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Ahornblatt - Dezember 2016

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Inhaltsverzeichnis Seite 3/4 Seite 4 Seite 4 Seite 6/7

Bürgermeisterbericht Wahlergebnis BPW 2016 vom 04.12.2016 Weihnachtswünsche Das Mühlviertel, die Eisenbahnbrücke und der LH-Sessel Seite 8/9 Bericht MR Dr. Weichselbaumer Seite 9/10 Gesunde Gemeinde / Yoga Seite 10 INEO-Award für Massage Knackpunkt Seite 12 Bauernbund Seite 13 10 Jahre ASZ Seite 13 „Lust auf´s Wandern“ in Ahorn/Helfenberg Seite 14 Musikverein Helfenberg Seite 15 Obst- und Gartenbauverein Seite 15/16 Kulturverein Piberstein Seite 16/17 FF Ahorn Seite 17/18 Bogensport Helfenberg Seite 18 Geburten Seite 19 Gratulationen Seite 19 Sterbefälle

Impressum: ÖVP Vorstand Ahorn Für den Inhalt verantwortlich: Bgm. Hintenberger Josef Mitarbeiter: Das Team der ÖVP Ahorn Layout: Christian Tröls Druck: BTS Engerwitzdorf Ahorn im Dezember 2016 Bilder und Fotos: Ahornblatt: fotolia.com/sbp321 Störche: COLOURBOX 11256685 Geburtstag: COLOURBOX 8396569 Kerze: COLOURBOX 1708491 Für die restlichen Bilder zeichnen sich die Redakteure der Artikel verantwortlich bzw. wurden von diesen bereitgestellt.

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Bürgermeisterbericht Liebe Ahornerinnen und Ahorner, werte Jugend, geschätzter Leser! Der bevorstehende Jahreswechsel ist zum einen gut dafür geeignet, auf das abgelaufene Jahr einen dankbaren Blick zurück zu werfen, zum anderen auch einen Blick in die Zukunft, auf das kommende Jahr zu wagen. Erlaubt mir einen Blick über die Grenzen Österrreichs. Man findet nur wenige Länder und Flecken auf unserer Erde, die im abgelaufenen Jahr Sicherheit und Stabilität ausstrahlten. Auch wenn Donald Trump schon einiges von seinen Ankündigungen zurückgenommen hat, so steckt doch eine große Unberechenbarkeit und ein Draufgängertum im neuen Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika. Die Besetzung einflussreicher Positionen mit ehemaligen Befehlshabern der US Army bereitet mir doch Sorge. Was ist eigentlich in die Briten gefahren, als sie für den „Brexit“ stimmten? London, das Finanzzentrum in Europa, verliert an Bedeutung, Zölle werden wieder schlagend, arbeitsrechtliche Bestimmungen für Nicht-Briten kommen zum Tragen und vieles mehr. Italien schafft auch den Schritt zu einfacheren und schnelleren Entscheidungen nicht. Griechenland muss sich wieder ein neues Sparpaket auferlegen. Die Türkei möchte gerne in die EU und wird immer mehr zu einer gnadenlosen Diktatur. Man denkt an mittelalterliche Verhältnisse, wenn im 21. Jahrhundert ein Staatsoberhaupt die Todesstrafe fordert. Ein Land mit dieser Einstellung hat in der Europäischen

Union, dem größten Friedensprojekt aller Zeiten, wirklich nichts verloren. Wo liegen die Ursachen, weil alles irgendwie aus den Fugen gerät? Eine mögliche Erklärung ist die Selbstverständlichkeit unseres Wohlstandes und des Friedens. Diejenigen, die den letzten Krieg in seiner Grausamkeit und Härte am eigenen Leib erfahren haben, sind großteils nicht mehr unter uns. Für unsere Kinder ist es selbstverständlich, dass alles „cool und toll“ ist und auch so bleibt. Die Eltern mühen sich ab und schuften, damit es den Kindern einmal besser geht. Geschätzt wird dies vielmehr, wenn man es sich selber verdienen muss. Eine weitere mögliche Ursache liegt im mangelnden gegenseitigen Respekt, im Umgang miteinander. Die modernen Medien sind wie ein Talon beim Kartenspiel. Sie können dich aufrichten oder zu Grunde richten. Ein „guter“ Journalist hält seinem Gegenüber mindestens drei Einspielungen aus den letzten Jahren vor, in denen dieser ganz anders Stellung genommen hat. So entwickelt sich alles zur Farce und alles wird in Frage gestellt, insbesondere die Glaubwürdigkeit der Politik. Was tut sich in Österreich? Im Wesentlichen haben wir ein ganzes Jahr gewählt. Es gibt endlich wieder andere Themen. Das neue Staatsoberhaupt wird Ende Jänner feierlich angelobt werden (Ergebnis siehe Anhang). Ein anderer Ausgang dieser Wahl hätte sicherlich zu großer Unruhe sowohl im Inland als auch im Ausland geführt. Interessanter für euch ist sicherlich, was sich in unserer Gemein-

de Ahorn an Neuem tut. Nach den fertiggestellten Projekten „Pührmayr-Weg“ und Gehsteig „Roasweg“ samt Beleuchtung, konnte auch die Gemeindestraße „Obertraberg“ noch im Herbst asphaltiert werden. Für kommendes Jahr ist geplant, die Gemeindestraße „Kleintraberg“ zu errichten, sofern eine Einigung mit den Interessenten gefunden werden kann. Mit dieser Errichtung können die Straßenbauvorhaben in der Gemeinde im Wesentlichen abgeschlossen werden. Bedingt durch einen Getriebeschaden am kleinen FF-Fahrzeug hat man sich mit einer Neuanschaffung eines Mannschaftstransportfahrzeuges (MTF) im neuen Jahr zu befassen. Die Abstimmung mit dem Land OÖ und dem LFK ist herzustellen. Leider sind die Gespräche zum Thema „Ahorn-Helfenberg“ aus verschiedenen Gründen etwas ins Stocken geraten. Ein wesentlicher Grund ist die fehlende schriftliche Zusage des Landes OÖ – diese ist notwendig, da es sich um ein außerordentliches Vorhaben handelt - für die Übernahme der Beratungskosten einer externen Begleitung. Ich verspreche, an diesem Thema daran zu bleiben und es auch weiterhin zu forcieren.

