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Kollerschlag Aktuell Nr. 164

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34. Jahrgang

Nr. 164

Juli 2014

Hurra, die Ferien sind da!

Seite 30 KĂźchenchef

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Vor 80 Jahren

Seite 35 Crosstriathlon An einen Haushalt

Alexander Fenzl

Pfarrer Anton Pichler Terroropfer

9. August 2014 Sport-GroĂ&#x;veranstaltung


Unser Bürgermeister am Wort

Juli 2014

Schülerbesuch Im Sachkundeunterricht der 3. Klasse VS steht auch die Heimatgemeinde am Programm. Dazu gehört natürlich ein Besuch auf dem Gemeindeamt. Ich durfte im Sitzungssaal Klassenlehrer Thomas Mayrhofer mit seinen Schülern begrüßen. Nach einigen Informationen über die Gemeinde brachten die Mädchen und Buben ihre Fragen vor, wobei sie sich schon gut unterrichtet zeigten. Zum Abschluss erhielten alle ein Merkblatt mit Wissenswertem über Kollerschlag, eine Trinkflasche für das Fahrrad und ein Getränk.

Gewonnen! Marktsanierung dauert – Marktfest abgesagt

Leonie Baumüller und Reinhold Bäck sind die Gewinner des letzten Bildrätsels. Gefragt war die Grenzbachbrücke bei Fronau.

Busterminal und Wohnhaus Auf dem Grundstück des alten Gemeindehauses werden eine Bushaltestelle und ein neuer Parkplatz errichtet. Nach vielen Beratungen hat sich das nebenan skizzierte Projekt als Favorit herausgestellt. Springender Punkt sind immer die Schleppkurven bei den Ein- und Ausfahrten und dass der Bus in der ganzen Länge immer parallel zur Wartefläche stehen muss. Weiters muss die Haltestelle aus allen Richtungen (aus Nebelberg, Peilstein, Sarleinsbach, Oberkappel) ohne Reversieren bedient werden können. Das alles ist hier möglich und es bleiben auch noch genügend Pendlerparkplatzplätze übrig. Das Wohnhaus mit 9 Einheiten wird am bisherigen Pendlerparkplatz errichtet und im Spätherbst 2015 eröffnet. Anmeldungen willkommen!

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Trotz fleißiger Arbeit der Bediensteten der Straßenmeisterei Ulrichsberg verzögert sich der Fertigstellungstermin bei der Sanierung der Landesstraße durch den Markt. Die vielen Leitungen, die Ableitungen der Oberflächenwässer und der felsige Untergrund verhinderten ein schnelleres Vorwärtskommen. Zwischen GH Leitner und dem Haus Fesl im Oberort musste auch noch der Abwasserkanal neu gebaut werden, da er in diesem Streckenabschnitt bereits viele Schäden aufwies. An ein Fertigwerden bis zum geplanten Marktfest Mitte August ist deshalb nicht zu den-

ken. Dazu kommt, dass demnächst zwei weitere Baustellen beim alten Gemeindehaus bevorstehen: Der Busterminal (Haltestelle und Pendlerparkplatz neu) wird errichtet (siehe unten) und die Wohnungsgenossenschaft beginnt mit dem Bau eines neuen Miethauses mit 9 Wohnungen. Aus all diesen Gründen schien es ratsam, das heurige Marktfest nicht durchzuführen, es findet also heuer nicht statt. Dafür wird es nächstes Jahr anlässlich des Kulturjahres (30 Jahre Markt) ein großes Jubiläumsmarktfest geben.

Wohnhaus KOLLERSCHLAG aktuell


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Unser Bürgermeister am Wort

Laurenz 40 Jahre Priester

Anlässlich des 40-jährigen Priesterjubiläums gratulierten die Vereinsobleute der Pfarrgemeinde unserem verdienten Pfarrer Laurenz, der seit 2000 die Kollerschlager Seelen betreut. Damit er sich fit halten kann für die kommende Kirchen-Innensanierung, wurde ihm ein Gutschein für ein Fahrrad eigener Wahl überreicht. Im Bild stellvertretend für alle Vereinsvertreter die drei Bürgermeister in der Pfarre und Labg. Georg Ecker mit dem Jubilar.

Heimatbuch-Häuserchronik Ein Vorhaben für das nächstjährige Kulturjahr ist die NeuHerausgabe unseres Heimatbuches. Ein neues Kapitel wird eine Häuserchronik sein. Dazu ersuche ich die Hausbesitzer um die Mitarbeit, es wird an alle Haushalte demnächst ein Datenblatt ergehen. Die Ferialarbreiterin Katharina Falkner hat sich um die Bearbeitung angenommen.

GemeindeRADsitzung Ich lud am 18.06. zur „GemeindeRADsitzung“ ein, die Mehrheit der GR folgte auch dem Aufruf, um damit ein Zeichen zu setzen, manche Wege vermehrt wieder zu Fuß oder mit dem Rad zu bewältigen. Die Gemeinde beteiligt sich am Projekt der Energiegemeinden rund um den Ameisberg, den Radverkehr zu fördern.

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Der GR hat beschlossen 18. Juni 2014 Prüfbericht der BH RO: Keine Beanstandungen beim Rechnungsabschlusses 2013. Kenntnisnahme. *** Änderung des Dienstpostenplanes: Nach 10 Jahren zufriedenstellender Dienstleistung wurde Schulwart Heinz Krenn von p2 auf p1 überstellt. *** Wirtschaftspark Oberes Mühlviertel (Mitgliedsgemeinde): Zustimmungen zu a) Beitritt von Herzogsdorf (Bez. UU), b) neuer Zeitpunkt für Aufteilung der Kommunalsteuer zw. Gemeinde und Wirtschaftspark bei einem Standortwechsel innerhalb der Gemeinde („Lex Loxone“), c) Anpassung des Aufteilungsschlüssels für die Kommunalsteuer an die jeweils aktuelle Bevölkerungszahl, d) Satzungsänderung. *** LEADER 2020: Der ganze Bezirk (mit Ausnahme von Schönegg u. Afiesl, jedoch mit Herzogsdorf) wird sich für die EU-Förderperiode 2015 bis 2023 als Leaderregion „Donau-Böhmerwald“ bewerben. Beschlossen wurden Beitritt, Statuten, Mitgliedsbeitrag (2,50/EW) und Delegierte für die Generalversammlung (Bgm. Vbgm. GR Falkner Andrea, Grenzgänger-Obm. Wolfg. Baumüller). Labg./ Vbgm. Georg Ecker wurde bereits wieder zum Obmann der Leaderregion gewählt.*** Änderung Flächenwidmungsplan: Nach Abschluss des Begutachtungsverfahrens wurde die Dorfgebietserweiterung bei Kainberger Ewald in Mistlberg endgültig beschlossen. *** Wohnungsvergabe: Eine Mietwohnung im GWB-Haus Falkensteinstr. 8 wurde an Karin Wurm vergeben. *** Grundv erk auf Birk en Grundverk erkauf Birken enff eld: Ein weiteres Gundstück wurde an Wolfgang Pfeil und Stefanie Gabriel-Wögerbauer, Lamprechtswiesen 4 verkauft (14,50/m²). *** „Ringenber tz“: Der im Volksmund so genannte enberggerparkpla erparkplatz“: Grund von Heinz Baumüller, südlich an den Bauhof angrenzend, wurde vom GR einstimmig um den Pauschalpreis von 15.000 Euro gekauft (1318 m²). Es entsteht dadurch mehr Platz für eine großzügigere Lösung bei der Ausfahrt in die Falkensteinstraße. *** Leitungsin Leitungsinfformaasser: Zur Finanzierung des tionss anal u. W Wasser: tionssyystems KKanal Aufbaus dieses LIS wurde beim Billigstbieter BAWAG/PSK (3 Monats-Euribor + Aufschlag 0,87%) ein max. Darlehen von 125.365 Euro aufgenommen. Die Fernpendlerbeihilfe hat weder mit dem Pendlerpauschale (Lohnsteuer - Finanzamt) noch mit dem sogenannten P e n d l e r z u s c h l a g (Negativsteuer) zu tun. Für Fragen zu diesen Themen stehe ich gerne zur Verfügung. Simmel Martin- Wählerservicereferent

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Der GR hat beschlossen

24. April 2014 Die Kanalüberprüfung im Bauabschnitt 1 wurde an Bestbieter Swietelsky-Faber aus Leonding vergeben (49.469 Euro, 4 Angebote). Der Auftrag umfasst: Hochdruckreinigung u. Kamerabefahrung der 1985-98 errichteten Kanäle in Markt, Böhmerwaldstr., Rohrbacherstr., Leitenhäusel, Höhenweg, Birkenfeld und Hanriederstr., Gesamtlänge 12,5 km. Neuerrichtung des Abwasserkanals: Im Zuge der Marktstraßensanierung wurde auch der Kanalabschnitt vom GH Leitner bis Fesl Markt 40 kamerabefahren, wobei viele Beschädigungen festgestellt wurden. Mit 120 lfm Neubau wurde die Fa. Hehenberger beauftragt. Kosten von rund 30.000 Euro sind aufgelaufen, felsiger Boden erschwerte die Bauarbeiten. Straßenbeleuchtung neu im Markt: Aus 3 Angeboten wurde Bestbieter Fa. Haustechnik Krenn ausgewählt. 31 Leuchten u. Masten, Verteiler und Kabel inkl. Montage u. Installation kosten Euro 65.764 inkl. Die Kosten trägt das Land OÖ. Busterminal und Pendlerparkplatz: Da eine Ausfahrt über die Brezergartenstraße aus verschiedenen Gründen nicht möglich ist und sich die Errichtung einer Längshaltestelle auf der vorhandenen Grundfläche aufgrund des vorgegebenen Platzbedarfes nicht ausgeht, hat der GR mehrheitlich beschlossen, eine Haltestelle mit

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„Rundumfahrt“ des Busses (siehe Planskizze) zu errichten. Vor endgültiger Fertigstellung des Projektes gibt es jedoch noch eine Befahrung des Areals in Anwesenheit aller Gemeinderatsmitglieder. Photovoltaikanlage auf VS-Dach: a) Ein Dachnutzungsvertrag mit dem Betreiber Energiegenossenschaft Donau-Böhmerwald (Gde. ist Mitglied) wurde abgeschlossen. Die Anlage ist mittlerweile errichtet. b) Die Materialkosten für einen dadurch notgewordenen neuen Verteiler im Lehrerwohnhaus in Höhe von 2.053 Euro übernimmt die Gemeinde. Flächenwidmungsplan-Änderung: Die Einschließung des südlichen Nebengebäudes bei Ewald Kainberger in das Dorfgebiet wurde genehmigt. Gewerbeförderung Fa. Loxone: Letztmalig wurde eine Arbeitsplatzförderung in Höhe von 7.000 Euro zugestanden, um diese Pionierleistung für Kollerschlag zu würdigen. Diese Förderung ist nun mit dem Beitrtitt der Gemeinde zum Wirtschaftspark Oberes Mühlviertel ausgelaufen. Förderung Musikverein: Erfreuliche Musikerzahlen (mit 50 so viele wie noch nie) bewirken auch einen höheren Aufwand für Instrumente, Uniformen, Unterricht, Reparaturen, Betriebskosten etc. Eine Sonderförderung von 5.450 Euro (incl. der jährl. 1.450) wurde beschlossen. Die Gemeinde gratuliert herzlich zur Auszeichnung beim Bezirksmusikfest in Julbach. Reinhalteverband Mühltal & Böhmerwald: Für Sanierungsarbeiten in allen Migliedskläranlagen (incl. Kollerschlag) wurde vom RHV ein Darlehen von 2 Mio aufgenommen. Für unseren Gemeindeanteil von 292.800 Euro beschloss der GR (wie die anderen auch) eine Bürgschaftserklärung. Dadurch wurde eine Verbilligung des Verbandskredits um 83.00 Euro möglich. Pächter Badebuffet 2014: Aus mehreren Bewerbern wurde Mustafa Hazbi aus Melk, ein gebürtiger Kosovo-Albaner, der voriges Jahr das Buffet in Julbach betrieb, ausgewählt. Zu leisten sind 100 Euro Pacht, Stromkosten, Pauschale für Wasser, Kanal, Müll und WC-Reinigung. Beschluss von Resolutionen: a) Gemeinsame Politik für Pendler: Von Nationalrat Michael Hammer (ÖVP) wurde die Beschlussfassung einer Resolution an die Stadt Linz für eine gemeinsame Politik für Pendlerinnen und Pendler mit verschiedenen Forderungen angeregt und auch vom GR beschlossen. b) Neuerrichtung eines Bezirkshallenbades: Diesem SPÖ-Antrag stimmten alle Fraktionen zu. Prüfberichte der BH Rohrbach: Beim Nachtragsvoranschlag 2013 und beim Voranschlag 2014 gab es keine Beanstandungen. Einstimmige Kenntnisnahme.

