Nr1/60.Jahrgang
Termine IPA Rhône/Alpes Seite 28
IPA Deutschland Neuer IPA-Werbe-Folder Seite 18
Titelthema
60 Jahre IPA Deutsche Sektion Ein Blick nach vorne
IPA Regional Die Hürther „Stippies“ Seite 22
Ehre, wem Ehre gebührt! Die IPA Deutsche Sektion ehrt ihre Mitglieder 36 Jahre Vorstandsarbeit Bernhard Wächter
Bielefeld
18 Jahre Vorstandsarbeit Harald Schulz Erika Elzemann Karl-Heinz Köllner
Solingen Solingen Bochum
9 Jahre Vorstandsarbeit Frank Stumpf Beatrix Kreinfeld Babett Goeddaeus
Betzdorf/Altenkirchen Ruppiner Land Königs Wusterhausen
60 Jahre Mitgliedschaft 60
Günter Metsch
Worms
50 Jahre Mitgliedschaft Gerd Bornschein Hans Frey Armin Hausotter Klaus-Dieter Petersen Hans-Joachim Dietrich Gerhard Koloczek Klaus Kunigk Alfred Mohr Robert Rehm
Schwäbisch Hall Heidenheim Calw Hamburg Freiburg Freiburg Freiburg Freiburg Wiesensteig
40 Jahre Mitgliedschaft Albert Kast Richard Ziller Uwe Hanse Klaus Marwitz Hans-Joachim Schröter Karl-Heinz Wagner Gerd Bohlander Franz Glaser Hans-Walter Kallweit Franz Leidecker Horst Mehlinger Dieter Wehrbach Karl-Heinz Beck Hansjürgen Huyer Wolfgang Imberi Hans-Willi Müller Max Sperling Eberhard Stegerer Heinz Thiel Christel Hunf Günter Lehnen Franz Josef Kempen Walter Stelzen Harald Meiners Norbert Lenckowski Rolf-Dieter Zawada Werner Konzok
Wiesensteig Wiesensteig Hamburg Hamburg Hamburg Hamburg Kaiserslautern Kaiserslautern Kaiserslautern Kaiserslautern Kaiserslautern Kaiserslautern Freiburg Freiburg Freiburg Freiburg Freiburg Freiburg Aachen Aachen Aachen Aachen Aachen Aachen Aachen Bielefeld Ruppiner Land
Editorial
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Liebe IPA-Freundinnen und Freunde, verehrte Leserinnen und Leser, 60 Jahre IPA-Deutsche Sektion e.V. – ein Grund zum Feiern und Rückblick zu halten! Rückblick auf die Entstehung der International Police Association (IPA) in Deutschland ohne jedoch den Ausblick in die Zukunft unseres Berufsverbandes zu vernachlässigen. Liegen wir noch im Trend, ist die IPA zeitgemäß? Diese Fragen quälen mich! In den vergangenen Wochen habe ich viel Zeit damit verbracht die Geschichte der Deutschen Sektion zu studieren und habe dabei viel Interessantes erfahren dürfen. Seit rund zehn Monaten beschäftige ich mich intensiv mit der Nachwuchsgewinnung. Bei den zahlreichen Gesprächen, welche ich nahezu täglich mit den meist jungen Kolleginnen und Kollegen führe, komme ich immer wieder zu dem Schluss, dass wir in den vergangen 60 Jahren immer in der richtigen Richtung unterwegs waren und dass dieser Weg, mag er manchmal noch so holprig sein, immer noch der richtige ist. Von daher ist es wichtig, das Althergebrachte mit dem Neuen zu verbinden und daraus die Strategie für die Zeit „60 plus“ festzulegen. Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit mit der Basis und bin für jede Anregung dankbar! Gestatten Sie mir an dieser Stelle noch einmal allen Funktionären der IPA Deutsche Sektion, egal ob im Bundesvorstand, in den Landesgruppen oder in den Verbindungsstellen, für die erstklassige Arbeit der vergangenen sechs Jahrzehnte zu danken.
Euer
Horst W. Bichl Präsident
Liebe IPA-Freundinnen, liebe IPA-Freunde, als Gründungs- und Ehrenmitglied der Deutschen Sektion und als Ehrenvorsitzender der Landesgruppe Baden-Württemberg e.V. gratuliere ich der IPA Deutsche Sektion ganz herzlich zum 60. Jahrestag. Gerne erinnere ich mich noch an die Gründungsfeier in Münster-Hiltrup. Mein ganzes Leben war danach von unserer IPA geprägt. Ich habe wunderbare Menschen kennengelernt und Freundschaften über viele Grenzen hinweg geschlossen. In unserem Freundschaftsverein, der heute als Berufsverband anerkannt ist, konnte ich mich in vielen Funktionen einbringen. Mit großer Freude erinnere ich mich an die IPA-Studienreise nach Paris im Jahr 1958 oder den IPA-Weltkongress 1961 in Stuttgart. Der IPA-Gedanke SERVO PER AMIKECO ist nach wie vor aktuell und soll weiter mit Leben erfüllt werden. Ich wünsche den Verantwortungsträgern in unserem wunderbaren Verein stets eine glückliche Hand. Allen Teilnehmern am Jubiläumsfest wünsche ich ein unvergessliches Ereignis mit guten Gesprächen, so dass alte Freundschaften gepflegt und neue geknüpft werden können. Ihr / Euer
Heinz Schelling U
Heinz Schelling hat uns verlassen Wenige Wochen nachdem er sein Grußwort zum Jubiläum der Deutschen Sektion schrieb, verstarb Heinz Schelling im Alter von 92 Jahren. Er war Gründungsmitglied und Ehrenmitglied der IPA Deutsche Sektion. Wir verneigen uns vor seinem Wirken. Ohne ihn wäre die IPA Deutsche Sektion nicht das, was sie heute ist. Bis zuletzt hat er für seine IPA gelebt. Sein Wunsch, zu den Klängen des IPA-Marsches beigesetzt zu werden, wurde ihm erfüllt. Mit Heinz Schelling ist einer der großen Männer der IPA Deutsche Sektion von uns gegangen.
Heinz, wir werden Dich nie vergessen! Horst W. Bichl Präsident IPA Deutsche Sektion
Dieter Barth Leiter der Landesgruppe Baden-Württemberg
Titelthema
60 Jahre IPA Deutsche Sektion Ein Blick zurück Ein Blick ein Blick nach vorne
Wenn diese Ausgabe von IPA aktuell erscheint, liegt das Jubiläum der IPA Deutsche Sektion einige Tage zurück. ERNATIONAL POLICE ASSOCIATION (IPA) ist der politisch und gewerkschaftabhängige Zusammenschluss von Angehörigen des Polizeidienstes, ohne UnAlle IPA-Mitglieder waren eingeladen, ed von Rang, Geschlecht, Rasse, Hautfarbe, Sprache oder Religion. Als größte ereinigung der Welt mit annähernd 420.000 Mitgliedern ist sie in derzeit 64 in Bork bei den Feierlichkeiten dabei vertreten. zu sein. Viele ehemalige Mitglieder utsche Sektion wurde im Jahr 1955 gegründet und hat sich seitdem mit rund Mitgliedern zur weltweit größten Sektion entwickelt. des Geschäftsführenden Bundessem Buch wird die Geschichte der Deutschen Sektion von Autoren geschilvorstandes, Ehrenmitglieder der IPA e selbst aktiv an dieser Geschichte beteiligt waren. Freesemann 1987 bis 1999 Generalsekretär Deutsche Sektion und die PräsidentinOpitz 1980 bis 1993 und Vizepräsident nen undGeneralsekretär Präsidenten vieler Sektionen öckeritz 1998 bis 2011 Vizepräsident und Präsident waren Ehrengäste der Feierlichkeiten. AL
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IPA Deutsche Sektion
IPA Deutsche Sektion 1955-2015
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Freesemann / Opitz / Göckeritz / Vitt
Freesemann / Opitz Göckeritz / Vitt
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IPA Deutsche Sektion
Es ist dank vieler helfender Hände gelungen, ein Projekt zu verwirklichen, dass vielen aktiven IPA-Freundinnen und -Freunden schon lange am Herzen lag. Wir haben eine umfassende Rückschau auf 60 Jahre IPA Deutsche Sektion zusammengestellt, die frei im Buchhandel erworben werden kann. Der Preis des Buches ist kostendeckend kalkuliert, so dass weder die Autoren, noch die IPA Deutsche Sektion als Herausgeber vom Verkauf profitieren.
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Nicht so in IPA aktuell: Diese Ausgabe widmet sich dem, was mit Blick auf die Zukunft in der IPA geschieht. Wir lassen ein junges Mitglied zu Wort kommen, wir berichten über das Austauschprogramm, über Sozialfonds und Mitgliederwerbung, aber wir vergessen nicht, was hinter uns liegt.
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Normalerweise erwartet man bei Ausgaben einer Zeitschrift für VereinsmitISBN 978-3-7347-6142-3 gliedern, dass eine Sonderausgabe € 16,90 (D) zum Jubiläum erscheint oder dass ein Rückblick auf die vergangenen Jahre abgedruckt wird.
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Erstauflage 2015
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Generalsekretär und Vizepräsident
17x17 cm, 288 Seiten, Paperback SOCIATI
seit 2005
1955 - 2015
SERVO PER AM I K ECO
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SERVO PER AM I K ECO
1955 - 2015
Herstellung und Verlag: BoD – Books on Demand, Norderstedt ISBN 978-3-7347-6142-3 € 16,90
Das Buch ist eine „Gemeinschaftsproduktion“ - wie so vieles in der INTERNATIONAL POLICE ASSOCIATION. Mitgewirkt haben IPA-Freunde, für die die IPA ein Teil ihrer persönlichen Geschichte geworden ist und die selbst Teil der Geschichte der IPA sind. Es besteht aus drei Teilen 1955 - 2015 Ein Bummel durch die IPAund Weltgeschichte Für den „Bummel durch die IPA- und Weltgeschichte“ haben Präsident Horst W. Bichl und Vizepräsident Oliver Hoffmann Ereignisse zusammengetragen, aus denen Hubert Vitt auswählen konnte, um sie zu bearbeiten und mit Bildern zu versehen.
1955 - 1999 Das Minibuch
Es gab bereits ein sogenanntes Minibuch aus dem Jahr 2000, in dem der ehemalige Generalsekretär Dieter Freesemann und der ehemalige Generalsekretär und Vizepräsident Dieter Opitz die Jahre bis 1999 beleuchtet hatten. 1999 - 2014
Die „Ära Bexbach“
Die Zeit seit 1999 hat der ehemalige Präsident der IPA Deutsche Sektion, Udo Göckeritz umfangreich dargestellt. Grundlage für seine Arbeit war unter anderem die Befragung von ehemaligen Funktionären durch Schatzmeister Rolf Schubert.
Titelthema
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Ohne IPA fehlt mir was! Die IPA aus der Sicht des jungen Mitglieds Nicolai Jahn, 29 Jahre, Verbindungsstelle Calw Im November 2014 begeisterte ein Radiointerview auf SWR 2 viele IPAFreundinnen und -Freunde. Nicolai Jahn wurde dort zu seinen Erfahrungen als Polizist und IPA-Mitglied befragt und gab bereitwillig Auskunft. Für IPA aktuell hat er den Teil, der sich auf seine IPA-Mitgliedschaft bezieht, niedergeschrieben.
samten Welt aufgebaut. Inzwischen gibt es in weltweit 64 Ländern IPAVertretungen.
Nicolai Jahn ist 29 Jahre alt und seit 2008 Mitglied in der IPA-Verbindungsstelle in Calw, Baden-Württemberg. Nach seiner Ausbildung war er von 2006 bis 2010 Angehöriger der Bereitschaftspolizei in Bruchsal. Im Anschluss an eine kurze Dienstzeit bei der Schutzpolizei in Pforzheim besuchte er von 2011 bis 2014 die Hochschule für Polizei in VillingenSchwenningen. Nach erfolgreichem Abschluss kehrte er als frischgebackener Polizeikommissar nach Pforzheim zurück. Dort ist er seit April 2014 im Streifendienst beim Polizeirevier Pforzheim-Süd tätig. Seit Dezember 2014 fungiert er als kommissarischer Beisitzer im Vorstand der IPA Landesgruppe BadenWürttemberg. Frage: Du bist Mitglied und engagierst Dich in der IPA, der International Police Association, kannst Du kurz erklären was das ist? Antwort: Die IPA ist ein Verein, der sich 1950 gegründet hat. Mitglied können Polizeibeamte sowie Angestellte im Polizeidienst aus der ganzen Welt werden. Es wird so ein Freundschaftsnetz von Kollegen unterschiedlichster Herkunft bzw. aus den verschiedensten Ländern der ge-
Die IPA bietet viele verschiedene Angebote wie z.B. Fortbildungen, die IPA-Zeitschrift, Kontakte zu Ferienzielen und –unterkünften durch oder von Kollegen. Ebenfalls unterhält die IPA einen Sozialfonds, der für in Not geratene Mitglieder schnell und unbürokratisch eintreten kann und sie in schwierigen Lebenssituationen unterstützt. Zusammenfassend kann die IPA als großes Netzwerk bezeichnet werden, welches Ansprechpartner für fast alle Themen aus vielen verschiedenen Regionen bietet. Dabei ist es völlig egal, welchen Rang bzw. Status die IPA-Freunde haben bzw. welcher Organisationseinheit der Einzelne angehört. Die IPA hilft viele Freundschaften zu knüpfen und aufrecht zu erhalten. Somit entsteht ein weltweites Miteinander. Frage: Du bist nun seit 2008 Mitglied in der IPA, warum hast Du dich entschieden Mitglied in der IPA zu werden?
