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DIE GRATISZEITUNG FÜR DAS RIED

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Samstag, 21. September 2024 · KW 38 · 48. Jahrgang

MITGESTALTEN: Der Jugendbeirat – die starke Stimme in der Lampertheimer Politik / Wahlen vom 23. bis 25. September

Auf geht’s an die Wahlurnen für den neuen Jugendbeirat! LAMPERTHEIM – Die Kinder und Jugendlichen im Jugendbeirat vertreten die Interessen ihrer Altersgruppe und erhalten in der Politik der Stadt Gehör. Seit 2014 hat die Lampertheimer Jugend mit dem Jugendbeirat eine starke Stimme – parteipolitisch und konfessionell neutral. In den politischen Gremien werden die jungen Leute zu Themen gehört, die Kinder und Jugendliche in Lampertheim direkt oder indirekt betreffen, sie können Vorschläge machen, die Gremien beraten und unterstützen oder auch kritisieren. Als Experten in eigener Sache können sie ihr Umfeld mitgestalten, Projekte und Veranstaltungen für Jugendliche organisieren. Alle zwei Jahre stehen Wahlen an, in diesem Jahr zum 6. Mal.

Demokratie in Echtzeit Alle wahlberechtigten jungen Leute mit Hauptwohnsitz in Lampertheim haben ihre Wahlbenachrichtigung zur Jugendbeiratswahl vom 23. bis 25. September schon mit der Post bekommen. In fünf Wahlbüros kann gewählt werden. So viele Kandidaten für den Jugendbeirat wie diesmal gab es noch nie – 22 junge Leute im Alter von zehn bis 17 Jahren können gewählt werden, allerdings stehen laut Satzung maximal 15 Plätze zur Verfügung. Vom jetzt amtierenden 15-köpfigen

Der Jugendbeirat wird vom 23. bis 25. September gewählt, die fünf Wahlbüros sind an den drei Tagen jeweils von 12 bis 17 Uhr geöffnet. In Lampertheim: Alfred-Delp-Schule, Carl-Lepper-Straße 5. Hofheim: Bürgerhaus, Balthasar-NeumannStraße 1-3. Hüttenfeld: Bürgerhaus, Alfred-Delp-Straße 50. Neuschloß: Bürgersaal, Am Ahornplatz. Rosengarten: Dorfgemeinschaftshaus, Rheingoldstraße 5.

Gruppenbild mit den Kandidaten und Bürgermeister Gottfried Störmer nach dem Pressegespräch im Stadthaus. Foto: Hannelore Nowacki

Jugendbeirat stellen sich sieben Jugendliche wieder zur Wahl – unter ihnen auch die derzeitige 17-jährige Vorsitzende Leonie Krämer. Zur Kandidatenvorstellung mit 15 anwesenden Kindern und Jugendlichen hatte Bürgermeister Gottfried Störmer in den Sitzungssaal des Stadthauses eingeladen, nicht alle hatten kommen können. Reihum stellten sich die Kandidaten vor und erklärten kurz, welche Ziele sie haben. Die 16-

jährige Sarah Saleh, Schülerin im Lessing-Gymnasium, machte deutlich: „Ich will Lampertheim attraktiver für Jugendliche machen“. Aus Erfahrung spricht sie, wenn sie sagt: „Es macht Spaß Kontakte zu knüpfen und etwas verändern zu können“. Bürgermeister Störmer teilte mit, dass die Stadtverwaltung mit den jungen Leuten ständig in Kontakt sei. Letzten Endes entscheide die Politik, für welche Projekte Geld ausgegeben wird. In Lampertheim

ist das die Stadtverordnetenversammlung als Parlament. Einen wichtigen Hinweis gab der Bürgermeister: Auch wer nicht gewählt wurde oder auch gar nicht kandidiert hatte, könne als Gast mit dem Jugendbeirat zusammenarbeiten. Gewählt werden kann laut Satzung, wer am Tag des Beginns der Wahlperiode mindestens elf Jahre alt ist. Daher kann die jetzt zehnjährige Hannah Witzel kandidieren, denn zum richtigen Zeitpunkt wird sie elf.

