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umgschaut - Frühling 2020

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AUSGABE 42 | FRÜHLING 2020 | WWW.UMGSCHAUT-MAGAZIN.DE FÜR ÖSTERREICH: ZUGESTELLT DURCH POST.AT | FÜR DEUTSCHLAND: AN HAUSHALTE MIT TAGESPOST

HAUZENBERG | KELLBERG | THYRNAU | UNTERGRIESBACH | WEGSCHEID | OBERNZELL | MÜHLVIERTEL


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Die K+W – Das Gerät GmbH

Aus Überzeugung gegründet Im Frühling 2016 entdeckten die beiden Freunde Hermann Wundsam und Theo Kreuzer † ein Gerät, das im Gegensatz zur klassischen Akupunktur, auf Basis magnetischer Felder auf die betreffenden Bereiche einwirkt. Bei beiden zeigte das Gerät sofort seine Wirkung und so haben sie kurzerhand entschlossen: »Das Gerät brauchen noch viel mehr Menschen – eigentlich alle mit Beschwerden! Das machen wir bekannter und bieten es zum Kauf an!« Aus diesem Grund gibt es seit August 2016 die K+W – Das Gerät GmbH mit Sitz in Jahrdorf. Mittlerweile haben mehr als 300 zufriedene Anwender über 180 Geräte gekauft und sind von der Wirksamkeit des Geräts überzeugt. Hermann Wundsam erklärt, warum er von Rayforce überzeugt ist und bei welchen Beschwerden es auch Ihnen helfen kann. Warum vertreiben Sie das Gerät Rayforce R-510? Im Laufe des Lebens muss sich jeder Mensch mit gesundheitlichen Problemen auseinandersetzen. Einige früher, andere erst später im Alter – aber sie begleiten uns unablässig und beeinflussen unser Leben. Seit vielen Jahren klagte ich über starke Schmerzen im Handgelenk. Salben, Medikamente und Hausmittel halfen nur wenig. Dann, im Frühling 2016, besuchte ich eine Ausstellungsmesse und entdeckte dort einen Stand mit der Aufschrift »Koreanisches Akupunkturgerät«. Neugierig erzählte ich den Mitarbeitern am Stand von meinem schmerzenden Handgelenk. Spontan bieten sie an, ihr Gerät an mir zu testen und »behandelten« mich damit ein paar Minuten. Schon nach kurzer Zeit bemerkte ich, dass die Schmerzen im Handgelenk verschwinden. Auch an den folgenden Tagen machte mir das Handgelenk keine Probleme. Schließlich habe ich meinen Freund Theo Kreuzer – er litt damals gerade an einer Erkältung – das Gerät doch auch einmal

auszuprobieren und so machten wir uns erneut auf den Weg zur Messe. Dort lies sich nun auch Theo für ein paar Minuten an entsprechenden Stellen »behandeln« und danach war der Schnupfen tatsächlich verschwunden. Vom Behandlungserfolg begeistert, kauften wir das Gerät und wollen es eingehend testen. Wir »behandelten« unsere verschiedensten Leiden – Rückenschmerzen, Verspannungen, Wadenkrämpfe und allergische Reaktionen. Nach einigen Wochen waren wir absolut überzeugt. Das Gerät hilft! Nach diesen einzigartigen, positiven Erfahrungen, haben wir den Entschluss gefasst, diese besondere Therapieform auch in Deutschland bekannt zu machen. Was ist Rayforce und wobei kann es helfen? Rayforce R-510 ist ein in Korea entwickeltes Gerät, das mit Magnetfeldern die Durchblutung fördert, Blockaden löst und den Organismus bei entgiftenden Funktionen unterstüzt – für körperliches Wohlbefinden.

Durch Auflegen der Magnetspitzen auf die von Schmerzen betroffenen Stellen am Körper werden die Blutgefäße gereinigt und dadurch Muskel- und Nervenblockaden, sowie Lymphstau oder Durchblutungsstörungen gelöst. Mit dem Gerät kann der Alltag entspannter angegangen werden. Schmerzen und Verspannungen können effektiv und eigenständig »behandelt« werden. Und zwar dann, wenn es wirklich nötig ist. Keine Termine, keine Wartezeiten, keine Medikamente.

