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UND ERDÄPFELN
VON LORBEEREN
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m alten Rom war Lorbeer die Auszeichnung für Sieger. Ruhm und Ehre sind gut und schön, nützen aber herzlich wenig, wenn man davon keinen Lebensunterhalt bestreiten kann. Genau darauf bezieht sich auch dieses alte Sprichwort: „Lorbeer macht nicht satt, besser wer Erdäpfel hat.“
Da ist der Weg nicht mehr weit zum bayerischen Ausspruch „Owa owabeißen kannst davo a ned!“ - was gleiches ausdrückt. Und um bei den Sprichwörtern zu blei-
ben... ein thematisch passendes, hochdeutsches soll nicht fehlen: „Lieber den Spatz in der Hand, als die Taube auf dem Dach“. Hierzu eine persönliche Anmerkung: Die Taube kann sein, wo sie will - ich mag diese Tiere einfach nicht. Und damit lassen wirs auch gut sein mit den Phrasen.
Aber wieder zurück: Ehre ist also nichts, was einen ernährt. Richtig! Viele von uns wissen es ja, weil wir es betreiben - manche sogar exzessiv: Dieses Ehrenamt. Ein Wort mit schönem Klang, aber davon leben... kann man nicht. Und? Generationen von Landräten und Bügermeister loben seit jeher den Einsatz, und betonen bei jeder Gelegenheit, was unsere Gesellschaft wäre ohne die, die auf Bezahlung
HERAUSGEBER
GRAFIK / ANZEIGEN
Wirtschaftskreis H! Hauzenberg aktiv e.V. c/o Stefan Pilsl Eckhofstraße 29, 94051 Hauzenberg www.hauzenberg-aktiv.de www.umgschaut-magazin.de
Birgit Reichenberger grafik@umgschaut-magazin.de Tel. +49 (0)8586 97 92 761
REDAKTION hja! marketing Hans Jürgen Anetzberger redaktion@umgschaut-magazin.de
verzichten, die Lebenszeit opfern, um für die Allgemeinheit Gutes zu tun. Völlig zu Recht.
Muss denn immer alles pekuniär meßbar sein? Sich auf den Kontostand auswirken? Zählen denn nicht die Momente des guten Gefühls, des Vorankommens, der Geselligkeit, des Helfens? Ich denke doch. Und zum Glück sehen das viele andere auch so.
Für Kartoffeln, die statt machen, reichts immer - auch für Ehrenämtler. Und wissen Sie was? Das allerallerbeste Essen der ganzen Welt ist doch eh ein heißer Erdepfe mit ein bissl Salz drauf. Oder Butter. Ist einfach und schmeckt einfach - einfach unbezahlbar. KNOLLEN-REPORT > AB SEITE 7
IMPRESSUM
DRUCK Druckerei Ostler, Passau Beiträge mit werblichem Charakter sind durch den Verweis auf Kontaktadresse des jeweiligen Gewerbetreibenden gekennzeichnet und geben nicht zwingend die Meinung der umgschaut wieder. Von uns gestaltete Texte und Anzeigen unterliegen dem Urheberrecht. Abdruck nur mit Genehmigung.
Die K+W – Das Gerät GmbH
Aus Überzeugung gegründet Im Frühling 2016 entdeckten die beiden Freunde Hermann Wundsam und Theo Kreuzer † ein Gerät, das im Gegensatz zur klassischen Akupunktur, auf Basis magnetischer Felder auf die betreffenden Bereiche einwirkt. Bei beiden zeigte das Gerät sofort seine Wirkung und so haben sie kurzerhand entschlossen: »Das Gerät brauchen noch viel mehr Menschen – eigentlich alle mit Beschwerden! Das machen wir bekannter und bieten es zum Kauf an!« Aus diesem Grund gibt es seit August 2016 die K+W – Das Gerät GmbH mit Sitz in Jahrdorf. Mittlerweile haben mehr als 300 zufriedene Anwender über 180 Geräte gekauft und sind von der Wirksamkeit des Geräts überzeugt. Hermann Wundsam erklärt, warum er von Rayforce überzeugt ist und bei welchen Beschwerden es auch Ihnen helfen kann. Warum vertreiben Sie das Gerät Rayforce R-510? Im Laufe des Lebens muss sich jeder Mensch mit gesundheitlichen Problemen auseinandersetzen. Einige früher, andere erst später im Alter – aber sie begleiten uns unablässig und beeinflussen unser Leben. Seit vielen Jahren klagte ich über starke Schmerzen im Handgelenk. Salben, Medikamente und Hausmittel halfen nur wenig. Dann, im Frühling 2016, besuchte ich eine Ausstellungsmesse und entdeckte dort einen Stand mit der Aufschrift »Koreanisches Akupunkturgerät«. Neugierig erzählte ich den Mitarbeitern am Stand von meinem schmerzenden Handgelenk. Spontan bieten sie an, ihr Gerät an mir zu testen und »behandelten« mich damit ein paar Minuten. Schon nach kurzer Zeit bemerkte ich, dass die Schmerzen im Handgelenk verschwinden. Auch an den folgenden Tagen machte mir das Handgelenk keine Probleme. Schließlich habe ich meinen Freund Theo Kreuzer – er litt damals gerade an einer Erkältung – das Gerät doch auch einmal
