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DIE GRATISZEITUNG FÜR DAS RIED

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Samstag, 15. Februar 2025 · KW 07 · 49. Jahrgang

ERFOLGREICHE SPENDEN-AKTION: Kunden kauften bei Edeka Krebs Tafel-Tüten mit Lebensmitteln / Bürgerstiftung gibt 1.000 Euro dazu 500 Bedürftige, 63 ehrenamtliche Helfer

„Gemeinsam wird’s gut“ BÜRSTADT – Im Tafel-Laden türmten sich am Dienstagvormittag die Tüten aus der Tafel-TütenAktion bei Edeka Krebs im Dezember, auch viele volle Kisten waren gestapelt. Dabei handelte es sich längst nicht um alle Tüten, denn schon vor zwei Wochen hatten die ehrenamtlichen Tafel-Mitarbeiter Tüten und Kisten aus dem Warenlager abgeholt und vor einer Woche hatte sich Rüdiger Engert von der Bürgerstiftung drei Rollcontainer der Tafel zur Abholung besorgt. Mit dem Aufruf „Helfen Sie mit!“ hatten sich Edeka Krebs und die Stiftung im Dezember an die Kunden gewandt, um die Tafel mit dem Kauf einer Tüte zu je 7 Euro zu unterstützen. Die Bürgerstiftung als Ideengeber legte noch je einen Euro dazu. 240 Tüten wurden verkauft, allein 30 Tüten hatten die Mitglieder des Clubs der Alten Säcke gekauft, was Engert anerkennend betonte. Zusätzlich spendete die Bürgerstiftung 1.000 Euro in Form von Einkaufsgutscheinen, aufgestockt von Edeka Krebs mit 200 Euro. Steffi Rembe-Dürr, beim Tafel-Team zuständig für die Fahrer-Koordination, erklärte,

Nur durch Spenden kann die Tafel ihre Kunden versorgen, daher herrschte große Freude, dass die Tafel-Tüten-Aktion bei Edeka-Krebs dank der spendenfreudigen Kunden so erfolgreich war. Im Bild (von links): Hermann Ofenloch und Steffi Rembe-Dürr vom Tafel-Team, der Vorsitzende der Bürgerstiftung Rüdiger Engert, Edeka-Marktleiter Marcel Niebler und Dennis Kramer von der Regionalen Diakonie Bergstraße als Träger der Tafeln in Bürstadt, Lampertheim und Rimbach. Foto: Hannelore Nowacki

dass die Tafel-Mitarbeiter mit den Gutscheinen nach Bedarf im Markt einkaufen. Zur individuellen

Ausgabe an die Tafel-Kunden werden die Tüten nach und nach ausgepackt. Marktleiter Marcel

Niebler dankte den Kunden und zählte auf, was die Tüten an haltbaren Lebensmitteln enthal-

ten: Mehl und Zucker, Nudeln, Reis, Semmelknödel, passierte Tomaten, Gewürzgurken, Konfitüre und eine Tafel Schokolade, auch als lose Ware in Kisten. Der Leiter der Regionalen Diakonie Bergstraße Dennis Kramer sieht in der Spenden-Aktion das Motto der Bürgerstiftung „von Bürgern für Bürger“ verwirklicht. Es komme nicht allein auf das Geld an, den Menschen werde auch das Gefühl vermittelt dazuzugehören. „Gemeinsam wird’s gut“, meinte Engert, in der Heimat könne man etwas bewegen und beeinflussen, weniger draußen in der Welt. Hermann Ofenloch, der beim ehrenamtlichen Tafel-Team für die Fahrzeuge zuständig ist und auch selbst fährt, um die Waren bei den Geschäften abzuholen, teilte mit, dass die Bürstädter Tafel 500 Menschen aus 177 Haushalten versorgt. 68 Prozent der Tafel-Kunden seien Flüchtlinge. 63 ehrenamtliche Helfer kümmern sich neben der Warenanlieferung und Ausgabe an zwei Nachmittagen in der Woche um die Organisation, Sortierung und Präsentation der Ware. Hannelore Nowacki

