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Ipa aktuell 4 2015

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Nr. 4 / 2015 60. Jahrgang

Termine 60 Jahre IPA Köln Seite 18

IPA Deutschland Weltkongress auf Zypern Seite 16

Titelthema

Wo froh Musik erklingt...

IPA Regional Türen auf für die Maus Seite 21


Ehre, wem Ehre gebührt! Die IPA ehrt ihre Mitglieder für langjährige Vorstandsarbeit und Mitgliedschaft 45 Jahre Vorstandsarbeit

60 Jahre Mitgliedschaft 60

Erich Ochsenreither

Darmstadt

36 Jahre Vorstandsarbeit Ingo Hinke Jürgen Heinle Günter Scheid

Braunschweig Lüneburg Montabaur

27 Jahre Vorstandsarbeit Jürgen Linker Reinhart Siegert Ludwig Gab Uwe Dahms

Frankfurt am Main Frankfurt am Main Zweibrücken Rotenburg/Wümme

18 Jahre Vorstandsarbeit Karl-Heinz Köllner Armin Hechler Thomas Knoll Martin Willi Wolfgang Kerkhoff Andreas Fraas Claus Melle

Bochum Heidenheim Heidenheim Heidenheim Oldenburg Wildeshausen Cloppenburg

9 Jahre Vorstandsarbeit Cornelia Weyer Dieter Biernat Michael Engler Ulrich Krause Michael Kahle Marco Voges Jürgen Marquardt Karl Schlegel Joachim Schulze Wilfried Rudolph Herbert Kemper

Büdingen Bochum Bochum Celle Hann.-Münden Hildesheim Lüneburg Lüneburg Wolfsburg Winsen/Luhe-Nordheide Winsen/Luhe-Nordheide

weitere Ehrungen auf Seite 19

Gerhard RennerU Herbert Krüger Hans-Joachim Kurtz Hans-Horst Menzel Hans Sander

Gießen Bochum Braunschweig Hannover Hildesheim

50 Jahre Mitgliedschaft Udo Dorn Herta Grahl Raimund Heyl Dieter Ortlauf Horst Straube Bernhard Hoppe Klaus-Peter Lange Alfons Lüneburg Ernst Reichert Udo Wollentin Manfred Lorenz Artur Bisanz Manfred Laufer Rüdiger Smorra Günter Goerlich Gerhard Menk

Frankfurt am Main Frankfurt am Main Frankfurt am Main Frankfurt am Main Gütersloh Braunschweig Braunschweig Goslar/Harz Goslar/Harz Goslar/Harz Hannover Lüneburg Meppen/Emsland Meppen/Emsland Cuxhaven Winsen/Luhe-Nordheide

Zwei Ehrenmitglieder feiern 90. Geburtstag Marianne Koch erhielt bereits im Jahr 1980 die silberne Ehrennadel für 13 Jahre Einsatz als IPA-Hausbetreiberin in Bensheim. 1994 wurde sie zum Ehrenmitglied der Deutschen Sektion ernannt. Sie war die gute Seele des Hauses und betreute Gäste aus aller Welt, die die liebenswerte Stadt an der Bergstraße besuchten. IPA aktuell gratuliert zum 90. Geburtstag. Max Dallmaier als rüstigen Pensionär zu bezeichnen ist schon fast untertrieben. Noch heute fährt er mit dem Auto zu IPA-Veranstaltungen. Er spricht englisch, französisch, griechisch, italienisch und polnisch und setzte diese Kompetenzen stets für die IPA ein: als Sekretär der Landesgruppe Bayern, IEC-Delegierter, Gründungsmitglied der Internationalen Kulturkommission, Mitbegründer der IPASektion Griechenland oder bei der Gründung des IPA-Radioclubs.Eine persönliche Freundschaft verband ihn mit IPA-Gründer Arthur Troop. Herzlichen Glückwunsch Max!


Editorial

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Liebe IPA-Freundinnen und -Freunde, verehrte Leserinnen und Leser von IPA aktuell, und wieder neigt sich ein Jahr dem Ende entgegen. Für manchen war es von Erfolg gekrönt, für andere eher enttäuschend. Zu den IPA-Höhepunkten zählten zweifelsfrei die Feier zum 60. Geburtstag der IPA Deutsche Sektion an ihrem Gründungsort, der Deutschen Hochschule der Polizei in Münster/Westfalen, sowie die 50- und 60-jährigen Jubiläen von Landesgruppen und Verbindungsstellen. Die IPA Landesgruppe Brandenburg feierte als erste Landesgruppe der „neuen Bundesländer“ ihren 25. Geburtstag. Die anderen folgen im Jahr 2016. Wie schrieb mein geschätzter Freund und ehemaliger Präsident der IPA Deutsche Sektion, Walter. S. Herrmann: „Wo sind sie geblieben, die 25 Jahre, seit meinem „Vorsitz“ bei der Gründung der Verbindungsstellen in Brandenburg? Ja, wo ist die Zeit geblieben?“ Wir alle werden älter und die Mitglieder der Deutschen Sektion auch. Das ist nun mal Fakt und daran kann niemand etwas ändern. Wir können aber mit vereinten Kräften daran arbeiten, unsere überhaupt nicht in die Jahre gekommene Polizeiorganisation IPA bei jüngeren Kolleginnen und Kollegen bekannter zu machen. Und hier sind alle gefragt: unsere Funktionäre im Geschäftsführenden Bundesvorstand, im Bundesvorstand, in den Landesgruppen - und ganz wichtig - in den Verbindungsstellen! Bei noch so gut gestalteten Internetauftritten, Plakaten und Flyern punktet man noch immer mit dem gesprochenen Wort eines überzeugten IPA-Mitgliedes. Bitte unterstützt die Mitgliederwerbung der IPA in Deutschland durch Eure Ansprache und Überzeugung! In diesem Sinne wünsche ich Euch allen ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr. Bleibt oder werdet gesund! Euer Präsident

Horst W. Bichl


Titelthema

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Wo froh Musik erklingt... Meinen ersten Kontakt mit der Polizeimusik hatte ich im Rahmen meiner Vereidigung Anfang der 70er Jahre in der Ruhrlandhalle in Bochum. Zuvor hatten wir gefühlte 200-mal die Nationalhymne geprobt und waren so textsicher, wie man es nur sein kann. Natürlich ging man als junger Polizeiwachtmeister auch zu Veranstaltungen, die damals „Poilizeischau“ genannt wurden und für alle Bürgerinnen und Bürger offen waren. In großen Veranstaltungshallen stellten Kradstaffeln, Diensthundeführer, Polizeiturner, Judokas und andere polizeiliche Einheiten und Vereinigungen ihr Können und ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis und das Publikum

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zahlte dafür Eintritt. Natürlich spielten dort auch Polizeiorchester, die man damals noch Polizeimusikkorps nannte. Und sie spielten vorwiegend das, was man damals von uniformierten Musikkorps erwartete: Marschmusik. Auch Polizeichöre traten dort auf, stimmgewaltige Männerchöre, die das Publikum begeisterten. Meine nächste Begegnung mit Polizeimusik war auch stimmgewaltig, aber weniger musikalisch und begeisterte nur uns selbst. Die sogenannten GruKw-Singers. Bei der Bereitschaftpolizei nutzte man damals noch den Hanomag AL 28 als Gruppenfahrzeuge, sogenannte GruKw. Dabei handelte es sich um offene LKW mit Bänken

und einer Plane: Nicht nur kalt und laut, sondern auch langsam. Unsere meistbefahrene Strecke führte von der Bereitschaftspolizei in Wuppertal in die damalige Bundeshauptstadt Bonn und für die 80 km waren wir zwei Stunden unterwegs. Lesen war auf dieser wackligen Fahrt nicht möglich und Tabletts oder Smartphones sollten erst fast 40 Jahre später erfunden werden. Also, was taten wir gegen die Langeweile? Singen. Die Musikauswahl beschränkte sich auf wenige Titel und die Charts führte jahrelang ein Titel an, der mit „In einem Polenstädtchen, da lebte einst ein Mädchen...“ begann und so viele Strophen hatte, dass es von Wuppertal bis Bonn reichte. Es ging die Sage, dass die Demonstranten auf dem Weg in die damalige Bundeshauptstadt umkehrten, wenn sie eine Hundertschaft auf der A 1 überholten und diesen Gesang hörten. Jahre später kamen Kollegen beim Polizeipräsidium Bonn auf mich zu und fragten mich, ob ich Lust hätte, am Wiederaufbau des Polizeichors der Behörde mitzuwirken und schon sang ich nicht nur in der Stimmlage 1. Tenor – was mir heute keiner mehr glauben mag – sondern war auch Vorsitzender des Chores. Es war eine schöne Zeit, denn es machte Freude zu singen und zu sehen, wie sich das Publikum mit auf eine musikalische Reise nehmen ließ. Bei den Jahrestreffen des Polizeisängerbundes, einer Tagung der Vorstände, gab es tolle Chorkonzerte. Und es gab große Augen bei den anderen Gästen in den Tagungshotels, wenn abends an der Bar jemand ein Lied anstimmte und 200 bis 300 Stimmen sangen mehrstimmig mit, als hätten sie es gerade eingeübt. Dass die Teilnehmer an diesen Flashmobs, wie man sie heute nennen würde, Polizisten waren, wollte kaum jemand glauben. Zu dieser Zeit gründeten sich auch in manchen Polizeibehörden Bands aus musikbegabten und begeisterten Kollegen. Ich erinnere mich noch an eine Band bei der Bereitschaftspoli-


Titelthema zei Linnich, die sich „Die Beppos“ nannte. Auch einzelne Polizistinnen oder Polizisten machten ihr Hobby Musik zum Nebenberuf oder brachten es sogar zur Professionalität, wie das Beispiel von Conny Conrad auf Seite 10 zeigt. Durch 44 Berufsjahre begleitet mich jetzt schon die Polizeimusik und ich habe sie immer als ein Aushängeschild der Polizei wahrgenommen. Die Bürgerinnen und Bürger bleiben stehen, wenn die Polizei musiziert. Als Verbindungsstellenleiter der IPA Köln rief mich der Leiter des damaligen Kölner Polizeimusikkorps an und bat die IPA um Unterstützung für ein kurzfristig geplantes gemeinsames Konzert mit einem befreundeten israelischen Polizeiorchester. Eine Woche später saßen über 200 Bürgerinnen und Bürger in einem Saal und klatschten sich zu „Hava Nagila“ die Finger wund. Das Dankeschön für diese Unterstützung werde ich nie vergessen. An meinem nächsten Geburtstag klingelte im Büro mein Telefon und als ich abhob brachte mir ein komplettes Polizeimusikkorps ein Ständchen. Als bei der Siegerehrung nach dem Hallenfußballturnier der IPA Deutsche Sektion in Deggendorf ein Alphornbläser auf den Tisch stieg und seinem Horn moderne Musik entlockte, tobte der Saal und der Dudelsackspieler beim 50. Geburtstag der IPA-Berlin, ein Kollege im Kilt und mit deutschem Uniformhemd, begeisterte alle Anwesenden. Beim 50. Jubiläum der IPA Bayern im Juni 2005 spielten das Orchester des Bundesgrenzschutzes und das Musik-

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Das Polizeiorchester Bayern korps der Bayerischen Polizei rund um den „Gabelmann“ in der Fußgängezone in Bamberg und wurden von der Bevölkerung mit Beifall belohnt – eines der Beispiele für eine gelungene Öffentlichkeitsarbeit der Polizei. Und Jahre vorher hielt ich mich privat in Barr, einem kleinen Ort im Elsass auf und wer trat auf? Ein deutsches Polizeiorchester, wenn ich mich recht erinnere aus Niedersachsen, spielte dort auf einem Stadtfest und auch unsere französischen Nachbarn waren begeisterte Zuhörer. Nach dem Landesdelegiertentag der Landesgruppe Baden-Württemberg im Mai 2014 in Esslingen gab es ein Konzert zu Gunsten des Esslinger Hospizhauses. Da der Bundesvorstand auch in Esslingen getagt hatte, nahmen dessen Mitglieder die Gelegenheit wahr, sich von der Musik des Landespolizeiorchester BadenWürttemberg verzaubern zu lassen, das einen wunderbaren Bogen von Klassik über Musical bis zu Rock und Pop schlug. Erst nach zwei Zugaben verabschiedeten sich die 30 Musiker unter der Leitung von Chefdirigent Toni Scholl. Meine intensivste und anrührendste Erinnerung geht jedoch zurück ins

Jahr 2006, als der damalige Leiter der IPA Landshut, Fritz Schaller, zu einem Konzert einer befreundeten Gruppe einlud. Bei „friends for music“ einem modernen Chor sangen zwar „nur“ zwei Angehörige der Polizei Landshut mit, aber der Konzertsaal war bis auf den letzten Platz besetzt, fast nur von Polizeiangehörigen und ihren Freunden und Verwandten. Es war ein Wohltätigkeitskonzert für die schwer behinderten Kinder des IPA-Freundes Steger, dessen Erlös der Familie zu einem behindertengerechten Van verhalf und niemand verließ es mit trockenen Augen. Eines der Kinder, der inzwischen 16 Jahre alte Simon Steger singt inzwischen selber in einem Chor. So schließt sich der Kreis. Und bis heute setzen IPA-Freunde das Medium Polizeimusik ein, um Musik zu genießen, zu feiern, zu tanzen oder um anderen zu helfen. Ein Beispiel ist das Benefizkonzert der IPA Rheinhessen (links unten), ein anderes der Auftritt des Polizeichores Köln bei der IPA Bork für die dort untergebrachten Flüchtlinge (Foto Seite 9). Kurz und gut: Polizeimusik verbindet: IPA-Freunde mit IPA-Freunden, Polizisten mit Polizisten und Bürgerinnen und Bürger mit Ihrer Polizei.


Titelthema

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Polizeiorchester Bayern Das Polizeiorchester Bayern kann mit über 60 Jahren Bestehen auf eine lange Entwicklung zurückblicken. Aus ursprünglich 30 Polizisten entwickelte sich ein sinfonisches Blasorchester aus 46 studierten Berufsmusikerinnen und -musikern. Doch für was steht das Orchester eigentlich? Welchen Aufgaben geht es nach? Und wie sind die Pläne für die Zukunft? IPA aktuell sprach mit Chefdirigent Prof. Johann Mösenbichler (Foto). Herr Prof. Mösenbichler, welche Aufgaben hat das Polizeiorchester Bayern?

wir honorarfrei. Im Gegenzug hat der Veranstalter die Aufgabe, das Konzert administrativ und werbemäßig bestmöglich vorzubereiten. Der Mehrwert entsteht insofern, als wir als Polizeiorchester Bayern jährlich knapp eine viertel Million Euro für gute Zwecke erspielen und mit und durch Musik die Vielfalt der Bayerischen Polizei repräsentieren. Wir freuen uns daher immer über Anfragen neuer engagierter Veranstalter. Für welche Anlässe eignet sich das Polizeiorchester?

Das Polizeiorchester Bayern ist ein professionelles sinfonisches Blasorchester mit einem breit gefächerten Repertoire von der Klassik bis zur Moderne, das – in Kooperation mit Veranstaltern aus ganz Bayern und darüber hinaus – Benefizkonzerte für die Öffentlichkeitsarbeit der Bayerischen Polizei spielt. Es ist der Bayerischen Bereitschaftspolizei zugeordnet und versteht sich als Bindeglied zwischen Polizei und Bürgern. Daneben hat das Polizeiorchester natürlich auch noch Auftritte bei zahlreichen dienstlichen Veranstaltungen, die von verschiedenen Ensembles innerhalb des Orchesters umrahmt werden.

