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Ipaaktuell 3 2015

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Nr. 3 / 2015 60. Jahrgang

Termine 160 km Berliner Mauer Seite 14

IPA Deutschland IBZ Gimborn 2016 Seite 17

IPA Regional NĂśrdlich vom Polarkreis Seite 24

Titelthema

Entwurzelt - FlĂźchtlinge in Deutschland


Ehre, wem Ehre gebührt! Die IPA ehrt ihre Mitglieder für langjährige Vorstandsarbeit und Mitgliedschaft

18 Jahre Vorstandsarbeit Alfred Keizers Jürgen Fix Heinz-Gerd Corbach Thomas Welter

Borken Duisburg Annaberg / Oberes Erzgebirge Annaberg / Oberes Erzgebirge

9 Jahre Vorstandsarbeit Berthold Ehling Franz-Georg Buchholz Johannes Holl Udo Lauterborn Thomas Landsberg Frank Drechsler Iris Steinbach Steffi König Joachim Balzke Dominik Glanz Ivo Ludwig Gabriele Schindler Dieter Otte Hartmut Kinder

Borken Köln Köln Köln Berlin West Freiberg Annaberg / Oberes Erzgebirge Annaberg / Oberes Erzgebirge Annaberg / Oberes Erzgebirge Torgau / Bad Düben Görlitz / Niederschlesien Freiberg Görlitz / Niederschlesien Bad Kreuznach

60 Jahre Mitgliedschaft 60

Manfred Brändle Paul Pfeiffer Horst Hoven Günter Konopka Heinrich Munzert Georg Heinz Wilhelm Seiler Hans Sander Erich Hoffmann Heinz Ludwig Leding

Tübingen-Reutlingen Tübingen-Reutlingen Hochsauerland Siegburg München München München Hildesheim Paderborn Münster

50 Jahre Mitgliedschaft Jutta Heider Joachim Kutschenreuter Rudolf Neubauer Heinrich Schepperle Maximilian Dallmaier Siegfried Bertoll Günter Goerlich Joachim Kutschenreuter Heinz Koch

Siegen-Wittgenstein Berlin Mitte München München München München Cuxhaven Berlin-Mitte Betzdorf-Altenkirchen

40 Jahre Mitgliedschaft Rudi Schnabel Kurt Schmitz Siegfried Sczech Norbert Fauß Adolf Schmitt Heinrich Hipp Sigurd Schiele Wolfgang Vöhringer Walter Reichel Peter Simon Detlef Rother Ingrid Müller Helmut Müller Jürgen Herrmann Günter Heinz Baumhof Josef Paul Arnold Rüther Albert Wiechmann Ewald Köhler Reinhold Kaiser Gerhard Böhnisch Ekkehard Born Anita Morning Wolfgang Zapf Horst Ebel Berthold Ottmann Otto Freckmann Helmut Bichlmayer Klaus Petritsch Michael Brenner Dr. Wolfgang Glogger Günter Decker Heinz Heinle Walter Steiner Harry Friese Klaus Erdmann Helmut Reitter Walter Göckelmann Otto Astroth Rolf Merz Gunter Hauch Josef Bücherl Rudolf Bruckdorfer Theo Nieberle Bernhard Hönig Hartmut Krimmel Hans-J. Schmiederer Jutta Antweiler-Barth Marliese Herrmann Hans-Jörg Bornschein Gerd Eckes Werner Forsch Rolf Hahn Hans Jürgen Jacobi Günter Kessler Walter Mayer Klaus Mohr Karl Reuther Peter Richter

Kaiserslautern Kaiserslautern Kaiserslautern Kaiserslautern Kaiserslautern Tübingen-Reutlingen Tübingen-Reutlingen Tübingen-Reutlingen Siegen-Wittgenstein Siegen-Wittgenstein Siegen-Wittgenstein Siegen-Wittgenstein Siegen-Wittgenstein Siegen-Wittgenstein Siegen-Wittgenstein Hochsauerland Hochsauerland Hochsauerland Hochsauerland Hochsauerland Hochsauerland Donnersbergkreis München München München München München München München München München München München München München München München München München München München München München München München Zollernalb Zollernalb Bad Kreuznach Bad Kreuznach Bad Kreuznach Bad Kreuznach Bad Kreuznach Bad Kreuznach Bad Kreuznach Bad Kreuznach Bad Kreuznach Bad Kreuznach Bad Kreuznach Bad Kreuznach


Editorial

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Liebe IPA-Freundinnen, liebe IPA-Freunde, verehrte Leserinnen und Leser, ich stelle mir vor, ich bin ein Flüchtling und keiner will mich haben. Ein schrecklicher Gedanke! Glaubt man den Aussagen des Matthäusevangeliums, dann soll es der Heiligen Familie auf der Flucht vor König Herodes ebenso ergangen sein. Derzeit sind viele Menschen auf der Flucht, um sich so den Kriegswirren in ihrem Land oder der Verfolgung zu entziehen und sie suchen Schutz in einem sicheren Land. Meine Schwiegereltern waren auch Flüchtlinge, die man nach dem Zweiten Weltkrieg „Heimatvertriebene“ nannte. Ich kann mich noch gut an meine Kindheit erinnern und die vielen abfälligen Bemerkungen und Vorbehalte gegenüber den damals neuen Mitbürgern, die im Gegensatz zu den heutigen Flüchtlingen allesamt Deutsche waren. Als Christ bin ich zur Nächstenliebe verpflichtet und als IPA-Mitglied handele ich nach Arthur Troop‘s Leitspruch „SERVO PER AMIKECO“ – „Dienen durch Freundschaft“! Sicherlich wird man niemals ausschließen können, dass die derzeitige Fluchtbewegung von Menschen ausgenutzt wird, denen es ausschließlich um wirtschaftliche Interessen geht. Diese von den in Not geratenen Menschen zu trennen, ist sicherlich keine einfache Aufgabe und ich vertraue hier voll auf unseren demokratischen Rechtsstaat. Schutz und Hilfe muss denen gewährt werden, die sie dringend benötigen!

Horst W. Bichl Präsident


Titelthema

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Entwurzelt

Flüchtlinge in Deutschland Das Thema „Flüchtlinge“ beherrscht die Schlagzeilen. Städte und Gemeinden richten Notunterkünfte her. Hilfsorganisationen versuchen die Lebensbedingungen der Menschen etwas erträglicher zu machen. Rechtsradikale schüren Ängste. Unterkünfte werden beschmiert, geplante Unterbringungsmöglichkeiten beschädigt. Es wird diskutiert und die Meinungen gehen durchaus auseinander. Polizeibeamtinnen und -beamte sind involviert, sei es beim Schutz von Flüchtlingsunterkünften, beim Einschreiten in Zusammenhang mit Flüchtlingen, bei Demonstrationen zu diesem Thema oder bei strafverfolgenden Maßnahmen. Sie treffen auf Menschen anderer Sprache, Herkunft, Kultur und Religon. Woher kommen diese Menschen? Im ersten Halbjahr des Jahres 2015 stellten 159.927 Menschen einen Erstantrag auf Asyl. Die Asylsuchenden kamen aus folgenden Staaten: Syrien 32.472 Kosovo 28.672 Albanien 21.806 Serbien 10.126 Irak 08.331 Afghanistan 7.932 Mazedonien 4.182 Eritrea 3.582 Nigeria 2.805 Pakistan 2.701 Sonstige 37.318 Es waren und sind keine Länder, die man üblicherweise vom Urlaub oder von Bildungsreisen her kennt. Nachfolgend stellt IPA aktuell die Heimatländer unserer Flüchtlinge vor. Die Beschreibung der aktuellen Situation in den Ländern sind der Homepage des Auswärtigen Amtes, die Angaben über die Asylverfahren der des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) entnommen.

Arabische Republik Syrien Geografie: Syrien grenzt im Norden an die Türkei, im Osten an den Irak, im Süden an Jordanien und im Westen an Israel, den Libanon und das Mittelmeer. Syrien ist mit 185.180 Quadratkilometern ungefähr halb so groß wie die Bundesrepublik Deutschland. Hauptstadt ist Damaskus. Bevölkerung: Im Jahr 2011 hatte Syrien 22 Millionen Einwohner. Ca. 4 Millionen Flüchtlinge haben das Land inzwischen verlassen und bei den andauernden Kämpfen sind eine unübersehbare Vielzahl von Menschen ums Leben gekommen. Realistisch ist derzeit eine Einwohnerzahl von 17 bis 18 Millionen Menschen. Das entspricht ungefähr der Einwohnerzahl Nordrhein-Westfalens. Die Einwohner Syriens sind mehrheitlich sunnitische Muslime. Situation: Der im März 2011 begonnene Aufstand gegen das Regime ist in eine komplexe militärische Auseinandersetzung umgeschlagen, die alle Städte und Regionen betrifft. Täglich werden landesweit zwei- bis dreistellige Zahlen von Toten und Verletzten gemeldet. Die staatlichen Strukturen zerfallen vielerorts und das allgemeine Gewaltrisiko ist sehr hoch. Persönliche Sicherheit kann in Syrien nicht mehr gewährleistet werden. In ganz Syrien besteht das Risiko, durch Gewalteinwirkung Opfer des Krieges zu werden.

Kosovo Geografie: Das Kosovo liegt im Zentrum der Balkanhalbinsel, grenzt an Serbien, die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien, Albanien und Montenegro. Mit einer Fläche von 10.877 Quadratkilometern ist das Kosovo halb so groß wie Hessen. Hauptstadt ist Priština. Bevölkerung: Die Volkszählung im Jahr 2011 ergab ca. 1,74 Millionen Einwohner, also ungefähr so viele wie Hamburg. 91 % sind Albaner, 4 % Serben und 5 % übrige Minderheiten (Türken, Bosniaken, Goranen, Roma, Ashkali und sogenannte Ägypter). Die Bevölkerungsmehrheit gehört der Islamischen Gemeinschaft an, daneben sind die Serbisch-Orthodoxe und die Katholische Kirche vertreten. Situation: Die Lage im Kosovo ist ruhig und stabil. Im Norden Kosovos in den Gemeinden Zubin Potok, Leposavic, Zvecan und Nord-Mitrovica hat sich die Lage seit gewalttätigen Zusammenstößen Ende Juli 2011 weitgehend beruhigt, bleibt aber angespannt. Nach Angaben BAMF sind die Zahlen der Asylsuchenden aus dem Kosovo Anfang des Jahres 2015 kurzfristig massiv angestiegen. Ganz überwiegend sind Asylanträge von Bürgerinnen und Bürgern aus dem Kosovo aussichtslos und - bedingt durch die Ablehnung von rund 15.000 Anträgen - deutlich zurückgegangen.


Titelthema

Republik Albanien Geografie: Albanien liegt am westlichen Rand der Balkanhalbinsel zwischen Montenegro und Kosovo im Norden, Mazedonien im Osten und Griechenland im Süden. Das Land hat eine Fläche von 28.748 Quadratkilometern und ist damit etwas kleiner als Brandenburg. Haupstadt ist Tirana. Bevölkerung: Mit ca. 2,9 Millionen Einwohnern hat Albanien geringfügig mehr Einwohner als SchleswigHolstein. Rund 70 % der Bevölkerung sind Muslime; 20 % griechisch-orthodox und 10 % katholisch. Situation: Die Lage in Albanien ist ruhig und stabil. Die religiösen Gruppen leben in bemerkenswerter Toleranz zusammen. Die Asylanträge von albanischen Staatsangehörigen werden nahezu durchgehend abgelehnt.

Republik Serbien Geografie: Serbien liegt zentral auf dem Balkan und grenzt an Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Mazedonien, Kosovo, Montenegro, Bosnien und Herzegowina sowie Kroatien. Mit einer Fläche von 77.484 Quadratkilometern ist es etwas größer als Bayern. Hauptstadt ist Belgrad.

Bevölkerung: Die Volkszählung von 2011 ergab eine Zahl von 7.186.862. Diese Einwohnerzahl ist mit der Niedersachsens vergleichbar. 83,32 % sind Serben, daneben leben in Serbien Ungarn, Bosniaken, Roma, „Jugoslawen“, Montenegriner, Kroaten, Slowaken, Albaner, Vlachen, Rumänen, Mazedonier, Bulgaren, Bunjewatzen, Russen und Deutsche. 84,6 % der Bevölkerung sind serbisch-orthodoxen Glaubens. Situation: Wegen seiner ruhigen und stabilen politischen Situation zählt Serbien seit 2014 zu den sicheren Herkunftsstaaten nach dem Asylverfahrensgesetz. Asylanträge unterliegen zwar weiterhin einer Einzelfallprüfung, können aber in wenigen Tagen entschieden werden und führen in nahezu allen Fällen zu einer Ablehnung.

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Din und in die Provinz Diyala vorgedrungen ist, muss dort weiterhin mit schweren Anschlägen und offenen bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen ISIS-Verbündeten und den irakischen Sicherheitskräften, regional-kurdischen Peschmerga, Milizen und auch mit US-Luftschlägen gerechnet werden. Seit Anfang August 2014 ist davon vor allem der Großraum Mossul betroffen. Diese Gefährdungslage gilt ebenfalls für die Provinz Anbar, in der terroristische Kräfte ihre Kontrolle ausbauen und es aktuell wieder zu größeren bewaffneten Auseinandersetzungen und Fluchtbewegungen kommt. In der Provinz Ta’mim kommt es regelmäßig zu Kämpfen zwischen terroristischen Gruppen und kurdischen Peschmerga. 1,7 Millionen Iraker gelten als Binnenvertriebene, 1,2 Millionen Menschen wurden während der sunnitischschiitischen Auseinandersetzungen 2006/07 vertrieben, dazu kommen seit Beginn diesen Jahres 500.000 Menschen, die in Folge der Auseinandersetzungen zwischen der ISIS und den irakischen Sicherheitskräften in der westlichen Provinz Anbar vertrieben wurden.

