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Wahlaussendung ÖVP Putzleinsdorf

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Ausgabe 3 / Oktober 2017

Liebe Putzleinsdorferinnen und Putzleinsdorfer!

Interview mit Nationalratskandidatin Gerti Scheiblberger

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Neue Chancen.Für Alle

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Österreichische Volkspartei Putzleinsdorf Erscheinungsort / Verlagspostamt: 4134 Putzleinsdorf

Die Nationalratswahl am 15. Oktober 2017 ist nicht nur eine wichtige Weichenstellung für Österreich, sondern auch für den Bezirk Rohrbach von großer Bedeutung. Dr. Reinhold Mitterlehner hat unseren Heimatbezirk in den vergangenen Jahren bestens vertreten, daher ist es nach seinem Ausscheiden aus der Politik ein wesentliches Anliegen, dass wir mit unseren Interessen auch weiterhin in Wien vertreten werden. Mit dem aussichtsreichen Listenplatz 2 im Wahlkreis Mühlviertel hat Gertraud Scheiblberger, unsere Spitzenkandidatin aus dem Bezirk Rohrbach, die besten Chancen auf den Einzug in den Nationalrat. Die erfolgte Aufwertung der Vorzugsstimmen [Anm.: Jede(r) Wahlberechtigte darf durch Ankreuzen der jeweiligen Person 1 Vorzugsstimme für den Regionalwahlkreis vergeben] könnte aber noch zu Umreihungen führen, daher stellt nur Ihre Stimme für die „Liste Kurz - ÖVP“ sowie die Vergabe einer Vorzugsstimme für Gertraud Scheiblberger sicher, dass unser Bezirk auch in der kommenden Legislaturperiode im Nationalrat vertreten sein wird. Wir ersuchen Sie daher bei der Wahl am 15. Oktober von Ihrem Stimmrecht Gebrauch zu machen und um Ihre Stimme für die „Liste Kurz - ÖVP“ sowie Ihre Vorzugsstimme für Gertraud Scheiblberger.

Bernhard Fenk (Bgm.)

Ing. Martin Peer (Fraktionsobmann)


Interview mit Nationalratskandidatin Gertraud Scheiblberger Du stehst im Wahlkreis Mühlviertel auf Listenplatz 2 und hast damit eine gute Position um in den nächsten Nationalrat einzuziehen. Was wären dir besondere Anliegen in Wien? Als meine Hauptaufgabe sehe ich, den ländlichen Raum attraktiv zu halten, damit er für junge Leute lebenswert bleibt. Da geht es um ausreichend und qualifizierte Arbeitsplätze, um gute Löhne und eine starke Wirtschaft und Landwirtschaft, aber auch um Kinderbetreuung oder Freizeit- und Tourismusangebote in einer starken Region. Ich habe kürzlich die Rettungssanitäterinnen-Ausbildung abgeschlossen. Da hatte ich viel Kontakt zu den Jugendlichen. Sie haben viele Themen an mich herangetragen. Viele möchten ihren Lebensmittelpunkt hier belassen, wenn sie die nötigen Rahmenbedingungen finden. Auch ein gerechtes Sozial- und Gesundheitssystem ist mir wichtig. Hier lautet meine Devise: „Sozial und menschlich bleiben, aber leistbar muss es sein. Wie wichtig sind Vorzugsstimmen um dieses Ziel zu erreichen? Ich stehe im Wahlkreis Mühlviertel auf Listenplatz zwei, was bei einem ähnlichen Wahlergebnis wie 2013 ein Fix-Mandat bedeuten würde. Allerdings wird dieses Mal ein harter VorzugsstimmenWahlkampf geführt, der eine Umreihung sehr leicht möglich macht. Es kämpfen im Wahlkreis Mühlviertel vier Bezirke um derzeit zwei Mandate! Aus diesem Grund kommt es auf jede Vorzugsstimme an! Ich hoffe auf zahlreiche Unterstützung der Wählerinnen und Wähler, damit wir das Mitterlehner-Mandat für den Bezirk Rohrbach halten können! Da ich auf dem zweiten Listenplatz stehe, ist mein Name auch leicht zu finden. Ich habe den nötigen Biss sowie Energie und Willen – was ich brauche ist die Unterstützung von allen! Als Obfrau des ÖAAB bist du auch in der Interessensvertretung „Mühlviertler Pendlerallianz“ mit dabei. Die Stadt Linz will nun das Gelände des Urfahrmarktgeländes komplett sperren. Gibt es Möglichkeiten das zu verhindern? Die Mühlviertler Pendlerallianz wurde vor 10 Jahren gegründet, um alle Pendler-Forderungen an die Landeshauptstadt Linz und das Land Oberösterreich zu bündeln und vor allem im Linzer Gemeinderat Maßnahmen zur Entschärfung im Sinne der staugeplagten Mühlviertler Pendler zu erwirken. Es wurden schon einige Erfolge erzielt, aber es hat sich die Gesamtsituation im Großraum Linz insgesamt nicht verbessert und durch unnötige Maßnahmen wie den Abriss der Eisenbahnbrücke ohne Ersatzbrücke derzeit deutlich verschärft. Der Beschluss der Stadt Linz am 14. September 2017, das Urfahrmarktgelände als Parkplatz zu sperren, bringt das Fass nun zum Überlaufen. Man hat den Eindruck, dass die Pendlerinnen und Pendler bewusst schikaniert und schlecht behandelt werden. Das Streichen der Parkflächen ohne Alternativen ist inakzeptabel! Es gibt klar die Möglichkeit in relativ kurzer Zeit einen Teil der Parkplätze am Urfahrmarkt abzusichern. Ein weiterer Teil dann in rund einem Jahr! Aber die rot-blaue Stadtregierung in Linz will es einfach nicht und hat daher die volle Verantwortung zu tragen und sofort Alternativen anzubieten! Sie haben durch die vermurkste Parkgebühren-Einführung diese Sperre provoziert und darum hat auch die Stadt Linz jetzt umgehend Handlungsbedarf und muss parallel auch an ausreichenden Alternativen an den Stadträndern arbeiten.

