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Ausgabe 25 (Juni 2010)

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Ausgabe 25 15 2010 Juni 2009 gratis

Ball auf Gras Liz Monet, 2010 Acryl auf Leinwand

Public Viewing in Darmstadt Alternativen zur WM Junges Theaterlabor Stadtrundfahrt auf Schienen 60 Jahre Heinerfest Veranstaltungskalender Stadtkulturmagazin


INHALTLICH_ 03

Hallo Darmstadt. Ohne FuĂ&#x;ball geht diesen Monat nix. Denkste! Das P zeigt Euch die Alternativen zur WM (auf den Seiten 4 bis 9). Und wir berichten Ăźber (ziemlich) unfuĂ&#x;ballige Theaterprojekte (auf den Seiten 16+17 und 32+33), Ausstellungen (34+35) und Lesungen (31). Dazu gibt’s eine alternative Stadtrundfahrt mit der Linie „3“ (22+23), einen ganz und gar unhoroskopischen Artikel Ăźber Darmstädter Zwillinge (20+21) – und eine Vor(naja, eigentlich vor allem eine RĂźck-) Schau auf 60 Jahre Heinerfest (62 bis 65). Plus die schĂśne neue Rubrik Hessisch zum Wegrenne (Seite 27). Aber mit WM ist dann doch auch schee! Wo man auĂ&#x;er im „Saturn“ vor der multispektralen LCD-Wand (ohne Ton, hat auch seinen Reiz!) Ăśffentlich gemeinsam FuĂ&#x;ballfiebern kann, zeigt Euch der ultimative P-ublic-ViewingĂœberblick (auf den Seiten 12 bis 15). Angesichts der Ăźberraschend vielfältigen WM-Guck-MĂśglichkeiten in unserer beschaulichen Stadt hĂźpfen Heinersche FuĂ&#x;ballfan-Herzen da doch vorfreudig! Und obendrauf gibt es in der Heftmitte dieser P-Ausgabe einen WM-Tipp-Plan fĂźr Dich und vier Freunde zum Herausnehmen. Viel SpaĂ&#x; im Juni 2010 – ob mit oder ohne FuĂ&#x;ball, wĂźnscht die P-Redaktion Win! Win! Das Cover dieser Ausgabe zeigt einen modernen Klassiker aus dem Rocky Beach Museum: „Ball auf Gras“, ein original Liz Monet aus dem Jahr 2010. Wir verlosen das gute StĂźck (im Original 20 x 20 cm, Acryl auf Leinwand) an einen fuĂ&#x;ballaffinen Kunstliebhaber. Schreibe bis 28. Juni an grafik@p-verlag.de, warum gerade Deine Wand mit dem Meisterwerk veredelt werden soll.

Inhalt Thema Vorwort, Inhalt, Impressum Favoriten des Monats Suche und finde! Public Viewing in Darmstadt Junges Theaterlabor Made in Darmstadt: der „Pfeifenwirbel“ „Mirabelle“-Comic Das doppelte Heinerchen Alternative Stadtrundfahrt mit der Linie „3“ Darmstädter Plattenlabels, Teil 9: Fat & Holy Records Hessisch for runaways, Folge 1 besonders ... 50er Jahre Das literarische Darmstadt im Juni Neues auf Darmstadts TheaterbĂźhnen Kunstausstellungen im Juni

Seite 03 04 – 09 10 12 – 15 16 + 17 18 19 20 + 21 22 + 23 25 27 28 + 29 31 32 + 33 34 + 35

Thema Der groĂ&#x;e P WM-Tipp-Plan Veranstaltungskalender Out of Darmstadt Schulterblick mit Dieter Gause Iss was! Folge 4: Ă„bbelwoi-Kuche 60 Jahre Heinerfest HĂśrspiel mit Li Ark Unter Pappeln, Teil 4: Wie in Karl-Marx-Stadt Das macht eigentlich ... Detlef Bruckhoff! Bolzplatz-Quartett, Ausgabe 24 Wrede und Antwort Black Box mit 47 Million Dollars Darmstädter Typ: Klaus Jelitte, der Zuckerwattepionier Rischdisch (un)wischdisch

Seite 37 – 39 41 – 54 57 58 59 + 60 62 – 65 66 + 67 69 70 70 71 72 + 73 74 74

Impressum

Volksbank eG Darmstadt

Kre i s B e r g s t ra Ă&#x; e

P Stadtkulturmagazin 25. Ausgabe – Juni 2010 Herausgeber: Cem Tevetoglu, SchleiermacherstraĂ&#x;e 21, 64283 Darmstadt Verlag: P-Verlag, SchleiermacherstraĂ&#x;e 21, 64283 Darmstadt Redaktion (V.i.S.d.P.): Cem Tevetoglu (ct), redaktion@p-verlag.de, Telefon: 0163 / 7929262 Anzeigen: Jens Engemann (jen), anzeigen@p-verlag.de, Telefon: 0176/21964883 Buchhaltung: Katrin Klopfer Marketing: Peter P. Schmidt, marketing@p-verlag.de Artdirektion: AndrĂŠ Liegl, grafik@p-verlag.de, Lisa ZeiĂ&#x;ler, lisa.zeissler@p-verlag.de, www.rockybeachstudio.de Layout: Burcu Baytak, Hans-JĂśrg Brehm, Astrid Fischer, Yvonne MĂźlbert, Ruth Schmidt Covergestaltung: Lisa ZeiĂ&#x;ler Grafik-Praktikantin par excellence: Jenni KĂścher Redaktion dieser Ausgabe: Egon Alter (ea), Patrick Demuth (pd), Johanna Emge (je), Steffen Gerth (sg), Paul Gruen (pg), Alexander Heinigk, Meike Heinigk (mei), Antje Herden (ah), Mathias Hill (mh), Jan-Kristian Jessen (jes), Kossi, Liz Lawonn (lz), Sascha LĂśwel, Hannes Lechner (hl), Arkad Mandrysz (am), Tobi Moka (tm), Sven MĂśller (smm), Laura MĂźrmann (lm), Paula Pacher (pap), Kira Pauswang (kp), Nadja Rogalla (nr), Maren Sauermann (ms), Mira Schleinig (mis), Tilmann Schneider (tman), Kai Schubert (ks), Gunnar Schulz (gs), Daniel Wildner (daw), Johanna Willimsky (joy), Gerald Wrede (gw) Fotoredaktion: Jan Nouki Ehlers, www.janehlers.net Facebook: Jo Schulz und Jacob Chromy Druck: Printec Offset, Ochshäuser StraĂ&#x;e 45, 34123 Kassel Auflage: 10.000 Exemplare Verteilung: 200 Auslagestellen im Raum Darmstadt Bezugspreis: gratis (Jahresabo: 25 Euro) Erscheinungsweise: monatlich (Doppelausgaben Dezember/Januar und Juli/August) Nachdruck / Copyright: Alle Urheberrechte fĂźr Text und Gestaltung liegen beim P-Verlag. Ein Nachdruck der Texte und Fotos, die in P verĂśffentlicht sind, ist – auch in AuszĂźgen – nur mit schriftlicher Genehmigung des P-Verlags erlaubt. Haftung: Namentlich oder mit KĂźrzel des Autors gekennzeichnete Beiträge entsprechen nicht unbedingt der Meinung des Herausgebers. Nächste Ausgabe: Juli / August 2010 (Doppelausgabe) Redaktionsschluss (fĂźr Juli- und August-Themen!): 10. Juni Anzeigenschluss: 17. Juni Veranstaltungskalender: 17. Juni Erscheinungsdatum: 28. Juni 2010 www.p-magazin.net und www.facebook.com/pmagazin Klimaneutral feiern mit Ă–kostrom!


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Alternativen zur WM

Alternativen zur WM

„Steht auf, wenn Ihr für Deutschland seid!“

STADIONTHEATER

Cashma Hoody & Concrete Jungle For South Africa

PARTY MEETS BENEFIZ

Sogar die Theaterprofis des Theaterlabors Darmstadt sind im Juni fußballmäßig uunterwegs: „Steht auf, wenn Ihr für Deutschland seid!“ ist ein Stück über die Fußballvverrückte Chrissie, die in die achte Klasse geht und mit dem legendären Trainer des FFC Liverpool, Bill Shankly, einer Meinung ist: „Einige Leute glauben, Fußball sei eine SSache auf Leben und Tod. Ich mag diese Einstellung nicht. Ich versichere Euch, es iist viel, viel ernster!“ Das Ein-Frau-Stück ist Fußball total – auch dank des Spieloortes, der Tribüne des „Lilien“-Stadions am Böllenfalltor. (tman)

Was haben Rock, Reggae, Südafrika, die Fußball-WM und Wohltätigkeit gemeinsam? Sie fließen an diesem abwechslungsreichen Abend in der Centralstation ineinander. Während die Organisation „Masifunde“ für weitere Unterstützung ihrer Bildungsprojekte in Südafrika wirbt, heizen Cashma Hoody und Concrete Jungle mit Trippin’ Rock Reggae und Urban Roots Reggae ein. Damit auch genug sommerliche Partylaune aufkommt. Eine gute Gelegenheit, sich voll und ganz auf die WM einzustimmen. (kp) Klingt wie: Feiern für einen guten Zweck

S Städtisches Stadion am Böllenfalltor / Di, 1. Juni, 11 Uhr + Mi, 2. Juni, 11 und 20 Uhr + Fr, 11. Juni, 11 und 20 Uhr / Eintritt 10 Euro 1

Centralstation / Do, 3. Juni / 20 Uhr / Abendkasse 12 Euro

Acid Mothers Temple & The Melting Paraiso U.F.O. + Stearica

KRAUTROCK

Mein lieber Herr Gesangsverein! Wenn das mal kein Trip wird! Also Trip im Sinne von Lange-Haare-bis-zum-Arsch-Tüte-in-der-Hand-20-Minuten-Songs-auf-einemAkkord-Rock (bei dem japanischen Säure-Kollektiv Acid Mothers Temple & The Melting Paraiso U.F.O.). Bei den Italienern von Stearica kommt die hypnotische Wirkung eher durch die vertrackten, postrocky, meist instrumental gehaltenen Rhythmen. Einziges Konzert in Deutschland übrigens. (mh) Klingt wie: Faust, Can / Tortoise, No Means No

Rainald Grebe & die Kapelle der Versöhnung

KLUGER UNSINN

Ein Multitalent gastiert in Darmstadt: Der Kölner Rainald Grebe ist Autor, Dramaturg, Schauspieler, Regisseur, Comedian sowie Liedersänger. Er kommt nach Südhessen, um dem Publikum seine neuesten verrückten Geschichten vorzutragen. Diese werden mit einem Stilmix von Volksmusik bis Rock von der Kapelle der Versöhnung, die Grebe selbst gegründet hat, untermalt. Die „Intro“ adelt Grebe mit ihrer Kritik: „Er liegt zwischen der Bissigkeit Wiglaf Drostes, der Eloquenz Dieter Nuhrs und der Romantik Funny Van Dannens.“ (jes) Klingt wie: der Wahnsinn in Person!

Oetinger Villa / Di, 1. Juni / 22 Uhr / Abendkasse 10 Euro Centralstation / Fr, 4. Juni / 20 Uhr / Abendkasse 23 Euro „Football is Freedom“

Okta Logue (DA) + B.E.E.S. (Frankfurt)

DISKRIMINIERUNG IM FUSSBALL

Ultras sind Selbstdarsteller, randalieren und interessieren sich gar nicht für ihren Sport. So viel zu den Vorurteilen. Dass diese medial geprägte Sicht mit der Realität wenig zu tun hat, beweisen die Ultras Darmstadt, die mit der Aktionsgemeinschaft bewegungsorientierte Sozialarbeit e.V. einen Film zur Diskriminierung im Fußball gedreht haben. Die rund einstündige Dokumentation klärt über die Themen Rassismus, Sexismus und Homophobie im Umfeld des runden Leders auf. Zu Wort kommt neben Fußballweltmeisterin Steffi Jones unter anderen ein Aussteiger aus der rechtsextremen Szene, der schildert, wie Neonazis im Stadion gezielt Nachwuchs rekrutieren. (jes)

RECORD RELEASE

Endlich – zwei Jahre nach ihrem Debüt – releasen Okta Logue an diesem Abend ihr zweites Album „Ballads of a Burden“. Die jungen, aufstrebenden progressivpsychedelischen Bluesrocker sind reifer geworden, das ist nicht zu überhören. Durchdachte Songs treffen auf die Spielfreude der einzelnen Akteure – ein überzeugendes Gesamtbild! B.E.E.S. werden den Abend mit Folk Pop einläuten. Damit nicht genug: Auf dem Plan stehen ebenfalls Gastmusiker und eine Aftershowparty mit passender Musik vom Plattenteller. (gs) KKlingt wie: Weird Folk, Indie, Blues, 60s Pop, Beat, Motown Oetinger Villa / Sa, 5. Juni / 20 Uhr / Abendkasse 5 Euro O

Cinemaxx (am Hauptbahnhof) / Mi, 2. Juni / 19.30 Uhr / Eintritt 4,90 Euro ELEKTRO/PUNK K

Sieben Jahre auf 603qm

PARTY ARTY

Willkommen im „Sägewerk“: Die neue Klub-Reihe auf 603qm steht für Lärm der besonderen elektronischen Sorte – und es könnte kaum ein besseres Zugpferd geben als die Bloody Beetroots aus bella Italia. Das maskierte Duo erschüttert die Musikwelt seit einiger Zeit mit einem fiesen Mischmasch aus Elektro, altem Punk-Rock und wummernden Live-Drums. Ihre Platten wurden zu Topsellern, seitdem lärmen sie in den Klubs und auf Festivals in der ganzen Welt – und heute in good ol’ Darmstadt. (pd) Klingt wie: Boys Noize, Crookers, Justice, Modeselektor und MSTKRFT

Die Kulturhalle mit dem gelben Kasten davor hat sich in den sieben Jahren ihress Bestehens zu einer Institution gemausert. So verwundert es auch kaum, dass sie ie zur Jahresfeier mit den Live-Bands Jacques Palminger & The Kings of Dub Rock und den Messer Brüdern gleich zwei P-Favoriten auf einmal an Land gezogen hat. Und nd den Abend mit Señor Lobo, einem spanisch-funkig-souligen Plattendreher der Extraxtraklasse, noch abrunden. (mh) Klingt wie: King Tubby, Helge Schneider und Der Plan spielen den „Bilitis“-Soundtrack neu ein.

603qm / Mi, 2. Juni / 22 Uhr / Abendkasse 20 Euro

603qm / Sa, 5. Juni / 22 Uhr / Abendkasse 8 Euro

Alle Fotos der Favoriten: Veranstalter

Bloody Beetroots (ITA) + Support: Pee Mastah Poo & Biffy


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Alternativen zur WM

Alternativen zur WM

„TU meet & move“

2. Ballonplatz-Fest

NIX FÜR COUCHPOTATOES

NACHBARN UND FREUNDE TREFFEN

Heute bleiben die Hörsäle leer und die Bücher im Schrank: Denn beim „meet and move“-Campusfest der TU sind sportlicher Ehrgeiz und internationaler Austausch gefragt. Ab 12 Uhr gibt’s eine Gratis-Portion Pasta und danach wird die gewonnene Energie bei Sportwettkämpfen, am Riesenkicker oder bei einer Radtour vom Karolinenplatz zum Hochschulstadion freigesetzt. Daneben können neue Trendsportarten getestet und internationale Spezialitäten probiert werden. Für kulturelle Unterhaltung sorgen Poetry Slam, Tanzaufführungen und die TU Big Band. An alle Sportmuffel: Raus aus der Uni, move your bodies! (joy)

Es gibt in Darmstadt Plätze, die einfach zu selten genutzt werden. Um darauf ein nachbarschaftliches Fest zu feiern, zum Beispiel. Der Ballonplatz an der Kante zwischen Martinsviertel und Innenstadt zählt zu diesen Plätzen. Das direkt gegenüber angesiedelte Café Rings nimmt diesen Gedanken auf – und lädt ein zum 2. Ballonplatz-Fest. Mit Kinderschminken, Kasperletheater, Live-Musik vom Darmsstädter Liedermacher Dan Dietrich, Speis und Trank. Und für den Abend wird eine LLeinwand aufgebaut, damit alle zusammen das WM-Spiel Deutschland – Australien sschauen können. (ct)

Hochschulstadion / Mi, 9. Juni / ab 12 Uhr / Eintritt frei

Ballonplatz (bei schlechtem Wetter überdacht) / So, 13. Juni / ab 11 Uhr B Eintritt frei

„Ponyhof“

OPENING-PARTYY

Genau einen Tag vor der WM eröffnet der „Ponyhof“, eine gemütliche Bar mit Biergarten und Gewölbekeller hinterm Staatstheater. Die durch ihre Partys stadtbekannten Ponyhofler laden zum kollektiven Umtrunk: Gestartet wird ab 18 Uhr mit der Eröffnung des Biergartens. Am späteren Abend darf dann im Gewölbekeller auch getanzt werden. An den Plattentellern stehen natürlich die „Ponyhof“Resident-DJs und versorgen Eure Beine mit feinstem Tech-House. (hl)

Open-Air-Kino 2010

FILMSCHE

Endlich geht es wieder weiter mit dem unter-freiem-Himmel-Filmchen-Gucken! Traditionell mit Decke oder Liegestuhl bewaffnet, einem lecker Getränk von der Bar in der Hand und nach einer Lücke auf dem Boden Ausschau haltend. Los geht es mit der großartigen französischen Komödie „Willkommen bei den Sch’tis“! Im Vorfeld werden Kurzfilme von Regisseuren aus der Region gezeigt. Am 23. Juni läuft: „RocknRolla“, am 30. Juni: „Waltz with Bahir“. (lz) Klingt nach: Luft, bewegten Bildern, durstigen Kehlen und Pflastersteinen unterm Po

Ponyhof (Sandstraße 30) / Donnerstag, 10. Juni / ab 18 Uhr / Eintritt frei Im Hof des Schlosskellers (bei schlechtem Wetter im Schlosskeller) Mi, 16. (+ 23. + 30.) Juni / bei Einbruch der Dunkelheit / Eintritt frei

Ein kleiner Koi, dem Ideen-Pool einiger neu in Darmstadt weilender Architekturstudenten entsprungen, schlängelt sich durch Darmstadt. Er lässt sich als „Stadtfisch“ nicht nur ausschließlich in Feuchtgebieten nieder und markiert diese als Wohlfühlorte der Stadt oder als Orte zum näheren Hinsehen: an Haltestellen, auf Wiesen und Wegen im Herrngarten oder auf den Spuren des Darmbachs. Ihm gewidmet ist nun eine Ausstellung im „Blumen“, welches seine Wandlungsfähigkeit am VernissageAbend unter Beweis stellen wird, indem es dem Stadtfisch als Aquarium Raum zur Selbstdarstellung bietet. (mei) Klingt wie: Bei dieser Alternative kann das Eröffnungspiel der WM baden gehen! Das Blumen (Nieder-Ramstädter-Straße 75) / Freitag, 11. Juni / 20 Uhr Eintritt frei Diskothekerkollektiv Rote Nadel

Dead Elvis And His One Man Grave (NL) + Rollin’ Racketeers (DA)

FISCHSIEGEL FÜR WOHLFÜHLORTE

PUNK-, FUNK-, SOUL-, INDIE-MANIFEST

Zwei Bandmitglieder der Darmstädter/Schlüchterner Supergroup „Rockformation Diskokugel“ zeigen an diesem Samstag in der Rocky Bar, was sie jenseits ihrer eigenen Musik noch so auf den Plattenteller bringen. Als Diskothekerkollektiv Rote Nadel orientieren sich Magnus und Mathias an einem Mix aus Punk, Funk, Soul, Indie und Garage. Verlasst Euch also ganz auf das Können und den stilsicheren Geschmack der Profis – Partystimmung ist garantiert! (joy)

GARAGE

Der King ist von den Toten auferstanden und rockt rauher und primitiver als je zuvor. Viel braucht der Topact unter den One-Man-Bands dazu nicht: Mit Schlagzeug, Gitarre und Gesang bringt er problemlos jede Hüfte zum Kreisen und rockt härter als so manche komplette Band. Die Rollin’ Racketeers werden den Abend mit Rockabilly im Stile der fünfziger Jahre eröffnen. Im Anschluss noch Konservenmusik vom DJTeam Aloha from Hell. Pünktlich kommen: Beim letztjährigen Auftritt des „toten Elvis“ im „Keller“ war die Hütte restlos ausverkauft! (gs) Klingt wie: Get out of your grave! Bessunger Knabenschule (Keller) / Fr, 18. Juni / 21 Uhr / Abendkasse 7 Euro 1. MLP Lilien Business-Cup

FEUERT DAS P AN!

Der SV Darmstadt 98 veranstaltet erstmals ein Firmenfußball-Turnier. Teilnahmeberechtigt sind alle Unternehmen in Darmstadt, Südhessen und der Rhein-MainNeckar-Region. Die „Lilien“ wollen damit einen Beitrag zur Förderung des Betriebssports in Darmstadt und Hessen leisten und freuen sich über zahlreiche Anmeldungen – darunter so namhafte Firmen wie Amadeus Fire, Evonik, HSE, Merck, Seat, die Software AG – und das Stadtkulturmagazin P! Ihr wisst ja: Ohne unsere Fans sind wir nix, also kommt und brüllt uns zum Titel! (ct)

Goldene Krone (Rocky Bar) / Sa, 12. Juni / 22 Uhr / Abendkasse 3 Euro Kunstrasenplätze des SV 98 (Nieder-Ramstädter-Straße 170) / Sa, 19. Juni ab 10 Uhr (Finale: gegen 16 Uhr) / Eintritt frei!

P Alle Fotos der Favoriten: Veranstalter

„Stadtfisch“-Vernissage


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Alternativen zur WM

Projekt „Feinripp“

OH, WIE FEIN!

„Darmstadt migrates”

MULTIKULTURELLES FEST

„Gefühlskleidung“ aus Karlsruhe, „Recyclingmode“ aus Berlin, Vorträge, Workshops und Showrooms diverser Modelabels verwandeln das Designhaus auf der Mathildenhöhe an diesem Tag in einen Laufsteg der ganz besonderen Art. Eine Gruppe von Darmstädter Kommunikations- und Industriedesignern lädt im Rahmen der „halb5“Vorträge zu einem „Mode-Spezial“ zu den Themenbereichen Modemagazin, Modejournalismus und Modedesign unter dem viel versprechenden Namen „Feinripp“ ein. Mit dabei: www.schmidttakahashi.de oder www.cecilebelmont.com sowie ein Projekt der HfG Karlsruhe. Details unter www.halbfuenf.net. (mei)

Menschen aus mehr als 76 Nationalitäten leben in Darmstadt. Grund genug, sich zu begegnen und über die verschiedenen Kulturen auszutauschen. Musik, Gedichte, kurze Vorträge, interessante Gespräche und kulinarische Leckereien wird es an diesem Sonntag auf dem Platz des Bessunger Jagdhofs geben. Jeder, der Lust hat, seine Kultur vorzustellen, ist herzlich willkommen, einfach mitzumachen. Infos dazu unter: www.20juni.ar2.com. (lz) Klingt nach: Ku Ku Sabsie, Boranie Badenschan, Fufu und Atchaeke ... (hmmm, lecker!)

