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Offenblatt 44/2019

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Amtsblatt der Stadt Offenburg

Große Mehrheit für LGS

Nr. 44, 21. Dezember 2019

www.offenburg.de LÄRMSCHUTZ

Machbarkeitsstudie liegt nun in Stuttgart/ Insgesamt gehen acht Bewerber ins Rennen Jetzt heißt es Daumen drücken: Am Donnerstag sind Oberbürgermeister Marco Steffens, Erster Bürgermeister Oliver Martini und Projektleiterin Traute Siefert nach Stuttgart gefahren. Dort haben sie die Bewerbung für die Landesgartenschau 2034 persönlich dem Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk, überreicht. Am Montag hatte der Offenburger Gemeinderat gezeigt, dass er nahezu geschlossen hinter der Landesgartenschau steht: 39 von 40 Räten sagten „Ja“ zur Bewerbung und zur 124 Seiten starken Machbarkeitsstudie. OB Steffens sagte, die Broschüre bringe „den unbedingten Willen zum Aus-

Bei der Planung des Güterzugtunnels gibt es Klärungsbedarf hinsichtlich der Finanzierung des Lärmschutzes. ❚ Seite 9 WINTERDIENST

Die Technischen Betriebe arbeiten mit moderner Sensortechnik für passierbare winterliche Straßen/Bürgerliche Streupflicht. ❚ Seite 11

Riesenchance

OFFENBLATT-PAUSE

druck, diese Landesgartenschau für Offenburg entscheiden zu können.“ In ihren Redebeiträgen zeigten sich die Fraktionen überzeugt von dem Konzept. Norbert Großklaus (Grüne) sagte, es gelte, nicht nur zu trommeln, sondern eine „Sehnsucht nach einem noch schöneren, grüneren und ökologischeren Offenburg zu wecken“. Das sei durch die vielen verschiedenen Veranstaltungen in den vergangenen Monaten auch gelungen. Albert Glatt (CDU) urteilte, die LGS biete eine „Riesenchance für die Stadtentwicklung“. Stadt und Bevölkerung würden langfristig davon profitieren. Eine LGS sein längst keine Blümchenschau mehr, sondern ein „Entwicklungsprojekt, wie wir es ohne den Zuschlag und die damit verbundenen Fördermittel nicht hinbekommen könnten“. Das Konzept sei rundum gelungen. Tobias Isenmann (FW) bekräftigte, man müsse ein Zeichen set-

Übergabe an den Minister. Am Donnerstag war es soweit: OB Marco Steffens (r.), Baubürgermeister Oliver Martini (l.) und Projektleiterin Traute Siefert überreichten Minister Peter Hauk die Machbarkeitsstudie für die Landesgartenschaubewerbung. Foto: Würth

zen, um zu unterstreichen, dass Offenburg die Landesgartenschau wolle. Besonders vorbildlich seien die dauerhaften Elemente des Konzepts wie die Renaturierung der Kinzig. Julia Letsche (SPD) bezeichnete im Rückblick den Beteiligungsprozess als vorbildlich.

Beteiligung Besonders der Stadtteil Stegermatt werde von der Landesgartenschau profitieren: „Solch eine Entwicklungschance bekommt Offenburg so schnell nicht wieder.“ Thomas Bauknecht (FDP) lobte, es sei viel Herzblut in die Machbarkeitsstudie geflossen – „mehr kann man nicht machen“. Bauknecht hob die Nachhaltigkeit des Konzepts hervor. Taras Maygutiak (AfD) meinte, insgesamt sei die Machbarkeits-

studie gut gemacht. Seine Fraktion stimme geschlossen dafür. Florence Wetzel (Offenburger Liste) sagte, die LGS sei „ein Großprojekt, dass uns langfristig Strukturverbesserungen bringen wird“. Mobilitätskonzept und neue Radwege würden einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Einziger Rat, der sich einer Zustimmung verweigerte, war Stefan Böhm (Grüne), der etwa unter Klimaschutz-Aspekten andere Maßnahmen als dringlicher erachtete. Für die Landesgartenschau bewerben sich mehr Städte, als zum Zug kommen können. Insgesamt sind es acht Bewerber: neben Offenburg auch Rastatt, Bad Mergentheim, Ludwigsburg, Crailsheim, Nürtingen, Tübingen und Winnenden gemeinsam mit Schwaikheim. Siehe auch Seite 6 und 7

Das OFFENBLATT verabschiedet sich in die Winterpause und erscheint wieder am Samstag, 18. Januar 2020. Die Redaktion wünscht allen Lesern ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Start im neuen Jahr.


2 21.12.2019 ALLES GUTE ZUM GEBURTSTAG

In dieser Woche gratuliert Oberbürgermeister Marco Steffens folgenden Jubilaren: 90 Jahre alt werden Rudolf Holz, Christina Grohmann (beide 24.12.) und Maria Schillinger (25.12.). Rolf Haberer (27.12.) kann auf 95 Lebensjahre zurückblicken. Herzlichen Glückwunsch!

Öffnungszeiten I Die Stadtbibliothek hat zwischen Weihnachten und Neujahr am Freitag, 27., und am Samstag, 28. Dezember, geöffnet. Das Museum im Ritterhaus hat immer montags geschlossen sowie am 24., 25. und 31. Dezember, außerdem am 1. und am 6. Januar 2020. Über die genauen Öffnungszeiten der Deponien und Wertstoffhöfe des Ortenaukreises können Interessierte sich auf der Homepage www.abfallwirtschaft-ortenaukreis.de informieren. SONNTAGS- UND NACHTDIENST DER APOTHEKEN 21.12. Apotheke Haaß Ortenberger Straße 13 22.12. Schwarzwaldapotheke Hauptstraße 19 23.12. Staufenbergapotheke Kirchplatz 2, Durbach 24.12. Sonnenapotheke Caunes Marlener Straße 11 25.12. Apotheke am Ebertplatz 26.12. Schlossapotheke Hauptstraße 71, Ortenberg 27.12. Hildaapotheke 28.12. Apotheke Haaß Heimburgstraße 1 29.12. Weingartenapotheke Moltkestraße 50 30.12. Hirschapotheke Fischmarkt 3 31.12. Einhornapotheke Caunes Hauptstraße 88 1.1.2020 Burda-Park-Apotheke Caunes (Kronenplatz 1) Der Notdientsplan online: www.lak-bw.de/notdienstportal

Gottesdienst live Das ZDF überträgt am 29.12. aus der Stadtkirche Das ZDF überträgt am Sonntag, 29. Dezember 2019, 9.30 bis 10.15 Uhr, live den Gottesdienst aus der Stadtkirche. Die Besucher/innen werden gebeten, bereits um 9 Uhr in der Kirche zu sein. Die OFFENBLATT-Redaktion im Gespräch mit Pfarrer Christian Kühlewein-Roloff. Herr Kühlewein-Roloff, wie sind die Verantwortlichen für den Fernsehgottesdienst auf die Stadtkirche gekommen? Christian Kühlewein-Roloff: Die Verantwortlichen um FernsehPfarrerin Elke Rudloff sind immer wieder auf der Suche nach einer Kirche, die sich räumlich für eine Fernseh-Übertragung eignet. Wie aufwändig ist die Vorbereitung dieses Gottesdienstes? Christian KühleweinRoloff: „Das Adrenalin wird ansteigen.“ Foto: Reinbold

Kühlewein-Roloff: So umfangreich, dass ich das nicht jedes Jahr machen könnte. Erstens ist der Termin direkt nach Weihnachten eine zusätzliche Herausforderung. Zweitens haben wir (ein KernVorbereitungs-Team mit meiner Frau Claudia, mit Bezirkskantor Traugott Fünfgeld und mit Franziska Clemen als Ältestenrätin) uns sieben Mal mit Elke Rudloff getroffen. Anfang Dezember haben wir mit allen Mitwirkenden den kompletten Gottesdienst durchgeprobt. Also keine Routine? Kühlewein-Roloff: Nein, wirklich nicht. Denn die einzelnen Gottesdients-Elemente müssen präzise ineinander übergehen. Das Drehbuch, nach dem sich ja auch die Kameraleute richten, wenn sie Bilder aus der Kirche zeigen, wenn sie auf mich zoomen, oder wenn sie die Jugendkantorei ins Visier nehmen, muss peinlich

genau eingehalten werden. Und pünktlich um 10.14 Uhr und 30 Sekunden wird die Übertragung abgebrochen – wegen der Überleitung zur nächsten Sendung. Werden Sie mit der Kamera flirten? Kühlewein-Roloff: Ich muss wirklich häufig in die Kamera schauen und mir konkrete Menschen vorstellen, die in ihrem Wohnzimmer auf der Couch sitzen, und die ich mit meiner Botschaft erreichen will. Wir hatten tatsächlich zwei Mal drei Tage in Berlin ein Fernseh-Coaching. Das war hochprofessionell, wir konnten enorm viel lernen: Wie bewegt man sich vor der Kamera? Worauf ist bei Gestik und Rede zu achten? Ich war von dieser „quasi Fortbildung“ begeistert. Haben Sie Lampenfieber? Kühlewein-Roloff: Was meinen eigenen Auftritt angeht, wird der Puls schneller gehen und das Adrenalin steigen. Darüber hinaus ist einfach viel Organisatorisches zu beachten: Ab Freitag, 27. Dezember, 8 Uhr, baut das Fernseh-Team sein Equipment auf. Sechs junge Leute aus unserer Gemeinde helfen den etwa 30 ZDF-Mitarbeitenden u.a. beim Kabel-Verlegen. Immerhin erhalten sie als Bonus eine Praktikumsbestätigung und Einblick in die Technik des Übertragungs-Wagens. Wir bestuhlen in der Poststraße das Gemeindehaus, falls der Platz in der Kirche nicht ausreicht, können Besucher dort den Gottesdienst live verfolgen. Was können Sie uns zu Ihrer Predigt verraten? Kühlewein-Roloff: Sie wird zum Jahresende einen Rückblick auf das fast abgelaufene Jahr geben und einen zuversichtlichen, einen mutigen Blick nach vorne richten. Sie richtet sich an wahrscheinlich zwischen 700 000 und eine Million Zuschauer in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Der Gottesdienst kann auch über die Mediathek abgerufen werden.

Öffnungszeiten II Die Offenburger Stadtverwaltung ist nächste Woche für den Publikumsverkehr am Montag, 23., und am Dienstag, 24. Dezember, geschlossen, außerdem am Montag, 30. Dezember, und am Dienstag, 31. Dezember. Das Seniorenbüro der Stadt Offenburg und der Pflegestützpunkt sind von Montag, 23. Dezember 2019, bis Montag, 6. Januar 2020, geschlossen. Am Dienstag, 7. Januar, sind die Mitarbeiterinnen wieder im Dienst. Der Abwasserzweckverband „Raum Offenburg“ hat von Dienstag, 24. Dezember, bis Mittwoch, 1. Januar 2020, geschlossen. Bei Störungen im Kanalnetz gibt es die Bereitschaft unter Telefon 07 81/2 44 14.

Amtsblatt der Stadt Offenburg

Impressum

Herausgeberin: Stadt Offenburg Verantwortlich: Florian Würth Redaktion: Leitung: Wolfgang Reinbold, Telefon 07 81/82 22 00 Marie-Christine Gabriel, Telefon 07 81/82 23 33 Gertrude Siefke, Telefon 07 81/82 25 72 Anja Walz, Telefon 07 81/82 26 66 offenblatt@offenburg.de Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Hauptstraße 90, 77652 Offenburg Veranstaltungskalender: marie-christine.gabriel@offenburg.de Austräger-Reklamation: Telefon 07 81/82 25 65, Telefax 07 81/82 75 82 Verantwortlich für Anzeigen: Kresse & Discher GmbH Marlener Straße 2, 77656 Offenburg Anzeigenverkauf: Barbara Wagner Telefon 07 81/95 50 45 Telefax 07 81/95 50 545 anzeigen.offenblatt@kresse-discher.de Herstellung: Kresse & Discher GmbH Marlener Straße 2, 77656 Offenburg Druck: Badisches Druckhaus Baden-Baden GmbH Flugstr. 9, 76532 Baden-Baden Vertrieb: ZSS Zustell-Service-Schwarzwald GmbH Auf Herdenen 44 78052 Villingen-Schwenningen Telefon 07721 9950 100 Telefax 07721 9950 110 info@zssw.de Redaktionsschluss: Montag, 17 Uhr Erscheinungsweise: wöchentlich, jeweils samstags kostenlose Verteilung in alle Haushalte Anzeigenschluss: jeweils Di., 17 Uhr Auflage: 30 015

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Stadt kann weiter viel investieren Dennoch Trendwende mit dem nächsten Doppelhaushalt 2020-21 / Rückkehr zu finanziell„normalen“ Verhältnissen Finanzbürgermeister Hans-Peter Kopp hat in der letzten Gemeinderatssitzung dieses Jahres am Montag die Rede zur Einbringung des Doppelhaushalts 2020/21 gehalten. Er hob die aktive Gestaltung der Zukunft in Offenburg durch viele Investitionen hervor. Allerdings, so räumte er ein, spiele sich alles zunehmend in einem schwieriger werdenden finanziellen Umfeld ab. Der Doppelhaushalt markiert eine Trendwende. Nach vielen Jahren, die von überproportionalen Steuerzuwächsen geprägt waren, kehre die Stadt ab 2020 zu eher

Gewerbesteuer normalen Verhältnissen zurück. Gleichzeitig betonte Kopp auch, dass die geplanten Gewerbesteuereinnahmen sich immer noch auf einem hohen Niveau befänden. Deshalb könne man die Situation keinesfalls mit früheren Haushaltskrisen vergleichen, wo die Einnahmen weggebrochen seien. Das wachsende Oberzentrum sorgt für zunehmende Herausforderungen und fordert die Stadt damit personell und finanziell. Die Zahlungsmittelüberschüsse im laufenden Haushalt schrumpfen, und damit auch die Investiti-

Voraussichtlich ab 2022/23 gelinge der Haushaltsausgleich nur noch mit der Einplanung einer Darlehensaufnahme von 8 Millionen Euro, um das strukturelle Defizit auszugleichen. Auch im Zusammenhang mit der Landesgartenschau und dem Oststadtschulprojekt brachte Kopp eine „planbare und berechenbare Verschuldung“ ins Spiel.

Optionen

Umbau Schiller. Viel Geld fließt in Um- und Neubauten.

onskraft. Dazu kommen Entwicklungen von außen: So wird mit einer Erhöhung der Kreisumlage gerechnet, was die Stadt pro Jahr etwa 1,5 Millionen Euro kosten dürfte. Kopp betonte das Engagement Offenburgs im sozialen Bereich, in Bildung und Betreuung. So schaffe die Stadt aktuell knapp 400 zusätzliche Betreuungsplätze für Ein- bis Sechsjährige. Er erwähnte auch die Herausforderungen einer älter werdenden Gesellschaft, Projekte in den Ortsteilen, das Sanierungsgebiet Bahnhof-Schlachthof und vieles mehr. Im Jahr 2014 wurde Offenburg schuldenfrei. Statt vorher rund elf Millionen Euro betrug die Investi-

Foto: Reinbold

tionskraft seitdem in jedem Jahr 15 Millionen Euro, denn es waren keine Zins- und Tilgungszahlungen mehr zu leisten. Mit dem Doppelhaushalt 2020/21 sinkt diese Zahl wieder auf 12 Millionen Euro im Durchschnitt der nächsten vier Jahre. Gleichzeitig sind die Baukosten stark gestiegen und es gibt größere finanzielle Herausforderungen, zum Beispiel durch Brücken- und Straßensanierungen, Wohnungsbau und mehr ÖPNV. „Die nächsten zwei Jahre bekommen wir mithilfe der Rücklagen und laufenden Erträge noch gut hin“, so Kopp. Ab 2022 zeichne sich jedoch ein strukturelles Problem ab, das man angehen sollte.

Zudem zählte der Finanzbürgermeister verschiedene Handlungsoptionen auf. Letztlich könne man diese Optionen auch kombinieren. Denkbar sei etwa, das Netto- Investitionsvolumen zu senken. Das wäre jedoch schwierig umzusetzen. Zudem kündigte Kopp ein Projekt mit dem Titel „Investitionskraft stärken“ für das kommende Jahr an, in dem Strukturen und Leistungen hinterfragt werden könnten. Letztlich, so Kopp, könne es auch geschehen, dass die wirtschaftliche Entwicklung positiver verlaufe als in den Prognosen. Auf dieses „Prinzip Hoffnung“ zu setzen, wäre jedoch kein guter Plan. In den kommenden Monaten wird der Doppelhaushalt beraten, am 27. April 2020 soll er verabschiedet werden.


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Politisches Meinungsforum

Letztlich gemeinsam Dezember. Da schaut man zurück. 2019. War ein volles Jahr. Auch politisch. Viele Wahlen. Europawahl, Kreistagswahl, klar, auch die Kommunalwahlen. Wichtig für unsere Stadt. Wichtig auch für uns Grüne. Zum ersten Mal stärkste Fraktion geworden. Wir haben uns

Norbert Großklaus: „Es geht doch manchmal um mehr als um uns.“

sehr gefreut. Damit gerechnet haben wir – offen gesagt – nicht. Kann man ja auch nicht. Sind doch Wahlen. Und da kann man auch überrascht werden. Wir wurden sehr positiv überrascht. Danke nochmals an alle, die uns ihre Stimmen gegeben haben. Seit September hat der neue Gemeinderat seine Arbeit aufgenommen. Der Wahlkampf ist passé. Das Kämpfen – das nicht. Das Ringen und Kämpfen um gute Lösungen, richtige Entscheidungen. Sonnensegel auf Spielplätzen? Eine Blutbuche pflanzen oder doch ein kleiner Waldhain? Schotter und Kiesel in Vorgärten verbieten? Wichtige Themen für unsere Stadt. Für unsere Stadt. Um sie dreht sich all unsere Arbeit. Manchmal finde ich: Wir kochen zu sehr unser „Parteiensüppchen“. Nicht falsch verstehen: Es soll nicht immer ein „Harmoniesüppchen“ gekocht werden. Nein. Streiten, Kritisieren gehört dazu. Auf jeden Fall. Immer wieder gerne. Aber es geht doch manchmal um mehr als um uns. Um mehr als um unsere Partei. Und ich gebe zu: Auch wir, die Grünen, können da natürlich noch was lernen. In diesem Sinne eine Einladung an alle: 6. Januar, Dreikönigstreffen von 14-17 Uhr im SFZ Bürgerpark. Thema: „Elektroauto – Fluch oder Segen?“ Es spricht MdL Thomas Hentschel. Dezember. Da schaut man voraus. 2020 steht vor der Tür. Frisch ans Werk. Frohe Weihnachten und ein gutes 2020 wünscht Ihnen die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Ihr Norbert W. Großklaus

Offenburg wird aufblühen

Besinnliche Weihnachtstage

... und wieder geht ein ereignisreiches kommunalpolitisches Jahr zu Ende. Besonders einschneidend waren gewiss die Kommunalwahlen im Mai, die für neue Kräfteverhältnisse im Gemeinderat gesorgt haben. Es ist mir ein ganz großes Anliegen, dass wir wie bislang auch den fairen und wohlwollenden Umgang miteinander obenan stellen. Die vielen neuen Kolleginnen und Kollegen sorgen für wohltuende Frische: Sie sind gut eingestiegen und haben sich rasch mit den ganzen Vorgängen und Vorlagen vertraut gemacht – das verdient unseren Respekt! Nach langem und zähem Ringen ist es uns gelungen, einen Standort für das neue Großklinikum zu finden. Alles in allem war es ein transparenter Prozess – dass die Entscheidung nicht auf 100-prozentige Zufriedenheit stößt, liegt bei den vielen Betroffenheiten auf der Hand. Es ist den Verantwortlichen zu wünschen, den Grunderwerb zügig und erfolgreich abzuschließen. Dass die Stadt Offenburg rund 30 Millionen Euro in die Hand nehmen will, um den Umund Neubau der Oststadtschulen mit Zell-Weierbach qualitativ hochwertig zu bewerkstelligen, zeugt von Weitblick. Und um Weitblick geht es auch bei der Bewer-

Wir Freien Wähler wünschen allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern frohe und besinnliche Weihnachtstage und für 2020 alles Gute, Gesundheit, Frieden und ein gutes Klima für unser Offenburg.