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Innerhalb der ÖVP wird immer wieder viel über die Bünde diskutiert. Wo siehst du diese Entwicklung in 10 Jahren, wird es dann die Bünde in der Form noch geben? Ich kann nicht in die Zukunft schauen. Aber generell müssen wir in einem größeren Ganzen und noch solidarischer denken. Das wird auch auf unsere Struktur Auswirkungen haben. Interessenvertretungen sind wichtig! Sie sollen sich verstärkt mit Verbesserungen in ihren Bereichen auseinandersetzen, dabei aber immer das Wohl aller im Mittelpunkt haben. Sebastian Kurz steht für einen Aufbruch in der ÖVP und für Veränderungen. Ich sehe es schon als eine Chance, dass wir uns wieder viel mehr als ein großes Ganzes sehen! Seinerzeit hast du einen guten Job verlassen um das Büro der ÖVP in Rohrbach zu leiten. Was war deine Motivation diesen Wechsel zu vollziehen? Ich war über 20 Jahre als Krankenschwester aktiv und habe meinen Beruf geliebt! Als mich Reinhold Mitterlehner vor knapp 10 Jahren gefragt hat, ob ich die ÖVP-Bezirksgeschäftsführung in Rohrbach übernehmen möchte, habe ich diese Herausforderung gerne angenommen und diese Entscheidung auch nie bereut. Neue Wege bringen neue Chancen! Auch hier arbeite ich sehr intensiv mit Menschen zusammen und das macht mir grundsätzlich Freude! Viel hat sich in dieser Zeit getan, wenn ich nur daran denke, dass wir bereits 2008 einen Minister und ab 2014 auch den Vizekanzler aus dem Bezirk Rohrbach gestellt haben. Das waren natürlich auch für mich besondere Herausforderungen, haben mir aber gleichzeitig einen guten Einblick in das bundespolitische Geschehen gegeben. Wirst du in den Nationalrat gewählt, müsstest du deine Bezirksgeschäftsführung aufgeben und nach Wien gehen? Nein, ich bin im Bezirk verwurzelt und fühle mich hier wohl. Ich würde tageweise nach Wien pendeln. Dass das gut funktioniert sehe ich bei meinen Mühlviertler Politikerkollegen. Meine Freizeit würde ich weiterhin dem Roten Kreuz und der Musikkapelle Hofkirchen widmen, wo ich bereits seit knapp 30 Jahren aktiv bin. Man muss schon im Bezirk leben und die Leute treffen, um sie gut vertreten zu können. Der Job als Bezirksgeschäftsführerin geht sich aber nicht mehr parallel aus. In deiner Freizeit bist du auch sehr aktiv. Ich finde gerade in der Natur sehr viel Erholung und Entspannung! Darum bin ich sehr gerne mit dem Fahrrad unterwegs oder suche Ruhe beim Bergwandern oder Laufen. Im Winter ist Schifahren und Schneeschuhwandern angesagt. Unser Bezirk bietet sich dafür hervorragend an und ich habe auch schon mehrmals die Region rund um Putzleinsdorf erkundet. Aber auch die Musik hat für mich einen großen Stellenwert. Ich singe sehr gerne, habe die Chorgemeinschaft Niederranna gegründet und über 20 Jahre geleitet und spiele seit meinem 16. Lebensjahr Klarinette. Zu Putzleinsdorf hast du auch eine ganz besondere Beziehung. Ich hatte die einzigartige Gelegenheit, als Chorsängerin bei der Leinenhändler-Saga mitzuwirken. Das war für mich ein Erlebnis der ganz besonderen Art. Zu erleben, wie durch das Zusammenwirken vieler motivierter und tüchtiger Menschen ein ganz besonderes Werk entsteht und extrem viele Menschen bewegt. Ich kann den Initiatoren und allen Beteiligten nur gratulieren und meine Bewunderung aussprechen, was hier auf die Beine gestellt wurde! Damit hat sich Putzleinsdorf ein Denkmal gesetzt. Ich habe eine extrem tolle Gemeinschaft und einen Zusammenhalt gespürt und bin stolz darauf, dabei gewesen sein zu dürfen. Vielen Dank für das Gespräch!

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