Das Polizeiorchester Bayern hat ein sehr breit gefächertes, abwechslungsreiches und vielfältiges Repertoire. Wir spielen natürlich klassische Ouvertüren und Märsche, aber auch moderne Arrangements von Filmmusiken, Musicals oder Jazz-Musik. Darüber hinaus spielen wir aber auch gerne Konzerte in Kirchen, wofür wir spezielle Kirchenprogramme anbieten. Insofern eignet sich das Orchester für Benefizkonzerte vielerlei Art. Ein bewährtes Programm sind z.B. unsere jährlichen Neujahrskonzerte, die sich im Januar über ganz Bayern erstrecken. Weiterführende Informationen zu unseren verschiedenen Programmen lassen wir Interessenten gerne zukommen.

Wie kommen die Benefizkonzerte zu Stande und für welche Benefizzwecke spielt das Orchester?

Welche Projekte waren für Sie besonders spannend in den vergangenen Monaten?

Wir kooperieren bayernweit mit Gemeinden, Stiftungen, Vereinen und sonstigen Organisationen, die uns als Orchester für einen Konzertabend anfragen. Der Erlös des Konzerts kann unterschiedlichen gemeinnützigen Zwecken zur Verfügung gestellt werden. Dazu gehört z.B. die Jugendförderung im Sinne der Prävention, für die wir uns gerne einsetzen. Daneben unterstützen wir gerne soziale Projekte von Service-Clubs oder karitative Projekte z.B. von Gemeinden oder Kirchen. Diese Benefizkonzerte spielen

Ein spannendes Projekt waren die Videodrehs in diesem Jahr. Für Repräsentationszwecke drehten wir einen ganzen Tag lang in der wunderbaren Basilika Ottobeuren (mehr dazu auf Seite 6). Was Konzerte anbelangt, gab es im Jahr 2015 viele Highlights, wie die Einladung zum Weltsaxophonkongress in Straßburg. Hier durften wir im Juli zusammen mit dem bekannten Saxophonquartett SAXOFOURTE sowie einem der besten Saxophonisten unserer Zeit – dem US-Amerikaner Joe Lulloff – vor einem interna-

tionalen Fachpublikum konzertieren. Ein besonderer Höhepunkt im Jahr 2015 war für mich auch das internationale Polizeiorchestertreffen in Bad Füssing. Dort traten wir gemeinsam mit der Polizeimusik Oberösterreich sowie der Musik der Burgwache und Polizei der Tschechischen Republik im nahezu ausverkauften Kursaal auf. Das musikalische Großereignis mit rund 150 Musikern bewies die Vielfalt und hohe Qualität der verschiedenen, internationalen Polizeiorchester. Jedes Orchester gestaltete einen Programmteil und am Schluss hatte dann jeder Dirigent die Ehre, alle drei Orchester mit einem jeweils landestypischen Marsch dirigieren zu dürfen. Ein gemeinschaftliches Blasorchester von rund 150 Musikern zu erleben, ist für die Musiker und das Publikum gleichermaßen etwas ganz Besonderes. Zu unseren Referenzen aus der letzten Zeit zählen zudem beispielsweise das aDevantgarde-Festival für zeitgenössische Musik in München, die Münchner Opernfestspiele oder das Festival junger Künstler in Bayreuth. Und was ist für das Jahr 2016 geplant? Das Jahr 2016 zeichnet sich wieder durch viele spannende Benefizkonzerte in Bayern und dem benachbarten Ausland aus. Es beginnt mit der


Titelthema Tour der Neujahrskonzerte im Januar, für die wir im kommenden Jahr wieder die fantastische Mezzosopranistin Kerstin Eder als Solistin gewinnen konnten. Die Konzertreihe steht unter dem Motto „mit Schwung ins Neue Jahr und britischem Humor“, mit Werken von Johann Strauß, Edward Elgar sowie Gustav Holst. In der Osterzeit haben wir die Passion Christi wieder im Programm. Ein ganz besonderes Projekt für nächstes Jahr ist die Zusammenarbeit mit der Big Band der Bundeswehr. Wir planen drei gemeinschaftliche Konzerte mit dieser legendären Band. Gibt es auch Ton- oder Videoaufnahmen vom Orchester? Es gibt verschiedene Tonaufnahmen auf CD, die bei Konzerten vor Ort verkauft werden und bei den Bauer Studios erwerbbar sind. Wir produzieren eine CD pro Jahr, um die musikalische Vielfalt des Polizeiorchesters Bayern abzubilden. Was Videoaufnahmen betrifft, haben wir – wie erwähnt – dieses Jahr in der Basilika Ottobeuren gedreht. Zudem wurde unser Konzert beim Weltsaxophonkongress in Straßburg dieses Jahr komplett mitgeschnitten und ist über unsere Homepage verfügbar. Für die Zukunft haben wir auch vor, verschiedene Konzerte von einem Kamerateam begleiten zu lassen, das professionelle kurze Aufnahmen von verschiedenen Werken an verschiedenen Örtlichkeiten filmt. Diese möchten wir dann gerne über neue Medien wie etwa im Internet auf dem Portal „YouTube“ und im sozialen Netzwerk „Facebook“ verbreiten. Was ist Ihre Vision für das Bayerische Polizeiorchester? Mein Ziel ist es, unsere musikalische Qualität stetig weiter zu entwickeln, um auch in diesem Bereich den hohen Maßstäben der Bayerischen Polizei gerecht zu werden. Dabei ist uns aber die musikalische Nähe zu unseren Konzertbesuchern von sehr großer Bedeutung. Wir wollen für alle Alters- und Gesellschaftsschichten musizieren. Herr Prof. Mösenbichler, vielen Dank, für das Gespräch!

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Neue Videos in der Basilika Ottobeuren Der 22. September 2015 war für das Polizeiorchester Bayern ein ganz besonderer Tag. Mit Beginn der neuen Konzertsaison 2015/16, die sich wieder durch zahlreiche Benefizkonzerte in ganz Bayern auszeichnet, wurde die Basilika Ottobeuren einen kompletten Tag für das Orchester gesperrt (Foto Titelseite). Die Basilika im Unterallgäu gilt als eine der schönsten deutschen Barockkirchen und ist daher Ausflugsziel für Touristen aus aller Welt. An welch schönerem Ort ließen sich also Videos zur Passion Christi des spanischen Komponisten Ferrer Ferran drehen, die seit einigen Jahren fester Programmbestandteil für Kirchenkonzerte um die Osterzeit ist? Die Dreharbeiten führte ein studentisches Filmteam der Universität Ansbach unter der renommierten Leitung von Frau Prof. Renate Hermann durch, die in der Fachrichtung Multimedia und Kommunikation lehrt und in der Vergangenheit bereits ein Imagevideo für die Bayerische Bereitschaftspolizei entwickelte. Ziel des Projekts in der Basilika sind mehrere kurze Videotrailer, die das Polizeiorchester Bayern für Werbezwecke verwenden wird. Die Passion Christi ist ein ca. 40-minütiges, zeitgenössisches Werk, das zu einem festen Bestandteil des Jahresprogramms des Polizeiorchesters Bayern geworden ist. Jedes Jahr um die Osterzeit konzertiert das Orchester bayernweit an drei bis fünf Veranstaltungsorten mit diesem ungewöhnlichen, einzigartigen Programm. Die Passion Christi des spanischen Komponisten Ferrer Ferran (geb. 1966) bringt den Leidensweg Christi subtil, aber auch sehr klangvoll in die Kirche. Mit diesem imposanten Werk fasst der Komponist das große Leid, aber auch die tief verwurzelte Hoffnung eindrucksvoll in Töne. Vom zarten Flehen bis hin zur Todesstun-

de Jesu spannt sich der musikalische Bogen und endet in der großen Auferstehungsszene. Die Interpretation wird durch die Projektion von Texten und Bildern auf eine große Leinwand visuell unterstützt und ergänzt. Die Passion gestaltet sich dadurch zu einem umfassenden Klangerlebnis, das die Zuhörer sehr emotional auf die Inhalte der Osterzeit hinführt. Die Aufführung dieses anspruchsvollen, mitreißenden Werks ist als ein Alleinstellungsmerkmal des Polizeiorchesters Bayern zu sehen, da sich nur wenige Orchester an dieses Werk heranwagen. Ein Grund dafür ist beispielhalber der Einsatz eines umfangreichen Instrumentariums an Schlagwerk. Die Aufführung der Passion Christi durch das Polizeiorchester Bayern in der Stadthalle Bayreuth am 25. März 2015 bewies, anhand eines ausverkauften Konzertsaals mit 900 Personen und einer sehr positiven Medienresonanz, die herausragende Bedeutung des Werks als Bestandteil des Repertoires. Alle Projektbeteiligte sind gespannt auf das Ergebnis des studentischen Filmteams, das mit vollem Einsatz auf professioneller Ebene Regieanweisungen gab und die Musikerinnen und Musiker des Polizeiorchesters Bayern den ganzen Tag über auf Trab hielt. Die Fertigstellung der Videotrailer ist für Anfang 2016 angesetzt und soll mit Veröffentlichungen in den sozialen Medien einhergehen. Auch auf der neuen Homepage des Klangkörpers, der alle aktuellen Informationen rund um die Arbeit des sinfonischen Blasorchesters der Bayerischen Polizei enthält, werden die Videos zu sehen sein. Besuchen Sie die neue Homepage: www.polizeiorchester-bayern.de Teresa Foff, Polizeiorchester Bayern


Titelthema

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Polizeichor Köln 113 Jahre und kein bisschen leise

von Peter Knoob, Verbindungsstelle Köln

gruppen in seine Reihen auf. Durch das gemeinsame Musizieren von Bürgern und Polizeibeamten praktiziert der Chor seit 1949 – in der gerade entstandenen jungen Bundesrepublik Deutschland – aktive Bürgernähe in der Stadt Köln, so wie man sie bis dahin von der Polizei nicht gewohnt war! Aus der Verbundenheit mit dem damaligen Kölner Oberbürgermeister (1929) und späteren ersten Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland, Dr. Konrad Adenauer, entwickelte sich das Ziel, durch zahlreiche Auslandsreisen die Aussöhnung mit Gesangs-Abteilung der Königlichen Schutzmannschaft Cöln, 1903 ehemals verfeindeten Nachbarn und Kriegsgegnern zu erreichen. Montags abends - im Forum des Po- „Dritte Reich“ in die „Bundesrepublik Wie formulierte doch weiland Konrad lizeipräsidiums am Walter-Pauli-Ring Deutschland“ fort. Adenauer auf einem anlässlich seines in Köln-Kalk - aus den Kehlen von Parallel dazu änderte der Chor nicht Geburtstages im Palais Schaumburg: 70 Männern erklingen wohl dosier- nur seinen Namen von „Gesangs-Ab- „Fahrt hinaus ins Ausland und singt te Töne in den Stimmlagen 1. und 2. die alten, bekannten deutTenor sowie 1. und 2. Bass zu einem Komm einfach einmal unverbind- schen Lieder, tragt das Lied wohlklingenden Chorklang vereint lich montags abends von 18 bis 20 und die Freundschaft hinaus und hauchen dem modernen, nüchUhr ins Forum des Polizeipräsidiums in die Welt, so werdet ihr meiternen und zweckmäßigen Dienstgene besten Botschafter sein!“ Köln und überzeuge dich selbst. bäude das Flair eines Konzertsaales Der „Alte aus Rhöndorf“ wussPeter Knoob, Vorsitzender ein – der Polizeichor Köln probt! te nur zu genau, dass Musik Seit nunmehr 113 Jahren wiederholt Brücken baut, Vorurteile absich dieses Prozedere Woche für Wo- teilung der Königlichen Schutzmann- und Freundschaften aufbaut und che, wobei die Probestätte stets das schaft Cöln“ über „Polizei-Gesang-Ver- Menschen unterschiedlicher Weltanjeweilige Polizeipräsidium war. ein“ zum heutigen „Polizeichor Köln“, schauungen und Herrschaftssysteme Nach dem Polizeichor Hamburg von sondern auch die Voraussetzungen verbindet. 1901 ist der Polizeichor Köln von 1902 für die aktive Mitgliedschaft im Chor. Diesen „Auftrag“ nahm der Chor gerder zweitälteste Polizeichor Deutsch- Der zunächst rein berufständische ne wahr und führte zahlreiche Auslands. Chor, nur aus aktiven Schutz- und landsreisen in alle Kontinente des Was 1902 zu Kaiser Wilhelm II. Zeiten Kriminalpolizeibeamten vollzog nach Globus durch. als Probe der „Gesangsabteilung der dem II. Weltkrieg den Wandel und Stets wurde der Chor seiner Rolle geKöniglichen Schutzmannschaft Cöln“ nahm auch Vertreter anrecht, und verstand es als musikaliseinen Anfang nahm, setzte sich auch derer Berufsscher Botschafter der Kultur- und Mut, g in den jeweiligen politischen Epochen n sikstadt Köln und als Kulturträger der i s de u e r über die „Weimarer Republik“, F Kölner, Nordrhein-Westfälischen und t i.“ n mi e a b m das verbrecheria deutschen Polizei bei allen sich bied d m‘ t un m g i t n i sche S l tenden Gelegenheiten zu überzeugen: k d ik er z un s r e u - vor kirchlichen Würdenträgern wie H M t mi i roh Polize r Papst Johannes XXIII. am 12. Septeme „Wo f hre Polizei d er uß gergr tto Möging n ä ber 1962, dem Vorabend der EröffS ist i r O De Text: eyer H nung des II. Vatikanischen Konzils im r e : Walt Musik Damasushof des Vatikans


Titelthema

Der Polizeichor Köln bei der Chorprobe... - vor weltlichen Größen wie 1972 im Kaiserpalast zu Tokio zu Ehren des Prinzen und Bruders des heutigen japanischen Kaisers - 1998 in Südafrika vor König Mswati III. von Swaziland um nur einige zu nennen. Die zahlreichen Auftritte im In- und Ausland trugen dem Chor auch die Titel „Musikalische Botschafter Kölns“ und „Die Friedenssänger aus Köln am Rhein“ ein. So entwickelte sich der Polizeichor neben 4711, dem Kölner Dom – in jedweder verschenkbaren Form – und dem obergärigen Kölsch zum bekannten Exportschlager.

