UNSER AMTSBLATT
24. Dezember 2023 Foto: Mabel Amer/pixabay
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Foto: Stadt Offenburg
Ausgabe Nr. 44
Seite 9: Wie die Kinder den Winter in der Waldgruppe Albersbösch erleben.
Seite 3: Zukunftshaushalt 2024/25.
TBO bittet um Hilfe beim Müllvermeiden SEITE 2 +++ Halil Yildirim lädt Bedürftige zum Weihnachtsessen in den Guglhupf ein SEITE 7 +++ Ingo Eisenbeiß aus dem Gemeinderat verabschiedet. Für ihn rückt Arthur Jerger nach SEITE 11 +++
Freier Raum für mehr Demokratie Landesgartenschau 2032: Jutta Herrmann-Burkart, Leiterin des Projektbüros, hat viele Ideen LANDESGARTENSCHAU sam „Eine
Was aber hat eine Landesgartenschau – der „Freiraum“ – jetzt mit Demokratie zu tun? Jede Menge, da ist sich Jutta Herrmann-Burkart sicher und zitiert ihren Lieblingswissenschaftler, Frank Eckardt, der zur kulturellen Diversität in der Stadt forscht: „Der öffentliche Raum ist für die demokratische Gesellschaft ein Kernstück. Individuen testen hier, was sie in dieser Gesellschaft dürfen, was sie tun können und müssen“. Und sie ist bereit für den öffentlichen Diskurs.
Chance für die Stadt Die Landesgartenschau (LGS) gebe Offenburg die Chance, die Stadt an die Kinzig zu bringen. Wasser – egal in welcher Form – habe immer einen ganz eigenen Erlebniswert. Dort wo jetzt der OFV eine Sportanlage hat, soll ein Park entstehen, der für alle Gesellschaftsgruppen nutzbar sein soll. Das heißt für den Verein aktuell Veränderung, bringe aber auch Besseres in Form eines modernen und viel
Foto: Sandra Martin
Landesgartenschau ist viel, viel mehr als eine Blümchenshow“, sagt Jutta Herrmann-Burkart, die neue Leiterin des Projektbüros. Eine Landesgartenschau sei für eine Stadt wie Offenburg eine einmalige Chance sich städtebaulich und damit gesellschaftlich weiter zu entwickeln. Ihr Credo: „Freiraum schafft Demokratie“!
Sie hat die Landesgartenschau im Blick: Jutta Herrmann-Burkart.
größeren Sportparks. Historische Gebäude wie die Pfähler Villa können im Zuge der LGS saniert werden, das Land übernehme die Kosten für die Renaturierung der Kinzig, die Bahn baue eine neue Brücke, für Straßenzüge und ein ganzes Stadtviertel gebe es Fördermittel und die Chance der Modernisierung. Mehr als 70 Prozent könne über Fördertöpfe finanziert werden. Eine LGS sei eine „Treiberin“ für eine Stadt und könne eine ungeahnt positive Dynamik entwickeln. Im Umkehrschluss: Eine Stadt ohne Grün führe zu sozialem Unfrieden. Aus diesem Grund habe sie sich riesig gefreut, als Offenburg den Zuschlag für die Landesgartenschau 2032 bekommen habe, erzählt die 60-Jährige. Sie hatte
als Grünplanerin der Stadt Offenburg 2016 mit die ersten Bewerbungen eingereicht, ist dazwischen aber 2019 nach Freiburg gewechselt. Dort leitete sie die Abteilung Grünflächen und war stellvertretende Leiterin des Garten- und Tief bauamtes, bevor sie das „unschlagbare“ Angebot aus Offenburg bekommen habe, zurück zu kommen und Leiterin des LGSBüros zu werden. Die Landesgartenschau 2032 in Offenburg wird ihr Abschlussprojekt. Noch scheint es lang hin zu sein bis 2032. Doch der ideenreichen Strategin ist bewusst, was es bis dahin alles parallel zu bewältigen gilt. Sie muss dafür „netzwerken“, verhandeln, beharrlich sein – Gewerke und Zeitablaufpläne mit einander „verweben“
und „alle mitnehmen“. Die Bürger an Entscheidungsprozessen mitwirken zu lassen, gehört für die Projektleiterin selbstverständlich dazu. 2024 geht es hierbei um einen ArchitekturWettbewerb. Dass auf dem Weg durch alle Instanzen hin zu einer LGS - also durch die Begegnungen im öffentlichen Raum – nicht alle zu Freunden werden, das ist Jutta Herrmann-Burkart klar. Aber auch das müsse eine demokratische Gesellschaft aushalten, sagt sie. Eine LGS sei sicher für ein halbes Jahr eine „Leistungsshow“ und ein Magnet für viele Menschen. Wichtig sei aber das, was darüber hinaus für eine Stadtgesellschaft an Erlebnis- und Erholungswert bleibe.
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In dieser Woche gratuliert Oberbürgermeister Marco Steffens folgenden Jubilaren: 90 Jahre alt werden Thomas Grüdl (28. Dezember) und Klara Klein (30. Dezember). Christina Falk (25. Dezember) und Helmut Schimpf-Schöppner (31. Dezember) können auf 95 Lebensjahre zurückblicken. Herzlichen Glückwunsch und alles Gute!
Notdienste • 24.12. Staufenberg Apotheke Kirchplatz 2 Durbach • 25.12. Sonnen-Apotheke Caunes Marlener Straße 11 • 26.12. Apotheke am Ebertplatz Ebertplatz 12 • 27.12. Hilda-Apotheke Hildastraße 69 • 28.12. Delta-Apotheke Heimburgstraße 1 • 29.12. Weingarten-Apotheke beim Kulturforum Moltkestraße 50 • 30.12. Hirsch-Apotheke Fischmarkt 3 • 31.12. Einhorn-Apotheke Caunes Hauptstraße 88 2024
Silvester: sauber bleiben Technische Betriebe Offenburg bitten um Hilfe beim Müllvermeiden SILVESTER sam Wenn es in der
Silvesternacht richtig laut kracht, dann wissen die Mitarbeitenden der Technischen Betriebe Offenburg, dass wieder viel Arbeit auf sie zukommt. Der Sondereinsatz zum Jahreswechsel kostet die Stadt Offenburg 15.000 Euro. „Es ist mittlerweile fünf mal so viel Müll, wie an einem normalen Wochentag“, sagt Alex Müller, Betriebsleiter der TBO. Für die 15 Mitarbeitenden der Technischen Betriebe ist die Müllsammelaktion am 1. Januar auch nicht ganz ungefährlich. Zerbrochene Glassplitter verkanten sich gern im Kopfsteinpflaster der Innenstadt. „Da hilft uns die Technik auch nicht viel“, erzählt Raphael Lehmann, Bereichsleiter Technische Dienste bei den TBO, „da müssen wir hinter den Kehrmaschinen nachlaufen und im Zweifel die Glasscherben mit der Hand aufsammeln“. Auch brennen nicht alle Feuerwerkskörper sauber ab. Die kleinen schluckt die Kehrmaschine, die großen bleiben liegen. „Unangenehm wird es, wenn wir
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Glückwünsche
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Nicht schön: Müllberge zu Neujahr.
große Böllerbatterien aufsammeln müssen“, erzählt Raphael Lehmann, der selbst mit herausfährt. Gerade bei den großen Feuerwerksgebinden zünden nicht alle Raketen, so dass die TBO diese explosive Ware in einem Fahrzeug gesondert sammeln müssen. In freiem Gelände werden diese dann verbrannt und der Rest entsorgt. Gerade nach der Pandemie sei es spürbar mehr Müll geworden, erklären die Verantwortlichen der Technischen Betriebe. Offenburg sei in dieser Hinsicht eine kleine Großstadt. Hinzukomme der sichtbar mutwillige
Vandalismus. „Unserer Stadtreinigung wäre schon geholfen“, appelliert Alex Müller, „wenn jeder seinen Müll und die Glasflaschen in die Stahl-Mülleimer entsorgen und der Dreck nicht in irgendwelchen Ecken oder unter den Christbäumen versteckt würde“. Der Verband der pyrotechnischen Industrie (VPI) positioniert sich klar und sieht „die Gesellschaft in der Verantwortung“: „Jeder Nutzer von Feuerwerk sollte seinen eigens produzierten Müll fachgerecht entsorgen.“ Bereits heute werde rund die Hälfte des Branchenumsatzes mit Batterie- und Verbundartikeln generiert, die vollständig aus Altpapier bestehen. Es gebe mittlerweile Feuerwerksprodukte, so der Verband, deren Materialien zu 100 Prozent wieder verwertbar sind und nach dem Auskühlen getrennt im Hausmüll entsorgt werden können. Die Mitarbeitenden der Technischen Betriebe Offenburg würden sich sehr über Ihre Unterstützung freuen und wünschen allen frohes Feiern!
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Apotheke Haaß Ortenberger Straße 13 • 2.1. Apotheke Zunsweier Am Kirchberg 2 • 3.1. Delta-Apotheke Schillerplatz Zeller Straße 31 • 4.1. Marien-Apotheke Hauptstraße 73 Schutterwald • 5.1. Löwen-Apotheke Wilhelmstraße 9 • 6.1. Stadt-Apotheke Hauptstraße 43 • 7.1. Bartholomäus-Apotheke Hauptstraße 61 Ortenberg • 8.1. Schwarzwald-Apotheke Hauptstraße 19 • 9.1. Staufenberg-Apotheke Kirchplatz 2 Durbach • 10.1. Sonnen-Apotheke Caunes Marlener Straße 11 • 11.1. Apotheke am Ebertplatz Ebertplatz 12 • 12.1. Hilda-Apotheke Hildastraße 69 • 13.1. Delta-Apotheke Heimburgstraße 1 • 14.1. Weingarten-Apotheke beim Kulturforum Moltkestraße 50
OFFENBLATT-Pause Das OFFENBLATT, Amtsblatt der Stadt Offenblatt, geht in die Winterpause und erscheint am 14. Januar 2024 wieder. Die Redaktion wünscht ihren Leserinnen und Lesern frohe Festtage und alles Gute fürs Neue Jahr.
