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Passauer Land Magazin 2019

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im Passauer Land

FREIZEIT UND URLAUB IN NIEDERBAYERN 2019

NATUR PUR

Keine Bienen, keine Früchte Radelnd dem Apfel nach

Most – prickelnd, frisch und natürlich

PASSAUER LANDLUST

Edle Landküche

Kräftiger Käse aus heimischer Milch Geheimrezept Bauernkrapfen

ERLEBNIS MIT GESCHICHTE

Von alten Stuben und Gebräuchen Erlebnis unter Tage

Auf den Spuren der Schwärzer


Natur Wandern Radeln Familie Gesundheit Kulinarik

Griaß’Di bei uns im Passauer Land

Kultur

Liebe Leserinnen und Leser von „Griaß’Di“,

haben Sie Lust auf eine Entdeckungsreise? Blättern Sie weiter und erleben Sie buchstäblich die schönsten Seiten des Passauer Landes. Denn in dieser Ausgabe unseres Magazin

„Griaß´Di“ werden Sie wieder vieles kennenlernen, das unsere Region so faszinierend und besonders macht. Was wäre unser Passauer Land ohne kulinarische Genüsse. Essen und trinken hält Leib und Seele zusammen.

Käse, Krapfen, Most oder edle Brände, das Angebot an regionalen Köstlichkeiten ist vielfältig. Das Passauer Land ist ein Paradies mit unzähligen Möglichkeiten.

Die Redakteure dieser Ausgabe waren für Sie unterwegs am Schmugglerweg im Wegscheider Land. Für die Radfahrer haben wir eine Genusstour – den Apfel-Radl-Weg – gewählt. Dieser Weg führt von Passau über Vilshofen und Aldersbach nach Ortenburg. Am schönsten ist er im Frühling und im Herbst.

Ein bekannter Vertreter unseres Passauer Landes ist Ottfried Fischer.

Impressum: Herausgeber: Zweckverband Tourist-Information Passauer Land, Domplatz 11, 94032 Passau Telefon: 0851/397-600, Fax: 0851/397-488 Mail: tourismus@landkreis-passau.de Idee, Konzeption, Anzeigen, Gesamtherstellung: Donaudruck GmbH, Vilshofen www.donaudruck.de Redaktion: Petra Anzenberger Redaktion@griass-di.com

Wer kennt ihn nicht, den grandiosen Schauspieler und Kabarettisten!

Lesen Sie, was für ihn Heimat bedeutet und warum er hier wieder sesshaft wurde.

Gelebte Tradition war und ist mir immer wichtig. Musik überwindet Grenzen und hält zusammen. Man verspürt Gänsehaut, wenn tausend Musiker gemeinsam dasselbe Lied spielen.

Spüren auch Sie es beim nächsten „Tag der Blasmusik“ in Hauzenberg am 20. Juli 2019. Mehr will ich hier nicht verraten. Es soll ja eine Entdeckungsreise werden, wenn Sie nun durch unser „Griaß´Di“ blättern.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Freude beim Lesen und freue mich wieder auf Ihre Rückmeldungen.

Layout: Amanda Messerer Grafik@donaudruck.de Fotos: Tobias Müller, Robert Geisler, Toni Scholz, Thomas Bauernfeind, Daniel Kempf-Seifried, Landratsamt Passau, Stadtkapelle Hauzenberg, www.fotolia.com, www.pixabay.com

Ihr

Auflage: 35.000 Stück © Donaudruck, Vilshofen 2018

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„Griaß’ Di – im Passauer Land“ unterliegt dem Titelschutz (gem. § 5 Abs. 3 MarkenG). Die Zeitschrift sowie sämtliche in ihr enthaltenen Beiträge, Abbildungen und Anzeigen sind urheberrechtlich geschützt. Der Abdruck, auch auszugsweise, bedarf der schriftlichen Genehmigung.

Landrat Franz Meyer

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Die hohe Kunst edler Landgerichte

INHALT

Alles Käse?

26 – 28

22 – 25

Griaß’Di 2019 | Freizeit und Urlaub in Niederbayern

Keine Bienen, keine Früchte ERLEBNIS UNTER TAGE

6–9

14 – 17

PRICKELND, FRISCH UND NATÜRLICH

Immer dem Apfel nach

10 – 13 Von Äpfeln und Birnen

18 – 21

38 – 41

42 – 49

Auf den Spuren der Schwärzer

30 – 31

Außen kross, innen weich

Impressum 2 Editorial 3

Von alten Stuben und Gebräuchen

34 – 37

Tenorhorn, Bariton und Bass 52 – 53 Otti’s Heimat 56 – 57 Kuren und Kneippen 58 – 59 Gastro Guide 62 – 68 Ausflugstipps 70 – 73 Veranstaltungen 74 – 77


NATUR PUR

Je mehr blüht, desto mehr Bienen fliegen. Dann finden sie ausreichend Nahrung und Pollen zum Sammeln. Doch die Blumenwiesen werden immer weniger. Daher hat die Untere Naturschutzbehörde die Aktion „Blühendes Passauer Land“ ins Leben gerufen.

KEINE BIENEN, KEINE FRÜCHTE

So möchte man die Blühflächen erweitern, um blütenreiche Lebensräume zu schaffen. Damit Honig- und Wildbienen, aber auch stock steril und schützen ihn vor sämtlichen Gefahren. Frei über-

DOCH DIE INSEKTEN BESCHENKEN UNS NOCH REICHER

setzt bedeutet sein griechischer

n den großen Flusstälern von Donau und Inn fühlen sich Wild- und Honigbienen wohl. Leuchtende Blüten locken sie mit ihren betörenden Düften an. Doch die fleißigen Insekten leisten nicht nur Bestäubungsarbeit, sammeln Nektar und beschenken uns mit Honig. Sie sorgen auch für nützliches Propolis.

ten. Sie kleiden alle Teile ihrer Bie-

Begriff so viel wie „vor der Stadt“. Denn die Bienen schützen ihren

I

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Stock mit Propolis vor Krankheinenwohnung damit aus. Dringen Tiere, wie zum Beispiel Mäuse in den Stock ein und können diese von den Bienen getötet werden, so überziehen die Bienen sie mit Propolis. Ihre Feinde verfallen im Inneren der Hülle sehr langsam.

andere Insekten wie Schmetter-

meln den Nektar der Pflanzen ein,

linge und Käfer Nahrungsquel-

aus dem Honig hergestellt wird.

len finden. Ohne Bienen würden

Außerdem sorgen sie für Propo-

ganze Felder brach liegen und die

lis, das momentan in aller Mun-

Bäume kahl bleiben. Sie erhalten

de ist. Das natürliche Produkt

unser Passauer Land sowohl als

besteht überwiegend aus Pflan-

Nahrungsquelle für den Men-

zenharzen, die von den fleißigen

Naturheilmittel der Bienen

schen, als auch mit seiner blüten-

Honigbienen gesammelt werden.

reichen Landschaft. Doch Bienen

Diese klebrig, zähe Masse ist ihr

„Propolis ist ein Sammelerzeugnis

sorgen noch für viel mehr. Denn

Baumaterial. Damit isolieren sie

die fleißigen Arbeiterinnen sam-

ihren Staat, halten den Bienen-

Viren und Keime haben keine Chance, denn dem Bienenprodukt wird eine antibak­ terielle Wirkung zugeschrieben.

der älteren Arbeiterbienen“, sagt Günter Kunkel. Der Neuburger ist seit mehr als 20 Jahren Imker

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und Vorsitzender des Bienenzucht-

um, Kalzium, Kupfer, Magnesium,

vereins Passau und Umgebung.

Mangan, Selen und Zink. Dieses

Er beschäftigt sich viel mit den In-

Konglomerat macht Propolis sehr

sekten und ihrer Arbeit. „Die Pro-

wirksam. Was auch die alten Völ-

polissammlerinnen nagen harzi-

ker wie Inkas, Ägypter und Grie-

ge Absonderungen von Knospen,

chen schon wussten. Sie stellten

Blättern und Zweigen verschie-

bereits Tinkturen her mit dem na-

dener Bäume ab und tragen die

türlichen Antibiotikum, das nicht

Propolis in ihren Stock“, erklärt er.

nur Bakterien abtötet, sondern

Dort wird die klebrige Masse nicht

auch gegen Viren und Pilze hilft.

einfach abgestreift so wie ein Pol-

Damit desinfizierte man beispiels-

lenhöschen, sondern abgenagt.

weise Speer- und Pfeilwunden.

Dadurch fügen die Bienen körper­

Auch heute besinnt man sich wie-

eigene Drüsensekrete, Wachs und

der auf seine heilende Anwendung.

Pollenbalsam hinzu. So entsteht

Es ist sogar als Arzneimittel gelis-

ein Harz, das mehr als 300 Kompo-

tet. Man kann es roh in Apotheken

nenten miteinander vereint.

kaufen, ebenso Tinkturen, Salben

Es enthält Vitamine, die das Im-

und Tropfen zum Einnehmen.

munsystem stärken, Haut und Haare pflegen und den Stoffwechsel anregen. Ebenso wie Eisen, Kali-

wirkt heilungsfördernd und entzündungshemmend, außerdem regt es die körpereigenen Abwehrkräfte an. Daher eignet es sich zur Behandlung von oberflächlichen, kleinen Verletzungen, Entzündungen, Erkältungskrankheiten und Infektionen der oberen Atemwege.

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oder Verbrennungen. Eingesetzt

Einzelne beitragen, der einen Gar-

Nährboden für Keime, denn in

wird es auch bei rheumatischen

ten oder Balkon besitzt. Statt auf

einem Stock leben rund 40.000

Erkrankungen, Nerven- und Seh-

Steinwüsten vor der Haustür soll-

Bienen auf engstem Raum zusam-

nenschmerzen sowie bei musku-

te man auf Blumen und Pflanzen

men. Doch sie überziehen nahezu

lären Problemen oder Beschwer-

setzen. Denn in ihren ungefüllten

den der Wirbelsäule. Doch nicht

Blüten finden die fleißigen Insek-

jeder verträgt das Bienenprodukt.

ten Nahrung. „Außerdem sollte

Es enthält – wie übrigens fast alle

man möglichst kein Gift sprit-

Lebensmittel – Allergene, darun-

zen. Ein Insektizid macht keinen

ter Isoprenylkaffeat.

Unterschied zwischen Schädling

alles mit ihrem antibiotischen Stoff. Jede noch so kleine Ritze, die Waben, Zellen, Wände und die Rahmen der Imker. Letztere gewinnen die Propolis, indem sie das Kittharz regelmäßig abschaernten. „Sein Geruch ist süßlich

Kostbares Gut der Natur

angenehm, aber intensiv. Man

Doch nicht nur wegen des na-

ben oder durch besondere Gitter

könnte es sogar im Rohzustand essen, doch die klebrige Masse bleibt an den Zähnen unangenehm haften“, sagt Günter Kunkel. Er sam-

Gegen Viren, Pilze und Bakterien

melt das Bienenprodukt lieber,

Die Bienen verwandeln ihren

tur her – für den Eigengebrauch.

Stock damit in einen klinisch rei-

Propolis

40 und 70 Prozent. Ein idealer

nen Raum und das bei Temperaturen von bis zu 35 Grad. Dort, wo ihre Brut liegt muss es schließlich besonders warm sein. Die Luftfeuchtigkeit schwankt zwischen

friert es ein und stellt einmal im Jahr eine Propoliscreme und -tinkSalben und Tinkturen eignen sich besonders für heilende Wunden, da sie die Haut betäuben und die Wunde desinfizieren, wirken aber auch gegen Herpes und andere Hauterkrankungen

wie

Akne.

und Biene“, so der Imker.

türlichen Heilmittels sollte man die Bienen besonders schützen. Denn „das wichtigste an der Biene sind nicht der Pollen, der Honig oder die Propolis, sondern die Bestäubung. Viele Milliarden Euro werden unserer Volkswirtschaft durch die Bestäubung der Bienen beigesteuert. Ohne Bienen hätten wir ganz wenig Obst und Gemüse, daher müssen wir nicht nur auf die Honigbienen achten, insbesondere die Wildbienen tragen einen nicht zu unterschätzenden

Eine Propolistherapie empfiehlt

Teil zur Bestäubung der Pflanzen

sich außerdem bei Erkältungen,

bei“, appelliert Günter Kunkel.

bei rauem Hals, Magenproblemen

Zum Erhalt der Bienen kann jeder

Ökologisch sinnvoll angelegte Gärten tragen dazu bei, die Bienen zu erhalten. Rotklee, Weißklee und Löwenzahn bieten über einen langen Zeitraum Nektar und Pollen. Was spricht schon dagegen, ruhig mal eine wilde Ecke im Garten stehen zu lassen, wo Blumen und Gräser blühen dürfen. >> Die Natur wird es danken. <<

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NATUR PUR

len Schild den Weg. Hier verläuft übrigens auch der „BierRadlWeg“ mit erlebnisreichen Stationen.

Vilsengtal Aldersbach

IMMER DEM APFEL NACH

Durch die malerische Landschaft des Vilsengtals mit seinem stattlichen

Aussichtsturm

sind

es

nur wenige Kilometer nach Aldersbach. Hier steigen wir ab

UNTERWEGS AUF DEM APFEL-RADL-WEG

und machen Halt am Kloster, wo Bier und Barock eine wunderbare Symbiose eingehen. Vor uns liegt eine der schönsten Marienkirchen Bayerns, mit prächtigen goldenen Verzierungen. Von den bedeutenden Künstlern Egid Quirin und Cosmas Damian Asam ausgestattet. Normalerweise führt Pfarrer

K

napp einhundert Kilometer durch die malerische Natur des Donautals und Kloster­ winkels führt der Apfel-RadlWeg durchs Passauer Land. Wir nehmen eine Etappe, um die Kirchen und Klöster rund um den Radweg zu besuchen. Zwei Jahreszeiten sind dazu besonders zu empfehlen, der Frühling, wenn Apfel- und Birnbäume in voller Blüte stehen oder der Herbst, wenn sie reichlich Früchte tragen. Einsteigen kann man von jedem Ort aus.

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Wir beginnen in Vilshofen an der Donau

Sebastian Wild durch das kostbare

und fahren durch das sanfte Hügelland

Kleinod, doch wegen Sanierungs-

bis nach Passau. Von der Donaupromena-

arbeiten ist das Innere der Kirche

Am alten Bahndamm entlang ra-

de aus geht es zunächst hoch in die Alt-

momentan gesperrt. Macht nichts.

deln wir nach Aidenbach. Dort

stadt mit ihrem historischen Stadtplatz.

Denn die Klosteranlage und ihr

fahren wir ein Stück weit auf der

Vorbei an bunten Häusern im Inn-Salzach-

barocker Kräutergarten an der

Hauptstraße in Richtung Markt-

Baustil biegen wir kurz vor der Vilsbrücke

Orangerie entschädigen definitiv.

platz. An dessen Ende nehmen

rechts ab in die Fischerzeile. Dort waren

Die Sonne strahlt mit dem Ort um

wir die Straße nach Beutelsbach.

seit Generationen die Donaufischer be-

die Wette. Als wir nach den ersten

Nach einer leichten Steigung geht

heimatet. Der letzte seiner Zunft ging vor

13 Kilometern auf einer hölzernen

es in das beschauliche Dorf hinein.

wenigen Jahren in den Ruhestand. Weiter

Parkbank sitzen, genießen wir die

Beutelsbach ist einer der ältesten,

geht es über die Kreppe. Danach folgen

Wärme. Es duftet herrlich nach

urkundlich erwähnten Orte zwi-

wir dem Radweg mit seiner weiß-grünen

Rosmarin und Thymian. Oben im

schen Vils und Rott, was aus einer

Beschilderung bis nach Schönerting. Da-

Bräustüberl geht es zünftig zu, da

Schenkung von Agilolfingerherzog

bei ziehen wir am Vilskraftwerk vorbei

wird Blasmusik aufgespielt und

Odilo (†748) hervorgeht. Am Orts-

und radeln genüsslich durch den schat-

Bier getrunken. Fast so wie bei der

ausgang, wo der Weg nach Tillbach

tigen Wald. In Schönerting überqueren

Landesausstellung „Bier in Bay-

führt, säumt eine Birnbaum-Allee

Spätgotik, der einzigen Wallfahrts-

wir die Vils. Wieder weist uns der radfah-

ern“, hier in Aldersbach. Für uns

die Straße. Die stattlichen Bäume

kirche Deutschlands, die dem Hl.

rende Apfel auf dem querliegenden ova-

geht die Radtour weiter.

können ihre vielen grün-braunen

Papst Gregor dem Großen geweiht

Aidenbach und Beutelsbach

Früchte kaum mehr tragen. Steirische Mostbirnen gedeihen hier ebenso wie die Rotpichlbirne.

Tillbach bis Sammarei Nach einer kurzen Rast geht es nach rechts über einen kleinen Anstieg nach Tillbach wo wir vorbei an idyllischen Streuobstwiesen mit roten Äpfeln durch kräftige Wälder in Richtung Holzland fahren. Dort lassen wir Grongörgen hinter uns liegen. Natürlich nicht ohne einen Abstecher zu einem ganz besonderen Kleinod aus der


Plätzen radeln wir bis zur Wolfach.

und kehren im Biergarten des Ho-

Obstbäumen vorbei den Berg hin-

Hauptbahnhof hat man dann die

Dort geht es nun eine kleine Stei-

tel und Restaurant Zum Koch ein.

auf zu einem Waldstück. Gesäumt

Wahl, einen Zug zurück nach Vils-

ist er rechts und links von Kuhwei-

hofen zu nehmen oder nochmals

gung zum Marktplatz hoch. Bei der evangelischen Marktkirche

Vorderhainberg

zweigen wir links ab und nehmen

Nach einer köstlichen Brotzeit und

den Weg zur Kreppe hinauf. In dem geschichtsträchtigen Gemäuer von 1518 kann man die Hochgräber der Ortenburger Grafen sehen. Diese Kirchengemeinde ist übrigens die älteste evangelische Gemeinde des Dekanats Passau und Gotteshauses. Seine Geschichte

Wiesen, Maisfeldern und Wäl-

reicht weit zurück. Zur Wallfahrts-

dern säumen den Weg in Richtung

kirche wurde die einstige hölzerne

Haarbach. Von der Holzlandge-

Kapelle, als der angrenzende Bau-

meinde geht es auf der Hauptstra-

ernhof 1619 in Flammen aufging

ße nach Sammarei, dem nächsten

und niederbrannte. Denn nur die

Wallfahrtsort. Sein Name leitet

kleine Kapelle blieb verschont. Das

mit den bayerischen Herzögen

sich von Sancta Maria ab, was vom

Kloster Aldersbach sorgte für das

brach aus. Ortenburg blieb den-

Volksmund zunächst in Sankt

Kirchenrecht und ließ eine statt-

noch reichsfrei, wodurch sich die

Marei eingedeutscht und dann in

liche Barockkirche um die Kapelle

evangelisch-lutherische

Sammarei abgekürzt wurde. Das

errichten. 1631 feierte man die Ein-

sion halten konnte. Nachdem der

kleine Dorf liegt beschaulich an

weihung. Hinter dem Altar kann

der Wolfach. Schon von weitem

man die alte Kapelle noch heute

österreichische Kaiser Ferdinand

grüßt der gelb getünchte Turm des

betreten. Soweit das Auge reicht hängt der Umgang voll mit bunten Votivtafeln. Es sollen 1300 Stück sein. Jede birgt eine Geschichte von Unglück, Krankheit und anderen Schicksalsschlägen.