auszuprobieren und so machten wir uns erneut auf den Weg zur Messe. Dort lies sich nun auch Theo für ein paar Minuten an entsprechenden Stellen »behandeln« und danach war der Schnupfen tatsächlich verschwunden. Vom Behandlungserfolg begeistert, kauften wir das Gerät und wollen es eingehend testen. Wir »behandelten« unsere verschiedensten Leiden – Rückenschmerzen, Verspannungen, Wadenkrämpfe und allergische Reaktionen. Nach einigen Wochen waren wir absolut überzeugt. Das Gerät hilft! Nach diesen einzigartigen, positiven Erfahrungen, haben wir den Entschluss gefasst, diese besondere Therapieform auch in Deutschland bekannt zu machen. Was ist Rayforce und wobei kann es helfen? Rayforce R-510 ist ein in Korea entwickeltes Gerät, das mit Magnetfeldern die Durchblutung fördert, Blockaden löst und den Organismus bei entgiftenden Funktionen unterstüzt – für körperliches Wohlbefinden.
Durch Auflegen der Magnetspitzen auf die von Schmerzen betroffenen Stellen am Körper werden die Blutgefäße gereinigt und dadurch Muskel- und Nervenblockaden, sowie Lymphstau oder Durchblutungsstörungen gelöst. Mit dem Gerät kann der Alltag entspannter angegangen werden. Schmerzen und Verspannungen können effektiv und eigenständig »behandelt« werden. Und zwar dann, wenn es wirklich nötig ist. Keine Termine, keine Wartezeiten, keine Medikamente.
Kann das Gerät im Vorfeld getestet werden und an wen sollte man sich bei Interesse melden? Kostenfreie und unverbindliche Probetage sind selbstverständlich. Bei Interesse rufen Sie am besten an unter 08586/960755 oder schreiben Sie mir eine E-Mail an info@dasgeraet.de. Weitere Informationen kann man auf der Gerät-Website einsehen: www.das-geraet.de
KNOLLEN-REPORT I 7
KARTOFFEL
STÄRKE KAUM EINE PFLANZE HAT EINE SOLCHE ERFOLGSGESCHICHTE ERLEBT, WIE DIE KARTOFFEL. OB FESTKOCHEND ODER MEHLIG, DICK UND RUND ODER LANG UND SCHLANK, ERDÄPFEL SIND HEUTE EINES UNSERER WICHTIGSTEN GRUNDNAHRUNGSMITTEL. DIE UMGSCHAUT SCHAUT SICH DIESE BESONDERE KNOLLE MAL GENAUER AN...
DER NAME ERDAPFEL, GRUMBIRE ODER DUFFEL: DIE KARTOFFEL SCHMÜCKT SICH IN DEUTSCHLAND MIT VIELEN NAMEN. DOCH WIE KAM ES DAZU UND WIESO KENNEN WIR SIE ALS KARTOFFEL?
KULINARISCH WIE TRÜFFEL Ursprünglich stammt die Kartoffel aus den Anden, einer Gebirgskette in Südamerika. Von dort aus brachten spanische Seefahrer in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts die Knollen erstmals nach Europa. In den Anden wurde sie zu diesem Zeitpunkt schon seit über 10.000 Jahren angebaut, den Europäern war sie bis dato aber noch völlig unbekannt. Von Spanien aus gelangte die Kartoffel zunächst nach Frankreich, England und Italien. Die Italiener gaben der neuartigen Knolle bald den Namen „tartufo“ beziehungsweise „tartufulo“, da sie fanden, dass die Kartoffeln den unterirdisch wachsenden Fruchtkörpern des Trüffels ähnelten. Von Italien aus
verbreitete sich die Kartoffel über die Schweiz und Südfrankreich bis hin nach Deutschland. Ebenso wie ihr Name. Dieser entwickelte sich im Laufe der Zeit über viele Zwischenformen wie Tartuffel zu der heute bekannten Standardbezeichnung „Kartoffel“. Neben der Benennung „Kartoffel“ bildeten sich in Deutschland mit „Erdapfel“ und „Grundbirne“ allerdings noch zwei weitere Namen aus. Alle drei Varianten bildeten wiederum den Ursprung für viele regionale Namensvarianten wie Duffel, Easchtöpfel oder Gromper.