Pflegestützpunkt Der Pflegestützpunkt Ortenaukreis bietet jeweils von 9 bis 12 Uhr Außensprechstunden zu folgenden Terminen an. Montag, 8. Januar: Ortsverwaltung Windschläg, Windschläger Straße 3. Dienstag, 9. Januar: Stadtteilund Familienzentrum Buntes Haus, Moltkestraße 10. Mittwoch, 10. Januar: Stadtteilbüro Nordwest des Stadtteil- und Familienzentrums am Mühlbach, Franz-Volk-Straße 22. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Impressum Herausgeberin: Stadt Offenburg Verantwortlich: Fabian Fallert Redaktion: Gertrude Siefke (Leitung, ges), Telefon 0781/82-2572 Christoph Lötsch (stv. Leitung, cl), Telefon 0781/82-2200 Sandra Martin (sam), Telefon 0781/82-2102 Anja Walz (aw), Telefon 0781/82-2666 Marie-Christine Gabriel (mcg), Telefon 0781/82-2333 E-Mail: offenblatt@offenburg.de Organisationseinheit Marketing und Kommunikation Hauptstraße 90, 77652 Offenburg Veranstaltungskalender: offenblatt@offenburg.de Austräger-Reklamation: Telefon 0781/9340-925 E-Mail: zustellung.offenblatt@der-guller.de www.offenblatt-zustellung.de Verantwortlich für Anzeigen u. Beilagen: Christian Kaufeisen Ansprechpartner: Frank Kirchhoff, Telefon 0781/9340-169 E-Mail: werbung.offenblatt@der-guller.de Mediadaten: www.der-guller.de/mediadaten-offenblatt Herstellung: STADTANZEIGER Verlags-GmbH & Co. KG, Scheffelstraße 21, 77654 Offenburg Vertrieb: STAZ + GULLER Vertriebsgesellschaft mbH, Luisenstraße 22, 7764 Offenburg Druck: Reiff Zeitungsdruck GmbH, Marlener Straße 9, 77656 Offenburg Redaktionsschluss: Montag, 17 Uhr Erscheinungsweise: wöchentlich, jeweils sonntags, kostenlose Verteilung in alle Haushalte Anzeigenschluss: Dienstag, 17 Uhr Auflage: 30 500 www.offenblatt.de
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WEIHNACHTEN IST GEMEINSAM. Wir kommen zusammen, feiern miteinander und sind füreinander da. Die besinnlichen Tage verbringen wir gern gemeinsam. Das Zusammenhalten gibt uns Kraft und lässt uns motiviert das neue Jahr beginnen. Lassen Sie uns diese gute Tradition bewahren, denn im Füreinander sind wir miteinander stark. Lassen Sie unsere Gesellschaft stärker werden, uns gegenseitig unterstützen und für Offenburg gemeinsam einstehen. Frohe Weihnachten und ein gesegnetes neues Jahr!
Marco Steffens, Oberbürgermeister
Offenburg finanziert Zukunft Doppelhaushalt 2024/25 / Nach der Pandemie geht es nun volle Kraft voraus! ZUKUNFT sam Um die „Stadt le-
bens- und liebenswert zu erhalten“, so Finanzbürgermeister Hans-Peter Kopp, hat Offenburg nun den „Zukunftshaushalt 2024/25“ aufgelegt. Damit werde nun die Grundlage für viele Projekte geschaffen, die erst in zehn Jahren fertig werden. Es geht um die Bildung der Kinder, eine umfassende Stadtentwicklung und nicht zuletzt um Umwelt- und Klimaschutz. Während der Durststrecke der Pandemie hatte die Stadt nur eine Art „Übergangshaushalt“ erarbeitet, erklärt Kopp, und bis auf die Digitalisierung haben viele Projekte auf Eis gelegen. Dafür heißt es jetzt volle Fahrt voraus und dafür stehe auch das „Nachhaltigkeitskonzept 2040 – Offenburg gestaltet Zukunft“, erklärt der Finanzchef in der letzten und vollbesetzten Gemeinderatssitzung des Jahres.
273 Millionen sind geplant Bisher verbrauchte der Haushalt der Stadt Offenburg rund 30 Millionen Euro pro Jahr. In den kommenden fünf Jahren, werde sich der Betrag auf 55 Millionen Euro pro Jahr erhöhen. Kopp spricht von Investitionen in der Höhe von insgesamt 273 Millionen Euro. Rund 19 Millionen Euro sind für die Digitalisierung der Ortsverwaltungen vorgesehen. 67
Millionen fließen in die Stadtentwicklung. Dass heißt konkret: in nachhaltige Projekte wie das Sanieren des Bahnhofsumfeldes, die Landesgartenschau oder beispielsweise Canvas22. Für neue Infrastruktur, Technik und Fahrzeuge der Feuerwehr sind gut 15 Millionen eingeplant, und 90 Millionen Euro für den Sportpark Süd, die Sanierung von Schulgebäuden und die Oststadt. Straßen und Brücken müssen in den kommenden Jahren für geschätzte 51 Millionen Euro ertüchtigt werden, dazu gehören auch Fahrradwege und die Erschließung des Klinikcampus. 31 Millionen Euro dienen als Rücklage und zum Ausgleich etwaiger Baukostensteigerungen.
Eigenmittel und Zuschüsse Finanzbürgermeister Kopp versichert, das zwei Drittel dieser Investitionen durch Eigenmitteln bzw. Zuschüsse finanziert werden können. Das verbleibende Drittel werde über Darlehen bestritten. Diese Darlehen sollen vorrangig für Großprojekte genutzt werden, sagt er, von denen nachfolgende Generationen auf lange Sicht einen effektiven Mehrwert haben, wie z.B. die Landesgartenschau, Canvas22 und das Ortenauklinikum. „Wir investieren im Hoch-, Tief- und Gartenbau gerade in einer Zeit, wo die Baukonjunktur lahmt“, sagt Kopp, doch
eine differenzierte Wirtschaft gebe Offenburg auch eine stabile Wirtschaftskraft! Das diese nicht Zufall ist, unterstreicht er mit lobenden Worten an den Gemeinderat, der sich mit seinem Beschluss für das „Nachhaltigkeitskonzept 2040“ ausgesprochen hat. Denn nur dadurch, dass Offenburg Unternehmen Raum zum Wachsen gebe, gäbe es auch genügend qualifizierte Arbeitsplätze und die Chance auf wirtschaftliches Wachstum.
Umwelt und Klima im Blick Aus diesem Grund will Offenburg als Oberzentrum der Region auch stark bleiben. Dennoch sei es „richtig und wichtig, dass wir bei all unseren Entwicklungen den Umwelt- und Klimaschutz als ganz wichtige Prämisse in den Vordergrund bringen, viel mehr als dies in der Vergangenheit der Fall war“, betont Kopp die Ziele der Stadtverwaltung. Und dies könne für viele Unternehmen auch eine Chance und ein Zukunftsmarkt sein.
Einnahmen steigen Die Stadt rechnet generell mit weiter steigenden Gewerbesteuereinnahmen. Nach 2018 hat Offenburg in diesem Jahr nun das zweitbeste Ergebnis: 78 Millionen Euro. Der „alte“ Plan sah diesen „Ertrag aus der
Wirtschaft“ erst für das Jahr 2028 vor. Da nach 30 Jahren nun auch erstmals wieder der Hebesatz der Gewerbesteuer erhöht wird, steigt mit den zu erwartenden „neuen“ Zahlen die Prognose auf ein Plus von 94 Millionen Euro in 2028. Das sind am Ende aller Rechnungen 23,3 Millionen Euro Mehreinnahmen, die „voll bei uns im Haushalt bleiben“, freut sich der Finanzpolitiker. Zieht man davon noch die erhöhten Personalkosten durch Tarifabschlüsse ab, die Anpassung der Sachkostenbudgets (Gebäudereinigung, Energiekosten, Grün- und Baumpflege, Betriebskosten Kita etc.) und zusätzliche Personalkosten, bleiben noch rund fünf Millionen als Zahlungsmittelüberschuss.
Ringen um gute Lösungen „Wir stehen vor großen Chancen und wir haben große Ziele in den nächsten Jahren und Jahrzehnten, die uns inhaltlich aber auch finanziell fordern werden – den Weg dahin haben wir bereits in den letzten Monaten bereitet“, richtet sich Kopp direkt an den Gemeinderat. Denn „Demokratie ist das Ringen um gute Lösungen, das Ringen oft um Kompromisse um möglichst vielen oft komplexen Anforderungen gerecht zu werden“.
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Politisches Meinungsforum Abschied von Ingo Eisenbeiß
Miteinander. Füreinander.