Ortenburg Um immer auf dem richtigen Weg zu sein, stehen unter www.passauer-land.de die GPS-Daten des Apfel-Radl-Wegs zum Download bereit. Weitere Infos und Kartenmaterial: Tourismusgemeinschaft Donautal und Klosterwinkel, Tel. 08541/208112, info@donautal-klosterwinkel.de

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blickt auf eine bewegende Historie

ist. Sanfte Hügel mit großzügigen

Nach einer kurzen Erfrischung im Pfarrgarten geht unsere Radtour weiter ins vier Kilometer entfernte Ortenburg. Bereits aus der Ferne kann man das stattliche Schloss

zurück. Schon 1563 führte Graf Joachim, der zum bayerischen Hochadel zählte, hier die Reformation ein. Damit machte er sich nicht nur Freunde. Ein jahrelanger Streit

Konfes-

II. 1624 alle Protestanten aus seinem Land verwies, suchten viele in der nahegelegenen Grafschaft Zuflucht. Sie kamen aus Grieskirchen, Neumarkt, Peuerbach und weiteren Teilen Österreichs. Die Wohnungsnot war groß, daher überließ ihnen Graf Casimir östlich von Ortenburg ein Waldgebiet, das sie roden und besiedeln durften. Vorder- und Hinterhainberg entstanden. Dort radeln wir nun gemütlich hinauf. Auf der kleinen Anhöhe angekommen bietet sich

hoch über dem Markt sehen. Vor-

ein herrlicher Blick über die Hü-

bei an mächtigen Streuobstwie-

gellandschaft von Holzland und

sen, sonnigen und schattigen

Wolfachtal. Hier machen wir rast

den. Am kleinen Weiler Prims le-

einer kühlen Mostschorle fahren wir die Straße entlang nach Kö-

gen wir einen Stopp ein und genießen die Aussicht über Fürstenzell bis zum österreichischen Sauwald.

nigbach. Zwischen einigen Bau-

Fürstenzell

ernhöfen wachsen etliche Apfel-

in die Pedale zu treten. Besonders sportliche

Radfahrer

meistern

auch die letzte Etappe von Passau entlang der Donau nach Vilshofen. Auf Höhe Sandbach bietet die Donaufähre eine Überfahrt, um an der Rundkirche Hausbach vor-

und Birnbäume. Im Frühling muss

Nun geht es bergab in Richtung

hier die gesamte Landschaft von

Scheuereck, das wenige Kilometer

weiß blühenden Streuobstwiesen

vor Fürstenzell liegt. Dort lädt der

geprägt sein. Nun im Spätsommer

„Dom des Rottal“, die Klosterkirche,

leuchten bereits Äpfel und Birnen.

zum Besuch ein. Außerdem bieten

Mostobst in Hülle und Fülle.

sich in Fürstenzell einige Über-

In Königbach biegen wir auf

nachtungsmöglichkeiten, um am

teilt. So kann man auf dem rund

eine schmale Straße ein, die mit-

nächsten Tag mit voller Kraft über

97 Kilometer langen Radweg mög-

ten durch Bauernhöfe führt. Ein

Aspertsham, Sulzbach und Neu-

lichst viel erleben – immer dem ra-

schmaler Feldweg bringt uns an

haus nach Passau zu fahren. Am

delnden Apfel hinterher.

beizukommen. Kulturelle Stopps und der Halt, um einzigartige Ausblicke zu genießen, sind natürlich nur möglich, wenn man den ApfelRadl-Weg in mehrere Etappen auf-

ORTENBURG Freizeit & Erholung SCHLOSS ORTENBURG

HEIMATMUSEUM

Renaissance-Holzdecke in der Schlosskapelle Heiraten im Schloss, Tel. 08542/8984060, www.schloss-ortenburg.de Öffnungszeiten: Di – So von 10 – 17 Uhr

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Geöffnet von 1. April bis 1. November, Einlass von 9 – 18 Uhr Infos und Winteröffnungszeiten unter: www.vogelpark-irgenoed.de | www.wildpark-ortenburg.de

FREIZEITZENTRUM UNTERIGLBACH

Geheizte Freibadanlage, ca. 50 m Großwasserrutsche, Minigolf, Tennis, Tel. 08542/7205 Mai bis September geöffnet täglich geöffnet von 9 – 19 Uhr

EVANGELISCHE MARKTKIRCHE

450 Jahre Reformation in Ortenburg – Ausstellung im Kantorhaus Gruppen und Führungen mit Anmeldung im Evangelischen Pfarramt, Tel. 08542/7526

WALLFAHRTSKIRCHE SAMMAREI

Täglich Wallfahrtsgottesdienst um 16 Uhr Wallfahrtsanmeldung beim Kath. Pfarramt Sammarei, Tel. 08542/653, www.wallfahrtsland-sammarei.de

www.ortenburg.de

Nähere Auskünfte erteilt die Touristinformation, Tel.: 08542/164-21

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MOST AUS HEIMISCHEN ÄPFELN UND BIRNEN

I

n der sanft hügeligen Obstbaumlandschaft rund um Ortenburg trifft man im Herbst auf Frauen, Männer und Kinder

bei der Mostobsternte. Letztere warten schon voller Spannung auf den frisch gepressten Saft – hier in der Gegend auch als Pipperlmost bekannt. Vor allem zwischen Donau und Inn-

viertel, dort, wo die Streuobstwiesen im Herbst eine große Apfel- und Birnenernte hervorbrin-

Die Pflicht wurde zur Tradition, die man bis heute bewahrt. Bis zur Währungsreform 1948 waren Obst und Most ein beliebtes Tauschmittel.

Doch

wandel

Rationalisierung

in der Landwirtschaft drängten den Obstanbau zunehmend in eine Nebenrolle. Der Anbau wird heute in erster Linie als Hobby betrieben. Rund um Ortenburg erblühen im Frühjahr viele Obstbäume, die von ihren Besitzern das ganze Jahr über gehegt und gepflegt werden.

gen, hat das Keltern des Apfelweins Traditi-

Vom Haustrunk zum Nischenprodukt

on. Überliefert durch evangelische Glaubensflüchtlinge aus Österreich. Die Geheimnisse der Most-Zubereitung vererbten sich von Generation zu Generation. Denn beim „Mosteln“, wie die Mostherstellung im Passauer Land genannt wird, braucht man viel Erfahrung, um geschmackvollen Most zu erhalten. Erste Berichte vom Obstanbau rund um Ortenburg stammen aus dem 17. Jahrhundert, als hunderte Protestanten aus ihrer Heimat flüchten mussten. Sie ließen sich in der evangelisch geprägten Grafschaft nieder und setzten weiterhin auf den Anbau von Obst und die Kunst des Mostbereitens. Graf Johann Georg war schnell von der wirtschaftlichen Bedeutung des Streuobstanbaus überzeugt und erließ 1715 eine Verordnung über die Pflanzung und Aufzucht junger Obstbäume. Sechs Stämme musste jeder „Neubürger“ anpflanzen. Auch die übrigen Untertanen wurden angehalten, Apfel- und Birnbäume zu hegen.

und

Struktur-

Brigitte und Günther Nömer sowie Christa Zurbuchen bewahren die Tradition des Mostens.

Schon die Kelten beherrschten die Mostherstellung, sie tranken den Apfelwein wegen seiner verdauungsfördernden Wirkung. Weil er

kostengünstig

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herzustellen

war, entwickelte er sich im Lauf

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aber beliebten Haustrunk. So hat man Most aus Äpfeln und Birnen im 19. Jahrhundert als Durstlöscher getrunken. Ob zu den Mahl-

...in der Stadt Passau (1 x freier Eintritt/Fahrt)

zeiten, zwischendurch, wenn die Bäuerin mit einem großen Krug Mostschorle aufs Feld kam und jeder einen Schöpfer voll nahm oder

en

r · Therm Flüsse · Wälde

abends nach der Ernte. Einem Bauersknecht standen während der Ernte pro Tag bis zu vier Liter Most zu. Sogar Kinder tranken ihn verdünnt mit Wasser.

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Ideal sind 17 bis 20 Grad Celsius“, verrät die Gartlerin. Zwischendrin wird der Most regelmäßig probiert. Wozu er langsam aus dem Fass gezapft wird. Setzt die Gärung nicht ein, empfiehlt sich die Zugabe von Kaltgärhefe. Wenn sich die Hefe am Boden abgesetzt hat und der Most von oben her hell ist, dann ist die Vergärung abgeschlossen. Der Der schädlichen Wirkung durch

tet werden. Diese Gerbstoffe sor-

ben“, sagt Brigitte Nömer. Fässer

Apfelwein kann genossen werden.

den Alkoholgehalt maß man kei-

gen auch für einen hellgelben bis

und sämtliches Werkzeug müssen

Frühestens in der Weihnachtszeit

nerlei Bedeutung zu. Heute ge-

bernsteinfarbenen Ton. „Je mehr

vor der Benutzung gründlich gerei-

wird er zum ersten Mal probiert.

nießt man Most. Das Getränk

Birnen, desto mehr Gerbstoffe“,

nigt werden. Ebenso verhält es sich

Dann kommt er auf Familienfei-

reicht man immer noch gern pur

weiß die Ortenburgerin. Säuer-

mit dem Obst. Nach dem Auflesen

ern besonders gerne auf den Tisch.

wird es intensiv gewaschen. Zu-

Doch seinen Alkoholgehalt sollte

nächst kommen die Früchte in eine

man nicht unterschätzen. Er ist

handbetriebene Mühle. Danach

ähnlich hoch wie bei Bier und liegt

werden Apfel- und Birnenschnit-

zwischen 5 und 8 Prozent.

oder als Schorle. Nur noch wenige beherrschen die hohe Kunst des Einmachens und haben auch die Möglichkeiten dazu. Der Gartenbauverein Ortenburg, der schon 1896 ins Leben gerufen wurde, bewahrte sie stets und gibt sie noch heute an die nächste Generation weiter. Im Herbst zeigt sich auf den Wiesen rund um Ortenburg ein klassisches Bild: ganze Familien tummeln sich um die Obstbäume und lesen das Fallobst auf. Doch nur die schönen, unversehrten Früchtchen kommen in den Korb zum Mosten. „Die Mostherstellung ist keine Abfallverwertung. Verwendet wird nur gesundes vollreifes Fallobst ohne faulige Stellen“, erklärt Brigitte Nömer, die Vorsitzende des Gartenbauvereins. Auch nicht jede Apfel- oder Birnensorte eignet sich dabei gleich gut.

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liche, gut ausgereifte Äpfel wie Wintergoldparmäne, Schöner aus Boskoop oder den Rheinischen Bohnapfel verwendet man gerne. Süße, milde Tafeläpfel verspeist man lieber pur. Umgekehrt verhält es sich bei Birnen. Am beliebtesten sind vollreife Steirische Mostbirnen, Bühler Birnen und Schweizer Wasserbirnen.

Klar, kräftig und rein Grundsätzlich gilt: säurearme Sorten mischt man mit säuerlichen. Nur so entsteht der charakteristische Geschmack des Apfel- und Birnenweins. Hier setzt man auf einen höheren Birnenanteil, der den Most besonders mild werden lässt. Denn die Ortenburger genießen ihn gerne klar und kräftig. In einem Verhältnis von etwa 40 Pro-

ze ausgepresst. Dabei fließt bereits eine goldene Flüssigkeit ins Gefäß, der beliebte Pipperlmost. Nicht nur für Kinder eine wahre Freude. Der frisch gepresste Apfelsaft ist besonders süß und schmeckt einzigartig naturbelassen. Die Aromen der Äpfel und Birnen entfalten sich prächtig. Vergärt wird der Pipperlmost in Holz- und Kunststofffässern. Die Gärung ist der Prozess, bei dem der süße Saft zum Most wird. Dabei wird der Most durch natürliche Hefen bevölkert, die seinen Zucker in Alkohol umwandeln. Durch den Prozess wird Kohlensäure freigesetzt, deren Bläschen nach oben steigen. Der klare Saft wird zunächst trüb. Erst wenn Gasbildung

Gewonnen wird der Apfelwein in

zent Äpfeln und 60 Prozent Birnen.

und Schaum nachlassen, klärt sich

der Regel aus Mostobst, das einen

„Ganz wichtig beim Mosten ist die

der Most von oben her. „Je höher die

höheren Gerbstoffanteil trägt als

Sauberkeit. Denn falsche Bakteri-

Lagertemperatur ist, desto schnel-

Früchte, die zum Verzehr gezüch-

en lassen den Most schnell verder-

ler geht die Gärung von statten.

s s u n e g Most

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NATUR PUR

VON ÄPFELN UND BIRNEN

DER ORTENBURGER GOLDBRAND Äpfel mit Birnen vergleichen? Das funktioniert nicht. Doch wo der Apfel gedeiht, bringt auch der Birnbaum eine große Ernte hervor. Die süßen Früchtchen bereichern die Streuobstwiesen rund um das Ortenburger Wolfachtal. Besonders wohl fühlt sich hier die Steirische Mostbirne, in ihrer österreichischen Heimat auch Speckbirne genannt. Sie ist ein wichtiger Bestandteil des Ortenburger Goldbrands.

Die Steirische Mostbirne besticht nicht nur mit einer glänzend grün-gelben Farbe, sondern ihrem saftig-süßen Fruchtfleisch. Durch ihre wenigen Gerbstoffe und den hohen Fruchtzuckergehalt lässt sie den Most besonders aromatisch werden. Eine Delikatesse.

Vom Most zum Brand Doch Most wird heutzutage in Ortenburg nicht nur als Most getrunken. Roland und Andrea Braun verarbeiten ihn zum hochwertigen Destillat: Dem klassischen Mostbrand oder dem noch viel edleren Ortenburger Goldbrand. Den Rohstoff machen die beiden jedes Jahr selber ein. Bis zu 5000 Liter Apfel- und Birnensaft vergären jeden Winter in ihrer Brennerei. Dafür benötigen sie 7,5 Tonnen Obst. Verwendet werden ein Drittel Äpfel und zwei Drittel der Steirischen Mostbirne, „die mit Abstand beste Mostbirne“, weiß Roland Braun. Dabei überlässt er nichts dem Zufall. Damit eine reintönige Gärung einsetzt und der Zucker in Alkohol umgewandelt wird, fügt er nach dem Abpressen Reinzuchthefe hinzu. Seit der Jugend gehört das „Mosteln“ zu seiner Leidenschaft. Der langjährige Leiter einer Bankfiliale experimentierte viel und gerne. Kam so auch auf die Idee, Schnaps zu brennen.

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Die Gerbstoffe, die das Holz abgibt, verleihen ihm seine goldene Farbe. Die Fässer durchliefen bei der Herstellung ein spezielles Toastingverfahren. Das heißt, sie wurden ohne Deckel und Boden angekohlt, also über dem Feuer getoastet. „Dabei kandieren die im Holz enthaltenen Harze, werden süßlich und geben ein Vanillearoma an den Gold-

Andrea und Roland Braun.

brand ab“. Daher stammt also die leichte Vanillenote. Je länger der Brand im Eichenfass lagert, desto besser wird er. Bis zur Abfüllung Auf den hohen Birnenanteil setzt

man schmeckt“, ihre Devise. Der

Roland Braun, „weil der Apfel

Erfolg gab ihnen recht. Denn die

beim Destillieren viel charak-

Brände von Roland Braun werden

teristisches Aroma verliert“. Somit verhindert er eine bittere, herbe Note. Beide Rohstoffe bezieht Roland Braun von eigenen Streuobstwiesen,

Pachtflächen

und Landwirten aus der Region.

regelmäßig mit Gold prämiert. Der Schnapsbrenner kommt außerdem ganz ohne Stabilisatoren und aromatische Zusatzstoffe aus – bei allen 25 Destillaten und Likören.

Beim Apfel setzt er in erster Linie

Eine Trennung ist nötig

Aus 100 Litern Most erhält man etwa sieben Liter 40-prozentigen Mostbrand. Dafür, so Andrea Braun, die sich gemeinsam mit ihrem Ehemann um die Brennerei kümmert, werde ausschließlich frisches Obst verwendet. „Etwa 70 Prozent der Destillatqualität hängt von der Qualität des Obstes ab“, versichert ihr Mann. Eine hohe Qualität sei stets ihr Gebot. Als sie vor 21 Jahren mit dem Brennen begon-

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prozess macht den Brand harmonisch, mild und geschmackvoll. „Manche reifen schon bis zu zehn Jahre im Fass“, sagt Andrea Braun. Durch die Fassoberfläche verdunstet das Destillat mehr und mehr. Alkohol und Flüssigkeit verflüchtigen sich. Das riecht und spürt man im Fassraum, in dem zahlreiche

beginnt die Obsternte in Ortenburg.

vorgang kann eine leichte Trübung

Durch die warmen Frühlings- und

entstehen“, verrät der Edelobst-

Sommermonate fällt sie besonders

brenner. Je kälter das Destillat ist, desto stärker neigt es zur Trübung. Damit der Brand auch im Kühlschrank schön goldig-klar bleibt, wird er auf 0 bis 5 Grad heruntergekühlt und in kaltem Zustand gefiltert. „Es gibt leider immer noch Leute, die die Destillate im Kühlein Unding“, bedauert der Holzkir-

Inhalt, lagern. Beim Betreten des

chener. Er und Ehefrau Andrea ra-

Raumes empfängt einen eine an-

ten jedem davon ab, ihre Edelobst-

über die Wintermonate vergoren

genehme Duftkombination aus

brände zu kühlen. Denn nur bei

ist, destilliert ihn Roland Braun

Holz- und Destillatnoten. Der aus

im Frühjahr. Aus der glänzenden

Whisky-Destillerien bekannte „An-

Zimmertemperatur kann sich das

Nachdem

der

Apfel-Birnen-Saft

Kupfer-Destille fließt im Mittellauf

gels-Share“ schwebt in der Luft.

Obstbranntwein mit durchschnittVor- und Nachlauf werden großzü-

Alkoholgehalt einstellen

gig abgetrennt und entsorgt. Die

Nach dem langen Reifeprozess

lich

75

Prozent

Alkoholgehalt.

Flüssigkeit des reinen Destillats ist überraschend klar. Ein Teil, der Mostbrand, kommt nun in Edel-

nen hatten, war schnell klar, auf

stahl-Fässer zur Reife. Der Orten-

hochwertige Produkte zu setzen, von Anfang an war „Qualität, die

muss der noch hochprozentige Brand auf Trinkstärke eingestellt werden. Dafür gibt man vor der

Aroma richtig entfalten. Nach der Abfüllung zeigt sich der Goldbrand, wie alle anderen Produkte der Brauns, in einer hochwertigen Flasche, einzeln mit echtem Siegelwachs verschlossen. So behält er sein unverwechselbares Aroma. Im vergangenen September hat Roland Braun sein Hobby zum

enthärtetes

Beruf gemacht und betreibt die

burger Goldbrand wird in neue

Quellwasser hinzu. Aber nur so

Brennerei nun hauptberuflich. Der

französische Eichenfässer gefüllt.

viel, dass der Alkoholgehalt bei 40

perfekte Zeitpunkt, denn im Herbst

Abfüllung

völlig

reich aus. Das bedeutet jede Menge Arbeit für die Brauns. Schließlich wird im Familienbetrieb noch alles selber eingebracht und gemeinsam zu Most verarbeitet. Der Obstwein hat dann über den Winter genügend Zeit, um einen exzellenten Goldbrand abzugeben.

schrank aufbewahren. Eigentlich

Eichenfässer, von 50 bis 225 Litern

auf den Rheinischen Bohnapfel, eine alte deutsche Sorte.

mindestens drei Jahre. Der Reife-

Prozent liegt. „Durch den Misch-

Goldbrand

re, goldene Flüssigkeit >> Grundzutat destillierter Most >> kla sischen Eichenfass >> reift mindestens 3 Jahre im franzö

Mostbrand >> Grundzutat destillierter Most >> klare, durchsichtige Flüssigkeit >> reift 1 Jahr im Edelstahlfass

Edelobstbrennerei Braun | Brunndobl 19, 94496 Ortenburg-Holzkirchen

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PASSAUER LANDLUST 2011 renovierte Hans Feilmeier das ländliche Gasthaus seiner Familie,

Katrin und Hans Feilmeier.

das zuletzt nur noch im Nebenerwerb geführt wurde. Gemeinsam

DIE HOHE KUNST EDLER LANDGERICHTE HINTER DEN KULISSEN VON FEILMEIERS LANDLEBEN „Schön rotbraun und saftig muss ein frischer Rehrücken sein“, sagt Küchenmeister Hans Feilmeier. Geliefert wird das Fleisch von einem befreundeten Jäger, direkt aus dem Schwarzhöringer Revier. Ein richtig heimisches Produkt, so wie es im „Landleben“ gerne gegessen wird. Das passt hervorragend zur Philosophie des Restaurants.

mit seiner Ehefrau Katrin eröffnete er nach dem Komplettumbau das „Feilmeiers Landleben“ – ein modernes Restaurant, das seither raffinierte heimatnahe Küche in stilvoll-ländlichem Ambiente kredenzt. Dem alten Gebäude wurde so wieder Leben eingehaucht.

Natur pur: optisch und geschmacklich In die Küche von Hans Feilmeier kommen nur richtig gute Produkte, gerne auch aus dem eigenen Garten und der näheren Umgebung. Die Lachsforellen für seine aktuelle Vorspeisenkreation wachsen zum Beispiel im

Hans Feilmeier veredelt heimische Zutaten in raffinierte Landküche.

eigenen Weiher heran. Langsam und natürlich, in glasklarem Quellwasser. Eine Delikatesse, deren Reinheit und Frische sich im Geschmack des Lachsforellen-Tatars bemerkbar macht. Filetiert, gebeizt, gehackt und angerichtet ergibt sich zusammen mit Sommerkräutermousse eine ganz besondere Komposition. Die lässt vor allem eines erkennen: die Klarheit der Lebensmittel. Eine feine Note erhält die Lachsforelle durch Schnittlauch, Petersilie und andere Sommerkräuter. Alle aus dem Garten von

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Portrait

t Koch mit Hans Feilmeier is s mit enschaft. Bereit Hingabe und Leid r die nd er mit Bravou 21 Jahren besta chenmeister. Prüfung zum Kü e er Erfahrung lt e m m sa ch a n Gleich da n che von Christia ehrein der Sternekü Diätkoch und m ie besonders d m , u n z o ti g n ta u S ild e in sb e u er hen A Henze – ion verwirklichte ach der zusätzlic g N e R r. a r e w d n ih rn r se fü u ä f sein aften H prägend ahl fiel dabei au enchef in namh w ch rt ü o K d n ls a ta n S e n ie o D ti ren Sta Frau Katrin das n Restaurant. e r n e e in ig e se it m o m v n e m u a zusamm sich 2011 den Tr r gestaltete er jetzige moderne ie s H a . d g it n ri m ö a h d f rz e a ri w eu und Heimatdorf Sch haus komplett n st Ga srb e rw e elterliche Neben en“ ins Leben. b le d n La rs ie e Restaurant „Feilm

er. Gemeinsam bereiten sie ihren Gästen

eine

unverwechselbare

Auszeit im Landleben. Dabei setzen sie auf eine herzliche familiäre Atmosphäre, die auch der Gast spürt. Wen wundert es, dass sie die Tester des Guide Michelin bereits zum dritten Mal in Folge begeistern konnten und sich über die „Bib Gourmand“-Auszeichnung freuen durften. Hans und Katrin Feilmeier setzen nicht nur auf eine frische und vielfältige Küche, die saisonal abgestimmt ist, sie sorgen auch für eine Auszeit in entspannter Atmos­

Gleichzeitig ein Beleg für die fri-

dukte wie die bekannte Landle-

sche, leichte und natürliche Küche.

ben-Pasta, kreative Eissorten für

meier zum Rehrücken, der noch

Suppen und Soßen werden auf die-

Desserts, feine Pralinen, besondere

in der Pfanne brät. „Rehrücken

se Art zum Geschmackserlebnis,

Gewürzmischungen oder Marme-

zählt neben der Keule zu den feins-

ohne dabei „schwer“ zu sein. „Un-

laden bieten. Seinen Lehrlingen

ten Fleischstücken des Rehs“, sagt

sere Gäste sollen sich auch nach

vermittelt er dabei stets, dass sich

er. Sein zartes Fleisch eignet sich

5-Gängen noch wohl fühlen“, so der

diese handwerklich aufwändige

zum Kurzbraten, Schmoren oder

37-Jährige. Als Beilage gibt es feine

Küche lohnt. Die Azubis nehmen

Grillen. Doch es ist Vorsicht gebo-

Gnocci mit Kürbisnote – selbstver-

die Tipps des Meisters gerne an –

ten. Zu hohe Temperaturen lassen

ständlich handgemacht. Viele flei-

mit Erfolg, wie sich zeigt. Denn alle

phäre. Schon vom ersten Moment an fühlt man sich wohl. Hier nimmt man sich noch Zeit für die Gäste. Zum Konzept gehören auch tolle Events mit perfektem Service und ausgezeichneten Feinschmeckermenüs. Je nach Jahreszeit tischt die Küchen-Crew Spezialitäten aus der Donauregion auf, aber auch toskanische Edelmenüs mit Original Alba-Trüffeln oder alles

