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NEUE GRUPPE NEWS - Heft 41 Herbst 2015

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NEUE GRUPPE NEWS Heft 41 +++ Herbst 2015

41 2 Glückwünsche 3 Editorial BERICHTE: 4 Adhäsivtechnik | Dr. Blunk 5 Parodontologie Update Dr. Zuhr 8 Zu Besuch bei den Freunden Cortellini & Tonetti 10 Lembach 2015 15 Die natürliche Ebene ZTM Plaster 18 Hart- und Weichgewebsmanagement | Dr. Stimmelmayr 20 Frühjahrstagung 14.-16. Mai 2015 in Trier 24 Neue Seminare 30 Mitgliederbrief: Arne Hertzog

TRADITION+INNOVATION WWW.NEUE-GRUPPE.COM


Glückwünsche Seinen 90. Geburtstag feierte Knud Schmidt-Diemel am 15. Februar. Wir gratulieren herzlich und wünschen alles Gute. Ihren 80. Geburtstag feierten Eckard Jacobi am 21. Januar und Ralph Stöhr am 4. Januar. Die NEUE GRUPPE gratuliert von Herzen und wünscht beste Gesundheit. Am 4. April feierte Rose Marie Lohmiller ihren 75. Geburtstag. Herzlichste Glückwünsche! Ihren 70. Geburtstag feierten Peter Diedrich am 24. Februar und Jürgen Menn am 8. Dezember des vergangenen Jahres. Wir gratulieren herzlich!

Impressum Copyright 2015 NEUE GRUPPE News. Herausgeber: NEUE GRUPPE, wissenschaftliche Vereinigung von Zahnärzten. Redaktionelle Leitung: Jan Halben Das Journal und alle in ihm enthaltenen Beiträge sind urheberrechtlich geschützt. www.neue-gruppe.com E-Mail: halben@halben.de Konzeption, Gestaltung und Produktion: Graphicon GmbH, Frankfurt am Main


Editorial

NEUE GRUPPE NEWS / Heft 41 / Herbst 2015

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Editorial

Liebe Freunde und Gäste der NEUEN GRUPPE, vor Ihnen liegt erneut eine Ausgabe unserer News. Es ist die zweite Ausgabe der News unter meiner Präsidentschaft und damit zugleich auch die letzte, die ich präsidial mitbegleite. Wie Sie vielleicht feststellen können, ist sie dieses Mal viel umfangreicher als in 2014. Das liegt daran, dass wir seit der letzten Jahrestagung durch die Unterstützung unseres neuen Fortbildungsreferenten Dr. Derk Siebers und der Mitglieder Dr. Ernst Vöpel und Dr. Marcus Simon ein hervorragendes Fortbildungsprogramm anbieten und dank zahlreicher Kursteilnehmer auch durchführen konnten. Seit nun mehr als 49 Jahren ist die NEUE GRUPPE darum bemüht, zahnmedizinische Fortbildung und Wissensvermittlung auf höchstem Niveau zu organisieren. Tagungen und Seminare bei den besten Kollegen in Deutschland, Europa aber auch weltweit zu realisieren gestaltet sich oft schwierig, aber unsere Mitglieder und Freunde sind gut vernetzt. Wir veranstalten die Kurse, die wir für unsere Praxen und unser Weiterkommen brauchen und sind hierbei oft Trendsetter Dies unterscheidet unser Fortbildungsangebot von dem anderer Vereinigungen und Gesellschaften. Dieses Ziel zu erreichen, ist uns auch im vergangen Jahr wieder gelungen. Die Kurse bei Sandro Cortellini und Maurizio Tonetti in Florenz sowie der Kurs mit Udo Plaster bei Zirkonzahn in Südtirol, aber auch die anderen Events werden wir nicht so schnell vergessen.

Wir sind ein kleiner Freundeskreis und offen gegenüber Gleichgesinnten. Auf unseren Seminaren kommt es immer zu einem intensiven, kollegialen und ehrlichen Gedanken- und Wissensaustausch und zum Aufbau neuer Freundschaften. Ich kann daher meine Aufforderung vom letzten Jahr nur wiederholen: Wenn Sie Interesse haben, zu unserem Freundeskreis zu stoßen, dann sprechen Sie unsere Mitglieder an. Am besten ist dies auf unseren Fortbildungskursen möglich. Nähere Informationen zur Mitgliedschaft und zu unseren Kursen finden Sie detailliert auf unserer Homepage (www.neue-gruppe.com). Für mich als Präsident heißt es nun Abschied nehmen. Vier arbeitsreiche, manchmal anstrengende aber natürlich auch schöne Jahre im Vorstand der Neuen Gruppe liegen hinter mir. Ich möchte mich bei meinem gesamten Vorstand für die tolle Unterstützung bedanken. Besonderer Dank gilt unserer Generalsekretärin Dr. Britta Wengel-Buns, sie hat im Hintergrund ein enormes Pensum an Verwaltungsarbeit geleistet. Meinem Freund Dr. Derk Siebers danke ich für sein beispielloses Engagement für unser Fortbildungsprogramm. Das was war und das was kommt, hatten wir lange nicht. Danken möchte ich auch Dr. Wolf-Diether Gabriel für die Hilfe bei der Durchführung der diesjährigen Frühjahrstagung in Trier. Mein größter Dank aber gilt meiner Frau Christine und meiner Familie. Sie hat mir den Rücken für all die Aktivitäten freigehalten und am meisten unter der Präsidentschaft zurückstecken müssen.

Ihr Reinhold Rathmer, Präsident der NEUEN GRUPPE


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Berichte: Adhäsivtechnik | Dr. Uwe Blunk

Adhäsivtechnik vom Feinsten Seminar von Dr. Uwe Blunk in Berlin ULF KRUEGER-JANSON, Frankfurt am Main

Das von der NEUEN GRUPPE organisierte Seminar von OA Dr. Uwe Blunck mit dem Titel Update Adhäsivtechnik: Anwendung von Adhäsivsystemen und Handhabung von Lichtgeräten fand am 24.01.2015 im Zentrum für Zahnmedizin der Charité-Universitätsmedizin Berlin statt. Es war ein Samstag mit Hochspannung und das von der ersten Minute an. Uwe Blunck hat es verstanden, alle Teilnehmer, den ganzen Tag, vom kleinsten Detail der adhäsiven Verbundtechnologie bis hin zum Aushärten des Komposits, thematisch zu fesseln. Er hat an verschiedenen Zahnstrukturen die für eine Adhäsion erforderlichen Bereiche derart beschrieben, dass ein dreidimensionaler Raum entstand. Ein Verständnis für den chemisch- physikalischen Verbund der „adhäsiven Materialien“ mit den Mikrostrukturen von Schmelz und Dentin kann didaktisch kaum besser vermittelt werden. Präzipiate, Kollagene, lange und kurze Monomere wurden gegenständlich und Teil eines Gesamtkomplexes. Unter diesen Gesichtspunkten wurden die Etch & Rinse- sowie die Selfetch-Technik verglichen und deren Vor- und Nachteile dargestellt und diskutiert. Im weiteren Tagesablauf konnte jeder Teilnehmer eine Scherhaftkraft-Messung seines in der Praxis verwendeten Adhäsivs vornehmen und sich ein Bild vom adhäsiven Verbund machen. Die Ergebnisse waren zum Teil erstaunlich! Weitere marktübliche Adhäsive wurden ebenso zum Testen zur Verfügung gestellt. Ein besonders interessanter Punkt war die Ausführung zu den „Problemen der Lichthärtung“. An MARC, einem Phantomkopf mit eingebauten Sensoren, konnte die Geschicklichkeit im Umgang mit dem eigenen Lichtgerät überprüft werden. Beträchtliche Intensitätsschwankungen wurden durch geringste Winkeländerungen messbar und verblüfften die Kursteilnehmer. Fazit: Mit viel Information und einem gewaltigen Motivationsschub, noch besser, präziser und damit langfristig erfolgreicher „kleben“ zu können, beginnt man seinen nächsten Praxistag. Vielen Dank dafür!


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Berichte: Parodontologie Update | Dr. Zuhr

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Moderne Parodontologie in der täglichen Praxis – ein Update Neue Gruppe Kurs bei Dr. Otto Zuhr in München

DR. FRIEDERIKE MENN

Der Streik der Lufthansapiloten hatte einigen Teilnehmern die Reise nach München erschwert, doch letzten Endes konnte der Kurs bei Otto Zuhr pünktlich am 19. März um 10 Uhr beginnen. Der von Ernst Vöpel organisierte 3-Tage-Kurs in der Praxis Hürzeler/Zuhr ermöglichte 18 Zahnärzten (ein bunter Mix aus Mitgliedern der NEUEN GRUPPE, Youngstern, Kandidaten und Externen) einen außergewöhnlichen und einzigartigen Einblick in den praktischen Zahnarzt-Alltag von Otto Zuhr und dem restlichen Team. Das Thema „Moderne Parodontologie in der täglichen Praxis – ein Update“ wurde durch Vorträge, Live-OPs und Hands On am Schweinekiefer begleitet. Durch seine enthusiastische und motivierende Vortragsweise prägte Otto Zuhr eine angenehme und persönliche Atmosphäre, brachte uns die Wichtigkeit der internen Evidenz nahe und ließ uns an seinen Gedanken und Ideen teilhaben. Der Einstiegsvortrag zum Thema „Der parodontale Risikopatient“ stellte vor allem die Wichtigkeit eines einheitlich durchgeführten Behandlungskonzepts heraus. Jede Praxis sollte ein individuelles auf ihre Bedürfnisse abgestimmtes Konzept haben, welches von allen Beteiligten verinnerlicht und durch regelmäßige Meetings aktualisiert werden sollte. In der Praxis Hürzeler/Zuhr erfolgt z.B. die Einteilung der Zähne in 4 Kategorien (sicher, unsicher, sehr unsicher und extraktionswürdig), wobei die individuelle Situation des Patienten (Mundhygiene, Bezahnung, Compliance,…) in diese Entscheidung mit einbezogen werden muss. Das Scaling wird innerhalb 24 Stunden durchgeführt, und bei einer Antibiotikagabe (Van Winkelhoff-Cocktail) beginnt die Einnahme am Tag des Scalings für 8 Tage. Der Reevaluationstermin sollte bei Antibiotikagabe von 3 auf eher 6 Monate verschoben werden um die volle Wirkung des Medikaments abzuwarten. Es gibt auch die Möglichkeit die Therapie mit probiotischen Lutschtabletten (Perio-

balance) zu begleiten, hierbei werden die ökologischen Nischen durch nicht-pathogene Keime besetzt. Folgt der Initialbehandlung ein chirurgischer Eingriff, werden die betroffenen Stellen 10 Tage vorher mit Ligosan behandelt um ein möglichst keimarmes Operationsgebiet ohne Entzündungszeichen zu schaffen. Die resektive Parodontalchirurgie (mit dem Wissen von heute) mit dem klassischen Access Flap, wird dort angewendet wo eine regenerative Parodontalchirurgie nicht möglich/sinnvoll ist oder im ästhetisch nicht relevanten Seitenzahnbereich. Beim apikalen Verschiebelappen wird eine paramarginale Schnittführung gewählt und der Split Flap über die Mukogingivallinie hinaus präpariert. Bei endständigen Molaren schließt sich oft eine distale Keilexcision an. Bei jeder Lappenpräparation ist auf eine gleichmäßig dicke Lappendicke zu achten. Vor allem die Lappenränder sollten nicht dünn auslaufen da die Gefahr der Nekrotisierung besteht. Die Knochenübergänge werden mit Diamanten weich gestaltet, da große Stufen wieder durch Weichgewebe überbrückt werden. Es sollte so wenig Knochen wie möglich geopfert werden und die Ostektomie des Knochens am Zahn mit Handinstrumenten erfolgen. Vor der Reposition des Lappen mittels Periostnähten wird das Granulationsgewebe entfernt und die Wurzeloberfläche durch mechanisches Debridment gesäubert. Am Freitag begrüßte uns Otto Zuhr mit einer Live-OP zum Thema regenerative Parodontalchirurgie und gab uns dabei einen Einblick in eine seiner innovativen Operationstechniken. In Anlehnung an die Fiber-Retention-Technik wird bei dieser absolut minimal-invasiven Operationsmethode die Papille nach Möglichkeit an Ort und Stelle belassen. Da so wenig Gewebe wie nötig entfernt bzw. mobilisiert wird, wird das Regenerationspotential des Gewebes maximal ausgenutzt


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Berichte: Parodontologie Update | Dr. Zuhr

und eine optimale primäre Wundheilung erzielt. Allerdings ist das Sichtfeld bei dieser Technik deutlich eingegrenzt und erfordert ein gutes taktiles Arbeiten. Epithelreste die im Defekt zurück bleiben sind kein Problem, es ist aber von großer Bedeutung den Biofilm durch Glycinpulver oder Prefgel möglichst vollständig zu entfernen. Der Wundverschluss erfolgt durch eine Doppel-O-Naht bei der auf der lingualen/palatinalen Seite begonnen wird undd er Knoten auf der bukkalen Seite zum Liegen kommt. Kommt ein Zahnfleischverband zur Anwendung, wird beim Anmischen CHX-Pulver mit eingebracht um eine Desinfektion unter dem Verband zu erzielen. Das Postoperative Protokoll beinhaltet die Anwendung einer CHX-Spülung für 2 Wochen, daran anschließend darf der Patient das Operationsgebiet mit einer weichen Zahnbüste putzen und erscheint nach 2 und 6 Wochen zur professionellen Reinigung des Operationsgebiets. Nach 6 Wochen wird die Mundhygiene wieder wie gewohnt betrieben. Diese Technik wird vor allem bei Einzeldefekten angewendet, daher ist eine gute Defekt- und Patientenselektion vor der OP entscheidend. Die Abdeckung durch systemische Antibiotika kommt höchstens beim Einsatz von Knochenersatzmaterial zum tragen. Die Periimplantitis, der immer eine Mukositis voraus geht, tritt bei ca. 10-15% der Patienten auf. Bis heute gibt es keine verlässlichen Therapiekonzepte. Die bakterielle Infektion des peri-

