IPA aktuell
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Polizistenfamilien – Das ganz normale Leben
• IPA Deutschland trifft IPA Polen • IPA Deutschland trifft IPA Österreich • Studien- und Bildungsreise nach Sri Lanka • IPA Deutschland „Mensch des Jahres 2011“
Sonderteil: IPA online
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Zeitschrift der International Police Association Deutsche Sektion e.V. 56. Jahrgang - Nr. 1
15. März 2011
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„Goldene Ehrennadel“ und „Goldene Ehrennadel
„Silberne Ehrennadel“ für ununterbrochene Mitgliedschaft
für 50 Jahre Mitgliedschaft“
40 Jahre
nach „alten“ Ehrungsregeln Saarland
Willi Klahm Robert Nagel Lothar Schäfer Jürgen Schreiber
St. Ingbert St. Ingbert St. Ingbert St. Ingbert
Schleswig-Holstein
Harry Asef Detmold Manfred Sturm Bielefeld Berthold Buiting-Volkstein Wesel Dieter Hilkenbach Wesel Manfred König Wesel 50 Jahre
Hartmut Dittmer Rüdiger Swoboda
Steinburg Lübeck
Baden-Württemberg
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Nordrhein-Westfalen
Albert Haas Edith Stalf Harald Steck Helmut Billekens Walter Mayer Werner Göggerle Hermann Heiden
Heidenheim Wiesensteig Wiesensteig Wiesensteig Wiesensteig Wiesensteig Wiesensteig
Otto Kirsch
Wesel
„Goldene Ehrennadel“ für Vorstandstätigkeit
Für seine außerordentlichen Verdienste um die Landesgruppe Saarland und die Deutsche Sektion wurde Rudi Pauly, Leiter der IPA St. Ingbert, im Rahmen der Jahresabschlussveranstaltung seiner Verbindungsstelle mit dem Silbernen Ehrenzeichen der Deutschen Sektion geehrt. Diese würdigte damit seine Organisationsleistung bei ihrem 50-jährigen Jubiläum und dem Kongress in Saarbrücken. Die Ehrung wurde durch den Leiter der Landesgruppe Saarland, Bernhard Harings, im festlichen Ambiente mit über 50 IPAFreunden und -Freundinnen und deren Begleitung vor dem Galadinner des Abends vorgenommen. Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz für Bernd Bönder
9 Jahre Nordrhein-Westfalen Wolfgang Niebuhr
Nordrhein-Westfalen IPA aktuell
Helmut Paschen Herbert Rauch Hans Dieter Lingenberg Walter Bergmann
Nordrhein-Westfalen
Silbernes Ehrenzeichen für Rudi Pauly
Detmold
Steinfurt Steinfurt Leverkusen Leverkusen
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Wärme für das Waisenhaus
Mit Beginn der kalten Jahreszeit sorgte die Organisation „Lachen & Helfen e.V.“, in der sich Bundeswehrsoldaten und Polizisten engagieren, für Wärme im Waisenhaus Faisabad/ Afghanistan. 15 dringend benötigte Holzöfen wurden rechtzeitig vor der Heizperiode geliefert. IPA-Freund Mario Schulz (Foto Mitte in schwarzer Schutzweste) von der Verbindungsstelle Esslingen beteiligte sich maßgeblich an der Finanzierung der Öfen und organisierte die Beschaffung und die Übergabe.
Auf Vorschlag des IPA-Freunds und Kollegen Michael Hüttner, Mitglied des Landtages Rheinland-Pfalz, wurde der Leiter der Verbindungsstelle Bingen, Bernd Bönder, für seine Verdienste um den IPAGedanken mit der Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz geehrt. In Vertretung von Herrn Staatsminister Bruch nahm der Staatssekretär im Innenministerium, Herr Roger Lewentz (Foto links) die Ehrung im Beisein von Michael Hüttner (2. v.l.) und Polizeipräsident KarlHeinz Weber (r.) vor. Bernd Bönder wurde von seiner Frau Gudrun begleitet. „Mit dieser Auszeichnung werden Bürgerinnen und Bürger unseres Landes bedacht, die sich über Jahre hinweg selbstlos in den Dienst der Gemeinschaft gestellt und damit einen wichtigen Beitrag für unser Gemeinwesen geleistet haben. Unsere Gesellschaft ist angewiesen auf die Bereitschaft sehr vieler Menschen, sich aktiv in das Gemeinschaftsleben einzubringen und mehr zu tun, als sie unbedingt müssen,“ sagte der Staatssekretär in seiner Laudatio. Polizeipräsident Weber fügte hinzu, dass der Einsatz von Bernd Bönder auch bei den Maßnahmen des Polizeipräsidiums Mainz zum „Interkulturellen Dialog“ wertvoll und anerkennenswert ist.
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„Die Familie ist es, die unseren Zeiten Not tut, sie tut mehr Not als Kunst und Wissenschaft, als Verkehr, Handel, Aufschwung, Fortschritt, oder wie alles heißt, was begehrenswert erscheint. Auf der Familie ruht die Kunst, die Wissenschaft, der menschliche Fortschritt, der Staat.“ (Adalbert Stifter)
Liebe IPA-Freundinnen, liebe IPA–Freunde, verehrte Leserinnen und Leser, faszinierend, wie der österreichische Schriftsteller vor 50 Jahren die Rolle der Familie als kleinste Zelle unserer Gesellschaft beschrieb. Das hat alles nichts an Bedeutung verloren. Wo ist denn der Platz des Menschen, an dem man Freud und Leid miteinander teilt und Kraft schöpft für die Bewältigung der nicht immer einfachen Anforderungen des Lebens?
Dienen durch Freundschaft – der Leitspruch unserer Berufsvereinigung und seine ehrliche Verwirklichung können uns im Leben viel helfen. Gelebte Solidarität mit denen, die unverschuldet in Schwierigkeiten gekommen sind, bringt die Menschen einander näher und lindert die Not. Ich danke dem Redakteur unserer Zeitung, dass dieses Thema angesprochen und diskutiert wird. Damit können viele zum Mittun bewegt werden und vielleicht entwickelt sich daraus ein positiver Dialog. Allen Freundinnen und Freunden und ihren Familien wünsche ich viel Kraft für die Zukunft.
Ihr
Präsident IPA Deutsche Sektion e.V.
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Sicherlich sind Kollegen, Freunde, Dienstvorgesetzte auch oftmals gute Partner in diesem Prozess, jedoch tiefe innerliche Kraft schöpft man nur aus dem Verhältnis zum geliebten Partner und den Kindern. Positiv kann es sich auswirken, wenn beide Partner ihren Dienst bei der Polizei versehen. Für die Bewältigung von beruflichen Problemen kann das förderlich sein, weil einfach das Verständnis für die dienstlichen Probleme des anderen vorhanden ist. Ich spreche dabei aus eigener Erfahrung. So manche Leistung wäre beiderseits nicht möglich gewesen, wenn der Rückhalt in der Familie nicht spürbar ist. Die Sorgen und Aufgaben des Alltags sind auch in einer Polizistenfamilie vorhanden und noch kommt hinzu, dass besonders in solchen Fällen die Augen der Öffentlichkeit darauf gerichtet sind. Eine intakte Beziehung wird vorausgesetzt, hinzu kommt ein tadelsfreies Verhalten. Alles das führt zu einer hohen gesellschaftlichen Verpflichtung.
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Dies trifft aus meiner Sicht besonders für Polizistenfamilien zu. Wir erleben es alle in unserer beruflichen Praxis – wer als Polizist fast täglich mit den negativen Seiten des Lebens umgehen muss, der hat es schwer, die Erlebnisse und Eindrücke daraus zu verarbeiten, vor allem aber danach positiv nach vorn zu denken und eine optimistische Lebenseinstellung zu haben.
Polizistenfamilien - Das ganz normale Leben „Aufmachen - Polizei“ ein lautes Hämmern an der Etagentür, die Hausfrau mit Kochlöffel und Schürze öffnet die Tür, die fliegt auf und knallt gegen die Wand. Ein Polizist im Einsatzanzug stürmt in den Flur, schlägt mit seinem Schlagstock eine Vase vom Telefontisch und drückt die Frau gegen den Flurspiegel, um sie fachgerecht zu durchsuchen. „Alles sauber!“ bemerkt er, als er die Durchsuchung beendet hat. Daraufhin sie „Schatz, kannst Du nicht einmal von der Arbeit nach Hause kommen wie andere Männer auch?“ Es war nur ein Fernsehsketch und er war einfach klasse. Aber wie ist das nun in Polizistenfamilen? Geht es da anders zu oder genau so zu wie bei Busfahrern, Ärztinnen oder Lehrern? Rund um die Uhr
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Eine Besonderheit ist sicherlich der Schichtdienst. Wenn bei den Nachbarn die Rolläden hochgezogen werden, wird beim Schichtdienstler noch mal verdunkelt, die Kinder werden zur Ruhe ermahnt und die eine oder der andere haben sich ein zweites Schlafzimmer im Dachgeschoß oder im Keller eingerichtet, um nach dem Nachtdienst Ruhe zu finden oder die Familienabläufe nicht zu stören. Aber das ist bei Feuerwehrmännern, Taxifahrern und Krankenschwestern nicht anders.
IPA aktuell 1 /2011 IPA-Freund Boris Moers mit Ehefrau Silke und Tochter Ronja Foto: IPA Viersen
Auf Abruf Oder die Bereitschaften. Je nach Verwendung in einer Führungsgruppe, beim SEK, in einer Mordkommission oder wo auch immer mit kurzfristigen Einsätzen bestimmter Fach- oder Führungskräften zu rechnen ist, können die Kolleginnen oder Kollegen zur Rufbereitschaft verpflichtet werden. Das bedeutet ständige Erreichbarkeit, verbunden mit dem Blick auf die Empfangsanzeige beim Handy, dem schon manches Kaufhausgebäude oder eine Kirche Grenzen setzt. Es bedeutet alkoholfreie Getränke am Wochenende oder beim Grillen und den Aufenthalt in erreichbarer Nähe zur Dienststelle. Und mal eben ins Kino oder Schwimmbad ist dann halt nicht möglich. Dafür gibt es Überstunden, meistens eine für acht Stunden Bereitschaft. Und noch etwas gibt es dafür: Neider, die dem eine Woche lang Erreichbaren nicht gönnen, dass er dafür zwei Tage frei machen kann. Angesichts des Überstundenberges, den viele vor sich herschieben eh nur eine eher theoreti-
sche Möglichkeit. Das Handy hat das Leben von Bereitschaftlern vereinfacht, die vor 20 Jahren noch mit Euro-Piepsern unterwegs waren und immer drei Groschen und eine Telefonkarte dabei hatten, um bei einem Alarm-Signal aus der nächsten Telefonzelle ihre Leitstelle anrufen zu können. Bei einem IPA-Frauenseminar in den frühen 90er -Jahren erzählte eine Kollegin aus Sachsen: „Also, wo ist denn das Problem? Mein Mann und ich sind beide in der Führungsgruppe. Und wenn nachts der Alarm geht, dann ziehen wir uns an, klingeln kurz bei den Nachbarn, sagen denen Bescheid, dass sie sich um die Kinder kümmern sollen und sind weg.“ So einfach kann es gehen, aber so wirklich kann man es sich heute nicht mehr vorstellen. Doch auch in anderen Berufen gibt es Bereitschaften und die, die sie haben, finden Möglichkeiten und Wege, damit umzugehen. Eine anständige Familie Aber irgendetwas muss in Polizistenfamilien doch anders sein. Sind sie rechtstreuer, ehrlicher, korrekter? Werden die Kinder von Polizisten nicht beim Klauen erwischt oder die Ehefrauen nicht geblitzt? Sind die Ehemänner von Polizistinnen rücksichtsvolle Autofahrer? „Immer wenn ich mit dem VW Käfer meines Vaters in die Eifel fahren durfte, saß er daneben und kritisierte meinen rasanten Fahrstil.“ Nein, das ist nicht die Aussage eines Polizistensohnes, das erzählte ein Kollege, der als Polizeischüler seinen Führerschein machte und bei Fahrten mit der Familie schon mal ans Steuer durfte. „Du bist doch Polizist, fahr nicht so schnell!“ kritisierte der Vater, aus dessen Sicht Polizisten sich vorbildlich zu verhalten hatten... aber doch nicht mit 18 und der geballten Power von ungezügelten 34 PS unter der Haube und Oma und Schwester auf der Rückbank. Immer im Dienst? „Ich soll dir Bescheid sagen, die Nachbarn feiern wieder so laut. Du sollst da mal rüber gehen und für Ruhe sorgen.“ Die Tochter eines Kollegen überbrachte so die Wünsche der Nachbarn an ihren Vater, der nach dem Spätdienst vor dem Fernseher auf der Couch entspannte. Geübter Kommentar des Kollegen: „Sag denen, die sollen die Polizei rufen!“ Mit den Erwartungen der Nachbarn, Freunde und Verwandten muss man umgehen können. „Ich hab da letztens ein Knöllchen bekommen, geht das denn, wenn die ohne ein Foto behaupten, ich wäre zu schnell gefahren?“ Wir hatten uns auf einer Gartenparty kennengelernt. Er wurde mir als Arzt vorgestellt und wir waren ins Gespräch gekommen, berichtet die Kollegin. „Ich hab ihm erklärt, wie das funktioniert mit dem Lasermeßgerät und dann gefragt, ob er mir einen Rat geben könne, was ich gegen mein Sodbrennen machen könnte. „Mach mal einen Termin mit meiner Praxis, dann schau ich mir das mal an!“ Beim nächsten Mal sag ich dem „Ich habe am Samstag Spätdienst, komm doch mal zu meiner Wache, dann erkläre ich Dir das,“ Selbst- und Fremdbild Vielleicht ist es garnicht das Selbst- sondern das Fremdbild, das Polizisten und ihre Familien von anderen Familien unterschei-
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Googelt man den Begriff Polizistenfamilie fällt zunächst eines auf: In Krisenregionen kommt es bisweilen zu Übergriffen auf Polizistenfamilien. „Fünf Tote bei Überfall auf Polizistenfamilie“ in Mossul (bei Bagdad) lautete eine Schlagzeile im Oktober 2010. Glücklicherweise leben die Familien von Polizistinnen und Polizisten in Deutschland ebenso ungefährdet wie alle anderen Familien. Dann findet man die Kleinanzeigen: „Polizistenfamilie sucht geräumiges Einfamilienhaus“. Will da jemand mit seinem Beruf PR machen? Sicher sind aus der Sicht eines Vermieters Beamte gern gesehene Mieter. Und wenn sie auch noch Polizisten sind, werden sie schon ordentliche Menschen sein und auch gleich noch nebenkostenfrei für Sicherheit im Mietobjekt sorgen.
Fotos mit freundlicher Genehmigung von http://www.zazzle.de
Hilfe in der Not „Spenden zugunsten Polizistenfamilie“ , „Ärmel hoch für Stephan Morsch“ (Seite 25) oder „Der Sozialfonds hilft“ Wenn es ganz schlimm kam, wenn eine Kollegin oder ein Kollege im Dienst erschossen wurde, half auch schon mal die Öffentlichkeit mit Spendenaktionen. Für Polizistinnen und Polizisten ist helfen selbstverständlich. Und so wie man sich gegenseitig hilft, wenn denn ein Umzug ansteht, wenn ein Kind krank wird und ein anderer für den betreuenden Vater die Schicht übernehmen muss, so hilft die IPA Polizistenfamilien bei einer unverschuldeten Notlage mit dem Sozialfonds. Scheidungsrate - ein Thema?
IPA-Freundin Andrea Janz-Heks bringt ihr Kind täglich mit zum Dienst auf der Leitstelle. Sie ist schwanger und kann dank höhenverstellbarer Arbeitstische auch schon mal im Stehen arbeiten. Ob sie gerade mit ihrem Mann telefoniert, der im Streifendient arbeitet? Foto: IPA Viersen
Anteilnahme oder Neugier? Auch wenn Polizistinnen oder Polizisten Opfer von Straftaten werden, selber welche begehen oder sonst in Erscheinung treten, hat das in den Medien eine herausragende Wirkung. Dann interessiert wirklich alles – von der Schulausbildung über die Tanzschule bis zu den Noten der Kinder. Da werden alte Fotos gesucht und Zeitzeugen befragt. Fast so, als wenn ein Politiker einen Fehltritt getan hat. Ein schönes und positives Beispiel ist der Ermittlungserfolg von IPA-Freund Ingo Thiel aus Mönchengladbach, der mit seinem Team den Mörder des 10-jährigen Mirco nach monatelanger Kleinarbeit festnehmen konnte. Jeder, der die Presse verfolgt hat, kennt ihn und seine Gefühle zu diesem Fall und weiß, was er als Nächstes tut: Heiraten! IPA aktuell gratuliert zu seinem Ermittlungserfolg und wünscht ihm viel Glück.
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„Schichtdienst ist doch klasse, dann seh ich das Ekel nicht so oft,“ schrieb eine Polizisten-Ehefrau in einem entsprechenden Forum, worauf eine andere meinte: „Ach deshalb bin ich noch verheiratet.“ „Wie würde es dir denn gefallen, wenn dein Partner schon das komplette zweite Wochenende hintereinander arbeiten muss und ihr euch für dieses Wochenende irgend etwas vorgenommen hattet, was jetzt natürlich nicht mehr gemacht werden kann. Dein Partner ist ja auf Arbeit.“ Wenn man über Beziehungsstörungen und Scheidungsraten nachdenkt, spielt der Schichtdienst und die Bereitschaft sicherlich eine Rolle. Lehrgänge und Fortbildungen kommen dazu Aber auch das Päckchen, das die Partnerin oder der Partner nach einem belastenden Einsatz mit nach Hause bringt, wirkt sich auf das Zusammenleben aus. Sind Polizistenehen also gefährdeter? Eine veröffentlichte Statistik über die Scheidnungsrate von deutschen Polizistinnen und Polizisten ist nicht zu finden, aber in den USA hat man sich mit dem Thema auseinandergesetzt. Das überraschende Ergebnis der Studie der Radford-Universität in Virginia: Polizistenehen sind weniger gefährdet sind als vermutet. Mit einer Scheidungsrate von 14,5 % schneiden die amerikanischen Kolleginnen und Kollegen im Schnitt sogar besser ab, als der Normalbürger mit 16,35 %. Deutlich mehr gefährdet sind die Ehen von Barkeepern, Masseuren, Dachdeckern und Putzfrauen. In der Gruppe der sichersten Ehen finden sich solche von Optikern, Klerikern und Atomingenieuren. Alles anders? Ist nun in Polizistenfamilien alles anders oder nicht? Die Frage ist nicht pauschal zu beantworten. Zwei Polizistentöchter haben sich dazu Gedanken gemacht (Seite 6). Es ist nicht alles anders, aber ein bisschen schon.
