Ein Angebot der
DREI KLANG
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Neu mit Programmvorschau
OKT– D 6
Nº16
Promt für Cover orange cat with colorful party hat, magical realism, cinematic aesthetics, pink background --ar 3:4 (mit KI generiert)
BRAVO!
FUN
SO EINE ÜBER RASCHUNG,
TS FAC & F U N D
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»Ick bün all hier« – anders als im Märchen vom »Hasen und Igel« taucht in den Proben zum Musical »Der Hase mit den Bernsteinaugen« vor allem besagter Hase immer wieder an allen möglichen Ecken und Enden des Raumes auf. Denn die Werkstätten haben die kleine Figur, zentral für das Musical, gleich zweimal angefertigt und diese wandert nun von Hand zu Hand und verschwindet auch mal in der einen oder anderen Tasche auf der Probe.
Ein Fundstück, das stolz macht: Zum Tag der offenen Tür durften wir über
willkommen zurück und herzlich willkommen in der Spielzeit 2026/27! Der Beginn einer Spielzeit ist immer etwas Besonders: der Hauch des Neuen liegt in der Luft, Ideen und Projekte, die lange vorbereitet wurden, sind endlich in greifbarer Nähe und es ist der richtige Moment, um zusammenzukommen. Dazu haben wir Sie eingeladen, Anfang September zum Tag der offenen Tür und zum anschließenden Eröffnungskonzert der Spielzeit unter der Leitung unseres Generalmusikdirektors Ivan Repušić. Es war ein intensiver, ein emotionaler Tag, der wunderbar bewiesen hat, wie viel Kraft in Musik und Theater steckt und wie sehr diese Kraft zu spüren ist, wenn man sie gemeinsam erlebt. Ob beim gemeinsamen Erleben toller Künstlerinnen und Künstler, im Austausch mit Menschen, die für den Zauber »hinter den Kulissen« verantwortlich sind, oder am eigenen Körper, wenn man selbst einmal an der Ballettstange steht. Die Spielzeit 2026/27 ist der Beginn von etwas Neuem und auch der »Dreiklang« durfte sich weiterentwickeln. Bewährte Rubriken und Einblicke haben wir wie
zuvor für Sie befüllt, genauso gibt es Neues für Sie zu entdecken. Wir nehmen Sie mit in die Welt der Oper Leipzig, erzählen Geschichten aus dem Haus, von den Menschen, die hier arbeiten, und von den Produktionen, die Sie auf den Bühnen des Opernhauses und der Musikalischen Komödie erleben können. Die größte Veränderung hat am Ende des Heftes ihren Platz gefunden: Ab sofort finden Sie im »Dreiklang« die Spieltermine der aktuellen Ausgabe – drei Monate Oper Leipzig kompakt an einem Ort.
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Menschen im Opernhaus begrüßen!
mit KI generiert
Lieber Leserinnen, liebe Leser,
Wir wünschen Ihnen viel Freude mit dieser Ausgabe, die einen Neubeginn markiert. Tauchen Sie ein in die Vorbereitungen zu »Ein Sommernachtstraum« und »Der Hase mit den Bernsteinaugen«. Lernen Sie neue Ensemblemitglieder kennen und gehen Sie auf Recherche, was es mit all den Hochzeiten auf der Opernbühne so auf sich hat. Willkommen zurück. Wir freuen uns auf Sie. Ihre
ANNA ELISABETH DIEPOLD Leitende Dramaturgin
Der griechische Gott Dionysos steht sowohl für Feiern als auch für Theater (und damit auch Oper!): aus den wilden Ritualen zu Ehren des Gottes bildete sich nach und nach eine Struktur mit Akteuren, einem Chor und einem Publikum.
Für einen Abend in eine andere Welt eintauchen
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Tuomas Pusio (Don Alfonso), Anastasia Zöhrer (Fiordiligi), Jonathan Michie (Guglielmo), Mirjam Neururer (Despina)
Inhalt
INHALT EDITORIAL
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VERTRAUTES NEU ERLEBEN
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Lydia Schubert im Gespräch
BILDSTRECKE
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Vom Feiern und gefeiert werden
VIELE HOCHZEITEN, VIELE TODESFÄLLE
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Was hat es mit festlichen Anlässen in Opern auf sich?
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VORGESTELLT Neue Ensemblemitglieder
WARUM AUF DER BÜHNE STÄNDIG GEHEIRATET WIRD
Von der Skizze zum fertigen Kostüm – Figurinen zu »Ein Sommernachtstraum«
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Hochzeiten mit Hindernissen
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AUF DEM WEG ZU »EIN SOMMERNACHTSTRAUM«
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SCHNAPPSCHUSS
Spooky Romance – Pfeilprobe bei der Addams Family
NACHGEFRAGT
Bei der Requisite der Musikalischen Komödie Festliche Stimmung bei der Csárdásfürstin (Friederike Meinke mit dem Ensemble der Musikalischen Komödie)
Einblick in die Kostümwerkstätten
IMPRESSIONEN
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Ein rauschendes Fest zum Spielzeitbeginn
OHNE WORTE
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Mit Johann Zumbült
DIE MUSIKALISCHE KOMÖDIE FEIERT »TACHELES« !
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Festliche Gala und Deutsche Erstaufführung
JUNGE OPER LEIPZIG
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Gemeinsam Verbindungen schaffen
REZEPT
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Honig-Apfel Gugelhupf zu Rosh-Ha-Shannah
SPIELPLAN
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Viel Trubel beim Tag der offenen Tür!
MAGISCHE MOMENTE
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Erkennen Sie den Weg?
Vertrautes neu Erleben
VERTRAUTES NEU ERLEBEN
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LYDIA SCHUBERT
Geschäftsführende Intendantin und Verwaltungsdirektorin Lydia Schubert im Gespräch zur Spielzeit 2026/27 7
Mit der Spielzeit 2026/27 und deinem Amtsantritt gibt es auch für unseren Dreiklang eine Weiterentwicklung. Das stellen wir unter das Motto: »Feste feiern« ! Welche Highlights feiern wir denn in dieser Spielzeit? Das erste Highlight kam sofort: gleich zu Spielzeitbeginn mit einem großen Tag der offenen Tür und einem Eröffnungskonzert unter der Leitung von Ivan Repušić mit tollen Stargästen, unserem Ensemble, unserem Chor, dem Kinderchor und natürlich dem Gewandhausorchester. Da haben wir gemeinsam etwas wirklich Besonderes erleben und in fast alle Produktionen der Spielzeit und hineinschnuppern können, ab 12 Uhr waren die Türen offen. Das macht große Lust auf mehr. »Feste feiern« heißt für mich, jede Premiere zu feiern, aber eigentlich jede Vorstellung, in jeder Sparte. Wenn ich trotzdem Highlights herausgreifen darf: Ich freue mich sehr auf die Adventskonzerte, genauso auf Silvester und auf »O Fortuna«, das ist auch ein Riesenfest. Man merkt: mich auf einzelne Punkte festzulegen fällt mir schwer.
Welche Veränderungen stößt diese Spielzeit an und was bleibt vertraut für unser Publikum? Vertraut bleibt vor allem unser starkes Ensemble. Die Stimmen, die unser Publikum kennt und liebt, werden weiterhin singen, und es bleibt ein großer Fokus darauf, dass unser Ensemble erklingt und es das Haus prägt. Genauso das Ensemble des Leipziger Balletts und der Musikalischen Komödie. Was neu ist und worauf ich gemeinsam mit unserem künstlerischen Leitungsteam besonderen Wert gelegt habe: Wie öffnen wir die Oper noch einmal anders? Welche Formate ermöglichen es uns, sie auf neue Weise zu erleben, schon von außen zu hören, bevor man überhaupt hineingeht? Es wird Treppen- und Balkonkonzerte geben, bei denen man Töne hört, die Lust machen, ins Haus zu kommen. Ganz niedrigschwellig, aber mit genauso viel Genuss. Zum Spielzeitende zeigen wir das Stück »Krieg. Stell dir vor, er wäre hier«, bei dem man Teil der Bühne wird, diesen Raum neu wahrnimmt, einfach durch die eigene Position im Raum. Auch das ist mir wichtig: neue Räume kennenlernen. Solche Formate gab es schon in früheren Spielzeiten, aber jetzt setzen
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Vertrautes neu Erleben
wir noch klarer darauf, das Opernhaus in seiner Schönheit und Vielfalt neu zu präsentieren. Besonders schön finde ich auch, dass wir Formate anbieten können, bei denen Menschen gemeinsam zum Singen kommen, wie die »Singbar«, den Kneipenchor in der Musikalischen Komödie oder die schon erwähnten Adventskonzerte. Ich freue mich schon jetzt auf das gemeinsame Weihnachtslieder-Singen. Gibt es etwas im Berufsfeld Kultur, das dich nach all den Jahren immer noch überrascht? Was mich tatsächlich manchmal noch überrascht, ist ein gewisser Hang zur Egozentrik, auch wenn ich das durchaus für normal halte. Es ist gar nicht so einfach, immer wieder zu sagen: Wir machen Kultur gemeinsam. Dabei ist es eigentlich logisch. Wir arbeiten mit Menschen, die sich bewusst für diesen Beruf entschieden haben. Das prägt Persönlichkeiten. Und auch wenn es mich manchmal noch überrascht: ich kann gut darüber lachen, und es macht mir sogar Freude, damit umzugehen. Feste feiern sich immer besser, wenn man zusammenkommt und der Kontakt zum Publikum liegt dir sehr am Herzen – wo lässt es sich denn in der Oper Leipzig am besten zusammenkommen? Ein großer Treffpunkt sind natürlich die Vorstellungen und alle Formate, bei denen wir das Haus öffnen und ganz bunt gemischt Menschen kennenlernen. Aber auch die vermeintlich kleinen Momente sind nicht zu unterschätzen: etwa die Pausen, oder die Momente vor der Vorstellung, vor der Matinée und dann danach, wenn man gemeinsam etwas erlebt hat und darüber ins Gespräch kommt, weil man zufällig am selben Stehtisch steht, manchmal sogar in der Schlange vor der Toilette. Das sind oft die wichtigsten Gespräche. Das darf man nicht unterschätzen. Da teilt man plötzlich das Erlebte, unterschiedliche Ansichten und Eindrücke, weil jeder aus seiner eigenen Welt kommt, und gewinnt dabei neue Perspektiven. Das finde ich absolut spannend. Dabei helfen soll ab dieser Spielzeit der Bühnenstammtisch, der viermal im Jahr in der Kantine stattfinden wird, an einem Ort, an den man sonst nicht so leicht hinkommt, bei dem man in entspannter Atmosphäre über das spricht, was man gesehen hat.
Da teilt man plötzlich das Erlebte, unter schiedliche Ansichten und Eindrücke […] und gewinnt dabei neue Perspektiven.
Gibt es ein Fest oder eine Tradition, die dir ganz besonders am Herzen liegt? Mir liegen die Feste, egal welcher Religion und Kultur, sehr am Herzen, weil man da in der Familie zusammenkommt und gemeinsam singt. Weihnachten ist dafür geradezu prädestiniert. In meiner Familie wurde immer sehr viel Musik gemacht: gesungen, Klavier, Geige, Trompete gespielt, was eben dazugehört. Und man hat zusammen gegessen. Weihnachten ist für mich das Fest der Familie, das ich besonders liebe, mit Traditionen, die gepflegt werden: Die Könige und die Engel müssen alle auf gestellt werden, der Weihnachtsbaum muss auf eine bestimmte Weise geschmückt sein, und mindestens zwei Gänse müssen in den Ofen. Die Gerüche, die Musik, das gehört einfach dazu.
Nach Stationen am Theater Chemnitz und als Verwaltungsdirektorin am Theater der Jungen Welt wurde Lydia Schubert 2021 zur Verwaltungsdirektorin der Oper Leipzig gewählt. Seit dieser Spielzeit ist sie auch Geschäftsführende Intendantin, bis Peter Heilker 2028 sein Amt antritt.
Darüber hinaus ist sie vielfältig ehrenamtlich tätig, u. a. für den Deutschen Bühnenverein, und wurde 2022 vom sächsischen Ministerpräsidenten zur Kultursenatorin ernannt.
Was wünschst du dir für diese Spielzeit? Ich habe die Spielzeit für mich unter ein Motto gestellt: Vertrautes neu erleben. Mir ist die Oper Leipzig sehr vertraut, und trotzdem erlebe ich sie jetzt, aus dieser neuen Position, auch noch einmal ganz neu. Ich wünsche mir, dass wir gemeinsam mit den Sparten und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein echtes Gemeinschaftswerk daraus machen. Wir sind alle die Oper Leipzig, und jede und jeder Einzelne trägt dazu bei, dass sie strahlt und jede Vorstellung gefüllt ist. Ich wünsche mir, dass wir noch mehr positiv für uns werben und die Dinge, die wir tun, lieben, und dass wir dort, wo wir noch Potenzial sehen, gemeinsam daran arbeiten, weil wir selbst Teil davon sind und Dinge verbessern können. Vor allem wünsche ich mir, dass unser Publikum dieses Gemeinschaftliche spürt und Lust hat, mit uns in den Dialog zu kommen, und dass wir genügend Formate dafür anbieten und immer wieder darauf reagieren, das Angebot weiterzuentwickeln und neue Begegnungsräume zu schaffen. DIE FRAGEN STELLTE ANNA ELISABETH DIEPOLD
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A P Wir starten feiernd in die neue Spielzeit! Und überhaupt: Sollten wir nicht viel mehr schöne Momente feiern, die kleinen wie die großen? Die Premiere wie eine erfolgreiche Probe?