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Aus dem Landtag

Heißes Sommergespräch Vor der Sommerpause schuf der Landtag die gesetzliche Gundlage für künftige Gemeindefusionierungen. Aigen und Schlägl sowie Rohrbach und Berg sind auf dem besten Weg, ihre Gemeinden zusammenzulegen. LAbg. Georg Ecker nahm auch Stellung zur Millionärssteuer, zur Steuerreform und zur Hypo Alpe Adria.

LAbg. ÖR. Georg Ecker Redaktion: Der Landtag hatte unlängst, kurz vor der Sommerpause, wichtige Themen auf dem Programm. Worum ging es da? er: Ein SchwerpunkttheGeor ck Georgg EEck cker: ma war die Gesetzesänderung über die Zusammenarbeit der Gemeinden. In Zukunft können Gemeinden über die Bezirks- und Landesgrenzen hinweg gemeinsame Verwaltungsgemeinschaften gründen und für die Bevölkerung zusammenarbeiten. Bei Gemeindefusionierungen ist es jetzt möglich, im Laufe des Jahres sich zu fusioniern. Im Wahljahr 2015 genügt ein Wahlgang im September und es muss nicht noch einmal gewählt werden. Momentan gibt es nur im Bezirk Rohrbach Fusionierungsgespräche in den Gemeinden Aigen und Schlägl, Rohrbach und Berg. Wird bei der Bürgerbefragung diese Fusionierung befürwortet, so werden diese Gemeinden den Beschluss fassen, sich zusammenzuschließen. Weiters wurde der Beschluss gefasst, im Schulbereich die Verwaltung zu straffen. Die Bezirksschulräte wird es in Zukunft nicht mehr geben. Somit wird eine Ebene in der Verwaltung eingespart. Redak tion: Wenn man nach Wien edaktion: blickt, vernimmt man Ratlosigkeit, wenn es um die Frage „Reichensteuer“ geht. Warum stellt sich die ÖVP kategorisch gegen eine solche Steuer? Geor ck er: Die sogenannte MilliGeorgg EEck cker: onärssteuer wird von der SPÖ gefordert, obwohl sie bis jetzt keine konkreten Vorschläge und Zahlen auf den Tisch gelegt hat. Aus meiner Sicht könnte man über bestimmte Vor-

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schläge diskutieren, wenn der sogenannte Mittelstand nicht noch einmal zur Kasse gebeten wird. Bei sehr hohen Einkommen, haben wir jetzt schon eine Steuerbelastung von 50 Prozent. Jedes „Vermögen“ wurde daher schon besteuert und würde mit der sogenannten Vermögenssteuer zusätzlich belastet. Eine Erbschaftssteuer hätte zur Folge, dass jedes Erbe mit dieser belastet werden würde und dies hätte auch Auswirkungen auf jede Hausübergabe. Ein weiteres Problem wäre die Erhebung des Vermögens und dessen bürokratische Festsetzung der neuen Steuer. Das Gespräch mit LAbg. Georg Ecker führte Redaktionsmitarbeiter Ignaz Märzinger. Redaktion: Die Steuerbelastung für die Arbeitnehmer ist enorm. Kommt in absehbarer Zeit eine Steuerreform und ist sie auf Grund der Budgetsituation überhaupt machbar? Geor ck er: Aus Sicht der BudgetGeorgg EEck cker: situation kann eine Steuerreform nur über ausgleichende Maßnahmen erfolgen. Diese Maßnahmen sind entweder durch Einsparungen in der Verwaltung möglich oder durch zusätzliche Steuereinnahmen zu finanzieren. Wir wollen nicht auf Kosten unserer Kinder eine Steuerreform, die die Schulden der nächsten Generation überläßt. Ein ausgeglichener Haushalt wird für 2016 angestrebt und sollte auch eingehalten werden. Für den Wirtschaftsstandort ist eine hohe Steuerbelastung ein Nachteil und eine Erhöhung der Löhne muss auch mehr Geld ins eigene Geldbörsel spülen. Redaktion: Ein Dauerbrenner in der Diskussion ist die Hypo Alpe Adria.

Wer ist schuld am Desaster und wer wird die Rechnung bezahlen? Geor ck er: Die Hypo Alpe Adria Georgg EEck cker: war die Hausbank des Bundeslandes Kärnten in der Zeit von Landeshauptmann Jörg Haider. Diese Bank hat verschiedene Projekte finanziert. Hauptsächlich in Kärnten und in den osteuropäischen Ländern. Durch die Wirtschaftskrise 2008 und verschiedene größere Fehlinvestitionen war die Bank vor der Verstaatlichung konkursreif. Durch die Übernahme vom Bund wurden die Einlagen der Kleininvestoren gesichert und ein finanzieller Schaden für den Finanzplatz Österreich abgewendet. Manchmal hat man den Eindruck, dass hier die Feuerwehr und nicht der Brandstifter angeklagt bzw. die Schuld in die Schuhe geschoben wird. Die Aufarbeitung der ganzen Misere wird uns noch einige Zeit beschäftigen. Es wird jetzt ein Gesetz beschlossen, dass nicht nur der Steuerzahler für das Desaster, sondern auch die betroffenen Großanleger zur Kasse gebeten werden. Es zeigt sich auf Dauer, dass eine geordnete Finanzpolitik, wie in Oberösterreich, ohne Spekulationsgelüste der richtige Weg ist. IMPRESSUM: Offenlegung nach § 24 des Mediengesetzes: Medieninhaber, Herausgeber und Verleger: ÖVP-Kollerschlag, Parteiobmann Franz Saxinger, 4154 Kollerschlag, Leitenweg 6. Medienmitarbeiter: F. Saxinger, Heinz Reischl, Heinz Lorenz und Erika Neubauer. Gestaltung: I. Märzinger. Druck: ÖVP OÖ. Obere Donaulände 7, Auflage 660.

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Aus unserem Seniorenbund

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Seniorenwallfahrt 2014 Um 10.00 Uhr feierten die Wallfahrer mit Pfarrer Laurenz, vor dem Gnadenbild in der schönen Wallfahrtskirche, die Hl.Messe und dachten dabei an die kranken und verstorbenen Mitglieder der Ortsgruppe. Der Seniorenchor umrahmte den Gottesdienst. Anschließend gab es im Klosterstüberl das Mittagessen. Bei der Mittagrast war auch noch Zeit von dieser Anhöhe aus, die Blicke über den Dunkelsteinerwald schweifen zu lassen.

93 Mitglieder nahmen an der diesjährigen Wallfahrt teil. Der Wallfahrtsort Maria Langegg/NÖ gehört zu den verborgenen Schönheiten im Dunkelsteinerwald. Das Nachmittagsprogramm war ausgefüllt mit der Besichtigung der Burgruine Aggstein. Schon bei der steilen Anfahrt (bis zu 20%) war spürbar, dass es dort etwas Besonderes zu entdecken gibt. Bei der Führung durch die ca. 150 m lange Burgruine durch ein nettes "Burgfräulein", tauchte man in die Welt der (Raub-) Ritter ein. Ver-

steckte Stiegen, Höfe und Türme, ein Verlies, sowie eine Kapelle ließen längst vergangene Zeiten wieder aufleben. Von den zahlreichen Aussichtsplattformen genoss man den sagenhaften Blick ins Donautal. Bei der Heimfahrt gab es im Gasthof Pfistermüller/St. Florian noch eine Stärkung.

Mit dem Dunkelsteinerwald im Hintergrund gab es ein Gruppenfoto der Wallfahrern.

Muttertagsfeier mit Ehrung langjähriger Mitglieder Die Muttertagsfeier im GH Leitner erfolgte in enem festlichen Rahmen. Obmann Erich Würfl überreichte den anwesenden Müttern Rosen, die LAbg. Georg Ecker spendete. Um die Sache zu versüßen, gab es Mehlspeisen und Kaffee, natürlich auch gratis. Der Seniorenchor, Paula Höllinger, Emma Hehenberger und Frieda Mittelböck mit Gedichten aus eigener Feder, gaben der Veranstaltung eine besondere Note. 28 Mitglieder, davon 23 Frauen und 5 Männer, erhielten für ihre langjährige Mitgliedschaft von 20, 25, 30, 35, 40 und 45 Jahren Ehrenurkunden des Österreichischen Seniorenbundes, überreicht von Bezirksobmnn Erwin Kudla und Ortsobmann Erich Würfl.

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Für 20-jährige Mitgliedschaft wurden Krenn, Paula Lorenz, Anna Schinkingeehert: Frieda Atzinger, Ludwig Eh- ger. rengruber, Alexander Gegenbauer, Für 40-jährige Mitgliedschaft wurde Marianne Hurnaus, Anton Kapl, The- geehrt: Erna Viehböck. resia Kunz, Friedrich Pfeil, Rosa Pfeil, Für 45-jährige Mitgliedschaft wurde Karl Ploch, Rosa Pöltl, Hildegard Rau- geehrt: Hedwig Reinthaler. ecker, Pauline Zillner-Gegenbauer. Für 25-jährige Mitgliedschaft wurden geehrt: Aloisia Altenhofer, Berta Aumüller, Maria Hofmann, Ottilie Kainberger, Hedwig Lauss, Theresia Pfeil, Hilda Raninger, Anna Starlinger, Für 30-jährige Mitgliedschaft wurden geehrt: Josefa Hartl, Theresia Reischl. Für 35-jährige Mitgliedschaft wurden geehrt: MaSB-Obmann Erich Würfl verteilte Rosen an die Mütter. ria Baumgartner, Paula

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Österreichische Frauenbewegung

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Vatertagsseidl Um auch mal die Väter in den Vordergrund zu rücken, gab es auch heuer wieder als kleines Dankeschön ein gutes Schlägler Seidl, das natürlich sofort genossen wurde.

Neuburger-Salat (Rezept für 2 Personen) a t en Zuta en:: 1 Karotte, 1/4 Gurke, Zut Sprossen, Meersalz, 250 g Neuburger dünn geschnitten Dressing Dressing:: 1/8 l Jogurt, 1/16 l Schlagobers, Zitronensaft, Salz, Pfeffer, Knoblauch Zubereitung Zubereitung:: Karotte halbieren, feinblättrig schneiden. Gurke aushöhlen, grob raspeln oder in feine Streifen schneiden, salzen und nach einer Viertelstunde gut ausdrücken. Die Neuburger-Scheiben vierteln.

FERIENSPIEL 2014

Den Neuburger und das Gemüse mit Dressing marinieren und den Salat mit Sprossen bestreuen. Noch leichter wird das Gericht auf Blattsalat serviert. Tipp: Den Neuburger Scheibe für Scheibe vierteln, damit diese nicht zusammenkleben.

Ute Winkler beglückteFranz und Alois Resch und Hans Saxinger mit einem Schluck Heimat.

Da Drucker Franzl So leicht kann ma hiazt Gemeinderad werdn: Ma braucht netta mit’n Radl af d‘Gmeindde fahrn.

KOLLERSCHLAG

Wia die Meine gsehn hat, wia d’Schiedsrichta ba da WM mit’n Rasierschaum hantiern, hat’s gmoant, sie wird ma hiaz a Linien ziagn. Kann’s e, de vaschwindn e glei wieda.

Schulanfänger 2014/15

Ferienspiel! Wir laden auch heuer wieder alle Kinder und natürlich auch die Eltern ein, an den verschiedenen Aktivitäten in den Ferien mitzumachen. Wir haben uns bemüht, ein abwechslungsreiches und buntes Programm zusammenzustellen und möchten uns im Voraus schon mal bei allen Vereinen und Mitwirkenden herzlich bedanken, die wie jedes Jahr keine Mühen scheuen um die Kinder zu begeistern. Natürlich möchten wir auch allen „Danke“ sagen, die uns durch finanzielle Spenden (Werbung) unterstützen.

