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DIE GRATISZEITUNG FÜR DAS RIED

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Samstag, 13. Juli 2024 · KW 28 · 48. Jahrgang

FREIWILLIGENTAG 2024: Am 21. September heißt es wieder „Wir schaffen was!“

Jetzt Projekte zum Mitmachen anmelden und Wunschvorhaben umsetzen

katen im A4- und A3-Format, Flyern und Rat. Erreichbar sind sie per E-Mail ehrenamt@lampertheim.de. Am Dienstagmorgen hatten sie einige Organisatoren zur Vorstellung ihrer Projekte ins Alte Rathaus eingeladen, am Mittwochabend war ein weiterer Termin. Den Freiwilligentag sieht

Silke Reis als einfache Möglichkeit ins Ehrenamt der Vereine reinzuschnuppern. Spaß soll es machen und jeder mache was er kann. Bis Dienstag waren 17 Projekte angemeldet, insgesamt in der Metropolregion 231 Projekte. Von weit mehr Projekten gehen die

beiden städtischen Koordinatoren aus, viele werden sich noch anmelden, sind sie überzeugt. Vor zwei Jahren gingen in Lampertheim 30 Projekte mit etwa 380 Freiwilligen an den Start. Eine Rekordzahl mit 47 Projekten erreichten die Freiwilligen im Jahr 2016. In der Metropolregion

ELISABETH-SELBERT-SCHULE: 45 Kaufleute und Verkäufer feierlich verabschiedet STARKREGEN: Veranstaltung der Stadt Bürstadt zur und Bildungspreise verliehen neuen Studie im Bürgerhaussaal gut besucht

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Wir schaffen was – so heißt es auf dem Banner. Am 21. September wird angepackt. Dirk Eichenauer (links) und Silke Reis (rechts) vom Fachdienst Ehrenamt und Vereine stellten mit den Projektleitern Andrea Krüger, Klaus Feldhinkel, Marcel Ruschau und Melissa Bürküp den Freiwilligentag vor. Foto: Hannelore Nowacki

wurden vor zwei Jahren 300 Projekte mit 5.500 Freiwilligen gezählt. Die leuchtend blauen TShirts mit Aufdruck „Wir schaffen was“ werden nur noch in diesem Jahr ausgegeben. Die benötigte Anzahl wird noch abgefragt. Wie Eichenauer mitteilte, hat die Metropolregion dies aus Gründen der Nachhaltigkeit entschieden. Zum Ausgabetermin mit Bürgermeister Gottfried Störmer werden alle Projektleiter wahrscheinlich in der zweiten Septemberwoche eingeladen. Als Überraschung ist wieder ein Dankeschön der Stadt Lampertheim geplant. Zur Stärkung am Freiwilligentag spendet die Metzgerei Blüm jeder Projektgruppe drei Kilogramm Fleischkäse, das Backhaus Schmitt steuert die Brötchen bei, alles am Morgen bei Blüm abzuholen. Für Getränke sorgt jede Gruppe selbst. Wichtig zu wissen: Die Freiwilligen sind versichert. Handwerkliche Projekte, die bis 30. Juni angemeldet waren, nahmen an der Verlosung für Hornbach-Gutscheine im Wert von je 200 Euro teil, die schon angekommen sind. Fortsetzung auf Seite 2

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Weitere Bilder im Bericht auf unserer Homepage. Klassenlehrerin Ursula Schröder sprach begeistert von ihrer Abschlussklasse der Kaufleute für Büromanagement mit vielen Powerfrauen und einem tapferen Mann. Foto: Hannelore Nowacki

LAMPERTHEIM – Die jungen Leute aus den diesjährigen Abschlussklassen für Industriekaufleute, Kaufleute für Büromanagement, Kaufleute im Einzelhandel und Verkäufer, die am Montag im MediaMaxx der Elisabeth-Selbert-Schule ihre Abschlusszeugnisse erhielten, haben ihre Ausbildung bereits erfolgreich abgeschlossen oder hatten noch letzte mündliche Prüfung zu absolvieren. Wie ihre Klassenlehrer stolz berichteten, haben alle einen Arbeitsvertrag in der Tasche oder sind schon seit einiger Zeit in einem Unternehmen beschäftigt. Nicht alle der 45 ehemaligen Berufsschüler konnten daher an der Feierstunde teilnehmen. Großes Lob hörten die anwesenden Ehemaligen von ihren Lehrern, auch was freundliche Miteinander zwischen Auszubildenden und

Lehrkräften betrifft. Für beste Leistungen wurden mehrere Schulpreise vergeben. Eine schön aufgeblühte langstielige Rose gab es zum Zeugnis dazu, die bald wieder ins Wasser kam, da nach den Gruppenfotos im Foyer eine kleine Feier anstand. Seit Jahren Tradition ist die Verleihung des Bildungspreises der VWA Rhein-Neckar mit Sitz in Mannheim. Als private Hochschule bietet VWA den Abschluss als Betriebswirt sowie den Bachelor und Master als akademische Abschlüsse an. Geschäftsführer Stefan Willenbücher überreichte den mit 100 Euro verbundenen Bildungspreis 2024 an die Jahrgangsbesten mit der Gesamtnote 1: Industriekauffrau Alicja Gluszkiewicz, Kauffrau für Büromanagement Sophie Fetsch und Einzelhandelskaufmann Patrick Froitzheim.