Renate Feilmeier, der Mutter des

Speisepilzen in ganz Deutsch-

ihn durch den niedrigen Fettge-

ßige Hände helfen zusammen, um

drei Lehrlinge, die das „Landleben“

Küchenchefs. Für einen besonde-

land. „Besonders gerne servieren

halt schnell trocken werden. „Sein

die Landküche zum Landgenuss

bislang hervorbrachte, schlossen

ren Eye-Catcher sorgen rote und

wir sie zu zartem Wild, handge-

feines Filet schmeckt nur, wenn es

zu machen. Vier Köche und ein

mit Traumnote 1 ab. Fünf festan-

gelbe Pünktchen aus Strauchto-

machten Nudeln oder knacki-

schön rosa gebraten ist. Wir neh-

Lehrling stehen Küchenchef Hans

gestellte Service-Mitarbeiterinnen,

chen sie regelmäßig im „Landge-

maten und Safran. Dazu gibt es

gem Salat“, sagt Hans Feilmeier,

men dafür eine Kerntemperatur

Feilmeier zur Seite. Nur so kann er

immer mit einem Lächeln im Ge-

flüster“, der Hauszeitung des Land-

einen frischen Vogerlsalat und

während er die dottergelben Pil-

von 47 Grad“, verrät der Küchen-

frische und selbstgemachte Pro-

sicht, unterstützen Katrin Feilmei-

lebens, und auf der Homepage.

bunte Streifen von heimischem

ze in heißer, schäumender But-

chef und rät, Reh nur sehr sensi-

Gemüse. Die Regionalität der

ter schwenkt. Ihr Hut hat eine

bel anzubraten. Hans Feilmeier

Speisen ist immer nachvollzieh-

trichterartige Form mit einem

nimmt dafür nur die zarten Filets,

bar. Das zeigt sich auch an den

eingerollten Rand, genauso sol-

die auf der Innenseite des Rückens

Pfifferlingen, die zum Rehrücken

len sie aussehen. Der Bayerwald

liegen. Die Knochen brät er im Rohr

serviert werden. Sie stammen

ist für sein reiches Vorkommen

an, später veredelt er sie mit But-

zumeist aus niederbayerischen

an „Rehgoaßerln“, wie sie hier

ter, Röstgemüse, Rotwein und viel

Wäldern und sind handverle-

genannt werden, bekannt und

„Köchelzeit“ zu einem kraftvoll re-

sen. Pfifferlinge zählen im All-

sehr beliebt. Nachdem sie zart

duzierten Jus – das i-Tüpfelchen der

gemeinen zu den beliebtesten

glasiert sind, gibt sie Hans Feil-

edlen Landleben-Küche.

rund um die Marille. Termine und Wissenswertes dazu veröffentli-

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25 Familie Feilmeier • Schwarzhöring 14 • 94575 Windorf • Tel. 08541-8293 • www.feilmeiers-landleben.de


PASSAUER LANDLUST

ALLES KÄSE?

ZU BESUCH AM HAINDLHOF IN UNTEREICHET Ganz in weiß empfängt uns die zierliche Frau im Hofladen. Mit hygienischen Schuhüberziehern, Kittel und Kopfbedeckung dürfen wir ihr bei der Käseherstellung über die Schulter schauen. „Zuerst wird die Milch in einem großen Edel-

S

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chnittkäse, halbfester Schnittkäse, Weich- und Frischkäse, Quark, Topfen und Joghurt verlassen Gabi Hubers kleine Hof-Käserei. Aus frischer Milch entsteht am Haindlhof in Untereichet bei Fürstenzell köstlicher Käse. Die Milch stammt von eigenen Kühen. 75 stehen im Stall und warten darauf, täglich zweimal gemolken zu werden. Ein Drittel ihrer Milch wandert in die Käserei. Bis zu 650 Liter am Tag.

stahlkessel auf etwa 32 Grad erwärmt. Dann verrichten zugesetzte Milchsäurebakterien und Kälberlab ihre Arbeit“, verrät Gabi Huber auf dem Weg zum großen Bottich. Die Milch darin stockt bereits. „Das nennt man dicklegen“, fährt sie fort, während sie mit einer Käse-

Währenddessen geht Gabi zur

feprozess. Der dauert – je nach

Käsepflege über. Denn im alten

Sorte – mindestens vier, aber ma-

Gewölbekeller lagern etwa 500

ximal sechs Monate. „Je älter der

Laibe. Ganz schön frisch ist es hier

Käse ist, desto gschmackiger ist

unten, bei einer Raumtemperatur

er“, sagt Gabi Huber. Mittlerweile

von 13 Grad. Je nach Saison sind

ist sie ein echter Profi. Anfang der

die Käse-Laibe mit Geschmacks-

90er Jahre wagte sie erste Versu-

zutaten wie Boxhornklee, Schnitt-

che. Gekäst wurde mit großen

lauch,

italienischen

Töpfen am Holzofen. „Durch die

Kräutern, Knoblauch oder Pfef-

missliche Lage in der Landwirt-

Paprika,

Aus hofeigener Milch stellt Gabi Huber verschiedene Käsesorten her.

„Je älter der Käse ist, desto gschmackiger ist er“ fer versehen. Dreimal pro Woche

schaft suchten wir ein zweites

werden sie per Hand mit Salzwas-

Standbein, um das Einkommen

ser eingerieben und gewendet.

aufzubessern. Viele setzten auf

Dann ist Gabi bis zu drei Stunden

Urlaub auf dem Bauernhof. Ich

mit Käsepflege beschäftigt. Sie

dachte eher an Dirketvermark-

nimmt jeden einzelnen Laib auf,

tung“, erklärt Gabi Huber und

bürstet ihn sorgfältig mit krei-

nimmt den nächsten Laib auf. Im

senden Bewegungen ab und legt

Hofladen boten sie und ihr Mann

ihn gewendet wieder ins Gitter

Alois zunächst frisches Fleisch,

zurück. So bildet sich eine Käse-

Geräuchertes und Eier an. Alles,

schmiere, die den Käse versiegelt.

was ihr landwirtschaftlicher Be-

Er erhält eine schöne Rinde, die

trieb zu bieten hatte. 1995 bauten

für viel Würze sorgt. Wichtig ist

sie alte Lagerräume zur Käserei

das Verfahren auch für den Rei-

mit modernen Kochkesseln und

Gleich nach der Dicklegung entsteht Käsebruch.

Dreimal pro Woche werden die Laibe mit Salzwasser eingerieben.

harfe Bahnen zieht. So entsteht der sogenannte Käsebruch. Mit einer großen Plastikschaufel zerkleinert sie ihn nochmals. „Beim Weichkäse muss er etwa haselnussgroß sein“, sagt die Bäuerin. Für jede Käsesor-

AUSGEZEICHNET AUSGEZEICHNET MITMIT DEM DEM MICHELIN MICHELIN BIBBIB GOURMAND GOURMAND 2018 2018

AUSGEZEICHNET MIT DEM MICHELIN BIB GOURMAND 2018 AUSGEZEICHNET MIT DEM MICHELIN BIB GOURMAND 2018

te wechseln die Anforderungen –

85 0 85 8686 - 96 - 96 44-0 44-0 TelefonTelefon 0Telefon 85 86 -096 44-0 Telefon 85 86 -- 96 96 44-0 44-0 Telefon 00in 85 86 Grub 7 7in Hauzenberg Hauzenberg Grub 7 inGrub Hauzenberg Wanderwege direkt vorm Haus Grub 77 in in Hauzenberg Hauzenberg Granitmuseum 500 m Passau Grub Öffnungszeiten (Küche)

je härter der Käse, desto feiner der Bruch. Und der muss nun abkühlen.

l

Öffnungszeiten Öffnungszeiten (Küche) (Küche) Altstadt 15 Automin. Nationalpark Di bis So Montag von 11.30 – 13.30 Uhr Tradition Tradition– –Natur Natur– –Genuss Genuss Montag Ruhetag Ruhetag Öffnungszeiten (Küche) 35 Automin. Langlaufzentrum Öffnungszeiten (Küche) von 17.30 –von 21.00 Uhr– 13.30 » Wir » Wir verstärken verstärken unser unser Team Team ab ab sofort! sofort! und Di. Di. bis bis So. So. von 11.30 11.30 – 13.30 Uhr Montag Ruhetag Familienskiberg 15Uhr Automin. Ruhetag festliche festliche Menüs Menüs ...zum ... » Feiern Frische, Frische, regionale regionale Schmankerl Schmankerl MontagMontag Ruhetag Raumpfl Raumpfl für für unseren unseren & und undSo. von von von 17.30 17.30 –– 21.00 – 21.00 Uhr Uhr 19 Gästezimmer ab 39 & Räumlichkeiten vonegerin 5egerin - 110 Personen Wir verstärken unser Team ab sofort! Geiersberg 10 Automin. Skigebiet Di. bis 11.30 13.30 Uhr l

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von gibt die Fürstenzellerin nun eine gut Handvoll in kleine Plastikzylinder mit einem Durchmesser von etwa zehn Zentimetern. Unter ihnen ist ein Sieb gespannt, die sogenannte Käsematte, damit die Molke abfließen kann. Im Zylinder bleiben nur Käsebruch und Kräuter übrig. Sind alle Förmchen voll, greift Gabi beherzt zu und stürzt

Kühlanlagen um. Das Geschäft mit dem Käse wuchs. Mit der Nachfrage steigerte Gabi Huber die

Produktvielfalt.

Erfahrung

und Wissen rund um die Käseherstellung hat sich die Fürstenzellerin selber angeeignet. Nach dem

Der Whisky kommt ins Rottal Im Juni 2018 wurde d as Penninger Schnapsmuseum in Kirchham, die ehemalige Hofgarten-Destille, als Penninger Whisky-Hof offiziell neueröffnet. Während der etwa einjährigen Umbauphase wurde sowohl die Ausstellung neu konzipiert als auch d er Laden neugestaltet. Seit d er Eröffnung des Schnapsmuseums in Kirchham 1996 zeigte die Ausstellung historische Exponate zur Schnapsherstellung in Deutschland und Österreich. Das neue Thema der Ausstellung ist nun „Whisky“ und das kommt nicht von ungefähr. Im Neubau der Hausbrennerei, der derzeit in Waldkirchen entsteht, wird Penninger

Motto: „Probieren geht über Studieren“. Tag für Tag steht sie nun

Gabis Käsesorten

in ihrer Käserei. Hilfe erhält sie da-

sie rasch. Dabei eilt nun Azubi Ur-

bei von sieben Mitarbeiterinnen

sula zu Hilfe. Sie ist seit letztem

Rohmilchkäse: Bergkäse, Camembert, Gabis Hofkäse

und Mitarbeitern, erzählt sie als wir den Gewölbekeller verlassen.

Jahr am Hof der Hubers angestellt

Weichkäse: Gabis Weichkäse, Kleiner Brotzeit-Laib, Mozzarella-Art Frischkäse: Frischkäse-Aufstrich, Frischkäse-Bällchen, Obazda Joghurt und Quark: Natur-Joghurt, Frucht-Joghurt, Quark

Vom Bruch zum Käse Gemeinsam machen wir uns wieder auf den Weg nach oben. Die gestöckelte Milch ist abgekühlt und kann zu Weichkäse verarbeitet werden. Mit Hilfe eines Siebs entnimmt die Bäuerin nun etwas Käsebruch, füllt ihn in einen Eimer und gibt italienische Kräuter dazu.

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und geht sowohl den Männern bei der Hofarbeit, als auch Gabi in der Käserei zur Hand. „Anfangs ist der Käse sehr rau und bröselig, schon nach dem Wenden setzt er sich und wird zum Laib“, beschreibt sie den Prozess. Nun kommt der Käse für zwei Tage in die Kühlung und wird Vakuum verpackt. So hält er sich dann etwa für drei Wochen. Doch so alt wird der Hofkäse nur selten. Denn er schmeckt bestens

Flink mischt sie das Ganze. Kaum

zur bayerischen Brotzeit mit fri-

vorstellbar, dass aus den kleinen

schem Bauernbrot, Geräuchertem

Klümpchen einmal Käse wird. Da-

und einem kräftigen Schluck Bier.

• Ausstellung rundum das Thema Whisky • Schau-Fasslager mit 40 Eichenholz-Whisky-Fässern • Kräuterlabor mit Geruchs-Selbsttest • Film über Fass-Herstellung • Neugestalteter Museumsladen mit Gratis-Verkostung ADRESSE Hofgarten 1 • 94148 Kirchham Tel. 08533 910192 • Fax 08533 910193 E-Mail: kirchham@penninger.de ÖFFNUNGSZEITEN Montag bis Samstag: 10 - 17 Uhr Sonn- und Feiertags geschlossen. Eintritt kostenlos www.penninger.de/kirchham

Fasslager im Herzen der Ausstellung. Das historische Kreuz-Gewölbe sorgt für die stimmungsvolle Atmosphäre.

auf einer neuen Brennanlage Whisky selbst herstellen. Derzeit lagern jedoch bereits einige Fässer amerikanischen Whiskeys in Hauzenberg und im Herzstück der neuen Ausstellung in Kirchham. Aus diesen Fässern wurde nun der erste Whiskey aus dem Hause Penninger abgefüllt, der nur im Penninger Whisky-Hof erhältlich ist. Rund um das Fasslager im Kreuz-Gewölbe des Hofgarten-Guts können die Besucher alles über Whisky erfahren. Von der Geschichte des Whiskys, über die Zutaten und Herstellung bis hin zur Fasslagerung und den verschiedenen Kategorien von Whisky wurde d as Thema in seinen zahlreichen Facetten beleuchtet. In kurzen Texten werden die wichtigsten Details zu Whisky, auch für Whisky-Anfänger verständlich, erläutert. An unterschiedlichen Stellen kann sich der Besucher selbst als Sensoriker probieren und seine Nase in verschiedene Riechproben halten. Am Ende eines Rundgangs ist sicher aus jedem ein Whisky-Kenner und vielleicht auch -Liebhaber geworden. Der Eintritt in die Ausstellung ist weiterhin frei, aber sicher nicht umsonst. Als Abschluss eines Besuchs im Penninger Whisky-Hof können die Besucher die zahlreichen Spezialitäten der Hausbrennerei Penninger im Laden erwerben und verkosten. Vom herben Klassiker Penninger Blutwurz bis hin zu neuen Sorten wie dem GRANIT Gin, GRAPHIT Rum, der fruchtigen Alten Pflaume und den beliebten Haselnuss-Spezialitäten. Die fachkundigen Mitarbeiterinnen beraten gerne zu d en verschiedenen Sorten und Geschmacksrichtungen und beantworten Fragen rundum das Thema Schnaps. Im gut sortierten Laden lässt sich auch immer ein ausgezeichnetes Geschenk für Familie und Freunde finden.

Ausstellung: Wie entsteht Whisky aus Wasser, Malz & Hefe?

Penninger Whiskey - nur in Kirchham erhältlich!

Kostenlose Verkostung der Penninger Spezialitäten im Laden

Ein Kaffee-Päuschen gefällig?

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Dieser Tradition wird in Tittling

PASSAUER LANDLUST

noch heute nachgegangen, genauer, im Weiler Anschießing. Dort ist Christa Artmann mit ihrer Familie am „Kropfahof“ daheim. Kropfahof deshalb, weil Christa Artmann

Fritteuse auf 180 Grad auf. Danach

Bäuerinnen beherrschen es.

Echte Bauernkrapfen gehen ihr seit fast 20 Jahren mit Schwung von der Hand. Rasch knetet sie aus Mehl, Hefe, Eiern, Milch, Salz und Zucker einen glatten Hefeteig zusammen. Den lässt Chris-

BAUERNKRAPFEN VON CHRISTA ARTMANN

ta nun von der Küchenmaschine

W

breitet ein frisches Leintuch auf

elche Zutaten hatten die Menschen im Passauer Land anno dazumal? Neben Fleisch und Fisch wohl in erster Linie Mehl, Eier, Milch, Salz und Zucker. Daraus entstand ein ganz besonderes Gebäck: Ausgezogene. Also Schmalzgebäck, das aus Hefeteig besteht und in heißem Fett schwimmend ausgebacken wird. 30

abschlagen. Danach darf er für eine halbe Stunde gehen. Sorgfältig knetet sie Rosinen unter und der Arbeitsfläche aus. Mit einem

krapfen mit Puderzucker bestäubt

heizt Christa Artmann nun die

Kunst für sich. Nur mehr wenige

nicht“, lacht Christa Artmann.

mit beiden Händen zu Kugeln, bis

heiße Pflanzenfett gleiten. Dazu

des Traditionsgebäcks ist eine

AUSSEN KROSS, INNEN WEICH

Noch warm werden die Bauern-

paar Minuten gehen, ehe sie ins

chen Bauernkrapfen. Das Backen

weder man kann es, oder eben

kleine Portionen ab und walkt sie

deckt dürfen sie nochmal für ein

hinaus bekannt ist, für ihre köstli-

Doch was steckt dahinter? „Ent-

auf Küchenkrepp zum Abtropfen.

der Teig aufgebraucht ist. Zuge-

weit über die Landkreisgrenzen

Schwungvolle Handwerkskunst

Löffel sticht sie nun jeweils zwei

nimmt sie jeweils eine Hefeteigkugel und zieht sie mit ruhigen BeMit Schwung zieht Christa Artmann die Teiglinge aus, bevor sie ins heiße Fett wandern.

wegungen auseinander, bis sie in der Mitte hauchdünn ist und am Rand ein etwa zwei Zentimeter dicker Wulst entsteht. „Dabei gilt es vorsichtig zu sein, damit man ein schönes Fenster erhält, aber der Teig nicht reißt“, erklärt die Hauswirtschaftsmeisterin.

Nun

darf der Bauernkrapfen ins heiße Fett. Wenige Minuten reichen aus. Mit einer Fleischgabel hebt ihn Christa nun zwei, drei Mal, dabei prüft sie, ob der Krapfen schon goldbraun gebacken ist. Dann ist es nämlich an der Zeit, ihn zu

und genossen. So schmecken sie am allerbesten. Außen leicht kross und innen butterweich.

Alte Familientradition Gelernt hat Christa Artmann das Krapfen backen von ihrer Mutter und Schwiegermutter. Ihr Rezept ist geheim, sie verrät nur so viel: „Meine Bauernkrapfen beinhalten die üblichen Zutaten für Hefeteig, also Mehl, Hefe, Milch, Eier, Zucker und Salz. Aber da hat jede Familie ein eigenes Rezept, das streng gehütet wird. So werden die Rezepte von Ausgezogenen, Bauernkrapfen, Kiachal oder Küchla in ganz Bayern seit jeher von Generation zu Generation weitergegeben. Besonders beliebt waren sie zur Erntezeit, der Kirchweih oder anderen

wenden. Sind beide Seiten ausge-

Festtagen. Heute genießt man

backen, nimmt sie ihn mit einer

Krapfen das ganze Jahr über gerne

Gebäckzange heraus und gibt ihn

im Passauer Land.


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Die Glasstraße schlängelt sich durch das liebliche Zellertal im Bayerischen Wald. Eine Augenweide an dieser Strecke sind die von der Straße zwischen Bad Kötzting und Bodenmais gut einsehbaren, liebevoll angelegten Parkanlagen mit Brunnen, Wasserspielen und kunstvollen Glasskulpturen – Anlagen, die Weinfurtner DAS GLASDORF prägen. Den Glasmachern bei der Arbeit zuzusehen ist ebenso entspannend und anregend wie durch die Glasdorf-Häuser mit ihren wunderbar dekorierten Arrangements zu schlendern, um sich Inspirationen für die eigene elegante, stylische und gemütliche Wohnwelt mit Haus und Garten zu holen. Dazu in der gemütlichen „Hüttenschänke“ mit eigener regionaler Küche eine gute Brotzeit oder an 365 Tagen im Bistro des „Vier Jahreszeiten“ selbstgemachten Kuchen probieren. Ein weiterer Genuss ist es, durch die vielfältig angelegten Gärten zu spazieren. Sich umsehen, genießen, ruhen — die Wurzeln des Dorflebens erkennen und sehen. Kinder können sich auf den Spielplätzen in den Parkanlagen so richtig austoben und im kleinen Streichelzoo Ponys, Ziegen, Esel, Hühner, Gänse und Enten besuchen. Das Anliegen der Familie Weinfurtner ist es, für alle Besucher eine Wohlfühlatmosphäre zu schaffen. Es entstehen immer wieder neue Ideen und Pläne.

Beseelt von einem starken Gedanken hat man die ARCHE (der ARCHE Noah nachempfunden) der Donaugartenschau ersteigert, und sie somit im Glasdorf angelegt. Nach religiösen Gesichtspunkten ist sie das Symbol für das harmonische Leben des Menschen, des Tieres und der Pflanzenwelt. Daher auch die Platzwahl im Freigelände inmitten des Tiergeheges und der Natur. „Freundschaft leben“ heißt die Philosophie der Familie Weinfurtner: „Glückliches Wohlbefinden zwischen Himmel und Erde, mit all den Gästen und Mitarbeitern, im Einklang mit der Natur.“

„Jahreszeiten“ im Glasdorf erleben.