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Aus dem ÖAAB

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Aus der Bezirks-ÖVP

100 Prozent für Bezirksparteiobmann Gemeinsam erfolgreich weiterarbeiten Mit beeindruckenden 100 Prozent wurde Bundesminister Dr. Reinhold Mitterlehner am OÖVP Bezirksparteitag am 10. Juni 2014 erneut zum Rohrbacher Bezirksparteiobmann gewählt. Zu diesem Erfolg gratulierten neben Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer auch Klubobmann Mag. Thomas Stelzer, Landesgeschäftsführer Dr. Wolfgang Hattmannsdorfer und zahlreiche Ehrengäste aus dem Bezirk Rohrbach. Mitterlehner dankt den Anwesenden für seine Wahl: „Dieses Ergebnis ist keine Selbstverständlichkeit. Es ist sehr motivierend für die weitere Arbeit.“ Er betont die gute Entwicklung des Bezirks Rohrbach, der trotz der Krisenjahre sowohl bei den Unternehmensgründungen als auch bei der Beschäftigung ein Plus verzeichnen kann. Den Optimismus, die Dynamik und Tatkraft des Bezirks Rohrbach zeigt auch Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer auf. Er dankt den VP-Delegierten des Bezirks für diese Arbeit. Mitterlehners Stellvertreter als Bezirksparteiobmann sind die Landtagsabgeordneten Georg Ecker und Patricia Alber, Bürgermeistersprecher Wilfried Kellermann und Vizebürgermeister Heinrich Pfoser. Geehrt wurden ehemalige Mitglieder des Bezirksparteivorstandes: Mag. Peter Berger, Martin Nimmervoll, Josef Stallberger, Wolfgang Hofer und Ewald Wimmer. Die Wahl des Bezirksparteivorstandes stand unter dem Motto „Gemeinsam erfolgreich für den Bezirk Rohrbach weiterarbeiten“. In Talkrunden kamen verschiedene Gäste zu Wort. Wilfried Kellermann, Nachfolger von Josef Moser als Bürgermeistersprecher, nennt die Herausforderungen für die Gemeinden in den nächsten Jahren: „Neben der Bevölkerungsentwicklung stehen die Infrastruktur, die Schaffung sowie Erhaltung von Arbeitsplät-

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zen auf der Agenda“, so Kellermann, „vor allem bei den weichen Faktoren wie Lebensqualität, Sport- und Freizeitangeboten und der Kinderbetreuung kann der Bezirk viel bieten.“ Eine gesicherte Zukunft für nachfolgende Generationen ist auch für Elisabeth Höfler, neue Bürgermeisterin in Schlägl und Obfrau der VP-Frauen des Bezirks, besonders wichtig. Sie steht der Gemeindefusion von Aigen und Schlägl positiv gegenüber. Anfang September dieses Jahres werden die Bürger der beiden Gemeinden zum Thema befragt. Daniel Paleczek, neu gewählt als Bezirksjugendreferent im Parteivorstand, betonte die Einbeziehung der Jugendlichen, um der Politikverdrossenheit unter den Jungen entgegenzuwirken: „Jugendliche fühlen sich durch Jugendliche vertreten. Dann bringen sie sich auch politisch ein.“ Landtagsabgeordnetem Georg Ecker ist die Landwirtschaft ein besonderes Anliegen. „Jeder sechste Arbeitsplatz hängt mit der Landwirtschaft zusammen. Eine sichere Zukunft der Landwirtschaft muss auch in Zukunft gewährleistet sein“, so Ecker. LAbg. Patricia Alber fordert den Führerschein um 1000 Euro auch im

Bezirk Rohrbach, Datenhighway bzw. Breitband für die Region. Auch Familien liegen ihr besonders am Herzen: „Familien brauchen Betreuungseinrichtungen, Zeit und Geld um eine echte Wahlfreiheit bei der Kinderbetreuung zu haben. Es ist viel mehr Anerkennung und Anrechnung für den Beruf Mama oder Papa notwendig. Klubobmann und LAbg. Thomas Stelzer stellt den Anwesenden das Projekt Freiraum vor. „Damit soll möglichst vielen Leuten möglichst viel Raum gegeben werden, um ihre Ideen und Sorgen vorzubringen. Wir werden zuhören und die Leute ernst nehmen, damit die OÖVP auch weiterhin vornebleibt.“ Den Abschluss der Runde machte Dr. Wolfgang Hattmannsdorfer, der als Landesparteisekretär maßgeblich für die politische Arbeit der oberösterreichischen Volkspartei verantwortlich ist. „Im kommenden Jahr wird in Oberösterreich und in den Gemeinden gewählt. Ich appelliere jetzt schon an alle Funktionärinnen und Funktionäre, rechtzeitig die Weichen zu stellen, um im nächstes Jahr erfolgreich sein zu können.“, so Hattmansdorfer.

Das neugewählte Team der OÖVP Bezirk Rohrbach mit Bezirksparteiobmann BM Dr. Reinhold Mitterlehner, LH Dr. Josef Pühringer, LGF Dr. Wolfgang Hattmannsdorfer und KO LAbg. Mag. Thomas Stelzer.

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Aus der ÖVP Oberösterreich

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Arbeit schaffen, Arbeit sichern. Gemeinsam mit ganzer Kraft für den Arbeitsplatz Oberösterreich. „Wichtigste Aufgabe der Landespolitik ist es, neue Jobs zu schaffen und bestehende Arbeitsplätze zu sichern“, so Pühringer.

Wirtschaftsstandort OÖ muss zukunftsfähig bleiben Oberösterreich ist das Wirtschaftsbundesland Nummer 1. Das soll auch in Zukunft so bleiben und OÖ soll auch unter die Top-Wirtschaftsstandorte in Europa aufsteigen.

massiv in die wichtigen Standortfaktoren Bildung, Forschung und Infrastruktur investiert und werde das auch in Zukunft tun.

Arbeit schaffen, schaffen, Arbeit Arbeit sichern. sichern. Arbeit

Der oö Weg: Gemeinsam das Land weiterbringen Im Rahmen einer Arbeitsklausur hat die schwarz-grüne Koalition die gemeinsame Arbeitsagenda für die nächsten 14 Monate erarbeitet. „Arbeitsplätze schaffen und den oberösterreichischen Wirtschaftsstandort stärken, stehen dabei ganz klar im Mittelpunkt unserer Arbeit“, betont Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer.

„Auch wenn die Arbeitslosenrate in OÖ weiterhin niedriger als im BundesDer oberösterreichische Weg des Miteinan„Denn nur eine wettbe- schnitt ist, bleibt es die ders und des Zusammenhaltens, auch über werbsfähige Wirtschaft wichtigste Aufgabe der Parteigrenzen hinweg, soll sicherstellen, schafft Wachstum und Landespolitik, neue Jobs dass Oberösterreich unter die Top-Wirtdamit Arbeitsplätze und zu schaffen und besteschaftsstandorte in Europa aufsteigt. Wohlstand“, betont Lan- hende Arbeitsplätze zu sideshauptmann Dr. Josef chern“, so Pühringer. 3 KULQJHU Â:LU EH½ QGHQ Deshalb setzt das Land uns in einem immer inten- DXI 4XDOL½ ]LHUXQJ XQG DN siveren Standortwettbe- tive Arbeitsmarktpolitik werb und müssen daher und stellt im Rahmen des alles tun, damit der Wirt- „Paktes für Arbeit und schaftsstandort Oberö- 4XDOL½ ]LHUXQJ² KHXHU sterreich zukunftsfähig Mio. Euro zur Verfügung. bleibt“, so Landeshaupt- Ein besonderer Fokus liegt mann Dr. Josef Pührin- auf der Jugendbeschäftiger. Oberösterreich habe gung, wofür heuer 48 Mio. „Wir wollen an die Spitze Europas und dafür werden wir hart arbeiten“, so Pühringer. schon in der Vergangenheit Euro investiert werden.

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Unser Musikverein

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Jugendorchester hatte Premiere Die Raiffeisenbank Kollerschlag spendete für das Jugendorchester neue Konzertmappen, diese wurden im Rahmen des Konzerts von Direktor Josef Saxinger überreicht. Vielen Dank für die Unterstützung! Unter dem Namen JOKO, die Abkürzung für Jugendorchester Kollerschlag, werden sie künftig ab und zu auftreten. Leiter dieses Ensembles ist dankenswerter Weise unser Kapellmeister Alfred Hofmann. Die Wintermonate wurden zur intensiven Probenarbeit genutzt. Es wurde ein völlig neues Programm einstudiert. Die erste Liveaufführung war am 11. April beim Konzert in der VS Heinrichsberg. Beim Frühlingskonzert in der VS Kollerschlag war der Turnsaal zum Bersten voll. Die zahlreichen Besucher waren von den abwechslungsreichen Musikstücken und natürlich

Erstmals seit Bestehen der Musikkapelle Kollerschlag wurde heuer ein eigenes Jugendkonzert, nur mit eigenem Nachwuchs, veranstaltet. 26 junge Leute haben am Freitag, 2. Mai im Turnsaal der Volksschule ihr Bestes gegeben. von Moderator Klemens Kurbel restlos begeistert. Auch die Flötenkids unter der Leitung von Monika Hofmann gaben ihr Bestes. Traditionell werden beim Frühlingskonzert auch verdiente Musiker geehrt. Heuer war Werner Hopfner an der Reihe, er ist bereits 15 Jahre aktiver Musiker und erhielt dafür die Blasmusik-Verdienstmedaille in Bronze. Wir gratulieren recht herzlich! Sarah Gahleitner aus Hühnergeschrei wurde offiziell in die Kapelle aufgenommen, sie spielt Klarinette. Die Monate Mai und Juni sind für die Musikerinnen und Musiker sehr intensiv. Werden doch in diesen 2 Monaten an die 15 Ausrückungen, ca. 10

Marschproben und natürlich das traditionelle Grillfest im Gardeheim sowie der Tag der Blasmusik bewältigt. Neben dem Frühlingskonzert gilt doch die Marschwertung beim Bezirks-Blasmusikfest 2014 in Julbach als Saisonhöhepunkt. Erstmals in der Geschichte der Kollerschläger Musik führt ein junger Stabführer, nämlich Sebastian Hofmann, die Kapelle bei der Wertung. Besucht auch unsere neu gestaltete Homepage unter w w w . g a r d e m u s i k kollerschlag.com.Musikalische Grüße, Christian Wurm, Obmann MV Kollerschlag.

JUKO (Jugendkapelle Kollerschlag) in Aktion.

Ein besonderer Höhepunkt beim Konzert war die Instrumentenübergabe. Zwei heimische Unternehmen, nämlich die Fa. Holz Fesl aus Fuchsödt und die Fa. Hannes Lauss aus Kollerschlag haben mit ihrer großzügigen finanziellen Unterstützung den Ankauf von zwei Altsaxophonen ermöglicht. Der Musikverein bedankt sich dafür nochmals in aller Öffentlichkeit.

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Unsere Musikkapelle

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Auszeichnung Die Marktmusikkapelle unter der Stabführung des jungen Sebastian Hofmann marschierte und musizierte am Samstag, 14. Juni, in Julbach suverän zum „ausgezeichneten Erfolg“. Nach 15 Jahren als Stabführer übergab Kapellmeister Alfred Hofmann den Taktstock an seinen Sohn Sebastian (19). Für ihn war das Bezirksmusikfest in Julbach die Feuerprobe bei einem Marschmusikbewerb. Daran nahmen 33 Kapellen aus dem Bezirk teil. Die Gastkapelle reiste aus Oslo an. Das schöne Wetter trug dazu bei, dass das Fest aus der Sicht des Veranstalters und der teilnehmenden Musikkapellen ein voller Erfolg wurde. Von den angetretenen Klangkörpern lieferten 27 Kapellen eine Auszeichnung und fünf ein „Sehr gut“ ab. Kapellmeister Alfred Hofmann marschierte in der Einteilung mit und beobachtete seinen Nachfolger genau. Er marschierte seit 15 Jahren erstmals nicht in der ersten Reihe: „Ungewohnt war es schon, an dieser Position zu marschieren. Aber Sebastian hat das hervorragend gemeistert“, sagte der stolze Vater. Und der Kommentar des Neulings:„Ich war vor dem Antreten schon ein bisschen angespannt. Als wir dann losmarschiert sind, war ich konzentriert, und es hat Spaß gemacht“.

