Issuu on Google+

eSChe WYSS n°01 2011

gut gemacht Radiomoderator Stefan Büsser über seine Karriere S. 9&10

Thema Abhängigkeit / Die dunkle Seite des iPhones S. 3-6

Schoolstyle Die besten Outfits der Schule S.13&14

kVz – lehrlingsverbindung


1


inh lT Vorwort Pinwand

Seite1 Seite 2

Thema | Seiten 3–6 abhängigkeiT / Die Dunkle SeiTe DeS iphOneS

Reisetipp Zwischenhalt

guT gemaChT | STeFan büSSeR Publireportage Like/Unlike

Seite 7 Seite 8 Seiten 9&10 Seite 11 Seite 12

SChOOlSTYle | S. 13&14 Die beSTen OuTFiTS DeR SChule Interview Umfrage Erlebt Impressum Publireportage

Seite 15 Seite 16 Seiten 17 & 18 Seite 18 Seite 19


VO WORT

Von Carole Fässler

W

o ist der Staubsuuger geblieben? Im wahrsten Sinne des Wortes haben wir das Layout unserer Schülerzeiung entstaubt. Und wenn wir schon in einem neuen Kleid erscheinen, haben wir dem Magazin auch gleich einen anderen Namen verpasst: Escherwyss heisst die neue Schülerzeitung für die rund 4000 KV-Schüler der KV Zürich Business School. Der moderne Anstrich soll euch einladen, in den neusten Tipps unserer Redaktion zu schmöckern, spannende Reportagen über aktuelle Themen zu lesen und interessante Menschen kennenzulernen sowie Gedanken, Träume und Wünsche eurer Mitschüler zu erfahren. Trotz Facebook, Youtube und sonstigen Plattformen sind wir überzeugt, dass ein gut gemachtes Magazin in der digitalisierten Welt nach wie vor seine Existenzberechtigung hat und auf Interesse stösst. Wir hoffen, dass ihr Gefallen an unserer neuen Schülerzeitung findet und freuen uns, wenn ihr auch euren Mitschülern von unserem neuen Auftritt erzählt und die aktuelle Ausgabe im Schulzimmer herumreicht. Wir sehen im Escherwyss eine Plattform für den Austausch zwischen KV-Schülern und möchten euch einen Service anbieten, um mit den Inspirationen und Eindrücken aus dem Magazin euren Alltag gestalten zu können. Das Magazin wird von einem 10-köpfigen Redaktionsteam unter meiner Leitung erstellt - damit wir aber auch die nächste Nummer genauso farbig und mit tollen Fotos gestalten können, sind wir noch auf der Suche nach Fotografen und Kolumnisten, die unser Magazin bereichern. Meldet euch!

Viel Spass mit unserer neuen Schülerzeitung, eure Carole Macht mit bei unserer Facebook Gruppe! www.facebook.com/escherwyss

Deine Meinung ist uns wichtig! Neu ist sie unsere Schülerzeitung Gerne wollen wir deine Inputs, Verbesserungsvorschläge oder mögliche Themen, die dich interessieren, wissen, natürlich darf es auch ein Kompliment sein! Schreibt an escherwyss@kvz.ch! Wir freuen uns auf eure Feedbacks!


PINW nd

Text und Bilder: Any Reichart

Clogs

„Klock, klock“, tönt es schon von Weitem, wenn du Clogs anhast. Jeder sieht dich, jeder hört dich. Das sind Schuhe mit dem „WOWEffekt“, einerseits positiv, andererseits negativ. Ja natürlich, man könnte sagen, sie sehen etwas klobig aus und das „Klock-Klock“ hört sich eher nach dem Trampeln eines Riesen an, doch natürlich tun wir das nicht. Wir üben fleissig und schon bald kokurrieren wir mit jeder elegant gleitenden Fee! PS: Der Foto-App von YESorNo ist übrigens toll! Die Clogs aus Paris lieben ihn!

SCHON GESEHEN?

Restaurant Au Gratin Feines Essen gibt es oberhalb der News-Bar neben dem Zürcher HB. Das Essen ist köstlich und die Bedienung ist sehr freundlich. Vom Vegetarier bis zum Fleischliebhaber kommt jeder zum Zug. Schick uns deine Tipps und Neuentdeckungen an: escherwyss@kvz.ch mit dem Betreff: „Schon Gesehen?“

Piercing- und TatToostudio

KV FACES

„Rue de framboise“ App des Monats

„Cut the rope“ Ein kleines süsses Monster wird in einer Schachtel vor deiner Tür abgegeben. Nun ist es deine Aufgabe, das Monster mit Süssigkeiten zu füttern. Spiele dich von Level zu Level und von Box zu Box. Jedes Level fordert immer mehr Geschicklichkeit und Logik. Achtung Suchtfaktor inklusive.

Zu finden im App Store für 1.10 Fr.

Giuliano, 17, 2. Lehrjahr E-Profil Im Niederdorf findet man das „Rue de Framboise“. Tattoos, Piercings und sonstiger Körperschmuck, alles ist möglich. Achtung: Jugendliche unter 18 brauchen die Unterschrift der Eltern.

Spitalgasse 6, 8001 Zürich

Ich mag Mustangs, Paintball und Miami. Ich hasse Schnee in der Stadt, Mathematik und „High School Musical“. Mein Lebensmotto heisst: „Living large“

2


Tausend und eine Sucht

Was dem Proletariat vor gut 160 Jahren die Religion und das Opium waren, sind der Generation 2.0, Konsumismus und Louboutins. Von Vanessa Sadecky

3


THE

S

elbstbestimmung und Unabhängigkeit sind die Werte nach denen wir offenkundig streben, selten haust jemand freiwillig bis 35 in seinem Kinderzimmer, oder wärmt euphorisch ein halbes Jahrhundert lang, ein und denselben Bürostuhl. Aber wie steht es im Alltag mit der persönlichen Entscheidungsfreiheit? Ist es tatsächlich unser freier Wille der bestimmt, dass wir einen Grossteil unserer Freizeit auf Schnäppchenlauer, oder unter dem Bartresen verbringen? Das Gefühl dabei, davor und oder danach, bringt zwar jedes Mal Befriedigung, doch gibt man sich so, jedes Mal, unfreiwillig der Abhängigkeit hin, oder wie es der Duden definiert: „Einem Zustand des unabweislichen Verlangens nach einem bestimmten Erlebniszustand.“