Weinfurtner DAS GLASDORF in Arnbruck – Ein familiär geführtes Kleinod mit besonderer Atmosphäre freut sich auf Ihren Besuch. ÖFFNUNGSZEITEN Montag bis Freitag 9 - 18 Uhr, Samstag 9 - 17 Uhr Von April bis Dezember auch an Sonntagen 10 -17 Uhr

Erleben Sie in der Traditionsglashütte die Glasmacher, unter deren geschickten Hände wundervolle farbenprächtige Glasobjekte entstehen.


ERLEBNIS MIT GESCHICHTE Um 1850 in Iggensbach erbaut, präsentiert sich das giebelseitig erschlossene Wohnstallhaus mit

VON ALTEN STUBEN UND GEBRÄUCHEN

zwei stattlichen Balkonen und

Per Stoffdruck veredelt Maria Wirth einfaches Leinen in prächtige Kunstwerke.

einer überwiegend hölzernen Fassade. Als wir das gemauerte Erdgeschoss des Langrainergütls betreten, sticht eine Wandnische ins Auge: Sie birgt den Höllhafen oder Ofenhafen, also zwei offene Wasserkessel, die vom Stubenherd aus beheizt wurden. Darin hat man also den Viehtrank aus Rübenschnitzeln oder Heublumen für Kälber und Schweine hergestellt.

Alte Stöcke, edle Stoffe In der Stube treffen wir auf Maria Wirth. Hier verwandelt sie einfache Leinenstoffe in kunstvolle Vorhänge, Läufer, Kissenbezüge, Servietten und vieles mehr. Gerne darf man ihr dabei behilflich

GESCHICHTE ERLEBEN IM MUSEUMSDORF TITTLING In Tittling begeben wir uns auf eine Zeitreise in die Vergangenheit und werfen dabei einen Blick über die Schulter von Stoffdruckerin Maria Wirth. Sie haucht der Stube des Langrainergütls neues Leben ein. Denn die Schönbergerin versteht das althergebrachte Handwerk und druckt teils mit mehr als 300 Jahre alten Modeln filigrane Muster auf Leinen. Genauso wie es die Bäuerinnen in den Wintermonaten gerne taten.

34

sein. „Der Stoffdruck hat eine lange Tradition. Schon die alten Ägypter färbten und bedruckten ihre kostbaren Stoffe“, erzählt sie uns. Im 18. und 19. Jahrhundert

drückt, wird der Druckstock schon

wie heute wichtig. Hier auf den

verzierte man in Bayern vor allem

wieder gehoben. Es zeigt sich ein

Bauernhöfen und in den Haus-

Vorhänge, Aussteuer wie Tisch-

filigranes Muster aus Blüten und

haltungsschulen war der Direkt-

decken, Servietten, Geschirrtü-

Blättern. „Das ist mehr als 300

druck eine willkommene Hand-

cher, Duftsäckchen und Bettwä-

Jahre alt“, verrät die Schönberge-

arbeit für Mädchen und Frauen.

sche. Die Stoffdruckerin taucht

rin. Drei bis vier Tage lässt sie die

Während der Wintermonate saß

zunächst einen alten Druckstock,

Tischdecke nun trocknen, um sie

man gemeinsam in der warmen

der aus Birnbaumholz und Mes-

danach auf „links“ zu bügeln. So

Stube und nähte, druckte, sponn,

sing gefertigt ist, in kräftiges Rot.

wird die Farbe fixiert und kann

strickte und webte gerne.

Gekonnt und maßgenau legt sie

problemlos auf bis zu 60 Grad ge-

Da war ganz schön was los, denn

ihn nun auf den Stoff. Kurz ange-

waschen werden. Das war früher

die Stube diente zugleich als

35


te anrief, die Hl. Barbara, deren Schutz man vor plötzlich auftretenden Schrecknissen wie Feuer, Blitz oder Donner erbittete und viele weitere hernieder. Besonders beliebt waren die Hl. Maria Muttergottes und der Heilige Josef, zugleich Namenspatronen für viele Generationen. Reiche Bäuerinnen ergänzten ihren Herrgottswinkel um farbig bedruckte Tücher auf denen handgeschnitzte Heiligenfiguren, prächtig verzierte Kerzen, Wachsstöcke und Palmbuschen ihren Platz fanden. Gerade am

Handarbeitsraum, Küche, Wohn-

Brotzeit besonders viele Brotkrü-

zimmer,

Kranken-

mel am Fußboden liegen. Denn

zimmer, Gästezimmer und für

anno dazumal, als in den Bauern-

winterliche

Reparaturarbeiten.

häusern des Museumsdorfs noch

Hier lebte die ganze Großfami-

reges Familienleben herrschte,

lie. Besonders um die Essecke, die

waren auch die Hühner und das

aus Eckbank, schwerem Holztisch

restliche Kleinvieh in den Stuben

und Gestühl bestand, scharten

untergebracht. Nach der Brotzeit

sich Großeltern, Mütter und Väter,

ließ man sie aus ihren Käfigen.

die Kinder und nicht selten auch

Mit Vergnügen vertilgte das Fe-

noch Tante oder Onkel. Es wurde

dervieh jede noch so kleine Brot-

gearbeitet, gegessen, getrunken,

krume. Ein ganz wichtiger Be-

geweint und gelacht. Vom bunten

standteil einer Bauernstube war

Treiben in der Stube rührt auch

der Herrgottswinkel, eingerahmt

nach jedem Benutzen, sondern

der in Bayern vielerorts gebräuch-

von Heiligenbildern. Da blickten

wischte es am Tischtuch ab, um

liche Spruch: „Da müssen wir ja

der Viehheilige Leonhard, der Hei-

es in der Tischschublade wieder

die Hühner rein lassen!“. Er wird

lige Bartholomäus, den man um

zu verwahren. Hier im Museums-

meist gebraucht, wenn nach der

gutes Wetter für eine reiche Ern-

dorf kann man noch eintauchen

Esszimmer,

Sonntag, wenn sich der Pfarrer zum

Mittagessen

ankündig-

te, verzierte man ihn besonders schön. Da glich er beinahe einem christlichen Altar. Alles musste zum besten Tischtuch, das die Aussteuertruhe hergab, passen. Wochentags begnügte man sich mit einem alten Leintuch, an dem sich die „Speisekarte“ der ganzen Woche finden ließ. Schließlich wusch man sein Besteck nicht

in diese gute alte Zeit. Als man die

hatten. Innerhalb von 40 Jahren

den, Mühlen, Sägewerken, Schmie-

kalten Wintertage gemeinsam in

wuchs ihre Nachbarschaft um 146

den, Dorf- und Wegekapellen, Flur-

der Stube verbrachte und sich im

historische Bauten, die man zwi-

denkmälern und sogar die älteste

Sommer an den Gaben der präch-

schen 1400 und 1890 im Bayeri-

Volksschule Deutschlands aus dem

tigen Bauerngärten erfreute.

schen Wald erbaut hatte. Darunter

Jahre 1666. Kein Wunder also, dass

Alte Holzhäuser, wie sie im Baye-

sind 50 bäuerliche Anwesen mit

das Museumsdorf auch Schauplatz

rischen Wald über mehrere Jahr-

landwirtschaftlichen Nebengebäu-

für bayerische Filmdrehs war.

hunderte üblich waren, sind zunehmend aus dem Landschaftsbild verschwunden. Unternehmer Georg Höltl (†) leistete hier große Pionierarbeit, steckte viel Zeit, Liebe und Geld in die Idee eines Heimatmuseums. Begonnen hatte alles mit dem Kauf der Rothaumühle, direkt am Rothausee, der auch als Dreiburgensee bekannt ist. Als das über 500 Jahre alte Gebäude zum Abriss freigegeben war, entschloss er sich 1973 zum Kauf. Die Mühle

Von Ostern bis Ende Oktober täglich geöffnet von 9 – 17 Uhr Telefon: 0 85 04 / 84 82 Gasthaus Mühlhiasl mit historischer Kegelbahn, Kinderspielplatz & Museumsladen Telefon: 0 85 04 / 83 34 Am Dreiburgensee | 94104 Tittling www.museumsdorf.com

und das Kleingütl „Beim Schneider“, das bis in die 80er Jahre hinein bewohnt war, sind die einzigen Gebäude, die hier schon Bestand

Napoleon in Bayern

1812 etliche Truppen des französischen Kaisers Auf dem Weg um Russland einzunehmen, zogen n ist das Inhaus vom Strassergut (Haus Nr. 3). Napoleon I. durch den Bayerischen Wald. Zeuge davo wohl nicht schlecht, als die Soldaten auf sein Dort lebte der Altbauer im Austrag und staunte en Löcher der Schießübungen finden. Napoleon Haus schossen. Noch heute lassen sich die klein Soldaten schlossen sich seinem Russland-Feldgenoss lange Zeit eine große Beliebtheit. 600.000 dem das Vorhaben in einer Katastrophe endete zug an. 33.000 stammten aus Bayern. Doch nach vorbei mit der Popularität. Napoleon wurde und nur noch 6.000 Bayern heimkehrten, war es hand Spott mit sich zog. So hatte der Bauer gestürzt und auf die Insel Elba verbannt, was aller de Figur des französischen Kaisers auf vom Jandelsbrunner Reischlhof eine wasserspeien : im Museumsdorf sitzt. Außerdem spottete man seinem Wassergrand postiert, die mittlerweile is dir viel gsünder als´s Länder ausraubn!“ „Jetzt muaßt nach Elba zum Haselnußklaubn, dös Matthias Thomerl, der als bayerischer Soldat am (Josef Schlicht). Ernster ist die Geschichte des ngenschaft kehrte er 1826 in die Heimat zurück. Napoleonfeldzug teilnahm. Nach 14-jähriger Gefa dürfen, erbaute er eine hölzerne Kapelle. Diese Dankbar, nochmal am freien Leben teilnehmen zu vertretend für die Gefallenen und Vermissten. Napoleonkapelle steht nun im Museumsdorf, stell

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ERLEBNIS UNTER TAGE EIN BLICK IN DIE BIERUNTERWELTEN

ERLEBNIS MIT GESCHICHTE Hand hält die Frau einen langen Stiel, in dessen Schöpfer ein Baby herausblickt. Die Scheibe wurde zur Hochzeit der Brauersfamilie

In einem ehemaligen Gär- und Lagerkeller unter dem Vilshofener Stadtplatz wird die über 700 Jahre hinweg dokumentierte Brauereigeschichte lebendig gemacht. Hier erfahren wir aber außerdem, was sich unter Tage abspielte und mit welchem Bier der Braumeister Joseph Groll weltweit bekannt wurde.

Schaudeck bemalt. Nachforschungen ergaben, dass das Ehepaar kurze Zeit später tatsächlich ein Kind erwartete, was aber tot geboren wurde. „Die Brauer haben sehr stark untereinander geheiratet. Man kann sagen, dass das schon fast ein eigener Stand war“, erklärt der Heimatpfleger. Er weiß außerdem, dass eine Brauerswitwe die Brauerei nur innerhalb des Trauerjahres alleine führen durfte. Sie wohl aus dem 19. Jahrhundert. Alle sechs Brauereien am Stadtplatz versorgte man durch eine eigene städtische Leitung. „Da kamen natürlich Streitigkeiten auf, wenn die ersten in der Reihe zuviel Wasser verbrauchten und den Letzten immer weniger verblieb“, schmunzelt Rudolf Drasch. Das konnte beim Hopfen nicht so

Kegelscheiben, Kartenspielen und

seinen Ursprung findet. Gesel-

schreiten wir einige Stufen nach

leicht passieren. „Einen Teil des

Geschäfte abwickeln – all das

ligkeit und nicht selten Biersee-

unten in ein prächtiges Gewölbe

Hopfens zog man auf eigenen Fel-

machte man Anfang des 20. Jahr-

ligkeit standen im Mittelpunkt.

aus altem Backstein. Hier erwar-

hunderts in den 28 Vilshofener

Wirte und Brauereien machten

tet uns ein älterer Herr mit Hut.

Wirtshäusern.

Donaustadt,

gute Geschäfte. Vilshofen erblüh-

Er sitzt am Wirtshaustisch und

an der Reichsstraße Regensburg

te. Das erzählt uns Rudolf Drasch,

fasst zu seinem Bierkrug. Doch

– Wien gelegen, war Station und

Kreisheimatpfleger und Kenner

der „Bierdimpfe“ ist kein Mensch.

Handelspunkt für Durchreisende,

der Biergeschichte Vilshofens. Er

Vielmehr eine täuschend echte le-

Händler und eine große Kund-

führt uns heute durch die „Bier-

bensgroße Puppe, aus Silikonmas-

schaft. Besonders voll war es mitt-

Unterwelten“ und verrät die gro-

se angefertigt. Über ihm hängt

wochs beim Schrannenmarkt oder

ßen Geheimnisse der Brauereige-

eine handbemalte Schützenschei-

bei den großen Viehmärkten, wo

schichte. Nachdem wir uns an der

der

Litfaßsäule am Stadtplatz trafen,

politische

Die

Aschermittwoch

Rudolf Drasch kennt Vilshofens Biergeschichte wie kein Zweiter.

musste sich deshalb schnell wie-

Das Wasser stammte nicht aus

der mit einem Brauer verheiraten,

Brunnen, wie es vielerorts gängig

ansonsten verlor sie die Konzessi-

war. Die Donaustadt hatte bereits

on. Wir gehen weiter in den Keller

im Spätmittelalter ein funktionie-

hinein, auf Monitoren wird die

rendes

Bierherstellung erklärt. Von Hop-

In den „BierUnterwelten“ ruht ein

fen und Malz bis zum Gerstensaft.

Stück einer original „Wasserdei-

be, die ein Ehepaar zeigt, das über

In Vilshofen wurden einst alle drei

chel“, wie man die hölzernen

einem Braubottich steht. In der

Rohstoffe gewonnen, erfahren wir.

Wasserrohre nannte. Sie stammt

Wasserversorgungsnetz.

dern heran. Die Brauerei Wieninger hatte zum Beispiel in Waldhof und in der Bleiche Hopfenfelder. Auf großen hölzernen Stangen rankte er sich hoch, bis er reif zum Pflücken war. Davon zeugt ein großes Foto, aufgenommen kurz nach 1900 bei Ortenburg. Gerste und Weizen bezog man von umliegenden Bauern und stellte das Malz in der eigenen Mälzerei her.

39


der Vilshofener das weltberühmte Pilsener. Ein untergäriges Bier mit würzigem Charakter. Noch heute kann man sich in Vilshofen auf seine Spuren begeben. Der ehemalige Sommerkeller seiner Familie, der als Gastwirtschaft und Bierlager diente, soll in den „BierUnterwelten“ schon bald virtuell durchschritten werden können. In Lebensgröße grüßt Pils-Erfinder Joseph Groll die Gäste der BierUnterwelten.

So bekam jedes der Biere seine

allmählich die Glasflaschen durch.

anlagen gängig wurden, nutzte

charakteristische

Erst war Weißbier in Literflaschen

man die Eiskeller zur Lagerung,

verkauft worden, dann auch hel-

schließlich war es jahrhunder-

les Bier“. Weiße, grüne und braune

telang verboten, von Georgi (23.

Flaschen können wir zu rechter

April) bis Michaeli (29. September)

Hand bestaunen.

Bier einzubrauen.

Wenige Meter weiter beeindruckt

Diese Technik, sein Bier in den mit

ein massives hölzernes Tor. Wo

Natureis gekühlten Sommerkeller

mag es wohl hin führen? Rudolf

zu bringen, nutzte auch die Fami-

Drasch nimmt uns kurz zur Seite.

lienbrauerei Groll, die im heuti-

Vom Krug ins Glas

Denn rechts davon hängen zwei

gen Volksbank-Gebäude unterge-

große Eiszangen. Damit wurden

bracht war. Aus ihr stammt der

Zunächst schenkte man das Bier

aus Vils, Wolfach und umliegen-

berühmte Vilshofener Braumeis-

den Weihern die Eisblöcke gezo-

ter, Joseph Groll (1813-1887). Mit 29

gen, die man zerkleinert in die

Jahren zog er in die Welt hinaus,

Sommerkeller zum Kühlen brach-

besser gesagt ins böhmische Pil-

te. So war es möglich, auch im

sen und beschied seiner Heimat

Sommer frisches Bier zu trinken.

eine große Ehre. Denn im Bürger-

Bevor elektrisch betriebene Kühl-

lichen Bräuhaus zu Pilsen erfand

Geschmacks-

note. Die Brauereien hatten über lange Zeit ein gutes Auskommen. Konkurrenz fürchtete man nicht, denn jedes der 28 Wirtshäuser hatte seinen Lieferanten zugeordnet. Der einheitliche Bierpreis wurde vom Staat bestimmt.

überwiegend im Wirtshaus aus. Absatz brachten aber auch die Gassenschänken, an denen der Gerstensaft im Krug abgeholt wurde. „Im 20. Jahrhundert setzten sich

KULTUR-ERLEBNIS-KELLER: BIERUNTERWELTEN VILSHOFEN AN DER DONAU Felsengang, Wirtshauskultur, Stadtgeschichte, Bierherstellung, Politischer Aschermittwoch, Bierprobe u.v.m. Jeden Samstag geöffnet von 14 – 17 Uhr Jeden ersten Sonntag im Monat öffentl. Führung „Auf den Spuren von Joseph Groll und Bierunterwelten“. Infos und Anmeldung unter 08541/208-112 oder tourismus@vilshofen.de

„Dabei kann man erleben, wie das

; ding r ä h d Sc rding n u er, ofen d E i n h V u s l i e „V stein er 0rt n u a Tr nd d rinkt a l r aye n t Bier.“ a m im B wo beste das

mächtige Fuhrfass ankam, das Bier herausgepumpt und in Lagerfässer gefüllt wurde. Oder wie Joseph Groll durch den Eiskeller geht und das Bier in handlichen Fässern wieder abholen lässt“, verrät der Heimatforscher.

Im Keller der Altstadt

Überreste der

Schienenveran-

Wasserseige genannt, in den Bo-

Vor uns steht er bereits. Mit kost-

kerung sehen. Hier wurden die

den eingelassen, um das Bergwas-

barem Gewand und braunem

Fässer vom Gär- und Lagerkel-

ser abführen zu können. Plötzlich

Haar. So muss Joseph Groll also

ler am Stadtplatz hinauf zu den

klopft es in einem Seitenstollen.

ausgesehen haben. Als wir vom

Sommerkellern auf der Bürg per

Dort sind zwei Steinhauer bei der

lebensgroßen Pilserfinder zurück

Muskelkraft gerollt. Geschäftiges

Arbeit zu sehen. Wir gehen wieder

zum großen Eichentor gehen, er-

unterirdisches Treiben kann man

weiter und zweigen nach links ab,

fahren wir: „Die Sommerkeller la-

sich lebhaft vorstellen. Ein langes

wo der Stollen an einer Betonwand

gen außerhalb des Stadtzentrums,

und verzweigtes Gang­system un-

endet. Hinter ihr verbirgt sich einer

einzig und allein die ehemalige

terminierte einstmals die Stadt.

von drei uralten gewaltigen Som-

Brauerei Wieninger, in deren Ge-

Es verband die sechs ehemaligen

merkeller, der früher als Lagerkeller

mäuer wir uns aufhalten, braute

Brauereien und führte von der Bürg

diente. Etwa 6,50 Meter unterhalb

und lagerte ihr Bier in der Altstadt.

bis hinunter zur Donau. Warum

der Bürg, dem höchstgelegenen Ter-

Dafür ließ man mehrere Lagerkel-

man sie in den Gneis schlug, blieb

rain der Altstadt, müssen wir Halt

ler errichten“. Rudolf Drasch öff-

trotz tiefgehender Forschung ein

machen und zurückkehren, obwohl

net das Tor. Vor uns erstreckt sich

Geheimnis. Vermutlich stammen

der Felsengang bis zur Stadtmauer

ein langer Felsengang, feucht und

sie aus dem Mittelalter und dien-

führen würde. Wirklich spektaku-

angenehm kühl. Der Boden unter

ten den Bewohnern der Stadtburg

lär! Zurück beim „Bierdimpfe“ ge-

uns ist mit schweren Gretplatten

zur Flucht. Die Ein- und Ausgänge

nehmigen wir uns noch ein kleines

aus Granit befestigt. Wenn man

hat man später gemauert. Links

Pils und sind stolz auf unser neues

genau hinsieht, kann man noch

von uns ist eine kleine Rinne, auch

Wissen.

41


ERLEBNIS MIT GESCHICHTE

AUF DEN SPUREN DER SCHWÄRZER

UNTERWEGS AM BAYERISCHÖSTERREICHISCHEN SCHMUGGLERWEG

W

arum die Frauen und Männer hüben und drüben nicht selten zum Rußtopf griffen, liegt auf der Hand. Hier, wo Österreich ans Passauer Land grenzt und der Böhmerwald nicht weit ist, blühte der Schmuggel. Vor allem nachts. Die richtigen Halunken schenkten sich auch bei Tage nichts, der nächtliche Schmuggel musste schließlich vorbereitet werden. Grenzer und Schwärzer standen stets im Kampf. Einer voraus, der andere hinterher. Zuchthaus war oftmals die Endstation. Auf diese Spuren der Zollbeamten und Schmuggler begeben wir uns in Untergriesbach.

42

Vor uns liegen wildromantische

Ein grober Fels ragt vor uns aus

die

Donauhänge, im Rücken das Stift

der Donau. Grau und mächtig, als

reguliert. Hier zerschellten un-

Engelszell. Dort, wo die Trappis-

hätte ihn der Teufel mitten in den

zählige Flöße, Boote und Schiffe,

ten beteten, schlichen gegenüber

Strom geworfen. Es ist der Jochen-

die Waren flussabwärts Richtung

die Schmuggler durch die Nacht.

stein. Viele Sagen ringen sich um

Wien transportierten. Wir über-

Voll gepackt mit allem Mögli-

ihn. Dass die Schiffsleute einst

queren die Donau am Fußweg des

chen. Wir machen uns auf, um

unter hohen Gefahren ihre Waren

Kraftwerks. Zuerst passieren wir

auf ihren Spuren zu wandern, auf

transportierten, lässt sich erah-

die Schleuse, dann die Wehrfel-

dem bayerisch-österreichischen

nen. Schon von weitem grüßt sie

der. Mächtig beeindruckend.