< 5mm (ST) mit Plaque und BOP >6mm (ST) mit BOP ohne Knochenverlust >6mm (ST) mit BOP und Knochenverlust <2mm >6mm (ST) mit BOP und Knochenverlust >2mm

implantären Gewebes kann durch mehrere Faktoren begünstigt werden: Implantatposition, fehlende keratinisierte oder befestigte Gingiva, implantatgetragener Zahnersatz, Zementreste, Sofortimplantation… um nur ein paar Faktoren zu nennen. Bei der Behandlung der Periimplantitis ist stellt die Dekontaminierung der rauen Implantatoberfläche nach wie vor die größte Herausforderung dar. Eine Möglichkeit ist die Anwendung von Prefgel oder Glycinpulver in Kombination mit einem Titanbürstchen. Das Abnehmen des Zahnersatzes und ein geschlossener Wundverschluss scheinen den Erfolg der Periimplantitisbehandlung positiv zu beeinflussen. Das Wiedereingliedern des Zahnersatzes sollte möglichst erst nach 6 Monaten erfolgen. Bei entsprechender Defektmorphologie verhindert ein nicht-resorbierbares Knochenersatzmaterial das Einwachsen des Weichgewebes in den Defekt. Grundsätzlich sollte das Augenmerk aber auf der Vermeidung einer Entzündung des periimplantären Gewebes liegen. Dazu sollte man beachten, dass bei der Implantation eine ausreichende Lappendicke von 2-3 mm eingehalten wird, um eine Resorption des Knochens zu vermeiden. Einteilige Zahnersatzkonstruktionen ohne Zementierung sind zu bevorzugen. Regelmäßige Sondierungen des periimplatären Gewebes (alle 3-4 Monate) erfolgen im Rahmen des Recalls. Als Orientierung für die Periimplantitisbehandlung hat die Die Göteborger Gruppe um Jan Lindhe ein eigenes Behandlungskonzept aufgestellt:

mechanische Säuberung und Politur mechanische Säuberung, Politur und CHX mechanische Säuberung, Politur, CHX und lokal Antibiotikum resektive/ regenerative Chirurgie oder Explantation


NEUE GRUPPE NEWS / Heft 41 / Herbst 2015 Die Mikrochirurgie beeinflusst heute nahezu alle chirurgischen Bereiche und ist aus dem klinischen Alltag nicht mehr wegzudenken. Grundvoraussetzung sind dabei das richtige Instrumentarium, entsprechendes Nahtmaterial, die optische Vergrößerung mittels Lupenbrille oder Mikroskop (4-5 fache Vergrößerung) und eine ausreichende Beleuchtung. Die Ansprüche hinsichtlich Qualität und Quantität des Operationsergebnisses sind gestiegen (z.B. Farbe und Beschaffenheit des Gewebes, Narbenbildung) und Wundstabilität und eine optimale Blutversorgung stehen im Zentrum des operativen Handelns. Die plastische Parodontalchirurgie bildete den letzten Teil unseres Kurses. Die Live-OP wurde leider kurzfristig abgesagt aber die gewonnene Zeit wurde gut genutzt. Freie oder gestielte Weichgewebstransplantate werden zur Weichgewebsverdickung, zur Deckung von Rezessionen, als begleitende Maßnahme bei Implantationen und beim Gestalten von Brückengliedauflagen verwendet. Je nach Indikation spielt die Keratinisierung eine große Rolle. Die Keratinisierung der Gingiva ist kein Adaptionsprozess auf Reize sondern ist genetisch determiniert. Diese genetische Information ist umso stärker ausgeprägt je weiter man an die Oberfläche des Epithels kommt. Will man z.B. eine Gewebeverdickung mit einem dicken freien Schleimhauttransplantat erreichen, muss die Oberfläche entepithelialisiert, das Transplantat komplett vom Lappen bedeckt und am besten umgedreht werden, damit die Information für die Keratinisierung aus dem Transplantat nicht wieder durchschlägt. Des Weiteren hängt der Erfolg einer Weichgewebstransplantation maßgeblich vom Erreichen einer primären Wundheilung ab. Das Weichgewebstransplantat sollte stabil und immobil auf dem Periost liegen um in der Initialphase die Ernährung durch Diffusion zu gewährleisten. Ein zu dickes Blutkoagulum zwischen Transplantat und Empfängerbett kann diese Phase stören. Nach 7 Tagen ist die Revaskularisierung vollständig abgeschlossen und die alte Gefäßarchitektur 1:1 wiederhergestellt. Bei der Gestaltung des Lappens (sowohl

Berichte: Parodontologie Update | Dr. Zuhr

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des Empfängerbetts als auch der Spenderregion) ist auf eine gleichmäßige Dicke zu achten da sonst die Lappenränder nekrotisieren. Beim freien Schleimhauttransplantat ist eine Dicke von 1,5 mm anzustreben und sollte Bindegewebsanteile enthalten, da das Epithel nekrotisiert. Bei der Entnahme von Bindegewebstransplantaten aus dem Gaumen wird nach Möglichkeit eine Single-Inzision verwendet und eine Stufe von ca. 1mm zum Wundrand belassen. Bei der Lappenreposition entsteht so keine große Stufe und die Fibrinverbindung zum Bindegewebe verbessert die postoperative Lappenversorgung. Eine Verbandsplatte ist obligat. Eine vollständige Abdeckung des BGTs durch den Lappen ist nicht zwingend, sollte aber ein Verhältnis von 7:1 nicht unterschreiten. Das Ziel der Rezessionsdeckung ist nicht nur die vollständige Deckung der Wurzeloberfläche, sondern auch eine möglichst optimale Ästhetik, parodontale Gesundheit und eine langfristig stabile Situation. Grundvoraussetzung für ein gutes Operationsergebnis ist die vollständige Beseitigung des Biofilms von der Wurzeloberfläche, ausreichende und gleichmäßige Lappendicke, spannungsfreie Lappenadaptation, gute Wundbettpräparation für das BGT und eine primäre Wundheilung. Die Operationstechniken sind inzwischen sehr vielfältig und reichen vom „Goldstandard koronaler Verschiebelappen“ über den „modifizierten koronalen Verschiebelappen“ bis hin zu verschiedenen Schwenklappen und Tunnelierungstechniken. Als kleine Inspiration zeigte uns Otto Zuhr noch eine Variante für die Freilegung von Implantaten in Kombination mit Weichgewebsaufbau. Der „Insellappen nach Hürzeler/Zuhr“ ist eine Art palatinaler Spaltlappen in Kombination mit einer bukkalen Tunnelierung. Um bei der bukkalen Weichgewebsaugmentation ein Verschieben der Mukogingivallinie nach koronal zu verhindern, wird das Gewebe palatinal mobilisiert und nach bukkal verschoben.

Insellappen nach Hürzeler/Zuhr


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Berichte: Zu Besuch bei den Freunden Cortellini, Tonetti

Zu Besuch bei den Freunden Advanced Practical Course on Periodontal Regeneration mit Dr. Pierpaolo Cortellini und Dr. Maurizio Tonetti in Florenz

DR. CHRISTIAN VON SCHLICHER Im April hatten wir die fantastische Gelegenheit unsere Freunde Pierpaolo Cortellini und Maurizio Tonetti in Florenz zu besuchen. Wir wurden in gewohnt freundschaftlicher Weise in ihrer Praxis aufgenommen und begrüßt. Wie nicht anders zu erwarten war der Kurs ein Feuerwerk der Superlative! Die über Jahre erarbeitete, wissenschaftlich begründete und in einer Vielzahl von Patientenfällen anschaulich dargestellte Arbeitsweise war tief beeindruckend. Am Donnerstag konzentrierten wir uns auf den theoretischen Teil, angefangenen mit Grundlagen der parodontalen Regeneration, Einstufungen der Defektklassen, und des somit bedingten Regenerationspotentials. Der zweite Teil war die Entwicklung des Lappendesigns vom Widman-Lappen bis hin zur modifizierten MIST. Beeindruckende Metastudien zur parodontalen Regeneration in Abhängigkeit zum Veröffentlichungszeitpunkt und Veröffentlichungsort (weltweit verschiedene Studienzentren) wurden vorgestellt.

Tonetti und Cortellini interpretieren die Besserung der parodontalen Integration des Zahnes mit der Verbesserung der OPTechniken. Die MIST Technik wurde nochmals als der heutige Goldstandard herausgestellt. Auch der Centereffekt der schon auf unserer Jahrestagung thematisiert wurde, wurde als ein entscheidender Grund für die unterschiedlichen Ergebnisse gesehen. Der Freitag war der Tag der klinischen Fälle und beeindruckenden Life-OPs. Den beiden war sehr wichtig, dass wir genau ihre OP Techniken erlernen sollten. Mit einer großen Akribie erläuterten die beiden ihre OP-Techniken bis wir Sie alle verinnerlicht hatten. 1Die Übertragung aus dem OP wurde uns mittels 3D-Kamera im Kursraum präsentiert. Dieser 3D Effekt zeigte uns Eindrücke die auch der Operateur in der Genauigkeit nicht sehen kann. Durch die weiter als die Augen auseinanderstehenden Projektive der Kamera entsteht ein räumliches Sehen, welches die Zahnstrukturen noch deutlicher sichtbar macht. Diese Technik schafft es erstmals das eigene Auge zu übertreffen.


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Am Samstag durften wir nun endlich selber unser erworbenes Wissen an Modellen ausprobieren. Mit der gleichen Genauigkeit und Präzision wie die beiden operierten brachten Sie uns die Techniken bei. Die Modelle an denen wir die Schnitte üben konnten waren in der gleichen Weise präpariert um uns eine authentische Defektsituation zu simulieren. Ich möchte es nicht unerwähnt lassen, dass wir alle von der perfekten Mundhygiene der Patienten beeindruckt waren. Eine gute und regelmäßige Anbindung und Schulung der Patienten sind hierfür ursächlich. Ein großes Lob an die DentalhygieneAbteilung der Praxis! Darüber hinaus verstanden es die beiden ihr Wissen nachvollziehbar und anschaulich an uns weiterzugeben. Hervorzuheben ist auch die hervorragende Zusammenarbeit beider Freunde: fachlich wie auch menschlich sind beide so miteinander verbunden, dass man meinen könnte sie würden täglich gemeinsam arbeiten. Die Arbeitsweise der beiden kann nicht mehr den preußischen Tugenden entspringen: solch ein straffes und strukturiertes Pensum hatte ich in der zauberhaften Stadt Florenz nicht erwartet.

Berichte: Zu Besuch bei den Freunden...

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Maurio ist nach seinen Aufenthalten in London und Conneticut wieder zurück in seine Heimatstadt Genua gezogen und ist nun dort in seiner Praxis tätig. Er erzählte uns, sein Vater sei bereits Zahnarzt gewesen und habe früher mehrfach extrahierte Zähne wieder reimplantiert; von diesen Patienten habe er heute noch einige erfolgreich therapierte Patienten in Betreuung. Das Ziel der Zahnerhaltung scheint den Tonettis also im Blut zu liegen. Maurio stellte uns –wie bereits häufiger gesehen- seine Fälle der Knochen- Regeneration vor. Nach intensiven und spannenden Workshops genossen wir die Insidertipps unserer Freunde und verbrachten die Abende in kleinen Trattorias, wo wir die Köstlichkeiten der Toskana probieren konnten. Auch das Nachtleben von Florenz wurde auf die Probe gestellt. Zusammengefasst erlebten wir vier intensive, arbeitsreiche und extrem lehrreiche Kurstage die mich inspirierten und Lust auf Weiteres machten! Herzlichen Dank für dieses Feuerwerk!