Antwort: Während der Zeit bei der Bereitschaftspolizei war ich nach Calw zum dortigen Polizeirevier abgeordnet. Hier lernte ich die IPA durch einen Kollegen kennen. Er hat mir erklärt, was die IPA überhaupt ist und mir die Inhalte und Möglichkeiten vorgestellt. Für mich hat sich das sehr spannend angehört. Gerade die Möglichkeit im Urlaub Kollegen aus anderen Ländern kennenzulernen, bei einer Polizeidienststelle vorbeizuschauen und zu sehen wie dort bei der Polizei gearbeitet wird. Interessant ist es zu erfahren was für Einsatzanlässe und Einsatzmittel es anderswo gibt, wie die Rechtslage dort ist und wie die Kollegen der einzelnen Länder ausgebildet sind. Gerade solche Begegnungen helfen den eigenen Horizont zu erweitern und Erfahrungen auszutauschen. Frage: Jetzt hast Du die Strukturen der IPA ja schon selber in Anspruch genommen und warst mit der IPA unterwegs, was hast Du denn genau gemacht? Antwort: Meine erste internationale Begegnung mit der IPA war zu der Zeit, als ich meinen Dienst bei der Bereitschaftspolizei geleistet habe. Ich war, wie gesagt, nach Calw abgeordnet und mit den Kollegen zusammen bei einem Schichtausflug in Kärnten. Wir haben bei diesem Ausflug neben Österreich auch Italien
Titelthema und Slowenien bereist. Während des gesamten Aufenthalts wurden wir von einem Kollegen, ebenfalls IPA-Mitglied, betreut und an die verschiedensten Ziele begleitet. Durch ihn konnten wir „Geheimtipps“ kennenlernen und hatten die Möglichkeit Sehenswürdigkeiten zu sehen auf die man als Normalreisender nie gekommen wäre. Im Vorfeld meines New York Urlaubes im Jahr 2011 habe ich über die IPA Kontakt zur IPA New York aufgenommen und hatte somit die Möglichkeit das NYPD zu besuchen. Ich konnte mit dem dortigen IPA Kollegen das Headquarter besuchen und sehen wie in New York gearbeitet wird. Von diesem Kollegen habe ich erfahren, dass es ein Hospitationsprogramm der IPA gibt und angefangen mich dafür zu interessieren. 2012 konnte ich dies dann verwirklichen und habe während der vorlesungsfreien Zeit meines Studiums 2 Wochen in New York beim NYPD hospitiert. Dort konnte ich zudem für meine Bachelorarbeit, die sich mit Bordkamerasystemen in Streifenwagen befasste, recherchieren. Frage: Hat das die IPA für Dich organisiert? Antwort: Die IPA hat Kontakte hergestellt, sowohl zu Kollegen
vor Ort, wie auch zu Kollegen aus Deutschland, die bereits einmal dort waren. Von Kollegen aus Deutschland habe ich Informationen über den Auf-
enthalt bekommen, die mir vor Ort sehr hilfreich waren. Von Kollegen vor Ort wurde ich bei der Unterkunftssuche unterstützt und hatte auch in New York eine tolle Zeit. Hier hilft eben das weltweit bestehende Netzwerk. Ebenso hat mich die IPA mit einem Hospitationszuschuss, also einem Stipendium unterstützt und einen Teil meiner Unkosten getragen. Im Gegenzug habe ich einen Bericht über den Aufenthalt verfasst und stehe als Ansprechpartner für künftige Hospitanten zur Verfügung. Frage: Wenn jetzt im Gegenzug ein Kollege aus New York in Deutschland bzw. Pforzheim hospitieren möchte, würdest Du ihn dann betreuen?
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Somit konnte ich eine andere Polizeiarbeit kennen lernen und habe auch einige Erfahrungen, die mir hier im täglichen Dienst von Nutzen sein können, mit nach Deutschland genommen. Frage: Du warst dann letztes Jahr auch noch mal in London mit der IPA. Was kannst Du von diesem Aufenthalt berichten?
„Ich selber weiß es nicht warum nicht jeder Kollege Mitglied ist, ich kann es aber nur jedem empfehlen.“ Antwort: Genau das ist grundsätzlich möglich und stellt auch den Grundgedanke der IPA dar: „Dienen durch Freundschaft“, quasi ein weltweites Geben und Nehmen. Das ist natürlich dann im Vorfeld mit dem Dienstherrn, der örtlichen Polizeiführung und auch der IPA Verbindungsstelle vor Ort abzustimmen. Es kann gerade im Bereich des Begleitprogramms, der Unterkunft etc. mit den jeweiligen Verbindungsstellen ein super Angebot geschaffen werden. Auf der dienstlichen Seite ist zunächst die Polizeiführung vor Ort bzw. in letzter Konsequenz das Innenministerium zuständig.
Antwort: Ja, ich war nicht direkt in London, aber im Großraum London, genauer gesagt in Hertfordshire. Hier war ich 5 Tage bei der örtlichen Polizei und konnte ebenfalls einen Rundumeinblick gewinnen. Ich bin in einem sozialschwachen Bezirk Streife gefahren, habe das Hauptquartier kennengelernt, war bei der örtlichen Kriminalpolizei und habe bei einem Drittligaspiel von Sheffield United den Einsatz in der Stadionwache begleitet. Anschließend hospitierte ich noch drei Tage bei der Wasserschutzpolizei in Essex und konnte dort einen weiteren interessanten Einblick in die Polizeiarbeit von England gewinnen.
Frage: Ist denn der Unterschied zwischen der täglichen Polizeiarbeit in New York im Vergleich zu Deutschland so groß?
Frage: Jetzt klingt das ja alles sehr gut. Du kannst dich weiterbilden, bekommst Kontakt zu Kollegen aus vielen Ländern und kannst hospitieren, warum ist dann nicht jeder Polizeibeamte Mitglied in der IPA?
Antwort: Es gibt diverse Unterschiede bei der täglichen Polizeiarbeit. Sowohl im rechtlichen Bereich, als auch in der Ausbildung. Ebenso ist das polizeiliche Gegenüber nicht mit dem in Deutschland zu vergleichen.
Antwort: Grundsätzlich bzw. meiner Meinung nach sollte jeder Kollege Mitglied in der IPA sein. Manch einer will aber Privates und Berufliches strikt trennen und ist deswegen nicht Mitglied. Ich selber weiß
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8 es nicht warum nicht jeder Kollege Mitglied ist, ich kann es aber nur jedem empfehlen. Ich denke aber auch wenn man Mitglied ist sollte man die IPA auch ein wenig „leben“. Das heißt Kontakte knüpfen und an der ein oder anderen Aktion teilnehmen. Denn gerade die Kontakte sind der Grundstein der IPA. Die IPA bzw. das Netzwerk IPA lebt davon, dass alles auf dem kleinen Dienstweg geschieht und dazu benötigt man die Kontakte. Es ist einfach wenn man kurz eine EMail schreiben oder einen Anruf tätigen kann, um vorab zu schauen, ob es Ermittlungsmöglichkeiten über die Grenzen hinaus gibt und ob es sich lohnt ein Rechtshilfeersuchen in ein anderes Land zu entrichten. Frage: Die IPA hat in Deutschland mehr als 58.000 Mitglieder, weltweit mehr als 420.000 in 64 Ländern. Wie fühlt sich das an, Mitglied in einem solchen großen Verein zu sein?
Antwort: Ich empfinde es als eine Bereicherung. Die IPA ist über die Grenzen hinweg bekannt und eine IPA-Mitgliedskarte hilft bei schwierigen Situationen bzw. Problemen im Ausland weiter. Manch einer sagt, es ist die günstigste Versicherung auf Reisen. Frage: Die IPA ist ja eine Berufsorganisation bei der kein Unterschied zwischen Rang, Status oder Position gemacht wird. Wie funktioniert denn das, wenn Du jemanden privat oder über die IPA triffst und ist das wirklich so, dass der Rang keine Rolle spielt? Gerade wenn Du deinen Chef privat triffst, wie gehst Du damit um? Antwort: Das ist der Grundgedanke und wird in aller Regel auch so gelebt. Natürlich vergisst man wenn man seinen direkten Vorgesetzen auf einer
Veranstaltung sieht nicht, dass es sich dabei um seinen Chef handelt behandeln ihn dementsprechend. Aber es geht ja nicht um die Situation in deiner Dienststelle, sondern gerade um das Ganze. Wenn du jetzt ins Ausland oder auch in anderes Bundesland gehst und dort bei einer IPA Veranstaltung bist, weißt du in aller Regel den Dienstgrad nicht. Bei der IPA steht der Dienstgrad nicht im Vordergrund, sondern die Person. Frage: Du hast vorher bereits erwähnt, dass die IPA mehr ist als Kontakte im Ausland und Hospitationen, sondern dass sie sich auch sozial engagiert. Kannst Du da ein paar Beispiele nennen? Antwort: Es gibt einen Sozialfonds, der relativ unbürokratisch und schnell bis zu 15.000 € Soforthilfe leisten kann. Ein Kollege z.B. hat nach einem Brand sofort Hilfe benötigt. Ihm wurde von dem Sozialfonds ein Bargeldbetrag bereitgestellt, der ihm für die ersten Schritte eine große Hilfe war. Ein anderer Kollege, der ein behindertes Kind hat, wurde bei behindertengerechten Umbaumaßnahmen seines Hauses unterstützt. Frage: Du hast jetzt das gesamte Angebot vorgestellt aber im Endeffekt sind alle ehrenamtlich tätig oder? Antwort: Das ist richtig, für
die Mitarbeit wird außer in manchen Fällen Fahrt- und Übernachtungskosten nichts bezahlt. Die Zeit und den Aufwand erbringt jedes IPA-Mitglied ehrenamtlich. Frage: Was würdest Du den Zuhörern abschließend, die Polizei betreffend, gerne mit auf den Weg geben?
Antwort: Hinter jedem Polizisten steckt ein Mensch, der nach dem Dienst wieder nach Hause zu seiner Familie geht und sein Privatleben genauso genießen will, wie jeder andere. Dies sollte im Verhalten gegenüber Polizeibeamten stets bedacht und somit ein respektvoller Umgang erreicht werden.
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Mitgliederwerbung ist (nicht nur) Chefsache
Anzahl der nach telefonischer Beratung eingetretenen Mitglieder (11.05.2014-28.02.2015)
Seit der Aktivierung der neuen Homepage im März 2014 können Interessenten über das Internet Kontakt zur Deutschen Sektion aufnehmen und sich über den Berufsverband IPA und seine Ziele ausgiebig informieren lassen.
In der Regel werden die interessierten Kolleginnen und Kollegen noch am gleichen Tag von Präsident Horst W. Bichl oder einem anderen GBVMitglied angerufen und ausführlich beraten.
Etwa zwei Drittel aller Anfragenden erklärt sich nach dem rund zehn- bis zwanzigminütigen Gespräch bereit, unserer Organisation beizutreten. So konnten alleine auf diesem Wege in den letzten neun Monaten 211 Neumitglieder aufgenommen werden.
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Brigita Kochoska von der IPA Mazedonien, Botschafterin Dr. Christine Althauser und Chris Shelton von der IPA Bergstrasse
So waren wir tatsächlich selbst zu Botschafterinnen geworden. Botschafterinnen der IPA! Wir machten so viel Werbung dafür, dass einige Kollegen dann auch Mitglied werden wollten, nur um einmal die Möglichkeit zum Austausch mit anderen ausländischen Kollegen zu haben. Die Kolleginnen und Kollegen die bereits Mitglieder waren, empfingen mich wie ein Familienmitglied und berichteten von zahlreichen eigenen Aktivitäten die sie in ihrer Stadt oder Sektion bereits auf die Beine gestellt hatten.