Designhaus Mathildenhöhe / Sa, 19. Juni / ab 11 Uhr / Eintritt frei

Jagdhof (Bessunger Straße 84) / So, 20. Juni / ab 14 Uhr / Eintritt frei

AStA Sommerfestival 2010

PARTYPAKET

Volles Programm für das diesjährige AStA Sommerfest im und um das Schloss in der Darmstädter Innenstadt: künstlerische Darbietungen verschiedener Hochschulgruppen, kulinarische Köstlichkeiten aus verschiedenen Ländern und jede Menge Aktionen der AStA-Gruppen bieten ein abwechslungsreiches Programm. Dazu gibt es viermal Livemusik: Songwriter Christian Carra, Sirtoby (Indie), Flowtonix (Reggae) und The Blind Circus (Rock). Ab Mitternacht beginnt die Party im Hof und im Schlosskeller mit Tapejam und DontCanDJ. Ein rauschendes Fest in einer lauen Sommernacht. (daw) Schloss (Rahmenprogramm und Bands) / Sa, 19. Juni / ab 17 Uhr / Eintritt frei Schlosskeller (Party) / Sa, 19. Juni / 24 Uhr / Eintritt 5 Euro Neue Musik von Grossmann & Korn zu Gast bei Bernhard & Meyer AVANTGARDE

Wer mal hören möchte, wie mit einem Theremin klangvoll Musik gemacht wird, sollte „Soundful manoeuvres in the dark“ nicht verpassen. Norbert Grossmann und Eva Korn werden unter Zuhilfenahme von Synthesizer und Gong sowie mit der Unterstützung von Bernhard Meyer als Klangmediator ein multisensuales Klangerlebnis zelebrieren. Hingehen und überraschen lassen! (smm) Klingt wie: Mars Attacks! meets Zen Raum 6, Atelierhaus Darmstadt (Riedeselstraße 15) / Sa, 19. Juni / 21 Uhr Abendkasse 15 Euro (Reservierungen unter 06151 710759) Neue Darmstädter Gespräche

INTELLIGENT MODERIERTER FRÜHSCHOPPEN

Die „Neuen Darmstädter Gespräche“ sind eine Talk-Institution, zu der der in NiederRamstadt lebende ehemaliger Moderator der ZDF-Kultursendung „Aspekte“, Alexander U. Martens, einmal im Monat hochkarätige Gäste lädt. Im Juni sind es: die ehemalige Bundesverfassungsgerichts-Präsidentin Jutta Limbach, der Darmstädter Parteienkritiker und Korruptionsexperte Hans Herbert von Arnim und Journalist Hans-Ulrich Jörges. „Das Unbehagen an der Politik“, so das Thema, soll angesichts sinkender Wahlbeteiligung, schwindender Bedeutung der ehemaligen „Volksparteien“ CDU und SPD und fehlender Problemlösungsfähigkeiten der Politiker diskutiert werden. (tman) Klingt wie: meilenweit entfernt von der auf Krawall gebürsteten, inhaltsleeren Fernsehunterhaltung à la Maischberger und Co. Kleines Haus im Staatstheater / So, 20. Juni / 11 Uhr / Tageskasse 10 Euro

33. Darmstädter Stadtlauf

EIN LAUFSTEG FÜR ALLE

Auf die Plätze, fertig los! Wegen der Fußball-WM müssen die Läufer dieses Jahr bereits einen Tag früher fit sein – traditionell findet der vor einigen Jahren von einem bekannten Laufmagazin zur deutschen Nr. 1 gekürte Stadtlauf nämlich eigentlich mittwochs statt. Der (1.300 bis 7.600 Meter lange) Streckenverlauf: Ludwigsplatz – Wilhelminenstraße – Elisabethenstraße – Luisenplatz – Carree – Stadtkirche – Wilhelminenstraße – Luisennplatz. Alle Nicht-Läufer sind eingeladen, für lautes Getöse an der Strecke zu sorgen. Am m Vorabend des Laufes gibt es unter dem Motto „Darmstadt lacht und läuft“ einen Kabaarettabend mit „Kabbaratz“ im Hessisches Staatsarchiv am Karolinenplatz. (je) Start: Ludwigsplatz, Ziel: Luisenplatz / Di, 22. Juni / Erster Lauf: 19 Uhr / Eintritt frei Online-Anmeldungen: bis 3. Juni unter www.darmstadt-laeuft.de 200 Jahre Park Rosenhöhe

JUBILÄUM

Die Rosenhöhe feiert dieses Jahr ihr 200-jähriges Bestehen. Den Auftakt macht die Philharmonie Merck am Freitagabend. Mit dem Darmstädter Gartenkonzert – passend zur Fußball-WM länderübergreifend – werden unter anderem Werke von Brahms, Satie, Mendelssohn und Verdi gespielt. Am Samstag und Sonntag wird ein buntes, kostenloses Rahmenprogramm für die ganze Familie geboten: Kinderbelustigung, Tanz, Theater, Musik, Führungen und eine Gartenmesse. Zusätzlich öffnen Künstler ihre Ateliers auf der Rosenhöhe. Das P gratuliert! (daw) Konzert Philharmonie Merck: Park Rosenhöhe (am Spanischen Turm) Fr, 25. Juni / 20 Uhr / Eintritt 7 bis 16 Euro Jubiläumsfeier: Rosenhöhe / Fr, 25., ab 18 Uhr, Sa, 26., 11 – 22 Uhr und So, 27. Juni, 11 – 18.30 Uhr / Eintritt frei Uppercut Reggae Allstar Yard

MUSIK-PIRATEN DER KARIBIK

Wenn Darmstadt die Karibik Deutschlands wäre, wäre das Weststadtcafé Jamaica. Und wenn das Weststadtcafé Jamaica wäre, wäre Elmar Compes Capt’n Jack. Damit die Gleichung noch richtiger wird, geben die Organisatoren des Reggae Allstar Yard seit Jahren alles, um den Platz zwischen Außenbar und Grill immer wieder für einen Abend und eine Nacht in eine Insel des entspannten Offbeat-Rhythmus mit Jambaalaya- und Ganja-Düften inmitten der (bisweilen) hektischen, stinkenden Stadt zu verwandeln. Auch an diesem Samstag wieder mit Ragga, Dancehall und Conscious Reggae von Riot und Compañheiro Leao: Karibik-Urlaub für umme! (tman) Klingt wie: It’s an easy, easy summer feelin’ Weststadtcafé (Mainzer Straße 106) / Fr, 25. Juni / 21 Uhr / Eintritt frei!

Alle Fotos der Favoriten: Veranstalter

Alternativen zur WM


10_ANSEHNLICH

Suche und finde! Schöner Leben im Lebensraum Frühling! Neben den vielen Mitmenschen, die sonnenhungrig rausstürmen und plötzlich jeden Quadratmeter des Herrngartens bevölkern, sprießt und grünt es an jeder Ecke. Sogar das ein oder andere Verkehrsschild trägt plötzlich frische, leuchtend grüne Blätter. Verkehrsschilder prägen maßgeblich unsere Umgebung, das Stadtbild. In Deutschland gibt es laut Wikipedia zirka 20 Millionen dieser blechernen Regulierer. Auf die Bevölkerung runtergerechnet macht das ein Viertel Schild pro Kopf, auf Darmstadt wieder hochgerechnet ergeben sich Pi mal Daumen 30.000 Schilder. Anders als Pflanzen wachsen Schilder nicht langsam, sondern sind von heute auf morgen plötzlich da. Neue Schilder fallen meist nicht einmal weiter auf, nur manchmal ist man sich sicher, dass man gestern noch nicht im Halteverbot stand.

AIRBAG SOMMER LAGERVERKAUF

Der lange Stil, der runde, farbige Kopf ... es fehlen die grünen Blätter, dachte sich wohl der Erfinder. So wurde unsere Stadt pünktlich zum Frühling mit jedem weiteren Schild ein bisschen grüner. Ist das jetzt eigentlich noch Streetart oder schon Guerilla Gardening? (Paul Gruen)

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Foto: Paul Gruen

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„Ich glotz’ WM!” Public Viewing in Darmstadt

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M-Tipp-Plan Der große P W 39 men: Seite 37 – zum Herausneh

Ob man will oder nicht: Die Fußball-WM ist allgegenwärtig. Aber wo in Darmstadt guckt es sich am stimmungsvollsten? Am schönsten? Am entspanntesten? Und in grashalmscharfer HD-Qualität? Diese Fragen sind, bis auf letztere, nicht leicht zu beantworten. Denn jeder mag es anders – und die Auswahl ist groß – wie unser (nicht repräsentativer, aber ziemlich kompletter) WM-Location-Überblick zeigt. Hier ist er – in alphabetischer Reihenfolge und zur freien Wahl. Der Eintritt ist übrigens überall frei.

Baobab (Wenckstraße 1) Besonderheit: Afrikanisches Flair im Watzeverdel Hier gucken: International denkende Fußballfans Bildschirmgröße: 2,50 x 2 Meter-Leinwand (im Keller) plus 81-Zentimeter-LCD-TV (im Restaurant) Maximale Besucherzahl: 40 (im Keller) + 60 (im Restaurant) WM-Specials: Wenn afrikanische Mannschaften spielen, gibt es das passende Nationalgericht. Immer: südafrikanische Weine.

Biergarten „Lichtwiesn“ an der TU Lichtwiese

Cinemaxx Darmstadt (am Hauptbahnhof)

Besonderheit: Jo geh’ – un däs soll a Elite-Uni soi? So a Schmarrn – Prost! Hier gucken: (Möchtegern-)Bayuwaren, Studenten und Hunde-Ausführer Bildschirmgröße: Drei 3 x 2 Meter-Leinwände Maximale Besucherzahl: ca. 300 WM-Specials: Der Mensa-Speiseplan enthält während der WM besondere Länderspezialitäten.

Besonderheit: Größte Leinwand der Stadt. Besser als Kino! Hier gucken: Familien, Riesenleinwand- und Mega-Sound-Fetischisten Bildschirmgröße: 117 m2-Leinwand (bei Deutschlandspielen), ansonsten 70 m2-Leinwand, in HD Maximale Besucherzahl: 372 (bei Deutschlandspielen) WM-Specials: Theke im Kinosaal, vor den Deutschlandspielen und dem Finale: Tischkickerturnier und Torwandschießen im Kinofoyer.

Café Canape (Pützerstraße 4) Besonderheit: WM mit Blick auf die Mathildenhöhe Hier gucken: Fußballaffine Jugendstil-Liebhaber Bildschirmgröße: 1,80 x 1 Meter-Leinwand Maximale Besucherzahl: 100 WM-Specials: Kulinarisches

Bayerischer Biergarten, Kastanienallee 4 (am Bürgerpark) 3klang (am Riegerplatz) Besonderheit: Kompakter Fan-Block auf Kunstrasen Hier gucken: Stammgäste, Nachbarn und Freunde Bildschirmgröße: ca. 1,5 x 2 Meter-Leinwand Maximale Besucherzahl: 50 WM-Specials: Standen bei Redaktionsschluss noch nicht fest

Besonderheit: Fußball schauen mit Weißbier-Feeling und original bayerischen Spezialitäten Hier gucken: Biergarten-Gänger, Studenten bis Rentner, aber auch komplette Firmendelegationen Bildschirmgröße: 4 x 3 Meter-Leinwand Maximale Besucherzahl: 1.800, davon 600 überdacht WM-Specials: Mir san mir – also: keine!

603 qm Besonderheit: „Spielbeobachtung” mit Heribert Fassbier, Werner Hanf und Wolf-Dieter Possmann (unqualifizierte Kommentare, trashige Animationen und Spiele, Fußballquiz für Experten, „Anekdoten über die Fußballhelden unserer Jugendzeit”); bei Deutschland-Spielen mehrere Bildschirme (auch draußen) Hier gucken: Studenten und Fußball-Liebhaber Bildschirmgröße: Jeweils eine 3 x 4 Meter-Leinwand in den drei Räumen des 603qm plus Fernseher auf der Terrasse Maximale Besucherzahl: 1.000 (800 drinnen, 200 draußen) WM-Specials: Fußball-Quiz, Torwandschießen, Dekoration, Moderation, Zartes vom Grill An Sibin Irish Pub (Landgraf-Georg-Straße 25) Besonderheit: WM im Originalton (wenn man England als Mutterland des Fußballs betrachtet) auf den Sendern ITV und BBC Hier gucken: Alle, denen Schwarz-Rot-Gold zu langweilig ist, und die die kunterbunte Welt des Fußballs genießen möchten Bildschirmgröße: 4 x 2 Meter-Leinwand, plus zwei Fernseher Maximale Besucherzahl: 250 Sitzplätze WM-Specials: „Nothing special” Audimax, TU Stadtmitte Besonderheit: Kostenfrei, wettersicher, stadionlike! Hier gucken: Studende, Stadiongänger und Suffköpp’ Bildschirmgröße: Zirka 4,50 Meter breites 16:9-Bild Maximale Besucherzahl: 700 WM-Specials: In Planung, aktuelle Infos auf www.filmkreis.tu-darmstadt.de Zusatzinfo: Die Mitnahme von eigenen Getränken ist aus organisatorischen und finanziellen Gründen nicht mehr möglich. für TechnikUmrechnungshilfe d 2,54 cm nerds: 1 Zoll sin

Café Godot (Bessunger Straße 2) Besonderheit: (Fußball) Sehen und gesehen Werden Hier gucken: Bessunger Lappings, Schicke & Schöne Bildschirmgröße: 3 x 3 Meter Leinwand drinnen, Flachbildschirme im Außenbereich Maximale Besucherzahl: Draußen 250, drinnen 100 WM-Specials: Würfelspiel „Wer den Kellner schlägt, bekommt das Getränk zum halben Preis.“

Beat Corner (Schulstraße 18) Besonderheit: „Hier sieht man garantiert von jedem Sitzplatz aus das Spiel“, betont der Wirt Hier gucken: Raucher und ihre Sympathisanten Bildschirmgröße: Vier Fernsehgeräte, von 37 bis 40 Zoll Maximale Besucherzahl: 80 bis 100 WM-Specials: Tippspiel, bei dem man unter anderem einen Zwei-Liter-Humpen Bier gewinnen kann

Carree-Piazza Besonderheit: Mitten in der Stadt, unter freiem Himmel Hier gucken: Multispektrale Freiluft-Darmstädter Bildschirmgröße: 24 x 117-Zentimeter-LCD-Bildschirme Maximale Besucherzahl: Wetterabhängig WM-Specials: Zwei Getränkestände mitten im Carree Centralstation

Bedouin (Schlossgartenplatz 11) Besonderheit: Gut speisen und (pro Afrika) WM-fiebern Hier gucken: Ü30, (szenige) Watze-Leute Bildschirmgröße: 1,20 x 0,80-Meter-Leinwand Maximale Besucherzahl: 48 WM-Specials: Gesunde Fußballsnacks, Suppen, Salate ... und wie immer: eriträisches Essen. Bembelsche (Irenenstraße 1) Besonderheit: Zum Südafrika-Flair passt das Gerippte doch bestens! Hier gucken: Eschde Hesse! Bildschirmgröße: Zwei 48-Zoll-HD-Fernsehgeräte (eines drinnen, eines draußen) Maximale Besucherzahl: 70 WM-Specials: „Gibt’s spontan ab Achtelfinale.“ Biergarten (Dieburger Straße 97) Besonderheit: WM unter Kastanien Hier gucken: Junge mit Alten Bildschirmgröße: Drei Großbild-TVs plus 120-Zoll-Leinwand Maximale Besucherzahl: 1.500 bis 2.000 (400 überdacht) WM-Specials: Tippspiel, WM-Paket (6 Bier, 2 Brezeln) zum Sonderpreis

Besonderheit: Fußball live auf zwei Ebenen Hier gucken: Indoor-Darmstädter, „gerne aus aller Herren Länder“ Bildschirmgröße: 3 x 4 Meter-Leinwand (Halle), 2 x 2,50 Meter-Screen (Lounge) Maximale Besucherzahl: 1.200 WM-Specials: An den WM-Wochenenden (Ausnahme: Heinerfest) legen DJs zur Top-Begegnung des Tages passende Musik aus ihrer Heimat auf: Nouki (French Pop and Beat am Fr, 11. Juni), Kick’n’Rush (Strictly British am Sa, 12. Juni), Chromo (deutsches Fußball-Liedgut am So, 13. Juni), Fish’n’Chips Soundsystem (Strictly British am Fr, 18. Juni), Procacci (Afrobeat am Sa, 19. Juni) und Blubber (Latin & Brazil am Sa, 25. Juni). Dazu im Ausschank: Castle Lager Beer sowie südafrikanische Weine. Cielo (am Ludwigsplatz) Besonderheit: Public-Viewing-Maisonette Hier gucken: „Genießer und Feinschmecker“ Bildschirmgröße: 4 x 3 Meter-Leinwand und mehrere Fernseher auf zwei Ebenen Maximale Besucherzahl: 130 WM-Specials: Tippspiel mit Verlosung, südafrikanische Speisen

Corroboree Australian Bar (Kasinostraße 4) Besonderheit: Fußball meets Straußenfilet meets Strongbow Hier gucken: Internationales Publikum mit Hang zu internationaler Küche Bildschirmgröße: Zwei große Bildschirme + zwei Beamer mit großer Leinwand Maximale Besucherzahl: 500 WM-Specials: Bei Redaktionsschluss noch in Planung. Goldene Krone (im Hof und in der Kneipe) Besonderheit: Urig, ungekünzelt, mit Biergärtchen im Hof, Tischkicker-Hochburg Hier gucken: Darmstädter Originale, Tischkicker-Fans Bildschirmgröße: 3 x 2 Meter-Leinwand und zwei Fernseher (im Hof) und ein 40-Zoll-TV mit HD (in der Kneipe) Maximale Besucherzahl: 50 (im Hof) + 50 (Kneipe) WM-Specials: WM-Eröffnungsparty geplant, Essen vom „Goldenen Hirsch” + „Ersatzbank-Schnäpser“ Green Sheep (Erbacher Straße 5) Besonderheit: Guinness- und Whisk(e)y-Atmosphäre – und das bei einer WM ohne die Iren Hier gucken: Nicht nur Briten Bildschirmgröße: 1 x 32-Zoll-Flat-Screen, 1 x 54-Zoll-Flat-Screen, und zwar in HD Maximale Besucherzahl: 150 WM-Specials: Die Küche wird auch schon zu den frühen Spielen geöffnet. WM-Angebot: 1 großes Bier + 1 Big Beef Burger / 1 x Fish & Chips für 11,11 Euro. Hotzenplotz (Mauerstraße 34) Besonderheit: Rustikale Kneipe mit dem einzigartigen „Laternsche” (Apfelwein, Kirschlikör + Limo) und leckeren Pizzen, so schmeckt die WM! Hier gucken: Laternsche-Trinker, aber auch nichtLaternsche-Trinker. „Hauptsache gut gelaunt und ein Fan der Gemütlichkeit“. Bildschirmgröße: Zirka 2 x 2 Meter-Leinwand und ein Flachbildschirm mit HD Maximale Besucherzahl: Zirka 100 WM-Specials: Jeder Sieg der deutschen Mannschaft wird mit einer Lokalrunde belohnt.


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K60 (Kasinostraße 60) Besonderheit: WM schauen über den Dächern der Stadt Hier gucken: Schwindelfreie und Billard-Freunde Bildschirmgröße: Drinnen große Leinwand + drei HD-Plasmas, draußen ein 50-Zoll-Bildschirm Maximale Besucherzahl: „Locker 500 Leute“ WM-Specials: Barbecue, Gewinnspiele, Cocktails Kneipe Kessel (am Kopernikusplatz) Besonderheit: Traditionsreicher Fussballschauplatz, Rauchen möglich Hier gucken: FussballliebhaberInnen aller Couleur Bildschirmgröße: 4 x Plasmabildschirme, bis zu 106 cm Diagonale, in HD Maximale Besucherzahl: 50 WM-Specials: „Nix, aber gute Stimmung garantiert”, verspricht Kessel-Chef Fino. Lilienschänke (am „Bölle“) Besonderheit: Eigentlich müsste das WM-Endspiel doch ohnehin am „Bölle“ stattfinden, deshalb kann mer hier aach gucke! Hier gucken: Die echten Lilienfans Bildschirmgröße: 1,40 x 2,40-Meter-Leinwand drinnen, ein Fernseher draußen Maximale Besucherzahl: 100 drinnen, 80 draußen WM-Specials: Nationalgerichte der teilnehmenden Länder Linie Neun (Griesheim) Besonderheit: Public Viewing & Smoking Hier gucken: Griesheimer und Freunde Bildschirmgröße: 10-m2-Leinwand (im Saal) Maximale Besucherzahl: 100 WM-Specials: Standen bei Redaktionsschluss noch nicht fest. Lokales (Dieburger Straße 50) Besonderheit: Uriges Darmstädter Lokal-Urgestein Hier gucken: Pizza-Lovers Bildschirmgröße: 1-Meter-Flachbildschirm Maximale Besucherzahl: Zirka 40 WM-Specials: Getränke-Pizza-Kombis Marktplatz (Café Extrablatt / Ratskeller) Besonderheit: Open-air-gucken auf dem Marktplatz Hier gucken: Ausschließlich „Extrablatt“- und „Ratskeller“-Gäste! Bildschirmgröße: Zwei Leinwände à 12 m2² Maximale Besucherzahl: „Bis alle Tische besetzt sind.“ WM-Specials: WM-Shot in Schwarz-rot-gold Martinsstuben (Liebfrauenstraße 37) Besonderheit: WM-TV im Raucherraum Hier gucken: Watzeverdler Bildschirmgröße: 80-Zentimeter-Fernseher Maximale Besucherzahl: 80 WM-Specials: Fußballwette Mini Café (am Luisenplatz) Besonderheit: WM Sehen und gesehen Werden am Langen Lui

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Hier gucken: Junge (Geschäfts-)Leute Bildschirmgröße: 4,50 x 4,50-Meter-Leinwand Maximale Besucherzahl: Wetterabhängig WM-Specials: Keine No Name (Lichtenbergstraße 75) Besonderheiten: Mehrere Bildschirme (auch draußen) Hier gucken: Watzeverdler und „Leute, die zur WM auch gutes Essen wollen” Bildschirmgröße: Bis zu 60-Zoll-Fernseher / mit HD Maximale Besucherzahl: 60 WM-Specials: Keine The Parliament of Rock (Mauerstraße 20) Besonderheit: Rockmusik und Pizzabestellung vom „Late Night-Bringservice” in den Halbzeiten, Tischkicker Hier gucken: „Jever“-vom-Fass-GenießerInnen und ihre rauchenden Freunde Bildschirmgröße: 1 x 50 Zoll und 3 x 43 Zoll, in HD Maximale Besucherzahl: 68 WM-Specials: Nix

Ponyhof (Sandstraße 30)

Stadtpicknick (ehemalige Sandbar, Landwehrstraße 75)

Besonderheit: Am 10. Juni eröffnender, selbsternannter Hexenkessel der WM-Studios, wetterunabhängig: bei gutem Wetter im Biergarten Hier gucken: Filigrantechniker, Ballakrobaten, Taktikstrategen Bildschirmgröße: 50-Zoll-Plasma-Fernseher, in HD Maximale Besucherzahl: 100 WM-Specials: Grillfleisch, eisgekühltes Bier und WM-Fußball – was will man mehr?

Besonderheit: Die neueste WM-Location der Stadt Hier gucken: Ungestylte Beachclubber Bildschirmgröße: 8-m2-Videowand Maximale Besucherzahl: Zirka 400 WM-Specials: Eröffnung zur WM am 11. Juni mit Public Viewing und After-WM-Party mit Terry Lee Brown Jr. und Greg Parker. Am 26. Juni WM-Achtelfinal-Party mit Christos Kesidis und Florian Dalinger.

Rings (Alexanderstraße 39)

Das Stella (Rheinstraße 40)

Besonderheit: Drinnen-wie-draußen-WM-Zockerei Hier gucken: Studenten, Bagel-Liebhaber, Watzeverdler Bildschirmgröße: Jeweils ein 106-cm-Fernseher drinnen und draußen, in HD Maximale Besucherzahl: 80 WM-Specials: „Spiel gegen den Wirt!”: Wer das richtige Ergebnis nach 90 Minuten tippt, dessen Rechnung ist frei. Das Spiel Australien – Deutschland (am 13. Juni) wird auf dem Ballonplatz auf Großbildleinwand gezeigt.

Besonderheit: Übertragen wird auch open air auf der großen Terrasse Hier gucken: Junge, Junggebliebene und Ältere Bildschirmgröße: 3,10 x 2,35 Meter-Leinwand Maximale Besucherzahl: 300 WM-Specials: Beck’s 0,33 Liter, verschiedene Sorten, für 2 Euro

Roßdörfer Biergarten (Roßdorf) Petri (Arheilger Straße 50) Besonderheit: Urgemütlich, mit Biergarten Hier gucken: Stammgäste (Studenten, Martinsviertler, Familien) Bildschirmgröße: Im Innenbereich eine 5 m2 große Leinwand, im Außenbereich ein 50-Zoll-Fernseher, in HD Maximale Besucherzahl: 120 WM-Specials: Keine

Besonderheit: WM in chilliger Atmosphäre unter Palmen. Bei schlechtem Wetter großzügig überdacht Hier gucken: „Jung & Alt, lockere Leute, die gemeinsam WM fiebern wollen” Bildschirmgröße: 1,30 x 1,80-Leinwand + zwei oder drei Fernseher Maximale Besucherzahl: zirka 100 WM-Specials: „Lasst Euch überraschen!”

