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Ipa aktuell 2 2015 hp

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Nr2 / 2015 60.Jahrgang

Termine S端dafrika-Reise der IPA Seite 16

IPA Deutschland 60 Jahre IPA Deutschland Seite 10

Titelthema

LebensLanges Lernen Das Bildungsengagement der IPA

IPA Regional Geboren im Kaiserreich Seite 26


Ehre, wem Ehre gebührt! Die IPA Deutsche Sektion ehrt ihre Mitglieder für langjährige Vorstandsarbeit

36 Jahre Vorstandsarbeit Franz Scheibl Lörrach

27 Jahre Vorstandsarbeit Johannes Henrich Koblenz Horst Wendorff Nordfriesland Josef Mayerföls Schweinfurt Horst Wendorff Nordfriesland

18 Jahre Vorstandsarbeit Rudi Kuppinger Lörrach Charly Sulzberger Lörrach Klaus Schreiner Wiesensteig Hans Arnold Worms Günter Dornemann Frankfort/O. Dieter Rudolf Frankfort/O. Frank Rammholdt Beeskow Jürgen-Uwe Breitsprecher Strausberg Heinz-Gerd Corbach Annaberg Thomas Welter Annaberg Manfred Krajewski Herzogtum Lauenburg Josef Schön Wiesbaden Siegfried Fröhlich Main-Rodau Hans Joachim Weisheit Schweinfurt Rolf Hansen Nordfriesland

9 Jahre Vorstandsarbeit Peter Herwig Karlsruhe Axel Boesen Koblenz Inge Bianca Christeleit Worms Armin Schwarz Kaiserslautern Holger Bödeker Bremen Uwe Wenzel Bremen Karin Hennig Potsdam Detlef Rau Fürstenwalde Dagmar Loose Fürstenwalde Kerstin Preuß Fürstenwalde Ingo Paustian Berlin Süd Ivo Ludwig Görlitz Gabriele Schindler Freiberg Thomas Jungblut Lübeck Kristina Hagenström Lübeck Hartmut Kinder Bad Kreuznach Sigurd Ingo Kramp Ostholstein Heiner Heermann Herzogtum Lauenburg Rolf Braun Bernkastel-Wittlich Hilmar Schmidt Bebra-Rotenburg Julia Weißert Bergstraße Thorsten Beyer Darmstadt Heribert Hein Hanau Karl Ulrich Schlaudraff Kassel Wolfgang Zinke Kassel Christoph Hattenhauer Marburg/Lahn Volker Kleinert Marburg/Lahn Leonhard Kaimer Rheingau Torsten Schmoll Wetzlar

Hinweis der Redaktion: Veröffentlichungen in dieser Rubrik erscheinen nur, wenn der Redaktion die Ehrungen mitgeteilt wurden. Dies kann formlos - in der Regel durch die ehrende Verbindungsstelle oder Landesgruppe - per Mail erfolgen. Weitere Ehrungen ab Seite 14


Editorial

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Liebe IPA-Freundinnen, liebe IPA-Freunde, verehrte Leserinnen und Leser, die IPA Deutsche Sektion und einige Landesgruppen haben in diesem Jahr ihren 60. Geburtstag feiern dürfen oder begehen diesen Festtag im Laufe des Jahres noch. Im Dezember werden die Landesgruppen Sachsen-Anhalt und Brandenburg fünfundzwanzig. Wie die Zeit vergeht! Bei diesen Jubiläen gilt es inne zu halten, zurückzublicken und gleichzeitig nach vorne zu schauen. Gerne blättere ich in alten IPA-Zeitschriften, wie der IPA aktuell und ihren Vorgängern herum, um darin zu schmökern und interessante Geschichten aus der Vergangenheit zu lesen. Schön, was da so alles zu erfahren ist. Ich bin stolz auf unsere IPA-Deutsche Sektion mit ihren 16 Landesgruppen und rund 290 Verbindungsstellen und bedanke mich auf diesem Wege bei allen Mitgliedern und Funktionären, denen wir es zu verdanken haben, dass es die IPA in Deutschland gibt und sie international einen hohen Stellenwert in der mittlerweile 67 Länder umfassenden IPA-Weltfamilie einnimmt. Glückwunsch den Mitgliedern, welche in diesem Jahr für 40, 50 und 60 Jahre Mitgliedschaft geehrt wurden oder noch werden. Ein Dankeschön auch an unsere Funktionäre für langjährige Vorstandstätigkeit. Bitte helft uns auch weiterhin die IPA nach vorne zu bringen. Die IPA Deutschland ist nicht, wie Curd Jürgens singt, „mit sechzig Jahren auf dem Weg zum Greise“ – nein, sie ist frisch, attraktiv, zukunftsorientiert und modern! Der Ford-Slogan: „Ford, die tun was“ könnte man auch problemlos auf die Deutsche Sektion anwenden. Mit erstklassigen Bildungsangeboten im internen Bereich durch die seit Jahren durchgeführten Funktionärsschulungen oder im externen Bereich zusammen mit unseren Partnern dem IBZ Schloß Gimborn oder dem Lehrstuhlinhaber und IPA-Freund Professor Dr. Thomas Feltes von der Ruhr Universität in Bochum, bieten wir unseren IPA-Mitgliedern eine erstklassige Plattform auf dem Bildungssektor. Ich wünsche Ihnen und Euch eine schöne Ferienzeit!

Horst W. Bichl Präsident


Titelthema

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LebensLanges Lernen Die IPA investiert in die Fortbildung ihrer Mitglieder § 3 (2) Satz 2 der Satzung der IPA Deutsche Sektion e.V.

LebensLanges Lernen ist mehr als ein Schlagwort.

„Sie will kulturelle Beziehungen, das Allgemeinwissen und den beruflichen Erfahrungsaustausch ihrer Mitglieder sowie gegenseitige Hilfeleistungen im sozialen Bereich fördern und im Rahmen ihrer Mögichkeiten zum friedlichen Miteinander der Völker und zur Erhaltung des Welfriedens beitragen.“

LebensLanges Lernen ist angesagt, um „dran zu bleiben“. Um 1800 dauerte es 100 Jahre, bis sich das Wissen der Menschheit verdoppelte, heute geht man von drei bis vier Jahren aus.

IBZ Schloss Gimborn

Fortbildung intern

Studien- und Bildungsreisen

Ruhr-Universität Bochum

Stipendien

Austauschprogramm

Hospitationen

LLL


Titelthema Fragt man einen Polizeibeamten der kurz vor der Pensionierung steht nach seinen technischen Hilfsmitteln als Berufsanfänger, so erinnert er sich an Stempel für Unfallskizzen, Blaupapier, Tipp-Ex und eine mechanische Schreibmaschine. Dinge, vor denen heute die kleinen Besucher des Polizeimuseums stehen und sich erklären lassen, was das ist. Aber auch die Einstellungsjahrgänge der frühen 90er-Jahre konnten sich unter DNA-Analyse, Digitalfunk und drahtloser Datenübertragung noch nicht viel vorstellen, werden aber vielleicht noch in Streifenwagen fahren, die sich ohne ihre Einwirkung auf dem kürzesten Weg zum Einsatzort bewegen und an einer Steckdose aufgetankt werden. Nicht nur die Technik zwingt dazu, „dran zu bleiben“. Fragen wir den Vorruheständler nach seinen Erfahrungen mit Menschen anderer Herkunft, berichtet er von „Gastarbeitern“ und Touristen, aber nicht von gemeinsamen Einsätzen mit Kollegen aus Nachbarländern oder von Auslandsmissionen. Und an uniformierte Kollegen mit anderer Hautfarbe oder gar anderen Geschlechts war auch noch Mitte der 70er Jahre nicht zu denken. LebensLanges Lernen ist mehr als das Aufnehmen und Abspeichern von Wissen. Es ist vielmehr der Erwerb von Fähigkeiten oder Fertigkeiten, die es ermöglichen, sich alltäglichen, aber auch außergewöhnlichen Herausforderungen im Beruf zu stellen. Es steht jeder und jedem frei, den Weg des LebensLangen Lernens zu gehen und dadurch nicht den Anschluss zu verlieren. Als zukunftsorientierte Organisation unterstützt die IPA ihre Mitglieder dabei, denn... ...LebensLanges Lernen ist angesagt, um „dran zu bleiben“. Sieben Säulen für die Bildung Natürlich stehen internationale Austausche, Praktika und Hospitationen für eine weltweite Organisation wie der IPA im Vordergrund ihrer Bildung-

sangebote. Über diese Programme wird wird in IPA aktuell ebenso regelmäßig berichtet, wie über Studien- und Bildungsreisen. Diese führen nicht nur zu touristischen Zielen, sondern ermöglichen auch Einblicke in die Polizeiarbeit in den Reiseländern, die kein Reiseunternehmen bieten kann. Die nächste Reise nach Südafrika ist in dieser Ausgabe von IPA aktuell auf Seite 16 ausgeschrieben. Wichtig ist aber auch die interne Fortbildung, denn sie dient vorwiegend der Professionalisierung der Arbeit der aktiven und künftigen Vorstandsmitglieder in den Gliederungen.

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Und dann sind da noch andere Bildungsträger, die eng mit der IPA verbunden sind, wie das IBZ Schloss Gimborn oder mit ihr kooperieren wie der Lehrstuhl für Kriminologie an der Ruhr-Universität Bochum. Während das IBZ Schloss Gimborn, ein breites polizeiliches Fortbildungsprogramm anbietet, können Polizistinnen und Polizisten an der Ruhr-Universität Bochum einen Master-Abschluss machen, der ihnen für den Dienst in der internationalen Polizeiarbeit Tor und Tür öffnen kann, wie der Bericht des Kölner IPA-Freundes Stefan Schwarz auf Seite 6 zeigt.


Titelthema

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„Alles tamam“ Ein Erfahrungsbericht von Stefan Schwarz

Seit 18 Jahren ist Stefan Schwarz IPA Mitglied bei der Verbindungsstelle Köln. Im Jahr 2013 graduierte er mit dem Abschluss „Master of Criminal Justice, Governance and Police Science“ (M.A.) und ist seit einigen Jahren Dozent im gleichsprachigen Master Programm. Zur Zeit arbeitet er für die United Nations beim Department of Peacekeeping Operations (DPKO) in New York. Dort unterstützt er das Integrated Training Service (ITS), indem er Polizeipersonal als Vorbereitung auf Friedensmissionen ausbildet. Der folgende Artikel berichtet über seine Zeit im Süd Sudan im Jahr 2012, wo er selbst an einer Friedensmission teilnahm. „Tamam“ oder auch „Everything tamam“ war die Standard-Antwort, die ich wie viele meiner Kolleginnen und Kollegen während meiner Zeit bei UNMISS ungezählte Male auf die Frage „How are you?“ gegeben habe. Die lokalen Security-Leute bei der Einfahrt in den UN-Compound in Juba, der Hauptstadt des Südsudans, die internationalen Polizeikolleginnen und -kollegen aus 36 Ländern, die Cleaning-Ladies im Büro und im Container-Dorf, die Counterparts der lokalen Polizei SSNPS -South Sudan National Police Service- oder die Menschen auf den Straßen, alle verstanden dieses Begrüßungsritual. „Tamam“ bedeutet auf Arabisch so viel wie „Alles klar“. Das richtige Leben hinter dieser Floskel war während meiner Zeit im UN-Stat Nr. 193 aber nicht immer „tamam“.