ERDAPFEL-SIEGESZUG Als sich die Kartoffel in Europa verbreitete, kannte man sie in vielen deutschen Regionen als „Erdapfel“. Dieser Ausdruck wurde bereits seit dem 11. Jahrhundert – damals im Mittelhochdeutschen – benutzt, um verschiedene Früchte zu benennen, die im oder auf dem Boden wachsen. Für die Kartoffel hat sich die Bezeichnung „Erdapfel“ bis heute durchgesetzt. Im südlichen Deutschland ist sie gängig, genauso wie in Teilen des Erzgebirges und des Ruhrpotts. Ebenso in Österreich. Die Franzosen kennen die Kartoffel als „pomme de terre“, also Apfel der Erde, während die Niederländer von „aardappels“ und die Schweizer von „Herdäpfeln“ sprechen. Doch es gab auch ein Problem dabei: Das leicht süßlich schmeckende Wurzelgemüse Topinambur wurde zunächst „Erdapfel“ genannt. So musste ein anderer Name her und die Kartoffel wurde in einigen deutschen Regionen auch „Erdbirne“ genannt - wegen der eher länglichen Form, die einer Birne ähnelt. Weil in diesen Regionen die Erde auch als „Grund“ bezeichnet wird, heißt die Kartoffel seit dem 18. Jahrhundert auch oft Grundbirne beziehungsweise Grumbeere oder Grumbire.
8 I KNOLLEN-REPORT
DIE SCHALE
ZU SCHADE ZUM WEGWERFEN!
Fotos: Kartoffel Marketing GmbH
INNEN HUI UND AUSSEN? AUCH! WIR NEHMEN EINEN GANZ BESONDEREN TEIL DER KARTOFFEL UNTER DIE LUPE: DIE KARTOFFELSCHALE. DENN DAS, WAS BEIM KARTOFFELSCHÄLEN MEIST IM MÜLL LANDET, LÄSST SICH NOCH AUF VIELERLEI WEISEN SINNVOLL, SAUBER ODER SCHMACKHAFT IM HAUSHALT VERWENDEN. JUCKREIZ ADÉ! In der Hausapotheke �indet die Kartoffelschale gute Verwendung. So gilt der Saft frischer Kartoffeln als schmerzlindernd und leistet gute Dienste bei lästigen Insektenstichen. Dafür einfach die frischen Schalen mit der Innenseite auf den Insektenstich reiben. Die Schale wirkt entzündungshemmend und kühlt, sodass das schlimmste Jucken abgewendet werden kann. TSCHÜSS SCHMUTZ! Kartoffelschalen sind – Stärke sei Dank! – eine echte Geheimwaffe gegen Flecken und Verschmutzungen. Edelstahl wird wieder glänzend, wenn man es mit der feuchten Innenseite der Schalen abrubbelt; dasselbe gilt für Spiegel, die im Anschluss allerdings noch mal mit einem weichen, trockenen Tuch nachpoliert werden sollten. Außerdem lässt sich aus Kartoffelschalen auch ein 1-A-Spülmittel herstellen, um die Geschirrberge zu bezwingen. Wie? Steht unten...
GEHEIMTIPP!
FEUER FREI! Sie haben einen Kamin oder Ofen? Dann sollten Sie sich für den Winter einen Vorrat getrockneter Kartoffelschalen zurechtlegen. Die eignen sich nämlich hervorragend als Hilfe zum Anzünden und brennen über einen langen Zeitraum. Klar, die Feuerbringer können auch fürs Grillen benutzt werden. Da schmeckt die Grillkartoffel garantiert doppelt so gut! CIAO, CHIPS! Last, but not least: Kartoffelschalen sind der ideale Knabberspaß. Frittiert, gewürzt und mit Liebe serviert stehen sie den herkömmlichen Kartoffelchips in Nichts nach. Und vor allem lassen sie sich wirklich und wahrhaftig mit einfachen Mitteln selber herstellen. Und das geht so: Saubere Kartoffelschalen mit reichlich Olivenöl vermengen, bei 200 Grad im Backofen auf mittlerer Schiene in den Ofen schieben und ab und zu wenden. Nach 15 bis 20 Minuten sind die Schalen-Chips knusprig gebacken und können nach Herzenslust mit Salz, Chili oder Rosmarin gewürzt werden. Lecker!
KARTOFFEL-SPÜLI: Geschirrreiniger selber machen
Geschirrberge freuen sich über dieses Spülmittel auf Basis von Kartoffelschalen. Es ist nicht nur supereinfach herzustellen, sondern auch 100 % Bio!
