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UNESCO WELTKULTURERBE: RLP-Innenminister Michael Ebling besuchte neben SchUM-Stätten in Speyer und Mainz auch „Heiligen Sand“ und Mikwe
Perspektive für eine tolerante und friedliche Zukunft Lernorte oder auch Begegnungsstätten für unterschiedliche Zielgruppen von großer Bedeutung, so der Minister. In Mainz nahm der Minister an einer Führung über den Alten Jüdischen Friedhof „Judensand“ teil, in Speyer ging es um das Vorhaben eines neuen Welterbe-Informationszentrums.
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Sanierung der Mikwe
Stella Schindler-Siegreich (links) führte als ehemalige Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde kenntnisreich über den „Heiligen Sand“. Minister Ebling (in roter Jacke) zeigte sich sehr beeindruckt von der Zusammenarbeit der SchM-Städte als „Anker für die Vermittlung des Bedeutung des Welterbes“. Foto: Robert Lehr
Die Vorsitzende der Jüdsichen Kultusgemeinde Mainz-Rheinhessen dankte Ebling dafür, dass sein Interesse Stütze, Anerkennung und Perspektive für eine Zukunft gebe, die von einem toleranten und friedlichen Zusammenleben bestimmt sein solle. Der Minister informierte sich bei seiner kleinen Reise insbesondere über die Vermittlungs-
arbeit rund um die jüdischen Kulturstätten und Friedhöfe in den drei Städten. „Zu einer Welterbestätte gehört maßgeblich auch eine breit aufgestellte Bildungs- und Vermittlungsarbeit. In den vergangenen Jahren konnten hier bereits zahlreiche Projekte auf den Weg gebracht werden. Es gibt vielfältige Veranstaltungsangebote in
ARBEITSMARKTBERICHT: Leichter Rückgang der Arbeitslosigkeit
Die Arbeitslosenquote sinkt im September auf 8,2 Prozent
den drei Städten und vom SchUM-Verein und es gibt in allen drei Städten Planungen für Welterbe-Informationszentren“, sagte Innenminister Ebling. Da sich die SchUM-Stätten mit ihren Besonderheiten, ihrer Geschichte und ihrer Bedeutung nicht ohne Erläuterungen erschließen, seien Besucherzentren als erste Anlaufstellen, als
Im September ist die Arbeitslosigkeit in Worms gegenüber dem Vormonat leicht gesunken. Auch der Zugang an Stellen hat sich etwas verbessert. Die Arbeitslosenquote sank auf 8,2 Prozent. „Von einer Herbstbelebung sind wir jedoch weit entfernt", erklärt Gesine Trester, stellvertretende Leiterin der Geschäftsstelle der Wormser Arbeitsagentur, „dafür fehlt insgesamt die Dynamik, die üblicherweise nach der Sommerpause eintritt. Erfreulich ist jedoch, dass die Arbeitslosigkeit jüngerer Menschen unter 25 Jahren einen Rückgang erfuhr und sich hier Perspektiven eröffnen." Aber auch bei den anderen Personengruppen sind die Zahlen gesunken. Gegenüber dem Vormonat wurden der Agentur auch wieder etwas mehr Stellen
gemeldet. Der Bestand liegt mit rund 21 Prozent jedoch auch weiterhin deutlich niedriger als im Vorjahresmonat. Die meisten neuen Stellen kamen aus dem öffentlichen Sektor, dem Dienstleistungsbereich und dem Gesundheitswesen.
Bildungsmesse in Mainz Um das Thema Qualifizierung zum Jahresende nochmals in das Bewusstsein der Arbeitnehmenden zu setzen, veranstaltet die Agentur zusammen mit dem Jobcenter Mainz am 7. Oktober in der LEIZA Mainz eine Bildungsmesse, die ganz im Zeichen der regionalen Weiterbildungsangebote steht; hier präsentieren sich zahlreiche lokale Bildungsanbieter. Der Besuch ist ohne Anmeldung bis 14 Uhr möglich. Nähere Informati-
Archivfoto: Florian Helfert
onen dazu gibt es unter www. arbeitsagentur.de/vor-ort/mainz/ rheinhessen-qualifiziert
Die Arbeitsmarktzahlen im Überblick Im September waren in Worms bei der Dienststelle der Arbeitsagentur und dem Jobcenter insgesamt 4.765 Personen als unterbeschäftigt registriert. Das waren 12 weniger als im August aber 133 oder 2.9 Prozent mehr als vor einem Jahr. 3.896 Männer und Frauen waren arbeitslos gemeldet. Das waren 72 weniger als im Vormonat und 176 oder 4,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Arbeitslosenquote sank von 8,3 auf 8,2 Prozent. Vor einem Jahr hatte sie 7,9 Prozent betragen. Bitte lesen Sie weiter auf Seite 2
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MOBILITÄTSSTATIONEN: Nachhaltig unterwegs auf ersten und letzten Meilen
Im Wormser Westen geht es los
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Von Florian Helfert › In der ersten Sitzung des nunmehr zusammengelegten Bau- und Mobilitätsausschusses der Stadt Worms berichtete Annett Böttner, stellvertretende Bereichsleiterin Stadtentwicklung, Planen und Bauen, am Donnerstagnachmittag über den neuesten Stand der geplanten Mobilitätsstationen.