Kontakte zum Polizeichor Köln Polizeichor Köln Polizeipräsidium Walter-Pauli-Ring 2-6 51103 Köln

Heute musizieren immer noch 70 Sänger im Polizeichor Köln. Unser Repertoire umfasst geistliche und weltliche Musik, ob klassisch oder modern, wir singen alles, individuell unterschiedlich gern. Ob im Kölner Dom oder auf der Prinzenproklamation – der Polizeichor trifft stets den richtigen Ton. Leider fehlen, in unserer primär freizeitorientierten Gesellschaft, junge Sänger, insbesondere aktive Polizeibeamte, die sich diesem schönen Hobby des Gesangs verschreiben und mit uns gemeinsam singen und nebenbei die so wichtige polizeiliche Öffentlichkeitsarbeit betreiben. Schau einfach einmal unverbindlich montags abends von 18 bis 20 Uhr im Forum des Polizeipräsidiums herein und überzeuge dich selbst. Das älteste und von allen zu spielende Instrument, die eigene Stimme, wartet nur darauf „gespielt“ zu wer-

den – wer sprechen kann, kann auch singen! Und vor allen Dingen: Singen ist gesund! In Zeiten des „Work-Life-Balance“ und des Behördlichen Gesundheitsmanagements sollte diese gesundheitsfördernde Wirkung nicht unerwähnt bleiben und auch in das behördliche Förderprogramm aufgenommen werden. Wer im Chor singt, stärkt sein Immunsystem, haben Wissenschaftler herausgefunden. Gesang bekämpft Stress und Singen macht glücklich. Ganz gleich, ob man Händels „Halleluja“ schmettert, die „Jlocke vun Kölle“ anstimmt oder aus voller Brust Weihnachtslieder trällert – Musik löst Stress und trägt zu Entspannung bei! Gerade für Polizeibeamte bei ihren oft die Gesundheit beeinträchtigenden Tätigkeiten kein uninteressanter Aspekt. Singen baut das Stresshormon Cortisol im Körper ab und sorgt für einen Anstieg der Immunglobuline A, einer Immunreaktion in den oberen Atemwegen. Komm und sing mit uns im Polizeichor Köln... Egal ob vom Polizeipräsidium Köln oder einer benachbarten Behörde – Hauptsache Männer aus der Polizei. Und für die IPA-Freunde aus anderen Regionen – einen Polizeichor gibt es bestimmt auch in Eurer Nähe... ...denn Singen im Chor verbindet!

www.polizeichorkoeln.de info@polizeichorkoeln.de Peter Knoob

02202-54748

Klaus Grau

02237-51895

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Sascha Habeck 02236-381816

Alle deutschen Polizeichöre finden sich auf www.chorverband-polizei.de ...und beim Benefizkonzert bei der IPA Bork


Titelthema

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Polizist und Musiker Das Doppelleben von CONNY CONRAD Der am 11. September 1958 im historischen Kloster Schöntal an der Jagst geborene Komponist, Gitarrenvirtuose, Multiinstrumentalist, Texter und Musikproduzent zählt mit über 1.300 Kompositionen und 110 teilweise weltweit veröffentlichten Tonträgern in einer Auflage von über 2,3 Millionen,

Ganz einfach – er ist seit 1978 Kriminalbeamter beim Landeskriminalamt in Stuttgart und dort seit acht Jahren der Informationssicherheitsbeauftragte. Professor Alexander Pick, Präsident der Hochschule für Polizei in BadenWürttemberg, sagte einmal über ihn:

Wer seinen Namen nicht kennt, kennt wenigstens seine Melodien zu den erfolgreichen Komponisten Deutschlands. Seine bekanntesten Titel sind „Hello Stuttgart Go“ – die Musik zur Leichtathletik-WM 1993, “Welcome to Australia” – die Hymne für die Deutsche Olympiamannschaft Sydney 2000 oder „Where the eagle flies“ – der Radiohit 2004, gesungen von Mick Rogers/Manfred Mann´s Earthband. Und – er wurde in den 90er Jahren IPA-Mitglied... als Musiker? Wie passt denn das zusammen?

RTL, 2002

„Warum er eigentlich bei der Polizei gelandet ist, war mir immer ein kleines Rätsel – und dass er dort sogar geblieben ist, grenzt schon an ein Wunder.“ Unrecht hat er damit nicht. Der Familienvater und Studiobesitzer kann auf nicht einfache Tage zurückblicken, wenn es galt, Ermittlungsverfahren oder Ermittlungsarbeit in Sonderkommissionen mit CD-Produktionen zeitlich in Einklang zu bringen. Er hat es aber geschafft. Sicher kam ihm hinsichtlich Zeitplanung zugute, ab Ende

der 80er Jahre für 20 Jahre als Datenverarbeitungs-Trainer im Landeskriminalamt tätig gewesen zu sein. Er fand aber auch immer die Gelegenheit, seine Musik bzw. sein musikalisches Talent und Know-How in die polizeiliche Öffentlichkeits- und Präventionsarbeit mit einfließen zu lassen. So war er z.B. mitverantwortlicher Produzent und Komponist der Liveund CD-Aktion „Die Polizei macht Musik“ (1988), der Anti-Drogen-Kampagne des Innenministeriums BadenWürttemberg „Bleib clean – na klar“ (1990) oder der Landespräventionskampagne „Lieber cool dabei als voll daneben“ (2008). Zum 60jährigen Jubiläum des LKA gab er dort 2012 ein Konzert im Rahmen seines 2010 ins Leben gerufenen Songprojekts für Kinderrechte „Rock for your children“, und 2014 wurde seine alternative Europahymne „Europeana“ in der EU-Kommission in Brüssel aufgeführt, die er als Mitglied im „Dynamischen Europapool“ verbreitet. So bezeichnet ihn das Staatsministerium als „musikalischen Botschafter des Landes Baden-Württemberg“. Was bewegte nun unseren Kollegen, bei all der Musik dennoch überzeugter Kriminalbeamter zu bleiben? Conrad dazu: „Für mich war es auch nie einfach, zum einen mit bekannten Weltstars zusammen Musik zu machen bzw. selbst Musik zu schreiben, die bereits sogar internationale Geschichte ist und zum anderen den Auftrag in der Polizei im „Fulltimejob“ zu bewältigen. Ganz vorne steht dabei der Wille, dies zu tun. Dann braucht man eine Frau, die das – auch organisatorisch – mitmacht und überhaupt die Erkenntnis, sich nicht von den in Schubladen denkenden Menschen vom Weg abbringen zu lassen. Wenn ich im Laufe der Jahrzehnte


Titelthema sowohl von international renommierten Musikern als auch von den Medien immer wieder als musikalisches Genie bezeichnet werde, dann freue ich mich natürlich darüber, kann das aber selbst nicht beurteilen, weil mein musikalisches Wirken für mich ja vollkommen normal ist, so wie Schreiben etwa. Mit diesen Referenzen und Erfahrungen ausgestattet, erkannte ich dann doch recht rasch, dass die Erschaffung qualitativ hochwertiger, oder wie ich es sehe, authentischer Musik, nichts mit der Vermarktung von Musik zu tun hat. In der Gesellschaft besteht ja einerseits der Irrglaube, dass die Musik in den Charts die bessere Musik sei, im Vergleich zu Musik, die es nicht in irgendwelche Hitparaden schafft und andererseits die ebenso falsche Meinung, dass der bekannte Musiker besser sei als der unbekannte. Das „Kennen“ ist so unglaublich wichtig geworden, während das „Können“ kaum interessiert. Ein Duell mit Dieter Bohlen? Um dem entgegen zu wirken, habe ich mir kürzlich erlaubt, Herrn Dieter Bohlen über renommierte Medien und Magazine zu einem gemeinsamen Gitarrenkonzert einzuladen, nachdem er sich seit Jahrzehnten mit Gitarre darstellt, ihn aber noch niemand wirklich live spielen sah. Dass er darauf nicht reagiert, war natürlich klar, aber worauf ich aufmerksam machen möchte kam an, und darum geht es mir. Die Computertechnik ist hauptverantwortlich dafür, dass heute musikalisch relativ talentfreie Menschen synthetischen Einheitsbrei für im Kommerzprozess fest integrierte Formatradios produzieren und der „Normalhörer“ diese Dauerpenetration automatisch mitmacht, ohne selbst zu erkennen, dass es noch Millionen anderer hochkreativer Musiker mit hochinteressanten Ideen und Eigenschaften gibt, die so zwangsläufig ein Dasein im Unbekannten fristen. Glauben Sie ernsthaft, es sei die künstlerische Qualität, wenn ein bis dato in Deutschland vollkommen unbekannter Künstler plötzlich von

Montag auf Dienstag in allen Radios von Flensburg bis Friedrichshafen gespielt wird und am Mittwoch in der Top 10 erscheint?

Ein Star im Stillen Stuttgarter Nachrichten 2003

Das ist heute fast schon zum Normalfall geworden. Achten Sie mal darauf, wie heute Neuproduktionen angeboten werden: „… und hier der neue „HIT“ von….“! Wie geht das denn? Sind die alle Hellseher? Wissen die jetzt schon, dass das ein „HIT“ wird? Früher hieß das: „… und hier der neue Titel/Song von…, mal sehen ob das ein „HIT“ wird“. Warum ist das heute so? Wir haben mittlerweile nur noch drei sogenannte Majorcompanies (Sony, Universal und Warner), die den Musikmarkt diktieren. Alle anderen dürfen sich „Independent“ nennen. Hinzu kommen diese fürchterlichen Castingshows, die bis heute in Deutschland keinen einzigen wirklichen Superstar hervorgebracht haben und sich nur auf Einschaltquoten konzentrieren. Oder schauen wir uns den „Eurovision Song Contest“ an, der früher „Grand Prix d´Eurovision“ hieß. Er müsste heute eher „Eurovision SHOW Contest“ heißen, denn die Leistung des Komponisten steht leider nicht mehr im Vordergrund.

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Auch dagegen trete ich an! So habe ich unter dem Namen „Conny Conrad and friends“, mit dem ich schon seit den 90er Jahren bekannte mit unbekannten Künstlern und vor allem junge mit alten Musikern im Projekt „Generations“ vereine, den von mir komponierten, getexteten und produzierten Song „We are we´ll be“ für Schweden 2016 ins Rennen geschickt. Mal sehen ob es mir gelingt, die Betonung wieder auf „SONG“ zu legen. Insgesamt betrachtet ist also für mich als musikalischem Dickkopf, dem die eigene Handschrift wichtiger ist als Verkaufszahlen, zum einen die geschilderte Musiklandschaft und zum anderen die Besonderheit des Polizeiberufs, nämlich der sozial anspruchsvolle Auftrag, für Sicherheit und somit lebenswerte Qualität zu sorgen, die Ursache dafür, dass ich bis zu meiner Pension in drei Jahren aktiver Kriminalbeamter bleiben werde. Bis dahin, aber auch darüber hinaus, werde ich weiterhin polizeiliche Themen, ob Öffentlichkeitsarbeit, Prävention oder Einstellungsinitiative, gerne mit meiner Musik begleiten.“

Eine Band aus Polizisten? Wer Interesse hat, mit Conny Conrad eine bundesweite nur aus Polizisten bestehende, aber top-professionell klingende Rockband zu gründen, der darf sich gerne bei ihm melden. Webseiten

connyconrad.net rockforyourchildren.de eu-hymne.de

Youtube youtube.com/watch?v=KURQ7R5Cv7I

Facebook facebook.com/conny.conrad.52

Wikipedia

de.wikipedia.org/wiki/Conny_Conrad nl.wikipedia.org/wiki/Conny_Conrad


IPA Deutschland

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Zweimal zwei Wochen Das IPA-Austauschprogramm Im Mai 2015 war der Kollege Krzysztof Stefanski aus Bydgoszcz im Rahmen des IPA-Austauschprogramms in Berlin. Er lernte die Struktur, Ausstattung und die Arbeit unserer Behörde kennen. Im September startete mit meiner Ankunft in Bydgoszcz der zweite Teil des Austauschprogramms. Für die kommenden elf Tage hatte mein Austauschpartner ein interessantes Programm zum Kennenlernen von Land und Leuten und natürlich mit einem hohen dienstlichen Anteil vorbereitet. Mein Tauschpartner selbst ist Leiter einer administrativen Abteilung der Wojwodschaftskommandantur der Polizei in Bydgoszcz.

Stephan Dannigkeit beim Besuch einer Sondereinheit in Polen Nach zwölf Tagen verließ ich Bydgoszcz mit vielen interessanten Eindrücken und einer Menge neuem Wissen über die Arbeit und Struktur der polnischen Polizei. Ich überlege jetzt schon, ob ich mich in zwei Jahren wieder bewerben werde. Stephan Dannigkeit Verbindungsstelle Berlin West

Oliver Topp (r.) mit dem ranghöchsten Polizisten Rumäniens, Gheorge Popa... Erstmalig fand in diesem Jahr ein 14-tägiger IPA-Austausch mit Rumänien statt. Ich durfte in den letzten Jahren schon an Austauschprogrammen der IPA mit Polen, Ungarn und Mazedonien teilnehmen. Nun stellte der erstmalige Austausch mit Rumänien eine neue Herausforderung dar, die ich im Mai mit dem Flug von Dortmund nach Timisiora als einziger

Kollege von der ... und gemeinsam mit seinem Austauschpartner CristiIPA Deutschland mit etwas Skep- an Stanciu (Mitte) im Erfahrungsaustausch mit Präsident sis im Bauch an- Horst W. Bichl (2.v.r.) und Vizepräsident Oliver Hoffmann am Rande der Bundesvorstandssitzung in Kassel. nahm. Rückblickend kann ich von einer tollen Erfahrung nur viele Kollegen kennengelernt, sonsprechen. Das Motto der IPA „Dienen dern viele neue Freunde gewonnen. durch Freundschaft“ hat sich erneut Oliver Topp Verbindungsstelle Soest bewahrheitet und so habe ich nicht


IPA Deutschland

Sven Christmann von der Verbindungsstelle Freudenstadt (rechts) verbringt die Freizeit mit seinem polnischen Austauschpartner Rafael Gula...

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...und läßt sich in den Dienst auf der Leitstelle der Polizei in Jelena Gora einweisen.

Das IPA-Austauschprogramm Wer kann teilnehmen? Jedes IPA Mitglied. Für welche Länder kann ich mich zurzeit bewerben? Bulgarien, Polen, Rumänien und die Slowakei - es finden zusätzlich noch Gespräche mit Dänemark, Luxemburg und Peru statt. Wie lange dauert der Austausch? In der Regel zwei Wochen. Wie sind die dienstlichen und privaten Anteile? 70% sind dienstlich und 30% sind privat. Bekomme ich für diesen Austausch Sonderurlaub? In vielen Bundesländern wird Sonderurlaub gewährt. Viele Landes- und auch der Bundesinnenminister stehen hinter dem Austauschprogramm. Wo wohnen die IPA Mitglieder? In der Regel in den Familien der IPA Mitglieder, die an dem Austausch teilnehmen. Bekomme ich einen Zuschuss von der IPA Deutschland? Für die Reise in das Ausland kann bei der IPA Deutschland in Stipendium in Höhe von 200 € beantragt werden. An wen muss ich mich melden, wenn ich Interesse habe? Wenden sie sich gerne an Vizepräsident Oliver Hoffmann

Email

oliver.hoffmann@ipa-deutschland.de whatsapp 0151-20200535


IPA Deutschland

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Der XY-Preis Eine Auszeichnung für couragiertes Handeln gegen Kriminalität Zivilcourage ist für eine Gesellschaft unerlässlich und sollte selbstverständlich sein. Die diesjährigen Preisträger Manuela Droste, Manfred Berger und Michael Horst Dißmer sind leuch­ tende Beispiele für solch nachahmenswertes Verhalten. Dank ihres besonnenen und verantwortungsbewussten Einschreitens im Kampf gegen das Verbrechen konnte ein brutaler Räuber vertrie­ben, eine Vergewaltigung an einer 13-Jährigen verhindert und mehrere Einbrecher erwischt und der Polizei zugeführt werden. Das ZDF und die „Aktenzeichen XY... ungelöst“- Produktionsfirma Securitel lobten den Preis 2002 mit dem gesellschaftlichen Ziel aus, Verhaltensweisen von Mitbürgern, die sich couragiert aber wohlüberlegt im Kampf gegen Kriminalität für ihre Mitmenschen eingesetzt haben, öffentlich zu machen, zu belohnen und zu för­ dern. Die Auszeichnung steht seit Beginn unter der Schirmherr­ schaft des Bundesinnenministers. Die für

den Preis Nominierten werden von den Zuschauern, Angehörigen oder Freunden der Opfer oder den Polizeidienststellen eingereicht. Eine elfköpfige Fachjury wählt anschließend die Helden des Alltags aus. 58 Preisträger, drei Sonderpreise und ein Ehrenpreis posthum sind das positive Resümee der letzten 14 Verleihungen. So leistet der XY-Preis auch als fester Bestandteil der Programmmarke „Aktenzeichen XY... ungelöst“ einen wichti­gen Beitrag zur Krimi­nalprävention. Manuela Droste, Manfred Berger und Michael Horst Dißmer set­zen ein Zeichen für Zivilcourage. Dafür gebührt ihnen der größte Respekt sowie die Auszeichnung mit dem XY-Preis durch Bun­desinnenminister Dr. Thomas de Maizière. Wie in den Jahren zu­ vor wird der mit jeweils 10.000 Euro dotierte Preis, der an drei Personen oder Gruppen vergeben wird, von unserem Partner Kaspersky Labs GmbH zur Verfügung gestellt. Durch die Verlei-

hung führt „Aktenzeichen XY... ungelöst“- Mode­ rator Rudi Cerne. Die Schauspieler Stephanie Stumph, Antoine Monot Jr. und Wanja Mues halten als Paten der diesjährigen Preisträger die Laudationes auf die Alltagshelden. In ihren jewei­ ligen Rollen als Kommissarin, Anwalt und Privatdetektiv in den ZDF-Freitagskrimis „Der Alte“ und „Ein Fall für zwei“ folgen auch sie der Prämisse des XYPreises: Dem Einsatz bei der Verbre­ chensbekämpfung. Mein persönlicher Dank gilt den Prämierten für die Bereitschaft, ihr nachahmenswertes Verhalten in den jeweiligen Filmbeiträgen nachzuspielen. Helfen lohnt sich! Quelle: ZDF Nadja Grünewald-Kalkofen, Redakteurin HR Fernsehfilm/Serie, Reihen und Serien

Die IPA war dabei

Wie schon in den Vorjahren war der Präsident der IPA Deutsche Sektion bei der Preisverleihung anwesend. Horst W. Bichl, der den Preisträgern seine Anerkennung aussprach, führte dabei auch ein Gespräch mit den Verantwortlichen der Produktionsfirma. Ein Ergebnis dieser Gespräche wird ein Bericht über XY-ungelöst in einer der nächsten Ausgaben von IPA aktuell sein.