Pillhuhn (am Riegerplatz)

San Remo (Grafenstraße 22)

Besonderheit: Sauleckeres Pils vom Fass, verfeinert mit einer hoffentlich wunderbaren Fußball-WM Hier gucken: „Lockere, lustige Leute bei lebhafter Atmosphäre” Bildschirmgröße: 1 x 42 Zoll, in HD Maximale Besucherzahl: 80 bis 99 WM-Specials: 1. „Trinke neun, bekomme das zehnte Pils für umme.“ 2. WM-Tagestipp: „Hast Du das richtige Ergebnis getippt, genieße zwei Liter Pils aus dem Wanderpokal.“

Besonderheit: Das erste Restaurant Darmstadts, das schon in den 60er Jahren einen Fernseher zur WM aufstellte. Hier gucken: Die, die hier schon 1986 Rudi Völlers Frisur bewunderten. Bildschirmgröße: 40-Zoll-LCD-Fernsehgerät Maximale Besucherzahl: 60 (wenn man sitzen oder italienisch essen möchte, ist eine Reservierung erforderlich) WM-Specials: Keine

Pilsstube Herkules (Ecke Mathildenplatz/City Ring) Besonderheit: WM gucken – und abstürzen Hier gucken: Hartgesottene, Raucher und Passivraucher Bildschirmgröße: 1 große Leinwand im vorderen und ein 80-Zoll-HD-Fernseher im hinteren Bereich Maximale Besucherzahl: 40 Sitzplätze, 120 Stehplätze WM-Specials: Keine Plückers NT (Nachrichtentreff, Elisabethenstraße 20 – 22) Besonderheit: Auch Raucher glotzen hier WM! Hier gucken: Alle Altersgruppen, alle Nationen Bildschirmgröße: Drei 94-Zentimeter-Bildschirme, einer im Wintergarten, einer im Hauptraum, einer im Raucherraum Maximale Besucherzahl: 150 Sitzplätze WM-Specials: WM-Gerichte

Schlossgarten (auf der Schlossbastion) Besonderheit: „Kicken gucken” unter Platanen, mit Blick aufs Darmstadtium Hier gucken: Studenten und Innenstadt-Bummler Bildschirmgröße: Vorraussichtlich 3 x 2 Meter-Leinwand Maximale Besucherzahl: 75 Sitzplätze WM-Specials: Frisch gezapftes 0,4-er Bier für 2 Euro

Das Waben (am Friedensplatz) Besonderheit: Outdoor sowie indoor, mit Bier, Worscht + Chips Hier gucken: Leute, die Fußball-Feeling in schickem Ambiente mögen. Bildschirmgröße: Mindestens 50 Zoll Maximale Besucherzahl: Bis zu 400 WM-Specials: Länderspezifische Drinks, passend zu jedem Spiel; an den Wochenenden: Aftergame-Partys mit wechselnden DJs. Weststadtcafé (Mainzer Straße 106) Besonderheit: Fußball gucke bei de Gleise, Frischluft oder Halle Hier gucken: Szenekenner, junge Familien, Tischkicker-Fans Bildschirmgröße: 2 x 2,50-Meter-Leinwand, HD Maximale Besucherzahl: 250 WM-Specials: Spezielle Landesgetränke zum Sonderpreis – je nachdem, wer gerade spielt; Würstchen von der „Wurstfontäne”; zwei Tischkicker. Zoo Bar (am Stadtkirchplatz) Besonderheit: Kleines, feines WM-Studio Hier gucken: 2 x 11 Freunde plus Trainer Bildschirmgröße: Flat-Screen, mindestens 82 cm Bilddiagonale Maximale Besucherzahl: 24 WM-Specials: Tischkicker, „Studentendoppel” (Bier und Caipi günstiger) Zweite Heimat (am Taunusplatz)

Schlosskeller Besonderheit: „Kicken gucken” im Gewölbekeller, danach feiern! Hier gucken: Studenten Bildschirmgröße: 3 x 2 Meter-Leinwand Maximale Besucherzahl: 150 WM-Specials: Bier 2 Euro

Besonderheit: Fußball unterm Hirschgeweih Hier gucken: Echte und falsche „Gut-Bürgerliche” Bildschirmgröße: Auf dem Taunusplatz: tageslichtechte 2-m2-LED-Kugel mit drei Sichtfeldern (!); drinnen: 52-ZollFlatscreen-Fernseher in HD Maximale Besucherzahl: 250 bis 300 (draußen), 50 (drinnen) WM-Specials: WM-Grillen (Recherche: ct+pd+lz+hl+ah+pap+kp+nr+sg+mh+ks+joy)


DRAMATISCH_17

Mutprobe im öffentlichen Raum Eine Alternative zur WM: Straßentheater mit dem Jungen Theaterlabor

Ein stillgelegtes Industriegelände im Darmstädter Westen. Eine schmale Betontreppe mit verwittertem Eisengeländer führt hinab in einen bunkerähnlichen Keller von der Größe einer Maschinenhalle: Wir stehen im Probenraum des Theaterlabors Darmstadt. Bei Außentemperaturen um 25 Grad ist es hier angenehm kühl, im Januar dürfte sich das anders anfühlen. Trotzdem wird hier zu jeder Jahreszeit geprobt, schließlich haben Max Augenfeld und Nadja Soukup mit ihrem Ensemble in zehn Jahren bereits über 30 Produktionen auf die Bühne gebracht. Der am Max-Reinhardt-Seminar in Wien ausgebildete Regisseur, im „Brotberuf“ Studienrat an der Darmstädter Fachschule für Sozialpädagogik, und die an der Züricher Akademie ausgebildete Schauspielerin, die zur Zeit unter anderem für die ZDF-Serie „SOKO Wien“ vor der Kamera steht, inszenieren jährlich etwa zwei Stücke mit professionellen Darstellern für ein jugendliches Publikum. Als es die Theatermacher im Jahr 2000 nach Darmstadt verschlug, stellten sie fest, dass es hier zwar unabhängige Theatergruppen für Erwachsene und Kinder gab, aber niemanden, der sich mit den für heranwachsende Jugendliche relevanten Themen beschäftigte. Das „Theaterlabor“ wurde gegründet, und die Resonanz in der Zielgruppe war so groß, dass seit 2002 zusätzlich jährlich eine Produktion hinzukommt, bei der die Jugendlichen selbst auf der Bühne stehen und an Text und Inszenierung mitarbeiten.

Wir steigen die Betontreppe hinauf, zurück in den warmen Frühlingsabend, gehen an Laderampen und leerstehenden Industriehallen vorbei und treffen vor einem alten Backsteingebäude Kai Schuber, den Leiter des „Jungen Theaterlabors“ – und sein Ensemble: Ein knappes Dutzend Nachwuchsdarsteller, zwischen 15 und 22 Jahre alt. Sie sind mitten in den Proben zum neuen Stück. Im Januar hatten sie sich zum ersten Mal für diese Produktion getroffen und zum gegenseitigen Kennenlernen spielend zum Thema improvisiert. Anschließend verfasste jeder Texte aus der eigenen Erlebniswelt. Verbunden mit Passagen aus dem Theaterstück „Gegen den Fortschritt“ des katalanischen Dramatikers Esteve Soler erarbeitete das Ensemble zusammen mit Kulturpädagoge Kai Schuber den Text für die sozialkritische Revolutionscollage „ElefantenlebenSatt im Porzellanladen“. Mittlerweile wird an zwei Tagen in der Woche geprobt, in der Endphase auch an drei, wenn Max Augenfeld und Nadja Soukup noch für den dramaturgischen Feinschliff sorgen. Geprobt wird bei gutem Wetter draußen, denn dort wird das Stück auch gespielt werden: an verschiedenen Orten unserer Stadt, auf öffentlichen Plätzen, in Parks und in der Fußgängerzone. Das Straßentheater bietet dem Ensemble die Möglichkeit, ein gemischtes, mitunter kulturfernes Publikum zu erreichen und mit diesem Stück für die Thematik von Fassadenleben, Scheinmoral und Rücksichtslosigkeit in unserer Gesellschaft zu

sensibilisieren. Für Tatiana Soto-Bermudez, die mit 13 zum Jungen Theaterlabor gestoßen ist und heute mit 17 zu den dienstältesten Darstellerinnen gehört, ist das Spiel im ungeschützten öffentlichen Raum auch eine Mutprobe: „Man merkt, was man alles schaffen kann, ich bin auf jeden Fall viel selbstbewusster geworden. Ich schlüpfe gerne in Rollen, das ist auch im echten Leben hilfreich – und durch die sozialkritischen Themen denken wir auch mal mehr nach. Aber in erster Linie macht mir das Spielen einfach Spaß!“ Kai Schuber, im Hauptberuf Diplom-Sozialpädagoge im „Kinderhaus Paradies“ in Eberstadt-Süd, ist sichtlich stolz auf die Entwicklung seiner Jugendlichen im Verlauf der Produktion: „Dominante Typen lernen, zuzuhören, Schüchterne können plötzlich frei sprechen, und alle arbeiten im Team für eine gemeinsame Sache!“ Der engagierte Idealist fing selbst als Darsteller an, war dann Regieassistent und leitet das Junge Theaterlabor seit drei Jahren. „Es ist mir wichtig, alle Gesellschaftsschichten anzusprechen, ohne Vorbedingungen. Wir wollen die Jugendlichen da abholen, wo sie sind, und für wichtige Themen sensibilisieren. Deshalb wollen wir die Teilnahme an unseren Projekten auch unbedingt kostenlos anbieten, was dank der Zusammenarbeit mit dem Interkulturellen Büro der Stadt Darmstadt auch möglich ist.“ Mittlerweile kann er den Jugendlichen für ihre Mitwirkung den von der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung zertifizierten „Kompetenznachweis Kultur“ ausstellen, eine ganz handfeste Hilfe bei Bewerbungen um Schul- und Ausbildungsplätze.

Mitmachen kann beim Jungen Theaterlabor prinzipiell jede/r Theaterinteressierte, ganz ohne Casting oder Vorsprechen. Eine Kontaktaufnahme sollte formlos über die Homepage der Gruppe www.theaterlabordarmstadt.de erfolgen. Und weil es hier um mehr geht als um Spaß, Kunst oder die Zukunft des Theaters, nämlich um eine Alternative zum Shoppen, Computerzocken und Flatrate-Saufen und um einen Gedankenanstoß für ein besseres Zusammenleben, sollte jeder mal an einem der unten genannten Plätze auftauchen, zuschauen, und ein paar Euro für zukünftige Theaterlabor-Projekte in den Hut werfen! (Tilmann Schneider)

Junges Theaterlabor: „ElefantenlebenSatt im Porzellanladen“ Mo, 21. Juni, 18.30 und 19.30 Uhr, auf dem Ludwigsplatz (Premiere) Di, 22. Juni, 18.30 und 19.30 Uhr, im Herrngarten Do, 24. Juni, 18.30 und 19.30 Uhr, auf dem Ludwigsplatz Fr, 25. Juni, 18.30 und 19.30 Uhr, zwischen Karstadt und Café Salve Sa, 26. Juni, 12.30 und 13.30 Uhr, zwischen Karstadt und Café Salve So, 27. Juni, 14.30 und 16.30 Uhr, im Bürgerpark Eintritt frei, Spende erwünscht!

Illustration: Hans-Jörg Brehm, Foto: Jan Nouki Ehlers

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Der „Pfeifenwirbel“

In dieser Zeit absolvierte die Bensheimerin ein Praktikum in der Darmstädter Werbeagentur von Andrea Groß, das sie vor allem bei der technischen Umsetzung ihres Entwurfs weiterbrachte. Denn das

Ohne sich große Chancen auf einen Gewinn auszurechnen, wurde der Entwurf von Anja Trautmann aus über 1.000 Einsendungen zu einem der fünf besten gekrönt und kann seitdem auf den aktuellen 1.000-Gramm-Nutella-Gläsern öffentlich bewundert werden: „Es ist einfach klasse, ich kann es immer noch nicht glauben“, beantwortet Anja die Frage, was für ein Gefühl es denn sei, das von ihr gestalteten Nutella-Glas in nahezu jedem Supermarkt im Regal stehen zu sehen. Von Anfang April bis Mai wurden die 44 besten Motive des Wettbe-

werbs (zu sehen auf www.nutellakunstschuss.de) im Museum für Angewandte Kunst in Frankfurt einen Monat lang ausgestellt. Unter den von der Jury ausgewählten 44 besten Motiven seien aber „viele besser als die ausgewählten Top 5, also auch als meines“, gibt sich Anja bescheiden. Auch nicht ganz unwichtig: Die Studentin erhielt ein Preisgeld in Höhe von 2.500 Euro. Was sie damit machen will, ist für sie auch schon klar: Mit einer neuen Spiegelreflexkamera will Anja ihrer eigentlichen Leidenschaft, der Fotografie, nachgehen. „Vielleicht bleibt dann noch was für einen Urlaub über, aber auf jeden Fall möchte ich alle lieben Leute zum Essen einladen.“ Auf die Frage, ob das ihr erster und letzter gestalterischer Wettbewerb gewesen ist, antwortete Anja, dass sie sich künftig wieder auf die Fotografie konzentrieren will. Auch in diesem Bereich gibt es ja den ein oder anderen Wettbewerb. (Kira Pauswang + Hannes Lechner)

Fortsetzung folgt ...

Comic: Mira Schleinig, 16 Jahre, aus Darmstadt

Die 20-jährige Kommunikationsdesign-Studentin der Hochschule Darmstadt brachte ihren ersten Entwurf – ganz oldschool – mit einem stinknormalen Buntstift zu Papier. Auf den Wettbewerb aufmerksam wurde Anja durch ihre Mutter, die an der Hochschule als Sekretärin tätig ist und ihr den entsprechenden Flyer in die Hand drückte. Um ihr Motiv „Pfeifenwirbel“ zu einem der ideenreichsten zu gestalten, schrieb sie zuerst einmal alle ihre Assoziationen zum Thema „WM 2010 in Südafrika“ auf ein Blatt Papier. Außerdem inspiriert haben sie „das Fußballspiel selbst und das Stöbern in Fanshops“. Dabei sei auch die Idee mit dem Schiedsrichter und der Trillerpfeife entstanden. Die Farben spiegeln für Anja die bunte Vielfältigkeit und Lebendigkeit Südafrikas wider, passend zur Atmosphäre einer Fußballweltmeisterschaft. Ihr Entwurf nahm rund drei Wochen Zeit in Anspruch – von der Idee bis zur Realisierung.

grafische Gestalten am PC war für die damalige Abiturientin völliges Neuland. Glücklicherweise hatte Anja eine engagierte und von dem Thema begeisterte Praktikumsleiterin an ihrer Seite, welche sie auf diesem Weg in die Arbeit einer Werbeagentur einführte. Anja gewann also nicht nur den Design-Contest – sondern auch jede Menge praktische Erfahrung.

Foto: Cem Tevetoglu

Wie schon im Juni 2006 dreht sich auch in diesem Monat rund um den Globus alles um Fußball – speziell in der Welt der Werbeindustrie. Bestes Beispiel: der Nutella-Kunstwettbewerb. Mehr als Tausend Entwürfe für ein WMtaugliches Nutella-Etikett gingen im vergangenen Jahr bei der Jury, die vor allem aus der Nutella-Marketingdirektion bestand, ein. Darunter auch das Design „Pfeifenwirbel“ von Anja Trautmann, einer gebürtigen Darmstädterin.


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Darmstädter Zwillinge berichten

Nächste A uff Spell“ mit ührungen „Dorian’s de Sa, 5., und n Gemelli-de-Filipp is: S um 20.30 o, 6. Juni, jeweils Uhr Theater M olle www.twin r Haus (Sandstraß e 10) dance.de

Gleichzeitig umgibt sie immer ein besonderer Reiz. Fotos der niedlichen Zwillingsburschen Werner und Norbert beim Ausflug im Prinz-Emil-Garten in der Nachkriegszeit um 1949 wurden damals sogar im Darmstädter Echo veröffentlicht. Mittlerweile sind die beiden Rentner und haben äußerlich nicht mehr allzu viel gemein, einige Kilos trennen sie und auch ansonsten haben sie verschiedene Lebenspfade eingeschlagen. Emotional gehören sie aber nach wie vor zusammen, das zeige sich sowohl im Streit als auch in der Verbundenheit, betont Werner. Bei rund jeder 75. Geburt kommen Zwillinge auf die Welt, in den letzten Jahren ist ihre Anzahl aufgrund des Anstiegs künstlicher Befruchtungen gestiegen, auch in Darmstadt. Der Darmstädter Verein Zwillingsrunde e.V. berät Eltern von Zwillingen in den Anfangsjahren, veranstaltet Spezial-Flohmärkte und Treffs für Eltern mit Mehrlingen. Aber Zwilling sein ist nicht nur ein Phänomen der Kindheit. Und manche Zwillinge werden damit auch berühmt.

Rom hat die Zwillinge Romulus und Remus hervorgebracht und Italien hat Darmstadt ein prominentes Zwillingspärchen beschert, welches seit einem guten Jahrzehnt die Tanztheaterszene unserer Stadt prägt: die Gemelli de Filippis. Michele und Guiseppe haben ihr Zwillingsdasein beruflich instrumentalisiert und tanzen und choreografieren sich aktuell als „Twins“ durch die Geschichten Oscar Wildes. Die beiden fallen auf, denn sie sehen sich nicht nur verblüffend ähnlich, sondern haben die gleiche Ausbildung absolviert, sind gleich erfolgreich und halten es im Allgemeinen auch nicht allzu lange ohne einander aus. Doppelt in Darmstadt „Als Zwilling fühlt man sich häufig als nicht von diesem Planeten und die Entwicklung als Individuum lässt auf sich warten“, sind sich beide einig. In ihren Choreografien befassen sie sich nun mit ihren persönlichen Erfahrungen. Sie thematisieren und verarbeiten ihr Doppelleben. Klonen, das Zwillingsein und der Umgang mit Körperlichkeit sind immer wieder Thema in ihren Arbeiten. Katalysator war neben ihrer fundierten Tanzausbildung – unter anderem in Rom am Centro Internazionale Danza Renato Greco und der Folkwang Hochschule in Essen – die Tanztheaterdirektorin Birgitta Trommler, die das Tanztheater als neue Sparte am Staatstheater Darmstadt etablierte und die Zwillinge in die Stadt holte. Frei nach dem Motto „Das Leben ist ein Tanz“ haben die beiden ihre Karriere irgendwann selbst in die Hand genommen und ihre Stücke in

Eigenregie und als Teil der Freien Szene umgesetzt. etzt. at Sie touren auch international – und nebenbei hat Michele nun noch ein eigenes Workshopstudio aufgeseppe, baut. „Ich liebe Stress“, gesteht der quirlige Guiseppe, der sich als den Emotionaleren der Geschwisterr sieht, kül während Michele mehr das kalkulatorische Kalkül verkörpere. „Obwohl ich der Bessere in Mathe war, ließ mein Professor mich durchfallen und ich musste richtet wegen Guiseppe eine Prüfung wiederholen,“ berichtet er auf die Frage hin, wann man die beiden denn mal verwechselt habe. Anders herum haben sich es die beiden bisweilen aber auch erlaubt, sich als derr jeweils onverandere auszugeben, wenn sie keine Lust auf Konversation hatten.

Gestaltung: Yvonne Mülbert, Fotos: Privat

Als sich die beiden 10-jährigen Darmstädter Zwillinge Leo und Noah für einen neuen Pass ablichten lassen und Noahs Fotos unterbelichtet sind, meint der Fotograf allen Ernstes, dies sei doch egal, er solle einfach ein Foto seines Bruders nehmen. Das Dilemma eines Zwillingspärchens ist auf den Punkt gebracht: Oft werden sie von ihrem Umfeld als Einheit wahrgenommen – oder gar verwechselt. Ein Leben lang sehen sie sich damit konfrontiert, dass es sie zweimal und dabei doch eigentlich nur einmal gibt.

P wie paarweise „Nein, das ist mein Cousin“, kontert der Grundschüler chüler ge Noah manchmal auf für ihn wirklich überflüssige sonsFragen wie: „Ist das Dein Zwillingsbruder?“. Ansonsht ten aber sind die beiden Darmstädter Jungs nicht h“ als „die Zwillinge“, sondern als „Leo“ und „Noah“ eweils aufgewachsen und erscheinen in der Tat auch jeweils sehr selbstbewusst. „Wir sehen gleich aus, sindd aber ansonsten ganz verschieden“, erklärt Noah undd Leo eiden stimmt ihm nickend zu. Ihre Eltern haben die beiden bracht, bewusst in unterschiedlichen Klassen untergebracht, facher damit sie gerade nicht nur als Doppel, als zweifacher Abzug eines Passfotos, gesehen werden. (Meike Heinigk)

www.zwillingsrunde.de


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Alternative Stadtrundfahrt, Folge 1: Mit der Linie „3“ durch Darmstadt Eine Stadtrundfahrt auf Schienen bringt so manche Überraschung und Neuentdeckung mit sich. So auch jene vom Bahnhofsviertel über den Luisenplatz nach Bessungen mit der Straßenbahnlinie „3“. An den imposanten hohen Glasfenstern, den lindgrünen Eingangspforten und der Empfangshalle mit goldverziertem Deckengewölbe ist der Darmstädter Hauptbahnhof sofort zu erkennen. Hier beginnt unsere alternative Stadtrundfahrt. In die Straßenbahn Nummer „3“ Richtung Lichtenbergschule eingestiegen, geht die 21-minütige Tour auch schon los. Auf der rechten Seite begrüßt uns, neben dem größten Kino der Stadt, dem „Cinemaxx“, das „Braustüb’l“, die erste Kneipe an unserer Strecke. Wenig später erreichen wir die erste Haltestelle unserer Tour – die Feldbergstraße. Von dort sind Leos Spielepark, die Weststadtbar und das Weststadtcafé, das direkt an Gleis 378 liegt, ausgeschildert.

Fachwerk in der Ludwigshöhstraße

Vom Klinikum zum Willy-Brandt-Platz nach rechtsschauend erhascht der aufmerksame Straßenbahnfahrer einen Blick auf die runde, sandsteinfarbene Kirche mit grüner Kupferkuppel auf dem Wilhelminenplatz: die St.Ludwigs-Kirche, auch Kuppelkirche oder „Käsglock‘“ genannt. Alteingesessene Darmstädter erzählen, dass die Kuppel, als die Kupferbleche frisch angebracht und noch nicht mit grüner Patina überzogen waren, so hell strahlte, dass man sie noch hunderte Meter weit sehen konnte. Am Willy-Brandt-Platz angelangt, befindet sich linker Hand, nur wenige Schritte entfernt, die grüne Lunge Darmstadts, der Herrngarten. Ob Entenfüttern, einen Kaffee im Herrngartencafé trinken, Picknick mit

Freunden, Slacklinen, Bolzen oder einfach nur einen schönen Spaziergang machen, hier kann jeder seine Seele baumeln lassen. Oh, Du schönes Amtsgericht Die Straßenbahn biegt rechts um die Kurve und dem Passagier fällt das hübsche Amtsgerichtsgebäude ins Auge, dessen Name in verschnörkelter, goldener Schrift über dem Eingang prangt. Fast immer bleibt die Bahn an der Ampel stehen und es bleibt Zeit, den Mathildenplatz zu betrachten. In der Mitte steht ein Springbrunnen, auf dem vier stolze Löwen posieren. Der Platz ist symmetrisch angelegt, Tauben laufen quer über Rasenflächen und kopfsteingepflasterte Wege. Die Ampel springt auf „grün“ und wir nähern uns dem Zentrum von Darmstadt, dem Luisenplatz. Unübersehbar ragt in der Mitte der Lange Ludwig, kurz: „Langer Lui“, in die Höhe. Während des Heinerfests ist der Aufgang zur Plattform für Besucher, die Darmstadt einmal von oben bestaunen wollen, geöffnet. Gegenüber dem Luisencenter ist das Kollegiengebäude, im 18. Jahrhundert gebaut und somit Darmstadts ältestes Verwaltungsgebäude. Heute ist es Sitz des Regierungspräsidiums. Auf dem Luisenplatz ist – nicht nur, was den Straßenbahn- und Busverkehr betrifft – immer viel los. An diesem freundlichen Maitag ist der Himmel strahlend blau und die Stühle vor dem Eiscafé Tiziano sind, genau wie vorm „Da Carlo“ nebenan und vorm „Mini Café“ gegenüber, voll besetzt. Während die einen genüsslich ihr Eis genießen, schießt ein Mann aus der Seitenstraße hervor. Die Kellnerin kann in letzter Sekunde noch ihr Tablett mit Erdbeerbecher und Spaghettieis retten. Als die Bahn sich wieder in Bewegung setzt, gibt sich der Mann auf Höhe des Blumenladens am Luisencenter keuchend geschlagen: Bus oder Bahn verpasst. Vor dem „Snack Point“ steht ebenfalls ein Mann, der nach Atem ringt und eine Flasche Mineralwasser in drei Zügen austrinkt. Doch dieser, von recht stattlicher Figur, hat keinen Hundertmetersprint hinter sich, sondern eine Currywurst Schärfegrad „C“, die auch kräftige Männer ins Schwitzen bringt.

Den Marktplatz im Blick: Die Kuh auf dem Balkon

In der Mitte des Torbogens, der mit allerlei Schnitzwerk verziert ist, ist eine Art Wappen eingelassen. Bei genauerem Hinsehen erkennt man ein Brot und eine Brezel darauf. Bei dem von den Sonnenstrahlen in warmes Licht getauchten halb Sandstein- halb Fachwerkhaus handelt es sich also um eine uralte Bäckerei. Wer einen Blick rechts die Bessunger Straße hinunter riskiert, sieht auf dem Kapellberg die Bessunger Kirche aus dem 16. Jahrhundert. In dieser Straße sind noch mehrere historische Gebäude zu finden, beispielsweise eine Metzgerei, über deren Tür in roten Sandstein „erbaut O. Kraft 1901“ gemeiselt ist. Sobald die Stimme in der Straßenbahn die Haltestelle „Weinbergstraße“ angekündigt hat, ist das erste weinrebenumrangte Haus zu bewundern und wie zufällig ist eine weinrote Vespa vor dem Café „Linie 3“ geparkt. An der Ecke Bessunger/Ludwigshöhstraße steht ein Haus, das einen märchenhaften Charme versprüht: Es hat eine beige, mit Schnörkeln versehene, ein wenig abbröckelnde Fassade, einen Balkon, der auf zwei kunstvoll mit Schnitzereien verzierten Säulen gestützt ist und einen kleinen Turmerker. Wunderschön!

Weiter geht’s vorbei am Darmstadtium linker Hand, wo gerade ein paar Skater an die alte Stadtmauer gelehnt Pause machen, vorbei an Darmstadts ältestem Club, der „Goldenen Krone“, unter dem Kleinschmidtsteg hindurch, über den es zur Stadtbibliothek und zum Skatepark geht, am „Club Neutral“ vorbei die Holzstraße hinauf nach Bessungen. „Betreten der Rasenflächen verboten“ An der Haltestelle „Schulstraße“ knurrt beim Anblick der beiden Restaurants „Zum Grohe“ und „Sitte“ der Magen. Doch wir fahren weiter. Das satte Grün der Wiesen des Wolfskehlschen Parks an der Station „Goethestraße“ lädt geradezu zum Fußballspielen und Toben ein, wäre da nicht dieses Schild „Betreten der Rasenflächen verboten“. Am Freiberger Platz verdeckt das „Café Godot“ fast den Blick auf einen der Eingänge zur Orangerie. Gerade noch zu erkennen: Hier ist das Betreten der Rasenflächen erlaubt – und schon segelt eine Frisbeescheibe am Ohr eines Spaziergängers vorbei. Die Straße hinein nach Bessungen, auf der die Schienen verlaufen, ist von hübschen Altbauten gesäumt. Nach der Haltestelle „Orangerie“ machen die Schienen eine Rechtskurve und führen am Fränkischen Fachwerkhaus vorbei. 1705 errichtet, stammt es noch aus der Barockzeit und gehört zu den Darmstädter Baudenkmälern.