Republik Irak Geografie: Der Irak liegt am nordöstlichen Rand der arabischen Halbinsel, nördlich des Persischen Golfes. Seine Nachbarstaaten sind die Türkei, der Iran, Syrien, Jordanien, Kuwait und Saudi-Arabien. Mit einer Fläche von 435.520 Quadratkilometern ist der Irak ungefähr so groß wie die Bundesrepubik Deutschland und die Benelux-Staaten zusammen. Haupstadt ist Bagdad. Bevölkerung: Die Einwohnerzahl des Irak wird auf 34 Millionen geschätzt, also ungefähr der doppelten Einwohnerzahl Nordrhein-Westfalens. 80 % der Bevölkerung sind Araber, 17% Kurden. Mehr als 95% der Iraker sind Muslime, davon ca. 60% Schiiten und ca. 35% Sunniten Stuation: Seitdem die terroristische Organisation ISIS Anfang Juni 2014 große Teile der Provinz Ninewa unter ihre Kontrolle gebracht hat und in weitere Teile der Provinz Salah Al-

Islamische Republik Afghanistan Geografie: Afghanistan liegt in Zentralasien und grenzend an Turkmenistan, Tadschikistan, Usbekistan, China, Pakistan und Iran. Das Land hat eine Fläche von 652.000 Quadratkilometern und ist damit fast doppelt so groß wie die Bundesrepublik Deutschland. Hauptstadt ist Kabul. Bevölkerung: 30,6 Millionen Einwohner entsprechen ungefähr der Einwohnerzahl von Bayern, BadenWürttemberg und Hessen zusammen. Ca. 42 % der Einwohner sind Paschtu-


Titelthema

6    nen, 27% **Tadschiken, je 9% Hazara und Usbeken. Daneben leben zahlreiche kleinere ethnische Gruppen im Land. 99,9 % der Einwohnerinnen und Einwohner sind Muslime. Auffällig ist das niedrige Durchschnittsalter der Bevölkerung. Es wurde im Jahr 2011 auf 18,2 Jahre geschätzt. Situation: In ganz Afghanistan besteht ein hohes Risiko, Opfer eines Gewaltverbrechens zu werden. Die afghanischen Sicherheitskräfte haben inzwischen nahezu landesweit die Sicherheitsverantwortung übernommen, haben die Lage jedoch bisher nicht überall unter Kontrolle bringen können.

Ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien Geografie: Mazedonien liegt im Zentralbalkan und grenzt an Serbien, den Kosovo, Bulgarien, Griechenland, und Albanien. Das Land hat eine Fläche von 25.713 Quadratkilometern und ist damit etwas größer als Mecklenburg-Vorpommern. Haupstadt ist Skopje. Einwohner: Die Einwohnerzahl ist mit 2,1 Millionen vergleichbar mit der von Sachsen-Anhalt, davon 64,2 % ethnische Mazedonier, 25,2 % Albaner, 3,9 % Türken, 2,6 % Roma, 1,8 % Serben, 0,8 % Bosniaken, 0,5 Prozent, Vlachen und 1 % andere. Die hauptsächlichen Glaubensrichtungen sind mit 70 % die Mazedonisch-Orthodoxe Kirche und mit 25 % die Islamische Gemeinschaft. Situation: Mazedonien ist EUBeitrittskandidat seit Dezember 2005. Ein bisher ungelöster Namensstreit mit Griechenland blockiert die Aufnahme von Beitrittsverhandlungen. Wie Serbien zählt auch Mazedonien seit 2014 zu den sicheren Herkunftsstaaten, was zu beschleunigter Entscheidung über den Asylantrag und im Regelfall zur Ablehnung führt.

Eritrea

Nigeria

Geografie: Eritrea liegt nördlich des Horns von Afrika zwischen dem Sudan, Äthiopien, Djibuti und dem Roten Meer. Zum Staatsgebiet zählen die im Roten Meer liegenden DahlakInseln, einem Archipel aus 126 Inseln in der Gesamtgröße des Landes Berlin. Eritreas gesamtes Staatsgebiet ist mit 124.000 Quadratkilometern fast doppelt so groß wie Bayern. Hauptstadt ist Asmara. Einwohner: Von den 5,8 Millionen Staatsangehörigen leben 0,8 Millionen außerhalb des Landes in Europa, den USA, dem Sudan und in Saudi-Arabien. Im Land leben also ungefähr so viele Menschen wie in Niedersachsen. Christen und sunnitische Muslime machen jeweils ungefähr die Hälfte der Bevölkerung aus. Situation: Eritrea ist eine Republik mit einem Übergangsparlament. Eine Opposition ist ebensowenig zugelassen wie private Presse. Die PFDJ (People‘s Front for Democracy and Justice) ist eine Einheitspartei, die das gesamte politische, wirtschaftliche, soziale und kulturelle Leben des Landes beherrscht. Angesichts des ungelösten Grenzstreits zwischen Äthiopien und Eritrea und des andauernden Grenzkonflikts mit Dschibuti bleibt die politische Lage angespannt. Das BAMF stützt sich auf Expertenmeinungen, die davon ausgehen, dass sich die Menschenrechtslage in Eritrea seit 2001 kontinuierlich verschlechtert. Nach einem Bericht von UNO-Experten befinden sich die meisten Eritreer mit einer anscheinend ausweglosen Notlage. „In ihrer Verzweiflung riskieren sie tödliche Fluchtrouten durch Wüsten und Bürgerkriegsländer und den gefährlichen Seeweg über das Mittelmeer“ heißt es in dem Bericht. Aus keinem afrikanischen Land kommen so viele Flüchtlinge nach Europa. Zur Zeit sind nach UNO-Angaben 360.000 Eritreer in Europa registriert.

Geografie: Nigeria liegt in Westafrika am Golf von Guinea zwischen Benin, Niger, dem Tschad und Kamerun. Mit einer Fläche von 923.768 Quadratkilometern ist es größer als Frankreich und die Bundesrepublik Deutschland zusammen. Hauptstadt ist Abuja. Einwohner: Die Einwohnerzahl 177 Millionen entspricht der von Frankreich, den Benelux-Staaten und der Bundesrepublik Deutschland zusammen. Die Bevölkerung bilden 250 ethnische Gruppen, davon 29 % Haussa und Fulani, 21 % Yoruba, 18 % Igbo, 10 % Ijaw, 4 % Kanuri, 3,5 % Ibibio und 2,5 % Tiv. Neben Muslimen und Christen sind viele Nigerianer Anhänger von Naturreligionen. Situation: Der Terror der unter dem Namen „Boko Haram“ bekannt gewordenen islamistisch-terroristischen Gruppierung stellt das größte Sicherheitsproblem des Landes dar. Der im März 2015 demokratisch gewählte Präsident Buhari hat den Kampf gegen „Boko Haram“ zur Priorität seiner Regierung erklärt. „Boko Haram“ ist seit Mitte 2010 für zahlreiche schwere Anschläge mit tausenden von Todesopfern verantwortlich. Seitdem fielen diesem Konflikt nach Angaben der Regierung über 130.00 Menschen zum Opfer. Im Januar 2015 zählte das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen UNHCR rund 1,5 Millionen Flüchtlinge, die vor den Kämpfen im Nordosten innerhalb Nigerias oder in die Nachbarländer geflohen sind. Auch wenn sich die Menschenrechtssituation seit Amtsantritt der Zivilregierung 1999 zum Teil erheblich verbesserte, ist sie insgesamt sehr problematisch und hat sich im letzten Jahr eher verschlechtert. Schwierig bleiben die allgemeinen Lebensbedingungen, die durch Armut, Analphabetentum, Gewaltkriminalität, eth-


Titelthema nische Spannungen, ein ineffektives Justizwesen und die Scharia-Rechtspraxis im Norden des Landes beeinflusst sind. Außerdem ist der Schutz von Leib und Leben der Bürger vor Willkürhandlungen durch Vertreter der Staatsmacht nicht gesichert, wie u.a. auch die im September 2014 und Juni 2015 veröffentlichten Berichte von Amnesty International über Menschenrechtsverletzungen durch das Militär und systematische Folterungen in Gefängnissen belegen. Insbesondere im Zusammenhang mit der Bekämpfung des „Boko Haram“Terrors werden den Sicherheitsbehörden zahlreiche extra-legale Tötungen vorgeworfen. Das hohe Maß an Korruption wirkt sich gleichfalls negativ auf die Wahrung der Menschenrechte aus.

Situation: Die Gefährdung durch terroristische Anschläge seitens der pakistanischen Taliban und mit den Taliban verbundener Gruppen, insbesondere Sprengstoffan-

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schläge und Selbstmordattentate, bleibt in Pakistan hoch. Daneben besteht weiterhin die Gefahr religiös motivierter Terroranschläge durch radikale Gruppierungen.

„Wir sind erheblich gefordert, aber nicht überfordert.“ Dr. Thomas De Maizière bei seinem Besuch bei der Bundespolizei in Passau und Deggendorf am 11. August 2015

„Wir brauchen offene Türen für Verfolgte, und das nicht nur wegen unserer Verfassung und unserer Geschichte, sondern auch aus ökonomischen Gründen.“ Bundespräsident Joachim Gauck, 2013

„Wo man Gefahren nicht besiegen kann, ist Flucht der Sieg.“ Johann Gottfried Seume (1763 - 1810) Deutscher Schriftsteller

Islamische Republik Pakistan Geografie: Pakistan grenzt an Iran, Afghanistan, China und Indien im Süden ans Arabische Meer. Mit einer Größe von 796.000 Quadartkilometern ist Pakistan ungefähr so groß wie Schweden und die Bundesrepublik Deutschland zusammen. Hauptstadt ist Islamabad. Einwohner: Die Einwohnerzahl wird auf 175-195 Millionen geschätzt, dürfte also deutlich über der doppelten Einwohnerzahl der Bundesrepublik Deutschland liegen. Der Islam ist Staatsreligion, der 96 % der Bevölkerung angehören, in der Mehrzahl Sunniten und zwischen 15 und 20 % Schiiten. Die Ahmadis sind eine vom offiziellen Islam ausgegrenzte muslimische Religionsgemeinschaft mit ca. 1 Million Mitgliedern. Neben ca. 3 Millionen Hindus leben geschätzte 2,8 Millionen. Christen in Pakistan, daneben Parsen, Sikhs, Buddhisten und Baha’i.

„Es gibt keine Toleranz gegenüber denen, die nicht bereit sind zu helfen. Je mehr Menschen das deutlich machen, umso stärker werden wir sein.“ Bundeskanzlerin Angela Merkel in Heidenau am 26. August 2015

„Integration bedeutet nicht nur die Sprache lernen, sondern auch Rechte erwerben.“ Flüchtling in Deutschland

„Sie (die IPA Deutsche Sektion) verpflichtet sich zur Einhaltung der Grundsätze der weltumfassenden Erklärung der Menschenrechte, wie sie 1948 von den Vereinten Nationen verkündet wurden.“ § 3 Abs. 2 Satz 1 der Satzung der IPA Deutsche Sektion


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IPA-Freunde und Flüchtlinge Gespräch in Deggendorf Die Kollegen der Bundespolizei München/Freyung und Deggendorf sind an der österreichischen Grenze eingesetzt und bringen die Vielzahl der Flüchtlinge zumeist nach Deggendorf, wo sie erstbehandelt werden. Um den IPA-Mitgliedern ein Bild über die Situation der Flüchtlinge zu geben, lud die IPA-Verbindungsstelle Deggendorf im August zu ihrer Monatsversammlung den Leiter der Polizeigruppe in der Erstaufnahmeeinrichtung in Deggendorf ein. Er kam in Begleitung eines Flüchtlings aus Syrien, der seine Situation und die Flucht nach Deutschland schilderte und Fragen zu seiner Situation beantwortete.

Revierpolizist in Großbeeren Ich bin IPAMitglied in der Verbindungsstelle Jüterbog im Land Brandenburg und habe in meiner Tätigkeit als Revierpolizist unter anderem auch ein Übergangsheim mit derzeit knapp 80 Flüchtlingen zu betreuen. Die Flüchtlingssituation in meinem Revierbereich Großbeeren ist von Anfang an durch Transparenz zur Bevölkerung durch die Gemeinde und dem Einbinden selbiger geprägt. Das hatte den positiven Effekt, dass es bislang nicht eine Straftat gegen das Heim und deren Bewohner gab und die Hilfsbereitschaft nach wie vor ungebrochen hoch ist. Jens Maßow

Bork - Ein Teddy für jedes Flüchtlingskind Neben dem Polizeigelände in SelmBork, der Heimstatt der IPA-Verbindungsstelle Bork, wird auf einem außenliegenden Parkplatz eine Zeltstadt für bis zu 1.000 Flüchtlinge errichteten. Zur Eröffnung im September wird Minister für Inneres und Kommunales des Landes NRW, Ralf Jäger, selbst Mitglied der IPA Bork, die Flüchtlinge bei der Polizei begrüßen. Dabei soll ihnen auch die Angst vor uniformierten Menschen genommen werden. Bei dieser Veranstaltung sorgt die IPA Bork für Kuchen und Getränke. Der Polifant und das Spielemobil der Verbindungsstelle Hamm kommen zum Einsatz. 600 kg farbige Kreide warten darauf, dass die Flüchtlingskinder die Asphaltflächen colorieren und mit einer Spendenaktion „Ein Teddy für jedes Flüchtlingskind“ soll ermöglicht werden, dass kein Kind ohne polizeilichen Schutz durch einen Polizeiteddy „PK Yogi“ e i n s c h l a fe n muß. Und weil IPAFreunde keinen alleine lassen und immer Hand in Hand arbeiten, wenn es darum geht, anderen zu helfen, besorgt die Verbindungsstelle Hamm die Teddys zum Sonderpreis. Foto: Bundespolizei

Karlo organisiert in Meßstetten Karlo Gerstenecker ist Leiter der IPA Zollernalb und engagiert sich seit einem Jahr in der Landeserstaufnahmestelle (LEA) in Meßstetten. Die LEA sollte für 500 bis höchstens 1.000

Flüchtlinge eingerichtet werden. Es sind aber immer über 1.500, teilweise sogar 2.000 Menschen vor Ort. Als einer der Koordinatoren für die ehrenamtlichen Helfer im Begegnungszentrum LEA in Meßstetten organisiert er mit 90 Ehrenamtlern ein Café, ein Internet-Café, zwei Kegelbahnen, drei Tischkicker sowie verschiedene Spiel- und Sportmöglichkeiten. Um die Flüchtlinge angemessen auszustatten werden Kleidung und Spielsachen gesammelt. Über 30 Mitglieder der Verbindungsstelle Zollernalb haben die LEA Meßstetten bereits besichtigt und zwei weitere IPA-Mitglieder engagieren sich ebenfalls ehrenamtlich.

Bad Lobenstein Polizei zieht aus Die zehn Kollegen der Polizeistation Bad Lobenstein erhielten an einem Freitag im August gegen 11 Uhr einen Anruf, dass sie das Gebäude bis 18 Uhr geräumt haben müssen, da ab dem nächsten Tag dort Flüchtlinge untergebracht werden sollen. Die Bereitschaftspolizei rückte an, um beim Ausräumen zu helfen. Die dortigen Kollegen müssen jetzt ins 30 km entfernte Schleiz fahren um ihren Dienst dort zu verrichten.

Einfach nur da sein Felix Schwarzer von der Verbindungsstelle Bergstraße hat eine Familie aus Damaskus auf einem „WillkommensSommerfest“ kennengelernt. Sie wohnen seit drei Monaten in seiner Nähe zu fünft auf 30 qm. „Meine Unterstützung beläuft sich auf das Weitergeben von eigens gesammelter Kinderkleidung, einer Mikrowelle, Geschirr usw. Oder es sind schon mal ein paar Kleinigkeiten, wie ein paar Eis für die Kinder,“ erzählt er bescheiden. Aber er gibt mehr. Er gibt einer Familie in einem fremden Land das Gefühl, nicht alleine zu sein und hier einen Freund zu haben.