Die Preisträger

v.l.n.r. Preisträger Manfred Berger, Linz/Österreich, Patin: Schauspielerin Stephanie Stumph (Kommissarin in “Der Alte”), Preisträger Michael Horst Dißmer, Hildesheim, Pate: Schauspieler Antoine Monot, Jr (Anwalt in “Ein Fall für zwei”), Preisträgerin Manuela Droste, Wuppertal, Pate: Schauspieler Wanja Mues (Privatdetektiv in „Ein Fall für zwei“), Bundesinnenminister Thomas de Maizière, ZDF Programmdirektor Dr. Norbert Himmler, BKA-Präsident Holger Münch und XY Moderator Rudi Cerne Foto Horst W. Bichl

Michael Horst Dißmer (45) bemerkt ein fremdes Fahrzeug vor einem Nachbarhaus in dem ein Mann sitzt. Da er weiß, dass seine Nachbarn im Urlaub sind, schaut er nach und bemerkt, dass die Kellertüre des Nachbarhauses aufgebrochen ist. Er verständigt die Polizei und fertigt Fotos vom Fahrzeug und dem darin sitzenden Mann. Bei Eintref-

fen der Polizei unterstützt er die Beamten und sieht zwei Täter aus dem Haus flüchten. Alle drei Täter können dingfest gemacht werden. Manfred Berger (50) fährt auf seinem Fahrrad durch den Linzer Wasserwald als er plötzlich wimmernde Laute hörte. Er hielt an und schaute nach. Im Dickicht sah er einen Mann


IPA Deutschland

in einer eindeutigen Stellung auf einem Mädchen knien. Er spricht den Täter an der daraufhin flüchtet. So verhindert er die Vergewaltigung einer 13jährigen Schülerin. Er kümmert sich um das Opfer und verständigt Polizei und Rettungsdienst. Der Täter, ein 16-jähriger Sexualstraftäter, konnte aufgrund der Personenbeschreibung später gefasst werden. Manuela Droste (53) hört in ihrer Wohnung vom Treppenhaus her komische Geräusche. Sie sieht sofort nach und stellt fest, dass ihr alter und kranker Nachbar von einem fremden Mann im Würgegriff gehalten wird. Frau Droste schreit den Täter an, woraufhin er eine Pistole zieht und auf sie zielt. Sie bittet ihre Tochter die Polizei zu informieren. Erneut schaut sie im Treppenhaus nach und bemerkt, dass der Täter dem Nachbarn versucht die Geldbörse zu rauben. Das Opfer röchelt bereits. Als Frau Droste den Täter erneut anschreit und bekannt gibt, dass die Polizei gleich da sein wird, lässt der Täter von seinem Opfer ab und flüchtet. Manuela Droste leistet Erste Hilfe und wartet das Eintreffen von Polizei und Rettungsdienst ab. Der Tatverdächtige ist ermittelt aber auf der Flucht.

Buchbesprechung

Handbuch Versammlungsrecht Peters/Janz

417 Seiten, in Leinen Verlag C.H.BECK ISBN 978-3-406-66415-1 99,00 €

Angesichts der derzeitigen politischen und gesellschaftlichen Situation kann weiterhin mit einer Vielzahl von öffentlichen Versammlungen gerechnet werden, bei denen in einer Vielzahl der Fälle Gegendemonstrationen zu erwarten sind. Die Polizei ist bei der Vorbereitung ebenso wie bei den entsprechenden Einsätzen auf die Kenntnis der aktuellen Rechtslage angewiesen. Hierbei ist das Handbuch Versammlungsrecht eine entscheidende Hilfe. Im Zuge der Föderalismusreform ist die Gesetzgebungskompetenz vom Bund auf die Länder übergegangen.

IPA aktuell - online statt Papier

Falsches Foto in IPA aktuell 3 2015

Für die Leserinnen und Leser, die elektronische Medien den gedruckten vorziehen, besteht die Möglichkeit, die Postzustellung von IPA aktuell abzubestellen und die Ausgabe auf dem Rechner oder Tablet zu lesen.

Unser jüngstes Mitglied im Jahr 1955

Es ist ganz einfach: •www.ipa-deutschland.de •Schaltfläche Interner Bereich •rechts: IPA aktuell abbestellen •Link in Bestätigungsmail anklicken Die Abbestellung kann jederzeit widerrufen werden.

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Egal, wie exakt gearbeitet wird: Fehler sind nicht immer zu vermeiden. Und so passierte es, dass statt des Fotos von IPA-Freund Heinz Ludwig Leding auf Seite 15 das Bild eines anderen IPA-Freundes veröffentlicht wurde, obwohl sein Name darunter stand. Am Tag des Erscheinens der Ausgabe rief die Redaktion bei IPAFreund Leding an und entschuldigte sich. Er nahm den Fehler mit Humor und das Versprechen entgegen, dass der Fehler in der nächsten Ausgabe korrigiert wird... ...was hiermit passiert.

Solange und soweit ein Land hiervon keinen Gebrauch gemacht hat, gilt das Versammlungsgesetz des Bundes fort. Bislang haben die Länder Bayern, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Berlin und Brandenburg eigene Versammlungsgesetze erlassen. Das Werk beinhaltet eine systematische Darstellung der Rechtsgrundlagen im Grundgesetz und der Ausgestaltung der Versammlungsfreiheit im Versammlungsgesetz des Bundes und der Länder Bayern, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, SchleswigHolstein, Berlin und Brandenburg. Die versammlungsrechtlichen Pflichten, Verbote und die behördlichen Befugnisse, insbesondere zur Auflösung, werden ebenso dargestellt wie das Versammlungsstrafrecht. Ausführungen zum gerichtlichen Rechtsschutz runden das Werk ab.

Heinz Ludwig Leding


IPA Deutschland

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Das neue IEB International Executive Board auf Zypern gewählt

Pierre-Martin MOULIN

Georgios KATSAROPOULOS

May-Britt RINALDO

Romain MINY

International President Schweiz

Secretary General International Griechenland

Chairman IPC Schweden

Treasurer Finance Luxembourg

Gal SHARON

Alexey GANKIN

Stephen CROCKARD

Wolfgang GABRUTSCH

Vice President Chairman ICC Israel

Chairman ERC Russland

Head of Administration Vereinigtes Königreich

Treasurer Social Österreich

Jedes Jahr im Herbst tritt der IPAWeltkongress zusammen. Delegierte sind die Präsidenten jeder Sektion, die von Observern begleitet werden. In diesem Jahr fand der Weltkongress in Limassol auf Zypern statt. Präsident Horst W. Bichl vertrat die Deutsche Sektion gemeinsam mit Vizepräsident Hubert Vitt. Alle drei Jahre stehen Wahlen zum IEB im Mittelpunkt des Weltkongresses. In diesem Jahr war es wieder soweit. Erstmals wurde ein neu strukturierter IEB gewählt. Während zuvor drei

Vizepräsidenten jeweils eine Kommis- geführt hatte, kandidierte gegen den sion leiteten, werden nun drei Kom- Amtsinhaber Georgios Katsaropoulos, missionsvorsitzende und aus deren der sich jedoch durchsetzen konnte. Mitte ein Vizepräsident gewählt. Die Wahlen verliefen spanIEB International Executive Board nend, zumal ein deutscher IPA-Vertreter für das Amt ICC International Social Cultural Commission des Internationalen Generalsekretärs kandidierte. ERC External Relationship Commission Werner Busch, der in der letzten Amtsperiode als 2. IPC International Professional Commission Internationaler Vizepräsident amtierte und die ERC


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Niederländer Kees Sal, stellte sich nicht mehr zur Wahl. Erstmals im IEB sind die schwedische IPA-Präsidentin May-Britt Rinaldo und der Präsident der Sektion Russland, Alexey Gankin. Die IPA Zypern hatte sich bemüht, ein angenehmes Rahmenprogramm zu schaffen. Aber schon die Anwesenheit auf der reizvollen Insel in spätsommerlichem mediterranen Klima war Rahmen genug für einen unvergessenen Aufenthalt. Man traf sich nach den Tagungen am Pool, am Strand oder auf der Terrasse der Hotelbar oder machte einen Abstecher in die Altstadt von Limassol. Auch im Anschluss an das Galaabend im Hotel zog ein Großteil der Teilnehmerinnen und Teilnehmer es vor, für den Rest des Abends die Annehmlichkeiten des Hotels zu genießen. Präsident Horst W. Bichl und Vizepräsident Hubert Vitt nutzten die Anwesenheit der Delegierten aus aller Welt, um für das Austauschprogramm der IPA Deutsche Sektion zu werben und Partner zu finden. Die interessierten

stand. So konnbarkeit prüfen, um dann die Einzel- te er Eva Dinchel, eine Mitarbeiterin heiten zu besprechen. Ziel ist es, das des Lehrstuhls der Uni Bochum im Angebot an Austauschmöglichkeiten Kongress begrüßen, die das attraktizu vergrößern und den deutschen ve Projekt dem internationalen PubliIPA-Mitgliedern einen Blick in die kum vorstellte. Polizeien anderer Schon während des Länder, auch auKongresses konnßerhalb Europas, te Präsident Bichl zu ermöglichen. zufrieden ein posiVizepräsident Vitt, tives Resümee zieist im Geschäftshen: führenden Bun„Die Arbeit der desvorstand für Deutschen Sektion das Kooperationskann sich sehen programm mit der lassen, das beweist Ruhr-Universität die Vielzahl der GeBochum rund um spräche, bei denen den internationawir um Rat gebelen Masterstuditen werden. Unsere engang (IPA aktuIdeen und Projekte ell berichtete in Ausgabe 2/2015, werden weltweit Seite 5) zuständig. wahrgenommen Er hatte sich dafür Nach den langen Kongresstagen und andere Sektioeingesetzt, dass erholten sich die Teilnehmer bei nen nehmen sie als das Thema auf einem Glas Wein auf der Terrasse Anregung mit nach der Tagesordnung der Hotelbar Hause.“


Termine

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WAS WANN WO

?

25 Jahre IPA-Verbindungsstelle Waren (Müritz) 20. bis 22. Mai 2016 Schwein am Spieß — Dampferfahrt zur Müritz-Sail — Jubiläumsball Frühschoppen mit frischem Räucherfisch

astrasat@web.de

Police Week Florida und Washington D.C. 3. bis 18. Mai 2016 IPA Verbindungsstelle Ludwigsburg policeweek@ipa-ludwigsburg.de 30 Jahre IPA Nordfriesland 5. bis 8. Mai 2016 ipa-nordfriesland.de 35. IPARC-Bundestreffen 5. bis 8. Mai 2016 in Mommenheim IPA Radio Club www.iparc.de

Fall Colors, Scenic Trains and Martha‘s Vineyard 15. bis 24. September 2015

Jubiläumsjahr im Herzen von Italien Chianciano Terme - Siena - Rom Arezzo - Assisi 23. bis 29. Mai 2016 IPA Italien - VII Delegazione Toscana info@tuscanytourincoming.com Motorradtour durch Schottland 11. bis 21. Juni 2016 IPA Verbindungsstelle Waldshut-Tiengen fricker-kuster@gmx.de

For more information contact Kevin Gordon at region57@ipa-usa.org

60 Jahre IPA Köln 49. IPA-Karneval 3. bis 9. Februar 2016

60 Jahre IPA Mettmann 31. August bis 4. September 2016 IPA Verbindungsstelle Mettmann www.ipa-mettmann.com

Weltkongress in Neuseeland 4. bis 9. Oktober 2016 Freundschaftswoche in Neuseeland 9. bis 16. Oktober 2016 www.ipa.org.nz

www.ipa-koeln.de facebook.com/ipa.de.koeln


Ehre, wem Ehre gebührt! Die IPA ehrt ihre Mitglieder für langjährige Mitgliedschaft

40 Jahre Mitgliedschaft Herbert Becker Rainer Binnemann Bernd Fincke Karl-Manfred Gläser Heinz Hampe Günter Klein-Alstädde Bodo Knopf Günter Köllner Rolf Kühnemann Willi Ruppert Günther Storch Eberhard Volk Dietrich Wetzel Erna Zeise Gerhard Stankus Herbert-Ulrich Gersing Werner Meyer Heinz Wölfinger Josef Mörsdorf Willi Sperzel Ernst Meichsner Guido Fuchs Bernd Pickert Herbert Schäfer Gerd Dörr Heinz Danner Helmuth Gölzer Willi Halderbaum Achim Sander Rolf Sternke Ulrich Leven Hans Jörg Leuchten Hans Arnold Willy Theveßen Hans Jürgen Willmann Norbert Spinrath Alfred Peters Richard Löhning Lutz Köckeritz Ralf Peter Hoffmann Heinz Coenen Heinrich Brück Rolf Gripekoven Wolfgang Jürgen Mertens Hans Peter Spiertz Ulrich Fomferra Robert Bischoff Roland Rhaesa Siegfried Kyeck Diether Hermann Hans Dieter Fey Peter Banritzer Helmut Balle Wilhelm Hermanns Wolfgang Vogler Jens Salewski Ekkehard Halanke Jürgen Howind

Frankfurt am Main Frankfurt am Main Frankfurt am Main Frankfurt am Main Frankfurt am Main Frankfurt am Main Frankfurt am Main Frankfurt am Main Frankfurt am Main Frankfurt am Main Frankfurt am Main Frankfurt am Main Frankfurt am Main Frankfurt am Main Gießen Main-Taunus Main-Taunus Main-Taunus Main-Taunus Main-Taunus Pforzheim Zweibrücken Zweibrücken Zweibrücken Zweibrücken Zweibrücken Zweibrücken Zweibrücken Leverkusen/Rhein-Wupper Leverkusen/Rhein-Wupper Leverkusen/Rhein-Wupper Leverkusen/Rhein-Wupper Leverkusen/Rhein-Wupper Mönchengladbach Mönchengladbach Mönchengladbach Mönchengladbach Mönchengladbach Mönchengladbach Mönchengladbach Mönchengladbach Mönchengladbach Mönchengladbach Mönchengladbach Mönchengladbach Mönchengladbach Bochum Bochum Bochum Bochum Bochum Heinsberg Bonn Heinsberg Berlin Mitte Berlin Mitte Alfeld/Leine Alfeld/Leine

Johannes Zitting Dietmar Behrendt Klaus-Jürgen Hammer Manfred Randt Hans-Dieter Wegener Erich Weichsel Günter Voß Peter Saemann Dieter Stiebritz Klaus-Dieter Kirchgeßner Imme Konzack-Rempe Jürgen Willner Roland Ramm Harald Lampe Wolfgang Sauer Joachim Beins Hubert Flohre Peter Goddäus Arno Koitka Wilhelm Kroner Jochen Kalusche Werner Neumann Hinrich Tietjen Peter Dietrich Leo Seemann Holger Dzialek Reinhard Durdel Jochen Schröder Gerold Arjes Manfred Söker Günter Kaffei Peter Müller

Aurich Braunschweig Braunschweig Braunschweig Celle Celle Goslar/Harz Hannover Hann.-Münden Lüneburg Lüneburg Lüneburg Cuxhaven Oldenburg Oldenburg Osnabrück Osnabrück Osnabrück Osnabrück Osnabrück Rotenburg/Wümme Rotenburg/Wümme Rotenburg/Wümme Stade/Elbe Uelzen Osterholz Wolfsburg Wolfsburg Wildeshausen Winsen/Luhe-Nordheide Montabaur Montabaur


IPA Regional

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IPA Bielefeld

Komisch...