A

lieber: Denn hemmungsloser Konsum, und sei es „nur“ exzessives I-like-Geposte auf Marc Zuckerbergs Altersvorsorge, lässt den Wirtschaftsmotor brummen. Bestes Beispiel für das Ausmass in welchem der Konsumrausch momentan gipfelt , ist die boomende McDonalds-Hochzeit in China, die es inklusive Apfeltaschen-Torte sicher auch bald den Sprung in den Westen schaffen wird. Denkbar, schliesslich ist es hierzulande der sehnlichste Wunsch jedes Kindergärtners –neben einer kompletten Nanosammlung- im Fastfood-Tempel zum Sechsten., mit nach Zucker lechzenden Altersgenossen, eine rauschende Happy-Meal-Orgie zu feiern. Trotz dieser düsteren Aussichten, werden wir hoffentlich noch für lange Zeit von der vollautomatischen McDonalds Fritteusen-Bestattung verschont bleiben, auch wenn das Burger-Management noch so gerne den Golden-OldieMarkt erschliessen würde.

Bild: Afashiontale.dk / Writeonnewjersey.com

❛❛ Die Mc Donald's- Hochzeit in China wird bald den Sprung in den Westen schaffen. ❜❜ Früher galt die Sucht als etwas vom Schicksal bestimmtes und vor allem Lasterhaftes. Eifersucht, Prunk- oder Selbstsucht, wurden nur Menschen mit schwachem Charakter zugeordnet. Heute hingegen, scheint es zum guten Ton zu gehören, doppelt und dreifach abhängig zu sein; mit Stolz wird verkündet, dass man sein ganzes Wochenende an eine Dr. House-Infusion gestöpselt, im Bett zugebracht hat, während einem dreissig Red Bull-Shots und vierzehn virtuelle Pokerrunde, die Augen offen hielten. Im Wandel der Zeit, findet sich also derjenige als Aussenseiter wieder, der sich trivialen Versuchungen zu entziehen versucht. Der Gedanke hinter einem oben genannten Exzess, ist erst mal sogar nachvollziehbar oder gar überlebenswichtig; wozu Anstrengung, wenn es nicht um Leben und Tod, sondern Genuss geht? Das Dumme dabei ist nur, dass das Gehirn irgendwann auf Autopilot schaltet und Werbebotschaften als Strassenschilder zu deuten beginnt.

*“Ich konsumiere, also bin ich“ Abwandlung des ersten Grundsatzes des Philosophen René Descartes: „Ich denke, also bin ich“ (cognito ergo sum). ◆

„Consumo ergo sum“* Das Angebot an potenziellen Süchteleien wächst mit jeder kommerziell nutzbaren Innovation, und solange sich die Nasen der Betroffenen samstagabends nicht im kolumbianischen Schneetreiben verirren, toleriert die Gesellschaft diesen Lifestyle nicht nur, sondern fördert ihn viel

4


THE

A

Bild: Weheartit.com

Die dunkle Seite des iphones

Ausflüchte wie: „Es ist mein Wecker!“ ändern da auch nichts. Das iPhone macht schneller und stärker abhängig als jede andere Droge. Beweise? Um mit dem Rauchen anzufangen braucht es normalerweise etwa drei Versuche um auf den Geschmack zu kommen. Beim iPhone reicht ein Versuch, der irgendwie nie mehr aufhört. Und •Du brauchst ständig neue Apps? das ist jetzt nicht nur Blackberry•Du schaltest dein iPhone nie aus? Besitzer-Gerede sondern wissen•Wenn du dich entscheiden müsstest schaftlich bewiesen.

Hast du ein Suchtproblem? Und nein, wir sprechen hier nicht von Zigaretten, was ich meine ist: Wann hast du das letzte Mal dein Handy zuhause vergessen? Wenn du ein iPhone hast, würde ich schätzen Selbsttest praktisch noch nie. Bin ich iPhone süchtig? Von Sinéad Graham

Es fängt alles ganz harmlos an, um unterwegs Mails zu checken zwischen deinem Freund/Freundin oder um zu sehen wann der oder deinem iPhone wärst du Single? 24 Stunden permanent Genächste Bus fährt. Ausserdem brauch und die Sache mit den •Du gamest genau so viel wie ein ist es schon verführerisch imNamen. kleines Kind mit einem neuen Gamemer, sogar auf der Toilette, zu wissen was auf Facebook läuft. boy? Eine Umfrage der Stanford UniBei einigen Lehrern ist das aber •Du findest Mitschüler, die mit versität unter ihren Studenten auch der einzige Ort, wo man Papierzetteln spicken, altmodisch? hat gezeigt, dass iPhone Besitzer das iPhone sicher hervor nehmen exzessiv viel Zeit mit ihrem Handy •Dein iPhone hat einen Namen? kann (Wir haben Bedürfnisse!). verbringen (nichts Neues) und das So weit alles ganz harmlos, aber die Mehrheit durch das iPhone dann erwächst du eines Morgens mediensüchtig geworden ist (hätten wir auch ohne (wahrscheinlich schon am Morgen nach dem Kauf) Befragung gewusst). Als Massstab, eine iPhoneund das iPhone liegt plötzlich neben dir im Bett.

5


sucht sieht in etwa so aus: iPhone/Wecker abschalten, es als Uhr benutzen, Busfahrplan, Emails, Facebook, Twitter, und Neuigkeiten checken, Musik hören, SMS verschicken, SMS lesen, telefonieren, Youtube Filme schauen, gamen (hauptsächlich während den Schulstunden), Fotos schiessen (z.b. von Schulbüchern), diese während einem Test ansehen, mit der Klasse über WhatsApp teilen und so weiter. Wer hat sich wieder erkannt? Willkommen im Club! Laut der Umfrage würden sich übrigens 34 Prozent als süchtig bezeichnen und 10 Prozent als nicht lebensfähig ohne iPhone. Für 41 Prozent ist ihr iPhone eine Erweiterung ihres Hirns und ein Verlust daher eine Tragödie – nachvollziehbar. Und drei Prozent haben ihrem iPhone einen Namen gegeben.

