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DIE GRATISZEITUNG FÜR DAS RIED

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Samstag, 23. März 2024 · KW 12 · 48. Jahrgang

SPARGELRAT: Julia Adam wird 20. Lampertheimer Spargelkönigin / Klares Votum für künftige Repräsentantin der Stadt Inthronisation am 7. Juni

„Es war schon immer ein kleiner Traum von mir“ LAMPERTHEIM – Und Träume werden doch wahr! Zumindest der von Julia Adam, die als designierte neue Spargelkönigin künftig ihre Heimatstadt repräsentieren wird. Das am besten gehütete Geheimnis wurde am Freitagvormittag gelüftet. Einfach machte sich der 9-köpfige Spargelrat die Entscheidung nicht. Unter einer Vielzahl an interessanten Bewerberinnen hinterließ die 24-jährige Julia den besten Eindruck. Bürgermeister Gottfried Störmer verlieh seiner Freude darüber Ausdruck, dass das Amt bei vielen jungen Damen an Beliebtheit gewonnen habe. „Ein tolle Aufgabe“, beglückwünschte Störmer die Nachfolgerin von Ayleen I., und verwies auf die anstehen 80 bis 100 Termine, die im Rahmen einer Legislaturperiode zu bewältigen seien.

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Die zukünftige Spargelkönigin Julia II. wird am 7. Juni im Rahmen der Eröffnung des Spargelfestes inthronisiert. Bürgermeister Gottfried Störmer (links) und der Vorsitzende des Spargelrates Marius Schmidt, freuten sich, unter vielen Bewerberinnen eine charmante Repräsentantin für Lampertheim gefunden zu haben und überreichten Blumen sowie frischen Spargel – natürlich aus Lampertheim! Foto: Steffen Heumann

der Stadt Lorsch als Kassenverwalterin beschäftigt sei.

Neue Menschen kennenlernen „Motivation war die Freude, neue Menschen kennenzulernen“, nannte Julia Adam einen Beweggrund für ihre Bewerbung. Sie sei ein Lampertheimer Mädchen und wolle ihrer Heimat etwas zurückgeben, so die 24-jährige,

die sich auf eine spannende Erfahrung und im Nachgang schöne Erinnerungen freut. Nach Abi, Studium und Beruf bereitet sich die künftige Hoheit auf ihren Master im Bereich „General Management“ vor. Wandern, Ski fahren und Tauchen, zählt die Lampertheimerin zu ihren Hobbys. Auch Thai-Boxen betreibt sie aktiv im Verein. „Ich bin glücklich, dass jetzt ein kleiner Traum in Erfüllung gegangen ist“, verriet

Julia Adam. Auf die Frage nach ihrem Lieblingsgericht bekannte Adam: „Spargel mit Pfannkuchen!“ Dirk Eichenauer, Fachdienstleiter Ehrenamt und Vereine, informierte abschließend darüber, dass eine Spargelkönigin enorm viel Zeit investieren müsse und die Stadt folglich die Kosten für die Ausstattung trage. Auch Sponsoren unterstützen das Ehrenamt und sorgen für Mobilität der

Königin. Für Gottfried Störmer und Marius Schmidt nebst Spargelrat steht bei der Ausschreibung der Aspekt Brauchtum noch über dem Zeitgeist. Man halte sich da eher an die Tradition, so die Protagonisten, „denke aber durchaus darüber nach, ob ein Hoheiten-Paar sinnvoll ist.“ Noch wünsche der Rat jedoch eine Königin.

SPENDENÜBERGABE: Tafel am Limit mit Versorgung von 500 Menschen – Weitere Spenden nötig

Spaß an der Bewegung und beim Einkaufen

Stattliche Spendensumme erwachsen

Bildergalerie auf www.tip-suedhessen.de

Vom Wirtschafts- und Verkehrsverein Biblis (WVB) ermöglicht: Kostenlose Fahrten mit dem Kinderkarussell – das gefiel Eltern und Kindern. Foto: Hannelore Nowacki

BIBLIS – Schöner Frühling, gute Stimmung und viel los auf der Festmeile und in den geöffneten Geschäften bis hin zum Einkaufszentrum am nördlichen Kreisel – das 10. Bibliser Kinderfrühlingsfest am vergangenen verkaufsoffenen Sonntag lockte unzählige Besucher aus nah und fern für vergnügliche Stunden in den Ortskern. Der Wirtschaftsund Verkehrsverein Biblis (WVB) hatte das Kinderfrühlingsfest mit verkaufsoffenem Sonntag und kostenlosen Fahrten im Kinderkarussell organisiert und wieder mehrere Vereine gewinnen können,