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...dann reicht es auch für einen weiteren! Gastkommentar von Jens Mayer Ich habe in der letzten Zeit viel über jene gelesen, die die Heimat verlassen müssen und ihr Heil in Europa suchen. Flüchtlinge. Was für ein Wort. Ich mag es nicht, es unterschlägt zu vieles von dem, was hinter dem Wort steckt. Die Menschheitsgeschichte ist auch die der Völkerwanderungen. So war es schon immer. Die Urmenschen gelangten von Afrika in unsere Gefilde. Im Mittelalter waren es tatsächlich ganze Volksgruppen, die ihr Glück in der Ferne suchten. Ende des 17. Jahrhunderts schifften die Donauschwaben flussabwärts ins Unbekannte. Deren Nachfahren flüchteten nach dem 2. Weltkrieg nach Deutschland, in einer Zeit, in der sich Aussagen wie diese im allgemeinen Bewusstsein festsetzten: „Wenn wir satt werden, dann reicht

dem Balkan sind, die vorrangig von wirtschaftlichen Gründen angetrieben, Heimat und Freunde verlassen, müssen wir Verständnis für diesen Wunsch haben. Das ist alles nur menschlich. Dass sich nun aber wieder ein brauner Nebel über unsere GeIch hoffe inständig, dass die sogenannte sellschaft legt, ist schweigende Mehrheit sich endlich aufrafft, mehr als besorgdem „braunen Sumpf“ die Stirn zu bieten. niserregend. Mir macht es Angst, Die vielen Helfer in den Flüchtlingslagern dass Menschen hier bei uns sind ein hoffnungsvolles Zeichen. jeden BildungsWolfgang Schwenzer niveaus und aus Leiter IPA Verbundungsstelle Hannover allen Berufsgruppen mit übelsten Beschimpfungen oder gar mit Gewalt gegen diese bedauernswerten Wie viele unserer Kollegen im Westenhaben ihre Wurzeln in den östlichen Mitmenschen Position beziehen. Bundesländern? Sie fanden dort kei- Hoffnung macht dagegen, dass sich ne Anstellung und entschieden sich immer mehr gegen diese Gewalt wehfür die Stunden auf der Autobahn, ren. Sie schreiben auf Plattformen wie um hier ihren Wunschberuf ausüben Facebook gegen diesen Irrsinn an, sie zu können. Gut so, denn sonst hätte gehen auf Asylsuchende zu, organisieren Hilfsprojekte und Sammlunich ein paar Freunde weniger. Diese Menschen, die heute an den gen. Stetiger Tropfen höhlt den Stein. Grenzen Europas stehen und in unse- Hoffnung ist auch die IPA. Dienen rer Nachbarschaft in provisorischen durch Freundschaft. Über nationale Bauten untergebracht werden, haben Grenzen hinweg. Im Geiste der Meneine Geschichte. Verfolgung durch schenrechte. ein Regime, Folter und Vergewalti- Ich wünsche mir, dass viele IPA-Freungungen. Verlust von geliebten Men- de bei der täglichen Arbeit ihre Ideale schen. Nicht in unseren schlimmsten nicht vergessen und in ihrem Sinne Träumen können wir uns ausmalen, handeln. was viele von diesen „Flüchtlingen“ Geht respektvoll und würdevoll mit erlebt haben. Wer sich auf ein kaum den Flüchtlingen um. Bremst die Menseetüchtiges, völlig überfülltes Boot schen, auf die Ihr Einfluss habt, wenn begibt, von dem niemand weiß, ob die sich zu ausländerfeindlichen Gees überhaupt sein Ziel erreicht, hat meinheiten verleiten lassen. Grund dazu. Wenn er es bis nach Macht Euch die Wirkung und GeJens Mayer (43) ist Sekretär der Europa schafft, kann es sein, dass fahren von Vorurteilen bewusst und Verbindungsstelle Ulm/Neu-Ulm. er wieder abgewiesen wird. Dann ist schweigt nicht. Er arbeitet als Kriminaltechnialles Vermögen verloren, was die Fa- Und dann werden wir schon sehen, ker beim Polizeipräsidium Ulm. milie sammeln konnte, um einen aus dass immer genug übrig ist, damit es ihrem Kreis diese lebensgefährliche auch anderen annähernd so gut geht, es auch für einen weiteren!“ Eine Zeit, Reise zu ermöglichen. Angetrieben wie uns... ...meint Jens Mayer vom Wunsch, glücklich zu werden. in der keiner zu viel hatte. Ich habe noch die Bilder vor Augen, Aber auch wenn es Menschen aus als DDR-Bürger über Ungarn aus ihrer Heimat flüchteten. Warum? Es gab weder Krieg noch Hunger, aber Träume. Es zu versuchen, sich seine Träume zu erfüllen, ist ein Menschenrecht.


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Im Gespräch mit Issam Oskan Seit einem halben Jahr lebt Issam Oskan in einer Flüchtlingseinrichtung in Deggendorf. Er hat sein Studium unterbrechen und seine Heimat Syrien verlassen müssen. IPA aktuell sprach mit dem Flüchtling über sein Land, seine Familie und seine Zukunft. IPA aktuell: Herr Oskan bitte beschreiben Sie die Situation in der Sie lebten, bevor der schreckliche Krieg in Syrien begann. Issam Oskan: Als die Krise in Syrien begann, hatte ich gerade meinen Abschluss in Englisch und englischer Literatur gemacht und belegte im Anschluss den Masterstudiengang „Angewandte Sprachwissenschaften“. Mein Studium wurde begleitet von Krise und Krieg. Wie jeder andere Student war ich jedoch mit dem Studium beschäftigt und versuchte so den Krieg zu verdrängen. Aufgrund des Studiums - tief im Süden von Syrien - war ich nicht in der Nähe meiner Familie, die weit im Nord-Osten lebt. Ich versuchte so gut ich konnte mit der schlimmen Situation fertig zu werden, um meinen Abschluss zu bekommen. Aber leider musste ich aufgrund der unsicheren Situation in Damaskus dann doch im letzten Jahr vor der Prüfung aufgeben. IPA aktuell: Wie hatten Sie sich damals Ihre Zukunft vorgestellt? Issam Oskan: Als erstes wollte ich meine Studium beenden. Dann wollte ich in Syrien oder vielleicht auch in den Golf Staaten als Lehrer arbeiten oder, wenn ich die Chance bekäme, auch an einer der Universitäten lehren. Wie auch immer, ich hatte niemals daran gedacht, als Flüchtling nach

Europa zu gehen und meine Heimat zu verlassen. IPA aktuell: Wann hat der Krieg die Gegend erreicht, in der Sie lebten? Die syrische Krise begann am 25. März 2011. Und sie erreichte meinen Heimatort etwa 2013 mit dem Auftauchen des ISIS, den Terroristen. Inzwischen hat ISIS den Ort in dem meine Familie lebt, brutal angegriffen. Sie legen Bomben und begehen Selbstmordattentate. IPA aktuell: Warum haben Sie sich entschieden Syrien zu verlassen und wie lange dauerte es, bis Sie diesen Entschluss umsetzen konnten? Ich verließ Syrien aus verschiedenen Gründen. Der erste ist, dass es für mich als Student viel zu gefährlich wurde zwischen meinem Studienort Damaskus und meinem Heimatort hin und her zu reisen. Jede Gegend in Syrien wird von einer anderen bewaffneten Gruppierung kontrolliert. Zweitens musste ich befürchten, dass ich in Damaskus zum Militär eingezogen würde, um zu kämpfen. Und das ohne Rücksicht darauf, dass ich es nie gelernt habe. Drittens ist es überall in Syrien nicht mehr sicher. Ständig gibt es Explosionen, Bombenangriffe, Selbstmordattentate, Kämpfe, Zusammenstöße und Luftschläge. Viertens, nachdem ich mein Masterstudium abbrechen musste, suchte ich nach Arbeitsmöglichkeiten, aber ich fand garnichts. Und wie sollte ich mich als junger Mann ohne Arbeit und Geld unterhalten? Ich hatte das Gefühl, dass ich sieben Jahre umsonst studiert

hatte. Ich hatte so hart gearbeitet und viel Geld und Anstrengung investiert, für nichts. Ich brauchte ein Jahr um Syrien zu verlassen. Ich versuchte in die Vereinigten Arabischen Emirate, nach Ägypten und Kurdistan zu reisen. Aber alles funktionierte nicht. Später reiste ich in die Türkei und von da aus nach Deutschland. IPA aktuell: Was ist mit Ihrer Familie und Ihren Freunden? Meine Familie wurde getrennt und wir leben in drei verschiedenen Ländern. Meine Eltern, zwei meiner Brüder und meine Schwester leben immer noch in Syrien. Zwei andere Brüder blieben in Istanbul. Über einen weiteren Bruder habe ich keine aktuellen Informationen. Was meine Freunde betrifft, sie sind über die ganze Welt verteilt. Einer ist in den Vereinigten Arabischen Emiraten, einige sind in der Türkei, einige in Syrien, einige in Europa (England, Norwegen, Dänemark, Deutschland), einer in Indien, einer in Amerika und nun auch einige in Kurdistan. IPA aktuell: Möchten Sie Ihren Weg nach Deutschland beschreiben? Wie lange waren Sie unterwegs? Wir begannen die Reise am 21. Februar 2015 von der Türkei aus. Dort wurde ich in einem großen LKW mit zwei anderen jungen Männern versteckt. Wir durchquerten Bulgarien und Serbien und dann wurden wir von der kroatischen Grenzpolizei erwischt. Wenn sie uns nicht geschnappt hätten, wären wir verhungert, da wir nichts hatten außer ein paar


Titelthema

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Keksen und zwei Flaschen Wasbrachten wir die Nacht auf einem loren ihre Kinder, Eltern, Brüder ser. Wir saßen drei Tage in dem Bahnhof. Wir hatten Hunger, fro- und Schwestern oder auch die kalten, dunklen Laderaum fest, gesamte Familie, ganz zu schweiren und hatten kein Geld mehr. den man nur von außen öffnen Wir schafften es mit einem Auto gen von ihren Häusern und ihrem konnte. Auch hatten wir keine nach Wien zu kommen und ge- Hab und Gut. Möglichkeit zur Toilette zu gehen. langten - nach einem weiteren Manche mussten flüchten, weil Die kroatische Polizei steckte uns Hungertag - nach Passau. Wir sie von ihrer Regierung verfolgt für zwei Nächte ins Gefängnis und wandten uns an eine Polizeistati- wurden, obwohl sie wirklich unschickte uns dann zurück nach on in der Nähe des Bahnhofs und schuldig sind. Andere mussten Serbien. In der Zeit im Gefängnis sagten, dass wir Syrer seien. Die fliehen, da sie einer ständigen gab es nur einmal etwas zu essen. Polizisten waren sehr nett und Bedrohung ausgesetzt waren und In Serbien kamen wir vor eine freundlich. Sie fragten uns, ob wir um ihr Leben fürchten mussten. Art Gericht und sie belegten uns hungrig seien und brachten uns Darüber hinaus möchten Flüchtmit einer Geldstrafe in Höhe von Brote. Dann bezahlten sie unser linge von Deutschen toleriert 50 € pro Person. Wenn wir nicht Zugticket, da wir überhaupt kein werden, auch wenn sie sich bezahlt hätten, wären wir im Geaufgrund der kulturellen UnterGeld mehr hatten. fängnis gelandet. So zahlten wir, Nun bin ich seit sechs Monaten schiede - nicht so verhalten wie um dem Gefängnis zu entkomin Deggendorf und ich fühle mich Deutsche. Sie wollen aber deutmen. Später fuhren wir mit dem sche Traditionen und Kultur kensehr sicher und glücklich. Zug nach Belgrad, der HauptDie gesamte Reise dauerte drei- nenlernen und auch die Sprache stadt. In einem Hotel konnten zehn Tage und ich verbrachte sprechen. wir nicht bleiben, weil sie keine diese Zeit in LKW, Gefängnissen, Flüchtlinge aufnahmen. Nachher Autos und auf den Füßen. fuhren wir mit Autos IPA aktuell: Was sind zur ungarischen GrenIhre Wünsche für die ze. Von dort liefen Zukunft? wir für mehr als fünf Eins möchte ich noch sagen: Stunden alleine zu Ich wünsche mir zuLang lebe Deutschland und Fuß zwischen Serbien nächst wie jede norlang sollen die Deutschen leben. und Ungarn. Wir vermale Person zu leben, Vielen Dank für die Großzügigkeit liefen uns, es war sehr nicht zuletzt sicher zu und die Gastfreundschaft. kalt und dunkel. Wir leben. konnten keine Lichter Ich möchte als erstes Wir wissen dies wirklich zu schätzen entdecken. Inmitten Deutsch lernen, um und werden es nie vergessen. dieser Ödnis und Dunmein Leben leichter gekelheit griff uns die stalten zu können. Ich Beste Grüße Issam Oskan Ungarische Polizei auf möchte zweitens gerund brachte uns ins ne mein Studium weiGefängnis. Es war das terführen, weil es mir schlimmste Gefängnis nicht möglich war, dies überhaupt, groß, dreckig und vol- IPA aktuell: in meiner Heimat zu tun. Und Was glauben Sie ler Menschen. Die Matratzen und brauchen Flüchtlinge am meisten drittens möchte ich arbeiten und Decken waren in einem schlim- von der deutschen Bevölkerung? mein Bestes tun, um das was die men Zustand und so dreckig, deutsche Regierung für mich gedass wir Angst hatten uns damit Ich glaube, Flüchtlinge brauchen tan hat, wieder gut zu machen. zuzudecken. Wie dem auch sein, zunächst einmal eine gute BeIch möchte mich und meine Fäwir deckten uns damit zu, weil handlung in Deutschland, weil sie higkeiten in den Dienst der Deutes furchtbar kalt war und wir so in ihren Herkunftsländern sehr schen stellen, weil sie sehr nett erschöpft. Die Polizei nahm unse- schlecht behandelt wurden. und großzügig waren, als sie ihre re Fingerabdrücke und sagte, wir Dann möchten sie Akzeptanz, da Türen öffneten, um uns in Empkönnten hingehen, wohin wir wol- sie extrem schlimmen Situationen fang zu nehmen, während andere len. Wir waren der schlechten Be- und Krieg in ihrem Land entkomStaaten die Grenzen vor unserer handlung durch die ungarischen men sind. Sie möchten nicht als Nase zuschlugen. Polizisten ausgesetzt. Sie waren Nummer behandelt werden, weil rassistisch und sehr unfreundlich jede einzelne Person Zeuge von Aus dem englischen übersetzt zu Männern, Frauen und Kindern. sehr viel Leid geworden ist. EiniDa wir keine Möglichkeit hatten ge wurden ins Gefängnis gesteckt an ein Auto zu kommen, ver- und brutal gequält. Andere ver-