Und so geht’s: Kartoffeln gründlich waschen und schälen. Die Schalen in ein verschließbares Gefäß geben, kochendes Wasser einfüllen und etwa eine Stunde abkühlen lassen. Gefäß kräftig durchschütteln, einige Zeit ruhen lassen und den Schüttel-Vorgang wiederholen, bis sich Schaum bildet. Wenn das Gebräu vollständig abgekühlt ist, Gefäß in den Kühlschrank stellen. Etwa 12 Stunden nach dem Ansetzen die Flüssigkeit durch ein Sieb gießen und in eine Flasche füllen. Das Reinigungsmittel ist nun bereit für seinen Einsatz. Die Dosierung liegt bei etwa einer Tasse pro Spülgang.
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UND SCHÄLEN?
Zugegeben: Manchmal kann es etwas mühsam sein mit der Kartoffel – wenn es ums Schälen geht. Klar, die zarte Schale von Frühkartoffeln kann man schon mal mitessen, aber bei den anderen Sorten sollte man sie eher vorher entfernen. Dafür muss man aber nicht zum Sparschäler greifen oder sich die Pfoten verbrennen! Wir haben den ultimativen Tip, mit dem die Knollen ratzfatz von der Schale befreit werden.
TIPP: KARTOFFELN SCHÄLEN LEICHT GEMACHT Der Trick ist simpel, aber effektiv: Bevor die Kartoffeln aufgesetzt werden, einfach ringsrum mit einem scharfen Messer einritzen. Achtung: Nicht zu tief schneiden, es soll nur die Schale geteilt werden. Anschließend ganz normal in Salzwasser kochen. Wenn sie gar sind, das Wasser abgießen und die Kartoffeln in einer Schüssel mit eiskaltem Wasser ordentlich abschrecken. Jetzt an der Schale ziehen und sie �lutscht ganz leicht ab. Einfach, oder?
Angebaut wird die Kartoffel in Deutschland aktuell von etwa 30.000 Bauern und Unternehmen auf ca. 235.500 Hektar Land. Alleine 10.000 dieser Betriebe be�inden sich laut Statistischem Bundesamt in Bayern.
FAKTEN. FAKTEN!
Erdäpfel sind nährstoffarm und machen dick! Naja - nicht so ganz: Die Kartoffel liefert alle wichtigen Nährstoffe, die wir über unsere Nahrung aufnehmen sollten. Würde man sich über einen gewissen Zeitraum ausschließlich von Kartoffeln ernähren, würde keine Mangelerscheinung auftreten. Die Kartoffel ist ein wichtiger Eiweißlieferant. Der Anteil von etwa zwei Prozent erscheint zunächst zwar recht gering, doch der Schein trügt: es handelt sich um sehr hochwertiges p�lanzliches Eiweiß. Neben B- und C-Vitaminen liefert die Kartoffel auch Mineralstoffe. Und auch Kalium. Dazu auch noch Magnesium, Kalzium, Phosphor und Eisen. Die Kartoffel - also doch ein Super-Food!
Europas einzige Kartoffel-Sauna in Bad Füssing: Die Highlights im Saunahof der Therme 1 sind die Kartoffelcreme und das Kartoffelpeeling. Beide werden nach einem hauseigenen Rezept hergestellt. Allein durch die natürlich p�legenden Extrakte verfeinert es das Hautbild, spendet Feuchtigkeit und macht die Haut geschmeidig weich. Die gelben Knollen wirken antiseptisch, zellerneuernd und feuchtigkeitsspendend. Während des Schwitzens dringen die Mineralstoffe und Vitamine über die Haut ein und können ihre positiven Effekte so voll entfalten. Und nach dem Saunagang gibt es ein Geschmackserlebnis. Dann werden speziell gewürzte Kartoffeln, im alten Garofen des Kartoffelkellers zubereitet, als Stärkung gereicht.
10 I DAS DARF NICHT FEHLEN: ERDÄPFEL-REZEPT
Flammkuchen
Kartoffel�Kürbis mit Birne
HERBST LECKEREI
Die Zutaten
Die Zubereitung
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Den Ofen auf 220°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Die Kartoffeln in dünne Scheiben schneiden und im Anschluss vier Minuten weichkochen. Den Kürbis und die Birne ebenfalls in dünne Scheiben schneiden. Die Walnüsse hacken. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und die Crème fraîche mit dem Rücken eines Löffels auf dem Teig ebenmäßig verteilen. Die Kartoffel- und Kürbisscheiben abwechselnd auf dem Teig verteilen und die Kräuter, den Parmesan und die gehackten Walnüsse darüber streuen. Im Ofen etwa 12 Minuten backen und warm servieren.