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Abschließend bedanke ich mich bei allen ehrenamtlich Tätigen in unserer Gemeinde für ihre Bereitschaft für andere da zu sein und für ihren selbstlosen Einsatz im letzten Jahr. Insbesondere gilt dieser Dank den Mitgliedern der

Freiwilligen Feuerwehr, den Verantwortlichen und Helfern des Kulturvereines und allen, die für uns da sind und Gutes tun. Im Namen der gesamten Ahorner Bevölkerung sage ich aufrichtigen Dank und schließe die Bitte für das kommende Jahr an, dies

wieder so vorbildlich und uneigennützig zu tun. Nun wünsche ich euch allen alles Gute, stets gute Gesundheit und viel Erfolg im neuen Jahr und weit darüber hinaus. BGM Josef Hintenberger

Ergebnis der wiederholten Stichwahl zum Bundespräsidenten vom 04.12.2016

Die Gemeinderäte und Funktionäre der ÖVP-Ortsgruppe Ahorn sowie die Bediensteten der Gemeinde Ahorn und Helfenberg wünschen allen Gemeindebürgerinnen und Gemeindebürgern ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein erfolgreiches Jahr 2017!

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Fotolia.com/Zerbor


Für Oberösterreich entscheidend:

„Investitionen in die Zukunft sichern die Arbeitsplätze von morgen.“ Wirtschaftsstandort stärken, Arbeitsplätze sichern, schnelle Datenautobahnen, Umsetzung der Deregulierungsoffensive und der Start zahlreicher Bildungs- bzw. Forschungsinitiativen – das sind die Schwerpunkte der OÖVP-Arbeit. Wir müssen jetzt die Weichen für die erfolgreiche Zukunft unseres Landes stellen. Bildung, Forschung, Entwicklung und Digitalisierung – das sind die Felder, in denen die Zukunft entschieden wird“, so Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer. Wirtschaftsstandort stärken und Arbeitsplätze sichern Hohe Investitionen im Landesbudget sollen die Wirtschaft ankurbeln. Durch den 250 Millionen Euro schweren „Pakt für Arbeit und Qualifizierung 2016“ sagt Oberösterreich der Arbeitslosigkeit und dem Fachkräftemangel den Kampf an. Und mit der Wachstums- und Konjunkturinitiative sollen Investitionen von mehr als 500 Millionen

„Die Chancen, die durch Digitalisierung entstehen, müssen wir nutzen.“ LH Josef Pühringer

ausgelöst werden. Das bringt bzw. sichert 12.000 Arbeitsplätze in Oberösterreich Digitalisierungsoffensive: Datenautobahnen für OÖ Wir müssen die Chancen der Digitalisierung nützen, das ist für die Zukunft Oberösterreichs entscheidend. Mit einem 121 Millionen schweren 20-Punkte-Plan für digitale Entwicklung machen wir Oberösterreich bis 2021 zukunftsfit. Wir investieren in den Breitbandaus-

bau, die Ausweitung des IT-Clusters, die Einrichtung einer Koordinierungsstelle Digitalisierung, Kooperationsprojekte sowie Forschungs- und Förderprogramme. Alle Informationen unter www.ooevp.at/zukunftsland

„Wir müssen die Digitalisierung vorantreiben und begleiten: sowohl im städtischen als auch im ländlichen Raum.“ Josef Pühringer

Mühlviertler Pendlerallianz kämpft für die Anliegen der staugeplagten Pendlerinnen und Pendler:

Jetzt unterstützen unter Kinder-Reha in Rohrbach-Berg ist fix. Bereits im Herbst 2019 – nach nicht einmal zwei Jahren Bauzeit – soll das neue Kinder- und JugendReha Zentrum in Rohrbach-Berg eröffnen. Rohrbach-Berg wird damit zur zentralen Anlaufstelle für Kinder-Reha in Oberösterreich

und Salzburg. „Das ist ein Erfolg für Oberösterreich und eine enorme Chance für die Region“, freut sich Landeshauptmann Josef Pühringer. 77 Reha-Betten sowie 47 Betten für Begleitpersonen wird das Reha-Zentrum umfassen.

www.gegen-den-Stau.at

/pendlerallianz 5


Das Mühlviertel, die Eisenbahnbrücke und der Landeshauptmannsessel Unmittelbar haben die drei Begriffe gar nichts miteinander zu tun. Bei der letzten Landtagswahl fehlte jedoch nicht viel und die ÖVP wäre von den Freiheitlichen verdrängt worden. Nicht zuletzt aufgrund der Treue der Mühlviertler Stammwähler und der Zugkraft von Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer ging es sich noch einmal knapp aus. Wenn aber die Mühlviertler auslassen, könnte auch der Landeshauptmannsessel weg sein. An den Stammtischen in unserer Heimat werden derzeit zwei Themen heftig diskutiert: Die Flüchtlingskrise und die Verkehrssituation in Linz. Beide Themen besitzen politische Sprengkraft. Die Flüchtlingskrise und der richtige Umgang damit beherrschen ohnehin die täglichen politischen und medialen Auseinandersetzungen, weshalb es sicherlich nicht notwendig ist, dass auch ich mich noch dazu äußere. Die Verkehrssituation in Linz erlebe ich - so wie viele andere Ahorner - jedoch nahezu täglich. Die Vorgänge in Zusammenhang mit dem Abriss der Eisenbahnbrücke und die Ankündigung, die Brücke erst 2021 wieder eröffnen zu wollen, erzeugen bei mir jedoch noch immer MagenQuelle: Anzi9 / Wikipedia.org

