Oktober 2019 gratis
# 118  
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Better than Pizza - Pinsa! Die „Urform“ der Pizza 72h Gärzeit - italienische Handwerkskunst - einfach köstlicher Ciro il lattaio | Luisenplatz 5a | 64283 Darmstadt | Tel: 06151 3685145 | E-Mail: ciao@ciroillattaio.de Montag bis Donnerstag 11:00 bis 21:00 Uhr | Freitag und Samstag 11:00 bis 22:00 Uhr |Sonntag 11:00 bis 21:00 Uhr Instagram: ciroillattaio | Facebook: Ciro il lattaio | *Gültig bis 31.10.2019
Hallo Darmstadt.
Inhalt P STA DT KU LT U RM AGA Z I N | AUS GA BE 118 | OKTOBE R 2019
Thema Seite
Thema Seite
Foto-Editorial, Inhalt
Veranstaltungskalender
44 – 61
Out of Darmstadt
64 + 65
Favoriten des Monats Suche und finde
03 04 – 09 12
Darmstadt international, Folge 3:
Arno Schmidt und Darmstadt 1955–1958
14 – 16
Die indische Community
66 – 68
Hörspiel mit Mädness
18 – 21
Stilsicher, Folge 55: Glaszeit
70 + 71
Unter Pappeln, Folge 71
22 + 23
Kommen und Gehen
72 – 76
Gemischte Gefühle, Folge 1
24 + 25
Kneipen-Quartett, Folge 8: Gio’s Treff
78
Darmstadt liest
26 – 28
Wrede und Antwort
80
Aufgeschnappt
30 + 31
Darmstädter Typ: Roland Hotz
81
Das literarische Darmstadt im Oktober
32 – 34
Rischdisch (un)wischdisch
82
Kunst-Highlights
36 – 38
Impressum 82
Theater-Tipps
40 + 41 P | 03
Favoriten des Monats Korgchester (Landau)
ELEKTRONISCHE MUSIK
Abbildung: Korgchester
Der Bandname ist eine Hommage an das ikonische Unternehmen Korg aus dem japanischen Inagi. Von hier aus wird die Welt seit den 60ern mit Keyboards, Synthesizern und allerlei weiteren elektronischen Musikinstrumenten versorgt. Ein ganzes Arsenal eben dieser Wundermaschinen hat das Korgchester versammelt. In genialem Zusammenspiel kreiert die fünfköpfige Truppe live, improvisiert und experimentierfreudig mit Analog-Synthies, Drum Machines und Samplern euphorische elektronische Songs. (mn)
Bessunger Knabenschule (Keller) | Mi, 02.10. | 21.30 Uhr Eintritt frei (Spende erwünscht) Darmstädter Jazzforum
JAZZ UND POLITIK
HOUSE
Mit viel Enthusiasmus ist vor einem Jahr das Label „GRVSTRT Records“ (Groovestreet) an den Start gegangen. Ins Leben gerufen von jungen Musik– liebhabern, die sich House und Minimal verschrieben haben. Zwei digitale EPs mit internationalen Künstlern aus Brasilien, Belgien, Kanada und Ru– mänien sind bereits veröffentlicht. Zum Jahresende soll die erste Vinyl-LP an den Start gehen. Davor wird erstmals Geburtstag gefeiert: audiovisuell und auf zwei Floors. Inmitten von ausgestellten Kunstwerken spielen Szanta Lecco, Jonas Lang, Krons und mehr auf. (mn)
Oetinger Villa | Fr, 04.10. | 23 Uhr | 6 € Die Goldenen Zitronen (HH)
FÜR IMMER POST-PUNK
„Komm Joe, mach die Musik von damals nach!“ So heißt es nicht nur in Brechts Dreigroschenoper, sondern auch auf der neuen Zitronen-Platte „More Than A Feeling“. Aber nichts läge den Goldies, wie wir sie liebevoll nennen dürfen, ferner, als irgendwas von „damals“ zu reproduzieren. Sie nähern sich lieber aktuellen soziopolitischen Problemfeldern und legen nervend und nörgelnd den Finger in bundesrepublikanische Wunden. Aber vor lauter Generve und Angeklage auf textlicher Ebene sollte man nie vergessen, dass The Golden Lemons außerdem auch ein fantastisch groovender Klangkörper sind, vor allem live. (mh) Klingt wie: Can, The Slits, The Pop Group, S.Y.P.H., F.S.K. 806qm (257qm) | Sa, 05.10. | 20 Uhr | 20 € P | 04
Abbildung: Frank Egel
Abbildung: Groovestreet
1 Year Groovestreet
Abbildung: Darmstädter Jazzforum
Das wird spannend! In seiner 16. Auflage lädt das Darmstädter Jazzforum zur Auseinandersetzung mit Potenzialen des Jazz in Bezug auf gesellschaftspolitische Verantwortung und Relevanz sowie Widerstand. Debattiert werden soll unter dem Titel „Positionen! Jazz und Politik“ und angesichts der Erosion von Errungenschaften wie Diversität in Form von Konzerten (darunter Rolf Kühn & Frank Chastenier sowie Anarchist Republic of Bzzz), im Kontext einer Ausstellung des Berliner Kollektivs Brigade Futur III, zu Filmvorführungen und mehr. (mn) Verschiedene Orte | Do, 03.10. bis Sa, 05.10. Details: www.jazzinstitut.de/positionen
Favoriten des Monats Aurora DeMeehl: „Dicke Luft in Tapperware Falls“
WILD WEST
Abbildung: Aurora DeMeehl
Eben noch Kerbevaddermudder auf der Bessunger Kerb, entführt Euch Aurora DeMeehl jetzt in den Wilden Westen. Schon seit frühester Jugend begeistert er/sie/es sich für rauchende Colts, Feuerwasser, schwere Jungs und leichte Mädchen. Direkt aus Tapperware Falls/Oregon bringt Euch Aurora Perlen hessischer Country-Musik mit. Yippee-Ya-Yeah! Begleitet wird sie, wie gehabt, von „Honkytonk Schmidt" – wobei auch Karl May, Calamity Jane und Ben Cartwright grüßen lassen! (kgb)
Jagdhofkeller | Sa, 05.10. | 20.30 Uhr | 25 €
„Bar Talk im Pädagog“ mit den Besidos (DA)
KATHI AM TRESEN
„Live!Jazz in der Stadtkirche“
Abbildung: Axel J. Scherer
Was bisher fast schon Kultcharakter an der Kammerspiele-Bar im Staatstheater hatte, wechselt nun – mit etwas abgewandeltem Konzept – an die Theke im TIP: der Bar Talk mit Kathi. Bei Kathi Hintzen hat sich in letzter Zeit einiges geändert: Sie gehört nicht mehr zum Ensemble des Staatstheaters, ist jetzt freiberuflich als Schauspielerin unterwegs. Ihre TIP-Premiere bestreitet sie mit den Besidos, der Darmstädter Raki'n'Roll-Band, die sich Ende November leider auflöst. Künftig regelmäßig als Support beim Talk dabei: der Chor Veni Vedi Voci. (kgb) Theater im Pädagog (TIP) | Mo, 07.10. | 20 Uhr | Eintritt frei (Hut geht rum)
JAZZ-HERBST 2019
Abbildung: Mathias Bothor
Herbstzeit ist Jazz-Zeit – jedenfalls in der Stadtkirche, in der das Restjahr mit viel Rhythmus, Fingerschnipsen und entspannten Grooves ausklingt. Dafür geladen sind mit Jonas Burgwinkel und Hans Höhn nicht nur Musiker, die schon mal in den altehrwürdigen Mauern gastierten, häufig wird es international: unter anderem mit Percussionist Levy Lorenzo und dem New Yorker Trompeter Peter Evans (am 10.10.) oder mit Pianistin Makiko Hirabayashi und Drummerin Marilyn Mazur (am 06.12.). (gartl)
Stadtkirche Darmstadt | Do, 10.10. (Reihe läuft bis Mo, 09.12.) 19.30 Uhr | 20 bis 25 € FOLK/BLUES
P | 05
Abbildung: L.A. Salami
L.A. Salami (London)
„England Is Unwell“ stellt Lookman Adekunle Salami auf seinem Album „The City Of Bootmakers“ fest und skizziert bissig-charmante Gesellschaftskritik. Brexit, Rassismus, Terrorismus – der Verrohung und dem von Desillusionierung gezeichneten Zeitgeist begegnet der junge Musiker kämpferisch. Sein bluesverliebter Folk ist mal wehmütig, mal zynisch-zerrissen, aber letztendlich doch alles andere als ein Soundtrack zum Kopf-in-den-Sand-Stecken, sondern von charmanter Revoluzzer-Hoffnung geprägt. (mn) Klingt wie: The War On Drugs, Bob Dylan, Adam Green 806qm (128qm) | Do, 10.10. | 20.30 Uhr | 15 € Win! Win! 2 x 2 Tickets auf www.p-stadtkultur.de
Favoriten des Monats KAMMERSPEKTAKEL
Molchat Doma (Minsk) + Smittness (Offenbach)
NEW WAVE
Abbildung: Booking Stars Ltd.
Seth Troxler (London)
Abbildung: Molchat Doma
Weißrussland, ein ökonomisch wie politisch isolierter Staat, die sogenannte „letzte Diktatur Europas“, ist Herkunft der schärfsten New-Wave-Band der Stunde: Molchat Doma. Wie aus dem Nichts infiltrierte das aktuelle Album des Trios zu Jahresbeginn Youtube und zählt dort aktuell knapp 1,5 Millionen Abrufe. Die LP selbst ist derzeit in der fünften Auflage erhältlich. Zu Recht! Faszinierendes wie authentisches Post-Punk-Wave-Amalgam, über das sich der gespenstige Gesang Egor Shkutkos in dessen Muttersprache legt. (mn) Klingt wie: Bauhaus, Joy Division, Motorama Oetinger Villa | Sa, 12.10. | 20 Uhr | 12 € Win! Win! 2 x 2 Tickets auf www.p-stadtkultur.de HOUSE/TECHNO
Die Galerie lockt wieder mal ein echtes Schwergewicht in unsere Stadt. Seth Troxler erlebte seine musikalische Sozialisation Ende der 90er und zu Beginn der 2000er genau an der Schnittstelle der pulsierenden Szenen Detroits und Chicagos. Heute zählt er zu den gefragtesten DJs der Welt. Mit seinem individuellen Soundmix aus Chicago House, Minimal, Ambient und Psychedelica wurde der mittlerweile in England residierende Troxler kürzlich mehrfach in Folge vom Online-Szene-Magazin Resident Advisor zum „DJ des Jahres“ gekürt. (mn)
Galerie Kurzweil | Sa, 12.10. | 22 Uhr | 15 € Design + Gestaltung Darmstadt 2019
KÜNSTLERTAGE
Wie der Titel vermuten lässt, dreht sich an diesem Wochenende alles um das Besondere – um das, was es so nicht in den Läden zu kaufen gibt und von dem man später sagen kann: „Das? Ist ein Designerstück.“ An zwei „Künstlertagen“ präsentieren sich in der Orangerie rund 70 Aussteller mit Unikaten aus den Bereichen Glaskunst, Malerei, Mode und Objektgestaltung, außerdem mit Schmuck aus Gold, Silber und Perlen. Wer etwas Einzigartiges sucht, wird hier sicher fündig. Und wer nicht, der hat Geld gespart. (gartl)
Orangerie | Sa, 12.10. + So, 13.10. | 11 Uhr bis 18 Uhr | 3 € (Tageskarte) P | 06
Abbildung: Design + Gestaltung Darmstadt
Abbildung: Yannis Schmidt
Amilli (Bochum) + Shelter Boy (Dresden)
Der popkulturelle Impact Bochums ist zwischen Herbert Grönemeyer und Starlight Express bisher überschaubar geblieben. Amilli schickt sich an, dieses Defizit der Currywurst-Metropole Westfalens zu korrigieren. Eleganter Neo-Soul mit R’n’B-Kante. Kann was! Auch stark: Simon Graupner alias Shelter Boy. Super lässiger Slacker-Rock mit Mac-Demarco-Vibe. Für die Aftershowparty rücken die funky Topshake Soulknights an. Was will man mehr? (mn) Klingt wie: Solange, Lana del Rey, Boy Pablo Staatstheater, Foyer der Kammerspiele Fr, 11.10. | 21 Uhr | 16 € (Aftershow: Eintritt frei) Win! Win! 2 x 2 Tickets auf www.p-stadtkultur.de
Favoriten des Monats „Football Disco!“
KICK-MUSIK
Abbildung: Pascal Claude
In den Farben getrennt, in den Melodien auch: Wer die spielfreie Zeit noch nie auf 45football.net vertändelt hat, hat den Fußball nie geliebt. Nicht so wie Pascal Claude, der hier musikalische Liebeserklärungen rund ums runde Leder versammelt, aus sechs Jahrzehnten, rund um den Globus. Die gesammelten Hits und Underground-Kracher vom Anfield-Rap bis zum Zebra-Twist hat der Züricher nun in einem Bildband zusammengestellt, der – das Montagsspiel verachtend – in einer Multimedia-Show vorgestellt wird. (sf)
Baas-Halle I Mo, 14.10. I 19.30 Uhr I „5 €, wer kann“
Studentischer Filmkreis an der TU Darmstadt
KINO
Lydmor (Dänemark)
Abbildung: Filmkreis der TUD
Pünktlich zum Wintersemester startet auch das neue Programm des studentischen Filmkreises an der TU Darmstadt, der schon seit 1954 besteht und bereits mehrfach mit dem Hessischen Kinopreis ausgezeichnet wurde. Zu sehen gibt es über 40 Filmperlen, darunter aktuelle Blockbuster („Avengers Endgame“, 24.10.) und Dokus („They shall not grow old“, 16.01.), aber auch Klassiker („Apocalypse Now“, 28.11.) und Filme aus der ehemaligen DDR. Los geht’s am 15.10. im Audimax mit „Das Familienfoto“ (OmU). Spot an! (kgb) Audimax + Programmkino Rex | ab Di, 15.10., jeweils Di + Do (Audimax) und Mi (Programmkino Rex) | 20 Uhr (Audimax) + 20.30 Uhr (Rex) | 2,50 € (plus 2,50 € Jahresmitgliedschaft) fürs Audimax + 3,50 € (Mitglieder) und 5 € (reguläre Besucher) fürs Rex ELECTRO-POP
Lui Hill (Berlin)
NEO-SOUL
Vor geraumer Zeit zog Sänger und Drummer Philipp Rittmannsperger aus, um in Berlin sein Glück zu suchen. Mit einem Plattendeal gelang ihm dort, was ihm in der Heinermetropole versagt blieb. Die Referenz an die Ludwigshöhe schwingt im Künstlernamen Lui Hill zwar noch mit, aber die Musik klingt erwachsener und ein Stück urbaner. Seine einfühlsame Stimme trifft auf Neo-Soul mit einer gehörigen Portion Elektro, was extrem tanzbar ist. Nach einem Jahr macht er auch mal wieder einen Abstecher in seine Hometown. Wird großartig! (kzd) 806qm (128qm) | Do, 17.10. | 20 Uhr | 20 € Win! Win! 2 x 2 Tickets auf www.p-stadtkultur.de P | 07
Abbildung: Filter Music
Abbildung: Anna Marin
Tief in den Himmel ragende Wolkenkratzer, vor denen sich der HuangpuFluss entlangschlängelt: Die monumentale Skyline Shanghais hat Lydmor für das Cover ihrer Platte „I Told You I’d Tell Them Our Story“ in ein mysteriös schimmerndes Rosé getränkt. Der chinesischen Megametropole, ihr zwischenzeitlicher Wohnort, hat die Produzentin und Musikerin ein Konzeptalbum gewidmet. Und das klingt ebenso wie die Stadt selbst: pulsierend, schrill, abwechslungsreich, rastlos und von Gegensätzen gezeichnet. (mn) Klingt wie: Kate Bush, Chvrches, Björk Centralstation ( Halle) | Di, 15.10. | 20 Uhr | 20 € Win! Win! 2 x 2 Tickets auf www.p-stadtkultur.de
Favoriten des Monats SOUL
Bessunger Knabenschule (Keller) | Fr, 18.10. | 21 Uhr | 8 €
Close Talker (Saskatoon) + Kirsten Ludwig (Kanada)
INDIE
Abbildung: Dirk Vogel
„Gute Stube“: Aniyo Kore (Dortmund)
Abbildung: Ben Giesbrecht
Inmitten der kanadischen Provinz, am South Saskatchewan River, haben Close Talker einen Klangkosmos geschaffen, der vielleicht auch nur an diesem Ort entstehen konnte. So weitläufig und dicht, wie die Wälder ihrer Heimat sind, klingt auch der träumerische und von hauchenden Shoegaze-Gitarren durchzogene Indie-Rock des Trios. Gerade ist das neueste Album „How Do We Stay Here?“ erschienen. Wer die stimmungsvollen Songs und Kirsten Ludwig als Support live erleben will, muss sich im Vorfeld anmelden: gewinnen@bedroomdisco.de (mn) Klingt wie: The War On Drugs, Slowdive, Beach House Geheimer Ort | Sa, 19.10. | 19 Uhr | Eintritt frei (Spende erwünscht) POSTROCK + NUJAZZ
Geboren und aufgewachsen in Dortmund, inspiriert von der industriellen Ruhrpott-Kultur mit seiner spannenden Mischung aus desillusionierter Abbruch- und kreativer Aufbruchsstimmung hat sich der Sound des Mann-FrauDuos zu einer eigensinnigen Kombination aus Postrock und Nujazz entwickelt. Basslastige Grooves und handgemachte Drum- und Synthie-Sounds tönen zu mal quäkenden, mal flirrenden E-Gitarren, über die sich der ausdrucksstarke Gesang von Melody und Rene legt. Willkommen in der „Guten Stube“! (kgb) Klingt wie: Portishead, Einstürzende Neubauten
Hoff-Art Theater | So, 20.10. | 20.15 Uhr | 5 € Queer Filmfest Weiterstadt
BUNTES KINO
Was vor 23 Jahren als kleines Festival begann, zieht mittlerweile Tausende Besucher an: Das prämierte Queer Filmfest präsentiert internationale Dokumentar-, Kurz- und Spielfilme mit LGBT-Themen im Kommunalen Kino Weiterstadt – viele davon in der Originalversion mit deutschen Untertiteln. Highlights wie die Eröffnungsperformance von Leopold, die Kurzfilmnacht, die Klassikerreihe im Restaurant Kofibar und die Rainbow-Party im Kulturbahnhof Weiterstadt runden das Programm ab. (sr)
Kommunales Kino Weiterstadt | Mi, 23.10. bis Mi, 06.11. | 6 € (je Film) P | 08
Abbildung: Queer Filmfest
Abbildung: The Groovy Cellar
The Groovy Cellar (Berlin) + De Von Ausferns (Frankfurt)
It will never be over for them: Seit Jahrzehnten einmal vom Modernist Sound beseelt, treiben diese insgesamt zehn Gentlemen in jeweils ganz eigener Mischung Sixties Beat, Northern Soul, 80er Power Pop und Garage Punk durch Orgeln, Gitarren und Theremin. Die Fachpresse wippt mit den Wallabees, dem Live-Publikum schwitzen die Hemden nass. Der tanzbare Unterricht querbeet über fünf Mod-Jahrzehnte wird nach den Live-Vorträgen mit den DJ-Sets der Soul-Sammler Ole, Marcus K. und Atze Knauf fortgesetzt. (sf)
Favoriten des Monats Go Go Berlin (Silkeborg)
ELEKTRO ROCK
Abbildung: Go Go Berlin
Go Go Berlin haben sich in bester Rock'n'Roll-Manier den Arsch abgespielt, rund um den Globus getourt – und sich dann fürs dritte Album schlauerweise eine kleine Auszeit gegönnt. Auf „The Ocean“ zeigen die vier jungen Dänen neue Facetten: Sie klingen rhythmischer, elektronischer, etwas dunkler, interessanter. Ohne, dass sie ihre Wurzeln, die im Glam-Rock der 70er liegen, verleugnen. (ct) Klingt wie: David Bowie, Kings of Leon, Roxy Music
Centralstation (Halle) | Mi, 23.10. | 20 Uhr | 25 € Win! Win! 2 x 2 Tickets auf www.p-stadtkultur.de The Great Park (UK/Berlin)
FEINE FOLKSONGS
Abbildung: Jorge Hunt
Der im Süden Englands geborene Stephen Burch alias „The Great Park“ ist hierzulande schon längst kein Geheimtipp mehr. Und das liegt sicher nicht nur an den unzähligen Akustik-Konzerten in intimer Wohnzimmer-Atmosphäre. Sondern auch daran, dass die Stimme des Singer-Songwriters unverwechselbar, eher brüchig, nie kitschig klingt. Seine Folksongs sind „Reiselieder“, die sich mit dem Unterwegssein beschäftigen, ländliche Idylle und Themen wie Flucht und Verfolgung inklusive. (kgb) Klingt wie: Conor Oberst, The Avett Brothers, Squalloscope
Künstlerkeller (im Schloss) | Fr, 25.10. | 21 Uhr | 10 € Weitsicht Festival + „FARO“ + Multimediale
REISEFIEBER
Yassin (Berlin)
HIPHOP/RAP
1985 im Alice-Hospital geboren, Goetheschule, Abi an der „Lio“, dann „eher so als Alibi“ an der TUD Philosphie studiert und auf 603qm das Leben aufgesaugt, 2007 nach Berlin. Seitdem erobert Yassin Taibi mit seiner markanten Baritonstimme und Kollege Florian Kerntopf aka „Audio88“ die deutsche Rapszene. Zehn Jahre nach der ersten Veröffentlichung, Chartplatzierungen und ausverkauften Tourneen hat Yassin 2019 sein Solo-Debüt „Ypsilon“ veröffentlicht: ein sehr biografisches, feinfühlig gesellschaftskritisches Werk. Halleluja! (ct) 806qm (257qm) | Sa, 26.10. | 20 Uhr | 22 € Win! Win! 2 x 2 Tickets auf www.p-stadtkultur.de P | 09
Abbildung: V. Raeter
Abbildung: Axel Brümmer
30 Jahre Mauerfall. Das geht auch am Weitsicht Festival nicht spurlos vorüber, das diesem Ereignis gleich zwei Premieren widmet: Mario Goldsteins „Abenteuer Grünes Band“ (So, 27.10.) und „30 Jahre Weltsichten“ mit den beiden Weltumradlern Axel Brümmer und Peter Glöckner (Sa, 26.10.). Außerdem im Angebot: weitere hochkarätige Multimedia-Reportagen renommierter Fotografen sowie die Messen „FARO“ (mit 100 Ausstellern aus Fotografie, Adventure, Reisen und Outdoor) und „Multimediale“ (mit Workshops, Seminaren und 70 Ausstellern aus Foto, Video, Multimedia). (kgb) Darmstadtium | Fr, 25.10. bis So, 27.10. | 10.30 Uhr (Multimedia-Vorträge) 18 € (Vorträge), Eintritt zu den Messen frei
UNSERE FILMTIPPS Gemini Man Spielfilm, USA, China 2019 | Regie: Ang Lee | Darsteller: Will Smith, Mary Elizabeth Winstead, Clive Owen | Filmstart: 03. Oktober 2019 Der Elite-Auftragskiller Henry Brogan sieht sich plötzlich selbst im Zentrum der Verfolgung durch einen mysteriösen jungen Agenten, der scheinbar jeden einzelnen seiner Schritte vorhersehen kann. Ang Lees GEMINI MAN setzt bahnbrechende neue Standards für das bildgewaltige Action-Kino der Zukunft und lässt die Grenzen zwischen Realität und Film verschwimmen! Absolute Hochspannung wiederum garantiert die Story mit Will Smith in einer einmaligen Doppelrolle. Wenn der scheinbar unfehlbare Auftragskiller seinem jüngeren, aber nicht weniger zielsicheren Ich gegenübersteht, ist dies der Beginn eines gnadenlosen Duells – bei dem es nur einen Überlebenden geben kann! Spektakuläre Verfolgungsjagden an internationalen Schauplätzen wie Cartagena und Budapest, grandiose Stunts, sensationelle Action und ein mitreißender Soundtrack machen GEMINI MAN zum explosiven Action-Ereignis des Kinojahres 2019!
Maleficent: Mächte der Finsternis Spielfilm, USA 2019 | Regie: Joachim Rønning | Darsteller: Angelina Jolie, Elle Fanning, Michelle Pfeiffer | Filmstart: 17. Oktober 2019 Das Fantasy-Abenteuer setzt einige Jahre nach MALEFICENT – DIE DUNKLE FEE ein. Als Prinz Philipp um Auroras Hand anhält, wird die komplexe Beziehung zwischen Maleficent und der erwachsenen Aurora auf eine harte Probe gestellt. Die bevorstehende Hochzeit, die das Königreich Ulstead mit dem magischen Reich der Moore endlich friedlich vereinen soll, kann jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass der alte Groll zwischen den Menschen und den Feen noch nicht vollständig vergessen ist. Mit dem plötzlichen Auftauchen einer neuen, unheimlichen Macht, finden sich Maleficent und Aurora unweigerlich auf verschiedenen Seiten eines großen Konflikts wieder. Schon bald drohen die geknüpften Familienbande zu zerreißen …
Eine ganz heiße Nummer 2.0 Spielfilm, Deutschland 2019 | Regie: Rainer Kaufmann | Darsteller: Gisela Schneeberger, Rosalie Thomass, Bettina Mittendorfer | Filmstart: 03. Oktober 2019 In Marienzell ist der Wurm drin: Die Leute ziehen weg und die Touristen kommen nicht mehr. Niemand interessiert sich mehr für das Dorf, denn ohne High Speed Internet ist man heutzutage abgeschrieben. Doch eine schnelle Leitung ist nicht in Sicht: Zu wenig Einwohner und zu hohe Kosten. Während die Männer erfolglos versuchen, die Kabel selbst zu verlegen, haben die Freundinnen Waltraud, Maria und Lena eine ganz andere Idee: Das große Preisgeld beim Tanzwettbewerb im benachbarten Josefskirchen! Eine heiße Sohle aufs Parkett legen und mit dem Gewinn die Internetleitung anzahlen – das wäre gleichzeitig noch die beste Werbung für Marienzell! Aber das Trio hat die Rechnung ohne Moni gemacht, denn die intrigante Frau des Bürgermeisters will das Preisgeld ebenfalls abräumen …
KINOPOLIS Darmstadt Goebelstraße 11 www.facebook.com/KinopolisDE/
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IM OKTOBER Skin Spielfilm, USA 2018 | Regie: Guy Nattiv | Darsteller:Jamie Bell, Danielle Macdonald, Bill Camp | Filmstart: 03. Oktober 2019 Bryon Widner trägt den Hass tief im Herzen und sichtbar auf der Haut. Seine zahlreichen Tätowierungen überziehen seinen gesamten Körper – Zeugnis einer von Hass und Unmenschlichkeit geprägten rechtsradikalen Gruppierung, angeführt von seinen Zieheltern. Als er Julie kennenlernt und sie ungeahnte Gefühle in ihm entfacht, beginnt er an seiner Ideologie zu zweifeln. Seinem zunehmenden Verantwortungsgefühl für ihr Wohl und das ihrer drei Töchter folgend, sucht er Hilfe beim afro-amerikanischen Menschenrechtsaktivisten Daryle, der nicht nur zur entscheidenden Stütze in seinem schwierigen Prozess des Ausstiegs wird, sondern es ihm auch ermöglicht, seine verräterischen Symbole auf der Haut wieder loszuwerden. Es beginnt ein langwieriger und sehr schmerzhafter Kampf gegen seine Vergangenheit …
Parasite Spielfilm, Südkorea 2019 | Regie: Joon-ho Bong | Darsteller: Song Kang-ho, Lee Sun-kyun, Jo Yeo-jeong | Filmstart: 17. Oktober 2019 Im Grunde verhandelt „Parasite“ ein klassisches Upstairs-Downstairs-Szenario. Unten ist die arbeitslose Familie um den gescheiterten Patriarch Ki-taek, einer kleinen Kellerklitsche hausen müssen. Als Familiensohn Ki-woo die Möglichkeit bekommt, sich mit gefälschten Papieren als Nachhilfelehrer bei der wohlhabenden Park-Familie einzuschleichen, nutzt er das Vertrauen der Hausherrin, dass sich auch die anderen Familienmitglieder im Leben der Parks verankern. Wie ihnen gelingt, die bisherigen Angestellten aus ihren Jobs zu drängen, ist ein Highlight des Films, der danach sehr viele Haken schlägt. Der Erfolg des Gezeigten hängt immer davon ab, dass einem die Hauptfiguren sympathisch bleiben, worin man, je länger der Film andauert, immer unsicherer wird.