Paket fertiger Flammkuchenteig 150 g Kartoffeln 100 g Kürbis 1 Birne 100 g Crème fraîche 50 g Walnüsse 50 g Parmesan und Kräuter der Provence
Weitere Rezepte und Tipps rund um die Kartoffel erhalten Sie unter
www.die-kartoffel.de
12 I KARTOFFEL - DAS UNBEKANNTE WESEN
WETTEN, DASS...
SIE DIESE SECHS DINGE NICHT ÜBER KARTOFFELN GEWUSST HABEN!?
3. DAS GRÖSSTE KARTOFFEL-GRATIN DER WELT 2. 500 EURO FÜR EIN KILO KARTOFFEL?
1. DAS KARTOFFEL-DEO Fast so brennend wie die Frage, ob auch nachts im Kühlschrank das Licht brennt, ist das Rätsel um die Gerüche, die einem mitunter beim Öffnen der Kühlschranktür entgegenschlagen. Wie wird man sie einfach und schnell los? Erdäpfel sind die Lösung!
Mit einem einfachen Trick lässt sich der unliebsamen Erinnerung schnell Herr werden: Einfach eine Kartoffel in Scheiben schneiden und auf einem kleinen Teller im Kühlschrank platzieren! Schon nach kurzer Zeit entfaltet die Stärke der Kartoffel ihre Wirkung und bindet die unliebsamen Gerüche. Bei besonders hartnäckigen Fällen emp�iehlt sich ein längerfristiger Einsatz, wobei die Kartoffel nach zwei bis drei Tagen durch ein frisches Exemplar ausgetauscht werden sollte.
Um uns mit Kartoffeln einzudecken, müssen wir Gott sei Dank nicht sehr tief in die Tasche greifen. Bei der Sorte mit dem klingenden Namen La Bonnotte sieht das anders aus: Die ist so besonders, dass für ein Kilo auf Auktionen bis zu 500 Euro gezahlt wird. Das liegt daran, dass sie eine echte Rarität ist – die Bonnotte wird nämlich nur auf der kleinen französischen Insel Noirmoutier angebaut. Um auf die rund 50 Quadratkilometer große Insel zu kommen, gibt es nur zwei Optionen: Eine Brücke an der unteren Spitze und eine Passage, die nur bei Ebbe befahrbar ist, also zwei mal drei Stunden pro Tag. Den Rest der Zeit steht sie unter Wasser. Die Erde, in der die Bonnotte angebaut wird, bekommt als Dünger Algen aus dem Atlantik. Die lockern die Erde auf und verleihen der Sorte ihren besonderen Geschmack: süßlich bis nussig und auch ein kleines bisschen nach Meer. Zur Exklusivität der kleinen Sorte trägt bei, dass es sie traditionell nur 14 Tage lang zu kaufen gibt, und zwar im Mai.
Satte 3.800 Kilo wiegt das größte Kartoffelgratin der Welt, das am 18. Juli 2010 im niederländischen Veghel zubereitet wurde. Mit einem Umfang von 5,70 x 5,70 Metern und einer Höhe von 20 cm bleibt zu hoffen, dass ein Großteil der Besucher des Festivals, das als Austragungsort für diesen besonderen Rekord herhielt, nicht mit leerem Magen nach Hause gehen musste.
4. NOCH MEHR VERRÜCKTE KARTOFFELREKORDE
Die schwerste Kartoffel der Welt. Diese wurde im Jahr 2010 von Peter Glazebrook aus Nottinghamshire geerntet und wog knappe vier Kilogramm. 348 Gramm Kartoffelpüree in 30 Sekunden essen? Der Rekordhalter Ortolf aus Augsburg hat das 2014 geschafft... Apropos Kartoffelpüree: Die bisher größte Portion wurde 2015 in New York serviert und wog 1,2 Tonnen. Nach 10 Stun
KNOLLEN-REPORT I 13
den schälen, kochen und stampfen konnte das Kartoffel-Team den Weltrekord für sich gewinnen. In Lettland hat ein Lebensmittelhersteller 3,2 Tonnen Kartoffelsalat produziert – bestehend aus mehr als 500 Kilogramm Mayonnaise, 6.000 gekochten Eiern, 940 Kilogramm Kartoffeln und anderen Zutaten.
Der letzte Rekord zeigt, wie unglaublich variantenreich die Kartoffel ist: Die meisten verschiedenen Sorten auf einmal wurden am 27. Mai 2013 in Edinburgh präsentiert. und zwar ganze 667 Sorten. Und das sind nur rund 13 % von den weltweit bekannten 5.000!