Kann das Gerät im Vorfeld getestet werden und an wen sollte man sich bei Interesse melden? Kostenfreie und unverbindliche Probetage sind selbstverständlich. Bei Interesse rufen Sie am besten an unter 08586/960755 oder schreiben Sie mir eine E-Mail an info@dasgeraet.de. Weitere Informationen kann man auf der Gerät-Website einsehen: www.das-geraet.de


PLACE TO BE I 05

UN SE R Weil, wenn das stimmt, was man bis zum Tinnitus immer und immer wieder gehört hat, dann hat man uns, den Bürgerinnen und Bürgern, bislang offenbar gar nicht zugehört. Kein Bürgermeister. Kein Gemeinderat. Denn just im Wahlkampf ist aufgefallen, dass sich da was ändern muss. Und zwar vehement. Wir können nun nach der Wahl also auf den großen Lauschangriff hoffen, in dem „der Bürger“ endlich erhört wird. Ich frage mich, ob die künftigen Zuhörer wissen, dass es diesen einen Bürger nicht gibt. Und eines kann allen (Kommunal-)Politikern in die Hand versprochen werden: Jedem Menschen recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann. Ganz ehrlich: Einen p�legeleichten Bürger-Versteher braucht keine Kommune. Was wirklich gebraucht wird, sind echte Macher und Visionäre, Menschen mit Mut, Herz und Hand, die vorantreiben, umsetzen, Ideen aufgreifen und weiterdenken.

Noch ehrlicher: Keine Vision, keine neue Idee jenseits von gängigen und ausgelutschten Platituden konnte man beim ewigen Rumreiten auf möglichen Versäumnissen und streitbaren Erfolgen der Vergangenheit hören. Und wer genau zugehört hat, hat das ganz sicher auch gemerkt, dass die Zukunft im Wahlkampf irgendwie vergessen wurde.

HERAUSGEBER

GRAFIK / ANZEIGEN

Wirtschaftskreis H! Hauzenberg aktiv e.V. c/o Stefan Pilsl Eckhofstraße 29, 94051 Hauzenberg www.hauzenberg-aktiv.de www.umgschaut-magazin.de

Birgit Reichenberger grafik@umgschaut-magazin.de Tel. +49 (0)8586 97 92 761

REDAKTION hja! marketing Hans Jürgen Anetzberger redaktion@umgschaut-magazin.de

DRUCK Druckerei Ostler, Passau

P L A T Z

W

ährend sich diese Zeilen füllen, weiß ich nicht, wer sich die Bürgermeister-Ketten umhängen und wer uns, den Bürgerinnen und Bürgern, in den Kreis-, Stadt- und Gemeinderäten (endlich mal) zuhören darf.*

Z T A L P

LIEBLINGS

Wahlkampf als Eindreschen auf den politischen Gegner bei gleichzeitiger Überhöhung von Selbstverständlichkeiten sind eingängige Methoden, die aber kaum die ersten Wochen nach der Entscheidung überdauern werden. Weil es Rauchwolken sind, die verziehen. Was bleibt, sind persönliche Dissonanzen, mal mehr mal weniger tiefe Gräben, die langsam wieder zugeschüttet werden müssen. Zusammenarbeit für eine Kommune, die der Lieblingsplatz für alle Bürgerinnen und Bürger bleiben oder werden soll, bleibt dabei auf der Strecke. Ein „helf ma olle zam!“, um die besten Ideen für die Zukunft, um Projekte und Vorhaben, um Ziele und Visionen voranzubringen: Das wärs!

Wie ich darauf komme? Unaufgeregt, sympathisch und irgendwie glaubwürdig, ist dieser „Lieblingsplatz“ und die Idee des „Zusammenhelfens“ im Wahlkampf auch aufgetaucht. Nicht alles war also schlecht in den Wahl-Zeiten. Bleibt nur zu hoffen, dass sich der Gedanke hinter dieser Kampagne durchsetzt und in die Gemeindegremien - parteiübergreifend - Einzug hält, damit unsere Heimat auch unser Lieblingsplatz bleiben kann. Ein Appell, der hoffentlich gehört wird, in den Zeiten des Zuhör-Versprechens.

