaus bekannt, wurde am 21.03.1929 geboren. Schon am Geburtsdatum ist ersichtlich, dass er in seiner Kindheit und Jugendzeit keineswegs auf Rosen gebettet wurde, sondern in einer sehr schwierigen Zeit, die aus heutiger Sicht oft kaum begreifbar ist, und unter vielen Entbehrungen aufwuchs. Aber etwas hat sich der Klaus niemals nehmen lassen, seine positive Lebens einstellung und seinen Humor. Bei seinem Onkel, dem „Åltlechner Toonig“ erlernte er das, mittlerweile größtenteils ebenfalls in Vergessenheit geratene, Handwerk des „Stricknmåchers“. Damals ging er „af di Steare“, zog in Passeier und Schenna von Hof zu Hof und übte sein Wanderhandwerk aus. Als diese Arbeit immer weniger gefragt war, beschloss er die „Fårtleisålbe“ zu übernehmen, die er 10 Sommer lang bewirtschaftete. Nachher war er einige Jahre lang als Hirte in Pfistrad tätig und danach arbeitete er eine Zeitlang bei einer Maurerfirma. Ende der 1950er Jahre verschlug es den Klaus ins Ötztal, wo er als „Mahder“ und Maurer arbeitete. 1957 begann er mit seinem
† Klaus Ennemoser
fleißig erarbeiteten und gesparten Geld den Bau seines Eigenheimes. Im Ötztal lernte er auch seine Frau Hilda kennen, die er 1964 zum Traualtar führte. Im Jahre 1965 erblickte ihre Tochter Helene das Licht der Welt. In den 1970er Jahren baute Klaus sein Haus um und veränderte sich erneut beruflich. Er begann nun mit dem Ofensetzen und kam in der Folge weit herum. Wenn im Winter in vielen Stuben der Ofen knistert und das Feuer heimelige Wärme abgibt, wird wohl so mancher an den Klaus denken, der den Ofen dereinst mit fachmännischem Können errichtet hat. Bis zum Schluss hat der Klaus in seiner Werkstatt gebastelt und hat hobbymäßig „Goaßlin“, „Strickn“ und „Schällriëmin“ hergestellt, zudem bereitete ihm auch das „Holzn“ immer Freude. Dabei ergab sich auch oft ein „Raatscherle“ mit alten Freunden neben dem warmen Ofen und gemeinsam ließ man in gemütlicher Runde die alten Zeiten aufleben. Ansonsten war der Klaus vielseitig interessiert und hat gemeinsam mit seiner Frau Hilda sowie Schwägerin und Schwager etliche wunderbare Wanderurlaube verbracht. Zur Silberhochzeit überraschten ihn Tochter Helene und Schwiegersohn Andreas mit einer Flugreise nach Teneriffa und so erfüllte sich sein Wunsch, einmal die Welt von oben zu sehen. In kulinarischer Hinsicht wusste der „Garber“ Klaus ein gutes Essen, „a Glaasl Wein und a Stamperle Schnapsl“ stets zu schätzen. Als seine „Enkeler“ Claudia und Hannes noch klein waren, ging er oft mit ihnen spazieren und bastelte stundenlang mit ihnen. Der Klaus war ein ausgeglichener, rundum zufriedener Mensch, der auf ein hartes, aber erfülltes Leben zurückblicken konnte. Letztendlich erfüllte sich auch sein letzter großer Wunsch, niemals auf andere angewiesen zu sein und niemandem zur Last
7 Passeirer Blatt – nr. 135, Juni 2016
zu fallen, als er friedlich einschlief und am Morgen des 6. Mai nicht mehr aufwachte. Der Familie Ennemoser ist es ein großes Anliegen, sich auf diesem Wege bei den vielen Trauergästen aus nah und fern, die an der Beerdigung teilgenommen haben und bei allen, die dabei einen wertvollen Dienst verrichtet haben, zu bedanken. Ein großes Vergelts Gott auch allen, die auf vielfältige Weise ihre Anteilnahme und ihr Mitgefühl zum Ausdruck gebracht haben und all jenen, die den „Garber“ Klaus in guter Erinnerung behalten werden und seiner weiterhin im Gebet gedenken. Kurt Gufler Im lieben Gedenken
Helga Hofer Am 7. 5. 2016 mussten wir unser Ausschussmitglied Hofer Helga traurigen Herzens zu Grabe tragen. Helga wurde am 25.05.1958 auf dem Steinhof am Weiler „Sattel“ geboren.Dort wurde sie gemeinsam mit ihrem jüngeren Bruder Walter von ihrer Tante Anna großgezogen, da ihre Mutter Magdalena ins Ötztal ging, um dort zu arbeiten und später auch dort zu bleiben. Helga schenkte 2 Mädchen das Leben. Seit der Geburt ihrer Kinder arbeitete sie am Steinhof und sorgte dort vorbildlich für Tier und Mensch. Im Jahr 2002 wurde sie in den Ausschuss der Bäuerinnenorganisation Moos gewählt und blieb dort bis zum Tod ein sehr aktives Mitglied. Helga hat für uns viele Krapfen, Kuchen und beim Almabtrieb Jahr für Jahr sehr viele leckere Knödel gemacht. Auch bei den Ausflügen und Sitzungen war sie mit viel Freude dabei. Egal was zu organisieren war, Helga war immer sehr zuverlässlich, pünktlich und mit viel Humor dabei. Beim 25-jährigen Jubiläum war Helga nicht dabei, weil sie einen Tag zuvor vom
† Helga Hofer
Hausarzt Dr. Mair ins Krankenhaus eingewiesen wurde. Wie krank sie wirklich war, erfuhren wir erst später.Als die Nachricht kam, dass Helga am 03.05.2016 im Krankenhaus verstorben ist, waren wir sehr traurig, denn wir haben es nicht mehr geschafft, sie zu besuchen. Dein Weg ist nun zu Ende und leise kam die Nacht. Wir danken dir für alles, was du für uns getan. Liebe Helga, mit diesen Worten möchten dir Elisabeth, Barbara, Margaret, Rosalinde und Martina von Herzen Danke sagen für alles, was du für uns getan hast. Möge Gott dir deine guten Taten vergelten. Du bist und bleibst in unseren Herzen. Der Bäuerinnenausschuss von Moos! Martina Pircher Am Pfingstmontag
Muttertag in Moos In Moos ist zu Pfingsten seit eh und je „Stundgebet“. Heuer war der Pfingst sonntag ein doppelt schöner, denn da der traditionelle Muttertag am ersten Maiensonntag wegen der Erstkommunion in Moos verschoben wurde, hat ihn die Jugend am Pfingstsonntag für die Mütter gefeiert. Unter der Leitung von Irene Eschgfäller hat der Jugendchor dem Festgottesdienst, von Pfarrer Oswald Kuenzer zelebriert, eine feierliche Note verliehen. Der Applaus zum Abschluss hat das wohl bestätigt. Auf dem Kirchplatz erwartete die Mütter noch ein Geschenk, das wohl mit viel Liebe und Geschicklichkeit gemacht worden war. Im Namen aller Mütter sei der Jugend ein aufrichtiges Vergelt’s Gott gesagt. Anna Lanthaler Ein Geschenk für die Mütter in Moos
Initiative „Junge Kirche Passeier“
Aktive Jugend im Kirchenbereich Die im Jahr 2014 vom JubPa und der Seelsorgeeinheit Hinterpasseier gestartete Initiative „Junge Kirche Hinterpasseier“ wurde im heurigen Jahr auf die Pfarreien St. Leonhard und St. Martin ausgeweitet und wird fortan „Junge Kirche Passeier“ genannt. Mehrere Veranstaltungen im Laufe des Kirchenjahres sollen dabei die Gemeinschaft stärken, junge Leute für kirchliche Themen begeistern und den Austausch unter den Jugendlichen aus ganz Passeier fördern. Dazu gehören mittlerweile die acht Jugendmessen in den Dörfern Platt, Pfelders, Moos, Stuls, Rabenstein, St. Leonhard, Walten und St. Martin, welche auf das Kirchenjahr verteilt organisiert werden. Zudem wird der Besinnungsweg zum „Sattele“ bei Platt im Frühjahr, die Jugendwallfahrt nach Trens im Hochsommer und ein Austauschabend für Jungschar- und MinistrantenleiterInnen im Herbst in das Programm eingebunden. Es besteht eine sehr gute Zusammenarbeit zwischen den Jugendorganisationen, den Jugendlichen und den Seelsorgern aller Pfarreien, welche offen und mit Freude die Jugendmessen und andere Aktionen mit planen und gestalten. Es ist vorgesehen, die Initiative „Junge Kirche Passeier“ weiterhin mit Leben und neuen Impulsen zu füllen und die Organisatoren hoffen, dass viele Jugendliche weiterhin mit Freude dabei sind. Konrad Pamer
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Beim Gedankenaustausch mit dem Bischof
Seelsorgeeinheit Hinterpasseier
Pastoralbesuch von Bischof Ivo Muser Bischof Ivo Muser besuchte an zwei Wochenenden, vom 22. bis 24. April und vom 30. April bis 1. Mai, die Pfarreien des Hinterpasseier, also Moos, Platt, Rabenstein, Stuls und Pfelders – zur Stärkung des Glaubens und der kirchlichen Gemeinschaft in der Seelsorgeeinheit. Es gab ein volles Programm mit einem breiten Angebot an Gottesdiensten und Treffen, Gesprächen, Begegnungen und Kontaktmöglichkeiten für alle, für Kinder und Schüler, Jugendliche und Erwachsene, Alte und Kranke. Die Ersten, die Bischof Ivo zu sehen bekam(en), waren die Kinder, zunächst die Grundschüler in Platt, dann die Jüngsten der Seelsorgeeinheit und die Zukunft der Kirche im Hinterpasseier – im Kindergarten der Gemeinde Moos. Gemeinsam mit den Kindern aß der Bischof dort zu Mittag. Anschließend ging er auf die Kinder zu und spielte mit ihnen. Dadurch ließ er manches Kinderherz höherschlagen, sodass die Kinder zu Hause noch freudestrahlend davon erzählten und ihnen der Bischofsbesuch gewiss in Erinnerung bleiben wird. Besondere Highlights waren: Die „Sternwallfahrt“ mit gemeinsamem Gottesdienst am 24. April nachmittags zum Weltgebetstag um geistliche Berufe, die Krankensalbungsfeier für die Senioren und der Abend mit den Jugendlichen in Hahnebaum. Die „Sternwallfahrt“ aus allen Pfarreien nach Moos mit gemeinsamem gebeteten Einzug vom „Heiligbichl“ zur gemeinsamen feierlichen Segensandacht in der Pfarrkirche Moos, dem Mittelpunkt der Seelsorgeeinheit, wurde zum gelungenen Ausdruck des Aufeinander-
Zugehens der fünf Pfarreien. Die Mooser Kirche war bis auf den letzten Platz voll. Sehr erfreulich war, dass auch viele Kinder und Jugendliche gekommen waren. Bei seiner Predigt ermutigte er die Gläubigen, den Glauben konkret im Alltag zu leben, z. B. den Tag mit einem Kreuzzeichen zu beginnen, die Kinder und Jugendlichen zu segnen, zu Hause ein Weihwasserkrüglein aufzuhängen und das Gebet in der Familie zu pflegen. Die Krankensalbungsfeier für die Senioren war sehr gut besucht. Gut gelungen ist auch die Organisation von Fahrtgemeinschaften für die älteren Menschen zu diesem seltenen Ereignis. Das Treffen des Bischofs mit den Jugendlichen sowie in der Jugendarbeit Tätigen im Jugendhaus von Hahnebaum gestaltete sich sehr positiv in lockerer Atmosphäre mit regem und kritischem Gedankenaustausch. Die Jugendlichen durften den Bischof als sehr nahe und einfühlsam erleben. Das Treffen klang mit einem gemeinsamen Abendgebet und Abend essen aus. Neben den gemeinsamen Gottesdiensten und offiziellen Treffen mit den Pfarrei gremien der Seelsorgeeinheit gab es noch in jeder Pfarrei einen Gottesdienst mit dem Bischof, für den natürlich das Bestmögliche aufgeboten wurde, und der mit einem gemeinsamen Umtrunk endete, bei welchem alle Gelegenheit hatten, mit dem Bischof kurz oder auch länger ins Gespräch zu kommen. Das Besondere bei diesen Gottesdiensten war die Art der Predigt: Der Bischof ließ sich nämlich jeweils drei Fragen stellen, eine zur Schriftlesung, eine zu allgemeinen kirch lichen Themen und eine konkret zur Pfarrgemeinde – worauf er dann mit einfachen, zu Herzen gehenden, Worten einging und antwortete. Die Treffen und Gespräche leitete Bischof Ivo immer selber, und zwar souverän. Er überwand bald einmal jeg liche Distanz, ermutigte zu Fragen und
Austausch und stand direkt vor den Menschen Rede und Antwort. Größere Treffen wurden musikalisch umrahmt, was auch half, die Stimmung zu lockern. Auf dem reichhaltigen Programm standen noch: ein Höflichkeitsbesuch beim Gemeindearzt Dr. Luca Mair sowie bei den Carabinieri von Moos, ein Treffen mit dem Gemeindeausschuss im Gemeindehaus, persönliche Gespräche und ein gemeinsames Mittagessen mit dem Pfarrer sowie den Seelsorgern Michael Pirpamer und Luis Raffl, ein Treffen mit dem Pfarreienrat sowie allen Pfarrgemeinde- und Vermögensverwaltungsräten, ein Gespräch mit den Firmlingen vom Vorjahr (die Bischof Ivo gefirmt hatte) und jenen von heuer, ein Vormittag mit den liturgischen und kirchlichen Diensten im neuen Bürgersaal von Stuls, ein Nachmittag mit den Vorsitzenden aller kirchlichen Verbände und Vereine im Kultursaal von Moos, und Gespräche mit den Religionslehrerinnen und Sakramentenkatechetinnen sowie mit allen Eltern der Firmlinge und Erstkommunikanten. Bei all diesen Treffen betonte der Bischof die Wichtigkeit des Gebetes, des Vorbildes und der Weiterbildung der Erwachsenen. Mit den 11 Leiterinnen und Leitern von Wortgottesfeiern kam der Bischof beim Mittagessen am Sonntag, den 24. April, ins Gespräch, mit den PGR-Vorsitzenden beim Mittagessen am Samstag, den 30. April, und am Sonntag, den 1. Mai, waren der Pfarreienrat, alle PGR- und VVR-Räte sowie der Gemeindeausschuss im Vereinssaal von Moos zum Mittagessen eingeladen. Einquartiert war der Bischof mit seinem Sekretär Michael Horrer im Widum von Platt, wo sie auch – zusammen mit Pfarrer Oswald Kuenzer – das Frühstück einnahmen, liebevoll bereitet von Widum-Kustos Benedikt Pamer und seiner Frau Genoveva. Alle hatten in diesen insgesamt fünf Tagen reichlich Gelegenheit, mit dem Bischof ins Gespräch zu kommen und ihre Anliegen vorzubringen. Viele haben diese einmalige Chance auch genutzt und dabei einen offenen, jedem Menschen nahen, herzlichen Bischof erlebt. Allen, Groß und Klein, Jung und Alt, tat sein Besuch gut! Man konnte in diesen Tagen das „Jubiläumsjahr der Barmherzigkeit“ hautnah erleben. Danke allen, die zum Gelingen dieses Pastoralbesuches beigetragen haben! Angelika Piazzi Ennemoser und Pfarrer Oswald Kuenzer