IPA Deutschland

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60 Jahre Landesgruppe Nordrhein-Westfalen Nachdem bereits im März die Deutsche Sektion der International Police Association ihr 60-jähriges Bestehen gefeiert hatte, organisierte die IPALandesgruppe NRW im Kontext mit dem jährlichen Maifest der IPA Verbindungsstelle Bork ihr rundes Jubiläum. Am ersten Donnerstag, im Mai konnten die Jubiläumsgäste frühzeitig anreisen und am XXI. Maifest der IPA-Verbindungsstelle Bork teilnehmen. Pünktlich um 17 Uhr wurde mit dem Fassanstich und der Begrüßung durch Verbindungsstellenleiter Konrad Bröker das Maifest eröffnet. Livemusik von der lettischen Musikgruppe „Pete Anderson & The Shwamp Shakers“ lockerte die Veranstaltung auf. Der Freitag war von der IPA Bork und der Landesgruppe als „Brückentag“ geplant, so dass die Teilnehmer am Maifest bis zum Jubiläum bleiben konnten. Auf Wunsch wurde ein Ausflugsprogramm in der näheren Umgebung zum Schloss Nordkirchen oder nach Münster organisiert. Das Freizeit- und Fitnessangebot innerhalb und außerhalb der Liegenschaft des Landesamtes für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten NRW (LAFP) in Form von Fahrradtouren, Kegeln, Schwimmbad, Sauna, Boule usw. stand zur Verfügung. Das eigentliche Jubiläumsfest begann dann am Samstag mit einem ausgiebigen Brunch im und am Bistro „IAF Point“. Leider musste das Ensemble des Landespolizeiorchesters NRW kurzfristig seine Mitwirkung absagen. Als Alternative gab es mehrere Auftritte der Dudelsack-Gruppe „Highland Dragon Pipe Band“. Konrad Bröker führte die Gäste persönlich durch die Liegenschaft, u.a. zum

Zentrum für Berufsethik und Polizeiseelsorge der Polizei NRW mit historischer Ausstellung. Beim IPA-Festball in der Mensa des LAFP begrüßte Landesgruppenleiter Dirk Zühlke (Foto rechts) die Teilnehmer des Festes und die Ehrengäste. Vom Ministerium für Inneres und Kommunales waren der Inspekteur der Polizei NRW, Dieter Wehe, und vom LAFP dessen Direktor Michael Frücht Gäste der Landesgruppe. Die Deutsche Sektion der IPA war vertreten durch Präsident Horst W. Bichl. Vom Informations- und Bildungszentrum Schloss Gimborn (IBZ) war der Direktor René Kauffmann erschienen. Von den Nachbar-Landesgruppen waren von der IPA Rheinland-Pfalz der Leiter Werner Peter und von der IPA Hessen Jürgen Linker gekommen. Die Moderation des Abends hatte der Referent der Landesgruppe NRW, Franz Heinrichs, übernommen und bat zunächst als “Hausherrn des Veranstaltungsortes LAFP”, Michael Frücht und im Anschluss Inspekteur Dieter Wehe um ein Grußwort zum Jubiläum. Beide stellten die Bedeutung der IPA für die grenzüberschreitende Polizeikooperation sowie für die Öffentlichkeitsarbeit der Polizei in Nordrhein-Westfalen dar und sagten von ihrer Seite weiterhin die Unterstützung des Freundschaftsverbandes zu. Im Anschluss blickte Landesgruppenleiter Dirk Zühlke auf 60 Jahre

IPA-Aktivitäten der inzwischen größten Landesgruppe der IPA Deutschland zurück. Er eröffnete sodann das Festbuffet, das zunächst allen Teilnehmern auch Gelegenheit zu Kontaktgesprächen gab. Nach dem Essen berichtete der Präsident der IPA Deutschland, Horst W. Bichl, mit großer Freude darüber, dass so kurz nach der Gründung der Deutschen Sektion bereits die Landesgruppe NRW gegründet wurde. Die enge Verbindung der IPA mit dem von ihr gegründeten IBZ unterstrich dann der Direktor René Kauffmann, verbunden mit dem Dank an die Deutsche Sektion und insbesondere die Landesgruppe NRW, die das Zentrum in besonderer Weise unterstützt. Franz Heinrichs konnte danach den Tanz mit der Live-Band „Pete Anderson & The Shwamp Shakers“ eröffnen. Ein besonderer Programmpunkt war die Ehrung 60-jähriger Mitglieder


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IPA Deutschland

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durch Dirk Zühlke und Horst W. Bichl. Erschienen waren als „Männer der ersten IPA-Stunde“ Heinz Ludwig Leding, Verbindungsstelle Münster und Erich Hoffmann, Verbindungsstelle Paderborn. In einem kurzen Interview befragte Dirk Zühlke die beiden zu ihrem Beitritt und ehrte sie im Team mit Präsident Horst Bichl (Redebeitrag des Zeitzeugen Heinz-Ludwig Leding aus der Gründungstagen auf Seite 15). Die ausländischen Gruppen und Delegationen aus Estland, Polen, Niederlande und Österreich, die zum Festabend ihre Uniformen trugen, tauschten sodann Gastgeschenke aus. Nach Fortsetzung der Tanzmusik

überbrachten dann die Landesgruppenleiter aus Rheinland-Pfalz und Hessen eine Kiste „Wein aus deutschen Landen“ als Gastgeschenk. Eine musikalische Showeinlage des Künstlerpaares „Harry und Chris“ lockerte den Abend weiter auf, bis die Band dann Tanzmusik bis zum Ende

präsentierte. Am Sonntagmorgen endete das Festwochenende mit einem Brunch, bevor die Teilnehmer sich verabschiedeten. Wir hoffen für die IPA Deutschland und NRW auf viele weitere Jahre erfolgreicher Freundschafts- und Kontaktpflege. Bericht: Franz Heinrichs


Termine

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WAS WANN WO

?

in Nassfeld-Hermagor 23. bis 30. Januar 2016 IPA Oberkärnten ewald.grollitsch@ipa.at

Magdeburg-Grenzlandtour 20. bis 26. September 2015 IPA Verbindungsstelle Köln info@ipa-koeln.de

10 Jahre IPA L’Aquila/Italy 23. bis 25. Oktober 2015 IPA Italia XIV. Delegazione Abruzzo ipalaquilacentro@yahoo.it

45. deutsch-skandinavisches Freundschaftstreffen 26. bis 29. November 2015 IPA Verbindungsstelle Kiel ipakiel@gmx.de

35. IPARC-Bundestreffen 5. bis 8. Mai 2016 in Mommenheim IPA Radio Club www.iparc.de

160 Kilometer Berliner Mauer

IPA-Skiwoche 2016

Neun Etappen an neun Sonntagen 6 bis 41 Kilometer zu Fuß oder per Rad Anmeldungen an: DetlefMischorr.IPA-Berlin@gmx.de asama@arcor.de

Foto Uwe Drewes / pixelio.de

sekretaer1@ipa-berlin-ost.de

Flußkreuzfahrt auf dem Po Venedig, Padua, Verona, Ferrara, Inseln Murano und Burano. 5. bis 12. Juni 2016 Busanreise nach Venedig und 4****Sterne Schiff MS Michelangelo IPA Frankfurt am Main e.V. reinhart.siegerth@iesy.net Insel Burano

Foto: Vitt

60 Jahre IPA Mettmann 31. August bis 4. September 2016 IPA Verbindungsstelle Mettmann www.ipa-mettmann.com

23. Internationales IPA-Wohnmobiltreffen in der Hansestadt Lüneburg

30. September bis 4. Oktober 2016

r: Korrektu A aktuell 2/2015 digt. de in IP angekün ung wur 5 lt 1 a t 0 s 2 n r a h r Die Ve für das Ja ist erweise h c li h c ge Termin ls ti h fä ic r r e D 2016 Oktober . 4 is b r mbe 30. Septe

Foto: Günter Lambrecht

IPA Verbindungsstelle Lüneburg www.ipa-lueneburg.de


IPA Deutschland

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Unser jüngstes Mitglied im Jahr 1955 war ich! Dazwischen jetzt die 60 Lebensjahre, angereichert mit zig erlebten Geschichten, auch spannenden IPA-Geschichten. Allein darüber könnte ich ein Buch schreiben! Mehr durch Zufall hatte ich bereits 1951 bei einem vierwöchigen Schüleraustausch nach Reading/England Kontakt zu englischen IPA-Kollegen. Das englische Polizeiwesen faszinierte und beschäftigte mich. Jedenfalls bin ich mit diesem „englischen Rückenwind“ im Oktober 1953 vom Gymnasium direkt in die Polizei NRW eingetreten. Als 1955 die Gründung der Deutschen Sektion der IPA vollzogen war, wurde ich frühestmöglich IPA-Mitglied und bin es bis heute mit großer Dankbarkeit! Die Landesgruppe NRW bat mich im Rahmen des Jubiläums, ich möge doch von früher berichten! Deshalb hier drei kurze Episoden aus meiner persönlichen IPA-Welt: Beim 60-jährigen Jubiläum der Landesgruppe NRW wurde Heinz Ludwig Leding gebeten, etwas aus seiner 60-jährigen Mitgliedschaft zu berichten. Sein Beitrag wurde von den Gästen der Jubiläumsfestlichkeit begeistert aufgenommen: „Ich trage nunmehr die Ehrennadel der IPA mit der Zahl „60“ und dies mit Dank und gewissem Stolz, IPA - Stolz! Im Gründungsjahr der Deutschen IPA 1955 war ich mit 20 Jahren als Polizeiwachtmeister bundesweit das jüngste Mitglied. Aufnahmegebühr 2,00 DM, Monatsbeitrag 0,90 DM. Mein erster IPA-Ausweis trägt noch die persönlichen Unterschriften unseres ersten Präsidenten Kalicinski und des Generalsekretärs Dr. Mommsen, darüber ein jugendliches Foto. Das bin bzw.

Der Aufkleber Meran - Südtirol - vor ca. 30 Jahren. Wegen Straßenbauarbeiten und dem großen Markt jeden Freitag waren im Nahbereich keine Parkplätze zu finden. Also in der Not mit Frau und Auto zum Parken auf ein freies Baugrundstück, wo bereits 10 bis 15 Autos offensichtlich „wild“ abgestellt waren. Zwei Stunden später, wir bepackt mit Lederwaren und „Krimskrams“. Der Platz war leer, die Autos wahrscheinlich abgeschleppt, nur unser Auto stand dort mittig ganz allein, dazu an der Straße zwei Polizeibeamte. An meiner IPA-Autoplakette war‘s zu erkennen: Ich sei ein IPA-Kollege und deshalb hätte ich Glück gehabt! SERVO PER AMIKECO

Mit dem Rad nach Münster Nach Öffnung der UdSSR fanden an der Höheren Landespolizeischule in Münster vierzehntägige Fortbildungsveranstaltungen für russische „Polizeioffiziere“ statt. Über die IPA wurde abends in geselliger Runde - und nie ohne Wodka - auch gesprochen. Aber unsere „Schüler“ waren von diesem Thema zu weit entfernt! Wochen später kam einer dieser Teilnehmer mit dem Fahrrad gegen 23 Uhr wieder bei unserer Schule an und bat um Unterbringung. Anderntags stellte sich heraus: Er ist Sportler, er sei die gesamte Strecke ohne längere Pause mit dem Fahrrad gefahren, habe nachts in Bushaltehäuschen und Bauernhöfen oder ähnlichem geschlafen und er wolle auch mit dem Fahrrad zurück. Das Fahrrad war ein vollständig „abgehalfterter Drahtesel“. Und jetzt kam unsere IPA-Verbindungsstelle auf den Plan. Innerhalb von drei Tagen war ein nagelneues Fahrrad „IPA-gespendet“, dazu Kleidung, Verpflegung und die Fahrt ging zurück nach Russland! Wir haben ihn in drei Tagen zum IPA-Freund gemacht, aber auch zum IPA-Botschafter in Moskau? SERVO PER AMIKECO

Der Hausherr Ich hatte das große Glück, dass mir Ende der 80er Jahre die Leitung der Aus- und Fortbildungsstätte (Höhere Landespolizeischule) in Münster übertragen wurde. Damit war ich auf einen Schlag „Herrscher“ über 800 Betten. Die helle Freude. Da fand sich für die in- und ausländischen IPAFreunde und -Gäste immer ein Platz! SERVO PER AMIKECO


IPA Deutschland

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IPA-Häuser mit weltweit gleichen Schildern Es war an der Zeit für neue Schilder an den IPA-Häusern weltweit. Die alten blauen Emaille-Schilder waren nicht mehr lieferbar und einzelne Häuser behalfen sich schon mit selbst entworfenen Schildern. Grund für die IPA Deutsche Sektion, sich beim IEB für neue einheitliche Hausschilder einzusetzen. Und so traf vor kurzem bei der Deutschen Sektion ein Paket aus England mit 16 neuen Hausschildern an. In

den nächsten Wochen werden die Schilder an die Hausbetreiber weitergeleitet und an den IPA-Häusern montiert. Mit 16 IPA-Häusern ist die Deutsche Sektion weltweit führend und alle 16 Häuser werden liebevoll von IPA-Freunden in ihrer Freizeit betreut.

Eins von sechzehn IPA-Haus Krätzersrasen in Thüringen Im schönen Thüringer Wald, dem „Grünen Herzen Deutschlands“, liegt zwischen den Orten Bad Liebenstein, Steinbach und Brotterode das IPAHaus “Krätzersrasen“. Die IPA-Verbindungsstelle Bad Salzungen hat hier ein Kleinod geschaffen für Besucher, die absolute Ruhe und Entspannung suchen. Es liegt auf etwa 660 Metern Höhe etwas abseits in einem idyllischen Waldgebiet und bietet Platz für acht Personen. Ganz in der Nähe führt der bekannte Wander- und Höhenweg, der 110 km lange Rennsteig vorbei. Hier kann man reizvolle Wanderungen zu Fuß oder mit dem Rad unternehmen. 3 Schlafräume mit 4, 2 und 2 Betten, Wohnzimmer, Küche, Dusche, WC.

Anfragen an Reinhard Reum 0152/34073237 Drakestraße 26 36469 Tiefenort

www.ipa-thueringen.de


Seminarprogramm

2016

Willkommen auf Schloss Gimborn

Schlossstraße 10 • D-51709 Marienheide Telefon: +49 22 64 4 04 33-0 • Telefax: +49 22 64 37 13 info@ibz-gimborn.de • www.ibz-gimborn.de

Internationale Bildungseinrichtung der IPA


Seminarprogramm 2016 im Überblick Datum

Seminarbeschreibung

16|1

Aufbauseminar Visualisierung

20.1.-22.1.

360 € | IPA Mitgl. 209 €

16|2

Im Visier: Cybercrime – oder Verbrecherjagd im Sitzen

25.1.-27.1.

265 € | IPA Mitgl. 159 €

16|3

Predictive Policing – Vorbeugende Verbrechensbekämpfung der Zukunft?

27.1.-29.1.

