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umgschaut - Das Regionalmagazin

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HERBST 2012

Schรถner Wohnen


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Schöner Wohnen HERBST 2012

www.umgschaut-magazin.de

Neue Farbe braucht die Wand

An die Pinsel, fertig, los

Die meisten Menschen versuchen, Farben zu meiden, oder sind unsicher, was überhaupt zusammen passt. Wer seine Wände dezent mag, sollte zu einem leichten Creme oder einem gräulichen Ton greifen. Strahlendes Weiß wirkt oft zu hart, etwas abgetönte Nuancen hingegen lassen die Wände edel wirken.

Ansonsten gilt die Regel: Farbe lässt kleine, dunkle Räume noch enger wirken. Sie wollen trotzdem die Wände bunt gestalten?

Gerade beim Thema Farbe ist es wichtig, dass Sie auf die Lichtverhältnisse im Raum achten. Wenn es sehr hell und der Raum groß ist, können Sie ruhig auch kräftigere Farben an die Wand bringen.

Statt gleich die ganze Wand zu tünchen, malen Sie doch einfach einzelne Streifen oder Kreise. Auch spezielle Wandsticker, die sich ohne Rückstände wieder entfernen lassen, schaffen ein neues Wandbild. Individuelle Wandfarben können Sie sich im Fachhandel direkt anmischen lassen.


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Brustkrebs HERBST 2012

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Es ist eine Geschichte, die täglich geschieht. Es ist eine Geschichte, die viele erleben - am eigenen Leib, in der Familie, bei Freunden oder Bekannten: Es ist die Geschichte von der Schock-Diagnose Brustkrebs. Miriam Brunner aus Hauzenberg hat sie auch erlebt, diese Geschichte. Wenige Tage nach ihrem 44. Geburtstag teilte ein Arzt ihr mit: „Sie haben Brustkrebs“. Nun hat sie das Geschwür besiegt und ihren ganz persönlichen Weg durch dieses Labyrinth aus Schmerzen, Verzweiflung, Behandlungsmethoden und dem Auf-und-Ab der Gefühle in einem unendlich ehrlichen, tief erlebbaren und einzigartig mutmachenden Buch festgehalten. Und beschreibt darin ein Jahr ihres Lebens, das mit ihrem Geburtstag beginnt und in einem rauschenden Fest endet, denn:

„Miriam hat Geburtstag“

Die umgschaut-Redaktion durfte die Entstehung des Skripts begleiten und hat das Buch bereits gelesen. Lesen Sie exklusiv in der umgschaut auf der nächsten Seite einen Auszug aus dem ersten Kapitel eines rundum gelungenen Buches.


Brustkrebs

HERBST 2012

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Textauszug aus „Miriam hat Geburtstag“

Kapitel I - Böses Erwachen Leben ist das, was dir passiert, wenn du eifrig dabei bist, andere Pläne zu machen. John Lennon Donnerstag, 12.05.2011. Frauenarztpraxis Waldkirchen. Brei im Gehirn. Dunkelheit. Auch im Hirn. Klingt komisch... aber doch... das geht. Konfusion und Unruhe. Alles im Hirn. Und gleichzeitig eigentlich nichts im Hirn! Gab es das überhaupt? Passierte das hier gerade wirklich? Oder war ich gerade im völlig falschen Film? Wie paralysiert starrte ich den freundlichen Herren mir gegenüber an. Ihn hatte ich vor etwa 45 Minuten zum ersten Mal in meinem Leben gesehen. Nachdem er - clevererweise zu Beginn der Untersuchung, hätte er es andersrum gemacht, wäre er bzw. es wohl nicht mehr dazu gekommen – die üblichen frauenärztlichen Untersuchungen beendet und dabei „einen Lichen“ diagnostiziert hatte, untersuchte er nun meine unter Verdacht stehende Brust via Ultraschall. Sicher würde er gleich in ein freches Grinsen ausbrechen und sagen: „Entschuldigen Sie, Frau Brunner, das war bloß ein unangebrachter, kleiner, zugegeben wirklich blöder Scherz!“ Bestimmt würde er das. Er musste! Das musste er doch einfach sagen… ? Er musste nicht. Und er sagte es nicht. Asterix fiel mir ein in meinem verwirrten Gehirn und die ganzen Zitate, ob eine gewisse Angelegenheit nun eher als ein „Mordsspaß“ oder doch mehr als „blutiger Ernst“ zu betrachten war… Was frau nicht alles zu denken vermag im Schockzustand. Erstaunlich.

Miriam Brunner schildert in ihrem Buch nicht nur das Leben mit der Diagnose Brustkrebs, sondern erzählt in Rückblicken Episoden, Begegnungen und Erfahrungen, die sie geprägt haben, die manch Entscheidung erklären und ihre Einstellungen verdeutlichen. Mit „Miriam hat Geburtstag“ ist ein wunderbares Buch gelungen, das mit erstaunlich leichten und doch bisweilen hammerharten Worten die Diagnose Brustkrebs in allen Facetten aus der Sicht einer Betroffenen schildert ohne sich dabei im Thema zu verlieren. Es ist keineswegs ein Werk, das die verständliche Depression zum Ausdruck bringt, vielmehr lockern humorige Elemente, ein vermeintlich ungehöriger Schreibstil und die vie-