Ingrid Fuchs drückt Offenburg für die Landesgartenschau die Daumen.

bung um die Landesgartenschau 2032/34/36. Die Machbarkeitsstudie liegt seit Donnerstag in Stuttgart: Wir sind zuversichtlich und drücken ganz fest die Daumen. Offenburg würde wahrlich aufblühen! Ingrid Fuchs Ein frohes Weihnachtsfest, ein friedvolles, neues Jahr, Gesundheit, Zufriedenheit und Gottes Segen wünschen Elisabeth Abele Ingrid Fuchs Jess Haberer Trudpert Hurst Werner Maier

Wolfgang Böhringer Dr. Albert Glatt Andreas Heck Paul Litterst Willi Wunsch

Ihre Stefan Konprecht Tobias Isenmann Matthias Drescher Angi Morstadt Johannes Vetter Mario Vogt


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Politisches Meinungsforum Fröhliche Weihnachten ...

Erhalt und Aufwertung von Umwelt und Natur

Keine rührende Weihnachtsgeschichte

... und viele gute Wünsche für das Neue Jahr! Was wird uns das nächste Jahr bringen? Und was gab es im vergangenen Jahr? Für unsere Fraktion war es kein einfaches Wahljahr. Das ist kein Geheimnis. Wer schrumpft schon gern um ein Drittel? Aber

Die letzte Sitzung des Gemeinderats in diesem Jahr war mit 38 Tagesordnungspunkten sehr umfangreich. Positiv war die mit großer Mehrheit getroffene Entscheidung, sich für eine Landesgartenschau in den Jahren 2032-2036 zu bewerben. Das Hauptaugenmerk bei der Bewerbung wurde nicht auf die sechs Monate dauernde Landesgartenschau gelegt, sondern vielmehr auf Investitionen in die Zukunft. Vor allem auf den Erhalt und die Aufwertung von Umwelt und Natur für nachfolgende Generationen in Offenburg. Begrüßt haben wir auch die Entscheidung des Gemeinderates, dass für die Ersatzpflanzung der Blutbuche an der Villa Bauer wieder ein Solitärbaum gepflanzt wird. Eine wahrlich zukunftsweise Entscheidung, dass man nachfolgende Generationen auch die Möglichkeit gibt, einen innerstädtischen, imposanten stadtbildprägenden Baum zu bewundern. Für uns unverständlich ist die Mehrheitsentscheidung über die künstliche Beschattung von Spielplätzen. Sage und schreibe 41 000 Euro für drei Sonnensegel! Man will sich finanziell gar nicht ausrechnen, wenn die Begehrlichkeiten für weitere Beschattungen der 130 öffentlichen Spielplätze in Offenburg kommen wird. Alternativ wurde vorgeschlagen, mit schnell wachsenden Baumarten wie Weiden- oder Pappelarten die natürliche Beschattung herzustellen. Bäume haben sehr viele positive Eigenschaften (Biodiversität, CO² Haushalt, Mikroklima, Luftqualität usw.) Dies wäre zukunftsweisend gewesen und nicht, wie von der Grünen-Fraktion beantragt, eine Beschattung mit Polyestergewebe. Man gewinnt schnell den Eindruck, dass der Öko-Gedanke der Grünen-Partei in Offenburg manchmal schnell aufhört.

Joseph und Maria reisen in der Weihnachtsgeschichte von Nazareth nach Bethlehem, um sich dort in die Steuerlisten eintragen zu lassen. Sie waren also nicht auf der Flucht, wie man in den vergangenen Jahren – politisch opportun – auch gerne in Offenburg flunkerte. Eigentlich wollte ich hier eine rührende Weihnachtsgeschichte kreieren, die so richtig bewegend ist. Daraus wird nun nichts, mich bewegt etwas anderes. Sie haben sicher die frohe Kunde vernommen, dass der Bundesparteitag der AfD Offenburg in der Baden-Arena die Ehre geben wird. Ich kann nachvollziehen, dass

Jens-Uwe Folkens bittet die Leserschaft, doch genau hinzuschauen, woher die guten Ideen kommen.

egal: Wir hatten auch Erfolgserlebnisse. Zum Beispiel wurde unser Wunsch nach freiem WLAN erfüllt. Hat ein bisschen gedauert, aber die Verwaltung fand die Idee nun auch gut. Super! In den Kitas wird die Leitung für ihre Organisations- und Verwaltungstätigkeit jetzt angemessen freigestellt. Mussten wir etwas länger drauf warten, aber jetzt hat es doch geklappt. Auch sehr schön. Zu Weihnachten darf man ja Wünsche aussprechen, die manchmal in Erfüllung gehen. Also wir hätten gern weniger Autoverkehr in der Innenstadt. Als erstes die Busse aus der Hauptstraße raus. Wenn das am Samstag geht, dann geht das auch an allen anderen Tagen. Dafür möchten wir einen kleinen Elektrobus haben, der zwischen Bahnhof und Hochschule pendelt. Das ist doch ein „cooler“ Wunsch! Nicht nur schöne Reden, jetzt mal was tun. Auch auf dem Platz vor unserem wunderschönen Museum möchten wir nur noch Anwohnerautos stehen sehen. Dazu einige Fahrradstellplätze und viel Grün, also echte Aufenthaltsqualität und keinen Parksuchverkehr, wo doch das Parkhaus nur 150 Meter entfernt ist. Ach, es gäb‘ noch ein paar andere Herzenswünsche, aber man darf das Christkind, die Ratskollegen, den OB und seine Mannschaft nicht überfordern. Einen Wunsch an die geneigte Leserschaft hätte ich allerdings noch: Schauen Sie doch bitte genau hin, woher die guten Ideen im Gemeinderat kommen. Dann klappt es für unsere echt tolle Fraktion bei der nächsten Wahl auch besser! Und dann werden sicher noch mehr Wünsche erfüllt! Versprochen! Jens-Uwe Folkens

Wir wünschen der Leserschaft ein friedvolles Weihnachtsfest und einen guten Start ins Jahr 2020! Thomas Bauknecht Dr. Roland Müller Silvano Zampolli

Taras Maygutiak: „Jede Partei hat ein Anrecht darauf, ihre Parteitage in öffentlichen Hallen abzuhalten.“

man bei den anderen Parteien deswegen nicht gerade Luftsprünge vor Freude macht. Würde ich, bei einem Bundesparteitag beispielsweise der Grünen, auch nicht tun. Aber: Selbstverständlich würde ich das akzeptieren und hinnehmen. Schließlich hat jede Partei ein Anrecht darauf, ihre Parteitage in öffentlichen Hallen abzuhalten. Dass eine stadtbekannte Linksextremistin mit einem Schreiben bei einigen Aufsichtsräten der Messe intervenierte, in der Hoffnung, diese würden den AfD-Parteitag verhindern, juckt mich nicht. Geschenkt. Bedenklich finde ich, dass sich Stadträte aus den Reihen der Grünen im Aufsichtsrat dazu hinreißen ließen, ins gleiche Horn zu stoßen. Lauthals gerieren sich dieselben als die ach so „demokratische Kraft“. Gleichzeitig sprechen sie anderen demokratisch gewählten Parteien schamlos das Recht ab, einen Parteitag, bei dem um Lösungen gerungen wird, abzuhalten. Ein Unding! Zu Weihnachten wünsche ich den Angesprochenen ein gerüttelt Maß an Demokratieverständnis. Ihnen, liebe Offenburger, wünsche ich im Namen der AfD-Fraktion frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Taras Maygutiak


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Die Kinder sind gleich tätig geworden und haben ihre eigene LGS-Landschaft gebaut.

Auch mit dem Fahrrad wurde das Planungsgebiet der Landesgartenschau erkundet. Immer wieder wurden einzelne Ideen vorgestellt und diskutiert.

Ausflug einer Kita-Gruppe an die Kinzig. Die Kinder lieĂ&#x;en vor Ort ihrer Fantasie freien Lauf.

Workshop im Burda Tower: Unternehmer/innen tauschten sich aus und formulierten ihre Vorstellungen zur Landesgartenschau.


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Jugendworkshop. Auch Offenburgs Nachwuchs hat sich engagiert eingebracht und mit Ideen nicht gegeizt.

Foto: Bode

Gipfel eines ereignisreichen Jahres Abgabe der Bewerbungsunterlagen für die Landesgartenschau / Rückblick auf die vielen Veranstaltungen 2019 Im Hinblick auf die Landesgartenschaubewerbung geht für die Stadt ein ereignisreiches Jahr zu Ende, das am vergangenen Donnerstag in der Abgabe der Bewerbung in Stuttgart gipfelte. Hierfür trafen sich Oberbürgermeister Marco Steffens, Baubürgermeister Oliver Martini und Projektleiterin Traute Siefert mit Peter Hauk, Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz in Baden-Württemberg, der die Bewerbungsunterlagen der Stadt Offenburg für eine Landesgartenschau in den Jahren 2032, 2034 oder 2036 persönlich entgegennahm. Seit 2018 arbeitete das Team des Landesgartenschauprojekts mit großem Engagement an der Bewerbung. Herausgekommen ist ein Konzept, das die Schwerpunkte Wasser, Bewegung und Biodiversität betont und den Fokus auf die dauerhaften und nachhaltigen Anlagen legt – was also für Offen-

burg auch nach einer Ausstellung langfristig erhalten bleibt. Drei neu gestaltete Bereiche entlang der Kinzig und unter Einbezug des Mühlbachs werden Raum für Erholung, Spiel, Freizeit und Begegnung bieten – und das ganz nah an der Innenstadt. Diese Bereiche werden zum Bindeglied zwischen Hochschule und Innenstadt, Bürgerpark und Gifiz sowie den Stadtteilen und Ortschaften östlich und westlich der Kinzig. Die Bewerbung sieht darüber hinaus die ökologische Aufwertung weiterer Grünräume im Norden und Süden Offenburgs bis in die Ortschaften vor. Das Konzept der Bewerbung wurde auch durch zahlreiche Ideen und Anregungen aus der Bürgerschaft bereichert. Ob bei

Bürgerinformationen, beim Jugendworkshop, in den teilnehmenden Kitas und Grundschulen, per Postkarte oder bei Radtour und Spaziergang: Bürgerinnen und Bürger aus verschiedenen Gesellschafts- und Altersgruppen brachten ihre Ideen und Anregungen aktiv ein und gestalteten so die Bewerbung Offenburgs grundlegend mit. Für diese engagierte Beteiligung bedankt sich die Stadt ganz herzlich bei allen, die mitgemacht haben! Und die Beteiligung ist keinesfalls vorbei: Alle eingegangenen Ideen, ob bei den Veranstaltungen, online oder über die Postkartenaktion, wurden dokumentiert und bilden nach einem Zuschlag für die Landesgartenschau die Grundlage für den anschließenden Wett-

bewerb. Auch diese Phase soll durch eine umfangreiche Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger begleitet werden. Nun heißt es jedoch erst einmal abwarten, bis eine Jury aus Stuttgart ihren Besuch in Offenburg ankündigt. Dies ist voraussichtlich im Frühjahr der Fall. Auch wenn der genaue Termin noch nicht bekannt ist, sind die Vorbereitungen für diesen wichtigen Tag bereits in vollem Gange, um das anspruchsvolle Konzept für die Landesgartenschau in Offenburg auch vor Ort überzeugend zu präsentieren. Bis dahin wird die Landesgartenschaubewerbung auch bei unterschiedlichen Veranstaltungen in der Stadt mit weiteren Aktionen vertreten sein. Interessierte können sich darüber hinaus weiterhin auf der Projektwebseite (www.lg.og.de) sowie auf Facebook und auf Instagram (beide @lgog2034) zur Bewerbung informieren.


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Mit Mehrkosten Weiterentwicklung der Oststadtschulen teurer als gedacht Ein Großprojekt für die nächsten sieben Jahre nimmt Fahrt auf: Mit 28,3 Millionen Euro wird die Weiterentwicklung der Oststadtschulen, der Weingartenschule und des Bunten Hauses rund zehn Millionen teurer als bislang vorgesehen. Der Schul- und Sportausschuss stimmte den Planungen einhellig zu, der Gemeinderat beschloss die Umsetzung. Das Raumprogramm soll modernen pädagogischen Anforderungen gerecht werden und damit ausreichend Platz für Entwicklungsmöglichkeiten der vier Einrichtungen lassen. Hinzu kamen Baupreissteigerungen seit 2018, die zu den Mehrkosten führten. Mit zusätzlichen Haushaltsmitteln und einer Darlehensaufnahme soll die Finanzierung gestemmt werden, wie Bürgermeister Hans-Peter Kopp ausführte. Für Stefan Böhm (Grüne) steht fest: „Wir wollen es uns leisten.“ Schwer falle allerdings, den Zeitplan zu akzeptieren: „Wir hätten es gerne schneller.“ In der zweiten Hälfe des Jahres 2023 soll mit den Bau-

arbeiten begonnen werden. Böhm schlug zudem vor, den Weg entlang der Waldbachsenke zu beleuchten, da hier deutlich mehr Radverkehr erwartet werde. Trudpert Hurst (CDU) wertete die Mehrkosten als „sinnvolle Investition“. Auch er fragte, ob sich Zeit gewinnen lasse. Mario Vogt (FWO) war ebenfalls der Meinung: „Es sollte nicht gespart werden.“ Auch Nicole Kränkel-Schwarz (SPD) wollte keine Qualitätseinbuße durch Einsparung. Ihr Lob galt dem transparenten Prozess: „Das Ganze hat sich gelohnt.“ Roland Müller (FDP) versicherte: „Wir glauben an das Schulkonzept.“ Michael Fey (AfD) fand den Finanzierungsvorschlag zwar „problematisch“, signalisierte aber dennoch Zustimmung. Bürgermeister Kopp sagte zu, alle Anregungen mitzunehmen. Mit der Zeitdauer sei er selbst nicht zufrieden: „Wir überlegen permanent, wie wir es schneller hinkriegen.“ Aber allein das Rechtsverfahren im Zuge der Aufstellung des Bebauungsplans brauche einfach seine Zeit.

Neue Halle für den TV Griesheim? Der Turnverein Griesheim will ein Trainingszentrum errichten, das auch von Offenburger Schulen und anderen Vereinen genutzt werden kann. Die Kosten werden auf 1,4 bis 1,8 Millionen Euro geschätzt, wenn das Zentrum als Anbau an eine vorhandene Halle konzipiert werden kann. Auf den Verein kämen bis zu 770 000 Euro zu. Sportchef Michél Elsté unterstrich die „kontinuierliche und gute Jugendarbeit“, die der Verein mit seinen 560 Mitgliedern leiste. Vorgesehen sei eine Fläche von 950 Quadratmetern und einer Hallenhöhe von sechs Metern. Die Verwaltung will bis zur nächsten Sitzung des Schul- und Sportausschusses im März 2020 den Gesamtbedarf ermitteln. Aydin Özügenc (Grüne) begrüßte das Vorhaben und sprach sich für eine Halle in der Nähe von

Schulen aus. Andreas Heck (CDU) bezeichnete die Initiative als vorbildlich und fragte, ob eine Tribüne eingeplant werden soll. Johannes Vetter (FWO) wünscht sich, dass sich Offenburg als Sportstadt weiterentwickelt und sprach sich für die „Eigeninitiative“ aus. Julia Letsche (SPD) würdigte den Verein als „sehr engagiert“. Roland Müller (FDP) sprach sich für eine Bedarfsanalyse aus, Michael Fey (AfD) forderte einen runden Tisch mit anderen Vereinen. Fritz Scheuer vom Sportkreis versicherte, dass sein Gremium das Vorhaben begrüße und unterstütze: „Jede zusätzliche Halle tut Offenburg gut.“ Wie Bürgermeister Hans-Peter Kopp darlegte, soll für 34 000 Euro ein Planungsbüro beauftragt werden, die verschiedenen Standorte zu prüfen

Erhöhung der Sportförderung Offenburgs Sportvereine sollen künftig 50 000 Euro jährlich mehr erhalten: Die zusätzlichen Mittel sollen ab dem Haushaltsjahr 2020 zur Verfügung stehen. Pro Abteilung kann die Förderung maximal um 600 Euro aufgestockt werden.

Die finanzielle Unterstützung sei lange Zeit nicht angepasst worden, führte Bürgermeister Hans-Peter Kopp aus. Die Förderung von Kindern und Jugendlichen wird auf acht Euro aufgestockt. Die Fraktionen bedankten sich bei der Stadt.

NACHRUF Die Stadt Offenburg trauert um

Gerhard Viol der am 12. Dezember 2019 verstorben ist. Die Stadt hat einen hoch geschätzten Kommunalpolitiker und geachteten Bürger verloren. Der Verstorbene gehörte dem Gemeinderat der Stadt Offenburg von Oktober 1968 bis Dezember 1993 an. Von 1977 bis 1983 war er stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU, von 1983 bis Oktober 1990 hatte er den Fraktionsvorsitz inne. Mit hohem Einsatz und großer Hilfsbereitschaft hat er sich in den Dienst der Gemeinschaft gestellt. Die Mitglieder des Stadtrats und die Stadtverwaltung Offenburg haben seine Orts- und Sachkenntnisse sehr geschätzt. Wir werden seine großen Verdienste um die Entwicklung unserer Stadt sowie die Sorge um ihre Bürgerinnen und Bürger nicht vergessen und ihn in guter Erinnerung behalten.

Für den Gemeinderat und die Stadt Offenburg Marco Steffens Oberbürgermeister


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Wechsel in der Pressestelle Christian Falk (32) ist seit Anfang Dezember neu in der Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Offenburg. Der studierte Medieningenieur, Absolvent der Hochschule Offenburg, kümmert sich künftig um den Internet-Auftritt der Stadt Offenburg sowie um die Präsenz in den sozialen Medien: Facebook und Instagram. Christian Falk: Er ist seit 3. Dezember bei der Stadt Offenburg beschäftigt. Fotos: Reinbold

Bahngraben. Hier wird es auch in Zukunft keinen verstärkten Lärmschutz geben.