❛❛ Das iPhone macht schneller und stärker abhängig als jede andere Droge. ❜❜

Bild: Weheartit.com

Eifersuchtsdrama und andere Smartphones Das iPhone ist wie ein anhänglicher Freund oder eine besitzergreifende Freundin: Es liest deine SMS, hört deine Telefone mit, ist in deinem Freundeskreis extrem unbeliebt und die Beziehung endet im Müll. Doch bevor es soweit ist, dürfen Eifersuchtsdramen natürlich nicht fehlen. Dein nichtelektronischer Freund/Freundin fühlt sich vernachlässigt, von deinem iPod gar nicht zu sprechen. Eine typische Mensch-iPod-iPhone-MenschBeziehung, die die wahre Natur der iPhone Besitzer zeigen soll. Zumindest wenn man einem Vergleich zwischen iPhone- und Blackberry Besitzern glaubt. Demnach sollen iPhone Besitzer egoistischer sein, ihre Beziehungen häufiger auseinander gehen und deutlich mehr Erwachsenen-Material (Pornos für alle die die Umschreibung nicht verstanden haben) konsumieren, als Blackberry Besitzer. Vielleicht ist das iPhone in dieser Hinsicht aber auch einfach praktischer?

Slide to unlock Wer an einem iPhone-Entzug interessiert ist, die Lösung ist einfach: Den grossen Knopf auf der oberen Seite eine Weile drücken und dann auf dem roten Feld den Pfeil nach rechts ziehen. Aber Achtung, erst sicher sein das man den Pin kennt (Problem der Redaktion bekannt) sonst wird der Entzug plötzlich unfreiwillig lang. ◆

KOLUMNE

Von Silvia PETERLI

Abhängigkeit von Gewohnheiten Wir alle haben unsere täglichen Gewohnheiten. Manchmal mögen wir sie, manchmal können wir sie nicht ausstehen. Sie begleiten uns durch den Alltag und geben uns die nötige Vertrautheit bei unseren Tätigkeiten. Falls wir ihnen einmal nicht nachgehen können, verlieren wir an Motivation im Alltag. Doch ob wir nun vorteil- oder unvorteilhafte Gewohnheiten haben, eines haben alle gemeinsam: Wir brauchen sie in unserem Leben, denn unsere Stimmung ist abhängig von ihnen. Einige rauchen. Andere kauen Fingernägel oder geben ihren gesamten Lohn für Klamotten aus. Ich habe zum Beispiel eine Gewohnheit, dass ich das Messer beim Essen erst für die letzten paar Bissen benutze- dies geschieht immer unbewusst. Ausserdem halte ich die Gabel nie links, sondern immer rechts. Einige lustige, vielleicht sogar merkwürdige und unverständliche Gewohnheiten von mir sind, dass ich bei einem ersten Kuss immer die Luft anhalte und dabei, ganz kindlich, auf die Zehenspitzen stehe. Auch habe ich die Gewohnheit, in jeder möglichen Situation auf mein Handydisplay zu schauen- ob ich nun auf eine SMS warte, oder nicht. Und wenn ich nur nach der Zeit geschaut habe und sich jemand gleich darauf danach erkundigt, habe ich sie schon wieder vergessen. Es ist einfach Gewohnheit, das Handy aufzuklappen und einen Blick darauf zu werfen. Ausserdem beisse ich mir ständig auf die Lippen. Ob ich nun nervös bin, mir langweilig ist, ich auf etwas warte oder über etwas nachdenke, spätestens, wenn ich Blut schmecke, ärgere ich mich, was dies für eine nervende Angewohnheit das doch ist. Ob wir unsere Gewohnheiten mögen oder nicht. Ob sie uns weiterhelfen oder störend sind, Gewohnheiten machen uns zu Individuen und wir brauchen sie.


EISETIPP

FortAleza Von Mariel Alaba Fortaleza ist noch nicht sehr bekannt, entwickelt sich aber immer mehr zu einem Touristenmagnet. Insgesamt zählt die moderne Stadt ca. 2,5 Millionen Einwohner und ist eine der grössten Städte Brasiliens. Sie ist einer der Austragungsorte für die Fussball WM 2014. Bei den Temperaturen von bis zu max. 31 Grad kann man sich an den urbanen Stränden abkühlen – wie z.B. an der Praia de Iracema oder Meireles. Für eine noch gelassenere Stimmung geht es fünf Kilometer von Meireles weiter zum Praia do Futuro, wo sich die jungen Brasilianer im ViVa Verao

befinden. Auch wer den Bikini oder die Badehosen zuhause vergessen hat, im Einkaufszentrum Iguatemi (www.iguatemifortaleza.com.br) -welches auch ein Multiplex-Kino anbietet - lässt sich alles finden, was das Shoppingherz begehrt. Wenn die Lichter gelöscht werden, fängt die Party an. Der Unterschied zur Schweiz ist, dass in Fortaleza jede Nacht kräftig gefeiert wird. Schon am Montag findet die grösste Party der Woche im Club Pirates in Drago del Mar statt. Freitags und Samstags ist der grösste Club Mucuripe (www. mucuripe.com.br ) angesagt und zieht zahlreiche Feierfreudige, Einheimische und Touristen an. Wer sich vorher noch stärken möchte oder dem Heisshunger verfallen ist, kann sich nach einem romantischen Spaziergang an der Avenida BeiraMar in das Boi Preto Grill (www.churrascariaboipreto.com.br) setzen, wo keine Wünsche offen bleiben. Bild: Highspeed.ch

Wenn man an Brasilien denkt, wandern die Gedanken an den unvergleichlichen und farbenfrohen Karneval, die schönen Frauen und die Jesus- Statue. Den wunderbaren Cocktail in der rechten Hand und entspannende Bossa Nova Klänge im Hintergrund… ja, so lässt es sich leben.