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Andrea und Steffi
Moos
Dialog von Andrea und Steffi anlässlich der Bischofsvisitation Andrea: „Hear Bischof nou an kluan Moment miër mechtn ihnin aanou ëppis soogn! Sii sain joa inser Oubrhirte fiir insr Sealnhail tiën sii Sorge troogn. Di säll Sorge, hou di säll isch nit kluan, åber iir Waidefeld a wollte groaßis und wos iire Schaafler pidroot; isch an Aisn a wollte hoaßis.“ Steffi: „Griëß Gott, Hear Bischof, säll soog i aa! Haint hoobm siis joa nit gineatig. Haint sainse joa nit in dr Bischofsschtått. Haint sainse amåll pin ins do tätig. Und säll tuat ins saggrisch fraidn. Hou, sii tiën do ålls visitiarn? Åber dass ålls in Ourning isch Hear Bischof, säll kånn i garantiarn!“ Andrea: „Wail, Hear Bischof, miër hoobm an guatn Pfårrer, der kheart hundertprozentig nit zi di letzn, an ånderer lieaß sich nit di gånze Woche fi “fiinf Pfårraien” ummerhetzn. Gott sai Dånk, er isch ggsunt und hot aa nou an Hausferstånt, woos nit ålm selbstverständlich isch, in insrn liabn Tiroulr Lånt.“ Steffi: „Oober miër Kinder hoobns nicht zi guat, di Medien schloogn mit dr Trumbl, feespook, WWW und Internet umzinglin ins wië in Summr a Humbl. Der Sturm der Zait, joa der tuat schaisch, a kålter Wint in ålle Ëggn und Endn. Hear Bischof, miër brauchn iir Gipeet, dass sich di Segl noch oubm wentn!“
Ernst Thoma liest Mundartgedichte
Andrea: „Di Ferlockiingen hoobn di Iiberhånt, de hoobn ins in der Hachl, mir brauchn Gilait af Weg und Steeg nit lai Derhuame a schitzend Dachl. Iëz isch åber ginuag gijammert miër miëßn af Gott vertrauin und nit lai in der wildn Welt af Sånt und Schouder pauin.“ Steffi: „Gottisweege sain wunderpoor hou, Her Bischof, geschter, haint und morgn und sällepëign fertrauin miër: In Gotteshånd sain miër giporgn. Zin Schluss an groaßn Fergällsgott nou, säll tårf i im Nåmin åller soogn. Und miër peetn fir sii, wail, säll wissmer joa ihr Hirtnstoob isch schwaar zi troogn.“ Andrea: „Oober iëz Hear Bischof «Halleluja» iëz giënmer ålle außn, four der Kirche wårtn di Lait, sie welln mit ihnen aa nou huangertn wail uanmolog isch di Gilegnhait!” Kommentar vom Bischof: „Hou, dës isch schiën giweesn!“ Anna Lanthaler
Bunker Mooseum
Der Korrnrliaderabend – ein voller Erfolg Am 29. April hatten wir im Bunker Mooseum eine Vorstellung eines Trios aus dem Vinschgau, Ernst Thoma, Martha Rauner Stecher und Hannes Ortler, die uns humorvoll aus dem fast vergessenen Leben der „Korrnr“, Lieder und Gedichte vorgetragen haben. Ernst Thoma ist der Komponist der Gruppe, singt und begleitet auf der Gitarre. Dazu kamen Mundartgedichte auf „vinschgerisch“ von Luis Stefan Stecher, die von Ernst vorgetragen wurden und die Gemüter der Besucher erheitert haben. Wir waren überrascht über das zahlreiche Publikum und der gelungene Abend ist dann in geselliger Runde ausgeklungen. Gertrud Pöhl
Korrnrliaderabend im Bunker
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Familienfreundliches St. Martin
Mårtiner Familienwoche
Stefan Mirandola leitete zehn Jahre den Kirchenchor Platt Foto: Arnold Rinner
Platt
Danke, Stefan! Begonnen hat alles vor zehn Jahren …! Zu Pfingsten 2007 dirigierte der in Meran wohnhafte Stefan Mirandola erstmals den Kirchenchor Platt beim Hauptgottesdienst. Seither hat er mit dem Gesangsverein das religiöse Leben im Ort mitgeprägt und an Festtagen die Gottesdienste mit Musik und Gesang verschönert. Neue berufliche Herausforderungen, die lange Anfahrt von Meran zu den Proben nach einem arbeitsreichen Tag, und eine Vielzahl anderer Tätigkeiten und Verpflichtungen haben den schwungvollen Chorleiter nunmehr bewogen, diesen Dienst abzugeben. Der talentierte Klavierspieler und Gitarrist wollte anfänglich nur für ein Jahr den Dienst als Chorleiter in Platt ausführen, hat aber auf Anfrage Jahr um Jahr seinen Dienst verlängert und mit Freude und Begeisterung die mehr als 20-köpfige Singgruppe geleitet und für Festtage Liedgut und Messreihen mit den Chor sängern einstudiert und zur Aufführung gebracht. Mit jugendlichem Elan und der Zeit weit voraus, verstand er es, die bestehende Chorliteratur kontinuierlich mit schwungvollen, rhythmischen Liedern zu erweitern. Als guter Kenner des Chores wusste er genau, welche Chorstücke die Sänger motivierten, jedoch nicht überforderten. Stefan überraschte nicht nur mit seinen neuen, innovativen Ideen auf musikalischer Ebene. Erfrischend und belebend für die Singgemeinschaft waren auch die alljährlich wiederkehrenden Chorausflüge mit Stefan. Sie trugen in besonderer
Weise dazu bei, die Gemeinschaft unter einander zu festigen. Erwähnt seien hier etwa die zweitägige Chorfahrt im Dezember 2008 in die Mozartstadt Salzburg oder der Ausflug nach Marienberg im Sommer 2012. Um in einem Dorf einen Chor oder eine Musikkapelle zu leiten, braucht es neben dem musikalischen Talent ganz besonders auch pädagogisches Feingefühl und Geschick im Umgang mit den Sängern, um halbwegs über die Runden zu kommen und den Chor weiterzuentwickeln. Diese beiden Talente zeichneten Stefan aus. Ansteckend war darüber hinaus seine Begeisterung und Freude, die der Glaube an Gottes Liebe uns schenkt. Nur lobende Worte fanden Pfarrer Oswald Kuenzer und Pfarrpräsidentin Maria Raffl, als sie am Ende des Pfingstgottesdienstes im Namen der Pfarrgemeinde Platt dem engagierten Chorleiter für sein zehnjähriges musikalisches Wirken im Ort dankten und ihm unter dem großen Applaus der Kirchgänger Präsente überreichten. Beim abschließenden Chorausflug zur Fane Alm ließen Sängerinnen und Sänger ihren Chorleiter noch einmal hoch leben und bedankten sich in aufrichtiger Weise bei Stefan für die vielen schönen gemeinsam verbrachten Stunden und seinen wertvollen Dienst für den Platter Gesangsverein und die Pfarrei. Für die Zukunft wünschen die Sänger ihm Gesundheit, Gottes Segen und viele musikalische Freuden in seinem weiteren Leben. Arnold Rinner
In der Woche vom 17. bis zum 22. Mai beschäftigte sich die Gemeinde St. Martin im Rahmen von mehreren Veranstaltungen mit der Familienfreundlichkeit im Dorf. Als Familienreferent der Gemeinde begrüßte Koordinator Erich Kofler die Anwesenden bei der Auftaktveranstaltung und stieg mit dem Ergebnis der Sozialkapitalbefragung 2013/14 in die Diskussionsrunde ein. Laut einer Studie der Stiftung Vital ist St. Martin mit 36% („voll und ganz zufrieden“) die familienfreundlichste der befragten Gemeinden. Auffallend positiv ist auch, dass die Lebenszufriedenheit in St. Martin in den letzten drei Jahren, nach dem Eindruck der Befragten, am stärksten gestiegen ist und dies trotz der Schließung der Firma Hoppe. St. Martin bietet mit der Kleinkindbetreuung, dem Ferienprogramm, der Sommerbetreuung, den diversen Freizeiteinrichtungen und der regen Vereinstätigkeit viele Strukturen oder Angebote zur Hilfestellung für die Familien, aber letztendlich entscheidend für eine familienfreundliche Gemeinde sind die Menschen, die dort wohnen. Darum stellt sich in erster Linie die Frage: Wie soll unsere Dorf gemeinschaft sein, um dem guten Ruf der Familienfreundlichkeit gerecht zu werden und was können wir dazu beitragen, um dem Ziel einer familienfreundlichen Gesellschaft näher zu kommen? Der VizeBürgermeister betonte, dass eine Familie ein sehr sensibles Gebilde ist, vergleichbar mit einem Tandem-Fahrrad. Treten alle gemeinsam in die gleiche Richtung, geht es leicht und locker voran. Es gibt aber auch Krisenmomente und in diesen Situationen kann eine familienfreundliche Gemeinschaft vieles erleichtern, ein starkes Netzwerk hilft, mit Problemen fertig zu werden. Mit dem Leitsatz „Der Lebensraum Familie als tragende Säule für Wohlbefinden und Gesundheit, als Ausgangspunkt allen Seins, ist als wertvollstes Gut zu betrachten“ machten sich die Teilnehmer mit Unterstützung des Südtiroler Jugendrings daran, Antworten und Vorschläge zu erarbeiten. Als weitere Punkte der Mårtiner Familienwoche standen auf dem Programm: „Bindung durch Berührung“ für Mütter mit ihren Babys, ein Vortrag zum Thema „Liebevoll erziehen“, ein Konzert mit der Gruppe „Mainfelt“, eine Abendwanderung für die ganze Familie, Spiel und Spaß im
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In Gruppen wurden Vorschläge erarbeitet und Antworten gesucht
Rahmen der „Familympics“, eine Feier der Hochzeitsjubilare, ein Familiengottesdienst in Saltaus, Verlosung schöner Preise bei der Familienlotterie und zu guter Letzt das Konzert „Mårtiner Oupm Ear“. Weiterhin einschreiben kann man sich beim „Mårtiner Familientisch“, einer Interessensgemeinschaft zur Förderung von Familieninitiativen. Dabei erhält man als direkter Partner der Gemeinde Infos zum Thema Familie und hat die Möglichkeit, Rückmeldungen zu geben. Man bildet eine Art Familiengewerkschaft und kann somit direkten Einfluss auf die Familienfreundlichkeit der Dorfgemeinschaft nehmen. Der Referent für Kinder, Jugend und Familie, Vize-Bürgermeister Erich Kofler bedankt sich auf diesem Wege im Namen der Gemeindeverwaltung bei allen beteiligten Veranstaltern, Institutionen und Vereinen für die Unterstützung bei der Organisation der 1. Familienwoche in St. Martin sowie bei der Grund- und Mittelschule für ihre wertvollen Beiträge. Kurt Gufler
St. Martin
Premiere für das „Oupm Ear“ Am 22. und am 31. Mai fand in St. Martin zum ersten Mal das große „Oupm Ear“ des Vereines GuitArt in Zusammenarbeit mit dem Kinder- und dem Jugendchor des Dorfes statt. Nachdem die GuitArt bereits seit 2011 in St. Martin aktiv konzertiert, gelang nun, dank der kulturfördernden Initiative des Bildungsausschusses, die Verwirklichung dieses wunderbaren Projektes. Passenderweise funktionierte der erste Konzertabend auch als hervorragender Abschluss der diesjährigen Familienwoche. Fast 60 junge Passeirer Musikerinnen und Musiker standen gemeinsam auf der Bühne des Dorfhauses und boten dem außerordentlich zahlreichen Publikum einen aufregenden und unterhaltenden Abend mit verschiedensten Hits aus der Welt der Rock-, Pop- und Musicalmusik. Dabei begleiteten die Bands der GuitArt die Sänger des Kinder- sowie des Jugend-
chores, die mal solo, mal im Duett und mal als Chor auftraten. Die fleißige Vorbereitung aller Mitwirkenden machte sich bezahlt, denn das Publikum zeigte sich sehr beeindruckt von dem dargebrachten Können. Thomas Schwarz, der Leiter der beiden Chöre, erarbeitete das Programm mit seinen Sängerinnen und Sängern. Dabei leistete er – wie gewohnt – hervorragende Arbeit, die seinen Schützlingen viel Lob und Applaus einbrachte. Philipp Schwarz, Daniel Faranna und Simon Gamper vom Verein GuitArt bereiteten die Instrumentalistinnen und Instrumentalisten vor, die ihren großen Auftritt souverän meisterten. Ein besonders großer Dank geht an den Martiner Jugendtreff, ohne den die Organisation der Freilichtkonzerte niemals möglich gewesen wäre. Die Arbeit im Vorfeld und hinter den Kulissen eines Konzertes ist für das Publikum nicht immer ersichtlich, deshalb soll sie hier ausdrücklich erwähnt sein. Herauszuheben ist der hauptamtliche Mitarbeiter des Jugendtreffs, Tom Larch: Er kümmerte sich nicht nur gewissenhaft um die Organisation, sondern zauberte auch noch einen hervorragenden Livesound am Mischpult. Alex Schweigl hüllte die jungen Künstler in ein professionelles Bühnenlicht. So viel Wohlwollen, Hilfe und Mitarbeit von so vielen wunderbaren Menschen und Institutionen ermöglichen es dem Verein GuitArt immer wieder, Menschen die Freude an der Musik zu vermitteln und sie dabei zu unterstützen, diese auch ausleben zu können. Wer an diesen beiden Terminen nicht dabei sein konnte, hat noch eine letzte Chance: Die „Oupm-Ear-Allstars“ werden am 2. Juli gegen 15:00 Uhr die Bühne von Hofers Rock zum Beben bringen. Simon Gamper „Oupm Ear“ – Konzert in St. Martin Foto: P. Theiner
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Die Familie Fauner vor der Rückkehr: Gabriel, Reiner, Isabella, Mutter mit Monica, Vater mit Claudia, Irmtraud und Toni
Familie Fauner Anton
Vor 65 Jahren Auswanderung nach Argentinien, vor 60 Jahren Rückkehr aus Argentinien Im Jahr 1951 entschloss sich mein Vater nach langem Überlegen nach Argentinien auszuwandern, da ihm ein Bekannter, welcher ein Jahr vorher ausgewandert war, geschrieben hatte, wie gut es ihm dort ging. Es waren in der Familie schon 4 Kinder vorhanden und zu Hause ging Klein Irmtraud, Reiner, Toni und Gabriel vor der Abfahrt nach Argentinien
Das Schiff nach Buenos Aires
es karg her, da mein Vater meinem Großvater eine sehr hohe Pacht für den Hof bezahlen musste. Also wurde zusammengepackt und in Genua ein Schiff bestiegen, das uns in 28-tägiger Fahrt nach Argentinien, Buenos Aires, brachte.