Durch Adrians Hilfe konnten Sprachbarrieren überwunden werden, indem er für viele Kollegen vom Polnischen ins Deutsche übersetzt hat. Viele polnische Lkw-Fahrer waren überrascht von der Unterstützung durch den polnischen Kollegen. Durchweg war die Resonanz sehr positiv über die Kooperation zwischen der polnischen und deutschen Polizei. Adrians Fazit des Tages: „Laura! Ich glaube ich kann hier sehr gut arbeiten. Hier gibt es genug Arbeit für mich.“
Adrian Brdak von der IPA Polen und Laura Lammerding von der IPA Düsseldorf
Sebastian Semmler von der IPA Hamburg und Daniel Orgovan von der IPA Ungarn
Dienst bei Freunden
Als Auftrag hatten wir eine Verkehrsst andkontrolle, welche an drei verschiedenen Punkten in der Umgebung durchgeführt wurde. Alle Kollegen waren augenscheinlich sehr niedrig und dem Dienstgrad nach alle Berufsanfänger. Daniel bestätigte mir, dass der Altersdurchschnitt der Streifenbeamten sehr jung ist und die erfahrenen älteren Kollegen im Büro tätig seien.
Das Austauschprogramm der IPA Deutsche Sektion
Christoph Krolop von der IPA Koblenz und Ewa Kalinowska von der IPA Polen
Jörg Gebbert von der IPA Halle und Igor Manojloski von der IPA Mazedonien
In diesem Zusammenhang ist ein Austauschprogramm mit Polizisten aus anderen Ländern ein sehr praktisches Mittel. Überall wo ein Polizist in einer fremdländischen Uniform auftaucht, ist von allen Seiten starkes Interesse zu verzeichnen. Die Frage nach dem „WOHER?“ oder dem „WIE IST DAS MÖGLICH?“ war oft zu hören und das „AHA“ folgte auf „Dies wurde durch die IPA organisiert“. Die Frage nach dem, was IPA ist und bedeutet, blieb dann nicht lange aus.
Es wurden die diversen Hubschraubermuster der Bundespolizei vorgestellt und ihre Aufgaben und Fähigkeiten erklärt, Flugmanöver der Flugschule im Formationsfliegen beobachtet und eine Flugeinheit im Simulator eines EC 135 durchgeführt. Nach diesem kurzen simulierten Flug von Hangelar nach Bonn, weiter nach Köln und Landung auf dem Flughafen Köln/Bonn spürte die polnische Kollegin noch 30 Minuten später die Anspannung des Fluges in ihrem Körper. „Es war ein unvergessliches Erlebnis, einmal selbst einen Hubschrauber zu fliegen.“
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Im Rahmen eines groß angelegten Einsatzes nahmen wir an einer Alkohol- und Drogenkontrolle teil, bei welcher die Hauptautobahn aus Tel Aviv geschlossen und alle Fahrzeuge kontrolliert wurden. Bemerkenswert erschien uns hierbei die reibungslose Unterstützung durch einen „freiwilligen Polizeidienst“, welcher ehrenamtlich und unentgeltlich die Arbeit der israelischen Kolleginnen und Kollegen unterstützt.
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Ich denke, dass wir beide vom Austausch profitiert haben. Dies nicht nur in beruflicher, sondern vor allem auch in persönlicher Hinsicht, da es aus meiner Sicht eine tolle Erfahrung und Bereicherung war und eine neue Freundschaft geschlossen wurde. Ich denke genau dies ist es, was die IPA ausmacht und sie so interessant macht.
Ein besonderer Höhepunkt war die Hafenrundfahrt durch den Militär-
Michael Müller von der IPA Esslingen und Slawomir von der IPA Szelag in Polen
und Frachthafen.
Josef Simon, Leiter der Verbindungsstelle Bergstraße und deren weitere Mitglieder Rainer Seipp, Michael Jung und Felix Schwarzer waren bei der IPA Sektion Israel
Wir besichtigten eine Grenzpolizeistationen an der ägyptischen und jordanischen Grenze, bevor die Zeit mit Schnorcheln in einem Korallenriff ausklang. Es war der einzig freie Tag, den das Programm vorsah.
Fragen zum IPA-Austauschprogramm Wer kann teilnehmen? Jedes IPA Mitglied . In welche Länder kann ich zurzeit gehen? Polen, Ungarn, Mazedonien Wie lange dauert der Austausch?
In der Regel zwei Wochen
Wie sind die Anteile Dienst und Privat?
70% sind dienstliche und 30% sind private Zeit
Bekomme ich für den Austausch Sonderurlaub? In vielen Bundesländern wird Sonderurlaub gewährt. Viele Innenminister stehen hinter dem Austauschprogramm. Wo wohnen die IPA Mitglieder?
In der Regel in den Familien der IPA Mitglieder.
Bekomme ich einen Zuschuss von der IPA? Für die Reise in das Ausland kann bei der IPA Deutsche Sektion ein Stipendium beantragt werden. An wen muss ich mich bei Interesse wenden? Die Planungen für den Austausch 2015 sind bereits abge- schlossen. Weitere Infos zum 2016er Austausch werden in IPA Aktuell 4/2015 veröffentlicht. Auskunft erteilt gerne an Vizepräsident Oliver Hoffmann oliver.hoffmann@ipa-deutschland.de
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Der Sozialfonds der IPA Deutsche Sektion Im Jahr 2014 gab es keine naturbedingten Katastrophen in Deutschland, bei denen Polizeibedienstete betroffen waren. Somit waren es auch weniger Fälle in denen Kollegen unverschuldet in eine finanzielle Notlage geraten sind, aus der sie sich nicht alleine befreien konnten. In neun Fällen konnte der Sozialfonds der IPA Deutsche Sektion helfen. In zwei weiteren beantragten Fällen musste der Sozialfonds nicht helfen, weil jeweils eine andere Stelle die Zahlung übernommen hatte und deshalb keine Notlage mehr vorlag. Weitere zwei Fälle aus dem Jahr 2014 sind zum Jahresende noch nicht abgeschlossen gewesen.
In elf Fällen kam es nicht zur Auszahlung einer Zuwendung. Gründe hierfür waren in zwei Fällen Anfragen aus dem Ausland, davon in einem Fall aufgrund einer Katastrophe. Ein Urteil des EuGH erlaubt es nicht, Zuwendungen ins Ausland zu geben. In einem weiteren Fall war nach Antragstellung keine Mitwirkung des Betroffenen gegeben, weder gegenüber der Verbindungsstelle noch gegenüber dem Bundesvorstand, so dass wegen fehlender Informationen die Akte geschlossen werden musste.
Dankesbrief eines Hochwasseropfers aus Deggendorf Hallo Kollege Schubert, lieber Rolf Entschuldige bitte, daß ich reichlich spät dran bin, aber mein Computer streikte. Der Schaden konnte erst heute beseitigt werden. Wir hoffen alle für 2015 vor allem auf Gesundheit und ein friedliches Jahr. Nach all den schlimmen Ereignissen zur Zeit sind der Friede und die Gesundheit das höchste Gut, dass wir uns wünschen können. Wir haben heuer wieder Weihnachten in unserem renovierten Haus erleben dürfen. Es war ein friedliches Weihnachten für uns nach all den schlimmen Ereignissen durch das Hochwasser. Aber es geht wieder aufwärts. Im Innern des Hauses ist fast alles fertig, im Frühjahr sind noch einige Außenarbeiten fällig. Aber dies ist nicht mehr so eilig. Wir sind dir und allen IPA Kollegen von Herzen dankbar für die Hilfe und finanzielle Unterstützung zur Beseitigung der Hochwasserschäden. Richte allen Kollegen der IPA nochmals meinen herzlichen Dank aus. Hier hatte sich die Hilfsbereitschaft gezeigt. Inzwischen mußten in unseren Hochwassergebiet ca. 215 Häuser abgerissen werden. Die zeigt das Außmaß und die Folgen des Hochwassers. Wir können nur hoffen, daß sich dies nicht mehr wiederholt. Ich wünsche dir und deinen Kollegen nochmals alles erdenklich Gute für das Jahr 2015 Mit herzlichen Grüßen Franz aus Deggendorf
Durch einen Blitzeinschlag brannte das Haus des Ehepaars K. nieder, während sie im Urlaub waren. Kurzfristig beschloss die IPA Deutsche Sektion eine Zuwendung aus dem Sozialfonds. Auch die Landesgruppe Mecklendurg-Vorpommern und die Mitglieder der Verbindungsstellen Insel Rügen und Anklam/Vorpommern halfen mit einer finanziellen Unterstützung. Bei der Übergabe bedankten sich Norbert und seine Ehefrau sehr herzlich für die finanzielle Unterstützung, und die freundschaftliche Hilfe.
In den restlichen acht Fällen waren überwiegend Überschuldungen Grund der Notlage. In derartigen Fällen kann der Sozialfonds nicht helfen. Wenn ein Insolvenzverwalter bereits anfragt, würde eine Zuwendung nur den Gläubigern des Mitglieds helfen, nicht aber dem Mitglied selbst. Dies gilt auch bei jahrelangen Überschuldungen, bei denen eine Hilfe der IPA in Form einer finanziellen Zuwendung nicht geeignet ist, das Problem zu lösen. In derartigen Fällen muss die Verbindungsstelle des Mitglieds klären, ob diesem durch Ratschläge geholfen werden kann, bis hin zur Vermittlung an das Amtsgericht zu Stellung eines Antrags auf Prozesskostenhilfe. Von dort wird an einen für Insolvenzen zuständigen Rechtsanwalt verwiesen, der dann die Hilfe über die Prozesskostenbewilligung des Amtsgerichts abwickelt.
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Fragen zum Sozialfonds Wer kann eine Zuwendung erhalten?
Wie lange dauert das Verfahren?
Polizeibedienstete und IPA-Mitglieder, sowie in einer häuslichen Gemeinschaft mit dem IPA-Mitglied lebende nahe Familienangehörige, die unverschuldet in eine außergewöhnliche und unabwendbare finanzielle Belastungssituation geraten sind, die durch ihr eigenes Vermögen nicht oder nur unzureichend abgedeckt werden kann. Der Antrag auf eine Zuwendung aus dem Sozialfonds der Deutschen Sektion kann ausschließlich über eine IPA-Gliederung gestellt werden. In der Regel ist das die örtlich zuständige Verbindungsstelle. Es gibt keinen Rechtsanspruch auf Leistungen aus dem Sozialfonds.
Der ganze Vorgang dauert von der Antragsstellung bis zur Übergabe der Zuwendung drei bis sechs Monate. Im Eilfall kann Rolf Schubert durch die Verbindungsstelle schon bei Bekanntwerden des Falles informiert werden. In einem solchen Fall ist es schon innerhalb einer Woche zur Übergabe der Zuwendung gekommen.
Wie kommt es zu einer Zuwendung ? Der Vorstand der Verbindungsstelle des Betroffenen stellt den Antrag auf eine Zuwendung aus dem Sozialfonds. Das entsprechende Formular steht zum Download auf der internen Seite von www.ipa-deutschland.de bereit. Es bietet sich an, den Fall zunächst an Schatzmeister - Soziales - Rolf Schubert zu senden, der prüft, ob die Voraussetzungen für Leistungen durch den Sozialfonds vorliegen. Dann geht der Antrag an die jeweilige Landesgruppe. Diese bestätigt die Angaben und schickt das Original an die Geschäftsstelle der IPA Deutsche Sektion und gleichzeitig per Mail an den Schatzmeister - Soziales -. Dieser prüft die Angaben, klärt eventuell offene Fragen und legt den Antrag zur Entscheidung dem Geschäftsführenden Bundesvorstand (GBV) vor. Dieser beschließt in einer der nächsten Sitzungen ob und in welcher Höhe eine Zuwendung gewährt wird. Bei positivem Beschluss spricht Rolf Schubert mit den Leitern der beantragenden Verbindungsstellen und Landesgruppen einen Termin zur Übergabe der Zuwendung ab.
Woher stammen die Mittel des Sozialfonds? Es handelt sich um Spenden der gesamten IPA-Familie. Neben den Zuwendungen aus der SterbegeldVersicherung wenden auch einige IPA-Gliederungen ihre Überschüsse aus Veranstaltungen dem Sozialfonds zu und IPA-Mitglieder geben Geldge-
schenke, die sie zu verschiedenen Anlässen bekommen, dem Sozialfonds weiter. Die IPA Deutsche Sektion bedankt sich bei allen IPA-Freundinnen und -Freunden, die mit ihrer Spende dazu beigetragen haben, dass der Sozialfonds den in Not geratenen Kolleginnen und Kollegen helfen konnte. Bitte tragt auch zukünftig dazu bei, dass wir diese Unterstützung anbieten und durchführen können. Wie wurde dieses Geld im Jahr 2014 verwendet? IPA aktuell veröffentlicht jährlich die Zuwendungen aus dem vergangenen Jahr. Aus Gründen der Vertraulichkeit werden die Nachnamen und Verbindungsstellen der Betroffenen nicht genannt.