Zu Gast in Trier

...es passiert immer genau so viel wie in die Zeitung passt.

Die IPA Verbindungsstelle Bielefeld führte in diesem Jahr eine Busreise nach Trier und Luxemburg durch. Allen hat es sehr gut gefallen. Bei schönstem Wetter konnten die Städte, das Luxemburgische Weinbauinstitut,

IPA Essen

Ritterschlag für IPA-Museum

sowie andere schöne Örtlichkeiten erkundet werden. Sie wurden von den IPA-Freunden um Wilfried Plohmann, Verbindungsstelle Trier, und Eugene Thomes, IPA Luxemburg, hervorragend betreut

Nein, diesmal war es mehr. Und irgendwann ist kein Platz mehr. Die sechs Seiten für IPA Regional sind voll und die einzelnen Beiträge noch weiter zu kürzen, wird den Einsendern nicht gerecht. So fand eine Vielzahl von interessanten Beiträgen keinen Platz in dieser Ausgabe. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Erfahrungsgemäß geht die Zahl der Zusendungen rund um den Jahreswechsel deutlich zurück. Damit wird es voraussichtlich möglich sein, dass die nicht berücksichtigten Beiträge weitestgehend in der ersten Ausgabe des Jahres 2016 erscheinen.

IPA Ludwigshafen

Die Polizeihistorische Sammlung der IPA Essen ist in das Kulturprogramm der Stadt Essen aufgenommen worden. So ist die Sammlung nun auch unter Museen in Essen aufgeführt. Gleichzeitig erfolgte eine Verlinkung zur IPA.

IPA-Freund Friedebach - Jahrgang 1915

Wegen der Zahl der Anmeldungen zum Museumstag in Essen mussten zahlreiche Folgetermine angeboten werden. Mittlerweile besuchten über 4.000 Gäste das Polizeimuseum. Das Interesse an dem Essener Polizeimuseum ist derart groß, dass bereits Exponate für historisch gedrehte Fernsehfilme und eine EU geförderte Ausstellung zur Verfügung gestellt wurden.

Am 27. Oktober hatte der Vorstand der Verbindungsstelle Ludwigshafen eine besonders ehrenvolle Aufgabe. Ihr ältestes Mitglied, Gottfried Friedebach, feierte nämlich seinen 100sten Geburtstag. Gemeinsam mit seiner Ehefrau bewohnt er ein Appartement in einem Seniorenstift in Ludwigshafen-Oggersheim. Verbindungsstellenleiter Bernd Kumpf (Foto rechts)

und Sekretär Uwe Weil, Sekretär (Foto links), mussten sich in die lange Reihe der Gratulanten einreihen. Der Jubilar war über ihren Besuch sichtlich gerührt und erfreut. Gottfried Friedebach ist seit 1972 Mitglied bei der IPA. Er erfreut sich guter Gesundheit, spielt mehrere Musikinstrumente und beschäftigt sich gerne mit seinem Laptop. Da den IPA-Freunden bekannt geworden war, dass er einen Polizeibär in der alten grün-beigen Uniform in Ehren hält, brachten sie ihm einen in der neuen Uniform mit und wünschen ihm, dass er weiterhin bei guter Gesundheit bleibt.


IPA Regional

IPA Essen

IPA Bonn

Türen auf für die Maus

Oktoberfest im Rheinland

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Auf Einladung der Verbindungsstelle Bonn nahmen an deren Oktoberfest auch 14 Stipendiaten der Bundessprachenschule teil. Bei Weißwurst und Bayerischem Bier feierten 60 Gäste aus den Verbindungsstellen Köln und dem Rhein Erft Kreis. Bei dieser Gelegenheiten bekamen Stipendiaten die Möglichkeit sich die Leitstelle und das Gewahrsam des Polizeipräsidiums Bonn anzusehen

Am Tag der Deutschen Einheit besuchte die Maus, die bekannte Kultfigur der ARD, für die Veranstaltung „Türen auf für die Maus“ die Polizei Essen. Bei schönem Oktoberwetter strömten über 100 Mausfans in das Essener Präsidium. Die IPA Essen lud den Polifanten der IPA Hamm ein und brachte sich kindgerecht ein. Für die kleinen Gäste gab es eine Seifenblasenmaschine, kostenlose Malhefte und Luftballons. Die IPA Essen war auch Anlaufstelle für Führungen. Die Sekretäre der

IPA Radio Club

IPARC–Crew am Leuchtturm Maltzien

Der Vorstand der IPA Essen mit der Maus: Reinhold Littfin in einer Uniform der Rheinprovinz, Verbindungsstellenleiter Rainer Wittka und Heinz Zengeler in einer preussischen Uniform (v.l.n.r.) Verbindungsstelle, Heinz Zengler und Reinhold Littfin, standen den Besucherinnen und Besuchern in hi-

storischen Polizeiunformen aus dem Fundus des Essener IPA-Museums als Ansprechpartner zur Verfügung.

Von der Teilnahme des IPA Radio Clubs, der Funker in der IPA, am jährlichen Lighthouse-Lightship-Weekend berichtet Horst Römer: „Das dritte Augustwochenende war auch in diesem Jahr Anlass für einige Funkamateure der IPA, aus mehreren Landesgruppen, an die Küste zu reisen, um am Internationalen Lighthouse-Lightship-Weekend teilzunehmen. Der kleine Leuchtturm im Süden Rügens auf der Halbinsel Zudar wurde aktiviert. Trotz Gewitter und starkem Wind gelang es über 600 Verbindungen mit Amateurfunkstationen aus 37 Ländern aufzubauen. Die teilnehmenden Funkamateure wurden von den sie Begleitenden gut versorgt und konnten sich so ganz der Technik widmen. Dank der großen Bereitschaft des Vermieterehepaares Riemann konnten Antennen quer über das Grundstück gespannt und die Funkstation geschützt betrieben werden. Diese guten Bedingungen wollen wir im nächsten Jahr wieder nutzen.“


IPA Regional

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IPA Stralsund

IPA-Kutter auf Platz 4 Uwe Werner von der Verbindungsstelle Stralsund berichtet von einem schweißtreibenden Erfolg seiner Verbindungsstelle: „Einen sensationellen 4. Platz im Kutterrace hat der Kutter der IPA-Verbindungsstelle Stralsund am Tag der offenen Tür in der Marinetechnikschule (MTS) Parow, dem größten Ausbildungsstandort der Deutschen Marine belegt Beim traditionellen Kutterrace auf dem Strelasund wird mit dem Marinekutter, kurz K 10 genannt, gerudert An diesem offenen Rennen nehmen auch Mannschaften von Ämtern, Behörden und Vereinen teil. Bereits im Mai dieses Jahres haben wir mit dem Training begonnen, zuerst 14-tägig, dann jede Woche. Als problematisch stellte sich heraus, dass viele der Ruderer im Schichtdienst tätig sind und durch die hohe Belastung nicht immer am Training teilnehmen konnten. Es gab sogar Tage, an denen das Training auf Grund zu geringer Besatzungsstärke ausfallen musste. Jetzt aber zum Tag unseres kleinen Triumphes: Nach der Einsatzbesprechung wurde die Startreihenfolge ausgelost. Unser Skipper Reinhardt erwischte die Nummer 11, so dass wir als letztes Boot auf den Dreieckskurs gingen. Ein Vorteil für uns, so konn-

ten wir alle Boote beobachten, ihre Stärken und Schwächen feststellen. Für uns stand fest, wir werden auf keinen Fall Letzter! Nach dem fliegenden Start legten sich alle ins Zeug und nach der Umrundung der zwei Bojen, wurde auf der Zielgeraden gepullt, bis die Handflächen qualmten. Die Quälerei hat sich gelohnt, mit dem vierten Platz kamen wir ins Finale. Im Jahr 2013 hatten wir das Finale ganz knapp verfehlt im Jahr 2014 „nur“ den 6. Platz belegt. Dann das Finale. Alle 4 Kutter lagen gemeinsam vor dem Hafen der MTS an einer gedachten Startlinie. Nach einen Signal des Startbootes, pullten alle vier Mannschaft über die Strecke

von einer halben Meile zur Ziellinie an der Hafeneinfahrt. Es wurde noch einmal alles gegeben, die Skipper trieben ihre Männer und Frauen an den Riemen an. Erster wurde, wie im Vorjahr, der Kutter der BfA, zweiter der Kutter der 3. Inspektion MTS, gefolgt vom Stralsunder Anwaltsverein. Unser Boot wurde mit etwa drei Bootslängen Rückstand vierter. Ein toller Erfolg, wenn man bedenkt, dass wir mit einem Altersdurchschnitt von 50,1 Jahren das Seniorenboot waren. Unsere Schlagfrau Katja, hat mit ihren 29 Lenzen diesen Durchschnitt erheblich gedrückt, wir waren auch schon mal bei fast 55 Jahren.“

IPA Hamburg

IBZ Gimborn stiftet Motorradfreundschaft Das IBZ Gimborn ist völkerverbindend. Das durfte der IPA-Freund Jörn Sucharski von der Landesgruppe Hamburg wieder einmal feststellen. Hier sein Bericht: „2008 saß ich in einem Seminar des IBZ zur Verkehrssicherheit neben dem schwedischen IPA-Freund Janne Sjöstrand und beim abendlichen Bier in der Turmbar stellten wir fest, dass wir beide überzeugte Motorradfahrer sind. Ich lud ihn ein, im nächsten Jahr zu einem Biker-Meeting der IPA Münster zu

kommen. Seitdem besuchen sich die schwedischen Motorradfreunde der IPA Göteborg und die Mitglieder IGMotorradgruppe der Landesgruppe Hamburg regelmäßig. Bei unserer diesjährigen gemeinsamen 8-tägigen Tour mit 22 Teilnehmern auf 16 Krädern durch Sauerland, Bergisches Land, Eifel, Luxemburg, Belgien und Holland wurde dem IBZ Gimborn, als Ursprung unserer Freundschaft, ein Besuch abgestattet. Bei dieser Gelegenheit konnten wir


IPA Regional dem IBZ eine Spende der IPA Landesgruppe Hamburg in Höhe von 500 € übergeben. Hiervon wird der Direktor des IBZ, René Kauffmann, neue Bilder für die Räumlichkeiten anschaffen. Auf unserer Tour trafen wir weiterhin mit Mitgliedern der Verbindungsstel-

len Soest, Trier und Bork, der Landesgruppe Rheinland-Pfalz und der Sektion Luxemburg zusammen, die uns mit dem Motorrad auf schönen Tagestouren begleiteten, uns ihre Stadt zeigten oder uns Unterkunft gaben und bewirteten.“

IPA Wohnmobilfreunde

22. IPA-Wohnmobil-Treffen in Gmünd/Niederösterreich

Lutz Johannesmeier von der Verbindungsstelle Freiburg berichtet: „Ob alle Gemeldeten auch wirklich in Gmünd ankommen, wurde ich im Vorfeld öfter gefragt. Ja, fast alle kamen an. Leider mußten drei Teilnehmer krankheitsbedingt absagen. Alle anderen aber, die den Weg nach Gmünd in Niederösterreich, ins Waldviertel, an der tschechischen Grenze gefunden hatten wurden von Karl Prinz mit einem tollen Programm durch die drei Tage geführt. Insgesamt 62 Wohnmobile aus Deutschland, Österreich, Niederlanden und der Schweiz erreichten den Campingplatz am Donnerstag und wurden mit einem kleinen Begrüßungsgeschenk empfangen. Der anschließende Hock hat schon Traditon, denn es gibt ja so viel nach einem Jahr zu erzählen! Am Freitag wurden die Teilnehmer in drei Gruppen aufgeteilt, um das geplante Programm für Freitag und

Samstag koordiniert über die Runden zu bringen. So wurde die Stadt Gmünd einschließlich der tschechischen Stadtteile besichtigt, wie auch die Glasmanufaktur in Nagelberg. Am Samstag führten uns Karl Prinz und seine „Mitarbeiter“ zur Papiermühle Mörzinger, in der noch Papier aus Stoffresten hergestellt wird. Eine hochinteressante und uralte Methode! Er führte uns dann aber auch weiter durch die historische Altstadt von Weitra und anschließend zum „Fassldorf“ nach Bad Pertholz. Zum Gala-Abend bat Karl Prinz entweder in Uniform oder in Tracht. Dieser Bitte kamen die meisten Teilnehmer ebenso wie die örtlichen Honoration nach. Nach dem Abend-Buffet wurde auch eine neue Gesangsgruppe, die „IPA-Boy-Group“, vorgestellt und danach spielte eine Drei-Mann-Musikkapelle bis nach Mitternacht zum Tanz auf.

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IPA Heidelberg

Besuch aus Belfast Torsten Bernner berichtet von einem Besuch bei seiner Verbindungsstelle Heidelberg: „Ende Juni 2015 besuchte die Verbindungsstellenleiterin der IPA Belfast, Deidre Mahony, in Begleitung ihrer beiden Kinder die Kriminalpolizeidirektion Heidelberg, wo ich sie in Empfang nehmen konnte. Nach einem Einführungsgespräch ging es zum Polizeirevier HeidelbergMitte, wo die Führungsmannschaft den Besuch ebenso herzlich willkommen hieß. Da es Deidre bereits im Vorfeld ein besonderes Anliegen war ein deutsches Polizeirevier zu besichtigen, erklärte sich PK Kurz hierzu gerne bereit und führte die drei durch die Räumlichkeiten des Revieres. Nach einem kurzen Abstecher zur Wasserschutzpolizei lud ich sie noch zu einem Drink in unser IPA-Häuschen ein. Beeindruckt von der phänomenalen Sicht auf das Heidelberger Schloss und der gemütlichen Aufmachung unseres Häuschens entschwand Deidre mit ihren Kindern in der Altstadt. Mit in ihr Marschgepäck nahm sie die vorbereiteten Unterlagen zu Ausflugszielen unserer Region. Einmal mehr war dies ein Musterbeispiel für unser Zusammengehörigkeitsgefühl in der IPA – es bedurfte nur einiger, weniger Mailkontakte – und wie sagte es Deidre so schön: „Diesen Kurzbesuch werden wir immer in positiver Erinnerung behalten und mit Sicherheit niemals vergessen!“


Bunt IPA gemischt Regional

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IPA Bergstraße

IPA Ulm/Neu-Ulm

Mein Freund in Florida

Freundschaft mit Malaga

Mathias Beck von der Verbindungsstelle Bergstraße berichtet: „Als ich im Jahr 2012 mit dem Sammeln von Polizeiabzeichen aus den USA angefangen habe, wusste ich noch nicht, welche tollen Kontakte mit anderen I PA -M itglieder n sich daraus ergeben. Da es in den USA eine Vielzahl von Polizeibehörden gibt und ich einen persönlichen Bezug zum Bundesstaat Florida habe, konzentrierte ich mich auf die Sheriffabzeichen aus diesem Staat. In den 67 Counties in Florida hat jedes einen eigenen Sheriff. Nach und nach kam ich in Kontakt mit verschiedenen Büros der einzelnen Counties. Bei einigen Counties gestaltete sich die Kontaktaufnahme schwieriger.