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Berichte: Lembach 2015

Lembach 2015 Seminar von Prof. Dr. Thomas Ratajczak: Die Zahnarztpraxis im Regelwerk von Gesetzen und Verordnungen. Neues von der Gesetzesfront – und wie man es in der Praxis nutzt. DR. DR. NORBERT MACK

„Die Zahnarztpraxis im Regelwerk von Gesetzen und Verordnungen“ war der harmlos klingende Titel der diesjährigen Fortbildungsveranstaltung in Lembach. Im Laufe der Veranstaltung, die erstmals im liebevoll renovierten neuen Vortragsraum des „Cheval Blanc“ stattfand, sollte sich dann aber schnell herausstellen, dass dieses „Regelwerk“ für unsere Praxen, respektive für unsere Arbeit am und mit dem Patienten alles andere als harmlos ist. Erläutert wurden uns die relevanten Gesetze und Verordnungen von niemand geringerem als Herrn Prof. Dr. Thomas Ratajczak, einem der sicher renommiertesten Fachanwälte für Medizin- und Sozialrecht in Deutschland. Gegliedert hatte er seinen Vortrag in 5 Themenbereiche: Teil 1: rechtliche Grundlage des Medizinrechts (knappe Einführung) Teil 2: GOZ-Update 2015 Teil 3: Patientenrechtegesetz Teil 4: Bestechung und Bestechlichkeit im Gesundheitswesen Teil 5: aktuelle Gesetzgebungsvorgaben Bereits die „knappe Einführung“ hatte es in sich! Bedenkt man, dass schon allein die Basis des Medizinrechts auf einer Unzahl von Europa-, Bundes- und Landesgesetzen und Verträgen beruht, wird schnell klar warum hier kein Mediziner durchblikken kann, wenn er nicht gerade zufällig auch noch Fachanwalt für Medizinrecht ist. Nachfolgend zur Veranschaulichung nur die Liste der Gesetze oder Verträge, die hier relevant sind: Europarecht, Grundgesetz, Bundesgesetze (z.B. SGB V, ZHG, MPG), Landesgesetze (z.B. Heilberufekammergesetze), Bundesverträge (z.B. BMV-Z, EKV-Z, BEMA), Richtlinien auf Bundesebene, Landesverträge, Selektivverträge (z.B. der Landeszahnärztekammern zur PZR), Satzungen (z.B. Berufsordnungen der Zahnärztekammern). Allein aus der Charta der Grundrechte der Union 2004 Art. II müssen die Abs. 61, 62, 63, 75, 76, 80, 84, 85, 86, 94, 95 Berücksichtigung finden! Am Beispiel des Art. II, Abs. 95 („Jeder Mensch hat das Recht auf Zugang zur Gesundheitsvorsorge und auf ärztliche Versorgung nach Maßgabe der einzelstaatlichen Rechtsvorschriften und Gepflogenheiten. Bei der Festlegung und Durchführung

der Politik und Maßnahmen der Union in allen Bereichen wird ein hohes Gesundheitsschutzniveau sichergestellt“) wurden die Probleme der Umsetzung in unterschiedlichen Ländern mit jeweils ganz unterschiedlichen Standards innerhalb der EU erläutert. Auf welchen Standard hat also der Südosteuropäer in Deutschland und im Gegenzug der deutsche Patient in Südosteuropa Anspruch? Der Unterschied zwischen einer EU-Richtlinie, die lediglich in den entsprechenden Gremien der EU entwickelt wird und dann in den einzelnen Ländern erst in ein Gesetz / eine Verordnung umgesetzt werden muss und einer EU-Verordnung, die nach der Entwicklung in den Gremien direkt vom EU-Parlament beschlossen wird, dann aber sofort europaweit gilt wurde erklärt. Dies ist sicher auch ein Grund für die, nicht nur von uns emotional so empfundene, sondern tatsächlich auch vorhandene, offensichtlich sehr unterschiedliche Auslegung der EU Richtlinien in den einzelnen Mitgliedsstaaten. Dies tröstet aber natürlich nur wenig, wenn man erkennen muss, dass ausgerechnet das eigene Land (in meinem Fall sogar zusätzlich noch das eigene Bundesland!) dabei gerne zu den „fortschrittlichsten“ zählt und immer eine möglichst schnelle und weitreichende Umsetzung anstrebt. Außer diesen eher negativen / belastenden Einflüssen der EU auf unsere Arbeit gab es aber auch Positives von der EU zu berichten. So wies Herr Ratajczak auf das „Förderprogramm der ESF“ hin, mit dem aus Mitteln des europäischen Sozialfonds z.B. das Coaching einer Praxis mit bis zu 10.000, € gefördert werden kann, sofern man dies denn weiß und vorher einen entsprechenden Antrag gestellt hat (nachzulesen in einem Artikel der „Ärzte Zeitung“ vom 30.03.2015)! Positiv ist nach Darstellung von Herrn Ratajczak außerdem, dass nicht nur bei den Ärzten und Zahnärzten ein gewisses Chaos durch die nachvollziehbare rechtliche Unwissenheit existiert, sondern auch die privaten Krankenkassen durch ein Übermaß unterschiedlichster Tarife ein „hausgemachtes Chaos“ produziert haben. So bietet allein die DKV 276 unterschiedliche Zahntarife an! Seine „take home message“ deshalb hier: auf gar keinen Fall irgendeine Aussage zur möglichen Erstattung treffen!


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Nach diesem „knappen“ Exkurs folgte Teil 2: GOZ-Update 2015 mit noch größerem „Frustpotential“! Hier sorgt vor allem der § 6 GOZ Analogberechnung für zunehmende Probleme, da die PKV’en hier offensichtlich ein großes und leicht zu erreichendes „Einsparpotential“ sehen. Damit rangieren die Analogabrechnungen mit 13.4 % bei den Ablehnungen sogar noch vor dem Anzweifeln der Angemessenheit / Begründung des Steigerungsfaktors mit 11,9 %. Hierfür sind vor allem die komplexen Vorgaben / Prüfschritte zur Anwendung des § 6 verantwortlich: 1. „selbstständige“ Leistung <–> Problem der Abgrenzung zu Leistungen, die bereits Bestandteil oder besondere Ausführung einer anderen Leistung sind (Zielleistung) 2. Kostenaufwand <–> Praxiskosten im Sinne des § 4 Abs. 3 GOZ? Unternehmerlohn? Gewinnanteil? Vollkostenrechnung (können die zahnärztlichen Abrechnungs-Systeme z.B. Charly nicht)? 3. Zeitaufwand <–> Gesamtbehandlungszeit 4. Art der Leistung <–> Vergleichbarkeit mit Ziel oder Ablauf der Behandlung 5. Ziffernsuche 6. Kalibrierung der Vergleichsparameter Da die privaten Krankenversicherungen im Prinzip nichts anderes sind als „Schadensversicherungen“ ist es aus ihrer Sicht natürlich vernünftig und nachvollziehbar, dass sie alles daran setzen um nicht oder nur möglichst wenig zahlen zu müssen. Bei der Vielzahl der zu erfüllenden Parameter und den unklaren Bezugsgrößen ist leicht nachvollziehbar, dass ein Leichtes ist, eine Analogberechnung anzufechten, da der Nachweis der Angemessenheit im Einzelfall / für den einzelnen Zahnarzt nur schwer anzutreten ist. So werden z.B. bei der Einschätzung der Kosten (202,80 €) der HOZ bzw. BAZ-II-Studie aus 2002 und beim Zeitaufwand eine Studie aus 1990 von den Versicherungen herangezogen und diese veralteten Zahlen als „angemessen“ eingestuft. Die vorliegenden, wahrscheinlich ebenfalls noch zu niedrigen, aber zumindest wesentlich aktuelleren Werte aus 2012 oder 2013 werden dabei einfach ignoriert. Ein weiterer „Tiefpunkt“ war die Information, dass der Berufsverband der PKV’en regelmäßig und sehr erfolgreich gemein-

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same Tagungen abhält, mit dem Ziel eine konforme Reaktion und Behandlung fraglicher Abrechnungsfragen durch seine Mitglieder zu erreichen. Zu diesen Tagungen werden dann auch die Presse sowie Richter und Juristen eingeladen. Zur „Meinungsbildung“ nutzt der Verband dabei im Wesentlichen zwei „tools“: 1. eine große Zahl fachlich durchaus qualifizierter GOZ-Kommentare, die er regelmäßig auch im Versicherungsforum, der PKV-Publik und anderen Medien veröffentlicht. Dies fällt den PKV’en umso leichter, als von Seiten der Zahnärztekammern leider keinerlei fundierte Reaktionen darauf oder gar eine Gegenkommentierung auf ähnlich hohem oder gar höherem wissenschaftlichen Niveau erfolgt! 2. Entwicklung einer „Positivliste“ möglicher Analogien, die der Verband laufend aktualisiert und genau wie seine o.g. „Stellungnahmen“ im Versicherungsforum veröffentlicht. Wobei klar ist, dass „positiv“ im Sinne der Versicherungen zu verstehen ist! Der Effekt ist, dass ein Richter, wenn er denn versuchen sollte sich selbst ein Bild zu machen und in kritische Fragen hineinzulesen, in Ermangelung entsprechender Kommentierungen unserer Berufsverbände, allein auf die Interpretation der privaten Versicherungen angewiesen ist. Da kann man nur hoffen, dass er einen Gutachter bemüht und sich nicht selber beliest! Allerdings muss man sich, wie Herr Ratajczak eindrucksvoll mit einer Reihe von Beispielen belegen konnte, auch bei einigen „Gutachtern“ fragen, welchem Lager sie denn angehören oder wieviel Praxisbezug sie denn noch haben. Vor allem aber frage ich mich wozu wir unsere „Standesvertreter“ und Berufsverbände eigentlich benötigen und bezahlen! Fazit: wer sich an die Vorgaben der „Positivliste der PKV“ hält hat keine Erstattungsprobleme und arbeitet rechtssicher, verdient aber leider häufig weniger als nach BEMA! Dennoch: zumindest die unstrittigen Analogien sollten unbedingt auch angesetzt werden! Nach so viel Frust war dann das gewohnt sehr gute Mittagsessen in der „Rösselstub“ der dringend benötigte GemütsAufheller. Nach der Mittagspause ging es dann nahtlos weiter mit den


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Berichte: Lembach 2015

„Hiobsbotschaften“ wie z.B. der noch ausstehenden geplanten Novellierung der GOÄ. Auch hier sind eigentlich nur weitere Probleme und Einschränkungen zu erwarten! Weiter ging es dann mit den „Fallstricken“: – Privatbehandlung bei Kassenpatienten <–> die gern benutzte Begründung: die Leistung ist zu Kassenbedingungen nicht angemessen zu erbringen geht gar nicht! § 630a BGB! – Tarifrecht der PKV <–> z.B. Einstufung von Leistungen, die gem. GOZ zu konservierenden Leistungen gehören (Zahnbehandlung) tarifrechtlich als prothetische Leistung (Zahnersatz) => cave! keine Aussagen zur möglichen Erstattung! – höhere Kosten als gem. HKP kalkuliert <–> die Übersteigung sollte möglichst nicht höher sein als 20% – PKV’en machen elektronische Abrechnungsprüfung mit internen Algorithmen! – Nachlassgewährung einer Rechnung gem. Erstattung der PKV <–> dies ist Beihilfe zum Versicherungsbetrug (ZA) bzw. Versicherungsbetrug (Patient) => Strafrecht! – Versuch die Versicherung bezahlen zu lassen auch wenn der Versicherungsabschluss erst nach der Bekanntgabe der Behandlungsnotwendigkeit erfolgte <–> einzige Möglichkeit zur Verhinderung von Problemen bei der Bewertung der med. Vorgeschichte: der Patient muss der SchweigepflichtEntbindung widersprechen! – Problem Steigerungsfaktor <–> etliche, leider auch unterschiedliche Urteile; Faktoren bis zur vierten Stelle hinter dem Komma sind nicht zu begründen und somit absoluter Nonsens! Abdingungen müssen immer dann begründet werden, wenn der Grund für die Abdingung medizinischer Natur ist. Aber es gab auch Positives! So z.B. das Urteil des OLG Köln vom 22.8.2012 (AZ: I-5 U 66/12): Die Tatsache, dass ein Zahnarzt einen Heil- und Kostenplan (insbesondere zur Vorlage bei einem Krankenversicherer und einer Beihilfestelle) erstellt, impliziert die medizinische Notwendigkeit der Maßnahme. Wünscht der Patient keinen HKP rät Herr Ratajczak dennoch in jedem Fall zu dokumentieren für welche Behandlung sich der Patient entschieden hat und welche Kosten ca. entstehen werden und sich dies dann auch vom Patienten unterschreiben zu lassen.

Das bei „Wunschbehandlungen“ oder der Versorgung von Zähnen mit unklarer Prognose (§ 1 Abs. 2 und § 10 Abs. 3 GOZ) ebenfalls eine schriftliche Vereinbarung zwingend nötig ist versteht sich von selbst. Leider ist es in diesem Fall nicht mehr möglich einen „Festpreis“ zu vereinbaren, sondern auch hier müssen seit 2012 analoge Positionen benannt werden! Mit der Erörterung der rechtlichen Schwierigkeiten für ein mögliches „Abtretungsverbot“ endete der fachliche Teil des ersten Tages. Danach hatte jeder knapp zwei Stunden Zeit um ein wenig abzuschalten, bevor uns der Bus zum traditionellen Flammkuchenessen nach Pfaffenbronn in das m.E. beste Flammkuchenrestaurant im Elsass brachte. Beim Salatdressing hatte sich der Koch zwar diesmal, zumindest für meinen Geschmack, für etwas zu viel Knoblauch entschieden, was dem Gesamteindruck aber nicht wirklich geschadet hat, denn die Flammkuchen waren wie immer phänomenal! Mit dem ebenso obligaten „Sacker“ bei Madelaine in der „Soleil“ endete dann der erste Kurstag. Nach dem wie immer sensationell guten Frühstück trafen wir uns um 8:30 Uhr zur Fortsetzung des wissenschaftlichen Teils, der mit Teil 3: Patientenrechtegesetz startete. Alles in allem erinnerte es mich ein wenig an die Mieterschutzgesetze. Ähnlich wie man heutzutage als Vermieter eigentlich nur noch das Recht hat den Mietraum zu Verfügung zu stellen und ansonsten nur Pflichten, haben wir als Behandler offensichtlich auch nur noch Pflichten: § 630 BGB Abs. c: Informationspflicht, Abs. d: Einwilligung, Abs. e: Aufklärungspflicht, Abs. f: Dokumentation, Abs. g: Einsichtnahme in die Patientenakte, Abs. h: Beweislast bei Haftung für Behandlungs- und Aufklärungsfehler. Der Patient hingegen hat, bis auf die Zahlungsverpflichtung nur Rechte: 1. Behandlung nach dem Stand der Wissenschaft (Optimum!) § 630a BGB; 2. Aufklärung über alles! (§630c & 630e BGB); Einsichtnahme in die Behandlungsunterlagen (§630g BGB) Die wenigen Ausnahmen z.B. von der „Einwilligung“ (Notfall, mutmaßliche oder hypothetische Einwilligung) wurden ebenso erläutert wie die Folgen einer fehlenden Einwilligung (Körper-