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BIL DSTRE
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ON!
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PARTY ON!
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Statement jewelry outfit: woman wearing a tight-fitting red sequined dress, gold bangles on her wrist and gold rings on her fingers, holding a cocktail glass in one hand and a vintage bag in the other; only her upper body is visible, her head is not shown in the photo. dark background --ar 3:4 --profile cbnal8r (mit KI generiert)
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A grainy, analog film photograph captures a crowded nightclub or party. A large, reflective disco ball is positioned in the upper center of the frame, casting numerous bright, dramatic rays of light into the dark, smoke-filled space. Below the disco ball, a silhouetted crowd of people is visible, with several hands raised into the light. One hand in the immediate foreground is out of focus, pointing upward. The overall atmosphere is dark, with strong contrast, heavy film grain, and a warm red spotlight visible on the right. --ar 3:4 (mit KI generiert)
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Editorial photograph of a rustic European home bar with wood paneling. A long wooden bar shaped like an old pirate ship is paired with two matching stools. Behind the bar, a middle-aged man prepares a small 1960s-style buffet. Blue fairy lights and nautical decorations hang from the ceiling, with liquor bottles on a shelf behind the bar. A stained-glass door, grey linoleum floor, worn brown leather seating, dartboard and board games complete the scene. Kodak film aesthetic, warm, nostalgic. --ar 6:7 --exp 100 --raw --p (mit KI generiert)
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Balloons made of candies and sweets --ar 3:4 (mit KI generiert)
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Analog photograph of a black poodle wearing a pink birthday hat, sitting alone beside a giant birthday cake made of minced meat and topped with sausages, the dog is sitting in a large empty room. Hyper-realistic, surreal and slightly melancholic atmosphere, Fujichrome Provia 100F, Plaubel Makina, 55mm lens. --chaos 10 --ar 6:7 --raw --p (mit KI generiert)
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DREIKLANG #16
TEXT: DR. KARA MCKECHNIE
VIELE HOCHZEITEN,
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»La Traviata« Sarah Traubel (Violetta Valéry), Chor der Oper Leipzig
VIELE TODESFÄLLE
Die besondere Bedeutung von Festen in der Oper
Viele Hochzeiten, viele Todesfälle
ZUM FEIERN AUF DER BÜHNE
Nur gut, dass Oper nicht ist wie das richtige Leben! Würden unsere Hochzeiten oder Geburtstage so ablaufen, wie sie das in »Figaros Hochzeit« oder in »Eugen Onegin« tun, so hätten wir lange mit den Folgen zu kämpfen. In der Oper kündigt sich ein Fest an und wir wissen sofort, dass es bald spannend wird. Feste bieten dramaturgische Idealbedingungen, um die Handlung auf den Höhepunkt zu treiben. Alle Personen sind anwesend und die verschiedenen Konflikte wurden vor dem Fest eingeführt, um sie dann auf dessen Höhepunkt zur Explosion zu bringen. Don Giovanni feiert einen Maskenball und hofft dadurch seine Verführungspläne noch leichter realisieren zu können. Da wird ihm von einem maskierten Trio, auf Rache sinnend, ein Strich durch die Rechnung gemacht und er muss mit seinem Diener Leporello fliehen. Weil es sich, wie hier, bei den OpernFesten meist um einen freudigen Anlass handelt, werden die Erwartungen entsprechend aufgebaut, um dann abrupt enttäuscht zu werden (Ausnahme: Operetten! Die ticken einfach anders.) Das losbrechende Drama bedeutet meist Unglück für die Personen auf der Bühne, ist jedoch sehr befriedigend für das Publikum, wie zum Beispiel die unterbrochene Hochzeit am Ende von »Così fan tutte«. Eine Intrige wird entdeckt, eine Schlüsselperson zeigt ihr wahres Gesicht, es entsteht Streit aus Eifersucht, Anschuldigungen werden ausgesprochen … Aber der Reihe nach.
Zu Beginn von Tschaikowskis Oper »Eugen Onegin« befinden wir uns auf dem Landgut der Larinas. Die ältere Tochter, Tatjana, feiert Geburtstag und viele Gäste sind anwesend. Ein Ständchen wird gesungen: »Brillez, brillez toujours, la belle Tatjana!« Nach Strahlen wird es Tatjana jedoch nicht zumute sein, denn sie hat Liebeskummer. Nach einer wagemutigen Liebeserklärung, die sie dem noch fremden Eugen Onegin nach dem ersten Kennenlernen in einem Brief schickte, kam nicht die ersehnte Reaktion von ihm. Und nun kommt Onegin mit seinem Freund Lenskij zum Geburtstagsfest. Tatjana fühlt sich bloßgestellt; der missgelaunte Onegin sucht nach Provokation und flirtet mit ihrer Schwester Olga, der Verlobten Lenskijs. Das ist zuviel! Empört fordert Lenskij Onegin zum Duell; dazu trägt auch der Gruppendruck der Festgesellschaft bei. Das Duell geht tragisch aus und Lenskij wird getötet. Wäre Onegin nur fortgeblieben … aber dann gäbe es keine Opernhandlung. In Mozarts »Figaros Hochzeit« sieht zu Beginn alles vielversprechend aus. Das Fest: Die ersehnte Hochzeit von Diener und Mann für alle Fälle Figaro und seiner klugen und schönen Verlobten, der Zofe Susanna, soll später stattfinden. Der Weg dahin ist turbulent – Susanna soll die Hochzeitsnacht mit dem Grafen verbringen, der ein altes feudales Recht wiederbeleben will, Figaro hat Schulden bei der älteren Hausangestellten Marcellina – und weil er sie nicht zurückzahlen kann, soll er sie heiraten. Der junge Cherubino ist stets im Zentrum der Verwirrspiele, auch mal als Mädchen verkleidet, und schmeißt
Feste bieten dramaturgische Idealbedingungen, um die Handlung auf den Höhepunkt zu treiben.
mit Liebesschwüren nur so um sich. Bei so viel Turbulenz geht die eigentliche Hochzeit im 3. Akt fast unter, zumal es zum Schluss noch Verwechslungsspiele im dunklen Park gibt. Eine Hochzeit ist auch der Ausgangspunkt für den »Sommernachtstraum«: die von König Theseus und Amazonenkönigin Hippolyta. Die findet am Schluss statt, aber geht im rasanten Handlungsstrom fast unter. Die Weigerung Hermias, sich mit dem vorgesehenen Mann zu verheiraten, tritt einen wichtigen Handlungsstrang los und Hermia flieht mit ihrem Geliebten, Lysander, in den Wald von Athen. Elfenkönig Oberon und Königin Titania sind zwar schon lange verheiratet, aber ihr nächstes Jubiläum werden sie nicht mehr begehen, wenn das so wei tergeht mit dem Ehekrach. Und so nimmt das Chaos im Wald seinen Lauf. Wer dann mit wem verheiratet wird oder durch Elfenzauber verwandelt wird und was eine Laienspieltruppe von Handwerkern damit zu tun hat – das müssen Sie auf der Bühne erleben! »Seeleut! Seeleut! Wacht doch auf !« ruft der Chor der Landbewohner hinüber zum Geisterschiff des fliegenden Holländers. Sie wollen mit den fremden Matrosen feiern, aber niemand rührt sich: »Sie trinken nicht, sie singen nicht; in ihrem Schiffe brennt kein Licht«. Die Feiernden sind hartnäckig, alkoholisiert und entsprechend risikobereit. Als sie es schließlich schaffen, die Holländer-Mannschaft zu wecken, lernen sie (und wir im Zuschauerraum) das Gruseln. Wieder ein Fest mit verstörendem Ausgang. Auch das Fest in Kaija Saariahos Oper »Innocence« nimmt eine sehr verstörende Wendung. Eine Hochzeit wird plötzlich von den Schrecken der Vergangenheit eingeholt und nach und nach stellt sich heraus, dass die Familie des Bräutigams auch die Familie eines Amokläufers ist, der vor 10 Jahren eine große Anzahl von Mitschülern tötete. Die Kellnerin Tereza verlor damals ihre Tochter Marketa. Während die Entdeckung Wellen schlägt, bekommen wir bewegende Einblicke in das Leben der jungen Leute, die damals zusammen mit Marketa starben. Der Schrecken der Tat weicht dem Nachdenken über die Ereignisse, die zu ihr geführt haben und dem Erinnern an die verlorenen Individuen, so voller Leben und Potential. Diese Lücken lassen sich niemals schließen.
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Don Giovanni – ein Fest, das nicht wie geplant verläuft Jonathan (Michie), Peter Dolinŝek (Masetto), Olga Jelínková (Donna Anna), Josh Lovell (Don Ottavio), Kathrin Göring (Donna Elvira)
»Die Reise nach Reims« Eine harmonische Feier nach vielen Verwirrungen und Turbulenzen kleines Foto: Olena Tokar (Corinna) großes Foto: Ensemble und Chor der Oper Leipzig
Viele Hochzeiten, viele Todesfälle
Es versteht sich im Kraftwerk der Gefühle, der Oper, dass sich die Extreme von Freude und Trauer sogar im selben Werk finden.
23 Wir haben uns von eigentlich fröhlichen Anlässen, die in der Oper oft in eine Krise umschlagen, zu ernsteren Festen hin bewegt: Rituale der Trauer und Erinnerung. Es versteht sich im Kraftwerk der Gefühle, der Oper, dass sich die Extreme von Freude und Trauer sogar im selben Werk finden. Hat da jemand von Extremen gesprochen? Da bietet Richard Wagners Werk eine Fülle von Beispielen, wie schon der erwähnte »Fliegende Holländer« mit seiner Schauerromantik: eine abgesagte Hochzeit, ein ekstatisches Einlassen auf den so verklärten Holländer und seine Erlösung und der vermeintliche Treuebruch. Senta will die Erlösung doch noch bewirken und springt ins Meer. Selbstaufopferung oder sinnlose Tat? Auch in »Tristan und Isolde« überschneiden sich höchste Freude und tiefster Schmerz auf einzigartige Weise in der Schlussszene, die als »Isoldes Liebestod« bekannt ist. Während wir als Publikum wissen, dass Tristan tot ist, hat Isolde den Eindruck, er schlafe nur – und ihre feste Überzeugung ist im Angesicht des Todes herzzerreißend. An Intensität steht auf völlig andere Weise Giacomo Puccini Wagner in nichts nach.
Das Finale der einaktigen Oper »Suor Angelica« belegt dies eindrucksvoll. Nach der Geburt eines unehelichen Kindes wurde die Novizin Angelica von ihrer Familie in ein Kloster gebracht; Jahre gingen vorbei, ohne dass sie wusste, was mit ihrem Kind geschehen ist. Nun hat sie Gewissheit bekommen: Ihre kaltherzige Tante, die eine Unterschrift braucht, um Angelica vom Erbe auszuschließen, erwähnt, dass der Junge vor drei Jahren gestorben sei. Die Verzweiflung darüber ist so groß, dass Angelica Gift nimmt. Dann erkennt sie die Sünde, die sie nach ihrem Glauben damit begeht, aber eine himmlische Erscheinung ihres Sohnes lässt sie Vergebung spüren und mit der Vorfreude auf ein Wiedersehen sterben. Die Hintergründe dieser Geschichte sind archaisch und grausam, aber die Intensität der von Puccini so empathisch komponierten Gefühle ist überwältigend. »Suor Angelica« ist das mittlere Stück in einem Triptychon dreier Opern verschiedenster Natur und bei weitem das lyrischste und tragischste. Es folgt, als Paukenschlag zum Schluss, die komischturbulente Oper »Gianni Schicchi«.
Wieder geht es um Feiern, die das menschliche Leben bestimmen, aber vor lauter Turbulenzen und Betrügereien kommt es hier weder zur Beerdigung noch zur Hochzeit. Stattdessen wird einer Familie, die von allen Skrupeln frei ist, von einem Betrüger das Handwerk gelegt, der sie an Gerissenheit weit übertrifft: Gianni Schicchi. Gleich hat er das Publikum auf seiner Seite: Während seine Taten alle Regeln brechen, handelt er, um seiner Tochter Lauretta zur Hochzeit mit ihrem Rinuccio zu verhelfen. Die Familie wollte hiervon nichts wissen (Snobs der Extra- und Oberklasse …), aber Schicchi weiß ein Mittel. Dante, der die Figur erfunden hat, schickt Schicchi dafür ins Inferno. Aber selbst mit diesem Wissen feiert der Titelheld in seinen letzten Worten zum Publikum das Leben: »Für diese Gaunerei wurde ich in die Hölle gejagt. Sei’s drum, doch mit Erlaubnis des großen Vaters Dante, wenn Sie sich heute Abend gut unterhalten haben, gewähren Sie mir mildernde Umstände!«
HERZLICH WILLKOMMEN! DREIKLANG #16
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NEU AN DER OPER LEIPZIG
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Neu an der Oper Leipzig
langjährige Trainerin Mme Llorca) sowie einer langen Nacht wohlverdientem Schlaf besteht, bevor ich mir ein höheres Ziel stecke.