Schmugglerweg.

Kilometer

ihr Schutzpatron, der Heilige Ne-

Auf der österreichischen Seite

führt er von Jochenstein über En-

pomuk, den man im 19. Jahrhun-

führt der Weg weiter, Richtung

gelhartszell bis nach Untergries-

dert auf den Fels gesetzt hatte. Die

Engelhartszell. Zuvor stoppen wir

bach. Noch stehen wir ganz am

Donau reißt hier noch immer, ob-

an einem römischen Meilenstein,

Anfang, am „Haus am Strom“.

wohl das Kraftwerk Jochenstein

ein Replikat aus dem 3. Jhd. nach

12

mächtigen

Wassermassen

43


dass gerade Frauen hier kiloweise Schmalz, Mehl, Zucker und Kaffee hinauf schleppten. Günstig eingekauft in Engelhartszell und immer auf der Hut. Nach etwa 45 Minuten Gehzeit auf überwiegend schattigen Wegen haben wir es geschafft und erreichen das Hochplateau über der Donau. Hier wäre ein Abstecher zum etwa 800 Meter entfernten Penzenstein möglich. Doch wir nehmen den Feldweg in Richtung Kleinmollsberg. Dort führt der Schmugglerweg auf Asphalt weiter nach Forstedt, einem kleinen Schmugglerdorf, bis nach Grub. Hier ziehen wir an Vierseithöfen mit charmanten BauernhäuChristus. Das Original aus der

Die Männer haben bestimmt auch

einsteigen und setzt mit tosen-

Zeit Kaiser Caracallas soll im 18.

einige Schweißperlen verloren.

dem Motor zu uns herüber. Den

Jahrhundert zerschlagen worden

Wollte man doch so Manches am

Fährbetrieb gibt es seit Jahrhun-

sein. Maße und Schrift blieben

Mauthäusl vorbei schmuggeln.

derten, wodurch Innviertel und

erhalten. Unser Weg führt nun

Mühlviertel verbunden sind.

Nadelbäume werfen ihren Schat-

Schmuggel über die Donau

ten. Wir ziehen vorbei an einem

Wir spazieren in Richtung Rad-

an der Donau entlang. Laub- und

Freibad mit tobenden Kindern und queren den Fallauerbach. Schattig kühl ist es hier und nicht mehr weit zur Radfähre. Ein paar hundert Meter wandern wir auf einem kleinen Pfad. Innerorts kommen wir am „kaiserlichen Mauthaus“ vorbei. Hier haben die Schiffer anno dazumal auf die Grenzabfertigung gewartet. Teils

Als die Zölle noch hoch waren und

fähre, vorbei an einem großen Spielplatz, unter der Bundesstraße hindurch und kommen am Nixenplatz an. Hier erzählt uns „Donaunixe Isa“ von der sagenhaften Vergangenheit. Kurze Zeit später treffen wir am Fährhäusl ein. Dort warten gut 20 Radfahrer, um ans andere Donauufer gebracht zu werden. Fast alle sind sie auf dem

die Grenzen stark bewacht, nutzten die Schwärzer die Donau, um ihre Waren von Österreich nach Bayern und oft sogar bis Böhmen zu bringen. Wir gehen von der Fähre und sind nun im GemeinNeustift angelangt. Neben dem „alten Uferhäusl“ findet sich der Einstieg zum „Frauensteig“, der die Donauleiten hinauf führt. Eine schweißtreibende Angelegenheit.

Szenario durch eine bunte Wand-

malerische Holzboot mit hütten-

An manchen Stellen ist der etwa

malerei. Darauf werden Fässer

artiger Kajüte lässt nun Passagie-

drei Kilometer lange Aufstieg be-

abgeladen und Säcke ausgepackt.

re auf der Neustifter Donauseite

sonders steil. Schwer vorstellbar,

Donauradweg

unterwegs.

kana-Häusern vorbei, um in ein kleines Waldstück einzubiegen. Die Sonne strahlt, eine leichte Brise fährt durch die hohen Fichten und verschafft uns angenehme Wander-Temperaturen. In Neustift angekommen biegen wir am Gemeindeamt links ab, unser nächstes Ziel ist die deutsche Grenze, die uns wieder ins Passauer Land bringt. An sie erinnert lediglich ein ehemaliges Zollamtsgebäude

degebiet des oberösterreichischen

Das

mehrere Tage. Sichtbar wird das

sern, aber auch modernen Tos-

Zu Schmugglers-Zeiten streng bewacht: die Landesgrenze zwischen Deutschland und Österreich.

800 Jahre Veste Oberhaus! Eine Zeitreise durch die Jahrhunderte.

44 Ge sc hic ht e t ri f f t L e be nslust

www.oberhausmuseum.de


im Passauer Gefängnis saßen“, lacht er. Auch er ging in seinen jungen Jahren regelmäßig auf die Schwärz. Wir wollen mehr von ihm wissen und verabreden uns für später, auf seinem Bauernhof in Glotzing, ganz in der Nähe des Rannasees. Unsere Wanderung geht schließlich weiter. und einer der vielen Mautsteine. Kontrolliert hat man hier schon nicht mehr, seit in den 1990er Jahren die Grenzen geöffnet wurden.

250 Jahre alte Relikte

ECHT. ENTSPANNEN.

In Haitzendorf führt uns ein Wald-

DaySPA IN DER THERME EINS

weg direkt zu den Grenzsteinen 47 und 48. Hier legen wir eine kleine Rast ein. Den Blick nach Gottsdorf gewandt, stärken wir uns mit Äpfeln und Wasser. Doch woher stammen die vielen Grenzsteine? Ernst Duschl, unser Wanderführer weiß, dass sie durch die österrei-

Geheimnis. Denn geschmuggelt

Vorbei am Landgasthof zum Lang,

wurde nicht immer aus Not, oft-

auf Höhe des Kriegerdenkmals,

mals auch aus Leidenschaft oder

biegen wir auf die Riedler Straße

sogar im Auftrag.

ein. Nach der Empfehlung von

„Riedl war ein richtiges Schmug-

Ernst Duschl nehmen wir einen

glernest“, erzählte Max Höfler,

kurzen

den wir im Biergarten des Land-

stein. Dafür wandern wir in der

gasthofes trafen. In den 1930er

Ortschaft Riedl ein paar hundert

Jahren blühte der Schmuggel in

Meter auf dem Donausteig. Ein

dem Dörfchen, direkt oberhalb

fester Waldweg, wildromantisch

der Donauhänge. „Die Schwär-

gesäumt von Buchen, Eichen und

zer wurden immer noch gieriger

anderen Laubbäumen. Es geht

und schließlich bei einem großen

bergab und wieder bergauf, auf

Coup erwischt. So kam es dazu,

einer Ebene erblicken wir plötz-

Chor ihre Schmugglergänge ge-

dass zur Winterzeit über mehrere

lich eine kleine Kapelle, erbaut

nauestens zu planen. Ein offenes

Wochen fast alle Riedler Männer

aus Bruchsteinen. Hinter ihr liegt

chische Kaiserin Maria Theresia 1765 aufgestellt wurden. Rund 30 an der Zahl markieren noch heute die Grenze Bayerns zu Österreich, entlang

der

Hauptstraße

von

Gottsdorf in Richtung Rannasee. An dieser wandern wir nun bis zur Ortsmitte von Gottsdorf und machen an der St. Jakobuskirche halt. Hier heißt es, trafen sich die Schmuggler einst, um während des Gottesdienstes auf der Treppe zur Empore oder hoch oben am

46

Abstecher

zum

Eben-

▪ Tageskarte THERME EINS + Körperbutter-Verwöhnmassage (45 min.) + Peeling nach Wahl (25 min.) + Ein Hauptgericht mit einem Getränk Im THERMEN Restaurant d`KUCHL

+ Leih-Bademantel + Reservierte Ruheliege Aufpreis für den SAUNAHOF: € 13,-

JUBILÄUMS ANGEBOT

STATT € 119,-

€ 99,p.P.


Vögel herrscht absolute Ruhe. Ein

her die Grenze zu Österreich. Wer

Ort zum Innehalten. Die sechs-

sich besonders ruhig verhält, so

hundert Meter Umweg haben sich

Ernst Duschl, der kann sogar Äs-

gelohnt. Nach einer halben Stun-

kulapnattern

de gehen wir zurück. Bei der Pen-

dechsen begegnen. Gemächlicher

sion Ebenstein biegt der Schmug-

wird der Weg, als wir auf die Do-

glersteig rechts ab.

lomitenstraße zu kommen. Sie

Ein paar hundert Meter unterhalb

führt vom Jochensteiner Tal bis

ragt ein Turm in die Höhe. Ein

hoch nach Gottsdorf. Nachdem

Überrest der Burg „Neujochen-

wir sie überqueren, ziehen wir am

stein“. 1299 erstmals erwähnt.

Donaurad- und Wanderweg über

Von dem einst stattlichen Ge-

das „Naturschutzgebiet Donaulei-

mäuer ist nur mehr die Ruine des

ten“ zurück zum Haus am Strom.

Bergfrieds erhalten, um dessen

Wieder vorbei an der malerischen

ein massiver Felsvorsprung, der

Hier oben lässt es sich aushalten.

einen beeindruckenden Blick ins

Stille macht sich breit. Unsere

bayerisch-österreichische Donau-

Wandergruppe, sonst sehr red-

tal frei legt. Gegenüber erstreckt

selig, hält inne. Die Aussicht ver-

sich der österreichische Sauwald,

deutlicht, dass wir bereits eine

links Engelhartszell und rechts

beachtliche Strecke zurückgelegt

kreist ein Bussardweibchen über

das Kraftwerk Jochenstein.

haben. Bis auf ein paar pfeifende

der Ruine, auf der Suche nach

Smaragdei-

Flusslandschaft mit ihren Kies-

Bestand sich die Gemeinde Unter-

bänken und der hölzernen Nixe

griesbach kümmert. Als wir uns an den Schautafeln erkundigen,

oder

Beute. Ein schmaler Weg führt in

steig“. Es geht durch feste Wald-

den Wald hinein, vorbei am Ried-

wege vorbei an tiefen Schluchten

ler Einnehmer, einem bekannten

hinunter zum Tal. Für Erfrischung

Naturdenkmal. Die alte Rotbuche könnte uns viele Geschichten erzählen. Hier trafen sich die

sorgt der Dantlbach, der sich sein

Isa, der Schwester der Loreley. Bis zu unserer Verabredung mit Max Höfler haben wir noch eine Stunde Zeit, die nutzen wir für einen

Bett tosend durch den Donau-

Abstecher ins Haus am Strom mit

hang verschafft. Er bildet seit je-

seiner großen Erlebnisausstellung.

Schmuggler einst, beobachteten und tricksten die Gendarmen aus.

IPP T S G U L F S AU

Und das obwohl sie lange Zeit als Mautstelle galt. Denn vom Baum aus hatte man eine gute Sicht auf die Grenze. Heutzutage legen Wanderer und Radfahrer gerne eine Rast unter der schattenspendenden Buche ein und genießen die Ruhe des Bayerwaldes.

Hinunter ins Jochensteiner Tal Gleich im Anschluss begegnet uns die Ruine der Leithenmühle, die zur Burganlage von Altjochenstein gehörte. Nun nehmen wir die Einmündung auf den „Öttl-

48

TROM – HAUS AM S DONAUTAL IM IK N H C E T NATUR UND im ausstellung

Haus am is n b le Er hen und e lic ie neu nen fröh ei t h n ic gl ö it wichtige Strom erm Umgang m e gi n te er er En w r, unbesch ls: Natu er Donauta edürfnis nach u sa as P es B Themen d ht sie das ch r. So bezie nd findet au u n ei t und Wasse tä vi ti ar k b A t d is n g u n g llu Unterhaltun illen Töne. Die Ausste Donaukraft ie st as d ie S en Raum für d d n fi s, d r n ü la st ch au H euts ich vor der raftwerk D staltet. Gle Laufwasserk s am Strom te au ß H ö rierefrei ge gr as D . as d en , d n er ei w st n te werk Jochen gen angebo ppenführun n ra Ve in dem Gru en m umfangreich ers für Haus am Stro 4 d k hat einen n er o w es aft b Am Kr ender, staltungskal viele buchbare An- 94107 Jochenstein d n u , n 91 28 90 te en Famili Biergar Tel. 0 85 91 / gemütlichen mstrom.de sa Im ch au . u .h te w es o w b B w ge det der n fi tz la lp mit Spie lang. genen Ausk einen gelun

D

49


H

ier in Glotzing, wo das Grenzbachl in den Rannasee fließt, lebt Landwirt Max Höfler mittlerweile im Austrag. 1963 hat er den Bauernhof seines Vaters über­nommen, der nur 80 Meter von der Grenze zu Österreich liegt.

Kein Wunder, dass Glotzing zu den Schmuggler-Nestern gehörte. Denn mit der Landwirtschaft war nicht viel verdient. Die Wege kaum erschlossen und die Hänge steil. Vielen blieb nur die Viehzucht. Da kam die Lage unmittelbar an der Grenze gelegen. Die Schwärzerei brachte Ertrag. Sie war für viele Beruf, Hobby und Sucht zugleich. Denn auch Arbeit gab es kaum, wenn, dann war sie schwer. So verdingten sich viele als Tagelöhner oder Dienstboten und schwärmten nachts aus. Ein gutes Geschäft. Auch für die österreichischen Verkäufer, die den Bayern noch ein biss-

LHARTSZELL DIE SAU AUS ENGEen sie starke Zuchtsäue. So

artszell hatt „Im Kloster Engelh ben. Meine Tante, die drüben gelebt ne ha d ei eine mussten wir bei Bruder Isidor. Eine für uns un ei lzw nach Enge hatte, bestellte chmittag sind wir achten sie in Na Am . rn ba ch Na für den e Schweine und br auern, unter. di n te hl za , er nt ru Nachbarb hartszell österreichischen der Stunde. Um im be f, or sd an m t tt Di tzten wir die Guns bringen, gaben nu , te er m m dä es zu Als s über die Grenze lt es, eine halbe lo ch us rä ge el rk die Fe Nun ga ppelten Schnaps. Dann wir jedem einen do s die Tiere tief und fest schliefen. f bi n au Stunde zu warten Pfund schweren Ferkel ungesehe 30 t es e ha di lag es an uns, ingen. Gott sei Dank ch ausbr zu e us Ha ch den Schultern na . Nachdem die Ferkel ihren Raus r de pt wunderbar geklap aren sie am nächsten Morgen wie en ,w geschlafen hatten hsen beide zu sehr guten Zuchtsau uc w e Si fidel (lacht). ten heran und schenk uns viele starke, brave Ferkel. Eine wahre Freude“.

chen was draufschlugen. So passte es für jeden. Die Zusammenarbeit klappte wie am Schnürchen. Vor und nach

ALS DER SCHMUGGEL NOCH BLÜHTE

AUF DER SCHWÄRZ

Maxer l f ö H

dem Sonntagsgottesdienst besiegelte man die Geschäfte. Wenn es den Zöllnern zu nasskalt war, kamen die Schmuggler besonders gern aus ihren Stuben, um die Geschäfte mit den Österreichern abzuwickeln. Sie scheuten weder Wind noch die strengen Winter im Wegscheider Land mit viel Schnee und Frost. Manche organisierten sich sogar in Banden und schmuggelten im großen Stil. Nicht so Max Höfler, er verabredete sich mit seinen Brüdern und Nachbarsbuben, so wie es schon ihre Väter, Großväter und deren Vorfahren machten. Nicht selten mit Hilfe der Zöllner, die sich währenddessen mal freiwillig, mal eher unfreiwillig bei einer ausgiebigen Brotzeit mit ein paar Stamperl selbstgebranntem Schnaps ablenken ließen. Bis Ende der 1950er Jahre, so der 80-Jährige, habe es sich noch rentiert, Nutztiere, Kaffee und Schnaps aus Österreich zu schwärzen. Danach seien die Strafen zu hoch geworden. Max Höfler erinnert sich gerne an die Jugend mit rußigem Gesicht bei den nächtlichen Grenzgängen. Bereits mit 12 Jahren gehörte er dazu und durfte mit auf die geheimnisvollen Gänge der jungen Burschen und strammen Männer. Ertappt wurde er nie. Im Fall der Fälle drohte ihm allenfalls eine Geldstrafe. Eine kuriose Wendung nahm die Familientradition, als der Sohn von Max nach der Realschule zum Zoll ging. Aus der Schmuggler-Familie zum Zöllner.

WENN DIE G E

„Man schm SETZESHÜTER DOCH M u doch einma ggelte jeden Tag. Nur AL SCHLAUER WAREN selten war l schneller en die Gend und erwisc mussten sie ar h hat man nic schon was beweisen ten einen. Doch zuvor me h beigebrach ts. Das hat man uns können. Denn ausgesa schon im K t. Es hieß: E gt in weißt nich ts oder du ntweder du stellst dic desalter lü h auch nicht dumm und gst. Die Gendarmen w dumm und fragten un ganz charm a ren nämlic sb aus. Doch w ant über die abendlich ei mancher Gelegenh h e e sein (lacht) ir schwiegen und lern Tätigkeit unseres Va it . Die Riedler ters ten es früh ein ganz gr , B oßes Ding. auern drehten in den einfallsreich zu D eingesperr 1930er Jah a waren de t r Sie schmug und bloß mehr Fraue n Winter über alle Ba en uern n und Kinde gelten Kaffe wurde es, r auf den H e im ganz g w ö Dann wurd enn man nicht mehr roßen Stil. Gefährlich fen. g e Meine Onke man leichtsinnig. enug bekommen konn l Hans und te. Lu sind daher nach Amer dwig ika ausgewand e Schmuggeln rt. Sie konnten das der nächst nicht lassen und bei e ihnen Gefän n Festnahme drohte gnis.“

STINKENDE

e o „Als ich n tzing da. Die haben nichts (lacht). Ein ntner Kaffee aus r e lo a Z G g Tage in ben sie nämlich Nachbarn sechs lich gut bei ihm im a s m funden h Auftrag unsere ergruben sie zie vor der Gefängv im pe hatte geschwärzt. Die rte drei Tage lang re Freude war. e h h Österreic er Weißhäupl zitt r, dass es eine wa er erging es uns D e l. b p d a s a t s k Vieh it ät Heus rspielte e u finden. Kurze Ze kel mehrere Stüc n e b ü , e f a er On hts z nisstr rrate h war nic it dem Trick mein d gesehen und ve s Kleinste c li ß e li h c m n S ir holten uns jema en bis auf e ähnlich. W enze. Dabei muss s Wohnhaus wurd ier nichts. Die Tier r a h über die G h unser Hof und d ie Beamten auch eckt (lacht).“ d c t haben. Au t. Finden konnten rnten Hütte vers e h f c t u n s e durch twas in einer e waren ja

N UND KRAU

TRÜBEN

„Natürlich w gesonnen. aren nicht alle Zöllner M und gerne eine Onkel waren dra den Schmugglern wo überlistete hlhtige Bursc n. unterhalt z h u verdiene Sie schmuggelten, um en, die sie gut n. Dass wir Schwärzer ihren Leben s -L Grenzbach acker, also eine klein eit Generationen über slf e d Geheimnis. ließt, über die Grenze Schlucht durch die d ie a Hier kannte s g e t r eten sin den Zöllner n auch bew man alle Begebenheit d, war kein en. Aber da der Dämme usst. Als sie s r ders einfall ung zwei Ochsen rüb eines Tages vor hatte war er zu treib sreich zu s en, galt es n, in ein. Man m Gesetzeshü be u t s in ihren kle er aufhielten und sie ste wissen wo sich d sonin a ie der Schwä en, hölzernen Posten blenken. Abends saße rzer-Grupp häuschen. n sie A e als er an ih rem Posten voraus, sein Rucksac lso ging einer aus k war voll b schrien sie vorbeimar s u e Schürer un nd stürmten heraus. chierte. „Halt! Zoll-Wa packt d c D die sind we rannte davon. Die jun och der Mann macht he!“, e einen it gerannt. gen Zöllner E sich der ve rmeintliche rst nach einem halbe hinterher. Mei, n führten ihn S zurück in ih chmuggler fangen las Kilometer hat ihn. Das pe sen. Die Zöll r Wachhäu rfe s lediglich St kte Ablenkmanöver. l. Dort durchsuchten ner ro s D Plan ging a h, verfaulte Kartoffe enn im Rucksack hat ie uf, die Schm te er ln und Krau t Ochsen ein u fach über d ggler gewannen Zeit rüben (lacht). Der ie Grenze.“ und trieben die

EIN GUT

T F GESTELrLdrei P O K N E D fü UF GE LANG An wir die Polizei mal. Fast. GeA T I E R D E e t estell WURD r, hatt GLOTZING ch ein Schulbub wa alles auf den Kopf g Schwärzer-Grup-

KARTOFFEL

„Mein G ES GESCHÄFT r immer oßvater hat u eine Ges ns erzählt c h ic h t e , freute. die ihn besond Die Nahr e bei acht ung wa rs r K in Fleisch dern oft kn k a kaum le onnte man sic pp. h isten. D waren a ie Tiere zur Milc lle zum Verkau pl ware hgewinnung am f oder n Pfarrer die Kälber um Hof. Im drei K il e Kalb ges ines ab, schw ein Vielfaches ometer entfer b ä c r h z la te es üb illiger. Also nten Oberk chtet un Fuß bis a e d s n e a in Fleisch r die Grenze. D kaufte er dem pgenauso ch Passau g b aheim eha et hoch w ie der K ragen und verk lten. Das Häutl hat er das aufpreis ha a des Kalb uft. Der Erlös d t er zu afür wa es.“ r


TENORHORN, BARITON UND BASS

DAS PASSAUER LAND UND SEINE BLASMUSIK

ERLEBNIS MIT GESCHICHTE es wohl, die der Blasmusik einen Aufschwung verlieh. Brass Bands entwickelten sich und Bläserklassen wurden geschaffen. In einer hektischen Zeitspanne wie dieser besinnt man sich zurück auf das Ursprüngliche, erfreut sich an der Kameradschaft. Neben traditioneller Volksmusik aus Polkas und Märschen werden moderne Werke und Filmmusik einstudiert.