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verletzung) oder bei einer zusätzlich noch unterlassenen Aufklärung (sogar vorsätzliche Körperverletzung!). Der Umfang der vom Gesetzgeber erwarteten Aufklärung (Diagnose, Therapie, Verlauf, Risiken, alle? Alternativen, fremde und eigene Behandlungsfehler) ist eigentlich nicht zu leisten. Auch wenn die Aufklärung nur „mündlich“ erfolgen muss, ist die Dokumentation wichtig (entweder in der Akte unter Benennung der Zeugen oder schriftlich und wenn möglich und mit Unterschrift), da der ZA die Beweislast trägt! Aber cave, alles was dort nicht erwähnt ist, kann dann im Streitfall u. U. als fehlende oder unvollständige Aufklärung gewertet werden, wenn z.B. ein wie oben beschriebener „realitätsferner“ Gutachter plötzlich noch weitere 8-10 Therapiemöglichkeiten erkennt! Wichtig ist auch die vom Gesetzgeber geforderte Aufklärung auch über seltene Risiken, wenn diese die Lebensführung schwer belasten, für den Eingriff spezifisch und für den Laien überraschend sind (bestes Beispiel hierfür: Verletzung des n. lingualis!). Sollte der Patient ausdrücklich auf die Aufklärung verzichten, so muss dies in jedem Fall schriftlich in Form einer „Verzichtserklärung“ erfolgen. Neu war mir, dass der Patient die einmal abgegebene Einverständniserklärung jederzeit und ohne Angabe von Gründen formlos widerrufen kann (also auch während einer Behandlung!). Da die Patientenakten / Dokumentationen bis 10 Jahre nach der Behandlung aufzubewahren sind, empfiehlt der Referent für den seltenen Fall, dass eine Praxis ohne Nachfolger aufgelöst wird, die Akten bei der zuständigen Kammer einzulagern, da diese dazu verpflichtet sei. Nach einem kurzen aber wie immer exzellenten lunch mit „finger food“ im Kaminzimmer des Cheval Blanc rückten wir wieder in den Fortbildungssaal ein. Weiter ging es dann mit Teil 4 des Vortrages: Bestechung und Bestechlichkeit im Gesundheitswesen. Auch wenn es z.Zt. noch kein eigenes Gesetz in dieser Sache gibt, ist das entsprechende Gesetz bereits in Arbeit (2 Entwürfe

Berichte: Lembach 2015

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liegen vor und das Gesetz soll noch in diesem Jahr folgen!). Ursache ist die „Schottdorf-Affäre“ und das wenig rühmliche Agieren der Bayerischen Staatsanwaltschaft in dieser Angelegenheit. Problem: Bestechung und Bestechlichkeit im Gesundheitswesen werden jetzt zum Straftatbestand! Für die Zukunft gilt deshalb: – Preisnachlässe: sind zulässig, müssen aber weitergegeben werden – Naturalrabatte: sind problematisch! Problem der Intransparenz! – Rückvergütungen / kick backs: sind verboten – Provisionen: verboten, wenn sie nicht kommuniziert und weitergegeben werden – Empfehlung, Überweisung, Zuweisung: verboten, sofern es irgendeine Gegenleistung gibt – Praxisjubiläen, Praxisfeste: Sponsoring hochproblematisch! Verboten in der bisherigen Form – Referentenhonorare: zulässig sofern für den Aufwand angemessen, als Belohnung für gute Umsätze unzulässig – Einkaufsgenossenschaften: in Zukunft wohl nicht mehr zulässig – Einkaufs-GmbH <–> Ehefrau: nicht mehr zulässig – Unternehmensbeteiligungen: je kleiner die Fa. umso schwieriger – Vereinbarungen mit Kliniken: Zuweisung gegen Entgelt? Verboten! Wichtig: keine Bagatellgrenze! – Gewinnverteilungsregeln: kritisch – Praxislaborgemeinschaften: grundsätzlich zulässig wenn echte Gesellschaft – Beraterhonorare: unproblematisch, wenn angemessen Welche Konsequenzen sind daraus abzuleiten? – Vertriebsgespräche stets auch selbst dokumentieren – Alle Absprachen schriftlich festhalten – Transparenz – Compliance Erklärung Den Abschluss bildete Teil 5: aktuelle Gesetzgebungsvorhaben: – GKV-VSG (Versicherungsstärkungsgesetz) – E-Health-Gesetz– Präventionsgesetz – Bestechung und Bestechlichkeit im Gesundheitswesen (s.o.)


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Berichte: Lembach 2015

Mit dem ebenfalls wenig aufbauenden Ausblick auf die angedachten weiteren Segnungen des Gesetzgebers für das Gesundheitssystem der näheren Zukunft beendete Prof. Ratajczak gegen 15 Uhr seinen Vortrag. Bleibt nur zu hoffen, dass wir nie in die Situation kommen nachweisen zu müssen, dass wir alle Auflagen juristisch perfekt und vollständig erfüllt haben! Ansonsten hilft vielleicht ein versierter Anwalt wie Dr. Ratajczak oder noch besser ein einsichtiger Richter, wenngleich wohl auch in diesem Fall gelten dürfte: „vor Gericht und auf hoher See bist du in Gottes Hand“! Selten waren die wie immer unglaublich freundschaftliche Atmosphäre unter den Kursteilnehmern sowie die bekanntermaßen gute Küche im Elsass zur Abrundung der Fortbildung und als Gegengewicht zu den frustrierenden Inhalten der Fortbildung wichtiger. Wirklich schade, dass sich wieder mal nicht mehr Mitglieder der NEUEN GRUPPE entschließen konnten nach Lembach zu kommen und die für eine Fortbildung untypische tolle Stimmung (irgendwo zwischen Fortbildung und Urlaub mit Freunden) einmal selbst zu erleben.

Ich kann nur immer wieder sagen es lohnt sich! Und zwar nicht wegen des Essens sondern vor Allem wegen der interessanten Fortbildungen und der unglaublich freundschaftlichen Atmosphäre unter den Teilnehmern. Für das nächste Jahr hat Jürgen Menn bereits Dr. Richter verpflichten können, einen anerkannten Fachmann in Sachen Finanzplanungen. Ich hatte das Glück ihn schon vor über 10 Jahren in Lembach hören zu können, was zumindest bei mir zu einschneidenden Änderungen in der Finanzplanung geführt hat. Leider war ich damals mit Mitte vierzig eigentlich schon fast zu spät dran! Ich kann also allen jüngeren Kolleginnen und Kollegen nur dringend raten sich den 15. und 16. April 2016 vorzumerken und sich im nächsten Jahr in Lembach einzufinden. Gott sei Dank ist der neue Fortbildungsraum deutlich größer als der alte, so dass wir auch mehr als nur 20 Teilnehmer unterbringen können sollten. In diesem Sinne freue ich mich auf rege Teilnahme im nächsten Jahr, wünsche viel Spaß beim Lesen und dir Jürgen vielen Dank fürs organisieren!

Die Teilnehmer der diesjährigen Tagung von links nach rechts: Hinten: Reinhold Rathmer, Ulli Gaa, Eric Galler, Thomas Seitner, Norbert Mack Mitte: Sylvia Gaa, Frau Ratajczak, Friederike Menn, Jana Kressin, Stephan Kressin, Ute Menn Vorne: Prof. Ratajczak, Jürgen Menn, Derk Siebers, Marcus Simon, Christoph Gaa


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Berichte: Die natürliche Ebene | ZTM Plaster

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Die natürliche Ebene. Analoge Erfassung – digitale Übertragung und zahntechnische/zahnmedizinische Möglichkeiten Seminar mit ZTM Udo Plaster

Honor your talent… ...strahlte uns auf jedem T-shirt der Mitarbeiter der Firma Zirkonzahn entgegen. Auch wir wertschätzen unser Talent, daher sind wir gekommen. Unsere 25-köpfige Gruppe verbrachte zwei intensive Tage in dem von Enrico Steger frisch umgestalteten „Mountain Monastery“ der Firma Zirkonzahn. Wir waren das erste Fortbildungsteam in diesem eigenwilligen, provokanten Gebäude. Die komplett mit Schwarzblech ausgekleideten, mystisch anmutenden Innenräume sollen eine Fokussierung auf das Wesentliche ermöglichen. 100 Tonnen verbautes Metall strahlen eine Kühle aus, welche man in einem Alpenkloster erwarten kann. Das Auge hatte es immer wieder schwer, sich an die Dunkelheit des sakralen Innenraums zu adaptieren. Enrico Steger hat dieses Gebäude „Mountain Monastery“ getauft und konzipiert als zukünftiges Fortbildungszentrum für talentierte Zahnärzte, in kleinen Gruppen von maximal sechs Teilnehmern, die bereit sind, sich einer strengen Hausordnung unterzuordnen. „Jeder Teilnehmer muss sich als erstes sein Essbesteck selber schmieden“, konstatierte Enrico Steger bei seiner Hausführung. Anmelden kann man sich nicht- man muss sich bewerben oder wird vorgeschlagen. „Die natürliche Ebene - analoge Erfassung - digitale Erfassung und deren Möglichkeiten“ war ein praktischer Arbeitskurs für Zahnärzte und Zahntechniker im Team und extra für die NEUE GRUPPE in dieser Form konzipiert. Unser Referent, Udo Plaster, Zahntechnikermeister aus Nürnberg, erwartete uns mit einem perfekt vorbereiteten multimedialen Equipment. Ging es doch um die Herausforderung, alle Arbeitsschritte sowohl ana-

DR. PETRA GUNDLACH

log als auch digital durch zu führen. Die von Ihm vorbereiteten Skripte und USB Sticks befreiten uns vom Mitschreiben, sodass wir uns auf den, bis ins Detail perfekt konzipierten Vortrag konzentrieren konnten, was die Vielfalt des Themas auch verlangte. Der 1. Tag widmete sich Udo Plaster der Frage: „Wie gelingt uns ein möglichst naturgetreues, lagerichtiges Übertragen des Oberkiefers in den Artikulator?“. Bei den bisherigen, etablierten Übertragungssystemen geschieht die Erfassung und Übertragung der individuellen Patienteninformationen mit einem Gesichtsbogen. Im Artikulator entstehende Ungenauigkeiten und Fehler in der Hoch-, Längs- und Querachse lassen sich mit dieser Technik nicht ausschließen- egal ob nach der Camperschen Ebene, der Frankfurter- oder der Patientenhorizontalen, elektronisch oder arbiträr bestimmt wird. Dies wurde uns anschaulich demonstriert, da schädelbezogen nicht gleich lagerichtig im Artikulator ist. Beim Plane System hingegen, lassen sich mit der Ala-TragusEbene und der natürlichen Kopfhaltung (NHP) patientenindividuell Okklusionslinie und Asymmetrien abgreifen. Das wiederholte identische Einnehmen der NHP gelang uns durch Selbstausrichtung am „Plane Finder“ und ist über Jahre reproduzierbar, mehrere präsentierte Studien belegen diese Aussage. Die horizontale Bezugsebene ist im Gegensatz zu den virtuellen Bezugspunkten der bisherigen Geräte- parallel zum Fußboden, der Übertragungsgabel des Plane Finders und der Nulllinie des Artikulators sowie schlussendlich der Tischplatte des Zahntechnikers. Das zweite Kriterium für die OK Modell


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Berichte: Die natürliche Ebene | ZTM Plaster

Position ist die Ermittlung der skelettalen Mitte (raphe palatina mediana), die auf die Midsaggittale des Artikulators eingestellt wird. Eine genaue Modellanalyse mit Hilfswerten aus der KFO ermöglicht uns das Abgleichen der Gesichtsmitte, und dadurch diese reproduzierbar festzulegen. In den praktischen Übungen ermittelten wir bei uns gegenseitig die natürliche Ebene des OK und artikulierten unsere mitgebrachten Modelle nach vorheriger Modellanalyse ein. Da wir Alle unsere auf herkömmliche Art und Weise einartikulierten Modelle im Artikulator dabei hatten, staunten wir sehr über die Diskrepanz zu der – mit Hilfe der natürlichen Position gefunden - im Plane System. Allerdings ließ sich jetzt sehr leicht die im Kopf tatsächlich vorhandene Neigung der Kiefer und Bissebene erkennen. Eine derartige Modellmontage gelingt in der Regel problemlos nur in einem Artikulator, bei dem die Rotationsachse 1,5 bis 2 cm dorso-kaudal des Kiefergelenks angeordnet ist. Bereits von Gysi wurde dieses Phänomen erkannt und um 1930 beschrieben. Die in den letzten Jahren eingeführten modernen elektronischen Verfahren zur Aufzeichnung von Artikulationsbewegungen bestätigen die von Gysi empirisch ermittelten UK Rotationsbewegungen und die „neue“ Position der Rotationsachse. Am 2. Tag schärfte die Beschäftigung mit der Bissregistrierung den Blick auf die Zusammenhänge zwischen okklusaler Belastung, der Kopfhaltung, der Körpermitte und den verschiedenen Kompensationsmechanismen unseres Körpers. Udo Plaster machte uns darauf aufmerksam unbedingt den gesamten Mensch und seine Körperhaltung zu betrachten. Es war verblüffend zu sehen, wie Kopf-, Schulter-, Hand-, Hüft-, Knie, und Fuß-Haltung/Rotation/Belastung mit dem okklusalen Muster korrelieren können. Wir überprüften die Patientensituation mit der Modellanalyse bei aufrechter Körperhaltung hinsichtlich: der Mitte (skelettal/ dental), UK-Position(re/li verschoben), Sprechabstand (Front-/ Seitenzahntyp), Zungenaktivität (iiiii,eee,ssss), Kopfhaltung, Höhe der Schultern und der Fußbelastung bei im Lot stehendem Patienten. Grundsätzlich gilt, dass die Bissregistrierung

nicht behandlermanipuliert erfolgen sollte, sondern dass der Patient selbst seine okklusale Heimat findet. Dazu erfolgt primär eine Deprogrammierung des Kausystems durch einen 30 min zu tragenden Aqualizer. Die richtige Auswahl des Aqualizers ist wegen der dadurch entstehenden Bisssperrung entscheidend! Durch eine Modellanalyse mit Hilfe der Schimbaschi Tabelle konnte eine Aussage darüber, welche maximale Bisshöhe der Patient toleriert, gefunden werden. Mit Hilfe eines Frontzahn-Jiggs wurde dann der Unterkiefer in deprogrammierter Position registriert. Die bereits gestern bei uns gegenseitig in der natürliche Ebene einartikulierten Ok Modelle wurden nach vorheriger Modellanalyse dann mit dem jeweiligen Unterkiefer „vergipst“. Für die aus einer entspannten neuromuskulären Situation heraus registrierten Bisse, gab es für uns Teilnehmer einige Überraschungen: einige waren gerade Typen, andere schräge Vögel, in der Schlussbissposition plötzlich instabil (erkannt durch einen Lichtfeldtest aus dem Bereich der Optometrie), unerkannte Mittenverschiebungen taten sich auf. Es eröffnete sich eine neue komplexe Welt der Diagnostik. Parallel zur analogen Systematik mit dem Plane System wurden die Messdaten auch digital erfasst, die Modelle/Bisse eingescannt, in die Zebris Software eingefügt, die Modelle in den passenden Artikulator implementiert, mit dem Face Hunter das Gesicht des Patienten 3 dimensional eingescannt und über die Zähne überlagert. Auch die Unterkieferbewegungen konnten perfekt über die drahtlos erfassten Aufzeichnungen am Bildschirm beobachtet und anschließend in die Software eingefügt werden. 1000 Bewegungspunkte pro Sekunde werden registriert, die Bewegungen sind fließend und ohne merkliche Verzögerung zu verfolgen. So konnten wir Peter Zech, ZTM aus Freiburg – unseren detailliert durchdokumentierten Demo-Patienten – im Computer oder per Beamer auf der Leinwand mit seinem UK in Funktion erleben. Udo Plaster konstruierte innerhalb weniger Minuten für Peter dann eine passende UK Schiene, deren Daten zum Fräsen in das Zirkonzahn Labor gegeben wurden. Das Fräsen dauert für so große Einheiten und aus Kunststoff dann allerdings ca. 3 Stunden. Für Labore macht das Fräsen von Kunststoffschienen daher