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Alle gucken hin
www.zazzle.de bietet TShirts mit Botschaften in an. Frei übersetzt: „Ich bin eine Polizistenfrau, versuch Dich mit mir anzulegen!“ oder „Warnung, Polizistenfrau!“
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det. Vielleicht erwartet das Umfeld mehr oder anderes von den Familien ihrer bewaffneten Nachbarn. Ist es nicht eigentlich ein Zeichen von Vertrauen in die Polizei, wenn man auch in seiner Freizeit um Hilfe gebeten wird? Bei Umfragen nach den angesehensten oder vertrauenerweckendsten Berufsgruppen landen Polizistinnen und Polizisten nicht umsonst regelmäßig in der Spitzengruppe.
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Polizistentochter
Wie der Vater, so die Tochter!
Ich bin auf dem Land groß geworden. Da wo das schlimmste Verbrechen, das ich jemals mitbekommen habe, ein gekidnappter Gartenzwerg bei der ewig unfreundlichen Frau Müller war. Entführt wurde der Gartenzwerg, wir nannten in Willi, von meiner damals 14-jährigen Jugendbande. Geplant wurde der Coup nur in meiner Abwesenheit, durchgeführt als ich im Urlaub war. Dass Willi nicht, wie mir damals erzählt wurde, auf dem Speermüll gefunden wurde, habe ich an meinem 31. Geburtstag erfahren. Nein, es lag nicht daran, dass man nicht mit mir spielen wollte oder mir nicht vertraute, sondern daran, dass mein Vater Polizist ist. Wächst man als Tochter eines Polizisten auf, geht die allgemeine Dorfjungend davon aus, dass man besonders gesetzestreu ist. Mofa frisieren, den ständig alkoholisierten Kioskbesitzer um Gummibärchen betuppen – nirgends durfte ich dabei sein. Als ich älter wurde, habe ich mich immer gewundert, warum ich in unserer Stammkneipe von einer Truppe Rüpel immer mit größter Freundlichkeit bedacht wurde. Immerhin war ich die einzige die jederzeit Kickern durfte und dann und wann sogar mal eine Cola vom Schrecken aller Freunde ausgegeben bekam. Nach dem bereits erwähnten Offenbarungsgespräch an meinem Geburtstag ist mir nun klar, dass es keinesfalls an mir und meinem selbstbewussten Auftreten lag. Die Randalebrüder gingen wohl davon aus, dass wenn sie einer Polizistentochter etwas tun, sie direkt in Guantanamo landen. Ganz ehrlich, ich wäre auch gerne dabei gewesen, als die schimpfende Frau Müller hinter meinen Freunden und ihrem Gartenzwerg her lief. Hätte ich damals gewusst, warum man zu mir freundlich war, wäre es mir ein Fest gewesen den Dorfrüpeln die Meinung zu pfeifen. Aber es gibt schlimmeres als in einer Polizistenfamilie aufzuwachsen. Was war ich stolz, wenn mein Vater mal mit einem Streifenwagen vorfuhr. Wie cool war es, als mein Dad die Eltern einer Freundin beruhigte, die damals beim Schlecker beim Labello klauen erwischt wurde. Wie schön waren unsere Zeiten mit dem Polizeipfarrer auf dem Bauernhof, auf Schloß Gimborn oder der Eberburg. Nicht zuletzt hat mir die Polizei eine tolle Kindheit und die IPA einen Oldtimer-Streifenwagen als Hochzeitskutsche ermöglicht – Willi hin oder her.
Wenn mein Vater früher vom Dienst nach Hause kam, hatte er immer „was zu erzählen“. Mal waren es spannende Sachen und manchmal wollte er auch einfach mal Frust ablassen. Für uns Kinder war das irgendwie toll, quasi der Tatort für zu Hause. Irgendwann kannten wir natürlich die meisten Geschichten, schließlich wurden wir ja auch älter, aber die Polizei war damals schon so lebhaft, dass auch immer genügend neue Dinge zum Gesprächsstoff wurden. Da zwei meiner Onkel auch noch Polizeibeamte waren, blieb es natürlich auch nicht aus, dass die Gespräche auf Familienfesten immer wieder auf das Thema Polizei zurück kamen. So war das nun mal in einer Polizistenfamilie. Als ich mein Abitur in der Tasche hatte, stand für mich die schwierige Frage nach der Berufswahl an. Schließlich sollte diese Wahl ja im besten Fall eine Wahl auf Lebenszeit sein. Eigentlich wollte ich Lehrerin werden oder Bankkauffrau oder… eben Polizistin. Mein Vater hat mir die Bewerbungsunterlagen natürlich nur zu gerne vorgelegt. Der Rest geschah wie im Zeitraffer: Kurze Zeit später fand ich mich im Auswahlverfahren und danach in der Ausbildung zum Polizeivollzugsdienst an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Duisburg wieder. Nach der Ausbildung hat es mich zum PP Krefeld verschlagen, mein Vater war in Borken. Wir wollten nicht unbedingt in derselben Behörde Dienst versehen. Nicht weil wir uns nicht mögen, im Gegenteil. Aber wir wollten unser Familienleben nicht noch mehr mit dem Dienst vermischen. So haben wir zwar immer in der Nähe zueinander gearbeitet, aber immer in verschiedenen Aufgabenbereichen und Behörden. 2006 habe ich mich im Rahmen des Zulassungsverfahrens für den Höheren Polizeivollzugsdienst in NRW um den Aufstieg beworben und durfte das zweijährige Studium beim LAFP NRW und der DHPOL absolvieren. Ich glaube, mein Vater war am Tag meiner Ernennung zur Polizeirätin unheimlich stolz auf seine Tochter. Vor allem, da er mich seit Beginn meiner „polizeilichen Karriere“ damit geneckt hat, ich würde bestimmt irgendwann mal seine Chefin. Das habe ich nicht mehr geschafft, denn mein Vater ist mittlerweile Pensionär. Was nicht heißt, dass er viel Zeit hätte, denn er ist mit Leib und Seele aktiv für die IPA unterwegs. Manchmal, wenn ich auf meine noch gar nicht so lange Zeit bei der Polizei zurückblicke, stelle ich fest, dass ich auch schon Geschichten erzählen kann. Es sind andere Geschichten als die meines Vaters, denn meine berufliche Hauptaufgabe beim Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste NRW ist die IT-Verfahrensverantwortung für eine umfängliche Software zur Ermittlungsunterstützung. Eins weiß ich heute ganz genau: Dass mein Vater damals den richtigen Riecher gehabt hat, als er mir empfahl, mich bei der Polizei zu bewerben. Ich kann mir keinen anderen Beruf vorstellen, der so lebhaft und abwechslungsreich ist, wie der Polizeiberuf. Auch wenn auf den runden Geburtstagen auch heute noch viel über meinen aktiven und seinen ehemaligen Dienst philosophiert wird.
Stephanie Beivers, 31, ist die Tochter von Vizepräsident Hubert Vitt. Sie betreibt die Kinder-Event-Agentur „Leo-Kinderevents“ und die Werbeagentur „Projekt Goldkind“.
Nina Lambrecht, 34 , ist die Tochter von Schatzmeister Günter Lambrecht. Sie ist Mitglied der Verbindungsstelle Krefeld undPolizeirätin beim LZPD NRW in Duisburg.
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Hin- und Hergerissen
Vereinbarkeit von Familie und Beruf Die Geschichte der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist die Geschichte der Gleichberechtigung
Die nachfolgend aufgeführten Rechtsgrundlagen können nur einen Auschnitt darstellen Baden-Württemberg AzUVO Arbeitszeit- und Urlaubsverordnung ChancenG Gesetz zur Verwirklichung der Chancengleichheit von Frauen und Männern im öffentlichen Dienst des Landes Baden-Württemberg Bayern BayGIG Bayerisches Gesetz zur Gleichstellung von Frauen und Männern
LGG Landesgleichstellungsgesetz Hamburg HmbGG Hamburgisches Gleichstellungsgesetz Hessen HGlG Hessisches Gleichberechtigungsgesetz Mecklenburg-Vorpommern GlG M-V Gleichstellungsgesetz Mecklenburg-Vorpommern; Niedersachsen NGG Niedersächsisches Gleichberechtigungsgesetz NGO Niedersächsische Gemeindeordnung NLO Niedersächsische Landkreisordnung Nordrhein-Westfalen LGG Landesgleichstellungsgesetz Rheinland-Pfalz LGG Landesgleichstellungsgesetz; ArbZVO Arbeitszeitverordnung; Saarland LGG Landesgleichstellungsgesetz Saarland; Sachsen SächsFFG Sächsisches Frauenförderungsgesetz - Gesetz zur Förderung und der Vereinbarkeit von Familie und Beruf im öffentlichen Dienst im Freistaat Sachsen Sachsen-Anhalt
Berlin
FrFG Frauenfördergesetz BG LSA Beamtengesetz Sachsen-Anhalt
LGG Landesgleichstellungsgesetz
Schleswig-Holstein
Bremen LGG Landesgleichstellungsgesetz Bremen BremKJFFöG Bremisches Kinder-, Jugend- und Familienförderungsgesetz
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Beispiele sind • Arbeitszeitmodelle • Einbeziehung der in der Familienarbeit erworbenen Kompetenzen bei der Beurteilung der Eignung • Nichtberücksichtigung von familienbedingten geringeren aktiven Dienstzeiten bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung • Fortbildungsmöglichkeiten in Einklang mit Familienpflichten • Familiengerechte Arbeitszeitmodelle und Gleitzeitangebote • Teilzeit- und Telearbeitsangebote • Einzelfallregelungen • Wiedereinstiegsprogramme • Qualifizierungsangebote während der Freistellung • Freistellung oder Sonderurlaub aus familiären Gründe
Brandenburg
GstG Gleichstellungsgesetz Thüringen ThürGleichG Thüringer Gleichstellungsgesetz;
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Das „Gleichberechtigungsgesetz“ aus dem Jahr 1957 regelte, dass Mutter und Vater die elterliche Gewalt gemeinsam ausüben. Tatsächlich manifestierte es aber weiterhin die Ungleichheit zwischen den Eheleuten. Das heißt das letzte Wort – den sogenannten Stichentscheid – hatte bis 1959 der Ehemann. Wollte eine Frau einer Arbeit nachgehen, bedurfte es einer Genehmigung des Ehemannes, der den Arbeitsvertrag noch bis 1977 unterschreiben musste. Das Leitbild der Hausfrauenehe entfiel erst mit der Ehe- und Scheidungsrechtsreform vom Juni 1976. In unterschiedlichen Rechtsnormen werden die Grundlagen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gelegt. Sie sind von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich stark ausgeprägt.
In den letzten Jahrzehnten haben der Bund und die Länder eine Vielzahl von Rechtsgrundlagen geschaffen, um Gleichberechtigung und Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu gewährleisten. Die rechtlichen Voraussetzungen sind weitestgehend geschaffen. Durch das Bürgerliches Gesetzbuch wird sogar regelnd in die Verteilung der Familienarbeit eingegriffen, wenn es in § 1356 Haushaltsführung, Erwerbstätigkeit regelt (1) Die Ehegatten regeln die Haushaltsführung im gegenseitigen Einvernehmen. Ist die Haushaltsführung einem der Ehegatten überlassen, so leitet dieser den Haushalt in eigener Verantwortung. (2) Beide Ehegatten sind berechtigt, erwerbstätig zu sein. Bei der Wahl und Ausübung einer Erwerbstätigkeit haben sie auf die Belange des anderen Ehegatten und der Familie die gebotene Rücksicht zu nehmen.
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Die Sonderurlaubsverordnungen des Bundes und der Länder federn familiäre Notlagen durch Sonderurlaubsansprüche ab – am Beispiel der Sonderurlaubsverordnung des Bundes – bei • schwerer Erkrankung einer oder eines im Haushalt der Beamtin oder des Beamten lebenden Angehörigen, • schwerer Erkrankung eines Kindes unter zwölf Jahren oder eines behinderten und auf Hilfe angewiesenen Kindes und • schwerer Erkrankung der Betreuungsperson eines Kindes der Beamtin oder des Beamten, das das achte Lebensjahr noch nicht vollendet hat oder wegen körperlicher, geistiger oder seelischer Behinderung dauernd pflegebedürftig ist.
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Und das Gesetz zum Elterngeld und zur Elternzeit (BEEG) regelt in § 4 den Bezugszeitraum (1) Elterngeld kann in der Zeit vom Tag der Geburt bis zur Vollendung des 14. Lebensmonats des Kindes bezogen werden... (3) Ein Elternteil kann mindestens für zwei und höchstens für zwölf Monate Elterngeld beziehen..., wodurch einem Vater die Möglichkeit gegeben wird, zwei bis zwölf Monate in Elternzeit zu gehen.
Zwischen Recht und Wirklichkeit Kollegen, die sich für eine Beurlaubung zur Übernahme der Familienarbeit entscheiden, müssen sich sicherlich die ein oder andere Bemerkung gefallen lassen. Bei Kolleginnen ist Teilzeitarbeit fast selbstverständlich. Wie aber sieht es bei Führungsfunktionen aus? Ist es Zufall, dass an einer Fachhochschule für öffentliche Verwaltung der Anteil von Dozentinnen, die Kinder haben sehr hoch ist, deutlich höher als sonst der Frauenanteil in Führungsfunktionen? Ist es eine Frage des Entgegenkommens des Dienstherren oder ist eine Inspektionsleiterin in Teilzeit oder Job-Sharing bei Direktionsleiterinnen nicht vorstellbar? Wie sieht es aus, wenn diese Kolleginnen sich um eine Führungsfunktion bewerben, wenn sie wieder in die Vollzeitbeschäftigung zurückkehren? Aber es ist kein reines Frauenthema. Wer hat schon einen Dienstgruppenleiter, der nur an zwei Tagen pro Woche Dienst macht. Wer kennt einen Kripochef, der ein halbes Jahr in Elternzeit geht? Nicht nur bei der Polizei ist die Familienarbeit von Männern noch nicht zur Normalität geworden.
Papa in der Mama-Rolle
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Umfrage: Mehr als die Hälfte der Deutschen findet es „noch immer ungewohnt“, wenn Väter sich Elternzeit nehmen Väter in der klassischen Mutterrolle sind vielen Deutschen immer noch recht suspekt. Wie eine repräsentative Umfrage im Auftrag der „Apotheken Umschau“ jetzt herausfand, findet es mehr als die Hälfte der Männer und Frauen in Deutschland (55,9 %) nach wie vor ungewohnt, wenn ein Vater sich Elternzeit nimmt, um sich intensiv um seine Kinder kümmern zu können. Vor allem für Männer ab 40 Jahren scheint es etwas befremdlich, wenn ihre Geschlechtsgenossen zuhause die „Mutterrolle“ übernehmen. Für knapp zwei Drittel der 40-69-Jährigen (63,6 %) ist es schlichtweg „noch immer ungewohnt“. Bei den ab 70-Jährigen sind es sogar mehr als drei Viertel (76,5 %), die mit der Emanzipation in der Kindererziehung wenig anfangen können. Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1.965 Bundesbürgern ab 14 Jahren.