Luca Andel, Melisa Bürkup, Vincent Cheng, Franka Hilsheimer, Ina Lucia Hoffmann, Melisa Kissel, Leon Klos, Leonie Krämer, Bastian Kraus, Lena Kraus, Emma Martin, Fabian Leon Menger, Maximilian Alexander Menger, Sarah Pütz, Gabriela Ramic, Alan Saleh, Sarah Saleh, Anwaar Shaikh, Svenja van Bochove, Elias Wesp, Hannah Witzel, Alexander Zanlonghi. Satzung und Wahlordnung geben das Vorgehen für diese demokratische Wahl vor. Wahlleiter ist Bürgermeister Störmer, der Wahlvorstand besteht aus dem Wahlleiter, je einem Vertreter der Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung und einem Mitarbeiter der Stadtverwaltung. Hannelore Nowacki

BAUFORTSCHRITT: Erneuerung der Sporthalle nach Plan im Laufe des 2. Quartals 2025 fertig

Buntes Treiben und geselliges Miteinander

Landrat Engelhardt erklärt Verzug

Freitag: Eröffnung mit DJ Captain Chaos Das abwechslungsreiche Programm lädt alle Bürstädter sowie Gäste aus der Region zu einem bunten und geselligen Wochenende ein. Rund um den Marktplatz erwartet die Besucher ein lebhaftes Kerwetreiben mit Bewirtung, Karussells und Fahrgeschäften. Die Kerwe beginnt am Freitag-

www.juwelier-bisch.de

22 Kandidaten:

TRADITION: Bürstadt lädt zur traditionellen Kerwe vom 27. bis 30. September ein Umzug, EWR-Stadtlauf, verkaufsoffener Sonntag und Tauziehen

BÜRSTADT – Auch in diesem Jahr ist es wieder soweit: Bürstadt feiert seine traditionelle Kerwe, die von Freitag, 27. September, bis Montag, 30. September, stattfindet.

GmbH

INFORMATION

abend um 20 Uhr mit einem stimmungsvollen Auftritt von DJ Captain Chaos auf dem Marktplatz. Mit seinem mitreißenden Sound sorgt er für den perfekten Start in ein aufregendes Wochenende. Das Kerwetreiben rund um den Marktplatz läuft den ganzen Tag über mit Fahrgeschäften, Essensständen und vielem mehr.

Samstag: Gottesdienst, Kerwe-Umzug und LiveMusik Der Samstag startet um 15 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst in der alla hopp!-Anlage. Die katholische Kirchenmusik

wird die Veranstaltung musikalisch untermalen und eine feierliche Atmosphäre schaffen. Im Anschluss zieht der traditionelle Kerwe-Umzug, begleitet von historischen Bulldog-Fahrzeugen, verschiedenen Vereinen und den Kerweborsch aus den umliegenden Stadtteilen, Richtung Innenstadt. Um 16.15 Uhr wird das Männerballett des Heimat- und Carneval-Verein 1959 e.V. Bürstadt (HCV) auf dem Marktplatz den Kerwekranz aufhängen und der nun ausgelernte Kerwe-Vatter Jonas von Dungen seine traditionelle Kerweredd halten, die mit Spannung erwartet wird. Fortsetzung auf Seite 9

Vom 27. bis 30. September lädt Bürstadt zur traditionellen Kerwe mit einem unterhaltsamen wie abwechslungsreichen Rahmenprogramm ein. Archivfoto: Hannelore Nowacki

Beilagenhinweis

Schulleiterin Dagmar Arzberger freut sich auf die Zeit, wenn die Halle wieder für den Schulsport zur Verfügung steht. Landrat Christian Engelhardt hatte mit Johannes Kühn (links) und Simon Menden die Fachleute vom Eigenbetrieb Schule und Gebäudewirtschaft beim Rundgang zur Seite. Foto: Hannelore Nowacki

BOBSTADT – Es läuft nicht alles so, wie man es gerne hätte. Landrat Christian Engelhardt bezog sich bei seinem Besuch in Bobstadt konkret auf die Sporthalle, aber so geht es dem Landkreis als Schulträger auch bei anderen Bauvorhaben. Von Baustellen mit Problemen mache er sich gerne selbst ein Bild, sagte Engelhardt. Am Rundgang durch die Halle und Nebenräume mit Foyer nahmen auch die Schulleiterin der Astrid-Lindgren-Schule Dagmar Arzberger und vom Eigenbetrieb Schule und Gebäudewirtschaft der technische Leiter Johannes Kühn und der kaufmännische Leiter Simon Menden teil. Herausforderungen im zeitlichen Ablauf seien eingetreten

durch Verzögerung bei den Fördermitteln des Bundes, nicht hauptsächlich beim Bauen, erklärte Engelhardt, man könne erst mit dem Bauen beginnen, wenn der Bescheid vorliegt. Vor über einem Jahr beim symbolischen Spatenstich, genau am 26. Juni 2023 war Kühn noch sicher, dass die Sporthalle in anderthalb Jahren fertig werde. Die Prognose musste korrigiert werden auf das 2. Quartal 2025, wegen der Unwägbarkeiten könne kein genauer Termin genannt werden. Daher empfiehlt Landrat Engelhardt Vereinen wie der TG Bobstadt, die für ihre 100-JahrFeier mit einer Vorlaufzeit planen müsse, nicht mit dem 1. Juli zu rechnen. Fortsetzung auf Seite 2


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