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eher über Nacht Sinn, wenn die Maschine nicht für anderweitige Arbeiten gebraucht wird. Eine 1,5 stündige Werksbesichtigung der Firma Zirkonzahn machte selbst die Erfahrenen unter uns sprachlos. Innerhalb von 10 Jahren ist das Unternehmen von 5 auf 250 Mitarbeiter gewachsen. Von allen Mitarbeitern wird der Oberhäuptling liebevoll Heini genannt. Das darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Unternehmen straff geführt und klar durchstrukturiert ist. Die Visionen von Enrico Steger, Ansprüche an Ästhetik, gepaart mit perfekter Handwerkskunst und Qualität, Ordnung und Sauberkeit springen einem an jeder Ecke im Unternehmen ins Auge. Nichts wird „outgesourced“, alles wird selbst hergestellt, untersucht, verbessert, geprüft, erforscht, optimiert und produziert von dem jungen hochmotivierten Team. Das Durchschnittsalter im Unternehmen ist 33 Jahre, es gibt Berufskleidung und die meisten dieser Menschen aus der ganzen Welt leben in WG`s zusammen. Nur wer diesen „Spirit“ mit trägt, darf bleiben. Es macht den Eindruck als wird viel gefordert, aber auch gefördert. Die Frage nach den

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Arbeitszeiten wurde mir beantwortet: „Wer einen Job will arbeitet 8 Stunden täglich, wer eine Aufgabe will – mehr!“ – und das kann ja jeder selbst entscheiden. Wir waren eine bunt gemischte Truppe von Zahnärzten und Zahntechnikern aus ganz Deutschland, übernachteten in einem fußläufigen Südtiroler Hotel und konnten alle einen entspannten unkomplizierten Umgang miteinander erfahren. Es war neben viel Theorie ein praktischer Arbeitskurs indem wir uns gegenseitig registrierten, analysierten und dadurch sehr nahe kamen. Es wurde viel gelacht und bei einer gemeinsamen Wanderung durch die Kuhalmen verdienten wir uns am Freitag das Abendessen auf der Almütte, wo wir fürstlich bewirtet wurden. Marcus Simon beglückte uns mit einem perfekt organisierten Kurs und einem spannenden Thema, präsentiert von einem erfahrenen, sympathischen Referenten in einer wundervollen Umgebung und der herzlichen Unterstützung des Zirkonzahn Teams. Ein Folgekurs von Udo Plaster gemeinsam mit seinem Osteopathen/Physiotherapeuten Ralph Hergenroether ist avisiert.


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Berichte: Hart- und Weichgewebsmanagement

Hart- und Weichgewebsmanagement in der Parodontologie und Implantologie Kurs von PD Dr. Michl Stimmelmayr DR. ANNA DREIER Am letzten Juliwochenende 2015 begrüßte Michael Stimmelmayr die NEUE GRUPPE in seiner Oberpfälzer Heimat Cham. Nach mehreren Stunden Auto- oder Bahnfahrt fanden sich die 13 Teilnehmer am Freitagmorgen im Vortragsraum des Hotel Regenbogen direkt an der Regen ein. Noch waren die Temperaturen angenehm, aber der Wetterbericht versprach uns allen ein heißes Fortbildungswochenende. Die Teilnehmergruppe bestand aus einem harten Kern von NEUE GRUPPE-Mitgliedern, Externen aus der Schweiz und Bayern sowie ein paar Youngstern. Michael Stimmelmayr begrüßte uns herzlich und sofort war eine kollegiale, freundschaftliche Atmosphäre geschaffen. Es erwartete uns am Vormittag ein „Theorieblock“, nach dem Mittagessen Hands-On am Schweinekiefer (Hartgewebsaugmentation durch autologe Schalentechnik) und am späten Nachmittag ein Ausflug zur Praxis mit zwei Live-OPs. Der „Theorieblock“ erweist sich schon nach wenigen Folien als erfreulich praxisnah und so steigen wir ohne Schlenker in sein Behandlungskonzept ein. Weichgewebsmanagement ist für Michael Stimmelmayr ein wichtiger funktioneller Bestandteil für ein nachhaltig stabiles Behandlungsergebnis. Dabei wird ein 2-3 mm breites Band keratinisierte Gingiva um Implantate und Zähne angestrebt und eine Gewebshöhe von 3-4 mm um Implantate, um weder Knochenresorptionen noch Taschen zu provozieren. Hartgewebsmanagement ist dabei häufig unerlässlich, weil die prothetische Planung die Implantatpositionen vorgeben. Zu Beginn geht der Gastgeber auf die unterschiedlichen Lappentechniken ein, und holt damit auch die Youngsters ab und schafft für alles Weitere eine gemeinsame Grundlage. Kurz werden die Vor- und Nachteile von Muko-Periostlappen, Mukosalappen und Mukoperiost-Mukosa-Lappen zusammengefasst. Grundprinzip bei allen Techniken ist, keine vertikalen Entlastungen zwischen den Eckzähnen, da dies zu ästhetischen und funktionellen Problemen führen kann. Die vertikale Entlastung verläuft immer distal ungefähr zwei Zähne hinter dem Operationsgebiet in einem C-förmigen Schnitt. Für die Youngsters gibt es hier und da immer wieder ganz praktische Tipps, z.B. die Präparation eines Mukosa-Lappens mit flachen Skalpellgriff zu machen, um die Lage des Skalpells unter der Schleimhaut zu kontrollieren. Durch kleine Videoeinspieler aus OPs wird deutlich, dass der Präparation des Lappens besondere Sorgfalt und Zeit geschenkt wird. Außerdem liegt die Aufmerksamkeit auf dem dichten primären Wundverschluss, der durch sorgfältige Lap-

penpräparation und konsequente Nahttechnik erreicht werden kann. Der Nahtverschluss besteht dabei immer aus einer Kombination von Fixationsnähten, in Form von tiefen Matratzennähten und Adaptionsnähten, in Form von Einzelknopfnähten. Außerdem zeigt Michael Stimmelmayr neben den operativen Techniken auch die anschließenden implantologischen und prothetischen Versorgungen, wodurch man breite Einblicke in sein gesamtes Behandlungskonzept bekommt und die Fälle auch im Gesamtergebnis und nach mehreren Jahren Recall sehen kann. Kleine Besonderheiten in den Abläufen lassen sich immer wieder finden; z. B. wird bei der Positionierung eines Implantates in der OK-Front ein Faden über die bukkal Flächen gespannt, um die richtige Implantatposition in der bukko-palatinalen Richtung zu ermitteln. In diesem Zusammenhang motiviert Michael Stimmelmayr, Frontzahnfälle immer von okklusal zu betrachten und zu analysieren, um so Weich- bzw. Hartgewebsdefekte einschätzen zu können. Vor der Mittagspause widmen wir uns der Knochenaugmentation durch autologe Verschalungstechniken, die wir dann am Nachmittag am Schweinekiefer selbst umsetzen. Dazu entnehmen wir mit dem Piezo einen retromolaren Knochenblock. Dieser wird mit Hilfe der Knochenmühle sehr weit ausgedünnt und mit Titanschrauben am entsprechenden Defekt fixiert. Die dabei entstandene Menge an autologer Knochenspähne beeindruckt und füllt den Defekt mit Blut angereichert auf. In den zwei Live-OPs geht es wieder um das Weichgebewebsmanagment. Wir schauen bei einer Rezessionsdeckung in der Unterkiefer-Front mit Kombitransplantat zu. Es handelt sich um eine Kombination von Lippenbandplastik und Tunnelierungstechnik, die ein besonders präzises und sicheres chirurgisches Vorgehen vorrausetzt. Da wundert es nicht, dass das Schleifen der feinen Tunnelierungsinstrumente Chef-Sache ist. Bei der zweiten Live-OP wird ein Brückenpontic regio 12 mit einem Bindegewebstransplantat unterstützt, um eine ästhetische Verbesserung zu erreichen. Die Gaumentransplantate werden alle oberflächlich entnommen und nur dünn epithelialisiert. Damit ist eine besonders fibröse Gewebequalität gesichert und das Transplantat nahezu frei von Fett- und Drüsengewebe. Das Transplantat wird beim Einbringen in die Empfängerstelle nie mit dem Lappen vernäht, damit bei einem möglichen Lappenrezidiv, das Bindegewebstransplantat an Ort und Stelle bleibt und keine Rezession entsteht. Die Spenderstelle am Gaumen wird mit Kollagenflies und einer Verbandsplatte abgedeckt.


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Berichte: Hart- und Weichgewebsmanagement

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Die Premiere der neuen Kamera-Videoanlage läuft einwandfrei und liefert uns perfekte Bilder in das Patientenwartezimmer, wo wir bei gefühlten 38 Grad und kühlen Getränken den Operationsverlauf verfolgen. Den darauf folgenden Feierabend haben wir uns alle verdient. In der Abendsonne lassen wir den erfolgreichen Fortbildungstag am Ödenturm mit herrlichem Blick über die Stadt bei gutem Essen ausklingen. Am nächsten Tag erwartet Michael Stimmelmayr uns in seiner Praxis und wir können nochmal live zuschauen, diesmal bei der autologen Verschalungstechnik. Michael Stimmelmayr macht ca. 150 Operationen dieser Art jedes Jahr und von diesem großen Erfahrungsschatz und der operativen Routine können wir beim Zuschauen profitieren.

Der letzte theoretische Block behandelt schwerpunktmäßig freie Schleimhauttransplantate. Der Gastgeber macht anhand zahlreicher Fallbeispiele nochmal deutlich, wie wichtig ein Band keratinisierter Ginigiva für die Langzeitstabilität von Implantaten ist. Die operativen Schritte sind hier eine Vestibulumplastik immer in Kombination mit einem FST. Neben der sorgfältigen Weichgewebschirurgie bleibt auch das postoperative Management nicht unerwähnt, z.B. bei mukogingivaler Chirurgie an zahnlosen Kiefern wird die Prothese im Operationsgebiet und insbesondere das bukkale Schild stark entlastet und im zweiten Schritt weichbleibend unterfüttert. Außerdem bekommen alle Patienten extraoral Pflasterstreifen geklebt, um die mimische Muskulatur einzuschränken und das OPGebiet zu schonen. Michael Stimmelmayr zeigt uns, dass Weichgewebsmanagment nicht erst mit der Planung des Implantates beginnt oder bei ästhetischen Wünschen des Patienten – vielmehr ist es ein Bereich, der sich grundsätzlich in ein Behandlungskonzept integrieren sollte. Schon bei der WSR sollte die Schnittführung überdacht werden, womit sich der Partschschnitt als ungeeignet zeigt und eine Lappenbildung ausgehend von einem intrasulkulären Schnitt zu bervorzugen ist. Häufig lohnt es sich nach einer Extraktion sofort, die Wunde mit einem Punch zu decken. Dabei steht im Vordergrund, das Volumen über das

Weichgewebe zu halten und sich gute Vorrausetzungen für weitere Schritte zu schaffen. Die geplanten Hands-On ersetzen wir nach einstimmigen Votum durch einen Troublevortrag. Offen zeigt der Referent dokumentierte Misserfolge und lässt uns damit an seinem großen Erfahrungsschatz in der autologen Verschalungstechnik teilhaben. Damit ist der Weg in eine ehrliche Diskussion geebnet und rundet die Fortbildung ab. Wir hatten ein tolles Wochenende in Cham bei dem Praxis, der kollegiale Austausch und ein mitreißender Referent mit einem beindruckend konsequenten und modernen Behandlungskonzept im Vordergrund standen. Vielen Dank.