Vereinbarkeit von Pflege und Beruf Auch die pflegebdürftigen Eltern stellen Familien vor Herausforderungen. Um Pflege durch Angehörige zu erleichtern, legte die Bundesfamilienministerin am 17. Februar 2011 dem Kabinett ein Gesetz vor, das am 1. Januar 2012 in Kraft treten soll. In Deutschland beziehen heute rund 2,25 Millionen Menschen Leistungen aus der Pflegeversicherung. Mehr als 1,5 Millionen Menschen werden zu Hause versorgt - durch Angehörige und ambulante Dienste. Auch Berufstätige (65 Prozent) möchten ihre Angehörigen so weit wie möglich selbst betreuen, stoßen dabei aber häufig noch auf große Schwierigkeiten. Eine Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag des Bundesfamilienministeriums belegt: Für 79 Prozent lassen sich Beruf und Pflege nicht gut vereinbaren. Genau hier setzt das Modell der Familienpflegezeit an. „Viele Familien stellen sich der schwierigen Aufgabe und pflegen einen Angehörigen selbst. Wer dabei außerdem voll im Berufsleben steht, kommt schnell an seine Grenzen“, sagte die Bundesfamilienministerin. „Es gibt heute die Möglichkeit, für ein halbes Jahr unbezahlt komplett aus dem Beruf auszusteigen. Aber viele Menschen fürchten deshalb gravierende finanzielle und berufliche Nachteile. Wir dürfen das nicht verdrängen: Die Pflege eines Angehörigen bringt die meisten Menschen an die Grenze der psychischen und physischen Belastbarkeit. Wenn dazu auch noch die Angst um die Arbeitstelle und die eigene Zukunft kommt, dann ist das für viele Angehörige eine wirklich beinahe unmenschliche Situation. Deshalb ist es so wichtig, die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf so zu gestalten, dass die Menschen im Beruf bleiben können“, so Kristina Schröder. Quelle: www.bmfsfj.de
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Die „zweite Schicht“ oder
Das paritätische Ehemodell
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zum Abendessen. Wieder zu Hause, eine gute Stunde bleibt, bis Papa auf dem Rückweg von der Arbeit den Sohn abgeholt hat und beide hungrig vor der Tür stehen. Der Große guckt schon ungeduldig. „Wann gibt’s Essen? Die Kumpels warten.“ Essen koche ich wie meistens frisch. Die Kinder brauchen Vitamine. Fertigessen kommt nicht in Frage. Während die Nudeln kochen, lade ich die Wäsche in den Trockner und stelle die nächste Maschine an. Die Schwiegermutter ruft an. „Ihr meldet Euch aber selten.“
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BSP. Seit der umfassenden Reform des Ehe- und Familienrechts spricht man vom „paritätischen Ehemodell“: Die Ehegatten regeln die Haushaltsführung in gegenseitigem Einvernehmen... Beide Ehegatten sind berechtigt, erwerbstätig zu sein. § 1356 BGB „Na, da wünsch ich Ihnen noch einen schönen Nachmittag,“ sagt der Kollege mit breitem Grinsen, als ich nur eine halbe Stunde vor ihm die Dienststelle verlasse. Unmittelbar zuvor hatte er erzählt, dass er gleich zu Hause erst mal mit seiner Frau einen Kaffee trinken wird und sich dann schon auf seine Lieblingssendung im frühen Abendprogramm freut. Also ich verlasse das Büro im Eilschritt, wie meistens. Mist, den Vorgang hätte ich heute gerne beendet. Bis zum letzten Moment war ich mal wieder beschäftigt und nehme jetzt wie jeden Nachmittag den Kampf mit dem Berufsverkehr und den roten Ampeln auf. Schließlich wartet mein Jüngster nach Schluss der Offenen Ganztagsschule auf Mama. Ich schaffe es mal wieder mit dem Gongschlag anzukommen. Nach dem Abholen geht es erst einmal nach Hause. Wie war‘s in der Schule? Gibt’s was Besonderes? Zu Hause! Der Kleine braucht erst mal „nen Snack“, wie er meint. Der Große lädt seinen Frust über die Ungerechtigkeit der Lehrer bei mir ab. Also ne Stunde bis der Kleine zur Gruppenstunde will hab ich noch. „Schatz, hol schon mal Dein Buch, wir üben Lesen, großes Kind, ran an die Hausaufgaben“. Ich stell schnell eine Maschine Wäsche an. Komme dabei an der Post von heute vorbei und finde Nachrichten der Versicherung, sie erwarten eine schriftliche Rückmeldung. Später! „Das mit dem Lesen klappt ja heute gut. Prima, Du kannst noch ne Viertelstunde in Dein Zimmer, dann fahre ich Dich“. Noch schnell ein Anruf bei der Mutter des Kumpels, der den Kleinen zum Kindergeburtstag eingeladen hat….“Ja er kommt, er freut sich, was wünscht sich das Geburtstagskind?“… “Kind mach Dich fertig, es geht los“. Auf dem Rückweg eben Zwischenstopp beim Supermarkt. Ein frischer Salat fehlt noch
Essen fertig, Alle satt. Küche aufräumen! „Alle helfen mit!“ Großer zu den Kumpels, Kleiner unter die Dusche und Richtung Bett. „Sag Bescheid, wenn Du soweit bist, ich komme zum Vorlesen und „Gute Nacht“ sagen“. Mein Mann schmeißt sich aufs Sofa. „War das ein anstrengender Tag!“ Ich bringe den Kleinen ins Bett. Um halb Neun ist Ruhe. Heute noch Bügelwäsche oder Schreibarbeiten? Mein Mann ist beim Nachrichtenschauen auf dem Sofa eingeschlafen. Toll! Also gut. Bügelwäsche. Um Zehn ist aber Schluss! Kleidung für den nächsten Tag liegt bereit, das Sportzeug ist gepackt. Ab ins Bett! Um halb fünf klingelt der Wecker. Ich bin früh weg…Papa hat den Morgenkampf zu bewältigen, während ich in Ruhe ne Tasse Tee im Büro trinke, bevor sie später wieder losgeht, die „zweite Schicht“.
Die Perle des Indischen Ozeans Studien- und Bildungsreise
Trinkomalee-Hotel Ein Traumhotel mit schneeweißen, menschenleeren Stränden
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Über 100 Anmeldungen hatte die Deutsche Sektion für die Studien- und Bildungsreise nach Sri Lanka 2010 erhalten. So musste das Los entscheiden, wer mitfahren durfte. 36 glückliche IPA-Mitglieder konnten dann Anfang November von Frankfurt zur „Perle“ im Indischen Ozean aufbrechen. Nach 10-stündigem Flug mit der SriLankan Airways landete die Gruppe in Colombo, wo die IPA-Freunde aus Sri Lanka für eine bevorzugte Abfertigung sorgten. Generalsekretär Hema Dias und Vizepräsident Srijah Senanayake begrüßten die Gäste aus Deutschland. Sie begleiteten die Gruppe die gesamten 16 Tage durch ihr schönes Land. Gemeinsam mit der deutschen Sektion hatten die Freunde ein Programm zusammengestellt, das keinerlei Wünsche offen ließ. Ruhepausen in tollen Hotels wechselten sich mit durchaus anstrengenden Ausflügen ab, Kontakte zur Polizei Sri Lankas mit touristischen Zielen. So war für jeden etwas dabei. Eines der Höhepunkte war zweifelfrei der Löwenkopffelsen in Sigiriya. Bei der Ankunft glaubte noch jeder, dass man diesen „kleinen“ Felsen leicht erklimmen könnte. Aber schon bald stellte sich heraus, dass der – für diejenigen, die den Aufstieg dann doch nicht schafften – eingeplante Treffpunkt auf halber Höhe notwendig war. So erreichte nur die Hälfte der Gruppe wirklich die Plattform. Dort wurden sie aber durch den tollen Ausblick reichlich für die Mühen entschädigt. Der Elefant nimmt ein Sri Lanka einen hohen Stellenwert ein. Zunächst konnte man sich die Dickhäuter im Elefantenwaisenhaus in Pinawala ganz aus der Nähe anschauen, sie streicheln und auch das eine oder andere gemeinsame Foto als Andenken erstellen. Später traf man dann die Elefanten bei einer Jeep-Tour im Nationalpark wieder und konnte sich davon überzeugen, dass Sri Lanka ohne Elefanten nicht denkbar ist.
Diensthundestaffel Die Kollegen hatten speziell für die Deutschen Gäste eine Show einstudiert
Wer kennt ihn nicht, den guten Ceylon-Tee. Die Teilnehmer konnten sich direkt vor Ort in Nuwara Eliya einen Eindruck verschaffen, wie der Tee angebaut und dann nach der Ernte verarbeitet wird. Natürlich gab es den Tee auch zur Probe und so manches Kilo Tee wanderte in das Reisegepäck. Begeistert waren die Teilnehmer von den tollen Hotels. Erstmalig konnte die Gruppe auch in das ehemals gesperrte Gebiet einreisen. In Trinco erwartete die Gäste ihr Traumhotel an einem schneeweißen Sandstrand. Die Bilder, die sich den deutschen Gästen boten, hätten ohne Weiteres aus jedem Reisekatalog stammen können. Die Auswahl der Hotels war von den Freunden aus Sri Lanka in Verbindung mit der Reiseagentur Jetwing vorgenommen worden. Wie gut die Auswahl war, mag man daran erkennen, dass es keinerlei Beschwerden gab. An allen Abenden traf man sich dann am Pool oder zur einer Beachparty, wodurch der Zusammenhalt in der Gruppe enorm war.
nach Sri Lanka
Natürlich suchte man auch Kandy mit dem Zahntempel auf, dem Heiligtum der Buddhisten. Hier wird ein Stück von einem Zahn aufbewahrt, den man Buddha zuschreibt. Ob es so ist, konnten die deutschen Polizisten auch nicht klären, aber sie zeigten sich von dem Heiligtum sehr beeindruckt. Ein Höhepunkt der Reise war eindeutig eine Jeep-Safari durch den Yala-Nationalpark. Selbst der Bär ließ es sich nicht nehmen, die Gäste persönlich zu begrüßen. Die überall zu findenden Krokodile mögen sich eher Gedanken darüber gemacht haben, wie man die Mägen mit diesen netten Touristen füllen könnte. Aber letztlich waren am Abend im Hotel alle Teilnehmer wieder beisammen. Bei der Reise handelte es sich um eine Studien- und Bildungsreise, also durfte der Kontakt zur Polizei von Sri Lanka nicht fehlen. Im Gegensatz zu vielen anderen Reisen, war dieser Kontakt ständig präsent. Weit über die Hälfte der Fahrtstrecke wurde durch Polizei-Motorräder begleitet. In den Pausen gab es immer wieder Gelegenheit, mit den Kollegen zu sprechen. An den abendlichen Treffen nahmen häufig die örtlichen Polizeileiter teil. So konnten die Teilnehmer viele Fragen stellen und die Polizei Sri Lankas kennenlernen. Die Polizeischule in Kalutara ist normalerweise nicht zugänglich, aber eben nur normalerweise. Nihal Smarakoon, Deputy Inspector General of Police ist Vize-Präsident der IPA Sri Lanka und zugleich auch für die Schule zuständig. Er machte es möglich, dass als Ausnahme die Reisegruppe die Polizeihochschule besuchen durfte. So bestand die Möglichkeit, auch Fragen an die zukünftigen Führungsoffiziere der Polizei zu stellen. Es war bemerkenswert, wie offen alle Fragen beantwortet wurden, ein Zeichen, dass die Perle des Indischen Ozeans nach jahrelangen Wirren nunmehr zur Normalität zurückkehrt. Ganz nebenbei konnten die Freunde berichten, dass der Tourismus in Sri Lanka zurzeit einen enormen Boom erlebt und die Hotels zunehmend ausgebucht sind. Bei einem Besuch in der Diensthundeschule hatten die Kollegen sogar extra eine Show für die deutschen Gäste eingeübt. Lang anhaltender Beifall und die obligatorischen Präsente zeigten den Zwei- und Vierbeinern, dass die Gäste die Mühe zu schätzen wussten. Schatzmeister (Finanzen) Günter Lambrecht und Schatzmeister (Soziales) Rolf Schubert statteten dem mit Hilfe der Deutschen Sektion im Rahmen der Tsunami-Katastrophe erbauten Haus einen Besuch ab. Sie konnten sich davon überzeugen, dass das Haus immer noch mit der Platte der Deutschen Sektion versehen ist und von der Witwe des ums Leben gekommenen Kollegen liebevoll gepflegt wird. Ein kleines Geldgeschenk soll ihr helfen, die Kosten für das Haus auch weiter tragen zu können und notwendige Reparaturen durchzuführen. Nach zwei Wochen hatten die Teilnehmer die Koffer voll mit Erinnerungen, aber auch mit vielen Souvenirs. Ein Teil der Gruppe blieb noch eine weitere Woche im Badehotel am Indischen Ozean und genossen das herrliche Wasser beim erfrischenden Bad. Bericht: Günter Lambrecht
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Mailing-Aktion zu Gunsten des IPA Sozialfonds In den nächsten Tagen werden IPA-Mitglieder wieder Post von der IPA Deutsche Sektion mit der Information über unsere Gruppenversicherung bekommen. Die IPA-Deutsche Sektion e.V. hat vor einigen Jahren einen Gruppenversicherungsvertrag mit der DBVWinterthur abgeschlossen. Bestandteil dieses Gruppenversicherungsvertrages ist eine Sterbegeldversicherung. Durch den Gruppenvertrag erhalten unsere Mitglieder verschiedene Vorteile. Hervorzuheben ist hier besonders, dass eine Aufnahme ohne Gesundheitsprüfung erfolgt.
An die Versicherten der Sterbegeldversicherung Um den Service für unsere Versicherungsnehmer zu verbessern, haben wir mit der DBV (Deutsche Beamtenversicherung Lebensversicherung AG) vereinbart, dass Sie sich nicht mehr an die DBV wenden müssen, wenn Sie den aktuellen Stand ihrer Sterbegeldversicherung erfahren möchten.
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Ihr Ansprechpartner ist IPA Gruppenversicherung Burkhardt Almstedt Postfach 1844 38608 Goslar FAX 032223709222 www.IPA-GV.de
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Darüber hinaus erfolgt die Betreuung durch einen IPAFreund mit all den Leistungen, die von einer normalen Versicherungsagentur nicht geleistet würden. Einige tausend IPA-Freunde haben diesen Vorteil zwischenzeitlich erkannt und sind dem Gruppenversicherungsvertrag beigetreten. Das Wichtigste jedoch: Gleichzeitig wenden diese IPA-Freunde ihren Grundüberschussanteil zu treuen Händen dem Sozialfonds der IPADeutsche Sektion e.V. mit dem verpflichtenden Auftrag zu, damit Kollegen in Not beizustehen. Wir bieten Ihnen also die Möglichkeit, sich selbst abzusichern und gleichzeitig etwas für Polizeikollegen in Notlagen zu tun. Viele dankbare Kolleginnen und Kollegen im In- und Ausland könnten über die spontane und notwendige Hilfe berichten, die ihnen aus dem Sozialfonds zugeflossen ist. Die Zuwendungen aus der Gruppenversicherung ist eine wichtige Einnahme für unseren Sozialfonds. Seinerzeit wurde mit der DBV-Winterthur vereinbart, dass die IPA-Deutsche Sektion e.V. einmal jährlich ihre Mitglieder über das Bestehen der Versicherung informiert und ihnen die Möglichkeit einräumt, dem Gruppenversicherungsvertrag beizutreten. Das Schreiben, das Sie in den nächsten Tagen erhalten, bietet Ihnen diese Möglichkeit. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass es technisch erheblich aufwendiger und teurer ist, die bestehenden Verträge auszusortieren. Sollten Sie schon Mitglied der IPA-Gruppenversicherung sein oder zur Zeit kein Interesse an einer derartigen Absicherung haben, können Sie unser Schreiben natürlich vernichten. Damit ist für Sie alles erledigt, eine Verpflichtung zur Antwort besteht nicht.
Fertig - von der Suchanfrage zum Buch
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Es fing mit einer Bitte an die Redaktion von IPA aktuell an. IPA-Freund Dr. phil Erwin Boldt bat um die Veröffentlichung einer Suche nach Hinweisen, schriftlichen Zeugnissen, Lichtbildern oder Tonträgern zur Person des Obermusikinspizienten der Ordnungspolizei Wilhelm Schierhorn. Nun bekam die Redaktion Post. Inhalt: Das fertiggestellte Buch mit CD.
Die Autoren: Dr. phil. Erwin B. Boldt ging als Leiter der Landespolizeischule Hamburg 1986 in Pension. Danach nahm er ein breitgefächertes Geschichtsstudium auf, das er mit dem Magister Artium abschloß. Martin Graf stammt aus einer alten Schutzmannsfamilie und ist Dienstgruppenleiter auf der Einsatzleitstelle bei der Kreispolizeibehörde Steinfurt/NRW.
Leben und musikalisches Werk von Wilhelm Schierhorn Verlag f. Polizeiwissenschaft Gebunden mit Audio-CD 188 Seiten 22,90 € ISBN 3866761325 Der Obermusikinspizient der Ordnungspolizei Wilhelm Scherhorn (1886-1968) steht exemplarisch für das Leben vieler Deutscher seiner Generation, deren aktivste Lebensphase zwischen dem Beginn des Ersten uund dem Ende des Zweiten Weltkriegens lag. Er diente dem Kaiser, war in der Weimarer Republik Musikmeister in der Hamburger Ordnungspolizei und schloss sich 1933 – karrierebewusst – schnell den neuen Machthabern an. Schierhorn zählt zu den prominentesten Polizeikomponisten, dessen Wirken bis in unsere Tage ausstrahlt. Er hatte versucht, die Polizeimusik von der Militärmusik abzugrenzen, wenngleich – zeitbedingt – ihr äußeres Erscheinungsbild und die Form ihrer Darbietung ihre Herkunft aus dem militärischen Bereich nicht verleugnen und ihre aktive Unterstützung des NS-Polizeigedankens ebenfalls nicht übersehen ließ.
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IPA Zeitungen heute und gestern oder
Also Vorsicht mit Inhalten aus dem Internet, ob mit oder ohne ©... ...warnt Hubert Vitt
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Es war kein lyrisches Highlight, sondern nur ein schlichter Weihnachts-Vierzeiler. Und es war auch kein Gedichtband, sondern nur ein Newsletter, den eine IPA-Gliederung an rund 50 Teilnehmer versandte. Aber es wurde teuer! Wenn man so durchs Internet streift, findet man unzählige Gedichtchen von mehr oder weniger Qualität, die sich auf den unterschiedlichsten Homepages finden. Oft sind sie mit einem © versehen und jeder weiß: Finger weg - Copyright! Genauso oft sind sie aber nicht entsprechend gekennzeichnet und man kann auf die Idee kommen, man dürfe sie frei nutzen. Das dachte auch der Webmaster einer IPA-Gliederung und setzte einen Vierzeiler in den Newsletter, den ca. 50 IPA-Freunde bei ihm abonniert hatten. Nun gibt es aber Autoren, die das Internet durchsuchen lassen, um zu sehen, wer ihre Werke nutzt, und dann einen Rechtsanwalt bemühen, um und das, was sich nicht verkaufen läßt, trotzdem zu versilbern. Und so flatterte der IPA eine Zahlungsaufforderung eines Rechtsanwalts ins Haus. Rund 800 € sollte der Vierzeiler kosten. Natürlich gab es Aufregung, vor allem bei dem IPA-Freund, der die Homepage betreute und sich keiner Schuld bewußt war. Es kam zum Termin und: Der Richter regte einen Vergleich an: 600 € für vier Zeilen + Gerichts- und Anwaltskosten! Natürlich hat die Deutsche Sektion den IPA-Freund, der das zu verantworten hatte, nicht hängen gelassen und die Kosten übernommen, aber es war ein Lehrgeld, dass wir nicht noch einmal zahlen müssen.
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Wie man ein Gedicht vermarktet!