ALICA BÄHR Leipziger Ballett
Junior Programm 2026/27 HEIMAT
Deutschland (Nähe München) STUDIUM
2016 wurde ich in das Jungstudium der Ballettakademie der Hochschule für Musik und Theater in München aufgenommen, an der 2023 die Übernahme ins Bachelorprogramm folgte. Neben dem Vollzeitstudium absolvierte ich während der ersten vier Semester mein Abitur am Städtischen Abendgymnasium für Berufstätige in Giesing. WICHTIGE CHOREOGRAPHINNEN UND CHOREOGRAPHEN
Während meiner Zeit an der Akademie habe ich in Werken von Choreographen und Choreographinnen verschiedenster Stilrichtungen getanzt und war häufig an der Kreation neuer Choreographien beteiligt. Von August Bournonville, Marius Petipa und Frederick Ashton über Ray Barra bis hin zu Kinsun Chan, Simone Sandroni, Craig Davidson oder zuletzt Shahar Binyamini. EHRUNGEN UND PREISE
1. Preis in der klassischen Kategorie beim Premio Internazionale Danza Città di Rieti (PID), 2025 Welches Fest feierst du am liebsten? Man findet mich (und meine Canon 500) auf jedem Fest, das ein großes »Sich- in-Schale-Werfen« voraussetzt: Karneval, Halloween, Christopher Street Day. Es mag wenig überraschen, dass Kostümanproben für Vorstellungen meine Lieblingsevents sind. Wie feierst du einen persönlichen Erfolg? In der Regel bin ich derart überrascht über das plötzliche Ende langwieriger Anstrengungen, dass die Feier aus einem Anruf an mein Supportteam (meine Mutter, eine Handvoll Freunde und meine
Über Gruppenerfolge wie erfolgreiche Premieren freue ich mich mehr, da meist jemand auf die Idee kommt, eine Party zu organisieren, zu der ich dann nur noch meine Anwesenheit beisteuern muss, um offiziell Teil des Feierns zu sein. Welche drei Dinge dürfen auf keiner guten Party fehlen? Fehlen dürfen unter keinen Umständen: 1. eine Person mit exzellenter SpotifyPlaylist und Qualitätslautsprecher 2. die eine Person, die ganz verantwortungsbewusst für nichtalkoholische Getränke und Snacks sorgt (das wären dann mein Zitronenkuchen und ich) 3. ein Veranstaltungsort, an dem man nicht erfriert (der Englische Garten verliert leider bei 5 Grad im Dunkeln seinen Charme) Lieblingsmoment am Abend einer Vorstellung? Vom Geruch des Haarsprays über das befriedigende Erreichen eines dramatischen musikalischen Akzents bis zum weinenden Choreographen habe ich viel zu viele Lieblingsmomente, um einen auszuwählen. Aber das höchste der Gefühle ist, wenn das Publikum an einer Stelle klatscht, an der es nicht klatschen soll, weil es seine Begeisterung nicht bis zum Ende des Stücks zurückhalten kann. Welches Fest oder welche Tradition aus deiner Heimat liegt dir besonders am Herzen? Das Sonnwendfeuer in den Alpen nimmt einen übermäßig großen Anteil meiner Liebe für bayerische Traditionen und Gebräuche ein, da sich meine Begeisterung für das allseits beliebte Oktoberfest, oder die Kinder verschreckenden Perchten, aufgrund meiner Abneigung gegen stark alkoholisierte Menschen in Grenzen hält. Welchen fiktiven Charakter würdest du gerne mal zum Essen einladen? Meister Yoda. Wir könnten ein tiefgründiges Gespräch auf physischer Augenhöhe führen.
Mit welchem Charakter aus einem Ballett könntest du dir eine WG vor stellen und warum? Nachdem ich nun zwei Jahre in einem Wohnheim verbracht habe, ist im Moment der einzige Charakter, mit dem ich mir eine WG vorstellen könnte, die Raupe aus »Alice im Wunderland«. Lieblingszitat aus einem Werk, einer Oper, einem Buch, einer Netflix-Serie … ? »Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können.« – Friedrich Nietzsche
NORAH FOUCART Leipziger Ballett
Junior Programm 2026/27 HEIMAT
Schweiz STUDIUM
ETanz Akademie Zürich WICHTIGE CHOREOGRAPHINNEN UND CHOREOGRAPHEN
Zu meinen liebsten Choreograph:innen zählen William Forsythe, Crystal Pite und Marco Goecke. EHRUNGEN UND PREISE
YAGP Barcelona 2023, Top 12 Welches Fest feierst du am liebsten? Ich liebe Weihnachten wegen der besonderen Stimmung, die überall herrscht, und weil ich diese schönen Momente und Erinnerungen mit meiner Familie teilen kann. Wie feierst du einen persönlichen Erfolg? Ich habe eigentlich keine bestimmte Art, persönliche Erfolge zu feiern. Der Erfolg selbst ist für mich schon Feier und Belohnung genug.
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Welche drei Dinge dürfen auf keiner guten Party fehlen? Für mich zählt vor allem, mit den richtigen Menschen zusammen zu sein. Wenn ich mich auf drei Dinge festlegen müsste, wären es die Menschen, die Musik und der Ort. Lieblingsmoment am Abend einer Vorstellung? Ich liebe jeden Moment einer Vorstellung: von der Vorbereitung in der Garderobe über das Kribbeln im Bauch kurz vor dem Auftritt bis zum Gefühl auf der Bühne und der Zufriedenheit am Ende.
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Welches Fest oder welche Tradition aus deiner Heimat liegt dir besonders am Herzen? Die Sechseläuten-Tradition habe ich erst nach meinem Umzug nach Zürich kennengelernt und mag sie sehr. Jedes Jahr Ende April wird dort eine große Schneemannfigur, der »Böögg«, verbrannt. Je schneller er brennt, desto besser soll der Sommer werden. Ob ich wirklich daran glaube, weiß ich nicht, aber ich stelle es mir gerne so vor. Welchen fiktiven Charakter würdest du gerne mal zum Essen einladen? Den Flaschengeist aus »Aladdin«. Dann könnte ich mir meine größten Wünsche erfüllen lassen. Mit welchem Charakter aus einem Ballett könntest du dir eine WG vor stellen und warum? Clara aus »Der Nussknacker«. Sie ist freundlich, neugierig und positiv, mit ihr würde ich gut zusammenwohnen. Lieblingszitat aus einem Werk, einer Oper, einem Buch, einer Netflix-Serie … ? »Man scheitert erst, wenn man aufhört, es zu versuchen.« – Albert Einstein
TOMISLAV RUBY MCVEY JUKIC Tenor, Neu im Ensemble der
Oper Leipzig ab der Spielzeit 2026/27 HEIMAT
Split, Kroatien STUDIUM
Musikakademie der Universität Zagreb Welches Fest feierst Du am liebsten? Ganz klar Weihnachten. Dann kehre ich in meine Heimat nach Dalmatien zurück, um Zeit mit meiner Familie und meinen engsten Freunden zu verbringen. Gerade weil wir uns oft nur kurz sehen können, sind die gemeinsamen Tage voller Wärme und Verbundenheit umso kostbarer.
Neu im Ballett der
Musikalischen Komödie HEIMAT
Australien, Großbritannien »Die Partys, die mir am meisten Spaß machen, sind spontane Feiern, bei denen sich alle ohne großen Aufwand treffen und einfach die Gesellschaft der anderen und den Moment genießen. Was auf keinen Fall fehlen darf, sind genügend Platz zum Tanzen und gute Musik.«
Welche drei Dinge dürfen auf keiner guten Party fehlen? Lachen, Gemeinschaft und natürlich – Musik! Welcher Song bringt dich sofort auf die Tanzfläche? Morski Vuk, ein bekanntes kroatisches Lied von Toni Cetinski und Oliver Dragojević. Da muss ich einfach tanzen. Wie feierst du einen persönlichen Erfolg? Mit meiner Partnerin und meinen Freunden aus Zagreb. Vorher nehme ich mir aber immer einen Abend nur für mich. Ich gehe nachts lange spazieren, denke nach und erinnere mich daran, dankbar zu sein. Auf welchen Meilenstein deiner Karriere bist du besonders stolz? Die Aufnahme ins Ensemble der Oper Leipzig. Es ist ein großes professionelles Engagement! Ich freue mich auf alles, was kommt! Mit welchem Operncharakter würdest Du gerne einmal auf eine Party gehen? Papageno! Er ist unberechenbar, voller Humor und wäre bestimmt der perfekte Begleiter für eine unvergessliche Feier.
CLARA MAIA MOREIRA Neu im Ballett der
Musikalischen Komödie HEIMAT
Brasilien »Ich liebe Überraschungspartys! Wenn man zusammenkommt und diejenigen feiert, die einem wichtig sind, und damit Momente erschafft, die nie vergessen werden. Dazu natürlich gute Drinks und eine tolle Atmosphäre.«
Neu an der Oper Leipzig
Lieblingszitat aus einem Werk, einer Oper, einem Buch, einer Netflix-Serie … ? »Hoffnung ist das Einzige, das stärker ist als Angst.« – aus »Die Tribute von Panem«
LYLA IRELAND
HEITOR VALIENGO
Leipziger Ballett
Neu im Ballett der
Junior Programm 2026/27 HEIMAT
England STUDIUM
English National Ballet School Welches Fest feierst du am liebsten? Am liebsten feiere ich den Pancake Day im Februar. Wie feierst du einen persönlichen Erfolg? Ich gehe abends mit meinen Freund: innen aus.
Musikalischen Komödie
KYRA SHIMOGORI
Brasilien
Musikalischen Komödie
nicht fehlen.«
Neu im Ballett der
HEIMAT
»Meine Party: Silvester. Und keine Party ohne süße Snacks!«
Welchen fiktiven Charakter würdest du gerne mal zum Essen einladen? Remy aus »Ratatouille«, weil er ein großartiger Koch ist. Mit welchem Charakter aus einem Ballett könntest du dir eine WG vor stellen und warum? Aurora, weil sie freundlich ist und genau wie ich großen Wert auf Schlaf legt.
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PHOEBE WATSON
Lieblingsmoment am Abend einer
Welches Fest oder welche Tradition aus deiner Heimat liegt dir besonders am Herzen? Am meisten liegt mir das Feuerwerk zu Silvester in London am Herzen.
»Die Partys, die ich am liebsten feiere, sind mein Geburtstag und Silvester! Gute Musik und gute Drinks dürfen da
USA
Welche drei Dinge dürfen auf keiner guten Party fehlen? Für eine gute Party braucht es die richtige Musik, die richtigen Leute und die passende Atmosphäre.
Vorstellung? Der Moment, wenn ich zum ersten Mal die Bühne betrete und die Lichter und das Publikum sehe, die Musik höre und ganz in der Vorstellung aufgehe.
HEIMAT
BALAZS SZIJARTO Neu im Ballett der Musikalischen Komödie HEIMAT
Ungarn »Am liebsten feiere ich mit den Menschen, die ich liebe, und guter Musik.«
Neu im Ballett der Musikalischen Komödie HEIMAT
Neuseeland, Kanada, Großbritannien »Die ganze Weihnachtszeit ist mein Lieblingsfest. Und die richtigen Freunde machen eine gute Party aus.«
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Warum auf der Bühne ständig geheiratet wird
WARUM AUF DER BÜHNE
TEXT: MARIE POLL
In Oper und Ballett wird ständig geheiratet. Kaum ein anderes Fest wird auf der Bühne so häufig und leidenschaftlich gefeiert wie die Eheschließung. Doch nur selten geht es dabei um die Liebe zweier Menschen – ein Happy End ist im Musiktheater auf diesem Gebiet bekanntlich ohnehin eher rar. Stattdessen ist die Hochzeit auf der Bühne oft Anfang und Wendepunkt zugleich: Machtverhältnisse geraten ins Wanken, Geheimnisse kommen ans Licht, Bündnisse werden geschlossen oder zerbrechen, Lebenswege nehmen eine neue Richtung. Auch in den kommenden Premieren in der Oper Leipzig ist
die Hochzeit allgegenwärtig: »Figaros Hochzeit«, »Eugen Onegin«, »Ein Sommernachtstraum« und »Innocence« beginnen, enden oder kulminieren in einem Hochzeitsfest. Wer meint, die Oper Leipzig habe eine besondere Vorliebe für Hochzeiten, irrt. Tatsächlich kommt kaum ein Werk ohne Verlobung, Trauung oder geplatzte Eheschließung aus, denn kaum ein anderes Ereignis macht die Mechanismen gesellschaftlichen Zusammenlebens so unmissverständlich sichtbar. Die Hochzeit wird zum Prüfstein dafür, wie wir
STÄNDIG GEHEIRATET WIRD
Heiraten auf der Bühne: Anfang, dramatischer Wendepunkt oder Happy End
zusammenleben wollen. Hier versammeln sich Familien, Freundinnen, Verbündete und Fremde. Zugehörigkeit wird ebenso sichtbar wie Isolation. Gerade die Oper vermag es im besonderen Maße, die Mechanismen gesellschaftlicher Wertevorstellungen und die Dynamiken, durch die sie entsteht und sich verfestigt auf eindringliche Weise erfahrbar zu machen. Gerade deshalb ist die Opernhochzeit nie bloß Kulisse. Im Ausnahmezustand des Hochzeitsfests verdichten sich die Ordnungen einer Gesellschaft wie unter einem Brennglas: Rollen werden verhandelt, Pflichten formuliert, Erwartungen erfüllt
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DREIKLANG #16
Versehentlich verheiratet! Dr. Caius (Paul Kaufmann) und Bardolfo (Daniel Arnaldos) in »Falstaff«
Es ist das höchste der Gefühle! Papagena (Alice Chinaglia) und Papageno (Jonathan Michie) kriegen sich endlich am Ende der »Zauberflöte«.