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krämpfe. So wie mir geht es allen meinen Kollegen und Bekannten, egal ob diese aus dem Bezirk Rohrbach, aus dem Bezirk Urfahr-Umgebung oder aus dem Bezirk Freistadt zur Arbeit nach Linz fahren. Die Monate vergehen und nichts passiert. Hauptsache die Brücke wurde schnell abgerissen! Jetzt, etwa ein dreiviertel Jahr nach dem Abriss, haben die politischen Akteure zumindest die Finanzierung geklärt. Wenn alles gutgeht, wird vielleicht Ende 2017 mit den Bauarbeiten begonnen, heißt es. Hoffentlich!!! Die ÖVP-Rohrbach und Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer haben sich in den letzten Jahren intensiv dafür eingesetzt, dass der „Linzer Westring“ realisiert und eine „vierte Donaubrücke“ gebaut wird. Auch wenn es hier immer wieder Verzögerungen gibt, welche bedauerlich sind, bei so gravierenden Bauvorhaben aber offenbar nicht ausgeschlossen werden können, war es in erster Linie die ÖVP-Rohrbach, die intensiv für dieses Projekt gekämpft hat. Bezogen auf das Mühlviertel stellt sicherlich auch der Bau der „S 10“ von Linz in Richtung Freistadt ein gewaltiges und zukunftsweisendes Projekt dar. Vielleicht hat man

aufgrund dieser Anstrengungen übersehen, was sich da in Linz zusammenbraute. Bis zuletzt hatte ja kein normal denkender Mensch geglaubt, dass die Linzer Stadtregierung tatsächlich die Eisenbahnbrücke abreißen wird, ohne sofort mit einem Neubau beginnen zu können. Schön langsam dämmert es jedoch auch den nicht unmittelbar für diesen Abriss verantwortlichen politischen Akteuren, dass Schuldzuweisungen und Ursachenforschung, wie es überhaupt so weit kommen konnte, von untergeordneter Bedeutung sind, sondern bald etwas geschehen muss, will man bei der nächsten Wahl nicht den Unmut der Bürger nach sich ziehen. 6 Jahre sind ein langer Zeitraum, wenn man täglich im Stau steht. Es rächt sich nun, dass die FPÖ sowohl in Linz als auch auf Landesebene die Verkehrsagenden in Händen hat. Die FPÖ hat scheinbar keine Eile die Fehler der Vergangenheit zu reparieren und ordentlich Tempo zu machen. Das Kalkül könnte z.B. derart ausschauen: Die FPÖ ist im Mühlviertel eher schwach und somit fahren in erster Linie ÖVP-Wähler über die beiden verbliebenen Brücken in Linz bzw. stehen diese täglich im Stau. Die


am ehesten in den Griff bekommen könnte. Die ÖVP sollte somit möglichst schnell erkennen, dass sie Druck machen muss und die Eisenbahnbrücke im Rekordtempo wiedererrichtet werden sollte. Vielleicht haben das bis dato noch nicht alle erkannt. Die Reichsbrücke in Wien wurde nach deren Einsturz ja auch relativ schnell wieder aufgebaut. Die Freiheitlichen sollten sich jedoch auch nicht zu sicher fühlen, denn es liegt auch an ihnen, mit den vom Wähler übertragenen Gestaltungsmöglichkeiten verantwortungsvoll umzugehen. Mir persönlich wäre es am liebsten, wenn alle politischen Kräfte zusammenrücken würden, um die desaströse Verkehrssituation in Linz zu lösen. Aus meiner Sicht geht es dabei nicht um „entweder/oder“-Entscheidungen, son-

dern um „sowohl/als auch“-Positionen. Sowohl der Ausbau des Straßennetzes, als auch der Ausbau des öffentlichen Verkehrs werden notwendig sein, um das Mühlviertel als Wohn- und Erholungsraum und den Linzer Zentralraum als Wirtschaftsraum in Zukunft attraktiv halten zu können. Das schließt natürlich nicht aus, dass wir uns auch im Mühlviertel bemühen sollten, Unternehmen und Firmen - und damit Arbeit und Wertschöpfung - in die Region zu bringen. Nicht jedoch zum Nachteil unserer Umwelt und der Mühlviertler Landschaft, denn diese sind unser größtes Kapital und auf dieses sollten wir gut aufpassen. Ein leidgeprüfter Pendler nach Linz

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FPÖ müsste somit nur schauen, dass der Frust nicht nachlässt, dann wird man bei der nächsten Wahl die Ernte abholen können. Jeder möge für sich beurteilen, ob das Ansinnen des FPÖ-Verkehrsstadtrates von Linz (Herr Markus Hein), den größten Pendlerparkplatz in Linz genau jetzt in eine kostenpflichtige Kurzparkzone umzuwandeln, als Beitrag zu einer Erleichterung für die Mühlviertler Pendler zu betrachten wäre. Der Vorschlag ist natürlich genau das Gegenteil, obgleich man auf lange Sicht natürlich darüber reden muss, ob man einen Pendlerparkplatz nicht besser anderswo machen könnte! Landesrat Mag. Günther Steinkellner von der FPÖ hat ebenfalls keine Eile und vorerst einmal eine Studie in Auftrag gegeben, wie man die Verkehrsprobleme