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Berichte: Frühjahrstagung 2015 in Trier

Frühjahrstagung Trier 14.-16. Mai 2015 Traditionell trafen sich die Mitglieder mit Partner und Kindern zur internen familiären Frühjahrstagung an Christi Himmelfahrt. Diese fand mit tatkräftiger Unterstützung unseres Mitglieds und Freundes Wolf-Diether Gabriel in Trier statt. Die Bilder geben einige Impressionen der Mitgliederversammlung, der Kandidaten- und Mitgliedervorträge und des Rahmenprogramms wieder. Ich danke allen Freunden und Kandidaten für die Teilnahme und ihr Engagement.

REINHOLD RATHMER – PRÄSIDENT

Mitgliederversammlung

Referenten des Wissenschaftlichen Programms am 15. Mai 2015: v.l.n.r. Dr. M. Sachs, Dr. R. Reichert, Dr.R. Rathmer, Dr. N. Grosse, PD Dr. A.Meyer-Bäumer, U. Krüger-Janson


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Berichte: Frühjahrstagung 2015 in Trier

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Die NEUE-GRUPPE-Familie“ bei der Stadtführung

In den Viehmarkthermen

Vertraute Gesichter

Wichtige Stützen bei der Organisation. Dr. Ch. KilbingerRathmer & Dr. W.-D. Gabriel

Festabend für die Kinder

Kandidatenvortrag Ralf Reichard


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Berichte: Frühjahrstagung 2015 in Trier

Erfolgreich anders / anders erfolgreich Seminar mit Dr. Hans Seeholzer in der Frühjahrstagung 2015 in Trier CHRISTIAN RUPP

Dr. Hans Seeholzer: Der Referent in seinem Element

Launig und abwechslungsreich referierte Dr. Seeholzer aus seinen reichhaltigen Erfahrungen als Kieferorthopäde und Praxisinhaber. Neueste Erkenntnisse aus der Hirnforschung, sowie adaptierte Marketingstrategien international bekannter Unternehmen und innovative Möglichkeiten der Online-Kommunikation werden mit den Erkenntnissen aus 38 Jahren aktivem Berufsleben und „Spaß am schönsten Beruf der Welt“ in dem Vortrag gekonnt verknüpft, um Anregung und Motivation zu geben, die eigenen Praxis voranzubringen und neu auszurichten. „Kreieren Sie eine ganz besondere Praxis, die für Sie, Ihre Mitarbeiter und Ihre Patienten gleichermaßen attraktiv ist. Sie bestechen mit einer klaren Praxispositionierung, fördern gezielt die Loyalität Ihres Teams und begeistern Ihre Patienten, anstatt sie „nur“ zu behandeln.“ Über die Vision der Praxisführung und -Tätigkeit, das Tagesziel und der To Do List wird der Weg auf die eigene Persönlichkeit des Praxisinhabers geführt. Anregungen folgen für Überlegungen zur Persönlichkeitsanalyse, z. B. mittels Hermann Brain Dominanz Instrument, aber auch der Unternehmens-, Menschen und Lebensführung und dem Selbstmanagement (Autor Jens Corssen). „Liegt das Problem bei mir?“ Was kann ein Patient überhaupt beurteilen? Erfolgsfaktoren aus dem Buch von Gerhard F. Riegl werden vorgetragen. Technische und behandlerische Qualitäten werden vielfach von den Patienten vorausgesetzt, Erlebnisqualität und Emotionen führen zur gewünschten Patientenbindung und zu Entscheidungen für eine Behandlung. Zähne stehen in Konkurrenz zu Urlaub, Konsum, Fitness und Kosmetik. Das Geldvermögen insgesamt ist so hoch wie nie zuvor, aber wie überzeugen wir einen Patienten? Mit einer

Mischung aus emotionalen und rationalen Argumenten. „Bewunderung, gutes Aussehen, gesteigertes Selbstvertrauen“ verbunden mit Kaufunktion, Präzision und Langlebigkeit führen den Patienten zur Aufnahme einer Therapie. „Kommunizieren Sie proaktiv einen emotionalen Mehrwert und zusätzliche logische Verkaufsargumente.“ Mit einer Vielzahl von Fotos von Praxen werden Unterschiede zwischen erfolgreicher, ansprechender Praxisinnenarchitektur und unattraktiven Praxen aufgezeigt. Das optische Erscheinungsbild ist wichtig, aber ebenso eine Vielzahl an Einzeleindrücken, wie z. B. die Website, der erste Telefonkontakt, die Begrüßung an der Rezeption, der erste Arztkontakt und die erste Behandlung, die erste Rechnungsstellung etc. Alles hat Einfluss auf das Gesamtbild einer Praxis. Überraschungsfaktoren, wie der frische Blumenstrauß, die freundlich angebotene Tasse Capuccino oder ein großzügiges Aquarium voller bunter Fische, hinterlassen bleibenden Eindruck. Wie und in welcher Atmosphäre finden Verkaufsgespräche statt? Oft handelt es sich um Behandlungen von 5000€ oder auch deutliche mehr Euros. Wird die Behandlung ähnlich stilvoll präsentiert wie der Kauf eines Schmuckstückes oder einer Uhr beim Juwelier? Werden Emotionen geweckt oder nur reine Fakten aufgezählt. Neben der technischen und der Erlebnisqualität ist die dritte Ebene die Gefühlsebene, die mittels Empfindungen und Wahrnehmungen durch die Praxiskultur ausgelöst werden. Nicht der zufriedene, sondern der loyale Patient ist das Ziel der Bemühungen. Vom Patienten zum Fan wird an Beispielen von erfolgreichen Airlines (Qatar Airline) und dem Robinson Club Malediven demonstriert.


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Berichte: Frühjahrstagung 2015 in Trier

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Das Auditorium ist voll dabei!

Besonders im Zeitalter der Social-Medien multiplizieren sich negative Erfahrungsberichte viel stärker als das früher der Fall war. Die Leistungsoptimierung auf den Seiten der Wahrnehmung und den Ergebnissen führt zu Steigerung der Zufriedenheit im Team und bei den Patienten und zur Profitsteigerung für die Praxis. Immer stehen hinter klaren, einfachen Grundideen, wie die freundlichste Praxis und überdurchschnittliche Behandlungsqualität, eindeutige und verständliche Anweisungen. Als Beispiel wird das Buch „Kunden fürs Leben“ mit den Prinzipien der Ritz-Carlton-Hotels mit seinen überragenden Servicequalitäten von Joseph A. Michelli genannt.

Abschlussabend Schloß Monaise

Standard Operation Procedures geben klare Instruktionen und definieren die Standards in der Praxis, wie z. B. den Erstkontakt mit dem Patienten, die Abläufe in der Praxis oder den Umgang mit Beschwerden. Freundlichkeit heißt: Lächle, Augenkontakt, den Patienten zuerst grüßen, eine aufrechte, positive Körperhaltung und Körpersprache. Ein gelungener Vortrag, der zur Selbstreflexion einlädt, seine Praxisphilosophie und Vision, aber auch die tägliche Umsetzung zu prüfen, mit einem reichen Strauß von Anregungen für Optimierungen.


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Neue Seminare

Ankündigung: Neue Seminare NEUE GRUPPE: Kompetenz nicht nur in der Zahnmedizin | Mini-Symposium – Auftaktveranstaltung im Jubiläumsjahr – 50 Jahre NEUE GRUPPE Samstag, 20. Februar 2016, 9 -18.30 Uhr

Dr. Harald Ebhardt, Facharzt für Pathologie, Leiter des Zentrum für Oralpathologie in Potsdam Dr. Dr. Andreas Fried, Leitender Arzt des Gemeinschaftskrankenhauses Havelhöhe, FA für Innere Medizin und Kardiologie Prof. Dr. Markus Jungehülsing, Chefarzt der Klinik für HalsNasen-Ohrenheilkunde am Klinikum Ernst von Bergmann, Plastische Chirurgie Dr. Samia Little Elk, Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Zusatzqualifikation für Somnologie Prof. Dr. Georg Maschmeyer, Chefarzt der Klinik für Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin und Ärztlicher Leiter des Zentrums für Hämatologie, Onkologie und Strahlenheilkunde, Klinikum Ernst von Bergmann, Potsdam

„Allgemeinmedizin für Zahnärzte“ Allgemeinmedizinische Zusammenhänge mit der Zahnmedizin geraten immer mehr in den Fokus des Interesses und wir erleben sie hautnah täglich in unseren Praxen. Diesem Themenschwerpunkt widmet sich die in Berlin im Februar 2016 stattfindende interdisziplinäre Fortbildung der Neuen Gruppe, www.neue-gruppe.com. Medizinische Referenten aus angrenzenden Fachgebieten sind zum fachlichen Austausch eingeladen. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den jeweiligen Facharztgruppen wird für den Erfolg der Behandlung von vielen multifaktoriell bedingten Erkrankungen immer wichtiger und entscheidend bei der Erzielung des Therapieerfolgs. Denn das zunehmende Alter unserer Patienten und die daraus resultierende Multimorbidität zwingen uns im Arbeitsalltag immer häufiger allgemeinmedizinisches Wissen zu besitzen und anzuwenden. Schließlich sind wir „Zahn-Ärzte“ – deshalb ist auch ein erweiterter „Blick über den zahnmedizinischen Tellerrand“ heute zwingend geboten, um nicht den Überblick bei der ständig

zunehmenden Spezialisierung zu verlieren. Wir Zahnärzte erleben unsere Patienten „hauteng“ und haben den Blick in die Mundhöhle, den wenige andere Facharztgruppen haben. Es ist bereits seit vielen Jahrhunderten und in vielen Kulturkreisen bekannt, dass Mundhöhle und Zunge einen Spiegel der inneren Veränderungen darstellen. Insbesondere bei der Erkennung oraler Manifestationen allgemeiner Erkrankungen kommt dem Zahnarzt deshalb eine herausgehobene Stellung zu. Er sieht den Patienten in der Regel zweimal im Jahr und damit häufiger als sein Hausarzt. Somit befindet sich der Zahnarzt – bei entsprechender Ausbildung - in der exponierten Position eine Erkrankungen erkennen zu können und adäquate Maßnahmen einzuleiten. Dies kann geschehen bevor der Patient Symptome verspürt und einen Arzt aufsucht. Natürlich stellt es eine besondere Verantwortung dar, diese Prävention im Sinne der Patienten exakt und gewissenhaft durchzuführen. Aufgrund unserer großen Erfahrung als Zahnärzte um und über das normale Erscheinen der Mundhöhle und Zunge sowie das gesunde Aussehen von oralen Schleimhäuten (Form, Farbe, Beläge etc.) sind wir prädestiniert für die Erkennung und auch die Früherkennung von vielen Erkrankungen. Stoffwechselerkrankungen und kardiovaskuläre Erkrankungen können beispielsweise zu deutlichen quantitativen und farblichen Veränderungen der Zunge führen: Makroglossie, violettzyanotische volumenvergrößerte „Stauungszunge“. Makroglossie und Farbveränderungen der Zunge können aber auch Manifestation von Stoffwechselerkrankungen wie Amyloidose, Akromegalie, Myxödem, Morbus Addison oder Hämochromatose sein. Auch ein Diabetes mellitus kann Veränderungen an der Mund- und Zungenschleimhaut hervorrufen wie Candidiasis, Zungenpapillenatrophie oder Stomatitiden. Viele Allgemeininfektionen zeigen deutliche Veränderungen in der oralen Kavität. Am bekanntesten ist wohl die „Erdbeerzunge“ als Kardinalsymptom des Scharlachs oder die „Porzellanzunge“ als typisches Symptom der Syphilis. Natürlich gehen auch fast alle Haut- und Bindegewebserkrankungen mit Alterationen der Schleimhäute der oralen Kavität einher, wie Lichen ruber, Pemphigus und Sklerodermie. Mangelerkrankungen und Medikamentennebenwirkungen oder auch chronische Vergiftungen lassen sich ebenfalls oft in der Mundhöhle erkennen. Xerostomie, Epithelatrophien, Gingivahyperplasien und farbliche Veränderungen von Schleimhaut und Zunge („schwarze Haarzunge“) können Hinweise auf Vitamin- und Mineralmangel, Nikotinabusus oder medikamentöse Antidepressiva-Therapie geben. Nicht zuletzt kommt dem Zahnarzt eine entscheidende Rolle bei der Früherkennung oraler Karzinome oder anderer Malignome zu. Speziell die Differentialdiagnose benigner, potentiell maligner und maligner Alterationen der Mundhöhlenschleimhaut stellt sich oft als durchaus schwierig dar und erfordert großes Wissen und viel Erfahrung. Auch die Therapie nächtlicher Schlafstörungen gehört zum


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interdisziplinären Arbeitsbereich des Zahnarztes. Natürlich setzt sie Wissen um die zahnärztliche Schlafmedizin voraus. Mehr als ein Viertel aller Menschen leidet unter obstruktiver Schlafapnoe. Hierbei handelt es sich um nächtliche Atemaussetzer. Fast alle haben diese Aussetzer ohne es zu wissen, obwohl es in der Regel zu massiven Einschränkungen der Lebensqualität – wie Schlafstörungen durch fehlende Tiefschlafphasen, Tagesmüdigkeit und Abgeschlagenheit – kommt. Neben diesen Folgen, die von vielen Patienten gar nicht wahrgenommen werden, wissen wir, dass Menschen, die an Schlafapnoe leiden ein etwa 5-10-fach erhöhtes Risiko haben einen Unfall zu erleiden. Die Lebensqualität ist in der Regel eingeschränkt und die Gefahr an Krebs zu erkranken ist erhöht. Außerdem steigt das Risiko an einer kardiovaskulären Erkrankung (Herzinfarkt oder Schlaganfall) zu versterben um den Faktor 2,5 erhöht. Schnarcher mit OSA entwickeln zu 75% eine Hypertonie. Nicht zuletzt haben Menschen mit einer moderaten Schlafapnoe eine um 10 Jahre reduzierte Lebenserwartung. Diese, aus der OSA resultierenden Folgeerscheinungen, sind mittels spezieller Schienen (UPS – sogenannte UnterkieferPositionierungs-Schienen) zu verhindern oder mindestens zu verbessern. So kann die oft als unangenehm empfundene Überdrucktherapie mittels CPAP (Continuous Positive Air Pressure) vermieden werden. Die Herstellung dieser zahngetragenen intraoralen Schienen sollte in speziell qualifizierten Zahnarztpraxen stattfinden, die eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Internisten, HNO und Somnologen pflegen.