Noch eine Anfrage, es ist die zweite, die diese Woche in der Bundesgeschäftsstelle aufläuft: „Beim googeln meines Namens bin ich auf die IPA Zeitung der Verbindungsstelle XX gestoßen. Ich bitte um Löschung meines Namens aus dem Internet und möchte nicht mehr namentlich in den pdf-Zeitungen veröffentlicht werden – Mit freundlichen Grüßen...“ Früher haben wir die Zeitungen per Hand erstellt, Bilder wurden neben den mit Schreibmaschine getippten Seiten eingeklebt, das ganze über den Kopierer gelegt, gefaltet, geheftet, per Post verschickt…heute geht alles in einem in den Standartprogrammen: .pdf-Datei draus gemacht und ins Netz eingestellt oder per Email versandt. Schneller, besser, günstiger in Erstellung und Verteilung. Also ein klarer Vorteil für die Redakteure und die Kasse! Früher konnten wir allerdings nicht von jedem Ort dieser Welt „googeln“. Wir mussten in den Werken blättern, um zu sehen, wer wann an welcher Veranstaltung teilgenommen hat, wer geehrt wurde, wer neu hinzukam oder gestorben ist. Der GBV hat bereits im letzten Jahr reagiert: IPA aktuell veröffentlicht gerade in Sozialfondsangelegenheiten nur noch abgekürzte Namen. Zur Sensibilisierung mit den Themen „Online-Recht“ und „Datenschutz“ wird vom GBV ein eigenes Seminar in Abstimmung mit den Landesgruppen angeboten. Hier gibt es keine umfassende und abschließende Rechtsauskunft – aber ein Hinweis darauf, auf was zu achten ist und damit, wie Schaden von unseren Mitglieder und unseren Kassen verhindert werden kann. Als Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte sollten wir nicht unbedingt für jedermann überall identifizierbar sein. Dienstliche und private Konsequenzen können entstehen und sind auch dadurch schon entstanden. Mit Übernahme einer Vorstandsfunktion sollte man sich dessen bewusst sein, dass der Name mehrfach im Internet und damit die Verbindung zur Polizei für jeden öffentlich erscheint. Als Mitglied ist das nicht der Fall. Liebe Redakteure, liebe Webmaster, ihr macht wirklich eine gute Arbeit, aber bitte denkt mal darüber nach, ob interne Zeitungen nicht auch ausschließlich intern, z. B. in einem passwortgeschützten Bereich, angeboten werden können... ...warnt Patric Louis
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Der Antagonismus von Öffentlichkeitsarbeit und Datenschutz bei polizeilichen Vereinen
Von Betrügern, Händlern und Wichtigtuern
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Stellen Sie sich vor, Sie besuchen gute Freunde, nehmen ein schönes Geschenk mit und sehen es drei Tage später bei einem Internet-Auktionshaus! Stellen Sie sich vor, Ihnen begegnet ein Mann im weißen Hemd mit Dienstgrad- und Polizeiabzeichen! Stellen Sie sich vor, im Ausland zeigt Ihnen jemand einen „Polizeiausweis“ (Foto) und bittet Sie um Hilfe! Stellen Sie sich vor, Sie sehen auf einem Auto mit ausländischem Kennzeichen einen IPA-Aufkleber! Im ersten Fall werden Sie sich einfach ärgern, in den drei anderen Fällen könnten Sie auf die Idee kommen, es handele sich um einen Kollegen. Einem aufmerksamen Polizisten passiert das nicht, werden Sie jetzt denken. Der südafrikanische Kollege hat einen Augenblick zu lange gezögert, als er auf seinen Mörder traf, weil dieser ein Polizeiabzeichen an der Jacke trug. Uniformteile auf dem freien Markt Wie kommt aber Straftäter an Polizeiabzeichen? Bestimmt nicht durch ein Eigentumsdelikt. Wozu auch? Gibt man bei einem Internet-Auktionshaus als Suchbegriff Polizeiabzeichen ein, stößt man auf ein Angebot von über 300 Stück, aus aller Herren Länder, aber auch aus deutschen Bundesländern. Will man eine komplette Uniform, ist das Angebot nicht so groß, aber zu finden ist sie auch. Wer verkauft sowas? Bestimmt ist es nicht der Hersteller und auch die Kleiderkammern haben keinen Winterschlußverkauf. Es müssen Polizisten sein, die Ihre Uniformteile unters Volk bringen, denn wer sonst kann sie vorher legal besitzen. Ob sie nachdenken, wenn Sie Uniformteile an Freunde und Bekannte verschenken? Ob sie es direkt tun oder es die Erben sind, die sie verkaufen? Ob es legal ist, Uniformteile an andere weiterzugeben? Nachdenken tut Not! Autoaufkleber – ein lohnendes Geschäft Gibt man beim gleichen Auktionshaus den Suchbegriff Polizeiaufkleber ein, wird es grün. Vorwiegend die Aufkleber einer Polizeigewerkschaft, aber auch IPA-Aufkleber oder solche von Polizeisportvereinen versprechen „nie wieder Knöllchenprobleme“. Nach deutschem Recht darf sich jeder solche Aufkleber auf seine Winschutzscheibe kleben. Im Umfeld der Wache in einer Kölner Hochhaussiedlung konnte man die Autos von Kollegen ganz einfach erkennen. Sie waren die einzigen ohne Polizeiaufkleber. Der tiefergelegte S-Klasse-Benz mit den breiten Reifen drunter und dem Türsteher drinnen trug vier Stück davon und wurde von der Polizei nur belächelt. Letztlich rettete es auch nicht den Führerschein des Möchtegern-Kollegen, als er nach Verzehr einer halben Flaschen Wodka mit seinem Polizeifahrzeug vom Nachtdienst nach Hause fuhr. Die IPA Deutsche Sektion hat die Konsequenz aus dieser Plakatierung gezogen. Ihre Mitglieder erhalten personalisierte Jahres-Vignetten. Damit ist ziemlich sicher davon auszugehen, dass das entsprechende Fahrzeug einem IPA-Freund gehört... was bei einer Kontrolle nicht vom Blick in die Papiere befreien sollte. Geschenke verkaufen - das tut man doch nicht Wenn mir jemand eine Flasche Cognac schenkt und ich gesundheitsbewußt leben möchte, verwahre ich sie für meine Gäste. Wenn mir jemand ein Bild schenkt, das mir nicht gefällt, hänge ich es irgendwo auf, wo es nicht so auffällt und stelle es vielleicht auch irgendwann auf den Speicher. Wenn mir ein IPA-Freund
ein Geschenk mitbringt, um sich für meine Gastfreundschaft zu bedanken, verkaufe ich es im Internet.... NEIN, das tut man nicht. Weit gefehlt! Bei der Eingabe „IPA“ im Suchfeld der InternetAuktions-Seite findet sich vor allem Isopropanol-Alkohol (=IPA). Aber auch IPA-Aufkleber sind zu finden, aber darüber haben wir uns ja oben schon geärgert. Die Tatsache, dass verschiedene Ausgaben von IPA aktuell angeboten werden, schmeichelt dem Chefredakteur irgendwie, trotzdem verzichtet er darauf seinen Doppelzentner alter Ausgaben vom Speicher zu holen und zu verkaufen. Aber wer die Wimpel der IPA Wien oder der Sektion Irland anbietet, hat diese ebenso einmal geschenkt bekommen, wie die Wandplakette der IPA Oldenburg, die bei einem Festpreis von immerhin 29,90 € versandkostenfrei zugestellt wird, während man den Wandteller der IPA Heilbronn auch 5 € billiger bekommt. Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul... aber man verkauft ihn auch nicht weiter. Der gute Name Polizei Offensichtlich traut man einem Polizisten mehr oder die Kontrollen sind nicht so gründlich. Das mag sich der tschechische Autohändler, ein ehemaliger Polizeibeamter, gedacht haben, der mit einem Ausweis der INTERNATIONAL POLICE FEDERATION reist und angibt, das sei eine Unterorganisation der IPA. Das Präsidialbüro der Polizei der Tschechischen Republik teilte mit, dass die International Police Federation beim Tschechischen Innenministerium als bürgerlicher Verein eingetragen ist. Die Organisation ist bei der Tschechischen Polizei nicht bekannt und arbeitet mit ihr in keiner Weise zusammen. Verfügbaren Angaben zufolge steht fest, dass die Ausweise der IPF für nicht unbedeutende Summen verkauft werden und es anschließend zum Missbrauch dieser Ausweise kommt. Die Staatsanwaltschaft Nürnberg ist eingeschaltet. Genau so könnte aber auch ein echter IPA-Ausweis in die Hände von Straftätern geraten, denn auch sie wurden schon im Internet angeboten. Die Mitglieder des GBV schauen daher öfter mal beim Internet-Auktionshaus rein und reagieren auch. So wurden bereits mehrfach die Anbieter von IPA-Ausweisen erfolgreich aufgefordert, die Auktion zu beenden. Wir lassen uns das Sammeln nicht vermiesen Viele IPA-Freunde sind Sammler. Sie sammeln Pins, Mützen und Polizeiabzeichen. Niemand will ihnen ihr Hobby madig machen. Auch IPA aktuell wird weiterhin die Sammler unterstützen. Das Deutsche Polizeimuseum und manch ansehnliche private Sammlung von Polizeieffekten sorgen dafür, dass Polizeigeschichte weiterlebt. Aber es macht Sinn, darüber nachzudenken, was mit den Sammelstücken passiert, wenn man sie verkauft, vererbt oder sonst wie weitergibt.
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2010
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Zu Gast bei den Freunden von nebenan Der Geschäftsführende Bundesvorstand in Poznan
Es war schon recht frostig, als die Maschine mit dem Geschäftsführenden Bundesvorstand auf dem Flughafen Poznan landete und beim Stadtrundgang am nächsten Tag waren Wintermäntel, Schals und Handschuhe angesagt. Aber versprochen ist versprochen. Und so löste der Vorstand der Deutschen Sektion sein Versprechen ein und traf sich zu einer gemeinsamen Tagung in der Hauptstadt der Wojewodschaft Wielkopolsce (Großpolen) ein. Leider ließen die dienstlichen Verpflichtungen einiger GBVMitglieder nur einen Kurzbesuch zu, aber auch in wenigen Stunden kann eine Vielzahl von Themen besprochen werden. Bei einem gemeinsamen Abendessen am Freitag ging es alles andere als frostig zu. Zunächst stellten sich die Vorstände der beiden Sektionen einander vor. Der polnische IPA-Präsident Arkadius Skrzypczak (Foto rechts bei der Konferenzeröffnung) vertritt die Auffassung, dass sich in einem Vorstand eine Vielzahl von Kompetenzen vereinen müssen. Aus diesem Grund ist der Anteil weiblicher Vorstandsmitglieder im polnischen Sektionsvorstand auffällig hoch.
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Der Samstag gehörte der gemeinsamen Konferenz. Über 400 Kilometer Anreise hatte die Mutter des 5-jährigen Jan auf sich genommen, um das Schicksal Ihres Sohnes darzustellen und die Deutsche Sektion um Hilfe zu bitten (siehe Kasten unten). Nach einem Beschluss in einer Sitzungspause konnte ihr Hilfe zugesagt werden, woraufhin die IPA-Freundin mit einer Sorge weniger den Heimweg antreten konnte.
Danach wurden Einzelheiten des polnisch-deutschen Austauschprogramms besprochen. In beiden Sektionen wächst die Nachfrage nach dem Austauschprogramm, sowohl von Seiten der IPAMitglieder als auch der Polizeiführung. Durch das gegenseitige Miteinander wachse die Kollegialität und die Polizistinnen und Polizisten der beiden Länder begegneten sich auf Augenhöhe, betonte der Präsident der IPA Polen. Am Abschlussabend wartete eine Überraschung auf die Vertreter der Deutschen Sektion. Der Kommandant der Polizei der Wojewodschaft Wielkopolsce überreichte den von der IPA Polen gestifteten Preis „Mensch des Jahres 2010“ und ehrte damit die Deutsche Sektion vor allem für Ihre Hilfe beim Hochwasser im Sommer 2010 (Foto links, Zeitungsbericht unten und Bericht Seite 36). Schon am Sonntagmorgen ging es zurück. Am Flughafen erwartete der stellvertretendende Leiter der Flughafenpolizei die Reisenden und lud sie zu einem Kaffee in eine Lounge ein. Es kam zu interessanten Gesprächen über die Lebenssituation der polnischen Polizisten, die bei vergleichbaren Lebenshaltungskosten nur einen Bruchteil der deutschen Gehälter bekommen. Der deutsche IPA-Vorstand war sich darüber einig, dass sich die Zusammenarbeit mit den polnischen Freunden stets ausgesprochen angenehm gestaltet.
Jan soll leben! Der fünfjährige Jan ist der Sohn einer IPA-Freundin und eines IPA-Freundes aus Polen. Der Junge leidet an einem heimtückischen Krebs, für den es zu Hause keine Heilungschance mehr gibt. Eine Behandlung ist nur in Tübingen möglich. Die Behandlungskosten von über 100.000 € sind gesichert. Die Mutter von Jan wird sich voraussichtlich drei Mal für je drei Wochen in Tübingen aufhalten müssen. Der Geschäftsführende Bundesvorstand der IPA Deutsche Sektion hat für die Unterbringung seine Hilfe zugesagt und bereits eine Unterkunft für die Mutter gefunden.
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Freunde von nebenan zu Gast
Vorstand der IPA Österreich in Mörfelden-Walldorf
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Flughafenfotos: Fraport
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Am Samstag standen der Frankfurter Flughafen und die Stadt Frankfurt – diesmal für alle – auf dem Programm. Am Flughafen erwartete Erwin Reinl, der Leiter der Verbindungsstelle Fulda, der bei der Bundespolizei im Bereich des Flughafens „zu Hause“ ist, die Delegationen. Nach einem informativen Vortrag über den Flughafen und die Sicherheitsbedingungen begann eine beeindruckende Busrundfahrt über das Flughafengelände. Beim Anblick der Flugzeuge aus aller Welt, erwachte bei so manchem ein heftiges Fernweh und er wünschte sich angesichts der klirrenden Kälte in tropische Regionen. Nach einem Mittagessen in der Fluhafenkantine ging die Fahrt nach Frankfurt. Die Stadt war voll. Auf dem Weihnachtsmarkt ging es nur schrittweise voran, aber die Spezialität „Bethmännchen“ wollte fast jeder kosten und auch die für Frankfurt typischen und traditionellen Dippe und Steinguterzeugnisse fanden ihre Käuferinnen und Käufer. Beeindruckend und wie ein Ruhepol am Rande des Weihnachtsmarktes liegt die Paulskirche, in der ein Stück Deutscher Verfassungsgeschichte geschrieben wurde und heute noch präsentiert wird. In ihrem Untergeschoss stellten zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler aus und zogen die kunstinteressierten IPAFreundinnen und -Freunde in ihren Bann. Zurück im Hotel wurde es gemütlich. Nach einem Abendessen, bei dem auch regionale Spezialitäten aufgetischt wurden, saß man noch lange zusammen, ehe am nächsten Tag die Gäste nach und nach in Richtung Flughafen aufbrachen. Nachdem am frühen Nachmittag die letzten Gäste abgereist waren, trat auch der GBV den Heimweg an.
IPA aktuell
Mörfelden-Walldorf ist der Wohnort von Schatzmeister Soziales, Rolf Schubert, und liegt in unmittelbarer Nähe zum Flughafen Frankfurt am Main. Die 33.000-EinwohnerStadt bot sich als Tagungsort des Geschäftsführenden Bundesvorstandes mit dem österreichischen Sektionsvorstand an, da die Transfers der Gäste vom Flughafen zum Hotel einfach zu organisieren waren. Der Präsident der IPA Österreich, Werner Pail (stehend) und Vizeprä- Bedingt durch die sident Horst W. Bichl (r.) leiteten die winterliche WitteDelegationen bei der gemeinsamen rung nahm kaum Konferenz jemand die einzigartigen Skulpturen wahr, die sich über die Stadt verteilen und deren Vielzahl bundesweit ihresgleichen sucht. Die österreichischen IPA-Freunde hatten ihre Partnerinnen mitgebracht, so dass eine große Gesellschaft zusammenkam, die am ersten Abend von Vizepräsindet Horst W. Bichl begrüßt wurde. Der Abend gestaltete sich ebenso fröhlich wie die folgenden, da die Freunde sich viel zu erzählen hatten. Auf Grund der Nähe und vieler gemeinsamer Begegnungen, kannten sich die meisten bereits persönlich. Beim Rahmenprogramm half die Verbindungsstelle Frankfurt. Während die Begleitungen sich unter Führung von Hubert Porsche die Stadt Frankfurt anschauten und den Weihnachtsmarkt besuchten, tagten die Vorstände im Hotel. Leider wird es nicht zu einem Austauschprogramm mit den österreichischen Freunden kommen können, die von den deutschen Austauschprogrammen mit Ungarn, Polen und der Türkei sehr angetan waren. Innerhalb Österreichs existiert ein behördeneigenes Programm, welches die IPA nicht beeinflussen kann und soll. Zum Thema Sozialfonds kam es zu einem Erfahrungsaustausch, da auch die IPA Österreich eine Sozialkommission hat, die jährlich 20 bis 25 Fälle entscheidet. Weitere Themen waren die Datenverwaltung und der Kultur- und Sozialbericht. Generalsekretär Werner Busch stellte die NDV, die Mitgliederverwaltung der Deutschen Sektion und ihre Möglichkeiten vor.
Die IPA Deutsche Sektion ist seit vielen Jahren online präsent. Webmaster Oliver Hoffmann stellt die OnlineAngebote vor:
In manchen Berichten auf der Homepage finde ich die Links [anschauen] und [download] was bedeutet das? Wenn Sie auf [anschauen] klicken wird in einem neuen Fenster ein PDF Dokument geöffnet. Hier haben sie die Möglichkeit wie in einer Zeitung in dem Dokument zu blättern. Klicken sie auf [download] wird die PDF Datei wie gewohnt in einem PDFReader geöffnet.
Die Homepage: IPA-Deutschland.de Die Internetseiten der IPA Deutsche Sektion e.V. gehen in die ser Form nun in das fünfte Jahr. Aus diesem Grund werden hier nur die häufig gestellten Fragen, die im Zusammenhang mit der Homepage der IPA Deutsche Sektion e.V. auftauchen, erläutert.
Wie oft wird der Newsletter versandt? Ich erhalte ihn in unregelmäßigen Abständen? Der Newsletter wird tatsächlich im Bedarfsfall übersandt, um die Empfänger auch nicht zu überfrachten. Seit Ende des letzten Jahres werden die Newsletter auch nummeriert versandt, damit die Empfänger den Überblick behalten können. Derzeit sind 1100 Empfänger registriert. Im Jahr 2011 wurde bislang ein Newsletter versandt.
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Was ist die Ausweissuche? Hier haben Sie die Möglichkeit, Ausweise der IPA Deutschland darauf zu prüfen, ob sie in unserer Datenbank als gestohlen oder als verloren gegangen registriert sind.