Danke für Engagement
«Panta rhei» – alles fließt. Alles ist im Fluss. Alles verändert, wandelt sich. Oh ja. In unserem Leben. In der Politik. Und natürlich auch in der Kommunalpolitik. Auch bei uns in Offenburg, bei uns in der Fraktion: Ingo Eisenbeiß hat – aus gesundheitlichen Gründen – sein Mandat als Gemeinderat niedergelegt. Für uns in der Fraktion ein großer Verlust. Richtig schmerzlich. Fast zehn Jahre hat er zu uns gehört, davon über acht Jahre als Vorsitzender. Nie war ihm was zu viel. Immer gut vorbereitet. Norbert Großklaus Umsichtig. Weitsichtig. Auch oft nachsichtig, wenn etwas nicht ganz so schnell ging, wie er es erhofft hatte. Aber: Panta rhei – alles fließt. An dieser Stelle nochmals: MERCI, lieber Ingo. Poetisch ausgedrückt hier noch ein Aspekt, der Ingo Eisenbeiß sehr wichtig war: Die klaren Gedanken, juristische Expertise / Nichts überstürzen – war oft deine Devise / Die Demokratie – sie liegt dir am Herzen sehr / Sie echt wertzuschätzen fiel dir gar nicht schwer... (zu singen auf die Weise: «Gute Nacht, Freunde/Reinhard Mey) Die Demokratie. Was für ein hohes Gut. Wir müssen immer wieder für sie kämpfen. Das verändert sich nicht, das wandelt sich nicht. Auch nicht 2024. Gerade nicht 2024: Denn Wahlen stehen uns bevor. Kommunalwahlen- und Europawahlen. Sonntag, den 9. Juni. Und da geht es auch um unsere Demokratie. Leidenschaftlich, sachlich, mit Herz und Verstand wollen wir als Grüne uns einsetzen – für die Demokratie in unserer Stadt. Für die multikulturelle Gesellschaft. Für eine offene Diskussionskultur – mit Respekt und Achtung. Kämpfen für eine «grüne Stadt» – natürlich auch für die Bäume. Wir danken Ihnen allen, die sie uns ansprechen, vertrauen – uns auch kritisieren. Bleiben sie uns gewogen. In allem, was sich wandelt. Eine gute, fröhliche – trotz aller Krisen – weihnachtliche Zeit wünschen wir Ihnen. Und kommen Sie gut rüber nach 2024 – «bleiben Sie gut im Fluss» (panta rhei) Norbert W. Großklaus und die Fraktion Bündnis90/Die Grünen: Maren Seifert, Karin Jacobsen, Andrea Thomann, Simone Brudy, Justus Eisenbeiß, Luca Witt, Aydin Özügenc, Martin Ockenfuß, Arthur Jerger, Stefan Stürzel
Was für ein ereignisreiches Jahr liegt hinter uns, überschattet von dem gewaltsamen Tod eines 15-jährigen Schülers an der Waldbachschule. Diese unfassbare Tat Anfang November dürfte bei einer ganzen Schülergeneration ihre Spuren hinterlassen haben. Unser Mitgefühl gilt weiterhin der Familie, ihren Freunden und Angehörigen.
Für das Gemeinwohl.
Rückblick 2023 Hocherfreulich fand ich die Umsetzung des «Offenburger Modells» in unseren Kitas, diese ausgeklügelte Kombination aus qualifizierter Bildung und Betreuung, die jetzt fortgeschrieben wird. Hier hat die Stadt, hier hat der Fachbereich Familien, Schulen und Soziales bundesweit für positive Schlagzeilen gesorgt. Ich denke gerne an das Landeskinderturnfest zurück, an die 900-Jahrfeier in Windschläg, das Internationale Fest. Zukunftsweisend ist der 10-Punkte-Plan «Offenburg gestaltet Zukunft», den Finanzbürgermeister Hans-Peter Kopp vorgelegt hat. Investitionen von 1,35 Milliarden Euro bis 2040 – ein mutiges und ambitioniertes Vorhaben. Das Motto des Neujahrsempfangs 2024 spricht mir aus der Seele: «Miteinander. Füreinander.» Mit dieser Haltung wollen wir ins neue Jahr gehen, mit dieser Einstellung den Kommunalwahlkampf bestreiten. Eines ist jetzt schon sicher: Es wird einen Generationswechsel geben. Und ich kann alle politisch interessierten Offenburgerinnen und Offenburger nur ermuntern und ermutigen, sich aufstellen zu lassen. Die Gremienarbeit ist zeitintensiv. Aber sie lohnt sich. Hier lässt sich mitbestimmen, hier lässt Ingrid Fuchs sich etwas bewirken. Stellen wir den fairen und wohlwollenden Umgang miteinander oben an. In diesem Sinne wünsche ich uns allen im Namen der CDU-Fraktion ein frohes und harmonisches Fest sowie ein friedvolles, gesundes und erfolgreiches neues Jahr. Lassen Sie es uns gemeinsam anpacken und gestalten – zum Wohle unserer Stadt! Ingrid Fuchs
Unsere Fraktion hat einen Antrag auf die Wiedereinrichtung einer Taschengeldbörse in Offenburg beantragt. Die Taschengeldbörse stellt für uns eine ideale Gelegenheit dar, Jugendliche in unsere Gesellschaft einzubinden, ihnen Verantwortung zu übertragen und ihnen gleichzeitig die Möglichkeit zu geben, ihr Taschengeld aufzubessern. Sie ist eine gewinnbringende Ergänzung der Nachbarschaftshilfe in unserer Stadt. Wir freuen uns, dass der Gemeinderat zugestimmt und der Stadtverwaltung den Auftrag erteilt hat, die Taschengeldbörse wieder aufleben zu lassen. Hierfür hat die Verwaltung gute Vorschläge erarbeitet: Befragung der Zielgruppe, Nutzung digitaler Onlineverfahren, Anpassung Stefan Konprecht der Struktur an die Zielgruppe, Anbindung an die Stadtteil- und Familienzentren. Wir freuen uns auf die Umsetzung ab Juni 2024.
Für Offenburg. Ein bewegtes Jahr liegt hinter uns und zum Abschluss dieses bewegten Jahres möchten wir Danke sagen. Danke für die vielen engagierten Bürgerinnen und Bürger in unserer Stadt, die gemeinsam mit uns unseren Lebensraum gestalten. Wir freuen uns auf das kommende Jahr 2024, mit einem spannenden Wahlkampf und einer hoffentlich erfolgreichen Kommunalwahl, bei der wir auf Ihre Unterstützung hoffen. Für Offenburg. Wir wünschen Ihnen, Ihren Familien und allen Menschen, denen Sie verbunden sind, ein frohes Weihnachtsfest und alles Gute im neuen Jahr. Ihre FWO-Fraktion Stefan Konprecht Tobias Isenmann Angi Morstadt Johannes Vetter Mario Vogt Matthias Drescher und Peter Fischer
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Lichtblicke der Mitmenschlichkeit
Fraktion steht zu Baum-Beschluss
Freiheitstag ist im September!
Das vergangene Jahr war geprägt von Krisen und Konflikten, die uns alle belasteten. Die globalen Probleme lösen tiefe Besorgnis aus. Auf lokaler Ebene sahen wir uns mit schwierigen Entscheidungen für unsere Stadt konfrontiert und mussten in zahlreichen Sitzungen um die besten Lösungen ringen. Aber lassen Sie uns am Ende des Jahres nicht nur die schwierigen Seiten sehen. Es gibt auch Lichtblicke: Diese Lichtblicke werden deutlich, wenn wir in dieser kalten Jahreszeit durch die beleuchteten Straßen unserer schönen Stadt gehen. Wärme spendet vor allem die soziale und solidarische Gemeinschaft der Offenburgerinnen und Offenburger. Zum Beispiel Menschen, die ehrenamtlich Flüchtlingen helfen, Vereine, die Spenden für Bedürftige sammeln, die Bahnhofsmission, die Pflasterstube oder das Restaurant Guglhupf, die Obdachlosen helfen; Frauen und Männer, die in Kindergärten vorlesen oder sich um benachteiligte Kinder kümmern, die Ehrenamtlichen der Nachbarschaftshilfen, Mitarbeitende von Telefonseelsorge und Hospizverein.
Ein ereignisreiches Jahr neigt sich dem Ende zu. Hauptthema in der Offenburger Kommunalpolitik war in diesem Jahr die Umgestaltung der Moltke- und Weingartenstraße.
Innere Wärme nach außen tragen
Es gab etliche Vorschläge aus den Reihen der Fraktionen, Bürgerinitiativen und auch aus der Bürgerschaft. Man hat vereinbart, dass man in einem Begleitgremium die verschiedenen Vorschläge konkretisiert und auch Prüfaufträgen abarbeitet. Unter anderem wurde auch eine Einbahnstraßenregelung/Umweltstreifen geprüft, diesen Vorschlag haben wir als Fraktion gleich verworfen, weil gerade der Straßenquerschnitt in der Weingartenstraße nicht ausreichend ist und dadurch massiv in den vorhandenen Baumbestand eingegriffen werden müsste. Festzuhalten ist, dass es keine Beschlüsse gibt und auch, dass das Begleitgremium keine Beschlüsse fasst.