Wir sind auf der Zielgeraden. Es geht vorbei am frisch sanierten Bessunger Schwimmbad und am Kulturzentrum Bessunger Knabenschule. Kurzer Halt ... und wenige Momente später erreicht die Linie „3“ die Endstation Lichtenbergschule. Ein paar Schüler der Akademie für Tonkunst steigen mit ihren Instrumentenkoffern ein – und wir aus. (Laura Mürmann)

Nur bei Regen trostlos: die Orangerie

Illustrationen: Ruth Schmidt, Fotos: Leonhard Hofmann

Eine Kuh auf dem Balkon

Am Schloss angelangt, ist aus der Straßenbahn ein buntes Markttreiben zu beobachten. Der Platz ist voller Stände, die Obst und Gemüse anbieten. Dahinter steht das alte Rathaus, aktuell jedoch von einem Baugerüst und grünen Abdeckplanen verdeckt. Gegenüber dem Marktplatz liegt das Darmstädter Residenzschloss. Die Kuh auf der Dachterasse des schräg gegenüberliegenden Hauses scheint den Prachtbau kritisch zu betrachten. Auf den ersten Blick sieht die Plastik-Kuh täuschend echt aus, schwarz-weiß gefleckt, den Kopf ein wenig geneigt, nur „Muh“ macht sie bestimmt nicht. Jeder, der diese Kuh sieht, wird neidisch sein auf ihren Blick über die Dächer Darmstadts, fast auf einer Höhe mit dem Langen Lui und nur den blauen Himmel über sich.


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„Popmusik hat Faszination Cassette auch was mit Kunst zu tun!“ Darmstädter Plattenlabels, Teil 9: 4: Fat Decoy & Holy Industry Records

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Woher stammt der Name „Fat & Holy“? Eigentlich haben die meisten Leute ja eine falsche Vorstellung von Buddha – der war nämlich gar nicht dick! Aber irgendwie war er unser Leitbild, wie er dasitzt und sich freut.

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Seit wann existiert das Label? Seit Ende 2009. Warum wurde es gegrßndet? Wir wollen die Psych-RockVintage-Szene unterstßtzen: Die Bands suchen noch den analogen Sound, den wir ihnen mit unseren Cassetten geben. Die Faszination fßr den Tonträger ist [gerade fßr RenÊ, der paradoxerweise Digital Media studiert; Anm. d. Red.] ungebrochen. Wie viele Releases gibt es? Bisher zwei. In welchen Auflagen sind sie erschienen? 50 bis 100 Exemplare.

Wer sind deine LieblingskĂźnstler allgemein? RenĂŠ: Black Sabbath, Goatsnake. Henz: Fats Waller, Witchcraft.

Henz beim Cassetten-Cover-Nähen

In welchen Formaten wird verÜffentlicht und warum? Wir sind die letzte Generation, die noch Mixtapes als Gesamtkunstwerk gemacht hat; wo man in Echtzeit aufgenommen, sich Gedanken ßber die Reihenfolge der Songs gemacht und ein individuelles Cover gestaltet hat. Das wollen wir mit dem Label fortfßhren: Alle Designs sind selbst gemacht. Kßnstler aus dem Psych-Bereich sind ßbrigens herzlich eingeladen, dabei mitzumachen. Welche Platte der Musikgeschichte hättest Du am liebsten verÜffentlicht? RenÊ: Sir Lord Baltimore „Kingdom Come� Henz: Los Natas „Delmar� Was ist der Label-Bestseller? Vom ersten Tape haben wir 50 Stßck gemacht, vom zweiten schon 100 handnummerierte Exemplare – das Ganze wächst und wächst. Was ist Deine Lieblingsplatte auf dem eigenen Label? Wight, ganz klar! [Da spielt RenÊ ßbrigens mit..., Anm. d. Red.]

Zukunftsperspektive fĂźr das Label? Die Cassettenidee kommt in der Szene sehr gut an, viele Bands wollen ein Tape rausbringen, zum Beispiel Holy Mountain aus Kentucky. Wir versuchen, fĂźnf Tapes im Jahr zu verĂśffentlichen. AuĂ&#x;erdem wĂźrden wir das Label gern offizieller machen, LPs herausbringen, eine Single-Serie starten – und Konzerte veranstalten, um die Szene weiterhin zu unterstĂźtzen. (Mathias Hill)

Fat & Holy gewinnen! Das P verlost 3 x das aktuelle Tape von Moreno. Teilnahme bis 28. Juni per Mail an marketing@p-verlag.de, Betreff: „Mini-Chewbacca“. AuĂ&#x;erdem gibt es noch ein top gepflegtes HiFi-Cassettendeck fĂźr denjenigen, der die beste BegrĂźndung, warum ausgerechnet er (oder sie) das bekommen sollte, bis 28. Juni an marketing@p-verlag.de mailt.

ch Du betreibst au t? stad ein Label in Darm P-Redaktion

die Dann schreib’ an rlag.de) – und (redaktion@p-vebei und machen wir kommen vor von Dir...! ein Portrait

Foto: Matias Hill

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Wenn man den beiden Labelbetreibern RenĂŠ Hofmann und Henz gegenĂźbersitzt und den Enthusiasmus in ihren Augen funkeln sieht, ist man fĂźr einen Moment Ăźberzeugt davon, dass es die naheliegendste Freizeitbeschäftigung Ăźberhaupt ist, im Darmstadt des 21. Jahrhunderts ein Label zu grĂźnden, das in Handarbeit ausschlieĂ&#x;lich Cassetten von Psychedelic-, Doom- und Stoner-RockBands wie Moreno, 1000mods oder Wight rausbringt. Eigentlich logisch, oder?


Hessisch for runaways

heer!

Hessisch zum Wegrenne

Alla!

Diese Rubrik soll Hilfe sein für NeuDarmstädter und Hiergebliebene, die vergesslich wurden (aus welchem Grund auch immer), die des HeinerIdioms nicht (mehr) mächtig sind. Der Autor hat bei der Recherche keine körperlichen Einsätze gescheut (Abstürze an Trinkhallen bei Gesprächen mit 80-jährigen Ex- und Korntrinkern), um Licht ins Dunkel der Sprachverständigung zu bringen.

Die Legende will es, dass im Napoleonischen Feldzug nach Preußen 1806 das französische Heer vor den Toren Darmstadts in Zeltlagern kampierte. Die Soldaten patroullierten durch die Stadt und steckten den hübschen einheimischen Mädchen Zettel mit der Aufschrift „Visite ma tente“ („Besuch’ mein Zelt“) zu. Als die Mütter der Mädchen diese Zettel lasen, war die Empörung natürlich groß. Doch sie lasen aufgrund eingeschränkter Französischkenntnisse die Worte so, wie sie da standen und wie sie der Heiner eben ausspricht. Und immer, wenn die jungen Damen ausgehen wollten, sagten die Mütter: „Mach mer ja kaa Fissimatende!“

Folge 1: Was bedeutet eigentlich der Ausspruch „Mach mer ja kaa Fissimatende!“? Damit ist im übertragenen Sinne so viel wie „Bau bloss kein’ Scheiss!“ oder „Pass auf Dich auf!“ gemeint.

Gude!

Foto: Jan Nouki Ehlers

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Also, Ihr Mädchen von heute: Gestern war’s der „Visite ma tente“-Zettel, heute ist es eine Telefonnummer, die man zugesteckt bekommt. Daher: Uffbasse un’ kaa Fissimatende mache, gell?! (Kossi) P.S.: Vorschlägen, Anregungen und Anfragen wird gern nachgegangen unter redaktion@p-verlag.de

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besonders ... 50er Jahre Der Baukultur auf der Spur: das (ehemalige) „ABC-Verlagshaus“

Gebäude aus den Nachkriegsjahren, die baukulturell besonders und damit historisch wertvoll sind. Vorzeigecharakter besitzen die statischen Glanzleistungen wie die Wasserbauhalle der TU Darmstadt oder das ehemalige Prüfgebäude des Darmstädter TÜV mit seiner gewagten Betonschalenkonstruktion. Fünf Meisterbauten der 50er Jahre Insbesondere seien jedoch noch die fünf Meisterbauten erwähnt, die 1951 aus einer Ausstellung auf der Mathildenhöhe hervorgingen. Fünfzig Jahre nach der viel beachteten Ausstellung „Ein Dokument deutscher Kunst“ ging es dabei nicht um opulente Villen, sondern um kommunale Bauten wie Schulen, Kindergärten, Krankenhäuser und Wohnungen. Von den elf Entwürfen namhafter Architekten wurden fünf umgesetzt, die ihre architektonische Qualität bis heute erhalten haben: pp , das die Georg-Büchner-Schule von Hans Schwippert,

mischte m ischte sich „Graphische Viertel“ benannt. Es durchmischte mit Wohnbauten der Nassauischen Heimstätte und des Bauvereins, durchwebt von vielen Grünflächen. „Wohnen im umweltfreundlichen, grünen Gewerbegebiet“, war der Slogan des Bauvereins, der für eine bis dahin in Deutschland unbekannte Wohnweise warb.

Kunst am Bau Das ABC-Verlagsgebäude fällt dem Laien eher nicht durch seine außergewöhnliche und interessante Architektur ins Auge. Und doch vereint es viele typische Elemente der 50er-Jahre-Architektur: ein ausladendes, den Eingang prägendes Vordach, liebevolle Details wie wunderschön geformte Türgriffe oder filigrane Treppengeländer, große Rasenflächen und Ziersträucher. Ein echter Blickfang ist die Brunnenanlage im Vorgarten des Verlagshauses, ein aus drei Betonellipsen zusammengesetztes Atommodell in einem Wasserbecken. Um in den armen Nachkriegsjahren Kosten zu sparen, wurde gerne mit vorgefertigten, genormten Bauteilen gearbeitet, woraus sich streng gegliederte Lochfassaden mit symmetrischer Fenstereinteilung ergaben, die ebenfalls charakteristisch sind für das auf den Abriss wartende Gebäude. Um die strengen Gebäudekörper Das „Graphische Viertel“, entstanden in der Nachder 50er Jahre mit einfachen Mitteln aufzulockern, kriegszeit, heute bekannt als „Verlagsviertel“, betrieb man oft „Kunst am Bau“. Beim ABC-Verlagszwischen Haardtring und Landgraf-Philipps-Anlage, gebäude zählen beispielsweise die aufwendig vererfährt aktuell einen baulichen Wandel. Auf dem ehezierten Betonsäulen am Eingangsportal dazu, deren maligen Exerzierplatz entstand nach dem Krieg am Qualität sich einem erst bei genauem Hinsehen erStadteingang und damit als Aushängeschild ein neues schließt. Bei anderen Gebäuden sind es FassadenGewerbegebiet mit einer Ansiedlung „rauchloser und mosaiken und -malereien. Filigraner Schnörkel und sauberer“ Industriebetriebe“. Die 1949 gegründete gleichzeitig Werbung war die Neonschrift am Eingang, Wiederaufbau GmbH unter Kurt Jahn lockte viele deren demontierte Lettern nun als „BAR“, „EGAL“ oder wichtige Unternehmen nach Darmstadt: die Dugena, „CASH“ in Wohnzimmern des angebrochenen Jahrtaudie Reproanstalt Haußmann, die Deutsche Buchgesends erstrahlen – gerettet durch einen etwas intenmeinschaft, die Firma Nähr-Engel, die Getreidehandels- siveren Blick auf fast schon vergessene Architektur. bank und auch den ABC-Verlag, zusammen als das Darmstadt besitzt zahlreiche, das Stadtbild prägende

2010

MERCK SOMMER PERLEN INTERNATIONALE KONZERTHIGHLIGHTS

Ludwig-Georgs-Gymnasium von Max Taut, die Frauenklinik von Otto Bartning und Otto Dörzbach, das Ledigenheim, ein Appartment-Haus von Ernst Neufert sowie die Kinderwelt von Franz Schuster. Es lohnt sich also, mit offenen Augen durch unsere Stadt zu gehen und Ausschau nach dem ein oder anderen versteckten Schatz aus den 50er Jahren zu halten. Ob das Wohnbauprojekt, welches nach Abriss des ABC-Verlagshauses an selbiger Stelle realisiert wird, ebenfalls eine architektonisch nachhaltige Glanzleistung wird, bleibt zu hoffen ... (Meike & Alexander Heinigk)

Gestaltung: Burcu Baytak, Fotos: Christoph Kelber

„ABC-Verlagshaus“ stand einst in Neonbuchstaben über dem Eingang. Buchstabe für Buchstabe wurde nun abmontiert: „... lagshaus“, „... haus“, „... aus“! Aus für das Gebäude mit den bronzefarben verglasten Fenstern in der Berliner Allee, Aus für das Druckereigebäude dahinter, in dem sich eines der größten Darmstädter Architekturbüros niedergelassen hat, Aus für den alten Baumbestand mit der zartrosa blühenden Magnolie, die man dort vom Schreibtisch aus betrachten konnte. Aus für einen Architekturstil, über den wir uns an dieser Stelle noch einmal Gedanken machen möchten, um ihn gebührend zu verabschieden.

DARMSTADT

12.07. Nouvelle Vague 13.07. Pink Martini 15.07. Shout Out Louds 16.07. Mother’s Finest 20.07. Céu 21.07. Khaled 22.07. Maceo Parker 23.07. Hugh Masekela 25.07. Freshlyground 04.08. Toots and the Maytals CENTRALSTATION/IM CARREE/DARMSTADT TICKETS ZUM AUSDRUCKEN WWW.CENTRALSTATION-DARMSTADT.DE HOTLINE: (0 61 51) 3 66 88 99


LITERARISCH_ 31

Luca, Johanna, Clara und Yoram erfahren und schmerzhaft verarbeiten. Melancholisch blickt Clara in Ulrike Kolbs Roman „Yoram“ zurück, aus Jetzt ist auch gleich das erste halbe Jahr wieder rum. dem sie am Donnerstag, dem 24. Juni, um 20 im LiteUnd – habt Ihr schon was geschafft? Zeit zurückraturhaus vorlesen wird. zublicken haben sich auch auffallend viele Autoren genommen, die diesen Monat an dieser Stelle kurz vorgestellt werden. Das hat zwischen all den Fahnen Über „Das System Goethe – ein natürlicher Kreislauf“ informieren Joachim Kuhlmann, Waltraud Munz und und Hupen hoffentlich auch sein Gutes. Sonja Hofmann-Glöckner mit einer Lesung am „House in the Forest“ hinter dem Goetheteich am Freitag, Eine Schriftstellerin lässt die Schriftstellerin Anne dem 25. Juni, um 20 Uhr. Zu einem literarischen Chaplet im oberhessischen Dorf Groß-Roda in ihrem Spaziergang über die 200 Jahre alte Rosenhöhe lädt neuen Krimi „Schrei nach Stille“ ermitteln. Stillschweidie KulturRegion FrankfurtRheinMain ein. Unterwegs gen herrscht in der Dorfgemeinschaft über ein Verbrewerden schreibende Mitglieder der Neuen Künstlerchen, dass 1968 im „Summer of Love“ an frei liebenden kolonie, Goethes Betrachtungen zu einem lebenden Hippies begangen wurde. Ob und wie das 40 Jahre Fossil, Dichtung und Erinnerungen unseres letzten später aufgeklärt und ob zudem der verschwundene Großherzogs, Rosengedichte sowie Mundartdichtung 12-jährige Luca wiedergefunden wird, könnte erfahren, vorgestellt. Los geht es am Samstag, dem 26. Juni, wer am Donnerstag, dem 3. Juni, um 20 Uhr zum Litera- um 16 Uhr und am Sonntag, dem 27. Juni, um 11 Uhr, rischen Abend der Literaturinitiative in den KünstlerStartpunkt ist jeweils das Löwentor. keller im Schloss einkehrt.

Im literarischen Darmstadt im Juni

25. Juni

9.30 bis 15.30 Uhr Herrngarten, Darmstadt

ab 8.00 Uhr Großer Woog, Darmstadt

Sonntag, 27. Juni 2010 Wissenschaftsstadt Darmstadt

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03. Juni

08. Juni

Eine Familie zusammenzuhalten ist gar nicht so einfach. Umso schwieriger scheint es für die 80-jährige Johanna Jansen, ihre Nächsten zu Gesicht zu bekommen, bevor sie das traute Heim in Richtung Altersheim verlässt. Doch auch in dieser Keimzelle der Gesellschaft bildet sich selbige ab – und so ist sich jeder selbst der Nächste und begibt sich auf die Flucht. Denn als „Die Ängstlichen“ entpuppen sie sich in Peter Hennings gleichnamigen Roman, den der Autor am Dienstag, dem 8. Juni, um 20 Uhr im Literaturhaus vorstellen wird.

12. Juni

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Zu verhindern, dass man den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht, ist manchmal gar nicht so einfach. Zum Glück gibt es das Internationale Waldkunst Zentrum in der Ludwigshöhstraße 137. Dort lesen am Samstag, dem 12. Juni, um 15 Uhr Ulrike Süß, Ute Ritschel und Horst Bürkle Texte zum Thema „Bäume und Wald“.

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24. Juni

Gegen die Unvernunft der Geschichte stellt sich die Liebe der Deutschen Clara und des Israeli Yoram. Dass dieser Ehe aber nicht nur von Außen kritisch begegnet wird, sondern auch innere Widerstände die gemeinsame Liebe immer wieder in Frage stellen, müssen beide

27. Juni

Frauen, Lesben, Mädchen und Transgender aufgepasst: Einen entspannten Wochenausklang mit den ungewöhnlichsten Autorennamen des Monats bietet am Sonntag, dem 27. Juni, der Raum_in in der Oetinger Villa. Ab 17 Uhr lesen „ein Monzta und eine Blackbox“ Kurzgeschichten und Gedichte. Alltägliche Situationen, die guten wie die schlechten, werden mal beschmunzelt, mal angeklagt.

29. Juni

„Alix, Anton und die anderen“ sind zugezogene Provinzler und spazieren in Katharina Hackers neuem Roman um den Berliner Schlachtensee und erzählen sich was: über das bisher vergangene Leben, das Erlebte, das Mitgemachte, die Politik und die Geschichte. Wie diese ausgeht, lässt sich die Autorin vielleicht am Dienstag, dem 29. Juni, um 20 Uhr im Literaturhaus entlocken. Am selben Abend verabschiedet sich ab 20.30 Uhr die Lesebühne „LeckerLesenLassen“ in die wohlverdiente Sommerpause. Gelesen werden die neuesten Leckerbissen aus dem Darmstädter Literatur-Underground. Wenn das Wetter mitspielt, hoffentlich overground im Schlosshof, wenn nicht dann im Schlosskeller. (Egon Alter) Für weitere Informationen und Veranstaltungen: www.theateramt.de


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Auf geht´s zum

Mythos, Wahnsinn, Zauberreise

Familienfest

Auf Darmstädter Theaterbühnen im Juni

der Pfungstädter Brauerei

So zeigt das Theaterlabor sein Fußballstück „Steht auf, wenn ihr für Deutschland seid!“ auf der Haupttribüne des Stadions am Böllenfalltor, die Gruppe „Scherbenhaufen“ des Jungen Theaterlabors spielt „ElefantenlebenSatt im Porzellanladen“ im Herrngarten, in der Fußgängerzone und an weiteren Orten der Stadt (Termine und Infos unter den „Alternativen zur WM“ auf Seite 4 und im Porträt auf Seite 16). Die Theatermacher e.V. sind mit musikalischer Begleitung der „Elch-Band“ der Nieder-Ramstädter Diakonie im Haus für Industriekultur in der Kirschenallee zu Gast. Das Theaterprojekt „an die Arbeit!“ entstand nach monatelanger Befragung verschiedenster Menschen unserer Stadt zum Thema „Arbeit“, unter anderem bei einem interaktiven Vortragsabend in der Centralstation. Termine am Mittwoch, dem 2., Freitag, dem 4., und Samstag, dem 5. Juni, jeweils um 21 Uhr, Karten im DarmstadtShop im Luisencenter oder unter 06151 - 1593015, mehr zum Projekt unter www.theatermacher.net. Das Chawwerusch Theater hat sich schon immer auch an Klassiker gewagt und diese mit neuem Blick für das heutige Publikum inszeniert. Im 26. Jahr seines Bestehens zeigt das Ensemble mit „Sein oder nicht Sein“ von Walter Menzlaw nun seine ganz besondere Sicht auf den Shakespeare-Klassiker „Hamlet“ – am Freitag, dem 4. Juni um 20 Uhr in der Bessunger Knabenschule (bei gutem Wetter open air im Hof): www.knabenschule.de. Die Gruppe Theaterquarantäne spielt Aischylos im Kuhstall: „Mythos Perser“ nach Motiven des altgriechischen Tragödienmeisters macht sich auf Spurensuche nach herrschaftlichen Aussitzern von Xerxes bis Heute, und da der Gruppe Sprechtheater ohne Musik nach Eigenaussage „ein Grauen“ ist, gibt es hier tonale Be-

gleitung von Uriel Gonzáles. Premiere ist im Hofgut Oberfeld am Freitag, dem 18. Juni, um 20.30 Uhr, Karten an der Abendkasse oder unter 06151 - 997601, weitere Infos unter www.theaterquarantaene.de.

Mit Live-Musik und vielen Attraktionen!

Sonntag, 18. Juli

Vorschau: Die Neue Bühne wird im Juli wieder ihr Sommerquartier im Gewächshaus der Orangerie in Bessungen beziehen, dann mit Henrik Ibsens „Die Frau vom Meer“. Wie immer wird ein passendes kulinarisches Angebot zum Stück gehören, das zwar nicht – wie von uns in der vergangenen Ausgabe fälschlich behauptet – im Eintrittspreis enthalten ist, auf das wir aber dieses Mal besonders gespannt sind, da die skandinavische Küche momentan die Trends in der Haute Cuisine setzt (als „Bestes Restaurant der Welt“ gilt zur Zeit René Redzepis Regionalküche „Noma“ in Kopenhagen). Im Juni wird noch sechs Mal „Der nackte Wahnsinn“ im Arheilger Theater gespielt, an den ersten beiden Wochenenden des Monats gibt es von Freitag bis Sonntag die vorerst letzten Gelegenheiten, den Komödienklassiker über das Theater im Theater zu sehen. Karten und Termine unter www.neue-buehne.de.

Ab 11 Uhr Auf dem Hof der Pfungstädter Brauerei Eberstädter Straße 89, 64319 Pfungstadt Weitere Infos unter: www.pfungstaedter.de

„Steht auf, wenn Ihr für Deutschland seid!“ tiv war. Premiere im Kleinen Haus am Freitag, dem 18. Juni, um 19.30 Uhr. Reservierungen unter www.staatstheater-darmstadt.de.

Die Compagnie Schattenvögel zeigt den packenden Psychokrimi „Agnes – Engel im Feuer“ am Samstag, dem 5. Juni, und am Samstag, dem 26. Juni, von 20 Uhr bis 22.10 Uhr (mit Pause) im Hoffart-Theater im Martinsviertel. Reservierungen und weitere Informationen zum Drama über Glauben, Schuld und Unschuld und Sex im Kloster unter www.compagnie-schattenvoegel.de oder www.hoffart-theater.de. Im Staatstheater gibt es im letzten Monat dieser Spielzeit noch einmal zwei Premieren: Das Musical „Anatevka“ erhielt 1972 den „Special Tony Award“ für die bis dato längste Laufzeit am Broadway (über 3.000 Vorstellungen seit der Uraufführung 1964). Das turbulente Familien- und Liebesdrama über eine jüdische Gemeinde im zaristischen Russland steht ab Samstag, dem 12. Juni, auf dem Spielplan im Großen Haus. Die unmenschlichen Arbeitsbedingungen im Kapitalismus am Beispiel Chicagos während der Großen Depression nach 1929 sind das Thema von Bertolt Brechts „Die heilige Johanna der Schlachthöfe“. Bereits 1932 erschienen konnte das Stück erst drei Jahre nach Brechts Tod 1959 in Hamburg uraufgeführt werden, da es den Nazis zu revolutionär, dem DDR-Regime zu hoffnungslos und Adenauer-Deutschland zu kontraproduk-

Die Schultheatertage 2010 finden in der Woche vom 14. bis 19. Juni im Staatstheater und im Theater Mollerhaus statt. Die erste Vorstellung bestreitet die Theater-AG der Gutenbergschule Pfungstadt: „Zauberreise um die Welt“ am Montag, dem 14. Juni, um 18 Uhr im Mollerhaus. An den folgenden Tagen werden jeweils drei Aufführungen verschiedener Gruppen, auf beide Theater verteilt, gezeigt. Offizielle Eröffnung mit kurzer Vorstellung aller beteiligten Theatergruppen ist am Dienstag, dem 15. Juni, um 14 Uhr im Foyer des Staatstheaters, der Eintritt ist frei. Das komplette Programm gibt es unter www.theatermollerhaus.de. Die Komödie T.A.P. macht Sommerpause bis Ende August. Theaterchef Dieter Rummel, wegen dessen Erkrankung einige Vorstellungen im Mai ausfallen mussten, geht es glücklicherweise wieder besser, so dass man sich ab September wieder auf den Bessunger Boulevardklassiker freuen kann! Foto: Veranstalter

Diesen Monat bietet uns die Darmstädter Theaterszene ein breites Programm, das nicht nur inhaltlichen Abwechslungsreichtum verspricht, sondern auch mit außergewöhnlichen Spielorten fasziniert. Fast im ganzen Stadtgebiet wird Theater gespielt, in Parks, auf Bauernhöfen, im Fußballstadion und in alten Industrieanlagen. Dass dem kein besonderer Anlass zu Grunde liegt, sondern es sich hierbei um den ganz normalen Juni-Spielplan handelt, spricht für die Lebendigkeit und Kreativität der Darmstädter freien Theaterszene.

(Tilmann Schneider)

Hessens Glück. Pfungstädter.