Andreas B. Nordrhein-Westfalen 5.000 € Horst B. Saarland 15.000 € Peter G. Bayern 5.000 € Lutz K. Sachsen 2.500 € Sascha K. Hessen 2.000 € Norbert K. Mecklenburg-Vorpommern 2.000 € Andreas S. Bayern 4.000 € Volker T. Schleswig-Holstein 3.650 € Peter W. Hessen 1.000 €
Summe
40.150 €
Die Verwaltung und das Inkasso für die Gruppenverträge, Renten- und Sterbegeldversicherung, der IPA Deutsche Sektion liegt in den Händen von Friedrich Kohlmann. Das beinhaltet auch den Abschluss neuer Versicherungsverträge und die Anmeldung der Auszahlung der Versicherungssumme nach dem Todesfall eines versicherten Mitglieds. Weder Friedrich Kohlmann noch die beteiligten Versicherungen haben Zugriff auf die IPA-Daten. Büro Kohlmann:
Tel.: 02389-52730
Friedrich Kohlmann Freiherr-vom-Stein-Str. 35 59368 Werne FAX: 02389-527322 friedrich.kohlmann@dbv.de
Zuständiges Mitglied im geschäftsführenden Bundesvorstand: Schatzmeister - Soziales - Rolf Schubert, Tel. 06105/76058 Rolf.Schubert@IPA-Deutschland.de.
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39. IEC-Konferenz und 1. Außerordentlicher Weltkongress 2014 in Potsdam Die Ergebnisse Vom 3. bis zum 5. September 2014 kamen IPA-Delegierte und Beobachter für die 39. IEC-Konferenz in Potsdam zusammen. IPA aktuell berichtete in Ausgabe 4/2014 über das Rahmenprogramm. Diese Ausgabe widmet sich den wesentlichen Ergebnissen. Die Tagesordnung Die Tagesordnung der IEC-Konferenz umfasste über 100 Punkte, darunter 48 Anträge. Alle Punkte konnten abgearbeitet werden. Hierzu trug auch das im Vorjahr testweise und nun erstmals im „Echtbetrieb“ eingesetzte elektronische Abstimmungssystem bei, das sehr viel Zeit sparte. Neue Sektionen Die Delegierten hießen drei neue Sektionen willkommen: IPA Kasachstan, IPA Ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien und IPA Montenegro. Ausschluss der Sektion Gabun Leider musste die Sektion Gabun aus der IPA ausgeschlossen werden, nachdem vor einigen Jahren der Kontakt verloren ging und trotz aller Bemühungen, die Bedingungen für den Fortbestand einer IPA-Sektion nicht länger erfüllt wurden. Außerordentlicher Weltkongress Während der regulären IEC-Konferenz wurde eine außerordentliche Weltkongresssitzung eröffnet, in der die Delegierten die Möglichkeit hatten, Anträge in Bezug auf die Statuten der IPA zu erörtern und darüber abzustimmen. IPA Tomorrow Seit der IEC-Konferenz im Jahr 2013 arbeitet das internationale Komitee (PEB) an einem Projekt namens „IPA Tomorrow“. Nun stellte es den ersten Teil des Projekts vor, verbunden mit zwölf Anträgen. Das Ziel dieses Projekts besteht darin, der IPA auf internationaler Ebene neuen Auftrieb zu geben, indem zunächst die Strukturen, Kommunikationswege, Arbeitsabläufe und Dokumente der IPA angepasst und modernisiert werden und in einem zweiten
Schritt ein neuer Strategieplan festgelegt wird. Dauer einer Amtszeit Bisher betrug die Dauer einer Amtszeit auf internationaler Ebene jeweils 3 Jahre. Ab dem Weltkongress 2015 werden es 4 Jahre sein. Jedes Jahr ein Weltkongress Bei den Jahrestreffen der IPA auf internationaler Ebene verhielt es sich bisher wie folgt: Ein Weltkongress fand alle drei Jahre statt. In diesem Rahmen konnten Anträge zur Änderung der Statuten eingereicht werden und es fanden Wahlen statt. IEC-Konferenzen waren jährlich stattfindende Konferenzen, die zwischen den Weltkongressen abgehalten wurden. Auf einer IEC-Konferenz konnten Anträge bisher nur für bestimmte Arten von IPA-Dokumenten eingebracht werden. Der IEC hat in der Überzeugung, dass das aktuelle System in einer vom ständigen Wechsel geprägten Welt nicht mehr flexibel genug ist, vorgeschlagen, das System zu vereinfachen, indem jede IPA-Jahreskonferenz künftig als IPA-Weltkongress tituliert wird. Dadurch können die Delegierten jährlich über beliebige Themen abstimmen, die die IPA betreffen, unabhängig davon, ob es dabei um die Statuten oder jedes andere IPA-Dokument geht. Bei jedem vierten Weltkongress wird gewählt. Die nächsten IPA Weltkongresse 2015 XXI. Weltkongress in Zypern mit Wahlen 2016 61. IPA-Weltkongress in Neuseeland 2017 62. IPA-Weltkongress in Bulgarien 2018 63. IPA-Weltkongress in den Niederlanden 2019 64. IPA Weltkongress in Swasiland mit Wahlen 2020 65. IPA-Weltkongress in Spanien 2021 66. IPA-Weltkongress in den USA Ab 2016 werden die bis dahin durchgeführen Weltkongresse und IEC-Konferenzen summiert und neu nummeriert. Aus PEB wird IEB Der Name des „Weltvorstandes“ Permanent Executive Bureau (PEB) wurde geändert in „International Executive Board“ (IEB).
Titelthema
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Kandidatur um ein Amt im IEC Bisher konnten sich Kandidaten für mehrere Ämter im internationalen Komitee bewerben. Künftig kann sich eine Kandidatin oder ein Kandidat nur für ein Amt bewerben. Dieses Amt ist in einer Funktionsbeschreibung klar beschrieben, damit „die richtige Person für den richtigen Posten“ gefunden werden kann.
• Generalsekretär(in) • Verwaltungsleiter(in) • Schatzmeister(in) Finanzen • Schatzmeister(in) Soziales Nach der Wahl der acht Mitglieder des IEB wird aus den drei Kommissionsvorsitzenden eine Vizepräsidentin oder ein Vizepräsident gewählt.
Struktur des IEB Alle Ämter des IEB wurden geprüft und mit Aufgabenbeschreibungen versehen. Ziel dieser Prüfung war es, jedem IEB-Mitglied eine Schlüsselaufgabe zuzuweisen. Die internationale Sozialkommission und die internationale Kulturkommission wurden zusammengeführt. Entsprechend werden die Delegierten bei der Wahl in Zypern über die Besetzung der folgenden Ämter entscheiden: • Präsident(in) • Vorsitzende(r) der Kommission für Außenbeziehungen (ERC) • Vorsitzende(r) der Internationalen Sozial- und Kulturkommission (ISCC) • Vorsitzende(r) der Internationalen Berufskommission (IPC)
Hierarchie der IPA-Dokumente Die IPA-Dokumente werden künftig in drei Stufen eingeteilt 1. Statuten - einschließlich der Grundsätze der IPA 2. Geschäftsordnung 3. Verfahrensdokument Diese Struktur wird die Zuordnung vereinfachen und die Dokumente in eine logischere Folge bringen. Das Projekt wird beim nächsten Weltkongress zur Abstimmung stehen. Regeln zu IPA-Häusern IPA-Häuser können künftig nicht nur von Sektionen, sondern auch von deren Untergliederungen betrieben werden. In der Praxis ändert sich damit nur wenig, allerdings werden damit rechtliche Unklarheiten ausgeräumt.
Die Eröffnungsrede des Internationalen Präsidenten Die Eröffnung der 39. IEC-Konferenz fand an einem geschichtsträchtigen Ort in Potsdam statt - in der Orangerie des Schlosses Sancoussi. Pierre Martin Moulin, Internationaler Präsident der IPA, eröffnete dort den zweiten Kongress seiner Amtszeit. Seine Eröffnungsrede vor den Vertretern der weltweiten IPA-Sektionen ist ein Meilenstein auf dem Weg der IPA, mit der Moulin IPAGeschichte geschrieben hat. Aus dem Englischen übersetzt von Hubert Vitt:
Liebe Freunde aus aller Welt, Repräsentanten aus Politik und Polizei, liebe ehemalige Präsidenten Jürgen Klös und Michael Odysseos, ehemalige PEB-Mitglieder,
Mitglieder der internationalen Kommissionen, Nationale Präsidenten aller IPASektionen, Delegierte und Observer der 39. IEC-Konferenz. Liebe PEB-Kollegen, Präsident der IPA Deutsche Sektion, Mitglieder des Vorstandes der IPA Deutsche Sektion, Mitglieder des Organisations-Komitees, Interne Auditoren. Lieber Webmaster Andy, Wendy, inzwischen glücklich im Ruhestand und eingeladen zu dieser Konferenz, Elke und Kerry vom IAC, liebe Dolmetscher.
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16 Verehrte Mitglieder des GuinnessForums, die ich bisher nur Weissbier trinken sah, liebe Musiker, Vertreter der Presse Und all diejenigen, deren Namen ich vergessen habe, zu nennen. Und ich vergaß: Ein Dank an Einar (Anmerkung der Redaktion : Präsident der Sektion Island), der den Vulkan in Island ruhig
genug gehalten hat, damit jeder in der Lage war, nach Berlin zu fliegen. Was für ein Glück und welche Ehre für die IPA-Familie, sich hier in Potsdam zu treffen, in diesem Teil von Schloss Sanssouci, hier, wo die Geschichte die Heldentaten von berühmten Persönlichkeiten bezeugt, die unsere Kultur und unseren Glauben inspiriert haben. Welch eine Gelegenheit auch, um über den Sinn unserer Treffen nachzudenken. Warum überqueren wir Länder und Ozeane, um uns für eine Woche zu treffen? Was ist die tiefere Bedeutung unseres Ziels, wenn eine Kreuzfahrt, ein Aufenthalt in den Bergen oder ein Urlaub am Meer ohne Zweifel ebenso unsere Sehnsüchte erfüllen könnte. Ich glaube, dass die Symbolhaftigkeit eines Treffens in Deutschland, in Potsdam und in Sanssouci, uns ebenso einen wichtigen Teil der Antwort geben kann, wie die internationalen Ereignisse, die die Welt derzeit zu zerreißen drohen. Nach einem schmerzhaften Erwachen für Europa, am Ende des Zweiten Weltkriegs beschloss unser Gründer, einen Verein zu gründen, dessen Größe inzwischen seine kühnsten Träumen überschritten hat. Seine Vison war es sicherlich, etwas Großes zu bauen, aber war er in der Lage, das Ausmaß und die Entwicklung, die die IPA in der Welt nehmen würde, zu ermessen? Ein Glaube, um Berge zu versetzen war notwendig, um dieses Abenteuer zu wagen. Arthur Troop setzte sich für die ganze Welt ein, eine zerschlagene und zerrissenen Welt im Wiederaufbau. Er sah, dass von all den verschiedenen Arten von Zement, nur einer halten würde, um die Steine dieses wunder-
baren Gebäudes, das inzwischen 65 Jahre nach dem Beginn des Baus immer noch steht, zusammenzuhalten. Bei diesem Zement, meine Freunde, spricht man von Freundschaft. Ohne diese Freundschaft hätte Arthur Troop ohne Zweifel die Geschichte von Babel neu geschrieben und unser Austausch wäre nur ein Durcheinander von Gesprächen ohne Kommunikation gewesen. Aber als ein Mann des Glaubens und versehen mit einer Vision, verstand er, dass ohne wesentliche und verbindliche Werte, sein Traum keine Zukunft haben würde. Sicherlich war nicht alles an einem Tag erbaut und zu jedem großen Plan gehören Rückschläge. Es gab und es gibt immer noch schmerzhafte Seiten. Aber was können wir 65 Jahre nach der Gründung der IPA feststellen? Dass die IPA mehr denn je ihre Kräfte vereinigen muss, um nicht nur harmonisch in der Gegenwart zu leben, sondern auch die Seiten für die Zukunft unseres Vereins zu beschreiben. In Zeiten, in denen Streitigkeiten und Kriege wüten und Seuchen ganze Bevölkerungen dezimieren, ist es wichtiger denn je, sich auf die von unseren Vorfahren beschriebenen Werte zu fokussieren und sie an künftige Generationen weiterzugeben. Die Berliner Mauer ist vor fast 25 Jahren gefallen, ganz hier in der Nähe. Dieses historische Ereignis markierte einen Prozess der Öffnung und der Wiedervereinigung, die das Gebiet von Berlin und von Deutschland umfasst. Eine neue Ära begann. Nach der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten ist es einigen Staaten gelungen, ihre Unabhängigkeit zu erklären. Europa war erneut der Schauplatz grundlegender Umwälzungen. Sicherlich standen der Jubel und die Freude im Mittelpunkt dieses neuen und viel versprechenden Erwachens. Aber wie viele Mauern, Barrieren, Trennungen und Gräben wurden seitdem gebaut und rissen so viele Familien und Menschen auseinander? Während Regierungen und Parteien streiten und zerren, zielt unsere Vereinigung darauf ab, Bande der Freundschaft zu weben und rücken seine
Mitglieder zusammen im Einsatz für ein Ideal von Frieden und Gerechtigkeit. Möge dieses Ideal nicht aus leeren Versprechungen bestehen und nur ein Lippenbekenntnis, sonder tief in uns verankert sein. Unsere NGO (Anmerkung der Redaktion: Nicht-RegierungsOrganisation), anerkannt wegen ihrer
Wohltaten und Tugenden, muss ihre Maßnahmen und ihr Engagement in der ganzen Welt verstärken. Es ist an uns, durch die Straffung unserer Strukturen und Prinzipien ein unverzichtbarer Diskussionspartner zu werden. Am Beginn des 21. Jahrhunderts, in einer Zeit der digitalen Technologie und der virtuellen Welt sind die tiefen Bande der Freundschaft, die uns vereinen, eine Basis, um die notwendigen Maßnahmen innerhalb unserer Vereinigung zu treffen, um der IPA diese wichtige Rolle bei der Förderung von Frieden und Gerechtigkeit einzuräumen, die wir uns alle so sehr wünschen. Sie werden den Newsletter, der vor einigen Tagen veröffentlicht wurde, gelesen haben. In der Einleitung habe ich die Gelegenheit genutzt, eine Frage zu beantworten, die viele Menschen angesichts der Konflikte auf der ganzen Welt - auch in IPA-Mitgliedsstaaten - stellen. Die Frage war einfach und sehr direkt: Sollten wir nicht einige unserer Sektionen suspendieren oder ausschließen? Ist es legitim bestimmte Sektionen innerhalb des IPA zu halten? Dies ist eine komplexe Debatte, die schon immer ein Anliegen der IPA war, in der gesamten jüngeren Geschichte und ihrer dunklen Seiten. Und ich möchte die Gelegenheit nutzen, Ihnen hier meine Antwort öffentlich zu geben. Es gibt kaum noch Regierungen heute, die nicht in Skandale verwickelt sind und uns an ihrer Integrität zweifeln lassen. Lassen Sie uns nicht über die Maßen kritisch sein! Ich befürchte, dass das Gleiche gelegentlich über einzelne Polizeimethoden behauptet werden kann, die eine Diskussion und ein Hinterfragen rechtfertigen. Es stimmt, dass die Voraussetzungen um der IPA als Sektion beizutreten zum Teil auch auf internationalen Erwägungen politischer Natur basieren.