Joker Spielfilm, USA 2019 | Regie: Todd Phillips | Darsteller: Joaquin Phoenix, Robert De Niro, Zazie Beetz | Filmstart: 10. Oktober 2019 Arthur Fleck hätte allen Grund, sein Leben als Tragödie zu sehen: Gotham ist ein Sündenpfuhl, er muss seine kranke Mutter pflegen und sich mit Gelegenheitsjobs herumschlagen, obwohl er sich zu Größerem berufen fühlt – ein Komödiant will er sein. Doch die zahllosen Rückschläge zeigen Wirkung. Hinter dem naiven Lächeln wächst eine Wut, ein Zorn, der sich irgendwann seinen Weg nach draußen bahnen wird. Eigenwillige und pechschwarze Entstehungsgeschichte des beliebtesten Batman-Bösewichts, die tonal eher an „Taxi Driver“ und „King of Comedy“ erinnert als an selbst die düstersten DC-Comic-Verfilmungen. „Hangover“Regisseur Todd Phillips beschreitet mit diesem Standalone-Film, der sich auch als Parabel auf die heutige Gesellschaft lesen lässt, völlig neue Wege. Und mit Joaquin Phoenix hat er einen Darsteller, dessen Joker sich jederzeit mit den genialen Vorstellungen von Jack Nicholson und Heath Ledger messen lässt.
Citydome Darmstadt Wilhelminenstraße 9 www.kinos-darmstadt.de
Suche und finde Kunst im öffentlichen Raum, Folge 5: Helmut Lander, Betonreliefs, 1969 TEXT: THOMAS GEORG BLANK (DARMSTÄDTER SEZESSION) | FOTO: CHRISTOPH RAU
Es könnte die Blaupause für eine futuristische Stadt sein, die sich da vor den Augen in den Himmel erstreckt. Oder die Beton gewordene Realvariante des Spieleklassikers „Tetris“. Vielleicht aber auch der Versuch, das architektonische Äquivalent zum anatomischen Gebiss zu formulieren. Ich glaube, diese Zähne mahlen schwer. Aber: Sie mahlen. Die Oberfläche gerät bei längerer Betrachtung in Bewegung und kaut auf meinen Augäpfeln
herum. Tatsächlich ist es erstaunlich, wie etwas so Schwerfälliges trotzdem so beweglich bleiben kann. Wie der Kingpin aus „Daredevil“. Oder ein Blauwal im Meer. Oder eben wie der akademische Betrieb, den dieses Werk umhüllt. Und in diesem Sinne ein Gruß an die neuen Studierenden in dieser Stadt, verbunden mit einer Wiederholung des bereits Geschriebenen: Bei längerer Betrachtung ist da ganz schön viel Bewegung drin. ❉
Kunst am Bau
Foto-Flipbook Sezessionsmuseum
— Dank einer als „Kunst am Bau“ bezeichneten Verpflichtung wird in Deutschland ein bestimmter Prozentsatz der Kosten öffentlicher Bauvorhaben (in Darmstadt: ein Prozent) KünstlerInnen zur Verfügung gestellt. Mit diesem Geld realisieren sie Kunstwerke, die sich auf den jeweiligen Bau beziehen – oft im Freien und für jeden sichtbar. Ohne die schützenden Laborbedingungen eines White Cube, also eines Museums oder einer Galerie, gehen diese Werke allerdings schnell unter. Dabei können gerade diese öffentlich Vergessenen die Wahrnehmung des Stadtraumes verändern. Eine Einladung zum Fantasieren.
— Von den mehr als 500 Kunstwerken im öffentlichen Raum unserer Stadt wurden über die Hälfte von Mitgliedern der Darmstädter Sezession geschaffen. Anlässlich des Festivals „Den Bogen spannen – 100 Jahre Darmstädter Sezession“ (vom 08. Juni bis 15. September 2019) macht der Darmstädter Verlag Preface Book diese Werke erstmals in einem Foto-Flipbook ausfindig und erklärt den Stadtraum selbst zum „Sezessionsmuseum Darmstadt“. Mehr Infos (auch zur Bestellung des Flipbooks) unter: www.sezessionsmuseum-darmstadt.de und www.denbogenspannen.de P | 12
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01.10. DI 06.10. SO 08.10. DI 09.10. MI 10.10. DO 11.10. FR 12.10. SA 14.10. MO 16.10. MI 17.10. DO 20.10. SO 20.10. SO 21.10. MO 23.10. MI 24.10. DO
24.10. DO 26.10. SA 26.10. SA 27.10. SO 31.10. DO 01.11. FR 02.11. SA 04.11. MO 05.11. DI 05.11. DI 08.11. FR 10.11. SO 13.11. MI 14.11. DO 15.11. FR 16.11. SA 20.11. MI 22.11. FR 23.11. SA 28.11. DO 30.11. SA 02.12. MO 04.12. MI 09.12. MO 12.12. DO 12.12. DO 17.12. DI 19.12. DO 24.01. FR 06.03. FR 09.03. MO
DRAB MAJESTY / SRSQ HONIG / TOWN OF SAINTS PAT THOMAS & KWASHIBU AREA BAND THE TOY DOLLS CLAWFINGER / FREEZES DEYNA KENNETH MINOR / MUDWELL DIE ORSONS LO-PAN / ELEPHANT TREE KISSIN‘ DYNAMITE JON SNODGRASS VON WEGEN LISBETH D!E GÄNG (KINDERKONZERT ALSARAH & THE NUBATONES BABA ZULA KLASSIK IM KLUB MIT ELIOT QUARTETT & DEM HESSISCHEN STAATSBALLETT OSAKA MONAURAIL FEDERICO ALBANESE (MUSEUM WIESBADEN)
LA BOLSCHEVITA TÜRK MÜZIK NACHT MIT BESIDOS! BEYOND THE BLACK OK KID GLOWING IN THE DARK FEST #1 MIT DAF / VIVE DE LA FÊTE U.A. BAKED BEANS (KINDERKONZERT) LEA PERIPHERY / ASTRONOID / PLINI ILGEN-NUR SAM FENDER ELBOW GLASS MUSEUM (MUSEUM WI) OPETH MACEO PARKER THE NEW ROSES / STRAY TRAIN KADAVAR / HÄLLAS / PABST LIONHEART / DEEZ NUTS / U.A. HANIA RANI (MUSEUM WIESBADEN) VOODOO JÜRGENS FAT FREDDY‘S DROP (JAHRHUNDERTHALLE FRANKFURT)
CLUTCH / GRAVEYARD / U.A. CHRISTIAN LÖFFLER (LIVE) ROYAL REPUBLIC PAROV STELAR (JAHRHUNDERTHALLE FRANKFURT)
THEES UHLMANN & BAND FATONI SHACKE ONE & MC BOMBER BOSSE FABER WANDA
Unser komplettes Programm findet ihr im Internet unter
schlachthof-wiesbaden.de
04.10. Anarchist Republic of Bzzz 05.10. Methodisch Inkorrekt: Die Rockstars der Wissenschaft 11.10. Cavewoman 12.10. 43. Weiterstädter Filmfest-Nachlese 13.10. Gaby Moreno 15.10. Lydmor 17.10. Hattler 18.10. Dichterschlacht Darmstadt 20.10. Moritz Neumeier 21.10. John McLaughlin & The 4th Dimension 23.10. Go Go Berlin 24.10. Habib Koité & Bamada 25.10. Chico Trujillo 27.10. Michael Fitz 30.10. Till Raether & Anne Zuber 31.10. Emile Parisien Quartet 01.11. Golden Twenties - Electro Swing 02.11. Lars Reichow 05.11. Dub Trio 08.11. Fiddler´s Green 09.11. basta 11.11. Michael Wollny Trio 12.11. Andy McKee 16.11. STOPPOK SOLO 20.11. Impala Ray 21.11. HOPE | Matija | Botschaft
CENTRALSTATION / IM CARREE / DARMSTADT TICKETS UND INFORMATIONEN: WWW.CENTRALSTATION – DARMSTADT.DE TELEFON: 06151 7806–999 FACEBOOK.COM/CENTRALSTATION DARMSTADT
Zwischen Unlesbarkeit und Offenbarung
Eine Darmstädter Hommage an den eigenwilligen wie brillanten Schriftsteller Arno Schmidt TEXT: NATALIE GREBE | FOTOS + ABBILDUNGEN: ARNO SCHMIDT STIFTUNG + VINCENT BROD (FRAU LEHMANN)
Großes Zimmer, Küche, Bad, Balkon. Miete: 95 D-Mark. Ein Preis, der heutigen Wohnungssuchenden in Darmstadt Freudentränen entlocken sollte. Für den Schriftsteller Arno Schmidt hingegen, der seinen Weg im Jahr 1955 in unsere Heinerstadt fand, kamen die umgerechnet 48,57 Euro einem kaum zu stemmendem Betrag gleich. So erstaunlich der damalige Mietpreis, so weit entfernt ist uns auch das Leben der 50er-Jahre. Heute ist es nämlich beispielsweise ebenfalls nicht mehr vorstellbar, dass ein Autor wegen Gotteslästerung und Verbreitung unzüchtiger Schriften ernsthaft angeklagt wird. Einer eben dieser Anklagen ist es geschuldet, dass Arno Schmidt in das protestantische Darmstadt floh. Denn: Seine 1955 veröffentlichte Erzählung „Seelandschaft mit Pocahontas“ erschien damals zu provokativ – zu freizügig und atheistisch – für das katholische Kastel. Kurzerhand verhalf der Maler Eberhard Schlotter dem Ehepaar Schmidt zu ihrer Wohnung in der Inselstraße 42, mithilfe seiner Kontakte zur Darmstädter Wiederaufbau
GmbH. Ein Glück für Darmstadt, denn obwohl der Schriftsteller nur drei Jahre blieb, hinterließ er eindrückliche Spuren und Werke, die uns heute dem damaligen Lebensgefühl der Nachkriegszeit lautmalerisch näherbringen.
Kann man nicht beschreiben, muss man lesen! Arno Schmidt, 1914 in Hamburg geboren, zählt heute zu den bedeutendsten Autoren in der deutschen Literatur des 20. Jahrhunderts. Seine Person ist kontrovers, manch einer bezeichnet ihn als Sonderling und seine Texte als unlesbar. Doch gerade diese, seine inhaltlichen Spitzen, seine politisch provokante und direkte Art und sein Kulturpessimismus verschaffen Schmidt bis heute eine verschworene Fan-Gemeinde und anhaltende Aktualität. Man liebt den Autor für den Inhalt, aber vor allem für die Form. Schmidt entwickelte für seine erzählenden Texte neue Prosaformen, die fragmentarisch abstrakt daherkommen und so natürliche Bewusstseinsvorgänge realistischer nachbilden wollen.
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»Ich spreche alle Stunden über Darmstadt einen Fluch von 100 Buchstaben!«
Café Bistro Bar
Doch was hat Arno Schmidt Darmstadt denn nun hinterlassen? Viel Wertschätzung für sein Asyl jedenfalls nicht. Das Leben in der Großstadt störte ihn schlichtweg. Zu viel lärmender Verkehr und viel zu viele Menschen. Später schreibt er: „Jegliche Berührung mit Anderen setzt erfahrungsgemäß meine Leistung herab und stört mich auf Tage hinaus – mein letzter Versuch in dieser Beziehung, meine ‹drei Jahre Darmstadt›, haben mich endgültig darüber belehrt.“ Und doch entlockt der Autor seiner Schreibmaschine zwischen 1955 und 1958 allerlei Gutes: zum Beispiel den Roman „Die Gelehrtenrepublik“ und die „Feuilletonsammlung Dy Na Sore“. Wer mehr über die lebhaften Beobachtungen und Erfahrungen des Stadtlebens des Darmstadts der Fünfziger lesen möchte, sollte außerdem den Sammelband „Sommermeteor“ – vielleicht bei einem Laternchen – in die Hand nehmen.
»Absolute Stille garantiert. Poststelle beim Gastwirt, ein weiteres Telefon beim Kaufmann, keine Kirche.« P | 15
Frühstück Mittagstisch Vesper
DA Schuknechtstraße 1 •Tel 4920255 schuknecht1.de
sich ganz sanft mit mehr Hintergrundinformationen berieseln zu lassen. Studierende des Fachbereichs Gestaltung der Hochschule Darmstadt (h_da) sowie der Architektur und Germanistik der TU Darmstadt arbeiten gemeinsam seit über einem Jahr an einem Ausstellungsprojekt, das sich auf den Spuren Arno Schmidts in seinen drei Darmstädter Jahren bewegt. Neben der kostenfreien Hauptausstellung auf dem Campus Stadtmitte in der – ziemlich gelben – „Halle 2“ finden auch Lesungen, Events und Workshops im Schauraum beim Hochhaus der h_da statt. Die Ausstellung läuft bis 18. Januar 2020. Übrigens: Falls Ihr in nächster Zeit irgendwo in Darmstadt eine alte Dame mit Fernglas und Lockenwicklern seht: Es könnte Frau Lehmann sein. ❉
1958 entflieht Schmidt dem Großstadtgetümmel und zieht mit seiner Frau Alice, die eine große Hilfe für ihren Gatten war und leider viel zu selten Beachtung findet und deshalb hier noch einmal hervorgehoben werden soll, nach Bargfeld in die Lüneburger Heide. Dieser Rückzugsort bleibt das letzte und erfüllendste Zuhause Arno Schmidts. Er stirbt am 3. Juni 1979 an den Folgen eines Gehirnschlags im Krankenhaus Celle. Keine Frage, Arno Schmidt zu lesen ist eine Herausforderung. Lässt man sich jedoch auf die eigenwillige Form und bedeutungsgeladene Interpunktion ein, eröffnet sich ein besonderes Erlebnis, was den Lesenden unmittelbar in die Szenen hineinzieht – pures Kopfkino! Unsere Leseempfehlung: die bezaubernde Geschichte „Tina oder über die Unsterblichkeit“, in der Schmidt uns via Litfaßsäule in die Unterwelt Darmstadts mitnimmt. Außerdem ist sein berühmtes Hauptwerk „Zettel’s Traum“ – ein Buch im DINA3-Format, ganze 7,639 Kilogramm schwer – für jeden Lit-Kult-Liebhaber ein Muss.
Seltsame Tage – Arno Schmidt und Darmstadt 1955-1958 —
»Ja, Mann, haben Sie denn immer noch nicht gemerkt, dass sie im Elysium sind ? !«
Lesungen, Events und Workshops: Schauraum der h_da (Schauraum Hochschule Darmstadt, Schöfferstraße 3) seltsametage.de
11. Oktober 2019 bis 18. Januar 2020 Hauptausstellung: Halle 2 (TU Darmstadt, Alexanderstraße 4)
Bereits 2014 haben sich Studierende des FB Gestaltung mit Arno Schmidt beschäftigt. Infos über die daraus resultierende Litfaßsäulenkunst findet Ihr hier: inselstrasse42.de
Um einen verqueren Menschen wie Arno Schmidt, sein Leben und Werk zu umschreiben, reicht ein Artikel nicht. Glücklicherweise besteht aber ab 11. Oktober die Möglichkeit, ganz tief in die Schmidt'sche Gedankenwelt einzusteigen oder P | 16
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WWW. TANZFESTIVAL RHEINMAIN. DE
31.10. — 17.11. 2019
Die Tanzplattform Rhein-Main, ein Projekt von Künstlerhaus Mousonturm und Hessischem Staatsballett, wird ermöglicht durch den Kulturfonds Frankfurt RheinMain und ist gefördert vom Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main, dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst und der Stiftungsallianz [Aventis Foundation, BHF BANK Stiftung, Crespo Foundation, Dr. MarschnerStiftung, Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main]. Lisbeth Gruwez: The Sea Within | © Danny Willems
„Kein Bier auf Hawaii? Hab ich manchmal mitgesungen.“
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Hörspiel mit Mädness M US I KAUSWA H L + T E X T: M AT H I A S H I L L | FOTO: JA N E H L E RS
Mädness, die „ä-Pünktchen“ sind wichtig, bürgerlich: Marco Döll, hat es von Eppertshausen über Darmstadt und Berlin geschafft, der HipHop-Welt in Form von Chart-Platzierungen und zahlreichen Touren seinen Stempel aufzudrücken – ob solo oder als Mädness & Döll mit seinem Bruder Fabian. Ihm gelang es mit seinem hessischen Charme sogar, im Kürzel „OG“ aus dem Gangster den „Original Gude“ zu machen. Jetzt schlägt die HipHop-Welt im Hörspiel zurück …
DJ Koze aka Adolf Noise „Deine Reime sind Schweine (regelrechte Schweine)“ Keiner hat es je geschafft, sich so subtil und megaplatt zugleich über Battle-Rap lustig zu machen. Außer dem Ex-Fischmobber Koze auf seiner 2001er Maxi. Mädness: Das kenn' ich, das ist „Deine Reime sind Schweine“. Ist das Deichkind? Nee, aber geografisch schon aus derselben Ecke. Der Künstler ist heute vor allem als DJ bekannt. Ach ... DJ Koze! Gefällt mir sehr gut! Er imitiert ja hier einen sehr schlechten, unoriginellen MC, der versucht, sich zu battlen. Trifft er damit denn einen Punkt, ging das bei den Freestyles tatsächlich in diese Richtung? Ja, der Wettbewerb liegt in den Wurzeln des HipHops, dieser Battle-Gedanke, zu zeigen, dass man besser mit Worten umgehen kann als der andere Rapper. Dadurch kam ja überhaupt eine Weiterentwicklung zustande. Aber ich verstehe schon auch, dass und warum er das hier verarscht ... Ich habe ihn auch rausgesucht, weil er in den 1990ern bei Fisch-
mob war und ich mich gefragt habe, welche Rapper Dich in Deiner Jugend denn so zum HipHop abgeholt haben. Ich vermute mal, Charts-Acts wie Fanta 4 und Fettes Brot waren’s wohl eher nicht, aber Hochpolitisches wie Advanced Chemistry auch nicht, oder? Ja, es war eher dazwischen: Samy Deluxe, Curse und DCS, Die Coolen Säue aus Köln waren damals die besten! Letztere sind aber heute eher in Vergessenheit geraten, oder? Ja, leider. Aber mit Schivv von DCS haben mein Bruder und ich viel zu tun ... er ist heute unser Anwalt. Manges „Aufgehen in dem, was ich tu“ 2009 erschien das bisher letzte Album des Darmstädter Conscious-HipHop-Pioniers. Jetzt bin ich gespannt ... Ah … [nach dem ersten Wort]: Manges! Ihr wart ja Labelmates bei Kehlkopf Aufnahmen. Nach meiner Wahrnehmung fallen ja die Endphase von Manges und Deine Frühphase so ungefähr zusammen, kann man das so sagen? Na, so ungefähr: Ich habe 2007 meine erste Platte gemacht. Manges und ich haben ab und zu auch zusammengespielt, wir hatten sogar ein gemeinsames Lied. Er ist einer der einflussreichsten Rapper im Rhein-Main-Gebiet, mit einem ganz eigenen Stil … es gibt nichts, was man als Vergleich heranziehen könnte. Wer sich – auch über Hessen hinaus – im deutschen Rap auskennt, der kennt das und sieht es auch als einen kleinen Klassiker. Das Ganze läuft ja unter dem Begriff „Conscious HipHop“, das klingt, als ob alle anderen „unconscious“ wären … P | 19
Er hat das Prollo-Ding nie bedient und benutzte auch gar keine Schimpfwörter, was sehr außergewöhnlich war für die damalige Zeit. Er hat ganz unverstellt gerappt, sodass ich das Gefühl hatte, dass er mir das, was er da sagt, auch in einem ganz normalen Gespräch sagen könnte.
Audio88 & Yassin „Gott trinkt“ Berechtigte Frage, die die HipHop-Shooting-Stars und ExilHeiner auf ihrer 2009er-Single stellen: Wenn Alkoholismus eine Krankheit ist, warum zahlt dann die Barmer nicht meinen Deckel in der Eckkneipe? Audio88 ... Ach, das ist Dings: „Köfte und Schnitzel“! Nicht ganz, aber es ist auch was Kulinarisches. Von der „Herrengedeck“-EP? Oh, das sind sehr gute Freunde von mir, da muss ich aufpassen ... ! Wir waren zusammen auf Tour, haben unsere Studios direkt nebeneinander. Yassin hab ich erst in Berlin kennengelernt, obwohl die Rap-Welt in Darmstadt nicht sooo groß ist: Man kannte sich in Darmstadt, aber es war wohl noch nicht der Zeitpunkt. 47 Million Dollars „Schweinepest“ Die Darmstädter HardcorePunk-Könige mit einem tagespolitisch aktuellen Einminüter von ihrem 2005er-Debüt-Album. Sehr rappige, sehr schnelle Gitarrenmusik, da dachte ich an Megalomaniax [Frankfurter Crossover-Band der frühen 1990er]. Nein, es ist eine Band, mit der Du auch schon was gemacht hast. Ach klar! Das sind 47! Das ist der Todd! Oh, wenn die das hören, dass ich sie mit den Megalomaniax verwechselt habe …
Wie kam es zu Eurer Split-Single 2010 auf dem Darmstädter Decoy-Label? Nun, wir haben uns kennengelernt, fanden uns sympathisch, und da haben wir uns im Studio getroffen und auch mal live auf der Bühne. Ich fand diese Verbindung von Gitarrenmusik mit Rap sehr spannend. Die meisten von meinen alten Kumpels haben ja eher harte Gitarrenmusik gehört als HipHop. „Allez les bleus“ von Todds alter Band Decubitus läuft übrigens
„OG“, das neue Album vom „Original Gude“ — You can get the boy out of Hessen, but Hessen not out of the boy. Mädness ist zurück! Seit Ende August steht mit „OG“ das neue Solo-Album des Rappers mit Darmstädter Wurzeln in den Regalen. Die Platte erscheint zwei Jahre nach dem super erfolgreichen, gemeinsam mit Döll aufgenommenem „Ich und mein Bruder“-Album, der dazugehörigen Juice-Coverstory und knüpft da an, wo Mädness 2014 mit seiner scharfen EP „Maggo“ aufgehört hatte. Einfach richtig gut gemachter, smarter HipHop auf zehn Tracks, in denen sich viel Selbstreflexion, vor allem aber eine korrekte, positive Haltung manifestiert. Top! www.mädness.de
regelmäßig beim SVD im Stadion, da merkt man beim Mitsingen erst, wie viel Luft er als Shouter hat, denn der Text geht über knapp drei Minuten, und zwar durchgehend. Cool! So was läuft in Darmstadt im Stadion? Darmstadt 98 ist eh ein cooler Verein; auch damals die Aktion mit dem Stadion, das sie nach dem kranken Jungen benannt haben [das Merck-Stadion am Böllenfalltor hieß in der Saison 2016/17 offiziell JonathanHeimes-Stadion], fand ich super! Olexesh „Vorstadt Süd“ 2012 gangstarappte der heutige Star über seine Hood Kranichstein. Das ist Olexesh! Das hast Du sehr schnell erkannt. War der denn Teil der Darmstädter Szene? Hmm … also alles um Kehlkopf war eher ein geschlossener Kreis. Olexesh dagegen war eher auf dem straßenmäßigen Umfeld unterwegs. Man hat sich immer mal gesehen. Er hat ja lange, lange Musik gemacht. Es hat mich sehr für ihn gefreut, als er seinen Durchbruch hatte, denn er ist sehr fleißig, hat viel veröffentlicht, ist am Ball geblieben und hat seine eigene Sprache gefunden, ohne Hilfsmittel wie Features oder Ähnliches. Das ist sehr zu respektieren ... und er ist ein sehr, sehr korrekter Typ! Wie sieht das denn bei Interviews aus? Werdet Ihr beiden aufeinander angesprochen, weil Ihr aus der gleichen Stadt stammt? Lokal ist das ein Thema, ansonsten eher nicht, obwohl er seine Heimat ja nicht geheim hält – und ich auch nicht. Aber abgesehen davon: Es ist nicht so, dass ich, weil ich Conscious Rap mache, keinen Straßenrap höre, ganz im Gegenteil! Mir ist übrigens beim Recherchieren für die Musikauswahl aufgefallen, dass ich kaum etwas von Frauen Gerapptes gefunden habe, außer bei den ganz frühen New-York-Hip P | 20
Hop-Sachen. Ist das Zufall? In Amerika gab‘s schon auch mit dem ersten HipHop-Hype gute Rapperinnen. Hierzulande hat sich das zum Glück sehr gedreht. Sxtn aus Berlin oder Schwester Ewa. Auch in der Battle-Kultur tut sich was, da treten Frauen in Mixed Battles gegen Männer an. Und in den USA sind seit einiger Zeit auch einflussreiche Rapperinnen in den Charts. Schwester Ewa war zuletzt in anderen Zusammenhängen in den Medien. Nun ja: Sie hatte scheinbar Kontakt mit der Polizei, was da genau los war, weiß ich aber auch nicht. Aber sie ist eine gute Rapperin. Marteria „Auszeit“ Zusammen mit seinem HeliumAlter-Ego Marsimoto und Christopher Rumble trank der Erfolgsrapper die eine oder andere „Caipiranha“. [Nach dem ersten Rapper-„Ah“ sofort:] Marteria! Der hat übrigens auch einen DarmstadtBezug: Seine erste Platte wurde von Magnum 12 veröffentlicht. Der Labelchef hat hier studiert und kannte auch einen Rapper aus Rostock. Und so kam Marteria öfter mal nach Darmstadt. Wir haben für seine und für meine erste Platte damals zusammen Tracks gebastelt. Und heute hat er ein Feature auf Deinem neuen Album. Ja, das ist aber was komplett Neues. Aber damals gab es auf Kehlkopf die „Wohnzimmer Collection“, eine Art Mixtape, das jeweils zwei Rapper kombinierte, die normalerweise nicht so viel miteinander zu tun hatten. Und da entstand mit „Elmar“ ein Track von Marteria und El Ray. Den kennen nur ein Prozent aller Marteria-Fans, aber der Song ist genial [Wo er Recht hat, hat er Recht.] El Ray muss hier eh
mal erwähnt werden, einer der besten Darmstädter Rapper!