Foto: Siefke

Vollschutz für Appenweier Klärungsbedarf hinsichtlich der Finanzierung des Lärmschutzes im Norden Offenburgs Bei der Planung des Tunnels Offenburg im Zuge des Rheintalbahn-Ausbaus gibt es derzeit noch Klärungsbedarf hinsichtlich der Finanzierung des Lärmschutzes. Im Süden wird der Tunnel an die neue Gütertrasse entlang der Autobahn A 5 angebunden. Hier, so entschied im Juni 2015 der Projektbeirat Rheintalbahn, also die Vertreterinnen und Vertreter des Bundes, des Landes, der Deut-

Nicht lauter als heute schen Bahn AG, aus der Region und der Bürgerinitiativen, soll es einen über das rechtlich erforderliche Maß hinausgehenden Lärmschutz („Vollschutz“) geben. An der zweigleisigen autobahnparallelen Güterzugtrasse östlich der Autobahn A 5 ist durch ergänzende Schallschutzmaßnahmen für die Ortslagen westlich und östlich der Autobahn sicherzustellen, dass es durch den Schienenverkehr nicht lauter wird als heute. Für den Norden, wo der Tunnel an die Ausbau- und Neubaustrecke anschließen wird, hat der Pro-

jektbeirat im Juni 2015 hingegen keine ausdrücklichen Beschlüsse zur Dimensionierung des Lärmschutzes getroffen. Seit diesem Zeitpunkt wurde das Ende des Planfeststellungsabschnittes im Rahmen der Planung nach Norden, also in Richtung Appenweier, verschoben. Offenburgs Oberbürgermeister Marco Steffens hält es für selbstverständlich, dass für beide Bereiche dieselben Lärmschutzanforderungen gelten sollten – das bedeutet „Vollschutz“ auch für den Norden. „Es wäre doch kaum vermittelbar, dass innerhalb eines Planfeststellungsabschnitts unterschiedliche Maßstäbe angesetzt werden“, macht Steffens deutlich. Gerade vor dem Hintergrund der Zielstellung des Bundes, die Kapazität des Schienenverkehrs im Rahmen der Verkehrswende schnell zu erhöhen, sollte aus Sicht der Stadt Offenburg das Bundesverkehrsministerium unbürokratisch die notwendigen Finanzmittel für den Vollschutz im nördlichen Bereich des Tunnels zur Verfügung stellen.

„In den vergangenen Wochen habe ich hierzu verschiedene Gespräche auf unterschiedlichen politischen Ebenen geführt, auch mit dem Parlamentarischen Staatssekretär Steffen Bilger im Bundesverkehrsministerium.“ Ähnlich hat sich der Planungsausschuss des Regionalverbands Südlicher Oberrhein bereits am 4. April 2019 einstimmig ausgesprochen: In den Bereichen nördlich des Ausgangs des Offenburger Tunnels sol-

Möglichst gering len die gleichen Lärmschutzanforderungen zugrunde gelegt werden wie südlich des Tunnels. Verbandsdirektor Dr. Christian Dusch bekräftigt diese Position: „Die Region hat sich stets für einen menschen- und umweltgerechten Aus- und Neubau der Rheintalbahn eingesetzt. Dazu gehört, dass die Lärmbelastung für die Menschen möglichst gering gehalten wird. Dies muss auch für Appenweier gelten.“ Diese Auffassung hat vergangene Woche auch der Planungsausschuss des Regionalverbands in seiner Sitzung in Freiburg bekräftigt.

Christoph Lötsch (59), der bisher die Homepage www.offenburg.de und den Facebook-Auftritt betreute, wechselt in die OFFENBLATT-Redaktion. Der gelernte Journalist, der eine große Bandbreite an beruflicher Erfahrung aufweist, hat in den vergangenen Jahren an der Neugestaltung der Homepage mitgewirkt. Gertrude Siefke (52) übernimmt ab der ersten Ausgabe 2020 die Leitung der OFFENBLATT-Redaktion und wird stellvertretende Leiterin der Presseund Öffentlichkeitsarbeit. Die studierte Germanistin war lange selbstständig, ist seit 2002 regelmäßige Berichterstatterin des OFFENBLATT und Mitarbeiterin der PÖA seit 2015. Gertrude Siefke: Die gelernte Journalistin leitet künftig die OFFENBLATTRedaktion.

Wolfgang Reinbold (55) verlässt nach 18 Jahren die Pressestelle und wechselt ins Museum im Ritterhaus, wo er endgültig zum April 2020 die Nachfolge von Wolfgang Gall als Leiter von Stadtarchiv und Museum übernimmt. In dieser Funktion ist er dann auch Stellvertreter der Fachbereichsleiterin Kultur, Carmen Lötsch. Eine große Herausforderung wird der Umbau des Salmen werden.


10 21.12.2019

Verminderung des Autoverkehrs Mit Schreiben vom 12. Dezember 2019 an OB Marco Steffens beantragt die SPD-Gemeinderatsfraktion eine Verminderung des Autoverkehrs in der Offenburger Innenstadt. Die SPD-Fraktion, so Fraktionsvorsitzende Martina Bregler, verfolge das langfristige Ziel, den Durchgangsverkehr innerhalb des Grüngürtels der Innenstadt weitgehend zu verhindern. Hierbei unterstütze sie den SPD-Ortsverein mit dem gleichen Anliegen. „Wir freuen uns, dass eine wichtige zu diesem Ziel führende Maßnahme, die Verbesserung des ÖPNV, schon in Planung ist.“ Darüber hinaus wird die Einführung eines 1-EuroTickets zunächst im Stadtbereich gefordert. Der Vorschlag zur Finanzierung: die Erhöhung der Parkgebühren in den Parkhäusern und im öffentlichen Raum. Als erste Maßnahmen stellt die SPD-Fraktion folgende Anträge, „die allesamt den Verkehr in der Innenstadt reduzieren sollen“: 1. Die Einrichtung eines elektrisch betriebenen Pendelbusses

zwischen Bahnhof – Rathaus – Burda – Landratsamt und Hochschule in enger Fahrplantaktung. Dafür sollen die regulären Busse wie an Samstagen und bei Großveranstaltungen die Innenstadt umfahren. 2. Der Gerichtsparkplatz beim Museum wird nur noch für Anwohner als Parkplatz, als gut ausgestatteter Fahrradabstellplatz und als Grünfläche genutzt. 3. Die Stadt möge bitte prüfen, wo es im Außenbereich Offenburgs mittelfristig Park & Ride-Flächen geben kann, von wo aus dann Zubringerbusse in die Innenstadt fahren. „Wir halten eine Unterstützung durch die anderen Fraktionen des Gemeinderats für wünschenswert.“ Ferner wird die Stadt Offenburg gebeten, zur Finanzierung ihrer Vorhaben zur Verkehrswende im Bereich ÖPNV, Rad- und Fußverkehr sowie Straßenbau und Lärmschutz Mittel aus dem ab 1.1.2020 auf 320 Millionen Euro aufgestockten Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz abzurufen.

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„Offenburg liegt mir am Herzen“ Neu im Rat (IV): CDU-Stadtrat Andreas Heck Der Polizeibeamte Andreas Heck (42, CDU) gehört zu den Stadträten, die im Sommer 2019 ihre Amtstätigkeit aufgenommen haben. Der gebürtige Offenburger ist Personalrat im Polizeipräsidium Offenburg und ehrenamtlicher Richter beim Verwaltungsgericht Freiburg. Andreas Heck ist stellvertretender Landesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei und Landesvorstandsmitglied des CDU Arbeitskreises. Herr Heck, was hat Sie denn dazu bewogen, sich als Stadtrat in Offenburg einzubringen? Andreas Heck: Offenburg liegt mir am Herzen. Deshalb möchte ich aktiv mitwirken, gestalten, und mitentscheiden. Ich möchte mich um die Belange der Einwohner bemühen und mich dafür stark machen. Bürgerinnen und Bürger sollten für das Gemeinwesen eintreten. Demokratie muss gelebt und transportiert werden. Diese Möglichkeit haben wir in unserem Staat, und genau da möchte ich Verantwortung übernehmen. Sie sind schon seit einigen Monaten im Amt. Welche Erfahrungen haben Sie bisher gemacht? Heck: Bislang nur positive. Es macht unheimlich viel Spaß, mit der Fraktion beziehungsweise mit dem Rat Themen zu diskutieren und Entscheidungen zu treffen. Da ich bereits ein Jahr im Vorfeld die Gemeinderats- sowie die Fraktionssitzungen besucht hatte, konnte ich mir ein breit gefächertes Bild machen, dies hat mir bei der Einarbeitung geholfen. Was ich, ehrlich gesagt, unterschätzt habe, ist die Vielzahl der Termine und Einladungen. Mein Anspruch ist jedoch, möglichst viele davon wahrzunehmen. Der zeitliche Aufwand, sich auf die Ausschüsse und Gemeinderatsitzungen vorzubereiten, ist sehr hoch. Aber ich versuche mein Bestes…

Was schätzen Sie an der Stadt Offenburg und wo sehen Sie Nachholbedarf? Heck: Ich schätze sehr viel an meiner Heimatstadt Offenburg. Ich freue mich über den Wochenmarkt, das Weinfest, die Vielzahl von Vereinen sowie die Natur in und um unsere Stadt. Offenburg hat ein reiches Angebot an Möglichkeiten und ist sehr erfolgreich etwa im Bereich der Kinderbetreuung, Schule, Sport und Kultur. Dabei sind es viele Unternehmen und Betriebe, die unseren wirtschaftlichen Wohlstand sichern. Nachholbedarf sehe ich insbesondere bei einem gesamtheitlichen

Andreas Heck: „Demokratie muss gelebt werden.“ Foto: Wagner

Verkehrskonzept. Gerade hier hapert es massiv, aber ich bin guter Dinge, dass dieses Problem irgendwann verbessert werden kann. Was möchten Sie in Ihrer Amtszeit erreicht haben? Heck: Mir liegt die Sicherheit Offenburgs und seiner Bevölkerung am Herzen. Deshalb möchte ich vom Land mehr Polizeistellen für das Präsidium und für das Polizeirevier Offenburg. Falls dies nicht möglich ist, sollten wir die Idee mit einem kommunalen Ordnungsdienst weiterverfolgen und verwirklichen. Neben der Stärkung der Vereine und des Ehrenamtes, insbesondere durch verlässliche Förderung und Ausbau der finanziellen Unterstützung, liegt mir ein gut funktionierendes ganzheitliches Verkehrsnetz, mit einem verbesserten Nebeneinander von ÖPNV, Kraftfahrzeugen, Fahrrädern und Fußgängern ebenfalls am Herzen.


21.12.2019 11

Alle Jahre wieder: Winterdienst TBO arbeiten mit moderner Sensortechnik für passierbare winterliche Straßen / Bürgerliche Räum- und Streupflicht Wenn auch die Temperaturen derzeit eher schon Richtung Frühling gehen, sind Raphael Lehmann und sein Team für winterliche Straßen bestens gerüstet. Der junge Geschäftsbereichsleiter Technische Dienste hat das Organisationshandbuch vorgestellt, zum ersten Mal sind auch die Ortsteile integriert. Auf 17 Seiten wird von Mitte November bis Mitte März der komplette Ablauf des Winterdienstes erstellt: Einsatzplan, Wetterprogramme, Alarmierung und die Winterdienstsatzung. „Natürlich auch, wenn es im April nochmal glatt wird oder schneien sollte“, erklärt Lehmann schmunzelnd. Auch werden die Mitarbeiter in neue Fahrzeug- und Gerätetechnik eingewiesen. „Salz, Sole und Splitt bestelle ich nach Ende des Winterdienstes bereits im März“, informiert Lehmann. 300 Tonnen Streugut lagern auf dem Gelände der Technischen Betriebe Offenburg (TBO), im Munitionslager sind nochmals 250 Tonnen deponiert. „Und wenn das nicht reichen sollte, auch kein Problem. Innerhalb von 24 Stunden können wir nochmals 200 Tonnen abrufen“, geht er auf Nummer sicher. „Umweltschutz liegt uns sehr am Herzen. Daher lautet unser Grundsatz: so wenig Streusalz wie möglich, aber so viel wie nötig, denn die Sicherheit der Bürger/innen hat absolute Priorität. Um beiden ge-

im Bereitschaftsdienst ausgelöst. Zwei Kontrollfahrzeuge fahren dann um 4 Uhr eine 90 Kilometer lange Strecke ab, die Kernstadt und Ortsteile gleichermaßen einschließt. Kleinfahrzeuge schauen, ebenfalls mit Sensoren bestückt, wie es auf Brücken und Schulwegen aussieht. Nach zwei Stunden wird dann nochmals geprüft, ob

Optimierung

Mit Sensor am Einsatzfahrzeug geht´s frühmorgens los: Raphael Lehmann vor dem Streugutlager bei den TBO. Foto: Walz

recht zu werden, verwenden wir seit Jahren vorwiegend Salzsole“, erklärt Lehmann. Kündigt der Wetterdienst Glatteis an, wird bereits ein Tag zuvor Salzsole ausgebracht. „Sie ist mit einer Mischung aus 23 Prozent Salz und 77 Prozent Wasser für glatte Straßen das bessere Streumittel, da es auf der Fahrbahn präziser als Feuchtsalz verwendet, auf der Straße länger hält und damit sparsamer verwendet werden kann“, erklärt der Experte. Ein Sensor misst dabei die Straßen- und Umgebungstem-

peratur und prüft den Fahrbahnzustand. Über ein im Fahrzeug integriertes Tablet können die Mitarbeiter diese Angaben lesen und entsprechende Schritte anhand des Lageberichts einleiten. Zehn Fahrzeuge sind maximal im Einsatz: vier Lkws, zwei Unimogs und vier Schmalspurfahrzeuge. Für die maschinelle Räumung gibt es vier Gruppen mit je zehn Mitarbeitern, für die Handräumung sind zwölf Mitarbeiter im Einsatz. Bei unter drei Grad wird der Alarm bei 25 Mitarbeitenden

eine Optimierung fällig wird. Bis spätestens 7 Uhr sorgen die TBO für passierbare Hauptverkehrsstraßen, damit der Berufsverkehr fließen kann, nach 7 Uhr sind die Straßen in Gewerbegebieten, wichtige Verbindungsstraßen sowie Wohnsammelstraßen und weitere Radwege dran. Im Anschluss geht es dann in die Wohnstraßen. Die Räum- und Streupflicht für Bürger/innen ist werktags bis 7 Uhr in der Früh und endet um 22 Uhr abends. Sonn- und feiertags muss bis 8 Uhr geräumt werden. Wer sich noch genauer informieren will, kann auf der Homepage unter www.tbo-offenburg.de/html/winterdienst110.html die Räum- und Streupflichtsatzung einsehen. 150 Streugutbehälter im ganzen Stadtgebiet und in den Ortsteilen sorgen dafür, dass Einwohner ihrer Pflicht nachkommen können. Weitere Informationen: Telefon 07 81/92 76-0 oder E-Mail: winterdienst@tbo-offenburg.de.

Wer möchte die Mobilitäts-App mitgestalten? Im Rahmen des Mobilitätsnetzwerks Ortenau soll eine Plattform geschaffen werden, die verschiedene Mobilitätsangebote der Region über eine App zugänglich macht. Hinter dem Mobilitätsnetzwerk Ortenau stehen die zehn Kommunen Appenweier, Friesenheim, Gengenbach, Kehl, Lahr, Neuried, Offenburg, Rheinau, Schutterwald und Willstätt, die sich zusammengeschlossen haben, um die regionale Mobilität der Bürger zu verbessern.

Warum wir Sie brauchen? Die beste Kenntnis von Gegebenheiten und Rahmenbedingungen haben stets die Menschen vor Ort. In diesem Workshop werden gemeinsam von Bürgern, Firmen, Mobilitätsanbietern, Interessensvertretern, Politik und Verwaltung interaktiv die Bedürfnisse an eine Ortenau-Mobilitäts-App erfasst und mögliche Lösungen diskutiert. Jede/r ist dabei Experte auf seinem Gebiet und kann so zur Gestaltung einer passenden Lösung beitragen.

Was Sie erwartet: In einem gemeinsamen und interessanten Workshop soll der Mobilitätsbedarf unterschiedlicher Personengruppen in der Ortenau erfasst sowie die Wünsche an Funktionen und Gestaltung einer Ortenau-Mobilitäts-App gesammelt werden. Dabei steht der Kreativität derjenigen, die sich an diesem Prozess beteiligen möchten, nichts im Weg. Es ist den Initiatoren wichtig, dass diejenigen, die mitmachen, mit sehr viel Spaß

bei dieser Diskussion um eine Mobilitäts-App dabei sind. Wann und wo: Donnerstag, 16. Januar 2020, von 16 bis 20 Uhr im Saal des Stadtteil- und Familienzentrums Innenstadt im Bürgerpark, Stegermattstraße 26, 77652 Offenburg. Es sind noch wenige Plätze frei. Anmeldung unter E-Mail: mathias. kassel@offenburg.de oder Telefon 07 81/82-24 13. Die Teilnahme ist kostenfrei. Für Verpflegung ist gesorgt.


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MagentaTV: Fernsehen von der Telekom mit rund 100 Sendern

Foto: Telekom/MagentaTV

Glasfaser von Telekom für Offenburg Der Breitbandanschluss ans Internet ist für eine moderne Immobilie ein Muss – im Idealfall per Glasfaser Ein schneller, moderner und zuverlässiger Internetanschluss ist für Mieter und Immobilienbesitzer heute genauso wichtig wie Strom, Gas und Wasser. Bereits heute können rund 14 000 Haushalte in Offenburg vom Glasfaser-Ausbau profitieren. Das schnelle Internet sorgt für Kommunikation, Information und Unterhaltung per Fernsehen, Telefon, Computer, Tablet oder Smartphone. Mieter und Immobilienbesitzer, die von ihrem Internet-Anschluss das Maximum erwarten, sollten sich diese vier Buchstaben merken: FTTH. Das ist keine mysteriöse Geheimformel, sondern die Abkürzung für Internet in Höchstgeschwindigkeit.

Was bedeutet FTTH? Die Abkürzung steht für „Fiber to the home“, zu Deutsch: „Glasfaser bis nach Hause“. In diesem Jahr verlegte die Telekom rund

60 000 Kilometer Glasfaser. Einen Kilometer Glasfaser zu verlegen kostet im Schnitt 80  000 Euro. Bereits Ende 2018 umfasste das Glasfasernetz der Telekom über 500 000 Kilometer. Zum Vergleich: Das deutsche Autobahnnetz ist rund 13 000 Kilometer lang. Die Telekom bietet aktuell ihre Glasfaser-Anschlüsse mit bis zu einem Gigabit pro Sekunde (GBit/s) im Download und bis zu 500 MBit/s im Upload an. Damit ist das Potenzial der Glasfaser aber noch längst nicht ausgeschöpft. Rein technisch gibt es momentan kein echtes Limit für solche Glasfaseranschlüsse. Highspeed-Internet, Fernsehen sogar in UHD-Auflösung und Telefonieren mit bester Sprachqualität – das gibt es alles gleichzeitig über einen Anschluss. Über ein sorgfältig geplantes lokales Netzwerk stehen die Multimedia-Anwendungen in allen gewünschten Räumen zur Verfügung.

Wichtiger Aspekt dabei: Ein Glasfaseranschluss ist ein echter Pluspunkt für den Wert einer Immobilie. Und mit der Anbindung ihres Hauses über die gläserne Leitung der Telekom haben Immobilienbesitzer in jedem Fall die Weichen für den Multimedia-Einsatz von morgen bereits gestellt.