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Soziales

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Mitarbeiter gesucht Das Rote Kreuz sucht freiwillige MitarbeiterInnen für den Sozialmarkt in Aigen! Unter dem Motto „Verwenden statt Verschwenden“ startet mit 1. September 2014 das Projekt „Sozialmarkt in Aigen“. Die Idee dahinter ist ganz einfach: Produkte die

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beispielsweise durch Verpackungsschäden, Überproduktion oder ein sehr kurzes Haltbarkeitsdatum für den Handel nicht mehr geeignet sind, werden zu einem günstigen Preis an Menschen mit geringerem Einkommen weitergegeben. Die Tätigkeiten

im Sozialmarkt umfassen: Warenabholung (Fahrdienst), Warenetikettierung, Warenaufbereitung, Lagertätigkeiten, Kassaführung, Reinigung, etc. Bei Interesse melden Sie sich bitte beim Roten Kreuz, Tel.: 07281/624411, E-Mail: aigen@o.roteskreuz.at oder Tel.: 07289/64440, Bezirksleitstelle Rohrbach.

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Service

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Einheitswerte neu festgesetzt Hauptfeststellung 2014: Neue Einheitswerte für alle landund forstwirtschaftlichen Flächen

Der Gesetzgeber hat entsprechend reagiert und im Bewertungsgesetz die Neufeststellung der Einheitswerte für die wirtschaftlichen Einheiten des land- und forstwirtschaftlichen Vermögens zum 1.1.2014 beschlossen (Stabilitätsgesetz 2012). Die landund forstwirtschaftlichen Einheitswerte werden mit Stichtag 1.1.2014 neu festgestellt. Zu diesem Zweck ist eine vollständige Erhebung der landund forstwirtschaftlichen Grunddaten notwendig und das Finanzminsterium hat im Bezirk Rohrbach bereits ab 3. Juni 2014 an alle Grundeigentümer von land-/forstwirtschaftlich genutzten Grundstücken Erhebungsformulare versendet. Diese sind von den Grundeigentümern entweder händisch auszufüllen oder sind die Angaben über Finanz-online innerhalb einer Frist von 8 Wochen zu erklären.

Grundeigentümer und Verpächter Von der Hauptfeststellung sind alle Eigentümer von land- und forstwirtschaftlichen Grundstücken betroffen, somit auch alle Verpächter. Die Informationsveranstaltungen bieten eine ideale Grundlage für das richtige Ausfüllen der Erklärungsformulare für die Neufeststellung der Einheitswerte – nicht nur für aktive Landwirte.

Informationen der Bezirksbauernkammer zur Haupt feststellung vor Ort nutzen In zahlreichen regionalen Veranstaltungen bieten bzw. boten die Bezirksbauernkammern bzw. die Landwirtschaftskammer Informationen zur Durchführung der Hauptfeststellung und zum richtigen Ausfüllen der Er-

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Der Verfassungsgerichtshof hat in den letzten Jahren in mehreren Erkenntnissen die veralteten Einheitswerte als verfassungswidrige Steuerbemessungsgrundlage kritisiert und aufgehoben. Die Höchstrichter stellten einerseits die grundsätzliche Zulässigkeit der Bemessungsgrundlage Einheitswert und andererseits die Notwendigkeit der Aktualisierung fest. klärungsformulare an. Bei diesen Veranstaltungen werden die wichtigsten Formulare vorgestellt und die Teilnehmer können in einer speziellen Serviceunterlage die wichtigsten Formularmuster vorausfüllen. Die Teilnehmer haben bis zum Ausfüllen der Originalformulare ausreichend Zeit, allenfalls auftauchende Probleme rechtzeitig zu lösen und notwendige Daten bzw. Unterlagen zu besorgen.

Servicenummer 1200 kompetente Antworten zur Hauptfeststellung Zur Beantwortung von Einzelanfragen – allgemeine Fragen zur Hauptfeststellung bzw. zum Ausfüllen der Erklärungsformulare bietet die Landwirtschaftskammer unter 050/6902-

1200 eine Servicenummer an, die von Montag bis Donnerstag von 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr und von 13:30 bis 16:00 Uhr und am Freitag von 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr besetzt ist.

Internetportal der Landwirtschaftskammer OÖ Unter www.lk-ooe.at erhalten die Land- und Forstwirte unter Einheitswert und Pauschalierung zusätzliche Informationen zur Hauptfeststellung (häufige gestellte Fragen und Tipps zur Abwicklung und zum Ablauf der Hauptfeststellung). Weiters steht ein Vieheinheitenrechner zur Verfügung, mit dem betriebsindividuell die Vieheinheiten, die Normal- und Maximalunterstellung sowie die Viehzuschläge ausgerechnet werden können.

Schulbeginnhilfe Mit 100 Euro Schulbeginnhilfe werden Familien, deren Kinder erstmalig in die Pflichtschule eintreten, finanziell unterstützt. Aufgrund der sehr teuren Erstausstattung von Taferlklasslern wird auf diese Weise jenen Familien geholfen, die diese Unterstützung am dringendsten benötigen, erklärt LHStv. Franz Hiesl.

Schulveranstaltungshilfe „Mehrkindfamilien“ stoßen an ihre finanziellen Grenzen, wenn gleich zwei Schulveranstaltungen in einem Schuljahr zusammenfallen“, erläutert LHStv. Franz Hiesl die Beweggründe, warum das Land OÖ. diese Familienunterstützung eingeführt hat. Ansuchen können alle Familien, bei denen zumindest zwei Kinder in einem Schuljahr an mehrtägigen Schulveranstaltungen teilnehmen (zusammengefasst mindestens 8 Schulveranstaltungstage). Anträge liegen in den Schulen und im Gemeindeamt auf und zum Downloaden zu finden unter: www.familienkarte.at/Förderungen).

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Juli 2014

Gesunde Gemeinde

Smovey Schnupperkurs Großes Interesse fand der „Smovey Schnupperkurs“, der von der Gesunden Gemeinde am Donnerstag, 27. März im Turnsaal der Volksschule veranstaltet wurde. Kursleiterin Maria Baumüller erklärte die richtige Handhabung der“ Smoveyringe“ und zeigte Übungen, die den Bereich „Kondition - Muskelkräftigung – Muskelentspannung“ völlig abdeckten. Herzlichen Dank an die Teilnehmer und an Maria Baumüller für die tolle Kursleitung!

Gesundheitstag Im Rahmen einer Veranstaltung der Raiffeisenlandesbank und dem Land OÖ nahm auch die Gesunde Gemeinde Kollerschlag an einem Workshop und Fachvorträgen teil. Gesunde Ernährung in Verbindung mit Sport stand in diesen Vorträgen im Vordergrund. Bekannter Gastreferent war auch Skistar Marcel Hirscher.

Schnuppertauchen

Marcel Hirscher war der Stargast beim Gesundheitstag in Linz. Die Kollerschlager von links: Alois Resch, GG-Leiterin Manuela Schneeberger, Grete Neundlinger, Renate Bäck.

Am Donnerstag, 24. Juli findet im Rahmen des Ferienspiels um 14 Uhr in Zusammenarbeit mit der Sparkasse Kollerschlag ein Schnuppertauchen für 8 bis 16 jährige im Freibad Kollerschlag statt. Anmeldungen in der Sparkasse Kollerschlag. Kostenbeitrag 5 Euro.

Ein gemeinsames „Dankeschön“ der Kollerschlager Betriebe Wie schon im vergangenen Jahr stellten sich Landtagsabgeordneter ÖR Vizebürgermeister Georg Ecker, Bürgermeister Franz Saxinger und Wirtschaftsvertreter beim Muttertag mit einem Blumengruß am Marktplatz ein. Die Finanzierung der Rosen haben neben den beiden Politikern folgende Unternehmen möglich gemacht: Bäckerei Gabriel – Alois Wolkerstorfer, Haustechnik Krenn, Fliesen Gerald (Bild v. l. n. r.), Kaufhaus Emmerich Wöss, Raiffeisenbank Kollerschlag, KFZ Martin Resch, Holz Fesl, Firma Loxone, Gasthaus Max und Hedi Wöss, Fleischhauerei Johannes Lauss und die Sparkasse Mühlviertel West-Filiale Kollerschlag.

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Bäckermeister Alois Wolkerstorfer, Elektromeister Erich Krenn und Fliesenlegermeister Gerald Höglinger machten den Müttern mit Rosen eine kleine Freude.

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Juli 2014

Service

Apfel oder Zitrone? Müllabfuhr Donnerstag 24. Juli, Donnerstag, 21. August und Donnerstag, 18. September

Altpapier

Der Elternverein der Volksschule veranstaltete am 13. Juni vormittags mit der 2. Klasse Volksschule (Klassenlehrerin Sylvia Klaffenböck) in zwei Gruppen die Verkehrsaktion „Apfel/Zitrone“. Gemeinsam mit zwei Polizisten führten die Schüler im Ortsgebiet von Kollerschlag Geschwindigkeitsmessungen mittels Laserpistole durch. Die Autofahrer bekamen bei Einhaltung

der Geschwindigkeit einen Apfel von den Kindern. Bei Geschwindigkeitsüberschreitung erhielten die Autolenker eine Zitrone. Die Kinder hatten viel Spaß und freuten sich, die Laserpistole einzusetzen und das Funkgerät zu verwenden. Der Elternverein bedankte sich herzlich bei den mitwirkenden Polizisten mit einer Jause.

Donnerstag, 17. Juli und Donnerstag, 11. September. Für Haselbach gilt: Freitag, 8. August

ASZ Jeden Freitag von 8 bis 18 Uhr

Sprechtage Pensionsversicherungsanstalt stalt: Donnerstag, 3. und Donnerstag, 17. Juli, Donnerstag, 7. und Donnerstag, 21. August, und Donnerstag, 4. und Donnerstag, 18. September, jeweils 8 bis 14 Uhr in der Gebietskrankenkasse in Rohrbach.

Die Kinder der 2. Volksschulklasse verteilten fleißig Äpfel oder Zitronen. Im Bild hinten Klassenlehrerin Sylvia Klaffenböck, Sandra Löffler und Annemarie Öller-Grabmer vom Elternverein.

Viele bunte Luftballons Zur Feier des Neuanfangs (neuer Vorstand) bei der Goldhauben- und Kopftuchgruppe wurde für die Häubchenmädchen am 30. Mai bei Irmgard Thaller in der Lengau ein Luftballonstart organisiert. Danke an die Raiffeisenbank, die die Luftballons und das Gas gespendet hat.

Deutsche Rentenversicherung: Donnerstag, 24. Juli, Donnerstag, 28. August und Donnerstag, 25. September, jeweils von 8.30 bis 12 Uhr und 13 bis 15.30 Uhr in der Pensionsversicherungsanstalt, Landesstelle Oberösterreich, Bahnhofplatz 8 Terminal Tower. Sozialversicherungsanstalt der Bauern: Montag, 21. Juli, Montag, 18. August und Montag, 15. September, jeweils von 8 bis 12 Uhr in der Bezirksbauernkammer Rohrbach.

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Chronik

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Unser rundes Geburtstagskind

Zur Hochzeit unsere Glückwünsche Jose fner -Heindl und Joseff Hop Hopfner fner-Heindl Groiß, Ameisbergweg Christine Groiß 9, geheiratet am 14. Juni 2014.

Herzlichen Glückwunsch zur Geburt Am 5. April wurde den Eltern Magdalena Stöbich und Johann Barth, Kollerschlagermühle 4, eine Marie geboren. Seinen 80. Geburtstag feierte Johann Karl, Schröck 4, am 28. April. Die Gemeindevertreter Bürgermeister Franz Saxinger und Heinz Reischl, Pfarrer Konsistorialrat Laurenz Neumüller und Seniorenbundobmann Erich Würfl stellten sich mit Geschenken und den besten Wünschen beim Jubilar als Gratulanten ein.