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Märchen, Menschenbilder, Mechanismen

der Künstler anwesend, außerhalb der Veranstaltung ist eine Besichtigung nach vorheriger Vereinbarung unter 0177 - 4909159 oder fu.haasch@t-online.de möglich. Ab dem 13. Juni sind am gleichen Ort Stefanie Bemmann, Said Muhammed und Cornelia Nagel mit Grafiken, Holzplastiken und Raku-Keramiken vertreten. Neben der Vernissage am Sonntag, dem 13. Juni, um 18 Uhr gibt es bis zum 13. August bei drei Lesungsterminen mit Steffi Bemmann die Gelegenheit, die Werke in einer ungewöhnlichen Atmosphäre zu sehen. Die Juni-Lesung unter dem Motto „Sternzeichen“ findet am Samstag, dem 19. Juni, um 18 Uhr statt, weitere Termine nach Vereinbarung mit dem Galeristen. Der als „Künstlerkeller“ bekannte Kellerklub im Schloss, Institution des Darmstädter Nachtlebens mit guter spanischer Küche von Sergio und Mama Maria und kleiner Galerie, zeigt bis zum 30. Juni Arbeiten auf Papier von Eva Leitschuh. Die Entstehungszeit der Zeichnungen, Skizzen und Malereien in den frühen Morgenstunden gibt der Ausstellung den Titel „Rauhnächte“, geöffnet dienstags bis sonntags von 20 Uhr bis spät (beziehungsweise früh).

Kunstausstellungen im Juni

Im Alten Pädagog sind noch bis voraussichtlich Mittwoch, den 2. Juni, auf drei Stockwerken Skizzen, Aquarellcollagen und Radierungen der Künstlerin Celina Valdivia Sánchez aus Darmstadts Partnerstadt Logroño zu sehen. Unter dem „soledad y yo“ Titel „Reise durch die Nacht“ führen uns die Werke montags bis freitags von 8 bis 15 Uhr in die Mythenwelt Mexikos. Die Galerie Netuschil (im „Baumhaus“ in der Schleiermacherstraße) zeigt bis zum 19. Juni eine Doppelausstellung „Menschenbilder“, Eisenskulpturen von Walter Hanusch, und „Städtebilder“, farbige KaltnadelRadierungen von Alfons Mannella stellen Metall als künstlerisches Medium in der zweiten und dritten Dimension dar. Öffnungszeiten: dienstags bis freitags von 14.30 bis 19 Uhr und samstags von 10 bis 14 Uhr. Sandip Shah, Betreiber der Bewohnten Kunst Installation (BKI) in der Lauteschlägerstraße, präsentiert sein Projekt „Citywatch“ noch bis zum 15. Juni in der Regionalgalerie Südhessen im Regierungspräsidium am Luisenplatz. Die Arbeit zum Thema Überwachung im öffentlichen Raum und Ausspionieren von Lebensräumen bezieht den Besucher mit Kameras und Monitoren in die Ausstellung ein. Teilnehmen kann man montags bis donnerstags von 8 bis 17 Uhr und freitags von 8 bis 15 Uhr. Die Regionalgalerie gibt allen Künstlern im Raum Südhessen die Gelegenheit, ihre Arbeiten in einem öffentlichen Raum auszustellen, und nimmt noch bis zum 28. Juni Bewerbungen für die Ausstellungsperiode 2011 an. Weitere Informationen unter www.rp-darmstadt.hessen.de. Verlängert wird die Ausstellung „Wie-der Frühling“ bei Vesna Bakic ART in der Beckerstraße 23 im Martinsviertel. Noch bis zum 17. Juni werden Malerei und Installationen von Sibylle M. Rosenboom,

Karin Herbsthofer, Yuko Tarumi und Monika Golla gezeigt. Besichtigung donnerstags von 15 bis 18 Uhr und nach Vereinbarung möglich: www.vesnabakicart.de. Das Café Rings in der Alexanderstraße 39 zeigt ab Samstag, den 5. Juni, 20 Uhr, Ölgemälde von Marianne Weigmann unter dem Titel „Grenzenlose Fantasie“. Infos zur Vernissage unter www. rings-darmstadt.com. Die Kunsthalle am Steubenplatz präsentiert die internationale Ausstellung „Märchen Kunst“, Eröffnung ist am Sonntag, dem 6. Juni, um 17 Uhr. Gemälde, Grafiken und Objekte von Kara Walker, Jonathan Meese, Laura Ford, Ruud van „Zündelholzmädchen“ Empel und weiteren Künstlern reflektieren hintergründige Mechanismen der Gesellschaft mit Motiven der Märchenwelt. Informationen zu der vielseitigen Ausstellung, zum Rahmenprogramm und Führungen unter www.kunsthalledarmstadt.de. Die Galerie der Schader-Stiftung in Bessungen zeigt noch bis zum 11. Juli die siebte Ausstellung in der Reihe „Bilder gesellschaftlichen Wandels“ in Kooperation mit dem Hessischen Landesmuseum. Anny und Sibel Öztürk erstellten für die Ausstellung „from inner to outer shadow“ eigens angefertigte Interieur-Elemente, die mit Interieur-Malereien des 19. und 20. Jahrhunderts aus dem Bestand des Landesmuseums kommunizieren. Die sehenswerte Ausstellung im Haus Schader in der Goethestraße 1 ist dienstags bis samstags von 10 bis 17 Uhr, mittwochs auch bis 20 Uhr sowie sonntags von 11 bis 17 Uhr bei freiem Eintritt zu besichtigen. Ulrich Haasch bietet in seiner Galerie in der Martinstraße 73, ebenfalls in Bessungen, noch bis zum 11. Juni Einblicke in das Werk des Kölner Künstlers Klaus Steudtner. Seine Ölgemälde entstehen nach Vorlagen selbst erstellter Fotografien, deren Komposition unter anderem von den Regisseuren Godard, Bergmann und Faßbinder inspiriert sind. Bei der Finissage am Freitag, dem 11. Juni, ab 19 Uhr ist

Klaus Steudtners „Heiligenhaus“ – zu sehen in der Galerie Ulrich Haasch

Illustration: Lisa Zeissler, Fotos: Veranstalter

Und in Darmstadt leben doch die Künste! Es gibt viel zu sehen diesen Monat, macht Euch auf den Weg...

Im Atelierhaus Darmstadt, letztes Jahr mit Mitteln des Eigenbetriebs Kulturinstitute der Stadt gegründetes Gemeinschaftsatelier und „Ort der Begegnung zwischen Künstlern und Öffentlichkeit“ in der Riedeselstraße 15, finden im Juni zwei Vernissagen statt. Am Sonntag, dem 20. Juni, um 11 Uhr werden Fotografien und Grafiken von Manfred Makra und Bernhard&Meyer präsentiert, am Dienstag, dem 22. Juni, gibt es ab 20 Uhr Videos und Grafiken von Ute Wurtinger zu sehen – wobei zu letzterer Veranstaltung Kinder und Jugendliche keinen Zugang haben (oh làlà ...)! Das Institut Mathildenhöhe bereitet zurzeit die neue große Expressionismus-Ausstellung vor. Weiterhin geöffnet, und zwar mit erweiterten Öffnungszeiten, sind das Museum Künstlerkolonie („Jugendstilmuseum“) und der Museumsshop dienstags bis sonntags von 11 bis 18 Uhr. Wir wünschen Euch einen kunstvollen Juni! (Tilmann Schneider)


Foto der Kickchicks: Jan Nouki Ehlers

P e Ã&#x; o r g r e D n a l P p p i T WM


38_HELLSEHERISCH

HELLSEHERISCH_ 39

01

Fr, 11.06. 16:00

Südafrika - Mexiko (A)

02

Fr, 11.06. 20:30

Uruguay - Frankreich (A)

03

Sa, 12.06. 13:30

Südkorea - Griechenland (B)

04

Sa, 12.06. 16:00

Argentinien - Nigeria (B)

05

Sa, 12.06. 20:30

England - USA (C)

06

So, 13.06. 13:30

Algerien - Slowenien (C)

07

So, 13.06. 16:00

Serbien - Ghana (D)

08

So, 13.06. 20:30

Deutschland - Australien (D)

09

Mo, 14.06. 13:30 Niederlande - Dänemark (E)

10

Mo, 14.06. 16:00 Japan - Kamerun (E)

11

Mo, 14.06. 20:30 Italien - Paraguay (F)

12

Di, 15.06. 13:30

Neuseeland - Slowakei (F)

13

Di, 15.06. 16:00

Elfenbeinküste - Portugal (G)

14

Di, 15.06. 20:30

Brasilien - Nordkorea (G)

15

Mi, 16.06. 13:30

Honduras - Chile (H)

16

Mi, 16.06. 16:00

Spanien - Schweiz (H)

17

Mi, 16.06. 20:30

Südafrika - Uruguay (A)

18

Do, 17.06. 13:30

Argentinien - Südkorea (B)

19

Do, 17.06. 16:00

Griechenland - Nigeria (B)

20

Do, 17.06. 20:30

Frankreich - Mexiko (A)

21

Fr, 18.06. 13:30

Deutschland - Serbien (D)

22

Fr, 18.06. 16:00

Slowenien - USA (C)

23

Fr, 18.06. 20:30

England - Algerien (C)

24

Sa, 19.06. 13:30 Niederlande - Japan (E)

25

Sa, 19.06. 16:00

Ghana - Australien (D)

26

Sa, 19.06. 20:30

Kamerun - Dänemark (E)

27

So, 20.06. 13:30

Slowakei - Paraguay (F)

28

So, 20.06. 16:00 Italien - Neuseeland (F)

29

So, 20.06. 20:30

30

Mo, 21.06. 13:30 Portugal - Nordkorea (G)

31

Mo, 21.06. 16:00 Chile - Schweiz (H)

32

Mo, 21.06. 20:30 Spanien - Honduras (H)

Brasilien - Elfenbeinküste (G)

33

Di, 22.06. 16:00

Mexiko - Uruguay (A)

34

Di, 22.06. 16:00

Frankreich - Südafrika (A)

35

Di, 22.06. 20:30

Nigeria - Südkorea (B)

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TIPP 2

TIPP 3

TIPP 4

TIPP 5

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Die Buchstaben in Klammern hinter den Spielpaarungen stehen für den Vorrunden-Gruppennamen.

ERGEBNIS

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TIPP 1

TIPP 2

TIPP 3

TIPP 4

TIPP 5

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Verlierer Spiel 61 - Verlierer Spiel 62

:

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Sieger Spiel 61 - Sieger Spiel 62

:

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:

:

:

:

36

Di, 22.06. 20:30

Griechenland - Argentinien (B)

37

Mi, 23.06. 16:00

Slowenien - England (C)

38

Mi, 23.06. 16:00

USA - Algerien (C)

39

Mi, 23.06. 20:30

Ghana - Deutschland (D)

40

Mi, 23.06.20:30

Australien - Serbien (D)

41

Do, 24.06.16:00

Slowakei - Italien (F)

42

Do, 24.06. 16:00 Paraguay - Neuseeland (F)

43

Do, 24.06.20:30

Dänemark - Japan (E)

44

Do, 24.06.20:30

Kamerun - Niederlande (E)

45

Fr, 25.06.16:00

Portugal - Brasilien (G)

46

Fr, 25.06. 16:00

Nordkorea - Elfenbeinküste (G)

47

Fr, 25.06. 20:30

Chile - Spanien (H)

48

Fr, 25.06.20:30

Schweiz - Honduras (H)

49

Sa, 26.06. 16:00

50

Sa, 26.06. 20:30

51

So, 27.06. 16:00

52

So, 27.06. 20:30

53

Mo, 28.06. 16:00

54

Mo, 28.06. 20:30

55

Di, 29.06. 16:00

56

Di, 29.06. 20:30

57

Fr, 02.07. 16:00

58

Fr, 02.07. 20:30

59

Sa, 03.07. 16:00

60

Sa, 03.07. 20:30

61

Di, 06.07. 20:30

62

Mi, 07.07. 20:30

1. Gruppe A - 2. Gruppe B 1. Gruppe C - 2. Gruppe D 1. Gruppe D - 2. Gruppe C 1. Gruppe B - 2. Gruppe A 1. Gruppe E - 2. Gruppe F 1. Gruppe G - 2. Gruppe H 1. Gruppe F - 2. Gruppe E 1. Gruppe H - 2. Gruppe G

ERGEBNIS

Viertelfinale Sieger Spiel 53 - Sieger Spiel 54 Sieger Spiel 49 - Sieger Spiel 50 Sieger Spiel 52 - Sieger Spiel 51 Sieger Spiel 55 - Sieger Spiel 56

Halbfinale Sieger Spiel 58 - Sieger Spiel 57 Sieger Spiel 59 - Sieger Spiel 60

Spiel um Platz 3 63

Sa, 10.07. 20:30

Finale 64

So, 11.07. 20:30

Weltmeister wird: Punkte: So geht’s: Tragt Eure Namen in die obere Zeile, Eure Tipps in die weißen / grünen und die Punkte in die hellgrünen Felder ein. Vorschlag: Fürs genaue Ergebnis gibt es zwei Punkte, für die richtige Tendenz einen Punkt. Und für den vorab richtig getippten Weltmeister: 10 Bonuspunkte.


40_ÜBERSICHTLICH

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KALENDER JUNI 2010

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ÜBERSICHTLICH_ 41

Dienstag, 01.06.2010 Live: Acid Mothers Temple & The ... + Stearica

21:00 h

Kulturhäppchen

Oetinger Villa

> Seite 04

Schlosskeller

Local Talents Wettbewerb

19:00 h

Kneipenabend - Vinyl: The Real Pin-Up

21:00 h

603qm 327qm

Quiz Night

21:00 h

An Sibin

Theater: Die Leiden des jungen Werther

20:00 h

Staatstheater (Kammerspiele) merspiele)

Theater: Siegfrieds Nibelungenentzündung

20:30 h

Comedy Hall

Show: Kulturhäppchen: The Early Late Night Show

20:30 h

Schlosskeller

Info: FilmGespräch mit Matt Sweetwood (Forgetting Dad)

20:30 h

Rex-Kino, Grafenstraße 18

Theater: Steht auf wenn ihr für Deutschland seid!

11:00 h

Böllenfalltorstadion

Konzert: Hazmat Modine

20:00 h

Centralstation (Saal)

Sägewerk: Bloody Beetroots (live) + Support-DJs

22:00 h

603qm

The Battle of Trash IX: Sommer, Sonne, Sondermüll

22:00 h

Centralstation (Halle)

Bad-Taste-Party

21:00 h

Weststadtclub

Studentenparty Black & House mit DJ Simplex Rocker

20:00 h

Stella

Konzert: 47 Million Dollars (Release-Party) + ...

20:00 h

Bessunger Knabenschule (Halle)

DJ Sascha (Latino & Pop)

22:00 h

Musikclub Rabe

> Seite 04

Mittwoch, 02.06.2010

Circle Of Doom Feiertagsspecial

> Seite 04

> Seite 72

Steinbruch-Theater, Mühltal

After Business - Club mit DJ Peter Gräber

18:00 h

Das Waben

Open Mic Night

21:00 h

An Sibin

Musical: Copacabana

18:30 h

Wagenhalle, Griesheim

Theater: Bungee Jumping oder Die Geschichte vom ...

20:00 h

Staatstheater (Kammerspiele)

Theater: Der Impressario von Smyrna

19:30 h

Staatstheater (Kleines Haus)

Theater: Das kunstseidene Mädchen

22:00 h

Staatstheater (Kammerspiele) erspiele)

Musical: Copacabana

10:30 h

Wagenhalle, Griesheim m

Lesung: Wolfang Neef (Ringvorlesung)

16:15 h

Schlosskeller

Theater: Siegfrieds Nibelungenentzündung

20:30 h

Comedy Hall

Theater: An die Arbeit!

21:00 h

Haus für Industriekultur

> Seite 32

Theater: Steht auf wenn ihr für Deutschland seid!

11:00 h

Böllenfalltorstadion

> Seite 04

Theater: Steht auf wenn ihr für Deutschland seid!

20:00 h

Böllenfalltorstadion

> Seite 04

Konzert: Ein neues Lied - Alte und neue Musik im Dialog

20:00 h

Stadtkirche

Homelistening mit Charalampos

20:00 h

Weststadtcafé

Benefizkonzert: Cashma Hoody + Concrete Jungle

20:00 h

Centralstation (Halle)

Jam-A-Coustic: Wence Rupert & Band (live)

20:00 h

Roßdörfer Biergarten

Basement Grooves: Kiki Plattenleger & Friend

22:00 h

Schlosskeller

Stella spielt House: DJ Udeetronic

20:00 h

Stella

Sommerfest der Jazz & Popschool

18:00 h

Bessunger Knabenschule

Rock’n’Pop Kick

21:00 h

Steinbruch-Theater, Mühltal

Konzert: Nosie Katzmann (unplugged) + Anny

15:00 h

Club Biga, Dieburg

Karaoke mit Carlos

21:00 h

An Sibin

Donnerstag, 03.06.2010 > Seite 05


42_ÜBERSICHTLICH

ÜBERSICHTLICH_ 43

IndieClub mit DJ Kai

Goldene Krone (Disco)

Orient Beat mit DJ Cilgin

22:00 h

Neutral

Tischfussballturnier KroneDyP

20:00 h

Goldene Krone (Kneipe)

Musikfete mit Live-Musik

18:00 h

Biergarten, Dieburger Str. 97

Jugend: Ganze Tage, Ganze Nächte

20:00 h

Staatstheater (Kammerspiele)

Theater: Der Nackte Wahnsinn

Info: Auf den Spuren der Stadtmauer

10:00 h

Altstadtmuseum, Lindenhofstr.

Theater: Agnes - Engel im Feuer

20:00 h

Hoffart Theater

Theater: Siegfrieds Nibelungenentzündung

20:30 h

Comedy Hall

Tanz: Gemelli de Filippis: Dorian‘s Spell

20:30 h

Theater Moller Haus

Neue Bühne

Lesung: Literarischer Abend mit Anne Chaplet

20:00 h

Keller-Klub im Schloss

Konzert: Iris Stromberger

20:30 h

HalbNeun Theater

Oper: Maria Stuarda

15:00 h

Staatstheater (Großes Haus)

Comedy: Eure Mütter: Schieb, Du Sau!

19:30 h

Centralstation

20:00 h

Staatstheater (Kleines Haus)

Theater: Der Impressario von Smyrna

19:30 h

Staatstheater (Kleines Haus)

Theater: Raum (Space)

20:00 h

Staatstheater (Kammerspiele))

Konzert: 9. Kammerkonzert: Voll Unruh

ist mein Sehnen

> Seite 31

Freitag, 04.06.2010 Into The Lion‘s Den (Reggae/Dancehall Party)

22:00 h

Endlich Tanzen - Old School Disco mit DJ Capo Konzert: Nerdsmasher + Kolter

21:00 h

Tanz: Zwischen Mitternacht und Morgen: Schwanensee

19:30 h

Staatstheater (Großes Haus)

Info: Gärtnerin Rosalinde führt über die Rosenhöhe

15:00 h

Rosenhöhe

Bessunger Knabenschule (Keller)

Theater: Siegfrieds Nibelungenentzündung

20:30 h

Comedy Hall

Weststadtcafé

Theater: An die Arbeit!

21:00 h

Haus für Industriekultur

Das Blumen

Show: DinnerKrimi: Mord an Bord, Mylord!

19:30 h

Hotel Jagdschloss Kranichstein

22:00 h

Schlosskeller

Bedroomdisco (Elektro/Indie)

22:00 h

Schlosskeller

Stella spielt Black Beats: DJ Kenny

20:00 h

Stella

Rock & Oldies mit DJ Chappi

22:00 h

Musikclub Rabe

Sonntag, 06.06.2010

Time Warp - Die Party wie damals

21:00 h

Steinbruch-Theater, Mühltal

Schwulen & Lesben Party

DJ Arons Trash Pop Party

22:00 h

Goldene Krone (Disco)

Theater: Der Nackte Wahnsinn

Live: The Smokin‘ Mojo Filters (Cover)

22:00 h

Goldene Krone (Kneipe)

Tanz: Gemelli de Filippis: Dorian‘s Spell

20:30 h

Theater Moller Haus

Konzert: Klavierabend mit Kevin Kenner

20:00 h

Orangerie

Oper: Maria Stuarda

18:00 h

Staatstheater (Großes Haus)

Theater: Der Nackte Wahnsinn

> Seite 32

Neue Bühne

Neue Bühne

Theater: Männergesellschaft

20:00 h

Staatstheater (Kammerspiele)

Musical: Copacabana

19:30 h

Wagenhalle, Griesheim

Theater: Alle meine Söhne

18:00 h

Staatstheater (Kleines Haus)

Comedy: Mathias Tretter: Staatsfeind Nr. 11

20:30 h

HalbNeun Theater

Info: Stadtrundgang Darmstadt zum Kennen lernen

11:00 h

Darmstadt Shop, Luisenplatz

Comedy: Rainald Grebe & die Kapelle der Versöhnung

20:00 h

Centralstation

Theater: Der Rosenkavalier

19:00 h

Staatstheater (Großes Haus)

Tanz: Ein Engel Leonore

19:30 h

Staatstheater (Kleines Haus)

Theater: Benefiz

20:00 h

Staatstheater (Kammerspiele)

Jeder rettet einen Afrikaner

> Seite 32

> Seite 05 ANZEIGE

Info: Darmstadt unter Strom

21:00 h

Darmstadt Shop, Luisenplatz

Theater: Siegfrieds Nibelungenentzündung

20:30 h

Comedy Hall

Theater: An die Arbeit!

21:00 h

Haus für Industriekultur

> Seite 32

Theater: Sein oder nichtS sein

20:00 h

Bessunger Knabenschule

> Seite 32

Lesung: Lesen macht schön - Poetry ohne Slam

21:00 h

Kukicha

Mellow Weekend: Various House Sounds

22:00 h

Centralstation (Halle)

Underground Evolution

20:30 h

Steinbruch-Theater, Mühltal

7 Jahre auf 603qm

22:00 h

603qm

Trash 6.0 - Blaue Nacht After Show Party

21:00 h

Kronekeller Dieburg

Konzert: Okta Logue (Release Party) + B.e.e.s.

20:00 h

Oetinger Villa

Börek-Beats & Kümmel-Grooves mit DJ Kemal

22:00 h

Hillstreet Club

Kellergymnastik mit Leo + I.Bee

22:00 h

Schlosskeller

Jazz-Konzert: Deep Talking (mit Jürgen Wuchner)

20:30 h

Bessunger Knabenschule (Halle)

Rock & Dance Club mit DJ Klaus

22:00 h

Musikclub Rabe

Absinth and more

22:30 h

Kukicha

Feierei+ (From Deephouse to Techno)

22:00 h

Weststadtcafé

Hell‘s Kitchen - NuMetal & Metalcore mit DJ Kai

22:00 h

Goldene Krone (Disco)

Live: Hagen Ba&#776;hr (Solo-Gitarrenmusik)

22:00 h

Goldene Krone (Kneipe)

Samstag, 05.06.2010

> Seite 05

> Seite 05


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ÜBERSICHTLICH_ 45

Info: Öffentlicher Rundgang Museum Künstlerkolonie

13:00 h

Mathildenhöhe

Tanz: Rendez-vous

Theater: Siegfrieds Nibelungenentzündung

19:00 h

Comedy Hall

Info: Theaterführung für Familien

Konzert: Ein deutsches Requiem von Johannes Brahms

19:30 h

St. Elisabeth

Kinder: Noah und die Flut

18:00 h

Stadtkirche

Konzert: Soli Fan Tutti

11:00 h

Staatstheater (Kleines Haus)

Mittwoch, 09.06.2010

Konzert: Aktion Theaterfoyer Frühschoppen

11:00 h

Staatstheater (Foyer)

Montag, 07.06.2010

Hier wird getanzt

20:00 h

Staatstheater

15:30 h

Staatstheater

Jam Session: MMT

21:00 h

218qm

Studentenparty Black & House mit DJ Simplex Rocker

20:00 h

Stella

Open Mic Night

21:00 h

An Sibin

Lesung: Friedrich Voßkühler (Ringvorlesung)

16:15 h

Schlosskeller

Wohnzimmer Special (Spieleabend)

20:00 h

Das Blumen

Theater: Siegfrieds Nibelungenentzündung

20:30 h

Comedy Hall

1st-Monday-Uni-Salsa-Fiesta

20:30 h

Herrngarten Café

Theater: Die heilige Johanna der Schlachthöfe -Offene Probe

19:30 h

Staatstheater (Kleines Haus)

Rock-, Dance- & Oldie-Monday

21:00 h

Steinbruch-Theater, Mühltal

Tanz: Rendez-vous

20:00 h

Staatstheater

Basement Grooves: Simon Dörken + Fillip

22:00 h

Schlosskeller

Stella spielt House: Al-x (Monza, Ffm)

20:00 h

Antifa-Café (VolxKüche) + Filme oder Vorträge

19:00 h

Oetinger Villa

Theater: Siegfrieds Nibelungenentzündung

20:30 h

Comedy Hall

Hier wird getanzt

Donnerstag, 10.06.2010 Dienstag, 08.06.2010 Kulturhäppchen

Schlosskeller

Jubiläums Festival - Live: Pfund

Stella Steinbruch-Theater, Mühltal

Kneipenabend - Vinyl: Ras-Andi (WI)

21:00 h

218qm

Konzert: Dreamboat Serenaders

20:30 h

Jagdhofkeller

Quiz Night

21:00 h

An Sibin

Karaoke mit Carlos

21:00 h

An Sibin

Theater: Siegfrieds Nibelungenentzündung

20:30 h

Comedy Hall

IndieClub mit DJ Kai

Comedy: Olaf Schubert - Meine Kämpfe

20:00 h

Jahnhalle, Groß-Gerau

Tischfussballturnier KroneDyP

20:00 h

Goldene Krone (Kneipe)

Info: Politischer Club Darmstadt

19:00 h

Jagdhofkeller

Theater: Welche Droge passt zu mir?