Es fing an mit der Einreise über Frankfurt-KairoEntebbe am Samstag, dem 3. März 2012. Bei meiner Ankunft in Entebbe am frühen Sonntagmorgen - dort findet das Einchecken für UNMISS statt - sollte ich von den Kollegen der Rotations UNMISS abgeholt werden. Außer ungezählten Moskitos und einigen Taxifahrern, die auf Kundschaft warteten, zeigte sich aber morgens um 03.30 Uhr niemand am Flughafen. Der erste Gedanke: „Wo ist meine Malaria-Prophylaxe?“ Der zweite: „Wie komme ich jetzt zu meinem gebuchten Hotel?“ Nach einiger Zeit machte ich das Naheliegende: Taxi. 10 $ und ich kam gut im Hotel „Lake Victoria“ an - mittlerweile war es halb 5 morgens. Nach drei Stunden Schlaf, einem kurzen Frühstück und voller Hoffnung und Neugier begab ich mich zur Hotellobby, da ich nun einen Kollegen von UNMISS treffen sollte, der mich zum UN-Compound zum Einchecken bringen würde. Wieder niemand da, telefonisch war nichts zu machen an einem Sonntag, also wieder mit dem Taxi zum UN-Compound. Die lokalen Security-Leute wollten mich jedoch ohne ID nicht reinlassen. So langsam fand ich das Ganze nicht mehr „tamam“ und fragte mich, wie das so weitergehen wird bzw. ob die ganze Mission so funktioniert. Um es vorwegzunehmen: Ja, genau so sollte es für sechs Monate bleiben. Dinge können funktionieren, müssen aber nicht. Das Arbeiten und Zusammenarbeiten in dieser Mission ist vom Wohlwollen des Gegenübers abhängig, Kontakte bedeuten hier sehr viel. Das Vertrauen in geregelte Zuständigkeiten, in den Dienstweg und die Organisation insgesamt sind etwas für

„Muzungus“ - Weiße in der Sprache der Afrikaner. So funktioniert es am sechsten Breitengrad nicht. Zurück nach Entebbe: Irgendwann kam jemand vorbei, der Englisch sprach. Er verstand, was ich wollte und führte mich zu der zuständigen Kollegin aus Nigeria: „Welcome, Stephen, I have been waiting for you.“ Auch das scheint ein Stück Afrika zu sein, am Ende klappt es dann irgendwie doch. UNMISS wurde nach der Unabhängigkeit des Südsudans am 9. Juli 2011 als Nachfolge-Mission von UNMIS ins Leben gerufen. Die Hauptaufgaben der Polizei bestehen im Training und im „Co-Locating“. Wie sieht ein normaler Arbeitstag bei UNMISS in Juba aus? Aufstehen gegen 6.00 bis 6.30 Uhr. Duschen, Frühstück und um 07.30 Uhr geht es mit dem UN-Shuttle oder - wenn man zu den wenigen Auserwählten gehört - mit dem eigenen UN-Wagen in Richtung Büro. Ich habe im Headquarter im Trainingsbereich gearbeitet. Ein Großteil der südsudanesischen Polizei hat über Jahre oder Jahrzehnte im Busch gegen den Feind im Norden gekämpft und verfügt nicht über eine Polizeiausbildung im herkömmlichen Sinne. Hinzu kommen Verständigungsprobleme, da ca. 80 % des Personals nicht lesen und/oder schreiben kann. Auch die unzureichende Infrastruktur erschwert das Trainingsgeschäft: Für Powerpoint braucht man Strom bzw. Generatoren und Benzin, die Kursteilnehmer müssen untergebracht und verpflegt werden bzw. den Trainingsort erst einmal erreichen, was gerade während der Regenzeit zwischen April und Oktober schwierig ist. Der Südsudan ist flächenmäßig etwa 1,8 mal so groß wie Deutschland, verfügt aber nur über ca. 100 km asphaltierte Straßen. Wenn das Training dann aber einmal losgeht, läuft es ähnlich wie in anderen Missionen: Vorstellungsrunde, Vorstellen des Themas,


Titelthema Powerpoint, Handouts, Gruppenund Partnerarbeit, Präsentationen, Gruppendiskussionen, Schaubilder, kleine Filme. Meine Aufgabe bestand unter anderem darin, eine Trainingsmaßnahme für die 72 Brigadegeneräle der SSNPS zu organisieren und durchzuführen. Die Trainingsdauer betrug zwei mal drei Wochen für jeweils etwa 30 Teilnehmer. Und es war

nach überwiegender Einschätzung der Teilnehmer, der ministeriellen Leitung sowie der politischen Leitung UNMISS auch eine erfolgreiche Trainingsmaßnahme. Nach meiner Einschätzung muss man das relativieren. Natürlich können wir Internationalen „Community Policing“, „Leadership and Management“, „Human Rights“ oder „Gender based violence“ unterrichten. Ich fürchte aber, dass diese technischen Themen nur bedingt und sehr langfristig wirken, denn schließlich erinnert das Leben im Südsudan eher an das Mittelalter und der Abstand auch zu anderen afrikanischen Ländern wie Ghana, Kenia oder Südafrika ist unübersehbar groß. Fast 50 Jahre Bürgerkrieg haben ihre Spuren hinterlassen. Die Menschen waren während dieser Zeit eher mit dem Überleben als mit Leben beschäftigt. Das gesamte Bildungssystem befindet sich noch im Aufbau. Es wird wohl noch Jahrzehnte dauern bis die Sicherheitskräfte dieses Landes auch nur annähernd einen internationalen Standard erreicht haben werden. Wenn man mit den Kollegen spricht, die bei UNMISS waren oder sind, erhält man sehr unterschiedliche Situationsbeschreibungen. Die Versorgungs- und Sicherheitslage und die tägliche Arbeit sind in großem Maße von den Verhältnissen am Einsatzort abhängig. So gibt es an einigen Standorten auf dem örtlichen Markt - wenn

es einen gibt - nur rote Zwiebeln und Reis zu kaufen. Es gibt keine Kantine oder ähnliches. In Juba sieht das ganz anders aus. Die Nachfrage durch die vielen Internationalen hat ein breites Angebot an Restaurants und Lebensmittelgeschäften hervorgebracht. Wie helfen sich die Kollegen in den „remote areas“? Da man bei jedem Heimflug 2 x 23 kg Gepäck mitnehmen darf, finden beträchtliche Mengen an Konserven, Salami, Käse, Tütensuppen, Schwarzbrot und andere haltbare Lebensmittel den weiten Weg - ca. 6.500 km - in den Südsudan. Außerdem nutzten einige Kollegen den guten Boden und das fruchtbare Klima zum Anbau von Rauke, Tomaten, Kürbissen, Melonen, Basilikum und so weiter. Hygiene und Gesundheit prägen den Alltag im Land. Hände regelmäßig waschen, Desinfektionsmittel, Trinkwasservorrat, saubere Lebensmittel und sauberes Kochgeschirr, all das prägt schon nach kurzer Zeit den Alltag. Das gesamte Selbstmanagement nimmt einen größeren Teil des Tages ein als in anderen Friedensmissionen: Habe ich genug saubere Wäsche? Bei durchgehend 30 bis 45, manchmal 50 Grad schwitzt man viel und duscht entsprechend häufig. Sind meine Telefonkarten aufgeladen? Funktioniert das Internet? Habe ich meine Malaria-Prophylaxe nicht vergessen? Sind Notfall-Medikamente - Magen-Darm griffbereit? Funktioniert die Klimaanlage im Wohncontainer? Apropos Wohnen: Im UN-Compound in Juba gibt es vier Wohn-Varianten: Zelte, Transit-Container für bis zu 20 Personen, Doppel- und Einzelcontainer. Das zuständige Camp-Management ist vollkommen überfordert. Es gibt zwar Wartelisten für das Militär, die Polizei und die Zivilen, aber die Wartezeiten der Bewerber sind sehr unterschiedlich. Es herrscht Anarchie und alle versuchen, irgendwie klarzukommen und ihre eigenen Lösungen zu finden. Ich selbst habe etwa sieben Wochen in einem Transit-Container zusammen mit bis zu 14 Personen auf

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50 qm ohne jede Privatsphäre gelebt. Rustikalstes Männer-Camping! Meine Mitbewohner aus der Türkei, der Ukraine, der Schweiz, Schweden, Ägypten, Äthiopien, Sambia, Zimbabwe, Ghana, Kenia, Burkina Faso, Ruanda, Zimbabwe, Senegal und Südafrika hatten eine Menge zu erzählen. Als ich dann endlich in einen Doppelcontainer zusammen mit einem Meteorologen aus Zimbabwe ziehen konnte, begann ein neuer Abschnitt: Das pure Glück auf neun Quadratmetern, ein Schrank, ein kleiner Tisch, ein Stuhl, ein Bett, ein Kühlschrank für zwei und eine Klimaanlage - was will man mehr? Wie kann ich meine Zeit bei UNMISS in Juba zusammenfassen? Interessant, abwechslungsreich, etwas chaotisch, herausfordernd und lehrreich, - das ganz bestimmt. Die Zusammenarbeit mit den lokalen Sicherheitskräften und den anderen UNMISS-Kollegen in dieser afrikanisch geprägten Mission waren eine neue Erfahrung. Mir kam es so vor, als wenn hier jeder Tag neu erfunden wird. Keine verlässlichen Routinen, keine Struktur, kaum Dienstaufsicht. Was zu Hause eine Stunde dauert, dauert hier fünf Stunden. Trotz der vielen Einschränkungen waren die sechs Monate für mich persönlich eine spannende, eine gute Zeit und ich bin zusammen mit meiner Familie froh, wieder gesund zu Hause angekommen zu sein. Am Ende dann also doch alles „tamam“.


Titelthema

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Neues im IBZ Schloss Gimborn Neuer Fitness- und Saunabereich Der Umbau des alten Stallgebäudes wurde erfolgreich vollendet. Dort erwartet die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zukünftig ein voll ausgestatteter Fitnessraum und eine großzügige Sauna mit Ruhebereich. Die Geräte sind aufgebaut, die Saunaliegen sind bestellt.

Ab Ende Juni 2015 können die Seminarteilnehmer und Gäste in ihrer Freizeit also noch mehr für ihre Fitness tun und in der Sauna entspannen. Der Dank des IBZ gilt allen Freunden und Unterstützern sowie den IPA Gliederungen, die das Projekt durch großzügige Spenden unterstützt haben.

e born.d m i g z b i e www. born.d m i g z b info@i

Neues Angebot: Urlaub im Schloss - IBZ Freundschaftswochen für IPA-Mitglieder In der Zeit vom 29. Juni bis 24. Juli und vom 27. bis 31. Juli 2015 bietet das IBZ Schloss Gimborn im Rahmen der „IBZ Freundschaftswochen“ allen IPA Mitgliedern besondere Vorzugsangebote. In diesem Zeitraum gewährt das IBZ allen IPA Mitgliedern 20 % Nachlass auf die Übernachtung im Schloss Gimborn. Die Übernachtung im Doppelzimmer kostet so pro Person und Nacht 25,20 €. Als besonderes Bonbon für alle Familien übernachten Kinder im Familienzimmer in diesem Zeitraum kosten-

frei und zahlen im eigenen Zimmer nur den halben Preis in Höhe von 15,75 € pro Nacht. Die abwechslungsreiche Mittelgebirgslandschaft des Naturparks Bergisches Land lockt mit grünen Wäldern, weiten Wiesen und idyllischen Tälern mit rauschenden Bächen. Malerisch in die Landschaft eingebettet liegen zahlreiche Seen und Talsperren. Idyllische Dörfer mit Fachwerk- und Schieferhäusern sind typisch für die Region. Besonders beeindruckend sind die weiten Ausblicke, die sich immer

wieder von den zahlreichen Höhenzügen bieten. Die regionale Küche lockt mit deftigen Gerichten oder der typischen „Bergischen Kaffeetafel“ in die gemütlichen Restaurants, Gasthöfe und Biergärten. Mit seinem abwechslungsreichen Erholungs- und Freizeitangebot ist das Bergische ein attraktives Ausflugs- und Reiseziel für den kleinen Urlaub zwischendurch. Interessante Tipps zu Ausflugszielen im Bergischen Land finden sich auch unter www.dasbergische.de.


Titelthema

Neuauflage

Neue Kollegin im IBZ

Aufgrund der großen Nachfrage bieten wir unser Seminar zum Thema ISLAM UND ISLAMISMUS Geschichte einer Weltreligion zwischen Alltag und Extremismus in deutscher und englischer Sprache mit simultaner Übersetzung zu einem weiteren Termin vom 7. bis 11. Dezember 2015 an.

In den folgenden Seminaren stehen noch freie Plätze zur Verfügung.

Das IBZ Schloss Gimborn freut sich sehr ab 1. Juli 2015 Ulrike Neuhoff als neue pädagogische Mitarbeiterin begrüßen zu dürfen. Sie wird insbesondere für den Bereich der Seminarkonzeption und -organisation im IBZ zuständig sein und ergänzt mit ihrer erstklassigen Expertise Dr. Peter Leßmann-Faust, der seine Arbeitszeiten zum 1. Juli auf eigenen Wunsch hin entsprechend reduzieren möchte. Ulrike Neuhoff hat nach dem Studium der Erziehungswissenschaften, Psychologie und Soziologie eine Lehrtätigkeit an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW aufgenommen. Nach Weiterbildungen mit Schwerpunkten in den Bereichen Kommunikation, Konfliktbewältigung und Gewaltprävention arbeitete sie in der Beratung für Frauen mit Gewalterfahrungen u.a. bei pro familia und in eigener Praxis. Seit einigen Jahren liegt der Schwerpunkt ihrer Tätigkeit auf gesellschaftspolitischen Themen. Seminare, Projekte und Vorträge, die polizeiliches Handeln und Verwaltungshandeln in einer globalisierten und internationalisierten Gesellschaft zum Thema haben, führten sie mit Studierenden der Studiengänge „Poli-

Polizei und Medien (YouPo-Seminar) 15/15 10. bis 14. August IPA-Preis: 225 € mit Bildungsgutschein

Neu und unschlagbar: „Ab in die Mitte“

Auf spezielle Nachfrage der IPA-Sektion Dänemark haben wir das Seminar Cybercrime – crime using digital media nochmals vom 31. August bis zum 4. September 2015 in unser Seminarprogramm aufgenommen. Das Seminar findet in englischer Sprache ohne Übersetzung statt. Teilnahmepreise für IPA-Mitglieder mit Bildungsgutschein: € 225,00

Neues vom Jahresprogramm 2015

Erfolgreich Führen und Motivieren – best practice 15/16 17. bis 19. August IPA-Preis: 185 € mit Bildungsgutschein Kinder und Jugendliche als Täter und Opfer 15/18 31. August bis 4. September IPA-Preis: 185 € mit Bildungsgutschein Gewalt im Spiel 15/19 7 bis 11. September IPA-Preis: 185 € mit Bildungsgutschein

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zeivollzugsdienst“ und „Kommunaler und staatlicher Verwaltungsdienst“ unter anderem nach Polen, in die Türkei, ins Vereinigte Königreich und die Republik Irland. Als qualifizierte Trainerin für interkulturelle Kompetenzen hat sie an einem Handbuch für die Lehre im Fach Interkulturelle Kompetenz an der Fachhochschule mitgewirkt. Lehre und Personalentwicklung im Bereich der Entwicklung interkultureller Kompetenzen gehören seit mehreren Jahren zum Schwerpunkt ihrer beruflichen Tätigkeit. Dem IBZ ist Ulrike Neuhoff als Referentin seit mehr als 14 Jahren verbunden.