Am 24. April wurde den Eltern Mag. Karin Schlager und Alexander Paul Fenzl Fenzl, Ameisbergweg 4/2, ein Matteo geboren.

Zur bestandenen Prüfung gratulieren wir herzlich

Am 15. Juni wurde den Eltern Tamara Bräuer und Manuel Pe t er Märzing er Märzinger er, Hanriederstraße 25, ein Kilian Ruben geboren.

Zum Geburtstag alles Gute Paula ZZeinhof einhof er einhofer er, Mistlberg 46, 4. Juli, 86 Jahre Maria Ortner Ortner, Albenödt 6, 7. Juli, 85 Jahre Ludwig Ring enber Ringenber enbergger er, Rohrbacherstraße 6, 14. Juli, 85 Jahre Maria Huts einer, Mistlberg 15, 18. Juli, 86 Jahre Hutstteiner Anna W urm-Z öchbauer urm-Zöchbauer öchbauer, Stratberg 22, 24. Juli, 85 Jahre Wurm-Z Mar ete Huber Marggar are Huber,, Mistlberg 12, 9. August, 75 Jahre Erik a Ring enber er, Rohrbacherstraße 6, 21. August, 83 Jahre Erika Ringenber enbergger Rosina PPffarr waller arrw aller, Mistlberg 13, 28. August, 89 Jahre Heinrich Baumüller Baumüller, Rohrbacherstraße 16, 31. August, 81 Jahre Hermine Theisching er Theischinger er, Linzerstraße 18, 7. September, 70 Jahre Ther es Götz, Fuchsödt 6, 15. September, 81 Jahre Theres Paula Lor enz Lorenz enz, Lengau 5, 21. September, 90 Jahre

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Die Prüfung zum landwirtschaftlichen Meister hat das Ehepaar Petra (mit Auszeichnung) und Sebastian Stadler (mit gutem Erfolg), Raschau 7, abgelegt.

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Juli 2014

Der Grenzgängerverein

Kulturprogramm der Grenzgänger Kulturjahr 2015

Herbst 2014 Freitag, 17.10. 20.00 h, Pfarrsaal, CA T B AL OU - aus Guggenhausen CAT BAL ALOU (Nähe Ravensburg) – Sie singt und spielt eigene Texte und Kompositionen. In bayerischen Zeitungen wurde sie genannt, der „weibliche Reinhard Mey“. In Kollerschlag ist sie bereits bekannt unter ihren bürgerlichen Namen – Catriona Blanke. Catriona berät die Gemeinde Kollerschlag bei der Veranstaltung „Vision Kollerschlag“.

Montag, 5.Jänner: Eröffnung der „Schwärzerausstellung“, Gemeideamt Freitag, 20. Februar: Eröffnung einer Fotoausstellung der TOPOTHEK, Volksschule Samstag, 4. Juli : Chorfestival – 7 Chöre aus dem Bezirk Rohrbach, aus Wegscheid und aus Horni Plana, Firmengelände LOXONE Sonntag, 12. Juli: SUNNSEITN – die weithin bekannte Musikveranstal tung (u.a. alle Jahre im Unterkagererhof) kommt im Kulturjahr nach Kollerschlag (Gelände zwischen Schulhof, Bad und Kinderspielplatz)

Projekt, das noch nicht terminisiert ist Er öf fnung des neuen Rund-W ander w eg es „Sch w ärz er Eröf öffnung Rund-Wander anderw eges „Schw ärzer erss t eig eig““ Start ist beim Grenzübergang Hanging (Rasthaus) - am Reiterweg bis Kassara - Spielberg – Kollerschlägermühle – Reifenmühle - weiter bis Kohlstatt und über Messnerschlag wieder zurück. * Gesamtlänge 24 km - mit 2 Abkürzungsmöglichkeiten * Es werden 4 Gasthöfe erreicht – dazwischen immer wieder Ruhebänke. * Schautafeln an historisch bedeutenden Stellen.

Aus dem histor. Fotoarchiv „Topothek“

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Wer kennt Personen auf dem Bild?

Alois Felhofer aus Stratberg war der letzte Kriegsheimkehrer der Gemeinde nach dem Zweiten Weltkrieg. Er war bis September 1953 in russischer Gefangenschaft und wurde in Kollerschlag feierlich empfangen. Gefragt wird auch, wo das Foto gemacht wurde. Für Mithilfe ist der Topothekar Ignaz Märzinger dankbar (Tel. 07287(8211).

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Blick in die Wirtschaft

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Rätselhafte Fußball-WM 2014 1

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Rätselauflösung auf Seite 24

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Senkr ech t: 1 zähe Flüssigkeit, Senkrech echt: Schmiermittel / 2 Spitzname für das brasilianische Team / 3 Abk. f. Einwohnergleichwerte / 4 Kennzeichen des Bezirkes Rohrbach / 5 Abk f. Italien / 6 Bei einem Meisterschaftsspiel spielt die Gast-Mannschaft gegen die ... –Mannschaft / 7 unbestimmter Artikel / 12 Spitzname für das russische Team / 13 deutscher Torjäger / 14 Legendärer Ausruf des Radioreporters Edi Finger beim Sieg über Deutschland 1978: I werd .... / 15 langes i / 18 Abk. f. Telekom Austria / 19 in Ordnung / 20 „Die unbezähmbaren Löwen“ nennt sich das Team von ..... / 22 Abk. f. Zeit im Bild / 25 Das legt die Henne. / 27 Spanischer Artikel zu Ola, der Zuschauerwelle im Stadion / 28 „Super Eagles“ nennt sich das Team von ..... / 30 Wenn sich eine Niederlage abzeichnet haben die Spieler einen .... / 32 essen, Befehlsform Ez. / 34 genug, mundartlich / 35 Das spanische Team hat den Spitznamen „Die roten Furien“, auf Spanisch „La Furia ....“ / 36 Stopp / 39 Abk. f. Bundesminister / 40 Abk. f. Herr

Waagr ech t: 1 Wer war 3. bei der Fußball-WM 1954? / 8 engl. Bier / 9 geh! los geht’s!, engl. / 10 in dem / 11 Trainer aagrech echt: der dt. Fußballnationalmannschaft / 12 Der Weltmeister von 2010 konnte diesmal den Titel nicht verteidigen. / 14 Wie oft war Österreich Fußballweltmeister? / 16 Abk. f. Ars Electronica Center / 17 Vorname des dt. Fußballtrainers Rehagel / 21 Die Ital. Nationalmannschaft nennt man auch Squadra .... / 23 Dieser Hans schoss 1978 die Deutschen in Cordoba ko. / 24 Stadt in Brasilien, Kurzwort / 26 Austragungsland der Fußball-WM / 29 Vorname des portugiesischen Fußballstars Ronaldo / 31 Spitzname des Schweizer Teams / 33 Österreichischer Co-Trainer der USA-Nationalmannschaft / 37 Initialen von Rainer Schönfelder / 38 Spitzname des holländischen Teams / 39 Kennzeichen des WM-Teilnehmers Bosnien-Herzegowina / 41 In diesem Stadion in Rio de Janeiro findet das WM-Finale statt. / 42 Das brauchen die Spieler nach einer Niederlage.

Drucker Franzls Fußballersprüche Da Jürgen Klinsmann und da Andreas Herzog san die Trainer va de Amerikaner. Ban Interview hat da Klinsi gmoant: „Wir sind ein gutes Trio.“ Verbessert eam da Andi: „ Na, a Quartett.“ A Fuaßballer ba da Vertragsverhandlung: „A Drittel mehr Geld? Na, dös spülts ba mir net, i wü mindestens a Viertel.“ Ba da Fuaßball-WM is ganz klar, da muaß ma gwinga, alls andere is primär. (nach Hans Krankl) Wia a Fuaßballer die rote Kartn kriagt hat, hat a zan Schiri gmoant: „I wollt e ön Ball tretn, aber da Ball war net da.“ Seite 20

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Blick in die Wirtschaft

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Jubelpaare 2014 Die optimale Organisation durch die Goldhauben- und Kopftuchgruppe und das herrliche Sommerwetter machten die Jubelpaarfeier 2014, die gemeinsam mit dem Trachtensonntag und dem Tag der Blasmusik, stattfand, zu einem eindrucksvollen Ereignis. Von der Gemeinde nahmen an der Feier neun Paare, zwei Diamantene, eine Goldene, drei Rubin und drei Silberne, teil. Pfarrer Laurenz Neumüller feierte mit den Ehepaaren sein 40jähriges Priesterjubiläum. Die Paare wurden vom Veranstalter nach der Festmesse in den Pfarrsaal zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Dabei gab es ein Ehrengeschenk für die Jubelpaare vom Land Oberösterreich, das Bürgermeister Saxinger und Labg. Ecker im Namen von LH Dr. Josef Pühringer überreichten.

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Die Jubelpaare stellten sich zu einem Gruppenfoto auf: Erste Reihe v.li.n.re: Johann und Frieda Moser (40 Jahre), Erich und Aloisia Würfl (50 Jahre), Pfarrer Laurenz (40-jähriges Priesterjubiläum), Franz und Maria Saxinger (60 Jahre) und Erika und Ludwig Ringenberger (60 Jahre). Zweite Reihe v.li.n.re.: LAbg. ÖR. Georg Ecker, Eva und Johann Neussl (25 Jahre), Anton und Regina Baumgartner (40), Hedwig und Alois Karl (40), Veronika Moser und Elfriede Nader (Goldhaubenführung) und Bgm. Franz Saxinger. Dritte Reihe v.li.n.re: Renate und Reinhold Bäck (25 Jahre) und Maria und Johann Märzinger (25 Jahre).

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Europa-HS Peilstein

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EHS als innovative Schule bestätigt Vor drei Jahren haben wir den Schulentwicklungsprozess „OÖ. Schule innovativ“ gestartet und dabei das neue Schulprofil „Europaschule“ entwickelt. Im Frühjahr wurde nun die Umsetzung von der Schulbehörde überprüft und für gut befunden, sodass einer Zertifizierung auf weitere drei Jahre nichts im Wege stand. Wir freuen uns über diese Auszeichnung, zeigt sie doch, dass unsere Bemühungen um einen attraktiven Schulstandort von der Schulverwaltung wahrgenommen und auch gewürdigt werden. Wir haben auch bei den bisherigen Bildungsstandards in Mathematik und Englisch sehr gut abgeschnitten. Darüber hinaus haben wir eine toll ausgestattete Schule und Schulsportanlagen, wie man sie nicht so schnell wo findet. Leider wird dies von Teilen der Bevölkerung nicht wahrgenommen und geschätzt, haben wir doch mit sinkenden Anmeldezahlen zu kämpfen. Geht es jetzt der Schule auch schon so wie dem Nahversorger im Ort, dass im Selbstbedienungsladen des Bildungssupermarktes alles besser ist? Es ist höchste Zeit, dass auch hier ein Umdenken stattfindet, schätzen wir doch wieder

mehr unsere eigenen Einrichtungen! Wenn’s den örtlichen Kaufmann, Bäcker, Wirt usw. nicht mehr gibt, ist dies ein großer Verlust an Lebensqualität, ebenso wäre es mit der Schule. Wir befinden uns scheinbar in einem Zeitalter, in dem Selbstverwirklichung und Individualität Vorrang haben, vergessen wir nicht, dass es darüber hinaus auch noch gemeinschaftliche Werte gibt. Die Europa-HS sieht sich als Bildungs-Nahversorger für die 1014-jährigen in den Gemeinden Peilstein, Kollerschlag, Nebelberg und teils Julbach, lasst sie nicht im Stich! Mit der HS stehen alle Bildungswege offen, von der Lehre bis zur Matura und zum Studium, unsere Abgänger beweisen das jährlich.

Nachmittagsbetreuung kommt Damit wird es ab Herbst endlich etwas, nachdem 10 Anmeldungen aus der VS und 5 aus der EHS vorliegen. Mit der Gemeinde Peilstein wurde vereinbart, sie im 1. Jahr von Montag bis Mittwoch jeweils nach dem Unterricht bis 16.05 Uhr anzubieten. Es wird an diesen 3 Tagen 5 Stunden Lernzeit geben, die von Lehrern gehalten wird, der Rest ist betreute Freizeit (incl. Mittagessen), die von außerschulischem Personal gemacht wird. Pro Wochentag fallen im Monat ca. € 15 für die Freizeitbetreuung an. Über die Ferien wird die Klasse gegenüber der Lehrküche im Untergeschoß als Raum für die Nachmittagsbetreuung eingerichtet. Anmeldungen werden gerne noch entgegengenommen.