Magenta TV MagentaTV ist der unangefochtene Marktführer im deutschen IPTV-Markt. Es enthält rund 100 TV-Sender und mehr 100 000 Vi-

deos. MagentaTV beinhaltet außerdem über 20 HD-Sender. Es bietet damit das größte HD-Angebot in Deutschland. Eine intelligente Suche macht das Finden von Inhalten einfacher. Die Funktion Restart erlaubt es, laufende Sendungen von Anfang an zu schauen. Mit sieben Tage Replay kann man Sendungen bis zu eine Woche später anschauen. Weitere Informationen unter: www.magentatv.de Einen Überblick über das gesamte Offenburger Glasfaser-Ausbaugebiet der Telekom zeigt die nachfolgende Karte:

WEITERE INFORMATIONEN

· Telekom Shop, Steinstr. 10, Offenburg · Telekom Shop, Heinrich-Hertz-Str. 1, Offenburg · Tele-Partner Armbruster e. K., Heinrich-Hertz-Str. 18, Offenburg · www.telekom.de/glasfaser oder Hotline: 0800 77 33 88 Glasfaser-Ausbaugebiete in Offenburg

Foto: Telekom


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Offenburg erhält Landesförderung

FEST DER BÜCHER

Ein literarischer Weihnachtsbaum steht ab sofort wieder im Foyer der Stadtbibliothek Offenburg, gestiftet und gestaltet vom Freundeskreis der Stadtbibliothek e. V., und bringt weihnachtlichen Glanz in das Bücher- und Medienhaus auf dem Kulturforum. Der Baum ist nicht nur mit Kugeln geschmückt, sondern auch mit zahlreichen Buchtipps von Freundeskreismitgliedern. Alle Tipps liegen gesammelt zum Mitnehmen aus beziehungsweise sind über die Homepage der Stadtbibliothek unter http://www.stadtbibliothek.offenburg.de/weihnachtsbaum abrufbar. Foto: Stadtbibliothek

Stromverbrauch von Geschenken

Ein Verbundprojekt aus mehreren Gemeinden, darunter auch Offenburg, wurde mit 92 400 Euro gefördert. Famigo Plus, eine kommunale Familienplattform, wertet Daten der Verbundkommunen aus und stellt maßgeschneiderte Antworten auf individuelle Anfragen für Familien zusammen. Personalisierte kommunale Angebote mit Echzeit-Daten aus der jeweiligen Umgebung des Aufenthaltortes sollen somit zielgerichtet bereitgestellt werden. Enthalten sind beispielsweise Informationen über Spielplätze, Unterstützungsund Vereinsangebote. Auch Lahr wird bezuschusst. Eine digitale Lernplattform für den Unterricht der Musikschule wird mit 100 000 Euro gefördert. Nun schon zum dritten Mal wurde der Förderwettbewerb „Gemeinden, Städte und Landkreis 4.0 – Future Communities“ ausgeschrieben. Seitdem erhielten 172

kommunale Dienstleistungsprojekte mit rund drei Millionen Euro Unterstützung. Gefördert werden sollen innovative Ideen, die sowohl Bürgerinnen und Bürger als auch die Kommunen selbst digital voranbringen. Das diesjährige Thema war Künstliche Intelligenz (KI) und wurde mit einer Million Euro gefördert. Nicht nur Unternehmen, auch Städte, Gemeinden und Kommunen sollen von den vielfältigen Möglichkeiten der KI profitieren, so Digitalisierungsminister Thomas Strobl bei der Auszeichnung im Stuttgarter Innenministerium. „29 Preisträger zeigen deutlich: Digital hilft den Menschen und das in ganz unterschiedlichen Lebenslagen“, resümiert Strobl. Mit dem Förderprogramm Future Communities trägt die Landesregierung zur Digitalisierungsstrategie digital@bw bei.

Energieberatung der Verbraucherzentrale gibt Tipps Die Energieberatung der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg empfiehlt, bei der Auswahl von Weihnachtsgeschenken auf deren Stromverbrauch zu achten, um dadurch Geldbeutel und Umwelt zu schonen. Elektro- und Haushaltsgeräte: Wer ein Elektrogerät verschenken möchte, schaut am besten zuvor auf das Energielabel und wählt ein Gerät mit der höchsten verfügbaren Effizienzklasse aus. Bei Haushaltsgeräten wie Kühlschränken oder Geschirrspülern ist das A+++ und bei Fernsehern A++. Computer haben zwar kein Energielabel, dennoch unterscheiden sich die Verbrauchswerte enorm. Hier hilft ein Blick auf das Datenblatt. Spielekonsolen: Wahre Stromfresser können aktuelle Modelle von Spielekonsolen sein. Bei einer täglich zweistündigen Spieldauer erreichen Modelle mit Spitzenverbräuchen jährliche Stromkosten von 30 bis 40 Euro.

Smart Home: Mit Smart Home lassen sich verschiedene Funktionen im Haus steuern und auf die Bedürfnisse der Bewohner anpassen. Dazu gehören neben vielen Elektrogeräten auch die Beleuchtung und die Heizung. Wer Smart Home so programmiert, dass Licht und Heizung zum Beispiel nur bei Anwesenheit in Betrieb sind, spart damit sogar Energie ein. Allerdings verbrauchen smarte Geräte, die sich ständig mit dem Internet verbinden, in der Regel zusätzlich Strom, so dass ein smartes Zuhause häufig mehr Strom verbraucht als eines ohne diese Funktionen. Energieberatung: Eine Energieberatung durch die Verbraucherzentrale kann ein nützliches Geschenk sein. Die Verbraucher erhalten Tipps und eine unabhängige Beratung, die durch die Förderung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie je nach Beratungsangebot kostenlos oder sehr preiswert ist. Weitere Infos: www.verbraucherzentrale-energieberatung.de.

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Neubau der Leitstelle in Offenburg Der Kreistag beschloss in seiner jüngsten Sitzung einstimmig den Neubau der Integrierten Leitstelle Ortenau (ILS Ortenau) am Standort „Am Kestendamm 4“ in Offenburg als gemeinsames Projekt mit der Stadt Offenburg. Die ILS Ortenau wurde im Jahr 1998 durch den Ortenaukreis in Kooperation mit dem DRK Rettungsdienst Ortenau gGmbH in Betrieb genommen und ist seither in einem Teil des Feuerwehrhauses der Stadt Offenburg an diesem Standort untergebracht. „Diese Räume reichen jedoch für die Zukunft nicht aus“, so Reinhard Kirr, Leiter des Dezernats Sicherheit, Ordnung und Gesundheit im Landratsamt Ortenaukreis. Die Zahl der Notrufe, die bei der ILS eingehen, steige stetig. „Wir

werden auch in Zukunft mehr Arbeitsplätze für Leitstellendisponenten brauchen, die wir in dem jetzigen Gebäude nicht unterbringen können“, so Kirr. Im Juni hat die Stadt Offenburg ihre Zustimmung zum gemeinsamen Neubau am Standort Kes­ tendamm signalisiert und die aktuelle Zeitplanung vorgelegt. Der Haupt- und Bauausschuss wird am 20. Januar 2020 darüber beraten. Ab Mitte 2020 könnte mit der Planung begonnen werden. Die Fertigstellung wäre dann bis Mitte 2025 vorgesehen. Auch Bürgermeister Oliver Martini äußerte sich: „Als Stadt Offenburg freuen wir uns, dass eine solch wichtige Infrastruktur wie die Integrierte Leitstelle sich am Standort entwickeln kann.“

Startschuss Schwarzwaldmilch investiert am Standort Offenburg

Einweihung der Energiezentrale. V.l. Bürgermeister Oliver Martini, Aufsichtsratsvorsitzender Schwarzwaldmilch Markus Kaiser, 1. Landesbeamter des Landratsamts Ortenaukreis Nikolas Stoermer, Schwarzwaldmilch-Geschäftsführer Andreas Schneider, badenovaWärmeplus-Geschäftsführer Klaus Preiser. Foto: Walz

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Die Schwarzwaldmilch Offenburg gab gemeinsam mit Badenova-Tochter Wärmeplus und Stadt am 11. Dezember den Startschuss für ihre neue umweltfreundliche Energiezentrale am Standort Okenstraße 81a. Rund neun Millionen Euro hat das Unternehmen zur Zukunftssicherung ihrer Produktionsstätte in Offenburg investiert. „Eine gute Molkerei wird nie fertig, wenn man markt- und wettbewerbsbezogen mithalten will“, nahm Schwarzwaldmilch-Geschäftsführer Andreas Schneider Bezug auf die kapitalintensive Investition. „Und wir setzen auf umweltfreundliche Lösungen. Die Badenova-Wärmeplus überzeugte uns mit ihrem innovativen Konzept einer hochmodernen Anlage, die die Energie umweltfreundlich und effizient erzeugen kann.“ Im Vergleich zur konventionellen Erzeugung von Wärme und Strom spart der Betrieb der neuen Anlage rund 1100 Tonnen CO2-Emissionen pro Jahr ein. „Uns war wichtig, diesen Standort weiter zu entwickeln“, freute sich auch Markus Kaiser, Aufsichtsratsvorsitzender der Schwarzwaldmilch GmbH.

Bürgermeister Oliver Martini dankte seitens der Stadt, dass Schwarzwaldmilch in den Standort Offenburg investiert habe. „Wir wollen auch zukünftig dafür die Rahmenbestimmungen schaffen.“ „Wir sind sehr stolz, dass wir

Einsparung nun bereits zum zweiten Mal nach der Erneuerung ihrer Heizzentrale in Freiburg das Vertrauen der Schwarzwaldmilch erhalten haben und eine weitere innovative und individuell zugeschnittene Lösung realisieren konnten“, freute sich Wärmeplus- Geschäftsführer Klaus Preiser. Die neue Dampfkesselanlage erzeugt Sattdampf aus zwei mit Erdgas betriebenen Hochdruckdampfkesseln. Dazu wird das Speisewasser vollentsalzt und thermisch entgast, dann auf 160 Grad Celsius erhitzt. Durch ihre spezifische Konstruktion passt sich die Anlage dem Energie- und Dampfverbrauch der Produktion kontinuierlich an. Dadurch werden erhebliche Mengen an Brennstoff und Strom eingespart und Stillstandsverluste gemindert.


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Gottesdienste zu Weihnachten & Neujahr ■ Hl. Kreuz Heiligabend, 24.12. 16.30 Uhr – Weihnachtslieder singen 17 Uhr – Christmette 20.30 Uhr – Christmette in Polnisch 1. Weihnachtstag, 25.12. 11 Uhr – Messfeier, Bläserensemble 18 Uhr – Weihnachtsvesper 2. Weihnachtstag, 26.12. 11 Uhr – Messfeier, Projektchor 16.30 Uhr – Messfeier in Polnisch Silvester, 31.12. 17 Uhr – Jahresschlussgottesdienst Neujahr, 1.1. 11 Uhr – Messfeier ■ Klosterkirche U. lb. Frau Heiligabend, 24.12. 23 Uhr – Christmette mit Instrumentalensemble ■ Hl. Dreifaltigkeit

Heiligabend, 24.12. 15 Uhr – Krippenfeier, Krippenspiel 17 Uhr – Christmette 1. Weihnachtstag, 25.12. 10 Uhr – Festgottesdienst, Kirchenchor 2. Weihnachtstag, 26.12. 9.30 Uhr – Messfeier Neujahr, 1.1. 19 Uhr – Messfeier, Aussendung der Sternsinger ■ Hl. Geist Heiligabend, 24.12. 15 Uhr – Ökumenische Krippenfeier 16.30 Uhr – Krippenfeier, Krippenspiel 1. Weihnachtstag, 25.12. 10.30 Uhr – Festgottesdienst, Chor 18 Uhr – Feierliche Weihnachtsvesper 2. Weihnachtstag, 26.12. 10.30 Uhr – Festgottesdienst Silvester, 31.12. 17 Uhr – Messfeier ■ St. Martin Heiligabend, 24.12. 15 Uhr – Ökumenische Krippenfeier, Krippenspiel 16.30 Uhr – Christmette Neujahr, 1.1. 18 Uhr – Messfeier, Aussendung der Sternsinger, Eisenbahnerchor ■ Weingarten Heiligabend, 24.12. 15 Uhr – Kinderkrippenfeier 17 Uhr – Familienchristmette mit Krippenspiel 1. Weihnachtstag, 25.12. 10 Uhr – Festgottesdienst ■ St.-Andreas-Kirche Heiligabend, 24.12. 8.30 Uhr – Hirtenamt, Querflötenmusik 16.30 Uhr – Der andere Weihnachtsgottesdienst

■ St. Fidelis Heiligabend, 24.12. 17 Uhr – Christmette mit Pascasca 2. Weihnachtstag, 26.12. 11 Uhr – Festgottesdienst ■ St. Laurentius, Bohlsbach Heiligabend, 24.12. 15 Uhr – Kinderkrippenfeier 1. Weihnachtstag, 25.12. 11 Uhr – Festgottesdienst, Chöre ■ St. Peter und Paul, Bühl Heiligabend, 24.12. 15 Uhr – Krippenfeier 1. Weihnachtstag, 25.12. 9.30 Uhr – Festgottesdienst Neujahr, 1.1. 11 Uhr – Messfeier ■ St. Markus, Elgersweier Heiligabend, 24.12. 15 Uhr – Ökumenische Krippenfeier 17 Uhr – Christmette, Musikverein 2. Weihnachtstag, 26.12. 9 Uhr – Messfeier, Kirchenchor ■ St. Nikolaus, Griesheim Heiligabend, 24.12. 17 Uhr – Wort-Gottes-Feier 2. Weihnachtstag, 26.12. 9.30 Uhr – Festgottesdienst Silvester, 31.12. 17 Uhr – Wort-Gottes-Feier ■ Herz-Jesu, Rammersweier Heiligabend, 24.12. 17 Uhr – Familienchristmette mit Krippenspiel 2. Weihnachtstag, 26.12. 10 Uhr – Festgottesdienst, Musikverein Neujahr, 1.1. 10.30 Uhr – Messfeier ■ St. Johannes Nepomuk, Waltersweier 1. Weihnachtstag, 25.12. 9.30 Uhr – Festgottesdienst ■ St. Johannes der Täufer, Weier Heiligabend, 24.12. 15 Uhr – Kinderkrippenfeier 2. Weihnachtstag, 26.12. 11 Uhr – Festgottesdienst, Männergesangverein Silvester, 31.12. 17 Uhr – Wort-Gottes-Feier zum Jahresschluss ■ St. Pankratius, Windschläg Heiligabend, 24.12. 15 Uhr – Krippenfeier 17.30 Uhr – Christmette, Chöre 2. Weihnachtstag, 26.12. 9.30 Uhr – Festgottesdienst

■ St. Sixtus, Zunsweier Heiligabend, 24.12. 15 Uhr – Krippenfeier 18 Uhr – Christmette, Kirchenchor Neujahr, 1.1. 10.30 Uhr – Messfeier ■ Paul-Gerhardt-Kirche, Bodelschwingh-Haus, Brünnlesweg 21 Heiligabend, 24.12. 16 Uhr – Gottesdienst ■ Paul-Gerhardt-Werk, Dietrich-Bonhoeffer-Haus, Bühlerfeldstraße 15 Heiligabend, 24.12. 10 Uhr – Gottesdienst ■ Evangelische Stadtkirchengemeinde Heiligabend, 24.12. 15 Uhr – Familiengottesdienst mit Krippenspiel 17 Uhr – Christvesper 1. Weihnachtstag, 25.12. 10 Uhr – Gottesdienst, Abendmahl 2. Weihnachtstag, 26.12. 10 Uhr – musikalischer Gottesdienst mit Liederwünschen Sonntag, 29.12. 9.30 Uhr – ZDF-Fernsehgottesdienst (Einlass: 9 Uhr) Neujahr, 1.1. 18 Uhr – Gottesdienst ■ Evangelische Erlösergemeinde Heiligabend, 24.12. 17 Uhr – Gottesdienst mit Krippenspiel 22.30 Uhr – Christmette mit Musik zur Heiligen Nacht 1. Weihnachtstag, 25.12. 10 Uhr – Festgottesdienst, Abendmahl Silvester, 31.12. 17.30 Uhr – Jahresschlussgottesdienst, Abendmahl (alkoholfrei) ■ Evangelische Christusgemeinde Heiligabend, 24.12. 17 Uhr – Christvesper 1. Weihnachtstag, 25.12. 9.15 Uhr – Gottesdienst, Abendmahl Silvester, 31.12. 17 Uhr – Gottesdienst, Abendmahl ■ Evangelische Auferstehungsgemeinde Heiligabend, 24.12. 15.30 Uhr – Familiengottesdienst, Krippenspiel 17 Uhr – Christvesper (Bühlwegkirche) 17.30 Uhr – Christvesper 2. Weihnachtstag, 26.12. 11.15 Uhr – Gottesdienst (Bühlwegkirchle), Abendmahl (alkoholfrei) Silvester, 31.12. 17 Uhr – Jahresschlussgottesdienst, Abendmahl

■ Evangelische Matthäusgemeinde, Gemeindezentrum Weier Heiligabend, 24.12. 15 Uhr – Familiengottesdienst, Krippenspiel 17 Uhr – Christvesper 22.30 Uhr – Christmette 1. Weihnachtstag, 25.12. 10 Uhr – Gottesdienst, Abendmahl Silvester, 31.12. 18 Uhr – Gottesdienst, Abendmahl ■ Evangelische Johannes-BrenzGemeinde, Rammersweier Heiligabend, 24.12. 13.30 Uhr – Krabbelgottesdienst 15 Uhr – Familiengottesdienst mit Krippenmusical 17 Uhr – Musikalische Christvesper 1. Weihnachtstag, 25.12. 10 Uhr – Gottesdienst, Abendmahl 2. Weihnachtstag, 26.12. 19 Uhr – Sing- und Musikgottesdienst bei Kerzenlicht Silvester, 31.12. 18 Uhr – Jahresschlussgottesdienst, Abendmahl ■ Neuapostolische Kirche, Glaserstraße 1 1. Weihnachtstag, 25.12. 9.30 Uhr – Weihnachtsgottesdienst ■ Freie Evangelische Gemeinde, Kasino, Okenstraße 25a Heiligabend, 24.12. 16.30 Uhr – Heiligabend-Gottesdienst ■ Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde, Grimmelshausenstraße 32 Heiligabend, 24.12. 16.30 Uhr – Heiligabend-Gottesdienst mit Anspiel 1. Weihnachtstag, 25.12. 10 Uhr – Weihnachtsgottesdienst Silvester, 31.12. 18 Uhr – Jahresschlussgottesdienst ■ Alt-Katholische St. Mattiaskirche, Gymnasiumstraße 7 Heiligabend, 24.12. 21 Uhr – Christmette ■ Offenburger Weihnachtscircus, Messeplatz 2. Weihnachtstag, 26.12. 11 Uhr – Ökumenischer Gottesdienst im Zirkuszelt

Die OFFENBLATTRedaktion wünscht ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Start in‘s neue Jahr.


16 21.12.2019

Zuwendung für Alzheimer-Initiative Geschäftsführerin Kerstin Niermann freut sich über einen Scheck in Höhe von 1000 Euro der Rehaklinik Nordrach Jedes Jahr zur Weihnachtszeit spendet die Rehaklinik Klausenbach in Nordrach einer gemeinnützigen Organisation einen Geldbetrag. Als Fachklinik für Neurologie und Orthopädie mit einem Schwerpunkt für Hirnleistungsstörungen ist es der Klinikleitung wichtig, eine Organisation zu begünstigen, die einen Bezug zur Klinik hat. 2019 wurde die Alzheimer Initiative Offenburg ausgewählt. Ulrich Ehret, Kaufmännischer Leiter der Rehaklinik Klausenbach, hatte bereits Ende November die 1000-Euro-Spende angekündigt. Mitte Dezember konnte Chefarzt Klaus Schmidtke die Spende symbolisch übergeben. „Gerne unterstützen wir die wertvolle Arbeit der Alzheimer Initiative Offenburg mit einem kleinen

Scheckübergabe. Klaus Schmidtke (M.), Claudia Wirth (l.) und Kerstin Niermann Mitte Dezember im Seniorenbüro der Stadt Offenburg. Foto: Siefke

finanziellen Beitrag“, so Schmidtke. Claudia Wirth, Kassenwartin der Alzheimer Initiative, weiß auch schon, wie das gespendete

Geld eingesetzt werden soll. „Wir können dadurch Informationsveranstaltungen für Angehörige kostenfrei anbieten,“ freut sich Wirth.