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Naturkatastrophen, Unwetter, Überflutungen „In kurzer Zeit stand das Wasser einen Meter hoch!“ Diese mit großer Verzweiflung gemachte Aussage kann man nach fast jedem Unwetter von Betroffenen hören. Es gab natürlich schon immer schwere Überschwemmungen, Häufigkeit und Heftigkeit nehmen aber eindeutig zu. „Jahrhunderthochwässer“ haben wir nun etwa alle zehn Jahre. Eine Ursache dafür ist ohne Zweifel der Klimawandel. Darauf möchte ich aber jetzt nicht eingehen, um meine in dieser Beziehung sehr depressive Sicht der Dinge nicht allzu sehr zu verbreiten. Auf der Titanic wurde bekanntlich ja auch bis kurz vor dem Untergang gespielt und getanzt! Ein guter Teil der Ursache, dass das Wasser in Bächen und Flüssen immer gar so schnell ansteigt, liegt aber auch in der ständig zunehmenden Versiegelung des Bodens, wodurch die Flächen, in denen das Wasser nicht aufgenommen wird, sondern sofort abfließt, immer größer werden. In Österreich werden täglich 20 ha Boden versiegelt durch Flächen für Verkehr, Wirtschaft, Industrie und Wohnbau. Jedes Jahr vergrößern wir also die Fläche, in denen Wasser im Boden nicht versickern kann, um ca. 7300 ha. Bei einem Regen mit 50 Liter Niederschlag pro Quadratmeter über Österreich, - jedes Jahr gibt es davon viele - sind das 3,65 Millionen Kubikmeter, um die wir jedes Jahr die Wassermenge vergrößern, die bei einem stärkeren Regen nicht versickern kann, sondern direkt in die Bäche abfließen muss. Tendenz ist steigend! Und jede versiegelte Fläche verstärkt außerdem auch den Klimawandel. 8 Größere Orte und Städte sind

weitgehend durch Asphalt und Hausdächer versiegelt. Aber auch bei Siedlungen sowohl in Stadtnähe als auch auf dem Land und sogar in Gebirgstälern sieht man hauptsächlich Straßen, Hauszufahrten und Hausdächer und die Flächen, in denen Wasser versickern kann, sind im Verhältnis dazu sehr bescheiden. Und die Asphaltflächen dehnen sich immer weiter aus, und immer mehr Wasser fließt unmittelbar in die Bäche und Flüsse, wodurch Überschwemmungen gefördert werden. Wenn wir so weitermachen, sind in 200 Jahren sämtliche Agrarflächen in Österreich vernichtet. Um diese Zeit wird der Süden Europas durch den Klimawandel bereits längst eine Wüste sein. Die Lebenssituation wird also für unsere Enkel schon schwierig und für unsere Urenkel dramatisch werden. Und in alten Büchern werden sie von alten Zeiten lesen, in denen man noch die Natur genießen konnte. Möglicherweise sind aber zu dieser Zeit die Menschen ohnehin schon zu digitalen Automaten degeneriert (M. Spitzer: „Die digitale Demenz“) und sie wissen

mit Begriffen wie Natur, Kultur und Gefühl nichts mehr anzufangen. Um dieses Szenario zu vermeiden, das durch das ständige Bevölkerungswachstum noch verstärkt wird, was von Politikern und Ökonomen begrüßt wird, ökologisch aber eine Katastrophe ist, werden wir uns andere Strukturen im Bereich Wohnen, Supermärkte, Gewerbe und Industrie überlegen müssen, auch wenn in unserer unmittelbaren Umgebung das Thema noch nicht so sehr unter den Nägeln brennt. Riesige Supermärkte an den Orts- und Stadträndern sind ein ökologischer Unsinn, und so mancher Bürgermeister und Landesrat hat das auch schon erkannt. Nicht mehr benötigte Flächen von Gewerbe und Industrie sollten unverzüglich wieder renaturiert werden und nicht überall ist Asphalt die einzig


mögliche Lösung. Wer im Glashaus sitzt, soll nicht mit Steinen werfen, und ich sitze eindeutig im Glashaus, werfe aber nicht mit Steinen, sondern will nur ein wenig zum Nachdenken anregen, ob wir nicht einige Dinge in unserem Verhalten ändern sollten. Ich habe 1976 ein großes Haus gebaut und einschließlich asphaltierter Zufahrt ist es viel Wasser, das hier nicht versickern kann, sondern abfließt. Dafür gibt es zwar einige Erklärungen, aber nach heutiger Beurteilung keine Entschuldigung. Das muss ich vorausschicken, um mich nicht dem Vorwurf auszusetzen, bei anderen zu kritisieren, was ich einst selbst gemacht habe. Die großen Vorteile des Einfamilienhauses für dessen Bewohner liegen auf der Hand und müssen nicht näher erörtert werden. Betrachtet man die Sache aber aus dem Blickwinkel des Allgemeininteresses und besonders im Hinblick auf das ständige Bevölkerungswachstum und auf

die oben beschriebenen Fakten, kommt man aber zu einer kritischen Beurteilung. Das Einfamilienhaus ist der teuerste Wohnraum für den Besitzer hinsichtlich der Baukosten, für die Gemeinde hinsichtlich der Infrastruktur und für die Steuerzahler hinsichtlich der Förderungen. Und es verbraucht pro Wohneinheit auch den meisten Boden. Wenn wir die Katastrophe vermeiden wollen, werden wir den zusätzlichen Bau von Einfamilienhäusern überdenken müssen und im Idealfall sollten nur mehr alte Häuser modernisiert werden oder an Stelle eines alten, abgerissenen Hauses ein Neubau entstehen. Die Bereitstellung von Wohnraum sollte durch größere, an schönen Plätzen gelegene und mit gut durchdachter Architektur gestaltete Wohnhäuser erfolgen. Es bleibt dann mehr Platz für größere Gärten, ist billiger für die Bewohner und vor allem auch für die Gemeinde. Viele junge Menschen ziehen aus unserer Gegend weg,

weil es kaum attraktive Wohnungen gibt, sie nicht wissen, wohin es sie in Zukunft verschlägt und sie sich deshalb hier kein Haus bauen wollen oder können. Die Zeiten, in denen man lebenslang bei der gleichen Firma am gleichen Ort seinen Arbeitsplatz hatte, sind ja wohl vorbei. Flexibilität ist gefordert. Ist der neue Arbeitsplatz 100 km vom Wohnort entfernt, ist es wohl besser, auch seinen Wohnsitz zu verändern als jeden Tag 200 km zu fahren. Bei einer Mietwohnung ist das sehr einfach, aber auch eine Eigentumswohnung lässt sich üblicherweise leichter und mit weniger Verlust verkaufen als ein Haus. Man ist also beweglicher und unabhängiger. Wenn wir nicht sehenden Auges dem Abgrund zueilen wollen, werden wir den ständig steigenden Verbrauch von Boden überdenken müssen. MR Dr. Weichselbaumer

Y O G A - Kurs

Yoga sehr beliebt Auch im Herbst waren die Yoga-Einheiten wieder gut besucht. Gerade in der Vorweihnachtszeit tat die Entspannung allen gut und auch der wärmende Tee als Abschluss der Yoga-Stunde.

