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DIE GRATISZEITUNG FÜR DAS RIED

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Samstag, 30. November 2024 · KW 48 · 48. Jahrgang

ENGAGEMENT: Bürgerstiftung und Edeka Krebs unterstützen Bürstädter Tafel mit Tüten-Aktion vom 2. bis 14. Dezember

BÜRSTADT – Die gemeinsame Tafel-Tüten-Aktion von Edeka Krebs und der Bürgerstiftung geht in die zweite Runde. Nach der erfolgreichen Premiere im letzten Jahr hoffen die Organisatoren auf einen ähnlich große Resonanz in der Bürgerschaft. Erklärtes Ziel ist, die Tafel in Bürstadt mit der Tüten-Aktion dabei zu unterstützen, die weiterhin steigende Zahl an bedürftigen Menschen mit einer ausreichenden Menge an Lebensmitteln zu versorgen. „Jeder, der mitmacht, hilft vor Ort“, erklärte Marcel Niebler, Marktleiter Edeka Krebs in Bürstadt mit Rüdiger Engert und Claus Diehlmann vom Vorstand der Bürgerstiftung.

als von privat und der Evangelische Kirche gleich 20 Tüten und mehr geordert wurden. „Da hatten wir alle Hände voll zu tun.“ Ein Aufwand, der sich aber gelohnt hat. 221 Tüten wurden verkauft, für über 1.500 Euro konnten die Edeka-Kunden den rund 500 TafelKunden dringend benötigte Lebensmittel zur Verfügung stellen. „Das war für uns alle ein schönes Gefühl“, berichten die beteiligten Akteure unisono.

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Gemeinschaftliches Engagement erforderlich

Bürgerstiftung legt 1.000 Euro dazu Jede Lebensmitteltüte, die zum Preis von 7 Euro ab dem 2. bis zum 14. Dezember im Markt in der Mainstraße erworben wird, ist mit haltbaren Lebensmitteln gefüllt. Darunter Nudeln, Reis, Mehl, aber auch Kekse oder Schokolade. Waren, im Gegenwert von über 7 Euro, denn Edeka

GmbH

„Jeder, der mitmacht, hilft vor Ort“

Im Markt in der Bürstadter Mainstraße informierten Claus Diehlmann und Rüdiger Engert vom Vorstand der Bürgerstiftung mit Marktleiter Marcel Niebler (re.) über die gemeinsame Tüten-Aktion vom 2. bis 14. Dezember zu Gunsten der Bürstädter Tafel. Steffen Heumann

Krebs liegt die Hilfe für die Tafel ebenfalls am Herzen und packt einen Artikel mehr in die Tüte. Gleiches gilt für die Bürgerstiftung. Vorstand Claus Diehlmann

ergänzte, dass sich die Stiftung an der Aktion mit einer finanziellen Zuwendung in Höhe von 1.000 Euro beteiligt. Nach Aktionsende am 14. Dezember

ST.-MARTINS-FEIER: Kitas Sonnenschein, Pusteblume und Schule in den Weschnitzauen übergeben Spende an die Tafel und das Kinderhospiz Sterntaler

werden alle von den Kunden für jeweils 7 Euro gekauften Tüten an die Tafel ausgeliefert. Marktleiter Marcel Niebler erinnert sich an die Premiere im letzten Jahr,

Mit ihrer Aktion wollen die Bürgerstiftung und Edeka Krebs darauf aufmerksam machen, dass weiterhin gemeinschaftliches Engagement erforderlich ist, um, wie das Beispiel der Tafel zeigt, manchmal den Bedarf an den nötigsten Dingen zu decken. Und das nicht nur in der Vorweihnachtszeit, wie Claus Diehlmann und Rüdiger Engert betonen. Solidarität sei immer gefragt, um Menschen zu helfen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen und sich in schwierigen Lebenslagen befinden. Steffen Heumann

BÜRGERMEISTERWAHL IN LAMPERTHEIM: Alexander Scholl einstimmig als Kandidat für die Christdemokraten nominiert

Feiern und zugleich Gutes tun CDU schickt versammelt, ihre Kita-Leiterin Bärbel Bartonitz rief den Kindern ihre schöne St.-Martins-Feier in Erinnerung und erklärte die Spendenübergabe an die „bedürftigen Einrichtungen“. Kräftigen Applaus spendeten die Kinder, nachdem Christiane Müller, Leiterin der Kita Pusteblume, ihnen erklärt hatte, dass die Besucher anderen Leuten ganz viel helfen. Dann gab es für die Kinder Spekulatius. Zur St.-Martins-Feier gehörte der Gottesdienst mit Martinsspiel der Kita Sonnenschein in der St.Bartholomäus-Kirche und der Laternenumzug bis zum Schulhof in Begleitung des Martinsmanns (Nele Weidinger auf Milo) hoch zu Ross, der Feuerwehr, der DLRG und des Ordnungsamts. Das Spenden, auch Sachspenden, ist bei der Kita Sonnenschein eine langjährige Tradition, wie Leiterin Bartonitz berichtete. Teilen wie Sankt Martin ist der Gedanke. Der diesjährige Sammelaufruf erbrachte nach einer Woche eine große Menge an ganz