BARRA DO CEARA

1 Beira Mar –

Abendmarkt direkt am Meer gelegen

4 2 CENTRO

2 Mucuribe Club –

Toller Club für Freitag und Samstag an der Travessa Maranguape, Centro

3 1

PORTO DO MUCURIPE

3 Restaurante Cocobambu – Beste Pizzeria der Stadt, Avenida Beira Mar

4 Mercado Central de Fortaleza – An diesem riesigen indoor Markt findest du alles, was das Herz begehrt, Av.Alberto Nepumuceno,199

7


Zwischenh LT

Blame it on the a-a-a-alcohol Von Mariel Alaba

Bild: Highspeed.ch

Du wächst auf und fühlst dich wie P. Diddy. Dein Kopf dröhnt und für den Moment weisst du nicht mehr wie du heisst, das Aufstehen fällt dir schwer und dein Körper sagt dir: „What the hell“. Klar, du hattest die Zeit deines Lebens, warst ein bisschen loca bzw. loco, aber wieso hast du dein Shirt verkehrt an? Möchtest du überhaupt wissen, was gestern Nacht passiert ist? Für alle, die den totalen Filmriss durchleben, empfehle ich die Komödie Hangover. (Filmtipp: Hangover 2 erscheint im Juni 2011 in den US Kinos). Durchsucht eure Hosentaschen nach Hinweisen und fragt mögliche Zeugen aus. Für alle anderen – da frage ich euch selber. Denn jeder hat seine eigenen Methoden, um den Kater loszuwerden.

Bin ich ein Hangover-Kandidat? Stufe 1 – Die Witze anderer werden immer lustiger, auch wenn’s auf deine Kosten geht. Ausserdem bist du der Wissensguru. Du weisst alles –

Hier einige TIPPS DIE angeblich helfen sollten: 1. Trinken! (Wasser, versteht sich) 2. Iss ein herzhaftes Frühstück 3. Aufstehen (nicht allzu ruckartig) und an die frische Luft gehen 4. Bananen, Vitamin C, Pasta und kalte Pizzas sind okay – Achtung vor Milchprodukten. Führt zu Übelkeit. (wobei: nachdem es draussen ist, fühlt es sich meist schon besser an) 5. Heisses Bad 6. Nochmals trinken! (diesmal zwei Anti- Hangover- Cocktail Varianten: Bloody Mary oder Banana Cow) 7. Warm/Kalt Wechseldusche 8. Eine Runde schlafen

über jeden und jede, alle liegen falsch und nur du hast Recht.

Stufe 2 – Zwischendurch bist du mal auf’s WC gegangen und hast dich im Spiegel abgecheckt –yeah man, du bist der Grösste und die Schönste. Du kannst jeden anquatschen, weil du sowieso weisst, dass die andere Person an dir Gefallen finden wird. Vergiss nicht, du bist so schlau, du kannst mit deinem Gegenüber über Gott und die Welt reden.

Stufe 3 – Bill Gates? Noch nie gehört. Oprah Winfrey? Wer das? Du bist ein Scheich und hast viele Millionen in einer Schweizer Bank hinterlegt. Alle in der Bar lieben dich, weil du ein gutes Herz hast und dich grosszügig zeigst

Stufe 4 – Wer dich dumm anmacht, lernt deine Faust kennen. Du legst dich mit allen und jedem an. Weil du sowieso der Schönste bist, den grössten IQ besitzt und viel Geld hast, bist du unbesiegbar!

Stufe 5 – Willkommen im Club der bald-verkaterten-Personen. Aber jetzt spürst du noch nichts – denn du bist UNSICHTBAR! Alles ist dir möglich und gelingt dir, die Welt steht dir zu Füssen. Du machst La Hilton Konkurrenz. Du bist sogar unsichtbar für jene, die dich bekämpfen möchten. Auf dem Nachhauseweg singst du noch dein absolutes Lieblingslied, weil dich sowieso niemand hören und sehen kann und weil du so clever bist, kennst du den ganzen Liedtext auswendig.

Um die Hangover- Gefahr zu lindern – Viel trinken – Nicht zu viele Getränke kreuz und quer mixen – Vor dem Ausgang etwas essen (ein leerer Magen ist niemals gut!) – Aspirin noch nicht einnehmen – erzielt noch keine Wirkung, falls Kopfweh noch nicht da.

8


GUT GE

ACHT

STEFAN BÜSSER Stefan Büsser kennt man als Radiomoderator von Energy Zürich. Doch in diesem Monat wird man ihn nicht nur hören, sondern auch sehen können, denn er kommt mit seinem Comedy-Soloprogramm ins Kaufleuten. Ursprünglich absolvierte der sympathische Moderator eine KV-Lehre und beweist mit seinem beeindruckenden Lebenslauf, wie viele Möglichkeiten nach deiner Ausbildung auf dich warten. Von Leo Ericsson

9


Stefan Büsser, besser bekannt als „Büssi“, ist seit drei Jahren Moderator bei Energy Zürich. Schon bald kann man ihn auch auf der Bühne sehen, denn diesen Monat star-tet er mit seinem Comedy-Programm „Der Büsser“. Der witzige Moderator erzählt vom KV, seinem Werdegang zum Radio und gibt Tipps was es zur Radiokarriere braucht. Stefan Büsser, welcher seine KV-Lehre bei Ringier absolvierte, ist noch heute froh, dass er diese solide Grundausbildung ausgewählt hat. „Das KV vermittelt ein gutes Allgemeinwissen und man lernt, was es heisst zu arbeiten“, so Stefan Büsser. Wenn er nochmals wählen könnte, er würde wieder den gleichen Weg gehen, sagt der Radiomoderator. Doch dass er die Ausbildung zum Kaufmann bei Ringier absolviert hat, kommt nicht von ungefähr. Denn schon als kleiner Knirps wusste er ganz genau, dass er einst beim Radio arbeiten möchte. Schon während seiner Lehrzeit betrieb er mit einem Freund ein Internetradio. Nach dem KV war er zuerst als „Blick“-Büsser für die Boulevard-Zeitung in der Promiwelt unterwegs. Danach startete er seine Moderationskarriere bei Radio TOP und wechselte dann im Jahr 2008 zu Energy Zürich. Das Radio ist ein schnelles und einfaches Medium, etwas was „Büssi“ enorm schätzt. „Man öffnet einen Hebel, ab da an kannst du sprechen, die Leute hören dir zu, danach schliesst du den Hebel wieder und es ist Ruhe“, sagt er. Deshalb war es für Stefan Büsser auch keine Frage, dass er Energy Zürich die Treue hält, als dem Sender 2008 der Konzessionsverlust drohte. Hingegen kann er sich gut vorstellen, wenn er mal nicht mehr beim Radio tätig sein wird, wieder in den Printjournalismus einzusteigen. In seiner Radiokarriere hat der witzige Moderator schon einige Highlights erlebt. Dazu gehören sicherlich die Interviews mit Grössen aus dem internationalen Showbusiness wie Will Smith, Jessica Alba oder Eva Mendes. Von peinlichen Pannen ist er bisher verschont geblieben – fast jedenfalls. Denn einmal versaute er das Schlussfeuerwerk des ESFF. „Ich stand auf der Bühne und wusste nichts von dem Feuerwerk, Gott sei Dank entschieden sie sich dann für mich und gegen das Feuerwerk“, erzählt er mit einem Lachen. Das mehrere tausend Franken teure Feuerwerk-Spektakel konnte also nicht mehr in Erscheinung treten, dafür blieb ihnen ein Moderator erhalten.