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Neuer Kurs startet im Jänner

Fotolia.com/cristina_conti

Mehr Beweglichkeit und Wohlbefinden für den Körper und Entspannung pur – ideal auch für Einsteiger Kursstart: Kursort: Kursleitung: Kursbeitrag: Anmeldung: Bitte mitbringen:

Montag, 16. Jänner 2017 - 10 x 19 Uhr - Dauer: 1,5 Stunden Ahorner Hof (Bauhof) in Ahorn Gregor Mahringer aus St. Johann Euro 130,-- für 10 Einheiten Euro 5,-- davon übernimmt die Gesunde Gemeinde bei Gerlinde Gleiss, Tel. 07216 / 20540 Leiterin der Gesunden Gemeinde Ahorn bequeme Bekleidung, Decke

Massage Knackpunkt ist Oberösterreichs bester Lehrbetrieb in der Kategorie Kleinbetriebe Am 8. November 2016 wurde im Rahmen einer feierlichen Gala der Wirtschaftskammer OÖ in Wels das Massageinstitut Knackpunkt Elisabeth Falkner mit dem „INEO –Award 2016“ Vorbildlicher Lehrbetrieb in der Kategorie Kleinbetriebe ausgezeichnet. Diese Auszeichnung wird jährlich an Betriebe mit vorbildlichem Engagement in der Lehrlingsausbildung und mit verantwortungsvoller Förderung der beruflichen Entfaltung vergeben. i n e o steht für Innovation, Nachhaltigkeit, Engagement und Orientierung. Somit zeichnet i n e o genau jene Werte aus, die einen Wunsch-Lehrbetrieb ausmachen und die Jugendlichen bei der Auswahl ihres Lehrbetriebs als Entscheidungskriterien heranziehen. Massage knackpunkt bildet seit 2002 Lehrlinge aus und lässt ihnen dabei eine äußerst umfassende Ausbildung weit über das Berufsbild hinaus angedeihen,

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was sich unter anderem auch bei vielen Podiumsplätzen bei Landes- und Bundeswettbewerben widerspiegelt (bis jetzt 3 Landessiegerinnen). Laut Inhaberin Elisabeth Falkner stellen die Mitarbeiterinnen den wichtigsten Bestandteil ihrer Firma dar. Deren Qualifikation bestimmt in hohem Maße die Qualität der erbrachten Leistungen: „Deswegen erachte ich die Lehrlingsausbildung sowie die ständige Aus- und Weiterbildung meiner Mitarbeiterinnen und die Nachwuchsförderung als we-

sentliche Pfeiler unserer Unternehmenskultur. Ich habe es mir NICHT zum Ziel gesetzt, Lehrlinge einfach nur auszubilden. Mein Ziel ist es vielmehr, Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Möglichkeit zu geben, sich zu unseren „Fachkräften von morgen“ zu entwickeln. Stolz bin ich besonders, dass ich jedes Jahr viele Bewerbungen von tüchtigen und motivierten jungen Leuten aus der Region habe.“


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Weihnachten feiern – mit allen Sinnen Quelle: Fotolia

Die Bäuerinnen und Bauern in Oberösterreich bereiten uns das ganze Jahr über ein Fest der Sinne: der Geruch von frisch gemähtem Gras in den ersten sommerlichen Tagen, das Rauschen der goldgelben Getreidefelder, das duftende Baumharz im Wald, der Biss in den frisch gepflückten Apfel oder die rege Arbeit auf den Feldern im Herbst. Im Winter beginnt die betriebsame Arbeit im Wald, die für edle Materialien und Wärme sorgt, bis der Schnee mit einer wundersamen Ruhe die Winterlandschaft gestaltet. Mit dem Weihnachtsbaum als Sinnbild für das Leben können wir uns Duft und Frische des Waldes mit zu uns nach Hause nehmen.

Eine besinnliche Zeit Um Weihnachten genießen wir diesen geschönten Blick auf unsere Umgebung, besinnen uns auf das Gute und möchten uns und unseren Liebsten etwas gönnen. Die Werbeprospekte machen uns „exklusive“ Lebensmittel schmackhaft, „Geschenke für den Gaumen“ sollen es sein. Dabei vergessen wir, dass uns die Bauernschaft mit ihrem Fleiß und ihrer Gewissenhaftigkeit uns das ganze Jahr mit geschmacklich vielfältigen, qualitativ hochwertigen und sicheren Lebensmitteln versorgt.

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Nahrungsmittel beeinflussen wesentlich unsere Gesundheit und damit unsere Lebensqualität. Nutzen wir das Weihnachtsfest, um uns wieder daran zu erinnern, wie reichlich unser Tisch gedeckt ist. Nicht das ganze Jahr über schenken wir den „delikaten“ Speisen die gebührende Wertschätzung. Der Durchschnitts-Österreicher gibt mittlerweile nur mehr 10% des Haushaltseinkommens für Lebensmittel aus.