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Auf dem Pferd allein Reiner – Vater mit Toni
Vor dem neuen Haus
Dort angekommen, ging es per Eisenbahn weiter nach “Major Buratovich”. Dann mit einem Pferdegespann noch 7 Kilometer aufs Land hinaus, wo sich Vater ein kleines Gut erwarb. Die Gegend war so eben, dass man in der Ferne nur Pappelalleen sehen konnte. Die Behausung war recht notdürftig, sodass man sich entschloss, ein neues Haus zu bauen. Es wurden aus dem vorhandenen Lehm, unter Beimengung von Stroh, Ziegel gegossen, die nach dem Trocknen recht stabil wurden, um dann zum Mauern verwendet zu werden. Es wurde für meine damaligen Begriffe ein recht gemütliches Haus. Die Kartoffelernte war im ersten Jahr ein voller Erfolg. Im darauffolgenden Jahr war auch eine sehr gute Ernte, die Kartoffeln waren in Säcken auf dem Acker gesammelt, aber nachdem es keinen Absatz auf
dem Markt gab, blieben die Säcke stehen und verfaulten. So nach und nach vergrößerte sich unsere Familie, es wurden drei Mädchen in Argentinien geboren: Isabella, Claudia und Monica. Inzwischen verstarb zu Hause unser Großvater und er verfügte testamentarisch, dass mein Vater in St. Leonhard den Hof übernehmen könnte, wenn er wollte. Somit wurde mit den Vorbereitungen für die Rückkehr im Jahr 1956 begonnen. Es mussten viele bürokratische Hürden genommen werden, zumal ja drei Mädchen argentinische Staatsbürgerinnen waren. Im Frühjahr 1956 ging es dann wieder per Schiff über den großen Teich, diesmal dauerte die Schifffahrt “nur” mehr 21 Tage. Auf der Fahrt kam aber noch ein Kälteeinbruch, Mutter hatte aber die
Vater mit Helfern bei der Kartoffelernte
Isabella, Toni, Reiner mit Monica, Gabriel, Irmtraud und Claudia
ganze Winterkleidung im großen Überseekoffer verstaut. Sie musste alle Hebel in Bewegung setzen, dass sie an die warmen Sachen herankam. In Genua angekommen, ging es dann per Eisenbahn bis Meran, von dort wurden wir mit einem Kleinbus abgeholt und nach St. Leonhard gebracht, wo uns die Musikkapelle empfangen hat. Reinhard Fauner
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Natur & umwelt
Die verschiedenen Lebensräume und Klimazonen, die der Naturpark Texelgruppe zwischen den Tallagen und den Gipfelbereichen aufweist, schaffen ideale Standorte für unterschiedlichste Pflanzen- und Tiergemeinschaften Foto: Arnold Rinner
1976 – 2016
40 Jahre Naturpark Texelgruppe Farbenprächtige Bergblumen, pfiffige Wildtiere, imposante Wasserfälle, kristallklare Bergseen, bunte Bergwiesen, dunkle Fichten- und lichte Lärchenwälder, zackige Felsformationen und urige Almen – der rund 31. 391 ha große Naturpark Texelgruppe, innerhalb dessen Grenzen das Pfossental und der Lazins-Schnee bergerzug als Natura-2000-Gebiete ausgewiesen sind, zählt zu den schönsten Flecken, die Südtirol zu bieten hat. Der außergewöhnliche Charakter des Gebietes, mit seinen vielfältigen Landschaftsformen war ausschlaggebend für die Unterschutzstellung dieses Großraumes vor 40 Jahren. Neben der Gemeinde Moos haben weitere sieben Gemeinden Anteil am größten Naturpark Südtirols. Ein Glück, dass besorgte Menschen im Jahr 1976 mit großem Weitblick dieses einzigartige Schutzgebiet ausgewiesen haben. Grundgedanke der Naturpark – Pioniere war es, genügend große Landschaften im Nahbereich eines dicht besiedelten Raumes, landwirtschaftlich intensiv bearbeiteter Kulturen und touristischen Rummelplatzes, in ihrem Urzustand zu belassen, damit sie auch für nachfolgende Generationen als Erlebnis-
und Erholungsräume genutzt werden können. Ihre Überzeugung, dass eine intakte Landschaft ein Gut ist von dem der Mensch ganzheitlich lebt, ist heute aktueller denn je. Neben allen ökonomischen Erfordernissen darf auch heute nicht übersehen werden, dass es ethische, psychische, ästhetische, hygienische Gründe gibt, die Landschaft zu pflegen und zu schützen. Schwerpunktmäßig nimmt in den ver gangenen 40 Jahren der ökologische Informations- und Bildungsauftrag für die Naturparkverwaltung einen wichtigen Stellenwert ein. Um Inhalte und Ziele des Naturparks an die Öffentlichkeit zu bringen und die positive Einstellung der Naturparkidee zu fördern, finden vielfältige Informationsträger Verwendung: Veröffentlichungen in Buchformat, Faltblätter, Wanderkarten, Zeitschriften und verschiedene Broschüren informieren über das Schutzgebiet und seine Besonderheiten. Anlaufstelle für vertiefende Informationen rund um den Naturpark Texelgruppe ist seit 1984 das Naturparkhaus in Naturns und seit 2009 das Bunker Mooseum in Moos. Besonders effiziente Werbeträger für den Naturpark sind saisonal angestellte Schutzgebietsbetreuer und ausgebildete Wanderführer. Ihre Bemühungen sind darauf ausgerichtet, den Besuchern ein hautnahes Naturerlebnis zu vermitteln und sie für die Belange des Naturschutzes zu gewinnen und zu
begeistern. Ihr Motto lautet: Um den Naturpark kennenzulernen, muss man ihn mit offenen Sinnen, mit Muße und Bedächtigkeit erwandern. Seit der Gründung vor 40 Jahren hat der Naturpark mit Mitteln des Landes Südtirol und der EU unzählige Projekte gefördert. Erwähnt seien Maßnahmen zur Erhaltung der Kulturlandschaft wie Landschaftspflegeprämien (Mähen von Bergwiesen) oder Landschaftspflegebeiträge (Erhaltung von Landschaftselementen). An die zwanzig saisonal angestellte Wegarbeiter sorgen für Instandhaltungsarbeiten am weitläufigen Wegenetz. Gefördert werden auch naturpädagogische Maßnahmen und touristische Angebote. Durch die Vernetzung von Berglandwirtschaft, regionaler Wirtschaft und Tourismus und dank der vielen Projekte garantiert der Naturpark Arbeitsplätze und trägt maßgeblich zur Zukunftssicherung dieser einzigartigen Natur- und Kulturlandschaft bei. Trotz aller Maßnahmen dürfen wir auch in Zukunft nicht nachlassen im Bemühen, diesem schönen Flecken Erde mit großer Sensibilität und Achtung zu begegnen, ihn zu pflegen und zu erhalten. Dies kann auf Dauer nur erfolgreich sein, wenn es gelingt, auf veränderte Herausforderungen und Bedürfnisse der Bevölkerung neue Antworten zu finden und jeden Tag aufs Neue den Balanceakt zwischen schützen und nützen wagen. Arnold Rinner
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vereine & verbände
Partnerinnen und Familien der Wehrmänner, welche durch Verzicht, Verständnis und moralischen Rückhalt den Feuerwehrdienst erst möglich machen und unterstützen. Bürgermeister Gothard Gufler gratulierte ebenfalls den Geehrten, dankte der Feuerwehr für die gute Zusammenarbeit und jedem einzelnen Wehrmann für seinen sehr wertvollen Dienst zum Schutz der Menschen, deren Hab und Gut und unserer Heimat sowie den Beitrag zu Dorfleben und Dorfgemeinschaft. Hubert Gögele Bäuerinnen Moos
Ausflug ins Zillertal
KDT Platter Markus, Brunner Siegfried, Platter Johann, Ennemoser Stefan und AI Kofler Josef
Freiw. Feuerwehr Moos in Passeier
Neues Ehrenmitglied Im Rahmen des Kameradschaftsabends der Freiwilligen Feuerwehr Moos in Passeier am Samstag, den 21. Mai 2016, wurden zwei Kameraden mit dem Verdienstkreuz in Silber ausgezeichnet und der Wehrmann a.D. Johann Platter (vulgo „Plotter-Hans“) zum Ehrenmitglied ernannt. Kommandant Markus Platter begrüßte zu diesem Anlass Bürgermeister Gothard Gufler, Ehrenkommandant Anton Platter, Abschnittsinspektor Josef Kofler, Carabi nierikommandant M.lo Marco Rotondi sowie Feuerwehrmänner und Patinnen mit Partnern. Nach einem gemeinsamen Abendessen standen die Ehrungen an. In seiner Ansprache dankte Kommandant Markus Platter den Wehrmännern Stefan Ennemoser und Siegfried Brunner für 25 Jahre aktiven Dienst und gratulierte ihnen zur Ehrung. Abschnittsinspektor Josef Kofler überreichte ihnen im Namen des Bezirksfeuerwehrverbandes hierfür das Verdienstkreuz in Silber und die entsprechende Urkunde. Darauf trat der gesamte Feuerwehrausschuss nach vorne und KDT Markus Platter verkündete dessen einstimmigen Beschluss aus seiner Sitzung vom 13. April 2016, nämlich den Wehrmann a.D. Herrn Johann Platter in Anerkennung seines langjährigen Wirkens in der Feuerwehr zum Ehrenmitglied zu ernennen. Dazu verlas er den Text der Urkunde, welche die Anerkennung und den Dank für den pflichtbewussten und beispielhaften Einsatz zum Ausdruck bringt und
anschließend dem Geehrten feierlich überreicht wurde. In einer kurzen Laudatio zeichnete Abschnittsinspektor Josef Kofler noch einmal die Leistungen des Geehrten auf, welcher 40 Jahre Ausschussmitglied war und während dieser Zeit zudem die Funktionen des Gruppen- bzw. Zugskommandanten sowie jene des Gerätewartes ausgeübt sowie vielerlei Aufgaben und Dienste mit größter Verlässlichkeit ausgeführt hat. Mit der heurigen Jahreshauptversammlung ist er aus Altersgründen aus dem aktiven Dienst ausgeschieden. Der AI dankte dem neuen Ehrenmitglied für seinen vorbildhaften Einsatz und gratulierte ihm herzlich zur Ehrung mit dem Hinweis, dass die Ehrenmitgliedschaft die höchste Auszeichnung ist, die eine Feuerwehr verleihen kann. Ebenso dankte und gratulierte er auch den anderen Geehrten. Einen besonderen Dank richtete er an die
Die Bäuerinnen von Moos luden am 25.04.2016 zu ihrem jährlichen Ausflug ein. Heuer fuhren wir in die Kerzenwelt Schlitters im Zillertal. Am Montagmorgen starteten wir um 7.30 beim „Heilig-Bichl“ in Moos und fuhren über den Jaufenpass Richtung Zillertal. Dort wurde uns sehr kurz gezeigt, wie die Kerzen verschiedene Farben bekommen,anschließend durfte nach Herzenslust eingekauft werden. In Absam genossen wir beim Landgasthaus Bogner ein leckeres Mittagessen. Nachher beteten und sangen wir in der nahen Wallfahrtskirche. Auf der Rückfahrt wurde beim Einkaufszentrum DEZ ein kurzer Stopp eingelegt. Wir vom Ausschuss der SBO-Moos sagen allen Teilnehmern Danke fürs Mitfahren und hoffen, dass ihnen der Tag mit uns gefallen hat. Auf ein Wiedersehen beim nächsten Ausflug der Bäuerinnen von Moos. Martina Picher
Bäuerinnen von Moos beim Ausflug ins Zillertal
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Beim Seilziehen
St. Martin
Saltaus
Abendwanderung des AVS
Segnung des neuen Einsatzfahrzeuges
Am Freitag, den 20. Mai, lud die AVSJugend sowie AVS-Familie – Sektion St. Martin – im Rahmen der Familien woche zu einer Abendwanderung ein. Um 18 Uhr fanden sich über 50 Personen vor dem Dorfhaus ein, um sich gemeinsam auf den Weg zu machen. Dieser führte über die Haselstaude und Pfeiftal auf den Waalweg. Zwischendurch gab es knifflige Rätsel zu lösen. Während des Marsches waren alle aufgefordert, sich einen Stock zu suchen, welcher später für das Stockbrot benötigt wurde. Am Ziel angelangt, wurden die Familien mit einem kleinen Lagerfeuer begrüßt. Mit großem Eifer hielten die Teilnehmer ihre Stöcke, die mit Teig umwickelt waren, übers Feuer und konnten es kaum erwarten, ihr Brot zu genießen. Einige machten es sich auf Picknickdecken gemütlich, während andere sich beim Seilziehen messen wollten. Als Abschluss gab es noch eine Gute-NachtGeschichte. Das Märchen „Dummer König gesucht“ zauberte ein Schmunzeln in die Gesichter der Zuhörer. Müde und zufrieden kehrte die Gruppe bei Einbruch der Dunkelheit nach St. Martin zurück. Carmen Kofler
Am Sonntag, den 24. April, gab es für die Freiwillige Feuerwehr Saltaus besonderen Grund zum Feiern: Im Rahmen der alljährlichen Florianifeier wurde ein neues Einsatzfahrzeug gesegnet und offiziell seiner Bestimmung übergeben. Vom Parkplatz der Hirzer-Seilbahn aus gehend, setzte sich der Festzug unter den Klängen der vorausmarschierenden Musikkapelle Saltaus in Bewegung. Es folgten die Vertreter der Gemeindeverwaltung, die Patinnen, die Abordnungen der Feuerwehren des Passeiertales, der Nachbarwehren aus Riffian und Tall sowie die gesamte Wehr von Saltaus. Der feierliche Umzug verlief bis zur Kirche, in der der Festgottesdienst zu Ehren des hl. Florian gefeiert wurde. Nach der Segnung des neuen Einsatzfahrzeuges durch Fahrzeugsegnung in Saltaus
Pfarrer Christoph Waldner OT, informierte Kommandant Martin Kuen über das neue Mannschaftstransportfahrzeug (MTF) vom Typ Mercedes Sprinter, das von der Firma Kofler Fahrzeugbau aus Lana aufgebaut und im Jänner diesen Jahres ausgeliefert wurde. Es wurde bereits seit einigen Jahren in Betracht gezogen, den Fuhrpark aufzustocken, da man bei Übungen und Einsätzen immer wieder auf Privatfahrzeuge zurückgreifen musste, um die Saltauser Wehrmänner zu befördern. Das 190 PS starke Fahrzeug bietet 9 Wehrmännern Platz und verfügt unter anderem über Allradantrieb, 6-Gang-Schalt getriebe und LED-Rundumbeleuchtung. Der Kommandant bedankte sich vor allem bei der Gemeindeverwaltung von St. Martin, dem Bezirks- und Landesfeuerwehrverband und der Raiffeisenkasse St. Martin für die finanzielle Unterstützung beim Ankauf des € 68.000 teuren Fahrzeuges. Weiterer Dank gilt den Fahrzeugpatinnen Magdalena Kuen und Monika Pfitscher, die diese ehrenvolle Aufgabe übernommen haben. Bürgermeisterin Rosmarie Pamer betonte in ihrer Ansprache, dass es sich beim Ankauf des neuen Fahrzeuges aus Sicht der Gemeindeverwaltung um eine äußerst sinnvolle Investition handelt und deshalb auch dementsprechend unterstützt wurde. Bezirkspräsident Erhard Zuech überbrachte Grüße des Bezirksfeuerwehrverbandes und gratulierte der Feuerwehr Saltaus zum Ankauf des neuen Fahrzeuges. Im Anschluss an die Segnung konnte das neue Einsatzfahrzeug von allen Interessierten eingehend begutachtet werden. Beim Frühschoppen vor der Feuerwehrhalle wurde dieser besondere Anlass für die Feuerwehr Saltaus gebührend gefeiert. Florian Pixner
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Szenenapplaus erntete die Musikkapelle St. Martin bei ihrem gelungenen Frühjahrskonzert
Musikkapelle St. Martin
Ein Jahr geprägt durch Höhen und Tiefen Mit zunehmender Lebenserfahrung muss wohl jeder Mensch zur Kenntnis nehmen, dass das Leben viele positive aber immer wieder auch negative Momente und Situationen bereithält. Dies gilt natürlich auch für alle Vereine, in denen Menschen gemeinsam versuchen, Ziele zu erreichen. So hätte es sich die Musikkapelle von St. Martin wohl in keinster Weise träumen lassen, dass man innerhalb eines kurzen Zeitraumes mehrere aktive sowie ehemalige Musikanten, bedingt durch deren Ableben, auf ihrem letzten Weg begleiten musste. Am 20. November 2015 hatte man noch das 50jährige Jubiläumskonzert für den unvergessenen Kapellmeister Alberich Marth gegeben und dabei auch zwei Trauermärsche gespielt, die Alberich seinerzeit komponiert hatte. Dieselben Weisen begleiteten nun die Verstorbenen zum Abschied bei ihrem letzten Gang. Sandra Lanthaler starb am 8. Dezember in ihren Die Geehrten beim Kameradschaftsabend
geliebten Bergen, am 12. Jänner verschied Schwarz (Gotterer) Sepp, der 25 Jahre Mitglied bei der MK war. Am 30. März verstarb nach kurzer Krankheit Alois Gufler (Buacher Luis), über 50 Jahre aktives Mitglied der MK St. Martin, und am 3. April Mairginter Karl unterhalb des Rauhjochs, 15 Jahre Mitglied bei der MK. Die Musik kapelle St. Martin wird sie alle stets in ehrender Erinnerung behalten! So tragische Todesfälle innerhalb einer kurzen Zeitspanne stellten natürlich einen großen Schock für alle Mitglieder der MK dar, andererseits muss das Vereinsleben weitergehen, was sicherlich auch im Sinne der lieben Verstorbenen liegt. Und so konnten beim Kameradschaftsabend mehrere Mitglieder der Musikkapelle vom Bezirksobmann Albert Klotzner und von der Bürgermeisterin Rosmarie Pamer geehrt werden: Gufler Walter und Zöschg Erich für 40 Jahre aktive Mitgliedschaft bei der MK St. Martin, Schwarz Thomas für 25 Jahre, Ramona Ennemoser, Pfitscher Nadia, Libardi Doris für 15 Jahre, zudem hätte Sandra Lanthaler ebenfalls 15 Jahre erreicht.