Vom Radiomoderator zum Comedian In diesem Monat startet Stefan Büsser mit seinem Comedy-Programm „Der Büsser“. Die Premiere im Kaufleuten ist bereits ausverkauft. Seine Erwartungen seien damit bei weitem übertroffen worden, sagt er doch etwas überrascht, aber nicht ohne Genugtuung. Er habe eigentlich nur mit einem Auftritt gerechnet, da die Nachfrage jedoch

viel grösser als erwartet sei, ist für den kommenden Herbst nun eine Tour in Planung, so Büsser weiter. Die Idee von einem eigenen ComedyProgramm trage er schon lange in sich, bereits als kleiner Junge machte er sich einen Spass daraus Thomas Gottschalk oder Michael Mittermeier zu imitieren, erzählt er. Obwohl Stefan Büsser durch unzählige Moderationen schon einige Bühnenerfahrung gesammelt hat, die Premiere im Kaufleuten löst auch bei ihm ein gewisses Kribbeln aus. „Ich bin wahnsinnig nervös, aber wenn die Scheinwerfer dann an sind und ich auf der Bühne stehe, werde ich mein Herz schon im Hals oben haben“, sagt er. Der Comedy-Newcomer betont jedoch, dass die Radiokarriere weiterhin Priorität für ihn habe. Beim Radio bewundert er vor allem seine beiden Moderationskollegen Roman Kilchsperger und Jonathan „Jontsch“ Schächter. Ihre starke Spontanität fasziniere ihn und er könne

Wettbewerb Gewinne ein Meet & Greet mit Stefan Büsser bei Radio Energy Zürich! Beantworte einfach folgende Fragen: Wo startete Stefan Büsser seine Radiokarriere? A: Radio TOP B: Energy Zürich Sende deine Lösung an: escherwyss@kvz.ch.

Viel Glück!

jeden Tag aufs Neue von seinen beiden Vorbildern lernen, bemerkt er. Die Arbeit beim Radio werde von vielen Leuten immer noch unterschätzt, spätestens beim Praktikum merken diese dann, dass eigentlich sehr viel mehr als man denkt hinter dem Radiomachen steckt. Deshalb sollte es sich gut überlegt sein, ob man wirklich eine Radiokarriere einschlagen möchte. „Man muss sich schon bewusst sein, was man will. Für Leute, die von 8 bis 17 Uhr arbeiten und dann nach Hause gehen wollen, ist es sicher der falsche Job“, sagt er. Biss, Ausdauer und Flexibilität sind andere Eigenschaften, welche der Moderator auch noch nennt. Stefan Büsser selbst sieht seiner Zukunft ziemlich gelassen entgegen. „Ich habe mir so oft Dinge gewünscht und es ist schlussendlich immer ganz anders gekommen, aber eine eigene Radiosendung und nebenbei von Comedy zu leben wäre schon ein Traum“, sagt er. ◆


PUblireport GE

Einfach lernen durch zuhören Auf dem Weg zur Arbeit oder kurz vor der Prüfung sich nochmals das Wichtigste von erfahrenen Lehrpersonen erklären zu lassen? Einfach, verständlich, auf das Wesentliche konzentriert und nicht all zu lange? Genau dieses Bedürfnis deckt die neue Hörwissen-Reihe des KLV. Für jedes Fach eine CD, von erfahren Lehrpersonen erklärt, einfach und verständlich. Es liegt schon ein Weilchen her, als der Lehrer die Theorie erklärt hat? Und vor den Prüfungen existieren noch Fragen zum Stoff? Mit Hörwissen kompakt kann jeder Lernende sich nochmals das Wichtigste kurz anhören. Jedes Kapitel dauert nur ein paar Minuten, der Stoff wird auf das Wesentliche zusammengefasst. Pro Fach gibt es nur eine CD. Die Dauer beträgt zwischen 47 und 77 Minuten und jede CD kostet nur CHF 49.00. Hörwissen kompakt – nur 1 CD je Fach - Rechnungswesen – in 77 Minuten das Wichtigste einfach und verständlich erklärt - Betriebswirtschaft – in 77 Minuten das Wichtigste einfach und verständlich erklärt - Recht – in 77 Minuten das Wichtigste einfach und verständlich erklärt - Staat – in 47 Minuten das Wichtigste einfach und verständlich erklärt - Volkswirtschaft – in 77 Minuten das Wichtigste einfach und verständlich erklärt

So funktioniert es Auf dem Weg zur Arbeit, daheim, vor dem Schlafen gehen oder in der Mittagspause. Einfach reinhören, das Gehörte ein paar Mal wiederholen, und schon ist der Stoff verständlicher.

Eine Wissenskarte pro Audio-CD Die vierfarbigen MindMaps im A1-Format zeigen die wichtigsten Zusammenhänge durch gegenseitige Verknüpfungen auf. Diese Wissenkarten dienen sowohl der Übersicht als auch zur Lernkontrolle, und sind die ideale Ergänzung zu den Audio-CDs.