Family 5 „Der Vergölzer“ 1985 veröffentlichtes Soulpunk-Kleinod der Band um Peter Hein über den Typen, der sein Dorf immer mit sich rumschleppt. [Mädness hört sehr aufmerksam zu, achtet auf den Text ...] Kannst Du Dir vorstellen, warum ich Dir das vorspiele? Auf Deinem neuen Album gibt’s ja den Song „Kein Ort“, wo’s um ein ähnliches Thema geht. Ja, das war mir klar. Das Lied ist ja cool, das ist ja schön. Ich hab mich sofort drin wiedergefunden. Und hat man in Eppertshausen auf der Kirmes wirklich immer „Es gibt kein Bier auf Hawaii“ gesungen? Auf meinem Song sag ich ja, dass ich immer hinterm Festzelt stand. Aber ich glaub, ich hab manchmal auch mitgesungen …
GLS United „Rapper’s Deutsch (FM Jackson Remix)“ 1980 setzten sich die damals schon nicht mehr taufrischen Radiomoderatoren Thomas Gottschalk, Frank Laufenberg und Manfred Sexauer zu dem Groove von „Rapper’s Delight“ zusammen und sprechsangen mehr schlecht als recht darüber, was für tolle Musik sie seit den 1950ern so erlebt und aufgelegt hatten. Und fertig war er, der erste deutsche HipHop-Track! Das ist … Thomas Gottschalk mit noch zwei Moderatoren. Frank Elstner? Nein? Dann kenn' ich, die anderen beiden nicht. Das waren Frank Laufenberg und Manfred Sexauer. Man sagt ja, das sei der erste deutsche RapTrack. Nun, es ist von 1980, also noch vor Falco und vor „Die Hesse komme“, also kann das schon
sein. Es gab aber immer schon viele Querentwicklungen, sodass man einen richtigen Startpunkt nicht ausmachen kann. Ich fand das gar nicht so schlecht gemacht. Dennoch schwingt ein bisschen mit, dass Rap als Musik damals gar nicht ernst genommen wurde. Man hat ja nicht ohne Grund Radiomoderatoren dazu geholt, keine Sänger. Ja, genau: Wenn de schwätze kannst, kannste auch rappe! Hast Du eine abschließende Botschaft an die P-Leser? Supportet lokale Musik! Es gibt genügend Künstler in Darmstadt und um Darmstadt herum, zum Beispiel Lui Hill, Footjob Records oder Okta Logue, die es lohnt, anzuhören und kennenzulernen! ❉
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Unter Pappeln Lilien-Kolumne, Folge 71: Bunte Lilien auf grünem Feld T E X T: M AT T H I A S KN E I F L | FOTO: SV DA RM STA DT 98
Auf den letzten Drücker verpflichteten die 98er zuletzt den Serben Ognjen Ozugovic und den Südkoreaner Seung-ho Paik. Da werden Erinnerungen wach an zwei legendäre Landsleute der beiden, die einstmals das Trikot mit der Lilie auf der Brust trugen: Zivo Juskic und Bum-Kun Cha. Ausländische Fußballer wie sie waren und sind beim SVD das Salz in der Suppe.
er als Einwechselspieler immer wieder Leben ins Spiel der 98er.
Elton & Evandro & Che Auf ewig mit dem Namen Elton da Costa verbunden sein wird die jüngste Renaissance der Lilien. Sein Last-Minute-Siegtreffer in der Relegation gegen Arminia Bielefeld hat sich ganz fest auf der Festplatte aller Lilienfans eingebrannt. Doch er war beileibe nicht der einzige Brasilianer beim SVD. Neben Mano Pölking gab es beispielsweise noch José Evandro Schmidt („Ich liebe Darmstadt für immer!“). Ein Stürmer, der so gar nicht brasilianisch wirkte, der aber durchaus wusste, wo das Tor stand. Etwa beim siegreichen Hessenpokalfinale 2001, nach dem er sich tränenreich verabschiedete. Ein Ex-Kicker mit der Lilie im Herzen ist ein Argentinier: Esteban Matías „Che“ Cenci. Nach seinem ersten Engagement am Bölle traf er mit Wehen auf die Lilien, verweigerte aber aus Respekt den Torjubel. Und als er als Fußball-Rentner schon fast im Flieger in die Heimat saß, hängte er noch ein halbes Jahr in Darmstadt dran und half mit, die Weichen für den
Bum-Kun Cha reichten 78 Minuten im Lilientrikot aus, um in der Bundesliga mal so richtig Eindruck zu hinterlassen. In der Saison 1978/79 spielte er nur einmal für die 98er, bevor er nach Südkorea zurückflog, um „noch einiges zu erledigen“ – die Vollendung seines Wehrdienstes zum Beispiel. Nach seiner Rückkehr war der SVD jedenfalls abgestiegen. Da schnappte die Eintracht zu und holte ihn für 200.000 Mark nach Frankfurt. Ein Jahr später durfte sich Cha Europapokalsieger nennen. In den 80ern zählte der Chinese Guangming Gu zu den Lilienkickern, die mit dem Ball definitiv nicht auf Kriegsfuß standen. In den sagenumwobenen Relegationsduellen gegen den Waldhof brachte P | 22
späteren Aufstieg in die 3. Liga zu stellen.
tungen und seines Charakters bei die Fans rasch einen Stein im Brett. Wohl kaum jemand pflügte den Platz am Bölle so um, wie Kresics Landsmann Zivo Juskic. Traf der langjährige Kapitän nicht den Ball, dann musste schon mal das Schienbein des Gegners dran glauben. 2016 trugen die Abwehrrecken Slobodan Rajković (ebenfalls: Serbe) und Luca Caldirola maßgeblich zum Bundesliga-Klassenerhalt bei. Während der Italiener anschließend (unfreiwillig) zu Werder zurückkehrte, wollte Rajkovićć unbedingt weg – und schloss sich im Trainingslager einfach mal in seinem Zimmer ein.
Joevin & David & Terrence & Preston Auch von weiter nördlich verschlug es bereits Spieler zu den Lilien. Bis vor Kurzem Joevin Jones aus Trinidad & Tobago. Sein Kopfballtor gegen Heidenheim zum 1:1-Endstand im Februar 2018 sollte der Beginn einer erfolgreichen Aufholjagd im Zweitligaabstiegskampf sein. Im Mai kehrte er zu seinem alten Klub in den USA zurück. US-Boys trugen ebenfalls schon Blau und Weiß. Da wären die in Deutschland geborenen David Wagner und Terrence Boyd, aber auch Preston Zimmerman. Er war vor einem knappen Jahrzehnt ein Lichtblick in einer ansonsten mauen Offensive und überzeugte auch kämpferisch.
Rafa & Hamit & Aytaç Unvergessen natürlich der Spanier Rafael Sanchez, einer der erfolgreichsten und prägendsten Spieler der 1980er-Jahre. Oder die beiden Deutschtürken Hamit Altintop und Aytaç Sulu! Altintop deutete ein halbes Bundesligajahr an, wie überragend man im Liliendress Fußball spielen kann, während Captain Sulu eines der Gesichter der Lilien-Rückkehr in den Bundesligafußball war.
Amaechi & James & Henry & Leon Die 98er hatten schon erstaunlich viele Nigerianer unter Vertrag. Allen voran Amaechi Ottiji, der 1998 einen gehörigen Anteil am legendären 3:2-Erfolg bei den Offenbacher Kickers hatte. Oder James „Bratwurst“ Enuagwuna. Die Chemie zwischen dem Mittelfeldspieler und Coach Lothar Buchmann wollte 1997 jedoch so gar nicht stimmen. Als er vor einem Auswärtsspiel ein Brötchen von der Tanke frühstückend zur Abfahrt kam, bootete ihn Buchmann aus. Er fuhr seinem Team aber hinterher und aß auf der Tribüne bei den Fans eine Bratwurst – fertig war der Spitzname, der Spieler anschließend aber auch weg. Henry Onwuzuruike hinterließ dagegen auf dem Platz einen positiven Eindruck. 2011 gab er die Vorlage zum entscheidenden 2:1-Siegtreffer in Worms, der den Weg zum Drittligaaufstieg ebnete. Auch Leon Balogun zählte zu einem Aufsteigerteam: 2015 enterten die 98er mit ihm die Bundesliga, woraufhin er in Mainz und England seine wiederbelebte Karriere fortsetzte.
Zdenek & Ludek & Richard & Milan Zdenek Nehoda, der Europameister aus Prag, kam Anfang der 80er als großer Name ans Bölle, wusste aber nicht so recht zu überzeugen. Sein Landsmann und Libero Ludek Macela, der geholfen hatte, Nehoda zum SVD zu lotsen, blieb den Lilien länger treu und beendete hier seine Karriere. Mit Richard Hasa und Milan Ivana zählten zwei Slowaken in jüngerer Zeit zum Inventar der 98er. Richie als treuer Verteidiger und späterer Juniorencoach, Milan als Flügelspieler mit feinem Fuß. 2011 ließ schlussendlich ein französischer Neuzugang aufhorchen: Dimitry Imbongo Boele. Einen besser klingenden Namen hätte man sich am Bölle nicht vorstellen können. Eine bessere Torausbeute allerdings schon. ❉
Torben & Ronald Aus nördlicheren Gefilden kamen gleichfalls schon ein paar Typen zum SVD. Der Däne Torben Hjermit– slev verstand es vortrefflich Freistöße zu treten. Unter anderem 1998 bei besagtem Spiel am Bieberer Berg. Nur eine Minute nach seiner Einwechslung klingelte es im Kasten der Kickers und die Basis für den späteren Sieg war gelegt. Und dann wäre da noch Rasta-Stürmer Ronald Hoop. Der Niederländer wirkte zwar immer etwas ungelenk, zeigte aber stets Einsatz und knipste fleißig. Ignjac & Zivo & Slobodan & Luca Auch zwischen den Pfosten stand schon ein denkwürdiger Legionär: Der Serbe Ignjac Kresic hütete in den 90ern das Tor und hatte aufgrund seiner Leis-
Festung Bölle! — Sa, 28. September, 13 Uhr: VfL Bochum – SVD Fr, 04. Oktober, 18.30 Uhr: SVD – Karlsruher SC Sa, 19. Oktober, 13 Uhr: St. Pauli – SVD Fr, 25. Oktober, 18.30 Uhr: SVD – Erzgebirge Aue Di, 29. Oktober, 20.45 Uhr (DFB-Pokal, 2. Runde): SVD – Karlsruher SC www.sv98.de
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Gemischte Gefühle Folge 1: Nah am Wasser gebaut T E X T + I L LUST R AT I ON: L E A SA H M | P ORT R ÄT-I L LU: L I SA Z E I SS L E R
Neulich war ich auf einer WG-Party eingeladen. Ich habe mit einem Freund gequatscht und erzählt, dass ich bald eine Art Kolumne für das P Magazin schreiben möchte. Er fragte mich skeptisch und auch zögerlich, um was es denn gehen soll. Ja, meinte ich, so um emotionale und psychologische Themen – zum Beispiel: Warum Menschen Tränen vergießen. Ach ja, interessant, sagte er, er habe seit Jahren nicht mehr geweint – wieso eigentlich? Tränenvergießen wird nicht nur als psychobiologischer Vorgang mit bestimmten Auswirkungen auf das physische und das mentale Wohlbefinden der weinenden Person verstanden, sondern auch als Kommunikation seitens der weinenden Person mit den Anwesenden. Also kann man sagen: Weinen ist zunächst ein biologischer Vorgang, der mit der Psyche zusammenhängt. Und man kann sagen, dass man dadurch in seinem Umfeld etwas bewirkt oder ihm etwas mitteilt.
Weshalb weinen wir? Was aber muss gedanklich passieren, damit wir weinen? Der niederländische Psychologe Nico Frijda zeigte, dass es verschiedene umliegende Faktoren gibt, die das Weinen auslösen. Die
psychosozialen Faktoren beinhalten unser Alter, Geschlecht oder persönlichkeitsbezogene Faktoren. Dann gibt es biologische Faktoren, also unser physischer Zustand und unsere Hormonversorgung, sowie schließlich noch situative Faktoren. Hierzu gehören beispielsweise gesellschaftliche Normen, Orte oder auch fremde Anwesende. Gehen wir nun von einer objektiven Situation von außen betrachtet aus, kommt es beim Weinenden selbst zu einer Einschätzung der Situation anhand der umliegenden Faktoren. Wenn es dann zu einer Assoziation oder inneren Repräsentation von zum Beispiel Verlust oder Trennung, Zurückweisung, eigener Unfähigkeit, Zurechtweisung aber auch zu einer positiven Einschätzung kommt und wir diesen emotionalen Zustand werten, weinen wir. Das Weinen gibt eine Nachricht an unser Umfeld, worauf unser Umfeld dann wiederum reagiert.
Zu Hause zwischen 18 und 22 Uhr Wir weinen bei Erfahrung eines Verlustes, Auseinandersetzungen, Mitansehen von Leid, Erleben eines positiven Ereignisses. Dabei gibt es wohl auch einen Geschlechterunterschied: Frauen weinen viel häufiger während einer laufenden Auseinandersetzung als Männer – und Männer weinen häufiger aus positiven Gründen und in Situationen, die
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mit Zärtlichkeit verbunden sind. So wurde auch gezeigt, dass die meisten unserer Tränen zu Hause vergossen werden, ungefähr zwischen 18 und 22 Uhr, also dort, wo es keiner mitbekommt.
Wie reagiert mein Umfeld? Was sagt das über das Weinen aus? Menschen möchten nicht, dass ihre Gefühle in aller Offenheit, ungefiltert, quasi nackt präsentiert werden. Viele Menschen haben Angst vor der Tatsache, dass sie aufgrund ihrer Tränen beispielsweise als emotional instabile Person bewertet werden. Außerdem besteht auch immer ein Risiko, dass die Tränen vom Umfeld falsch interpretiert werden und zum Beispiel als eine Art von mentaler Erpressung verstanden werden können. Weinen als Bindungsverhalten Von vielen meiner Freunde habe ich gehört, dass Weinen eine Art reinigende Funktion auf die Seele habe, oder auch eine Entlastung der Gefühle darstellt. In der Forschung konnte diese Hypothese allerdings nicht bestätigt werden. Klar ist aber, dass die Bindungsforschung in der Tat nachgewiesen hat, dass die Fähigkeit zu weinen angeboren ist und Tränen den Zweck haben, „Schutz und Ernährung durch einen festen Betreuer“ (gemeint sind: die Anwesenden) zu gewährleisten. Es liegt daher nahe anzunehmen, dass Tränen auch nach dem Ende der Kindheit eine Form von Bindungsverhalten sind – diese also unser Umfeld konkret beeinflussen. Interessant ist, dass Weinen immer noch ein großes Mysterium in unserer Gesellschaft darstellt, dass bis heute nicht endgültig erforscht werden konnte. Ich persönlich würde mir wünschen, dass
wir unsere Gefühle stärker zum Ausdruck bringen können, ohne direkt dafür beurteilt und im schlimmsten Fall verurteilt zu werden. Für solch eine Welt braucht es allerdings viel Feingefühl, Empathie und auch Geduld der Mitmenschen. Vielleicht könnte dann mein Kumpel von der Hausparty seine Tränen freigeben und würde als Reaktion liebevollen Trost erhalten. Denn dass ist es doch, was wir uns eigentlich wünschen. ❉
Neue Psychologie-Kolumne im P — Unsere Autorin Lea Sahm studiert Psychologie in Darmstadt, war als Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin tätig und hat dabei unter anderem in der Kinder-und Jugendpsychiatrie gearbeitet. Im P schreibt sie über Gefühle, mentale Gesundheit sowie den Zusammenhang von Leib und Seele.
Tage der seelischen Gesundheit 2019 — Vom 29. bis 31. Oktober 2019 finden zum 13. Mal die „Tage der seelischen Gesundheit“ in Darmstadt und dem Landkreis DarmstadtDieburg statt. Unter dem Motto: „Pass' auf Dich auf – egal wo Du bist“ gibt es Vorträge, Workshops, Lesungen und Filme. Das komplette Programm findet Ihr online unter: www.gesundheitsamt-dadi.de/psyche/tageder-seelischen-gesundheit ANZEIGE
Mo–Fr 10–19 h Sa 9–14 h
Käsegeschäft
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stilton
Darmstadt liest Lokale Buchhandlungen, Teil 1: Die Individuellen TEXT: ALLEGRA BAUMANN | FOTOS: JAN EHLERS
Der Monat Oktober steht mit der Frankfurter Buchmesse wie jedes Jahr ganz im Zeichen der Literatur. Dem will sich auch das P nicht entziehen und widmet sich ab dieser Ausgabe der schönsten Nebensache der Welt. Okay, okay – der zweitschönsten: dem Lesen! Denn seien wir ehrlich, es gibt nichts Besseres als ein gutes Buch. Es braucht kein Ladekabel, ist wetterunabhängig: Lesen kann man wirklich überall – ob bei gutem Wetter im Park oder bei schlechtem zu Hause auf der Couch. Und es lässt uns so schön in andere Welten abtauchen.
Was aber tun, wenn Ihr die ganzen alten Schinken in Eurem Bücherregal schon ausgelesen habt und neuer Schmökerstoff her muss? Kein Problem, auf zur nächsten Buchhandlung! Um Euren Streifzug auf der Suche nach der perfekten Lektüre zu erleichtern, haben wir für Euch die Darmstädter Buchhandlungen unter die Lupe genommen. Und so viel lässt sich schon sagen: Unsere Heinerstadt hat in dieser Hinsicht viel zu bieten! Los geht es in dieser Ausgabe mit „den Individuellen“ – den Buchhandlungen in der Darmstädter Kernstadt, in denen Ihr noch von den Inhaber*inP | 26
nen selbst beraten werdet. Das Angebot und die Einrichtung der Läden sind dabei so individuell wie die Inhaber*innen selbst. Hier gibt es außerdem nicht nur Bücher und kleine Geschenkartikel zu kaufen, viele der Buchhandlungen organisieren (teilweise auch gemeinsame) Lesungen oder andere Veranstaltungen und bringen damit die weite Welt der Literatur ganz nah. Generell gut zu wissen: Nicht vorrätige Bücher könnt Ihr zumeist über Nacht bestellen und direkt am nächsten Morgen im Laden abholen. Wie wunderbar das Lesen ist, wusste übrigens auch schon Johann Wolfgang von Goethe: „Wer Bücher liest, schaut in die Welt und nicht nur bis zum Zaune.“ In diesem Sinne: Auf geht’s in die Welt – und dafür zuerst in den nächsten Buchladen. Euer neues Lieblingsbuch wartet schon auf Euch!
Buchhandlung Lesezeichen
Bessunger Buchladen Wo: Heidelberger Straße 81 b, Bessungen Wann: Mo bis Fr 9 bis 13 Uhr und 14.30 bis 18.30 Uhr, Sa 9 bis 13 Uhr Das macht's aus: Der Bessunger Buchladen ist eine echte Stadtteilbuchhandlung, hier kaufen die Lappinger bereits in der dritten Generation ein. Ab und zu wird der Laden von Judith Kautz zur informellen Börse – zum Beispiel, wenn Wohnungsgesuche ausgetauscht werden. Wegen der ausgefallenen Auswahl an Gruß- und Postkarten kommen aber auch Darmstädter aus anderen Stadtteilen extra nach Bessungen. Buch-Tipp: für die Großen „Der Sprung“ von Simone Lappert und für die Kleinen „Finn, der Feuerwehrelch“ von Sharon Rentta Literarischer Fokus: alles, was der Bücherfreund begehrt, sowie eine große Kinderbuchabteilung für jeden Geldbeutel Lesen ist wichtig, ... „um auch mal zu sich selbst zu kommen“ und schön, weil ... „es einfach Spaß macht“. www.bessunger-buchladen.de
Wo: Heinheimer Straße 82, Martinsviertel Wann: Mo bis Fr 10 bis 18.30 Uhr, Sa 10 bis 14 Uhr Das macht’s aus: Na, endlich! Die Buchhandlung Lesezeichen bekommt dieses Jahr den Deutschen Buchhandlungspreis verliehen. Herzlichen Glückwunsch! Bei Iris Massuthe und Britta Karadzole findet man nicht nur Bücher, sondern auch Honig vom Imker. Außerdem sind sie Ausleihstation für das „Heinerbike“ und beteiligen sich an Watzeviertel-Veranstaltungen wie „Glanzlichter“ oder „Frühlingszauber“. Literarischer Fokus: Breit gefächert. Belletristik, Kinderbücher, regionale Literatur sowie Bücher von und über berühmte Frauen – und alles, was die zwei Inhaberinnen selbst gerne lesen. Buch-Tipp: für die Großen „Schutzzone“ von Nora Bossong (Iris Massuthe) und „Maschinen wie ich“ von Ian McEwan (Britta Karadzole) sowie für die Kleinen „Tagebuch einer Killerkatze“ von Anne Fine und Axel Scheffler (Iris Massuthe) und „Kasimir Karton“ von Michelle Cuevas (Britta Karadzole) Lesen ist schön, weil ... „es innere Türen öffnet“ (Britta Karadzole) und „die Möglichkeiten unbegrenzt sind“ (Iris Massuthe). www.genialokal.de/buchhandlung/darmstadt/ lesezeichen-darmstadt
Buchhandlung am Markt – Büchergilde Darmstadt Wo: Marktplatz 10, Innenstadt Wann: Mo 12 bis 18.30 Uhr, Di bis Fr 10 bis 18.30 Uhr, Sa 10 bis 16 Uhr Das macht’s aus: Klein, aber oho! In der super zentral am Marktplatz gelegenen Buchhandlung hat Imke Karrock jeden Zentimeter optimal genutzt. Zwischen Regalen und Tischen kann man in einem der bequemen Sessel einen ersten Blick ins neue Lieblingsbuch werfen. Der Bücherschrank
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an Kinder- und Jugendbüchern ist von Belletristik über Sachbücher bis hin zu Lernhilfen und regionaler Literatur alles dabei. Buch-Tipp: für die Großen „Blinde Liebe“ von William Boyd und für die Kleinen „Die Muskeltiere“ von Ute Krause (Vor-)Lesen ist wichtig, weil ... „es gemeinsame Kommunikation ist“. www.buecherwurm-darmstadt.de
Georg Büchner Buchladen Wo: Lauteschlägerstraße 18, Martinsviertel Wann: Mo bis Fr 10 bis 19 Uhr, Sa 10 bis 16 Uhr Das macht’s aus: Gegründet zur Zeit der Studentenbewegung, liegt der Schwerpunkt der Buchhandlung von Gabriele Miller und Reinhard Neumann auch heute noch auf kritischer Gesellschaftsliteratur. Der zweite Fokus auf Gestaltung und Design spiegelt sich in der – seit 35 Jahren unveränderten – geradlinigen Ladeneinrichtung wider und ist im integrierten Obergeschoss zu finden. Literarischer Fokus: Architektur, Gestaltung und Design sowie Politik und Gesellschaft (gerne auch kritisch); außerdem das Sortiment des Zweitausendeins Versands Buch-Tipp: für die Großen „Unser Freund der Kiebitz“ von Jürgen und Thomas Roth und F.W. Bernstein (Reinhard Neumann) und „Die Intelligenz der Tiere“ von Carl Safina (Gabriele Miller) sowie für die Kleinen „Lindbergh“ von Torben Kuhlmann (Reinhard Neumann) und „Franklins fliegende Buchhandlung“ von Jen Campbell (Nicole Bailey-Bondeur) Lesen ist wichtig, weil ... „wir nur so die Welt um uns richtig erkennen und verstehen können“ (Gabriele Miller) und schön, weil „es eine wunderbare Beschäftigung ist“ (Reinhard Neumann). www.georg-buechner-buchladen.de
vor der Tür rundet seit letztem Jahr das Rundum-glücklich-Paket für alle Bücherfreunde ab. Literarischer Fokus: vor allem Bücher von kleineren Verlagen abseits der Bestsellerlisten und die wunderschön gebundenen Ausgaben des Büchergilde Verlags Buch-Tipp: für die Großen „Wallace“ von Anselm Oelze und für die Kleinen „Ariadnes Faden“ von Jan Bajtlik Lesen ist schön, weil ... „man spontan in neue Welten eintauchen kann". www.buch-am-markt.com + www.genialokal.de/buchhandlung/darmstadt/buch-am-markt/
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Der Bücherwurm Wo: Jahnstraße 1-5, Bessungen Wann: Mo bis Fr 10 bis 13 Uhr und 15 bis 18.30 Uhr, Sa 9.30 bis 13 Uhr Das macht’s aus: Hier ist der Name Programm. In der großen (und praktischerweise nach Alter sortierten) Kinder- und Jugendbuchabteilung kommen vor allem kleine Bücherwürmer voll auf ihre Kosten. Und die Großen können sich bereits seit über zehn Jahren von Ute Bödeker beraten lassen oder selbst in dem übersichtlich eingerichteten Laden stöbern – Kekse inklusive. Literarischer Fokus: Neben einer großen Auswahl
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ufgeschnappt! Aufgeschnappt! A Stadtkultur-Neuigkeiten REC H E RC H E + T E X T: M AT I N NAWA B I FOTO S: BE S I D O S + WO L FGA NG F U H RM A N N E K, H L M D (P E A L E’S M A STOD ON, M A M M U T A M E R I CA N U M, 1801) + M A N N L A N D S C H A F TSA RC H I T E KT U R (VORP L AT Z KU N ST H A L L E)
Adios, Besidos! Kaum zu glauben, aber wahr. Nach 15 Jahren fährt unser liebster Racki’n’Roll-Dampfer bald in seinen letzten Hafen ein. Von West nach Ost, von Norden nach Süden: Mit ihrem Exkurs quer durch alle europäischen Musikgefilde zwischen Balkan und Bosporus hat sich die Truppe um Musik-Bürgermeister Hüseyin Köroğlu zu einer Institution hochgespielt – und wurde dafür auch 2016 mit dem Darmstädter Musikpreis ausgezeichnet. Zum Abschied haut die Band, die ihr Schaffen immer auch als Liebeserklärung an die musikalisch-kulturelle Vielfalt unseres Kontinents verstanden hat, noch mal eine Platte raus. Und was für eine! 18 Titel versammelt das Quartett auf „Helsinki“, darunter größtenteils Eigenkompositionen an der Seite einiger Klassiker ihres Genres. Veröffentlicht wird das Ganze als wertiges Doppel-Vinyl und „eröffnet dem Hörer musikalische Einblicke in die Abenteuer“, die die Band erleben durfte. Zu hören gibt’s auch starke Features von Baba Zula, Imam Baildi oder Rap-Meister Kurtis Blow. Abgreifen könnt Ihr das Balkan-Gypsie-Pop-Manifest beim Abschiedskonzert in der Bessunger Knabenschule am 23. November. Karten für das große Finale gibt’s ab
01. Oktober am Veranstaltungsort, im Comic Cosmos, bei „Traumraum – der Laden“, Musik als Hilfe und in der Buchhandlung Lesezeichen für nen Zehner. www.besidos.de Ganz frisch an den Start hingegen geht Darmstädter Pop- und Jazz-Sängerin Nathalie Schäfer (Tobsucht, Beat Club 21, Nekta, Jasper, La Java Blue Quartett) mit ihrem Projekt Rooki. „Hooray For Today“ erscheint als Debüt am 01. November. Aufgenommen wurde das Album von der Musikerin selbst in kompletter Eigenregie im Homerecording-Studio samt vieler, kleiner Instrumenten wie Ukulele, Melodika und Kazoo. „Letztendlich ist es aber ausgeartet und viele nette Mit-Musiker haben mir ihr Können geschenkt“, erzählt Nathalie davon, dass am Ende auch die Darmstädter Musiker Steffen Stütz, Christian Spohn, Wolfgang Ritter und Max Sonnabend zum Einspielen ins Wohnzimmer-Studio kamen. Für den Feinschliff sorgte schließlich Gyso Hilger (Nektarium Mastering). Das Ergebnis: Quirliger, super vielschichtig klingender Songwriter-Pop mit Indie-Charme! www.rooki-music.com P | 30
Mit ihrem Melodic Metal werden All Will Know auf Konzert- und Festivalbühnen in ganz Europa – und gar bis nach Kuba! – gebucht. Jetzt haben die sonst für rasanten Sound bekannten Darmstädter etwas ganz Neues gewagt: eine Unplugged-Platte. Seit drei Jahren organisieren die fünf Musiker die Konzertreihe „Metal Up Your Life“ in der Oetinger Villa – immer mit Akustik-Bühne. Hierfür die eigenen Songs in entschleunigten Varianten neu zu arrangieren, kam so gut an, dass im Kohlekeller-Studio jetzt „Same But Different“ aufgenommen wurde. Das Album präsentiert ausgewählte Stücke aus der Diskografie der Band in reduziertem Gewand. Erhältlich als CD im schmucken Digipack für circa 15 Euro. www.allwillknow.de In die Hände gespuckt wird auch an der Kunsthalle Darmstadt: Ende des Sommers starteten hier die ersten Arbeiten zur umfassenden Neugestaltung des Vorplatzes am Museum. Dieser wird sich, so die Pläne, mit Rundbänken, neuen Bäumen sowie der Demontage des Zauns „zur umgebenden Stadtlandschaft“ öffnen. Der Ausstellungsbetrieb wird durch die Arbeiten nicht eingeschränkt. www.kunsthalle-darmstadt.de
Riesige, geschwungene Stoßzähne, massive Knochen und eine Ehrfurcht erregende Größe: Seit 150 Jahren wacht „Peale’s Mastodon“ mit seiner monumentalen Statur über die paläontologische Sammlung des Hessischen Landesmuseums – und wird jetzt erstmals seit seiner Installation abgebaut und auf Exkursion geschickt. Die imposanten Überreste des „Mammut americanum“ wurden 1801 im US-Staat New York ausgegraben und waren das erste museal montierte Skelett eines fossilen Säugetiers in Nordamerika. Damals eine absolute Sensation, die sogar maßgeblich in die politische Sphäre der damals noch jungen Nation wirkte. Als Schlüsselwerk einer Ausstellung über Alexander von Humboldt soll das elefantenähnliche Skelett nun ab Januar 2020 im Smithsonian American Art Museum in Washington DC zu sehen sein. Um die Leihgabe reisefertig zu machen, starten Mitte Oktober die Abbauarbeiten. Aufregend! www.hlmd.de
Der Kulturfonds Frankfurt Rhein-Main greift mit seiner Förderung unzähligen Kulturprojekten tatkräftig unter die Arme. In Darmstadt wurden dieses Jahr unter anderem das Sprungturmfestival, das „Bauwhat?“-Festival und die 100-Jahres-Feier der Darmstädter Sezession unterstützt. Nach sechs Jahren hat jetzt Dr. Helmut Müller sein Amt als Geschäftsführer niedergelegt. Die ehemalige hessische Kultusministerin Karin Wolff tritt seine Nachfolge an. www.kulturfonds-frm.de „Skurrile Fluchten – Humor in der Fotografie“: Die Darmstädter Tage der Fotografie werfen ihre Schatten voraus und kündigen das Thema ihrer elften Auflage an. Im Fokus sollen Ende April 2020 Arbeiten stehen, „deren distanzierte oder verschobene Betrachtungsweisen uns neue Perspektiven und Einsichten“ vermitteln und dabei „eigenen Humor entwickeln“. Klingt spannend! Mit dieser Bekanntgabe ist auch der Startschuss für den „Merck-Preis“ des Festivals gefallen. Ab sofort können Bewerbungen für die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung eingereicht werden. Die Frist ist der 15. November. Kürzlich erst ist das international renommierte Festival administrativ und organisatorisch unter das Dach des Kunstforums der TU Darmstadt geschlüpft. www.dtdf.de und www.tu-darmstadt.de/kunstforum P | 31
Touren, Trampen und kurze Trips Das literarische Darmstadt im Oktober T E X T: ST E F F E N FA L K
kontakt zu einem Häftling sie auf andere Gedanken bringt, beschreibt Ulrike Bliefert in ihrem „Tatort“-reifen Thriller, aus dem die Schauspielerin und Autorin ab 19.30 Uhr im Künstlerkeller im Schloss liest.