Ein unschlagbares Vorzugsangebot des IBZ wendet sich an IPA Mitglieder: 54 € für ein aktuelles Dreitagesseminar in Gimborn Ab in die Mitte – werden rechte Themen bürgerfähig? Neue Bündnisstrategien, Aktionsformen, Politikfelder und Zielgruppen rechter Politik 19. bis 21. August 2015

9. bis 11. November 2015

4. bis 6. Dezember 2015

Eine Sonderförderung der Bundeszentrale für politische Bildung macht Sonderkonditionen möglich: Seminarpreis 120 € Für IPA-Mitglieder: 90 € Eigenanteil 54 € nach Abzug des

Bildungsgutscheins der IPA Deutsche Sektion

Leistungen: Seminar inkl. Vollverpflegung, Unterkunft und aller pädagogischer Häusliche Gewalt – Täter und Opfer 15/21 21. bis 25. September IPA-Preis: 185 € mit Bildungsgutschein

Anmeldungen nach dem Windhundprinzip. Auch als Seminar für Verbindungsstellen möglich.


IPA Deutschland

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Festakt 60 Jahre IPA Deutsche Sektion menführende polizeiliche Institution, die nicht nur im europäischen Raum aktiv ist, sondern mittlerweile weltweit ein Netzwerk aus Kontakten zu anderen Mitgliedern, Arbeitskollegen, sowie Bildungsangeboten bietet. Präsident Horst W. Bichl bedankte sich bei den Gründern der IPA, aber auch bei den europäischen Partnern, die Deutschland die Hand gereicht hätten. „Aus Kriegsgegnern wurden damals Partner.“ Galaabend in Bork Fast alle ehemaligen Präsidenten der IPA Deutsche Sektion gaben sich die Ehre. Einige Ehrenmitglieder und der Internationale Präsident PierreMartin Moulin waren gekommen und auch die Ehefrau Elisabeth des kurz zuvor verstorbenen Gründungsmitglieds Heinz Schelling. Die Präsidentin der Sektion Frankreich, Rose Lourme, der dänische IPA-Präsident Michael Bolsen und Mitglieder der Nationalvorstände der Sektionen Luxemburg, Österreich, Schweiz, Niederlande, Tschechien und Polen repräsentierten die Nachbarländer. Auch das IBZ war mit seinem Vorsitzenden Peter Newels und seinem Direktor René Kaufmann dabei, als die IPA Deutsche Sektion ihren Geburtstag feierte. Der Einladung, die an alle ehemaligen Mitglieder des Geschäftsführenden Bundesvorstandes und alle Ehrenmitglieder gerichtet war, folgten weitere ehemalige IPA-Funktionäre. Als Ort für die Feier des Jubiläums war Selm-Bork ideal ausgewählt, da die Einrichtungen des Landesamtes für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten der Polizei NRW zur Verfügung standen und die Freundinnen und Freunde der IPA Bork unter der Führung von Konrad Bröker rund um die Uhr im Einsatz waren.

Festakt in Münster-Hiltrup Der Jubiläumstag begann mit einem Festakt am Gründungsort der IPA Deutsche Sektion, in der Deutschen Hochschule der Polizei in MünsterHiltrup (Foto). Die Festrede hielt der ehemalige Internationale Präsident und Präsident der Deutschen Sektion, Ehrenmitglied Jürgen Klös. Er schilderte die Entwicklung der IPA und berichtete auch über die Schwierigkeiten, denen sich die IPA-Freunde der ersten Stunde stellen mussten. Einem Ritterschlag für die IPA kam die Rede von Bürgermeisterin Wendela-Beate Vilhjalmsson gleich, als sie die Gründung der IPA in einen Zusammenhang mit dem Westfälischen Frieden nannnte: „Pax optima rerum. Es erfüllt mich mit Stolz, dass diese Urkunde hier unterzeichnet wurde“, sagte sie und betonte, dass auch in einer Stadt, in der nach dem Dreißigjährigen Krieg bereits einmal erfolgreich Frieden geschlossen worden sei, die Verständigung und der Dialog mit anderen Völkern über die Grenzen hinweg kontinuierlich erarbeitet werden müsse. Gerd Thielmann, IPA-Freund und Vizepräsident der Deutschen Hochschule der Polizei lobte die IPA als zusam-

Der Festabend begann mit der Übergabe einer Sozialfondshilfe an die Familie eines IPA-Freundes von der Verbindungsstelle Unna, der mit seiner Familie und seinem behinderten Kind gekommen war, dem die Hilfe galt. Der Internationale Präsident der IPA, Pierre-Martin Moulin hob in seiner Rede das soziale Engagement der IPA Deutschland und die hervorragende Organisation der IEC-Konferenz und des Weltkongresses im Vorjahr in Potsdam hervor. Präsident Bichl verabschiedet die Generalsekretäre Werner Busch und den nicht anwesenden Jürgen Glaub, die dem Geschäftsführenden Bundesvorstand in bzw. nach der letzten Wahlperiode verlassen hatten und bedankte sich auch bei ehemaligen Referenten für den IPA-Radio-Club für dessen langjähriges Engagement. Elisabeth Schelling erhielt ihren Mitgliedsausweis. Sie hatte die Möglichkeit genutzt, als Witwe eines verstorbenen IPA-Freundes der IPA beizutreten und kann damit weiterhin am IPA-Leben teilhaben. Vor und nach einem hervorragenden Abendessen und einem überraschenden Feuerwerk nahm Präsident Bichl einige hochrangige Ehrungen und die Verleihung des Freundschaftpreises vor (Seiten 11-13).


IPA Deutschland

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Freundschaftspreis der Deutschen Sektion für Arkadius Skrzypczak Arkadiusz Skrzypczak ist Generalsekretär der IPA Sektion Polen und war lange Zeit ihr Präsident. Er hat sich in besonderer Weise um die Freundschaft zwischen der IPA Deutsche Sektion und der IPA Sektion Polen verdient gemacht. Seit 2008 organisiert er jedes Jahr ein Polizeiaustauschprogramm mit der IPA Deutschland, wodurch rund 50 IPAMitgliedern die Möglichkeit geboten wurde, in den polizeilichen Alltag des jeweils anderen Kollegen des Nachbarlandes einzutauchen. Arek, wie er in IPA-Kreisen genannt wird, war und ist ein zuverlässiger und verbindlicher Partner bei der Umsetzung des Austauschprogramms. Die Erfahrungsberichte der IPA Freunde sprechen für sich und geben ein gutes Zeugnis über das große Engagement das Arek in den Polizeiaustausch mit Deutschland legt. Er ist ein Werbeträger zu diesem Thema, nicht nur in der IPA Welt. Als Referent beim Europäischen Polizeikongress 2014, wo er zusammen mit dem Internationalen Präsidenten ein IPA Forum gestaltete, machte er in Polizeikreisen ebenso auf die Bedeutung der IPA aufmerksam, wie bei gemeinsamen Fortbildungen polnischer und deutscher IPA-Mitglieder.

Beim Festabend zum 60-jährigen Jubiläum in Bork nahm Präsident Horst W. Bichl (r.) die Verleihung des Freundschaftspreises der IPA Deutsche Sektion an Arkadiusz Skrzypczak (l.) vor

Die IPA Deutsche Sektion würdigte sein außergewöhnliches Engagement für die freundschaftliche Zusammenarbeit der IPA-Sektionen Polen und Deutschland mit dem Freundschaftspreis.


IPA Deutschland

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Wolfhard Hoffmann Horst Tiemann Ehrenmitglieder der IPA Deutsche Sektion Beim Landesdelegiertentag der Landesgruppe NordrheinWestfalen im Mai 1989 in Bonn wurde Horst Tiemann zum Leiter der größten Landesgruppe gewählt, die er sechs Jahre lang führte. Am Rande der 24. IEC-Konferenz im November 1992 in Rio de Janeiro berief ihn der Internationale Vorstand in die Internationale Kulturkommission (ICC).

Wolfhard Hoffmann erhielt im Januar 1977 vom IPABundesvorstand den Auftrag, das Organisationskomitee zur Vorbereitung des 10. IPA-Weltkongresses in Wiesbaden aufzubauen und zu leiten. Als Anerkennung seiner Arbeit wurden das Organisationskomitee und er 1982 mit dem Freundschaftspreis der Deutschen Sektion geehrt. Schon im Vorjahr wurde er beim 9. Bundesdelegiertentag der IPA-Deutsche Sektion in Holm bei Kiel zum Vizepräsidenten gewählt. 1984 wählte ihn der 10. Bundesdelegiertentag der IPA-Deutsche Sektion in der „aula regis“ der historischen Kaiserpfalz in Goslar zum Präsidenten. Dieses Amt hatte er bis 1987 inne. Die Ehrung nahm Präsident Horst W. Bichl während des Festabends zum 60-jährigen Jubiläum der IPA Deutsche Sektion vor.

Der Nationale Kongress 1993 in Duisburg wählte Horst Tiemann als Präsident der IPA Deutsche Sektion. Beim nächsten Nationalen Kongress im Jahr 1996 kandidierte er wegen seiner dienstlichen Auslandseinsätze nicht erneut. Die Ehrung erfolgte im Rahmen der Frühjahrssitzung des Bundesvorstandes der IPA Deutsche Sektion in Bork.


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Goldenes Ehrenzeichen für Rolf Schubert Rolf Schubert ist Schatzmeister - Soziales - der Deutschen Sektion. Sein vorwiegendes Betätigungsfeld sind die Angelegenheiten des Sozialfonds. Mit hoher sozialer Kompetenz kümmert er sich um Kolleginnen und Kollegen, die unverschuldet in Not geraten sind. In nahezu allen Fällen reist er zu den Betroffenen, um die Hilfe aus dem Sozialfonds der Deutschen Sektion zu überbringen. Daneben hat er in den letzten Jahren eine Vielzahl von Interviews mit den Ehrenmitgliedern der IPA Deutsche Sektion geführt, um deren Erinnerungen und Wissen um die Geschichte der IPA zu konservieren. Für seine herausragenden Verdienste wurde Rolf Schubert beim Jubiläumsabend in Bork mit dem Goldenen Ehrenzeichen der Deutschen Sektion ausgezeichnet.

Silberne Ehrenzeichen für Bernhard Wächter

Konrad Bröker

Hubert Vitt

Bernhard Wächter war 28 Jahre lang Referent für den IPA Radio-Club (IPARC), die Gemeinschaft der Funker in der IPA Deutschland. Bei der Frühjahrssitzung des Bundesvorstandes verabschiedete er sich in den IPA-Ruhestand. Die Deutsche Sektion würdigt mit der Verleihung des Silbernen Ehrenzeichens nicht nur die besonderen Verdienste von Bernhard Wächter, sondern auch das unermüdliche Engagement des IPA Radio-Clubs.

Konrad Bröker ist Leiter der Verbindungsstelle Bork. Er hat in den letzten Jahren immer wieder die Deutsche Sektion bei Veranstaltungen unterstützt und vieles möglich gemacht. Sein persönlicher Einsatz und seine ständige Präsenz sind außergewöhnlich. Für seine besonderen Verdienste um die Deutsche Sektion verlieh ihm Präsident Horst W. Bichl beim Festabend zum Jubiläum der Deutschen Sektion das silberne Ehrenzeichen.

Hubert Vitt ist Vizepräsident der Deutschen Sektion und arbeitet seit über 15 Jahren als Redakteur und Chefredakteur der Bundeszeitschrift IPA aktuell. Präsident Horst W. Bichl hob seine Kreativität und seine ständige Bereitschaft zur Übernahme von Aufgaben und Projekten der IPA Deutsche Sektion - wie zuletzt dem soeben erschienenen Buch der IPA Deutsche Sektion - hervor.