265 € | IPA Mitgl. 159 €

16|4

Extrem rechts in Deutschland

1.2.-3.2.

265 € | IPA Mitgl. 159 €

16|5

Gen Westen – Flüchtlinge in Deutschland

3.2.-5.2.

265 € | IPA Mitgl. 159 €

16|6

Islamismus und Salafismus – Mit dem rechten Glauben in den Dschihad

10.2.-12.2.

265 € | IPA Mitgl. 159 €

16|7

Kommunikationskompetenz für Frauen

15.2.-17.2.

360 € | IPA Mitgl. 209 €

16|8

Heilfasten

15.2.-21.2.

360 € | IPA Mitgl. 185 €

16|9

Gewalt gegen die Staatsgewalt

22.2.-26.2.

360 € | IPA Mitgl. 185 €

16|10

Führung – dann aber bitte richtig!?

22.2.-24.2.

360 € | IPA Mitgl. 209 €

16|11

Sexuelle Ausbeutung von Kindern – Aus der Geschichte für die Zukunft lernen

29.2.-4.3.

395 € | IPA Mitgl. 225 €

16|12

Der Polizist im Auslandseinsatz

7.3.-9.3.

265 € | IPA Mitgl. 159 €

16|13

Wohin mit den Flüchtlingen?

14.3.-18.3.

360 € | IPA Mitgl. 185 €

16|14

Organisierte Kriminalität – mafiöse Strukturen in Deutschland und Europa

4.4.-8.4.

360 € | IPA Mitgl. 185 €

16|15

Terrorismus im 21. Jahrhundert

6.4.-8.4.

265 € | IPA Mitgl. 159 €

16|16

Le terrorisme djihadiste – une menace actuelle pour les démocraties

11.4.-15.4.

395 € | IPA Mitgl. 225 €

16|17

Motorradkultur und Sicherheit

15.4.-17.4.

265 € | IPA Mitgl. 159 €

16|18

Kriminalität auf Achse – Fakten, Fiktionen und Ungewissheiten

18.4.-22.4.

395 € | IPA Mitgl. 225 €

16|19

Rechtsextremismus auf dem Vormarsch?

25.4.-29.4.

360 € | IPA Mitgl. 185 €

25.4.-29.4.

360 € | IPA Mitgl. 185 €

2.5.-4.5.

265 € | IPA Mitgl. 159 €

9.5.-13.5.

395 € | IPA Mitgl. 225 €

16|20 Aktiv in den Ruhestand

Preis

IPA-Preis*

Nr.

16|21

Vom Überleben zum Leben – Traumata bewältigen

16|22

Sicherheit auf den Straßen Europas

16|23

Police on Display – Die Macht der Bilder oder Bilder an die Macht

18.5.-20.5.

265 € | IPA Mitgl. 159 €

16|24

Professionelle Führung in schwierigen Zeiten

23.5.-25.5.

520 € | IPA Mitgl. 354 €

16|25

Von Sexworkern, Fachkräften für Körperbetreuung, Huren, Zwangsprostituierten und Kunden

30.5.-3.6.

360 € | IPA Mitgl. 185 €

16|26

Gesichter häuslicher Gewalt

6.6.-10.6.

395 € | IPA Mitgl. 225 €

16|27

Von Engeln, Banditen und Vogelfreien – Rockerbanden und organisierte Kriminalität

13.6.-17.6.

360 € | IPA Mitgl. 185 €

Schlossstraße 10 D-51709 Marienheide Telefon: +49 22 64 4 04 33-0 Telefax: +49 22 64 37 13 info@ibz-gimborn.de


Begegnen und Lernen

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*Die hier aufgeführten IPA-Preise berücksichtigen bereits die Einlösung des jährlichen Bildungsschecks für Mitglieder der IPA Deutsche Sektion e.V. in Höhe von 12 € pro Seminartag. Seminarbeschreibung

16|28

Migration, illegale Einwanderung und Kriminalität

16|29

Cybercrime verstehen – „JuPo“ Seminar

Datum

Preis

IPA-Preis*

20.6.-24.6.

395 € | IPA Mitgl. 225 €

27.6.-1.7.

Teilnahme-Sonderpreis: 360 € | IPA Mitgl. 185 €

16|30 Sicherheit ohne Grenzen? – Internationale, grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Polizeikräfte in Europa

4.7.-6.7.

265 € | IPA Mitgl. 159 €

16|31

Führung in Aussicht oder den Rollenwechsel meistern

4.7.-6.7.

360 € | IPA Mitgl. 209 €

16|32

„Ich bin Moslem, kein Extremist!“ Islam und Islamismus in Europa

29.8.-2.9.

395 € | IPA Mitgl. 225 €

16|33

Motorradbanden – Das hässliche Gesicht organisierter Kriminalität

7.9.-9.9.

295 € | IPA Mitgl. 179 €

16|34

From Keeping the Peace to Building the Peace – Learning from policing the Irish Conflict how to deal with the past and manage the present and the future

12.9.-16.9.

395 € | IPA Mitgl. 225 €

16|35

Tatort Arbeitsplatz – Korruption und globale polizeiliche Zusammenarbeit

19.9.-23.9.

395 € | IPA Mitgl. 225 €

16|36 Die not der Flüchtlinge und die Überforderung der Kommunen

26.9.-30.9.

360 € | IPA Mitgl. 185 €

16|37

Wut im Bauch?! – Möglichkeiten im Umgang mit schwierigen Kindern und Jugendlichen

4.10.-6.10.

265 € | IPA Mitgl. 159 €

16|38

Burnout – eine Herausforderung für Führungskräfte

4.10.-7.10.

395 € | IPA Mitgl. 237 €

16|39

Protect the Protectors – Ochronić obrońców

10.10.-14.10.

395 € | IPA Mitgl. 225 €

26.10.-28.10.

360 € | IPA Mitgl. 209 €

31.10.-4.11.

395 € | IPA Mitgl. 225 €

Insbesondere für „Junge Polizistinnen und Polizisten“ (< 40 Jahre)

16|40 Aufbauseminar Visualisierung

16|41

The Long Road to Integration – Islam and Islamism in European Societies

16|42

nur ein Spiel? Gewalt im Umfeld von Fußballspielen

7.11.-11.11.

395 € | IPA Mitgl. 225 €

16|43

Schlagende Verhältnisse – „...dann habe ich zugeschlagen“

16.11.-18.11.

265 € | IPA Mitgl. 159 €

21.11.-25.11.

395 € | IPA Mitgl. 225 €

28.11.-2.12.

395 € | IPA Mitgl. 225 €

16|46 Gewalt im Spiel – Ultras und Hooligans im Umfeld von Fußballspielen

5.12.-7.12.

265 € | IPA Mitgl. 159 €

16|47

5.12.-9.12.

360 € | IPA Mitgl. 185 €

12.12.-14.12.

265 € | IPA Mitgl. 159 €

29.3.-2.4.

450 € | IPA Mitgl. 290 €

16|44 On Terrorism 16|45 Burnout – Ausgebrannt – Existentielle Erschöpfungszustände

Drogen – Jedem seinen Rausch?

16|48 Rechtsextremismus – Ganz rechts in Deutschland

16|49 ASP Instructor Course

WEITERE InFORMATIOnEn UnTER

www.ibz-gimborn.de

08/2015 Änderungen vorbehalten

Nr.


WEITERE En InFORMATIOn UnTER orn.de www.ibz-gimb

Hinweis zu den Teilnahmebedingungen Ab dem 1.1.2016 hat das IBZ die Teilnahmebedingungen für seine Seminare angepasst. nachfolgend finden Sie einen Auszug aus den neuen Teilnahmebedingungen. Die vollständigen Teilnahmebedingungen finden Sie auf unserer Homepage unter www.ibz-gimborn.de oder erhalten diese auf Anfrage von uns übersandt. Zahlung der Teilnahmebeiträge Zusammen mit der Buchungsbestätigung erhält der Seminarteilnehmer eine Rechnung über den Teilnahmebeitrag. Der Seminarbeitrag ist bis spätestens acht Wochen vor Seminarbeginn zu entrichten. Bei Zahlung des Teilnahmebeitrags innerhalb von 10 Tagen nach Rechnungsstellung bzw. bei Erteilung eines SEPA-Lastschriftmandats gewährt das IBZ dem Teilnehmer 4 % Skonto auf den Rechnungsbetrag. Leistungen Im Teilnahmebeitrag sind grundsätzlich die im Seminarprogramm vorgesehenen Übernachtungen im Zweibettzimmer, die Vollverpflegung ohne Getränke (Frühstück, Mittagessen, Abendessen) sowie sämtliche fachlichen und pädagogischen Leistungen enthalten. Weiterhin beinhaltet der Teilnahmebeitrag einen freien W-LAn Zugang für die Dauer des Aufenthalts. Für die Einzelzimmernutzung ist ein Zuschlag je nacht von 12,- € (IPA-Mitglieder 10,- €) zu zahlen. Bei einer Anreise am Vortag des Seminars bzw. bei der Abreise am Tag nach dem Seminar ist für die zusätzliche Übernachtung im Doppelzimmer incl. Frühstück der ermäßigte Betrag von 32,- € (IPA-Mitglieder 28,- €) zu entrichten. Nichtteilnahme/Stornierung Sollte die Teilnahme trotz einer verbindlichen Anmeldung nicht möglich sein, ist das IBZ darüber unverzüglich schriftlich in Kenntnis zu setzen. Alternativ zur Stornierung des Seminars bietet das IBZ dem Seminarteilnehmer als besonderen Service folgende Möglichkeiten an: • Umbuchung auf ein anderes Seminar im Zeitraum von 6 Monaten nach dem ursprünglichen Seminartermin. Die bereits geleisteten Zahlungen werden dann auf den Teilnahmepreis des kommenden Seminars angerechnet.

• Benennung eines Ersatzteilnehmers, der den Seminarplatz mit allen Rechten und Pflichten übernimmt. Ist eine Stornierung des gebuchten Seminars unumgänglich, wird bis sechs Wochen vor Veranstaltungsbeginn lediglich eine Aufwandsentschädigung von 30,- € berechnet. Bei späterer Stornierung fallen folgende Stornierungskosten an: • Stornierung bis vier Wochen vor Veranstaltungsbeginn 25 % des Seminarpreises • Stornierung bis zwei Wochen vor Veranstaltungsbeginn 50 % des Seminarpreises • Stornierung bis eine Woche vor Veranstaltungsbeginn 75 % des Seminarpreises • Stornierung < eine Woche/ Nichterscheinen 100 % des Seminarpreises Das IBZ empfiehlt dem Seminarteilnehmer den Abschluss einer Seminarrücktrittsversicherung. nähere Informationen hierzu sind auf der Homepage des IBZ verfügbar.

Schlossstraße 10 • D-51709 Marienheide Telefon: +49 22 64 4 04 33-0 • Telefax: +49 22 64 37 13 • info@ibz-gimborn.de


IPA Deutschland

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Ein neuer Sekretär im Team Wahlen beim 8. Landesdelegiertentag Brandenburg Im Juni trafen sich die Delegierten der Landesgruppe Brandenburg zu ihrem 8. Landesdelegiertentag in Wandlitz im Barnim. Gäste waren Bürgermeisterin Dr. Jana Radant, Polizeipräsident Jürgen Mörke, Peter Neweis, Vorsitzender des IBZ Gimborn sowie der Präsidenten der Deutschen Sektion, Horst W. Bichl. Dr. Radant hatte vorher noch nie etwas von der IPA gehört. Dies hat sich nun geändert, auch dank Präsident Bichl. Nach den Grußworten der Gäste ging es an die Arbeit. Auf den Bericht des geschäftsführenden Landesgruppenvorstandes folgte die Schatzmeisterin mit ihrem Fi-

nanzbericht. Sie sparte nicht mit kritischen Worten und Hinweisen zu den Kontenbezeichnungen und den Abrechnungsmodalitäten. Nach dem Bericht der Kassenprüfer und den Aussprachen und Diskussionen wurde der Landesgruppenvorstand entlastet. Von allen Delegierten wurde dann das „Urgestein“ der Landesgruppe, Jürgen Haucke, verabschiedet. Er war 21 Jahre Sekretär der Landesgruppe Brandenburg, baute in der Landesgruppe die NDV maßgeblich auf und war eigentlich das „Gehirn“ der Landesgruppe. Daten, Termine, Jubiläen usw. - einfach Jürgen fragen, der hatte es „im Kopf“. Aus privaten Gründen stand er nicht mehr zur Wahl. Die anderen Mitglieder des Geschäftsführenden Vorstandes erklärten sich bereit, für eine weitere Wahlperiode zu kandidieren. Als neuer

Sekretär wurde Jörn Eckert (2. v.l.) vorgeschlagen und auch gewählt. Thomas Loschek (l.) wurde als Landesgruppenleiter, Bernd Schwark (r.) als Sekretär und Sylvia Stolz (Mitte) als Schatzmeisterin wiedergewählt. Auf der Abendveranstaltung zum 25-jährigen Bestehen der Landesgruppe Brandenburg wurde nach dem Abendessen ausgiebig das Tanzbein geschwungen. Dank der Organisation durch die Verbindungsstelle Ahrensfelde in Barnim war es ein gelungener Landesdelegiertentag und eine schöne Abendveranstaltung, der die Musiker der Bundespolizei den passenden Rahmen gaben.