Blasmusik: hipp, modern, gesellschaftsfähig Die Kleidung geht zunehmend

Das Passauer Land ist tief verwurzelt mit der Blasmusik. Ob bei Fronleichnams-Prozessionen, auf den großen Volksfesten, bei Kirchenzügen, zur Hochzeit oder dem Begräbnis: nahezu jeder Anlass wird durch Trompete, Klarinette, Querflöte, Tenorhorn und weitere Blas­ instrumente umrahmt. Das Musizieren fördert die Zusammengehörigkeit. Gleichzeitig fungiert die Musik grenzübergreifend. Offizielle Partnerschaften und tiefe Freundschaften pflegen die Landkreis­ kapellen zu ihren österreichischen und böhmischen Nachbarn.

weg von der militärischen Uni-

Musik ist die wichtigste Verstän-

len von Bariton und Bass. Was

disch empfand, ist heute wieder

von beim traditionellen Tag der

digung. Sie schafft Gemeinsam-

einst den Offizieren vorbehalten

in. Die 47 Blas- und Musikkapellen

keit und ein starkes „Wir-Gefühl“,

war, wurde salonfähig. Schon im

des Passauer Landes verjüngen

spornt gleichzeitig zum Wettbe-

Grundschulalter werden Noten

sich. Es ist cool, zum Musikins­

werb an. Denn die Musikkapelle

gepaukt und sanfte Töne gebla-

trument zu greifen. Gemeinsam

repräsentiert ihre jeweilige Hei-

sen. Bis der erste Marsch sitzt,

mit älteren zu musizieren und

matgemeinde. Wer will da nicht

dauert es mit Geschick, Leiden-

für etwas einzustehen: sein Hei-

mit dem besten Zusammenspiel

schaft und Ausdauer nicht lange.

matgefühl und die damit verbun-

punkten?

Jugend

Was man gegen Ende des vergan-

dene Tradition. Doch Tradition

kämpft sich durch Grifftabel-

genen Jahrhunderts als altmo-

lebt durch Veränderung. Die war

Bereits

die

Einen Besuch wert: Tag der Blasmusik am 20. Juli 2019 in Hauzenberg. 52

form und hin zur traditionellen Tracht. Dennoch wird die Zusammengehörigkeit symbolisiert. Die Musik ist dabei ein guter Draht, fördert den Zusammenhalt und bietet

Kindern

und

Jugendli-

chen, aber auch Erwachsenen Halt. Einer lernt vom anderen. Überzeugen kann man sich daBlasmusik des Landkreises Passau, der jährlich zu einem kulturellen Höhepunkt einlädt. Pauken und Trompeten, Tubas und Klarinetten bilden beim 41. Tag der Blasmusik in Hauzenberg eine Symbiose. Jährlich treffen sich mehr als 600 Musikanten und begeistern Volksmusikfreunde mit

feeling ist garantiert. Mehr als 20

neben einem großen Festumzug

Blasmusikkapellen, vornehmlich

und dem Gemeinschaftschor stel-

aus dem Landkreis, aber auch

len sich die einzelnen Kapellen im

aus ganz Bayern, Österreich und

Festzelt vor. Dabei gibt es bekann-

Böhmen geben sich am 20. Juli

te Märsche wie den weltberühm-

2019 ab 15 Uhr die Ehre. Ein groß-

ten „Bayerischen Defiliermarsch“

artiger Gemeinschaftschor aller

zu hören. Außerdem unterneh-

Musikanten sorgt für ein fulmi-

men die Blasmusiker mit ihrem

nantes Erlebnis. Zu hören gibt es

Publikum Reisen ins internatio-

jedes Jahr andere Klassiker wie

nale Fahrwasser, unter anderem

„Himmlische

den

mit den „Italo Pop Classics“ oder

„Hoamat’gsang“ der Öberöster-

fetzigem „Samba Tequila“. Spätes-

reicher und zum Abschluss den

tens aber bei Udo-Jürgens-Med-

obligatorischen

leys oder Helene Fischers „Atem-

Festmusik“,

„Landkreis-Paswird

los“ hält es keinen Zuhörer mehr

der 41. Tag der Blasmusik von der

auf seinem Sitzplatz. Es wird

Stadtkapelle Hauzenberg, in Zu-

geklatscht, gefeiert und auf der

sammenarbeit mit dem Kultur-

Bierbank getanzt. Ein unverwech-

referat des Passauer Landes. So

selbares Erlebnis über alle Genera-

feiert man gemeinsam 160 Jahre

tionen hinweg – nicht nur zünftig

Blasmusik in der Granitstadt und

bayerisch-böhmisch.

sau-Marsch“.

Organisiert

Märschen, bayerisch-böhmischen

40 Jahre Stadtkapelle Hauzen-

Polkas und einem großen gemein-

berg. Blasmusikfreunde kommen

schaftlichen Auftritt. Gänse­haut-

dabei voll auf ihre Kosten, denn

Der Austragungsort variiert, am 25. April 2020 begrüßen die Vilshofener Musikanten der Stadtkapelle und der Johannesbläser Kollegen aus dem Landkreis.

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„HEIMAT IST, WENN ICH EINEN NIEDERBAYERN REDEN HÖRE“

Ottfried Fischer und Lebensgefährtin Simone Brandlmeier auf der Baustelle seines Hochwassermuseums.

wo auf der Welt einen Niederbay-

tige Bewunderung und die enge

rigen mit seiner Lebensgefährtin

ern reden hörte, setzte automatisch

Verbindung zu den Flüssen machen

Simone durch seine Heimat flanie-

dieses vertraute Heimatgefühl ein.

sich auch in seinem neuesten Pro-

ren, das macht ihn glücklich. Ganz

Egal wie wohl ich mich in Mün-

jekt deutlich. Denn Ottfried Fischer

ohne Hektik der Großstadt, immer

chen fühlte. Das kommt wohl von

eröffnet ein Hochwassermuseum

mit einem freundlichen „Grüß

dem vertrauten Klang der Sprache,

in der Altstadt. Angekommen im

Gott“ auf den Lippen. Nicht um-

den ich von Kindheit an kannte

Haus seiner Großeltern, mit Blick

sonst ernannte ihn Passaus Landrat

und der Herzlichkeit, die einem

auf den Inn fühlt er sich wohl. Re-

im vergangenen Jahr zum Heimat-

gelmäßig sieht man den 65-Jäh-

botschafter des Landkreises Passau.

Umringt von saftig grünen Wie-

eines Tages mit dem Deutschen

Rollen, die Otti Fischer mit Lei-

die Menschen hier entgegenbrin-

sen, die Schlüsselblumen, Löwen-

Comedy-Ehrenpreis als gefeierter

denschaft verkörperte. Zeitgleich

gen“. Richtig bewusst wurde ihm

zahn, Margeriten und Heilkräuter

Schauspieler und ausgezeichneter

förderte er junge Kabarettisten in

das erst in den vergangenen Jah-

hervorbrachten, erlebte er ruhige

Kabarettist heimkehren würde.

150 Sendungen „Ottis Schlachthof“

ren. „Hier in Passau scheint es, als

und begeisterte seine Fans mit et-

würde man sich besser kennen –

lichen Bühnenprogrammen.

auch wenn das nicht der Fall ist. Da

Seine neue Heimat lag in München,

grüßt man sich einfach, ist freund-

wo er eine Familie gründete und

lich und das vermittelt ein gutes

die beiden Töchter geboren sind.

Gefühl. Ein Gefühl, aufgenommen

Dennoch kehrte er immer wieder

und daheim zu sein“, glänzen seine

gerne nach Untergriesbach zurück,

Augen. Er denkt zurück, als er im

saß am Stammtisch im Gasthaus

Kindesalter mit seiner Mutter von

Lanz und flanierte durch die Pas-

Ornatsöd in Richtung Passau fuhr

sauer Altstadt. Im Winter 2016,

und sich seine Augen weiteten als

„nach einem Kurzurlaub beim

er die Donau sah. Mächtig bahn-

Brandner Kasper“, wie er humorvoll

te sie sich ihren Weg durch das

sagt, wusste er: „Jetzt sei es an der

Tal. Stundenlang konnte er dem

Zeit“. Gleich nach der Reha verließ

Schwimmbagger „Wotan“ zusehen,

der an Parkinson erkrankte Otti

der dem Fluss eine Schaufel Kies

Kindheitstage in schier unberührter Natur. Besonders liebte es Ottfried Fischer, mit seiner Oma auf eine Bergwiese hoch über dem Bauernhof zu spazieren, um den Blick über die Heimat schweifen zu lassen. Wälder, Wiesen, Täler und Anhöhen boten sich. „Das ist mein traditioneller Lieblingsplatz“, sagt Ottfried Fischer stolz. Er ist viel herumgekommen, lebte in München und bereiste die Welt. Als er nach dem Abitur am Fürstenzeller Maristengymnasium in die bayerische Landeshauptstadt

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„Der Bulle von Tölz“ stammt im wahren Leben gar nicht aus Bad Tölz, sondern aus dem Passauer Land. Besser gesagt, aus der kleinen Marktgemeinde Untergriesbach. Etwa 25 Kilometer von Passau entfernt, wuchs Ottfried Fischer im Weiler Ornatsöd auf dem Bauernhof seiner Eltern auf.

Kabarettist und Schauspieler Begonnen hatte seine Karriere 1978 im Münchner Hinterhoftheater mit der Gründung der Kabarettgruppe „Machtschattengewächse“. Neben seinen Erfolgen als Kabarettist, gelang ihm Anfang 1985 der Durchbruch als Schauspieler. Ottfried Fischer ergatterte die Hauptrolle des „Sir Quickly“ in der Serie „Irgendwie und sowieso“ und prägte Generationen. Das Fernseh-

aufbrach, um nach Geheiß des

publikum liebte ihn später auch

seine liebgewonnene Schwabinger

um die Andere entnahm oder mit

Vaters Rechtsanwalt zu werden,

als „Der Bulle von Tölz“ oder „Pfar-

Wohnung und kehrte zurück ins

der Passauer Oma an der Ortsspitze

dachte keiner, dass der junge Otti

rer Braun“. Zwei charakteristische

Passauer Land. „Wenn ich irgend-

Möwen füttern. Fast eine ehrfürch-

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Pfarrer

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Vorbeugen und heilen durch PhyKneipp-Kur.

weise mit wenig, aber hochwerti-

zen konnte mittlerweile sogar wissenschaftlich belegt werden.

Ernährung Pflanzliche Nahrungsmittel, na-

pen wieder in Einklang gebracht werden soll. Kaffee, Alkohol und andere denaturierte Lebensmittel wie Weißmehl und Zucker sind wenig förderlich.

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Passau KAFFEEWERK CAFÉ UND PÂTISSERIE Kirchenplatz 3 94032 Passau Tel. 08 51 / 20 14 info@KaffeeWerk.eu www.kaffeewerk.eu Sie finden uns auf Öffnungszeiten: Mo – Sa 10 – 19 Uhr Sonn- und Feiertage 13 – 18 Uhr Im Sommer immer bis 21 Uhr Kein Betriebsurlaub

Hundefreundlich

WELLNESSHOTEL ANTONIUSHOF **** BAYERISCHE, INTERNATIONALE KÜCHE

Öffnungszeiten: Täglich geöffnet, kein Ruhetag

Spielplatzecke

Ruhstorf

KREATIV BAYERISCHE UND INTERNATIONALE KÜCHE

Sie finden uns auf

Barrierefrei

Sie finden uns auf Öffnungszeiten: Mo – So 12 – 14 Uhr und 18 – 21.30 Uhr

GASTHAUS GÖTTLINGER BAYERISCHE, GUTBÜRGERLICHE KÜCHE ITALIENISCHE KÜCHE Berger Straße 59 94099 Ruhstorf an der Rott Tel. 0 85 34 / 2 66 gasthaus-goettlinger@gmx.de www.gasthaus-goettlinger.de Sie finden uns auf Öffnungszeiten / Warme Küche: Mi – Fr 16.30 – 21 Uhr Sa 11.30 – 14 Uhr u. 17.30 – 21 Uhr So 11.30 – 14 Uhr u. 17.30 – 20 Uhr Montag und Dienstag Ruhetag Betriebsurlaub: 09.01. – 31.01.2019

T hyrnau GOLF- UND LANDHOTEL ANETSEDER BAYERISCHE, GUTBÜRGERLICHE KÜCHE Raßbach 8 94136 Thyrnau Tel. 0 85 01 / 9 13 13 info@hotel-anetseder.de www.hotel-anetseder.de Sie finden uns auf April – Oktober 7 – 24 Uhr März, Nov., Dez. 17 – 24 Uhr

Betriebsurlaub: von Mitte Oktober bis Ende März

Bad Füssing

Fürstenzell

HAUSBRENNEREI ZUM VOGLBAUER

GASTHAUS ZUR PLATTE

BRENNEREI – HOFLADEN MOSTGARTEN Dammweg 5 94072 Bad Füssing Tel. 0 85 37/9 19 99 09 info@voglbauer.de www.zum-voglbauer.de

BAYERISCHE, GUTBÜRGERLICHE KÜCHE Altenmarkt 10 94081 Fürstenzell

Sie finden uns auf

Tel. 0 85 02 / 2 00 Fax 0 85 02 / 52 00 info@gasthaus-zur-platte.de www.gasthaus-zur-platte.de

Öffnungszeiten: Mi – Sa ab 14 Uhr sowie nach telefonischer Vereinbarung

Öffnungszeiten: Do – So ab 11.15 Uhr Montag bis Mittwoch Ruhetage außer an Feiertagen

Kößlarn GASTHOF/PENSION HÖNG BAYERISCHE, GUTBÜRGERLICHE KÜCHE Unteruttlau 4 94542 Haarbach Tel. 0 85 35 / 9 60 00 Fax 0 85 35 / 96 00 20 info@gasthof-hoeng.de www.gasthof-hoeng.de Öffnungszeiten: Mo – Do 16 – 23 Uhr Fr, Sa, So 11 – 23 Uhr

GASTHOF BIMESMEIER BAYERISCHE, GUTBÜRGERLICHE KÜCHE Oberer Markt 6 94149 Kößlarn Tel. 0 85 36 / 9 60 00 info@bimesmeier.de www.bimesmeier.de Öffnungszeiten: Di – So 6.30 – 24 Uhr Küchenzeiten: Di – So 11.30 – 13.30 Uhr und 17 – 21 Uhr Montag Ruhetag

Ruderting SCHÄTZLHOF OHG BAYERISCHE, GUTBÜRGERLICHE KÜCHE Petzersberg 1 94161 Ruderting Tel. 0 85 09 / 9 00 40 info@schaetzlhof.de www.schaetzlhof.de Öffnungszeiten: Mo, Do, Fr, Sa, So 8 – 23 Uhr Mi 17.30 – 23 Uhr, Di Ruhetag Oktober – Mai Di + Mi Ruhetag

Schwarzhöring

Vilshofen

FEILMEIERS LANDLEBEN RESTAURANT

EISCAFÉ CAPPUCCINI

KREATIVE, FRISCHE GOURMET-LANDKÜCHE Schwarzhöring 14 94575 Windorf Tel. 08541/8293 info@feilmeiers-landleben.de www.feilmeiers-landleben.de Sie finden uns auf Mi – Do 17 – 23 Uhr Fr – So 11 – 23 Uhr Montag, Dienstag Ruhetag

ITALIENISCHE KÜCHE EISDIELE, VEGAN Stadtplatz 4 94474 Vilshofen an der Donau Tel. 0 85 41 / 66 09 Fax 0 85 41 / 91 55 81 info@cafe-cappuccini.de www.cafe-cappuccini.de Öffnungszeiten: Mo – So 8.30 – 23 Uhr Dezember u. Januar geschlossen September – Mai Montag Ruhetag

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„WO GEHMA DENN HEUT HI?“ BESONDERES FÜR LEIB UND SEELE IM PASSAUER LAND.

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ENTSPANNUNG UND WELLNESS IM ANTONIUSHOF

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GENUSS AUF GUAD BOARISCH IM KLOSTERHOF ASBACH

IM KAFFEEWERK GEHT ES UM GUTEN KAFFEE

Eingebettet in die bezaubernde Hügellandschaft Niederbayerns, auf einer kleinen Anhöhe nur einen Kilometer vom Ortskern des historischen Grafenmarktes Ortenburg entfernt, lädt unser familiengeführtes Hotel und Restaurant zum Wohlfühlen und Genießen ein. Nach Abschluss einer umfassenden Erneuerung bieten wir sowohl Genießerpakete als auch individuelle Arrangements. So können Sie in unserem rund 900 m2 großen Wellnessbereich mit Saunalandschaft, Hallenbad und unterschiedlich gestalteten Ruhezonen Ihren Körper entspannen und die Seele so richtig baumeln lassen. Verwöhnt werden Sie dabei den ganzen Tag über von unserer Restaurantküche. Die können Sie übrigens auch bei einem kurzen Besuch zum Frühstück, Mittag- oder Abendessen im Restaurant „Hoamatküch“ genießen. Außerdem bieten wir in unserem Gastgarten und in der Bar „Cellini“ köstliche Cocktails und erlesene Weine.

Das familiengeführte 4-Sterne Wellnesshotel Antoniushof im bayerischen Ruhstorf an der Rott lädt zur Erholung im Rottal ein. In der Nähe des Bäderdreiecks verwöhnen wir Sie mit herzlich gestalteten Hotelzimmern und Suiten. Auf über 1.000 qm Wellnessfläche erleben Sie ganzheitliche Erholung und tiefe Entspannung. Bringen Sie Körper, Geist und Seele wieder in Einklang und tanken Sie neue Energie. Die Badelandschaft mit Indoor- und Outdoorpool lädt zu einem beherzten Sprung ins kühle Nass ein. Genießen Sie die Ruhe in finnischer Sauna, Dampfbad und Infrarot-Sauna. Abkühlung finden Sie dann im Kneippbecken, in der Regendusche oder im grünen Saunagarten. Spüren Sie die Kraft der Natur im Feng-Shui-Garten – ein Ort zum Energie tanken, Wohlfühlen, gesund werden und bleiben. Auch die Kulinarik kommt nicht zu kurz, wir verwöhnen Sie zum Beispiel mit mediterranen Vorspeisen, heimischem Fisch, regionalen Fleischgerichten, Vegetarischem und süßen Desserts.

Idyllisch eingebettet in die niederbayerische Hügellandschaft, nur 30 Minuten von Passau entfernt, finden Sie unseren urigen Gutshof mit gemütlich-bayerischem Stüberl, Veranstaltungsstadl und Sonnenterrasse. Genießen Sie die Ruhe und entspannte Atmosphäre mitten im Grünen, blicken Sie auf die herrlichen Weiten des Golfplatzes Brunnwies und gönnen Sie sich ein paar Stunden Auszeit vom Alltag. Unser Gutshof-Team verwöhnt Sie mit bayerischen Schmankerln und kulinarischen Köstlichkeiten aus unserer gutbürgerlichen Küche – vom zarten Steak, über saftige hausgemachte Burger, bis hin zu frischen, knackigen Salaten der Saison. Besondere Genussempfehlung: unser karamellisierter Kaiserschmarrn im Pfandl. Außerdem servieren wir Ihnen jeden Freitag fangfrische Forellen aus der Region.

Im Klosterhof Asbach hält man viel auf Traditionen. Denn im Herzen Niederbayerns existiert die typisch bayerische Wirtshauskultur. Wo man g‘miatlich und zünftig bei ei­ nem Bier zusammensitzt, Karten spielt und musiziert, debattiert und räsoniert. Dieses Lebensgefühl erhält die Wirtsfamilie Nömmer für ihre Gäste. In historischem Ambiente serviert Küchenmeister Gerhard Nömmer bayerische Schmankerl und mo­ derne Klassiker, am liebsten regi­ onal und saisonal. „Alle Gerichte sind hausgemacht und werden täg­ lich frisch zubereitet“, verspricht der Wirt. Seine Ware bezieht er überwiegend von Betrieben aus der Region. Ein ganz besonderes Erlebnis in den heißen Sommermonaten ist der Besuch des Biergartens. Hier genießen Gäste eine Maß Wolfer­ stetter Bier und die „Halbmeter­ Brotzeit“ im Schatten alter Kasta­ nienbäume.

Espresso, Cappuccino, klassischer Filterkaffee, alles fachmännisch zubereitet von Baristi: Jede Portion frisch und mit handwerklichem Können. Dazu selbst gemachte Kuchen und feine Backwaren: Die Nussecken werden als legendär bezeichnet. Die Alternativen zu Kaffee sind sorgsam ausgewählt: Feine Trinkschokoladen, lose Teesorten und über 50 Limonaden. Wer dem städtischen Trubel entfliehen möchte, geht über die Marienbrücke in die schöne Innstadt, setzt sich entspannt mit einem Eiskaffee an unsere Tische oder in unsere Liegestühle. Vielleicht ein kleines Bier dazu? Die Auswahl an regionalen Bierspezialitäten ist im KaffeeWerk (der Organisator des Passauer Bierfests am 15. August am Rathausplatz) entsprechend groß und sorgfältig zusammengestellt. Übrigens ist es hier optimal für eine kleine Pause auf jeder Radtour.