Ehre, wem Ehre gebührt! Die IPA Deutsche Sektion ehrt ihre Mitglieder für langjährige Mitgliedschaft 60 Jahre Mitgliedschaft 60

Manfred Keller Koblenz Helmut Letschert Koblenz Karl-Heinz Keidel Bremerhaven Heinz-Ludwig Leding Münster Erich Hoffmann Paderborn

50 Jahre Mitgliedschaft Waldemar Guttmann Hamburg Günter Lemmermann Hamburg Peter Scheel Hamburg Gert Steinbach Hamburg Berthold Künzel München Alfons Zöttl München Jörg-Dietrich Haslinger München Friedhelm Karpa München Günther Bader München Hermann Dambach München Otwin Raab München Walter Lanz München Heinz Koch Betzdorf Heinz Schwietring Koblenz Kuno Stadler Konstanz Manfred Volkmann Konstanz Heinz Strohmaier Autobahnpolizei Stuttgart Kurt Hohmann Autobahnpolizei Stuttgart Gerhard Hornschuh Bremerhaven Ruth Monje Bremerhaven Jürgen Ring Bremerhaven Klaus Rinke Bremerhaven Richard Woll Kaiserslautern Siegfried Binsau Bremen Hubert Keutz Bremen Bernd Junge Berlin Süd Hans-Joachim Wundersee Berlin Süd Hans-Peter Martens Flensburg-Schleswig Wolfgang Rohde Flensburg-Schleswig Erwin Gleiß Stuttgart Kurt Pleyner Stuttgart Peter Schneider Lörrach Werner Kuhn Lörrach Ludwig Kuhn Bernkastel-Wittlich Bernd Wierse Bernkastel-Wittlich Michael Mann Heidelberg Hans Hermann Holl Bebra-Rotenburg

Helmut Nieland Bebra-Rotenburg Hubert Delp Darmstadt Klemens Schmidt Darmstadt Karlheinz Tevini Darmstadt Horst Hinn Kassel Gerhard Huth Kassel Willi Manns Kassel Paul Hoffmann Rheingau Karl Heinrich Horter Wiesbaden Lorenz Gregori Burghausen Rudolf Pilzweger Burghausen Reinhard Kilian Coburg Anton Frieß Lindau Rudolf Daubitzer Regensburg Hans Wagner Regensburg Renate Simon Regensburg Manfred Eberwein Traunstein Gerhard Frank Würzburg Horst König Würzburg Horst Vöge Schweinfurt Fritz Roithmeier Neuburg Erwin Lackinger Karlsruhe Sigurd Werner Karlsruhe

40 Jahre Mitgliedschaft Horst Hermanns Magdeburg Susanne Winter Hamburg Rüdiger Benecke Hamburg Eckhard Bluhm Hamburg Ehrhard Gaffrey Hamburg Joachim Giersch Hamburg Wolfgang Lübke Hamburg Hans-Jürgen Matthiesen Hamburg Eberhardt Müller Hamburg Peter-Michael Nerrlich Hamburg Richard Neumann Hamburg Gert-Wolfgang Nickel Hamburg Klaus Peters Hamburg Harry Radigk Hamburg Uwe Rieper Hamburg Michael Rückstein Hamburg Horst Scheffelke Hamburg Hans-Heinrich Schröder Hamburg Rolf Sievers Hamburg Walter Warkentin Hamburg Peter Ludsteck München Johannes Horn München Herbert Nastally München Maximilian Gierl München


Josef Völk München Alfred Holzinger München Günther Jellonek München Rainer Witzgall München Josef Zoller München Friedmar Diehl München Manfred Stauß München Arnold Schroth München Rudolf Schmidt München Klaus Runge München Josef Lang München Dr. Willibald Furtner München Dr. Gerhard Berg München Josef Aigner München Horst Perzl München Wolfgang Schiffelholz München Peter Schwantner Aschaffenburg Heinz Wolff Augsburg Erich Emslander Augsburg Walter Betz Augsburg Erwin Augustin Augsburg Martin Sauter Augsburg Günther Franz Niederhofer Augsburg Walter Käfferlein Augsburg Ulrich Höfele Augsburg Adolf Janosch Augsburg Ulrich Loos Augsburg Johann Kränzle Augsburg Helmut Schlagbauer Berchtesgaden Uwe Rücker Burghausen Manfred Müller Coburg Reinhart Stürzenhofecker Coburg Manfred Käppner Coburg Peter Igelhaut Coburg Carl-August Groeschke Coburg Sebastian Scherzer Coburg Alfred Maier Coburg Karl Hopf Coburg Horst Maslowski Coburg Wolfgang Müller Coburg Werner Tetsch Coburg Manfred Schmidt Coburg Jürgen Lauer Coburg Werner Hofmann Coburg Rudolf Gartemann Coburg Michael Donhauser Coburg Hans Martin Coburg Siegfried Götz Coburg Kurt Bausenwein Coburg Lothar Kraudzun Kempten Heribert Klare Kempten Gudrun Foitzik Kempten Horst Feller Kempten Rudolf Brandl Kempten Elfriede Heer Kempten Gerhard Dambeck Kempten Fridolin Zweng Kempten Horst Plail Kempten Josef Birnkammer Landshut Katja Graml Lindau Manfred Wydra Lindau Max Griessmann Lindau

Friedrich Gierer Lindau Walter Zwickl Regensburg Dr. Klaus Blumberg Regensburg Bernhard Huber Regensburg Josef Lehnerer Regensburg Josef Bauer Regensburg Peter Clauß Würzburg Alfred Appel Würzburg Karl Schicker Würzburg Anton Müller Würzburg Erich Fröhlich Hof Reinhold Scheunert Hof Erwin Gruber Weilheim Hans-Georg Simon Weilheim Wilfried Janker Fürstenfeldbruck Georg Schmitt Schweinfurt Werner Linnert Schweinfurt Benno Ihm Nördlingen Rudolf Thieser Eichstätt Uwe Herrmannsdörfer Eichstätt Karl Babl Nabburg Josef Günther Winderl Passau Manfred Schulz Passau Klaus Joachim Garn Betzdorf Rose-Marie Best Koblenz Gunter Boldt Koblenz Bernd Brüssow Koblenz Volker Buschmann Koblenz Arnold Christmann Koblenz Thomas Graef Koblenz Walter Günther Koblenz Karl-Rüdiger Horn Koblenz Harald Illner Koblenz Inge Möller Koblenz Wolfgang Oehler Koblenz Hans Paula Koblenz Hans Günter Thiery Koblenz Marlene Westenberg Koblenz Rainer Zimmermann Koblenz Detlef Best Worms Alois Ochs Worms Detlev Bauer Konstanz Joachim Felgenhauer Konstanz Georg Greszki Konstanz Friedrich Buck Autobahnpolizei Stuttgart Manfred Gögelein Autobahnpolizei Stuttgart Greza Winfried Autobahnpolizei Stuttgart Helmut Grünmüller Autobahnpolizei Stuttgart Carl-Heinz Hickethier Autobahnpolizei Stuttgart Hans Merkle Autobahnpolizei Stuttgart Hildegard Metzner Autobahnpolizei Stuttgart Josef Skiba Autobahnpolizei Stuttgart Peter Ischt Bremerhaven Rolf Lückhoff Bremerhaven Manfred Müller Bremerhaven Karl-Heinz Recknagel Bremerhaven Manfred Schneider Bremerhaven Hermann Weidinger Bremerhaven Emil Schäfer Kaiserslautern Wolfgang Jakob Bremen Friedhelm Konopka Bremen Günter Subke Potsdam


40 Jahre Mitgliedschaft Günter Kiehntopf Berlin Süd Volker Weitbrecht Berlin Süd Herwig Hobein Berlin Süd Erika Schink Berlin West Joseph Lirche Berlin West Fritz Schlag Wiesensteig Helmut Kohler Villingen-Schwenningen Herbert Gehrken Bremen Nord Peter Kaun Pinneberg Gerd Nawrath Kiel Horst Krüger Lübeck Gerdt Scholz Nordfriesland Heinz Jacobsen Nordfriesland Hans-Otto Ehlers Norderstedt Dieter Görlich Norderstedt Klaus-Heinrich Paulsen Norderstedt Christoph Bertram Flensburg-Schleswig Hinrich Agge Norderstedt Kurt Raupach Norderstedt Walter Burmester Norderstedt Beatrice Böninger Stuttgart Willi Deichselberger Stuttgart Paul Ehinger Stuttgart Wolfgang Färber Stuttgart Manfred Grimm Stuttgart Rita Luz Stuttgart Hermann Schiller Lörrach Walter Stephany Bernkastel-Wittlich Hubert Ernst Bernkastel-Wittlich Rudolf Martin Bernkastel-Wittlich Richard Fichtner Heidelberg Klaus Fassing Bebra-Rotenburg Gerhard Kämpfer Bebra-Rotenburg Karl-Hermann Oetzel Bebra-Rotenburg Dieter Appel Büdingen Karl Gonder Büdingen Jürgen Löffler Büdingen Helmut Ruhl Büdingen Wolfgang Züge Büdingen Bernd Vercruysse Darmstadt Hans Jürgen Gliemroth Werra-Meißner Dieter Erle Friedberg Lothar Wolfram Friedberg Herbert Klement Fulda Norbert Müller Fulda Reinhard Streb Hanau Hans-Jürgen Biskup Kassel Dieter Frosch Kassel Hermann Harbich Kassel Bernd Joedecke Kassel Peter Mergard Kassel Gerhard Volland Kassel Lutz Stefan Wiegand Kassel Gerhard Zabbèe Kassel Bernhard Scholl Rheingau Wolfgang Seipel Rheingau Heinz Bauer Wiesbaden Klaus Brandt Wiesbaden

Angelika Decker Wiesbaden Elke Deibert Wiesbaden Harald Hilsbos Wiesbaden Rainer Hofmeyer Wiesbaden Wolf Dieter Liebold Wiesbaden Astrid Lindner Wiesbaden Ralf Reisinger Wiesbaden Hans-Joachim Sydow Wiesbaden Hans Joachim Völlinger Wiesbaden Heribert on Nieding Wiesbaden Jörg Ziercke Wiesbaden Jochen Werner Groß-Gerau Klaus Jürgen Trapp Main-Rodau Rolf Baumstark Rastatt/Baden-Baden Jutta Antweiler-Barth Bad Kreuznach Marliese Herrmann Bad Kreuznach Hans-Jörg Bornschein Bad Kreuznach Gerd Eckes Bad Kreuznach Werner Forsch Bad Kreuznach Rolf Hahn Bad Kreuznach Hans Jürgen Jacobi Bad Kreuznach Günter Kessler Bad Kreuznach Walter Mayer Bad Kreuznach Klaus Mohr Bad Kreuznach Karl Reuther Bad Kreuznach Peter Richter Bad Kreuznach Peter Hafke Karlsruhe

Südafrika 2015

Nach vielen Jahren veranstaltet die IPA Deutsche Sektion erneut eine Studien- und Bildungsreise nach Südafrika. Neben den obligatorischen Kontakten zur Polizei vor Ort und mit unseren Freunden in einigen IPA-Regionen werden natürlich die wichtigsten Punkte im südlichen Südafrika besucht. Von Frankfurt aus geht es mit der South African Airways nach Johannesburg. Hier gilt es erste Eindrücke


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Studien- und Bildungsreise

von Johannesburg und Pretoria zu sammeln, bevor es auf die Panorama Route geht. Überwältigende Eindrücke vom Blyde River Canyon, dem drittgrößten Canyon der Welt, erwarten die Besucher ebenso wie die BIG FIVE im Krüger Nationalpark. Wer möchte, kann fakultativ die Tour durch den Park auch mit einem Jeep machen. Mit vielen weiteren Highlights enden die ersten sechs Tage. Über Johannesburg - voraussichtlich mit einem Braai (BBQ) im IPA-Haus - geht der Flug nach Port Elisabeth und damit auf die Garden-Route. Gleich zu Beginn fahren wir mit dem Schiff zum Featherbed Nature Reserve, bevor uns unser IPA-Freund Hugo Gerber mit den dortigen IPA-Freunden erwartet. Am südlichsten Punkt Afrikas können wir einen Fuß in den Indischen Ozean und den anderen in den Atlantik setzen. In Ourdshoorn und Hermanus, wo sich die Wale direkt vor dem Ufer aufhalten, besuchen wir eine Straußenfarm und erfahren viel über die Aufzucht der Strauße, aber auch über das Programm zum Schutz der Geparden. Das Juwel der Reise ist Kapstadt. Wer möchte, kann mit dem Schiff zu Robben Island übersetzen, wo Nelson Mandela einen Teil seines bewegten Lebens in Haft verbracht hat. Natürlich stehen auch das Kap der Guten Hoffmung und die Weinregion um Stellenbosch auf dem Programm.

15.11. - 1.12.2015

Der Grundpreis der Reise liegt bei 2.999.-€ (EZ-Zuschlag 315.-€). Der Preis beinhaltet alle Flüge, Flughafensteuern und Gebühren, 14 Übernachtungen in guten Hotels, 10 x Abendessen, 1 x Weinprobe, Exkursionen, Besichtigungen und Transfers in einem klimatisiertem Fahrzeug, örtliche deutschsprachige Reiseleitung, Eintrittsgelder für die vielen Besichtigungen und Touren, Gepäckträger in allen Hotels und am Flughafen. Für Trinkgelder und Einladung unserer Freunde vor Ort sowie den genannten fakultativen Ausflügen sollte jedoch noch ein geringer Aufschlag kalkuliert werden. Nähere Einzelheiten incl. der Preise erhalten Sie per eMail durch Schatzmeister Günter Lambrecht Buschhüterdyk 30 a, 47803 Krefeld, Tel. 02151-313843 (Fax: 02151-313844) eMail guenter@lambrecht.de. Die IPA wird vermittelnd tätig. Reiseveranstalter im rechtlichen Sinn ist die Firma Intercontact, In der Wasserscheid 49, 53424 Remagen. Vorgesehene und kalkulierte Teilnehmerzahl sind 26 Personen.


IPA Deutschland

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Neuwahlen in Meerane 9. Landesdelegiertentag Sachsen

Der neue und der ehemalige Leiter der Landesgruppe Sachsen: Micheal Schulz (l.) und Hanjo Protze ((r.)