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Wir leben durch die Lieb’ allein! Happy End für Pamina (Samantha Gaul) und Tamino (David Fischer), von Sarastro (Randall Jakobsh) und dem Chor der Oper Leipzig mit Wohlwollen betrachtet. »Die Zauberflöte«
Warum auf der Bühne ständig geheiratet wird
Im Ausnahmezustand des Hochzeitsfests verdich ten sich die Ordnungen einer Gesellschaft wie unter einem Brennglas.
oder enttäuscht. Vorstellungen von Liebe, Familie und Gemeinschaft treten offen zutage. Wer darf über das eigene Leben bestimmen? Wessen Wünsche zählen – und wessen nicht? Wer spricht? Wer schweigt? Wer entscheidet? Und wer muss sich fügen? In »Ein Sommernachtstraum« entzündet sich der Konflikt genau an diesen Fragen: Wer bestimmt, wen eine Frau liebt und wen sie heiratet? In »Innocence« verwandelt sich ein Hochzeitsfest in den Ort, an dem eine lang verdrängte Vergangenheit mit voller Wucht in die Gegenwart einschlägt. Heute gilt die Liebesheirat in weiten Teilen unserer Gesellschaft als die höchste Form der Ehe oder gar als selbstverständlich. Dabei ist sie historisch betrachtet eine vergleichsweise junge Erscheinung. Über Jahrhunderte regelte die Eheschließung weit mehr als das Erb- oder Familienrecht. Sie sicherte den gesellschaftlichen Status, die wirtschaftlichen Abhängigkeiten und Besitzverhältnisse. Mit ihr wurde eine neue Ordnung besiegelt, eine Ordnung, die sich tief in die Körper und Leben von Frauen einschrieb. Für sie bedeutete die Vermählung oft keinen märchenhaften Neubeginn, sondern wird zu einem Moment, in dem gesellschaftliche Erwartungen schmerzhaft mit den eigenen Wünschen kollidierten. In »Eugen Onegin« steht die Hochzeit einer Frau im Mittelpunkt, die nicht aus Liebe geschieht. Im Gegenteil: die Hochzeit besiegelt die Entscheidung Tatjanas gegen
eine vergangene Liebe. Die Oper führt uns hierbei nicht nur in die Konventionen einer Zeit ein, in der Ehen nicht aus Liebe geschlossen wurden, sondern lädt uns dazu ein, ihre Geschichte in unsere Gegenwart zu holen, indem wir uns in Tatjana hineinversetzen und uns fragen, wie wir selbst gehandelt hätten. Zwar gibt Tatjana die Chance auf eine erfüllte Liebe auf, doch ist diese Entscheidung eine bewusste Wahl für ein Leben, das sie selbst verantwortet. Zwar soll in »Figaros Hochzeit« eine Liebesheirat gefeiert werden, doch wird diese durch die geltende gesellschaftliche Ordnung bedroht, als der Graf ankündigt, er wolle gegenüber der Braut, der Dienerin Susanna, das »Ius primae noctis«, das »Recht der ersten Nacht«, durchsetzen. Das geplante Hochzeitsfest wird so zum Ausgangspunkt einer ebenso klugen wie komischen Demontage eines Systems, das auf eklatanter Ungerechtigkeit beruht. Die Oper legt die Widerwertigkeit patriarchaler Gewalt offen, ohne den Handlungsspielraum und Mut der Einzelnen zu verschweigen. Betrachtet man die vier Hochzeitsfeste der kommenden Spielzeit, könnte man meinen, sie stünden vor allem im Zeichen von Konflikten und Krisen. Tatsächlich erinnern sie uns aber auch daran, warum Menschen überhaupt Feste feiern. Wir kommen zusammen, essen, tanzen, streiten, erinnern uns und begegnen einander neu. Für einen kurzen Moment treten Unterschiede in den Hintergrund.
Gemeinschaft wird nicht nur behauptet, sondern erlebt. So erzählt ein Hochzeitsfest nie allein von einem Paar, sondern von dem menschlichen Wunsch, miteinander verbunden zu sein. Dieser Wunsch wirkt heute aktueller denn je. In einer Zeit, in der Menschen so leicht miteinander in Kontakt treten können wie nie zuvor, wächst zugleich das Gefühl sozialer Isolation. Besonders junge Erwachsene berichten überdurchschnittlich häufig von Einsamkeit. Gleichzeitig konzentriert sich unsere Vorstellung von emotionaler Verbundenheit noch immer stark auf die Paarbeziehung, während die Zahl der Singlehaushalte steigt und Eheschließung seit Jahrzehnten zurückgehen. Die Sehnsucht nach tragfähigen Beziehungen aber bleibt. Die amerika nische Autorin bell hooks schreibt: »Es gibt keinen besseren Ort, die Kunst des Liebens zu lernen als in der Gemeinschaft.« Denn Liebe kann auch in Freundschaft, Familie, in der Nachbarschaft – kurz: in Gemeinschaft gelebt werden. Vielleicht ist genau das der Grund, warum Menschen im echten Leben und auf der Opernbühne Hochzeiten feiern. Nicht allein, um die Liebe zweier Menschen zu besiegeln, sondern um gemeinsam zu bezeugen, dass Liebe, in welcher Gestalt auch immer, unser Zusammenleben trägt. Die Werke dieser Spielzeit erzählen von den Hindernissen, die ihr im Weg stehen. Und gerade dadurch erinnern sie daran, wie kostbar Fürsorge, Vertrauen und Verbundenheit sind.
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SCHNAPP DREIKLANG #16
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Mutprobe & Bühnenzauber: Probenfoto zur »Addams Family« (Wiederaufnahme 30. Okt 2026, Musikalische Komödie) mit Olivia Delauré (Wednesday Addams), Laura Kromphardt (Regieassistentin) und Johann Zumbült (Lucas Beineke)
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Schnappschuss
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Auch in Operetten und Musicals werden rauschende Feste gefeiert, die unterschiedliche Funktionen und Ausgänge haben können: Während bei der Party des Jahrhunderts in der »Fledermaus« (ab 23. Okt) exzessiv gelogen und betrogen wird, stellen ein feucht-fröhlicher Junggesellenabschied im Pub und ein steifer pompös-royaler Ball die verschiedenen Welten der »My Fair Lady« (ab 13. Nov) dar. In der »Csárdásfürstin« (ab 11. Dez) feiert man mal freudig, mal melancholisch das Liebes-Auf-undAb zwischen Sylva und Edwin. Und für die Liebe zwischen Wednesday Addams und Lucas Beineke scheint erst ein erneuter Liebesbeweis mit Pfeil und Bogen vonnöten zu sein, nachdem eine Familienfeier mit Kennenlernen der Eltern schaurig schief gegangen ist.
HUSS
Welcher Zauber verbirgt sich hinter den festlichen Tafeln? Die Werkstatt der Oper Leipzig hat für die MuKo sehr durchdachte, nachhaltige Tische gezaubert. Der Tisch im Ballett »Alice im Wunderland«, auf dem bei Alice’ Geburtstagsfeier eine große Torte und üppiger Blumenschmuck thronen, besitzt z. B. rundum ein Klettband, an das man verschiedene Tischdecken von bunt-rustikal bis zu schlicht-elegant anbringen kann, um so dem Charakter des jeweiligen Stückes gerecht zu werden. Auch hat dieser Tisch einen platzsparenden Boden, um sämtliche Requisiten unterzubringen oder hinter der Tischdecke zu verstecken. Durch Räder können ihn die Darstellenden ganz leicht über die Bühne schieben. Stopper sorgen für einen sicheren Stand, damit das Ballett darauf tanzen und steppen kann. Bleibt die Frage: Wie soll es auf den Tischen aussehen? Regie und Bühnenbild geben uns dies vor und wir versuchen, nach unseren Möglichkeiten vieles umzusetzen. Ein Hindernis dabei ist, dass wir wegen des Arbeitsschutzes kein Glas oder Porzellan verwenden dürfen – Scherben können verletzen. Aber in der heutigen Zeit gibt es Alternativen. So haben wir eine wunderbare, elegante Tafel für die Feier in der Operette »Die Fledermaus« gestaltet: Metall ist das Zauberwort! Schöne gravierte, unechte, goldene Teller und Sektpokale zieren die Tafel. Altes Besteck aus unseren Beständen hat der Malsaal aus der Werkstatt golden eingefärbt, dazu weißgoldene Servietten und voilà! Nun gehören ja zu jeder Tafel auch Lebensmittel. Dabei ist uns das Restaurant »Lortzing« mit kleinen Canapés behilflich. Aber wir haben auch unechte Lebensmittel dazwischen, die dank unserer Werkstatt so echt aussehen, dass einem das Wasser im Munde zusammenläuft. Als Getränke verwenden wir Tee oder Apfelsaft mit Wasser und etwas Lebensmittelfarbe. Je nach Mischverhältnis werden damit Whisky, Cognac, Sekt oder Wein ersetzt. Man sollte nie die Fantasie des Publikums unterschätzen!
KAROLA RIEGER seit 1988 an der Musikalischen Komödie, erst als Tänzerin im Ballett, danach als Requisiteurin und seit 2018 Leiterin der Requisite der Musikalischen Komödie
»Die Fledermaus« Ab 23. Okt 2026, Musikalische Komödie »Alice im Wunderland« Ab 28. Nov 2026, Musikalische Komödie
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mit KI generiert
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Auf dem Weg zu »Ein Sommernachtstraum«
EIN SOMMER NACHTSTRAUM Ballett von Juliano Nunes nach »Ein Sommernachtstraum« von William Shakespeare | Musik von Felix Mendelssohn Bartholdy, Samuel Barber u. a.
LEITUNG Choreographie Juliano Nunes Bühne & Kostüme Youssef Hotait Dramaturgie Anna Elisabeth Diepold Licht Michael Röger Musikalische Leitung Matthias Foremny Leipziger Ballett Gewandhausorchester
TERMINE
Premiere 07. Nov 2026 Aufführungen 13., 21. & 27. Nov 2026 / 20. Mar / 10. & 18. Apr 2027 Alle Vorstellungen mit Einführung 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn Onboarding 15. Okt 2026 Kostprobe 27. Okt 2026 Nachgespräch 13. Nov 2026 Für diesen Artikel besuchte Dramaturgin Anna Elisabeth Diepold vier Mitarbeiterinnen der Kostümwerkstätten: Kostümassistentin Vanessa Raths, Damengewandmeisterin Ellen Behrends, Herrengewandmeisterin Heidrun Reinicke und Gina Bockisch aus der Abteilung Hut & Putz.
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AUF DEM WEG ZU
»EIN SOMMER NACHTSTRAUM« Schon lang bevor sich der Vorhang hebt und Titania, Oberon, vier ungestüme Liebende und all die anderen Figuren sich den Tiefen des Waldes hingeben, entsteht in den Werkstätten der Oper Leipzig ein ganz eigener Zauber. Auf dem Weg zur Premiere arbeiten nicht nur die Tänzer:innen mit Choreograph Juliano Nunes im Saal, sondern viele verschiedene Menschen, mit den unterschiedlichsten Berufen – zwischen Probenleitung und Spritzmalerei.
Die Kostümwerkstätten der Oper Leipzig haben ihren Sitz im Schauspielhaus. Neben den Kostümen für die Produktionen der Oper, der Musikalische Komödie und des Leipziger Ballett produzieren die Kolleginnen und Kollegen auch die Kostüme für die Produktionen des Schauspiel Leipzig und des Theaters der Jungen Welt. Da läuft vieles parallel und erfordert eine gute Koordination. Den Überblick für die einzelnen Produktionen behalten die Kostümassistentinnen – sie sind der Drehund Angelpunkt, die Schnittstelle zwischen künstlerischem Team und dem Team in den Kostümwerkstätten.