Die ständig zunehmende Verflechtung von Medizin und Zahnmedizin führt zu einer immer größeren Herausforderung für uns Zahnärzte; wir sind verpflichtet unser medizinisches Wissen immer wieder zu trainieren und es zum Nutzen und Wohle unserer Patienten weiter zu extendieren. Genau dieser Themenschwerpunkt wird in einer interdisziplinären Fortbildung der Neuen Gruppe im Vordergrund stehen. Die Fortbildung bezweckt mit ihren acht Themenschwerpunkten Hämatologie, Infektiologie, Onkologie, Kardiologie, Innere Medizin, Oralpathologie, Hals-, Nasen-, Ohrenmedizin und Schlafmedizin eine Auffrischung und Aktualisierung des heutigen Wissens in diesen eng mit der Zahnmedizin assoziierten Fachdisziplinen. Eine intensive Diskussion über Schnittstellen in der interdisziplinären Behandlung mit den ausgewählten Spezialisten auf ihren Fachgebieten soll dabei nicht zu kurz kommen.

Bopt technique – Biological oriented preparation technique

Der an den Zahntechniker gerichtete Teil unterstreicht die Wichtigkeit einer gemeinsamen Linie um klinische und technische Aspekte zu koordinieren. Es werden Fälle step by step gezeigt und deren Langzeitstabilität im ästhetischen Bereich. Die Anwendung der Technik wird auch in Zusammenhang mit CAD-CAM und metal-free gebracht, bzw. mit Implantat- getragenen Versorgungen.

Live-OP-Kurs für das Team Zahnarzt-Zahntechniker Zahnarzt Dr. Ignazio Loi Zahntechniker Antonello di Felice FR, 18. März 2016 SA, 19. März 2016, jeweils 9 -18 Uhr Die Präparationstechnik natürlicher Zähne für festsitzenden Zahnersatz kann in 2 Kategorien eingeteilt werden. Präparation eines exakt definierten Randabschlusses und tangentiale Präparation ohne definierten Randabschluß. Diese letzte stammt von der der Parodontaltherapie, wo nach resektiven chirurgischen Maßnahmen sehr lange Zähne mit Kronen versorgt wurden. Ziel des Kurses ist es zu veranschaulichen, wie die Technik in allen klinischen Situationen mit optimalen Resultaten angewandt werden kann. Die biologischen Aspekte werden genauestens besprochen sowie die geometrischen Eigenschaften im Zusammenhang mit dem Randabschluß.

Ort: Novotel Tiergarten Berlin, Straße des 17. Juni 106, 10623 Berlin Gebühr: MG 180€, NMG 220€, Youngster 100€ Anmeldung: Dr. Derk Siebers Soorstr.26 / Ecke Hölderlinstr. 19, 14050 Berlin Tel +49-30-31802300, Fax +49-30-30102966 E-Mail: Mail@zahnarzt-siebers.de Punkte: Für dieses Seminar erhalten Sie 8 Punkte gemäß der Punktebewertung der BZÄK/ DGZM

Maximal 10 Teams Zahntechniker und Zahnarzt, also max. 20 Teilnehmer Kurs ausschliesslich für Mitglieder und Kandidaten der NG Ort: Cagliari, Sardinien, Privatpraxis Dr. Loi Gebühr: Mitglieder 900€, max. ein Youngster für 500€, Zahntechniker 800 € Anmeldung: Dr. Derk Siebers Soorstr.26 / Ecke Hölderlinstr. 19, 14050 Berlin Tel +49-30-31802300, Fax +49-30-30102966 E-Mail: Mail@zahnarzt-siebers.de Punkte: Für dieses Seminar erhalten Sie 16 Punkte gemäß der Punktebewertung der BZÄK/ DGZM


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Finanz- und Vermögensplanung für Freiberufler Dr. Jörg Richter FR, 15. April 2016, 10:00 - 17:00 SA, 16. April 2016, 10:00 - 15:00 In einem zweitägigen Workshop sollen die wesentlichen Meilensteine für eine sinnvolle und erfolgreiche Finanz- und Vermögensplanung für Freiberufler vorgestellt und diskutiert werden. Im Fokus steht die – seit der Finanz- und Schuldenkrise völlig veränderte – Welt der Kapitalmärkte. Bisherige Anlagelogiken gelten nicht mehr, neue Risiken und Fragestellungen sind hinzugekommen. Besonders die Implikationen für den eigenen Vermögensaufbau und -erhalt sind dabei zu betrachten. Im Workshop werden die typischen Lebensphasen eines Freiberuflers betrachtet. Anhand von Fallbeispielen werden die Herausforderungen und Lösungsmöglichkeiten gezeigt. Ferner erfolgt ein detaillierter Blick auf verschiedene Kapital-

Bisshebung des Erosionsgebisses mit direkter Adhäsivtechnik – Die Phase zwischen der Schiene und der permanenten Restauration: ein praktischer Übungskurs Prof. Dr. Thomas Attin, Zürich Dr. Uwe Blunck, Berlin FR, 22. April 2016, 12-20 Uhr SA, 23. April 2016, 9-17 Uhr Die Erfolge der Prävention haben zur Folge, dass ein zunehmend größerer Anteil der Patienten zwar eine höhere Anzahl an Zähnen aufweist, die aber oftmals starke Abnutzungserscheinungen (Erosionen, Abrasionen etc.) zeigen. Damit einher kommt es i.d.R. zu einer Absenkung des Bisses mit Verlust der Kieferrelation. Nach einer erfolgreichen Schienentherapie zur Prüfung der neuen therapeutischen Bisslage besteht dann das Problem, diese Bisslage in permanente Restaurationen zu überführen. Ein Schritt auf diesem Wege ist der temporäre Aufbau der Kauflächen mit Komposit, um einerseits die neue Bisslage weiterhin auch ohne Schiene prüfen zu können und andererseits Schritt für Schritt die Zähne bzw. Quadranten für die endgültigen Versorgungen vorzubereiten. Im Kurs wird zunächst die Ätiologie von Erosionen der Zähne beschrieben und entsprechende Präventionsmaßnahmen erläutert. Im Anschluss werden die Grundlagen zur Bisshebung und Einstellung der neuen Kieferrelation mit Okklusionsschienen erörtert. Dann werden Methoden zur Etablierung der neuen Kieferrelation vorgestellt, bei der okklusale Tableaus, Eckzahn- und Frontzahnaufbauten aus Komposit mit Adhäsivtechnik in direkter Technik beim Patienten rekonstruiert werden. Dazu werden die Vorbehandlungen der verschiedenen möglichen Haftflächen wie Zahnhartsubstanz, Amalgam, Metall und Keramik dargestellt. Die Techniken des direkten Aufbaus der Kauflächen im Seitenzahnbereich und der Inzisalkanten im Frontzahnbereich mit Komposit werden

anlagen, Versicherungslösungen, Produktinnovationen und die deutlich veränderten Regulatorien im deutschen „Vermögensberater-Markt“. Zusätzlich werden die Erfahrungen aus über 10 Jahren „Mystery Shopping“ bei Banken und Vermögensverwaltern, die Dr. Jörg Richter in Deutschland, Schweiz, Österreich, Liechtenstein und Luxemburg regelmäßig durchführt, präsentiert und diskutiert. Ort: Lembach Gebühr: Nichtmitglieder 600€, Mitglieder 500€ Anmeldung: Dr. Jürgen Menn, FA für Parodontologie & Implantologie, Dammstr. 6, 57271 Hilchenbach Tel. 02733-896262 priv., Tel. 02733-89620 Praxis Fax 02733-896289 Punkte: Für dieses Seminar erhalten Sie 12 Punkte gemäß der Punktebewertung der BZÄK/ DGZM

von den Teilnehmern an Modellen geübt, so dass sie in der Praxis umgesetzt werden können. Abschließend wird das Vorgehen zur endgültigen Versorgung des gehobenen Bisses mit Keramikteilkronen bzw. -veneers dargestellt. Gliederung des Kurses: - Ätiologie und Prävention von Zahnerosionen - Funktionsbezogene Voraussetzungen zur Bisshebung - Umsetzung der Bisshebung mit direkter Adhäsivtechnik im Seitenzahnbereich - Haftung an Zahnhartsubstanz und an vorhandenen Restaurationen - Vorbehandlung von Schmelz, Dentin, Metall, Amalgam, Komposit, Keramik - Übersicht Adhäsivsysteme, Wertung und Handhabung - Komposite für den Front- und Seitenzahnbereich - Übersicht, Klassifikationen und Einteilungen - Praktische Übung: temporäre Bisshebung im Seitenzahnbereich mit Kompositen - Fallbeispiele zur Bisshebung mit direkter Adhäsivtechnik - Umsetzung der Bisshebung mit direkter Adhäsivtechnik im Frontzahnbereich - Merkregel für die Frontzahnästhetik - Praktische Übung: Aufbau der Inzisalkanten von Frontzähnen Maximal 24 Teilnehmer Update: Adhäsivsysteme – praktischer Arbeitskurs Ort: Charité Berlin, Zentrum für Zahnmedizin Aßmannshauser Str. 4-6, 14197 Berlin Gebühr: MG 900€, NMG 1000€, 2 Youngster für 500€ Anmeldung: Dr. Derk Siebers (siehe S. 25) Punkte: Für dieses Seminar erhalten Sie 18 Punkte gemäß der Punktebewertung der BZÄK/ DGZM


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Komplikationsmanagement und Revisionsbehandlung in der modernen Endodontie Dr. Jörg Schröder und Team FR, 3. Juni 2016, 10:00 - 19:00 SA, 4. Juni 2016, 09:00 - 18:00 Kursschwerpunkt ist das praktische Arbeiten unter dem Dentalmikroskop. An 2 Tagen sollen alle Arbeitschritte einer modernen endodontischen Revisionsbehandlung an bereits endodontisch behandelten extrahierten Zähnen durchgeführt werden. Von der Stiftentfernung bis zur Perforationsdeckung. Von der Entfernung frakturierter Instrumente bis zum kollagenen Widerlager. Von der Entfernung orthograder bis zur Entfernung retrograder Wurzelfüllmaterialien. Die kleine Teilnehmerzahl (max. 20) ermöglicht eine intensive Betreuung der Workshopteilnehmer. Jedem Teilnehmer steht ein Zeiss-Dentalmikroskop sowie ein voll ausgestatteter klinischer Arbeitsplatz zur Verfügung. Nach einem theoretischen Teil am Freitag-Vormittag und einer kurzen Einweisung in die Handhabung des Dentalmikroskopes können an den beiden Kurstagen folgende Behandlungsschritte unter dem Dentalmikroskop durchgeführt werden: – präendodontischer Aufbau – Wurzelstiftentfernung, Wurzelschraubenentfernung – Perforationsdeckung mit und ohne kollagenem Widerlager

Update Parodontologie - Implantologie (Live-OP-Kurs) Prof. Dr. Hannes Wachtel Dr. T. Thalmair Dr. Ch. Helf Do, 6. Okt. – Sa, 8. Okt. 2016 jeweils 9-17 Uhr 1. Tag Plastische Parodontalchirurgie 2. Tag Implantate in der ästhetischen Zone Hart- und Weichgewebe 3. Tag Versorgung des zahnlosen Kiefer nach dem All-on-Four Prinzip, mit schrägen Implantaten OK und UK Vorgehen in der Klinik und im Labor

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– Entfernen verschiedener Wurzelfüllmassen (Single Cone, Thermafill, thermoplastische Wurzelfüllmassen) – Überwindung von Stufen und Obliterationen – Entfernung frakturierter Wurzelkanalinstrumente Der Kurs richtet sich an endodontisch interessierte Kolleginnen und Kollegen, die ihr endodontisches Behandlungskonzept im Bereich der Revisionsbehandlung weiterentwickeln möchten. Ziel des Kurses ist es die für den Erfolg einer endodontischen Revisionsbehandlung wichtigen Behandlungsschritte zu vermitteln. Die erlernten Techniken können unabhängig vom bevorzugten Feilensystem zum Einsatz kommen und erleichtern die tägliche endodontische Arbeit. Max. 20 Teilnehmer Ort: Charité Berlin, Zentrum für Zahnmedizin Aßmannshauser Str. 4-6, 14197 Berlin Gebühr: Nichtmitglieder 1200€, Mitglieder 1100€ 2 Youngster für 500€ Anmeldung: Dr. Derk Siebers MSc Soorstr.26 / Ecke Hölderlinstr. 19, 14050 Berlin Tel +49-30-31802300, Fax +49-30-30102966 E-Mail: Mail@zahnarzt-siebers.de Punkte: Für dieses Seminar erhalten Sie 21 Punkte gemäß der Punktebewertung der BZÄK/ DGZM

Prof. Wachtel wird die Live OP`s durchführen. Es ist geplant, dass ca. 2-3 OP`s pro Tag stattfinden. Update: Update Parodontologie – Implantologie (Live-OP-Kurs) Maximal 20 Teilnehmer Ort: IPI München Privatinstitut für Parodontologie und Implantologie GmbH Richard-Strauss-Strasse 69, D-81679 München / Germany Gebühr: MG 1700€, NMG 1950€, 2 Youngster für 900€ Anmeldung: Dr. Derk Siebers (siehe oben) Punkte: Für dieses Seminar erhalten Sie 24 Punkte gemäß der Punktebewertung der BZÄK/ DGZM