IPA Wiesbaden

Treffen in Rom

Erhard Ambrosius von der Verbindungsstelle Wiesbaden gab sich bei einem privaten Besuch in Rom als IPA Mitglied zu erkennen und tauschte sich mit den dortigen Polizisten aus. „Man sieht IPA verbindet,“ freut er sich über das freundschaftliche Gespräch.

Daher nahm ich Kontakt mit der IPA Region 39 auf. Deren Präsident ist John Nabet. Ich fragte höflich per Email an, ob er mir bei meiner Kontaktaufnahme behilflich sein kann bzw. mir helfen kann, einzelne Abzeichen zu bekommen. Ich wusste hier noch nicht, dass dies der Beginn einer tollen Freundschaft wird. John reagierte sofort per E-mail und sicherte mir seine Hilfe zu. Er half mir im weiteren Verlauf diverse Abzeichen zu bekommen. Zum Teil gestalte sich dies sehr schwierig. Aber John ließ sich nicht unterkriegen und kontaktierte einige Büros sogar mehrfach. 2014 plante ich dann eine Reise nach Florida. Hier lernten John und ich uns dann persönlich kennen. Was soll ich sagen? John ist ein phantastischer Mensch und glühender IPA-Präsident. Wir verbrachten einen tollen Tag zusammen und er zeigte und erklärte uns viel von der IPA Region 39 und seinen Mitgliedern. Ich habe durch die IPA mit John einen wahren Freund und tollen Menschen kennen gelernt. John vermietet zentral in Florida ein Ferienhaus zu vergünstigten Preisen an IPA Mitglieder. Informationen finden sich auf der Homepage der IPA USA unter Region 39.“

Fritz Jautz, Leiter der Verbindungsstelle Ulm/Neu-Ulm berichtet von einem Besuch in Malaga: „Im Mai war ich als Vorsitzender der Verbindungsstelle Ulm/Neu-Ulm bei der IPA Malaga zu Gast. Mit Francisco Bueno Muñoz, dem Vorsitzenden der IPA Malaga, wurden interessante Gespräche geführt und erste Kontakte geknüpft mit dem Ziel, eine Verbindungsstellenfreundschaft aufzubauen. Klar blieb nicht aus, dass auch Gespräche mit den Dienststellenleitern der Policia Local und der Guardia Civil angesetzt waren. Hierbei wurde hauptsächlich über den internationalen Terrorismus, Islamismus und die Bekämpfung der organisierten Kriminalität gesprochen. Dabei wurde großes Interesse an weiteren Kontakten und einer Fortsetzung des Gedankenaustausches bekundet. Bei der Besichtigung der Dienststellen konnte ich immer wieder Ähnlichkeiten mit der deutschen Polizei feststellen: Zu wenig Personal, nicht auf dem neuesten Stand befindliche Technik, usw. Trotz alledem sind die Kollegen in Malaga mit großem Engagement am Werk. Hauptprobleme dort sind die Bekämpfung der internationalen Drogenkriminalität und die illegale Einreise.“

Ein Geschenk für das örtliche Polizeimuseum war eine alte Bergmütze der Polizei Baden-Württemberg, welche Francisco (rechts) zuerst einmal selbst aufsetzen musste


BuntRegional gemischt IPA

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IPA Kassel

Steuben Parade 2015 Bernd Joedecke von der Verbindungsstelle Kassel brachte deutsche IPAFreunde zusammen, die gemeinsam zur Steuben-Parade nach New York flogen. Hier sein Bericht: „Wir waren dabei! Die IPA-Verbindungsstelle Kassel hatte sich das Ziel gesetzt, die seit Jahren immer geringer werdenden Teilnehmerzahlen von deutschen Kollegen an der Steuben-Parade wieder nach oben zu schrauben. Um dieses Ziel zu erreichen wurde in der Woche vor der Parade ein vielseitiges Programm angeboten, das sowohl die Sehenswürdigkeiten der Stadt New York als auch Einblicke in die Arbeit der New Yorker Kollegen umfasste. Initiatoren dieses Programms waren Franz Nekwapil und Jimmy Albrecht von der IPA New York, sowie Bernd Joedecke von der Verbindungsstelle Kassel. Zu den „Highlights“ zählten Besuche des Empire State Buildings, der Gedenkstätte 9/11 neben dem One World Trade Center und des Polizei Ehrenmals im Süden Manhattans, sowie des 13. Polizeireviers einschließlich einer Emergency–Squad. Auch ein Blick auf die Silhouette von Manhattan und auf die Freiheitsstatue von Bord der Staten-Island Fähre sowie ein Besuch des Flugzeugträgers Intrepid zählten dazu. Und dann war da noch die 58. Steuben Parade: Bei besten Wetterverhältnissen hatte sich wieder eine große Anzahl von Gruppen und Gruppierungen aus New York und Deutschland in den Seitenstraßen des Central-Parks eingefunden, um von dort zur Parade anzutreten. Erfreulicherweise marschierten im Block der New Yorker Polizei in diesem Jahr 14 uniformierte Kollegen aus Bayern, Baden-Württemberg, Berlin, Hessen und Niedersachsen, unterstützt von ihren Ehefrauen und Freundinnen. Die Stimmung war hervorragend, zumal auch die im Spalier stehenden New Yorker nicht mit Applaus sparten und viele begeisterte Zurufe erkennen ließen, wie groß die

Zahl der deutschen Zuwanderer in New York ist. Wir, das heißt die IPAKollegen aus Deutschland haben „Flagge gezeigt“, so wie es sich die Initiatoren gewünscht haben. Die Parade, die wie immer von der Steuben-Assoziation hervorragend organisiert war, klang nach einem umfangreichen „Foto- und Video Shooting“ in deutschen Restaurants mit deutschem Bier und dem einen oder anderen bayrischen Schmankerl aus. Eigentlich viel zu früh mussten wir dann die Heimreise wieder antreten.

Sicher überlegt sich der eine oder andere Teilnehmer, wieder zu kommen, um diese einmalige Parade noch einmal zu erleben. Auch die Kollegen, die nicht dabei waren, möchte ich animieren vielleicht an der Steuben-Parade 2016 teilzunehmen. Sicher wird es da wieder Unterstützung durch die IPA New York geben.“

IPA Tübingen-Reutlingen und Zollernalb

Gemeinsamer Jahresausflug nehmer in Ainring ein. Am Freitag folgte eine Besichtigung von Salzburg und am Samstag ging es zunächst zum Kehlsteinhaus und nach dem Mittagessen im „Windbeutelbaron“ an den Königsee. An beiden Tagen wurde die ReiseDas Foto zeigt die Reisegruppe in Salzburg zusammen mit gruppe von IPAHannelore und Anton Hartenstein Freund Anton Hartenstein von der Der gemeinsame Jahresausflug der IPA Berchtesgadener Land und seiner Verbindungsstellen Tübingen-Reutlin- Frau Hannelore bestens betreut. gen und Zollernalb führte ins Berch- Am Sonntagmorgen führte IPAFreund Robert Eberherr die Reisetesgadener Land. Nach einer Besichtigung der Allianz- gruppe sehr fachkundig durch das Arena in München und einem Aufent- Fortbildungsinstitut der Bayerischen halt am Chiemsee trafen die 42 Teil- Polizei in Ainring.


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Zum Artikel „Entwurzelt - Flüchtlinge in Deutschland“ gingen einige Schreiben bei der IPA Deutsche Sektion ein. Ein Teil der Verfasser stimmte der Veröffentlichung in IPA aktuell zu. Sofern die Verfasser ihr Einverständnis gegeben haben, werden diese Schreiben hier unbearbeitet und ungekürzt veröffentlicht. Die wiedergegebenen Meinungen decken sich nicht in allen Fällen mit der Meinung der Redaktion oder des Herausgebers.

Liebe IPA Mitarbeiter, ich habe eben gerade die neueste Ausgabe der IPA Zeitung gelesen und war sehr erfreut über die ausführliche, lebendige und Mut machende Berichterstattung über die Flüchtlinge bzw. die Problematik. Vor allem, dass Flüchtlinge und auch Kollegen aus der Praxis zu Wort kamen. Besonders gefreut habe ich mich, dass die deutschen Polizisten die ersten waren, die zu dem syrischen Flüchtling (und auch zu anderen) freundlich waren. Auch das Anfangswort vom Präsidenten über das Matthäusevangelium von der Geburt Jesu finde ich sehr treffend. Ich bin selbst Christ und stehe hinter all den getroffenen Aussagen. Auch meine Eltern (Sudetendeutsche) sind Flüchtlinge gewesen und ich habe oft gehört wie froh sie waren, wenn ihnen jemand was zu essen gegeben hat oder geholfen hat. Machen Sie weiter so.............!!!! Klaus Winter Verbindungsstelle Wiesbaden


Bunt gemischt Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe erfahren, dass Sie ein Heft veröffentlicht haben, das sich mit den einzelnen Ländern beschäftigt, aus denen Zuwanderer kommen. Ich bin an der Hauptschule Bergneustadt Schulsozialarbeiterin und begleite unter anderem die Schülerinnen und Schüler unserer Schule, die als Zuwanderer und Flüchtling nach Bergneustadt und Umgebung gekommen sind. Ist es möglich, dass ich dieses Heft erhalten kann? Ich habe gehört, dass dieses Heft sehr hilfreich als Hintergrundinformation für die Begleitung ist. Mit freundlichen Grüßen Heike Veit Diplom-Sozialarbeiterin Hauptschule Bergneustadt

Hallo Herr Vitt! mit Interesse habe ich die Berichte zum Titelthema gelesen und muss sagen, dass ich es sehr schade finde, dass die IPA in die selbe Kerbe schlägt, wie alle anderen Medien auch. Man kommt sich vor wie bei einer Gehirnwäsche, denn es werden überall nur positive Geschichten dargeboten. Es gibt daneben aber auch andere Geschichten. Wenn Sie nur einmal die täglichen (von der Polizeiführung bereits vorgefilterte) Lageberichte ansehen würden, wüssten Sie, dass, obwohl Ausländer und Migranten in Deutschland nur 10% der Bevölkerung ausmachen, ca. 80% der Straftaten auf deren Konto geht. Dort könnten Sie Tag für Tag auch lesen, dass wir es mit einer großen Zahl an Personen zu tun haben, die 10, 20, 30, 40 oder mehr Straftaten (POLAS-Einträge) auf dem Kerbholz haben, diese Personen aber dennoch seltsamerweise nie abgeschoben werden. Unsere offizielle Kriminalstatistik gibt hierzu leider nichts her, weil bekanntermaßen diese Daten nicht erhoben werden. Deshalb ist diese Tatsache in der Öffentlichkeit auch nicht bekannt. Der Migrationshintergrund findet dort eben keinen Niederschlag. Unsere Kollegen im Streifendienst müssen sich jedoch diesem Fakt Tag für Tag stellen und deshalb kommt es nicht von ungefähr, dass in der Kollegenschaft nicht sehr viele Kollegen

die Meinung teilen, dass man hier 1 Million Flüchtlinge aufnehmen sollte, zumal diese erfahrungsgemäß irgendwann ihre Familien nachholen und dann aus 1 Million plötzlich 5 Millionen werden. Seltsamerweise kommen in den Medien keine Stimmen zu Wort, die eine andere Meinung haben und nicht an der „Willkommenskultur“ teilnehmen. Aber nicht jeder, der hier anderer Meinung ist, gehört automatisch zum „braunen Sumpf“. Ich bin alles andere als rechts, im Gegenteil, aber selbst wenn man politisch eher links steht, bedeutet das nicht zwangsläufig, dass man die derzeitige Flüchtlingspolitik auch gut heißen muss. Internationalität ist schön, deshalb bin ich ja auch in der IPA, aber das heißt nicht, dass man auch dafür sein muss, dass unsere Gesellschaft grenzenlos mit fremden Kulturen durchmischt wird. Ich jedenfalls bin dagegen. Ich möchte gerne, dass unsere Gesellschaft bleibt wie sie ist. Sie ist eh schon kompliziert genug und wir haben auch jetzt schon jede Menge Probleme. Mit kollegialen Grüßen Gunter Koch Verbindungsstelle Autobahnpolizei Stuttgart

Lieber Vize und Chefredakteur IPAFreund Vitt, meine Hochachtung und Master-Gratulation für Deine vorzügliche Arbeit. Besser und beweiskräftiger kann der Journal-Titel unserer IPA-Schrift nicht dokumentiert werden, als mit dem neuen Heft 3/2015 - entschuldige das Wort „Heft“! Hochachtung und herzliche Grüße Max.Dallmaier Verbindungsstelle München

Dem Gastkommentar von Jens Mayer in der IPA-aktuell Nr. 3/201S möchte ich zwar nicht widersprechen, finde aber, dass da noch einiges angefügt werden sollte. Wir wollen ja alle gute Menschen sein, deshalb freuen wir uns, wenn wir helfen können. Unsere menschliche Pflicht ist es, diesen Flüchtlingen zu

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helfen! Und wir tun es gerne. Und wir können das und wir schaffen das. Noch! Aber was ist, wenn im nächsten Jahr 2 bis 3 Millionen kommen, wie Insider dies vorhersagen? Und was ist, wenn bis zum Jahr 2020 mehr als 10 Millionen über uns hereinfallen? Haltet das ja nicht für utopisch! Amerikanische Wissenschaftler gehen von diesen Zahlen aus und haben errechnet,dass Deutschland bis zum Jahr 205O ein Islamstaat sein wird. Die Saudis fördern diese Entwicklung und wollen zunächst in Deutschland 200 neue Moscheen bauen, die sie auch bezahlen! Was ist, wenn die Salafisten in unserem Land den erhofften massenhaften Zulauf erhalten und ihre Vorstellung von der Herrschaft des Islam in Deutschland zu verwirklichen suchen? Was ist, wenn diese Massen an Migranten den Krieg in unser Land tragen, wie der deutsch-türkische Publizist Akif Pirincci vorhersagt. Er hat das auch in einem Interview im ZDF begründet. Die Aufzeichnung wurde zensiert! Was ist, wenn die Kriminalität durch Massenzuwanderung von Migranten und Enttäuschung und Wut wegen nicht erfüllter Hoffnungen solche Ausmaße annimmt, dass die innere Sicherheit nicht mehr gewährleistet ist? Nach Aussagen der deutschen Wirtschaft sind bestenfalls 20% der Migranten in den Arbeitsmarkt zu integrieren! Die Mehrzahl wird zeitlebens auf Sozialleistungen angewiesen sein oder als ausgebeutete Arbeitskräfte der untersten Schicht ein frustrierendes Dasein fristen. Was ist, wenn Wut und Verbitterung großer Teile der deutschen Bevölkerung in Hass und Gewalt umschlagen, weil Armut hohe Staatsverschuldung und zerstörte Infrastruktur zu erwarten sind: (Spiegel Bestseller von Udo Ulfkotte „Armut ist für alle da“). Was ist, wenn dann rechtsradikale Kreise durch massenhaften Zulauf stärker und stärker werden? Warum treffen europäische Staaten insgeheim Vorbereitungen für die Niederschlagung von Aufständen und bereiten militärische Einheiten für den Einsatz im Inneren vor?