die sich mit ihren Angeboten präsentierten. Begeistert drehten die Kleinen ihre Runden im Karussell und zeigten beim Bewegungsbingo der TG Biblis körperliche Geschicklichkeit und Kräfte. Kinder, die am TG-Stand ihren Laufzettel vollständig abgestempelt vorzeigten, bekamen zur Belohnung kleine Preise. Die Feuerwehr Biblis hatte vor dem Rathaus einen Erlebnisplatz mit mobilem Springbrunnen, Zelt der Jugendfeuerwehr und Weitwurf gestaltet. Einsatzkräfte informierten die Besucher und betreuten die Übun-

gen. Bei der Erkundung des großen, geländegängigen Hilfeleistungslöschfahrzeugs mit hohem Einstieg zeigten sich Erwachsene und Kinder gleichermaßen fasziniert. Wasser Marsch hieß es beim Feuerlöschen mit dickem Strahlrohr bis das gasbetriebene Feuer auf dem Dach des kleinen Brandhauses erlosch. Bei den Wasserrettern der DLRG Biblis verlockte das Rettungsboot im Trockendock zum Besteigen, gefragt war auch Kinderschminken und die Ballonkunst. Fortsetzung auf Seite 2

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Steffen Heumann

KINDERFRÜHLINGSFEST: Vereine und Geschäfte boten tolle Angebote – verkaufsoffener Sonntag in Biblis war der Renner

BÜRSTADT – Auch dieses Jahr ist in der interkulturellen Zusammenarbeit und Integrationsarbeit in Bürstadt eine stattliche Spendensumme erwachsen, die der Bürstädter Tafel am Montag übergeben wurde. Die Tafel-Mitarbeiterinnen hatten an diesem Tag Ruhetag, die Ausgabetage sind dienstags und donnerstags. Alles war blitzblank, die Regale fast leer. Schon am nächsten Vormittag läuft hier der Betrieb auf Hochtouren, wenn die ehrenamtlichen Tafelmitarbeiterinnen die vom Tafel-Fahrerteam angelieferten Spenden-Waren durchsehen und in die Regale sortieren. Die Warenspenden sind nicht mehr so umfangreich, aber die TafelKundschaft ist gewachsen. Ute Weber-Schäfer, die hauptamtliche Tafelkoordinatorin des Trägers, der Regionalen Diakonie Bergstraße, erläuterte diese schwierige Lage: Vom geschrumpften Warenangebot müssen immer mehr Menschen versorgt werden. Zurzeit seien es 185 Haushalte mit 501 Personen, darunter mehrere große Familien. Die Tafelstatistik zählt 50 ukrainische Haushalte, 30 Haushalte aus Syrien und 43 deutsche Haushalte. „Wir sind am Limit“, sagt die Tafelkoordinatorin, „aber wir nehmen vereinzelt Notfälle auf, einen offiziellen Ausgabestopp gibt es nicht“. Über die Notfälle tauschen sich die beteiligten Stellen aus. Große Anerkennung spricht Bürgermeisterin Barbara Schader den Ehren-

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„Ein Lampertheimer Mädchen, hier aufgewachsen, in Vereinen gut vernetzt und durch ihre Tätigkeit in einem Bauernladen mit der Landwirtschaft vertraut“, so Marius Schmidt, Vorsitzender des Spargelrates. Neben ihrer Kompetenz rund um das Thema Spargel, habe ihre herzliche Art letztlich den Ausschlag gegeben, führte Schmidt weiter aus. „Jede Spargelkönigin schreibe eine eigene Geschichte“, ergänzte Marius Schmidt. Er sei gespannt auf die von Julia Adam, die bei

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Herzliche Art und Kompetenz

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amtlichen aus: „Das Tafel-Team ist hervorragend – wir können nur dankbar sein“. Großes werde hier geleistet. Dass die Tafel eines Tages nicht mehr gebraucht werde, sei einst ihr Wunsch gewesen, doch leider brauche man sie immer mehr für immer mehr Bedarfsgemeinschaften. Tafelkoordinatorin Weber-Schäfer verabschiedete sich in den Ruhestand, von Bürgermeisterin Schader mit herzlichem Dank für die Zusammenarbeit und einer schönen Orchidee im Topf verabschiedet.

Spenden aus Interkulturellen Aktionen Bei Aktionen des Interkulturellen Büros der Stadt Bürstadt mit mehreren Kooperationspartnern wurden über das ganze Jahr 2023 Spenden gesammelt, um bedürftige Mitbürger und nun schon zum zweiten Mal die Tafel zu unterstützen. Beteiligt waren auch die Frauen der Katholischen Frauengemeinschaft (kfd) und Mitglieder der Integrationskommission der Stadt Bürstadt. Einen Teil der Spenden hatte unter anderem eine Familie erhalten, die durch einen Wohnungsbrand alles verloren hatte. Spenden wurden gesammelt beim Internationalen Kochevent im Sommer 2023, einem Fest der kulinarischen Genüsse und der Begegnung und weiteren Aktionen: Fortsetzung auf Seite 2

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