20:00 h

Staatstheater (Kammerspiele)

Oper: Die Zauberflöte

19:30 h

Staatstheater (Großes Haus)

Theater: Siegfrieds Nibelungenentzündung

20:30 h

Comedy Hall

Goldene Krone (Disco)

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In 3D Digital im CinemaxX

Street Dance 3D

CinemaxX Darmstadt

Großbritannien 2010 | Regie: Max Giwa | Darsteller: Nichola Burley, Richard Winsor, George Sampson | FSK: vorauss. 6 | Länge: 98 Min | Filmstart: 3. Juni Romantischer Tanzfilm, über die anfangs problematische, letztlich aber fruchtbare Begegnung von Ballettschülern und Streetdancern. Zum ersten Mal wird es in diesem Genre dreidimensional! Die unaufdringliche, sympathische Romanze bietet viele dynamische Tanzszenen, die in 3D so echt wirken, dass das Stillsitzen im Kinosessel fast unmöglich wird.

Vergebung

Double Feature am 02.06.2010 um 19 Uhr im Citydome

Programmkino Rex

Schweden 2009 | Regie: Daniel Alfredson | Darsteller: Noomi Rapace, Michael Nyqvist, Jacob Ericksson | FSK: 16 | Länge: 146 Min. | Filmstart: 3. Juni Die „Millennium-Trilogie“ geht in die letzte Runde: Nerven aufreibender, actionreicher Thriller und atmosphärisch stimmiger Politkrimi in bester skandinavischer Tradition. Nach „Verblendung“ und „Verdammnis“ ein Muss für jeden Stieg Larsson - Fan!

My name is Khan

Programmkino Rex

Indien 2010 | Regie: Karan Johar | Darsteller: Shah Rukh Khan, Kajol, Katie A. Keane | FSK: 12 beantragt | Länge: 107 | Filmstart: 10. Juni Überschäumender Blockbuster über eine indische Familie in den USA, die nach den Anschlägen am 11. September ums Überleben kämpfen muss. Eine recht ungewöhnliche Produktion, die trotz des Bollywood-Glamours mit ernsten Seiten überzeugt.

CinemaxX Darmstadt Goebelstraße 11 Infos & Tickets: (0 61 51) 8 705868

Citydome Darmstadt Wilhelminenstraße 9 Infos & Tickets: (0 61 51) 29789

Mehr Infos im Kino und unter www.kinos-darmstadt.de


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ÜBERSICHTLICH_ 47

Theater: Five Clever Courtesans

19:30 h

Hoffart Theater

Theater: Steht auf wenn ihr für Deutschland seid!

20:00 h

Böllenfalltorstadion

> Seite 04

Show: Freispiel - Straßentheater

17:30 h

City-Carree

Theater: Steht auf wenn ihr für Deutschland seid!

11:00 h

Böllenfalltorstadion

> Seite 04

Kinder: Theaterspielplatz: Peter und der Wolf

16:00 h

Staatstheater (Foyer)

Samstag, 12.06.2010 Freitag, 11.06.2010

20:30 h

HalbNeun Theater

Kick’n’Rushs WM-Club (Strictly British)

23:00 h

Centralstation (Halle)

Oetinger Villa

Live: Ungunst (CD-Release) + Rasta Knast + Mitgift

20:00 h

Oetinger Villa Schlosskeller

23:00 h

Centralstation (Halle)

Feiern ohne Grenzen (Internationale Benefizparty)

22:00 h

> Seite 12

14. Hausfrauendisko mit D.JFK (WM-Ausgabe)

22:00 h

Goldene Krone (Rocky Bar)

Radaudisko: Punk, Indie & Ska mit DJ Carsten Caleu

22:00 h

Elektroschule: DontCanDJ

22:00 h

Schlosskeller

Stella bekommt Besuch: DJ Ape (Black & House)

20:00 h

Stella

Stella spielt Black Beats: DJ Kenny

20:00 h

Stella

The Ted Raven Club - Rock ‚n‘ Roll Party

22:00 h

Musikclub Rabe

Back In Time mit DJ Tom

22:00 h

Steinbruch-Theater, Mühltal

Jubiläums Festival - Live: Mallet

Musikclub Rabe

30 Years of Underground Music

21:00 h

Steinbruch-Theater, Mühltal

Come As You Are - Alternative & Grunge mit DJ Kai

22:00 h

Goldene Krone (Disco)

Maschinenpakt (Industrial, Electro, Ebm)

22:00 h

Goldene Krone (Disco)

Konzert: Li Ark (Release-Party)

22:00 h

Goldene Krone (Kneipe)

Live: Nicole & Cascade (Rock)

22:00 h

Goldene Krone (Kneipe)

Your Gig - Bandcontest (Vorrunde)

21:00 h

Goldene Krone (Saal)

Your Gig - Bandcontest (Vorrunde)

21:00 h

Theater: Der Nackte Wahnsinn

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Konzert: Simon and Garfunkel Revival Band

Noukis WM-Club (French Pop and Beat)

Goldene Krone (Saal)

Diskothekerkollektiv Rote Nadel

22:00 h

Goldene Krone (Rocky Bar)

Neue Bühne

WM-Garden mit Christian Burkhardt (Oslo) + ...

20:00 h

Level 6

22:00 h

Comedy: Wir wissen alles - Es nutzt leider nichts

20:30 h

HalbNeun Theater

Orient Beat mit DJ L.A (Taksim Bochum)

Theater: Männergesellschaft

20:00 h

Staatstheater (Kammerspiele)

Theater: Der Nackte Wahnsinn

> Seite 66

> Seite 06

Neutral Neue Bühne

Theater: Alle meine Söhne

19:30 h

Staatstheater (Kleines Haus)

Theater: Timon von Athen (William Shakespeare)

22:00 h

Staatstheater (Kleines Haus)

Oper: Aida

19:30 h

Staatstheater (Großes Haus)

Theater: Raum (Space)

20:00 h

Staatstheater (Kammerspiele)

Theater: Five Clever Courtesans

19:30 h

Hoffart Theater

Theater: Volpone (William Shakespeare)

19:30 h

Staatstheater (Kleines Haus)

Theater: Fünf Frauen und ein Mord

20:30 h

Theater Moller Haus

Konzert: Lions Frühlingskonzert der Akademie für Tonkunst

20:45 h

Freilichtbühne Seeh.-Jugenh.

Vernissage zur Ausstellung: Stadtfisch

20:00 h

Das Blumen

Info: Darmstadt mit allen Sinnen

15:00 h

Darmstadt Shop, Luisenplatz

> Seite 06

> Seite 12

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ÜBERSICHTLICH_ 49

Theater: Siegfrieds Nibelungenentzündung

20:30 h

Comedy Hall

Theater: Five Clever Courtesans

19:30 h

Hoffart Theater

Show: Illusion ist k(l)eine Kunst - Zaubershow

20:30 h

Theater Moller Haus

Info: Fahrradaktionstag - Ich kauf per Rad

11:00 h

Friedensplatz

Musical: Anatevka (Premiere)

19:30 h

Staatstheater (Großes Haus)

Europäische Künstlerpuppenbörse

Dienstag, 15.06.2010 Live: Gastone (Singer-Songwriter, Ffm)

> Seite 32

Orangerie

Sonntag, 13.06.2010 Konzert: Simon and Garfunkel Revival Band

19:30 h

HalbNeun Theater

Chromos WM-Club (Deutsches Fußball-Liedgut)

23:00 h

Centralstation (Halle)

Jazz-Brunch mit ‚Art of Jazztainment‘ (live)

11:30 h

Maritim Konferenzhotel

WM-Familien-Grillparty & Discoparty

16:00 h

Steinbruch-Theater, Mühltal

2. Ballonplatzfest

11:00 h

Ballonplatz

Theater: Der Nackte Wahnsinn

Green Sheep Pub Schlosskeller

Kneipenabend - Vinyl: DJ Riot (Dancehall, Jungle)

21:00 h

218qm

Quiz Night

21:00 h

An Sibin

Theater: Siegfrieds Nibelungenentzündung

20:30 h

Comedy Hall

Theater: Die kleine Meerjungfrau (Schultheater)

18:00 h

Theater Moller Haus

Eröffnung der Schultheatertage 2010

14:00 h

Staatstheater (Foyer)

Theater: Dornröschen (Schultheater)

16:00 h

Staatstheater (Kammerspiele)

> Seite 33

> Seite 12

Mittwoch, 16.06.2010 Open Air Kino > Seite 07

Schlosshof

Studentenparty Black & House mit DJ Simplex Rocker

20:00 h

Stella An Sibin

Neue Bühne

Open Mic Night

21:00 h

Oper: Maria Stuarda

16:00 h

Staatstheater (Großes Haus)

Theater: Siegfrieds Nibelungenentzündung

20:30 h

Comedy Hall

Theater: Der Hauptmann von Köpenick

18:00 h

Staatstheater (Kleines Haus)

Theater: Warten auf Gerard (Schultheater)

18:00 h

Theater Moller Haus

Kinder: Die Schatzinsel

15:00 h

Theater Moller Haus

Theater: Eine chinesische Nachtigall (Schultheater)

15:00 h

Staatstheater (Kammerspiele)

Info: Stadtrundgang Darmstadt zum Kennen lernen

11:00 h

Darmstadt Shop, Luisenplatz

Theater: Der Drache (Schultheater)

20:00 h

Staatstheater (Kammerspiele)

Info: Orangerie und Prinz-Emils-Garten

11:00 h

Orangerie (Park)

Konzert: Darmstädter Barocksolisten

20:00 h

Stadtkirche

Info: Mit Frau Martha über die Mathildenhöhe

11:00 h

Mathildenhöhe

Kinder: Noah und die Flut

18:00 h

Europäische Künstlerpuppenbörse

> Seite 07

Stadtkirche Orangerie

Montag, 14.06.2010

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21:00 h

Kulturhäppchen

Donnerstag, 17.06.2010 Basement Grooves: DJ Rubruqie + The Ramaboy

22:00 h

Schlosskeller

Internationaler Kulturabend des Asta

18:00 h

218qm

Stella spielt House: The Saint (Tingle Tangle/Ffm)

20:00 h

Stella

Manic Monday Erasmus Party

22:00 h

Schlosskeller

Rock ‚n‘ Pop Kick - Grenzenlos Party

21:00 h

Steinbruch-Theater, Mühltal

Rock-, Dance- & Oldie-Monday

21:00 h

Steinbruch-Theater, Mühltal

Surf-Film-Premiere: Keep Surfing

Antifa-Café (VolxKüche) + Filme oder Vorträge

19:00 h

Oetinger Villa

Karaoke mit Carlos

21:00 h

An Sibin

Theater: Siegfrieds Nibelungenentzündung

20:30 h

Comedy Hall

IndieClub mit DJ Kai

Theater: Zauberreise um die Welt (Schultheater)

18:00 h

Theater Moller Haus

Tischfussballturnier KroneDyP

20:00 h

Goldene Krone (Kneipe)

Tanz: Zwischen Mitternacht und Morgen: Schwanensee

19:30 h

Staatstheater (Großes Haus)

Rex-Kino, Grafenstraße 18 Goldene Krone (Disco)

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ÜBERSICHTLICH_ 51

Theater: Siegfrieds Nibelungenentzündung

20:30 h

Comedy Hall

Konzert: Soundful Manoeuvres In The Dark

21:00 h

Atelierhaus, Riedeselstraße 15

Theater: Zickenkrieg (Schultheater)

18:00 h

Theater Moller Haus

Theater: Mythos Perser

20:30 h

Hofgut Oberfeld

Konzert: 2. Jugendkonzert

11:00 h

Staatstheater (Großes Haus)

Lesung: Maynat Kourbanova

17:00 h

Wagenpl. Klabauta, Weidenweg 1

Theater: Just fantasy?! (Schultheater)

20:00 h

Staatstheater (Kammerspiele)

Theater: Auf dem Weg (Schultheater)

15:00 h

Staatstheater (Kammerspiele)

> Seite 08

Sonntag, 20.06.2010 Freitag, 18.06.2010

Darmstadt Migrates ... (Multikultifest)

14:00 h

Stadtkirchplatz

Schwulen & Lesben Party

22:00 h

Schlosskeller

Fish’n’Chips Soundsystem WM-Club (Strictly British)

23:00 h

Centralstation (Halle)

Konzert: La Guitarreada

18:30 h

Bessunger Knabenschule (Halle)

90er HipHop- & Pop-Party mit DJ D-Zero

21:00 h

Goldene Krone (Disco)

Tanz: Ein Engel Leonore

18:00 h

Staatstheater (Kleines Haus)

Weststadtcafé

Theater: Bungee Jumping oder Die Geschichte vom ...

20:00 h

Staatstheater (Kammerspiele)

Info: Stadtrundgang Darmstadt zum Kennen lernen

11:00 h

Darmstadt Shop, Luisenplatz

09:00 h

Jugendstilbad

Keep On Bouncin‘ N° 3 mit Christina Elisa

> Seite 12

Live: Dead Elvis And His One Man Grave + ...

21:00 h

Bessunger Knabenschule (Keller)

Schlosskeller House (2 Floors)

22:00 h

Schlosskeller

Info: Jugendstilbad

Stella spielt Black Beats: DJ Kenny

20:00 h

Stella

Theater: Siegfrieds Nibelungenentzündung

19:00 h

Comedy Hall

Rock Classics mit DJ Jörg

22:00 h

Musikclub Rabe

Theater: Mythos Perser

20:30 h

Hofgut Oberfeld

All You Need Is Party mit DJ Daniel

21:00 h

Steinbruch-Theater, Mühltal

Kinder: 3. Kinderkonzert: Peter und der Wolf

11:00 h

Staatstheater (Großes Haus)

DJ Nicolas Maire (Drum‘n‘Bass, Dubstep)

21:00 h

Goldene Krone (Rocky Bar)

Kinder: 3. Kinderkonzert: Peter und der Wolf

16:00 h

Staatstheater (Großes Haus)

Konzert: Sunny Pain (Rock)

22:00 h

Goldene Krone (Kneipe)

Info: Neue Darmstädter Gespräche

11:00 h

Staatstheater (Kleines Haus)

s Cube + ...

21:00 h

Goldene Krone (Saal)

Konzert: Aktion Theaterfoyer Kammerkonzert

15:30 h

Staatstheater (Foyer)

Theater: Siegfrieds Nibelungenentzündung

20:30 h

Comedy Hall

Theater: Some Like It Hot (Schultheater)

18:00 h

Theater Moller Haus

Theater: Mythos Perser

20:30 h

Hofgut Oberfeld

Musical: Anatevka

19:30 h

Staatstheater (Großes Haus)

Theater: Die heilige Johanna der Schlachthöfe

19:30 h

Staatstheater (Kleines Haus)

Live: Lost Attitude + Caroline

Theater: An der Arche um Acht (Schultheater)

15:00 h

Staatstheater (Kammerspiele)

Theater: Cast Out (Schultheater)

20:00 h

Staatstheater (Kammerspiele)

> Seite 07

> Seite 32

> Seite 33

> Seite 09

> Seite 08

Montag, 21.06.2010 Rock, Dance & Oldie-Monday mit DJ Gun

21:00 h

Steinbruch-Theater, Mühltal

Rock-, Dance- & Oldie-Monday

21:00 h

Steinbruch-Theater, Mühltal ANZEIGE

Samstag, 19.06.2010 MakeLoveDisco mit Simon Dörken & Guests

22:00 h

Weststadtcafé

Procaccis WM-Club (Afrobeat)

23:00 h

Centralstation (Halle)

> Seite 12

SommerFestival 2010 (Asta Sommerfest)

17:00 h

Schlosshof

> Seite 08

In Die Disko: Trash Gordon + Cessenaro

23:00 h

218qm

Stella bekommt Besuch: Lis Silken + Etienne Sardon

20:00 h

Stella

Salsa-Konzert: La Big Band De Cuba + DJ Jorge

20:30 h

Bessunger Knabenschule (Halle)

Harry-Mix mit DJ Harry

22:00 h

Musikclub Rabe

Underground Evolution

21:00 h

Steinbruch-Theater, Mühltal

Chemieunfall (Technoparty)

22:00 h

Goldene Krone (Disco)

Konzert: Vibes (Instrumental)

21:00 h

Goldene Krone (Kneipe)

Konzert: Mr. Twat + Weizbrot (Punkrock)

21:00 h

Goldene Krone (Saal)

Goa-Party

22:00 h

Oetinger Villa

Orient Beat mit DJ Onur

22:00 h

Neutral

Live: Menowin Fröhlich

22:00 h

Musikpark

Konzert: Klavierabend mit Maciej Luzkaszczyk

20:00 h

Kennedy-Haus, Kasinostr. 3

Theater: Alle meine Söhne

19:30 h

Staatstheater (Kleines Haus)

Oper: Aida

19:30 h

Staatstheater (Großes Haus)

Theater: Das kunstseidene Mädchen

20:00 h

Staatstheater (Kammerspiele)

Info: Führung Mathildenhöhe

15:00 h

Mathildenhöhe

Info: Auf den Spuren der Chemie

15:00 h

Altes Pädagog

Theater: Siegfrieds Nibelungenentzündung

20:30 h

Comedy Hall


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ÜBERSICHTLICH_ 53

Antifa-Café (VolxKüche) + Filme oder Vorträge

19:00 h

Oetinger Villa

Theater: Alle meine Söhne

19:30 h

Staatstheater (Kleines Haus)

Theater: Siegfrieds Nibelungenentzündung

20:30 h

Comedy Hall

Jugend: Jubiläum

11:00 h

Theater Moller Haus

Info: Priama Dija - Eine ukrainische Studi-Gewerkschaft

20:00 h

Oetinger Villa

Jugend: Jubiläum

20:30 h

Theater Moller Haus

Info: Aus John Dews Plattenschrank

20:00 h

Staatstheater (Foyer)

Info: Öffentlicher Rundgang

16:30 h

ESOC / ESA

Info: Theaterführung

18:00 h

Staatstheater

Theater: Siegfrieds Nibelungenentzündung

20:30 h

Comedy Hall

Theater: Mythos Perser

20:30 h

Hofgut Oberfeld

Oper: Die Zauberflöte

19:30 h

Staatstheater (Großes Haus)

Nachtfoyer: Junge, komm bald wieder

23:00 h

Staatstheater (Foyer)

WM-Club zum Achtelfinale

23:00 h

Centralstation (Halle)

70er/80er Party mit Roger

22:00 h

Schlosskeller

Remmi Demmi with Friends

21:00 h

Stella

Pop & 80er mit DJ Sascha

22:00 h

Musikclub Rabe

Underground Evolution

21:00 h

Steinbruch-Theater, Mühltal

Schlosshof

Strictly British mit DJ Kai

22:00 h

Goldene Krone (Disco)

Dienstag, 22.06.2010 Kulturhäppchen

Schlosskeller

Kneipenabend - Vinyl: Sven Matulic

21:00 h

218qm

Quiz Night

21:00 h

An Sibin

Theater: Der Impressario von Smyrna

19:30 h

Staatstheater (Kleines Haus)

Theater: Siegfrieds Nibelungenentzündung

20:30 h

Comedy Hall

Samstag, 26.06.2010

Mittwoch, 23.06.2010 Open Air Kino WM-Party mit DJ Le Coque Maladd (WM-Rock)

22:15 h

218qm

Konzert: FreaKUenC (Phoenix The Devourer)

21:00 h

Goldene Krone (Kneipe)

Studentenparty Black & House mit DJ Simplex Rocker

20:00 h

Stella

Konzert: Funkfragen (CD-Release) + Bischler

21:00 h

Goldene Krone (Saal)

Open Mic Night

21:00 h

An Sibin

Motoboat Warm-Up mit Mikel McKay + Basti Pieper

22:00 h

Level 6

20:00 h

Staatstheater (Kammerspiele)

Distant Dance - Party

22:00 h

Oetinger Villa

20:00 h

Pauluskirche

Orient Beat mit DJ Selda

22:00 h

Neutral

Westside Festival 2010

15:00 h

Evangelische Fachhochschule

Theater: Agnes - Engel im Feuer

20:00 h

Hoffart Theater

Theater: Bungee Jumping oder Die Geschichte vom ...

20:00 h

Staatstheater (Kammerspiele)

Theater: Benefiz

Jeder rettet einen Afrikaner

Konzert: Orgelsommer - Konzert 1: Wolfgang Kleber

Donnerstag, 24.06.2010 Basement Grooves: Tapejam (Indietronic Freakout)

22:00 h

Schlosskeller

Theater: Der Impressario von Smyrna

19:30 h

Staatstheater (Kleines Haus)

19:30 h

Staatstheater (Großes Haus) Schloss

Stella spielt House: Thorsten Gra&#776;ber (50 Grad)

20:00 h

Stella

Oper: Maria Stuarda

Rock ‚n‘ Pop Kick mit DJ Daniel

21:00 h

Steinbruch-Theater, Mühltal

Info: Beseelt statt profitabel: Der Wiederaufbau in Darmstadt

15:00 h

An Sibin

Info: Gärtnerin Rosalinde führt über die Rosenhöhe

11:00 h

Rosenhöhe

Goldene Krone (Disco)

Info: Literarisch über die Rosenhöhe

16:00 h

Rosenhöhe

Karaoke mit Carlos

21:00 h

IndieClub mit DJ Kai Tischfussballturnier KroneDyP

20:00 h

Goldene Krone (Kneipe)

Johann Sebastian Bach im Jazzgewand

20:00 h

Schloss Heiligenberg Jugenheim

Theater: Der Rosenkavalier

19:00 h

Staatstheater (Großes Haus)

Theater: Mythos Perser

20:30 h

Hofgut Oberfeld

Theater: Mein Kampf

20:00 h

Staatstheater (Kammerspiele)

Jugend: Jubiläum

11:00 h

Theater Moller Haus

Theater: Siegfrieds Nibelungenentzündung

20:30 h

Comedy Hall

Konzert: 10. Kammerkonzert: Ensemble Bolero

20:00 h

Staatstheater (Kleines Haus)

Uppercut Reggae Allstar Yard

19:00 h

Weststadtcafé

> Seite 08

Blubbers WM-Club (Latin & Brazil)

23:00 h

Centralstation (Halle)

> Seite 12

Stella spielt Black Beats: DJ Kenny

20:00 h

Stella

DJ JayJay (Soul & Reggae)

22:00 h

Musikclub Rabe

Meltdown mit DJ Doom + DJ Möhrchen

21:00 h

Steinbruch-Theater, Mühltal

Nonstock Party

23:45 h

Goldene Krone (Disco)

21:00 h

Goldene Krone (Kneipe)

Rock gegen Rechts

21:00 h

Oetinger Villa

Theater: Männergesellschaft

20:00 h

Staatstheater (Kammerspiele)

> Seite 32

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Freitag, 25.06.2010

Karaoke mit Stritti

> Seite 12


06

Show: Läd Naid Sürpries

23:00 h

Staatstheater (Kammerspiele)

Konzert: Aktion Theaterfoyer Kammerkonzert

15:30 h

Staatstheater (Foyer)

6. Heinerman Triathlon

08:00 h

Großer Woog

Sport & Spiel Fest

09:30 h

Herrngarten

Tanz: Ein Engel Leonore

18:00 h

Staatstheater (Kleines Haus)

Theater: Raum (Space)

20:00 h

Staatstheater (Kammerspiele)

Info: Stadtrundgang Darmstadt zum Kennen lernen

11:00 h

Darmstadt Shop, Luisenplatz

Info: Gärtnerin Rosalinde führt über die Rosenhöhe

16:00 h

Rosenhöhe

Info: Literarisch über die Rosenhöhe

11:00 h

Rosenhöhe

Lesung: Raum In Lesungen

17:00 h

Oetinger Villa

Info: Natur Erlebnistag für Jung und Alt

11:00 h

Jugendhof Bessunger Forst

46 mm · 210 mm

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Sonntag, 27.06.2010

Theater: Mythos Perser

20:30 h

Hofgut Oberfeld

Konzert: 8. Sinfoniekonzert

11:00 h

Staatstheater (Großes Haus)

Rock-, Dance- & Oldie-Monday

21:00 h

Steinbruch-Theater, Mühltal

Antifa-Café (VolxKüche) + Filme oder Vorträge

19:00 h

Oetinger Villa

Theater: Siegfrieds Nibelungenentzündung

20:30 h

Comedy Hall

Jugend: Jubiläum

11:00 h

Theater Moller Haus

Konzert: 8. Sinfoniekonzert

20:00 h

Staatstheater (Großes Haus)

Veranstaltungen auf 603qm

> Seite 31

Montag, 28.06.2010

Dienstag, 29.06.2010 Kulturhäppchen

Schlosskeller

Kneipenabend - Vinyl: Zooty (Minimal bis Maximal)

21:00 h

218qm

Quiz Night

21:00 h

An Sibin

Theater: Siegfrieds Nibelungenentzündung

20:30 h

Comedy Hall

Jugend: Jubiläum

11:00 h

Theater Moller Haus

Theater: Die heilige Johanna der Schlachthöfe

19:30 h

Staatstheater (Kleines Haus)

> Seite 31

01*06*/Di

LOCAL-TALENT Abschluss-Wettbewerb der besten vier Bands/Künstler der Local-Talent-Bühne (Echo Live) vom Schlossgrabenfest

02*06*/Mi THE BLOODY BEETROOTS DEATH CREW 77 (Italien)

Mittwoch, 30.06.2010 A-Capella-Konzert: Basta

19:30 h

Open Air Kino

Vinyl: Pee Mastah Poo (DA) & Biffy (FFM)

Centralstation (Saal) Schlosshof

Studentenparty Black & House mit DJ Simplex Rocker

20:00 h

Stella

Open Mic Night

21:00 h

An Sibin

Theater: Benefiz – Jeder rettet einen Afrikaner

20:00 h

Staatstheater (Kammerspiele))

Theater: Siegfrieds Nibelungenentzündung

20:30 h

Comedy Hall

Musical: Anatevka

19:30 h

Staatstheater (Großes Haus)