Erste Veranstaltungen 2020 sind schon geplant. Am 30. Januar gibt Verena Hansmann-Geiger für pflegende Angehörige einen Kurs zur Bewegungsförderung im Alltag für Menschen mit Demenz und anderen Einschränkungen. Eva Häfner wird in einer Kleingruppe am 26. März über Patientenverfügung, Patientenwille und Vorsorgevollmacht bei Menschen mit Demenz sprechen. Die Alzheimer Initiative Offenburg ist ein Netzwerk der Wohlfahrtsverbände mit dem Landratsamt, den Kommunen, den Kliniken und den Pflegeeinrichtungen für demenziell erkrankte Menschen und deren Angehörige. Anmeldung und weitere Informationen gibt es beim Pflegestützpunkt Offenburg, Kerstin Niermann, Telefon 07 81/82-25 93.

Warm ums Herz auch in der kalten Jahreszeit Otmar Hansert setzt sich seit vielen Jahren für die Belange der Wohnungslosen ein. Der frühere Kriminalbeamte sorgt mit seinen regelmäßigen Spendenaufrufen dafür, dass es den Bewohnern der AGJ Wohnungslosenhilfe auch in der kalten Jahreszeit warm ums Herz werden kann. Zum Dank erhielt er nun eine aus Bohnenstangen gefertigte, bunt gestrichene Bank, gebaut von Betroffenen wie Helmut Quasnitschka. „Ich habe die Feinarbeit übernommen“, berichtet Quasnitschka, der im Betreuten Wohnen der AGJ lebt. Die Arbeit an der Bank mache ihm viel Spaß. Helmut Quasnitschka hat sich darüber gefreut, dass sich auch OB Marco Steffens bei einem unlängst geführten Gespräch um die Belange der Wohnsitzlosen kümmert. Sozialarbeiterin Bärbel Wahl erklärt: „Es ist ein kleines Dankeschön der Betroffenen, denn wir sind froh für das Geld, damit konnten wir unter anderem neue Tische und Bänke kaufen.“ Weiter ist es durch die Spenden möglich, den Wohnsitzlosen ein kostenloses Frühstück

Feinarbeit. Otmar Hansert (l.) und Helmut Quasnitschka.

anzubieten, es reicht auch für kleine Weihnachtszuwendungen oder eine Fahrkarte in die Heimat. Denn nicht wenige Obdachlose kommen aus Osteuropa, sind als Erntehelfer gekommen und hier hängen geblieben. Es sind Menschen aus Rumänien, Bulgarien und in jüngster Zeit aus Ungarn. Denn die ungarische Regierung löst das Obdachlosenproblem damit, dass sie die Wohnsitzlosen zu Gefängnishaft verurteilt. Für so manchen Wohnungslosen sei das Angebot die letzte Möglichkeit,

Foto: Tebbel

von der Straße zu kommen. „Viele warten schon im Frühjahr darauf, dass der Kälteschutz öffnet“, sagt Wahl. Aber erst ab November wird der Erfrierungsschutz angeboten, bis Ostern haben die Wohnsitzlosen ein Dach über dem Kopf. Der Bedarf wäre auch für den Rest des Jahres da, meint Thomas Rutschmann, Leiter des AGJ-Referats Wohnungslosenhilfe in Freiburg, nur reiche das Geld nicht, und auch fehlten die Kapazitäten. Nach einer Stichtagserhebung im September nutzten 356 Personen,

darunter 54 Frauen, das vielfältige Angebot der Wohnungslosenhilfe im Ortenaukreis. Für die regelmäßige stationäre Unterkunft, wie sie im Ursulaheim angeboten wird, müssen die Betroffenen gewisse rechtliche Voraussetzungen mitbringen, die von manchen Wohnsitzlosen nicht erfüllt werden können. „Und es ist uns wichtig, dass kein Mensch erfriert“, da sind sich die Verantwortlichen einig. „Das ist ein Leuchtturmprojekt“, so Rutschmann. Es sei ungewöhnlich, dass sich alle betroffenen amtlichen Stellen einbringen: Die Stadt Offenburg stellt für den Schutz die Räumlichkeiten zur Verfügung, der Landkreis übernimmt mit knapp 40 000 Euro die Personal-und Sachkosten. Künftig soll der Erfrierungsschutz mit der Wärmestube in der Haselwanderstraße angesiedelt sein. Doch um dort dauerhaft untergebracht werden zu können, muss das entsprechende Gebäude zu einem Kostenpunkt von 1,8 Millionen Euro umgebaut werden: „Das passiert nicht vor 2021“, sagt Rutschmann.


21.12.2019 17

Dickhäuter fühlen sich pudelwohl Offenburger Weihnachtscircus: Für einen Höhepunkt will René Casselly Junior mit seinen fünf Elefanten sorgen Der Offenburger Weihnachtscircus habe einen sehr guten Namen, sagt der Artist René Casselly Junior (23). Deshalb sei es für ihn eine Ehre, bis zum 6. Januar hier in Offenburg auftreten zu können. Dieses Lob hat eine besondere Bedeutung im Hinblick auf die zahlreichen Auszeichnungen für René Casselly und auch für seine Familie. Das sind die Eltern und Schwester Merrylu, die derzeit im Zirkus in Heilbronn gastieren. Die Cassellys mit ihren fünf afrikanischen Elefanten wurden 2012 beim Internationalen Circusfestival von Monte Carlo mit der höchsten Auszeichnung der Zirkuswelt geehrt, dem „Goldenen Clown”, überreicht von der mone-

Eine neue Zeit gassischen Fürstenfamilie. Für das Jahre 2021 sind die Cassellys bereits wieder für Monaco gebucht. Der 23-jährige Ausnahmeartist möchte seinen Teil dazu beitragen, den Zirkus in eine neue Zeit zu bringen. Das bedeutet unter anderem eine multimediale Präsenz. Zum Beispiel bei der beliebten TVShow „Ninja Warrior Germany“: Casselly gewann mit seinem dreiköpfigen Team „Magic Monkeys” in diesem Jahr 2019 zum zweiten Mal in Folge die Show „Team Ninja Warrior Germany” und konnte sich mit seinem Team über ein Preisgeld von jeweils 100  000 Euro freuen. Bei der deutschen Adaption der japanischen Gameshow müssen die Teilnehmer zahlreiche Hindernisparcours überwinden und dabei ihre Ausdauer und Kraft unter Beweis stellen.

Ausnahmeartist. René Casselly mit der Elefantenkuh Kimba.

Mit dem Preisgeld hat sich René Casselly den Traum vom eigenen Anwesen erfüllt: In Ungarn hat er einen Hof erworben, auf dem auch für die fünf Elefanten genug Platz ist. Ein Swimmingpool muss auch sein, denn die Dickhäuter fühlen sich im Wasser oder im Matschbad pudelwohl, sagt der Artist. Die Investition lohne sich, denn die Elefanten, ein Bulle und vier Kühe, sind jetzt im mittleren Alter um die dreißig, und können gut und gerne 65 Jahre leben. „Und ich kann auch noch Jahrzehnte als Artist auftreten“, fügt Casselly hinzu. In siebter Generation in eine Zirkusfamilie in Hamburg hineingeboren, haben die Eltern für ihn

und seine Schwester einen Privatlehrer engagiert, das habe viele Vorteile gehabt, meint Casselly, denn die Geschwister hätten die Aufmerksamkeit des Lehrers nicht teilen müssen. Mit den Elefanten ist er aufgewachsen: „Ich bin bei ihnen schon als Kleinkind rumgekrabbelt und habe dort auch meine ersten Gehversuche gemacht.“ Im Alter von fünf Jahren stand er zum ersten Mal in der Manege, „mit einer kleinen Nummer“. Derzeit ist er in der Zirkuswelt berühmt für seinen dreifachen Salto rückwärts: Dabei wird er von einem Elefanten mit dem Schleuderbrett in die Luft katapultiert und landet auf dem Rücken eines

Foto: Tebbel

anderen Elefanten. Für den Auftritt in Offenburg habe er sich etwas besonderes ausgedacht, berichtet der Artist. Es sollen spielerische Kunststücke sein, wie sie schon bei Instagram sehr beliebt sind. Dazu gehören Darbietungen rund um den Basketball, Stunt-Einlagen oder auch einen Elefanten, der ihm in Slapstick-Manier den Schutzhelm reicht: „Meine Videos waren mit rund 60 Millionen Klicks so erfolgreich, dass ich sie nun auch in das reguläre Zirkusprogramm integriert habe.“ Insgesamt gebe es in Offenburg hochkarätige Darbietungen, schildert der Artist, und er freue sich auf den Start des diesjährigen Weihnachtscircus‘.

Autogrammstunde und Weihnachtsgottesdienst Am heutigen Samstag, 21. Dezember, kommt René Casselly Junior um 13 Uhr zu einer Autogrammstunde in die Sportabteilung von Karstadt in Offenburg am Lindenplatz. Am zweiten Weihnachtsfeiertag,

26. Dezember, um 11 Uhr, laden die katholischen und evangelischen Kirchengemeinden mit der Katholischen Circus- und Schaustellerseelsorge wieder zum beliebten ökumenischen Weihnachtsgottesdienst ins Zelt des

Offenburger Weihnachtscircus‘ auf dem Messeplatz ein. Musikalisch wird der Gottesdienst von der Offenburger Musikgruppe „Pascasca“ mit Gesang und Musik begleitet. Der Eintritt ist frei, die Zeltanlagen auf dem Messeplatz

öffnen um 10.30 Uhr. Im Anschluss an den Gottesdienst besteht im Foyerzelt noch die Gelegenheit der Begegnung. Weitere Infos zum Offenburger Weihnachtscircus unter www.offenburger-weihnachtscircus.de.


18 21.12.2019

Karg. Noch haben sich die Stauden nicht entwickelt

Fotos (2): Stadt

Vorbildlich. So wie am Fessenbach-Kreisel soll es später einmal aussehen.

Kreisverkehr: Da blüht noch was ... Otto-Hahn-Straße: Staudenmischung soll auf lange Sicht Pflegeintensität verringern und als Nahrungsquelle dienen Ende Oktober wurde die Fläche des neuen Kreisverkehrs in der Otto-Hahn-Straße von den Technischen Betrieben Offenburg mit einer extensiven Staudenmischung bepflanzt. Die „Blütensteppe“ aus Bernburg verringert auf lange Sicht die Pflegeintensität und überzeugt sowohl mit ihren geringen Ansprüchen an den Standort als auch durch die vielfältigen Blüten in Gelb und Blauviolett, die vielen Insekten als Nahrungsquelle dienen. Bis die Pflanzen ihre ökologischen Aufgaben erfüllen können, wird es allerdings noch mindestens eine Vegetationsperiode dau-

ern. So lange nimmt man vor allem den mineralischen Mulch wahr. Dabei handelt es sich aber nicht um einen Schottergarten. Der Mulch erfüllt wichtige Funktionen. Er schützt vor Bodenerosion und vor Austrocknung, speichert Wärme und setzt, anders als zum Beispiel Rindenmulch, keine für Stauden problematischen Stoffe wie Gerbstoffe frei. Bei der Zersetzung vieler organischer Mulche werden zudem Nährstoffe in den Boden eingetragen, was einer für Extensivstauden nötigen Abmagerung entgegenwirkt. Der Splitt, der auf der Fläche ausgebracht wird, besteht aus ortstypischem Granitgestein. Unter dem Mulch

befindet sich kein Vlies, die Fläche ist deshalb wasserdurchlässig. Durch die geringe Schichtstärke verringert sich das Gesamtgewicht, so dass der darunter liegende Boden nicht nennenswert verdichtet

Ökologisch unbedenklich wird. Zudem bietet die Anlage, anders als viele Schottergärten, 3285 Exemplare von ökologisch hochwertigen Stauden. Eine ähnliche Ausführung für eine extensive und biodiverse Staudenpflanzung gibt es im Hochbeet in der Langen Straße, Ecke Gustav-Rée-Anlage. Das Ergebnis des Otto-Hahn Kreisels wird ver-

gleichbar sein mit den Kreisverkehren in der Fessenbacher Straße und in der Ortenberger Straße vor der Esso-Tankstelle. Diese haben anfangs auch etwas karg ausgesehen. Inzwischen hat sich der Bestand allerdings sehr gut entwickelt – und nichts erinnert mehr an einen ökologisch bedenklichen Schottergarten. Durch die 315 Quadratmeter Kreiselfläche in der Otto-Hahn-Straße steigt die Gesamtfläche der extensiven Staudenbeete, die seit Herbst 2018 in Offenburg angelegt wurden, auf 1347 Quadratmeter an. Diese leisten einen wichtigen Beitrag zum Erhalt und zur Steigerung der Biodiversität in der Stadt.

„Verzweifelt nach anderen Wegen gesucht“ Eine „chaotische Verkehrsabwicklung“ will der frühere Stadtrat Wolfgang Schrötter während des Baus des Kreisels in der Otto-Hahn-Straße beobachtet haben (Leserbrief vom 11. Dezember 2019). „Das Klopfen auf die eigene Schulter und Eigenlob der Stadt in der Presse im Zusammenhang mit dem neuen Kreisel treibt einem die Zornesröte ins Gesicht. (...) Wochenlang seit der Sperrung der Otto-Hahn-Straße Richtung Klösterle war auf den Verkehrsvorwegweisern rund um die Kreisel-

baustelle die Fahrtrichtung „Richtung Klösterle“ ausgeschildert, obwohl die Straße gesperrt war (dazu gibt’ s ,wie zu allen Vorwürfen, auch Fotos die das belegen). Ortsunkundige haben erst beim Befahren des Kreisels bemerkt, dass sie da nicht weiterkommen und verzweifelt nach anderen Wegen gesucht, teilweise in den Sackgassen des Gewerbegebietes auch mit gefährlichen Wendemanövern großer Lkw. Die die Edeka auf der Otto-Hahn-Straße aus Richtung

Westen anfahrenden Lkw haben keinen Hinweis auf eine – mögliche (!!!) – Umleitung zur Edeka bekommen und sind ebenfalls durch den Kreisel und die Gegend geirrt. Selbst das eigenständige Hinweisschild Richtung Edeka war nicht gestrichen worden. Bis zuletzt, als dann die Straße vom Kreisel Richtung Waltersweier gesperrt war, fanden sich auf den Vorwegweisern Fahrtrichtungen in Straßen angegeben, die gesperrt waren. Auf die Idee, wenigsten die gesperrten Fahrtrichtungen

durchzustreichen, um rechtzeitig zu informieren, ist von den kompetenten Straßenplanern oder Baustellenbetreuern keiner gekommen (...).“ Wolfgang Schrötter Briefe an die Redaktion: Die hier veröffentlichten Zuschriften sind Ausdruck der persönlichen Meinung der Einsender/innen und nicht notwendigerweise mit der Meinung der Redaktion identisch. Die Redaktion behält sich das Recht der sinnwahrenden Kürzung vor.


21.12.2019 19

Kammermusik Traditionell am Dreikönigstag eröffnet das Heikas-Klavierquartett das neue Konzertjahr der Reihe „Kammermusik an der Kinzig“. Die Matthäusgemeinde lädt dazu am Montag, 6. Januar, auf 11.15 Uhr ins Ökumenische Gemeindezentrum nach Weier ein. Der evangelische Gottesdienst findet zuvor um 10 Uhr in der katholischen Johanneskirche gegenüber statt und wird vom Rundfunk übertragen. Zum Auftakt des Beethoven-Jahrs 2020 spielen Anna Anstett (Klavier), Sabina Bunea (Violine), Dominique Anstett (Viola) und Patrick Burkhardt (Violoncello) Beethovens Klavierquartett in Es-Dur, gefolgt vom Klavierquartett in B-Dur von Camille Saint-Saens. Dekan Frank Wellhöner führt durch das Programm. Der Eintritt ist frei.

Deponien zu Die Deponien und Wertstoffhöfe im Ortenaukreis sind bis einschließlich Samstag, 21. Dezember, wie gewohnt geöffnet. Am Montag, 23. Dezember, an Heilig Abend, am Montag, 30. Dezember, und an Silvester sind alle Deponien und Wertstoffhöfe im Ortenaukreis geschlossen. Die Deponien und Wertstoffhöfe Achern-Maiwald, „Vulkan“ in Haslach im Kinzigtal, Kehl-Kork, Lahr-Sulz, Oberkirch-Meisenbühl, Offenburg-Rammersweier, „Kahlenberg“ in Ringsheim und Schutterwald-Höfen sind am Freitag und Samstag nach Weihnachten und ab Donnerstag, 2. Januar 2020, wie gewohnt geöffnet. Dagegen sind die Deponien und Wertstoffhöfe Neuried-Altenheim, Offenburg-Zunsweier, Schwanau-Ottenheim und Seelbach-Schönberg vom 23. Dezember durchgehend bis einschließlich Montag, 6. Januar 2020, geschlossen. Weitere Auskünfte gibt es bei der Abfallberatung des Eigenbetriebs Abfallwirtschaft Ortenaukreis unter Telefon 07  81/80596  00 oder unter der E-Mail: abfallwirtschaft@ortenaukreis.de. Informationen rund um das Thema sind auf der Internetseite www. abfallwirtschaft-ortenaukreis.de bereitgestellt.

WEIHNACHTSCIRCUS

Kartenspende. Zum 24. Mal gastiert der Offenburger Weihnachtscircus bis 6. Januar 2020 auf dem Messeplatz. Ein besonderes Weihnachtsgeschenk überreichte Moderator Sascha Thanner (links) vom Offenburger Weihnachtscircus an Oberbürgermeister Marco Steffens: 500 Freikarten für sozial schwächer gestellte Familien. „Wir möchten denen, die es nicht so gut

haben, eine Freude machen. Sie dürfen für einige schöne Stunden ihre Sorgen vergessen“, sagte Thorsten Brandstätter, Marketing- und Tourneeleiter beim Zirkus Charles Knie. An Silvester können die Familien eine der Vorstellungen besuchen. Verteilt werden die Eintrittskarten über die Stadtteil- und Familienzentren. Foto: Gabriel

// Frohe Weihnachten und alles Gute für das neue Jahr

www.e-werk-mittelbaden.de


20 21.12.2019

Hochschule: NC-Studiengänge Noch bis einschließlich Mittwoch, 15. Januar 2020, können sich Studieninteressierte für die NC-Studiengänge der Hochschule Offenburg bewerben. Das betrifft die Fächer: Betriebswirtschaft, Biomechanik, Logistik und Handel, Medien und Informationswesen sowie das Einstiegssemester startING. Wer bei seiner Bewerbung noch unsicher ist oder Fragen zum Zulassungsprozess hat, kann sich am Dienstag, 7. Januar 2020, zwischen 16 und 18 Uhr Rat bei Expertinnen und Experten an der Hochschule holen. Außerdem gibt es ab 16 Uhr in Raum D 015 de-

taillierte Informationen zum Bewerbungsverfahren für NC-Studiengänge sowie zum Bewerbungsverfahren für das Orientierungssemester startING. Bereits ab 15.30 Uhr können sich Studieninteressierte im Foyer des D-Gebäudes über das gesamte Studienangebot der Hochschule informieren. Bei den NC-freien Studiengängen Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen haben Studieninteressierte etwas länger Bedenkzeit. Für diese ist keine Bewerbung notwendig, eine Einschreibung ist bis zum Freitag, 13. März 2020, möglich.

Buchautorin. Maaza Menghistab-Langhammer kocht gerne.

Foto: Tebbel

Eritreisch kochen Maaza Menghistab-Langhammer veröffentlicht Buch

Schnäppchenjäger aufgepasst Von Donnerstag, 26. Dezember, 18 Uhr, bis Sonntag, 5. Januar, 18 Uhr, findet die Online-Versteigerung von Fundsachen statt. Angeboten werden Fahrräder, Brillen,

Elektrogegenstände und diverse Schmuck- und Uhrenpakete. Auf der Startseite der städtischen Website www.offenburg.de steht der Link (ein altes Hochrad.)