Mit Identität, Tradition, Geschichte und Heimat haben es die anderen Parteien im Gemeinderat und die Stadtverwaltung nicht so - und zwar durch die Bank nicht. Hochgelobt wurden da die in woken Regenbogenfarben getünchten Allerweltsparty-Wochen, die man unsinnigerweise «Heimattage» nannte. Von schwarzrot-goldenen Farben keine Spur, stattdessen wurde das Ganze noch mit dem EU-Gustel als Maskottchen verhohnepipelt. Ein Denkmal für gefallene Soldaten aus der Kolonialzeit wurde vor geraumer Zeit einfach nach politisch korrekten Maßstäben von heute in der Stadt abgehängt und im Museum eingemottet. Ins Grab gespuckt, vergessen – wen juckt's? Darüber wurde damals nicht einmal diskutiert. Radwege, Klimagedöns und E-Mobilität, die gerade vor aller Augen kollabiert, waren da wichtiger. Beim Volkstrauertag war uns der desolate Zustand des Denkmals für die gefallenen Offenburger im Ersten Weltkrieg auf dem Waldbachfriedhof aufgefallen. Auf meine Anfrage im Gemeinderat hin werden sich da die TBO darum kümmern, gab man mir Rückmeldung. Wenigstens das ist erfreulich. Für mich sind all diese Entwicklungen schwer verdaulich. Und jüngst würde in dieser Art und Weise noch einer drauf gesetzt: Gerade haben wir die Zeit mit den totalitären Corona-Maßnahmen hinter uns gelassen (aufgearbeitet sind sie noch nicht!), da nimmt man immer noch, ohne rot zu werden, den Begriff «Freiheitsstadt» in der Verwaltung in den Mund und kommt jetzt mit einer hanebüchenen Idee um die Ecke, mit der ein weiteres Mal Tradition und Geschichte mit Füßen getreten werden: um den historischen Freiheitstag, den 12. September, soll kein Freiheitsfest mehr stattfinden. Das verlegt man in den Juni. Da verspricht man sich bei der Stadt durch besseres Wetter wohl mehr Gäste und Kundschaft Taras Maygutiak oder so. Unglaublich! Wenn es die Stadt nicht macht, werde ich mir etwas einfallen lassen, den 12. September 1847, in Offenburg in würdiger Erinnerung hochzuhalten. Mehr dazu im kommenden Jahr. Nun wünsche ich Ihnen im Namen der AfD-Fraktion frohe Weihnachten und 'nen guten Rutsch - bevor jemand auf die Idee kommt, die Feiertage auch noch in den Sommer zu verlegen. Taras Maygutiak
Diese Menschen machen Mut! Und sie stehen stellvertretend für viele mehr, die tagtäglich ihren Mitmenschen helfen! Uns zeigen diese Engagierten, wofür auch wir arbeiten, nämlich für die Menschen unserer schönen Stadt. Wir setzen uns ein für die Menschen, die helfen, und auch Martina Bregler für diejenigen, die unsere Hilfe benötigen. Tragen wir diese innere Wärme nach außen und besinnen wir uns auf das, was uns verbindet. Wir Offenburger sollten zusammenhalten und füreinander und für andere da sein. Wir sind keine gespaltene Gesellschaft, nur weil wir uns in manchen Detailfragen nicht einig sind. Uns verbindet mehr, als wir denken! Wir wünschen allen, die Weihnachten feiern, ein schönes Fest und allen anderen eine erholsame und friedvolle Zeit zwischen den Jahren, sowie einen guten Start ins neue Jahr 2024 – wir sind bereit, Offenburg auch weiterhin gemeinsam zu gestalten! Ihre SPD-Fraktion
Es gibt zurzeit einige Irritationen um den Fortbestand der Bäume in der Moltke- und Weingartenstraße. Da wird von einer Bürgerinitiative behauptet, dass ein Großteil der Bäume der neuen Planung weichen müssen. Da möchten wir doch einiges richtigstellen.
Thomas Bauknecht
Der einstimmig gefasste Gemeinderatsbeschluss vom Juli 2023 beinhaltet, dass die Verwaltung beauftragt wurde, in den beiden Straßen weiter zu planen mit der Vorgabe den vorhandenen Baumbestand zu erhalten.
Wir als Fraktion stehen weiterhin zu unserem beantragten Gemeinderatsbeschluss und sind zuversichtlich, eine einvernehmliche Lösung für alle Verkehrsteilnehmer und vor allem für den Erhalt des kompletten Baumbestandes zu finden. Zum Jahresende bedanken wir uns ganz herzlich bei Ihnen für die vielen Gespräche und Anregungen, das uns immer wieder bestärkt, sich für unsere Stadt einzusetzen. In diesem Sinne wünschen wir Ihnen eine ruhige und besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins Neue Jahr 2024. Thomas Bauknecht Dr. Roland Müller Silvano Zampolli
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Nachruf Im Alter von 69 Jahren verstarb am 8. Dezember 2023 unser ehemaliger Mitarbeiter Rolf Heisch Der Verstorbene stand vom 1.11.2009 bis zum 31.7.2012 im Dienst der Stadt Offenburg. Er leitete in diesem Zeitraum die Personal- und Organisationsabteilung. Sein anerkanntes Fachwissen und sein Pflichtbewusstsein wurden sehr geschätzt.
Hilfe bei Versicherungsfragen Mit dem Versicherungskaufmann Peter Schäfer bietet die Abteilung Bürgerschaftliches Engagement, Ehrenamt und Beratung regelmäßig Hilfestellung bei Versicherungsfragen an. Der nächste Termin findet am Freitag, 12. Januar 2024, von 9 bis 12 Uhr, Am Marktplatz 5, statt. Welche Versicherung brauche ich? Wie melde ich einen
Schadensfall? Wann muss ich eine Versicherung kündigen? Peter Schäfer gibt auf diese und weitere Fragen Antwort. Er ist nicht mehr berufstätig und stellt ausschließlich seine langjährige Erfahrung zur Verfügung. Das Angebot ist kostenlos. Eine Anmeldung unter Telefon 0781/82-2222 ist erforderlich.
Im Jahre 2004 und in den Jahren 2007 bis 2009 war er Mitglied des Gemeinderates der Stadt Offenburg.
Weniger Barrieren
Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.
Die Abteilung Bürgerschaftliches Engagement, Ehrenamt und Beratung bietet regelmäßig eine Wohnberatung an. Die nächste Sprechstunde findet am Montag, 15. Januar 2024, in der Zeit von 16 bis 17.30 Uhr, Am Marktplatz 5, statt. Ehrenamtliche Wohnberater geben Tipps, wie kleine
Unser Mitgefühl gilt seiner Familie. Für den Gemeinderat und die Stadtverwaltung Marco Steffens Oberbürgermeister
Ralf Huber Personalratsvorsitzender
Maßnahmen in der Wohnung für mehr Sicherheit sorgen und informieren über die Möglichkeiten der barrierefreien Gestaltung von Wohnraum. Das Angebot ist kostenlos. Eine Anmeldung unter Telefon 0781/82-2222 ist erforderlich. Bei Bedarf können auch Hausbesuche vereinbart werden.
Wohnen mit Generationen Der MWO (MehrgenerationenWohnprojekt Offenburg) e.V. setzt sich seit 14 Jahren in Offenburg für die Entwicklung „Neuer Wohnformen“ im Bereich „Wohnprojekte“ ein. Wer sich für „Gemeinschaftliches Wohnen“ interessiert und sich eine Gemeinschaft und ein soziales
Netzwerk wünscht, kann sich beim Verein melden. Für 2024 ist eine neue Projektgruppe für ein Wohnprojekt in Offenburg geplant. Kontakt über Yvonne Finck, Telefon 0781/9246753, EMail: MWO-eV@gmx.de, Internet: www.mehrgenerationenwohnprojekt-offenburg.de.
Nachruf Im Alter von 93 Jahren verstarb am 7. Dezember 2023 unser ehemaliger Mitarbeiter Franz Stegemann Herr Stegemann stand vom 1.7.1967 bis zum 30.9.1990 im Dienst der Stadt Offenburg. Bis zu seinem Ausscheiden war er als Friedhofsleiter bei der Stadt Offenburg tätig. Sein anerkanntes Fachwissen und sein Pflichtbewusstsein wurden sehr geschätzt. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie. Für die Stadtverwaltung Offenburg
Marco Steffens Oberbürgermeister
Ralf Huber Personalratsvorsitzender
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Mehr als ein Geschenk
Zum fünften Mal lädt Halil Yildirim Bedürftige zu einem Weihnachtsessen in den Guglhupf ein Foto: Walz
aw HEILIGABEND Alle Jahre wieder lädt Halil Yildirim, Inhaber des Restaurants Guglhupf, gemeinsam mit seinem Team bedürftige Menschen, darunter viele Obdachlose und auch alleinerziehende Frauen, zu einem Weihnachtsessen am 24. Dezember ein. Dazu gibt es für jede*n besondere Geschenke wie Winterkleidung, Schlafsäcke und Hygieneartikel. „Die meisten Personen sind schon seit Jahren unsere Gäste“, erklärt Yildirim, der seit 2018 den Guglhupf betreibt. In diesem Jahr bittet er bereits zum fünften Mal zu Tisch an Heiligabend. Seine einzige Bedingung für seine Gäste: Sie dürfen nicht alkoholisiert sein. Vorab startet er in den sozialen Medien Aufrufe für Geldspenden sowie Unterstützung durch Winterkleidung und Hygieneartikel. Die Geldspenden fließen in den Kauf von Lebensmitteln für das Menü, Schlafsäcken und den zusätzlichen Erwerb von Winterkleidung und Hygieneartikel, wenn die Sachspenden nicht ausreichen. Und wenn es dann immer noch nicht reicht, schießt der Gastronom den Rest aus seinem Privatvermögen zu.
Gutscheine vom Tierarzt Auch Hundenahrung für die treuen Vierbeiner der Bedürftigen wird sehr oft gespendet. „Vor kurzem hat mich ein Offenburger Tierarzt angesprochen, der gerne Gutscheine zur kostenlosen Behandlung der Hunde von Bedürftigen spenden will“, freut sich der 37-Jährige und
wenn sie an diesem besonderen Tag im Jahr Redebedarf haben“, sagt Yildirim. Sein langjähriges, 10-köpfiges Team ist mit ihm bis zirka 18 Uhr im Guglhupf aktiv, bevor auch sie dann mit ihren Familien den Heiligabend feiern. Denn wenn das Lokal um 17 Uhr schließt, muss noch aufgeräumt und geputzt werden. Alle Helfer*innen sind auch ehrenamtlich im Einsatz, sein Personal hat an diesem Tag frei. Aber um 18.30 Uhr geht auch das Familienfest bei ihm zu Hause los. Neben dem Weihnachtsessen bietet er seit 2019 auch täglich außer Montag, dem Ruhetag, kostenlos Essen zum Mitnehmen für Bedürftige an. „Rund 30 bis 40 Essen gehen täglich raus“, informiert Yildirim. Sonntags sei der Andrang am größten. Viele kämen abends, weil sie nicht gesehen werden wollen.