Titelthema Aber wir dürfen nicht vergessen, dass vor allem anderen und über allem eine neue IPA-Sektion die Krönung der Arbeit der Polizeikollegen ist, die fest an die Werte und das Motto unserer Vereinigung „Servo per Amikeco“ glauben und sich dafür einsetzen. Ich glaube, es würde uns schwerfallen die Kriterien zu definieren und es würde eine nie endende Debatte entstehen, wenn wir alle IPA-Sektionen auschließen müssten, in denen einige der Regierungsmethoden fragwürdig sind und im Widerspruch zu den Menschenrechten stehen. Also nein, ich will an die Integrität der Mitglieder des Vereins und derer, die bereit sind, sich uns anzuschließen, glauben - aber nicht blauäugig. Die Garanten der IPA sind die Polizeibeamten, die im Alltag der öffentlichen Ordnung und Sicherheit sowie der Achtung und der Anwendung des Gesetzes verpflichtet sind. Ich möchte glauben, dass die Werte, die wir verteidigen und denen wir uns mit dem Eid oder dem Versprechen verpflichtet haben als wir Polizisten wurden, als Schutzschild gegen jede verwerfliche Abweichung wirksam sind. Und wenn es einige Störenfriede in unserer Zusammenarbeit gibt, die aus finsteren Motiven handeln, möchte ich auch glauben, dass die jeweiligen nationalen Sektionen den Mut haben, diese zu identifizieren und auszuschließen. Also nein, wir sollten nicht irgendeine Sektion ausschließen, sondern die Chance nutzen, um stärker zu werden. Kapitäne verlassen nicht das Schiff, wenn ein Sturm aufzieht. Das Gegenteil ist der Fall: die Crew wird immer stärker in schwierigen Zeiten. Und ich bin so froh, dass wir bei diesem Kongress hier in Potsdam und heute, in einem schwierigen internationalen Zusammenhang, drei neue Sektionen in der IPA willkommen heißen werden. Diese drei Länder liegen in Regionen unserer Welt, die in der Geschichte viele Erschütterungen ertragen mussten. Die Polizeikräfte der drei Länder haben weitgehend zum demokratischen Wandel beigetragen und sind der Garant für die Achtung der Rechtsstaatlichkeit. Es erfüllt in der Tat mit berechtigtem Stolz, dass
die Delegierten dazu eingeladen werden, die Reihen der IPA zu vergrößern und ihre Ziele auszuweiten. Wir begrüßen Kasachstan, Montenegro und die Ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien. Ich werde Sie nicht viel länger aufhalten, weil drei Tage intensiver Arbeit auf uns warten und viele Entscheidungen erfordern. Ich hoffe, dass wir alle nach sinnvollen und vernüftigen Ergebnissen suchen werden. Möge der Wunsch, uns vorwärts zu bewegen, uns motivieren und leiten. Mögen Ihre Entscheidungen geleitet sein vom Wohl der Vereinigung und ihrer Entwicklung dienen. Ich möchte glauben, dass die einvernehmliche Kraft der Delegierten zum Konsens die IPA nur in die richtige Richtung bewegen kann. Deshalb habe ich großes Vertrauen in diese Tage der Arbeit, die uns erwarten und in Ihren Willen, eine vielversprechende Zukunft für unsere Vereinigung zu gestalten. Ansprache in Deutsch:
Sehr geehrte Vertreter der örtlichen Behörden, lieber Horst, liebe Freunde der IPA Deutschland. Ich möchte mich im Namen der IPA für unseren Empfang und die Woche, die wir hier verbringen werden, bedanken. Ich weiß, dass alle Vorbereitungen getroffen worden sind, um uns einen unvergesslichen Aufenthalt zu garantieren. Und ich glaube, dass es in diesen schwierigen Zeiten symbolisch ist, dass wir uns in Potsdam treffen, einem Ort, der sich oft im Mittelpunkt der Geschichte befand,und der es uns nun ermöglicht, unsere Freundschaft, die unser wichtigstes Gut ist, zu vertiefen, damit wir gemeinsam eine friedliche und tolerante Welt schaffen. Ich bedanke mich von ganzem Herzen für Ihr Engagement. Aus dem Französischen übersetzt von Francois Lack:
Liebe französischsprachige Freunde, als historische Kreuzung, war Potsdam für unsere Vorgänger schon ein Begriff. In diesen turbulenten Zeiten, vergleichbar mit erwachenden Vulka-
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nen, ist es für uns eine Chance uns hier zu treffen. Diese Mauern und die Symbolik die sie tragen, sollen uns während dieses Kongresses inspirieren, und uns helfen unsere Beziehungen und die Freundschaft unseres Vereins zu verstärken. Danke für Ihre Anwesenheit. Aus dem Spanischen übersetzt von Hubert Vitt:
Ich freue mich über Ihre Anwesenheit hier in Potsdam. In dieser Woche werden wir die Gelegenheit haben wichtige Entscheidungen für die Zukunft unseres Vereins zu treffen, um seine Weiterentwicklung und Stabilität in diesen besonders schwierigen Zeiten zu garantieren. Natürlich hoffe ich, dass diese einzigeartige Umgebung die IPA in in die Lage versetzt, Begegnungen zu ermöglichen. Danke für Ihre aktive Mitwirkung und Ihre Unterstützung im Sinne der Ziele unserer Assoziation. Aus dem Englischen übersetzt von Hubert Vitt:
Man sagt, dass die Orangerie als Höhepunkt einer so genannten Triumphstraße gebaut wurde, die zum Belvedere auf dem Klausberg führt. Diese Straße wurde jedoch nie ganz fertig. Was für eine Chance ist es dann für uns, hier in dieser Woche und in unserem bescheidenen Niveau, diese Straße mit dem Erfolg unserer Arbeit zu beenden. Möge dieser Kongress einer von dieser Art sein und einen wichtigen Schritt in der IPA-Geschichte markieren, geprägt von zukunftsweisenden Entscheidungen. Ich wünsche uns allen einen wunderschönen Aufenthalt, und möchte noch einmal der deutschen Sektion und dem Organisationskomitee unseren Dank für die immense Arbeit und unsere Begrüßung in der wunderschönen Gegend in und um Potsdam aussprechen. Ich danke Ihnen allen für Ihre Aufmerksamkeit, haben Sie eine gute Woche. Man sieht zum arbeiten, bei Gesprächen und auch auf ein Weißbier
Servo per Amikeco
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Neuer Werbe-Folder der IPA Deutsche Sektion Der neue Werbefolder ist im Format Din A 4 - Wickelfalz konzipiert. Die Deutsche Sektion hat eine Anzahl von Exemplaren beschafft und an die Landesgruppen weitergegeben. Weitere Exemplare kann jede Untergliederung auf eigene Kosten bei einer örtlichen Druckerei oder einem Internet-Anbieter drucken lassen. Wie es geht, steht unten rechts.
IPA Deutschland
IPA Deutschland
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1. Schritt: Druckdatei downloaden von www.ipa-deutschland.de 2. Schritt: Auf USB-Stick speichern und von einer örtlichen Druckerei drucken lassen Alternativ:
Auf Rechner speichern, Auftrag an Internet-Anbieter und Upload der Datei
Format
DIN A 4 - Wickelfalz.
Kosten:
Die Kosten für eine Auflage von 5.000 Exemplaren liegen bei günstigen Internet-Anbietern deutlich unter 150 €
Support:
Die Rdaktion von IPA aktuell ist gerne behilflich. Anfragen an vitt@ish.de
IPA Deutschland
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Freie Plätze in Gimborn
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23. bis 25. 03. 2015
Ab in die Mitte – werden rechte Themen bürgerfähig? Neue Bündnisstrategien, Aktionsformen, Politikfelder und Zielgruppen rechter Politik 255 €
für IPA-Mitglieder 185 €
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13. bis 17. 04. 2015
Usurpation d‘identité et fraudes massives - une menace réelle pour notre sécurité financière
Das Kurzseminar wird aktuell Informationen über neueste Entwicklungen und Aktionsformen rechter und rechtsextremer Politik vermitteln. Das Phänomen „Pegida“ („Patriotische Europäer gegen Islamisierung des Abendlandes“) wird analysiert und interpretiert und die Ziele von „HoGeSa“ („Hooligans gegen Salafisten“) werden vorgestellt und bewertet. Vergleichbare Phänomene, Parteien und populistische Politikangebote in den europäischen Nachbarländern werden dargestellt und Zusammenhänge aufgehellt.
Face à des procédés criminels d‘une nouvelle génération s‘appuyant sur des réseaux et en pleine expansion. Quelles sont les préventions et les moyens d‘action pour lutter contre les escroqueries redoutables pour notre système économique. Une excursion est prévue.
Französischsprachiges Seminar 365 €
für IPA-Mitglieder 285 €
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20. bis 24. 04. 2015
Migration und Kriminalität 330 €
für IPA-Mitglieder 245 €
Migration nach und in Europa ist eine gesellschaftspolitische Herausforderung und wird es bleiben. Das Seminar thematisiert die Anforderungen an die Polizei in der Einwanderungsgesellschaft Bundesrepublik Deutschland. Es betrachtet Aspekte des Ausländerrechts in Deutschland und Europa. Die mit der Migration verbundene Kriminalität und Modelle der Hilfe und Beratung für Migranten werden vorgestellt. Besonderes Augenmerk wird den aktuell für Kommunen in Deutschland entstandenen Problemen durch Migration aus Südosteuropa gewidmet.
IPA Deutschland 15/10
04. bis 08. Mai 2015
Rechtsextremismus - neueste Entwicklungen 330 €
für IPA-Mitglieder 245 €
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18. bis 22. Mai 2015
Islam und Islamismus - Geschichte und Kultur einer Weltreligion zwischen Alltag und Extremismus Islam and Islamism – History and culture of a world-religion between everyday-life and extremism Deutsch-/englischsprachiges Seminar 365 €
für IPA-Mitglieder 285 €
Neben den Sonderpreisen für IPAMitglieder erhalten Mitglieder der Deutschen Sektion gegen Vorlage des IPA-Bildungsschecks eine weitere Ermäßigung von 12 € pro Seminartag für maximal fünf Tage. Der Bildungsscheck findet sich auf dem Brief, mit dem die Membership-Card versendet wurde.
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Das Seminar beschäftigt sich mit den Ursachen, der Ideologie, den Erscheinungsformen und dem Marketing des Rechtsextremismus. Ansätze und Reichweiten der jugendkulturellen Modernisierung der Rechten und insbesondere der Politisierung der Fußball-FanSzenen werden beispielhaft illustriert und bewertet. Das Seminar soll neueste Erkenntnisse vermitteln über die Existenz terroristischer Strömungen im Rechtsextremismus. Es stellt unter anderem Angebote für „Aussteiger“ und Ansätze zu Prävention und Repression vor.