Nähe für Erfolg wichtig
ist der Anzeigen- & Redaktionsschluss bereits am
Grund für den ausschließlichen Start im Wormser Westen ist, dass zu weit voneinander gestreute Stationen nicht den gewünschten Effekt erzielen, um den innerstädtischen Autoverkehr zu verringern. Und wenn das nächste Angebot erst eines zehnminütigen Fußweges bedürfe, dann falle die Entscheidung zwangsläufig zugunsten des privaten Kfz vor der Haustür aus. „Zwischen den einzelnen Stationen sollen darum nur 300 Meter liegen“, informierte Böttner im Beisein des Beigeordneten Timo Horst.
Mittwoch, 2. Oktober 2024, 13 Uhr
Was sind Mobilitätsstationen? Im Vergleich zum Vormonat ist die Arbeitslosigkeit in Worms leicht gesungen.
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Im März 2023 bereits im Ausschuss vorgestellt, können die Stationen u.a. Fahrradparken, (Lasten-)Fahrradverleih, Carsharing, ÖV-Umstiegspunkt, Ladesäulen für E-Mobilität, Schließfächer oder auch Abstellplätze für E-Leihscooter umfassen. Dabei gibt es laut Verwaltungsvorlage keine Standardschablonen für Größe und Ausstattung.
Start im Wormser Westen Vom Wormser Westen mit den ersten sieben Stationen ausgehend möchte man gestaffelt ein dichtes, flächendeckendes Netz an Mobilitätsstationen ausrollen. Zum Auftakt kommen folgende Stationen: Hochschule Nord, Heinrich-Völker-Bad, Burkhardstraße, Dürkheimer Straße, Gewerbeschul-, Hegel- und Parsevalstraße.
Vororte müssen sich noch gedulden „Die Vororte sind noch Zukunftsmusik“, so Böttner. Allerdings seien alle Ortsvorsteher in der Vergangenheit angeschrieben worden, um abzufragen, wo dort Mobilitätsstationen gut vorstellbar seien. Denn in den folgenden Jahren soll das Netz in alle Richtungen erweitert und nachverdichtet werden. Neben dem Ausbau des Stationsnetzes ist Böttner und Horst noch eines wichtig, nämlich, dass alle ausleihbare Fahrzeuge vom E-Scooter über das Lastenrad bis hin zum Carsharing ohne städtische Zuschüsse eigenwirtschaftlich zu stemmen sind.
Für die
Ausgabe am Samstag, 5. Oktober 2024
Für dringende Traueranzeigen: Freitag, 4. Oktober 2024, 10 Uhr
3.
Oktober
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Von Robert Lehr › Für Johanna Wróblewska-Nell ist der Besuch der SchuM-Stätten Mainz, Speyer und gestern Worms durch den rheinland-pfälzischen Innenminister Michael Ebling ein ganz wichtiges Zeichen, „denn er tut dies in einer Zeit, in der jüdisches Leben offensichtlich an vielen Orten dieser Welt erneut in Gefahr ist“.
In der Nibelungenstadt besuchte Michael Ebling den „Heiligen Sand“ und den Synagogenbezirk, wobei zusätzlich zu einem neuen Besucherzentrum auch der Einfluss des Klimawandels auf die Synagoge thematisiert wurde. „Es ist mir eine besondere Freude, unseren Innenminister zu begrüßen. Seit dem Besuch von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im vergangenen Jahr haben wir bedeutende Fortschritte gemacht: Die Restaurierung der Mikwe schreitet dank Unterstützung von Bund und Land voran und besonders freue ich mich, heute den möglichen Standort des künftigen SchUMBesucherzentrums am Neumarkt vorstellen zu dürfen“, sagte Adolf Kessel, Oberbürgermeister der Stadt Worms.
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