REVISION

50. Mitglied. Die Stadt Offenburg ist seit diesem Jahr Mitglied im Institut der Rechnungsprüfer (IDR). Dadurch profitiert die Stadt vom interkommunalen Austausch und der Weiterentwicklung der modernen Revision durch Umsetzung des IDR-Leitbilds mit dem Ziel, Mehrwert für die Stadt zu schaffen. Claudia Edler (Mitte), Leiterin der Organisationseinheit Revision, nahm die Urkunde von Andreas Großmann, Leiter des Rechnungsprüfungsamts der Stadt Stuttgart und Vorstandsmitglied des IDR (Mitte, links) und Matthias Schürmeier, Amtsleiter Rechnungsprüfung der Stadt Mannheim und Mitglied des Verwaltungsrats des IDR (Mitte, rechts), entgegen. Auch Bernd Bierreth, Daniela Weißhahn, Renate Schulze und Anja Lienhard (von links) von der städtischen Revision freuen sich über die Mitgliedschaft Foto: Gabriel

„Eritreisch kochen mit Maaza”, so nennt Maaza Menghistab-Langhammer ihr Kochbuch über eritreische Spezialitäten. Im Eigenverlag erschienen, soll das Buch in Kürze in den Buchhandlungen zu kaufen sein. „Ich bin Offenburgerin“, sagt Menghistab-Langhammer, sie lebt seit ihrer Kindheit mit ihrer Familie, sechs Geschwistern und den Eltern hier. Seit Jahren ist die 45-Jährige im Integrationsbeirat aktiv, darüber hinaus ist sie ehrenamtliche Übersetzerin für die Sprachen Tygrina, also die eritreische Landessprache, für Englisch und Spanisch. In Schulen, Kindergärten und Ausländerbehörden sind ihre Fähigkeiten gefragt. Mit dem Kochbuch hat sich die gelernte Industriekauffrau einen lang gehegten Traum erfüllt. Denn in verschiedenen Kochkursen hat sie erfahren, wie viel Freude das gemeinsame Kochen macht. Dann fühle sie sich wie in die alte Heimat entführt. Wenn sie aber nach Rezepten gefragt wurde, hieß es improvisieren: „Man kocht in Eritrea nach Gefühl.“ Was sie von der Mutter oder Verwandten gelernt hatte, bestand in großzügigen Anweisungen: eine Handvoll Hirse, eine halbe, eine ganze Tasse Paprika, andere Zutaten je nach Gutdünken. „Ich möchte der nachwachsenden Generation etwas an die Hand geben, was auch ohne mütterliche Hilfe gelingen kann.“ Dazu gehören verlässliche Mengenangaben, so dass die Rezepte nachgekocht werden können.

„Dazu musste ich erst mal alles selber kochen und die Mengen aufschreiben“, berichtet Menghistab-Langhammer. Geholfen habe dabei, dass in Eritrea nicht so kompliziert gekocht wurde. Viel Vegetarisches, Veganes, denn nicht alle Leute können sich Fleisch leisten. Typisch für die Küche sind Linsengerichte und Speisen, die aus Hirse zubereitet werden. Das Kochen sei eine entspannende Angelegenheit, schildert Menghistab-Langhammer. Beruflich hingegen sei sie sehr eingespannt: Im Vertrieb hat sie weltweit die Koordination im Team einer Offenburger Firma mit dem Sprachenschwerpunkt Spanisch und Englisch. „Ich liebe die spanische Sprache und die spanische Musik“, erklärt die Eritreerin, fünf Jahre hat sie in Spanien gearbeitet und dort die Sprache gelernt. Dann zog es sie jedoch wieder in die Heimat, also nach Offenburg, schon allein der Familie wegen. Und ist das neue Kochbuch ein Ersatz für die Kochkurse? Keinesfalls, sagt Menghistab-Langhammer, denn das gemeinsame Kochen sei eine wunderbare Sache, es bringe Menschen zusammen und sei für alle Beteiligten ein Gewinn. Ihr Buch versteht sich also als Türöffner für eritreisches Kochen, dazu gehören Rezepte, Kurse und die entsprechenden Zutaten. Eine „Herzensangelegenheit“ sei es auch, dass von jedem Buch 50 Cents an die Organisation Archemed – Ärzte für Kinder in Not– gespendet wird.


21.12.2019 21

„Projekt kommt Albersbösch zugute“ Ein neues Gebäude mit Tagespflege und Betreutem Wohnen soll neben dem Pflegeheim „Haus Limone“ entstehen Neben dem Pflegeheim „Haus Limone“ in Albersbösch soll ein ein- bis viergeschossiger Gebäudekomplex in der Kolpingstraße entstehen, der Tagespflegeplätze und Betreutes Wohnen anbietet. In seiner Sitzung am 10. Dezember befasste sich der Gestaltungsbeirat mit dem Bauvorhaben der Trend Concept GmbH aus Ortenberg. Matthias Stippich und Thomas Braun vom Architekturbüro Müller und Huber aus Oberkirch stellten das Projekt vor. Danach soll im Erdgeschoss neben der Tagespflege die Haustechnik, Abstell- und Kellerräume sowie 15 Pkw-Stellplätze untergebracht werden. In den Regelgeschossen sollen jeweils elf Wohneinheiten als Zwei-

von Westen her erschlossen werden, die Haupterschließung erfolge von Nordwesten, ergänzte Braun. Mit integrierten Loggien ausgestattet sollen Holzelemente der Fassade eine wärmere Ausstrahlung geben. Im vorderen Bereich seien ein Therapiegarten und zwei bis drei Hochbeete geplant, informiert Braun weiter.

Haupterschließung

Zugang zur Dachterrasse bis Drei-Zimmerwohnungen entstehen. Im ersten Obergeschoss ist eine Gemeinschaftsfläche mit Zugang zur Dachterrasse geplant. Fünf weitere Stellplätze sollen nordwestlich vom Gebäude angeboten werden. „Wenn Pflegeheim und Betreutes Wohnen auch zwei getrennte Gebäude sind, so wollen

Der Standort des geplanten Gebäudes mit Tagespflege und Betreutem Wohnen bietet eine sehr gute Infrastruktur. Plan: Architekturbüro Müller &Huber

wir doch eine Verwandtschaft formaler und inhaltlicher Art errei-

chen“, erklärt Stippich. Das Gebäude soll über die Kolpingstraße

Volksbank plant neues Parkhaus Wegen erhöhten Parkbedarfs für ihre Mitarbeitenden und Kunden plant die Volksbank in unmittelbarer Nähe ihres Stammsitzes in der Okenstraße auf den rückwärtig anschließenden Grundstücken an der Gaswerkstraße die Neuerrichtung eines Parkhauses. Vorstellig wurde das Kreditinstitut am 10. Dezember mit dem Projekt im Gestaltungsbeirat. Das fünfgeschossige Gebäude soll im vierten und fünften Geschoss mit einer Büronutzung (Variante 1) oder mit einer Wohnnutzung (Variante 2) kombiniert werden. Das Parkhaus ist im SplitLevel-System geplant, das heißt, mit versetzten Ebenen. Von den 115 bis 122 angedachten Stellplätzen sollen 54 als öffentlich nutz-

bare Parkplätze zur Verfügung stehen. Im Untergeschoss ist eine Tiefgarage vorgesehen. Die Zufahrt mit Erschließungskern befindet sich an der Gaswerkstraße im Bereich der südlichen Grundstückshälfte, stellte Volksbank-Prokurist Christian Weiss das Projekt vor. Die erste Variante füge sich besser in den Bestand ein, war sich der Gestaltungsbeirat schnell einig. Lob gab es weiter für die Einrichtung auch öffentlicher Parkplätze. Weniger zufrieden zeigte sich Beiratsmitglied Jochen Koeber mit der städtebaulichen Situation. „Die Blindfassade des Parkhauses fügt sich nicht harmonisch in die angrenzende Wohnbebauung ein“, monierte Koeber und wünschte sich „eine Geste der Öff-

nung“. Er könne sich vorstellen, im Erdgeschoss ein kleines Mobilitätszentrum mit E-Bike-Ladestation oder Carsharing-Angeboten einzurichten. Nach hinten versetzt können dann die Parkplätze folgen. Die Nutzung des Flachdachs könne begrünt zu einem Dachgarten werden. Und er könne sich gut vorstellen, einen barrierefreien Übergang zur Altstadt zu realisieren. Bei all den Vorstellungen gab Architekt Olivier Forschle von der Firma Hurrle aus Oberkirch zu Bedenken, dass auch Auflagen des Brand- und Lärmschutzes eingehalten werden müssten. Dennoch wolle er sich um alternative Lösungen bemühen, ging er auf die Anregungen des Beirats ein.

„Das Projekt kommt dem Stadtteil zugute“, ist Beiratsmitglied Bärbel Hoffmann überzeugt. Verbesserungspotenzial sieht sie noch in der Haupterschließung und bat für die nächste Sitzung um Vorstellung von Alternativen. Beiratsmitglied Jochen Koeber regte an, eine Verbindungsstrecke zwischen dem Bauprojekt und dem danebenliegenden Kindergarten zu errichten. Westlich des geplanten Projekts befinden sich in unmittelbarer Nähe das kleine Einkaufszentrum sowie das Kirchengelände Heilig Geist, damit sei auch eine sehr gute Infrastruktur für die Bewohnerschaft gegeben, war sich der Beirat einig.

Geschenkidee Wer noch ein passendes Geschenk für seine Lieben sucht, kann mit einem Gutschein für eine Weinstadtführung überraschen. Diese finden immer von Mai bis Oktober statt. Weitere Informationen erteilt das Stadtmarketing unter Telefon 07 81/82-22 03 oder E-Mail: stadtmarketing@offenburg.de.

Fahrradwerkstatt Die Fahrradwerkstatt für alle bedürftigen Menschen in Offenburg in der Okenstraße 73 ist bis einschließlich 12. Januar 2020 geschlossen. Ab 13. Januar 2020 ist sie wieder geöffnet – und zwar immer montags von 16 bis 18 Uhr. Kontakt über Familie Kiefer, Telefon 07 81/70 111.


22 21.12.2019

Stadt und Landkreis sind sich einig Neues Klinikum: städtebaulicher Vertrag geschlossen / Kerngedanke Grundstückstausch / Konstruktive Verhandlungen Die Umsetzung des Klinik-Neubaus in Offenburg geht weiter zügig voran. Der Offenburger Gemeinderat hat sich am Montag geschlossen für den Abschluss eines städtebaulichen Vertrages zwischen der Stadt Offenburg und dem Ortenaukreis entschieden. Der Kreistag des Ortenaukreises sprach sich am Dienstag mit großer Mehrheit für den Abschluss des städtebaulichen Vertrags aus. Das Vertragswerk ist Grundlage für den Neubau eines Klinikums in Offenburg, den der Kreistag im Rahmen der Agenda 2030 im Juli 2018 beschlossen hat. „Wir haben in diesem Jahr vieles gemeinsam gestemmt, angefangen bei der Entscheidung für den best­

Gemeinsam geeigneten Standort für den Neu­ bau des Klinikums in unserer Kreisstadt bis hin zum Beginn des Grunderwerbs“, sagte Oberbür­ germeister Marco Steffens. „Mit dem städtebaulichen Vertrag be­ reiten Stadt und Kreis nun den Weg für den Bau eines modernen Klinikcampus, der zusammen mit den weiteren Standorten eine aus­ gezeichnete medizinische Versor­ gung für die Menschen im Orten­ aukreis sicherstellen wird, und das auf lange Zeit.“ „Wir schaffen heute die Grund­ lage für die nächsten hundert Jah­ re Klinikstandort und damit für

hatte das Gremium beschlossen, dass auf dem Gemeindegebiet der Stadt Offenburg bis zum Jahr 2030 eine Zusammenführung der der­ zeitigen Krankenhäuser Offen­ burg-Ebertplatz, Offenburg-Jo­ sefsklinik, Gengenbach, sowie teilweise Kehl und Oberkirch in einem gemeinsamen Klinikneu­

Maximalversorgung

Vogelperspektive. Blick auf den jetzigen Klinikstandort Ebertplatz. Foto: Bode

eine qualitativ hochwertige, statio­ näre medizinische Versorgung in Offenburg und im Zentrum der Ortenau“, sagte Landrat Frank Scherer mit Verweis auf die über 100 Jahre zurückreichende Tradi­ tion des Klinikstandortes. „Ich freue mich, dass wir heute einen weiteren Nagel in das dicke Brett der Vorbereitung des Neubaus er­ folgreich geschlagen haben. Nach nur einem Jahr der Standortsuche und der Vertragsverhandlungen haben wir mit dem vorliegenden städtebaulichen Vertrag ein sehr gutes Ergebnis erzielt.“ Scherer lobte die sehr gute Zusammenar­ beit mit der Stadt Offenburg und dankte allen Beteiligten für die konstruktiven Verhandlungen. Der Kerngedanke des Vertrages, der in den vergangenen Monaten in sehr konstruktiven Gesprächen

zwischen dem Ortenaukreis als Klinikträger und der Stadt Offen­ burg ausgehandelt worden ist, ist ein Grundstückstausch zwischen dem Ortenaukreis und der Stadt Offenburg: Der Ortenaukreis überträgt un­ entgeltlich das Eigentum am Grundstück des derzeitigen Kli­ nikbetriebs am Standort Ebert­ platz auf die Stadt Offenburg. Im Gegenzug überträgt die Stadt Of­ fenburg zum Zwecke des Neubaus und Betriebs eines Klinikums das Eigentum an einer rund 20 Hektar großen Fläche am Standort „Nord­ westlich Holderstock“ in baurei­ fem Zustand auf den Ortenaukreis. Hintergrund des städtebauli­ chen Vertrags ist eine Entschei­ dung des Kreistages des Ortenau­ kreises zur Umsetzung der Agenda 2030 vom 24. Juli 2018. Damals

bau erfolgen soll. Der Neubau soll nach derzeitigem Planungsstand eine Kapazität von rund 874 Pa­ tientenbetten haben und als Haus der Maximalversorgung weiter­ entwickelt werden. Die Stadt Offenburg strebt für den neuen Standort an, einen Be­ bauungsplan aufzustellen und will den Aufstellungsbeschluss bis spätestens zum 31.Dezember 2022 herbeiführen. Gemeinsames Ziel von Stadt und Kreis ist eine bestmögliche Er­ schließung des Standorts Am Hol­ derstock. Das von der Stadt unter Beteiligung des Kreises zu erstel­ lende Verkehrskonzept soll die gute Erreichbarkeit des Standorts Am Holderstock sicherstellen, gleichzeitig soll es Belastungen für die Wohngebiete gering halten. Beide Vertragspartner setzen das Konzept im Rahmen ihrer Zustän­ digkeit um. Im Fall einer überörtlichen Zu­ ständigkeit wird der Kreis die not­ wendigen Maßnahmen federfüh­ rend unterstützen.

Endlich: Johannes Vetter ist Sportler des Jahres Johannes Vetter ist Offenburger Sportler des Jahres 2019. An der Ehrung im Salmen konnte der Weltklasse-Speerwerfer und Of­ fenburger Stadtrat nicht teilneh­ men, dankte aber aus dem Trai­ ningslager. Mannschaft des Jahres ist das Mixed-Team des Badminton-Clubs Offenburg, das in der vorigen Saison in die zweite Bun­ deliga aufgestiegen ist. In der Kate­ gorie Behindertensport siegte

Fußball-Nationalspieler Julius Kopf. Beliebtester Nach­ wuchs-Sportler ist Sprinter Felix Frühn. Auf den Plätzen zwei und drei folgten bei den Aktiven Faustball-Weltmeister Oliver Späth und die Kickboxerin Dorothea Ziegler, bei den Mannschaften die Zweite Damenmannschaft des VC Offenburg und das Herren-Team der Faustball-Gemeinschaft Griesheim, im Be­ hindertensport Tischtennis-

Spielerin Juliane Wolf und der Gewichtheber Nino Bohn sowie bei der Jugend Matthias Huber von der Radsportgemeinschaft Offenburg-Fessenbach Dominik Parada vom Schwimmsportver­ ein. Die Auszeichnungen für die Athletinnen und Athleten über­ reichten Oberbürgermeister Mar­ co Steffens und Bürgermeister Hans-Peter Kopp. Geehrt wurden auch verdiente

Funktionsträgerinnen und Funk­ tionsträger. Einen Sportehrenbrief verlieh Oberbürgermeister Stef­ fens dem langjährigen ETSV-Vor­ sitzenden Klaus Seigel. Mit Ehrennadeln ausgezeichnet wurden Karin Hilberer (TuS Ram­ mersweier), Olaf Barunke (Poli­ zeisportverein) und Hans Sartor (Radsportverein). Alle drei haben sich insbesondere auch um die Jugendarbeit in ihren Bereichen verdient gemacht.


21.12.2019 23 Amtlicher Teil

Öffentliche Bekanntmachungen und Ausschreibungen 1. Änderung des Bebauungsplans Nr. 135 „Holderstock“ Gemarkung Offenburg

2. Änderung des Bebauungsplans Nr. 108 „Industriegebiet Nord“ Gemarkung Offenburg

Bekanntmachung des Aufstellungsbeschlusses gem. § 2 Abs.1 Satz 2 Baugesetzbuch (BauGB) i. V. m. § 13 a BauGB

Bekanntmachung des Aufstellungsbeschlusses gem. § 2 Abs.1 Satz 2 Baugesetzbuch (BauGB) i. V. m. § 13 a BauGB

Änderungsbeschluss Der Gemeinderat hat am 16.12.2019 den Aufstellungsbeschuss für die 1. Änderung des Bebauungsplans „Holderstock“ gem. § 2 Abs. 1 BauGB beschlossen.

Änderungsbeschluss Der Gemeinderat hat am 16.12.2019 den Aufstellungsbeschuss für die 2. Änderung des Bebauungsplans „Industriegebiet Nord“ gem. § 2 Abs. 1 BauGB beschlossen.

Ziel der Planänderung Ziel der Planänderung ist es, die Ansiedlung des Klinikums in diesem Bereich bauplanungsrechtlich vorzubereiten und hierfür den Bebauungsplan „Holderstock“ im erforderlichen Umfang anzupassen.

Ziel der Planänderung Ziel der Planänderung ist es, die Ansiedlung des Klinikums in der Nähe des Plangebiets und die hierfür erforderlichen Erschließungsmaßnahmen im Plangebiet bauplanungsrechtlich vorzubereiten und hierfür den Bebauungsplan „Industriegebiet Nord“ im erforderlichen Umfang anzupassen.

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1861/2

725

1896

1860

727

1897

2250

1903/10

1903/9

1903/8

1903/6

1903/5

1859

1

728/

/1 2090

2

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1903/7

1858

3

728/

1898

729

Geltungsbereich Der Geltungsbereich der 2. Änderung des Bebauungsplans „Industriegebiet Nord“ wird im Osten durch die Okenstraße und im Norden durch die Okenstraße und die Bühlerfeldstraße begrenzt. Im Nordwesten bildet die Eckener Straße und im Südwesten die Straßburger Straße die Grenze des Geltungsbereichs. Im Süden reicht der Geltungsbereich der 2. Änderung des Bebauungsplans bis einschließlich zur Englerstraße. 1899

1871

730

/2 2090

Geltungsbereich Der Geltungsbereich des Bebauungsplans befindet sich im Nordwesten der Kernstadt. Im Norden reicht der Geltungsbereich bis zur Bühlerfeldstraße, im Osten bis einschließlich Eckenerstraße. Im Süden umfasst der Geltungsbereich das Grundstück Eckenerstraße 3 und im Westen bildet die Lise-Meitner-Straße und die angrenzenden landwirtschaftlichen Flächen die Grenze des Bebauungsplans.