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30    Wer das Buch unseres ehemaligen Kollegen, Stefan Schubert, ,,Gangland Deutschland“ gelesen hat, den wird die schon entwickelte Ausländerkriminalität nicht mehr ruhig schlafen lassen. Was ist, wenn die europäische Politik die in den kommenden Jahren dramatisch ansteigende Flut von Migranten aus aller Welt nicht in den Griff bekommt? Dann gute Nacht Deutschland! Denn das, was wir jetzt erleben, ist erst der Anfang. Und auch die unzähligen ehrenamtlichen Helfer werden irgendwann erschöpft und entmutigt aufgeben! Siegfried Reichinger Verbindungsstelle Wiesbaden

Liebe IPA-Freunde, ich habe vor mir liegen das neue Heft IPA aktuell mit dem Hauptthema Flüchtlinge. Sehr informativ und überschaubar ist der einleitende Artikel „Entwurzelt“ mit der Darstellung derjenigen Staaten, aus denen die Mehrzahl der Flüchtlinge kommen, und die derzeit im Fokus der Öffentlichkeit stehen. Besonders die Gegenüberstellung von geografischen und demografischen Daten der jeweiligen Staaten zu Deutschland finde ich sehr gelungen. Und natürlich die derzeitige Situation dort. Endlich eine gute Information aus einer Hand. Danke! Klaus Lang Landesgruppe Hamburg

Sehr geehrter Herr Vitt, mit Interesse habe ich den Artikel „Entwurzelt – Flüchtlinge in Deutschland“ auf Seite 4 Ihrer letzten Ausgabe gelesen. Auch habe ich die Zeitung zur Information mit zur Dienststelle gebracht, da auch in unser Sachgebiet (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit) die ein oder andere Frage getragen wird. Gemeinsam sind wir zu der Entscheidung gekommen, dass die Informationen aus dem Artikel auch durchaus für alle Mitarbeiter/innen interessant und wichtig sind. Einen so „kurzen, knackigen und präzisen“ Überblick über die einzelnen Staaten und ihre jeweiligen Gegebenheiten hat nämlich

mit Sicherheit nicht jeder. Daher würden wir den Artikel gerne veröffentlichen, indem wir zum Beispiel einen Link auf unsere Intrapol-Seite setzen. Können Sie uns den Artikel zur Verfügung stellen oder verraten, wohin wir unter Umständen verlinken könnten? Das wäre sehr nett und hilfreich. Information der Redaktion: Die Anfrage einer IPA-Freundin aus einer Polizeibehörde in NRW ist beispielhaft für mehrere Anfragen von Polizeibehörden. Natürlich war es für die Redaktion eine Selbstverständlichkeit, diese Behörden zu unterstützen und ihnen eine optimierte Datei zur Verfügung zu stellen. Das Angebot besteht weiterhin Die Datei kann für dienstliche und IPA-Homepages bei der Redaktion von IPA aktuell angefordert werden.

Liebe Redaktion, auch die IPA Göttingen hat sich eingebracht. An die unter anderem im Ort Adelebsen untergebrachten Flüchtlingskinder wurden IPA-Malbücher,

1918 wurde dieser Großmannssucht mit Hilfe der USA ein Ende gesetzt! Es war ·noch groß und mächtig! Und so folgte zwangsläufig das 1000jährige Reich, das in seinem Größenwahn die Weltherrschaft kämpfend erzwingen wollte!! Nach unvorstellbarem Mord und Terror durch dieses 3. Reich, beendeten die Völker der Welt 1945 dieses Schreckenszenario!! Und nun glaubt dieses kleine, im Weltmaßstab, winzige Land, in seiner Länge von 1200 Km und Breite von 400 km, und wieder von Berlin ausgehend, Chaos, Elend, Krieg und Zerstörung in den Ländern Osteuropas, den Staaten des Nahen Ostens und im Afrikanischen Kontinent, und wieder gegen den Willen seiner Europäischen Nachbarn, diesen seine, die deutschen gesellschaftlichen Vorstellungen, aufzuzwingen! : Diese Nachbarn sollen nach Vorstellungen der BRD finanzielle Lasten und gesellschaftliche Veränderungen übernehmen und erdulden, die sie nicht leisten können!! Warum ist nicht BONN am Rhein nicht Hauptstadt dieses „Kleinen Landes“ geblieben??? Lebrecht Viebahn Verbindungsstelle Groß-Gerau

Buntstifte und Traubenzucker ausgegeben (Foto). Dadurch sollen die Kinder etwas vom erlebten Stress abgelenkt werden. Das Angebot wird natürlich immer wieder aufgefrischt und gerne von den Kindern angenommen. Werner Meyer Verbindungsstelle Göttingen

Bertold Brecht (1898-1956) „Karthago führte drei Kriege! Nach dem 1. Krieg war es noch groß und mächtig. Nach dem 2. Krieg war es noch vorhanden!“ Deutschland führte zwei Kriege. Den 1. Krieg im Größenwahn des 2. Kaiserreiches gegen seine europäischen Nachbarn.

Verehrte Kolleginnen und Kollegen, ich habe gerade die neueste Ausgabe von IPA-aktuell gelesen und möchte ein kurzes Feedback geben: Das noch relativ neue Layout gefällt mir sehr gut, die Zeitschrift ist jetzt deutlich besser und angenehmer zu lesen. Mit dem Thema „Entwurzelt“ und vor allem den Kurzbeschreibungen der Herkunftsländer der Flüchtlinge haben sie das aktuelle Topthema aufgegriffen. Mit den Infos aus dem Bericht, kann ich mich seriös und fundiert an den Diskussionen im Dienst und im privaten Kreis beteiligen. Vielen Dank dafür. Mit freundlichen Grüßen Martin Busch Verbindungsstelle Offenburg


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So reicht es nicht!?

Gastkommentar und Kritik von Hermann Staiger zum Artikel von Jens Mayer in IPA aktuell 3/2015 Bei den Flüchtlingen, hier besser Vertriebenen des 2.Weltkrieges, handelte es sich aber überwiegend um Deutsche bzw. Angehörige deutscher Volksgruppen zu deren Aufnahme eine verständliche Rechtspflicht und Notwendigkeit bestand, wegen der von den Nationalsozialisten verursachten Kriegsschuld. Die Anführung des Spruches „Wenn wir satt werden dann reicht es auch noch…“ war schon damals für viele Hungernde nur eine unwahre und beschönigende Aussage. Hat es denn 1945 und auch 1946 wirklich für alle gereicht? Nein! Dies habe ich als 1943 Geborener später von meiner Mutter und Großmutter sowie anderen Personen, die Vertriebene waren, glaubhaft gehört. „Es zu versuchen, sich seine Träume zu erfüllen, ist ein Menschenrecht.“ schreibt Herr M. auf Seite 9 in der 2. Spalte oben. Diese Behauptung hat mich zuerst sprachlos gemacht wegen der Unverfrorenheit, mit der er Traumerfüllung ohne jede Einschränkung zum Menschenrecht erklärt. Traumerfüllung auf Kosten von anderen Menschen war noch nie und ist auch heute noch kein Menschenrecht. Das Recht auf Selbstverwirklichung auch, in dieser erweiterten Form als Traumerfüllung, findet seine klaren Grenzen dort wo Rechte anderer Menschen beginnen. Durch seine Erklärung anfangs der dritten Spalte auf Seite 9 will Herr M. dieses „Menschenrecht“ auch auf sogenannte Wirtschaftsflüchtlinge angewendet wissen. Er fordert damit, dass alle die das lesen, Verständnis dafür haben, in dem er formuliert „Das ist alles nur menschlich.“ Eine solche Auffassung ist nicht zu akzeptieren, da sie einer selbstschädigenden Fremdbestimmung völlig freie Bahn schaffen würde. Nicht nur Flüchtlinge sondern auch jeder Deutsche hat ein Recht auf Selbstbestimmung! Diese findet aber jeweils ihre Grenze wenn Rechte anderer, die in unserer deutschen Rechtsordnung vor allem in Gesetzen geregelt sind, verletzt werden.

Menschliches Empfinden der jeweiligen Einzelperson kann grundsätzlich die geltende Rechtsordnung nicht ersetzen bzw. aushebeln. Das Recht auf freie Meinungsäußerung ist zwar in Deutschland ein Menschen- und auch Grundrecht, das aber auch nicht grenzenlos ist. Wenn in einer Zeitschrift „Verständnis für Handlungen“ gefordert wird, die gegen geschriebenes Recht verstoßen, dürfte diese Grenze erreicht bzw. überschritten sein. In meinem Bekanntenkreis wurden und werden immer mehr Bedenken geäußert hinsichtlich des Flüchtlingskrisenmanagements durch die deutsche und europäische Staatsgewalt. Die Lagebewältigung wird nur noch durch die Hilfe der „Ehrenamtlichen“ einigermaßen geschafft, wobei der „Zustrom“ noch lange nicht aufhört. Diese berechtigten und sachlichen Bedenken, nicht immer Ängste oder Furcht sondern klare Vorwürfe, können nicht einfach durch überhebliche und beschönigende Äußerungen wie „Wir schaffen das“ entkräftet bzw. weggewischt werden. Dieser Slogan erinnert mich peinlich an einen anderen Werbespruch aus einer bösen Zeit für das deutsche Volk und andere insbesondere europäische Länder. Es war in der Endzeit des „Naziregimes“ und er lautete: “Wir werden siegen, weil wir siegen müssen“. Dieser damals nicht nur falsche sondern irrsinnige Werbespruch sollte in Deutschland warnend in Erinnerung bleiben. Vor allem politische Machtträger sollten durch großsprecherische Äußerungen und Aufforderungen die „Gleichschaltungstendenzen“ beinhalten vorsichtig sein. Schon im römischen Altertum war der Grundsatz „Wehre den Anfängen“ bekannt und von klugen Menschen beachtet. Der Zweck heiligt nicht grundsätzlich die eingesetzten Mittel und in unserem Rechtstaat gilt der Grundsatz „Recht geht vor Taktik“ und das gilt für die gesamte Exekutive einschließlich deren Spitze in Deutschland.

Zurück zu dem Slogan „Wir schaffen das“. Diese unrichtige und unglaubhafte „Notäußerung“ erfolgte nach dem „Alleingang“ der Grenzöffnung am 4.9.2015 durch Frau Dr. Merkel als auch durch den Herrn de Maiziere. Als Begründung wurde „Menschlichkeit“ angegeben, was aber wie auch bei den Ausführungen von Herrn M. keine Rechtsgrundlage im Rechtsstaat ersetzen kann. Siehe dazu auch Art. 16a Abs. 2 GG, Dublin Abkommen, § 92a Abs.1 Nr.2 AuslG, Art. 20 Abs.3 GG und Art. 64 Abs.2 GG! In den letzten vier Absätzen spricht Herr M. u.a. zwei Anweisungen für im Dienst befindliche Kollegen aus. Da frage ich mich für wen hält er die deutschen Polizeibeamten, dass er sich zu einer solchen Anweisung berufen fühlt? Aufgrund meiner über 40jährigen Dienstzeit bei BEPO, PED, LPS und AKADPOL in BW mit den dabei gemachten Erfahrungen halte ich diese Anweisungen in solcher Form nicht für angebracht. Die Beachtung von Recht und auch Gerechtigkeit, letztere im Diensteid verankert, sind doch in Verbindung mit Mindesteingriff und Verhältnismäßigkeit immer noch zentrale Richtlinien für das Einschreiten von deutschen Polizeibeamten! Nicht als „Gesetzesroboter“, das geltende Recht beachtend und notfalls auch durchsetzend mit dem richtigen Maß für Härte, aber auch vertretbaren Wohlwollens, wird der tägliche Dienst doch immer noch verrichtet !? Dabei versuchen wir möglichst hohe Annäherungswerte an Gerechtigkeit, die leider nicht immer deckungsgleich mit dem Recht ist, zu erreichen. Da wir dem Strafverfolgungszwang, mit dem Damoklesschwert der Strafvereitelung im Amt über uns, unterliegen ist das nicht immer einfach. Wenn „problematische“ Anweisungen von „oben oder ganz oben„ kommen wissen wir schon von unserer Grundausbildung her, dass es eine Remonstrationspflicht gibt. Als letzte Orientierung, wenn alle anderen Möglichkeiten versagen, haben


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32    wir unser Gewissen als letzte Instanz. Den letzten Absatz im Kommentar von Herrn M. mit seiner prophetischen Aussage und versuchten Tröstung kann ich nicht einfach hinnehmen. Weis Herr M. den nicht um die Verschuldung von über 2000 Milliarden Euro bei Kommunen, Ländern und Bund? Hat er noch nie von etwa 15% armer deutscher Bürger gehört? Dabei sind nicht wenige ältere Frauen, die nur eine Kleinrente mit Grundsicherung haben, weil sie wegen Kindererziehung nicht ausreichend rentenversichert waren. Auch bei Beamten und Versorgungsempfängern wird „alternativlos“ gespart, weil nicht genug Geld da sein soll. Für Flüchtlinge sind aber offensichtlich leicht genügend Milliarden locker zu machen, wie Nachtragshaushalte bei Ländern und Bund zeigen. Übrigens „Alternativlos“, auch ein beliebtes Schlagwort von Frau Dr. Merkel um widerständliches Denken und Verhalten anderer zu verhindern und schon bestehendes zu beseitigen. Es gibt noch mehr Fakten, die seiner Prophezeiung widersprechen. Ich will nun aber zum Schluss kommen. Ich bin mir bewusst, dass die Kritik an einem Kommentar noch lange nicht ausreicht, um das Flüchtlingsproblem positiv zu beeinflussen. Deshalb habe ich in den letzten Wochen eine Abhandlung geschrieben als Hilfe zur Bewältigung der Flüchtlingsproblematik und an verschiedene Stellen gesandt. Nur einen Punkt davon will ich erwähnen. Das Kernproblem liegt im deutschen Asylrecht des Grundgesetzes nach Art. 16a. Es ist einmalig in der ganzen Welt. Einmalig in seinem Privileg nur zu Gunsten von Ausländern und zum wirtschaftlichen Schaden für Deutsche. Es sollte und müsste über Art. 146 GG durch Schaffung einer richtigen deutschen Verfassung aufgehoben werden, da unser Beitritt zur Genfer Flüchtlingskonvention und der Europäischen Menschenrechtskonvention unser Asylrecht aus Humanitätsgründen nicht mehr notwendig macht. Hinweis: Abgeschlossen mit Stand vom 12.11.2015. Hermann Staiger

Leiter der Verbindungsstelle Koblenz, Norbert Walter (mit IPA-Weste) und IPA-Freund Rainer Maschke (der Mann mit dem Koffer) bei der Verladung von Sachspenden

Auch die IPA Koblenz packt mit an und hilft bei der Flüchtlingsbetreuung. Wir unterstützen die Stadtteil-Vereine bei der Flut eingehender Sachspenden. Leider mischen sich inzwischen „Nichtflüchtlinge“ unter die Bedürftigen, um vor allem gut erhaltene Markenartikel abzugreifen. Einem „Filetstückabgreifer“ wurde bereits Hausverbot bei der Ausgabestelle erteilt. Hier wird zu allem ehrenamtlichen Engagement noch besondere Aufmerksamkeit abverlangt, damit die Sachspenden auch die notleidenden Flüchtlinge erreichen. Norbert Walter Verbindungsstelle Koblenz

Neues vom Geschäftsführenden Bundesvorstand

Änderungsmeldungen an Verbindungsstelle

Mitgliedsausweis verzögert

Die Bundesgeschäftsstelle bittet darum, Änderungen in den persönlichen Daten wie Adressänderung oder neue Bankverbindungen direkt der jeweiligen Verbindungsstelle mitzuteilen.