Eine Auszeichnung auch für die IPA Mit der weltweit begehrten Auszeichnung, der Comenius-EduMedia-Medaille, wurde das SMOG-Projekt „Cool and Safe“ am 25. Juni 2015 durch die Gesellschaft für Pädagogik, Information und Medien e.V. in der Hessischen Landesvertretung in Berlin ausgezeichnet. Aus 170 Bewerbungen aus der ganzen Welt wurden insgesamt 19 durch die international besetzte Fachjury mit der Comenius Medaille belohnt. Dass SMOG e.V. bei den Preisträgern,

die überwiegend Medienhäuser sind, einziger Verein war, zeigt welche herausragenden Leistungen mit Cool and Safe erbracht wurden. Ein wichtiger Partner bei der Entwicklung von „Cool and Safe“ war die IPA Deutsche Sektion. „Wir alle sind mächtig stolz auf diese internationale, für einen Verein einmalige Auszeichnung.“, freut sich Erwin Maisch, 1. Vorsitzender von SMOG e.V. „Nach dem Erasmus Siegel 2014 in Wien, nun die Comenius Medaille 2015 für

Cool and Safe zu bekommen, ist einfach überwältigend.“


IPA IPA Deutschland Regional

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Fünf Jubiläen 60 Jahre Landesgruppe Berlin 50 Jahre Verbindungsstellen Nord, Süd, West und Mitte Anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Berliner Verbindungsstellen Mitte Nord, Süd sowie West und des 60-jährigen Bestehens der Landesgruppe Berlin fanden vom 14. bis 17. Mai die 3tägigen gemeinsamen Feierlichkeiten und Veranstaltungen statt. Zahlreiche Gäste aus dem In- und Ausland, unter ihnen die Präsidentin der IPASektion Schweden, May-Britt Rinaldo konnte die Leiterin, Sabine Short beim feierlichen Eröffnungsabend im Namen der Verantwortlichen der IPA Landesgruppe Berlin und der Vbst im Hotel Best Western International in Berlin-Steglitz begrüßen. In seiner Festrede ließ Jürgen Klös, ehemaliger Internationaler Präsident und ehemaliger Präsident der Deutschen Sektion, die Anfangsjahre der IPA in Berlin sowie die besondere Zeit des Mauerfalls mit der folgenden Neugründung von Verbindungsstellen im ehemaligen Ostberlin Revue passieren. Es folgten die Begrüßung der Gäste mit der Übergabe von Gastgeschenken und Ansprachen. Der Abend klang mit einem gemeinsamen Essen und gemütlichen Beisammensein aus. Der folgende Tag war mit einer Stadtführung, welche durch den Sekretär für Reise und Betreuung der Landesgruppe, Hans-Joachim Tilgner moderiert wurde, und einer Brückenfahrt durch die Berliner Gewässer für die internationalen Gäste unter Teilnahme einiger Berliner IPA-Freunde ausgefüllt. Der zweite Abend wurde als Jubiläumsabend durch die Verbindungsstellen Berlin-Mitte, Berlin-Nord, Berlin-Süd und Berlin-West geprägt. An diesem nahmen neben den internationalen Gästen eine große Zahl an Berliner IPA-Freunde teil. Es wurden

diverse Gastgeschenke übergeben und Grußworte gehalten. Nach einem gemeinsamen Abendessen wurde es ein noch recht langer Abend, bei dem zu den alten Freundschaften auch neue hinzu kamen.

an und überreichte Geschenke für die Landesgruppe zum 60-jährigen und die Verbindungsstellen zu deren 50-jährigen Jubiläen. Bei einem umfangreichen Buffet und der musikalischen Darbietung der Showband

Am dritten Tag erkundeten einige Gäste Berlin auf eigene Faust, andere verbrachten den Tag mit Berliner IPA-Freunden in der Stadt. Der Jubiläumsball fand, wie schon die vorhergehenden Feierlichkeiten im Hotel Best Western International in Berlin-Steglitz statt. Als besondere Gäste begrüßte die Leiterin der IPALandesgruppe Berlin, Sabine Short den Berliner Polizeipräsidenten Klaus Kandt nebst Gattin und den Vizepräsident der IPA Deutsche Sektion Hubert Vitt. Der Polizeipräsident gratulierte der Landesgruppe, Vizepräsident Vitt schloss sich den Glückwünschen

„SOWISO“, die nicht nur für einen festlichen Rahmen sorgte, sondern zum ausgiebigen Tanzen verleitete (Foto) und auch die Nichttänzer begeisterte, wurde es ein schöner und fröhlicher Abend. Nicht alle Gäste wurden am folgenden Tag verabschiedet. Viele nutzten die Gelegenheit und blieben noch ein paar Tage, die sie zum Teil mit Berliner IPA-Freunden verbrachten. Es war ein schönes Jubiläumswochenende mit guten Freunden aus Deutschland, Europa, Australien und den USA, deren Dankschreiben voll des Lobes waren.


IPA Regional

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IPA Betzdorf im Landkreis Altenkirchen

50 Jahre - ein Grund zu feiern Ende Juni 2015 feierte die Verbindungsstelle Betzdorf im Landkreis Altenkirchen ihr 50-jähriges Bestehen. Genau am 25. Juni 1965 wurde die Verbindungsstelle durch das IPA-Urgestein Walter Hess gemeinsam mit 19 anderen Polizeibeamten im Sinne von Arthur Troop gegründet. Im Laufe der vielen Jahre haben sich etliche Verbindungen zu IPA Freunden im In- und Ausland entwickelt. Viele Verbindungen sind abgebrochen, wurden beendet oder wurden bewusst nicht weitergeführt; viele andere aber bestehen seit Jahren und verfestigen sich im Laufe der Zeit immer mehr. So erschienen zu den Jubiläumstagen der Verbindungsstelle Betzdorf auch IPA Freunde aus Dänemark, Ungarn, Polen, Slowenien, Kroatien, Kanada, Rumänien sowie der Schweiz, aber auch aus dem Inland. Am Mittwoch war ein rustikaler Begrüßungsabend organisiert worden. Dabei konnten bereits neue Freundschaften geschlossen und bestehende weiter vertieft werden.

Es folgten in den kommenden Tagen Ausflüge und Besuche in die nähere Umgebung des Westerwaldes. Ein Trip führte die Gäste zum „Haus der deutschen Geschichte“ nach Bonn. Anschließend ging es per Schiff zur „Bunten Stadt am Rhein“, nach Linz. Höhepunkt war der Festabend in der Betzdorfer Stadthalle, wo das letzte noch lebende Gründungsmitglied

Heinz Koch mit der Ehrenmitgliedschaft der IPA Betzdorf geehrt wurde. Sonntags klang die Festveranstaltung mit einem gemeinsamen Frühstücksbuffet aus. Bereits am späten Nachmittag kamen die ersten Rückmeldungen der Gäste über eine gute Rückkehr und die Glückwünsche zu einer gelungenen Jubiläumsveranstaltung.

IPA Schaumburg

50 Jahre - ein Grund zu feiern

Kai-Uwe Skusa, Bernd Tünnermann Wilfried Schnüll, Edgar Möllers (v.l.)

Die IPA Schaumburg gibt es seit 25 Jahren. Das war ein guter Grund für die Mitglieder, sich zu einer Feier im ehemaligen Berggasthaus „Walter“ auf dem Bückeberg zu treffen. Der Vorstand hatte die Mitglieder, sowie eine Delegation der benachbarten IPA Hameln und den Leiter der Landesgruppe Niedersachsen Edgar Möllers eingeladen. Bevor allerdings das Spanferkel, das sich seit Stunden am Grill drehte, „geschlachtet“ wurde, ging es feierlich zu. Edgar Möllers richtete Grußworte an die Anwesenden und überbrachte die Glückwünsche der Landesgruppe. Am 9. März 1990 wurde die IPA

Schaumburg im Hotel „Zum grünen Jäger“ in Obernkirchen gegründet. Neben der zunächst nur zögerlich wachsenden Mitgliederzahl erwähnte Skusa den Besuch ehemaliger Volkspolizisten aus Magdeburg 1990, eine Wochenendfahrt nach La Flech in Frankreich 1995, den Besuch dänischer Kollegen aus Kopenhagen 1999 und die Betreuung amerikanischer Cops aus der Gemeinde Schaumburg in Illinois 2004 und 2009 und einiges mehr. Heute hat die Verbindungsstelle Schaumburg stolze 98 Mitglieder, zu denen auch der ehemalige Niedersächsische Innenminister Heiner Bartling gehört.


IPA Regional

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IPA Bochum

IPA-Treffen nördlich vom Polarkreis Grönland, die größte Insel der Welt liegt zwischen Island und der Ostküste Kanadas. Als Urlaubsinsel ist sie eher weniger bekannt, aber das schreckte IPA-Freund Rolf Büsing von der Verbindungsstelle Bochum nicht ab. Hier sein Bericht: „Im Juli 2015 weilte ich mit meiner Frau auf Grönland und ein paar Tage auf Island. Unsere Eindrücke vom Eis und den Eisbergen, den kleinen bunten Häusern und vor allem von den Inuit waren überwältigend. Wir konnten jeden Tag etwas Neues erleben. Unser Anlaufpunkt war Ilulissat, 300 km nördlich des Polarkreises. Die kleine Stadt hat den typischen Charakter der grönländischen Städte und ist mit gerade einmal 4500 Einwohnern die drittgrößte Stadt Grönlands. Die Menschen sind aus ihren Grashütten vor Jahrzehnten in schöne bunte Häuser gezogen. Leider verarmen immer mehr, weil sie keine Arbeit haben, denn vom Jagen und Fischfang können nur noch die wenigsten überleben. Meine Frau und ich machten an einem sonnigen Tag - na ja, Tag ist es in dieser Jahreszeit immer, es wird nie dunkel und die Sonne scheint rund um die Uhr - eine

Wanderung längs eines Eisfjords. Wir waren wieder einmal überwältigt von den Eisbergen. Als wir auf dem Rückweg an einem Friedhof vorbeikamen, parkte dort ein großes Vierradfahrzeug mit der Aufschrift POLITI. Wir näherten uns dem Fahrzeug, als plötzlich ein Polizist in Uniform auftauchte. Ich ging sofort auf ihn zu und wollte Kontakt knüpfen. Er sprach verständliches Englisch. Nur kurz dauerte es, als wir beide feststellten, dass wir IPA-Angehörige waren. Die Freude war riesengroß. Wir holten unsere IPA-Ausweise hervor und machten ein Foto. Ich konnte im Gespräch erfahren, wie der Dienst abläuft und wie die Kriminalität sich darstellt. Nach Ende des Gesprächs wollten wir uns verabschieden, doch er bestand darauf, uns mit seinem Dienstwagen zurück zum Hotel zu bringen. Auf der Fahrt freuten

wir uns beide über diese Begegnung. Am Rande sei erwähnt, dass er mich für den nächsten Tag auf seine Dienststelle eingeladen hatte. Er sagte, man wäre noch nie einem deutschen Polizisten in Ilulissat begegnet und er wäre stolz, wenn er mich seinen anderen zehn Kollegen vorstellen könnte. Leider war der nächste Tag aber schon unser Abreisetag. Mit ihm halte ich weiter Kontakt und habe ihm das Foto von uns zugeschickt. Es war wieder einmal ein intensives Erlebnis mit einem IPA-Kollegen.“

IPA Konstanz

Medaillenregen für Peter Kunze Bei den diesjährigen World Police und Fire Games (WPFG) in Fairfax/Virginia

war der 73-jährige ehemalige Konstanzer Wasserschutzpolizist Peter Kunze (Mitte) in den Schwimmwettkämpfen der Altersklasse 70+ überaus erfolgreich: Fünfmal Gold in den Schwimmlagen 50 Meter Brust, Rücken, Delphin, und Freistil sowie 100 Meter Brust. Zweimal Silber in der 4x50 Meter Herren Freistilstaffel und der 4x50 Meter Herren Lagenstaffel der Altersklasse 60+ mit Kollegen aus Canada, Brasilien und den USA. Weitere 4. und 5. Plätze in den 4x50 Meter Unisex Lagen und 4x50 Meter Unisex-Freistilstaffel der Altersklasse 50+ in denen er ebenfalls mit befreun-

deten ausländischen Schwimmern und Schwimmerinnen an den Start ging. Die Staffeln werden jeweils einen Tag vor Beginn der Schwimmwettkämpfe zusammengestellt und so kommt es immer zu wechselnden interessanten Begegnungen mit anderen IPAMitgliedern aus den verschiedensten Ländern, da nicht immer dieselben Schwimmer an den Start gehen. Für Peter Kunze war dies seine sechste Teilnahme an diesen Meisterschaften und er hat insgesamt 16 Titel gewonnen. Damit ist er einer der erfolgreichsten Teilnehmer dieser Wettkämpfe überhaupt.


IPA Regional

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IPA Bonn

IPA Bonn

IPA Bonn auf Kultur-Tour

IPA-Rose der Freundschaft

Im Juni besuchte die IPA Verbindungsstelle Bonn bei bestem Ausflugswetter das ARP-Museum im nahegelegenen Remagen-Rolandseck. Das Museum wurde 2007 eröffnet und setzt sich aus dem klassizistischen Bahnhof und dem harmonisch in die Natur eingebettete Neubau des Architekten Richard Meier zusammen. In einer 90-minütigen Führung durch die Ausstellungen des Museums traf die Gruppe auf die Kunstgemälde der Sammlung Rau sowie die

Kunst von Hans Arp und Sophie Taeuber-Arp, die im Zentrum des Museum steht.Im Museumscafé im restaurierten ehemaligen Festsaal des Bahnhofes aus der Mitte des 19. Jahrhunderts mit Stuckdecken und schöner Außenterrasse genoss die Gruppe den Blick auf das Siebengebirge mit dem Drachenfels. Informationen rund um das Museum www.arpmuseum.org

IPA Baden-Württemberg

Klarer Sieg für die IPA

Im Rahmen des Benefiz-24-StundenLaufes an der Hochschule für Polizei in Villingen-Schwenningen (BadenWürttemberg) sponsorte die Landesgruppe Baden-Württemberg die

Mannschaft der Studiengruppe 3506. Pro gelaufene Runde wurden 50 Cent gespendet und unsere Siegermannschaft lief 972 Runden!

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Stefan Schneider von der Verbindungsstelle Saarbrücken-City berichtet über eine tolle Geste der Freundschaft: „Die IPA Verbindungsstelle Saarbrücken-City unterhält seit nunmehr 35 Jahren eine sehr intensive Verbindung und Freundschaft zur IPA Délégation 44 Loire-Atlantique in Nantes/Bretagne. So kam es, dass im April diesen Jahres der Vizepräsident unserer französischen IPA-Freunde aus Nantes, Thierry Cabaret, auf dem Rückweg vom französischen Seminar in Gimborn unserer Verbindungsstelle im Saarland - wie fast jedes Jahr - einen Besuch abstattete. Als besonderes Zeichen dieser längjährigen IPAFreunschaft, welche über 35 Jahre viele IPA-Freunde zusammengeführt hat, pflanzten wir gemeinsam unsere IPA-Rose der Freundschaft. Heute, nur neun Wochen später, blühte diese Freundschaft in wahrsten Sinne des Wortes wunderschön auf.“


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Insgesamt waren 24 Mannschaften am Start, so dass auf Grund der teilweise mehrfach vorhandenen Sponsoren über 12.000 € „erlaufen“ wurden. Die stolze Summe teilt sich der Förderverein der Hochschule mit dem Verein Feldner Mühle, der behinderte Kinder unterstützt. Die IPA-Verbindungsstelle Villingen-Schwenningen unterstützte die Aktion mit einer „Bananenspende“. Tatsächlich wurden Bananen im Wert von 500 € verspeist! Der Präsident der Hochschule für Polizei, IPA-Freund Alexander Pick, freut sich mit dem Villingen-Schwenninger IPA-Team und Landesgruppenleiter Dieter Barth über das Ergebnis. Bei über 30 Grad im Schatten ging der Lauf in ein Fest über. Fortsetzung von Seite 25

IPA Rosenheim

Sommer in Paris Markus Hasl aus Rosenheim berichtet von einem Besuch in Paris : „Ich war vor einigen Wochen zusammen mit meiner Freundin in Paris. Zuvor habe ich mich per Email an die IPA Paris gewandt und hatte dadurch einige nette Erlebnisse mit den Kollegen. Das Foto entstand im dortigen IPA Lokal. Ganz links auf dem Foto der Präsident der IPA Paris, Olivier Boulenguez. Er spricht Deutsch und war mein erster Ansprechpartner. In der Mitte des Fotos meine Freundin und ich. Und auf der rechten Seite zwei Mitglieder der IPA Paris. Der rechte davon, Claude Siegwart, spricht sehr

gutes Deutsch und fungierte bei der Dienststellenbesichtigung in Paris als Übersetzer.