*Redaktionsschluss vor dem 15.3.2020

IMPRESSUM TITEL Stephan Bauer, Kaffeewerk

Beiträge mit werblichem Charakter sind durch den Verweis auf Kontaktadresse des jeweiligen Gewerbetreibenden gekennzeichnet und geben nicht zwingend die Meinung der umgschaut wieder. Von uns gestaltete Texte und Anzeigen unterliegen dem Urheberrecht. Abdruck nur mit Genehmigung.


06 I KAffee aus Niederbayern

Über Kirschen und Bohnen Ein Besuch beim Kaffeelehrer

Ich halte es mit Wein wie folgt: Es gibt Sorten, die schmecken mir. Und welche, die schmecken mir nicht. Der eine ist gut, der andere nicht - nach meinem Empfinden. Meistens habe ich keine genaue Begründung, allein mein Geschmack entscheidet. Südhang mit Ansätzen von Pfirsich-Aroma und im Abgang leicht nussig – solche Bewertungen traue ich mir nicht zu, und sind für meinen einfachen Genuss auch nicht entscheidend. Sehr ähnlich ists beim Kaffee. Na klar – Filterkaffee kann ich schon von Crema unterscheiden. Und ich erkenne auch echt guten Kaffee, zumindest behaupte ich das. Was aber vor, in und hinter der schwarzen Köstlichkeit steckt, offenbart erst ein Besuch bei Stephan Bauer.

Er und sein Mitstreiter Markus Büttner rösten Kaffee, mitten im Bayerischen Wald, irgendwo in der Nähe von Freyung. Nach eigener Aussage rasten sie nicht, sie rösten. Und das mindestens einmal pro Woche - dann gibt’s frische Bohnen, die im eigenen Laden und online vertrieben werden. Auch in Hauzenberg kann man in


KAffee-LeideNsCHAfT I 07

einem Café die Waidler-Bohnen genießen. Auf die Frage, wie man denn als Niederbayer zum Kaffeerösten kommt, holt Bauer weit aus: Eine ganze Reihe von Zufällen und Bekanntschaften sowie das eigene Interesse und die immer stärker wachsende Leidenschaft für Kaffee im Allgemeinen und vor allem im Speziellen haben ihn zu einem wandelnden Kaffee-Lexikon werden lassen. Steigt man mit ihm in die Materie ein, sprudelt es aus Stephan Bauer heraus wie aus der Dampfdüse seiner Espressomaschine. Er referiert mit unfassbarem Detailwissen über den Kaffee-Gürtel, der sich in den Breiten um den Äquator um den Erdball spannt, erzählt von seinen Besuchen in Kolumbien auf Farmen, erklärt die Reifegrade der Kaffeekirsche – Kaffee ist eigentlich süß! – und führt ein in die Sorten der Bohnen. Klar, es gibt ja nur zwei, sage ich: Arabica und Robusta. Stephan Bauer schmunzelt etwas beschämt in seinen Vollbart: „Ja, genau – und jede der beiden Sorten hat hunderte Ausprägungen. Und das ist auch gut so. Denn mit den feinen, aber vorhandenen Unterschieden können wir Röster eigene Kaffeesorten kreieren. Neben der Dauer des Röstens sind die verwendeten Bohnen extrem wichtig. Schmeckt einer eher nussig oder fruchtig, mit etwas mehr oder weniger Säure?“.

Ich merke, als der Experte eine Art Farbfächer auf den Tisch legt, dass Kaffee tatsächlich eine Wissenschaft für sich ist. Dutzende Abstufungen am Aromarad zeigt er mir, alle mit unterschiedlichen Farben gekennzeichnet. Neben den verschiedenen Bohnensorten ist auch die Röstung wichtig. Je heller die Röstung, desto fruchtiger ist der Geschmack des Kaffees. In Skandinavien, so berichtet der Kaffee-Kenner, werden hellere Röstungen bevorzugt: „Einem Schweden ziehts die Schuhe aus, wenn er einen echten sizilianischen Espresso trinkt. Die Unterschiede sind krass!“.