HOTEL ZUM KOCH

WELLNESSHOTEL ANTONIUSHOF

GUTSHOF BRUNNWIES

KLOSTERHOF ASBACH

KAFFEEWERK

Vorderhainberg 8 94496 Ortenburg

Ernst-Hatz-Straße 2 94099 Ruhstorf

Brunnwies 5 94542 Haarbach

Hauptstraße 50 94094 Rotthalmünster­Asbach

Kirchenplatz 3 94032 Passau

Tel. 0 85 42 / 16 70 info@zumkoch.de www.zumkoch.de

Tel. 0 85 31 / 9 34 90 info@antoniushof.de www.antoniushof.de

Tel. 0 85 33 / 18 59 info@klosterhof­asbach.com www.klosterhof­asbach.com

Tel. 08 51 / 20 14 info@KaffeeWerk.eu www.kaffeewerk.eu

Öffnungszeiten: Täglich geöffnet, kein Ruhetag

Öffnungszeiten: Mo – So 12 – 14 Uhr u. 18 – 21.30 Uhr

Tel. 0 85 35 / 91 28 - 0 gutshof-brunnwies@quellness-golf.com www.quellness-golf.com/ gutshof-brunnwies

Di – Sa 12 – 21 Uhr, So 11 – 21 Uhr Mo Ruhetag / außer an Feiertagen

Mo – Sa 10 – 19 Uhr, So / Feiertage 13 – 18 Uhr, im Sommer bis 21 Uhr

Mo – So 7 – 22 Uhr (April – Oktober)

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HEIMATLIEBE MIT KULINARISCHEM HOCHGENUSS

GEMÜTLICHE EINKEHR MIT BLICK INS GRÜNE

„Anetseder-Wirtshauskultur in Haag“ verbindet Alt und Neu, das urige Dorfwirtshaus ist zugleich ein Landgasthof, der eine hochwertige bayerische Küche mit kreativen Einflüssen und Aromen in den Mittelpunkt rückt. Unser Familienbetrieb schwört auf seine Wurzeln und kombiniert die Tradition mit moderner Wohlfühlatmosphäre. Eine „Landpartie“ die nicht nur auf dem Teller Hochgenuss verspricht und nie an Bodenständigkeit verliert. Die Zutaten für den kulinarischen Heimaturlaub sind erlesen: frische, saisonale und regionale Produkte, auch aus dem eigenen Garten. Aufgetischt wird das „Hefakriag Schnitzel“, eines unserer traditionsreichsten Gerichte, genauso wie der lauwarme Saibling auf Gurkengraupen mit Buttermilchschaum und auch Liebhaber der vegetarischen Küche kommen bei uns nicht zu kurz. Wirtshauskultur steht in unserem Haus für Landliebe, Genuss pur und Begegnung.

Das Brotzeitstüberl „Zum Holzmichl“ lädt zum Einkehren und Durchschnaufen ein. Seine Gäste verwöhnt man mit regionalen und saisonalen Gerichten sowie täglich frischen, hausgemachten Kuchen. Eingebettet in die sanft hügelige Rottaler Landschaft liegt es auf halber Strecke zwischen Bad Griesbach und Haarbach, direkt am Golfodrom®, dem Trainingszentrum der Bad Griesbacher Golfschule. Nicht nur für Golfer, sondern auch für Spaziergänger, Radfahrer und Nordic Walker über die vielen Rad- und Wanderwege rund um Bad Griesbach leicht erreichbar. Das Stüberl ist im Stil einer gemütlichen Skihütte eingerichtet, bei schönem Wetter lädt außerdem die große Sonnenterrasse zum Verweilen ein. Hier können Sie bei einem kühlen Getränk, einer frischen Halbe oder einem Haferl Kaffee den Blick ins Grüne schweifen lassen und den Golfern beim Training zuschauen.

Die Gäste kommen zum Wastl Wirt ins beschauliche Bad Griesbach, um zu lachen, zu plaudern und die Gläser zu heben. Bei uns ist halt auch ein schönes Fleckerl, wo man gerne hingeht und verweilt. Jeder Gast liegt uns am Herzen und wir sorgen gerne für ihr leibliches Wohl. Das ist typisch bayerisch und darum bemühen wir uns, allen Gästen ein urtypisches Wirtshauserlebnis zu bieten. Bayerische Gastlichkeit ist unser oberstes Gebot, und zwar kein aufgesetztes, sondern ein ehrliches. So ehrlich wie unsere Küche, eine heimatverbundene und gutbürgerliche Küche, mit einem Hauch Finesse gewürzt. Nur beste Zutaten aus der Region, stets frisch und lecker zubereitet. Von jungen Köchen, die mit Leidenschaft bei der Sache sind. Das spüren unsere Gäste am eigenen Leib und kommen gerne wieder. In diesem Sinne: Hereinspaziert und Herzlich Willkommen.

HERRLICHE LANDSCHAFT – SEHR GUTES ESSEN

RAUS AUFS LAND … NACH PASSAU-RASSBACH

Unser Restaurant verwöhnt Sie vornehmlich mit Produkten aus dem Bayerischen Wald. Wir legen sehr großen Wert auf Regionalität. Unsere weithin bekannten und vorzüglichen Wildspezialitäten stammen aus dem hauseigenen Rotwildgehege. Sehr gut für die Tiere und für die Umweltbilanz. Hauseigene Brennerei – international prämierte Edelbrände und Liköre vom Edelbrandsommelier Josef Schätzl, müssen Sie probieren. Aus einem Teil der Äpfel und Birnen unserer Obstbäume pressen wir Saft, um daraus vorzüglichen Most zu machen. Erleben Sie bayerische Wirtshauskultur mit dem Besten, was unsere Heimat zu bieten hat. Am Ortsrand des Genußorts Ruderting, in sehr ruhiger Lage, direkt am Zuweg zum Goldsteig Qualitätswanderweg, nur 12 km von der Dreiflüssestadt Passau entfernt liegt der Schätzlhof. Spazieren Sie mit Ihren Lieben unbedingt mal auf unserem herrlichen Wanderweg um das Rotwildgehege, das dürfen Sie sich nicht entgehen lassen!

Auf einer Anhöhe über dem Donautal, mitten im Grünen im kleinen Dorf Raßbach finden Sie Leo’s Restaurant und das Golf- und Landhotel Anetseder, nur 8 km von Passau entfernt. Ein herrliches Ziel für Ihren Radlausflug und ein wunderbarer Ort für Familienfeiern in der Lounge unter der alten Eiche, in der Waidler-Stubn und auf der überdachten Sonnenterrasse mit einem herrlichen Blick ins Grüne, über Bachläufe und Weiher hinweg, zwischen Wiesen und Wäldern und direkt am Golfplatz Passau-Raßbach. Probieren Sie die frischen Forellen aus eigener Zucht und unsere regionalen Spezialitäten in entspannter bayerisch-ländlicher Atmosphäre. Hier genießen Sie die Ruhe, atmen die klare Luft und lauschen der Stille. Wanderwege, NordicWalking-Runden und Fahrradtouren starten hier. Außerdem bieten wir einen E-BikeVerleih mit Ladestation. Herzlich willkommen.

TRADITIONELLES IDYLL Das Paradies muss weiß-blau sein, könnte man gerne glauben, wenn man hier den ersten Eindruck im wahrsten Sinne des Wortes erlebt: Unser über 400 Jahre alter und liebevoll restaurierter Vierseithof liegt ganz urgemütlich in der idyllischen Rottaler Landschaft im Dorf Uttlau, nahe Bad Griesbach. Tradition mit Liebe bewahren – im Gutshof Uttlau verwirklichen wir diesen Anspruch mit viel Engagement, Gefühl und Leidenschaft zum Detail. Daraus entstanden ist ein Ort zum Verweilen und Erholen für alle, die sich in ländlich gemütlichem Flair wohlfühlen. Denn es fehlt hier weder an Komfort noch an einem liebevoll zusammengestellten Schmankerl-Kulinarium. Genießen Sie die heimische Küche in unseren heimelig eingerichteten Stüberln oder im wunderbaren Innenhof. Und für private Feierlichkeiten bietet unser rustikal eingerichteter Stadl ein ganz besonderes Ambiente.

ANETSEDER WIRTSHAUSKULTUR

ZUM HOLZMICHL

RESTAURANT & CAFÉ WASTL WIRT

SCHÄTZLHOF OHG

GOLF- U. LANDHOTEL ANETSEDER

GUTSHOF UTTLAU

Lindenstraße 15 94051 Hauzenberg-Haag

Holzhäuser 8 94086 Bad Griesbach

Prof.-Baumgartner-Straße 1 94086 Bad Griesbach im Rottal

Petzersberg 1 94161 Ruderting

Raßbach 8 94136 Thyrnau

Am Dorfplatz 3 94542 Haarbach

Tel. 0 85 86 / 13 14 www.anetseder-wirtshauskultur.de

Tel. 08532/790-40 holzmichl@quellness-golf.com www.quellness-golf.com

Tel. 0 85 32 / 7 08 - 16 33 info@wastl-wirt.de www.wastl-wirt.de

Tel. 0 85 09 / 9 00 40 www.schaetzlhof.de

Tel. 0 85 01 / 9 13 13 info@hotel-anetseder.de www.hotel-anetseder.de

Tel. 0 85 35 / 1 89 - 0

Mo – Sa 10 – 18 Uhr (März – Okt.) Sonntag Ruhetag

Mo – So 7.30 – 10 und 11.30 – 22 Uhr Um Reservierung wird gebeten

Mi – Do ab 17.30 Uhr, Fr – Sa 11 – 14 Uhr und 17.30 – 24 Uhr, So 11 – 23 Uhr Mo – Di Ruhetag, Feiertage geöffnet

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WOS GUADS AUS DA HOAMAT

Mo, Do, Fr, Sa, So 8 – 23 Uhr Mi 17.30 – 23 Uhr, Di Ruhetag Oktober – Mai Di + Mi Ruhetag

April – Oktober 7 – 24 Uhr März, Nov., Dez. 17 – 24 Uhr

gutshof-uttlau@quellness-golf.com

www.quellness-golf.com/ gutshof-uttlau

Mo – So 7 – 23 Uhr (April – Oktober)

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trend tisch küche heim garten LEIDENSCHAFTLICH – DAS EISCAFÉ CAPPUCCINI

GASTHAUS GÖTTLINGER – EINFACH GÖTTLICH

GENUSS MIT GESCHICHTE AM GIDIBAUER HOF

Im liebevoll restaurierten Gebäude am Stadtturm, auf der Terrasse am Stadtplatz oder im überdachten Innenhof mit Kinderspielecke, in der Lounge oder im Gewölbe, ist für Groß und Klein der richtige Platz zum Genießen. Original italienische Eisspezialitäten, Kaffees, Pizzen, Pasta, Suppen und Salate, frisch zubereitet und hausgemacht, lassen Auge und Gaumen erfreuen. Trendige Burger, ob mit Fleisch, vegetarisch oder vegan, köstliche Frühstücksvariationen oder kreative Sprizz laden zum Verweilen ein. Wir verarbeiten beste Zutaten, viele in Bio-Qualität, aus der Region und Italien. In den Lokalräumen sind 90 Sitzplätze, in der Sommersaison zusätzlich 90 Plätze auf der Terrasse. Gerne nehmen wir Reservierungen für größere Gruppen entgegen. Zusätzlicher Service: Akku-Ladestation für E-Bikes und Handys. Unser Team freut sich auf Sie! Ci vediamo – bis bald!

Niederbayerische Gastlichkeit, gepaart mit venezianischer Würze ergibt ein besonderes Geschmackserlebnis. Unter dessen Genuss kommen die Besucher des Gasthauses Göttlinger in Berg. Nur knapp acht Kilometer nordwestlich von Ruhstorf. Hier tischen Julia Göttlinger und Lebensgefährte Matteo bayerische Gerichte und mediterrane Spezialitäten auf. Und das auf hohem Niveau. Gelernt haben sie ihr Handwerk in der Sterneküche und machen nun jeden Restaurantbesuch zum Erlebnis – auf bodenständige Art und Weise. Ihre Küche verlassen butterweicher Burgunderbraten in Pfifferlingssoße mit Spinatflan und hausgemachten Spätzle, ebenso italienische Fischgerichte wie „Fritto Misto“ oder „Vitello tonnato“ aus regionalem Kalbsfleisch. Begleitet wird die exzellente Küche von guten Weinen aus Italien, Spanien, Frankreich, Deutschland und Österreich. Genuss pur – ob im Kaminzimmer, der Gaststube, dem großen Saal oder im gemütlichen Biergarten.

Nur 19 km von Passau am Ortsrand von Hauzenberg, umgeben von saftig grünen Wiesen mit Blumen und Kräutern liegt er: Der Gidibauer Hof. Das ideale Domizil für Erholungssuchende und Feinschmecker. Nicht nur, wegen der vielen Wanderwege, die hier Kreuzen. Vor allem wegen der vielversprechenden Küche von Alois Ertl. Liebhaber bodenständig bayerischer Küche finden hier genauso tolle Gerichte wie die, die den besonderen Gaumenschmaus suchen. Den Tisch deckt dabei die Natur. Denn der Küchenchef und Inhaber des Naturhotels mit Restaurant serviert echte, naturbelassene Gerichte aus überwiegend heimischen Zutaten. Außerdem laden 19 modern eingerichtete Zimmer im denkmalgeschützten Hof oder dem Salettl ein, die Ruhe und Erholung bieten.

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Apfelböck - Ihr Fachgeschäft in Eging am See. Unsere große und attraktive Auswahl bietet für jeden Geschmack und Lebensstil genau das richtige Produkt. Freuen Sie sich auf unsere Themenwelten Trend, Tisch, Küche, Heim, Garten und Grill.

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Lassen Sie sich also in unserem einzigartigen, aus Granit gebauten, Vierseithof von ausgezeichneter Küche und Gastlichkeit verwöhnen!

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Als Ihr Weber-Experience-World-Store in der Region haben Sie durch uns ganzjährig Zugriff auf das gesamte Weber-Sortiment. Zudem bieten wir Ihnen umfangreiche Serviceleistungen.

EISCAFÉ CAPPUCCINI

GASTHAUS GÖTTLINGER

LANDGASTHAUS GIDIBAUER

Stadtplatz 4 94474 Vilshofen an der Donau

Berger Straße 59 94099 Ruhstorf an der Rott

Grub 7 94051 Hauzenberg

Tel. 0 85 41 / 66 09 info@cafe-cappuccini.de www.cafe-cappuccini.de

Tel. 0 85 34 / 2 66 gasthaus-goettlinger@gmx.de www.gasthaus-goettlinger.de

Tel. 0 85 86 / 96 44 - 0 www.gidibauer.de

Mo – So 8.30 – 23 Uhr September – Mai Montag Ruhetag

Montag und Dienstag Ruhetag

Di – So 11.30 – 13.30 Uhr und 17.30 – 21 Uhr Montag Ruhetag

Apfelböck e.K. Oberer Markt 18-22 94535 Eging am See www.apfelboeck-eging.de

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GNADENHOF FÜR BÄREN IN BAD FÜSSING DAS BÄRENPARADIES – EIN PROJEKT DER GEWERKSCHAFT FÜR TIERE E. V.

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ie Qual-Haltung von Braunbären hat in Europa eine traurig, grausame Tradition. Vor allem in Teilen Osteuropas ist sie auch heute noch verbreitet. Wir halten zur Zeit 14 Bären in unserem Gnadenhof, einige davon stammen aus Litauen, Bulgarien, Albanien und den Staaten des ehemaligen Jugoslawiens. Unser Gnadenhof gilt in Fachkreisen als vorbildliche Zufluchtsstätte für geschundene und gequälte Bären. Die elf Hektar große Anlage bietet jedem Bären Möglichkeit, sich allein oder in Gesellschaft anderer Bären zu erholen und sich zu entwickeln. Hier können die Tiere unter artgerechten Bedingungen bis an ihr Lebensende bleiben. Unser qualifiziertes Pflegepersonal sorgt rund um die Uhr für das Wohl unserer Schützlinge. Die Bären, die in unserem Gnadenhof aufgenommen werden, zeigen oft untypische, zwanghafte Verhaltensmuster. Die Verhaltensauffälligkeiten sind in jahrelanger Gefangenschaft entstanden und wir sehen es als unsere Aufgabe, mit sehr viel Geduld die Bären an ihre naturnahe Umgebung zu gewöhnen und über Tierbeschäftigung die Sinne der Bären wieder zu schärfen. Besucher können den Gnadenhof auf einem ca. eineinhalb Kilometer langen Rundweg umrunden. Zudem hat man von einer Aussichtsplattform einen herrlichen Blick auf das Hauptgehege mit Hügel und Teich. Hier halten sich unsere Bären besonders gerne auf und lassen sich auch in ihrem Lebensraum beobachten. Von ca. April bis Oktober finden jeden Donnerstag um 15.30 Uhr halbstündige Führungen statt, die Ihnen einen kleinen Einblick in das Leben unserer Bären geben. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Finanziert wird der Gnadenhof Gnadenhof für Bären der Gewerkschaft für Tiere e. V. ausschließlich aus MitgliedsbeiAm Bärenpark 7 • 94072 Bad Füssing trägen, Spenden, Nachlässe und Tel. 0 85 37 / 91 94 02 Tierpatenschaften, die auch steuwww.gewerkschaft-fuer-tiere.de erlich absetzbar sind.

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eben Geräten zur Flachsverarbeitung, Weberei, Färberei und zum Blaudruck zeigt das Museum auch eine Vielzahl von Bauernmöbeln. Drei Bauernhäuser und einige Nebengebäude geben Einblick in das frühere Leben, Wohnen und Arbeiten. Öffnungszeiten: 15. Mai bis 15. Oktober Mi, Sa und So von 14.00 – 16.30 Uhr Webereimuseum Breitenberg Gegenbachstr. 50 94139 Breitenberg Tel. 0 85 84 / 14 90 oder 9 61 80 www.breitenberg.de

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BURGRUINE HILGARTSBERG MIT AUSSTELLUNGSRAUM ARCHÄOLOGIE

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as Keramik museum, Zw eigstelle des erischen N ationalmuse B ums, im eh ayfürstbischöfl em ic als h en Schloss Ob Passau – am ernzell bei U zwölfhunder fer der Donau gelegen – gibt mit tO schichte der bjekten einen Einblick in die GeKeramik (Jun war t). Zudem gsteinzeit b lungen im Fo is laden wech yer zum Bes selnde Sond Gegenuch ein. Mit dem PKW – eraussteldem Schiff, die Donaup dem Fahrrad erle Obernze Öffnungszeit ll ist immer o en Schloss: einen Besuch der 01. April bis von 10:00 – 06. Januar, wer t. 17:00 Uhr; G D ie es n chlossen: stag bis Son Karfreitag; ntag 1. Allerheiligen Mai; Fronleichnam; ; 24., 25., 31. Schloss Obe rn Dez zell TIPP: jeden Freitag (in d ember. Schlossplatz 1 er Saison) 94130 kostenlose O bern „His Treffpunkt um torische Führung“ Tel. 0 85 91 / 10zell 66 oder 9 11 10:00 Uhr am 61 19 w ww.obernze Schloss. ll.de

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ie Burganlage kann täglich von 8.00 bis 20.00 Uhr besichtigt werden. Jeden 1. Sonntag im Monat ist der Ausstellungsraum von 13.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Während der Sommermonate gibt es Kaffee und Kuchen auf der Sonnenterrasse. Gruppenführungen nach Absprache auch an anderen Terminen möglich. Burgförderverein Hilgartsberg e.V. 94544 Hofkirchen Tel. 0 85 45 / 9 71 80 www.burgverein-hilgartsberg.de www.hofkirchen.de

DER DENKMALWEG BAYER. GESCHICHTE – RNSCHL ACHT ZUR AIDENBACHER BAUE

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platz Aidenbach eginnend vom Markt lange, beschilderte führt der 7 Kilometer nkmälern Resch ­ De n Denkmalweg zu de d ndlberg – bergauf un dobl, Kleeberg und Ha ine kle rch du d un r Felde bergab, über Wiesen, l en Ausblicken ins Vil sta ön sch t mi ke tüc lds Wa er­ ler mä nk De bach. Die und zur ück nach Aiden 6 bei der Aidenbacher 170 die n, che dis än fst Au 00 3.0 die an innern en ließen. Bauernschlacht ihr Leb rt im Juli 2019 wie ­ ielverein Aidenbach füh tsp Fes d un Der Kultur­ eber bai­ der das Festspiel „Li 1706“ Markt Aidenbach ach enb Aid risch sterben... ktplatz 18 eine Kurz­ Mar01 Aidenbach auf. Das Foto zeigt 945 am Denk­ Tel. 0 85 43 / 96 03 ­ 16 version des Festspiels enbach. www.aidenbach.de Aid er üb rg mal Handlbe (ww w.freilichtspiel.de)

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s gibt viele gute Gründe, die wohltuende Kraft und angenehme Wärme der legendären Bad Füssinger Thermen zu genießen. Pro Stunde strömen 100.000 Liter Heilwasser in die 100 Entspannungsund Behandlungsbecken der drei Thermen. In Bad Füssing findet man alles, was hilft, Abstand von Stress und Leistungsdruck zu gewinnen, Rücken und Gelenke in Bestform zu bringen und gleichzeitig wunderbar zu entspannen. Die Auswahl an Wellness- und Gesundheitsangeboten ist riesig – die medizinische Kompetenz und das ganz besondere Wohlfühl-Ambiente machen Bad Füssing zum perfekten Reiseziel für einen rundum gelungenen Gesundheitsurlaub. Die herrliche Landschaft rund um den Kurort lädt überdies ein, durch Bewegung und körperliche Aktivitäten, das innere Gleichgewicht zu finden, Lebensenergie zu steigern und so die Gesundheit zu stärken. Bad Füssing bietet schier unbegrenzte Möglichkeiten für die abwechslungsreiche Gestaltung des Wohlfühlurlaubs: spannende Ausflüge, vielfältige Gastronomie, ein Kur- & GästeService Bad Füssing Rathausstraße 8 paradiesisches Terrain für Rad94072 Bad Füssing fahrer und Wanderer, herzliche Tel. 08531 975-580 Gastgeber sowie vielerlei kultuwww.badfuessing.de relle Veranstaltungen.