Der neue Vorstand zwischen zwei ehemaligen Landesgruppenleitern (v.l.n.r.): Hanjo Protze, Schatzmeister Volker Fütterer, Landesgruppenleiter Michael Schulz, Sekretär Uwe Apel, Sekretär Jürgen Sahre, Udo Göckeritz Meerane liegt in Sachsen, aber trotz seines Namens ist weit und breit kein Meer in Sicht. Es sei denn, man reist im Mai nach Meerane. Neben den Straßen erstreckt sich ein Meer von Rapsfeldern, die mit ihren gelben Blüten bis zum Horizont reichen und die Luft mit ihrem Honigduft erfüllen. In Meerane trat im Mai der 9. Landesdelegiertentag der Landesgruppe Sachsen zusammen. Mit über 1400 Mitgliedern ist Sachsen die mitgliederstärkste IPA-Landesgruppe in den jungen Bundesländern und die Aktivitäten ihrer Verbindungsstellen können sich sehen lassen. IPA-Freundinnen und -Freunde aus dem ganzen Land trafen sich, um einen neuen Vorstand zu wählen. Nach der Begrüßung durch Landesgruppenleiter Hanjo Protze und den Grußworten der Ehrengäste, des Leiters der Landesgruppe Sachsen-Anhalt Axel Günsch und Vizepräsident Hubert Vitt übernahm Udo Göckeritz die Versammlungsleitung. Als ehemaliger Präsident und Ehrenmitglied

der Deutschen Sektion genießt er ein hohes Ansehen und als ehemaliger Landesgruppenleiter hatte er erwartungsgemäß ein „Heimspiel“. Für viele kam es unerwartet, als Landesgruppenleiter Hanjo Protze angekündigte, nicht mehr zur Wahl anzutreten. Er stellte den Delegierten seine Gründe dar und machte deutlich, dass der amtierende Vorstand gewissenhaft einen Wahlvorschlag erarbeitet hatte, der eine reibungslose Übernahme ermöglichen solle. Zu jedem Amt gab es einen Vorschlag und alle fanden die uneingeschränkte Zustimmung der Delegierten: Landesgruppenleiter Michael Schulz Sekretäre Jürgen Sahre Uwe Apel Schatzmeister Volker Fütterer

Michael Schulz ist seit vielen Jahren Referent für Datenverarbeitung der Deutschen Sektion. Er stellte augenzwinkernd fest, dass er als einziges Mitglied der Landesgruppe Sachsen in seiner Mail-Adresse nicht seinen Namen trägt, sondern als edv@ ipa-sachsen.de firmiert. Zur Amtsübernahme übergab sein Vorgänger ihm die Kapitänsmütze, die in Sachsen traditionsgemäß von Landesgruppenleiter zu Landesgruppenleiter weitergegeben wird. Mit seinen Schlussworten bedankte sich Vizepräsident Hubert Vitt beim scheidenden Landesgruppenleiter Hanjo Protze. Er hob hervor, dass dieser seine Rolle im Bundesvorstand stets so wahrgenommen habe, wie es einem derartigen Gremium gebührt im Sinne der Sache, kritisch, aber nie destruktiv. Der neue Landesgruppenleiter Michachel Schulz ist kein neues Gesicht im Bundesvorstand, da er als Referent bereits an einer Vielzahl von Sitzungen teilgenommen hat.


IPA Deutschland

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Kapitänswechsel in Schleswig-Holstein Der neue Landesgruppenvorstand Landesgruppenleiter Kai Hädicke-Schories, Sekretärin Daniela Pardun und Schatzmeister Christian Nieselt mit dem Schatzmeister der Deutschen Sektion Günter Lambrecht (v.l.n.r.)

Die Kapitäne der großen Schiffe auf dem nahen Nord-Ostsee-Kanal müssen immer ein wachsames Auge vor plötzlich auftretenden Untiefen haben. Dagegen gab es auf dem 19. Landesdelegiertentag der IPA Landesgruppe Schleswig-Holstein keine Gefahren. Harmonie und freundschaftlicher Umgang miteinander waren angesagt. Zu Beginn begrüßte der scheidende Landesgruppenleiter Thomas Schettler die 62 Delegierten. Nach einem Gedenken an die Verstorbenen übergab er das Wort an Bundesschatzmeister Günter Lambrecht, der die Grüße des Geschäftsführenden Bundesvorstandes um Präsident Horst W. Bichl überbrachte. Schettler ließ in seinem anschließenden Bericht die letzten drei Jahre der Landesgruppe noch einmal wach werden. Er konnte feststellen, dass sich die Landesgruppe in ruhigem Fahrwasser befindet. Lediglich der Aufbau der neuen Homepage gestaltete sich et-

was schwieriger als angedacht. Nunmehr wird man sich aber an das Layout der Homepage der IPA Deutsche Sektion anschließen, so dass auch dieses Problem gelöst werden konnte. Kai Hädicke-Schorries und Daniela Pardun konnten in ihren Berichten auf den Nationalen Kongress in Leipzig verweisen, wo die Landesgruppe konstruktive Vorschläge unterbreitet hatte, die auch in die Beschlüsse des Kongresses eingeflossen waren. Kai Hädicke-Schorries erinnerte an die Anträge zur Beitragserhöhung und zur Änderung des Delegiertenschlüssels. Daniela Pardun stellte in ihrem Bericht insbesondere die Mitgliederentwicklung in den Vordergrund. Noch hat die Landesgruppe 1958 Mitglieder, strebt aber die magische Zahl von 2000 an. Christian Nieselt berichtete über eine ausgeglichene Finanzlage, so dass die Kassenprüfer den Delegierten empfehlen konnten, dem Vorstand Entlastung zu erteilen. Die Delegierten folgten dem Vor-

schlag einstimmig. Thomas Schettler wurde von den Delegierten mit lange anhaltendem Beifall in den „IPARuhestand“ verabschiedet, bevor es darum ging, den neuen Landesgruppenvorstand zu bestimmen. Bei den Wahlen wurde Kai HädickeSchorries zum neuen Landesgruppenleiter gewählt. Daniela Pardun (Sekretärin) und Christian Nieselt (Schatzmeister) erhielten ebenfalls das Vertrauen der Delegierten. Die Position des weiteren Sekretärs konnte nicht besetzt werden. Daher bleibt die Anschrift der Landesgruppe beim neuen Landesgruppenleiter. Zu Beisitzern wurden gewählt: Thomas Jungblut (Datenschutz), Horst Klinke (Finanzen), Sebastian Walter (Homepage), Manfred Neumann (Senioren) und Sylvia Rosenau (Jugend). Zu Kassenprüfern wurden Hartmut Dittmer und Hartmut Hanecke bestimmt. Der neue Landesgruppenleiter bat dann seinen Vorgänger, die anstehenden Ehrungen gemeinsam mit ihm vorzunehmen. In seinem Schlusswort dankte Kai Hädicke-Schorries für das überwältigende Vertrauen der Delegierten. Der 20. Landesdelegiertentag ist ebenfalls in der Deula in Rendsburg vorgesehen.


IPA Deutschland

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Bremen wählt Jüngster deutscher Landesgruppenleiter In der Marine-Operationsschule der Bundeswehr fand der Landesdelegiertentag der IPA Landesgruppe Freie Hansestadt Bremen statt. Die 30 Delegierten nahmen die Berichte des geschäftsführenden Landesgruppenvorstands ohne Diskussionen zur Kenntnis und entlasteten diesen ohne Gegenstimmen. Allerdings wurde mit Bedauern zur Kenntnis genommen, dass der langjährige Landesgruppenleiter Rainer Zottmann, der die Landesgruppe seit 1994 führte, aus privaten Gründen sich nicht mehr zur Wahl stellte. Er wurde von den drei Verbindungsstellen der Landesgruppe und von dem Mitgliedern des geschäftsführenden Vorstands für seine erfolgreiche Arbeit mit Geschenken geehrt. Die anderen Mitglieder des geschäftsführenden Vorstands erklärten ihre Bereitschaft in ihren Ämtern weiter machen zu wollen, wenn sich ein neuer Leiter findet. So fand sich in einer Pause einer der Delegierten bereit die Führung der Landesgruppe

zu übernehmen. Es handelt sich um den 34-jährigen Tim Gelineck, der seit 2008 Mitglied der Verbindungsstelle Bremen ist und bei der GdP Bremen im Vorstand erfolgreiche Nachwuchsarbeit geleistet hatte. Er wurde bei seiner eigenen Enthaltung einstimmig gewählt. Die anderen drei Positionen wurden dann im einem Wahlgang ebenfalls einstimmig gewählt. Somit sind weiterhin die Sekretäre der Landesgruppe Bremen Klaus Jendsen und Günter Schwier sowie Schatzmeister Hans-Jürgen Pusch im Amt. Kurz vor Mittag überbrachte der Schatzmeister - Soziales, Rolf Schubert, die Grüße von Präsident Horst W. Bichl und entschuldigte diesen, da er nicht persönlich kommen konnte. Weiterhin übermittelte er die Grüße des übrigen Bundesvorstands. Er hielt eine Ansprache, die dem Wunsch des Vorstands der Landesgruppe entsprechend, auf die Geschichte der IPA international, bundesdeutsch und der Landesgruppe Bremen einging.Nach dem Mittagessen richtete Hendrik

Große Lefert das Wort an die Delegierten. Zunächst ging er auf das Thema ein, das während der Mittagspause diskutiert wurde, die Gewalt in den Stadien und Landesgruppenleiter die „Fangrup- Tim Gelineck pen“. Danach sprach er über das IBZ und warb für einen Besuch eines der Seminare, nachdem er feststellte, dass nur etwa die Hälfte der Anwesenden schon einmal beim IBZ zu einem Seminar war. Am frühen Nachmittag endete der harmonische Landesdelegiertentag Der neue Landesgruppenleiter versprach in seinem Schlusswort, dass er sich für die IPA intensiv einbringen wolle und sagte, er freue sich auf die Arbeit mit und für die IPA.

Zypern - Aphrodites Insel Seminar der ISC Kurz nach Ostern fand das erste Seminar der ISC Verbindungsbeamten (International Social Commission) aller Sektionen in Larnaka statt. Es nahmen 20 IPA-Freundinnen und -Freude aus 14 Sektionen sowie drei der sechs ISC-Kommissionsmitglieder teil. Die IPA Deutsche Sektion wurde von Schatzmeister - Soziales -, Rolf Schubert (Foto rechts), vertreten. Ein wesentliches Thema aus Sicht der Deutschen Sektion betraf die Möglichkeit, mit Mitteln des Sozialfonds in Not geratenen IPA-Mitgliedern im

Ausland zu helfen. Das Bundesfinanzministerium hatte aufgrund eines Urteils des Europäischen Ger ichtshofes neue Anforderungen an derartige Hilfeleistungen gestellt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer entwickelten eine einheitliche Vorgehensweise, um diesen Vorgaben gerecht zu werden.

Weitere Themen betrafen IPA-Häuser und Sportveranstaltungen der IPAGliederungen. Ein erfolgreiches Seminar mit vielen freundschaftlichen Begegnungen.


IPA Deutschland

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60 Jahre IPA Schweiz Willi Moesch geht von Bord

60 Jahre - im gleichen Jahr wie die Deutsche Sektion wurde auch die IPA Schweiz gegründet. Die schweizer IPA-Freunde luden anlässlich dieses Jubiläums zu ihrem Nationalen Kongress mit anschließendem Festakt nach Genf ein. Der Kanton Genf liegt im Südwesten der Schweiz und ist fast vollkommen von Frankreich umgeben. Wegen seiner Lage am Rande der Schweiz reisten auch die schweizer Delegierten vorwiegend per Zug an. Die Hauptstadt des Kantos, die gleichnamige Stadt Genf umschließt das Südende des Genfer Sees, dort wo auch die Rhone den See in Richtung Mittelmeer verläßt. Als Sitz zahlreicher internationaler Behörden und Bankenstadt strahlt Genf Wohlstand aus, wozu auch die weitläufigen privaten Anwesen beitragen, die man beim Landeanflug am Ufer des lang gestreckten Sees erblickt. Es war kein Wahlkongress, aber es gab einzelne Veränderungen bei den Mitgliedern des Nationalbüros. Mit Willi Moesch verließ der dienstälteste Generalsekretär einer Sektion die IPA-Bühne. 25 Jahre gehörte er dem Nationalbüro der Sektion Schweiz an. Im letzten Jahr wurde sein Nachfolger ins Amt gewählt, aber ein Jahr blieb er noch Vorstandsmit-

glied, um seinen Nachfolger Andrea Quattrini zu unterstützen. Willi Moesch ist vielen deutschen IPA-Freunden bekannt, da er von Anfang an bei der Internationalen Bodensee-Tagung dabei war. Er ist kein Mann der großen Worte, er ist ein Macher. Ob als Generalsekretär oder Redakteur der schweizer IPA-Revue, ob auf nationaler oder internationaler Ebene, er war und ist immer ein Garant für Zuverlässigkeit und freundschaftliches Miteinander. Die Deutsche Sektion bedankt sich für die gute Zusammenarbeit in den zurückliegenden Jahren. Präsident Roland Wüthrich eröffnete den Kongress und führte souverän durch die Tagesordnung. Auch als einzelne Regionen „Stimmung“ gegen den Nationalvorstand machen wollten, behielt er die Ruhe, obwohl die Vorgehensweise an Unfairness kaum zu übertreffen war. Aber wie es sich unter Freunden gehört, glätteten sich die Wogen wieder und der Kongress konnte wie geplant durchge-

führt und beendet werden. Am Abend wurde in Anwesenheit des Internationalen Präsidenten und von Vertreterinnen und Vertreter der Nachbarsektionen gefeiert. Für die Deutsche Sektion überbrachte Vizepräsident Hubert Vitt die Glückwünsche. Fröhlich ging es zu und das Sprachgewirr aus Französisch, Deutsch und Italienisch führte zu lebhaften und gestenreichen Unterhaltungen. Während einer ausgezeichneten Menüfolge unterhielt die Sängerin und Jodlerin Barbara Klossner die Gäste und brachte ihnen in einem Schnellkurs sogar das Jodeln bei.