Konzert: Orgelsommer - Konzert 2: Elizabeth Anderson

20:00 h

Pauluskirche

05*06*/Sa *7 JAHRE auf 603qm* Live: Jacques Palminger & the Kings of Dub Rock (Studio Braun/HH) & Messer Brüder (DA) Vinyl: Senor Lobo (Lovemonk/ Madrid)

ab 11*06*

FUSSBALL-WM auf 603qm (Fast) alle Spiele live — mit Deko, Grillfutter, Quiz, Torwand, DJs und Partys. Als Moderatoren, Analytiker und Quizmaster: die legendären Dieter Possman, Heribert Fassbier und WernerHanf

Dieser Veranstaltungskalender entsteht in enger Zusammenarbeit mit Alle Events, die bis zum 17. des Vormonats auf www.partyamt.de oder www.theateramt.de eingetragen werden, erscheinen automatisch und kostenfrei hier im Stadtkulturmagazin P. > weitere Informationen auf: www.603qm.de 603qm, Alexanderstrasse 02, 64283 Darmstadt


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Out of Darmstadt Kultur in Rhein-Main-Neckar

danko jones · a day to remeber

bleeding through · job for a cowboy callejon · horse the band · deadlock

Soulfly (BRA/USA) Max Cavalera kommt mit neuem Album aggressiver daher denn je. Metal up your ass! Colos-Saal, Aschaffenburg Mi, 9. Juni / 19 Uhr Abendkasse 26 Euro

war from a harlots mouth · and more ------------------------------------------------------------------

02.-03.07.2010

wiesbaden schlachthof open-air

eventim.de · beastfest.de

Saccharine Trust (USA) Neben Black Flag und Minutemen eine der Bands auf dem SST-Label. 80er-Kult! Kulturpalast, Wiesbaden So, 30. Mai / 20 Uhr Abendkasse 11 Euro Caarmé (SWE) Moderne Core-Elemente treffen auf 77er-Punk, Indiepop und Metalriffing!? Nachtleben, Frankfurt Di, 1. Juni / 20 Uhr Abendkasse 11 Euro 15 Jahre Café Central – Birthday Bash Live: Peter Pan Speedrock, Torpedohead, James Bondage. Herzlichen Glückwunsch! Café Central, Weinheim So, 6. Juni / 20 U Uhr d asse 12 Euro uuroo Abendkasse

Benjamin von Stuckrad-Barre + Christian Ulmen „Auch Deutsche unter den Opfern“Lesereise der beiden Provokateure. Batschkapp, Frankfurt Mo, 7. Juni / 20 Uhr Abendkasse 18 Euro

The Black Atlantic (NL) + Benno Herz mit Band (DA) Folk-Indie-Acoustic-Konzert mit zwei ganz großen Newcomern dieser Genres! Kulturpalast, Wiesbaden Sa, 12. Juni / 20 Uhr Abendkasse 8 Euro The Ocean (Berlin/CH) Post-Metal-Hardcore-Band. nd. Mit neuem Album „Heliocentric“ unterwegs.. Nachtleben, Frankfurt Mi, 16. Juni / 20 Uhr Abendkasse 14 Euro Moneybrother (SWE) Der Meister des schwedischen Soulrock ganz leise – solo und unplugged. Colos-Saal, Aschaffenburg Do, 17. Juni / 19 Uhr Abendkasse 18 Euro Yawning Man (USA) + Wight (DA) „Yawning Man was the sickest desert band of all time“, so Brant Bjork. Er muss es wissen. Schlachthof, Wiesbaden Fr, 18. Juni / 20 Uhr Abendkasse 15 Euro

Smoke Blow (Kiel) Punkrock-Hardcore-NoiseRock. Wie auch immer ... der Dampfer läuft! Café Central, Weinheim Sa, 19. Juni / 20 Uhr Abendkasse 14 Euro „Wir waren die Juddebube“: Lesung von Matthias Thoma über Eintracht Frankfurt im Nationalsozialismus Pflichttermin für SchlappekickerFans mit Geschichtsbewusstsein. Schlachthof, Wiesbaden Sa, 19. Juni / 19 Uhr Abendkasse 3 Euro Tegan & Sara (CA) Zwillingspaar Tegan Rain Quin und Sara Kiersten Quin auf Deutschlandtour. Mousonturm, Frankfurt Mo, 21. Juni / 21 Uhr 8 Euro Abendkasse 18

Jello Biafra And The Guantanamo School Of Medicine (USA) Dead Kennedys, Lard, Melvins, No Means No, DOA, Mojo Nixon ... Batschkapp, Frankfurt Fr, 25. Juni / 19 Uhr Abendkasse 20 Euro Nachtflohmarkt in der Mittsommernacht ... ...mit Musik und Biergarten auf der Wiese im Kulturpark. Schnäppchenjagd! Schlachthof, Wiesbaden Sa, 26. Juni / 21 Uhr Eintritt frei (Gunnar Schulz + Mathias Hill)

Fotos: Veranstalter

nofx · ska-p

skindred · alexisonfire caliban · devildriver

Das P schaut für Euch über die Stadtmauern. Hier werden erwähnenswerte und monatsaktuelle Veranstaltungen im Rhein-MainNeckar-Gebiet – in erster Linie Konzerte, aber auch Theateraufführungen, Ausstellungen, Lesungen und so weiter – kurz und knackisch vorgestellt. Im Juni sind es:


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Schulterblick

Iss was!

Wie Exil-Darmstädter heute die Stadt sehen

Folge 4: Äbbelwoi-Kuche „Magottsche, dei Kaffeekränzjer sinn doch immer noch die Beste!“ „Sinn se net! P sei sinn besser.“ Damit auch Ihr endlich an Verwandtschafts Kaffeetisch glänzen könnt, gibt’s diese Woche von uns: Ommas Äbbelwoi-Kuche.

Foto: Claus Völker

Iss was! (4) – Äbbelwoi-Kuche

Von 1968 – 2004 „Stadt“-Redakteur beim Darmstädter Echo

Dauert so lang wie: die Geschichten von Omma aus ihrer Jugend Sieht aus wie: frisch vom Bäcker Am besten mit: Tante Maggotts Filterkaffee Nebenwirkungen: Gesellischkeit mit Zuckerschock Kostet so viel wie: zwei Pfund Jakopps Krönung im Angebot Für einen Kuchen: Füllung: 1 kg Äpfel 3/4 Liter Apfelwein 250 g Zucker 2 Päckchen Vanille-Puddingpulver 250 ml Schlagsahne Zimt/Kakao Fett für die Backform

Teig: 125 g Butter oder Margarine 125 g Zucker 250 g Mehl 1 TL Backpulver 1 Ei Hessischster Geburtstagsgruss: Äbbelwoi-Kuche

Bei allem Respekt gegenüber der guten Linie, aber was ist ein traditionell hessisches Mahl schon ohne seinen Nachtisch? Rischdisch: Garnix! Und so machen wir Euch in dieser Ausgabe sattelfest für den Kaffeeklatsch vom Odenwald bis in den Taunus. Ein jeder wird genüsslich mit den Augenbrauen wackeln und vollmundig anerkennen, dass Deine Kaffeekränzjer nun wirklich die allerbesten sind. Und was brauchts dazu? Nichts geringeres als Ommas leggere Äbbelwoi-Kuche. Bei all der wirtschaftlichen Kälte in unserem Lande erreicht kaum noch ein Sonnenstrahl die Herzen unserer Mitmenschen. Das gefällt uns nicht und darum lehnen wir uns auf gegen das coole Miteinander und fordern: Mehr Kaffeeklatsch an hessischen Nachmittagen! Es kann doch nicht sein, dass das schöne alte Beisammensein in unseren Wohnstuben und auf sonnigen Terrassen lediglich der Bevölkerung jenseits der 60 zu Gute kommt. Und so reißen wir sie ein, die Mauern aus Eis und rufen auf zur revolutionären Kaffee und KuchenSchlacht! Der Hauptdarsteller unseres Masterplans setzt sich zusammen aus zwei urhessischen Leckereien: Äbbelwoi und Kuche. Jetzt werden viele von Euch denken „Bäh, was‘n des für‘n Kokolores? Wenn dene ma nix mehr

einfällt von dem P-Magazin da. Äbbelwoi und Kuchen – des geht ja ma überhaupt net zamme.“ Wir werden Euch eines Besseren belehren! Fernab des urigen Geschmacks des Äpplers, den zugezogene Nichthessen meist mit unwürdigen Sprüchen quittieren wie „Hmm, eigentlich ganz okay, aber riecht schon irgendwie nach Kotze“, entfaltet er in dieser Backvariation seine liebliche Seite. Zusammen mit den frischen Äpfeln gibt er eine leicht herbe Note ab und bildet den optimalen Kontrast zur Süße des Zuckers. Wer in seinem Leben noch nie gebacken, sondern immer nur von Muttis fertigem Teig genascht hat, dem sei gesagt, dass so ein Kuchenteig zur Hälfte eigentlich nur aus Butter und Zucker besteht. Doch deshalb muss beim Verzehr kein schlechtes Gewissen aufkommen – es sinn ja en Haufe gesunde Äbbel drinn! Also versammelt Euch geschlechtsübergreifend an hiesigen Backöfen, schwingt die apfelrote Fahne der Revolution und rühret den Teig, der unserm Frieren ein Ende setzt. Auf dass Darmstadts Gassen an Sonntagnachmittagen in Zukunft leer gefegt sind und die heimischen Kaffeemaschinen unter Volldampf dauerlaufen. Viva la P-voluciòn!


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Werden Sie international! Alles zu einem Teig verkneten

Wir übersetzen Ihre Verträge, Website, Broschüren, Urkunden, Bedienungsanleitungen ... Zutaten für Ommas Äbbelwoi-Kuche

P-acke, P-acke Kuchen: Wir beginnen mit dem Teig. Hau Mehl, Zucker, weiche Butter/Margarine, Backpulver und das Ei allesamt in eine Schüssel und knete sie zu einem Teig. Wer sie hat, kann hierfür gerne elektrische Hilfe in Anspruch nehmen, aber am meisten Spaß macht‘s doch, wenn man den Teig mit den eigenen Händen durchprügelt.

• Mit Beglaubigung! • Seit mehr als 40 Jahren! • Neu: Layout, Druck und Übersetzung aus einer Hand! Form mit Teig auskleiden

Dipl. Ing. Sinan Tevetoglu (BDÜ) • Ludwigstraße 8 • 64283 Darmstadt Tel.: (06151) 22 999 • Fax: (06151) 25 979 • Mobil: (0172) 69 82 166 E-Mail: info@tevetoglu.de • Internet: www.tevetoglu.de

Jetzt schnappst Du Dir eine runde Backform und fettest sie mit Margarine oder weicher Butter ein. Gib den Teig hinein und kleide damit den Boden und die Hälfte des Randes aus. Nun schälst und entkernst Du die Äpfel, schneidest sie in würfelgroße Stücke und füllst die ausgelegte Backform damit auf. Im nächsten Schritt nimmst Du Dir eine Flasche Äppler und misst davon 3/4 Liter ab. Den Rest gießt Du vorsichtig in ein Glas, führst dieses in unregelmäßigen Abständen an Deinen Mund und nimmst allsemal en Schluck – mir wolle ja net verdorschte hier!

Anzeige Kündigung – was nun? ... Kolb Blickhan

Apfelstücke reinfüllen

Jetzt kochst Du den Apfelwein mit 250 Gramm Zucker und dem Vanillepudding mindestens eine Minute auf. Tipp: Damit der Pudding nicht klumpt, rühre das Pulver am besten vorher mit ein wenig kaltem Äppler an. Gieß jetzt den Äpplerpudding langsam über die Äpfel bis sie vollständig damit bedeckt sind. Lecker: Puddingpulver im Äbbelwoi aufkochen

Zum Schluss schlägst Du zwei Becher Sahne steif und streichst sie gleichmäßig über den Kuchen. Erst jetzt darfst Du das leckere Stück aus seiner Schale befreien und kannst es nach Laune mit Zimt oder Kakaopulver bestreuen. Vorzüglich! (Sascha Löwel)

Ausgekühlten Kuchen mit Sahne bestreichen

Fotos: Jan Nouki Ehlers

Und dann ab in den Ofen damit! Bei 180 Grad lässt Du das gute Stück auf der mittleren Schiene 90 Minuten vor sich hin backen. Lass den gebackenen Kuchen am besten über Nacht im Ofen auskühlen. Dieser sollte übrigens im Idealfall dazu nicht mehr angeschaltet sein...

... vielleicht zu Unrecht? In arbeitsrechtlichen oder zivilrechtlichen Angelegenheiten genügt ein Anruf: 06151-9955-0

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Fest der Wiedergeburt Vom 1. bis 5. Juli feiert Darmstadt: 60 Jahre Heinerfest Es hätte auch „Worschtweckfest“ heißen können. Doch beim öffentlichen Aufruf zur Namensfindung 1951 entschieden sich die meisten Darmstädter sich für den Namen „Heinerfest“. Dafür danken wir den Darmstädtern. Und wir danken außerdem auch noch einmal der Aufklärung. Deren Gedankengut hatte 1844, zur Enthüllung des Ludwigs-Monuments, das bis dahin größte, Schichten übergreifende Fest Darmstadts ermöglicht – und damit letztlich auch das Heinerfest, das vom 1. bis 5. Juli 2010 zum 60. Mal die Innenstadt in einen riesigen Kultur- und Vergnügungspark verwandeln wird. Doch der Reihe nach. Vor dem 19. Jahrhundert frönte allein der Adel der Kurzweil – während die niederen Stände höchstens auf ihren eigenen Hochzeiten tanzten. Später füllten die vielfältigen Musik- und Turnvereine den Festkalender und 1856 gab die Darmstädter Zeitschrift „Die Muse“ bekannt, dass am 2. Mai „öffentliche Lustbarkeiten, das sogenannte Volksfest, stattfinden werden“. Die Darmstädter waren begeistert und es entwickelte sich eine rege Festkultur, die 1933 instrumentalisiert und im September 1944 in Schutt und Asche gelegt wurde. In den Jahren des Wiederaufbaus hieß es „eine Stadt schlägt sich durch“, bis im Juni 1951 der 100.000ste Darmstädter – Heiner (!) Wilfried Münster – durch seine Geburt Darmstadt wieder zur Großstadt erhob. Er wurde einen Monat später als Ehrengast beim ersten Heinerfest mit einem Tusch begrüßt und für damalige Verhältnisse reich beschenkt. Ins Leben gerufen hatte das Fest der Darmstädter Einzelhandel, um den kriegsverstörten Menschen den neuen Lebenswillen zu demonstrieren, Evakuierte einzuladen, ihre Heimatstadt wieder zu entdecken sowie Alt- und Neubürger zusammenzuführen. „Der Mensch muss (...) seine Seele von Furcht und Schrecken reinigen, sonst versiegt ihm (...) die Demut zum Lastentragen (...)“, schrieb Hans J. Reinowski, Gründer und Chefredakteur des „Darmstädter Echo“ als moralische Rechtfertigung des Festes inmitten von Ruinen. Und während in der Stadt fünf Bullen, vierzehn Ziegenböcke und zwei Eber im Zusammenspiel mit 304 Kühen, 847 Ziegen und 123 Schweinen mit der Fortpflanzung beschäftigt waren, vermittelten die

Menschen in Sonntagskleid und -anzug beim „Fest der Wiedergeburt“ (Hans J. Reinowski) ein „bezauberndes Bild (...) des leichten Lebens“ (Darmstädter Echo vom 30. Juni 1951). Gewiss war der Anteil des Marktbrunnens für diese Leichtigkeit kein geringer. Aus ihm sprudelte damals nämlich reiner Wein. Diese Anekdoten sind nur einige, die der vom Heimatverein Darmstädter Heiner herausgegebene Bildband „Hinein ins Vergnügen: Geschichte und Geschichten zu 50 Jahren Darmstädter Heinerfest“ bereit hält. Irritierend und ergreifend zugleich sind besonders die Fotografien der bunten Buden und Karussells zwischen den zerstörten Häusern in den 50er Jahren. 60 Jahre liegt das erste Heinerfest, das sich mit seinen inzwischen 250 Schaustellern jährlich zum zweitgrößten Innenstadtfest Deutschlands entwickelt hat, zurück. Auch 2010 können wir uns wieder in Freude und Frohsinn stürzen, in Fahrgeschäften verlustieren, Schlemmen und Trinken – und endlich mal keine Niete an einer Losbude ziehen. Doch bevor wir den über 100 Kulturveranstaltungen beiwohnen, den Film zur Geschichte des Heinerfests anschauen, bevor wir uns vor dem „karo 5“ von einer speziell dafür entwickelten Maschine der TU Darmstadt einen Schokodoppelkeks sauber in die einzelnen Bestandteile zerlegen lassen und uns alle am Montagabend zum traditionellen Feuerwerk im Herrngarten treffen: Blättern wir doch erst noch ein wenig im P-hotoalbum unseres Heimatfestes. (Antje Herden)

Ausgelassen und gelöst: Heinerfeststimmung 1982

Warum Heiner Heiner? (Echo-Artikel vom 30. Juni 1951)

www.darmstaedter-heinerfest.de

Heiner-Rosette für den „Rosetten-Heiner“.

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„(...) das erste Heinerfest (...), um es gleich zu sagen, es hat eingeschlagen!“ (H.W. Wohmann, „Komet“, 30. Juli 1951) – und so konnte das zweite Heinerfest von den SSchaustellerzeitung h erwirtschafteten Überschüssen teilfinanziert werden. XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX X


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offen und sich „Ins Schwarze getr haben seit 1958 t“ selbst foto grafier . 1971 zu m cher tausende Festbesu erre Kröger, ): Pi Beispiel (von links di us Posch und au Bernd Kleinert, Cl . ied ch ns pe Es Kl aus

Am Heinerfestsamstag 1951 sang der Gesa ngsverein „Frohsinn“ dem Arheilger Bub, der – obwo hl er sechs Stunden vor Heiner Wilfried Münster gebor en worden war – als 100.000 Darmstädter übergangen wurde , ein Lied zum Trost. Im Schlosshof zeigte derweil die Hessische Spielgemeinschaft Szenen aus dem „Datterich “.

In den 80er Jahren zeichnete der Darmstädter Grafiker Claudius Posch für die Gestaltung der Plakate verantwortlich. Sein erster Entwurf zeigte auf Wunsch des Heinerfestkommités noch einmal den „Pimm“ von Hartmuth Pfeil.

der spätere Mit melancholischer Leichtigkeit zeichnete Grafik andte angew und elle iment Professor für exper te in (in Berli n) Helmut Lortz die Heinerfestplaka den 90er Jahren. XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX XXXXX XXX XXXX XXX XXXX XXXXX XX XXX XXXXXXXXX XXXX XXXX XXXX XXXX XXXX XXX XXX X

h 2010 Nicht nur damals, sonder n auc m Eisbären eine mit kann man sich wieder lassen. ten ich abl um nalb für das Familie

Gestaltung: Astrid Fischer & André Liegl Fotos: Aus dem Buch „Geschichte und Geschichten zu 50 Jahre Heinerfest”

re in der Heagzehn Jahhre Ab 1985 etablierte sich für und g ten un r der quirligs Passage eine Jazzszene – eine est. fest erf Hein dem bevölkersten Treffpunkte auf

Dick im Fernsehgeschäft und tatkräftig beim Bieranstich 198 1984: Günter Strack. Zur Eröffnung des Festes spielte pielte er unt unter der Regie von Robert Stromberger den Weingutbesitzer Gunderloch in Zuckmayers „Der fröhliche Weinberg”. XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX X


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„Polyrhythmischer Offbeatrock!“ Hörspiel mit Li Ark

P: Die Frage muss kommen: Was heißt Li Ark und wie seid Ihr darauf gekommen? Hr. Schmidt: Wir haben uns überlegt, unter welchem Pseudonym Charlie Parker heute in einem Hotel einchecken würde. Wenn er einfach aus seinem Namen ein paar Buchstaben wegstreicht, bleibt „Li Ark“ übrig. Der Bandname hat also keine Bedeutung, es hätte auch jeder andere Name sein können. Hr. Heyse: Wir haben viel zu lang nach einem Namen gesucht und dadurch ist dieses Kunstwort entstanden. Und wieviel Alkohol hattet Ihr zu diesem Zeitpunkt schon getrunken? Hr. Strauss: Ach... frag nicht!

Wie kommt diese Vielfalt zustande? Hr. Strauss: Das sind unsere gemeinsamen Einflüsse. Hr. Schmidt: Auch bei Niños Santos haben wir schon die Stile gemischt, das war da sehr ähnlich. Ihr macht diesen Sommer wieder eine Tour durch Südfrankreich. Erzählt mal mehr darüber! Hr. Jakobi: Wir haben das mit Niños schon dreimal gemacht und es war immer sehr geil in den Strandbars zu

spielen, abzuhängen, die Sonne und den Ozean zu genießen. Hr. Strauss: Wir konnten nur in den Sommerferien auf Tour gehen und da wir dort eh immer Urlaub machen, haben wir einfach beides kombiniert. Dieses Jahr spielen wir drei bis vier Gigs und freuen uns drauf. Okay, jetzt wird es ernst für euch. Das Hörspiel für den Tag am Meer... Donavon Frankenreiter & Jack Johnson „Free“ Eine Akustikversion der beiden Helden der sommerlich-chilligen Strandmusik. Hr. Jakobi: Donavon Frankenreiter! Hr. Heyse: Nee, das ist dieser Ukulele-Typ da, oder? Frankenreiter ist richtig. Hr. Strauss: Das klingt eher nach Jack Johnson. Der singt auch gerade. Somit liegt Ihr beide richtig! Gut, das war einfach. Barracudas „Summer Fun“ Eine der klassischen Surfhymnen. Hr. Jakobi: Beach Boys. Hr. Strauss: Ramones sind es nicht, oder? Nee, Blödsinn! Bitte bloß nicht abdrucken! Würden wir doch nie tun. Hr. Schmidt: Keine Idee, wer das sein könnte, aber eine sehr coole Nummer. Das sind die Barracudas mit „Summer Fun“. Alle: Ahhh!

Red Hot Chili Peppers „Teenager In Love“ Ein grandioses Cover der Jungs aus Kalifornien. Hr. Strauss: Chili Peppers. Hr. Heyse: Der Dino hat Anthony [Kiedis, Sänger der Chili Peppers, Anm. d. Red.] nach eineinhalb Sekunden erkannt. Sehr gut! Dem schließe ich mich an. Mambo Kurt „Sunshine Reggae“ Der King of Alleinunterhalter mit seiner ganz speziellen Version des Laid-Back-Songs von 1983. Hr. Strauss: Was ist denn da los? Hr. Heyse: Auf jeden Fall ist es live. Hr. Strauss: Ist das langsam! Hr. Jakobi: „Sunshine Reggae“! Richtig und von wem? Hr. Schmidt: Eddie Grant? Bela B.? Hr. Strauss [stöhnt immer noch]: Die Orgel kenn‘ ich. Das muss Mambo Kurt sein! Suicidal Tendencies „Half Way Up My Head“ Der einzige Track mit Ska-Part von Susi Seidel. Hr. Strauss: Klingt nach Infectious Grooves. Fast. Hr. Schmidt: Also auf jeden Fall Mike Muir [der Sänger der Suicidal Tendencies, Anm. d. Red.]. Hr. Strauss: Na gut. Suicidal! Lemon 8 „Sexy Sensi“ Die Darmstädter Dub-Formation aus dem Jahre 1995. Hr. Heyse: Concrete Jungle! Hr. Schmidt: Nee. Oder? Hr. Strauss: Ahhhh... Lemon 8!

Hr. Jakobi: „Sexy Sensi“. Das ist ewig her, da waren wir doch in Pfungstadt mal auf einem Konzert. Israel Kamakawiwo’ole „Over The Rainbow / Wonderful World“ Wohl eine der schönsten Interpretationen dieser beiden Lieder überhaupt. Hr. Jakobi: Das kenn‘ ich! „Somewhere over the Rainbow“. Hr. Strauss: Das ist doch der uluwekawamlikole oder so... mit der Ukulele. Ja, so ähnlich. Hr. Heyse: Das geht doch noch über in „Wonderful World“. Hr. Schmidt: Der hat eine engelsgleiche Stimme. Hr. Jakobi: Ein gelungener Abschluss für heute Abend! Eine andächtige Ruhe lässt das Hörspiel ausklingen, Israel singt weiter und die Herren von Li Ark stimmen mit ein. Insgesamt haben sie sich gut geschlagen und ihren musikalischen Backround unter Beweis gestellt. Aber eine Frage habe ich noch, aus aktuellem Anlass: Wer ist euer Favorit für die Fußball-WM? Hr. Jakobi: Argentinien. Hr. Strauss: Dino egal. Dynamo Zagreb! Ich bin für Deutschland, ganz klar. Hr. Heyse: Ich für England. Hr. Schmidt: Afrika! Vielen Dank für das Gespräch! (Daniel Wildner)

History und Release Li Ark wurde 2009 von Mitgliedern der Bands Niños Santos und Planet Ersag gegründet. Die vier Herren veröffentlichen am Samstag, 12. Juni, in der Krone-Kneipe mit einem CD-Release-Konzert ihr erstes Album. Hinter Li Ark stecken drei Christians (Heyse, Dino Strauss und Schmidt) und Dennis Jakobi. Ihre Musik lässt sich schwer einordnen. Irgendwo zwischen Indie und Dub/Reggae findet Li Ark seinen Weg und klingt dabei wie Red Hot Chili Peppers und Sublime zusammen auf einer Bühne. Überzeugt Euch selbst! CD-Release-Konzert: Samstag, 12. Juni, 21 Uhr, Krone-Kneipe, Eintritt frei. www.liark.de www.myspace.com/liarktheband

Fotos: Daniel Wildmer

Hr. Heyse: Zu diesem Zeitpunkt waren wir fast schon wieder nüchtern. Wie definiert Ihr Eure Musik? Hr. Strauss: Das ist voll die fiese Frage, da kann man nur Mist erzählen. Hr. Schmidt: Polyrhythmischer Offbeatrock! Hr. Jakobi: Dieses Schubladendenken macht es schwer. Da braucht man eine ganze Kommode bei uns. Hr. Schmidt: Wer ab Juni die neue Platte hören wird, merkt schnell, dass kein Song dem anderen ähnelt. Jedes Lied hat ein eigenes Tempo, da gibt es Hardcore, Jazz, Rock und Reggae.