Am 19. März gab die MK St. Martin im Vereinssaal von St. Leonhard ein gelungenes Frühjahrskonzert, wobei das zahlreich erschienene Publikum ein abwechslungsreiches, anspruchsvolles Programm geboten bekam. Dabei brillierten die Solisten: Silvia Schweigl, erst 16 Jahre alt, meisterte ihr Solo mit Bravour, Andreas Pramsoler und Meinrad Pamer zeigten beim Stück „Elefant und Mücke“ ebenfalls ihr großes Können. Neben diesen drei Solisten hat die MK St. Martin, die derzeit aus 46 Mitgliedern besteht, einige weitere groß artige Musikantinnen und Musikanten in ihren Reihen, sodass man insgesamt als Kapelle ein hohes Niveau erreicht hat. Auch um den Nachwuchs muss einem nicht bange sein, denn an diesem Abend wurden mit Unterhuber Claudia, Haller Milena, Ennemoser Melanie, Daniel Palma, Daniel Cirotto und Brunner Samuel sechs vielversprechende Nachwuchsmusikanten offiziell in die Reihen der MK St. Martin aufgenommen. Großen Anteil am Erfolg hat Kapellmeister Lukas Erb, der mit 17 Jahren die Kapelle übernommen hat und mit seiner umgänglichen, ruhigen Art, seiner Zuverlässigkeit, seiner fachlichen Kompetenz und seiner Persönlichkeit die Musikkapelle St. Martin dorthin gebracht hat, wo sie heute steht. Ihm sei auf diesem Wege herzlich gedankt, aber auch all jenen, denen die Musik ein Anliegen ist und die die MK St. Martin, in welcher Form auch immer, seit Jahren unterstützen. Kurt Gufler, Holzer Sepp Seniorenvereinigung im SBB
Rundes Jubiläum in St. Leonhard Seit 25 Jahren gibt es in St. Leonhard eine Ortsgruppe der Seniorenvereinigung im Südtiroler Bauernbund. Anlässlich dieses „Geburtstags“ trafen sich die Passeirer Senioren vor kurzem zu einer Jubiläumsfeier. Die Feier wurde mit einem Gottesdienst in der Pfarrkirche von St. Leonhard eröffnet. Pater Christian Stuefer und Hochwürden Alois Raffl zelebrierten die heilige Messe und hoben in ihrer Predigt die Wichtigkeit der Angebote der Ortsgruppe für die Dorfgemeinschaft hervor. Anschließend fand im Vereinshaus von St. Leonhard der „weltliche“ Teil der Feier statt. Die Ortspräsidentin Theresia Lanthaler konnte dazu rund 120 Senioren und zahlreiche Ehrengäste begrüßen. Ganz besonders freute sie sich über > die Anwesenheit der Gründerinnen der
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Gesundheit & soziales Teil 2
Fakten über Asylanten und Flüchtlinge
Die Ortspräsidentin Theresia Lanthaler (1. Reihe, 2.v.l.) und ihr Stellvertreter Daniel Gufler (2. Reihe, 2.v.l.) mit den anwesenden Ehrengästen
> Ortsgruppe, ihrer Vorgängerin Anna Öttl Anwesenden auf die Tätigkeit im verganund der ehemaligen Ortsbäuerin Veronika genen Vierteljahrhundert zurückblickten. Dabei zeigte sich, dass die Senioren Pichler, und betonte: „Ihr habt die Notbesonders gerne auf Reisen gingen und wendigkeit einer Gruppe für die bäuerliin zahlreichen Tagesfahrten das ganze chen Senioren in unserem Dorf erkannt Land erkundeten. und die Gründung in die Hand genommen. Euch gebührt unsere Anerkennung, „Vom Ochsengespann zum Traktor“ denn ohne euren großen Einsatz gäbe es Als Festredner der Jubiläumsfeier hatte uns heute nicht.“ der Ortsausschuss den Landeshauptmann „Eine der wichtigsten sozialen a.D., Dr. Luis Durnwalder, eingeladen. Einrichtungen im Dorf“ Er ließ in seiner Rede die Entwicklung der Landwirtschaft in Südtirol der letzten Der Bürgermeister Konrad Pfitscher 50 Jahre Revue passieren. Besonders hob schloss sich dem Dank der Ortspräsidener dabei die Leistungen der bäuerlichen tin an und ergänzte: „Die Notwendigkeit Bevölkerung hervor: „Ihr habt dieses Land der Gründung dieser Gruppe war vor nach dem Krieg mit viel Energie aufgeallem durch die Einsamkeit der älteren baut und mit viel Weitsicht zu dem Generation auf den Höfen gegeben. gemacht, was es heute ist, nämlich ein Die verschiedenen Angebote wie das zukunftsfähiges Land mit der richtigen wöchentliche „Watten“ im Vereinshaus Mischung aus Tradition und Moderne.“ brachten die Altbauern und AltbäuerinAbschließend folgten die Grußworte der nen zusammen und integrierten sie wieEhrengäste, darunter Pfarrer P. Christoph der in das Dorfleben.“ Heute sei die OrtsWaldner OT, die zwei Landespräsidentgruppe der Seniorenvereinigung eine der Stellvertreter der Seniorenvereinigung, wichtigsten sozialen Einrichtungen der Theresia Larcher und Johann Weissen Gemeinde. steiner, der Vize-Bürgermeister und Dass dieser Wert der Gruppe zum ZeitOrtsobmann des Südtiroler Bauernbunpunkt der Gründung nicht so eindeutig des, Josef Pichler, die Ortsbäuerin Heidi war, schilderte Veronika Pichler in ihrer Pichler, der Gemeindereferent Johann Rede. Die Gruppe sei erst in einem zweiGilg, der Präsident der Seniorendienste ten Anlauf gegründet worden und habe Passeier, Ulrich Königsrainer und die erst nach längerer Anlaufzeit mit ihrer Vorsitzende der KVW-Senioren, Paulina Tätigkeit beginnen können. „Als sie aber Haller. aktiv wurde, wurden ihre Angebote von Karin Alber allen Senioren begeistert angenommen und daran hat sich bis heute nichts geändert“, sagte die damalige Ortsbäuerin. Den Beweis dafür lieferte die beeindruckende Bilderschau vom Passeirer Fotografen Kassian Plangger, in welcher die
Werden wir von Flüchtlingen überrannt? Nur relativ wenige Asylsuchende schaffen es nach Europa. Der Großteil der Menschen bleibt in seiner Region und hofft auf eine baldige Rückkehr in seine Heimat. Außerdem haben viele schlichtweg keine Möglichkeit, nach Europa zu kommen. Die Länder, die aktuell die meisten Flüchtlinge beherbergen, sind daher nicht etwa Deutschland oder Schweden, sondern die Türkei, Pakistan, Libanon, Iran und Äthiopien. Im Vergleich zu Südtirol, wo derzeit weniger als 900 Asylbewerber und Asylbewerberinnen untergebracht sind, leben in Nordtirol ungefähr 4.500 Flüchtlinge in Aufnahmeeinrichtungen; in Bayern rechnete man damit, dass bis Ende 2015 ca. 110.000 Menschen unter gebracht werden sollten. Brauchen wir strengere Grenzkontrollen? Strengere Grenzkontrollen, Zäune oder Mauern halten Menschen auf der Flucht nicht auf. Es entstehen lediglich neue Fluchtrouten. Da es kaum legale Wege nach Europa gibt, nehmen Personen auf der Suche nach einem besseren Leben illegale und gefährliche Wege in Kauf und bezahlen Schlepper. Um zu verhindern, dass Menschen im Mittelmeer und auf anderen Fluchtrouten sterben und auf ihrer Flucht ausgebeutet werden, braucht es sichere und legale Wege nach Europa. Sind die meisten Flüchtlinge nicht eigentlich Wirtschaftsflüchtlinge? Religions- und Bürgerkriege, Terroranschläge und blutige Konflikte treiben Menschen aus den verschiedensten Ländern in die Flucht. Die Diktatur in Eritrea, die islamistische Terrorgruppe Boko Haram in Nigeria, der Religionsund Bürgerkrieg in Syrien, die prekäre Sicherheitslage nach einem islamistischen Militärputsch in Mali, die Auswirkungen des jahrelangen Bürgerkriegs in Afghanistan, der Vormarsch der Terror miliz „Islamischer Staat (IS)“ im Irak – das alles sind Gründe, warum Menschen ihre Heimat verlassen. Es darf allerdings nicht verschwiegen werden, dass auch wirtschaftliche Überlegungen (z. B. Armut
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und Perspektivlosigkeit) ein Grund für die Migration sein können und ein bedeutender Anteil der Asylsuchenden letztendlich kein Asyl erhält. Da das Asylverfahren derzeit so gut wie die einzige Möglichkeit ist, legal in Europa einzureisen, beantragen auch Menschen Asyl, die in Europa eine Möglichkeit suchen, sich bzw. ihre Familie zu erhalten. Wieso arbeiten Asylsuchende eigentlich nicht? Seit Ende September 2015 dürfen Asyl bewerber und Asylbewerberinnen laut italienischem Gesetz in der Regel ab dem 3. Monat nach Stellen ihres Asylantrags arbeiten. Die oft geringe Kenntnis der deutschen und italienischen Sprache bedeutet in diesen ersten Monaten eine große Hürde für die Aufnahme einer regulären Beschäftigung. Gemeinnützige Tätigkeiten und freiwillige Arbeitseinsätze sind den Asylsuchenden jedoch von Anfang an erlaubt. Massimiliano Ferrazin Altersheim St. Leonhard
Neue Pflegeangebote Das Konsortium Seniorendienste Passeier bietet seit Januar auch die Möglichkeit, Personen für eine bestimmte Zeit in Kurzzeitpflege aufzunehmen. Die Kurzzeitpflege ist nicht auf eine folgende dauerhafte Heimaufnahme ausgerichtet, sondern trägt in erster Linie zur Entlastung von pflegenden Angehörigen oder privaten Pflegekräften bei und deckt deren Bedarf nach vorübergehender Freistellung von der Pflege und Begleitung im Falle von Urlaub, Ausfall aufgrund plötzlicher Erkrankung oder aus einem anderem Grund, körperlicher und/oder psychischer Überforderung. Die Dauer der Kurzzeitpflege beträgt zwischen 4 und 6 Wochen. Weiters bieten wir für selbständige und leicht pflegebedürftige Personen die Möglichkeit der Tagespflege an. Das Angebot der Tagespflege richtet sich an Personen, die tagsüber Betreuung benötigen oder Gesellschaft suchen. Die Tagespflege ermöglicht es, dass bedürftige Menschen länger zu Hause bleiben können, indem nur zeitweise die Leistungen in den Altersheimen in Anspruch genommen werden. Im Rahmen der genannten Bestimmung wird der Dienst im Altersheim St. Leonhard von Montag bis Sonn-
tag angeboten und kann täglich von maximal 3 Senioren gleichzeitig beansprucht werden. Es kann jeder Wochentag oder auch nur einzelne Tage in Anspruch genommen werden. Inbegriffen ist bei jeder Form der Betreuung die Teilnahme an den Aktivitäten im Haus. Die Ganztages- und die Halbtagesbetreuung schließen je 1 Hauptmahlzeit ein. Die verlängerte Ganztagesbetreuung schließt 2 Hauptmahlzeiten ein. Den Tagesgästen stehen im ganzen Haus geeignete Ruhemöglichkeiten in Form eines Ruhesessels zur Verfügung. Wir bieten folgende Formen der Betreuung an: >> Normale Ganztagsbetreuung – Mittagessen einbegriffen >> verlängerte Tagesbetreuung – Mittag- und Abendessen einbegriffen >> Halbtagsbetreuung – Mittagessen oder Abendessen einbegriffen >> Der Tagessatz unterscheidet sich je nach Inanspruchnahme der Betreuung. Die Tarife setzen sich aus dem Teil zu Lasten des Betreuten und dem Anteil zu Lasten der Bezirksgemeinschaft zusammen und werden jährlich von der Landesregierung festgesetzt. Das Aufnahmegesuch wird direkt an das Konsortium Seniorendienste Passeier gestellt. Zur Tarifberechnung wendet sich der Betreute und/oder dessen Verwandte direkt an den Sozialsprengel Passeier, Dienst für Finanzielle Sozialhilfe (Tel. 0473 659 018). Silvia Lanthaler Verein „Frauen gegen Gewalt ONLUS“
Die Beratungsstelle für Frauen in Gewaltsituationen stellt sich vor Der Verein “Donne contro la violenza – Frauen gegen Gewalt ONLUS” ist seit über zwanzig Jahren darum bemüht Frauen und ihre Kinder, die Gewalt erfahren, zu unterstützen. Seit 1993 führt der Verein in Meran die Beratungsstelle für Frauen in Gewaltsituationen dank der Beauftragung der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt. Die Beratungsstelle ist eine Anlaufstelle an die sich Frauen, Fachkräfte oder Dritte, die betroffene Frauen
kennen, telefonisch und persönlich wenden können. Die erfahrenen und ausschließlich weib lichen Mitarbeiterinnen des Vereines bieten fachkundige Beratung. Vordergründig ist dabei die Selbstbestimmung und Ermächtigung der Frauen durch Information und Unterstützung und in erster Linie sind die Mitarbeiterinnen darum bemüht, offen und vorurteilsfrei zuzuhören. Gewalt an Frauen ist ein weit verbreitetes Problem. Internationalen Statistiken zufolge wird fast jede 4. Frau Opfer von Gewalt. Es gibt verschiedene Formen von Gewalt, die nicht vereinzelt, sondern oft gleichzeitig auftreten mit dem Ziel Macht und Kontrolle auszuüben und die eigenen Interessen durchzusetzen: Die psychische Gewalt: Demütigung, Verfolgung, Bedrohung, Beleidigung, Schlafentzug. Sie schließt die soziale Gewalt ein. Soziale Gewalt meint Kontrolle von Sozialkontakten, Festlegen von Ausgehzeiten, Einsperren, Verbote z. B. den Führerschein zu machen, Isolation. Die körperliche Gewalt: von Ohrfeigen über Fußtritte bis hin zum Mordversuch. Die sexuelle Gewalt: Vergewaltigungen bis hin zu sexuellen Handlungen, die nicht selbstbestimmt sind. Die ökonomische Gewalt: Ausbeutung der Frau als Arbeitskraft, Verbot der außerhäuslichen Erwerbstätigkeit, Vorenthaltung des gemeinsamen Einkommens, Überhäufung mit Schulden. Meist wird die ökonomische Gewalt von den betroffenen Frauen nicht als eigenständige Form wahrgenommen. Diese Art der Machtausübung stürzt Frauen jedoch in die wirtschaftliche Abhängigkeit und hindert sie daran, autonome Entscheidungen zu treffen bzw. sich vom Misshandler zu trennen. Die miterlebte Gewalt: meint die Betroffenheit der Kinder, welche die Gewaltanwendung direkt sehen oder indirekt miterleben. Die Mehrheit der Frauen, die sich an die Beratungsstelle wendet, erzählt davon vom eigenen Partner/Ehemann oder ExPartner/Ex-Ehemann Gewalt zu erfahren. Man spricht daher auch von häuslicher Gewalt. Dies bedeutet, dass die Gewalthandlungen vor allem dort passieren, wo sich die Frauen und Kinder eigentlich sicher fühlen sollten, zu Hause und im vermeintlichen Schutzraum. Viele Frauen schweigen über ihre Erlebnisse, oder es wird ihnen im Bekanntenkreis nicht geglaubt. Meist wird aus Angst vor weiteren Misshandlungen, aus Scham oder Schuldgefühlen geschwiegen und die Gewalttäter vermitteln den Frauen systematisch, sie seien verantwortlich für die Gewalt. Doch je länger die Gewalt >
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> andauert, umso gravierender sind die Folgen. Auch wenn das Gefühl besteht, dass mit den Gewalterfahrungen umgegangen werden kann, sollte keine Frau diese Erfahrungen alleine durchstehen müssen. Besonders zu berücksichtigen ist, dass sich die Gewaltanwendung im Falle einer Trennung verschärfen kann und sich die Situation verschlechtert. Fachkundige Beratung und Unterstützung können wesentlich sein, um das Erlebte zu verarbeiten und Lösungen anzudenken. In der Beratungsstelle ist es auch möglich, kostenlose Informationsgespräche zu rechtlichen Inhalten mit einer Rechtsanwältin zu vereinbaren.