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IPA IPA Deutschland Regional

Zu Gast bei Freunden Fachtagung der IPA-Hausbetreiber im Rheingau

Siebzehn Verbindungsstellen der IPA Deutsche Sektion betreiben ein IPAHaus oder eine IPA-Wohnung, um IPAFreundinnen und -Freunden den Aufenthalt in ihrer Region so angenehm wie möglich zu gestalten. Siebzehn IPA-Häuser und -Wohnungen bieten etwas, das keine Pension, kein Hotel, keine Ferienwohnung und kein Gästezimmer bieten kann: Gastgeber, die Freunde sind! Mit viel Herzblut und einem hohen persönlichen Engagement betreuen IPA-Freundinnen und -Freunde diese IPA-Häuser und -Wohnungen. Sie bauen um, renovieren, reparieren und sind stets für ihre Gäste da. Im April trafen sich vierzehn der Hausbetreiberinnen und -betreiber (Foto oben) zu einer Fachtagung mit dem Vizepräsidenten der IPA Deutschland, Hubert Vitt. Und so wie IPA-Häuser und -Wohnungen etwas besonderes sind, war auch das Tagungshotel außergewöhnlich. Das Hotel „Kloster Johannisberg“ war einmal das, was sein Name nahelegt: ein Kloster. Und die IPA-Freundinnen und -Freunde fühlten sich ausgesprochen wohl - bei herrlichem Frühlingswetter inmitten der Weinberge des Rheingaus.

und -Freunden als Übernachtungs- und Urlaubsangebot präsentiert werden können. Internet, Folder, Homepage... ...IPA aktuell - die Nachbarseite ist ein Anfang. Auch von neuen Aktivitäten konnte berichte werden. Das IPA-Haus „Kempten“ im Allgäu hat im letzten Jahr den Betrieb aufgenommen und das IPA-Heim „Europa“ Während der Tagung wurde eine um- in Bensheim ist im gleichen Gebäude fangreiche Tagesordnung abgearbei- in eine andere Wohnung umgezogen, tet. Übernachtungskosten, Steuern, die auf den neuesten Stand gebracht Sicherheit, Versicherungen und weite- wurde. Bericht auf Seite 27. re Themen galt es zu besprechen. Bei Das Rahmenprogramm hatte der vielen Fragen half der Erfahrungsaus- Betreiber des IPA-Hauses „Altes Rattausch weiter, haus“ in Oberwalandere Fragen luf, Knut Schneimussten fachder, organisiert. kundig beantBei einer Busfahrt wortet werden. durch das RheinSpeziell zu den gau besichtigten Versicher ungsdie Teilnehmer fragen stand der „sein“ IPA-Haus. Schatzmeister In Eltville führte -Soziales- der IPA er durch die Stadt Deutschland, und fesselte mit Rolf Schubert, seinen Geschichfür einige Stunten über die wunden zur Verfüderschöne Stadt gung. am Rhein. Das Kernthema Die abendliche des WochenenWeinprobe bei des war das Mareinem Winzer in keting. Im Mitteleiner ehemaligen punkt stand die Mühle war der Frage, wie die Abschluss eines IPA-Häuser und In dem liebevoll restaurierten Fach- arbeitsamen Wo-Wohnungen mit werkhaus in Eltville soll Johannes Gu- chenendes mit ihrem einzigarti- tenberg, der Erfinder des Buchdrucks, engagierten IPAgen Angebot den im 15. Jahrhundert einige Jahre seiner Freundinnen und IPA-Freundinnen Kindheit verbracht haben -Freunden.


IPA Deutschland Regional

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Bork Biggesee

Kempten

Altes Schäferhaus

Siegerland Norderstedt Uhu-Haus

Altes Rathaus

Lippe Detmold Ramsbeck Europa

Solingen Glück Auf

Berlin IPA-Gästehaus „Saarland“ www.gaestehaus.ipa-neunkirchen-saar.de IPA-Heim „Europa“ ipa.heim.europa@gmail.com 0172-7675482 IPA-Haus „Lippe-Detmold“ www.ipa-detmold info@ipa-detmold.de IPA-Wohnung „Bonn“ zurzeit im Umbau IPA-Haus „Ramsbeck“ www.ipa-hochsauerland.de haus@ipa-hochsauerland.de 02904 / 712757 IPA-Haus „Bork“ www.ipa-bork.de

Krätersrasen

Saarland

IPA-Wohnungen „Berlin“ IPA-Wohnung-Berlin@web.de 030 / 43726375

IPA-Wohnung „Altes Rathaus“ Rheingau

IPA-Wohnung „Glück Auf“ Essen 0201 / 740200 brigott@online.de

IPA-Haus „Solingen“

IPA-Haus „Biggesee“ Olpe www.ipaolpe.de stefan.clemens@polizei.nrw.de IPA-Haus „Krätzersrasen Bad Salzungen reinhard52@online.de 0152/34073237 „Uhu-Haus“ Gimborn www.uhu-haus.de

IPA-Haus „Siegerland“ ipa-huette@hotmail.de

www.ipa-rheingau.de vorstand@ipa-rheingau.de

0212/311874 solingen@ipa-nrw.de

IPA-Wohnung „Altes Schäferhaus“ Rheingau f.schneider@ipa-buedingen.de

IPA-Haus „Norderstedt“ kai.haedicke-schories@polizei.landsh.de 0173/2433182

IPA.Haus „Kempten“ www.ipa-kempten.de kontakt@ipa-kempten.de


IPA Regional

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IPA Essen

IPA Salzgitter

Polizei-Historie ganz nah

Mützensammler unter sich

Bei einem Polizeifest im Franz Sales Haus, einer Einrichtung der Behindertenhilfe in Essen, präsentierte sich die Verbindungsstelle Essen mit ihrer Polizeihistorischen Sammlung.

IPA Thüringen

Mitteldeutsches Hallenfußballturnier Wer im Februar 2016 an der Deutschen Meisterschaft im Hallenfußball der IPA von den Mitteldeutschen Mannschaften teilnimmt, das wurde im Turnier am 18.04.2015 in Meiningen ausgespielt. Der Ausschreibung folgten vier Mannschaften, wovon aber nur drei Mannschaften anreisten. Dienstliche Belange und Krankheit verhinderten die Teilnahme der IPA Verbindungsstelle Vogtlandkreis. Mitteldeutscher IPA-Hallenfußballmeister 2015 und IPA-Landesmeister Sachsen wurden die Fußballer der IPA Verbindungsstelle Grimma-Döbeln. Den zweiten Platz belegte die Verbindungsstelle Erfurt und wurde damit gleichzeitig IPA-Landesmeister Thüringen. Den dritten Turnierplatz belegten die Fußballer der IPA Gera.

Das Hallenfußballturnier war von den Mitgliedern der IPA

Nach 35 Jahren Freundschaft und Kontakt traf Markus Müller von der Verbindungsstelle Salzgitter mit Antonio Alvarado Sole in Barcelona zusammen. 1980 hatten beide Mützen getauscht und stehen seitdem in Briefkontakt. Nun besuchten sie sich mit ihren Familien erstmals. Neben vielen persönlichen Erinnerungen wurden auch diesmal wieder Mützen getauscht und die Einsatzzentrale der Verkehrspolizei Barcelona besichtigt. Müller staunte über das viele Personal und die hochmoderne Ausstattung der Guàrdia Urbana Barcelona.

IPA Bergstraße

Biker on Tour

Meiningen um Verbindungsstellenleiter Steffen Bäuerle hervorragend vorbereitet. Besonderes Lob kam nach dem Turnier und der Siegerehrung von den Spielern an der Grillhütte... ...bei den „drei großen Thüringer B“ = Bratwurst, Brätel und Bier.

Der Start in die IPA-Motorradsaison 2015 wurde am Samstag nach Ostern bei schönstem Frühlingswetter eingeleitet. Nach einem gemeinsamen BikerFrühstück im IPA-Heim „Europa“ starteten die 14 Teilnehmer, u.a. verstärkt durch ein dreiköpfiges Team der IPA Neunkirchen/Saarland, in zwei Gruppen zu einem 250 km Rundkurs durch den Odenwald. Gemeinsamer Zwischenstopp mit tollem Ausblick auf den Neckar und das Neckartal war Schloss Hirschhorn. Bei der Tour-Nachbereitung wurde bereits die nächste Motorradtour im Juli, dann mit Stützpunkt IPA-Heim „Saarland“ und Touren durch die Ardennen festgezurrt.


IPA Regional

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IPA Baden-Württemberg

„Give Rüssel“ - Landesgruppenreise nach Sri Lanka Ayubowan, mit diesem Gruß, der zu jeder Zeit auf Sri Lanka ausgesprochen wird und soviel bedeutet wie: "Ich wünsche Dir ein langes Leben!" startete und endete auch die Jubiläumsreise der IPA Landesgruppe Baden-Württemberg. 25 IPA-Freundinnen und Freunde der IPA erlebten eine 18-tägige Tour auf Sri Lanka mit allen wichtigen und beeindruckenden Sehenswürdigkeiten sowie einige Tage an einem Traumstrand in Trincomalee. Schildkrötenfarm, Elefantenwaisenhaus, JeepSafari, Tempel- und Palastanlagen waren ebenso auf dem Programm wie der Besuch in einem ayurvedischen Gewürzgarten mit Massagen, einer Teeplantage, einer Schnitzerei, einer Batik-Fabrik. Ausgezeichnete und teilweise extravagante Hotels sorgten für unsere Unterkunft und gutes, teilweise landestyptisch scharfes Essen für unsere gute Laune. Am Willkommensabend mit Dinner und traditionellen Tänzen wurde ein Wiedersehen mit Freunden gefeiert,

bevor die Tour mit deutschsprachiger Begleitung mit mehr als 1500 km abgespult wurde. Die Gruppe wurde mit großflächigem Willkommens-Plakat und Blumenschmuck im neuen Reisebus empfangen. Landesgruppenleiter Dieter Barth nutzte die Gelegenheit auch zum Besuch seines Patenkindes Nethsara. Der Kontakt wurde über die Organisa- Manche versuchten sich auch als Elefantenflüsterer. Statt tion PLAN Deutsch- „Give five“ hieß es „Give Rüssel“ - und es hat funktioniert land hergestellt. Die Spendengelder kommen an und zeigen erfreuliche Ein speziell angefertigtes Tour-Shirt Wirkung. Eine Vorschule erhielt als sowie die Tour-Membership-Card Spende neue Tischgruppen aus Man- wurden neben vielen Fotos gerne als go-Holz, was für einen herrlichen Duft Erinnerungsstücke mit nach Hause im Raum sorgte. genommen.

IPA Bork

Stimmung beim Maifest Dieses Mal meinte es der Wettergott gut mit der IPA-Verbindungsstelle Bork. Beste Voraussetzung für das Maifest. Zuvor gab es ein Wiedersehen von über hundert Senioren bei der traditionellen Kaffee-Tafel. Pünktlich begrüßte Verbindungsstellenleiter Konrad Bröker die Vertreter aus Kommunal- und Landespolitik und die Vorst andsmitglieder der IPA-Landesgruppe NRW, die zeitgleich die Feierlichkeiten zum „60. Geburtstag“ der IPA-NRW eröffneten.

Weitere Ehrengäste kamen aus Estland, Polen, den Niederlanden und Österreich. Und natürlich war auch Nordrhein-Westfalens Innenminister Rolf Jäger zu Gast.

Nach den Grußworten des neuen Hausherrn, Michael Frücht, erfolgte der obligatorische Fassanstich. Diesmal versuchten sich der polnische Gast Wieslaw und das 600. Borker IPAMitglied im Schlag mit dem Holzhammer, der beim zweiten Schlag zu Bruch ging und ersetzt werden musste. Neu war in diesem Jahr ein „Ambulanzwagen“, der aber nichts mit Sanitätern, Spritzen und Pflaster zu tun hatte. Es war eine „Cocktail-Ambulanz“, deren „Ersthelfer“ sich mit ihrer „Mixtur“ größter Beliebtheit erfreuten.