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Auf dem Weg zu »Ein Sommernachtstraum«
37 ABER VON ANFANG AN … Am Anfang steht die Stückübergabe. Der Kostümbildner, für »Ein Sommernachtstraum« ist das Youssef Hotait, bringt seine Vision mit: im besten Fall als gemalte Figurinen, manchmal als ausgedruckte Bilder, an denen sich die Werkstätten orientieren. Schon hier klärt sich die Frage, was ein Kostüm können muss, welche Bewegung und welche Hebung es zulassen soll. Versammelt sind alle Gewerke: Damen- und Herrengewandmeister:innen, Malerei, Schuhmacherei, Hut und Putz. Aus diesem ersten Gespräch wächst die Kalkulation. Budget bedeutet hier zweierlei, Materialkosten und Arbeitsstunden. Wie oft ist eine Rolle besetzt, wie viele Stunden verlangt ein einzelnes Teil? Die Schätzung stützt sich auf Erfahrung. Zwei Kolleginnen nennen unabhängig voneinander eine Zahl und liegen meist nah beieinander. Dann beginnt die Materialsuche. Wunschfarben gibt es selten fertig, der Stoff wird ballenweise in Weiß bestellt und zum Färben verschickt. Die eigene Färberei gibt es im Haus nicht mehr, das übernimmt heute ein externer Betrieb. Aus einem
Prototyp und einer Anprobe des Prototyps, im Zweifel per Zoom mit dem Kostümbildner, geht das Teil schließlich in Serie, die Stückzahl hängt von der Besetzung ab. Vom ersten Entwurf bis zur ersten Kostümprobe liegt ein wochenund monatelanger Weg über Schnittkonstruktion, Zuschnitt, Heften, Anproben und Anfertigung. HANDWERK FÜR EINEN SPEZIELLEN ZWECK Ein Ballettkostüm verhält sich anders als ein Alltagskleidungsstück. Die Elastizität der Stoffe entscheidet über alles, Zwickel schaffen Bewegungsfreiheit, unter der Achsel arbeitet die Schneiderei auch gerne mal elastische Einsätze, die sogenannte Schwimmhaut, ein. Für das Publikum bleibt diese Arbeit idealerweise unsichtbar. Wichtig ist: in der Bewegung darf nichts verrutschen, die Tänzerinnen und Tänz er müssen sich nicht nur frei alleine bewegen können, sondern müssen auch sicher sein, dass sie dem Kostüm der Partnerin oder des Partners vertrauen können. Gerade für komplexe Hebungen braucht es Griffsicherheit. So schön jedes einzelne Kostüm als Kunstwerk ist: Kostüme bleiben Gebrauchsgegenstände, die über Jahre hal ten und das Waschen überstehen müssen.
Der »Sommernachtstraum« lebt von der Fantasie. Er vereint tiefe menschliche Emotionen mit mystischen Figuren, die eine ganz eigene Ausdrucksform benö tigen. Für Oberons Spinnen betreten die Werkstätten Neuland. Über dem Trikot entsteht ein Exoskelett. Die Basis bildet ein mit einer Einlage verstärkter Filz, der Stabilität gibt. Darum herum modellieren die Kolleginnen einen leichten, knetbaren Schaumstoff, der sich mit Hitze in Form bringen lässt. Eine Lederverstärkung sorgt für Halt und Haltbarkeit, denn reiner Filz würde mit der Zeit aufrauen und dünn werden. Am Ende soll das Ganze bequem sein, sich mitbewegen und jede Probe überstehen. Ein solcher Prototyp wächst Schritt für Schritt. Wenn sich am Premierenabend der Vorhang hebt, ist der Weg dahin nicht zu sehen. Titania trägt ihre Blüten, Oberons Spinnen bewegen sich über die Bühne, und jedes Kostüm sitzt, hält und tanzt mit. In jedem einzelnen stecken viele Hände und viele kleine Rätsel, die auf dem Weg dorthin gelöst wurden. Ein unsichtbarer Zauber der trägt, jeden Abend aufs Neue.
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Tag der offenen Tür
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OFFENEN TÜR
Am 05. September haben wir Sie eingeladen, die Spielzeit 2026/27 mit uns zu eröf fnen!
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Höhepunkt des Tages: Eröffnungskonzert unter der Leitung von Generalmusikdirektor Ivan Repušić
Tag der offenen Tür
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Zweite Spielzeit MuKo mit Titelpartie Jon in »tick, tick… BOOM!«.
OHNE
WORTE 42
Dieses Mal mit Johann Zumbült, Ensemble der Musikalischen Komödie
FOTOS: TOM SCHULZE
Dein Hobby (zocken).
Johann Zumbült, in Hannover geboren und in Weimar aufgewachsen, hat sein Musicalstudium in Osnabrück absolviert, spielte 2023 die Hauptrolle in »Abenteuerland« in Düsseldorf und war 2022 Teil der Tourproduktion von »SpongeBob – das Musical«. Seit der Spielzeit 2025/26 ist er im Ensemble der Musikalischen Komödie, wo er u. a. zu sehen ist als Lucas Beineke in »The Addams Family«, Sigismund Sülzheimer in »Im weißen Rössl« und ab 15. Januar 2027 in der Titelpartie Jon der Neuproduktion »tick, tick… BOOM!«.
Wenn du als Lucas dem morbiden Gomez Addams begegnest.
Ohne Worte
Vor dem Auftritt.
Sigismund feiert im Kuhstall.
Exit Music & Applaus.
Du wirst wie Jon bald dreißig, oder?
So tanzt du beim nächsten Absacker Deluxe.
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DIE MUSIKALISCHE KOMÖDIE FEIERT
»TACHELES«!
Die Musikalische Komödie Feiert »Tacheles«!
AUF SPURENSUCHE DER ( JÜDISCHEN)
VERGANGENHEIT Wir feiern das Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen unter dem Motto »Tacheles« schon seit Monaten, zum Beispiel mit unseren Produktionen »Im weißen Rössl« oder »The Producers«, doch das Jahr ist noch nicht um und wir haben noch einiges vor! Das Hauptaugenmerk liegt auf der Deutschen Erstaufführung des preisgekrönten Musicals »Der Hase mit den Bernsteinaugen« am 17. Oktober als offizieller Start der Saison 2026/27. Doch bereits in der Gala zum Saisonauftakt Anfang Oktober kann sich das Publikum nicht nur auf Highlights der neuen Spielzeit und Ausschnitte aus dem »Hasen mit den Bernsteinaugen« freuen, sondern auch auf weitere Musik,
die thematisch mit »Tacheles« verknüpft ist. Und während wir im »Hasen mit den Bernsteinaugen« die Familiengeschichte von Edmund de Waal ergründen, blicken wir dabei auch auf unsere eigene Geschichte und begehen 2027 den 125. Jahrestag der Gründung unseres Ensembles, das ursprünglich im 1902 eingeweihten Centraltheater spielte und von Anfang an eng verbunden war mit jüdischen Künstlerinnen und Künstlern der damaligen Zeit. Am 25. August 1906 wurde das Central theater, das heutige Schauspielhaus, umbenannt in »Neues Operetten-Theater«, die erste exklusive Operettenbühne der Stadt, deren Ensemble heute nirgendwo anders als in der Musikalischen Komödie
beheimatet ist. Hendrik Reichardt, Posaunist im Orchester der Musikalischen Komödie und aktiv im Förderverein, forscht seit Jahren zur Geschichte des Hauses und Ensembles. Im unteren Rundgang im Foyer der Musikalischen Komödie hängt seit nunmehr fast zwei Jahren eine Ausstellung dazu, die der Förderverein, allen voran Hendrik Reichardt, zuvor für eine Ausstellung im Leipziger Stadtarchiv angefertigt hatte. In seinen Recherchen ist er unter anderem auf diese mit dem heutigen Schauspielhaus verknüpfte Genre- und Ensemblegeschichte gestoßen und konnte sogar erwirken, dass diesen September eine daran erinnernde Plakette als Station 16 des Leipziger Notenbogens (Nordroute, Teil der Europäischen Kulturroute Jüdischen Erbes) eingeweiht wurde. Grüße gehen raus an die Leipziger Notenspur und ans Schauspielhaus, das sich in einem Projekt, das am 8. Mai 2027 Premiere feiern wird, auch dieser gemeinsamen Geschichte widmet. »Die aufregende Geschichte unseres Ensembles, das vier Jahre nach seiner Gründung zur Operette fand und diese bis heute als einen Schwerpunkt pflegt, fasziniert mich ungemein. Dabei rührt mich das Schicksal unserer ehemaligen jüdischen Mitglieder besonders, die großartige künstlerische Leistungen erbrachten und einfach zur Mehrheitskultur gehören wollten. Auch wenn am ehemaligen Operettentheater die entsetzliche Nazipolitik nicht verhindert werden konnte, so gelang es dem damaligen Direktor Johannes Merz nachweislich, mindestens sieben Verfolgte des NS-Regimes, darunter zwei ›Halbjuden‹, zu retten. Solche Geschichten sollten verbreitet werden. Sie erzählen etwas über den Geist, der unser Ensemble damals prägte und auch heute dringend vonnöten ist.« Hendrik Reichardt
In unserer Gala zum Saisonauftakt 2026/27 wird daher Musik von Menschen erklingen, die mit dieser Geschichte und jüdischen Kultur verbunden sind: Da ist der Komponist Michael Krasznay-Krausz, ein Zeitgenosse und Konkurrent von Paul Abraham, dessen Operetten am Neuen Operetten-Theater gespielt oder wie »Die Frau in Gold« 1929 sogar uraufgeführt wurden. Oder die Operette »Katja, die Tänzerin«, die das letzte Werk eines jüdischen Komponisten, Jean Gilbert, war
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und 1934 nach der Machtergreifung der Nazis am Haus gespielt wurde. Danach nahm die systematische Verfolgung von Menschen jüdischer Herkunft zu. In »Katja, die Tänzerin« wurden der Zeit voraus bereits bei der Uraufführung 1922 Themen wie Flucht, Exil und schwierige politische Verhältnisse in Europa verhandelt. Beide Komponisten verstarben Anfang der 1940er Jahre in ihrem Exilland. »Man hat ein Ereignis mir annonciert, das zwingt mich zu bleiben. Ich sag nur so viel: Die Ruhe Europas, sie steht auf dem Spiel. Ja, die verflixte Politik, die nimmt uns Menschen so viel Glück, die macht das Dasein uns so schwer, von ihr allein kommt das Malheur.« aus »Katja, die Tänzerin«
Was in der Gala nur angerissen werden kann, soll bei einem Gesprächskonzert unter dem Titel »Spurensuche« im November fortgeführt und vertieft werden. Wer waren diese und andere Komponistinnen und Komponisten und oft ebenso jüdischen Librettistinnen und Librettisten der
Jean Gilbert
Operetten, die am Haus gespielt wurden? Wer waren die Künstlerinnen und Künstler des Ensembles? Wie waren ihre Lebensund Leidenswege? Denn wer suchet, der findet: Geschichten, die nicht vergessen werden sollten, aber auch Geschichte, die sich auf gar keinen Fall wiederholen darf ! DR. INKEN MEENTS
Michael Krasznay-Krausz
GALA ZUM SAISONAUFTAKT 03. & 04. Okt 2026, 19:00 & 15:00, Musikalische Komödie
SPURENSUCHE – GESPRÄCHSKONZERT 15. Nov. 2026, 11:00, Venussaal Musikalische Komödie
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DER HASE MIT DEN
BERNSTEINAUGEN Interview mit Autor und Regisseur Henry Mason
Wie kam es zu der Idee, ausgerechnet diesen Roman – mit einem Handlungszeit raum von 150 Jahren, 175 Figuren und zahlreichen Ortswechseln – für die MusicalBühne adaptieren zu wollen? Ist das Größenwahn oder gesunde Herausforderung? Und was waren die größten Hürden auf dem Weg hin zur Uraufführung? Mich hat vor allem die Verbindung aus Familiensaga und Erinnerungssuche gereizt. Edmund de Waal erzählt nicht einfach eine historische Chronik, sondern begibt sich auf eine fast detektivische Spurensuche
in die eigene Vergangenheit. Für die Bühne ist es besonders spannend, dass wir die Geschichte durch seine Augen sehen: durch Erinnerung, Fantasie und Spekulation. Das eröffnet die Möglichkeit, Zeiten, Orte und Figuren gleichzeitig sichtbar zu machen. Familienerbe bedeutet hier nicht nur Besitz oder Gegenstände. Damit sind Geschichten verbunden, Menschen, die auf der Bühne wieder lebendig werden.
Dazu kommt der große Bogen dieser jüdischen Bankiersfamilie: Aufstieg, Verlust, Flucht, Enteignung – und die Frage, wie man Erinnerung und Würde bewahrt. Dass gerade die kleinen, schnell verlierbaren Netsuke [darunter der Hase mit den Bernsteinaugen] ein Stück Familiengeschichte durch den Horror des Nationalsozialismus hindurch retten, ist sehr berührend. Die größte Herausforderung war die Verdichtung: 150 Jahre, unzählige Figuren, viele Orte. Wir mussten entscheiden, was unbedingt hineinmuss, was wegfallen kann, damit das Publikum nicht die Orientierung verliert. Am Ende ist die Struktur fast wie ein Staffellauf: Eine Figur gibt die Geschichte an die nächste weiter. Von Preisen überhäuft, von Publikum und Presse gefeiert, fand im April 2019 die Uraufführung am Landestheater Linz statt. Was verändert sich für die Bühne der Musikalischen Komödie? Für die Musikalische Komödie verändern wir gar nicht so wahnsinnig viel. Es gibt hier und da den einen oder anderen
Die Musikalische Komödie Feiert »Tacheles«!
kleinen Strich, ein bisschen neue oder andere Musik. Vor allem aber haben wir Kolleginnen und Kollegen aus dem Ballett dabei, die uns erlauben, in den Massenszenen noch etwas opulenter zu sein, als das in Linz möglich war. Was sich ebenfalls verändert, ist die Orchestrierung. In Linz hatten wir ungefähr 14 oder 15 Musikerinnen und Musiker. In Leipzig spielen wir erstmals die Version für großes Orchester, die auch auf Wunsch des Musikalischen Leiters Michael Nündel entstanden ist. Das ist natürlich großartig. Dadurch gibt es nicht nur noch einmal mehr Schauwert, sondern auch mehr Hörwert.