5. verrückte kreuzung: Die tOmtatO
TomTatoes sind eine Züchtung aus Tomaten- und Kartoffelpflanze. Diese Kreuzung hört sich erst mal nach waghalsigen Gen-Experimenten an, ist aber eigentlich naheliegend. Beide Pflanzen gehören zur Familie der Nachtschattengewächse und lassen sich dadurch ganz ohne Manipulation veredeln. Viel Platz braucht man für die sensationelle Kreation auch nicht: Ein herkömmlicher 40-Liter-Kübel genügt völlig. Irgendwann sind die Tomaten dann reif und können geerntet werden, dann wird alles oberhalb der Erde entfernt und man wartet auf die Ernte der Knollen ab August. Aus zwei mach eins...
6. marketing-Hit: Die kartOffel Hat eine eigene kampagne.
Ins Leben gerufen wurde die Kampagne „Die Kartoffel – Entdecke ihre Stärke.“ 2015 von der Kartoffel Marketing GmbH, kurz KMG. Diese hat es sich zum Ziel gemacht, die Verbraucher in Deutschland
über die Vielseitigkeit und den hohen Wert der Kartoffel zu informieren. Hinter der KMG stecken die Gesellschafter Deutscher Kartoffelhandelsverband e. V. (DKHV), Bundesvereinigung Erzeugergemeinschaften Kartoffeln und Landvolk Niedersachsen Landesbauernverband e. V. Warum braucht die Kartoffel eine eigene Kampagne? Obwohl hierzulande rund 58 Kilogramm pro Kopf und Jahr verspeist werden, halten sich viele Mythen über Kartoffeln hartnäckig: Dickmacher sind sie angeblich, nährstoffarm und allgemein nicht besonders spannend. Gegen diese und viele andere Vorurteile hat die Marketing-Initiative eine Menge handfester Argumente in petto. Auf einer eigenen Website, auf Facebook und mit weiteren Onlinemaßnahmen soll gezeigt werden: Die Kartoffel ist lecker, gesund, vielfältig – und spannender, als manch einer ihr zutrauen würde. Alle Inhalte, Bilder, noch mehr Rezepte und weitere Ideen gibt es zum Nachlesen im Internet auf
www.Die-kartOffel.De
EM PFEH LUNG
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2017
2019
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14 I NATUR-APOTHEKE NOCH EIN TIPP!
KARTOFFEL-APOTHEKE
DIE HEILENDE WIRKUNG BEI GRIPPE UND ERKÄLTUNG Langsam kommt der Herbst zurück und damit das wechselhafte und kalte Wetter. Und dann ist eines zumeist auch nicht mehr weit: die Grippe. Wen es erwischt hat, der kann oft nicht viel tun außer ausreichend trinken, schlafen und seinen Körper auszuruhen.
Jedoch können Hausmittel während der Krankheit zumindest Linderung verschaffen. Ein besonders wirksamer Helfer ist die Kartoffel. Denn bei Halsschmerzen, Heiserkeit, Kopfschmerzen und Co. ist sie die unentdeckte Lösung für die Haus-Apotheke.
DER KARTOFFEL-WICKEL Ein wirksamer Tipp gegen Ohrenschmerzen, Halsschmerzen, Heiserkeit und Verspannungen ist der Kartoffel-Wickel. Die gekochten Kartoffeln werden warm, aber nicht zu heiß, zu einem Brei zerdrückt, in ein Küchentuch gegeben und wärmend auf Hals, Ohren, Nacken oder Rücken gelegt. Am besten wird der Wickel so lange aufgelegt, bis er erkaltet. Die langanhaltende Tiefenwärme des Kartoffel-Wickels lockert Verspannungen, fördert die Durchblutung und sorgt für einen schnelleren Abtransport von Krankheitserregern.
INHALIEREN UND MASSIEREN Für verschleimte Grippe-Patienten bietet sich eine Inhalation mit Kartoffelschalen an. Dafür werden diese in einem Topf aufgekocht und die Dämpfe vorsichtig inhaliert – aber Achtung: Verbrennungsgefahr! Wen zusätzlich zu den Grippebeschwerden noch Kopfschmerzen plagen, der sollte ebenfalls zur Kartoffel greifen: einfach mit zwei rohen Kartoffelhälften sanft über die Schläfen reiben. Die kühlende Wirkung der Kartoffel und die leichte Massage sind entspannend und wohl tuend.
NICHT NUR ÄUSSERLICH ANWENDEN Auch als Speise ist sie ein wohltuender Gesundheitshelfer, da sie sich positiv auf den Organismus auswirkt. Dies kann die Kartoffel dank ihrer vielen Nährstoffe und einem Vitamin C-Gehalt von 17 mg/pro 100g. Sie ist also, richtig zubereitet, vor allem gesund und zudem besonders verträglich sowie leicht verdaulich.