1 /2011 Wie kann ich schnell bestimmte Inhalte auf der Homepage finden? Klicken Sie hierzu auf den Button Sitemap. Dort finden Sie die aktuelle Struktur der Homepage. Warum sind die Daten der Verbindungsstellen nicht aktuell hinterlegt? Dies liegt daran, dass die Daten aus der Neuen Datenverwaltung (NDV) stammen und von der Homepage eins zu eins ausgelesen werden. Die Verbindungsstellen haben die Möglichkeit mehr oder weniger Daten über ihre Verbindungsstelle in die NDV einzupflegen. Danach erscheinen die eingestellten Daten auch auf der Homepage. Warum finde ich Termine meiner Verbindungsstelle nicht auf der Homepage? Wenn Sie Termine veröffentlicht haben möchten, schreiben Sie bitte eine eMail an veranstaltungen@ipa-deutschland.de
Die Serviceseite: Mein.IPA-Deutschland.de Nach dem Login auf der Seite mit Ihrer Mitgliedsnummer und Ihrem Geburtsdatum gelangen Sie zu einer Seite, die Ihnen die Auswahl zwischen den Bereichen Dokumente und Vergünsti-
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gungen bietet, die nur für IPA Mitglieder bestimmt sind. Da hier Formulare und Rabatte für IPA Mitglieder eingestellt werden, sind diese Seiten auch nur für IPA Mitglieder zugänglich. Die Zugangsdaten finden sie auf Ihrem IPA Mitgliederausweis. Einen Gesamtüberblick über die eingestellten Dokumente erhalten Sie, wenn Sie nach dem Login einfach auf Suchen klicken. Dann werden Ihnen alle Dokumente angezeigt.
Austausch mit Freunden: IPA-Forum.com Das IPA Forum hat zurzeit über 560 registrierte IPA Nutzer. Nach der Anmeldung wird durch das IPA-Forum Team die IPA Mitgliedschaft überprüft, erst dann erfolgt eine Freischaltung.
Soziales Netzwerk: Facebook.ipa-deutschland.de
Die Internationalität der IPA spiegelt sich auf dieser Homepage wieder. In vier IPA-Sprachen findet sich alles zu den Aktivitäten des PEB, Links zu allen Sektionen, eine Übersicht über die weltweiten IPA-Häuser (www.ipa-houses.info) und eine Vielzahl anderer Informationen. Die Seite ist mit der Homepage der Deutschen Sektion verlinkt.
Grundsätzlich kann man im IPA-Forum auf jede Frage eine Antwort erwarten. Es werden viele interessante Angebote weitergegeben. Darüber hinaus wird die Gemeinschaft nicht nur virtuell gepflegt, inzwischen wurden schon zwei IPA-ForumMotorradtreffen veranstaltet.
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Die internationale Seite: ipa-iac.org
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IPA aktuell
Das garantiert, dass sich nur IPA Mitglieder im Forum aufhalten können und die Nutzer auch offene Berichte verfassen können. Im Forum findet zurzeit u.a. ein Austausch über fachspezifische Fragen des Polizeibereiches, IPA Häuser, Camper, Übernachtungen, Motorrad(-touren) aber auch Internet statt. Zusätzlich gibt es eine Rubrik Biete-Suche.
Weltweit sind inzwischen mehr als 500 Millionen Nutzer bei Facebook registriert. Seit etwas mehr als sechs Monaten besitzt auch die IPA Deutsche Sektion e.V. einen Auftritt bei Facebook. Die Besucher finden auf diesen Seiten nicht nur aktuelle Nachrichten der IPA Deutsche Sektion e.V. wieder, sondern haben auch die Möglichkeit der Teilhabe und der Reaktion auf Nachrichten. Dies unterscheidet die Facebookseiten grundsätzlich von den gewohnten Internetseiten. Eine Teilhabe ist erst nach einer kostenlosen Registrierung bei Facebook möglich. Bei der Registrierung werden persönliche Daten abgefragt, in diesem Fall gilt der Grundsatz: Weniger ist mehr! Denken Sie daran: Ein Bild, dass sie einmal in das Internet geladen haben, lässt sich so gut wie nie mehr löschen!
IPA-Polifant gegen Lamborghini-Stier
Wo auch immer der Polifant der IPA Hamm auftaucht, steht er im Mittelpunkt des Interesses. Nun stieß er auf einen ernstzunehmenden Gegner: den Lamborghini der italienischen Kollegen. Beide waren nach Diekirch in Luxemburg gereist, um dort an den Feierlichkeiten zur 10-jährigen Zusammenlegung von Polizei und Gendarmerie teilzunehmen. Und weil IPA-Freunde sich nicht bekriegen, taten sie sich einfach zusammen und standen so im Mittelpunkt des Interesses.
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Geschenke für Jung und Alt
IPA vor Ort
Carabinieri in Bozen eingeladen und erhielten einen Einblick in die modernste Kriminaltechnik und Spurensicherung mit 3-D Fotografie anhand eines kürzlich geschehenen Kapitaldeliktes. Zu einem Empfang mit Prosecco, Kanapees und Espresso gesellten sich die drei ranghöchsten Carabinieri-Offiziere der Provinz Südtirol.
Die von den Carabinieri in den Städten benutzten Streifenwägen sind hochmotorisiert und gepanzert und mit einem automatischen Kennzeichenablesegerät für Fahrzeugfahndungen ausgestattet.
Südhessischer IPA-Apfelschnaps an der spanischen Costa Brava
IPA aktuell
Beim deutsch-/spanischsprachigen Seminar im IBZ Gimborn lernte IPA-Mitglied Felix Schwarzer von der Verbindungsstelle Bergstrasse (Foto, mit Natalia Calleja Trinidad) einige spanische Kolleginnen und Kollegen kennen. Diese Kontakte
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Im Rahmen einer besinnlichen Feierstunde übergab die Verbindungsstelle Lindau einen Scheck in Höhe von 250 € an das Senioren- und Pflegheim Lindau-Reutin. Zwei Tage später gab es wieder ein Geschenk, das im Motzacher Wald übergeben wurde. Die Kinder des Waldkindergartens waren begeistert von dem polizeilichen Besuch. Da sie sich nur in der freien Natur aufhalten, gab es ein Treffen am Waldkindergartenspielplatz. Die Kinder sangen ein Lied, bevor jedes einen SchokoWeihnachtsmann aus der Hand eines echten Polizisten bekam.
Advent in Südtirol Die Christkindlmärkte in Meran, Bozen und Brixen in Südtirol waren Ziele der IPA Heidenheim am dritten Adventwochenende. Sie waren auch zu einer Besichtigung des Südtiroler Landeskommandos der
Camping ein. 57 Teilnehmerinnen und Teilnehmer reisten mit 32 Fahrzeugen in die Niederlande (Foto). Bei der Besichtigung eines Hubschrauberstützpunktes mit historischer Ausstellung konnten acht Mitglieder in einem historischen 55-jährigen Flugzeug einen Rundflug genießen. In Breda gab es eine Stadtführung und einen Besuch bei der „Königlichen Militärakademie“. Abends wurden die Teilnehmer im großen Festzelt der Veranstalter durch äußerst amüsante Programme geführt.
In Holland konnte auch der „Wohnmobilfreunde-in-der-IPA-Banner“ vorgestellt werden. Er wird neben einem „AusrichterBalken“ als Wanderleihgabe von Treffen zu Treffen weitergereicht. Das nächste Treffen findet vom 25. bis 28. August 2011 in Karlsruhe statt.
„Ich bin mal eben in New York...“ Von einem Kurzbesuch in New York berichtet Jens Ostendorf von der Verbindungsstelle Lübeck: „Anfang Dezember 2010 mussten noch schnell die letzten Urlaubstage des Jahres genommen werden. Da ich noch nie in New York war, wurden umgehend ein Flug und ein Hotel gebucht. Zeitgleich habe ich mich auch mit der IPA dort in Verbindung gesetzt. Kaum
wurden während einer privaten Reise in die katalonische Hauptstadt Barcelona vertieft. Die Freude über das Wiedersehen war entsprechend groß. Im Rahmen der Besichtigung der Polizeistation “Comisaria Mossos d’Esquadra Nou Barris“ in Barcelona wurde auch der neue südhessische IPA-Apfelschnaps überreicht, welcher nach einer Idee dreier Verbindungsstellen in Südhessen entstand.
Die Wagenburg von Breda Zu einem verlängerten Wochenende lud die IPA Baronie Breda in den Niederlanden zum 17. Internationalen Wohnmobiltreffen der IPA auf ein Pferdegestüt mit Mini-
angekommen habe ich mich mit dem IPA Präsidenten von NY, Juan Perez, getroffen und bekam auch gleich eine Führung durch das Polizeimuseum. Da ich Angehöriger der Bundespolizeiakademie bin, haben wir uns dann ein paar Tage später für eine Führung durch die Police Academy verabredet. Ein wirklich netter Kontakt.“
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Ein Freundschaftsbaum in Prag
Zwei „Pilzsucher“ in Südchina Manuela Waltl, Verbindungsstelle Regensburg, und Anton Wallner, Verbindungsstelle Passau, waren vor wenigen Wochen in Südchina unterwegs. Wallner, der national und international als Filmer bekannt ist, erhielt die Einladung, in China den Pilz des Lebens, den Reishi filmisch festzuhalten. Obwohl alle Vorbereitungen für dieses Projekt bereits monatelang penibel genau geplant waren und die Zusagen der verschiedensten Aufnahmen von den chinesischen Behörden schriftlich vorlagen, gab es doch das eine oder andere Problem. Aber, was könnte besser helfen als Polizeifreunde in China. Ein Erinnerungsgeschenk hatten die beiden IPA-Freunde immer dabei und schnell war die Hilfe zugesagt. Die IPA-Mitbringsel erfreuten auch die chinesischen Polizisten, die die IPA kaum kennen dürften. Wie Wolken im Wind wurden die kleineren und größeren Probleme von den beiden Kollegen aus der Welt geschafft.
Auf den ersten Blick wirkt er unscheinbar, nicht gerade appetitlich. Doch handelt es sich bei dem in der Natur äußerst seltenen
Im September reisten 45 Esslinger IPAMitglieder erneut in die tschechische Hauptstadt, um sich dort mit den Freunden der Prager Verbindungsstelle zu treffen. Bereits im Vorfeld wurde von den beiden Verbindungsstellenleitern Dr. Jan Vorel und Helmut Wurster, der zum 60. Mal die Goldene Stadt besuchte, ein umfangreiches Programm entworfen. Neben der Fahrt mit einer historischen Straßenbahn und einem Bootstrip in das „Prager Venedig“ gab es als besonderes Highlight einen gemeinsam begangenen Tag der Freundschaft, welcher das Ergebnis der langjährigen Freundschaft beider Verbindungsstellen ist. An diesem Freundschaftstag besuchten die Esslinger zunächst die Reiterstaffel der Nationalpolizei. Anschließend ging es zum Gebäude der Polizei Prag, wo durch deren Leiter Martin Červíček und die Vorstände der beiden Verbindungsstellen ein Freundschaftbaum gepflanzt wurde (Foto: Martin Červíček in Uniform übergibt die Schaufel an Dr. Jan Vorel; links daneben Helmut Wurster). Eine Gedenktafel wird künftig an diese Aktion erinnern.
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Jahresabschlussfahrt „noh Kölle“
Die Jahresabschlussfahrt der IPA-Montabaur führte 33 Mitglieder in die Millionenstadt Köln. Das Wetter war wenig erheiternd, denn es regnete den ganzen Tag. Für mehr Heiterkeit sorgte die kabarettistische Stadtführung, bei der der legendäre rheinische Reitergeneral Jan von Werth (Foto Mitte zwischen Tünnes, links, und Schäl, rechts) mit einer rosa Brille seine geliebte Heimatstadt Köln zeigte. Begleitet wurde er allerdings von der eher nüchternen Griet (Foto links), die, wie sich herausstellte, nicht aus Köln kam und die Stadt frei von glühendem Patriotismus ein wenig anders wahrnimmt. Nach der Führung ging es in ein Brauhaus, wo es bei einem netten Plausch das ein oder andere kühle Kölsch gab. Nach dem Abendessen ging es dann nochmal in die Kölner Altstadt. Obwohl der „große“ FC an diesem Samstag zuhause gegen die Borussia aus Mönchengladbach 4:0 verloren hatte und zu vermuten war, dass den Kölnern nicht nach Feiern zumute war, waren viele Lokalitäten doch stark besucht. Dennoch fanden alle noch irgendwo ein Plätzchen, so dass der Abend gemütlich ausklingen konnte.
Ministerpräsident Volker Bouffier hält der IPA die Treue
Als er der IPA vor zehn Jahren beitrat, war er hessischer Innenminster, inzwischen ist er Ministerpräsident seines Landes. Beim Besuch von Vertretern seiner Verbindungsstelle Wiesbaden versprach Volker Bouffier an seiner IPA-Mitgliedschaft festzuhalten und sich für die IPA einzusetzen.
21 1/2011
Ein Foto von seiner Indienreise schickte Ludwig Szopinski von der Verbindungsstelle Siegburg: „Bei meiner Indien-Reise im Dezember 2010 sah ich einen Polizeiposten der südindischen Nilgiri Police (Foto). Dabei fiel mir besonders der auffällige Satz MAY I HELP YOU auf. Ein nachahmendswertes Beispiel für deutsche Wachen?“
Pilz um eines der ältesten und traditionsreichsten Heilkräuter des Ostens. Dieser Pilz tritt nun auch in Europa seinen Siegeszug an und immer mehr Menschen nehmen ihn in Form von Kapseln ein. Vor über 4000 Jahren, so eine Geschichte, erfuhr der chinesische Kaiser Shi Huang Ti von einem geheimnisvollen Pilz, dessen Genuss Langlebigkeit verhieß. Erst die Entdeckung eines japanischen Pflaumenbauers in den 70er Jahren, den Pilz kommerziell anzubauen, ermöglichte einen breiten Einsatz des wertvollen Pilzes und es war der Beginn der wissenschaftlichen Erforschung dieser Wunderpflanze. Heute werden weltweit jährlich 4300 Tonnen kultiviert, der größte Teil davon in China.
IPA aktuell
„MAY I HELP YOU“
IPA vor Ort
Prima Klima im Sauerland
22 IPA aktuell
Im Herbst besuchte der rumänische IPAFreund Laurentiu Dumitrica mit seiner Kollegin Angelyn Masigon (Superior Police Officer Philippines National Police, das entspricht dem deutschen Rang einer Polizeihauptkommissarin) auf einer Europa-Reise die Polizei in Olpe. Zuvor war der Kontakt über eine Buchungsanfrage für das IPA-Haus der Verbindungsstelle zustande gekommen. Besonders gefallen hat den Gästen die Sauberkeit in unserem Land und das „angenehme Klima“ des Sauerlandes. Auf Osttimor herrscht zeitweise neben hohen Temperaturen eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit, da wird wider Erwarten kühl und trocken offenbar auch mal als angenehm empfunden. Laurentiu und Angelyn sind Mitglieder einer UN-Mission auf Osttimor (Foto), einem Inselstaat in Südostasien. Osttimor gehört zum östlichen Teil des indonesischen Archipels und zählt zu den kleinen Sunda-Inseln. Osttimor ist durch die Timorsee vom 500 km südlich gelegenen Australien getrennt.
IPA vor Ort
lebt nun seit zwölf Jahren in Japan und ist dort Mitglied der IPA. Obwohl er vorher noch nie in Europa war, wollte er nun Bayern kennenlernen. Den Grund verriet er bei seinem Aufenthalt. Er besuchte und besucht in den USA und Japan alle Oktoberfeste und bestellte sich über Internet bei dem bekanntesten Trachtenschneider in Berchtesgaden eine Original Berchtesgadener Tracht nach Maß. Verbindungsstellenleiter Toni Hartenstein (Foto links) begleitete William vier Tage durch das Berchtesgadener Land und musste immer wieder erklären, dass es sich bei seinem Gast nicht um einen Berchtesgadener sondern um einen „Japanischen Amerikaner“ handelt. Grund war die Tracht, die er – wie er sagte – am liebsten Tag und Nacht tragen würde. Er versprach wieder zu kommen, um dann seine Reise durch Bayern fortzusetzen.
Ein Scheck für die IPA!? Hallo, was ist denn hier los! – Die Kreispolizeibehörde Steinfurt überreicht dem IPA Verbindungsstellenleiter einen Scheck über 500 €!? Alles hat seine Richtigkeit. Nur denkt jeder in die falsche Richtung. Richtig ist nämlich folgendes: Die Polizei Steinfurt führt alljährlich ein Behörden übergreifendes „Coptoberfest“ durch. Der Festausschuss beschloss, die IPA bei deren eigener Spendenaktion zu unterstützen.
1 /2011
„Japanischer Amerikaner“ im Berchtesgadener Land Im Oktober besuchte William Unland, ein IPA Freund aus Japan mit seiner Gattin (Foto Mitte und rechts) die Verbindungsstelle Berchtesgadener Land. William ist US Amerikaner und verrichtete 24 Jahre Dienst in Los Angeles. Nach mehreren dienstlichen Schussverletzungen wurde er aus gesundheitlichen Gründen pensioniert. Da er mit einer japanischen Staatsbürgerin verheiratet ist, verlegte er seinen Wohnsitz in die ehemalige Heimat seiner Frau. Er
Die Verbindungsstelle Kreis Steinfurt sammelt derzeit wieder für ein Wohnheim für behinderte junge Menschen in Mezököveszd in Ungarn. Dafür war der Scheck der Kreispolizeibehörde gedacht. Es war ein besonderer Programmpunkt beim Coptoberfest als Marlies Hoffmann den Scheck an Verbindungsstellenleiter Gerd Hahn übergab (Foto). Die Spendensammelaktion soll noch über das Jahr 2011 weiter laufen, damit sich die geplante Übergabe vor Ort auch wirklich lohnt. Zu diesem Anlass wird die IPA Kreis Steinfurt wieder eine Busreise nach Ungarn planen.
IPA und Sport Gemeinsam gegen Gewalt Die IPA hat sich den Kampf gegen Jugendkriminalität, die Gewalt unter Jugendlichen und den Jugendschutz auf die Fahnen geschrieben. Gemeinsam mit dem K.S. Polonia Hamburg von 1988 e.V. hat sich die IPA Landesgruppe Hamburg dazu entschlossen, den Wahlspruch “Gemeinsam gegen Jugendkriminalität und Gewalt” (leicht verkürzt) auf den Trikots der Spieler des K.S. Polonia in die Hamburger Fußballwelt zu tragen (Foto unten).