Aber was sind jetzt die elementaren Unterschiede zwischen Arabica und Robusta? Zum einen hat Robusta mehr Crema, schmeckt kräftiger und ist typisch für den Espresso-Geschmack, wie wir ihn kennen. Außerdem ist der Name Programm: Wie zu vermuten, ist der eine tatsächlich etwas robuster, diese Sorte wächst schon ab 400 Höhenmeter, während der Arabica erst ab etwa 800 Meter gedeiht und noch etwas anfälliger gegen äußere Ein�lüsse ist. Die Kaffeep�lanze sei generell als Diva zu charakterisieren, sagt Bauer und weiter: „Kaum eine andere Nutzp�lanze ist derart anspruchsvoll an ihre Umgebung. Von allem etwas, aber bloß nicht zu viel - das ist ihr Motto. Eigentlich kann man es ihr gar nicht recht machen.“


08 I KAffee Aus NiederbAyerN

Fotos: Stephan Bauer

Als Stephan Bauer von der Ernte der Bohnen erzählt, wird er ungewohnt ernst. Billiger Kaffee sei nicht gut – und er meint damit nicht die Qualität in erster Linie. Als er erklärt, wie sich der Preis zusammensetzt, wird auch klar, was er meint: 2,19 Euro Kaffeesteuer pro Kilo und die Mehrwertsteuer muss man schon mal rausrechnen, „und was bleibt dann für den Bauer vor Ort und seine Arbeiter übrig?“. Von seinen Lieferanten kennt er die komplette Wertschöpfungskette, viele Bauern sogar persönlich. Mit Vertrauen und Kontrolle kann er das Rest-Risiko vermindern, das bei so vielen Stationen trotz allem immer noch vorhanden ist. Seine Rösterei zahle sehr faire Garantie-Preise auch unabhängig von Saisonen, auch wenn der Welthandelspreis in Zeiten der Haupternte nach unten geht. Als er Bilder von den verschiedenen Stationen der Ernte und Vorbereitung der Bohnen für die Rösterei zeigt, wird klar, wie aufwändig Kaffeeproduktion ist. Es sei mühsam, weil die Kaffeekirschen nicht zum gleichen Zeitpunkt reif werden. Einige sind reif, also rot, andere aber noch grün – daher müssen die Kirschen per Hand einzeln gep�lückt werden.

Neben der harten Ernte macht Kaffee einiges mit, bis er bei uns in der Tasse landet. Ungefähr ein Jahr dauert es, bis die Bohnen von der ersten Blüte in seine Rösterei kommen: Das Reifen, P�lücken, Trocknen, die Verschiffung und das Entkernen nimmt Zeit in Anspruch. Der Umweltschutz übrigens treibt hier ungeahnte Blüten. In einigen afrikanischen Ländern ist mittlerweile Plastik verboten, das aber zwingend benötigt wird, um das komplette Aroma von Kaffee zu erhalten, was Importeure vor Probleme stellt, die es zu lösen gilt. Grundsätzlich wird Kaffee nicht schlecht, aber er verliert Aroma und Crema, da wird „ganz schnell a laare Briah draus“, sagt Bauer. Und man merkt ihm an, wie er sich dieses Schreckensszenario innerlich ausmalt und ihm der Schauer über den Rücken beim Gedanken daran über den Rücken fährt. „Zwei bis zehn Wochen nach der Röstung ist eigentlich die beste Zeit, um Kaffee richtig zu genießen – der Vorteil von kleinen Röstereien. Wir rösten jede Woche frisch!“.


KAffee-LeideNsCHAfT I 09

einführung in die barista-lehre

DIE 6 MAGISCHEN KAFFEE-M ´S MASCHINE: Doch was ist nun echt guter Kaffee? Stephan Bauer zuckt mit den Schultern: „Da gibt es so viel zu beachten, zum Beispiel darf das Wasser nicht kochen – sonst verbrennt es den Kaffee. Es gibt aber schlicht nicht den einen guten Kaffee, er muss einfach schmecken.“ Man müsse viel probieren, um seine perfekte Mischung zu �inden, aber wenn man den perfekten Kaffee getrunken hat, dann „ist das richtig geil!“. Bauer, der Enthusiast, geht auf bei dem Gedanken an den genussvollen Schluck. Und natürlich das Equipment: Maschine und Mühle sind ebenso entscheidend. „Letztendlich ist es wie, wenn du einen Ferrari fährst – schüttest da Diesel rein, hast auch keinen Spaß.“ Den Vergleich, den Bauer zieht, verstehe ich. Kaffee ist also ein Gesamtkunstwerk, das von einer Reihe aus Einzelteilen besteht. Wer mehr über dieses tiefe Getränk in all seinen Facetten erfahren will, kann bei Stephan Bauer im Innstädter Kaffeewerk vorbeischauen, ein Kaffeeseminar oder einen Baristakurs belegen – um mehr über die „magischen sechs M´s“ erfahren.

mindestens 9 bar soll sie haben, und die „richtige“ Wassertemperatur (zwischen 92 und 96° celsius). und noch tausend andere dinge…

MÜHLE:

fasT WichTiGer als die maschine,

saGT bauer.