Das Seminar vermittelt Grundkenntnisse der Religions- und Kulturgeschichte des Islam und seiner Inhalte und aktuellen extremistischen Auslegungen. Die Herausforderung des Islam für europäische Gesellschaften und die Anforderungen an die Polizeiarbeit im Umgang mit der muslimischen Bevölkerung werden behandelt. Die Bedrohung durch den Salafismus und aktuelle Entwicklungen im Nahen Osten werden dargestellt und bewertet. Ein Besuch einer Moschee ist Teil des Programms The seminar will examine basic information of the religious and cultural history of the Islam and its content and recent extremist interpretation. The challenge of the Islam for European societies and the challenges to police-work in policing the muslim part of the population will be examined. The threat imposed by Salafism (a dynamic Islamist movement in Germany) and recent development in the Near and Middle East will be an important area of study and will be illustrated and discussed. A field trip to a mosque is planned.
IBZ Schloß Gomborn Schloßstraße 10 51709 Marienheide 02264 404330 info@ibz-gimborn.de www.ibz-gimborn.de
IPA Regional
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IPA Rhein-Erft-Kreis
Die Hürther „Stippies“ Ewald „Eddy“ Eckstein von der Verbindungsstelle Rhein-Erft-Kreis berichtet: „Mit einem Telefonat im August aus Berlin fing alles an. Am Apparat meldete sich eine Dame vom BKA. Sie teilte mir mit, dass dreizehn Polizisten aus verschiedenen Ländern sich auf Grund eines Stipendiums für neun Monate in Deutschland aufhalten und gefördert werden. Nach sechsmonatigem Aufenthalt in Hürth beim Bundessprachenamt zur Intensivierung der deutschen Sprache schließen sich dann in Berlin und bei verschiedenen LKÄ der Länder spezielle Lehrgänge an. Das war zunächst die Information. Jetzt aber kam, verbunden mit der Bitte einer Betreuung, nach drei Monaten eine große Aufgabe auf uns zu. Man stellte sich vor, dass die Stipendiaten, kurz genannt „Stippies“, ab Ende September an Wochenenden von Kollegen privat betreut werden sollten, um die deutsche Kultur und Sprache besser kennenzulernen. Wer kann das besser als die Kollegen der IPA, die das Motto „Dienen durch Freundschaft“ hat? Neben Vertretern der VerbindungsstelleRhein-Erft-Kreis nahmen die Verbindungsstellen Düren, Bonn und Köln am ersten gemeinsamen Treffen mit dem BKA und
den Stippies teil. Ein Konzept wurde schnell gefunden, da jeder etwas zu bieten hatte. Unter meiner Koordination fanden viele gemeinsame Veranstaltungen, aber auch vereinzelte Einzelaktionen von und mit Kollegen statt. Ob es ein Wochenende in Olpe im IPA-Haus, eine Stadtführung in Köln, das Oktoberfest in Bonn, Kochen und Backen in den Familien und mit der Nachbarschaft, Teilnahme am Polterabend, Fahrt zum Outlet nach Bad Münstereifel, Stadtbesuch mit Markt und Schloss in Brühl oder eine Tagesveranstaltung in Heimbach war, immer waren mehrere Stippies dabei. Auch das Mitfahren auf dem Motorrad und das Fahrradfahren lernen, gehörte mit zum Betreuungsprogramm. Für Weihnachten, Silvester und Karneval wurden Vorbereitungen getroffen. Die Zeit mit den Stippies ging schnell vorbei. Zurück bleibt eine angenehme Erinnerung mit Begegnungen von Menschen aus der ganzen Welt, egal welcher Hautfarbe oder welchen Geschlechtes. Es sind Polizisten in führenden Positionen in ihren Heimatländern, die unser Engagement herzlich entgegen nehmen und entsprechend auch zurückgeben.“
IPA Wilhelmshaven/Friesland
Auto-Ikonen
Die Verbindungsstelle Wilhelmshaven Friesland reiste mit 33 Mitgliedern zur VW-Autostadt nach Wolfsburg.
Dort fand eine informative, kurze Führung durch einen Großteil der sehenswerten Gebäude statt. Nach einer vielgepriesenen „VW-Currywurst“ konnte sich jeder auf eigene Faust umsehen. Am späten Nachmittag ging es per Schiff auf den Mittellandkanal und am Abend zur Eisshow „Urmel aus dem Eis“ auf dem Weihnachtsmarktgelände der Autostadt.
IPA Viersen
High-Tech im Südsudan
Heiko Lamertz von der Verbindungsstelle Viersen berichtet aus seinem Einsatz im Südsudan: „...Neben der regulären Polizei gibt es noch eine SSNPS Traffic Police. Die Polizeistationen sind sehr marode, schmutzig und bestehen manchmal nur aus einem Baum, unter dem die Polizisten sitzen. Die Polizei ist sehr schlecht ausgerüstet. Um so mehr waren meine Kollegen und ich überrascht, eine saubere Kradstreife mit einer Suzuki-Maschine anzutreffen, die für die Strassenverhältnisse überhaupt nicht geeignet ist. Es gibt in Aweil nur ca. 10 km asphaltierte Strassen, sonst nur unbefestigte Wege“.
IPA Regional
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IPA Steinfurt
Licht`l Fahrt ins Erzgebirge
IPA Sweater
Im Advent reisten 45 Freundinnen und Freunde der IPA IPA Basecap Steinfurt nach Chemnitz. Von dort aus besuchten sie die Weihnachtsmärkte in Chemnitz, in Annaberg-Buchholz und in Marienberg. Ein frostiger Höhepunkt war der winterliche Fichtelberg, der sich in Eis und Schnee in einer einmaligen Faszination präsentierte und geradezu zum Fotografieren einlud. Dort wurde dann auch das Gruppenfoto gemacht. Der Höhepunkt der Reise war am Sonntag die „Licht`lfahrt mit einem alten Schienenbus aus der Reichsbahn Ära der DDR. Mit dem dreiteiligen Triebwagen ging es über das bekannte Markersbacher Viadukt hinauf bis nach Schlettau. Von dort fuhren Bussen zum größten Spur-1-Modellbahnland nach Schönfeld. Die Rückfahrt mit dem Triebwagen durch das illuminierte Erzgebirge mit den zahlreichen Schwibbögen war einfach ein tolles Erlebnis. – Gut, dass es Fotos gibt, mit denen man sich die schönen Erinnerungen zurückholen kann!!!
IPA Crailsheim
180 Blutspenden
Der langjährige Sekretär der Verbindungsstelle Crailsheim wurde für 180 Bluspenden mit der Ehrennadel des Deutschen Roten Kreuzes ausgezeichnet.
IPA Warnweste
IPA T-Shirt
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Tel. 089 / 3706 4333
IPA Waren (Müritz)
Hilfe für Rumänien
Vier Mitglieder der IPA-Verbindungsstelle Waren (Müritz) besuchten die rumänische Stadt Bistrita und übergaben dem dortigen Deutschen Forum, einer wohltätigen Organisation, die sich um in Bistrita lebende deutschstämmige Rumänen kümmert, eine Lebensmittel- und Medikamentenspende. Ebenfalls mit an Bord waren hochwertige Bekleidungsstücke, welche vom Deutschen Forum an hilfsbedürftige Menschen überreicht werden. Bei den fast zwei Tonnen Lebensmitteln handelte es sich überwiegend um Fleisch- und Fischkonserven, Butter, Öl, Salz, Mehl, Hartweizenprodukte und Süßigkeiten. Die Medikamente wurden gezielt zusammengestellt und werden durch einen zum Deutschen Forum Bistrita gehörenden Apotheker an die Bedürftigen ausgegeben. Es war die vierte größere Spendenaktion der letzten 10 Jahre, die von IPA-Mitgliedern und Polizeibeamtinnen und -beamten aus verschiedenen Dienststellen des Polizeipräsidiums Neubrandenburg durchgeführt wurde. Die Menschen, denen wir mit der Spende helfen konnten, haben sich sehr über die Hilfe von der Müritz gefreut.
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IPA Hof
Von Hof nach Polen 25 Jahre nach dem Mauerfall machten sich 24 Hofer IPA-ler Ende September auf die Reise nach Südpolen. In Breslau besuchten sie die Aula Leopoldina der Breslauer Universität und den Dom. Danach wurden sie von IPA-Freund Tadeusz in der Wojwodina (Foto) empfangen, besichtiugten die Dienststelle und wurden mit Kaffee und Gebäck bewirtet. Am nächsten Morgen ging die Reise zunächst in den Wallfahrtsort Tschenstochau zur „Schwarzen Madonna“ und weiter nach Krakau. Hier wurde, im Gegensatz zu Breslau, im zweiten Weltkrieg nichts zerstört und die Stadt hat bis heute ih-
renmittelalterlichen Charakter bewahrt. Die Marienkirche, die Markthallen, die Universität und der histor. Stadtkern waren nur einige der besuchten Orte. Der Nachmittag stand ganz im Zeichen des „Wintersports“. Bei einem Ausflug in die Hohe Tatra nach Zakopane waren die Skisprung- und die Skiflugschanze besonders interessant. Freitags ging es auf die Spuren „August des Starken“, der als polnischer
IPA Mettmann
Im Advent nach Nürnberg Die traditionelle Adventfahrt der IPA Mettmann ging diesmal über den 1. Advent zur Eröffnung des Christkindlesmarktes in Nürnberg. Diesmal war es der ICE, der 18 Teilnehmer, davon auch 6 IPA-Freunde der Verbindungsstelle Düsseldorf, ans Ziel brachte. Am ersten Nachmittag waren alle bei der Eröffnung des Weihnachtsmarktes durch das Christkindle dabei und das kalte, trockene Wetter ließ den Glühwein schmecken. Am Abend traf man sich zum gemeinsamen Essen mit dem IPA Freunden der IPA Nürnberg im „Hexenhäusle“, einem gemütlichen Lokal direkt neben der Burg. Der Samstag stand zur freien Verfü-
gung und viele nutzten ihn zum Shoppen. Am 1. Advent ging es nach einem Stadtrundgang auf eine einstündige Glühweinfahrt mit einer alten und weihnachtlich geschmückten Straßenbahn durch Nürnberg. Der Tag endete bei einem Empfang im Clubheim der IPA Nürnberg in der alten Stadtmauer bevor es am Montag mit dem ICE in Richtung Heimat ging.
König von Krakau aus sein Reich regierte. Dem Besuch des Wawel, der Krakauer Burg und der Wawel Kathedrale, mit dem Grabmal „August des Starken“ folgte eine Schifffahrt auf der Weichsel. Am sechsten Tag der Reise faszinierte das Salzbergwerk Wieliczka mit seinen märchenhaften Kristallgrotten, smaragdgrünen Seen und Kapellen mit kunstvoll in Salz gehauenen Skulpturen und Ornamenten. Der letzte Besuch vor der Heimreise galt Kloster Tyniec, das oberhalb des Weichselflusses auf einem Felsen liegt.
IPA Ludwigsburg
Info-Abende Die IPA-Verbindungsstelle Ludwigsburg veranstaltete im Januar in Kornwestheim und Böblingen zwei Infoveranstaltungen, um einerseits die International Police Assocation vorzustellen und andererseits von den Hauptreiseaktivitäten des Jahres 2014, dem Besuch der National Police Week in Washington/DC, einem Segeltörn in Holland und dem Besuch bei unseren Freunden in Scarborough eindrucksvoll zu berichten. In Kornwestheim konnten Verbindungsstellenleiter Peter Kolwe und Landesgruppenleiter Dieter Barth Polizeipräsident Frank Rebholz als prominentestes Neumitglied der IPA Ludwigsburg willkommen heißen und ihm seinen Mitgliedsausweis persönlich überreichen.
IPA Regional
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IPA Lippe-Detmold
IPA Lippe-Detmold
Dienst in Polen
Warum ist es am Rhein so schön?
Im Oktober 2014 nahmen vier IPAMitglieder der Verbindungsstelle Lippe-Detmold an einer Hospitation in der Polizeibehörde Chodziez in Polen teil. Die aktiven Polizeibeamten der Kreispolizeibehörde Lippe waren Gast in der polnischen Partnerstadt des Kreises und erlangten einen Einblick in die Arbeit ihrer polnischen Kollegen. Zum Abschluss erfolgte noch der Besuch der Hauptkommandatur in Posen mit mehr als 2500 Beamten. Bereits im Juli diesen Jahres hatten sich fünf polnische Kolleginnen und Kollegen bei der IPA Lippe-Detmold eingefunden und waren Gast der Kreispolizeibehörde gewesen.