Im Oktober wurden die gesponsorten Trikots präsentiert. Die Vorstandsmitglieder hatten sich verabredet und die Sonne strahlte, als sie (Foto oben: Sekretär Wolfgang Hartmann 3.v.l., Schatzmeisester Jörn Sucharski 4.v.l. und Leiter der Landesgruppenleiter Mathias Reher 2.v.l.) beim Sportplatz an der Finkenau eintrafen. Der IPA-Wimpel flatterte leicht im Wind und die Flyer lagen bereit, als alle Teilnehmer vom Moderator Manfred Itzen offiziell begrüßt wurden. Er stellte ausgiebig das Projekt “Gemeinsam gegen Jugendkriminalität und Gewalt” vor. Die gesamte Mannschaft, die Betreuer und einige Fans waren anwesend. Es folgte eine kurze Darstellung über die Aktivitäten und Ziele der IPA. Als Überraschung hielt der Schatzmeister Jörn Sucharski noch eine kleine Ansprache in polnischer Sprache. Das kam natürlich unglaublich gut an. Dann wurden IPA und KS Polonia-Wimpel getauscht.
Gimborn schreibt Geschichten Wer einmal in Gimborn war, der vielleicht romantischsten Bildungsstätte im Land, weiß um die unzähligen Sagen und Geschichten, die sich im und um das alte
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IPA vor Ort Gemäuer ranken. Welcher Ort wäre also geeigneter für ein Treffen der PolizeiPoeten?
Hamburg - auf Streife mit Eberhard Eigentlich waren Jupp Simon (Foto links) und Rainer Seipp von der Verbindungsstelle Bergstraße als Teilnehmer der DiS-Tage (Drogen im Straßenverkehr) dienstlich in Hamburg. Natürlich durfte bei einem solchen Erfahrungsaustausch das Kulturelle nicht zu kurz kommen. So wurden die Hessen durch IPAFreund Eberhard Sussiek (Foto Mitte) von der IPA Hamburg, durch die Hafenstadt geführt. Nach einem kleinen Rundgang durch das Rathaus und einigem Wissenswerten dazu, setzten sie die Stadtbesichtigung auf der Elbe in Richtung Finkenwerder fort. Nach Rückkehr an den Landungsbrücken
Bei herrlichem Sonnenschein und strahlend blauem Himmel richtete die Verbindungsstelle Bergstraße ihr Familien- und Grillfest aus. Dabei waren nicht nur die Mitglieder und deren Familien, sondern auch alle Freunde der Verbindungsstelle eingeladen. Nach der großen Resonanz in den letzten beiden Jahren wurde für die kleinen Gäste eine Hüpfburg organisiert, die selbstverständlich bestens ankam.
20. Internationales Hallenfußballturnier im Vogtland
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Polizistin aus Polen auf Streife bei der „Warburger Oktoberwoche“ Seit dem Herbst 2009 bestehen enge Kontakte zwischen der IPA Verbindungsstelle Legionowo bei Warschau und der Verbindungsstelle Egge. Im Rahmen dieser freundschaftlichen Kontakte war die polnische, deutschsprachige Polizistin Magdalena Błażejak (Foto) während der „Warburger Oktoberwoche“ in Warburg zu Besuch. Für die Zeit ihres Aufenthalts nahm die Kollegin am Familienleben und dem
23 1/2011
Die IPA Verbindungsstelle Vogtland hatte sich vor einem Jahr beim Turnier in Heiligenstadt als Ausrichter des insgesamt zum 20. Mal stattfindenden IPA Fußballturniers bereit erklärt. Mannschaften der IPA Eichstätt, IPA Gera, IPA Obernburg, IPA Börde/ Salzland, IPA Hartberg (Österreich), IPA Sotschi (Russland), IPA Oslo (Norwegen) und IPA Pavia (Italien) nahmen teil Im „Panorama-Restaurant“ des Möbelhauses Biller in Plauen wurde als Auftaktveranstaltung die Gruppenauslosung durch den Oberbürgermeister der Stadt Plauen, Herr Oberdorfer, eröffnet. Die Zuschauer sahen in beiden Gruppen jede Menge interessante und spannende Spiele mit bissig, aber fair geführten Zweikämpfen, schönen Toren und Glanzparaden. Das Ganze wurde von Beginn an mit einer riesigen Stimmung begleitet. Unglaublich was da teilweise auf den Rängen abging (Foto). Das Finale zwischen Sotschi und Obernburg wurde zur Freude der knapp 200 Zuschauer zum richtigen Krimi. Die Entscheidung fiel in einem dramatischen 9-Meter-Schießen. Turniersieger wurde die Mannschaft der IPA Obernburg. Als bester Spieler wurde Thorsten Maier, Obernburg, und als bester Torwart Mike Puth, Gera, gekürt.
Aber auch für die Großen war einiges geboten. Neben Kaffee und Kuchen konnte dieses Jahr mit einem Spanferkel aufgewartet werden, welches unser Mitglied Jo Therporten organisiert und zubereitet hatte. Nachdem unsere IPA Freunde der Auerbacher Schützengemeinschaft mit ihren Jagdhörnern „Sau tot“ geblasen hatten, wurde der Braten angeschnitten. Im Anschluss saß man noch in gemütlicher Runde zusammen und ließ das Grillfest bis in den späten Abend ausklingen.
IPA aktuell
Diese reisten Ende Oktober aus der ganzen Republik an, um gemeinsam unter der Federführung der Radio-Journalistin Christiane Neukirch und dem Gründer der Polizei-Poeten, Volker Uhl, Kreativtechniken zu erlernen, wie die Ideen, die in jedem schlummern, aufs Papier zu bringen sind. Doch ein jeder, der selbst schon einmal geschrieben hat weiß, dass der erste Entwurf einer Erzählung nur der Beginn für die eigentliche Arbeit am Text ist. „Mit den Ohren schreiben“ so lautete der Titel des Seminars. Das eigene Ohr soll auch der erste (und kompromissloseste) Kritiker sein. Arbeitsergebnisse wurden vorgelesen und besprochen. Gute und schlechtere Beispiele aus der Feder des Radioprofis wurden gemeinsam betrachtet und was kaum einer der Teilnehmer für möglich hielt, schufen sie bis zum Ende des Seminars in Gruppenarbeit wirklich gelungene Radioreportagen, die allesamt die kleinen Geheimnisse von Schloss Gimborn zum Thema hatten. Nur die Geschichten, die beim gemütlichen Beisammensein in der Turmbar geschrieben wurden, fanden bislang nicht den Weg aufs Papier. Aber vielleicht wäre gerade das ein Thema für einen weiteren Workshop?
sahen sie noch die berühmte Reeperbahn auf St. Pauli. Eberhard konnte auch noch mit interessanten Geschichten aus dem aktiven Dienst auf der Davidwache aufwarten.
Ob groß, ob klein, die Bergstraße lud alle ein
dienstlichen Alltag des Warburger Polizisten Karl-Heinrich Gehlhaus (Foto links) teil. So begleitete sie ihn in polnischer Polizeiuniform im Dienst auf dem Festplatz und innerhalb der Festwache und konnte auch einige Streifenfahrten im Zuständigkeitsbereich der Wache Warburg erleben.
Fahndung nach Kugel Salzgitteraner boßeln in Feldmark Eine etwa fünfzehnminütige Zwangspause mussten Mitglieder und Gäste der Verbindungsstelle Salzgitter jetzt beim Boßeln in der Feldmark rund um Groß Mahner einlegen, als eine der Mannschaften ihre Kugel in einem Bach versenkte. Organisator Helmut Banse hatte bereits den Weg nach Hause angetreten, um eine Ersatzkugel zu holen, als Manfred Nießen die verloren geglaubte Kugel endlich im trüben Bach wiederfand.
24 IPA aktuell 1 /2011
Aber auch sonst hatte es die von Banse vorbereitete Strecke in sich. Und so dauerte die Tour etwa eine Stunde länger als geplant. Zum Glück hielt sich das Wetter bis zum Abschluss und der Tag fand einen guten Abschluss.
Funkertreffen im IPA-Haus Ramsbeck / Sauerland Udo Hornfischer berichtet vom Funkertreffen: „Alljährlich im November werden die Funkamateure der IPA unruhig, steht doch der weltweite IPA-Funkkontest vor der Tür. Auch in diesem Jahr hatte unser IPA- und Funkfreund Hans Olsowski, IPA Vbst. Hochsauerland, zum ersten Wochenende im November in das IPA-Haus Ramsbeck eingeladen. Sicher gibt es für einen Funkwettbewerb idealere Örtlichkeiten als einen Taleinschnitt, doch steht für die IPA-Funker auch der IPA-Gedanke und die oftmals damit verbundene Gemütlichkeit im Raum. Bis zum frühen Nachmittag waren alle IPA-Freunde angereist und trotz des Nieselregens wurde umgehend mit dem Aufbau der Funkantenne begonnen. Da
IPA vor Ort
unser Organisator auch hierfür eine hervorragende Vorarbeit geleistet hatte, stand die Antenne sehr schnell und konnte einem ersten Funktionstest unterzogen werden. Bei diesem Funktionstest handelte es sich gleich um die donnerstägliche IPA-Runde auf der Frequenz von 3680 kHz, meist mit internationaler Beteiligung. Die Antenne war in Ordnung und alle Rundenteilnehmer, ob IPA-Mitglieder oder nicht – jeder Funkamateur(in) ist stets herzlich willkommen – bestätigten ein gutes Funksignal. Am Samstagmorgen, pünktlich um 07.00 Uhr, startete der Wettbewerb mit der Clubstation der IPA Deutsche Sektion – DL 0 IPA. Die IPA-Freunde Hans Olsowski (DJ7PX) und Udo Hornfischer (DJ5QE) wechselten sich an der Taste ab, denn an diesem Tag wird in dem Kontest nur gemorst. Von 07:00 bis 11:00 und nochmals nachmittags von 15:00 bis 19:00 Uhr, konnte man im gesamten IPA-Haus die Morsezeichen hören. Am Sonntag ging es wieder um 07.00 Uhr los, diesmal mit Sprechfunk. Um sich eine Arbeitsfrequenz zu sichern, wurde schon einige Minuten vor dem Start gefunkt. Hier wurden schon verschiedene Konkurrenten kurz gesprochen, die sich auch eine Frequenz sichern wollten. Dabei wurde natürlich auch geflachst, dass es bei dem Wettbewerb ja doch nur einen Sieger geben könne – und dabei meinte jeder sich selbst…! Erfahrungsgemäß beteiligen sich am Sonntag mehr Stationen als am Samstag. Teilweise kam der 2. Operateur, er gibt die entsprechenden Funkdaten in ein Computerprogramm ein, damit nicht nach, da oftmals mehrere Stationen hintereinander uns anriefen. Da es sich bei der Mannschaft aber um langjährig erfahrene Funkamateure handelte, ließen sie sich auch nicht durch einen kurzen Stromausfall – Gott sei Dank war das Funkgerät anders abgesichert – aus der Ruhe bringen. Die Daten wurden kurzer Hand auf Papier notiert und so schnell wie möglich in den Computer übertragen. Alle Teilnehmer dürften froh gewesen sein, als der Funkwettbewerb um 19:00 Uhr beendet war. Zeigte doch der eine oder andere
Operateur leichte Sprachschwierigkeiten, als er zum X-ten Mal „CQ IPA von DL 0 IPA“ gerufen hatte. Jedenfalls bedanken wir uns bei den zahlreichen ausländischen Funkstationen, in Europa und Übersee, sowie natürlich auch bei den zahlenmäßig am stärksten vertretenen deutschen Stationen, für die erhaltenen Punkte. Beim Morsen kamen wir auf 92 Funkverbindungen, davon 12 Länder mit IPAFunkstationen, eine davon in den USA. Im Sprechfunkteil standen letztlich 219 Funkverbindungen im Logbuch, die sich auf 23 Länder mit IPA-Funkstationen verteilten. Wir kennen zwar unsere derzeit erreichte Punktzahl, die sich letztlich aus der Anzahl der Funkverbindungen (IPA-Mitglieder 5, Nichtmitglieder 1 Punkt), multipliziert mit der Anzahl der erreichten IPA-Länder, errechnet, jedoch werden die Unterlagen zur Auswertung eingereicht.“
Zur Steuben-Parade nach NewYork
Die Verbindungsstelle Betzdorf im Landkreis Altenkirchen besuchte mit einer Delegation New York, um dort an der Steuben-Parade teilzunehmen.
Fortbildung für Steinfurter
Gerd Hahn berichtet von einem GimbornSeminar seiner Verbindungsstelle: „Mit 41 Personen fuhr die IPA Kreis Steinfurt zu einer selbst initiierten Bildungsveranstaltung nach Marienheide. Im IBZ Schloß Gimborn der IPA nahmen alle an einem Seminar mit dem Thema Rechtsradikalismus teil. Es war ein interessantes und politisch brisantes Thema, was die Steinfurter sich vorgenommen hatten. Die Referenten, vorneweg der Politologe Volker Kraja,
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IPA Rheinland-Pfalz zu Besuch im Innenministerium
lizeibeamtinnen und -beamte Gesprächsschwerpunkt. Horst W. Bichl erläuterte die Austauschprogramme der IPA mit den Sektionen Polen, Ungarn und der Türkei. Dabei stellte er auch die Zahlen der an dem Programm teilnehmenden IPA-Freunde und deren Herkunft aus den Bundesländern dar. Minister Bruch war von der Idee begeistert, vor allem deshalb, weil Rheinland-Pfalz ebenfalls Kontakte nach Polen, Ungarn und der Türkei unterhält. In der Vergangenheit haben Rheinland-Pfälzische Polizeibeamte bereits Dienst am Plattensee in Ungarn verrichtet. Für die Zukunft stimmte er zu, dass auch Beamtinnen und Beamte seines Landes an den Austauschprogrammen teilnehmen und sagte weitere Unterstützung der Programme durch die im Einzelfall festzulegende Anrechnung auf die Arbeitszeit und den Dienstunfallschutz zu. Mit Rücksicht auf den Dienstbetrieb wird die jährliche Höchstzahl der Teilnehmer jedoch begrenzt.“
Ärmel hoch für „Stefan Morsch“
Landesgruppenleiter Werner Peter (Foto Mitte) berichtet von einem Besuch beim Innenminister des Landes RheinlandPfalz. „Der Landesgruppenvorstand stellt sich bei Staatsminister Karl Peter Bruch (Foto 3.v.l.) vor und informiert über die Austauschprogramme der IPA.
Die Mitglieder des Geschäftsführenden IPA-Landesgruppenvorstandes RheinlandPfalz in Begleitung von Vizepräsident Horst W. Bichl (2.v.l.) trafen sich traditionsgemäß zum Informations- und Gedankenaustausch mit Staatsminister Karl Peter Bruch im Innenministerium. Von Seiten des Innenministeriums nahmen auch Leitender Ministerialrat Rainer Leubecher als Vertreter der Abteilung 4 und Horst Schäfer, Chefredakteur des Polizeikurier, teil. Minister Bruch zeigte sich „beeindruckt“, dass der Vizepräsident der IPA Deutsche Sektion der Einladung zu dem Gespräch gerne gefolgt war. Neben der Vorstellung der Mitglieder des Landesgruppenvorstandes waren die Austauschprogramme der IPA für junge Po-
„Die IPA Bork bittet um eure Unterstützung“, so wurde im LAFP NRW für die große Typisierungsaktion der „StefanMorsch-Stiftung“ geworben. Pro Tag erkranken in Deutschland durchschnittlich etwa 20 Menschen an Leukämie oder einer ähnlichen Krankheit. Oft sind Kinder und Jugendliche betroffen. Viele Patienten sind auf eine Übertragung von gesunden Blutstammzellen eines unverwandten Spenders angewiesen, um zu überleben. Die genetischen Merkmale müssen dabei vollständig übereinstimmen. Mitarbeiter der Stiftung sind fast täglich in ganz Deutschland unterwegs, um bei solchen Aktionen neue potentielle Stammzellenspender für die eigene Spenderdatei zu gewinnen. Im LAFP NRW in Bork waren zahlreiche Beamtinnen und Beamte bereit, sich 5,6 ml Blut für eine serologische und molekularbiologische Bestimmung ihrer Gewebemerkmale entnehmen zu lassen. Sie sind nun bis zur Vollendung ihres 61.
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Lebensjahres in der stiftungseigenen Spenderdatei registriert und gehören damit zu den ca. 380 000 potentiellen Lebensrettern, die weltweit vermittelt werden können. Durchschnittlich vermittelt die Stiftung sechs bis acht Spender pro Woche.
Winterzauber in Bork Kurz vor Weihnachten fanden sich Mitarbeiter und Studierende des LAFP NRW sowie Mitglieder, Freunde und Gönner der IPA-Verbindungsstelle Bork ein, um gemeinsam in weihnachtlicher Atmosphäre den Jahresabschluss zu feiern. Verschneite Holzhütten im Innenhof, an denen Glühwein und Punsch, Waffeln mit heißen Kirschen und leckere Würstchen vom Grill angeboten wurden, luden bei winterlichem Wetter zum Verweilen im Freien ein. Etwa 200 Gästen wurden mit einem an Höhepunkten reichen Programm weihnachtlich eingestimmt. Nach dem von der Sopranistin Tamara Melkumjan-Bergjan aus Münster gefühlvoll das „Ave Maria“ vorgetragen worden war, begrüßte der Abteilungsleiter und Veranstalter Werner Stahl die Ehrengäste Harriet Bruce-Annan (AFRICAN ANGELS e.V.), Heike Gründgen (Ambulanter Kinderhospizdienst Kreis Unna/Hamm) alle Gäste, Pensionäre und Ehemalige sowie das Holzblasensemble des Landespolizeiorchesters NRW. Als es dunkelte stapfte der Weihnachtsmann durch den Schnee und überreichte gemeinsam mit Verbindungsstellenleiter Konrad Bröker eine Geldspende und Geschenke an den Kinderhospizdienst. Auch der Verein „African Angels e.V.“ der zurzeit in Ghana ein Internat für 100 Kinder baut, erhielt einen Gutschein.
Zur Freude der Gäste trat Pipe-Major Klaus Paffen mit seinem Dudelsack auf und nachdem Tamara Melkumjan-Bergjan zum Abschluss stimmgewaltig „Amazing Grace“ gesungen hatte, endete der Abend in gemütlicher Runde im warmen Bistro „IAF-Point“.