GFLF

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Stellenausschreibung Die Stadt Offenburg sucht für den Fachbereich Familien, Schulen und Soziales zum 1.7.2020 eine vollzeitbeschäftigten Abteilungsleitung Schulen (w/m/d) Ihre wesentlichen Aufgaben sind: • Leitung der Abteilung mit derzeit 80 Mitarbeiter/innen • Personal-, Organisations- und Konzeptentwicklung sowie Budgetverantwortung • Weiterentwicklung der städtischen Schulen und der Schulverpflegung • Kooperation mit den Schulleitungen und dem Staatlichen Schulamt • Ausbau der Digitalisierung • bedarfsgerechter Ausbau der Schulkinderbetreuung und der Ganztagsschulen Die Stelle erfordert einen bedarfsorientierten Arbeitseinsatz. Wir erwarten von Ihnen: • ein abgeschlossenes Studium zum Diplom-Verwaltungswirt (FH) bzw. Bachelor of Arts Public Management oder einen vergleichbaren Hochschulabschluss • Führungskompetenz und mehrjährige Leitungserfahrung • sehr gute analytische und konzeptionelle Fähigkeiten sowie Projekterfahrung • eine selbstständige strukturierte Arbeitsweise sowie innovatives und strategisches Denken • soziale Kompetenzen wie Moderations- und Kommunikationsstärke, Konfliktfähigkeit und Verhandlungsgeschick, interkulturelle Kompetenz

Wir bieten Ihnen: • eine interessante, verantwortungs- und anspruchsvolle Tätigkeit ein dynamisches Aufgabenfeld mit einer Reihe von Großprojekten • fachliche Einarbeitung und Beratung sowie interne und externe Fortbildungen • eine unbefristete Beschäftigung nach den Bestimmungen des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst (TVöD) unter Eingruppierung in Entgeltgruppe E 12 bzw. bei Vorliegen der laufbahnrechtlichen Voraussetzungen eine Beschäftigung im Beamtenverhältnis mit einer Besoldung bis zur Besoldungsgruppe A 13 gD LBesGBW • ein attraktives Gesundheitsförderungsprogramm • umfassende Angebote zur Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben • Fahrtkostenzuschüsse für den ÖPNV • Zusatzversorgung zum Aufbau einer Betriebsrente bei Tarifbeschäftigung Die Stadt Offenburg setzt sich für die berufliche Gleichstellung ein und begrüßt ausdrücklich die Bewerbung qualifizierter Frauen. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Sind Sie interessiert? Dann freuen wir uns auf Ihre Online-Bewerbung bis zum 31.1.2020 unter www.offenburg.de/stellenangebote. Weitere Auskünfte erteilt der zuständige Fachbereichsleiter, ­Michael Hattenbach, unter Telefon 07 81/82 24 63. Informationen zur Stadt Offenburg: www.offenburg.de


24 21.12.2019 Amtlicher Teil

Öffentliche Bekanntmachungen und Ausschreibungen Stellenausschreibung Die Stadt Offenburg sucht für den Fachbereich Familien, Schulen und Soziales zum nächstmöglichen Zeitpunkt voll- und teilzeitbeschäftigte Erzieherinnen und pädagogische Fachkräfte, insbesondere Heilpädagoginnen (w/m/d) für die städtischen Kindertageseinrichtungen in Ortsteilen bzw. Stadtteilund Familienzentren. Diese bieten bedarfsgerechte Angebote, auch in Naturgruppen, für Kinder im Alter von ein bis sechs Jahren. Ihre wesentlichen Aufgaben sind: • Umsetzung des Orientierungsplans Baden-Württemberg • individuelle Betreuung und Förderung der Vorschulkinder auf der Grundlage des infans-Konzepts • selbstständige Planung und Durchführung von Bildungsangeboten, orientiert an den Themen und dem Entwicklungsstand der Kinder • Gestaltung der Erziehungspartnerschaft mit den Eltern • Unterstützung der Vernetzung von Kooperationen im Stadtteil/Ortsteil sowie mit anderen Institutionen Die Stellen erfordern einen bedarfsorientierten Arbeitseinsatz. Wir erwarten von Ihnen: • eine abgeschlossene Ausbildung als pädagogische Fachkraft • Kenntnisse und/oder Erfahrungen zum Orientierungsplan • Kenntnisse und/oder Erfahrungen mit dem infans-Konzept sind von Vorteil • eine selbstständige strukturierte Arbeitsweise • soziale Kompetenzen wie Kommunikationsstärke, Konfliktfähigkeit, Verhandlungsgeschick und interkulturelle Kompetenz • idealerweise den Nachweis der Erstbelehrung gemäß § 43 Abs. 1 Infektionsschutzgesetz Wir bieten Ihnen: • interessante, abwechslungsreiche und entwicklungsfähige Arbeitsfelder • fachliche Einarbeitung und Beratung sowie interne und externe Fortbildungen • unbefristete sowie teilweise befristete Beschäftigungen nach den Bestimmungen des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst (TVöD) unter Eingruppierung in Entgeltgruppe S 4 bzw. S 8a • ein attraktives Gesundheitsförderungsprogramm • umfassende Angebote zur Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben • Fahrtkostenzuschüsse für den ÖPNV • Zusatzversorgung zum Aufbau einer Betriebsrente Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Sind Sie interessiert? Dann freuen wir uns auf Ihre Online-Bewerbung unter www.offenburg.de/ stellenangebote. Bitte geben Sie Ihre pädagogischen Schwerpunkte an sowie in welchem Umfang (Voll- und Teilzeit möglich) und ab wann Sie bei uns tätig werden könnten. Weitere Auskünfte erteilt die zuständige Sachgebietsleiterin, Barbara Klement, unter Telefon 07 81/82 25 88 . Informationen zur Stadt Offenburg: www.offenburg.de

Stellenausschreibung Die Stadt Offenburg sucht für den Fachbereich Hochbau, Grünflächen und Umweltschutz, Abteilung Gebäudemanagement, zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen vollzeitbeschäftigten (derzeit 39 Wochenstunden) Hochbautechniker (w/m/d) Die Stadt Offenburg ist eine wachsende Stadt mit derzeit rund 150 unterschiedlichen städtischen Gebäuden. Das Portfolio reicht dabei vom Verwaltungsgebäude über Schulen, Mensen und Kindertageseinrichtungen bis hin zu Sport- und Veranstaltungshallen. Unser Anspruch ist es, diese Gebäude modern, effizient und umweltgerecht zu betreiben. Ein wesentlicher Baustein dieses Betriebs ist ein ganzheitlicher städtischer Instandhaltungsplan, der konsequent fortgeschrieben wird, um damit zielgerichtet die erforderlichen Sanierungs-, Modernisierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen zu planen. Ihre wesentlichen Aufgaben sind: • ständige Überwachung der Bausubstanz zur Gewährleistung der vorgesehenen Nutzung • Feststellung, Bewertung und Abstellen von Missständen am Gebäudebestand • selbstständige Erhebung, Veranlassung, Überwachung und Abrechnung der notwendigen Unterhaltungsmaßnahmen von Gebäuden • Veranlassung und Kontrolle der notwendigen Wartungen und Prüfungen • Mithilfe beim Aufbau einer Gebäudedatenbank sowie deren Nutzung und Ergänzung im Rahmen der Zuständigkeit • Wahrnehmung der Bauherrenfunktion bei externer Planung und Durchführung von Baumaßnahmen • Anlaufstelle der Gebäudenutzer (extern und intern) Wir erwarten von Ihnen: • Technikerausbildung der Fachrichtung Hochbautechnik oder vergleichbare Ausbildung mit einschlägiger mehrjähriger praktischer Berufserfahrung im Betrieb und der Instandhaltung von Gebäuden • Fähigkeit zu wirtschaftlichem Handeln • pragmatische Entscheidungsfähigkeit • Dienstleistungsbewusstsein • Teamfähigkeit und Sozialkompetenz • Verhandlungsgeschick und Konfliktfähigkeit • fundierte Kenntnisse im Bereich einschlägiger EDV-Programme (MS-Office, AVA, Datenbankprogramme) Wir bieten Ihnen: • eine interessante und verantwortungsvolle Tätigkeit in einem qualifizierten und kollegialen Team mit viel eigenem Gestaltungsspielraum • eine unbefristete Beschäftigung nach den Bestimmungen des Tarifvertrages für den Öffentlichen Dienst (TVöD) unter Eingruppierung in Entgeltgruppe 9b • fachliche Einarbeitung und kollegiale Unterstützung sowie interne und externe Weiterbildungsmöglichkeiten • umfassende Angebote zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf • Zusatzversorgung zum Aufbau einer Betriebsrente • ein attraktives Gesundheitsförderprogramm • Fahrtkostenzuschüsse zum ÖPNV Die Stadt Offenburg setzt sich aktiv für die Gleichstellung ein und begrüßt ausdrücklich die Bewerbung qualifizierter Frauen. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Sind Sie interessiert? Dann freuen wir uns auf Ihre Online-Bewerbung unter bis zum 15.1.2020 unter www.offenburg.de/stellenangebote. Bitte nennen Sie uns Ihre Gehaltsvorstellung und ab wann sie bei uns tätig werden können. Weitere Auskünfte erteilt der zuständige Fachbereichsleiter, Andreas Kollefrath, unter Telefon 07 81/82 23 22 . Informationen zur Stadt Offenburg: www.offenburg.de


21.12.2019 25 Amtlicher Teil

Öffentliche Bekanntmachungen und Ausschreibungen Benutzungsordnung der Stadtbibliothek Aufgrund von § 4 Absatz 1 der Gemeindeordnung für Baden-Württemberg in der Fassung der Bekanntmachung vom 24. Juli 2000 (Gesetzblatt. Seite 582), zuletzt geändert am 4. Mai 2009 (Gesetz-blatt Seite 185) in Verbindung mit §§ 2 und 13 Kommunalabgabengesetz in der Fassung der Bekanntmachung vom 17. März 2005 (Gesetzblatt Seite 206) hat der Gemeinderat am 16.12.2019 folgende Satzung beschlossen: § 1 Aufgabe der Stadtbibliothek Die Stadtbibliothek ist eine öffentliche Einrichtung der Stadt Offenburg. Als zentrale Institution der Medien- und Informationsversorgung ermöglicht die Stadtbibliothek den Zugang zu Büchern und anderen Druckerzeugnissen, Bild-, Ton- und Datenträgern und anderen online verfügbaren Daten-quellen. Sie dient der Information, der schulischen und beruflichen Aus- und Fortbildung, der persönlichen Bildung, der Freizeitgestaltung sowie der Kommunikation. Sie unterstützt und ergänzt individuelles Lernen sowie die persönliche und berufliche Qualifizierung und hat die Aufgabe, Lesen und Literatur zu fördern. § 2 Benutzerkreis Jede Person ist im Rahmen dieser Benutzungsordnung berechtigt, die Dienstleistungen der Stadtbibliothek in Anspruch zu nehmen. Bei Kindern und Jugendlichen haften die Erziehungsberechtigten für die Einhaltung der Bibliotheksordnung. Die Stadtbibliothek Offenburg ist berechtigt, für die Benutzung einzelner Bereiche besondere Bestimmungen zu treffen. Mit Betreten der Stadtbibliothek Offenburg erkennen die Benutzer die Benutzungsordnung an. Die Nutzung der Stadtbibliothek erfolgt auf privatrechtlicher Grundlage. § 3 Benutzung 1. Zur Ausleihe von Medien der Stadtbibliothek ist ein gültiger Bibliotheksausweis erforderlich. 2. Die Ausstellung eines Bibliotheksausweises erfolgt nur bei persönlicher Anwesenheit und gegen Vorlage eines gültigen Personalausweises oder Reisepasses. 3. Kinder unter 7 Jahren können nur von einem gesetzlichen Vertreter angemeldet werden. Bei Minderjährigen vom vollendeten 7. bis zum vollendeten 14. Lebensjahr ist zur Anmeldung die schriftliche Einwilligung eines gesetzlichen Vertreters erforderlich. Diese Einwilligung kann innerhalb von vier Wochen nach vorläufiger Ausstellung des Bibliotheksausweises unter Vorlage des Personalausweises oder Reisepasses des Erziehungsberechtigten nachgereicht werden. Die gesetzlichen Vertreter haften für die entstehenden vertraglichen Verbindlichkeiten. Minderjährige ab dem vollendeten 14. Lebensjahr können sich mit einem gültigen Kinderpass oder mit einem gültigen Schülerausweis anmelden. 4. Lebenspartner erhalten zu einem gültigen Bibliotheksausweis einen zweiten Bibliotheksausweis gratis. Dieser zweite Ausweis ist datentechnisch mit dem ersten Ausweis verknüpft und erhält bei der Ausstellung das gleiche Gültigkeitsdatum. 5. Medienpädagogisch tätige Institutionen (Schulen, Kindergärten) können die Stadtbibliothek durch eine von ihnen schriftlich bevollmächtigte natürliche Person benutzen. 6. Benutzer/-innen erhalten einen Bibliotheksausweis, der Eigentum der Stadtbibliothek bleibt. Der Ausweis ist nicht übertragbar. Namens- und Adressenänderungen sowie der Verlust des Bibliotheksausweises sind der Stadtbibliothek unverzüglich mitzuteilen. Für Schäden, die durch den Missbrauch von Bibliotheksausweisen durch Dritte entstehen, haften die Ausweisinhaber/-innen, sofern sie nicht nachweisen, dass sie hierfür kein Verschulden trifft. 7. Zur Durchführung der Bibliotheksbenutzung speichert und verarbeitet die Stadtbibliothek Offenburg folgende personenbezogenen Daten: Vorund Familienname, Geburtstag, Geschlecht, Adressen sowie ggfs. Telefonnummern, Kontodaten im Rahmen des SEPA Lastschriftmandats und Email-Adressen, Anmeldedatum, Gültigkeitsdauer des Bibliotheksausweises, Daten offener Entgelte und Daten der entliehenen Medien. Rechtsgrundlage der Datenverarbeitung ist der Benutzungsvertrag. Die Angabe der personenbezogenen Daten ist Voraussetzung für die Ausstellung des Bibliotheksausweises. Das Verbuchungssystem erfordert die elektronische Speicherung von Daten. Diese Daten werden entsprechend der Vorschriften der EU-Datenschutzgrundverordnung und des jeweils gültigen Landesdatenschutzgesetzes geschützt. Die Daten werden nach Beendigung/Kündigung des Benutzungsvertrages, spätestens jedoch mit der Rückgabe des Benutzerausweises gelöscht. Grundsätzlich wird eine Löschung der Daten spätestens 6 Monate nach der letzten Entleihung vorgenommen. Die Datenschutzhinweise sind unter www. stadtbibliothek-offenburg.de/datenschutz zu finden.

§ 4 Ausleihe und Rückgabe nichtelektronischer Medien 1. Mit einem gültigen Bibliotheksausweis können Bücher und andere Medien sowie Geräte (z.B. E-Book-Reader) bis zu vier Wochen an den Selbstverbuchungsautomaten selbst entliehen werden. Präsenzbestände (z.B. Nachschlagewerke und Zeitungen) sind nicht entleihbar. Für bestimmte Medienarten und Geräte kann die Bibliotheksleitung kürzere Leihfristen bzw. gesonderte Bedingungen (Ausleihe nur im Bibliotheksgebäude) bestimmen. Ebenso kann sie die Anzahl der Entleihungen begrenzen. Der jeweils geltende Rückgabetag ist aus dem Quittungsausdruck ersichtlich. Die Weitergabe entliehener Medien an Dritte ist nicht gestattet. Ausgenommen sind Medien der Musikbibliothek, die vom Inhalt her für mehrere Benutzer/innen bestimmt sind (Noten mit mehreren Stimmen, Chormaterialien etc.) 2. Auf Wunsch kann die Leihfrist der Medien vor deren Ablauf zweimal um die jeweilige Leihfrist verlängert werden, sofern keine anderweitige Vorbestellung vorliegt. Die Leihfrist kann persönlich am Selbstverbuchungsautomaten, telefonisch während der Öffnungszeiten, schriftlich, per Fax oder online im Benutzerkatalog der Stadtbibliothek unter www.stadtbibliothek.offenburg.de verlängert werden. 3. Gesetzlich vorgeschriebene Altersangaben z.B. für Spielfilme oder Computerspiele sind auch für die Ausleihe in der Stadtbibliothek verbindlich. 4. Eine vorzeitige Rückgabe der Medien ist jederzeit möglich. Die Rückgabe erfolgt durch die Benutzer/-innen während der Öffnungszeiten an den Rückgabeautomaten innerhalb und außerhalb des Gebäudes. Außerhalb der Öffnungszeiten steht der Außenrückgabeautomat auch nachts, an Wochenenden, Sonn- und Feiertagen für die Rückgabe von Medien zur Verfügung. Für die Rückgabe der Medien am Außenrückgabeautomat ist ein gültiger Bibliotheksausweis erforderlich. Aus technischen Gründen steht dieses Gerät täglich in der Zeit von 1 bis 5 Uhr nicht zur Verfügung. Die Rückbuchung des Mediums erfolgt zum Zeitpunkt des Einzugs dieses Mediums. 5. Ausgeliehene Medien können gegen Entgelt vorbestellt werden. Die Bibliotheksleitung kann die Anzahl der Vorbestellungen begrenzen. 6. Erscheinen bei einer Ausleihe oder Rückgabe auf den Bildschirmen der betreffenden Selbstverbuchungs- und Rückgabeautomaten rote Warnhinweise, ist während der Öffnungszeiten das Bibliothekspersonal umgehend zu informieren. § 5 Ausleihe elektronischer Medien Mit einem gültigen Bibliotheksausweis der Stadtbibliothek Offenburg können kostenlos elektronische Medien ausgeliehen werden. Die Benutzungsbedingungen richten sich nach den allgemeinen Benutzungsbedingungen und der allgemeinen Datenschutzerklärung der DiViBib GmbH, Wiesbaden, in der jeweils neuesten Fassung, siehe Startseite der OnleiheRegio Ortenau-Kreis-Emmendingen: www.onleihe.de/onleiheregio. § 6 Auswärtiger Leihverkehr Medien für den wissenschaftlichen Bedarf, die nicht im Bestand der Stadtbibliothek sind, können durch den auswärtigen Leihverkehr nach den hierfür geltenden Bestimmungen gegen Entgelt beschafft werden. Das Entgelt ist auch zu entrichten, falls eine Bestellung nicht zur Lieferung des gewünschten Werkes führt. § 7 Internet- und PC-Arbeitsplätze Die Stadtbibliothek stellt öffentliche Internetzugänge und PC-Arbeitsplätze bereit, die entsprechend des Bildungs- und Informationsauftrags der Bibliothek genutzt werden können. Für die Nutzung dieser Arbeitsplätze gelten gesonderte Bedingungen, die der Benutzungsordnung als Anlage beigefügt sind. § 8 Behandlung der Medien und Haftung 1. Die Benutzer/innen sind verpflichtet, die entliehenen Medien sorgfältig zu behandeln und fristgerecht zurückzugeben. Sie haben dafür zu sorgen, dass auch im Falle ihrer persönlichen Verhinderung entliehene Medien fristgerecht zurückgegeben werden. 2. Vollständigkeit und Zustand der entliehenen Medien sind vor der Ausleihe zu prüfen und etwaige Mängel der Bibliothek sofort mitzuteilen. Erfolgt keine Mitteilung, so wird angenommen, dass die Medien in einwandfreiem Zustand übernommen wurden. Auch Veränderungen oder Beschädigungen an Datenträgern sind unverzüglich mitzuteilen. Ein Anspruch auf Rückzahlung oder Erstattung von Nutzungsentgelten besteht nicht. 3. Für verunreinigte, beschädigte oder verlorene Medien und der jeweils zugehörigen Bestandteile (z.B. Beschriftungen, Etiketten, Verbuchungsetikett, Einband, Beilagen, Medienbox, Spieleteil) haftet die Person, auf deren Bibliotheksausweis sie entliehen wurden. Der Verlust entliehener