IPA Neunkirchen

Drei Länder in zwei Tagen

Die Verbindungsstelle Neunkirchen begrüßte im Juli Polizisten aus Österreich und Italien im Saarland. Es war nicht das erste Treffen dieser IPAFreundinnen und -Freunde. Bereits seit dem Jahr 2011 gibt es zwischen

ihnen und ihren Partnern regelmäßige Treffen in den Dolomiten. Dort wurde auch der Plan gefasst, die nächste Zusammenkunft im IPA Gästehaus Saarland in Neunkirchen stattfinden zu lassen.

Dass auch diese Region einiges zu bieten hat, wurde den Kollegen schnell klar. Das Team der Verbindungsstelle Neunkirchen organisierte Ausfahrten in die Vogesen und nach Luxemburg. Unterstützt durch die benachbarten IPA-Freunde der Verbindungsstelle Merzig und der Sektion Luxemburg wurde das Dreiländereck zwischen Frankreich, Luxemburg und Deutschland erkundet. Ein Ausflug an die Saarschleife durfte ebenso wenig fehlen, wie ein Abstecher nach Schengen (Foto), einem Wahrzeichen für das Zusammenwachsen der Polizeien Europas. Bei gemeinsamen Grillabenden und mediterranen Temperaturen wurde die Freundschaft gefestigt und neue Pläne für zukünftige gemeinsame Aktivitäten geschmiedet. Die Polizisten lernten bei ihrem Aufenthalt die Gastfreundlichkeit der Menschen im SaarLor-Lux Raum kennen und schätzen und versprachen wiederzukommen.


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IPA Tübingen-Reutlingen und Zollernalb

IPA Radioclub

1500 km nach Südosten

Bundestreffen in Brilon

Der Leiter der IPA Tübingen-Reutlingen, Roland Karg, der Leiter der IPA Zollernalb, Karlo Gerstenecker, Sekretär Harald Fritz und der ehemalige Sekretär Stefan Emrich (beide IPA Zollernalb) reisten im Mai nach Bulgarien. Dort knüpften sie erste Verbindungen zur IPA Bulgarien und planten für das nächste Jahr einen gemeinsamen Ausflug der Verbindungsstellen Tübingen-Reutlingen und Zollernalb. Die deutschen Gäste wurden vom Leiter der IPA-Verbindungsstelle Bur-

Nach einer Besichtigung des Polizeipräsidiums Burgas empfing der stellvertretende Oberbürgermeister von Burgas die deutschen Gäste in seinem Büro. Bei üppigem Essen wurde der Kontakt, den Stefan Emrich, der seit Jahren in der Bulgarienhilfe tätig ist, geknüpft hatte, gefestigt. Beim Abschied war man sich einig, dass es zu weiteren Treffen zwischen den IPA-Freunden aus Bulgarien und Deutschland kommen sollte. Die IPA Burgas hat bisher nur wenige akti-

Zu Gast bei der Polizei Burgas: Pavlin Kovachev (2.v.l.), Roland Karg (3.v.l.), Karlo Gerstenecker (3.v.r.), Harald Fritz (2.v.r.) und Stefan Emrich (1.v.r.). gas, Pavlin Kovachev und seinen IPAKollegen freundlich empfangen und drei Tage lang betreut. Pavlin war ein sehr guter Gastgeber und hatte ein interessantes Programm vorbereitet.

ve Mitglieder und hofft auf mehr Interesse durch gegenseitige Treffen. Eindrucksvoll waren Besuche an der türkischen Grenze, in Veliko Tarnovo, Elena und Sofia.

IPA Ludwigsburg

+ 12,3 % - eine Halbjahresbilanz Würde jede Verbindungsstelle sich so aktiv um Mitglieder bemühen wie die IPA Ludwigsburg, hätte die Deutsche Sektion einen Mitgliederzuwachs vonrund 7000 im Jahr 2015 zu verzeichnen. Zu Beginn das Jahres lag die Mitgliedszahl in Ludwigsburg noch bei 236, inzwischen sind es 265.

Wie macht man das? Diese Frage stellen sich viele Vorstandsmitglieder. Die Verbindungsstelle geht offensiv auf neue Kolleginnen und Kollegen zu und bietet attraktive Aktivitäten an. Wer mehr wissen will: www.ipa-ludwigsburg.de oder einfach mal anrufen.

Horst Römer berichtet vom 34. Bundestreffen der IPA-Funker: „Die Ausrichtung des Bundestreffens der IPA Funkamateure hatte in diesem Jahr unser IPA Freund Hans Olsowski, DJ7PX/DLØIPA übernommen und 38 Funkamateure der IPA aus ganz Deutschland sowie Gäste aus den Niederlanden, Rumänien und der Schweiz kamen nach Brilon. Schon vor dem eigentlichen Treffen besuchten am Donnerstag die früher Angereisten das deutsche Polizeimuseum in Salzkotten, durch das uns Felix Hoffmann führte. Während die Damen am Freitag einen Ausflug ins Sauerland unternahmen, fand für die Funkamateure die Tagung statt, die von unserem neuen Ansprechpartner Horst Römer, DL1GBP erstmals geleitet wurde, da es nach Bernhard Wächters, DF9ED, Rücktritt keinen IPARC-Referenten mehr gibt. Die Entscheidung des Bundesvorstandes, Referate abzuschaffen, wurde sachlich diskutiert und muss nun akzeptiert werden. Weitere Tagesordnungspunkte waren der IPA-Contest, der internationale Funkwettbewerb der Deutschen Sektion, die Teilnahme am International-LighthouseLightship-Weekend und die Beantragung eines Sonderrufzeichens zum 40-jährigen Bestehen des deutschen weiter auf Seite 26


IPA Regional

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IPA Radioclubs 2016, das z.B. DQ40IPARC sein könnte. Ein weiterer Höhepunkt war der interessante Vortrag über IT-Sicherheit von Peter Wasieloski, DK6PW. Der Tag klang mit einem sehr schönen Festabend aus, der kulinarisch ein deftiges Sauerländer Büffet und musikalisch eine sehr nette Begleitung durch das Duo Vivendi bot. Während des Abends durfte ich die Ehrungen vornehmen. So erhielten Ron Starke, DL9GMN, sowie das Team um DLØPPC und DLØIPA Urkunden für die beim IPARC Contest erreichten Plätze. Gerd Balg, DL7UMG, hat die Bedingungen für die höchste Auszeichnung des IPARC (DS) erreicht und ihm wurde die Dr. Watson Trophy überreicht. Bei Musik, Tanz und netten Gesprächen klang ein ereignisreicher Tag fröhlich aus. Abgerundet wurde das Treffen am Sonnabend durch eine Sauerlandrundfahrt im von Günter Hartmann von der Verbindungsstelle Hochsauerlandkreis gelenkten Bus. Am Möhnesee machten wir einen Spaziergang auf der Staumauer und eine Schifffahrt auf dem See. In Arnsberg gab es eine Stärkungspause im „Grünen Baum“. Leider ließ das Wetter den geplanten Ausflug zum Kahlen Asten nicht zu, so dass alle noch etwas Zeit für Brilon und den Kurpark hatten. Der Tag klang mit einer gemütlichen Runde im Panoramarestaurant des Hotels aus.“

Fortsetzung von Seite 25

IPA Nordhausen

Sicher durch den Harz

Auf Grund der stetig steigenden Verkehrsunfälle mit Beteiligung von Motorradfahrern wurde in Zusammenarbeit mit dem TÜV Thüringen und der Landesverkehrswacht Thüringen ein Präventionstag auf dem Petersberg in Nordhausen ausgerichtet. Die jährliche Sternfahrt des TÜV Thüringen unter dem Motto „Fit in den Motorradfrühling“ hatte mit sechshundert Teilnehmern das Veranstaltungsgelände in Nordhausen als Ziel. Dort wurden auch für andere Verkehrsteilnehmer Simulatoren, wie Überschlags- und Motorradsimulator sowie der Gurtschlitten, angeboten.

Für unsere jüngsten Verkehrsteilnehmer waren zwei Jugendverkehrsschulen vertreten. Die Gesamtteilnehmerzahl betrug 850 aktive Motorradfahrer, und wie eine lokale Zeitung schrieb: „Der Berg war voll“. Einige Mitglieder der IPA Verbindungsstelle Nordhausen waren aktiv in die Vorbereitung und auch in die Durchführung eingebunden. Wie in allen öffentlichen Behörden, Einrichtungen und Kommunen, sind natürlich die Haushaltskassen bei der Polizei zur Ausrichtung einer solchen Veranstaltung einfach nicht ausgelegt. So hatte die Verbindungsstelle Nordhausen das Bleicheröder Bergmannsblasorchesters organisiert und gesponsort, um einen kulturellen Beitrag zu leisten. Durch die IPA wurden auch die Stromkosten übernommen. Ohne die IPA hätte sich kein Simulator gedreht und der DJ wäre nur unmittelbar vor der Bühne zu hören gewesen. Auf diese Weise konnte die Veranstaltung mit Hilfe der IPA ein hohes Niveau erreichen.

IPA Bork

„Hoffen Helfen Heilen“ Unter diesem Motto rief die IPA-Verbindungsstelle Bork unter anderem die Studierenden in der Polizeiliegenschaft in Bork zur Typisierung auf. Die „Stefan-Morsch-Stiftung“, die sich schon seit Jahren über die Partnerschaft mit der IPA Bork freut, führte erneut die Aktion am Campus im LAFP durch. Weit mehr als 100 Polizistinnen und Polizisten standen zur Typisierung an. Die Versorgung wäh-

rend der Wartezeit mit Kaffee und Kaltgetränken übernahmen die IPAFreundinnen und -Freunde. Dass diese Typisierungsaktionen erfolgreich sein können, hat sich erst kürzlich wieder bestätigt. Aus der gleichen Aktion im Jahr 2014 im LAFP NRW gab es einen Treffer. Lukas Brämer konnte mit seiner Stammzellenspende Anfang des Jahres einem an Leukämie erkrankten

Menschen die Chance geben, den Blutkrebs zu besiegen.


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IPA Stuttgart

1. IPA-Marsch Im Juni veranstaltete die I PA - Ve r b i n dungsstelle Stuttgart ihren 1. IPA-Marsch. Eingeladen waren IPA-Freunde aus dem In- und dem näheren Ausland sowie B u n d e s w e h reinheiten, Feuerwehren und Angehörige der Rettungsdienste. Bei einer ganzen Reihe von Polizeimärschen, bei Freundschaf tstreffen und anderen Veranstaltungen wurde hierfür kräftig geworben. Über 350 Teilnehmer hatten sich gemeldet, darunter IPA-Freunde aus Großbritannien, den Niederlanden,

Polen, Mazedonien, Belgien, Österreich, Schweiz und gar eines aus dem Kosovo. Am Freitag erreichten die ersten Teilnehmer das Präsidium, so dass am Abend bereits die erste Möglichkeit zum Kennenlernen und Austauschen bestand. Am Samstagmorgen ging es dann schon weit vor 6 Uhr hektisch, aber geordnet los. Teilnehmer registrieren, Marschkarten aushändigen und viel Organisatorisches klären. Das Team am Infopunkt und an den Kassen war früh und ausgiebig gefordert.

Auf den drei angebotenen Strecken waren verschiedene Verpflegungsstationen aufgebaut, die mit Unterstützung von IPA-Mitgliedern und Angehörigen des PP Stuttgart mit Feuereifer aufs Feinste betrieben wurden. Dass ein gutes Vesper aber auch nötig war, zeigte sich denn auch recht schnell. War doch die Stuttgarter Topografie für einzelne eine echte Herausforderung. Trotzdem waren alle Teilnehmer von den jeweils gewählten Strecken hellauf begeistert. Nachdem alle Teilnehmer glücklich und zufrieden zum Präsidium zurückgekehrt waren, ging es langsam aber sicher zum gemütlichen und dem von allen erwarteten Teil über, zur Abendveranstaltung. Es wurden noch einmal alle Teilnehmer, insbesondere natürlich unsere ausländischen Freunde aufs Herzlichste begrüßt. Der Abend war lang, lustig und lauschig. Geschenke wurden getauscht und manch neue Freundschaft geschlossen. Je später die Uhr, desto mehr geriet die Sekt- und Cocktailbar in den Mittelpunkt des Geschehens.

IPA Steinfurt

40 Jahre Polizeihistorische Sammlung Saatkamp Unter dem Beifall der geladenen Gäste aus den Polizeibehörden Münster und Steinfurt wurde die Sammlung aktuell durch ein neu restauriertes Exponat erweitert. Zu dem grün-weißen Opel Vectra B, einst Polizeifahrzeug der KPB Steinfurt, und dem schneeweißen DKW 1000s der Autobahnpolizei Münster konnte IPA-Freund Thorsten Saatkamp nun ein niedersächsisches Sondermodell, einen VW Passat 35i Variant B 3, hinzufügen. Mit Hilfe des Landrates des Kreises Steinfurt, Thomas Kubendorff, enthüllte er das „neue“ Fahrzeug und nahm es offiziell in seine Sammlung auf.

Neben diesen drei betriebsbereiten ehemaligen Streifenwagen zeigte er an diesem Tag auch vier ehemalige Polizei-Kräder und zahlreiche weitere Polizeiutensilien. Er gab damit den Gästen einen kleinen Einblick in einen Teil seiner Schätze. Dass es sich dabei nicht nur um tote Gegenstände handelt, stellte er zudem eindrucksvoll am Jubiläumstag unter Beweis, als er in Begleitung des WDR Fernsehens eine Demonstrationsfahrt durch Nordwalde unternahm. Altes bewahren und

historische Polizeiutensilien für die Nachwelt erhalten, ist sein Bestreben und zugleich sein Lebensmotto. Seine Familie trägt das voll mit und zusammen mit seiner Frau und seinen beiden Töchtern lieben sie diese Sammlerwelt.