Europafest am 7. Mai Mit einem abwechslungsreichen Programm feierte die Schule mit einem Europafest ihren Namenstag. Höhepunkte waren die Vernissage des Tonprojektes „Gesichter Europas“, der Besuch des EU-Abgeordneten Paul Rübig und die abendliche Show der Weltmeister Jonglissimo. Für musikalische Unterhaltung sorgte die Jugendband „Show Biz“. Allen Helfern und Besuchern ein herzliches Dankeschön!

Die jungen Keramiker vor ihrem Werk „Gesichter Europas“, das nun die Halle im Mittelgeschoß schmückt. Der Künstler Wolf Ruprecht begleitete die Schüler bei diesem Projekt, ds die Zeichenlehrerinnen Sabine Schmidt und Rosa Kreuzhuber organisierten.

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KOLLERSCHLAG aktuell


Juli 2014

Blick in die Wirtschschaft

Erfolge bei Schul-Wettkämpfen Im Frühjahr gingen vier Faustball-Turniere über die Bühne, bei denen sich unsere Schüler sehr gut schlugen. Bei den Biologie-Naturerlebnisspielen in Haslach wurden beide 2. Klassen mit Höchstpunktezahl „Waldmeister“. Highlights im beginnenden Sommer sind immer der Schulsporttag und der Bezirkssporttag in der Leichtathletik. Unsere Schulsieger Jonas Falkner (4a) aus Peilstein und Anna Wurm (2b) aus Kollerschlag schlugen sich überregional hervorragend. Jonas war schnellster Läufer und nach einem Missgeschick schließlich 7. in der Klasse Jgd B. Anna errang bei den Mädchen Jgd C den 2. Gesamtrang. Theresa Saxinger wurde in Jgd D 2. im Bahnlauf.

Die Brüder Mitasch aus Gallneukirchen sind Weltmeister im Jonglieren. Bei Workshops am Nachmittag zeigten sie den Schülern einige Kunsstücke, besonders Talentierte durften dann am Abend einige davon vorzeigen. Das Messerwerfen schaut gefährlicher aus als es ist, es sind ja Profis am Werk.

KOLLERSCHLAG aktuell

Jonas Falkner und Anna Wurm waren unsere erfolgreichsten Sportler beim Schulsporttag und beim Bezirkssporttag in Rohrbach. Jonas war der schnellste Läufer des Bezirkes und Anna wurde sogar Zweite in ihrer Altersklasse. Sie ist auch schon eine hervorragende Faustballerin.

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Natur und Mensch

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Adler und Falken heben wieder ab Im April startete der Wildpark mit einer Besucherattraktion: Der Greifvogel-Flugschau. Bis vor etwa acht Jahren hat es im Wildpark Altenfelden Greifvogelschauen gegeben. „Aufgrund der Vogelgrippe und die folgenden strikten Auflagen mussten wir die Schauen einstellen“, erklärt Barbara Laher, wissenschaftliche Leiterin des Tierparks. Heuer wird im wahrsten Sinn wieder durchgestartet: Seit vielen Wochen trainiert Klaus Münichshofer mit „seinen“ Tieren, die 2013 im Wildpark geschlüpft sind. Der 38-Jährige hat im Wildpark Altenfelden vor Jahren eine Lehre als Falkner gemacht. Nun will er die Flugkünste von Wanderfalke Merlin, Sakerfalke Diabolo und den Steppenadlern Ranja und Askai dem Publikum zeigen. Die Raubvögel hat er selbst abgetragen, wie das Gefügigmachen in der Falknersprache heißt. „Das funktioniert nur über Belohnung“, sagt er „und es ist monatelange, harte Arbeit und 1

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braucht viel Geduld.“ Jeden Tag wird mit einem Federspiel trainiert. Dabei wird eine Jagdsituation simuliert. Die mit einem Erfolg für den Vogel endet. „Es warten Küken, Tauben, Mäuse oder Ratten, aber keine lebende Beute. Unser Training ist quasi das Gegenstück zur Beizjagd.“ Je nach Vogelart dauert die Ausbildung unter- Klaus Münichshofer aus Hanging ist Falkner und hat sein Hobby zum Beruf gemacht. schiedlich lange. Adler brauchen Zeit, oft länger als ein Jahr, um gestattet, mit dem sie im Umkreis von das Vertrauen zu haben. Falken sind 50 Kilometern geortet werden könin acht bis zwölf Wochen abgetragen. nen“, erklärt Münichshofer. „Es ist ein schönes Gefühl, wenn einem die Tiere vertrauen. Wenn du sie frei fliegen lassen kannst und sie zu- Das Interesse des Kollerschlägers an rückkehren“, sagt der Falkner. Was Raubvögeln war schon als Kind groß. passiert, wenn ein Vogel doch einmal „Damals hat mich das Verhalten des nicht wiederkommt? „Sie sind mit ei- Sperbers am Futterhäuschen beeinnem Glöckerl und einem Sender aus- druckt“, sagt er. „Die Art und Weise, wie gewisse Vögel jagen, ist faszinie5 6 7 rend“, sagt er. Angst vor den Tieren ¬E ¬I ¬C ¬H ¬E hat er nicht, aber Respekt. „Die Kral10 len der Adler sind wie Waffen“, erklärt ¬T ¬E ¬I ¬M er, wie wichtig sein Arbeitsgerät, ein 13 ¬P ¬A ¬N ¬I ¬E ¬N ¬M dicker Lederhandschuh, ist. Zusätzliche Attraktion im Wildpark sind Uhu ¬M ¬Ü Hugo und Schleiereule Rosalie, die 18 19 20 aber nicht „geflogen“ werden. „Es ¬T ¬T ¬O ¬K ¬L zeichnet sich schon ab, dass Rosalie 23 der neue Liebling bei den Kindern ¬A ¬K ¬R ¬A ¬N ¬K ¬L wird“, sagt Barbara Laher. „Sie lässt 25 sich streicheln und füttern.“ ¬E ¬M ¬E

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Zusätzliche Attraktion im Wildpark sind Uhu Hugo und Schleiereule Rosalie, die aber nicht „geflogen“ werden. „Es zeichnet sich schon ab, dass Rosalie der neue Liebling bei den Kindern wird“, sagt Barbara Laher. „Sie lässt sich sogar streicheln und füttern“, erklärt sie. Durch die Schauen erhofft sich Laher viele Besucher. Die Greifvogel-Flugschau gibt es von April bis Oktober täglich (außer Montag) um 11 und 15 Uhr. Bericht aus TIPS

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Juli 2014

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Blick in die Wirtschaft

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Kollerschlager Betriebe vor den Vorhang

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Mein heutiger Interviewpartner ist Markus Fesl aus Fuchsödt. Der fleißige Unternehmer hat viel zu erzählen und gibt nun einen Einblick in die Geschichte der Tempelmühle. „Ordentlich Holz vor der Hütte“ ist eine landläufige Redewendung. Wenn man bei euch vorbeifährt, da ist auch ordentlich was gestapelt. Wie laufen eure Geschäfte?

Interview von Simon Saxinger Danke, unsere Geschäfte laufen sehr gut und wir sind zufrieden. Auch unsere Branche hat sich in den letzten Jahren verändert, und es ist die jetzige Zeit speziell als Produktionsbetrieb „spannend“ und es gibt viele Herausforderungen. Die Sägeindustrie in Österreich hat die letzten Jahre eine große Veränderung hinter sich, vor ca. 10 Jahren haben einige Sägebetriebe in sehr große Produktionen (Industrien) investiert und weltweit für Aufsehen gesorgt. Für diese Betriebe war der Hauptabsatz in Überseemärkten (Amerika, Asien) zu sehen, nach Veränderungen am Schnittholzmarkt war dieser Absatzmarkt nicht mehr wirtschaftlich zu bedienen und die anfallenden Schnittholzmengen der Industrie drücken seither auf den heimischen Markt. Dies belastet vor allem die klein- u. mittelständischen Betriebe, die Standardsortimente herstellen. Die Geschichte von euch geht weit bis ins 15. Jahrhundert zurück. Erzähl doch kurz in Stichwörtern die Geschichte eures Hauses! Die Tempelmühle gehörte früher zur Herrschaft Falkenstein und wurde bereits 1537 als Empelmühle und ab 1550 als Tempelmühle urkundlich erwähnt. Seit 1760 existierte bereits ein Wasserrecht für die Mühle und später auch für die Brettersäge. 1950 wurde eine Vollgattersäge bachabwärts montiert und bis 1965 waren 3 Wasserräder im Einsatz. Im Laufe der Jahre entwickelte sich unser Unternehmen zu einem reinen Sägeu. Hobelwerk und auch die Landwirt-

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schaft wurde bis ins Jahr 2000 selbst bewirtschaftet. Meine Eltern begannen vor ca. 30 Jahren mit dem Handel von Fußböden u. Profilholz. Im Laufe der Zeit erweitere sich unser Sortiment für den gesamten Innenausbau. Im Jahr 2001 entstand unsere Hobelhalle mit der Weiterverarbeitung zu Hobelwaren, 2003 die Trockenkammerhalle mit der innovativen Vakuumtrocknung, wo ein sehr wichtiger Grundstein für qualitativ hochwertige Produkte gelegt wurde. 2006 haben wir unsere Wasserkraftanlage revitalisiert, die seit dem Jahr 1537 unsere Energiequelle bildet und wir mit langwierigen grenzüberschreitenden Behördenwegen auch einen wertvollen Hochwasserschutz realisieren konnten. 2012 bezogen wir unser neues Geschäftsgebäude, welches für uns der größte Schritt in unserer Geschichte ist. Auf ca. 1000m² Fläche können wir unseren Kunden ein breites Sortiment an Produkten präsentieren. 2013 haben wir in unserem Hobelwerk einen innovativen Maschinenpark installiert, mit dem wir sehr flexibel und mit großem Ausstoß hochwertige Hobelwaren erzeugen. Kommen wir von damals ins Jetzt. Wie schaut der Stand der Dinge aus? Wieviele Mitarbeiter arbeiten bei euch und wo ist euer Hauptgeschäft? Wir führen heute ein breites Sortiment an Produkten von Fußböden jeder Art über Terrassenböden, Fassadenschalungen, Hobelwaren, Kant-

u. Konstruktionsholz, Tischlerware, Innentüren, Plattenmaterialien und Plattenzuschnitt, Dämmstoffe, Befestigungstechnik usw. Ebenso führen wir wie schon seit Jahrzehnten Lohnschnitt am Sägewerk durch und bemühen uns auch hier, unseren Kunden ein gutes Preis-Leistungsverhältnis zu bieten. Derzeit sind wir ein Team bestehend aus 14 Personen in jeder Altersschicht und wir sehen uns als modernen Familienbetrieb. Unsere Geschäftszweige sind sehr ausgeglichen und wir können auf einen großen Privatkundenstamm sowie auf Einzel- u. Großhandelskunden in Österreich und Bayern zählen. Ihr habt heuer auch den Nachhaltigk eitspreis vvom om V erein Lehaltigkeitspreis Verein bensraum Donau Ameisberg überreich ommen. Wie spieüberreichtt bek bekommen. gelt sich der Preis in eurem Unternehmen wider? Es ist schön, wenn nach außen hin gesehen wird, wie wir denken und handeln, daher freut uns diese Auszeichnung sehr. Eigentlich müsste es

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Kollerschlager Betriebe vor den Vorhang

selbstverständlich sein, nachhaltig zu wirtschaften, man braucht sich ja nur an der Natur zu orientieren und auch dem „gesunden Hausverstand“ eine Chance geben, aber das geht in der heutigen Zeit oft unter, es werden meist nur Lösungen gesucht, die kurzfristig sehr günstig erscheinen und dann unsere Nachkommen tatsächlich diese Rechnung bezahlen müssen. Wir haben unser Geschäftsgebäude aus nachwachsenden Rohstoffen als Niedrigenergiehaus mit den konstruktiven Teilen aus Holz, Dämmung aus Holzweichfaser sowie Innenputz aus Lehm gebaut, wo wir uns und unsere Kunden sich sehr wohl fühlen. Mitarbeiter zu führen und auszubilden ist auch mit einer großen V eran twortung verbunden. Veran erantwortung Stößt man hier ab und zu an seine Grenzen? Gibst du dein Wissen gerne weiter? Ich bin stolz auf unsere Mitarbeiter und weiß die Leistung jedes einzelnen sehr zu schätzen, und es macht Freude, im familiären Umgang zu arbei-