Eine genüssliche Zeit Neben Bier, Milch, frischem Brot, Geflügel, Fisch und Fleisch gibt es eine reichliche Auswahl an heimischem Lager- und Wintergemüse sowie verschiedenen Obstsorten. Sie bereichern unser Festessen von der Vorspeise bis zum Dessert. Regionale Produkte bieten Frische, Geschmack, kurze Transportwege und eine sichere, nachvollziehbare Produktionskette. Und sie sichern Arbeitsplätze in den Regionen, auch jene auf den Bauernhöfen. Die Bäuerinnen und Bauern sorgen wiederum für die wunderbaren Produkten und Kulturlandschaften – das ganze Jahr über! Quelle: Fotolia

Die Bäuerinnen und Bauern im OÖ Bauernbund wünschen frohe Weihnachten!

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Oberösterreichischer Bauernbund | Harrachstraße 12 | 4010 Linz Tel.: +43 (0) 732/77 38 66 -0 | Fax: +43 (0) 732/77 38 66-839 E-Mail: office@ooe.bauernbund.at | www.ooe.bauernbund.at


Jubiläum - 10 Jahre Altstoffsammelzentrum Helfenberg Wer denkt heute noch an die MASI? Vermutlich niemand mehr, weil sie bei uns mittlerweile seit 10 Jahren eingestellt ist. Seither liefern wir die Altstoffe in das ASZ. Diese 10 Jahre nahm der Bezirksabfallverband (BAV) zum Anlass, die Bevölkerung der Region Helfenberg zu einer kleinen Feier am 21. Oktober einzuladen. Der BAV Obmann Ing. Josef Moser konnte neben einer Reihe von Ehrengästen auch DI Christian Ehrengruber, Vorstand der LAVU OÖ, begrüßen. In ihren kurzen Ansprachen strichen sie vor allem die großen Abfallmengen und deren Wiederverwertung inklusive Kostenersparnisse (zwischen 50 und 70 € pro Jahr und Haushalt) bei der Müllgebühr heraus. Der Bürgermeister nannte die ASZs „Rohstoffquellen von Morgen“, weil durch den großen Rohstoffverbrauch weltweit die Reserven schrumpfen. Das ASZ hat Umfragen zufolge bei den Menschen einen hohen Stellenwert. Das positive Echo ist auch bei uns oftmals zu vernehmen. Der Bürgermeister Stefan Hölzl wies auch auf den Beschluss des BAV-Vorstandes hin, die Mehr als 5.000 Wanderer ließen sich trotz Nebels nicht vom Wandern abhalten. Den Ausgangspunkt der dritten Oberbankwanderung am 9.10.2016 bildete der Ziegelstadl in Ahorn. Der Weg führte zum Teil entlang des „Kraftquelle Baum Weges“ über Altenschlag, Hofau, Piberschlag, Waldkapelle, Ort Helfenberg und die Burg Piberstein zurück nach Ahorn. Die verschiedenen Vereine und Körperschaften der Region sowie die Gastwirte versorgten die große Wanderfamilie mit kulinarischen Köstlichkeiten wie

Westseite des ASZ noch heuer vor allem gegen den Luftzug zu schließen. Einerseits werden dadurch die Arbeitsbedingungen für die MitarbeiterInnen verbessert und andererseits entstehen

neue Containerstellplätze unter einem Dach. Die gesamte Abfallwirtschaft entwickelt sich ständig weiter, sodass auch in den Abfallzentren Anpassungen erforderlich sind.

Foto oben: MitarbeiterInnen im ASZ: Roswitha Märzinger, Siegfried Bumberger und Frieda Hinterleitner Foto unten: Josef Hintenberger, Verbandssekretär Ing. Alois Schaumayr, sein Nachfolger DI Markus Altenhofer, DI Christian Ehrenleitner, Stefan Hölzl, Ing. Josef Moser und Willi Hackl (ALOM)

„Lust aufs Wandern“ in Ahorn/Helfenberg

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Leinölerdäpfeln, Blunzengröstl, syrischen Schmankerln, Kistenfleisch und vielem mehr. Neu im heurigen Programm der ORF Oberbankwanderungen war der Liveauftritt eines Musikers oder einer Musikgruppe. In der Kulturfabrik Helfenberg begeisterte Marc Pircher seine zahlreichen Fans. Dank Peter Haudum gelang es der Region Helfenberg diese Großveranstaltung innerhalb kurzer Zeit ein zweites Mal an Land zu ziehen und sie erfolgreich abzuwickeln. Es war ein sehr gelungenes Großereignis.

Musikverein Helfenberg Am 22. Oktober hielten wir unsere Generalversammlung im Gasthaus Haudum ab. Die einzelnen Funktionäre berichteten über das Geschehen der vergangenen zwei Jahre und gaben auch einen Ausblick in die Zukunft. Da im Laufe eines musikalischen Jahres immer wieder Kosten anfallen (Kauf und Reparatur von Musikinstrumenten, Ankauf von Uniformen, Jugendarbeit usw.), möchte ich mich an dieser Stelle bei allen unterstützenden Mitgliedern des Musikvereines recht herzlich für ihren jährlichen Mitgliedsbeitrag bedanken. Ein herzliches Dankeschön auch an alle anonymen Spender und Gönner des Musikvereines. Dies ist ein Zeichen der Wertschätzung und ein wertvoller Beitrag für das kulturelle Geschehen in Helfenberg. Am 12. und 13. November fanden auch heuer wieder die Bläsertage mit Konzertwertung in Lembach statt. Wir traten in der Leistungsstufe B an und erhielten 126,40 Punkte. Danke an unseren Kapellmeister Patrick Höfer, der die Musikstücke wieder hervor-

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ragend mit uns einstudiert hat. Wir sind ständig auf der Suche nach neuen Musikern! Wenn du Interesse hast ein Musikinstrument zu erlernen - egal wie alt du bist - dann zögere nicht und kontaktiere uns! Wir unterstützen dich bei der Instrumentenauswahl, bei der Organisation für einen Musikschulplatz/Privatunterricht, begleiten