26 21.12.2019 Amtlicher Teil

Öffentliche Bekanntmachungen und Ausschreibungen Medien ist der Stadtbibliothek Offenburg unverzüglich mitzuteilen. Für verunreinigte oder beschädigte Medien sind die Reparaturkosten, bei Unangemessenheit oder Unmöglichkeit einer Reparatur bzw. bei Verlust von Medien die Wiederbeschaffungskosten zu ersetzen. Beschädigungen selbst zu beheben ist untersagt. Der Schadenersatz richtet sich bei Beschädigung nach den Kosten der Wiederherstellung, bei Verlust nach den Kosten der Wiederbeschaffung gleichartiger Medien. Art und Höhe der Ersatzleistung bestimmt die Stadtbibliothek nach pflichtgemäßem Ermessen. Den Benutzern bleibt der Nachweis eines im Einzelfall geringeren Schadens vorbehalten. 4. Die Bibliothek haftet nicht für Schäden, die durch Handhabung von Hardund Software der Bibliothek an Daten, Dateien, Programmen und Hardware der Benutzer/innen entstehen, außer im Falle von Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Entsprechend gilt dies für Schäden an Geräten, die durch Handhabung von Medien aus der Bibliothek entstehen. 5. Die Beachtung der urheberrechtlichen Bestimmungen obliegt den Benutzer/-innen. § 9 Entgeltbestimmungen 1. Das Ausleihen von Medien der Stadtbibliothek ist ab 18 Jahren i.d.R. nur gegen ein Benutzungsentgelt möglich. Der vom Benutzungsentgelt ausgenommene Personenkreis richtet sich nach der Entgeltordnung, die Anlage dieser Benutzungsordnung ist. Eine Rückerstattung nicht genutzter Entgeltanteile erfolgt nicht. Für die Überschreitung der Leihfrist sowie für besondere Leistungen der Bibliothek werden ebenfalls gemäß der jeweiligen Entgeltordnung Entgelte erhoben. 2. Bei Überschreitung der Leihfrist entsteht ab dem ersten Tag der Überziehung auch ohne vorherige Benachrichtigung ein Versäumnisentgelt für jedes verspätet zurückgegebene Medium. 3. Die Stadtbibliothek Offenburg ist nicht verpflichtet die Rückgabe entliehener Medien sowie die Begleichung ausstehender Entgelte anzumahnen. Im Falle der Anmahnung entstehen zusätzliche Mahnkosten. Versäumnisentgelt und Mahnkosten richten sich nach der jeweils gültigen Entgeltordnung. Versäumnisentgelt und Mahnkosten sind auch dann zu entrichten, wenn Benutzer ihre Mahnung nicht erhalten haben. Werden entliehene Medien trotz Aufforderung nicht zurückgegeben, kann zu den bereits entstandenen Versäumnis- und Mahnkosten der Neuwert des Mediums und Bearbeitungsentgelt in Rechnung gestellt werden. 4. Solange Benutzer der Aufforderung zur Rückgabe nicht nachkommen oder geschuldete Entgelte nicht entrichten, können sie von der Benutzung ausgeschlossen werden. § 10 Aufenthalt in den Bibliotheksräumen und Ausschluss von der Benutzung 1. Benutzer sind dazu verpflichtet, Rücksicht auf andere Benutzer zu nehmen. 2. Innerhalb des Gebäudes der Stadtbibliothek besteht absolutes Rauchverbot. 3. Während des Aufenthalts in der Bibliothek sind mitgebrachte Taschen, Mappen etc. nach Möglichkeit in die kostenlos benutzbaren Schließfächer einzuschließen. Eine Haftung für Gegenstände in den Schließfächern übernimmt die Stadtbibliothek nicht. Die Nutzung der Schließfächer ist nur während des Bibliotheksbesuchs und nur höchstens einen Tag zulässig. Bei Verlassen des Gebäudes müssen benutzte Schließfächer vollständig geleert werden. Beim Verdacht auf eine unsachgemäße Nutzung eines Schließfachs kann die Bibliotheksleitung eine kostenpflichtige Öffnung veranlassen. 4. Benutzer, die gegen die Benutzungsordnung oder gegen die Anordnung des Bibliothekspersonals verstoßen, können durch die Bibliotheksleitung zeitweise oder dauernd von der weiteren Benutzung der Stadtbibliothek ausgeschlossen werden. 5. In besonders begründeten Fällen, insbesondere bei konkretem Verdacht, muss der Nutzer auf Verlangen des Personals Einblick in mitgebrachte Taschen und andere Behältnisse gewähren. Das ist insbesondere der Fall, wenn die Sicherungsschleusen am Ausgang der Bibliothek ein unverbuchtes Medium melden. § 11 Änderungen Änderungen dieser Benutzungsregeln und der Höhe der Entgelte sind jederzeit mit zukünftiger Wirkung möglich. Die jeweils gültige Fassung dieser Nutzungsbedingungen hängt in der Stadtbibliothek aus und wird auf Nachfrage zur Mitnahme ausgehändigt. Im Übrigen gilt sinngemäß die Benutzungsordnung für die Stadtbibliothek Offenburg in der jeweils gültigen Fassung.

§ 12 Inkrafttreten Diese Benutzungsordnung tritt am 1. Januar 2020 in Kraft. Gleichzeitig tritt die Benutzungsordnung vom 1.1.2013 außer Kraft.

Anlage 1 zur Benutzungsordnung der Stadtbibliothek Offenburg Benutzungsbedingungen für die Internet- und PC-Arbeitsplätze Für die Benutzung der öffentlichen Internetzugänge und der PC-Arbeitsplätze in der Stadtbibliothek Offenburg gelten die nachfolgend genannten Bestimmungen. § 1 Allgemeines Eine Benutzung der Internet- und PC-Arbeitsplätze ist nur für Inhaber eines gültigen Bibliotheksausweises möglich. Der Zugang zu den Geräten wird nur im Rahmen der vorhandenen Kapazitäten sichergestellt. Die Stadtbibliothek kann die Nutzung zeitlich begrenzen oder die Nutzung bestimmter Dienste untersagen. Eine Benutzung des W-LAN-Hotspots in der Stadtbibliothek mit eigenen Geräten ist auch ohne Besitz eines Bibliotheksausweises möglich. § 2. Download- und Uploadgeschwindigkeit Die Stadtbibliothek ist bestrebt eine möglichst hohe Datenübertragungsgeschwindigkeit sicherzustellen, sie übernimmt aber keine Gewähr für die tatsächlich vorhandene Download- und Uploadgeschwindigkeit. § 3 Gewährleistung und Haftung Die Stadtbibliothek stellt die für den Internetzugang nötige technische Ausstattung bereit. Sie hat keinen Einfluss auf die angebotenen Inhalte und kann deshalb auch keine Verantwortung für deren Rechtmäßigkeit, Qualität oder Verfügbarkeit übernehmen. Eine leistungsfähige Filtersoftware trägt bei den bibliothekseigenen Computern Sorge dafür, dass jugendgefährdende, sittenwidrige oder strafrechtlich relevante Inhalte weitestgehend vorenthalten bleiben. Gewährleistungen, die sich auf die Funktionsfähigkeit der bereitgestellten Hard- und Software beziehen, schließt die Stadtbibliothek aus. Ferner haftet die Stadtbibliothek nicht für Schäden, die einem Benutzer durch die Benutzung der Computer und der dort angebotenen Medien an Dateien oder Medienträgern entstehen, außer im Falle von Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Dieser Haftungsausschluss gilt auch für Schäden, die durch Datenmissbrauch Dritter aufgrund des unzureichenden Datenschutzes im Internet entstehen. Die Stadtbibliothek macht darauf aufmerksam, dass im Internet Daten ungesichert übermittelt werden. Nutzer sollten dies bei der Abfrage persönlicher Daten bedenken. Für schuldhaft verursachte Schäden haften die Benutzer. Missbrauch kann Nutzungsausschluss und Haftung für schuldhaft verursachte Schäden nach sich ziehen. § 4 Umgang mit den technischen Geräten Es ist nicht gestattet - die Computer auszuschalten, - Änderungen in den Arbeitsplatz- und den Netzwerkkonfigurationen durchzuführen, - technische Störungen selbst zu beheben, - Programme an den Arbeitsplätzen zu installieren sowie - mitgebrachte oder aus Online-Diensten heruntergeladene Software auf den Rechnern der Stadtbibliothek auszuführen. § 5 Regeln für das Internet Die Benutzer/innen verpflichten sich - keine strafrechtlich relevanten sowie pornographischen, rassistischen, verfassungsfeindlichen oder gewaltverherrlichenden Informationen bewusst abzurufen, auszudrucken, zu speichern, zu verteilen oder anderweitig zu verwenden, - keine Dateien oder Programme der Stadtbibliothek oder Dritter zu manipulieren, - sich keinen unberechtigten Zugang zu nichtöffentlichen Daten zu verschaffen. § 6 Download von Dokumenten und Dateien Dokumente und Dateien, die kostenlos im Internet zur Verfügung gestellt werden, dürfen von den Benutzern auf ihren persönlichen USB-Stick gespeichert werden. Das Urheberrecht ist dabei jedoch zu beachten. Die Stadtbibliothek haftet nicht für Schäden, die durch heruntergeladene Software entstehen. Die Stadtbibliothek ist bemüht, einen hohen technischen Standard des Angebots sicherzustellen, kann aber keine Garantie dafür abgeben, dass zu jeder Zeit für alle Internet-Angebote ein Download möglich ist.


21.12.2019 27 Amtlicher Teil

Öffentliche Bekanntmachungen und Ausschreibungen § 7 Entgelte Für die Nutzung der Internet- und PC-Arbeitsplätze werden keine gesonderten Entgelte erhoben. Das Entgelt für Ausdrucke auf bibliothekseigenen Druckern ist der Entgeltordnung der Stadtbibliothek zu entnehmen. § 8 Datenschutz Um dem Datenschutz zu genügen, sind die Rechner so ausgestattet, dass alle gespeicherten Daten nach der Beendigung der jeweiligen Benutzung beim Herunterfahren des Computers gelöscht werden. Sollen E-Mails, Informationen oder sonstige aus dem Internet geladene Daten auf ausdrücklichen Wunsch der Benutzer gesichert werden, so kann dies nur vor dem Herunterfahren des Computers auf persönliche USB-Sticks erfolgen. Datum und Dauer der Internetnutzung werden von der Stadtbibliothek zur Klärung von eventuellen Haftungsfragen im Falle missbräuchlicher Nutzung des Internetanschlusses der Stadtbibliothek entsprechend der Vorschriften des jeweils gültigen Landesdatenschutzgesetzes zeitlich befristet gespeichert.

Anlage 2 zur Benutzungsordnung der Stadtbibliothek Offenburg Entgeltordnung Für die Bezahlung der Entgelte steht ein Kassenautomat zur Verfügung, an dem auch eine Bezahlung per EC-Karte möglich ist. Das jährliche Benutzungsentgelt für Erwachsene kann auch per SEPA-Lastschriftmandat eingezogen werden. Hierfür muss eine gesonderte Anmeldung erfolgen. 1. Benutzungsentgelte Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr kein Benutzungsentgelt Inhaber/innen eines Sozialpasses der Stadt Offenburg, kein Benutzungsentgelt Inhaber/innen eines Seniorenpasses der Stadt Offenburg, kein Benutzungsentgelt Medienpädagogisch tätige Einrichtungen (z.B. Kindergärten, Schulen), kein Benutzungsentgelt Benutzungsentgelt für Erwachsene jährlich monatlich

€ 25,00 € 5,00

Benutzungsentgelt für Schülerinnen und Schüler ab 18 Jahren, Auszubildende ab 18 Jahren, Studentinnen und Studenten, Personen, die einen Bundesfreiwilligendienst oder ein Freiwilliges Soziales Jahr leisten, Menschen mit körperlicher Behinderung (ab 80% Grad der Behinderung)

Satzung zur Änderung der Verbandssatzung des Abwasserzweckverbands „Raum Offenburg“ Die Verbandsversammlung des Abwasserzweckverbandes „Raum Offenburg“ hat in der Sitzung vom 28. November 2019 beschlossen: Art. I Die Satzung des Abwasserzweckverbandes „Raum Offenburg“ vom 1.1.2010, zuletzt geändert am 18.11.2014, wird wie folgt geändert: § 21 Verteilungsmaßstäbe (4) Die durch den Abwasserabnahmepreis nicht gedeckten Kosten nach § 20 Abs. 3 werden auf die Verbandsmitglieder entsprechend dem nachfolgenden Verteilerschlüssel für die Jahre 2020 bis einschl. 2024, der auch die gebührenpflichtige Abwassermenge zu 50 % berücksichtigt, umgelegt: Offenburg 81,4 % , Durbach  4,8 %, Hohberg 7,6 %, Ohlsbach 2,7 %, Ortenberg 3,5 % Art. II Diese Satzung tritt am 1. Januar 2020 in Kraft. Die Satzung zur Änderung der Verbandssatzung vom 18. November 2014 tritt außer Kraft.

Offenburg, 28. November 2019 Der Verbandsvorsitzende Marco Steffens, Oberbürgermeister

jährlich monatlich

€ 10,00 € 2,00

2. Versäumniszuschläge Wird die Leihfrist überschritten, sind für jeden Öffnungstag je Medieneinheit Versäumniszuschläge zu bezahlen für Erwachsenenmedien – ausgenommen Film-DVD u. -BD € 0,30 für Kinder- und Jugendmedien – ausgenommen Film-DVD u. -BD € 0,15 für Film-DVDs u. BDs € 0,50 3. Mahnkosten 1. Mahnung Jede weitere Mahnung Einschreiben

€ 2,00 € 3,50 € 5,00

4. Auswärtiger Leihverkehr Pro Bestellung € 3,00 Kopienversand Festlegung des Entgelts durch die gebende Bibliothek 1. Mahnung € 1,50 2. Mahnung € 3,00 3. Mahnung (Einschreiben) € 5,00 5. Entgelte für besondere Leistungen Ersatzausweis € 2,50 Vorbestellung inkl. Abholbenachrichtigung € 1,00 Beschädigung oder Verlust von EDV-Etiketten € 1,00 Fehlendes DVD-, BD- oder CD-Cover, beschädigte Hülle € 2,00 Bearbeitung bei nicht bzw. nicht vollständig zurückgebrachten Medien € 1,00 Kopien / Ausdrucke je Seite s/w DIN A4 € 0,10 DIN A3 € 0,20 Kopien / Ausdrucke je Seite farbig (falls Farbdrucker vorhanden) DIN A4 € 0,50 DIN A3 € 1,00 Verlust eines Schließfachschlüssels € 10,00 Öffnen eines Schließfachs € 20,00 Für besondere Veranstaltungen und sonstige zusätzliche Angebote erfolgt die Entgeltfestsetzung gesondert je Veranstaltung bzw. Angebot. Entsprechendes gilt für im Einzelfall gewährte besondere Serviceleistungen der Stadtbibliothek.

Badegewässerverordnung des Landes Baden-Württemberg vom 16. Januar 2008 (BadegVO) Bestimmung und Anmeldung als Badegewässer nach § 3 (1) BadegVO Beteiligung der Öffentlichkeit § 11 BadegVO Schreiben des Ministeriums für Arbeit und Soziales Baden-Württemberg vom 14.1.2009

Gifiz- und Burgerwaldsee in Offenburg Alle Badegewässer werden EU-weit in den Sommermonaten regelmäßig auf die Wasserqualität hin untersucht. In Offenburg bzw. im Ortenaukreis erfolgt dies durch das Gesundheitsamt des Landratsamtes Ortenaukreis. Am Anfang des Jahres sollen deshalb die Gemeinden im Einvernehmen mit dem Gesundheitsamt vor Beginn der Badesaison die zu untersuchenden Gewässer bestimmen, damit bis zum 28. Februar des Jahres von dort Meldung an das Landesgesundheitsamtes erfolgen kann. Die Stadtverwaltung beabsichtigt, den Gifiz- und Burgerwaldsee, die vor allem während der Badesaison zahlreich besucht werden, für das Jahr 2020 wieder als Badegewässer nach der Badegewässerverordnung an das Gesundheitsamt beim Landratsamt melden. Die Bürger können sich bei der Meldung von Seen als Badegewässer, die auf den Gemarkungen der Stadt Offenburg liegen, in Form von Vorschlägen, Bemerkungen und Beschwerden beteiligen und diese an die Abteilung Grünflächen und Umweltschutz, Gerhard Schöler, Telefon 07 81/82-23 26, richten.


Danke für Ihre Treue Das Jahr geht zu Ende. Zeit Danke zu sagen bei Freunden, Familie, Kollegen, Mitarbeitern und Kunden. Offenblatt / 21.12.2019

Fotos: fotolia/ vulcanus, Sandra Cunningham, by-studio

Wir wünschen allen Gästen und Freunden frohe Festtag ge

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und ein gesundes, erf rfolgreiches neues Jahr.

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„Glück ist derkommt Stuhl, dernicht plötzlich dasteht, wenn man sich „Vertrauen von selbst. „Die Straße des geringsten Widerstandes ist nur zwischen zwei andere setzen wollte.“ George Bernard Shaw Es muss entgegengebracht werden.“ Ernst Ferstl Hans Kaspar am Anfang asphaltiert“ Das gesamte ISOTEC-Team dankt all denen, die uns in der Vergangenheit Ihr Vertrauen schenkten und freut sich auf all jene, welche die Zukunft mit uns gemeinsam gestalten. ungs ec aa Frohe ungsWeihnachten ec nn Wir wünschen Frohe Weihnachten, besinnliche Stunden im t Liebent und einen guten Start im nächsten Jahr. Kreise Ihrer t t 88 -- 91463-0 91463-0 oder oder 0781 0781 -- 1319527 1319527 ISOTEC-Fachbetrieb ISOTEC-Fachbetrieb Abdichtungstechnik Abdichtungstechnik Joachim Joachim Hug Hug Tel. Tel. 07808-9 07808-914 1463-0 63-0 • • www.isotec.de/hug www.isotec.de/hug

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Wir wünschen unseren Leserinnen und Lesern ein frohes Fest und ein gutes neues Jahr. Winterpause vom

27.12.2019 bis 11.1.2020

Wir wünschen allen Kunden ein frohes Weihnachtsfest. Geniessen Sie die Festtage und allzeit gute Fahrt im Jahr 2018 2020.

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Danke für Ihre Treue Das Jahr geht zu Ende. Zeit Danke zu sagen bei Freunden, Familie, Kollegen, Mitarbeitern und Kunden. Offenblatt / 21.12.2019

Fotos: fotolia/ vulcanus, Sandra Cunningham, by-studio

Nichts kann den Menschen mehr stärken, als das Vertrauen, das man ihm entgegenbringt. Paul Claudel

Frohe Weihnachten und die besten Wünsche zum neuen Jahr verbunden mit dem Dank für Ihr Vertrauen!

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Das Offenblatt-Team von Kresse & Discher sagt DANKE und wünscht Ihnen schöne Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr.

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Freitag, 27.12.2019, bis 17 Uhr (Abgabe in der Sparkasse) Auslandszahlungsverkehr:

Freitag, 27.12.2019, bis 17 Uhr (Aufträge und Dateien) Online- und Mobile-Banking:

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Wir bedanken uns für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und wünschen Ihnen und Ihrer Familie besinnliche Weihnachtstage und ein erfolgreiches und gesundes neues Jahr!


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