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gestalteten den Ablauf des Seminars so mitreißend, dass die Zeit im Fluge verging. Nach schwerer politischer Kost durfte natürlich auch der Informationsaustausch untereinander und das Gimborn-Feeling nicht zu kurz kommen. Man wurde allem gerecht. Alles hatte seinen Platz und für viele Dinge hatten die Steinfurter Zeit. Dazu gehörte auch eine Abendmesse in der Gimborner Kirche am Samstag. Polizeipfarrer Erich Elpers zelebrierte den erst vor Ort organisierten Gottesdienst. Sekretär Reinhard Kottmann und Schatzmeister Axel Schultz fungierten als Messdiener. Das hatten sie zuletzt vor ca. 15 Jahren getan. Bei diesem abwechslungsreichen Programm fand jeder sein Highlight. Die geschichtsträchtige Unterkunft und das besondere Gimborn-Ambiente taten ihr übriges. Raus aus dem Alltag und mal wieder unter IPA Freunden sein. Das hatte schon was!“
IPA aktuell
IPA vor Ort
IPA vor Ort
Jubiläum am Geburtstag von Arthur Troop
International Police Association
gedenken. In fröhlicher Runde verging die Zeit wie im Flug, bevor das obligatorische Wand-Emblem, verbunden mit einem Geldgeschenk, von Schatzmeister Lambrecht an Sekretär Peter Müller und Schatzmeister Friedrich Schulze (Foto v.l.n.r.) überreicht werden konnte.
In Kahramanmarasch
Sichtbar unterwegs mit der IPA Hamm
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Einen vierstelligen Euro-Betrag investierte die IPA Hamm in die Sicherheit der Hammer Kinder. Verbindungsstellenleiter Olaf Drewlo stellt sich vor, dass die 2.000 von der IPA zur Verfügung gestellten Reflektoren in Streifenwagenform und mit IPA-Aufdruck im Rahmen der Schulwegüberwachung an die Kinder ausgegeben werden. „Mit dieser Aktion möchte die IPA ein wenig dazu beitragen, die Zahl der Verkehrsunfälle mit Kindern in Hamm zu senken,“ beschreibt Drewlo die Motivation der IPA.
Nachdem Bundesschatzmeister Günter Lambrecht auf Grund einer plötzlichen Erkrankung nicht an den offiziellen Jubiläumsfeierlichkeiten zum 50-jährigen Bestehen der Verbindungsstelle teilnehmen konnte, wurde er für das Jahresabschlussessen eingeladen. Da nunmehr Vbst-Leiter Tido Jansen erkrankt war, begrüßte Sekretär Peter Müller die zahlreich erschienenen Mitglieder. Zufall oder Absicht – Günter Lambrecht konnte den Gastgebern berichten, dass dieser Tag genau der Geburtstag unseres Gründers Arthur Troop war. So konnte man auf dieser Geburtstagsfeier der Verbindungsstelle auch unseres Gründers
In Kahramanmarasch/Türkei sah IPAFreund Norbert Jansen eine Doppelstreife der ‚TRAFIK POLIS‘ auf neuen BMWEnduros. Ausgewiesen durch IPA-Kappe und -Ausweis durfte er sich mit einem türkischen Kollegen fotografieren lassen.
IPA aktuell
Krawalle auf Demonstrationen und beim Fußball Thema auf der IPOMEX® Polizisten gegen wachsende Gewalt schützen
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Münster. Gewalt gegen die Polizei nimmt massiv zu. Selbst RoutineEinsätze wie eine häusliche Streitschlichtung drohen immer häufiger zu eskalieren. Das hat im vergangenen Jahr eine Studie in zehn Bundesländern ergeben. An die Ausrüstung der Beamten stellt diese Entwicklung wachsende Anforderungen. Die Fortbildung und Ausstattung der Polizei, die Krawalle rund um die CastorTransporte und die Gewalt im Fußball sind deshalb drei Schwerpunkte der 5. Internationalen Polizeifachmesse und Konferenz IPOMEX® vom 12. bis 14. April in Münster, Messe und Congress Centrum Halle Münsterland. Die IPOMEX® hat sich etabliert als Fachmesse von Praktikern für Praktiker aus Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben. Dazu zählen neben der Polizei auch Feuerwehren, Rettungsdienste, Zoll, Katastrophenschutz und Bundeswehr. Besonders eng ist in diesem Jahr die Zusammenarbeit mit der niederländischen Polizei. Im Anschluss an die Eröffnung durch den Schirmherrn, NRWInnenminister Ralf Jäger, befasst sich die Podiumsdiskussion
Auch die IPA wird vertreten sein. Wie auch in den letzten Jahren wird Peter Newels mit seinem Team von der Verbindungsstelle Münster den Stand der IPA Deutsche Sektion betreuen. Hier sind Besucher herzlich willkommen, können sich über die IPA informieren und sich bei einem Kaffee oder einem Erfrischungsgetränk eine Pause gönnen und sich mit IPA-Freundinnen und -Freunden austauschen.
www.ipa-deutschland.de
Messebegleitendes Rahmenprogramm u. a. mit: · Fachkonferenz „Moderne und adaptive Lichttechnik für den Funkstreifenwagen“ · Jahrestagung der DGfK · Workshop „Taktische Einsatzmedizin“ 12. – 14. April 2011, Münster
· Führungskräfteseminar „BOS-Funk für die BOS-Branche (Leitstellentechnologie)“ · Sonderschau Einsatzfahrzeuge
www.ipomex.com
Unterstützt durch:
der Deutschen Hochschule der Polizei mit dem Thema „Fußball und Gewalt“. Holger Hieronymus, Geschäftsführer der Deutschen Fußball Liga (DFL) und Helmut Spahn, Sicherheitsbeauftragter des DFB, werden unter anderem mit Vertretern des Polizeipräsidiums Dortmund und der Polizei aus den Niederlanden ins Gespräch kommen. Dabei wird es sicherlich auch um Fanprojekte, Risikospiele und Krawalle außerhalb der Stadien gehen. Auch auf Demonstrationen haben Ausschreitungen in den vergangenen Jahren zugenommen. Die Diskussion um „Stuttgart 21“ prägte den Begriff des „Wutbürgers“ – „Wutbürger – Gutbürger“ ist auch der Titel eines Symposiums für Polizeiführer und Führungskräfte der Bereitschaftspolizei. Hier werden aktuelle Entwicklungen des Demonstrationsgeschehens und Herausforderungen an die Einsatzbewältigung beleuchtet. Das Beispiel dafür bietet der Castor-Transport nach Gorleben im November. Polizeipräsident Friedrich Niehörster aus Lüneburg und Bernhard Witthaut, Bundesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (GdP), haben als Referenten zugesagt. Im Rahmen des zweitägigen Symposiums „Gewalt gegen Polizeibeamte – Herausforderung für Fortbildung und Ausstattung der Polizei“ stellt Prof. Dr. Christian Pfeiffer vom Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen Ergebnisse seiner Studie aus zehn Bundesländern vor. Das Landesamt für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten der Polizei NRW bietet neben diesem Symposium auch einen Workshop „Taktische Einsatzmedizin“ an. Das Polizeitechnische Institut (PTI) der Deutschen Hochschule der Polizei leitet eine Fachtagung für moderne und adaptive Lichttechnik für den Funkstreifenwagen. Die niederländische Polizei erörtert technische Maßnahmen nach unerwarteten Ereignissen. Eng ko-
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operiert die Polizei Münster mit den niederländischen Kollegen bei der Bekämpfung grenzüberschreitender Fahrraddiebstähle. Auch dies wird ein Vortragsthema sein. Ebenfalls ein wichtiges Thema ist die Zusammenarbeit zwischen Polizei und privaten Sicherheitsdienstleistern. Diese steht am 14. April im Mittelpunkt des zweiten ÖPNV-Sicherheitskongresses des Landes NRW. Hier diskutierten Vertreter des NRW-Innen- und des Verkehrsministeriums, der Polizei und der Ordnungspartnerschaften sowie der Verkehrs- und privater Sicherheitsunternehmen über Kooperationen im öffentlichen Personennahverkehr. Die rund 100 erwarteten Aussteller präsentieren moderne Fahrzeuge inklusive Zubehör, digitale Funktechnik sowie Ausrüstungen zur Verkehrsüberwachung und zur Videobildauswertung. Sicherheitslösungen und Schutzausrüstungen werden wieder im Action-Center einem Live-Härtetest unterzogen. Der hohe Stellenwert der IPOMEX® in der Fachwelt lässt sich an der Resonanz renommierter Verbände erkennen, die die Fachmesse als Rahmen für ihre zentralen Kongresse nutzen. So hält die Deutsche Gesellschaft für Kriminalistik (DGfK) erneut in Münster ihre Jahrestagung ab. Diesmal beschäftigt sie sich mit neuen Wegen der Kriminaltechnik. Dabei geht es um „Visionen und Machbarkeit, Möglichkeiten und Grenzen der naturwissenschaftlichen Kriminalistik“. Die Leitung hat Dr. Peter W. Pfefferli vom Forensischen Institut Zürich. Die IPOMEX® steht am 12. und 13. April nur Behördenbesuchern offen. Am 14. April haben auch Besucher aus Unternehmen Zutritt, die zum Beispiel mit der Sicherheit in ihren Häusern beauftragt sind. Detaillierte Informationen zur Fachmesse und dem Rahmenprogramm sind im Internet zu finden, www.ipomex.com
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Was?
Sammlerbörse in Berlin Hallenfußballturnier der IPA Bitburg-Prüm 2. IPA-Championship in Airgun-Shooting in Kikinda/Serbien 20 Jahre IPA Verbindungsstelle Arnstadt
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Wann?
Wo?
18. März 2011 g.a.skala@t-online.de 9. April 2011 pibitburg@polizei.rlp.de 30. April 2011 ipakikinda@yahoo.com 6. bis 8. Mai 2011 baese@arcor.de
18. Internationaler Polizeimarsch der IPA Waldshut-Tiengen mit Abendprogramm - GdP-Ball „Hollywood in Concert“
7. Mai 2011 www.ipa-waldshut-tiengen.de
22. Internationale Polizeitauschbörse der IPA Bork
8. Mai 2011 reibetanz.abc@freenet.de
Wandertag der IPA Wuppertal am UHU-Haus
14. Mai 2011
Hermann.Koppelberg@ ipa-nrw.de
Motorradtour der IPA Wuppertal ins Bergische
14. Mai 2011
Hermann.Koppelberg@ ipa-nrw.de
20 Jahre IPA Sachsen - Festwochenende der Landesgruppe mit den Verbindungsstellen Vogtland und Stollberg/Aue
20. bis 22. Mai 2011 landesgruppe@ipa-sachsen.de
5. offenes Motorradtreffen für Polizei-, Zoll-, Justizbeamte, Feldjäger und deren Angehörige in Uslar
27. bis 29. Mai 2011 Detlef.schoene@polizei.hessen.de
IPA-ECO-Friedship-Week in Manaus/Brasilien
30. Mai bis 4. Juni 2011 www.ipaeco.com
IPA aktuell
12. International IPA Fly-In Birrfeld/Schweiz
24. bis 26. Juni 2011 swiss@ipa-flyin.ch
25 Jahre IPA Husum 4. Internationales Motorradtreffen
10. bis 13. Juni 2011 www.ipa-nordfriesland.de
50 Jahre Landesgruppe Alto Adige/Südtirol
16. bis 19. Juni 2011 alois.kaneider@poliziadistato.it
55 Jahre IPA Mönchengladbach
1 /2011
55 Jahre IPA Mettmann
1. bis 3. Juli 2011 14. bis 17. Juli 2011
captainjuergenwillmann@ online.de eckhardzimmermann@ alice-dsl.net
FRIENDSHIP WEEK - AYRSHIRE, SCOTLAND
6. bis 13. August 2011 jimaripa@sky.com
5. Offenes Motorradtreffen für Polizei-, Zoll-, Justizbeamte, Feldjäger und deren Angehörige in Uslar
19. bis 21. August 2011 Detlef.schoene@polizei.hessen.de
Internationales Treffen der IPA-Wohnmobilfreunde in Karlsruhe Sammlerbörse in Berlin Freundschaftswoche der IPA Rumänien IPARadtour 2011 der IPA Verbindungsstelle Oppenheim
25. bis 28. August 2011 www.ipa-karlsruhe.de 20. September 2011 g.a.skala@t-online.de 18. bis 25. September 2011 www.iparomania.ro 3. bis 7. Oktober 2011 g.wollscheid@web.de
www.ipa-deutschland.de
Nationaler Kongress IPA Deutsche Sektion in Lübeck
10. bis 13. Juni 2011 in Husum
29. September bis 2. Oktober 2011
25 Jahre IPA Nordfriesland 4. Internationales Motorradtreffen
Auf zwei Rädern zum Jakobsweg
www.ipa-nordfriesland.de
das »Vogel-Strauß-Syndrom«
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29 Zeigt Zivilcourage. Ruft Hilfe: 110 Menschen werden belästigt, bedroht, geschlagen, sexuell gedemütigt – vor unseren Augen. Die Opfer hoffen auf unsere Hilfe. Viel zu oft jedoch vergebens. Jeder von uns kann helfen. Auch Sie!
1/2011
64-jähriger Pensionär aus dem Emsland fährt mit seinem Motorroller (500 ccm) im Mai - Juni 2011 nach Santiago de Compostela/Spanien, zum Grab des Heiligen Jakobus. „Der Weg beginnt vor der Haustür“ Wer begleitet ihn mit eigenem Roller oder Krad? ( 01759746090
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IPA 37 – 15. bis 17. April 2011 Sicher am PC – Nutzen und Risiken des Computers Hintergründe und praktische Hinweise Für all diejenigen, die an der Welt der modernen Informationsund Kommunikationstechniken teilhaben möchten. Das Seminarprogramm ist offen auf die Bedürfnisse und Interessen der Teilnehmenden angelegt. Praktische Fragen und Übungen, einzeln, in Kleingruppen und gemeinsam, stehen im Vordergrund. Leitung: Patric Louis, Generalsekretär der IPA-Deutsche Sektion IPA 38 – 16. bis 17. Juni 2011 Die letzten Berufsjahre – Die ersten Jahre im Ruhestand Drei Schritte zur Vorbereitung auf den Ruhestand – Persönliches, Allgemeines und Besonderes für Polizeibedienstete Leitung: Roland Krämer, Polizeipfarrer, Schwelm Hansjörg Richard, Pfarrer, Gladbeck
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IPA aktuell
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Sehr geehrter Herr Göckeritz, im Namen meiner Mutter möchte ich mich recht herzlich für die Übersendung der Memberchip-Card bedanken. Meine Mutter ist nun 96 Jahre alt und liest – trotz der Beschwerden des Alters – noch mit Interesse Ihre Publikationen. Ich wünsche Ihnen ein frohes Fest und eine glückliche Hand für die Leitung der IPA. Mit freundlichen Grüßen Wolfgang Thiede
„SERVO PER AMIKECO“ wörtlich genommen Am 21.08.2010 starteten meine Ehefrau und ich, mit dabei auch unser Hund, in unserem alten VW zum Urlaub an die Ostsee. Die ca. 800 km lange Fahrt verlief problemlos und wir erreichten, wenn auch etwas müde, jedoch voller Freude unsere Urlaubswohnung am Timmendorfer Strand. Nach sechs herrlichen Urlaubstagen war es dann jedoch mit der Freude vorbei. Am Morgen des 27.08., nach einer schlaflosen Nacht, wurde ich vom herbeigerufenen Notarzt wegen einer akuten „Baucherkrankung“ in das Klinikum „Schön Klinik“ in Neustadt eingeliefert und einige Stunden später notoperiert. Ich musste dort neun Tage stationär verbleiben, wobei mir ein ewiges „Andenken“ am Bauch von ca. 15 cm verblieb. Neben dem anfänglichen Ärger über den geplatzten Urlaub und den Sorgen darüber, wie denn meine Ehefrau nun alleine mit unserem Hund die 800 km nach Hause antreten sollte, stellte sich dann die Frage, wie ich selbst den Weg ins Saarland machen könnte. Auf Grund der Operationsfolgen war es mir nicht möglich, eine längere Strecke im Pkw oder auch mit der Bahn zu fahren, geschweige denn meinen Koffer über einen längeren Weg zu tragen. So buchte ich dann einen Rückflug ins Saarland ab dem Flughafen Hamburg. Dann ergab sich aber noch das Problem, wie ich denn dort überhaupt hinkomme (ca. 80 km Autofahrt). Ein Transport durch den ADAC oder das DRK war nicht möglich bzw. nur auf eigene Kosten. Einzig eine teure TaxiFahrt war übrig geblieben. In einem Telefonat schilderte ich meinem Verbindungsstellenleiter der IPA Saarlouis, Bodo Miljevic, meine „Notsituation“ und fragte diesen, ob er nicht über eine Verbindungsstelle hier im Norden vielleicht eine Fahrt für mich von der „Schön Klinik“ in Neustadt zum Flughafen Hamburg organisieren könnte. Es dauerten nicht einmal zwei Tage und Bodo hatte dies tatsächlich geschafft. Durch den Leiter der Verbindungsstelle Ostholstein, Ronald Kränicke, war es ihm gelungen, einen IPA-Kollegen ausfindig zu machen, der mich fahren wollte. Dieser Kollege, Volker Thomsen rief mich am gleichen Tag noch in der Klinik an, wobei wir alles Notwendige besprachen. Er holte mich an dem betreffenden Samstag, also in seinem freien Wochenende, wie vereinbart vor der Klinik ab. Mit seinem privaten Pkw fuhr er mich direkt bis vor den Abflugter-
minal des Flughafens. So kam ich dann, wenn auch etwas müde, aber stressfrei und gesundheitlich nicht noch mehr angeschlagen nach Hause. Meine Freude über diese Hilfeleistung des Kollegen Thomsen war und ist immer noch groß. Diesem gehört mein außerordentlicher Dank. Diese schnelle und unbürokratische Hilfeleistung ist für mich beispielhaft für den Sinn unserer IPA und den Leitgedanken SERVO PER AMIKECO. Ich möchte mich auch ihm Namen meiner Familie nochmals herzlichst bei Volker Thomsen und Ronald Kränicke für die besondere Hilfe bedanken. Matthias Mommenthal Verbindungsstelle Saarlouis Hello, My name is Moshe Schnapp and I am a member of the Israeli IPA organization. Less than two weeks ago I stayed, together with my wife, in the IPA house DESI in Netphen. I am writing this mail because I feel obliged to tell you how nice we have been treated by the Family Fiebig who is taking care of this extraordinary place. We were warmly welcomed and treated as personal friends. All our needs have been taken care off. Being aware of the holiday period of time, Volker Fiebig made all necessary arrangements and preparations to make our stay comfortable and enjoyable. Please join me and my wife Tmima, in sending the Fiebig's a very big THANK YOU. Yours in friendship Servo per Amikeco Moshe Schnapp Anzeige
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Im Verhinderungsfalle wird der Widerspruchsführer gebeten, dies mitzuteilen. Geheimnisse des Amtsdeutschen
Buchbesprechung
Hans R. Fluck und Michaela Blaha Verlag Herder, 1. Aufl. 2010 160 Seiten, kartoniert € 7,90 ISBN 978-3-451-05991-9
Das dreibändige Werk ist als Praxis-Leitfaden konzipiert und orientiert sich an Struktur und Inhalt des Bachelor-Studienganges. Der Schwerpunkt der Bücher liegt im Bereich des polizeipraktischen Einsatzhandelns. Die rechtlichen Hintergründe (z.B. Straftatbestände, Eingriffsermächtigungen) werden nur kurz – meist als optisch hervorgehobene Stichwortliste – angeführt, ohne dass auf Anordnungskompetenzen und Formvorschriften eingegangen wird. So kann der Leser sich rasch die Eckpunkte der Rechtsproblematik ins Gedächtnis rufen. Sofern polizeirechtliche Vorschriften erwähnt werden, orientieren sich die Verfasser am nordrhein-westfälischen Polizeigesetz. Die Ausführungen können auf die Rechtslage der anderen Bundesländer übertragen werden, da grundsätzlich in den parallelen Landesgesetzen entsprechende Bestimmungen vorhanden sind. Studierende, die sich im Bachelor-Studiengang der Polizei NRW oder in vergleichbaren Ausbildungsgängen anderer Bundesländer befinden, können diese Bücher zur Vor- und Nachbereitung des Unterrichts nutzen. Die in den einzelnen Kapiteln dargestellten »typischen Einsatzfälle« orientieren sich an den in den jeweiligen Fachmodulen behandelten Einsatzlagen. Die Bücher sind eine wertvolle Hilfe bei der Vorbereitung auf Fachmodulklausuren und Prüfungen zur Erreichung von Leistungsscheinen im Rahmen von Training und Praxis. Insbesondere die zu jedem Übungskomplex erstellten Checklisten eignen sich gut für die gezielte Vorbereitung. Daneben bieten die Bücher auch Rückkehrern in den Wachdienst eine praxisorientierte Hilfe. Auf der Basis der »typischen Einsatzfälle« ist es möglich, sich wieder mit der Alltagsmaterie des Wachdienstes vertraut zu machen, vorhandenes Grundwissen zu reaktivieren, zu aktualisieren und ggf. gezielt zu erweitern.