Quelle beider Fotos: @OOEBV Rohrbach

dich in der Ausbildungsphase und du kannst in unserem Jugendorchester mitspielen. Nähere Informationen gibt es bei unserem Jugendreferenten Nikolaus Wagner oder Obmann Rudolf Hintenberger. Im Namen des Musikvereines Helfenberg darf ich allen ein gesegnetes Weihnachtsfest und alles Gute für das Jahr 2017 wünschen. Obmann Rudolf Hintenberger


Ein sehr nasser Frühling und ein kühler Sommer ließen heuer die Pflanzen und Früchte in unseren Gärten nicht so richtig gedeihen, darum erhoffen wir uns in der nächste Saison wieder eine bessere Ernte. Ansonsten war unser Vereinsjahr sehr erfreulich. Referent Erwin Haider hielt im April im Gasthaus Freller einen Vortrag, der sehr gut besucht war, über Verwendung von Kupferwerkzeugen. Auch bei dem dazugehörenden Workshop im Juni „Verwendung von Kupferwerkzeugen“ konnten wir am Gemeinschaftsacker in Piberschlag sehr viele Besucher begrüßen. Der Vereinsausflug mit 54 Teilnehmern nach RegensburgBayerischen Wald war wieder ein voller Erfolg. Die Stadtführer informierten uns über die 1000-jährige Geschichte der romantischen Stadt Regensburg und über die Ruhmeshalle „Walhalla“, die vom bayerischen König Ludwig I. im Jahre 1842 eröffnet wurde. Zur Eröffnung wurden 96 berühmte Personen mit Büsten und 64 Personen mit Gedenktafeln geehrt. Am Programm standen weiters der Waldwipfelweg in St. Englmar und das Glasparadies

der Fa. Joska in Bodenmais. Gut Riedelsbach bei Neureichenau war unser letztes Ziel, wo wir gestärkt nach einer Jause bei Musik und Witz gut gelaunt die Heimreise antraten. Unsere Wanderung im September von der Furtmühle über St Oswald zum Schwemmkanal, Steilstufe Damreith und wieder zurück mit einer Gehzeit von 2 1/2 Std. haben alle Teilnehmer gut gemeistert. Bei der Generalversammlung am 4. November legte Fr. Regina Hinterleitner ihr Amt als ObmannStellvertreterin nach 7-jähriger Tätigkeit zurück. Ich bedankte mich für ihre sehr gut geleistete Arbeit und überreichte ihr als Dankeschön eine Blumenschale und einen Gutschein. Die Funktionsperiode wurde mit Zustimmung der Vollversammlung von 3 Jahren auf 4 Jahre verlängert. Die Neuwahlen brachten eine

Obmann Heinz Gaisbauer

Foto: Der neu gewählte Vorstand

Kulturverein Piberstein Ein Kalenderjahr neigt sich dem Ende zu und wir können stolz Rückblick auf 2016 halten: °auf einen erfolgreichen Kultursommer 2016 °auf einen ertragreichen Handwerksmarkt °auf weitere gelungene Bautätigkeiten Der Braukeller wurde fertigge-

Veränderung in unserem Team. Neu im Vorstand sind als 1. Obmann-Stv. Hr. Gerald Füreder und 2. Obmann-Stv. Hr. Johannes Mittermair. Der weitere Vorstand bleibt unverändert. Als Obmann bedankte ich mich im Namen aller Gewählten für das entgegengebrachte Vertrauen. Am Ende eines Jahres ist es mir ein Anliegen, mich bei allen, die mich in meiner Tätigkeit als Obmann unterstützt haben, zu bedanken. Vielen Dank auch für die zahlreiche Beteiligung bei unseren Aktivitäten. Genießen Sie schöne Feiertage im Kreise lieber Menschen und tun Sie sich auch selber etwas Gutes! Ich wünsche allen gesegnete Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Unser nächster Ausflug vom 29. April - 1. Mai 2017 führt uns nach Budapest und ist bereits fixiert.

stellt, zum Aussichtsplateau Stiege gebaut und Geländer angebracht. Das ehemalige Gasthaus, das auch nach dem Krieg noch betrieben worden war, wurde entrümpelt, das Mauerwerk saniert, neue Fenster eingebaut und ein neuer Boden gelegt. Ein neuer Ofen – ich habe ihn auf

der Hausmesse der Fa. Ignis gewonnen – wurde schon probegeheizt und funktioniert gut. Über den Winter möchten wir gerne das Wirtshaus einrichten und eine kleine Schank einbauen. Dann wird der Raum sehr gemütlich werden. 2017 feiern wir 40-jähriges Bestehen des Kultursommers – so eine lange Zeit und immer ein gutes Miteinander – das schreit förmlich nach Feiern. 15


Ich möchte mich sehr herzlich bei allen, die in irgendeiner Form mitgeholfen haben unser Kulturerbe zu erhalten, bedanken und gleichzeitig wieder für nächstes Jahr um eure Hilfe bitten. Ein frohes, gesegnetes Weihnachtsfest und alles Gute für das kommende Jahr! Kulturverein Piberstein Karl Danzer, Obmann

Brand Gewerbe/Industrie in Ahorn (Alarmstufe 3) Am 18.10.2016 wurden wir in den frühen Morgenstunden gemeinsam mit den Feuerwehren Altenschlag, Helfenberg und Traberg zu einem Brandeinsatz mit dem Einsatzstichwort “BRAND GEWERBE INDUSTRIE” in einen Tischlereibetrieb in unserer Gemeinde alarmiert. Da kein offener Brandherd im betroffenen Abschnitt ersichtlich war, wurde mit mehreren Wärmebildkameras der Raum abgesucht. Gleichzeitig wurde der Boden gekühlt, der zwischenzeitlich eine erhöhte Temperatur erreichte. Im Laufe des Einsatzes wurde der Boden geöffnet um den Brandherd in der Zwischendecke zu lokalisieren. Ebenfalls wurde der Sägespänebunker mit Mittelschaum geflutet. Mittels Hochleistungslüfter konnte der nicht betroffene Teil der Tischlerei rasch rauchfrei gemacht werden.

