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DIE GRATISZEITUNG FÜR DAS RIED

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Samstag, 19. Oktober 2024 · KW 42 · 48. Jahrgang

BÜRGERMEISTERWAHL 2025 IN LAMPERTHEIM: Erster Stadtrat möchte mit Unterstützung der SPD die Störmer-Nachfolge antreten

LAMPERTHEIM – Die Bürgermeisterwahl in Lampertheim im kommenden Jahr wirft ihre Schatten voraus. Am Dienstagabend hatte die SPD zu einem Pressegespräch eingeladen, um einen Kandidaten-Vorschlag für die Nachfolge von Gottfried Störmer (parteilos) zu präsentieren, der nach zwei Legislaturperioden als Lampertheimer Rathauschef nicht mehr zur Wahl steht. Marius Schmidt, Erster Stadtrat seit Februar 2021, bekundete seine Bereitschaft für das Amt zu kandidieren „als persönliches Angebot“. Voraussetzung ist die Zustimmung der SPD-Mitgliederversammlung am 26. November. Das gilt aber eher als Formsache wie Jens Klingler, SPD-Ortsvereinsvorsitzender und Fraktionsvorsitzender, und Lara Strubel, stellvertretende Fraktionsvorsitzende, zu verstehen gaben. Beide unterstützen Schmidts Kandidatur und sein Vorhaben, Lampertheim künftig zur „Wohlfühl-Stadt“ entwickeln zu wollen. Die Sozialdemokraten schicken nicht ganz unerwartet Marius Schmidt ins Rennen. Dass der Erste Stadtrat ab kommendem Jahr die Geschichte der Spargelstadt in der Funktion des Bürgermeisters fortschreiben möchte, lag nahe. Neben der am 28. September 2025 anstehenden Bundestagswahl steht auch diese wichtige Entscheidung auf kommunaler Ebene für die Lampertheimer auf der Agenda. Im neuen Sitzungskalender ist zu lesen:

Steht als SPD-Kandidat für das Amt des Bürgermeisters in Lampertheim parat: Marius Schmidt. Foto: Hannelore Nowacki

Wahl am 28. September, Stichwahl am 26. Oktober 2025. Der 33-jährige gebürtige Lampertheimer, der sein Politikstudium mit Master abgeschlossen hat, ist Vorsitzender der SPD Bergstraße und Mitglied des Kreistages. Für die Herausforderungen im höchsten Amt der Stadt sieht er sich gewappnet. Menschen auch außerhalb der Politik und Verwaltung

hätten ihn angesprochen und ermutigt, Lampertheim als Bürgermeister voranzubringen, auch mit seiner Familie habe er das besprochen.

In „Wohlfühl-Stadt“ gut leben und arbeiten Eine „Ermöglichungskultur“ hat Schmidt in unterstützender

VOLKSBÜHNE LAMPERTHEIM: Kartenvorverkauf für Vorstellungen in der Notkirche beginnt am 26. Oktober

Rolle im Blick, ebenso die Vereinswelt, zu der er nicht nur als Vorsitzender des Odenwaldklubs eine besondere Beziehung hat. Soll heißen: „Menschen dazu befähigen, sich selbst ins Gemeinwesen einzubringen, zuhören und Anliegen ernst nehmen, Lösungen finden“. Nach einem Zitat des Soziologen Max Weber will Schmidt die Stadt mit

Vernunft, Leidenschaft und Augenmaß voranbringen. In Lampertheim als „Wohlfühl-Stadt“ sollen die Menschen gut leben und arbeiten. Ein Eckpunkt ist für Schmidt die Schaffung von Wohnraum in den entsprechenden Gebieten und die Nachverdichtung, die zukünftig in der Industriestraße 40 umgesetzt werden soll. Wichtig ist ihm die soziale Infrastruktur mit bezahlbaren und qualitativ hochwertigen Kitas und Kinderkrippen mit guten pädagogischen Konzepten. Für die Gewinnung von Fachkräften sieht er kreative Wege. Das Dauerthema Straßenzustand will Schmidt mit zeitnaher Sanierung in den Griff bekommen und die Innenstadt müsse mit dem Auto weiterhin gut erreichbar sein. Bei bekanntlich nicht prall gefüllten Kassen will Schmidt keine leeren Versprechungen machen, es gehe um Pflichtaufgaben. Rückenwind hat Schmidt aus der Fraktion: „Wir sind als Fraktion froh und stolz, dass Marius den Schritt geht, Bürgermeister werden zu wollen“, sagte Fraktionsvorsitzender Klingler und Stellvertreterin Lara Strubel betont den Gestaltungswillen, den Schmidt mitbringe und damit in den letzten Jahren die Lampertheimer Politik sichtbar geprägt habe, Ideen habe er auch ohne große finanzielle Mittel umgesetzt. Als Bürgermeister werde Schmidt auch die Generationen verbinden, eine seiner Stärken. Hannelore Nowacki