Gewalt ist kein Schicksal. Wege aus der Gewalt sind möglich. Das Gespräch mit einer erfahrenen Mitarbeiterin ist eine wesentliche Unterstützung! Für ein kostenloses, unverbindliches und anonymes Gespräch können Sie sich an die Beratungsstelle in Meran wenden. Petra Fischnaller
Telefonisch rund um die Uhr unter der kostenlosen grünen Nummer: persönlich oder telefonisch zu den Öffnungszeiten der Beratungsstelle in der Freiheitsstraße 184/A in Meran : Montag: 9 – 12 und 14 – 18 Uhr Dienstag: 12 – 17 Uhr Mittwoch: 9 – 12 und 14 – 18 Uhr Donnerstag: 14 – 18 Uhr Freitag: 9 – 14 Uhr Nach telefonischer Vereinbarung können Gespräche auch im Passeiertal abgehalten werden.
Familien stärken & begleiten
Wenn Jugendliche die Schule verweigern Paul ist 16. Ihn interessiert die Schule schon länger nicht mehr. Er schwänzt, lernt nicht, bekommt eine negative Note nach der anderen. Es ist sogar schon ein Brief nach Hause geflattert, wo seine Eltern auf sein störendes Verhalten hin gewiesen wurden. Seine Eltern machen sich große Sorgen. Sie haben es mit Hausarrest, mit Drohungen, mit Belohnungen und Druck probiert, aber nichts hat geholfen. Wenn Jugendliche die Schule verweigern, dann sehen wir meist nur ihr Verhalten, schauen aber nicht tiefer. Paul hat eine Krise auf existentieller Ebene, die er alleine nicht meistern kann. Deshalb geht es jetzt in erster Linie darum, den Kontakt mit ihm nicht zu verlieren, mit ihm in Beziehung zu bleiben und gemeinsam herauszufinden, wie es ihm geht. Da nützt es nichts, ihm ständig das Gleiche zu sagen. Paul weiß, dass seine Eltern sein Handeln ängstigt. Seine Eltern müssen ein authentisches Gespräch mit ihm führen. Sie müssen wissen, dass destruktives Verhalten immer die letzte Wahl von Menschen ist, wenn sie keine andere Handlungsmöglichkeit mehr sehen. Was könnten die Eltern von Paul tun? Sie könnten mit Paul zum Abendessen fortgehen und ihm sagen, dass sie etwas mit ihm besprechen wollen. Nach dem Essen sollten sie so offen wie möglich sein und ihm etwa Folgendes sagen: „Wir sehen, dass dich die Schule nicht mehr interessiert. Wir wissen nicht warum und wir wissen, dass du weißt, dass uns das Angst macht. Wir haben
alles getan, was in unserer Macht steht, um dir zu helfen. Aber es hat dir nicht geholfen. Wir werden dir die Verantwortung für die Schule zurückgeben, in dem Vertrauen, dass du das Beste machen wirst, was dir möglich ist. Wir möchten aber für dich da sein, wenn du unsere Hilfe brauchst. Auch interessiert uns, was dich in der Schule belastet. Bitte sag Bescheid, was wir für dich tun können!“ Warum solche Worte? Paul braucht jetzt etwas ganz dringend: Er muss spüren, dass seine Eltern an ihn glauben und darauf vertrauen, dass er das Beste aus seinem Leben macht. Das Beste, zu dem er imstande ist. Warum sollen ihm seine Eltern die Verantwortung für die Schule zurückgeben? Die Eltern hatten die Ausbildung ihres Sohnes zu ihrem eigenen Projekt gemacht. Daher bestand für Paul nicht mehr die Notwendigkeit, dieses Projekt eigenverantwortlich in die Hand zu nehmen. Aber das ist wichtig, denn bald ist er volljährig. Bis dahin sollte er schrittweise gelernt haben, was es heißt, Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen. Dazu braucht er Menschen an seiner Seite, die an ihn glauben und sich für seine Welt interessieren ohne besserwisserisch, belehrend oder beschimpfend zu sein. Sonst wird er sich wieder falsch fühlen, für das was gerade passiert, jede Menge Schuldgefühle entwickeln und seinen Eltern nicht mehr vertrauen. Das Schlimmste, was ihm passieren kann ist, dass er mit so einer schwierigen Situation alleine gelassen wird. Er braucht jetzt mehr denn je ihre unbedingte Liebe.
Jugendliche brauchen Unterstützung, wenn das Leben chaotisch wird. Der dänische Familientherapeut Jesper Juul sagt dazu: „Ihr Sohn setzt in diesem Moment sprichwörtlich seine Existenz aufs Spiel, indem er gegen Autoritäten und Normen aufbegehrt. Das ist etwas, das viele Menschen erst sehr viel später in ihrem Leben wagen oder überhaupt nie. Sein Verhalten ist also nicht gegen Sie als Eltern gerichtet – er tut alles für sich selbst! Je weniger persönlich Sie es nehmen, desto besser wird Ihre Beziehung zu ihm in den nächsten 40 Jahren sein.“ Jugendliche haben keinen ausgeprägten Bedarf an der aktiven Unterstützung ihrer Eltern, wenn ihr Leben sich harmonisch entwickelt. Doch benötigen sie die volle Unterstützung, wenn ihr Leben kompliziert und chaotisch wird und sie um jeden Millimeter ihrer neuen Identität kämpfen müssen.
treff.familie informiert, unterstützt und berät auf Wunsch Familien im Burggrafenamt, die Zweifel oder Fragen rund um das Thema Erziehung haben. Gerne können Sie Elternsprechstunden vormerken. www.familie.it treff.familie@kinderdorf.it Andreas-Hofer-Straße 2, 39011 Lana Tel. 342 3350083 und 342 5748764
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Schulen
Eifrig richteten die Schüler Fragen an den Bischof. Zwischendurch schmunzelnd, beantwortete dieser eine Frage nach der anderen auf kindgerechte Weise Foto: Arnold Rinner
Platter Grundschüler befragen den Bischof
„Willst du auch Papst werden?“ Bischof Ivo Muser besuchte in Begleitung von Sekretär Michael Horrer und Pfarrer Oswald Kuenzer am 22. April 2016 im Zuge seiner Pastoralvisitation in der Seelsorgeeinheit Hinterpasseier die Schulkinder von Platt. Im Pausenhof begrüßte das kirchliche Oberhaupt der Diözese Bozen/ Brixen jeden einzelnen der 54 Schüler persönlich per Handschlag. Nach einem Begrüßungslied durch die Kids hieß Arnold Rinner den Bischof im Namen der Lehrpersonen und der Kinder sehr herzlich willkommen und verwies darauf, dass der letzte Bischofsbesuch an der hiesigen Schulstelle vor 63 Jahren vom Trientner Bischof Orestes Rauzi durchgeführt wurde. Der damalige Schulbesuch hatte allerdings ausschließlich den Zweck, die Schüler über ihren Wissensstand in Religions- und Glaubensfragen zu prüfen. Viel Zeit und Gehör widmete der Bischof den Kindern, die ihn mit Fragen überhäuften. Unter anderem fragten die Knirpse den Bischof: „Hast du eine Frau?“ „Was arbeitest du?“ „Wieviel verschiedene Bischofsmützen hast du?“ „Hast du lange warten gemusst, um Bischof zu werden?“ „Willst du auch Papst werden?“ „Hast du immer das gleiche Gewand an?“ Zum Abschluss des Kurzbesuches bedankte sich Bischof Ivo bei den Kindern für ihre Spontanität und wünschte ihnen weiterhin viel Spaß beim Lernen und Gottes Segen. Als kleines Präsent erhielten die Kinder ein Bildchen mit einem Foto ihres Bischofs ausgehändigt. Arnold Rinner
gefertigten Köchern aus Steinchen und anderen Materialien. Aber auch glitschige Plattwürmer und Wasserschnecken oder bereits flügge und schwer einzufangende Steinfliegen sorgten für Freudenschreie. Nach der abenteuerlichen Suche im Bach galt es die Beute anhand von Schaubildern mit Namensetiketten zu versehen und Wissenswertes aus ihrem Lebenszyklus zu erfahren. Begeistert zeigten sich die Kinder auch beim Blick in das Mikroskop. Zu guter Letzt waren die Schüler hocherfreut über die Nachricht, dass die vielen gefundenen Wassertiere, allen voran die vielen Steinfliegen, ein Indiz für eine erstklassige Wasserqualität am Platter Biotop sind. Arnold Rinner
Grundschule Platt
St.Martin
Schüler auf Insektenjagd
Logo-Wettbewerb der Mittelschule
Schulkindern die heimische Kleintierwelt in Gewässern näherbringen, zu erfahren, wie wichtig Lebewesen für die Selbstreinigungskraft eines Baches sind, und dass Kleinstlebewesen wichtige Hinweise zur Qualität eines Gewässers liefern, waren einige der Inhalte eines dreistündigen Workshops mit dem Titel „WasserLeben“, welchen die Viertklässler von Platt am 31.Mai 2016 beim „Biotop Waldviertel“ besuchten. Unter Anleitung einer fachkundigen Person der Landesagentur für Umwelt gelang es den begeisterten Kids im Laufe des Vormittags unter Bachsteinen und im Schlamm wühlend eine fas zinierende Fülle an Kleintieren zu entdecken. Für viel Aufregung sorgten mehr als achtzig gesammelte Köcherfliegenlarven mit großen und weniger großen, kunstvoll
Anlässlich der Familienwoche beteiligte die sich Mittelschule mit einem eigenen Projekt. Es ging darum für die Interessensgemeinschaft „Mårtiner Familientisch“ ein Logo zu entwerfen. Dank der Unterstützung durch den Kunstlehrer Lorenz Lanthaler ist es gelungen, viele Schüler für dieses Vorhaben zu begeistern. Lobenswert zu erwähnen ist der Fleiß mit welchem die Jugendlichen die Entwürfe ausführten. Kunstvolle Zeichnungen, die teilweise sogar dreidimensional wirkten, waren das Ergebnis. Eine Jury des Jugendtreff St.Martin übernahm die schwierige Aufgabe, ein Siegerlogo zu küren. Die Auswahl fiel auf ein Logo, welches die Aufgabenstellung zu 100 % erfüllte. Die Schülerinnen Claudia Unterhuber und Viktoria Gufler konnten mit ihrem Entwurf auf der ganzen Linie punkten. Die Darstellung der Familie, gepaart mit dem verbindenden Herz und dem Wappen der Gemeinde, gefiel auf Anhieb. Dazu kann man den zwei Junggrafikerinnen nur gratulieren. Als Koordinator der Familienwoche bedanke ich mich bei allen Beteiligten und gratuliere besonders den Gewinnern zu ihrer tollen Leistung. Erich Kofler
Die Begeisterung und Freude über die vielen entdeckten Wassertiere steht den Kindern ins Gesicht geschrieben Foto: Arnold Rinner
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Die ausgezeichneten Schülerinnen und Schüler
Ein besonderes Erlebnis für die Leseanfänger: Musiktheater mit Eva Weiss
Schulsprengel St. Leonhard
Öffentliche Bibliothek St. Leonhard
Familienwoche
Känguru der Mathematik 2016
Großer Spaß für kleine Leser
Grundschule St. Martin
Am 16. März 2016 fand wieder der Wett bewerb „Känguru der Mathematik“ statt. Auch dieses Jahr nahmen 385 Schüler und Schülerinnen der Grundschule und Mittelschule des Schulsprengels St. Leonhard daran teil. Sie versuchten die kniffligen und herausfordernden Aufgaben zu lösen und fünf Teilnehmerinnen und Teilnehmer schafften es sogar unter die fünf Besten Landesweit. Dabei belegte Paula Marth von der 1A den 2. Platz, Anna Raich von der 2A den 3. Platz, Paul Pinggera von der 3A den 4. Platz, Jannik Klotz von der 4A den 5. Platz (alle GS St. Leonhard) und Tobias Unterthurner von der 1D MS St. Leonhard den 4. Platz. Sie wurden am 7. Juni 2016 zur Prämierungsfeier im Innenhof des Palais Widmann in Bozen eingeladen. Der Schulamtsleiter Dr. Peter Höllrigel hat die Bestplazierten mit einem Diplom und einem Buchpreis ausgezeichnet. „Die Schülerinnen und Schüler haben die Aufgaben bravourös gemeistert“, freute sich Marta Herbst, Inspektorin für den mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich am Deutschen Schulamt. Ziel des Wett bewerbs sei es, die Freude an der Mathematik zu fördern, und dies sei auch dieses Jahr wieder gelungen. „Wenn die Schülerinnen und Schüler knobeln, immer wieder üben und versuchen, erschließt sich ihnen die Mathematik als spannendes Feld, das viel Freude bereitet“, so Herbst. Am 13. Juni 2016 wurden bei einer kleinen Feier auf dem Raiffeisenplatz die zehn Bestplatzierten des Schulsprengels St. Leonhard prämiert. Wir gratulieren den Schülerinnen und Schüler herzlich zu ihrer tollen Leistung. Anita Graf
Als Auftakt zur diesjährigen Sommerleseaktion „Grenzenlos Fantastisch“, die von Juni bis September zum Lesen einlädt, waren am Donnerstag, 28.04.16, die ersten Klassen der Grundschule St. Leonhard zu einer besonderen Autorenlesung eingeladen. Eva Weiss, Musikpädagogin aus Hannover, war mit einem Koffer voller Märchen und Instrumente angereist und stellte in der Aula der Grundschule den Kindern so kuriose Dinge wie die Nasenflöte oder den Waldteufel vor. Musikalisch erzählt wurde von ihr das altbekannte Märchen von den Bremer Stadtmusikanten, für die 34 Grundschulkinder eine spannende Erfahrung, die gut angekommen ist. Die Sommerleseaktion wird wieder von den Bibliotheken des Burggrafenamtes gemeinsam organisiert, startet mit Schulschluss und dauert bis Ende September. Alle interessierten Grundschüler können sich in ihrer Bibliothek zur Teilnahme anmelden und mit tollen Büchern in die Ferien starten. Die Bibliotheken St. Leonhard und St. Martin freuen sich wieder über viele Teilnehmer. Tanya Pamer