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In der Zwischenzeit wurde durch die Einsatzleitung die höchste Alarmstufe 3 ausgelöst, da noch weitere Atemschutztrupps benötigt wurden und mehrere Zubringerleitungen ebenfalls zum Einsatzort gelegt werden mussten. Nach ca. 3 Stunden konnte der Brand unter Kontrolle gebracht und abgelöscht werden. Das Ausräumen des Sägespänebunkers wurde mit einem speziellen Saugwagen durchgeführt. Diese schweißtreibende und anstrengende Arbeit konnte nur unter schwerem Atemschutz er-

ledigt werden. Das Entfernen von ca. 120 m³ Sägespänen beschäftigte die Einsatzkräfte noch bis 23:00 Uhr. Bei diesem Brand standen 12 Feuerwehren (Ahorn, Helfenberg, Altenschlag, Traberg, Waldschlag, Piberschlag, Schönegg, Afiesl, St. Stefan am Walde, Vorderweißenbach, St. Johann am Wimberg, St. Peter am Wimberg), Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Josef Bröderbauer, die Polizei und das Rote Kreuz im Einsatz.


Pflichtbereichsübung der 5 Feuerwehren aus Oberneukirchen und der Feuerwehr Ahorn Am 15.10.2016 führte die Freiwillige Feuerwehr Waldschlag eine Pflichtbereichsübung mit den 5 Feuerwehren (Waldschlag, Traberg, Amesschlag, Waxenberg, Oberneukirchen) der Gemeinde Oberneukirchen durch.

• Aussenangriff und Schützen des Wohntraktes mittels CStrahlrohr. • Einsatz des Hochleistungslüfters im Bereich des Zuganges zum Heizhaus. Die Freiwillige Feuerwehr Traberg baute vom neu errichteten 100 m³ Löschwasserbehälter (Gemeinschaftsprojekt der Ge-

meinden Oberneukirchen und Ahorn) eine Zubringerleitung zu unserem TLFA 2000 auf, von der wir anschließend gespeist und mit Wasser versorgt wurden. Bei dieser Übung wurde wieder festgestellt, dass die Zusammenarbeit mit den anderen Feuerwehren (auch bezirksübergreifend) bestens funktioniert.

Zu dieser Übung wurde auch die Freiwillige Feuerwehr Ahorn durch die Freiwillige Feuerwehr Waldschlag eingeladen. Übungsannahme war ein Brand im Hackschnitzellager bzw. Heizhaus eines landwirtschaftlichen Objektes in Waldschlag mit vermissten Personen. Unsere Aufgaben waren: • Innenlöschangriff im Bereich des Heizhauses. • Atemschutzeinsatz im Bereich des Heizhauses und Retten von zwei vermissten Personen.

Bogenschießen auch im WINTER probieren, entdecken und genießen Bogenschießen als Entspannung Pfeil und Bogen kann ein Instrument der Meditation sein, eingesetzt zur Bewusstseinsfindung und als Konzentrationsübung. Im Mittelpunkt des Bogenschie-

ßens steht die Harmonie des sich stets wiederholenden Bewegungsablaufs, das Finden von innerer Ruhe, sprich die Einheit von Geist, Körper und Bogen und dem Ziel. Bogenschießen - Gesundheit für Rücken und Seele jeder Altersgruppe Rückenprobleme, Nervosität und Stress werden mehr und mehr

zu einem Allerwelt-Problem. Der aufrechte Gang, schlechte Sitzgewohnheiten und zu wenig Bewegung sind die eine Seite der Medaille. Stress ist längst kein Modebegriff mehr. Mit belastendem Stress haben viele Menschen zu kämpfen, denen es nicht gelingt, einen Ausgleich zu den Ansprüchen des Alltags zu finden.

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Ausdauer, Üben, mentales Training und der Wille zur Veränderung Das Bogenschießen ist mit seiner Wirkung auf den Körper und die Psyche eine äußerst sinnvolle Ergänzung bei Jugendlichen und Kindern mit Konzentrationsschwäche, Antriebslosigkeit, Diskoordination, Bewegungsmangel etc. Insbesondere das Erleben von Spannung und Entspannung sowie die Förderung der inneren und körperbezogenen Wahrnehmung und der zielgerichteten Konzentration sind sehr hilfreich bei der Persönlichkeitsentwicklung. Gisela Kitzmüller Nützt die Weihnachtsferien, den Weihnachtsurlaub! BSV Helfenberg wünscht allen besinnliche und frohe Weihnachten!

Geburten

Bindeus Leo, Burgweg

Haider Alex, Ahorn

Nimmervoll Klara, Tischlerberg

lt, l ü f e g s a d äß, f e G n i l.“ e l i k w t s n i e d d r n i e et w d „Ein K n ü z t n e s a r, d . Rabelais) e u e F n i e (F sondern Wakolbinger Adam, Kleintraberg

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Gratulationen

Bindeus Edeltraud, 75

Exenschläger Felix, 75

Falkner Maria, 80

Hintenberger Anna, 80

Lengauer Theresia, 95

Diamantene Hochzeit: Haider Josef und Emma

Sterbefälle Wir lassen nur die Hand los, nicht den Menschen. Keplinger Hilda, 24.07.2016

Lengauer Theresia, 17.11.2016

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Transport, Bau- & Brennstoffe Nah&Frisch Kaufhaus St. Stefan 14, 4170 Haslach, Tel: 07216/4421-0, Fax: DW 4 Mobil 0664/151 73 50, E-mail: hofer.bau.trans@gmx.at

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Ahornblatt - Dezember 2016 by OÖVP Bezirk Rohrbach - Issuu