»… was Heimat bedeutet und was es heißt, einen Ort in der Welt zu haben« Gibt es eine Rolle, die dir besonders ans Herz gewachsen ist? Ich mag eigentlich diese ganze Familie wahnsinnig gern. Da ist einerseits Edmund de Waal selbst als Protagonist. Ich hatte ja auch das Vergnügen und das große Glück, ihn persönlich kennenzulernen, als er zur Aufführung kam. Er war überwältigt von diesem Erlebnis, die eigene Familiengeschichte auf der Bühne zu sehen. Ich habe aber auch ein Faible für die schwierige Emmy, Edmunds Urgroßmutter und Wiener Baronin. Sie wird kein einfacher Mensch gewesen sein, aber im Stück erarbeitet sie sich doch eine wirkliche Sympathie – ein schöner Weg. Und schließlich ist auch Edmunds Großmutter Elisabeth, die Anwältin, die um Restitution kämpft, eine sehr anrührende Figur innerhalb des ganzen Stückgefüges. Gibt es einen Moment, einen Satz, der dich seitdem nicht mehr loslässt? Das Zentrum des Stücks ist für mich irgendwo im Quartett im zweiten Akt: »Turner Wells«. Dort finden sich vier geflohene Familienmitglieder, die überlebt haben, in England wieder. Sie reflektieren
darüber, was Heimat bedeutet und was es heißt, einen Ort in der Welt zu haben. Sie fühlen sich fremd und fragen sich, wie man weitermacht, wenn man keinen Ort mehr hat, den man Zuhause nennen kann. Das ist eine sehr anrührende Nummer. Ich glaube, der Satz lautet: »Doch keiner ist gern ein Nomade, ein Zuhause ist eine Gnade.« Diese Idee berührt mich sehr. Auch die vielen kleinen Dinge des Alltags, die das Leben lebenswert machen – die erste Tasse Kaffee am Morgen, das Kartenspiel mit Freunden – werden im zweiten Finale besungen. Diese kleinen Dinge des Lebens werden von den Kindern aufgezählt. Und darin steckt etwas sehr Großes: Das ist dein Leben. Nicht alles ist gegeben. Das ist viel. Welche Bilder bringt die Musik von Thomas Zaufke hervor? Was ich an dieser Musik mag, ist, dass man wirklich durch verschiedene Zeiten und Welten taucht. Wir beginnen in Odessa, wo man das Jüdische noch ein bisschen heraushören kann, bevor sich die Familie assimiliert. Dann kommt Paris mit einer Pariser Farbe, später Wien mit seinen eigenen Klangwelten. In den 30ern kommt später eine richtig schöne Fox trott-Nummer. Warum ist dieses Werk heute für die Bühne und für uns so wichtig? Weil wir in einer Zeit leben, in der rechtsextreme und autoritäre Tendenzen wieder stärker werden – und in der zugleich die Empathie für andere Menschen oft abzunehmen scheint. Viele Debatten zwingen uns in ein einfaches Dafür oder Dagegen. Aber Wirklichkeit ist komplexer. Und genau das kann Theater zeigen: nicht abstrakt, sondern sinnlich, emotional, unmittelbar. Für mich ist Theater immer auch eine Empathieschule. Jede Geschichte, die wir erzählen, lädt dazu ein, die Welt für einen Moment durch die Augen eines anderen Menschen zu sehen. Bei »Der Hase mit den Bernsteinaugen« bedeutet das, eine Reise durch die Vergangenheit zu machen und mit diesem Wissen wieder in der Gegenwart anzukommen. Wir müssen uns erinnern. Geschichten dürfen nicht verloren gehen – gerade auch die schmerzhaften und furchtbaren Geschichten nicht. Das Stück berührt den
DER HASE MIT DEN BERNSTEINAUGEN Musical nach dem gleichnamigen Buch von Edmund de Waal | Musik von Thomas Zaufke | Text von Henry Mason
LEITUNG Musikalische Leitung Michael Nündel Inszenierung Henry Mason Choreographie Lorna Dawson Bühne, Kostüme Jan Meier Dramaturgie Marlene Hahn / Jeffrey Döring
BESETZUNG Edmund de Waal Christof Messner Sue Chandler / Elisabeth von Ephrussi Nora Lentner Alter Iggie von Ephrussi / Manet Michael Raschle Charles Ephrussi Jannik Harneit Louise Cahen d’Anvers Kara Kemeny Viktor von Ephrussi Rob Pelzer Emmy von Ephrussi Olivia Delauré Jiro Sugiyama Manuel Dengler Anna (Zofe) / Lemaire Manja Stein Junger Iggie von Ephrussi / Degas Benjamin Sommerfeld Edmond de Goncourt / Steinhäuser Jeffery Krueger Ignace / Rudolf von Ephrussi / Stefan / Monet Johann Zumbült Renoir / Gestapo-Offizier Andreas Rainer Aline / Junge Gisela Da-yung Cho Ellen / US-Offizierin Michaela Bar Kinder- und Jugendchor der Oper Leipzig Ballett der Musikalischen Komödie Orchester der Musikalischen Komödie
TERMINE
Premiere 17. Okt 2026, Musikalische Komödie Weitere Vorstellungen 18., 24. & 25. Okt / 04., 06., 18. & 20. Nov / 02. & 04. Dez 2026 / 05., 06. & 07. Feb / 06. & 07. Mär 2027 Mit Einführungen 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn Premieren-Matinée 11. Okt 2026 Kostprobe 12. Okt 2026
Holocaust, ohne ihn auszustellen. Aber es erinnert daran, dass wir diese Geschichten immer wieder erzählen müssen, damit sie nicht verschwinden und damit sich Geschichte nicht wiederholt. DIE FRAGEN STELLTE MARLENE HAHN.
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Die schönsten Weihnachtsmelodien, präsentiert von unserem Kinderchor, dem Opernchor, dem Gewandhausorchester, Mitgliedern des Ensembles – und von Ihnen, unserem geschätzten Publikum, das wir immer wieder zum Mitsingen einladen!
H LU NG
Geschichten übers gemeinsame Singen im Chor, über die Wirkung und den menschlichen Effekt auch in schwierigen Zeiten, eine Entdeckungsreise in die Geschichte von Chören.
STEFAN MOSTER VOM GLÜCK, IM CHOR ZU SINGEN
BUCHE MPF E
48 SINGENDE MENSCHEN LEBEN LÄNGER
Durch den gemeinsamen Rhythmus der Musik gleicht sich die Atmung gemeinsam singender Menschen an. Infolgedessen synchronisiert sich auch deren Herzschlag.
VIELE SINGENDE – EIN HERZSCHLAG
SOPHIE BAUER Leiterin des Kinder- und Jugendchors seit 20 Jahren
VERBUNDENHEIT
Der Chor ist für mich wichtig … Weil diese jungen Menschen Hoffnung auf eine bessere Welt machen.
Singen ist für mich … Balsam für die Seele-
Singen scheint einen lebensverlängernden Effekt zu haben. Damit haben sich schwedische Forschende in den 90er-Jahren befasst. Menschen, die in einem Chor singen, haben eine höhere Lebenserwartung als Menschen, die das nicht tun.
GEMEINSAMES SINGEN SCHAFFT
Anmeldung bis 15. Sep 2026 unter mieke.muellerschoen@oper-leipzig.de
Premiere 09. Dez 2026, Opernhaus
Advents- und Mitsingkonzert
Gemeinsames Singen – locker, entspannt und voller Freude. Ob Pop, Klassik, Lieblingslieder oder spontane Ideen: Alles, was Spaß macht und gute Laune bringt, ist willkommen.
→ für Menschen ab 16 Jahren → am Abend an ausgewählten Diens tagen, Restaurant Lortzing, Musikalische Komödie
» OH DU FRÖHLICHE «
SINGBAR
Kneipenchor der MUKO
Zwei Mitsingformate an der Oper Leipzig
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Für viele Menschen ist das Singen heute mit Unsicherheit oder Scham verbunden. Manche glauben, ihre Stimme sei nicht »gut genug«, und beschränken das Singen auf ein leises Summen unter der Dusche oder verzichten ganz darauf. Dabei gerät oft in Vergessenheit, dass Singen nicht immer
Seit jeher gehört das gemeinsame Singen zum Menschsein. Menschen singen am Lagerfeuer, bei Kerzenschein in der Adventszeit, zu Geburts tagen, Jubiläen oder anderen besonderen Anlässen. Über Generationen hinweg hat das gemeinsame Tönen Gemeinschaft gestiftet, Geschichten erzählt, Trost gespendet und Freude geteilt. Wenn Stimmen zusammenfinden, entsteht etwas, das größer ist als die Summe der Einzelnen: eine Verbundenheit, in der Menschen füreinander hörbar werden und sich auf besondere Weise begegnen.
Joseph von Eichendorff
Singen kann ich nicht wie du, Und wie ich nicht der und jener, Kannst du’s besser, sing frisch zu! And're singen wieder schöner. Droben an dem Himmelstor Wird’s ein wunderbarer Chor.
Diese besondere Energie bleibt nicht auf die Mitwirkenden beschränkt. Sie überträgt sich auch auf das Publikum. Wenn Menschen gemeinsam musizieren, entstehen berührende Momente, die lange nachklingen. Musik schafft Verbindungen – zwischen den Singenden, zwischen Bühne und Zuschauerraum und letztlich zwischen Menschen. Genau darin liegt ihre besondere Kraft: Sie erinnert uns daran, dass wir Teil einer Gemeinschaft sind und dass unsere Stimmen, so unterschiedlich sie auch klingen mögen, gemeinsam etwas Einzigartiges entstehen lassen können.
Gerade an der Oper erleben wir immer wieder, welche Kraft im gemeinsamen Musizieren steckt. Ob im Spielclub, im Kinderchor oder im professionellen Ensemble – überall zeigt sich, wie Musik Menschen miteinander verbindet. Gemeinsames Singen schafft Vertrauen, stärkt das Gemeinschaftsgefühl und eröffnet Räume, in denen sich Menschen unabhängig von Alter, Herkunft oder Erfahrung begegnen können.
eine Frage von Perfektion ist, sondern eine der Freude, des Ausdrucks und des Miteinanders.
WA SS ER FL AS CH
E
BLEISTIFT
Der Bleistift ist das heimliche wichtigste Instrument im Chor: Zum Notieren für Einsätze, Atemzeichen, Betonungen und alles, was die Chorleitung anmerkt.
ufts nicht – Ohne Wasser lä dere keine on es sb in den Hals lt Stimme. Es hä d hilft, un g di ei hm sc ge n bis zum letzte bleiben. Ton frisch zu
WAR M- UP
Sieht wie ei n MiniExperiment aus – ist ab er ein echtes Stimmtraining un d StimmWarm-up. Be im Blubbern du rch den Strohhalm kommt die Stimme sanft in Schwung.
CHORESSENTIALS
Junge Oper Leipzig
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50 Keine Sorge »Pit und Paula – frisch versalzen« kommt in dieser Spielzeit zurück. Die Wiederaufnahme findet am 01. Juli 2027 in der Schaubühne Lindenfels statt.
Sie haben die Vorstellungen in der Spielzeit 25/26 verpasst?
ten alle Partien auf der Bühne und wuchsen in der Probenzeit als Chor zusammen. Die Kraft des gemeinsamen Gestaltens war hinter und auf der Bühne spürbar.
Über hundert Kinder und Jugendliche des Chores besetz-
Der Kinder- und Jugendchor der Oper Leipzig brachte in der vergangenen Spielzeit die Kinderoper »Pit und Paula – frisch versalzen« auf die Bühne. In einer Kooperation mit der Schaubühne Lindenfels verwandelte sich die Bühne in einen königlichen Palast und einen undurchdringlichen Wald, in dem Prinzessinnen wüten, der Hofstaat verzweifelt und Frettchen rappen.