Auch die Grundschule St. Martin hat sich mit einem Beitrag an der Familienwoche beteiligt. Rund um das Thema Familie wurde eifrig gebastelt, gedichtet und getextet. Gedanken, die von Herzen kommen, haben die Kinder angespornt über die eigene Familie nachzudenken. Die Kleinen haben sich an einem „Elfchen“ versucht, um ein Familienmitglied genauer zu beschreiben. Die Größeren haben ihre Einfälle zum Thema anhand eines „Akrostichons“ zu Papier gebracht. Eine Gruppe hat ihre Gedanken auf einem großen Herz gesammelt und als Blickfang für die Präsentation wurden die Buch staben Familie in einen Bambusrahmen gehängt. In der Familienwoche konnte man dann immer wieder große und kleine Leute beobachten, die eifrig die Texte und Kreationen in der Dorfgasse bewunderten. Charlotte Pichler
Präsentation der Texte und Kreationen in der Dorfgasse
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gratulationen Jahrgang 1936
Die Mårtiner feierten ihren Achtziger Am 25. Mai 2016 trafen sich bei der Pfarrkirche von St. Martin in Passeier 23 Jahrgangskollegen/innen, um den 80. Geburtstag würdig mit einem Wortgottesdienst zu feiern. Diesen hielt unser Diakon Hermann Pirpamer, der in seiner Begrüßung den Dank an Gott aussprach, dass viele von unserem Jahrgang diesen Tag rüstig und in guter gesundheitlicher Verfassung erleben durften. Wir gedachten auch der 17 Verstorbenen unseres Jahrgangs. 11 Jahrgangskollegen/ innen hatten sich entschuldigt, sie waren durch Krankheit und Altersschwäche nicht in der Lage, an unserem Treffen teilzunehmen. Nach dem Gottesdienst war der Foto termin mit Kassian Plangger angesagt und nachher ging’s zum Gasthof Pfandleralm, um das Mittagessen einzunehmen. Nebenbei hatte man viel zu plaudern und es wurde so mancher Witz erzählt. Später kam Lukas Psaier mit seiner Ziehharmonika, um uns mit volksmusikalischen Klängen zu verwöhnen. Manche haben, wie es sich für rüstige Psairer gehört, Karten gespielt. Nett und zufrieden klang unsere Feier aus und am Abend löste sich unsere Gruppe auf, mit dem Vorsatz in Zukunft öfter zusammen zu treffen. Johann Raich
Jahrgang 1936
St. Martin
Feier der Hochzeitsjubilare Am Samstag, den 21.5.2016, feierte die Kath. Frauenbewegung St.Martin mit den Hochzeitspaaren ihr Jubiläum. Passend zur Familienwoche wurden alle Jubilare, die 25, 40, 50 und sogar 60 Jahre verheiratet sind, eingeladen, gemeinsam dieses Ereignis zu feiern. Die Kath. Frauenbewegung tischte im Vereinssaal von St.Martin groß auf und verwöhnte die Anwesenden mit einem deftigen Buffet. Anschließend wurden noch Kaffee und Kuchen gereicht. Helmut aus Stuls spielte mit der Zieh harmonika auf und sorgte für gute
Stimmung. Natürlich durfte auch das Tanzbein geschwungen werden. Ein besonderer Höhepunkt war die Überreichung der selbstgebastelten Kerzen an die Jubelpaare. Zum Abschluss der gelungenen Feier besuchten die junggebliebenen Hochzeitspaare die hl. Messe in der Pfarrkirche. Dabei segnete Pfarrer P. Christoph Waldner OT die Kerzen und gemeinsam mit den Organisatoren Christl und Annelies wünschte er allen noch viele glückliche und gesunde Ehejahre. Annelies Unterthurner
Geburten vom 6. 4. bis 28. 5. 2016
Hochzeitsjubilare von St. Martin Foto: Annelies Unterthurner
Gemeinde St. Martin 6.4.2016 Valentina Schwarz, Brischerweg 6.4.2016 Eliah Siller, Dorfstraße 25.4.2016 Uvejs Alii, Schießstandweg 11.5.2016 Rafaela Heel, Kalmtal 17.5.2016 Clara Gufler, Garberweg 18.5.2016 Moser Samira, Spinellweg Gemeinde St. Leonhard 28.4.2016 Lea Graf, Weingartweg 8.5.2016 Liam Fontana, Jaufenstraße Gemeinde Moos 14.4.2016 Sebastian Kofler, Pill 30.4.2016 Viktoria Pixner, Pfelders 30.4.2016 Lena Pixner, Pfelders 1.5.2016 Aaron Öttl, Ulfas 10.5.2016 Raphael Hofer, Platt
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sport
Die großen Sieger der Schau: (von links nach rechts) 3. Platz Barbara und Michael Holzknecht mit Ruby, 2. Platz Lucas Pichler und Katti Prünster mit Sunny, 1. Platz Hermann Pircher mit Quesi Fotos: Sabine Peslalz
Vereinsobmann Richard Raffl mit seiner Ulissa- Siegerin der 2-jährigen Jungstuten
Haflinger Pferdezuchtverein Passeier
welche dem Tal als auch dem Verein große Ehre erwiesen. Trotz etwas kühlerer Temperaturen und bedecktem Himmel waren alle Zuschauer und „Rosser“ aus nah und fern guter Laune. Natürlich gab es auch die ein oder andere Überraschung bei der Reihung der Pferde, was aber wohl bei jeder Ausstellung vorkommt und diese Tage und Veranstaltungen zu etwas Besonderem macht. Nach Abschluss der Reihungen in den einzelnen Kategorien segnete uns Diakon Hermann Pirpamer die anwesenden Schaupferde aber auch die Junghengste, welche nach der Mittagspause auf der Weide des Sandhofs ihre Freiheit genießen durften. Als Höhepunkt der Veranstaltung galt natürlich die Endreihung. Gespannt wartete man auf die Entscheidung des Rasseexperten, welche Passeirer Stute er wohl zur Schönsten des Tales küren würde. Der verdiente Sieg ging an die großrahmige Alpenbue-Tochter Quesi des Pircher Hermann vom Valtelehof. An die zweite Stelle wurde die junge Mutterstute Sunny
Der 1. Mai – schon seit langem ein „Rossertag“ im Passeiertal Traditionell findet an diesem Datum stets der Hengstauftrieb am Sandhof statt und wenn der Haflinger Pferdezuchtverein Passeier einen Grund zum Feiern hat, so legt man diesen stets mit dem Hengstauftrieb zusammen, um ein schönes „Rosserfest“ abhalten zu können. So war es auch in diesem Jahr wieder. 65 Jahre sind seit der Gründung des Vereins vergangen, bzw. 7 Jahre seit der letzten Rossausstellung im Tal. Natürlich nutzte man diese Chance auf’s Neue, um den Zuchtfortschritt der Haflinger im Passeiertal der talansässigen Bevölkerung als auch allen Südtiroler „Rossern“ zu präsentieren. Die Wetterprognosen ließen leider nicht das Beste erahnen, aber dennoch berei-
tete man alles auf diesen ganz besonderen Tag vor, wie es ihn nicht jedes Jahr im Tale gibt. Bei den Vorbereitungsarbeiten am Vortag der Ausstellung war man sich einig: Wenigstens mit den Arbeitern meinte es der Herrgott gut! Bei angenehmen Verhältnissen bauten viele fleißige, tatkräftige Helfer alles Notwendige auf. Die Pferde standen zu diesem Zeitpunkt schon in perfekter Schaukondition in den Ställen und bedurften nur mehr eines gründlichen Waschganges, sodass am 1. Mai die Mähnen unserer stolzen Haflinger mit den freudigen Gesichtern unserer Züchter um die Wette strahlen konnten. Mit Beginn um halb 10 Uhr vormittags begannen die Bewertungsarbeiten, durchgeführt vom Jenesiener Rasseexperten Dr. Alexander Botte, an dessen Seite die Züchtervertreter Peter Zöggeler aus Völser Aicha und Helmut Senn aus Villanders anwesend waren. Etwas mehr als 50 Pferde nahmen diesmal an der Schau teil. Mit oder ohne Fohlen bei Fuß, doch alles auf’s Feinste herausgeputzte Pferde,
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des Pichler Walter vom Eschgfällhof gereiht und die Ehre der Drittplatzierten erhielt Ruby des Holzknecht Michael vom Tirolerhof. Viel Lob und Anerkennung erhielten der Obmann Richard Raffl, der Verein mit seinen zahlreichen, motivierten Mitgliedern und der einsatzwillige Vorstand für diese gelungene Veranstaltung. An dieser Stelle möchte sich der Obmann Richard Raffl nochmals für jegliche erhaltene Unterstützung, die der Spender und Sponsoren, als auch die der vielen frei wiligen Helfer bedanken. Durch ihre Unterstützung wird der 1. Mai 2016 vielen Zuschauern, Besuchern, Haflingerzüchtern und nicht zuletzt uns Passeirer „Rossern“ noch lange Zeit in guter Erinnerung bleiben! Margit Schiefer Ergebnisse Stuten, 8 Jahre und älter, leer 1. Melissa del Foresto – (Besitzer:) Hermann Pircher, Valtelehof 2. Orena – Markus Pflug, Malerbetrieb, Stuls 3. Odea – Daniel Pichler, Haselstaude Stuten, 8 Jahre und älter, trächtig 1. Medina – Margit Schiefer, Dürrerhof, St. Leonhard 2. Olivia – Albert Auer, St. Martin 3. Akeley – Alois Ilmer, St. Martin Stuten, 4 – 7 Jahre, leer 1. Quesi – Hermann Pircher, Valtelehof 2. Sarah-Bella – Floriane Auer, St. Leonhard 3. Susn – Simone Marth, Stuls Stuten, 4 – 7 Jahre, trächtig 1. Sunny – Walter Pichler, Eschgfällhof, St. Leonhard 2. Ruby – Michael Holzknecht, Tirolerhof, St. Leonhard 3. Quertrude – Klaus Gufler, Oberprischhof, Rabenstein Stuten, dreijährig 1. Trixi JR – Floriane Auer, St. Leonhard 2. Tara – Oswald Pixner, Egarthof, Pill Stuten, zweijährig 1. Ulissa – Richard Raffl, St. Leonhard 2. Uraia – Petra Bacher, Kratzegghof, Ulfas 3. Ursula – Gufler Alfons, Hinteroberstein, Pfelders Stuten, einjährig 1. Viki – Josef Marth, Valtelehof 2. Vera – Hermann Pircher, Valtelehof Schausieger 1. Quesi – Hermann Pircher, Valtelehof 2. Sunny – Walter Pichler, Eschgfällhof, St. Leonhard 3. Ruby – Michael Holzknecht, Tirolerhof, St. Leonhard
Ein tolles Team, die U20-Mädchenmannschaft mit Trainer Filip Götsch
ASC Passeier Volleyball
Talentierte Mädchenmannschaft auf dem Vormarsch Wie bereits öfters berichtet, ist die Sektion Volleyball seit 4 Jahren bemüht, diesen faszinierenden Sport an möglichst viele interessierte Passeirer Kinder und Jugendliche heranzutragen. Dabei versucht der engagierte Ausschuss um Präsident Theiner Christian aber auch, neben dem Angebot in Richtung Breitensport eine schlagkräftige Truppe aufzubauen, die sich in absehbarer Zeit mit den besten Teams Südtirols messen kann. Heuer ist es nun gelungen, eine talentierte, vielversprechende Mannschaft in der U20-Meisterschaft anzumelden und obwohl die Mädels erst zwischen 12 und 15 Jahren alt sind, gelang es ihnen zusehends, den deutlich älteren und erfahreneren Gegnerinnen Paroli zu bieten und einige Achtungserfolge zu erringen. Bedenkt man aber das junge Durchschnittsalter und das damit verbundene enorme Entwicklungspotential dieser Truppe, kann man sich für die Zukunft noch einiges erwarten. Großen Anteil an den bemerkenswerten Fortschritten,
die die Mädchen gemacht haben, gebührt natürlich ihrem Trainer Götsch Filip, seines Zeichens oftmaliger Südtiroler Beachvolleyball-Meister, der auf seine ruhige, umsichtige Art vieles von seinem Können, seinem Wissen und seiner Erfahrung weitergibt. Von Beginn der Meisterschaft bis zum Abschlussturnier am 21. Mai in St. Martin haben sich alle Mädchen erheblich gesteigert und auch die gegnerischen Trainer zollten der Truppe für ihre Entwicklung Lob, Respekt und Anerkennung. Zudem ist es natürlich auch toll zu sehen, wie das Team, dessen Spielerinnen aus St. Leonhard, St. Martin, Moos, Stuls und Platt, also aus ganz Passeier kommen, auch im zwischenmenschlichen Bereich zusammengefunden hat und sich sowohl innerhalb als auch außerhalb des Feldes unterstützt und gut versteht. Deshalb bleibt natürlich zu hoffen, dass diese Volley ballerinnen, von denen nun die meisten Mädchen den einschneidenden Schritt von der Mittelschule an die Oberschule vor sich haben, auch in Zukunft als Mannschaft zusammenbleiben und auf Süd tirols Volleyball-Plätzen für Furore sorgen können. Kurt Gufler
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ASKC Passeier
14. Psayrer Kegelgrandprix
Passeirer Nachwuchsranggler beim Trainingslager in Ahrntal
Ranngelverein Passeier
Nach Trainingslager im Ahrntal feiern Passeirer Ranggler internationale Erfolge Die Zeit vom 23. bis 25. 4. 2016 verbrachten die Passeirer Ranggler im Trainingslager in St. Johann im Ahrntal, wo sie sich auf die heurige Wettkampfsaison vorbereiteten. Ob das Trainingslager oder doch das generelle Talent der jungen Athleten ausschlaggebend für die darauffolgenden Wettkampferfolge waren, bleibt dahin gestellt. Der Ranggelverein Passeier freut sich jedenfalls über die starken Leistungen, die unsere Athleten in den letzten zwei Monaten, bei nationalen und internationalen Turnieren, erbrachten. In Piesendorf (Salzburg) konnten Fredi Falk und Martin Auer, bei 25 Startern, in der Klasse 10-12 Jahren überzeugen und die Plätze 2 und 4 erkämpfen. Matthias Gufler schlug gleich zweimal zu und gewann den 3. Preis in der Altersklasse bis 18 Jahren sowie den 2. Platz beim Jugendhogmoar. In Zell am Ziller (Tirol), beim traditionellen Gauderfest, holten die Passeirer Ranggler gleich 4 Podestplätze: Fabian Hofer aus Pfelders wurde 2. in der Altersklasse bis 10 Jahren; Fredi Falk (Kalmtal) gewann den 2. Platz vor Martin Auer (Kalmtal), der 3. wurde (Klasse 10 – 12 Jahren); Benjamin Pichler holte sich den 2. Platz in der Meisterklasse 1 und besiegte den Favoriten Herrmann Höllwart.