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33 1/2011
Handbuch für die leitthemenorientierte Polizeiausbildung im Bachelor-Studiengang
Schon mal an einer bedarfsgesteuerten Fußgängerfurt gestanden? Oder über das raumübergreifende Großgrün des Nachbarn geflucht? Eine amüsante Reise in die Untiefen der deutschen Amtssprache, die auch zeigt, wie man Amtsdeutsch erfolgreich entbürokratisiert. IPA aktuell empfliehlt: Ein Buch, das so wunderbar logische Sätze wie Der Tod stellt aus versorgungsrechtlicher Sicht die „stärkste“ Form der Dienstunfähigkeit dar. zitiert und auch noch Hinweise gibt, wie man es besser ausdrücken kann, sollte jeder öffentlich Bedienstete gelesen haben.
IPA aktuell
Modulausbildung in der Polizei LPD Uwe Flöß, KHK Volker Heyne und PHK Stefan Schmitt
Neues aus der IPA Welt •
Die Verbindungsstelle Berlin-Nordost wurde aufgelöst.
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Das IPA-HausWelgelegen auf der niederländischen Halbinsel Zeeland wurde geschlossen.
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Neuer Manager des IPA Hauses Kloeke ist Richard Bos Grosthuizen 64 Avenhorn 1633 EN kloeke@ipa-nederland.nl www.kloeke.com
Band 1 – Gefahrenabwehr/Einsatz ISBN 978-3-415-04587-3 2011, 2., neu überarbeitete Auflage, 288 Seiten, € 24,80
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In Brandenburg wurde die Verbindungsstelle Ahrensfelde in Barnim gegründet.
Band 2 – Kriminalitätskontrolle ISBN 978-3-415-04588-0 2011, 2., neu überarbeitete Auflage, 272 Seiten, € 24,80
Greetings, Please pass this information on to your members who may be interested. I run a group on yahoo groups dedicated to IPA members who collect IPA memorabilia. You must be an IPA member to join. Here is the link: http://groups.yahoo.com/group/IPACollectors/ Jeffrey Davis, President IPA Region 5, US Section
Band 3 – Verkehrssicherheitsarbeit ISBN 978-3-415-04589-7 2011, 2., neu überarbeitete Auflage, 240 Seiten, € 24,80 Kombipreis Band 1-3: € 58
ISBN 978-3-415-04590-3
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Ausgabe 56/1 15. März 2010
Herausgeber:
IPA - Deutsche Sektion e. V. Schulze-Delitzsch-Straße 4 66450 Bexbach 06826/510990 IPA-Deutschland@t-online.de Präsident: Udo Göckeritz Vizepräsidenten: Horst W. Bichl Hubert Vitt Generalsekretäre: Werner Busch Patric Louis Schatzmeister: Günter Lambrecht Rolf Schubert IPA aktuell Redaktion Hubert Vitt Chefredakteur (V.i.S.d.P) Koniferenstraße 11, 41542 Dormagen 02133/400112 vitt@ish.de Erscheinungsweise: 4 Ausgaben jährlich
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Bezugspreis: 4 Hefte 12,40 € inkl. MwSt., Porto und Versandspesen, Einzelheft 3,50 € inkl. MwSt., Porto und Versandspesen. Für Mitglieder ist der Bezugspreis im Mitgliedsbeitrag enthalten.
IPA aktuell
Verbreitungsgebiet: Bundesrepublik Deutschland sowie alle IPA-Regionen in Luxemburg, den Niederlanden, Norditalien, Österreich und der Schweiz. Informationsexemplare erhalten weltweit alle IPA-Sektionen, der internationale IPAVorstand sowie Polizei- und Sicherheitsbehörden in der Bundesrepublik Deutschland. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit Quellenangabe und Übersendung eines Belegexemplars an die Redaktion.
1 /2011
Manuskripte sind ausschließlich an die Anschrift der Redaktion zu senden. Für eingesandte Manuskripte und Bilder wird keine Gewähr übernommen. Mit der Einsendung erklärt der Einsender, dass die Bilder und Texte copyrightfrei sind und unwiderruflich auf ein Honorar für Veröffentlichungen verzichtet wird. Diese Erklärung gilt auch für eine künftige Verwendung der eingesandten Bilder und Texte in IPA aktuell oder anderen Publikationen nach Entscheidung der Redaktion. Unterzeichnete oder signierte Artikel decken sich nicht unbedingt mit der Meinung des Herausgebers.
Druckauflage: 60.500 Druck: Konradin Druck, Leinfelden
IPA aktuell 2/2011 Erscheinungsdatum:
15. Juni 2011
Redaktionsschluss:
5. Mai 2011
Anzeigenschluss:
15. Mai 2011
DANKE!!! Den Tag der offenen Tür in der Polizeidirektion Nordhausen nutzten die Kollegen und Mitglieder der IPA dazu einen Kuchen-Basar auszurichten. Ich freute mich sehr, dass der Gewinn von 255 € meinem Neffen Marvin zu Gute kam. Auch andere Polizeikollegen spendeten selbstlos auf Marvins Konto bei dolphin.aid. Marvin ist 5 Jahre alt und ist seit seiner Geburt schwerstbehindert. Er kann bis heute nicht sprechen oder laufen und ist fortwährend bei allen Dingen auf fremde Hilfe angewiesen. Aufgrund von Anfällen und nicht vorhersehbaren gesundheitlichen Störungen ist er ständig auf wechselnde Medikamente sowie ärztliche und therapeutische Behandlung angewiesen. Seit dem bekannt war, dass Marvin nicht ist wie andere Kinder, versucht die Familie alles Mögliche dafür zu tun, dass es ihm besser geht und er alles dafür bekommt, dass er in seiner Entwicklung gefördert wird. Das bedeutet wöchentliche verschiedenste Therapien, sowie unzählige Arztbesuche. Viel wurde schon angekurbelt und durchgeführt, nun sollte es eine Delphintherapie sein. Doch, wie alle wissen, ist ein solches Unternehmen sehr kostenintensiv und kann allein aus dem Familieneinkommen nicht finanziert werden. Auch die Kollegen in der Thüringer Polizei und die IPA Verbindungsstelle Nordhausen erfuhren von unseren Sorgen. Und schnell meldete sich Kollege Auffenberg bei mir. Es machte mich glücklich zu sehen, dass doch die Gemeinschaft teilnimmt an den Nöten anderer. Nach fast einem Jahr und der Mithilfe vieler lieber Menschen war das Ziel erreicht. Marvin konnte im Oktober an einer Therapie mit Delphinen in Curacao teilnehmen. Marvin hat bei der Therapie viel Lebensfreude entwickelt und verliebte sich vom ersten Therapietag an in seinen Delphin „Papito“. Beide kämpften und arbeiteten in den zwei Wochen hart miteinander und es passierte ein kleines Wunder: Marvin steht seitdem selber auf und seine Wahrnehmung wurde auch etwas besser. Daher möchte ich mich auf diesem Weg bei allen Helfern und Spendern stellvertretend für meinen Bruder und
seine Familie von Herzen für die Hilfe für Marvin bedanken. Der Dank gilt insbesondere den fleißigen Mitgliedern der IPA-Sektion Nordhausen, deren Vorsitzenden Michael Auffenberg, natürlich den Kuchenbasarspendern sowie meinen Arbeitskollegen Nadine, Daniel, Matthias und Steffen. Manja Braunsdorf Verbindungsstelle Nordhausen/TH IPA Member Says Thank You Peter Conroy-Callaghan has written to BSAC thanking the IPA for assisting him with a recent trip to Germany. Peter said; „I am an IPA member (Kent Police 30yrs) unfortunately I am now in a wheelchair as a result of a massive stroke five years ago. I wanted to visit Germany and did not think this was possible with me unable to walk. My wife contacted the IPA in Celle, Germany, who were more than happy to help arrange our holiday for us. They met us when we arrived in Germany and took us to a hotel which they had found. They arranged visits for us and took great care to ensure we had a good time; they were excellent in every way.
I would particularly like to thank Hans - Jürgen Dyck and Ulrich Krause for the time and care they took to organise our trip. Without the help of them and IPA this visit would not have been possible.“ Erschienen im IPA Mitteilungsblatt IPA-UK
www.ipa-deutschland.de
Im Gedenken an unsere Verstorbenen
Hans Jörg Christian Werner Siegfried Hans Herbert Josef Günter Winfried Manfred Heinz Harry Volker Klaus Dieter
Nordrhein-Westfalen Heilbronn Jörg Bartel 65 Jahre Rastatt / Baden-Baden Klaus Dieter Bartzik 71 Jahre Stuttgart Hermann Benholz 88 Jahre Villingen Manfred Bielan 64 Jahre Tübingen/Reutlingen Gerd Brozy 68 Jahre Biberach Richard Bulmahn 73 Jahre Ulm/Neu-Ulm Hermann Josef Fröhling 58 Jahre Offenburg Michael Füting 45 Jahre Esslingen Karl Adolf Giersbach 73 Jahre Waiblingen Dieter Heiden 63 Jahre Stuttgart Walter Hoffmann 78 Jahre Wiesensteig Hans-Günther Kerp 65 Jahre Werner Kobush 72 Jahre Frankfurt am Main Gerd Mallach 65 Jahre Frankfurt am Main Karl Heinz Münch 85 Jahre Hanau Willi Pollen 90 Jahre Büdingen Jürgen Pries 79 Jahre Hanau Dr. Egon Strathmann 90 Jahre Bebra-Rotenburg Helmut Woitschek 80 Jahre Main-Taunus Heinz Zimmermann 60 Jahre Wiesbaden Bayern Rheingau Paula Biechl 63 Jahre Offenbach Ernst Elsenbruch 81 Jahre Wiesbaden Heribert Fritsch 68 Jahre Holger Harm 41 Jahre Magdeburg Albert Maier 67 Jahre Gerhard Neitzsch 70 Jahre Stormarn Ernst Pluta 86 Jahre Pinneberg Eberhard Roese 68 Jahre Lübeck Friedrich Schreiber 80 Jahre Flensburg Reinhold Schübel 66 Jahre Horst Wulf 80 Jahre Saarlouis Erika Beyer 80 Jahre Herbert Engelhard 78 Jahre Saarbrücken Bpol Saarbrücken Bpol Niedersachsen Joachim Huch 85 Jahre Idar-Oberstein Peter Joost 90 Jahre Bad Kreuznach Gisela Krull 89 Jahre Worms Peter Rabius 72 Jahre Linz/Rhein Sigurd Schmidt 74 Jahre Trier Werner Weiser 89 Jahre
München München Deggendorf München Berchtesgaden Nürnberg Burghausen Fürstenfeldbruck Bamberg Nürnberg München Nord Mitte Göttingen Göttingen Lüneburg Hildesheim Lüneburg Hannover
Richtigstellung:
Wir trauern um
Josef Vorbeck
Im Alter von 85 Jahren verstarb unser Ehrenmitglied, das der Verbindungsstelle Wiesbaden angehörte. Josef Vorbeck hat sich um die Durchführung des Weltkongresses 1982 in Wiesbaden verdient gemacht. Wir werden Josef Vorbeck nicht vergessen. Udo Göckeritz Präsident IPA Deutsche Sektion
Köln Köln Dortmund Köln Wesel Köln Egge Gladbeck-Dorsten-Bottrop Mettmann, Kreis Münster Bochum Siegburg Bochum Krefeld Duisburg Mettmann, Kreis Dortmund Bielefeld Hochsauerland Gummersbach
Jürgen Linker Leiter der Landesgruppe Hessen
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Nach Mitteilung des Leiters der Verbindungsstelle Augsburg ist es durch einen Fehler in der Datenverwaltung in IPA aktuell 4/2010 zu einem Fehler gekommen: Udo Nischwitz ist nicht verstorben. Er ist der IPA neu beigetreten und das Beitrittsdatum ist versehentlich in das Feld des Sterbedatums geraten. Wir bedauern den Fehler, entschuldigen uns bei Udo Nischwitz und wünschen ihm Gesundheit und ein langes Leben.
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Egbert Erwin Doris Erhard Petra Manfred Hans Rolf Josef Kurt Kay-Uwe Petra
Baden-Württemberg Buck 93 Jahre Geßler 41 Jahre Görlich 70 Jahre Holzhauser 82 Jahre Korthals 68 Jahre Kratz 67 Jahre Krause 69 Jahre Leopold 79 Jahre Mrosek 63 Jahre Sterba 68 Jahre Waizenegger 65 Jahre Zagermann 67 Jahre Hessen Becker 83 Jahre Brand 82 Jahre Euler 57 Jahre Karrer 77 Jahre Raab 58 Jahre Schienbein 67 Jahre Seltner 67 Jahre Stähler 87 Jahre Winkler 82 Jahre Wirth 51 Jahre Zimmermann 52 Jahre Sachsen-Anhalt Kühn 86 Jahre Schleswig Holstein Schleswig-Holstein Beer 55 Jahre Kuhrau 82 Jahre Kurowski 83 Jahre Plähn 56 Jahre Saarland Dickmann 79 Jahre Huber 82 Jahre Weber 53 Jahre Rheinland-Pfalz Dupré 85 Jahre Geisler 71 Jahre Keller 78 Jahre Reiser 69 Jahre Spreyer 66 Jahre
IPA aktuell
Gottfried Patrick Dietmar Rolf Harald Rainer Werner Kurt Gerhard Ernst Otto Hans-Dieter Heribert
Titelfoto: IPA Viersen
Inhalt: Ehrungen
2
Editorial
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36 Polizistenfamilien
4
IPA aktuell
IPA-Reise Sri Lanka
10
Copyright und Datenschutz Betrüger, Händler, Wichtigtuer
13
1 /2011
Tagung mit IPA Polen Tagung mit IPA Österreich IPA online IPA vor Ort IPOMEX Was? Wann? Wo? Dank an die IPA Buchbesprechungen Impressum Leserbriefe In stillem Gedenken
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IPA-Sektion Polen ehrt IPA Deutsche Sektion Es war schon eine Überraschung, als der Kommandant der Polizei der Wojewodschaft Wielkopolsce (Großpolen), Krzysztof Jarosz, den von der IPA Sektion Polen gestifteten Preis „Mensch des Jahres 2010“ für die IPA Deutsche Sektion an Vizepräsident Horst W. Bichl überreichte. In seiner Laudatio bedankte sich der polnische IPAPräsident Arkadius Skrzypczak bei der IPA Deutschland für die Hilfe, die sie den polnischen IPA-Freunden gewährt hatte, denen das verheerende Sommerhochwasser des letzten Jahres schwer zugesetzt hatte. Die IPA Polen und die IPA Deutschland haben in den letzten Jahren ein Band sehr vertrauter und freundschaftlicher Zusammenarbeit geknüpft, das sich auf vielen Ebenen sehr förderlich auswirkt. Der Polizeikommandant betonte, dass er eine deutliche Verbesserung im Verhältnis der Polizeien beider Staaten wahrnehme. Es sei vor allem der IPA zu verdanken, dass deutsche Polizistinnen und Polizisten inzwischen auf Augenhöhe mit ihren polnischen Kolleginnen und Kollegen umgehen und auch gerne von deren Know-how profitierten. Nicht ohne Stolz nahm der Geschäftsführende Bundesvorstand die Ehrung für die Deutsche Sektion entgegen und versprach, diesen guten Weg gemeinsam mit den polnischen Freunden weiterzugehen.
„Mensch des Jahres 2010“
www.ipa-deutschland.de