MAHLGRAD:

nuancen enTscheiden Über Wohl

und Wehe.

MISCHUNG

(der bohnen)

:

reine GeschmacKssache.

MENSCH:

man KÖnnTe seiTen Über die ZubereiTunG fÜllen – allein das milchschÄumen miT Zieh- und rollPhasen WÜrde ein eiGenes KaPiTel beansPruchen.

MUSE:

„nimm dir 10 minuTen frei-ZeiT, in der du deinen Kaffee ZubereiTesT. alles andere isT hudelei.“ (sTePhan bauer)


12 I ĂœBeR den WoLken

Wenn du das Fliegen einmal erlebt hast, wirst du fßr immer auf Erden wandeln, mit deinen Augen himmelwärts gerichtet. Denn dort bist du gewesen und dort wird es dich immer wieder hinziehen! Leonardo da Vinci:


GRenZenLoSe fReiHeiT I 13

Abheben in Sonnen.

Anno 1969, also vor mehr als 50 Jahren, war das Fliegen noch lange nicht so selbstverständlich wie heute. Umso erstaunlicher, dass der Flugplatz Sonnen tatsächlich schon 1969 entstand. Walter Mayer war schon als Jugendlicher leidenschaftlicher Flieger und erfüllte sich damals seinen Lebenstraum vom eigenen Flugplatz in Oberneureuth. Mit viel Schweiß, Tatkraft und Herzblut baute er bis zuletzt den Flugplatz aus. Heute hat die Landebahn eine Länge von 650m und aktuell 15 Hallenstellplätze - eine stattliche Größe. Kurz vor seinem Tod musste Mayer noch den massivsten Rückschlag erleben, dem sein Lebenwerk ausgesetzt war: Am 17. August 2017 erfasste das schwere Unwetter mit Starkregen, Gewitter und orkanartigen Sturmböen die Gegend und hinterließ eine Spur der Verwüstung. Es traf auch den Flugplatz mit aller Wucht. Eine Halle wurde komplett abgedeckt und die darin stehenden Flugzeuge beschädigt. Familie Mayer und vor allem Waters Sohn Alwin, sind nach Kräften bemüht, den Flugplatz und dieses ehrgeizige Lebenswerk weiterleben zu lassen.

Alwin Mayer ist, wie könnte es anders sein, auch leidenschaftlicher Pilot mit ordentlich Kerosin im Blut - das Abheben war ihm durch seinen Vater schon in die Wiege gelegt worden.

Die vielen, leidenschaftlichen Piloten, die am Flugplatz Sonnen stationiert sind, helfen dabei tatkräftig mit, ohne deren Unterstützung wäre es nicht möglich gewesen, den Flugplatz weiterleben zu lassen. Denn auch nach der Behebung der Sturmschäden ist eine Menge zu tun, um Starts und Landungen zu ermöglichen. Damit der kleine Flugplatz ein Fliegerparadies bleibt, müssen gesetzliche Richtlinien erfüllt werden, vom profanen Rasenmähen bis hin zu Baumfällarbeiten.


14 I Ready for Take off

Fotos: Familie Mayer

Der Flugplatz nahe Hauzenberg ist aber nicht nur für aktive Flieger ein abwechslungsreiches Ausflugsziel. Auf der Zuschauerterrasse des angrenzenden Gasthaus „Zum Flugplatz“ lässt sich das Spektakel auf der Startbahn an einem sonnigen Tag mit hausgemachten Kuchen und Torten oder gutbürgerlicher Küche genießen, indem man den Flugbetrieb beobachtet.