GRENZENLOS WANDERN MIT GENUSS

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esondere Erlebniswanderwege mit wunderbaren Aussichtsund Panoramaplätzen am bayerisch-österreichischen Donautal sind im Feriengebiet der Donau-Perlen zu finden. Donausteig, Jakobsweg, Goldsteig und der grenzüberschreitende Schmuggerlweg laden ein zum Entdecken und Entspannen in herrlicher Naturlandschaft. Donau-Perlen Marktplatz 22 94107 Untergriesbach Tel. 08593/9009-31 oder 21 www.donau-perlen.de

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Erl eb nis , da s sie in au ße rge wö hn lich es wir d! Prä ch tig e ern ist ge na ch ha ltig be en z- un d Kir ch en Ba roc kfa ssa de n, Re sid st mä ch tig e un d ein e ein ba ute n spr ech en für Die Wi rkl ich kei t sah an rei ch e Bis ch ofs sta dt. ild dtb Sta im h sic n ge zei de rs au s: No ch he ute für ch ter lic he r Ka tas tro all en tha lbe n Sp ure n ofap Ho er od gk Hö rni Fo lge n Sie Ho fra t vo n rch ph en un d Tra gö die n. Sc ha usp iel füh run g du en nd sel fes er ein f au r ttle Rö in ker the ue r Ge sch ich te. die we ch sel ha fte Pa ssa 00 Uhr uren Wann?: Täglich um 14. Passauer Stadtfuchs-To Uhr 00 10. um lich Sa zusätz Lindental 46 c urm 94032 Passau Wo?: Passau – Rathaust z lat Tel. 08 51 / 4 58 92 am Rathausp .de 58 92 4 / 51 08 . www.stadtfuchs-passau Tel : ng ldu Anme m l.co ao u@ ssa oder stadtfuchspa

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DAS GLASDORF ERLEBEN – VOM GLASMACHER BIS ZUM KONDITOR

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n jeder Jahreszeit eine Begegnung mit Genussfaktor. Ob auf der Durchreise oder im Urlaub, man kommt nicht daran vorbei. Glasobjekte im Glasdorf-Park schimmern dem Vorbeifahrenden entgegen und laden zum Verweilen ein. Köche und Konditoren sorgen für deftige Speisen im Hütten-Wirtshaus und für süße Leckereien im Bistro VierJahreszeiten. In den liebevoll, nach Jahreszeiten-Motto dekorierten Ausstellungen, entdeckt man vieles was das Leben und Wohnen schöner macht. Inspirierend für jeden Besucher. Das Sehen und Erleben der traditionell betriebenen Handwerke macht Freude. Glas, Weinfurtner Das Glasdorf Natur, Menschen und mehr – ein Zellertalstraße 13 familiär geführtes Dorf-Kleinod mit 93471 Arnbruck besonderer Atmosphäre freut sich Tel. 0 99 45 / 94 11 - 0 www.weinfurtner.de auf Ihren Besuch.

FAMILIENAU SFLUG INS M USEUMSDO BAYERISCHE RF R WALD BEI TITTLING

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in Spaziergan g durch das Museumsdor erischer Wal fB d bei Tittling ist eine Reise ayVergangenh ei in t. die M it üb das Museum er 100 Gebäu sdorf zu den den zählt größten Frei Es erwarten licht Sie alte Bauer nhöfe aus dem museen. Jahrhunder t, die älteste 17. bis 19. Volksschule von 1666, Kap gärten und al Deutschland ellen, Mühle te Haustierr s n, Sägen as ten. Neben Ausstellungen sen, präsentiert in histor , bunte Bauernischen Dorfa zum religiöse Leben gibt es nsichn, kulturelle Handwerksvo n und alltäg laden. Das rführungen, lic Gasthaus M ei hen n en Spielplatz ühlh historischer und Museum Kegelbahn un iasl mit sd Terrasse lädt zum gem Museumsd ütlichen Eink or f Baye eh Das Museum sdorf ist von ren ein. Am Dreiburgensee rischer Wald Ostern bis 94104 Ende Oktob Ti ttlin er täglich vo n 9.00 bis Tel. 0 85 04 g 17.00 Uhr ge / 84 82 öffnet. www.m useumsdor f.c om

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u den Hauptanziehungspunkten Bad Füssings zählt hierbei die direkt am Kurpark gelegene Europa Therme. Hier präsentieren sich unter anderem 15 unterschiedlich konzipierte Thermalwasserbecken (27° C bis 40° C warm), die ausschließlich aus der eigenen, artesischen Thermalmineralquelle aus 1000 Metern Tiefe gespeist werden. Insbesondere der 120 m lange Strömungskanal, das Nymphäum mit Luftsprudelliegen und Whirlpools, das teilüberdachte Attraktionsbecken wie auch das neue Unterwassermusikbecken mit Sonnensegel oder der großzügig Europa Therme Bad Füssing gestaltete Infrarotbereich bieten Kurallee 23 • 94072 Bad Füssing täglich ab 7.00 Uhr morgens op- Tel. 0 85 31 / 94 47 - 0 timale Möglichkeiten zur Steige- www.europatherme.de Gutscheinshop print@home rung des Wohlbefindens.

R PUR, E S S A W L HEI LENBAD ESBAD – L E N N W A M H I O J ER SALZ OD R U T A N e Bad T MI d Th erm

Füs sing els enla ba ohann e s was s er- F n der J er ne uen S alz taatlich anerd s r der s wird in mit s e ch eilwas s e H s a d ge h e n d s h a D rc u t. d g un e e e tz Heilquell S alz vers ut s eine kannten turb elas s enem a ter H na ge s tre s s EinatTonnen ann b ei k u c h da s A lz . a n S e lt a tem tf n e ie gelös te auf d A ht ir kung m a W s il e e d h n e h eil kann alz erhö erdampfs pek t: das Naturs wegung. s s a W n e s Be salzhaltig ositiver A onende men des n. Ein weiterer p t so gelenk sch e k ch wege wir b und ermögli her e rie uc d Therm den Auft nen Thermenbes er- Johannesba ße 2 Th tra ön Zudem k e Nas s in einem 10 0 Johanness Füssing r nd e Bad e b 2 il 7 ü e 0 4 h m 9 s e a d ein 30 0 85 31 / 2 k a na l enbad, in rme.de mal-Well gen Strömungs ols Tel. w.johannesbad-the o w n w lp Meter la it flächigen Whir we und in erleben.

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BIER & BAROCK IN DER PRUNKVOLLEN BAROCKKIRCHE ST. MARTIN

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enuss und Kultur gehören in Kirchham nicht nur fest zusammen – es wird hier auch gelebt. Deshalb treffen sich hier regelmäßig alle Kulturfreunde des guten Geschmacks, um Tradition gemeinsam zu genießen. Nach einer kurzen Begrüßung trifft man sich zu einer Kirchenführung in der von Johann Michael Fischer erbauten Barockkirche St. Martin. Die Altäre stammen von Johann Baptist Modler und die Putten und Engel von J. Deutschmann. Danach widmet man sich bei einer herzhaften bayerischen Brotzeit und Freibier ganz genussvoll Unterhaltsamen rund um das Thema Bier. Termine 2019: Bürgerhaus Kirchham 6./20. März, 3./17. April, 15./29. Mai, Kirchplatz 3 a 7./21. August, 4./18. September, 94148 Kirchham 2./16./30. Oktober, 13./27. November Tel. 0 85 33 / 96 48 16 www.kirchham.de um 15 Uhr im Bürgerhaus Kirchham.

CHTE ERLEBEN 800 JAHRE BURGGESCHI US AUF DER VESTE OBERHA

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te Oberm Jahr 2019 feiert die Ves stehen. Be haus ihr 800-jähriges stelaus der Son e Eine spannend ltiMu e nd iere zin fas e ein lung und te ich sch Ge mediainszenierung zur als g tun deu Be er ihr der Burg und nz, eine fürstbischöfliche Reside lreiche zah ie neue Burg-App sow eine auf ren füh ent gen Veranstaltun e. ert nd Zeitreise durch die Jahrhu sau Oberhausmuseum Pas Oberhaus 125 94034 Passau e www.oberhausmuseum.d

IN FRAUENAU WIRD GLAS ZUM ERLEBNIS: GLASMUSEUM UND GLÄSERNE GÄRTEN VERZAUBERN IN DER ORTSMITTE

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rauenau ist das „gläserne Herz des Bayerischen Waldes“. Drei Glashütten produzieren hier Glas. Zwischen den Glasmanufakturen Poschinger und Eisch erstrecken sich die Gläsernen Gärten. Über 30 Großskulpturen aus Glas von renommierten Künstlern finden sich hier. Egal zu welcher Zeit man diese einzigartige Parkanlage besucht, die faszinierenden Kunstwerke wirken immer wieder anders und laden das ganze Jahr über zu einem Spaziergang ein. Die Gläsernen Gärten werden beständig erweitert. Stets lässt sich Neues entdecken. 33 Hörstationen geben Informationen zu den Skulpturen. Das staatliche Glasmuseum Frauenau ist ein Kunstwerk für sich, denn das Innere des Hauses wurde gemeinsam mit Künstlern gestaltet. Die erste Abteilung ist als Zeitreise durch die Geschichte der Glasherstellung konzipiert. Sie bringt den Besucher von der Glaserzeugung in der Antike über das Mittelalter bis in die Neuzeit. Ein zweiter Rundgang führt um einen symbolischen Schmelzofen und erzählt Glasmuseum Frauenau Am Museumspark 1 vom Leben und Arbeiten in und 94258 Frauenau um die Glashütte. Der dritte Muwww.glasmuseum-frauenau.de seumsbereich zeigt moderne Geöffnet von Di – So 9 – 17 Uhr Glaskunst in all ihren Facetten.

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m einzigen Graphitbergwerk Deutschlands entdecken Sie die Welt der Bergleute und erfahren alles rund um das Mineral Graphit. Im 18. Jahrhundert wurde das anthrazit-glänzende Mineral im Unteren Bayerischen Wald auf den Feldern von Bauern gefunden. Die Vorkommen um Kropfmühl galten lange Zeit als die bedeutendsten weltweit. Graphit ist wie Diamant, ein kristalliner Kohlenstoff und jeder kennt ihn in der Form eines Bleistiftes. Doch kaum jemand weiß mehr über das schwarze Gold. Pulvermetalllurgie, Automobil-, Kunststoff- und Batterieindustrie sind nur einige der Branchen, in denen man Graphit Kropfmühl Besucherbergwerk Graphit einsetzt. Die modernste An- Langheinrichstraße 1 wendung findet man in der Bauche- 94051 Hauzenberg-Kropfmühl mie als Zusatz in Dämmstoffen. Ein Tel. 0 85 86 / 6 09 - 147 www.graphit-bbw.de Abenteuer für die ganze Familie.


Ganz schön was los! VERANSTALTUNGEN 2019

10. – 13. Fr – Mo

Frühlingsfest mit Kunstund Handwerkermarkt in Aldersbach

11. Samstag

Nordic-Walking-Marathon, Therme Bad Griesbach

27. – 29. Do – Sa

29. 05. – 01. 06. Mi – Sa US-Car-Treffen Pullman City in Eging am See

29. 05. – 02. 06. Mi – So Dorffest in Jägerwirth

Juni 01. Dienstag

Neujahrskonzert in Vilshofen a. d. Donau Neujahrskonzert in Bad Füssing

05. Samstag

Neujahrskonzert in Obernzell Rauhnudelbetteln in Untergriesbach Rauhnudelbetteln in Kellberg

20. Sonntag

Pauliskirta in Hofkirchen

03. Sonntag

Thermenmarathon in Bad Füssing

März

09./10. Sa/So

Ostereier- und Kunsthandwerksverkaufsaustellung in Pocking

29. – 31. Fr – So

Messe „ausblick 19“ in Ruhstorf

ungen eranstalt r Faschingsv blick unte r e b Ü im f inden Sie .de auer-land www.pass 74

05. Freitag

Eröffnung Bier-Spezialitäten-Woche in Bad Füssing

07. Sonntag

Automarkt mit verkaufs­ offenen Sonntag in Pocking Frühlings-Kirta in Untergriesbach Tag des Tourismus im ganzen Landkreis mit vielen vergünstigten Angeboten vieler Freizeiteinrichtungen/ Museen etc.

14. Sonntag

Frühjahrsmarkt in Bad Griesbach Palmsonntagsprozession in Kösslarn

20. Samstag

Saisoneröffnung Museumsdorf Bayerischer Wald in Tittling

21. Sonntag

Ostermarkt in Aidenbach

Osterkirta in Tittling

26. – 28. Fr – So

Zeitsprung-Mittelalter­ spektakel in Hauzenberg

30. Dienstag

Walpurgisnacht in Hilgartsberg

Mai

01. Mittwoch

Bruder-Konrad-Fest in Parzham Traditionelles Maibaum­ aufstellen in Kirchham Windorfer Frühling mit Blumen und Gartenmarkt

05. Sonntag

Frühlingsmarkt in Ortenburg Schmankerlwanderung „Genuss am Fluss“ im Ilztal & Dreiburgenland

Motorradstraßenfest in Thyrnau Harley-Treffen Pullman City in Eging am See

28. – 30. Fr – So

Volksmusiktage in Obernzell

28. 06. – 01. 07. Fr – Mo Petersfest in Aicha vorm Wald

29./30. Sa/So

Töpfer- und Kunsthand­ werkermarkt in Obernzell

30. Sonntag

Tag der offenen Gartentür, Landkreis Passau

Pfingstfest in Pocking

Juli

07. – 11. Fr – Di

Dorffest in Ruderting

06. – 10. Do – Mo

April

Ritterspiele in Ortenburg Prangerfest in Straßkirchen

19. Sonntag

Vollmondorgelnacht in Vilshofen a. d. Donau

Frühlingsmarkt in Wegscheid

Februar

20. – 23. Do – So 21./22. Fr/Sa

26. Sonntag

Januar

Lindenfest in Bad Höhenstadt

17. Freitag

Internationaler Museumstag im Museumsdorf Bayerischer Wald in Tittling

23. Dienstag

19./20. Mi/Do

Weinhügelfest in Fürstenzell

06. Samstag 07. Sonntag

Pfingstfest in Haarbach

Niederbayerisches/öberösterreichisches Goldhaubentreffen in Kirchham

09. Sonntag

12./13. Fr/Sa

08. – 10. Sa – Mo

Volksradfahren mit Dorffest, Kellberg/Thyrnau

10. Montag

Pfingstkirta in Fürstenstein Mühlenfest im Rahmen des Dt. Mühlentages in Kirchham 26. Deutscher Mühlentag im Museumsdorf Bayerischer Wald in Tittling

14. – 17. Fr – Mo

Volksfest in Büchlberg

15. Samstag

Stadtfest in Vilshofen

16. Sonntag

Veitskirta in Tittling

Promenadenfest „Donau in Flammen“ in Vilshofen an der Donau

12. – 14. Fr – So

17. Historisches Marktfest in Rotthalmünster

12. – 15. Fr – Mo

21. Sonntag

Familiensonntag im Museumsdorf Bayerischer Wald in Tittling

25. – 28. Do – So Lampionfest in Bad Griesbach

26. – 28. Fr – So Promenadenfest in Obernzell

26. – 30. Fr – Di

Volksfest in Eging am See

27. Samstag

Rock in Tracht in Wegscheid

27./28. Sa/So

VOF tonight – Filmnächte in Vilshofen an der Donau

28. Sonntag

04. Sonntag

Museumsfest in Breitenberg

09. – 11. Fr – So

Florianifest mit Oldtimertreffen in Breitenberg

11. Sonntag

Sommerfest Haus am Strom in Jochenstein

14. – 18. Mi – So

Volksfest in Aidenbach

14. – 19. Mi – Mo

Dult in Hauzenberg

23. – 25. Fr – So

Grenzlandfest an der Innlände in Neuhaus am Inn

23. – 26. Fr – Mo

Volksfest in Tittling

Familienfest des Landkreises Passau in Neukirchen vorm Wald

23. – 28. Fr – Mi

August

25. Sonntag

02. – 07. Fr – Mi

Volksfest in Ortenburg

Traditionelles Volksfest in Vilshofen an der Donau Herbstkirta in Tittling

29. 08. – 03. 09. Do – Di Karpfhamer Fest mit großer Rottal-Schau

Volksfest in Untergriesbach

13./14. & 20./21. Sa/So

Hortensienschau in Pocking

19. – 21. Fr – So

Bürgerfest in Pocking

20. Samstag

Tag der Blasmusik in Hauzenberg

n ö h c s Gansz los! wa T U N G EN L A T S N A V ER

2019

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11. Montag

Inthronisationsball in Kellberg Inthronisationsball in Büchlberg

17. Sonntag

Veranstaltungsreihen

Herbstmarkt in Ortenburg

23./24. Sa/So

Nikolausmarkt in Rotthalmünster

24. Sonntag

Nacht der Lichter in der Emmauskirche in Bad Griesbach

nd u s t Advenindlmärkte k Christ

Dezember 01. Sonntag

Nikolauseinzug in Salzweg Nikolausmarkt in Pocking

05. Donnerstag

September

29. Sonntag

Ägidimarkt in Eging am See Drescherfest im Webereimuseum in Breitenberg

Bauern- und Handwerksmarkt in Pocking

01. Sonntag

06. – 08. Fr – So

Brückenfest mit Zwei­ brückenlauf am Mariensteg in Neuburg am Inn

08. Sonntag

Tag des offenen Denkmals, nähere Infos unter

www.tag-des-offenen-denkmals.de

Erntedankfest in Kösslarn

15. Sonntag

Zwetschgenmarkt in Ortenburg

22. Sonntag

Herbstmarkt in Wegscheid

Apfelmarkt in Aidenbach Michaeli-Kirta in Untergriesbach

Oktober 05. Samstag

Weinfest in Thyrnau

06. Sonntag

Mostkirta in Fürstenzell

11. Freitag

Leonhardi-Hoagarten in Kellberg/Thyrnau

13. Sonntag

Herbstkirta in Fürstenstein Leonhardi-Umritt in Kellberg/Thyrnau

19./20. Sa/So

Gallusmarkt in Pocking

20. Sonntag

Leonhardi-Ritt in Neukirchen vorm Wald Herbstmarkt in Bad Griesbach

27. Sonntag

Herbstmarkt in Aidenbach Leonhardi-Ritt in Grongörgen

November 03. Sonntag

Leonhardi-Umritt in Aigen am Inn Martinsmarkt in Eging am See Martinskirta in Untergriesbach

15. – 17. 11. | 22. – 24. 11. | 28. 11. – 01. 12. 05. – 08. 12. | 12. – 15. 12. | 19. – 22. 12.

Weihnachtsmarkt Pullman City in Eging am See

28. 11. – 01. 12. | 05. – 08. 12. | 12. – 15. 12. | 19. – 22. 12.

22. Sonntag

29. 11. – 01. 12. | 06. – 08. 12. | 13. – 15. 12.

23. Montag

Christkindlansingen in Fürstenzell

26. Donnerstag

Musical Joseph, Aldersbach JUNI - JULI

29. 11. – 01. 12.

Kulturwochen Hauzenberg JULI - AUGUST

29. 11. – 01. 12.

Kurkonzerte Hauzenberg IMMER MITTWOCHS / JULI - AUGUST

Historischer Weihnachtsmarkt in Aidenbach Christkindlmarkt in Tittling Schwimmender Christkindlmarkt in Vilshofen a. d. Donau

30. 11.

Wiesenweihnacht in Pocking Adventsmarkt in Kirchham Adventsmarkt in Ruderting

30. Montag

05. – 08. 12.

Silvesterparty Pullman City in Eging am See

Europäische Festspielwochen, Passau JUNI - JULI

Hilgartsberger Burgfestspiele JULI - AUGUST

01. 12.

31. Dienstag

Ortenburger Schlosskultur MAI - SEPTEMBER

Granitweihnacht im Granitzentrum Hauzenberg

Perchtentreffen Pullman City in Eging am See Weihnachtsgala in Bad Füssing Eisbärenparty am Feuerwehrhaus in Ruhstorf an der Rott Turmweihnacht in Ebersberg

Konzertreihe der Musikschule im Landkreis Passau „Klingendes Denkmal im Passauer Land“ Termine und Veranstaltungsorte einsehbar unter www.landkreis-passau.de/musikschule AB MÄRZ BIS ZUM HERBST Musik- und Kabarett-Tage, Museumsdorf Bayerischer Wald, Tittling APRIL - SEPTEMBER

Nikolausumzug in Fürstenzell Nikolauseinzug in Hauzenberg Nikolauseinzug in Neukirchen vorm Wald Nikolauseinzug in Untergriesbach Adventssingen in Kellberg

Kulturwochen Salzweg MÄRZ - MAI

Fürstensteiner Kultursommer JULI Bad Füssinger Kulturfestival FR 20.9. - FR 18.10. Tiefenbacher Herbststrauß SEPTEMBER/OKTOBER Operette des Liederkranzes Dreiburgenland, Tittling DEZEMBER 2018 / JANUAR 2019

Ohetal-Advent in Aicha vorm Wald Christkindlmarkt in Pocking Weihnachtsmarkt in Pocking

MEHR VERANSTALTUNGEN UND AUSSTELLUNGEN

06. – 08. 12.

aus Stadt und Landkreis Passau finden Sie unter: www.passauer-land.de/veranstaltungen oder www.aufeinenblick.info

08. 12.

WEITERE VERANSTALTUNGEN DER FREIZEITEINRICHTUNGEN

Stoabruchweihnacht in Büchlberg Adventsmarkt im Koster Aldersbach Schlossweihnacht in Fürstenstein

13. – 15. 12.

Burgweihnacht in Hilgartsberg

unter: www.landkreisgalerie.de | www.museumsdorf.com www.pullmancity.de | www.hausamstrom.de www.therme1.de | www.johannesbad-fachklinik.de www.europatherme.de | www.wohlfuehltherme.de www.quellness-golf.com

VERSCHIEDENE FÜHRUNGSANGEBOTE

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finden Sie in unserem Sales Guide und unter www.passauer-land.de

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r e k i t s i r u o T e i D d n a L r e u a s s a P vom DAS GEFÄLLT MIR! Ich möchte das Magazin „GRIASS’ DI“ kostenlos abonnieren:

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Informativ und übersichtlich. Das Gastgeberverzeichnis. Erhältlich über die Tourist Information Passauer Land, oder unter www.passauer-land.de/reiseservice/ prospektbestellung


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