Sozial stark engagiert
Freut sich auf zahlreihe Gäste an Heiligabend: Halil Yildirim.
wird diese am 24. Dezember weitergeben.
Wohlfühlatmosphäre Ab 11 Uhr öffnet sich am 24. Dezember die Tür für seine Gäste. Stunden davor steht der Offenburger Gastronom bereits höchstpersönlich in der Küche und bereitet das 3-Gänge-Menü für rund 100 Personen zu.
Auch Vegetarier finden hier ein alternatives Essen. Im Vorzelt läuft dann mit zwei bis drei Helfer*innen die Einkleidung mit Wintersachen und Versorgung von Hygieneartikeln, während andere schon am Tisch sitzen und ihr Essen genießen. „Meinem Team und mir ist es wichtig, dass wir uns auch zu den Menschen an die Tische setzen, mit ihnen sprechen und zuhören,
Gottesdienst im Zirkuszelt
Familienführung
Am zweiten Weihnachtsfeiertag, 26. Dezember, laden die katholischen und evangelischen Kirchengemeinden in Offenburg gemeinsam mit der Katholischen Circus- und Schaustellerseelsorge wieder zum beliebten und traditionellen ökumenischen Weihnachtsgottesdienst ins Zelt des Offenburger Weihnachtscircuses auf dem Messeplatz ein. Musikalisch wird der Gottesdienst von der Offenburger Musikgruppe
Die Städtische Galerie Offenburg auf dem Kulturforum lädt am Donnerstag, 28. Dezember, um 15 Uhr zur Familienführung in der aktuellen Ausstellung „Frank Kunert. Wunderland“ ein. Der Künstler und Modellbauer Frank Kunert baut aufwendige Objekte, die er anschließend fotografiert. Die Führung mit Isolde Finhold wird kindgerecht vermittelt, sodass die ganze Familie bei dem gemeinsamen Rundgang teilnehmen kann. Im
„Pascasca“ mit Gesang und Musik begleitet. Der Eintritt ist frei, die Zeltanlagen auf dem Messeplatz öffnen um 10.30 Uhr, Beginn ist um 11 Uhr. Im Anschluss an den Gottesdienst besteht im Foyerzelt noch die Gelegenheit der Begegnung. Eintrittskarten für die Abendveranstaltungen des Weihnachtscircuses gibt es im Ticketportal von Reservix und an den Circuskassen auf dem Messeplatz täglich ab 10 Uhr.
Was das Sponsoring angeht, ist der 37-Jährige immer in den sozialen Medien unterwegs. Ob es die Kickschuhe für die Jugend-Fußball-Mannschaften in Wagshurst sind oder jüngst die Brandopfer im Dachsweg in Albersbösch – wer für eine gute Sache Sponsoren sucht, kann auf Halil Yildirim zählen. Auf die Frage, warum er sich so stark sozial engagiert, blickt er auf seine Kindheit zurück: „Meine Eltern mussten mit sechs Kindern sehr auf das Geld schauen“, erinnert er sich. Auch er sei sehr oft froh gewesen, eine warme Mahlzeit am Tag bekommen zu haben.
Anschluss können die Kinder dem Künstler nacheifern. Kunerts Welten werden dabei ins Zweidimensionale übertragen und jede*r kann mithilfe der Collagen-Technik eine ganz eigene, bizarre Szene erschaffen. Gebühr 5,50/4 Euro. Eine Anmeldung ist erforderlich bis Mittwoch, 27. Dezember, 14 Uhr, per Mail an galerie@offenburg.de oder unter Telefonnummer 0781/ 82-2040.
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Nummer elf - jetzt druckfrisch
Stabwechsel bei Staatsanwaltschaft Iris Janke (l.), neue Leitende Oberstaatsanwältin der Offenburger Staatsanwaltschaft, ist im Museum im Ritterhaus von Landes-Justizministerin Marion Gentges jetzt auch offiziell ins Amt eingeführt worden. Die 58-Jährige folgt auf Herwig Schäfer (r.), der die Behörde 15 Jahre lang leitete. Zuvor hatte sie der Staatsanwaltschaft Waldshut-Tiengen vorgestanden. Bürgermeister Hans-Peter Kopp begrüßte die neue Leiterin „im Namen der Freiheitsstadt Offenburg“.
Breitbandausbau Die Deutschen Glasfaser nimmt im Zuge des Glasfaserausbaus in den Ortsteilen Offenburgs noch bis Sonntag, 7. Januar, Bestellungen an. Offenburgs IT-Spezialist Marc Müller-Stoffels: „Es ist für die Stadt eine einmalige Chance, sich jetzt für die kommenden
Jahrzehnte gut aufzustellen! Wenn in den Ortsteilen jetzt die Prozentzahl 33 Prozent erreicht wird, haben auch sie die Chance auf Digitalisierung und ein schnelleres Internet.“ Erforderlich ist eine Teilnehmerquote von 33 Prozent, derzeit sind 25 bis 29 Prozent erreicht.
Offenburgs Kulturmagazin Salmen #11 präsentiert sich mit prall gefülltem Kalender, Geschichten aus dem Stadtleben und tollen Menschen aus der Kulturszene auf dem Cover. Das kostenlose Heft ist seit dem 13. Dezember 2023 erhältlich, etwa im BürgerBüro, Museum im Ritterhaus und auf dem Weihnachtsmarkt. Pünktlich zu den Festtagen erscheint das elfte Salmen-Magazin mit einer glanzvollen Ausgabe. Auf dem Cover tummeln sich fröhlich-feiernde Menschen aus der Offenburger Kulturszene. Sie repräsentieren die lebendige Subkultur, die das Stadtleben mit Kunst, Musik und besonderen Events bereichern.
Bühne frei Auch innerhalb des Heftes geht es feierlich zu. Salmen #11 begleitet Kinder bei ihrem ersten Theaterbesuch und zelebriert zwei wichtige Meilensteine der Jazzszene Offenburgs: 20 Jahre Jazzpassage und 50 Ausgaben Jazzclub. Außerdem werden zwei besondere Frauen gewürdigt. Zum einen Renate Dietz, die nach 35 Jahren mit ihrem Catering fast jede wichtige Party in Offenburg begleitete und jetzt in den Unruhestand geht. Zum anderen stellt das Magazin ausführlich die neue Leiterin der Abteilung Darstellende
Kunst und Musik, Antje Haury, und ihre Pläne für das Kulturbüro vor. Der mit Ausgabe 10 eingeführte ausführliche Eventkalender hat sich bewährt und ist auch in dieser Ausgabe wieder mit 22 Seiten am Start. Er versammelt nicht nur alle Termine der städtischen Kultureinrichtungen von Dezember 2023 bis Juni 2024. Auch viele Vereine und engagierte Veranstalter haben ihre Termine beigesteuert, sodass das Magazin Offenburg einen Überblick über die wichtigsten Events bietet.
Kunst und Ausstellungen Salmen #11 stellt gleich drei neue Ausstellungen vor. In der Städtischen Galerie sind Frank Kunerts „Wunderwelten“ zu bestaunen. Das Museum im Ritterhaus entführt mit „Multikulti am Oberrhein“ in die Welt der Römer und Germanen. Und der Salmen zeigt, wie die frühen Konzentrationslager den „Auftakt des Terrors“ bildeten. Ein Stadtspaziergang zu den wichtigsten Kunstorten in Offenburg rundet das Heft ab.
Kostenlos erhältlich Das kostenlose Heft ist ab sofort erhältlich. Es liegt im Bürgerbüro, Rathaus, Museum im Ritterhaus, Salmen, der Städtischen Galerie, der Stadtbibliothek sowie im Einzelhandel aus.
Foto: Fichtner
FOTO: KAI STOFFREGEN
Kulturmagazin Salmen #11 kostenlos erhältlich
Engagierte Menschen aus der Kulturszene wurden für das Cover des neuen Salmen-Magazins #11 in Szene gesetzt.
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Weihnachtsmarktbilanz
Mit Mütze zur Toilette
Natur hautnah: Winter im Waldkindergarten
FOTO: STADT OFFENBURG
Trotz des nassen Dezembers hatte der Weihnachtsmarkt viele Besucherinnen und Besucher. „An den wichtigen Tagen war das Wetter gut“, sagt Stadtmarketingleiter Stefan Schürlein. An normalen Sonntagen kämen rund 8.000 Menschen in die Innenstadt, mit dem Weihnachtsmarkt seien es knapp 15.000 gewesen. Die Rollschuhbahn kam bei der Zielgruppe der Sechsbis Zwölfjährigen gut an. „Wir schaffen für den Einzelhandel
Natur und Abenteuer pur: Das erwartet die Kinder im Waldkindergarten.
sin Der Atem ist wieder zu sehen, die Felder sind morgens weiß und aus den Schornsteinen steigt Rauch auf. Es wird kalt und die Heizungen laufen. Doch wie sieht der Winter in einem Waldkindergarten aus? Offenburg hat drei Natur- und Kulturgruppen in der Oststadt, der Innenstadt und in Fessenbach und eine Waldgruppe in Albersbösch. Der Trend geht weiter in Richtung Naturgruppen. Nicht nur Eltern möchten ihren Kindern einen Platz im Wald bieten, auch Erzieher*innen finden den Arbeitsplatz im Grünen immer attraktiver.