Der höchstgelegene Flugplatz Deutschlands auf 820 Meter Meereshöhe ist ein Privatplatz, an dem sich zwei Flugschulen befinden. Dort werden UL-Pilotenausbildungen für Flugzeuge und Hubschrauber angeboten. Für alle, die nicht selber fliegen, aber dennoch die grenzenlose Freiheit über den Wolken genießen möchten, werden Rundflüge angeboten. Und diejenigen, die es reizt, einmal selbst den Steuerknüppel in die Hand zu nehmen, können Schnupperflüge buchen und zumindest kurz Pilot sein. Wer überlegt, den Flugschein zu erwerben und noch eine Entscheidungshilfe braucht, wird umfangreich beraten und eingeführt.

Der Flugplatz in Sonnen nimmt aber auch eine wichtige Rolle in der Infrastruktur der Region ein. Er wird auch durch die öffentliche Hand genutzt, beispielsweise für Feuerlöschübungen für großflächige Katastrophenfälle, bei denen auch Flugzeuge zum Einsatz kommen. In solche Übungen, die auch grenzübergreifend zwischen Deutschland, Tschechien und Österreich durchgeführt werden, wird der kleine Flugplatz eingebunden. Und auch während der Flüchtlingskrise 2015 wurde Sonnen genutzt, um als Stützpunkt für Hubschrauber der Bundespolizei zu dienen. Wer hat nicht den Traum vom Fliegen, der die Menschheit seit Anbeginn begleitet und fasziniert? Direkt vor unserer Haustür ist die Pforte zu diesem Traum weit geöffnet für Rundflüge über den Bayerwald und bis in die Alpen hinein.

www.flugplatzsonnen.de


Deko I 15

Ostern gestalten

Das Osterfest ist vielseitig und bunt. Neben der Ostereiersuche - dem größten Highlight für alle Kinder - gehört bei vielen Familien auch der gemeinsame Brunch mit Verwandten und Freunden zu den festen Ritualen. Ob Hefezopf, Osterlamm oder bunte Ostereier: Auf den Tisch kommen zahlreiche Leckereien für das Buffet. Was dabei natürlich nicht fehlen darf, ist die passende Dekoration. Wir haben einige bunte und überraschende Ideen für die Osterdeko für Sie ausgesucht.


16 I Kinder-Deko

W

Neben Schokohasen und frischen Blumen sind bunte Fähnchen und Etiketten zur Beschriftung eine charmante Idee. Aus einfachem, weißem Papier lassen sich mithilfe von Kleber, Schere, Holzspießen und etwas Schnur schöne Deko-Elemente basteln. Wir haben wunderbare Vorlagen zum Ausdrucken auf www.pilotkreativ.de gefunden.

Bastelanleitung für Fähnchen und Etiketten Und so gehts: Vorlage auf weißem Papier ausdrucken und die einzelnen Elemente ausschneiden. Diese anschließend mit bunten Stiften nach Belieben beschriften und verzieren. Die fertig gestalteten Fähnchen danach um einen Holzspieß wickeln, festkleben und auf dem Buffet drapieren.

Alternativ können die Papierwimpel auch als Girlande um ein Stück Schnur gelegt, festgeklebt und dann anschließend links und rechts an Holzspießen festgebunden werden. Die Etiketten hingegen direkt auf Weckgläsern oder Schälchen befestigen - fertig!

Fotos: djd/Pilot Pen

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Und fÜR eRWaCHSene I 17

Für Bastelfans ist Ostern ein ganz besonderes Fest, man kann nach Herzenslust mit Farben und Formen spielen und die Wohnung dekorieren. Viele Bastelanregungen für die Osterzeit haben wir unter www.kreativ-mit-ferrero.de gefunden, alle Ideen sind einfach umzusetzen. Ein Beispiel:

BasteltiPP: Bunte eierBOX

So wird es gemacht: Acrylfarbe mit Pinsel auf den Eierkarton auftragen und trocknen lassen. Für stärkere Deckkraft den Vorgang wiederhoFoto: djd/Ferrero/Silke Zander len. Nach Vorlage zwei Etiketten aus weißem Bastelkarton ausschneiden, mit Grußbotschaft beschriften und mit Masking-Tape im Inneren des Deckels befestigen. Das obere Drittel der ausgeblasenen Eier mit einem scharfen Messer vorsichtig abtrennen, dann die Eier von innen reinigen. PapierMuffinförmchen in schmale Streifen schneiden, leicht zusammenknüllen und damit als Ostergras die Eier auskleiden. Pralinen nach Vorliebe darauf platzieren und den Eierkarton mit gefärbten Eiern dekorieren. Als Blickfang des Arrangements den Keramikhasen in der gefüllten Eierbox platzieren.