Bunter und internationaler geht es kaum noch: Der ehemalige Internationale Präsident Jürgen Köls, die schwedische Präsidentin May-Britt Rinaldo, der ehemalge Präsident der Deutschen Sektion Hans-Jürgen Konopka, der Leiter der Landesgruppe Nordrhein-Westfalen, Dirk Zühlke, der ehemalige Internationale Generalsekretär Alan Carter, der Vizepräsident
Tobago hakten sich unter und schunkelten beim 48. IPA-Ball der Vertbindungsstelle Köln. Es war eine ausgelassene Feier in toller Karnevalsstimmung bei einem Ball, der in diesem Jahr bereits zum 48. Mal stattfand. Viele der Gäste hatten das Angebot der IPA Köln genutzt, ein langes Karnevalswochenende in Köln zu verbringen und rheinischen
der Deutschen Sektion, Hubert Vitt als ehemaliger Verbindungsstellenleiter und Gäste aus Europa und aller Welt, wie Albanien, Bolivien, Costa Rica, Ecuador, Kenia, dem Libanon, Makedonien, Mauretanien, Nigeria, Peru, Ruanda, Taiwan und Trinidad &
Karneval zu geniessen. Und jede und jeder wusste auf der Heimfahrt, warum es am Rhein so schön ist. Auch im nächsten Jahr lädt die IPA Köln alle IPA-Freunde ein, sich die Antwort auf diese Frage beim Kölner Karneval selbst zu beantworten.
IPA Bergstraße
18, 20... nur nicht passen Beim IPA-Preisskat trafen sich zehn IPA-Mitglieder der Verbindungsstellen Bergstraße und Groß-Gerau sowie Freunde der IPA. An drei Tischen wurden in vier Stunden zwei Runden ausgetragen. Als Sieger wurden Jürgen Führer von der IPA Groß-Gerau, Ferdinand Woihsyk von der IPA Bergstraße und Martin Kutzmann, ein Freund der IPA und langjähriger Mitspieler geehrt. Sie freuten sich über Bergsträßer Wein und Geldpreise.
Auch für die übrigen Spieler gab es Preise, so dass keiner mit leeren Händen nach Hause gehen musste. Es war wieder eine gelungene Veranstaltung, die spätestens nächstes Jahr wiederholt wird.
Bunt IPA gemischt Regional
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IPA Dresden
Unsere arabischen „Söhne“ Ein halbes Jahr lang hielten sich neun Kadetten der Abu Dhabi Police/Vereinigte Arabische Republiken als Gäste der sächsischen Polizei im Freistaat auf. Eine Besonderheit war dabei, einer Bitte der arabischen Seite folgend, die Unterbringung in und maßgebliche Betreuung durch Polizistenfamilien. Eine der Gastfamilien waren IPAFreund Hansjörg Kunze (Foto Mitte) und seine Frau Jutta. Sie erinnern sich gerne an ihre Gäste: „Für großes Erstaunen sorgten die für Männer ungewöhnlich großen Gepäckmengen, davon wiederum der hohe Anteil Kosmetik. Schnell erwie-
sen sich die Gäste als grundsätzlich wohlerzogen und aus gutem Hause stammend, wir wurden rasch als Vater und Mutter auf Zeit anerkannt und auch so angesprochen und behandelt. Die Sangesfreude der Emiratis über den Tag wird uns fehlen. Wir haben die Kadetten als familienorientiert, sehr kinderfreundlich und das Alter schätzend erlebt. Oft wurde gelacht. Unsere Küche ist seitdem wieder ein Stück internationaler. Natürlich haben wir
uns auch mit dem Islam als Religion stärker befasst und sogar zu Beginn des Ramadan zwei Tage mit unseren „Söhnen“ in traditionellen Gewändern, die uns einer schenkte, gefastet.“
IPA Darmstadt
IPA Bork
Störer am Stiel
Strahlende Augen in Lettland
Mit Hilfe der IPA-Bundesgeschäftsstelle besuchte Michael Rensland die IPA und verschiedene Polizeien in Japan. Dort lernte er unter anderem ein interessantes Einsatzmittel kennen. In Japan tragen viele Bürger Messer. Daher bedarf es auch besonderer Einsatzmittel (Foto). Mit einem großen Haken an einem langen Stiel kann man den Angreifer zu Fall bringen und ihn dann am Boden fixieren, ohne eine sichere Distanz zu unterschreiten.
Kinder zu beschenken, Kinder glücklich zu machen, ihre roten Bäckchen und die strahlenden Augen zu sehen, die einen zu Tränen rühren können. Das ist schon etwas Besonderes. Dieses Besondere erlebten unsere IPA-Freunde Konrad Bröker, Wolfgang Suchomski und Horst Heidinger von der Verbindungsstelle Bork. Die drei flogen, mit vielen Überraschungen im Gepäck, in der zweiten Dezemberwoche nach Riga, wo sie zusammen mit Vertretern der Deutschen Botschaft und des Lettischen Samariterbundes 50 Kinder mit ihren Betreuern in Empfang nahmen. Die Kinder im Alter von vier bis vierzehn Jahren kamen per Bus aus Balvi, einer Stadt in der Nähe zur russischen Grenze im ärmsten Teil Lettlands gelegen. Drei Stunden aufregende Fahrt mit der Frage:
„Was erwartet uns?“ Was sie erwartete, eine festlich geschmückte Weihnachtstafel im Erholungszentrum „Lido“, einem fantastischen Rundholzblockbau. Weihnachtliche Stimmung kam auf, Lieder wurden gesungen und dann durfte Platz genommen werden. Die Kinder waren überwältigt von der Vielzahl an leckeren Gerichten, ein wirkliches Erlebnis. Ja, und dann kam er, der Weihnachtsmann und brachte für jedes Kind ein persönliches Geschenk und natürlich eine Tüte mit Süßigkeiten. Welch eine Freude? Ein kleines Mädchen, das von der Mutter begleitet wurde, zeigte sich erstaunt, dass die Mutter es schon geschafft hatte, ihren Brief an den Weihnachtsmann zu schicken. Denn als Geschenk erhielt sie genau das, was sie sich gewünscht hatte. Aber auch zu Hause sorgte die IPA für Weihnachtsfreude. Das „Ambulante Kinderhospiz Unna“ und die „Vestischen Kinder- und Jugendklinik“ Datteln erhielten je einen Scheck, um den Aufenthalt der kleinen Patienten etwas schöner zu machen.
BuntRegional gemischt IPA
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IPA Rheinhessen
Neue Verbindungsstelle am Rhein Am 23. Oktober 2014 haben elf IPA Mitglieder - unterstützt durch die Landesgruppe Rheinland-Pfalz - für den Bereich Mainz die IPA Verbindungsstelle Rheinhessen gegründet. Der frisch gewählte VerbindungsstellenVorstand (Foto) freut sich auf die neue Aufgabe. Schwerpunkte der künftigen Arbeit sollen unter anderem sein, Kontakte der früheren Verbindungsstelle Mainz nach Luxemburg zu reaktivieren und Kolleginnen und Kollegen zu helfen, die Möglichkeiten und Vorteile des internationalen Austauschs zu nutzen. Hierfür ist es geplant, über das Jahr
hinweg verschiedene Veranstaltungen auch in Zusammenarbeit mit den
benachbarten Verbindungsstellen Alzey, Bad Kreuznach, Bingen, Oppenheim und Wiesbaden für alle Interessierten anzubieten. Die Neugründung wurde bereits dem Polizeipräsidenten, KarlHeinz Weber, sowie dem Abteilungsleiter der Polizei im Ministerium des Inneren für Sport und Infrasturktur des Landes Rheinland-Pfalz, Joachim Laux, vorgestellt. Beide wünschen der IPA-Verbindungsstelle Rheinhessen einen guten Start und eine erfolgreiche Arbeit.
IPA Main-Taunus-Kreis
Mein amerikanischer Freund
Hubert Schneider von der IPA MainTaunus-Kreis berichtet: „Zusammen mit meiner Lebensgefährtin war ich in den ersten Jahren meines Ruhestands als ehemaliger Kripo-Beamter häufig in den USA, wo ihr Sohn mit seiner Familie wohnt und arbeitet. Nachdem dort im Frühjahr ein schönes Ranchhaus auf dem Land gekauft wurde, das der gesamten Familie als Feriendomizil dienen soll, stand ein weiterer Aufenthalt dort bereits im September wieder bevor. Viele Aufgaben rund um dieses neue Projekt warteten auf
uns. So fragte ich mich, ob nicht auch ein Kontakt zu einem IPA-Freund dort herzustellen sei und wandte mich an die IPA-Bundesgeschäftsstelle, wo man mir sehr freundlich half. Schon nach wenigen Wochen meldete sich der IPA-Freund Mike Mooney per E-Mail bei mir. Die größte Überraschung hierbei war, dass er nur wenige Kilometer von unserem sehr ländlich gelegenen Refugium in Catawba County, North Carolina, wohnt. Prompt besuchte uns der rüstige Pensionär wenige Tage nach unserer Ankunft dort mit seinem schweren Motorrad und packte gleich US-IPA-Shirts für uns aus. Schon einmal da, half er uns gleich bei einem etwas schwierigen Telefonat wegen des anstehenden Internetanschlusses und gab uns eine Menge Tipps für „Neu-Amerikaner“. Mike und seine Frau betreuen seit Jah-
ren IPA-Freunde, die auch schon mal auf ihrer Ranch übernachten können. Mike erwies sich während unseres Aufenthalts noch mehrfach als hilfsbereiter und verlässlicher Freund. So war er mit seinem Truck zur Stelle, als ein Kleintransport anstand oder mit seiner Motorsäge, als der Sturm uns einen Baum auf unser Grundstück legte.“
IPA Mainz IPA Torgau/Bad Düben
Verbindungsstellen aufgelöst Mit Bedauern musste die IPA Deutsche Sektion zur Kenntnis nehmen, dass die Verbindungsstellen Mainz und Torgau/Bad Düben aufgelöst wurden. Deren Mitglieder gehören nun anderen Verbindungsstellen an.
Termine
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WAS WANN WO
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Internationales Fußballturnier 28. bis 31. Mai 2015 IPA Provinzia TarragonaSalou futbol5Salou2015@ipatarragona.org Internationales Fußballturnier 11. bis 13. Juni 2015 IPA Gdyna/Polen www.ipagdynia.org
Freundschaftstreffen der IPA Rhône/Alpes vom 27. Juli bis 2. August 2015 Exkursionen in die Départements Rhône, Savoyen, Ain und Isère Veranstalter: IPA Frankreich Délégation du Rhône Auskünfte bei Udo Dorn udosusan@t-online.de
Freundschaftstreffen der IPA Monteregie vom 20. bis 31. Mai 2016
Flugreise nach Lissabon 20. bis 24. September 2015 IPA Verbindungsstelle Frankfurt/M reinhart.siegerth@iesy.net Motorradreise durch Irland in Planung für Juli 2015 IPA Verbindungsstelle Waldshut-Tiengen fricker-kuster@gmx.de
Freundschaftstreffen zum 15. Jubiläum der IPA Monteregie Kanadas Südwesten: Montreal - Toronto Quebec - Ottawa - Niagara-Fälle ipamonteregie2016@gmail.com
50 Jahre IPA Rosenheim 17. bis 19. September 2015 IPA Verbindungsstelle Rosenheim ipa-rosenheim@t-online.de 50 Jahre IPA Bayreuth 24. bis 27. September 2015 IPA Verbindungsstelle Bayreuth wolfgang.kielblock@polizei.bayern.de
Terminmeldungen an Redaktion IPA aktuell vitt@ish.de
11. bis 14. Juni 2014 „Adolf-Würth-AirportW (EDTY) in Schwäbisch Hall IPA Verbindungsstelle Heilbronn hermann@mayer-hermann.de
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Die IPA auf der IPOMEX® Mitglieder der IPA-Verbindungsstelle Münster betreiben diesen Stand mit viel Engagement und arbeiten so aktiv am Image der IPA bei den hochrangigen Führungskräften unter den Besuchern.
Nur noch wenige Wochen bis zur IPOMEX®. Vom 14. bis 16. April 2015 findet die Ausstellung in Münster statt: neueste Ausrüstungstechnik für Polizei sowie Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben. Und wieder wird es im Messe- und Congresszentrum „Halle Münsterland“ einen IPA-Stand geben. Polizeibeamtinnen und -beamte aus dem In- und Ausland, die die Messe besuchen, haben bei der IPA die Gelegenheit, eine kleine Pause zu machen und einen Kaffee zu trinken.
Pickelhauben, Tschakos, Helme, Mützen... ...Uniformen, Abzeichen und Polizeiliteratur hat IPA-Freund Harald Schmidt von der Verbindingsstelle Frankfurt am Main in einem langen Sammlerleben zusammengetragen. Nun möchte er sich von seinen Schätzen trennen.