Bürokratie bekommt es Malermeister Wilhelm Guthier dort bei der Ankunft an der Himmelspforte zu tun. Auch das Jenseits ist nicht mehr, was es mal war, muss er feststellen. Damit nicht genug – seine Frau hat doch tatsächlich seine Versetzung in die Hölle beantragt, zudem hat ein Teufel einen Burnout, mundartlich hat der Daiwl einen Börnaud. Die Eintrittskarten sind wie jedes Jahr höchst begehrt und im Vorverkauf vor dem Haus der Lukasgemeinde in der Römerstraße 94 am 26. Oktober ab 9 Uhr sowie am 30. Oktober und 2. November erhältlich. Zeitgleich beginnt der Vorverkauf rund um

die Uhr auch online sowie zu bestimmten Zeiten telefonisch. Premiere ist am 8. November, gefolgt von elf weiteren Spielterminen im November und Januar. Seit Jahrzehnten spendet die Volksbühne aus den Einnahmen jährlich beachtliche Summen für vielfältige soziale Zwecke wie für kostenlose Nachhilfe, ein KitaZirkusprojekt, die Tafel, den Tierschutzverein und die THWund Feuerwehrjugend, insgesamt über 500.000 Euro. Das Erfolgsrezept: Ausverkaufte Vorstellungen bei moderatem Eintrittspreis.

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Nach zahlreichen Beschwerden weißt die Friedhofverwaltung darauf hin, dass ein Hunde- und Fahrradverbot u.a. auf dem Waldfriedhof besteht. Foto: Hannelore Nowacki

Probenbeginn am Montagabend in bester Stimmung, am Bühnenbild wird noch gearbeitet. Foto: Hannelore Nowacki

www.juwelier-bisch.de

KONTROLLEN: Immer wieder Beschwerden Verbotsschilder auf dem Friedhof bleiben unbeachtet

Neues Lustspiel in Mundart Hunde- und mit Lachgarantie Fahrradverbot LAMPERTHEIM – Wenn es draußen dunkel und kalt wird, liefert die Volksbühne alljährlich einen neuen Muntermacher mit hohem Lachfaktor – diesmal wird das Lustspiel „Wuu zua Hell gejd’s zum Himml“ in Lampertheimer Mundart präsentiert. Für den richtigen „loambaddarische“ Zungenschlag sorgte Umschreiber Michael Swietlicki, der das Originalstück von Andreas Wening mit dem Titel „Wo zur Hölle geht’s zum Himmel?“ iwwaseddsd un modifiziad hat und auch Regie führt. Im Stück ist der Weg in den Himmel mit Überraschungen gepflastert. Mit schwierigen Zeiten und zu viel

GmbH

Marius Schmidt will es wissen!

LAMPERTHEIM – Immer wieder gibt es Beschwerden über Fahrradfahrer sowie Hunde und deren Hinterlassenschaften auf den Friedhöfen. Die Friedhofsverwaltung weist darauf hin, dass das Fahrradfahren auf den Friedhöfen verboten ist, worauf mit Schildern an allen Friedhofseingängen hingewiesen wird. Eine Ausnahmebescheinigung kann unter Vorlage eines ärztlichen Attests oder Schwerbehindertenausweises mit dem Merkmal G durch die Friedhofsverwaltung oder den Rathaus-Service ausgestellt werden. Auch Hundekot wird immer wieder, nicht nur in Randstreifen

der Grabfelder, gefunden sondern auch an oder auf den Grabstätten selbst. Dies gilt vor allem für den Friedhof Lampertheim-Mitte, welcher immer noch ein Friedhof ist.

Blinden- und Assistenzhunde ausgenommen Ausgenommen von dem Hundeverbot ist das Mitführen von Blinden- bzw. Assistenzhunden. In den nächsten Wochen werden verstärkte Kontrollen seitens des Fachdienstes Sicherheit und Ordnung durchgeführt und nötigenfalls entsprechende Bußgelder erhoben. zg

Beilagenhinweis


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