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ten. Ohne Zweifel ist der Wissenstand der wertvollste Schatz und wir vermitteln ihn untereinander ebenso wie auch unseren Kunden. Du bist ja schon von Kind auf ins Unternehmen hineingewachsen. Könntest du dir auch vorstellen, in einem anderen Gewerbe erfolgreich zu sein? Wir arbeiten aus meiner Sicht mit einem der schönsten Rohstoffe, die diese Welt zu bieten hat, und ich übe die unternehmerische Tätigkeit sehr gerne aus, daher kann ich mir nichts anderes vorstellen. Gerade ers tzt es Jahr kkonnonnerstt le letzt tztes tet ihr euer neues Firmengebäude eröffnen. Gibt es auch in der Zukunft Neuigk eit en oder EErr Neuigkeit eiten neuerungen im Betrieb? Die Zeit bleibt natürlich nicht stehen, und es gibt auch weitere Pläne für die Zukunft Die Frage darf nicht fehlen: 3 Dinge, die du auf eine einsame Insel mitnehmen würdest? eine Angel zum Fischen, ein Feuerzeug, eine Gitarre

Und zu gut er Le tzt. W elche guter Letzt. Welche spannende, skurille oder lustige Geschichte hast du noch für unsere Leser aus dem Unternehmen Holz Fesl parat? Was macht 999-mal Klick und nur 1mal Klack? - Ein Tausendfüßler mit einem Holzbein. Steckbrief: Name: Fesl Markus; Alter: 34 Familie: verheiratet mit Manuela, Tochter: Eva; Selbstständig seit: 2003 Unternehmen (Branche, Mitarbeiter): Säge- u. Hobelwerk, Handel, Bodenleger, 14 Mitarbeiter Wor d Rap: ord Zuletzt gelesen: Wood Houses Meine Leibspeise: Fisch Dabei kann ich abschalten: bei Musik spielen Wollte ich schon immer mal machen: den hohen Norden bereisen Das Mühlviertel ist: eine ehrliche und schöne Gegend Diese Musik läuft bei mir zuhause: Austropop, Rock und Volksmusik Diese Persönlichkeit imponiert mir: Hubert von Goisern

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Unsere Feuerwehr Kollerschlag

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Gelungener Festakt zur Segnung des Tanklöschfahrzeuges Die Verantwortlichen entschieden sich letztlich für das schöne Ambiente am Marktplatz und sie sollten rechtbehalten. Mit dem Eintreffen der ersten Gastfeuerwehren kam auch die Sonne hervor. Neben 38 Feuerwehren aus dem Bezirk und dem angrenzenden Bayern konnte Kommandant Helmut Lauss zahlreiche Ehrengäste bei der Feierlichkeit begrüßen. Die Feuerwehren wurden in zwei Marschblöcken, begleitet von der Gardemusikkapelle Kollerschlag sowie der Feuerwehrmusikkapelle Oberkappel, zum Festakt begleitet. In seiner kurzen Ansprache replizierte Kommandant Lauss nochmals den Beschaffungsvorgang des Fahrzeuges. Sein Dank galt allen Verantwortlichen im Land und der Gemeinde für die Unterstützung bei der Finanzierung des Fahrzeuges. Im Anschluss an die Festredner erbat Pfarrer Laurenz den Segen Gottes für das Fahrzeug, aber im Besonderen für alle, die mit diesem Gerät im Ernstfall oder bei anderen Anlässen arbeiten werden. Nach dem „Hoamatgsang“, intoniert von den beiden Musikkapellen, marschierten 400 Florianis in Richtung Festgelände. Kaum hatte der letzte Uniformierte das Festzelt erreicht, schickte der Wettergott die nächste Regendusche. Die Feuerwehr Kollerschlag bedankt sich bei der Bevölkerung für die Teilnahme an der TLF-Segnung und dem Besuch des diesjährigen Zeltfestes. Es wird versichert, dass jeder Euro, welcher durch die Veranstaltungen erwirtschaftet wird, wieder in die Belange der Feuerwehr investiert wird. Ein Betrag von Euro 80.000,— aus der Kameradschaftskasse zur Finanzierung des Tanklöschfahrzeuges ist ein Beweis dafür!

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Im guten Zusammenspiel mit dem Wettergott dürften die Kollerschlager Florianis stehen. War es doch bis zur letzten Minute spannend, ob der Festakt anlässlich der TLF – Segnung am Marktplatz oder doch im Festzelt abgehalten wird.

Pfarrer KonsR. Laurenz Neumüller segnete das Tanklöschfahrzeug beim Marktbrunnen.

Feuertaufe für das neue Einsatzfahrzeug Am 26. Mai ging über der Gemeinde Kollerschlag ein Unwetter nieder, welches seines Gleichen sucht. Auch die ältesten Gemeindebürger können sich an derartiges nicht erinnern. 75 Liter Regen pro Quadratmeter in nur 20 Minuten bedeutet für die FF Kollerschlag und Mistlberg Großalarm. Ab 17:52 Uhr heulten die Sirenen fast im Minutentakt. Insgesamt 15 Keller mussten ausgepumpt werden, zahlreiche Zufahrten und Gemeindestraßen wurden überschwemmt und von Erde und Geröll überdeckt. Das Gemeindegebiet wur-

de von Einsatzleiter OBI Heinz Krenn in zwei Abschnitte eingeteilt. Mit der Unterstützung der Feuerwehren Peilstein und Nebelberg wurden die Einsatzaufträge abgearbeitet. Dass die Feuerwehrkammeraden nicht überall gleichzeitig sein können, sollte in Anbetracht der Situation verständlich sein. 3 Stunden standen die Feuerwehrmänner im Großeinsatz. Das neue TLF hat mit diesem Einsatz zwar nicht seine Feuertaufe erlebt, jedoch hat es sich bei der Wassertaufe bestens bewährt. Bestens bewährt, und damit die Sinnhaftigkeit derartiger Investitionen untermauert, hat sich das neue Tanklöschfahrzeug beim lokalen „Weltuntergang“ am 26. Mai 2014.

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Kollerschlager

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Küchenchef Alexander Fenzl Der Kollerschlager Alexander Fenzl ist seit einem Jahr Küchenchef im Landeskrankenhaus Rohrbach. Der Profi ist somit Chef über 29 Mitarbeiter und verantwortlich für eine gesunde und schmackhafte Küche für 200 Patienten, 220 Ärzte und Pflegepersonal. Weiters wird für Essen auf Rädern, Kindergärten und Schulen gekocht.

Alexander Fenzl (39).

Redak tion: Vorweg, wie fühlt man edaktion: sich als relativ junger Mensch in einer verantwortungsvollen Position? Ale enzl: Weil ich schon 10 Alexxander FFenzl: Jahre Führungsaufgaben im Bereich Großküchen beim Land OÖ zu erledigen hatte, fühlte ich mich der Aufgabe gewachsen. Redaktion: Du hast Koch gelernt. Warum hast du gerade diesen Beruf ergriffen? Alexander Fenzl: Bereits mit 12 Jahren wusste ich, dass einmal Koch mein Beruf sein wird. Die Kreativität und der Umgang mit Lebensmitteln hat mich schon im Kindesalter interessiert.

chung, wobei der Produktionstag festgelegt wird. Zum Mittagessen bieten wir vier Menüs, davon zwei Ableitungen für Diabetiker und 29 Sonderkostformen für spezielle Erkrankungen an. Am Vormittag mache ich hauptsächlich Bestellungen von Lebensmitteln. Unsere frischen Lebensmittel beziehen wir zum Großteil aus dem Bezirk, wobei biologische Betriebe bevorzugt werden. Meine Aufgabe ist es auch, Reparatur- und Wartungsarbeiten der Gerätschaften zu koordinieren. Am Nachmittag gibt es jede Menge von Besprechungen im Bezug auf Küchenthemen, angefangen mit den Stationen bis zum technischen Betriebsdienst. Schließlich bin ich auch für meine Mitarbeiter bei Problemen und Anliegen verfügbar. Redaktion: Du bist auch Chef über mehrere Mitarbeiter. Welchen Führungsstil hast du? Ale enzl: Wer mich kennt, Alexxander FFenzl: weiß, dass ich kein autoritärer Mensch

bin und dadurch ist mein Führungsstil kooperativ und offen. Redaktion: Früher wurde Spitalskost nicht unbedingt gelobt. Wie schauts da jetzt aus? Ale enzl: Mein Vorgänger Alexxander FFenzl: hat auf diesem Sektor viel geleistet und schon vor meinem Wirken wurde die LKH-Küche in Rohrbach mit vier Kesseln ausgezeichnet. Laufende Feedbacks aus Patientenbefragungen bestätigen unseren Weg. Redak tion: Im Landeskrankenhaus edaktion: Rohrbach wurde in den letzten Jahren viel umgebaut. War da auch der Küchenbereich betroffen? Alexander Fenzl: Die Küche ist jetzt sieben Jahre jung. Im Großküchenbereich sind wir auf dem neuesten Stand der Technik. Hygiene ist bei uns oberstes Gebot. Von der Personalhygiene über die Warenanlieferung bis hin zu den Temperaturmessungen der Speisen sind strengste Maßstäbe angelegt.

Interview von Ignaz Märzinger Redak tion: Warum hast du dich um edaktion: die Stelle des Küchenchefs im Landeskrankenhaus Rohrbach beworben? Alexander Fenzl: Einerseits weil es sich um den größten Küchenbetrieb im Bezirk handelt und andererseits weil ich dort Menschen vom Kleinkind bis zum Greis bekochen und kulinarisch versorgen kann. Mich reizte zudem die Arbeit als Küchenleiter in einem Betrieb dieser Größe. Redaktion: Wie schaut ein Arbeitstag für dich aus? Alexander Fenzl: Nach dem Einchecken und Einschleusen bereite ich meinen Produktionstag vor. Um 07.30 Uhr gibt es die Morgenbespre-

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Alexaner Fenzl (li.) ist seit August 2013 Küchenleiterim Landeskrankenhaus in Rohrbach.

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Redaktion: Wie ist dein beruflicher Werdegang? Alexander Fenzl: Nach der Kochlehre in Bad Füssing und mehreren Arbeitsplätzen im bayerischen Raum bekam ich die Möglichkeit, nachdem ich den Küchenmeister und die Ausbildung zum Diätkoch absolviert hatte, als Küchenleiter im OÖ Landesdienst tätig zu sein. Highlights in meinen jungen Jahren war die Leitung eines Offizierskasinos in Bogen bei Straubing als Zeitsoldat. Da ich Doppelstaatsbürger bin, leistete ich meinen Präsenzdienst in Bayern. Privat lebe ich in einer Partnerschaft und wir haben zwei Kinder, Tochter Lina, zwei Jahre und Sohn Matteo, acht Wochen. Redak tion: Was machst du in deiedaktion: ner Freizeit? Alexander Fenzl: Meine Freizeit verbringe ich hauptsächlich mit meiner Familie. Meine Leidenschaft gilt dem Gleitschirmfliegen, wobei ich gut ausspannen kann.

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Redaktion: Die klassische Figur eines Kochs stellt man sich eher rundlich vor. Warum bist du so schlank? Alexander Fenzl: Der Grundsatz lautet, dass bei der Arbeit gekostet und abgeschmeckt wird, aber nicht

gegessen. Und ich vergesse auch manchmal aufs Essen. Das Redaktionsteam von „Kollerschlag aktuell“ bedankt sich für das Gespräch und wünscht dir viel Erfolg und Freude im Beruf!