Im Herbst verreisen Schriftsteller oft und gerne und berichten auf Lesungen von vergangenen Reisen:
Mittwoch, 02. Oktober
Kürzestprosa lebt vom eingefangenen Augenblick und skurrilen Momenten, so auch bei Sandra Ade und Christoph Würges, wenn die ehemaligen Teilnehmer der Textwerkstatt ab 19.30 Uhr auf der Lesebühne im Literaturhaus aus ihren vollendeten Fragmenten lesen. In der Bar der Kammerspiele im Staatstheater präsentiert die Schauspielerin Edda Miersch ab 20 Uhr in einer szenischen Lesung drei Kurzgeschichten aus „Cat Person. Storys“, dem viel beachteten Erzählungsband der New Yorker Autorin Kristen Roupenian.
Dienstag, 08. Oktober
„Wie hoch die Wasser steigen“ beobachtet der Bohrarbeiter Wenzel Groszak von einer Ölplattform aus. Wie er dort seinen einzigen Freund verliert und ob er seine Liebe wiederfindet, erzählt Anja Kampmann in ihrem Roman, den sie ab 19 Uhr im Literaturhaus vorstellt.
Donnerstag, 10. Oktober
„Die Samariterin“ und Krankenschwester Susanne pflegt aufopferungsvoll ihre Mutter. Wie ein Brief–
In seinem vierten Hamburg-Krimi „Inspektor Takeda und das doppelte Spiel“ lässt Henrik Siebold Profi-Fußball auf Jazz und Waterkant auf Fernost treffen. Ein toter HSV-Kicker aus Japan führt nämlich nicht nur zu Ermittlungen in der Hansestadt. Einblick in die interkontinentale Spurensuche gibt uns der Autor ab 20 Uhr im Gewölbekeller unter dem Jazzinstitut.
Freitag, 11. Oktober
Zwei Autoren aus den Niederlanden werden uns ab 19.30 Uhr zum Auftakt des Literarischen Herbsts in der Stadtkirche vorgestellt: Inmitten gescheiterter Existenzen erscheint „Santa Rita“ in einem Bordell am Rande Hollands im Roman von Tommy Wieringa als letzte Hoffnung. „An den Flüssen“ leben Konrad und Julius, deren Freundschaft im Roman von Martin Michael Driessen im Milieu der Flößer vor einem Jahrhundert auf eine harte Probe gestellt wird. Unter anderem Daria Khorram-Sefat aus Offenbach und Julie Kerdellant aus Landau wettstreiten ab 20 Uhr in der Goldenen Krone um die Gunst des Publikums des 62. Krone-Slams, bei dem auch noch spontane Poeten am Abend teilnehmen können.
Sonntag, 13. Oktober
„Von oben“ blickt ein verstorbener Erzähler auf sein Grab herunter und sein Leben zurück. Über eine Biografie im Schwebezustand berichtet Sibylle Lewitscharoff in ihrem neuen Roman und ab 11.30 Uhr in der Stadtkirche. P | 32
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Dienstag, 15. Oktober
„Frankenstein oder der moderne Prometheus“ erschien vor über 200 Jahren und fasziniert bis heute. Den Alptraum der Mary Shelley vom künstlichen Menschen bringt in einer szenischen Lesung ab 20 Uhr Christian Klischat im Künstlerkeller im Schloss auf die Bühne.
Mittwoch, 16. Oktober
Noch „Drei Uhr morgens“ hätten sich Antonio und sein Vater auf einer über zwei Tage und Nächte dauernden Zugreise viel zu erzählen. Wovon, das erzählt Gianrico Carofiglio in seinem Roman und – moderiert von Paola Barbon – ab 19 Uhr im Literaturhaus.
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Biografien auf dem Prüfstand in der Stadtkirche ab 19.30 Uhr: Vier befreundete Paare sind „Die Tüchtigen“ und versammeln sich im Roman von Peter Henning am niederländischen Nordseestrand und spekulieren über die Zukunft in der zweiten Lebenshäfte. In „Frühlingserwachen“ befragt sich die nach der Autorin benannte Figur Isabelle Lehn über die Möglichkeiten eines Kinderwunschs.
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Donnerstag, 17. Oktober
Inspirierende Shootings und spannende Präsentationen auf zwei Bühnen! Top-Fotografen hautnah erleben.
„Paulas Reise oder: Wie ein Huhn uns zu Klimaschützern machte“ ist ein Kinderbuch am Puls der Zeit, dass die engagierte Autorin Jana Steingässer ab 18 Uhr mit einer Multivisionslesung in der Mensa der Bernhard-Adelung-Schule vorstellt.
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Auf „Die geheime Mission des Kardinals“ und damit in ein Syrien vor dem Krieg begibt sich Rafik Schami. Warum die titelgebende Figur dort schon tot ankommt, müssen zwei italienische Kommissare in einem Aleppo zwischen Glauben und Aberglauben ermitteln, auf deren Auslandseinsatz uns der Autor ab 19.30 Uhr in die Stadtkirche begleitet. „Was ich ihr nicht schreibe“ hat Alex Burkhard in seinem vierten Buch gesammelt und erklärt in seinen Slam-Texten – und ab 20 Uhr im Sonnensaal in Roßdorf – unter anderem Max und Moritz heute, Musik und Jugend und „Neunzig Prozent Wärme“.
e-news abonnieren! – www.multimediale.de
26.– 27. Oktober 2019 Täglich von 10 bis 19 Uhr
Freitag, 18. Oktober
Drei Debüts in der Stadtkirche ab 19.30 Uhr: Carmen Buttjer begleitet den Jungen „Levi“ durch das sommerliche Berlin auf seiner Flucht vor dem Verlust seiner Mutter und lässt ihn dabei auf P | 33
Veranstaltungsort
Eintrit
t f re i
darmstadtium, Wissenschafts- und Kongresszentrum, Schloßgraben 1, 64283 Darmstadt
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zwielichtige Gestalten treffen. Tom Müller erzählt in seinem Erstling über „Die jüngsten Tage“ und Erinnerungen an eine etwas zu wilde Nachwende-Jugend. Doris Anselm porträtiert in „Hautfreundin. Eine sexuelle Biografie“ eine Frau auf der Suche nach sinnvoller Sinnlichkeit. „Textblätterfallen“ verspricht Moderator Lars Ruppel für die Dichterschlacht und ab 20 Uhr auf der Bühne der Centralstation einen besonders bunten Poetry Slam.
seiner Großmutter „Elena Silber“ recherchiert ein Filmemacher im Roman von Alexander Osang – und damit die Geschichte seiner Familie zwischen russischer Revolution und deutscher Wiedervereinigung. „Propaganda“ ist die Aufgabe des amerikanischen Soldaten John Glueck, von dessen Enthusiasmus am Ende des Zweiten Weltkriegs Steffen Kopetzky genauso erzählt wie von dessen Resignation im Vietnam-Krieg.
Sonntag, 27. Oktober
„Die Freiheit wird einem nicht gegeben, man muss sie nehmen“, bekannte Meret Oppenheim 1975. Im Wohnzimmer des Kranichsteiner Literaturverlags erinnert Iris Welker-Sturm ab 11 Uhr an Leben und Werk der surrealistischen Lyrikerin.
Sonntag, 20. Oktober
Mit Abschied und Tod setzt sich Lea Matusiak in verschiedenen Gedichten und Geschichten auseinander, aus denen sie ab 15 Uhr im Künstlerhaus Ziegelhütte liest.
Dank James Krüss ist auch hierzulande seine „Lokomotive“ bekannt: Noch mehr Gedichte von Julian Tuwim tragen ab 17 Uhr Karolina Walczyk und Manfred Mack im Deutschen Polen-Institut vor.
Den Märchen-Klassiker „Die kleine Meerjungfrau“ von Hans Christian Andersen liest und spricht Marit Beyer in einer szenischen Lesung im Lite– raturhaus ab 16.30 Uhr.
Dienstag, 22. Oktober
„Der vorige Sommer und der Sommer davor“ fanden der Autobiografie von Peter Kurzeck zufolge in den Jahren 1982 und 1983 trampend und weinseelig zwischen Frankreich und Frankfurt statt. In den Nachlass des vor sechs Jahren verstorbenen Schriftstellers gewähren uns ab 19 Uhr die Herausgeber Rudi Deuble und Alexander Losse im Literaturhaus einen nicht alltäglichen Einblick in einen vergangenen Alltag.
„Leben sie wohl und glücklich“ – unter diesem zitierenden Motto liest ab 19 Uhr die Schriftstellerin Katja Behrens Abschiedsbriefe aus fünf Jahrhunderten im Künstlerhaus Ziegelhütte vor. „Der Kommissar in Badeshorts“ ermittelt im Krimi-Debüt von Tim Frühling zwischen Hoteldach und Strandanimation. Spannung mit Urlaubsflair verbindet der Moderator und Schriftsteller auch ab 20 Uhr im Sonnensaal in Roßdorf.
Mittwoch, 30. Oktober
Zur „Grand Tour – Reisen durch die junge Lyrik Europas“ lädt uns ab 19.30 Uhr die Stadtkirche ein, denn die preisgekrönten Dichter Federico Italiano und Jan Wagner haben für diesen Almanach kongeniale Zeitgenossen dieses Erdteils versammelt.
Anne Zuber trifft auf Till Raether und „Das gewohnte Leben“ trifft auf „Ich werd dann mal ... Nachrichten aus der Mitte des Lebens“, wenn die Hamburger Journalisten ab 20 Uhr in der Cen– tralstation ein Best-of ihrer Magazin-Kolumnen präsentieren.
Mittwoch, 23. Oktober
Auf zwei Kontinente entführen uns die Autoren ab 19.30 Uhr in der Stadtkirche: „Benzin“ bringt Alexander und Vinz im neuen Roman von Gunther Geltinger durch Afrika und gefährliche Abwege. Von einer Flucht von Tirol nach Amerika erzählt dagegen Norbert Gstrein in „Als ich jung war“.
Donnerstag, 31. Oktober
„An die Leser denken?“ fragt im Rahmen ihrer Herbsttagung die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung. Rede und Antwort stehen unter der Moderation von Ernst Osterkamp ab 20 Uhr im Georg-Christoph-Lichtenberg-Haus die Schriftstellerinnen und Schriftsteller Anne Weber, Monika Rinck, Andreas Steinhöfel und Ulrich Peltzer.
Freitag, 25. Oktober
Eine Ostgeschichte und eine Westgeschichte präsentiert ab 19.30 Uhr die Stadtkirche: Das Leben P | 34
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Digitalkunst, Avantgarde, Bauhaus und Pop-Art Unsere Kunst-Highlights im Oktober AUSWAHL + TEXTE: ANJA TRIESCHMANN | ABBILDUNGEN: DAMKROEGER (1) + HAP GRIESHABER (2) + VIVIANNE SASSEN (3) + UNIVERSITÄTSARCHIV DER TU DARMSTADT (4) + VG-BILDKUNST, BONN (5) + JAMES RIZZI (6)
Analog trifft digital Wie lassen sich neue digitale Medien und tra– ditionelle künstlerische Techniken miteinander verbinden? Das erforscht eine bundesweite Aus– stellungsreihe mit dem Titel „Zeitgleich-Zeitzeichen“, die zum siebten Mal vom Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK) initiiert wird. An deutschlandweit 43 Ausstellungen sind mehr als 300 Künstler*innen beteiligt. Auch in Darmstadt stellen Mitwirkende ihre Positionen in fünf Ausstellungen vor, bei denen die kreative Auseinandersetzung mit der Digitalisierung im Mittelpunkt steht. — Über den Oktober verteilt Bau 110 + Galerie Tartar + Atelier-Süd + Atelier Adelung 33 + Raum 6 im Atelierhaus www.zeitgleich-zeitzeichen.de
2 Den Tod denken Die Menschenwürde war ein zentrales Thema im Schaffen des Grafikers Hap Grieshaber (1909-1981). Sein bedeutender Holzschnitt-Zyklus „Totentanz von Basel“ nimmt Aspekte menschenwürdigen Lebens von dessen Ende her in den Blick: In der Auseinandersetzung mit dem Tod wird der Wesenskern des Lebendigen sichtbar. Eine Ausstellung des Evangelischen Hospiz- und PalliativVereins Darmstadt stellt Grieshabers Bilderserie in den Kontext von Vorträgen, Führungen, Lesungen und Seminaren, die den Umgang mit Sterben und Tod reflektieren. — 12.10. bis 03.11.2019 Künstlerhaus Ziegelhütte, Kranichsteiner Straße 110 www.künstlerhaus-ziegelhütte.de und www.ev-hospizverein.de
Prägende Bildsprache Welchen Einfluss hat die experimentelle Bildsprache des Bauhauses auf die künstlerische Weiterentwicklung fotografischer Strategien bis heute? Die Ausstellung „Bauhaus und die Fotografie. Zum Neuen Sehen in der Gegenwartskunst“ sucht in zeitgenössischer Fotografie nach Spuren der Bau– haus-Bildsprache. Dafür stellt sie Werke von 13 internationalen Künstler*innen sowie Studierenden der Hochschule Darmstadt und der TH Nürnberg der virtuell und teils als Rekonstruktion wiederbelebten Werkbundschau „Film und Foto“ von 1929 gegenüber. — bis 05.01.2020 Kunsthalle Darmstadt, Steubenplatz 1 www.kunsthalle-darmstadt.de
Den Wandel gestalten
Mit der Ausstellung „Paul Meißner (1868-1939). Ein Architekt zwischen Tradition und Aufbruch“ gräbt das Kunstforum einen wenig bekannten, aber einflussreichen Vorreiter neuer architektonischer Bauweisen aus: Geprägt von traditionellen Baustilen wie dem Späthistorismus gelang ihm der Sprung in Ausdrucksweisen der frühen Moderne, die er auch als Hochschuldozent von 1904 bis 1934 an Studierende der Technischen Hochschule Darmstadt weitergab – bis er durch die Nationalsozialisten an der Ausübung seiner Berufung gehindert wurde. — bis 19.01.2020 Kunstforum der TU Darmstadt, Hochschulstraße 1 www.tu-darmstadt.de P | 36
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5 Ins Schwarze getroffen
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Als 1919 die Darmstädter Sezession gegründet wurde, war Ernst Moritz Engert Mitinitiator. Als Lebenskünstler, Multitalent und Vermittler zwischen den Kunstszenen entwarf er als Emblem der Avantgarde und Logo für die Sezession den Bogenschützen, der bis heute vom Ziel der Künstlervereinigung zeugt: Wesentliches zu fokussieren. Mit einer Ausstellung über den Silhouettenschneider Ernst Moritz Engert (1892-1986) reiht sich das Kunst Archiv in den Reigen um das hundertjährige Gründungsjubiläum der Darmstädter Sezession ein. — bis 13.12.2019 Kunst Archiv Darmstadt, Kasinostraße 3 www.kunstarchivdarmstadt.de
6 Wenn Kunst verzaubert
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James Rizzi war ein Verzauberer: Mit seinen lebendigen Stadtbildern, den knalligen Farben und heiteren Großstadt-Szenen ging es ihm darum, in den Betrachtern „good vibrations“ zu erzeugen. Rund 120 Werke des 2011 verstorbenen New Yorker Pop-Art-Künstlers sind im Oktober zu Gast in der Kunsthandlung Langheinz, darunter drucksignierte Grafiken, Leinwände, einige seltene Sammlerstücke und Original-Zeichnungen. Die Leichtigkeit seiner wimmelnden Straßenkompositionen sind eine Liebeserklärung an seine Heimatstadt New York. — 18.10 bis 16.11.2019 Kunsthandlung Langheinz, Schulstraße 10 www.kunsthandlung-langheinz.de
Weitere Ausstellungen im Oktober online unter www.p-stadtkultur.de P | 38
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Wirklichkeiten aus dem Kaninchenbau Unsere Theater-Tipps im Oktober TEXT: THOMAS LENZ | FOTO: DANIEL LUGO („OMPHALOS“, TANZFESTIVAL RHEIN-MAIN)
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Kein Held ist auch ein Kraftwerk
Anti-Helden in Kranichstein. Ein Titel, der das Thema der derzeitigen Spielzeit „Abschied von den Helden“ am Staatstheater besser nicht treffen könnte: „Keine Zeit für Helden“. Die Spieler*innen aus dem im Sommer gezeigten „Kranichstein represent“ machen sich erneut auf die Suche nach neuen Welten und wie sie funktionieren. Denn wer legt eigentlich fest, was die berufliche und private Welt ist, wo die digitale anfängt und wo sie aufhört? Entscheidend ist, wer die Welt(en) gestaltet und sie in unterschiedliche Welten zerteilt. Es gibt schließlich auch Grenzen. Die Welt gestalten sollten nämlich die, die in ihr leben müssen und wollen. Für Hel– den haben wir keine Zeit, wir müssen nämlich zur Arbeit und nebenbei die Welt retten. Ein wunderbares Theaterprojekt, das dem elitären Blick zeigt, wie es ist, nicht zu herrschen. Dramaturgischer Plattenabend: Musik kann
unterstreichen, erzeugen und Selbstzweck sein. Für Schopenhauer war sie die größte und wichtigste aller Kunstformen. Und eigentlich wären die meisten Musikjournalisten auch gern selbst Musiker geworden (sorry, aber das ist kein Klischee). Drum kramt der Musikdramaturg Gernot Wojnarowicz tief in seiner Plattenkiste und spielt uns das Beste daraus vor. Er muss es schließlich wissen, welche Töne an welchen Stellen ihre volle Wirkung entfalten. Und wie Musik in unterschiedlichen Kontexten absolut anders wirken kann. Hier wird eine Playlist inszeniert, vor der jeder Algorithmus das Zittern bekommt. — „Keine Zeit für Helden – Kranichstein erklärt die Welt“: Premiere am Mi, 16.10., um 20 Uhr in den Kammerspielen + weitere Termine „Lauschangriff – Kraftwerke“ am Mi, 09.10., um 20 Uhr in der Bar der Kammerspiele www.staatstheater-darmstadt.de P | 40
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Wien wort auf di
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Verortung des Menschen
Die Faszination für Österreich ist groß. Neben Leuten, die man lieber meiden sollte (HC Strache zum Beispiel) sind da grandiose Kulturexporte wie Josef Hader, Granada oder die Romane von Wolf Haas. Zeit also, dem Wiener und der Wienerin auf den Wesensgrund zu gehen. Theatralisch-musikalisch wird einem das Wienerische beigebracht. Oder wissen alle, was ein „Adaxl“ oder ein „Zwutschkerl“ ist? Ein vergessenes Wort der Küchensprache, das Hautgout (sprich: Oguuu), hat es sogar in den Stücktitel geschafft und schmeckt, wie man sich einen Wiener in seinem Kaffeehaus vorstellt: süßlich, intensiv und streng. Verpackt in Lieder aus Gemütlichkeit, dem Saufen und der gern gegrüßten Morbidität. — „A bisserl schwarz. A bisserl weiß. Ein Wiener Abend mit Hautgout“ am Sa, 26.10., um 20 Uhr Agora, Erbacher Straße 89 www.wuweitheater.de
Vom 31. Oktober bis 17. November findet das vierte Tanzfestival Rhein-Main in den Städten Darmstadt, Frankfurt, Offenbach und Wiesbaden statt. Der Auftakt ist in Darmstadt mit anschließender Eröffnungsparty. Das Stück ist einer Eröffnung würdig: Der Künstler Damien Jalet inszeniert bildmächtige Tanzstücke. 20 Tänzer*innen des mexikanischen Centro de Producciòn de Danza Contemporánea tanzen energetisch auf einer übermächtig-riesigen Satellitenschüssel. Das hört sich nicht nur spektakulär an, es sieht auch genauso aus. Das Stück reflektiert das Verhältnis von Europa und Mexiko zwischen den Ruinen unserer Zivilisation und den Mythen der indigenen Bevölkerung. Das ist nichts weniger als eine künstlerische Reflexion der Verortung des Menschen in der Welt. — „Omphalos“ am Do, 31.10., um 19.30 Uhr Staatstheater Darmstadt, Großes Haus www.tanzfestivalrheinmain.de
Mit Maggi für den Marxismus
Die Jahre nach dem Kaninchenbau
1969: Mondlandung, Marxismus, Studentenproteste, Woodstock. Da war was los, könnte man sagen. Aber die große Mehrheit liebte nach wie vor Sonntagsbraten, Käffchen und Maggi, die angenehme Beschaulichkeit und Ruhe im Nicht-mehr-ganz-Nachkriegsdeutschland vermitteln. Und in dieser Zeit nisten sich zwei seltsame Freunde in ein Mietshaus ein und Leben fröhlich in ihrer Blase, die nicht über den eigenen Mikro– kosmos hinausreicht. Eigentlich nichts Besonderes, bis einem das Genre des Stücks klar wird: Retro-Science-Fiction-Komödie. So schaffen es die Dialoge, die Klischees der Zeit durch die Einführung von Sci-Fi-Elementen gekonnt zu brechen. Auf einmal passen die spießbürgerliche Mittags– ruhe und „Love and Peace“ perfekt zusammen. — „Fressalien“ Premiere am Sa, 26.10., um 20 Uhr Musische Gruppe Auerbach, Riedlingerstraße 3 www.musische-gruppe-auerbach.de
Arme Alice! Jahre nach ihrem Besuch im Kaninchenbau ist die gute Frau schwer traumatisiert. Die Ärzte der Nervenanstalt sind nämlich alles andere als sicher, ob das Wunderland nicht eine Ausgeburt ihrer Fantasie ist. Die Figuren aus Lewis Carrolls Klassiker sind Zerrbilder, die sich in einem permanenten Dazwischen befinden: Wahn versus Wirklichkeit, Fantasie versus Realität. Die alten Fragen werden durch das moderne Setting der Psychiatrie noch mal aufgerollt. Gerade sie eignet sich besonders für das Absurde der Welt, denn warum sollte die Realität der Insassen weniger wert sein? Matrix und Shutter Island lassen grüßen. Die Uhr tickt trotzdem noch gegen Alice und die Grinse– katze zieht die Mundwinkel verstörend nach oben. — „Alice (im Anderland)“ Premiere am Fr, 18.10., um 20 Uhr + weitere Termine Theater Moller Haus, Sandstraße 10 www.tud-schauspielstudio.de
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Kalender Oktober 2019 DIENSTAG, 01.10.2019 Kleiderbasar
13:00 h Feldbergstraße 27, Darmstadt
Konzert: Krone Old Stars Orchestra (Jazz)
21:00 h Goldene Krone (Kneipe)
Nachtdienst mit The Jan (Indie & Garage)
22:00 h Goldene Krone (Rockybar)
Early Late Night Show
20:00 h Schlosskeller
Pub Quiz
20:30 h Green Sheep Pub
Pub Quiz
20:15 h An Sibin
MITTWOCH, 02.10.2019
01 > Im Einklang: stilvortalent.