Harald Schmidt An den Postwiesen 44 60488 Frankfurt am Main 069 766875
Schon viele Kolleginnen und Kollegen haben bei den zurückliegenden Ausstellungen die Gelegenheit genutzt, miteinander ins Gespräch zu kommen. Und viele, die sich über die IPA informierten waren so überzeugt, dass sie noch vor Ort Mitglied wurden. Herzlich Willkommen am IPA-Stand auf der IPOMEX®
Gute Zusammenarbeit mit der rumänischen Sektion Generalsekretär Patric Louis konnte Maria Nauhauser auf der Bundesgeschäftsstelle den Dank der Sektion Rumänien für ihr Engagement aussprechen. Der Präsident der nach Deutschland zweitgrößten Sektion, Costicã Voicu, bedankte sich mit einer Urkunde für die Unterstützung von Maria Nauhauser bei der IEC-Konferenz in Potsdam. Patric Louis lobte die hervorragende unkomplizierte Zusammenarbeit mit der Sektion Rumänien, die durch Maria Nauhauser in den letzten Monaten entstanden ist. Viele Anfragen von IPA Freundinnen und IPA Freunden konnten schnell und unbürokratisch beantwortet werden. Zwischenzeitlich plant eine Landesgruppe eine Gruppenreise
nach Rumänien. Gespräche über Berufsaustausche sind ebenso von Seiten einer Landesgruppe aufgenommen. Maria Nauhauser ist nicht nur die Verbindung der Deutschen Sektion zu Rumänien, auch Luxemburg und Österreich nutzen die Kontakte.
Bunt gemischt Buchbesprechung
Das Böse stirbt nie Walter Seedorf
Roman, Paperback, 340 Seiten Verlag Sport und Historie Bielefeld/Aalen 2014, ISBN978-3-9813937-3-6 17,50 € im Buchhandel oder beim Autor walter.seedorf@gmail.com
Veronika, die zwölfjährige Tochter des Kleinunternehmers Schindler, fährt mit ihrem Mountainbike vom Ballettunterricht kommend das elterliche Wohnhaus am Rande der Stadt Münster an. Das Mädchen wählt eine Abkürzung durch den Wald
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und wird fortan nicht mehr gesehen. Mehrere große Suchaktionen nach dem Kind und einem potenziellen Straftäter verlaufen ergebnislos. Denn mit diesem Täter steht der Polizei ein gefährlicher und unberechenbarer Mensch gegenüber. Ein Mann, dem es aufgrund seiner hohen Intelligenz immer wieder gelingt, mit taktisch gerissenen Winkelzügen seinem juristischen Schicksal zu entkommen. Der dritte Roman von Walter Seedorf ist ein Lesegenuss für Liebhaber spannender Beletristik. Ein Thriller voller Überraschungen, dramatisch und lebensnah, mit einem hohen Unterhaltungswert. Walter Seedorf ist Jahrgang 1939 und pensionierter Polizeibeamter der Polizeidirektion Aalen. Er gehört seit über 40 Jahren der IPA an.
Deutsche IPA-Hallenfußball-Meisterschaft 2016 in Gera Alle zwei Jahre spielt die IPA Deutsche Sektion ihren Hallenfußballmeister aus. Das Turnier 2016 wird am letzten Februarwochenende 2016 in Gera stattfinden. Teilnehmer sind die jeweiligen IPA-Landesmeister. Ob und unter welchen Bedingungen eine Landesgruppe eine Mannschaft entsendet, ist beim jeweiligen Vorstand zu erfragen. Die Bedingungen zur Teilnehmer an der Deutschen IPA-HallenfußballMeisterschaft sind recht einfach: Die nominierten Mannschaften reisen am Freitag nach Gera, spielen am Samstag Fußball und feiern am Samstagabend gemeinsam bei der Siegerehrung. Und die Kosten für die Teilnahme am Turnier und die Vollpension für bis zu zehn Personen pro Landesgruppe zahlt die Deutsche Sektion. Die Teilnehmer der letzten Turniere schwärmen noch immer von einem
sportlichen und freundschaftlichen Turnier und von ausgelassenen Feiern mit IPA-Freunden aus dem gesamten Bundesgebiet.
Vizepräsident Hubert Vitt, im GBV für das Turnier verantwortlich, hat einen Traum: 16 Mannschaften - eine aus jeder Landesgruppe.
Herausgeber: IPA - Deutsche Sektion e.V. Schulze-Delitzsch-Straße 4 66540 Bexbach · Tel. 06826 510990 IPA-Deutschland@t-online.de Präsident Horst W. Bichl Vizepräsident Hubert Vitt Oliver Hoffmann Generalsekretär Patric Louis Peter Herwig Schatzmeister Günter Lambrecht Rolf Schubert IPA aktuell Redaktion Hubert Vitt Chefredakteur (V.i.S.d.P) Koniferenstraße 11 41542 Dormagen Tel. 0172 8244286 vitt@ish.de Erscheinungstermine 15. März, 15. Juni 15. September, 15. Dezember Bezugspreis 4 Hefte 14,40 € (Einzelheft 3,50 €) inkl. MwSt. und Versand. Für Mitglieder ist der Bezugspreis im Mitgliedsbeitrag enthalten. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit Quellenangabe und Übersendung eines Belegexemplars an die Redaktion. Manuskripte sind ausschließlich an die Anschrift der Redaktion zu senden. Für eingesandte Manuskripte und Bilder wird keine Gewähr übernommen. Mit der Einsendung erklär t der Einsender, dass die Bilder und Texte copyrightfrei sind und unwiderruflich auf ein Honorar für Veröffentlichungen verzichtet wird. Diese Erklärung gilt auch für eine künftige Verwendung der eingesandten Bilder und Texte in IPA aktuell oder anderen Publikationen nach Entscheidung der Redaktion. Unterzeichnete oder signierte Artikel decken sich nicht unbedingt mit der Meinung des Herausgebers. Druckauflage: 60.500 Exemplare Druck: Konradin Druck, Leinfelden
IPA aktuell 2/2015 Erscheinungsdatum 15. Juni 2015 Redaktionsschluss 2. Mai 2015 Anzeigenschluss 15. Mai 2015
Niedersachsen Jürgen Feldmann Peter Drabert Helmut Hagemann Gerhard Heib Wolfgang Kasprowski Andreas Leipziger
70 Jahre Hildesheim 69 Jahre Emden/Ostfriesland 76 Jahre Helmstedt 68 Jahre Hameln 63 Jahre Osnabrück 54 Jahre Hannover
Thüringen Michael Bauer
69 Jahre Meiningen
Hamburg Georg Meyer
81 Jahre
Bremen Georg Weber
68 Jahre Bremerhaven
Jürgen Merwald
U
Jürgen Merwald verstarb kurz vor Weihnachten im Alter von 58 Jahren. Er war 25 Jahre lang Leiter der Verbindungsstelle Schwäbisch Hall. Sein Engagement für die IPA bleibt unvergessen. Wir trauern um Jürgen Merwald. Horst W. Bichl Präsident IPA Deutsche Sektion
Dieter Barth Leiter der Landesgruppe Baden-Württemberg
Euer Denkmal steht im Herzen eurer Freunde Nordrhein-Westfalen
Rheinland-Pfalz Karl-Heinz Joas Peter Keller Johannes Groeger Wilhelm Legrand Hans-Jörg Hemmerling Hans Seidenfuß Helmut Schramm Peter Schech
59 Jahre Kaiserslautern 80 Jahre Neustadt 67 Jahre Alzey 84 Jahre Koblenz 61 Jahre Hunsrück 61 Jahre Oppenheim 64 Jahre Bingen 75 Jahre Daun
Saarland Alois Steuer 86 Jahre Saarlouis Wolfgang Andres 61 Jahre St. Ingbert Dieter Lorscheider 77 Jahre Saarbrücken-City Ilse Speiser 81 Jahre Saarbrücken-City Hermann Hammerschmitt 70 Jahre Saarbrücken-City Hans-Günter Lieser 61 Jahre Saarbrücken Johann Bauer 68 Jahre Sulzbach-Saar
Hessen Hans Hartwig von Goessel 86 Jahre Wiesbaden Wolfgang Radke 85 Jahre Kassel Karl-Josef Selbach 75 Jahre Fulda Ernst Gugau 91 Jahre Wiesbaden Hans Jürgen Lutz 68 Jahre Wiesbaden Walter Studener 84 Jahre Wiesbaden
Schleswig-Holstein Gunda Pohl-Winterberg Guenter Volkmann Wilfried Dobin Conrad Tuschik
61 Jahre Lübeck 73 Jahre Kiel 87 Jahre Neumünster 66 Jahre Steinburg
Berlin Peter Handreck 76 Jahre Nord Andreas Laux 72 Jahre Mitte
Hans Jürgen Pechmann Karlheinz Müller Ewald Thiele Wolfgang Hutzler Manfred Fendel Alfred Bammer Heinz Kindler Helmut Horriar Claus Werthmann Rainer Brockes Günter Schmelzer
57 Jahre Hagen 75 Jahre Bonn 83 Jahre Warendorf 77 Jahre Düsseldorf 61 Jahre Köln 67 Jahre Mettmann 85 Jahre Solingen 65 Jahre Essen 68 Jahre Mettmann 74 Jahre Mettmann 64 Jahre Bochum
Baden-Württemberg Alfons Tack Bruno Diemers Gerhard Fritz Gerhard Fröhlich Gerhard Korb Günter Brüstle Hans-Jürgen Ziern Heinrich Parusel Helmut Daut Helmut Spinner Johann Silberhorn Josef Roth Manfred Burger Norbert Jäger Norbert Wermke Paul Goerke Peter Licko Reiner Bauer Wolfgang Steinhauser
72 Jahre Konstanz 80 Jahre Aalen 89 Jahre Freudenstadt 84 Jahre Freiburg 62 Jahre Freiburg 64 Jahre Karlsruhe 46 Jahre Heilbronn 71 Jahre Villingen-Schwenningen 76 Jahre Friedrichshafen 62 Jahre Offenburg 78 Jahre Freiburg 65 Jahre Stuttgart 77 Jahre Waiblingen 50 Jahre Friedrichshafen 67 Jahre Ulm/Neu-Ulm 79 Jahre Mannheim 63 Jahre Main-Tauber-Kreis 57 Jahre Mannheim 81 Jahre Konstanz
Bayern Adolf Schönweitz Edigna Weiss Heinrich Dinkel Helmut Reichert Herbert Riedl Josef Abeska Josef Heilrath Paul Guenther Wilhelmine Artes
92 Jahre Augsburg 77 Jahre München 68 Jahre Bamberg 83 Jahre Würzburg 75 Jahre München 83 Jahre Deggendorf 93 Jahre München 88 Jahre Bamberg 88 Jahre München
Freundschaft muss sein...
Inhalt Ehrungen
2
Editorial
3
Grußwort Heinz Schelling U
4
Titelthema
5
IPA Deutschland Neuer Werbefolder
18
Freie Plätze in Gimborn
20
IPA Regional
22
Termine
28
Inserate
29
Bunt gemischt
32
Impressum
34
In stillem Gedenken
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„Freundschaft muss sein, sonst hat die Menschheit keine Zukunft.“ In Anbetracht der Geschehnisse der letzten Tage in Frankreich und anderen Teilen der Welt kommt den Worten unseres Gründers Arthur Troop eine überaus wichtige Bedeutung zu. Wir, die Mitglieder der International Police Association mit 420.000 Mitgliedern in mehr als 65 Ländern die weltgrößte Polizeivereinigung, bekennen uns zu den Grundsätzen der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Ohne Unterscheidung nach Rang, Position, Geschlecht, Rasse, Hautfarbe, Sprache oder Religion versuchen wir, gegenseitige Hilfe und Verständnis zu fördern, um im Rahmen unserer Möglichkeiten unseren Beitrag zu einem friedlichen Zusammenleben von Menschen und zur Erhaltung des Weltfriedens zu leisten. Wir sind daher besonders über die Brutalität der in Paris verübten Anschläge betroffen, die die verfassungsmäßigen Rechte und demokratischen Freiheitswerte in solch extremem Maß verletzt haben. Der Staat garantiert die Freiheit des Einzelnen in Übereinstimmung mit den Normen, die ein friedliches Zusammenleben ermöglichen. Indem wir diese Freiheit schützen, sind wir als Polizeibeamte Diener und Repräsentanten eines solchen Staates. Jede Person, die ihre Waffe auf einen Polizisten richtet und ihn tötet, untergräbt den Staat und die grundlegenden gesellschaftlichen Werte, die wir mit unserer täglichen Arbeit garantieren. Im Namen aller Mitglieder der IPA appellieren wir an unsere Behörden und alle Bürger, durch die jüngsten Ereignisse Hass und Fremdenfeindlichkeit nicht zu vergrößern, sondern die Verteidigung verfassungsmäßiger Rechte und demokratischer Werte zu verstärken. Lasst uns zusammenstehen und Freundschaft als den Zement nutzen, um all unsere Bausteine zusammenzusetzen und einen inspirierenden Turm der Hoffnung zu bauen. Heute sind wir alle von Trauer erfüllt, denn jeder Polizist, der in Ausübung seines Dienstes sein Leben verloren hat, repräsentiert ebenso viele verletzte Werte und Rechte. Im Namen der International Police Association, unter der Flagge der Freundschaft und unserem Motto „Servo per Amikeco“ drücken wir den durch diese Ereignisse auseinander gerissenen Familien, aber auch all unseren Kollegen weltweit, unser tiefstes Mitgefühl aus.
Pierre-Martin Moulin International President International Police Association
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