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ALTRHEIN: Experten des Wasser- und Schifffahrtsamts diskutierten mit Stadtverordneten das Thema Entschlammung

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Altrheins gibt es seit den 1990er Jahren. Unter den Zuschauern der öffentlichen Sitzung waren Vertreter der Wassersport-Vereine und des Projektbeirats Entschlammung Lampertheimer Altrhein (PELA), der 2016 auf Beschluss der Stadtverordnetenversammlung gegründet wurde und aus Vertretern der Fraktionen, Vereinen und Initiativen besteht. Beim Aktionstag „Lebendiger Altrhein“ im Sommer 2019 wurde an Land und auf dem Wasser ein großes Fest gefeiert, bei dem das Potenzial als Raum der Begegnung deutlich wurde.

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Sommerliches Naturerlebnis Altrhein.

Foto: Hannelore Nowacki

Großes Interesse am Erhalt des Altrheins

alle Fakten auf dem Tisch lägen, müsste wohl irgendwann eine klare Entscheidung getroffen werden. Das Thema solle man ruhen lassen und nicht weiter daran arbeiten. Allerdings sei die Haushaltszusage des Bundes nicht auf Dauer garantiert, mahnte die Expertin der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt.

Für den Altrhein auf Lampertheimer Gemarkung schlägt das Herz aller, die dort gerne spazieren gehen, sich an der Natur erfreuen und für ihren Wassersport trainieren oder Motorboote haben. Aus den Reihen des Wassersportvereins Lampertheim und des Kanu-Clubs sind

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Weltmeister hervorgegangen, die auf dem Altrhein ihre ersten Erfolge hatten. Zwischen den Rheinkilometern 2,6 und 4,75 nimmt die Verschlammung messbar zu wie die Präsentation zeigte, ist aber noch nicht sichtbar. Allerdings mussten schon vor Jahren bei Niedrigwasser Regatten abgesagt werden. Bestrebungen zur Rettung des

„Für lebendige Wasserstraßen“ war die Präsentation von Veronika Hecht von der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt überschrieben. Deutlich wurde in ihrem Vortrag, dass für den Bund die Grenzen für Förderprogramme im Haushaltsvermerk Nr. 12 liegen. Knackpunkt ist, dass die Stadt Lampertheim vor der Entschlammung Eigentümerin werden und sich anteilig an verschiedenen Kosten beteiligen müsste.

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Der Bund zahlt keine Regattastrecke

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LAMPERTHEIM – Der Altrhein wird auf Dauer verlanden, wenn nicht gründlich und dauerhaft entschlammt wird. Das Projekt würde der Stadt Lampertheim zehn Millionen Euro für den Kauf und jährliche Folgekosten von 290.000 Euro aufbürden. Die Entschlammungskosten würden sich auf 14 Millionen Euro belaufen. Der Bund als Eigentümer dieser Bundeswasserstraße hat Haushaltsvorgaben, die dem Vorhaben ebenfalls Grenzen setzen, wie die Experten des Wasser- und Schifffahrtsamtes bei der letzten Sitzung des Stadtentwicklungsund Bauausschusses (SEBA) deutlich machten. Eine Machbarkeitsstudie durch den Bund wurde 2023 fertiggestellt. Ob der romantische Altrhein als Erholungsraum und für den Wassersport erhalten werden kann, hängt von der Finanzierung ab, für die sich möglicherweise neue Ansätze ergeben. Das jedenfalls erhofft sich Stadtverordnetenversteher Franz Korb (CDU) aus den Erkenntnissen, die diese Ausschusssitzung erbracht habe, wie er am Rande der Sitzung im Gespräch erklärte. Bürgermeister Gottfried Störmer (parteilos) bilanzierte am Ende der Sitzung: „Der Haushalt gibt’s nicht her“. Da

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Verschlammung droht – aber Stadt Lampertheim hat kein Geld

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