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STADT HAUZENBERG
let‘s celebrate
FEIERE MIT UNS 30 JAHRE CECIL!
Landesgartenschau I 23
wie im
Paradies
Riechen, fühlen, schmecken & genießen, sehen & staunen: ein Erlebnis für alle Sinne! Die siebte oberösterreichische Landesgartenschau in Aigen-Schlägl läuft noch bis zum 13. Oktober unter dem Motto „Bio.Garten.Eden“ und bietet beeindruckende und spannende Gartenwelten. Ein Besuch dort wird zum unvergesslichen Ausflug, für Gartenfans und Biofreunde, Naturliebhaber, Kinder sowie Kulturinteressierte. Das einzigartige Programm der ersten Landesgartenschau mit Bio-Zertifikat im landwirtschaftlichen Bereich lässt die Besucher nicht nur schöne Augenblicke erleben, sondern berührt in seiner Gesamtheit. Die Ausstellung unter freiem Himmel bietet auf einer Fläche von 15 Hektar eine ungeahnte Vielfalt.
24 I BIO. GARTEN. EDEN.
Alle Fotos: Landesgartenschau Aigen-Schlägl GmbH
Eine ganz besondere Atmosphäre herrscht in Aigen-Schlägl. Die Landesgartenschau schafft es, das aufkeimende neue Bewusstsein für den achtsamen Umgang mit Lebensmitteln, Ressourcen und Menschen auf eine symbiotische Art zu vereinen, dass Unterschiede verschwimmen und es wie selbstverständlich erscheint, dass diese Dinge einander bedingen. Weit mehr als 100.000 Menschen haben sich den Sommer über in Aigen-Schlägl informiert und erholt. Am 13. Oktober werden 150 Tage vergangen sein, die ein beeindruckendes RundumErlebnis geboten haben. Noch ist Zeit, dies selbst zu erleben. Naturerlebnis für alle Sinne
Ein unvergesslicher Ausflug in eine beeindruckende und spannende Gartenwelt wartet bei der oberösterreichischen Landesgartenschau, die erst Mitte Mai eröffnet wurde. Schuld daran ist der höhen- und klimabedingte spätere Vegetationsbeginn im Oberen Mühlviertel. Ein Erlebnis für alle Sinne bietet das Ausstellungsgelände rund um das Prämonst-
ratenser Chorherrenstift und die Bioschule Schlägl. Über 25 Schaugärten und 6.000 Quadratmeter Blühflächen lassen die Herzen aller Gartenliebhaber höherschlagen.
Gezeigt wird neben der blühenden Vielfalt, floristischer Handwerkskunst und naturnahen Gartenthemen auch, wie Bio auf unsere Teller kommt. Der Garten rückt Mensch und Tier in den Mittelpunkt – vom Gemeinschaftsgarten bis zum Permagarten. „Wir wollen Neugierde wecken und den Gedanken vom bewussten Leben fördern“, sagt Landesgartenschau-Geschäftsführerin Barbara Kneidinger. Entlang der Großen Mühl können die Besucher im Schöpfungsgarten die Seele baumeln lassen und dabei entschleunigen. „Der Garten soll die Verantwortung des Menschen für die Schöpfung bewusst machen, zum Nachdenken und Entspannen anregen und den Besucher zur Ruhe kommen lassen“, erklärt Markus Rubasch, Kämmerer im Stift Schlägl. Lebensgärten. Und Themengärten.
Die neun Lebensgärten beschäftigen sich mit dem Garten in unterschiedlichen Lebensphasen mit verschiedenen Lebensmodellen. Der „Kindergarten“ beispielsweise sucht den spielerischen Zugang zu einem unbeschwerten Leben. Im „Rebellengarten“ hingegen dreht sich alles um das Entfalten der eigenen Persönlichkeit. Auf einem rund vier Hektar großen Areal beschäftigen sich die Schlägler Terrassen mit Themen wie Gemeinschaftsgärten, „green therapy“ oder Permakultur. Auf der „Spielterrasse“ finden Menschen aller Generationen einen Platz zum Austoben und Ausprobieren. An diesen Terrassen werden Bewohner und Besucher des Ortes noch lange ihre Freude haben, denn ganz im Sinne der Nachhaltigkeit soll ein großer Teil des Geländes der Landesgartenschau auch nach deren Ende bestehen bleiben. Themenwochen und Expertentreff
Ein abwechslungsreiches Workshop- und Unterhaltungsprogramm deckt spezifische Interessensbereiche ab. Saisonale und regionale Schwerpunkte setzen für jeweils drei
Landesgartenschau I 25
verknüpft und ziehen sich wie ein roter Faden durch das einmalige Konzept der Landesgartenschau. Bewusstes Leben sowie der Umgang mit Ressourcen stehen im Mittelpunkt der gesamten Ausstellung. Die siebte Landesgartenschau ist die erste, die sich so intensiv mit dem Thema Bio und Nachhaltigkeit beschäftigt und dementsprechend auch bei der Auswahl des Pflanzmaterials den Fokus auf regionale und biologische Produkte setzt. „Das Mühlviertel hat sich als Bio-Vorreiterregion etabliert. Die Landesgartenschau in Aigen-Schlägl zeigt das Thema ‚Bio genießen’ in seiner gesamten Bandbreite“, sagt Johann Gaisberger, Direktor der Bioschule Schlägl.