Bunt IPA gemischt Regional

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IPA München

Geboren im Kaiserreich Als sie geboren wurde, hatte Deutschland noch einen Kaiser und der Erste Weltkrieg hatte gerade begonnen. Käthe Korn, das zweitälteste Mitglied der IPA Deutschland, feierte am 31. Dezember 2014 ihren 100-jährigen Geburtstag. Post bekam sie dazu nicht nur von Ministerpräsident Horst Seehofer, sondern auch von Bundespräsident Joachim Gauck. Natürlich kam auch die Münchner Presse, um zu gratulieren. Die Frau des Oberbürgermeisters und der Präsident des Bayerischen LKA schauten ebenfalls vorbei. Ein bewegtes Leben mit vielen positiven aber auch negativen Erlebnissen liegt hinter ihr. Geboren in Schlesien, Umzug nach Dresden, dann beruflich weiterer Umzug nach Prag, von wo sie 1945 fliehen musste und schließlich vorerst in Niederbayern bei Ihrer Schwester Zuflucht fand. Dann ein neuer Lebensabschnitt in München,

wo sie von 1953 bis zum Rentenbeginn beim Bayerischen Landeskriminalamt beschäftigt war. Frankreich kennt sie sehr gut durch die Besuche bei ihrer Tochter, die mit ihrer Familie seit langem in Fontainebleau lebt. Überhaupt reiste sie gerne - auch mit der IPA. Zu ihren Unternehmungen gehörten auch Opern- und Theaterbesuche, nicht zu vergessen der Fünf-UhrTee im Hotel Bayerischer Hof. Ingrid Fischer und Wolfgang Möller besuchten die 100-jährige IPA-Freundin im Senioren- und Pflegeheim Alt-Lehel, wo sie seit 2008 gut versorgt und zufrieden lebt und auch an Veranstaltungen teilnimmt. Nach Übergabe eines Ge-

schenkes stießen sie mit der Jubilarin auf ihr bewegtes Leben an. Traurige Nachricht der Redaktion: Käthe Korn verstarb kurz vor dem Druck dieser Ausgabe von IPA aktuell.

IPA Mönchengladbach

Freundschaftsschießen

Die SSG-IPA-MG ist eine Gruppe von Schießsportbegeisterten innerhalb der IPA-Verbindungsstelle Mönchengladbach. Dabei steht nicht der Schießsport, sondern in erster Linie die Geselligkeit im Vordergrund.

Ein Treffen mit Freunden der niederländischen IPA-Verbindungsstelle Limburg-Nord hatte seinen Ursprung allerdings ganz woanders - beim Treffen der IPA-Wohnmobilfreunde 2013 in Niebüll. Dort hatten sich der Mönchengladbacher Dietmar Lud-

wigs und ein IPA-Freund aus Limburg schnell angefreundet und lediglich am Rande über den Schießsport gesprochen. Monate nach einer ausgesprochenen Einladung kam ein Anruf der Verbindungsstelle Limburg-Nord und die Mönchengladbacher legten los. Aus Limburg-Nord kamen der Verbindungsstellenleiter mit sechs Personen, darunter auch ganz bezaubernde Damen, die sehr gute Talente an den Schusswaffen hatten. Es wurde mit Pistole 9mm Walther P99, Sig Sauer P226, Safarie Arms 45ACP, Colt 45 ACP, sowie auch Gewehre wie Pump Gun, Winchester und einem Karabiner geschossen. Nach dem sportlichen Teil wurde gegessen, getrunken und sehr viel miteinander gelacht. Mit Hilfe der Betreiber der Schießanlage verlief der Tag mit den Freunden reibungslos und bleibt in guter Erinnerung.


BuntRegional gemischt IPA

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IPA Bergstraße

IPA-Heim „Europa“ - Alles neu Das neue IPA-Heim „Europa“ in Bensheim wurde im Februar eröffnet. Es befindet sich im gleichen Objekt wie das alte IPA-Heim in der Bensheimer Fußgängerzone, jetzt jedoch über 2 Etagen im Dachgeschoss. Es ist neu eingerichtet mit: • Küche mit Bar-Tisch für 2 Personen • Esstisch auf der Empore • Schlafzimmer mit einem Doppelbett in Einzelbetten trennbar • Schlafzimmer mit zwei Einzelbetten • zwei weitere Schlafmöglichkeiten auf der offenen Galerie • Gäste-WC • Bad mit Dusch- und Badewanne mit WC • Aufenthaltsraum auf der Galerie mit Sitzplätzen für 20 Personen

Präsident Horst W. Bichl Vizepräsident Hubert Vitt Oliver Hoffmann Generalsekretär Patric Louis Peter Herwig Schatzmeister Günter Lambrecht Rolf Schubert IPA aktuell Redaktion Hubert Vitt Chefredakteur (V.i.S.d.P) Koniferenstraße 11 41542 Dormagen Tel. 0172 8244286 vitt@ish.de Erscheinungstermine 15. März, 15. Juni 15. September, 15. Dezember Bezugspreis 4 Hefte 14,40 € (Einzelheft 3,50 €) inkl. MwSt. und Versand. Für Mitglieder ist der Bezugspreis im Mitgliedsbeitrag enthalten.

IPA Kempten

Sommersaison im IPA-Haus Kempten

Wanderer, Motorradfahrer, Montainbiker, Nordic-Walker... das Allgäu hat für jeden Aktivurlauber etwas zu bieten und das IPA-Haus Kempten ist der richtige Ausgangspunkt für all diese Aktivitäten. Nachdem die IPA Kempten das IPA-Haus im letzten Sommer eröffnet hat, haben schon einige Gruppen und Famlien in dem gast-

Herausgeber: IPA - Deutsche Sektion e.V. Schulze-Delitzsch-Straße 4 66540 Bexbach · Tel. 06826 510990 IPA-Deutschland@t-online.de

freundlichen Haus in Rettenberg-Rott ach ein paar schöne Tage verbracht. Zu Beginn der Sommersaison sind noch Termine in den Ferien und im Herbst frei. Anja Borutta, die Kempener IPA-Freundlin, die das Haus betreut, freut sich auf viele Feriengäste und Kurzurlauber. Sie gibt ihren Gästen gerne Tipps für Ausflüge und Freizeitgestaltung in der reizvollen Umgebung. Wegen der Lage unweit der Alpen und der Größe des Hauses bietet es sich auch für Motorradgruppen an, die am Abend gerne den Grillplatz hinter dem Haus nutzen.

Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit Quellenangabe und Übersendung eines Belegexemplars an die Redaktion. Manuskripte sind ausschließlich an die Anschrift der Redaktion zu senden. Für eingesandte Manuskripte und Bilder wird keine Gewähr übernommen. Mit der Einsendung erklär t der Einsender, dass die Bilder und Texte copyrightfrei sind und unwiderruflich auf ein Honorar für Veröffentlichungen verzichtet wird. Diese Erklärung gilt auch für eine künftige Verwendung der eingesandten Bilder und Texte in IPA aktuell oder anderen Publikationen nach Entscheidung der Redaktion. Unterzeichnete oder signierte Artikel decken sich nicht unbedingt mit der Meinung des Herausgebers. Druckauflage: 60.500 Exemplare Druck: Konradin Druck, Leinfelden

IPA aktuell 3/2015 Erscheinungsdatum 15. September 2015 Redaktionsschluss 2. August 2015 Anzeigenschluss 15. August 2015


Termine

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WAS WANN WO

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23. Internationales IPA-Wohnmobiltreffen in der Hansestadt Lüneburg

1. Internationales Motorradtreffen 20. bis 23. August 2015 IPA Vbst. Ennepe-Ruhr-Kreis www.ipa-en.de Bikertreffen der IPA Speyer 21. bis 23. August 2015 IPA Verbindungsstelle Speyer www.ipa-speyer.de 50 Jahre IPA Rosenheim 17. bis 19. September 2015 IPA Verbindungsstelle Rosenheim ipa-rosenheim@t-online.de Flugreise nach Lissabon 20. bis 24. September 2015 IPA Verbindungsstelle Frankfurt/M reinhart.siegerth@iesy.net 50 Jahre IPA Bayreuth 24. bis 27. September 2015 IPA Verbindungsstelle Bayreuth wolfgang.kielblock@polizei.bayern.de Schreibwerkstatt der Polizeipoeten im IBZ Gimborn 6. bis 8. November 2015 www.polizei-poeten.de 60 Jahre IPA Mettmann 31. August bis 4 September 2016 IPA Verbindungsstelle Mettmann www.ipa-mettmann.com Magdeburg-Grenzlandtour 20. bis 26. September 2015 IPA Verbindungsstelle Köln info@ipa-koeln.de

30. September bis 4. Oktober 2015

Foto: Günter Lambrecht

IPA Verbindungsstelle Lüneburg

Kohl-und Pinkelfahrt der Verbindungsstelle Bremen 15. bis 17. Januar 2016

www.ipa-lueneburg.de

Ins Mittelalter mit der IPA Tapolca/Ungarn Burgspiele in Sümeg vom 6. bis 10. August 2015

„Wir würden uns auch über eine Teilnahme aller bisherigen Majestäten sehr freuen.“ Infos: ruediger.beier@polizei. bremen.de oder carsten.jung@polizei. bremen.de

IPA Tapolca/Ungarn zsolthorvathipatapolca@gmail.com

Es weihnachtet schon! Die IPA Köln beabsichtigt, im Dezember 2015 eine Fahrt zum Weihnachtssingen in der Royal Albert Hall nach London durchzuführen. Leider ist der genaue Termin noch nicht bekannt. Kontakt: info@ipa-koeln.de

60-Jahr-Feier IPA Kempten 15. bis 17. September 2015 IPA Verbindungsstelle Kempten www.ipa-kempten.de

www.wpist.nl

IPARC - Contest Germany 7. bis 8. November 2015 Details unter http://iparc.de


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ÜBRIG BLIEBEN SCHERBEN Die Umkehr eines überzeugten Nationalsozialisten Maximilian Harding 2014, 240 Seiten, Hardcover € 18,80 ISBN: 978-3-89950-836-9 Wolf Zabel kommt durch Schule und Elternhaus schon früh mit der Ideologie der Nationalsozialismus in Berührung und wird als Partei- und SA-Funktionär auf lokaler Ebene deren engagierter Verfechter. Nur die Freundschaft zu seinem jüdischen Schulkameraden Jakob lässt zunächst noch unterdrückte Zweifel an Rassismus und Antisemitismus in ihm aufkommen. Als Jakob

Diese Kurzdarstellung des Verlages beschreibt die Inhalte des Buches. Was für Unternehmen gilt, das gilt auch für Behörden und wird angesichts einer älter werdenden Polizei immer bedeutsamer. Wie gehe ich mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiterinnen um? Welchen Einfluss hat Führung auf deren Gesundheit? IPA-Freund Dr. Jürgen Stierle war lange Jahre Polizeibeamter und ist inzwischen wissenschaftlich und beratend tätig. Das Buch, dessen Mitautor und -herausgeber er ist, regt nicht nur an, sich dem Thema Gesundheitsmanagement intensiver zu widmen, sondern zeigt auch Wege zum professionellen Umgang mit dem Thema auf und beschreibt am Beispiel einer Kreispolizeibehörde in Nordrhein-Westfalen, wie die Polizei mit dem Thema umgehen kann. Für den Einzelnen finden sich wertvolle und leicht umzusetzende Hinweise zum Umgang mit dienstlichen Belastungen, Stress und Burn-Out.

nach der Reichskristallnacht seine Hilfe braucht, um aus Deutschland zu fliehen, leistet der im Zolldienst und Grenzschutz am Bodensee tätige Wolf aktive Fluchthilfe. Als einmaliger, seinem Freund geschuldeter Dienst geplant, erfährt der immer stärkeren Zweifeln am Regime ausgesetzte Wolf, wie schwer und gefährlich es ist, sich seinen politischen Verpflichtungen zu entziehen – und dass ihn auch sein Engagement für Jakob wieder einholt. Als Wolf nach weiteren Schleusungen schließlich doch in Verdacht gerät, bleiben Nachstellungen der Gestapo mit schicksalhaften Folgen nicht aus. Mit diesem biografischen Roman hat sich der Autor, ein zum Schutz möglicher Beteiligter unter Pseudonym schreibender IPA-Freund, an tatsächliche biografische Daten und Grundereignisse gehalten, lediglich Handlungsabläufe unterlagen seiner freien Gestaltung.