ETWAS GROSSES SCHAFFEN
GEMEINSAM
DREIKLANG #16
Hier geht es zur veganen Variante
Angerichtet
FÜR DEN KUCHEN
3 große Eier 150 g Honig 50 g weißer Zucker 25 g Rohrzucker 160 ml Rapsöl 1 ½ Teelöffel Vanille-Essenz 300 g Backmehl 1 Teelöffel Backpulver 1 Teelöffel Natron 1 1/2 Teelöffel Zimt ¾ Teelöffel Salz ¼ Teelöffel Piment Prise gemahlene Nelken 4 Granny Smith Äpfel (geschält und gerieben) GLASUR
140 g Puderzucker ¼ Teelöffel Vanille-Essenz 1 – 2 Esslöffel Wasser
Dieser Honig-Apfel Gugelhupf für Rosh ha-Schanah und andere Feste ist saftig, süss und schön mit Glasur verziert – eine einzigartige Variante des jüdischen Honigkuchens. Die runde Form des Apfels steht für den Jahresablauf und der Honig steht für die Süße, auf die Familien in den kommenden Monaten hoffen. Zusammen wird daraus ein essbarer Wunsch für ein gutes und süßes neues Jahr!
4. 75 – 90 Min backen (ab 50 Min immer mal wieder kontrollieren, ob der Kuchen nicht zu dunkel wird). Er ist fertig, wenn sich der Teig von den Rändern löst, oben leicht gebräunt ist und ein Zahnstocher sauber aus dem Teig herausgezogen werden kann.
VORBEREITUNG Backofen auf 175 Grad vorheizen. Eine Gugelhupf-Backform einfetten.
6. Kurz vor dem Servieren den Kuchen mit 3 EL Puderzucker bestreuen.
5. Den Kuchen 10 Min in der Backform abkühlen lassen, dann auf einen Servierteller stürzen und ganz abkühlen lassen.
1. In einer großen Schüssel Eier schaumig schlagen und Honig, weißen und braunen Zucker, Öl und Vanille einrühren. 2. Mehl mit Backpulver, Zimt, Salz und Gewürzen sieben, in die andere Mischung hineinrühren, dann die geriebenen Äpfel und den Saft vermengen. 3. Die fertige Mischung in die Backform geben (höchstens ¾ voll). Die Oberfläche glätten und die Mischung zu den Rändern schieben, um Luftblasen zu vermeiden.
mit KI generiert
ET
GUGELHUPF
ERICHT
HONIG-APFEL
ANG
Maya Gour Die israelisch-portugiesische Mezzosopranistin ist seit 2025/26 im Ensemble der Oper Leipzig und in dieser Spielzeit u. a. als Olga in »Eugen Onegin«, Cherubino in »Figaros Hochzeit« und auch in der Titelpartie von »Carmen« zu erleben.
51
DREIKLANG #16
PROGRAMM
VORSCHAU Oktober, November und Dezember 2026
Den kompletten Spielplan finden Sie hier
OKTOBER 2026 01 DO
52 TAG DER DEUTSCHEN EINHEIT
11 SO
8:30 SCHULE HINTER DEN KULISSEN Führung 11:00 DER KARNEVAL DER TIERE Bruland / Saint-Saëns 19:30 EURYDIKE Díaz / Penderecki, Górecki u. a. 14:00 FEUER, WASSER, STURM Mitmachkonzert des Kinderchores 18:00 DER FLIEGENDE HOLLÄNDER Wagner 19:00 GALA ZUM SAISONAUFTAKT der Musikalischen Komödie 11:00 FEUER, WASSER, STURM Mitmachkonzert des Kinderchores 15:00 GALA ZUM SAISONAUFTAKT der Musikalischen Komödie 17:00 LA TRAVIATA Verdi 18:30 KOSTPROBE zu »Eugen Onegin« 17:00 SPITZE! »Tanz als Protestform« 18:30 NACHHALL ZUR FRIEDLICHEN REVOLUTION 10:00 IN MIR SINGT EIN LIED für Menschen mit Demenzerkrankung 13:00 FÜHRUNG TECHNISCHES KABINETT 14:00 HAUSFÜHRUNG OPER 19:00 EUGEN ONEGIN Tschaikowski 11:00 PREMIEREN-MATINÉE MUSIKALISCHE KOMÖDIE 17:00 EURYDIKE Díaz / Penderecki, Górecki u. a. 18:00 KOSTPROBE MUSIKALISCHE KOMÖDIE
Hauptbühne Oper
19 – 99 €
12 MO
Venussaal MuKo
5€
10:00 DAS HÄSSLICHE ENTLEIN Drechsel 10:00 DAS HÄSSLICHE ENTLEIN Drechsel 18:00 ONBOARDING Ein Sommernachtstraum 19:30 EUGEN ONEGIN Tschaikowski 19:00 DER HASE MIT DEN BERNSTEINAUGEN Zaufke / Mason 19:30 49. LEIPZIGER JAZZTAGE 15:00 DER HASE MIT DEN BERNSTEINAUGEN Zaufke / Mason 17:00 LA BOHÈME Puccini 19:00 VOLT[AGE] 10:00 DIE KLEINE MEERJUNGFRAU Hoffmann 18:30 VOLT[AGE] 20:30 VOLT[AGE] 19:00 VOLT[AGE]
Venussaal MuKo
10 / 5 €
02 FR 03 SA
04 SO
05 MO 08 DO 09 FR 10 SA
14 MI 15 DO 16 FR 17 SA 18 SO 19 MO 20 DI
21 MI
Opernhaus
2€
Konzertfoyer Opernhaus
10 / 5 €
Hauptbühne Oper
19 – 99 €
Konzertfoyer Opernhaus
10 / 5 €
Hauptbühne Oper
33 – 115 €
Hauptbühne MuKo
12 – 50 €
Konzertfoyer Opernhaus
10 / 5 €
Hauptbühne MuKo
12 – 50 €
Hauptbühne Oper
19 – 99 €
Konzertfoyer Opernhaus
5€
OpernProbeRaum
10 / 5 €
Museum der bild. Künste
Eintritt frei
Konzertfoyer Opernhaus
20 €
Techn. Kabinett Opernhaus
10 / 5 €
Opernhaus
10 / 5 €
Hauptbühne Oper
27 – 106 €
Venussaal MuKo
5€
zu »Der Hase mit den Bernsteinaugen«
zu »Der Hase mit den Bernsteinaugen«
Premiere
Wiederaufnahme
Venussaal MuKo
10 / 5 €
Uwe Scholz Saal Opernhaus
10 / 5 €
Hauptbühne Oper
19 – 99 €
Hauptbühne MuKo
21 – 69 €
Hauptbühne Oper
v. Veranstalter
Hauptbühne MuKo
12 – 61 €
Hauptbühne Oper
19 – 99 €
Kunstkraftwerk
v. Veranstalter
Hauptbühne MuKo
10 / 5 €
Kunstkraftwerk
v. Veranstalter
Kunstkraftwerk
v. Veranstalter
Kunstkraftwerk
v. Veranstalter
Nachgespräch
Live-Audiodeskription
Familientag
Programm Vorschau
23 FR 24 SA 25 SO 27 DI
29 DO 30 FR
REFORMATIONSTAG
31 SA
19:30 DIE FLEDERMAUS J. Strauss 19:00 DER HASE MIT DEN BERNSTEINAUGEN Zaufke / Mason 19:00 LEIPZIGER OPERNBALL 12:00 HAUSFÜHRUNG MUSIKALISCHE KOMÖDIE 15:00 DER HASE MIT DEN BERNSTEINAUGEN Zaufke / Mason 09:30 BABYKONZERT MUSIKALISCHE KOMÖDIE 11:00 BABYKONZERT MUSIKALISCHE KOMÖDIE 18:30 KOSTPROBE zu »Ein Sommernachtstraum« 10:00 DAS HÄSSLICHE ENTLEIN Drechsel 19:00 DER FLIEGENDE HOLLÄNDER Wagner 19:30 THE ADDAMS FAMILY Lippa / Brickman / Elice 22:00 ABSACKER DELUXE 17:00 TOSCA Puccini 19:00 THE ADDAMS FAMILY Lippa / Brickman / Elice
Hauptbühne MuKo
12 – 61 €
Hauptbühne MuKo
12 – 61 €
Opernhaus
v. Veranstalter
Musikalische Komödie
10 / 5 €
Hauptbühne MuKo
12 – 61 €
Venussaal MuKo
10 / 5 €
Venussaal MuKo
10 / 5 €
Konzertfoyer Opernhaus
5€
Venussaal MuKo
10 / 5 €
Hauptbühne Oper
33 – 115 €
Hauptbühne MuKo
12 – 61 €
Venussaal MuKo
Eintritt frei
Hauptbühne Oper
19 – 99 €
Hauptbühne MuKo
12 – 61 €
Hauptbühne Oper
v. Veranstalter
NOVEMBER 2026 01 SO
03 DI 04 MI 06 FR 07 SA 08 SO
13 FR 14 SA
15 SO
BUSS- UND BETTAG
18 MI 19 DO
20 FR
21 SA
11:00 LACHMESSE 15:00 THE ADDAMS FAMILY Lippa / Brickman / Elice 17:00 LACHMESSE 11:00 THE ADDAMS FAMILY Lippa / Brickman / Elice 19:30 DER HASE MIT DEN BERNSTEINAUGEN Zaufke / Mason 19:30 DER HASE MIT DEN BERNSTEINAUGEN Zaufke / Mason 19:00 EIN SOMMERNACHTSTRAUM
Hauptbühne MuKo
12 – 61 €
Hauptbühne Oper
v. Veranstalter
Hauptbühne MuKo
12 – 61 €
Hauptbühne MuKo
12 – 61 €
Hauptbühne MuKo
12 – 61 €
Hauptbühne Oper
27 – 106 €
Nunes / Mendelssohn Bartholdy u. a.
19:00 DIE FLEDERMAUS J. Strauss 14:00 SO EIN THEATER! Familienworkshop »Licht und Schatten« 15:00 DIE FLEDERMAUS J. Strauss 17:00 EUGEN ONEGIN Tschaikowski 19:30 EIN SOMMERNACHTSTRAUM
Hauptbühne MuKo
12 – 61 €
Probebühne 2 Opernhaus
10 / 5 €
Hauptbühne MuKo
12 – 61 €
Hauptbühne Oper
19 – 99 €
Hauptbühne Oper
19 – 99 €
Hauptbühne MuKo
12 – 61 €
Nunes / Mendelssohn Bartholdy u. a.
19:30 MY FAIR LADY Loewe / Lerner 09:00 TRAINING PLUS 10:00 IN MIR SINGT EIN LIED für Menschen mit Demenzerkrankung 14:00 HAUSFÜHRUNG OPER 19:00 DER FLIEGENDE HOLLÄNDER Wagner 19:00 MY FAIR LADY Loewe / Lerner 10:00 RICHARD, WAS GEHT? Familienführung 11:00 PREMIEREN-MATINÉE zu »Figaros Hochzeit« 11:00 SPURENSUCHE Gesprächskonzert im Rahmen von »Tacheles« 17:00 LA BOHÈME Puccini 17:00 VENUSNÄCHTE »KÄSTNER.vertont« 15:00 DIE ZAUBERFLÖTE Mozart 15:00 DER HASE MIT DEN BERNSTEINAUGEN Zaufke / Mason 09:30 LAUSCHKONZERT 09:30 BABYKONZERT MUSIKALISCHE KOMÖDIE 10:00 PIROUETTE Ballett-Training zum Kennenlernen 10:30 LAUSCHKONZERT 11:00 BABYKONZERT MUSIKALISCHE KOMÖDIE 09:30 LAUSCHKONZERT 10:30 LAUSCHKONZERT 19:30 DER HASE MIT DEN BERNSTEINAUGEN Zaufke / Mason 13:00 FÜHRUNG TECHNISCHES KABINETT 19:00 EIN SOMMERNACHTSTRAUM
Uwe Scholz Saal Opernhaus
15 / 8 €
Konzertfoyer Opernhaus
20 €
Opernhaus
10 / 5 €
Hauptbühne Oper
33 – 115 €
Hauptbühne MuKo
12 – 61 €
Opernhaus
5€
Parkettfoyer Opernhaus
5€
Venussaal MuKo
10 / 5 €
Hauptbühne Oper
19 – 99 €
Venussaal MuKo
20 / 10 €
Hauptbühne Oper
19 – 99 €
Hauptbühne MuKo
12 – 61 €
Konzertfoyer Opernhaus
10 / 5 €
Venussaal MuKo
10 / 5 €
OpernProbeRaum
10 / 5 €
Konzertfoyer Opernhaus
10 / 5 €
Venussaal MuKo
10 / 5 €
Konzertfoyer Opernhaus
10 / 5 €
Konzertfoyer Opernhaus
10 / 5 €
Hauptbühne MuKo
12 – 61 €
Techn. Kabinett Opernhaus
10 / 5 €
Hauptbühne Oper
19 – 99 €
Nunes / Mendelssohn Bartholdy u. a.
22 SO
19:00 DIE FLEDERMAUS J. Strauss 12:00 HAUSFÜHRUNG MUSIKALISCHE KOMÖDIE 15:00 DIE FLEDERMAUS J. Strauss 16:00 LA TRAVIATA Verdi
Hauptbühne MuKo
12 – 61 €
Musikalische Komödie
10 / 5 €
Hauptbühne MuKo
12 – 61 €
Hauptbühne Oper
19 – 99 €
53
DREIKLANG #16
24 DI 27 FR 28 SA
29 SO
10:00 GESUCHT: PETER UND DER WOLF Prokofjew 18:30 KOSTPROBE zu »Figaros Hochzeit« 19:30 EIN SOMMERNACHTSTRAUM
Hauptbühne MuKo
10 / 5 €
Konzertfoyer Opernhaus
5€
Hauptbühne Oper
19 – 99 €
Restaurant Lortzing
10 / 5 €
OpernProbeRaum
10 / 5 €
Nunes / Mendelssohn Bartholdy u. a.