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The spirit of the time in restorative dentistry Dr. Guiseppe Allais DO, 11. Mai – SA, 13. Mai 2017

THURSDAY, 11. MAY 2017 9:00 – 10:30 Theory: Introduction High biologic treatment concept 10:30 – 11:00 Break 11:00 – 12:30 Theory: Facial Analysis 12:30 – 14:00 Lunch 14:00 – 15:30 Theory: Aesthetic Visualization 15:30 – 16:00 Break (ev) 16:30 – 17:30 Practice: Aesthetic Visualization Patient I 19:00 – 22:00 Dinner (ev together)

SATURDAY, 13. MAY 2017 09:00 – 10:30 Theory: Composite or ceramic – additional veneer restoration 10:30 – 11:00 Break 11:00 – 12:30 Theory: The orthodontic way (ev with Delfino Allais) 12:30 – 14:00 Lunch 14:00 – 15:30 Theory: Complex situation for interdisciplinary solutions 15:30 – 16:00 Break 16:00 – 17:00 Practice: Patient presentation 17:00 End Ort: Private practive of Dr. Guiseppe Allais, Turin, Italien

FRIDAY, 12. MAY 2017 9:00 – 10:30 Theory: Discussion of different therapeutic options Patient I 10:30 – 11:00 Break 11:00 – 12:30 Practice: Aesthetic Visualization Patient II 12:30 – 14:00 Lunch 14:00 – 15:30 Theory: Discussion of different therapeutic options Patient II 15:30 – 16:00 Break (ev) 16:30 – 17:30 Theory: Frontal direct restoration 17:00 – 17:30 Practice: Patient presentation 19:00 – 22:00 Dinner (ev together)

Vollkeramische Adhäsivbrücken – eine bewährte Alternative zu Einzelzahnimplantaten Prof. Dr. Matthias Kern FR, 15. Sept. 2017, 14:00 bis SA, 16. Sept. 2017, 16:00 Praktischer Arbeitskurs in Universität Kiel Zweiflügelige Adhäsivbrücken sind eine inzwischen etablierte Therapieoption vor allem im jugendlichen Gebiss. Besonders innovativ sind jedoch einflügelige vollkeramische Adhäsivbrücken aus Zirkonoxidkeramik, die bei kariesfreien Pfeilerzähnen im Frontzahnbereich heute hervorragende klinische Ergebnisse bieten. Bei jugendlichen Patienten mit Nichtanlagen oder traumatischen Frontzahnverlust aber auch bei Erwachsenen Patienten mit engen Frontzahnlücken sind einflügelige Adhäsivbrücken dem Einzelzahnimplantat in der Regel vorzuziehen. Indikationen und Kontraindikationen von vollkeramischen Adhäsivbrücken werden im Vergleich zu metallkeramischen Adhäsivbrücken erläutert, sowie Vor- und Nachteile sowie klinisches und laborstechnisches Vorgehen werden dargestellt. Step-by-Step-Bildabfolgen und Videofilme veranschaulichen das genaue Vorgehen. Die wissenschaftlichen Daten zur klini-

Gebühr: Mitglieder: 1750 € Nichtmitglieder: 1900 € maximal 2 Youngster: 950 € Anmeldung: Dr. Derk Siebers MSc Soorstr.26 / Ecke Hölderlinstr. 19, 14050 Berlin Tel +49-30-31802300, Fax +49-30-30102966 E-Mail: Mail@zahnarzt-siebers.de Punkte: Für dieses Seminar erhalten Sie 27 Punkte gemäß der Punktebewertung der BZÄK/ DGZM

schen Bewährung der Therapiemittel werden anhand von klinischen Studien beschrieben. Anhand von eigenen Patientenfällen, die zum Teil seit über 20 Jahren mit ihren vollkeramischen Adhäsivbrücken versorgt sind, kann gezeigt werden, dass die dargestellten Versorgungen sich wirklich langfristig bewähren. Praktische Übungen: Die Teilnehmer präparieren Zähne für metall- und vollkeramische Adhäsivflügel, stellen eine Adhäsivbrücke aus provisorischem Kunststoff her und befestigen diese adhäsiv. Hierbei werden alle notwendigen Konditionierungsschritte von den Kursteilnehmern selbst durchgeführt. Kursziel: Nach diesem Kurs soll jeder Teilnehmer in der Lage sein, vollkeramische Adhäsivbrücken erfolgreich in sein Behandlungsspektrum zu integrieren. Ort: Universität Kiel, Christian-Albrechts-Platz 4, DE-24118 Kiel Gebühr: MG 550€, NMG 700€, 2 Youngster für 350€ Die Kurskosten beinhalten die Verpflegung der Kurstage Anmeldung: Dr. Derk Siebers (siehe oben) Punkte: Für dieses Seminar erhalten Sie 17 Punkte gemäß der Punktebewertung der BZÄK/ DGZM


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„Bruxismus“

Miranda Wetselaar-Glas, Peter Wetselaar, Frank Lobbezoo MO, 9. Oktober 2017, 8:00 bis DI, 10. Oktober 2017, 18:00 Main topic will be Bruxism but the course will be expanded towards related topics like: other sleep related problems that are of importance for the dentist, e.g. sleep apnea, sleep reflux, and problems that are related to bruxism like tmd/orofacial pain, tooth wear etc. Kurssprache: Englisch, Teilnehmer können allerdings in Deutsch Fragen stellen. Ort: Praxis Dr. Wetselaar und ACTA Amsterdam Gebühr: Mitglieder: 2200 € Nichtmitglieder: 2400 € maximal 2 Youngster: 1200 € Der Kurspreis beinhaltet alle Hotelübernachtungen, das Begleitprogramm und die Abendveranstaltungen. Anmeldung: Dr. Derk Siebers MSc Soorstr.26 / Ecke Hölderlinstr. 19, 14050 Berlin Tel +49-30-31802300, Fax +49-30-30102966 E-Mail: Mail@zahnarzt-siebers.de Punkte: Für dieses Seminar erhalten Sie 17 Punkte gemäß der Punktebewertung der BZÄK/ DGZM

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Mitgliederbrief

Beobachtungen eines möglicherweise verkalkten, agnostischen, alten, inaktiven Mitgliedes der Neuen Gruppe. Schön, dass die NEUE GRUPPE noch lebendig ist. Weniger schön empfinde ich den weitgehenden Verlust eines wichtigen Teilbereiches unseres Faches innerhalb und außerhalb der NEUEN GRUPPE: der Funktionslehre (Gnathologie). Aus meiner Sicht findet dieser Verlust nicht nur national statt. Man schaue sich einmal die Kongress-Programme an: Gefühlt dominieren Implantologie, Parodontologie, zweifelsfrei wichtige Bereiche unseres Faches. Dass wir einen Großteil unseres Berufslebens in die Okklusion arbeiten, wenn wir prothetisch, konservierend oder kieferorthopädisch tätig sind, ist sicher vielen Kollegen bewusst. Dass jedoch durch Unkenntnis biomechanischer Zusammenhänge der Funktionsabläufe des Kauorgans erhebliche iatrogene Schäden angerichtet werden können, wird wohl kaum noch bedacht, zumal diese Schäden häufig ihre Wirkung erst mit zeitlicher Verzögerung entfalten. Wie also sollen z.B. Kollegen anderer Fachbereiche erkennen, dass mastikatoisch verursachte Beschwerden ursächlich für einen Teil der anamnestisch angegebenen Schmerzbilder verantwortlich sind, wenn das gnathologische Basiswissen in der Zahnärzteschaft maximal nur noch rudimentär, wenn überhaupt, vorhanden ist und in Bibliotheken vergilbt und damit ein konsiliarischer Meinungsaustausch unmöglisch wird. Dazu eine eigene bemerkenswerte Erfahrung: Auf einer neurologischen Fortbildungsveranstaltung 2013 in Aachen über den Kopfschmerz wurde auf mögliche zahnmedizinische Ursachen eines Teiles der Kopfbeschwerden mit keiner Silbe eingegangen. Als ich mir erlaubte bei der Diskussion auf die möglichen funktionellen Ursachen hinzuweisen, waren die neurologischen Ohren spürbar auf höflichen agnostischen Durchzug geschaltet. Ein einziger neurologischer Kollege (ein persönlicher Bekannter) lies sich die Zusammenhänge erläutern und baut sie in seine differentialdiagnostischen Betrachtungen ein. Sein Problem: in seinem Wirkungsbereich (am Rande des Ruhrgebietes) ist kein gnathologisch tätiger Kollege auffindbar. Zweites Erlebnis: Ein Seminar für das allgemeine Publikum, veranstaltet von der Aachener Lokalpresse den Kopfschmerz betreffend: Die Ärzteschaft wurde vertreten von einem Neurologen, zwei Anästhesisten (in ihrer Funktion als Schmerztherapeuten) und einem Internisten. So weit so gut. Nicht vertreten waren Augenärzte, HNO-Ärzte und Zahnärzte. Dass die veranstaltende Journalistin das Problemfeld nicht überschauen konnte, ist plausibel. Dass von den vier Kollegen nicht ein einziger Hinweis auf die erwähnten anderen Fachbereiche zu vernehmen war, war bedenklich; “Tellerrand zu hoch oder Scheuklappen??!!“ Einige der vorgestellten Patientenfälle waren eindeutig unserem Fach zu zuordnen. Diese Patienten wurden

jedoch mit scharfer pharmakologischer Munition be(er)schossen oder per Akupunktur therapiert. Wie aber soll die Allgemeinheit (incl. anderer Fachbereiche) über die Zusammenhänge einiger Kopfschmerzbilder mit dem mastikatorischen System informiert sein, wenn der überwiegende Teil der Zahnärzteschaft noch nicht einmal fundamentales Grundlagenwissen vorweisen kann. Es lebe die interdisziplinäre Zusammenarbeit und die fachliche Kompetenz!! Zur Historie der NEUEN GRUPPE: In den Sechzigern erkannten einige ehrgeizige Kollegen, dass die Qualität der deutschen Zahnheilkunde wohl nicht annähernd an mögliche intrenationale Standards, v.a. der USA, heranreichte. Also gründete man die NEUE GRUPPE und holte sich die Spitzenleute der amerikanischen Szene nach Deutschland, bzw. besuchte sie in den Staaten. Beispielhaft sei erinnert an: Malloy (Endo), Petralis u. Loughlin (Pa), Lauritzen, Stuart, Thomas, Payne (alle Gnathologie). Die NEUE GRUPPE stieß dabei auf heftigen Widerstand der Hochschulen und der allgemeinen Zahnärzteschaft. In den Achtzigern verlagerte sich das Fortbildungsinteresse verstärkt in Richtung Parodontie. Hier sei besonders an die von unserem verstorbenen Mitglied Ralf Mutschelknaus organisierten höchst lehrreichen Besuche in der Praxis Kremer/Nevins in Swamscot/Mass erinnert. Ende Achtzig, Anfang Neunzig rückte die Implantologie, damals mit dem Brannemark-System, ins Blickfeld. Auch hier befand sich die NEUE GRUPPE in vordester Front. Seitdem vermehrten sich Fortbildungsangebote und Kongressthemen gerade die Implantologie betreffend inflationär. Dagegen ist primär nichts einzuwenden. Um keinen falschen Eindruck aufkommen zu lassen: Ich habe selber implantiert und war Mitglied des Vorstandes der DGP. Ich vermisse schlichtweg die Diskussion über die Zusammenhänge zwischen Okklusion, Gelenken, Muskulatur und Psyche. Ich wünsche mir nach 42 Jahren Mitgliedschaft in der NEUEN GRUPPE, dass wir uns bewusst sind, dass Zahnheilkunde noch immer sehr vielschichtig ist und der Fokus nicht verengt wird nur auf einzelne Teilbereiche. Warum sollte die NEUE GRUPPE nicht wieder eine progressive Leitfunktion in Deutschland ausüben und die Funktionslehre wieder in ihre Programmgestaltungen einbeziehen? Ehrgeizige begabte Kollegen gibt es ausreichend in der Gruppe. Besorgt Euch das Wissen!

EUER ARNE HERTZOG


SYNOPTISCHE ZAHNHEILKUNDE

ST 50 U .J T ah T re G st A ag R un T g

de 17 r N .EU 19 EN . G NO RU V PP E E M – B LI E ED R ER 2 HA 01 LL 6 E

Spezialisten - Schnittstellen - Allgemeinzahnärzte

Die NEUE GRUPPE steht seit ihrer Gründung vor 50 Jahren für exzellente Fortbildungen auf allen Gebieten der Zahnheilkunde.

Die Planung komplexer Behandlungen wird dargestellt und die Schnittstellen der einzelnen Disziplinen werden definiert.

Wissenschaftliche Erkenntnisse sowie die Entwicklung neuer Materialien und Fertigungstechniken haben zu einer rasanten Entwicklung unserer Behandlungsmöglichkeiten geführt. Gleichzeitig entstand eine immer stärkere Spezialisierung in der Zahnheilkunde. Kongresse beschäftigen sich daher in der Regel mit einzelnen Spezialgebieten.

Ich lade Sie herzlich ein, zu unserer Jubiläumsveranstaltung am 18./19. November in die Liederhalle Stuttgart zu kommen.

Die 50. Jahrestagung der NEUEN GRUPPE stellt die Verbindungen der einzelnen Fachgebiete in den Focus und befasst sich mit dem Synoptischen Behandlungskonzept. Dieses koordiniert die verschieden Fachgebiete der Zahnmedizin so, dass optimale Voraussetzungen zur Erzielung ästhetisch und funktionell hochwertiger Behandlungsergebnisse auf dem Boden von Gesundheit geschaffen werden.

Dr. Brigitte Simon, Präsidentin der NEUEN GRUPPE

INFO & ANMELDUNG: www.neue-gruppe.com

VORANKÜNDIGUNG 2016


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