Den Körper spüren Simone Schulz, Erzieherin in der Waldgruppe des Stadtteil- und Familienzentrums (SFZ) Albersbösch, mag ihre Arbeit im Freien: „Im Wald lernen die Kinder mit den Jahreszeiten zu gehen. Es darf erfahren werden, dass es im Winter kalt und im Sommer warm ist. Die Kinder lernen auf ihren Körper und dessen Bedürfnis zu hören. Im Sommer sind sie viel am Waschbecken und kühlen sich ab, im Winter sind Toilettengänge kurz – der Raum ist nämlich nicht beheizt.“ Womit Eltern rechnen dürften, seien stärkere Abwehrkräfte der Kinder, matschige und ab und zu nach Lagerfeuer duftende Kleidung sowie eine tiefere Verbundenheit zur Natur.
Heike Karcher, ebenfalls Erzieherin in der Waldgruppe des SFZ Albersbösch: „Für Waldgruppen ist es besonders wichtig, dass die Eltern Vertrauen in uns Erzieherinnen und Erzieher haben. Unser Raum ist weiter, offener und freier. Die Zusammenarbeit mit den Eltern ist daher an manchen Stellen etwas enger und das schätzen wir alle.“ Die Kinder hielten die Grenzen ihres Bewegungsraums aber problemlos ein. Mitbringen müssen die Kinder für eine Waldgruppe nichts Anderes als für eine Hausgruppe auch. „Kinder sind neugierig, entdeckungsfreudig und kreativ; sie bewegen sich gerne und erkunden die Welt um sich. Das bringt jedes Kind mit“, so Karcher. Ob Winter oder Sommer – jedes Kind findet für jede Jahreszeit seine Lieblingsbeschäftigung.“ Gute Winterkleidung braucht es in den Hausgruppen ebenso wie in den Naturgruppen, denn neben den hauseigenen Höfen und Gärten machen alle Kindergartengruppen regelmäßig Ausflüge in die Natur. Eltern können Ihre Kinder über den i-Punkt der Stadt Offenburg online anmelden. Bei Fragen können sich Interessierte an die Email-Adresse ipunkt. kita@offenburg.de wenden oder dienstags von 8 bis 13 Uhr und donnerstags von 13 bis 18 Uhr anrufen (Telefon 0781 82-2587).
einen Ort, an dem sich die Leute gerne aufhalten und nebenher Geld ausgeben“, so Schürlein. Weihnachtliche Stimmung kam auch an den vielen Illuminationen und vor allem im Vinzentiusgarten auf. „Der Baum war wieder ein Highlight und beliebtes Fotomotiv“, freut sich Schürlein. „Ein großes Dankeschön geht auch an die Weihnachtsmarktbeschicker, die 33 Tage in den Buden standen“, würdigt er deren Durchhaltevermögen.
Lichterzauber wird verlängert Aufgrund des großen Publikumserfolgs wird die Lichtershow in der Klosterkirche verlängert. Wie StadtmarketingChef Stefan Schürlein informierte, konnten folgende Zeiten nach Absprache mit Schwester
Dorothea vereinbart werden: Mittwoch, 27. Dezember, von 16 bis 18 Uhr, Donnerstag, 28. Dezember, von 18 bis 20 Uhr sowie Freitag, 29. Dezember, 16 bis 20 Uhr und Samstag, 30. Dezember, von 16 bis 18 Uhr.
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Städte-Duell um Nadel und Faden Offenburg tritt in der SWR-Sendung bei „Stadt Land Quiz“ gegen das pfälzische Grünstadt an
Im Quiz-Duell geht es um das Thema „Nadel und Faden“. Offenburg in der Ortenau ist bekannt als Heimat des BurdaVerlags. Mit ihren Schnittmuster-Vorlagen zum Selbernähen machte Aenne Burda modische Kleidung für eine breite Bevölkerungsschicht im Nachkriegsdeutschland erschwinglich. Grünstadt im Leininger Land ist ein Anziehungspunkt für QuiltFans aus ganz Deutschland. Hier gründete sich vor mehr als 40 Jahren der erste Quilt-Verein der Republik. Daraus hervor ging der „Patchworkhimmel“ – einer der größten Stoffund Quilt-Zubehörläden in
Foto: Sandra Martin
sam Das „Stadt Land Quiz“Team des Südwestrundfunks war mit Fernseh-Moderator Jens Hübschen Anfang November in Offenburg unterwegs. Am Freitag 5. Januar 2024, wird das Quizduell zwischen dem baden-württemberg ischen Offenburg und dem rheinland-pfälzischen Grünstadt um 21 Uhr im SWR Fernsehen ausgestrahlt.
Jens Hübschen (Mitte) testet Markus Schnurr (2.von rechts) und Uwe Peter Funk (rechts) auf ihr Wissen.
Süddeutschland. Doch wie gut wissen die Zufallskandidat*innen über Schneider, Stoffe und textiles Handwerk Bescheid? SWR-Moderator Jens Hübschen will es wissen. Doch der Zufall
spielte eine entscheidende Rolle. Herrenschneidermeister Markus Schnurr war mehr als nur erstaunt als plötzlich - mit einem Türgeklingel - zwei Kamerateams in seinem Atelier
Frohe Weihnachten und alles Gute für das neue Jahr
www.e-werk-mittelbaden.de
standen. Gemeinsam mit Nachbar Uwe Peter Funk spielte er ganz spontan gegen Moderator Jens Hübschen. Zufallskandidat*innen fand das Fernsehteam auch auf dem Wochenmarkt. Bei „Stadt Land Quiz“ treten zwei Gemeinden, je eine aus Baden-Württemberg und eine aus Rheinland-Pfalz gegeneinander an. Pro Sendung gibt es ein Thema, auf das sich die Fragen beziehen. In beiden Orten gibt es die gleichen Fragen. Es gibt jeweils einen Drehtag in Rheinland-Pfalz und einen in Baden-Württemberg.
Zufall führt Regie Der Quizmaster Jens Hübschen spricht die Kandidaten für die einzelnen Rätselfragen spontan auf der „Straße“ an, mit Ausnahmen der beiden sogenannten „Stadtpaten“. Dies sind zwei Menschen, die den Ort repräsentieren und eine gewisse Expertise zu diesem Thema aufweisen. Aufgabe der Stadtpaten ist es, unter anderem ein bestimmtes Motiv in der Stadt zu finden und in einer Schnellraterunde zu bestehen. Für Offenburg sind Anne Junk, Kuratorin im Städtischen Museum im Ritterhaus, und AnnKathrin Ott, Diplomwirtin und Hobby-Näherin, als Stadtpaten angetreten. Die Sendung ist ab Ausstrahlung auch in der SWRMediathek zu sehen.
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Konzerte
Ingo Eisenbeiß verabschiedet
FOTO: SANDRA MARTIN
Ein Herz für die Kultur und die Verkehrsplanung
Ingo Eisenbeiß (links) und Oberbürgermeister Marco Steffens (rechts).
Ingo Eisenbeiß, langjähriger Fraktionsvorsitzender der Grünen im Offenburger Gemeinderat, ist in der Sitzung am vergangenen Montag von seinen Aufgaben entbunden worden. Der 56-Jährige hatte aus gesundheitlichen Gründen um die Entpflichtung gebeten. Bereits voriges Jahr hatte er den Fraktionsvorsitz an Maren Seifert abgegeben. Erstmals war Eisenbeiß 2014 ins Gemeindeparlament eingezogen und hatte kurz darauf die Führung der Fraktion übernommen. Sein Nachfolger wird nun
Arthur Jerger. Der 71-Jährige hatte dem Gremium bereits in der vergangenen Wahlperiode angehört. Oberbürgermeister Marco Steffens überreichte dem scheidenden Stadtrat einen Blumenstrauß. Er dankte Eisenbeiß für das außergewöhnliche Engagement zum Wohle der Stadt Offenburg und attestierte ihm Leidenschaft in der Sache und Fairness im Umgang. Der OB weiter: „Für eine erfolgreiche Gremienarbeit waren Sie mit Ihrem fundierten Wissen ein absoluter Gewinn.“
Podcast-Kurs für Kinder
AZV geschlossen
Berufsberatung
Der Abwasserzweckverband „Raum Offenburg“ (AZV) hat in der Zeit vom 23. Dezember 2023 bis 1. Januar 2024 geschlossen. Bei Störungen am Kanalnetz ist die Bereitschaft unter Telefon 0781/24 414 zu erreichen. Weitere Informationen unter www. azv-offenburg.de.
Beratung zur beruflichen Neuorientierung bietet die Arbeitsagentur am Mittwoch, 10. Januar, zwischen 15 und 18 Uhr in der VHS. Anmeldung bis 5. Januar unter E-Mail: Offenburg. Berufsberatung-im-Erwerbsleben@arbeitsagentur.de mit dem Betreff „VHS Offenburg“.
FOTO: ALEXANDER WEIGAND
Wer hat Lust, sich mit einem interessanten Thema rund um die Wald-Land-Fluss-Ausstellung genauer auseinanderzusetzen
und anderen Kindern davon zu erzählen? Und das als Podcast? Am Donnerstag, 28. Dezember, um 10.30 Uhr lädt das Museum im Ritterhaus zu einem Kurs für Kinder und Jugendliche ab zehn Jahren ein. Die Teilnehmenden lernen, wie sie das Thema aufbereiten und im transportablen Sound-Studio Beiträge aufnehmen und schneiden! Los geht’s, Band ab! Gebühr 4,50 Euro. Anmeldung bis zum Vortag, 14 Uhr, an museum@offenburg.de oder Telefon 0781/82-2577.