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Leserbrief Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe bei meinen letzten Urlaub mit den Wohnmobil in Rendsburg ein positives Erlebnis erfahren.:Am Freitag, dem 3. Juli 2015 gegen 12.00 Uhr, bei 30 Grad im Schatten, ging das E-Bike meiner Frau kaputt. Von einem Fahrradhändler in Rendsburg erhielt ich die Antwort, dass er nicht für alle Probleme zuständig ist. Nachdem das Wohnmobil ca. 8 km entfernt stand, wandte ich mich an die PI Rendsburg und der IPA-Ausweis wirkte Wunder. Die Kollegen organisierten sofort einen Transport mittels VW-Bus und fuhren meine Frau samt Rad zur Fährstation. Von hier waren es nur noch einige Minuten zu Fuß zum Stellplatz in Schacht-Audorf. Unser Leitsatz: „SERVO PER AMIKECO“ hat sich wieder mal bestätigt. Es ist toll, dass es noch so hilfsbereite Kollegen gibt. Klaus Lederer IPA Rosenheim

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Die Neue Rosemarie Müller verstärkt Bexbach Seit dem 1. September 2015 verstärkt die 53-jährige Rosemarie Müller aus Neunkirchen/Saar das Team um Christa Hock und Sabine Kipp. Vorausgegangen war ein 14-tägiges Praktikum in der Bundesgeschäftsstelle, um die Arbeit der IPA genau kennen zu lernen. Die Einstellung von Frau Müller war erforderlich geworden, weil unsere langjährige Mitarbeiterin Christa Hock zum 30. September in den wohlverdienten Ruhestand geht. Frau Müller hat nach dem Abitur eine Ausbildung zur Kauffrau im Großund Außenhandel absolviert und das Studium der Amerikanistik, Hispanistik und der Englischen Sprachwissenschaft an der Universität des Saarlandes mit dem Grad „Magistra Artium“ abgeschlossen. Frau Müller beherrscht die IPA-Sprachen Englisch, Spanisch, Französisch und natürlich

Deutsch perfekt in Wort und Schrift. Präsident Horst W. Bichl äußerte bei der Unterzeichnung des Arbeitsvertrages in Bexbach den Wunsch, dass sie sich bei der IPA dauerhaft wohl fühlen möge.


Bunt gemischt

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Kooperation mit Best Western Hotels Deutschland Als offizieller Hotelpartner unterstützt Best Western, die weltweit größte Hotelmarke mit rund 200 individuellen Hotels in Deutschland, ab sofort die IPA Deutsche Sektion. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit hat die Deutsche Sektion beschlossen, künftig Ihre Tagungen und Veranstaltungen bevorzugt über den Best Western Tagungsservice zu buchen. Eine gute Entscheidung, denn mit über 100 Tagungshotels deutschlandweit kann Best Western den Bedarf der Organisation an Veranstaltungsorten und den damit verbundenen Dienstleistungen weitreichend abdecken. Der Geschäftsführende Bundesvorstand hat bereits mehrfach in Best Western Hotels z.B. in Köln, Esslingen und Bad Herenalb getagt und die Herbsttagung des Bundesvorstandes findet im Best Western Plus Hotel Kassel City statt.

Besonders attraktiv ist die neue Kooperation, weil die IPA Deutsche Sektion und ihre Landesgruppen mit steigendem Umsatz von einer Bonuszahlung profitieren können. Darüber hinaus unterstützt der Best Western Tagungsservice bei Planung von Veranstaltungen, Tagungen und Treffen bereits im Vorfeld mit professioneller persönlicher Beratung, passgenauen Angeboten und Ideen für Rahmenprogramme, was wiederum den Aufwand für die Organisatoren deutlich senkt. Ein weiteres Plus der Zusammenarbeit: Bei der Buchung von Übernachtungen bis zu 5 Zimmern erhalten IPA Mitglieder künftig einen Preisvorteil gegenüber dem jeweils verfügbaren Tagespreis in allen Best Western Hotels weltweit. Buchbar ist die Vorzugsrate online über www.bestwestern.com.

Nähere Informationen dazu finden sich auf www.ipa-deutschland.de im „Internen Bereich“. Ein interessantes Arrangement für Flugreisende bieten deutsche Best Western Hotels in Flughafennähe an. „Park, Sleep & Fly“-Arrangements bieten eine Übernachtung inklusive Frühstück vorm Abflug, FlughafenTransfer, bis zu 15 Tagen kostenfreies Parken (Tiefgarage, Garage, Hotelparkplatz) sowie die kostenfreie Übernachtung eines Kindes unter 12 Jahren im Zimmer der Eltern. Bedingung: Es muss ein für den Folgetag gültiges Flugticket (ab dem nächsten Flughafen) sowie ein Rückflugticket (min. 8 bis max. 15 Tage später) vorliegen. „Park, Sleep & Fly“-Angebote können über die Webseite www.bestwestern. de in der Rubrik Reisewelten/Arrangements online gebucht werden.

Buchbesprechung

Waffenrecht Steindorf 10. Auflage 2015. Buch. XVI, 1285 S. in Leinen C.H.BECK ISBN 978-3-406-65843-3 Waffengesetz, Beschussgesetz, Kriegswaffenkontrollgesetz einschließlich untergesetzlichem Regelwerk und Nebenbestimmungen

Das Waffenrecht gliedert sich in zwei Gesetze: Das Waffengesetz sieht zum Schutz der öffentlichen Sicherheit und Ordnung Regelungen für die Waffenbesitzer vor.

Das Beschussgesetz regelt die Prüfung und Zulassung von Waffen und Munition zur Sicherheit der Verwender. Das Werk beinhaltet das NationaleWaffenregister-Gesetz und die zugehörige Verordnung

Das Buch enthält die Kommentierung des gesamten Waffenrechts: Waffengesetz, Allgemeine Waffengesetz-Verordnung, Beschussgesetz, Beschussverordnung, Kriegswaffenkontrollgesetz. Daneben sind die Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Waffengesetz (WaffVwV) und die entsprechenden Vordrucke angedruckt. Das Werk behandelt umfassend alle Bereiche des Waffenrechts und bleibt angesichts dieser komplexen Rechtsmaterie gut lesbar. Die polizeiliche Aufgabenwahrnehmung in diesem komplexen Rechtsgebiet ist mit der verstärkten Kontrolle der Aufbewahrungspflichten von Waffen deutlich anspruchsvoller geworden und bedarf einer übersichtlichen und nachvollziehbaren Darstellung, die mit diesem Kommentar, der sich hervorragend als Nachschlagewerk eignet, hervorragend gelungen ist.


Herausgeber: IPA - Deutsche Sektion e.V. Schulze-Delitzsch-Straße 4 66540 Bexbach · Tel. 06826 510990 IPA-Deutschland@t-online.de Präsident Horst W. Bichl Vizepräsident Hubert Vitt Oliver Hoffmann Generalsekretär Patric Louis Peter Herwig Schatzmeister Günter Lambrecht Rolf Schubert IPA aktuell Redaktion Hubert Vitt Chefredakteur (V.i.S.d.P) Koniferenstraße 11 41542 Dormagen Tel. 0172 8244286 vitt@ish.de Erscheinungstermine 15. März, 15. Juni 15. September, 15. Dezember Bezugspreis 4 Hefte 14,40 € (Einzelheft 3,50 €) inkl. MwSt. und Versand. Für Mitglieder ist der Bezugspreis im Mitgliedsbeitrag enthalten. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit Quellenangabe und Übersendung eines Belegexemplars an die Redaktion. Manuskripte sind ausschließlich an die Anschrift der Redaktion zu senden. Für eingesandte Manuskripte und Bilder wird keine Gewähr übernommen. Mit der Einsendung erklärt der Einsender, dass die Bilder und Texte copyrightfrei sind und unwiderruflich auf ein Honorar für Veröffentlichungen verzichtet wird. Diese Erklärung gilt auch für eine künftige Verwendung der eingesandten Bilder und Texte in IPA aktuell oder anderen Publikationen nach Entscheidung der Redaktion. Unterzeichnete oder signierte Artikel decken sich nicht unbedingt mit der Meinung des Herausgebers. Druckauflage: 60.500 Exemplare Druck: Konradin Druck, Leinfelden

IPA aktuell 3/2015 Erscheinungsdatum 15. Dezember 2015

Nordrhein-Westfalen Gisbert Rybarczyk Klaus-Erich Landwehr Jürgen Bergmann Albert Manteufel Heinrich Bruns Jürgen Dinkelbach Joachim Kaiser Heiko Thiemann Herbert Kluge Gerd Cremer Monika Berns Horst Hoven Maria Luise Rohrich Helmut Paschen Walter Bergmann Rudolf Wickemeyer Gerhard Althaus Werner Reuther Hans Krauß Adolf Schmidt Paul Heinz Klein Axel Hofmann

73 Jahre Dortmund 59 Jahre Gelsenkirchen 53 Jahre Steinfurt 66 Jahre Mettmann 76 Jahre Coesfeld 63 Jahre Essen 58 Jahre Mettmann 69 Jahre Borken 60 Jahre Dortmund 64 Jahre Bochum 67 Jahre Mettmann 90 Jahre Hochsauerland 60 Jahre Hochsauerland 86 Jahre Steinfurt 84 Jahre Leverkusen/Rhein-W. 84 Jahre Dortmund 74 Jahre Dortmund 80 Jahre Köln 94 Jahre Köln 76 Jahre Hamm 75 Jahre Bonn 52 Jahre Coesfeld

U Torsten Walter Torsten Walter war Sekretär der Verbindungsstelle Unna. Er verstarb unerwartet im Alter von 51 Jahren während eines Kurzurlaubs. Wir trauern um einen engagierten IPA-Freund

Redaktionsschluss 2. November2015 Anzeigenschluss 15. November 2015

Horst W. Bichl Präsident IPA Deutsche Sektion

Dirk Zühlke Leiter der Landesgruppe Nordrhein-Westfalen


Euer Denkmal steht im Herzen eurer Freunde Bayern Rudolf Thieser Wolfgang Wengle Hermann Haberl Alfred Gräßel Gerhard Oltsch Johann Grauvogel Siegfried Heinze Thomas Hämmerle Gerhard Hoppe Jürgen Georg Gastner Josef Lang Franz Rostek Johannes Köcher Leonhard Magerl Johanna Weis

93 Jahre Eichstätt 69 Jahre Rosenheim 76 Jahre München 90 Jahre München 66 Jahre Schweinfurt 61 Jahre Neuburg 70 Jahre Kempten 50 Jahre Kempten 93 Jahre München 51 Jahre Nürnberg 80 Jahre München 68 Jahre München 88 Jahre Deggendorf 82 Jahre Berchtesgaden 79 Jahre Rosenheim

72 Jahre Rendsburg-Eckernförde 78 Jahre Neumünster

66 Jahre Vogtland

Jörg Engelhardt Erich Fleischmann Günter Haase Wilfried Israel Torsten Rossner Volker Johann Kipper Karl-Hermann Oetzel Artur Schlosser Eberhard Voggel Gerhard Zander

74 Jahre Werra-Meißner 71 Jahre Fulda 75 Jahre Bergstraße 74 Jahre Frankfurt am Main 46 Jahre Frankfurt am Main 60 Jahre Wiesbaden 69 Jahre Bebra-Rotenburg 95 Jahre Wiesbaden 76 Jahre Frankfurt am Main 77 Jahre Wiesbaden

Niedersachsen Rolf-Wolfgang Graser Helmut Krause Klaus-Ulrich Imsiepen Andreas Wacker Volker Kunze Uwe Schmidt Manfred Kappeser

Rudolf Schwarz

86 Jahre Hann.-Münden 80 Jahre Hannover 67 Jahre Osnabrück 49 Jahre Cuxhaven 58 Jahre Cuxhaven 75 Jahre Osnabrück 75 Jahre Oldenburg

83 Jahre Merzig

Bremen 83 Jahre Bremen 94 Jahre Bremen-Nord 79 Jahre Bremerhaven

Sachsen-Anhalt 68 Jahre Wernigerode

Mecklenburg-Vorpommern Bernd Kalkhorst

Hessen

91 Jahre Koblenz 82 Jahre Koblenz 72 Jahre Pirmasens 77 Jahre Bingen 81 Jahre Daun

Saarland

Peter Siebold

Sachsen Jürgen Rudolph

Helmut Letschert Josef Baus Heinrich Geissel Manfred Gundlach Franz Paus

Adolf Flegel Kurt Rahner Jörn Kirschner

Schleswig-Holstein Günter Ott Renate Weinrich

Rheinland-Pfalz

61 Jahre Wismar

Baden-Württemberg Hermes Poos Heiner Wilhelm Rolf Riethmüller Doris Schmidt Bernd Weisbecker Alfred Gasteiger Manfred Frank Karl Heinrich Forschner Eckhard Benz Karl Weil Georg Ludwig Wolfgang Mohr

68 Jahre Calw 70 Jahre Esslingen 60 Jahre Heidenheim 75 Jahre Heilbronn 72 Jahre Heilbronn 82 Jahre Konstanz 75 Jahre Main-Tauber-Kreis 87 Jahre Mosbach 74 Jahre Offenburg 86 Jahre Stuttgart 76 Jahre Tübingen/Reutlingen 75 Jahre Wiesensteig

Berlin Hans Müller Werner Textor Horst Hauptmann

90 Jahre West 94 Jahre West 78 Jahre Süd


Titelfoto: Foto Rückseite:

neurolle - Rolf_pixelio.de Initiative Echte Soziale Marktwirtschaft (IESM) / pixelio.de

Inhalt Ehre, wem Ehre gebührt

2

Editorial

3

Entwurzelt - Flüchtlinge in Deutschland

4

60 Jahre IPA NRW

12

Was? Wann? Wo?

14

Unser jüngstes Mitglied

15

Zu Gast bei Freuden - IPA-Häuser

16

IBZ Schloss Gimborn - Programm 2016

17

Landesdelegiertentag Brandenburg

21

Comenius EduMedia Medaille 2015

21

Fünf Jubiläen in Berlin

22

IPA Regional

23

Inserate

30

Leserbriefe

32

Die „Neue“ in Bexbach

32

IPA und Best Western Hotels

33

Buchbesprechung Impressum

33

In stillem Gedenken

34

34

Wenn ich dieses Schild sehe, freue ich mich immer zurück zu sein. Zurück in meinem Heimatland, dessen Bürgerinnen und Bürger so menschenfreundlich sind, dass hunderttausende von Flüchtlingen hier um Schutz bitten, ein Land, das dafür bekannt ist, dass man keine Angst vor der Polizei haben muss. Beides macht mich stolz. Als ich den Artikel über Flüchtlinge begonnen habe, hatte ich mir vorgenommen, nüchtern über deren Heimatländer zu berichten und ausschließlich Fakten zu Papier zu bringen. Ich habe mich dann lange und ausgiebig mit dem Thema befasst und feststellen müssen, dass man es nicht nüchtern b etrachten kann. Zumindest kann ich es nicht. Ich habe IPA-Freunde gesprochen, die sich einbringen und helfen, ich habe Flüchtlinge kennengelernt, die Träume haben, die Heimweh haben, die nicht wissen, ob ihre Familie noch lebt und die nicht wissen, was ihnen die Zukunft bringt. Und jeder einzelne von ihnen ist ein Mensch wie ich. Es geht ihnen nur nicht so gut wie mir und sie sehen auch anders aus als ich. Und so ist mehr daraus geworden, als eine sachliche Reportage. Vielleicht bewegt Sie und Euch das Thema auch so wie mich. Das würde mich sehr freuen. Ihr Hubert Vitt Chefredakteur

www.ipa-deutschland.de


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