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Unsere Geschichte

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„Zum Gedenken der Ereignisse 1934“ So lautet die Inschrift auf dem Feldstein, der sich am Rande des Marktplatzes von Kollerschlag erhebt. Als 1984 der Marktplatz gestaltet wurde, gedachte der ehemalige Bürgermeister ÖR. Alois Pöltl gewiss all derer, die damals in der Nacht des 27. Juli 1934 hier um die Wege waren. Pfarre Kollerschlag kenne ich etliche betagte Männer, die mir die von ihnen erlebten Ereignisse berichteten. Was sonst in den vergangenen Jahrzehnten mir darüber berichtet wurde, grenzt teilweise an frei erfundene Schauergeschichten.

Pfarrer Pichler und der Juli-Überfall

Anton Pichler (re.) war von 1924 - 1939 Pfarrer in Kollerschlag, wo er auch starb und begraben ist. Karl Spitzer war im Todesjahr des Pfarrers Kaplan.

Ich möchte diesmal mit dem damaligen Pfarrer und Ehrenbürger Anton Pichler beginnen, der seit dem Ende der Monarchie hier wirkte. Aus dem Munde der Schwester des an jener Stelle des Denkmals gefallenen Franz Brunnbauer erfuhr ich vieles über jenes grauenhafte Gemetzel dieser Nacht. Angreifer waren NS-Enthusiasten, die nach Bayern geflüchtet waren und nun den Befehl hatten, den Gendarmerieposten in Kollerschlag zu erstürmen. Dabei kam als erster der Gendarmeriepostenkommandant Richard Hölzel zu Tode. Franz Brunnbauer und der Haslacher Obermüller starben vor den Fenstern des Gasthauses (heute Lauß) im Abwehrfeuer der Gendarmen. In der Bericht von Prof. Fritz Winkler

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Wer es nicht miterlebte, vermag sich heute nur schwer vorzustellen, was die Dorfbewohner von Kollerschlag in der Nacht des 27. Juli 1934 durchmachten. Während des nächtlichen Kampfes wurden alle aus dem Schlaf gerissen. Kinder schrien vor Angst und die Erwachsenen getrauten sich nicht auf die Straße. Die Ungewissheit über das Ereignis dauerte auch am Morgen weiter an. Erst als kein Schuss mehr fiel, wagten sich die Dorfleute aus den Häusern. Das in Rohrbach stationierte Bundesheer rückte aus, die Exekutive kontrollierte Wege und Straßen. Pfarrer Pichler war einer der ersten, der mit dem Mesner zu den Schauplätzen eilte, um zu helfen. Er spendete den Sterbenden die Krankensalbung und fragte nicht nach Freund oder Feind. Auch veranlasste er die Bergung eines mit dem Tod ringenden NS-Eindringlings. Mit der auf Urlaub im Dorf weilenden Krankenschwester Prohaska und dem Arzt aus Sarleinsbach kämpften sie vergebens um das Überleben dieses Todwunden.

P f arr er Pichler od 1939 arrer Pichlerss TTod Die Ereignisse nach dem Anschlag am 13. März 1938 zwangen alle im Land zur Vorsicht bei ihren Gesprächen. Auch Pfarrer Pichler hielt sich bei der Beurteilung der neuen Zeit auffallend zurück. Das hatte auch persönliche Gründe, denn in der Nacht vor dem

Einmarsch der Deutschen Truppen schlugen ihm seine NS-Feinde die Fenster im Pfarrhof ein. Davon erfuhren zwar alle und die bekannten NSTäter deklassierten sich im kirchentreuen Kollerschlag aufs primitivste. Pfarrer Pichler musste Hausdurchsuchungen und Schikanen über sich ergehen lassen. Die neuen „Dorfmachthaber“ stellten ein „Mahnmal“ an Sonntagen vor der Kirche auf. Uniformierte NS-Angehörige flankierten es. Der Pfarrer nahm sich alles sehr zu Herzen, aber es nagte an seiner Gesundheit. Mehrere Krankenhausaufenthalte wurden notwendig, ehe er nach einem Jahr starb. Sein Begräbnis in Kollerschlag gestaltete sich zu einem Triumpf der Glaubenstreue.

Ergreifender Abschiedsbrief Am Sonntag vor dem Begräbnis wurde beim Gottesdienst sein ergreifender Abschiedsbrief verlesen. Keine Anklage, nur Versöhnliches empfahl er den Pfarrkindern. Am Begräbnistag konnte die Kirche die Masse der Trauernden nicht fassen. Dem Tod des Pfarrers gegenüber stand viel Neues: Not und Arbeitslosigkeit gingen zu Ende, der Bundesstraßenneubau ab der Grenze hatte begonnen, das Dorf Hanging wurde großzügig umfahren, die Straßenasphaltierung bis zur Lindenmühle folgte. Viele andere, vor allem soziale Neuerungen und finanzielle Hilfen wurden propagiert. Trotz aller Besserungen vermochte nichts die Pfarrbevölkerung zu spalten. Es war als ob der Geist des toten Pfarrers weiter wirken würde. Aber Hitler bedeutete Krieg und auf die kurze Zeit der Besserung folgte der Zweite Weltkrieg. Die Erinnerung an die Gefallenen finden wir ebenfalls auf dem neuen Marktplatz von Kollerschlag.

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Sport

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Im Kampfsport erfolgreich Im Taekwon-Do, der „koreanischen Art der Selbstverteidigung“ gehören die Kollerschlagerinnen Katja Hehenberger und Lena Eckerstorfer zu den besten Nachwuchskämpferinnen Österreichs. Beim 2.Danube Cup, der Mitte Juni in Wien stattgefunden hat, waren

Katja und Lena am Start. Mit knapp 100 Teilnehmern ist der Danube Cup

Katja Hehenberger (links) und Lena Eckerstorfer sind zurecht stolz auf ihre beim größten österreichischen Taekwon-Do Turnier gezeigten Leistungen und damit errungenen Medaillen.

das größte österreichische TaekwonDo Turnier. Katja Hehenberger(8 Jahre) und Lena Eckerstorfer (9 Jahre) gaben dabei ihr Turnierdebut. Auf Anhieb konnte sich Katja in den Disziplinen koreanische Formen(TUL) und Team TUL den zweiten Platz sichern, im Freikampf (matsogi) wurde sie Dritte und nur von der späteren Siegerin bezwungen. Lena konnte ebenfalls im Team TUL den zweiten Platz erringen und belegte im Einzel TUL den dritten Platz. Das nächste Ziel der beiden ist, ganz oben auf dem Treppchen zu stehen. Taekwon-Do beinhaltet 5 Disziplinen: ·Bewegungsformen ·Kampf ·Selbstverteidigung ·Spezial-Bruchtest ·Power-Bruchtest Jede der Disziplinen ist ein bedeutender und nicht zu vernachlässigender Bestandteil des Taekwon-Do. Ausschließlich die Kenntnis und die Fähigkeit in allen Bereichen zeichnet eine gute Taekwon-Do Sportlerin aus.

Klassenerhalt geschafft Nach einem besorgniserregenden Start in die Frühjahrssaison (5 Vorbereitungsspiele und die ersten 3 Meisterschaftsspiele wurde en suite verloren) schafften die Kollerschlager Kicker beim Derby in Sarleinsbach mit einem verdienten 2:1-Sieg die Wende. Eine Woche später konnte gegen Arnreit ein 0:2 aufgeholt werden und es reichte zu einem 2:2-Unentschieden. Dieser Aufholjagd folgte ein 1:0Sieg in Aigen und damit waren die Weichen auf Klassenerhalt gestellt. Durch eine unglückliche Niederlage beim Heimspiel gegen Hellmonsödt (1:2) und gleichzeitigen Punktgewinnen der Konkurrenz war man wieder mitten drin im Abstiegskampf. Gegen die direkten Gegner Klaffer (1:1) und Ulrichsberg (2:0-Heimsieg) machte Kollerschlag weitere wichtige Punkte.

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Dem ersten Heimsieg folgte eine Woche später gleich ein weiterer. Mit der besten Saisonleistung gelang ein hochverdienter Sieg gegen Schenkenfelden (3:2). Das darauffolgende 4:4Auswärtsremis gegen Fixabsteiger St. Peter war zwar enttäuschend, der Punkt war aber genug, um trotz der folgenden Niederlagen gegen Neustift (3:4) und Peilstein (3:5) den Verbleib in der 1. Nord zu sichern. Für die neue Saison ist grundsätzlich keine Veränderung des Kaders geplant. Die bestehende Mannschaft ist gut genug, um weiter vorne mitzumischen. Dieses Ziel soll mit vereinten Kräften und noch mehr Einsatz in der Saison 2014/15 erreicht werden. Ob Trainer Eilmannsberger in Kollerschlag bleibt, stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest.

Wer wir d KKoller oller schlag er wird ollerschlag schlager Fußball-Ortskaiser 2014 Diese Frage wird am Sa., 12. Juli, am Sportplatz beantwortet. Anmeldungen sind auf der Vereins-HP www.sportunion-kollerschlag.at möglich. Für das leibliche Wohl wird beim Turnier bestens gesorgt.

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Veranstaltungskalender - Sport

JULI Fr. Sa.

11.07. 12.07.

So. Fr. Sa.

13.07. 18.07. 26.07.

Beachparty (Kollerado, 20:00 Uhr) Fußball-Ortscup der Sportunion Kollerschlag (Sportplatzgelände, 13:00 Uhr) Grillfest der FF Mistlberg (FF-Haus Mistlberg, 10:30 Uhr) bis So., 20.07. Zeltfest Union & FF Nebelberg Anna-Fußwallfahrt der KFB nach Julbach (Marktplatz, Abmarsch: 7:00 Uhr)

AUGUST Fr. Sa. So.

01.08. 09.08. 31.08.

bis So. 03.08. Zeltfest der FF Mollmannsreith 3-Länder Crosstriathlon (www.3L-Crosstriathlon.com) Generalversammlung der Raiffeisenbank Kollerschlag (Gasthaus Leitner, 10:30 Uhr)

SEPTEMBER Sa.

06.09.

So.

07.09.

So. Fr.

14.09. 19.09.

Stockschützen-Preisgeldturnier der Sportunion Kollerschlag (Stockhalle, 13:00 Uhr) 39. IVV-Fit Wandertag und 17. Int. Marathonwandertag der Union Nebelberg Erntedank- und Pfarrfest (Pfarrheim, 10:30 Uhr) Frühstück für Jungmütter (Veranstalter: ÖVP Frauen, 9:00 Uhr)

3-Länder Crosstriathlon am 9. August Bereits zum 10. Mal findet heuer der 3LC statt. Die einzigartige länderübergreifende Sportveranstaltung wird wieder von der Sportunion Kollerschlag durchgeführt. So wie im Vorjahr werden auch heuer die Biker durch Kollerschlag fahren und der Zieleinlauf wird am Sportplatz sein! 700 Meter schwimmen über den Moldausee von Horni Plana nach Blizsi Lhota, 39 km biken durch den Böhmerwald und das wunderschöne Mühlviertler Hügelland und schließlich noch 7 km von Wegscheid nach Kollerschlag laufen - diese Herausforderungen warten auf die Teilnehmer

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beim 3LC. Bei der Jubiläumsauflage des Crosstriathlons tritt die Sparkasse Mühlviertel West als Hauptsponsor auf. Die Sportunion Kollerschlag wird auch von weiteren ortsansässigen bzw. regionalen Firmen (Loxone, Intersport Pötscher, Haustechnik Krenn, Fliesen Gerald, Internorm, Brüder Resch) und auch vom Sportland O b e r ö st e rreich unterstützt. Ohne diese finanzielle Absiche-

rung könnte eine derartige Sportveranstaltung nicht durchgeführt werden und den Sponsoren gebührt daher ein großes Dankeschön. Auch die Partnergemeinden Kollerschlag, Horni Plana und Wegscheid sowie die Feuerwehren Kollerschlag und Mistlberg sowie die Feuerwehren entlang der Strecke haben einen wesentlichen Anteil am Gelingen dieses Bewerbes! Alle Sportfans aus der Region und Resident DJ´s alle Kollerschlagernatürlich vor allem innen und Kollerschlager laden wir herzlich ein, die Sportler entlang der Strecke und dann vor allem beim Zieleinlauf am Sportplatz kräftig anzufeuern. Natürlich würden wir uns auch über in der Bar zahlreiche Teilnehmer aus der Region, sowohl im Einzel als auch in der Staffel, freuen. Die Anmeldung ist nur online (www.3L-crosstriathlon.com) möglich.

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