Verlosung Der KV Zürich verlost mit dem KLV zusammen je drei Serien Hör-CD’s. Melde dich unter der Mailadresse: escherwyss@kvz.ch. Im Mail bitte erwähnen welches Thema euch interessiert damit wir euch die richtige Hör-CD zustellen Mögliche Themen: - Recht - Betriebswirtschaft - Staatskunde - Volkswirtschaft - Rechnungswesen Damit nicht genug! Wir verlosen auch drei Serien der KLV Lernboxen. Falls es euch einfacher fällt, mit Lernkärtchen zu arbeiten. Meldet euch auch da bei: escherwyss@kvz.ch und gebt im Mail auch gleich Bescheid welches Fach ihr braucht. Mögliche Themen: -Englisch -Französisch -Rechnungswesen -Betriebswirtschaftslehre -Recht -Volkswirtschaft/Staat/Wirtschaftsgeografie


LIKE / UN IKE im TeST

SmOOThieS 1. Innocent Smoothie, Coop 3.10 CHF 2.Anna’s Best, Migros 2.20 CHF 3.Betty Bossy, Coop 2.50 CHF Trotz des höchsten Preises war unser Testsieger der Innocent Smoothie, der uns geschmacklich wie auch äusserlich überzeugt hat. Im Gegensatz zu den anderen zwei Smoothies enthält dieser fruchteigenen Zucker und keine Konzentrate!

kinO Tipp

Redaktion: Any Reichart

The kingS SpeeCh Nicht ohne Grund hat dieser Film mehrere Preise und vier Oscars gewonnen. Colin Firth brilliert als Prinz Albert, zweitältester Sohn von George V, dem durch sein ständiges Stottern öffentliche Auftritte im Wege stehen. Die Versuche schlagen fehl, dem Prinzen mit Medizin oder Therapien langfristig zu helfen. Als schliesslich der älteste Sohn abdankt um zu heiraten wird Prinz Albert zum König George VI. Von nun an muss er seinen Sprachfehler ernsthaft behandeln. Dazu nimmt er die Hilfe des Sprachtherapeuten Lionel Logue (Geoffrey Rush) in Anspruch. Dieser hat jedoch seine ganz eigenen, ungewöhnlichen Methoden, den Sprachfehler zu behandeln… Ein sehr unterhaltsamer Film, mit einem fesselndem Finale, der mit Witz und Gefühl sich in die Herzen der Zuschauer spielt.

in Den kinOS: aRena FilmCiTY-SihlCiTY, paThÉ, CORSO, CenTRal, aRThOuSe alba

iphOne 4 – akku miT SOlaRzellen Nie mehr einen leeren Akku? Eine schützende, edle Hülle, die superflach ist und als iPhone Zubehör überhaupt nicht auffällt? Das für das iPhone 4 entwickelte A-Solar Power Pack Akku-Case ist ein leistungsstarker Akku, der Zuhause mit Strom und Unterwegs mit Solarzellen aufgeladen wird! Zu bestellen unter www.arktis.de

muSik

liRiCaS analaS Man muss die Sprache nicht unbedingt verstehen, um von Hip-Hop angesprochen zu werden: Das beweist die Band Liricas Analas. Die romanische Raptruppe bereichert nicht nur die Schweizer Musiklandschaft mit neuartigem Sound, sondern gab auch auf ihrer zweijährigen Tour 60 Konzerte bis nach Tschechien. Im engen Kontakt stehen sie mit dem erfolgreichen Rapper Stress, mit dem sie schon gemeinsame Konzerte gegeben haben. Beeinflusst von aktuellen Musiktrends im elektronischen Bereich und Impulsen aus Hip-Hop, Rock und Funk gelingt es dieser Band das Publikum auf Trap zu halten und die Halle zum Kochen zu bringen. Unbedingt anzuhören sind die Lieder Siemis (Album AnalFaBad) und Back cun slang (Album Analectrica).

upCOming ShOWS: 27. mai, 2011 uferlos Festival, D-Festaival 28.mai, 2011 eishalle Deutweg, Winterthur 3.Juni 2011 Frühlingsfest, eishalle zingle

12


SCHOOL STY E Wir haben uns für die neue Ausgabe auf die Suche nach den besten Escherwyss- Styles in der Umgebung gemacht. Diese können sich sehen lassen! Redaktion: Vanessa Sadecky und Aleksandra Nikolic

Tsundue, 15    

Brille: London Jacke: H&M Hemd: Topman Sneakers: Converse

   

Trenchcoat: Companys Shirt: Gant Hose: USA Schuhe: USA

Nina, 17 ✁

Philip, 19

   

Kette: Thomas Sabo Jacke: Mango Shirt: Blackout (alt) Hose: H&M


Francesco, 18  Schal: Joop  Pulli: Scotch&Soda  Tasche: Adidas, London  Hose: Energy London

Seemann, 21

Debi, 18    

Mütze: Reeds Mantel: BIG Portemonnaie: Six Schuhe: Booster

   

Oberteil: H&M Mantel: Spanien Hose: New York Stiefel: Paris

FÜR ALLE FASHION FANS: Verspielte Accessoires mit nordischem Charme findest du bei: Mosaic Interiors & Gifts Gemeindestrasse 73, 
8032 Zürich


INTE VIEW

INNOCENT EMEGHARA Innocent Emeghara spielt seit dem letzten Sommer für den Grasshopper Club Zürich. Der Stürmer wird vor allem für seine enorme Schnelligkeit gefürchtet. In der laufenden Spielzeit hat er in 21 Einsätzen 6 Tore erzielt und 4 weitere vorbereitet. Mit Innocent Emeghara sprach Leo Ericsson Innocent Emeghara, welcher ursprünglich aus Nigeria stammt, kam im Alter von 13 Jahren in die Schweiz. Während seiner Jugendzeit spielte er beim FC Töss, FC Winterthur und dem FC Zürich. Beim FCZ konnte er sich allerdings nie richtig durchsetzen und wechselte auf die Saison 2009/10 zum FC Winterthur in die Challenge League. Dort schlug er dann gleich in der ersten Saison ein wie eine Bombe. Mit starken 17 Treffern landete er auf dem vierten Platz der Torschützenliste. Dadurch wurden auch Klubs aus der Super League auf den kleinen (170 cm) aber pfeilschnellen Angreifer aufmerksam. Schlussendlich machte GC das Rennen und nahm ihn im Juli 2010 unter Vertrag. Bei den Hoppers zeichnete er sich von Beginn an durch seine enorme Schnelligkeit aus. Die 10 Meter sprintet der GC-Stürmer in sagenhaften 1,68 Sekunden – so schnell wie kein anderer in der Liga. Doch der 22-jährige musste auch lernen, dass die Super League eben doch ein anderes Kaliber ist als die Challenge League. So hatte er am Anfang der Spielzeit noch seine liebe Mühe mit dem Tore schiessen und er bekam den wenig schmeichelhaften Ruf eines Chancentodes. Mittlerweile hat er sich jedoch ans höhere Niveau gewöhnt und ist mit 6 erzielten Treffern zum besten GC-Torschützen aufgestiegen. Somit behielt