Ihre Klassenlehrer waren Stefanie Richter, Ursula Schröder und Torsten Otto. In ihrem Grußwort gratulierte Stefanie Richter den Absolventen der Teilzeitberufsschule zu ihrem Einstieg in die Arbeitswelt und betonte die Vorteile des dualen Ausbildungsmodells in Deutschland. Auch Freundschaften hätten sich entwickelt. Den jungen Leuten sagte sie im Namen aller Lehrer: „Wir glauben fest an euch und sind gespannt, welche beruflichen Wege ihr einschlagen werdet“. Entscheidend sei Anpassungsfähigkeit, Flexibilität und Lernbereitschaft. Als Empfehlung gab sie den jungen Leuten mit, alle Möglichkeiten zu nutzen, die sich bieten, und sich den aufrechten Gang zu bewahren. Hannelore Nowacki

BÜRSTADT – Das Problem Starkregen hat Bürstadt fest im Griff, das zeigte die gut besuchte Bürgerveranstaltung am Montag im Bürgerhaussaal. In lebhafter Erinnerung ist noch der 11. Juni 2018, als Bürstadt und vor allem auch der Stadtteil Bobstadt von Sturzfluten heimgesucht wurden. In zwei Schüben kam damals der Starkregen, zuerst lief das Kanalsystem voll, wenig später strömte das Wasser in viele Keller und überflutete Straßen. Dieses Ereignis war auch Teil der neuen Starkregenstudie mit Starkregengefahrenkarten, die das Ingenieurbüro Weber aus Darmstadt im Auftrag der Stadt Bürstadt auf Grundlage ausgewählter Ereignisse erarbeitet hat. Auch am 27. Juni 2011 richtete Starkregen Schäden im Stadtgebiet Bürstadt und in Bobstadt an. Auf der neuen Starkregengefahrenkarte sind die betroffenen Flächen in verschiedenen Blautönen markiert, je dunkler umso schlimmer ist die Lage. Bürstadt liegt flach in der Landschaft, doch gibt es zahlreiche Senken, in denen sich das Regenwasser schnell und zum Teil knietief wie in der Kanalstraße sammelt. Zukünftig könnten nach Vorschlag der Experten abgesenkte flache Straßenoberflächen, Beete und Grünflächen mehr Wasser aufnehmen und halten. Bürstadt könnte sich durch städtebauliche Maßnahmen zur Schwammstadt entwickeln. In der Studie erfasst sind unter anderem die bekannten Abflüsse aus Richtung Schulstraße und Marktstraße in die Gartenstraße, die durch ihr rundes Dachprofil das Regenwasser zu den Häusern ableitet. Mehrere Besucher meldeten sich zu Wort und schilderten, wie bei Starkregen auch die Kanalstraße und viele weitere Straßen und Gassen geflutet werden.

Mit eigenen Fotos, Beschreibung und Anliegen ans Bauamt wenden Um die Modelle und Maßnahmen besser entwickeln und auf tatsächliche Gefährdungen durch Starkregen abstimmen zu können, sind die Bürger aufgerufen sich mit eigenen Fotos, Beschreibung und Anliegen ans Bauamt zu wenden (E-Mail: bauamt@buerstadt.de). Eine Starkregenstudie allein für Bobstadt wurde bereits im Juli 2021 im Rahmen einer Infoveranstaltung den Bürgern präsentiert, damals vom Ingenieurbüro Unger mit Weber-Ingenieuren erstellt. An beiden Studien war Professor Joachim Kilian federführend beteiligt, der auch am Montagabend gemeinsam mit Expertin Amrei David die Studienergebnisse präsentierte und den Bürgern in den Fragerunden zwischen den Themenblöcken und im persönlichen Gespräch Rede und Antwort stand. Nach knapp zwei Stunden erklärte Bürgermeisterin Barbara Schader den offiziellen Teil der Veranstaltung beendet, um Gespräche mit den Fachleuten des Ingenieurbüros Weber und der Stadt Bürstadt im kleineren Kreis zu ermöglichen. Noch lange standen Gruppen an den Stadtplänen mit den dargestellten Gefahrenzonen diskutierend zusammen, viele Bürger suchten das Gespräch mit den Fachleuten und ließen sich bei Harald Klotz vom Bauamt mit Adresse eintragen. In wenigen Tagen soll die Studie auf der Homepage der Stadt Bürstadt zur Verfügung stehen. Das Projekt wird vom Land Hessen nach Vorgaben der WI-Bank zu 100 Prozent gefördert, teilte Kilian mit. Fortsetzung auf Seite 2

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LAMPERTHEIM – Das Ehrenamt kennt viele Möglichkeiten – eine davon ist die Teilnahme am Freiwilligentag in der Metropolregion Rhein-Neckar am 21. September. Alle zwei Jahre packen Freiwillige an, um ihr jeweiliges Wunschprojekt gemeinsam mit anderen Helfern umzusetzen. Erstmals geht es in der Metropolregion um mehrere Freiwilligentage vom 21. bis zum 30. September, doch in Lampertheim steht der Samstag, 21. September, für alle Aktionen auf dem Plan. Anmelden können sich die Projektleiter mit ihrem Vorhaben auf der Plattform www.wir-schaffen-was.de, die auch über die Homepage der Stadt Lampertheim aufgerufen werden kann. Die Projekte sind dort beschrieben, häufig werden weitere Helfer gesucht. Zum 9. Mal wird der Freiwilligentag in der Metropolregion ausgerufen, zum 8. Mal beteiligt sich die Stadt Lampertheim als Kommune an dem Aktionstag. Dirk Eichenauer und Silke Reis vom Fachdienst Ehrenamt und Vereine machen Werbung für den Freiwilligentag, unterstützen die Teams auf Wunsch mit Pla-


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