unterschiedlichen Sachspenden, die Kinder und Eltern in ihren Schränken gefunden hatten – am Martinstag sei alles im Turnraum aufgebaut worden. Auch konnte die Bürstädter Tafel nach Sankt Martin eine Lebensmittelspende abholen. Die Kita Pusteblume unterstützt dieses Jahr eine Schule in Afrika mit Schulsachen, die auf einer Wunschliste stehen. Durch persönlichen Kontakt ehemaliger Kita-Kinder komme am 11. Dezember alles direkt dort an. Letztes Jahr habe die Tafel eine Spende erhalten. In Vorfreude teilte Manuel Hegemann mit, dass der Förderverein beim Bibliser Weihnachtsmarkt Waffeln, heißen Apfelsaft für die Kinder und mit einem Schuss Calvados für Erwachsene anbieten werde. Kita-Leiterin Bartonitz freut sich schon, dass mit den Einnahmen die Anschaffung von magnetischem Konstruktionsmaterial finanziert werden könne, das die Koordinationsfähigkeiten der Kinder besonders gut fördere. Hannelore Nowacki

Zur Spendenübergabe an die Tafel Bürstadt und das Kinderhospiz Sterntaler waren die Kinder im Turnraum versammelt. Im Bild (von links): Kita-Leiterin Bärbel Bartonitz, Manuel Hegemann, Dagmar Simon und Maria Glaser und Kita-Leiterin Christiane Müller. Foto: Hannelore Nowacki

Alexander Scholl ins Rennen Tel. 06206 - 91 06 69 Schützenstraße 46 · Lampertheim 23_03s

BIBLIS – Feiern und zugleich Gutes tun – das ist der katholischen Kita Sonnenschein und der kommunalen Kita Pusteblume gemeinsam mit der Schule in den Weschnitzauen gelungen. Bei ihrer gemeinsamen St.-Martins-Feier im Hof der Schule hat der Verkauf von Waffeln und heißen Getränken den Erlös von 820 Euro eingebracht. Zu gleichen Teilen wurde daraus eine Spende an die Bürstädter Tafel und an das Kinderhospiz Sterntaler mit Sitz in Mannheim. Zur feierlichen Spendenübergabe im Turnsaal der Kita Sonnenschein waren Maria Glaser und Dagmar Simon gekommen, die beiden ehrenamtlichen Tafel-Teamleiterinnen der Freitagsausgabe nahmen den schön mit roter Schleife verpackten Umschlag mit dem gehaltvollen Inhalt entgegen. Da von Hospizseite kein Vertreter kommen konnte, kümmert sich Manuel Hegemann, Vorsitzender des Elternbeirats der Kita Sonnenschein, um die Weiterleitung. In großer Runde waren die Kinder

RR Rechtsanwaltskanzlei Alexander Scholl bei seiner Bewerbungsrede.

LAMPERTHEIM – Alexander Scholl (41) ist der Bürgermeisterkandidat der CDU Lampertheim, der die Nachfolge von Bürgermeister Gottfried Störmer (parteilos) antreten will. Einstimmig hat ihn die Mitgliederversammlung des CDU-Stadtverbandes am Freitagabend auf Vorschlag des Vorstands nominiert – ein Ja auf allen 32 abgegebenen Stimmzetteln. Weitere Vorschläge waren aus der Mitte der Versammlung nicht genannt worden. Dass Scholl beste Chancen hatte, war in Lampertheim kein Geheimnis. Beworben hatte sich Scholl mit einer Rede, für die er Zwischenapplaus bekam und am Ende begeisterten Applaus. Mit einem Beifallssturm im Stehen feierten ihn Mitglieder und Gäste nach der Nominierung. Dass diese Nominierung nichts Alltägliches sei, betonte Scholl zu Beginn seiner Rede, denn zuletzt vor über 25 Jahren, im Jahr 1997, hatte die CDU einen

Foto: Hannelore Nowacki

Kandidaten für das Bürgermeisteramt gewählt: Franz Korb, der heutige CDU-Vorsitzende und Stadtverordnetenvorsteher, sagte dazu in seiner Begrüßungsrede: „Wir haben uns vorgenommen mitzumischen“. Wie eine Laudatio klang die Begründung des Vorstands für seinen Vorschlag, die Korb zunächst ohne Namensnennung vortrug, dann am Schluss das Bekenntnis: „Wir haben einen sehr guten Vorschlag, wir glauben, dass wir mit diesem Vorschlag gewinnen können“. Zu den vielen positiven Eigenschaften, die den Vorstand bewogen hatten, Scholl als Bürgermeisterkandidaten vorzuschlagen gehören Glaubwürdigkeit, Sachverstand, Bürgernähe und Tatkraft, auch Ehrlichkeit und Fleiß, Charisma und ein feines Gespür zählte Korb zu den wichtigsten Eigenschaften eines Politikers.

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Rechtsanwalt Bernd Rudolph Ernst-Ludwig-Straße 48 • 68623 Lampertheim (06206) 15 66 986 info@kanzlei-rr.com www.kanzlei-rr.com Find us on Facebook Tätigkeitsschwerpunkte: Arbeitsrecht, Vertragsrecht, Mietrecht, Strafrecht, Verkehrsrecht, Familienrecht


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