Zehn Jahre Zehn DJs - Vinyl only
23:00 h Weststadtcafé
Fifty/Fifty: Die Party für Best Ager
20:30 h Centralstation (Saal)
Tanzen inklusive
18:00 h Centralstation (Halle)
Frischzelle: Korgchester
21:30 h Bess. Knabenschule
Einklang w/ stilvortalent Township Rebellion HRRSN
23:00 h 806qm (257qm)
> 04
Feiertagsrock-Party
21:00 h Steinbruch-Theater, Mühltal
Live: Andrea Zeta
22:00 h Mint Club
Best of 80s mit DJ D-Zero
22:00 h Goldene Krone (Disco)
Konzert: Stereo Naked (Americana & Indie)
21:00 h Goldene Krone (Kneipe)
Rockyremmidemmi mit Sir N
22:00 h Goldene Krone (Rockybar)
Alle haben frei!
22:00 h Musikpark A5
Vernissage: Welt der Wassertropfen
18:00 h Agora
Discofox Dance Night
21:00 h Tanzcafé Papillon
La Fiesta con Salsa y Bachata
21:45 h Salon-Latino
After Work Party
18:00 h An Sibin
DONNERSTAG, 03.10.2019
02 > Wassertropfen-Vernissage.
Jam-A-Coustic mit Stoneplexx (live)
20:00 h Roßdörfer Biergarten
Kabarett: René Sydow - Die Bürde des weisen Mannes
20:30 h HalbNeun Theater
2. Kammerkonzert
20:00 h Staatstheater (Kleines Haus)
Multimedia-Vortrag: Engelbert Jennewein -Sri Lanka
20:00 h Agora
Eröffnung 16. Darmstädter Jazzforum
14:30 h Literaturhaus
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Martin Kohlstedt Do. 7. November
Do. 10. Oktober
Kevin Morby (solo)
Fr. 8. November
Tickets & weitere Termine: www.kulturzentrummainz.de @ kuzmainz kuzmainz kuzmainz
Allah-Las
The Slow Show ‚lust and learn tour‘
Mo. 14. Oktober
So. 27. Oktober
Deaf Havana
Adam Angst
Do. 28. November
Fr. 6. Dezember
©Paul Husband
Mo. 7. Oktober
The Souljazz Orchestra
©Markus Hauschild
Nouvelle Vague
©Rod Maurice
Konzert
©J. Conrad Schmidt
2019
Live: Changes + Awen + By The Spirits + La Merde
18:00 h Steinbruch-Theater, Mühltal
Vernissage: Fliegel-Flagel-Flügelschlag
11:00 h Galerie Alter Bahnhof Rossdorf
Eröffnung 16. Darmstädter Jazzforum
14:30 h Literaturhaus
Rockclub mit Peter e.S.
22:00 h Goldene Krone (Rockybar)
Hardcore Things! mit The Tex Avery Syndrome + ...
21:00 h Goldene Krone (Saal)
Mariannes Chansonabend
20:00 h Jagdhofkeller
Tischfußballturnier DYP
20:15 h Goldene Krone (Kneipe)
Students & Friends
23:00 h Nachtcafé
Pub Karaoke
20:00 h An Sibin
> 04
FREITAG, 04.10.2019 Kabarett: Die Buschtrommel - Dumpf ist Trump(f)
20:30 h HalbNeun Theater
Theater: W20 on Stage III - Des Bösen gute Diener
18:00 h Theater Moller Haus
Konzert: Anarchist Republic of Bzzz
20:00 h Centralstation (Halle)
16. Darmstädter Jazzforum
09:30 h Literaturhaus
1 Year Groovestreet mit Vadim Oslov
23:00 h Oetinger Villa (Keller)
House Of Wolves
> 04
> 04 21:00 h Steinbruch-Theater, Mühltal
Vernissage: 3Klang
17:00 h Prinz-Emil-Garten (Schlösschen)
Neunzigerdisko mit DJ D-Zero
22:00 h Goldene Krone (Disco)
Konzert: Heiner Herchenröder (Eigenes & Cover)
21:00 h Goldene Krone (Kneipe)
Garage Sabotage mit The Jan
22:00 h Goldene Krone (Rockybar)
Karaoke Saal-Special mit Stritti
20:00 h Goldene Krone (Saal)
Beat.Stay.Love
23:00 h Schlosskeller
Freies Tanzen: Standard & Latein
19:00 h TSZ Blau-Gold-Casino
03 > Marianne singt mit Les Garçons.
SAMSTAG, 05.10.2019 Methodisch Inkorrekt: Rockstars der Wissenschaft
20:00 h Centralstation (Saal)
Konzert: Die Goldenen Zitronen
20:00 h 806qm
Konzert: El ZZorro - The very best of ZZ Top
20:30 h HalbNeun Theater
Hits in the Mix! 80s & 90s
22:00 h Centralstation (Halle)
4. Dieburger Musiknacht
19:00 h Dieburg
> 04
Brigade Futur 3 + Spielvereinigung Sued
20:00 h Bessunger Knabenschule (Halle)
Film: Cairo Jazzman - The Groove of a Megacity
16:30 h CityDome Kinos (Rex-Kino)
16. Darmstädter Jazzforum
09:30 h Literaturhaus
> 04
04 > Anarchist Republic of Bzzz. ANZEIGE
Rise Of The Demons mit DJ Demon
21:00 h Steinbruch-Theater, Mühltal
Konzert: Pimpblitzkid
21:00 h An Sibin
Konzert: The Invasion + Bouncing Bettys
21:00 h Goldene Krone (Saal)
Come As You Are mit DJ Kai
22:00 h Goldene Krone (Disco)
Konzert: Beyond Blues Band (Blues)
22:00 h Goldene Krone (Kneipe)
Rockyshake mit DJ Alaa
22:00 h Goldene Krone (Rockybar)
Aurora DeMeehl: Dicke Luft in Tapperware Falls
20:30 h Jagdhofkeller
Kellergymnastik mit Leo Yamane
23:00 h Schlosskeller
Tanzsalon Ü30
21:30 h Linie Neun, Griesheim
La Gran Fiesta (Salsa, Bachata, Reggaeton)
22:00 h Salon-Latino
Saturday Dance Party
21:00 h Tanzcafé Papillon
05
Stadtklänge (House, R'n'B)
23:00 h Nachtcafé
> Gute Gründe: ein Film.
Sachpreis Poker-Turnier
19:00 h Sportsbar Checkpoint
> 05
SONNTAG, 06.10.2019 Film: Why We Cycle
19:30 h Energieagenten
Delta Dannys Bluestreff - Offene Bühne
20:30 h Goldene Krone (Kneipe)
Tangobrunch
15:00 h Linie Neun, Griesheim
Tatort Krone
20:15 h Goldene Krone (Kneipe)
Tanztee mit DJ Zoli
15:00 h Tanzcafé Papillon
MONTAG, 07.10.2019
06
Digitales Kaffeekränzchen
14:00 h Forstmeisterhaus
Kathi an der Bar
20:00 h Theater im Pädagog
Konzert: Harry Seyberth (Rock & Pop)
21:00 h Goldene Krone (Kneipe)
> Tatort Krone. ANZEIGE
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> 05
Ersti Party
21:00 h Schlosskeller
Pub Quiz
20:30 h Green Sheep Pub
Vintage (Oldies & Goldies)
21:00 h Steinbruch-Theater, Mühltal
WatzeFAQ (Quizabend)
20:00 h Watzepunkt
Ladies Night mit DJ Zoli
21:00 h Tanzcafé Papillon
Sachpreis Poker-Turnier
19:00 h Sportsbar Checkpoint
DIENSTAG, 08.10.2019 Konzert: Elias 'Fuzzy' Dahlhaus (Jazz Jam)
21:00 h Goldene Krone (Kneipe)
Nachtdienst mit Alaa (Aktuelles & Tanzbares)
22:00 h Goldene Krone (Rockybar)
Laut und Leise: Them Fleurs (live)
20:30 h Schlosskeller
Konzert: Matrak Attakk + Discommand + Organes ...
20:00 h Oetinger Villa (Keller)
Pub Quiz
20:30 h Mullbinde
Konzert: Warp + Java
20:00 h Oetinger Villa
Pub Quiz
20:30 h Green Sheep Pub
Pub Quiz
20:15 h An Sibin
07 > Quizzi-Quizzi!
MITTWOCH, 09.10.2019 Brauereibesichtigung
17:00 h Darmstädter Privatbrauerei
Konzert: Lutz Drenkwitz (Liedermacher)
21:00 h Goldene Krone (Kneipe)
OWO Party
22:00 h Schlosskeller
Mittwochskultur
18:00 h Atelier & Galerie Trautmann
Filmkreis-Kino: BlindDate (Arthouse-Sneak)
20:30 h CityDome Kinos (Rex-Kino)
Discofox Dance Night
21:00 h Tanzcafé Papillon
La Fiesta con Salsa y Bachata
21:45 h Salon-Latino
08 > Bier-Making-of. ANZEIGE
After Work Party
18:00 h An Sibin
DONNERSTAG, 10.10.2019 Konzert: High South - Change In The Wind
20:30 h HalbNeun Theater
Eisprung - die coverfreie Akustikjamsession
20:00 h Sumpf
Konzert: Peter Evans & Levy Lorenzo
19:30 h Stadtkirche
> 05
128qm Konzert: L.A. Salami
19:00 h 806qm (128qm)
> 05
Lesung: Ulrike Bliefert - Die Samariterin
19:30 h Künstlerkeller im Schloss > 32 20:00 h Jazzinstitut (Keller) > 32
Lesung: Henrik Siebold - Inspektor Takeda und ... Fachschaftsparty Mathematik
22:30 h Goldene Krone (Disco)
Kick-Off Party Winter Term 19/20
21:00 h Schlosskeller
09
JamSession mit Johnny´s Jazz Collection
20:00 h Achteckiges Haus
> Henriek Siebold liest vor.
Tischfußballturnier DYP
20:15 h Goldene Krone (Kneipe)
Students & Friends
23:00 h Nachtcafé
Pub Karaoke
20:00 h An Sibin
FREITAG, 11.10.2019
10 > Cavewoman macht Spaß. ANZEIGE
Comedy: Cavewoman
20:00 h Centralstation (Saal)
Internationaler Coming Out Day
16:00 h Oetinger Villa
Kabarett: Peter Vollmer´s Doktor-Spiele
20:30 h HalbNeun Theater
Kammerspektakel: Amilli + Shelter Boy + Topshake..
20:30 h Staatstheater
Techno Classics mit DJ Stargate
22:00 h Centralstation (Halle)
Lesung: Tommy Wieringa + Martin Michael Driessen New Evil Music - 15 Jahre Nostalgie-Show
19:30 h Stadtkirche > 32 19:00 h Steinbruch-Theater, Mühltal
Konzert: Viento Terral (Latin-Jazz)
20:30 h Bessunger Knabenschule (Halle)
> 06
Konzert: Feel Collins
21:00 h An Sibin
Konzert: Jetzt und Hier (Singer-Songwriter Duo)
22:00 h Goldene Krone (Kneipe)
Kommerzdisko: Aktuelles und Altbewährtes
22:00 h Goldene Krone (Disco)
Singleshingaling mit DJ Shock Travolta
22:00 h Goldene Krone (Rockybar)
Krone-Slam
20:00 h Goldene Krone (Saal)
Semester Opening des Fachbereich Gestaltung
23:00 h Schlosskeller
> 32
Critical Mass
19:00 h Marktplatz
Oktoberfest
21:00 h Tanzcafé Papillon
Freies Tanzen: Standard & Latein
19:00 h TSZ Blau-Gold-Casino
SAMSTAG, 12.10.2019 Kabarett: Frank Fischer - Meschugge
20:30 h HalbNeun Theater
Megahits: 80er, 90er, 00er & Charts
22:00 h Centralstation (Halle)
11 > Filmfest-Nachlese.
Das Kriminal Comedy Dinner
19:00 h Grohe Brauereiausschank
Skinheads Night Out Vol.12
21:00 h Bess. Knabenschule (Keller)
43. Weiterstädter Filmfest-Nachlese: Best of
19:30 h Centralstation (Saal)
Wir Sind Anders mit Format:B
23:00 h Ponyhof
Biodanza Party
20:00 h Bessunger Knabenschule
Ausstellungseröffnung: Hap Grieshaber - Totentanz
18:00 h Künstlerhaus Ziegelhütte > 36 21:00 h Steinbruch-Theater, Mühltal
Steinbruch Theater meets Schwarzes Heidelberg Seth Troxler + David Muallem
22:00 h Galerie Kurzweil
Konzert: Tango & Gregorianik
18:00 h Pauluskirche
> 06
Konzert: Mission Impossible
21:00 h An Sibin
Long Live The Crown: Knockout Concept + Call ...
22:00 h Goldene Krone (Saal)
Konzert: Rock Class (Blues Rock)
22:00 h Goldene Krone (Kneipe)
12 > Kurzweil-Rave. ANZEIGE
Ludwigstraße 8 64283 Darmstadt 06151 22999
info@tevetoglu.de www.tevetoglu.de
2000er Disko mit DJ D-Zero
22:00 h Goldene Krone (Disco)
Strictly British mit DJ Kai (BritPop, Rock, Punk)
23:00 h Goldene Krone (Rockybar)
Konzert: Margaux & die BANDiten (Jubiläumskonzert)
20:00 h Bess. Knabenschule (Halle)
Konzert: The Crimes + Barstool Kings
20:30 h Jagdhofkeller
Reggae Allstar Yard
23:00 h Schlosskeller
Konzert: Molchat Doma
20:00 h Oetinger Villa
Depeche Mode Party: 101 - One Night in Darmstadt
22:00 h Linie Neun, Griesheim
Oktoberfest
21:00 h Tanzcafé Papillon
La Gran Fiesta (Salsa, Bachata, Reggaeton)
22:00 h Salon-Latino
Saturday Dance Party
21:00 h Tanzcafé Papillon
Stadtklänge (House, R'n'B)
23:00 h Nachtcafé
Sachpreis Poker-Turnier
19:00 h Sportsbar Checkpoint
> 06
SONNTAG, 13.10.2019 13 > Margaux und die BANDiten.
Comedy: Hazel Brugger - Tropical
19:30 h Staatstheater (Großes Haus)
Konzert: Gaby Moreno
19:30 h Centralstation (Saal)
2. Sinfoniekonzert
11:00 h Staatstheater (Großes Haus)
Konzert: Vivaldi - Die Vier Jahreszeiten
16:00 h Innenstadtkirche St. Ludwig
Lesung: Sibylle Lewitscharoff - Von oben
11:30 h Stadtkirche
Konzert: Lakatos-Neubauer-Cetto-Langer - Four
19:30 h Stadtkirche
Stadtrundgang:Darmstadt als Industriestadt um 1900
14:00 h Luisenplatz
Konzert: Das Glück ist kugelrund
18:00 h Haus der Deutsch-Balten
Finissage: Fliegel-Flagel-Flügelschlag
11:00 h Alter Bahnhof Rossdorf
Delta Dannys Bluestreff - Offene Bühne
20:30 h Goldene Krone (Kneipe)
Kidical Mass
15:30 h Karolinenplatz
Theaterdinner: Der letzte Gang
18:00 h Theater im Pädagog
Oktoberfest
21:00 h Tanzcafé Papillon
Tatort Krone
20:15 h Goldene Krone (Kneipe)
Tanztee mit DJ Zoli
15:00 h Tanzcafé Papillon
> 32
MONTAG, 14.10.2019 14 > Gaby Moreno.
Crust-Konzert: Alteri + No Sun Rises + Sarkh
20:30 h Oetinger Villa
Konzert: Colbinger (Songwriter)
21:00 h Goldene Krone (Kneipe)
Open Stage für freie Improvisation
20:00 h Agora
ANGEBOT DES MONATS ENTE IN ANANAS SERVIERT 12,90 MAPO TOFU 8,50 6 DUMPLING 6,50 LAUTESCHLÄGERSTR 3 64289 DARMSTADT 06151-9818907 0176-63482236 HAPPY-WOK-ASIAFOOD.DE
ALLE UNSERE SPEISEN SIND OHNE GLUTAMAT ZUBEREITET ABHOL- UND LIEFERSERVICE / FIRMENBESTELLUNGEN TÄGLICH 11.00 – 15.00, 17.00 – 22.00
Musikalische Lesung: Football-Disco
20:00 h Baas-Halle
Pub Quiz
20:30 h Green Sheep Pub
> 07
Vintage (Oldies & Goldies)
21:00 h Steinbruch-Theater, Mühltal
WatzeFAQ (Quizabend)
20:00 h Watzepunkt
Ladies Night mit DJ Zoli
21:00 h Tanzcafé Papillon
Sachpreis Poker-Turnier
19:00 h Sportsbar Checkpoint
DIENSTAG, 15.10.2019 Konzert: Lydmor
20:00 h Centralstation (Halle)
Konzert: Krone Old Stars Orchestra (Jazz)
21:00 h Goldene Krone (Kneipe)
> 07
Nachtdienst mit Shock Travolta
22:00 h Goldene Krone (Rockybar)
Golden Crown Revue (Swing)
19:00 h Goldene Krone (Saal)
Fachschaftsparty Maschinenbau
22:00 h Schlosskeller 20:00 h Künstlerkeller im Schloss > 33
Theaterlesung: Frankenstein oder der Moderne ... Filmkreis-Kino: Das Familienfoto (OmU)
20:00 h Audimax / TUD
Pub Quiz
20:30 h Green Sheep Pub
Pub Quiz
20:15 h An Sibin
> 07 15 > Isabelle Lehn in der Stadtkirche.
MITTWOCH, 16.10.2019 Das erste allgemeine Babenhäuser Pfarrerkabarett
20:30 h HalbNeun Theater
Theater: Ödipus, Tyrann (Premiere)
19:30 h Staatstheater (Kleines Haus)
Lesung: Isabelle Lehn + Peter Henning
19:30 h Stadtkirche
Punto Jazz - Konzert: Triolog
18:00 h Vinocentral
> 33
Konzert: Vellocet (Alternative)
21:00 h Goldene Krone (Kneipe)
Frischzelle
21:30 h Bess. Knabenschule (Keller)
31. Darmstädter Musikgespräch: Kultur in Darmstadt
20:00 h Konsum Mathildenhöhe
Filmkreis-Kino: Liebesfilm
20:30 h CityDome Kinos (Rex-Kino)
Discofox Dance Night
21:00 h Tanzcafé Papillon
La Fiesta con Salsa y Bachata
21:45 h Salon-Latino
After Work Party
18:00 h An Sibin
DONNERSTAG, 17.10.2019 Konzert: Hattler
20:00 h Centralstation (Saal)
Kleid At Night
19:00 h Centralstation (Halle)
16 > Hattler in der Centralstation. ANZEIGE
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Lesezeichen
Britta Karadzole & iris Massuthe gbR www.lesezeichen-darmstadt.de
128qm Konzert: Lui Hill
20:30 h 806qm (128qm)
> 07
Lesung: Rafik Schami - Die geheime Mission des ...
19:30 h Stadtkirche
> 33 > 33
Lesung: Alex Burkhard - Was ich ihr nicht schreibe
20:00 h Sonnensaal, Roßdorf
TIP-Filmclub
20:00 h Theater im Pädagog
Vorfinanzierungsparty Bertold Brecht Schule
20:00 h Goldene Krone (Disco)
Death Disko mit The Jan
20:00 h Goldene Krone (Rockybar)
Filmkreis-Kino: Das schweigende Klassenzimmer
20:00 h Audimax / TUD
Multivisionsshow: Jana Steingässer - Paulas ...
18:00 h Bernhard-Adelung-Schule > 33
Echt Jetzt!?! Fünf Expert*innen geben Einblick ...
19:00 h Agora
Tischfußballturnier DYP
20:15 h Goldene Krone (Kneipe)
Students & Friends
23:00 h Nachtcafé
Pub Karaoke
20:00 h An Sibin
FREITAG, 18.10.2019
> Rafik Schami, geheime Mission.
19. Darmstädter Nacht der Stimmen
20:00 h Centralstation (Saal)
Das Original Krimidinner - Der Teufel der Rennbahn
19:30 h Burg Frankenstein (Restaurant)
Kabarett: Luise Kinseher - Mamma Mia Bavaria
20:30 h HalbNeun Theater
Dichterschlacht Darmstadt: Textblätterfallen
20:00 h Centralstation (Halle)
Lesung: Carmen Buttjer + Tom Müller + Doris Anselm
19:30 h Stadtkirche
Theater: Alice (im Anderland)
20:00 h Theater Moller Haus
Vernissage: James Rizzi - Besser als Aktien Live: Slavic Sentiment - Polnische Volksmusik ...
18 > Doris Anselm, Stadtkirche.
> 34
> 33
> 41 19:00 h Kunsthandlung Langheinz > 38 20:00 h Orangerie
Rammstein Party mit DJ Doom
21:00 h Steinbruch-Theater, Mühltal
Konzert: Four Elements (Fusion Jazz)
20:00 h Hoffart Theater
128qm Klub: Elektroladen
23:00 h 806qm (128qm)
Afterwork-Concert mit Wein und Kulinarischem
18:30 h Blumen-Studio, Bessungerstr. 54
Konzert: Final Roots (Rock Cover)
22:00 h Goldene Krone (Kneipe)
Casual Friday mit DJ Alaa
22:00 h Goldene Krone (Disco)
Rock(y) Eskalation
22:00 h Goldene Krone (Rockybar)
Corona Negra
22:00 h Goldene Krone (Saal)
Konzert: The Groovy Cellar & De von Ausferns
21:00 h Bess. Knabenschule
Schrill + Laut
23:00 h Schlosskeller
Konzert: Brom
20:30 h Jazzinstitut (Keller)
Ausstellung
Alle Bilder sind urheberrechtlich geschützt © Art Licensing Int. GmbH
Vernissage: 18.10.19 um 19°° Uhr | Ausstellung: 18.10.19 - 16.11.19
> 08
Kunsthandlung Langheinz • Schulstraße 10 • Darmstadt www.kunsthandlung-langheinz.de/ausstellung
17
KL
Konzert: John Stowell + Janice Dixon + P-Trio
20:00 h Agora
Freies Tanzen: Standard & Latein
19:00 h TSZ Blau-Gold-Casino
SAMSTAG, 19.10.2019 CycleWerk
12:00 h Forstmeisterhaus
Stilbruch Schwarz
21:00 h Steinbruch-Theater, Mühltal
Die neue Tanzalternative
20:00 h Bess. Knabenschule (Keller)
Comedy: Der Tod - Zeitlos
20:30 h HalbNeun Theater
Very Best of: 90s & Today
22:00 h Centralstation (Halle)
Konzert: Zrazy (irisches Frauenduo)
20:00 h Frauenkulturzentrum
Konzert: Recomposed
19:00 h Stadtkirche
Mach Mal Langsam - Geht ein DJ ins Theater
20:00 h Theater Moller Haus
Tag der offenen Tür
15:18 h Waldkindergarten Darmstadt
Damiano Von Erckert + Thomas Hammann & Heckmann 23:00 h Galerie Kurzweil Metal Up Your Life 8
19:00 h Oetinger Villa
Theaterensemble 2. Akt: Botox de Luxe
20:00 h Hoffart Theater
Impro-Show: Mach mal langsam - Geht ein DJ ins ...
20:00 h Theater Moller Haus
19 > Janice Dixon im Agora.
Konzert: United Colors of Bessungen
20:30 h Bessunger Knabenschule (Halle)
Konzert: AB/CD
21:00 h An Sibin
Konzert: Rasselbande (Comedy & Kabarett)
22:00 h Goldene Krone (Kneipe)
Trashpop Party
22:00 h Goldene Krone (Disco)
Rehab: Back to the 50s & 60s mit The Jan
22:00 h Goldene Krone (Rockybar)
Beerpong-Challenge
21:00 h Goldene Krone (Saal)
Soulfood Club
23:00 h Schlosskeller
Konzert: Christiano Gitano & Lulo Reinhardt
19:30 h Achteckiges Haus
La Gran Fiesta (Salsa, Bachata, Reggaeton)
22:00 h Salon-Latino
Saturday Dance Party
21:00 h Tanzcafé Papillon
Stadtklänge (House, R'n'B)
23:00 h Nachtcafé
Sachpreis Poker-Turnier
19:00 h Sportsbar Checkpoint
SONNTAG, 20.10.2019 Comedy: Moritz Neumeier - Lustig
19:00 h Centralstation (Saal)
Kabbaratz: Wer lesen kann, ist klar im Vorteil
19:30 h HalbNeun Theater
20 > Soulfood im Schlosskeller. ANZEIGE
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23.10. – 6.11.2019 im Kommunalen Ki
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Weiterstadt
Filmfest
Theater: Alice (im Anderland)
18:00 h Theater Moller Haus
Lesung mit Lea Matusiak
15:00 h Künstlerhaus Ziegelhütte > 34 > 08 20:00 h Hoffart Theater
Gute Stube -Konzert: Aniyo Kore Delta Dannys Bluestreff - Offene Bühne
20:30 h Goldene Krone (Kneipe)
Kreativmarkt
10:00 h Bessunger Knabenschule (Halle)
Tatort Krone
20:15 h Goldene Krone (Kneipe)
Tanztee mit DJ Zoli
15:00 h Tanzcafé Papillon
MONTAG, 21.10.2019 Konzert: John McLaughlin & The 4th Dimension
20:00 h Centralstation (Halle)
Konzert: Schraubenyeti (Folk)
21:00 h Goldene Krone (Kneipe)
21
Pub Quiz
20:30 h Green Sheep Pub
> Musikalsche Lesung.
Vintage (Oldies & Goldies)
21:00 h Steinbruch-Theater, Mühltal
WatzeFAQ (Quizabend)
20:00 h Watzepunkt
Ladies Night mit DJ Zoli
21:00 h Tanzcafé Papillon
Sachpreis Poker-Turnier
19:00 h Sportsbar Checkpoint
DIENSTAG, 22.10.2019
22
Musikalische Lesung: Jan Wagner + Frederico ...