Durch eine Panne beim Druck der Mitgliedsausweise musste die komplette Auflage der Membership-Cards neu gedruckt werden. Deshalb kommt es zu Verzögerungen bei der Auslieferung.

Hinweise auf Europol streichen

IPA Deutschland auf WhatsApp

Ein Hinweis auf eine operative Beziehung zu Europol ist nicht mehr gerechtfertigt. Daher darf nicht länger auf Webseiten, in Dokumenten und Briefen auf eine operative Beziehung zu Europol hingewiesen werden. Die entsprechenden Dokumente sind entsprechend zu ändern.

Wer an einer IPA-Mitgliedschaft interessiert ist, kann jetzt auch direkt per WhattsApp mit der IPA Kontaktaufnehmen. Die WhatsApp-Mobilfunknummer der IPA Deutsche Sektion lautet

01575 75 5000 4


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Deutschland im Blaulicht Eine Buchbesprechung von Horst W. Bichl Tania Kambouri ist Mitglied der IPA Deutsche Sektion und Streifenpolizistin mit Leib und Seele. Sie sagt was sie denkt und nimmt dabei kein Blatt vor den Mund ohne dabei jedoch den Respekt vor Menschen anderer Kulturen zu verlieren. Und das zeichnet sie aus! In ihrer Veröffentlichung möchte sie auf Missstände hinweisen, die ihr als Polizistin aber auch als ganz normale Bürgerin immer stärker auffallen, die sie stören und die sie beunruhigen. Sie ist sich nicht zu schade ihren Finger genau in die Wunde zu legen, auch wenn ihr bewusst ist, dass sie sich mit diesem Thema nicht nur Freunde macht, ist sie dennoch diesen Schritt gegangen. Respekt! Mit ihrem Buch „Deutschland im Blaulicht – Notruf einer Polizistin“ möchte sie den Versuch starten, das „Kind beim Namen“ zu nennen. Sie schildert auf 220 Seiten viele Situationen des täglichen Lebens und der Arbeit in der Polizei. Nach ihrer Auffassung fehlt es unter anderem bei einigen Migranten an dem tatsächlichen Willen sich hier in Deutschland ernsthaft integrieren zu wollen. Sie spricht von Parallelgesellschaften und sogenannten Friedensrichtern, welche außerhalb unserer Rechtsordnung über Gut oder Böse entscheiden. Es geht in ihren Ausführungen nicht um Lappalien, sondern um die permanente Provokation und Respektlosigkeit von einigen Mitbürgerinnen und Mitbürgern

(eher Mitbürgern), die ihr Verhalten gegenüber der Polizei recht gerne mit ihrem südländischen Temperament begründen. So berichtet sie von einigen Fällen die sie in ihrer 12jährigen Dienstzeit hautnah miterlebt hat und bei denen Migranten besonders auffällig geworden waren. Da Tania Kambouri selbst einen Migrationshintergrund hat, kann sie vielleicht viel besser mit dem Thema umgehen als wir „Eingeborenen“. Sie spricht eine klare Sprache - lieber mit „offenem Visier“ als „hinter vorgehaltener Hand“! Tania Kambouri möchte mit ihrem Buch auf die zunehmenden Schwierigkeiten im Polizeialltag hinweisen, gibt aber auch der Politik und Justiz eine gewisse Mitschuld an der gewachsenen Respektlosigkeit einiger Mitbürger. Das Buch ist für Polizistinnen und Polizisten wie auch für polizeifremde Menschen eine gute Quelle um über einige Probleme in unserem schönen Deutschland nachzudenken, damit auch zukünftig ein respektvolles Miteinander zwischen Polizisten, Bürgern, Deutschen und Nichtdeutschen, also Menschen, die in unserem Land leben, gewährleistet werden kann. Tania Kambouri wurde 1983 in Bochum geboren. Sie hat griechische Wurzeln. Nach dem Abitur studierte sie an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Duisburg und wurde nach erfolgreicher Diplomierung

zur Polizeikommissarin ernannt. Seit Jahren fährt sie nun schon Streife im Ruhrgebiet und ist somit an vorderster Front. Nach einem Leserbrief in der Gewerkschaftszeitung „Deutsche Polizei“ im November 2013, in dem sie die steigende Zahl von Übergriffen auf Polizistinnen und Polizisten anprangerte, wurde man auf die sympathische Schutzfrau aufmerksam. „Deutschland im Blaulicht Notruf einer Polizistin“ Tania Kambouri Piper Verlag GmbH, München/Berlin ISBN 978-3-492-06024-0 14,99 € (Deutschland) 15,50 € (Österreich)

Buchbesprechung

Einsatzlehre Averdiek-Gröner / Brenski / Schramm 251 Seiten, kartoniert Verlag C.H.BECK ISBN 978-3-406-68101-1 25,90 € Das Besondere dieses Buches ist die Ausrichtung des Aufbaus am neu konzipierten Bachelor-Studiengang „Polizeivollzugsdienst“ in NordrheinWestfalen.

Das Fach Einsatzlehre ist in diesem Studiengang eines der Hauptfächer im ersten Studienjahr. Das Werk bietet eine klare, gut strukturierte Darstellung mit anschaulichen Beispiel speziell für Studierende an Hochschulen für Polizei und Verwaltung Zielgruppe sind Studierende an Fachund Verwaltungshochschulen. Zu beziehen nur für Polizeibeamte in Ausbildung sowie aktive Polizeibeamte (Bund und Länder) gegen Nachweis einer Dienstbescheinigung


Herausgeber: IPA - Deutsche Sektion e.V. Schulze-Delitzsch-Straße 4 66540 Bexbach · Tel. 06826 510990 IPA-Deutschland@t-online.de Präsident Horst W. Bichl Vizepräsident Hubert Vitt Oliver Hoffmann Generalsekretär Patric Louis Peter Herwig Schatzmeister Günter Lambrecht Rolf Schubert IPA aktuell Redaktion Hubert Vitt Chefredakteur (V.i.S.d.P) Koniferenstraße 11 41542 Dormagen Tel. 0172 8244286 vitt@ish.de Erscheinungstermine 15. März 15. Juni 15. September 15. Dezember Bezugspreis 4 Hefte 14,40 € (Einzelheft 3,50 €) inkl. MwSt. und Versand. Für Mitglieder ist der Bezugspreis im Mitgliedsbeitrag enthalten. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit Quellenangabe und Übersendung eines Belegexemplars an die Redaktion. Manuskripte sind ausschließlich an die Anschrift der Redaktion zu senden. Für eingesandte Manuskripte und Bilder wird keine Gewähr übernommen. Mit der Einsendung erklärt der Einsender, dass die Bilder und Texte copyrightfrei sind und unwiderruflich auf ein Honorar für Veröffentlichungen verzichtet wird. Diese Erklärung gilt auch für eine künftige Verwendung der eingesandten Bilder und Texte in IPA aktuell oder anderen Publikationen nach Entscheidung der Redaktion. Unterzeichnete oder signierte Artikel decken sich nicht unbedingt mit der Meinung des Herausgebers.

Baden-Württemberg Alfred Rastedter Erich Schmerler Eugen Schweizer Gerd Lehr Gisela Strecker Günther Gauss Hans Ruf Hans-Joachim Dietrich Herbert Benthin Johann Georg Roser Manfred Schrems Roland Wagner Siegfried Scholz Stefan Glos

85 Jahre Karlsruhe 91 Jahre Pforzheim 88 Jahre Freiburg i. Br. 57 Jahre Heidelberg 67 Jahre Crailsheim 60 Jahre Ludwigsburg 81 Jahre Freiburg i. Br. 86 Jahre Freiburg i. Br. 91 Jahre Waldshut-Tiengen 65 Jahre Villingen-Schwenningen 84 Jahre Tübingen/Reutlingen 74 Jahre Heilbronn 78 Jahre Stuttgart 54 Jahre Lörrach

Berlin Hans-J. Hecht-von Zittwitz 74 Jahre Nord Klaus-Dieter Krebs 69 Jahre Süd

Hamburg Horst Hoeft Rolf W. Jahn

79 Jahre 70 Jahre

Druckauflage: 60.500 Exemplare Druck: Konradin Druck, Leinfelden

Nächste Ausgabe IPA aktuell 1/2016 Erscheinungsdatum 15. März 2016 Redaktionsschluss 2. Februar 2016 Anzeigenschluss 15. Februar 2016

Die IPA Deutsche Sektion trauert um die Opfer der terroristischen Anschläge am 13. November 2015 in Paris. Ich habe noch am Abend der Massenmorde der Präsidentin der IPA Frankreich, Rose Lourme, die Anteilnahme der IPA Deutschland übermittelt Die IPA Deutsche Sektion ist in Gedanken bei den Kolleginnen und Kollegen weltweit, die sich für die Sicherheit der Bevölkerung zur Bekämpfung terroristischer Gewalt in Gefahr begeben müssen. Passt gut auf Euch auf!

Horst W. Bichl Präsident


Euer Denkmal steht im Herzen eurer Freunde 86 Jahre Augsburg 69 Jahre Augsburg 68 Jahre Augsburg 73 Jahre Augsburg 71 Jahre Bayreuth 94 Jahre Coburg 84 Jahre Kempten 79 Jahre München 73 Jahre München 51 Jahre München 59 Jahre München 81 Jahre München 80 Jahre München 85 Jahre München 82 Jahre Nürnberg 63 Jahre Nürnberg 75 Jahre Nürnberg 91 Jahre Nürnberg 87 Jahre Regensburg 67 Jahre Rosenheim 63 Jahre Traunstein 57 Jahre Schweinfurt 80 Jahre Schweinfurt 69 Jahre Neuburg

Hessen Alexander Prockl Gerhard Renner Gregor Stöber Günter Haas Hans Peter Fischer Hans Rätzke Ilse Ullrich Klaus Jürgen Trapp Walter Reutzel Walter Sippel

Wolfgang Budd Hans Krause

92 Jahre Wiesbaden 95 Jahre Gießen 65 Jahre Friedberg 60 Jahre Bergstraße 72 Jahre Alsfeld 81 Jahre Wiesbaden 86 Jahre Offenbach am Main 73 Jahre Main-Rodau 79 Jahre Darmstadt 90 Jahre Frankfurt am Main

Günther Kaiser Renate Benecke Uwe Czymmek Kurt Kolmey Patrick Janzow Klaus Heinrich Horst Günzel Manfred Fölling Hartmut Winzer Axel-Johannes Abert Eduard Monzen

Alfred Kaliske Bettina Reich Erhard Götting Elmar Lipsky Erich Tahn Fred Merklinghaus Fritz Saame Gerhard Althaus Gerhard Unger Günter Kons Günter Nürnberg Günter Schmitz Hans Leo Könn Hans „Mario“ Kobiella Harry Asef Heinrich Brockmeier Henry Nolte Joachim Schwohnke Johann Zenner Jörg Kübrich Josef Floren Klaus Krohner Lothar Stille Lothar Weinhold Manfred Lienke Martin Redlefsen Max Greiner Norbert Kohlhaas Peter Kieper Rolf Mertens Theodor Gläser Ulrich Lampert

87 Jahre Wesel 57 Jahre Herford 76 Jahre Herford 75 Jahre Recklinghausen 85 Jahre Mülheim/Ruhr 73 Jahre Siegburg 81 Jahre Düsseldorf 74 Jahre Dortmund 78 Jahre Krefeld 78 Jahre Wesel 69 Jahre Bork 82 Jahre Essen 83 Jahre Euskirchen 67 Jahre Euskirchen 92 Jahre Detmold 86 Jahre Bonn 80 Jahre Siegburg 54 Jahre Münster 89 Jahre Düsseldorf 64 Jahre Köln 73 Jahre Egge 72 Jahre Bochum 83 Jahre Bork 38 Jahre Gladbeck-Dorsten-Bottrop 73 Jahre Gütersloh 59 Jahre Kleve 92 Jahre Siegburg 59 Jahre Aachen 75 Jahre Hagen 62 Jahre Düren, 79 Jahre Lüdenscheid 59 Jahre Steinfurt

Mecklenburg-Vorpommern 71 Jahre Wismar

Rheinland-Pfalz 75 Jahre Winsen/Luhe-Nordheide 75 Jahre Braunschweig 60 Jahre Braunschweig 83 Jahre Hildesheim 44 Jahre Lüneburg 87 Jahre Oldenburg 79 Jahre Osnabrück 74 Jahre Osnabrück 67 Jahre Rotenburg/Wümme 61 Jahre Wilhelmshaven 84 Jahre Duderstadt

Thüringen Manfred Amm

37 Jahre Leipzig 63 Jahre Leipzig

Nordrhein-Westfalen

Benno Kolz

Niedersachsen

60 Jahre Rendsburg-Eckernförde 93 Jahre Lübeck

Sachsen Frank Petereit Hans-Peter Keimling

Bayern Ferdinand Appelt Karl Meitinger Manfred Meder Ulrich Höfele Franz Hirtreiter Karl Hopf Herrmann Dreßel Adolf Stehle Berthold Ebel Emmi Stockinger Erika Klein Johann Riedl Josef Lang Sylvester Ketterl Josef Dorsch Klaus Lehnert Richard Kurzenberger Walter Jessberger Johann Schnelzer Günter Hack Erich Hinterseer Ekkehard Büttner Günter Süß Roland Flauger

Schleswig-Holstein

59 Jahre Meiningen

Alfred Michels Arno Ullmann Franz Glaser Friedrich Müller Günter Steffens Hilde Musconi Karl Kaiser

70 Jahre Kusel 72 Jahre Ludwigshafen 78 Jahre Kaiserslautern 89 Jahre Ludwigshafen 64 Jahre Hunsrück 91 Jahre Betzdorf-Altenkirchen 61 Jahre Ahrkreis

Saarland Adrian Müller Josef Haßler Renate Becker Thomas Kerwer

52 Jahre Saarlouis 80 Jahre Wadern 82 Jahre St.Ingbert 56 Jahre Saarlouis


Titelfoto: Ralf Lienert Polizeiorchester Bayern in der Basilika Ottobeuren

Winterlicher Baum

Inhalt Ehre, wem Ehre gebührt

2

Editorial

3

Wo froh Musik erklingt...

4

Das IPA-Austauschprogramm

12

XY-Preis

14

Das neue IEB

16

Was? Wann? Wo?

18

Ehrungen - 40 Jahre Mitgliedschaft

19

IPA Regional

20

Inserate

26

Leserbriefe

28

Neues vom GBV

32

Buchbesprechungen

33

Impressum

34

In stillem Gedenken

34

Wie dunkle Blätter sitzen im Baum die Amseln am Ast, bewegen sich kaum, plustern sich auf und sind sonst ganz still, als ob die Ruhe genießen man will. Fünf Vögel dort im halben Bogen waren auf diese Zweige geflogen, als setzten sie ein Weihnachtszeichen und wollten die SchwibBaum-Form erreichen. Vogelschwibbogen im kahlen Baum zählt künftig für mich auch zum Weihnachtstraum! Helga Schettge

www.ipa-deutschland.de


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