❛❛ Ich habe im Sport gelernt eine Leidenschaft zu entwickeln und Geduld zu haben. ❜❜

Die Super League soll aber nur eine Zwischenstation sein in der Karriere von Innocent Emeghara. Denn er möchte noch viele Pokale und einmal die Champions League gewinnen. Da erstaunt es nicht, dass sein Traum die Premier League in England oder der FC Barcelona ist. Doch momentan heisst das Stadion noch Letzigrund und nicht Old Trafford oder Camp Nou. Deshalb möchte er für die Hoppers noch viele Treffer erzielen um sich für höhere Aufgaben zu empfehlen. Für Emeghara steht fest, dass die Grasshoppers auch nächste Saison in der Super League spielen werden. Er selbst will mit vielen Toren natürlich seinen Teil dazu beitragen.

Im ersten Spiel gleich das erste Tor Innocent Emeghara, der seit dem letzten Herbst die Schweizer Staatsbürgerschaft besitzt, gab im Februar im Spiel gegen die Ukraine sein LänderspielDebüt – und dies mit Erfolg. „Mein erstes Länderspieltor für die Schweizer U-21-Nationalmannschaft war der schönste Moment in meiner bisherigen Karriere“, sagt er. Der schnelle Stürmer hat dem Fussball sehr viel zu verdanken. „Ich habe im Sport gelernt eine Leidenschaft zu entwickeln und Geduld zu haben“, erklärt er. Neben dem Fussballplatz verbringt er viel Zeit mit seiner Familie und schaut sich auch gerne mal ein Fussballspiel als Zuschauer an. Wenn Emeghara weiterhin hart an sich arbeitet und er neben seiner Explosivität auch seinen Torriecher noch etwas verbessert, steht ihm für eine grosse Karriere sicher nichts im Weg. Und sein Traum von der Premier League oder dem FC Barcelona könnte doch noch in Erfüllung gehen. ◆

auch GC-Trainer Ciriaco Sforza Recht, denn er hatte anfangs Saison noch betont: „Er wird uns Freude bereiten, aber nicht von heute auf morgen. Er hat die Qualität, aber er braucht Zeit“.

15


UMF AGE

Was ist dein Traumberuf? Eveline, 20, 3. Lehrjahr & Annina, 18, 3. Lehrjahr

❛❛ Mir gefällt das Immobiliengeschäft, deshalb könnte ich mir gut vorstellen, dass mein Traumberuf in dieser Richtung sein wird. ❜❜

Annina, 18, 3. Lehrjahr

❛❛ Was es genau sein soll weiss ich noch nicht, doch auf jeden Fall auf der Gemeinde, da mir die Arbeit dort sehr gefällt. ❜❜

Tobias, 21, BM2

❛❛ Nachdem ich die BM2 abgeschlossen habe würde ich gerne Journalismus und Kommunikation studieren. Journalist ist seit langem mein Traumberuf. ❜❜

Von Mariel Alaba und Sarah

David, 21, BM2:

❛❛ Wirtschaftinformatiker würde mir sehr gefallen. ❜❜

Fiona, 18, 3 Lehrjahr

❛❛ Optikerin, weil dieser Beruf so abwechslungsreich ist. Mal berät man Kunden und ein anderes Mal steht man in der Werkstatt. ❜❜

Edonjeta, 20, 3. Lehrjahr

❛❛ Kindergärtnerin oder Primarlehrerin, da man den kleinen Kindern etwas Wichtiges auf dem Weg mitgeben kann und weil dieser Beruf besonders viel Ferien zur Verfügung hat. ❜❜

Antonio, 19, 2. Lehrjahr

❛❛ Restaurant- oder Cafeinhaber finde ich ein sehr interessanter und spannender Beruf. ❜❜

Florian, 18, 2. Lehrjahr

❛❛ Altenpfleger! - Da ich einen Nebenjob im Altersheim habe, wäre es mein Traum, das Hauptberuflich zu machen. ❜❜

Marvelyne, 17, 2. Lehrjahr

❛❛ PR-Beraterin im Musikbusiness wäre ein cooler Job. Ganz nahe bei den Stars. ❜❜

Harriet: 17, 2.Lehrjahr

❛❛ Mein Traumberuf ist und war immer Dolmetscherin. Ich liebe Sprachen. ❜❜

16


E LEBT

Das iPHONE– MEIN STÄNDIGER BEGLEITER Es unterhält bei Langeweile, beschäftigt, wenn ich mich ablenken möchte, hält mich auf dem Laufenden und verbindet mich mit Freunden. Es ist der perfekte Begleiter. Denn wenn ich einmal genug von ihm bekommen sollte, kann ich es einfach abstellen und es lässt mich in Ruhe.

Bild: Weheartit.com

Von Silvia Peterli

Es klingelt. Dieser fiese Ton reisst mich aus meinen Träumen und ich suche verschlafen und mit geschlossenen Augen nach meinem iPhone. Dann schlafe ich friedlich weiter und habe bereits vergessen, dass ich aufstehen sollte. Kaum habe ich dies vergessen, klingelt es zum zweiten Mal. Diesmal kommt mir der Ton noch nervenzerreissender vor als vorhin und ich schalte den integrierten Wecker ein weiteres Mal aus. Beim dritten Klingeln gebe ich nach und stehe auf. Wie gut, dass ich Ferien habe. Mit einem Blick aufs iPhone stelle ich fest, dass es 8:40 Uhr ist. Erst muss ich das Gerät wieder online stellen, da ich nachts

immer den Flugmodus aktiviert habe, weil ich in der Nacht nicht erreichbar sein möchte, aber den Wecker nicht stellen kann, wenn das Gerät abgeschaltet ist. Was für ein Blödsinn! Kaum habe ich den Flugmodus wieder deaktiviert, bekomme ich eine Benachrichtigung, dass mir jemand auf Facebook eine Nachricht hinterlassen hat und bin damit schon mitten in der virtuellen Welt. Kurz darauf zeigt mein Posteingang an, dass ich neue SMS erhalten habe. Ich checke die News auf Facebook und schreibe gleich eine SMS. Wie schön es doch ist, ein App fürs