In Terenten (Pustertal) freuten sich Fabian Hofer (Pfelders) und Felix Gilg (Prantach) über die Plätze 3 und 4. Für Gilg war es der erste internationale Erfolg in der Klasse 10-12 Jahren. In Dietenheim (Pustertal), beim nationalen Südtirolcupranggeln, erkämpften sich gleich 10 Passeirer Ranggler einen Pokal. Jonas Ilmer (Magdfeld), Lukas Auer (Mörre), Fredi Falk (Kalmtal), Martin Auer (Kalmtal), Ashraf Derduri (St. Martin), Lukas Haspinger (Matatz), Luis Reich (Matatz), Matthias Gufler (Tall), Andreas Haspinger (Matatz) und Benjamin Pichler (St. Martin) schafften es auf die Podestplätze. Dabei ist besonders die Leistung von Lukas Auer hervorzuheben, der alle seine körperlich überlegenen Kontrahenten aufs Kreuz legte und zum ersten Mal in seiner Karriere eine Erstplatzierung schaffte. Am 29.5. fand ein internationales Alpencupranggeln in Maria Alm (Salzburg) statt. Der erst 8-jährige Jonas Ilmer (Magdfeld), der in der heurigen Saison mit dem Ranggeln begonnen hatte, überraschte und holte sich den 2. Platz in der Klasse 6-8 Jahren. Martin Auer (Kalmtal) wurde in der Klasse 10-12 Jahren Dritter und sicherte sich damit seine bereits sechste Trophäe in dieser Ranggelsaison. Das Ranggeltraining findet immer freitags von 19:30 Uhr bis 21:00 Uhr statt. Interessierte sind herzlich eingeladen. Für Informationen wenden Sie sich bitte an folgende Nummer: 3478010119 (Erich Auer). Benjamin Pichler
Das internationale Kegelturnier des ASKC Passeier fand heuer bereits zum 14. Mal statt. Hier sind eine kurze Bilanz und die Ergebnisse des 14. Psayrer Kegelgrandprix: Über drei Wochen hinweg nahmen dieses Jahr insgesamt 61 Mannschaften an dem Turnier teil, das bedeutet, dass über 240 Keglerinnen und Kegler die Kugel in die Gasse zogen. Die Teilnehmer kamen aus allen Teilen Südtirols sowie aus Österreich und Deutschland zu uns nach St. Martin, und einige von ihnen nutzten das Turnier für einen Kurzurlaub und verbrachten einige schöne Tage über Pfingsten hier bei uns. Während des Turniers gab es wiederum etliche sehr gute Leistungen zu bewundern und ein Großteil der Kegler traf sich dann bei der abschließenden Preisverteilung im Rahmen des Wiesenfestes, um die kleinen und großen sport lichen Erfolge zu feiern und das Tanzbein zu schwingen. Auf diesem Wege möchte sich der Präsident und der Ausschuss bei allen Sponsoren, bei allen freiwilligen Helfern sowie bei allen Keglerinnen und Keglern für die gute Zusammenarbeit und die Teilnahme am Turnier bedanken. Martin Fahrner Die SiegerInnen des 14. Psayrer Kegelgrandprix: Mannschaftswertung >> Sportkegler Damen, Blecherne Vöran 2112 Holz, 528 Schnitt >> Freizeitkegler Damen, ABBA 1994 Holz, 498 Schnitt >> Sportkegler Herren A, AKSV Sarnthein I 2239 Holz, 559 Schnitt >> Sportkegler Herren B, ASV Jenesien II 2144 Holz, 536 Schnitt >> Freizeitkegler Herren, Radaukegler 2085 Holz, 521 Schnitt Einzelwertung >> Sportkegler Damen, Hofer Heidi KC Meran D, 557 Holz >> Freizeitkegler Damen, Brugger Maria Freizeit Damen St.Martin, 537 Holz >> Sportkegler Herren A, Righi Georg Die Gemischten, 608 Holz >> Sportkegler Herren B, Niederwanger G. ASV Vöran, 564 Holz >> Freizeitkegler Herren, Zipperle Helli Radaukegler, 559 Holz
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40 Piloten aus ganz Südtirol auf der Landewiese in St. Leonhard
Pseirer Gipfelstürmer
ASC Passeier – Sektion Ski
Pseirercup im Paragleiten
Abgelaufene Saison erfolgreich zu Ende gegangen
Am 30. April 2016 organisierten der ASC Passeier – Sektion Paragleiten „Pseirer Gipfelstürmer“ den Pseirercup. 40 Piloten aus ganz Südtirol trafen sich auf der Landewiese in St. Leonhard ein, um sich zu messen. Das Rennen wurde in drei Kategorien eingeteilt: Funklasse, Sportklasse und Wettkampfklasse. Von St. Leonhard aus wurde gemeinsam zum Startplatz Hirzer gefahren, wo das Briefing stattfand. Ziel des Rennens war, so schnell wie möglich mehrere vorgegebene Punkte anzufliegen, wobei die Strecke vom Hirzer Richtung Hafling und von dort aus über Dorf Tirol zu den Stuller Mahdern und wieder zum Landeplatz St. Leonhard führte. Gernot Pixner Ergebnisse: Wettkampfklasse: 1. Oberhauser Joachim; 2. Erlacher Franz; 3. Scherlin Walter Sportklasse: 1. Piazza Davis; 2. Senoner Martin; 3. Siller Peter Funklasse: 1. Gebhard Peter; 2. Pixner Gernot; 3. Bauer Hannes
Mit Genugtuung kann die Sektion Ski des ASC Passeier auf die abgelaufene Saison 2015/16 zurückblicken. Damit man aber erfolgreich sein kann, ist bekanntermaßen sehr viel Arbeit bzw. Training erforderlich. Und so ist es nicht verwunderlich, dass sich die Saison nicht nur über die Wintermonate erstreckt, sondern die Basis für die Erfolge bereits im Sommer
gelegt wird. Letztendlich beginnt die Skisaison Ende August und dauert bis Anfang April, was natürlich schon rein organisationsmäßig immer wieder eine große Herausforderung für den gesamten Verein darstellt. Anfangs stand das Trockentraining auf dem Programm und ab September erfolgte das Gletscher-Skitraining, welches diesmal bewusst intensiviert wurde. Ab Ende November trainierten 35 Athletinnen und Athleten im Alter von 6 bis 19 Jahren dann mehrmals wöchentlich in Pfelders. Diese erbrachten auch heuer zum Teil starke Leistungen, mannschaftlich war > der Verein meistens vorne mit dabei. Am Ende einer erfolgreichen Saison: ASC Passeier – Sektion Ski
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> Besonders hervorzuheben sind in diesem Zusammenhang der zweifache Italienmeistertitel von Bianca Gufler sowie der Vize-Landesmeistertitel im Super-G von Ramona Hofer. In der abgelaufenen Saison hat der Verein zwei Jugendrennen in Pfelders organisiert. Am 19. Dezember wurde ein Gp-Riesentorlauf ausgerichtet. Dabei konnte Dominik Perkmann einen Heimsieg erringen, Larissa Gufler wurde Dritte. Auch die Mannschaftswertung konnten unsere Athleten für sich entscheiden. In der Folge wurde am 2. April auch ein Marlene-CupSlalom organisiert. In den Weihnachtsfeiertagen wurde erneut der traditionelle Weihnachtsskikurs erfolgreich abgehalten. Es ist für den Verein immer wieder erfreulich, wenn sich dabei einige Kinder entscheiden, dem Verein beizutreten. Mit der ebenfalls schon traditionellen Vereinsmeisterschaft wurde am Ostermontag die heurige Saison beendet. Für die kommende Saison 2016/17 sind die Planungen bereits in vollem Gange. Neben einem VSS-Kinderrennen werden voraussichtlich Ende November mehrere FIS-Rennen in Pfelders organisiert. Eine große Lücke im Verein hat das Ableben von Mairginter Karl hinterlassen. Er stand dem Verein über viele Jahre als ehrenamtlicher, gewissenhafter Busfahrer zur Verfügung. Wer den Karl kannte, weiß was das bedeutete: Er war wirklich in jeder Situation mit den Worten „fir di Kinder tua i dës joa gearn“ für den Verein da. Die Sektion Ski möchte den Angehörigen auf diesem Wege nochmals ihr Mitgefühl ausdrücken und wird den Karl immer in ehrender Erinnerung bewahren. Kurt Gufler
Sein Ableben hinterlässt eine große Lücke im Verein: Karl Mairginter
Der mobile Eisturm in Tignes
Eisturm Rabenstein
Tignes ist immer eine Reise wert Die Eisklettersaison in Rabenstein ist seit Anfang März zu Ende. Doch am letzten April-Wochenende ging es für einige Mitglieder vom Verein Eisturm Rabenstein mitsamt dem mobilen Eisturm auf Eiskletter-Werbe-Mission nach Frankreich. Sechs Eisblöcke á 3,5 Tonnen, die Fundamentplatten und das Stahlgerüst galt es auf zwei Sattelschleppern zu verladen und ins gut 750 Kilometer entfernte Tignes zu transportieren, wo der mobile Eisturm auf 2.100 Metern Meereshöhe praktisch im Dorfzentrum aufgestellt wurde. Im französischen Ski-Mekka, das zwar nur 2000 Einwohner, dafür aber 30.000 Gästebetten hat, organisierte der inter nationale Kletterverband UIAA in Zusammenarbeit mit dem französischen Alpenverein einen Vergleichswettkampf im Speedklettern zwischen dem Gastgeberland und der Schweiz, den schließlich Pierrick Fine (Frankreich) gewann. Vor und nach dem Wettkampf hatten Touristen die Möglichkeit, sich im Eis klettern zu versuchen, bevor es für die
Rabensteiner am Montag zurück in die Heimat ging. Die UIAA und der französische Alpenverein rührten in Tignes kräftig die Werbetrommel für die Sportart Eisklettern. Es war wieder eine sehr tolle Erfahrung für den Verein Eisturm Rabenstein. Die Veranstalter waren sehr zufrieden mit der professionellen Abwicklung. Am Rande des Events gab es Gespräche, ob man den mobilen Eisturm im kommenden Winter eventuell in einer Großstadt aufstellen und dort eine Weltcupetappe im Eisklettern ausrichten könnte. Der mobile Eisturm kam in Tignes übrigens nicht zum ersten Mal im Ausland zum Einsatz. Bereits vor zwei Jahren wurde er im schweizerischen Davos zu einer Touristenattraktion. Und vielleicht wird er im Winter 2016/17 ja auch einmal in einer Südtiroler Ski-Hochburg aufgestellt. Jetzt aber freuen sich die Männer vom Eisturm Rabenstein erst einmal auf die wohlverdiente Sommerpause. Denn der nächste Eiskletter-Winter kommt bestimmt … Hannes Kröss
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Nach dem 5 : 1-Triumph im Finale gegen SG Gais Uttenheim kannte der Jubel keine Grenzen
Fussball
Junge Talente starten durch Die Kids der U 10 des JuniorTeam Passeiertals, rund um die Trainer Tschöll Erich und Pacella Oliver, können auf ein sehr erfolgreiches Fußballjahr zurückblicken. Im Laufe der VSS-Meisterschaft bestritten sie insgesamt 14 Spiele. Begleitet und angefeuert von vielen Eltern konnten sie 13 Siege heimholen. Nur das letzte Spiel wurde unentschieden gespielt. Das beachtliche Torverhältnis spricht für sich und beträgt 83 : 13! Dem Einzug in die Endspiele um den Landesmeistertitel stand somit nichts mehr im Wege. Doch dazu später mehr. Auch in der Winterpause waren die fußballhungrigen Kids nicht untätig und bestritten so manches Turnier, wobei sie auch hier beachtliche Erfolge einfuhren. So konnten sie beim Hallenturnier in Algund, beim Dreikönigsturnier in Eppan und beim Hallenturnier in Terlan jeweils den Siegerpokal in den Händen halten. Beim UPC Cup in Innsbruck maßen sie
sich mit Mannschaften aus Deutschland, Österreich und Italien. Dabei handelte es sich vorwiegend um Fußballschulen und Leistungszentren. Ihre hervorragende Leistung wurde mit dem 3.Platz belohnt, wobei der Tormann Tschöll Jakob von allen teilnehmenden Trainern als bester Tormann des Turniers gewählt wurde. Noch hatte die Mannschaft nicht genug und nahm an der Mini-EM in Milland, einem zweitägigen Turnier, teil. Unter Dauerregen, der den Platz nahezu unbespielbar machte, belegten sie Platz 3. Beim GazzettaCup in Gröden, einem Ausscheidungsturnier für den nationalen GazzettaCup in Rom, mussten sie sich ebenfalls mit dem 3. Platz begnügen, wobei sie die Gruppenphase souverän dominiert hatten. Höhepunkt außerhalb der Meisterschaft war sicherlich die Teilnahme am Cordial Cup in Kitzbühel, dem größten Jugendturnier in Europa mit insgesamt 166 teilnehmenden Mannschaften aus aller Welt. Das vorausgegangene Qualifikationsturnier, welches in St. Martin gespielt wurde, beendeten sie auf Platz 3. In Kitzbühel traten sie gegen so manchen Profiverein an und lagen spielerisch und kämpferisch
auf Augenhöhe. Jedoch fehlte manches Mal das Quäntchen Glück und so gingen die ausgeglichenen Spiele nur knapp verloren. Hervorzuheben hierbei ist sicher der Sieg gegen den Karlsruhrer SC, welcher am Ende den 7. Endrang erreichte sowie die super Leistung gegen Red Bull Salzburg, auch wenn das Spiel mit 2 : 0 verloren ging. Die Trainer der Profimannschaften sowie die Schiedsrichter zollten unserer Mannschaft ob ihrer Leistung großen Respekt, meinten sie doch vorab, dass auch sie eine Auswahl darstellten. Nun aber zum absoluten Höhepunkt der Meisterschaft. Nach zwei erfolgreichen Ausscheidungsturnieren fand das Finale am 12. Juni in Leifers statt. Angefeuert von den zahlreich mitgereisten Fans bot die Mannschaft ein Finalspiel der Sonderklasse gegen die Mädels und Jungs aus Gais Uttenheim. Alle Spielerinnen und Spieler konnten ihre beste Leistung abrufen und gewannen das Finale auch verdient mit 5 : 1. Sie dürfen sich nun zu Recht Landesmeister 2016 der Klasse U10 nennen. Rückblickend ist dieses Jahr für unsere Kids sicher unvergesslich. Sie sind zu einer tollen, ausgeglichenen, starken Mannschaft zusammengewachsen, in der Teamgeist, Kameradschaft, Toleranz und Respekt groß geschrieben werden. Maßgeblich dazu beigetragen haben vor allem die Trainer Erich und Olli, denen unser großer Dank gilt. Bedanken möchten wir uns auch beim Paten Tobias Hillebrand. So oft es ging, hat er den Spielen beigewohnt und mitgefiebert und den Kids beim Training wertvolle Tipps gegeben. Wir wünschen unseren Kindern noch weiterhin viel Freude beim Ausüben dieses Sports und hoffen, dass sie als Mannschaft die Möglichkeit bekommen, noch lange gemeinsam den Ball zu kicken, denn man wird in Zukunft sicher noch einiges von diesen Talenten hören. Senoner Alexander, Pirpamer Petra
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Erfolgreiche Passeirer Rodlerinnen und Rodler
Rodeln
Tätigkeitsbericht der Saison 2015/16
Südtirol, der Region Trentino-Südtirol, der Brauerei Forst, den Werbeinserenten in der Broschüre und den vielen freiwilligen Helfern danken und zugleich bitten, dass sie uns weiterhin bei solchen Veranstaltungen unterstützen!