19:30 ROTER TEPPICH mit Sabine Töpfer 10:00 TANZ ZU UNSEREM »NUSSKNACKER « Workshop 12:00 TANZ ZU UNSEREM »NUSSKNACKER « Workshop 19:00 EUGEN ONEGIN Tschaikowski 19:00 ALICE IM WUNDERLAND (Ballett) Mahr 10:00 MUSIKALISCHES WEIHNACHTSBAUMSCHMÜCKEN 15:00 ALICE IM WUNDERLAND (Ballett) Mahr 17:00 FIGAROS HOCHZEIT Mozart
OpernProbeRaum
10 / 5 €
Hauptbühne Oper
19 – 99 €
Hauptbühne MuKo
12 – 61 €
Foyer Musikalische Komödie
Eintritt frei
Hauptbühne MuKo
12 – 61 €
Hauptbühne Oper
27 – 106 €
Hauptbühne MuKo
10 / 5 €
Hauptbühne MuKo
15 / 8 €
DEZEMBER 2026 01 DI 02 MI 03 DO 04 FR 05 SA
06 SO
54
09 MI 10 DO 11 FR 12 SA
13 SO
14 MO 15 DI
16 MI 17 DO 18 FR
10:00 POETRY SLAM KIDS 19:30 POETRY SLAM 19:30 DER NUSSKNACKER Boyadjiev / Tschaikowski 19:30 DER HASE MIT DEN BERNSTEINAUGEN Zaufke / Mason 17:00 DER NUSSKNACKER Boyadjiev / Tschaikowski 19:30 DER NUSSKNACKER Boyadjiev / Tschaikowski 19:30 DER HASE MIT DEN BERNSTEINAUGEN Zaufke / Mason 14:00 HAUSFÜHRUNG OPER 18:00 FIGAROS HOCHZEIT Mozart 19:00 THE ADDAMS FAMILY Lippa / Brickman / Elice 10:00 FAMILIENFÜHRUNG OPERNHAUS 15:00 THE ADDAMS FAMILY Lippa / Brickman / Elice 17:00 LA BOHÈME Puccini 11:00 OH DU FRÖHLICHE Advents- und Mitsingkonzert 18:00 OH DU FRÖHLICHE Advents- und Mitsingkonzert 11:00 OH DU FRÖHLICHE Advents- und Mitsingkonzert 18:00 OH DU FRÖHLICHE Advents- und Mitsingkonzert 19:30 DER NUSSKNACKER Boyadjiev / Tschaikowski 19:30 DIE CSÁRDÁSFÜRSTIN Kálmán 10:00 IN MIR SINGT EIN LIED für Menschen mit Demenzerkrankung 10:00 TANZ ZU UNSEREM »NUSSKNACKER « Workshop 12:00 TANZ ZU UNSEREM »NUSSKNACKER « Workshop 13:00 FÜHRUNG TECHNISCHES KABINETT 15:00 HOLLE 19:00 DER NUSSKNACKER Boyadjiev / Tschaikowski 19:00 THE ADDAMS FAMILY Lippa / Brickman / Elice 11:00 HOLLE 15:00 LA BOHÈME Puccini 15:00 THE ADDAMS FAMILY Lippa / Brickman / Elice 19:00 ADVENT IM ALTEN RATHAUS Konzert der Musikalische Komödie 16:30 ADVENT IM ALTEN RATHAUS Konzert der Musikalische Komödie 19:00 ADVENT IM ALTEN RATHAUS Konzert der Musikalische Komödie 19:00 FIGAROS HOCHZEIT Mozart 19:00 VOM GEIST DER WEIHNACHT 19:00 VOM GEIST DER WEIHNACHT 19:30 DER NUSSKNACKER Boyadjiev / Tschaikowski 11:00 HOLLE 19:30 LA TRAVIATA Verdi 11:00 HOLLE 18:00 ADVENTSKONZERT DES VEREINS DER FREUNDE DER MUSIKALISCHEN KOMÖDIE E. V. 19:00 DIE ZAUBERFLÖTE Mozart
Premiere
Wiederaufnahme
Hauptbühne Oper
27 – 106 €
Hauptbühne MuKo
12 – 61 €
Hauptbühne Oper
27 – 106 €
Hauptbühne Oper
27 – 106 €
Hauptbühne MuKo
12 – 61 €
Opernhaus
10 / 5 €
Hauptbühne Oper
27 – 106 €
Hauptbühne MuKo
21 – 69 €
Opernhaus
10 / 5 €
Hauptbühne MuKo
21 – 69 €
Hauptbühne Oper
27 – 106 €
Hauptbühne Oper
30 / 15 €
Hauptbühne Oper
30 / 15 €
Hauptbühne Oper
30 / 15 €
Hauptbühne Oper
30 / 15 €
Hauptbühne Oper
27 – 106 €
Hauptbühne MuKo
12 – 61 €
Konzertfoyer Opernhaus
20 €
OpernProbeRaum
10 / 5 €
OpernProbeRaum
10 / 5 €
Techn. Kabinett Opernhaus
10 / 5 €
Garderobenhalle
10 / 5 €
Hauptbühne Oper
27 – 106 €
Hauptbühne MuKo
21 – 69 €
Garderobenhalle
10 / 5 €
Hauptbühne Oper
27 – 106 €
Hauptbühne MuKo
21 – 69 €
Altes Rathaus am Marktplatz
20 / 10 €
Altes Rathaus am Marktplatz
20 / 10 €
Altes Rathaus am Marktplatz
20 / 10 €
Hauptbühne Oper
27 – 106 €
Hauptbühne MuKo
v. Veranstalter
Hauptbühne MuKo
v. Veranstalter
Hauptbühne Oper
27 – 106 €
Garderobenhalle
10 / 5 €
Hauptbühne Oper
27 – 106 €
Garderobenhalle
10 / 5 €
Hauptbühne MuKo
v. Veranstalter
Hauptbühne Oper
19 – 99 €
Nachgespräch
Live-Audiodeskription
Familientag
Programm Vorschau
19 SA 20 SO 21 MO 22 DI 23 MI WEIHNACHTEN
25 FR 26 SA 27 SO
SILVESTER
29 DI 30 MI 31 DO
19:00 DER NUSSKNACKER Boyadjiev / Tschaikowski 19:00 DIE CSÁRDÁSFÜRSTIN Kálmán 15:00 DER NUSSKNACKER Boyadjiev / Tschaikowski 15:00 DIE CSÁRDÁSFÜRSTIN Kálmán 11:00 DER NUSSKNACKER Boyadjiev / Tschaikowski 11:00 ALICE IM WUNDERLAND (Ballett) Mahr 11:00 DIE KLEINE MEERJUNGFRAU Hoffmann 19:30 DER NUSSKNACKER Boyadjiev / Tschaikowski 17:00 DER NUSSKNACKER Boyadjiev / Tschaikowski 18:00 DIE CSÁRDÁSFÜRSTIN Kálmán 17:00 EUGEN ONEGIN Tschaikowski 18:00 THE ADDAMS FAMILY Lippa / Brickman / Elice 15:00 THE ADDAMS FAMILY Lippa / Brickman / Elice 17:00 DER NUSSKNACKER Boyadjiev / Tschaikowski 18:00 THE ADDAMS FAMILY Lippa / Brickman / Elice 19:30 DIE FLEDERMAUS J. Strauss 18:00 SILVESTER-GALA 18:00 DIE FLEDERMAUS J. Strauss
Hauptbühne Oper
27 – 106 €
Hauptbühne MuKo
21 – 69 €
Hauptbühne Oper
27 – 106 €
Hauptbühne MuKo
21 – 69 €
Hauptbühne Oper
27 – 106 €
Hauptbühne MuKo
12 – 61 €
Hauptbühne MuKo
10 / 5 €
Hauptbühne Oper
27 – 106 €
Hauptbühne Oper
27 – 106 €
Hauptbühne MuKo
21 – 69 €
Hauptbühne Oper
27 – 106 €
Hauptbühne MuKo
21 – 69 €
Hauptbühne MuKo
21 – 69 €
Hauptbühne Oper
27 – 106 €
Hauptbühne MuKo
21 – 69 €
Hauptbühne MuKo
12 – 61 €
Hauptbühne Oper
67 – 144 €
Hauptbühne MuKo
21 – 69 €
55
IMPRESSUM OPER LEIPZIG Geschäftsführende Intendantin und Verwaltungsdirektorin: Lydia Schubert REDAKTION Anna Elisabeth Diepold (verantwortlich) Dramaturgie & Marketing TEXTE Marie Czilwik, Anna Elisabeth Diepold, Jeffrey Döring Marlene Hahn, Dr. Kara McKechnie, Dr. Inken Meents, Marie Poll FOTOS Kirsten Nijhof (S. 1, 2, 4, 5, 6, 8, 22, 33, 28, 29, 49, 50, 51, 56, 57) | Tom Schulze (S. 22, 20, 42, 43, 57) | Vanessa Raths (S. 36) | Ida Zenna (S. 5, 20, 30, 56, 57,58) | Clicks da Juliana – pexels (S. 10) | cottonbro – pexels ( S. 12) | shutterspeed– pexels (S. 13, 15) | ehma – pexels (S. 19) | fotios-photos – pexels (S. 19) | Inken Meents (S. 45) | Klaus Huemer (S. 46) | Portraitfotos S. 25, 26, 27: privat | Figurinen »Ein Sommernachtstraum« Youssef Hotait | Postkarte S. 44 Leibniz Institut für Länderkunde Leipzig, Geographische Zentralbibliothek ILLUSTRATIONEN Drawkit (S. 24 – 27)
GESTALTUNG formdusche, studio für gestaltung DRUCKEREI MUNDSCHENK Druck + Medien REDAKTIONSSCHLUSS 14.09.2026 | Änderungen vorbehalten Urheberinnen und Urheber, die nicht ermittelt werden konnten, werden zwecks nachträglicher Rechtsabgeltung um Nachricht gebeten. Die Oper Leipzig bemüht sich um eine geschlechtergerechte Sprache. Auch wenn zur Verbesserung des Leseflusses in Einzelfällen das generische Maskulinum oder binäre Formen verwendet werden, schließen wir ausdrücklich alle anderen Geschlechtsidentitäten mit ein. SERVICE TELEFONISCHE KARTENBESTELLUNG Mo 14:00 –18:00 Di – Fr 10:00 –18:00 Sa 12:00 –18:00 T + 49 (0) 341 1261- 261 ABO-SERVICE T + 49 (0) 341 1261- 296
SCHRIFTLICHE KARTENBESTELLUNG Kartenwünsche können ab dem jeweiligen Termin für den Start des Eintrittskartenverkaufs schriftlich bei der Oper Leipzig eingereicht werden. Oper Leipzig, Besucherservice Postfach 100346, 04003 Leipzig Fax + 49 (0) 341 1261- 300 service @ oper-leipzig.de KARTENBESTELLUNG IM INTERNET / PRINT AT HOME Online-Ticketkauf mit Ticket-Ausdruck am eigenen PC über unseren Webshop möglich: www.oper-leipzig.de Keine Vorverkaufsgebühren! (bei Gast spielen kein Ticket-Ausdruck möglich). ABENDKASSEN Opernhaus eine Stunde vor Beginn der Vorstellung T + 49 (0) 341 1261- 275 Musikalische Komödie eine Stunde vor Beginn der Vorstellung T + 49 (0) 341 1261- 115 PRESSEKONTAKT Patrick Schwalger T + 49 (0) 341 1261- 266 M +49 (0)160 97 200 430 presse@oper-leipzig.de
DREIKLANG #16
MAGISCHE ESSION
EN
MOMENTE
IMPR
56 Glücklich nach der Premiere
Premieren-Zauber
Was für ein Auftakt – Eröffnungskonzert der Spielzeit 2026/27
Konzentration vor der Vorstellung.
Impressionen
Volle Konzentration
DU SIEHST AUS,
WIE ICH MICH FÜHLE … 57
Was dem Publikum sonst verborgen bleibt.
Du und dein Bestie beim Absacker Deluxe Halloween-Special Generalmusikdirektor Ivan Repušić
Absacker Deluxe, 30. Okt 2026 nach der Vorstellung von »The Addams Family«, Venussaal Musikalische Komödie, ab ca. 22:00, freier Eintritt (Kostüme erwünscht!)
VOLT[AGE] Ein immersives Ballett zwischen Mensch und Technologie von Nicolas Landrieux, Mirko Mahr, Sara Brandão und Lolita Valau
Ausgezeichnet mit dem International Creative Award & International 360 et Dôme Prix NUMIX Canada
Mit dem Ballett der Musikalischen Komödie Letzte Vorstellungen 19., 20. & 21. Okt 2026, Kunstkraftwerk
VORFREUDE
www.oper-leipzig.de