„Weltklassik am Klavier“ präsentiert das nächste Konzert am Sonntag, 31. Dezember, 17 Uhr, unter anderem mit Etüden von Chopin, Bachs Goldberg-Variationen und Haydn-Werken im Schillersaal. Am Klavier spielt der weltbekannte Pianist Timur Gasratov. Kartenreservierung (bis 18 Jahre freier Eintritt, Erwachsene 30 Euro) unter 0151/12585527, E-Mail: info@weltklassik.de oder www. weltklassik.de. Zu einem festlichen Silvesterkonzert lädt die Katholische Pfarrgemeinde Heilig Kreuz am Sonntag, 31. Dezember, 22 Uhr, in die Stadtpfarrkirche Heilig Kreuz ein. Véronique Reinbold Wendling und Daniel Maurer gestalten ein buntes Programm für Flöte und Orgel. Auf weihnachtliche Klänge folgen virtuose Werke von Bach, Mozart und Vivaldi. Mit Glockengeläut stimmt das Carillon de Westminster von Vierne
auf den Jahreswechsel ein. Karten (zwölf Euro, ermäßigt acht Euro) im Vorverkauf: Pfarrbüro Heilig Kreuz und Musikhaus Schlaile. Die Philharmonie am Forum und Bigband Surprise präsentieren zum neuen Jahr ein musikalisches Highlight der Extraklasse. Die Night of Stars Symphonic findet am Samstag, 13. Januar, 20 Uhr, in der Oberrheinhalle statt. Die beiden Ensembles entführen in die ShowWelt der größten amerikanischen Musiker des 20. Jahrhunderts. Zu erleben sind unter anderem Songs von Whitney Houston, Donna Summer und Michael Jackson in sinfonischen Arrangements unter der Leitung von Peter Stöhr und großen Stimmen aus der Region: Claudia Moehrke, Melanie Schäfer und Maik Schwendemann. Karten im Vorverkauf: Bürgerbüro, Reservix-Vorverkaufsstellen und Reservix.de.
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Wärme auf dem Vormarsch
Millionen Investitionen, um klimaneutral zu werden / Ziel ist Anschluss an Wasserstoffnetz FERNWÄRME sam „Was den Wär-
der Fernwärme derzeit noch 90 Prozent einnehme. Dieser Anteil soll bereits in fünf Jahren auf 60 Prozent sinken.
Da Wärme nicht so leicht zu transportieren ist wie Strom oder Wasser, müssen Kommunen wie Offenburg aktuell schauen, wie sie mit den Gegebenheiten vor Ort umgehen. „Wir haben glücklicherweise früh mit dem Thema begonnen und sind jetzt in einer Startposition, um die uns andere Städte beneiden“, zeigt sich Wenz erleichtert, ob der gesetzlichen Auflage eine Wärmeplanung zu erarbeiten. So habe Offenburg trotz aller Sparmaßnahmen der Bundesregierung nun gute Aussichten, alle beantragten Fördermittel zu bekommen. Denn in den kommenden zehn Jahren werden rund 160 Millionen Euro in den Ausbau des Fernwärmenetzes der Stadt investiert werden müssen.
Fördermittel kommen Allein in 2024 rechnen die Fachleute mit 20 Millionen Euro, die für den Ausbau nötig werden. Der WVO-Geschäftsführer ist zufrieden, dass die Anfragen
FOTO: IRIS ROTHE
meausbau in unserer Stadt angeht, sind wir ganz weit vorne“, sagte Oberbürgermeister Marco Steffens diese Woche im Gemeinderat. Bis 2040 soll der CO2-Ausstoß um 89 Prozent gesenkt werden, erklärte Martin Wenz, Geschäftsführer der Wärmeversorgung Offenburg GmbH & Co. KG, das die Wärmeversorgung gemeinsam mit der Stadt trägt.
Erdgas in Blockheizkraftwerken erzeugt. Das Erdgas soll im Sinne des Gesetzgebers schrittweise zurückgefahren werden und so bald als möglich durch Wasserstoff als Energieträger ersetzt werden.
Große Hoffnung setzt die Stadt und das E-Werk auch in den Anschluss an das nationale Wasserstoffnetz, das voraussichtlich 2035 erfolgen kann. Geothermie, so erläutert Wenz auf Nachfragen aus dem Gemeinderat, sei für Offenburg keine gute Option. Die Tiefenbohrung wäre nicht tief genug, und damit die Wärmegewinnung mit rund 65 Grad zu niedrig. So müsse man nochmals Energie aufwenden, um für die Fernwärme nötige Ausgangstemperatur von zirka 85 Grad zu erreichen. Auch die Abwärme aus dem geplanten Bahntunnel sei schwierig abzuleiten und zu nutzen, denn es müssten Bauschichten dafür durchbohrt werden. Niemand wolle das Risiko tragen, sollte der Tunnel dadurch undicht werden, gibt der WVOGeschäftsleiter auf eine weitere Anfrage zu bedenken.
Gemeinderat fragt nach
Ziel: Klimaneutralität
So nutze man derzeit auch schon im Nordosten der Stadt die Abwärme des Burda Werks 2, das im kommenden Jahr mit einem Wärmepumpenkraftwerk im ehemaligen Burda-Farbtanklager ergänzt werden soll. Auf Nachfragen aus dem Gemeinderat erklärte Martin Wenz, dass das Erdgas als Energieträger
Bis 2040 will die Stadt Offenburg klimaneutral sein, bekräftigt auch Roman Wunsch in seinem Vortrag vor dem Gemeinderat. Bis zum Jahr 2045 soll Deutschland Treibhausgasneutralität erreichen; die EU hat sich auf 2050 festgelegt. Offenburg ist also vorne mit dabei.
Mit der Fernwärme werden auch Leerrohre für den Glasfaserausbau verlegt.
zunehmen. Doch sei es wichtig, dass sich aus möglichst viele Interessierte eines Straßenzuges melden, denn nur dann lohne es sich die Straßen aufzumachen und im Geflecht der vielen anderen Versorgungsleitungen auch die Fernwärme und Leerrohre für eine etwaige Versorgung mit Glasfaser zu integrieren. „Man ist da nie alleine unterwegs“, stellt Wenz klar: „Wenn sich in einer Straße keiner meldet, bauen wir auch keine Leitung ein“. Höchstes Ziel ist es, von der Verbrennung fossiler Rohstoffe wegzukommen. Im Moment werde Wärme mit Hilfe von
Geothermie keine Option
Informationsabende: „Wie heizen wir morgen?“ Die Frage nach dem zukünftigen Beheizen von Häusern und Wohnungen beschäftigt viele Bürgerinnen und Bürger. Antworten gibt es beim Informationsabend der Stadt Offenburg in Zusammenarbeit mit der Wärmeversorgung Offenburg (WVO) und der Ortenauer Energieagentur (OEA). Unter dem Motto „Wie heizen wir morgen?“ öffnet die Reithalle am Dienstag, 16. Januar, um 18.30 Uhr ihre Türen für alle Interessierten, um die Ergebnisse der kommunalen Wärmeplanung für Offenburg vorzustellen
und deren Auswirkungen auf die Bürgerinnen und Bürger zu erläutern. Ein zentrales Thema wird der Ausbau des Fernwärmenetzes sein, der von der Wärmeversorgung Offenburg vorgestellt wird. Darüber hinaus stellt die Ortenauer Energieagentur einen umfassenden Lösungskatalog für eine klimafreundliche Wärmeversorgung vor und erläutert die gesetzlichen Rahmenbedingungen. Die Veranstaltung bietet nicht nur Raum für Fragen, sondern ermöglicht im Anschluss an
die Vorträge den direkten Austausch an Informationsständen mit Vertretern der Stadt, der WVO und der OEA. Hier können konkrete Einzelthemen vertieft und diskutiert, außerdem können kostenlose Beratungsangebote der Ortenauer Energieagentur gebucht werden. Die Teilnahme an der Veranstaltungsreihe ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen unter offenburg-klimaschutz. de/waermeplanung. Um auf die unterschiedlichen Ausgangssituationen und
Gegebenheiten in den Ortsteilen konkret eingehen zu können, sind drei weitere Veranstaltungen geplant. Für die Ortsteile Rammersweier, Zell-Weierbach, Fessenbach: Mittwoch, 6.3.24, 19 Uhr, Abtsberghalle Zell-Weierbach Für die Ortsteile Elgersweier und Zunsweier: Mittwoch, 13.3.24, 19 Uhr, Festhalle Elgersweier Für die Ortsteile Griesheim, Weier, Bühl, Waltersweier, Bohlsbach und Windschläg: Mittwoch, 20.3.24, 19 Uhr, Gemeindehalle Bohlsbach[WR1].