Was mich so erschütterte und aus der Fassung brachte, war die eben geäußerte Vermutung des Frauenarztes mir gegenüber. „Das gefällt mir nicht!“, hatte er gesagt. Als ich nachfragte, ob er diese Aussage etwas präzisieren könne, meinte er: „Fifty-fifty. Kann gutartig sein – aber auch bösartig. Sie fahren jetzt sofort zur Mammographie und kommen um 14 Uhr mit den Aufnahmen wieder zu mir. Danach sehen wir weiter. Aber eines steht fest: Operieren müssen wir nächste Woche auf jeden Fall – egal ob gut- oder bösartig.“ Meine Augen brannten von trockenen Tränen. Meine Stimme zitterte leicht, bemüht so zu klingen, als ob sie eben dies nicht mache. Mein Körper war in dem Moment nicht wirklich vorhanden, zumindest blieb er von mir unbemerkt – ich fand ihn nicht. Meine Seele in Todesangst. Nach außen hin hatte ich mich aber noch ganz gut unter Kontrolle, fand ich – noch war ja alles nur eine Hypothese! NOCH konnte der freundliche Herr mir gegenüber sich ja durchaus irren – errare humanum est! Und auch ein Arzt ist nur ein Mensch! Jawohl! Dann war ich vorerst mit einigen „Arbeitsaufträgen“ entlassen. Es galt, weitere Untersuchungstermine auszumachen und den OP-Termin im Krankenhaus. O je. O je o je. Mit dieser immer noch eben nur beinahe nicht zittrigen Stimme rief ich noch von der Praxis aus meinen Mann an und bat ihn, meinen beiden Chefs mitzuteilen, dass ich es leider nicht zum Meeting schaffen würde. Mir war da etwas dazwischen gekommen…

len treffenden Zitate die traurige Story auf und machen das Buch zur uneingeschränkten Empfehlung. Allein das Lesen macht unheimlich viel Mut - auch wenn man selbst nicht betroffen ist. „Miriam hat Geburtstag“ ist noch nicht im Handel erhältlich, aber die Suche nach einem geeigneten Verlag hat bereits begonnen. Wenn Sie mit der Autorin in Kontakt treten möchten oder Sie einen Tipp für einen interessierten Verlag haben, leiten wir gerne Ihre E-Mail vertraulich an die Autorin weiter. Schreiben Sie an redaktion@umgschaut-magazin.de. Foto: Atelier Dünnbier


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Portrait

Halte den Moment fest Lass dich fotografieren Marktplatz 5 | Hauzenberg 08586 1530 www.foto-duennbier.de

Schulanfang Hier gibts Ideen: www.foto-duennbier.de


facebook

Du kommst aus... Auf facebook werden Neuigkeiten, wie es so schön heißt, gepostet. Aber seit Kurzem scheinen News in den Hintergrund zu rücken. Immer mehr Gruppen mit dem verheißungsvollen Titel „Du kommst aus...“ entstehen und finden in kürzester Zeit tausende von Fans. Und das aus

gutem Grund: In den facebook-Foren werden alte Erinnerungen wieder wach. Jeder kann das, was er mit seinem Heimatort verbindet veröffentlichen. Vermeintlich längst Vergessenes sorgt beim Durchstöbern der Gruppen für Schmunzeln. Eines zeigt das Medium facebook damit: Viele

Hauzenberg

Siegfried J. wennst na woast wia d Hoizwagn von Kusser nu gfoan san

Manfred S. Wennst an Sprungturm am Freudensee no woast

Axel F.

Alexander K. wennst de Rusch´n nu woast, beim Strassl im Gschäft. Alexandra T. ... oder beim Küspert im Gschäft no mit dem Karusell gfahrn bist. Silvia H.

haben eine größere Bindung an die Heimat als von Manchen vermutet. In Hauzenberg, Thyrnau und Waldkirchen gibt es schon solche Gruppen. Die umgschaut zeigt einen kleinen Auszug der Posts. Sie werden erstaunt sein, was Sie vielleicht schon vergessen haben...

Wenn dei Opa im Stoabruch goabat hod

Lisa B.

Andre W.

Wenns de imma wida hoam zoigt. Egal wo‘s de en da Zwischenzeit nieda losen host.

Wennst de nu an den UFO-Alarm in Hauzenberg erinnern kannst

Erika M. wennst bei da Schwester Fidelis im Kinagoadn gwenn bist.

Thyrnau

...oder auf dem roten Elefanten gschaukelt bist

Walter K. du scha amoi am Fuaßboiplotz g´sessn bist und da denkt host, gruzefünferl, stinkts do :-)

Christian D.

Wennst woast wo d‘Schmied - bruck is Tobias G. Christoph G.

Wenn de s´Fannerl moi vom Fußballplatz gesprengt hat!!!

du s´Hofmarkfest am besten gfundn hast, als einmal da Autoscooter da war :D

Waldkirchen Christoph K. wenn du af da Reißnerwies Ski gfahrn bist Markus S. wennst stoiz bist, dass d a Boscheißer bist :-)

Dodo S.

Michael K.

wennst „ija“ sogst

wenn du sogar a Tshirt hast wo Boscheisser om stehd Franz M. wennst reagierst, wenn ebba Boscheißa schreit :-)

Sandra M. wenn di sogoa in Passau d‘Leid bled aredn, weils dein Dialekt ned vastehn

Andreas H. wennst du dir in da Grundschui noch a grüne Waldmeisterbrause vom Hausmeister kauft hosd! Quelle: www.facebook.com - Gruppen „Du kommst aus Hauzenberg, wenn...“, „Du kommst aus Waldkirchen, wenn...“, „Du kommst aus Thyrnau, wenn...“


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