Für das Beispiel im Bild wurde verwendet: Eierkarton, weiße Hühnereier, gefärbte Eier in Rosa und Rot, rosa Acrylfarbe, Pinsel, acht weiße Muffinförmchen aus Papier, rosafarbenes Masking-Tape, weißen Bastelkarton, schwarzen Filzstift, scharfes Messer, Schere, Mon Chéri, Keramikhasen von Mon Chéri.

Nicht vergessen: Jetzt existenzielle Risiken absichern

Das Leben steckt voller Überraschungen und bringt viele Veränderungen mit sich. Unabhängige Experten und Verbraucherschützer empfehlen daher, mögliche Wagnisse nicht zu ignorieren. Sichern Sie jetzt Ihre existenziellen Risiken bei der HUK-COBURG ab. Am besten vereinbaren Sie gleich einen Termin bei einem unserer Berater.

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Vertrauensmann Hubert Josef Kloiber Telefon 08586 979685 hubertjosef.kloiber@HUKvm.de Schauberg 47 94164 Sonnen

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NACH CORONA GEHT DAS LEBEN WEITER: ZUM VORMERKEN I 19

Ausflug nach

Die Busfahrt (mit Brotzeit, ohne Eintritt) kostet 20 Euro pro Person. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitte rechtzeitig anmelden durch Überweisung des Reisepreises auf das Vereinskonto mit der IBAN DE96 74066749 0000 003298. Infos bei Reiseleiter Hans Anetzberger unter 0160/977 69 894 und www.unterstuetzungsverein-hauzenberg.de

Seit Jahren ein Highlight im Vereinsjahr: Der Aus�lug des Unterstützungsvereins Hauzenberg führt am 27. Juni nach Linz. Um 6 Uhr morgens startet am Busbahnhof Hauzenberg die Entdeckungsreise nach Oberösterreich. Gut gestärkt mit der kostenlosen Brotzeit bei der Anreise wird die Donaustadt mit der geführten Busrundfahrt und anschließendem Stadtspaziergang erkundet. Zum Mittagessen gehts in der Nostalgiebahn auf den Pöstlingberg, wo Linz von oben betrachtet werden kann. Am Nachmittag wartet dann noch ein Schiff auf die Gruppe, das Linz und seine Häfen von der Donau aus erlebbar macht. Natürlich sind auch Nichtmitglieder herzlich eingeladen.

Le sen Foto: www.kernmachtkunst.com

IM HOF

Auch wenn noch etwas Zeit vergeht, bis sich der Hauzenberger Rathaushof wieder zur Lesestube wandelt, lohnt es sich, den Termin im Kalender einzutragen:

Am Mittwoch, 24. Juni startet der Lesetag mit einer Kinderlesung um 9 Uhr für Schüler aus Germannsdorf und der Grundschule Hauzenberg. Die Münchner Autorin Annette Roeder ist mit ihrer beliebten Kinderbuchserie „Die Krump�linge“ zu Gast.

Am Abend um 19 Uhr liest Oliver Kern, der seine Kindheit auch in Hauzenberg verbracht hat, aus seinem Regionalkrimi „Hirschhornharakiri“. Musikalisch rund macht den Abend das Trio aus Florian Kasberger, Regina Augustin und Markus Moser. Der Eintritt ist frei, die Bücherei Hauzenberg freut sich aber über Spenden. Neben den Lesungen kann den ganzen Tag über in vielen Büchern geschmökert werden.

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Die Zambelli Metalltechnik GmbH & Co. KG ist Teil der international tätigen Firmengruppe Zambelli. Die Gruppe beschäftigt an mehreren Standorten in 4 Ländern insgesamt über 1.000 Arbeitskräfte. Unsere Kernkompetenz ist die Verarbeitung von Metall. In den Produktbereichen Dachentwässerung, Metalldach, Regalsysteme und in der industriellen Auftragsfertigung belegen wir führende Marktpositionen. Wir möchten unser Team am Standort Wegscheid weiter ausbauen und suchen einen

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