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Widerspruch gegen die Übermittlung von Daten Widerspruch gegen die Übermittlung von Daten an Parteien, Wählergruppen u.a. bei Wahlen und Abstimmungen Gemäß § 50 Absatz 1 Bundesmeldegesetz (BMG) in der seit 1. November 2015 geltenden Fassung darf die Meldebehörde Parteien, Wählergruppen und anderen Trägern von Wahlvorschlägen im Zusammenhang mit Wahlen und Abstimmungen auf staatlicher und kommunaler Ebene in den sechs der Wahl oder Abstimmung vorangehenden Monaten so genannte Gruppenauskünfte aus dem Melderegister erteilen. Die Auswahl ist an das Lebensalter der betroffenen Wahlberechtigten gebunden. Die Auskunft umfasst den Familiennamen, Vornamen, Doktorgrad und derzeitige Anschriften sowie, sofern die Person verstorben ist, diese Tatsache. Die Geburtsdaten der Wahlberechtigten dürfen dabei nicht mitgeteilt werden. Die Person oder Stelle, der die Daten übermittelt werden, darf diese nur für die Werbung bei einer Wahl oder Abstimmung verwenden und hat sie spätestens einen Monat nach der Wahl oder Abstimmung zu löschen oder zu vernichten. Widerspruch gegen die Übermittlung von Daten an das Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr Nach § 58b des Soldatengesetzes können sich Frauen und Männer, die Deutsche im Sinne des Grundgesetzes sind, verpflichten, freiwilligen Wehrdienst zu leisten, sofern sie hierfür tauglich sind. Zum Zweck der Übersendung von Informationsmaterial übermitteln die Meldebehörden dem Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr aufgrund § 58c Absatz 1 Satz 1 des Soldatengesetzes jährlich bis zum 31. März folgende Daten zu Personen mit deutscher Staatsangehörigkeit, die im nächsten Jahr volljährig werden: Familiennamen, Vornamen und die gegenwärtige Anschrift. Widerspruch gegen die Übermittlung von Daten an eine öffentlich-rechtliche Religionsgesellschaft Die Meldebehörde übermittelt die in § 42 Bundesmeldegesetz (BMG), § 6 des baden-württembergischen Ausführungsgesetzes zum Bundesmeldegesetz und § 18 Meldeverordnung aufgeführten Daten der Mitglieder einer öffentlich-rechtlichen Religionsgesellschaft an die betreffenden Religionsgesellschaften. Die Datenübermittlung umfasst auch die Familienangehörigen (Ehegatten, minderjährige Kinder und die Eltern von minderjährigen Kindern), die nicht derselben oder keiner öffentlich-rechtlichen Religionsgesellschaft angehören. Die Datenübermittlung umfasst zum Beispiel Angaben zu Vor- und Familiennamen, früheren Namen, Geburtsdatum und Geburtsort, Geschlecht oder derzeitigen Anschriften. Die Familienangehörigen haben gemäß § 42 Absatz 3 Satz 2 BMG das Recht, der Datenübermittlung zu widersprechen. Der Widerspruch gegen die Datenübermittlung verhindert nicht die Übermittlung von Daten, die für Zwecke des Steuererhebungsrechts benötigt werden. Diese Zweckbindung wird der öffentlich-rechtlichen Gesellschaft als Datenempfänger bei der Übermittlung mitgeteilt. Widerspruch gegen die Übermittlung von Daten aus Anlass von Alters- oder Ehejubiläen an Mandatsträger, Presse oder Rundfunk und gegen die Datenübermittlung an das Staatsministerium Verlangen Mandatsträger, Presse oder Rundfunk Auskunft aus dem Melderegister über Alters- oder Ehejubiläen von Einwohnern, darf die Meldebehörde nach § 50 Absatz 2 Bundesmeldegesetz (BMG) Auskunft erteilen über Familiennamen, Vornamen, Doktorgrad, Anschrift sowie Datum und Art des Jubiläums. Altersjubiläen sind der 70. Geburtstag, jeder fünfte weitere Geburtstag und ab dem 100. Geburtstag jeder folgende Geburtstag; Ehejubiläen sind das 50. und jedes folgende Ehejubiläum. Die Meldebehörde übermittelt darüber hinaus gemäß § 12 der Meldeverordnung dem Staatsministerium zur Ehrung von Alters- und Ehejubilaren durch den Ministerpräsidenten Daten der Jubilarinnen und Jubilare aus dem Melderegister. Davon umfasst sind zum Beispiel der Familienname, Vornamen, Doktorgrad, Geschlecht, die Anschrift sowie das Datum und die Art des Jubiläums. Widerspruch gegen die Übermittlung von Daten an Adressbuchverlage Die Meldebehörde darf gemäß § 50 Absatz 3 Bundesmeldegesetz (BMG) Adressbuchverlagen zu allen Einwohnern, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, Auskunft erteilen über den Familiennamen, Vornamen, Doktorgrad und derzeitige Anschriften. Die übermittelten Daten dürfen nur für die Herausgabe von Adressbüchern (Adressenverzeichnisse in Buchform) verwendet werden. Hinweis: Die betroffenen Personen, deren Daten übermittelt werden, haben das Recht, der Datenübermittlung zu widersprechen. Sofern eine Auskunftssperre nach § 51 BMG besteht, werden personenbezogene Daten grundsätzlich nicht veröffentlicht. Der Widerspruch kann bei dem Bürgerbüro der Stadt Offenburg (Fischmarkt 2, 77652 Offenburg) eingelegt werden. Bei einem Widerspruch werden die Daten nicht übermittelt. Der Widerspruch gilt bis zu seinem Widerruf. Wer bereits früher der Veröffentlichung oder Übermittlung seiner Daten widersprochen hat, kann auf eine Wiederholung verzichten, bereits gespeicherte Übermittlungssperren bleiben bestehen. Marco Steffens Oberbürgermeister der Stadt Offenburg
Schließzeiten städtischer Einrichtungen während der Feiertage Die städtischen Dienststellen mit Bürgerbüro und Bürgerbüro Bauen sind an Heiligabend, am 25. und 26. Dezember sowie an Silvester und Neujahr geschlossen. Museum im Ritterhaus und Stadtarchiv haben an Heiligabend und am 25. Dezember sowie an Silvester und Neujahr ebenfalls geschlossen.
Der Salmen ist vom 23. Dezember bis 25. Dezember geschlossen, am 26. Dezember ist von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Silvester und Neujahr ist ebenfalls geschlossen. Die Städtische Galerie auf dem Kulturforum ist an Heiligabend, am 25. und 26. Dezember sowie an Silvester
und Neujahr geschlossen. Die Abteilung Bürgerschaftliches Engagement, Ehrenamt und Beratung (ehemals Seniorenbüro) und der Pflegestützpunkt Ortenaukreis, Zentrale Offenburg, sind von Mittwoch, 27. Dezember, bis Freitag, 29. Dezember, geschlossen. Das Ju ge n d b ü ro und
Mehrgenerationenhaus ist von Donnerstag, 21. Dezember 2023, bis Freitag, 5. Januar 2024, geschlossen. Der i-punkt Kinderbetreuung ist von Mittwoch, 27. Dezember, bis Freitag, 29. Dezember, geschlossen und ab Dienstag, 2. Januar 2024 wieder zu den regulären Sprechzeiten erreichbar.
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#SPURENHINTERLASSER DU MACHST DEN UNTERSCHIED! Alles, was wir als Mitarbeitende der Stadt Offenburg tun, hinterlässt Spuren bei den 62.000 Bürger*innen, für die wir arbeiten. Damit wir dies auch weiterhin tun können, suchen wir Menschen, die bereit sind, mit uns als Arbeitgeberin zusammen Spuren zu hinterlassen. Denn es macht für die Menschen, die hier leben, einen Unterschied, ob wir unseren Job machen – oder eben nicht. JETZT BEWERBEN: karriere.offenburg.de
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... MACHST DU DEN UNTERSCHIED FÜR DIE OFFENBURGERINNEN UND OFFENBURGER.
MACH JETZT DEN UNTERSCHIED FÜR DIE BÜRGER*INNEN IN OFFENBURG! BEWIRB DICH JETZT: karriere.offenburg.de
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In der Fachstelle Sucht in Offenburg startet am Mittwoch, 31. Januar 2024, um 17 Uhr der Kurs „Weniger Alkohol – mehr Gesundheit!“. Neben den bewährten abstinenzorientierten Behandlungsangeboten richtet sich dieser Kurs an Menschen, die ihren Alkoholkonsum reduzieren möchten. Das Angebot findet in Offenburg in der Grabenallee 5 statt und wird von den meisten Krankenkassen bezuschusst. Infos und Anmeldungen unter Telefon 0781/9193480.
Sichere Weihnacht
Vorsicht, Flamme! Offenburger Feuerwehr gibt Tipps für die Feiertage
FOTO: FEUERWEHR
Weniger Alkohol!
Umweltthemen im Film Das Offenburger Netzwerk für Nachhaltigkeit (ONN), dem auch die Stadt Offenburg angehört, startet unter Federführung des BUND eine Filmreihe zu Umweltthemen. Den Auftakt macht „Vandana Shiva – Ein Leben für die Erde“ am Donnerstag, 11. Januar 2024, um 19 Uhr im Saal der VHS Offenburg, Amand-Goegg-Straße 2-4. Darin wird die Geschichte der Öko-Aktivistin und Trägerin des Alternativen Nobelpreises, Vandana Shiva, erzählt, die mit dem Kampf gegen industrielle Landwirtschaft zu einer der wichtigsten Aktivistinnen unserer Zeit wurde.
Auch die Feuerwehrleute verdienen eine ruhige Weihnacht.
Für viele Menschen gehören brennende Kerzen und Räuchermännchen zu einer richtigen Weihnacht. Aber Vorsicht: Offene Flammen werden häufig unterschätzt!
Die Offenburger Feuerwehr hat deshalb für die Bürgerinnen und Bürger Tipps zusammengestellt, damit die Weihnachtstage nicht nur behaglich, sondern auch sicher sind.
Kerzen gehören immer in eine standfeste, nicht brennbare Halterung. Stellen Sie Kerzen nicht in der Nähe von brennbaren Gegenständen oder an einem Ort mit starker Zugluft auf. Lassen Sie Kerzen niemals unbeaufsichtigt brennen! Löschen Sie Kerzen an Adventskränzen und Gestecken rechtzeitig, bevor sie ganz heruntergebrannt sind. Tannengrün trocknet mit der Zeit aus und ist dann umso leichter entflammbar – ziehen Sie solche Brandfallen rechtzeitig aus dem Verkehr. In Haushalten mit Kindern und frei laufenden Haustieren sind elektrische Kerzen ratsam. Diese sollten den VDE-Bestimmungen entsprechen. Achten Sie bei elektrischen Lichterketten – etwa auf dem Balkon – darauf, dass Steckdosen nicht überlastet werden. Idealerweise sollten auch elektrische Lichterketten nicht in Ihrer Abwesenheit leuchten.
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