Foto: Daniel Wildner

Li Ark scheint bereit zu sein: Bereit, die Darmstädter Musikszene aufzumischen und sich in den Ohren aller Freunde chilliger Grooves und harter Riffs festzusetzen. Bereit, das erfolgreiche Projekt Niños Santos fortzusetzen. Bereit, mit ihrem ersten Album die Clubs zu bespielen. Bereit, für den Soundtrack des Sommers zu sorgen. Bereit für das P-Hörspiel.


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AB 04/JUNI/2010 GIBT ES P2 EXTRA NUR FÜR MÄNNER DIREKT NEBEN UNSEREM LADEN IN DER HÜGELSTRASSE

Unter Pappeln Lilien-Kolumne, Folge 4: Wie in Karl-Marx-Stadt

NEUERÖFFNUNG 04/JUNI

An dieser Stelle ist dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) dafür zu danken, dass er jedes Jahr neue Regeln aufstellt, die den Fußballsport vor Anarchie und Untergang retten. Deswegen müssen bekanntlich Radlerhosen, die manch Spieler zum Warmhalten der Oberschenkel trägt, unbedingt dieselbe Farbe haben wie die Sporthose darüber. Auch das Klebeband, das zuweilen um die Schienbeine gewickelt wird, damit der dort platzierte Schoner nicht verrutscht, hat seit dieser Saison zwingend in farblicher Kongruenz zu den Stutzen zu stehen. Sollen die Abweichler vom Fußball-Weltverband FIFA doch zulassen, dass ein maximal zwei Zentimeter breiter Klebestreifen auch eine andere Farbe haben darf. Dafür rächt sich der DFB und schreibt selbst seinen viertklassigen Regionalligavereinen vor, Videoüberwachungsanlagen in den Stadien zu montieren. Andernfalls gibt’s künftig keine Lizenz. Richtig so. Als Ausgleich wurden ja für die Spielzeit 2009/2010 die Fernsehgelder von 163.000 Euro auf rund 90.000 Euro pro Verein gesenkt. Geld macht ja bekanntlich weder glücklich, noch schießt es Tore. Fast die Hälfte dieses TV-Geld-Zuschusses hat das neue Videosystem für das Stadion am Böllenfalltor gekostet – 40.000 Euro. Das ist gut angelegtes Geld aus dem Konjunkturprogramm der Bundesregierung für die Stadt Darmstadt, deren Schuldenstand so hoch ist, dass sich griechisch als neue Amtssprache anbietet. 40.000 Euro vom Bund für Technik, für die sich alle begeistern: Ein automatisches Trackingsystem, um Bösewichte ausfindig zu machen, vier schwenkbare Kameras, hohe Bildqualität. Es gebe aus polizeilicher Sicht ,,sehr gute Erfahrungen mit solchen Anlagen“, lobte Polizeidirektor Helmut Biegi. Aber ja. Und „LilienPräsident“ Hans Kessler machte an selber Stelle dem „Darmstädter Echo“ glauben, dass der „erfahrene Fußballanhänger“ mit so einer Anlage kein Problem habe. Aber nein. Der erfahrene Fußballanhänger, und das ist ja bekanntlich auch der gemeine Darmstädter, kuschelt sich ab sofort in sein gepolstertes Fauteuil im S-Block, winkt lässig in die Überwachungskameras und freut sich, dass die Kulisse bei den risikoarmen Kicks gegen Großaspach, Pfullendorf oder Wehen-Wiesbaden II so richtig durchgetrackt wird. Die Risikoarmutsgrenze wird hier locker unterschritten. Vielleicht sind ja noch Mitarbeiter von Lebensmitteldiscountern im Stadion –

für diese Leute ist Überwachung sowieso ein elementarer Alltagsbestandteil. Aber, aber, es kommt ja gelegentlich auch Hessen Kassel vorbei, gilt es, aufzumerken. Genau. Einmal pro Saison. Risikospiel! Und dann wackelt die Bude. Dann fliegen Trommeln gegen Polizisten, na ja, vorher halt Polizistenschlagstöcke auf Teenager. Egal, das Gewaltmonopol von Helmut Biegi, der damit gewiss auch sehr gute Erfahrungen gemacht haben dürfte, gerät in Gefahr. Auf der Tribüne herrscht Anarchie, so wie bei falschfarbigen Stutzenklebebändern auf dem Spielfeld. Das ist schlimm. Und muss überwacht werden. Genauso wie Pyrotechnik (Feuer ist immer Anarchie). Überwachen! Überwachen! Überwachen! Lasst es doch ruhig 400.000 Euro kosten. Oder vier Millionen. Vielleicht wird ja noch ein F-Block-Teenager erwischt, der heimlich an einer Flasche Alcopop nuckelt. Überwachen! „Das Leben der Anderen“ muss auch in Darmstadt protokolliert werden, nicht nur in Magdeburg oder Karl-Marx-Stadt. (Steffen Gerth)


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Das macht eigentlich ...

Wrede und Antwort

Detlef Bruckhoff!

Litti statt Sammer!

Detlef Bruckhoff, 1958 in Berlin geboren, verdiente sich seine ersten Sporen von ’76 bis ’78 bei Tennis Borussia, spielte dann zwei Jahre für Würzburg 04, jeweils als Stürmer, bevor er 1980 ans Böllenfalltor kam, um im Mittelfeld zu agieren und mit uns auf- und abzusteigen. Letzteres dann 1982. So richtig gut lief es für ihn hier nicht: In der Bundesliga bestritt er zum Beispiel lediglich ein knappes Dutzend Spiele. Es folgten Spielzeiten bei FC Eisenstadt sowie von 1985 bis 1988 beim TSV 1860 München, wo er Platz und Kabine mit Kurt Eigl und Udo Horsmann teilte. Dann verschlug es ihn für immer in die Schweiz. 1988 erst einmal zum FC Martigny. Es folgte sein letzter Wechsel als Spieler, und zwar zum FC Baden. Nach seiner Zeit als Spielertrainer beim Drittligisten FC Suhr in den 90er und 00er Jahren, einem Aufstieg mit dem SC Zofingen in die selbe Klasse sowie abschließenden Jahren beim FC Oftringen und dem FC Gunzwil, stellte er die Fussballschuhe endgültig in den Schuhschrank und sich an die Seitenlinie: Er wurde Trainer beim FC Ruswil. Nach einem zwei-monatigen Kurzaufenthalt beim FC Brugg nahm er 2009 die Cheftrainerstelle beim FC Herzogenbuchsee in der Schweiz an, welche er heute noch inne hat. Viel Erfolg weiterhin. (Gerald Wrede)

Bolzplatz am Moza

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Bolzplatz-Quartett Wo hält der rohe, unverfälschte, nicht-kommerzielle Fußball heute noch Hof? Auf diese Frage kann es nur eine Antwort geben: auf dem Bolzplatz. Sage und schreibe 36 dieser fast schon in Vergessenheit geratenen Keimzellen des Hobbykicks gibt es in Darmstadt. Plus die zahlreichen Rasenflächen, die von Fußballbegeisterten kurzerhand zu wilden Bolzplätzen umfunktioniert werden. Das P stellt sie alle der Reihe nach vor – zum Ausschneiden und Sammeln, liebe Freundinnen und Freunde des Rundleders. Als praktisch-handliches BolzplatzQuartett. Passt unter jeden Schienbeinschoner. (Patrick Demuth)

Kurzbeschreibung: Nig Mozart tur m und Hau elnagelneuer Bol zpl atz zw ischen ptbahnhof, den uns das “Sonderinvestitionsprogramm des Landes Hessen ” beschehrt hat . Kategorie: Sandplatz Hier treffen sich: Eur opaviertler, arbeitslos und Menschen, die e Schaffner des Zuges verwiesen wurden. Teamgröße: 4 gegen 4. Anreise: Mit der Lin ie 9 zum Mozarttur m, dann links Richtu HBF laufen, der Bol ng zplatz befindet sich auf der rechten Sei te. Nächste Getränkes tation: Darmstadt Hauptbahnhof Öffnungszeiten: Kein Schild weit und breit, 24/7 – stören würde also wohl es hier eh niemanden. Spielfläche: Zirka 34 Meter lang und 16 Meter breit. Ausstattung: The Cag e! Komplett eingezä unt, sympathisches Kna st-Feeling, Straßen fußball deluxe. Zustand: Wie ein Roh diamant, den man noc h schleifen muss. Tore: Zwei Tore mit Stahl”netzen” tragen eindrucksvoll zur Gefängniskulisse bei, drei Meter breit und zwei Meter hoch. Taktik: Hoffen, das s kein Ball auf die Gle ise fliegt.

Foto: Patrick Demuth

Ausgabe 24: Bolzplatz am Mozartturm

Warum sollte ausgerechnet ich einen Bogen um die Fußball-WM machen? Die Enttäuschung in den Gesichtern so mancher mag ich Ihnen gerne ersparen. Drum hier in der passenden Ausgabe meine Gedanken diesbezüglich und wahrscheinlich darüber hinaus: Wir werden mit Mühe und Not über die Vorrunde hinauskommen, weil gegen Australien ja wohl noch immer mindestens ein Punkt drin sein müsste, und weil der afrikanische Fußball momentan so un-glaub-lich schlecht ist! Wir haben doch alle die Afrikameisterschaft gesehen, und ich empfand – bitte berichtigen sie mich, wenn ich irre – die meisten der Afrikaner, mit denen ich einst die Zeit fußballspielend auf diversen Hartplätzen verbrachte, beherrschten das Passspiel sowie den Torschuss um einiges besser, als 85 Prozent der beim Afrika-Cup eingesetzten Sportsfreunde.

Im Achtelfinale ist für die DFB-Elf dann Schluss. Und hoffentlich auch mit Jogi Löw und dem ganzen Trupp! Ich sage dies vorsätzlich und mit Bedacht, da später sicherlich die Historiker den Trainer als „ungeliebt“ bezeichnen werden, und das muss man ja auch irgendwie schriftlich belegen können. Bitte schön! Dieses Konglomerat an selbstgerechten, unfähigen Heiopeis ist schlimm! Es wird doch wohl noch einen geben, der die Nationalmannschaft trainieren kann, das auch drauf hat, und keine doofe Werbung macht (und vielleicht kein Schwabe ist). Es ist schon schlimm genug, dass alle Welt Nutella isst, weil sie Kevin Kuranyi gefühlt damit hat groß werden sehen – jetzt macht selbst der Bundestrainer Reklame für Pflegeprodukte! Es gibt im Supermarkt momentan wohl mehr Produkte, die vom deutschen Nationalkader benutzt werden, als welche, die die Bundeskicker

verschmähen. „Da müssen die anderen Chips ja scheiße sein“, denkt sich der Käufer – und bringt dem Kind Zuhause sechs Packungen von denen mit, für die ... was weiß ich ... zum Beispiel Özil Werbung macht. Ich würde mir aber lieber Produkte kaufen, auf denen draufsteht: „Der Erlös kommt der Rehagel-soll-erstBundestrainer-und-dann-Kanzlerwerden ... gerade jetzt-Kampagne zugute“ oder „Litti statt Sammer“. Die würd’ auch ich kaufen. Das ist alles so verhärmt in dem Trupp noch nicht mal so alter Männer. Doch Autorität und Größe vermissen wir Fans zur Gänze. Wenn wir Glück haben, scheißt Schweinsteiger die alle noch nach dem Ausscheiden am 26. Juni im Stadion vor aller Welt zusammen – wenn wir Pech haben verhöhnt sie Frings schon am 24. Juni auf dem RheinMain-Flughafen. (Gerald Wrede)

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„Vieles hat sich ergeben, wenig war geplant“ Black Box mit 47 Million Dollars

Das P tut alles für neue Erkenntnisse. Und wagt den Spagat. Was Jean-Claude Van Damme kann, können wir schon lange. 47 Million Dollars sind mal wieder im Heft. Zum einen ist das Hörspiel mit den vermeintlichen P-Lieblingen ja schon Lichtjahre her (Ausgabe 5, Juli 2008). Und zum anderen handelt es sich hierbei um eine Darmstädter Band, die es gerade jetzt verdient hat, wieder mal prominent erwähnt zu werden. Der Zeitpunkt könnte, in Anbetracht der drei im Juni erscheinenden „47“-Veröffentlichungen, nämlich nicht besser gewählt sein. Lassen wir die vier endlich zu Wort kommen ... P: Seit Eurer Bandgründung 1999 sind nunmehr elf Jahre vergangen. Zeit, in der viel passiert ist. Mehrere Tonträger, internationaler Vertrieb Eures letzten Albums und Live-Auftritte mit Genre-Größen wie Agnostic Front, Merauder oder zuletzt Suicidal Tendencies (in der ausverkauften Centralstation). Klingt nach einem Lauf. Todd: Ein Selbstläufer. Alex: Man hätte sich da noch mehr reinhängen können, dann wär‘s vielleicht noch mehr nach oben gegangen. Man kann ja auch nicht sagen, dass die Band seit zehn Jahren läuft. Eigentlich läuft sie ja erst so richtig seit fünf Jahren. Vorher war das eher als Projekt zu sehen. Das Traffic Jam im Jahre 2005 war eigentlich die Initialzündung, um die ganze Sache ernster zu machen. Todd: Ich sach nur Selbstläufer. Wir haben immer versucht, unsere Sache ordentlich zu machen. Viel haben wir aber auch unseren Fans und Freunden zu verdanken, die

uns schon seit Jahren die Treue halten. Jörg: Viel hat sich ergeben, wenig war geplant. Todd: Das sind die Kommentare, die wichtig sind. Ihr ward zuletzt noch auf dem Berliner Label „Superhero/Swellcreek-Records“, nun werdet Ihr Euer neues Album „Unkaputtbar“ auf dem Darmstädter Label „Millionaires Club“ veröffentlichen. Warum ein Wechsel in die Heimat? Jörg: Mehr Kontrolle. Sven: Keine Ahnung, was die Berliner so richtig für uns gemacht haben!? Todd: Klar, der Vertrieb lief, aber die machten wenig Promo, daraus resultierend nur ein paar Reviews, keine Werbung und nach 500

verkauften Tonträgern keine Nachpressung. Da kam eins zum anderen. Einfach wenig Transparenz in Bezug auf ihre Arbeit mit uns. Dann haben mein guter Freund, dessen Namen ich hier nicht erwähnen darf, und ich, einfach beschlossen, dass wir die Sache selbst in die Hand nehmen und gemeinsam ein Label gründen. So werden wir dann auch als Band zumindest die Kosten im Blick haben und sind auch so richtig gut aufgestellt, was Vertrieb und Promo betreffen wird. Sven: Es kann nur besser werden. In diesem Monat erscheinen Euer besagtes drittes Album, eine auf 100 Stück limitierte DVD und eine Split 7“-Single, mit dem Darmstädter Rapper Mädness, letztere auf dem lokalen Label Decoy Industry.

Ziemlich viel Output für eine Band im gesetzten Alter. Zufall, oder wollt Ihr es jetzt nochmal wissen? Todd: Du Arsch. Alex: Hahaha. Sven: Ne Frechheit ist das. Jörg: Seitdem der Bandzivi dazugekommen ist ... Sven: ... hat sich vieles gebessert.

Alex: Erfunden haben das ja damals Run DMC mit Aerosmith und Beastie Boys mit Slayer ... Sven [rülpsend]: Slayeeeeeeeeeer! Alex: ... und so war das einfach die logische Konsequenz. Damals fanden sich die besten ihrer Genres zusammen, und heute eben auch. In Deutschland gibt’s halt keinen Rap

Diese ganze Tough-GuyScheiße hat nichts mit Hardcore zu tun! Todd: Seitdem wir einen haben, der die Katheter schneller wechselt ... Alex: Wenn man unser Demo mitrechnet, sind das sogar vier Alben! Ich für mich mach mir da jetzt aber nicht allzu die großen Hoffnungen, dass wir da jetzt noch mal was reißen. Schau dir andere Bands unseres Niveaus an, die touren alle viel mehr rum. Natürlich mit dem Unterschied, dass die alle zehn Jahre jünger sind als wir und einfach mehr Zeit haben. Diese Möglichkeiten haben wir halt auch nur noch begrenzt. Wir sind alle in festen Jobs. Todd: ... Und das mit den neuen Releases, das kam halt alles auf einmal zusammen und war auch nur bedingt geplant. Die DVD zum Beispiel hat Carlo Oppermann, ein junger Filmemacher aus Darmstadt, gemacht. Den haben wir damals auf dem Nonstock-Festival kennengelernt. Der hat uns jetzt das letzte halbe Jahr begleitet. Das daraus aber letztendlich eine richtig geile Doku-DVD entstanden ist, war der Lauf der Dinge. Wie kam es zu der Zusammenarbeit mit Mädness? Erinnert mich vom Sound her stark an die Neunziger, Stichwort „Judgement Night“-Soundtrack. Jörg: Viel hat sich ergeben, wenig war geplant. [grinst]

außer Mädness, und im Hardcore ... Todd: ... da gibt’s nur Sick of it All ... Alex: ... und 47 Million Dollars. Die Leute lassen ja heute schon ihre Biohazard-Tattoos mit „47“-Logos überstechen. Todd: Alex und ich wollten schon vor Jahren mal was mit den Baggefudda-Jungs zusammen machen. Das hat aber leider nie geklappt. Mädness haben wir dann ebenfalls übers Nonstock-Festival kennengelernt. Da haben wir die Idee geboren, einen Song zusammen zu machen. Den haben wir dann mehrmals zusammen live gespielt. Das hat allen Beteiligten so viel Spaß gemacht, dass daraus, zusammen mit den Decoy-Machern [LabelFeature: P, Ausgabe 14, Mai 2009], die 7”-Split-Idee entstanden ist: Jeder einen Song von sich und zwei zusammen. Stichwort: Hardcore-Klischees. Ihr esst Fleisch, trinkt Alkohol, steht für positiven Hardcore und seid gegen das so genannte „ViolentDancing-Tough-Guy-Image“, dass im modernen Hardcore sehr verbreitet zu sein scheint. Damit seid Ihr heutzutage nicht gerade Hardcore-typisch, sondern eher provokant unterwegs. Todd: Sven ist unser Quotenvegetarier. Sven: Ich bin der Quotendepp, der das ganze möglich macht.

Alex: Sven, unser Straight-EdgeVegetarier, kann über die Provokationen herzhaft lachen. Der hasst auch diesen ganzen dogmatischen Scheiß in der Hardcore-Bewegung. Vielleicht mit ein Grund, warum wir nie groß Fuß gefasst haben!? Todd: Wir sind ja auch die Erfinder der Vegan-Straight-Edge-AntiTough-Guy-Wall-Of-Death. Nee, mal im Ernst, wir leben den True Hardore, verstehste? Friendship und Unity! Ist klar ... Sven: Das hört sich zwar jetzt sehr nach Dummgelaber an, aber so isses. Diese ganze Tough-GuyScheiße, sich gegenseitig kaputtzukloppen und einfach in Leute reinzutreten, die nur die Musik hören wollen, das hat nichts mit Hardcore zu tun! In diesem Sinne: Keep Hardcore positive! (Interview: Gunnar Schulz Foto: Jan Nouki Ehlers)

47 Million Dollars live Doppelrelease-Party (Album + DVD/Decoy-Split-7“-Single) mit Mädness und Nothings Left als Support. Bessunger Knabenschule (Halle) Mi, 2. Juni / 20 Uhr Abendkasse 5 Euro

Gewinne ein Meat & Greet! Das P verlost 2 x 2 Freikarten für die Album-Releaseparty. Schätzfrage: Wie viel wiegen die vier Bandmitglieder zusammen? Einfach bis 28. Mai eine Mail mit Eurer Schätzung an marketing@p-verlag.de schicken! www.myspace.com/47dahc

LIGHTS OUT!


Foto: Jan Nouki Ehlers

74_ HEIMATLICH

Darmstädter Typen Klaus Jelitte, der Zuckerwattepionier Viel gesehen hat er von Darmstadt noch nicht. Auf der Rosenhöhe war er mal, ja, die Russische Kapelle ist ihm in Erinnerung geblieben. Aber ansonsten? „Viel Zeit bleibt nicht, um die Städte kennenzulernen. Wir kommen hin, bauen auf, stehen am Stand, bauen ab und ziehen weiter“, erzählt Klaus Jelitte. Darmstädter kennen ihn als Zuckerwatteverkäufer vom Heinerfest. Von Ende Februar bis Weihnachten ist er mit seiner Frau und seinem Sohn quer durch Deutschland unterwegs, um auf den Jahrmärkten und Stadtfesten der Republik Zuckerwatte und gebrannte Mandeln unters Volk zu bringen. Köln, Frankfurt, Hamburg und Bielefeld – der Heimatort von Familie Jelitte – sind nur ein paar der über 30 Städte, die sie jedes Jahr besuchen. Seit fast 40 Jahren verschlägt es Klaus auch nach Darmstadt aufs Heinerfest. Dort steht er mit seinem Zuckerwattestand immer an derselben Ecke: auf Höhe des Jugendstilbads, hinter dem Autoscooter. „Da will ich nicht weg,

sonst finden mich die Stammkunden ja nicht mehr!“, sagt der 70-Jährige. Die zwei weiteren Stände – eine Mandelbrennerei und einen Stand mit gebackenen Kartoffeln – betreut der Rest der Familie. Dass seine Kunden den gesponnenen Zucker mittlerweile in zwanzig Geschmacksrichtungen kennen, ist Klaus Jelitte zu verdanken. Er kam auf die Idee, Zuckerwatte einen Geschmack zu geben und hat auch gleich ein Patent darauf angemeldet. In seinem eigens dafür gebauten Wagen können kleine wie große Kunden zwischen der klassischen Variante, Erdbeere, Kirsch, Cola und vielen anderen Geschmacksrichtungen wählen. Seit einem halben Jahr ist Klaus auch wieder voll einsatzfähig. Die neun Jahre davor waren nicht immer einfach für ihn: Drei Mal pro Woche musste er zur Dialyse, bis ihm endlich eine neue Niere transplantiert wurde. „Das war eine große Erleichterung für uns alle. Allein die Organisation der regelmäßigen Arzttermine quer durch Deutschland hat viel

Kraft gekostet – ganz abgesehen von der Krankheit an sich.“ Dass mittlerweile die Kinder von früher mit ihrem eigenen Nachwuchs zu ihm kommen, freut Klaus, der selbst Großvater ist und gut mit Kindern umgehen kann, besonders. Seine eigene Schulzeit hat er noch in bester Erinnerung, wenngleich sie nicht immer unbeschwert war: „Ich bin jede Woche in eine andere Schule gegangen und habe mir im Schulheft bestätigen lassen, dass ich da war.“ Was sich im ersten Moment spannend anhört, wurde auf Dauer ziemlich anstrengend. Gerade wenn eine Schule mit dem Lernstoff weiter war als die andere. Aus diesem Grund hat Klaus seinen Kindern das Herumreisen während ihrer Schulzeit erspart. Sie haben ein Internat besucht. Klaus Jelitte ist ein Überzeugungstäter, ein anderer Job käme für ihn nicht in Frage. Vom 1. bis 5. Juli ist er wieder zu Gast in Darmstadt. „An diesem Stand hängt mein Herz“, sagt er, der Zuckerwattepionier. (Jan-Kristian Jessen)

Rischdisch (un)wischdisch > Auf Initiative des Deutschen Bundestages wurde der Rat der Formgebung 1953 in Darmstadt gegründet, um dem wachsenden Informationsbedarf der Wirtschaft zum Thema „Design” zu entsprechen. > Nach dem Ersten Weltkrieg, von 1920 bis 1925, wurde in Darmstadt eine von ausländischen Hilfsgeldern unterstützte Schulkinderspeisung durchgeführt. > Die Kyritzschule blieb im Zweiten Weltkrieg weitgehend unzerstört und war die erste Schule Darmstadts, die nach dem Krieg den Unterricht wieder aufnehmen konnte. > Am 11. November 1978 spielte der SV Darmstadt 98 in der 1. Fußballbundesliga beim FC Bayern München 1:1 unentschieden. Der Ausgleich durch Uwe Hahn, erzielt in der 89. Minute per VollspannBogenlampe aus 25 Metern gegen Sepp Maier, wurde in der ARD-Sportschau zum „Tor des Monats“ gekürt. Das nächste P erscheint am 28. Juni 2010, Redaktionsschluss: 10. Juni, Anzeigenschluss: 17. Juni.

(Arkad Mandrysz)

Darmstädter Fakten


egermaier hairdesign Elisabethenstr. 34, 64283 Darmstadt, 06151-26049 Friseurlounge Belle Hair Rheinstr. 16a, 64283 Darmstadt, 06151-5997477 THE COLORBAR BY MARCUS KÖHLER Heidelberger Str. 112, 64285 Darmstadt, 06151-61184 Intercoiffure Giuseppe Petrelli Darmstädter Str. 40, 64342 Seeheim-Jugenheim, 06257-8882 Wolf & Wolf Friseure Bismarckstr. 9, 64293 Darmstadt, 06151-1361613 Cut ONE by Ronny An der Stadtkirche 5, 64283 Darmstadt, 06151-105810 Hairstylist Salvatore Grafenstr. 26, 64283 Darmstadt, 06151-22121 Hairstylist Camino Adelungstr. 2, 64283 Darmstadt, 06151-8508717 Cut & Color Luisenplatz 5, 64283 Darmstadt, 06151-292987

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Ausgabe 25 (Juni 2010) by p-stadtkultur - Issuu