Bunt gemischt

Leserbriefe

33

Sammlungsauflösung

SERVO PER AMIKECO... ...dieser Wahlspruch wurde mir zuteil. Es war an einem Sonntagmorgen. Mit Autopanne in Rosenheim gestrandet, fand ich Hilfe vom Rosenheimer Verbindungsstellenleiter Hermann König. Er begleitete mich zur Werkstatt, die natürlich am Sonntag geschlossen war, wo mein Pkw verblieb. Dann bot er sich an, den Sonntag gemeinsam mit unseren Ehefrauen zu einem Ausflug an den Chiemsee zu nutzen. Er brachte uns abends zurück zum Hotel, wo er mich am Folgetag um 7.00 Uhr !! zur Fahrt zur Werkstatt abholte. Nach dem Reparaturauftrag fuhr er mich zunächst zum Frühstück ins Hotel zurück und bot mir dann ein Tagesausflugsprogramm auf den Wendelstein an, um so die Reparaturwartezeit sinnvoll zu nutzen. Am Nachmittag fuhr er uns dann zur Werkstatt, wo ich mein Auto in Empfang nehmen und unsere Fahrt fortsetzen konnte. Herzlichen Dank an Hermann König. Für das 50-jährige Jubiläum der Verbindungsstelle Rosenheim wünsche ich viel Erfolg. Die Rosenheimer können stolz sein auf ihren Verbindungsstellenleiter. Kurt Cerdini IPA Heidelberg

Auch das ist IPA Am 23. Januar 2015 erhielt ich über Umwege von einer betagten Dame aus unserer Gemeinde die Bitte, bei der Suche nach ihrem Sohn zu helfen Ihr Sohn war vor geraumer Zeit nach Australien ausgewandert und hatte dort im Ort Kilkivan ein kleines Restaurant eröffnet. Nach einigen schweren Unwettern in Australien hatte die Mutter über Wochen keinen Kontakt mehr zum Sohn und war vollkommen aufgelöst. Eine Betreuerin der Dame kannte mich als Polizeibeamten und wusste, dass ich auch weltweit Kontakte zu Polizeibeamten pflege. Sie schilderte mir die Umstände und ich sagte spontan Hilfe zu. Nach einer kurzen Anfrage erhielt ich über die Bundesgeschäftsstelle in Bexbach von Frau Hock sofort den Namen eines Kollegen in Australien, der der Kontaktmann für deutschsprachige Sektionen ist. Es handelte sich um IPA-Freund Klaus Hempfing aus Parrearra. Diesem schilderte ich per Mail die Situation und er versprach, sich um die Sache zu kümmern. Bereits am 31. Januar erhielt ich dann eine Nachricht vom IPA Freund Hempfing, dass er den gesuchten Sohn gefunden habe. Er hatte durch Blitzschlag den Ausfall seiner Telefonanlage zu beklagen. Die Freude bei der suchenden Mutter war groß und sie war überrascht, wie schnell jemand helfen konnte. Zwischenzeitlich war der Sohn auch schon wieder zu Besuch im Heimatland. Die Verbindungsstelle Göttingen möchte dem IPA Freund Hempfing nochmals für seine Bemühungen und die weiten Wege danken. Werner Meyer Verbindungsstellenleiter

Uniformen, Abzeichen und Polizeiliteratur hat IPA-Freund Harald Schmidt in einem langen Sammlerleben zusammengetragen. Nun möchte er sich von seinen Schätzen trennen. Harald Schmidt An den Postwiesen 44 60488 Frankfurt am Main 069 766875

Sonderurlaub für IPA-Veranstaltungen? Eine Frage, die immer wieder von IPAMitgliedern gestellt wird, die an Bildungsveranstaltungen oder -reisen, Landesdelegiertentagen, Natonalen Kongressen oder Ähnlichem teilnehmen möchten. Antwort: Ja, Nein, Vielleicht! Sonderurlaubsrecht ist Sache der Dienstherren, also der Länder oder des Bundes und unterscheidet sich von Land zu Land. Das gleiche gilt für das Bildungsurlaubsrecht. Ich habe mich im Auftrag der Deutschen Sektion intensiv mit dem Thema beschäftigt und alle Bildungsministerien kontaktiert. Hier reicht die Spannbreite von „Es gibt keinen Bildungsurlaub“ bis zur formellen Anerkennung von IPA-Studien- und Bildungsreisen. Allen Sonderurlaubsangelegenheiten in Zusammenhang mit IPA-Veranstaltungen ist eines gemeinsam. Einen durchsetzbaren Rechtsanspruch gibt es nicht. Die Entscheidungsträger haben meistens einen Ermessensspielraum. und angesichts wachsender Personalknappheit sinkt die Bereitschaft zur Bewilligung. Mein Tipp: Sprecht Eure Verbindungsstelle an und redet mit Euren Dienststellenleitern bevor Ihr Anträge stellt... ...meint Hubert Vitt


Nordrhein-Westfalen Alfons Klas Andreas Kunze Bernd Müller Christian Müller Detlev Quentin Dietmar Meirowski Eugen Hermann Franz-Josef Böggering Friedrich Vollmar Gerhard Knuth Gerhard Oschmann Gerhard Stiebing Gisela Peters Gottfried Wirmann Günter Freistatter Hans Wilhelm Schäfer Harry Wenzel Heinrich Zeitzen Heinz Burkhardt Kusy Helmut Ecker Helmut Mundus Herbert Schmitz Horst Dieter Schleicher Horst Scharfscheer Horst Schiefelbein Horst Wimmer Joachim Pomplun Karl Heinz Teilken Klaus Dieter Naujoks Mehmet Karapinar Michael Borchardt Peter Klose Reinhold Zimmermann Udo Altenhenne Uwe Boltzen Uwe Hitz Werner Heckötter Wilfried Rudolph Wilhelm Höller Wilhelm Holthausen Wolfgang Hecker

80 Jahre Köln 52 Jahre Hagen 67 Jahre Hagen 78 Jahre Bonn 73 Jahre Neuss 58 Jahre Dortmund 80 Jahre Warendorf 69 Jahre Köln 77 Jahre Bonn 80 Jahre Münster 83 Jahre Unna 70 Jahre Hagen 63 Jahre Münster 69 Jahre Coesfeld 79 Jahre Olpe/Biggesee 83 Jahre Aachen 65 Jahre Bochum 77 Jahre Heinsberg 62 Jahre Bochum 85 Jahre Bielefeld 75 Jahre Dortmund 78 Jahre Viersen 66 Jahre Köln 80 Jahre Köln 83 Jahre Krefeld 72 Jahre Mönchengladbach 84 Jahre Hagen 75 Jahre Dortmund 65 Jahre Essen 43 Jahre Köln 57 Jahre Gütersloh 79 Jahre Dortmund 92 Jahre Bork 71 Jahre Hagen 84 Jahre Düsseldorf 57 Jahre Mülheim/Ruhr 65 Jahre Münster 76 Jahre Lüdenscheid 75 Jahre Hagen 95 Jahre Hagen 68 Jahre Hagen

Unmittelbar vor dem Druck dieser Ausgabe verstarb der Sekretär der Verbindungsstelle Unna, IPA-Freund Torsten Walter, im Alter von 51 Jahren.

74 Jahre Mitte 38 Jahre Süd 87 Jahre Nord

Hamburg Manfred Angres

73 Jahre

U Im Alter von 92 Jahren verstarb unser Ehrenmitglied Prof. Dr. Manfred Schreiber. Als Münchener Polizeipräsident von 1963 bis 1983 unterstützte er die Arbeit der IPA in erheblichem Maße. In Anerkennung seiner besonderen Verdienste im Sinne unseres Leitspruchs SERVO PER AMIKECO wurde ihm 1993 die Ehrenmitgliedschaft der IPA Deutsche Sektion verliehen. Wir trauern um unser Ehrenmitglied

Hamburg Henry Fischer Oskar Kastning

Franz Hartl 82 Jahre Main-Tauber-Kreis Franz Winkler 78 Jahre Heilbronn Hans Vögele 92 Jahre Heidelberg Hans-Dieter Nauerz 73 Jahre Pforzheim Hans-Dieter Schäberle 75 Jahre Esslingen Heinz Schelling 92 Jahre Stuttgart Helmut Bintz 54 Jahre Karlsruhe Herbert Winkler 74 Jahre Mannheim Hermann Reiser 87 Jahre Waldshut-Tiengen Joachim Kümmel 54 Jahre Wiesensteig Josef Schmid 94 Jahre Konstanz Karl-Heinrich Wältermann 74 Jahre Main-Tauber-Kreis Klaus Uhl 54 Jahre Esslingen Lothar Sauer 67 Jahre Heidelberg Manfred Schenk 54 Jahre Main-Tauber-Kreis Michael Hügues 54 Jahre Heidelberg Rosemarie Gerber 90 Jahre Aalen Rudolf Huttarsch 88 Jahre Pforzheim Walter Inderst 58 Jahre Freudenstadt Werner Pfister 86 Jahre Freiburg i.Br. Wolfgang Trefzger 70 Jahre Lörrach

Prof. Dr. Manfred Schreiber

Berlin Gerd Czerlinski Roman Bergander Rudolf Hannemann

Baden-Württemberg

60 Jahre Bremerhaven 89 Jahre Bremen

Horst W. Bichl Präsident IPA Deutsche Sektion

Uwe Kokotek Leiter der Landesgruppe Bayern


Euer Denkmal steht im Herzen eurer Freunde Bayern Anton Obermayr Bruno Dreise Dieter Roske Egon Reinhold Erich Ehnle Franz Huber Franz-Josef Wondrak Friedrich Franzke Gerlinde Reder Günther Meier Günther Zöllner Hans Aß Hans Schwab Heinz Habeck Heinz Schmölzl Heinz Weigel Helmut Schweigert Horst Hartmann Jakob Mayer Johann Kalmeier Johann Widmann Karl Heinz Buchberger Kaspar Herzing Käthe Korn Kurt-Leo Sourisseaux Manfred Schiller Max Kapfberger Otmar Klinger Otto Muckenschnabel Roman Pfitzer Rudolf Finsterwald Rudolf Pühler Stefan Ruff Walter Zapf Werner Stix

Rheinland-Pfalz 57 Jahre Eichstätt 81 Jahre Rothenburg/Tauber 80 Jahre Nürnberg 95 Jahre Lindau 84 Jahre München 71 Jahre Fürstenfeldbruck 88 Jahre Kempten 88 Jahre Berchtesgaden 69 Jahre Würzburg 80 Jahre München 66 Jahre Nürnberg 91 Jahre Traunstein 74 Jahre Rothenburg/Tauber 85 Jahre Fürstenfeldbruck 71 Jahre Nabburg 65 Jahre München 79 Jahre München 78 Jahre München 84 Jahre Erding 85 Jahre Fürstenfeldbruck 86 Jahre Nördlingen 91 Jahre Nürnberg 94 Jahre Bayreuth 100 Jahre München 87 Jahre Nürnberg 83 Jahre Bayreuth 89 Jahre Regensburg 94 Jahre Passau 84 Jahre Eichstätt 79 Jahre Berchtesgaden 92 Jahre München 79 Jahre München 63 Jahre Nürnberg 73 Jahre Burghausen 68 Jahre München

Agnes Jacobs Alwin Zubiller Dieter Schmitz Ewald Schramm Günther Schlosser Günther Zollinger Heinz Overfeld Manfred Besser Markus Scholz Otto Kaufmann Peter Kröger Rolf Dettmann Werner Ochs

73 Jahre Trier 88 Jahre Kaiserslautern 74 Jahre Linz/Rhein 76 Jahre Trier 66 Jahre Kaiserslautern 88 Jahre Speyer 72 Jahre Daun 68 Jahre Untermosel 48 Jahre Hunsrück 88 Jahre Trier 71 Jahre Cochem-Zell 69 Jahre Montabaur 85 Jahre Kaiserslautern

Saarland Alfred Wilhelm Werner Emmerich

94 Jahre Saarlouis 74 Jahre Sulzbachtal

Schleswig-Holstein Dirk Bünning Horst Buchholz Jürgen Zoels Klaus Cornils

48 Jahre Ostholstein 75 Jahre Nordfriesland 72 Jahre Steinburg 59 Jahre Nordfriesland

Sachsen Frank Drechsler Holger Süppel

65 Jahre Freiberg 55 Jahre Zwickau

Hessen Niedersachsen Adam Gimbel Armin Heindel Dietrich Meister Ernst Petscher Friedrich Pooth Heinz Walenzyk Irmgard Mann Josef Schmatloch Karl J. Kärchner Klaus-Dieter Thiel Manfred Matysek Martin Zentgraf Werner Rehor Wolfgang Richter

90 Jahre Darmstadt 55 Jahre Offenbach 86 Jahre Werra-Meißner 91 Jahre Marburg/Lahn 76 Jahre Fulda 79 Jahre Büdingen 86 Jahre Büdingen 83 Jahre Mühlheim 63 Jahre Darmstadt 71 Jahre Darmstadt 73 Jahre Rheingau 57 Jahre Fulda 90 Jahre Wiesbaden 63 Jahre Alsfeld

Dieter Knoll Friedrich Fricke Hans Albern Hans-Joachim Kurtz Helmut Schuhknecht Peter Thelemann

76 Jahre Hannover 84 Jahre Braunschweig 90 Jahre Stade/Elbe 88 Jahre Braunschweig 72 Jahre Oldenburg 76 Jahre Wilhelmshaven

Mecklenburg-Vorpommern Otto Plath

64 Jahre Anklam/Vorpommern


Titelfoto: Hubert Vitt

Inhalt Ehre, wem Ehre gebührt

2

Südafrika 2015

Editorial

3

Studien- und Bildungsreise

LebensLanges Lernen

4

15.11. - 1.12.2015

60 Jahre Deutsche Sektion

10

Ehre, wem Ehre gebührt - Fortsetzung

14

Studien- und Bildungsreise Südafrika

16

Landesdelegiertentag Sachsen

18

Landesdelegiertentag Schleswig-Holstein

19

Landesdelegiertentag Bremen

20

ISC-Seminar auf Zypern

20

60 Jahre IPA Schweiz

21

Zu Gast bei Freuden - IPA-Häuser

22

IPA Regional

24

Impressum

27

Was? Wann? Wo?

28

Inserate

29

Post von der IPA

31

Buchbesprechungen Leserbriefe

32

In stillem Gedenken

34

Ausschreibung auf Seite 16

33

www.ipa-deutschland.de


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