19:30 h Stadtkirche
Konzert: Elias 'Fuzzy' Dahlhaus (Jazz Jam)
21:00 h Goldene Krone (Kneipe)
Nachtdienst mit Shock Travolta
22:00 h Goldene Krone (Rockybar)
Laut und Leise: No King No Crown (live)
20:30 h Schlosskeller
Filmkreis-Kino: The Empire of Corpses (OmU)
20:00 h Audimax / TUD
Pub Quiz
20:30 h Green Sheep Pub
Pub Quiz
20:15 h An Sibin
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MITTWOCH, 23.10.2019 Konzert: Go Go Berlin - The O.C.E.A.N - Tour 2019
20:00 h Centralstation (Halle)
Lesung: Gunther Geltinger + Norbert Gstrein
19:30 h Stadtkirche
Konzert: Lehrgut (Rock & Pop Cover)
21:00 h Goldene Krone (Kneipe)
Hela Fruity - Improvisation Session
20:00 h Schlosskeller
Filmkreis-Kino: Leid und Herrlichkeit (OmU)
20:30 h CityDome Kinos (Rex-Kino)
23. Queer Filmfest Weiterstadt
> 09 > 34
Komm. Kino Weiterstadt > 08
Discofox Dance Night
21:00 h Tanzcafé Papillon
La Fiesta con Salsa y Bachata
21:45 h Salon-Latino
After Work Party
18:00 h An Sibin
DONNERSTAG, 24.10.2019
23
Konzert: Habib Koité & Bamada
20:00 h Centralstation (Saal)
Kabarett: Charly Landzettel - Drunner & driwwer
20:30 h HalbNeun Theater
Konzert: Goldstück
20:30 h Jagdhofkeller
Eisprung - die coverfreie Akustikjamsession
20:00 h Sumpf
Paul Meissner - Künstleringespräch
19:00 h Kunstforum der TUD
Semester Kick-Off Party ESN Darmstadt & FB etit
22:00 h Goldene Krone
Fachschaftsparty Fachbereich Bau
22:00 h Schlosskeller
Theaterdinner: Der letzte Gang
19:00 h Theater im Pädagog
Filmkreis-Kino: Avengers: Endgame (OV)
20:00 h Audimax / TUD
Vortrag: Die sexpositive Lesbenbewegung
18:00 h Queeres Zentrum Darmstadt
23. Queer Filmfest Weiterstadt
> Habib Koité & Bamada.
Komm. Kino Weiterstadt > 08
Tischfußballturnier DYP
20:15 h Goldene Krone (Kneipe)
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25 > Lion Lion, schick unterwegs.
Darmstadt - ehemals, gestern, heute
18:00 h Prinz-Emil-Garten (Schlösschen)
Musikalische Lesung: Volker Rebell + Lonely ...
20:00 h Bessunger Knabenschule (Halle)
Kabarett: Marius Jung - Singen können die alle!
20:30 h HalbNeun Theater
Halloween
20:00 h Burg Frankenstein
Konzert: Chico Trujillo
20:00 h Centralstation (Halle)
Ubu c'est moi - ein Machtspiel zwischen Musik ...
20:00 h Theater Moller Haus
Lesung: Alexander Osang + Steffen Kopetzky
19:30 h Stadtkirche
Latin Dance Night
21:00 h Linie Neun, Griesheim
> 34
128qm Konzert: Lion Lion + Into The Fray
20:00 h 806qm (128qm)
Punk Party zum Semesterstart
20:00 h Bess. Knabenschule (Keller)
Die Besondere Platte #37 mit Lukas Lehmann
20:00 h Hoffart Theater
80s-Party
21:00 h Steinbruch-Theater, Mühltal
Repair-Café & Foodsharing
17:15 h Michaelsgemeinde
Konzert: Tobi Vorwerk
21:00 h An Sibin
Rockclub mit Peter e.S.
22:00 h Goldene Krone (Rockybar)
Favorite Sounds of Shawn Compes
22:00 h Goldene Krone (Disco)
Karaoke mit Stritti
20:00 h Goldene Krone (Kneipe)
Fachschaftsparty Geowissenschaften
22:00 h Schlosskeller
Bessunger Jam Session
20:30 h Jazzinstitut (Keller)
La cave aux folles - Viel Verkehr mit Frau DeMeehl
20:00 h Theater im Pädagog
Konzert: Akkordeon-Duo Yava Band
19:00 h Martinskirche, Heinheimer Str. 4
Vernissage: Sehnsucht - Hasret
18:00 h Atelier & Galerie Trautmann
Weitsicht 2019
Darmstadtium
23. Queer Filmfest Weiterstadt
Komm. Kino Weiterstadt
Freies Tanzen: Standard & Latein
> 09 > 08
19:00 h TSZ Blau-Gold-Casino
SAMSTAG, 26.10.2019
26 > Tobi Vorwerk, das wird schön. ANZEIGE
Fifty/Fifty: Die Party für Best Ager
20:30 h Centralstation (Saal)
Kabarett: Severin Groebner - Gut möglich
20:30 h HalbNeun Theater
Theater: Fidelio (Premiere)
19:30 h Staatstheater (Großes Haus)
Halloween
19:00 h Burg Frankenstein
Dinnershow: Requiem für Onkel Knut
19:30 h Best Western Plus Plaza Hotel
Ubu c'est moi - ein Machtspiel zwischen Musik ...
20:00 h Theater Moller Haus
Halloween XXL - 5 Partys in einer Nacht
22:00 h Centralstation (Halle)
Konzert: Klagen.Loben.Hoffen
18:00 h Stadtkirche
Passage - Psychedelic Clubnight
22:00 h Bess. Knabenschule (Keller)
Angelika Sieburg & Wu Wei Theater: Wiener Abend
20:00 h Agora
Vorsortierter Frauenkleiderbasar
19:00 h Herdweg 50, 64285 Darmstadt
257qm Konzert: Yassin
19:00 h 806qm (257qm)
Konzert: White Nights (Ex Crazy 'bout Kinski)
21:00 h Green Sheep Pub
> 41 > 09
Biodanza Party
20:00 h Bessunger Knabenschule
Halloween
21:00 h Steinbruch-Theater, Mühltal
Kammerkonzert mit Guadagnini Trio
20:00 h Hessisches Staatsarchiv
Theater: Drei Nüsse für Aschenbrödel (Premiere)
20:00 h Neue Bühne
Konzert: The Silverballs
21:00 h An Sibin
Konzert: Harry Allen & Martin Sasse Quartett
20:00 h Hoffart Theater
Synth or Treat: Lazerpunk + Neoslave + ...
22:00 h Goldene Krone (Saal)
27
Konzert: Rooster Comb (Blues & Swing)
22:00 h Goldene Krone (Kneipe)
Indieclub mit DJ Kai
22:00 h Goldene Krone (Disco)
RockyReggaeDemmi mit Shock Travolta
22:00 h Goldene Krone (Rockybar)
70er80er Party
22:00 h Schlosskeller
Topshake Soulknights mit Christian Göbel (Berlin)
22:00 h Theater im Pädagog
Musical: Die Schneekönigin
15:00 h Kleine Bühne Bessungen
Weitsicht 2019 Multimediale
> Das Martin Sasse Quartett.
Darmstadtium
> 09
10:00 h Darmstadtium
> 09 > 08
23. Queer Filmfest Weiterstadt
Komm. Kino Weiterstadt
La Gran Fiesta (Salsa, Bachata, Reggaeton)
22:00 h Salon-Latino
Saturday Dance Party
21:00 h Tanzcafé Papillon
Stadtklänge (House, R'n'B)
23:00 h Nachtcafé
Sachpreis Poker-Turnier
19:00 h Sportsbar Checkpoint
SONNTAG, 27.10.2019 Konzert: Michael Fitz - Jetz auf Gestern
19:00 h Centralstation (Halle)
28 > Einer von zwei Topshake-Boys.
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Konzert: Jazz- und Popchor Expression'88
19:30 h HalbNeun Theater
Kinder Halloween
14:00 h Burg Frankenstein
128qm Konzert: Pale Honey + Tiny Deaths
18:00 h 806qm (128qm)
Lesung: Julian Tuwim
17:00 h Deutsches Polen-Institut
Lesung: Tim Frühling -Der Kommissar in Badeshorts Lesung: Leben Sie wohl und glücklich
> 34 > 34 19:00 h Künstlerhaus Ziegelhütte > 34 20:00 h Sonnensaal, Roßdorf
Diwali-Fest
19:00 h Bessunger Knabenschule > 66
Konzert: Elias Oratorium (Mendelssohn)
18:00 h Pauluskirche
Delta Dannys Bluestreff - Offene Bühne
20:30 h Goldene Krone (Kneipe)
29
Theaterdinner: Der letzte Gang
18:00 h Theater im Pädagog
> Konzert mit Pale Honey.
Weitsicht 2019 Multimediale 23. Queer Filmfest Weiterstadt
Darmstadtium 10:00 h Darmstadtium Komm. Kino Weiterstadt
Tatort Krone
20:15 h Goldene Krone (Kneipe)
Tanztee mit DJ Zoli
15:00 h Tanzcafé Papillon
> 09 > 09 > 08
MONTAG, 28.10.2019 Liebe@Darmstadt: rexFilmGespräch - Die Wunderübung 20:00 h CityDome Kinos (Rex-Kino) Konzert: Soybomb (Indie & Disco) 23. Queer Filmfest Weiterstadt Pub Quiz 30 > Diwali-Dest in der Knabenschule. ANZEIGE
21:00 h Goldene Krone (Kneipe) Komm. Kino Weiterstadt
> 08
20:30 h Green Sheep Pub
Vintage (Oldies & Goldies)
21:00 h Steinbruch-Theater, Mühltal
WatzeFAQ (Quizabend)
20:00 h Watzepunkt
Ladies Night mit DJ Zoli
21:00 h Tanzcafé Papillon
Sachpreis Poker-Turnier
19:00 h Sportsbar Checkpoint
DIENSTAG, 29.10.2019 Theater: Alice (im Anderland)
20:00 h Theater Moller Haus
Konzert: Krone Old Stars Orchestra (Jazz)
21:00 h Goldene Krone (Kneipe)
Nachtdienst mit Alaa (Aktuelles & Tanzbares)
22:00 h Goldene Krone (Rockybar)
Eröffnung der Tage der seelischen Gesundheit 2019
14:00 h Bess. Knabenschule
Laut und Leise: Valdimar (live)
20:30 h Schlosskeller
Filmkreis-Kino: 1000 Arten Regen zu beschreiben
20:00 h Audimax / TUD
23. Queer Filmfest Weiterstadt
> 24
Kommun. Kino Weiterstadt > 08
Pub Quiz
20:30 h Green Sheep Pub
Pub Quiz
20:15 h An Sibin
31 > Valdimar, Schlosskeller.
MITTWOCH, 30.10.2019 Lesung: Till Raether & Anne Zuber(Kolumnen-Doppel)
20:00 h Centralstation (Bar)
Theater: Alice (im Anderland)
20:00 h Theater Moller Haus
Konzert: Klaus der Geiger & Marius Peters
20:00 h Hoffart Theater
Konzert: Nature in the City (Folk-Rock)
21:00 h Goldene Krone (Kneipe)
> 34
Frischzelle: Smokey Brights (USA)
21:30 h Bess. Knabenschule (Keller)
Halloween Salsa
21:00 h Schlosskeller
Filmkreis-Kino: BlindDate (Arthouse-Sneak)
20:30 h CityDome Kinos (Rex-Kino)
23. Queer Filmfest Weiterstadt
Kommun. Kino Weiterstadt > 08
Discofox Dance Night
21:00 h Tanzcafé Papillon
La Fiesta con Salsa y Bachata
21:45 h Salon-Latino
32 > Smokey Brights, Knabenschule ANZEIGE
Neueröffnung
Dienstag bis Sonntag: 17 – 23 Uhr
After Work Party
18:00 h An Sibin
DONNERSTAG, 31.10.2019 Konzert: Emile Parisien Quartet
20:00 h Centralstation (Saal)
Halloween mit großem Feuerwerk
20:00 h Burg Frankenstein
Brauereibesichtigung
17:00 h Darmstädter Privatbrauerei
Konzert: Danny Wünschel
20:00 h Theater im Pädagog
Waldsterben: Halloween-Special
18:00 h Waldkunstpfad Darmstadt
Bildergespräch Totentanz
19:00 h Künstlerhaus Ziegelhütte
Circle Of Doom Halloween-Special
21:00 h Steinbruch-Theater, Mühltal
Schriftstellergepräch: An die Leser denken?
20:00 h G.-C.-Lichtenberg-Haus
Halloween-Konzert: Dog Chain
21:00 h An Sibin
Biologen-Halloweenparty
22:00 h Goldene Krone
Filmkreis-Kino: Halloween & Halloween an Halloween
20:00 h Audimax / TUD
Vortrag: HIV im Jahr 2019 - Welche ...
18:00 h Queeres Zentrum Darmstadt
Oarhelljer Kerb 2019
33 > Danny Wünschel, herbstlich.
23. Queer Filmfest Weiterstadt Tischfußballturnier DYP
Zum goldenen Löwen, Arheilgen Kommun. Kino Weiterstadt > 08 20:15 h Goldene Krone (Kneipe)
Students & Friends
23:00 h Nachtcafé
Pub Karaoke
20:00 h An Sibin
Dieser Kalender entsteht in enger Zusammenarbeit mit
| FeierAbendKultur in Darmstadt.
Alle Events, die bis zum 15. des Vormonats auf www.partyamt.de eingetragen werden, erscheinen automatisch und kostenfrei hier im Stadtkulturmagazin P.
KALENDER UPDATES TÄGLICH
Bildnachweise Veranstaltungskalender: 01: 806qm | 02: Gunter Skroblin | 03: Marianne & Garcons | 04: Kiki Picasso | 05: Transition Town | 06: ARD | 07: Hannah Schütz | 08: Pixabay | 09: Dörte Hoffmann 10: Theater Mogul | 11: Pixabay | 12: Jan Ehlers | 13: Margaux Kier | 14: Gaby Moreno | 15: Isabelle Lehn | 16: Hattler | 17: Arne Wesenberg | 18: Bogenberger Autorenfotos 19: Janice Dixon | 20: Schlosskeller | 21: Wagner Dück Italiano | 22: Schlosskeller | 23: Habib Koité | 24: Pixabay | 25: Lion Lion | 26: Tobi Vorwerk | 27: Hoffart Theater 28: Topshake Soulknights | 29: Jasmin Storch | 30: Bessunger Knabenschule | 31: Valdimar | 32: Smokey Brights | 33: Danny Wuenschel
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Die besten Public Viewings der Stadt Alternativen zur EM Zwei neue Clubs in Darmstadt Schulterblick mit Bruno Labbadia Veranstaltungskalender
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Tschüss, Hochschulstadion!
Funky: The Lovemachines Veranstaltungskalender
Hörspiel mit Zimmermann & Zimmerman (SV 98) Lecker Kulturhäppchen! Streetworking P
Hospizarbeit in Darmstadt
Hörspiel mit Tornado Stoolgang
Flohmärkte vor der Tür
Black Box mit The Disco Boys
Veranstaltungskalender
Darmstädter Tage der Fotografie
Stadtteil Eberstadt
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Neuer Club: das „Neutral”
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Prinz-Georgs-Garten
Veranstaltungskalender
Stadtkulturmagazin
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Stadtkulturmagazin
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Mai 2009
Made in Darmstadt: antipreneur.de
Ausgabe 01 März 2008 gratis
Stadtkulturmagazin
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Veranstaltungskalender Stadtkulturmagazin
Stadtkulturmagazin
Ausgabe 60
Ausgabe 52
Dezember 2013 Januar 2014
März 2013
Ausgabe 08
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Oktober 2008
Ausgabe 12 März 2009
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Ausgabe 54 Mai 2013
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Ausgabe 23 15 Juni 2009 April 2010
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Wir möchten das Sprachbewusstsein stärken!
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Frühling in der Botanik
Untergrundkunst
Architektursommer Festivals im August
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Lilien auf Rekordjagd Centralstation wird 10!
Straßenmusik in Darmstadt
Darmstadts Unterwelt
In Jugendstil baden
Mit Theater-, Kunst- und LiteraturVorschau
Blackbox mit Chris Kotze
Selbstbewusst: Jolly Goods
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Sa 19.10. / 20:00 Theaterensemble 2. Akt: Botox de Luxe (Satire)
Stadtteil Martinsviertel Veranstaltungskalender
Balsam für die Seele
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Kommen und Gehen
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Subkultur unter der Lupe Urbanes Landwirtschaften Blackbox mit Linus Volkmann
Guerilla Gardening
Flohmarkten mit Karoline Hörspiel mit den Stinkenden Socken
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Freiheit für Skateistan! Veranstaltungskalender Stadtkulturmagazin
Ausgabe 25 15
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Ausgabe 16 15
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Stadtkulturmagazin
Juli / August Juni 2009 gratis
Ausgabe 35 Juni 2011 gratis
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Ami went home! EM-Boxkampf im Darmstadtium
Veranstaltungskalender
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Musikfestivals in der Region
Albbert Manngelssdoorff unnd ichh Bookcrossing in Darmstadt 10 Jahre Knabencore
60 Jahre Heinerfest
Tour de Mobilität
Ein Sommer voller Sprungbretter
Soolarr Decatthloon 2009 9
Alternativen zur WM Junges Theaterlabor Stadtrundfahrt auf Schienen
Freiluftoasen, Teil 1
Kampfsport in Darmstadt, Teil 2
Hörspiel mit „Little” Klein
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Schulterblick mit Prof. Johann-Dietrich Wörner
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Schöne neue Mediale-Welt
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Ausgabe 19 15 Novemver Juni 2009 gratis
Ausgabe 28 15 Juni 2009 Oktober 2010
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September 2011
Juli / August 2011
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Ausgabe 36 Juli / August 2011 gratis
Freiluftoasen, Teil 2 Made in Darmstadt: Radar
Karoline lebt!
Musikfestivals in der Region Black Box mit den Centralstation-Machern
In die Pilze!
The Art of Deafman
Im Spielzeugmuseum
Hausbesetzung reloaded
Nachhaltig Feiern
Veranstaltungskalender
Kultur im Neuwiesenweg
Gelbe Tauben über Darmstadt
Stadtkulturmagazin
Mit dem Rolli durch DA Nacht
Kampfsport in Darmstadt, Teil 3
Veranstaltungskalender
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Gutes Design im INTEF Musikflohmarkt
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Ausgabe 34 Mai 2011
Freiluftoasen, Teil 2
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Made in Darmstadt: Radar Stadtkulturmagazin
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Musikfestivals in der Region
P-Sampler Vol. 2 • Streetworking P• Angeschimmelt Youth Crew
Juni 2009 März 2010
derCentralstation-Machern Rockformation Diskokugel • Veranstaltungskalender BlackBlackbox Box mitmit den
gratis
Ausgabe 27 15 Juni 2009 September 2010
Im Spielzeugmuseum
gratis
Veranstaltungskalender
Stadtkulturmagazin
Ausgabe Ausgabe15 26 Ausgabe 31 15
Juli / August Juni 2009 2010
Juni 2011 2009 Februar
gratis gratis
gratis
Ausgabe 33 April 2011
Mit TheaterKunst- und Literatur-
Ausgabe 39
Black Box mit Fatih Akin
gratis
Stadtkulturmagazin Ausgabe 62
Übersicht
November 2011
Illustre Gestalten
März 2014
gratis
Mit TheaterKunst- und Literatur-
gratis
Stadtteil Woogsviertel Überwintern im Odenwald
Vorschau
Das Drama ums Museum Sander
Neue Rubrik: Aufgeschnappt!
Auf P-atrouille mit der Schlosspolizei Darmstadts schönster Keller
Veranstaltungskalender
10 Jahre Partyamt!
besonders ... Extremwohnen
Huch, ein Buch!
Lilien-Kolumne: Unter Pappeln Stadtkulturmagazin
Veranstaltungskalender
Im Kaufhaus der Gelegenheiten
Iss was!
Stadtkulturmagazin
Veranstaltungskalender
Kampfsport in Darmstadt, Teil 1
Vorschau
Made in Darmstadt: Schlaglöcher
1. rischdisches Kreuzworträtsel
Japan und das Öko-Institut
Weltnaturerbe Grube Messel Mit Theater-, Kunst- und Literatur-
Musikfestivals in der Region Schöner Sprayen in Darmstadt
Black Box mit Tino Hanekamp
Mit Theater-, Kunst- und LiteraturVorschau
Nackt in Darmstadt Selfmade Darmstadt, Folge 2 Jürgen Knielings Sozialstudien
Iss was! Hühnersupp Veranstaltungskalender
Radkuriere im Dauereinsatz
Krieg – Medien – Kunst
Ein Heiner auf Dönerentzug
Schlagloch-Ausweitung jetzt!
Unter Pappeln
Stadtteil Heimstättensiedlung
Veranstaltungskalender
p-stadtkultur.de
Veranstaltungskalender
Mix Dir den P-Sommercocktail!
Ausgabe 30 15 Juni 2010 2009 Dezember Januar 2011
Stadtkulturmagazin
Noch viel mehr P:
Stadtkulturmagazin
P_Februar_2011_Master.indd 1
Plädoyer für Neue Musik
Hörspiel mit Wish You Were Beer
DA it yourself! „Lilien-Set”
Stadtkulturmagazin
Stadtkulturmagazin
Iss was! Grillspecial
besonders ... unwutbürgerlich Waldkindergärten
Veranstaltungskalender
gratis
Das „Blumen“ macht weiter!
25. & 26.10 .
Fahrradstation verlost Auto
25.01.11 00:05
Veranstaltungskalender Stadtkulturmagazin
Stadtkulturmagazin
Ausgabe 32
Ausgabe 57
Brandneu: die P-Fotostory
März 2011
Oktober 2013
Reichspogromnacht und Liberale Synagoge
Stadtkulturmagazin
gratis
Ausgabe 38
Ausgabe 56
gratis
Oktober 2011
Juli / August 2013
gratis
Mit TheaterKunst- und Literatur-
gratis
Hörspiel mit Kitty, Daisy & Lewis
Ausgabe 40
Vorschau
Dezember 2011 Januar 2012
Parole P! mit Andrea Petkovic & Phil Fill
Mit Theater-, Kunst- und Literatur-
Neue Rubrik: Kommen und Gehen
gratis
P-Sampler, Vol. 1
Vorschau
Veranstaltungskalender
Burgern in Darmstadt, Teil 2
Stadtkulturmagazin
H A LL
Die Welt der Papiertheater
Mit Theater-, Kunst- und Literatur-
10 Jahre „Linie Neun“
Vorschau
Darmstädter Anne-Frank-Tage Black Box mit Mädness
Stadtkulturmagazin Ausgabe 59
Büchner 200
November 2013
gratis
Festivals ohne Ende Mit Theater-, Kunst- und Literatur-
Rollerderby in Darmstadt Oh, Du öder Friedensplatz!
besonders ... epochal Der Siegeszug der Do-It-Yourself-Kultur Hörspiel mit den Messer Brüdern
Fr 25.10. / 19:30 Die besondere Platte #37
Lesestoff: Heinermusik
Hessisch zum Wegrenne
Veranstaltungskalender
Veranstaltungskalender
Darmstadt hat die Wahl!
Veranstaltungskalender
Hotel neben der „Krone“?
Stadtkulturmagazin
Mit TheaterKunst- und LiteraturÜbersicht
Der wertvolle „Heiner“
Schöner Döner
Suche und finde
Vorschau
Schöne P-scherung! Stadtkulturmagazin
besonders ... oberbürgermeisterlich
Yoga erobert Darmstadt
Fußballkneipen in Darmstadt
Black Box mit Roman Flügel
Club-Update
Hörspiel mit Bormuth
Veranstaltungskalender Stadtkulturmagazin
Parole P! mit Petkovic, Phil Fill, Partsch + Partheil
Die erzählte Stadt
Veranstaltungskalender
Stadtkulturmagazin
Fotostory Kommen und Gehen Veranstaltungskalender Büchner-Ausstellung Gedenkjahr gegen das Vergessen Amnesty Darmstadt Mit Theater-, Kunst- und LiteraturVorschau
Darmstädter Radreport, Teil 2
P Magazin
Lilienpoesie mit Julian Ratei
Stadtkulturmagazin
ausgabe 43
Veranstaltungskalender
Ausgabe 57
april 2012
September 2013
gratis
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P Magazin
ausgabe 46 Juli / august 2012
gratis
W EEN
Mit Theater-, Kunst- und LiteraturVorschau
Mit Theater-, Kunst- und LiteraturVorschau
Wählt alle! Fahrradstadt Darmstadt
besonders ... dolce vita!
Darmstadt bloggt Blackbox mit Ralf Beil
Sehspiel mit dem Filmfest
Mit Theater-, Kunst- und Literatur-
Hörspiel mit Jochen Partsch
Pfand in Sicht
Stadtkulturmagazin
Neues Böllenfalltorstadion?
Flohmarkten!
Musik- und Filmfestivals Hauptbahnhof 100 & Cage 100
Engagierte Eltern
Vorschau
Veranstaltungskalender
Das Kunst Archiv Darmstadt
Veranstaltungskalender
Blackbox mit Trixie Whitley Veranstaltungskalender
Stadtkulturmagazin
P Magazin
ausgabe 48 Oktober 2012
P Magazin
gratis
ausgabe 45
P Magazin
Mi 30.10. / 20:00 Klaus der Geiger & Marius Peters: Imma Dolla
Die legendäre Halloween-Party in Darmstadt! Freitag und Samstag verwandelt sich das Huckebein in die Party-Location mit garantiertem Grusel-Faktor!
gratis
gratis
Vegan heavy Darmstadt 2047
Mit Theater-, Kunst- und Literatur-
Mit Theater-, Kunst- und Literatur-
Global sozial
Vorschau
Vorschau
Hörspiel mit Snerft Veranstaltungskalender
EM glotzen in Darmstadt Der große Pils-Test
Unorte
A House Full Of Music
Mädchenbiertest Ausgabe 51
Reunion Rocks!
Februar 2013
gratis
Dinba Music in Heinertown
Hörspiel mit The Barbers
Mathilda Longboards
Iss was: Falafel
Veranstaltungskalender
Stadtkulturmagazin
Veranstaltungskalender
Stadtkulturmagazin
P Magazin
ausgabe 49
P Magazin
Ausgabe 53 April 2013
gratis
ausgabe 50
november 2012
Dezember 2012 Januar 2013
gratis
gratis
1. Restaurant Day in Darmstadt besonders ... Ludwigshöhe Hörspiel mit der 12-Volt-Disko Neue Darmstädter Nachtkultur
Darmstadt bloggt: Kickschuh
Flohmarkt-Übersicht 2013 besonders ... Georg-Büchner-Platz
Kommen und Gehen Stadtkulturmagazin
Veranstaltungskalender
Hörspiel mit Alberto Colucci Kommen und Gehen Veranstaltungskalender
Stadtkulturmagazin
P-scherung! Nacht der Clubs besonders ... kunstvoll Blackbox mit Rebelion Soundsystem Heinermusik
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Veranstaltungskalender
programmkinorex
Stadtkulturmagazin
Stadtkulturmagazin
Filmhighlights
Ausgabe 63 A Long Way Down
April 2014
Komödie, Großbritannien, Deutschland 2014 Buchvorlage: Nick Hornby Regie: Pascal Chaumeil Darsteller: Pierce Brosnan, Toni Collette, Imogen Poots Filmstart: 03. April 2014
Ausgabe 10 Dezember 2008 Januar 2009
gratis
gratis
In der Silvesternacht treffen vier Lebensmüde auf dem Dach eines Londoner Hochhauses aufeinander. Die vier, zwei Männer und zwei Frauen, sind verschieden alt und entstammen unterschiedlichen Milieus - entsprechend gegensätzlich sind die Gründe für ihren Freitod. Langsam kommen sie miteinander ins Gespräch und erzählen sich von ihren Sorgen und Nöten. Am Ende der Nacht schließen sie einen Pakt: Vor dem Valentinstag darf keiner Selbstmord begehen. So bleibt dem Quartett sechs Wochen, um ihre Situation und Absicht zu überdenken.