Der Garten soll vor allem ein Ort der Ruhe, Erholung und Entspannung sein – sozusagen ein Wohlfühlzimmer im Grünen. Anregungen zur Achtsamkeit im Umgang mit der gesamten Umwelt runden den Themenschwerpunkt ab. Gartenliebhaber, Naturfreunde und Interessierte können sich Inspiration und Anregungen für ihr eigenes Gartenparadies holen. Erste Landesgartenschau mit Bio-Zertifikat Wochen gezielt zusätzliche Akzente. Und diese Themenwochen stehen im Herbst noch aus: Um „Hopfen und Bier“ geht es von 2. bis 22. September, danach dreht sich bis zum 13. Oktober alles ums Thema „Ernte und Mensch“. Neben fachspezifischen Veranstaltungen und Workshops am Gelände präsentieren im Glashaus am Inselgarten
Gärtner ihre Produkte und beantworten Fragen. Bio.Garten.Eden. Paradies im Garten.
Die Themen „Bio“, „Garten“ und „Eden“ wurden zu einem ganzheitlichen Themenstrang
Keine vergleichbare Gartenschau im In- und Ausland hat Erwin Huber, Geschäftsführer der Lebensmittelzertifizierungsstelle Lacon, bisher gesehen, wie er sagt. Und das, obwohl der Bio-Pionier jede Landesgartenschau in Österreich sowie im Ausland besucht hat. Umso mehr freut es ihn, dass er die Landesgartenschau in Aigen-Schlägl mit
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Akzente des Stifts Schlägl „Wir möchten als Stift präsent sein. Nicht nur durch unser Gebäude, sondern auch durch unser klösterliches Leben und Begegnungen“, sagt Abt Martin Felhofer. Neben den blühenden Gärten, der Bioschule, den fachlichen Anregungen zum achtsamen Umgang mit Ressourcen und dem Schöpfungsgarten lädt das Stift Schlägl ein, das Kloster zu besuchen. Dabei können Besucher ein lebendiges Kloster entdecken mit seiner bewegten Geschichte von 800 Jahren, seinen Aufgaben in der Seelsorge und der Wirtschaft, der Gastlichkeit und dem klösterlichen Leben. Das Stift Schlägl freut sich auf Ihren Besuch zum gemeinsamen Chorgebet und zum Sonntagsgottesdienst. Neben dem Kirchenmittwoch sollen wichtige Akzente auch die persönliche Begegnung mit Mitbrüdern des Stiftes sowie die Einladung sein, im Gästehaus „Tage der Entschleunigung“ zu verbringen und die angebotenen Veranstaltungen zu besuchen, beispielsweise die „Schöpfung“ von Josef Haydn am Sonntag, 29. September, um 16 Uhr in der Stiftskirche. dem Bio-Zertifikat auszeichnen durfte. „Mir ist es wichtig, dass nicht nur über das Thema ‚bio’ gesprochen wird, sondern es auch gezeigt wird. Es geht uns alle etwas an“, verweist Erwin Huber auf die Ernährung der Zukunft. „Bio ist ein Paradies.“ Flussperlmuschel als Kletterparadies Ein weiteres Highlight im Bio.Garten.Eden ist eine riesige Flussperlmuschel, die eigens für die Landesgartenschau gebaut wurde. Über eine Brücke gelangen die Besucher zum Inselgarten an der Großen Mühl. Dort liegt der „FLUP-Spielplatz“, der über die Flussperlmuschel und das Wiederaufzuchtprojekt informiert, um die beinah ausgestorbene Muschelart zu retten. Kleine Besucher können sich auf dem Muschelspielplatz austoben und die Riesenmuschel beklettern.
Planen Sie für den Rundgang auf dem über 15 Hektar große Gelände knapp vier Stunden ein. Das Gartenschaugelände ist barrierefrei. Die Kassen sind täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet, Hunde sind nicht gestattet. Für die Anreise mit dem Auto über den Grenzübergang Wegscheid-Hanging folgen Sie der B38 nach Aigen-Schlägl.
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