Die Saison 2015/16 wurde im Mai mit der finanziellen Aufarbeitung der vorangegangenen Saisonen begonnen und dabei müssen wir ganz besonders dem Bürgermeister Gothard Gufler und den Gemeindeverwaltern von Moos, St. Leonhard und St. Martin danken. Zeitgleich erfolgte die Ernennung des OK-Teams für die Europameisterschaften, an dessen Spitze sich der Altbürgermeister Willy Klotz als Präsident bereit erklärte. Im OK arbeiteten kompetente Personen wie Christian Staffler, Direktor des Tourismusvereins Passeiertal sowie Luis Pichler und die Ausschussmitglieder des Rodelvereins, Bernhard Gufler, Gotthard Hofer, Norbert Kofler, Hubert Folie und Gemeindereferent Konrad Pamer mit. Die Gestaltung der Broschüre sowie alle Voraussetzungen konnten bis zum Beginn der Rennen vom 05. bis 07. Februar 2016 erfüllt werden. So wurde diese Veranstaltung organisatorisch, sportlich und medial südtirolweit und international zu einem Riesenerfolg. Damit diese auch finanziell erfolgreich wurde, müssen wir den Gemeinden des Tales, dem Hauptsponsor Raiffeisenkasse Passeier, der Raiffeisenkasse St. Martin, dem Tourismusverein Passeier, dem Land
Aus sportlicher Sicht kann der Rodelverein Passeier auf die erfolgreichste Saison seit Bestehen zurückblicken: >> Erstmaliger Gewinn des Gesamtweltcups >> Gesamtweltcupsieg bei den Junioren im Doppel auf Kunstbahn >> Gewinn des Europameistertitels beim Damen- und beim Mannschaftsbewerb >> Gold im Doppel und Bronze beim Mannschaftsbewerb bei der Jugendolympiade auf Kunstbahn >> 4 Goldmedaillen bei den Italienmeisterschaften >> 1 Silbermedaille bei den Italienmeisterschaften >> 4 Goldmedaillen bei den Landesmeisterschaften >> 1 Silbermedaille bei den Landesmeisterschaften >> 1 Silbermedaille bei den FIL-Jugendspielen >> 2 Bronzemedaillen bei den FIL-Jugendspielen und noch einige Top-Platzierungen. Wir danken den Eltern für ihre Hilfe bei den Trainings ihrer Kinder. Nur so kann man so erfolgreich Sport betreiben. Norbert Kofler
Ergebnisse der Saison 2015/16 Evelin Lanthaler Weltcup: Kühtai: Latsch: Deutschnofen: Moskau: Rumänien: Umhausen:
2. Platz 1. Platz 1. Platz 2. Platz 1. Platz 3. Platz
Gesamtweltcup:
1. Platz
Europameisterin im Einzel und im Mannschaftsbewerb Italienmeisterin Landesmeisterin Armin Folie Ergebnisse Doppelsitzer: Weltcup: Kühtai: 6. Platz Latsch: 6. Platz Umhausen: 6. Platz Europameisterschaft: 8. Platz Vize-Italienmeister Vize-Landesmeister Ergebnisse Einzel: Nationencup: Kindberg: Deutschnofen: Umhausen: Latsch: Kühtai:
2. Platz 3. Platz 4. Platz 5. Platz 5. Platz
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Lukas Gufler (im Doppel, auf Kunstbahn) Gesamtweltcup: 1. Platz Jugendolympiasieger und Bronze im Mannschaftsbewerb Italienmeister Alex Gufler Raika-Jugendrennen: 2., 4., 3. Platz FIL-Jugendspiele: 5. Platz Landesmeisterschaft: 7. Platz
Vorankündigungen > 4. Pseirer Kraxltoge Die Klettergruppe im AVS Passeier freut sich, heuer zum vierten Mal zu den „Pseirer Kraxltogen“ einzuladen. Am 9. und 10. Juli 2016 – heuer zum ersten Mal im Hochsommer – steht das Passeiertal wieder ganz im Zeichen des Kletterns. Eine gute Gelegenheit, das Klettern in lockerer Atmosphäre zu probieren, bietet sich am Samstag, den 9. Juli, in der SportArena St. Leonhard. Dort werden an diesem Tag wieder die Boulderblöcke über dem Schwimmbad aufgestellt, an denen jeder – ob Anfänger oder Profi – sein Talent testen kann. Im Anschluss an das Klettern sorgt die Band „Straight Flush“ für gute Stimmung im Schwimmbad, wozu auch „Apres Kletterer“ herzlich eingeladen sind. Falls uns der Wettergott nicht gut gesinnt sein sollte, und die Veranstaltung dann nicht ins Wasser fällt, findet sie bei Schlechtwetter in der Halle statt. Am Sonntag, den 10. Juli, wird wieder am Fels in Bergkristall geklettert und gebouldert. Auch dort kann jeder seine ersten Versuche starten. Die neuen kindgerechten Kletterrouten können ganz besonders von den Nachwuchskletterern begutachtet und ausprobiert werden. Die Videos der letzten „Kraxltoge“ sind unter folgenden Links abrufbar: http://vimeo.com/44513219 https://vimeo.com/115517258
Melanie Pixner FIL-Jugendspiele: Italienmeisterin Landesmeisterin
3. Platz
Hanna Kofler Raika-Jugendrennen: 6., 5., 5. Platz Italienmeisterschaft: 5. Platz Katharina Hofer FIL-Jugendspiele: Italienmeisterin Landesmeisterin
Leni Marie Pfitscher Raika-Jugendrennen: 6., 7. Platz David Kofler Raika-Jugendrennen: 5., 4., 6., 5. Platz Landesmeisterschaft: 4. Platz Andreas Hofer FIL-Jugendspiele: 5. Platz Landesmeisterschaft: 6. Platz
3. Platz
> Kultursommer 2016 auf der Jaufenburg Auch in diesem Jahr hat die JaufenburgGruppe im Bildungsausschuss ein teils unterhaltsames, teils besinnliches Programm auf der Jaufenburg zusammen gestellt: Am Mittwoch, 6. Juli 2016: Asam und Eva – Project Paradise In ihrem Kabarett erklären Robert Asam und Sabine Ladurner ihren Slogan „MMM – Mir mochn mear“. Lassen sie sich überraschen. Am Mittwoch, 13. Juli 2016: Akustischer Bluesabend Das Meraner Gitarren-Duo Gianni Ghirardini und Rolando Biscuola bieten ein prickelndes Zusammentreffen von Country-Blues und akustischer Gitarre im Fingerstyle. Am Mittwoch, 20. Juli 2016: Literarischer Abend Mit Joseph Zoderer Der bekannteste Schriftsteller Tirols liest aus seinem Roman „Der Schmerz der Gewöhnung“, begleitet von Geigenklängen aus dem Hinterpasseier. Am Mittwoch, 27. Juli 2016: Cosanostra Ein sizilianisch-südtirolerischer Familienclan, der italienische Folklore-Musik auf seine eigene Art und Weise interpretiert. Der Kartenvorverkauf startet mit 6. Juni 2016 im Tourismusbüro St. Leonhard.
Tobias Pixner FIL-Jugendspiele: Landesmeister
2. Platz
> 11. Tuningtreffen Passeier & Party Am 13. August 2016 mit Beginn um 11 Uhr, Party ab 20 Uhr. Unser vorläufiges Programm: 11 Uhr: Beginn des Tuningtreffens 13 Uhr: -Messungen und Bewertungen der Fahrzeuge in verschiedenen Kategorien -Showeinlagen -Showplatz mit verschiedenen Shows Hauptshow: Stuntshow mit Jürgen Köhler 18.30Uhr: Prämierung 20 Uhr: Party mit sexy Showeinlagen und mit CJ Stone und DJ Amato Weitere INFOS zum Programm und mehr unter: www.Streetburner.it > Theaterstück „Bäuerin sucht Mann. Oder die Liebe steckt in der Sgombri-Dose“. Marion und Walter Gamper führen am 3. und 9. September eine lustige Geschichte über Beziehungen im MuseumPasseier auf. Infos im MuseumPasseier 0473 659086 oder info@museum.passeier.it > Thomas Hochkofler: Fockelotti mit dem Ballastorchester Marco Facchin. Drei Koffer, zwei Männer, ein Versprechen – und kein Zurück. Thomas Hochkofler präsentiert gemeinsam mit seinem „Ballastorchester“ Marco Facchin sein Kabarett-Programm „Fockelotti“. Am Samstag, den 22. Oktober, um 20 Uhr in St. Martin. Karten erhältlich bei Papier Profi.
Öffnungszeiten moos Gemeindeamt: Mo – Fr, 8 – 12 Uhr; Di, 14.30 – 18 Uhr; Sa geschlossen, T 0473 643 535 Minirecyclinghof Moos: Fr, 9 – 10 Uhr; Pfelders: Mi, 14 – 15 Uhr; Platt: Mi, 8 – 9 Uhr; Stuls: Mi, 10 – 11 Uhr; Rabenstein (Dorf): jeden 1. und 3. Mo/Monat, 10 – 11 Uhr; Rabenstein (Saltnuss – rotes Haus): jeden 1. Mo/Monat, 9 – 9.45 Uhr Restmüllsammlung: Dienstag; Stuls, Moos, Platt, Pfelders wöchentlich; Rabenstein, Pill jede 2. Woche; Sportplatz Sand, Ulfas jede 2. Woche Biomüllsammlung: Mittwoch; Stuls, Moos, Platt, Pfelders wöchentlich; Rabenstein, Pill jede 2. Woche; Sportplatz Sand, Ulfas jede 2. Woche Bibliothek Moos: Mi, 14.30 – 16.30 Uhr; Do, 16.30 – 18.30 Uhr; So, 11 – 12 Uhr (ab 1.10.2015) Bibliothek Platt: Di, 9 – 11 Uhr; Mi, 16.30 – 17.30 Uhr, Fr, 15 – 16.30 Uhr; Sa oder So nach Gottesdienst (ab Schulbeginn) Bibliothek Pfelders: Di, 18.30 – 19.30 Uhr Bibliothek Rabenstein: Mi, 14.30 – 16.30 Uhr, Sa oder So nach Gottesdienst (ab Schulbeginn) Bibliothek Stuls: Mo, 15 – 17 Uhr (ab Schulbeginn) Arztpraxis Dr. Mair: Mo, Do, Fr, 8 – 12 Uhr; Di, 10 – 12 Uhr, 16 – 18.30 Uhr; Mi, 16 – 18.30 Uhr; T 0473 643 689 Apotheke RAM: Mo 10 – 12; Mi 16 – 18.30 Uhr; Do 9 – 12 Uhr; T 0473 643 689 Krankenpflegeambulatorium Platt: Mi, 10.30 – 11 Uhr Elternberatung Platt Grundschule: Mi, 9 – 10.30 Uhr; T 0473 649 136 st. leonhard Gemeindeamt: Mo – Fr, 8 – 12 Uhr; Di, 14.30 – 17.30 Uhr; Sa, 9 – 11 Uhr, T 0473 656 113 Minirecyclinghof: Fr, 8 – 10 Uhr; Sa, 8 – 11 Uhr; Walten: Sa, 10 – 11 Uhr Restmüllsammlung: Di; Walten, Schweinsteg, Prantach, Mörre, Glaiten, jeden 2. Di; Biomüllsammlung: Do Öffentliche Bibliothek: Mo, Di, Do, Fr, 10 – 12 und 16 – 19 Uhr; Mi, 9 – 12 Uhr Bibliothek Walten: Di, 16 – 17 Uhr Arztpraxis Dr. v. Sölder: Mo, Mi, Do, Fr, 8 – 12 Uhr; Di, 15 – 19 Uhr; T 0473 656 656 Arztpraxis Dr. Zuegg: Mo – Fr, 8 – 12 Uhr; Mo, Fr, 15.30 – 16.30 Uhr ohne Vormerk.; T 0473 656 633 Kinderarztpraxis Dr.in Weger: Mo, Fr, 9.15 – 12.30 Uhr; Mi, 9.30 – 12 Uhr; Di, Do, 15 – 18 Uhr; T 0473 656 266 Apotheke RAM: Mo – Fr, 8 – 12.30, 15.30 – 19 Uhr; Sa, 8 – 12.30 Uhr; T 0473 656 146 SportArena: täglich von 10 – 22 Uhr; Dienstag: Ruhetag; st. martin Gemeindeamt: Mo – Fr, 8 – 12.30 Uhr; Donnerstag, 15 – 17.30 Uhr, T 0473 499 300 Minirecyclinghof: St. Martin: Fr, 10 – 12 Uhr; Sa, 8 – 10 Uhr; Saltaus: Sa, 8.30 – 9.30 Uhr Restmüllsammlung: Montag; Matatz, Breiteben, Kalmtal, jeden 2. Montag Biomüllsammlung: Mittwoch Öff. Bibliothek: Mo, Mi, Sa, 9 – 12 Uhr; Di, 14 – 17 Uhr, Mi, Do, Fr, 15 – 18 Uhr Arztpraxis Dr. Innerhofer: Mo – Fr, 8 – 12 Uhr; T 0473 641 207 Arztpraxis Dr. Dubis: Mo – Do, 9 – 12 Uhr; Fr 15 – 18 Uhr; T 0473 650 167 Apotheke Mercurius: Mo, Mi, Do, Fr, 8 – 12.30, 15 – 18.30 Uhr; Di, 8 – 12.30 Uhr; Sa, 8 – 12 Uhr, T 0473 650 011 Elternberatung Garberweg: Do, 8 – 12 Uhr, T 0473 650 780 Krankenpflegeambulatorium Garberweg: Di, Fr, 8 – 10 Uhr Jugendtreff: Di – Fr, 11 – 12 Uhr; Di und Do, 17.30 – 19.30 Uhr; T 392 5327295 sprengelsitz passeier Verwaltungsdienst: Mo, Di, Fr, 8 – 11 Uhr; Mi, 9 – 12 Uhr; Do, 9 – 12 u. 14 – 15.30 Uhr; T 0473 659 500 Sozialsprengel: Di – Do, 8.30 – 12 Uhr, 14.30 – 16.30 Uhr; Mi, 8.30 – 12 Uhr; T 0473 659 018, T 0473 659 263, T 0473 659 264; Dienst für Pflegeeinstufung: T 848 800 277, Anlaufstelle für Pflege- und Betreuungsangebote: Mo – Mi, Fr, 9 – 11 Uhr; Do 14 – 16 Uhr T 0473 659 266, ohne Vormerkung Blutabnahme: Mi, Do, 7.15 – 8.45 Uhr, ohne Vormerkung Krankenpflegeambulatorium: Mo, Di, Fr, 8 – 11 Uhr; Mi, Do, 9.30 – 11 Uhr Elternberatung: Di, 8 – 12 Uhr; T 0473 659 518 Diätdienst: Di, 8 – 12 Uhr und 13 – 16 Uhr, Fr, 8 – 12.30 Uhr, 13 – 16 Uhr; T 0473 659 520 Dienst für Abhängigkeitserkrankungen: jeden 2. und 4. Di/Monat, 14 – 16.30 Uhr, Vormerkung T 0473 443 299; Zahnarztambulatorium: Vormerkung T 0473 264 000 Rehabilitationsdienst: Mo – Fr, 8 – 12.30 Uhr, 13.30 – 16 Uhr; T 0473 659 533 Hautarzt: jed. 1. + 3. Mi/Monat, 9 – 13 u. 14 – 18 Uhr, Vormerkung mit ärztl. Verschreibung: T 0473 264 000; Invalidenbetreuung: Vormerkung in Meran, T 0473 264 712 Hauspflegedienst: Vormerkung Mo – Fr, 8 – 10 Uhr; T 0473 659 019 Jugendbüro Passeier: Mo – Fr, M 393 0954681
Aus den Gemeinden Moos, St. Leonhard und St. Martin Termine & Veranstaltungen Juni 21. Der Andere Hofer – Führung zu Hofer-Highlights im MuseumPasseier, 11 – 12 Uhr 22. Sommerkino, Dorfhaus St. Martin, 20.30 Uhr [Jugend] 23. Musig & Genuss, Dorfhaus St. Martin, 20.30 Uhr Juli 2. Hofers Rock Festival, Sandhof St. Leonhard [Jugendtreff St. Martin & JubPa] 4. 1. Passeirer Kinderfest, Raiffeisenplatz St. Leonhard, ab ca. 9.30 bis ca. 18 Uhr 4. Passeirer Erlebnissommer – 7 Wochen Sommerkinderprogramm in St. Leonhard, bis 19. August 6. Jaufenburg: Asam und Eva – Project Paradise, Kabarett [Bildungsausschuss] 7. Musig & Genuss, Dorfhaus St. Martin, 20.30 Uhr 8. Psairer Fraitige, St. Leonhard [Tourismusverein] 9. Kabarett: Philipp Weber, Dorfhaus St. Martin, 20.30 Uhr [Bildungsausschuss] 9. Wiesenfest, St. Martin [FF St. Martin] 9./10. 4. Pseirer Kraxltoge, SportArena St. Leonhard [AVS Passeier] 10. Einweihung des neuen Gipfelkreuzes der Hohen Kreuzspitze in Stuls, um 12 Uhr 13. Jaufenburg: Akustischer Bluesabend [Bildungsausschuss] 15. Brotbacken mit Miniführung und Verkostung, 10 – 13 Uhr [MuseumPasseier] 20. Jaufenburg: Literarischer Abend mit Joseph Zoderer [Bildungsausschuss] 20. Sommerkino, Dorfhaus St. Martin, 20.30 Uhr [Jugend] 23./24. 3. Feuerwehr Gaudiwettkampf & Christophorusfest 26. Familienführung „AHA … Andreas Hofer“, 10 – 11.30 Uhr [MuseumPasseier] 27. Jaufenburg: Cosanostra, Folklore-Musik [Bildungsausschuss] 28. Filmabend „Das alte Passeier“ [MuseumPasseier] august 2. Familienführung ohne Anmeldung im Freilicht, 10 – 11.30 Uhr [MuseumPasseier] 4. Filmabend „Bergblut“, 20.30 Uhr [MuseumPasseier] 6. 2. Psayrer Countryfest mit Gaudi-Westernreitturnier. Sandwirtswiese, Beginn: ab Mittag (12 Uhr) 8. Haydn-Orchester, Dorfhaus St. Martin, 20.30 Uhr 11. Choriosum, Dorfhaus St. Martin, 20.30 Uhr 12. Brotbacken mit Miniführung und Verkostung, 10 – 13 Uhr [MuseumPasseier] 13. The Other, Dorfhaus St. Martin, 20.30 Uhr 13. 11. Tuningtreffen Passeier & Party, um 11 Uhr, Party ab 20 Uhr [Streetburner] 24. Sommerkino, Dorfhaus St. Martin, 20.30 Uhr [Jugend] 26. DOX, Dorfhaus St. Martin, 20 Uhr 27. 8. Psairer Jugendwallfahrt nach Trens
recyclinghof passeier (mörre) Dienstag, Donnerstag, 14 – 17 Uhr; Samstag, 8 – 11 Uhr Termine & Veranstaltungen können per Telefon (T 0473 656 239) und per E-Mail (passeirerblatt@passeier.it) mitgeteilt werden