PPPP-arty! 4 Jahre Stadtkulturmagazin Krone Sa, 10.11.12 Goldene
P
Stadtkulturmagazin
Gabrielle – (K)eine ganz normale Liebe Drama, Kanada 2013 Regie: Louise Archambault Darsteller: Gabrielle Marion-Rivard, Alexandre Landry, Mélissa Désormeaux-Poulin Filmstart: 24. April 2014
5 JAHRE
Die 22jährige, musikalisch hoch begabte Gabrielle leidet unter dem Williams-Beuren-Syndrom (WBS). Im Chor der Therapiegruppe lernt sie einen ebenfalls unter WBS leidenden jungen Mann kennen. Die beiden verlieben sich und möchten zusammen ziehen. Aber diese naive und fast unschuldige Liebe wird von ihrer Umgebung, vor allem von der Mutter des Jungen, nicht geduldet. Gegen alle familiären Widerstände und gesellschaftlichen Vorurteile versucht das Paar seine Gefühle auszuleben und pocht auf Akzeptanz.
Ausgabe 55 Juni 2013
gratis
Born To Skate 100 Jahre Frauenstudium
Programmübersicht 03 Do
04 Fr
05 Sa
06 So
07 Mo
08 Di
Nordostumgehung
09 Mi
Cosmic Cine Filmfestival – Build a Bridge
10 Do
11 Fr
12 Sa
13 So
14 Mo
15 Di
16 Mi
Beltracchi – Die Kunst der Fälschung
17 Do
18 Fr
19 Sa
20 So
21 Mo
22 Di
23 Mi
24 Do
25 Fr
26 Sa
27 So
28 Mo
29 Di
Nacht der Clubs
30 Mi
1. Darmstädter Kickertest
Lauf Junge lauf
Nymphomaniac 2
Veranstaltungskalender
Yves Saint Laurant
A Long Way Down Super-Hypochonder
Gabrielle – (K)eine ganz normale Liebe
Spuren go East – 14. Festival des Osteuropäischen Films
Stadtkulturmagazin
rexFilmkreis 20:45 Jung & Schön OmU
rexFilmkreis 20:45 Der heilige Berg OmU
rexFilmkreis 20:45 BlindDate – ArthouseSneak OmU
15 Di
rexExtra mit Ärzte ohne Grenzen eV D 20:15 Living In Emergency mit Filmeinführung und Gespräch
14 Mo
MET live im Kino 18:00 Mozart: Così fan tutte
13 So
rexAlleWeltKino 20:15 Das Mädchen Wadjda
11 Fr
rexVerqueertesKino 20:30 Im Namen des …
10 Do
rexVorpremiere 20:45 Beziehungsweise New York OmU
rexFilmkreis 19:00 Die andere Heimat
rexExtra mit Deutsches Polen-Institut goEast – 14. Festival des Osteuropäischen Films
20:15 Rejs – Der Ausflug polOmU
20:15 Chce sie zyc – Live Feels Good polOmeU
20:15 Noz w wodzie – Das Messer im Wasser polOmeU
20:15 W imie … – Im Namen des … polOmeU
09 Mi
Kino für Junggebliebene 15:30 Der Medicus
05 Sa
Vorschau
Miss Sixty rexFamilienfilm: Amazonia
zu diesen Filmen läuft ein KurzVorFilm.
03 Do
Stadtkulturmagazin
Mit Theater-, Kunst- und Literatur-
Dom Hemingway
Zwischen Welten Her Der Hundertjährige
Sonderveranstaltungen rexExtra mit Förderverein Liberale 17:30 Wenn Steine aus der Mauer schreien + Berlin-Paris: Die Geschichte der Beate Klarsfeld
Martin Sasse hat u.A. mit Sting, Till Brönner, Billy Cobham, Udo Lindenberg und Bobby McFerrin gespielt.
Juni 2012 ausgabe 47 September 2012
20 Jahre Sk8 & BMX Darmstadt Jetzt schon vormerken: „4 Jahre P“Party am 10.11.2012 in der Krone!
Stadtkulturmagazin
MET live im Kino 18:00 Puccini: La Bohème
Sa 26.10. / 20:00 Harry Allen / Martin Sasse Quartett (Jazz)
16 Mi
23 Mi
24 Do
26 Sa
28 Mo
28 Mo
29 Di
30 Mi
Darmstädter Kultur-Update
Mit Theater-, Kunst- und LiteraturVorschau
Ausgabe 61 Februar 2014
gratis
Flohmarkt-Kalender 2014
Mit Gimmick! Georg-BüchnerMaske zum Heraustrennen!
Babbeln unter Pappeln mit Benny Gorka
SA, 08. JUNI 2013
Blackbox mit den Rollergirls
AB 19 UHR IM SCHLOSS DARMSTADT
Noch viel mehr P:
Hessisch for runaways
programmkinorex Heliapassage 64283 Darmstadt Mehr Infos im Kino und unter www.kinos-darmstadt.de
p-stadtkultur.de Mobile-Ticketing per App App Store: Stichwort „Kinopolis“
Erhältlich im Google play Store Stichwort „Kinopolis“
Büchner 200 Hörspiel mit FNFN Wrede & Antwort
Veranstaltungskalender
Veranstaltungskalender
Kommen und Gehen
Selfmade Darmstadt
Windows Phone und webOS unter m.kino-ticketshop.de
Meisterhafter Hermann Zapf Blackbox mit Leeroy Thornhill Kommen und Gehen Noch viel mehr P:
Lilienpoesie mit Hanno Behrens p-stadtkultur.de
Veranstaltungskalender
r.de
www.p-stadtkultu
www.hoffart-theater.de P | 62
CLUB HUCKEBEIN Heidelberger Str. 89a
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DIE GOLDENEN ZITRONEN
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www . 806 qm . de Alexanderstr. 02 — Darmstadt
P | 63
Out of Darmstadt Kultur in Rhein-Main-Neckar AUSWA H L + T E X T E: M AT I N NAWA B I + C E M TEVETOǦLU FOTO S: ROD M AU R I C E (NOU V E L L E VAGU E))+ O L I V E R TA M AGN I N I (KE N N E T H M I NOR) + DA N I E L AU DE (V E LV E T VO LU M E)
Die Liga der gewöhnlichen Gentlemen (Hamburg) Die Northern-Souler aus dem Norden treiben wieder ihr Unwesen. „Fuck Dance, Let’s Art!“ wurde Ende des Sommers aus der Taufe gehoben. Die fünfte Platte der Band. Soul, Disco, Garage, Chanson. Einfach gut! Schon Schön, Mainz Mi, 02.10. | 19.30 Uhr | 17 € Veggienale & Fairgoods Nicht zuletzt der massive Konsum tierischer Produkte lässt unseren Planeten gerade ordentlich schwitzen. Dass eines der wirksamsten Mittel dagegen, eine vegane Lebensweise, nicht nur die Erde vorm Abschmieren retten könnte, sondern auch
Lust und Spaß macht, will diese Messe „für pflanzlichen Lebensstil und ökologische Nachhaltigkeit“ beweisen. Jahrhunderthalle, Frankfurt Sa, 05.10. + So, 06.10. 11 Uhr bis 18 Uhr | 8 € Nouvelle Vague (Paris) Punk- und New-Wave-Klassiker im Bossa-Nova-Stil der 50erund 60er-Jahre, mit üppigen Arrangements und zart dahin gehauchten Vocals: geile (Produzenten-)Idee, die auch nach 15 Jahren mit fünf Studioalben noch funktioniert! Unplugged präsentieren die Sängerinnen Melanie Pain und Phoebe Killdeer noch einmal das formidable Debütalbum „Nouvelle
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Vague“. Stilvolle Zeitreise. KUZ, Mainz Mo, 07.10. | 20 Uhr | ab 30 € Win! Win! 2 x 2 Tickets auf www.p-stadtkultur.de Emma Ruth Rundle (Los Angeles) Gerade erst wurde die faszinierende Musikerin als Kuratorin für die 2020er-Auflage des legendären Roadburn Festivals angekündigt. Vorher geht es für Rundle jedoch selbst auf Tour. Zu hören gibt’s das unglaublich gute Album „On Dark Horses“. Fesselnder, düsterer Post-Rock mit Folk-Vibe und bezaubernder Gesangsstimme. Nachtleben, Frankfurt Mo, 07.10. | 20 Uhr | 25 €
Pat Thomas & Kwashibu Area Band (Kumasi) Afrobeat-Kanone aus Ghana alias „The Golden Voice of Africa“. Pat Thomas ist eine Legende und neben Fela Kuti, Tony Allen und anderen eine der Legenden der Highlife-Szene. 2018 erschien nach 40-jähriger Karriere erstmals ein Album auf internationalem Markt. Absoluter Kracher! Schlachthof WI (Kesselhaus) Di, 08.10. | 20 Uhr | 22 €
Velvet Volume (Århus) Wer zuletzt in den Genuss der Konzerte von Black Rebel Motorcycle Club kam, dürfte die junge Band aus Dänemark kennen. Schmissiger Garage-Pop mit aufrührerischer Riot-Grrrl-Kante. Schlachthof WI (Kesselhaus) Do, 10.10. | 20 Uhr | 15 € Win! Win! 2 x 2 Tickets auf www.p-stadtkultur.de
Allah-Lahs (Los Angeles) Wer dem Sommer nachtrauert, ist hier genau richtig aufgehoben. Super smoother SurfPsych-Rock, der schon seit Jahren die Clubs ausverkauft. Unbeschwert, melodisch, groovig. California dreamin‘! KUZ Mainz Mo, 14.10. | 20 Uhr | 30 € Culk (Wien) + Wolf Mountains (Stuttgart) Mit eleganter Nonchalance und spukendem Sound schwingen sich Culk dazu auf, Grenzen zwischen Wohlbefinden und Unwohlsein zu zerstreuen. Ausdrucksstarker ChansonPost-Punk. Kongeniale Partner on stage: Wolf Mountains, das Surf-Psych-Trio von Die-Nerven-Drummer Kevin Kuhn. Schon Schön, Mainz Mi, 16.10. | 20 Uhr | 15 € L’Aupaire (Gießen) Was die Provinz so alles aus– spuckt! In nur wenigen Jahren mauserte sich L‘Aupaire zu einem Musiker von internationalem Format. Rauchige Bluesmeister-Stimme, entwaffnender Charme und Americana-Arrangements. Gerade erschien Album Nummero duo: „Refraiming“. Schon Schön, Mainz Mi, 23.10. | 20 Uhr | 25 €
Osaka Monaurail (Osaka) Die achtköpfige Band ist eine absolute Funk-Soul-Bombe. Sänger Nakata Ryo ist dafür bekannt, mit seiner Truppe auf der Bühne immer ein ekstatisches Feuerwerk abzufackeln. Wer hier nicht tanzt, ist verloren! Schlachthof WI (Kesselhaus) Do, 24.10. | 21 Uhr | 20 € Stijl Markt Der Marktplatz für junges deutsches Produktdesign und kleine Labels abseits des Mainstream hat sich bundesweit zum Pub– likumsmagneten entwickelt. 160 kreative Aussteller präsentieren ihre ausgefallenen Kreationen: Mode, Möbel, Lampen, Print, Accessoires und Leckeres von kleinen LebensmittelManufakturen. Halle 45, Mainz Sa, 26.10. + So, 27.10. 11 bis 18 Uhr | 7,50 € „Türk Müzik“: Besidos (Darmstadt) Nach 15 Jahren Raki'n'Roll ist Ende November Schluss! Olamaz, yahu! (Darf net wahr sein! Ihr vorletztes Konzert spielt Darm– stadts globale Tanzmusikcombo mit Faible fürs Balkaneske im Schlachti. Vor und nach dem Konzert: La Bolschevita Party. Yarasın! (Es soll gut tun!) Schlachthof WI (Kesselhaus) Sa, 26.10. | 21 Uhr | 12 € OK Kid (Gießen) Als „neue Hoffnung“ des deutschen Pop wurde das Trio bei Veröffentlichung ihres Debüts 2013 gefeiert. Den Lorbeeren werden OK Kid auch sechs Jahre später weiterhin gerecht. Von HipHop inspirierter Indie-Rock, der gesellschaftliche Verhältnisse klug analysiert und mit gewitzter Ironie korrekte Statements formuliert. Schlachthof Wiesbaden (Halle) Do, 31.10. | 20 Uhr | 33 €
Kenneth Minor (Wiesbaden) Seit 2010 sind Kenneth Minor in wechselnder Besetzung unterwegs. Jetzt erscheint mit „On My Own“ das dritte Album von Bird Christianis Bandprojekt. Zeitloser Folk, 60er/70er-HippieFlair und ausdrucksstarke Lyrik. Einfach schön. Schlachthof WI (Kesselhaus) Fr, 11.10. | 20 Uhr | 15 € Win! Win! 2 x 2 Tickets auf www.p-stadtkultur.de P | 65
ANSCHLUSS GEFUNDEN Darmstadt international, Folge 3: Die indische Community TEXT: FELIX GÖMÖRY | FOTO: MAXIMILIAN MEINEL, WWW.PHOTOGRAPHY-MM.DE
Die fließenden Bewegungen des Kathak-Tanzes erlernen, mit der Ayurveda-Kochkunst Geist und Körper fit halten, Hindi-Kurse besuchen, indische Filme auf der großen Leinwand sehen oder mit Bildvorträgen in die Welt tibetischer Klöster eintauchen. Das ist nur ein kurzer Auszug aus dem Programm der Deutsch-Indischen Gesellschaft. Der Verein holt mit seinen Aktivitäten ein Stück vom mehrere Tausend Kilometer entfernten Indien und dessen Kultur nach Darmstadt. Und ist damit nicht allein. Zeitsprung. Sowohl für Deutschland als auch für Indien waren die 1950er-Jahre eine Zeit des Umbruchs. Die neu geschaffene deutsche Bundesrepublik suchte – nach dem Nazi-Regime und dem Zweiten Weltkrieg – genau wie Indien – nach über 200 Jahren britischer Herrschaft – einen Platz auf der weltpolitischen Bühne. Während die Deutschen ein Wirtschaftswunder erlebten, war Indien erst auf dem Weg, eine Industrie aufzubauen. Auch mit deutscher Hilfe. So konnten hier ansässige Firmen einen neuen Markt erschließen und umgekehrt konnten Inder sich in Deutschland aus- und fortbilden. So kamen Ende der 50er- und Anfang der 60er-Jahre einige Tausend Inder als Praktikanten und Studenten hierher, vor allem Naturwissenschaftler, Techniker und Ingenieure.
Um die Beziehungen zwischen den beiden Staaten zu pflegen und den Deutschen die indische Kultur und Lebensart näherzubringen, gründeten sich in den 50er-Jahren in vielen Städten Deutsch-Indische Gesellschaften. 1959 auch in Darmstadt. Heute hat der Verein 130 Mitglieder. Einer von ihnen ist Ramu Bharpalania. Er zog 1962, auf Wunsch seiner Eltern, von einer Kleinstadt nahe Kalkutta nach Gießen, um Physik zu studieren. Anfangs war es schwierig für ihn, sich zurechtzufinden. Vor allem wegen der Sprache. „In den 60ern wurde kaum Englisch gesprochen“, erinnert er sich. Auch hatte er zuvor weder Fleisch gegessen noch Alkohol getrunken. Beides fand er anfangs eklig. In Indien leben, heute wie damals, sehr viele Menschen vegetarisch. Und auch Alkohol spielt nicht so eine große Rolle wie hierzulande. Bis heute isst Ramu nur gelegentlich Fleisch, wohingegen er Bier inzwischen gerne trinkt. Er pflegte von Gießen aus weiterhin den Kontakt mit der Heimat. Aber Telefonate waren teuer, sodass er nur einmal in der Woche telefonierte. Und bis zur Antwort auf einen Brief wartete er zwei Wochen. Heimweh und der Wunsch, andere Inder zu treffen, führten ihn zur Deutsch-Indischen Gesellschaft (DIG) in Gießen. Wie wichtig die Arbeit der DIG für die Verständigung zwischen der deutschen Mehrheitsgesell-
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schaft und den hier lebenden Indern ist, spürte Ramu 1979. Er trat einen Job als Softwareberater in Wiesbaden an, konnte dort jedoch keine Wohnung finden. Die Wohnungssuche gestaltete sich damals schwierig, mit ausländischem Namen und Akzent. Oft hieß es, die Wohnung sei schon vergeben: „Einmal bat ich meinen Chef darum, beim selben Vermieter anzurufen – und da war die Wohnung plötzlich frei.“ Diskriminiert fühlt der 76-Jährige sich ansonsten nur selten: „Größtenteils ist alles okay“, fasst er zusammen. Ihn ärgern aber die Fragen, ob er Deutsch spreche oder wann er wieder zurückginge. Wenn jemand fragt, wie lange er schon in Deutschland lebt – inzwischen 57 Jahre – antwortet er oft: „Länger als Sie.“ Meist aber reagieren die Leute mit Interesse. Schon in der Studienzeit fragten ihn Lehrer, ob er für Schüler Vorträge über sein Land halten kann. Das große Interesse der Deutschen am fernen und oft verklärt oder verzerrt betrachteten Subkontinent spiegelt sich in den Gesellschaften wider: In Darmstadt sind zwei Drittel der Mitglieder Deutsche. Und es waren auch Deutsche, die den Verein hier ins Leben gerufen haben: Zu den Gründern zählten Karl Merck, Vorstandsvorsitzender des gleichnamigen Konzerns, Gerhard Pohl, Aufsichtsratsvorsitzender von Wella, und der damalige Oberbürgermeister Ludwig Engel. Es liegt die Vermutung nahe, dass bei der Gründung nicht nur die Faszination für die exotische Kultur eine Rolle spielte, sondern auch die Hoffnung, sich einen wirtschaftlichen und politischen Zugang zu Indien zu sichern und weitere Fachkräfte aus dem Land anzuziehen. Seit 2002 ist Ramu Mitglied in Darmstadt und heute Kassenwart. Ging der Rentner in Gießen noch zum Verein, weil er Heimweh hatte und Gleichgesinnte treffen wollte, so ist er heute in der Gesellschaft, weil er spannend findet, was er noch über Indien lernen kann – dieses in Fläche und Einwohnerzahl riesige und in Kultur und Lebensart unglaublich vielfältige Land. Mit Stolz erzählt er, wie sich das Angebot die letzten Jahre vergrößert hat. Es kamen Hindi-Kurse und die monatlichen Mittwochstreffen hinzu, die mit einem Vortrag beginnen und mit einer Diskussion enden, zum Beispiel über die Stadt Varanasi, das spirituelles Zentrum der Hindu. Auch das DiwaliFest wird gefeiert (Ende Oktober, mehr dazu in der Infobox). Dieses hinduistische Lichterfest ist laut Ramu „wie Weihnachten und Silvester auf einmal“. Doch nicht alles ist rosig. So ist die Mitgliederzahl stark zurückgegangen: „2003 hatten wir 300 P | 67
Mitglieder, heute noch 130“, sagt Ramu. Und die Mitglieder werden nicht nur immer weniger, sie sind im Schnitt auch immer älter. Ein Trend, den viele Vereine gerade durchmachen.
eng zusammen.“ Die DIA habe ihm persönlich viel gegeben. „Vorher hatte ich hier kaum Freunde“, sagt er. Durch die Association hat er Anschluss gefunden. Genauso wie Ramu Anfang der 1960er Anschluss bei der DIG in Gießen fand. Die beiden Vereine haben viel gemeinsam und doch agieren sie nebeneinander, nicht miteinander. Sie wissen nicht mal viel voneinander. Ramu meint, dass die Mitglieder der DIA „nur unter sich bleiben wollen“. Und Saurabh sagt über die DIG, dass er „von denen schon mal gehört“ hat, aber glaubt, „dass nur Familien dahin gehen“. Die Generationen scheinen zu weit voneinander entfernt, um miteinander ins Gespräch zu kommen.
Dabei kommen immer mehr Inder zum Studium nach Deutschland. Laut dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) ist ihre Zahl an hiesigen Hochschulen von knapp 4.000 (2008) auf 16.000 (2017) gewachsen. Sie studieren hier vor allem Ingenieurwesen und Naturwissenschaften. Der Zuzug hat auch damit zu tun, dass mehr Studiengänge – vor allem im Master – auf Englisch sind: die meist gesprochene Sprache in der ehemaligen britischen Kolonie. So werden in der Facebook-Gruppe „Indians in Darmstadt“, die über 3.000 Mitglieder hat, ausschließlich Posts auf Englisch verfasst. Doch offenbar spricht die DIG die indischen Studenten nicht an. Sie gründeten 2012 ihren eigenen Verein, die Darmstadt Indian Association (DIA). Die Studenten organisieren Kulturevents wie Abende über den bengalischen Dichter und Musiker Tagore und Konzerte mit indischer Klassik. Auch Meditationskurse oder Städte-Exkursionen sind im Programm, das soweit dem der DIG ähnelt. Allerdings gibt es auch Veranstaltungen, die vorwiegend Studenten ansprechen: zum Beispiel Bewerbungstrainings oder Bollywood-Partys.