17


Bild: Weheartit.com

iPhone zu haben, mit dem ich gleich aufs Xtrazone zugreifen kann und von dort aus 500 kostenlose SMS habe, anstatt diese 100, welche mir fürs Abo zustehen. Früher musste ich immer den Laptop einschalten und von dort aus die kostenlosen SMS nutzen. Um 10:00 Uhr gehe ich aus dem Haus, da ich noch einige Besorgungen machen muss. Auf dem Weg ruft mich meine Freundin an. Ich wusste schon im Voraus, dass dieses Telefonat länger gehen könnte als erwartet und so bin ich auch schon wieder Zuhause, als wir das Telefonat beenden. Um die Mittagszeit bin ich Zuhause, informiere mich durch Facebook, was meine Freunde gerade tun und spiele das Spiel ‚Angry Birds‘, welches es mir angetan hat in den letzten Wochen. Ausserdem checke ich meine Mails via iPhone. Danach schalte ich meinen Laptop auf und mein iPhone hat sich eine kurze Pause von mir verdient. Jedoch kann ich alles, was mit dem Internet zu tun hat, auch auf dem iPhone erledigen und so schalte ich den Laptop auch wieder aus. Bald fällt mir ein, dass ich noch einen Freund anrufen wollte und ging dieser Tätigkeit auch gleich nach. Auch dieses Gespräch dauert wieder einige Zeit und als ich auflege, muss ich auch schon wieder los. Ich habe mir nämlich vorgenommen, einen längeren Spaziergang zu machen. Für diese Strecke hätte ich auch den Zug nehmen können, doch ich habe Zeit und möchte mir die ersten warmen Sonnenstrahlen in diesem Jahr nicht entgehen lassen. Auf dem Weg schreibe ich eine weitere SMS. Am Abend bin ich bei meiner Freundin und verzichte auf den Gebrauch von meinem iPhone. Ein Leben ohne iPhone? Früher wäre dies sicher möglich gewesen, doch da ich es nun seit einigen Monaten besitze, möchte ich nicht mehr darauf verzichten. Wieso auch? Es gäbe ja keinen Grund dafür, oder? ◆

IMPRESSUM

ESCHE WYSS Das Magazin der Lehrlingsverbindung des Kaufmännischen Verbandes Zürich

Herausgeber Wir danken dem Kaufmännischen Verband Zürich für die Finanzierung

Redaktion Kaufmännischer Verband Zürich Pelikanstrasse 18, Postfach 2928, 8021 Zürich Tel. 044 211 33 22 Fax. 044 221 09 13 email: escherwyss@kvz.ch chefredaktorin Carole Fässler Creative Director Christian Heusser Gesamtkonzept David Torcasso, Redaktion und Vanessa Obrecht, Grafik Art Director Selina Roth

Hast du auch etwas erlebt, Dass du Loswerden willst? Dann erzähl uns deine Geschichte! Schick uns eine Mail an: escherwyss@kvz.ch mit dem Betreff „Erlebt“

Redaktion Vanessa Sadecky, Leo Ericsson, Aleksandra Nikolic, Sinéad Graham, Sarah Rinderknecht, Silvia Peterli, Any Reichart, Mariel Alaba DRuck Seeprint AG Erscheint Viermal jährlich Geht gratis an: alle KV-Schüler/innen

18


PUblireport GE

QV 2011 – „the final countdown“ beginnt

Nur noch wenige Wochen trennen uns vom Qualifikationsverfahren 2011. In der aktuellen Vorbereitungsphase ist der Respekt vor den W&G-Prüfungen erfahrungsgemäss gross: Zum einen, weil der Inhalt sehr umfangreich ist, zum anderen aufgrund der grossen Gewichtung. Während das Fach W&G im Qualifikationsverfahren des B-Profils doppelt einfliesst, schlägt es im E-Profil gleich dreifach zu Buche. Eine seriöse und umfassende Vorbereitung ist entsprechend unabdingbar. Was bislang nur in der Stadt Zürich angeboten wurde, findet nun auch in Wetzikon, Winterthur und fünf weiteren Städte in der Deutschschweiz statt – eine klare, strukturierte und professionelle Vorbereitung auf die W&G-Abschlussprüfungen! Mit der SFK Schule für Förderkurse Zürich und dem KLV Kaufmännischer Lehrmittelverlag haben sich zwei Partner gefunden, die sich seit Jahren mit grossem Erfolg in den Dienst der kaufmännischen Ausbil-dung stellen und Jahr für Jahr tausende KV-Lernende, Berufs- und Praxisbildner sowie Lehrbetriebe bei der kaufmännischen Ausbildung mit innovativen Kursen, Seminaren und Lehrmitteln von höchster Qualität unterstützen. Unter dem Label www.QV-Vorbereitung.ch

werden während den Frühlingsferien 2011 in Basel, Bern, Chur, Luzern, St. Gallen, Wetzikon, Winterthur und Zürich einwöchige Intensivseminare im Fachbereich W&G organisiert, die von ausgewiesenen, top-motivierten Lehrpersonen geleitet werden. Die Vorberei-tungskurse erstrecken sich über den gesamten QV-relevanten W&G-Stoff und werden von einem eigens für diese Seminare konzipierten Lehrmittel unterstützt. Die Autoren legten dabei ein grosses Augenmerk auf die verständliche Zusammenfassung wie auch auf den pädagogisch sinnvollen Aufbau des Prüfungs-stoffes. Zudem haben alle Kursteilnehmer auch nach dem Kurs bis zum Qualifikationsverfahren weiterhin die Gelegenheit über die Hotline-Adresse von QVVorbereitung.ch Fragen aus dem Bereich W&G zu stellen. Die Fragen werden an Werktagen in der Regel innert 24 Stunden direkt von der SFK oder dem KLV kostenlos beantwortet. Ebenfalls ohne bezahlen oder sich registrieren zu müssen, findet man auf www.QV-Vorbereitung.ch die grösste frei zugängliche Sammlung von alten QV-Serien und Notenbe rechnungstools für Schulen in der ganzen Deutschschweiz. Alle Kursorte, Daten, weitere Informationen und die Möglichkeit sich anzumelden findet man auf: www.QV-Vorbereitung.ch.

19



Escherwyss No.1 / 2011