Auch die griechischen Vereine, von denen es sechs in Darmstadt gibt, hatten lange ihr jeweils eigenes Programm durchgezogen, ohne sich gegenseitig einzubeziehen. Seit wenigen Jahren arbeiten sie verstärkt miteinander, organisieren gemeinsame Feste und helfen sich gegenseitig. Eine Reaktion auf die sinkenden Mitgliederzahlen. Und da sowohl die Deutsch-Indische Gesellschaft als auch die Association immer weniger aktive Mitglieder haben, werden sie vielleicht schon bald aufeinander zugehen. Damit sie auch in Zukunft ein Stück von Indien nach Darmstadt bringen können. ❉
www.dig-darmstadt.de www.dia-darmstadt.de
Der 25-jährige Saurabh ist Schriftführer bei der DIA. Er kam im September 2016 aus Nagpur – einer Großstadt in Zentralindien – nach Darmstadt, um hier seinen Master in Chemie zu absolvieren. Er erhielt ein Stipendium vom DAAD, das jährlich an 100 Inder vergeben wird. Dank des DAAD und der TU hatte er einen guten Start in Deutschland. „Die größte Hürde für indische Studenten ist die Wohnungssuche“, sagt er. Nicht für ihn, da ihm die TU dank seines Stipendiums einen Platz im Studentenwohnheim zuwies. Nach einer Einführung für ausländische Studenten wusste Saurabh, wie er ein Bankkonto eröffnet, welcher Handytarif passt und er bekam eine Stadtführung. Sein Deutsch reicht inzwischen für den Alltag, aber noch nicht für tiefer gehende Gespräche. Und für sein Studium ist sein Englisch gut genug. Saurabh findet es super, den Indern zu helfen, die gerade angekommen sind. Neben relativ banalen Hilfestellungen – wie: Wo kann man sonntags einkaufen? – werden die Neuen auch in Notfällen unterstützt. Wenn es zu Problemen mit der geplanten Wohnung kommt, wird eine Unterkunft angeboten. Am meisten gefällt ihm, dass er durch die DIA mit vielen Indern und anderen ausländischen Studenten zu tun hat. „Die internationalen Hochschulgruppen arbeiten
Diwali, das indische Lichterfest — Wenn Weihnachten und Silvester sich in Indien umarmen, dann ist Diwali. Lichterketten, Öllampen und Feuerwerke erhellen ganz Indien und man beschenkt sich mit Kleidung und Schmuck. Die Deutsch-Indische Gesellschaft importiert das Fest, bei dem die Hindus den Sieg des Lichts über die Dunkelheit feiern, seit über zehn Jahren nach Darmstadt. Neben dem traditionellen Verehrungsritual für die Glücksgöttin wird hier vor allem die indische Kultur gezeigt – mit Tänzen der Tanzgruppe Layam aus Frankfurt, einem Konzert und reichlicher Kulinarik: Hähnchen-Curry, das Linsengericht Dal oder die Süßigkeit Rasgulla. Und, weil es zu Diwali dazugehört, gibt’s am Ende eine Kleinigkeit für jeden Besucher. (fg) Bessunger Knabenschule So, 27.10. | 19 Uhr | 12 € P | 68
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Folge 55: Glaszeit TEXT: FRANZISKA NEUNER | FOTO: JAN EHLERS
Ein römisches Sprichwort besagt: „Ein voller Bauch studiert nicht gern.“ Ein leerer aber auch nicht. Wer hungrig im Büro sitzt, dem reicht kein schnöder Schokoriegel – und jeden Tag Kantinenessen oder ein belegtes Brötchen sind auch langweilig. Für Abhilfe sorgt in all diesen Fällen Mario Reicheneks Glaszeit aus Bessungen, ein etwas anderer Lieferservice. Der gelernte Hotelkaufmann und ehemalige Unternehmensberater bringt einfache Gerichte, frisch gekocht und eingeweckt (und somit für einen längeren Zeitraum haltbar gemacht), nach Hause oder ins Büro. „Durch den Einkochvorgang werden alle Mikroorganismen abgetötet, die sich in der Luft zwischen Einkochgut und Glasdeckel befinden“, erklärt Mario das einfache wie effektive Konzept seiner One-Man-Firma. Momentan gibt es bis zu zwölf authentisch gewürzte Gerichte im Angebot: Gazpacho, Chili con Carne, Ratatouille, Rote-Linsen-Spinat-Curry, Chakkalakka, im Herbst auch mal: eine Kürbis-Süßkartoffelsuppe mit einer Note Ingwer. Hier finden alle was. „Das Angebot richtet sich an Menschen, die gerne gut und gesund essen, auch wenn es die Zeit vielleicht nicht hergibt. Die Idee zur Glaszeit kam mir in einer Phase des Lebens, in der ich entschieden hatte, nach 15 Jahren Beratungstätigkeit, was anderes zu machen. Sprich: Mehr Zeit mit der Familie zu haben,“ erinnert sich der 47-Jährige an die Anfänge zurück. Und so geht’s: Auf die Glaszeit-Webseite gehen, Gerichte auswählen (die Mindestbestellmenge von fünf Gläser reicht für eine Arbeitswoche), bestellen und warten. Mario liefert immer dienstags. Die Speisen im Glas bleiben frisch, bis man das Gefäß öffnet. Pro Glas zahlt man zwei Euro Pfand, bei Rückgabe gibt es das Geld zurück. Erwärmt werden können die Gerichte in der Mikrowelle oder im heißen Wasserbad. Beim Öffnen des Glases, wenn man am WeckGummi zieht, muss es zischen. Sonst stimmt was nicht. „Bei jedem Neukunden weise ich darauf hin, dass es mal passieren kann, dass ein Glas aufgeht. Der Gummi ist ein Naturprodukt, der auch mal porös sein kann. Sollte das mal passieren, gibt es anstandslos ein Ersatzglas bei nächster Lieferung“, so Mario. ❉
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und
Kommen Gehen Neuigkeiten aus Darmstadts Einzelhandel und Gastronomie RECHERCHE + TEXTE: KATJA BOROWSKI (KGB) + JACQUELINE BURGGRAF (JB) + LISA MATTIS (LM) + MATIN NAWABI (MN) + CEM TEVETOǦLU (CT) | FOTOS: JAN EHLERS
Herrngartencafé Sie könnte das Herrngartencafé, dieses architektonisch-gastronomische Kleinod in Darmstadts grünem Wohnzimmer, endgültig wach küssen: Christel Pacher. Die 55-jährige Darmstädterin ist erfahren genug, sie wirkte bereits im Restaurant „Ring“ am Donnersbergring, im Lagerhaus an der Kasinostraße, in Schubeck's Check Inn in Egelsbach, im Einsiedel und Krü. Außerdem hat die neue Geschäftsführerin ein klares Konzept: „Einfache, aber gute Küche ... entspannte, freundliche Atmosphäre ... den
ganzen Tag für alle Darmstädter geöffnet – auch bei schlechtem Wetter.“ Zwar werden auch in Zukunft Hochzeiten oder Firmenevents im gläsernen Halbrondell gefeiert. Der Fokus liegt künftig aber darauf, das Herrngartencafé zum Treffpunkt für alle zu machen. Ab 14. Oktober geht's los. Täglich (außer montags) ist ab 11 bis etwa 22 Uhr geöffnet. Kaffeespezialitäten werden angeboten, klaro – Frühstück allerdings nicht. Dafür stehen durchgehend vier bis fünf frisch gekochte Gerichte wie Suppe, Salat, EinP | 72
topf, geröstete Sandwiches auf der Karte mit dem neuen Herrngartencafé-Logo. Abends, draußen am Lagerfeuer im Biergarten, kann's auch mal ein Chili con Carne oder Gulasch im Schälchen auf die Hand geben. Draußen wie drinnen: Bierchen, Glas Wein oder Longdrink – und einfach den Panoramablick ins Grüne genießen. Im Herbst, Winter, Frühjahr und Sommer! Endlich! (ct) — Im Herrngarten, Innenstadt www.herrngarten.cafe
Kreissaal Nicht nur die legendäre „Rinne“ am Frankenstein macht Darmstadt und Umgebung zu einem unterschätzten Mekka für Radsportler – in unserer nicht gerade für ihre grenzenlose Fahrradfreundlichkeit bekannten Stadt begegnen einem überraschend viele Mountainbike- und Rennrad-Jünger. Und diese haben ihre Anlaufstellen, klar: Bike-Shops gibt es in Darmstadt gar nicht so wenige. Aber sich vernetzen, Wissen austauschen und vielleicht sogar neue Sportsfreunde finden – das findet momentan hauptsächlich übers Netz statt. Kajetan Matyja will das ändern: In der Saalbaustraße hat er vor wenigen Wochen einen Ort des Austauschs für Radfans geschaffen. Natürlich kann man im „Kreissaal“ auch Fahrräder (von hochwertigen Sporträdern bis zu Lastenrädern ist alles da-
bei) und Bike-Equipment kaufen, sein Rad zur Reparatur abgeben oder sich ausgiebig beraten lassen. Man kann aber auch einfach mal auf einen Plausch und einen Kaffee vorbeikommen. Zubereitet wird der von Kajetan in seinem hellen, reduziert, aber gefällig eingerichteten Laden mit Pro-
fi-Ausstattung vom „Ferrarese“ um die Ecke – und freut sich auf Fachsimpler und Schrauberexperten genauso wie auf solche, die das Fahrrad ganz neu für sich entdeckt haben. (lm) — Saalbaustraße 42, Innenstadt www.kreissaal-darmstadt.de
auf Schuberts Werkbank. Dessen Credo: Bei der Restauration soll der wesentliche, authentische Charakter des Zeitmessers nicht verfälscht werden. Etwa durch den Rückgriff auf moderne Ersatzteile. Spannende Einblicke in seine diffizile Tätigkeit gewährt nicht nur die große Glasfront der Werkstatt, sondern auch
die Webseite des Uhrmachers. Kunstvoll werden hier Präzisionswerkzeuge in Szene gesetzt. Mit hochwertigen Fotografien und anschaulichen Texten lässt Schubert Euch in die Welt seines Handwerks eintauchen. (mn) — An der Stadtkirche 5, Innenstadt www.schubertuhren.de
Maximilian Schubert Uhrmacherei Ursprünglich wollte Maximilian Schubert zur See fahren. Er studierte Schiffsbau, fand seine Berufung letztendlich in weit diffizilerer Mechanik und arbeitet seit mehr als 20 Jahren an und mit kleinsten Zahnrädern, Federn und Ziffernblättern. Nach 16 Jahren in Zwingenberg ist der erfahrene Uhrmacher kürzlich mit seiner gläsernen Werkstatt an den schmucken Stadtkirchplatz gezogen. „Ich habe einfach einen Tapetenwechsel gebraucht.“ Seine Expertise und sein Geschick sind sehr gefragt. Viele große Hersteller bieten die historisch akkurate Restauration und Reparatur ihrer Produkte gar nicht an. Kürzlich landete so auch „die teuerste Stahluhr der Welt“, eine „Nautilus“ von Patek Philippe,
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Streusel & Olive Was haben Österreicher und Italiener gemeinsam? Die Gemütlichkeit. Sie nehmen sich Zeit für Genuss – ob Sachertorte oder Pasta alla Mamma. Und genau dieses Lebensgefühl will Sandro Sadeghi-Bami seinen Gästen im schon Ende März eröffneten und nun eingegroovten Café-Restaurant „Streusel & Olive“ (ehemaliges Café Tierbrunnen) vermitteln: Dem Darmstädter mit italienischen und iranischen Wurzeln, der nach drei Jahren in Wien in seine Heimat zurückgekehrt ist, geht es darum, Essen wertzuschätzen. Zubereitet werden die Gerichte von seiner Mutter und seiner Schwiegermutter – immer frisch und wenn möglich aus regionalen Zutaten. „Bei uns gibt es keine Vor-Vorbereitung“, erklärt der sympathische 30-Jährige, „wenn Du bei uns eine Pasta mit Gemüse bestellst, dann wird
die Zucchini erst geschnippelt, wenn die Bestellung in der Küche eingeht.“ Deshalb wartet man manchmal vielleicht etwas länger auf sein Essen – bekommt dafür aber einen Teller voller Liebe auf den Tisch. Oder eine Tasse hochwertigen Kaffee von „Dal18“ zum selbst gebackenen Kuchen. Eine echte Bereicherung
zwischen Woogs- und Paulusviertel – ob zum Abendessen oder am Wochenende auch zum Frühstück, Mittagessen oder für Kaffee & Kuchen! Montag ist Ruhetag. (lm) — Mathildenstraße 58, Paulusviertel www.streuselundolive.de
werden) oder mit veganen Bowls (formerly known as „gemischte Rohkostsalate“). Auch Smoothies gibt es und – jahreszeitenabhängig – selbst gemachtes Eis. Alles wird wahlweise in schönen Keramikschalen („to stay“) oder biologisch abbaubaren Gefäßen („to go“) serviert. Ein kleiner
Tresen und zwei Stehtische laden außerdem dazu ein, zwischen Blumen und Musik auf einen „Franco“-Biokaffee (oder einen Tee) zu verweilen. (kgb) — Bessunger Straße 54 (im Blumenund-CD-Studio Petra Kalbfuss), Bessungen | www.plantyful.de
Plantyful Vegan Takeaway Café Wow, so ein langer Name! Ist der jedoch erst entschlüsselt, dann wird ziemlich schnell alles klar. Hier die Kurzversion: Die Griesheimer Goldschmiedin Dagmar Schneble (die am liebsten „Anna“ genannt werden möchte) hat schon immer gern gekocht. Seit 10. September ist sie neue, kreative Mitgestalterin im Shop-inShop-Projekt von Petra Kalbfuss in der Bessunger Straße. Bisher gab es dort Blumen und CDs zu kaufen. Jetzt kann man sich im Mittelteil des Ladens – dienstags bis freitags von 11 bis 17 Uhr – auch eindecken mit „raw cakes“ (Kuchen aus rohen, also nicht gebackenen Zutaten, die meist auf Mandel- und Dattelbasis entstehen und um Nüsse, Karotten, Beeren und so weiter ergänzt
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Tigers Pizza & Ice Cream Timo Götz ist ein abenteuerlustiger Überzeugungstäter. Nistet sich eine Idee in seinem Kopf ein, wird sie auch umgesetzt – früher oder später. Das kann ein ziemlich geheimer Technoschuppen in der Darmstädter Weststadt sein. Oder SocialMedia-Beratung für örtliche Gastronomen. Oder er konzipiert einen retro-stylo Pizza- und Eiscreme-Laden vom Logo über den Steinofen bis zum Interieur – und eröffnet ihn dann in einem ehemaligen Fahrradladen im äußersten Südwesten Griesheims. Also echt in der Peripherie. Obwohl man eine solche Pizzeria optisch wie gastronomisch eher in Berlin-Prenzlberg oder im Hamburger Schanzenviertel erwarten würde. Aber warum nicht Griesheim?! Seit Mitte Septem-
ber öffnet und schließt sich die automatische Glasschiebetür von Tigers Pizza & Ice Cream. Die riesigen Pizzen (Durchmesser: mindestens 33 Zentimeter) werden in einem original Steinofen von Forni Magliano, der aus dem süditalienischen Quadrivio bei Neapel importiert wurde, in zwei Minuten bei 450 Grad Celsius
Weitere Neuigkeiten aus Darmstadts Einzelhandel und Gastronomie: ❉ Hoch die Tassen! Die legere Weinmesse von Bernds Weinquelle gastiert am Samstag, 02. November, ab 16 Uhr erstmals im Cafè 221qm. Am Start sind Gastwinzer aus Frankreich, Italien, Spanien und Deutschland, über 100 Weine können verkostet werden. Von 22 bis 24 Uhr gibt es zudem Cocktails und von Vinyl aufgelegte Musik. Eintritt: 15 Euro. (ct) ❉ Das Collins in der Mauerstraße 6 hat einen würdigen Nachfolger gefunden. Aktuell wird noch renoviert, Mitte/Ende Oktober soll Ox – casual fine dining Eröffnung feiern. Im vorderen Bereich: Feinkostladen und Bar (mit Tapas wie Jahrgangs-Sardinen, Pata-Negra-Schinken, fermentiertem Gemüse, Oliven, schwarzen Walnüssen, hausgemachten Limonaden und Cocktails). Im hinteren Teil: Restaurant mit 3- oder 4- oder 5-Gänge-Menü und „à la carte“. Der Darmstädter David Rink (Oxalis – Feinkost, Eventcatering,
kross gebacken. Darauf: „San Marzano“-Tomatensoße und alle möglichen Beläge, auf Wunsch auch Büffelmozzarella. Dazu: köstliche sizilianische Limo oder einen Bitterino – und bald auch Eis. Buono Hüftgoldo! (ct) — Oberndorferstraße 87, Griesheim www.facebook.com/tigersfood
Kochkurse) ist voller Elan und Vorfreude auf seine „sehr moderne Küche mit spanisch-französischem Einschlag, bisschen verspielt, viel saisonales Gemüse und Kräuter“. Nach verschiedenen Stationen als Koch – Schlosshotel Münchhausen, Backmulde in Ladenburg, ein Jahr in Australien, dann als Sous-Chef im Hamburger Trüffelschwein mit einem erkochten Michelin-Stern sowie 16 GaultMillau-Punkten – eröffnet David Rink nun endlich sein erstes eigenes Restaurant. (ct) ❉ 10 Jahre Rock'n'Roll-Friseurhandwerk: Edwards Scissorshands in der Schulstraße 9 feiert am Samstag, 12. Oktober, von 10 bis 17 Uhr sein Dekaden-Jubiläum. Pro Jahr gibt's einen Euro Rabatt auf jeden Haarschnitt – und natürlich spielen die Barbers. Die begannen ihre Karriere übrigens im Schaufenster von Edwards Scissorshands, damals noch in der Ernst-Ludwig-Straße. (ct) ❉ „Was ist bloß mit Bessungen los?“, fragen wir uns so langsam angesichts von aktuell gleich drei Geschäftsaufgaben. Da wäre zum einen die Feinkosterie in der Moltkestraße. Sie wird zum 26. Oktober schließen. Der Grund: Jens Zahnweh, P | 75
der das Feinkostgeschäft nebenberuflich betreibt, kann den zeitlichen Aufwand nicht mehr stemmen. Leider! (jb) ❉ Good news hingegen aus dem Martinsviertel: Mitte Oktober wird Gottfried Pacher in den Räumen des ehemaligen „ab+zu“ im Klinkerturmgebäude an der Dieburger Straße/Ecke Spessartring Gottfrieds Kochschule eröffnen. Auf 100 Quadratmetern mit Kochinsel im Zentrum, einem langen und einem runden Tisch bietet der erfahrene, aus Graz stammende Koch (Schubeck's, Check Inn, Ring, Lagerhaus, Einsiedel, das Krü) dann mittwochs sowie sonntags 3-Gänge-Kochkurse an. Donnerstags, freitags und samstags bittet der 66-jährige Wahl-Heiner abends „zu Tisch“ und kocht live 4-Gänge-Menüs. Plätze müssen reserviert werden. (ct) ❉ Der Gourmet Shop in der Bessunger Straße (visà-vis vom Blumenstudio Petra Kalbfuss) hat Mitte September zugemacht. Laut Besitzer Kari ist Bessungen „nicht mehr das, was es einmal war“ und er brauche „ein bisschen Pause“. Wer also künftig mediterrane Feinkost – oder einfach nur ein belegtes Brötchen und einen Kaffee zum Mitnehmen – sucht, der muss sich anderswo umtun. (kgb) ❉ Good news hingegen aus dem Martinsviertel, die Zweite: Bereits seit April schwingt dort, im authentischen Asia-Imbiss Happy Wok in der Lauteschlägerstraße 3, ein neuer Koch aus China die Kochlöffel: Feng Dong Cao. Er bringt 20 Jahre Restauranterfahrung mit, stellt seine Currys selbst her, verfeinert sie mit speziellen Gewürzen und kombiniert sie mit Gemüse, Fisch oder Fleisch. Ohne Konservierungsstoffe oder Geschmacksverstärker. Very special, very delicious! (ct) ❉ Abtauchen in die Welt der kreativen Dinge: Der nächste Kreativmarkt des Vereins „Frauen Kreativ Darmstadt" lockt am Sonntag, 20. Oktober, von 10 bis 18 Uhr in die Halle der Bessunger Knabenschule. Angeboten werden fantasievolle Arbeiten aus verschiedensten Materialien: Hüte, Schmuck, Gefilztes, Stickarbeiten, Häkelarbeiten, Papierarbeiten, Glas, Malerei. Es gibt kleine Speisen, Kaffee und Kuchen. Der Eintritt ist frei. (ct)
dass sowohl Stammkundschaft als auch Musikszene weiter ihre geliebte Bar heimsuchen können. Interesse geweckt? Dann meldet Euch direkt im Lowbrow oder schreibt an info@lowbrowdarmstadt.de! (ct) Bessunger Schließung # 3: Die alteingesessene Metzgerei Kübler, die 2015 von der Familie Münster übernommen wurde, musste Ende August aus personellen und gesundheitlichen Gründen schließen. Ganz weg von der Bildfläche sind die Münsters aber noch nicht. Sohn Michael will künftig gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin in der Lotto-Verkaufsstelle (in der Bessunger Straße 8) Frühstück sowie eine kleine Theke mit Wurst und Fleisch einrichten. (kgb)
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❉ Das Mezzo an der Frankfurter Straße hat Mitte August geschlossen. Der Betreiber von Die Sattlerei (Steak, Prime Beef und Burger im Reiterhof Kranichstein) übernimmt, ist aber bis voraussichtlich Anfang nächsten Jahres erst mal am Umbauen. Die Sattlerei bleibt bestehen. Das Konzept des neuen Restaurants in Darmstadt wird sich klar davon unterscheiden, ist aber noch streng geheim. (ct) ❉ Darmstadt bekommt hoffentlich schon bald einen Umsonst- und Leihladen. Die Initiative Transition Town ist fleißig am Konzipieren und Planen, aktuell fehlt eigentlich nur noch eine geeignete Lokalität. Gesucht wird ein Raum von mindestens 35 bis 40 Quadratmeter Größe in einem Darmstädter Wohngebiet, möglichst mietfrei, da das Projekt spendenfinanziert ist und der Verein ehrenamtlich arbeitet. Ihr habt nen Tipp? Dann meldet Euch unter leihladen@transition-darmstadt.de. (ct) ❉ Am 21. September hat Birgit Kasprzak die Weinbar Weinspirale im kleinen Zwiebelturm des Hundertwasserhauses eröffnet. Auf drei Ebenen und einer Terrasse mit Blick auf das spiralförmige Ensemble bietet sie hochwertige Weine von kleinen europäischen, familiengeführten Winzern zur Verkostung oder zum Mitnehmen an. Im behaglichen Vintageambiente gibt es auch Wein- und Käseverkostungen sowie Feiern und (Kultur-) Events. Dienstags bis sonntags von 17 bis 23 Uhr geöffnet. (ct)
Diese „Britische Woche“ hat nur vier Tage: Von Mittwoch, 02., bis Samstag, 05. Oktober, wird bei Whiskykoch in der Weinbergstraße 2 in Bessungen Selbige gefeiert – unter anderem mit hierzulande noch weniger bekannten Spezialitäten wie „Bangers and Masch“, „Toad in the Hole“ oder „Bubble and Squeak“. Try the very best of British kitchen! (ct)
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Nach über neun Jahren möchte sich LowbrowBetreiber Marcus Bischoff beruflich umorientieren und sucht daher einen würdigen Nachfolger, der sein Herzblutprojekt – Darmstadts Rock-/Metal-/ Punk-Szenebar – weiterführt: Das Lowbrow steht zum Verkauf und Bischoff will alles daran setzen, ❉
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Wrede und Antwort Sie nannten ihn Krücke TEXT: GERALD WREDE | FOTO: JAN EHLERS | ILLUSTRATION: LISA ZEIßLER
Wer in drei Teufels Namen entwickelt die seit 50 Jahren nahezu unveränderten Krücken denn mal weiter? Sie funktionieren zwar eins-a, aber das Abstellen wird doch sicherlich nicht nur mir so viel Ungemach bereiten, dass man damit gerne auf irgendwas einschlagen möchte. Immer fallen sie um, was natürlich ihrer verlängerten F-Form mit Doppelrundung zu verdanken ist. Macht was! Es gibt so viele KrankenhausSerien im TV und noch viel mehr Kochsendungen. Aber kochende Ärzte gibt es bislang leider nicht. Sonst würden die sich nämlich mal zusammentun und etwas unternehmen, damit das Essen in den Krankenhäu-
sern aktuell nicht so schlecht ist, wie es in den 70er-Jahren schon immer behauptet wurde. Ich dachte wirklich, das Thema sei passé, mittlerweile würde wohlschmeckendste Kost im Catering des Hauses zubereitet. Mir war wirklich so. Aber Pustekuchen, und nicht mal den gab's. Es ist unglaublich, was in Krankenhäusern aufgetischt wird! Ich war ja selbst neulich Patient und schaute mit Teilen der Schwesternschaft schmunzelnd auf das, was da als Essen deklariert wurde. Da war in „Brust oder Keule“ das Essen von Tricatel genießbarer. Ich verstehe es nicht: Wir haben so tolle Ärzte, da sollte man sich doch im Krankenhaus nicht von verkochtem, vergartem oder P | 80
sonst wie ver-irgendwasdem ernähren müssen. Klar, das Zeug steht, und/oder fährt lange, lange Zeit abgedeckt durch die Gegend. Aber trotzdem geht es auch anders. Jede Tiefkühlnahrung aus dem Discounter ist schmackhafter und mit Sicherheit auch nicht ungesünder als das, was dort aufgetischt wird. Sollen sie das doch warm machen und fertig, ich hätte mich gefreut. Und ja, dieser Text ist profaner als so mancher unter meinem Namen hier erschienener. Aber es brannte mir wirklich unter den Nägeln, das loszuwerden. 2019 ... und schlechteres Essen als 1974. Erbärmlich! Und dann noch die Scheiße mit den Krücken. LMAA. ILEA. ❉
Roland Hotz Darmstädter Typ T E X T: M I R I A M GA RT LGRU BE R | FOTO: JA N E H L E RS
Sucht man Roland Hotz, findet man ihn in der Werkstatt, beim Schreiben von Texten oder auf der Bühne der Comedy Hall. Die Erfolgsgeschichte des „Bekennenden Heiners 2019“ beginnt 1979 mit der Gründung des Kikeriki Theaters. „Eigentlich wollte ich hobbymäßig Puppentheater für Kinder machen“, erinnert sich Hotz. Doch dem Kinderprogramm folgten schnell Vorstellungen für Erwachsene – und die konnten nicht genug bekommen vom hessischen „Volkstheater“. In der ehemaligen Bessunger Turnhalle, die heute Anlaufstelle für alle ist, die unterhalten werden wollen, fühlt sich der 67-Jährige so wohl, dass er gar nicht ans Aufhören denkt: „Andere gehen in Rente, weil sie arbeiten. Das, was ich tue, ist aber keine Arbeit. Ich lebe meinen Traum.“ Dabei lernte Roland Hotz früh, dass die Bühne auch Schattenseiten hat: „Mein Vater war Komiker, das hieß: Mal lebten wir in Saus und Braus, mal hatten wir nichts zu essen.“ Er selbst wollte es anders machen, erlernte mit der Tätigkeit des Buch-
bindens einen soliden Beruf, der das Auskommen seiner Familien sichern sollte – er hat drei Kinder. Bevor er mit dem Kikeriki Theater Erfolge feierte, arbeitete Hotz lange in der Buchbinderei des Eberstädter Strafvollzugs und bildete dort junge Gefangene aus. Mittlerweile baut er seit 40 Jahren Puppen, schreibt Texte mit viel Humor und Mundartcharme und hat sich all das selbst beigebracht. Auf die Frage nach seinen Hobbys überlegt er nicht lange: „Die Arbeit ist mein Leben. Wenn ich frei habe, genieße ich mal zu Hause den Sonnenuntergang, aber meistens gehe ich ins Theater.“ Und doch ist der Ur-Darmstädter, der hier geboren und aufgewachsen ist, privat schon einen kleinen Schritt zurückgetreten und vor einiger Zeit in den Odenwald gezogen. „Wenn man im Alltag so viel Halligalli hat, braucht man irgendwann einen Ausgleich.“ Dass ein Großteil seiner Fans aus dem Odenwald kommt und er hier fast häufiger angesprochen wird als in Darmstadt, erzählt der Charakterkopf mit einem Schmunzeln: „Beim Metzger bekommt man ein Stück Wurst umsonst – das ist schön.“ ❉ P | 81
Darmstädter Fakten REC H E RC H E + T E X T: CEM TEVETOǦLU
> Am 28. Januar 1938 stellt Rudolf Caracciola mit einem Mercedes Silberpfeil auf der Autobahn Frankfurt-Darmstadt einen Ge– schwindigkeitsrekord auf, als er unglaubliche 432,7 Stunden– kilometer schnell fuhr. Sein Weltrekord hat bis November 2017 Bestand. > Der Kulturclub Sumpf in der Kasinostraße wurde am 25. September vor 25 Jahren gegründet.
P Stadtkulturmagazin 12. Jahrgang Ausgabe 118 – Oktober 2019
Impressum P Stadtkulturmagazin ist ein Produkt der Echo Zeitungen GmbH, Berliner Allee 65, 64295 Darmstadt (Anschrift gilt für alle im Impressum genannten Personen), Handelsregister: Amtsgericht Darmstadt HRB 9256, USt.-Ident-Nr.: DE 238913101, Telefon: +49 (6151) 387 1, Telefax: +49 (6151) 387 2610, E-Mail: impressum@vrm.de, Vertreten durch die Geschäftsführer: Hans Georg Schnücker und Kurt Pfeiffer Redaktion: Cem Tevetoğlu (Objektleitung), ctevetoglu @vrm.de, Telefon: +49 (6151) 387 2586, Ulla Niemann (verantwortlich) Anzeigen + Marketing: Jens Enge mann, anzeigen@p-verlag.de, Telefon: +49 (176) 219 648 83, Bernd Koslowski (verantwortlich) Verteilung: über 400 Auslagestellen im Raum Darmstadt Gesamtauflage: 12.000 Exemplare Erscheinungsweise: monatlich (Doppelausgaben: Dezember/Januar und Juli/August) Bezugspreis: gratis (Jahresabo: 50 €) Druck: TZ-Verlag & Print GmbH, Bruchwiesenweg 19, 64380 Roßdorf Nachdruck/Copyright: Alle Urheberrechte für Text und Gestaltung liegen bei Echo Zeitungen. Ein Nachdruck der Texte und Fotos, die in P veröffentlicht sind, ist – auch in Auszügen – nur mit schriftlicher Genehmigung von Echo Zeitungen erlaubt. Haftung: Namentlich oder mit Kürzel des Autors gekennzeichnete Beiträge entsprechen nicht unbedingt der Meinung der Redaktion.
Postadresse: P Stadtkulturmagazin, Schlossgartenplatz 13, 64289 Darmstadt Redaktion: Cem Tevetoğlu (ct), redaktion @p-verlag.de, Telefon: +49 (6151) 387 2586 + Matin Nawabi (mn), matin.nawabi@p-verlag.de. Grafik: André Liegl + Lisa Zeißler, grafik@p-verlag.de + Jennifer Pahls, jennifer.pahls @p-verlag.de, www.rockybeachstudio.de Wuffel- & Schnuffel direktion: Lola, Bolle + Tonton Fotos: Jan Ehlers, fotos@p-verlag.de, www.janehlers.net Cover dieser Ausgabe: Leonie Lang, www.leonielang.de Freie Mitarbeit Redaktion: Allegra Baumann, Katja Borowski (kgb), Jacqueline Burggraf (jb), Thomas Georg Blank, Steffen Falk (sf), Miriam Gartlgruber (gartl), Felix Gömöry, Natalie Grebe, Mathias Hill (mh), Matthias Kneifl, Thomas Lenz (tl), Lisa Mattis (lm), Franziska Neuner, Sascha Reichelt, Sarah Reuter (sr), Lea Sahm, Kai Schuber-Seel (kss), Frank Schuster, Anja Trieschmann (at), Sebastian Weissgerber, Gerald Wrede, Kevin Zdiara (kzd) P-Facebook: Matin Nawabi + Cem Tevetoğlu Nächste Ausgabe: November 2019 Redak tionsschluss (redaktion@p-verlag.de): 10.10. Veranstaltungskalender (mail@partyamt.de): 15.10. Anzeigenschluss (anzeigen@p-verlag.de): 17.10. Erscheinungsdatum: 30.10.2019 www.p-stadtkultur.de www.facebook.com/pmagazin
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